.M tt. Donllsrssaq n«n !). -Mmer l«s)3 Die „kaibacher Zeitung" erscheint, mit AuLnahmc der Sonn- und Feiertage, täglich, und tostet sammt dcn Beilagen im Comptoir ganzjährig H fl., hnlb-jiihrtg 5 si. 00 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., halbj. N fl. Fllr die Zustellung in'S Haus sind halllj. 50 tr. mehr zu entrichten, Mit der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und gedruckter Adresse 1b fl., HMj. 7 fi. 50 kr. Änstrtilmsgebllllr für eine Garmond - Spaltenzrile oder den Raum derselben, ist sür Imlllige Einschaltung «tr., fllr 2malige8tr., für Imaligc l U tr.u.s. w. Zu diesen Gcbilhren ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr, für eine jedesmalige Einschaltung hinju zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 tr. für 3 Mal, 1 fl. 40 tr. für 2 Vlal und 90 kr. fllr 1 Mal (mit Inbegriff dee Insertionsstnnpcle). Amtlicher Theil. öcine k. k. Apostolische Majestät haben mit der Aller« ochsten Entschließung vom 16. Dezember v. I, an cm Mctropolitankapitel von Udinc zun, Domdechant cn dortigen Primiccrius Johann For a b o schi, zum Primiccrius den dortigen Thcologalkauouikus Dr Johann Vanchieri. znm Residential-Domherrn ür das Kanonikat ll^i ^lnili Olux.:il' <' l^uucllmo den Pfarrer von S. Giorgio in Udine. Johann Orsctti. ind znm Ehrendomhcrrn den crzbischöftichen Sekretär Mexandcr Lupicri, ferner am Kollegiatkapitcl in l5iuidale zunt Residential Kanonikus den Pfarrer von Mortegliano, Johann Vidoni. nnd zu,u Ehrcnka-»wniklis den Pfarrer von Nemenzacco, Jakob N ussi, allergnädigst zn ernennen geruht. Das Finanz - Ministerium hat den Telegraphen« Inspektor in Zara, Georg Schneider, in gleicher Eigenschaft nach Innsbruck überseht, nnd den Telegraphen »Kommissar Josef Laug'cr in Wien zum Telegraphen-Inspektor in Zara ernannt. Nichtamtlicher Theil. Zur eingebildeten Ministerkrise. IIie«, 7. Jänner. Eine ganze Wolke von Gerüchten weittragenden Inhaltes bezeichnete den Ncbergang vom allen zum neuen Jahre. Tendenziöse Korrespondenzen auswärtiger Journale und nicht ganz absichtslose Mittheilungen inländischer Parteiorgane beschworen wieder ein< mal nicht nur eine vollständige, aber imaginäre Mi nistcttrise; sie beschworen anch einen vollständigen Systemwcchsel über lins herauf. Ein Umstand mußte uor Allem diese Korrespondenzen und diese Mittheilungen im höchsten Grade verdächtig erscheinen lassen. Wahrend dieselben nämlich das gleiche Tbcma mit mwcrkennbarer Uuiformität behandelten, und die De-tails bestimmter Eventualitäten mit überraschender Sicherheit in alle Winde ausriefen, wußtc man von allrdcm hier gar nichts. Selbst die großen Platter Wien's, denen mehr als ein Mal uon ihren Gegnern dtc nicht znm Besten gemeinte Ehre angethan worden war. als „offiziös" bezeichnet z» werden, selbst diese Blätter nahmen mir gezwungen und wider Willen Akt von diesen Gerüchten, Sie thaten dieß. wie sie selbst sagten, nur aus dem Grunde, weil dieselben cben in ausländischen Organen solche Verbreitung gc> funden hatten. Im großen Publikum glaubte Nie-mand, weder an den so feierlich proklamirtcn Rück. tritt des Herrn Staatsministers, noch an den Erfolg gewisser Intriguen, welche in Venedig von den be. nichtigtcn ,historisch politischen Individualitäten" ge> spönnen worden sein sollen. Im Ucbrigcn ist dieses Partcimanövcr nicht neu. Seit der denkwürdigen Debatte über den Majoritätsund Minoritäts - Antrag im verstärkten Reichsrathc wurde eine- kurze Abwesenheit des Monarchen, ei» kleiner Ausfing des Herrn Staalsministcrs für die Publizistik der Emigration mehr als ein Mal der Anlaß, dasselbe in Szene zn seyen. JedeS Mal wurde es von der nächsten Zukunft schM dementirt. jedes Mal von der öffentlichen Stimmung über dasselbe ein keineswegs schmeichelhafte,? Urtheil gefällt. Nen jedoch, aber wenig ehrenhaft, erscheint dagegen die Art und Weise, i>, dcr ein hiesiges, großes Organ, daö sich srll'st ,,fl,'!,scrv.,t!>'r österreichische Zeiluli.i" »emit, dieses Dementi neuerlich zu verhüllen, dieses Urtheil von sich abzuwälzen sneht. Das „Paterland" schämt sich nicht, den l'l»n >»!>« der eigenen Partei den Gegnern in die Schnhe zn schieben. Es schämt sich nicht, das Ministerium Schmerling zu verdächtigen, diese Gerüchte selbst hervorgerufen zu habeu, um die Popularität einiger „abgeblaßter Exzellenzen" wieder aufzufrischen. Ein solches Vorgehen richtet sich selbst. Es ist weder „konservativ", noch auch „österreichisch". Es ist unverantwortlich nicht gegenüber dem Gegner, sondern gegenüber der eigenen Partei. Und diese Partei ist dieselbe, welche das eben so schmählich als grundlos verdächtigte Ministerium vor Kurzem noch aui Kosten der eigenen „abgeblaßten Popularität" durch eine Journal-Verwarnung gegen das allzu energisch ausgesprochene Verdikt der Ocficntlichkeit im Interesse der eigenen Institutionen in Schuh nehmen mußte. In der That, es sann um jene „abgeblaßte Popularität" in Wirklichkeit nicht so schlecht bestellt sein, wenn sie das Odium eines solchen Schrittes noch im» mer ruhig auf sich zu nrhmeu vermag. Wie aber steht es um eine Partei, dic eben nnr unter der Aegidc dieser Popularität zu bcfteycn vermag? Man steht, der Pfeil fällt auf den ungeschickten Schüyen zurück. Das «Vaterland" zieht bei dieser Gelegen, lieit eine Parallele zwischen Preußen uud Oesterreich, Es behauptet, wahrscheinlich eben so grundlos wie von Oesterreich, auch in Preußen bättc man dcr «ab< gcblaßten" Popularität eines von Auerswald uud Pa tow in dieser Weise zu Hilfe kommen müssen. Die Parallele mag wohl dariu liegen, daß die vorher» der preußischem «Kreuz-Zeitung" anch die ö'sterreichi scheu Gesinmmqsgcnossen nicht rnhen ließen. Dock hat diese ganze journalistische Miscrabilltat, bei der man nur so lange verweilen dürfte. weil sie für dic Partei des Organs charakteristisch ist. das Eine Lebr reiche für sich. daß auch das »Vaterland- an eine wirkliche Ministerlrise, an den proklamirten Syftrm-Wechsel nicht glaubt. „Viel Ehre. viel Feinde". Es wäre für das Werk des Herrn v, Schmerling sehr bedenklich, würde es ihm an Gegnern fehlen. Doch, von seinen Gegnern muß man lernen. Unter diesen Gegnern trS Herrn ^Staatsminislcrs sind Andere, die es uneittschie-den lauen. ob sie au die Intriguen in Venedig glau. ben oder nicht. Sie ergreifen nur die Gelegenheit, um ibrem Publikum tüchtig den Tert zu Irscn. weil es au die Uncrsepbarkeit des Herrn u. Schmerling glanht. Dem liegt allerdings eine absichtliche oder unabsichtliche Vcrkcnnnng der Sachlage zu Grunde. Herr v. Schmerling war weder in der Vergangen» heit, noch in der Gegenwart ein solcher Eourtisan der Menge, daß man. aus dicscm Grunde, an seine un< wandelbare Popularität glauben dürfte, Seine Po- Feuilleton. Aus Paris. — 31. Dezember. Das Gehölz von Boulogne strahlt gegenwärtig m vollem Glänze. So ein Pariser Gebo'lz,' eine Art Salonwald, steht eigentlich in seiner Blüthczcit. wenn wn Laub mehr an den Bäumen ist, ausgenommen dürres. Im Mai, wenn die jungen Birkenschläge lhrc dunkeln Lauhmassen im grünen Krystall des ^ecs smegcln nnd der vergoldete Kiosk an dcr Spihr m n^',, ^"l" !". d" Smme HM, dann schwim-men Enten uud Gm.se in Hüllc und Fülle au de,1, blanken Wa,i,erspiegel, uud mu Ufer hin svauei-e Philister, Bourgeois und Epizicrs ;u ^ ? ^ i Fiaker. Aristokratische Eg.u ^ , s,f' ,.' ^. Winter blicken. uud da ist's danu eiue wahre ss ude die prachtvollen diplomatischen Karossen mit dem Wap» pen auf dem Kutschenschlage, den hochgestellte,, schlau, ken und elastischen Photon im fliegten ^^ ^ ncs Ponlss, die bescheidene ni.s<,!-!,,«<^ ^„ . ' schlagcncn landau u. s. w, um den See kreisen :u seheu. ^ Als ich gestern aus dem Gcwühlc durch eine Scitcnallec nach vem Triumphbogen zurückkehrte . es kam der Abend heran —, da'schwirrte die Brise o scharf nnd die dürren Blätter knisterten so schauer-llch, dle weiten Ausschnitte in die unabsehbaren Park- anlagen lagen da so stumm, mit breiten Schneestrei-fen zwischen dem bereiften Gebüsche — mir fiel ein Bild von G«'lomc ein, das eine solche Landschaft darstellt; in diese Trauerszenc der Natur hatte er einen Pierrot nnd einen Harlekin gestellt, die Beide vom Maskenball gekommen waren, um eine Ehren, sache anzumachen. Der Kampf ist vorüber; der Pierrot ist verwundet, er hat einen Stich in die Brust erhalten; das Blut rieselt über seine weiße Narrenjacke, er sinkt sterbend seinen beiden Zengen in die Arme, wahrend dcr siegreiche Gegner mit den kinigcn in der Ferne verschwindet, Das Bild erschien auf einer Ausstellung, genau weiß ich nicht n.chr, wann. unter dem Titel: „^»ll,« ll'un l,l,I ">'.»!I!„'>". Und nnn sehen Sie das Vcrhäugnlß! Dieser Tage hat G<''romc in eben solcher Gegend nach einem Maskenbälle sich mit dem Maler Ste« vens geschlagen. Ersterer bekam einen Schliß in den Arm; vielleicht ist dcr Knochen zerschmettert, dann ist der geniale Mann für die Kunst verloren. Die Veranlassung zu deut Zweikampfe könnte rch Ihnen wohl sagen, doch gehört dergleichen nicht in ein Journal. Das traurige Ereignist, das einen nnbeschreil" lichen Eindruck gemacht, hat mich vom See des!»>!> lloulostm' abgebracht; hier ist buntes Getümmel und fröhliches Leben Man fährt Schlttten und länft Schlittschuhe. Nichts Reizenderes. a!S eine Pariserin zu sehen, der mau unter die Stistctten Schlittschuhe geschnallt, so kleiu, daß man glauben soUte, sie wä> reu für ein Kind bestimmt. Darauf gleitet sie mit einer so dezenten Koketterie vorüber, daß sie durch das neckische Spiel fortwährend reizt nnd die Blicke auf sich zieht, ohne sich im Geringsten rtwaö zu vergeben. Ein Buffet ist auf dcr Insel aufgeschlagen, man hat da Punsch, Thee. warmen Wein ?c,; auf heute Abend ist eiuc l«l<,, dü „,m angesagt, der See wird mit Pechsackeln und chinesischen Laternen bc< leuchtet, auch Musik ist da, man tanzt uud walzt auf dein Eise, Der Kaiser und die Kaiserin sullen wie gewöhnlich dort erscheinen. Solche ^este sind überhaupt in deu höheren Kreisen sehr beliebt; nicht leicht wird sie ein Eindringling stören. Frankreich bildet zwar einen demokratischen Staat, allein die Gesellschaft ist aristokratisch. In der ü^xh'Ml,' sl^nx^ix: gährt die Zwietracht schon lange im Stillen; sie ist jept zum Ausbruch gekommen. Ec< soll im Asyl der Musen sehr stürmisch hergehen. Das ist »nn so mehr zu bedauern, da bei diesen litcrarifchen Senatoren das Jugrndfeuer längst verraucht ist und die meisten dieser Vulkane mit Schnee bedeckt sind, Ein reizbares Geschlecht sind die Schöngeister von jcher gewesen, und die Lm'bern des Dichters, wenn ^le diesen gegen den Zoru Jupiters schuhe,., zieheu ihm hä'ufiss heu Zorn seiner Genossen zn. Indeß ist liier nicht allein von der perennirrndcn Nivalität die Rede, dcr Grund liegt tiefer. Die Konstitutionellen ano den Zeiten Ludwig Philipps spielen dem zweiten Dlzcmber ge« genüber dieselbe Nolle. wie der große Eorneille dein großen Könige gegenüber (Von den beiden Größen ist nnr die des Dichters geblieben,) Durch das M< sterben Scribe's und des Pater Lacordaire sind zwei Fauteuils erledigt, worden. Die Opposition will den 22 pularität, dic selbst von den Gegnern, in negativer Art zwar, doch anerkannt wird, hat glücklicher Ncisc eine reellere Vasis. Eic beruht anf der Idcntifizi-rung seiner Person mit einem System, Und dieses System hat seine Popularität. Man hat. Gott sei Dank. die Lehre der vergangenen Jahre nicht vergessen. Man weiß, was man von den Personen im Allgemeinen und den Conrtisanen des Volkes im Vc-sondern zn halten hat. Und daher kommt diese Ioen-tifizirung eines Namens mit einem System. Und daber kommt die allgemeine Bestürzung, die allgemeine Vangigkcit, wenn es heißt, Herr v. Schmerling sei unmöglich geworden. Jene Gegner Schmerling's sagen: »Es sei ein „schlechter Patriotismus, wenn man, um einen, wenn „auch noch so ausgezeichneten Minister zu ehren, rück-»sichtslos vor aller Welt dm geistigen Bankerott des »Vaterlandes proklamirt. Nicht minder tadelnswert!) „sei es, bei diesem Manöver stets die Namen Clam ^und Thun als Todcsruf aller Freiheit auszuschrcicu. „Das beißt, die politische Nnrcifc und Feigheit der „Ocsterrcichcr proklamircn." Nun, was den ersten Theil dieser Behauptung anbelangt, so mag hier noch ein Mal auf das eben Gesagte verwiesen sein. Der großen Majorität ist Schmerling's Name gleichbedeutend mit seinem System geworden. Daß man letzteres erl'alten, Oesterreich nicht einer neuen politischen Wandlung ausgesetzt wissen will, das dürste denn doch kein so schlechter Patriotismus sem. Im Ucbrigcn bestätigt die Voraussehung dieses Porwurfcs nur die Behauptung: Schmerling und sein System sind wirklich populär. Was aber die Nennung neuer Namen betrifft — man hat es ja auch damit ucr« sucht. Die Gegner Schmerling's sind ja auch einmal positiv aufgetreten, aber auch nur Ein Mal. In cincr älmlichen imaginären Ministerlrise nannten sie ihren Mann, Die Wirkung dieses Namens dürfte ibncn selbst noch zn sehr im Gedächtniß sein, als daß sie hier noch ein Mal aufgefrischt zu werden brauchte. Sie selbst nannten ihren Mann nur Ein Mal — nie wieder. Was aber das Citat der beiden in der Folge genannten Mitglieder des bohen Rcichsrathcs betrifft, so macht dasselbe dem Muthe Desjenigen, der dasselbe sich zu Schulden kommen ließ. vielleicht mehr Ebrc als seiner — Klugheit. Jene Ansichten und dieses Citat finden sich in der «kleinen kritischen Chronik" der ersten Nnmmer von Franz Schusclka's «Reform«. Eine andere Vcmcrknng dürfte vielleicht diesem ganzen Ministcrkriscn < Schwindel gegenüber eher am Platze gewesen sein. Es ist dieß die Bemerkung: daß cs im Allgemeinen nur wenig ehrenvoll für Oesterreich und dic Oestcrreichcr sein kann, wenn jede °auch noch so kurze Abwesenheit seines Monarchen, wenn jeder auch noch so kleine Ausflug seiner Mint« stcr zum Signale werden kann, um cinc Minister« gewesenen Minister Dufaurc an die Stelle Lacordairc's wählen und den Dichter Scribe dnrch D^carn«'. einen der Koryphäen der N (!(.»>! sammen an die achtzig Fensteröffnungen in der Front, dabei vier Stockwerke nebst Erdgeschoß und Mansar« den Das ist das schon jetzt berühmte Hotel de la Pair. Die Fundamente wnrdcn im Anfang dcs Som» mcrs gelegt und künftiges Jahr soll das Ganze anf den 1. Mai fertig sein. Fünfhundert Zimmer cnt» hält das Hotel, dessen Eröffnung mit der großen Ausstellung in London zusammenfällt. Es wcrden natürlich zu diesen: Univcrsalfestc der Industrie viele Tausende in der Hauptstadt Großbritanniens zusam» mcnfticßcn, dic voraussichtlich auf der Rückreise Paris besuchen werden. Darum diese Eile, darum wird rastlos daran gemauert und gezimmert. Sonn- und Feiertags wie in der Woche, zmn großen Aergcrn.ß der Engländer, wclchc sich meist in der Nuc de la Pair angesiedelt haben. Von dcr innern Einrichtung werden Wunder erzählt; da werden sein cinc Bade» Anstalt, ein Tclcgraphcnburean und einc Sta» tion für Mictbwagen. Den Parisern sind diese gro« ßcn Gasthöfe etwas Neues, weil sie i» diesem Pnnktc weit gegen uns. zumal den Rhein und die Schweiz, zurück waren. Wer Paris besucht hat, wird bei der Erinnerung an dic Hotels Garnis noch hcutc schau« dcrn, so lange es auch her sein mag. Das neue Hotel dc la Pair wird voraussichtlich cl<»s« vn mum. wie man hier sagt, nicht weniger als 20 Millionen Franks gekostet haben. krisc, cincu Syslemwcchscl zu proklamiren. Es muß aber auch zur Ehrenrettung eben dieses Oesterreichs und eben dieser Ocsterreicher hinzugefügt werden, daß in der Metropole, in der Residenz selbst, dicsc Partei» manöucr immer weniger Erfolg, dicsc Proklamationen immer weniger Glauben finden. Man glaubt eben nur gerne, was man hofft. Und, lie Hand anf's Her; gelegt, müssen jene so bereitwilligen Organe dcr Gegner, wenn sie selbstvcrläugncnd und aufrichtig sein wollen, doch gewiß bekennen — gehofft wird. was sie vorbringen und vorbringen können, von der «ungezählten Majorität" gewiß nicht. Die Unruhen in Lissabon. Die furchtbare Seuche, wclchc aus dem portugiesischen Königshausc einen Prinzen nach dem andern dahinrafft, soll nach den neuesten Depeschen im Ab« nehmen sein; der König und sein Bruder befinden sich besser. Aber anf die Phantasie dcr Bevölkerung von Lissabon haben dicsc rafch auf einander folgen» den Todesfälle eine große Wirkung gemacht und in ganz Portugal waltet der Glaube vor, daß hinter diesen gchcimnißvollcn Krankhcitserschcinungen ein schreckliches Verbrechen sich bcrgc, nno man gebt so weit, die Minister zu verdächtigen, daran Antheil zu haben. Die Unruhen, wclchc telegraphischen Dc» pcschen zufolge am 2«. Dezember in Lissabon statt» gehabt, waren bedeutender, als man nach jenen frag« mcntarischcn Nachrichten annehmen konnte. Am Wcih-nachtstagc, so berichtet die „Epoca", begaben sich dic Mitglieder eines Klubs in dcn Saal dcs Stadthauses, offenbar im Einverständnisse mit einigen Funktionären, welche sic aufforderten, mit nach dem Paläste Reccssidades zu gehen, um von dcm Könige die Entlassung dcr Mmistcr und die Ucbcrsicdclung ans seiner Residenz nach einem andern Schlosse zu verlangen. Einc Deputation von Funktionären mit ihren Insignien, begleitet von einigen Tausenden von Menschen,' begab sich zum Paläste, wo Einige sich zum Könige führet, ließen. Dcr Souverän bemühte sich, sie zn beruhigen. Bald erschienen der König Dom Luiz uno dcr König Fernando (dessen Vater, Herzog von Kobnrg) auf dcm Balkon, von wo sie das Volk anredeten, indem sie cs baten, ruhig zu bleiben, da der König vollständig gcsnnd sei Das Militär war in dcn Kasernen konsignirt; mehrere Patrouillen von dcr Kavallerie dcr Munizipalgaroc und cin Picket waren auf dcm Platze dc Comercio aufgestellt, wo sich die Municipalität und tue Mini« stcricn befinden. Das Voll, welches mit dcu Funk» tionärcn. die cs nach dcm Paläste bcglcitct hattc. nach dcm Platze zurückkam, rief, als cs von dcr Antwort dcs Königs Kenntniß erhalten: «Es lebe unser König Dom ^ui;! Tod dcm Marquis dc Loul-', dcm Avila und dcn Ministern!" Man sticß dic Thüre dcr Mmistcrhotrlß cin lind die Minister cut« schlüpften mit 'Noth dnrch cin Hinterpförtchen. Die Menge theilte sich mm; einige Gruppen begaben sich nach dcr Rcsiocnz dcs Marquis dc Lonl«', zerbrachen die Fenster, während aiwcrc Individuen sich nach dem königlichen Paläste begaben, von wo sie durch die Garde vertrieben wnrocn. Untcrdcß zeigte sich König Fernando auf dem Balkon und kündigte an. dcr König Luiz habe sich nach dem Palastc von Cai» fas begeben. In dcr Zwischenzeit fiel dcr Graf dc Pontc. cincr dcr Kammcrherrcn dcö Königs, gcgcn dcn das Volk wegen seiner klerikalen Gesinnung Haß hegt, dcm Pöbel in die Hände, er wurde mit Stock, schlagen überhäuft und erhielt schwere Wunden am Kopfe, D>c Menge durchtobte unter dcm Geschrei: „Tod dem 3oul<>, dem Filalho Avila!" die Straßen von Lissabon. Sie begab sich zu dcn bcidcn Amphitheatern von Price nno Cincrclli uud dic Vorstcl. lnngcn wurden unterbrochen. Das Gouvernement bcciltc sich während dieser Zeit nicht, dic Truppen ausrückcn zu lassen, und die Mnnizipalgardc sah, Gewehr im Arm. dcn Unordnungen zu. General Brarco, Kommandant dcr Garde, bcgcguctc an dcr Spitze eiucs klciucn Dctachcmcnts cinigcn zwanzig Individuen, wclchc schrien und nicht auf scincn Bc. fchl ausciuandcrgchcn wollten. Es hicß, der Mar> quis habe sich an Bord ciucs Schiffes begeben. Man glaubt in Lissabon, dcr König wcroc, da das gcgcn-wärtigc Ministerium kcinc moralische Kraft hat, dcn Marschall Saldanha bcrufcn müssen, wclchcr cincn großcn Einfluß auf die Armcc besitzt. Ob Saldanha den «Typhus" zu bcschwärcn und das Lcbcn dcs Königs und scincs krankcn Brudcrs zu garamircn im Stande ist, wird nicht gesagt. Oesterreich. Wien, 6. Jänner. Die neuesten Nachrichten über dcn Kanal von Suez lantcn nicht sehr günstig. Herr v. Lesseps soll jetzt dic Wahrheit dcr Tbatsachc einsehen, welche er jahrelang zn läugncn snchte. daß der Kanal nur dnrch dcn Vizckönig selbst erbaut werden kann, und nur dann wirklich in eincr nicht zu langen Zeitdauer zu Ende zu führen ist. wcnn dnrch Verleihung eincs Firmans dcr holicn Pforte Sr. Hohcit die nothwcndigc Freiheit für das Untcr-nchmcn gestattet ist. Diese Wahrheit ergibt sich ans dcr Erfahrung, daß dic Kompagnie trotz aller' Opfer die sic brachte, und trotz dcr bcrritwilligstcn Untcr stützung dcs Vizckönigs, nic im Stande war, dic notbwcndigc Anzahl Arbeiter zur Stelle zu schaffen und dauernd bci dcr Arbeit zu crhaltcn. Einc unsichtbare Hand schien immer die Arbcitcr wicdcr wcg« zuzichcn, und die nothwcndigc Zahl von 1!l—1:'i,000 Mann war niemals auch nur cincn Monat brisam-mcn zu baltcn, und wcnn die Arbeiten so, wie bisher, fortgeführt würden, so würdc cin Zeitraum von 40 Iahrcn und der Aufwand dcr cntsprcchcndcn Arbcitskostcn dazu gehören, um dcn ursprünglichen Plan durchzusetzen, für dessen Verwirklichung Hcrr v Lcsscps nur zwci Jahre Zcit und Fr, 200.000.NW veranschlagt hatte. Es ist hierüber in den Augcn dcr in die Sache eingeweihten Personen kcinc Täuschung möglich, da cs bekannt ist, daß dcr Vizckönig dcu Gouverneuren dcr Provinzen dcn Befehl gcgcbcn hatte, alles Mögliche aufzubieten, um die Arbeiter zu veranlassen, sich an den Kanalarbcitcn zn bcthci-ligen. und die Kompagnie es wcdcr an gutem Lohn, noch an sonsiigcn Mitteln, an Hospitälern, Acrztcn, Vcrpflegungsanstaltcn u, s. w fehlen ließ, wclchc den Arbeitern ein in jenen Gegenden ganz ungewohntes Wohlsein verhießen. Gleichwohl ist es Thatsache, daß es den Beamten dcs Vizekönigs und den Agcnlcn dcr Kompagnie, wclchc in ganz Nicdcr- und Obcr» Egyptcn. in Syrien und Palästina thätig warcu, nic mehr alS 10.000 Arbcitcr zu vereinigen gelang, davon dic Mclstcn nach kurzer Zcit stets in ihre Hei» mat zurückkehren. Dicsc Erfahrung führte zu dcm Anfgcben des ursprünglichen großen, und dem Adoptircn eines bescheidenen Planes. Abcr anch dicscr ist großen Ge< fahren ausgesetzt, da sich seine Rentabilität schwer nachweisen läßt. Die Einnahmen dcs großen Ka> nals sollten besonders von den gropcn Schiffen, wcl-chcu cr Durchlaß gewährte, bestrittcu worden. Mit der Verengerung und Verkürzung dcs Kanals, auf wclche das Projekt sich nothgcdrungcn beschränkt, fällt dic großc Schifffahrt und diese Einnahmsqucllc weg. und bleibt nnr ein mästiger Ertrag von dcu kleinen Schiffen, wclchc sich auf kurzc Nciscn und Knstcn-fahrt brschränkcn, übrig. Aus Lemberss, 4. Jänner, schreibt man dcr «Ocstcrr. Ztg," Die letzten tmnultuarischrn Erclqmssc faiwcn cin lcl'haftcs Echo in dcr am 2. dieses Monats abgehaltenen Gcmcindcratl'ssitzimg. Anßcrgcwöhiili-chcr Ernst lag in dcn Mienen unscrcr Stadtvätcr; mit Spannung crivartct man allgemein dic Antwort, wclchc dcr Statthalter dcr Drputalion dcs Stadt-ratbcs gab. die sich zu Sr. Erzellcnz brgcbcn battc, um die Gcncbmigung dcr Bildung eines Bürgerco» mite's ^ir Hilltanhaltung fernerer Anordnungen an« zugehen; endlich machte Herr Stattbaltcrciratl'Kröbl die Mittheilung. Se. Exzellenz habe die Bildung eines ans Bürgern bcstchcndcn Sichcrhcitoausschnsscs nicht genehmigt, wcil clncrscits die Nothwendigkeit hierzu nicht vorliege, andererseits cinc solche Institution das Vcrtrancn in dic Macht dcr Vchördcn schwä» chcn würdc. Sc. Exzellenz — erfahren wir aus anderer Quelle — ist mit großer Festigkeit aufgctrc-tcu u»d hat crklärt. daß in Zukunft jcdcm Versuche zu Ruhestörungen von dcn Bebenden kräftigst werde cntgcgcngctrctcn werden. — Gleich nachdcin dic Ant< wort Sr. Erzcllcuz bekannt geworden, crhob sich drr Landtagsabgcoronctc Dr. Floryan Zicmialkowöki. Mit lrbhaftcn Farben schilderte er die Gewaltthätig, kcitcn, wclchc sich vor wcnigcn Tagcn in unscrcn Mauern zntrugcn. Er bcantragc daher, dic Sichcr^ hcitsscktion dcö Gcmciudcrathcs zu ermächtigen, übcr dicsc Vorfälle schriftlich bcim Slattbaltcr Bcschwcrde zn führen und sich nöthigcnfalls selbst bis an drn Thron zu wenden." Dcr Antrag wurde mit S!im-> mcncinhclligkcit angenommen. Dcßglcichcn das Amcn-dcincnt eines Geistlichen, die Polizcibcbördc anzu« gehen, sie möge in Zukunft kcinc jüdischen Polizei» ahnten zur Beaufsichtigung dcr Vorgänge in dcn Kirchen beordern. Klassenfurt, A. Jänner. Bci der gestern ab» gchaltcncu Ersatzwahl scitcns dcr Landgemeinde Umgebung Klagcnfurt für den. verstorbenen Landtags« Dcputirtcn Thabdäus v. Lanncr wurde mit gn'ßcc Majorität Thomas Khackhl. Virchschaftspächtcr <>' Hungcrbrunn, zum lärntnischcn Landtags-Abgcordnc^ ten gewählt. V Prass, 4. Jänner, Dcr „Ezas" bringt cine Entgegnung auf das Mlßtraucusvotum. wclchcs 14 Zbirow-Horowitzcr Nahlmänncr gcgcn dcn Reichs-rathsabgcordnctcn Dr. Krasa pnblizirtcn. Dr. Kras" crinncrt die Unterzeichner jcncr Adresse an die Ant' wort, wclchc Dr, Pfrctschncr auf cinc ähnliclic <>l Tirol erhaltene Adresse mit dcn Worten crtlieillc-«Achtet fleißig Eurer Wirthschaft, nehmt lebhaft Thcil 23 ii allen öffentlichen Angelcgenbeitcn. sprecht aber ie cin Urtheil über Dinge, über dir Ibr nicht voll« )>nmen unterrichtet seid; und niischt Euch nicht in 5achen die Ibr nicht versiebt". Prag, !>. Jänner, Die Entgegnung. nut der r. Krasa das all ihn gerichtete Mißtranensvotnm r Wähler des Horowip-Zbirower Bezirkes bedachte, ift einen änßerst heftigen Artikel im ..Hlas" liervor. »orin ausdrücklich erklärt wird, bast man in Eng-md einen Mnnn, der so handelt wie Dr. Krasa. hin. writers für einen Hochverräther erklären würde. Deutschland. Deutsche Platter veröffentlichen eine wcitlänsigc nalysc der Note, welche der preußische Minister des uswärtigen, Graf Vcrnstorf. an die sächsische Ne> lcrnng erlassen, in welcher der Bnndesreform-Vor-hlag des Herrn v. Bcnst höflichst abgelehnt, nnd in >?lchcr ein Progranlm znr deutschen Frage zum cr-en Male von preußischer Seite anfgestcllt wird. ^renpen hält an der territorialen Einheit des jetzigen Bundesgebietes fest. Es will in dieser Beziehung ichts geändert haben. Es ineint, eine Ausiösnng des Zundes würden Holland und Dänemark Gelegenheit eben, aus Deutschland auszuscheiden und eine gc> Ehrliche Einmischung fremder Mächte in die deutschen Ingelegenhciten hervorrufen. Dagegen hält Preußen ic Bilonng eines freiwilligen, engeren Bundes für ewissc allgemeine Zivcckc mit einem Bnndcs.Parla> icnt nicht allein für möglich, sondern auch für wün' chenswcrth, und zur Durchführung solcher Bestre-»nngen fordert es Sachsen auf, sich ihm anzuschließen. Fvaukreicl). Das bundcrtdritte. ans Savoyarden bestehende ranzösischc l.'inien'Ncgimcnt mußte, wegen seines bei verschiedenen Gelegenheiten an den Tag gelegten talicnischcn Geistes, ausgelöst werden. Großbritannien. In Cunachen ist Nana Sahib in dem Angen< »lick, als er sich einschiffen wollte, verhaftet worden. An alter Diener hatte ilm erkannt; er trug das Kostüm eines Wollhändlers und kam von Calcntta. Mnßland. Petersburg, 29. Dezember. Die von nuö< ländischen Blättern bereits gemeldete Nachricht von dcn Besprechungen, welche General Rokaßowsky an die Finnländer geniacht, wird nlin auch von hiesigen Blättern veröffentlicht, ist somit als amtlich zu bc-trachten. Der neue General«Gouverneur bat dc» Mitgliedern des Senats erklärt, daß dic gewünschte Znsainmenberufnng des Landtages gescheben werde, sobald der Senat und die Deputirtenkommission, welche sich am 2<». Jänner versammeln, ihre Vor< arbeiten beendet liaben werden. Zugleich hat er aber auch wiederholt die Nothwendigkeit betont, v?n der Basis der bestehenden Grundgesetze nicht abzuweichen und erklärt, die Regierung werde d?ßl»alb als schad« lich nnd nngeschlich alle Versuche znrückwcisen, welche sich von diesen Gesetzen entfernen wollten. — 3. Jänner. (Tel. Dcp,) Der Kaiser hat die über den Dombcrrn Vialobrzcski verhängte Strafe auf ein Jahr Festungshaft ermäßigt und bestimmt, daß die Behandlung des Gefangenen dem Alter und der geistlichen Würde desselben entsprechen solle. Amerika. New-Aork, 20, Dezember. Eine Schlacht bat in Missouri stattgefunden, 13M) Konföderirtr hätten sich ergeben. 120.000 Pfund Banmwollc sind von Veaufort bicr angekommen und 400.000 Pftlnd lie» gcn znr Verschiffung bereit. Es geht das Gerücht, dem Kongreß sei ein Vertrag zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten vorgelegt worden, durch welchen die Rcgicrnng der Union sich verbindlich macht, an Mexiko N Millionen Dollars zur Arran< ginmg der Ansprüche der Engländer und Franzosen zu bezahlen. Mcriko würde dagegen den Vereinigten Staaten .Vandclsprivilegien mbeilen und die Erlanb-mß, Truppen nber das mexikanische Gebiet zu trans' portiren. Vermischte ^tachvichre«. Vaibach. Gestern Vorm, 8 Uhr brach m einem Hallsc in der Nosengasse ein Schornftrinfener aus, das dnrch rasche Hilfe jedoch sogleich gelöscht wurde. ^ ^ — Wie wir vernehmen, hat das hobc Finanz-Ministerinm der hiesigen Handels- und Gcwerbckam< 33 ^"llll' daß ans dem Fondc derselben :!<»0 si >^'c- vürwcndet werden dürfen, um Indlistrielle des ^^zmLoi^iler Indilstrirssllsstcllnn^ zn senden. Nachtrag. Wien, 7. Jänner, Sc. l. l. Apostolische Ma-jestät, Merböchstwelche vorgestern von Verona nach Venedig zurückgelehrt waren, sind. telegraphischen Berichten znfolge, hente dcn 7. d. M. ^ Uhr Morgens voll dort abermals nach Verona abgereist. — Aus Lissabon, li Jänner !1 Uhr Vormit> tags (in Wien Nachmittags 2 Uhr 60 Min. ange» kommen) liegt cin Telegramm vor. welches die trau. rigcn Gerüchte uon einer Erkrankung deö Königs :c. :c. dcmcnt^irt. Se. Majestät besindet sich sehr wohl und der Infant Dom Angusto besser. (W, Z.) Wien, 8. Jänner, Die Sitzung des Herren» Hauses, welche heute statthaben sollte, wurde vertagt Rcucjle Nachrichten nnd Teleglammc. Kassel, «. Jänner. Der Frankfurter «Zeit« wurde der Post.Dcbit cnlzogc». In Hanan fand gc> stern zur Feier des Jahrestages der Verfassung ein Festessen mit etwa l!00 Theilnehmern Statt. Nom, (i. Jänner Das Konsistorium Hal sich versammelt- der Papst hat einen neuen Erzbischof von Warschau ernannt. Toulon, 7. Jänner. Im schwimmenden Vagno ist eine Fcucrsbrunst ausgcbrochen, Nein Menschen-leben ist dabei zu Grunde gegangen. Brüssel, 7. Jänner. Die «Ind''pendancc" be-richtet aus Washington vom 2«. Dezember über eine Unterredung ^»rd l^yons mit dem Staatssekretär Se-ward. Gehlerer sei geneigt, dic beiden Kommissäre anszuliefcrn. wenn sie als Rebellen rcllamirt werden; würden sie aber als Kriegführende reklamirt, so müßte cr die Weisungen der Regicrnng einholen (r. ^rc,). Brüssel, 7. Jänner. Pariser Nachrichten z» folge soll die Antwort ans die preußischen Vorschläge betreffs des Handrlsvcrtrageo nächster ^agc abgehen und oen Abschluß des Vertrages in nahe Aussicht stellen. Scutari, li. Jänner. Dic Montenegriner, welche Freitag Soya bcscyt haben, wurden Tags darauf von dcn Türken mit cincm Verlust von 70 Mann daraus vertrieben. Petersburg, 7. Jänner, Vormittags. Putia. tiun wurde auf sciu Verlangen des Postens als Un tcrrichlsministcr enthoben; der Staatssekretär Golo-wine zum Gerantcn (Gehilfen?) dirsco Ministeriums eruannt. Athen, 28. Dezember. Die nördliche Küste des Pelopouneses wurde vorgestern durch ein starkes Erd beben heimgesucht, welches hier keinen, aber in Nen> loriittl», 'Altfoiiulh. Aigion ilnd P,in>iS „>ehr oder lvliugcr Schadril aiilichlrll-. Dic «n,u,,ier l'cwl'Uiate IU.000 Drachmen Unterstüpnng. 9rew-Hork, 24. Dezember. Gerüchtweise ucr-lantet, die Regierung habc beschlossen, ein Schiffsbau. Depot am Michigan-Sce zu errichten. Dcr Senat hat l ',>, Millionen Dollars für Äa^ noncnboote in den westlichen Gewässer» uotirt, Die Abgaben von Zncker und Kaffch wnrden erhöht. 'Der Staatssekretär Scward hat bei Gelegenheit eines Bankets ein Schreiben geseiwet, worin gesagt wird, daß Alles, was Amerika Vortheil bringt, die Wohlfahrt Englands vermehre, jedes Unglück Amc» rika's bringe England früh oder spät beiden. New-Aork, 24. Jänner. Im Senat wurde der Vorschlag gemacht, die auf dic „Trent" - Affaire bezüglichen Papiere mitzntheilcn. Dic New-Yorker Blätter stimmen darin übercin, baß, um cincn Krieg zn vermeide», die Forderungen Englands erfüllt wcrdcn sollen. Eine ausführlichere Depesche wird folgen. Vtew-Aork, 2<>, Dezember. (Ueber Halifax) Im Senat verlangte Halc die Miitheilnng dcr Kor« respondcnz über dic /Trent" < Angelegenheit. Snm« >ner bekämpfte den Vorschlag, Halc bemerkt: Man müsse gehört haben, daß das Cabinet die Forderung Masons und Sliddels erwäge. Wenn England die Ausfolgnng der beiden Koimnissärc verlangt babe, so sollte die Vundcsregierung den Krieg gcgen Eng. land erklären. Wenn dieselben ausgeliefert würden. wärc der Senat der Verachtung und dem Unwillen des Bandes ansgescht. dic Verwaltung würde vc»n ihrer Stellung vertrieben werden. Napoleon wünschc den Flecken von Waterloo zn verwischen, und Tausende von Irländern in (l^nada wurdr» sich dcr Sache des Vnndes anschließen. Hale schließt seine licftigc gcqen England gerichtete Rede, indem cr sagt: Eber Krieg. als Mason und Sliddel heraus, geben Summer bebarrt darauf, daß die Erwägung dcr Frage verschoben werde, bis diese in praktischer Form vorliegen werde. Er frägt, ob Beweise von übcrmütbigcn Forderungen, oder darüber, daß die Verwaltung die Frage cincr Vermittlung nicht m Erwägung qezogcn. vorliegen; cr glaubt, die Angelegenheit werde in freundschaftlicher Weise beigelegt werden. Dcr Vorschlag Hale's wnr^e späterer Er-örlernng vcrbehalten. Das Kabinet brwabrt das strengste Geheimniß über die «Trent".Affaire. Man glaubt allgemein, daß ^nons die Note übergeben babe. Die Blätter erklären, Amerika verlange keinen >trieq mit England. außer wenn der Krieg dem i'andc von England aufgebürdet würde. Die öffentliche Mci» mmg ist England feindselig ffeftimmt. aber mau glaubt allgemein an eine friedliche Lösung. Washington, 26. Dezember, (bis Halifax telegraphisch). Im Senate verl.ingtc Hale dic Mittheilung dcr Korrespondenzen über die „Trent"-An-gclegrnbcit. Er liält eine kriegerische Nebe und weigert sich, den übcrmütbigen ("l-l-n^nl«'«) Forderungen Englands nachzugeben. Dcr Vorschlag wurde einer spä« teren Diskussion vorbehalten. Summer glaubt, die Frage könnte in freund-schaftlichrr Weise gelöst werden Programm der am !>. Jänner M)2, Nachm. 5 Uhr. im lokale des „historischen Vereins für Krain" stattfindenden MonatVclsammlnng. Vereins'Sekr. A. Dimih: Das Matrikrlbnch der Dislnas'Kongregatiou in 5aibach. Herr Gymn.'Snpplent v. Radics: Ueber die Gesandtschaft dcs Johann v. Eobcnzl-Prosek an den Ezar Ivan. Von >rr Dirrkliclu des histor. Vercius fur tlrain. ^aibach N. Jänner 1^<>'2 Zlmdrl5- Ulld Vcschl'lstslimchlc. — Vei dcr am 2. d. M, stattgehabten Vcrlo» sung dcs AiilehliiS vom Jahre 15l''!4 wurden folgende <7 Srriln gez^ei,: Nr, l.'t? l>l1l sl«« k«(j 1346 1407 1/iI.e; 17!« 3.';34 :i.l,2 ^u;9 3078 :l2«,'j :!3!l3 347^ 307Ü il»d 8«6. Vctrcide. Durschnitts-Preise in Ln i dach am «. Jänner 1«U'^ Marltpreise lMaga;n,«prtise Vin Wiener Metzen ------------' in österr. Währ, Weizen..... ^. ! . ij ,^ Korn..... — 4 ! l>l) Gerste..... — — 3 l n« Hafer..... - . 2 » Knknrnp .... — — 4 ! 6l Theate r. Heute. Donnerstag: Lumpensammler. Morgen, Freitag, geschlossen. Ucberm, Samstag. znm Vortheile der Frau D. Stelzcr, znm crstcn Male: Die neue Welt. Druck und Verlag von Iss„az v. K'leinmayr sk F. Bamberg in ^.ibach. — Verantwortlicher Redakteur.- ss. Vamberg. Anhang zur Kaibacher Zeitung. 3ln«'l^nl»l»f»<4»4 Wie», ('Mttz.16 >'/. lllii » (Wr. Zt^. Nbdl'I,) Die Halt»»^ fest, olwohl im E-i»ze!l wcni,, V^ründsruil.i in dn Knrsen. Von dcn Stclatsp.ipielrn MctallicMls HiV^lVttvi l »»«)i» 7. Iänncr. und Lost l6b> liü« ciiil »llciiügseit höher, Nati^iial-Aülclis» »iit'edelileild »iedcitr; N^rc>- >l!«djStaalSbal!!!'Äst>>» »in ei» ^,^,«t b,sser b,'il a»l Schluß t<>) (.^^ schäst>'6 l'illi^cr !eld im ('i.zs^lü^tr seifig,r als im Vcihgrsch^sls. ^cffelltliclie Hctiuld. ^. de« Hlaüle« (für lOU ft. > In üstcrr. Währung . 1" 5'/. «54'' »2 !i(1 ü'/, Anlch. v^i 1««l mit Ruckj. t>7,^U fto.— Vlalio»,,! - '.'Iiillhl» »ut Iü»,n,r,(zoup. ..„ 5 „ «l ^<ä 8! '.'., Viational » Änlchen mit Äpnl,<_5oup.....^ ä .. t2H<^ 6220 Metallic,»,«.......ö „ <»?.,., «.-- /»i»2ö mit Verlosung v. I lti^^ . . 1^4 50 l2>.-. „ „ l««.— l-8..')0 Ob. Otst. une Ga!<, , .. ^ .. 87.— >-n,-! Geld Ware ÄöhMl»......H ^ .^H f<, 7., Zttilrimnl.......„.'».. f<« -^ «l^ ^' Mährcn u, Tchlesilil . „ 5 „ l<^,7ä —, Ung.iru . . . , „ ^ , »l» — »»^ .^» tc>!,, ^a»., Htro. u. Slav, „ 5, „ »,7. »»7 .^l> Äalijini....... ä ^ Ve,,elia,lisch,s 'Aul. 18.',9 „ ,'> „ !»ä — !>.>..^ Afticn (pr. Sli,cf), '^litioilalbanf......?,,<1,— 7.', l.— Klldit-Ans'alt ?3,3'» l. (ts>,»!!,.-(.«t,, z..)(») ft l', W. »l(»l,— «iU3, ,ss. ^lll -Vi^rdb. z. 1000 st. (5M. 2l37, 2!^« — Ht.^US«Cls,-^es. zu 200 st. (5. M. l'dll />0<» Fr......27^— 27x ä<>2 ..0 1ü2 ?.) Sud.»l,>de, iijcrd.'B. 20()„ „ l2!i,«^» >2;.— S>l>l. St^ate^.Iomb.'Ur!», u. Ecnl. ital. (j>s. 2U0 sl. ,). N. b'X< <>>,. m. 1,^N s«, <:><»° „) ^,!i^il!lu„q '^:i -- '.'ss^l,- O.'liz, K.il'-i'iidw.'Bahli zi^^oO ll. iö>. M. ül.l« » st. (»,)'/. ) >»!»j, Ilüz.'i.', !<'."..'><> OcN D»»,,D..»!l)„ai, O'es, ^.. ^^l, 422'- 'Dcücllticl' ^!l,'y> ii, Tliesl ? ^ !i«4 — 2«X,— Wic», ^^7. - 147,- « l'aük aus !<)„ dctlu „ /» „ l>«^.-- !», U»i. uerll'sl'arc .,.">„ 8-i7.» 8».— ^l>'>'^. < ,,r>^arc " >'" "" "'" >ni, o,l, W. ( Uose lp" Ctück) ,!lr»d,l?lns!alt sxr Hant^il u, Glw. zu !<)U,l,c'st.W.....«2> 5l> ,2, <;< Doi!..Da»,»ss.,W z. !UU st,«M, i)«,2i U'l ?5 St^dt^,,».'Dsl» zu 4<» N. <>. W. . ^l.'» — .iü ^»u 'tsltN,»zu „ 40 „ (iM. . «7.— U8. -. ^.iljfy z» 40 st, is/'/. . :l?,2) :l7,7ö «il.nv , Zt, («<»l,!^ .. !<<> .. „ . :l?. - ^i?..'<1 W!»eisi1',,räh .. 2ü „ „ . 20 5»!! 2>.— Wai?».-!» ., 20..... 22.2^ 22.7.» Wechsel. » M » » atc Ws»d Vrifc ^i>l,,»burss. für <0N fl. sudd. W. . >!!«.?.'> Ha,»l'»!->i. siir !<»«» ü'/arf Äansl, . ,0'.— 105.20 !^'»!W!,, ,!!>' l<» Pf. Stsr'!,!g . 14<».ft«l l4>.'" Paii«,. ,»l !»<> Fla„s« . . . 5.'.. y »5.«0 (sours der Geldsovten. G>!d War, K M,'inz-Dusatcn « il 7 '»ttr. ss»cn«,i . . . ltt .. Hü ., N» « ^l» N.!pliill.'»«d'i)r . ll ., -^4 ., »l^2»l Äll»', ^mpsriale . N „ 52 ., N ., <>4 „ «slsm« .?l.,!l' «.'lU « 5!) „ !:jU 7.'» Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Bürse in Wien. Do, 8. Jänner 1362. Affekte». Wechsel. 5'/, Mata!liq».S .»', > «.'»ru» . . >4l lU B.ulfallicu . . 7..Ä— , K. t. Dufale» «.«6 ^l.dilaiti!« l?8.7U ^ if v el» de u 'Anzeig e. D,l> 7. Iämllr l««2. Tic HlNl»: Ehrclir,ich. Glllölissiprr; — sslam. Oescl.'äflörciscüt'er; — Tausig, — ll. Poljal. Agtiitel,, u^l> Wilii. — Hr. Iiliseuderu . Halli'llöm., uo» Prag — Hr. Linger, Handclönialü!. vliii ^aüisch.i. Z. IU. » (») K.K.M.SMchn-Gesellschllst. Um dem Handelöstande und den Industriellen zu ermöglichen, auch größere Warensendungen als Eilgut expediren zu tonnen, läßt die Unterzeichnete auf ihren Linien, vom stt. Jänner R^OH angefangen, einen bedeutend ermäßigten Gilgutrariffür Kaufmannsgüter von mindestens 100 Zollpfundcn ins Leben treten. Die nähereu Bedingungen dieses ermäßigten EllguttarifS sind bei jedem Eilgut-Expedite und dem gesellschaftlichen Agenten Herrn Stefan Fröhlich zu erfahren, sowie aus der dießoezuglich veröffentlichten Kundmachung ersichtlich. Zur Bequemlichkeit des ^. T'. Publikums sind, außer sämmtlichen Eilgut-Erpedi-ten, der Agent der Gesellschaft Herr Stefan Fröhlich in Wien, Htadt, Iatober gaffe Atr. tz»«53, uno in den größeren Stationen der gesellschaftlichen Linien dessen Korrespondenten zur Uebernahme von solchen Ellgut -Sendungen ermächtigt. Wien am 1. Jänner 160^. Z?'257'si)'"............ ^'......" Nr. ,3!). G d i k t. In Folge Bewilligung dcö löbl. k. k. siäct. dcleg. Bczilksgcrlchtcs ilaldach M). ie ii, dcn Hjerlaß der Agnes Iglitsch geyörigen ^chnittwarc». im g^richtlichcil Zchätzungüwelrhe von U»4 fl. 3U kr. öst. W. am lö. Jänner l«ii2 srliy !) Ul)r im Bclkaus'vgewölde deü Hauses Nr. »2 am Haufttplatzc Yler, an dcn Mclstbicccndcn gegen gleich dare Bezahlung l)ii'.tangcgcl)cn werden. k. k. Nocar-, alü Gerichts-Kommissar. Z7l8. (3) «t«I>i»Oe, vom H^fapolhtltl Aüglisl ^aniprechl in V^ml'cr^. Diese gegen Hllslcn, Helsellcit. Hals> »»id VrM'eschwtrdil, am schüel^cn i!i>lt>erui!g vil» schliffcnrc put«, ist die Schachtel ncl>st Vericht ,^l ^0 fr. öst. W, nur zu haben in der Apotheke „zum goldenen Adler", kcs V, Og ^ c „ d e r >i c r m ^.'ail)lich. Ausweis jener Herren, welche sich uo» der Neujahrögratu« lation enlholml hal>en.-Herr Vüizenz IelNlikcr, k. t. '^ezir^^ochlhlr. . Wilhelm Dole's, k. l. Hirelar. dl». « Tyciddälie ^.'anlhicri, Orcif. » IoylNl» Schwoll, Vül^crülciNer. ^ (tllgen Mayer. k. l. Postmeisler. ^ Ioyaiu» Nr>l)!. Pessai,. Achzlun , I^'sef Htol)^ ^eijancic. sammtüch Hauel'eslßt«. Ignaz K„cü. VcsleUler. Woyltl'äler. — Gemeindeamt Wippach am 4. Ia»»lr l8(>2. Ei» uiclscillg prl'lllich lifahrener (in Eä^sUtschlauo ^i'!liel m,r ü^'lui>). 33 I"hic alt, lspig. uon gls,l,,relN lüst'gc» Äölpelba», wclchsi slch ül'tr seine Tl'ichligklit. strenge Solil'ilal. Tllnc li»o 3ltDlichk.il. so wie iider scliici, niltlnuiosicn Eise» u»o Flciß i» rer Vlwntdschofnma. l'cr W"lrll„^,n ?c. duvch ZenssN'ssc sowohl uo, Aieoe»' li»d Scipcuziich!. Schloß Frcnoelcherg (dci iU^geiisn") >'" Dez,,», ber 1«6I. Förster. Z. 29. (2) !!! Nenc Ersmdung!!! Drr Gefertigte isl ri,ich c>ie A»!ch^ff»ng rmcö nluartigeu Dampf - Aparateö ia die angenehme 5!age ocrseyt. diiuie,, meili^r» S>ll»0en ,,», l>e>lc« G'diü ;n vern'lli^e» . nur d.iher ocn Anfort'ernuge!! oes l'. 'I'. cr Zeit clit^egen ^» komüie»- oic ^arl'e dieser Gel'isse »l ocm Zabüftcisch gan^ äl'nl,ch (nicht so rolh >l)ie rie t>er fiüdere» Kalllslbuk' Ocd,sse); sie sl»d gernch» nnd geschmacklos. n»o frei vo» allen schädlichen Stoffen, für die Dalnrhafiig' lcil wiro g a r a n t ! r l. Zahnarzt I^ciillttl^ aus Graz ort>illrt am klimmenden Samslag uuo Sonnlag. d. i. Dln ll. n»l> l2. d. M., sowie den darauf folgenden Lom'lag IM Hotel .^Nl8t5ät^iell" (Malüsch). uon « Uhr frlih dis ii Uhr Mendi. Z. 2036. (2(1) gepelzte, pftanzenartige Manlbeerbaume, von im Blattc ausgesuchter Qualität, wovon die cine Hälfte in großen Stengeln und die andere Hälfte in Stämmen mit Wurzeln für Hecken und Lnstwaldchcn besteht, sind zum Verkaufe vorrathig, und befinden sich theilweise iu K-llr.i»-,,.', (8 Meilen von l^lliln;) und theil-weift ln Ncivl><» oei der National-Gaüanstalt. Kauftustige: Private, Gemeinde-Administrationen, Genossenschaften, Bau - Direktionen , In< stilule u. s. w. belieben sich zil wenden an den Gefertigten oder an seine Agenten in: ! l/«l»>»<', l^ttnli l,UN l,'ttNl)l!>!l<) , ('llll« ^ll'ss^l'Usl, <>,. 0UU7: l'aelov«, I'ttIu/2<), I'j.>>«nl, livicill >^n il< Vo»»<>«l», ttollol'ivn Ns. 12l)3, und «lovjßs«», bei dcr Gasanstalt dcS Gcscrtlgtcn. B.i Abnahme einer größeren Parthie im Betrage von lOM) Gulden, w „ Aci Abnahme von U) Bout. 1 Äont. nmsonst, bei Zlllilckgabc dcr Flasche <', kr. Vergütung. «l«^,l<»Hux « l«»<» 3 — , Bci Abnahme von 20 Voutcillcn 1 Vont. umsonst. Dcr Auöschank ist in der Franziskaner-Gasse Hauö-Nr. 8, vi«-«-vi's deS Badhauses. Um gütigen Zuspruch empfiehlt sich ergebenst Z. 2t^. (2) '.....' -------^ Mit «H. Jänner l. I. beginnt der Verkauf mehrerer Gattungen feiner abgelagerter Viere, im Großen und Kleinen, in der renovirten Brauerei ^5,»» ^>'tt»»<'N U«,'K". -^ Indem es mein Bestreben sein wird, die Herren Abnehmer fortwahrend mit gleichmäßiger guter Ware zu bedienest/ bitte'ich höflichst um geneigten Zuspruch. Hrimm Aerss am 7. 3imner l8liL.