«^U O. Freitag am V. Jänner R8HV. D?c Laibach« Zeiiuna" erscheint init'Äüsilähinc dir Sonn- mi» Feiertag, täalich, und listet sammt den Beilagen im E ° mftt ° ir ga »zjähri g t der P°ft portofrei qan-iäbrig "»ter Kreuzband in,» gedruckter Adresse 15 st,, halbjährig 7 ff. 3« kr. — Insc r t io n Zg cbü hr jür eine Spaltenzelle oder den Naum derselben, ist für einmalige Vlüschaltunl, 'j'kr für :wcimali>,c 4 kr. fiir dreiüialigc ö fr. C. M. u. s. w. Z,l dicsc» Gebiihrc» ist ni^ch t>cr Inserciousstämpcl pr, <0 tr. fiir nne jedesmalige Einschaltung hinjiu '« rechnen. Inserate bis <^ Zeilen fntt«, < «, ^<> k^ fi,! » Mal, , fl. IN fr, für 2 Mal iml> 5»«, fr fiir ! Mal (mit Iübeariff deS Insertwnsssampel!,)._________________________ Amtliches Tlml. Otz^c. k. k. Npostolischc Majestät babe» nut Allerhöchster Entschließung vom 19. Dezember u. I. die Wahl des Gutsbesitzers Franz u, Wczyk, z»m Präswcntcn dcr k, k. 'Gelehrten-Gesellschaft in Krakau. allergnädigst zu bestätigen gcrnht, Sc, k, k. Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Entschließung »! digte Kanonikat dcm Ehrcndomhcrrn und Katecheten an der dortigen Hanptsehnlc, Thoinas O st oja, allcr-gnädigst zu verleihen geruht. Der Minister dcö Innern hat im Einvernehmen M mit dem Iustizminister dc» Koniitatskommissär, Ste-M fan V^ > , < . .^, - U Der Iustizminisscr hat den Kreisgerichtsrath in », Wels, Karl Wagner, znm Lauocsgcrichtsrathc U^ beim Wiener Landcsgcrichtc ernannt. l RilUmnllichkl Theil. U Dcsterreich. l Wien, 6. Jänner. Die kaiserliche Akademie der Wissenschaften zählt (nach ihrem Almanach für f 1887) « inländische, l6 ausländische Ehrenmitglieder, 68 wirkliche, l!9 korrespondircndc Mitglieder im In- lande, 60 koirespondirende im Auslande. Erledigt sind zwei Stellen wirklicher Mitglieder, aus jeder Klasse eine, und eine Stelle eines korrcspondircnden inländischen Mitgücdes der mathcmaüschcn Klasse. , Die 117 iuländischru Mitglieder zusannuen- ' 8"!°!!!!!!ei, I.esißci, üicht weniger als 13? in- nun anölandische Orden; ci» erfreulicher Beweis, welcher Anerkennung wissenschaftlicher Leistungen österreichische Gclchtte sich erfreue». Davon blsißeii c>ic wirklichen Mitglieder der mathematisch . naturwissenschaftlichen Klasse 20 österreichische und 24 fremde Orden, und zwar Lcopold.Oroe» «, Franz-Ioscphs-Orden 12, Ei> ferne Krone 3; anßcrdcm zahlt man noch einen Io- hanniter.'Nitter. Die wirklichen Mitglieder der pbilo- ft'Phisch.historischen Klasse besitze» 19 österreichische und -'" fremde Orden, insbesondere zählen sie Leopold- - Orden 3, Franz,Iosephs-Orom 1^, Eiserne Krone 2, f l , ^7 ^'^ österreichische Staatstclegraphcnanstalt ^ ,>, '^!'^"^ ^s jüngst abgelaufenen 'Vcrnialtungs- ,», Zuwider , 8Ü« bis Oktober 18i!l>) im Ga». ' i,"> ?°° Stnalödcpcschcn mit 2,969.8Ä!) Worten s s« ^7'^^ Priuatdcpcsche» mit 4,2!7.893 Worten «!'l!» .^" ^'^' ^d'cre Korrespondenz erhobenen . Ge nü,n » bc»esc» stch ^uf einen Gesammtbe.nig von /41.^. fl, (oammer 14,99-i fl. an Postporto und Votenlohuen,. Das N^.,,^,^ > ^,. ^^ P „^^,, gen Jahres, wo ^.0,0?i Stciatsoep.-sebcn mit 2 Mill. l,l)3.!)88 M'ten und ^,2W ^,^,Mschm .nil 8.ÜÜ8.1L4 Worte» ttlegraphin ,.„o ^,„ G/hüh,cn-cinnahmc von ti/o,KU6 st. s>z,^^ wurde, erscheint ' sonach im Entgegcnhalt zu obige» ^ahlcn'i.,m 43Ü1 und bezüglich 43,37« Depesche». 68!)! ,„,o ti7!) 729 Worte, dann an Gebühren inn 1U2,428 Gulden überbolcn. — In dem von der Municipalität der Stadt Vrcscia bezüglich dcr Fcstlichkcitc», mit denen die > Ankunft Ihrer Majestäten daselbst gefeiert werden soll, veröffentlichten Programme ist nüch die Kund gcbnng enthalten, daß iö.00l) Lire aus der städtischen Kasse an die Veschäftigungsanstalt, 248N Lire von der ehrwürdigen Brüderschaft „dolln Oni-ilü ^Vpu-«wücn" an arnic Faniilic» wcvhc und öffentliche Vante» hat die mit Verordnung vom 12. Mai 18^4 den Mitgliedern der inlcrnatio-nalc» Komillission für den Van der venetianischen Zentraleisenbahn zngestandene» Benützung der Tclc> graphcn anf österreichischem Gebiete dahin ausgedehnt, daß anch jene Depeschen, welche die einzelnen Mil-gliedcr der uersammeltcu Konmussion, a» ihre »orgc> setzten Ministei ien. so wie a» die Repräsentanten 5er lonzrssiomrten EiftnbahugcseUschaft »nd deren Ingenieure und sonstigen Orgaue i» Angelegenheit txs Vaucö der Zcülralcisenbahn zu richte» i» die Lage kommen, auf österreichischem Gebiete gebühre», frei zu behandeln sind. Diese Verordnung des k. k. Ministeriums für Handel, Gewerbe und öffentliche Vanten wurde von der k. k. Direktion für Staatstclcgraphen den betreffenden Telegraphcnstatione» bekannt gemacht. Wie», 7. Jänner, Die Schwierigkeiten, welche sich der Durchführung des Fricdcnstraktatcs vom 30. März u. I. entgegenstellten, sind beseitigt. Am 31, Dezember habe» die hicfür beuollmäch» tigte» Minister der uaziszircildc» Höfe zu Paris die allseitig geiiehmigic Ucdcrciüklinft znm Beschluß erho-bc». Das betreffende Protokoll wurde gestern unterzeichnet. In Folge dessen werden Volgrao und Tobak mit den, übrigen von Rußland abgetretenen Gebiete mit der Moldau vereinigt. Die Schlaiigcninscln uno das Donaudelta kehre» unter die unMttlbarc Herrschaft der Pforte zurück, Nnßland erhält ein Terrain zwischen dcm oberen Jalpnk und einer Linie, welches — senkrecht von Sanitzika nach Kongns gezogen — etwa 7 deutsche Ouadiatmcilcn mit einer Bevölkerung uo» beiläufig 61^00 Seelen umfaßt. Die Nebergabc der abzutretenden Gebiete wird spätestens am 30. März erfolgen und gleichzeitig werden die briiischcn Kriegsschiffe das schwarze Meer und die k. l, Ot'kupationvlnippcn die Donanfürstc»-lhümer räumen. Ist es somit den Bemühungen der Diplomatie gclnngen, alte Hindernisse zu hescitigen, welche sich ocr völligen Anüglcichung ocs orientalischen Zerwürf» nissts bis jetzt cntgcgcnstclltcn, so dcnten gleichzeitig wichtige Momente darauf bi», daß a»ch die iu!icr> dings mehr i» den Vordergrund getretene Neuenlinr-gcr Verwicklung auf friedlichen: Wege gelöst wcrdcu >v ird, (Ocstcrr. Corr.) Der «Tricst. Ztg." wird aus Mailand unterm 3. Januar geschrieben: Seit vielen Jahren erinnert man sich nicht i» der Lombardei eines so gcUndcn Winters, dessen erste Hälfte fast ganz ohnc Schnee bereits verflossen ist, wic in diesem Jahre. Vei diesem herrliche» Frühlingswettcr schreiten auch die zum feierlichen Empfange des Monarchen angeordnete» Arbeite» rasch vorwärts. So smd z. V, bereits alle ärarialischcn und Kummunalgebäude, derc» Mailand gewiß über 100 zählt, uon außen gereinigt imd im Iiiucrn rcnooirt worden. Viele solche Gebäude, vorzuglich das Palais „Al Marino" warm schon im Verfalle, andere seit mehreren Jahren vernachlässigt gewährten einen traurige» Anblick, wic jene anf der Piazza dei Mercanti, im Mittel» vuüktc der Stadt gelegenen, welche mm »ach ihrer Herstellung eine wahre Zierde der Stadt uno eine bleibende Erinnerimg au den Besuch des kaiserlichen Paares bilden werden. Die anf diesem Platze auf Koste» der Handelskammer restaurirtc Vörsc entspricht vollkonimen ihrer Vcstimmimg. Was aber am mei° stcn die Bewunderung Jener erweckt, denen die Gelegenheit dargeboten wurde, alle Voranstalten i» Augenschein zu nehmen, sind die prachtvollen innen, Einrichtungen der kaiscrl. Residenz. Dieser schöne ge. rä'nmigc Bau, den Napoleon prächtig ausschmücken ließ, diente durch fast 7 Jahre als Kaserne, weß-halb es leicht begreiflich ist, wcim im» die Herstel» liingskostcu auf ungefähr 3 Millionen österr. Lire sich belaufen. Im Theater alla Scala, das nach der veriiN' glückteil Eröff»u»gsvorsteII»»a, am 26. v, M. fast gäu;lich leer blieb (man zählte vorgestern Abexbs 80 Aillcts, das Hans faßt 4000 Zuschauer), wird heute zum ersten Male (iu dieser Saiso») und imtcr gleichfalls ungünstigen Auspicic» Verdi's „Ernani" gegeben. — Wic mau aus Veucdig, 3.Iauuar schreibt, rciscu mehrere fremde Familien, die dort ihren Win> teranfenlhalt genommen, jetzt »ach Mailand ab und kehren erst i» dc» letzte» Faschmgstagen nach Venedig zurück, bis zu welchem Zeitpunkte auch Ihre Majestäten nnf der Rückreise dort erwartet werden. Die Krankheit Sr. Durchlaucht des Fürsten u. TlM-n unk Taxis, k. k. Generals der Kavallerie und Obersthofmcifttrs Ihrer Majestät der Kaiscrl», nimmt eine» bedenkliche» Verlauf, doch haben die Acrztc die Hoffnung anf eine Besserung noch nicht aufgegeben. Zur Weilcrrcisc Ihrer k, k, Majestäten in der Lombardai ist provisorisch als Obcrhofmeister Ihrer Majestät dcr Kaiserin Sc. Wz. der Herr FML. Graf Nobili, bisheriger Adlatus des Fcldmnrschalls Grasen Radctzki, designirt wordc», (Tr: Z.) Deutschland. VerIi », 2. Iä»»cr. Die „Pr. Korr." bringt dcu Wortlaut einer in der Ncuenburger Angelegen» hcit an die k. preußischen Gesandten in Wien, Paris, London mid St. Petersburg gerichtete» Depesche des Ministerpräsidenten Freiherr» u, Ma»!e»ffel vom 28. v, M., »ach welcher Se. Majestät dcr König vo» Prenßen sich bewogen gefunden hat, „der zahlreichen MWäude uncrachtct, welche mit einem Aufschübe verknüpft sind, dc» Vcfehl zur Mobilmachuug der Armcc bis zum 1«. Jänner 1857 anszusetzc». Es bedarf keiner Erwähnung — heißt es weiter — daß dieser Termin nicht abgewartet wcrdc» wurde, wenn die Schweizer Behörde» im Sinne des hcransfor' dcrndc» Charakters, welche» mehrere ihrer neueren Beschlusse an sich tragen, dic Neuenburger Gefangenen früher vor die Vnüdcs-Assisc» stcllc» wollen." Min schreibt dcr «Neuen Prcuß, Ztg." aus Stuttgart, es sei wohl anzunehmen, daß die würt> lemberg'schc Staatsgewalt vermöge der ihr uerfas« snngsmäßia. (§. 86) zustehenden Bcmgniß bereits ci> m» Traktat wegen des Durchmarsches preußischer Truppen abgeschlossen habe, wie ja auch schon die Vorkehrung getroffen sein soll. um zunächst 60.000 Mann Preußen, welche durch Baicr» kommen, mit der Eisenbahn uon Ulm nach Anlendorf zn befördern, von wo sie an dic Schweizer Grcn;c marschire» sollen. (Aülcndorf ist eine Eise»bahnstntioü zwischen Ulm und Fricorichshafc» (Bodense?), etwa 6 Meile» vo» letzierm entfernt, und eben so weit von Sigma-ringen.) Die in den letzten Tagn» erfolgte Reise eu s4 ncr Nulorität ii>' württe»iberg'scl!e» Fininzdeparte-mcnt »ach dc», Obcrlande möchie mit dicscn Maßnahme» zusammeühängc». Stuttgart, 3!. Dcz. Auch bic libcral-kouscr-vativcu Abgcorouctcu, schreibt »>an dcr „Kölner Ztg,", Duucrnon, Ministcr des Innern im römischen Mini-stcri»m, mW Murschcl, Präsir>cut der zweiten Kammer !n> Landtage 1848118^9, haben sich dem Peti-tum der cilf radikal,liberalen Abgcordncic» augeschlos. sen. Sic habcn ihrem Gesuch übrigens cine ab-weichende Motiuirung gegeben. Heule Vormittag haben mchr als siebeuzig a»gcsehe»e Mitglieder des hohen üüd mittleren Gewcrbcstanoeö bcschlossc», ihre Milbüiger uuo »amcnllich Standcsgcnossell zu ciner Versammlung im Emil Weruer'schen Saale auf Freitag den 2, Jänner einzuladen, um cine Vitte an vie Staatsrcgiernug mn Abwendung der aus oem Neuen-burger Konflikt dem württcmbcrgcr Handels' nno Gc-wcrbcstande theils schon erwachsenen, theils in »och größerem Maße drohenden Nachtheile zu bcralbeu und zu beschließe,,, Uiüer den Namen der Einladenden find alle Schattirungcu, darunter vicle konservative Groß-Industric!!.- und Großbäudlcr bemerkbar, so die Brüder Iobst. Schiedmuucr, d'Ainbli). Haueisen und Sohn, Erhard, Duucrnoy, Sämann, Kreuscr n, s. w. Ma» erkennt aus Allem, daß der Grnndton der Stimmung ein rein durch die materiellen Interessen bestimmter, gegen dcn Krieg an sich gerichteter ist. Schweiz. Eine Note des Bunocsratheö au den schweizerischen Minister in Paris doo. !>. Dezember, lauict: Herr Graf SaÜgnac - F^m'lon thcüt uns cinc Depesche des Grafen Walcwski mit, i» welcher dieser Letztere aus Auftrag ecs Kaisers uns neuerdings in dringlicher Weise einladet, die gefangenen Ncucnbur-ger freizugeben, mit dem Beifügen, daß, wenn die Schweiz risser Einladung Folge gebe, die kaiserliche Regierung idrcrsciis alle Anstrengungen machen werde, um eine Lösung rer Ncuenburger Frage herbeizufuh-re», welche die Entsagnng des Königs vo» Preußen auf diejenigen Rechte zum Zwecke haben würde, die ihm durch die Verträge bezüglich des Fürstculhmns Ncuenburg und der Grafschaft Valangin garan^ tirt sind. Wir beauftragen Sie, dem Grafen Walcwöki in Erwiederung anf Obiges folgende Eröffnungen z» machen: Der Bundcsrath anerkennt sehr gerne die wohl-ivollcndcn und freundschaftlichen Gesinnungen, die der Kaisir jederzeit cer Schweiz bezeigt hat, u,!d er dankt dcui Kaiser insbesondere für scine Bcmüh»ngen zum Zweck einer friedlichen i'ösnng des Nenenburgcr Konstittcs. Um so mehr muß der Vundcsrath daher bedauern, daß cr der neuen Einladung der kaiserliche» Regierung, betreffend die Freilassung der Gefangenen, nicht entsprechen kann. Die Erwägungen, welche den Vundesrath dabei bestimmen, sind jedoch der Ait, daß die kaiserliche Negienmg sie gewiß als vollkommen begründet anerkennen wird. Dic Forderung einer sofortigen unbediügtcu Frei-gclüing der Gcsangencn könnte sich nur auf die Voraussetzung stützen, daß diese Gefangene» sich keines Verbrechens schuldig gemacht haben, daß sonnt die Eidgenossenschaft ihnen gegenüber sich im Unrecht de> fände und alles Recht auf Seite des Königs uon Preußen wäre. Die Eidgenossenschaft kann aber eine solche Voranssctzimg nicht zugeben, sie kau» nicht anerkenne», dnß ihre Stellung gegenüber deu Insnr-gcnten uom 3. September »nr auf vollendete That-sachen und nicht auf uoükommc» festgestellte Rechte sich stütze. Es ist bicr nicht der Ort, den rcchtlichcu Standpunkt der Ncucnburgcr Frage zu prüfen. Der Bundesrath beschrankt sich auf die Pnuerknng. daß durch Lic Wicncr Kongrcß-Aktc der Kanton Ncncnbiirg der Schweiz einverleibt wolden ist; daß dieser Kanton, durch dic spezielle Vcreinigungsakle mit der Schweiz in seinen Beziehungen znr Eidgenossenschaft uon dem außer Lanocs residirendcn Fürstc» vollständig cmanzi-pirt wurde, indem slipulirt war, daß die Theilnahme an eidgenössischen Angelegenheiten, die Ttimmgabc an der Tagsammg, mit einem Worte alle Bczich»», gcii zur Schwciz nur uon dcr in Ncucuburg rcsioi-rcndcn Negicrnug abhängcn sollten, Dcr Kanton Ncnenburg ist allen «estimninngc» der Pundesakte bcigctretcn. ohne diejenigen aus^nueh' men, die feststellen, daß i» dcr Schweiz keine Unter-thansverbandc bestehen dürfe» nnd daß dic Regierung nicht mehr das ausschlicßüche Vorrecht einzelner Personen oder Bürgcrrlasft» fti» könne. Der Fürst von Neuenbm'g hat förinlichst zum Abschluß dieses Vcrei-üigungs- u»d Emanzipanonsaklcs autonsin. Von da an war der Kanton Neucnburg i» sci»e» Beziehungen zur Eidgcnosscnschaft de» übrigen Kantone,, vollkommen gleichgestellt und er hat wie diese de» uo» ocr Tagsa'tzung am 27ten Dezember 1830 proklamirlc» Griindsal) des freie» Konstitutivnsrcchtcö im Kanton uolitt. Gestützt auf diese Verträge und diese, TMe so>vohl, cils nüf die Entwicklung dcr konstitutionellen j Bczichunge», dic aus dcnscibcn folgerichtig heruor-jgchc», sind dic So»vcrä»itälsrechlc der Eidgenossenschaft gegenüber dem Danton Neucuburg ganz eben so fcst begründet, als gegenüber jedem andern Kanton. Die Eidgenossenschaft hat das Recht nno die Wicht, i» dcr ganzen Ansdchnilng ibr.'s Gebietes für die Anfrcchlhaüungc» dcr Verfassung und der öffcitt-! lichen Ordnung zn sorgen. Der Ka»!o» ?ccne»b»rg kann uon der Amuenoung dieses Gnmdsafte,? »icht auilgcnomnien lucrdcn. Wenn dic Schweiz der Forderung einer uorgän-gigc» und unbedingten Freilassung entspreche» wolllc, so ware dicß nichts anderes als ein Anfgcben ihrcr konstitutionelle» Stellung gegenüber ocm Kanton Neu?,!' bnrg ii»o eine Verzichilcistnng ans die Anöübnng dcr Souucränitätsrechte, die der Eidgenossenschaft zustehe». Ei» solcher Akt kann aber uo» kcincm Staat «erlangt ivcrdcn, dessen Unabhängigkeit ancrkannt ist. Man könnte uon dcr Schweiz sclbst in dcr Vor-anssctzung, daß dcr König uou Preuße» sich noch im Äcsil) scincr Rechte auf Ncuenbnrg befände, nicht er-waricn, daß sic einer solchen Forderung sich fügen solltc, da man fclbst in diesem Falle zugeben müßte, das! dic Schiuci; cbcn so hochwichtige Rechte zu schirmen hätte, als der Fürst. Man würde daher die gleiche Stellung der Parteien vollständigst ucrkcimc», wenn ma» der Schwciz zumuthen wollte, daß sie auf die ihr zustehenden Rechte verzichte, ohne daß ihr gleichzeitig voii dcr andern Seite Aussicht auf irgend eine Konzession eröffnet wird. Was die uon dcr kaiserlichen Regierung, für den Fall, daß die Schweiz dic Gefangenen wirklich frei-licße, gegebene Versicherung betrifft, so weiß der Vnu-dcsrath oc» Werth derselbe» uollkommen zu würdigen, aber cr hat Anlaß gehabt, sich zu überzeugen, daß, wenn cr scincrscits sich mit dcr größtc» Offenheit Über die Dctailbedingungc» cincr cueutucllcn Vcrstän-oignng ansspricht, ein Gleiches nicht uon Seile ocs Königs von Preußen gcschicht, dcr, wic es dem Vun. dcsrath scheint, auch gcge,iüber der kaiserlichen Regie-rung i» dieser Vezichnng die größte Nückhaltiing beobachtn. Dcr Vnndcsrath hat daher die triftigsten Grünte, an den aufrichtigen Absichten des Königs zu zweifeln, »no zu fürchte», daß ei» definitives Ab-kommniß a» dc» Bedingungen schcitcrn könne, von welche» derselbe scine Vcrzichtleistnng abhängig ma> chen möchte. In die uom König uo» Preußen gegebenen Versicherungen ei» größeres Vcrirancn zn sehen, wäre nur dann möglich, wc»» der Kaiser die VcdinqmM» kcunen würde, welche der König zu stellen beabsiäüigt und wen» der Kaiscr erklären tonnte, daß diese Bedingungen mit dcr vollständige» Unabhängigkeit Neuen-burgs nicht im Widerspruch stehen. Nach Alle»!, woo uoigrgangcn ist, müssen wir jedoch bezweifeln, daß der Kaiser uo» diesen Vediw gnnglii Kenntniß habe, und die Schweiz muß um so mehr darauf beliebe», nbcr diese» Pmikt cnifgeklär! z» werden, als sich eine ganz entgegengesetzte Ten, denz sowobl i» dem Zirkular des Koniqs von Prcu-ßcn a» die ?ci,!schen Staalcn, a>s auch i» sci»cr Thro»rcde ausgesprochen findet. Die Frciwssnng ocr Gefangene» ist dem Vun-ocsrath auch als ein Akt der Großmulh empfohlen worden. Aber ganz abgesehen davon, daß gar kein bcsonccres Motiv uorlicgt, statt der Gerechtigkeit die Groümnlh wallen z» lassen, so würde eine Freilassung in der Wcise, wic sie gefordert wiro, uon Jedermann nicht sowohl als ei» Alt der Großmnth, sonder» vielmehr als ein Akt dcr Schwäche angesehen werde». Endlich ist anch noch zu crwägcn, daß die n»-beomgte Ficilassnng der Gefangcncn eine» der politischen Grnndpfciler dcr schwcizcrischcn Staatscinrich-lnngcn vcrlchen würde, dcn Grnndsatz nämlich, daß Gcsc<5, Nccht »nd Gcrcchügkeit für Alle gleich scin müsscn, scien sic rcich oder arm, hoch oder nieder gestellt. Dem „Fr. I." wird aus zuverlässiger Quelle mitgetheilt, daß Kaiscr Napoleon in, Eiuvcrstäuouiß mit seinem eigene» Kabinct und der englische» Re> gicrung mit Preuße» unb der Schweiz in Untcrhand-lnng getreten ist, um ci»c für beide s^citendc Parteien gcuclnne Form zu finde», wodurch die Freilassung ocr Gefangcnc» uor dem Urtheil und die Vcr< zichtleisnmg des Königs v'o» Preußen auf Ncuenburg erzielt wird. Die Fricocnshoffnung wird anch noch durch de» Umstcmd bedentcno ucrmcbrt, daß die Nenen-burger Noyalisten wirklich eine Abordnung an de» König uon Preußen abgeschickt habcn sollen, um ihn zu bitten, von cincm Kriege gcgc» die Schweiz ab-zustehen. Mchrere Blätter, wclche uo» Mitgliedern des diplomatischen Korps i» dieser Frage Mittheiln»-gen crhalten, uersichcrn, daß an dem 'Frieren »ich! mehr zu zweifeln sei. In Ncucuburg si»d in dcn lct)tc» Tagcn incrk-würi)igc Dinge vor sich gegangcn. ' So incldct man als siche!,', cine Versa»iml»»g uon Roü^listc» habc beschlosst,!, den König uon Preußen durch eiuen Abgeordnete» zn bitten, cr möchie uon ci»cm kriegcri-scheu Vorhaben gcgeu tie Schweiz abstehen. Die nämliche Vine richie» die Gefangenen, Pourtales-Steigcr an der Spitze, an den König. Was de» Prozeß betrifft, so ist die Eröffnung der Verhandln»' gen dcr Assisscn anf de» 19. Iäimcr 185? fcstgc-scNt: die Abwcscnde» sind auf dcu 12. Jänner in dc» Schloßsaal uon Ncucnburg uorgcladen, um die A»> klagcakle anznhörc». Italicnische Staaten. In Turin klagt man fortwährend über Raub-,uifälle auf öffcutlichcr Straße, Vor einiger Zeit wurden i» ci»er gchciuuiißuoll klingenden Note in der picmontesischen amtliche» Zeitung alle Gerüchte über einen Unfall, der einer aUer-üöchstc» Pcrfo,, begegnet scin soll. als uoUkomme» »»bcgründet bezeichnet. Dcr Pariscr,,Co»sti!»tio»»e!" gibt »nn den Schlüsscl zu diese»! mysteriösen Dementi, jcdoch in ciner Wcise, welche dieses Dementi keineswegs bestätigt.^ Nach dem französischen Platte ist nämlich der König uo» Sardinien uo» Räubern au-gcfallcn »»d in sehr respektwidrigcr Weise geplündert worde», „Der König", so lesen wir in dem genannten Blatte, „hatte sich auf der Jagd uon scinem Gefolge entfernt »nd wurde uon Räubern angehalten, die seine Börse uerlangtcn. „Ich bi» der König!" hatte dieser dem Gesinde! hingeworfen, worauf jedoch einrr der Spihbudcn antwortete: „Wir wissen das recht wohl, und eben deßhalb habcn mir Sie hier erwartet." Das Gefolge war fcr», und so gab denn der .König dc» z»dri»glichen Bittstellern eine Handvoll Napoleond'ors, »ach deren Empfang sich dieselbe» nnter Bezeiguugc» ihrer tiefsten Ehrfurcht entfernte». (Ocst. Ztg,) Turin er Meldungen zu Folge, ist dic auf oe» 7. d. M. anberaumt gcwescnc Reise Sr, Majestät ocs Kö»igs nach Nizza wegen des betrübenden hin> schcidcns Ihrer f. Hohcit der dnrchlanchtigstcn Frau Erzherzogin Elisabeth verschöbe» worden. Frankreich. Paris. 2. Iämicr. Für de» 16. Februar wcrden der Senat und dcr gcscMbcndc Körper durch Dekret im heuligcn „Momtcnr" zusaninicnbcrufeu. Nach dcm „Constitutiouncl" sind bci dn» gestri» gen Neujahrs - Einpfaugc gar keine Reden gehauen worden. Vor einiger Zeit wurde» iu dcn Straßcu vo» Paris Plakate mit Drolmnge» gegen dc» Kaiscr an-geschlagc»; ciu Schneider, Namcns Wattcbleo, l>ci oc,n >ua» ähnliche Prokla»ialio»e» fa»o, wurde gc-Ücrn rcßhall' ^ii 1« Mu„utrn Gefängniß »»o l'»^ Franken Geldstrafe ucrnrlhcilt. Wie man dcr „Ocstcrr. Ztg." aus Paris schreibt, hat der Vcrlincr Hol dcm Kaiser der Franzose» die förmliche Zusage gemacht, der Souveränetät auf Ncuenburg und allcn weiter» A»sprüchcn auf dieses, Fürstenthum zu enlsagen, we»u der Bnndcörath, im Geiste des Protokolls'uom Jahre 18^2 das Prinzip dieser Souvcräuetät ehrend, die Nencnburger Gefaü' gcne» oh»c Urtheil in Freiheit scßen will. Aus Äl a i s e i l l c wiro gcmeloct, daß dcr Mis' sionär in dcr Mongolei, Abln! Mcrcaded, anf dem Wegc nach Paris dort angelangt war. Dieser Pric> sttr, dcr ganz Sibirien durchreiste, um sich z» über» zeugen, ob keine Spur dorlhi» deportirtcr Franzosen « aufzufinden sei, lehrt mit erfrorenen Füßen zurück, so',^ i'aß er an Krückcn geht. Er bat zwei Waisc», Ki»° dcr französischer E>tcr», dci sich, die cr i» Sibirien vorfand u»d i» ciner dcr Pariscr Nohllhätigkcits> Anstalten unterbringe» will. Der Abb<'> befaud sich oie kßte Zeit hindurch i» ocr chinesischen Tcuarci. Der „Monitcur" berichtet über die Ermorduug des hochw. Erzbischofcs Sibour: . „Ein adscheilliches Verbrechen ist heute (Ale» in der Kirche von St. Etieunc du Mout ucrübt wor-den. Nach der Prozession und in dein Augenblicke, wo cr in die Sakristei zurückkehrte, ist dcr Hcrr Erzbischof uon Pariö durch ci»cn kürzlich iiitcr0i> cirtcn Pricstcr, Namens Vcrg^r. von cinem Dolchstich getroffen worden Dcr Erzbischof wurde in das Prcsbytenum dcr Kirche gebracht, wo cr säst augenblicklich dcn letzte» Seufzer aushauchte. Der Mörder ward unverzüglich verhaftet." Das „Droit" hat folgeuoe »äherc Mittheilungen: «Der hochw. Erzbischof hatte sich nach dcr Kirche begeben, um die religiösen Zeremonien zu eröffne», die daselbst während dcr »mittägigen Andacht der heilige» Gc< novcfa bcgangc» wcrdc». Um 4 '/2 Uhr verließ Msgr, Sibour dcn Chor; er wollte cbcn in die Sakristei cintrctc», als ein Manu im entgegenstürzt, mit dcr Hand dc» Ehorrock dcs Erzbischofs zurück-schlau und ihm ein großes eatalonisches Mcsscr in die Brust stößl. Der Prälat wankt, man eilt herbei, man hält ihn aufrecht: Toocsblässc bedeckt sein Gesicht; einige dumpfe Seufzer dringen aus seiner Brust, man bringt ihn nach der Saknstci, man becilt sich, ihm dic Hilft der Wisscnschaft zu spcndcn. Ucberftüssige B'niübung —der Erzbischof war toot, Dcr Mörder war, ei» Priester, der uncmpfindlich, das blutige Mcs' scr i» dcr Hand, bci seinem Opfcr geblieben war, oas cr mit teuflischer Freude hinschciocu sah, Diesel «K Priester war einer der Pfarren von Paris beigcge-gebe»; seine Aufführung hat zn wiederholten Malen das einstweilige Verbot, seine pricsterlichen Vcrrich-tnngcn auszuüben, nöthig gemacht. Er war zn Melnn, als im vorigen November der dortige Assi' senhof über eine Vergiftuugs-Auklage abzuurtheilen hatte, dcrcn cine Frau bezüglich ihres Mannes be> schuldigt war. Er folgte mit lebhaftem Interesse den Debatten dieses Prozesses, der mit Verurthei^ lung zu lebenslänglicher Zwangsarbeit endigte. Die> ses Ergebniß cntmuthigte den Eifer des Beschützers der Angeklagten nicht. Er betheuerte öffentlich ihre Unschuld, ließ anch, um seiner Protestation mehr Nachdruck zn geben, dieselbe drucken uud wollte sie vertheilen lassen, als das kaiserliche Parket cinschrit! und ibre Beschlagnahme verfugte Diese Maßregel war durch die Protestation selbst uno durch die Ausdrücke, in denen sie, abgefaßt war, nöthig gc> worden, indem sie dic schwersten Anschuldigungen ge> gen die bei der Verurthciluiig bctheiligten Richter enthielt. Diese Schmähschrift nud andere wareu Gegenstand einer Untersuchung, wahrend dcrcn der Priester, den sie betraf, große Ucbcrspannung kund' gab. Die kirchliche Behörde, mußte unter diesen Umständen einschreiten und das Interdikt des Priesters anssprcche», der scine Pflichten so arg verkannt haue. Dieses Interdikt halte die Ausrcgnng des davon Betroffenen auffallend gesteigert; sie gab sich jcdoch nicht l durch Handlungen kuud, die das Verbrechen hätten ^ ahnen lassen können, das bald die der Patronin von Paus geweihte Kirche mit Blut beflecken sollte. Der intcrdi^irtc Pricster hat mit furchtbare'. Rnbc seine Frcvelthat beschlossen, vorbereitet und ausgeführt; cr ^ versah sich mit einem 3l! Ecnlimelcr langen eatalo» U »ischcn Mcsscr, dessen Klinge drei Finger breit war; « cr wußte, daß am 3, Jänner der Erzbischof zu St, Eticnue du Mont Gottcsricnst baltcn >vürdc, nnd mit dem festen Entschlüsse, ilm zn todte», begab er sich dahin. Man hat il>n gefragt, ob cr dem Erzbischofc mcbrcrc Stöße versetzt I>abe? Er erwiederte i „«Nein, ^ einen einzigen; dcnn ich halte ins Her; getroffen, » und ich wußte, daß der Sloß löotlich ,var."" Man fragte ihn, warn,» er ei» so großes Verbrechen be^ gnulicn habe? «„Weil ich interdizirt war und weil man >nir angekündigt halte, daß dieses Mal cinc Aufhebung des Interdikls nicht erfolgen werde."" Die Nnhc dieses Menschen im Angesichlc eines so großen Verbrechens, die Umstände selbst, nnter denen es verübt wurde, scheinen den Gedanken an einen gesunden Ver-stand zurückzuweisen, nnd mau muß znr Ehre dcr Menschheit glanbcu, daß dieser Mann, dem das heil, Amt eines Priester? übertragen war, ein Wahnsinniger und nicht ein Ungehcncr ist. Man Hai ilm naeh der Vürgcrmcistcrci oi-s zwölfte» Bs,;irkrü gebracht. Dortbin begaben sich sofort Hcrv Moig»o», Sttll> Vertreter des kaiserlichen Prokurators, imd dcr Untcr-snchnngsrichiev Treilbaro, dic den Gefangenen rinem l ersten Verhör unterzogen. Der kais. Prokurator Co» » dui,i und der Polizcipräsckt Pietri ucrhörlcn darauf i ihrerseits den Mörder, der endlich die Größe seines k Verbrechens zn begreifen schien und in dessen Augen man einige Thränen sah. Die Leiche des Monsgr. Sibonr ist in das Haus dcs Pfarrers von Saint Eticnnc du Mont gebracht und im Saale anf eine ^ Matrazc gelegt worden. Dic Gcsichtszügc dcs Prälaten f ' zeigten gar leine Vcrändcrnng, Seine Fa,nilie und seine zahlrcich'c» Freunde eilten bald herbei. Die Kirche S. Etienne dn Mont ist geschlossn» und wiro erst nach dcr durch das dort vcrühtc Verbrechen nöthig gewordenen Ncinigmis, wicdcv gcöffnct werden. Der „Conslitn-tionnel« berichtet, da« ,eMc Wort des Erzbischoft habe gelautet: „der Unglückliche"! Dic „Assembly Nalio« na!" ,agt. daß dcr crsi !j2 Jahre allc Mördcr kein sctzr starker Manu sei und sti» Verbrechen laut ein, gestehe. Das «Univers« meldet, daß dem hochwürdigeu ^ Erzbischofc noch vor dem Hinscheiden von dem an, f wesrndcn Gencral-Vikar die Absolution crtl'ciü werden konnle, nnd daß der Mörder, alZ cr sein Vcrbrc, chrn vollführte, ausrief! „Man läßt einen Priester nicht Hungers sterben." Vcrai-r situ gegenwärtig in der Conciergerie. , Noch wird erzählt, daß cine in der Kirche anwesende Dn„,c (ein anderer Bericht sagt, cinc Nonne) °ie Den Streich abwenden wollte, an der ,5a»d leicht verwundet worden sci. ^. 5?^ie7""'""'" ^^ ^'^'^ El'zl'ischllfs wurde von aätt I n ^""^ '"" "zbischöflichen Paläste ge> n> .^, w dm '"^'V'""" «""""' ""' M'halsa- ,m t ., wndcn Do, wird auch der Leichnam aus- gestellt und das P»h,>w„ i» die Todteukapelle zuge- a,jcn werde». Dc 3 Großvikaricu habcn wie d c, les Gebrauch „t, 'I'rc E»t!assn,,g ,i„^.,^^ «,.„ ., , nmd sich das Kapitel vcrsa.nmcl,, »m 3 >!me Gwß^ l V'knncn zu wählen, die bis ^.r Erneununa eines f un.cu Erzbischofcs dic Geschäfte dcs Erzbisth»ms vcr- waltcn wcrdeu. Die 3 Vikars dic ,h« Entlassung zeicht, werde», wie diet's Vittc ist. ,^^,/ 1 '«^U^rde,,. Der Bischof von Tripolis, N.fft >,,,d Vcigeordnctcr des Erzbischoss von Paris, der schon vor dcr Ermordnng sciins bochw, Oheims erkrank! war, liegt auf dem Tode. Die Nachricht vou diesem traurigen Ereignis bat einen uenuchicndcn Ein-flnß anf ihn ausgeübt. Die schreckliche That hat ganz Paris in d,c höchste Aufregung versetzt. Die Pariser Iour> nale drücken allc ihre tiefe Theilnahme aus. WaS dcn Mörder betrifft, so flöß! dcrselbc den allgemeinsten Abscheu cil,. Fast allc Journale theilen die Ansicht, daß derselbe verrückt sci. Die Kirche St, Elicnne du Mout war am 4. äußerlich ganz mit schwarzem Tuche bchäugt und in keiner der anderen Kirchen wurde ein Hochamt gc> halten; man hat nur eine stille Messe gelesen, nach dcrcn Vccndiguug dcr Klcrus die Vußpsal» mcn saug, Großbritannien. Loudou. 1. Iänncr. Die „Times" bezeichnet als die Frage», welche i» dcr nächsten Session dic Aufmerksamkeit des Parlaments am meisten in Au> sprnch nehmen werden odcr in Anspruch uehmcn solle», die Ncmsion dcs Strafgesetzbuche? — Deportation odcr Ticket-of-leauc-Systcm, — Anfhcbung der geistlichen Gerichtshöfe, Uebcriragnug vo» Länocreie!,, Ncforin des Gemcindcrathes uo» London, Umgcstal-tnug, respektive Anfhcbung der Schifffahrts-Zölle und Erncucruug des Freibriefes der Vauk von England. Die gegen die Einkommensteuer gcrichlcte Agila-tion schläft nicht ein. Zu Vath fand eine Versamm-lnug des dortigen Gemcinderalhcs Slalt, um über diese Frage zn berathen. Eine Resolution ward angenommen, welche bcsagi, daß jetzt, wo der Krieg mit Nußland vorüber sei, die durch jenen Krieg verursachte Zusatzstener sofort aufgehoben wcrdcn müsst. Emc irische Zclwug („Tyrawly Herald") bringt für den Schlnß des Iahrcü e,ne Schilderung der Fort» schritte, wclche die ackcrbautrcibcnde Bevölkerung im Westen Irlands, namentlich im früher uorzngöwei^e arme» nno wilde» Cunnanght, hinsichtlich ihres Wohl-standcs, »ach der größcrcn AnsdeftunUl, der Volkscr-zich»»g, dcr Veränßcrun.; verschuldelcr Gütcrkomplcfe, nau'entlich onch durch anregende Einwirkung dcs kürzlichen Krieges bci hohcm Preise nuo leichtem Ab> saß der Agrikillturprodnkte gemacht hat. Die große Masse, der in den letzte» Jahren nnicr dcn Pächicrn und Arbciicrn vcrbrciicten Vaischaft habe den Handel der Prouinzialstädtc bedeutend erhöht: man sehe das Volk bei der Höhe d,s Taglohns besser gcklciori; die einst für Irland charakteristischen Lehmhütte» seien auch in Connanght bis auf wenige Ausnahme» uer-schwnudm; dic Kartoffel habe aufgehört, die ans-schlicßliche Nahrung des niedern Volks nebst dcr Milch zu bilden; der Werth des Landes sei gesteigert, große Siicckcn seien umgebrochen, bessere Methoden dcs Ackcrhancs allgemein geworden. Dcr Bericht l>e> merkt: krinc Perodc der irische» Geschichte sci mit der gegenwärtigen in Vczug anf dic Fortschritte dcs Lan. des zn uerglcichcn; ras Maß des Wohlstandes, wc,. ches der Älasse der Bcvölkcrung zu Theil wnrdc, sei sogar gMcr, als Ictzlerc zum Gcnnß derselben vor> bcrcilet sei; dcr plötzlich vorhandene Ucbcrfluß habe Uebel uuo E^^esse heroorgeruftn, über die man sieh in Eonnaught heklage. Rußland. Der „Ezas" meldet: Nach uns zugegangenen Nachrichlc» ruft dic persische Frage in dem Orcnbur> gcr und dcni kaukasischen Armeekorps cinc immer größere Thätigkeit hervor. Das erstere, für die Operationen in Turan bestimmt, steht marschfertig da; eine ansehnliche Abtheilung desselben ist schon am Aralsee bereit, vorkommende» Fall s nach Afghanistan hiunnfzurückcu. Wenngleich dcr Winter dem Marsche über die stachen, wasstrlceren Steppen zwischen dem kaspischm Meere und dem Aralsee günstig ist, wcil der Schnce dcn Nasscrl>edarf liefert, so erscheint das Ausrücken jenes Korps für jetzt doch icdenfalls zweifelhaft uud vielmehr wahrscheinlich, daß dasselbe im gegebenen Fallc im Frnhjalirc crst statlfindeu wnrdc, wo ma» kaum dcn Wcg längs des Ot'ns einschlage» könuic nnd nicht an Schnccwasser angewiesen wäre, '7l»f dcr andern Seile hat ein Theil der kaukasischen Arnicc die Peslimmuug, uou seiner Sicllung ans — auch im gegebenen Falle — im eigentlichen Pcrsieu zu operireu. Diese Hccn'sab!he,lung ist in dcr Nähc dcr beiden befestigten Häfen des kaspischcn Mccrcs Pctroivsk nuo Vakn zusamniliigezogen worden. Von hicr aus kann diefclbc ,uit Leichtigkeit uach dcr pcr-siseh-kaspischcn Küste übergcfahrcu und bei Astcrabad ooer auch in dcr Nähe von Teheran au's Lau» gc° setzt werden. Man bezeichnet den General Chrulcw imd sogar den Fürstenstatthaltcr dcs Kaukasus als dcsignirtcü Oberhefchlshaber dcr russischcn Armcc i» Pcrsicn, Z» dicscn Opcrationc» ,vürde, wic schon gesagt, uur ein Thcil des kaukasischen Hecrcs ver-iveud, t wcrdeu; dcr bei weitem größere Theil dcsscl-bcn. wclchcr in li Linien, der kaspische», mittlcrcu, südliche», tschernomorischcu und nördlichen,^ kampfbc-reit dcn Kaukasus umgürtet, hiuchc iu seinen Stellungen, Asten. j Pei dem letzten Kriege der Engländer in Af> gbauistan gingen nicht weniger als 2V.WU Kamehle zu Grnnbc nnd die Kosten desselben hetrngcn 13 Mill, Pf, Slcrüng. Nicht mit Unrecht weist man jctzt darauf hiu, daß Jar Mobamed, dcr Herrscher von Herat, zu dessen Gunstcn die Pritcn die Ictzte Elpedition nach dem persischen Golfe unternahmen, seine Gönner mit dem schwärzesten Uudanke belohnt?. Es scheint in dcr That, als ob die Einmischung i» dic Streitigkeiten orientalischer Fürsten unter ciuauder in der Ncgel ebenso thöricht sei. als dcr Versuch, yvischcu Mann und Frau den Schiedsrichter zu spickn. (Trieft. Z,) Telegraphische Depeschen. Paris, Mittwoch, Der henüge „Monitcur" meldet: Gestern, Dinstag, unterzeichneten die VeooU» »nächtigten das Protokoll, Die Konferenz hat, indem sie die Schwierigkeiten in dcr Ausführung dc« Frie> dcnsucrtrages beseitigte, im Geiste der Beschlüsse des Kongresses und zur Versöhnung dcr allseitigen Inler> essen einstimmig beschlossen, daß dic Grenze vom Thalc Trajau bis zum Flussc Jalpuk zu gchen, Bo!> grad und Tobak bei dcr Moldau zu ucrblciben haben. Nußland behält anf dcr rechten Scitc Comrat mit 36l) Quadrat'Wersten. Die Schlangeninscln werden als zu den Donau» Mündungen gehörig betrachtet. Alles übrige abgetre-tenc Gebiet, das Donaudcita ausgenommen, wclchcs zur Türkei gehört, wird der Moldau einvcileibt. Die Konferenz hat fcrners beschlossen, daß die Grenzn» stcckung spätcstcuS bis 30. Mär; beendet scin müsse, bis dahin sollen die Donaufürstcmhnmcr und das schwarze Meer geräumt werden. Dic Kommission in den Donanfürstenthümeru wird sodann au die Erfül» l„»g ihrer Aufgabe gehen, nach deren Beendigung sie dcr Konfcicnz Bericht zn erstatten haben wird. Tcicssrnphische Depesche von 2r. Elzcll, dem Herrn Staühallcr von Venedig an Sc. Ekzell, den Hcrrn Minister des Innern, Vicenza, 6. Jänner. Dcr Einzug Ihrcr Majestäten in Vicenza fand am 3, >. Mis. W Uhr 3«» M. Morgens Statt. Ungeachtet des auhalteudeu Ncgens harrten am Bahnhöfe, am Wege znr Stabt und iu der Stadt cinc Mcnge von Menschen, die das Allerhöchste Herrschcrpaar mit wiederholten Akklamationen begrüßten. Auch die Fenster dcr Hänser warc» festlich drapcriit. Gleich uach dcr Ankunft geruhten Sc, k, f. Apostolischc Majcstät die Aufwar-tnng des Klerus, der Autoritäten, dann dcs hof> fähigcn Aocls anzunchmcn, dic aufgcslcllte» Truppen. Abthcilungcn und sodann mchrcrc Aemter, Anstalten und Institute zu besichtigen, Ihre. Majcstät die Kaiserin erfrenieu indessen mehrcrc wciblichc Anstalten mit Merhöchstihrem Vesuche. Abends ivareu die Plätze nud Hauptstraßen dcr Stadt festlich erleuchtet, so viel dicß der Regen zuließ. Um 9 Uhr erschienen Ihre Majcstätcn im!<'«!«> 6,'?>,'mx, das mit Wachsfackcln glänzcno cilcuchtct und schr voll war. Mit Tüchcrschwcnfcu und lautem Applaus ivurdc das Erscheine» Ihrcr Majcstätcu bc. grüßt; dicsc Kundgebnngen der Frcndc wiederholten sich, als Sich Ihrc Majcstäteu znrückzoacn. L a i b a ch , !1, Iänucr. Das im genrigen Blatte erwähnte Erdbeben wurde, wie wir nachträglich erfahren, auch zu Idria um die nämliche Zeit wahrgt» nommcn, Handels- und Geschäftsberichte! A d o u y, 28. Dezember. Das Fruchtgeschäfi >var «vähn'nd dcs gan^cn vrrstosscucn Monats sehr unbelebt. Von irgend uamhaftcn Verkäufen sind nur zu crwähncn dcr ciucr Parthie von 2UU0 Mehcn Wei> zcu l> 4 ft. 6 kr. von dcr grast. Zichi/fchm Herrschaft zu N,>Pook, sowic von 2N0l) M^tzcn Weizcu » 3 fi. ^8 kr. von der grast. Zichy'scheu Herrschaft zn N.-Langy. P c r jamos, 29. Dezcmbcr. Dcr Verkehr im Fruchtgcschäftc war in Folge dcr Feiertage nud der schlcchteu Wege sthr regungslos. Äci dc» gedrückten Preisen sind die Elgucr von Früchtcu zurückhaltlNd, daher uur spärliche Zufuhren anlange», Wir notircn: Primaweizen 3 fi, 18—30 kr, Kuknrnz 1 fl. 24— 30 kr., anf Lieferung pr. Frnl'jahr. Hafer, bloß für deu Bedarf gekauft 1 st. 18—2^ kr. Kor» ohnc Vorräthe »»0 in' Gerste kein Bedarf. Getreid - Durchschnitts - Preise ,„ Lnil'ach nm 7, Iänncr 1857, Gi" Wiener Metze» ^rllpr^ ^«' W,!>!I........ I >i 5 :;<> K^'x»......... :;^ _ 3 ! !!V. H,i!l'fnicht........ — ! — 3 ! 4'i Gn'Uc .....''' 2 ! 59 3 ! 5',''. Hirse .... . ^ ! _ 2 ^ 47'/. Hl'wcü ....... ^ , -^ ! — !i ! 4l'. H>N« . . , , ' ' ' l ! 5« 2 ! 5V. Kuluriitz........ " ! ^ ^ ^ "'°^ Druck und Vcrlag uou Iguaz u. Kleinl»«yr H F. Vamberg iu Laibach. — Verantwortlicher Redakteur: F. Vambcrg. Börsenbericht aus dem Abcndblatte der österr. kais. Wiener Zeitung Wien ?, Iäuucr, Mittags 1 Mr. Die Anfang qüustige Stimmung fiir Industrie - Papicrc wurde in, Vcilaufc dcr Äürse wicdcr schwacher, Staats-Pafticre v^n Anfang bis zum Schlüsse schl bclicbt und ,qcsucht; g/, A'ewll, slicgc'n bis 82",,,, Devisen, mit Ausnahme von London, Vorhände» und ausgebet,». National-Nnlchen zu 5°/„ 83 ", —85 Anlchm v. I. t85l 8. L. zü 5°/» «(!—!»> Lomb, Vcnct, Nulehcn zu 5 V, 95 V. ^«l: Staatsschuldvcrschrcibungcn zu 5 °/, «2 7, ^82 '/, dctto „4'/.°/» ?! '/.-?>'. detto ,. 4°/„ lN V.^lU'/. detto „ 3°/« 5U-50V, detto „ 2 V, °^ 41—^>'<, dctt» „ i»,^ !»!'/.'-!« V, Gloggnihrr Oblig, in.Rückz. ^, 5°/, 9>>----- Ocd>nburg.r dctto drtt° „ 5"/. U.'l------ PMer delto d.-!t° „ 4°/» ^------- Mailänder dctlu detto 4"/» 93'"'------- Oru!idmtl,-Ol'!ig, N, Ocst, „ 5°/» 87-l<« ^ dcltn v. Galizic», U„garn :c. z» 5"/» 77—7? V. dctto der «I'rigcu Krou!. zu 5 "/» 54 ", ^ 85 Vanf»«Ol'ligationtü zu 2 '/, °/, »>, —<>1 V, Lrttciie'Nüleheii v, I, >884 ^75-277 detio ,. 1W ,'A>V,—<2«7. dctto „ i85i zu i«/« ! Nordbahu-Prior.-Oolig, z»,'>°/» «6-8«!'/: Gwggniycr dettu „5°/, 8» 8' Dona» Dampssch,-Ol'lig. „ 5 7„ 83 7."^ Lloyd o,tto (in Sill'cr) „ 5°/» N'-li! 3"/« Prioritats Oblig, d,r Slaats-ltiscubalu,- Gcscllschaft zu 275» Franls pr. Stuck l >6 -< !7 Nktin, dcr N,iti«ia!l'a»s «042^><143 s»"/, Pfandbrlcft dcr Naüonalbank I2monatliche !w V.-!!!! V, „ Ocsterr. Ürcdit-Nustalt III >-215/. „ N, Ocst, «i,fo,„p—^ül>, „ „ Budwciö'Linz-Oiuundncr- Eisenbahn 2<>^-2t>.'» „ „ Nordbahn 235 V,—235'/. „ „ Staatsciscub,-Gesellschaft zu 50!» Frans« 324-324 7. 5°/, !2mo»atlichc Kaiftrin-Vlisabtlh-Bah» zu 2»»U ft. mit 3« pCt. Einzahlmn, K'I V, —l»2 „ „ Süd-Norddc„tschc Herbindnngsb, 107'/.—l»5 „ Thciß-Vahn ' <0, V.—I0! ". „ Lo!ub,-Venct, Eisenbahn 2N3-2Ü3V, „ „ Donau-Dampfschiffsahrts- Ocscllschast ö«9-378 „ de« Lloyd «0-43I der Pcslher Kcttcnl>,-Glscllschaft 7—78 „ Prcßh, Tyrn. Eiftnb. >. Ümiss, 30—32 „ „ ditto 2, Kmiss, >„. Priorit, 40—^2 Nsserhäzy 40 fi, i!ose 70'/,-7! Windischgr,^ „ 22 7. - 22 V, Waldstcin „ 2i'/. ~ 2,', Kcglrvich „ '! 7. -2 Salm „ 3«'/. ^0 Bericht dcr Staatspapiere uom ,^, Iäinicr 1837. StaatsschuIdVlrschrcil'Migcn . zu 5p«t, ft, iu EM. 8'^ 7.1,! dctw «u« dcr National-Änlcihc zu 5 fi. in CM. 83 !3/,si detto ........4 1/2 „ 7l !/8 Darlehen mit Ncrlosuna v. I. «834, ,ür !U0 ft. 27? ,. ,. '85^, „ ,!W fi. 1"7 Grundcntlastuiigs-Dbligationcn uou Gnlizicn und !!n<;a>n, san,n,t ?!>,'ptrtincuzcn zu 5 "/„ - > ^^ Grundcntl.-Obligat, von andcrcu Krrnländcrn . . 8il 1 4 Va,il-Attic» vr. Stück...... fi. in (§M. Nftieu dcr efterr, Krcdit - NnsniÜ für Hinidcl un? Gcwcrbc zi, 20>! ff, pr, Lt. 30!» st, in CM, Micn der f f. priu. ostcrr. Etaatöciftui al,„- geslllschaft zu 2UU fl., »oll cingczahlt 3!!! fl. N V. mit Ratenzahlung....... — ss. U.V. Atticn der ,ltaiscr FcrdiuandS-Nordbahn g.trennt ni ! tl. «M. . . . 2^', st. EM Asticn dcr Vlisabcthbahn zn 2N<> ss, uiit 3U7„ Einzahln,,., pr. Stück . . . 2«3 si. i» YM. Attic» Süd-Nord-Äahn-Pcibindung^zu ^'00 ss. init 3!)7, «inzahlung Pr. li-t. 2!3 '/2 fl, in LM, Aktien der össcrr. Donau-Dampfschifffahrt ,,i .',«« ff. WM.........-'<>' ''!. EN, Lombllrdisch-vcnctianischc Liscnbahn . , 2l>2 !/2 "' ^ Wechscl'Kxrs vom 8. Immer 18«7. Augsburg, für ION fl. Curr., Gu!d. . 107 7/^! Vf. II,o, Frankfurt a, M,, für ,20 ff. siidd. Vcr- cinswähr. im 24 !/2 fl. Fnß, Guld. . U 3 M«>« Gcnua, für 3,,2 3l T. Sicht K, k. »ollw. Münz-Dnfaicn, Agio . . >, , >>^ dt». Nand- dto. ,', ..... 8 >/2 8 3/^ Gold l>I murcn ,, ..... 8 !< Napolconsd'or „ ..... 8.! 4 8,!^ Eoiüxrainsd'or „ ..... 14.18 14.! 8 Friedrichs»'« „ ..... 8.45 8.4,', Engl. Soucrcigues „ ..... 10.22 10,22 Russische Impcriale „ ..... 8.31 8.3! Silber-Agio ..... 5 V4. Ü3/4 Gisenbahu- und Dost - Kahrordmmg. SchneüiNa liaivack ! Laidack Uhr M!», ! Ut!> Min. »»!! Laidllch noci' Wirn , , Fliih — — /^ ^I »o„ Wi?n »^H laibach . Aden»« g 33 — — Persouenzug von laiboch noch Wien , Vorm, ^ — IN — dlo dto , Abends — — >n H5 uon Wien naH, Laibach , Rochm. 2 3Z — — dt« dto , Früh 2 3u — — Die Aaffa wird 10 Minuten ror der Abfahrt geschlossen, Brief- Evurier l'°,< Lailiach nach Trieft , . Ab.-n« ^ — 3 3g » Trieft „ llailiach , Früh ? ^ — — P^rfouell-Ovllrier «on L»id>!>l> !«ch Trieft , . At>?,!ds — — !I> — „ Triett „ i,'>nl'«tt! . Flüd 2 Hn — — I. Mallep?^st '.'0ü Lail^'ch nnch Trieft . ssrüli — — H , Triess „ l!c!!l>,>ch . Abends ß .. »_ II. Mallepost »on Laidach nach Trieft . , Abend6 — — H ! ,5 Trie« . Laibüch . sir,,!, 8 Z<> — z — Ä lt z e i g e dcr hici angct^mm<.'Ni.n Freinden. Den 7, Iä«»?!- !ßö?, H,, o, Kiivisch, t. k, Ho«at, t, k. HallptüiaiN!, ro» Graz,— Hr. Feismgei', i,„d — Hr, Fi»k, t, f, ^irl>le»al!i!i,__ Hi-, Facchim, Piiraiicr, u!,0 — Fr. Gmfu> W«,^ach, ro» Wie», o. !9t>3. (l) 2) Gchcrttr Hni! Ich si,ldc mich ueranlaßi, tcr Wahrheit gemäß zu bczcugcn, daß ich tos uon Idoeil elhollcne p^.-lrlttirle Anutheli,! - Mui,dN>>!ffcr durch iä„gcic ^cit gc!)llN,chc u,i0 hicuun dn, besten Crlolg füylr. Auf mein Auralhen didieucn sich im» auch mrhlne Mli,->,cr Frcunte, wllche, wie ich, Ihnen flir dieseö Mü^ lel sehr danken, und t>ic zUeisichcsUug ad^edrn, d>,s^ sclde aller Oils liesteuZ zur ltkom,»audirni, lHeinhmigen Sie die volle Achniug, mit welcher zeichüct Wien, !. April l856, Fla üz Wcl theim m >>,, Äiilter deö Franz ^usn-Oidcns, f, l. Huslltsla,«! »no ian^spliv, Fabiikrn 3i)lsi!zer :c, pr, Adressc! Him Wuhl>,cb0lnc!, Hin. I. G. Pc>pp. & 18. l'i) Nachdem mein Ehegatte Josef Neumüller, Gastwirth des GasthofeS »zum goldenen Löwen" in Laibach, am 19. November Mitt mit dem Tode abgegangen ist, so gebe ich hiemit den ^'. 'I', Herren Gasten, welche stets obiges Gasthaus besticht haden, dieftö mit der Bitte detannt, daß ich EndeSunter-fertigte ebenso fortwährend die Gastgeschäfte besorgen werde, wie solche während der Periode meines verstorbenen Ehemannes besorgt waren, daher ich um zahlreichen Zuspruch ersuche, und eine solide und prompte Bedienung versichere. Agnes Meumüller, Gastgebcnn im Waslhoj, zum „izoioeneu Löwcil" in lllNdach, Nr, 63 auf oer Wicncistlnße, Z. 2^z (3) Kanzlei - Geoffnung. v.. Julius Äü'bitsch, hat seine An'.tskanzlei m Lalbach, Hcrrngasse, lm Baron La^arlnl'-schen Hause Ätr, W6, eröffnet. Z 27. . (2) ,» Gine Eoncipiellte« und eine W Kanzelisten-Stelle W sind bei dem k, k. Notariate zu Llttai in Kram» ^u virgebln, Auskunft ertheilt, üdcr lcgalM Nachweisung dcr n'foideilichcn Fähißkeitcn undM vollkommcner Kenntniß der krainischen SpracheM dcr k. k. Notar zu Fr«nz bei Lilli in Untersteier« Z, 22. (2) An die l'. '1'. Schützmvemus - Mitglieder. Äm li. und 18. Jänner, dann am 8. und 22. Februar l. I,, jedesmal um 8 Uhr Abends, werden m den Sälen der bürgert. Schießstätte Spielunterhaltungen mit Tanz stattfinden, wozu die höfliche ElnladungM !Mt dem Beifügen qcmacht wird,» daß bezüglich der Bälle nachträglich» die Bekanntmachung erfolgen werde.» Lalbacb, am ö. Jänner 1857, W Von der Direktion. « Z. 62. (!) Das Haus Nr. 187 am Rann, bestehend aus 2 Stockwerken, gewölbten Magazinen und Kellern, trockenen und t'onnseitlgen Wohnungen, im guten Bauzustande, ist um den Zotigen Kapitals-Betrag des jähr!. Reinertrages gegen sehr billige ^ahluna5bedlnan:sse aus freier Hand zu verkaufen/und der Etträgnlß-^ Ausweis be: l)cm im nämlichen Hausen im 2ten Stocke wohnenden Haus: ' Inspektor einzusehen. Z. 25, (2) AUkündiguu g. Fertige Damm - Mäntel, Kinder-Anzüge und mehrere Damen - Artikel sind in der Iudcngasse bei Johann Hudetschek, im Gewölbe Haus-)>r. 2l3, zu den staunend billigsten Preisen zu haben. Es wird um gefälligen Zuspruch gebeten, .->,, 242«. (5) Hei '.'. Gommer in Wien ist e>schienn! und b?i ^ Ign. v. Meinmayr ö^ F. Balnberg ' in Laibach zu !)ab'en: Illuslmter katholischer sir das Jahr 1857. z Z»l Föroerung katholischen Sinnes. ? tt bioschill !!<) kr. Peammeeations - Schluß z auf das ^A „Denkbttch M der beglückenden Auwcseuheit des Kaisers uud der Kaiserin ! in Laibach." l Nachdem durch die biöhm'gc Al^zahl der Piäiüinieranten dieses „Dcnklmch" luiümchr als uollkow' I' men gesichert angeseben werden rmm, so erlaubt sich dic gefertigte Vuehhandlung, die noch allenfalls ausständige» Präüumeraliunö-listen zuverlässig bis >H Jänner «857 au sie zu leiten, oder münd' lichc Pränumerations - Erklärungen l.'ci ihr abzugeben, da biichiu die Präunmeratwns > Fvift geschlossen wird, ^ I. v. Klkiumayr u. F. Bainberg.