MibacherOMuna. ^^^« 6Z.«D. 5^.l'b°lbj.S5l.u stl!rb,°Zustcllunn n«Hau« ^NNl^laa 1^ ^^N^MN^ » Zeilen «ll,r. «row« ^. Z«l»< « li.: bei »ftnn, >^<«5^ Amtlicher Theil. Mst?/' ^"'^ ^ Apostolische Majestät haben mit Aller-lüniä ^! Abschreiben vmu li. September d. I. Se. , «l cye Hoheit den Prinzen Maximilian, Herzog allt^.. ?' ^"" bitter des Orden« vom goldenen Vließe """«W z„ ernennen geruht. bruktt? ^' R^^"b« 1875 wurde in der t. l. Hos- und Staat«. lü'ifin bl°» < "" b" ^^ ^"'ll de« «eichsgesetzblattes, o°r-D««ssii,. ?" deutschen Ausgabt, ausgegeben und vtrsmbel. Ülr, 122 !,"'^^t unter rickl ^ ^"oidiiullg de« Ministers sllr Cultus und Unler-,"'^°°M 30. N.igust ,»?5 brtreffsnd die Aufhebung der Lehranstalt in Ezrrnowitz lisck n ^"'^lilllg und Einrichtung der griechisch orienta-<>'s/'^°log!sch<.n Facultüt an der czcrnowiyer Franz "°>tpYS-Uniocrsil«t. ^^ (Wr. Ztg. Nr. 212 v°« 1s. September.) Nichtamtlicher Theil. Iournalftimmen vom Tage. "elwab^ Illustrierte wiener Extrablatt rz er ^Personalunion mit Ungarn befürwortet "°n ^ltt ^runglimpfen wollen. Nur die Aufstellung !>llrtli " """t- ^^ ^i natürlich, daß sich die Feudal» loit>^, ""lr bestimmten Form der Gülervereinigung ^s«. ' "eil sie dieselbe als einen Ausfluß liberaler ^""atn haßt und verabscheut. s<^ .5Vorstadt.Zeitung sieht in der That. ^l>li, si« die Prinzen von Orleans für die "öder ^. ?^^" haben, nichts als ein geschicktes Via. b°tcn'n,l. ^nselben dadurch die einzige Möglichkeit ge-gln, ^'^°' einen Theil des Ansehens wieder zu errln, ^7° lhnen bereits völlig abhanden gekommen war, an t>l"" Anschluß der 0 rleanistischen Prinzen ^unde ^lilanische Partei, von welchem die France sein. M.^lben, scheint der Presse ein ehrlicher zu linein c"."7"9s wcirc. sagt das Blatt, dieser Entschluß bltlet s^^'Uen Motive entsprungen, denn einerseits ^"Nhr'ü? den Orleans nicht die mindeste Aussicht, als "tndenten zu reüssieren, anderntheils wäre eine Restauration des „Empire" gleichbedeutend mit einer abermaligen Confiscation des orleanistischen Vermögens. Darum werden sie liebe'.' gute Republikaner. Das Fremdenblatl beschäftigt sich mit der Stellung der Bonapartisten zur republikanischen Regierung in Frankreich. Die Abfertigung, welche dem Vice-Admiral de iaRonciöre leNoury zutheil geworden, sei ein Beweis dafür, daß die Regierung Mac Mahons die erste Pflicht eincr konservativen if.c^ierung zu erfüllen wisse, nemlich die Pflicht, sich selbsl zu erhalten. Das Neue wiener Tastblatt glaubt, daß selbst nach der Niederwerfung des AufstandeS die orien. talische Frage nicht von der Tagesordnung verschwinden lttnne. Allerdings werde die Lösung dieser Frage fich nicht stürmisch, dafür aber um desto sicherer vollziehen. Ueber die Insurrection in Bosnien und der Herzegowina äußert fich das Blatt dahin, daß den Insurgenten, auch wenn sie einzelne kleinere Vor» theile erringen, jedenfalls nicht mehr auf die Beine zu hslfen sei, — sie können nicht mehr erkämpfen, als die schließliche Niederlage. Das Neue Fremdenvlatt halt die Situation in Serbien für sehr bedenklich. Gelingt eS den Kün. sten Ristit' nicht — sagt das Blatt — bei der Adreß. debatle abermals den Sieg davonzutragen, spricht sich die serbische Slnpschtina im kriegerischen Sinne aus, dann wird cS unmöglich sein, der «riegsbegeisterung des serbischen Voltes weiter Fesseln anzulegen. In eincr Besprechung dcr Chancen des südslavi -schcn Auf st an des führt der Romanul aus, daß unter ocn gegenwärtigen politischen Verhältnissen nur Rußlands Beistand dcr Insurrection zum Siege vcr-hrlfcn künnc. Da aber dieser Staat entschlossen scheine, srin Bündnis mit den beiden andern Kaisermächtcn aufrecht zu erhallen, so könne Serbien, trotz der in dcr Thronrede des Fürsten Milan den serbischen Stammes genossen versprochenen Hilfe, vorläufig nicht daran den-lm, sich in einen offenen Kamps mit der Pforte einzulassen. Der Monitor«! vom 1». o. Mts. setzt den Nachrichten auswärtiger Blätter, nach welchen der (5ul^ tuSministcr MajorcScu, bei seinem Aufenthalte in Ber^ lin, cmc Adresse vieler Actiunäre der rumänischen Eiscnbahngcscllschaft entgegengenommen habc, ein sehr formelles Dementi entgegen. Damit erscheinen auch dic Unwahrschcinlichtcitcn abgelehnt, welche diese Adresse angeblich enthalten habc. Dagegen sei es richtig, daß dcr Cultus und Untcrrichtsministcr Majorescu, bei seiner Anwesenheit in Berlin seinen College« vom Ressort dcr öffentlichen Arbeiten vertreten, und sich mit dcr unglücklichen Eiscnbahnfrage beschäftigt hat. Um biesc Fragc endlich cin für allemal zu erledigen, hat die rumänische Regierung sich entschlossen, dem Sena! und der Kammer bri ihrem nächsten, im September erfolgenden Zusammentreten, ein Project vorzulegen, um bie ^anze ehemals Strousberg'sche Eisenbahn zurückzulaufen. Mit einem Worte, die Rcaicrung will sämmtliche Schul-dcn dcr Eisenbahngcscllschaft brzahlcn und bann für die Stammacticn eincn gewisftn Preis bieten. Damit würde dicsc, nachgerade für Rumänien schon widerwärtig gewordene Angelegenheit aus der Welt geschafft werden, immer vorausgesetzt, daß zuerst die rumänischen Kam» mcrn und dann die Berliner Actioniire den Vorschlag annehmen. Der Istol mißt dcr serbischei, Thronrede eine unzweifelhaft kriegerische Bedeutung bei. „O»W»l loouw» 68t!" ruft er aus. Die höchste Ungeduld bemächtigte sich der Christen, dic Aufregung stieg bis zum Himmel cnlpor. Allcs wartete grspannt auf das Fürsten-wurt. Der Fürst sagtc, er zähle auf die Unterstützung des Volles und bezeichnete ohne Umschweife die Lage Serbiens als sehr schwierig. Der Fürst konstatierte die Beunruhigung dcs Volkes an den Grenzen, wo man mit Waffen die Sicherheit des Landes überwachen müsse. Die Leiden der Rajahs, die Ansammlung von Militär an unsercn Grenzen, dic Verschlimmerung der Lage, das Bedürfnis, Gcgcnmaßrcgcln zu ergreifen; alles dies ist deutlich ausgesprochen worden. Wiewol es Gebrauch dcr Diplomatie ist, durch Worte dir Gedanken zu ver-bcrgcn, und wicwol gerade jetzt die Worte wohl erwogen werden mußten, hat doch der Fürst so gesprochen, wie der serbische Herrscher jetzt sprechen mußte. Diese aufrichtige Erklärung wird mit Dank aufgenommen werden. Irht hat die ttricgsbegeifterung nur zunehmen ttg-»en, das Volt weiß jetzt, daß die Türken mit aller Macht gegen den Aufstand, der zu dem Zwecke unternommen wurde, um eine Vereinigung der Provinzen mit Serbien zu bewerkstelligen, zu unterdrücken suchen; das Voll hörte die Kunde von der erfolgten Anhünfung von Truppen an unserer Grenze. Was bleibt Serbln» jetzt zu thun? Kann es zugeben, baß der Türke unsere Brüder ausrotte? Kann es ruhig zusehen, wie wir bedroht werden? Hatten unsere Großväter so gehandelt? Da« Voll war schon vor der Thronrebe kriegerisch gesinnt. Jetzt, wo der Fürst die Unerträglichleil der Lage constatiert, gehen die Wellen patriotischer Begeisterung hoher als je zuvor. Wir müssen in den Krieg — denn, was riskieren wir? Serbiens Bestand ist gesichert, denn Europa braucht Serbien. Selbst England gibt zu, daß Serbien Europa mehr Nutzen gebracht hat, als alle Provinzen der Türlei. Aber so fortzubestehen, wie jetzt, ist unmöglich. Wa« sollen wir conseroieren? Feuilleton. Eine Waise." Novelle von Harriet. (Fortsetzung.) ^"st. eln.^"sl Mädchen legte seine Hände vor die En. «3rau m"le Glut stieg ihm in das Antlitz. li ^ lachen >«?,"' """" "^"' Sie mich mcht zu .j"d" Ih«!. ^'a)l Liebe wollte das „Komödianten solch«, ""etc», doch dankbarer Gesinnungen kann ^ Es en.^' immerhin fähig sein!' v,? buses',?^ °!" p""liche, lange Pause. Die Dame rück ^tben >^ bh ' "Sie tonnen sich auf ihr Zim-äl somit V l,' ""«.en erwarte ich meine Nichle zu. s'"d sick s.?. 6'e Wte leine Pflichten zu erfüllen, 5, Thea' ^ 'elbst überlassen." 3?' ..Wm/n^.l^ "it einer Verbeugung von der "" seh7e "^' 3"" Baronin, wer mein Vater In den, » se hl"5U. A war "."^ der Baronin blitzte es auf. „Nein!" cine A« Hyde s. """' entschiedenes, laltes .,Nein." K^ i" sich 5 " l"l aus, dennoch schloß es U" "°" Dornes" den Salon verlassen, so sant die l^c. F... ,^"" auf den S-ssel zurück, sah nach den. Z""" halt. !^" vlu"° lag; er war leer, der ^^°'^eiin b" G""°ai verlassen. ^ Hädck..^ zu Graf Heinrich: ..Das Ge. , yllls verläugnet jcinen adeligen Vater nicht. Thea würde keinem Salon Unehre machen, in ihrer Erscheinung liegt wahrhaftig etwas Blendendes." Gedankenvoll stützte Graf Heinrich das Haupt auf die Marmorconsole, welche eine prächtige Vase mit lünst. lichen Blumen zierte. ..Ich glaube, dem Oeticlkind wird man nichts fühlen lassen können, denn, man ist hochmüthig gewor« den; leine Spur von einem Nonnengesichl oder einer klösterlichen Erscheinung," murmelte er vor sich hin. AlS Thca durch das anstoßende lleme Znnmer eilen wollte, erwartete sie Bruno. Nachdem die Waise den Salon betrat, hatte sich i"" Auge auf das schöne Antlitz aeheftct, fich nicht wieder von demselben gewendet. Was war aus dem rosigen Kinde geworden? — Versunken, entschlafen war er längst, der Mürchcntraum, der Kindheil; doch es dämmerte bisweilen herüber aus dcm Sagenreich. Das Morgenroll, jener Tage hatte noch einen Strahl für die Geae"warl. ..Bruno! Thea!" sprachen die Ltppen aus. Der herbe Zug um den Mund des Mädchens ver, schwand, wie von geheimnißvollen Naturgewalten getrie-ben, es reichte Bruno beide Hände hin. Bruno sagte: ..Zwöls Jahre hatten das kleine Mädchen verwandelt, ich erkannte es kaun, wieder. Nicht alle« auf Erden entfallet sich während einer so lanqen Heit zur herrlichen Blüte; aus mir ist ein wellendes Reis geworden, noch wenige Monate und die Gruft meiner Ahnen schließt sich über meine vergängliche Hülle!" Thea vermochte nicht zu antworten; sie fühlte, wie wahr jene Worte waren, daß die Erfüllung nicht aus> bleiben lonnte. , , «. Mein Gott, was hat diese Verwandlung hervorgerufen ?" fragte sie tief erregt. „Drei Jahre trage ich den Keim de« Tod« ln mir. Ich weiß es. ich muß und werde bald sterben, es gibt leine Hilfe für mich, doch lassen wir das. Niemand kann den finstern Gast von mir ferne halten, der mlt Riesenschritten an mich herankömmt. Haben Sie zuweilen an den Knaben gedacht, der ihnen versprach, wenn er groß geworden, schöne Kleider zu laufen und alles, was das kleine Herz noch mehr begehrt?" „Ich habe an ihn gedacht, mich gesehnt, ihn wieder zu sehen. Er allein war gut und lieb gegen die arme Waise. Thea vermochte kaum die Thränen zurückzuhalten. In diesem Moment öffnete sich die Salonlhür. „Ach, ich störe soeben die freudige ErlennungS-scene?" Das junge Mädchen wandte sich um zn Olfried, der mit gekreuzten Armen vor beiden stehen blieb. ..Herr Graf! Ihre Erscheinung stört weder mich. noch den Herrn Baron Dornet; sein «nblick hat einen warmen Strahl in das Herz der Verwaisten gesenkt. Er war einst dem Kinde gut, und was damals mich zu dem »naben zog. e« "füllt mich auch jetzt mit einiger Sympathie für den Jüngling, es ist lautere Dank- ^Thea"hitlt inne. Der Ausdruck deS Spottes in dem Gesichte OlfriedS machte sie errochen; denn als er mit wenia mrücknehallcncm Sal-lasmu? entgegnete. ..Sie ickeint bei M''M eine große Rolle zu spielen? Schade, daß Sie mit Ihren Gefühlen überall so schlecht anlom-inen! Meine Schwester aab es Ihnen deutlich zu oe.?. stehen, daß ihr an Dankbarkeit und Liebe wenig gelegen sei" ries das Mädchen: .Baron Bruno hat mich auch jeh't freundlich begrüßt'. Ich vergesse leinen Augenblick die tiefe Kluft, die zwischen einem Komodianttnllnd und 1614 Den ökonomischen Abgrund, die Abhängigkeit von der Pforte oder von den Drohungen der diensteifrigen Consuln, dic leeren Staatstassen, die kulturelle u.,d industrielle Unfcrtigleit? verdien ohne Bosnien unz Herzegowina ift ein Vogel ohne Flügel, es muß vor Hung« sterben oder von Tigern zerfleischt werden. Ge. winnen Wunen wir aber viel. Will man ja schon Bosnien und der ' Herzegowina eine liuu6l-Selbständigkeit geben! Tritt Scrbie-i in den Krieg, so wird uns die Diplomatie augenblicklich Bosnien und die Herzegowina anbieten. Ohne Krieg bekommen wir nichts. Der grüne Tisch und die scharfe Feder wird uns nie etwas einbringen. Der gordische Knoten kann nur mit dem Schwerte zerhauen werden. Wird aus Bosnien und der Herzegowina ein drittes Hürstenchum gebildet, dann sind wir verloren. Diese Eventualität kam« man nur durch Krieg vereiteln. Da übrigens die europäische Presse Sympathien für uns hat, so tann von einer Intervention gar leine Rede lein. Daran soll man in Kraguje» vac denken. So lange die Regierung für Freiheit und Krieg ist, wird dieselbe der Diplomatie zum Trotz vom Volle gestützt werden. Europa wird niemandem helfen — können wir uns befreien — so wird es die Türkei nicht stützen wollen. Vorwärts also! Nur der Krieg lann uns Zukunft geben. Resormpläne der Türlei. Die „Inrspendance Helge" bringt einen kaiserlichen Herman, welcher auS Anlaß der im türtischen Reiche aufgebrochenen Unruhen Reformen verspricht und den Unterthanen alle Wohlthaten eineS s;cordneten Staats-Wesen« in Auesichl stellt. Der Ferman lautet: »Ferman an alle Generalgouverneure tn den VilajctS. Es ist zweifellos, daß die Wohlfahrt und die Ent< Wicklung des Landes zur allgemeinen Grundlage die Sichcrhüt des Vermögens, dcr Ehre und des Lcbens haben. Diese tann nur eine gute Verwaltung und eine unparteiliche Justiz bieten, und dahin spricht sich auch der vou unS an den Großoezier genchtelc „Hatt" aus. Dieser bcsagt nemlich: Da d^e gute Fühlui^ der Geschäfte unseres Reiches, die Wohlfahrt des ^mdes und daS Wohlergehen der Bevölkerung der Gegenstand un» serer beständigen Sorge sind, so ist «S unser fester Wille, daß cm willjamer Schutz u»b eiue absolute Ge« "rechti^kcil allen Klassen derselben ohne Unterschied zugesichert werden, derart, daß die Ohre >u<5 daS Recht eineS jeden geschützt bleiben. . DaS Justizministerium ift ewco oc», wichtiaften Departements. Es ist unerläßlich, daß dasselbe conform unseren wohlwollenden VtsUcbung u handle. Wir bcfchleu deshalb, daß du»» Bestrebungen vel-lündct werden und ihre volle Durchführung e-fahren. Unsere Befehle und unferc neuea Insttuctioncn werdm heule nur deshalb erlasse», «tu die besagten suuu^änm Intentionen zu b^läsliacn, «iidem sie weiter ausgcführt werden und deren Rcul'sieruilg von den aufrichtigen Vemühmlgll! Abhangs, welche alle Beamte oe> Justiz fowol als der Vciw^ltulig entfalten müssen, so« wol urn sie durchzuführen, als mn eine heilsame Nm^e» stulturig in ihrn, Ideen zu l,ewirlbulu,lüsscl! all ihre Aufmerksamkeit aufbieten, d^imit die Pronss- ui,- dem Herrn Baron von Dornet nach Hhrem eigenem Au, gestalteten." , Sich leicht verneigend verließ Thea das Gemach; Bruno sah dem plötzlich so veränderten Mädchen erstaunt nach. ..Nun, da haben wir es, das kleine Geschöpf hatte ein sehr treues Gedächtnis sich für die spmere Zcitcn aufbewahrt; nichts vergißt sie, mir jetzt zurückzuzahlen; ich werde mich vor ihr noch jürmlich verschanzen müssen." Der Graf lachte spöttisch auf. Als Thea ihr einsames abgelegene« Zimmer erreichte, trat sie langsam an das Fcuiter, lehnte das Haupt an die Scheibe; ein düsterer, umflorter Blick ruhte auf den weißen, eingeschneiten Dächern. Ach. wenn warme Sonnenstrahlen schützend und auftauchend über die Erde sich herabsenlen. werden sie auch die kalten Grabsteine erwärmen. Was jedoch ein» mal entschlafen ist, können sie nimmer aufwecken, es ist vorbei und aus! „Vorbei und aus!" Das Mädchen fuhr mit der Hand über die Augen, zwei schimmernde Thränen fielen auf die Brust herab. Auch daö Schwalbennest an dem Mauervorsprung war längst den Weg alles Irdischen gegangen; die Bog- leins lehrten nicht wieder aus dem sonnigen Süden in ihre alle Heimat, weil sie wol in der Fremde ihr kurzes Daslln uollendel? Auch dle Seele lehrt nimmermehr wieder, nachdem s" eingezogen in andere Welten! Honittzuug folgt.) parteiisch und entsprechend den Dispositionen des Gesetzes vom Cheri, sowie aller ii^rlgei. Verordnungen erledigt werden, damit alle unsers. Unterthanen deS größten »lusmaßcs der Gerechtigkeit sich cifl-cuen. DicS ist unser entschiedener kaiserlicher Wille. Sie werden zugleich eine Zusammenstellung aller Ncte erhalten, dic nach allgcmeiner Kenntnis gegen die Gesetz? meines Reiches begangen wurden. — Nach Ankunft dieses Fermans werden Sie diese Bestimmungen mit möglichster B fen, als die vom Gcsetze dictierten, und illegnle Verhaftungen in Anwendung zu bringen. Wer dlese souveränen Vcfehle verletzen sollte, wird strenge dest'afl werden." ,; ^ Hu den Vorgängen in dcr Herzegowina briygt die „Politische Correspondent folgende neueste Nachrichten: „Die Sectioncn der Eonsularcommission scheinen be< reits jeit ewigen Tagen ftühtung mit einigen Neprasen» tanten bcr theils un Gebirge in Sicherheit befindlichen, theils in inrschieoenlN Abtheilungen längs der montene-chei, Grcn e mobilen Iniurgenlen gewognen zu haben, „n^leich die Insurgenten ihre Action keineswegs ganz eingestellt habm^ so beschränkte sie sich in der verflossenen Woche doch zumeist nur auf Anschläge und Utbcrfälle türkischer Proviantcolonnen. In Wirklichkeit find meh rere solcher Transporte überfallen worden und theilweise gme Beule der Insurgenten geworden. Daß eS dabei nicht immer unblutig hergegangen, erklärt sich aus dem Widerstände, welchen die türkische Escorte leistete. WaS die Behauptung des offlciellcn türkischen Bul» letins betrifft, daß bei dcn letzten Zusammenstößen die Insurgenten von den Truppen überall zurückgedrängt wurden, so sind nach den gerade jetzt uns vorliegenden verläßlichen Meldungen hierüber wol einige Zweifel an ihrer vollen Richtiglcit gestattet. Möge man über die constanten SiegeSnachrichlen der Insurgenten auch wie immer denken, zams bei Skr ob ad erlitten hat, ist keine fanfaron-nitrende Insurgenrenphrase, sie ist eine Thatsache. DaS Befremdende dabei ist, daß Nedjib Pascha mit seinen drei Bataillonen den 800 Mann starken Insurgenten numerisch stark überlegen war. Nichtsdestoweniger büß«e Nedjib Pascha bei dieser Gelegenheit einige hundert Mann ein, was der Vernichtung eincs Bataillons gleichkommt. Mit den anderen Truppen suchte er in ziemlicher Eile die Thore von Trebinje zu gewinnen. Gestern (14.) kam es im Insurgentenrayon l°'^ der montenegrinischen Grc.'ze auf drei Seiten ge'"^^ zu heftigen Kämpfen. Dicömal ergriffen die In« ,^ die Offensive. Die Türken wurden in ihren l^> verschanzten Stellungen bei Oilletsche ("""7"^ Zubci uud auf dem boborer Felde angegriffen. Billetsche wurden die Insurgenten sehr übel M ^ Die Türken waren daselbst in bedeutender """" und in sehr günstigen Stellungen. Es kamen Türken auf 700 Insurgenten. Letztere sch""" « aufgericbeu worden zu sein. Dagegen wurden .d't^^. auf dem borborer Felde geschlagen und aus chren ^ schanzungen vertrieben. Die Insurgenten drang"' diesem mehr als fünfstündigen Kampfe nach "l"^. vor. wo von ihnen ebenso wie bei Pljvalj MrM" pack und Prouiantcolonnen erbeulet wurden." „ ^- Politische Uebersicht. Uaibach, 17. September. Während der Dauer der diesjährigen Del^ tions session wird sich, wie ..Ellenör" "M' ,. ungarische Ministerpräsident Baron Bel a lw« heim in Wien befinden und seinen Platz um 0« ? son Sr. Majestät einnehmen. . .<^ Der kroatische Landtag wird nicht, w« ^^ tiert war, am 20. September, sondern erst in der z ^ ien Hälfte deS Ollober auf kurze Zeit elnberlW, das Budget für 1876 und die Vorlage betreu Ablösung der Zehent- und Bergzinse zu ^/Hen. < Die pariser Journale beschäftigen sich stA ^„ haft mit der vor einigen Tagen vom ..Journal dc M, veröffentlichten Note, betreffend die Belehrung dec P" zen vonOrlcan« zum republi tanischenNeM ' Die republikanischen Organe nehmen die folgen!«!"^ Erklärung, wenn auch mit einiger ZurückhaltuG ^ doch ohne Mlslrauen entgegen. Als erste Fo^ l el Note ist unbedingt die Thatsache des AnsaMl" ^ liberalen Orleanlsten unter Gocher an die GlUpp^c vergne zu betrachten. Dieser Umstand dürfte "^ ^ eine Verschiebung der Majorität, sondern auch ^ Aenderung der bisherigen Rcgierungsprinclpicn zul u^< haben, und sollen in der That, einer Meldung der« , döpcndance belge" zufolge, sowol Buffet als TM" z mit dcr Ausarbeitung je eines neuen, der KaM«" ^ ihrem Wiederzusammentrltle vorzulegenden Progra"» betraut worden sein. ^>" Nach Inhalt dcr dcr «Politischen CorreU^ neuerlich zukommenden Nachrichten wird die V" ,,/, des letzten officiellen türkischen Bulletins, lvona«^/, Insurgenten im Dlstricte von Trebinje sich de^, mäßigen Autorität dcr Pforte wieder unterworfen^' dahin theilweise bestätigend ergänzt, daß dies« ^ werfung zwar nicht in größerem Maßstabe, aber' ^ hin hie und da gruppenweise in den Districts ^ Sllma nnd Popooopolje vorgekommmen sind. ">. ^!" reits vorausgesehen wurde, haben sie die KälM ^»< 14. o. M., iibcr welche gestern an dieser Sie"« ^i» cherlei Details bekannt gegeben wurden, änl ^'tt^ Tage bei Zubci erneuert. Da die hierüber «", 'u»' schen Quellen stammenden Meldungen vollst»"^» ^s gewißheit über dcn Ausgang des gestrigen »c ^ lassen, so dürfte man wol schwerlich fehl gehen, 'i ^, leinen für die Insurgenten günstigen anzumbM ' ^M gegen verlautet von einem kleineren Gefechte b" ^ zwischen Stotza uno Blagoje, welche« mit der ^ ^c nung dcr lürtischen Ortschaft Dadritza U"d ,' «l dcl Unbedeutendheit des Gefechtes entsprechenden S^ °^ Zs, Türken geendigt haben soll. Türlischerseits '^ auf Seile der Insurgenten (i Mann gefalle" ^'' ftg»' Wie der „Politischen Üorrespondenz" aus «° ^ tiüopel signalisiert wird, wire es keineswegs "" ^ daß Saufet Pajcha, der gegenwärtige ^.'"' Poslc" Aeußern, schon in den nächsten Tagen von s""", Wl'"' zurücktritt. Man fügt dieser Meldung bei, daß n" 1 > ^ lich Raichid Pascha, drr jetzige Botschafter dcr Pl^ ^i' wiener Hofe, welcher vor nicht gar langer Z"l . „ sci" nister des «cußern fungiert hat, abermals ber«! ^ i« dürfte, die Leitung der auswärtigen Axaelegeny (äonstantinopel zu übernehmen. ^«.nÜ^ Nachdem am 15. d. die alphon si stl saV ^ pen durch ein geschicktes Manöver dic 6"^^' zingelt haiten, wurden diese von dcr Origaoc gM aus Oyarzum unt) von dcn Höhen, welche ^ne" nach Reuleria beherrschen, verdrängt. Dic gt" ^^ Positionen wurden befestigt. OlWsneuigkeiten. Hur Ioll- uud HandelSbüudnisf"S^ ^g„, Die ..Presse" erfährt über die gemem!" ^1' ferenz, welche bezüglich des ö st erreich'^ . ,^ schen Zoll- und Handelsbündnisses gepM« folgendes: ^e ^ ..Im wiel,er Handelsministerium """ ^ ^l'^ zwei Moillllen vertagte österreichisch-ungarl^r ^ ^ei Handelsconferenz im Beisein der Vertreter ^ ^" seitigen Regierungen wieder aufgenommen. ^l i Schwegel derzeit von seinem Urlaube "^ ^sd" rückgelehrt isl, so erschien Hofrath B"on ^^^c>' heim als Vertreter des MinisterimnS or DM Seclionschef Eharwat begrüßte die De > 1615 'lit M.N l Hoffnung Ausdruck gab, daß die durch die nN>lm!"°^ fprach auch Staatssccrelür Horn die Uerlaul l,°^' ^"b dic Coufer^nz eincn glücklichen luanll,.' "^"'"' ^""^' zumal ungarische, scils, trotz Inleressp/^^'^" Gegensätze der wirthsch.,ftllchcn 8'Mtml Forldauer des HandelSbündnisscS zum lvilnlck " ^°^^ beider Reichehalfteu aufrichtig ge-Pril un x"^' ^"H bie ungarische Regierung sei bei d" dei,,, "'lerreichischen Tarifoorschlags den jenseits N'folllt n lautgcwordcnen Stimmen nicht blindlings litt sick !!, - ^ °^^ ^'^ TnifSlevlsion nicht als ctwaS rend'^^""nstchendeS. sondern nur als einen inlegrlc. ^'sion!> !) ^" allgemeinen, bereits eingeleiteten Re-b">lll t> ^ ^°^' "'^ ba>'delsbündnisseS betrachten, und ^vlsioi >5 ^^ ^"^ Eintreten in Berathungen wegen ^tscklW llulienischeu Handelsvertrags denjenigen ^tt2.'' ^ wichen sie sich durch das Ergebnis der ^G ",U"^n ilder die Mvision des Gündn.sfcS mit j"d!^. ""anlaßt sehen werde, in keiner Wclse plä> ''"wissen. lchcn F I "'^eln Vorbehalte erklärten sich die ungari« tu». ,°"fcccl,z.nitulicdel bcrcit, zur mü-dlichcn Eröttc-^ltilei ^ ^'llägc lnkclrcff dcr Zolllariforcuision zu t.sselüb "^"' ^"^^ ^" Z"t ^'" schl'ftlichcs Ta-^illiit ^ unglltischelseilS nicht geliefert werden tonnte. >>Llh. ,^°r die Discussion !)er Tarifsfragcn clöfsnct, ^l «ts< ^ ^ Confcrenz bei dem Umstände, als dcr H^Mllende allgemeine Zolltar'f bei den künftigen Pn,^^blungen mit fremden Staalcn als daS Ma-das m ^ lnäglichen Coiicessloucn zu gellen hüben w,id, /lihcs m ,lje^cbcn, diese Angtlcgenhcit als unverblüch-"lglerungsgeheimnis zu behandeln." "salnmluna der Naturforscher und Aerzte D iu Era;. ^^ kurz zusammengefaßte Programm lautet: source. ^ 9: Abends Begrüßung der Güste in der Res- l>n^^stag: Um IN Uhr erste allgemeine Sitzung "ei,. ^ stater. Um 1 Uhr Constituicrung der Seclio« le«l». F?"!""9« und abends Fcst am Schloßbcrg Pla-^lln«llm ^ '^^ 9^^" ^" ausgegebenen Mitglieder-, W l^l, "^' und Damen-Karten und sind für diese« ^tn din m'^" Karten zu lösen. Auch ist, wie wir '^r'al«. gliedern una Thcilnchmcrn gestattet, auch -^feft k"^ ^""° mitzunehmen. Sollte das Schloß !? sind ^ ungünstige Witterung vereitelt werden, n k". f„^?. ^l"r wenigstens einigermaßen Ersatz zu - b°ute u ,, c!" ^^"d gesellige Zusammenkünfte in dcr ler h»^,j"° "tcssource festgesetzt, (is würde iu jeder die-°tt a^er " ^"^ Niilitärcapclle spielen, in einer oder ^lten und .^ der MänncrgcsancMcln seine Vortrage ^'"9 stll..t ^ ^"' dm Echloszbcrg vorbereitete Äewir- !^"g«n°3,'^^' Frühstück am Hilmtcichc. Sections. s< linhen«^r nur für auswärtige von W-l Uhr ^^he>l,Ä^' ^ ^ i" ^^z domicilicrende wiitglicder ?""' od.?"«egcn Borweisung dcr Mitglieder-, Thcil °^ lt«rle. ^""ue»larle. Bon halb 0 Uhr an werden 3 WM,, °" ^ichlmitglieder und Nichlcheill.chmcr gc lolyt. '"ung u„d zw^. an dcr Thcalcrlassc, verab. Ua/"^ Uhr Sectionssitzungen. "t«z. Ausflüge iu d.e nähere Umgebung von Ii ^ i ll H ^ ilb!.^ Uhr °^^.U" ).' Uhr zweite allgemeine Sitzung. > t '^ 3est,or^'°"'l'V""gen und Den.on, ralioncn. do ? beiden Theatern. Für die'e i l^ bis i^^«».'elbst specielle Karten, und zwar Lta^z domic ip - ^' .ä""^' "°" 1 bis 4 Uhr für V> Di e^ uud Theil,nhmer aus- " d> ber N» e "ekr Karte erfolg gcgen Bor. nV^ssen r?'!'' V"nehmer. oder Damenlarle ^l't w' ^ beiden Thealcv. b^?°nner?t'^^Aueslnge. ^e. ^" Nedo..//^' Seclionösitzunge». Ubenos Fest. >rde^laak Der Preis des Eouverts sammt V/eita" ,i sl-fcstgLtört,^3 ü» I^Iu^ur-U^ß" mügetheilt, daß daselbst an, 4. d. uach einem Sturme dic Vclge dcr Karpathen mit Gchucl bcdccll warcn. — (Ein Attentat.) Nach einem Telelivammc eine« jpauischcu i5orlesp!)i!0clUeu dcr „Kre!iz;e!lung", datiert vayonne, 13. Septl-mber, war don da« Gcrilcht oou einem versuchten Attentat auf Don Carlos verbreitet. Dieses Gerilcht wurdl bis jetzt nicht dcmcntielt. Der SecrelUr be« Don Carlos hab« ciuen Dolchstich nhullcn. Locales. Iur Wintersaat. (Schluß.) Man sieht also hieraus, daß, falls andere Wintersaaten in dcr ersten Wil'.tcrhälsle auSwlntcrlrn, dieser Roggen selbst im Jänner noch mit Vortheil angebaut werden luun, eine Eigenschaft, die nur dcr schwedische Sand odcl Lchne^roggcn ausweisen lann, dcr, wenn auch sehr zn rühmen, bei weitem nicht so starkes, schönes, langcS Slroh und nicht so reichen Körnercrlrag liefert. Die bisherigen Anbauucrjuche haben ergeben, daß im September cm mcdcröslcncichischcr Mcjzcn Aussaat per Hoch Fcld dic besten Nciultate lieferte, daß, je spater, um so dichtere Aussaat nolhwendig ist, da die ganz un. gcwon.,Uch reiche Bestock.,^ sich natürlich bei zeitiger ülnesaat l)ollstä"?igcr c,nw!ltcln kaun. Wer also stolz sein will auf seme Wnlhschaft und auf seine Resultate und wer seinen Nachbarn den Unterschied einer guten und schlechten Saalsrucht zeigen will, der baue den mon-tagmr Ricscnroggcn an; er wird es nicht bereuen, da dicscr Roggen u,cht durch sogenannte künstliche (genealo. gischc) Zucht, sondern „nr durch sorgfältige fortgesetzte Auswahl des Samens in uner rauhen Gebirgslage zu drr Bolllommenhcit gebracht wurde und deshalb nicht so schnell degenerieren kann, als andere (z. V. Hallet'sche) Oct^eidearlen, welche gartenmählg gezogen und gepflegt, allerdings bci gleicher Bchnndlung fabelhafte Erträge liefern, aber wic Treibhallopflanzcn schnell ihre guten (öigenschaflcn verlieren, wcnn sie in weniger guusligen Verhältnissen und wie andcrc Saaten angebaut und be« handelt werden. — Das montagner Niescntorn gedeiht aber als Nalnrpvoduct überall vortrefflich — und das läßt sich von wenig anderen Roggcnsorten sagen. Hon Weizen- Gammgen liegen mir einige plllch-tiqe Soiten vor. von w'lchcn ich, als noch wenig besannt, den Kaulasus-Weizen besonders hclvor-hcbcn will, da er frllhcl rcist und in jeder, auch der rauhen Gebirgslage, voulesflich gtduht uud selbst heucr enorme Grlrägc biachlc. Mir liegt ein im Botzmerwalde aus Originalsaat gezogenes Vüschel «ehren vor, deren außerordentlich starkes schilsartiges Stroh von b Fuß Lange 5 bis 6 Zoll lar^e, vollbeflh'e Kolben tragen, die durchschnittlich 40 bis 45 Horn« enthalten. Diese Wclzengallung. auS dem KaulasuSgebirge stammend, wurde versuchsweise auf schlechtem und gutem fetten Weizenboden gebaut und lieferte fast überall die gleich »when iilläge; in diesen Lagen war dieser Weizen der einzige, welcher nicht lagerte, sondern bis zur Ernte tämmig und aufrecht stehcn blieb. Für lßllere Gegenden ist diese Sorte geradezu unschätzbar. Während heuer viel Weizen brandig wurde, blieb dicsc S.rlc ganz verschont. Eine Eigenthümlichkeit, welche ich noch an keinem anderen Weizen beobachtet habe. ift 5ie, d.ß b:c Ächlen zumeist wollig behaart find. DaS Korn ist groß und voll, fast rund, feinschalig und mehlrcich. Graf Walder«dorfs regenerierter Wei-zcn ist dis Product theils Jahre lang fortgesetzter sorgfältiger Auswahl dcs Saatgutes, theils gegenseitlgti Befruchtung anderer vorzüglicher Wcizcnsorten. ES wlrd an diesem Weizen große ÄtstockungSfahigleil selbst auf schlechtem Guden und besondere Widerstandsfähigkeit gegen alle Wilterungseinflüsse, auch vermöge seines starken Standes, gegen das Lugern sehr gerühmt. Dieser Weizen stammt aus hohen Lagen Steter-marks, dürfte also für rauhere Gegenden sehr werlh-uoll sein. Von Sommerfrüchten liegt mir ein Prachthafer aus Italien, der Niesenhafer aus Ligowo vor. Die mir vorliegenden Aehren. (resp. Fahnen), welche von mehr als 4 Fuß laugen Halmen getragen werden, bilden eine 10 Holl hohe, an der Vasis 10 Zoll breite Pyramide, deren einzelne Rispen ober Seitenfühnchen je 10 bis 12, auch mehr Körner enthalten, so daß Fahnen mit 100 und mehr Körnern leine Seltenheit sind. Entsprechend diesem Körnerreichthum ist das schilfarlige Stroh, welches an der Wurzel bis über '/» Zoll Durchmesser, demnach beinahe ein Zoll im Umfang hat und so start ist, daß Schlagrcgen, welche alle nebenstehenden Getreide niederschlugen, diesen Hafer unbeschädigt ließen, Und diese Probe wurde auf schlechtem Voden in sehr rauher ^age bei mittlerer Düngung erzielt. ES wird jedoch empfohlen, diesen Hafer zuerst, wo möglich nach Kartoffeln anznbauen; dann kann man ihm jeden andern Standort anweisen. Ich zweifle nicht, daß diese Hafer-sorle, wo sie einmal eingeführt wurde, alle anderen Sorten verdrängen und sich überall schnell einführen wird, da das schöne mehlreiche Korn sehr schwer und nicht so dicthaltig wie der Hos s etown.H afer ist, ebenso wie den sibirischen Hafer, welcher ebenfalls zum Anbau sehr zu empfehlen, weit übertrifft l Äci dicser Gelegenheit kann ich nicht unterlassen, eine im vorigen Jahre eingeführte neue Hafersorte, den australischen Frühhafcr zu erwähnen. Dieser Hafcr ist allcrdings um volle 14 Tage früher reif, als alle anderen Sorten; sonst ist er aber selbst auf besserem Bodcn im Ertrag au Stroh und Körnern weit hinter dem sibirischen, ja fast hintrr den gewöhnlichen einheimischen Sorten zurückgeblieben und ist der hohe Preis, dcr noch dafür gefordert wird, in keiner Weise gerecht» fcrtigt. Der ungünstige Sommer mag wol dem Ver-suclMnbau mehr geschadet haben, als späteren Sorten; allein wenn in gleichen Bodenarten ein so enormer Er-tragsunterschieo ccmstatiert werden muß, hat man wol Ursache, orn Anbau einer solchen theueren Frucht hoch» stcnö versuchsweise auf kleinen Parzellen anzurathen. Von Gersten surlcn hat sich wic im vorigen Jahre auch hcucr die amerikanische Reis- oder Pflaumen-gcrste als die entschieden beste bewährt. Der Ertrag an Mandeln übertrifft dcu aller andern Sorten uud die Garben sind durch dic langm, vollen, herrlichen Achren nm beiläufig cm Drittel schwrrrr, alS bci anderen Sor« tm, su daß auf bcdcutcnd höhere Schüttung geschlossen werden darf. Diese Gerste ist unseren Brauern hie und da schon als vorzügliche Braugerste bekannt und wird durch ihr schweres, volles, mehlreiches Korn sich bald einführen. Weniger wird die „Hallel'sche genealogische Gerste" entsprechen, da sie den besten Goden zu ihrem Gedeihen verlangt und auch da bald zurückgeht, d. h. degeneriert. Ich glaube durch diese Erfahrungen sehr vielen unserer ^andleule einen werthoollen Wink geben zu müssen, da vieles von Händlern angepriesen und zu schwindet-haften Preisen verlauft wird, während das wahre Gute unbekannt und unbeachtet bleibt, i^ird doch leider so viel ganz ungewöhnliches Getreide von unreellen Händlern als „probsteier" Saat.Gctreide verlauft, daß ich nicht ge-nua zur Vorsicht ermähnen kann. Unrichtig ist eS aber, wegen der etwaS höheren Anschafsunaekosten, von dem Anbau von besserem Saatgut ganz abzustehen, da diese Auslage sich nur in mehreren Jahren wiederholt aber fast im ner schon im ersten Jahre reichliche Zmsen bringt !l U""u? deshalb unseren «andleuten noch einmal au« voller Ueberzeugung zu: „Vaut guten Samen an l" __ (Personal Nachrichten.) Der hochwllrdigfte FUlft, Enbischof Dr. <3 oll may er ist nach lurzem AufenilMe in Obcilrain von üaibach nach Gürz zurückgekehrt. — Der hoch-wuroigNe Bischof von Trieft. Monsignore Dobrila, wirb am 20. d. Parenzo verlassen und »m 20. b. feinen neum Vischossfitz in Trieft nehmen. 1616 — (Ernennungen.) Herr Anton De Santi, Inspector des städtischen Aichamte« in Trieft, wurde zum l. l. Aich-wfpector für Küstenland und «rain mil dem NmtSsihe in Trieft und Herr Dr. Johann Steiner, Ndvocat in Laibach, zum k. l. Notar in Kramburg ernannt. — (Constitutione ller Verein) In der gestrigen zahlreich besuchten Versammlung erstattete da« VercinSmilglieo Herr Dr. Schaffer, Mitglied des österreichischen Abgeordne» tenhause» und der österreichischen Delegation, Vericht über die Thätigkeit des österreichischen Reichsrathe« in der zuletzt abgelaufenen session. Oir reproducieren die Daten dieser Relation in nachstehenden allgemeinen Umrissen i DaS Abgeordnetenhaus hielt 74, das Herrenhaus 14 Plenarsitzungen. Beide Häuser beschäftig' ten sich mit folgenden legislativen Arbeiten: Vudget ziro 1875, Actiengesetz, Gesetz ftlr die VUrle, Handelsmackler nnd Sensale, Nibeitertammern, Wahlrecht der Nutznießer von geistlichen Vene« ficien, Mililärpensionsgeseh, ExecutionSordnung, Eiseubahncon-cessionen, Mur», Gail- und Narenta-Flußregulieruug, Borten-lilfervertilguug in Vöhmen, beruer Weltpustvertrag, Aichwcsen, Universuäts-Errichtung in «lzernowih, Verwaltungsgerichtshof, Steuerreform, Thierarzneischulen, Maßregeln gegen die Rinderpest, Geschäftsordnung für das Abgeordnetenhaus, NltkatholilcU' gesetz, Eisenbahnbautcn (Pontebabahn), Aufhebung der Lollc-giengeldel an Universitäten, UnvereiubarlichlcitSgesey, Delegationö-tvahlorduung » Aenderung, ökonomisch - forstliches Persuchswesen, Schulaufsichtsgesetz, Zinsfußgesetz, Lostrennung von Slldtirol, Reform der polillschen Verwaltung u. a. Vorlagen und Anträge, Hiernach bezeichnete Herr Dr. Schaffer in gewohnter flüssiger Rede und unter scharfsinniger Vetonung jene Arbeiten, mit denen sich der österreichische Reichsrath in der nächsten Session zu beschäftigen haben wird, darunter: die consessioncllen Angelegenheiten (Patronat, Ehegcsetzgebung und Ausbildung des Klerus), «livil: und Strafprozeßordnung, Gesetz, zur Ausbesserung der »virthschafllichen Lag? (untetlrainer und lacker Vahubau, Eisenbahn» bauten in VtaalSregie), Ausgleich mit Ungarn (unter Verwahrung gegen Mehrleistungen auf Rechnung Cisleithaniens), Errichtung einer ungarischeu Nationalbanl, Freihandel oder Schutzzoll. Der geschätzte Verichterstatter bemerkte, daß noch viele andere wichtige Fragen im Schoße der legislativen Körper zu crlcdigeu sein wer' den und er, vom redlichsten ernsthaftesten Willen beseelt, bemüht sein werde, bei diesen Arbeiten thätigst Hand ans Werk zu legen. (Großer Veifall.) — Handelsmann Herr Treu» richtete an Herrn Dr. Schaffer die Frag«: welche Ansichten er llber die Reform der Verzehrungsfiener, namentlich mit Rücksicht auf geschlossene Orte (wie Laibach) im Abgeorduetenhause vertreten werde? — Dr. Schaffer erwiderte, daß eine Aufhebung der indirect«! Steuern (Berzehrungsfteuer) im Hinblick auf die Finanzlage des Staate« wol nicht zu erwarten sei, daß er jedoch luvetreff der Verzehrungssseuer in geschlossenen Orten fllr eine Re« form derselben, d. i. filr einen billigen Ausgleich zwischen Stadt und Laud entschieden eintreten werde. — (Aus ärztlichen Kreisen.) Die Herren Civil» Spitalsdirector Dr. Valenta und Stadtphysilus Dr. Ko-vätsch haben sich zu der diesertage m Graz stattfindenden Ver» sammlung deutscher Aerzte und Naturforscher begeben. Die ilrzt» liche Leitung des hiesigen Kinderspitales hat fllr die Zeit der Abwesenheit des Herrn Dr. Kovatsch Herr Sanitiltsrath Dr. Elsl übernommen. — (Musikunterricht.) Die Vereinigung der bisher »n der hiesigen Slaatstibungsschule bestandenen Musikschule mit jeuer d« philharmonischen Gesellschaft ist voll» zogene Thalfacht. Die «ufnahme der Schüler für das Jahr 1875/76 gefchieht am 20. und 21. d. M. im Vereinslocale der genannten Gesellschaft in Laibach (Fürstenhof 206, 2. Stock). — (Ein Veftlegel schei be n) wird in Verlaufe der künftigen Woche in der hiesige» Citalnica zum Vortheile des slovemsch-dramatischen Vereines seinen Anfang nehmen. — (Sterb efall.) Am 10, d. starb infolge eine« Schlag« anfalle« Herr Josef Lesjal, Pfarrer in Soderschiz. — (Vom Eentral-Thicrfchiitzoereine.) Dem Vereinsmilglitde Johann Neu burger, Hausbesitzer, Vermal-ter des allgemeinen öffentlichen Krankenhauses, Ortsschulauffeherlc. inIudlnburg, gelang es. binnen kurzem eme ansehnliche Zahl neuer Mitglieder dem Vereine zuzuführen, wodurch die Errichtung einer Filiale daselbst ermöglicht wurden ist. Zum Vor-steh«r dieser FiNale wurde Herr Neubmger ernannt. — (Landschaftliches Theater.) Mosenthals hier lllngft bekannte« Vo'.lsschauspiel „Der Sonnwenohof" zog gestern einen nur mäßigen Kreis von Theaterfreunden an. Die vorgestern und gestern auf der Tagesordnung gestandenen Vühnenwerle ent. behren beS Reizes der Neuheit und hielten deshalb eiuen großen Theil der Logenbesitzer fern. Wir können beide Werke nur als „Lückenbüßer" ansehen, nachdem die ersten Schwierigleiten, mit welchen die äußerst thätige Direction zu kämpfen hat, noch nicht beseitigt sind. Den Preis des gestrigen Abend« errang Herr Fredcrigl (MathiaS), welcher sich wieder als tüchtiger Schauspieler, ausgestaltet mit lebendiger Mimik, bocumentierte. DaS Publicum wird sich jedoch au das eigenthümliche Organ dieses hervorragenden Charakterdarstellers zu gewöhnen haben. Die vorzüglichen Leistungen der Frl. 2 orb ach (Sonnwenb. bäuerin) und Nord (Anua) fanden volle Anerkennung uud Vei-fall. Herr Ianl (Valentin), Frl. N e u («lrescentia) und Mo-rowetz (Pfarrer) traten befriedigend ein und trugen zum glln» stigen Erfolge der gestrigen Vorstellung ihr möglichstes bei. — (Aus der Bühnen welt.) Herr Josef Nolli wurde, wie auS unterrichteter Quelle verlautet, nach einem unter günstigen Erfolgen unternommenen Gastspiele als ständiges Mit« glied der agramer Oper engagiert. — (Vom Büchertische.) Von A. Dimitz' „Geschichte Krains" wird soeben die dritte Lieferung des zwei-ten Theiles, umfassend die Zeit vom I. 1493 -- Regierungsantritt Maximilians l. - bis 1564 — Tod Ferdinands l. — ausgegeben. Diese« neueste Heft bringt im 4. Kapitel die höchst interessanten Ereignisse in der N e f o r m a l i o n s z e i t (1530 bis 1564) uud im 5. Kapitel „Kulturgeschichtliches" (1522—1564), namentlich Daten llber da« Leben in den Städten, llber Handel und Gewerbe, Vergwerl und Landeskultur, Recht und Verwaltung, Finanzwesen, Stände und Adel, Sanität«? und Humanitätswesen, Geistlichkeit uud Orden, Sitten uud Polizei, Kunst, Schriftsteller und berühmte Männer. — Es ist überflussig, die großen Verdienste, die sich der geschätzte Verfasser um sein Heimatland Kraiu durch Bearbeitung der Geschichte Krains erwirbt, neuerlich zu betonen, N. Dimitz sichert sich durch seine auf Grund langjährigen, tiefen nnd aufopfernden Studiums be< arbeitete Geschichte Krains den ersten Ehrenplatz in der Geschichte Krains selbst. Im Prospecte dieses Werkes war dessen Ausdehnung auf 6 Lieferungen von circa 30 — 40 Druckbogen veranschlagt. Der wirkliche Umfaug der vorliegenden Lieferungen ist größer, doch sind dieselben ohue Preiserhöhung geliefert wor« den. Der Verfasser hat bereitö bei Ausgabe der dritlcu Lieferung des I. Theils die Ausdehnung seiner Arbeit über den ursprllng« lichen Rahmen gerechtfertigt. Er theilte den Pränumeranten mit, daß er nunmehr in dcr Lage ist, den Umfang seiner Arbeit genau zu bestimmen. Dieselbe wird in weiteren 6 Lieferungen zu 6 bis 7 Druckbogen bi« zum Eude dieses Jahres volleudet werden. Es folgt demuächst: III. Theil in zwei Lieferungen, das Zeitalter Erzherzogs Karls 1564-1590; IV. Theil in zwei Lieferungen, die Regentschaft und da« Zeitalter der Ferdinande 1590-1657; V. und letzter Theil ebenfalls in zwei Lieferungen von Leopold I. (1657) bi« auf das Ende der französischen Herrschaft' in Illyrien (1813.) Der Preis bleibt, wie bisher, 1 fl. ö. W. fllr jede Lieferung, Neueste Post. A «ram, 16. September. LandtaMläsident Ki-eftlk begab sich mit dem VandtagSvicep'äsidenten Hrvat nach W«en, um die Adresse des kroatischen Landtages Sr. M'ijcstllt dem Kaiser zu unterbreiten. Dle Wieder« aufnähme der Landtagsvelhandlungen soll erst Mltle Otloder erfolgen. I run, 16. September. Die Earlisten verlassen ihic Positional u«n Oyarzun, wo die Ulfui'sisten zahl« reiches KriegSmateriale erbeuteten. Nur die Position bei San MarcoS wird von den Carlisttn gehallen. In Hernani werden Verställungen erwartet, nach deren Ein« liessen eine Bewegung gegen Sanliagomendi versucht werden soll. Rio de Janeiro, 15. September. Die Kam» mcrscssion wurde bis 30. September verlängert. Der Minister des Acußern beantwortete die Note der argentinischen Republik und versicherte, daß er ourch dic Erklärungen derselben befriedigt sei. Der Zwischcnfall betreffs Tcjedors ist damit erledigt. Bezüglich dcr Differenzen zwischen der brasilianischen und der argentinischen Regierung, betreffend drn Bezirk Pilcomajo, wurde eine weitere Regelung vorbehalten. Telegraphischer Wechselcurs vom 17. September. ^ Papier - Rente 7015. — Silber - Reute 73 90. -^ ^ ^ Staals-Aulrheu 11275. — Vanl-Nctien 931. - f^^D»' 215 80 London l 11-85. - Silber 101 80, - K. l- »l>>«^ caten5 29. - Napoleonsd'or8 91'/.. - 100 Reichsma« ^ " Wien, 17. September. 2',, Uhr nachmittag«. (Schlußcu'A «lrcditactieu 2158'). 1860er Lose N2-75, 1»64er Lose ", österreichische Rente m Papier 70 10, Slaatsbahn 27b^, " bahu 174 25, 20. Franlenst.'.cke 8 92, ungarische Den 15. September. »lbin Schindler, Tu«""" Kind. 1'/, I. und 15 Tage, St. Petersvorstadt Nr, ?«,/>." 5«. bräune. - Josef ^rccel, Schncidermelsters. nnd Hausoc>'» ^ Kind, 6 Mon., St. Peterövurstaot Nr. 164, prallen. ^ ^Ke. Neöolezuiker, Inwohnerswitwe, 84 I. Civilspital. Alle«!«'^ Den 1 6. September, Anton Hanzic, Lederer, «3^r. Civilspital, chronijche Luugentuberculoje. — Malhiaö «9N.^. Vranntweinschänlcr, 54 Jahre, St Peterövorstadt Nr. l5o. ^.^t fluß. — Zdenlo Tomec, Sladtcommissärs.Kind, 1 Monat, .^ Nr, 9^l. Fraisen. — Leopoldine Hudiiet, Schneider«' ^"^ 14 Jahre. Civilspital, Erschöpfung der Kräfte. — Maria ^ Ärbeiterö-Tochter, 10 Jahre, Nr. 100, öl(ii-!,u» vriM^<-- Augekommene Fremde. Am 17. September. ,^ Hotel Ttallt Wien. Aschichten und Rosenthal, Me.l ^l' Nahtlbeamter, und Swimer, Reisender, Wien. — ^""»,,,it^ förster, Czemih. — Treo. Untertrain. — Dr. Tiler, "^ arzt, Slubica. - Wolf, Privatier. Vlllnn. — Mul'^7^ Eörz. — Quarqnali, Kfm., Kassel. — Mibono, P"^ Snaam, Kfm., Dresden. — Seibl, Kfm.. Bodenbacl,, ^ Vstel Elefant, huber, Hofoirtuos; Pitschmauil. Klw''. U' Libert de Paradiö, l. l. Oberst. Wlen. - Äiovlel sal"^^ milie, Sachsenfeld. - Botta, Trieft. - Minach Maria, i^, — Stocklinger, Pontafel — Kratly. Vraz. — Demscl»", setsch. ^ten, Vaierischer hsf. Platzer fammt Sohn, Emünd. ^ ". B" Vülsseruicister. Zirlniz. — I, Lulanz, l. l. heuten»"' M. Lutau,, l. t Militärarzt, Trieft. .«g,«!»', Mohren. Sober, Student, Sagor. - Vogovii, Ha^t 3"' Uerlin, — Orom, Ageut, Prag. — Frau Grüner sal"" milie, Wien. — Zaler Maigarelh, Uudolfswerlh. ^^^>- Theater. Heute: „Faust." Oper von Vounod in b Äctttt^^ Vieteorologischt Bcol>achtun«cn in ^aiba^ z "Z k^ n ° -,3 O 6U7Mg. 744.»« ^'4^, SO.'schwach'' Nebel g„ 17. 2„ N. 743.7, 4-17.« SO. schwach heiter 10 .. Ab 743 7, 4. 8.« SO. schwach h"" ^»^ Vis 8 Uhr morgen« dichter Nebel, dauernd heiA- ^, gs roth, mondhell. Da« Tagesmittel der Wärme 4> l^ ' unter dem Normale. __- "" Otrauiwnnllcher Redacteur: Ott0mar V«lN^^-^ <)l)l1(U!)(llU)l. Vlen, 16. September. Die Viirse war in Speculationspapieren sehr animiert, der Verkehr in Nnlagewerthen zeigt« große Festigkeit. ««Id >»»« Mai- ) «... (.....?0Ä5 7N-45 Februar.) ''"'" (.....70»b 70 45 Jänner-) «... . ( . . - 72^5 7^ w »prU- S.lberrente j 7^.^ 74.^ Lose. 1839........ «78- 280- , I8b4........ 105-' I0s'li0 ^ 1860........ II2K0 II290 ^ I860 zu lOOfi. ... 117- 11725 ^ 1864........ 13450 !V5 — Towäneli-Psandbriefe .... 13075 131' Prilmienanlrhen der Stadt wie« 105 25 105 75 «vhmen > G . i. . 100— 101 - Vali,ien l """ j . . 8b 2b 8b 7b Siebenbürgen l ,/".' 1 . . 79 50 79 7b Ungarn ! '-puns s ^ zb 81 60 Donau-Meanliklungs'Lose . . 10360 10375 Un«. Eilelibahn-Nnl. .... 1007b Illi - Ung. Prämien-AnI...... 79 80 8020 Wiener Communal» «nlehtn . 92 40 92 60 Nctien von Vauleu. G«lb war« ^»«^«nl........118 66 113 80 ^. . «elb wa« — E«complec>l,stlllt...... 690 — 7l<0'- ftlanco-z^ani.......84-— 84 50 Hllnoclblialil........bü-._ 55 5(» Nationalbalil..... 9Ü0 - 982 — Qesterr. Vankgesellschast . . . 168-- 170 — un'onbanl ........Wfjy 37.HV Bertehr«banl ....... tz? ^_ ßjj._ «lctien v«n transport-Unterneh- «unaeu. »«lb >v»« Nlfüld-Vahn........z25 2b 125 7b ^arl-Ludw,g.Vahn.....222 50 222 7b Donau-Tampschifs..OesMchast 366- ^69 -Llisovtth.Vcfibuhn , . ^ ' i7<<._ z^.^ Llisalieth-Bahn (Linz-Vudweiser Gtrecle).........__.^ __.__ FetdilwndS-Nordbahn . . '. '1745—)?^.. Franz - Joseph - Vahu ... i«z,— 162-50 Lemb.« Val. Karl-i'ndwig-V., 1. Em. . —>— —>.- Oeftt«. z»°rd»eü«V. .... Vv— V32b ------------------------------------------------" Keld ^>7ö Siebenbilrger......- ,H l^?Ä Staa.Obahn........".^ I^z SUdbahn k 3'/.......l04^ <,oll» 5'/.......A L^ß Südbahn, Von«......<-5ft0 6^" Ung. Oftbahu......." Tredil-L. . . . .....'Us ^ Rudolf«.?........." Wechsel. ^ «»Z^ Frankfurt.........^4.5« 0« ^ H°n'bur«.........Hi ft0 lU^ London .........44-10 *^ Pari« .........* Geldsorten. ^. ^. Ducaten .... b fi.29'/. 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