AmlMall zur Lalbchcr Zeitung. ^r. 385. Mittwoch den 13. Dezember 1854. ä. 733. 2 K. k. ausschließende Privilessieu. Auf Grundlage des a, h. Privilegiengesctzes vom 15, August »852 hat das Handelsministerium dem Aim« Etiennc Blavier, Bergwerks -Ingenieur in Paris, am I?. September »854, Zahl 2» 56?) »623, über Einschreiten seines Bevollmächtigten Georg Märkl, Privatbeamten >n Wien (Ioscfstadt Nro. 65), auf eine Erfindung und Verbesserung in der Construction von kocomotiv-Maschinen, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich >m k. k. Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. H. Privilegiengesetzes vom »5. August »852 hat das Handelsministerium am »2 September »85,4, Z 21308)1585», dem Alois Ducati, k, k. Oberingenieur der lomb. venet. Staatseisenbhnen, derzeit zu Trient, auf die Erfindung, hölzerne Mosaik-Fußböden zu construiren, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a, H. Privilegiengesetzes vom »5. August »852 hat das Handelsministerium am »2. September »"54, Z. 2»56!-<)l62^ dem Michael Ronspergcr, Strumpfwirker-Meister in Wien (Schottenfeld Nr. 3ll>), auf die Erfindung, auf der Petinetmaschine schmale Seiden-Blondspitzen zu erzeugen, deren Grund-lNuster aus bekannten Petinetmustern bestehe, ln welche aber zur Erzweckung der nothwendi-Den Desseins schwere Seidenfäden eingearbeitet werden, iin ausschießendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbeschi-cibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegium-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. , Das Handelsministerium hat am »9 Sep-! tember l. I., Zahl 2I U<»^/l<;:j2, das dem' Claudius Freiherrn u. B rct ton verliehene ausschließende Privilegium vom 2«. September 1853, auf eine Verbessening an den sogenannten schwedische» Oefen auf die Dauer des zweien Jahres verlängert. Das Handelsministerium hat am !4 Sep-timber d. I,, Z>'hl 2>.',:jl/584, dem Julius Albani, Handelsagenten ,in Monza, auf die Erfindung eines "e,'fahrens, aus dem Samen der Roß Kastanie (''^C!i!„8 Ii) ^.X'!!5!,i,!!»!l> ) die möglichst größte Menge von Stärke zu gewinnen, ein aus-Aließendes Privilegium für die Dauer Eines wahres verliehen. ' Die Privilegiums-Beschreibung, deren Ge- ^imhaltung angesucht wurde, befindet sich im ' k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am »4. September d. I, Zahl 20542)1532, die Anzeige, ""ß Leopold Fuchs in Wien, das ihm unterm! 7. August »853 auf eine Erfindung in der Erzeugung von Wollwaren, mittelst eines eigenen neuen technischen Verfahrens verliehene ausschließende Privilegium, auf Grundlage der von dem k. k, Notar Dr. Josef Anton Schik in Wien legalisirten Cessionsurkunde v. 5, August »854 zur Hälfte an Eduard Brück, Fabriksgcsell' schafter in Brunn abgetreten habe, zur Wissenschaft genommen und die vorschriftmäßige Ein-registrirung dieser Uebcrtragung veranlaßt. Das Handelsministerium hat am »4. September »854, Zahl »8921)1387, das dem Paul Traugott Meißner, pens. k. k. Professor, verliehene ausschließende Privilegium ddo. »2. August »850, auf die Erfindung eines Heiz- und Ventilations - Apparates, auf die Dauer des fünften und sechsten Jahres, mit Ausdehnung der Wirksamkeit desselben auf den Umfang des gesammten Reiches, verlängert, Das Handelsministerium hat am >4. September »854, Zahl 20530)»5,29, das dem C. H. Schlu verliehene ausschließende Privilegium ddo, »2. August »850, auf eine Erfindung und Verbesserung an Eisenbahnwägen, auf die Dauer des fünften Jahres, mit Ausdehnung der Wirksamkeit desselben auf den > Umfang des gesammten Reiches, verlängert. Das Handelsministerium hat am 14. Sep tember 1854, Zahl 2! 409) »586, das dem Josef Bodene, bef. Wagenschlosser in Wien, am 2», August l«5>, verliehene ausschl,eßcnde Privilegium auf die Erfindung von Wagenfußtritten, auf die Dauer des vierten Jahres, mit Ausdehnung der Wirksamkeit desselben auf den Umfang des gcsammten Reiches, verlängert. Das Handelsministerium hat am »4. September ,854, Zahl 2N?79)!55>, das dem Josef Daninger verliehene ausschließende Privilegium ddo. 2. September »85«, auf die ! Erfindung einer horizontalen Windmühle, auf !die Dauer des fünften Jahres, mit Ausdehnung 'der Wirksamkeit desselben auf den Umfang des gesammten Reiches, verlängert. Z. 73«. K. k ausschließende Plivilessien Auf Giundlage des allerhöchsten Privile-giengesetzcs vom »5. Auqust !852 hat das Handelsministerium unterm 6. September l. I,, Zahl 202»^/»504, dem Wenzel Adolf, Schlossermeister in Brunn, auf die Erfindung eines auf Kaminen anzubringenden Absonderungs-Apparates, bestehend aus einem senkrechten Gegendruck-Zilinder, wodurch der Rauch, welcher durch die Sonne, Sturm und Drehwmde zurück, ^gedrückt, in die Räumlichkeiten der Gebäude und Schiffe sich verbreitet, entfernt werde, ei» ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien Archive in Aufbewahrung. Auf Giundlage des a. h. Primlegiengeset-zes vom !5. August l852 hat das Handelsministerium am 2« September »854, Zahl 2266?/l6ttl, dem Josef Morawetz, Technik ker in Wien (Weißgärber Nr. 4«), auf die Erfindung, Heizungen bei Dampfkesseln, Sud-pfanen, Sparherden, Oefen u. s. w. derart einzurichten oder umzustalten, daß aus dem dabei verwendeten Brennmateriale durch die Verbrennung des Rauches der größtmögliche Nutzen erzielt und insbesondere Brennstoff ersparl werde, ein ausschließendes Privilegium für die ! Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiums-Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k.Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. H. Privilegien-Gesetzes vom »5, August 1852 hat das Handelsministerium unterm 25. September »854, Zahl 2»5li!/l6»7, dem Karl F. Gicrke, bürgl. Kratzenfabrikanten in Brunn, auf die Erfindung einfacher Maschinen, welche entweder Lufs, Wasser oder Dampf forttreiben, oder durch solche fortgetrieben werden, ein ausschließendes Privilegium für dieDaucr Eines Jahres verliehen. Die Privilegiums-Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. H. Privilegiengesetzes vom »5. August »852 hat das Handelsministerium am 26, September 1«54, Zahl 22904)!702, dem Louis W a l k h o f, technischen Dirigenten der Zuckerfabrik in Dü-renkrut, auf eine Verbesserung des Robert'jchen Abdampf-Apparates ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von fünf Jahren verliehen. Die Privilegienbeschreibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k. k.Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. H. Privilegiengesetzes vom 15. August »852 hat das Handelsministerium am 22. September »854, Z. 2«561) 1620 , dem Christof Schulz, Schlossermeister in Ottakring Nr. 140, und Christof Mandel, Schlosscrgeselle daselbst, auf eine Entdeckung in der Erzeugung von Schneidwerkzeugen und Hobeleisen mit aufgelegtem englischen Gußstahl, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen Die Priuili'giums - Beschreibung , deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k, k. Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 25. September 1854, Z. 22479)!67», das dem Franz Morawetz unterm l l. September > »«44 verliehene ausschließende Privilegium auf eine Erfindung an Dampfbädern, wodurch die Con-densirung des Dampfes zu Wassers verhindert und dieler in beliebiger Temperatur erhalten werde, dann eine beliebige Menge kalter oder warmer Luft in das Bad zu- oder aus demselben abgeleitet werden könne, auf die Dauer des eilften Jahres verlängert Das Handelsministerium hat unterm 22. September l I., Z 3!8'?)l«^7, das dem Claudius Freiherrn v. Podstatsky-Tonsern und Claudius Wilhelm Freihcrrn v. Bret ton verliehene ausschließende Privilegium doo. 8. Oktober l« 9, auf die Erfindung, aus gewöhnlichen Fournieren jeder harten oder weichen Holzgattung mit der FournierRundsäge vier-eckige Zündhölzchen zu schneiden, auf die Dauer des sechsten IahreS, mit Ausdehnung seiner Wirksamkeit auf den Umfang des gesammtcn Reiches, verlängert. Das Handelsministerium hat unterm 14, September"»^5,4, Z, 2 »530)160«, daß ursprünglich dem Josef Hensler in Wien verliehene und seither in das Eigenthum des Peter Barl, Fabriksagenten in Wien, abgetretene ausschließende Privilegium ddo. 22. September »84«, auf cine Entdeckung, aus Alkalien und Stein eine Seife, unter der Benennung > »Steinseife« zu erzeugen, auf die Dauer des neunten Jahres verlängert. Das Handelsministerium hat am '4. September d. I, Z, 2,<>^'5«7, das dem Franz Anton Slowazek .md Adalbert ^chacherl m 994 Budweis am 4. August 18^8 verliehene ausschließende Privilegium auf eine Erfindung und Verbesserung in der Erzeugung des künstlich prä-parirteu und doppelt raffinirtcn Feld- und Wie-sengypses, auf die Dauer des siebenten Jahres verlängert. Das Handelsministerium hat unterm 14, September'd. I, Z. 2W32j!470, datz dem Georg Paik in Laibach verliehene ausschließende Privilegium ddo. ll. Juni l847 auf die Erfindung, jede gewöhnliche hölzerne Saugpumpe auf einfache Art in eine Saug- und Druckpumpe mit einfachem oder doppeltem Druck zu verwandeln, sowie neue Saug- und Druckpumpen zu verfertigen, auf die Dauer des achten Jahres mit Ausdehnung der Wirksamkeit auf den Umfang des gesammten Reiches, verlängert. Auf Grundlage des a. h. Privilegiengefctzcs vom 15. August 1852, hat das Handelsministerium am 22 September 185,4, Z, 2l5.',8^!6I4, dem Jakob Franz Heinrich Hemberge r, Pri-vatgeschäftsuermittler in Wien (Stadt Nr 782), auf eine Verbesserung in der Zurichtung, Behandlung und dem Lohen der Thierfelle zur Ledererzeugung , welche insbesondere in einer zweckmäßigeren Abhärtung der Felle, in einer geeigneteren Färbungsmethode derselben und in einer Zubereitung der Lohebrühcn und ihrer Reini' gung bestehe, wodurch das Lohen in kürzester Zeit und auf eine ökonomischere Weise als es bisher geschehen, vor sich gehe, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von zwei Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k, k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung, Auf Grundlage des a h. Privilegiengesetzes vom -5 August 1852, hat das Handelsministerium unterm ?,'» September l, I., Z,2^ii7<»^«8^ dem Karl Emanuel Brösch, Maschinenfabrik kanten in Prag, auf die Erfindung cines b^ sonders konssruirten doppellen Broibackofens welcher durch ein? einzige darunter angebracht Heizung mittelst Steinkohlen oder anderer Brenn , Materialien in ununterbrochenem Betriebe er halten werden könne, ein ausschließendes Pri-vilegium für die Daucr Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsdcschreibüng, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegicn-Arckiue in Aufbewahrung. Das Handelsministerium am 25, September d. I,, Z, 22380jI672, die Anzeige, das Maria Wessely zu Prerau, das ihr unterm 8. August 1^54 verliehene ausschließende Privilegium auf eine Verbesserung des sogenannten »Elite-Zahnpulvers", auf Grundlage der von dem k. k. Bezirksgerichte in Bistritz legalisirtcn Zessionsurkunde vom »2. September d. I. an Johann Friedrich Schmidt in Bistritz am Hostein in Mähren vollständig übertragen habe, zur Wissenschaft genommen und die vorschriftsmäßige Einregistrirung dieser Uebcrtragung veranlaßt. Auf Grundlage des a. H, Privilegiengesetzes vom !5. August l852, hat das Handelsministerium am 6 September «854, Z. 2U279j1495, dem Wilhelm Tiegel Ritter v. Lindenkron, Hcrrschafts-Inspektor zu Sazawa in Böhmen, auf die Erfindung eines Ackergeräthes, unter der Benennung »Doppelgänger", bei welchem zwei Pflugkörper zu den beiden Seiten eines einzigen Grindels angebracht sind, welche ein neues System der Ackcrung begründen, wodurch ein gestelgerteü Maß quantitativer und qualitativer Arbeit erzielt werde, ein ausschließendes Pri-vllegium sur die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Pnvlleglumsbeschreibung, deren Ge-hemchaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Pnvileglcn-Archwe in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 2, Sep-tember d, I., Z, 214>7j l59i, die Anzeige, daß die Gebrüder Pictro, Antonio und Egidio Ga-vazzi, Seidenhändler in Mailand, das denselben unterm 5. Februar I85l, verliehene aus- 'chließende Privilegium auf eine Verbesserung in den Seidenspinnereien, wodurch selbst in feuchten Wintertagen eine glänzende und trockene Seide gewonnen werden könne, auf Grundlage der von dem k. k, Notar Dr. Franzesko Rcsi-nelli in Valmadrera legalisirten Schenkungsurkunde vom 24. September 1853, an die Pfarrkirche zu Valmadrera vollständig übertragen haben, zur Wissenschaft genommen, und die vorschriftmäßige Registrirung dieser Uebertra-gung veranlaßt. Das Handelsministerium hat am 25. September 1854, Zahl 22377^ »6«9, das dem Friedrich Pag et unterm 16. September 1852 auf eine Verbesserung der Achsendüchsen für Eisenbahnwagen, Lokomotive und Tender verliehene ausschließende Privilegium auf die Dauer des dritten Jahres verlängert. Das Handelsministerium hat am 25. September 1854, Zahl 2l2N!^I577, das dem Jakob Schilling verliehene ausschließende Privilegium ddo. 13, August !«53, auf die Erfindung sehr biegsamer und wasserdichter Pferdestriegel, auf die Dauer des zweiten Jahres verlängert. Das Handelsministerium hat am 24, September d. I,, Zahl 253!Ml6?5, das dem Johann Tober in Prag unterm l8. August l852 auf die Erfindung einer Nägclerzeugungsma schine verliehene ausschließende Privilegium auf die Dauer des dritten Jahres verlängert, Auf Grundlage des a. h. Priuilegiumsgesetzes vom l5. August I8.',2 hat das Handelsministerium am ?5. September l854, Z,2l34, das dem Saba F rontini am 26. September >853 verliehene ausschließende Privilegium auf die Erfindung einer Maschine zum Strecken, Glätten und Trock-nen der rohen, bearbeiteten, weißen und gefärbten Seide, auf die Dauer des zweiten Jahres verlängert. Auf Grundlage des a. h. Privilcgiengesetzes vom »5. August l«52, hat das Handelsministerium am 2. Oktober »554, Z. 232!^»727, dem Adolf Wci ß, Erporteur, und dem Sigmund Landesmann, Buchhalterin Wien (Stadt Nr. 256), auf die Erfindung und Verbesserung einer Seife aus eigens hiezu gewählten Fettstoffen und anderen unbenutzten Bestandtheilen, unter der Benennung „Wiener Patent-Waschseife," welche stark schäume und reinige und zu jedem technischen Zwecke mit Bortheil zu verwenden sei, ein aubschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Pnvilegiumtzbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet'sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Z, «966, (!) Nr. 880 Edikt. Im Nachhange zum dießämtlichen Edikte vom !8. August >. I,, 3. 9777, wird vom k. k. städtisch-delegirlen Bezirksgerichte Laiboch bekannt gemach!, daß, nachdem zur ersten am 2>. November l, I, abgehaltenen exikutiven Fcildietnng der, dem Io° Kann Ierai uon Podgontza gehörigen Realitäten kein Kauflustiger e,schienen ist, zur zweiten, aus den 21, Dezember I, I. angeordneten Feilbietung ge. "schrillen weiten wirb. K k. städtisch deleglrtes Bezirksgericht Laibach am 22. November 1854, Z 7^967? (!) Nr. 1060.'. Edikt, Vom gefertigten k. k. Bezirksgerichte wird be^ kanüt gemacht, daß zur Vornahme der in der Ere> kunonssache der Margareth Krischmann von St. Georgen, wider Kasper Iamnig von Oradische, pctc>. schuldigen 175 fl. c. 5. c., die exekutive Feilbietung der, dem Erekuten gehörigen, im Grundduche Äucrs» pcrg 5ub Urb. Nr. 385 und 386 vorkommenden, gerichtlich auf »553 fl, dewerthetcn Realität die 3 Feilbietungstagsatzungen auf den >9 Dezember, auf den 19. Jänner und auf den Iss. Februar d. I,, jedesmal Früh 9 Uhr i» loko Gradische anberaumt wurden, und die Realitäten bei der ersten und zwei»-ten Tagsatzung nur um oder übe- oc^i Schayungs' werth, bei der dritten Tagsatzung aber auch unter demselben hintangegcben werden. Die Grundbucksextrakte, die Lizitationsbeding» nisse und das Schatzungsprotokoll können täglich hier» orls eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Umgebung Laibach am !l. September 1854. Der k. k, Bezirkslichtcr: H e i n l i ch e r. 3. 1927. (3) Nr, 10639. Edikt. Von dem k, k. Bezirksgerichte Plauma wird hiermit bekannt gemacht: Es sei von dicftm Gerichte über das Ansuchen des Herr» Josef Tunell« von Tncst, gegen B»r-thclmä Schimzhizh von Kaltcnfeld , wegen schuldigen 84 st ,3 kr. M. M, c. «, <:, , in die crekunue öffentliche Vcrsteiücrung der, dem Letzte, n gelwriaeri, i,n Grundbuche der Sitticher Karst,n,ült 511I) Rekls. 73 u, 74 vorkommenden 2 Vieilllhuben in Kalte»' fe!d, in, gerichtlich erhobene» Schätzungswerthe uon 2948 st, 30 kr. M. M, gcwilliget, u»d zur 3^r-n>U),ne derselben im Gerichlssltze die drei Fcilbie» tl!ngst>>gsatzu„g>'n auf den !2. Jänner, auf deN !2, Februar >,nd anf de„ 12 Mz >8,i5, jedes-m>l 3^ormittaq um >() — 10 Uhr mit dem Anhange destmnnt worden, daß dies« Nealität nur bei der letzlen, auf den ! 2. März 1855 angedeitteten F>'il-Mietling bei ,,l!c„falls »icht erzieltem oder überbot ne>> SchätzungZwcrthe auch u^ler d»msell.'cn an de» Meistbietenden hintangeg, ben werden. Die iiizit,,t,0nsbediiig,iisse. das Schatzungspro-tokul! uuh der Giuiiobuch?eril>>kt könne,, bei oicscM Oerichtc in dc» gewöhnlichen Amissstiuiden ci»qe' ttbe» werden, und es ha! jeder Lizitant das !«°0 Vadium zu erlege,,. H, k. Bezilks^eiicht Planimi den 30. KepteM' ber ,854. 3 19! 2, 3) Nr tw. Edikt. Vo„ dem k, k K,eisqe,,chce ^u Ne„stadtl >« Niam >vi,d dein u,'beka,n!l N'0 abw>'sc,!de!i Ichaü» S»poa„, so wie d.sse» ssleichfall!' inib^alint n Nichts' nachfolqei,, e,,,>»eit : es habe aegc,, sie bei diesem G^' ri l'te F,«!,^ Traiünke^ von Schabers>!>, in, Bezi^« Tieffe,,, durch Hevi» Nr, Oblak >>, i^aibach die ^lüge auf Zueikemnwg dez E o» dem zu Hi. 3^l'' pleä't ü,,d Thin,, ge!^ge„e„ Hi,b,ca!icaien u,,d resreklir^ auf die hiüflN' ernüite!^ !iucschädig!inq eiuqereicb^ woiübei' der Heir Ge,ichrsaduc,^at Ur Suopa»l'"' die Klage zu, E stattunq d, r Eixrede bi„ne„ 90 T>' ae» uiUer dem?^»ha!ige des §. 30 a, G. O zu^e^ellt wurde. Dessen >l'r,de» die GeNaglen nnt dem T'eisaß^ ve, lläiitügr, das! sie obiffe Eiinvoe al>e»fal!ö d»rcl) ^^'^' ucm ,h„e ' se!bst z» bestelle„den V>',l,eie, .',!tatte!1, l)der ih,e Nechtsb,H^I>e i>e,n aufgrstellie,, ,^,!i.,i°>' »ntlheÜeN lallen, ,l'idriqe„? nni t>,„, a»sgest.llrcu Kurator ver-fahren u»d was Rechce»5 ist e>ka,nu wede» wi>d. N^ust^il an, 22. 9^ue,!,l>rr !854 Z. !9I6. (3) Nr, 73'9> Edikt Vo„ dem k, k. Beziitsgevichie. Großlaschizh >"i>t> hiermit bekamu ^.in^chi: Es sei vo» diesem Geiichte über das Absuche» ^^ Johann Pl!l,el von Podqara, ge<,e„ Georc, i.'asar »°N Malavas, weqeil a»s dem Vergleiche r>oi> 2! ^' >85.?, Nr. 2850, schuldigen 8 fl. 25 kr. M, M. c. «- ^/ in die Reaffumirung der exekutioe» Versteiqe,n»g ^^'' dem Letztere» gehörig«», >,„ Griiüdbuche von Zobels derg zu!. Rett. Nr, 4! vorkommende» Halbhu" i» Malavas, i»> gerichtlich erhobe»e„ schätzin!gs>"e>ll)l vo» 1481 fl. 40 kr. M. M. g,w,l'lbietu"gs' tagsaßmige» auf den 22. Dezember 1854, aus ^. 22, Iamier u„d auf de» 24. Februar >855, !^" " mal Vormitiags vo» 9 bis !2 Uhr mit dem Anhang bestimmt werde», daß d^^" " bei allenfalls »icht erzieltem oder überboceiie» ^^, zungswerihe auch unter demselben a» de» Meistbie de» hintangegeben werde. ^< Die Li«i!atio„sbedinc>»isse, das Schayima,^'rot° und der Oru»dbuchsextrakt tonne» be, diese», We""/ i» de» gewöhnliche» ?lmtsstu»de,> eixgesehen "'" ,„c K. t. Bezirksgericht Großlaschizh am 7 ^° ber 1854.