Gratis. Dir „Pettauer Zeitung" versendet der Brrschöuernngs- u>. gröstere» Hotels und tz»fer in Äraz, Sp«r»«fle Hr. .Y Zum Bahnbauprojekt Wien-Novi-Banjaluta. Gemäß des -itzuugSbeschlußt» vom 5». November d. I. hat der Sdjriftjüfjrer des Bahnbau-Agitatiou»eomit«-S Herr Dr. SixtuS Ritter von Fichte» an. Bieebürgermeister von Petta», nachfolgende Resolution verfasst: Hohes Abgeordnetenhaus des Neichsrathcs! Bor beiläufig zwanzig Iahren wurde in Erkenntnis der wichtigen volkswirtschaftliche» Bedeutung einer direkten Schienenverbindung der höchst industriereiche» Kronländer Österreichs und besonder» der Reichshauptstadt Wien mit dem Oriente — in Eisleithanien die Tracierung de» daw'ls mit Wien-^onj^ak" Keillctmett'it Schitnenstrange» vorqei»,Vmen,'' dirs, Trace tmrTtv mab.>edeiiden Behörden geplDft und äl/^Ml Ausbau? geeignet befunden. Leider scheiterte damals der Ausbau dieser Bahn an der ttatastrose. von welcher im Jahre 1873 der große Geldmarkt betroffen wurde, da derselbe Privatunternehmungen, die den Bau der im Auge gehaltenen Bah» in Angriff zu nehmen beabsichtigte», seine Unterstützung vermehrte, wodurch die Verwirklichung der im Gesetze vom 17. Mai 1873 R G Bl 9tr. 86 bezeichneten Linie bis auf weiteres umsomehr aufge-geben werde» musste, als auch TranSleithanien unserer Reich»-Hälfte jede Unterstützung zum Baue von Bahnen, die ihre Schienen nicht durch Ungarn» Metropole zu ziehen beabsichtigte», ablehnte. Inzwischen wurde man sich darüber klar, das» selbst Iheilstreckeu der projektierte» Bah» Wien-R-vi lebensfähig und rentndel feie» und habe» Privalu»terneh«»»ge» die Strecke Wienerueustadl Aspaug, Hartberg Zürsteufeld ^ehriug RadkerSburg ausgebaut, um diese Linien dem lokalen Verkehre dienen zu lassen und um Gegenden von größter Fruchtbarkeit an Gegenständen der Landwirtschaft den schon bestehenden Schienen-neden näher zu bringen, um diesen Gegenden volkswirtschaftlich aiifj>htlfen. Mit der Führung de» SchienenstrangeS nach RadkerSburg und bei de»n Umstände, als sich Privatunternehmer bereits an die Ausführung der Schienenverbindung der Städte Aspang mit Hartberg mache», erübriget derzeit nur eine strecke von beiläufig 59 Kilometer von RadkerSburg über Petta» noch ter kroatischen Grenze und vo» hier beiläufig 5 Kilometer »ach Arapina. um da» vor nahezu einem Menschenalter al» nationalökonomisch. handelspolitisch und strategisch so wichtig erkannte Bahnprojekt Wien-Rovi al« vollendet zu erklären und die Segnungen dieser direktesten Verbindung der österreichischen Industrieländer und der Reich»hauptstadt mit dem Oriente zu ernten. Die noch zu erbauende Theilstrecke RadkerSburg-kroatische Grenze sührt durch Gemeinde,, welche »»» »einbantrribrnder Bevölkerung, die derzeit infolge der Per»»»«p»ra und Phql-l»xera-Pla>e ihre« wirtschaftliche» Ruine e»tgegen geht, be-w»h»t find, diese Theil strecke durchquert liegenden, die d»ech mehrjährige l^lemenlarereigniffe wird rholt hart brtroffen wurden »nd soll durch de» Angriff des Baues dieser Theil-strecke nicht nur der schon längst erkannte g osie handelspolitische Zweck «reicht, sondern es soll der der Verarmung entgegengehenden Bevölkerung dieser Lands, uche auch die Möglichkeit gegeben werde«, dei einem Rothstandsbaue wenigstens das für» Leben nötigste, was ihm der Grund und Boden z» versage» droht, zu erwerben. Weitn in ander, n KronlSnder» Wntaftrofeii hereinbrechen, so sucht die hohe Regierung denselben in entsprechender Akt zu begegnen, die Schicksalsschläge auszugleichen und das Elend zu lindern: wen» nun ei« Theil der Steie mark, die i» Bezug auf ihre Tre»e zum Reiche und z» ihrem hohe» Herr scherhause alle» anten» Arouläuder» sicher nicht ,ur«iHtel>t, edenfall» Hitse »»« Reiche begehrt» dan» dars dieser Sch«erze«»schrei »iHt »crtzalle». e» d«f die Bitte, deren (krfiill»ngnfal '^ein ganzen MNcht t*wrfl|rtW Meter, nicht nuerhirt bleibe» Wir wenden un» an da» hohe Abgeordnetenhaus mit der Bitte: .Hochdasselbe wolle mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln dahin wirke», das» der A»Sbau der bereit» im Gesetze vom 17. Mai 1873 R -G -Bl. Nr 85 in Aussicht genommene» Bahn in den Theilstrecken Radk'r»burg'Pettau kroatische Grenze ehesten» verwirklicht werde " Die Resolution wird, von der Stadtgemeinde Petta», Bezirk»»eetret»»g Pettan und von dem Bahnbaiicomit»' gefertigt, durch unseren Abgeordmlen Herrn Dr G. Xoko schi »egg an da» hohe Abifeordnttenhau« überreicht werden. Wir erachten e» al« überslüßig. die Wichtigkeit diese» BahnbauproMe» in weiteren Worten zu betonen, da» Wohl und die Zukunft eine» großen Theile» der schönen Steiermark hängt einzig und allein vo» der AuSlnuung der in Rede stehenden Bahnlinie ab. n u r a«»ßiebige rasche Hilfe seilen» des Staate» kann die rinst im blühenden Wohlstand gewesene weinbautrribende Bevölkerung de« Petta »er und Radkersdnrger Bezirkes von dem gänzliche» wirtschaftliche» Untergänge rette». An das deutsche Volk in Oesterreich! Zwöls Jahre unverdrossene, Arbeit im Dienste unsere» Bolke» liegen hinter uu». Weder de» nationale» Gegner» er-bitterter Angriff noch so manche Schwankung der öffentlichen Meinung verrückte» das ursprüngliche Ziel, durch die Schule unserem bedrohten Bolk»thume hilfreich zur Seite zu stehen Da» deutsche Bolk hat zur Bollendung der ebenso schwere» al» verantwortungsvollen Aufgabe bis heute eine Sumiue von nahezu drei Millionen Gulden gespendet. Ihr entspricht die Größe des Geschaffenen. OJege« 180 durch den Schnlvernn allein oder doch mit dessen werktlsätiger Förderung erhaltene deutsche Anstalten halten heute die Grenzwacht. mehr als zehn tausend Binder. die ohne dem Schulverein dem Slavismn« und versalle» wäre», erfreuen sich der Wohlthat .de» Unterrichte«. Darum können wir sagen: Auch wir sind in einer ebenso thateuarmen al» wottgeivaltigeu Zeit de» S«geu« ttKtll)u»tn| geworden. der jegliche tüchtige uub anspruchslose Arbeit begleitet. Allein geivamt durch Enttänichungen »nd wohlunterrichtet über das Ersorderni» an nationaler.VIrasI ist diese Erkenntnis siir u'ls niemals zur Quelle der Überschätzung geworden. In eigener Schwäche suchten wir den gefährlichste» Feind, und oft genug betonten wir. das« auch im Schnlverei» unsere nationale Straft der (Mröße der UNS vorliegenden Ans gaben nicht zu entsprechen vermag. Wir hatten gut gethan, rechtzeitig zu nwrnen. Heute sind wir im «chuloereiii vor einen entscheidende» Wendepunkt gestellt. Aus die Periode de« Ausstiege« bis IHKfi ist die Periode de« sortgejetzten Rückgänge» gefolgt. Roch 1889 ucvfstgteii wir über eine Jahre» Gesammleinnahme von 294.000 fl. Sie ist 1891 ans 200.000 fl. gesunken, sie kann 1892 mit höchsten» 212.000 fl veranschlagt werden Telost der vielgerühmte Pflichtgulden, der ständige Beitrag der^ Ortsgruppe »Mitglieder, durch den so recht die uuerlässliche Theilnahme der breiten Schiften unsere« Volke« zum Ausdruck kommt, ist von I.'W.OOOfl. im Jahre 1HH4> ans 124 000 fl im Jahre 188!». ans 119000 fl. im Jahre 1*90, ans nicht ganz 110 000 fl im Jahre 1891 gesunken »nd ist ein weiterer Rückgang siir da» Jahr 1892 zu geuiärtige». Angesicht« der ersten Anzeichen de» Rückgänge» gingen wir daran, einerseits durch vorsichtig eingeleitete Ersparungen, anderseits durch die Heranziehung le>stu»gssa!>ig?rer Volts.se-noffen zu größeren Zeichnungen der schwierigen Lage Rechnung zn tragen. Dem so geschaffenen Baiifond« flos« 1888 die Summe von 3tt.000 fl. uud bis zur Stunde ein t^esammt-bt'trag von >14.000 fl. zu. Diese Einnahmen, vermehrt um die durch zufällige Legate erhöhten Spenden, für da» lausende Jahr insbesondere ein Eassarest des Borjahre» von HO.OOO fl. ermöglichten es bi» zur Stunde, den durch den Rückgang in den regelmäßigen Einnahmen sich ergebenden Aussall zu decken. Allein eine vorsichtige Gebahrung kann die Besorgung der Berei»»obli?genheitei: ans die Dauer weder von den Ein-gängen beim Bansond». die natiirgemäs» einmal versiegen müssen, noch von den durch Zusälligkeiteu in ihrem Erträgnisse be-l^rrichlen Spenden abhängig machen Wird für das Jahr 189H der Rückgang in den Sefammt-einnahmen in gleicher Höhe wie in diesem Jahre veranschlagt, und wollten wir zur Erfüllung d>» Bereiu«zweckes die sür da» Jahr 1892 eingestellte» UuterstntznngSbeträge in gleicher Höl»e verwenden, so würde sich ei» Jahre«abgang von rund 70.000 fl. ergebe» Der Schnloerei» wird sich niemals in die (Gefahr einer »»bedeckten Gebahruiih begebe». De«l»alb muss schon jetzt ans allen (Gebieten seiner Thätigkeit mil unerbittlicher Strenge weitreichendste Einschränkung und peinlichste Spar-samkeit zur Weitung gelange». Hiezn drängt unsere Lage mit umso zwingendem Nothwendigkeit, al» so manche in der Fort-entwicklniig begriffene Schöpfung ohne empsinblichen nationalen Sckwden nxder sofort beseitigt, nixt) bindende Verpflichtungen in ihrem Bestände irgendwie berührt »verden dnrsen. Wir führen daher unseren ^tammesgenossen noch einmal da« Bild der nächsten Zukunft mit gebührendem Ernste vor Augen Auf der «neu Seite der stetig fortschreitende Rückgang in den regelmäßige» Einnahme», der fortgesetzte Mitglieder-verliist in de» Lnsgrnppen. viele der letztere» im Dahinsterbe» begrissen. die immer weitere preise ersassende Ermattung im Kanipse. trotz vereinzelter nimlicher Ansnahmen die wachsende ittleichgiltigleit so niniicher reiche» Volksgenosse», ÖWb und Eredit Institute uud deutscher (Gemeinwesen. Aus der andere» Seile der nugeschwächte Ruf nach Hilfe von de» Sprachgrenzen im Norde» und Süden und die drückende Pflicht, vor;»sorgen sür da» mühsam OJesdiiiffene, dessen sofortiger Sturz al» schwere nationale Schädigung empfunden werden müsste. Man mag — in wohlmeinender Absicht — den Ruf nach Umgestaltung unsere» BereinSleben» erheben, in der Erwartung, dadurch bessere Tage vorzubereiten. tWeroif« werde» wir uns wohlgemeinten Vorschlägen nicht entziehen, wenn e» gilt, den Wandel der Zeiten auch in unserer der Zeitströmnng nuterliegende» Schöpfung z ir «Geltung zu bringen. Aber vo-ran steht uu» die Erkenntnis aueine dauernde Besserung ohne R.ubelebung des gesunkene- Opfers,mit» »ich« gedacht werde« kann. Roch ein weitere» thut noth. Dringend bedürfen wir der Jüngeren Bereitschaft, die Last der Arbeit in Ehren weiter zu tragen und der gegenseitigen Neigung, vo» uu» fern-zuhalten alle Frage», durch die gar nicht» über das nationale Schicksal der an der Grenze verderbende» (Henoffe« entschieden werde» kann Offen und schonungslos l»aben wir da» (Wnoicht unumstößlicher Zahlen vorgeführt, weil wir weder bestehende Zustände beschönigen, noch für die Zukunft trügerische Hoff-nnugen erwecken wollen. Vermag diese Darstellung die nationale Sorglosigkeit nicht zu banne», so obliegt uu» die Pflicht, den Schnlverein rechtzeitig durch Auslassung einer großen Zahl von Vereiiisanstalteu iiiib durch sehr erhebliche Einschränkung de» t^ejammtauswaude« hinüberzulenken aus die Bahnen eine» neuen bescheidenen Vereinsdnsein». Wir bitten nicht »in Nachsicht für das. wa» wir in Anssührung guter nationaler Absicht hätten etwa besser machen können, noch werben wir nm Dank für das wa» etwa wirklich Gute» unserem Volke zur Ehre und zum Nutzen vollbracht worden ist. Doch berechtigt und verpflichtet zugleich sind wir, unserem Volke den Weg zur Hilse zu weisen. Darum verlangen wir den Einsatz verdoppelten Opsersiune» und erhöhter Arbeit»-kraft. Durch ihn muss in kürzester Zeit durch vielfach erhöhte Mitgliedsbeiträge i» den Ortsgruppe», durch erliebliche Ver« Mehrung de« Mitgii.derstaude». *»rch Nengründnngen von Ortsgruppen, durch rastlose« Wm>*n von Ort z» Ort. durch Leistung bedeutender und jährlich wiederkehrender Spenden deutscher Sparkasse», Vorich»s«oerei»e. Gemeinden und sonstiger .Körperschaften eine dauernde »nd namhafte Steigerung unserer Einnahme» erzielt iverde» Nur auf diesem Wege ist diejflürgichaft gegeben für den Bestand einer großen nationalen Schöpfung, die alle Kräfte aufruft zuin Wettbewerb nm den nur durch Arbeit zu errin-genden Dank der kommenden «Geschlechter, geführt« dem von der Strömung de» Tage» »»berührte» Geiste »nd mit jener Scl>,ffenSftendigk.it. die der E!,re de» deutsche» Namen», der Größe unserer nationalen Pflicht, der Stärke der un» nm-gebenden Feinde entspricht. Dir Qau?tlritunq und der Auttiihtsrnth des Drillichen Schnlverrinrs in wirn. Pcttaner Nachrichten. (Deutschn" iiirnoerrin.) Der Turnverein wird wie all-jährlich auch Heuer u. zw. am 18. Dezember eine Weihnacht«, feier abhal en . i/rikda». Abschiedsfeier.) Die Bürgenä^st von Frieda» veranstaltete am Samstag den 12. November d. I. zn Ehren de« von Frieda» fcheidenden k. k Bezirksrichters Herr» Dr. JgnazPewetz in den Hotellocalitäten de« Herrn Bauer einen Festabend, an welchem auch der gemischte (ihor de» Friedoner Gesangvereine» unter der Leitung de» Ober» lehrer« .Herrn I. Ratischt Antheil nahm Die Musik besorgt? rin Streichorchester de» Pettaner Musikvereine« unter der Leitung de» Eapellmeister« Herrn Franz Ha ring. Der Burgermeister von Frieda», Herr F. Uado. hielt eine An-spräche, in welcher er d--» Scheidenden in ivarmen Worten gedachte und demselben Namen« ber Bürger seinen Abschied»-grüß entbot. .Herr Dr. Pewetz dankte sür da» liebenswürdige Entgegenkommen mit der Versicherung, das» ihm die aiige-nehme» Stunden, w.lche er bei den lieben Friedauern ver-lebte, niianslöschlich in Erinnerung bleiben werden In herzliche» Worten verabschiedete» sich ferner# noch die Herren k. k. Steuereinnehmer .Hasenbühel, I. N. Kautzhamer. Dr. Bayer. I. Rauschl u. a m. <«ejang» und Musik-vorträgt, launige Trinksprüche, worunter wir namentlich jene de« .Herr» Dr. Namesiiig au« Luttenberg und Herrn Josef Ornig aus Pettau hervorheben, uxchselle» einander ab und erst i» später Stunde, al» die Zeit zur Rückfahrt der au» Peltau trschieueucn «vaste herannahte, endete die schöne Feier iüt,e dafür, wie sich die geschmackliche Richtung im Pnb liknm verfeinerte, wie sich da« Interesse steigerte, unseren Klassiker» im tiefsten Gedankengauge zu lauschen und an den, Bor« hehrer K»»stschätze zu ichöpien. Es ist dies ein Ver-dienst, welche» unserem Mnsitvereine nicht hoch genug a»ge-rech»et werde» Faun, gerade da» Juwel der Musik — die Kammermusik — zu fördern Da« Programm, in welchem wir Beethoven zweimal begegne», bot al» Eröffnnngsiiiimnier a»S Schumann« Phantasie-stücken: 3. Duett und 1. Romanze. E« dürste diese» Werk eines der schwächsten Schöpfungen Schumann» sein; würde Schumann nichts wertvollere» geichaffe» htibe», hätte derselbe nicht jene Höl»e der Classizität erreicht, auf welche ihn fein (Meiiin» gelwbe» hat Die Ausführung von Seite der Verau-stalter war im Duett tadellos. dagn,en in der Romanze die stiefmütterlich l'edachte» Streichinstrumente vom Klavier zu stark gedeckt wurde». Mit Beethoven'S Sonate op. 69 sür Cello nnd «lavier trat eine n»S licbiwrtc junge Kraft. Herr Snchvland, vor u»S Wir hattrn schon zu öfterem Gelegenheit, dessen staune»»-werte Technik und Vortragsweise zu besprechen und können auch diesmal nur «besagtes wiederholen, das» Suchsland allen Erwartiingen vollend» entspricht. Hervorragend waren die Leistungen Direktor Schmidts, welcher die Glanznummer des Pr^ramme», Lijzt'S Polonaise in k, zum Bortrage brachte. Jeder, der die Schwierigkeiten dieser Cornposition kennt, ums» die Leistung Schmidts meisterhaft nennen; sorgfältige» Erndinm, die gründliche Anffasiung uud Wiedergabe, die Au»führung der Läufe gleich einer Perlen-schnür, da» prachtvolle pp, die Behandlung der Themen war wohl geeignet, das Entzücken aller zum AuSbruche gelangen zu lassen und durch öfteren Vorruf Schmidt auszuzeichnen Nicht minder vorzüglich war dir Wiedergabe Ehopin's Roeturne in I»e«. Direktor Schmidt, welcher uu» fcho» zu öfterem Gelegen« heit gab. feinen musikalischen Leistungen zu folgen, hat der-malen alles bisherige übertroffen. Den Schluss bildete Beethoven« op. 1. Rr. 3. Trio für Clavier, Bioli»? »nd Cello. Haben wir bi» nun den Herren Schmidt u»d Suchsland unsere wohl-verdiente Anerkennung gezollt, so haben wir durch die Bor-sührung diese» Werke» den dritten im Bunde. Herrn Haring i Violine), besonder» l»ervorznhcben. Herr Hariug l>at sich im Lanfe der Jahre in der Auffassung und Wiedergabe classischer Meisterwerke sichtlich gebildet und wir müssen die» zu unserer Freude in lobender Weise anerkennen Waren ihm auch so manche Werke bekannt und boten ihm die technischen An-sordernngen keine Schwierigkeiten, so war dessen Auffassung noch nicht derart geläutert wie dermalen. Die rührigen, fein-gebildeten Borgänger Schmidt», unter deren Schutze die ersten Kammermusikabende veranstaltet wnrden, gaben Haring t^elegeuheit, sich in da» Wesen der classischen Musik zu vertiefe« AI» strebsamer Biolinspieler und Anstaltscollege athmete er so viele dieser Schätze voll nnd ganz ei» und heute hat er eine Stufe erreicht, wo er auf seine Leistungen mit Befrie-digung blicken kaun. Da» liebliche Trio, in welchem jeder Satz seinen Reiz besitzt, stellt große Anforderungen an die Mitwirkenden, welchen wir anch für die tadellose Wiedergabe die vollste An-erkennung auSfpreche» Hoffen wir, recht bald wieder zu einem Kammerabend gerufen zu werbe», wir werden dein Rufe gerne folgen. Doch ich sage eben wir! Okwiß iverden alle, welche jüngst theilgeuoinme» l^ben, insbesondere die Dirnen weit zahl reich vertreten sein, doch was ist de»» mit de» Herren? Wir haben >a anch einen Männergesang»verein, der viele miisik» tische Kräfte zu seinen Mitgliedern zählt und, erstaunlich wäre es. dieselbe» sollte» kein Interesse daran fatal? Sollte in diesem Kreise vielleicht die Anschauung obwalte», dass die herrliche Kammermusik für Sänger gar keinen Wert hat? IS» wäre sehr zn bedauern, wen» eine solch' irrthümliche Ansicht in diesem Kreise herrsch«'» sollte »nd e» ist wohl aiiznnehmr». dass es den leitende» Persönlichkeiten diese» Vereine» sehr leicht sein kann, unter den Mitgliedern einige'« Interesse wach zu ruse» und selbe zu bewegen, auch der guten Musik den Tribut der Achtung zu zolle». Alle musikaliiche» und gesangliche» Kreise unserer Stadt sollen sich Ei»» fühle» und immer eine« Sinne» fein, dort, »vo manGelegenlieit hat,zu lernen uud de» musikalische» (Geschmack zu bilden. Bevor wir diesen Bericht schließen, könne» wir nicht »mhi», die BermögeiiSoerhaltiljsse de» Musikvereines zn berühren Wie e» allgemein bekannt ist, besitzt der Verein sein Vermöge» in Jnstnunenteu, Mnsikalien uud Mobilien und Hot stete Sorge, jene Baarschasten aufzubringen, welche zur Bestreitung der Ehalte, der Miethe :c nothwendig sind Mit den jährlichen Subventionen, welche ihm von den verjchiedene» Korporationen zustieß'», findet er knapp fein Auskommen. Nun hat im heurigen Jahre der deutfche Schiilverei» die durch Jahre gegebene Subvention per 200 fl dem Vereine entzogen. Wenn man bedenkt, wie viele Gulden dem deutsche» Schul» vereine vo» Petta» zngestossen sind, so kaun es wohl befremden, dass gerade die Musikschule nicht mehr gewürdigt wird, subventioniert zu werden. E« ist dies zu beklagen inid wir vermuthen, das» dahinter andere Dinge stecke». Jedenfalls ist die Leitung der hiesige» Ortsgruppe nicht vollends freizu-sprechen, denn hätte sich dieselbe um die Musikschule äuge-nominal, so wäre auch die Subvention ersolgt. Persönliche Schwäche» treten auch da z» Tage und die Abneigung des A zum B »nd de» B zum C sind Ursache, das» dos einzige Institut, welches feit seinem Bestände seiner Pflicht eisrig nachkommt, e» zu entgelten hat, weil die Mehrzahl der DirertionSmitglieder „TVutschnatioiialc" sind. Richt die Lage des SchnlvereineS selbst, nicht der unaushaltsame Rückgang desselben sind Ursache de» EntgangeS der Subvention, wohl abei. sagen wir — der Gleichmut!, des hiesigen OrlSgrnppenanS-schusseS trägt dir Schuld daran Hoffen wir, dass die Direktion des MiisikvereineS eine Quelle zum Ersatze dies,-» EntgangeS finde» wird und das« dieser ZustusS nicht abhängig ist von der Wohlmeinung einiger guten deutschen Brüder. itandw. /iliale örr k. k llrirrm. tiniwirllchasts-Grsrlljchast.l Am 1k. November sand die ConstituierungdeSAus-schliffe» statt Zum Obmaiinstellvertreter wurde Herr Jvs Ornig. zum Eaffier Herr Carl Kafper und zum Schriftführer Herr Johann Lockn er gewählt. Der Obmann Herr Wilhelm PiSk theilt mit. das» im Sinne de» Beschlusse» der letzten Vollversammlung an die k k. Statthaltern uud den Landesau« fchnß Petitionen »m Linderung de« Nothstände» in der Kolo» Überreicht worden sind. Bezüglich der geplanten Ausstellung im kommenden Jahre theilt der Vorsitzendr den vom Central-Ausschüsse gefaßten Beschluß mit, nach welchem anstatt der bisherigen RegionalAusstellungen in jedem Bezirke jede» zweite Jahr sich wiederholende lediglich« ViehauSstellunge» stattfinden sollen. Im Falle dieser Beschluss durch den Lande»-auSfchuß genehmigt werden sollte, würde in dem Wesen und Umfange der bisherigen Ausstellungen eine weitgreifende Änderung eintreten, deren Tragweite sich vorläufig nicht ermessen läßt. ES ist daher das Ergebnis der Berathungen noch abzuwarten, über den Erlas« der f. k. Statthalterei vom 10. Oktober 1892, Z 24237 wegen Aufstellung von Schätz-Männern zur Abschätzung de« Werte» der an Liingenseuche erkrankten uud zu tödtenden Thiere werden nachstehende Schätzmänner nominirt: Für die Ortschaften in den Pfarren St. Lorenzen am Draufelde, Mon»berg. Maria Neustist, Haibiii, St. Johann am Draufelde. Zirkovetz die Herren: Matt, 3diitma»n in Drajendori. )oh Senefovitsch in Haidin und N Sagadin in Windischdorf. Für die Pfarren LeSfowrtz. St. Peil. Dreisaltigfrit. St Mrbara. Sauritsch. Margarethen. Marxen. dir Hm?»: Jakob Wi»diich in Lr«kowetz. Martin Tschrch in Sl Marxr» und Franz Ech oster itsch in 5t Brit. Für dir Ortschastr» in drn P'arren st Urbani, Polenschaf. Wnrmberg. St Aiidrä W >B »nd St. Lorenzen WB. dir Herren Iobann Marinitfch in St. Urbarst, Franz Moffär i» Et. Lorenzen. Stes Pichler in St. Andrä uud Paul Maieritsch in Doinan Behufs Förderung der Obstbanurwärtereurse wird beschlossen, im kommende» Frühjahre einen durch 3 Tage andauernden (Smir» i» der Baumschule dr« landw Vereines. i» de« Obstgärten Oberpettau« nnd Mariruhos« abzuhalten und in diesem Sinne bei dem ^entralansschns« einzuschreiten. Der Erlas« de« CrntralanSschnssr«. dass im Brzirkr rinr Rebschule mit amerikanischen Reben errimtet werden soll, wird zur Kenntnis gr-nomnien. Nachdem in Ankenktein derartige Nebschnlr» von Seite des Staate« nnd Landes berrit» rrrichtet worden sind, anch eine solche im Garten de« landw. Vereines besteht »nd die Be.strs*wrtretH»g eben daran geht, in der Kolos eine größere Fläche für den gleichen Zweck zu widmen. l»at die weinbantreibende Bevölkerung hinlängliche Gelegenheit, sich mit dem Weien der amerikanischen Reben nnd der Art der Bear-beitnng vertraut zu niachr». Tie landw. Filiale wird es abrr nicht unterlassen, noch weitere Schritte zur Förderung von Rebschnlrn einziileite». (Vom prttaarr siauurreiiir.) Die Vorstellung de« Pettauer Bauvereinrs hirlt am Itt. d. M. eine außergewöhn liche Sitzung ab. in rvelcher bezüglich der Resignation de« Obmannes Herr» Joses Oniig. sowie des AussichtSrathe« Herrn Ig Vebrbalt einstimmig beschlossen wurde, genannte Herren ans schriftlichem Wege zur Zurücknahme ihrer Entschlüsse zn bewegen. «kin .Monat der ^dschirdsfeke.j Ein seltener Zufall vereinigte in diesem Monat eine Rril>r von AbschirdSseierlich-feiten u zw. jene zu Ehren des scheidenden f. f. Commissärs Herrn von Krentzbrnck nnd Herrn von Pichler. dann dir Abschiedsseier des Herrn Dr. Kleinsasser n»d schließlich anch jrnr de« f. f. !i Da« Haupt-verdienst nm diesen Abend hat sich die Direktion dadurch erworben. das« sie dieses hübsche Opu« uuverfürzt mit sammt-liche» Origiuali'ttinmrrn zur Ansführnug brachte Da« ziemlich zahlreiche Publikum liess es an Beifallsspenden nicht sehlen. wir haben alvr anch »och selten in riner Saison so viele stimmlich und musikalisch tüchtige Kräfte unter dem Theater-personale gehabt als Heuer — da« zeigte sich l^rvorragend bei der Ausführung diese« Abend« Da« Dnett zwischen Lieschen »nd Auto» Frl. Kraisa und Herr Dir. Knirsch) wurde reifend gesungen ebenso eins, wurde da» darauffolgende Onintrtt von den Dainrn Frau Knirsch. Frl. Pichler. Frl. Kraisa (Brand. Frinke. Lieschen! nnd den Herren Dir Knirsch und H vgl er (Anton und Fleck) zu (ftehüt gebracht. Sämmtlichc oben Erwähntrn brachte'« ihre Rollen ge-sa»glich und schanipieleriscy zur vollsten Geltung, ebenso wie Herr Frank, welcher den „'Meier" sicher zu seinen beste» Rollen zählen dars. Dir Oprrette wurde vo» Herrn Kapellmeister Fr. Haring mit Umsicht nnd Geschick dirigirt und brachte schon die exact ausgeführte Ouvertüre dem Orchester wohlverdienten Beifall; alle« in allem haben wir Grund, uu« auf den nächsten Operetten Abt'nd zu freuen, da anch die tüchtige Rezie des Herrn Högler »iiverke»»bar einen große» Anteil an dem Gelingen solcher Borstellungen hat. Da« zweite theatralische Ereignis war dir Aufführung von Schiller'« „Don Earlo4". gelegentlich dt'r (Meburtstagseirr d<« Dichterfürsten. Das« diese Aufführung in allen ihren Theilen eitle- verhältnismäßig ge-lnngenr war. ist um so höher anzuschlagen, al« gerade dieses Drama unter dirjrnigen gehört, welche dir schwierigsten An» sordernngeit an die Darsteller mache». Zn den ersten Reihen standen der „Don Carlo«" de« Herrn Otto Frieberg und der „Philipp" de« Herrn Sieghards; ersterer brachte die schwierige Rolle mit Feuer und Geschick zur Durchführung, wahrend Herr Sieghard! Philipp'« Charakter ganz den In-tentionen de« Dichter« gemäß zur Anschauung brachte, e« war eine durchaus sein auSgedachtr. fünstlrrisch anSgrsührtr Lristnng. Diesen zunächst stand der .Marquis Posa" de« Herrn RenS. bei welchem wir nur da« eine auszusetzen hatten, das« er sich von seinem Grgrnstaude etwa« zu sehr hinreißen lies«, so das« e« den Anichrin hatte, al« sprculire er in erster Linie ans den Applan« des vollen Hanse« — man hat dafür ii> Sünstlerkreisen einen sehr bezeichnenden Ausdruck, den wir diesmal nicht grbrauchen wollen, denn im allge-meinen war seine Lristnng eine hock,st schätzentwerte. Frau S ieghard t als „Königin". Fräulein W i Ihel m al« „Eboli" und.Herr Frank al» „Alba" setzten ihr beste« Können an die Wiedergab? ihrer Rollen und ernteten ebenfalls wie die Erst.zeuanntrn den Beifall de« diesmal dichtb^'rtzten Hanse«. — Auch wollen wir die kleineren Rollen der Frau Knirsch. „Herzogin von Olivarez". Frau Pichler. „Marauise von Mondekar".Hrrrn Högler. „Domingo" »nd Hrn. Klausner, (Graf Lrri»a> nicht unrnvähut lassen, da in einem derartigen Stücke auch dir kleineren Rollen sehr wichtig sind. Allr« zu einem gerundeten Ganzen von schöner Wirkung vereinigt zu haben war das Verdienst der tüchtigen Rrgieführung de« Hrn. Sieghards, für welche wir dems-lben rtiensall« unsere vollste Anerkennung zollen. De« ferneren brachte die Woche da« Blum'sche Lustspiel „Ich bleibe ledig", welche« von den Mitwirkende» mit Ausnahme einiger, die diesmal ihre Rollen nicht gut studiert hatten, amüsant dargestellt wurde; weiter« „Der selige Toupinel". eine drollige Posse echt französischer Mache, w.'lche ebenfalls in unserem Per-sonale tüchtige und humorvolle Interpret«'» fand und Sonntag nachmittags „Enlenfpiegel" und abends „Einer von unsere Leus, bekanntlich zwei der unverwüstlichsten und witzigsten Possen unseres Theater-Repertoir«. in welchen recht viel und herzlich gelacht wurde. Eine interessante Novität brachte »»« der Dienstagabend, nämlich da« Volksscl^ruspiel „Am Tage des Gericht«" von unserem heimatlichen Schriftsteller P K. Rosegger. Zum Lobe dieses geist- und gemüthvvllen Schriftsteller« noch etwas sagen zu wollen hieße „Eulrn nach Athen tragen" und so sei denn in dieser Richtung constatirt, das« auch diese Arbeit den Stempel de« geistvollen »nd genialen Verfassers trägt, namentlich zeigt die psychologische Motiviruug der Handlungen seiner Personen von tief eingehendem Studium und feiner Beobachtungsgabe — Da« Schauspiel machte hier wie übrrall auf da« Pudlifnm eine ergreifende Wirkung; das« die Darsteller hirzu rrdlich da« ihre beitrugen, versteht sich von selbst, e« würde zu viel Zeit und Raum beanspruchen, jede Einzelnleistnng gebührend zu würdigen, e« genüge die Bemerkung, dai« alle, auch die fleinsten Rollen an diesem Abend vorzüglich gespielt wnrden und namentlich dir Masken der Banrrndarsttller. sowie di e Wl €• — 5 — tosegger er diese »» wir 'S Ver->. de»n »is und iörmlich einem nerstag innen" uern, war. e den wurde dieser te der wir ltnisse rivat-ter-(f »m das« ction t für »stay estück lornuf chen. ul^wöniXbsSinss irr Vrrhandluiigrn nürr dir fflfin^oUtlansri) entnehmen wir der Wiener Landw. Zeitung folgende»: Nach zweimonatlicher Dauer haben die mit dem General-director de» f. it. Ackerbauministeriums. Hrn. Miraglia, über die Durchführung der Weinzollclansel im österreichisch-italieuischen H»»delSvertrage gepflogenen Verhandlungen zu einem be« friedigenden Resultate gesührt. Italien hat die ursprünglich ertiobene Forderung der Zulassung de» in Reservoirwagen ei »geführte» Weines zum Zolle von fl. 3.20 bedingungslos zurückgezogen, wahrend Österreich-Ungarn die Zulassung von in SchiffSeisternen nach Trieft und Fiume beförderte» und dort in Fässer umgefüllte» Weine» zu dem niedrigen Zolle zugestanden l)«t. Diese» Zugeständnis besteht lediglich darin, da»» die für den in Schiffscisternen beförderte» Wein au»-gestellten Eertifieate ihre Giltigkeit auch für de» gleichen in Fässern umgefüllten Wein behalte«. Ferner ist von Lestereich-Ungarn zugestanden worden, das» die Zollbehörde» jene italienischen Weine ohne weitere U»ters»ch»»g zum Zoll von fl. 3.20 einlassen, bezüglich deren die staatliche önologische UntersuchuugSanstalt in Roi» Certisic.ite ausstellt, in denen beglaubigt »verden »ms», dass die betreffenden Weine auf Gr»»d einer festgestellten Methode »nd »ach den Principien der Wissenschaft geprüft nnd bei dieser Prüfung al» Natur-weine im Sinne de» SchlnsSprotokolleS zum österreichisch-italienische» HaiidelSvcrtrage anerkannt worden sind. Die fest-gestellte Methode ist eine ^ehr gründlid>e und erstreckt sich aus ei»? größere Anzahl vo» Ingredienzen al» die bisherige Methodr Die österreichisch-ungarischen Zolläinter werde» also nur zu prüfen habe», ob da» GatifKat die der festgestellten Mkthode e»«spreche»den Angabe» und UiitersuchungSresultate in ihrer Vollständigkeit enthält Diese» Zngestäiidiii» wird in reciproker Weise vo» Seite Italien« auch dem österreichisch-ungarischen Weine »nd Biere bei der Einfuhr »ach Italien conccdir» und wird daher von Seite Italien« aus die die«-bezüglich an«gesertigten österreichisch «ugarifch?» Certisicate eomproiiiittirt werde», so dass eine dsemische Untersuchung unserer Weine und Biere aus ihren Alkol»ol>. bezw. Salicyl-geleit sortan entfällt. Die hier im nKsentlichen angeführte» gegenseitige» Zugeständnisse sollen um die Mitte de« De-cember activ!« werden. iHufdrschlazspriiflliy.t Die HusbeschlagSprüsuug für Candidakn, welche keinen diesbezüglichen UnterrichtSeurS mit-gemaciit habe». >rd im Sinne der Miuisterial Verordnung vom 27. August 1873 für de» diesjährige« Wiiitertermin in der zweiten Halste des Deeember l. I. an der landschaftlichen HufbefchlagSschule in Gra,z abgehalten werden. Die betreffenden Anmeldungen sind bis Ende November l. I unter Aulchluss des Zeugnisses (Lehrbriefes» über da« ordnungsmäßig erlernte Huffchmiedhandwerk und der Nachweifung einer nxnigsten» dreijährigen Verwendung al» Hufschmied^ehilfe a» deu Vor-sitzend» der Prüfungscommission, den k. k. Laudesthierarzt Dr. Albert Schindler i Statthaltereigebäude«. einzusenden. (tandrsbahn pöllfchach - Gonobih.) Die Localbahn Pöltschuch Gonobip wird in der erste» Hälfte de» December eröffnet. Am 15. November abend» ist die erste Lvcomvtive in Gonobitz eingetroffen. (Erilkna»og.> Die «Wiener Zeitung- meldet: Der Kaiser ernannte bei» Oberlandes«,erichtsrath Dr. Moriz Edle» von Pflügl zum LberstaatSaiiwall beim Lberlandesgerichte in Kra;. (Hie Ulkllansstklloog in 6rrlin.) I» einer vom Vereine der Kaufleute und Industriellen abgehaltenen Versammlung wurde beschlossen, die Veranstaltung einer große» allgemein zugängliche» Weltausstellung, die die Gebiet der kaufmännische», gewerbliche» und künstlerischen Thätigkeiten »Insassen soll, zwischen de» Jahre» 1895 und 1897 in Fluss zu bringen. Der Vorstand de» Vereines wurde beanftragt. die Zeichnung eines Garantiefonds zu veranlassen und die nöthigen Vorkehrungen zu treffen. (Arakau, 14. November.» E» wird gemeldet, dass die in CongresSpolen getroffenen Vorsichtsmaßregeln wegen der bestandenen Cholera aufgehoben wurden nnd in allen dortigen Genirinden der freie Verkehr wieder Ixrgestellt wurde. « Hamburg, 14. November.» Die .Hamburger Eorrefpou« denz" meldet, dass die Reichs Eholeracommisiion sich dahin ausgesprociien h> . dass nunmehr von der Anwendung der gegen Hamburg auf Grund der Verordnung vom Jahre 1888 ergriffenen Maßregeln abgesehen »verden könne. Ein neuer Winter-Rock und eine Dezimalwage für 250 Kilogramm zu verkaufen bei Ignaz Spritzey, Wagplatz. Marburg, Viktringhofgasse 10. „Zur Billigkeit IM Wegen vorgerückter Saison Verkauf von PartieTuch waie zu staunend billigen Preisen. Grosser Resten-Aiisverkauf. Um gütigen Zuspruch bittet ho»- hacht u ngsvol l»l Hans Flrtsoh. 01 ess^SjoqSinjaniA Math Schumann in Drajendori. Joh Zenekvvitsch in Ht^idin und N Sagadin »> Wiudiichdors. Für die Pfarren Leskowetz, Zt. Veit, Dreifaltigkeit, St Barbara. Sauntsch, Margarethen. Marxen. die Herren: Jakob Windisch in Leskowetz. Martin T ich eck in ?» Marxen und Franz Schosteritsch in Zt Beit. Für die Ortschaften in N-ii P'arren St Urbaiii, Polenschak. Wurmberg. St Andrä W Die Vorstehung des Pettauer Ba«Vereines hielt am 1H. d M. eine außergewöhn-ÜdK Sitzung ab. in welcher bezüglich der Resignation des Obmannes Herrn Joses Criiig, sowie des AufsichtSrathe» Herr» Jg. Behrbalk einstimmig beschlossen wnrde. genannte Herren ans schriftlichem Wege zur Zurücknahme ihrer Entschlüsse zn bewege». (Ein Monat örr Absdjirdsfcftr.) Ein seltener Zufall vereinigte in diesem Monat eine Reihe von AbschiedSseierlich-leiten u zw. jene zu Ehren des scheidenden k. k. CoinrnissärS Herr» von Xreutzbruck und Herrn von Pichler. dann die Abschiedsseier des Herrn Dr. Kleinsasser »>>d schließlich anch jene des k. k. Bezirksrichters .Herrn Auto» Liebiich. An sämmtlichen Abende,1 bet heiligten sich die Spitzen der Be-Horden, die k k Beamten, der Bürgermeister Herr E. Eckl nnd sehr viele Bürger, insbesondere an der Abschiedsseier zu Einen des k. k. BezirlsarzteS .Herrn Dr. Kleinsasser nahmen eine große Zahl vvn Bürgern Antheil. Herr Dr. Kleinsasser war ein tatkräftiger Förderer deS Fortschritte«, als Mitglied des Gemeinderathe» regte er viele sanitäre Einrichtungen an, die tlieiliveise anch durchgeführt wurden. (£fliirilsd|.) Am 14. November d. I verschü'd der dortige Pfarrer und Dechant Herr Rupers Schutta. Der Verstorbene ivar ein von der Bewohnerichaft vielgeliebter hin-gebnngsvoller Priefter. Wir bitten vorerst unsere P. T. Leser um Entschuldigung, wenn wir nicht jedesmal eine ein-gehende Besprechung sämmtlicher Theaterabende bringen können, sondern uns begnügen müssen, nnr das vorzüglichste und erwähnenSwrrteste der letzten 8 Tage zn bringen. Der Mangel an Raum macht uns dieS zum unabweisbare» Gebot, wir Iwl'nt ans dem Grunde auch in unserer letzte» Nummer theil» uniie nur kurze Berichte gebracht. Unstreitig einer der amü-santesten Abende dieser saison >var die Ausführung der komischen Operette .Flotte Vursche' Mit Suppe Da« Haupt-ivrdienst um diesen Abend hat sich die Direktion dadurch enoorbe». dass sie diese» hübsche Opn» unverkürzt mit sammt-lichen Lriginalniimmern zur Anssührnng brachte Das ziemlich zahlreiche Publikum liess es an Beiiallsspenden nicht sehlen. wir lk'ben aber auch noch selten in einer saison so viele stimmlich und musikalisch tüchtige Kräfte unter dem Theater-perionale gdubt al« hener — das zeigte sich hervorragend bei der Aufführung dieses Abends. Da» Duett zwischen Lieschen und Auto» Frl Mraissl und Her? Dir Knirsch) wurde reizend gesungen, ebenso exakt wurde daS daraussolgende Quintett von den Damen Frau Knirsch, Frl. Pichler. Frl. kraisa (Brand. Frinke, Lieschen» nnd den Herren Dir. Knirsch »nd Högler (Anton und Fleck) zu «Yehör gebracht. Sämmtliche oben Erwähnten brachten ihre Rolle» ge-sa»glich und schanipielerisa) zur vollsten Geltung, ebenso wie Herr Frank, welcher de» .Geier" sicher zu seinen besten Rolle» zähle» darf. Die Operette wnrde von Herrn Kapellmeister Fr Haring mit Umsicht nnd Geschick dir.girt und brachte schon die exaet ausgesührte Ouvertüre dem Orchester wohlverdienten Beifall : alle« in allem haben wir Grund, uu» auf den nächsten Operetten Abend zu freuen, da anch die tüchtige Rezie des Herrn Högler unverkennbar einen großen Antheil an dem Gelingt» solcher Vorstellungen hat. Das zweite theatralische Ereignis wir die Aufführung von schiller'S .Don Carlos", gelegentlich der GeburtStagfeier des Dichterfürsten. Dass diese Ausführung in allen ihren Theilen eitle verhältnismäßig ge inngene war, ist um so höher anzuschlagen, als gerade diese« Drama unter diejenige» gehört, welche die schwierigsten An-fordernngen an die Darsteller mache». Zn de» erste» Reihen stauben der .Don Carlo«" de« Herr» Otto Frieberg und der „Philipp" des Herrn Sieghardt; ersterer brachte die schwierige Rolle mit Feuer und Geschick zur Durchführung, während Herr Sieghard! Philipp's Charaeter ganz den In-tentionen de» Dichter» gemäß zur Anschauung brachte, e» war eine durchaus fein auSgedachte. künstlerisch ausgeführte Leistung. Diefen zunächst stand der „Marquis Poia" des Herrn RenS, bei welchem wir nur das eine auszusetzen hatten, das« er sich von seinem Gegenstände etiva« zu sehr hinreißen lies«, so dass es den Anschein hatte, als speculire er in erster Linie anf de» IpplanS des vollen Hauses — man hat dafür ii. Künstlerkreisen einen sehr bezeichnenden Ausdruck, den wir diesmal nicht gebrauchen wollen, denn im allge-meine» war seine Leistung eine höchst schätzenswerte. Fran Sieghardt al» .Königin", Fräulein Wi lhel m als .Eboli" und Herr Frank als „Alba" setzte» ihr bestes Können an die Wiedergabe ihrer Rolle» und ernteten ebenfalls wie die Erst^nannten den Beifall des diesmal dichtbesetzten Hause». — Auch wollen wir die kleineren Rollen der Frau Knirsch, .Herzogin von Olivarez". Fran Pichler. „Marquise von Moiidekar". Herrn Högler. .Dorniugo" und Hrn. KlauSner, (Graf Lerina) nicht unerwähnt lassen, da in einem derartigen Stücke anch die kleineren Rollen sehr wichtig sind. Alles zu einem gerundeten (Ganzen von schöner Wirkung vereinigt zu haben war daS Verdienst der tüchtigen Regirführuug des Hrn Sieghardt. für welche wir demselben ebenfalls unsere vollste Anerkennung zollen. De» ferneren brachte die Woche da» Blum'sche Lustspiel .Ich bleibe ledig", welche» von den Mitwirkenden mit Ausnahme einiger, die diesmal ihre Rollen nicht gut studiert hatten, amüsant dargestellt wurde; weiter» .Der selige Toupinel". eine drollige Posse echt sranzösischer Mache, welche ebenfalls in unserem Per-sonale tüchtige und humorvolle Interpreten fand und Sonntag nachmittags .Eulenspiegel" und abends „Einer von unsere Leut", bekanntlich zwei der unverwüstlichsten und witzigsten Possen uusereS TheaterRepertoirS. in welchen recht viel und herzlich gelacht wurde. Eine interessante Novität brachte un» der Dienstagabend, nämlich das VolkSjÄ>auspirl „Am Tage de« Gerichts" vo» unserem heimatlichen Schriftsteller P K Rosegger. Zum Lobe diese» geist- und geinüthvollen Schrift-steiler» noch etwa» sagen zu wollen hieße „Eulen nach Athen tragen" und so sei denn in dieser Richtung eonstatirt, dass auch diese Arbeit den Stempel de» geistvollen nnd genialen Verfassers trägt, namentlich zeigt die psychologische Motivirung der Handlungen seiner Personen von tief eingehendein Studium und feiner Beobachtungsgabe. — Das Schauspiel machte hier wie überall ans das Publikum eine ergreisende Wirkung; das« die Darsteller hiezu redlich das ihre beitrüge«, versteht sich von selbst, es würde zu viel Zeit und Rann, beanspruchen, jede Einzelnleistung gebührend zu würdigen, e« genüge die Bemerkung, dass alle, auch die kleinsten Rollen an diesem Abend vorzüglich gespielt wurde» und namentlich die Masken der Banerndarsteller. sowie di e — 5 — ifpftuinirrung von frappierender Raturtreue ivare» Rosiger liiittc geivis« seine helle Freude daran gehabt, wenn er diese Vorstellung gesehen i)ättr. Wir irren auch nicht, wenn wir unsern» tüchtigen Regisseur Herrn Högler ein große» Ver-dienst an dem schöne» Erfolge diese« AbendeS zuschreiben, denn dir ganze Jiiscenierung zeigte vo» ci»gel)endem Verständnis und r* klappte alles aufs beste; einen überraschenden ja sörmlich verblüffende» Eindruck machte die Leere de« Hauset, bei einem derartigen Stücke ist daß Haus allerorts ausverkauft. Donnerstag gieng der bekannte lustige Schwank „Der Raub der Sabinerinnen" von 5chö»thau in Scene und wir haben nur zu bedauern, dass das Haut ebenso schwach wie am Dienstag besucht war, um« »uS einigermaßen räthselhast erscheint. Niemand hätte den Vesuch a» diesem Abend zu bereuen gehabt, denn «4 wurde noch selten so herzlich «nd viel gelocht als gerade bei dieser Vorstellung, wa» bei dem bekannten humoristischen Talente der Hauptdarsteller vorauszusehen war Schließlich richte» wir namentlich in Berücksichtigung der obwaltenden Verhältnisse nochmals an alle Veranstalter von öffentlichen oder Privat-Unterhaltungen die Bitte, alle Veranstaltungen auf theater sreie Abende zu verlegen, nm dein Theater den Kampf nm seine Existenz wenigstens einigermaßen zu erleichtern, ohne das« man dafür besondere Opser zu drrngen brauchte. Der Direktion des MusikvereineS sei hiermit nameu« der Theaterbesucher für die Verstärkung de« TheaterorchesterS bestens gedankt. Dienstag wird das bekannte seine Preislnstspiel und Repertoirestück iiii Vater aus Kündigung' zur Aufführung gebracht, worauf wir die P. T. Theaterbesucher besonder» aufmerksam machen. Vermischte Nachrichten. sEodrssall.) Am l(). November d. I. starb in Effeg-Festung die Feldapotheker-Senior« Witwe Frau E. Hauschka. eine geborene Pettanerin, in ihrem 86. Lebensjahre. (Ueber drn Abschluss der Verhandlungen über dir Ulriniolltlaiisfl) entnehme» wir der Wiener Landw. Zeitung folgende« i Nach ziveimonatlicher Dauer haben die mit dem General-director de« k. it. Ackerbanministeriums. Hrn. Miraglia. über die Durchführung der Weinzvllclansel im österreichisch-italienischen Huidelsvertraqe ^pflögeneu Verhandlungen zu einem be-friedigenden Resultate geführt. Italien hat die ursprünglich erhobene Forderung der Zulassung de« in Reservoirwagen eingeführten Weine» zum Zolle von fl. 3 20 bedingungslos zurückgezogen, während österreich-Ungarn die Znlaffuug von in Schiffscisterneu nach Trieft und Finme beförderten und dort in Fässer umgefüllten Weinen zu dem niedrige» Zolle zugestanden hat. Diese« Zugeständnis besteht lediglich darin, das» die für den in SchiffScisternen beförderten Wein an»-gestellten Sertifieate ihre Giltigkeit auch für deu gleichen in Fässern umgefüllten Wein behalten. Ferner ist von Oestereich» Ungarn zugestanden worden, das« die Zollbehörden jene italienische» Weine ohne weitere Untersuchung zum Zoll von fl 3.20 einlassen, bezüglich deren die staatliche önologische UntrrsuchuiigSanstalt in Rom Certifieate ausstellt, in denen beglaubigt werden mns«, das» die betreffenden Weine auf Grund einer festgestellten Methode und »ach de» Principien der Wissenschaft geprüft und bei diefer Prüfung al» Natnr-iveiiie im Sinne de» SchlnsSprotokolleS zum österreichisch-italienischen Ha»delsverlrage anerkannt worden sind. Die fest» gestellte Methode ist eine lehr gründliche und erstreckt sich auf sine größere Anzahl von Ingredienzen als die bisherige Methode. Die öfterreichifch-ungarischrn Zollämter werden also nur z» prüfen habe», ob da» Eertifi-'at die der festgestellten Methode entsprechenden Angabt» und UntersuchungSresultate «n ihrer Vollständigkeit enthält Diese« Zugeständnis wird in reciproker Weise von Seite Italiens auch dem österreichisch-ungarischem Weine uud Biere bei der Einfuhr nach Italien concedin und wird daher von Seite Italien« auf die die«-bezüglich ausgefertigte» österreichisch ungarischen llertisieate cvinpromittin werden, so das» eine chemische Untersuchung unserer Weine nnd Biere auf ihren Alkohol«, bezw Salicyl-geholt fortan entfällt. Die hier im wesentliche» angeführte» gegenseitigen Zugeständnisse sollen um die Mitte de« De-cember activirt werden iHnsbeschlagspriisuitg.) Die HufbefchlagSprüfuug für Kandidaten, ivelcht keinen diesbezüglichen UnterrichtScurS mit-gemacht^ haben, wird im Sinne der Ministerial-Verordnnng vom 27 August 1873 sür den diesjährigen Wintertermin in der zweite» .Hälfte des December l. I. an der landschaftlichen Hufbeschlagsschule in Gra,< abgehalten werden. Die betreffende'» Anmelduiigeii sind bi» Ende November l. I. unter Anichluss de« Zeugnisses (Lehrbriefe«» über da» ordnungsmäßig erlernte Hufschmiedhandwerk und der Nachweisung einer wenigsten» dreijährigen Verwendung al» Hufschmiedgehilse an den Vor-sitzenden der Prüfungskommission, den k. k. LandeSthierarst Dr. Albert Schindler iStatthaltereigebäudei. einzusenden. (tandesbahn pöllschach - Gonobih.) Die Localbahn Pöltfchach t^onobitz wird in der ersten Hälfte des December eröffnet Am 15. November abend« ist die erste Locomotive in Gonobitz eingetroffen. sErnrnnnng.) Die „Wiener Zeitung" meldet: Der Kaiser ernannte den LberlandeSgerichtSrath Dr. Moriz Edlen von Pslügl zum LberstaatSanivall beim Oberlandesgerichte in Graz. I>OXT Sargs« KALQDONT s» I» A kalUdoxt vor ikn in der Ver- parkung Ahnlirlttn, wertlosen ist anerkannt als unentbehrlichen Zahnputzmittel Sarfl • fV kaloDont Sar|'« f\ KALOpÖNT ahmungen! 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Stadtpark am Drauquai. mit schattigen Alleen, Aussieht auf den Draustrom, der zahlreiche bis Belgrad rudernde Plätten vorüberträgt und auf welchem die sehr interessanten Brückenschlag- u. Pontonluhrübungen der Pionniere stattfinden. — Bahnalleen. — ^Schloss Oberpettau (5 Minuten) imposante Fernsiebt über das weite Pettauer Feld bis zn den kroatischen Gebirgon, den Sulzbacher-und Schwanberger Alpen und dem Bacher. — •Volksgarten (10 Minuten) mit hübschen Anlagen, Teich mit Kahnfahrt, vorzügliche neuerbaute * Restauration. — W i nd i sehe Sc h w eiz (3, Stund.) schattiger Spaziergang längs der Uran, vorzügliche Gastwirtschaft „Ilintze." — •Stadtberg ('t St.), herrliche Waldwege führen in diese üppigen Weingelände, die Heimath des berühmten „Pettauer Stadtberger." — *Sc bloss Wannberg (', Stund.)» gut erhaltene mittelalterliche Burg, auf waldiger Höhe gelegen. Gutes Gasthaus. — *St. Urbani (1 Stunde), auf schattigen Waldwegen erreichbar, schöne Aussicht über die Windischen Büheln. — *St. Barbara in W.-B. (I1, St.), schöne Fernsicht, gutes Gasthans. — Schloss Trak ostjan (3 Stunden, romantisches Schloss.) — Gross-Sonntag (2 Stunden). — •Kolloser Weingebirge (1 bis 4 St.), ein unabsehbares, rebenbepflanztes Hügelmeer, besät mit netten Weingartliäusern. —"Maria-Ncustift (2 St.), besuchter Wallfahrtsort, schöne Fernsieht. — *Sauritsch (2 Stunden) freundlicher Ort im Sanritscher Weingebirge. — ** Donatiberg (KX.r> Meter), eine der schönsten Fernsichten Österreichs über ganz Untersteier, bis zu den fernen Gebirgen Kärntens und Obersteiers, die Ebenen Ungarns, Kroatien nnd Slavonien. kmälern, (am Hauptplatze nebst vielen anderen Hie Umgebung Fundstätte zahlreicher römischer eigenes Gemeindestatut und zählt 4000 Einwohner. Ämter. Advocaten, Notare etc. K. k. Bezirkshauptmannschaft, k. k. Bezirksgericht, k. k. Hauptsteueramt, k. k. Post- und Telegrafenamt, Stadtaint, Spareasse, >! Advocaten und 3 Notare. Ärzte, Apotheker etc. si Arzte. 1 Chirurg, 1 Thierarzt. 2 Apotheken. Bäder. Bas Wasser des DrauHusses hat im Sommer eine mittlere Temperatur von 15° !!.. ereicht jedoch an heissen Sommertagen auch Im" und darüber. Diese für ein Flussbad gerade angemessene Temperatur, sowie das rasche Strömen des Wassers wirken äusserst erfrischend, anregend und kräftigend auf das Nervensystem. Es ist daher der Gebrauch von Draubädern bei allen Erkrankungen des Nervensystemes auf das beste zu empfehlen, insbesondere aber l>ei allgemeiner Nervenschwäche, Neurasthenie, Hyperchondrie, bei constanten Kopfschmerzen, Migraen, nervösen Dyspepsien etc..— Da ferners das Drauwasser relativ grosse Mengen von Eisen enthält, so wurden Draubäder in zahlreichen Fällen von Chlorose mit bestem Erfolg in Anwendung gebracht, weshalb in allen nicht zu schweren Fällen von Bleichsucht ein länger fortgesetzter Gebrauch von Dranbädern nicht wann genug empfohlen werden kann. — In der neuen Badeanstalt des Pettauer Bauvereines, welche, musterhaft eingerichtet, jeder grösseren Stadt zur Zierde gereichen könnte, sind Dampf-, Dotiche-, Wannen-, Bassin-, ferner Frei- und Kabinenbäder in der Hiessenden Dran erhältlich. Eisenbahnverbindung. Dreimal täglich mit Triest. Wien nnd Budapest. Garnison. K. u. k IV. Pionnier-Bntaillon 111 der sogenannten grossen, kleinen und Dominikaner- Kaserne. Handel, Gewerbe und Industrie. Zahlreiche Handelsgeschäfte führen nllc nöthigen Consum- und Luxe rtikcl, auch sind sämmtliche gewerbliche Branchen zahlreich und tüchtig vertreten. An industriellen Etablissements gibt. es n. a. mehrere Kunstmühlen, eine Bnch-druckerei, eine Hingofenziegelei, Champagner-Fabrik n. s. w. Hötels. Gast- und Cafehäuser. Pettau zählt vier empfehlenswerte Hotels, die allen Anforderungen entsprechen: Hotel „Osterberger", „Woisk", „Lamm" und Gasthof „Reicher"; überall findet man vorzügliche Küche, echtes, gutes Getränk und Logis zu massigen Preisen. Cafehäuser: „Europa", „Osterberger41, „Styria." Überdies gibt es no