Sechster Jahresbericht des k. k. Staatsgymnasiimis am Schlüsse des Schuljahres 1910-11. Inhalt: 1.) Katalog der Lehrerbibliothek des k. k. Staatsgymnasiums in Gottschee. I. Teil. Von Dr. Andreas Krauland, k. k. wirkl. Gymnasiallehrer. 2.) Schulnachrichten. Vom Direktor. in Gottschee veröffentlicht Gottschee 1911. Verlag des k. k. Staatsgymnasiums in Gottschee. Buchdruckerei J. Pavlicek in Gottschee. Verzeichnis der in den Jahresberichten des k. k. Staatsgymnasiums zu Gottschee erschienenen wissenschaftlichen Abhandlungen. 1873/7 4. 1897/98. 1907/08. 1908/09. 1909/10. 1910/11. A n t o n P i s c li e k: Grotten in der Umgebung von Gottschee, mit besonderer Berücksichtigung der topographischen und geognostischen Verhältnisse. Johann Satter: Volkstümliche Pflanzennamen aus Gottschee. Dr. Karl Prodinger: Das Tribunat des C. Gracchus. Dr. Franz Riedl: Anton Alex. Graf v. Auersperg (Anastasius Grün). Ein Bild seines Lebens und Dichtens. F r i e d r i e h E. Hirsch: Theatergeschichtliche Studien. Dr. Andre a s K r a u 1 a n d: Katalog der Lehrerbibliothek des k. k. Staatsgymnasiums in Gottschee. I. Teil. Sechster Jahresbericht des k. k. $taat$gymna$ium$ in Gottschee veröffentlicht am Schlüsse des Schuljahres 1910-11. Inhalt: 1.) Katalog der Lehrerbibliothek des k. k. Staatsgymnasiums in Gottschee. 1. Teil. Von Dr. Andreas Krauland, k. k. wirkl. Gymnasiallehrer. 2.) Schulnachrichten. Vom Direktor. Gottschee 1911. Verlag des k. k. Staatsgymnasiums in Gottschee. Buchdruckerei J. Pavlicek in Gottschee. Katalog der Lehrerbibliothek des k. k. Staatsgymnasiums in Gottschee. Von dem wirklichen Lehrer Dr. Andreas Krauland. I. Encyklopädie. 1. Becker M. A., Verstreute Blätter. Wien 1880. 2. Bilderatlas zum Konversationslexikon. Ikonographische Encyklopädie der Wissenschaften und Künste. Entw. v. G. Heck. 2. Bd. des Textes. 2 Bde. Bilder. Leipzig 1860. 3. Echo, Das literarische. Halbmonatsschrift für Literaturfreunde. Hgg. von Ettlinger. 11. und 12. Jahrg. Berlin 1908—1909. 4. Festschrift zur Erinnerung an die Feier des 50jährigen Bestandes der k. k. Staatsoberrealschule in Olmiitz. Olmütz 1904. 5. Festschrift zur Feier des 50jährigen Bestandes der k. k. Staatsrealschule im IV. Bez. Wiens. Wien 1905. 6. Grassauer F., Generalkatalog der laufenden periodischen Druckschriften an den österreichischen Bibliotheken. Wien 1898. 7. Geschichte der Wissenschaften in Deutschland. Neuere Zeit: V. Geschichte der protestantischen Theologie v. J. A. Dorner. VI. Geschichte der katholischen Theologie v. K. Werner. VII. Geschichte der Ästhetik in Deutschland v. H. Lotze. München 1866, 1867, 1868. 8. Jahrbuch, Mayers, Deutsches. Hgg. v. O. Dämmer, resp. M. Wirth. 1. und 2. Jahrg. Hildburghausen 1872, 1873. 9. Jahrbuch des österreichischen Touristenclubs. 9., 10. und 11. Jahrgang. Wien 1878, 1879. Unvollständig. 10. Konversations-Lexikon, Brockhaus, Kleines. 3. Aufl. 2 Bde. Leipzig 1879,1880. 11. Konversations-Lexikon, Mayers. 5. Aufl. 21 Bde. Leipzig u. Wien 1897—1901. 12. Literaturblatt, Österreichisches. Hgg. durch d. Leo-Gesellschaft. Red. von Schnürer. 2.—16. Jahrg. Wien 1893—1907. 13. Mises Dr., Kleine Schriften. Leipzig 1875. 14. Panorama, Paynes, des Wissens und der Gewerke. 2 Bde. Leipzig und Dresden. O. J. 15. Presse, Die periodische, Österreichs. Eine historisch-statistische Studie von J. Winckler. Wien 1875. 16. Sammlung gemeinverständlicher wissenschaftl. Vorträge. Hgg. v. R. Virchow und T. Holtzendorff. 7 Serien zu 24 Heften in 7 Bden. 3.—5. Serie doppelt. Berlin 1866—1871. 17. Sprachwart, Deutscher. Zeitschrift für Kunde und Kunst der Sprache. Ilgg. v. M. Moltke. 1.—3. Jahrg. Leipzig 1866 ff. 18. Statistik, Die, des Judentums in den im Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern. Bearb. v. G. A. Schimmer. Wien 1873. 10. Verhandlungen des krainischen Landtages zu Laibach vom 28. Dez. 1804 bis 16. Feb. 1805. Laibach 1805. 20. Verhandlungen des 8. allgemeinen Neuphilologentages vom 30. Mai bis 2. Juni 1808 zu Wien. Hannover 1808. 21. Warte, Deutsche. Umschau über das Leben und Schaffen der Gegenwart. Red. v. B. Mayer. 1. u. 2. Bd. Hildburghausen resp. Leipzig 1871, 1872. 22. Wochenschrift, Österreichische, für Wissenschaft, Kunst und öffentliches Leben. Beilage der k. Wiener-Zeitung. S.—6. Bd. Wien 1864, 1865. 23. Zeit, Unsere. Deutsche Revue der Gegenwart. Monatsschrift zum Kon- versations-Lexikon. Neue Folge, llgg. v. R. Gottschall. 2.—4., 0. Jahrg. Leipzig 1866—1868, 1873. 24. Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereines. Begr. v. II. Riegel. llgg. v. 0. Streicher. 22. u. 23. Jahrg. Berlin 1007, 1008. 25. Zentralblatt, Literarisches, für Deutschland. Hgg. v. Zarnke. Jahrg. 1873 ff. Es fehlen 1800, 1805—1008. Leipzig. II. Philosophie und Ästhetik. 26. Egger A., Vorschule der Ästhetik. Ein Lehr- und Lesebuch. Wien 1872. 27. Erdmann J. E., Grundriss der Psychologie f. Vorlesungen. 5.Aufl. Leipzigl873. 28. Güldenstubbe L. v., Positive Pneumatologie. Die Realität der Geisterwelt. Histor. Übersicht d. Spiritualismus aller Zeiten u. Völker. 2. Aufl. Bern. O. J. 20. Huber J., Die ethische Frage. München 1875. 30. Jahn M., Psychologie als Grundwissenschaft der Pädagogik. Leipzig 1883. 31. Jodl F., Lehrbuch der Psychologie. 3. Aufl. 1 Bd. Stuttgart u. Berlin 1008. 32. Knauer V., Grundlinien z.Aristotelisch-Thomistisehen Psychologie. Wien 1885. 33. Lindner - Leclair, Lehrbuch der allgemeinen Logik. 3. Aufl. Wien 1903. 34. Mantegazza P., Physiognomie und Mimik. Vom Verfasser genehmigte Übers. v. R. Löwenfeld. 2 Bde. Leipzig 1800. 35. Oehlmann W., Die wissenschaftliche Überzeugung, ihre Stufen und Schranken. mit bes. Bezugnahme auf Helmholtz. Köthen 1875. 36. Sandberger K. H., Das Menschenleben und seine Bliite. Eine Darstellung aus den hehren Erscheinungen der Zeitalter. Wiesbaden 1818. 37. Schmick J. II., Die Unsterblichkeit der Seele naturwissenschaftlich und philo- sophisch begründet. 3. Aufl. Leipzig 1886. 38. Schopenhauer A., Die beiden Grundprobleme d. Ethik. 2. Aufl. Leipzig 1860. 30. — Parergau. Paralipomena. 3. Aufl. Hgg. v. Frauenstädt. 2 Bde. Leipzig 1874. 40. — Die Welt als Wille und Vorstellung. 4. Aufl. Von Frauenstädt. 2 Bde. Leipzig 1873. 41. — Gwinner W., A. Schopenhauer aus persönlichem Umgange dargestellt. Leipzig 1862. 42. — — Schopenhauer und seine Freunde. Leipzig 1863. 43. Schuppe W., Grundriss der Erkenntnistheorie und Logik. Berlin 1804. 44. Schwegler A., Geschichte der Philosophie im Umriss. 3. u. 8. Aufl. Stutt- gart 1857, 1863. 45. Stöckl A., Lehrbuch der Philosophie. 5. Aufl. 2 Bde. Mainz. 1881. 46. TTeberweg F., Grundriss der Geschichte der Philosophie. 1. Bd. 1. Aufl. Berlin 1863. 3 Bde. 6. resp. 5. Aufl. 1880, 1881. 47. Wundt W., Logik der Geisteswissenschaften. 3. Aufl. Stuttgart 1008. 48. Zeller E., Grundriss der Geschichte der griech. Philosophie. 9. Aufl. Be- arbeitet v. F. Lortzing. Leipzig 1008. III. Pädagogik. (Auch Schulfertigkeiten, Schulstatistik usw.) 49. Bahnsen J., Beiträge zur Charakterologie. Mit bes. Berücksichtigung päda- gogischer Fragen. 2 Bde. Leipzig 1867. 50. Bartelmus R., Der vergleichende geographische Unterricht. Troppau 1896. 51. Bericht über österreichisches Unterrichtswesen. Aus Anlass d. Weltausstellung 1873. 2 Bde. Wien 1873. 2 Exempl. 52. Boock J., Methodik des deutschen Unterrichtes in den unteren und mittleren Klassen höherer Lehranstalten. Berlin 1901. 53. Dettweiler P., Didaktik und Methodik des lateinischen Unterrichtes. 2. Aufl. München 1906. 54. Döring A., System der Pädagogik im Umriss. Berlin 1904. 55. Eckstein F. A., Lateinischer und griechischer Unterricht. Hgg. v. H. Heyden. Leipzig 1887. 56. Eitner, Die Jugendspiele. Ein Leitfaden bei der Einführung und Übung von Turn- und Jugendspielen. Kreuznach u. Leipzig 1890. 57. Entwurf der Organisation der Gymnasien und Realschulen in Österreich. Wien 1881. 58. Eischer R., Theoretisch-praktischer Lehrgang der Gabelsberg’schen Steno- graphie. 53. Aufl. Altenburg. 0. J. 59. — Der Stenograph. Unterricht nach Gabelsbergers System. Altenburg 1886. 60. Eröhliger M., Die Systembeschlüsse des Wiener Stenographentages. Dres- den 1895. 61. Fuss H., Das Zeitausmass für den grammatisch-stilistischen Teil des latei- nischen Unterrichtes im Obergymnasium. Wien 1880. 62. Grell F., Gesanglehre für Volks- u. Bürgerschulen sowie f. d. Unterklassen der Gymn. 2. Abtg. München 1897. 63. Handbuch der Erziehungs- und Unterrichtslehre für höhere Schulen. Hgg. v. A. Baumeister. 5 Bde. (I. 2., II. 1. u. 2., III., IV.) München 1895 — 1898. 64. Hildebrand R., Vom deutschen Sprachunterricht in d. Schule u. von deutscher Erziehung und Bildung überhaupt. 2. u. 9. Aufl. Leipzig 1879, 1905. 65. Instruktionen für den Unterricht an Gymnasien Österreichs. Wien 1884. 66. Jahrbuch des höheren Unterrichtswesens in Österreich, Bearb. v. Schwippel. Jahrg. 1. fl'. Wien 1888 ff. 67. Jahresbericht des Ministeriums für Kultus und Unterricht für 1872, 1874, 1875. Wien. 68. Jauker K., Zur Methodik des Unterrichtes im deutschen Aufsatze. Wien 1887. 69. Klassiker, Pädagogische. Auswahl der besten pädagog. Schriftsteller aller Zeiten u. Völker. Hgg. v. G. A. Lindner. 1.—9. Bd. Wien 1876—1881. 70. Kramsall E., Lehrbuch der Stenographie für die Österreich. Mittelschulen. 3. Aufl. Wien 1903. 71. Krumb ein E., Entwickelungsgeschichte d. Schule Gabelsbergers. Dresden 1901. 72. Kummer K. F., Stimmen über den österreichischen Gymnasiallehrplan vom 26. Mai 1884. Wien 1886. 73. Kurz K., Ferialvorbereitung zur Aufnahmsprüfung für die Mittelschule. Salzburg 1887. 74. Lehmann R., Der deutsche Unterricht. Eine Methodik für höhere Lehr- anstalten. 2. Aufl. Berlin 1897. 75. Lemayer K., Die Verwaltung der österr. Hochschulen von 1868 — 1877. Wien 1878. 7(5. Loos J., Sach- und Personenregister zu den Verhandlungen der Mittelsclml-Enquete im Jahre 1908. Linz 1908. 77. Lorenz 0., Über Gymnasialwesen, Pädagogik und Fachbildung. Wien 1879. 78. Matauschek P. F. A., Normalien-Nachschlagebuch für Lehrer und Direktoren. 3. Aufl. Prag 18G4. 79. Matthias A., Aus Schule, Unterricht und Erziehung. Gesammelte Aufsätze. München 1901. 80. Milde V. E., Allgemeine Erziehungskunde. Neu hgg. v. F. Tomberger. Wien 1877. 81. Mitteilungen über Jugendschriften an Eltern und Lehrer v. S. W. Hopf. 5. Aufl., Nürnberg 1875. 82. Mittelschule, Österr., Mitteilungen der Vereine „Mittelschule“ in Wien und Prag. 2.—13. Jahrg. Wien 1878—1899. Unvollständig. 83. Mittelschulen, Die, Österr. im Schulj. 1874/75. Bearb. v. Pli. Brunner. Wien. 84. Mittelschulen, Die, Österreichs. Im Auftrag des Ministeriums für Kultus und Unterr. Wien 1903. 85. Münch W., Geist des Lehramts. Eine Hodegetik für Lehrer höherer Schulen. Berlin 1903. 80. Nägelsbach C. F. v., Gymnasialpädagogik. Hgg. v. Autenrieth. 2. Aufl. Erlangen 1869. 87. Netoliczka E., Über Kurzsichtigkeit in der Schule und über die Erhaltung der Sehkraft. Wien 1879. 88. Rappold I., Unsere Gymnasialreform. Wien 1886. 89. Raydt H., Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Englische Scliul- bilder in deutschem Rahmen. Hannover 1889. 90. Riecke G. A., Erziehungslehre. 4. Aufl. 1874. 91. Schematismus der österr. Mittelschulen und der Fachschulen gleichen Ranges. Nach amtlichen Quellen zusammengestellt v. E. Dassenbacher. Jahrg. 1878 — 1882, 1884—1887. Wien. 92. Schmid C., Diktate für Fortbildungskurse in der Gabelsberg’sehen Steno- graphie. Dresden 1906. 93. Schmidt J., Turnschule. I. Abt. Laibach 1879. 94. Schmidt K., Stenographisches Repetitorium. 1. Bdcli. 2. Aufl. Dresden 1908. 2. Bdcli. 1902. 95. Schräder W., Erzieliungs- und Unterrichtslehre für Gymnasien und Real- schulen. 2. Aufl. Berlin 1873. 96. Sommer W., Materialien zu pädagogischen und didaktischen Aufsätzen. 2 Teile. 4. resp. 3. Aufl. Paderborn 1895. 97. Studien, Pädagogische. Hgg. v. W. Rein. 1. u. 2. Bd. Wien u. Leipzig 1881. 98. Thumser V., Erziehung und Unterricht. Leipzig u. Wien 1901. 99. Verhandlungend. Gymnasial-Enquete-Commission im Herbste 1870. Wien 1871. 100. Verordnungsblatt des Ministeriums f. Kult. u. Unterr. Jahrg. 1869 (*» r o cm iriHCO I++4- (MOC + + + COHH CM t- 0) C/i + CO 05 + CM rH CO -f+ O O r* CO O Ö CM CM O O © -t + ++ + + + 4~ H—h H—I—h CM CD CM CD 00 05 t— LO O y—! 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Land -Reg. v. 29. X. 10, Z. 24 552 100- 8 Jarc Johann V. Fr. u. Maria Jarc Jubil. Stud. Stift. Land.-Reg. v. 19.VI1 10, Z. 17.562 228- 9 Posnik Josef V. Johann Stampfl 1. 22. Pl. Land.-Reg. v. 29. X. 10, Z. 24 552 100-- 10 Sterbenz Joh. V. Andreas Luscher 3. Pl. Johann Stampfl Land.-Reg. v. 4. VIII. 09, Z. 17.974 Land.-Reg. v. 11. 111. 11, 53 2u 200 - 11. 12. Pl. Z. 6984 1 Dr. Jos. R.v.Reg- Land.-Reg. v 27. IX. 09, 240--100 — 11 Grabner M. V, nard, 2. Pl. Johann Stampfl Z. 18.468 Land.-Reg. v. 27. IX. 09, I. 8. Pl. Z. 22.391 12 Krauland G. VI. Johann Stampfl I. 6. Pl. Land.-Reg. v. 9. III. 09, Z. 5578 100- 13 Stalzer Kon. VI. Johann Stampfl I. 21. Pl. Land.-Reg. v. 22. III. 09, Z. 5966 100- 14 Zurl Alois VI. Johann Stampfl I. 4. Pl. Land.-Reg. v. 9. III. 09, Z. 5578 100 — 15 Eisenzopf F. VII. Johann Stampfl I. 10. Pl. Land.-Reg. v. 4. II. 10, Z 30.578 ex 09 100 — 16 Högler Franz VII. Johann Stampfl I. 9. Pl. Land.-Reg. v. 4. II. 10, Z. 30.578 ex 09 100- 17 Kresse Franz VII. Andreas Luscher 1. Pl. Land.-Reg. v. 4. VIII. 09, Z. 17.974 53 20 18 Krisch Georg VII. Johann Stampfl I. 18. Pl. Land.-Reg. v. 22. III. 09 Z. 5966 100- 19 Perz Josef VII. Johann Stampfl I. 24. Pl. Land.-Reg. v. 16.XII.07, Z. 26.976 100-— 20 Jaklitsch H. VIII Johann Stampfl I. 16 Pl. Land.-Reg. v. 16. XII. 07, Z. 26.976 100- 21 Kreuzmayer VIII. Johann Stampfl Land.-Reg. v. 16. XII. 07, 100- Heliodor I. 12. Pl. Z. 26 976 Johann Stampfl Land.-Reg. v. 20. VII.07, 100- 100- 22 Petsche Joh. VIII. I. 19. Pl. Z. 12.654 Johann Stampfl I Land.-Reg. v. 9. III. 09,| 1. 1. Pl. Z. 5578 Summe . . j|3073-22|| b) Unterstützungsverein. Der „Unterstützungsverein für dürftige Schüler des k. k. Staatsgymnasiums zu Gottseliee“, mit welchem eine Studentenküche verbunden ist, steht unter dem Protektorate Seiner Durchlaucht des Fürsten Karl Auersperg, Herzogs von Gottschee. Er zählte im abgelaufenen Schuljahre: 1 Protektor, 3 Ehrenmitglieder und 91 Mitglieder. Ehrenmitglieder sind gegenwärtig Gymn.-Dir. Jod. Mätzler, Schulrat Josef Obergföll und Regierungsrat Peter Wolsegger. Ehrenmitglied k. k. Realscliulprofessor i. R. Anton Riedel starb am 31. Mai 1911. Ihm sei Dank und stetes, ehrendes Angedenken für sein ersprießliches Wirken zur Förderung des Vereines! Wirkliches Mitglied des Vereines ist, wer einen Jahresbeitrag von mindestens 2 K entrichtet oder ein für allemal einen Betrag von 20 K oder mehr zu Vereinszwecken spendet oder durch Spendung von Kost, Kleidung usw. einen ähnlichen Betrag leistet. Der Ausschuß bestellt aus folgenden Mitgliedern: Dr. Franz Riedl, Gymnasialdirektor als Obmann, Kaiserl. Rat Bürgermeister Alois Loy als Obmann-Stellvertreter, w. Lehr. Ludwig Schmid als Schriftführer, w. Lehr. Dr. Andreas Krauland als Zahlmeister, w. Lehr. Dr. Johann Gröbl als Bücherwart, Fürstbischof!. geistl. Rat Dechant Ferdinand Erker, Schulrat Josef Obergföll, herzogl. Forstmeister Rudolf Schadinger, Distriktsarzt Dr. Josef Röthel. Ersatzmänner: W. Lehr. Dr. Job. Ettl, Kaufmann Daniel Ranzinger, Apotheker Robert Braune. Der Gesamt-Aktivstand im Schuljahre 1910/11 betrug K 4792’55 Die Gesamtausgaben betrugen..........................„ 2167-85 So verbleibt ein Rest von ...........................K 2624‘70 Es spendeten: Seine Durchlaucht Fürst Karl Auersperg 1000 K, der löbl. Deutsche Schulverein in Wien 400 K, Verein der Deutschen aus Gottschee in Wien 50 K, die Gottscheer Sparkasse 400 K, die löbl. Trifailer Kohlengewerkschaft 200 K, der krainische Landesausschuß 200 K, Linienamtsassistent Georg Pischkur in Zaule bei Triest 10 K. Die Beiträge hiesiger Mitglieder betrugen 1 67 K; viele gewährten auch Freitische an arme Studierende. Die öffentlichen Vorträge an der Anstalt wurden ebenfalls zu Gunsten des Studenten-Unterstüt-zungsvereines abgehalten und erzielten bei einer Gesamteinnahme von 225’02 K nach Abzug aller Auslagen einen Reingewinn von 18 1*93 K. Außerdem spendete der löbl. Deutsche Schulverein 200 K als Beitrag für die hiesige städtische Musikschule, welche am Schlüsse des Schuljahres 35 Gymnasialschüler, 1 Privatistin und 3 Schüler der Vorbereitungsklasse besuchten. 9 Gymnasialschüler und 4 Privatistinnen erhielten Privatunterricht in der Musik. Der Berichterstatter erlaubt sich, an dieser Stelle auch allen edlen Wohltätern den wärmsten Dank auszusprechen und sie dringend zu bitten, ihrwerktätigesWohlwollenderAnstalt, besonders in Anbetracht der mit den Klassen sich auch vermehrenden Zahl armer Studierender, weiterhin zu erhalten. Die Bibliothek des Unterstützungsvereines enthielt am Ende des Schuljahres 1909/10 1513 Bücher und Atlanten. Diese vermehrten sich durch Kauf (251 Stück) und Schenkung (49 Stück; Frau Prof. Satter, die Schüler Rom Job. und Rieh, und Golf Rainold der 4. Kl, Stöckl Rud. der 3. Kl.) auf 1813 Stücke. Da von diesen während des verflossenen Schuljahres 70 Stücke als unbrauchbar geworden in Abfall kamen, enthält die Unterstützungsbibliothek gegenwärtig 1743 Bücher und Atlanten. IX. Reifeprüfungen im Schuljahre 1910-11. Am Ende dieses Schuljahres werden die ersten Reifeprüfungen an der Anstalt abgehalten (Sommertermin) und mit diesen hat sie ihre gänzliche Vollendung erreicht. So wurde auch das Schuljahr 1910/11 ein Markstein in der Entwicklung des Staatsgymnasiums in Gottschee. Ist zwar heuer noch die Zahl der Maturanten klein, so kann man doch die gegründete Hoffnung hegen, daß sich bei der stets wachsenden Zahl der Untergymnasiasten, bei dem sich kräftigenden Ptlichtbewußtsein und dem zunehmenden Lerneifer der Schüler in absehbarer Zeit auch die Zahl der Abiturienten mehren werde. Die schriftlichen Reifeprüfungen des Sommertermines fanden am 12., 13. u. 14. Juni statt. Zu diesen meldeten sich sämtliche sieben Schüler der achten Klasse. Zur Bearbeitung wurden ihnen folgende Themata vorgelegt: a) Aus dem Deutschen als Unterrichtssprache zur freien Wahl: 1. Audax omnia perpeti gens humana ruit, per vetitum nefas . . . caelum ipsum petimus. Hör. carm. I. 3. — 2. Nach welchen Gesichtspunkten entwickelte sich die Osterr.-ungarische Monarchie bis zur Erbauung der „Fürchtenichts“ ? — 3. Der Kampf der deutschen Literatur um Anerkennung und Selbständigkeit. b) Aus dem Lateinischen: Vergil. Aeneis, V. G05—G42. c) Aus dem Griechischen: Hom. Ilias, IV. 08—103. Die mündlichen Reifeprüfungen werden am 11. Juli unter dem Vorsitze des H. k. k. Landesschulinspektors Alb. Belar beginnen. X. Wichtige Erlässe der k. k. Unterrichtsbehörden von allgemeinem Interesse. U. M. Erl. v. 28. Jul. 1910, Z. 16.770 (L. Sch. R. Erl. v. 9. Aug. 1910, Z. 5473), wornacli mit der Note „genügend“ aus dem Schreiben einem Schüler an einer Mittelschule das Prädikat „vorzüglich geeignet“ nur nach besonderem Beschluß der Lehrerkonferenz zuerkannt werden kann, vorausgesetzt, daß dieser Note eine Note „sehr gut“ gegenübersteht. Erhält ein Schüler am Schlüsse des Schuljahres im oblig. Schreiben und in einem zweiten Gegenstände die Note „nicht genügend“, so kann ihm weder eine Wiederholungsprüfung aus letzterem Gegenstände bewilligt werden, noch kann er für „im allgemeinen zum Aufsteigen geeignet“ erklärt werden. Bei Zuerkennung der einzigen nichtgenügenden Note aus dem Schreiben am Schlüsse der dritten Konferenzperiode, bezw. am Schlüsse des ersten Semesters wird ein Schüler der I. Klasse, dem die Stundung des Schulgeldes bewilligt worden ist, dieser Vergünstigung verlustig und hat das Schulgeld vor Beginn des zweiten Semesters zu bezahlen. Nur in Betreff des Turnens wird (nach Min. Verordn, v. 7. 111. 1909, Z. 8890) eine Ausnahme gemacht. U. M. Erl. v. 27. Dez. 1910, Z. 53.106 (L Sch. R. Erl. v. 16. Jänn. 1911, Z. 286), wornacli mit Schülern der 4. Klasse der Gymnasien (u. Realgymansien), die im 1. Semester in Physik die Note „nicht genügend“ erhalten haben, eine Wiederholungsprüfung aus diesem Gegenstände nicht vorzunehmen ist. In allen Fällen ist am Schlüsse des Schuljahres aus Physik, Chemie und Mineralogie eine einzige Note zu erteilen und es sind zur Eintragung dieser Gesamtnote die Rubriken „Naturgeschichte“, „Physik und Chemie“ zusammenzufassen. L. Sch. R. Erl. v. 19. Jänn. 1911. Z. 359, betreffend die Zuerkennung von Schülerlegitimationen für ermäßigte Eisenbahnfahrten. ü. M. Erl. v. 14. Jänner 1911, Z. 54.538 ex 1910 (L. Sch. K. Erl. v. 25. Jänn. 1911, Z. 485), wornacli Hospitantinnen der ersten Klasse an staatlichen Mittelschulen die Stundung der Zahlung des Schulgeldes nicht gewährt wird. U. M. Erl. v. 22. Febr. 1911, Z. 35.613 ex 1910 (L. Sch. R. Erl. v. 9. März 1911, Z. 1379), betreffend die Abwendung von Gefahren für die Schuljugend durch den Besuch von kinematographischen Vorstellungen. U. M. Erl. v. 30. März 1911, Z. 8941 (L. Seli. II. Erl. v. 10. April 1911, Z. 2321), wornacli solche Abiturienten, die im Sommer- oder Herbsttermine des vorangegangenen Jahres auf ein halbes Jahr zurückgewiesen worden sind und als wiederholende Schüler der letzten Klasse im ersten Semester in einem oder in mehreren Gegenständen nicht entsprochen haben, zur Ablegung der betreffenden Reifeprüfung im Februartermine nicht zuzulassen sind. U. M. Erl. v. 30. März 1911, Z. 86G1 (L. Sch. R. Erl. v. G. April 1911, Z. 2245) regelt dauernd die Schulferien. Demnach dauern die Hauptferien wieder vom 16. Juli bis 15. September. Am 5. Juli ist noch regelmäßiger Unterricht und in die folgenden zehn unterrichtsfreien Tage fallen der Schlußgottesdienst, die Zeugnisverteilung (am ersten oder zweiten Tag), ferner die Reife-, Privatisten-und Aufnahmsprüfungen. An den Volks- und Bürgerschulen in Orten, in denen sich eine Mittelschule befindet, fallen die zweimonatlichen Hauptferien auf dieselbe Zeit wie an der betreffenden höheren Lehranstalt. Der den offiziellen Weihnachtsferien (vom 24. Dez. bis 1. Jänn.) folgende 2. Jänner hat als schulfreier Tag zu gelten. Betreffs der sonstigen Schulferien bleiben die geltenden Vorschriften in Kraft. Das 1. Semester schließt mit dem letzten Samstage vor dem 16. Febr. und das 2. Semester beginnt mit dem darauffolgenden Sonntage. Der Montag ist jedoch noch schulfrei. XI. Zur Geschichte des Gymnasiums. Die erste Aufnahme der Schüler fand am 29. und 30. Juni und die zweite am 9., 10. und 11. September 1910 statt. Die Aufnahms- und Wiederholungsprüfungen wurden am 2. Juni und 12. September abgehalten. Eröffnet wurde das Schuljahr 1910/11 am 13. September mit dem feierlichen heiligen Geistamte. Am 4. Oktober 1910 fand an der Anstalt gemäß dem Erlaß Seiner Exz. des Herrn Ministers für Kultus und Unterricht vom 16. September 1910, Zahl 2666, nach dem Festgottesdienste in der Stadtpfarrkirche im geschmückten Festsaale der Anstalt eine würdige Feier des Allerhöchsten Namensfestes Seiner k. u. k. Apostolischen Majestät unseres Allergnädigsten Kaisers Franz Josef I. statt, die einen umso tieferen Eindruck machte, da sie zugleich eine Gedächtnisfeier seines vor kurzem erreichten 80. Geburtstages war und da sie einem Herrscher galt, der schon über 61 Jahre des Reiches Szepter segensreich trägt. Der Direktor der Anstalt, Dr. Franz Riedl, führte in einer längeren Ansprache den andächtig lauschenden Zuhörern die Bedeutung des Festtages vor Augen und brachte ihnen den Kaiser seelisch und begrifflich näher, so daß sie als Studierende gerade an ihm ein leuchtendes Beispiel und Vorbild finden. Er erläuterte ihnen des Kaisers Gott- und Selbstvertrauen und seine Seelenstärke, die so viele herbe Schicksalsschläge überwand, ihm auch bei der sorgenvollen, aber von der unerschütterlichen Hoffnung auf Gedeihen und Segen getragenen, mühsamen Regentenarbeit treu bleibt und selbst seinen Körper zu stählen scheint, so daß der 80jährige Monarch noch immer kraftvoll die Zusammengehörigkeit aller Völker des Reiches verkörpert. Er legte den Studierenden dar, daß sie auch die anderen Tugenden, die sie zur Erreichung ihres idealeren Lebenszieles benötigen, festen, geschulten Willen, Ausdauer, Selbstbeherrschung, krafterhaltende Genügsamkeit, stets zum Höheren gerichteten Sinn, an ihrem Kaiser ausgeprägt finden, und ermunterte sie, darnach zu streben, selbst auch einmal mit solcher Selbstzufriedenheit auf eine segensreiche Wirksamkeit zurückblicken zu können. Hierauf betonte der Direktor die Vielseitigkeit der Regentenarbeit des Kaisers, die besonders für die innere Entwicklungsgeschichte Österreichs von so großer Bedeutung wurde, und schilderte den Kaiser als Wohltäter und als begeisterten Förderer der Kunst, Wissenschaft und des Schulwesens. Mit dem innigen Wunsche, daß seine Schüler ihrem Kaiser, dem Freunde der Jugend, zu treuen, tüchtigen Untertanen heranwachsen mögen, die bereit sind, mit Gut und Blut für ihn zu stehen, wenn es das Vaterland verlangt, schloß der Direktor die Ansprache. Ein dreifaches Hoch wurde als Fest- und Dankesgruß von allen Zuhörern dargebracht und der Sängerchor der Schüler ließ hierauf das „Jubellied“ von E. Schmid kraftvoll und feierlich ertönen. Dann betrat Professor Dr. Job. Gröbl das Podium und gab mit einer allen Schülern wohl verständlichen, warm empfundenen und so auch zum Herzen gehenden Darstellung einen Abriß der allgemeinen Geschichte unseres Reiches während der langen lie-gierungszeit des Kaisers. Er ging von der traurigen Lage des Reiches zu Beginn seiner Regierung aus und legte dar, wie der Kaiser in dem Wirrwarr der Regierungsformen und politischen Strömungen das einzige stabile Element gebildet hat mit seinem Bestreben nach Erhaltung der Reichseinheit. Der Redner entwickelte hierauf ein Bild des Kulturfortschrittes Österreichs trotz aller äußeren und inneren Hemmnisse und betonte bei der Besprechung der Gegenwart die Bedeutung des Dreibundes im allgemeinen und des Freundschaftsbündnisses zwischen Franz Josef I. und Wilhelm II. im besonderen und dessen Wert als Friedenshort für beide Staaten und ganz Europa. Schließlich forderte er die Schüler zur Nibelungentreue für ihren Kaiser auf, wie sie unsere Altvorderen so sehr zum Ruhme und zum Heile der ganzen Nation bewiesen haben. — Nun kamen die Schüler zum Worte, die mit Lust und Liebe ihre Festvorträge gelernt hatten. Friedrich Hanika der I.aKlasse deklamierte mit Sicherheit das Gedicht „Vom Kaiserlied“ vom F. Kralik, Herbert Karnitschnig der IV. Klasse trug aus Grillparzers „König Ottokars Glück und Ende“ (3. Akt) empfindungsvoll Hornecks Lob Österreichs vor („Es ist ein gutes Land, wohl wert, daß sich ein Fürst sein unterwinde ...“) und Rudolf Griins der VIII. Klasse recht wirksam F. v. Saars „Hymne an Kaiser Franz Josef“. Das von den Sängern kraftvoll gesungene Kaiserlied schloß die erhebende Feier. Am 19. November, als am Namenstage weiland Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth, wohnten Lehrer und Schüler einer feierlichen Schubnesse bei. — Auch war der Lehrkörper an der durch ein feierliches Hochamt begangenen Feier des Allerhöchsten Geburtsfestes Sr. Majestät des Kaisers sowie bei Seelenämtern für Mitglieder des Allerhöchsten Kaiserhauses vertreten. Mitte Jänner 1911 begannen nach Einlangen der nötigen Apparate und Lichtbilder die öffentlichen Vorträge an der Anstalt. Sie wurden teils im Physiksaale, teils in dem für Vortragszwecke herrichtbaren, großen Zeichensaale abgehalten und dauerten bis Mitte April. Es wurden folgende Vorträge gehalten: Die moderne Fabeldichtung im Anschlüsse, an die antike (w. Lehrer Dr. Josef Ettl), Pariser Reiseerinnerungen (mit Lichtbildern, Supplent V. Eckerth), Humo-ristika (Vorlesung aus Rosegger, Pötzl, Chiavacci. Prov. Lehrer G. Naser), die Steinzeiten (w. Lehrer Dr. J. Gröbl), ein Experimentalvortrag aus der Optik, einer über Kohlensäure, einer über flüssige Luft (Prof. J. Fezzi), über die deutschen Vor- und Zunamen (w. Lehrer L. Schmid), die Bemühungen, eine Grammatik der deutschen Sprache zu schaffen (Gemeinverständlich dargestellt. Dir. Dr. Fr. Riedl), zwei volkswirtschaftliche Yorträge (w. Lehrer E. Berner), Japan, Land und Leute. (Mit Lichtbildern. Frau Prof. A. Berner.) Trotz der diesmal sehr niedrigen Eintrittspreise gingen hiefür doch 225'02 Kronen ein, von denen nacli Abzug aller Auslagen 181’93 Kronen der Kasse des hiesigen Stud.-Unterstützungs-vereines zugeführt werden konnten. Am 31. Jänner 1911 wurde zufl. U. M. Erl. v. 18. April 1910, Z. 16.500 (L. Sch. R. Erl. v. 27. April 1910, Z. 2695), das erste Semester mit dem üblichen Schulgottesdienste und der darauf folgenden Verteilung der Semestralausweise geschlossen, das zweite mit 1. Februar begonnen.. Am 10. Februar wurde die verstorbene Mutter des Herrn Katecheten der Anstalt Fr. Watzl und am 27. April die verstorbene Mutter des Herrn F.-bisch. geistl. Rates, Stadtpfarrers und Dechanten Ferdin. Erker, welcher in den Schuljahren 1904/5 bis 1906/7 auch den Religionsunterricht an der Anstalt versah, fast von allen Schülern und Lehrern der Anstalt zu Grabe geleitet. Am 25. Febr. wohnten eine Abordnung des Lehrkörpers und die Schüler der Anstalt zur Feier des Geburtsfestes Seiner Durchlaucht des Fürsten Karl Auersperg, des hochherzigen Protektors des Studentenunterstützungsvereines, dem feierlichen Gottesdienste in der Pfarrkirche bei. Vom 8. bis 11. April wurden die österlichen Andachtsübungen in der Stadtpfarrkirche abgehalten. Zu Ende derselben wurde zweien Schülern der Vorbereitungsklasse zum erstenmale das heil. Abendmahl gespendet. Der 15. Mai wurde zu Schülerausflügen freigegeben. Am 29. Mai inspizierte der Herr Fachinspektor Prof. Ladislaus Pazdirek aus Graz den Zeichenunterricht. Am 8. Juni wohnte der Herr Dechant, Fürstbischof!, geistlicher Rat Ferdinand Erker dem Religionsunterrichte an der Anstalt bei. Eine feierliche Fronleichnamsprozession im Freien, an welcher die katholischen Schüler der Anstalt unter Aufsicht ihrer Lehrer teilzunehmen pflegen, mußte am 15. Juni d. J. wegen anhaltenden Regens entfallen, während die Anstalt bei der Auferstehungsfeier am Karsamstag durch den Direktor und ein Mitglied des Lehrkörpers vertreten war. An Sonn- und Feiertagen hatten die Schüler in der Pfarrkirche um ‘J Uhr früh ihren gemeinsamen Gottesdienst. Das Orgelspiel besorgte der Gesangslehrer der Anstalt, Volksschullehrer Friedr. Kaucky. Die heil. Sakramente der Buße und des Altares empfingen die katholischen Schüler vorschriftsmäßig dreimal im Schuljahre. Der Gesundheitszustand der Schuljugend war im abgelaufenen Schuljahre im allgemeinen ein recht günstiger. Leider traf dies nicht auch bei den Lehrern der Anstalt zu, indem der w. Lehrer E. Berner im Laufe des 1. Semesters 2 Va Monate wegen eines Halsleidens vom Unterrichte ferne bleiben mußte, am 15. Mai d. J. der w. Lehrer Ludw. Schmid beim Maiaustluge einen Beinbruch erlitt und bald darauf der w. Lehrer Dr. J. Gröbl an Blinddarmentzündung erkrankte. Doch wurde der Unterricht ohne Unterbrechung durchgeführt, freilich mit Mehrbelastung einzelner Lehrer. Der Herr Landesschulinspektor Albin Belar inspizierte die Anstalt am 14. Oktober 1910 und am 13. und 14. Jänner 1911. Am 6. Juli wurde das Schuljahr mit dem üblichen Dankgottesdienste und Absingen der Volkshymne geschlossen, worauf die Zeugnisverteilung erfolgte. Die Privatistenpriifungen wurden zugleich mit den Aufnahmsprüfungen in die erste Klasse ebenfalls an demselben Tage abgehalten. XII. Förderung der körperlichen Ausbildung. Im ersten Semester des verflossenen Schuljahres begannen die Jugendspiele bereits am 17. September und konnten dank der günstigen Witterung bis zum 9. November fortgeführt werden. Wenn auch im zweiten Semester die Jugendspiele bereits am 4. März, einem sehr warmen Tage, wieder einsetzten, so erfuhren sie doch durch den sich einstellenden Nachwinter und den folgenden regnerischen und kalten Frühling erheblichen Abbruch. Der Vorrat an Spielgeräten wurde durch folgende Stücke vermehrt: 6 Paar Stelzen, 18 Hockeystäbe, 2 Knäuel Schnur, ein 16 m langes Seil, 6 Wurfscheiben, 12 Rohrreifen, 12 Wurfdegen, 5 Springschnüre, 8 Tamburine, 1 Schlagball, 2 Gummibälle. Im Winter, der ausgedehnt, streng und schneereich war, wurde dem Rodel- und Eissport emsig gehuldigt. Dagegen war aus dem oben angeführten Grunde wenig Gelegenheit zum Baden und Schwimmen in der Rinse. Am 15. Mai wurden von den Schülern sämtlicher Klassen unter Leitung ihrer Lehrer lohnende Ausflüge unternommen. Suppl. Eckerth führte die Schüler der I.a Klasse nach Altlag, das sie nach dreistündigem Marsch erreichten, während die Schüler der I. b Klasse, geführt vom w. Lehrer Schmid, nach Nesseltal wanderten. Leider verunglückte letzterer auf der Rückfahrt indem er infolge Bruches einer Wagenstange aus dem Wagen stürzte und sich ein Bein brach. Die Schüler der II. Klasse fuhren mit dem w. Lehrer Dr. Krauland nach Ortenegg, wo sie zur gleichnamigen Ruine emporstiegen. Die vom w. Lehrer Berner geleitete III. Klasse stattete der 24 km von Gottschee entfernten Ruine Kostel an der Kulpa einen Besuch ab. Suppl. Jonke ging mit den Schülern der V. Klasse über den Hornwald nach Pöllandl, der prov. Lehrer Naser mit denen der VI. Klasse nach Otterbach und Obermösel. Die Schüler der VII. Klasse radelten schon am 1.3. Mai nachmittags nach Petrinje, von wo sie nach Fiume fuhren. Nachdem sie die dieses sowie Abbazia besichtigt, kehrten sie am 15. Mai auf demselben Wege zurück. Die VIII. Klasse, von w. Lehrer Watzl begleitet, fuhr nach Reifnitz und begab sich von dort zu Fuß über Maria-Neustift, St. Gregor nach Ortenegg, wo die Rückfahrt mit der Bahn angetreten wurde. Die IV. Klasse wurde zu Pfingsten von Prof. Kolbe zu Wagen nach Petrinje an der Kulpa und von dort zu Fuß nach Delnice geführt, einer 710 m Uber dem Meere gelegenen Station der ungarischen Staatsbahn, welche die Knabenschar nach Fiume brachte. Die Reise nahm 2 Va Tage — den 3. bis 5. Juni — in Anspruch. I. Übersicht über den Spielbetrieb. Spielart Kreis-, Schleuder-, Fußball, Stelzen, Katze und Maus. „ „ „ „ Holland u. Seeland. Schleuder- und Fußball, Stelzen, Drittenabschlagen. „ „ „ „ Katze und Maus. „ „ „ „ Räuber und Gendarm. Kreis-, Schleuder-, Fußball, Stelzen, Drittenabschlagen. Fuß- und Schleuderball, Stelzen, Katze und Maus. Hochsprung. „ „ „ „ Hahnenkampf. Weitsprung. .. » » Ringen. Kricket. Kreis-, Fuß- und Schleuderball, Stelzen. „ „ „ „ Wettlauf auf Stelzen. Marschübungen. Hochsprung. Fuß- und Schleuderball, Stelzen, Sautreiben. n n n n n Ausflug in die Brauerei Ferles. Kreisball, Sautreiben, Schleuderball. Fuß- und Schleuderball, Katze und Maus, Kricket. „ * » „ „ „ Drittenabschl. „ „ „ Sautreiben, Stelzen. n n n n n n n n n n Ausflug nach Kostel. Fuß- und Schleuderball, Sautreiben, Seilziehen. Stoß- und Federball, Diskuswerfen, „ „ „ „ Reifen- und Diskuswerfen. Fußball. n n n n n n n Seilziehen, Faustball, Federball, Reifen- und Diskuswerfen. „ Schleuder-, Faust- und Federball, Reifen-und Diskuswerfen. Weitsprung, Schleuder-, Faust- und Federball, Diskus. Stelzen, Drittenabschlagen, Faust- und Tamburinball. Reifen- u. Diskuswerfen, Tamburin-, Faustb., Sautreiben. Schleuder-, Tamburin- u. Fußball, Reifen-und Diskuwerfen. II. Allgemeine Übersicht über die Pflege der körperlichen Übungen. Spieltag Stunden Teilnehmi 17. Sept. 2 59 21. „ 2 62 28. „ 2 47 1. Okt. 2 54 5. „ 2 51 8. „ 2 46 12. „ 2 42 15. „ 2 50 19. „ 2 41 26. „ 2 38 29. „ 2 44 5. Nov. 2 39 9. „ 2 36 4. März 2 54 8. „ 2 51 11. „ 2 43 22. „ 2 46 29. „ 2 39 1. April 2 24 5. „ 2 45 19. „ 2 36 22. „ 2 37 26. „ 2 40 29. „ 2 43 13. Mai 2 52 15. „ 8 11 17. , 2 41 20. „ 2 38 27. „ 2 37 31. „ 2 45 7. Juni 2 44 14. „ 2 43 17. „ 2 38 21. „ 2 36 24. „ 2 39 28. „ 2 38 1. Juli 2 34 Klasse Schüler- zahl Rad- fahrer Schwim- mer Eis- läufer Rodler Turner Teilnehmer an den Jugendspielen I. a 27+3 1 11 + 1 13+3 12+2 10 16 I.b 23+2 4 10+2 15+1 18 10 15 11. 28+1 7 20 24 17 10 17 III. 20 7 15 14 17 11 12 IV. 19 9 17 13 8 7 12 V. 11 9 10 11 2 3 5 VI. 11 4 10 10 5 5 8 VII. 7 5 6 7 2 1 7 VIII. 7 6 7 7 7 — — Vorbkl. 16 — 8 11 6 13 9 Summe 153+6+ +16 52 114+3 : 125+4 94+2 70 101 III. Freiwilliges Schießwesen. Mit Erlaß des k. k. L. Soli. R. für Krain vom 3. September 1910, Z. 5893, wurde die Einführung des fakultativen Schießunterrichtes an der Anstalt angeordnet. Dazu meldeten sich sämtliche 14 Schüler der beiden obersten Klassen. Der Unterricht begann am 4. Februar 1911 und dauerte das ganze zweite Semester hindurch. Mangels eines geeigneten Schießplatzes mußte sich der Unterricht auf die Vorschule und Kapselschießen beschränken. Dieses wurde in den geräumigen Gängen der Anstalt, bei günstigem Wetter auch im Terrain vorgenommen. Geschossen wurde jeden Samstag nachmittags von 2 Uhr an. Jeder einzelne Schüler gab im Laufe des Unterrichtes ungefähr 60 Schüsse ab. XIII. Schülerverzeichnis.1 Briški Alois aus Žaga bei Banjaloka. Cizej Stephan aus Marten in Deutschland. Erker Josef aus Geschwend. Erker Rudolf aus Innsbruck. Göstel Peter aus Brooklyn, Amerika. Hiris Franz aus Obrem. Jaklitsch Anton aus Koflern. Jaklitsch Josef aus New-York, Amerika. Vorbereitungsklasse. Kreft Norbert aus Gottschee. Kren Adolf aus Oberloschin. Ofner Martin aus Lankowitz, Steiermark. Perz Franz aus Malgern. Prenner Josef aus Gottschee. Skoupil Karl aus Steinwand. Tscharf Paul aus Gottschee. Verderber Johann aus Niederloschin. I.a Klasse. Berner Gustav aus Witkowitz in Mähren. Dietinger Robert aus Unter-Šiška. Gerbec Benjamin aus Sesana. Gliebe Josef aus Wien, Nied.-Österreich. Gregorig Anton aus Triest. Hanika Friedrich aus Matulje, Istrien. Hriber Matthäus aus Moos. Jaklitsch Franz aus Neuloschin. Karnitschnig Helmut aus Gottschee. Kinkopf Albert aus Oberwarmberg. Kump Franz aus Ort. Lube Johann aus Langenton. Osanitsch Friedrich aus Stalzern. Petsche Josef aus Ort. I.b Bradafsch Franz aus Grafenfeld. Eisenzopf Josef aus Altlag. Eimer Josef aus Gottschee. Flack Richard aus Gottschee. Ganslmayer Rudolf aus Gottschee. Hönigmann Josef aus Gottschee. Kosar Johann aus Kummersdorf. Kosem Stanislaus aus Laibach. Kresse Ludwig aus Schalkendorf. Kropf Franz aus Gottschee. Loy Leo aus Gottschee. Perz Ferdinand aus Koflern. Petsche Viktor aus Gottschee. Primec Ernst aus Gottschee. Primosch Ludwig aus Altlag. Samide Siegfried aus Langenton. Samide Walter aus Langenton. Schadinger Norbert aus Gottschee. Scheschark Manfred aus Gottschee. Terpotitz Erwin aus St. Leonhard, Steierm. Theiß Erich aus Bruck a. d. Mur, Steierm. Tomaschek Friedrich aus Karlshütten. Tomaschek Johann aus Karlshütten. Tomitsch Arthur aus Gottschee. Truger Johann aus Gottschee. Klasse. Petsche Alois aus Rain. Plesche Ferdinand aus Triest. Rankei Josef aus Rain. Schager Josef aus Moos. Štaudohar Paul aus Vornschloß. Tschinkel Albert aus Masern. Turk Rudolf aus Lengenfeld. Vavken Adolf aus Gottschee. Wiitine Johann aus Rieg. Wolf Ferdinand aus Gottschee. Žužek Franz aus Auersperg. 1 Fetter Druck bedeutet zum Aufsteigen in die nächste Klasse vorzüglich geeignet, bezw. die Klasse mit vorzüglichem Erfolg beendet. II. Klasse. Braune Ludwig aus Rieg. Cernstein Otto aus Gottschee. Erker Walter aus Innsbruck. Händler Franz aus Mitterdorf. Hönigmann Alfons aus Gottschee. Hönigmann Rudolf aus Gottschee, Jonke Franz aus Gottschee. Krauland Franz aus Koflern. Kreft Wilhelm aus Windischgraz. Kropf Johann aus Schalkendorf. Kusold Karl aus Schalkendorf. Miklitsch Josef aus Mittergras. Oswald Franz aus Mitterdorf. Pavlicek Otto aus Laibach. Perz Adolf aus Nesseltal. Petsche Ernst aus Gottschee. Petsche Josef aus Mooswald. Raimondi Alexander degli Astolfi aus Wien Schneider Josef aus Mitterdorf. Schneller Johann aus Nesseltal. Schneller Matthias aus Nesseltal. Stefandel Franz aus Reintal. Tramposch Matthias aus Mooswald. Urbančič Josef aus Rakek. Verderber Alois aus Rain. Wittine Josef aus Oberwetzenbach. Wittreich Franz aus Klindorf. Zherne Franz aus Hrib. III. Klasse. Eppich Alois aus Kukendorf. Fink Gottfried aus Krainburg. Gladnigg Stanislaus aus Laibach. Högler Wilhelm aus Stalzern. Hönigmann Emil aus Gottschee. Hutter Alois aus Tiefenbach. Jonke Friedrich aus Obermösel. König Franz aus Altlag. Krauland Emil aus Obermösel. Kreiner Josef aus Windischdorf. Kreuzmayer Ignaz aus Gottschee. Krische Anton aus Altlag. Nick Peter aus Gottschee. Petschauer Johann aus Pöllandl. Röthel Franz aus Gottschee. Stalzer Franz aus Lichtenbach. Stöckl Rudolf aus Tüffer, Steierm. Tomaschek Karl aus Gottschee. Tschinkel Wilhelm aus Morobitz. Žužek Cyrill aus Auersperg. IV. Klasse. Dürfeld Gottfried aus Gottschee. Golf Rainold aus Gottschee. Högler Karl aus Koflern. Jaklitsch Ferdinand aus Mitterdorf. Karnitschnig Herbert aus Gottschee. Kaucky Siegfried aus Gottschee. Krauland Josef (iun.) aus Windischdorf. Krauland Josef (sen.) aus Koflern. Kump Johann aus Schalkendorf. Petsche Hermann aus Gottschee. V. Klasse. Petsche Johann aus Mitterdorf. Putre Josef aus Schwarzenbach. Rom Johann aus Gottschee. Rom Richard ans Gottschee. Schadinger Lothar aus Gottschee. Siegmund Ferdinand aus Mitterdorf. Tautscher Adalbert aus Gottschee. Truger Gabriel aus Gottschee. Tschinkel Otto aus Nesseltal. Erker Anton aus Morobitz. Högler Friedrich aus Altlag. Jaklitsch Bernhard aus Gottschee. Jarc Johann aus Haidowitz. Leustik Franz aus Traunik. Perz Johann aus Gottschee. Dragan Karl aus Kotschen. Grabner Matthias aus Morobitz. Hönigmann Adolf aus Gottschee. Hutter Johann aus Otterbach. Krauland Georg aus Windischdorf. Krisch Alois aus Rieg. Eisenzopf Franz aus Grafenfeld. Högler Franz aus Stalzern. Kresse Franz aus Schalkendorf. Krisch Georg aus Göttenitz. Perz Thomas aus Mitterdorf. Posnik Josef aus Ebental. Schubitz Willibald aus Gottschee. Sterbenz Johann aus Nesseltal. Theiß Viktor aus Bruck a. d. M. in Steierm. VI. Klasse. Sbaschnik Josef aus Masern. Schadinger Bruno aus Gottschee. Stalzer Alois aus Niedermösel. Stalzer Konrad aus Unterdeutschau. Zurl Alois aus Morobitz. VII. Klasse. Perz Josef aus Cleveland. Putre Johann aus Schwarzenbach. Tschinkel Karl aus Masern. VIII. Klasse. Jaklitsch Heinrich aus Unterdeulschau. Laurič Josef aus Trstje, Kroatien. Kresse Josef aus Cleveland. Petsche Johann aus Grafenfeld. Kreuzmayer Heliodor aus Triest. Reven Raimund aus Gottschee. Kunstei Alfons aus Knittelfeld, Steierm. B. Privatistinnen. I. a Klasse. Bajič Huberta aus St. Kunigund, Steierm. Hanika Sophie aus Matulje, Istrien. Gladnigg Anna aus Laibach. I. b Klasse. Eimer Auguste aus Gottschee. Reven Anna aus Gottschee. II. Klasse. Kaucky Irma aus Gottschee. Die schriftlichen u. mündlichen Klassifikationsprüfungen der Privatistinnen wurden am 6. Juli abgehalten. Die Resultate derselben werden im Jahresberichte des kommenden Schuljahres an dieser Stelle veröffentlicht werden. XIV. Kundmachung für das Schuljahr 1911-12. Das Schuljahr 1911/12 wird am 19. September mit dem heil. Geistamte eröffnet werden. Bezüglich der Schüleraufnahme gelten nachfolgende Bestimmungen: a) Schüler, welche in die Vorbereitungsklasse neu eintreten wollen, müssen das 9. Lebensjahr vollendet haben oder noch im Kalenderjahre 1911 vollenden uud sich hierüber durch Beibringung des Tauf- oder Geburtsscheines ausweisen. Ferner haben sie den Nachweis über die mit gutem Erfolge absolvierte III. Volksschulklasse, bezw. der dem dritten Schuljahre entsprechenden Abteilung, zu erbringen. Die sonstigen Modalitäten der Aufnahme entsprechen denen der Aufnahme in die erste Gymnasialklasse. Eine besondere Aufnahmsprüfung für die Vorbereitungsklasse findet nicht statt. Die Semestralzeugnisse mit der Notenskala der Gymnasialzeugnisse sind stempelfrei. Die mit Erfolg absolvierte Vorbereitungsklasse befreit den Schüler von der Ablegung der Aufnahmsprüfung für die I. Gymnasialklasse der eigenen Anstalt. Bei der Aufnahme in die Vorbereitungsklasse ist keinerlei Aufnahmsgebühr zu entrichten. Das Schulgeld beträgt 10 K für das Semester. Hinsichtlich der Stundung und Befreiung finden im allgemeinen die für die Mittelschulen geltenden Bestimmungen analoge Anwendung. Die Schüleraufnahme in die Vorbereitungsklasse erfolgt am 3., 4. und 5. Juli und am 15., 16. und 17. September (zugleich mit der Schüleraufnahme in die I. Gymnasialklasse). Die aufgenommenen Schüler haben zu dem feierlichen Hochamte am 19. September zu erscheinen. b) Schüler, welche in die erste Gymnasialklasse neu eintreten wollen, müssen das zehnte Lebensjahr vollendet haben oder noch im Kalenderjahre 1911 vollenden und sich hierüber durch Beibringung des Tauf- oder Geburtsscheines ausweisen. Sie haben sich in Begleitung der Eltern oder deren Stellvertreter bei der Gymnasialdirektion persönlich zu melden und, wenn sie ihre Vorbildung an einer Volksschule genossen haben, ein Frequentationszeugnis (Schulnachrichten) vorzulegen, welches unter ausdrücklicher Bezeichnung seines Zweckes die Noten aus der Religionslehre, der Unterrichtssprache und dem Rechnen zu enthalten hat. Die wirkliche Aufnahme in die erste Klasse erfolgt auf Grund einer gut bestandenen Aufnahmsprüfung. Bei dieser wird gefordert: In der Religion jenes Maß von Wissen, welches in den ersten vier Jahreskursen einer Volksschule erworben werden kann; in der Unterrichtssprache Fertigkeit im Lesen und Schreiben, auch der lateinischen Schrift, Kenntnis der Elemente der Formenlehre, Fertigkeit im Analysieren einfach bekleideter Sätze, Bekanntschaft mit den Regeln der Orthographie; im Rechnen Übung in den vier Grundrechnungsarten mit ganzen (unbenannten und benannten) Zahlen. Zufolge Erlasses des k. k. Ministeriums für Kultus und Unterricht vom 27. Mai 1884, Z. 8109, können Schüler, deren Religionsnote aus dem vierten Schuljahre der Volksschule nicht geringer als „gut“ ist, von der mündlichen Prüfung aus der Religionslehre befreit werden. Für diese Aufnahmsprtifung sind zwei Termine bestimmt: der erste fällt auf den 6. Juli, der zweite auf den 18. September. Anmeldungen hiezu werden in der Direktionskanzlei am 3., 4. und 5. Juli, bezw. am 15., 16. und 17. September entgegengenommen. In jedem Termine wird über die Aufnahme endgültig entschieden. Eine Wiederholung der Aufnahmsprüfung für dasselbe Schuljahr an der nämlichen oder an einer anderen Anstalt ist unzulässig. (Min. Erl. vom 2. Jänner 1886, Z. 85.) Diejenigen Schüler, welche im Sommertermine in die erste Klasse aufgenommen wurden, haben erst zu dem feierlichen llochamte am 19. September zu erscheinen. c) Die Aufnahme in die zweite bis achte Gymnasialklasse neu eintretender sowie diesem Gymnasium bereits angehörender Schüler erfolgt ebenfalls am 15., 16. u. 17. September. — Die in die zweite bis achte Klasse neu eintretenden Schüler haben den Tauf- oder Geburtsschein, die beiden letzten Zeugnisse und etwaige Scliulgeldbefreiungs- und Stipendiendekrete beizubringen, die dem Gymnasium bereits angehörenden Schüler haben nur ihr letztes Semestralzeugnis vorzuweisen. Schüler, welche von einer anderen Lehranstalt in diese übertreten wollen, müssen ihren Tauf- oder Geburtsschein, das letzte Semestralzeugnis mit der ordnungsmäßigen Abgangsklausel und etwaige Scliulgeldbefreiungs- und Stipendiendekrete mitbringen. Die Nachtrags- und Wiederholungsprüfungen sowie die eventuellen Aufnahmsprüfungen für die zweite bis achte Klasse finden am 17. September statt. Jeder Gymnasialschüler erlegt einen Lehrmittelbeitrag von 2 K, als Beitrag für die Schülerbibliothek 1 K und als Beitrag für die Jugendspiele 50 h, im ganzen 3 K 50 h. Jeder neu Aufgenommene außerdem eine Aufnahmstaxe von 4 K 20 h, im ganzen also 7 K 70 h. Die Schüler der Vorbereitungsklasse sind, wie eben bemerkt, von j eder Aufnahmsgebühr befreit. Das Schulgeld beträgt für die Gymnasialschüler halbjährlich 30 K, für die Schüler der Vorbereitungsklasse 10 K. (S. o.) Die Einhebung des Schul- geldes, die Stundung desselben in der Vorbereitungsklasse und ersten Gymnasialklasse und die Schulgeldbefreiung regeln die Ministerialerlasse vom 7. März 1909, Z. 8890, und vom 22. Juni 1909, Z. 18.774; ihr wesentlicher Inhalt wird den Schülern jedesmal gleich nach Beginn des Schuljahres zur Darnachachtung bekanntgegeben. Der regelmäßige Unterricht am Gymnasium und an der Vorbereitungsklasse beginnt am 20. September. Die k. k. Gymnasial-Direktion.