fl»mltil|lr«tUN t r4um-rn*.v , Klithf»»*, Tbr«lrrnfh lj| *i > .j '!i r }'' 1 y * VrZn,,m,r»»l<«»»rris< s(' für l'pti>111 *•'< » '' vlir1«ljnliri* . . H. I hnllijulirle ... It. l.fls» güii/ju)irin . , , H. 3 80 mit I'nxtv r»> niluoss virrlrljuliriR . . It. 1.24 halhjithriK ... <1. il.40 gunzjahrlR . . . It. 4.70 II» PETTAIJElt H.WS -Vjv ! W ! & , U—, Erscheint jeden Sonntag. i, i '| i • ! ' > - . ' 'tlcftartUn: r> lfnn|>l|ilnt« S'i IHarnilfriwf WrWni rin hl xiirm kg». »i*nrtiblOinft brrritnrl. , > An»» lirn-ltwi)li|f «-rth«*ilt. Nr. 13. Pcttäu, Sonntag, den 5. Mai 1878. --■ .mj TIT.,. ■!.. 1 1. (I 1 l. Jahrgang.. Präittimcratioils-Einladilng. Mit l. Mai d. I. Nflittui das II. Quartal dcs „Pettaner Wochrnblatl." j i . t.. Cin Pier trl jähr ist einr zu fm\t Spann? Zrit lim fiitfti Wflit-blick darauf zu twrfnt und harnn ^olqrrungru für dir Zukunft zu k«üpftN. . ' . ' . ! V |i H . Ä* des Wiener Vcbrn# aus drr Heder eines gcwlrgtrn Journalisten. unter brm Titrl: „Wiener Silhouetten" ivrlchr in giltstiHidr» wn 14 Tagen «»sc»>a»dr,so.gr» werden. Auch sind uns von audrrrr Seite, huinorisl.be Ausfuhr, Avl>oriainen»nd interessante Schilderungen au« der Gegenwart freundlichst zugesicheVt worden. Wir bitt»« daher Um recht zahlreiche Betheiligung at, der' Pränu-meration de» II. Quartal» und an dr», ^nseratentheile des Äochrn-blatte«. ^ 4 H "y i Hochachtn iigsvoll Xir «lininiffralion «n» »r# „Pettauer Woche«»l«tt." !, den Ueber Schnlsparkassen I'Schlusi.) WaS bic Befürchtungen betrifft, daß die Schnlsparkassen ^astenqcist in die «schule einführen und Neid wie Miß. gunst unter den Kindern heroorrnfen lverden, so wollen wir Lehtcrec« theilweise znqebcn. Soll aber deshalb '.»lllet« unterbleiben, was Neid und Mis^nnft der Mitschüler erregen könnte? Sollen etwa die fleisuqcn Schüler nicht Fortschritte machn,, weil sich dadurch ikirc Mitsänller betrofsei, fi'Hjfrtr ? sollen nicht vielmehr die .Vinder friih^eitig da^n augelei tet »oerdcn, die Verschiedenheit der wirthschastlichcn Verhältnisse ^er Menschen richtig zn benrtheilcn, ohne Mißgunst ans die ' verschiedene Bertheilnng der GliickSgnter zn blicken, und nut daran zn denken, dnrch eigene vermehrte Änstrengnng ' und gerade durch daS bekämpfte Sparen ans allsällig nngiinstiger «irthschaftlicher Lage sich zn erhcbcn'( ' Eine» Kastengeist werden aber die Schnlsparkasscn darlun nicht schaffen, tvetl ersuhrnngSgemäß die Ersparnisse dcr Kinder durchaus nicht im Verhältnisse zur Größe des Vesil»kS ihrer Eltern stehen, im Gegentheile ärmere Kinder in die Sparkasse, mehr einlegen als die Kinder dcr Wohlhabenden, weil die Eltern der Ersteren die Schulsparkasse oft zur Llnlage ihrer kleinen Ersparnisse benutzen nnd dadurch gewiß auch auf den Sparsinn ihrer Kinder fördernd wirken. 4. E4 wird zugegeben, daß Sparsamkeit eine Tugend sei, aber man soll sie den Kindern nicht predigen, denn das hieße, denselben den Egoismus anerziehen und ihre von Natur aus 'großmüthige, edelgesinnte Anlage verderben. Eine solche Auffassung ist ncrthümlich. Man glaubt, daß die Kinder von Natur ans großmüthig seien; im Gegentheile, Kinder sind von Natnr ans Egoisten. ° Selben wir das Kind an. Seine Eltern, ol'glrii, sehr arm, geben ihm am Sonntage einen Kreuzer zn seinem Vergnügen ; eS eilt um sich dafür irgend eine Näscherei zn kaufen. Sorgt das Kind, seinen Eltern einen Theil davon zn« kommen zu lassen? Beeilt eS sich, seinen Kaineraden etwas davon zn geben? Es beeilt sich allein zn genießen, und denkt nicht an Eltern, nicht an Geschwister, denkt nicht daran, daß die Eltern oft eine Entbehrung sich auferlegen, um ihm einen-'Genuß zu verschaffen. • , Wir behaupten, daß daS sogenannte Taschengeld gerade ein Lehrmittel des Egoismus sei. Dem .blinde sagen, daß es die wenigen Krenzer, die eS von den Eltern erhält, sparen soll, heißt nicht, ihm eine Lektion des Egoismus geben, sondern im Gegentheile ihm lehren, sich eine« Vergnügens, einer Laune zu berauben und sich eine Entbehrung aufcrlegen. Ist daS nicht dcr Anfang dcr Selbstbeherrschung, ' Aufopferung, der Ergebung? ^ • Das Kind sänmt nicht, zu fragen, wozu die Ersparnisse dienen, welche es macht, indem es sich einer gewünschten Näscherei beraubt. DaS Umd weiß kaum, wozu die Ersparnisse dienen, so zögen es nicht, sich eine früher ersehnte Näscherei zn versagen; nnd Wem« es Nnckzahlnng ans sein Sparkassabüchel fordert, so -----—---:-—L { ' Hitzu eine Beiloge. "^SQ? geschieht dieß meist 011C deut Grunde, hin den Anklagen seiner Familie v1 Hilsc jii kommen, ober andere sehr nützliche Bedürfe niffc \\i decken. , . « ' ' 5». Kindern von 3—si Jahren des Vergnügens bad»» den. einige Naschereien jit genicßcii, baß ist inhnman. sagt man, nnb diese Grausamkeit ist noch überdies vollständig nutzlos. Ist bcnn möglich, baß man Kindern diese« zarten AlterS da« Äierstänb.iis, beibringen kann, von dem, was 1>ie Tngend der Sparsamkeit ist. f Wozu kann daS Sparen dienen und nützen,' wenn dse minder nicht wissen, waS sie tl,«n! Daraus erwidern wir folgendes: . j, ( i j Gibt cd überhaupt ein durch Zufall fixirteS Alter, in welclfem man mit der Erziehung der Kinder beginnen sott? Die Erziehung beginnt mit dem Leben und cnd^t mit demseldeu-. Olme Zivcisel verändert und vervielfältigt sich die Erziehung mit dcn wachsenden KrLslcn ber Intelligenz. In, nicberen Alt« ist sie eiue bloße Schulzucht. , ?. Man pfropft bie Tugenben ein bnrch bie Gewohnheit; warum sollte man die Binder nicht an die Sparsamkeit gewöhnen, gerade so wie man sie gewöhnt an den Gehorsam? Soll mein daraus warten, bis die Vernunft deS Kinde«? entwickelt ist, «m fortschreiten zu können in seiner. Erziehung? , „ DaS hieße mit dcr Entwicklung der Kräfte nnd Fähig keile« des KindeS warten, bis lviese Fähigkeiten entwickelt sind. Die Erziehung ist ein stetig fortschreitendes Werk. In einem jeden Alter . sagt und lehrt man den« Kinde daS, was eS int Stande ist zn erfassen und zn tönn..-- : ,, Wie erziehen wir nun den Kindern das Sparen in unsef ren Kindergärten und den niederen Klassen unserer Vvlksschu- Feuilleton. ' , V > . - i • •;" . ..•••». i i » •• ••!• Philofophifchx Aphorismen. !| " -Itt« ajj. M.-' •" . '• 1 • i , . . Schlafen ist besser nie Wachen: M , ' ' " 'Äste von Allem aber ist der tob. < indischer Spruch.) Mit strenben Ivnrde ein Peter ßchlemibl de» Leben» diesen melan' choliichcii Wei»bell»,nuch der ^nbirr aufnehmen, und iwnn sich N« Möglichkeit danbun würde. hinlegen «uf da» ^aget. um den !od zu ««warten. . ., , . , Wäre ber lob io ein &i erst wenn die Funktionen ber Organe ge-hcmn», taun er mi« seinem eisigen Hauche den v!rib erstarren. tt* ist nicht bie gestellte Aufgabe, bie pathologischen Ursachen des Iobe«enilmte» naher zu besuchten. wohl aber brr Wille, sich in eiher Abhanbluna ber vom Gesetze! noch immer aufrtchtgehnlteiien Xobc»ftrstf7 bis zu gewisse., Grenze.,. welche ich näher beleuchten werde, entgegenzn-, stellen. ' . . , . ; • • • •^n den ersten Parnßraphrn spricht ba» besetz, bafi bie strafe, durch die Enthebung de» straffälligen ber menschlichen Gesellschaft, nicht nur sühne jtte ba» brqnn«\cnc Zerbrechen fei. sondern auch Besserung dein CMcfnürurn rvetbe. ihn nach liberftaftdener Haft dee Gesellschaft rehabi-liliri wiedergebt. Abgesehen bon ben zu Grunde legenden Umständen, welche da» VerbtrrfKn moliöiren. sag, da« Wtft|: e» will nebst bet -udne für die Unthat auch die Besserung be» Delinquenten. Hier liegt ber Wiedersprnch. Mil strafen auch bessern, ift bis (*-• \ . lei« an ? Wie sagen dcn Kindern, daß «S vom Uebel ist, sei« Geld anszngeben, »im dafür Näschereien zn kaufen, welche sehr oft schädlich sind nnd deshalb die Kinder krank machen. ( Angemessen der Intelligenz des KindeS entwickelt man ihnt die Vortheile der Sparsamkeit; eS begreift sehr bald die Wohlthaten des Sparens. ' . i si. Von allen Einwendungen gegen die Einführnng von' Schulsparkasseu finden wir nur die begründet, da« die l'ebrer ^ mit Schreibgeschästen überbürdet sind nnd deshalb jede Ver« Mkt>ru»g derselben von sich weisen müssen. Allein eS liegt in dieser Anssassnng eine übertriebene Befürchtung; eS bestehen heute schon in Oesterreich und noch mehr in Ungarn Schulsparkasseu, ohne daß die Schulen, welche stt eingeführt haben, deßhalb eine'Vermehrung der Arbeite kräs^e oder eine Gefährdung erlitten hätten. .: > ES wird sich vor Allem um die Initiative dcr Schnlge« mcindc, beziehungsweise des Drtsschulrathcs handeln: die Errichtung ber Schulsparkasseu als im Interesse der Schule nnb der Erziehung zu proklamiren.' ' '' Wir rufen daher alle wahren Menschenfreunde auf» das Werk der Schulsparkasseu in die Hand zu nehmen und »ach Krägen 'zu fördern, und leben der Hoffnung, baß dieses Institut zum Nutzen UNd Frommen Aller, namentlich znm Nutzen der ärmeren Volksklassen und deren ^!achwnchs gedeihen wird. Hochwürd. Herr Andreaö Kraner. ^ Noch ist lein halbe» Jahr brrflofseu, seitdem wir unseren hochverehrten hochw. Herrn Propst Dr. Johann Boscynjak zur lepte» Ruke« statte geleitete», klangen bie Trauerglocken aberm^l» einen, Priester unserer Propstei'Haüpt-Ztabtpfarrr. fetzefwoml; aber wenn ber Uebelthätet aus gewaltsamen Wege sein Vebcn verhaucht, ist woh, Ltstert» l^nüge gtleistet. bie Lebtere Auigalie jedoch aus u^iveeantwottliche Weise Übergängen. Diese »infelofe Nücksichl»loüg-teit gegen ba» Universal Ättengesetz und bie Humanität ist nicht dem (besetze zuzuschrtiben. doch der großen menschlichen ttefellschajt. die dessen Bildtrin. >. i • Abgesehen davon, das, da» Gesetz seine II»,'ollloinmenheiten hat, und zum Bewei» man sich bestrebt, anffallenbe Lücke» zu vertilgen, hätte m»n »och schon daran gehen könne», in der Jetztzeit, der .leit der Kultur und de» ftortichrittt». in der .Itit wo Cintr dem Andern Humanität predigt und man sich wirklich bestrebt, human ,n sein, diese mittelalterliche Willkür \u nitirtn. Dr. Niibolj v. Ehering. I. pieusiischer ^ui'tiueith und Pcosflor an ber Universität Wttingen. spricht in einem Port ragt, gehalten m der jiuibiichen Gesellschaft z» Wien, folgende gerechte Anschuldigung gratn da» Gesetz: „l»e,n Unrecht, da» der Mensch zu erdulden hat. und wiege e# noch io schwer? reicht — wtnigsltn» für da» unbefangene sittliche Geiühl.— von Weitem an da» Hera», welche» die von Gott geithte Obrigkeit verübt, indtm fit selber da» Recht bricht. Der Justizmord, wie uiuete spracht ihn treffend bezeichne,, ist die wahre !odsü»de de» Rechte»." Lolch' ein scharfer, geifcelndee Au»spruch bedaef keine» Comnientar«. — !^m AlttrthuMk schon wai d«» Witdtrvtrgel|u»g»snstem. da» tigtntlich nicht« alt .^ah» um ^ahn. Aug um Äug'aufrtcht. welche» jedoch seine volle Au»bildung erst im Mittelalter erreichte. 3)ei den alten Griechen war die Iode»straft tint indirekte; wurde doch dem Btrurll)filttn der Giftbecher gereicht, ihn daher selbst der Vollzug de, Strasc aufgetragtn. Selbst die Iode»art in ber ersten Römerzeit den Verräth» vom tarptjauifchen steift« ju stützen, war noch nicht ganz der Möifchemvürdt widrig. Erst in drr Kaiser zeit mit ihren 3ntertegm brachen! dir Gräm! Io». unb doch waren t» nur Vorboten der mittelalterlichen Katastrophe. Lin Blick zniück in» Mitttlalter rrchifertigt Johanne« Ächerr«' Worte: «Die ganze grofrt fogtnanntt Weltgeschichte ist au» lauter kleinen Spitzbttbtrtitn zusammengestöppelt." . . fstortfet'iw, 'olut." Am L'S. April Marge»« b«lb s> Uhr verblich nach nur ll'tägigem «rnnfcnlnufr drr hochwürdtge Herr Vikar und Administrator drr hiesigen Propste, Haupt Stadtpfarre Andrea» Iraner. ,m Altrr von NX Sichren. Drr Verewigte wnrdt zu Sl. Georgen in W. B. geboren. im Jahre >4 ,z««l Priester geweiht „nd im September 18)ie hiesige Stadtpfarre verseht. wo er sogleich dir Leitung dr» Religion«-Unterrichte? an der städt. Bolk»schule al« Katechet übernahm und dem-selben durch volle !» Jahre mit regem Eifer oblag. Seit 1870 war er Ehornieister »nd seit dem lvde de» hoch,«. Herr« Propste« Administrator der städt. Hauptpsarir. Die Kunde von de« Ableben diese« allverrhrtrn Pries«»?« versepte die ganze Stadt ,n tiefe aufrichtige Iraner. denn er war in seinem Wir-ken äußerst entgcgenkommriid. tolerant und ll«brn»,vürdig; ein stre- ' t X. «JUI «II» W«if«f» - «rrfcfcktoNt Uf, ■ V.rf inislf. - t>«rden die Aeste bald > ganz kahl emporstreben.— Auf! ihr Kinder schütte» nnd rüttelt, auf paß die fläfer in den Bereich Eurer Sohle« gelangen. ,>hr thut dadurch ein wqhrhast gute« Werk. j - „Laue Lust. Bluinendust" +--heißt e« ferner in dem bekanntet» Mailiede. > [ . Wir ivurden am I. Mai aas sehr unangenehine Art daran er!,,-lirtl. daß die Aasen nicht Nur kür Blmnendust erschaffen seien. Ueber den Hauptplas, zog sich ein dunkler St^ise«. .X« großen Städten gescheit d>e An»fnlir de« Dünger« zur Abendzeit oder früh Morgen«, bei ,ms wird e« damit nicht so gen.,« genoitzmen; wir sind noch lange nicht Grssi-städler. ab,» ettipstndliche Vasen hapen wir doch, Auf unserm Glnei» tonte» mm wieder einmal seit langer Zeit die klänge einer Mufikknpelle. Der Musikverein veranstaltete eine Nach» mittag» Park Musik, die in der lhat sowohl hinsichtlich der » Wähl der Pienen. al» auch deir» Aufführung nicht« zu wünsche«; übrig ließ.. Die " Wege de» Stadtparke« belebten sich denn auch mjt einem zahlreichen, elegiinlen Publikum. Born Rege« blieben !vir zwar gänzlich vertont, e« lachte dir Tonne ganz malenhast auf un« hernieder, allein da keine Rüse ohne Dornen ist. fühlte Gott Aeolu« sich berufen, M« Jfreube n'n ttfenig zu verderben und blie« wacker darauf los. . . » hoffentlich wird sich eine sdlcke Produktion noch einige Male wiederholen und da wird auch birfc Stüning nicht vorhanden sein. ' Die Au»flüge sind iept an der Tage«o,dn»ng. Am Samstag den 4. d. M. besuchen un« die Studenten de« Malburger-Gymnasiums. ?»« bereit« versendete Programm verspricht eine sehr animirte Unterhaltung. Nach dem Au«stuge in da» unvermeidliche Eichenwäldchen folgt ein Eoinrner» auf der Su,:'KstätIe. bei welchem deutsche «nd slovenische !tieden mit L^der-Borträgen ,.7 beitien Sprachen abwechseln. .. ?en Schluß bildet ein "anzkränzcheN Unsere DaMeilwelt. die dem statten munter« Studenten» «»ein immer gewogen ist. wird sicherlich große« Kontingent stelle«. | ' ' ' T\< seit gestern zur Assentirung hierher kommenden Bauernbursche "'u»rn unsere sonst so stillen Gasse« und Pläpe mit wüstem Gejohle. — wir idne« diese« Vergnügen, den« e« dauert ja «icht lange und n'n z» Ml» werden sie ganz ruhig sein. Der vnjitiMrftond ist eine iua^U Wohlthat jüt unsere u«gesch|>ge«e Landjugend. - - \ ; ". . Tages'Ehronik. ... Petto«. 4. Mai. (Schadenfeuer.) Auch Jakob Krainz in Okitsch wollie de« . Ostersontag in ländlich üblicher Weise feiern und »ud seinen Polier. Statt einer Zündschnur, legte er eine glühend« Kohle au» da» Zündloch. Bald kracht« «< gewaltig, die Kohle flog durch die Erplosion au» da« Strohdach d«r nahrlikgend«« Weinpreßhütte und steckte va«selbr in Bragh. Hieduech erlitt der unvorsichtige Pöllerschütze einen Schaden von über 1000 st., da nebst der Weinprefse auch mehrere leere Gebinde mitver-brannten. (Schneller Tod.) Der I5 Jahre alte Reitknecht de» Herrn C. stfirst Namen« Ignaz Krast trug am verivichenen Sonntag da« Gepäck seine« Herrn zum Bahnhose und sank am Perron beioußNo« nieder. Obwohl ärztliche Hilfe sofort bri der Hand ivar. starb yoch drr Mn»n bald darauf m stolg« eine« Gkhirnschlages. (Dibstahl.) .>» der Nicht vom L5,. auf den v. M. ver». wbitn mehrere Diebe beim Grundbesi^er Ceb« in Haidinn einen Einbruch«« uud entivendete» Eßwaaren u«d Getreide im Werthe von über fl. Da« Ges'ohlene wurde mittelst Wagen fortgebracht. Eine» Iheil davon sammt dem Wagen und einem Diet,« au« Amtma»n»dors. brachte T^g« darauf «in G«ndarm zu Stande. ' , . lApotheke.) >^!it btstrenomirte hiesige Apotheke de« Herr« )ob. Baumeister hat hett Victor — t .. -n. Wechsel , * • • •;!'? 17^» „ 4s) „ < „ Handpi'aNd t*1'«991t ^ ■ I ^ -"»H— „ n « Verzug« H • • • • •. » !,4 n Diverse Etnnahckrn > 'i-> . . .! -«.I ■i1'.''' ' >l»> .. 7!' -- > Summe der Einnahmen . . 30.5>75, „ i»7 ', .. r un \ «. J, f- .1' in...... - Ausgaben: Rü^bezühltr Intrreffenten-Ein lagen', ..»»!»'' 15.44.". st. kr.' Erfolge Darlehen aus Hypotheken . . . , .. !),"»<•„---., „ Mrchsel »>18.70t»,. Diverse Ausgaben . . . . (. ösxi .. im „ Summe der Ausgaben . . „ ;'»■! «affa-Barschaft.......... f>70:i st. 28 ' , kr. " Revirement...........60,220 21 ' . ' I» iV . . - i • « I li:M' u.">1 v •: *' Stand des. Vorschuß-VereineS. Ende April 1878: l. GiiirtfÄiillllcv Genossenschaft« Sond .......33.095 fl. 64 fr. Reserve-»>ond........... 7G51 ,, 58 „ Sparr-Einlagen . . , ........ 50,847 „ 70 „ tfiro-Cbliflo . . . . ^ ...... 59.849 . 65 „ Forderungen . . . . ......... 155,236 „ 65 „ Verstorbene itn Monat April. ' Am 15. Ursula Rischner. Inwohnerin 85 I. Altersschwäche: am 25. Herr Johann, Gottlieb Strudle. Realitätenbefiper. 70 S. Lungen-schivindsuch»: am 28. Hochiv. Herr Andrea» Xraner, Ehorweister dcr Propstei Haupt-Stadtpfarre. 3« Z. Lungenentzündung. Erinnerungstafel. , . Lizitatione n.*) 10. Mal I. qr. bjz. der Real». Urb. Nr. 18 D Fol. 851 nd ÜWrnOWTß. Wiese und Wifrr dcr min). Johann, Stefan und Anton Napaei, i» ?^iichldorf. Schw. 480 fl 22 Mai. I. Äz. dcr Uralt. Nrb. Rr. 196 ,»6 St. Marxrn drt Anton Wiesle«* in «rotte,dorf, Schw. 2600 fl. Flm. 12 yoch 281 Ouadr.-ttlst. Säniiiilliche ^cilbjethungcnislndcn in dcr dicsg. Amt»lanzlci«on 11 — I i? Uhr Vormittags flau. Wochr»«arlt»-jpr,tfe in Pcttau am 3. Mai 1878 Weiye« prr Hktltr. 8.0t) Korn 6.20 Gerste 4.50 Hafer 3.80 Kukuruh 7.—. ___ ^ • . TT. '"i-i'-i fi ^---------------------- nnd oinzolneWprke kauft »tbt« *u den beatmöglichsten Prtisen > Conrad t Schmidt's Antiquariat Gras, Hosgisse 3. _i ' ' " '_ Cour. Schmidts Leihbibliothek, Graj j ' Hofnasse 3. 304)00 Bände Kitsch, französisch, englisch nnd italicnisch. Stet» da-, >),'eiikstc b»n. —- Kilr ausw«rtigc p. t. Leser besonder» giinstige Bedingungen. — Eatologe stehe» zu Diensten I > | .. * * - l . y . | In «IcmJIanncHr.lSS h:? am Minorittenplatz ist eine Woh- fp; ming-im ersten Stock mit 5 Zim- j.v mern,. Ktyche, Speisekammer und WWaschküche zu rermitlien und am Ui ersten-Juli »u beziehen. ------------------ ^ I «»•s« 7.—. Haibtn 7.10. Erdapfel Z.60. Hirsedrci per Vitcr —.13. Fyolen per Zigr. —.11. Linsen —.28. Erbsen 28—. Weitzengnes —28. Zwetschken —.36. Zwiebel —.15. Mundmebl —.22. Zemmel«. nichl -.18. Polentamehl—.12. Rinbschmalz 1.20. Schweinschiualz 1.20. Speck frisch—.—., Speck geräuchert —.x.?. Säumer «t'tter 85 Eier 7 Stiick 10 kr. Verantwortlicher Neda?L:::r, Jöfef Ein Gasthaus sammt Fleischhauern in der Borstadtgemeinde Rann bei Pettau. aus einem vorzüglichen Posten, mit. im besten Vauzustande benuplichen Wirtschaftsgebäuden. gedeckter Kegelbahn, großen Hos-ranm. dann großen Obst- und Gemüsegarten. Alle» gut erhalten und im besten Betriebe, ist wegen Famiiienvcrhäit-Nisse aus freier Hand zu versaufen. Nähere» beim Eigenthümer daselbst Hau? Nr. 6 in Raun bei Pettau. i . t wr Herr ß. Wotruba, Agent aus Marburg. . Sie werden hiemit ansgesordert. den mir schuldenden betrag elrstens zu bezahlen, wiedrigensail» ich mich genöthigt sehen werde Kräftige Einschaltungen in diesem Blatte in verschiedenen Normen noch oft zu wiederholn.. Jnferatett'Preise: »es Vett > « er ««che»hl»»t": (FHr l'rünumernn «».) ' Eine ganze Seite . . 'fl. 8.— j Eine viertel Seite . st -J.suj halbe .. . . fl. 4.50 \ „ achtel ' ,. .st. l.flo bei einmaliger Einschaltung. Bc! 2—3maiiger Einschaltung 20"/., bei mehrmaliger Ei», fchdtnr, J5*/o Rabatt. In den „Kleinen Anzeigen" werden Inserate von tr. angefangen aufgenommen. Es wird höflichst ersucht. Inserate h« längstens greitag Mittag» in der Administration ausjugeben. Die Administration. Hatdenmehl zu bedelltend herabgesetzten Prci» fn, ist zn bekommen tn der Mehlhandln»»^ des I. aurenöic im Heller fchen Hanse Spitalg.isse Herr A.....1&..... in Pettau. • •' vk Sie werden aufgefordert Ihren Vor- si pflichtungen nachzukommen, wiodri- & genfalls Ihr Name nächste Nummer veröftentlicht >vird. ' '.!! • ! Gr. J. Tiqeiitynm, Druck und Berlag von I. Schön, Pettan ' Beilaste zum „Pettaner Wochenblatt." Nr. 13. Pettau, Sonntag, den 5. Mai 1878. 1. Jahrgang. ' Was der Rcid vermag , . i , ' »te K-lßtj,' irr tftltlftftifi '• i >' W M|i\n von ! l. s. v , , (1.1 Fortsrtzung.) „Wohl möglich; mein lieber Arthur, aber iva» 'nache ich mir an-drrfeit» au» allen jenen Beschichtens" rntgegnete der Banquier« stplzem Zone. „Ein Man» V0» meinem Vermögen steht hocherhaben über solchem beschwätz und e» hat sehr wenig zu bedeute«, ob der Pöbel glaubt. ich habe die Kran eine» Handwerk»gesellen zu tode erschreckt oder nicht/' „Diese Anficht theile ich qicht: Papti." antwortete Arthur. ßSenn man ei« iDJnnn von Deinem vermögen ist. lo darf man vor den Augen d«» Pnblitumt nicht asj» ei» rotier und brutaler Mensch erscheinen. Dem rei-chrn. der sich schlecht gegen did auf ^ die Gefühl« seiner Mutter so wenig Nncksicht nähme. Der Banquier schwieg und ließ seine Gattin ihre Hingen frei ausströmen. Gleichwohl war sie damit noch nicht fertig, al» sie plötzlich schwieg. Ihr Ohr ward von rmem eigenthümlichen, rauschenden, einförmigen Getöse getroffen, welche» allerding» entfernt, aber dennoch hinrei-. chend nahe war. um ihr« Nerven auf höchst peinliche Weise zu bchrühren. „Elae» Henrik!" rief Sie. ,wa» bedeutet diese» Geräusch* (Fortsetzung jolgt.) w s r V. •. ^ v .•-'I c '* •;.V, C •' 1". » < s'>- i, 'i >v '.' 1; .•• ' r&T. • u ii:^j^THD^iA€iin:iuMa. || Icl, hinge hiermit meinen Schuldnern zur .Vt'iiiitiiif;, daß ich litcinc sämmtlichcn Forderungen, ^ welche id> «uitf mcttictit früheren Geschäfte in Pettan, ^ ^abnl>osgasse Nr. 102, noch ju stellen Habe, den ^ i>rr» Dr. Adolf 'AHttiiiotpr Hof nnd Gerichts ^ Advokaten in Mhring, Feldgaffe Rr. 42 bei ft" Wien ,ur Einbringung übergebe» habe. » ^t»e. welche sich kosten ersparen wollen, wer- j|j den im güllichen 55?cs]c ersucht ihre an «»ich noch | schuldenden Beträge binnen längstens 8 Tage an meinen genanten Vertreter einzusenden, wiedrigen^ falls nach Ablans dieser Frist derselk mit aller Strenge oljnc Rücksicht vorgehen wird. Wie», HernalS, Mitterberggasse Nr. 34 am f.. Mai 1878. nW ^'-V . ^ r~ '/—IV S " . '* X ^ *0»""•'/ it:v tr i,j m $3 M K m t . •v y Hugo WogscMdor. " |j s»; ;>v: ?< Dringend« Bitt« ■r» Oin Gefertigte.» erführe» soeben, iIjiws der ircwi'siMic kansina»» 1l«rr Jos. .1 a n. Maerz. '§ CD. XTfiöEnaüiin's A '\r TtFFFERER Cemontfabrik ^ ff*..........> * ■■ w oiFerirt liiornit ihren vorzügli- clien Cement per Meterzentner ^f)j ab Bahn Tüflcr mit 1 fl. 50 kr., ^ (daher ein Fass 200 Kilo In- Vfc halt ab EBaEsn I9OttstU p) (L auf latodaöteBlS 3 sl.80kr. A ^ zu stellen kommt). Vto\ Aufträge übernimmt QII1" & CMÄj^elttlltClla Herr J08. f.O Ornig in Pettau. Achtungsvoll O. Wltlaalm. Danksagung. Knr die vielen llewel.se der Theilnahme während der Krankheit und für die so zahlreiche Begleitung zur letzten Ituhc.staM«« uuseres, nun in Gott ruhenden, uuvergesslichon Vaters beziehungsweise Schwiegervaters und Grossvaters, Herrn '' /" 1 ' Johann Stoudte, i. ^ « sprechen wir der verehrten Lewohuerschaft Pet-taus unser» innigsten, tiefgekühlten Dank aus. Pettau, den 28. April 1878. Die trauernd Hintertliebonon. ! ....... >5VV 1 rx"\ » Ei« Ailfsatz-Xtnften mit Glas Schllbcr ca. siO Zoll laitg, öO Zoll Hoch wird z»» tluifen gefllcht.