fliimmrr 12. Pettau, den 21. Mär? 1897. VIII. Iahrga«z. PtttliucrZcitunK erscheint jeden F>onurag. ' - Prei» sät Pettau mit Zustellung in» Hau»: Vierteljährig st. 1.L0, halbjährig st. L/<0, ganzjährig st 4.H0, mit Postversendung im Inland,: Vierteljährig fl. 1.40, bfllbiilhrio st 2.80, ganzjährig st. 5.60. — Einzelne Nummern 10 fr. Schriftleiter: I»s»f Fel«»er, »llerheilii»«gaffe 14. — «erwaltiiRg uns Verlag: W. vlanle, Buchhandlung, H»»»tplatz Nr. v. ynndschriften werden nicht zurilckgestellt. Ankündigungen billigst berechnet. — Beitrage sind erwünscht und wollen längsten« bi« Freitag jeder Woche eingesandt werden. Gemeinderaths-Sitznng. Für die öff.ntliche ordentlicht- Gemeinde. ratlMtzung am 17. März wurde nachstehende Tageeoidnnng ausgelegt: 1. Verlesung des Protokolle« der letzten Sitzung. 2. Mittheilungen. 3. Bericht der Section III über die Ge-m.i»dr-B»rgerfpital- und ArnienfondSrechnungen pro 1896. 4. Anfnchen VeS M. Brunüic- um Ausstellung «»er Bestätigung betreffend Die Zufahrt über eine der Gemeinde gehörige Parzelle. ft. Anlnchen der Firma F. C. Schwab um Rcsiilution von Mauthgebühren. 6. Ansuchen der kaufmännischen Fortbildung», schule um Subvention. 7. «»suchen des MufealvereineS um Flüssig-mochun» der Subv.'utivn. 8. Berathung über die Straßenherstellung beim VerpflegSniaga^ine. 9 Ansuchen deS Franz Petovar um eine Gasthans-Concrsfiou und das Fleische, gnveibe. 10. Gesuch des Josef Fürst um pachtweise Überlassung teS ViehmarklplatzeS. I I. AllfälligeS. Vertrauliche Sitzung. Anwesend Herr Bürgermeister I. Ornig als Borsitzender, dann die Herren Gemeinderäthe: W. Vlaiite, C. Filaserro, A. Naßner, F. Kaiser, I Kasimir, I. »ollenz. I. Wreßnig. R. Sadnik, I- Ferk, I. Steudte H Strohmayer. Ausführung der Tagesordnung: 1. Das Protokoll der letzten Sitzung wurde verlesen und in seiner Fassung genehmigt. 2. Mittheilungen:») Da»tschreibei> des Stadt» schulralhes für die Spende von 100 K. zur Bekleidung armer Schulkinder. k) TaS Comitö für das Untervffizicrskräi zchen dai.kt für die gewährte Spende von 40 K. — c) ErlasS der k. k. Statih. Graz, vom 2, März 1897 Zl. 2675 verspricht, Sonntagsplauderei. Gottlob, dass die Wahlivochen endlich ein-mal zu (inde sind, den» ausrichtig gejagt, die Geschichte fieng an bcbciiflid) zn werden. Alle Welt btgauu ichon dem Grasen Kasimir ins Handwerk z» pfuschen und innere Politik zu treiben; Männer, Weiber und Kinder spalteten sich in Parteien und warfen mit politischen Schlagworten herum, dass es nur so flimmerte. was raunzt' den» schon wieder, Pepi?" — „üiiüh! d' Mila hat ein Kraps'n und will mir »ix ^b'», hu»h!" — „So gib ihm doch ein Etückerl, dass er still ist." — „Natürlich, der socialdemokratische Fratz verlangt allerlei!, dass «h mit ihm theil'» soll, wen» ich was hab'." — „Also, das Pferd ist ein Sängethier auS der Classe der Einhufer. In welche Classe gehört der Hund? — Nun, wer weiß eü?" — „Ich H"r LehrerI" — „Run alio?" — „Der Hund peEjört in die allgemeine Classe, weil er nur 2 fl. Steuer zahlt." — daS Subve»tionS.,esnch der Stadtgemeinde für den Uferjchutzba» ^ur geeigneten Äedachinahnie der diesjährigen Draubaucominission zuzuiertige». Die Mittheilungen werden zur Kenntnis ge-nommen. 3. Ref. Kollenz (Finauz-Sikt.) trägt den RechiiungsabschlnsS für das Jahr 1896 vor und eonstatirt, dass die sämmtliche» Bücher geprüft und die Cassabestände revidirt worden seien. Die Prii-sniig ergab eine correkle Buchführung, die Belege zu de» einzelnen Posten waren vorhanden; die Cassab« stände stimmten nach der Zahl und Galtung der Wertpapiere wie in d^r Oejammtsumme nud wurde ein Anstand nirgends gefunden. Die Sekt ersucht, den Bericht zur Kenntnis zu nehmen ,.nd stellt den Antrag, dein mit der Buch' und Cassa-führung betraute» Sladtamtsiekretär Herrn Schalo» in Anerkennung seiner tadellosen Amtsführung eine Remuneration von 100 fl zu gewähre» Der Vorsitzende macht zu dem Berichte auf merksam. dass die ArbeitSauSlagen für die Ufer-schutzbauten anS den lausenden Cinuahmen be» stritten wurden. (Beifall) Geineinderath Selllnschcgg fragt an. waS in-bezug der verschiedenen Zinieurücki'tände, wegen deien Einbringung verfü.,t ivorden sei? Der Vorsitzende gilit Ausschluss. Geineinderath F'lainio beantragt die Einbriiigung eventuell die Riludiguug der be« zügliche» Capitale und Einbringung von Capital uno Zinsen im Klagswege. Bei Abstimmung wurde» die Antrage der Fma»z>Sektio» und des Gemeinde rathes Filaserro angenoiuuien. 4. Referent Gemeinderath Filaserro: Sekt. I bcaiitragt, die Benützung pachirechtlich gegen einen jährliche» Pacht von 1 fl. z» gestatten. Ange-»omme». 5. Referent Gemeiuderath Filaferro: Sekt I beantragt: F. C. Schwab, dessen an den Herrn Bicebürgermeistcr »kaiscr gerichtete Schreiben von demselben dem Gemeinderäthe zur Entscheid dung vorgelegt worden sei, ist dahin zn bescheiden, dass, nachdem er über jeden einzelnen von ihm bezahlten Betrag an Mautgebühren, insoweit die-selben nach der Entscheidung deS bezüglichen Rechts- „ — jetzt ist mir dir G'ichicht schon bald zu dünnn, Franz!! A»> SaniStag hab' ich Ausgang g'lwbt, da bist nicht z'haben, wohl weg» der Wahl! Gestern hab ich bis halb zehn in der Alle-g'wart', da iVtirst £ni der Versammlung. Heut' schiveselft schon wieder von einer Wal,lbeiprechung. WaS glaubst denn eigentlich?" — „Aber Schatz, wir müssen uns doch über unseren Ca»didate» einigen? Sei doch g'scheit Fest!" — „So? und das dauert schou die ganze Woch»? Du Frauzl, deu Pflanz mit Deine Caudidate» nnb Cantaten kenn' ich und Deine Versammlungen mit der dicken Kellnerin kenn ich auch! Mummst heut' wieder nicht, so hall' ich mit der dicken Wabu niorg'n eine Waiilbesprechuug unter vier Auge» und zer-kratz ihr die blade Larvu, dass 's ihr die ganze fünfte Curie Nicht mehr z'sammflicke» kann! Bei mir gibt's keine Theilung Frauzl! Entweder Du oder — linier Zimmerherr! — „Miiß die Haiti», Fräul'n Flora, mit waS kaun ich diene» ?" — „.Habe» Sie fertige rothe Nelken?" — „Gewiß Fräulein Flora I wohl für slreiteS als nngebührlich eingehobeu anzusehen seien, eine Bollette erhalten habe, es nunmehr seine Sache sei. die ungebührlich bezahlte Summe dein Stadt-amte nach,»nxisei>. welch<« nach Prüfung der Ge-janiintjumnie die Restitution unverzüglich leisten wird. Her Sekt-Aitrag wird angenommen. 6 Ref. Äemeinderath Kasimir: Sekt. III. be-antragt eine Subvention vo» 100 fl. Angenommen. 7 Referent Gemeiuderath Kollenz: S>kt III beantragt die Flüssigmachung der gewährten Subvention. Angenommen. 8. Ref. Gemeinderath Kasimir: Sekt. IV. beantragt, dem Militär-Ärar die Mittheilung zu mach.n, dass die Stadtgemeinde sich verpflichtet, die bezügliche Straße so herzustellen, das» die neu zu erbauende Maiier geschlitzt ist. Die Skizze sei anfertige» zn lassen und einzuschicken. Angenommen. 9 Dem Ansuchen des Fran; Petovar ivird bezüglich der GasthauSconcessiou Folge gegeben. DaS Ansuchen bezüglich des FleijctiergtiverbeS ivird »ach. den bestehende» gewerbegejetzlichen Vorschriften erledigt werden, doch wird die dernialige Belriedsstatte nur bis auf weiteres bewilligt. 10. Referent Geineinderath Blanke. Die S.'ctio» beantragt, es sei der Gesnchsteller dahin zu verständige».»» Vereine mit den anderen Fohlen-. besitzen! unter Angabe der Zahl der Fohle» und Mutterpferde nochmals einzuschreite». Der SectionS-, a»tra>, w>rd angenommen. 11. D-e Section I, Referent Geuieii'deralh' Filaserro, schlägt eine Erledigung der Zuschrift des Stadtschulratl»e« betreffend die Streichung der Post VII des Prüliminares pro 1897 vor. welche Erledigung augenoinink» ivird. Äemeinderath Max Ott zeigt «christlich an, dass er die Stelle al« Leiter des slädt. Leiche»-beftaltttiigsu'iternrhmcn» niederlege. Die Sictio» l bt'aiilraat. Herrn Gcmeinderath Sell»ijche.,g mit diesem Amte zu betrauen. Gemeiuderath Sellin-schegg erklärt, dass er die Stelle uur dann an- einen hübschen Socialdemokrateit?" — „Nein, für einen Lampenschirm " — — „S-senvas Alte! Hi—hirz. hab'n man! hi— i—r,(t g-'ht d' Uh—»hu—ur recht." —. „Wohl, halber znw is. Menich! I bin nur neu«, gierig, wia lang dös no so dauert! Heuut is' der dritte Tag." — „Dös varst—stehst nit Li—iserl. Dö« is' mein Sia—aatobürgerpflicht! Dös is' — „So, dös war dein Slaatsbürgerpflicht, dass d' alle Tag mit an Murdsaffu ham kummst? Nau wart. Dir wer ich hirzt a Vorlesung halt'n über döS weeche BetrnnkenheitSg'setz! dös wer i Dir hirzt varlautbar'n T» Oberbius! E.stenS —" — ..AiiShalt» Altel Vo» l>e»nt an muaS bei uns parlauieiitariicher zngehn! Verstanden? Ich entziag Ihnen dö« Wort. Fra» Elisabeth Hiuterhuaber I DöS Wort hat hirzt Ihr geehrter Herr Vorredner und dös bin ich! „Verstanden? — AlSdann, — wo bin ich denn blieben I Ja so. I hab g'jagt: Hirzt habn man und ich be» autrag a Varatraueussotum für'» Herr» Vor- uehme. wenn mindeste»« noch zwei Herreu hiezu gnvätilt werde». Die BesotgUiig der Geschäfte, Gin Muse ic. kann einer allein bewältige», aber es haudle - sich biirntn, dass mehrere für das 04«» listen verantwortlich seien. Wenn man noch die Herr,« Gemeinderäthe Kollenz und Robmann uähle, so dass eine Alt VerwaltuiigSconiitS be-stel,e, »etvne er an. ES werden svhi» einstimmig noch die Herren Gemeinderäthe Wollen,z und Roßmann gewählt, welche die Oberleitung der An'ialt zu besorgen l>aben. Der Siorsitzende macht Mittheilung, dass »vieder einmal die Frage des FleischverkaiifeS durch fjemde Handler akut gt-worden sei und geregelt Barden müsse. Die Klagen lehnen sich hauptsächlich gegen das Hausieren mit Fleisch aus. welches oft au den ekelhafi eilen Orten deponirt werde. ehe es an d>e Runden gelange. Die Händler ivenden ei», dass sie anf Bestellung liefern. wus uft unwahr fei und niemals cvntrolirt werden könne. Er schlage datier vor. das Hausieren mit Fleisch, wuz» auch daS aus Bestellung Liesern zu rechnen wäre, da hier eine Cvntrole nicht geübt werden sann, streu.,steuS abzustellen »ud das Stadtamt M!t der Dnrchsiihriing dieser Maßregel zu be-austragen Um alier dem eonsumierendeu Pi>bliknm in weitester Weise entgegeuziikommeu, sollte eS jedem Fleifchhändler gestattet sein, täglich am Epeckmarlte sei» Fleiich offen aui Tiichen seilzu-biete». Hier könne daS Fleiich jederzeit leicht beschaut werde» und das Publikum habe neben einer gesunde« Coneurrenz auch d>e Gewähr, nur geulud'S Fleisch zu kanseu. Der Vorschlag wird «'genommen und der Herr Bürgermeister mit den Dlirchiührung«verfttg»ngeu betraut. Der Vorsitzende theilt ferner mit. da» Herr Ballon das Haus auf der AdelSberger Realität b» sehen habe und dass er eine» Mietlianbot machte, da Haus und Zubau als Wohiiung für de» R b-maun und z» Zwecken der landschaitl. Rebanlagen vom Lande gemiethet werden dürste. Der Vor. fitzende frag», ob ihm der Gemeiuderath diesbezüglich freie .Hand für die Unterhandlungen lasse? Der Gemeil deratb nimmt die M'tlheiluna zur Kennt-ni« und überläßt e» .Herrn Bürgermeister. die even« tuellen weitere» Vcrhaiidluugeu z« pflegen. Der Vorsitzende fragt a», welche Art von Gitter auf der neuhergerichteten Eecarpenianer zur Ensriedung des Kircheiiplatzes i» Verwendung ge-langen solle und macht diesbezüglich Vorschläge. E» wird beschlossen, ein festes Eisengitter aufzu-fiellen, b>S zur Fertigstellung deSielbeu aber den Pl itz gegen die Mauer zu mit einer provisorischen Cnfrikduiig. aus starken Draht- und HolMule» bestehend, zu verwahren. Sohiii Schluß der öffentlichen Sitziing. Der „Staufell"-Abend. Der hiesige Musealverein hat den bekannten Recitator Berthold Stauseu sür eine» Vortragt fitzende»! Alsdann stimmen mir ab: ich bin für —" — „Für dö Katz bist, Dn Tropf! Umein-«mdersechll» thust den ganz'n Tag und dö Kundn schlinps», dass nix kriegn ! Is döS a Ä'>chäft«»ia:in Pag ich? Der Herr Niedermaier hat schon zwa-mal herg'ichickt um d' Schuch. Aber wart mvrgn Äreu Dich!" — „Hirzt weiß ich »it. hab ich dös irt. oder hast Du'«? Ich hab'S ja glei g'sagt, das» dö Weiber deu parlamentarischen Anstand«» oN vergessen, wo wir uns versammelt habn. um über die Hebung des kleinen ÄewerbSmanneS und den BetäliigungSnachweiS zü debardirn! Ich ent> ziv>, Dir daS Wort!" — „WaS? mir willst waS entzia.,». Du Hascher? WaS willst mir denn noch entziagn? WaS hab ich denn eigentlich von Dir, Du Pechhengst, Tu blendiger? Was willst mir derm »och mehr entziag'n? Etwa» Deine werte Kundichaft oder gar Deine Lüde? Geh bad» und lass Dich massirn, Du alter Schippl. Du schlei-ßi,,er! Der will mir was e»tzia.,n, a so a Gsrett-bnlder! Wann > uit zum Gfchäit schaun that und dass ein ordentlicher G'hilf im HanS war, aus den ich mich verlast» kann, warst eh schon längst im Techeichau«! WaS willst mir denn entziagn? abend gewonnen, der am 15. d. M. im Casino-saale stattfand. Der Ruf. der Herrn Itaufe» voraugienq. rechtfertigte wohl auch den guten Be-such. Indessen ivaltete. wie eS schien, ei» eigen > thnmlicher Unstern über dem Ganze». Zuerst wurde daS Programm des Abende« ziemlich verspätet be-saunt und dann erlitt es iubezug auf den musikalischen Theil eine völlige Änderung so dass es im letzte» Momente, so machte nämlich Herr ©taufen dem Publikum zu Beginn seiner Vorlesung bekannt, vollständig geändert werden mußte. DaS ist stetS sehr mißlich und selbst aus-gezeichnete Künstler, wie der berühmte Vortrug»» komiker A. Strakoich oder unser allverehrter LandSmaiin Rosegger, würden sich vielleicht be-denke», ein solche« Experiment zu wagen. Ander-feit« läßt die Akustik de« Saales. wenigsten« für Vorlesungen, alles zu wünsche» übrig. W>r er-innern uns an die letzte Vorlesung Roiegger« im Etadttheater. Der gefeierte Dichter war sihtlich indiSponirt i»folge einer vorher überstandenen Krankheit, trotzdem er aber gezwungen war. sich zu schone» und seine Stimme nicht entfalten konnte und seine» Ton zum Tone eiueS Erzählers im engen Kreise mäß-gen mußte, war jedes seiner Worte, jede Nuance im Tonfälle, iogar die ab-sichtlich verhaltenen, oft zum Flüstertone herab-gestimmte» Bemerkung» der sprechende» Prrsouen selbst aus de» entferntesten Plätzen so deutlich vernehmbar, wie in den ersten Sitzreihen. Dass ma» darauf vergessen hatte und daher vo» der Wahl des StadttheaterS Umgang nahm, mag seine besondere» Gründe haben, die uns nicht be-kannt sind. Im Casinoiaale verstand ma» in deu letzten Sitzreihe» den Vorlesenden nicht mehr und damit war auch der Erfolg in Frage gestellt. Wir haben Herrn Staufen an jenem Abende zum ersten Male gehört, haben also kein Urtheil darüber, ob er über kräftigere Stimmittel ver» fügt, als die. mit welchen er „Enoch Orden" la« In Wirklichkeit verstände» von den rückwärtigen Zuhörer» »ur jene, wa« eigentlich gelesen wurde, welche da« tiesergreisende Poöm bereits kauulen, denn diese erriethe» beiläufi«, w >s gelesen wurde. Die Folge war ein steigendes Mißbehagen in den letzte» Zuhörerreiheii. so dass viele die Fortsetzung nicht mehr abwarteten. Wochenschau. Die Wahl der Städte und Märkte am 80. Klär). Im Wahlbezirke wurde» abgegeben in Pettau: 156 Stimmen sür Dr. Wolffhardt, 1V sür Dr Roziua, 1 Stimmzettel leer, in Frie-dau 50 Stimmen für Dr. Wolffhardt. 33 für Dr. Rouna, in Luttenberg 44 Stimme» für Dr. Wolffhardt, 50 für Dr. Rozina. in Polstrau 93 für Dr. Rozina. Laut Telegramm von Mar» bürg wurde Dr. Eduard Wolffhardt mit 1V18 Dö« Wort? Rau döS wär uo schöner! Wer sollt den» nachher waS reden mit dö Kundschaften? Etwa» Du? Du sitzt ja den ganzen Tag im Wirtshaus bei Deinen «petzerln und laßt Dich von derer Fräuln Mizi für einen Rarrn haltn, Du alter Esel l Schämst Dich den» uit, dass mir d' Leut allerweil zutrag'n. dass 'd in dö Kellnerin vernarrt bist? Wann ich'S uit besser müßt, wie viel als 'S g'schlagn bat. war ich schon längst amal über dö „liabi Mizi' hergrast und hätt mir ihre griechische Frisur amal näher ang'schaut! Aber so thu ich'S höchsten« bedauern über den Fang, deu'S mit Dir g'macht hat! AuSziagst Dich und niederlegst Dich. Du »othleidender G'werbS-mann, sonst red'n ma heunt noch über Dein Be-sähigung«nachwei«!" — „Herr Vorsitzender, ich beantrag Schluß der Debatte!" — „So? Du beantragst'!!? Da« ich uit ltch! Ich red so lang, al« mich g'srent, versteh,.. Und wer nix z'redn hat, dös bist Du! Aber ivart nur, morgn wer ich amal wieder dö schärfere Tonart anschlagn! Natürlich. wann man so sanftmüthig is und so an EngelSgednld hat, wiar ich. nachher is ja ka Wunder, dass der Herr Gemahl allerweil recht Stimmen von 1305 abgegebenen giltigrn Stimmen gewählt. pettau, am 17. Mär, 1897. Bei der he», tige» Wahl de« Abgeordneten für die Landgemeinde» in Pettan wurden 207 Stimmen abgegeben, da. vo» 196 für Dr. Leopold Gregorec. In alle» drei Wahlorten erschienen 343 Wadlmänner. von diese» erhielt Dr. Leopold Gregorec in Pettau l 96Stimme», in Luttenberg 62 Stimmen, in Rohitsch 71 Stimmen 0'iltftim»uig.) Sonach erscheint Dr. Gregorec mit 331 Stimmen gewählt, 12 Stimmen waren zer-splittert. Pettaner Wochenbericht. (Die Decorirroug de« Herrn k. k. ßrjirlts-lchulinspcktors Johann Nanner.) Wie wir bereu» kurz gemeldet wnrde der Herr k. k. BezirkSschul-inspcktor Joh. Ran »er von Sr. Majestät dem Kaiser für sein langjähriges, vorzügliches W rfen mit dem goldene» Verdienstkreuze mit der Krone ausgezeichnet. Mit der feierlichen Überreichung der Auszeichnung wurde Herr k. k. Bezirkshauptina»» Dr. Älsous Ritter von Scherer betraut und fand die Übergabe der Dekoration, da Herr I». spektor R.niiier gebeten hatte, in Anbetracht der Kosten, die vielen der ohnehin spärlich besoldete» Lehrern auS der Theilnahme an einer größere» Festlichkeit erwachsen würde» und mit Rücksicht aus seine eigene stark angegriffene Gejuudheit. vo» einer Feier im größereu Style, wie sie geplant war, ab-z»selxn, am l4. März d. I im engste:, Kreise der Beamtenschaft der k. k. Be^irtShaupimrniifchait Pettau und i» Anwesenheit des Herrn Bürger-meister« I. Ornig statt. Der Herr Bezirkchaupt-maun würdigte in einer herzlich.'» Auiprache die Verdienste des SchulinspectoiS Runter um das Volksschulwesen in dem politischen Bezirke Pettüu uud wies daraus hin, das« im Jahre 1876 der Gefeierte, als er die JnfpectionSgeschäste übernahm, das Schulwesen de» JnspectivnSbezirkeS in einem kläglichen Zustande fand. Der rastlosen Bemühung deS Schnliuipectors fei eS gelungen, die bei feinem Amtsantritte vorgefundene» 93 Schu'.classen nahe-zu auf da» Doppelte zu bringen, feine Einwirkung auf die Bevölkerung habe es zuwege gebracht, dass die bis dahin im Bezirke bestandenen baufälligen, keuschenartigen Schulgebäude beseitigt und an deren Stelle Schulen gebaut worden seien, welche durch-wegS mustergiltuie Schulräum, ausweise». Durch seinen durchaus lauteren, Humaue» Charakter, durch seine umfassende Bildung u. praktische Erfahrung aus dem G-biete deS VvlksfchulwefeuS. durch seine strenge Pflichterfüllung und ivegen feine« taktvoll-n, un-parteiischen Verhaltens habe sich Ranner die Liebe und Achtung nicht nur der Lehrerfchast, sondern auch der ganzen Bevölkerung erworben und et seien demselben wiederholt von den vorgesetzten Ober-behvrden hohe Anerkennungen zutheil geworden. In-dem der Herr Bezirkshauptmann dem Gefeierten daS goldene Verdienstkreuz mit der Krone an die hab'n will und befehle» möcht! Aber von heunt an i« aus mit meiner ewigen Nachgiebigkeit und Geduld! Und wann nit 's Petroleum in der Lamp'n ansgchn that, nachher thät ich Dir heuiit noch a Vorlegung halte« über Deine Staatsbürger-und über dö andere verfluchte Pflicht und Schul-bigfett Du Pfründner übereinand!" — — „Ich — ich — bitt »ms Wort, Herr Prä—ä—si. Herr — Vor—sitzender zu einer — fachlichen Berichtigung ' — „Still bist, sag ich! Oder ich halt Dir noch in der Finster a Kandidateured. dass d' spitzt! Du Hascher au« der allerletzten Curie!" — Ja. diese Wahlwochen habe» un« politisch ausgereist, wie Mostbirn am Stroh; und viel weiter werden wir'S sammt der allgemeinen, directen uud iudirecten Wählerclasse auch nicht bringe» in politicis, al« von den Federn de» Fortschritte« auf das Stroh der Reaktiv», welches, wie der AuSgaug der Wahlen in der V. Curie zeigt, vo» den freisinnige» Candidaten viel weniger rationell gedroschen worden ist, als von deren Gegencandidate». die freilich bester wußte», wo e4 ihre Wähler gewöhnlich aufgespeichert habe«. F- Plus, licslktk, sprach brrirtbf den Wunsch anS, eS riioqc drf)öd)sten juilb und ©iiiibr im besten Wohlirin Diele Jahre ju erfreuen. Herr Cchulii'speetor Ranner dankte »i lieivegte» Worten dem Herrn Bezirksbauviniaiine für die ihn ehrende?liirTfrnittiiig feiner bisherigen ühriiigfeit. für bafc ilim jederzeit entgegengebrachte 2Üi'liIn>v»n«,ii und knüpfte daran bis Bitte, feinen miietth inigften Dank für die ihm geworbene AuS-zeichnung o» bie Stufen des Allerhöchst n Thrones gelange» lassen zn wolle», fluch ber Herr Bürger-ineilier Jos'f Ornig teierfe alS Vorsitzender deS Sladtichulrathes den Herrn Schiiliujpettor als einen ausgezeichnete» Schulmann und würdigen Bürger der Stadt Petta». Schließlich brachten auch die übrigen Beamten der k t. Bezirk«hanpt» maunichaft Pettau betn Decorierten iltrc Glückwünsche bar. womit bis schöne Feier ihren «dichluß fanb. (Dom Jflaelitnbullr.) Das Vvlkefe't Comitö hat »lach der nn^ vorliegenden Schlubrechuung bei einer Einnahme vo» 289 fl. 97 fr. und einer Ausgabe von 189 fl. K.'t k>. einen Reinertrag vo» XX) fl. 4-4 fr. erzielt, ein Ergebnis, das gc wl» ein günstige» genannt werde» muß. ES ist das sicher der Rührigkeit deS BalleomitK» zn danken, welch,» weder Zeit iuxIi Mühe sparte, tun den Maskenball am l> tzte» Faichmgnwntag ,;n eiiiein ebenfv hübschen ais fröhliche» Fest? zu gestalte». Es ist dieser Erfolg ebenso schön, als er den Herren nmfonielir zn gönnen ist, da sie über einen Fvnd nicht vertilgte», sondern bei der erste» Sitzung gleich erklärte», jedes Risiko und fi mit auch ei» nU'ülliiie« Testet zu tiogrii. Das mag de» Fernesteh »den kaum s.br ri«firt erscheinen, die Ein,,e-weihten wisse» wohl, das? eS anders tvnr n»b sie haben alle Ut jache, sich deS schönen Erfolges zu freue» Die Leitung des Vt'IkSseft-Cc'init^S erincht uns, alle» Jenen, welche tu in reichlich beitrugen, in« besondere bett coftüntir« teil Xanten und .Herren, bie ei verstand.», das ganze Fest zu einem so fnrt-fnrrchm Bilde zu gestalten, unb die inbezug ans ihre Costümirnng ebensoviel Ge'ichmack entwickelte», >»l^ anderseilS auch die eleganten Coftüme sehr bedeutende Auslage» erfordert haben »lochte», de» beste» Dank dafür zn sage». DaS ConiitS bittet al'er auch in erster Lmie be» sehr,,kehrten „deutschen Turnverein" als Rorpetschaft unb jeden ber mitwirkenden Herren des Vereines, einstweilen be» wärmsten Dank auf bir'ettt Wege entgegenzunelime». den» toahrhastig nicht genug l|od) ist die Bereitwilligkeit deß VereiiieS anziiichlage», eine folcl)«' Älanziittnirner zn schaffe», wie eine solche kaum anf einem anderen Masken-f'tie in solch reicher Ausstatiung und so prächtiger Ttirchführmig je aefehe» wurde. Dein Arrangeur dieser fttlönitr» Prvgrantininiminer deS Festes Herrn Alex, jtolleiiz ebrnio. wie den anderen mitwirkenden Hei re» fei herzlichst gedankt. Nicht geringer Dank „tbührt auch de> köstliche» Hansel« sä ugergr tippe für ihre Bemühung, die dem üuintte eine seht hübsche, nnverhosste Mehreinnahme versäjoffte und eS in die Lage versetzte, eben eine» so schonen Reinertrag zu erzielen. Das VolkS'est. Emn.tö dankt aber auch bin Herrfit des eigent^ liehen ^(illcoinit6S, inSb>joudere Herrn f. f. Haupt-ntaiin Rudolf Sydor, als be» nitermtldliche» Leiter d.s ganze» ebenjo prächtig gelungenen, al» elegant arrangitle» Festes. Es sagt seinen Dank Herrn k. k. Steuer Öberinspektot P. Murittkovich sür die V'ereitwilligkeit, mit welcher er sich an den Ar-bette» wthciligtc, be» beide» Herren beS Finanz-ßoiiiitc«, f. f. Hanptsteuer Eiiinehiner F. Schmidt »iid Juwelier Josef <Äsp altI für die Mühe bet der Abwickelung der Eassegeschäste. Endlich dankt es auch Herrn k. k. Pvstdeainten Ludwig Klerr sür das Arrangement und die Durchfülirun» der h'iteren Programmnunnner während der??iaststnnde und Herrn Gärtner TopItschnig sür die unent-ältlich ausgeführte Blumeudekur.ition des Saales. Jident das (S'jinitö alle, bie zum Gelingen des Ganzen so wesentlich beitrugen, bittet, feine» Daiik riufiweilen auf diesem Wge entgegen zu nehmen, wild es nicht ermangeln, nach ber wegen Über» büidung einer Anzahl von Mitgliedern mit Berns«-geschäste» verschobenen Schlnbsitznng, den Dank auch ans anderem Wege abzustatten. — Jnbeitt wir dieser Dnnfaufjerimg des Volksfest ComitSS gerne Rannt geben, können wir nicht umhin, auch dem ßomitö unsere Anirkennn'ig für feine Leistung anSziidrücke». die ja vom besuchenden Publikum schon wahrend deS Festes selbst mit lebhafter Be> fri.diguug atifgcnoiiinten worden sind und unge» theilten Beifall fanden. <06cfnn5rn^ wurde ein GelbtS'che» am Donnerstag in ber Postgaffe mit dem Inhalte von 10 fl. 9<) kr., welche» beim Stadtmitte gegen Ersolgttug des gesetzlichen Fud-rlohne» vvm Ver-lusnrager abgeholt wirdcti kaun. (Die iloßfahrt währrttd drrpionoier Urbnngkns welche vom 1 April bi» Mute September jeben Tag, mit AuKnalmie ber Samstage, da»» der So»»» und Feiertage, »ber« und unterhalb ber Jochbrücke bei Pettau, täglich von 2 bis 6 Uhr Nach-mittag durchgeführt weiden, hat nach einer Kund machung des StadtamteS vom 18 d. M während der ÜbuiigSftui'ben eingestellt zu w-rbeu. Zur Avi-siritng der Schistleute ivird während der Uebn»^-flundeu 2000 Schritte i'berhall' des Übungsplatzes iu der Höhe von Sforba am rechten Ufer eine rothe Flagge ausgestellt und um die Sch'ffleutr rechtzeitig auch bei trübem Wetter avisireit zu können, eine Ankerwache pvstirt werde». Die Tlial-fahrt b.trf erst dann fortgesetzt werben, wen» bie rothe Flagge eingezogen wirb. Vermischte Nachrichten. <^Ür Eilli.j DaS jtronstädter Tagblatt schreibt in einem längeren Aufsätze u. a. ..Ein prächtige» Buch!" Mit bieiem Ausrufe höchster Befriedigung wird jeder Leser und jede Leserin, iu welchen Sinn für Geist und Kunst mit deutschen Selbstbewußtsein gepaart sind, ein W rk au» der Hai'b Ie,ie", welche» unter dem Titel .Den Deutsche» Österreichs" int Verlage deS Buch-Händlers I. H> Lehman« iu München erschienen ist. Dieses Kunstwerk kaun aufs wärmst, alle», welche, sei eS zu eigenem Gebrauche, sei eS als Geschenk für andere gelegentlich auch ein Pracht-werk sich anschaffen, empfohlen werden. ES ist vollkommen preis würdig und selbst abgesehen von dem hehren Zwecke, dem eS gewidmet ist, hat es einen bleibenden Wert als eine reichlich sprudelnde Quelle edlen Genusse». (vas allgemeine obligate prnlionsrrchl der jjrivalbesimteu.) Lamstag/ben 20. Februar hielt die Anregen» und unermüdliche Verfechterin ber vorstehend genannten socialen Reform, die Privat' beamten-Gruppe de» Ersten allgemeinen Beamten-Vereines, ihre Jahresversammlung ab Der Obmann der Gruppe, Buchhalter Ant. Blechschmidt, theilte in feinem Berichte deu zahlreich anwesenden Mit-gliedern zu ihrer vollsten Befriedigung mit. das« beide Aufgaben, bie sich bie Gruppe gestellt, die Einführung de» allgemeine» obligaten Pensions-rechte» sowohl al» auch die Organisation der Privat» beamtet) im verflossene» Jahre höchst erfreuliche Fortschritte gemacht haben. In der PensioitSrechtS-fragc stehen der Ministerpräsident ««ras Badeiti unb die gesaminte Regier »»a den Bestrebungen der Pnvatbeaittten um Sicherung und Hebung ihre» Standes lehr wohlwollend gegenüber. Der Ministerpräsident hat im Abgeordiutenhanse bie ernstliche Absicht ber Regierung, diese Frage zn löten, ausgesprochen und mit de» im Jnni angeord-neteu, nun auch schon beendeten statistisel>en Et hebn»-ge» dteLösungaüch thatsächlich i»Angriff genommen. In sehr günstiger Weise sei in der Interpellation deS Abgeordnete» I. Dobernig vom 16. Jänner I. I die Durchführung d>s Gesetzes mit dem Jubiläum Sr. Majestät de» Uatfers verkuiivst worden. Auch »ach Ungarn habe der Gedanke bereit» seinen Weg gesunde» mit» hoffentlich werde die« auch bald nach Deutschland tun der Fall sei». D'e gemeinsame Betreibung der Standesinteresseu haben im Berichtsjahre 17 Privaibeaniten Vereine in allen Provinzen des Staate» barunter 7 über Anregung der Gruppe neu entstandene, beschlossen. Mit den beiden großen Verbänben in Prag und Lemberg unterhält die Gruppe die srenndschast» lichsleu Beziehungen. Durch Erheben von be» Sitzen und unter Beisallsätißerungen bekundete die Versammlung zum Schlüsse ihren Dank gegen die k. f. Regierung, die Mutteranstalt ideit Ersten allgem. ißcointen Verein) und gegen die Presse aller Parteien und Zungen. Rudersportlichcs. Bei der Vorbesprechung am 16. d. M. sür die gründende Vollversammlung de» I. steierischen Ruderklub» „Drauhoif i-i Pettau wurde die Grün-dung desselben im Principe einstimmig beichlnsien und die Herren WopalenSky. Fels »er, Grovauer. Klerr und Kolleuz zur Diirchsühniug der luezu erforderlichen Arbeiten gewählt. Weiter» wurde zur Aufbringung beS erforderlichen FondeS be. fchlofsrit. einen Satntnelbogen avfzulegen. worin die für den Wassersport Juteresie habenden Herren ihre» Beitritt erkläre» könne» und ist für jene Herren, welche als ausübende Mitglieder dem Club beitreten wollen, ein Minimal-Betrag von 5, fl. und für jene Herren, weiche als nntcrstützenbe Mitglieder beitreten wollen, der Minimalbetrag vo» 2 fl. festgefetzt. Den Betrag, welche» die als ausübende Mitglieder betretende» Herren zeichnen, wird gleichzeitig al» spätere Auf»ahinS >ebühr und jener Betrag, welchen die al» unterstützende Mitglieder betretenden Herren zeichnen, al» Jahresbeitrag für das elfte Vereinsjahr tu Rechnung gestellt. Beitrittserklärungen übernimmt Herr Alexander Kollenz und ertheilt dieser über alle diesbezügliche» Frage» Aufklärung.Für Pettau wird e» griuin eine Errungenschaft fein, in dein Verbände der ntderiportlichen Welt einen Platz einzunehmen und wäre ein allgemeine» Interesse für diese Sache höchst ivünschenS-wert. SchristtHnm. (Pr«t«lscheS Lehrbuch der iftienische« Sprache ffir den 3elbfiuuterricht.) Bon Vaun n,e storuasari, Edle« von löetCi', Speactipiosessor Sechste, verbesserte und vermehrte Auflage. Bogen. Lctao. Gebunden I fl X» ?r, Erneut können ivir diese» Lehrbuch der itatiniüchen Sprache au» bester Überzeugung würmsten» empfehlen. - La» niehr oder minder begründende Vorurtheit, welche» gegen kürzere Svrachlchreu zum Setlistunierrichie herrschte, Hot A Hart-leben'»' „BU'lwtlje? der Zprachenkunde". von der bereit» über sünsäg M»de in schöner Vlusstatiung zu wohlfeilem Preise vorliegen, glücklich beseitigt. Einer der voezilglichsten Bestandtheile dieser «ammlung ist die italienische i^ramina-tik von L. Fornasari. Tas nunmehr schon in sechster, sorg» sättig revidirter ?luflage vorliegende Werk des berühmten Speachprofessor» eiitl^lt, irost der gebotenen Nürze. die theoretischen Grundlagen der italienischen Sprachlehre in einem Maße, das» e» dem Lernende» auch beim Selbst» unterrichte möglich ist. sich die Sprache io anzueignen. Ins» er perseet italienisch verstehen und sprechen kann Tie Äe-thode, nach welcher der B^rsnsser seinen Lehriiang aufge-baut, ist eine glücklich gewählte, die dem gestellten Zwecke vollaus entspricht. Zache de« Lernenden ist e». nach An-eignung der Regeln sich in den Geist der italienischen spräche einzuleben und durch fortgeseyte» Üben in Lonveisation und Übersegnng sich von der Theorie in die Praxis einzu-sühren Die« vermag Jeder an der Hand de» vorliegenden Werke» und wollen wir daher demselben beste Emosehlnng auf den Weg geben; jedenfalls wird dasselbe auch in seine» sechsten Auflage nur zu einem sür den Lernenden bleibenden und nutzbringenden Erfolge beitiagen können. Bei Beginn de? !srühiahrs machen wie Gariensrenn de. besonders auch Obstfreunde aufmerkfam auf die vortreffliche, illustrirte Wochenschrift „Der praktische Rath-geltet im Obst und Gartenba u " Da» Abon-nement kostet vietteljährlich nur eine Maik. — Man lernt dieselbe am besten durch eine Probeuummer kennen, die von der Berlagsbuchhaudlnng Trowitsch Sl rohn in Frankfurt a D auf Wunsch gern umsonst zugeschickt wird. Es wird ein erfahrener Köhlereimeister zum sofortigen Eintritt« gesucht, (.idialt«-Ansprüche, nel>*t Zeugnissen, sowie Angabe elpr bisherigen Ver- wendung sind unter Chiffre „Z. 1363" au die Annoncen-Expedition RUDOLF MOSSE, Wien, zu richlen. As v-rthnlhafitSter^assttZvxatz smpfof|!rc:| dc^tc ^MlkHaffc e von «9es?orrsicl^ lloebprima Anbau-Hafer und hochpriina Sommer-Saat-Gerste Brut-Eier offerirt Johann Strascliiil, Productengeschäst RANN bei Pettau. ton r'jtril Bratlraa-HiJMijr. l'sT Stück Id fr., oua HallMorii, Idjmon, mit «icvr. n>rit«r Haudr. err SlM 25 Ir , ovn Hou-Mm irr 3tlM *A It., »u* rrtn alalriicha» Hithiurti p« 3tiiit in It.. doh Sllbar-Padea.ern prt 3lM 3» It., mm LinglMni »fr Stlltf SU lt., Mit Tryttmhaar. crr Stikf 30 tr . *ln Slibir-Wyandottm prt SlOck »1 tr., vom Italienern fr Stflif M (r ami Zwarghülmern ort Stück »I> fr . oo i CacM.china vtr 3ifl-f 15 tr., 0011 8li»en»Urgar llacklMilaaii »tr SiuJ »i tt. nun Oorllnge (et £iiM *5 Ir. VON Yokaliame |ir Stück d» fr . 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Nachmittag 6« Nachmittag «'« abends 1«* Nachts 2» Nachts 2«' nachts 6*' Früh 7" Früh 7- Früh Prafl8rhoy-PBttau«Frledau. A) Schnellzug B) Personeuzug C) Schnellzug 0) Personenzug ab von Pragcrhos 3»* Nachts 9J' Vormittag 2" Nachmittag 8" abends an in Pettau: an in Frieda»: 3* Früh 4>« Früh 10" Vormittag 10- Vormittag 8" Nachmittag 3»' Nachmittag 8*» abends 9" abends. Pragerhof-Marburg-Graz. a) Schnellzug b) l'ostzug Postzug c) Schnellzug d) Personenzug ab Pragerhof 2" Nachmittag ß4* abends 4** Früh 2« nachts 8" Früh an Marburg 2" Nachmittag 7" abends 6" Früh 3*° nachts 8" Früh Qraz-Marburg-Pragerhof. an Graz 4" Nachmittag 9" abends 7" Früh 4-' Früh 10« Vormittag Graz ab: A) Schnellzug l™ nachts 5" Früh 12» Nachmittag 4" Nachmittag 9- abends 1 1" Vormittag Pragerhof-Cllli. B) Postzug C) Schnellzug D) Personenzug Postzug Gem. Zug Marburg an: 2"* nachts 7» Früh 2,c Nachmittag ß" abends 11" nachts 1" Nachmittag Pragerhof an: 3'* nachts 8" Früh 2W Nachmittag 7" abends 12M nachts 3*' Nachmittag Cllli-Pragarhof. Pragerhof ah Cilli an j Gem. Zug 4" Früh 7" Früh j Personenzug a) Gem. Zug 3x Nachm. 5" abemls Schnellzug a) Schnellzug 2<* Nachm. 3«> Nachm. i Pi.slzug Personenzug 7»» abends 9" abends Postzug Postzug 12" nachts l4' nachts Schnellzug Schnellzug 3m Früh 4" Früh Gem. Zug. Postzug 8" Früh 10« Vorm. Die mit kleinen Buchstaben bezeichneten Züge haben in der Richtung Pettau— Graz, die mit grossen Buchslaben bezeichneten Züge haben in der Richtung Graz—Pettau Anschluss. Cilli ab Pragerhof an 6« Früh 8» Früh 1" Nachm. 2W Nachm. 5" abends 64' abends 3" Nachts 4« Früh 1" nachts 2» nachts 9" Vorm. 11» Vorm. jftcflinn eines neuen ,R6onnemenf o: t J«t mpfttttm 1 V » IM»—»«» JßtiUl vM°z«> & Äiin„3t 0 natshefte Soeben erschien im XI. Jahrganz I»,«/>»?? ffiO ScptcmfcrMt • <«. ■ m ii m (Erstes best: ntotMtH 1* rtw sffi -WtfWs «- fr . > tsi§ durch dtr l\ . ort DlitdrMtn Pjrcar tionane Novellen ant) .ui.Vrt IVirrdgr der nomH« f» testen Visier und Schriftstellee der ^ ffegriuDdrf. fllr i M 25 pf .siuiiflsfrisft «— r.'U li:»nrl«rt im Srf'tt-v'rj. :,tn- im> Jflrbfnbrtif, Luniltieilaglii not* Studirn und <7r. mdlfen erster Met ' r in farbiger Kutury^t • Cftr»moliihö.|rrt|-ir t^olzschi.,.». Den neuen ^o^ryan, eröffnen die großen Roman«: „Der weiße Tod" von Rudolf HtraH „Oie grllne THllr" von X von Älinkowstroem ««-rischr «-»«gr-plii-: ^ 5'.''^.'^ .Da» «irst« best sendet zur Ansicht in» §aas al» Probeheft W. Blanke in Pettau. pkttanrr MarKtbrricht. Mär; 1897. Gattung Preise per Ivonl bis ' kr I kr. Gattung per Flelschwasrsn. | Rindfleisch . . . Kilo 44 56 Kalbfleisch . . . . 40 56 , Schweinefleisch 5» k geräuchert 00 - Schinken, frisch . n 60 „ geräuchert B 90 Schaftleisch . . . n — — Victuallen. Kaiserauszugmeh m 16 Mundmehl .... m 14 Semmelmehl . . . | 13 Weisspohlinehl . . 12 Schwarzpnhlmelil n 7 10 Türkenmehl . n 8 Haidenmehl . . . 14 20 Haidenbrein . . . Liter Iß 17 Hirsebrom .... 11 Gersthrein . . . 10 Weizengrie* . . . Kilo — 18 Türkengriea . . . 10 — Gerste, gerollte . n 12 28 Reis...... n 12 28 Erbsen, geschälte . n lß SH Linsen ..... n )ß 20 Fisolen..... ß 9 Erdäpfel..... _ 3 Zwiebel . . . . 4 Knoblauch . . . 12 Eier...... 9 Stück 2t) Butter..... Kilo 90 Milch, frische . . Liter 7i H „ abgerahmt 6 Rahm, süsser , . 32 4<> „ saurer . 24 Rindschmalz . . Kilo 90 Schweinschmalz . 04 Speck, gehackt . . 64 „ frischer . . n _ 54 „ geräuchert n 60 Zwetschken croat. ; 16 „ bosn. | , 20 — Zucker . . . Suppengrünes Erbsen neue . Käse .... Getreide. Wein- n . . . Korn .... Gerste . . . Hafer .... Kukurutz . . Hirse . . . Halden . . . Preise von bis kr | Ir, Kilo M 12 IOOKo.;72ü . KOO -. |6 zu ungemein billigen Preisen. Alle Maschinen fOr Landwirtschaft Preise abermals ermästigt! 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Dir mir gütigst verordneten Arzeneimittel habe icki voischrisiSmästig verwendet, mein Befinden ist ein aicher^-betulich gute» Besonder*: die Brustschmerzen haben »» ganz gelegt. Ich tan» nachdem ich diese Heilung von meinem jahrelangen Leiden, Lungentaiarrh und Lungenhusten. dci Heilanstalt Jfi« in Dar«fta»t in Heslen «rdanke, birfilW allen ähnlich Leidenden nur aus'» beste und wärmste em> psihlen Indem ich bitte, mir wieder eine neue Berordniu'g zukommen zu lassen, sage meinen verbindlichsten Tank sür die geleistete Behandlung und zeichne Hochachtend Heinrich Schiffte, Schuhsabrikat in Stein a. Rhein b. Schaffhansen (Schweiz.) (Vcofdjärtii versendet dieselbe «n Jedermann kastensrei) Johann HofFs Malzppäparate für Schwache und Kranke. Johann Hoff'8 Malz-Gcsiindlicils-Gelränk. 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Mitversicherung der Kriegsgefahr, sowie der bedingungs-gemässen Befreiung von weiterer Prämienzahlung und des Bezuges einer Rente im Falle der Invalidität des Versicherten infolge Körperverletzung oder Erkrankung — Keine Arstkostcn. — Keine l'olice-(jebiiliren. — lluversollbarkeit der Police im weitesten Sinne. — Sofortige Aliszahlung fälliger Versicherungssummen ohne Disconto-abzug. Prospekte und jede weitere Auskunft kostenfrei durch: Herrn Johann Kasper, Sparcassebuchhalter in Peltau Neue freie Presse Morgen- und Abendblatt im EINZELVERKAUFE zn haben bei W. Blanke in Pettan. Empfehlen frische Neue, echte ungnr. Salami, echten Coma-chio Aal, niariiiirt, Dessert-Ziegelkäse, V» Ko. ä 40 kr.. Oesslers Altvater-Kräuter-Liqueur, (iesslers Exportkümmelliqueur, (iesslers India-Liqueur. Französischen und Kremser • Senf, Znalmar Gewürz-Gurken in kleinen und grossen Gläsern und Fassein. Echten Karawanan*BIOtenthea, direct importirt, in Paketen von fl. —.20 bis fl. 1.50. 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Er hatte de» Eltern uorläusig »ur eine leise Andentnng von seiner Verlobung gemacht. >x»te wollte er ilmen mit eigenem Munde die frrndigr Botschaft niib seinen bevon'tehende» Besuch mit der Braut verkünden. .letzt s»hr er durch das Parkthor in seiies Vaters Besitztum ein Er schaute »ach rechts und links, ob ihn noch kein» der Seinen ich»; er schaute, als er vor das Hans fuhr, «ach de» Fenster» hinauf, aber nirgends waren Bater oder Mutter zu erblicke». Leicht «nd behend sprang er aus deni Wagen und eilte dir Treppen hinauf »ach dem Lieblingszimmer seiner Mutter. Jetzt war er an der Thür desselben angelangt. Er öffnete sie — ia. da saß die Mntter am Fenster, iu den Armstuhl zurückgelehnt. 3ir hatte die Arbeit in den Schoii sinken lassen und schaute triibe i« die graue Landschaft hinaus. Aber seltsam! Während sie sonst dc» Sohnes Rahe schon ahnte, seinen Schritt von weitem kannte, mtging ihr hente sogar sein keineswegs lautloses Eintreten. Mm,nid war an der Thür stehen geblieben und blickt? sie zuerst fremdet und dann besorgt au. Endlich seufzte die nnbewußt Beobachtete schwer auf uud wandte inngsam den Kopf. Erschreckt eilte Konrad ans sie zu und schlang feine Arme um sie. „Mutter!" rief er, .was fehlt Dir? Du siehst bleich aus und zitterst! Bist Du krank?' .Krank?" versetzte die Matrone mit matter Stimme ,C nein, front bin ich nicht, mein Sohn, aber schlimmer als das. Wozu tollte ich Dir die Wahrheit vorenthalten, früher oder später mußt ?» ja doch das Traurige erfahren.' .0 sprich. Mutter," rief Konrad in höchster Bestürzung, „ist der Vater erkrankt?" „Nein, er ist nicht erkrankt, aber ein schweres Unglück anderer Art hat ihn betroffen. Ich kann es Dir ja nicht verhehlen,' fuhr ne mit einem tiefen Seufzer fort. .Dein Bater hat sich a>» großen Enenbahnunternehnlnngen beteiligt und sich mit Tausenden und Abertausenden dabei verpflichtet. Das Unternehmen ist fehlgeschlagen "»d Tein armer Bater fühlt sich gezwungen, nm die nötigen Gelder ^rbeizuschaffen nnd nnseren ehrlichen Name» zn retten, beide Be-'Zungen zu verkaufen, und wir stehen dann gänzlich mittellos da.' Welcher Schreck, welche Bestürzung nialten sich ans »onrads 'Mgen, als er diese Worte vernahm. Es währte Minuten, ehe f"' seine Fassung so weit wiedergewonnen hatte, um erwidern zu tonnen: .Giebt es denn keine Hoffnung, keinen anderen Answeg, «»fere Ehre zu retten, als den Verkauf der Güter?' .»ritte,' versetzte die unglückliche Frau verbig. ttonrad versnchte eS, keine Mntter zn tröste» und ihr eiuzu-ich«,, daft die Sache vielleicht noch nicht so schlimm stände, als fl« 'lirchte. t Als er sich ai» späte» Abend in sei» Schlafzimmer znriickgezogen "alte und seit er dir Tranerknnde vernommen, znin ersten Male ' sich allein war, da sank er gebrochen an« einen Sessel nieder. nnd den Kopf in dir Hand grstützt. überließ er sich seinen traurigen Gedanken. Hin nnd wieder stieg ein schwerer Seufzer ans feiner Brust empor. Aber diese Seufzer galten nicht dem Verlust des Vermögens, das ihm als einzigen Sohn seiner Eltern einst ganz zugefallen wäre, sondern dem Verlust seines größten Schatzes, seiner Braut, feiner Marianne. Den» wie hätte er, der jetzt völlig mittellos dastand, »och daran denken können, dir schönr, reiche, vielnmworbene Gräsin al» die Seine heimzuführen? Rein, er wollte ihr das bindende Wort zurückgeben, wollte ihre Nähe fliehen, denn wie sollte er es trage», durch ihren Anblick stets anss nene daran erinnert zn werden, was er verloren, wenn auch nicht durch eigene Sch»ld? 3» weiter Ferne wollte er ein neues Leben beginnen »nd sich seinem Berufe mit doppeltem Eifer widme», »icht i« der Hoffnung ans ein baldige» glückliches Daheim mit einer schönen, jungen Gattin, sondern im Pflichtgefühl eines liebenden Sohnes, dem nur noch die eine Freude am Lebe» geblieben, dnrch seiner Hände Arbeit de» Eltern, welchen er alles zu danke» hatte, einen ruhigen, heiteren Lebensabend zu bereite«. Mitternacht war längst vorüber, als Konrad sich endlich aus seinem düsteren Sinnen riß und sein Lager aussuchte. Aber noch lange Zeit verging, ehe ein wohlthuender Zchlas sich ans ihn herab senkte nnd ihn auf einige Stunden den irdischen Sorgen entrückte. Die Ruhr der Rächt verlieh Konrad neue Kraft uud Zuversicht «ud als er erwachte, da drangen dir frenndlichen Strahlen der Morgensonne bis in sein Inneres nnd verscheuchten die düsteren Gedanke», die ai» vergangenen Abend ihm die Znkuuft fo stufte» gezeigt hatten, nnd mit dem anbrechrnden Tag wn^. es anch wieder lichter in feinem Innern. Wie er alles, seine ganze Lage und waS ih« ant vorhergehende» Abend s» tief bekümmert hatte, »och einmal überdachte, da schalt er sich selbst, das; er auch nnr einen Augenblick an der Liebe seiner Marianne hatte zweifeln könne«. .C," dachte er jetzt mit zufriedenem Lächeln, .ich kenne ihr Herz, ihren edlen Sinn ja viel zu gut. um in Wahrheit fürchten zu können, daß der Verlust meine» Vermögens ihre Liebe zu mir vermindern könnte. Sie ist reich genng, um nichts entbehren zu müssen, «nd ich will alles daransetzen, um midi mit eigener Kraft wieder zu einer Stellung im Leben aufzuschwingen, wie ich sie jetzt verliere, Ich will zu ihr eile» und ihr sage», da« ich sie freigebe. O. wie wird sie mich schelten, daß ich an ihrer Liebe zweifeln konnte!" Ant daranfwlgende» Tage gegen Abend saß dir Gräfin in ihrem „■{immer nnd erwartete mit bangklopsendem Herzen die Ankunft ihres Verlobte» Sie hatte die zierliche Arbeit beiseite gelegt, de»» ihre zittern-den Finger vermochten es nicht, die Nadel zu führen, nnd hatte ein Buch zur Hand genomme». aber sie vermochte auch nicht, ihre Gedanken zn konzentrieren. Ihre Augen irrten ruhelos über dir Zeile» hi». aber sie wußte nicht, was sie las, und erregt stand sie endlich ans, durchschritt mehrmals das Zimmer »nd trat dann a« das Fenster. Aber vergebens schauten ihre Augen nach dem so sehnlichst Herbeigewünschte» Wagen. Wieder setzte sie sich nieder nnd nahm das Buch zur Haud. aber ihr Blick ruhte nachdenklich aus dem Boden. Da schreckte sie plötzlich ans ihrem Sinne» auf. Sie hatt, das Rolle» eines Wagens vernommen: das Grränfch kam näher, ja. das war fein Wage»! Jetzt hielt er vor der Thür, »nr «och wenige Minuten uud ihr Schicksal war entschieden! Die Gräfin war aufgesprungen und drückte ihre Hand fest ans da» stürmisch klopfende Herz, «m feine wilden Schläge zu beruhige». Sie vernahm Konrads Schritt auf der Treppe, in der nächste» Minute that sich dir 71,ür ans »nd drrGelirbtr stand ihr gegenüber. Inzwischen hatte die Gräfin sich so weit beherrscht, um ihm scheinbar so sroh nnd sorglos wie immer entgegentreten zu können. Konrads Wtim war so herzlich wie immer, und dennoch glaubte Marianne eine gewisse Unruhe an ihm zu bemerken Uud mit seiner gewohnten Geradheit und Offenheit kam Konrad hastig nach der ersten Begrllßuug auch sofort zu Sache. „Marianne," sprach er, herzlich ihre Öaud ergreifend, .Du weißt, wir lieb ich Dich habe, daß Tu mir teurer bist als alles, was ich auf Erden besitze, uud das; mein Herz nichts sehnlicher wiinscht, als Dich glücklich zu wissen. Aber dieser Geldverlust —" verlegen hielt er einen Moment inne, ehe er stammelnd fortfuhr: »so schwer eS mir wird — so muß ich Dir — wen» Tu eö wiiuschest — Deine Freiheit wiedergeben." Er hatte ihre Hand losgelassen nnd sah erwartungsvoll vor »ich nieder. Er wagte es nicht, ihr in das Auge zu blicken, aber er erwartete nichts anderes, als da» sie im nächsten Moment ihren Arm um sei-neu Hals legen uud ihn schniollend iiber seinen Zweifel au ih-rer Liebe schelten werde. Aber nichts von den, geschah. Hätte er zu ihr aufgeblickt, so würde er gesehen haben, wie sie bei seinen Worten toteubleichwurdeund aller Ausdruck zärt-licher Liebe aus ih-rem Antlitz schwand. Sie fühlte die Schwäche einer Ohn-macht über sich kom-men und schloß eine Sekunde die Augen. Aber auch nur eine Sekunde! Im nach-steu Moment siegte ihr edler Stolz und mit großer Anstreng-»ng erlangte sie ihre Fassung wieder. Langsam erhob sie sich, und die Hand aus dir Lehne des Sesiels gestützt, »eben dem sie stand, sprach sie mit leiser, aber fester Stimme, die gar nichts von dem Schmerz verriet, der ihr Herz zusammen-zog: .Ich gebe Ih-neu Ihr Wort zurück. Herr Herbig. Ich fürchte, wir haben beide einen großen Irrtum begangen M-raZples. von T nnd wolle» nun dem Schicksal danken, das uns warnte, bevor es zn spät war." .So leben Sie wohl, gnädige Frau!" klang es wie aus weiter Ferne ans KonradS Mund als Antwort zurück. Ii» nächsten Moment schloß sich dir Thür — Marianne war allein. Bestürzt, mit starrem Blick schaute sie wild um sich, als hoffe sie ans einem furchtbaren Traum "t erwachen. Aber nein, es war kein Traum! Da rollte fein Wagen davon. Er war zum letzten-mal bei ihr gewesen, uud die schönen ZnkunftSbildcr, die sie sich so köstlich ausgemalt, waren in einer einzigen Minute zu einem leeren Nichts zujaininengestürzt. Zertrümmert lag das erträumte Glück vor ihr in Scherbe», nnd ein einsames, lieb- und srende-leeres Leben war ihr Los — von nun an — sür immer!? Eine wilde Äugst vor sich selbst erfaßte Marianne, mit ihrem tief venvundetcn, schweren Herzen uud deu bittere» Gefühlen, dir in ihrer Brust angestiegen waren, allein zu bleiben, uud »ach ciaer a»alvollrn, schlaflosen Nacht war der Entschluß in ihr gereist, der wiederholten Einladung des alten Fräulein von Neichelt, einer Tante ihres verstorbenen Gemahl», Folge »u geben und zum lauge , Besuch zu derselbe» abzureisen. Sie meldete sich gleich am nächste» Morgen durch einigeZ«v. ■ an. traf ihre Vorbereitungen und war vierundzwanzig St»» , später auf dem Wege «ach der Hautystad«. Katharina sah sie nicht wieder. Die jüngst gemachte trau, t Erfahrung hatte sie so verbittert, daß sie niemand gegeilüberzum: » de» Mut fühlte. Sie verniochte selbst der vertraute» Freund» gegenüber nicht davon zn reden, wie tief sie in ihren edelsten pfindnngen gekränkt worden war. Uud mußte ihr nicht jeder de» geheime» Kummer vou de» Auge» ablesen »nd sie mit der Jlr.w auäleu, welche Sorge sie bedrücke?" Erst als sie von chrer Besitzung abgereist war, erhielt Kathai un von Rorman» die Mitteil»»g vo» ihr. daß sie z» ihrer Tante iil c gesiedelt sei. Sie liulic den Entschluß iu schnell gefaßt. Mit ihr nicht Zeit geleit bei», sich von .<»■ Freundin zu *n\ ,.l> schieden. Ueber ?»c Dauer ihres Besing» könne sie noch »ich»» sagen, jedem'»»» werde sie vou der Stadt auS baldNach richt von sich gebe». Und das thai >»• Katharina eiliidi wiederholtBriesrv^'n ihr, in denen dieWni sin getreulich iit zählte von dem .;< selligen Bertehr. in welchem die alte Zo nie mit den betmm te» Familien st»7i>. von Btrgnügim, n uud Gesellschaft»», an denen die Gr..>iii zu Katharinas " n wlinderiiiig tciliia »! — denn seit des sei» Tode hatte iie bisher jede Luu! > r feit gemieden. Ulvcr Kourad Herbig» u »vähiite sie mit fii »ein Wort, und wollte scheine», >U» klänge aus Mari..» »es Erzählung iu*.-» dieGesellschafteu i ii» Festlichkeiten ei»i .< wisse erzwui>,'.c»t Heiterkeit. Katharina »:•>';» nicht, wie sie >1i das Benehmen il-ivr Freundin nun dei n 3co(f «I. (Mit Int.) sollte. Was war» l gefalle», dan »> »' plötzlich abgereist war? Irgend etwas Besonderes »nußte gestt' cn sein. Wie hätte sie sonst gerade jetzt, wenige Tage bevor ihre t lobuug mit Konrad veröffentlicht werden sollte, ihre Besitzung r-lasse» können? Die Gräsin direkt darüber befragen, konnte Katharina »•in. Sie wußte, daß Marianne über das Schweigen beobachten wo worüber sie nicht aus freien Stücken mit ihr sprach. Bon anderen konnte Katharina nichts darüber erfahre», ■> die noch geheim gehaltene Verlobung der Freundin zu verr, " und Konrad Herbig hatte sie nur einmal wiedergesehen, doch ^ allein spreche» können. Er hatte Pegersbach. »vie es schien, sür immer verlasie», ' de»n der große Verlust, deu sein in der Gegend als Million» W kannter Bater erlitten, bekannt geworden war. Die Besitzin in Pegersbach ging in andere Hände über und Katharina hörte >'t Konrad Herbig nichts »veiter, als daß er andenvärt» aus r großen Rittergute Stellung genommen hätte. -H1 47 •!-<*- I f 'k * /T V K 1 Ml" v'v , ?4 H ' F.. o, ✓Sl*'«'?' j-*V j-... »fe-'. .... l% iiiii ßW A'" ■ ;'#f iiiin: '.I * JA. V". >u.-» ■ "* W!> » . W'W !'. V"' — " •- <.;!v ; f i r;> Vvk • - WzZ \fi. ;if Gesamtansicht de« XcHtmal« mit der TSulenhalle. Mi« Text) troi Monate wäre» verstrichen. Ter Sommer war dem Herbste ! wicke». Schon drohte da» gelb werdende Laub von den Bäume» v'.! mllrii nnd die Erde zu decken, wen» der Winter sich mit Frost und Jtältr einstellte. nnd »och imnier dachte die Gräfin «icht an di, Rückkehr. Fräulein von Rrichelt war trotz ihrer sechzig Jahre eine rührige, 1.1'bafte, kleine Dame, die Heiterkeit und Geselligkeit liebte und nit» glücklich in der Gesell-»rt'nft Marianne» fühlte. Visher hatte sie wohl oiirt» trotz ihrer Jahre >ii > nnd jene Gesellschaft lyncht, auch selbst Be-ir<1ti »nipsangen, aber sie lurtv vernünftig genug, sich i»; stillen zu sage», da» man doch nur aus Rück» ii>! l oder alter Gewöhn-bl i sie bes»chte »nd zn anderen Gesellschaften hinzuzog. >^rtzt war das etwas »üftkre«. ^Iirem Hause stand eine junge, stolze Dame vor. dcren Schönheit allge-»n-iilk Bewunderung her-vorrief, uiiddere»Liebr»S-w»i sigkeit jedern.^nn ent-\ ür Und Fräillein von •'cirtistt war vo» allen cm »leisten entzückt Mailanne that, was sie der ß rinütigeil Tante an den ^ >»en absehen konnte. I < zeigte an allem, was f> ;e betraf, reges In-trn'ffc. sie las ihr vor, Minderte von ihrem Le-h i. lie» sich vo» der alten ?.n»r aus deren Bergan->>>eiterzähle» und schien > ielbst so wohl in deren -'.'»»ir zu fühlen. da«Frä»-ic>n von Reichelt im stillen dir Hoffnung hegte, Manie werde am Ende > !i ganz bei ihr bleiben und ihr ihren letzten Lebensabend erhellen, wenn k ir sich nicht zu einer weiten Heirat entfchlie-' u »vürde. Freilich, das imwtemai, wo sie mit Marianne davon geipro-chen hatte, war diese sehr ernst geworden und hatte kopfschüttelnd er-widert: »Nein, Tant-chen, diesen Gedanke» schlage Dir aus dem Sinn. Ich bin an-sprnchsvoll —" „Wozu Du ein volle» Recht hast," unterbrach die Matrone sie. „Wer, der so viel Schönheit und einen solchen Reich-tniil besitzt, würde nicht Ansprüche machen? T» brauchst nicht zu errö-te», weil Dir Deine alte Tante ein solches Kom-pliment ins Gesicht sagt, wie Du es täglich vo» anderen Lippen hörst, die Dich eher eitel ma-chen mühten." .Das meinte ichnicht," erwiderte Marianne mit mattem Lächeln. »Als der Graf mich, dir arme Pfarrerstochter, zur Gattin wählte, da war ich stolz, aber wahr' lich nicht auf seine» Titel und Reichtum, einzig nnd allein ans seine Liebe, den» dieser war ich sicher. Hätte er sonst wohl mich, das unbeinittelte Bürgerniädcheii, gewählt; er, den doch die erste» AdelSfaniilieii mit Frenden in ihren Kreis aufgenommen hätten? Dieses Bewußtsein machte mich glücklich und lieh mich in doppelter Zärtlichkeit lieben. Und jetzt? Ist eS ein Wuxder, daß sie der fr- tftWs Ak. r ' . < J . i-W'iV «rn X Ih * A/ v A\\. ' idr^'rlviy • C ■ • «MW .. • £ '' zf C -*K> * ' - ijf -.rj ... • ic».• • «••uy \ • il ... . : W. trur -" TT- " -££12 -W.. -i r-- . y-r '• -/o \2 - -------- ~ ^ D«, 9)«ti»nilktnftiiat fflr Kaiser W«Ih«lm I. zu Berti». crigt«aw«chn»ns «termark s«U tu») •♦ + 4 ^ +« reichen Gräfin huldige" »nd zu itiwu liegen?" fuhr Hc iu bitte rem "Tone fort. „Glaubst T». es fei nurtt nur ein einziger unter ihnen, beit e» kümmert, wie cd in meinem Innern ausstellt, wir ich denke, wie ich fühle, wenn ich ihm nur .zulächele? Glaubst ?». bnft auch nur ein einziger von ihnen unverändert bleiben würbe, wenn e» hieße, die Gräfin hat ihr ganze» Bennügeu ver leren? Meiner, versichere ich Dich, kein einziger! Sie würden fich •alle von mir wende» unb ihr Glück a»der»wo suchen" Marianne sprach diese Wvrte mit solcher Heftigkeit und (5r bittmmg, das; die alte Dame fie venvuudert anschaute. Sie suchte Marianne von ihrer 'Behauptung abzubringen. Aber Marianne blies* ernst und verstimmt, »nd die alte Dame war froh, al» die Stunde schlug. Toilette für die Abendgesellschaft, die üc heute besuchen wollte, zu mache». Wenige »fundn! später befand sich Marianne in dem Salon der Fra» vv» Hagen in lebhafter Unterhaltung mit einem jüngere» Offizier, dem Hauptinauu von Toruegg, dem sie schon in verschiedenen Gesellschaften begegnet war und dessen ruhige, lieben»' würdige Unterhaltung fie den faden Schmeicheleien und Huldigungen all der anderen Offiziere und junge» Herren vorzog. Sie war eine Weile au seiner Seite im Saale ans- und ab-gegange» und hatte soeben ans bei» Divan, einem kleinen Boudoir gegenüber, Platz genommen. Hauptmau» von Doruegg sprach lebhaft zu ihr über bie präch-iige» Malereien, die den Salon zierten, aber plötzlich hielt er be> siiirzt inue. Sie hatte offenbar seine Worte gar nicht beachtet. Ihre ohnehin blassen Wangen waren noch bleicher geworden, ei» leichte» Beben zitterte um ihre Lippe», ihre Brust wogte heftig auf und nieder und ihre Auge» wäre» mit halb starrem, halb er-ichrecktem Ausdruck aus eine» schönen, schlanken Herrn mit blou° dem Bart gerichtet, der soeben die Frau de» Haufe» in ehrerbietiger WcHe begrünte. Hauptiuauu von Toruegg war der Richtung ihrer Auge» gefolgt. „Sie erkenne» in jenem Herrn jedeiifall» eine» früheren Be-kannten?* kragte er mit einer leise» Regung der Eifersucht, al» er beobachtete, wie die schöne» Auge» der Gräfin wie festgebannt auf dem Renaiigekomnienen hafteten. Die Gräfin zuckte, wie au» einem Traume erwachend, leicht ;»sa»»»en 2ic fuhr fich mit der Hand über die Augen und er-widerte, zu Dornegg gewandt: .Weshalb?" .Weil Herr Herbig bis vor kurzem iu Pegersbach gewohnt und dort, wie ich hörte, in der ersten Gesellschaft verkehrt hat." * l?chl»t solgi.i Innerhalb der Anlage. w wftrb»» Ms rnll den OwnMgfii versehene» ttnhiMi '. bis 4v>ivfn»a t>e» D.utttitfU hch> Kina flsU'iilitrtCii Hiche - 21 Weier -.l| • l-eeiiitrachliflfii. Der Sorte! de» XfittinaU nitjt aus einem brtileit Nnteil den vier Uitiuen an ben ticke» zieren, Tie vordere Flüche dc« Sockel» ent*> i: t bie Inschrift, darüber die Naiser kröne, darunter der schwarze Adlerordc». Perblndnng zwischen der «»leren Zockelfiäche »nd den zwischen den Cih. Postamenten sich hinziehenden Treppe» stellt vorne die Darstellung be» « Rech!« dar: ans einer Schreibrolle lesen wir die Worle Einheit, Recht, v\< und neben der Rolle sind ein »eich, ei» itreuz nnd ei« Lorbeertran ^ in . >, facher. gesälllger Weile angeordnet. Dieser A»«schmück»»g der vorderen f i släche entsprich! die der hinten gelegene«: wir erblicken die R6nig»troiii um die surf forstliche »telte, »nte» die Darstellung de« allen Recht». Helmzier. »eil. Panzer. Morgenstern, alte ttesetzdücher Aui der linke» Sockelsläche ialso »c:t»i vom Beschauer »nd ans uniirem Bilde veranschaulicht! befindet sich die !Hel Darstellung de» Friede»« aus der obere» Zinse de» Treppensatz»» die Petii'n nfation de» Frieden». Die andere, rechte Zeit« zeigt da» Aalte» be» Hritpr — eine Furie jagt ans wildem Pierde einher, sie hat Brandfackeln in .' > Händen nnd ist vom Sensenmann begleitete ein Mann mit der , Hand sührt da« Pferd über lote — darnnter befinde! sich die Perionliikai^, der Armee. Die vier Ecke» de» Postamen!» sind von Siege»gSt!Inne» iim kiert. Dieselben werden, wie alle« Figürliche de» Deuknial«, in Bronze unt geführt. Die Reiterstatue zeigt a»f mächtig einherschreltenbem Rosse die «.• stall de» Kaiser» in ernster, würdevoller Halwng. verklärt von der Milde mu (Hüte, die Ihm eigen war. Die dem Pscrde zur Seit, schreitende »nd ba* > welche» am 22 Wfltz, dem hundertjährigen Neburt»tag Kaiser Wilhelm mlhulu wird, kann man «f» Recht al» eine vollgültige Probe de»lsck»er Kunst tfzeichn Mora 2pie>. M>> porstehendein Bild Verse»! nn« der Maler in eine Italienische Bnnernstnbe. nnd die Bewobner derselben scheinen nach der einfachen Aii»stattung zn urteilen, nicht mit besonderen Slücklgütern gesegnet zu sein, trotzdem ha! aber die Zusriedenheit dort ihr Heim aufgeschlagen, denn wir sehen, wie der Bauer sich nach de! Tage» Arbeit noch mit seinem jüngsten (Intel dem "ioraspiel hingiebt, wahrend da» Ollere Schwesterchen vergnügt dem Treiben de» jüngeren Bruder» zuschaut Diese» Spiel war schon im Altertum bekannt, wobei die beiden Spieler die geschlossene Faust bl» zur ÄefichtShiihe emporheben »nd plötzlich zu gleicher Zelt »in« beliebige Anzahl Finger »»»strecke», jeder dabei die ;l«M nennt, die er der Summe aller hingehaltenen Finger entsprechend glaubt. Aer diese richtig erraten hat, gewinnt, während da» Spiel ungültig Ist, wenn deide richtig raten oder keiner die wirkliche Zahl trifft. In Italien wird e» leldenlchastlich gespielt, mich In China unb bei den SSbseelnsnlanern ist e» üblich. Die alten Rbmer nannte» da» Spiel Micare digiti» I^ingerfnnkeln>. Da« Rationaldrnkmal für Kaiser Wilhelm >. zu Berlin. Unser kleine« Bild zrißt die Oiesamtanlage d»«selbe» nnd zwar so, daß der Beschaner sich da« eigentliche Denkmal vor dem bekannten lkosander scheu Portale de» Schlosse«, die rückwärt» gelegene Säulenhalle die Spree slankierend, zu denken hat. Diese Lstnlenhalle ist kein langweilig wirkender Halbkreis, sondern Ist»!! In seinem tiinter dem Denkmal befindlichen Teile gradlinig »nd parallel zur Denkmal«. >iont, dann Ichließen fich zwei kleiner» Bogen an. die nach vorn» wieder eine ,»ad>I»Ige Fortsetzung haben. Tie Beuguug»punkte der Säulenhalle find durch '.'lnbrlngnng von Wappen, und ?ropbäenschni«ck charakterisier!, auch gelangten an diesen Pnnklen zu ebener tfrde die Slandbilder der Herrscher und Heer-iiihrer zur Aufstellung, so daß die Abschlüsse der einzelnen Hallentelle äußerst wirkungsvoll erscheinen. Die beiden Endpunkte der Halle tragen ebensall» reichen Schmuck, über denselben erbeben sich die Quadrigen, Rord und Süd-deutschland darstellend, .^eder Endpunkt wird von zwei Standbilder» sinn-tiert, so daß acht derielbe» fich vorfinden. Im Innern der Hatte gelangen veriven berülimter Milnner der ,'^eit Kaiser Wilhelm» f. zur Ausstellung. Da» Denkmal selbst erhebt sich »un in der Mittelachse der Anlage: e« Ist aber au» der letzteren nnt w viel herau«gerückt, boft e« sein» Stellung al« dominierender nnd kelbstiinbiqer Teil bebanptet E» ist die» de»halb so wichtig, weil hiedurch allein die Möglichkeit geichakfen ist, da» Tenkmal von den zur Seite liegenden sinlie» Pi.ipe». dem j'»staaite» »>'* dem ?rftTof|vfitc-. in seben e? gani F\ Mißverstände«. Bräutigam: .Aennche», wa» machst T» da?" Braut leiirigst den Rotenständer durchwühlend»: »Ich suche Hii»del!' -Bräutigam: „Ach laß da« lieber bi« «ach unserer Verheiratung!" Paralelle. Iaque» Foxrnier, John eine« Bäcker«, wurde Papst Pe»>!»!l Xll. Mehrere angesehene Edelleute warben um die Hand seiner Richte. Lr nta wie» die Werber mit dem Bedeuten ab. ihre Abknnst stehe nnter der ihr z«fls dachten Ehre unb verehelichte fie mit dem Sohne eine» achtbaren louluuvi «auimanne» Da» junge Ehepaar besuchte den Papst zn Avignon: er empn ' fie sehr wohlwollend «nd entließ fie nach vierzehn ?agen mit einem höchst »»>>>-gen Geschenke, da» er mit den Worte» begleitetem »Euer Lhelm. Iaane» nier, schenkt e»ch die»: der Papst aber ha! seine Aiigehdrige» und Perwan-i.v al» die Arme» «nd Leidenden.- Sl Wirtlich genommen. Lehrer: .Kann mir einer von euch viell.^' eine Stelle au» Schiller» Gedichten sagen, in welcher der Ackerbau vor allen anderen Stände» gepriesen wird?" — Schüler: .?a! Im Feld» da ist ? Mann noch 'wa» wert." Tchwiichliche Kinder sollen täglich ,wei Messerspitzen voll Honig -t einem halben Schoppen Milch gekocht, erhalten, nnb in kurzer Zeit wir* tm gebrechliche» Kind sich erholen. Al» zweckmäßigste Tief« der il«t»rdri»gu»g der Saat ist burchsch»iii!>.^ anzunehmen: Bei Rübsen. Rap». Hirse. Klee und «räser aus l—L llentimet,! bei Roggen, Hafer aus 2—3 Eenümeter: bei Weizen. Buchweizen ans 4 "5.m-meter: bei »erste aus j EenNmeler. und bei Bohnen. Itrdsen nnd Mm* nn B Eenlimeter Obige Zahlen stimmen mit der Erfahrnng auf wlssenlchaltlick. -r »nd praktischem «Vebiete so genau «berein, das, man sie getrost sür minist FeuchIIgkeI!»verh Logogriph. Mit » kannst da'» n» Zieren nennen. Ullt einem T getib«'» zum »rennen. Aiiflösnng Vroble« Nr. 14». ?»» Karl Koller in ituttg«?' Schwarz. K B II 1 K K lt lE lt U K j' I. K s R !' L" K Schachlisunge»: «,. >»». Jt-U * » » >, Kprlnger. Sprin„er. 8 d »—e «. 11—t * : 8 e 7-«♦ t «r. III. S c 1-b 1 D * »—« J. 8 b »—<1 * t K t » -♦ Ju s ei a-c j ♦ K » 5 i s. 8 t 7—h • t s h « R 4 t etc. M II SS äs--.a ■ n $ a r i mm m m_a*z A lt U 0 K K U I' «elß Rat! in S Zügen. *0» «echie ■•etelaiie». »« »erlag don R Blanke li> Pettau. »ieranewvrtll.tie Xe>i>l>i»» vo» ?r»it Pletsser, «drnrti un» beeaxl>»U''K Mi» >«»»>»e, * VielM(> in W»M(I««I.