älllllüllllillllltlllllllililllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllilH Jahresbericht des Mädchenlyzeums der armen Schulschwestern de Notre Dame in Görz 1913. 'yfn\ Jahresbericht čes mäöchenlyzeurns öer armen Srtiullrhujeftern öe Dotre Dame in Görz. Ueröffentlicht am SrhlulTe öes Schuljahres 1912/13. 1913. 5elbstueiiag öes fTläörhenlyzeums ä. a. SrhulTrhujertern öe Dotre Dame in Börz. Inhaltsangabe: Seite I. Unser Lyzeum. Vom Direktor Dr. Josef Sreberniö. A. Ausbau.....................................................................5 B. Leben...................................................................12 II. Schulnachriehten. 1. Lehrkörper und Lehrfächerverteilung......................................19 2. Lehrbücher für das Schuljahr 1913/14.....................................21 3. Lehrmittelsammlungen.....................................................23 4. Themen zu den schriftlichen Aufgaben.....................................27 5. Verzeichnis der Schülerinnen.............................................30 H. Statistik der Schülerinnen.............................................. 32 7. Reifeprüfungen...........................................................33 8. Wichtigere Erlässe . . '............................................... 34 9. Chronik..................................................................35 10. Kundmachung für das Schuljahr 1913/14....................................37 III. Handelsschule. I. Einleitung..................................................., ... 39 2. Lehrkörper und Lehrfächerverteilung...................................39 3. Lehrbücher........................;......................................40 4. Studenübersicht..........................................................40 5. Schülerinnen-Vezeichnis..................................................41 6. Statistik der Schülerinnen...............................................41 7. Chronik..................................................................42 8. Kundmachung für das Schuljahr J 913/14 .... 42 I. Unser Lyzeum Vom Dir. Dr. Josef Srebernič. A. Ausbau. Das erstemal geht der gedruckte Jahresbericht des Madchen-lyzeums der armen Schulschwestern de Notre Dame zu Görz in die Welt, um jetzt, wo die Anstalt abgeschlossen und durch die sechs Klassen vollendet dasteht, einen Rückblick zu gewähren über die Gründung und Ausgestaltung des ganzen Lyzeums und ein Bild von jenem Leben zu entwerfen, das ihm unzertrennlich eigen ist. Gründung. Die Kongregation der armen Schulschwestern de Notre Dame war schon seit Dezennien in Görz auf dem Gebiete der Mädchenerziehung tätig, wo sie viele Anerkennung fand. Da ging einem frischen, anregenden Windzuge gleich eine Bewegung durch ganz Österreich, die den Mädchen Zugang zu einer gründlichen, höheren Bildung eröffnete. Auch in diesem Streben wollte das Institut der armen Schulschwestern de Notre Dame nicht Zurückbleiben, da es die Billigkeit und das Zeitgemäße dieser neuen Richtung einsah. Die Schwierigkeiten, die die hiesigen Sprachenverhältnisse einer hoffnungsvollen Verwirklichung gerade eines solchen Unternehmens entgegenzustellen schienen, hielten das Institut wohl fürs erste davon ab. Doch die Vorsteherin desselben, die ehrwürdige Frau Oberin Mar. Augustina Wiethaup, nahm sich der Sache tatkräftig an und ihrer Energie und Umsicht gelang es bald dem Gedanken konkrete Gestalt zu geben. Ermuntert durch die Stimmung der interessierten Kreise der hiesigen Bevölkerung und erfüllt vom Bestreben, der Mädchenwelt auch hier Zugang zu einer höheren, von Zeit und Verhältnissen geforderten Bildung zu verschalten, reichte das Institut am 12. August 1907 ein diesbezügliches Gesuch an das k. k. Ministerium für Kultus und Unterricht ein. Schon am 13. September wurde die Bewilligung, ein Mädchenlyzeum zu errichten, erteilt. Das provisorische, die Mädchenlyzeen betreffende Statut, herausgegeben mit dem Erl. d. Min. f. K. u. U. vom 11. Dez. 1900, ZI. 34.551, sollte als Lehrplan auch bei der hier zu gründenden Anstalt herangezogen werden. Zum Direktor des Lyzeums wurde durch den Erlaß desselben Ministeriums vom 30. November 1907, ZI. 47.744 Dr. Josef Srebernič bestellt und als Direktionsadjunktin die Schw. Maria Theodora Berth bestätigt. Das Lehrpersonal, vom Unterrichtsministerium mit dem Erlasse v. 23. Oktober 1907, ZI. 43.034 genehmigt, stellte sich damals folgendermaßen zusammen: der liocliw. H. Al. Zamparo, f. eb. Kanzler, für den Religionsunterricht; Schw. Maria Theodora Berth für Deutsch als Unterrichtssprache; Schw. Maria Benedetta Zengerle für Französisch; Dr. Josef Srebernič für Geographie; Schw. Maria Xaver Legat für Arithmetik, Schönschreiben, Freihandzeichnen und geometrische Anschauungslehre; Schw. Maria Paula Alberti für Naturgeschichte. — Als freie Lehrgegenstände wurden die beiden Landessprachen, Gesang, Turnen und weibliche Handarbeiten eingeführt. Die Anstalt eröffnete mit feierlichem Gottesdienste ihre I. Klasse am 18. September 1907. Die Anzahl der Schülerinnen zu Beginn des ersten Schuljahres betrug 27, davon mehr als die Hälfte aus der Stadt Görz, die ändern aber aus dem übrigen Küstenlande, dann aus Krain, Dalmatien, Salzburg, Böhmen, Ungarn; dem Auslande gehörten 3 an. Der Unterricht in dieser 1. Klasse wurde das erstemal von dem damaligen k. k. Landesschulinspektor, Dr. Franz Perschinka, am 28. und 30. April und am 21. Mai 1908 sehr eingehend inspiziert. Das Recht der Öffentlichkeit erhielt diese Klasse für das Schuljahr 1907/8 mit dem Erl. des k. k. Min. f. K. u. U. vom 23. Nov. 1908, ZI. 25.190. So begann das erste Schuljahr, selbstverständlich mit kleinen Schwierigkeiten verbunden, aber fest und sicher und eine ruhige, gut verheißende Entwicklung anbahnend. Verhältnis zum Lande. Für den ferneren Ausbau der jungen Anstalt war es von besonderer Wichtigkeit, den Lehrplan bezüglich der Sprachfächer so auszugestalten, daß er den Verhältnissen und Bedürfnissen unseres Landes Rechnung trage. Die Möglichkeit einer solchen Ausgestaltung gibt der oben zitierte Erlaß des Min. f. K. u. U. v. 1. Dezember 1900, ZI. 34.551 ohne weiteres zu, da ja, wie in der Einleitung desselben hervorgehoben wird, der Lehrplan für Mädchenlyzeen, als Grundlage genommen, auch an bestimmte lokale Verhältnisse angepaßt werden könne; die Notwendigkeit einer derartigen Ausgestaltung ergab sich aus der Umgebung, der die Schülerinnen entstammen. Denn als die einzige derartige Anstalt im Lande sollte unser Lyzeum trotz seiner deutschen Unterrichtssprache eine gründliche höhere allgemeine Bildung Schülerinnen nicht bloß deutscher, sondern auch italienischer und slowenischer Nationalität vermitteln, somit diesen Schülerinnen auch in der Ausbildung ihrer Muttersprache allseitig entgegenlcommen. Die Eltern wünschten und verlangten dies; die hiesigen Mittelschulen, das k. k. Gymnasium und die k. k. Realschule, wiesen den Weg. Und so sah sich die Direktion gleich nach den Erfahrungen des ersten Schuljahres veranlaßt, an das k. k. Min. f. K. u. U. mit dem Ansuchen heranzutreten, dem Lyzeum einen vom Normallehrplan abweichenden Unterrichtsplan für die Sprachfächer zu bewilligen. Im Sinne der betreffenden Eingabe sollte selbstverständlich die französische Sprache vom ersten Schuljahre angefangen für alle ordentlichen Schülerinnen ohne Ausnahme obligat sein; dann aber sollten je nach der Nationalität die deutschen Schülerinnen Englisch, die italienischen Schülerinnen Italienisch und die slowenischen Schülerinnen Slowenisch als zweites obligates Sprachfach nehmen, wie analoge Bestimmungen auch an anderen Mittelschulen in Görz bestehen. Der Unterricht in der Muttersprache würde für die italienischen und slowenischen Schülerinnen gleich mit der ersten Klasse beginnen und in der Muttersprache selbst erteilt werden. Englisch müßten aber nebst den deutschen Schülerinnen alle nichtitalienischen und nichtslowenischen Schülerinnen besuchen. Der Beginn des Unterrichts in der englischen Sprache wurde zwecks paralleler Durchführung der Stundenverteilung dieser drei (relativ-)obligaten Lehrgegenstände abweichend vom Normallehr-plane schon für die III. Klasse vorgeschlagen. Das hohe k. k. Min. f. K. u. U. ging auf die angeführten Gründe ein, nahm mit Erlaß vom 17. September 1908, ZI. 38.702 die vorgeschlagenen Veränderungen zur Kenntnis und setzte für den Unterricht der drei relativ - obligaten Gegenstände drei wöchentliche Stunden fest. Mit demselben Erlasse wurde auch die Erlaubnis gegeben, daß die französische Sprache in allen Klassen in vier wöchentlichen Stunden unterrichtet werde, damit die Schülerinnen wegen Heranziehung des Italienischen und Slowenischen nicht überbürdet seien. Diese Eigenheiten im Unterrichte der Sprachfächer an unserem Lyzeum wurden auch nach dem mit Erlaß des k. k. Min. f. K. u. U. v. 14. Juni 1912, ZI. 27.344 allgemein eingeführten Normallehrplane für sechsklassige Mädchenlyzeen auf die diesbezügliche Eingabe seitens der Direktion mit Erlaß d. Min. f. K. u. IT. v. 4. Dez. 1912, ZI. 50.465 wieder bestätigt. Außerdem wurde mit demselben Erlasse in der zweiten Klasse zwecks Hintanhaltung einer Überbiirdung die Zahl der Unterrichtsstunden im Freihandzeichnen von vier auf drei reduziert. Die Stunden Übersicht des auf diese Weise den hiesigen Verhältnissen angepaßten Normallehrplanes ergibt sich aus folgender Tabelle: Ijelirgegenstiüi de I. II. III. IV. V. VI. Summe Religionslehre Deutsche Sprache als Unterrichts- 2 2 2 2 2 2 12 sprache 4 + 4 4 4 4 24 ♦Italienische, bezw. slowen. Sprache . Französische Sprache * 3 3 3 3 3 18 4 4 4 4 4 4 24 ♦Englische Sprache — 3 3 3 3 12 Geschichte 1 '2 2 2 3 2 l 3 14 Ueographie 1 2 2 2 2 2 ) l 11 Mathematik 3 3 3 3 3 3 18 Naturgeschichte 2 2 — 2 1 7 Naturi ehre — — 3 a/ 2 2 10 Freihandzeichnen 3 3 3 2 2 2 15 Schreiben 1 — — — — — 1 Turnen 2 2 2 2 2 2 12 Summe für die Zöglinge italienischer. bezw. slowenischer Nationalität. . 28 27 28 28 28 27 l(i(i Summe für die Zöglinge der deutschen oder einer anderen Nationalität 25 24 28 28 28 27 lfiO * Diese Lehrgegenstände sind relativ-obligat, werden also von denselben Schülerinnen nicht gleichzeitig besucht; in der Summe ist somit nur eine dieser Sprachen berücksichtigt. Bei dieser Gelegenheit möge noch hervorgehoben werden, daß der k. k. Landesschulrat von Görz und Gradiška mit Erl. v. 14. Sept. 1909, ZI. G. S.—603/6—08 entschieden hat, daß fähigere Schülerinnen italienischer und slowenischer Nationalität auf Wunsch ihrer Eltern und auf den diesbezüglichen Beschluß der Lehrerkonferenz auch den Unterricht in der englischen Sprache in demselben Ausmaße wie deutsche Schülerinnen besuchen dürfen. Deutschen Schülerinnen aber und überhaupt solchen, die beim Eintritt in das Lyzeum weder der einen oder der anderen Landessprache mächtig sind, steht die Aneignung einer derselben durch die Benützung des betreffenden Freikurses zugebote. Auch für die kroatische Sprache soll ein Freikurs errichtet werden. So ist durch das wohlwollende Entgegenkommen der Unterrichtsbehörden unserem Lyzeum die Möglichkeit gegeben, in ruhiger Würdigung der Nationalitätsverhältnisse dieses Landes allen Familien an die Hand zu gehen, die ihren Töchtern zu einer gründlichen, höheren allgemeinen Bildung und besonders zur Erlernung von entsprechenden modernen Sprachen verhelfen möchten, dies um so mehr, als mit dem Lyzeum ein Internat im Institute der armen Schulschwestern de Notre Dame jenen Schülerinnen zur Verfügung steht, deren Eltern nicht in der Stadt Görz wohnen. Es möge dabei konstatiert werden, daß, nach den bisherigen Erfahrungen zu urteilen, die eingeführten Eigentümlichkeiten im Unterrichte der Sprachfächer an unserem Lyzeum sich in jeder Hinsicht bewährten und den gehegten Erwartungen völlig entsprachen. Eigenes Heim. Dem Lyzeum sollte auch ein besonderes ansprechendes Heim gegeben werden. Die Räume, die demselben zur Verfügung standen, genügten für den weiteren Ausbau der Anstalt nicht und so mußte nach einem besonderen Gebäude umgesehen werden. Dies ist auch geschehen und die Kongregation der armen Schulschwestern de Notre Dame sparte da die Mühen und Kosten nicht, der Anstalt entsprechende Räume zu gewinnen. Es gelang ihr, ein an das Institut der armen Schulschwestern de Notre Dame in Görz anstoßendes Gebäude samt Garten und Bauplatz zu dem Zwecke zu erwerben. Am 4. Mai 1910 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung. An der Gartenseite erstand nun über den Sommer ein neues Gebäude, während das Haus an der Straßenseite entsprechend umgewandelt und mit dem neuen verbunden wurde. Zu Beginn des Schuljahres 1910/11 konnte das Lyzeum in das neue Heim einziehen. Am 19. September 1910 wurde das Gebäude vom hochw. H. Kanzler Al. Zamparo, dem damaligen Katecheten am Lyzeum, nach einer begeisternden Ansprache in Gegenwart des ganzen Lehrkörpers und aller Schülerinnen feierlich eingeweiht. Es ist eine Freude, die lichten, mit großen Fenstern versehenen Schulräume zu betreten, die im ersten und zweiten Stock des Gartentraktes sich befinden und, ganz abgesondert von jedem Straßenlärm und Straßenstaub, nach N und NW einen wunderbaren Ausblick in das frischgrüne Hügelland und in die entferntere schneebedeckte Gebirgswelt der Julischen Alpen darbieten. Nebst einem inneren, geschlossenen Hof steht ein schöner mit noch jungen Zypressen, Palmen, Zedern, Eukalypten, Lorbeeren bepflanzter Hof den Schülerinnen für die Erholung während der Zwischenpausen zur Verfügung, dazu noch ein weiter Saal mit einem Klavier im Parterre für den Fall, daß bei schlechtem Wetter die Rekreation im Hofe unmöglich wäre. Ebenfalls an der Gartenseite ist der geschmackvoll eingerichtete, große Turnsaal, welcher auch für Gesangs- und Musikproduktionen sowie für Theatervorstellungen benützt wird. Einen besonderen Reiz bieten die Glasgänge im ersten und zweiten Stock, die Treppen und auch die Schulräume wegen ihrer Ausschmückung mit Charakterbildern aus Geographie, Geschichte, Naturgeschichte u. s. w. Da sieht man auch zu jeder Jahreszeit lebende Topfpflanzen, z. B. Azaleen, Rhododendren, Colocasien, Begonien, Tradeskanzien, Cenerarien, Cyclamen, Hyazinten, persische Primeln und Rosen in allen möglichen Varietäten, Nelken, Oleander, Chrysanthemen, Astern etc.; im Winter verschiedene Palmengewächse und Zimmerfarne, Araukarien und andere immergrüne Pflanzen. Kein imponierendes Äußere und kein prunkvoll ausgestattetes Innere findet man an dem Lyzealgebäude, aber die Eltern, welche die Räume besichtigen, in denen ihre Töchter so viele Stunden und Tage verbringen und die Schülerinnen, denen der Aufenthalt in ihnen so lieb und angenehm ist, geben Zeugnis, daß die Räumlichkeiten des Lyzeums doch trotz ihrer Anspruchslosigkeit und Einfachheit all dasjenige bieten, was die Mädchenwelt anheimelt und anzieht und Unfeines ästhetisches Gefühl fördert. Weitere Entwicklung. So war die Grundlage beschaffen, aut' der sich die neue Mädchenmittelschule in Görz weiter entwickeln konnte. Sie fand bald bei den hiesigen gebildeten Bevölkerungskreisen ohne Unterschied der Nationalität großen Anklang, was aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich ist: Muttersprache: 1907/8 1908/9 1909/10 1910/11 1911/12 1912/13 Deutsch.............................10 12 23 31 38 40 Italienisch......................... 9 17 35 46 50 49 Slowenisch.......................... 4 16 20 22 31 46 Kroatisch .......................... 1 3 2 3 4 3 Andere Muttersprache .... -2_______-2_________3________I________2_________I Summe . 26 50 83 106 125 142 Auch außerhalb der Grenzen unserer Grafschaft wurde die Aufmerksamkeit auf unser Lyzeum gelenkt und Eltern, namentlich aus Istrien, Krain und Dalmatien begannen ihm ihre Töchter zur Ausbildung anzuvertrauen, was aus Folgendem leicht entnommen werden kann: Geburtsort (Vaterland): 1907/8 1908/9 1909/10 1910/11 1911/12 1912/13 Görz . 7 14 22 31 32 33 Im übrigen Küstenland . . . 7 16 33 42 53 59 Krain 5 7 10 12 15 Dalmatien 1 4 2 3 5 6 Andere Kronländer 10 15 17 21 23 Ausland 1 3 3 2 6 Summe 26 50 83 106 125 142 Die Zunahme der Zahl der Schülerinnen, die in der folgenden Tabelle wiedergegeben ist, kann für die Periode der sechs vergangenen Jahre durchaus zufriedenstellend genannt werden: Schuljahr: I. Kl. II. Kl. III. Kl. IV. Kl. V. Kl. VI. Kl. Summe 1907/8 . . . . 26 — — — — — 26 1908/9 . ... 22 28 — — - — 60 1909/10 . ... 35 19 29 — — — 8:3 1910/11 . ... 33 28 23 22 — 106 1911/12 .... 32 34 20 19 20 — 125 1912/13 .... 32 29 28 19 16 18 142 Der Unterricht an der Anstalt wurde regelmäßig jedes Jahr von den Vertretern der höheren Schulbehörden inspiziert. Das erstemal geschah dies, wie schon eingangs erwähnt, durch den k. k. Landesschulinspektor Dr. Fr. Perschinka; die nächstfolgenden Jahre aber inspizierte die einzelnen Klassen der k. k. Landesschulinspektor Dr. R. Kauer, so am 5. Jänner 1909; am 17. u. 18. Jänner 1910; am 16. u. 17. Dezember 1910; am 11., 12. u. 13. März 1912; am 6., 7. u. 12. Dezember 1912. Die lehrreichen Konferenzen, die er nach jeder Inspektion mit dem Lehrkörper abzuhalten pflegte, brachten immer neue Anregungen und nützliche Winke, die für den ferneren Gang des Unterrichtes überaus ersprießlich waren und sind. Auch der Zeichenunterricht, welcher der Aufsicht eines besonderen Fachinspektors untersteht, wurde zu wiederholtenmalen inspiziert: zweimal vom verstorbenen k. k. Fachinspektor Prof. Ed. Brechler, am 10. Mai 1909 und am 21. April 1911; im laufenden Schuljahre aber am 9. und 12. Juni vom k. k. Fachinspektor Bruno Bersa Edler von Leidenthal, der die Lehrmittel, die Lokale für den Zeichenunterricht, die Terrasse auf dem Dache für Aufnahmen nach der Natur und die geleisteten Arbeiten der Schülerinnen mit vielem Interesse in Augenschein nahm und über das Gesehene seine volle Zufriedenheit aussprach. Am 6. März 1913 besichtigte der k. k. Fachinspektor für den Turnunterricht, Direktor des Marburger Gymnasiums Dr. Josef Tominšek, den Turnsaal und die Turngeräte und fand dieselben in durchaus entsprechender Ausstattung. Am 23. Jänner 1911 inspizierte der k. k. Landesschulinspektor Nicolö Ritter v. Ravalico den Unterricht der italienischen Sprache. Das Recht der Öffentlichkeit wurde dem Lyzeum vom k. k. Min. f. K. u. U. regelmäßig jedes Jahr verliehen, bezw. erneuert und auf die jeweils neueröffnete Klasse ausgedehnt, so für das Schuljahr 1907/8 mit dem Erl. v. 23. Nov. 1908, ZI. 25.190; 1908/9 ,. „ „ v. 12. April 1909, ZI. 8853; 1909/10 ,. „ ,. v. 17. Febr. 1910, ZI. 4182; 1910/11 „ „ „ v. 15. Jänner 1911, ZI. 55.187 ex 1910; 1911/12 „ „ ,. v. 28. April 1912, ZL 1(5.018; 1912/13 „ „ „ v. 27. Jänner 1913, ZI. 1189, wobei auch der Anstalt für dasselbe Schuljahr das Recht verliehen wurde, Reifeprüfungen abzuhalten und staatsgültige Reifezeugnisse auszustellen. * Sj< * Ein wichtiger Schritt im weiteren Ausbau der Anstalt wurde durch die Gründung einer .zweiklassigen Privat-Mädchen-Handelsschule gemacht. Der Wunsch nach einer solchen machte sich seitens der Eltern insoferne geltend, als viele von ihnen aus besonderen Gründen nicht die Absicht hatten, ihre Töchter das ganze Lyzeum absolvieren zu lassen, trotzdem aber ihnen eine abschließende, praktische Ausbildung für das Leben verschalten wollten. Das Verlangen nach einer Handelsschule für Mädchen wurde immer lebhafter! Es besteht zwar schon seit langem in Gürz eine solche, aber mit italienischer Unterrichtssprache, weshalb weder deutsche noch slowenische Schülerinnen dieselbe gut besuchen können. Am 29. Sept. 1910 reichte das Institut der armen Schulschwestern de Notre Dame die entsprechende Eingabe an die k. k. Statthalterei in Triest ein. Zum Lehrplan der zu gründenden Handelsschule wurde der durch die Verordnung des Min. f. K. u. U. vom 17. Mai 1910, ZI. 17.255 veröffentlichte Normalplan für zweiklassige Mädchen-Handelsschulen mit einigen wenigen Modifikationen als Grundlage genommen. Die k. k. Statthalterei nahm im Sinne des § 10 der kaiserl. Verordnung v. 27. Juni 1850, R. G. Bl. Nr. 309 die Gründung der Handelsschule mit dem Erl. v. 24. Jänner 1911, ZI. G. S.—621/3 —1910 zur Kenntnis. Die Unterrichtssprache ist die deutsche; als relativ-obligate Gegenstände werden analog wie am Lyzeum die slowenische und italienische Korrespondenz unterrichtet, während Französisch als nicht obligater Gegenstand der freien Wahl der Schülerinnen zur Verfügung stehen soll. Im laufenden Schuljahr 1912/13 wurde in den Lehrplan auch deutsche Stenographie als obligater Gegenstand aufgenommen. Die Vorbildung, welche bei der Einschreibung in die I. Klasse der Handelsschule verlangt wird, ist die mit Erfolg absolvierte III. Lyzeal-klasse, bezw. eine ihr gleichwertige, die aber durch eine besondere Aufnahmsprüfung erwiesen werden muß. Vom 9. bis 12. April 1912 wurde der Unterricht in beiden Klassen der Handelsschule durch den k. k. Zentralinspektor für das kaufmännische Unterrichtswesen, Hofrat Eug. Gelcich, sehr eingehend inspiziert, wobei die Erfolge in den einzelnen Unterrichtsgegenständen seine volle Anerkennung fanden. * Diese kleine Skizze des inneren und äußeren Ausbaues darf nicht abgeschlossen werden, ohne einer Person zu gedenken, die mit ganzer Seele unserem Lyzeum anhing, aber jetzt nicht mehr unter den Lebenden weilt. Es ist dies die Lyzeallehrerin Schw. Mr. Annunziata Branchi, die nach längerer Krankheit in den Sommerfellen nach dem dritten Schuljahre am 17. August 1910 sanft im Herrn entschlafen ist. Sie ist unvergeßlich geblieben bei allen, die sie kannten; bei den Kollegen und Kolleginnen im Lehrkörper, die in ihr das Muster freudiger, gewissenhafter Berufserfüllung erblickten; bei den Schülerinnen, die sie wie ihre Mutter liebten und verehrten. Im Alter von erst 42 Jahren wurde sie der Anstalt durch den Tod entrissen, zum größten Leidwesen aller, die Gelegenheit hatten zu erfahren, mit welcher Liebe und Treue sie am Lyzeum hing, an dessen Ausbau sie so aufopfernd mitzuwirken verstand und an dessen Vollendung sie einmal ihre Genugtuung zu finden hoffte. Gott hat es anders gefügt; er möge ihre hingebende Treue mit ewigem Glück entlohnen! B. Leben. Zur näheren Charakterisierung des Ausbaues unseres Lyzeums möge auch ein kurzer Einblick in jene Betätigung der Schülerinnen beitragen, über deren Natur und Durchführung sich der Lehrplan zwar nicht näher äußert, die aber ganz sicher seinem Geiste entspricht und wesentlich dazu beitragen kann, aus den Schülerinnen den modernen Verhältnissen entsprechend harmonisch gebildete, auf der Höhe der Zeit stehende, charakterfeste Menschen zu erziehen, worin ja das Ideal jeder Schule bestehen soll. Es kommen da vornehmlich in Betracht die religiös-sittliche Erziehung; die Pllege der Liebe zur Heimat und die Erziehung zum Patriotismus; die Sorge für die ästhetische Ausbildung und die Erziehung zur Häuslichkeit und Arbeit. Religiös-sittliche Erziehung. Ohne religiös-sittliche Erziehung lassen sich charakterfeste Menschen nicht bilden. Denn die Überzeugungstreue und das furchtlose, konsequente Handeln im Lichte der als wahr erkannten, unwandelbaren religiös-sittlichen Normen, worin das Wesen eines guten Charakters liegt, lassen sich ohne eine feste, unwandelbare, kraft- und wahrheitspendende Stütze nicht erreichen. Diese Stütze ist nur in Gott und jenen Wahrheiten zu finden, die sich aus dem Verhältnis seines unwandelbaren Wesens zum Menschen und dessen Bestimmung sowie zur Welt überhaupt ableiten. So ist es selbstverständlich, daß die Schülerinnen nur an der Hand dieser Tatsache zu jener Höhe kommen können, wo sie in der Familie und in der Gesellschaft als hochgebildete charakterfeste Frauen jenen Einfluß auszuüben berufen sind, der sie direkt zu Trägerinnen und Bahnbrecherinnen der guten Sitte und der von ihnen vertretenen Ideen macht. Daher war es ständige, liebevolle Sorge der Anstalt, dem theoretisch vorgetragenen Religionsunterrichte in der Schule ein Feld zur freien praktischen Betätigung der religiösen Überzeugung für die Schülerinnen zu schaffen, denn Theorie und Praxis sind hier unzertrennlich. Und so wurden hinsichtlich der religiösen Übungen und des Empfanges der hl. Sakramente nicht bloß die bestehenden Vorschriften genau befolgt, sondern es wurde den Schülerinnen auch freie Gelegenheit geboten, jährlich bei den geistlichen Übungen, die regelmäßig am Schlüsse des I. Semesters abgehalten werden, in die Tiefe der religiösen Wahrheiten zu blicken, ihr Augenmerk auch der echten Verinnerlichung zuzuwenden und Grundsätze für das Leben daraus zu ziehen. Es wurde ihnen weiter Gelegenheit geboten, wöchentlich der Schulmesse und einer ihrer Stellung entsprechenden Exhorte anzuwohnen, und sich an den inhaltsvollen, die großen Glaubenswahrheiten wiederspiegelnden Andachten zu beteiligen, so namentlich an der Andacht zur Mutter Gottes und an der Verehrung des hist. Herzens Jesu, die besonders in den letzten Jahren auf Anregung der bekannten päpstlichen Dekrete die konkrete Form im öfteren Empfang der hl. Kommunion erlangt hat, während zur Vertiefung der ersteren im Institute ein religiöser Marienverein besteht, in welchem sich die Mitglieder zu besonderen monatlichen Konferenzen versammeln. Überhaupt wurde genügende Vorsorge getroffen, daß die Schülerinnen in der unterrichtsfreien Zeit leicht und ungezwungen zu den hl. Sakramenten gehen konnten, um nach Belieben von jenen Gnadenmitteln Gebrauch zu machen, die die Tugend wecken, großziehen und stählen, auf daß sie allmählich in den Stand gesetzt werden, an der Hand erhaltener Anregungen charakterfest die religiöse Überzeugung überall im Leben zu betätigen. Angenehme Abwechslung brachten immer die jährlich wiederkehrenden, großen Kirchenfeste, welche in der weihevollen und künstlerisch ausgestatteten Kapelle des hist. Herzens Jesu im Institute sehr würdig begangen werden und zu denen die Schülerinnen recht gerne erschienen. Auch die bedeutungsvollen Ereignisse in der Kirche fänden am Lyzeum ihr Echo, welches das Bewußtsein der Zugehörigkeit zu der großen Gottesorganisation auf Erden zum Ausdrucke brachte. So gab es am 9. Februar 1907 zu Ehren des 50jährigen Priesterjubiläums des Papstes Pius X. eine Festproduktion im großen Saale des Institutes; dann eine solche wieder heuer am 26. April zur Feier der 1600jährigen Erinnerung an die Veröffentlichung des Mailänder Ediktes durch Konstantin den Großen. Hohe Gäste beehrten dieses Fest mit ihrer Anwesenheit, so z. B. Se. Excellenz der Fürsterzbischof von Görz Dr. Fr. B. Sedej; der k. k. Statthaltereirat und Bezirkshauptmann von Görz, Anton Rebele, Direktoren der Görzer Mittelschulen und zahlreiche andere vornehme Teilnehmer, die sich auf diese Weise eines Sinnes mit der Feststimmung der Anstalt erklärten. Pflege . Klasse d. Mädchenlyz., 2. Aufl. Duport, Lehrbuch d. Arithmetik f.d. 3. Klasse d. Mädchenlyz., 2. Aufl. Kleinschmidt, Geometr. Anschauungslehre, wie L Kl. Rosenberg, Lehrbuch d. Physik f. Mädchenlyz., I. Teil, 2. Aufl. Witlaczil, Naturgeschichte d. Tier- u. Pflanzenreiches, wie I Kl. IY. Klasse, Kundi, Katholische Religionslehre, 1. Teil, Glaubenslehre, 4. Aufl., 1907. Bader, Lehrbuch d. Kirchengeschichte, 7. Aufl., 1909. Bardachzi-Bassler, Deutsches Lesebuch f. Mädchenlyz., IV. Teil. Jauk er, Deutsche Sprachlehre, wie II. Kl. Fetter-Alsch er, Franz. Übungs- u. Lesebuch f. Mädchenlyz., IV. Teil. Fett er- A Ische r, Franz. Schulgrammatik f. Mädchenlyz., 2. Aufl. Bechtel, Franz. Lesebuch, wie III. Kl. Swoboda, Lehrbuch d. englischen Sprache, wie III. Kl. „English Reader“, Lehrbuch d. englischen Sprache f.Mädchenlyz. Massey, „In the Stuggle of Life“, 8. Aufl. Chizzola, Poesie e prose dei secoli XIII e XIV. Picciola-Zamboni, Stanze deli’ Orlando Furioso, 4. ediz. Vidossich, Compendio della letteratura ital. per le scuole medie. Curto, Grammatica della lingua itaL, wie I. Kl. Sk et, Slovenska čitanka za 5. in (i. razred srednjih šol, V.in VI. del. Janežič-Sket, Slovenska slovnica za srednje šole, 9. izd. Rusch, Lehrbuch d. Erdkunde, wie III. Kl. He ide rieh, Geograph. Atlas, wie I. Kl. Tu petz, Lehrbuch d. Geschichte f. d. 4. Klasse d. Mädchenlyz. Duport, Lehrbuch d. Arithmetik f. d. 4. Klasse d. Mädchenlyz. Kleinschmidt, Geometr. Anschauungslehre, wie I. Kl. Hemmelmayer, Lehrbuch d. Chemie und Mineralogie f.Mädchenlyz. Y. Klasse. Kundi, Katholische Religionslehre, II. Teil, Sittenlehre, 4. Aufl. Bader, Lehrbuch d. Kirchengeschichte, wie IV. Kl. Bardach zi-Bassler, Deutsches Lesebuch f. Mädchenlyz., V. Teil. Fetter-Alscher, Franz. Übungs- u.Lesebuch f.Mädchenlyz., V.Teil. Fetter-Alsch er, Franz. Schulgrammatik, wie IV. Kl. Bechtel, Franz. Lesebuch f. Mädchenlyz., II. Teil, 1. Aufl. Swoboda, English Reader. Lehrbuch d. engl. Sprache, II. Teil, 1. Aufl. Ellinger-Butler, A Short English Syntax and Exercises, 2. Aufl. Vidossich, Compendio di storia della letteratura ital. per le scuole medie. M an z o ni, I Proiuessi Sposi. Mestica, Bellezze deli’ llliade, deli’ Odissea e deli’ Eneide. Sket, Slovenska slovstvena čitanka za 7. in 8. razred srednjih šol. Rusch, Lehrbuch d. Erdkunde, wie III. Kl. Heiderich, Geograph. Atlas, wie I Kl. Tu petz, Lehrbuch d. Geschichte f. d. 5 n. 6. Kl. d. Mädchenlyz., 2. Aufl. Duport, Lehrbuch d. Arithmetik u. Geometrie f. d. 5. Kl. d.Mädchenlyz. Noe, Elemente der Geologie f. Mädchenlyzeen. Rock, Leitfaden der Somatologie und Hygiene f. Mädchenlyzeen. Rosenberg, Lehrbuch d. Physik f. Mädchenlyz., II. Teil. VI. Klasse. Kundi, Kathol. Religionslehre, III. Teil, Lehre von den Gnadenmitteln. Bader, Lehrbuch d. Kirchengeschichte, wie IV. Kl. Bardachzi-Bassler, Deutsches Lesebuch f. Mädchenlyz., VI. Teil. Fetter-Alsch er, Franz. Übungs-u. Lesebuch f. Mädchenlyz., V. Teil. Fetter-Alscher, Franz. Schulgrammatik, wie IV. Kl. Bechtel, Franz. Lesebuch, wie V. Kl. S w o b o d a, „Literary Reader“. Lehrbuch d. englischen Sprache, III. Teil. Ellinger-Butler, A Short Englisli Syntax and Exercises, wie V. Kl. Vidossich, Compendio di storia della letteratura, wie V. Kl. Antologia i t a 1 i a n a, P. I. e II. Mestica, Bellezze deli’ llliade, wie V. Kl. Sket, Slovenska slovstvena čitanka, wie V. Kl. Rusch, Lehrbuch d. Erdkunde f. Mädchenlyz., IV. Teil. Heiderich, Geograph. Atlas, wie I. Kl. Tupetz, Lehrbuch d. Geschichte, wie V. Kl. Duport, Lehrbuch d. Arithmetik u. Geometrie f. d. 6. Kl. d. Mädchenlyz. Rosenberg, Lehrbuch d. Physik f.Mädchenlyz., 1II.Teil, f. d. 6. Klasse. 3. Lehrmittelsammlungen. I. Lehrerinnenbibliothek. 1. Stand der Bibliothek bei der Eröffnung des Lyzeums: 1235 Werke in 1570 Bänden. 2. Stand am Schlüsse des Schuljahres 1911/12: 1407 Werke in 1803 Bänden. 3. Zuwachs im Schuljahre 1912/13: Kaiserin Elisabeth-Festschrift. — Rauchberg, Bürgerkunde. Hübner, Statistische Tabellen. — Pragmatische Sanktion-Tabellen der Urkunde. — Neuwirth, Illustrierte Kunstgeschichte in 2 Bänden. — Dr. Köhler, Deutsche Texte für Reifeprüfungszwecke. — Dr. Ed. Stras-burger, Dr. Fritz Noll. Dr. H. Schenck, Dr. G. Karsten, Lehrbuch der Botanik für Hochschulen. — Dr. 0. W. Thome, Lehrbuch der Botanik für Mittelschulen. — Di1. Marx, Lehrbuch der Kirchengeschichte. — Büchmann, Geflügelte Worte. — Foerster, Die Dienstbotenfrage und die Hausfrau. — Avenariüs, Hausbuch der deutschen Lyrik. Klassiker-Literatur 10 Bände. Dichter der Jetztzeit 26 Bände. — Gösrhen-Sanun-lung 5 Bändchen. — Leo Melitz, Di« Theaterstücke der Weltliteratur. Dr. Heinze und Dr. Schröder, Aufgaben aus klassischen Dramen, Epen und Romanen 6 Bände. — Dr. Schwering, Frd. W. Weber, sein Leben und seine Werke. — Anton Schönbach, Über Lesen und Bildung. - Mar. Aquina Sigl de Notre Dame, Die Thaliazeen und Pyrosomen des Mittelmeeres und der Adria, abgedruckt in B. LXXXVTII der Druckschriften der Matli.-naturw. Klasse der k. k. Akademie der Wissenschaften Wien 1912. — Mar. Aquina Sigl de Notre Dame, Adriatische Thaliazeenfauna, Sitzungsberichte der kaiserl. Akademie der Wissenschaften in Wien. Mathem.-naturwis. Klasse; Bd. CXX1. Abt. 1. Juli 1912. Schmidt: Littčrature fVancaise. — Ch. M. des Granges: Histoire de la literature frangaise. — Cours abrčgč de literature et d’ histoire litteraire frangaise. — A. de la Fontaine: Mosaique frangaise. — Larousse et Boyer: Tr6sor poötique. — Mayer-Bornecque: Lehrbuch der französischen Sprache für Mädchenlyzeen. Unterstufe. — Bock und Neumann: Lehrgang der französischen Sprache I. und II. Teil. Muret-Sanders encyclopädisches Wörterbuch der englischen und deutschen Sprache. Giannini: Tavole sinnotiche per lo studio della storia letteraria d’ Italia. — Mazzoni e Picciola: Antologia Carducciana. — Gualdo: Sursum; Poesie. Zgodovina slovenskega slovstva v.. Grafenauer, 2 Bände. — Zgodovina slovenskega slovstva v. Glaser, 7 Bände. Šurmin: Povjest hrvatske i srpske književnosti. — Filipovič: Hrvatsko-njemački riječnik, 2 Bände. Gegenwärtiger Stand: 147:-? Werke in 1915 Bänden. Schw. Mar. Theodora Berth, Bibliothekarin. II. Schiilerinnen-Bibliothek. 1. Stand der Bibliothek bei Beginn des Schuljahres 1907/08: 1634 Bände. 2. Stand der Bibliothek am Schlüsse des Schuljahres 1911/12: 2459 Bände. 3. Zuwachs im Schuljahre 1912/13: Fabro de Fabris: Wachholderleute. — Neunert: Nur treu. Arens: Der Sohn des Mufti; Licht und Schatten. — Adlersfeld-Bal-lestrem: Ca Spada; Maria Schnee. — Lie: Hof Gilje. — Lingen: Zweimal vermählt. — Edhor: Goldene Herzen. — Pierre 1’ Ermite: Dia große Freundin; Die Gründung. — Sternaux: Lebenslust und Lebensleid.— Schaal: Irrlichter; Durch die Wüste „Heimatlos“. — Schwester Paula: Epponia; Die Liebe. — V. Krane: Flüchtige Schatten. Hamann: Friedenfinder. — Hellinghaus: Aus alter und neuer Zeit. — Klie: Das blonde Schneiderchen; Der erste Flug ins Leben. -- Eynatten: Margitas Stolz. — Biller: Zwei Cousinen; Die Konfusionstante. Wolf-Baudissin: Resi. — Bacheras Novellensammlung: Herbert, Miss Edda Brown. — Tenger: Der letzte Capy. — Marby: Hanka. Brakei: Vom alten Stamm. — Erlenbusch: Die Sphinx. Weißdorf: Leon und Aline. Berlepsch: Die Erbherren von Mi 11-bank. — Mylius: Die Türken vor Wien. Kümmel: Des Lebens Flut, 111. Band. — Miller: Im Hause des Glockengießers. — Braun: Das Mädchen für alles. — Hilden: Die beiden Großen; Doktors Zwillinge. Wildermuth: Der Spiegel der Zwerglein. Harby: Nur eine Tochter. Pederzani-Weber: Junge Helden. — Löhr: Erzählungen für Kinder. Arndt: Sagen und Schwänke von Rübezahl. — Paysen-Petersen: I.ustige Schwabenstreiche. Holl: Die Jugend großer Frauen. — Brill: Der Singschwan. Kichert: Hüheufeuer; Kreuzeslieder. Hlatky: Weltenmorgen. — Keller Paul: Die fünf Waldstädte. SvenHedin: Von Pol zu Pol. — Jüngst: Wegwartblüten. — Eschelbach: Wildwuchs; Sommersänge; Lebenslieder; Im Moor; Liebe erlöst. De Coulomb: Ferme comme roc; Rangon d’ äme; L’ invisible main; Muguette. Fleuriot: Aigle et colombe; Grandcoeur; Papillonne. Mandarine; Coeur muet. — Stahl: Maroussia. — Pressensö: Deux ans au lycöe. Schulausgaben Velhagen und Klasing: Moliere, Les femmes sa-vantes. — Corneille: Cinna. — Daudet: Tartarin de Tarascon. Choix de Nouvelles modernes; 13 Bändchen. — Madame de Stael: De 1’ Alle-magne; 10 Exempl. Feuillet: Le roman d’ un .jeune homme pauvre; 9 Exempl. — Racine: Esther; 5 Exempl. — Bibliotheque frangaise: Merimöe: Colomba. — F6neIon: T616maque; 4 Exempl. — Wershoven: Contes du XIX9 si&cle.— Maupassant: Contes. — Erckiuann-Chatriän: Contes. Tempsky Schulausgaben: Shakespeare: Hamlet; Julius Caesar. Kipling: 4 Erzählungen. — Jerome K. Jerome: Three Men in a Boat. - Howitt: Visits to Remarkable Places. — Twain: A Tramp Abroad. — Ewing: Story of a Short Life. — Hope: Young England. — Dickens: A. Christmas Carol. — Trollope: 3 Erzählungen. Gutscli Schulausgabe: Dickens: David Copperfield’s Youth. — Velhagen und Klasing Schulausgaben: Collection of Tales and Sketches; 12 Exempl. Twain: The Prince and the Pauper. — Goldsmith: The Vicar of Wakefield; 3 Exempl. — „Tip Cat“ by the Author of „Lil“, „Pen“, „Dear“, „Our Little Ann“ etc. - Lamb: Six Tales from Shakespeare. — Flemmings Schulausgaben: Chambers’ History of the Victorian Era. Round-About England, Scotland and Ireland. — Ascott R. Hope: Sister Mary. Adventures in England. — Gassiot: Stories from Waverley. — Populär Writers of our Time. First Series. Second Series. — Elisabeth Barrett Browning: Aurora Leigh. -Tauchnitz Edition: Dorothea. Gerard: Restitution. — Rider Haggard: Swallow. Heart of the World. A. Vertua Gentile: La potenza della bonta; —Coraggio e avanti. — Mantea: Le buone usanze. — Sperone: Rose d’ autunno. Caccia-niga: La vita campestre. Zbrani spisi Finžgar: Pod svobodnim solncem, 2 Bände. — Sien-kiewicz-Lenard: Skozi pustinje in puščavo. — Haggard: Roža svetä. Matica Hrvatska: Zimske sunce; Emin Posljednji Stipančidi; Novak: Dubrovačka Trilogija. — Vojnovič: Izbrana djela Nemčič. Zeitschriften: Salzer: Literaturhefte. — Österreichischer Schnl-bote Fr. Frisch. — Pädagogische Jahresrundschau v. Schiffeis. — Zeitschrift für den deutschen Unterricht v. Otto Lyon. — Praxis der katholischen Volksschule. — Das Kränzchen. — Sonnenland. — Stadt Gottes. Raphael. — Die christliche Frau. L’ Eclio frangais. — The English Echo. — Pro Familia. — Dom in svet. — Mentor. -— Andel čuvar. Kriješ. — Škola. — Andel varuh. — Luč. — Slovenski učitelj. — Vrtec. — Angeljček. — Slovan 1887. Zuwachs im Schuljahre 1912/13: 181 Bände. Gegenwärtiger Stand: 2640 Bände. Schw. Mar. Benedetta Zengerle, Bibliothekarin. III. Lehrmittel für den Unterricht in Geographie und Geschichte. Bei Eröffnung des Lyzeums zählte die Sammlung 178 Nummern. Im Laufe der sechs Jahre sind weitere 123 Nummern hinzugekommen. Im laufenden Schuljahre wurde angeschafft: 1. Kiepert: Physikalische und politische Karte von Europa. 2. 10 neue Wandbilder für den Unterricht in Geographie und Geschichte und zwar: a) Friedrich Barbarossas Kreuzfahrt; b) das griechische Theater; c) das römische Haus; d) römischer Hausrat; e) die griechische Bewaffnung; f) die griechische Kopfbedeckung; g) Seeschlacht bei Lissa; h) Bucht von Cattaro; i) Erdölquellen in Galizien; k) Wandtafeln für den Unterricht im Kartenlesen. H. 1 Gemälde, darstellend die Huldigung der auswärtigen Fürsten an Kaiser Franz Josef 1. zu Schönbrunn am 7. Mai 1908. Schic. Mar. Theodora Berth, Verwalterin, IV. Lehrmittel für den Unterricht in der Physik. Bei Eröffnung des Lyzeums bestand schon diese Sammlung aus 742 Nummern, worunter folgende Stücke besonders zu erwähnen wären: 1 Elektrische Bogenlampe mit Widerstand für 220 Volt. und 30 Ampöre. — 1 Skioptikon. — 1 Influenzmaschine. — 1 Mikroskop mit Kondensor, drei Objektiven u. 3 Okularen mit 1300facher Vergrößerung, auch als Projektions-Mikroskop zu verwenden. *— 1 Erdfemrohr. — 1 Photographischer Apparat. — 1 Apparat für Röntgenstrahlen. — 1 Apparat für drahtlose Telegraphie nach Marconi. — 1 Telephon. 1 Morse-Telegraph. — 1 Grammophon mit 52 Platten. Im Laufe der sechs Jahre sind 26 Nummern neu hinzugekommen; darunter z. B. auch: 1 Großer Projektionsvorhang mit Rollenvorrichtung. 1 Chemie-Schrank. — 1 Gasentwicklungsapparat nach Kipp. — 1 Präzisionswage mit Gewichtssatz. 1 Zentrifugalmaschine. — 1 Optische Scheibe nach Hartl. Gegenwärtiger Stand: 786 Objekte. Schw. Mar. Paula Alberti, Verwalterin. V. Lehrmittel für den Unterricht in der Naturgeschichte. Stand bei Eröffnung des Lyzeums 1000 Nummern. Während der sechs Jahre sind noch 187 Nummern hinzugekommen ; darunter sind besonders zu erwähnen: Einige biologische Präparate. Seeticre und Pflanzen aus der Pola-Expedition, gesammelt von der Schw. Maria Aquina Sigl de Notre Dame. — Mineralien und Gesteine aus der Formation von Brixlegg. Schwaz, Alpach. Hall, Schneckenstein, Matrei, Brenner-Venna, gesammelt von derselben Schw. Maria Aquina Sigl. Gegenwärtiger Stand der Sammlung: 1187 Nummern. Sehr. Mar. Paula Alberti, Verwalterin. VI. Lehrmittel für den Unterricht im Zeichnen. Stand bei Eröffnung des Lyzeums: 419 Nummern. Neu sind während der sechs Jahre dazugekommen: 556 Nummern. Darunter sind besonders zu erwähnen: 77 Glasgefäße; 87 Tongefäße ; 9 Körbe; 32 Metallgefäße; 30 Schmetterlinge in Glaskästen; 20 Werkzeuge; 90 Muscheln; 18 Ausländische Gefäße; 14 Alte Bücher; 29 Holzmodelle; 12 Vögel; 60 Verschiedenformige Kassetten; 13 Service-Stücke; 3 Pfeifen; 44 Künstler-Vorlagen für Aquarellmalerei; 18 Künstler-Vorlagen für Ölmalerei. Gegenwärtiger Stand: 975 Nummern. Schw. Mar. Hildegard Kroboth, Verwalterin. 4. Themen zu den schriftlichen Aufsätzen. I. Deutsch.*) IV. Klasse. 1. Erinnerung, eine Quelle der Freude. — *2. Steter Tropfen höhlt den Stein. — 3. Eine musterhafte Hausfrau, (Nach dem 70. Geburtstag v. Voß.) — 4. Briefliche Mitteilungen über den Besuch des Herrn *) Die mit * bezeichneten Aufgaben sind Hausaufgaben. Landesschulinspektors in unserer Klasse. — 5. „Wohl dem, der frei von Schuld und Fehle — Bewahrt die kindlich reine Seele.“ (Hchiller.) ß. „Ein Augenblick!“ — *7. Schaffst emsig du im Lebensgarten, — Mag Freud und Glück noch deiner warten. — 8. Gudrun am Meeresstrand od. Gudrun, ein Bild der Treue (zur Wahl). — *9. Vergißmeinnicht und die Kunst zu vergessen. — 10. Das Meer, ein Freund und Feind des Menschen. 11. Elmar. (Nach Webers Dreizehnlinden. Ein Charakterbild.) V. Klasse. *1. Die Freudigkeit ist die Mutter aller Tugenden. (Goethe.) - 2. Charakteristik der Volkspoesie des Mittelalters. 3. Hoffnung ist ein fester Stab — Und Geduld ein Reisekleid, — Da man mit durch Welt und Grab — Wandert in die Ewigkeit. (Logau.) — 4. Was sagt mir meine Uhr? 5. „Seele des Menschen, — Wie gleichst du dem Wasser!“ (Goethe.) — *6. Frühling und Jugend. 7. Gellerts Bedeutung für seine Zeit. 8 Klopstocks Hymne: „Die Frühlingsfeier“. 9. Was ist von der Redensart zu halten: „Man lebt nur einmal in der Welt!“? — 10. Ein Abend im Hafen von Triest. (Als Erinnerung an unseren Maiausflug). — 11. „Wer feig des einen Tages Gliick versäumt, — Er liolt’s nicht ein und wenn ihn Blitze trügen.“ (Körner.) VI. Klasse. 1. Mein Erbteil, wie herrlich weit und breit! — Die Zeit ist mein Besitz, mein Acker ist die Zeit. (Goethe.) - *2 Goethes Iphigenie. (Ein Charakterbild.) — 3 Zur Wahl: a) Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr. —b) Der Augenblick nur entscheidet über das Leben des Menschen und über sein ganzes Geschick! (Goethe). — c) Wer für das Elend nie empfand, — Ihm niemals stützend bol die Hand, — der — hätte Kronen er erstrebt, — hat nie gelebt! (Ed. Gr. v. Solburg.) 4. Zur Wahl: a) Fern auf der Rhede ruft der Pilot, es warten die Flotten, die in der Fremdlinge Land tragen den heimischen Fleiß. (Schiller). — b) Eurer Taten Verdienst meldet der rührende Stein. (Schiller.) 5. Welche Bedeutung hat für mich das Jahr 191.3? — 6. Görz als Einigungssphäre verschiedener klimatischer Gebiete. — 7. Das Leben an der Adria — *8. Entweder große Menschen oder große Zwecke muß der Mensch vor sich haben, sonst vergehen seine Kräfte, wie dem Magnet die seine, wenn er nicht dem rechten Weitende zugekehrt gelegen hat. (Jean Paul.) — 9. Herders Wahlspruch: Licht, Liebe, Leben. — 10. Arbeit ist des Blutes Balsam,— Arbeit ist der Tugend Quell. (Herder.) — 11. Maturitätsarbeit. Schw. Mar. Theodora Barth. II. Französisch. V. Klasse. 1. Traduction: Au musöe de minöralogie dans le Jardin des plantes de Paris. — 2. Novembre. — 3. Lettre pour le jour de l’an. - 4. Traduction sur la syntaxe de l’ article. — 5. Traduction sur 1’ accord de 1’ adjectif. 6. Marie Antoinette (d’ apres la lecture). — 7. Petit ä petit 1’ oiseau fait son nid. — 8. Ma solitude. — 9. Mme., de Sčvignč epistoli^re (d’ apres la lecture). — 10. Traduction: Mouvement diurne du ciel. Maria Gorth. VI. Klasse. 1. Comment j’ ai passö mes vacances. — 2. Origine des sciences. (Version.) — 3. Noel. — 4. Le Petit Chose par Daudet. (Resuine.) — 5. Causeries sur les livres qu’ on a lus. (Lettre.) — 6. Un noble carac-ttre de femme (d’ apr&s la lecture privče). — 7. A 1’ approche du printemps. — 8. Mon enfance. — 9. Pourquoi j’ aime le mois de mai. — 10. Composition de 1’ exanien (le maturitč. Scliw. Mar. Benedctta Zenperle. III. Italienisch. V. Klasse. *1. La vita e breve per chi non sa nobilmente impiegarla. 2. Ultimi sorrisi d’ autunno. — 3. Nicolö Machiavelli e le sue opere. *4. I lumi delle case a tarda notte. — 5. Anno nuovo vita nuova. — C>. Se non si e provato il dolore non si gusta la gioia. — *7. Voce dal sen fuggita — Piu richiamar non vale; — Non si trattien lo strale — Quando dali’ arco usci. — 8. L’ Ariosto e 1’ Orlando furioso. — *9. Di che rosa gentil vai tu si altera ? — Di tua freschezza ? A rive-derci a sera! — 10. Le parole commuovono e gli esempi atraggono. — 11. II secentismo ed il suo principale rappresentante. Schw. Mar. Vittoria Caenaszo. VI. Klasse. *1. Trapassa al trapassar d’ un giorno — Deila vita mortale il fiore e '1 verde; — Ne perche faccia indietro april ritorno — Si infiora ella mai; ne si rinverde. — *2. Bronzo e marmo non ponno darsi vauto — d’ immortalarti al par del vate il canto. — H. Uno sguardo al sette-cento. — 4. Una parete spesse volte divide il riso dal pianto. — *5. Natura ed arte. - 6. Se nella verde etade aleun trascura — Di lodato saper ornar la mente; Quando e giunta perlui 1’ etil matura — D’ aver perduto un si gran ben si pente; Cercalo allor, ma trovasi a man vuote — Potea non volle, or che vorria non puote. — 7. Basta un sol ramo a far primavera al cuor che viver sa nö mai dispera. — 8. Or la sorte t’ arride, — Ma rammenta — constante non e. *9. La figura di Caronte nell’ Eneide e nell’ Inferno Dantesco. — 10. Esercizio in iscritto all* esame di maturitä. Schw. Mar. Xaver Legat. IV. Slowenisch. V. Klasse. *1. Karakteristika glavnih oseb v Miklovi Zali. — 2. Stena loči večkrat smeh od joka. — 3. Ne za šolo. za življenje se učimo. *4. Sveti večer med narodom. — 5. Na bregu stojim in v morje strmim. (Gregorčič.) — 6. Lepa naša domovina. — *7. 313—1813—1913. — 8. Povodni mož. (Po Prešernovi in Aškerčevi pesnitvi.) 9. Morje, morje, ti skrivnostno mu rje! (Aškerc.) — 10. Poletni večer. *11. Kako izdelujem domače naloge. VI. Klasse. *1. Pomen veletokov v razvoju kulture. — 2. Vesele in bridke ure gojenke. — *3. Kaj je brez upanja življenje in upanje brez vere kaj ? (Medved.) 4. Slovenski narod pa kmečka mati. — 5. Da le petica da ime sloveče, da človek toliko velja, kar plača. (Prešern.) — l Viktoria. Franceschi Marie. (le Fornasari Silvia. (Jelmi Kosa. Grinover Marie. Koli Faustina. Battistutta Josefine. v. Braunizer Gemma. v. Berzsenyi Eugenie. Brunetti Lena. Fistravec Josefine. Furlani Teresina. Hočevar Marie. Kovač Rozi. Kotnik Frieda. Pichl Emmy. Paulin Anna. Revön Anna. Soinazzi Itianca. Zach Adele. Kuglraayr Marie. Machnitsch Adele. Nitecka Maria. Pahor Aloisia. Butar Fanny. Scarneo Maria. Treo Vida. Tominšek timilie. Zigon Marie. VI. Klasse. 6. Statistische Notizen f ü r das J a h r 191 2 /13. 1 Klasse Zu- 1. Ziihl der Schülerinnen. I- II. irr. IV. V. VI. men J Zu Anfang des Schuljahres 1912/13 . . . 32 33 26 18 1« 19 144 j Während des Schuljahres traten ein . . . — — 2 1 2 5 ,j j) „ „ aus . 4 — 2 1 7 j Schülerinnen am Ende des Schuljahres 1912/13 32 29 28 19 16 18 142 Darunter: ordentliche 25 2(i 28 19 15 17 130 außerordentliche 7 2 — — 1 1 11 | Privatistinnen 1 — 1 Summe . 32 29 28 19 16 18 142 2. Vaterland. Giirz 8 4 5 5 2 33 Übriges Küstenland 12 14 11 7 7 8 59 Krain 2' 3 6 1 3 15 Steiermark 1 1 2 1 5 Dalmatien 2 1 1 1 1 6 Nieder-Österreich 3 1 1 1 1 7 Ober-Österreich 1 1 Salzburg 1 1 2 Tirol 1 1 Böhmen 2 1 3 Ungarn 1 1 2 Galizien — — — 2 1 3 Schlesien 1 1 Baiern 1 • 1 Albanien 1 — 1 1 Sardinien 1 1 . Süd-Amerika — — 1 Summe . 32 ! 29 1 28 19 16 18 142 Klasse Zu- 3. Wohnort der Eltern. I. II. III. IV. v. VI. men Ortsangehörige 14 18 13 12 11 10 78 Auswärtige 18 11 15 7 5 8 64 Summe . 4. Religionsbekenntnis. 32 20 28 19 16 18 142 Römisch-katholisch 32 29 28 19 1« 18 142 5. Muttersprache. Deutsch 10 5 10 7 5 3 40 | Italienisch 10 1« 5 7 6 5 49 Slowenisch 11 8 13 4 3 7 4) Der Nachweis über die erforderlichen Kenntnisse im selben Umfange, wie für die Aufnahme in Mittelschulen. 4. Zur Aufnahme in eine höhere Klasse wird der Nachweis der Vorkenntnisse entweder durch das Zeugnis einer gleichstehenden Mädchenschule über die erfolgreiche Zurücklegung der vorhergehenden Klasse oder durch eine Aufnahmsprüfung gefordert. 5. Aufnahmsprüfungen werden am 1(5. und 17. September um 8 Uhr früh abgehalten. 6. Nach Maßgabe des vorhandenen Raumes werden auch außerordentliche Schülerinnen aufgenommen, die nur den Unterricht einzelner Gegenstände, z. B. der Sprachfächer, Zeichnen und Malen, Musik, weibliche Handarbeiten besuchen. 7. Die Aufnahmsgebühr für jede n e u eintretende Schülerin beträgt 4 K; der Lehrmittelbeitrag für jede Schülerin 4 K jährlich. Das Unterrichtsgeld für obligate Lehrfächer ist auf 60 K pro Semester angesetzt und kann auch in Monatsraten ä 12 K entrichtet werden. s. Eventuelle weitere Aufklärungen ist die Direktion jederzeit schriftlich und mündlich zu geben bereit. Avviso per l’anno scolastico 1913/14. 1. L’ anno scolastico 1913/14 incomincerä il 18 settembre a. c. con la S. Messa e 1’ invocazione dello Spirito Santo. 2. L'iscrizione avrä luogo il 15, 16 e 17 settembre dalle 9 ant. alle 12 meridiane e dalle 2—4 pomeridiane. 3. Per 1' ammissione alla I classe richiedesi: a) La fede di nascita dalla quäle risulti che 1’ allieva abbia compiti i dieci anni d’ eta. b) Sono richieste quelle cognizioni che si esigono per 1’ ammissione in una scuola media. 4. Le scolare novelle che desiderano d’ essere inscritte in una delle classi superiori alla prima devono consegnare alla direzione 1’ attestato di un istituto femininile egualmente organizzato, che comprovi avere percorso 1’ allieva con esito favorevole la classe precedente. Non possedendo 1’ allieva 1’ attestato anzidetto, dovrä assog-getarsi ad un esame d’ ammissione. 5. Gli esanii d’ ammissione avranno luogo il 1(5 e 17 settembre dalle 8 ant. in poi. 6. Qualora lo coni por terä il pošto potranno venir accettate anclie s cola r e straordinarie per le lezioni nelle diverse lingue, nel disegno, nella pittura e nella mušica e nei lavori femminili. 7. Le alunne novelle dichiarate idonee pagheranno a titolo tassa di iscrizione, per una volta tanto, cor. 4' ; ogni singola scolara del liceo perö cor. 4'— che serviranno per 1’ aumento dei mezzi didattici. La tassa scolastica per le inaterie obbligatorie k fissata a 60 cor. per semestre, la quäle puö venire pagata anclie in rate mensili di 12 cor. 8. In caso di eventuali informazioni si prega di rivolgersi alla Direzione, la quäle e sempre pronta a darne ragguaglio sia a voce od in iseritto. Naznanilo o začetku šolskega leta 1913/14. 1. Šolsko leto 1913/14 se začne 18. septembra s sv. mašo in molitvijo k sv. Duhu. 2. Vpisovanje bode 15., 16. in 17. septembra dopoldne od 9,—12. ure in popoldne od 2.-4. ure. 3. Za sprejem v I. razred se zahteva: a) dopolnjeno 10. leto; b) sprejemni izpit, pri katerem treba izpričati isto znanje, ki se pričakuje za sprejem v I. razred srednjih šol. 4. Deklice, ki hočejo vstopiti v kak višji razred liceja, se morajo izkazati s spričevalom, da so z uspehom dovršile prejšnji razred enako organiziranega zavoda, ali narediti sprejemni izpit. 5. Sprejemni izpiti so 16. in 17. septembra ob 8. uri zjutraj. 6. Sprejemajo se tudi izredne gojenke, toda le če prostor dovoljuje. Izredne gojenke obiskujejo v svrho posebne izobrazbe samo posamezne predmete, kakor na pr. pouk v modernih jezikih, risanju in slikanju, godbi, ročnih delili. 7. Pri vpisovanju plača enkrat za zmerom vsaka na novo vpisana učenka 4 K sprejemnine; vsaka učenka sploh kot prispevek za učila 4 K na leto. Šolnina znaša polletno 60 K; plačuje se polletno ali pa tudi v mesečnih obrokih po 12 K. 8. Podrobnejše informacije daje ravnateljstvo vsaki čas, bodisi ustno, bodisi pismenim potom. III. Handelsschule. 1. Einleitung. Die Errichtung einer zweiklassigen Mädchen-Handelsschule wurde dem Institute der armen Schulschwestern de Notre Dame zu Görz mit dem Erlasse der hohen k. k. Statthalterei in Triest vom 24. Jänner 1911 ZI. G. S.—621/3—10 bewilligt. Als Lehrplan derselben ist der mit der Verordnung des Min. f. K. u. U. v. 17. Mai 1910, ZI. 17255 herausgegebene Normallehrplan für zweiklassige Handelsschulen mit einigen Modifikationen zur Grundlage genommen. Die Handelsschule hat den Zweck, den Zöglingen jene Kenntnisse zu vermitteln, die sie in den Stand setzen, einen klaren Überblick über die wichtigsten Handelsfächer zu erlangen und sie auch gleichzeitig zu befähigen, mit Sicherheit bei kleineren Handelsgeschäften die gesamte Buchführung, dann die Korrespondenz und das Rechnungswesen in mindestens zwei Sprachen besorgen zu können, in größeren Unternehmungen aber bei den Comptoirarbeiten mit Verständnis mittätig zu sein. Die Handelsschule befindet sich in engem Anschluß an das Mädchenlyzeum der a. Schulschwestern de Notre Dame in Görz. Sie ist als eine Ergänzungsanstalt desselben gedacht und ermöglicht jenen Schülerinnen, die nicht die Absicht haben, das Lyzeum zu absolvieren, nach Beendigung der III. Lyz.-Klasse den Übertritt in die I. Klasse. Wegen dieses engen Anschlusses ist zwecks notwendiger Einheitlichkeit auch die Leitung beider Anstalten in einer Hand vereinigt. Das Schuljahr beginnt am 1. Oktober und endigt am 30. Juni. Im laufenden Schuljahre 1912/13 war nur die I. Klasse eröffnet, mit dem nächsten Schuljahre kommt jedoch zu der I. auch die II. Klasse. 2. Lehrkörper und Lehrfächerverteilung. Die Leitung der Handelsschule obliegt dem Lyzealdirektor I)r. Josef Srebernič. Im übrigen waren folgende Lehrkräfte tätig: Nr. j Name und Charakter Lehrfach ! Anmerkung 2. l)r. Johann Tul, Religion. Theol.-Professor in Görz 3. Mar. Ailmirabllis Harle Unterrichtssprache, Klassenvorsteherin | Kontorarbeit, Korre- der I. Klasse, spondenz, Handelsgeographie, slow. Korrespondenz. Nr. Name und Charakter Lehrfach Anmerkung 4. Wilhelmiiie Piger Kaufm. Rechnen, Handels- u. Wechsel-kunde, Buchführung. 5. Mar. Vittoria Cnenaz/o Ital. Korrespondenz. 6. Albine Slokar Stenographie. 7. Mar. Theresia Cigoj Kalligraphie. 8. Mar. Jakobi ne Dolen/ Französische Sprache. 3. Lehrbücher, die in der I. und II. Klasse der Handelsschule in Verwendung sind: a) für obligate Gegenstände: GroUer Katechismus. Zetter, Katholische Liturgik für Mittelschulen. Haymerle-Pölzl, Deutsches Lesebuch für kommerzielle Lehranstalten, 8. Aufl. Franz Fiedler, Lehrbuch der Korrespondenz und der Kontorarbeiten, 1. Aufl. Kreibig, Leitfaden des kaufm. Rechnens, 10. Aufl. Haberer, Lehrbuch der Handels- und Wechselkunde, 8 Aufl. Ziegler, Lehr- u. Übungsbuch der Buchhaltung, 7. Aufl. Zeh den, Leitfaden der Handels- und Verkehrsgeographie, 11. Aufl. Kramsall, Lehrbuch der Stenographie (System Gabelsberger), 4. Aufl. b) für relativ-obligate Gegenstände: R. Lovora, Italienischer Handelsbrief, 1. Aufl. Kleibel-Ivan Volz, Trgovska korespondenca, l.Aufl. c) für nicht obligate Gegenstände: Boerner-Lovera-Ive, Lehr- u. Lesebuch der ital. Sprache. (Ausgabe f. Handelsscli.) Sket, Slovenska slovnica in öitanka. Bechtel und Glauser, Franz. Sprech- und Lesebuch (für kommerz. Lehranstalten). 4. Stundenübersicht des im Sinne des Erl. der k. k. Statthalterei in Triest v. 24. Jänner 1911, ZI. G. S. —<>21/3—1910 bestätigten Lehrplanes dieser Handelsschule. Lehrgegenstände I. Klasse II. Klasse Stunden Stunden Obligate Gegenstände I. Sem. II.Sem. I. Sem. 11. Sem. Religion 2 2 2 2 Deutsche Sprache 2 2 2 2 Kaufmännisches Rechnen 4 4 4 4 Handels- und Wechselkunde 3 2 2 Kontorarbeit und Handelskorrespondenz 3 3 3 3 Buchhaltung — 3 4 4 Handelsgeographie 2 2 2 2 Kalligraphie 1 1 1 1 Stenographie 2 2 2 2 Lehrgegenstän de 1. Klasse II. Klasse Stunden Stunden Relativ-obligate Gegenstände1 I. Sem. | II. Sem. 1. Sem. II. Sem. Italienische Korrespondenz Slowenische Korrespondenz 2 i 2 2 2 i 2 2 2 2 Als nicht obligate Lehrgegenstände werden unterrichtet: Italienische, slowenische und französische Sprache, dann Maschinschreiben, Handarbeit, Musik. 5. Schülerinnen-Verzeichnis.“ I. Klasse. Bauer-Mayer Christine. Casagrande Ines. Crevato Itala. Devetak Helene. Dreyhaupt H elene. Frieß Hedwig. Klun Anna. König Franziska. Legovicli Eleonora. Lončarič Vera. Walta Miklavčič Leopoldine. Podboj Anna. Repousch Anna. Samsa Yida. Schrittwieser Maria. Steraberger Gabriele, v. Zamagna Lidia. Žnideršič Emma. Zoliil Silvia. Zuljan Flora. Luise. 6. Statistik der Schülerinnen. 1. Zahl. Am Beginn des Schuljahres 1912/13 aut'genoinmen . . 21 Im Laufe des Schuljahres eingetreten...........................1 „ „ „ „ ausgetreten.............................1 Stand am Schlüsse des Schuljahres 1912/13 .... 21 Davon außerordentliche Schülerinnen ...........................2 2. Geburtsort. Gürz...........................................................1 Triest.........................................................3 Aus dem übrigen Küstenland ...................................8 Krain..........................................................4 Niederösterreich............................................. 1 Bukowina..................................................... 2 Steiermark.................................................... 1 Kroatien.......................................................1 3. Nach dem Wohnorte der Eltern. Aus Görz .....................................................14 „ Krain.......................................................7 1 Relativ obligat deshalb, weil italienische Schülerinnen verpflichtet sind, italien. Korrespondenz als Obligatfach zu lernen, und ebenso slowenische Schülerinnen die slowenische. Deutsche Schülerinnen sind davon befreit. a Die Namen der Vorzugsschiilerinncn sind mit fetten Lettern gedruckt. 4. Religionsbekenntnis. Evangelisch . . . . . iv 0 5. Muttersprache. Deutsch . . . Italienisch . . Slowenisch . . . . . 8 7. Chronik. Wegen des engen Anschlusses der Handelsschule an das Lyzeum sind vielfach von Inspizierungen abgesehen die einzelnen Daten dieselben wie beim Lyzeum; im besonderen wäre noch zu erwähnen: 1. Oktober. Beginn des Schuljahres mit dem hl. Geistamt. 15. Mai. Besichtigung der Baumwollspinnerei in Strazig, unter kundiger Führung des dortigen Direktors Herrn Deperis, der den Schülerinnen in liebenswürdiger Weise durch mehr als zwei Stunden alles Sehenswerte zeigte und erklärte. 5. Juni. Besichtigung der Kristall-Eisfabrik Tanner in Görz, wobei der Inhaber des Betriebes den Schülerinnen den Führer abgab. 8. Kundmachung für das Schuljahr 1913/14. 1. Die Einschreibungen finden am 25.—30. Sept. von 2 bis 5 Uhr nachmittags statt. 2. Am 1. Oktober beginnt das Schuljahr mit dem hl. Geistamt. 3. Die Aufnahmsprüfungen sind am 30. September 8 Uhr früh. 4. Zur Aufnahme in die I. Klasse wird gefordert: a) das vollendete 14. Lebensjahr; b) die mit Erfolg absolvierte III. Lyz.-Klasse oder die mit Erfolg absolvierte III. Bürgerschulklasse odereine diesen Klassen entsprechende Vorbildung, die aber entweder durch das Zeugnis der betreffenden Schule oder durch eine besondere Aufnahms-prüfung erwiesen werden muß. Zur Aufnahme in die II. Klasse ist die mit Erfolg absolvierte 1. Klasse einer zweiklassigen Mädchenhandelsschule erforderlich. 5. Das Schulgeld beträgt für den Unterricht in den obligaten Lehr-gegenständen 60 K pro 1 Semester, das entweder halbjährlich oder in monatlichen Raten ä 12 K vorausbezahlt wird; das Schulgeld für die nicht obligaten Lehrgegenstände ist auf 2 K pro 1 Monat festgesetzt. An Eintrittstaxe zahlt jede n e u eintretende Schülerin 2 K, jede Schülerin aber jährlich als Lehrmittelbeitrag 2 K. Avviso per 1’ anno scolastico 1913/14. 1. L’ iscrizione avra luogo dal giorno 25 al 30 setterabre dalle 2 alle 5 pomeridiane. 2. L’ anno scolastico comincia il 1 ottobre con la S. Messa e 1' invo-cazione della Spirito Santo. 3. L’ esarae d’ ammissione si darä il 30 settembre alle 8 ore ant. 4. Per 1’ ammissione alla prima classe richiedesi: a) La fede di nascita dalla quäle risulti che la scolara abbia compiti i quattordici anni d’ etä. b) L’ attestato comprovante d’ aver assolto con buon successo la III classe liceale, oppure la III classe di una scuola cittadina. c) Non possedendo 1’ alunna 1’ attestato anzidetto dovrä assog-getarsi ad un esame d’ ammissione. Per venire ammessa alla II classe bisogna che 1’ allieva abbia assolto con buon successo la I classe di una scuola commerciale di due classi. 5. La tassa scolastica per le materie obbligatorie h flssata a cor. 60 — per semestre, la quäle puö venir anche pagata in rate mensili antecipate di cor. 12'—; la tassa per le materie non obbligatorie č di 2 cor. mensili. Le alunne dichiarate idonee pagheranno a titolo tassa d’ iscrizione cor. 2'—, ogni singola verserä cor. 2‘ — per i mezzi didattici. Naznanilo za šolsko leto 1913/14. 1. Vpisovanje bode 25. do 30. septembra vsaki dan od 2. do 5. ure popoldne. 2. 1. oktobra se prične šolsko leto s sv. mašo in molitvijo k sv. Duhu. 3. Vsprejemni izpiti so 30. septembra ob 8. uri zjutraj. 4. Pogoji za vsprejem v I. razred so naslednji: a) Zavrženo 14. leto. h) Z uspehom dokončani III. razred dekliškega liceja ali 111. razred meščanske šole, oziroma tudi izobrazba, ki odgovarja navedenim razredom, ki se pa mora izkazati s spričevalom zadevne šole ali s posebnim sprejemnim izpitom. Pogoj za vsprejem v II. razred je z dobrim uspehom dokončan I. razred dvorazredne trgovske šole. 5. Šolnina za pouk v obveznih predmetih znaša za semester K 60'—. Plačuje se lahko anticipatno ali za cel semester ali v mesečnih obrokih po K 12'—. Šolnina za neobvezne predmete je določena na K 2-— mesečno. Vsaka nanovo vpisana učenka plača K 2’— vpisnine; vsaka učenka pa kot prispevek za učila K 2’— na leto. Buchdruckerei der St. Hermagoras-Bruderschaft in Klagenfurt. ..r-ulA'K' ■ •i'.rr. V' -V>?-.U4^ j ‘^V :«c£ «&Š2 r:.: >*?: Y \V«i-■& /v \.'i i