Vibliotkek der Sprachenkunde kraktigckes I^eürkucü cler Lloveniscken Lpracke kür äen Lelkstunterricüt Von Or. (üsrl kecnilr Leckste ^uÜLZe ft. kartleben's Verlas /l. hartleben s Sibliothek -er Sprachenkunöe. 31. Teil: praktisches Lehrbuch -er Slovenischen Sprache. Sechste Auflage. von Dr. Carl peknik. fl. Hartleben's Verlag. Wien un- Leipzig. krLleip2iZi V. Uartleben's Verlag (/^Ne deckte vorketlalten.) Druck von Adolf Lolzhausens Rfg., Wien. — s — Äie jetzt gebräuchlichsten slovenischen Grammatiken sind in erster Linie für den slovenischen Unterricht an Mittelschulen geschrieben, um zumeist geborenen Slovenen die erste Vervollkommnung in ihrer Mutter¬ sprache zu bieten. Ob aber auch Autodidakten das ersehnte Ziel, die Beherrschung der slovenischen Sprache, dadurch erreichten, oder ob sie über einem trockenen wissenschaftlichen Apparate, der bei mangelhafter Übersichtlichkeit des grammatikalischen Theiles mit übermäßig ausge¬ dehnten, geistlosen Schulübungsbeispielen arbeitet — den Muth ver¬ loren haben, mögen sie selbst entscheiden. Bei Bearbeitung einer slovenischeu Sprachlehre für den Selbst¬ unterricht war es dem Verfasser klar, einen eigenen, von den bisherigen Methoden in mehreren Punkten abweichenden Weg eiuschlagen zu müssen, indem er sein Hauptbestrebcn darauf richtete, einerseits durch vollständige Aufnahme aller grammatikalischen Regeln in präciser, streng methodisch geordneter Form dem Lernenden eine gediegene Kenntnis der slovenischen Sprache zu bieten, anderseits durch Behandlung der dialektischen Eigen- thümlichkeiten, Gespräche, Slovenismen und durch anderweitige kurze Skizzierungen dem Anfänger den kürzesten Weg mitten ins praktische Leben zu weisen. Steht nun das Werk, was die Behandlung der Rcde- theile, sowie die Entwicklung des Sprachganzen betrifft, den jetzt ge¬ bräuchlichen Sprachlehrbüchern nicht nach, so hat es anderseits eine Reihe von Neuerungen aufzuweisen, die, wie der Verfasser zuversichtlich hofft, nicht nur auf die leichte Erlernbarkeit der Sprache, sondern auch auf den ganzen Lehrgang der Deutschen, die sich das Slovenische an- cignen wollen, reformatorisch belebend einwirkeu werden. Bisher hat jede slovenische Grammatik die Dialekte vollkommen außer Acht ge¬ lassen und suchte dies durch die Bemerkung, dass das slovenische Land¬ volk die Schriftsprache vollkommen verstehe, zu begründen. Dies ist ganz richtig, doch die Deutschen, die sich die slovenische Schriftsprache angeeignet haben, können ohne Anleitung den Dialekt, dessen sich der gemeine Mann ausschließlich bedient, kaum verstehen. Dies letztere wurde bisher von niemandem beachtet, obwohl sie, wie cs ihr Beruf erheischt, am meisten mit der Landbevölkerung zuverkehren haben. Die Behandlung der slovenischen Fremdwörter hat indessen einige Schwierigkeiten bereitet. Da die Lautverändernngeu der einzelnen sloveni- schcn Dialekte voneinander ziemlich stark abwcichen, die in den Wörter¬ verzeichnissen in Parenthesen angegebenen Fremdwörter dagegen mehr oder - 6 — weniger in allen slovenischen Dialekten zu beobachten sind, mussten dieselben aller an einen bestimmten Dialekt erinnernden Elemente ent¬ kleidet, das ist ans die Schriftsprache zurückgeführt werden. Alle jene Fremdwörter, welche Lautveränderungen eines bestimmten Dialektes anfweiscn, sind unterschiedshalber mit Anführungszeichen versehen. Auch die Wortbildungslehre wurde behandelt, theils um das Lernen der Vocabeln zu erleichtern, theils um dem Wortvorrathe festere Grund¬ lagen zu geben. Nm dem Lernenden weitere Erleichterungen zu bieten, wurden in den Wörterverzeichnissen die Wörter durchwegs accentuiert. Den ersten Versuch, slovcnische Wörter mit Accentzeichen zu versehen, hat Prof. Dr. I Skct gemacht, sich jedoch hierbei aus¬ schließlich auf die ostslovenischen Dialekte gestützt. Da nicht nur die sloveuische Schriftsprache Accentschwankungen anfweist, sondern auch zwischen den ost- und westslovenischen Mundarten bedeutende Betonungs- unterschiede herrschen, kann die vom genannten Autor ausgestellte Be¬ tonung nicht die alleinig bindende sein. Der Verfasser hat daher seine Aufgabe allgemeiner gefasst und dort, wo die ostslovenischen Dialekte von den westslovenischen allzu große Abweichungen zeigen, einen ver¬ mittelnden Weg cingeschlagen. Um dem Anfänger die Auffassung der grammatikalischen Regeln zu erleichtern, hat er dieselben sogleich mit Beispielen, denen sich die deutsche Übersetzung anschließt, belegt. Es wird nnu Sache des Lernenden sein, die deutsche Übersetzung anfangs mit einem Roste zu belegen und das sloveuische Beispiel selbständig zn übersetzen. Was die Übertragungs¬ übungen betrifft, war der Verfasser bestrebt, gleich anfangs Zusammen¬ hängendes zu bieten; er ließ kurze Erzählungen folgen, die bei ihrer einfachen Zusammensetzung leichter als anderweitige, abgerissene llbungs- beispiele zu übertragen fein werden. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Gesprächen, die das Wichtigste des alltäglichen Lebens berühren, gewidmet. Eine willkommene Beigabe wird auch die Sammlung von Slovenismen, geographischen Benennungen, sowie von Tauf- und Lieb- kosungsnamcn sein. Einem anderen Bedürfnisse wurde durch eine kurz¬ gefasste Skizzierung der slovenischen Literatur entsprochen. Eine deutsch geschriebene sloveuische Literaturgeschichte ist bisher nicht erschienen. Der Deutsche war daher, wenn er zur Lectüre der slovenischen Schriftsteller schreiten wollte, in großer Nathlosigkeit und musste sich zumeist mit dem begnügen, was der Zufall in seine Hände spielte- Ist nun das Werk vorzüglich für deutsche Autodidakten bestimmt, so wird es doch durch reiche Mannigfaltigkeit, sowie durch ein hand¬ liches Format auch geborenen Slovencu und im Studium des Sloveni¬ schen fortgeschritteneren Deutschen willkommen sein. Der Verfasser hat alles geboten, was die Brauchbarkeit des Werkes vermehren konnte; möge es ihm geglückt sein, die Kluft, die sich bis¬ her der Erlernung und praktischen Ausübung der slovenischen Sprache entgcgenstellte, einigermaßen überbrückt zu haben. Larl Pečnik. Vorrede zn den folgenden Auflagen. Nie Art der Bearbeitung dieses kurzen Lehrbuches hat sowohl bei den Deutschen als auch bei Len Slovencu Freunde gefunden. Ein so kurzes Buch ist dircct für das praktische Leben bestimmt. Wie ein solches Buch zu verfassen sei, darüber sind die Meinungen sehr getheilt. Jeder möchte es nach seiner Art anders verfasst wissen. Da die Auflagen, trotz der Kleinheit des sloveuischen Sprachgebietes, rasch aufeinandcr- folgen, ist dies gewiss der beste Beweis, dass das Buch seinem rein Praktischen Zwecke entspricht. Nach meinen Beobachtungen sind der Reisende, der Tourist iu den sloveuischen Alpen die Hauptbenützer. Da möchte er etwas sagen, er sucht im Buche das Wort, dort möchte er den Bauer meist im ur¬ wüchsigen Dialekte verstehen, auch dies wird meist gelingen. Der Beamte, der Kaufmann sucht darin eine grammatikalische Form, die er vergessen. Das Lehrbuch ist eine Art kurzes Repetitorium. Die Darstellung der Dialekte, und insbesondere diesen verdankt das Buch die rasche Aufeinanderfolge der Auflagen, hat die wider¬ sprechendsten Meinungen ausgelöst. Als Arzt, als Naturwissenschaftler nehme ich Dinge wie sie sind, doch der Theologe, der Jurist und leider auch der Philologe sind Ideologen, sie betrachten die Dinge vom Gesichts? winkel, wie sie "angeblich sein sollen. Ich habe also die Sprache dar¬ gestellt wie man sie spricht. I-s stavöns tst gu'on Is Parts —, das Wort, wie es lebt und wie man es schreibt. Die Slovencu haben in den letzten Jahrzehnten auf allen Gebieten bewunderungswürdige Fort¬ schritte zu verzeichnen, auch die slovcnische Literatur hat sich mächtig erhoben. Das über slovenische Literatur im Anhänge schließt mit der nachpresernischen Generation. Weiteres möge man in einer Literaturgeschichte nachsehen. Utzä. Univ. vr. Garl Permk. Vorrede zur sechsten Auflage. Äurch die infolge der politischen Verhältnisse in den Grenzgebieten cingctretene Notwendigkeit, sich die Sprache der Nachbarnation anzu¬ eignen und mit derselben 'Verständnis sür das nationale Wesen, die nationalen Eigenarten zu gewinnen, hat sich das Bedürfnis nach guten Lehrbüchern der slovenischen Sprache stark erhöht. Daß die vorliegende Granimatik zu jenen zählt, nach denen in erster Linie bei diesem Sprach¬ studium gegriffen wird, beweist wohl erneut, daß dieselbe ihrem prak¬ tischen Zweck voll und ganz entspricht. Möge auch die neue, im wesent¬ lichen unveränderte Auflage dieses Lehrbuches sich recht viele weitere Freunde erwerben! Der Verfasser. LcrutkeHve. (OlASOZlovje.) Dre Mrchstaben. (pismsus.) Das slovcnische Alphabet besteht aus 25 Buchstaben: a, b, o, ö, ä, s, k, K b, i, s, le, I, m, n, c>, L, L, 0, 6, I), 8, §, 6, II, I, ü, X, ld, N, bl, 0, p, r, s, S, t, n, v, 2, L. ?, L, 8, S, 1, II, V, 8, 2, Die Buchstaben x und gu in fremden Namen werden durch les und kv ersetzt, als: kaliks (Felix), Lvintilisan (Quiutilian). Die Äussprache. (i^Zovor.) Die meisten Buchstaben werden ausgesprochen wie im Deutschen. Abweichungen in der Aussprache und Schreibart sind folgende: ap Die Vocale. (8swo§Iasn1Iei.) Von den Bocalen sind a, o, n hart; s, t sind weich. s. In guter Aussprache unterscheidet man vier s-Laute, für die jedoch in der Schrift nur ein Buchstabe existiert. 1. Das kurze, dem deutschen c gleichlautende, als: xdrsw, ich wasche; Den, der Hirsch. 2. Das geschlossene, als: lep, schön; ädts, das Kind. 3. Das gedehnte, dem deutschen ä ähnlich lautende s, als: xet, fünf; vansm, ich welke. 4. Das halbvocalische v in manchen Bildungssilben, dessen Aus¬ sprache mit dem deutschen verklingenden e in Vor- und Nachsilben Übereinstiinmt, als: truäsn (Aussprache: truän), müde; äobsr (ävbr), gut; im Deutschen: Leder (Aussprache: Här); wirken (vnrkm). c>. In guter Aussprache unterscheidet man zwei o-Laute: 1. Das osseue, dem deutschen o gleichlautende, als: Zospöä, der Herr; lspöta, die Schönheit. 2. Das gedehnte, als: lölca, die Hand; pöt, der Weg. d) Die Conson anten. (Lozlasnilei.) Unter den Consonanten sind weich s, ü, s, 2 und j (Is, ns, rs); die übrigen sind hart. 9 — Folgende Consonanten lauten abweichend vom Deutschen: e wie das deutsche z, tz in Zeit, Witz, als oesta — resta, die Straße; ptisa — ptitLa, der Vogel; Klio — KUtL, der Ruf. ö wie das deutsche tsch in zwitschern, als: Icoöa — iivtsoda, die Hütte; poS — pstsob, der Ofen, der Fels. v wie das deutsche ch in Dach, Pracht, als: äuir ----- Zuob, der Geist; buä — «buch schlimm. Ist nst ineinander verschmolzen (mouilliert) wie das italienische ZI, Za oder das französische Zn in vixus, als: kaxisa (sprich Icapl-sa), der Tropfen; Isuästvo (sprich: I-suäsivo), das Volk; nsiva (sprich: n-sivch, der Acker. "" s stets scharf wie das deutsche ss, ß in Gasse, Straße, als: sit — sit, satt; rosa — ross», der Thau. 8 scharf wie das deutsche sch in schön, Kirsche, als: siba ----- sediba, die Ruthe; bisa — odisoba, das Haus; ssst ---- sokost, sechs. v wie kurzes deutsches u in Laut, auf, oder wie englisches rv vor alleinstehendem Vocale, als vino — üino, der Wein; lov ----- loil, die Jagd; vsvsrisa --- üsüsritL», das Eichkätzchen. 2t wird ausgesprochen wie französisches in: Deutschen kommt dieser Laut nicht vor. Jni Unterschiede zum deutschen zischenden s ist das slovenische v, summend-bremsend, als mira ----- mira, der Tisch; zima — rima, der Winter. 2 Wie das französische s oder x in sour löur), der Tag; az-m- nase (Liwnach, als: Lito --- rito, das Getreide; xoiL -- xolr, die Schnecke. Am auffallendsten zeigt sich der Unterschied zwischen dem deutschen s und dem slovenischen r, ferner dem deutschen sch und dem slove- nischen 2 darin, dass r und (ohne uachklingendes e!) gesungen werden können, was bei s und sch ganz unmöglich ist. (Probe der richtigen Aussprache.) g) Das vocalische r. (8awo^asnisüi r.) Das r wird in Wurzel¬ silben vor folgenden Cousonauten vocalisch gesprochen. Es klingt wie das deutsche r in Silben mit stummem e, wie wandern «Aus¬ sprache: cvanärn); stolperst (Aussprache: ssbtolprst); Bruder (Aus¬ sprache: örnär); z. B. vrsta, die Reihe; strcl, der Honig.* Die Wortbhtommg. (Lsssäni nsZiss.) Der Ton ruhst gewöhnlich ans der Wurzel- oder Stammsilbe, in mehrsilbigen Wörtern also in der Regel auf der vor¬ letzten Silbe. * st darf nie wie scht ausgesprochen werden, also stsna — sstsna, die Wand. 10 Die Slovencu gebrauchen drei Accentzeichen: 1. Den Acut kostroe) 5 zur Bezeichnung des kräftig gehobenen Lautes, als: svst, die Welt; wirs,, der Tisch. 2. Den Gravis (tsLss) H zur Bezeichnung des kurzen Tones, als: brst, der Bruder; xsrsw, ich wasche. 3. Den Giebel tskresios) /V zur Bezeichnung des gedehnt ge¬ sprochenen s und o, als: gost, der Gast; tsLsK, schwer. In der Schrift werdet, diese Tonzeichen nur dann gesetzt, wenn der Ton auf der letzten Silbe ruht. Aber auch hier bedient man sich in Wirklichkeit nur des Acutus zur Bezeichnung des laugen und des Gravis zur Bezeichnung des kurzen Tones. Die Rechtschreibung. (pr-svoM.) Die slovenische Orthographie ist sehr einfach. Mau schreibe nur so viele Buchstaben, als iu der guten, deutlichen Aussprache gehört werden. Im Sloveuischen werden alle Redetheile salso auch das Haupt¬ wort!» mit kleinen Anfangsbuchstaben geschrieben. Nur die Eigen- und Völkernamen schreibt man mit großen Anfangsbuchstaben, und zwar die ersteren auch wenn sie als Beiwörter, die letzteren nur dann, wenn sie als Hauptwörter gebraucht werden. Z. B.: llsnsLiö und asusLidsvs slävmos, JaneLiü' Grammatik; 8Iovsnss, der Slovenc; slovanski sszuk, die slovenische Sprache; kvrosks, äoLsls, das Kärutuerlaud; a» Larosksw, in Kärnten; Korosso, der Kärntner.- Bei allen den elastischen Sprachen entstammenden Namen ersetzt die slovenische Sprache fremde Buchstaben und Lautverbindungen durch entsprechende slovenische, wie: Vsoiliss, Cacilia; kssiss, Nhätien; Lvtroplj, Entropius. In ihrer Originalorthographie werden nur Eigennamen moderner Sprachen geschrieben, wie: Melsoä, kxrvu, lloeoseoiv, vsuäot. Die Zillrentrennttug, Ein Consonant zwischen zwei Vocalcn gehört zur folgenden Silbe, wie: nü-ro-äou, national; vs-rs, Glaube. Von zwei oder mehreren Consonanteu zwischen zwei Vocalen gehört in der Regel der erste zur ersten, alle anderen zur zweiten Silbe, wie: srvä-stvu, Mittel; so-tss-ks, Engpass. Zusammengesetzte oder abgeleitete Wörter werden iu ihre Be- standtheile zerlegt, wie: ir-vir, Ur-sprung. 11 IormenkeHve. (OdILoZlovjs.) Die Nedetheüe. (össsäni ra^nsäi.) Die slovenische Sprache hat neun verschiedene Redetheile: 1. Das Hauptwort — Lubstantiv (samostalnik): slovsk, der Mensch; jutro, der Morgen. 2. Das Beiwort — Läjsstiv (xriäovnik): äobsr, gut; rcisL, roth. 3. Das Fürwort — kronomsn (ruimsk): jar, ich; tsds, dich; vas, euch. 4. Das Zahlwort — üumsrals (stovnik): pöt, fünf; osmi, der achte; trikrat, dreimal. b. Das Zeitwort — Verbum (AlaZol): bra'i, lesen; misliti, denken. 6. Das Nebenwort — Läverbium (prislov) : äanss, heute; Ispo, schön. 7. Das Vorwort — Drasposition (xrsUoA: oä, von; ir, aus; v, in. 8. Das Bindewort—Oonjunstion (vonuik): all, oder; in, und. 9. Das Empfindungswort — Intsrjootion (ineämot): ob! ach! sorjö! wehe. Das Hanptmart. (SÄNiosiAiniiL.) Das Hauptwort bezeichnet eine Person, eine Sache oder Thaten und Eigenschaften derselben. Substantioa der ersten Art heißen concret (wirklich), die der zweiten Art abstract (gedacht), wenn sie Eigenschaften bezeichnen. Die concrcten Hauptwörter bezeichnen entweder etwas Belebtes: lev, Löwe, — oder Unbelebtes: kljuS, der Schlüssel. Diese Unter¬ scheidung ist namentlich für die Declination sehr wichtig. Hierher gehören jedoch nur jene lebenden Wesen, welche in der Naturgeschichte zum Thierreich gezählt werden, während alle Pflanzen bei der slovenischen Declination als unbelebt angesehen werden. Abstracta sind: pobožnost, die Frömmigkeit; lspota, die Schön¬ heit, marljivost, der Fleiß. Die concreten Substantioa theilt man ein in: 1. Eigennamen (lastno ims): Dunaj, Wien; Djubljana, Laibach; Mio», Emilie. 2. Gattungsnamen (oböno iws): rska, der Fluss; äsLola, das Land. 12 I. Sammelnamen (skupno ims): Lito, das Getreide; polk, das Regiment. 4. Stoffnamen (snovno imo): svils, die Seide; baksr, das Kupfer; krud, das Brot. Bei den Hauptwörtern sind drei Momente zu berücksichtigen: 1. Das Geschlecht — 6enus (spot); 2. die Zahl — Numerus (Stsviio); 3. der Fall — Kasus (skloii). Die slovenische Sprache hat drei Geschlechter: das männliche — xsnus wasouliuuw (moški spol), das weibliche — genus tewininuw (Lenski spol), nnd das sächliche — Asnus nemruw (sreciuji spol). Das Geschlecht eines Hauptwortes erkennt man an der Be¬ deutung und an seiner Endung. 1. Der Bedeutung nach sind: männlich die Benennungen männlicher Lersoncn: vöjvoeia, der Herzog; «in, der Sohn; weiblich die Benennungen weiblicher Personen: eieklisa; das Mädchen; mati, die Mutter; c) sächlich die Benennungen junger Wesen, auf deren Geschlecht wir noch nicht achten: tels, das Kalb; äote, das Kind; Lrsbe, das Füllen. 2. Der Endung nach sind; «) männlich die Hauptwörter, welche auf einen Konsonanten endigen, insbesondere die auf j, o, S, K, ü, k; weiblich die Hauptwörter auf: a, st (als ans: ast, est, ist, ost, ust), en (als: arsn, sxsn, en), «v, jacl, al, ei nnd noch einige andere; c) sächlichen Geschlechtes sind alle jene, deren Endung o oder e ist. Bei der Bestimmung des Geschlechtes ist der Nominativ der Einzahl maßgebend. Aber auch der Genitiv der Einzahl ist von großer Bedeutung, da die Genitivcndung in der Einzahl aller der Endung nach männlichen Substantiva dje der weiblichen ent¬ weder -o oder i, je nachdem das betreffende Hauptwort im No¬ minativ auf -a oder einen Consonanten endigt, und die der sächlichen Hauptwörter -a ist. Man bestimme das Geschlecht folgender Hauptwörter: Kraj, der Ort; korist, der Nutzen; svineo, das Blei; kopsl, das Bad; ro§, das Horn; mssto, die Stadt; solno.s, die Sonne; oerkev, die Kirche; seme, der Same; xtiö, der Vogel; siswa, das Stroh. Bei belebten Wesen ist meistens die Bedeutung maßgebend, seltener die Endung; so sind männlich: vojvväa, der Herzog; voclja, der Director; auch ckoklie, das Mädchen, ist männlich der Endung nach, obwohl es der Bedeutung nach weiblich sein müsste. Mehrere Wörter sind männlichen nnd weiblichen Geschlechtes: sirota, der, die Waise. 13 Die slovenischc Sprache hat drei Zahlen: 1. Die Einzahl — LinKuiar (sänina), wenn von einem Gegen¬ stände gesprochen wird: pss. der Hund. 2. Die Zweizahl — Vaal (ävojina), wenn von zwei Gegen¬ ständen gesprochen wird: brat», die (zwei) Brüder. 3. Die Mehrzahl — klnral (mnoöina), wenn drei oder mehrere Gegenstände in Betracht kommen: klobuki, die (drei oder mehrere) Hüte. Einige Hauptwörter werden nnr im Singular, andere wieder istir im Plural gebraucht. Nnr im Singular werden gebraucht: 1. Dis Abstracta: xriclnost, der Fleiß; pstjo, der Gesang. 2. Die Stoffnamen: volna, die Wolle; züatü, das Gold. 3. Die Eigennamen: ?tuf, Pettan; ksöovnik, Petschounik. 4. Sammelnamen: trist«, das Gestrüpp. Viele haben die ausschließliche Plnralform. Von diesen sind die¬ jenigen, welche auf -i endigen, männlichen Geschlechtes: starSi, die Eltern; die auf -« sind weiblichen und die auf -a sächlichen Ge¬ schlechtes: bukvs, das Buch; tla, der Boden; ärva, das Holz. Folgende Hauptwörter stud weiblichen Geschlechtes, obwohl sie auf -i endigen: äuri, die Tbür; xrsi, die Brust; Aosli, die Geige; sani, der Schlitten; jasli, die Krippe; Ljsäi, die Überbleibsel, obrvi, die Augenbrauen; Die Casus. (Skloni.) Die slovenischc Sprache unterscheidet in allen drei Zahlen je sieben Fälle. Diese drücken das Verhältnis der Gegenstände zu ein¬ ander ans: 1. Nominativ (imenovalnik) steht auf die Frage: wer (käo)? was (kaj)? 2. Genitiv (roäilnik) steht ans die Frage: wessen (koza, össa)? 3. Dativ (äajaluik) steht auf die Frage: wem (komu, dsmu)? 4. Accnsativ (toSilnik) steht auf die Frage: wen (koza)'? was (kaj)? 5. Vocativ (uvalnik; wird bei der Anrede gebraucht. 6. Local (mssinik) steht auf die Frage: wo (kjs, pri Lom fSemf) ? von wem (o kom)? wovon (o üem)? 7. Instrumental (äruLilnik, oroänik) steht auf die Frage: mit wem (s kam)?, womit, wodurch (s Sim)? 14 Von diesen ist der Vocativ gleich dem Nominativ; selten kommen wahre Vocalivsornicn ans s vor, als: Kristo, o Ehristns!, brm«, o Bruder! sine, o Sohr.!, wnto, o Knabe! Er kann daher bei der Declination weggelossen weiden. Die slovenische Sprache hat drei Deklinationen, die erste für die männlichen, die zweite für die weiblichen und die dritte für die sächlichen Hauptwörter. DieAerlination männlicherSubstmitiva. (Skisngs rnoskiu sgrnostalniLov.) SinZulsr. blow.: lex-i brib-, der schöne Hügel, 6em: Isp-kKL brib-s, des schönen Hügels, Ost.: iop-owu brib-n, dein schönen Hügel, Lao.: löx-i brib-, den schönen Hügel, Iwo.: xri lox-om brib-u, bei dem schönen Hügel, Instr.: 2 lex-im krib-ow, mit dem schönen Hügel. Ousl. Hom.: lep-s brik-a, die (zwei) schönen Hügel, 6sn.: lsx-ib brib-ov, der (zwei) schönen Hügel, Vst.: löp-iwa brib-oms, den (zwei) schönen Hügeln, Loo.: löx-s krib-s, die (zwei) schönen Hügel, Loo.: xri löx-ib brib-id, bei den (zwei) schönen Hügeln, Instr.: r lex-ims brib-oms, mit den (zwei) schönen Hügeln, !°IursI. blow.: lex-i krtb-i, die schönen (drei oder mehr) Hügel. Eon.: löx-ib bilb-ov, der schönen Hügel, Ost.: Isp-im brib-ow, den schönen Hügeln, Loo.: Iöx-s brib-o, die schönen Hügel, Loo.: xri lex-ib brib-ib, bei den schönen Hügeln, Instr.: r, löp-iwi brlb-i, mit den schönen Hügeln. 1. LinKuIsr. Im Accusativ sinZ. der männlichen Snbstantiva ist zn beachten, ob das Hauptwort etwas Belebtes oder Unbelebtes bezeichnet. Bei unbelebten Wesen ist die Accnsativform gleich dem Nominativ; bei belebten gleich dem Genitiv, also: löxi brib, den schönen Hügel; lexsAs xliüs, den schönen Vogel. 15 LH Steht das Beiwort ohne ein Hauptwort im Accusativ sing, masa., io wird dessen Genitivform auch bei unbelebten Wesen gebraucht. Z. B. Liatori uor imäö? Welches Messer hast du? idlövsA», das neue. eh-In Negativsätzen steht überall statt des Accusativs in allen Zahlen durchgehends der Genitiv, wie: on ns proclä striou Ispsaa bribs, (nicht tspb drib), er verkauft nicht dem Onkel den schönen Hügel. eh Bis ans oLs, Genitiv oösta, der Vater, endigen im Nominativ sinx. alle männlichen Snbstantiva auf einen Cousouanteu. elh Nach den weichen Consonanten o, ö, s, s (>s, rs, ns) tritt im Instrumental statt o das weiche s ein, wie: s ptiSsm «nicht ptiSoml), mit dem Vogel; r, uöitslssm (nicht uLitslsom!), mit dem Lehrer. eh Im Local kann nach den weichen Consonanten statt der Endung -u öfters -i gebraucht werden, wie: ^ri äskiiöi, bei dem Mädchen; pn Kralsi, bei dem Könige. Doch wird heutzutage fast überall die Endung -u geschrieben. 2. Dual. »h Der Dual wird gebraucht, wenn von zwei Gegenständen ge¬ sprochen wird; er steht gewöhnlich mit dem Numerale ävü, zwei; ob», beide; vbääva, beide zusammen, alle beide. Sie werden folgendermaßen dccliniert: LH Wie im Singular, so tritt auch im Dual nach den Weichen Consonauten statt o das weiche s ein, wie: äslcliösv, äskliösma, der Mädchen, den (zwei) Mädchen. 3. I'Iurai. ah Gleich wie in: Dual und Singular tritt auch im Plural nach den weichen Cousouanteu statt o das weiches ein, als: ossarssviüov, essarssviSsm, der, deu Kronprinzen. LH In Ncgativsätzen steht gleich wie im Dual und Singular der Genitiv statt des Accusativs. eh Die Substantiva, welche auf b, ä, t, 1 ausgehen, haben im Nominativ plur. gewöhnlich -ss statt -i, wie: Zotobss, die Tanken; sosxoclss, die Herren; skolso, die Bischöfe. 16 e- Manche Substantiva bilden den Genitiv plnr. meistens ohne Casusendung. Diese sind: moL. der Mann; rod, der Zahn; vol, der Ochs; Ins, das Haar; Kons, das P'erd; vor, der Wagen. otrok, das Kind; Also im Genitiv plnr.: mär, der Männer; oträk, der Kinder rc. Das Wort otrok zeigt noch eine andere Unregelmäßigkeit, der Nominativ plur. lautet nämlich otrooi statt otroki. Die mehrsilbigen Wörter auf -ar, -ur und -ir haben vor der Casusendnng z, und zwar in allen drei Zahlen, als: xastirsa, des Hirten; pastirsi, die Hirten; äikurja, den Iltis- eh Das halbvocalische s wird in Bilduugssilben wie -so. -eö, -sk, -su, -or rc., wenn das Wort am Ende wächst, ansgestoßen, wie: blapeo, Genitiv klapoa, der Knecht; blapoi, die Knechte; blaposwa, den (zwei) Knechten. In anderen Hauptwörtern wird das halbvocalische e bcibehalteu. Es sind dies: prisatels, der Freund; zsräss, der Reiter; zarboo, der Dachs; wrtvso, der Todte. Und gewöhnlich auch mssss, oer Monat, der Mond, und Kams», der Stein. /) Einige einsilbige Substantiva, welche im Genitiv sing, neben der Endung -s, ein betontes -ü annehmen, bilden alle Dual- nud Pluralforineu meistens mit der Silbe -ov, welche (betont) zwischen den Stamm und die Casusendnng tritt, als: sin, sina und siuü, der Sohn; plur.: sinovi; glas, glasa und glasü, die Stimme; plnr.: glasovi; rvon, rvona und rvonü, Glocke; xlur.: rvonävi. A) Vonl Worte ülovsk, der Mensch, heißt der Plural Isach's, die Leute. Es wird folgendermaßen decliniert: 1. How.: lzuä.js, 2. Ceu.: lsmti, 3. Hat. lsuäöw, 4. Loo.: Isuäi, 5. Iwo.: prt lsucisli, 6. lustr.: r Isuämi. Gleich wie lsmljö endigen auch einige andere Substantiva, die sonst ganz regelmäßig nach knb decliniert werden, im Local dual. und plur. auf-sli, als: pri lassh, bei den Haaren; pri moLsb, bei den Männern; xri tatäb, bei den Dieben. /-) vau oder cksn, der Tag, zeigt bei der Declinatiou manche Unregelmäßigkeiten: 17 Singular. 1. How.: ään, äön, 2. 6on.: änöva, cino, 3. Oat.: änsvu, 4. ^os.: ?ot, der Weg, hat im Singular neben der regelmäßigen Declination: lopi pot, loxoga pota auch die iveibliche i-Declination und ist dann weiblichen Geschlechtes. Im Plural ist pot entweder männlich: lopi potjo, oder sächlich: lopa pota; im Genitiv jedoch stets: lepili potov. Die Declination -er weißlichen Substantivs anf-s,. (SlrlANM LsnstriL 8Ärcio8lalnilrov NL -a.) Singular. Hom.: löp-a kis-a, das schöne Haus, Lion.: lep-s kls-e, des schönen Hauses, vat.: I«p-i dls-l, dem schönen Hause, Lso.: löp-o lils-o, das schöne Hans, lmo.: pri löp-i liiä-l, bei dem schönen Hanse, lnstr.: /. Iöp-o lns-o, mit dem schönen Hause. Ousl. Mm.: lsp-i M-i, die schönen Häuser, 6sn.: Isp-id bis-, der schönen Häuser, Dat.: Isp iwa bis-awa, den schönen Häusern, ^«o.: lsp-l liis-i, die schönen Häuser, Ims.: xri lsx-ib dis-ali, bei den schönen Häusern, lnstr.: r löp-ima In's-awa, mit den schönen Häusern. Slovenisch. 2 18 Plural. blom.: Idx-e bis-s, die (drei oder mehr) schönen Häuser, Ken.: lsp-ib dis-, der schönen Häuser, Hat.: Isp-im bis-am, den schönen Häusern, Loo.: lep-s bis-s, die schönen Hän;er, Hoo.: pri Isp-ib bts-ab, bei den schönen Häusern, Instr.: r: lep-tmi bls-ami, mit den schönen Häusern. Nach bisa werden alle weiblichen Hauptwörter mit der Endung auf -a und -sv decliniert. Diese letzteren, die im Nominativ auch die Endung -va haben können, zeigen nur geringe Abweichungen. Der Accusativ sinz. ist bei ihnen immer gleich dem Nominativ sinz., und der Instrumental sinz. endigt immer auf -iso, als: 1. biom.: osrksv (osrbva), 4. Leo.: osrksv (osrkvo), 2. Osn.: osrkvs, 5. I,oo.: pri osrkvi, 3. vat.: osrkvi, 6. Instr.: s oerkvijo (s osrkvo). Weiterhin ist alles regelinäßig. 1. Linzular. 6ospn, die Fran, hat im Dativ zosxs statt zospi und im Local pri Zosps statt xrt zospi. L) Die Wörter mati, die Mutter, und bei, die Tochter, zeigen einige Unregelmäßigkeiten: 1. Hom.: matt, böi, 2. 6sn.: mätsrs, büdrs, 3. Hat.: mätsri, bedri, 4. Loo. mätsr, böse, b. boo. pri mätsri, bedri, 6. Instr.: r wätsrjo, s dösrjo. c) Nach bisa werden auch die männlichen Hauptwörter auf -a decliniert, als: vodja, der Dircctor; sluza, der Diener. 2. Oual. ah Der Dual steht meist mit dvs, obs, obsdvs. L- Eospähat die Dnalform nur noch im Dativ und Instrumental erhalten, nämlich: zospema. 3. Uiural. ah Im Genitiv wird im Auslaute zwischen zwei Konsonanten ein euphonisches s eingeschaltet, wie: sester anstatt sestr, von sestra, die Schwester; debel, von dekla, die Magd. Ausgenommen sind jene, die auf st oder rd endigen, als: esst, der Straßen; v.vsrd, der Sterne. ih Llati und bei sind im Dual und Plural ganz regelmäßig, als: matere, die Mütter; bddrs, die Töchter. eh OosxL zeigt auch im Plural Abweichungen: 19 1. Hom.: gosps, 4. ^.os.: KOSpö, 2. 6sn.: Zosp», 5. Los.: pri gospeli, 3. Oktt.: Zospsm, 6. Instr.: r xospswi. Auch einige andere Snbstantiva auf -a bekommen im Genitiv än»l. und xlur. öfters -L, als: gvrL, der Berge; vvää, der Gewässer. Dir Deklination der weiblichen i-Ztämme. (SLisnja Lsnslrlli i-äödsl.) Zu den weiblichen I-Stämmcn gehören jene consonantisch ans- lantenden Snbstantiva, welche im Genitiv sinx. die Endung -i bekommen, als: strLst-i, die Leidenschaft; oder mit betonter Endung: v»?, vast, das Dorf. Singular. l>lom.: lep-a, nit, der schöne Faden, 6eo.: lsp-s nit-i, des schönen Fadens, Out.: Isp-i nit-i, dem schönen Faden, Lss.: lep-o nit, den schönen Faden, Los.: pri lep-i nit-i, bei dem schönen Faden, Instr.: L lep-o nlt-jo (iso), mit dem schönen Faden. Hom.: Klop, die Bank, 6sn.: klopi, der Bank, I)at.: klöpi, der Bank, ^oo.: Klop, die Bank, Los.: pri klöpi, bei der Bank, Instr.: s klopsö, mit der Bank. Ousl. rlom.: Isp-i nit-i, die (zwei) schönen Fäden, 6sn.: lep-ili nit-i, der schönen Fäden, Lat.: Isp-imn nit-im», den schönen Fäden, ^oo.: lep-i nit-i, die schönen Fäden, Los.: pri löx-ib nit-ik, bei den schönen Fäden, Instr.: r: lep-ima oit-ima, mit den schönen Fäden. blvw.: Klopi, die (zwei) Bänke, 6su.: klopi, der Bänke, Oat.: KIvpsma, den Bänken, ^.ss.: klopi, die Bänke, Los.: pri klopsb, bei den Bänken, Instr.: s klopem», mit den Bänken. 2* 20 Plural. idiom.: Isp-e nit-j, die (drei und mehr) schönen Fäden, Den.: lsp-ib nit-j, der schönen Fäden, Okt.: lsp-im nit-iw, den schönen Fäden, Lso.: lep-o nit-j, die schönen Fäden, I-oo.: pii lsp-ib nit-ik, bei den schönen Fäden, Instr.: 7, löp-imi llit-wi (iwi), mit den schönen Fäden. Hom.: klopi, die (drei oder mehr) Bänke, Eon.: klopi, der Bänke, I)«t.: klopem, den Bänken, lkos.: klopi, die Bänke, Iwo.: pri klopöb, bei den Bänken, Instr.: s klopmi, mit den Bänken. 1. 8ingnl«r. a- Im Singular sind hier nur drei Formen zu unterscheiden: der Nominativ, Accusativ und Vocativ: ult; der Genitiv, Dativ und Local: niti; der Instrumental: r nitso. Die Substantiv« mit be¬ tonter Genitivendung betonen auch die Endung des Instrumentals. dH Die Substantive! auf -ol, -sm, -sn stoßen das halbvocalische v, wenn das Wort am Ende wächst, aus; als: miss!, Genitiv misli, der Gedanke; pesen, pesni, das Lied; bolören, bolerni, die Krankheit. Bei allen Substantiven mit halbvocalischem s lautet der Instrumental stets auf -iso, als: r wisliso. eh Zu den weiblichen i-StämmeN gehören viele Substantiv« auf -ast, -ost, -ist, -ost, -ust, -«ren, -sren, als: Säst, öasti, die Ehre; korist, koristi, der Nutzen; oblast, oblasti, die Macht. Be¬ sonders zahlreich sind die Substantiva ans -ost, welche von Adjectiven gebildet werden und Eigenschaften oder Zustände bezeichnen, als: starost, das Alter, von star, alt; mlaäöst, die Jugend, von wlaä. 2. Dual. ah Im Dual sind nur der Dativ und Instrumental verschieden von den Formen des Plurals, als: lepim« nitim«, (nit-um), den zwei schönen Fäden; n gosem«, mit den zwei Gänsen. Sh Die Substantiva mit halbvocalischem s haben im Instru¬ mental und Dativ -im«, als: mislim«, pesnim«, also die volle Endung, während die Substantiva auf -st nur -m« haben. 3. klural. ah Der Nominativ, Genitiv, Accusativ und Bocativ sind gleich. Der Genitiv wird auch mit s geschrieben, als oltis, neben niti; gosiz neben gosi, der Gänse. 21 i) Die Substantiv« mit betonter Gcnitivendnng im Singular betonen im Plural durchwegs die Casuseudungeu und haben im Dativ und Local -sw, -sd stalt -Iw, -id. o- Die Substantiv« mit halbvocalischem o haben im Instrumental die volle Endung -iwi, als pssniwi, wisliwi; die Substanliva auf -st dagegen -wi, als s strastmi, mit den Leidenschaften. Die Deklination der sächlichen Substantiv«. (Skisnga si'sdngili ssrnostalnllrov.) 8inZulsr. blom.: Isp-o sensr-o, der schöne See, 6sn.: Isp-sZa ssrsr-a, des schönen Sees, Oat.: löp-smu ssrsr-u, dem schönen See, Loo.: Isp-o ssrer-v, den schönen See, Ims.: xri Ivp-em ssrsr-u, bei dem schönen See, lustr.: 7, Isp-iw jsrsr-ow, mit dem schönen See. Oual. Hom.: Isx-1 sörsr-i, die (zwei) schönen Seen, (Isn.: Idp-ib sö/.sr-, der (zwei) schönen Seen, Hat.: iöp-iwa sörsr-owa, den (zwei) schönen Seen, Loo.: Isp-i ssrsr-i, die (zwei) schönen Seen, Iwo.: pri lsx-ib sdrsr-ik, bei den (zwei) schönen Seen, Instr.: r isp-iwa stzrsr-owa, mit den (zwei) schönen Seen. Plural. blow.: Iöx-a ssrer-s, die schönen «drei oder mehr) Seen, 6en.: Isx-ik Msr-, der schönen Seen, I)at.: Isp-iw försr-ow, den schönen Sein, Loo.: 1Lp-a stz-sr-a, die schönen Seen, Iwo.: xrl Ivp-ib sörsr-ib, bei den schönen Seen, Instr.: 7 Isp-iwi ssrsr-i, mit den schönen Seen. 1. KinKular. «) Beini sächlichen Geschlechte sind der Nominativ, 'Accnsativ und Vocaliv einander gleich. Ju diesen drei Fällen unterscheidet sich im Singular die Dcclination der sächlichen Substanliva von der der männlichen. L^> Nach den weichen Consonanten o, d, s, L, s (>), ns, rs) steht überall und in allen drei Zahlen statt o das weiche s. Man sagt also nicht: polsa, solnoo, das Feld, die Sonne, sondern: polss und soinos. So auch: s polssm, init dem Felde; xolssw, den Feldern; s xolsswa, mit den (zwei) Feldern. 22 «) Die meisten Substantiv«, die im Nominativ und Accusativ auf ein betontes -ö ausgehen, bilden ihre Casus mit der Silbe -es, wie: psrö, porssa, die Feder; olrö, oössa, das Auge; kolo, kolesa, das Rad; utw, uZösa, das Ohr; ärevö, ärsvsss, der Baum. Also weiterhin: pri peresu, bei der Feder; peres, der Federn; s psrösi, mit den Federn re. ö) Einige sächliche Substantiv«, die im Nominativ und Accusativ siiiA. auch nach den harten Cousouanten anstatt ans -o auf -s aus- gchen, bilden ihre übrigen Casus in allen drei Zahlen mit den Silben -en oder -st, als: iws, iwöna, der Name; äskls, äoklsts, das Mädchen; vrews, vremena, das Wetter; äste, ästota, das Kind; plsms, plemena, der Stamm; tele, teleta, das Kalb. Auch weiterhin: xri äskletu, bei dem Mädchen; telet, der Kälber; imenoma, den (zwei) Namen. <() Nach den weichen Consouanten steht im Local sing, öfters -i statt -u, als: xri posti statt pri postu, bei dem Felde. Gegen¬ wärtig hat sich die Schreibung auf -u fast allgemein eingebürgert. sh Der neutrale Accusativ des Adjcctivs ist zugleich das Adverb, als: krasno, herrlich; Zvesto, treu; äobro, gut. Manche Substantiva, die der Bedeutung nach männlich sind und auf -o endigen, schieben vor den Casuseudungen ein -r- ein, als: oös, der Vater; oövta, oöstu, des, dem Vater. So besonders viele Eigennamen ans -e, als: liuxs, lnxeta, des Lipe. 2. vual. Der Dual steht meistens mit ävs, obs, obsävs. 3. kimal. «) Im Genitiv plur. und äual. wird zwischen zwei Consonanten im Auslaute ein euphonisches s eingeschaltet, als: pissm von pismo, der Brief; oben, der Fenster von akno; die Suvstantiva auf -st, -rä (Is, rs, ns, sind immer ohne s, als: most, der Städte; gns^ä, der Nester; post, der Felder. Sh Einige Hauptwörter auf -so bilden den Genit v xiur. und äual. auf-st, als: xrsämsssts, die Vorstadt, proämostst. Ähnlich auch einige weibliche auf -sa, als: skorsa, die Rinde, skorst. «h lflodo, Genitiv nöba und nodosa, der Himmel. Im Singular wird es in der Bedeutung der Himmel (Firmament) ohne Silbe -es, im Plural in der Bedeutung der Himmel (als Aufenthaltsort der Seligen) stets mit der Silbe -os gebraucht, als: na sasnom nobu, am heiteren Himmel; svetniki so v nobssib, die Heiligen sind im Himmel. sh Okü, oössa, das Ange, hat neben dem regelmäßigen Plural vüesa, oöss rc. häufiger die Pluralformeu: 1. oöi, 2. oöi, 3. oööm, 4- oSi, 5. xri oösd, 6. r oöwi, und ist in dieser Form weiblichen Geschlechtes, wie lopo örno oöi, die schönen schwarzen Augen. 23 -- cy 1'lL, der Boden, ist mir im Plural gebräuchlich und zeigt bei der Declination folgende Eigentümlichkeiten: 1. Ilom.: tlä, 4. ^oo.: tlä, 2. 6sn.: täl, tla, 5. Los.: pri tleli, 3. Out.: tlöm, tlöm, 6. Instr.: s Üomi. Aceentregel. Der Accent bleibt bei der ganzen Declination in der Regel auf derselben Silbe, auf der er im Nominaliv steht: Nominativ Isxi travnik, die schöne Wiese; Genitiv löpoga travnika. Hlbuugen. Überträge ins Deutsche: 1. Vst isudss so dratss, dratso vsi narodi. — Larni so potss Llovoskoga rivlsousa.— Lopa dsklioa s Lrnimi oLmi so böi xostnoga uradnika. — Vigred so ras pnladiw srssm. — (lslovso so glavno mesto koroško äsrels. - öasnik IsLi v kavarni na miri. — 8 poštenimi kmeti so uradniki xrisarni. — llanta lovita motulsa. — Lrata našega ridarsa pomagata strisu. — Zvonovi posö ir visokega rvvnika. — Dva trgovoa stosita na starem gradu. — 8oba se dol kise. — Osrkvi stosita na Ispid Irridid. — Ksi so mora loöiti oci matere. — 8sstra sluLi pri gospo. — Vodnik, kressrou, Ltritar in KregoröiS so slovenski pesniki. — Nsnlsiv» so sreöa in bodoLnost temna. Wocuketu und Erklärungen. Anmerkung: Die Vocabeln und Erklärungen sind nach derselben Reihenfolge geordnet wie die Ubertragungsbeispicle. Vsi, alle — so, sind — narod -a, Nation — raren, rarna, rarno, verschieden — Llovsöko Livlssnss, das menschliche Leben — dökliea, das Mädchen — so, ist — poStni uradnik, Postbeamter — vigred -i, ocr Frühling — ras, das Paradies — sros, das Herz — Lslovoo, Klagenfurt — glavno mosto, die Hauptstadt — koroška deLela, Kärnten — Lasnik, die Zeitung — IsLi, (sie) liegt — v, in, Präposition mit dem Local — na auf, Präposition mit dem Local — kavarna, das Kaffeehaus — mira, der Tisch — posten -a -o, ehrlich — kmst, der Bauer — prissren -a -o, freundlich — kant, der Knabe — lovita, sie (zwei) fangen — mstüls, der Schmetterling — nss -a -o, unser — ridar, Maurer — pomagata, sie (zwei) helfen — strio, Onkel — xvsS, sie löucn — ir, aus, Präposition mit dem Genitiv — visok -a, hoch — rvonik, Thurm — trgovso, Kaufmann — stosita, sie (zwei) stehen — grad, Schloss — soda, Zimmer — dsl, Theil 24 SS mora lööiti, muss sich trennen — och von, Präposition mit dem Genitiv — slu-i, (sic) dient — slovenski pesniki, slowenische Dichter — moulsiv -a -o, veränderlich — srsös, Glück — in, und — boävänost, Zukunft — tsweu -a -o, dunkel. Übertrage ins Slovenischc: 2. Böhoriö, Pohlin, Kopitar und Janc-ÜS sind slovenischc Gram¬ matiker. — Veränderlich ist das Glück im menschlichen Leben. — Laibach ist die Hauptstadt von Kram. — Die Schwestern unserer Fran sind auf einem alten Schlosse in Kärnten. — Wie schön tönen die Glocken in den (zwei) Thürmen! — Die (zwei) Häuser unseres Maurers. — Mit den freundlichen Beamten sprechen die Bauern un¬ gezwungen. — Der Nose sind kurze Tage zngezählt. — Die Gram¬ matik liegt auf der Bank. — Das Hauptwort, das Beiwort und das Zeitwort sind Rcdetheile. — Der Löwe ist der König der Thiere. — Eine Schwalbe macht keinen Frühling, cine Nose keinen Kranz.* — Wankelmüthig ist da- Glück und das Zukünftige unsichtbar. Wocubekn und Erklärungen. Grammatiker, slövniSsr — Laibach, Ihublsana — Kram, kranjska äo-sla — (sie) sprechen, govorijo — ungezwungen, prosto — die Nose, ro-a, — kurz, kratek, kratka, kratko — zngezählt, oälöösni — Grammatik, slövniea — Löwe, lov — König, Krals — Thier, -avali -i — Schwalbe, lastovica — macht, ns narsät* — kein, noben -a, -o — Kranz, vsnse — unsichtbar, nsviäljiv. Das Zeltmort, (klsgol.) Das Zeitwort bezeichnet eine Thätigkeit oder einen Zustand. Die Lehre vorn slowenischen Zeitworts ist verhältnismäßig einfach zn nennen; man hat keine Conjunctivc nnd keine schwer zn bildende Perfecta wie viele andere Sprachen. Das slovenischc Pcrfectnm und Futurum wird auf die einfachste Weise gebildet. In anderer Beziehung freilich erheischt das slovenischc Zeitwort eine besondere Auffassung. Die Lehre vom Zcitworte ist der wichtigste Theil der slovenischen Grammatik, und es kann dem Lernenden nie genug empfohlen werden, diesem Abschnitte der Grammatik seine volle Aufmerksamkeit zu widmen, denn lediglich darauf beruht cine gute Kenntnis der slovenischen Sprache. Die Zeitwörter thcilt man in Hilfs- und Hauptzcitwörter ein, außerdem in transitive (zielende! und intransitive (ziellose). Bei der Flexion (Vonjii^ation) (slov.: sprsZa) des Zeitwortes unterscheidet man im Slovenischen: - * Die slovenischc Sprache bat durchwegs doppelte Negation. 25 1. Drei Zahlen — blumsri (Ztsvils): ah Die Einzahl — Angular (säuiua): bsrsm, ich lese. LH Die Zweizahl — Dual (ävofina): bsrsv», wir (zwei) lesen. eh Die Mehrzahl — klural (muoLlna): bsrsmo, wir (drei oder mehrere) lesen. 2. Drei Personen (ossbs): ah Die erste (die sprechende) Person (prva oseba) : fas govorim, ich spreche. Lh die zweite (die angesprochene) Person (äruga ossba): tt slisis, dn hörst. oh Die dritte (die besprochene) Person (trstfa ossba): on Zola, er arbeitet. 3. Vier Zeiten — ll'smpora (öasi): ah Die Gegenwart — kraossns (soäanfi öas): fas äslam, ich arbeite. LH Die Vergangenheit — ?srksotum (prstskli öas): fas ssm äslal, ich habe gearbeitet. «h Die Vorvergangenheit — klusguampsrksstum (preäprstskli Las): fas sonr bil äslal, ich hatte gearbeitet. eh Die Zukunft — l?uturuw (prilroänfi öas): fas boäsm äslal, ich werde arbeiten. 4. Zwei Formen — Lisnsra (obliki) : ah Die thätige Form — gsnus aotivuw (tvorna oblik»): 'Irgovse xroää. der Kaufmann verkauft. Lh Die leidende Form — gsuus passivum (trpna oblik»): Kob» fs proäana, die Ware ist verkauft. 5. Die Aussageweisen — lVloäi (nakloni, naSini govora): ah Der Jndicativ (äoloöirik, snanllnik): äslam, ich arbeite; boilom, äslal, ich werde arbeiten. Lh Der Imperativ (vslslnik): äslaf! arbeite! eh Der Optativ — die Wunschform (sslslmk): «) des Präsens: naf äslam, ich soll arbeiten; ss) bedingend: naf bi äslal, ich soll arbeiten; 7) der Vergangenheit: naf bi bil äslal, ich hätte arbeiten sollen. Sh Der Conditional — die Bedingungsform (pogofnik): a) des Präses: far bi äslal, ich würde arbeiten; ss) der Vergangenheit: far bi bil äslal, ich würde gearbeitet haben. Zn den Aussageweisen werden noch gezählt: ckh Der Infinitiv — die Nennform (nsäoloöuik): äslati, arbeiten; irvaliti, loben. 26 e^> Das Particip — das Mittelwort (cksisLnik): «s das Particip der Gegenwart auf -S: äslasoö, ar?t7?cNT; das Particip der Gegenwart ans -s: ckeläss, arbeitend; 7) das I. active Particip der Vergangenheit: cloäsILvsi, (fertig) gearbeitet habend; S) das II- active Particip der Vergangenheit: ckolal -a, -0, gearbeitet habend; H das passive Particip der Vergangenheit auf -n: äslan, ge¬ arbeitet: N das passive Particip der Vergangenheit auf -t: pokrit, be¬ deckt, von pokriti, bedecken; das Supinum (namenilnik) : Kiew spat, ich gehe schlafen; ii) das Verbalsubstantiv (ZlsZolnik): äslanfs, das Arbeiten; vpitse, das Geschrei. Die Conjugation des Hilfszeitwortes „sein". (Sprs^a x>omo2N6AS AlsKvIa sem, bili.) Intinitiv. biti, sein. I^rässns. LinZuIar: 1. sa^ som, ich bin, 2. ü si, du bist, 3. dn, ona, dao ss, er, sie, es ist. I)ual: I. > l wiäva sva, lem. t miävssva,wir zlvcisind, 2. i mass. i vlelva st», nnd l vi'ckvs sta,Ihr zwei seid, 3. I s dnaäva sta, nentr. ( önoävo sta, sie zwei sind ?Iurai: I. wi smo, wir sind, 2. vi ste, Ihr seid, 3. dni, öns, vn», so, sie (männlich, weiblich, sächlich) sind. So wie sew wird auch das negative nisow, ich bin nicht, con- jngiert: Singular: 1. nisew, ich bin nicht, 2. nlsi, du bist nicht, 3. ni, er ist nicht. Dual: 1. nisva, wir (zwei) sind nicht, 2. nista, Ihr seid nicht, 3. nista, sie sind nicht. 27 I'lural: 1. nismo, wir (drei oder mehr) sind nicht, 2. nists, Ihr seid nicht, 8. niso, sie sind nicht. Anmerkung: Das persönliche Fürwort wird nur dann zivm Zeitworte gesetzt, wenn ein Nachdruck auf demselben liegt: jar nisem tako wlacl, kakor st ti, ich bin nicht so jung wie du. Als Anrcdcwort (Sie) dient den Slovencn der Plural vi (nicht »ui); nur im Tone vertraulicher Freundschaft gebraucht er den Sin¬ gular ti. Von Personen, die man hochachtet, als Eltern, Priestern und anderen höher Gestellten, spricht der Slovene gern in der dritten Person der Mehrzahl im männlichen Geschlechte, wie: mati so uäravi, ow Mutter ist gesund; äsä so ljubi, der Großvater ist lieb; ßosxbä 8» äobri oder Avspöä ja äobsr, der Herr ist gut: je uachdem mau 'nit Achtung oder in gewöhnlicher Weise gleichgiltig spricht. psrisotum. 8inZuIar: 1. ja?, sem bil (bila, bilo), ich bin gewesen (ich war), 2. tl si bil, -a, -o du bist gewesen, 3. on js bil, ona js bila, ouo js bilo, er, sie, es ist gewesen. Oual: 1. l k midva sva blla, wir (zwei) sind gewesen, 2. > mass. < viciva sta bils, Ihr seid gewesen, 3. ) , f ousävs sts blla, sie sind gewesen. 1. i tsw. l miävs svs blli, wir (zwei) sind gewesen, 2. und < viäve sts blli, Ihr seid gewesen, 3. j nsutr. f ansävs sts blli, sie sind gewesen. klnral: 1. mi smo bili, bils, bila, wir (drei oder mehrere) sind gewesen, 2. vi sts bili, -s, -s, Ihr seid gewesen, 8. oni, ons, ons so bili, -s, -s, sie sind gewesen. futurum. Singular: 1. boäsm (bom), ich werde sein, 2. boäsS (dos), du wirst sein, 3. böcls (bo), er wird sein. Lusl: 1. böäsvs (bova), wir (zwei) werden sein, 2. boclsks (bosta), Ihr werdet sein, 8. böästs (bosta), sie werden sein. klural: 1. böclsmo (bomo), wir (drei oder mehr) werden sein, 2. böästs (Kosts), Ihr werdet sein, 3. böäejo (boäo, bojo), sie werden sein. Impsrstlv. ^lugular: 1. — 2. boäi, sei du, 8. böcll, sei er (sie, cs). 28 Dual.: 1. KSäiva, lasst uns zwei sein, seien wir zwei, 2. böäita, 3. böäita. klurul: 1. böälwo, lasst uns sein, seien wir. 2. böäits, 3. böäits. I^srtiolpium. ksrksotum. kart. park. not. I.: bivsi, gewesen, kart. xsrk. not. II.: bil, gewesen. Atzungen. Übertrage ins Deutsche: 3. klase polfs ss wafkno. — klas oös in nass inati so bili Ifubi. — Vasa böi boäs tako lepa, kakor so bitt rnati. — (lospoä brüwar, böäits tako äobri! — öväi tibo! — klasa in vasa disa böästa naj- Ispsi v trga. — Viäve nista tako stari kakor miäva. Aocutzekn und Erklärungen. rnasbkn -a -o, klein — Ifub -a -o, lieb — tako-kakor, so wie — krüinar-za, der Wirt — tibo, ruhig, still — naslsvsa, die schönste — trZ -a, der Markt. Übertrage ins Slobenische: 4. Unser Bruder wird so lieb seiu, wie der Vater war. — Sei so gut, lieber Freund! — Seid ruhig, Kinder, die Mutter ist krank! — Im Frühlinge waren im Garten des Herrn Doctors viele Rosen. — Soldaten, seid tapfer, wie es euere Officiere sind. — Die Jahres¬ zeiten sind: der Frühling, Sommer, Herbst, Winter. — Solange du glücklich sein wirst, wirst du vielen Freunden theucr sein. Aocutzol'n und Erklärungen. prijatelf -a, der Freund — mlrsn -s -o, ruhig — bolen -s -o, krank — vrt -a, der Garten — äoktor-za, Doctor — innox -s -o, viel, gewöhnlich mnozo o. Genitiv — poßuwsn -a -o, tapfer —> Lastnik, der Officicr — letni easl, die Jahreszeiten — pomlää -i, vixreä -l, der Frühling — poletss der Sommer — .sesön -i, der Herbst — rim», der Winter — äokler, solange srsösn -a o, glücklich — clraz -a -v, theucr. Anmerkung: Die Negation ns, nicht, steht immer vor dem Zeitwerte (Prädicate). 29 Die Conjugatiorr. (SprsAa.) k'rässns. (Ssclanj! Las.) In der Gegenwart werden alle Zeitwörter nach folgendem Master conjugiert, je nachdem sie in der ersten Person des Präsens sing, auf -sw, -iw oder -aw ansgehen: Singular. 1. päss-w, ich weide, govori-w, ich spreche, 2. xLso Z, dn weidest, govori-8, da sprichst, I. xüss, er weidet. govori, er spricht. 1. äela-w, ich arbeite, 2. äsia-8, dn arbeitest, 3. äst», er arbeitet. Ousl. 1. päss-va, wir (zwei) weiden. 2. püss-ta, Ihr weidet, 3. päss-ts, sie weiden. 1. govori-va, tvir (zwei) sprechen, 2. govori-ta, Ihr sprechet, 3. govori-ts, sie sprechen. 1. äsis-va, wir (zwei) arbeiten, 8. äsla-ta, Ihr arbeitet, ' 3. äsla-ta, sie arbeiten. piursi. 1. pLse-wo, wir (drei oder govori-wo, wir (drei oder mehr) weiden, mehr) sprechen, 2. pass-ts, Ihr weidet, govori-ts, Ihr sprechet, 3. j-Lss-jo, sie weiden. govori-jo, sie sprechen. 1. äsla-wo, wir (drei oder mehr) arbeiten, 2. äs s-ts, Ihr arbeitet, 3. äsls-jo, sic arbeiten. Anmerkung: gesprochen. 3. oir (-», -o) ss er (sie, es) hat I lliual. 1. miäv» sv» i wir zwei haben ) 2. viäv» st» > govoril», -i, Ihr zwei habet > gesprochen. 3. ön»äv» st» / sie zwei haben - Plural. 1. wi smo t Wir haben t 2. vi sts > govorili, -o, Ihr habet > gesprochen. 3. öm (-s, -») so) sie haben f plusquampsrtsotum. (prsäprstsleli öss.) Das Plusquamperfectnm oder die Vorvergangenheit besteht aus dein Perfectuin des Hilfszeitwortes ssw und dem?»rt. psrk. »et. II des betreffenden Zeitwortes. Es bezeichnet eine Handlung, die vor Beginn einer anderen gleichfalls vergangenen erfolgte. sem bil govoril, ich hatte gesprochen, Viävs, st» bil» govoril», Ihr zwei hattet gesprochen, Mi smo bili govorili, wir hatten gesprochen, M si bil» prisl», du (weibl.) warst gekommen. futurum. (priboclnji 6ss ) Die zukünftige Zeit des Zeitwortes besteht aus boäsm, ich werde (tut. von sein), und dem thätigen Mittelworte vergangener Zeit (?»rt. p< rk. »ot. Il), das mit dem Snbjccte in Zahl und Geschlecht über¬ einstimmt: Singular. 1. sar boäsm t ich werde i 2. li böäss > govoril, -», -o, du wirst sprechen. 3. on (-», -o) fböäs 1 er (sie, es) wird ) Dual. 1. miäv» böäsv» t wir zwei werden ) 2. viäv» böäot» > govoril», Ihr zwei werdet t sprechen. 3. ün»äv» bbäet» sie zwei werden ) 82 l^ursl. 1. ir>i böäomo t 2. vi böästo govorili, -8, -a, 3. oni (-o, -s) böäo / wir werden i Ihr werdet sprechen, sie werden j Imperativ. (Veislnilc.) Der Imperativ drückt einen Befehl, Rath, eine Bitte oder Er¬ mahnung ans und zeigt folgende Formen: 1. — 2. päsi, weide, L. pasi, weide. Singular. govori, rede, govori, rede. Ousl. äölss, arbeite, ckälas, arbeite. 1. xäsiva, lasst uns (zwei« weiden, 2. pasita, weidet Ihr (zwei), 3. pasita, weiden sic (zwei). 1. govoriva, lasst uns (zwei) reden, 2. govorita, redet Ihr (zwei), 3. govorita, reden sie (zwei). 1. ävlasva, lasst uns (zwei) arbeiten, 2. ävlasta, arbeitet Ihr (zwei), 3. ckslasta, arbeiten sie (zwei). Plural. 1. pasimo, lasst uns weiden, govorimo, lasst uns reden, 2. pasite, weidet. govorite, redet. äblaswo, lasst uns arbeiten, äelssto, arbeitet. Anmerkung: «) Der Moduscharakter der Befehlform ist i. Dieses i tritt rein hervor bei den Verben auf -em, -im und bei denen auf -sem uud -sim mit vorhergehendem Consouauteu: pasi,- govori; bväli, lobe; örsi, ackere, von orsom. LP Geht dem vorhin erwähnten -sem nnd -siw ein Vocal voraus, so verschmilzt i mit dem vorhergehenden s zu einem s, als: pisem, piti, trinken: xis, trinke; püs, singe, von xössw, poti, singen; stos, stehe, von stvsiw, stati, stehen. c) Das volle i erhalten nur jene Zeitwörter auf -sim, deren Infinitiv auf -iti auslantet, als: tasi, leugne; äösi, melke, von tasim, taslti; äosiw, äositi. 33 , m Imperativ -si und -ri, als: rboi, sage, von rsösw, rsüi, sagen; ^oi, fließe, laufe, von tsösm, test, fließen, laufen; atriri, schere, von stri Lew, atriöi. s) Der Imperativ von äobtw, äobiti, bekonuuen, lautet im Aus¬ dange gleich wie der Imperativ von sem, biti, als: äoböäi, bekomme, äoboäiva ets. Unregelmäßige Bildungen sind: imH, habe, von twäw; Ms, schau, sieh, von glsäaw; iclt, gehe, von grem; voäi, neben vss, wisse, von vöw. s- Accentregcl: Die Zeitwörter auf betontes -iw in der Gegen¬ wart betonen im Imperativ die Stammsilbe, wie: wötsi, von wolöiw, schweigen; täfi, von tajiw, leugnen. Oonätttonat. (pogojnik.) Die Bedingungsform (der Conditionals der Gegenwart oder Zukunft besteht aus der unveränderlichen Partikel bt und dem Uark. psrt. ast. II., das mit dem Subjecte in Zahl und Geschlecht übereinstimmt. Z. B. bl govorit, -a, -o, ich würde (möchte) sprechen. 6s di bili wi wtaäi, bi Mali, wenn wir jung wären, würden wir arbeiten. Singular. 1- M bi t 2 ti bi !> govoril, -a, -o, 3. on, (-a, -o) bis Ousl. U wiäva, -vs bi l vidva, -vs bi > govorita, -i, 3. ouaäva, -vo bi j ich würde dn ivürdest er (sie, es) würde sprechen. wir zwei würden l Ihr zwei würdet r sprechen, sie zwei würden ) sturst. 1. wi bi l 2- vi bi !> govoriti, -s, -a, 3. öni, (-s, -a) bi f wir würden l Ihr würdet > sprechen, sie würden ) L- Conditional der Vergangenheit. Aus der Bedingungsform des Hilfszeitwortes: sur bi bit, -a, -o und aus dem kart. xorf. Kot. II. besteht bie Bedingungsform der Vergangenheit: üa/, bi bit, -a, -o govorit, -a, -o, ich hätte gesprochen, ich würde gesprochen haben. Slovenisch. 3 84 Aiävu bl bllu govorilu, wir zwei hätten (würden) gesprochen (haben). Ai bi bili, -e, -s govorili, -s, -a, wir hätten (würden) gesprochen (haben). M bi so bil veselil, dn hättest (würdest) dich gefreut (haben). Os bi ns blluwrl, bi kil ss veliko storil, wenn er nicht gestorben wäre, hätte er noch viel geschaffen. Optativ, (^sislnilc.) Die Wunschform (der Optativ) entsteht dadurch, dass man dein Präsens oder dem Conditional die Partikel nus hinznfügt. «b> Optativ der Gegenwart: blas pasem, nas pussS, ich soll (mag) weiden, lasst mich weiden. dlas se veselim, uus ss vssslits, Ihr sollt euch freuen, Ihr möget euch freuen. chgL nas ss ns vürussm, ich soll mich nicht hüten. r) Bedingender Optativ: llaz, nas bi püssl, ich sollte weiden, ich möge weiden. lluz na) bi SS vssslil, vi nas bi SS vssslili, Ihr solltet euch freuen. llus nas bi ss ns vurovül, ich sollte mich nicht hüten. e- Optativ der Vergangenheit: llarnas bi bil passt, ich hatte weiden sollen, ich sollte geweidet haben. llaz, nas bi se bil vesslll, vi nas bi ss bili vssslili, Ihr solltet euch gefreut haben, Ihr hättet euch freuen sollen. llus nas bi SS US bil varoval, ich sollte mich nicht gehütet haben, ich hätte mich nicht hüten sollen. Infinitiv. (blscioIoLnilc.) Der Infinitiv (die Nennform) drückt die Thätigkcit des Zeit¬ wortes substantivisch aus, ohne Bezeichnung einer bestimmten Person. Im Slovenischen endigt der Infinitiv auf -tl, als: nss-ti, tragen! bvull-ti, loben; kupovu-ti, kaufen. ap Das deutsche zu vor dem Infinitiv wird im Slovenischen nicht ausgcdrückt, z. B.: sur nimam sesti, ich habe nicht zu essen. Ls Deutsche Infinitive der Absicht oder des Zweckes mit zu oder um zu werden durch einen vollständigen Satz mit da, dass, damit übersetzt, z. B.: komlaä ss prslspu, äu bi ss ns bvalili, der Früh¬ ling ist zu schön, um ihn nicht zu loben; ölovslr xoss, cla izraLs svoss vsssiss, der Mensch singt, um seine Freude auszudrückcu. c- Der Infinitiv bildet wie im Deutschen die Ergänzung bei jenen Verben, die auf eine Handlung gerichtet sind, wie: böösw, botsti, wollen; swsm, -ti, dürfen; mörsm, mvSi, können; ssusum, -ti, t ....ssuven« rnüm, rnütl, können; nsbum, -ti, / aufyorcn, utsgnsm, utsgulil, können; räöusw, zsöbti, t anfangcn; worum, wörutl, müssen. püinsm, poöstl, / beginnen. 35 Anam, rnati bedeutet Können als geistige Function, als Wissen: Döblies ns Majo iraneosbi, die Mädchen können (verstehen) nicht französisch. Norem, moöi das physische Können als körperliche Function: Nati ns morejo priti, teer so bolni, die Mutter kann nicht kommen, weil sie krank ist. IltsZnsm in der Bedeutung von Zeit haben, als: LlosxoL no uteZnojo, der Herr kann nicht, der Herr hat keine Zeit. Supinum. (blsmsminik.) Nach den Verben der Bewegung steht statt des Infinitivs das Supinum. Das Supinnm wird aus dem Infinitiv durch Ab¬ wertung des -i gebildet. Z. B.: (lös Arsäo spat, der Vater geht schlafen ; Labiles pribajajo plesat, die Mädchen kommen tanzen. Das Supinum steht häufig nach den mit prl- zusammengesetzten Verben, sobald sie eine Bewegung ausdrücken: pripeljati se, herbei gefahren kommen; priskäSsm, priskakati, herbei gesprungen kommens priLvitZati, pfeifend herbei kommen; piifsMil, herbei geritten kommen; pribitim, -eti, herbei geeilt kommen. psrtioip. (OeisLnib.) Partrrrp der Gegenwart. (vslsMib ssLanjikov.) Das Mittelwort der Gegenwart wird nur von Zeitwörtern gebildet, die in Bezug auf Zeitdauer etwas Dauerndes bezeichnen. Man nennt solche Zeitwörter imperfectiv. Der Form nach unterscheidet mau das declinierbare Mittelwort der Gegenwart auf-ö und das indecli- nable auf -e. 1. Die Form aus -L bekommt man, wenn man an die dritte Person der Mehrzahl der Gegenwart, und zwar an die kürzere Form, sobald eine solche existiert, ein ö anfügt, wie: nesem; 3. Person Pl. nssö; Part. ussoS, -a, -e, tragend; tsüem; 3. Person Pl. teko; Part, tsböö, -a, -s, laufend; Lelam; 3. Person Pl. Lslajo; Part. Lslajöü, -a, -e, arbeitend. Bei Zeitwörtern, die in der ersten Person der Gegenwart in der Einzahl auf -ujem ansgehcn, findet man durchwegs die Form -ujoö, als kupujem, ich kaufe; bupujäö, -a, -s, kaufend. 2. Die Form auf -s erhält man, wenn man bei den Zeitwörtern, die im Infinitiv auf -a-tl (sogenannte V. Classe) endigen, an den Jnfinitivstamm ein -je anhängt; bei allen übrigcü Zeitwörtern jedoch die Präsensendnng -im und -em in -s (s) verwandelt; z. B.: 3* 36 iZräm, iZräti; Part. ißrafe, spielend: ctslaw, äslati; Part, äsläfs, arbeitend; fösow, fokati; Part, fokafe, weinend; ssäiw, ssästi; Part, ssäo, sitzend; kupufsm, kupovati; Part, kupufs, kaufend. Die Zeitwörter auf betontes -iw, Jnfin. ati, haben e, als: wolöiw, wöldati, moldö, schweigend. Das Particip auf -s wird immer als Adverb (indeclinabel) gebraucht. Ju dieser Weise findet man öfters auch das sonst declinier¬ bare Particip auf -ö gebraucht. Das Particip auf 6 wird mir selten von Zeitwörteu gebildet, die in Bezug auf Zeitdauer etwas Vollendetes bezeichnen. Solche Zeitwörter nennt man perfectiv; z. B.: rskSö, sagend; obstoM, bestehend. i- Particip der Vergangenheit. (OsleLniK xrstslttsZa öasa.) 1. Das thiitig-vcrgaugene Mittelwort, (kart. xsrk. ast. I.) Dieses Particip wird von (perfcctiven) Verben gebildet, die in Bezug auf die Zeitdauer etwas Vollendetes bezeichnen; es drückt eine in der Vergangenheit vollendete Thätigkeit aus. Es ist indeclinabel und wird dadurch gebildet, dass man an den consonantisch auslautcnden Jnfinitivstamm statt -ti das Suffix -si, an den vocalisch aus- lautenden -vsi anhängt; z. B.: rsksi, gesagt habend, nach diesen Worten; Jnfin. rsöi (ausrsk-ti); skrivsi, versteckt habend, heimlich, von skri-ti, verstecken. Lautregel: Anstatt des harten auslautenden Vocales o des sächlichen Geschlechtes steht nach den weichen Consonanten o, ö, 8, L, f (If, nf, rf) überall der weiche Vocal s, als: tskoö, tokoss (laufendes, fließendes); nss, nass, unser; tvof, tvofo, dein; sroe, das Herz; pofio, das Feld. 2. Das zweite thätige Mittelwort der Vergangenheit. (kart, perk. ast. II.) Die Form und Bildung dieses Particips wurde schon früher bei der Pcrfectbildnng angegeben. Es ist immer dcclinabel und muss mit seinem Subjccte stets in Zahl und Geschlecht überein¬ stimmen; z. B.: ädlati, arbeiten, Mal, gearbeitet (habend): Männlich Weiblich Sächlich 8inZ. Mal, Mala, Malo, Dual Mala, Mali, Mali, klur. Mali, Male, Mala. 3. Das leidend-vergangene Mittelwort (kart. pori. pass.) gebildet mit dem Suffixe -n. Das leidend-vergangene Mittelwort wird aus dem Infinitiv mit dem Suffixe -n gebildet. Das Suffix -n wird bei dem auf -a oder -e auslautcnden Jnfinitiv- stamme (äsia-ti; kuxova-ti; Zore-ti, brennen), also bei der sogenannten V., VI. und III. Classe der Zeitwörter, unmittelbar, bei dem conso¬ nantisch oder aus -i auslautcnden Stamme (xlosti; reöi aus rskii; 37 vräiAni-ti, heben; bvali-tj, loben), also bei der sogenannten I., II. und IV. Classe der Zeitwörter vermittelst des Vocales -s angefügt; z. B.: kart. xork. pass. I. Classe — suffixlos — plss-ti, plotön, plstöna, -o, geflochten; roöi (rsk-ti), II. Classe auf -ni-, vMz-ni-ti, III. Classe auf -s-, Zor s-ti, IV>> Classe auf -1-, bval-i-ti, V. Classe auf -a-, cksi-a-ti, VI. Classe auf -ova-, irup-ova-> rsösn, -a, o; vräiAussn, -a, -o, gehoben; bvalssn, -a, -o, gelobt; obäelan, -a, -o, bearbeitet; lcupovan,-a,o, (mehrmals) gekauft. Andere: I. Classe: poöi, braten; psöön, -o, gebraten; III. Classe: ^el-e-ti, wünschen, Leien, -a, -o, gewünscht; VI. Classe: imsnova-ti, nennen; imenovan, -a, -o, genannt. Bei der IV. Classe verschmilzt vor -en das -i mit dem vor¬ hergehenden Konsonanten, als: bvali-ti, bvalssn, a-, -o, gelobt; roäi-ti, rosen, geboren; möri-ti, Deesen, gemessen; r,wöti-ti, rwööen, verwirrt; rlowi-ti, rlowlssn, zer¬ brochen; nosili, nosen, getragen; isubi-ti, Isublson, geliebt; vomti, votsn, geführt. Dieses Particip wird immer dcclinicrt und muss mit seinem Subjecte in Zahl und Geschlecht überciustimmen: Männlich Weiblich Sächlich 8inK bvülsen, bvälsena, bvälssno, Dual bvälssn», bvülseni, bvülseni, klur. bvülsoni, bvülsons, bvLIssna. 4. Das leidenL-bergangene Mittelwort gebildet mit dem Suffixe -t. Dieses Particip wird aus dem Jnfinitivstamme vermittelst des Suffixes -t gebildet. Es wird fast nur von suffixlosen Zeitwörtern (I. Classe), die vor -tl auf -s, -i, -u ausgeheu, gebildet, als: obü-ti, obüt, -a, -o, bcschllht; pokri-ti, pokrit, bedeckt; potroti, potrt, gebrochen; raLs-ti, raöot, angcfangen. Es ist stets dccliuierbar und muss mit dem SnbjKte in Zahl und Geschlecht übereinslimmen: Männlich Weiblich Sächlich 8inß. obüt, obüta, obüto, viial vbüts, vbüti, obüti, klur. obüti, obüto, obüt». Verbalsubstantiv. (OlaZolnik.) Ans dem leidend-vergangenen Mittelworte (kart. perl, pass.) lvird mit der Silbe -so das Verbalsubstantiv gebildet, wie: 38 äotan: clslanjo, das Arbeiten; -man (bekannt): vmänjs, die Bekanntschaft; xoöst (angefangen): poöstje, die Unternehmung; vpit, (geschrien): vpitje, das Geschrei. Ebenso von intransitiven (ziellosen) Zeitwörtern, als: Lalovanso, das Trauern; Livljönjs, das Leben; trpljsnjs, das Leiden. pstlexivum. (povratni Ziagol.) Die zurückführenden Zeitwörter (Verba rstlsxivs) werden im Unterschiede vom Deutschen in allen drei Personen und Zahlen mit dem Neflexpronomcn ss verbunden und weiterhin regelmäßig conjugiert: SinZuiar. 1. ,la?, ss bosim, ich fürckcke mich, oder bosim ss; 2. tl ss bojis, du fürchtest dich, oder bosiZ ss; 3. on (-s, -o) so bosi, er (sie, es) fürchtet sich, oder bosi so. Ousl. 1. miäva so bojiva, wir zwei fürchten uns, oder bojiva ss; 2. viäva ss bojita, Ihr zwei fürchtet euch, oder bojita so; 3. onaäva so bosita, sie zwei fürchten sich, oder bojita (boso) so. Plural. 1. mi ss bojimo, wir fürchten uns, oder bojimo so; 2. vi ss bnsits, Ihr fürchtet euch, oder bojits so; 3. oni (-s, -a) ss bojijo, sie fürchten sich, oder bojijo (bojo) so. Andere reflexive Zeitwörter sind: swojim so, smojati so, lachen; vvsolim, vssoliti so, sich freuen; jökam, jokati ss, weinen; imam, imeti ss, poöütim, poüütiti so, sich befinden; psljLm, psljäti ss, fahren; kopljem, Kopati so, baden; uÄm, uöiti ss, lernen, studieren; varujsm, varovati SS, meiden, sich hüten; Upam, üpati so, sich getrauen; topem, tepsti so, raufen rc. Anmerkung: Das deutsche Zeitwort „heißen" wird im Slo- venischen ausgedrückt: 1. Bei eiuei^Frage nach dem Taufnamen durch imö jo, als: Kako ss oöotu imv? Wie heißt der Vater? Oösta jo ^näroj ims. Der Vater beißt Andreas. 2. Bei Fragen nach dem Schreibuameu durch pisem, pisati so, sich schreiben, als: Kako ss piss tvoj prijatelj? Wie heißt (schreibt sich) dein Freund? Noj prijatelj ss pisv Loönik. Mein Freund heißt (schreibt sich) Seüuik. 3. Bei Fragen nach dem Namen der Städte, Länder nnd anderer Gegenstände durch iwonüjsm, imenovati ss; rovom, rvati ss; pravi ss mit dem Dativ des betreffenden Gegenstandes, als: Kako ss iwenujs ta vas? Wie heißt dieses Dorf? "I'a vas ss imsnujs KoSs. Dieses Dorf heißt Lesach. Kako ss rove vas pes? Wie nennt man euren 39 Hund? Wie heißt euer Hund? blas pes ss rove kison. Unser Hund Heißt Nison. Lako ss pravi lspi ovstisi? Wie heißt die schöne Blume? Wie nennt man die schöne Blume? lmpi svstisi ss pravi polisa. Die schöne Blume heißt Veilchen. 4. Bei Fragen nach dem Vulgonamen sagt mau: Lako so pravi (oder kako pravijo) vasi bisi (oder pri vasi kisi)? Wie heißt es bei eurem Hause? lflasi bisi ss pravi (oder pravijo) „pri Ltornika". unser Haus heißt „beim Storni!". pnssivum. Cprpus oblika.) Die passive Form des Zeitwortes kann durch das leidcnd-vcr- gaugene Mittelwort (kart. Port, pass.) auf -u oder -t und das Hilfszeitwort ssm, biti ansgedrückt werden, als: Ürsssos: vsneo js plstön, der Kranz ist geflochten; korksütnw: vsnssjs bil plstsn, der Kranz in geflochten worden; kuturuw: vsneo bSsts pleten, der Kranz wird geflochten werden; Ovnstitional: vsnsv bi bil plstön, der Kranz wäre geflochten worden. In der Volkssprache wird diese Ansdrnckswcise selten gebraucht, in förmlich gemieden. Die leidende Form kann also nach den früher gegebenen Regeln gebildet werden, wird aber sehr selten angewendct. Als stehende Regel Kilt vielmehr folgendes Gesetz: Das deutsche Passivnm wird fast durch¬ gehends vermittelst des Reflexivpronomens 8« nud des Acti- bums des Zeitwortes wiedergegeben, als: 't'o mssto so imenuje Osljs, die Stadt wird Cilli genannt; xovori so, es wird gesprochen, Man spricht; umrljivi stijaki SS kvalijo, fleißige Studenten werden gelobt. Diese Ansdrnckswcise kann jedoch nur daun gebraucht werden, wenn die die Handlung bewirkende Person nicht >r gegrlrr» ist; ist sie jedoch angegeben, so wird der Satz durch vollkommen active Wendungen übersetzt, z. B.: stets ss bvali, das Kind wird gelobt; lwnj gg vssts ukrastsl, das Pferd wird gestohlen werden; dagegen kann der Satz: die Rosen werden vom Fränlcin gepflügt, nur laulcn: Zospoäiöna trxa rors (das Fräulein pflückt die Rosen). ALungen. Übertrage ins Deutsche: b. kors böäo svstslo in ösbsls wsä srkale. — ?tios xnsrstijo 'n vssslo pojS. — ü'usti jar ns boäsm lsn, tsmveö bvaiil bom 8oZä in pristno äslai. — 8nsZ ss js stalil, vrti, travniki in polja so rslenijo. — Dekla js bila kosila travo na travniku. — Nilisa, vstani, umij ss, isti v serksv in ir osrkvs takoj v Solo! — Koliko Hoj js imela mavrisa? — kaj jeste, kavo ali juko? — Vicivs sta ss mlasti in bosta ss rasli. — dia smrskab v sorstu ssstijo in pojö irosj in strori. 40 Htocabelu und Krkkürungeu. öskela -o, die Biene — msä, der Honig — srkati, saugen — ptioa, der Vogel — gneräitl, nisten — tuäi, auch — len -a, -o, faul — temveč, sondern — Log -L, Gott — priäen -na -no, fleißig — snog, der Schnee — staliti ss, schmelzen, vrt, der Garten — travnik, die Wiese — rslsniti se, grünen — äskla, die Magd — kositi, mähen — trava, das GraS — Allies,, Emilie — vstanem, vstati, aufstehett — umiti se, sich waschen — taköj, sogleich — sola, die Schule — koliko, wie viel — bosa, die Farbe — wavrioa, der Regenbogen — kas, was — Kavs, der Kaffee — suka, die Suppe — rssti, wachsen — smreka, die Fichte — gorä, der Wald — soälm -eti, sitzen — kos -a, die Amsel — äror -a, die Drossel. Übertrage ins Deutsche: 6. Rusija, Nemčija in Lvstrisa so cesarstva; Öösko, Ogrsko, 8tasersko, Rorösko, Rränssko in Lrimörsko sv äoLsls; Lraga, Dunas lLeč), Orääse, Oslje, Oelöves, Lsublsana, 'I'rst in 6orisa so mesta; Dünav, Dräva, 8ava in 8oča so reke; vrbsko, blssko in vsosänsko serero so ssrera. — Veliko 8Iovsneev rna nemški in laski (serik). — Plomoi v nemškem oosarstvu so najrassi učiso kranooski in angioski. — Dr. Prsno krsseren so prvi slovenski pesnik. — Loäite räravi, veseli in tako srečni, kakor Leli vas uäani prisätsls. — dlisom mislil, äa so boäsm moral tako bitro ločiti oä svose ärags äomovins in oä svosilr xrisatelsov. Rroä tremi änsvi ssm äobil ir občinske pisarne poriv, äa moram nswuäowa iti k vojakom; simi so, äa bväe vosna. klas bi Log äal, äa ss ropot vssela viäiva. 'Aocubelu und Arkkärungen. Rüsisa -o (Rusko-sga), Mmč^sa (Romsko), ^vstrisa (Avstrijsko), Russland, Deutschland, Österreich — Öesko, -ega, Böhmen — Ogrsko, Ungarn — 8tLsersko, Steiermark — Rorösko, Kärnten — Rrsnssko, Krain — Lrimörsko, Küstenland — oosarstvv, Kaiserthnm — äoösla, Land - In Österreich (Frage: wo?) heißt: v Lvstrisi, na Lvstrisskom; nach Österreich lFrage: wohin?): v lkvstriso, na Lvstrissko; ans Österreich: u Lvstriso, u Avstrijskega. Ebenso die anderen Länder¬ namen. Lrsga, Prag — Dunas, Loč, Wien (in Wien: na Dünasu, v Leču; nach Wien: na Dunas, v Leč; ans Wien: r Dunaja, ir Leča). Sonst steht bei allen Ortsnamen in der Regel: v mit Local v nut Accnsativ, ir mit Genitiv — Orääso, 6raäea,Graz — Oolso -a, Cilli — Oslövso, Klagenfurt — Lsublsäna, Laibach — Mst -a, Triest — Olorlsa, Görz —Dunav -a, die Donau — Drava, die Drau — 8ava, die Save — 8vča, der Jsonzo — roka, der Fluss — vrbsko, blssko, ososänsko, ssrsro,derWörther-,Veldeser-,Ossiacher-See— veliko, viel —Llvvones, Llovenoa, der Slovenc — nemški, laski ssrik, die deutsche, italienische Sprache — lstomeo, Rowoa. der Deutsche — nasrassi, am' liebsten — tranooski, französisch - angleški, englisch - Dr., är., äoktvr, Doctor, 41 — §ranv, Franz — prvi -a -o, der, die, das erste — slovanski posoik, slovcnischer Dichter — srsösn, glücklich — Lolim -sti, wünschen — näan, ergeben — prisätols -a, Freund — üitrv, schnell — löüiti, trennen — ock, von, mit Genitiv — svos -a -o, mein, dein, sein, wenn es sich auf das regierende Satzsubject bezieht — ckraz, theuer — äomovina, Heimat, Vaterland — xroä, vor — triss, drei — odüinska pisarna, Gcmeindekanzlei — xouv -o, Ellrberufnng — nowüäowa, unverzüg¬ lich — k, zu — vvsak, Soldat — vosna, Krieg — ropot, wieder. Übertrage ins Slobcuische: 7. Landlcute, arvcitct fleißig und lobet Gott, dass er Regen und Sonnenschein den Pflanzen auf den Feldern gibt, damit sie wohl gedeihen. — Grüßen Sie den Bruder in meinem Namen und sagen Sie ihm, er möge mir schnell schreiben. — Wie heißt die Stadt, wo deine Eltern wohnen? Die Stadt, wo meine Eltern wohnen, ist die Hauptstadt von Kärnten, Klagenfurt. — Wie ist Ihr Wohlbefinden? Danke schönstens für die Frage, ich befinde mich sehr gut und freue mich, dass ich so gesund bin. Der Aufenthalt in Velden am Wörthersee in Kärnten hat meine Gesundheit sehr gestärkt. — Jetzt lacht Ihr, Kinder, später werdet Ihr weinen. — Freundlich sagte der Herr: Recht hast du, guter Knabe, sei immer so zufrieden und froh, denn dies ist sein) großes Glück auf Erden. Woccrbeln und Erklärungen. Landmann, kmetovavso -a — Regen, äs2 -sa — Sonnenschein — Sonne, soluoo -a — Pflanze, rastlina — wohlgedeihen, ckobro vbroäiti — grüßen, pvräräviti — mein, mos — Name, imo -sna — wohnen, stanovati — danken, rabvaliti so — schönstens, uaslöpSi — danke schönstens, lepa bvLIa — schöner Dank — für, ra mit dem Accusativ — Frage, vprasanss — sehr, säko — gesund, rärav -a -o — Aufenthalt, bivanss -a — Velden, Vrba — Gesundheit, rärävso -a — stärken, okrsxöati — jetzt, räas — später, pornsss, potom — freundlich, prisaron -a -o — Recht haben, prav praviti — zufrieden, raäovoison -a -o — denn, kasti, rakas — dies, to — Erde, rsmlsa. Übertrage ins Slovenische: 8. Wo sind die schönen Blumen, die gestern das Fräulein gepflückt hat? Die kleinen Schwestern haben daraus einen Kranz gewunden. Heute noch tragen wir den Kranz auf das Grab unserer unvergesslichen Freundin Helene, die so früh (ein) jäher Tod ereilt hat. Wenn Sic uns begleiten wollen, Herr Doctor, werden Sie der ganzen Gesellschaft sehr willkommen sein. — Auf der Erde wäre es nicht so angenehm, wenn es keinen Gesang, keine Musik und keine Poesie geben würde. — Wie öde würden grüne Wälder sein, wenn in ihnen leine Vögel mit ihrem erfreuenden Gesänge Kurzwelle bereiten würden! — Lasst mich auf den Markt gehen, denn ich würde gern 42 rinige* Cigarren haben. — Dn hättest besser lernen sollen, dn wärest leicht der beste Schüler. — Hätte das Gemeindeamt die von der k. k. Bczirkshanptmaunschaft in Klagenfurt erhaltene Einberufung sogleich zugestellt, so würde ich schon gestern abgereist sein. — Der Dieb wurde gestern hier im Gasthause festgenommen und nach Roseck überführt, nm dort beim k. k. Bezirksgerichte sein Urtbeil zu hören. In slovenischen Negativsätzen ist immer doppelte Negation, als: Keine Blume blüht, uoböna sveti«» uv sveti. Wocabekn und Erklärungen. Wo, kje — Blume, ovsti'sa — welcher -e -cs, kateri -a -o — gestern, vvsraj — daraus, u njili — pflücken, natrgati — winden, pletem, plesti — heute, äanes — noch, ss — auf, na, mit Accusativ — Grab, grob -a — unvergesslich, nsporabljiv — Freundin, xrijäteljisa — Helene, ckslisa — früh, rgöckaj — jäh, nagel -a -o — Tod, smrt i — ereilen, äobitsti — uns, nas — begleiten, spremljati — ganz, vss -a -s — Gesellschaft, ärüstvo -a — willkommen, ckobrockossl -a -o — kein, nobön -a -n — geben würde — nicht wäre — Gesang, petje — Musik, Zöckba — Poesie, pvsrija, pesništvo — öde, pust -a -o — grün, /slon -a -o — in ihnen, v vjib — erfreuend, razveseljiv -a -o — Kurzwcile, kratek öas, kratkeZa sasa — bereiten, napravljati — gern, rscl -a -o — Cigarre, sixära, smotka — haben, imäm, imeti — besser, bolje — leicht, labko — der beste Schüler, najboljši ussnso — Gemeindeamt, obLinski nräck — k. k., sssärski kraljevski — Bezirkshauptmannschaft, okrajno glavarstvo — erhalten, sprejeti — znstellen, ockckati, pripösljsw, priposläti — schon, Ls — gestern, vLsraj — abreisen, ockpotujsm — Dieb, tat — hier, tukaj — Gasthaus, Aostiinisa — festnehmen, prijeti, ugrabiti — Roseck, koltek — überführen, prepeljati, ockpeljati — dort, taw — Bezirksgericht, okräjna soänija — Urtheil, soclba — hören, slisiw, slisati. übertrage folgende kurze Erzählung ins Deutsche: Aackavoljoi pastlrövk. 9. Kant je pasel oves v lepi ckolini msck Zelenimi bribi. Veselo ze Lviiizal in pel. Lilo je lepo jutro. 8olnvs je prijetno sijalo in vabilo ljucki pack milo nebo, ll'ucki kralj je bil Zapustil mesto in prišel na lov. Vicksl je veselega kanta in ga vprašal: „2akaj si tako vssäl, ljubi moj?" Kant mu ockgovon: „8reösn som in rato sem vssdl. 8am kralj ne more biti bolj sreösn, kakor sem ja?." Kralj pa rese: „Kako je to, povej mi! Kaj to ckola tako sreSnsxa?" * Nach den Wörtern: nekoliko, einige; nekaj, etwas; wnößo, viel, viele; wälo, wenig, wenige ec., überhaupt nach Ausdrücken, die einen Theil des Ganzen bezeichnen, steht im Slovenischen der Genitiv. 43 ksstirvek jo sprva mvlval, nato pa rsvol praviti: „Gumeno solno« us usbu moui ravno tako prijarno sijs kakor uaSsmu kralju. Kribj msni ravno tako lopo ^.slonijo iu ovstijo kakor našemu kralju. lwam räravs roko iu nozo iu räravo odi; imam potrebno obleko in potrebni LivoL; meni uiS ne manjka. kvvsjto rui, Llabtni xospoä, ali iwa nas kralj ved kot ja?,?" , krija?no mu jo rskel kralj: „?rav praviš, äobri taut! koäi vselej tako ^aäovvljou iu vesel, 2aäovoljnost jo poloviva sroöuozs ^vljeuja." Woccrbölrr und Erklärungen. LsäovSIjni pastirSok, der zufriedene Hirtenknabe — laut, Knabe — pasom, pasti, weiden — ovoa -o, das Schaf — äolina -e, das Thal — rusch zwischen, Präposition mit dem Instrumental — LviLzati, Pfeifen - peti, singen - jutro -a, der Morgen — prijömo, angenehm - sijati, scheinen — vaditi, einladcn — xoci, unter, Präposition mit dem Accnsativ ans die Frage: wohin? — mil -a -o, mild, sanft — fapustiti verlassen — lov -a, die Jagd — viäim, viästi, sehen — M, ihn — vprašati, fragen — nakäj, warum — ljub -a -o, lieb — moj a -g, mein — mu, ihm — oäzovvriti, antworten — ?atö, deshalb, deswegen — sam -a -o, selbst, allein — bolj, mehr — pa, aber — tv, dies — mi, mir — to, dich — spiva, zuerst — uatö, dann, darauf - povem, pvveäati. erzählen — praviti, erzählen — rumen -a, -o, liclb, goldgelb — msni --- wi, mir — rävno takö, ebenso — prijäruo, freundlich — relonim, reloudti, grünen — ovotim, ovsteti, blühen — räks -o, die Hand — nüZa -s, der Fuß — potreben -s -o, noth- wendig — odloka -o, das Kleid — Livor, -a, die Nahrung — niS, Nichts — manjkati, fehlen — Lläbten -a -o, edel — voS, mehr — Kot, als — vselej, immer — z.aäovöljnost -i, die Zufriedenheit — poloviva, die Hälfte. Versertive und imperfectme Verba. (Oovrstlni in neäo- vrsllni Klsssoli.) In Bezug auf die Zeitdauer werden die Zeitwörter in dauernde (nnpcrfective) und in vollendete (perfcctive) eingetheilt. Die ersteren stellen die Handlung als dauernd, die letzteren als vollendet dar. Wenn "man fragt: „Was machst du?" „Was geschieht jetzt?" w kann man darauf nur mit einem imperfcctiven, nie mit einen! brrfectiven Verbum antworten; z. B.: Kaj «lelss? Kämsn vzäisnjsm, >ch bin mit dem Heben des Steines beschäftigt, nicht: kämen vzäiZnsm. chäwsu ssm vrchßvväl, ich versuchte den Stein zu heben, dagegen: kämen som vrciignil, ich habe den Stein gehoben (ich habe das Auf¬ heben zustande gebracht). 1. Die imperfcctiven Zeitwörter dienen im Präsens zur Bc- ^ichnung von Handlungen und Zuständen, welche sich in dem Zeit- bloniente, als wir von ihnen sprechen, ereignen oder stattfindcn; 44 z. B.: Laj äelas? ObiäLiw ss, ich klcidc mich an; obuvam es, ich ziehe die Schuhe an; vstajam, ich stehe auf; Klsäam, ich schaue. 2. Die imperfcctiven Zeitwörter gebraucht man zur Bezeichnung von Handlungen und Zuständen, die sich öfters oder immer wieder¬ holen; z. B.: Iwna vrbaja in rsüäja, der Mond geht (jeden Tag) auf und unter. Lo§ plsSüjs in kanuje, Gott belohnt und bestraft (immer). 3. Nach den Zeitwörtern des Beginnens und Aufhvrcns steht nur der Infinitiv eines imperfcctiven Zeitwortes. So nach riaönew, zaösti; priönsm, priösti; raösnjam, -ati; jäwem,jsti, anfangen, beginnen; jsnjam, -ti, neüaw, -ti, aufhören. Gleicherweise wird auch nach den Zeitwörtern der Bewegung meistens das Snpinnm eines imperfectiveu Verbums gebraucht; Z. B.: ILäönew äelati, vrcliZovati; ziem äeiat, vräizovät; nicht storiti, vralizniti oder storit, vrcfizuit. 4. Nach der Negation ns findet man im Imperativ gewöhnlich das imperfective Verbum, als: vräiKllj, hebe auf — ne vräizüj, hebe nicht auf; povej materi, erzähle der Mutter — ns pravi materi, erzähle nicht der Mutter. 5. Die Gegenwart der perfectiven Zeitwörter hat seltener in selbständigen, häufig dagegen in abhängigen Sätzen die Futnr- bcdentnng, als: mi priäemo k vaw, wir werden zu euch kommen; jar pojclem v trz, ich ivcrde in den Markt gehen; es najäes v-lati prstan, wirst ss ss ss se oblekel, ravno r-äaj ss oblaöim. — dkasi blapoi so äanes ^Zoäaj vstali, soseäovi pa šele vstajajo. Die Kinder haben die Schuhe noch nicht ungezogen, sie ziehen sie soeben an und werden dann in den Garten geben. — Die Fremden sind heute sehr früh aufgcstanden und wollten schon fortgehen, als die Hausbewohner eben anfstanden nnd sich anklcideten (mit dein Ankleiden beschäftigt waren). Vocabeln: äolzo, lange — vönäar, doch — ali, Fragepartikel (wird nicht übersetzt) — rävno rnlsj, eben jetzt — blapso -pea, del Knecht — sosöüovi, die des Nachbars — ssls, erst. Dann, potem — der Fremde, tnjse -jsa — fortgehen, oäiti — als, ko — Hausbewohner, äomaüin -a — eben, ravuo. äobis nszäsnino, wenn du den goldenen Ring finden wirst, du den Finderlohn bekommen. Beispiele: xsrksotiv: oblsöem, obleöi, ankleiden; impsrksotiv: oklsöiw, oblüöiti, anklcidcn; xsrksstiv: obüjsm, obüti, ) ... Scknbe) impsrksotiv: obuvati, j ° perksotiv: vstanem, vstati, ) impsrksotiv- vstajam, -ati, j aufstehen. 10. Übersetze: Llati ss Ls äolzo oblaüijo, pa vsnäar niso oblekli. — krijatsij, ali si ss Ls oblekel? — lfiissm 48 Anmerkung: Bezüglich der Zeitdauer unterscheidet man bei den imperfcctiveu Verben drei Abstufungen, je nachdem sie eine fortdauernde (äurutiv), eine von Zeit zu Zeit sich wiederholende (iterativ) oder eine ununterbrochen wiederkehrende (lrvgusiitutiv) Handlung bezeichen. Sie sind daher: äurativ: Krem, iti, gehen; lststi, fliegen; nssti, tragen. L) iterativ: boäiti, oft gehen; letati, oft fliegen; nositi, oft tragen. c) krsgusntativ: bojevati, zu gehen pflegen; lotevati, zu fliegen pflegen; noSsvati, zu tragen pflegen. Beispiele: a^> ptiö Isti, der Vogel fliegt (eben jetzt); äsklioa 8rs v ssrkev, das Mädchen geht in die Kirche (eben jetzt). i) xtiö leta, der Vogel fliegt oft; äeMoa koäi V osrlrsv, das Mädchen besucht die Kirche (geht oft). e) ptiö letöva, der Vogel pflegt zu fliegen; äsklisa kojsva po Mu, das Mädchen treibt sich im Garten herum. Beim negierten Imperativ (Verbot) gebraucht man stets das Ucrative Zeitwort statt des durativen, wie: leti, fliege — ns letaj, fliege nicht; Leni, treibe — ns goni, treibe nicht; iäi, gehe — ns boäi, gehe nicht. Präfirierte Verba. (Sssravlgsnl KiaAoii.) Der Bedeutung nach sind die präfixierten (das ist die mit einer Präposition zusammengesetzten) Zeitwörter gewöhnlich perfectiv, die prästxlosen (das ist die nicht zusammengesetzten) hingegen in der Regel imperfectiw Durch die Präfixierung (Verbindung mit einer Präposition) wird ein imperfektives (duratives) Zeitwort perfectiv, 3- B.: xläöati, zahlen; popläöati, bezahlen; ttgati, reißen; oätrgati, abrcißen; govoriti, sprechen; oägovoriti, antworten; brati, lesen; prebrati, überlesen, durchlesen. Die Bedeutung der präfixierten Verba ergibt sich aus der Be¬ deutung der Präposition (Präfixes) und des Zeitwortes, z. B.; ab, weg und rörati, schneiden: oärsrati, abschneideu; äo, hinzu, A und meriti, messen: äomsriti, zumessen. t Im besonderen bezeichnet: 1. morati, imeti in der Bedeutung: müssen; — potreba je, treba so, es ist nöthig; äolrnüst ss, es ist Pflicht; — primoran -a -o biti, prisilssn -a -v biti, gezwungen sein. potreba ss, cia Zremo ckalso (es ist nöthig weiterzugehen), wir müssen weitergehen; primoran ssm ockZovoriti, ich muss antworten. „Müssen" wird durch den Dativ der Person mit dem Hilfs¬ zeitworte biti wiedergcgeben: Xas se bratu storiti? Was muss der Bruder thun? Otrobom so molLali, die Kinder müssen schweigen. 5. Sollen heißt: a) troba ss, potreba ss, es ist nöthig; imöti, morati, müssen. ö- In zweifelhaften Fragen wird „sollen" durch den Optativ ansgedrückt: Kam nas ss obrnem? Wohin soll ich mich wenden? llar nas cistam! Ich soll arbeiten! c- Durch den Imperativ: sxosrüs vösta in mätor, du sollst Vater und Mutter ehren; ns Zrssi, du sollst nicht sündigen. c) Zum Ausdrucke der Wahrscheinlichkeit wird „sollen" durch die Partikel base, pro, nebi, neki cia oder durch Umschreibungen: kakol so Zavori (ss pravi) — wie matt spricht; kakor praviso (Zovorijo), wicdcrgegeben: Larouisa Llvira ss bass (nski, pro, käkoc praviso) sako lopa in boZata ZospoäiSn», Baronesse Elvira soll ein sehr schönes und reiches Fräulein sein. 6. Werden heißt: a) dööom, ich werde sein; postanem, postati; storiti so; äslatl ss; nastopiti (iwpsif.: nastöpati:) I)r. vitsr ll'onkli so postal cirLavni posianss. Dr. Nilter von Tonkli wurde Reichsrathsobgeordneter; cisia so äan — äani so, cs wird Tag; sosen nastopa, eS wird Herbst- i) Das deutsche „werden" in Verbindung mit einem Adjectiv wird im Slovenischcn meist durch ein aus dem Adjectiv gebildetes Verbum übersetzt: Oasi so böissaso, küssaso, die Zeiten werden besser (bessern sich), schlechter (verschlechtern sich). Beim Mangel eines solchen Zeitwortes wird das Verbum „werden" durch pribäsati, postäsati ansgedrückt: 8Iabo mn pribäsa, es wird ihm schlecht; raus vsckno bols rcioöa postosa, die Wnndc wird immer mehr roth. Ähnlich wie die bisher angeführten Verba wird das deutsch? Zeitwort ^dürfen" behandelt; seine Bedeutung stimmt mit einige» früher angeführten Wendungen überein. Das Keiwort. (^nictsvnik.) Das Bei- oder Eigenschaftswort drückt eine dem Hauptwort? zukominendc Eigenschaft aus. Der Bedeutung nach theilt man di? Adjectiva folgendermaßen ein: 51 1. Adjectiva der Eigenschaft (kakovostni pricisvuiki): räsS, roth; worljiv, eifrig. 2. Adjectiva der Zugehörigkeit (ösAavostvi, posestni sli svojilni Pristovniki): pastirjeva palioa, der Stock des Hirten; Ivanova postelj, Johann's Belt. Die Adjectiva haben für jedes Geschlecht und jede Zahl eine besondere Endung, für das männliche Geschlecht in der Einzahl i oder einen Consonanteu, für das weibliche Singular a und für das sächliche Singular o und nach den weichen Consonanten s. Im Dual männlichen Geschlechtes a; weiblichen und sächlichen Geschlechtes i; ini Plural i (männlich), s (weiblich), a (sächlich). Das Beiwort muss mit seinem Hauptworte in Geschlecht, Zahl und Fall übereinstimmen. Die Übereinstimmung gilt auch sür den Fall, dass das Beiwort als Prädicat gebraucht wird, als: Kito ja lopo, das Getreide ist schön; lopo 2ito, das schöne Getreide, ein schönes Getreide. Das Eigenschaftswort steht gewöhnlich vor dem Hauptworte und nur in Ansiiahmssälleu nach demselben. Anmerkung: a) Das bewegliche o fällt bei den Adjectiven, die auf -ok, -ol, -SU, -or rc. endigen, ans, sobald das Adjectiv am Ende wächst; dies gilt auch vom Participium. L- Die Participien ucnut man auch Berbaladjcctiva, da sie bei acjectivischer Endung adjectivisch dccliniert werden. Form. (OüliktA.) Im Nominativ und Accusativ der Einzahl bei männlichen Hauptwörtern unterscheidet mau beim dazugehöreuden Adjectiv die bestimmte, volle (äoloSna oblika) und die unbestimmte, kurze (nsstvloSna oblika) Form. Die erstere zeigt die Endung i, während die letztere auf einen Cousonauteu endigt. Die bestimmte Form des Adjectivs, ver¬ bunden mit dem dazu gehörigen Substantiv, wird im Deutschen durch den bestimmten (der, die, das), die unbestimmte Form durch den unbestimmten (ein, eine, ein) Artikel ausgedrückt, als: strsZi 8in, der thenere Sohn; novi klobuk, der neue Hut; straZ sin, ein iheuerer Sohn; nov klobuk, ein neuer Hut. Auch wenn das Adjectiv brädicativisch gebraucht wird, wird das auslautende i nicht Aesetzt, als: sin js straz, der Sohn ist thcner; brat jo stobor, der Kruder ist gut. Hingegen: äokri brat, der gute Bruder; stöber brat, ein guter Bruder. ' Diese Eigenthümlichkeit findet sich also unter allen drei Geschlechtern bnr beim männlichen, unter allen drei Zahlen mir iu der Einzahl "Uch hier uur im Nominativ und Accusativ. Bei allen anderen Geschlechtern und Zahlen ist also die bestimmte und unbestimmte rrorm vollkommen gleich, z. B. äraga sestra heißt die thenere und ^ine thenere Schwester; ebenso sestra je straga, die Schwester ist "lener. Ob ein gegebener Fall mit dem bestimmten oder unbestimmten 4 * 52 Artikel zu übersetzen sei, kann nur aus dem Sinuc des Satzes ent¬ nommen werden. Anmerkung: »j Der Artikel (ölsn). Die slowenische Schrift¬ sprache hat also keinen Artikel. Jedes slowenische Hauptwort kann im Deutschen den bestimmten oder unbestimmten Artikel erhalten; die richtige Anwendung ergibt sich ans dem Satze. Vor dreihundert Jahren hatte auch die slowenische Schriftsprache den Artikel. Doch war sein Gebrauch ein sehr verkümmerter, bis er schließlich ganz auf¬ gelassen wurde. Im Volke wird er noch immer gebraucht; jedoch verdankt er seine Existenz lediglich dem deutschen Einflüsse. ö- Beim Possessivpronomen und bei besitzanzeigenden Adjectibcn auf -ov (-ov), -in steht nie die bestimmte Form auf -i, weil diese an und für sich schon einen bestimmten Gegenstand bezeichnen. Ganz gleich Verhalten sich auch die Adjectiva -ji, -ski und alle gesteigerten. Declilklltlon des Idjertlvs. (Sklanja, priclsvnikova.) Die Declination des Adjectivs wurde schon früher bei Dar¬ stellung der Declination der Hauptwörter nach der Zahl und dem Geschlechte geordnet angegeben.^ Anmerkung: Die Eigennamen auf -ski werde» wie Bei¬ wörter decliniert, als: hrabri öini Nikolaja ArinjsksZa, die tapfere» Thaten von Nikolaus Zrinyi (Lrinjski). Das o in der Endung -sn des kart. perl, pass. darf nie ausgeworfen werden, wenn das Wort am Ende wächst. Hierin unterscheidet es sich vom Adjectiv, als: üöen, üöna, nSno, zum Lehr¬ fach gehörig, und nösn, uSsna, uööno, gelehrt. Leschanzeigende Ädjertiva. (Svojilni xnüäsvniki.) Wenn im Deutschen der Besitzer eines Gegenstandes im Genitiv ohne ein Bestimmungswort steht, so wird derselbe im Slowenischen durch ein besitzanzeigendes Beiwort ausgedrückt, als: Zospääova Lisa, das Haus des Herrn; materin prstan, der Ring der Mntter. Cospoäov, xospväova, Zospöckovo ist das besitzanzeigende Adjectiv von Zosdöck; mätsrin, mätorina, matorino das von mLti. 1. Wird ein bestimmter Besitzer im Genitiv der Einzahl angegeben, so wird das besitzanzeigende Adjectiv bei männlichen und sächlichen Substantiven aus -ov, -ova, -ovo (nach den weichen Consonanten -ov, -ova, -ovo), bei weiblichen auf -in, -ina, -ino ge¬ bildet, wie: Kospockova bis», das Hans des Herrn; soänikvvo poljo, das Feld des Richters; 53 pastirssv noL, das Messer des Hirten; xapsöeva paläöa, der Palast des Papstes; söstrin prstan, der Ring der Schwester; tslino xö!so, das Feld der Tante. 2. Wird dagegen von einem allgemeinen Besitze gesprochen oder steht der Besitzer im Genitiv pinn, so gebraucht man bei den wännlichcn und sächlichen Substantiven das besitzanzeigende Adjectiv auf -ski, -ska, -sko (bei einsilbigen oft mit -ov, -sv angcfügt), bei den weiblichen das auf -ji, -za, -ss. Ein allgemeiner Besitz wird im Deutschen öfters durch ein Zusammengesetztes Hauptwort ausgedrückt; z. B.: kwötsko (kwsöko) äslo, Bauernarbeit, die Arbeit eines Bauern; bratovska Izubsesn, Bruderliebe, Liebe der Brüder; övchs wlslco, die Schafmilch, die Milch der Schafe; ' icrävzi pastir, der Kuhhirt, der Hirt der Kühe. Einige Adjectiva werden ohne Geschlechtsberücksichtigung gebildet- ms: Lanski spol, das weibliche Geschlecht, von L-ma, das Weib; bo-sia Uobrota, die Güte Gottes; telkSss wssö, das Kalbfleisch, von tels, '«Iota, das Kalb. 3. Steht hingegen beim Genitiv der Ein- oder Mehrzahl noch 'ugcnd eine nähere Bestimmung, so muss auch im Slovcnischen immer bcr Genitiv gesetzt werden, wie: bisa nass^a xospoäa, das Haus unseres Herrn; polss IsxsZa ^astirsa, das Feld des schönen Hirten; prstan nass lzubs tsts, der Ning unserer lieben Tante. 4. Im Slovcnischen werden die deutschen Ausdrücke: „wem gehört?" „wem gehörig?" „wessen?" „wessen Eigenthnm?" durch das tragende Beiwort: ösZav, -a -o? wessen? wiedergegebeu; die Ans- miicke: „cs gehört", „es ist Eigenthnm" hingegen durch das Hilfs- bcrbnm biti mit einem besitzanzeigenden Bciworte oder mit dem Genitiv "es Eigcuthümers, wenn dabei eine nähere Bestimmung steht, z. B.: Osxav so ta noL? Wem gehört dieses Messer? Wessen Eigen¬ tum ist dieses Messer? ll'a noL ss pastirssv (Ispsga pastirsa, nssgov). Dieses Messer Wort dem Hirten (dem schönen Hirten, ihm). Dieses Messer ist Eigenthnm des Hirten (des schönen Hirten, sein Eigenthnm). Abungen- Übertrage ins Deutsche: Airazlav II. in straLn. (Friedrich II. und dir Mache.) 11- krnski krais Uiroslav II. so kolebal. Nsko uvö ni inoss! spati. 2atv se poklieal sluLabnika in Za vprašal: Lolilco so ura? LIuLabnik: 6rsr polnoöi, Vsliöanstvv! Lralz: Ns morsm naspati; povsz ml leas. 51 8luLabnik: Kaj morem jur, uboxi sluLubnik, povedati Vusomu Volisunstvu! dur niS ne vsm. Kralj: Kje si domu? 8IuLudnik: V mujkni vasi nu komoranskem. Kralj: Hi imus osetu in mater? 8luLuknik: Oss so Ls umili; Is sturu mati mi se Livi. Kralj: Od öosa pu Livi? 8luLsbuik: krede. Kralj: Koliko sluLi us dan? 8luLubnik: 8sdom krujsarjsv. Kralj: Kako mors s sedmimi krsjosrji Livoti us dan? 8IuLabnik: kri uss je dober kup Liveti. Kralj: L.Ü jej kaj pošiljaš? 8IuLabnik: kaö. klavno sem jej poslal 3 sekins. Kralj: krav si storil, ki si priden sin. kam na oknujs nekaj eskinov; vremi jo, tvoji so; ra staro mater ti kosom pa jur skrbeti. 2 LoZom! kruski kralj, König von Preußen — bolskati, kränkeln — sluLab- nik, Bedienter — ura, Stunde — polnoS, Mitternacht — Vsliöanstvo, Majestät — raspati, cinschlafen — uböA, arm - komoransko, Pommern — Livsti. leben — presti, spinnen — slüLiti, verdienen — sedem kräjoarjsv, sieben Kreuzer — dober kup, guter Kans, billig — ooktn, Ducaten — skrbeti, sorgen — rkozvm! 'Mit Golt! Lebe wohl! Adieu! Anmerkung: Jeder slovenische Fragesatz, in dem kein anderes Fragewort vorkommt, muss mit der Partikel ali (abgekürzt -ii) ein- geleitct werden. Im Deutschen wird cs nicht übersetzt, z. B.: Lli si za viäsl oder: 81 xa Ii videl? Hast du ihn gesehen? Übertrage ins Slovenische: 12. Das Fetzen > der Dlumrn." Die Erde" ist eine gütige Mutter aller ihrer Geschöpfe? Sie liebt alle ihre Kinder, besonders" aber die Blumen. Im Herbste" ruft sie die Blumen vor dem Hauche" des grimmigen" Winters" an ihr mütterliches'" Herz und im Frühlinge" weckt'" sie dieselben wieder zu neuem Leben. Die Quellen'" tränken" sie, die Vögelchen'° singen'" ihnen fröhliche Lieder, und die Lüfte" spielen'" den ganzen Tag mit ihren Blättern.'" Bienen"" und Schmetterlinge"' flattern"" um sie herum, die milde Sonne bescheint sie freundlich, und sogar der Mensch freut sich ihrer herrlichen"" Farben. Jeden Morgen er¬ frischt"^ sie der glänzende (lichte) Thau. Aus Dankbarkeit"" für diese Liebe verbreiten"" sie die angenehmsten"" Wohlgerüchc"" und blühen zur Freude aller Geschöpfe. ' Livljsnjs — " ovetiea -s — " rewlja -s — stvar -i posebno — " jesen -i — " sapa — " oster — " rima — >" ma¬ terin — "viZred — rb uditr — studsuse — "napajati — - 55 - ^pttöios — pojsm — ^/.rak -u — p srö -ssz, lisisg — (die Blätter) — 20 ösbela — 21 Mtzmls -g> — 22 srkati, lstati — 22 barva — 2» gKrspSati — 2s pvale^nost -i — 2ö rar- prvstlrati — — Wvm^gvg.. 13. Sprechübung: vom Besuche. (0 posvlu.) Sprechübungen mögen womöglich (Diese und alle folgenden auswendig gelernt werden.) L. I no, Kus ss ta? L. Vospvä! dlskäo trka na vrata. läi, oäpri vrata. ö. LrL, br-., samo kljuö Zs veamom. H. Las ss obotavljaš? L. dis r:amsrits; kos, kos doäsm pri vratib. L. Läo ss? L. diski zospoä Lsli govoriti Vami. rV. ^.li ga pornas? 8. /nun ss mi räi, pa ga Ns morsm spo/mati (nssgovo ims wi sg na jsriku). ä. Ls notsr, ärszi gospoä! klvja bis» ss vsakomur växrts. 0. dis rawvrits, ci» pribasam i-itko P07N0. L. Lelo stvsi prsä wonos! ^uZa spst viäiw! vobro äosli, ürugi prijate s! 0. Log vas spriwi! Volgo ^s Ls nisva viävla. 71. krosim, vssclite ss in pvvejls, ksv sts veäno lioäili. 6. Vani sem bival v Vslovsu, kjer ssm stanoval v Oosposkik ulioall, Stsvilk» ävauajsta; lr.- volili sts ms tamv nskoü obi¬ skati; äsvstega sunisa nato ssm aäpotovai v vrst. Vetos ssm Kochs po vranoosksw in ravno ^äas so vrasam. Nun, was ist das? Herr! Jemand klopft ans Hausthor. - Gehe nnd öffne das Thor. Sogleich, mir den Schlüssel brauche "ich noch. Was zögerst du? Um Vergebung, ich werde sogleich beim Hanslhore sein. Wer ist es? Ein Herr wünscht mit Ihnen zu sprechen. Kennst du ihn? Er kommt mir bekannt vor, aber ich kann ihn nicht erkennen (sein Name ist mir auf der Zunge). Nur herein, wertester Herr! Mein Hans steht jedermann offen. Vergeben Sie mir, dass ich so spät komme. Wer steht vor mir! Wen sehe ich wieder! Willkommen, thcnrer Freund! Seien Sic mir gegrüßt! Lange schon haben wir uns nicht gesehen. Ich bitte, nehmen Sie Platz nnd sagen Sie mir, wo Sie immer gewesen sind. Voriges Jahr hielt ich mich in Klagenfurt ans, dort wohulc ich in der Herreugasse Nr. 12; Sic hatten die Güte, mir dort einen Besuch abzustatten; am 9. Juni hierauf reiste ich nach Triest. Heuer bereiste ich Frank¬ reich nnd eben jetzt bin ich auf der Rückreise. 5S L. Lil sto bili vsäno /.ärsvi m äobrs volfs? 6. Hvsls Logu; Is prvbitro mi fs minil Sss. L. 2slü bi w8 veselilo, slro ostsnot« raslo pri meni. 0. krav rsä, Se Vas ns nsä- loZufom. L. Lsf se, prav vslilro ve¬ selje mi »spravite. 6. kreveliko äobrot mi irks- rufsts. Waren Sie stets gesund und wohlauf? Gott sei Dank; nur zu schnell vcrgieug mir die Zeit. Es würde mich unendlich freuen, wenn Sie sich einige Zeit bei mir aufhalten. Recht gern, wenn ich Ihnen keine Ungclcgenhcit mache. Im Gcgenthcil, Sie machen mir eine überaus große Freude. Sie erweisen mir zu viel Güte. 14. Sprechübung: Hausarbeit. (0 (lomaöem Laiin.) L. Rooits äokli, usf wi po- stslfo postölz in xomots irbo. L. Ravno so pri äelu. L. Lsf äslsfo sluLsbnivs? Itsvits fim, usf rsrobssifo porilo. 8. die vom, kfs so. L. Läsf bocke rsfutrlr Av¬ tov? VprsSsfto mstsr in pvArnits miro. L. Rsvno rcksf so äoüls po- Arinfs. L. koirliLito mstor, nsf pri- neso fsä; no ntsAnom ckslfo ös- üsti. L. Listi fock Los priuoso, le malo so xoösirsfts. L. Oss mi klobuk in pslieo, fsr Zrom. Saget der Magd, dass sie das Bett aufbette und das Zimmer auskehre. Soeben ist sie bei der Arbeit. Was thnn die Dienerinnen? Saget ihnen, Lass sie die Wäsche aufhängen sollen. Ich weiß nicht, wo sie sind. Wann wird das Frühstück fertig sein? Fraget die Mutter und decket den Tisch. Soeben deckt ihn die Magd. Rufet die Mutter, dass sie das Essen bringe; ich habe keine Zeit, länger zu warten. Die Mutter bringt gleich das Essen, warten Sie nur noch kurze Zeit. Gib mir Hut und Stock, ich gehe. Anmerkung: Die Substantivierung des Adjectivs, die Bildung desselben, sowie sein Gebrauch beim Übersetzen deutscher Composita wird bei der Wortbilduugslchre behandelt werden. 57 Comparatkon -es I-jectws. (Stopngsvangs pi-iäsv- nilcovo.) Die Eigenschaft eines Gegenstandes kann ans drei Arten be¬ schnei werden. 1. Dnrch den Positiv (prva stopnja), 2. Comparativ iprimsrjalna stopnja), 3. Superlativ (prosojna stopnja). Der Positiv druckt die Eigenschaft eines Gegenstandes für sich ans. Der Com- barativ nnd Superlativ dagegen drücken den Vergleich einer Eigen¬ schaft mit derselbe» eines anderen Gegenstandes ans. Der Comparativ bezeichnet einen erhöhten, der Superlativ den höchsten Besitz einer Eigenschaft. Z. B. räeös lies, die rothe Wange; wiäjsi brat, der längere Bruder; najlspss Uso, die schönste Wange. 1. Die Bildung des Comparativs geschieht durch Anfügung einer der folgenden Comparativendnngen an den Adjectivstamm: t -sM, -ejss, -esse, a) < oder ohne es f -81, -sä, -80, oder s -oji, -es», -ess, i- ; oder ohne -s l -si, -sa, -s s. . Nur einsilbige Adjectiva bilden den Comparativ durchwegs ?bt -si, und zwar gewöhnlich jene, die auf b, p, ä endigen, wie: schön, lopsi -a -s, schöner. . Das ä nach einem Vocal wird vor si in s verwandelt, nach Consonanten dagegen ansgcstoßen, wie: buä, schlimm, kujsi 'S, schlimmer; trä, hart, trsi a -e, härter. v) Einsilbige Adjectiva auf k, Z, b bilden den Comparativ auf ?? und gehen davor in S, 2. 8 über, wie: äraz, theuer, äraLji -a -e, Afuercr; xiab, schüchtern, xiasji -a -o, schüchterner; jak, stark, jaöji, 'darker. Beiwörter auf -oir und -ok werden nach Abweisung dieses Suffixes einsilbig. Der stammauslautende Consonant wird sodann dem folgenden -ji assimiliert, wie: sir-ok, breit, sirji -a -s; mob-o^ Klobji; visok, hoch, visji; kratok, kurz, kracht; tabok, ,^cht, lachi; «tzLsK. schwer, tochi; msbok, weich, hat msöji und mobksjm; ^Usk, dünn, taust; slaäsk, süß, siaji. 58 Anmerkung. ah Bei einigen Beiwörtern finden sich im Com< parativ Doppelformen, wie: Most und tunst; mlad, jung, inlassi und misst; slassi und slast. Bei äraksi, saüsi st«, kann das s auch fehlen, wie drski, saöi. Verglichene Gegenstände findet man mit ko, kot, nogo, kakor, wie, als, oder durch die Präposition oä mit dem Genitiv miteinander verbunden. oh Bor den Comparativ setzt mau zur näheren Bestimmung desselben: äosti, viel, beiweitem; malo, wenig; mnoxo, > viel; uskas, l , veliko, / nm vieles; nekoliko, j rv s, xrooös, ziemlich viel. Vor den Positiv setzt man zur Bezeichnung eines hohen oder niederen Grades die Partikeln: kolo, kas, sitno, sako, rnoüuo, sct>r, gar sehr, gar, außerordentlich, überaus; xrsoos, ziemlich; malo, wenig; xrowalo, zu wenig; maus (msns), weniger; prevsö, zu viel. öh Der Cotnparaliv und Superlativ werden auch durch Um¬ schreibung gebildet, indem man den Positiv böis (mehr) und dein Superlativ nasbdls (am meistens vorletzt, als: bols prisoten, an- genchiucr; nasböls prisoten, der angenehmste, am angenehmsten. Diese Umschreibung wird oft gebraucht; insbesondere im Volke ist ihr Ge¬ brauch sehr ausgedehnt. Die Beiwörter (eigentlich Participieu) auf -en, -an, -oö, -oö werden durch Umschreibung gesteigert, als: rrloL, bols räeö, nasbols räoö. 2. Die Bildung des Superlativs geschieht dadurch, dass man dem Comparativ die Partikel nas versetzt, wie: nasinlassi, der jüngste, am jüngsten; nasglokst, der tiefste, am tiefsten. Die Vorsilbe pro- hat beim Beiwortc die Bedeutung des sehr-, höchst-, oder die des zu- (viel oder zu wenigs, wie: proäragi oöo, sehr theuercr Vater; prslsuba sostra, vielgeliebte Schwester; prowoäri sodnik, höchst weiser Richter. Anmerkung: Rael -a -o, gern, stimmt immer mit dem Snb- jccte überein, obwohl es die deutsche Sprache adverbial gebraucht. Im Comparativ und Superlativ wird rasst, rasi, lieber; nasrassi, nasrssi, am liebsten, für alle drei Geschlechter und Zahlen gebraucht, als: lvaters ovstioo imas nasrsssi? Welche Blumen hast du aM liebsten? dar. twam najrajši vijolios in roito. Ich habe die Veilchen und Rosen am liebsten. Kospocliöna iwa svetlo obloko rasst kakor temno. Tas Fräutcin hat ein lichtes Kleid lieber als ein dunkclgefärbtcS. Unregelmäßige Comparatron. Im Slovenischen werden fünf Adjectiva unregelmäßig gesteigert: äobor, gut, bolssi (kolji), najboljši (nasbolsi) am besten; äolg, larrg, klaljsi (äalsi), nasclalssi (najäalsi), am längsten; wasbsn, mail, klein, maussi (wansi, monsi), uasinsust; velik, groß, veösi, nasvoSsi; 59 gorsi, nazgorsi, zal, hübsch, < oder regelmäßig hübscher, am hübschesten, s zalsi, nsszalsi, s Anmerkung: 2al, hübsch, hat, wie schon bemerkt, entweder die tsgelmäßige Comparatiou zalsi oder die unrcgclmäßigc.gorsi. Letztere >sird besonders im Volke oft gebraucht; insbesondere häufig findet sich diese Form in Volksliedern.* Abrrngen. Übertrage ins Deutsche: 15. Zehn Vierzeiler des sloveuischen Dichters Val. Voduik. kom üakal > poci oknom^? stas' xosäsm^ ärugam'; 8s gorsa äoklota Oäplraso^ imm°. 3. ksablsanks" so lepo, I'» buäs" Zg tnä'", 8o bsls ko rsps", ka bncls ko zloä'". 5. 6o bi ärng'ga ns 'mslu^, Ivo lop'ga moLa^, /a mizo bi soclla^, kn gloclala^: ga. 7. Käor boös plesati^ 8 to mlasso bvsrso, Nora gväos?« plaöati^l In kslnarioo^r, 8. Kak' bväsm ljubila, bis sroe boll Iv sr ljubLsk mos prvi 2» koz, ab Issums sg ni. ^1. krsstavite" so slsäoöo^^ ^blasiepsa": L. 8s bolal ko mlsko^, käoöa ko krio. Zaljubljeno" Zlsäa", bla smeir" zg ärzi". 4. Lroz bsl'ga papirja", Lrez tints^o Srnö^: Zapisal 22 bom isub'oo 22 V svoss sros. 6. Nati, poglejte kjubsga^s, bloöem nobsn'ga Drugega. 8. blasloni^s ss, ljubeok^, bla woso glavo; Krog mojega grls^s Obäsni^s rokö. 10 V ksnblssni poä wostow" blno kaMoo" 'mam", 6s, Isub'oa, ts vzamem, ks noter" xslsäm". I>rvo kitioo" Kumikovs^b ^ssni kspss ro^les^2 roäila^ 8s nobena ni pomiaä^:, Kakor ti, preäraga mila, 8i naravs" rsäsk^^ saä^k Xars»25 sjsgss vössa, Inoa^ so kot rožs ovot^, 8 teboj bila bi nsbssa; 6orss nima ooli^ 8vot"v. * Trotz ziemlich häufigen Vorkomnieus wurde diese unregel- fuäszigc Form bisher übersehen. Deswegen dürfte auch ihr 'Gebrauch "1 der Schriftsprache zurückgcgangcu sein. 6« 'warten — »Fenster — »gehen — "'anderswohin — »aufmache" — «uns — »weiß — «Milch — »Blut - '»verliebt — "schauen -j "Lachen — »halten — "die Laibacherinnen — "schlimm — '«tu« — tuäi, auch — "Rettich — '«rlolloj, der Teufel — '»Papier »»Tinte — "schwarz — »»schreiben, ein(anf)schreiben — »«Liebche'f — 24^-jllitziz- hätte — »»Mann — »«sich setzen — "auschauen »s Geliebter — »»tanzen — ««Musikanten — »'bezahlen — "Kelln erb' — »»sich nnlehnen — »'Schatz — »»Hals — ««umthuu, umlegen -- »»schmerzen — »«der erste — »»vergessen — '»Brücke —"ein kleines Haus — '»—ramm, ich habe — '«hinein — "führen — "übersetze'' — '«folgend — "Strophe — '«gedichtet von Kurnik — '»Blumes «»hervorbringen — «'Frühling — »»Natur — »»selten — »'Frucht — ««Morgcnröthe — »»scheinen — "das Gesicht — »«Blüte — »«gai'1 — «»Welt. Übertrage ins Slovenische: 16. Die juirge Kchmnlbe. (Mulla lastovka.) „Was macht ihr da'?" fragte eine junge Schwalbe die geschah tigcn» Ameisen». „Wir sammeln ' Nahrung« für den Winter," gäbe" sie schnell zur Antwort«. „Das ist klug»," sagte die Schwalbe, „auäsi ich will nun Nahrung suchen«." Und sogleich» sammelte sie Spinnen"', suchte Fliegen" und trug'» sie in ihr Nest». Das Nest war schm' fast voll", und die Mutter fragte sie: „Wozu sammelst du so Vic! Nahrung?" — „Wozu? Damit ich im Winter davon (von derselben) leben kann, liebe Mutter! Wirst du nicht auch sammeln? Die Ameisen haben mich diese Vorsicht'» gelehrt'«; sie sind schon recht" fleißig gewesen und haben schon viel Vorrath für den Winter gesammelt." — „Lass nur die Ameisen," versetzte die Mutter, „uns Schwalbe" hat die Natur ein besseres Los'» bestimmt»». Mensch und Amcist müssen sich plagen»' und abmühen»»im Schweiße»» des Angesichts »h wir Schwalben sind ein edleres»«, sorgenfreies»« Geschlecht»'. Wen" der schöne Sommer»« verflossen»» ist, da ziehen»« wir zum sonnigen«' Süden«», dort lächeln uns der blaue»« Nil«' mit seinen tausend' jährigen«» Pyramiden«« nud grün prangende«» Gefilde entgegen««, dort werden wir alles finden, was wir zum Unterhalte;Leben) brauchen««." 'tukaj — »umrljiv — «mravlja — 'nabirati — »brana - «oäxovoriti — »xamoton — «iskali — «takoj — '«pajok -jka "muba — '»nositi — '«Znorcko — "poln — '»previllnost -i -- '«"Liti — »prav — '«prillsn — '«usolla — -° äolöüiti — »'müöiti so — »»trüäiti so — »«rnoj -a — »' obliöjo, lioo — -«Llaktou -- »«brerskrben — »»pismo — »«polstjo — »«minoti — «»olllotim -sti — «'solueon — «»jux -a — »«mollor, sich — «'lM -a — «»tisoö. Istsn — ««pirawiäa — Novosti, bogato rväiti — ««naproti -- »«potrebovati. 61 17. Sprechübung: Uom Friilsstücke. (O rajutrku.) vobro sutro. Aospoä! L.U Ls rasutrkovali? ö. kavno ssw vstal; prosim, ^pravits mi kitro okussu rasu- tkk. , tl. LIi Lslite Kavs ali soko- Ms? . L. krinssits kave; sokolaäa ni possbno vssö (vseöua). tl. llli uas Vam posruem miro "»vrtu? , L. krav ss, tam poä košatim ^Svssom. L. 1'u ss mrrla, eista, voä», , Lsmlsa, scksu roxlsjösk in öruexa ckomaösAa kruli». Noräa so Vam vseL tuäi Astana, Las ali msliko kubana ö. ksps bvsla! Ilskos i °ram ua relsrnioo. Obkorss is Ls? krosiw, uareckits raSun. - tl. Ovassst uoveev (krsssar- »ko smem prositi. Guten Morgen, Herr! Haben Sie schon gefrühstückt? Soeben bin ich aufgestanden; ich bitte, bereiten Sie mir schnell ein gutes Frühstück. Wünschen Sie Kaffee oder Chocolade? Bringen Sie Kaffee; die Chocolade ist mir nicht besonders angenehm. Soll ich Ihnen vielleicht im Garten den Tisch decken? Recht so, dort unter dem schattigen Baume. Hier ist kaltes, reines Wasser, eine Semmel, ein Kipfel (Hörn¬ chen) und etwas schwarzes Haus¬ brot. Vielleicht sind Ihnen auch Obers, Thcc oder weichgcsottene Eier gefällig? Ich danke schönstens! Ich muss sogleich auf die Bahn. Wie viel Uhr ist cs schon? Ich bitte, machen Sie die Rechnung. Zwanzig Kreuzer, wenn ich bitten darf. 18. Sprechübung: Uo« der Ueise. (O potovanju). . tl. kantss! kovsjte mi, sli to prava pot äo Vrbs. rili imam ss ckalsö vVrbo? > L. Oospock! Obrnits ss na ^o in kmalu boste na veliki °esii. Os poöasi Zrssts, priästs kwi uri iu ossm minutah. > .tl. .Ili mi ns veste pokapati .l^ssKa pota? Xäo Zre ra ka- ^^kota msnüs? , k. Uacki bi Vam pokarali ^o, pa ne utexuewo. Knaben! Saget mir, ob dies der rechte Weg nach Velden ist. Habeich nochwcitbisVeldeu? Herr! Wenden Sie sich links und sie werden bald auf der Hauptstraße sein. Wenu Sie langsam gehen, kommen Sie in einer Stunde und acht Minuten. Wisset Ihr mir keinen kür¬ zeren Weg zu zeigen? Wer geht als Wegweiser mit? Wir würden Ihnen gern den Fußweg zeigen, aber wir haben keine Zeit. 62 0. Do koä naj Vam äam vožnji listek (karto)? I). Dotujsm v LIaribor; pro- silli, äajts mi karto ra postni vlak trstjsxa rarrsä». 0. Danes se js vlak ramuäil: treba Vam bo öakati. D. Ib je sitno: nimam sreüo na potovanj po Lslsrnioi. Bis wohin soll ich Ihne» die Fahrkarte geben? Ich reise nach Marburg; ia bitte, geben Sie mir eine Fahr karte für den Postzug drittel Classe. Heute hat der Zug Vel' spätnüg; Sie werden warte» müssen. Das ist ärgerlich. Ich haN bei Reisen ans der Eiseubah» kein Glück. Das Fürwort. (^simek.) Die Aufgabe des Fürwortes ist, das Substantiv zu ersetzet nm dessen allzu häufige Wiederholung zu vermeiden. Man theilt di» Fürwörter ein: 1. Das persönliche Fürwort (osebni raimsk): jar, ich; vi, ihr 2. Das zueignende Fürwort (posestni, svojilni raimok): wö -a -o, mein; nas -s -8, unser. 3. Das hinweisende Fürwort, Domonstrativum (kanalni raimok) ta, ta, to, dieser, diese, dieses. 4. Das fragende Fürwort, Intsrroxativum (vprašalni naimekl käo? wer? kaj? was? 5. Das zurückbeziehcnde Fürwort, kelloxivum (povratni raimok sobs, sich. 6. Das beziehende Fürwort, kslativum (oriralni raimek): Kate' -a -8, welcher -e -es. 7. Das unbestimmte Fürwort, lnelsünitum (nsäoloöni rnimslv nekclo, jemand; niS, nichts. Gleichwie die Hauptwörter und Beiwörter zeigen auch d meisten Fürwörter Geschlecht, Zahl und Decliuatiou. Arcliimtion der Fürwörter. (SkiLnja ^ulrnkovA.) 1. Das Persönliche Fürwort (osebni Mimsk): I. Person. klovn: jar, ich, Kein: möno, ms, meiner, Dat.: wdni, mi, mir, ikoo.: insne, we, mich, Koo.: pri meni, bei nur, loste.: r: manch, mit mir. Singular. II. Person, ti, dn, tsbs, to, deiner, tdbi, ti, dir, tsbs, to, dich, pri tübi, bei dir, o tebüj, mit dir. 63 viävs, viävs, ihr zwei, vssu, euer, vsws, euch, vssu, euch, pri vssu, bei euch, 7, vsms, mit euch. dlom.: wi, wir, Oe» : Ims, unser, Dst: nsm, uns, ^oe.: nas, uns, I^oo.: pri nss, bei uns, Instr.: r nswi, mit uns. plursl. vi, ihr, vss, euer, vsw, euch, vss, euch, pri vss, bei euch, 2 vsmi, mit euch. ons, sic stow.), nss, ihrer, nji (lisch), ihr, nso, sie, pri osi (nsch), bei ihr, 7 uso, mit ihr. III. Person. SinZuIsr. (wsso., Hom.: onp öno, er, es nsutr.), 6sn.: nsszs, Zn, seiner, Dst.: nssmu, mu, ihm, ^.oc.: llskA», Zs, ns, ihn, es, Iwso.: pri nssw, bei ihm, Instr.: 7 nsim, mit ihm. Hom.: miävs, miävs, wir Kon.: nssll, unser, 2st.: nLws, uns, ^88.: nssu, uns, I^oo.: pri nssu, bei uns, Instr.: r nsms, mit uns. Ousl. zwei, Ougi. dlow.: öns-ävs (MSS8.), öni-ävs (ksm., nsutr.), sie zwei, 6eu.: nju, ihrer (zwei), Dst.: nsiws, ihnen (zweien), ^.88.: nsu, sic (zwei), Doo.: pri nsiii, bei ihnen lzweien), Instr.: n nsiws, mit ihnen (zweien). ptursi. Hom.: oni (maso.), cino (lew.), öns (neutr.), sie, Ken.: nsiii, ihrer, Dst.: nsim, ihnen, ä.88.: nsib (nss), sie, Iwo.: pri nsik, bei ihnen, Instr.: 7 nsiwi, mit ihnen. On, ons, -o heißt: er, sie, cs oder: der-, die-, dasselbe. 64 2. Das zncigncnde Fürwort (Possessivpronomen), (posestni znimsk) der ersten und zweiten Person lautet: mos, moja, moje, mein; nun, -a, -s, unser tvos, -a, -o, dein; vnZ, -n, -s, euer. Für den Dual: näjin, -n, -o, unser zwei; vnjin, euer zwei. Und für die dritte Person: njsgäv, -n -o, sein; njsn, -n -o, ihr (ksm. sing'.), ihr gehörig, zum Unterschiede von vjibüv, -n -o, ihr (piur.), ihnen gehörig; njun, ihr (ciuni.), ihnen zweien gehörig. Alle Possessivpronomina werden ganz regelmäßig wie das Bei¬ wort dcclinicrt. 3. Das zurückführende Fürwort (povratni zaimek), se, sede, wird für alle drei Zeiten folgendermaßen dcclinicrt: Nom.: — Los.: ssbs, ss, 6on.: ssbe, ss, Uvs.: pri ssbi, Ost.: stzbi, si, Instr.: s ssbös. Das zurückführende Fürwort tvird abweichend vom Deutschen auch für die erste und zweite Person angewendet, wenn das Fürwort und das Subjcct des Satzes eine und dieselbe Person bezeichnen, wie: dlissm iwsl izxrissval pri sebi, ich hatte keine Zeugnisse bei mir. LU si küpits ta cksžnik? Kaufet ihr euch diesen Regenschirm? bis kupimo si ga, wir kaufen ihn uns (für nns) nicht. Auf gleiche Weise steht das reflexive Possessivpronomen svoj -a -s für alle drei Personen ohne Unterschied der Zahl und des Geschlechtes, wenn der Besitzer und das Snbject cine und dieselbe Person sind, wie: ü'i bsros svojo knjigo, du liest dein Buch. Vi sts bill pri svojiü starsib, ihr wäret bei eueren Eltern. Anmerkung: Liegt auf dem Fürworte kein Nachdruck, so werden im Genitiv, Dativ und Accusativ der Einzahl die kurzen, enklitischen Formen: ms, mi, ms; te, ti, ts; ga, mu, ga; so, si, so gebraucht; beim weiblichen Geschlechte und im Dual und Plural der dritten Personen gelten die Formen ohne n als enklitisch, wie: jo, jib, jim, jima, ju. Immer werden die vollen Formen gesetzt: ah bei besonderem Nachdrucke auf dem Fürwort, Lh im Anfänge des Satzes, ch nach Präpositionen. 4. Das hinweisende Fürwort (Demonstrativpronomen) (Kacini zaimek), ts, ts, lo, dieser, diese, dieses, geht nach der Declination der Beiwörter, mit der einzigen Ausnahme, dass statt i in den Endnngctt « eintritt. Singular. dlom.: ta (mass.), to (nontr.), ta (kem.), von.: ttzga, ts, Ost.: tämu, ti (tsj), Lss.: tsga, ta, to, to, I,vs.: pri tsm, pri ti (tsj), Instr.: s tsm. s to. 65 Ousl. Nom.: ta (maso.), ts (kom.), to (neutr), plurs!. Nom.: ti (maso.), ts (kem.), ta (nsntr.) , Auf gleiche Weise werden decliniert: vss, vsa, vss, ganz; isti, !^ta, isto oder tisti (taisti -a -o), tista, tisto, jener, jene, jenes, "er-, die-, dasjenige; toti -s, -o, dieser, -e, -es da. Bei ta-Is, ta-ls, to-is, dieser da, ist die Partikel le indeclinabel. Dafür gebrauchen einige Mundarten (in Kärnten) die verstärkte Norm: ta-ls-ta, ta-Is-ta, to-Is-to. 5. Das fragende Fürwort (Interrogativpronomen) (vprašalni ^imek): käo? wer? k»j? was? wird folgendermaßen decliniert: Durch Anfügung des r erhält man das bezügliche Käor, wer, Nid Kar, was: Nom.: käor, wer, 6lem: ko^ar, Oat.: komur Lee.: koxar, l-os.: xrl komer, Instr.: s komer, Kar, was, i-esar, ösmur, Kar, pri öamsr, s öimsr. , 6. Das bezügliche Fürwort (Relativpronomen) (oeiraini raimsk) ^tsri -a -o (ktorl -» -o), welcher, -e, -es, wird in jeder Zahl und iedem Geschlecht wie das Adjectiv decliniert. . Das indeclinable ki wird oft statt Katari angcwendet, und zwar ikl Nominativ aller drei Zahlen und Geschlechter allein, in allen Slovenisch. 5 66 übrigen Fälle» nur in Verbindung mit den enklitischen Formen der entsprechenden dritten Person, wie: ki jim, welchen; ki wu, welchem; bi 2 njim, mit welchem; ki nri njej, bei welcher. 7. Das unbestimmte Pronomen (nsäoloüni raimek) wird ebenso decliniert wie käo (käor) und kaj (Kar). Solche Fürwörter sind: käo, irgend jemand; nekäo, jemand; nikäo, nibSs, niemand; mäiokäo/ selten jemand; märsikäo, so mancher; vsäkäo, jedermann; kaj, nekaj' irgend etwas; niö, nichts; neki -a -o, irgend ein (Genitiv: nekega! Dativ: nekemu eto.); nobdäen loobön) -a -o, keiner. Die beider zuletzt erwähnten sind Adjectiva und werden auch als solche decliniert! alle übrigen sind Fürwörter und haben die vorhin erwähnte Tecln Nation, als: niües, Genitiv: nikvAa(r) ste.; niö, Genitiv: niüesa(r) sie. 8. Von den Pronominaladverbien seien angeführt: Fragend: kako? wie? koliko? wie viel? käaj? wann? äoklej? bis wann? käkssn? wie beschaffen? kam? wohin? kjs? wo? S- Bezüglich: kakor, wie, kolikor, wie viel, kaäar (ksäsr), tvann, äokler, bis, solange, kakršen, wie beschaffen, Kamor, wohin, kjer, tvo. «h Verneinend: nikjsr (niLir), t nirgends, nikäe, j v nikakor, durchaus nicht, nikär, nicht, durchaus nicht, LL, s nikamor, nirgendshin. Anmerkung: In slovenischeu Verneinungssätzen werden neben der Negativpartikel ns, die immer gesetzt werden muss, die unbestimmten Fürwörter und Pronominaladverbia in verneinender Form (anstatt der deutschen bejahenden) angcweudet, wie: nibös mi nikjer nii buäeZa ne stori, niemand thut mir irgendwo etwas Böses. «) Hinweisend: tako, so, toliko, so viel, tsäaj, dann, daher, äotlej, bis nnn, taksen, so beschaffen, tja (ta), dahin, tukaj, tu, hier; tam, dort. Htbungen- Übertrage ins Deutsche: 19. krejemnl list. (Gmpfangsbrstätignng.) 8 tem listom' potrjujem 2, tla mi je postni o sluxa» I. äaneO prinesel rapeLateno" in s ürkama° b. 1). xarnamovano skrinjieo^- V koüxraäus, 3. avZusta 1890. losix laneLiö, mlinar". 67 'Schein, Blatt — "bekräftigen, bestätigen — "Post- — 'Diener — "versiegelt — "Buchstabe — 'bezeichnen — "Kistchen — "Name eines Dorfes — '"Josef — "Müller. 20. voILll» pismo. ^Schuldbrief.)! 8 tsm pismom' potrjujem vsljavuo" rass in rg, svojs nsslekl- nikgs, lla mi je Z. Natija. ÄsmiS, po äomaes' llurjaü, 200 glä." l'sLkm äve sto Zoläivarjev") a." v.' posoZil" in Zotovo" naštel'", ^avsrujsm" se, ts äsusrjs'" v treb letib xovrnoti'", vmss" ps ra- ajs i" vsako Isto xlaüsvati xo 5"/„--tpst oä sto). V Zagotovitev '° Spitals (Alavniss) in obresti (SiuLov)" nastavljam '" svojo biso, lei stoji v HoLöku poä stsv. 32. in js v rsmljisbib'" bukvab'" ro^esks"" "oänijs"' v urb. st. 52. v.aruamovaua, in äopusSa-m"" ripnibu"" pravioo, "'äa gi llolg"" onäi"' vpisati"". V ItoLsilu, 10. wsjuilra 1888. Antifg.es Dgnfnlr, äolLoik"". Aibal"' Lträsn, priöa"". LuLs"" Lompanj, pries. 'Brief — "giltig, rechtskräftig — "Nachfolger — 'vulgo, der HauSnauie — "glä. --- fl., Gulden — " avstrjsbs, österr. — 'veljav«, Währung — "leihen — "bar — '"auszahlen — "sich verpflichten — '"Geld — '"zurückerstattcn — "unterdessen — '"für sic — '"Versicherung — "Zins — '"versetzen — '" Grund¬ buch — ""Nosegger — "'Bezirksgericht — ""zulasten — ""Gläubiger "'Recht — ""lassen — ""Schuld — "'dort — "" iutabuliercu — ^Mathias — ""Schuldner — "Michael — ""Zeuge — ""Johann. Übertrage ins Slovcnische: 21. Gin stilles Zand. (Dilia üsLsls.) Klein und ruhig' ist das Ländchen"; cs liegt" tu mitternächt¬ licher' Richtung". Von einer Seite" lehnt' es sich an den Abend Unseres Lebens, gegen Morgen grenzt' es an ein schönes, glückliches- nber unbekanntes" Land. Ungeheuer" groß ist die Zahl'" der Ein¬ wohner" und sie wächst" noch immer. Der Boden'" ist kalt und woderig"; größteutheils'" erheben'" sich niedere Hügel" und schroff'" aufragende'" Felswände"", jedoch von sehr geringer Höhe"', lfic und da eröffnen"" sich auch kleine, schmale Thäler"", eben ge¬ räumig"' genug, um einem müden"" Wanderer"" eine Wohnstätte"' iu bieten. Die Luft ist kühl, kalte Winde wehen"" oft — die Aus¬ länder"" neunen sie Seufzer"". Bittere"' Thränen"" und der Thau des Himmels befeuchten"" den Boden; er ist arm und unfruchtbar"', bat keine Erze"" und auch von den Thiercn nährt"" er nur wenige: Wan findet dort nur das Heimchen"' mit seiner schrillen"" Stimme"" Und den furchtbaren'"Wurm ".Die Menschen in diesem Lande find ein ^'genes'"Volk: alle sind stumm'"; aber aus ihrem tiefen Vaterlande" bauchen'" sic doch bedeutungsvolle'" Worte, Dies ist ihre Mutter- 5" 68 spräche", sie verstehen die Völker nach allen vier Himmelsgegenden". Städte baucn^ sie sich keine, jeder bewohnt" für sich ein enges, ge¬ wöhnlich hölzernes" Hänschen". Könige, Reiche und Arme haben sie keine unter sich, sie sind alle gleicht. Solange" sie in diesem Lande wohnen, herrscht" tiefer Friede" unter ihnen. Kein Geschichts¬ forscher" weiß, wie lange sie schon dort Hausen; . . und sie werden vielleicht noch lange bleiben. Aber einmal — so glaubt man allgemein" — werden sie erstehen" und gegen Morgen ziehen, um dort in ein schöneres Vaterland einzugehen". Die Fahne" dieses Volkes ist das Kreuzt, und das Land hat bei den Ausländern einett schönen, eigcnthnmlichcn" Klang" — die meisten hören es nicht gern nennen — cs ist das Land des Friedens und heißt Friedhofs. Emiren — ^üeLölioa — ^leölm-ati — ^polnoösn — °, ^tran -i — ^naslanjati se, mejiti — ^Enan — SztraSansko — '"Število — "prsbivavss — "rasti — «s^mlja — "trokljiv — "veSinoma — "vrdiZovati ss — "kribvsk — "strm — — 2'visina — gg — 23^oiinie» — — 2s trnöen — "popotnik — 27gtg,novaIiZLs — 2s^,'^^ti — sgmg^gmoi — Mvräitr — "brillek— "^goira- s-namakati — "nsroäoviten — — so^g^jti — ^öriösk -üka — "xrsärljiv — "Zlas — "xrorsn — "örv -a — ^^possbsn — "Ein, mutast — ^«domovina — "(tikati — "pomenljiv "materin jsmk — "z^irje vetrovi (die vier Windrichtungen) — "rniati — — "lesen — "kiZisa _ — "doklsr — "vladati — "mir — "rzodovinar — "g^fov — ""rärämiti ss -v ""iti (pojdsm) — eipmidsro — -a — ""öuäsn, öudapoln — "xlas -ü — (britof). 22. Sprechübung: Uom Mittagse^en. (0 suLini.) L. Dvanajst je Ls odnvonilo, all je juLina fobsd) Ls priprav¬ ljena? 8. 8s miro poZrnsm, potem jo kvj prinesem. L. Danes imamo Zosts, poZrni Miro na vrtu v kladuioi. 8. Drosim srebrnsM omDja in novik prtiüsv. Vrsmi ir owars, essar ti je trska ea osem oseb; Krsm, da pokliüsm Zospods. 8. Zle prav, tudi po vina bodsm slcoSila v Kist. L. (lospoche, prosim, vss- tliis so, clanss sie moji Avstjs. Zwölf hat schon es geläutet, ist das Mittagsessen schon fertig? Nur den Tisch decke ich noch, dann werde ich sogleich anftragen. Heute haben wir Gäste, decke den Tisch im Garten in der Laube. Ich bitte um das silberne Essbesteck und nm neue Servietten. Nimm ans dem Kasten, was du für acht Personen brauchst; ich gehe die Herren rufen. Schon recht, anch Wein werde ich schnell ans dem Keller holen. Meine Herren, ich bitte, platz- znnehmen, heute sind Sie meine Gäste. 69 6. krav raäi, öS Vam IIS äslawo naälsgv. L.. Lli Vam js vssö msssna )nka sii postna? 0. Mjrajsi imamo mlsöno (prsLgano) jubo. L.. kkn je meso iri prikuba, kakor «s Vam ljubi, govsjs, ksIsSjo, ovöjs in svinjsko msso. 6. krasimo teleks psSsnks poäremljioami (spinaöo, s ko- renjsw, r rsljom, r grakom). L.. Norsbiti V8.M boli ugaja psöeno pisös (ribs, äivjina) r ri-,sm? 0. kepa bvala! lsls morswv vsö, vrsii smo oä vsaks jeäi vsökrat. L.. Ka rciravjs! llansr! Oünssi viliss, noLs ^liss in kroLniks (taiirjs) in pri- ussi. stsklsnio in ogrsksga (sta- jsrsksga, tirolskega) vina in Piv». 8mom-Ii gospoäi postrsöi L ^inom sii pivom? 0. krosimo, kakor Vam ärago! llansr! blatvöi gospoäu tam vina; njegova SaSa js prarma. 0. klvala! bis swsm vsü piti; bolölisn sem. Recht gern, wenn wir Ihnen keine Ungelegenheiten bereiten. Wünschen Sie Fleisch- oder Fastensuppe? Am liebsten haben wir Milch- (Einbrenn-)Suppe. Hier ist Fleisch und Zuspeise, wie man es wünscht, Rind- Kalb-, Schöps- und Schweine¬ fleisch. Wir bitten um einen Kalbs¬ braten mit Erdäpfeln (Spinat, mit Möhren, mit Kraut, mit Erbsen). Vielleicht ist Ihnen ein ge¬ bratenes Huhn (Fische, Wildbret) mit Reis gefälliger? Wir danken schönstens! Wir können nicht mehr, wir haben schon öfters genommen. Ich wünsche wohl gespeist zu haben! Johann! Räume die Gabeln, Messer, Löffel und Teller weg und bringe Gläser und Ungar- (Sreirer-, Tiroler-)Weiu und Bier. Darf ich den Herren mit Wein oder Bier dienen? Wir bitten sehr, ganz nach Belieben! Johann! Schenke dem Herrn dort Wein ein; sein Glas ist leer. Danke! Ich darf nicht mehr trinken; ich bin kränklich. Das Zahlwort, (ötsvnik.) Im Slovenischcn theilt man die Zahlwörter ein: 1. Die Grundzahlen (glavni stsvniki) pst, fünf; sto, hundert. 2. Die Ordnungszahlen (vrstilni stsvniki): ärugi-a-o, der zweite. 3. Die Distribntibzahlen (loöilni stsvniki): troji -a -s, je drei. 4. Tie Mnltiplicativzahlen (mnomlui stsvniki): trojsn, dreifach. b. Die Vertheilnngszahlcn (äslilni stsvniki): xo övetsro, zu vieren. 6. Die Wiederholungszahlen (ponavljalni stsvniki): trikrat, dreimal. 70 7. Die Bruchzahlen, wie: stiri ssämino--- ^/7. 8. Die Adverbialzahlen, als: xrviö, erstens; trstjiö, drittens. 9. Die unbestimmten Zahlwörter (nsäolaöni stsvailci): vsö, mehr! mnoAi, viele. Hrundzerhterr- 1 säen, dna, -0, sn -» -0; 2 äva (mass); ävo (ksm- und nsutr.); 3 triso (maso.); tri (ksw. und nsrttr.); 4 stirjs (mass); stiri (tom. u. neutr.); 5 pst; 6 ssst; 7 ssäsm; 8 ossm; 9 llovst; 10 ässst; 11 enajst; 12 ciraoäjst; 13 trinajst; 14 štirinajst; 15 petnajst; 16 ssstnäjst; 17 sedemnajst; 18 osemnajst; 19 devetnajst; 20 dväjsst (dväjstO; 21 eden in dvajset; 22 dvs in dvchset; 23 tri in dvajset; 24 stiri in dväjsst, eto. 30 trideset (tristi); 31 säen in trideset; 40 štirideset (stiriredi); 50 pstdssst (pstrsä); 60 šestdeset (ssst-rsd); 70 sedemdeset (eto.); 80 osemdeset; 90 devetdeset; 100 stv; 101 sto in eden (stä jeden); 102 sto in dva (stö dva); 103 stö in tri (stä tri); 200 dvs stä; 300 tri stä; 400 stiri stä; 500 pst stä; 600 ssst stä; 700 sedem stä; 1.000 tisoö (Mundart: tavLsnt) 2.000 dvs tisoö; 3.000 tri tisoö; 10.000 stä tisöö; 100.000 deset tisoö; 1,000.000 milijon. Mir Ausnahme von stä und tisöö werden alle Grnndzahle» decliniert. Lden, vdna, edno; jsclsn jvöna, jeäno, oder sn, sna, so" werden wie das Adjcctiv decliniert. Die Declination von äva, llv« ist schon bei Darstellung des Duals angegeben wordcu. ll'rijö, 8tirjs gehen mit Ausnahme des Genitivs nach der Weib' licheu -i-Declination: divw.: triss (nm8s.), tri (s«w. und ..ujs (maso.), štiri (tsm. unb nsutr.), nsntr.), Otsn.: treb, stiriir, vat.: trem, štirim, Loo.: tri, stiri, Ime.: pri trsd, pri stirili, Instr.: s tremi. s štirimi. Der Nominativ und Accusativ aller Grundzahlen von pst an- ßefangen sind Hauptwörter und verlangen als solche den Genitiv des gezählten Gegenstandes, als: pst xoläinarssv, fünf Gulden. In "llen übrigen Fällen werden sie wie die Beiwörter mit dem gezählten Gegenstände verbunden, wie: žsn» ssst in triässstiü Ist; s pst in ^läoxstimi teti. KrdnungszaHton. Die Ordnungszahlen werden mit Ausnahme der Leiden ersten don den Grundzahlen gebildet, und zwar durch Anfügung des -i, -», '0. Sie werden wie die Beiwörter dccliniert: 1. prvi -» -o, der, die, das erste; 2. clrnZi -» -o, der zweite, andere; 3. tretji -» -o; 4. östöti -a -o; 5. peti -» -o; 8. osmi -» -o; 100. stoti -» -o; 1000. tisöSi -a -e. Anmerkung: Wird das Wort samo- mit einer Ordnungszahl ver¬ bünden, so bekommt man die Geseüschlrftszahlcn (clružilni stsvniki), üls: samvpsti (sam s štirimi možmi, taüo ä» se sam peti) ss prišel, Mstfünft ist er gekonimen (er ist mit vier Männern gekommen, so "ass er selbst der fünfte ist). Im Jahre l890 heißt: Iota (Olea.) tisöö osem sto äevstässetsM oder v letu tisöö osem sto äevstäesetsm. Im 22. Jahre: v äv» in o tun g»z len. Durch die Vorsetzung des po vor die Grund- und Gattungs¬ zahlen entstehen die Vertheilungszahlen, als: xo ääsn, je einer; I»o äva in äva, po ävoss in ävoss, paarweise; xo pst in pst, po xstero, zu fünfen. Sie kommen nur im Nominativ und Accnsativ vor. Die Wiedcrholungszahlen entstehen durch Anfügung von—brat (— bart), — mal, als: enkrat, einmal; ävakrat, zweimal; petkrat, fünfmal; prvikrat oder xrvokrat, das erstemal; xstikrat oder potokrat, das fünftcmal. Devetkrat sest se Štiri in petäosst, 9 mal 6 ist 84. Wruch- und Adnsrbinczahcen. Bei Bruchzahlen wird der Zähler durch die Grundzahl, der Nenner durch Hauptwörter auf -ina ausgedrückt, wie: gospodu dosipu bldlinger-su v Oslovou. 8elsak2, 5. aprila 1889. Velespoštovani Zggpock! Oprostite^, da Vam pisem in Vas neba) prosim. 2o dvakrat w> se tamksssnsi^ trgovoo° Uiian Uočsvar pisalin naročal ^ri meni raznega 2 slsmnikarsksga" blaga". Lor pa ne poznam" nsoga iv njegovega trgovstva" in bi mu brez vzroka" ns odrekel" raä posilsatvs", Vas prijazno" prosim, naznanite" mi ob kratkem'^ stanju njegovega trgovstva in njegov značaj 21 Zagotavljam 22 Vaw, cka Vašega zaupanja 22 ne bodem nikdar in nikakor zlorabil 2-:. Da bodete usliSali^ mojo zaupno2» prošnjo^, nato 2» se zanašam 22 ter so Vam priporočam^ s pozdravom 2> Vas u dani 22 danez Uetrič. r Wohlgeboren cm — Villach — ^hochgeehrt — entschuldigen, verzeihen — °dort wohnhaft, dortig — ^Kaufmann, Handelsmann — ^schreiben — ^bestellen, Bestellungen machen — ^verschieden "Strohhut- — "Ware — "kennen, Einblick haben — "Geschäft, Handlung — "Ursache — "abschlagen, verweigern — "Sendung, Bestellung — "freundlich — "bekannt geben, mittheilcn — "kurz — 2oStaud — 2>Charakter— 22n^hch^, p^theuern— ^Vertrauen — 2« missbrauch en — ^^hören, berücksichtigen — ^vertraulich -- ^Bitte — 2sdarauf — 2svertrauen, für gewiss halten — »«sich empfehlen — 2'Gruß — ^ergeben, unterthänig. 25. Sprechübung: Im Gasi Han sr. (V gostilnici, kiömi, taborni. 11. Oobsr večer! ikli morom v Vasi gostiluivi örez noč vstati? 8. 8aj imamo dosti praznik sob (izb) pri tlob, v prvem in drugem nadstropju. L. Daste mt kako odročno, mirno izbo. 8. Uojdits « menos, da Vam so pokažem. Guten Abend! Kann ich iv Ihrem Gasthause über Nacht bleiben? Wir haben ja genug leere Zimmer im Erdgeschosse, iiv ersten und zweiten Stocke. Geben Sie mir ein abge¬ legenes, stilles Zimmer. Kommen Sie mit mir, dass ich es Ihnen zeige. 75 tl.. 8s brv, ranetite v psö, icsr ms mrari. L. ktzS jg Le Zakurjena, tu nate kljuö! I,uv in vLiZalios so ^s tu ns, omari. ^Ii spite rajši ris Limnioi ali na psrniei? L. 2iwnioa mi js bolj po 8»äu. L räaj Zrem äol na Zostil- niski vrt. L. tl.li imam Last Zovoriti /. svspockom 'hbaibsrZowirEraäoa? Eospoä me poeuats; äossl sem ravno po Lslsrinoi in jutri ockpotujem v koreös. L. kr sv lepo, xotrnäil se dväsm in Vam postrsZsi kolikor MoZovs. kka/.al bom kiSuistoLaju, Uatakarioi), 6» Vam toüno postre- Lejo. L. krosim, nbuckits me jutri ob pstib, äs ne raleLim solnö- »sZa vrlioäa. 8. Kakor Lslits! 8laäko Epitel Kabko noü! Machen Sie schnell Fcncr im Ofen, mich friert es. Der Ofen ist schon eingeheizt, hier nehmen Sie den Schlüssel! Licht und Zündhölzchen sind schon hier ans dem Kasten. Schlafen Sie lieber auf einer Matratze oder am Federbett? Die Matratze ist mir er¬ wünschter. Aber jetzt geheich hinab in den Garten des Gasthauses. Habe ich die Ehre, mit Herrn Thalberg aus Graz zu sprechen? Der Herr kennt mich; ich bin soeben mit der Eisenbahn an¬ gekommen und reise morgen nach Pörtschach. Sehr schön, ich werde mein Möglichstes thun, Ihnen den Aufenthalt angenehm zu machen. Ich werde dem Stubenmädchen (Kellner, Kellnerin) den Auftrag geben, Ihre Befehle pünktlich auszufiihrcn. Ich bitte, wecken Sie mich morgen um fünf Uhr, damit ich den Sonnenaufgang nicht ver¬ schlafe. Wie Sie wünschen! Schlafen Sie wohl! Gute Nacht! Das Ueveinvort. (prislov.) Webenrvörter (Aöverbia) öes Hrtes. Kjo? wo?: ta, tukaj, tu-Is, lila), hier, da, tam, tamkaj, tamo, tsm-Is, dort, tu pa tam, da und dort, oväs, hier, ärnZjs, ärnZsj, an¬ derswo, Kam? wohin?: SSM (sa), lssom (les), semkaj, (tlasa), hierher, tja (ta), tja-lo, tjakaj (tlata), dahin, ssmtsrtja (sa pa ta), auf und ab, ovaw, hierhin, - äruZam, anders¬ wohin, Kvü? auf wclchcm Wege?: toä, ls-toä, dort, ovöä, hierorts, äruZöä, anderorts, 76 nekje,) irgendwo nikjer, nirgends, kjerkoli, wo inuner, vne (tovns), draußen, notri, notrs (tantre), drinnen, Zori, rZoraj, droben, spreärj, sprsäi, vorn, spoäaj, spoäi, unter¬ halb, v.aäaj, raäi, hinten, sreäi, inmitten, rvrb, vrb, oberhalb. nek'am.jirgendwohiu, nikamor, nirgends¬ hin, kamorkoli, wohin immer, ven (toven), hinaus, noter, not (tanter), hinein, Zor (Zone)), hinauf, äol (ckoltsj), hinab, prsä, poprsä, naprej (xrsäi), voran, spoä (spoäi), unter¬ halb, raci, na^aj, rückwärts, sreä, in die Mitte, na vrk, auf die Spitze (v.äänjesöj, rück¬ wärts schreitend). nekoä,) ugend.vo, oikoä, nirgends, koäsrkvli, wo iininer, povsoä, überall, blinu (blich, nahe, äaleS, weit, kroZ, okrvZ, okoli, herum, mimo, vorbei, kvišku (na vis), auf¬ wärts, proö, hinweg, vmes (vmssoma), in¬ mitten. ä) Hlelöenrvörter der Zeit. Nebcnwörter auf die Frage: käajl wann?: Gegenwart: 2ä»j, ssäaj, jetzt, takoj, koj, Kar, räsjoi, brro, brr, sogleich, ss, noch (ss soli, auch nach), tasas, jetzt, 'äanos, heute, noooj, heute nachts, otoäi, eben, ravno,ravnokar, eben, vrsä, bkrsti, zugleich, letos, Heuer, presej, sogleich. Zukunft: käaj, keäaj, einst, skoro, kmalu, bald, ssle, stoprav, erst, potem, potlej, dann, jutri, jutrs, morgen, ärovi (ärsvs), heute abends, /.ajtrs, morgen früh, k letu, im nächsten Jahr, söasom, mit der Zeit. Vergangenheit: nskäaj, einst, ehe¬ mals, re schon, tsäaj, onäa, damals, vösraj, gestern, äavi, hente früh, sinuüi, gestern abends, lani, voriges Jahr, prej, prsä, zuvor, äavno, längst. chütraj, in der Früh; rvsüer, abends (rvessraj): rZoäaj rano, pri Zoäu, früh; xörno, spät; nikäar, nikoli, niemals; (poräi, spät); vsslsj (vsoli), vsskäar, rmirom, vsäno, spovi, immer, stets. 77 Auf die Frage: kolikokrat? wie oft?: tolikokrat, so oft, dostikrat, oft, ^Krat (voübarti), öfters, ^arsikrat, nicht selten, »st, °»krat, einmal. vöasi, vSasib, zu¬ weilen, pogostoma, häufig, vnoviö, na novo, neuerdings, veäno, neprestano, stets, ärugoö, abermals. rsäkom», po roäkem selten, ^opet, spat, wieder. skon in skoü, immer¬ fort, vseinowa, größten- theils, posleänjiö, zuletzt. nun; ävtlsj, bis von Ewigkeit zu . äoslej, äosibmal, äosibäob, bis jetzt, bis Antals; vekoma, ewig; oä vekomaj äo vekoma». E'vigkeit. c- Webenwörter der Art und Weise. Koliko? wie viel?: toliko, j . . . , tolikaj, / s° v-el, ^okaj, nekoliko, et¬ was, "iK, nichts, ^^rsikaj, verschie- , denes, ^olikvrkoli, wie viel , immer, ^likor-toliko, so viel , als möglich, ^oliökaj-toliökaj, et¬ was, ein wenig, sogar, a»8ti, rsäosti, genug, 'ia^olj (äolj), hin- . tauglich, "NO, moöno, relä, . kaj, sehr, ^lo, wenig, »ans (mens),weniger, wNvAo, veliko, viel, popolnoma, vollstän- . big, Osebno, osobito, be- sonders, pkav, recht, kako? wie?: tako, iso, auf diese takisto, / Weise, nekako, irgendwie, nikako, auf keine Weise, warsikako, auf man¬ cherlei Weise, kakorkoli, wie immer, kakor-tako, wie mög¬ lich, ärugäöe, inäöe, an¬ ders, bolj, mehr, nalass, geflissentlich, naopäk aus- rarssbi, / einander, rastens, raman, um¬ sonst, rnak, rücklings, ropsr, entgegen, (soli, nur). teLko äa (savolne), schwerlich, erklärend: nawreö, nämlich, rlasti, insbesondere, splok, v obös, in> allgemeinen. Hierher gehören auch die Adverbia, die ans dem Adjectiv ge¬ bildet werden, ans o oder o. In diesem Falle dient der neutrale Accuiativ sing, des Adjectivs als Adverb, als: äobro, gut; äivss, wild. Außerdem auch die Adverbia auf -ski, als; nomski, deutsch! össki, tschechisch; slovenski, slovenisch; kraneoski, französisch. Ebenso viele andere von Hauptwörtern abgeleitete, wie: skökooaa, im Galopp! paroma, po paru, paarweise; strakoni, straboma, mit Schrecken u. s. iv. WebenwörLer des Grundes. Nebenwörter des Grundes ans die Frage: Cairns? warum? — veiui'ir wozu, weshalb? ratü, ratorss, deshalb, raraäi tega, ratsgavolso, tockas, daher, demnach, ratsgaäsl (raäslitsga), deshalb, deswegen. Die Nvaposttiott. (?nsäIoA.) Die Präpositionen (Vorwörter) regieren einen oder mehrere Casus, und zwar: «) Den Genitiv regieren die echten Präpositionen: brer, äo, ir, oä, s. brs2, ohne: brsr äsla, ohne Arbeit; brs/ Konen in krasa, ohne Anfang und Ende, endlos. äo, bis, bis zu, zu, gegen: äo bis«, bis zum Hause. ir, ans, heraus (lateinisch ex): w Kiss, aus dem Hause; Gegen¬ satz: v kisi, im Hanse; in Lolora, aus Eisen. oä, von (lateinisch ab): oä vasi äo vasi, von Dorf zu Dorf! oä narara, vor Kälte. s (vor Vocalen und weichen Consonanten n, vor ns auch L) von, von herab: s travnika, von der Wiese; r goro, vom Berge herab. Außerdem regieren den Genitiv folgende unechte Präpositionen, d. i. Präpositionen, denen meistens erstarrte CasnD zugrunde liegen, wie: bliüu, nahe bei, in der Nähe: Klien vrt», nahe beim Garten. konso, am Ende: konso polsa, am Ende des Feldes. 79 (Kraj, neben, nm Ende: Kraj mirs, am Ende des Tisches.)* mssto, nawssto, statt, anstatt: namssto oösta anstatt des Vaters, mimo, vorbei, vorüber: mimo vrta, beim Garten vorbei. oüroA, okoli, um, herum, bei: okoli biss, um das Haus herum; olrroz vrta, um den Garten. poisZ, au, neben: polsz 8avs, längs der Save. rsrsn, anher, mit Ausnahme: rarsn oüsta, außer dem Vater. srsä, na srsäi, mitien, in der Mitte: srsä mssta, in der Mitte "er Stadt. vrb, oberhalb, auf der Spitze (Gipfel): vrk Zors, auf der Spitze "es Berges. rsrsäi, ravolso, wegen, nm -willen: ravolso starosti, wegen des Alters; raraäi oüsta, wegen des Vaters. rrsvsn, neben: rravsn biss, neben dem Hanse. Anmerkung: Ir, ans, verbindet sich mit den Präpositionen: v> Der Ursache: lldr, weil; ko, da, indem. -f- Der Bedingung; ös, wenn, falls, ako, wofern, wenn, falls, Das „so" des deutschen Hauptsatzes darf im Slovcnischeu nicht übersetzt werden. Des Zweckes: äa, dass, damit. /- Der Einräumung: »kvravno, ckäsi, äasitaäi, äasiravno, . öetuäi, akotucki, öeprav sckatucki), wenn anch, ungeachtet, wiewohl. A- Des Verhältnisses: <üm — tsm, je — desto, ös, kolikor au des Himmels und erhält sich nur im reinsten Gefäße» un- "crdorben 'Lokrat — »oeveäon — "wlaäsnlö — ^suLenj -Laja — "oÜAvja "" "braniti — "rovsLina — "ljubsnou — »pvsoäa — '"neskaLeu, ""Pokvarjen. 27. Sprechübung: Uom Meiler. (O vrsmsnu.) , -V Kakšno vreme imamo, "an es? v. Vanos je jasno — obiaönv L biaäno — vroös — mrrlo — ^parno. Lolnos sije — peLs. , idlsbo ss oblaöl — jasni irech-j). Vsier piss — jsnjujs. Lliska ss in grmi. . De-, zre (äsLujs) — prsi — "«Lpljujs — äoL ss vlija. . L. koöaksj, äa ss preleti, ss zg rarpravlja. . L. idle morem, v kratkem " Moräs vlije So Huje. Kakšna burja (nevihta)! Vetrovi se tspv, v oblakih Was haben wir heute für ein Wetter? Heute ist es schön — be¬ wölkt — kühl — heiß — kalt - schwül. Die Sonne scheint — brennt. Der Himmel bewölkt sich — heitert sich/ans. Der Wind bläst — hört nach und nach auf. Es blitzt und donnert. Es regnet — es rieselt — es fängt an zu regnen — es regnet in Strömen. Warte, bis es aufhört, es verziehen sich ja schon die Wolken. Ich kann nicht, im kurzen kommt vielleicht noch ein stärkerer Guss. Was für ein Sturm (Un¬ wetters! Die Winde „kämpfen", es rauscht in den Wolken. 6* 84 ll'oö» grs (ss vsiplss)! 8ns§ (snsLi), r,o nslstuso. Vss oesis boäs /»meäio. L. l?o Sem proässsts slivs (groräss, msrsiiss, smokvs, ü§e, brsskvs, ssdolk», Zrusks, övsplss) ? L. ?rsv äodsr kup! Östrt Kits ässet krasoarjsv; ls vrsmits siü, xrsv stsäks so. 6. Lo ösm imsts äsnss ssssa (pisssta) ii» proäss? 0. Lo stiri ssfss ässsm ns ässet krssssrssv. 6. To ss prsäraZo; kss p» mislite? Aäas ss ravno nssboisZi dss r» ssss». lisko ti ss Slo äsiiss ii» ssmnsll? Ü. krsv äobro! lkni (xssniss, pssmsna, Korune, ssäs) ssm äobil prsv äodrs. Tuäi svossvols (kooss, krsvs, teist», Kons, ssKnssta) sein ärsZo xroäal. L. kiSp äensr; xs vreäni so >ca biti. Es hagelt! - Es schneit, schon fängt an zn schneien. Alle Straße werden verweht werden. Wie theuer verkaufen Sic d» Pflaumen (Trauben, Aprikose»' Feigen, Pfirsiche, Äpfel, Birne» Zwetschken)? Recht billig! V« Kilo 10 Kreuzer; nehme» Sie sie doch, sie sind recht sich-. Wie theuer verkaufen' S» heute die Eier (Hühner)? Um 10 Krenzer bekomme» Sie vier. Das ist viel zu theuer; wa» denken Sie denn? Jetzt ist ebe" die beste Zeit für die Eier. . Wie ist es dir heute al» dem Markte gegangen? Recht gut! Ich habe ft»' guten Roggen «Weizen, Gerste Türken, Buchweizen) zu kauft" -bekommen. Auch meine Ochst" (Pferde, Kühe, Kälber, Ziege'» Lämmer) habe ich theuer verlaust Ein schönes Geld; aber st waren es auch wert. «28. Sprechübung: Uom Markte. (0 ssmnsu.) Einiges «der die Msrtdiidmrg. o trsss^oivorbi.) 1. Das possessive Adjcctiv und deutsche Komposita. (8rasil^ prUIsviilk iu iisinsks sostavlssiiks.) Deutsche Composita kön»e» im Slovenischen auf verschiedene Weise ausgedrückt werden: a- Das Bestimmungswort der deutschen Composita wird häustü durch ein possessives Adjectiv ausgedrückt, wie: üisns strslm, dst Hausdach; äs-wlni posiause, Landtagsabgeordneter; solski voch^ Schulleiter; krubova skoisn,, Brotrinde. Manche deutsche zusammengesetzte Hauptwörter werden dn>^ Präpositionalausdrücke übersetzt, wie: sklsä» i«r iis, Thouschüsstst mlin u» voäo, Wassermühle; knsi§» r» naroä, Volksbuch. c) Vielen deutschen Kompositen entsprechen slovenische zusammel» gesetzte Hauptwörter. Das Hauptwort kann mit einem zweiten Haup» 85 Worte, mit einem Bei-, Für- oder Zahlworte und mit Partikeln Uamineugesctzt werden: kolo-stvor, der Bahnhof; kuäo-äslnik, der Fstssethäter; svojs-xlavneS, ein eigensinniger Mensch; sto-lstje, das Jahrhundert; ns-sresa, das Un-glück; brsr-äna, Ab-grnnd. 2. Die Substantivierung des Adjectivs. (krslvvrbn pri- stoviiiku v 8uino8tnlnik.) Das slovenische Adjcetiv kann nicht wie das deutsche durch den Artikel in ein Hauptwort verwandelt werden, ^cn weil die slovenische Sprache keinen Artikel hat. Z. B.: tujso, der Fremde; auch tuji slovek, aber nie tuji allein. Die wichtigsten Suffixe, die zur Substantivierung des Beiwortes dienen, sind für das blase. -so, -eL, -ik, -ab, für das §sw. -ioa, -ka, -akinja. -ik tkem, -ioa): bolen, krank; bolnik, der Kranke; bolnioa, die kranke (bolnioa —Spiral). -ss (kem. -ka): tvj, fremd; tnjss, der Fremde; tujka, die Fremde.' . -ak (ksm. äkinja): äivji, wild; stivjak, der Wilde; äivjairinja, die Wilde. -er (gewöhnlich Personen mit schlechten Eigenschaften bezeichnend): Krst, garstig; Zräsb, ein garstiger Mensch. Zn jenen Adjectiven, die mit einem Suffixe nicht substantiviert werden können, muss ein entsprechendes Hauptwort gesetzt werden, wie: ölovsk, Ijustjs. Rur selten wird ein solches Substantiv aus- llelassen, wie: Td.ko js poštenemu ZresnsZa poboljšati, schwer bessert der Ehrliche den Schlechten. Substantivisch werden gebraucht: starsi -SV. die Eltern; rakonski -ib, die Eheleute; stomaLi -ik, die Hausgenossen; woski -sxa, (der) Mann; renska -s, (das) Weib; ikonska -e, Ehefrau. . Die Ländernamen bezeichnet man meistens durch das Neutrum nwA. des Beiwortes auf -ski, wie: blemSko -sZa, Deutschland; domski, deutsch; bksmeo, der Deutsche. 3. Deutsche Komposita und slovenische Wortbildungssilben, sdlovensko piitiklins in nvinLK« 8v8tirvlzsuLv.) Deutsche Zu- etzungcn, in denen das Grundwort die Art und Weise, Stoff oder Mittel, den Ort oder Raum, Eigenschaften oder Zustände be¬ lehnet, drückt man durch charakteristische Ableitungssilben aus. Im deutschen kann statt eines Kompositums auch ein durch Ableitung gebildetes oder ein einfaches Hauptwort stehen. . --- Hauptwörter, welche die Art und Weise, Handlungen, Eigen¬ schaften und Zustände bezeichnen, werden ansgedrückt durch die Suffixe: . -äva (deutsch: -art, -ung): vsljava, Geltung von veljati, gelten; vstava, Bauart, riäati. -da (deutsch: -ung): vostba, Führung. . -ost (-heit, -keit, -schäft): moärost, Weisheit; lastnost, Eigen¬ schaft; pametnost, Verständigkeit. 86 -stvo (-thum, -heit, -schäft): glavarstvo, Hanptmannschaft. -ota, ) werden neben -ost in gleicher, meistens jedoch mclg -oöa, ' concrcter Bedcutnng gebraucht, wie: lrrasota, die Prachl, -od» I svetloba, die Helle; nagoöa, Blöße. LH Hauptwörter, welche einen Ort oder Raum bezeichnen, werde» ansgedrückt durch die Suffixe: -ton (an Adjectiva auf -sn angefiigt): Sitälnioa, Lesezimmer. -isöa (an Hauptwörter und kart. pori. not. II. angefiigt): gie- äalisös, Theater; ävorisös, Hofranm. -jaü (ojab, an Hauptwörter angefiigt): voänjslc, Wafferbchältcu - Abgeleitete Beiwörter kann man in Bezug auf ihre Bedeutung in folgende drei Gruppen zusammenfasseu: Die Beiwörter auf -ast, -av, -iv drücken eine Ähnlichkeit oder anhaftende Eigenschaft aus. -ast: srSast -a -o, herzförmig von sros, das Herz. -sv: krvav -» -o, blutig Von krv -i, das Blut. -iv (oft wird des. Wohlklanges wegen ff oder nf eingeschaltet): Is/.ntv -a -o, lügnerisch von 1aL -i, die Lüge; skoäffiv -a -o, schädlich von skocla -s, der Schaden. Die Beiwörter auf -at, -it (-itsn), -su bezeichnen eine Fülle oder einen Stoff. -at: bradat -a -o, bärtig, von braäa, Bart. -1ton:'8lal°vitsn°tns -o, j berühmt, von xlas, Stimme, Ruf. -sn: loäsu -sna -o, eisig, von leä -ü, das Eis. Die Beiwörter ans -av, -von, -iv, -ffiv drücken die Neigung zu einer Handlung oder einem Zustande aus: -av: lispav -a -o, putzsüchtig, von lispati, sich putzen. -vsn: lüaäivöll -vna -o, kühlend, von blaäiti, kühlen. -iv: llNAsfiv -a -o, trotzig, von naZafati, trotzen. -ffiv: <— dem deutschen -bar, -fähig und gibt dem Beiworte eine passive Bedeutung): viclfflv -a -o, sichtbar. c) Die zusammengesetzten Beiwörter entsprechen zumeist deutschen Zusammensetzungen: miro-ffubeo -a-o, fried-liebend; boZabofsö -a -s, gottes-fürchtig. 6. Verkleinerungswörter — Dcminntiva. (NanMIn« l)«8vil«.) Um den Begriff des Zarten, Kleinen und Lieblichen anszudrücken, bedient sich die slovenische Sprache mit Vorliebe der Verkleinerungs¬ wörter. Die vorzüglichsten Bildungssilben der Verkleinerungswörter sind: Für männliche Hauptwörter: -öü: vrt — vrtso, das Gärtchen; brat — bratso. -sk: sin — sinsk, das Söhnlein. -iö: Zraä — Kraäiö, das Schlösslein. L) Für weibliche Hauptwörter: -ioa: roka — rädioa, das Händchen. -ka: mama — mamka, mamioa, das Mütterchen. -sa: Äval — Livaloa, das Thierchen. Für sächliche Hauptwörter: -os: vino — vinos, der liebe B^ein. -iüs: Ustjs — listjiS«, das kleine Laub. 88 Anmerkung: Die auf diese Weise verkleinerten Wörter werden, besonders in der Kindersprache und im Tone der Liebkosung, häufig noch einmal verkleinert, und zwar mittelst: -ek: sin — sinek — sinLsk, liebes Söhnlein. -io»: mama — mawk», mawioa — wawöioa, liebes Mütterchen. -eos: vino — vino« — vinöeos, das liebe Weinchen. Adjectiva werden verkleinert: / v-uticki- -lieb l bub — tsubkast, lieblich. -kisat: l j ürn — Lrnkljat, schwärzlich. Zeitwörter werden verkleinert: -Kati: spati — spankati, ein Schläfchen halten. -fiati: skakati — skakljati, kleine Sprünge machen. Syntaktische Kemerkangerr. (Siritaktiöno oparbs.) Cougruenz -er Zatztheile. Stehen zwei oder mehrere Snbjectc im Satze, so erfordern sie das Prädicat: «^) In der Einzahl, wenn sie unbelebte Gegenstände bedeuten nud als ein Ganzes betrachtet werden können; das Prädicat richtet sich im Geschlechte nach dem zuuächststehenden Hanptworte: LsL in Lvijaöa poZino, rssnisa in pravioa ostane, Lüge und Tücke gehen zugrunde, Wahrheit und Recht bleiben. öfi In der Zwcizahl, wenn von zwei Subjecten, die in der Einzahl stehen, die Rede ist; sind die Snbjecte verschiedenen Ge¬ schlechtes, so hat das männliche Geschlecht den Vorzug vor dem weiblichen und das weibliche vor dem sächlichen, ebenso auch die erste Person vor der zweiten und die zweite vor der dritten, wie: Ogenj in voäa stobro slnLita, pa slabo gvspostarita, Feuer und Wasser find gute Diener, aber schlechte Herren. In der Mehrzahl, wenn von mehreren Subjecten die Rede ist; hinsichtlich des Geschlechtes gilt das unter L Gesagte, wie: Oös, sestra in stris so nam rboleii, der Vater, die Schwester und der Onkel sind uns erkrankt. Gebrauch -er Casus. (R.ada sklonov.) 1. Der partitive Genitiv. (Delilni rostiluik.) Man setzt ihn im Slovenischen, wenn von einem unbestimmten Theile eines Ganzen die Rede ist, in welchem Falle immer: nekaj, nekoliko (etwas) u. s. w. hinzugedacht werden kann. Die deutsche Sprache lässt in diesem Falle das bestimmte Geschlechtswort meist weg, wie: stoj mi vina, gib mir (etwas) Wein; kupi kroba, kaufe (etwas) Brot; isti po vosts, gehe um (etwas) Wasser; prinesi piva, bringe (etwas) Bier. 89 . 2. Qualitativer Genitiv (Dlakavostmi rollilmik) steht, wenn A Deutschen die Eigenschaft oder Beschaffenheit einer Person oder ^ache mittelst der Vorwörter „von" oder „mit" durch den Dativ ?°er mit dein Zeitworte „haben", „besitzen" u. dgl. durch den Accu- bUw ansgebrückt erscheint, wie: äsklioa ösäns postave, ein Mädchen M einnehmendem Äußeren; ta mlaäsniS js tränsza räravja, dieser Mngling hat (besitzt) eine feste Gesundheit — ist von fester We¬ ichheit. 3. Der Genitiv des Objectes. (Dopolnilni roSilnik.) Den Genitiv des Objectes (der Ergänzung) fordern: «) In Verbindung mit dem Hilfszeitworte biti die Hauptwörter: ms js, ich schaudere; strab ms js, ich fürchte mich; skrb (mar) ^.js, ich bin besorgt; sram ms js, ich schäme mich; skoäa Za js, ist schade um ihn; xotrsba (trsba) mi js, ich brauche, es ist mir »vthig, . LH In negativen Sätzen steht das Object der transitiven Verba M Genitiv: ri ninms llobrs^a prostora, du hast keinen guten Platz; xsÄegeu bejahend: ti imss äobsr prostor, du hast einen guten Platz. negativen Sätzen mit dem Hilfszeitworte „biti" steht das Sub- M im Genitiv, wie: watsrs ni cloma, die Mntter ist nicht zu Hause, ^8egen mati so äoma, die Mutter ist zu Hause. Den Genitiv des Kubjectes fordern die Beiwörter, die eine ^?vrge oder Furcht, einen Überfluss oder Mangel, eine Begierdeoder flv Bewusstsein u. dal. bedeuten, wie: äsiaveo js vrsäsn plaLila, Arbeiter ist des Lohnes würdig. Auch bei den Zeitwörtern, die gleiche Bedeutung mit den früher ^geführten Beiwörtern haben, steht der Genitiv, wie: oös xotrs- dchejo äsnarja, der Vater braucht Geld. . . Alle reflexiven Zeitwörter haben das Object im Genitiv, varuj ss slabs ärnLbe, hüte dich vor schlechter Gesellschaft. . Gleich Verhalten sich auch viele mit clo- zusammengesetzte Verba, "ivie auch die Zeitwörter der sinnlichen und geistigen Wahr¬ nehmung, bei welchen jedoch auch der Accnsativ stehen kann. , , ck) Der Genitiv der Sache (mit dem Accnsativ der Person) stehl folgenden Zeitwörtern: varovati, obvarovati, hüten, bewahren: i^iti, "erlösen; äoi/äti, beschuldigen; otsti (otmom), retten; uöitj ^hren; psrk.: isoZoiti ss, impk.: i/mZibati (iroZibljew) ss, aus- reichen; i/.nsbiti ss, sich befreien: xrijsti, primsw so, sich anhaften. 4. Gebrauch des Dativs. (Kaba äajalnikova.) a) Der Dativ steht bei den Beiwörtern des Nutzens oder Schadens, der Ähnlichkeit oder Gleichheit, der Zuneigung oder "vterthänigkeit und ähnlicher Verhältnisse, wie: boäi bvalsLsn svojim ^rssm, sei dankbar gegen deine Eltern. 7,. L) Abiveichend vom Deutschen steht der Dativ bei folgenden ^«Wörtern: öuäiti ss, bewundern; primsriti Lsmu, vergleichen mit 90 einer Sache; praviti, rokati kowu, jemanden nennen; strsöi (strs/,ov>)' bedienen; nabavljati komu, jemanden necken; (dagegen, rabavij^ k»ßa, jemanden unterhalten) smejati (smejim) ss komu, über j!? manden lachen; posmebovati es Koma, jemanden anslachen; rabvati" ss, sich bedanken, danken. o) Mit dem Dativ werden auch viele unpersönliche NeflexE Verba gebraucht, wie: n gewachsen; Lai mi js, es ist mir leid; ui mu para, eS gibt nirgend' seinesgleichen; mar, skrb wi js, ich bin besorgt re. «j Bei biti, sein, steht bei vorhergehendem Dativ der Perso» die prädicative Bestimmung im Dativ, wie: na svetu nam ui woxof! popolnoma srsüniw biti, auf der Welt ist uns vollkommenes GM unerreichbar. 5. Gebrauch des Accusativs. (kabn, loLilnikova.) ah Er steht bei den Zeit- und Beiwörtern, die ein Maß, Gewicht eine Zeit oder eine Menge bezeichnen, auf die Fragen: wie viels wie weit? wie theuer? wie hoch? u. s. w., wie: tri nrs äalss, dr^ Stunden weit; vso uoS ssm sxal, ich habe die ganze Nacht geschlaft^ - L) Ein Accnsativ der Person steht bei den beim Genitiv ds' Objectes unter « angeführten Hauptwörtern, wie: xrora wo.1' bilo rs äruLbe, ich schauderte vor dieser Gesellschaft. Ebenso gche>l einige andere Hauptwörter, wie: konso ga js, es ist ans mit itM wisst ws js bilo, ich hatte vor. q) Bei folgenden Zeitwörtern steht die Person als Object Nf Accnsativ, der die Empfindung verursachende Gegenstand im NoM nativ: bolim -Mi, schmerzen; srbiw -oti, jucken; pssi, LZati (LZsot brennen, jucken; robsti, frieren; trosti, schütteln; Lutiti, reibc^ skrbim -eti, sorgen. Z. B.: rob ws boti, ich habe Zahnschmerzes wr/Iioa wo trsso, das Fieber schüttelt mich, ich habe Fieber. Diese und andere Zeitwörter werden auch unpersönlich gebraucht wobei der die Empfindung erregende Gegenstand durch Präposition^ ansdrückc nbcrfetzt wird: v roke ws rebs, es friert mich in du Hände; V Alavi me jo bolelo, ich hatte Kopffchmerzen. Der KM. (SloZ.) Die slovenische Sprache verlangt im allgemeinen kurze, bündig Satze und verschmäht mehr oder weniger den PcriodcnschnE Perioden und alle kunstvoll gegliederten Sätze mögen daher, wo nur immer möglich ist, vor ihrer Übertragung ins Slovenische ihre einfachen Bestandtheile zerlegt und daraus insbesondere tw abstracten (Verbal-) Hauptwörter durch schickliche Redewendung.^ beseitigt werden. Das Mar! der slovcnischen Sprache liegt im Zeit Worte, während die Kraft der deutschen insbesondere im Hauptwort 91 gelegen ist;..daher ist cs natürlich nnd selbstverständlich, dass eine wörtliche Übersctznng größerer deutscher Satzganzen und selbst absiracter Hauptwörter in der slovenischen Sprache unstatthaft ist. Die Wortfolge richtet sich im allgemeinen nach dem Gewichte des einzelnen Wortes im Verhältnisse zu seiner Umgebung; man weise daher auch im„ Slovenischen dem gewichtigeren Worte eine frühere Stelle an. Übrigens zeichnet sich die slovcnische Sprache durch die größte Freiheit in der Wortfolge aus; doch gibt cs auch da einige Fälle, in welchen das Wort ein gewisses Plätzchen stets oder größtcnthcils einnehmen muss; so z. B. folgt im Nebensätze das Zeitwort, mit geringen Ausnahmen, unmittelbar nach dem Binde- gtiede, nur ein enklitisches Fürwort mo, ts, ss, M ms. hat den Vorzug; ferner sollen die tonlosen Fürwörter ms, ts sto. und das Hilfszeitwort sem-bom nicht die erste und das aussagende Zeitwort in längeren Sätzen nur selten die letzte Stelle im Satze einnehmcn. Die Wortfolge des Nebensatzes unterscheidet sich nahezu gar nicht von der Wortfolge in Hauptsätzen. ScHkussübrrrrg- 29. Die Wächter des Paradieses. (Quvsji sv. rsfs.) Die Eltern der Menschen wurden ans dem Paradiese vertrieben, trauerten sehr und konnten sich nicht trösten. Da trat der Herr zu ihnen und sprach: „Der Garten, den ihr verlassen habet, ward für euch gepflanzt, grünt, blüht und duftet für euch; für euch reifen seine Früchte. Bis ihr es werdet verdient haben, will ich euch ihn geben; ihr sollt wandeln unter seinem Laube, ruhen in seinem Schatten, athmen seine Wohlgerüche, essen seine Früchte nnd glücklich sein. Wenn ihr ihn aber unwürdig betretet, so wird er verdorren, niemals wieder blühen, niemals duften nnd keine Frucht mehr zur Reife bringen." So sprach der Herr. Die Eltern der Menschen wurden ruhig in ihrem Gemüthe, fiengcn an die Erde zu bebauen, aßen ihr Brot im Schweiße des Angesichtes, verehrten den Herrn mit dank¬ barem Herzen, hatten einander lieb nnd waren freundlich gegen die Thicre des Feldes, gegen die Vögel der Luft, da sie hofften, das Paradies zu verdienen. Gut, edel und glücklich ist der Mensch, solange eine würdige Hoffnung sein Herz erfüllt. Vertreiben, xreösnsw, prsxnati — Paradies, rss — trauern Kalovati — verlassen, Zapustiti — Pflanzen, nasaäiü — grünen blühen, duften, relsnim -sti, svetim -sti, äisim -ati — reifen rorim -sti — Frucht, saä — verdienen, rasIüLiti — wandeln, mxrslmsat se — ruhen, podivati — Laub, Schatten, Wohlgeruch, iistss -a seusa, äiöava — unwürdig, betreten, verdorren, zur Reife bringen nevrsclvo, vstopiti, posabnsm -iti, äorvriti — ruhig, Gemiith, be¬ bauen, Schweiß, Angesicht, verehren, dankbar, hoffen, miren, äuü 92 L-, obdelovati, /noj -L, obliöjs, üastiti, irvalorsn, üpati — edel, würdige Hoffnung, erfüllen, rlabtsu, dostojno, üpaujs, napolnovati. 30. — 1. Fortsetzung. (1. nsckaljövanjs.) Eines Morgens trieb die Eltern der Menschen ein sehnend Ver¬ langen, sich dem Paradiese zu nähern. Sie stiegen ans einen Hügel mit jungen Bänmen, schauten hinüber nach Eden, da sahen sie einen Cherub mit flammendem Schwerte drohend am Eingänge stehen und erschraken sehr. Eilends kehrten sie' zurück und hatten kein Verlangen mehr, sich dem Garten des Herrn zu nähern, denn sie fürchteten den drohenden Cherub. Mit ruhigem Sinne fuhren sie fort, die Erde zu bebauen, aßen ihr Brot im Schweiße des Angesichtes, verehrten den Herrn mit dankbarem Herzen, hatten einander lieb und waren freund¬ lich gegen die Thiere des Feldes, gegen die Vögel des Himmels, da sie hofften, das Paradies zu verdienen. Leicht zu besiegen ist die Versuchung, wenn Furcht die böse Lust erdrückt. Morgen, sehnend Verlangen, nähern, treiben, jutro, vroLs brspsnsoje, približati, -wnom, Znati — Eden, sv. raj — Cherub, Xorubim, Lsrub — feurig, flammend, vZnjsn — Schwert, drohen, Eingang, erschrecken, mod, pretiti, vbod, ustrašiti — eilends zurück¬ kehren, kipoma vrnoti ss — besiegen, Versuchung, Furcht, böse Lust, erdrücken, xremäZati, irkusnjava, stiak, Zrssuo porsienje, radusiti. 3l. — 2. Fortsetzung. (Osljs.) Aber das Verlangen, den Garten des Herrn zu scheu, kam wieder, und die Eltern der Menschen stiegen eines Morgens abermals ans den Hügel, da sahen sie den Eingang offen und den Cherub mit dem Flammcnschwerte sahen sie nicht mehr. Da sprach die Mutter der Lebenden freudig zum Vater der Menschen: „Sieh, der Herr hat sich erbarmt, uns den Garten wieder ausgethan und den drohenden Wächter abbernfen. Lass uns also hingehen und essen von seinen Früchten, seine Wohlgcrüche athmen und glücklich sein." Und sie giengen. Bald aber kehrten sie wieder nm, aus Furcht, dass der Garten des Herrn unter ihren Tritten verdorren würde» giengen über den Hügel, kehrten wieder nm und eine große Bangigkeit war über sie gekommen. Und sie mochten das Brot der Erde nicht mehr essen, vergaßen den Herrn zu ehren und waren unfreundlich gegen alles, was mit ihnen lebte, denn ein banges Sehnen erfüllte ihre Herzen. Des Unglückes und der Erbitterung Vater — ist der Zweifel. Aufthun, öffnen, odprem -sti — lebend, riv — abberufen, od- rvati — Tritt, stopinja — über jemanden kommen, koZa vbiti (obidem, vbssl, obsla, -o> — Bangigkeit, sila — vergessen, porabiti — unfreundlich, oexrijarsn — Erbitterung, srd, jora — Zweifel, dvom — bang, otorsn. 93 32. Schluss, (Borisa.) MiL bangem Herzen erhob der Vater der Menschen sein Auge Mm Himmel, flehte zu dem Herrn und sprach: „Erbarme Dich, Herr, Und sende Deinen Cherub wieder, dass er mir drohe an Edens Thor; sonst kann ich hier nicht bleiben, um die Erde zu bebauen, mein Brot zu erwerben und das Paradies zu berdicnen. Es zieht mich fort in die kühlen Schatten und zu den süßen Früchten Edens; und wenn ich hingehc, so wird pielleicht der Garten verdorren, niemals wieder grünen, niemals wieder blühen, niemals wieder duften und keine Frncht mehr zur Reife bringen. Darum erbarme Dich, Herr, und sende Deinen Cherub wieder, dass er mir drohe an Edens Thor." 7- Und der Herr trat zu den Eltern der Menschen und sprach zu ihnen: „Immer steht der Cherub mit dem Flammcnschwerte an Edens Thor, aber nicht immer sieht ihn euer Auge. Es ist ein Schleier gezogen durch die weite Welt, überall fallen eure Augen auf ihn, nirgends dringen sie in ihn." Auf diefe Worte des Herrn wurden die Ettern der Menschen wieder rnhig in ihrem Gemüthe, fuhren fort, die Erde zu bebauen, aßen ihr Brot im Schweiße des Angesichtes, verehrten den Herrn mit dankbarem Herzen, hatten einander lieb, waren freundlich gegen die Thiere des Feldes, gegen die Vögel des Himmels und strebten, das Paradies zu verdienen. Es kann uns zur Tugend und zum Heile führen, was das Auge fleht und der Verstand ans sich selbst ergrübest; doch weiter noch dringt ein Herz, das auf Gottes Jenseits baut. Und fällt auch des Körpers Staub — ein Raub des Schleiers, so schweben doch der reinen Seele Schwingen ungesehen und unbehindert — gegen Eden. Erheben, flehen, erbarmen, senden — vsäiZnoti, prositi, usmiliti (se), poslati (poslsom) — erwerben, ziehen, prislükiti, vieSi — kühl, süß, weit, blaclsn, siaäek, siren — Schleier, teneioa — dringen, fortfahren, xroärsw, pinäreti, naäalsovati — streben, sich bemühen, priz.aäevati si — Tugend, Heil, Verstand, krepost, blaZost (rveliSanse), pamet -i — crgrübeln, bauen, izumiti, raüpati — Jenseits, Schwinge, Veenost, krilo — schweben, letim -äti — unbehindert, bro7 naproks. Die gebräuchlichsten MkürMgen. (i^nAVLänstss krsbiLk.) e. K.— eesarsko krakovski, kaiser- itä., i. t. cl. — in tako äalfs, und lich königlich (k. k.); so weiter (u. s. w., ec.); flr. — äoktor, Doctor (Dr.); itn. — in tako naxrss, und so 8>. — xoiäinar, Gulden (fst); fort; I. -- jme, Name; kr. — krssear, Kreuzer (kr.); i. är. — in äruZi (-s -a), und I- I.-^lanskeZa Iota, vergangenes andere; Jahr; 94 n. pr. ---- na primor, zinil Bei¬ spiel (z. B.); po L., p. X. — po lkristusovsm rosstvu, liach Christi Geburt (n. Chr.); 8 r. 8 svoso roko, eigenhändig (w. p.); t. s. — to ss, das ist (d. i.); t. I. — tega Ista, im lausenden Jahre (l. J.); t. m. — tsga msssea, im laufen¬ den Monat (l. M.); pr. K. — prsä Kristusovim ros- stvom, bor Christi Geburt (v. Chr.). sir. — stran, Seite (psg.s; sv. — svst, heilig (hl.); Ebenso werden auch Taufnamen abgekürzt, wie: L. — rVnton; lt'r. — Kranes, Krane slo. Slooenrsiilen. Jede Sprache hat Redewendungen, die in einer anderen nicht wörtlich übersetzt werden können. Solche der slovenischeu Sprache eigene Redensarten werden Slovcuismen genannt, während man mit Germanismen wörtlich unübersetzbare deutsche Ausdrücke bezeichnet. Im nachstehenden Verzeichnisse sind die gebräuchlichsten Slovc- nismen angeführt: On ss bsla vrana. Nosstsr skara biti. No-, bsssäa. Vsak po svossm. 2a katero koäiti. Oä bsssäs äo bsssäs. Na vrat na oos. Vladi so kakor megla brs2 vetra. 8 vose rimote Zakriva. Natiboma so rmurniiti. 'koliko me skrbi kakor lanski sneg. Ko svosi trmi. Vpise, kar mu in grla gre (kakor Kansas. Na ves glas. Koliko bos opravil ko žaba pri lssnsaku. lioäe vrnol ko vrabse proso. Xvsmato vest imeti. Oslo mu ns ää (gre). Räsöisa ga se oblila. Iliade pomeriti. Ob glavo äesati. Er ist ein seltener Gast. Ins Handwerk pfuschen. Ein Mann von Ehre. Jeder nach seiner Art. Einer den Hof machen. Wörtlich. Über Hals und Kopf. Er steigt langsam herum. Er bemäntelt seine Fehler. Sich unbemerkt aus dein Staube machen. Es kümmert mich nicht. Nach seinem Gutdünken. Er schreit aus vollem Halse. Sehr laut. Du wirst gar nichts aus¬ richten. Er wird es nie Mehren. Ein weites Gewissen haben. Er ist kein guter Arbeiter. Er erröthete. Züchtigen. Enthaupten. 95 in pamst 7,nati. l^ores pasti, kla niö spraviti. Igrajo Ornios (ikärniss). koä niö äati. 8tvar js v Rimu. DiÄ ss ko Iris!» repa, krislo js jili ko listig, Oüi pobesiti, kskaiv (kriv) prerok, konarejon tolar. Irmisljsno ims. lasno ko ribjo oko. ^ok.a se mi js-ü. Oba sno xoäst». völ pvvsäati. Homu v bsssäo 5s^i. On js irprevrgel. On in» js kos. ku ssm na irgubi. ,/ krsrno slamo mlatiti, bob ol) ^o motati. HoZa NS. 1aL postaviti, klssoliti komu (nos). 8sl js kriLsm svstä. Imst js blaxa in blag». 8lovö äati. Oobrs roäovine biti. 8vojsga oösta posnema. -lasno js. bli mu poä solneem para, bar bsssüs ni bilo ir njega kssllios ss äiÄsti. ko ni mojega opravila. kako ckalei naj ns priäs. klar» vnost poveüati. V velik stran M js pripravil. Ossi in possl. Auswendig kennen. Narrenpossen treiben. Zugrunde richten. (Die Blitzjnngfraueu spielen) es wetterleuchtet. Mit Verlust verkaufen. Die Sache ist nicht zu finden. Er macht ein sanrcs Gesicht. Es kam ihrer eine ungeheure Menge. Die Augen zuBodenschlagen. Ein falscher Prophet. Ein falscher Thaler. Ein falscher Name. ES ist ganz heiter. Die Haare stehen mir zu Berge. Sic sind beide von einem Schlag. Von der Leber weg sagen. Jemanden im Reden unter¬ brechen. Er hat umgesattelt. Er ist ihm gewachsen. Ich verliere dabei. Leeres Stroh dreschen; in die Luft reden. Jemanden Lügen strafen. Jemandem einen Bärenmn- biudcu. Er gieng in die weite Welt. Erhalte unermessliche Güter. Den Dienst aufsagen. Von gutem Schlage sein. Er gcräth seinem Vater nach. Es liegt vor Augen. Er ist unstreitig der erste. Er konnte kein Wort hervor- briugen- Bei der Wahrheit bleiben. Das ist nicht von meinem Fache. Darauf soll es nicht an¬ kommen. Ins Gesicht streichen. Er hat ihm große Furcht eingejagt. Alle durch die Bank. 96 ko nobeniosni (r.sbuckivsas). 2aästi ns Livo. On Zs ims v roksb. bii bsliös vrstno. On ims oster jsrik. bli po rnojsm. klssS po vetru obrsSsti. Xs äsn priti. On je robat. likati se. 2s morjem svinje pssli. Ou je uboZ ko miS. 8tsrs pesen. bis vse Zrlo smejali se. 8ros mu je v blsLe psälo. ko nosu äobiti. Xsj nsss vreti. ko voäi splavati. läi rakom rviLgst! bis boben (kani) priti. Lpotsj pssti. On je ns konju. Um keinen Preis. Eine empfindliche Seite be¬ rühren. Er hat ihn im Sacke. Es ist keinen Schuss Pulver wert. Er hat ein böses Maul. Er ist nicht mein Mann. Den Mantel nach dem Winde hängen. Ans Licht kommen. Er hat keine Lebensart. Duzbruder sein. Noch nicht geboren sein. Er ist blutarm. Es ist immer die alte L'eicl- Sich fast zu Tode lachen. Er hat den Muth verloren- Eine Nase bekommen. Elwas auf seiue Schulter» nehmen. Verschwinden, zunichte werden. Gehe zum Kuckuck! Um seine Habe komme» (niederkommen). Den kürzeren ziehen. Es steht gut mit ihm. Gespräche, (Dogovori.) I. Vom Besuche. (0 posstu.) Seite 56. II. Von der häuslichen Arbeit. (0 äomsösm ckslu. Seite 57. III. Vom Frühstücke. (0 rsjutrku.) Seite 62. IV. Von der Reise. (O potovanju.) Seite 62. V. Vom Mittagscssen. (0 ju/üvi.) Seite 68. VI. Im Gasthause. (V Avstiiniei.) Seite 75. VII. Vom Wetter. (0 vrsmenu.) Seite 83. VIII. Vom Markte. (0 ssmnjn.) Seite 8t. IX. Uom Guusse. (O porckrsvu.)* Dobro jutro ! Dober äsu! Guten Morgen! Guten Tag! Dober veödr! Dsbko noö! Guten Abend! Gute Nacht! *Um schnell znm Sprechen zu kommen, empfiehlt es sich, die hier angeführten Gespräche, welche sich auf das Wichtigste des alltägliche» Lebens beziehen, sich möglichst gut einzuprägen. äludiMs knMnlcs Ptuj Dabko »pito! Lodi mi prisröno poxdrav- I^i>! Zdravi ostrmite! Zdravo! 8IuAa! Dobro doüli! 8reono bodito! X LoAOm! I'riporööam (priporoöim)so! Driklausam so (minder ge¬ bräuchlich: »lruZnem" roko), mi- ivstiva Avspodiöna (Aospa)! ^ivio! Ävvli! 8rvöno! Vas poni/mi »InA.i! Schlafen Sic wohl! Sei mir herzlich gegrüßt! Bleiben sie gesund! Sei gegrüßt! Servus (Die¬ ner)! Willkommen! Reisen Sie glücklich! Adieu! Ich empfehle mich! Ich küsse die Hand, gnädiges Fräulein (Frau)! Hoch! Sie leben hoch! Glück auf! Ihr unterthäniger Diener! X. Uom Wunsche. (0 voSöilu.) Xa rdravso! Dopa bvala! Aabvslsam! Dobor tob! Dox blagoslovi (Lognas)! Log pomagaš (pomaj)! Log ckas! Log no das! Log rauesi! Log to odvarus! Dobro sroöo, mati ! Log das sroöo! (Mundart: Log lonas!) Log odvrni bolorron! Bei Thierein Xo bodi urolra! Zuni Wohlsein! Prosit! Ich danke schönstens! Ich danke! Guten Appetit! Gott segne (es)! Hilf Gott (Gott helfe)! Gott gebe es! Gott behüte (es)! Gott bewahre! Gott behüte dich! Gut Glück, Mutter! Gott gebe Glück! (Gott lohne es!) Gott wende die Krankheit ab! Es gedeihe gut! XI. Im Kanfladrn. (V prodasalnlol.) Llabtna gospa! ^Ii so »Lw us Isubi vstopiti? ^Ii so koöoto vsosti? D. Hvala! Xus bosto ulearali? L. 'I'anlcoga sulcuä ra plasö trdnoga platna bi rada. Do Iratori ovni Lolito ^Nbnä? L. LoIeaLito nasbolsZo, Iri Za ^lnato! Slovenisch. v. Aufl^ Beste Frau! Ist es Ihnen nicht gesällig, einzutreten? Wollen Sie nicht Platz nehmen? Ich danke! Was werden Sie befehlen? Ich wünsche feines Tuch für einen Mantel und feste Leinwand. Um welchen Preis wünschen Sie das Tuch? Zeigen Sie mir das schönste, welches Sie haben! 7 SS - IwpZSKU uimawo! koliko nwtrov Ku, dodoto potrodovali? L. koösm prodajate motor? RajniLja ooua jo tri Koldinarjo (rajuiZo) in desot krajearjov. L. Io mi je prodraKv! dar: iw proeonjujom nikoli; dolj po osni (daljši kup) Ku res rw morom dati; meno sawoKa volja örs2 tri Koldinarjo. L. kokuLitowi platno (prt)! Rolika wotrov di radi ? 8, ^li imats tucli lopili tra- kov (Lnorio)? VsöKu imam rmdosti, össar Lslito. 8, Ilajto ini tudi svilo (Lido), Kumdov (knotov) in niti! kriporovam so tucli za pridodnjo. Oodor dun, Kvspod! kra¬ sim, vsedito in oddodnits so; kakor vidim, sto jako utrujeni, L, Res, jako sem utrujen! Oprostito, imel di 2 Vami nekaj Kovoriti. Vosodlo ms dode, uka mi Vam^jo mvKaöo sluLiti. k, Oul som, du imato pro¬ strano Kn^do in du, iz.dol ujeto deske (dils) ra prodaja. krav dodro sto pouoeni, L. 8aKut tvoruivar (tovar¬ nar, kadri kunt) namerava ssridati vodko tvarnieo (tovarno, kubriko) in stapil di r Vami rad v Kup- öijsko rvsro raradi prodajo pa- trobno leseno rade. Od vsod strani sto mu Korko priporoöoni. Schöneres besitzen wir nicht! wieviel Meter würden Sie brauchen? Wie theuer ist das Meter? Der allerniedrigste Preis ist 3 fl. 10 kr. Das ist mir zu theuer! Ich überbiete niemals; ich kann davon wirklich nichts ab- lassen; mich selbst kostet es übel 3 fl. Zeigen Sie mir die Leinwand! Wieviel Meter wünschen Sie? Haben Sie auch schöne Bän¬ der? Alles im Überflüsse, was Sil wünschen. Geben Sie mir auch Seide, Knöpfe, Zwirn! Lassen Sie mich auch fül die Zukunft empfohlen sein. Guten Tag, Herr! Bitte, nehmen Sie Platz und ruhen Sie ans; wie ich sehe, sind Sie sehr ermüdet. In der That, ich bin sehr müde! Sie entschuldigen wohl, ich hätte mit Ihnen einige Worte z» sprechen. Es soll mich freuen, wenn ich Ihnen einen Dienst erweisen kaum Ich habe in Erfahrung ge¬ bracht, dass Sie ausgedehnte Wälder besitzen und viele Brettel in den Handel bringen. Sie haben gute Informa¬ tionen. Ein reicher Fabrikant beab¬ sichtigt eine große Fabrik hcrzu- stellen und würde mit Ihne» gern in Beziehungen betreffs del nothwendigcn Holzlieferunge» treten. Sie wurden ihm allseits bestens anempsohlen. 99 ^.AaupnnjsKospoäatvorui- Errjn ws 2slo veseli; upam, äa boäsm povsow rnäovoljil luüi ujsAN kakor äosoäaj vse äruKg/ki so ss obrnoli äo mono. k. Imnto-li Ls dol^o öasa, ^vpöijo L lesom in äoskami? Dribodujo rimo boclo pst ?ovoä wi je änla ^rucibn s'Eleruios, ki cliLi räuj skor tu ^raj in veLs uuso kupöijo r llnlijsusko. Dos, tu Loloruios, jo poštnin Üreiweuituu ra tr^ovivo in obrt »^e äeLelo. , 6. Xnnno mi je, da je Vn8 Es nn jako dobrem Alnsu in (in Arg veliko nn Italijansko. 7le. krosim, spremite ws v Evjo pisnrnieo (kanevlijo), du dogovoriva o kupu. XII. Für Ar;1e. 8totorn bvala, (In sts ss po- ,'Edili k meni, gospod rdravnik Doktor). Kaj Vnm jo (lall)? Outiw ss prsosj slabsga, ^bnänr snm ns vem prav kaj Ei jg. ^.li je jerik prsvleöen? "wsim, vrdignits nekoliko T^vo, obrnite se proti luei in sprite usta! Dobro je, Ispn >>vnln! Xdaj sts raöutili prve bols- Eve? , ?onosi jo pibni kud vstor, jg ljl, in tedaj ssm so pre- "E6il nn noki poti. Das Vertrauen des Herrn Fabrikanten macht mir große Freude; ich hoffe, dass ich ihn wie alle, die sich bisher an mich gewendet, vollkommen zufrieden¬ stellen werde. Betreiben Sie den Holz- und Bretterhanvel schon lange? Kommenden Winter werden es fünf Jahre sein. Ich entschloss mich dazu, als die Eisenbahn, welche unsere Gegend durch- schneidet und eine Verbindung mit dem italienischen Handel herstellt, gebaut wurde. In der That, diese Eisen¬ bahn ist überaus wichtig ge¬ worden sür den Handel und die Industrie unseres Landes. Es ist mir bekannt, dass Ihre Holzwaren sehr geschätzt sind nnd dass Sie sie in größeren Mengen nach Italien exportieren. Ich bitte, begleiten Sie mich in meine Kanzlei, damit wir nns über die Kausbediugungen einigen. (kla rdrsvniks.) Besten Dank, Herr Doctor, dass Sie sich zu mir bemüht haben. Was fehlt Ihnen denn? Ich fühle mich ziemlich schwach, doch weiß ich selbst nicht recht, was mir fehlt. Ist die Zunge belegt? Ich bitte, heben Sie etwas den Kopf, wenden Sie sich gegen das Licht und öffnen Sie den Mund! Es ist gut, ich danke schönstens. Wann verspürten Sic die ersten Schmerzen? Die Nacht hindurch wehte ein starker Wind, es regnete in Strömen, und da habe ich mich auf einem Gange verkühlt. 7* 100 Oa, tako bodo. Kako sto spali ponoöi? 8lab« jo bilo, vso noö visom natisnil oöosa. 8to 86-Ii potili, ali Vas jo mrLliea trosla? Uran mo jo prodajal po vsom Livotu. Oajto mi roko, da pooutim, kako Lila bijo. Kako so poöutito v oboo? ko ramab mo trg-a, po pršili mo jako povo,imam strasno Lojo, tudi Z-lava mo jako doli. Kako Vam tokno jod? /o od vöoraj no inorom nio josti, a Loja jo jako velika. Hoda so do jako varovati; toplo so bodoto morali drLati (rabiti mrulo ovitko). Zdravila, ki AaVam napisom, jomljito vaško trotjo uro pol Lliöies (Llioo). koslal bodom takoj doklo v lekarno (apoteko). krav dobro, ako bodo bujo, lo posijito koAa v mojo stano- vanjs; skrbeti boüom, da Vam takoj postreLom. Iinojto najboljše upanje; VaZa kropka natura Vam bodo v kratkem pomoli a do Zdravja. Ja, das wird der Fall sein. Wie haben Sie die Nacht hindurch geschlafen? Es ist schlecht gegangen, die ganze Nacht habe ich kein Auge zugedrückt. Haben Sie geschwitzt oder verspürten Sie Fieber? Es fröstelte mich am ganze» Körper. Geben Sie mir -die Hand, dass ich den Pulsschlag beobachte. Wie fühlen Sie sich im allge¬ meinen ? An den Schulterblättern ver¬ spüre ich stechenden Schmerz, i» der Brust ein heftiges Brennen, auch habe ich starken Durst und heftige Kopfschmerzen. Wie steht es mit dem Appetit" Schon seit gestern kann ich nichts essen, der Durst jedoch isE außerordentlich groß. Sie werden sich sehr hüte» und warm halten müssen (kalte Umschläge gebrauchen). Von der Arznei, die ich Ihne» verschreibe, nehmen Sie jede dritK Stunde einen halben Kaffeelöffel (Esslöffel) voll. Ich werde sogleich die Mag" in die Apotheke schicken. Recht gut, wenn sich Ihr Zu- stand verschlimmern sollte, sende» Sie gleich jemand in meine Woh¬ nung; ich will Sorge tragen, Ihne» sogleich dienen zu können. Hegen Sie die besten Hose nungen; Ihre kräftige Natur w>h. Ihnen in Kürze die Gesundhe» wiedergeben. XIII. Mr de» Juriste«. (^u pravniku.) krosim, ödaj prids oni Ich bitte, jetzt kommt jeü^ spod tam na vrsto. Involito Herr dort an die Reihe. Möchte^ stopiti bliLo. Sie pjx Güte haben, näher zu trete»- 101 Kako 8S xi'Ssts in kako Vitw js iws? Kranes Orazotin. LI« sts rojsni? V Laterem okrsjn, wsstu (lrZu, VLsi)? V bsljasksw okraju, in siosr v OolZi vLsi ; IiiSa iwa xo äowaös iws „Kri Oopsu". 11 katsri tari (Lupniji) in Ii iratsri oböini („xswgjnäi") spaäa tg, VN8? 1'a vns spnäa k -mpniji in obeini 8v. üakob v Korsuji Üo-mi äolini NL juZu koroško äs/,sls. Kaliko sts stari? Okoli nvvsKL Isis, boäsw star štiri in ävsjsst Ist. KaksnsAg, stanu sts? Kaksno opravilo iwato? Lli sts krast, rokoäslse all obrtnik? lkokoäslgo sein, in sissr örsvljar (^sustar"). 8 Liw si slu/nts krub? Oolaw pri Zospväu Vslü-u v Oslo von. Katers vsrs sts? Katoliško vsrs ssw. ikli sts oLoojsni (owo/wni, uäani — vom Weibe) ali noo- ?,onjsni (neowoLeni, neuäani)? O/wnjsn ssw, in sissr oä lanskega Ist». Kako js iws Vasi 5sui? Kako ss piss po oöstu? Llira Ksälsr ir Oioriss. Kjs sts Livsli vclwlaäili noZ ssw? Oäkar ssw ss i^neil svojsZa rokoäslstva na llistrioi, vsäno v Olvriei. tlli vssts, raksj ss tu irpra- sujsts? Wie ist Ihr Schreib- und Taufname? Franz Dragotin. Wo sind Sie geboren? In welchem Bezirke, Stadt (Markt, Dorfe)? Im Bezirke Villach, und zwar in Längdorf; das HauS fährt den Vulgärnamen „Zopetz". Zn welcher Pfarre und zu welcher Gemeinde gehört dieses Dorf? Dieses Dorf gehört zur Pfarre und Gemeinde St. Jakob im Oberrosenthale im südlichen Kärnten. Wie alt sind Sie? Um Neujahr werde ich vier- nndzwanzig Jahre. Wessen Standes sind Sie? Was für eine Beschäftigung haben Sic? Sind Sie ein Landmaun, ein Handwerker oder Gewerbs¬ mann ? Ich bin ein Handwerker, und zwar ein Schuster. Womit verdienen Sie sich Ihren Unterhalt? Ich arbeite bei Herrn Weist in Klagenfurt. Welcher Religion sind Sie? Ich bin katholischer Religion. Sind Sie verheiratet oder ledig? Ich bin verheiratet, und zwar seit einem Jahre. Wie heistt Ihre Frau? Wie schreibt sie sich uach ihrem Vater? Elisabeth Redler aus Görz. Wo haben Sie sich seit Ihrer Jugend anfgehalteu? Seit ich mein Handwerk in Feistritz ausgclernt, immer in Görz. Wissen Sie den Grund Ihrer heutigen Einvernehmung? 102 "to mi jo popolnoma uo- rnauo. Uopoldno bodoto prisLAli; pridite toöno od stirib. Hi poruato nekoga Iloi- norja? Slišal som, da jo bil Lo veL- krat kaznovan zaradi tatvino (krajo), pa govoril nisem nikdar 'r njim. 2daj labko odidoto. Das ist mir ganz und gar unbekannt. Nachmittags werden Sie be¬ eidet werden; kommen Sie punkt vier Uhr. Kennen Sie einen gewissen Horner? Ich habe gehört, dass er schon öfters wegen Diebstahls abgestraft worden ist, aber ge¬ sprochen habe ich nie mit ihm. Jetzt können Sie abtreten. Odkar sem tukaj odvetnik (advokat),sem selo spoznal, kako radi so kmetje tu ločujejo. Dudi pri nas ui dosti boljo. Lavno proj jo bil tu noki kmotovavoo; Le dvakrat je toÄl svojega soseda, a vodno jo izgu- dil. Xdajbodi okoli advokatov in trosi denar. Vzol som zakonik v roko in mu vodenem državnem zakoniku pokaral dotiöno ra¬ kovo (postavo) in paragrako. I>o- kazal som mn, da jo po obsto- jooili postavabnomoKooeugodno rositi njegovo stvar. X niö mu ni pomagalo. Obžalovanja so vredni taki ljudje, zakaj lastnina takili trino- glaveov prido navadno na boben. Seitdem ich mich hier als Rechtsanwalt niedergelassen habe, ersehe ich erst, wie processsüchtig die hiesigen Bauern sind. Auch bei uns steht es nicht viel besser. Kurz vorher war ein Bauer bei mir, der seinen Nachbarn schon zweimal geklagt, jedoch immer den kürzeren gezogen hatte. Jetzt läuft er bei allen Advocate» herum und vergeudet sein Geld. Ich nahm das Gesetzbuch in die Hand und zeigte ihm im allge¬ meinen bürgerlichen Gesetzbuche die betreffenden Gesetze und Para- graphe. Ich führte den Beweis, dass es nach den bestehenden Ge¬ setzen unmöglich sei, seine An¬ gelegenheit günstig zu erledigen. Doch es half ihm nichts. Solche Bauern sind bedau¬ ernswert, denn das EigenthuM solcher Trotzköpfe wird mit der Zeit gewöhnlich zwangsweise ver¬ äußert. XIV. Von -er slovenrschen Sprache. (0 slovsnskom jsriku.) Las pa so uöite? Was lernen Sie denn? 8Iovonsks slovnico; pa zdi Die slovenische Grammatik; so mi ta jezik jako težek. aber die Sprache scheint mir sehr schwer zu sein. 103 spo ni ros; ako se vramsjo najproj Klavne toöks 12 slovnios, luko sklaujg,, spreZ» in nskaj ölsuio, n w»oj VN2N8 irjsmo ra prvipoukirpustijo, jostvar ladka. 'proda je, äa se bitro raSnojo »itatj lakks stvari in äa se pni vsaki priliki xovori slovenski. ?o laki poti jo Inter vaprocksk Avtov. Ooräaj se te poti nisem «Ural; uSil som se tuäivso irjoms Po roäu, kakor so tiskano v slov- nioi, n kmalu sem porabil skoro vse. 'pojo nepravilen pot. Le ra- LnitoLitati! Lrvotorkoöo sossvscia silovito. Iskati veliko bosock v slovarju, gloäati vestno v slovnioo na irjsmo, rarns odliko in njib Pvmon, to je muöno stelo. L le v Wöstkujs totsrko; kmalurarumo ULoneo vso; veliko doseči in vse slovniske posednosti si je pri Litanju prilastil, in Listo vesolje o tsm vaprostku bosto boxato poplaöalo ves truä. 1K'K» pot» sv koiism stritati rauaprej. ik govoriti se vsnstar no upom, kajti bojim so, 6» bi se mojim pregroskvm no smejali. Das ist nicht wahr; wenn man sich zuerst die Hanptpnukie der Grammatik aneiguet, so die Declination, Conjugation und die wichtigsten Partikel», minder wich¬ tige Ausnahmen dagegen für den ersten Unterricht weglässt, ist die Sache bedeutend erleichtert. Aber es ist nothwendig, so¬ gleich mit der Lectüre leichter Übungsstücke zu beginnen nnd womöglich bei jeder sich darbie- teuden Gelegenheit slovenisch zu sprechen. Wenn man diesen Weg einschlägt, ist ein schneller Fort¬ schritt gesichert. Bisher habe ich mich an diese Methode nicht gehalten; ich lernte auch alle Ausnahmen in derNeiheu- folge, wie sie in der Grammatik vorkommen, aber bald habe ich sic nahezu vergessen. Das ist eine falsche Methode. Beginnen Sie nur mit der Lectüre! Die anfänglichen Schwierigkeiten sind freilich überaus groß. Das Herumsucheu der Wörter im Wörtcrbnche, das immerwährende Umschauen in der Grammatik auf Ausnahmen, auf verschiedene Formen nnd ihre Bedeutung ist eine ermüdende Arbeit. Aber nur im Anfänge ist das schwierig; bald vermag der Lernende alles mit Verständnis aufznfassen; eine Menge Wörter und alle gramma¬ tischen Eigenthümlichkciten hat er sich bei der Lcctüre angceignet. Die Freude, die der Lernende über diesen Fortschritt empfindet, ist eine reich liche Entgeltung für die Mühe. An diese Methode will ich mich von nun an halten. Aber mit dem Sprechen kann ich doch nicht beginnen, ich habe nämlich Furcht, dass mau sich über meine Fehler lustig machen könnte. 10t Us bojts ss. 1's slabs navaäs 8Iovenoi nimajo, ta ss nabaja Is pri ärugib naroäik. Vsliko 8lo- vsnssv ^na ss Kak ärug jerik, va ssvsrn nsmski, proti jugu laski; vsak tsäaj sam VS, kako ts/ko ss js privaditi ärugsmu jsriku. In drugi ropet govorijo brvasko-srbski alt pa ogrski jtzrik. Illäi brvasko-srbski jib go- vori vsä? Da, a tuäi brsn slovniskega rnanja ss 8lovsneo, Lrvat in 8rb prav dobro umejsjo. L.I1 mors uwsti 8lovenss tuäi Ösbs in Uoljaks? lksLko, morda to in drugo bsssdo. 8lovsnski js/ük js bli/w krvasko-srbsksmu in ruskemu Mik kakor ostalim slovanskim jsMom. In kako js r! bolgarskim? Ouäno, bolgarski jsrik js bil nskäaj najbliirji sorodnik slo- vsnsksmu; a räaj jo slovoiöno jako siromassn in Hs oavrsl vsliko tujib elsmsntov, posebno oä nskäaujib Makov,, ki so bili sorodniki davasojib 8kipstarjsv (^rnavtov). lakv iwa tuäi trasko- skipstarski Lien, ki ss pritika /.aäsj k besedi. Haben Sie keine Furcht. Die Slobenen besitzen diese üble Ge¬ wohnheit nicht, man findet sie nur bei anderen Nationen. Ein großer Theil des Volkes versieht nämlich noch eine andere fremde Sprache, im Norden deutsch, in den südlichen Provinzen dagegen italienisch! jeder weiß daher aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, sich eine fremde Sprache anzueignen. In einigen anderen Gegenden spricht mau neben der Muttersprache auch kroato-scrbisch oder ungarisch. Auch kroato-serbisch sprechen mehrere? Ja, aber auch ohne gram¬ matikalische Kenntnisse zu besitzen, verstehen sich die Slovenen, Kro¬ aten und Serben recht gut unter¬ einander. . Kann ein Slovene auch Occhen und Polen verstehen? Es geht schwer, vielleicht das eine oder andere Wort. Die slovenische Sprache steht der kroato-serbischen und russischen Sprache viel näher als den übrigen slavischen Sprachen. Und wie steht es mit der bulgarischen Sprache? Die bulgarische Sprache stand einst, es ist recht sonderbar, der slovenischen am nächsten; jetzt jedoch hat sie großen grammati¬ kalischen Formemuangel, auch hat sie außerordentlich viele fremde Elemente in sich ausgenommen, besonders von den ehemaligen Thrakern, einem den heutigen Albanesen verwandten Volks¬ stamme. So hat sie auch den thrakisch - albanesischen Artikel, welcher an das Ende des Wortes angchängt wird. 105 in Ts druZs posebnosti Malajo, 6» ss boiZarski ierik ts^ko uwefe. Uspa bvala, sako prisarni sts! V dvsb meseoib, mislim, se vom nanöil Zevnik to6k in potem dom bitro raösl öitati. V ravstku Vam priporoöam Posebno berilo kratkovasulo in druZib kratkib saisivib povesti, kajti navadno ss dass labko Prestavljati in skrbele bodo tudi rsto, da Vas kratkoöasiso. Diese und noch andere Eigen- thümlichkeiten machen die bulga¬ rische Sprache schwer verständlich. Ich danke schönstens, Sie sind sehr liebenswürdig! In zwei Monaten, glaube ich, werde ich mir die Haupt¬ punkte der Grammatik aueiguen können und will sodann sogleich mit der Lectürc beginnen. Für den Anfang empfehle ich Ihnen Anekdoten und andere kleine humoristische Erzählungen zu lesen, denn solche lassen sich in der Regel sehr leicht übersetzen und bringen dem Lernenden so manche Erheiternng. Sprich Wörter. (^rsZovori.) 1. lllov Aosxoch nova pra¬ viš». 2. Ned praviva in kriviva »i srede. 3. I/Kusnsa ss prvAOvors ro¬ ch!», potrdila, in obranila,. 4. lbrsi orsk, wachse ssdro iwa. 5. Ldor veliko ve, malo vsr- ams. t>. Zadovoljni ima kmalu 7. Vsa». s ross srsös kovaö. 8. Ldor ss na tcho pomoS tanasa, v situ vodo prenaša. 9. Ldor dolZo obeta, ne «tori rad aii xa noLs. 10. Kdor noös, kmalu i/- Lvvor najde. 11. Kdvrimarartrganvslemo, prosi vet no ra lepo vreme. 12. Kar pride, spet preide. 13. '1'udi dobro ss ne po¬ trdi kch. Ein neuer Herr, ein neues Zwischen Recht und Unrecht gibt es keine Mitte. Die Erfahrung hat die Sprichwörter geboren, bestätigt und vor Vergessenheit bewahrt. Je härter die Nuss, desto kleiner der Kern. Wer vieles weiß, der glaubt wenig. Der Zufriedene hat bald genug. Jeder (ist) seines Glückes Schmied. Wer auf fremde Hilfe^ver- traut, trägt Wasser im Siebe. Wer lange verspricht, der thut es nicht gern oder will es nicht. Wer nicht will, findet bald eine Ausrede. Ein schlechtes Dach möchte immer schönes Wetter haben. Was kommt, vergeht wieder. And) das Gute wird nicht gleich anerkannt. 106 14. TjubsLSv, gotova bo- ISLSU. 15. Ltrastna uavada, teLka klada. 16. öas vss dorori in vso riKrudi. 17. Dvoma pastirjowa volk laLjo ovoo ukrado ko onemu. 18. Llojstrov sin dostikrat ni imona vrodon. 19. Kdor boöo visoko priti, mora trden v Aiavi biti. 20. Varuj so tistib waöok, ki spredaj lirojo, /.adaj pa pra- skajo. 21. Da 86 rosnioa prav sporn», js trsba önti dva rvonä. 22. örvi lasjo in modro vkü ss skupaj najde tsLkü. 23. Kratko veselje, dolxa Lalost. 24. ölovek ss uöi do sinrti. Ein Leiden ist das Lieben. Eine leidenschaftliche Ge- wohnheit, eine schwere Bürde. Die Zeit bringt alles zur Reife und zerstört alles. Zweien Hirten raubt dec Wolf das Schaf leichter als einem einzigen. Der Sohn des Meisters ist ost nicht einmal nennenswert. Wer weit kommen will, muss festen Willens sein. Hüte dich vor jenen Katzen, die vorne lecken, rückwärts aber kratzen. Um die Wahrheit recht zu er¬ kennen, muss man zwei Glocken hören. Schwarze Haare und himmel¬ blaue Augen findet man selten vereint. Kurz (ist) die Freude, lang die Trauer. Es lernt der Mensch, solang er lebt. Dialektische Gigrntlsümlichkcitett. Das Sprachgebiet und dir Dialekte. Die sloveuische Sprache wird im Süden Kärntens und Stcicr- marks, in Krain, im Gebiete von Görz und Triest, im nördlichen Istrien und Kroatien, in den westlichen Comitaten Ungarns, sowie in einigen an das Gebiet von Görz angrenzenden Theilen des Königreiches Italien gesprochen. Das Volk spricht sie im südlichen Krain am reinsten. Wie bei jeder anderen Nation, besteht auch bei den Slovencu ein Unterschied zwischen den feststehenden Formen der Schriftsprache und dem leben¬ digen Worte des Volkes, den Dialekten. Dieser Unterschied ist in« Süden und in der Mitte des slovenischen Sprachgebietes sehr gering!! im Norden, das ist in Kärnten und in den angrenzenden Theilen von Görz, Krain und Steiermark, ist er weitaus erheblicher. Die größten Abweichungen von der Schriftsprache zeigen die drei kärntisch- slovenischen Dialekte, welche nach den Hauptthälern, in denen sie herrschen, der Jannthaler, der Rosenthaler und Gailthaier Dialekt genannt werden. Ter erste charakterisiert sich durch die reine Aus- 107 spräche der Gaumenlaute, häufige nasale Behandlung des a-Vocales und durch die Vorsehung eines 8 vor das Demonstrativpronomen Und die davon abgeleiteten Adverbia (sto, Mu, stska), nach welch letzterem Merkmale die Bewohner dieser Gegenden von ihren Nach¬ barn Ltslmrsi" genannt werden. Er ist seinem Wesen nach ein rauher Gebirgsdialekt und hat sich in den Gebirgsgegenden gegen Kram und Sleiermark hin am reinsten erhalten. Die Nosenthaler Mundart nimmt die Mitte des kärntisch-slovenischen Sprachgebietes ein; sie ist durch den häufigen Gebrauch des Halbvocales, eine weit¬ reichende Vertauschung des s-Lautes und durch eine consequeut durch- gefnhrte Assimilation des dem 1 vorangehenden Vocales in Endungs¬ silben gekennzeichnet. Außerdem hat sie eine eigenthiimliche phonetische Aufgabe, die Tilgung der Kehllaute, glücklich gelöst: die Aussprache des le ist so gelind, dass es in der Kehle verschlungen wird. Der dritte, der Gailthaler Dialekt, ist auf den kleinsten Raum beschränkt; er zeichnet sich durch eine beträchtliche Anzahl von Archaismen ans. Diese drei Dialekte sind auch durch außerordentlich viele Fremdwörter, welche sic aus dem Deutschen entnommen haben — nur wenige sind aus dem Italienischen — charakterisiert. Alle übrigen Mundarten stehen in der Mitte zwischen den kärntisch-slovenischen Abweichungen und der Schriftsprache; diese beiden sind die Extreme, und durch die Darstellung eines der kärntisch-slovenischen Dialekte werden alle übrigen slovcnischcn Mundarten in gleicher Weise leicht verständlich. Z. B.: der Dialekt von Oberkrain hat statt mancher kärntisch- slovenischen Abweichungen die regelmäßigen Formen der Schrift¬ sprache, andere hingegen hat auch er, wenngleich mit einigen Ab¬ änderungen, anfzuweisen. Als Grundlage zu einer Darstellung der dialektischen Eigen- thnmlichkciten ist der Nosenthaler Dialekt am besten geeignet, denn als kärntischer Dialekt zeigt er die bedeutendsten Abweichungen von der Schriftsprache; fernerhin bildet er die Mitte zwischen den zwei anderen kärntisch-slovenischen Mundarten. Zur Grundlage für die folgenden Erörterungen hat der Verfasser den Nosenthaler Dialekt seiner Heimat (Lesach im Oberrosenthale, südlich von Velden) ge- uommen. Llmtoerüll-erungm. (Alphabetisch geordnet.) s wird zu s, o, ao. Das rr dec Schriftsprache bleibt in den Mundarten meist er¬ halten; nur in einigen wenigen Fällen geht es verloren, wie: (Dialekt) esst — (Schriftsprache) össt; lxs wism — lopa mesta; mrovla — wravha, Anreise. s wird zu 1s, ss, ss, sa, oi, o, ö, a, u. Der Vocal s zeigt weitgehende Vertauschungen. Das geschlossene °, wie in lex, verwandelt sich immer in i, in anderer, Gegenden in 108 is, js, H. Außerdem können an seine Stelle: i, o, ö, a (u) treten, wie: Up — Isp, schön; latov — Ist«!, gelaufen; möia — mora, das Maß; wrek — teLsK, schwer. In unbetonten Silben wird es oft ganz ausgelassen, oder es verwandelt sich in einen scharfen Hauch- (Dieser Hanch, der noch viel öfters an die Stelle des schriftslovenischcn i tritt, soll durch bezeichnet werden.) Z. B. psr k — pstsk, Freitag. 8 wird zu K, j, r. JnKärnten und manchen anderen Gegenden wird Z wie das deutsche k in Haus gesprochen, wie: korü — Zora, der Berg; krs — Zes, er geht. Es ist also wohl zu beachten, dass in den vorhin erwähnten Gebieten das § vollkommen fehlt und dass zwei ii Vorkommen, welche wie k in Haus und ob iu Dach gesprochen werden, je nachdem dafür im Schriftslovenischcn § oder K steht. Außerdem wird § öfters durch j ersetzt, besonders gern zwischen zwei Vocalcn, wie: Sass — seZo, die Gebräuche. ii wird zu s, j. Das schriftsloveuische k bleibt zumeist stehen, nur vor i und s verwandelt cs sich in s, wie: sisa — kisa, das Hans; k'si — Zinki, Nominativ plur. maso. von Zink (kuk), tanb. In einigen wenigen Fällen kann man an seiner Stelle auch s beobachten. i wird zu is, Hauch, jo, s. Betontes i bleibt zumeist erhalten. Jedes unbetonte i wird ge¬ wöhnlich durch den scharfen Hauch ersetzt; in einigen Fällen geht cs ganz verloren. Der Hauch ist eben nichts anderes als ein allmählich abgcschwächtes und schließlich bei der Aussprache ganz ersticktes i- Z. B.: wies — milios, die Wangen; viss — viilos, die Gabel! nit' — uni, die Fäden. Anlantcnd immer j ljö), wie jökrä — iZra k wird zu ö, o, getilgt. Das K wird iu der Kehle verschlungen und kaum gehört. Vor> verwandelt es sich in ö, vor s in s oder auch S. Z. B. Lisov Kissi, sauer; na votoes — na stoku, auf der Insel. In einige» Fällen verwandelt sich k auch vor anderen Vocalen in ö, wie Luksi ldcutsches Fremdwort), der Kegel. I wird zu v. In allen slovenischen Dialekten wird I nach einem Vocalc, wen» dem t nicht wiederum ein Vocal folgt, wie u, v ausgesprochen, wie: brav — Kral, gelesen. Zwischen zwei Vocalen wird I rein ans' gesprochen, nur in Kärnten und Oberkrain lautet es auch hier wie u, v. Die kärntischen Dialekte gehen hier noch weiter, wie: Kvava < Zlava, der Kopf; Genitiv kvals — Zlavs des Kopfes; also vor > und e verwandelt sich jedes v zumeist in I. Außerdem ist l (cbcnst auch w) Halbvocal, wie in: miss, vios. o wird zu u, a, e, ou, oa Das o bleibt meist stehen, es kann jedoch u, a oder e an seine Stelle treten, als: Ipu — Ispv, schön; prut' — proti, gegen; vSö 109 aliö, das Ohr; pars — pero, die Feder. Anlantendcm o wird stets ein v vorgesetzt, wie: voä — os i in iip betont, beim unbestimmten fällt es ans, und zugleich geht der Ton ans die letzte Silbe über. Diese Erscheinung kann man jedoch mir bei einigen wenigen Adjectiven beobachten. Declünation, Singular. Anmerkung: Der Dual wird vom Plural immer mehr ver¬ drängt. Das Svrachgefühl des Volkes für dualische Formen ist außer¬ ordentlich geschwächt, da es sehr oft vorkommt, dass selbst in Ver¬ bindung mit äb» (äva) — ckbi (ävs) — äb» (ävs) die pluralischen Formen gebraucht werden. Beim Femininum ist er schon ganz ver¬ schwunden, cs heißt immer: äbi Ins eawls: Dativ: äbsm namläm: r ädsm' (äbsma) rawILw'. Beim Neutrum ist er im Nominativ und Accusativ selten mehr zu beobachten; im Dativ und Instrumental dagegen kann man ihn noch hören, er hat hier die Endung -aw». Nur beim Masculinum hat er sich noch vollkommen erhalten; seine Endungen sind -sw». Das gleiche gilt vom Adjcctiv. 4. Tas Adjektiv. Das Beiwort hat die Endungen -o oder -n im Singular und -i; -o; -(»), -s im Plural. Zu bemerken ist besonders der Singular nsutr. und Plural mase, und nsutr. Ju Verbindung mit dem bestimmten Artikel heißt es: tds lipo wösto, die schöne Stadt; tds sitr' üavöd fkitri xolobisj, die schnellen Tauben; tds lipo (lipa) wist», die schönen Städte. In Verbindung mit dem unbestimmten Artikel dagegen 111 immer: »nü Ipü wösto, eine schöne Stadt; S'tri kavSb: Ins wist». Dies gilt für alle Zahlen nnd Casus. Decken crtion. Mse. I^Iow.: lip, (len.: lip», Ip», Oat.: lipow', Ipow', Los.: lip», lip, Ipü, Uoo.: Il^oow', I^ow', Instr.: Iixiw, Iplw. iblow.: list', lpi, 6so.: Iipab, Ipab, (lpilr), Oat.: lipaw, Ipüw, Las.: Ilps, Ips, kos.: Ilp»b,Ip»blsiitr. haben hier die gleichen Formen wie Nass. Die Steigerung des Adjectivs ist sehr einfach, denn zumeist wird nur bol und nsjbol (dost, najbolj) vor den Positiv gesetzt. Hie und da findet mau einzelne nuregelmäßige Formen, wie Uxovs, lübovs, für Ispsi und IjubZi sto. Das besitzanzeigende Adjectiv hat die Formen: -ov, -ava, -avu; -'n, -'n», -'no; -j', -ja, -'js. Für -ski, -sk», -sko sagt man: -SS', -sk», -sös (-sko). ÖsMv? wessen? heißt für alle Geschlechter und Zahlen: sä»? 5. Das Fürwort. Hier mögen nur die bedeutendsten Unregel¬ mäßigkeiten angeführt werden, wie: jss, ich; wns, meiner; von, vonü, er, es; ts, t», to, dieser, -e, -es; btn wer? t'-l'-ts, tlt», tltu (tlto), dieser, -e, -es da; nötb', jemand; nsöir, niemand; vsaö', jedermann; »nir, -», -s, keiner, -e, -es; »nitör', einige; eö> rkjs), wo? — öör (kjsr): vss-v»üt, allerlei. 6. Das Zeitwort. Beim Verbum ist bis auf die ourch die Lauiverän>)erungen bedingten Verschiedenheiten alles regelmäßig, wie: äivaw ( bo ljubo." 15. Lsrsski most v DIoreuoi na DaSksm (Italijanskem) ni stal testne blagajne us vinarja (Heller). Ugodilo soje to tako le: Veliki 118 vosvoäa (Grobherzog) toskanski ss 6al oklioati po 6eLsli 1« po mostu, nas ss rberö boraei o nar.nanssni uri na bregu reke Lruo, ksor äobi vsak po milosti velikega vosvoäs Listo novo obloko. Ob narnanssni uri ss priäria velik» mnoLiea bsraeov na breg reko Xrno. ll'u sib vosaki obsioxiso in prisilno (nöthigen), 6a so morali staro obleko i»6i ali nsra6i sleei io o66ati, pa vbleei novo obleko- V starib oblokab pa so ciobill toliko 6onarsa rssitsga (eiugenäht), 6» so r nsimi ladko seri6ali oov most. 16. 2» amsrikansks vojske ss govornik pri slovesnosti naväussval poslusaveo, uas bo6o sreni, in se sklenil r bsseäami: „Vosskusts io bosusts so, 6r/,av!saui, kasti sla6ko ss umrsti ra clomovino!" „2»kas p» vi ns umrssts ra äomovino?" g» vpraša ra6ovs6sn xo- slusavso. Oovornik malo powolSl (verstummen), potom pa ga prisarno Wvrno: , Flisom prisatsls sl»6kim rsSöm!" 17. llvorni noroo Igrano» I., Krals» (ranovsksga, ss toLil kralsu, 6» mu Lugaso (drohen) nski sovražniki s smrtso. §rano mu ss 6ss»i nato: „Os to stors, sili bom 6al pst minut porness obssiti." „Veliöanstvo!" oäzovori norso, „xrisstoess bi mi bilo, ko bi silr äali pot minut poprss!" . 18. lsilip V., Krols španski, ss prissl n» potovausu tu6i v mesto Aontero. Oudovnik tega most» g» ss spresel r beso6»wi: „Oolgl govori, Vass Vvliöaustvo, utru6iso govornika in 6olgoeasiso poslu' sovo», rato bom rsss Vašemu Vslieanstvu nskas rapkl." Tlapol so tores kr»1su v Last lopo pesmioo, Ki so lsilipu t»ko ugss»l» (gefallen), 6» ss VLkliknol (ausrufcn: „8s onkrat!" vubovoik ustrs/,s Lolsi, in krnls mu voli poäariti 10 oekinov lto ss ropst uZ»s»lo äulrovniku t»ko, 6» ss roksl: „8o enkrat!" 8röno ss smsssss, ss vslol krall irpolniti Lslso. 19. Lo ss ss Krals I-suclsvit XV. pribliL»! nsksmu mostu, so ss pri nssm ngspros oßlasil» äspntaeis» msstnilr motz, dlasprvo so so opraviösvall (sich rechtfertigen), 6a niso sprossli s strslsansom ir topov (Kanone), rokoö, ä» so to opustili i? 6v»ssvt vrrokov. „l?rv> vrrok so, Vase Volieanstvo, 6» topov nimamo, ärvAi" — — „O, oo truäito so äalso," sim ssLs Krals v bessäo, „prvi vrrok r»6ostvss tako popolnoma, 6» vam prav raä vilpustim 6ruAib äsvstnasst." 20. Lo so prsässänik kranoosks „Isuäoviaäo (republiko), marSal Aao Nabon, obiskoval po povoänsi (Überschwemmung) poskoäovano krass, ss moral sovs6a poslušati noirmerno mnoxo porllravov in govorov Lupanov itä. kri tom so bil msnll» relö potrporlsiv (geduldig)- Tlupan vasioo bliru west» ll'oulousa ss ss trikrat ustavil v svosoS govoru in trotsiö nikakor ni mogol llalso. Narsal ss rsksl smodlsliso ss: „koglests vsn6ar svos rokopis!" — Lpominsamo ss oneZ» -.upana, ki ss poräravlsal lksuäovita XIV.; prleol ss: „Onar >n illoksauäsr . . Xloksanllsr in Osrar. . . Oer,ar . ." in nikakor nl mogol äalss. I,suäsvit p» ss ässal: „Isso, kaf st» Osrar in X!eK' sauäor"? ' , „V elieanstvo," vrklikns naraänss nssreöni moL, „Xloksanäsr in 0W»r st» bil» pritlikave» (Zwerge) proti Vam." — XrasSs ss napravil 119 kranevski Krals Henrik IV., sovraknik takiw porckravow; rupan ss Komas ravst r bsseckawi: „kko ss kanibal rapustil Xartazo" . . . Ke Ka ustavi kraß, rskoS: „Lo ss kanibal rapustil kartaKo, ss bil Zotovo Ls äokosit, a sar sein labsn. kosckits, Zospock kupan, Krsva ss wickva kosit." 'I'ucki o kricksriku Vilsswu I., kralsu pruskem (preußisch), ss pri- pnveäuss poäobna ckvKockba. ktavar maskneZa mssta Kass porckravil: „I'ako wocksr, tako blaK, tako vslikvckussn, tako mitostiv . . . ." „Da, äsr," M ustavi Krals, „in tako trucken, tako laven, gospock rupan!" San. — Ein Traum. kumsno solnss SS pomika ra Kvro. ktibisa ra ptisieo ss umotk- nila^ povsock zs wir'in pokos. ke nski cksvsk, uboKa sirot», wilo rckikuss. Drucken sscke poä ckrevö in slaäko raärsmlss. 8avsa ss wu, cks stosi ns, visokem kriku in poöiva v matsrinsm narovsu. Diko sepstanss ss stiSati po Krwovsu in po ovstieak. Larumsni na vrkocku prstspa sulransa rarsa: prsöuckus pockobs in mits xrikarni ss vrsts in rlatik nebeskik vrat. krisarni anZolsi trosiso rorios ns, rsmljo, rassmasö ir oblakov in virov belo roso in Zkrops rstsns trats. Vss vstasa in ss orivlsa po kribik in ckolinak. Vsaka vvettoa ima svossKa anKslsa. Ducki ra nasmansss roLios skrbs ti nsbeSki varuki. V wockro visottoo ross svvtls kaptsios in napasaso (tränken) saKväs r nsbssko slackkoto. Mrns roöies vockizo ckrvbnsK» örvivk» po wukuk ckissöi vßolioi po Livsk. vruKi »nZsIz ss prikliL» ptiöioi v Znorcku in zi trosi kr»no v klzunüek; potsw Krens k pisgnswu wetuizSku in Z» ngsiti n» srsbrni rosi. Lw»iu rurpne svozs psrutniSiss in krkoli (flattert) ock rokios cko rokioe po krasni iivucki (Aue). Vss zs kivo in vessio. ko ravuinak in slrwiiwk, po krikik in ckoiinak ss irprskazs-jo wiis po- ckobs in kvaiizo LoZ», ki ns rabi nobsns stvaros na rswlzi. vebsk sklsns roks in Koos woliti, in Kiss, anKsis stozi xrsck nziw, ki wu pravi: „Us kocki tako walosrösn! koxlsj liiiss na polzu in ptio« xock nsbow, kcko zs rscki in kivi? Xcko ckruZi ko nsbsska izubsrsn! Lox ns rabi nobsns stvari, On tucki ne boäs porabit tsbs." ÜeLek s« rbucki in vstaus vss vessi .... poči lipo. — Der Tanz unter der Linde. Vsaka kara v ritzski ckotini (Gailthal in Kärnten) iwa košato tipo na vasi, na tipi ocksr ra pockss, pock lipo klopi ra Kosts. Lackar priäs osrkovänzs (Kirchweihfest) poleti, ss snickeso mlacksniLi in cksklies tsr ss po opravilu rbsro pock tipo, wirno na rsteni trati prteakuss potckneva. Ltranski in tuši Isuckss Ktsckazo Is ock ckatsS. Lackar rarvoni, ss moSki uäkrizsso in vss tiko woti. 2vvn utikns, in wata ckrukba rakrikns, cka ss Klasi po vsi okoliši. Llockoi rsKvckszo, wlacksniLt in cksklies narscks okrvK lips koto (ein nationaler Tanz) in razajo po svozi seZi. Ha siroksw prostoru nasaäs novo bariKlzieo 120 (Treffscheibc) na Kol, äa ss vrti; vrliu kola visi ovstiöen vsnss. llunaski mlaäonisi na brrik Konzil prisakaso v äiru mimo tor /, Lslsrnim kolom bariglsisi irbisaso äno, cla so rasuös okrog Kol». Käor prvi probte äno, nssmu äsno äovie», tistega skoäa kraljica, vsnss na glavo, rnanoi in rnallke,MU PL napisö srseo. 'Lusso ne swo bliru, clokler wu starsssina (der Älteste) os napise in ns reös: „ko¬ mori ti Log!" (Gott helfe!) '1'ako sv pristni Aovenei Liclan« voljo (guter Laune sein). vlsviLw. — Das Gewitter. Dau so soparen. 8olnso pripska na vso stvari iu rüg» posusiti vso ro/äeo na polju. blobena sapica uo piklsa, nobsna ptioa ns Lvrgoli v senLnom grmiöu (schattiges Gesträuch) — tesna tikota (beäugsti- gcude Stille) so povsoä. Ovotios na polsu xobosaso ovsnsls (welk) glaviee in stoüeso (stöhnen) v smrtnik tsravak. ^clas ss privleeoso v svpaimi rrak temno moglo in so räru/.iso v sivoLrn oblak, ki proti s buäo nesroöo. Ir ssrnega obrara mn švigajo bliski, grom bobni (rollen), oblak vrb (sieden). 2o paclaso äobols, torke kaplje; vso beri proä ploko xoä stroko; pa so tuäi re öas, rakas Ls poka tvöa po streliab. — Nolitsv, sok in stok so sliZati v vsaki kisi, ns vsakem pragu. bli äolgo, in vos kras so ragrnson r bolim mrtvaškim prtom (Leichentuch). Vos up ss splaval kmotn po voäi („zu Wasser werden"); vsnäar povrcligne misli proti Logu in pravi: „Log so äal, Log so vrel, blsegovo ime kvalimo vekomaj." -- Lloka ponoka, äivsa rarbur- senost v naravi ss polagoma pomiri, in nsclvlrno kakor otrok, ki so smss« skor solrs, pogleäa solno« skor mokro oblako. lvionse. — Das Meer. Okoli suke remljo ss na vsok stransk velika in Zirvka voda, ki so imenujemo morse. Norska vocla so rvlenkasta in grenkega slanega (salzig) ukusa, cla so ne moro piti. Lko mornarsom polilo slaclka voka, morajo sreäi morsa pomreti ra Leso. — Llorskv clno so enako površju nass rsmlso. V morsu so velike gore, Zolins in ravnine; morsko clno ss pokrito r blatom, peskom, kamenssm in r clrugimi reSmi. Aorss ni nikäar mirno, nspronokvma ss giblss. Vsakik l> ur morse narsSda, ärugik 6 ur pa ropot pacla. Laclanss imonusvmo oätolc (Ebbe), rast pa pritok (Flut). Laäsr so vrcligns veter, Leus morse modne valove; tuäi ss po veesik morsik vväa pretaka semterlsa (hiu- und herfließen). bla morju rivi veliko lsuäi, ki v laäsak in parobroäik rarvaraso blago na vso strani sveta. Larobroäs goni para, ärugg laäss pa sapa ali veter. Nornarssm proto na morju veliko nevarnosti, in rssnic-on ss pregovor: üäor muliti no rna, nas se na morse pocla. 121 vMii-Ajoöi sisrosk. — Der Greis nm Todtendette. kokoLsn starüsk ZS umiral. klseZovi otrosi in vnuki so stali Žalostni okoli smrtno postslss. 2äi ss sim, kakor bi bil raspal. AliLal i« (die Augen geschlossen haben) in ss trikrat slaäko nasmoknil (lächeln). Xo spot irprsZleäa, Za popraSa säsn irwsä sinov, rakas ss ss trikrat nasmsdnil. LtarLsk oäZovori: „krviö ss slo vss vssslss mossZa ^ivlsonsa mimo mens, in nasmesal ssm ss, äa Isuäss toliko ssniso taks psns. OruZiL sein so spoinnil vssZa trplssnsa v Lvlssnsu in rarvssslil ssm ss, äa ss prisol Las, ko ss mi boäs trnss irprsmonilo (verwandeln) v roLiso. Irotsikrat ssin pa pomislil na smrt in na- ^nssal ssw ss, äa ss lsuäso tako bose swrti, ki ss ls anZsls borsi, «stsri nas spremi ir solrns äolins trplssnsa v prsbivalisSs vsLnsZs ^rsliöansa." Oiimpigsirs IANS. — Die olympischen Spiele. kloä naroänimi iZrawi staroäavnik ttrkov so bils nasslavnssss vlimpissks, tako iwsnovans po slovsLem in posvessnsm krasn Olimpisi. bla vrsti so bils vsako peto Isto; Zleäavosv pa ss bilo na tisoLs in tisose, kor so v Olimpiso prikiteli ir vssn krassv Zrsko romlss. Aaänss vlimpissks IZre so bils 39t. Ista po Kristusovem rosstvn. I's iZrs so trasals vsslos pst äni. Lorol (die Kämpfer) so ss morali Po ässet wsssosv poprss vaäiti v oliäski (Elis-) Zimnarisi. Lvsöanost ss priLonsala rveLor 2 mnoZimi in rarnimi Lrtvawi (Opfer); igro ^aws pa so bils na vrsti rsutras, ko ss poLila rora (anbrechcu). 8knsali so so, käo kitrsss toLe in saba, käo bolso skaka, käo mors äalss mstati io käo ss moönessi v boso s psstmi; konöno pa so ss ?kusali meä sebos Zoäoi in pesniki v svosib nmstnostib. k takim tUram so swsll pribasati ls moski in svsLenios (Priesterinnen) po- Asnsks (heidnisch) boZlnsa Osrers. 8 to slovssnostso so ss ärurilo ^0 äruZs pobočne svsLanosti, katerib so so uäslellevali poslanoi posameznik Zrskik ärkav. 2waZavoe so Zlasno klisali po imenik, potom ss vsnLali r mlaäikami (Zweig) äivss maslins in nskaz vs^s. Vssäs se zopst k nzez in pravic „V vasi ssm bil m' Lsnitovanju. Aäaz pa povez, kaz ti ze na sreu; oStsvaz (cinsschelten) 127 ms, kolikor lwösZ, zakaj ös ms krsgaK, ts imam najrajši, menda zatö, ksr vidim, da ms ns znas in ns moros/' „Ös js p» tako, naj ti prizanesem, äasi nisom bila niö kaj vesela, ksr to nisem dobila tukaj, kjer si siosr vedno, kadar ts ni doma. krizanasam ti to malomarnost tolikanj —" „Mkar ms ne žali, Manioa —" prosi Kovrs. „Oaj mi bessdo izgovoriti! Kravim, tolikanj rajÄ, ksr vsw, da si bil ta öas wsd srsönimi ljudmi srsösn in vesel." ^bls, nisem bil, in zatö sem ssl sew. 7'nksj ssm Zeis srsösn, da vidim tsbs." „Io tako bije n» usssa kakor poklon?' „kusti Zalo, pusti! k'owoniva se kaj resnobnega. — 2 Marija¬ nom ssm govoril. Vprašal ms js, zakaj ss ga tako «Zibljem, in —" „Do ts vpražam tudi jaz, «lasi vem, kaj mi boZ odgovoril. 8iesr pa sva ss Le o tej revi, menim, zmenila zadosti, zatö nikar ns govoriva o njem. Imam ts z,a prepametnega, da bi si zaradi njega belil glavo. Kar ssm ti že dostikrat pravila, to ti potrjujsm Ss zdaj; bodi ti dovolj. Mislim, da si me dovolj spoznal ali, vsaj želim, da bi me bil, «la mi priznavaš toliko trdne volje, kolikor mi js bo potreba v najinik okolnostib (Verhältnisse)?' „va, predraga Naniea, spoznal sem te, vem, da tvojega sroa Zg vreden nisem" — rsös Kovrs in joj živejs stisne roko. „V svoji pravili ölovsk ni praviösn sodnik. 2ato le meni pre¬ pusti razsojo (Entscheidung', ali si vrsäen ali nisi. Kaj meniš, «la jaz ssbs in svojs sree öislam (achten) in osnim tako malo, «la bi jo bila «lala ölovskn, ki ga ns bi bil vrsäen? 'llsbi ssm js «lala. velela bi ti boljSs äsklios, kakor ssm jaz, ravno ksr vem, «la js zaslužiZ." „Druge bi mi želela? 2a tako željo ss ti ns bom niö dobro zabvalil. Os js Ss kjs blažjs bitje od tebe, bi bilo zäms preblago; ns mogel bi ga razumeti in ravno zato ns ljubiti. Os mi boess dobro, mi želi samo ssbe, druge ns maram, tudi ns, ko bi mi jo ti izbrala in öe bi zatrdila, da js boljša ko ti." „kis, do tako idoalns ljubezni ss ns morem povzdigniti," reke smsbljsjs se Aanisa. „bis vsm, sli si ms napak (falsch) razumel, ali sem jaz govorila napaLno; botela ssm samo rsöi, da si žslim boljsib lastnosti, da bi ts bila ss bolj vredna." — -- dožsk duröiö. Loroslcs narocins P68nl. — Kärntner Volkslieder. 1. iVNnkg. — Minka. I. Ura dvanajst js odbila, 2. ko zdravnika so poslali, 8liSal ssm že glas gospoda, l)a bi Mivki zdravja dali; 8wrt na duri potrka': Minka pa ns nuoa? zdravja veö, Mlada, mlada Minka, si dom»? bljsns, njsns uro so žs prsö. 128 3. „Osi, proljudo ve ssstrios, Vam poäam dele roöios"; Ki smo ss ljubilo öror vss, 2 in Ars 2 njo. 4. „lsia moj Zrob^ ns po^abits, Lols liljs" /.asackito"; Ko mojs truplo' spalo bo, Lols, bsls liljs imj vvsto." 6. Namoa" gg Aiasuö ravpili, Kor so Iiösrko 7/I0 ljubili: „OK, proljnba böerka ti, Vsöna, vsöna luö naj ii Aoiii" (Ausgezeichnet im Noseuthale.) 2. vobsr vsösr! — Hüten Abend! ^Lobsr vsösr, äskls! „Lrosim samo to, ckskls, ^1' 81 ks uuspala'" gg?" Kia misli VSÜ NA ms „kar po volji nisem spala, In na najino ljubsrsn, 8amo na ts som kinjala"." Ki ks proti kraju Ars!" Lskls xa xo ganku>° xranza 8 solrsnimi oöwi, 8s nikoli vsö ns trosta'" Lepih, srsönib cini. (St. Peter bei Nosegg.) Anmerkung: Nachstehende Volkslieder hat der Verfasser ans dem Volksmundc getreulich ausgezeichnet. Die meisten sind noch um gedruckt. Nur drei finden sich in Prof. Scheiniggs SammlnuS von Volksliedern, die er dem genannten Autor mit mehreren anderen zur Verfügung gestellt hatte. 3. Smrt. — Aer Hbd. „(krsnka smrt, kaj ti storiS, La mlaäo äokls umoriš?" 8s ni b'la stara sestnajst lit", Norala ko svst js Zapustit'. kameno solnos otswui-s, Kia svotu vsö tak luštno^ ui; Lri wojsm sron tzlisiro tskn, 't'ovar'siso mam na dritvin^k Ltemnols^ so ss jsj oöi, 8trodnslo^ so jsj vso kosti, 8toinusls so ss jsj oöi, 8duäiti jik W0A0VS ui. (Völkermarkt,) ^klopft — taucht keine Gesundheit mehr — »die weisst'" Händchen — - Lsrloösns Kit'! 8s Isubs^sn rs/Ooüi, 8s spei ponovi, Hs stsrew o§nsisüa° blasrsssi Zori, bis stsrsw oZnsisöa Osr rnstils bow, Os prsssussZs sosss« 8xst Isubiis bow. (Rosenthal.) 8. Kisubovnnss. Ltiüies pojä, lioLiss ovstü, 2sws ps vssslss vsö ns br. Los ps väsls 86, Los ps vssls se, Lo ts ärobns^ ptiLios. Os ns vOssss ss, Os ns vOssüs ss. LoLss« so Isto ss ns ms. — Aas Trotzen- Osr ts ösksti ns wö«, Osr ts ösksti ns wo, Usw prsbuäo wssubo". OsL ss ps väsls bow, Oe pusti!» bow, Ovoss nikoli veö ns bom, Ovoss susksnss", Hoss spsvissiiss" Ni äsls 1s teLko srso. 0»2 ps spsvtz'sl bow, OsL ps susksi bow, Oslib" tvos sosss vsö ns bow. (Oberrosenthal.) 9. prscüoa. — Aie Spinnerin-! Os prsäi, Osiris, prsäi, Ospo nit nsrsäi, Os ss ns bo krotiöils In tuet' ns tkslsu" trgsls. LO' bos vssslo prsls, Los Isps pssni psis: Xolovrst'b posäs rsM krog, Ospss posils nit ocl rvk. Nsezss, Iss, äsvios, Os tuäi b'ls prsäiss, Os posäls ino steiksls^ 2s svoss sios Osnuss. (Untcrdraubiirg.) l-^tls, Boden — ^wunden — ^eben. -heute abends — ^-Herd — °Schcitzchen — ?k!ein — ^warts — «ich kann — -°Siicf- mntter — "Jauchzen — "Jodeln — "wenngleich — "Weber — "Spinnrad — "stricken. 131 10. dlskns poskoLnio. Klesrsön» ss bi» ni», Ho sv» s« spoznav» — 7,4»s oso boli srösos, LIsns p» ZI»v». Liiäi*1sp» äöLIio» bis stori äruM", Ko v vslilro Isubs/.on 8»pslss en'A». lslsvarnsss» oä slanm ksubereu ss ros, 6s on» so vnams, 6ori kakor kresi Nos oöe so L'sali: iu 'mas sv Krosih, 6» p» Zoäosm pokaLl, k» clas z» sim nie. Ll' v ostariso" Arsm, kn LZaos» vsn pissm, lLsim ss krs^a" osem äni, Ll' p» se äsis xokos» m. Je zwei Vierzeiler: »- 1. blaos»'" Uisoka'2 ss SS väava, 8s ss IslsS xsl»v»; kss, vunt»" »n kout" 8s ss ärv» oisv" pout". Einige Mierzeilor. 8o se mimio»', mamio» 2ib»li" te, 8o Ls k mossmu srou Napisali te. ksnbsLsn ss bil», ksnbWsn ss bo, Ko mene la tebe Ha svet» ne bo. krolsubi mo) Lenin, korsLi nobts", D» ns boäes po äruxilr 8toAov»I sei '11 mislis, si lep», '1'i mislis, sl vse, 1l mislis, sem smsiss^ kroti tebe? le tvö» pobil» Vss r»vno pol) e, kili t»m ss pustil», Kssr ss mos» äelrle. Im Jaunthalcr Dialekte: 2. Kou s»s tslk" vmrv» bom, Asinas krisnök'" msv» bomi V trnovo"" ms /.abisss', 8 bielem petam pokrije)'. s- Im Rosciithaler Dialekte: 3. ^l' t» äööv»2> kn»"" bo, k» noben» n»22 boi Us p» läälr'7 popölöj'2s V orno L»mlo. 4. 1'l?2« bom r»jov, O» bom Mnlo prebov, kom p» v p'kov^i prsov, Lom ss Llocl)»2o vbov. '(Wortspiel) Mütterchen — ^micncn — ^Gem^o sinss. — "Sonnwendfcuer — ^beschneide die Fingernägel — "greifen — ^kleiner Groschen — "Kehricht — "Gasthaus — '"Gläschen — "schimpft — 1. (Januthalcc Dialekt von der kärntisch-steierischen Grenze; ähnlich spricht auch ein Thcil der Slovencu Stciermarks) —» — »Mizzi — "sieb, hinein — "vu — v — '"is— s — 2. (Jannthaler Dialekt aus Mittelkärntcnl "ledig — '"grünes Kränzchen — ""Sarg — 3. (Noscnthalcr Dialekt ans dem lluter- roseuthale) "'Mädchen — no — ""werden führen — 4. (Noscn- thalcr Dialekt aus dem Oberroseuthale) — "so — "Hölle — ""ich werde noch den Teufel erschlagen. p* 132 c) Im Gailthalec Dialekte: 5- Vsaka b' raäa krajla' bla, '1'snka kakr mrola-; Osra-, majkä", majka, Lsra, 1'ak ss rej" napravla! 6. Uissls", Nojgsls"! 6s- is tvoj sosels?" Lama- na jsrsri Rives'« vovi! Im Canalthaler Dialekte: 7. Noj lubök je bolssr'" Da sska ärvs, Dri usaksm ibrbka" 8s spomn' im mo. 8. Dovla'- pg Loito'« 8s boäam" pabrav", 'Dla" Ispa" lioranka'" 8' boäam rbrav. Xsm? Lo brsr miru okroz clivjam, Drijat'Iji vprašajo ms: Lam? Vprašajte raji val morja, Vprašajte raj' oblak nsbL, Laäär moZoöni gospoäar Drevi ju ssmterlja vikar! - Wohin? Oblak irs vs ia val as, kam: Lam irsss ms obup, as rnam. 8amo to Mam, samo to vsm, Da prsä vbliöjs ujs as smem la äa ni mesta vrb rsmljs, Ljsr bi porabil to Zorje. Dr. Dr. Drsssrsn. Ukari. — Da ne smem, si ukarala, Delil» rok se äotsknik; Tivsä'Ia, äekliva si rala, Lako rnam pokoren bit'. Da ne smem, si ukarala, O Ijuborni govorit'; 2vsä'la, äsklisa si rala, Kako rnam pokoren bit'. Wefokl'e. traven si mi ukarala, Da ts moram porabit'; IloZal'", äskliea, bi rala, Lk' bi moZlo ss r^ockit'. Ll' sree mi äruZo vstvari, ril' poSakaj, äa to bit' V prsib neba, — DoZ ts obvari! Drsj ni mod ts porabit'. Dr. Dr. Drsssrsn. lVIllios. 'lak' js slaäka, tak' je mila, Lot bi raLe äiüala, Lrasna, kakor äa b' ss bila V rajski rosi kopala. — Liebchen. Lakor snsA so njo robios, Li v planini so blisSi, Lakor rarja njeno lise, Lo ss v roru'« rumsni. 5. (Gaillhaler Dialekt aus dem Westen) — 'Fräulein — -Ameise — -Tochter — "Mutter — °^räaj, jetzt — 6. (Gailthaler Dialekt ans dem Osten) — "(Wortspiel) kleine Mizzi — '----Kje, wo — -Schätzchen — -dort — ribles, Fischchen — 7. 8. Canal- thalcr Dialekt; ähnlich sprechen die Slovenen in den angrenzenden Gebieten des Küstenlandes, Krains und in Vnllc, äi linst» in Italien) — '«Holzhauer — "Splittcrchen, a--^u — '-hinab — '-Rosen¬ thal, o— u — "a— o — '"ich würde folgen — '"Morgenanbruch. - 133 Kickor rveräs nje okes:, Ko orrsjo se L neb», Kukor jelk» njo teles» Lust visokoruvneg» b V njo sem so ticke rumicknil, O» m' je seines vgssviio, O» mi seli svet jo mrkcknil?, V rejskem svitu rrsm Is njo. Or. Oegnur. pri luni. — Nil», mil» luni«», Kje jo moj» ljudi«»? Kje je, kje je Niiie», Op moj'g» sre»? Moim Monden scheine, /btnli, rbüäi ijudioo, L okenou' privubi jo, 8»j vesel» L meno bo, Oblili, rbüäi jo! til' se misli n»ms, til' jo porubil», O» Nvsti rume Ni jo obljubil»? Orisi» bo n» okenze, 6ls1»I» bo neme,- V»I» mi bo roNes 2br»ne, od, le rums! Nirasluv Vlidur. popotn» psssn. — Weiselliöd. Ouvss tulrsj, jutri t»w, Kukor ptle», ki loti Orugi kruji, cirugs mest»! tire/, Zoro iu ere« cioiins, 6o ml vsev ni tu, ärugem Krujs gis Der See non Weiden. V»Ii ixrsjo, Rib'eo lwsjo Oobrovoljsn6 plss. Osäj» giblje 8s in ribijo blus b Kruijio' nebes. > schioilk — ^hat sich versinstcrt — ^Glanz — ^Fensterchen — °Wede — °miititer. 134 / vrbnss srsäs 8kals blecke 8tari grack^ robx örer, vck xraä» Uutast slrack» 8trwi 8sbsi rob^. Itckor si tukai, 8 s rank»; '1'n brsr vse skrbi! Xraina" wati V svojem Äati, Ora-A» oas Ävi! X. II udor. 2 bissri. 2 bissri ss r»ä» ckiSis, 'I'ucki s ovstjsw, ki blsäi; 8svse tvo^ ts bocks vsnesl 2 Iispow8 ktsri äsls Livt. Mit H'erten. Icki k wsni in ranplsikj 8sps örns si lass, IloSsw iakati nack tabo" Veens bissrs svstls. In weck bissrs prens/mo" Vpletal ovetss bow wlacko, Ltero srss se rockiio 8s ra ts, ra ts sawö! — 8rH8a8skg'akova. S!ovö sei lastovks. — Abschied von der Schwalbe. UrasI vstsr tsbs Lsns, Drobna ptisie», oä nss, Iti iü lipiss rslsns 8i ini psi» Irrstsk ös,s. Vs»ko lutro, ptiökn ivoin, si prspsvLls,, Vsiiko noS ^s xssen tvo^ü 81Ev WS LLAbLiL^. Itol'kokrat si priletel» V svojs nsLno Anor.clsss, lolkoirrst si wi rsxsi» NU« xsswiso v srss. p» ir rvonik» lins" psssn Lvrzolis, Xer srs/> bribs in äolins loplib kr»isv si Lslis. bos rnpustii» wsns, Ob, ksk' srss ws boli; NrrsI vstsr tsbs Lsns, I'ozili, ksw ts vsssli! Ob, ä» wi ni psr^s änno, linä, o rsä bi sprewl^nl ts! lili v Isch's" rnkovnno'o Uo^s rsvno js srss. 0. OroLsn. rdas alte Schloss ober Veldes — -Benennung einer Anhöhe — "Xrajns, — Kram — Schmuck — ^dir — "allerliebst — 'hat cingewiegt — "Thurmfcnster — "Eis — '"festgcschmiedct. 135 Slovenisch-deutschcs Wörterverzeichnis. 8lOV6NSl<0-NSM8l heute, ckanioa isütrniea), Morgenstern, äär, Gabe, Geschenk, ckarovüti (ükrati), opfern. äävstr, m. (t'räntri li., pl. t.), Steuer. äüvi, heute früh, äävno, vor langer Zeit, äobäi 3. (tolst 3.), dick, fett. 138 äse» -e, eoiloet., die Kinder, äseoir, m. (pübiS), Knabe, äöä, w. (äeäoj), Großvater, äeäiö, w. (jorb), Erbe, äojavjs, Handlung, äöüla, Magd, äölclo -sta, Mädchen. clöülioa (äööva — äsöla, äoLoloa), Mädchen. llslari, arbeiten, äolavoe, Arbeiter, äsliti (taisti), theilen. äöio, Arbeit, Handlung, That. clöwant, Diamant, äsnär, m., Geld. äsnsw, äch'Lti, thun, sagen, stellen, setzen. ässon 3. (prav), rechts, ässlra (äila), Brett. Mo -ota, Kind, ästolja, Klee, äsviea, Jungfrau. äeL -sä, ra., Regen, äsröla, Land. äs-.Llsn 3., Landes-, äö-mik, m. (stroba ll., omrola k., umarol t. 6.) Regenschirm. älöiti, schmücken, äibati, alhmen. äijälr (stuclant), Student, äiüa, Zierde, älm, Rauch, Dunst, äiwnilr (ravkoolr), Nauchfang. äivsi 3., wild. ZnLvnilr, Tagesblatt, Tagebuch, änina (tävarb, m.), Tagelohn, äob. m., Eiche, llöbsr 3., gut. äobiüsle (profit), Gewinn, äobiti, bekommen. äobrlirati so (slääüati so ll.), schmeicheln. äobröia, Güte. äoLLüati, erwarten, äoäsiati, die Arbeit vollenden, äoßöüsü, Ereignis. äoxovoritr (rmärnovati R., rLava- riti 6.), verabreden. äöjäsw, äojti, kounnen. Zolrür (iLprlöanso), Beweis) (lölelo („üslro äüxo" 6-.), wie lange, äölsiyl 3., untere. äüIZ, m., Schuld. ävlZ 3., lang. üöli, hinab, herab. äolina, Thal. äolööba, Bestimmung, Entschei¬ dung. äöw, w., Vaterhaus; äomä, zu-, äowöv, nach Hause. äowLS 3., häuslich, heimisch. ciomoljüb, m., Patriot. äomvvina, Vaterland. äonssek, Beitrag, Ertrag. äopts -a. Zuschri't. (mittags, äopöläns („clopüus" k), vor- clopölniti, xk. — llopolns svati iwpü, er-, anfüllen. äopüst -a (cl.), Urlaub. äosßöi l,,äosonöi" E.), erreichen, äosibwäl, bis jetzt. äoslöüsn 3., consequent. äösti, genug. äostiürat, oftmals. äostöjou 3., geziemend. äotoknoti so, berühren. äovölj <„äSl"), genug. äovöliti, bewilligen. äovrsiti („fertiZati"), vollenden. äibäl, k., Pöbel. ärva, xl. t., Holz. ärvär, Holzhauer. ärLäva, Reich, Staat. äiLävni rbür, Reichsrath. äl/,a,vljän, Staatsbürger. äiÄw -ati, halten. äeäA 3., lieb, theuer, wert. äia-,ba (lioiiäoija), Versteigerung, äräriti, reizen. ärsvö -esa, Baum. äräböll 3., klein. äruxaLsn 3., anders beschaffen. äruZäSs, anders. ärüstvo („ärslva" k.), Verein. ZrüLba, Gesellschaft. äruÄna, Familie, 139 äüb, Geist, Geruch, äubän (tobak), Tabak, äubovoik, Priester, äüri, pl. t-, Thür. ävüm („svibov"), Zweifel, ävümiti (ovibati), zweifeln, ävör (ä.), Hof. Lämoat, Eintracht, «näk 3. (glib), gleich, snoglässn 3., einstimmig. r. §Lnt, m. (pub), Knabe, tiga, Feige. tuLna, Hammerwerk. v. OLbiti se (grävLati), ekeln. güSs, xl. t., Unterziehhosen, gasiti, löschen, gsniti, rühren. giba (bravä, m.), Falte, gibati, bewegen. gibösn 3. (fLäsrn 3.), geleitug. gimnä/if -a, Gymnasium. glää, m., Hunger, gis-äsk 3. glatt. gILs -ü, Laut, Nus. gläsba (mü/ika), Musik, glässn, 3., laut. glasovir (klatir), Clavicr. glava, Kopf. glavär, Vorsteher. glavsn 3-, Haupt- glävnioa (Kapital), Capital. glavnik -a („bovnik", käwxsl), Kamm. glsäalisSs (ä.), Theater, glsäati, schauen. glina, Lehm, Töpferthon, globok 3-, tief. glub 3.. taub, gehörlos, glubonsm 3., taubstumm. gnäti, /snem, treiben, gnö/äo -a („dni/lio' U.), Nest, gnil 3-, faul, morsch. gniti, gnifsw, niodern, faulen, gnäf -a, Mist, Düttgcr. Znüs -a (grLvLa), Ekel, göba, Schwamm, göä -ü, Namensfest, xoäss, Musikant, gol 3., nackt, kahl, goläinar -)a (räfnis), Gulden, golsük -h,, Betrüger, golob -a, Taube, gora, Berg. görek3. (^fsrsk" C.), warm, heiß, görsnfi 3., obere, Ober-. Zorim -eti, brennen, gorj«! wehe! güs -l, Gans, gosli, k. xl. t., Geige, gospa -e (kräva), Frau, Dame, gospöä -s, Herr, gospoclär -sa, Hauswirt, gosxoäiöna (traf la), Fräulein. Zospotlillfa, Hausfrau. Zöst 3., dicht. Zöst -a, Gast. Zostiinisa (taberna, vstarlfa), Gasthaus. Zostovänfe (böbeet R., väsoit 6.), Hochzeitsmahl. Zotöv 3. (Zvissn 3.), gewiss, sicher. ZovZcko -a, Rind. Zovor -a (märsnf U., Lavär 6i.), Rede. govoriti (wärnovati U., Lavsriti 5. ), reden, sprechen. Zö/ä -s (Isa ck., gmäfna L, besk 6. ), Wald. go/6Lr -fa (bärötnar), Förster, gräblfs, k. xl. t., Rechen. grää -ü, Burg, Schloss, grab -a, Erbse. gräja (tääov), Tadel. graMLK -a, Großgrundbesitzer, grci 3-, hässlich. grlisa (tütika ch), Turteltaube, grlo, Kehle. 140 xrm -L, Strauch, grmim -sti, donnern. Krsk -a, Ki 3., viele, manche. mnüLioa, Menge. müö -i, Kraft, Stärke, mbösn 3., kräftig, stark, moder 3. splav. 3.), blau. wSder 3. (sikan 3.), weise, klug. moAtze 3., möglich. möjster -a, Meister, moka, Mehl. moker 3., nass, feucht, molöim, -ati, schweigen. molitev, k. (rsdränje), Gebet, moliti (rsbrati), beten. morati, müssen, morda, morebiti, vielleicht, mörem, möLi, können, moriti, tödten, morden, morje, Meer. mornar- ja, Matrose, most- ü, Brücke. möstovr -a (dank -a), Balkon, motika, Haue. wotovilo, Haspel, mär -ä, Mann, mräk -a, Dämmerung. mravlja, Ameise, mrär -a, Kälte, mrliö -a, Leiche, mrtev 3., todt. wrrel 3., kalt, wrrlioa, Fieber, mneiti (martrati), quälen, muditi so, sich wo aufhalten, müka, Fliege. müka (inärtrs pl. t.), Qual, mütast 3. (sirüten 3), stumm. N. k>a! da hast du, da nimm! naberem -brati, ansammclu. nabrusiti, schleifen. naeelnik -a, Vorsteher, naöin -a (viLa), Art, Weise, nüönew, -öäti, angänzen. naätt -a, Plan. naälÜKa, Bedrängnis, nadstropje (stok-a), Stock, nadvojvoda, Erzherzog, nadrörnik -a, Juspcetor, nÜA 3., nackt, nÜAvl 3,, jäh, hastig. nüZmoti, neigen. nagovoriti, ansprechen, nakäjati, vorfinden, näjdsm, najti, finden, najmsm, najeti, dingen, najprej, zuerst, naka, nein, nicht, nskärnica, Anweisung. nalLLem, -gäti, anlügen, nalezljiv 3., ansteckend, naldza, Aufgabe, namen -a, Absicht, nameriti, voll messen, namestnik -a, Stellvertreter, näinrsö, nämlich. napaSen 3., verkehrt, nspev-a (viLa), Melodie, napis-a (cl.), Aufschrift. napišem, -isati (nasribati), auf-, anschreiben. näpnsm, -pdti, anspanuen. napolniti, anfüllen. napräva, Anstalt, Einrichtung. ' napravljati, veranstalten, oaxredek-a, Fortschritt. naprej, vorwärts, naproti, entgegen. napüb-a (votart-i, körtel), Hoch¬ muth, Hoffart. narastem, -sti, nuwachsen. naräva (natura), Natur, naraven 3„ natürlich. nareeje, Mundart, Dialekt. 1-lö naräjati, machen, narobo, verkehrt. uarSLba, Pränumeration, Be¬ stellung. vsröötti (gor äati), anftragcn, bestellen. näroä -s, Nation, väroäon 3., national, nasaäiti, anpflanzcu. vasititi, sättigen. Nasloäok -a (nasioä -ka), Folge, nasloniti, anlehneu. kasldv -a, Adresse, Titel, nasmejim -Mi se, anlächcln. Nasoliti, einsalzen, einen Bären aufdinden. nnsxiw, -äti so, sich ausschlafen, nasvet -a, (ä.)> Rath. natisk -a, (ä.), Druck, Auflage. Natisnoti (ärükati), drucken, nato, hierauf. natäölti, cinschenken. katüra, Natur. nauüiw, -tti, lehren, -so, lernen, näuk -a, Lehre. Navääa, Gewohnheit, varaj (raä), zurück, varnanilo, Anzeige. Naznaniti, auzcigen. no, nicht, nein. In Zusammen¬ setzungen entspricht cS dem deutschen: nn-, nicht. vodo -a und ssa, Firmament; pl.: nodosa, Himmel (Ort der Seligen). uoäölja, Sonntag, Woche, ködati (borati), anfhören. nslcääs, einst. vsw 3., stumm, sprachlos. korSäsn 3., ungeschickt, »osem -sti, tragen. kespümeten 3., unvernünftig, kotiti, Heizen. kovssta, Brant. kovidta, Gewitter. kiL, nichts. ki Orden, Medaille. svstiti, leuchten. svila (Liäa), Seide. svinso -a, Blei. svinsa, Sau, Schwein. svoboäa, Freiheit. S. 8äla (tlävuni, bäsLs), Scherz. ssxa, Gewohnheit, Sitte, Ge¬ brauch. siba, Ruthe, Gerte. silo („siäla" 6.), Ahle. sirök 3., breit. šivati, nähen. skärss, pl. t., Schere. sköila, Schaden. skoäoväti, schaden. sköt -a, Bischof. skrsänso -a (Zoliber), Lerche, škropiti (sprioati), spritzen. Ma, Schule. Mar -sa, Schüler. stchem, ststi, zählen. število, Zahl. süm -a, Getöse, Geräusch. süma — xonä. r. rädor -s, Lager, Volksversamm¬ lung. tasiti, leugnen, geheim halten. täsnik -a (sribar), Secretär. tänsk 3., dünn. tarva (säsba), Scheibe. — 1b2 — tat -ü (svlm -a L, (l; sterv llh, Dieb. tsLaj, Curs, Semester, test, fließen, laufen, tsäen (neäslja), Woche, tebtati (vägati), wägen, tök -a (ä.), Appetit, töte -üta, Kalb. telo -os», Leib, Körper. tema, Dunkelheit, Finsternis, tepem -psti, schlagen, prügeln, terjati (boäräti), fordern. tdseu 3., eng. tesö 3., nüchtern. tdta (striua 6.), Tante. tsLäva, Beschwerde. tdLsk 3., schwer. tioa ptioa. ttb 3., still, ruhig. tilnik (rätolso), Nacken, tiskati (ärükati), drucken, tisöim -ati, schieben. tiä, xk t.. Boden, tläsiti, drücken. töSa, Hagel. töSiti, ausschenkeu. tolämti, trösten, tolmaüiti, dolmetschen, tolovaj -a (rävbar), Räuber, topel 3., warm. tovariš -a, Kamerad. türiti, klagen. trä 3., hart. träsn 3., fest, kräftig, träiti, behaupten. trgati, pfliickcn, abrcißen. trg -a, Markt. trgovso, Kaufmann^ trkati, klopfen, trn -a, Dorn. trpim -sti, leiden, ertragen. ttta, Rebe, Weinrebe. trLsn 3., Markt-, trajati (tLvrati, gverati), dauern, währen. träk -ü (päutsle, Luüriea), Band, Schnur. trLtiti, vergeuden. trava, Gras. travnik -a, Wiese, treba, nöthig, uotywcndig. trebub -a, Bauch. trenotek -a, Augenblick, tresti, schütteln. trWsn 3. (trörek .1, trs/bsk k.), nüchtern (nicht betrunken). trobenta, Posaune, trolmim -öti, faulen, modern, tröp -a, Horde, Haufe. trüäsu 3., müde. trüäiti se, sich bemühen, tüj 3., fremd. tvär -a („msir" — webür), Ge¬ schwür. II. vbiti — ubijati, crschagcn. ubog 3. (büren 3.), arm. ubogati, folgen, gehorchen. uboLsn 3., armselig. üLsn 3., Lehr-. uöen 3., gelehrt. uSsnso -a, Schüler. uüitslj -a (sowaster), Lehrer, ueiteijioa (lerarea), Lehrerin, uöiti, lehren; — se, lernen, üä -a, Glied, Mitglied, uääriti, uäärjati, schlagen, ubo, usssa, Ohr. ujamem -jeti, fangen, üjsv -a (üüsj lll), Onkel, uk -a, Lehre, Unterricht, ukär -a, Befehl. ukalism -r.ati, befehlen, ukrasti, stehlen. ül -a (soä), Bienenstock, üliea (gäsa), Gasse. um -s, Verstand, Vernunft. umäLsm -nati, beschmutzen. umeten 3. (küMsn3.), künstlich, geschickt. umetuost -i (Kunst -i), Kunst, umiti, umivati, waschen, umrjsw -rüti, sterben. üp -a, Hoffnung. upati, hoffen, üra, Uhr. Stunde, uraä -a (äh, Amt. uräänik -a (äh, Beamter, üsnjo -a (äh, Leder, uspsd -a, Erfolg, Gedeihen, üsta, pl. t., Mund, üstna -s, Lippe, ustrašiti, erschrecken. utsZnoti, Zeit haben. V. VLditi, locken, einladcn. vääiti, üben, gewöhnen, vaja (äh, Übung, val -a, Welle, Woge, varösn 3. (sparljiv 3.), sparsam, varen 3. (židsr), sicher, värud -a, Beschützer. varovLti, bewahren, väs -i, Dorf, važsn 3., wichtig, vüäsid, zuweilen, vödraj, gestern, väüva, Witwe, vöü, mehr. vsöen 3. (jebieen 3H, ewig, vsösr -s, Abend, Westen, vsverja, Nachtmahl, vselim, Mehrheit, vöäno, immer, vsäro (dölbar), Eimer, vesa, Zweig. vslkloä -a (kawöla), Kamccl. velsti, velevati, befehlen, vsliöastsn 3., majestätisch, velik 3., groß. Velika noö -1, Ostern, veljati, kosten, wert lein, veljava (äh, Wert, Geltung, vem, vöästi, wissen. vönöati (okranoläti), bekränzen, krönen. vvnso -a (krsno ä., kräneelj U., 6.), Kranz. vsnoti, welken, vel 3. (vsäel 3H, welk, vöra, Glaube. 153 - verjamem, verjeti, glauben, vsrjsisn 3., glanbivürdig. vss, vsä, vss, ganz. vesel 3. (lüsten 3h, lustig, froh, vsseljs, Freude. veter -a, Wind. vsvärioa (vizorea ä., böbaroa Ith, Eichhörnchen. vežem -rati, binden. viäim -sti, sehen. vidar -ja (vidra), Sturm, vijölisa (käj^eljöek), Veilchen, vila (-milk Pär) žena), Nymphe, „selige Frau". vile pl. t. (viäls 6H, Heu¬ gabel. vilise, pl. t., Essgabel. vino, Wein. vinögraä -a, Weingarten, vir -a, Quelle, Ursprung, visim -sti, hängen, visok 3., hoch, viter -a, lltitter. vlaSiti, ziehen. vlääa (äh, Reg crung, vlak -a (äh, Zug. vnük -a, Enkel. vöäa, Wasser. voäiti, leiten. vöäja (äh, Direktor, vödati, riechen. vojak -a (Žolnir), Soldat. vojska (žolt -a, patälja), Krieg, Schlacht. vöjvoäa, Feldherr. völ -a, Ochs. voliti, wählen. volitev -s, Wahl.- völja, Wille, volk -L, Wolf, volna, Wolle. vösSiti (vünsati), wünschen. vötsl 8., hohl, dumpf. vor -a, Wagen. voriti, führen. voruik -a (tnrman), Fuhrmann, vpljsw, vpiti, schreien. vpliv -a, Einfluss. 154 vpräsati (karati), fragen. vprsSi (vprönsi 6.) — vpregati, cinspamien. vrba, Weide. vrb -s, Gipfel. vrnoti, zurückerstatten. vrsta, Reihe. vrt -g, (gartol), Garten. vrtnar -ja (görlnar), Gärtner, vüsm, vrsSi, werfen. vräSati, abkehren. vrag -a, Feind, Teufel, vrana (vrank -a), Krähe, vrät -ü (Kragen), Hals, vrata, pl. t., Thor. vrsöa Žakelj), Sack. vrscksn 3., würdig, wert, vrsti, sieden. vräms -sna, Wetter, Zeit, vriskati (jnokati), jauchzen, vroö 3., heiß, brennend, vsesti ss, sich niedersetzen. vseuöilisSs (visoke söls), Univer¬ sität. vstati, vstajati, aufstehen, vsäö 3. (gnam), angenehm, vtäknoti — vtikati, hiucinstccken. vtörsk -a, Dienstag. vnäignoti, vnäigoväti, heben, vnälbnoti, aufseufzen. vnrök -a (üiitad), Ursache. 2. Zadava, Unterhaltung, nabavljati, unterhalten, necken, naesti, naösnjati, anfaugeu. nacisti, treffen. näänji 3., Hintere, letztere, naäovoljsn 3. (ä.)> zufrieden, naär^ati, naärneväti, aufhalten. naglsäati, erblicken. nagovarjati, Vertheidigen, nagovoriti ss, sich vcrrcden. nadtsvati (boäräti), fordern, nabväiiti, danken; — ss sich be¬ danken. najse -a (nee), Hase. najütrk -a (brüstek -a), Frühstück. najüirkovati (brüstskati), früh¬ stücken. nakläci -a (sak -a), Schatz, Be¬ hältnis. näkon -a, Gesetz, Ehe. näkouik -a, Gesetzbuch, nakonit 3., gesetzlich. Zakonski 3., ehelich. . nawäknoti ss, sich entzücken, nameniti, eintauschen, nameriti, verübeln. namisliti ss (naLinjati ss), sich in Gedanken vertiefen. namolöim -ati, verschweigen, namorsm -wöSi, vermögen, namaciiti, versäumen. nanesti, nanašati ss, sich ver¬ lassen. naniSsväti (ä.), verachten, naniksrn 3. (ä.), nachlässig, nanimati (ä.), interessieren, /.änjka (klänek -a), Schlinge. naüstäti, naostäjati, Zurück¬ bleiben. napää -a, Westen. napäniti (nawörkati), bemerken, napsijati, naxeljsväti, verführen, napämniti (namsrkati), im Ge¬ dächtnis behalten. naxreli, napirati, zusperren, napraviti, vergeuden, napustiti, verlassen, närj», Morgenröthe. nasiüg», Verdienst. naswebovLti, verlachen, naspan 3., schläfrig. nastäva (banäära U., Li., tänäl, msnäera 3.), Fahne. nastaviti, versetzen, üastovj, umsonst, nastopati, vertreten. navsm, -vsästi ss, bewnsstwerden. navist -i (niä -a), Neid. navitsk -a, Couvert, ndolim -sti, erkranken, ndör -a (ä.), Versammlung, nbuäiti, anfwecken. näiw -sti so, dünken. 155 rrirkv 3. („trüv 3." k.), gesund. Zdravilo (arsuifa), Arznei, räravuiü -a (aroat), Arzt. MrüLiti, vereinigen. rsbsti, frieren. Lsltzn 3., grün. rslfs (üüpus -a), Kraut. rdwlja, Erde, Grundstück. r.Zinoti (ribnoti,, verschwinden, ugldä -s, (wüster), Beispiel, goditi ss, geschehen. nxudüi, Verlieren. M -ü (wir), Mauer. Lima, Winter. Mt 3-, golden. rlöwiti, zerbrechen. runLxati, siegen. Lwünsksti, ermangeln, ansgehen. Lwöts, (tälsr -sa), Fehler. EäLsn 3. tzvavtslr), fähig. ^naSüs -a, Charakter. Wüti, kennen, können, wissen. Müwsnse, Zeichen. iinskitl (rlösati) ss, los werden, nab -ü, Zahn. sovsm, ^vLti, rufen, nennen. MÜIo (ck.)> Spiegel. rr-iü -u (vütt -i), Luft. rvest 3., treu. nvMäa, Stern. Lvöu -ä, Glocke, Klang. nvrsiti (kertiZati), vollenden. L. 8äba (Icrota), Frosch. LLlost -i, Trauer. Laloväti, trauern. Länssw, Leti, (Getreide) schneiden. Lsfu, Dnrst; Lsssn 3., durstig. Lslsti, wünschen; Sslfa, Wunsch. LälWnloa (. furchtbar, strassn, Zro/,sn 3. fürchten, sich, dati ss. furchtsam, boM 3. fürsprechen, raxovarsati. Fürst, lene.! -a (ä.). Fürstin, lrnsginsa (tirstinsa). fürwahr, xotovo, res. Fuß, noZa; zu Fuß, pes. Futter, krma ( (von der Waarei, veljati. kothig, blaten 3. (ärekast 3.). Kraft, moö -i, sila (Zvovt -i). kräftig, moöen 3. (kost). Kralle, krempelj -a, nokot -a. Kranich, LrjLv -a. krank, bolän 3. Krankheit, bolehen -i. Krankenhaus, bolniZSnioa (ä.). kraus kollrast 3. (kravitast 3.). Krauskopf, kollrer -a (LravLel). Kraut, LslisLs. /slie. Krebs, rak-a. Kreuzer, krajoar -ja, noves -a. kriechen, ILmti. Krieg, boj -a, vojska (Lovt). Krieger, vojsöäk -a. Krippe, jasii, pl. t., k. Krone, Krona. Krücke, berla. Krug, vrö -a. krumni, kriv 3. (krnmpast 3.). Küche, kükinja (irbiä -a.) Kuh, krava. kühl, blallsn 3. Kummer, skrb -i. künftig, xrikolloji 3. Kunst, umetnost -l (Kunst -i). kurz, kratek 3. Kurzwelle, kratek eas. kurzweilig, kratkočasen 3. küssen, poljubiti (küsnoti). Kutsche, koöija. L. Lachen, smejati se. lächerlich, swessn 3. Lächerlichkeit, smesnost -i. Lager, täbor -a (loxar -ja), lahm, krom 3. (krevljast 3.). Lamm, jgAnjs -eta. Lampe, svstiiniea (lampa). Land, eismljs, llsLsla. Landleute, kmetje (pavri, ^tke pävsrski" 1i.). ländlich, äsLolon 3. 170 Landmann, kmet -a (pavr -a). Landsturm, Srna vosska (d.). Landtag, dsrslni udor -s, (äst. Landtagsabgeordneter, derslni poslane«. Landwehr, deželna branika (b.). Landwirtschaft, kmstizstvo. lang, dol§ 3. langsam, xoöasen 3. längst, davno, rdavn». lärmen, brupsti (larmati). lassen, pustiti, dovoliti. Lästerung, kletev -e. lästig, siten 3. lästiger Mensch, sitneL -2. Last, Kreins -sna. lateinisch, latinski 3. Laterne, sveti lnisa (laterna), lau, mlaösn 3. Laub, listi«, perje, laufeu, teist, leteti, laut, Zlassn 3. lauten, glasiti ss. läuten, rvoniti. lauter, List 3. Leben, rivlzeuss. leben, Livtm -eti. Lebensmittel, brana, LiveL -n. Leber, jetra, pl. t., n. lebhaft, Livabsn 3. Lebhaftigkeit, Lüvabnost -i. lechzen, brsxsnsti. Lcction, nalvZa. Lectnre, berilo, Sitsnjo. Leder, üsnss (d.). Leere, prarnota. legen, poloLiti. Lehre, uk-a, nauk -a; lehren, uviti. Lehrer, uöitelj -a (dömsstsr). Lehrerin, uäitelsioa (lerarea). Leib, telö, rivär -a, truplo. Leiche, wrliö -a. leicht, labek 3. leichtgläubig, lakkoversn 3. leid, öal; es thut mir leid, ttal mi je, toiti ss wi. leiden, trpeti. Leiden, trpljenje. Leidenschaft, strast -i. leihen, posoliti. Leim, Klef -a llim). Leinwand, platno (prt -a). lciuwandcn, platnen 3. leise, tib 3. leiten, voliti, peljati (d.)> Leiter (der), voäja. Lenz, pomlad -i. lernen, uSiti ss. lesen, berem, brati. Leser, Sitatslj -a. letzter, poslednji 3., radnji ll. letztens, radnjiö. leuchten, svetiti. Lenchtmaterial, sveöava. leugnen, tajiti; verleugnen, ra¬ ta) iti. Leute, ljudjä, pl. t., m. Licht, luö -i, svetloba, licht, svetel 3. lieb, drag 3., mil 3., ljub 3. Liebe, ljudersn -i. lieben, ljubiti. Liebling, Ijubljsneo-a, ljubösk -a. Lied, pesen -ni auch pesem -mi. Liedertafel, pevsko društvo, liegen, letzim, Iskati. liegen, bald da, bald dort, po¬ ležati. Linde, lipa, Ilpioa. Linie, Srta (ä.). Linguistik, jerikornanstvo. link, Isv 3. Linse, leöa. Lippe, ustna, üstnisa. lispeln, sepeösm, šepetati. List, rvijaöa. Literatur, slovstvo. Literaturgeschichte, slvvstvenarxo- (lovina. Lob, bvala. loben, bväiiti. Loch, luknsa. Löffel, Llisa. Lohn, plaöilo. Lorbeer, lovorika (lorkar). losbindcn, odvörati. 171 loswcrden, iroöbiti se (rlösati ss). löschen, gasiti. Löwe, lev -a. Luchs, ris -a. Luft, rrak -g, sapa (vukt -i). Lüge, iaL -i. lügen, larsm, lagati. Lügner, iaLnivso -a. Lügnerin, iarnivks. Lunge, xlsuöa, xl. t. u. Lungenjucht, plsüönisa (susiva, äsra). Lustspiel, veseloigra, lustig, vesel 3-, rääostsn 3. (ä.) Luxus, rarkosnost -i, potreta. M. Machen, äöiati, storiti. Macht, woö -i, oblast -1. mächtig, mogoäsn 3. Mädchen, äekliea (äsüva). Mädchen, äskliski. Magd, äskla. Magen, Lelockes -a. magisch, öaroben 3. Magnat, velikäS -a (noblar). Mahnbrief, opominjalni list, mähen, kositi, seist, seno seist, rito reti. Mäher, Loses -a (ssnosek). Mahl, kosilo, obää -a. Mai, veliki traven (ä.). mancher, marsikateri. manches, wärsikas. mancherlei, mnogovrsten 8. (vseLIakt). manchmal, vössik. Mangel, pomänskanss. mangelhaft, powanskisiv 3. mangeln, wänskati. Mann, moL -ä. Mann von Wort, mor-beseäs. Männchen, sawee -a mannigfaltig, rarliäsn 3. Mannigfaltigkeit, mnogovrst¬ nost -i. männlich, moski 3. Mantel, xlasö -a (bvrnus -a). Markt, seinen) -a, trg -a (jar- mark -a). Markibewohncr, trrän -a. Markttag, semen) -a. Marmor, mramor -a. marschieren, markirati. März, susss -a (ä.), maree -a Maschine, straf -a (masins). Maß, mere. Matrose, mornär -)a. Dtauer, riä -a -)a (mir -a). mauern, Muti. Maul, usta, pl. t-, n. Maurer, siäär -)a (stamoo). Mans, mis -i. Medaille, svstinfu (svetinku), („mutuifu" k.) Meer, morse. Mehl, moku. mehr, voö, bolf. Mehrheit, reist nu. mehrmals, vsökrut, öestokrut. meiden, ogiblsem, -ogibati ss. Meierhof, pristava. Meile, miisa. Meilenzeiger, miifnik -a. meinen, meniti, misliti (/stnsuti). Meise, seuioa. Meister, mosstsr -a. melden, uuLnaniti (ä.); sich mel¬ den, oglasiti se. melken, äofiti (mlesti). Mensch, ölovok -a. Menschen-, ölovsski 3. Menschheit, ölovestvo. merken, Zapomniti si (cl.). Messe, masa (mesa). messen, mdriti. Messer, noL -a. Metall, Lovina (ä.). Meter, meter -a. Methode, naistn -a, metoäa. Miene, obrar -a. Milch, mleko. milchig, mleLsn 3. mild, mdkek 3-, blag 3. Militär-, vosaski 3. 172 - Mineral, ruäoina (ä.). Minute, minuta, mischen, mešati, mesiti. Missethäter, üuäoäslnik -n. Missmuth, nevoljnost -i. Mist, gnoj -a. Mitarbeiter, sotruänik -a. Mitgefühl, soöutje. Mitgift, äota (äiv -a). Mittag, poläan. zu Mittag, opoldne, zu Mittag esse«, jü/ünati. Mittags-, poldneven 3. Mitte, sreda. Mittel, pomoeek-a, sredstvo (d). mitten, sredi, vsrsdi. Mitternacht, xolnoö -i. Mittwoch, sreda, mögen, botsti, beliti, möglich, mogöe 3. Möglichkeit, moLnost -i. Mohr, üLmoreo -a. momentan, üipen 3. Monarch, edinovladar -j», mo- narb -a. Monarchie, samovlada. Monat, messe -a. Mönch, msnib -a, redovnik -a. Mond, messe -a, luna. Montag, ponedeljek -a (^pan- djejk" 6.; podslsk -a, k.). Moos, maü -ü, mabovje. Mord, umor -a. morden, umoriti (vmandrati). Mörder, morivse Morgen, futro; adv. jutri, morgig, jutrišnji 3. Morgenland, fütrova deLsla, jü- krovo. Morgenröthc, narjs. Morgenstern, daniea. morsch, gnil 3-, trbel 3. müde, truden 3. müde werden, utrüditi so. Mühle, mliu -a. Müller, mlinar -ja. Müllerin, wlinariea. Mund, usta, pl. t. u. Mündung, ustfs, i/.liv -n. münden, irlivsti ss. Munition, strelivo. Münze, noveo -a, pensr -n. Muschel, školjka. Musik, glasba (d.). in Musik setzen, uglasbiti. Musiker, godeo -a. müssen, mürati. Müßiggang, lenoba. Muth, pogüm (koraLa). muthig, pogumen 3. (koraž-en 3.). Mutter, mati, matere. Mütterchen, mämioa. Mütze, kapa. Mythe, bajka. Mythologie, bajeslovje. U. Nabel, xoxek -a. Nachahmung, posnemanje. Nachbar, sosed -a. Nachbarin, söseda. nachbarlich, soseski 3.' Nachfolger, naslednik -a. nachfragen, xoprasevatl (rdark- lovati). Nachkömmling, xvtomeo -a. nachlassen, rapustiti, jenjati, po- nödati (gsrati). nachlässig, nsmarsn 3. Nachlässigkeit, nemarnost -i. nachmittags, popoldne (poldvnji). Nachricht, porabilo (posta). nachsinnen premišljevati (pre- Liojati). nächster, bli/mji 3. Nacht, noö -i. Nachtmahl, veesrja. nackt, nag 3., gol 3. Nadel, igla (sivanea). nadelförmig, iglast 3. Nagel, Lrsbeij -a; Fingernagel, nobst -a. nagen, gloäati. nahe, bliru. 173 Nähe, bližina, nahen, bližati ss; immer mehr sich nahen, prikližsvati ss. nähen, sivljsm, šivati. Näherin, šivilja, nähren, braniti. Nahrung, brana, živež -2. Name, 1ms -sna. Namenstag, Zock -ü. nämlich, namree. Nase, uos -ü. nass, mvksr 3. Nation, naroä -a. Natur, narava, priroda (ä.). Nebel, msZls. neben, polsz, eravsn. Neben-, stransici 3. necken, ckrdžiti. Neger, ramorss -a. nehmen, vlomom, vreti. Neid, ravist -1 (nick -a). neigen, näZnoti. Neigung, näZojenjs, uäanost -1. nein, ns, nikär. neunen, imenovati, nalivati. Nerv, Livss -a. Nest, Ansrcko („bniräo" R.). nett, lieen, öscksn 3. Netz, mrsža. neu, nov 3. neugierig, raäovscksn 3. Neugierde, rackovscknost -i. Neuigkeit, novost -i. Neujahr, novo Isto. Neuling, novinso -a. nichts, nie. nie, nikckar, nikoli, nieder, nirsk 3. niedergeschlagen, psbtr 8. niedcrkuicu, poklsknoti. niedcrlassen sich, vsssti sei nase¬ liti ss (sich ansiedeln). uicderlegeu, sich, vlsöi ss. niederschießen, postreliti, niederwerscu, pobiti, niemand, nibös, nikcko. niesen, ki'kati. nirgends, nikjer. noch, ss. Norden, sever -a. nördlich, ssvsrsn 3. Roth, potreba, sila, nothwendig, xatrsbsn 3. notieren, rabslsriti (ä.) Notiz, rapissk -a. November, listopäck -a (ä.). nüchtern, tssö 3. Nulle, nivla (nula). Nummer, stsvilo (ck.). nun, räaj, torsj. nur, Is, samo. Nuss, örsb -a. Nutzen, korist -i. nutzen, koristiti, nützlich, koristen 3. Nutznießung, užitek -L. O. Oase, oara, rslonisa. ob, ali, -li. Obdach, ravetisös. ober, rxorsnji 3. Oberhaupt, Zlavär -ja. Oberst, polkovnik -a (ck.) obgleich, akoravnn. Obrigkeit, Zlavarstvo. Obst, sackjs -a. Obst-, sacken 3. Ochs, vol -a. oder, ali. Ofen, peö -i. offen, ockprt 3. (ck.). offenbar, oöitsn 3- offenherzig, ockkritosrösn 3. öffentlich, javsn 3. (ä.). Officier, öastnik -a (ck.). offieiell, uracksn 3. öffnen, ockprsti. ost, dostikrat (vsöbarti). Öl, oljs. Octav, osmsrka. October, vinotok -s (ä.). Ökonomie, Zospockarstvo (ck.). Öukel, Oheim, strio, ujse -a. 174 ohne, brer. Ohr, udö, usosi». Opfer, Lrtva (otsr -a). opfern, žrtvovati (ütrati). Orakel, prsroSisöe. Ordensbruder, roäovuik -a. Ordnnng, rsä -ü (6.). Orient, vrdää -a (cl.). original, irvirsn 3. Ort, mesto, Kraz -a. Ortschaft, kras -a, krasiva. Osten, vvkoä -a (sutro). Ostern, Velika noö. Ostwind, väolso -a. östlich, v^doflsn 3. oval, ovalen 3., sasöast 3. P. Paar, pur, ävüsioa. paarweise, po äva in äva, pachten, nassti (äh. packen, ugrabiti. Packet, Zavitek -a. Palast, palaüa (balüs -a). Panzer, vklop -a. Papier, papir -s». Papst, papek -a. Patriarch, oöäk -a. Pech, smola. Pelzwerk, kokuirovina. Pfad, steua. Pfarrer, Lupoik -a (iasmoSivi> tar -a). Pfan, pav -a. Pfeife, pisöäl -i. pfeifen, üviüzsti. Pferd, Koos- a. Pfingsten, binkošti, pl. 1, r. Pstrsich, breskev -o. Pflanze, rastlina. Pflanzenwelt, rastlinstvo. Pflicht, äolLnöst -i. Pflug, plug -a. pflügen, orfoin, orati. Pfote, taoa. Philosoph, woärisau -a (ä.). Philosophie, moärounsnstvo. Pistole, samokres -a (ä.). Plagen, müöiti, naälsgovati. Platz, mesto, kras -a, trg -a (äh. plötzlich, Upoma. Posse, sala, burka (basüa, llavv.nl). Post, posta. Postkarte, äoxisnioa. Pracht, kras -ü, krasota, prächtig, krasen 3. prahlerisch, badav3- (prolast 3.). Präsident, Präses, preäseänlk -a. Preis, sena (kup). pressen, stiskati, tläöili. Priester, äukovnik -a. Product, xriäelsk -a. Programm, progräm -a. Prophet, prerok -a. Provinz, provinoisa, pokrssina. prüfen, izpraševati (ä.). Prüfung, iukusnsa, iuprsse- vanse (ä.). prunksüchtig, gi/.äav 3. publiciereu, rs/glasiti. Pulsschlag, bitse oder utripanfe Älo. Putz, lisp -a. putzfüchtig, lispav 3. Pyramide, piramiäa. Quadrat, kvaclrat -.1. Ott al, muka, quälen, müöiti (märtrati). Qualität, kakovost -i (ä.). Quantität, Kolikost -i (ä.). Quart, öoirt -i. Quartal, öetrtlstso. Quartier, stanovsnfo. Quecksilber, Livo srebro. Quelle, vir -a, i/.virek -a. QueUenlvasser, stuäenioa, quer, vprek, poprek. Quittung, pobütniea (ä.). 175 L. Rabatt, xoxnstek -s. Nabe, krokar -sa. Rache, wasösvanss, osvsta. rächen, sich, wasösvati ss, «sve¬ titi ss. Rächer, masösvavvs -a. Rad, Kolo, kolssa. Rand, rod -ü. rasch, nagsl 3-, brrsn 3. Nasen, trata. rasieren, obris sw, obriti. Rasiermesser, britev -e. Rasse, plews -sna. Rast, poöitsk -a. Rath, svst -a. rathen, svetovati. Rathgcber, svstovavoo Räthsel, uganka (ä.). Rank, rop -a (ä ). rauben, ropati (ä.). Rauch, äiw -a. rauchen .). Zeile, vrsta (sila). Zeit, das -a, äoba (ä.); auf ewige Zeiten, na vsks. Zeit haben, utsZuoti. Zeitalter, vsk -a. Zeitgenosse, vrstnik zeitlich, öassu 3. Zeitung, dasnik -a, öäsopis -a, noviss, pl. t., 1. (ä.). Zelt, Kotor -a. Zepter, Lsulo. 184 zerbrechen, rabiti, polomiti, zerfleischen, raumesäriti. zermalmen, rarclrvbiti. zerrauft, uwrssn 3. zerschneiden, raursrati. zerstören, rarärsti. zerstreuen, rarmstati. zertheilen, raucieltti (stälati). zertreten, poteptati. Zeuge, prida, svsäok -a. Zeugnis,'iupriösvalo (ä). Ziege, Kous. ziehen, vlsöi, vlaöiti, potoZnoti, Nutzen ziehen aus etwas, oko ristiti ss s Sim. zielen, meriti, nameriti, ziemlich, prevoj, ss. Zierde, äiks, kinö -a (oir -a). zieren, lepotiti, oralsZatt (ovirati, naxüoati). zierlich, Lecken 3., miöon 3. Ziffer, številka (otira). Zigeuner, vixLn -a (ck.). Zimmer, soba, iuba (ä.). Zins, obrest -i (LinL). Zinseszins, obrestna obrest, zischen, sikati. Zischlaute, siöniki. Zither, ottrs, pi. t., i. zittern,trspsSsm, trepetati, tresti so. Zoll, sarina (ck.). Zollinie, oariuska mesa. Zone, pas -ü. Zoologie, -üvalstvo, uovioAija. Zorn, joua, srck -a. zornentbrannt, raujarssn 3, rar- kaLsn 3. (nagnsovan 3.). Zornwuth, tozota. Zote, nespockobna boseäa, kvanta, zu, cko. Zucht, roä -a; rarplöä -a, rosa. Zuchthaus, ksunilniea. zucken, uganiti ss. Zucker, slackkor -ja (ck.). zudringlich, xrisilsiv 3. zudrücken, rattsnoti. zueigncu, sich, usvojiti si. zuerst, nasprss, sprva. Zufall, sluvas -a (ck.). zufällig, sluLäson 3. Zuflucht nehmen, ratoöi ss, uatü- kati ss kam. Zufluss, pritok -a. zufrieden, raäovvlson 3. (ck.). Zufuhr, xriväu -a. Zug, vlak -a (ä.). Zugbögel, xtioe ssllvko, pötnivo (usuimnies). zugänglich, pristopen 3. zugcbeu, pripustiti, pripounati. Zügel, uucka. Zügellosigkeit, rauuuäanost -i. zuhören, poslüsati. Zukunft, bockovnost -i. zukünftig, pribocksn 3., bockoö 3. zulächeln, nasmssim, nasme¬ jati ss. zumessen, ockmsriti, äowsriti. Zunahme, prirastek -a. zunehmen, wnöüiti ss. Zündhölzchen, vÄgalivaLvspIonka (8clie) 8prgsklskire. Orsmmstics kr3iics8e. HSU8MII8LK. klinčki. Itslienl8ck». Itslieni8süe Qrsinmatllr ?um Lelbstunterriokt, be8onäer8 tür Kaukleuto. ^svsni8ck. Kklpliol!skül8clie 8prseks. (8ur8N8praLÜs.) Krosti8ck. ksiiZus Iiu88e. ^lötüoüe tkeo- ricjus st pratiquo. ketti8eks 8prseke. M1teliiosticleut8ek. I^orvegi8eke8 ks8ebusk. ksn8tenotzrapüie. 8tsno^rasiüie kür alle 8praeksn. ?olnl8Lll. kortuZie8i8ck>. Iiuinäni8ck. 8ainoanl8cke 8praeke. 8ekvecki8ck. 8Iov,enisLÜ. 8pgni8sk. 8pani8cke Konver8stion8- 8praelre. On^r>rl8SÜ. Hnßari8cke8 ke8ebusk. k/ngsri8elle Orammstilc ^um 8slb8tuntsrriskit kür Xauk- leuto. Vulßsr-^rsbi8sli, 8iekis /V. Hartleben'8 Verlag in V^ien unä I^eip2iZ fi. üarileben ; vibliolliek der Sprachenkunde OeäieZene behrbücker kür äen Lelbstunterrickt Veut8cbe Qrammstiken 8ckvvieri^I>ve6i8LÜL Drlek- unü ^onver8ation88clrule. O»ut8olr-8erbi8elre8 Konver8a- tion8buelr. ?ralrti8cke8 kelrrbucki 6er mo¬ dernen kran208i8cken, 6eut- 8elren und rumüni8clren lion ver8atlon. Konver8ation8buclr in 3 8pra- clien: Oeutaelr, kranrö^acü, (Ülrine8i8clr. Wörterbücher ^Ilßemeinea kremdvörterbueki. Oeut8eü-bölrml8clre8 XVörter- buck. I)eut8ck-Icroati8eke8 XVorter- buclr. Oeut8ek-un^arl8clie8 XVörter- buclr. k>ölrmi8eli-6eut8eüe8 VVörter- buck. Xroati8eli-6eut8elie8 >Vörter- buck>. l3nßari8elr-6eut8cke8 XVörtsr- buck. 8v8temati8elre8 XVörterbucü 6er engliacken 8pracke. 8^8temati8elre8 >Vör1erbuclr 6er kran208i8elren 8praclre. 8^8tematl8elre8 Wörterbuelr 6er italienkclren 8prselre. Hartleden'8 VerlaZ in ^ien unä I^eipLiA Ktuäijsk« knjitnies ptuf S3WS38S7 LOSISL S es S M 2?3