^H. Samstag, 17. August 1901. Jahrgang 120. Macher Zeitung. ''>'"«!r h,j z„ ^ «tUe« « >."' sustellun« I,i, Hl,,,« ««..zjijhrlz » K. - Insef»lo»„,»«rz »ür Nein» «,, " l». ««here per Ztilt « >»! b»! «fttitn Uieberholungen p« Zelle 6 b. , Die «Lalbllcher ^s^3>' d"s Li7 ^'""» E. Renuert k Comp. in Aussig >^ ^n,e PZ^"unt> Engel, Papierhandlung in Lei" ^i'>c >.?°khte7T ''^l "" Abbild»"« von vier Sol- b" l ^V^ 7.W^pfen, einem Feldwebel und zwei "t 6^8. ^»fschr,ft: .Illustrierte Redewendungen vom ,0. August 19M. T„ ^"denWn Vollspartci in Vruck. ,- ^^^^!"'" ^^blntt" stm.nt i.ber die '" ?> ^' H.!''^'u U''d llrtheile, welche dic t>«„ ' HG, ,,, "lUl ^olt^'artei in Ärnck hervor- ^ ^ l'" dm ^ "".,?"-'^-"^ des vollste, Ver- r'n ?'"li.n« d ^^'"^ ^'"d' s" eigentlich ,5'^' 'KE" (".^ /""' ^"""ng erschöpft und ^l'l^ ,,^"ro ,. ^. ^U"Ud zU'eckdie»lich erledigt 'lug, .in. Partei i.l drm ^^-^-^^n, woil ,U' nach d„ ^i..c'.n.,i . ssm 'inscmllnensl'tznnl! der Vrrsannnlnng es für UN' ,M'ckmcis;ig hielt, dindl'ndl' Erkliirnnnrn abzuqoben, noil dieser hochnnchtiq»? Gogrnstnnt» nicht so noblnibei lnbandelt N'rrdcn tonnte nnd weil sie den ^Zeitpunkt noch nicht flir ^etoinnien liielt, in ciner ^rnge dns lel-te Wolt zn sprecheit, die sich noch im Stadimn der Agitation befinde, ^orlcinfisl lönne die dentsche Volk,?' Partei den bölinn'schen Abgeordneten in dieser Angelegenheit die ^iihrnnfi iibeilnssen. laicht ein Wort in dein an Prade namens der Partei gerichteten Tele< gramme dente ans eine Einschränlllitg der Znstim-lnnitg zll feiner gcm.',en Politischen Wirt'sainkeit hin. Und gäbe eo selbst in der dentschen Vollc>partei ent-' schiedene Gegner der Zweitheilnng — wao wäre damit gewonnen, wenn man anch diese l>rage N'ieder ,',n einem nnan5weichlichen Schlagloorte, zu einer '^edingnng nlacheli nuirde, von dereil Erfüllung die Waffenbrüderschaft oder wenigstens das parallele ^ Wirten der deutschen Volt ^Partei mit den gemäßigten ^ dentschen Parteien abhienge? T^n^ würde doch einfach !,;ur ^lertrümmerung anch dieser Partei führen. Auf dem Vruäer Parteitage habe e5 sich weder um ein aus-führlicheo Programm, noch um eine Entscheidung in der böhmischen '5we.itheilnng5frage gehandelt, fon» dern einfach uin einen energifchen Protest gegen eine .^ampfmethode, loelche alle Perfönlichteiten von An> sehen und Wert auo dem Politischen Arbeitofelde ver° , drängt, und das sei heute gar nicht zn unterschätzen. >, Tie „Oesterreichische Volt5 - Zeitnng" will fest- > ^ gehalten lvijfen, das?' in Vrnck lein Parteitag des Verbandeo der delttfchen Volt^partei abgehalteil > wurde, sondern dnso eo sich um eine zwanglose Ae» ! sprechllng einiger Mitglieder der Partei handelte. Es ,! wäre ein M'is5verhältni5 eingetreten, lvenn diefe be> fcheidene Anzahl von Tl^'il,lehlnern an der Berathung l sich herauogenomniett hätte, in bindender Weise zu , allen Parteifragen Stellung zu uehmm, auch zu , jenen, die das Votum der gesammten Partei schon an5 . tattischen Gründen erheischen. Ein Eompetenz°Äe> . dlnlen sei eo also gewesen, dao der Brucler Versanim-. ^ einige ^nrüllhaltnng, insbesondere in der ^rage der Zweitheilung Vöhmens auferlegte. Wenn aber die deutsche Voltopartei, in welcher der Schwerpunkt der deutschen Gemeinbürgschaft liege, jeht noch einigen Anstand nimmt, den Bruch mit den Alldeutschen für vollendet zu erklären, so lönne ihr daraus ein begründeter Vorwurf nicht gemacht werden in einer Zeit, da der nationale Gegner fich mächtiger aufreckt als jemals znvor. Ueberdies sei ja durch den Ent» schluss Prndes nicht die Zweitheilung Böhmens, son-dern die klampsart der Alldeutschen zur Erörterung gestellt worden. Die in der Bructer Versammlung wiederholt festgestellte Einheit der Partei lasse auch ' über die Stellungnahme derselben zur i^rage der Zweitheilung leinen Zweifel austommen. Tagegen wird es vom „Wiener Tagblatt" getadelt, 5 dass, was in Brück beschlossen wurde, keine Verbind» ^ lichteit für die ganze deutsche Vollspartei habe und selbst diese unverbindlichen Beschlüsse nicht entschieden genug seien. So habe die Brucker Eonferenz nichts gebracht als die trübe Erfahrung, dass auch die deutsche Volkspartei in einem so entscheidenden Mo» mente den Muth eines kraftvollen und entschiedenen Entschlusses nicht zu finden wusste. Man habe Prade ' den moralischen Succurs, welchen die unverblümte 'justiminnng der dentschen Vollspartei zu seinem Pro-grannn der nationalen Autonomie in Böhmen für ihn bedeutet hätte, nicht gewährt. Wenn es aber mit der Nnabhängigteit der deutschen Vollspartei wirk» ^ lich so gilt bestellt sei, wie sie versichere, dann sei ihr scheues Zurückweichen vor den Schöneriancrn doppelt unverzeilich. Sie hätte vielleicht die Macht gehabt, dem alldeutschen Terrorismus entgegenzutreten; dass si> es nicht gethan, bleibe unverständlich. Tie „Arbeiterzeitung" erinnert daran, dass der Gedanke der Ernenuung eines deutschen Laudsmann» ministers ursprünglich von den Anhängern Schönerers ausgegangen fei, indem Abg. Turk am 6. November 1^^ einen bezüglichen Antrag gestellt und sich in der Swung des Abgeordnetenhauses vom 2l. April 1«w gegenüber dem Abg. Tr. Menger hierauf berufen habe. lind nun werde von alldeutscher Seite jeder Feuilleton. ^ '^ ^rst1""'nnels ''lnl I.-, 4 "" '^"' ^ auf den < "'in ">N'nT "' "-hebt, mit einen. >d„?""^ treten dürfe »it ' d" l^,,,^ra,i, ber Schm.fpieler ^ ''<,,'" der ji ,sf'"'^"s^ hatte fich diese' ^ °" 'lugier '^""""'babten Wieder- Z >v«r''"' "M> leid.»sch -. . lieransgenoni.nen >un ,^' 'homal 7K ^' ^"'"'nl heranf^ >?^n. " "" b.so„d ,"'""'' ^"' schönen dünste 3> n Ä^ l).t ^ ' .^'/" "" tne Sache her- ^.^chm ,'"^ und Nmin "', U,eg,n dieses Be^ """n ^ '"N He /. "'^"''chterstatter des ^''^^w^^'b'N." ""schüttet und folge.ide "cw '""N ^" " nicht rn N ^"'''"U'net lann ^n">l nic' l'chttt wä '^,f^»"nen »verden. !on "bz^./'Un,ch^ ^ ^,, '' Splizierstock, lueil "n.s'te '! ^'"'""' '" einen eit>s>"in, ^" Handschn /, ^^oi. a auch nicht "h '^;n ^'age nich s """'/"lls. Man mn s ^d. "^'N> .7'' /""" "'^^ "on. Ni'chlich. >n^r d^lwn,,, „! u^ nl'chtei<.n der Stock " ^? 'EwV!"ndni " "' '"'''nig. Alle Welt ^ dr^"l Et ''- m di,s„,/^ - ^c>m Stock soll ''""^ ""'e ich sti.l da "'' ^in ^n Eim^i,7.''chts nach links ^^"^ 'st vmI"!/We. Pudels ^^ '^l: 'ch halte Mlich den Knauf au meinen Hals, den er zu liebkose,, fcheint. Wenn eine Tame Sympathie fiir jemanden zn haben scheint, sie aber nicht eingestehen will, so darf man > «einen Augenblick zögern. Man mnfs ihr mit dem Stocke in der Hand einen Besuch abstatten. Tazu braucht mau aber eiuen besonderen Spazierstock, der start aussieht, aber aus leicht zerbrechlichem Holze ge-fertigt ist. ^ch lann ^abrilaitten nennen, die solche ! lierstellen. Mit einem solchen stocke bewaffnet muss ! man stürmisch seine X/iebe ertlären, flehen, weinen > nnd verzweifelt thun. Bleibt die Dame trotzdem un-! erbittlich, so mache man erst eine Pause. Man führe ein Schweigen herbei, das furchtbare Trohungeu und wüthende Leidenschaften betimden soll. Ter Anschein muss erweckt werden, als bestehe man einen fürchter-lichen inneren kiampf, und im Gewoge diefes Dampfes zerbreche man den Stock mit einem Rnck und athme ^tief ans, wie von einer fnrchtbaren Last befreit. Das muss die Tame erweichen, da das Zerbrechen deo Spazierstockes als ein untrüglicher Beweiv fiir die Aufrichtigkeit des Vc»rliebten angesehen werden dürfte. Tie Tame wird auch durch die scheinbar entfaltete ,^raftanftrengu!lg fich angezogen fühlen. Tas ist die Nolle des leidenschaftlichen Stockes." Auch der Mode>^enor, Herr de Monteoquion-^ezensac, lies; sich über dieses Capitel vernehmen. „Was, eine solche?>rage richten Sie an mich?" rief er dem Reporter entrüstet zn, als dieser mit seinem Anliegen herausrückte. „Ganz Paris, die ganze Welt weis; doch, dass ich meinen Stock nie aus den Händen gebe. Haben Sie denn meine Porträts von Whistler und Boldini nicht gesehen? Auf letzterem sinden Sie die 7vrage sosort gelöst. Ich bin dort sitzend dar-gestellt, wälirend ich eineil Besuch abstatte, und halte meinen Stock in der Hand. Sie sehen also, es ist Vor-'schrift und Negcl. dm Stock im Salon zu be> ^ Noch s"chlichcrc Auvli'mstc ehielt der Journalist von einen, Spazierstockhändler: „Herr Larroumet hat freilich recht, dass man nicht mit einem Straßen« l stocke in einen Salon treten darf," docierte der Fach» mann. „Aber wir fabricieren besondere Spazierstöcke für die Salons, ganz leichte Gerten, die einzig dazu geschaffen find, die Gesten der eleganten Herren ge-sällig erscheinen zn lafsen. Der Vesuchsfpazierstock ist gewölmlich von unbestimmter l>arbe, afchgrau, denn er darf uicht die Harmonie, des Salone stören. Wir haben anch welche, zart wie Milchthee, getönt, für die I^iv<» o'clock t<>a». Der Besnchsstock kann fich sehr nützlich erweisen. Er gestattet der Person, der man einen Besuch macht, zu beweisen, dass man nicht zu» fällig vorbeitommt, sondern dass mail mit der festen Absicht, diesen Besuch abzustatten, seine Wohnung ver> lasseu hat. llm diese feine ^'uaiue hervorzuheben, stellen wir Epazierstöcke her, die den Stilen der ver» fchiedenen Salons angepasst sind. Ein aufmerksamer Herr wird Hrau .5., die fiir den Empirestil fchwännt, nur mit einem Mahagonistocke aufsuchen, der als >lnauf eine Kuvfersphinr, zeigt. Er wird sich nicht her« abnehmen, mit einen« anderen Stocke als mit einem weis;en, der einen Meismer Porzellanlnauf Hai, zu ,^rau ?). z>i gehen, die den Stil Louis XX'. bevorzugt, ^ür die Besllche bei ^rau Z., der begeisterten An« hängerin des »uuck'l'nc «r^Il», ist ein dünner und ge» wundener Stock mit einer nackten ^rauengestalt am Knäufe unumgänglich. Hat man mehrere Äefuche gleichzeitig abzustatten, so nimmt man alle erforder» lichen Epazierstöcke, im Wagen mit. Es gibt auch li« terarische und politische Stöcke. Zn den vornehmsten Salons des faubourg Saint-Germal'n gehört es zum guteu Ton, mit leulenartigen Stöcken zn erscheinen, die an jene erinnern, die die ^Iluroliables' zur Zeit des Tirecloriums gegen die Nepublikauer schwangen. Und dass die Antisemiten und Nationalisten Stöcke all .Parteiabzeicheu' stets mit sich führen, weih man jn längst , , ," Laibacher Zeitung Nr. 18?. ________________________ 1550 17. August ^ auch in anderen Fragen, wie in der Forderung nach Einführung der deutschen Staatssprache und der na-, tionalen Abgrenzung in Böhmen. Während, Schönerer seinerzeit j«nb bekämpft und diese befürwortet habe, trete er jetzt für jene und gegen diese auf. Hieraus gehe der Ernst dieser Polity deutlich hervor. ^ Her Nue deutsche Zolltarif. Wie man aus Bern berichtet, beschäftigen sich dic Schweizer Blätter sehr eingehend mit dem neuen deutschen Zolltarife und drücken die Meinung aus,! man dürfe sich nicht wundern, dass allerorten der Kampf zwischen Producenten und Eonsumenten, Schutzzöllnern und Freihändlern sich borbereite. Das ^ „Journal de Gsnöve" schreibt: Dieser Kampf, der auch im Schweizer Zolltarife zum Ausdrucke ge'l langen wird, bildet nur das Vorspiel zu demjenigen, ^ der in den Verhandlungen über die mit Ende des Jahres 19W ablaufenden Handelsverträge mit Deutschland, Oesterreich-Ungarn und Italien sich entspinnen wird. Es war schon der frühere Kampf in den Jahren 1891 und 1892 ein fehr mühsamer, aber der kommende wird sich noch viel schwieriger gestalten. Bedauerlicherweise sind zwei Männer von großem Ansehen und reicher Erfahrung, Cramer «Frey und Numa Droz, welche die jetzigen Verträge abgeschlossen haben, nicht mehr am Leben. Nicht ohne Sorge fragt! man sich, wer sie bei der Erneuerung der Verträge er», sehen soll. — Im „Bund" heißt es: Es scheint, dass die Veröffentlichung des deutschen Iolltarifontwurfes auch bei uns die fchutzzöllnerischon Tendenzen entfesselt habo, die übrigens nicht einmal darauf gewartet haben, sich anzukündigen und geltend zu macheil. Diejenigen, welche vom Vundesrathe begehren, dass er, um sich fiir die künftigen Verhandlungen zu wappnen, starte Erhöhungen im neuen Schweizer Zolltarife, vornehmen soll, hoffen wohl, dass die höheren Sätze nicht blos; platonische Bedeutung als Kampfzölle haben, sondern dass sie ernste Spuren im Vertrags» tarifo zurücklassen werden. Angesichts der widerstreitenden Interessen, die im Volte vorhanden sind und in den Kammern zum Ausdrucke gelangen, wird die Ausarbeitung des Schweizer Tarifes großen Schwierigkeiten begegnen und wird seitens des Vundosrathes Verhandlungen mit den Vertretern dieser Interessen bedingen, die nicht leichter soin werden als jene mit den: Auslande. Politische Uebersicht. Laibach. 16. August. Aus Prag, 15. August, wird gemeldet: Ueber die heutige Sitzung des Vollzugsausschusses des Elubs der deutsch fortschrittlichen Landtags» abgeordneten in Böhmen wurde ein Eommuni-qu6 ausgegeben, worin gegen die Art der Politik der Alldeutschen Stellung genommen und der feste Vorsatz ausgesprochen wird, in die bevorstehenden Landtags-Wahlen ohno Rücksicht auf etwaige Einbuße einzelner Mandate nnt allem Nachdrucke einzutreten. Mit Bezug auf die Mittheilungen über die Wahl des O b e r st l a n d m a r s ch a l l - S t e l I v e r t r e. tersim künftigen b öhmis chen L an dt a g c be-mnkt „Hlas Naroda", man könne nnt Sicherheit an» .l^mril, on,5 oer ^anmoat sur diese Würde nicht der ' Fortschrittspartei entnommen werden dürfte, da die ' Alldeutsche Partei die meisten Mitglieder unter dm deutschen Abgeordneten des nächsten böhmischen Landtages haben werde. Es werde bereits ein Canoidat ernstlich genannt, und zwar sei dies der Abgeordnete Nafael P ach er, dessen Canoidatur umso glaubwürdiger erscheint, als der genannte Abgeordnete der böhmischen Sprache mächtig ist. Der französische Staatsrath hat diesertage da5 Reglement für die Durchführung des V oroi n s-'gesetzes fertiggestellt und dem Ministerium dos ^ Innern übergeben, das schon in den nächsten Tagen , die Veröffentlichung im „Journal Officiol" veranlassen soll. Das Gesetz wird, wie der „Kölnischen .Zeitung" geschrieben wird, durch das Reglement weder verschärft noch abgeschwächt, aber in oinom wich-! tigen Punkte genauer gefasst. Es kommt nämlich die ^ Bestimmung hinzu, dass keine Eongregation die staat-liche Bewilligung erhalten darf, wenn sie nicht ausdrücklich ihre Unterwerfung unter die bischöfliche All-torität ausspricht. Ds englische Unterhaus hat die Bill, be-treffend den Königstitel, mit 133 gegen 5?. Stimmen angenommen. Wie man aus Rom berichtet, ist die Frage der Feststellung und Art der Durchführung des Finanz» Programmes der Regierung mit der Ernenuung ! Carcanos zum Finanzminister als gelöst zu be» , trachten. Das Cabinet wird nunmehr einige Steuererleichterungen vorschlagen, da sich Zanardelli hiozu sowohl im Hinblicke auf die Verantwortlichkeit der Regierung, als vom Standpunkte feiner parlamentarischen und politischen Ehre für verpflichtet er-achtet. Diese Erleichterungen worden jedoch innerhalb der Grenzen des Budgets gehalteil sein, damit dac> Gleichgewicht im Staatshaushalte nicht gestört werde, und jede große Umwälzung im Steuersystem, wie sie Herr Wollemvorg im Sinne hat, ist sonach aus° geschlossen. Das Ministerium hat sich „die Reform unter Aufrechthaltung des budgotären Gleichgewichtes" zum Ziele gesetzt und Zanardelli hat auch, indem or sich von seinem Freunde Wollomborg tronnto, don Boweis geliefert, dass er seinem Programme treu go-blieben ist. Nebst den Steuererleichterungen wird dio Regierung der Kammer auch Vorlagen zur Förderung oes Geldumlaufes unterbreiten, womit ein be> deutender Schritt zur Beseitigung des Agios durch« geführt und dasselbe auf 4-5 Procent herabgedrückt werden soll. Der bevorstehenden Reise des griechischen Ministerpräsidenten Theotokis nach Constantinopel darf eine Politische Bedeutung boigclogt werden. Manche sind der Ansicht, dass dic Reise, als deren Zweck die Abholung dor bereits in der türkischen Hauptstadt weilenden Gemahlin des Herrn Thootokis bozoichnot wird, in Wirklichkeit durch don Wunsch des Ministerpräsidenten, nnt den maß-gobendon türkischen Persönlichleiten, insbesondere mit dem Sultan, in porsönlicho Berührung zu troton, vor-anlasst sei. Aber selbst wenn man nicht so woit geht, darf man üborzougt soin, dass Herrn Thootolw dio Go-logonhcit dos Bosuchos bei seinem Sohne, dor Attach^ dor griechischen Gesandtschaft in Eonstantinopol ist, sehr willkommen sein wordo, um durch porsönlicho Aussprache mit den ottomanischon Staatslenkern die Wünsche und Intontionon Griechonlm^ "'' auf das Verhältnis zur Türkoi zu f^^"^ Tagesneuigleiten. — (EinlustiaesStiickleinvo!'^, etscher Vah n.) Aus Kältern bei Voj<"," ,i den „Innsbr. N.": Vor einigen Tagen bestieg"" ^. Arbeiter am Bahnhöfe Kältern drn AbtndM>^ Eppan zu fahren. In der Haltestelle M"^,'t befand sich dieser Passagier noch im Coupc', „i^ in der nächsten Station Vppan-Girlan aber >" ,,« verschwunden. Im Glauben, der VermiM ' ^. Zuge gefallen und liege irgendwo hilfsbediilfG ^ l.0 Uhr nachts noch ein Extrazug Miicl. ^ Italiener blieb verloren. Am nächsten Tage N"^ 5 Todtgeglaubte beim Stationsvorstande in ^ ^? bete in aller Nuhe. er hätte am Vortage s"" ^x und sei. sobald er den Verlust im Zugc be>""' ^ rcnd der Fahrt a u s g e st i e g e u. Tableau. ^ tühne Springer zur Verantwortung ge,MN ^ Zugspersonale wird man nichts anhaben ^F> erlaubte Fahrgeschwindigkeit dem Anscheine 1^ schritten wurde. ,l — (Die schädlichen Will""^ Tabal 1 au chens.) Entgegen der allgen«" ^ Annahme haben die neuesten Untersuch""^ ,zl dass das Nicotin selbst nicht die Ursache."^ Wirlungen des Tabalrauchens ist: diese r»y ^ »on Condensationsproducten des Rauches, ^'^ Pyribin und dessen Derivaten her. Die ^>!''^," ches hängt zum großen Theile von dem ^ ^' nung des Tabakes ab. Nun ist die Verb""^ Cigarette vollständiger als bei einer Pl^ , il/ gcrre. Eine Pfeife wirlt als ein Condensato,^, langen die condensierten Productc weniger ^, und haben Zeit, sich im Pfeifenrohre mehl. auzulegen, während bei einer Cigarre ei>" . ^, drnsation stattfindet und deren Producte b'^ elreichen und absorbiert werden. Daraus j dase die Cigarre in Äe^ug auf ihre sch^'A denen der Pfeife und der'Cigarette vorange^s — (Ein moderner M a l t h u s-) > ix.liwll veröffentlicht einen Artikel, aus >°e>/p,>s kann. dass die Stunde nahe ist. wo die 6l""^ sein wird und wo die Menschen sich genbth^F, vur den Thoren der Städte, Marktflecken """ ^ auszustellen mit der Inschrift: „Vesetzt!" ?7 ^ Etdball zählt 32 Millionen Quadratn«'"'^ Quadratmeile kann 1000 Bewohner nähre"-^, also an dem Tage, an welchem ihre ^v sD^, ^ Milliarden Einwohner belaufen wird. """'ii^ sein. Wenn das im Laufe des )9. Iahrh""^ Anwachsen der Bevölkerung auch in den > ^ ^ Hunderten fortdauert, wird jener Tag '"' , i jew- z,e'Ä ' — (Der neue a m er i ta n i sche „ ,^ , Jener gute alte Leierkasten, schreibt man ^,^ ! ittewyorl, der hierzulande gar oft und a'N ^, . Manne mit Militärmiihe und einem ltt" hiA > spielt wurde, während der in den ^"'«F? ^ Arm. auf dem Rücken festgebunden, l'^^j < des vorigen Jahres erholte, ist nach "' .z^ji ^ wtnig Geräusch erzeugend in die ^""^ schii > , Nun aber ist'gar als Triumph amerila'M A^ geistes der Orchester-Leierkasten aufgetau^^ » un!cr jenem Clavier sind nämlich eine ^ oft danach fragon? Diofor Nina '^,,s^ nioilior ssrau. Ich orkenno ihn an ^ ^. ''/ Wappon — doin Wappon ihror i>^,,ci>l^, lvar vo,l glltor Horlunft, auo ^""^ s^'^' 0'> giong uns drübon scl)loch^p''.^i^ ^' ^ luus^'ton wir uns tronnon. ^^ ^^,zii^' il' ! Tchauspielcrtruppo an, die illd ^^n'!^.,, ^ zog. und lnoine 5vrau giong nnt^ ^B^ nach )iolM)ork. wo sie sich durch ^^.,-l""^ ^ zuschlagcm hoffte. Ich habo nio l"" ,»i^!l ' fie war wie vortilgt vom Eldlw^ ^ > ,ss eifrigston Nachforschnngon a^"'U^ ^ Europa — zurückgol'olirt soi. -''''''^f' ! sordorlicho Noisogold halto -^ "cu^ „^^, . Vorgängen — fuhr ich auch li'"^ ^z>< ^' ' Nochorchon nach dor hallo ich dio Hoffnung, sic ^, hi^"'/? acnobon, da lioh dor Zufall >uu^ ^,' „^ dor Stras;o auflesen. Es WM' "' „,F ., von Pösoldorf. Ich nalM lh" ,^>r« ^ nndorou Tage der Poli,-,oi ä»'., ^^ ^ lMmbt m,w E,sta»»>u'!,. cils '«,. ^^ s,,^-^—^-^^5^________________________________^_______________________________________1?. August 1901 ^ »'eicht jc>, «? " ^^'len spiele» zu lasse». Das Ge- ! '^'e,,,n>,ris "/""^iabe eines Scherenschleifers er- , ' ^"" bei d r ^^5"^ach stärler. u»d wenn ei» solcher , 7^"f> ^Hn Hitze von W Grad Fahrenheit in < ? H""de zu bell.n ^ """ beginnen Kinder zu weinen ?"' ^m>„er c> ^'^""" werden hysterisch und Pferde < ,??/"ingen^ "Flasche. Sobald aber die ersten . ^"e». die 27 '! "'" den Leierlastenmann Münzen ^ ,,, ^l«uch"i?'.^e zu beglücken. ! ^ ^"'nl-Lazare ^5n" " ' ^ <' < t ^' i.) Auf dem Bahn- i ?"? "'it gel n'^"'^ t«'" diesertage ein kleiner Drei- ! !' Da er si "ob den 3^' ^U' ^"ler ist ... Ich habe Geld '/ " Die Äea ""' "'^ ''b «ise. um etwas zu ler- '/^"' der m2'V"""'' ^" vor Staunen. Einer ?'sl„ach V « spr.cht. fragte den Knaben: ..Wie. kHis'°'"^^r a ?' "^ französisch zu verstehen?" > 3 !" ""c.) e " ,i '' ""'»vortete der Kleine. Man N>h^° ^"he Ä^ hieben Jahre". Dann sehte ^'"^m'sch^ ^'^'u 6 stellun g.) Die Direction , M ?' ..Aralbo«' in ^ """" '" ^u^allo erließ nach den, ^ ^>ge: Ges,.^ °e» amerilani che» Zeitungen fol- 'H "?'' ^a ^ Falschmünzer. H'?s/'" Art io ' ? . '. I"d"stneritter. lurz. Ver- "n 7 benlen lässt ?"^we,se '^^ber. Feste Stellung. ^ bl ^"'ftellu ,' ^'" "°" alle» Seite» Angebote ein. '" « ?"e je»« f'^r.oa tu», h°t'e nur die Qual der b> ei, ^e U'«nlen i>u Werte von 20.000 Dol- ' " ^ > Potter ^"', ^"^ "' ^"^^' des Beraubten. i' ^°" °f "" 5>tt ber>^ 7 k/,'" ''""" ^°'U"" beschrieben ^ 5^,N "lt ber w' ""." e Missethäter Mickey Macks, der ?"°' ? Herr der' ."ei V^l"". '"°")e» ist; Michael "A' ^ schon ^ " ' PchbeanUe getödtet hat- James ^tt. "^eidsch'",."''^/'l'aen Vanlen die feuer- und ^'kft?3usstlw°','Jochen hat. Er wirb ben Be-"^e,^en'u^'Z^.tt'sch demonstriere», wie man die "°" H? "er siche^ ""le sprengt. Die Direction der >'°e7!"'U°nTe/asba^^^'^ ""« ^m .000 ^'h r^ ""Nil n s^^u Sarah Decker angetreten. ^in^""erech< 7'."«ud>°ege lennt. vermag den "'»es '. ^"' da on ,..'?"' '"" weiser Voraussicht hat Frau Decker ein '''«>>' "' Diesf^u, ''7^'"' beladenes Autonwbil >"> s i?"^ "ich «,^ "'d Mb ihrem Gatten, der den >> N ' ?"" doch^i?'./"""' «ber als galanter Ehe- ^°ff^Z"."nzub "b^'^ wollte. Gelegenheit, eine "^ sehe. du hast »och einen 7 die'l '" ^unnn?Mer .'>! ' k°" kecker. „Ja. man >p, ut vort. ..Mm, ' ""dere Sachen brauchen." "w!l'"^.vä^U'^ber nun diese.» zweiten Wagen ^» >°e1^" Sache» "7^ ^w. noch ein drittes Ge-? "icht '."" «rg i< ^'"^l"nen?" .»einte der Ehe- ^"„I^^cht." war dm?""" hc.be ich allerdings i> en'7 >"°i"st . ""? !7'' ber arglosen Frau. .3°" firV^"le" mitVt..." l'b ^"" f" den dritten und o e.7 ^'""l'"'«' d°nn einen -^ ^EftoÄ/^ '"' ^lschssraue. nicht ,^. ,„,^ l,»e warf ihm einen ' ^^N^^ei^icht W^ ,^ .^ ^^'^ ^"ten '""'n ll.fm.d , '//" "'blich di. Spur von ^ ,(5, ., " b"bon, wnncn Sir fich ?'^7 Wt. nur '" 7^ ^i"" >m^5'""'!ch t»> >,?'"" ""'' mchs ' ^^ ^°"'" >"ch, UM' «!w«5 „, !i?lick zu, der Nisse im Asphalt der fünften Avenue hätte ver-l lnsachen lönnen, zog dann am Hebel der Maschine und sauste unter dem Tücherschwenten der Belcmnten und de» l^lweru der anwesenden Vollsmenge zornig davon. — (Eine militärische Erfindung.) Aus Stockholm wild über die Erfindung eines schwebischen Offi-ciers, des Majors Unge. berichtet, welche in den militärischen Meisen das größte Aufsehen erregt hat. Die Erfindung, deren Einzelheite» sorgfältig geheim gehalten werden, besteht in einer Art selbstbewegliche» „Lufttorpedos", welche nach dcn vorgenommenen Versuchen imstande sind. mit Präcision grofje Sprengladungen in sehr bedcute»de Entfernungen zu tragen, wo dann die Explosion stattfindet. Die Kraft dieser „Lufttorpedos" ist so groß, dass. wie berechnet wird. eine Explosion, selbst wenn sie in einer Entfernung von .>0 Meter von einen. Panzerschiffe stattfindet, dasselbe l»<»i-^ n> Hand »icchl'rchcli zu Pflrgcn." „Wnyl-schomlich hat er Ursache, der Polizei m>5 de»! Wege ,;il aehe,,," dachte Weipert. Der Manu ge-fiel ilim immer weniger, je Innrer er ihn betrachtete. „Ich darj Sie, dn Sie offenbar dl'r Verlierer smd, mm wohl bilte,,, mir milzutlieilel,, aus welche Weise Sie in den Aesik deo Nma.e5 gelangten," slchr ^lzner mil einem gewissen Maße von Dreistia.teit fort. Der Doctor überwand seinen Widerwillen gewalt« sam. ,.5a," saate er, „dazu haben Sie das Recht. Ob ich Ihnen Ihre fragen zu beantworten brauche, ist l-ine zweite Sache. E5 steht bei nur, ob ich Ih,-?,, An-aabl'n glauben schenten will oder nicht. Ich uehme aber an, daso SW die Oalirlieit sagen, Wl'nn diejenige, ^ welche uor mir die Besitzerin dev betreffenden Hinge» war, Ihre Frau war, so kommen Sie zu spät, um sie zu finden. Sie ist vor einem Jahre im bittersten dlende gestorben. Die Polizei, mit der Sie nicht gern ' etwa» zn thnn haben, wird Ihnen die näheren ttm> ' stände, nnter denen sie starb, erklären." „Elisabeth ist todt? O, Gott! Mein arme5, armes ^ Weib!" rief Elzner, und ein aufrichtiger Schmerz vi> brierte in seiner Stimme. „Zn spät also! Zu spät! ' Und unser 5lmd? Unsere, Tochter? Sie war nicht bei der Mutter?" Eine athembeklemmmde Spannung tönte aus seiner 3wge. , Hochetzung folgt.) — (Klliserfeierln der Laibachei Garnison,) Anlässlich des Allerhöchsten Geburtsfestes Seiner Majestät des Kaisers findet morgen um 8 Uhl vormittags in der St. Peteistirche ein feierliche! Militärgottesdienst statt. — (Dc»5 Geburtsfeft Seiner Majestät des Kaisers.) Das trainische Militär-Veteranen-Corps rückt morgen um 8 Uhr früh unter Äegleitung der bürgerlichen Musillapelle zu der. aus Anlafs d?s Geburtsfeftes Sr. Majestät des Kaisers, in der St. Ialobslirche um '/^9 Uhr cclibrieiien Vereinsmesse in Paradeuniform aus. Den Gottesdienst wird Herr Domdechant Andreas Zamejic abhalten. — Nachmittags um 4 Uhr findet im Re-staurationsgarten „Zur Neuen Welt" an der Marw There-sirnstrcche eine Vereinsunterhaltung statt, zu welcher Vereinsmitglieder sowie Freunde des Veteranencorps eingeladen sind. — (Die Äediensteten des hiesigen Post -und Telegraphenamtes) werben anlässlich des Geburtsfestes Sr. Majestät des Kaisers morgen um halb 12 Uhr in der St. Ialobslirche einer heil. Messe beiwohnen, bei welcher in aus ihrer Mitte hervorgegangener Männerchor den Kirchengesang besorgen wird. — (Personalnachlicht.) Robert Seelig. Rcvibenl der l. l. Slaatsbahnbirection in Linz. wurde zur Tracierungs-Expositur nach Assling verseht. —u. — (Ernennung im P o st b i e n st e.) Der ab« solvierte Hanbelsalabemiler Arthur T o n s ch i h in Sanct Marei» bei Erlachstein wurde zum Postamtspraltilanten in Laibach ernannt. — (Von den Manöver n.) Das t. l. Lcmdwehr-Ii.fanterie-Megiment Nr. 4 hat sich heute nachts von Klagen« fürt »ach Neifnitz zu den Manövern begeben. — (Eine Erfindung gegen Seelranl« heil.) Der Oberlieutenant des Infanterie - Regimentes Nr. 12, Albert E i r i ch. erfand einen Schiffsftuhl, welcher allen Schwankungen des Schiffes trotzt, so dass der Passa» gier vollkommen ruhig auf diesem Stuhle sitzen lann, ohne die Schiffsschwanlungen im geringsten zu spüren. — (IuEhrenberczechischenNicyclisten) wirb heute um 2 Uhr nachmittags im lleinen Saale des „Narobni Dom" ein Banlett und abends im Garten des „Narodni Dom" (beziehungsweise bei schlechtem Wetter im Sclolsaale) ein Concert unter Milwirlung der Gesangs-vtieine „Ljubljana" und „Slcwec" sowie der bürgerlichen Musillapelle stattfinden. " (Section Krain bes D. und Oe. Alpen-Vereines.) In der Zeit vom 22. Juli bis 11. August wurde die Deschmann-Schutzhütte von 41 Touristen, unter denen sich 13 Damen befanden, besucht. Von denselben bestiegen 35 Personen den Triglav. — Die Zois-Hütte war in der Zeit vom 22. bis 26. Juli das Ziel von 17 Alpen» führern, von denen 16 Gipfelbesteigungen unternahmen. — Des regsten Vesuches erfreute sich natürlich die beliebte Go» lica-Hütte. in welcher in d gust 82 Touristen, darunter 19 Damen, Unterkunft fanden. Dic meisten derselben unternahmen Gipfelbesteigungen auf die Golica. den Stol, den Mittagslogel unb einige sogar auf den Triglav. — (Zum Abstürze des Professors Obör-fe r) wird aus Veldes vom 14. b. M. geschrieben: Der Pressburger Realschul-Profefsor Karl Obörfer, ein leiben« schaftlicher Tourist, wurde von der hier weilenden Familie Pongratz aus Pressburg. deren Söhne Schüler des Professors waren, eingeladen, einige Tage in Veldes zu der« bringen, unb lam Freitag mittags hier an. Da man seine Leidenschaft für Bergtouren lannte. wurde für Samstag und Sonntag eine Partie auf die 1800 Meter hohe s)rna Prst verabredet, an der die beiden Söhne bei Familie Pon-gratz, einer 10, der andere 18 Jahre alt, sowie deren Hof» meister theilnahmen. Samstag mittags brach die aus vier Personen bestehende Gesellschaft auf. übernachtete im Mallner-Schutzhause unb begann Sonntag früh ben Aufstieg. Unausgesetzt rief der Professor ben ihm anvertrauten jungen Leuten zu: „Nur Vorsicht. Kinder!" unb gieng, den übrigen den Weg zeigend, voran. An einer einigermaßen abschüssigen Stelle erblickte Professor Obörfer ein Edelweih und büclte sich banach, um es zu pflücken. Dabei glitt er aus, sagte noch scherzend ..Hopla'" unb griff nach einem Strauche, um sich festzuhalten. In biefcm Momente glitt er neuerdings ab. überschlug sich und war alsbald den Bliclen bei en!« setzten Begleiter entschwunden. Einige Secunden spät« hörte man eine» dumpfe» ^all. Die jungen Leute stiegen sofort ab, und vom Schutzhause aus wurde eine Expedition ausgerüstet. Nachmittags — inzwischen war der telegraphisch verständigte Herr Pongrah aus Velbes in Begleitung eines Alztes eingetroffen — wurde Professor Obörfer 300 Meter unterhalb der Stelle, von der er abgestürzt war, gefunden. Der Abgestürzte musste sofort todt geblieben sein. denn die Verletzungen, die der Arzt an ihm conftatierte. waren graucnellegende. Arme. Beine unb Rückgrat waren mehr-fcch gebrochen, bae Gesicht bis zur Unlenntlichteit entstellt. In der zerquetschten Hand hielt bcr Tobte das Edelweiß, das ihm ben Tod geliracht halte; baS Blümchen war ganz unversehrt. Gestern ist die Gattin bes Verunglückten mit ihren beiben Kinbern, Mäbchen im Alter von 8 unb 12 Jahren, hier eingetroffen. Heute nachmittags würbe ber Leichnam des Professors nach Prcfsburg überführt. — (Der Uebersiedlungb'Termin im laufenden Monate) erwies sich diesmal als sehr starl und übci'stieg jenen des Monates Mai um ein Drittel. Eji wechselten die Wohnung im ganzen circa V5 Familien unb 140 Einzelparte.cn. x. — (S t aubf e i ie n.) Dae l. l. Lanbelzahlamt in Laibach (Kaiser Josef«. Pwtz 1) bleibt am 22. inclusive 2«. d. M' Wegen Hauptreinigung ber Umtslocaliiälen fii< Vtn P«,f!»i — (Spende.) Seine Excellenz bet Herr Landes-Präsident Freiherr v. Hein. welcher infolge eines dringend nothwendigen Curgebrauches in Mittewald weilt, und verhindert ist. an der Feier des Allerhöchsten Gebuitsfestes in Laibach theilzunehmen, hat dem Herrn Bürgermeister Ivan Hrivar den Betrag von 200 k mit dem Ersuchen übermittelt, denselben unter die städtischen Armen zu vertheilen. — (Auszeichnung.) Seine Majestät der Kaiser hat, wie man uns aus Wien meldet, der Ulrile Lasch an v. Moorland und Marie CzernY. beide in Laibach, in Anerkennung ihres ersprießlichen humanitären Wirlens die Elisabeth-Medaille verliehen. — (Festc oncert in Stein.) Das Steiner Salonorchester veranstaltet morgen anlässlich des GeburtsfesteZ Sr. Majestät des Kaisers im Garten des Hotels Fischn ein Festconcert, auf dessen Programme acht Musilnummern stehen. Beginn 4 Uhr nachmittags, Eintritt 50 il. — (Vom Artillerie-Schießplätze in Gurlfeld.) Das in Altenborf und Videm bequartierte l. und l. Divifions-Artillerie-Regiment Nr. 9 wird am 21 d. M. vom Schießplätze bei Gurlfeld zu den Manövern südlich Laibach abmarschieren. Der Regimentsstab und die Batterien Nr. 3 und 4 werden am selben Tage mit einem Stande von 1 Stabsofficier. 13 Oberofficieren. 2 Cadetten, 158 Mann und 104 Pferden in Landstrah. die Batterien Nr. 1 und 2 am 22. d. M. mit einem Stande von 1 Stabsofficier. 8 Oberofficieren, 2 Cabetten. 131 Mann und 101 Pferden in Nassenfuß eintreffen und dort übernachten. —c. ---(Prämiierung von Schweinen.) Wie man uns belichtet, findet im heurigen Herbste in St. Nar-thclmä eine Schweineprämiierung statt. — (Industrielles.) Der Mühlenbesitzer Andreas Mesesnel in Waitsch bei Laibach beabsichtigt bei seiner am Gradaschzabache gelegenen Mahlmühle das derzeitige Räderwerk zu beseitigen und an dessen Stelle eine Turbine einzubauen. Ueber das diesbezügliche Gesuch um Vaubewilli-gung wirb die commissionelle Verhandlung am 26. d. M. stattfinden. —o. —(N au - unb öffentliche Arbeiten.) Infolge sehr günstiger Witterung der letzten drei Wochen und des vermehrten Arbeiterstandes — es langten in letzterer Zeit neuerdings gegen 60 auswärtige Arbeiter hier an — ist bei sämmtlichen Gebäuden und Objecten ein zufriedenstellender Fortschritt zu verzeichnen. Der Anwurf und die Verputzungsarbeiten beim Iustizgebäube und der landschaftlichen Burg sind grähtentheils bereits fertiggestellt. Bei legerer sind noch einige Dachdeckerarbeiten und die Ausschmückung der Hauptfront auszuführen. Wie wir erfahren, erhält die landschaftl. Burg u. a. einen Thurmbau und gegen die Vegagasse sowie an der Hauptfront je eine öffentliche Uhr. Nach Vollendung des Gebäudes — die Herstellung und Ausstattung sowie Einrichtung des Üandtagssaales selbst wird im nächsten Jahre ausgeführt werben und über sechs Monate in Anspruch nehmen — erfolgt die Herstellung des kleinen Partes vor der Burg. Alle Räume erhalten die elektrische Beleuchtung. Die Maler- und die sonstigen inneren Arbeiten sowohl bei diesem Bau als auch beim Iustizgebäude erfolgen nach Möglichkeit theilweise schon heuer. Bei letzterem Gebäude ist die Errichtung einer weiteren Einfriedungsmauer im Zuge. An der Römermaucr ist das Haus des Johann Drajiil innerlich und äußerlich hergestellt. An der Resselstraße erhielt das Haus des F. Thoman einen frischen Anstrich. Das Fabritsgebäude des Eduard Schimnitz am Kralauerdamm ist theilweise im Rohbau fertig und erhält demnächst den Dachstuhl. Das Haus des A. Prester in der Brühl ist im Rohbau fertig und unter Dach gebracht. Der Bau des Fr. Aahovc'scheu Hauses an der Gerichtsstraße ist bis zu den Grundmauern fertig. Beim städtischen Mädchenschulgebäude am St. Ialobsplatz werden noch etliche Canalbau- sowie Schlosser- und Tischlerarbeiten ausgeführt. Beim Haufe der Palusa'schen Erben ist die Steinpflaster-legung im Zuge. Der Ialobsquai erhielt in letzterer Zeit eine weitere elektrische Glühlampe. Der Canalbau an der! Milloki^straße wurde bereits in Angriff genommen und werden die Arbeiten bei günstiger Witterung bis Mitte November beendet werden. Die Wagenremise der elektrischen Straßenbahn in Ubmat ist fertiggestellt. Die Restaurierungs-und Malerarbeiten in der Tirnaueilirche sind fast ganz durchgeführt, so zwar. bass die Kirche bis zum 1. September im Innern vollkommen renoviert bastehen wirb. Eine de-taillierie Beschreibung bieser Malerarbeiten folgt seinerzeit; wir erwähnen vorläufig nur, dass die Pläne vom „Vereine für kirchliche Kunst" genehmigt wurden. —Die Häuser Nr. 5 in der Emonastraße und Nr. 10 am Rathhausplatze erfuhren eine Verschönerung durch frischen Allstrich. Die Bauarbeiten beim Iubiläums-Armenhause in Udmat sowie die Ver-putzung sind sowohl im Innern als im Aeuhern bereits beendet. Die weitere Einrichtung und Ausstattung erfolgt im Höchsten Monate. Die Aauarbeiten bei der Kaiser Franz Josef-Brücke sind derzeit bereits als beendet zu betrachten.! Zur Ausführung gelangen noch: die Steinmetzarbeiten an den inneren und äußeren Wanden, die Aufstellung des steinernen Gitters, der Canbelaber, die Kabellegung für die elektrische Beleuchtung, die Einmauerung der zwei Gedenktafeln, die Errichtung der Stützmauern auf beiden Dämmen, dk Asphalttrottoirlegung am Arüclenlärper sowie der restliche Theil der Beschotterung und die Einsetzung des Eisengitters cm den Seitenaufgängen. Infolge eingetretener Hindernisse findet die Eröffnung dieser Brücke im Falle günstiger Witterung und bei Beschleunigung ber Arbeiten am 1. September statt. — Der Virant'sche Garten sowie bie Trubaraasse erfuhren burch die neue Einfriedung unb Ausschmückung des nordöstlichen Gartentheiles eine bedeutende Verschönerung. — Die am 8. d. M. aus Graz hier eingelangten sechs elektrischen Bahnwagen wurden am verflossenen Samstag in die Wagenremise nach Udmat überführt. Nachdem die eiserne Brücke über den Laibachflusz b«eit2 fertiggestellt und die AlbtjltN fijr hje OhslWuny «,uH yym AMvro2P!aye b,s zum Waggongebäude durchgeführt sind, soü nunmehr in den nächsten Tagen die Probefahrt erfolgen. Dieselbe ist selbstverständlich bloß für das Fahrpersonale (je einen Wagenführer und einen Conducteur) bestimmt. ^ Die Wagen haben Platz für je 24 Personen. — Unglücks- ^ fälle ereigneten sich in dieser Arbeitsperiode zwei,, beide waren von schwerer Natur. x- — (Abdominaltyphus-Epidemie in St. Barthelmä.) Mitte Juli erkrankten in der Gemeinde St. Barthelmä fünf Personen an Abdominaltyphus, unb zwar eine in Altendorf, eine in Ärezje, zwei in Lebei-a-vaZ und eine in der Ortschaft St. Barthelmä selbst. Die in Brezje erkrankte Iosefa Golob ist gestorben. — In der vergangenen Woche wurden abermals vier Neuerlranlungen gemeldet. Der seitens der Bezirlshauptmannschaft abgeordnete Amtsarzt constatierte an Ort und Stelle, dass die von der letzten Berichterstattung krank verbliebenen vier Personen in den Ortschaften Altendorf. Lede.'avas unb St. Aarthelmä genesen sind und dass die neu zugewachsenen vier Individuen ai. leichterem Abbominaltyphus leiden. Das neu inficierte Dorf Imenje liegt oberhalb Nrezje unb in der nächsten Nähe dcsselben; es bezieht sein Wasser aus einer ein halbe Stunde vom Dorfe entfernten Quelle. Das Dorf Drama liegt im Überschwemmungsgebiete der Gurl und bezieht das Nutz und Trinlwasser aus mehreren ungedeckten Ziehbrunnen. Die Krankheit dürfte in beiden Ortschaften durch Besuche in den bereits inficierten Häusern verschleppt worden sein. Die derzeit verbliebenen vier Kranken leiben an leichten Typhen in der zweiten Woche unb dürften in 7 bis 14 Tagen genesen; sie befinden sich alle in ärztlicher Behandlung. —c. — (Straßenbau.) Die commissionelle Begehung ber Trace für den von der Landesgrenze bei Petrovo-brdo im Küstenlanbe bis zum Anschlüsse an die Bezirls-straße Zarz - Eisnern bei Podrotzt projektierten neuen Straßenbau wird am 22. b. M., eventuell auch noch am folgenden Tage stattfinden. —o. — (Saveüberfuhr.) Ueber Ansuchen des Besitzers der Saveüberfuhr bei St. Jakob um Verlegung derselben auf eine andere Stelle wird am 24. d. M. die commissionelle Localerhebung vorgenommen werben. —o. — (Selbstmorde.) Zu der gestrigen Notiz „Von, Eisenbahnzuge überfahren" erhalten wir noch folgende Mittheilung: Dem Redacteur Simo Pajiü wurde der Kopf gänzlich zerdrückt; das Gehirn und die Gehirnschale lagen auf der Strecke zerstreut, die linke Hand war abgerissen, di: rechte Hand und die Füße gebrochen, und ber Unterleib erschien berart aufgerissen, dass die Gedärme heraushiengen. Paji^ dürfte sich in einem Irrsinnsanfalle felbst auf die Schienen gelegt haben. Dass Pajiö nicht normal war, geht ous einem bei ihm vorgefundenen Briefe hervor, in welchem er klagt, sich in Laibach im Walde verirrt zu haben und 6000 Meter hoch im Gebirge unter Raubvögel gekommen zu fein. — Am 12. d. M. wurde der Inwohnerssohn Franz Mrlal aus Hotederschitz an einem Eichenaste mit dem Hosen-riemen erhängt, in liegender Stellung, mit einem Ellbogen am Boden gestützt tobt aufgefunden. Der Grund des Selbstmordes ist unbekannt. " (Tod burch Ertrinlen.) Am 11. d. M. nachmittags ist. wie man uns aus Gottschee mittheilt, der italienische Maurer Enrico Eebedini aus Majano, Bezirk Udine, beim Baden im Kulpaflusse nächst Ossiunih ertrunken. Die Leiche des Verunglückten wurde durch zwei kroatische Weiber aus dem Wasser gezogen unb sodann in die Todtenlammer zur Filiallirche nach Krava«lo überführt. —i. — (Gemeindevorstandswahl.) Bei ber am 26. Juli vorgenommenen Neuwahl beö Gemeinbevorstanbes der Ortsgemeinde Münlendorf wurden Josef Hoi-evar in Münlendorf zum Gemeindevorsteher, Narthelmä Jan in Godiü und Primus Kozir in Ärezje zu Gemeinderäthen g> wählt. ^- (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Bezirke Stein (40.210 Einwohner) wurden im II Quartale bes laufenden Jahres 56 Ehen geschlossen. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 348, jene der Verstorbenen auf 235. welch letztere sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilten: im eisten Monate 20. im ersten Jahre 65, bis zu 5 Jahren 101. von 5 bis zu 15 Jahren 12. von 15 bis zu 30 Jahren 16. von 30 bis zu 50 Jahren 2.i. von 50 bis zu 70 Jahren 45. über 70 Jahre 38. Todesursachen waren: bei 2 angeborene Lebensschwäche, bei 23 Tuberculose. vei 14 Lungenentzündung, bei 11 Diphtherie, be, 2 Typhus, bei 7 Gehirnschlagfluss. bei 11 organische Herzfehler, bei 5 bösartige Neubildungen, bei den übrigen ^7 sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 3 Personen (2 ertrunken. 1 durch Sturz über die Stiege). !!< ^lvstmorb, Mord aber Todischlag ereignete sich . " (Ozonreiche Zimmerluft.) Es gilt noch Af/^ ""^""in als Thatsache, dass die erfrischende Eigen- loyast der Luft an Meeresküsten, auf Bcrgeshohen unb in ^aioern auf chren starken Gehalt an Ozon zurückzuführen - Wenfalls spricht viel für diese Annahme, denn Ozon 1,^ Sauerstoff, dessen Menge in der Luft umso ra-,ch r vernundert wird. je mehr Menschen und Thiere sich s l,..'^^.7c"^^" '""um zusammendrängen, je mehr Sau stofk°^ ""5°"ben sind. je größer überhaupt der O.on ckon d .""? °"s ber Luft ist. Jedenfalls ist das aller Ä..? - "^ "°" 2"W Bedeutung, dass es ein Feind ^i heftw ^n^' ^'.^ Wnerzeit nachgewiesen, einem ^^l- Influenza - Epidemie w Jahre 1889 mit bat Se>b? ^?" ^onmangel der Luft zusammengehangen n cht^^ Deutung des Ozons '"""'bin die Erfahrungs- ozcnreich n 9 3,,s ^"' dass sich der Mensch in einer wie die W^ - ^"^" "°hl f"hlt. Dr. Eybam hat nun. »nw d^ berichtet, ein Versa ren er« u?Mwn ^"M "nen dauernden Gehalt von Ozon l^zusuwy. 5" Hon knn „«^ ,„.i, ,^sl,ich durch' Verdunstung gewisser ätherischer Oele. besonders niferenöle, erzeugt werden, unb zwar in genau del! , sammensetzung, wie sie das Ozon der Luft ^l>^ ' i > hat biefe Möglichkeit auch schon hin und wieder i,,. ^ nisierung der Zimmerluft benützt, indem man l. ' durch einen Zerstäuber in die Luft sprengt und ^ sogenannten Kiefernadelduft erzeugt, aber die ^ dieses Verfahrens ist nur eine vorübergehende. ^^ hat jetzt einen selbstthätig wirkenden Verdunstung hergestellt, der eine dauernde Ozonbildnng g^ ,, besteht aus besonders zubereiteten porösen ^" ^ denen das Coniferenöl selbstthätig zufließt, uw > langsam und gleichmäßig zu verdunsten. .^^B neratoren werden in zwei verschiedenen Größen! ,> bie zu 150 und 300 Cubilmeter ausgeführt, w«^ größere Säle mehrere Apparate angebracht ^erde' ^ Besonders dürften sie sich für Krankenzimmer ""!'>/ — (Iournalistisches.) Die Leitung " I bacher Schulzeitung" hat anstelle des scheidenden V ^ rectors Florian Hintner Herr Prof. Dr. IotM Klimesch übernommen. Theater, Kunst und MerM. — (Der Nachfolger Wenzel B^,. Einer Meldung czechischer Blätter zufolge w'^^! fessor an der czechischen Technil in Brunn Ha»s ^ geran Stelle Wenzel Äroxilö an die Pragertt"">^l berufen werden. Zum Nachfolger Schwaigers '"^^ fessur soll der mährische Maler Uprla aus"' ,,' — (,.D as Wissen für All e.") 2"/^ 34. Nummer ist folgender: I. Abtheilung. ^/" ,„:. Vorträge: Docent Dr. Wilhelm Hein: BudW .,, Lehre. — Prof. Dr. I. C. Kreibig: Ueber ^, <, Wollen. — Prof. Dr. Rudolf Meringer: D"W. lunde. (Schluss.) — II. Abtheilung. Popular"'^ lichr Rundschau: Prof Th. Achelis: Welt- /»>, onschauungen im XIX. Jahrhundert. — ^ot'^, Vüchertische. — Hl. Abtheilung. Die Rast naä) ^ M. Lamberg: Canoefahrten und Abenteuer '"^ schen Urwald. — Sport. — Abonnementö zu ^ "'.,, jährlich nehmen die Administration des „WM" « Wien l.. Schulerstraße 20. Buchhandlunge» un° ^' verschleiße entgegen. — Einzelne Nummern in in der Provinz 24 l». 2lu«lo» »»or» Sonntag. ben 1 8. August (H^'^iil^ Geburtsfest Seiner Majestät des Kaisers ^ ^ B s un. 10 Uhr: Messe „Eiultet" von Dr. Fr. W''^ Von Ant. Foerster. Offertorium von Utto K^ . Dcuin Inuilainux von Dr. Fr. Nitt. y. : In der Ktadtpsarrkirche St. 3" ^ Sonntag, den 18. August (Ka'se' jch tag) um 9 Uhr Hochamt: Messe in !>-lwr vo" ^,^ Graduale „Dispersit" von Ant. Foerster, ^i» > ^ wies einen Gesammtviehauftrieb von etwa ^O, Der Handel beschränkte sich auf heimische '"^>^ bemerkenswerter Absatz wurde nur im ^ch!^ (Schafen) erzielt. Die Viehpreise wurden ^ ziemlich hoch gehalten. Telegramme ^ des K.K.Telegraphen-EorresP^ Aus Südafrika. ,/ London. 16. August. Reuters V""5'<^ Middelburg vom 12. b. M.: Eine CoinpG" ^,^ Truppen gerieth gelegentlich eines Erkundig"" F! -10. d. in der Nähe von Neubethseba '" " ^ss ^, Einzelheiten fehlen zwar, doch fürchtet '"f"'^ss^Ll pagnie schwere Verluste erlitten habe. W>e pl. l aus Mibbelburg vom 14. d. meldet. "" gcs^/ < commandant Erasmus im letzten ^efech^ ^,'^, Aloem fontein. 15. August. (^ M^ Nuschmänner hatten bei einer Farm " ^„" > 50 Buren. 5 derselben wurden getödtet. 1< ^ ^ welch letzteren 8 entkamen. Am II. d. vel' „' ^ Polizei nördlich vom Modderschlosse 40 ^ ^ " fecht. 6 wurden gefangen, !i getödtet, '"^„ve^ Die Engländer hatten 2 Todte und 7 Vel»" .----------------- ,, i 6hina. ^..^ 5 Petina. 15. August. Das ..V""'^ d^' ^ Die Gesandten haben den vorläufige» 6'"' c» ^, Protokolles unterzeichnet, um die Mg»"" - M"/. veranlassen, von abermaligen Abänderung ^„>e,^ Gesandten glauben am nächsten Dieüst^^ den chinesischen Bevollmächtigten ba» unterzeichnen zu können. .------------------ ^ Ein Orlan. ggF^, New ' Orleans. 16. Mgust-^ s' / Sturmes wurde gestern in der Station ^el^i fortgerissen. 15 Personen, darunter 9 K" 3" Etadt Mabile ist scil gestern von ^ ^ Neschn^len, W ^bacher Zeitung Nr. 187. l553 17. August 1901. Fourlad-Seide65kr bis sl. N s,5 sowie stets das Neueste in schwarzer, weißer und farbiger «Hennebera/Seide» von l>5 lr. 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Cuzzi; A""' " P°l«. " Lou^ariö, Besitzer. """. «i,n .^'^^-^irlsrichter, Tfcheruembl. - Hanzl. ^, Nnibera <,s... '^' '^'"' Vnrme». — Völll, Kfm., Haida, ?^°sf. Ina,?-' Iunsbruck. - Franlc, Kfm., Olmüh. -t. u ,. Oe,.cral».ajor; RcNa. ?^': P tr?L ,?° "i'l>, s- Bruder. Private; Dr. Knüpfet» 3"^", Ca.'e5 Ä^"'"' ^^ug. »totster», Blum. Wiener, ^.c». ^aucr. P^ Minlus, Nreuer. Müller. Kstte., ^ Verstorbene. ^«lWsse 4^ CH/"k>"sl- Iulimma Combor, Arbeiteriu, 45. I., c ^"> 14 ^'" ^'^1'uhaufe. ^"'""a ulori."^"^ ^"'" ^'bar, Verläuferiu, N« I„ d ^ln, i. ^"' Civilspitalc. /"tz^U^'""^ ^'"^ Vezek. Kaifchlerssohn, 4 I, ^3^"^^"N u st. Margarela Bolal, Tagliihuerin, ^lj I, ^^°p"'m.wi)^ ^"rnz Dobravc, Bergmann, 5« I, «., ° °»'Ich° «c°b»ch,m,,cu ,,, Lmlmch. ^3 ,H^....."^.V^S, !chw»ch hliler 1 ^' H^ ln nllen Farben >h'^"bach. »ranN'"'billigst z.. b"'n. bei Vrttder l^ ^MM^.^ "«rraasse. ^liach m,5wä'rtö „lit ^•^^^^^ Ueborall zu babon. unentbehrliche Zahn-Crdnte trliiilt die '/.ilhnc rein, writs untl f/rsuutL Soeben erschienen : Mf£eo #f. £in Schicksal. Preis 1 Krone 20 Heller. Vonülhig in (2!H8) 2 2 lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laib ach. |J Das beste Trinkwasser S| bol Epidemie-Gefahr ist dor in solchen Fiilleji £3^ off. bewährte, von mediciuisclien Aulorilälcn slcts 'S empfohlene *1 -^------ ^B^EBSK\i)A8 |^ Derselbe ist vollständig frei von organischen Sub- § g stanzen und bietet besonders an Orten mit zweisel- g-^, hasteni J3ruunen- oder Leilungswasser d;is xulrfig- Ic3 'X.) lichsle Getränk. (1%3) 5 Niederlage bei Herrn Michael Zastnor und Peter Laesnik in Laibach. 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Bevor wir z»r Besprechung unseres eigentlichen hier auf» geworfenen Themas iU'rig.hrn, müssru wir noch ein paar Worte vorbringen über das Wesen der Kl'ch'schc» Theorie, wie wir sie «un tenuen gelernt haben in der Vluwendunk d«'s Tuberculins zur Bclä'mpsung der Tuberenlose und der nnderen von Koch vorgeschlagenen hygienischen Maßnahmen bei der Schwindsucht und der Malaria (dein Snmpssicber). Zur Ausrottung der Tubereulofr schlägt Koch außer der Impsung der Kranfen mit Tnbrrculiu die Durchsilhrung sanitärer Maßnahnien betreffs der Wohunngen und der Körper-pflege fowie der Heimstätten für Schwindsüchtige vor. Also nebst der organischen Behandlung dir Hygiene des Körpers und die Entfernung der Belasteten oder der Individnen übclhanpt ans Masseuqnartirrcn, ans inficicrlen Häusern, den Schuh vor den Auswurfstoffen nnd die Verschling der affigierten Personen in solche Loealitäten nnd Territorien, wo alle hygienischen Maß» nahmen zur Durchführung gelangen (Schwindfnchlsasyle). Bei der Vclämpfung dcs Sumpsfiebrrs (Malaria) fprichl Koch vor dem Congress die decidirrte Ansicht ans, dass die Trockenlegung der Sümpfe und deren Umwandluug in pflanzen-und blumenreiche, von der Cultur mehr begünstigte Distrietc überflüssige, die Kosten uicht lohnende Maßnahmen seien und nur der Gebrauch großer Dosen vou Chinin, deren Kostcupreis zu rcdueieren wäre, die Malaria coupiere. Für Koch ist also nnr der Malariabarillns maßgebend, das Sumpftcrrain. an welchem die kraulen wohnen, nnd wo sie ihre ersten Schüttel-froste erhalten, vou leiner Bedentnng. In ähnlicher Weise wäre also seine Anschauung über die Rindertnben'ulosc und deren Nebertragbarlrit ans den Menschen anszufasfe». Bei der Rindertnberrulose ein anderer VlU'illns, bei der Menschrntnbereulosc ein anders a/staltiler Milrobe, also ,',wei verschiedene Kraßheiten, gar nicht vom Nind ans den Menschen oder gnr ans das Kind nnd den Säugling zu übertragen, dessm Disposition für Schad!ichlciteu ganz geringfügiger Natur llim'fch uachgcwiescn ist. (294i^) Cs sällt uus nicht ein. mit dem Forscher nnd Vacteriolo-gen Koch zu polemisiercu, wir fühlen uns als Prallicus gar nicht berufen, den Meister bahubrechrnder Foischungen und geistreicher Theorien in irgendeiner Weise eines Besseren b, lehren zu wollen. Wir sprechen hier nnr von nnserem «einseiligen», aber für die juugr Generation und das Gedeihen des Nachwuchses sehr wich. tigcu Standpnnsle. Nämlich, wir müsscn hic> dir Frage aufioerfen : Werden wir, gestuft auf die Koch'schc Theorie, von nun an bei der Cruährung von Säuglingen und Kindern, denen die Mullerbrnst aus den vcrschiedcnsten Orlinden nicht gereicht wer» den fann, Milch von noloiisch sranl>n Kiihen, do durch snne systematische Coudensalio» v.'Nlonlmeü ', bactcricnfrci heigrstrllt wi,d, alleu Ansordrrung^u der modernen Hygiene eutfpricht, so dass wir uich! nötyig habin, dir geist relchc baeleriologifchc Thrnrie des Profesfors Koch an unf^e,, iiiudcru ins praktische Leben zu libertragrn, wril tausende vo>, ^Beispielen gezeigt hnben, wie infieielte Milch a»s dir Sana.-, lingsernährung »achlheilig eiuwirlt, N'as bei diesem (dem Nestle ! schcn) Präparat nie beobachtet wnrde. Mc dicu s. tf Alli C^L 1 1 § ^ Kem Aufr0lben^ kem Aufspritzen der Holz- / (j«n ^^****----^^•WWW •••^P##W • J Nur Irockcn auskehren mil (2051)62-1:1 !» ^!^^gsii^^^ea-»^^eItioSenxTa.=^^^ ^Zentners gesetzlich geschütztem Stauböl. ^ fc^Y^~~~~~~~ -- Firma BRÜDER EßERL'Oelsarben"'Laclc"mi Fjrnisllan[|l™ž, Laibach, MiklošiSstrasse, hinter derFranciscanerkirche. _L 1MB f 1 U I I sfc 1*% ¦¦ ¦ ¦ ¦ ¦ m 0^ ¦ ¦¦ empfiehlt das reichhaltigste Lager von Sticke- liiIHn\Y 11Kf mIV slnnnrooonlnt7 7 rcie"^sä:1^™- ¦ '"Ifc^ *¦ L II II I 111 11% I IIII|IIIt\\III#4I/ I Stilgerechte Zeichnungen und Monogramme ¦ ^^^^^JT *^ltLlvll\a ¦¦UillllUüuUIDI£. I. wordonausjour»c<:linik ausj?esülirl. (17:^)^; I"» ^H ^^^^^^^^^^^^ Auswärtige Auslr/igc worden prompt offectuiert. Laibacher Zeitung Nr. 187.________________________1554__________________________ 17 August 1901. Course an der Wiener Börse vom 16. August 1901^ ---------------------------------------------,-------- »" n«..«.en ««urse ...stehen stch w «ronen.abnm.. ^.. ««^...« ,««,,,ch.r «ctien und der .Diverse» .0... d«r,«d stch per e.°.. Allz»m»in» ztaat«schulb. """ """ ^»»hcill, Rente in Noten Mal» Noutmber p. »9 uz ,, „ «lpl«'Oct,pr.«.t z!''/» g« «5 99^ «864» rath» «,ltt»l«n»n König» reich» und zändtl. Oefterr.Voldrente, ftsr., 100 sl,, p»«llff» . . 4°/, l18 70,I8 8< btn R«ntelnKronenwühr.,ftfr., per «afs».....4°/« y5,^„ x,> ^ bt«. dto. dt°. per UltiMll 4°/» 95 72 u^'t, Ntsterl.Invtfts 'H«se»»,hu.Sta»t»schnl,Vt». schrei»»»««. «lljabethbah» !n V., steuerfrei, zu »4.000 Kronen . .4»/» lib—n« — '.au,'Joses. Nahn »n Tilber ^.?^' .' '^ ' °'^° l«07U!«1?0 >,>dols«bahil in Kronenwllhr. steuerfn« (dlv. Vt^) . .4°/, 9^^ »g ^ V«»rlb««»»hn ..». »00 sl. «M. 0/, »»N »00 fl......szzg zO g^ ^ »«« Gt»»<» »nr Hohl«»» »»««,««««' 4°/» dto. dlo. dto. Per Ultimo , i,3-«o S3 U dtll. dt«. k 50sl. —lOOldr. 178««U4t,! Thelh<»lt«..««lt 4°/» .... ,44»b145»!> 4»/« ANgar. «runbentl.'Ubli«. 92 «ü 9« U 4'/, lr«at. und stov»». bett» 88 80 »< 2« A»d,l« zssoll. A»l»h,n« l°/, Donau'zleg.'Unleihe «8?8 . lob — l0«-- »nlehen der stadt «Orz . .------—.. «nlehen d. Gtabt Wien . . . 10« 70 104 /(, dto. dt«. lEllbei »b. V«ld) 1^,4 — —-- dt«. dt». «894) . . . . 932b 8425 dt«. dt«, (l898) . . . . 8550 9« «<1 vvlstbau«>..«nst.4»/, 97'— 88 — Oest.'un«. »anl 4O'/»jllhl. v«l. 4°/»......... 99 lON — dt,. bt«. LojHH«. Verl. 4°/, . 89 - l00 - Vp«rlasst,l.»st.,»<>3.,»e«l.4«/, »8>»5 »8 25 lllftnöahn^lisrltll«. » — N»,«,«»«llchl »«»«. «ubap.'Vastllca (Dombau) » ll. 1« »5 1? »5 «ledltl«st 100 N...... »9N — i8» - «laiy-L»!« 40 ft. «Vl, . . . 14» — 14« - vftner «,se 40 si..... iüb 50 iaz>'t>l> P«lyy.«» bto. lito. (Ut. ») »00 fl. . 1083 l0s>, Nonau - Dampfschiffahrt« » Ves. 0esterr., 500 sl. «M. . . 785 - ?9H Dul'Vodenbllcher «.»V. 400 »r. 5t>8 — 2«»- »«rllin»nd».««rdb. lO00sl.«W. 5780 5lx»4 8n»b..«^ernew.. Iaffy««isenb,» «»«selllchaft »00 ft. s.. . . 52«'— 528 - Ul«y!,, vest.. TrleN, 500 sl.««. 8«U W« - Oestt«. »i«rd»««lb. »00 sl. L. 47.» — 472 — dt«. dt». (Ut. «) »00 sl. e. 479 4sl — Prag.Diu«»isenb.i0Nll. «bzft. 175— »?8 - VtaatXiftnbahn »00 ft. V. . , «29- «40- 3,»ibb. Verb.s»^»c>Ofl.O, 420 4»4'— «» en<» U»t»lb<»hn»n > »ct.^<«j — ß«»K»>. «n«lo>O«fi. Nanl 1»0 ll. . . ««9 — !l70 — »»nlvtreln, Wiener. »00 N- . <" 50 44° 50 «»bcr..ZInft., Otft., »00 ft. tz^. 859 - 801 esterr..un,ar. «anl, «00 sl. . <«"' '.«^ Unlonbanl »00 st. .... °»l ,'' »erlehlllanl, «ll«., l40 sl. . «»«' 1nd»strl««Knt»r« ««hmung»». V»u««l., «ll«. «ft., ,00 ft. . .1»«^ '"" ««ybler «isen» und Vtahl.Inb. ^z^ in Wien 100 sl..... »°l'"!« - «lsenbahnw,»«e!hg,.«lste, INOsl. «»^"?,o" »«klbemühl", Papiers, u. «..«. l»'«-',«^ 2 lrisaller »ohlenw..««!. ?0 N. «" »,^ «afltns..».,Öest.«nWl«n.tO0ft. i«7 «a««°u.2e> ,j^ «r. U»u«ts«Ns<«ast 100 ft. . > "4 ^^ «ientlb«,« Ni'«el<«tli,n<»»< k4l' «turze Sichten. ,, »«sterba« . . . . ^ . . 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