ikiljreslkrid)! des kais. königl. Obergymnasiums zu Laibach i _ * g veröffentlicht am Schlüsse des Schuljahres 1866 durch den k. k. Direetor (ütoinHofti HEttois. Laibach 1866. Druck von Ign. v. Kleinmayr & F. Bamberg. — Verlag des k. k. Obergymnasiums. Inhalt. 1, Ueber die sogenannte Einwanderung der Claudier. Vom Professor Anton Heinrich. 2. Kako naj bi se učila zgodovina v naših srednjih šolah. Spisal c. k. profesor Melcer. 3- Schulnachriehten. Vom Director. Ueber die sogenannte Einwanderung der Claudier. Vom Professor Anton Heinrich. Ursachen. Der König Tarquinius Superbus stützte seine Herrschaft auf die Plebejer.1 Nach Beseitigung des lähmenden Einflusses der Patricier verwandelte er die Bündnisse mit den Nachbarvölkern in tributpflichtige Unterthänigkeit. So unterwarf er auch die lose verbundenen Gaue der Sabiner.2 Als aber die Aristokraten mit ihren zahlreichen Clienten den gefürchteten Machthaber stürtzten, benutzten die unterworfenen Völker die Unruhen in Rom, sich unabhängig zu machen; die Etrusker eroberten sogar Theile des römischen Gebietes. Aus dieser Schwächung wollten nun auch die Sabiner Vortheil ziehen, und erhoben im Bunde mit den Latinern die Waffen;3 aber ihr erster Angriff, den übereilt nur einzelne Gaue wagten, wurde von den römischen Consuln zurückgeschlagen, fünf Jahre nach der Vertreibung des Tarquinius. Rom erhob sich wieder zu seiner anfänglichen hohen Gesinnung und ehrte die Sieger durch einen Triumph.* Die Schlacht war an dem rechten Ufer des Anio, des Grenzflusses zwischen römischem und sabinischem Gebiete, geschlagen worden,5 auf den weitausgedehnten Gütern, welche seit Menschengedenken6 der stolzen, ehrenhaften7 Familie der Claudier gehörten. Attus Clausus, damals Patronus derselben, konnte nicht vergessen haben, dass auch in den Kriegen gegen Tarquinius sein Besitz, weil an der Grenze gelegen, am meisten gelitten hatte, und ein Gleiches liess sich bei dem Aufschwünge der römischen centra-lisirten Aristokratenrepublik auch für alle Zukunft fürchten. Rom hatte öfter Siege geerntet, als Niederlagen erlitten. Die Claudische Tribus lag näher bei Rom, als an dem politischen Mittelpunkte des fode-rirten Sabinerlandes;8 in diesem konnten die Claudier daher trotz der Grösse ihres Besitzes, auf welchem bei 5000 Bauern gegen Ueberlassung eines Theiles der Ernte für sie arbeiteten, nicht zu jener politischen 1 Dionys VI. 74. * Dionys IV. 52. s Plut. Publ. 21 — ri 81 7iQogdoxia noXtpov, ^aßivtav xal Aarivuv awiarafitvi^v. — fiiyulrj ju(j tyctivfio xazaoxtvri twv noXtfitav xai Gvataaic. 1 Dionys V. 39. 5 Dionys V. 37. * Vctus Claudia tribus. Liv.II, 16. Clausus, — prisco de sanguine Sabinorum—. Virg. Aen. VH. 706, und die Note >©n Forbiger. ’ Plut. a. a. 0. * Siebe die Beweisgründe im zweiten Theile dieser Abhandlung. Bedeutung gelangen, die ihren Stolz befriedigt hätte.9 Und wie Rom seine grossen Männer zu ehren verstand, hatte soeben der Triumph der beiden Consuln gezeigt, von denen M. Valerius noch überdies ein Haus auf dem Palatin zum Geschenke erhielt. Die Mächtigen in den angesehensten sabinischen Städten waren dem Attus Clausus, der von dem Flecken Begillum aus wie ein kleiner König über seine Hörigen befahl, wegen seines Ehrgeizes und Stolzes gram, den er in den öffentlichen Angelegenheiten bewies.10 Und nun verletzte man ihn noch auf zweifache Weise. Man hielt das Jahr nach der erlittenen Niederlage — im sechsten nach der Vertreibung der Könige aus Rom —eine allgemeine Versammlung, beschloss den Krieg gegen Rom und wählte nicht den mächtigen,11 stolzen Attus Clausus zum Anführer,12 der vielleicht dadurch für die Sabiner hätte wieder gewonnen werden können, sondern wollte ihn vielmehr zur Verantwortung ziehen, warum er, dessen Besitzungen dem Feinde am nächsten lagen, im verflossenen Jahre die Landsleute nicht unterstützt hatte und auch jetzt nicht geneigt war, den Krieg mit seinen Clienten zu beginnen,1® vielmehr offen für Rom Partei ergriff, indem er selbst dem Beschlüsse der Versammlung sich nicht fügte und auch seine Freunde davon abhielt. Hätte er den Krieg begonnen, die sabinischen Feudalherren würden sein Regillum ebensowenig gerettet haben, wie Fidenae, das sich in dem nun beginnenden Kriege unterwerfen musste, da abermals nicht die ganze Macht der Sabiner ins Feld rückte. Das volkreiche Rom dagegen, das von ackerbauenden Adelsgeschlechtern, von denen nach der Vertreibung des Tarquinischen sich keines mit ihm an Reichthum messen mochte,14 regiert wurde, bot nicht nur seinem Ehrgeize Befriedigung, sondern auch seinen Besitzungen ausgiebigen Schutz, wenn er in diese Gemeinde zu treten beschloss. P. Valerius Publicola, damals an der Spitze der römischen Aristokratie, trat mit ihm in Unterhandlungen und versprach ihm, wenn er dem Hasse seiner Landsleute aus dem Wege gehen wolle, eine seines Wert lies würdige Aufnahme.15 Nach längerer Ueberlegung 16 fasste Attus Clausus endlich den Entschluss des Uebertrittes. Zeit des Anschlusses. Der Uebertritt des Sabiners Attus Clausus zu den Römern geschah also einige Jahre nach der Vertreibung der Könige, wie Dionys und Livius, Plutarch und Zonoras sagen, im vierten Consulate des P. Valerius Publicola und dem zweiten des T. Lucretius, nach Dionys im sechsten Jahre nach der Vertreibung der Könige,17 nach Cato’s Zählung im Jahre 248, nach Varro's im Jahre '250 d. St.; doch ist die * Nur der Neid nahm aus dem Verhalten des Attus Clausus Veranlassung, ihn des Strebens nach Alleinherrschaft zu zeihen. Plut. Publ. 21. Kal zoi'g cp&o v ovtriv ctiztav naotft/t uv^slv za ' Pwfialav im zvQuvvldi xai dovlbimi zijg nazpfdog. 10 Dionys V. 40. 11 Plutarch Publ. 21 tjv — ‘Anmog K/.avaog sv 2aßIvoig «»■ TjQ yfiiiaam dvvazög. —Näheres im zweiten Theile dieser Abhandlung. i* Dionys V 40. 13 — on znv xaza 'Pcafialcov noKt^iov ixqtSQBiv ovx r,v ngo&Vfiog. Dionys ib. “ Dionys V. 43 c. 44: — zq/zt] yivezai JZaßtvwv üaßoXr) fisijo vi rr r oaz i (■—Dann V. 60. — Weiter siehe Seite 6, Note 50. 15 Plut. Publ. 21 — o rionlixoXug tfyiv arÖQag imzrjSslovg, ot. t<£ Kkavacp 8ie).iyovzo nao avzov zoiavza. — si ßovlow — (fvyelv zovg jxiaovvzag, vnoSQsrai as zijg trrjg uQSzijg diicog. — An der Person des Attus Clausus konnte ihm nichts gelegen sein, so viel Körperkraft und Tugend dieser auch besitzen mochte. :(Plutarch a. a. 0. und nach ihm Zonaras. Anm. VII. 13. p. 337 B.) Und hatten seine Freunde so feige um jeden Preis den Frieden gewollt, wie es nach Plutarch scheint, so würde sich Publicola wohl nicht so angelegentlich um die armen Helden beworben haben. Die Erklärung liegt eben selbst bei Plutarch in den oben citirten Worten: Klavrrog tjv avrjO yn^uam dvratoff: von den Beweisstellen aus anderen ist hier natürlich keine Rede. 10 zavzi (die Einladung des Valerius) nollaxig ävaaxonovvzi zol Ki.ai'ffco ßf/.zirrza Z(ör ävayxatcov icpaivezo■. Plut. a. a. 0. 11 Vergleiche V. 37 fl', mit c. 40. Unsicherheit in der Zeitbestimmung schon von den Alten beklagt worden.18 Dass Sueton (Tib. 1) den Anschluss der Claudischen Tribus unter Titus Tatius versetzt, hat keine Bedeutung, da er noch in demselben Satze hinzufügt, es sei wahrscheinlicher, derselbe habe erst im sechsten Jahre nach der Vertreibung der Könige stattgefunden. Bedeutung und nähere Begründung. Die Einwanderung, welche Li v. II. 16 und Dionys Y. 40, theilweise auch Plutarch19 und von ihm fasst abschreibend Zonaras (Ann. VII. 13 p. 337 B.) und ebenso Appian20 sogar eine Flucht nennen, stellt sich uns nach eben diesem Dionys als ein Uebergang zu den Römern, als ein Anschluss des Claudischen an das römische Gebiet dar. Freudig wurde Attus Clausus von denCurien21 unter diePatricier und in den Senat22 angenommen. Die von ihm abhängigen Bauern sollen in die Zahl der Bürger eingereiht worden sein.23 Auch wies man ihm und seinen Verwandten24 in der Stadt Plätze an, auf welchen sie gleich den übrigen patricischen Gutsherren für die Zeit ihres Aufenthaltes in derselben sich Wohnhäuser erbauten, ein anderer am Fusse des Capitoliums wurde den Claudiern für eine Familiengruft überlassen.25 Aber einer Schenkung von Grund und Boden jenseits des Anio bedurfte es nicht, weil Attus Clausus denselben schon besass, und Rom konnte ihm denselben nicht schenken, weil der Anio damals noch der Grenzfluss war zwischen römischem und sabinischem Gebiete.2'1 Den Flecken Iiegillum,27 aus welchem nach dem Zeugnisse der Quellen widerspruchslos die Claudier stammten, würden sicher die Sabiner besetzt haben, wenn sich die Claudier aus demselben hätten flüchten müssen.28 Eine freiwillige Flucht mit 5000 waffenfähigen Männern ist eben keine Flucht, sondern ein Uebergang von um so grösserer militärischer Bedeutung, als Rom bei der grössten Anstrengung seiner Kräfte vierundzwanzig Jahre später nur 21.200 Mann ins Feld zu stellen vermochte.28 Diesem Uebergange des Attus Clausus verdankte Rom in dem nun ausbrechenden Kriege gegen die Sabiner den Sieg. Die Claudier verschafften den Römern das Uebergewicht, sie galten für die Hauptursache der glücklichen Be- 18 So z. B. von Liv. 11. 21. Dionys Vil. 1. ** Publicola liess dem Claudius sagen: ei—ßov/.oio IV. 47, VI. 36, VIII. 21. “ Siehe auch Juv. Sat. XIV. 163. Sicul. Flau. p. 153 Lachm. “ R. R. I. 10, 2. 41 H. N. XVIII. 2. ** Siehe Schwegler 1. 750 Nr. 1. *s Dionys, VI. 24, nonnt ihn sogar den ersten unter den Häuptern der Aristokratie. ** Siehe Dr. J. Wirths Abhandlung im I. B. s. d. Gesch. *' V. 59. Appius hatte keine nexi, keine addicti. Auch die freien Bauern mochten, wie dies in Deutschland der Fall war, den Schutz des Gutsherrn anrufen, in dessen Gebiet ihr Besitz lag. ’E).iv{)-(ooi — oi'datri fioi %aoir, (pdmv re xui mt.azäv ir roig clmyxaiornroig i£tta£ovTai. Uebrigens das ganze Capitel. Noch in späten Zeiten sprach jeder Freie jeden Greis mit -Atta. an. Fest. v. Atta, Ausg. Paris 1584 p. 19, 25. Attam pro reverentia seni cuilibet dicimus: quasi eum avi nomine appelemus. ** Dionys V. 66—68, VI. 24, besond. 38, wo deutlich ausgesprochen ist, dass unter der novellistischen Ausschmückung persönlicher Verhältnisse, die in der römischen Geschichte jede Verfassungsmodification cinleiten, auch hier eine staatliche Bewegung, das Emporstreben der Gemeinfreien, zu suchen ist; und c. 57; A. CI. wollte die Aristokratie erhalten. C. 59. Ich kann in diesen meinen zwei Noten nur Andeutungen geben, die Ausführung wäre Gegenstand einer eigenen Abhandlung. *• Hätte Plutarch Mommsens Abhandlung über die römische Tribus gelesen, so könnte man glauben, er habe dem A. CI. deshalb 25 Jugera schenken lassen, um ihn dadurch noch über den Census von 20 Joch der ersten Classe zu bringen. nicht auffallend, dass Rom durch eine Schenkung den jüngsten und stolzesten seiner Bürger zum angesehensten, reichsten und mächtigsten gemacht hätte?50 Von einer Schenkung des ganzen Claudischen Besitzes kann somit wohl nicht die Rede sein. Die „mit der Zeit“ hinzugekommenen 10.000 Joch der novi tribules müssen ferner südlich von Cameria gelegen sein, das nach dem Frieden mit den Sabinern von dem Consul Virginius bekämpft wurde. Auch südlich von Crustumerium mussten sie liegen, das ja 259 eine eigene Tribus bildete. Und so mag denn die alte sabinische, d. h. die vetus Claudia tribus des Livius nach der Vergrösserung, d. h. die römische Tribus des Dionys von dem westlichen Grenzflüsse Tiber51 bis zu der Hügelreihe des Rio Magugliano, von dem südlichen Grenzflüsse Anio bis zu den Quellen der Allia und des Maguglio gereicht, Regillum aber muss seinen Platz in der vetus Claudia tribus zwischen Fidenae und Ficulea gefunden haben.52 Mit dieser Grenzbezeichnung stimmt es nun vollständig, wenn Strabo a. a. 0. angibt, das sabinische Land beginne bei der Stadt Nomentum. Diese lag in dem erwähnten Quellengebiete der Allia und des Magugliano; bis zu ihr reiehte die römisch gewordene Claudische Tribus. Durch die Claudier hatte Rom jenseits des Anio festen Fuss gefasst. Dies ist in territorialer Beziehung die Bedeutung der sogenannten Einwanderung des Attus Clausus.53 Nach dem Gesagten begreift sich, dass die Aufzählung der sabinischen Städte und Gegenden, aus welchen Attus Clausus nach Virgil54 das magnum agmen nach Rom geführt haben soll, alles historischen Werthes bar ist.55 Doch auch bezüglich der inneren Zustände und deren Entwickelung war der Anschluss der Claudier an Rom von grossem Gewichte. Er kräftigte die aristokratische Partei, so dass diese dem Andrange der sich selbständig regenden Plebejer unter der Führung der stolzen und reichen Claudier, deren Tribus, 50 Dionys nennt ihn, VI. 24, wie schon erwähnt, den Ersten unter den Häuptern der Aristokratie. 'Att-ttInv 6’rtv yvmfirj tov xnnvCfKWTaTOV täv tlQOKTTTjyorwv zfjg äQKTTOXQaztcis «tiöT);(ire .... Lassen wir die Angabe von den ersten Heredien, die aus zwei Joch bestanden haben sollen, unberücksichtigt, so bleibt doch gewiss , dass das Eigenthnm der alten Patricier in der That gering war. Hör. Car. II. 15, 13 privatus illis census erat brevis, commune magnum. Livius IV. 48 sagt sogar, dass durch eine Vertheilung oder Verpachtung des ager publicus viele Adelige all ihren Grundbesitz — „Besitz" hier im juridischen Sinne — einge-biisst hätten. Und das war fasst ein Jahrhundert nach dem Anschlüsse des Attus Clausus an Rom. Der Rang, welchen dieser Neubürger als Erster unter den herrschenden Aristokraten einnahm, gründete sich wohl weniger auf die Ehrenhaftigkeit seines Privatlebens und den Edelrnulh seiner politischen Grundsätze (Dionys a. a. 0.), durch welche er sich doch harte Kämpfe zuzog, als vielmehr auf sein grosses Besitzthum, das ihm zu eigen war von jeher. Er war der reichste Aristokrat. Woher hätten auch die Römer im Jahre 250 die 1025 Jugera, welche sie nach Plutarch der Claudischen Gens als Eigenthum — nicht als possessio — über- Iiessen, genommen, wenn noch ein Cincinnatus nur 4 Jugera besessen haben soll? Liv. 111. 26. Plin. H. N. XVIII. 4 c. 20. (Was von der Armuth des Val. Puhl, in den Quellen erzählt und von Neueren geleugnet wird, findet somit hiedurch einige Aufklärung.) 51 Strabo V. 3. 52 Dass dieses Regillum mit dem Lacus Regillus nichts zu thun hat, ist bekannt. Bei Steph. : 'PsylkXog nolti JZaßlrar, also trans Anienem (Liv.), und, wie gesagt, wahrscheinlich zwischen Fidenae und Ficulea. Freilich heisst es bei Dionys V. 40: fo-rniv <]JiSijVT]g xai Ilixevtictg, welch letzterer Ort sonst nirgends genannt wird. Allein die Annalisten wichen in Schreibung der Namen von einander sehr ab, wie Liv. VIII. 18 ausdrücklich erwähnt. Sie nahmen es mit denselben ebenso leicht, wie mit der Zeitrechnung (Dionys VII. 1). Oder es gab die Undeutlichkeit der Schrift Veranlassung, dass z. B. Liv. II. 43 Ortona, Dionys VIII. 90 Opojl’a schreiben konnte. Wie gleichgültig übrigens Dionys gegen die Richtigstellung der Namen war, w’erden wir weiter unten sehen. Und so mochte es wohl geschehen, dass er ohne nähere Untersuchung Picentia statt Ficulea setzte. Diese Annahme wird bestäikt, da Lapus und Gelenius Piculea lesen; Glareanus setzt geradezu Ficulea. (Siehe Reiske a. a. 0.) Da begreift sich nun um so schwerer, wie Niebuhr (siehe oben) Regillum südlich vom Anio setzen konnte. 53 Plutarch deutet sogar diese Vergrösserung der römischen Macht an, wenn er die Neider des Attus Clausus von ihm sagen lässt: — avieiv tn Pwfia/mv — a. a. 0. s* Aen. VII. 705 IV. 55 Vielleicht ist diese Behauptung unbescheiden, da ich gestehen muss, dass mir Petersens Abhandlung über diesen Punkt leider nicht zu Gebote steht. Nach Virgils poeticher Aufzählung der bedeutenderen Orte, Flüsse und Berge des Sabinerlandes hätte Clausus alle Sabiner den Römern zugeführt. Wozu dann die späteren Kriege? Strabo gibt dem Sabinergebiete nur bis zu den Vestinern schon eine Länge von 1000 Stadien, also von 25 Meilen; bei der Breite von nur 10 Meilen, denn er nennt das Land schmal, betrüge es 250 Meilen im Quadrat, auf welchen wohl mehr als 5000 Familien Platz hatten. Und legen wir vielleicht auf die Zahl 5000 auch kein Gewicht, so erhält durch diese beliebte Bezweiflung Virgil doch keine Beglaubigung. Damit soll nicht ausgeschlossen werden, dass die Claudier im übrigen Sabinerlande mit der Zeit grosse Possessionen erwarben. an die alten patriarchalischen Zustände noch gewohnt, sich ruhig verhielt,56 widerstehen konnte und erst im Laufe von mehr als einem Jahrhunderte und nur schrittweise den Forderungen der Gemeinfreien nachgeben musste. Bei jeder Verfassungsmodification spielt ein Claudier eine Rolle; und die Kraft und Consequenz im Conservatismus gegen innere und äussere Feinde gibt dem Anschlüsse der Claudier an Rom die höhere Bedeutung.57 _________ Namensänderung. Da alle Quellen den Attus Clausus nach seinem Anschluss au Rom Appius Claudius nennen und dieser doch nur als Börner eine Bedeutung in der Geschichte hat, so ist es im Grunde gleichgiltig, welchen Namen er vor demselben geführt habe, und ich betrachte das nun Folgende auch nur wie einen Anhang zu meiner Abhandlung. Dass Dionys58 als seinen Vornamen Titus anführt, fällt nicht ins Gewicht, weil ausser dieser einen Stelle jede andere bei ihm Appius hat. Auch nimmt es Dionys, wie schon oben bemerkt wurde, mit den Namen, besonders den Vornamen, nicht so genau. So nennt er, um einige Beispiele aus den nächsten Büchern anzuführen, den Tribunen Junius Brutus stets Lucius, in VII. 26 aber Titus, in cap. 47, 52, 53, 63 und VIII. 31 dagegen Decius; den Spurius Lartius Flavus nennt er VII. 68 Sergius L. F.; der Spurius Licinius des Liv. II. 43 heisst bei ihm IX. 1 Spurius Sicilius; den Dictator Valerius nennt er V. 64 Manius V., sonst immer mit Livius Marcus; u. s. w. Die übrigen Quellen geben den Vornamen des Clausus nicht nur sehr verschieden, sondern auch die Codices einer und derselben stimmen nicht überein. So findet sich z. B. in denen des Sueton Ata, Atta und Atto. Livius hat II. 16 Attius, X. 8 aber Attus.59 Doch auch in der ersteren Stelle hat die Minderzahl der Codices Attus, auch Atta findet sich; in der letzteren (X. 8) schreiben manche Codices Attius. Attius hat auch Tacitus IV. 9 und XII. 25. Der Name Atta hat mit attavus (atavus) und dem gothischen atta (Vater) dieselbe Grundbedeutung.60 Diese deutet natürlich auf die Patronats- und Clientelverhält- 5e Siehe oben S. 5 Note *’ und *' und den dazu gehörigen Text. 17 Dass und wie sich diese Familie in patricische und plebejische trennte (Sueton Tib. 1), braucht hier nicht ausgeführt zu werden; eine nähere Betrachtung ihres Charakters fände einen geeigneten Platz am Ende einer etwaigen Geschichte derselben. 5‘ V. 40. 59 Dagegen sind die Citate bei Schwegler, I. B. S. 57 Nr. 5, dieser Vorname des Appius Claudius werde von Livius i. 36 und Val. Max. I. 4, 1 Attus genannt, nicht ganz richtig, denn in beiden Stellen ist von dem Augur Attus Navius die Rede. Und in der mir zu Gebote stehenden Ausgabe des Val. Max. von Helfrecht steht nicht Attus, sondern Attius. Auch bei dem ebenfalls hier citirten Plinius H. N. XV. 20 und XXXIV. 13, sowie in Flor. 1. 5 und Festus v. Navia (Ausgabe 1584, Paris, p. 115) ist von diesem Augur die Rede, der übrigens an der ersten Stelle des Plinius (Ausgabe v. J. G. F. Francius 1788, p. 215, N. d.) ebenfalls nach einigen Cod. allerdings Attus, nach anderen Attius heisst. ln den citirten Stellen des Florus und Festus finde ich auch im Text nicht Attus, sondern consequent Attius. Für die Lesung Attius citirt Schwegler a. a 0. Cic. de Div. 1. 17, wo aber ebenfalls von dem genannten Augur die Rede ist, und T. 31 und 32, in denen jedoch dieser Name gar nicht vorkommt; ferner Cic. de Div. II. 38. Auch hier ist nur der Augur erwähnt. Das Citat de Div. II. 80 ist wieder als falsch zu streichen. In de leg. II. 13 ist auch von dem Augur die Sprache, er heisst aber in einem Cod. auch Actius, in einem ändern Attus. Das Citat de leg. II. 33 ist wieder zu streichen (wenn nemlich die mir zu Gebote stehende Ausgabe von Creuzer 1824 berücksichtigt wird). In dein Briefe 8. 1. X. an Att. wird von einem Augur Appius gesprochen, den die Note 9 p. 339 (Ausgabe Venedig 1772) für den Attius Navius hält. Schwegler hält Attus für einen sabinischen Vornamen, 1. 672, Anm. 2. Ich habe jedoch dafür keinen Beweis finden können, als die Stelle in Val. Max. de nom. p. 573: Titus, e Sabino nomine Titurio fluxit: Appius, ab Atto ejusdem-regionis praenomine. In den übrigen von Schwegler I. 248, Anm. 2 citirten Stellen liegt gar keine Andeutung dieser Art. — Wenn im Sabinerland Attus gesagt wurde, folgt daraus, dass jedermann, der Attus hiess, ein Sabiner war? War Attus Navius, der viel öfter Attius genannt wird, ein Sabiner? Und was machen wir mit dem princeps Volsci nominis Attius Tullus? Liv. II. 35. Nebenher bemerkt, ist auch das Schwegler’sehe Citat 11.57, 5, es sei bei Tacit. Ann. IV. 9 von der Einwanderung des Attus Clausus erzählt, nicht richtig. Dieser wird daselbst und auch nur folgerungsweise als Ahnherr des Claudischen Geschlechtes genannt. Dass Gell. XIII. 22, 8. die Einwanderung des App. CI. erwähne, kann ich ebenfalls nicht finden. (Ausgabe 1706.) Ich komme dem Index folgend 1. III. c. 3 Nr. 7 auf einen Rhetor Accius, der, auch Attius genannt, bisweilen mit dem Dichter Attius verwechselt worden sei. Ist aber — um abzuschweifen — dieser Dichter nicht der in unserer folgenden Note erwähnte Dichter C. Quinctius Atta? t eo Festus de sig. verb. v. Attavus. Attavus, quia Atta (tata) est avi, id est pater: ud pueri usurpare solent. Der Beiname Atta („corrupte quoque Accius vel Attius“), welchen der Dichter C. Quinctius, (jessen Horat. I. II. epist. 1 gedenkt, führte, scheint von einer ändern Wurzel zu stammen. Gellius 1. VII. c. 9, Nr. 10 und 14. nisse hin. So wie im Deutschen das Wort „Vater“ als Familienname vorkommt,61 so wurde der Beiname oder Titel, mit welchem die Clienten ihren Patronus anredeten, zum Vornamen, und dies bei Attus Clausus um so leichter, weil er in seinem Privatleben höchst ehrenvoll und würdig, seinen Clienten und Freunden aber ein wahrer Vater war.62 So wandelte sich Atta in Attus oder volscisch erweicht in Attius.63 Die noch lindere Aussprache der römischen Ebene setzte p statt t. Aus den genannten Vornamen finden sich mit Clausus, Clausius und Claudius Combinationen.64 Livius, Tacitus,65 Plutarch, Virgil68 und Ovid67 haben Clausus; Dionys und Zonaras haben nur Claudius. Clausus als Eponymus der Claudier anzusehen, war nicht nothwendig; ich kann mir einen solchen als fingirte Pereon an die Spitze eines Volkes, nicht aber an die einer Familie denken, sondern halte die spätere Benennung doch lieber für eine „dialectische Weiterbildung.“68 Oder will man die sogenannte Einwanderung des Attus Clausus leugnen? Will man nur Claudier, nicht aber ein Individuum gelten lassen, das zuerst den doch historischen Namen Appius Claudius geführt hat? Wäre sodann nicht vielmehr dieser als Eponymus anzusehen ? So weise man doch lieber die Namen Clausus, Volesus, Julus u. a. zurück. Bei Hellen, Jon, Cadmus u. a. ist letzteres freilich nicht nothwendig; also muss man bei Claudius, Valerius und Julius an „dialectische Weiterbildung“ glauben. Das Todesjahr des Appius Claudius. Nach Varro trat Appius Claudius im Jahre 250 d. St. zu den Körnern über. Nach derselben Zählung erlangte er neun Jahre später das Consulat.69 Bei Livius (II. 44) ist derselbe zum letzten Male erwähnt, als er im Jahre 274 d. St. (Varro) unter den Consuln M. Fabius und Cn. Manlius den Rath ertheilte, immer einen Tribunen zu bestechen, um die Agitationen des ändern zu lähmen. Dionys (IX. 1) setzt diesen Rath in das vorhergehende Jahr 273 unter die Consuln Kaeso Fabius und Spurius Furius. Doch sagt auch Livius unter diesem Jahre: Sp. Licinius tribunus plebis susceperat rem militarem impe-diendam — nec in eum consules acrius, quam ipsius ejus collegae coorti sunt, und nach dieser Angabe konnte Appius Claudius seinen Rath aus diesem Verhalten des Gegners des Tribunen abstrahiren. Und in der That gibt Livius (II. 44) auch an, Appius Claudius habe 274 gegen den Tribunen Ti. Pontificius das gerathen, was im Vorhergehenden, ohne dass dieser Rath noch ertheilt worden wäre, dem Tribunen Licinius gegenüber geschehen war. Jedenfalls ist es gut, hier mit Livius das spätere Jahr anzusetzen und es dahin gestellt sein zu lassen, ob dem Tribunen Licinius 273, wie Dionys will, oder erst dem Tribunen Pontificius 274, wie Livius erzählt, der College auf den Rath des Appius Claudius entgegentrat. ** In Ossterreichisch-Schlesien. 61 Grosse Oekonomiebesitzer werden noch heutzutage in Schlesien von ihren Arbeitern, wie früher von ihren Robotern, mit „Herr Vater“ angeredet. Auch der slovenische Arbeiter nähert sich seinem Brodherrn mit dem Worte Oče ~ Vater. Wie gleich sich die menschlichen Verhältnisse durch Jahrtausende, vielleicht immer bleiben, zeigt uns eine Stelle in der Bibel II. Könige, 5. Der aussätzige Feldhauptmann Naeman hatte sich von seinen Knechten zu Elisa bringen lassen, ärgerte sich aber über dessen Rath, sich im Jordan zu baden. „Da machten sich seine Knechte zu ihm, redeten mit ihm und sprachen: Lieber Vater, wenn dir“ u. s. w., V. 13. Hebräisch „Vater“ = aba, ungarisch atya; daneben Atta, Attus. •* Siehe übrigens Mommsen , unterital. Dial. S. 242. ** Hängt Clausus mit dem gothischen kalauths, gross, gewachsen, zusammen? Virgil Aen. VII. 707 sagt: Magnum agmen agens Clausus magnique ipse agminis instar — und Plutarch Publ. 21: Tjr ovv dtl7llo$ KXttiffOi — avrjQ ftptjpiafft Tt ßvtatög, xai OtofiaTOq (iwpirj n(iög d^XT/v imefarrjg. ,s Ausser in den schon angeführten Stellen noch in Ann. XI. 24. “ Aen. VII. 707. •* Faust. IV. 305. ** Die sabinische Sprache unterschied 9ich, wie bekannt, von der latinischen wie die dorische von der jonischen. “ Dionys VII. 23. Uv. II. 21. Man befolgte damals den Rath des Appius Claudius, die Aushebung ging daher vor sich und es wurde die denkwürdige Schlacht gegen die Etrusker geschlagen. Diese Schlacht, sagt Dionys IX. 13, soll die grösste gewesen sein unter allen früheren in der römischen Geschichte. „Es stritten nämlich 21.200 Römer und ebenso viele Bundesgenossen.“ Hier mag auch Appius Claudius gekämpft haben und mit dem Consul Manlius gefallen sein. Ueberhaupt muss damals die herrschende Classe sich besonders angestrengt und hervorgethan haben; der andere Consul Kaeso Fabius ward verwundet, sein Bruder fiel. Somit hätte Appius Claudius I. in Rom von dem Jahre 250 bis 274, also durch 24 Jahre gelebt. Da sein Sohn Appius Claudius II. erwiesenermassen mit dem Decemvir identisch ist, und dieser im Jahre 306, also 56 Jahre nach dem Anschlüsse seines Vaters Attus Clausus an Rom, sein Ende fand, da er höchstwahrscheinlich älter war als sein Bruder Cajus, der damals, d. h. 306, von Livius III. 58 schon magno natu genannt wird, so unterliegt es wohl keinem Zweifel, dass Attus Clausus bei seinem Uebertritt zu Rom zwei Söhne im Jünglingsalter an seiner Seite hatte. Was ich über die sogenannte Einwanderung des Attus Clausus und die seine Person betreifenden nächsten Folgen in den Quellen zu finden glaubt«, habe ich, weil es von der herrschenden Ansicht abweicht, hier niedergeschrieben. Kako naj bi se ueila zgodovina v naših srednjih šolah. Spisal c. k. profesor Melcer. Med predmeti, kateri se učijo v naših srednjih šolah, posebno na gimnazijah, ga morebiti ni bolj važnega za omiko mladih poslušavcev memo zemljepisja in zgodovine. Že starim Rimljanom je bila lux veritatis, testis te m poru m, magistra vitae, in res, ona vedri um, boljša serce po lepih in hudih izgledih, tolaži v nesreči, ukroti ošabnost, spodbada častiti in ljubiti nar bolj cenjeno, kar človek na tem svetu ima: vero, cesarja, deržavo, narod, domovino. Ni je visoke misli, ni ga žlahtnega in blagega občutka, ki bi v zgodovini podpore ne našel. Se mi tedaj od več zdi, ceno in važnost zgodovinskega uka bolj obširno povzdigovati, je jasna ko beli dan. Tudi skušnja kaže, da se učenci tega predmeta kaj radi lotijo, raji ko marsikaterega. Vender, če se praša, z kakšnim vspehom? — ali v resnici doveršijo, kar je v naših srednjih šolah za uk odločeno, ali jim daje ta tvarina pravo lastno omiko za prihodnje poklice — odgovori niso tako enoglasni, kakor bi mislili in želeli. Sicer, če se oziramo na spričevala, katere dobivajo naši dijaki vsako leto v posamesnih razredih ali po doveršeni maturi, šolski mladenči v zgodovini sploh bolj napredujejo, kakor v tvarini gerškega ali latinskega slovstva, vender nobeden terdil ne bo, bodi vsa hvala spričevalom, da je vse dognano, kar se doseči dä. Temu nasproti pogosto slišimo tožbo, in to velja posebno zastran spodnjih razredov, da naši študentje v zgodovini splošni in domači nikakor ne napredujejo tako kakor nekdanji, da znanstvo zemljepisja silno hira, in se razodeva v tem predmetu čudna nevednost celo pri takih, katere v drugih tvarinah med pervake štejejo i. t. d. Ne bom sodil, da vsi, ki tako tožijo, vselej pravo terdijo, ali vsem spričevalom vkljub večletna skušnja tudi učitelja prepriča, da se sploh govoriti v spodnjih razredih s slabjim vspehom uči kakor v zgornjih, in da, kar se tiče zemljepisnega znanstva, naši učenci ne dosežejo stopnje, katero nam vlada po postavah ukazuje. To se mi zdi po lastni skušnji gola resnica, ki se zakriti ne da. Gotovo bo učitelju, ki ima v enem razredu šestdeset ali sedemdeset učencev, več zaderžkov nasptoti stalo, kakor onemu, ki jih v tej tvarini le kakih dvajset ali trideset šteje, — napake se bodo polajšale, popolnoma konec jih ne bo. Če tedaj nekaj manj ugodnega tiči v naši obravnavi zgodovinskega uka, če smo prepričani, da je treba tudi v tem napredovati, išimo od kod izvira napačnost, trudimo se spoznati in odpraviti zaderžke, ki napoti stojijo napredovanju. Morebiti naši učenci prave poti ne išejo ali ne najdejo, morebiti bomo mi učitelji ko Cicero v Katilinarskem ogovoru rekli: „Nos, Nos Censules desumus,“ morebiti je pa celo v naši osnovi zgodovinskega uka kaj napačnega, kar bi se dalo odpraviti. Rešimo tedaj sledeče prašanja: Kaj je zgodovina in njen pomen, katere so njene pomočne znanstva? katero podlago naj ima in kako načelo? katere dušne moči naj se ji budijo v prid? katero metodo ali način učenja bomo tu in tam volili? Kako se je nekdaj učilo, kako se zdaj uči? kakšne so 2* naše učue šolske bukve? Kako je z domačo zgodovino kranjske dežele in slovenskega naroda? — Kaj je zgodovina? — Imenujemo jo zapopadek važnih resničnih dogodeb, po katerih v notranji in vunanji razmeri se je dalo vstanoviti in razvijati djanje in stan človeškega rodu. Njen predmet so tedaj le dogodbe, morajo biti važne, morajo biti resnične. Zgodovinska važnost ni brezozirna. Ko je Luter 31. listo-pada 1517 na cerkvene vrata v Wittenbergu pribil svoje prepiravne sostavke, bi ne bil pač nobeden mislil, da bo odtod izvirala sloveča tridesetletna vojska. Celo majhne reči so večkrat seme neizmernih prekucij. Deli se zgodovina takole: po zapopadku je politiška ali deržavna in povestnica izobraževanja narodov; po obsežku.je univerzalna, to je splošna, in specialna, ki popisuje reči in zgodbe posameznih deržav, narodov, mest in celo oseb; po e p oh a h ali časnih dobah se zove zgodovina starega, srednjega, novega, nar novejega veka. Zgodovinsko preiskovanje je zgodopisje, po katerem nabiramo, kar se je godilo po zgodovinskih virih s pravo kritiko, to je, da skerbno preiskujemo, ali je to, kar tam nahajamo, djansko resnično ali znajdeno ali vsaj popačeno. Viri so sploh govori v ni in brezglasni. Govorivni so dvojni: ustni in pisavni. Med ustne štejemo: govorice, besedna izročila, zgodovinske pesmi i. t. d. Gotovi sicer ti viri niso, popolnoma jih vender ovreči ne smemo, temuč nam je skerbno paziti, da se dostavki odpravijo in se zunanja poetična obleka od resničnega jedra odluši. Med pisavne štejemo: a) napise na poslopjih, stebrih, kamenjih, tablah posebno gerškega in rimskega jezika, katerih umetno prebiranje uči epigrafika; b) kovani denar ali penezi in svetinje v spomin, s tem se peča numismatika; c) stare rokopise posameznih, še bolj pa splošnih in deržavnih zadev, sem spadajo pogodbe, pomirila, ravnanja, ukazi, postave i. t. d., jih za zgodovinsko rabo razjasniti kaže diplomatika; d) letopise v starem in kronike v srednjem veku, tukaj se najde naznanjeno, kar se je o časnem teku važnega pripetilo, brez da bi ozir imeli na notranjo zvezo prigodeb; e) spise v pravem zgodovinskem pomenu sočasnikov in pisateljev, ki iz ptujih virov posnemajo. — Med pomočne znanstva štejemo zemljepisje, kronologijo in genealogijo. Zemljepis, po gerškem geografija, je popisovanje poveršine tiste krogle, ki se z nami v neizmernem svetu okolj našega solnca suče. Rečem popis poveršine, ker nam je le ona, in še ona ne popolnoma znana. Polo-merek ali dosredek šteje osem sto in šestdeset geografičnih milj, katerih je človek prekopal komaj trideset sto čevljev, tedaj se lahko vidi, kako malo zastran jedra naše zemlje vemo. Če ogleduješ oblo zemlje naše ko zvezdo med zvezdami, ko del celega sveta, po splošnjih lastnostih, po podobi, velikosti, gibanji, imenujemo to zvezdni ali matematični zemljepis, ker tukaj rabimo posebno vednost vseh vednosti — matematiko. Semkaj spada, kako se zemlja ima do nepremičnih, premičnih in sopremičnih zvezd, posebno do solnca in lune. Predmet so daljej, zemljini premer, zemljina in svetova os, severni in južni tečaj, ravnik, soravniki, povratnika, poldnevniki, stopinjska mreža, zemljepisna dolgost in širjava, kubični zapopadek, ekliptika i. t. d. — Če se oziramo na poveršje naše zemlje, kakor jo je stvaril Bog oče brez prememb, ki jih neprenehoma napravlja človeški rod, imenujemo to prir o dni ali fizični zemljepis. Sem verstimo hribe, doline, potoke, jezera, pušave, morja, otoke, otočja, polotoke, medmorja, zalive, morske ožine i. t. d. — Če pa poveršini zemlje, kakor jo je Bog vstvaril, še dodamo človeški rod, če pazimo, kako se on vede in neprenehoma spreminja obraz našega planeta, tukaj zida, tam podira in podobe vedno prenavlja, tako popisovanje imenujemo deržav ni ali politični zemljepis. Njegova tvarina so: meje med deržavami, prebivališa, vasi, tergovi, mesta, terdnjave i. t. d., posebno pa narodi, ljudstva, deržave. — Kakor nam zemljepis prostor oznani, na katerem so se razvijale in se razvijajo dogodbe človeškega rodu, tako nam kronologija ali vednost računanja let čas določi, o katerem se je kaj pripetilo, in na tanko povč, kdaj se je kaj zgodilo. Kronologija nam kaže, kako si sledijo prigodbe. kdaj se začnejo kdaj minejo po določenih delih časa. Ti deli so natvorni, postavim obhod lune krog zemlje, zemlje krog solnca in njeno vertenje, tako delimo čas v leta, mesce, dneve, in postavni, kadar postavodajavci določijo začetek in vredovanje imenovanih natvornih delov. Tedaj imamo dvojno kronologijo, astronomično ali zvezdomerno, katera naznanuje dolgost natvornih delov časa in zgodovinsko, ki kaže po postavah dane razdelke pri raznih ljudstvih, kakor tudi tiste važne prigodbe, ki slovijo o začetku in koncu letnih številov. Po zemljepisji in kronologiji tedaj zvemo kje in kdaj se je kaj zgodilo, važno je pa dostikrat, zlasti v samovladnih deržavah, poznati rodovino in žlahto tistih oseb, ki v kaki döbi posebno slovijo, te zadeve nam naznanuje genealogija. Odgovorimo na drugo prašanje, kakšna naj bo zgodovinska podlaga ali pravilo, po katerem moramo zgodovinske reči meriti in soditi, in kako je njeno načelo? — Gotovo nam še tako obširno znanje zgodovinske vednosti samo zase pač malo pomaga. In ta je ravno ena nar večjih napak naših dni, da se sploh meni, le vednost, in vednost sama je zveličavna. Že brez ozira unstran groba, obernjena na zadeve naše zemlje je gola vednost votla reč. če ti naši učenci po doveršeni osmi šoli pri maturi še tako izverstno popisujejo osode gerškega naroda in rimske deržave, če ti še tako na tanko naštejejo dolge verste papežev, cesarjev, kraljev, slavnih vojvodov, če ti na dan in uro zadenejo, kdaj so Cezarja umorili ali kdaj je Kolon Ameriko znajdil, če bi bil kdo izurjen rodovino sedajne britanske kraljice osemsto let nazaj do Viljema pervega od vlade do vlade vezati; mirno prašam, kaj taka in enaka vednost sama zase učeni glavici v pravi prid pomaga? Po moji misli drugega nič, kakor de napuh redi, in napuh je vir vse hudobije. Kako bo pa zgodovinsko znanstvo postalo rodovitno, kako bo rodilo vedežu pravi sad za to življenje in za osodo po smerti? Rodovitno bo, če se naši učenci vsaj zgornih razredov učijo ne le kaj se je zgodilo, kje in kdaj, ampak tudi kako in zakaj, če se učijo po pravi meri čislati in ceniti zgodovinsko tvarino. Naj se navadijo že v mladih letih soditi za pri-hodno življenje, to je dobro, tega se moram urno in terdno poprijeti, to je hudobno, tega se moram skerbno ogibati. Po čim se bomo pa ravnali, po čim bomo merili moralno ceno človeškega djanja v zgodovini? Berž ko ne bo marsikateri odgovoril: kaj je treba prašati, po pameti, saj smo za to od Boga pamet dobili, da sodimo, kaj je pravo, kaj krivo in napčno. — Ljuba dušica rečem ti: Pamet naša je vse časti vredna, je iztok večnega božjega duliä, je kakor vest neusmiljeni nepremajljivi sodnik lastnega djanja, je glas, katerega napčno človeško nagnenje dolgo dolgo ali vender zastonj zatira, — če pa hočemo po sami pameti brez ozira na božje razodenje vse soditi, kar se je okoli nas godilo, bomo gotovo v hude zmote zabredli. Čudno je že to, da pri vseh človeških zadevah nasprotniki, ki tako razne reči terdijo — se zmiraj vsi na pamet opirajo. Arij, Hus, Luter, Kalvin, Henrik VIII, Voltaire, Ronge, Eenan in dolga versta starih in novih modrijanov, ki so tako razne principe in pravila sočasnikom vsilili, in med sabo se tako serdito in kervavo prepirali — vsi ti možje so se na pamet, to je vsaki na svojo pamet, vpirali; Luter, Kalvin in Henrik VIII na svojo, katera je bila tedaj prava? — Naša pamet je solncu enaka, ona nam kaj lepo in svitlo kaže, pa le to, kar je na zemlji. Ko pa noč na zemljo pade in solnca viditi ni, še le vidimo miljone in miljone zvezd in nezmerni božji svet. — Naj bi že bila pamet luč za to zemljo, gotovo ni v stanu razjasniti sveta, katerega nam le vera kaže. Vera tedaj, prava katoliška vera, naj nam bo vodilo in merilo, kadar sodimo zgodovinska djanja. Bo pa mar kdo rekel: „naj bo to naloga cerkvene zgodovine, mi drugi se oziramo na vse le objektivno, brez da bi kateri stranki že zavolj nje pravico dali, naše stališe je visoko čez vse.“ Take besede so pač puhle in čudne, če katoličanom iz ust pridejo. Resnica je, če rečem: odKristuzovega rojstva do zdaj je vsa zgodovina le cerkvena. Kristus je nova večna luč, aposteljni so cerkev vtemelili po njegovi osnovi, tristo let se je vojskovala ser-ditemu kervotočnemu paganstvu nasproti. Od Konštantina velikega se je razširila tako, da je ne najdeš imenitne zgodbe, v katero bi kristjanska vera, tedaj katolška cerkev, globoko ne segala. Če mi tako ne sodimo, bo pač pravo terdil tisti zgodovinar, ki je rekel: dolgo sem se pečal z zgodovino, na zadnje sem se pa le to naučil, de se ljudje od nje nič ne naučijo. Neko zernice resnice je v teh smešnih besedah. Človeški rod vkljub vsemu tako slovečemu napredovanju s svojimi lastnostmi, nagnjenji, prednosti in napakami ostane sploh, kakoršni je od nekdaj bil, in si samo zase v pravem pomenu clo malo pomagati more. Naj bi se tedaj naši mladenči, kakor iz vere tudi po zgodovinskem teku in izteku človeških osod učili, da je en večni vsegamogočni Bog, kateri neskončno modro in pravično našo osodo vlada, kateri nizke povikšuje, visoke in ošabne v brezdna globočine prekucuje, staršev in prededov grehe pri poznih vnukih kaznuje. Naj posnemajo stare Gerke in Rimljane, katerim je ab Jo v e principium tako sveto bilo, da so, kakor tolikrat v klasikih bereš, vsako le kaj važno reč z Bogom in molitvami pričenjali. Naj bi se učili, da po Bogu in veri naša perva dolžnost gre cesarju in deržavi, če je paganskemu deržavljanu salus reipublicae summa lex bila. mora še bolj keršanskemu ona perva postava biti. Z eno besedo, naj bi se naši dijaki po zgodovini učili, kako gre cesarju spoštovanje in ljubezen, deržavi vdanost, postavam pokoršnost, raznim narodom, če so v kaki deržavi združeni, pravica in edinost. Pride zdaj prašanje, katero naj bo geslo, načelo ali princip zgodovinskega znanstva. — Če smo v stanu kako človeško znanstvo tako doveršiti, da mu na čelo denemo kratek sostavek, iz katerega se dajo izpeljati vse dognane resnice tega znanstva, imenujemo tako znanstvo v pravem pomenu vednost. Tako je na priliko matematika že po gerškem imenovana vednost vednosti, kakor na posvetne kolikosti obernjena pamet, katere neomahljive resnice se ena iz druge izpeljujejo. Tako kujejo modroznanci in modrijani razne sostavke, iz katerih izrasejo posamezni sistemi, pravi ali napačni po tim, kakor je bilo njihovo načelo. — Izgled pa nar izverstnejši, tjer ne človeške, temuč nebeške vednosti, nam kaže od zveličarja izrečeno načelo kristjanske nrave: „Ljubi Bogd čez vse in bližnjega ko samega sebe.“ Tega principa se nobeden še tako serditen divjak zoper vero lotil ni, tako de so celo francoski prekucuhi primorani bili ga častiti. V koledarčeku za drugo leto francoske republike ali ljudovlade to je 1794 najdež namesto znanih božjih deset tako imenovanih republikanskih zapoved: „les dix devoirs du republicain francais.“ Na koncu desete se bere dostavek: „la sommaire de toute la morale eonsiste ä aimer tous les hommes come ses freres et ä ne faire a aucun ce que 1’ on ne voudroit pas qui füt fait ä soi-meine.“ Slovensko: „zapo-padek vse nravne je, da vse ljudi ko svoje brate ljubiš, in nobenemu nič ne storiš, kar bi ne hotel, da bi drugi tebi storil.“ V teh versticah najdeš temeljni princip kristjanske nrave, le pervi del, ki ravnä od Bogd je odpadel, mislili so si, Boga, tako treba ni, dokler ga Kobespierre ne dekretira! — Smo tedaj v stanu zgodovini na čelo staviti enak princip ali ne? Gotovo je, če tega ne zamoremo, de to znanstvo ne bomo doštevali zgorej omenjenim znanstvom v pravem pomenu. Tako zares ni drugega ko zapopadek raznih prigodeb na naši zemlji, dobrih in hudih, žalostnih in veselih, cvetja in pogina, sostave in razpada deržav, politiških viharjev, prekucij i. t. d. brez notranje zveze in višjega izviranja, resni zgodovinski tohu v ab o h u. Tako bi pravo terdil, kdor je rekel: vera je glas vpijočega iz nebes, zgodovina glas vpijočega do nebes. V resnici pa ven der le ni taka. To so čutili modri možje vseh časov, katerim taka misel všeč ni bila, tjer so skušali najti tudi zgodovini višjo poglavitno in izvirno idejo. Moje mnenje ni našteti, presojevati in rešetariti različne sisteme, katerih napačnost že iz tega spoznamo, da so si tako silno nasprotni. Slavni pervi zgodovinar pater historiae Herodot jo je kakor v drugih rečeh tudi v tem kaj dobro zadel. Nisim v stanu Herodotovo misel o tej zadevi lepši razodevati, kakor če dostavim besede častitega šolskega svetovavca Wilhelm-a v vvodu izbirke Herodotovih spisov za naše gimnazije, ki piše tako le: „Denique pius scriptoris animus in eo quoque maxime cernitur, quod sic omnia proponit, ut parva aeque ac magna, quamquam consiliis et conatibus humanis efifecta nu-mini tamen divino subjecta appareant, totoque opere ea scribentis opinio exprimatur, moder at or e m omnium Deu m esse qui aequum modum in rerum natura constitutum neque hominum neque popu-lorum ulli impune spernendum perpetuo custodiat et tueatur. Neque illud praetermittendum, quod Hero-dotus, quum res humanas ad divina consilia revocat, non d-savs, sed tfsoc et in fterov dicit, ut unius Bei suspicione mentem ejus imbutam fuisse satis appareat.“ Naj bi naši učenci te zlate besede resno prebirali in po tej ideji vtemelili zgodovinsko znanstvo. Ne bodo v pismih slavnega Herodota se pečali s koreninami gerških besedi samo in rešetarili gole fraze, temuč bodo našli bogate zaklade cenevrednih zgodovinskih resnic. Nas bi pa moralo zares sram biti, če je paganski Herodot v B o g u najdel princip zgodovine človeškega rodu, mi Kristjani pa bi lovili piškava mnenja modrijanov, katere vetrovi in valovi časa prinašajo in odnašajo. Naj bo tedaj vera podlaga in previdnost božja načelo vsega zgodovinskega uka in učenja in gotovo bo dozorel žlahtni sad rodovitne vednosti našim mladenčem za žive dni, ne pa kakor žalibog dostikrat vidimo gnjusni napuh ošabnih vedežev. Katere dušne moči bomo budili in kake občutke bomo redili v prid zgodovinskega uka ? Dušne moči, katere tukaj v pervo versto stavimo, naj bodo spomin, pamet in serce, če se izobražeuje v pravem soglasji v lepi harmoniji vjemlja. Kar bi enemu od več dodal, bi ti splošnjo zlogo motilo. Pomnivost je shramba vtisov, besedi, znamenj, ki od zunaj pridejo, kakor tistih, katere um zase obdeluje, je repertorium za prihodno rabo. Ločimo pomnivost za reči in besede, za čas in kraje, za števila in jezike. Posebna pripravnost vse te lastnosti lahko in terdno spominu vtisniti je večidel prirojena, vender je tožba zavolj slabe pomnivosti sploh prazna, ker netrudna vaja v tej zadevi silno pripomore. Kakor je važna naloga spomina v zgodovinskih rečeh, ker v resnici le to veš, česar se spomniš, bi se zelo motil,, ki misli, da vednost prigodeb, naj bo še tako obširna in natančna, sama zase zadostuje. Kamnenje, les, apenoT železo i. t. d., vse na kupu ti še ne da poslopja, tako ti znanost djana in dogodeb brez zložne zveze ne da prave vednosti. — Kadar mladeneč je prejel množico zgodovinskih prigodeb in je vajen jih terdno prihraniti, naj se um vadi eno drugi primeriti, perve vzroke preizkovati, kateri se dostikrat še le sto in več let nazaj najdejo. Tako izvira tridesetletna vojska verskim novarijam o začetku šestnajstega stoletja, tako najdeš temeljni vzrok francoske prekucije leta 1789 v dolgih in silovitih vojskah Ludovika XIV. in XV. v neskončni potrati, neveri in nečistosti, katerih ste bile krivi imenovani vladi. — Naj se um vadi paziti in po zgodovinskih izgledih se učiti, kako iz majhnega začetka, ki ga sočasniki celo nič ne obrajtajo, kaj velike, mogočne, daleč sloveče reči in deržavne prigodbe izrasejo; kako pa tudi nekterikrat slavni cesarji in vladarji vse drugače končajo, kakor se jim je horoskop stavil, glej, neskončno žalostno osodo dobrega in pravičnega kralja Ludovika XVL, glej, Napoleona L na skalovitem otoku sv. Helene. — Daljej pa, kakor je prav, naj se ne sega; mladost naj se ne navadi že v šolah deržavnih reči in narodnih zadev pretresovati. Šolska sobica nikoli naj ne bo kraj politiškega in narodnega agitiranja, naj dijaki nikoli ne pozabijo, da jim zdaj teče čas poduka, in le dorašenemu in izurjenemu možu gre druga naloga. Če tedaj mladeneč po spominu prihrani zaklade historičnega znanstva, če zna po pameti ceniti naravno pripravnost in politiško vrednost, naj pade taki poduk ko rodovitna rosa na mlado serce naših dijakov, naj jih opominja, svari, spodbada, zboljša in okrepčuje k vsaki čednosti. Tako znanstvo bo vir sodbe, kaj je pravo, kaj krivo, kaj resnica, kaj laž. Svet pod našo luno se kaj čudno giblje in suče, kar se danas blažno in srečno zdi, se morebiti že jutro v černo nevihto spreoberne, iz nezmernega razpada in kervavih prekucij zasijejo veseli žarki novega politiškega življenja, ker večni Bog je, ki veliko pratiko piše človeškemu rodu. Zgodovinski uk bo tedaj napredoval, če spomin, pamet in serce se razvijajo v pravi zlogi na verni podlagi. Zlo važno je tudi najti način ali primerno metodo, po kateri se obdeluje zgodovinski uk, tako važno, da dostikrat iz tako rodovitnega znanstva zavolj tega celo malo sadu pridobimo, ker ga po pravi poti iskali nismo. Metode namreč zgodovinsko znanstvo obravnovati imamo tri. Ge verstimo človeške djanja, kakor so se po teku časov pripetile, leto za letom brez ozira na njih notranjo vezilo, imenujemo tako metodo letopisno ali metodo a n a 1 i s t o v. Če se pri svoji obravnavi le oziramo na posamezne narode, ljudstva in deržave, njih nekdanji in sedanji zemljepis in politiško osodo, na prigodbe drugih narodov, ljudstva in deržav le toliko, kolikor so z našimi v ozki zvezi in posebnih razmerah, imenuje se taka metoda etnografična, ali närodna in deržavopisna. Če pa razdelimo celo zgodovino človeškega rodu v glavne periode, to je obhode časa, in obdelujemo vse, kar v taki obhod spada tako vkup, da še le v sledeči dobi zgodovinsko nit privežemo tam, kjer smo poprej odjenjali, zove se taka metoda enočasna, istodobna ali po gerškim sinhronistična. Obravnava analistov je začetek in vir zgodovinskega slovstva, in po tem, kar smo poprej omenili, nima znamnja vednosti v pravem pomenu, ker po nji le najdeš našteto versto prigodeb, kakor so se pripetile ena za drugo v kratkem oddelku časa, ki ga leto imenujemo, za rabo v naših šolah celo pripravna ni, ostanete tedaj le uni dve metodi. Praša se tedaj, kako je s tim v naših srednjih šolah, posebno gimnazijah, katera obravnava je poterjena in vpeljana, katera je za višje ali nižje razrede bolj pripravna. Učitelji, kakor pisatelji zgodovinskih predmetov, se v tej zadevi ne vjemljajo, temu je ta unemu druga obravnava bolj vgodna, tedaj tudi najdeš šolske knjige zdaj po tej, zdaj po uni šegi osnovane, ali dvoje bi rekel, bo vsaki poterdil. Zgodovini starih časov do začetka srednjega veka je samo etnografična metoda primerna, v srednjem veku in bolj ko se bližaš našemu stoletju, naj se rabi istodobna. Še bolj gotovo je drugo. Mladenči nižjih razredov po dušnih lastnostih nikakor niso pripravljeni za enočasno obravnavo, vgodna jim je närodna ali deržavnopisna, katera je prava podlaga za višje vednostno znanstvo zgodovinskih reči. Manj pripravno bi tedaj bilo eno in isto obrav- navo učencem zgornjih in spodnjih razredov v rabo ponuditi. To razsoditi glejmo nekaj, kako so se učili naši rojaki zgodovinskih predmetov po stari osnovi od leta 1818 do 1849 in kako se učijo po sedanji. Vidili bomo, kje in kako je veljala in velja ta ali druga obravnava, in bomo sodili „sine ira et studio,“ kateri so jo bolj zadeli, mi ali naši predniki na šolskem odru. Po osnovi javnega uka, ki je veljala celih trideset let, od 1849 nazaj so zgodovinski predmet obravnovali v naših učiliših takole. V pervem gimnazjalnem razredu so se učili začetki matematičnega, fizikalnega in politiškega sploh; v drugem se je verstil zemljepis in zgodovina avstrijanskega cesarstva, in pri nas posebno domače zemlje kranjske kronovine; v tretjem je nastopilo ravno tako nemško, italijansko, francosko; v četertem špansko, britansko in deržave severne in izhodne Evrope. Šolske knige so bile tako osnovane, da se je pri vsaki deržavi začelo s fizikalnim in tačasnim politiškim zemljepisom, na to se je učila določena zgodovina te dežele, katera je bila na versti. V petem razredu so prišle v pretres deržave in ljudstva Azije, Afrike, Amerike in Avstralije, zmiraj na podlagi tačasnega politiškega zemljepisa; v šestem razredu zemljepis in zgodovina starih Gerkov in Rimljanov in važnih narodov, ki so bili z onimi v ozki zvezi. V pervem letu modroslovja (zdaj sedmi razred) je nehal popolnoma naš predmet, še le v drugem najdemo, in sicer pet ur na teden, občno zgodopisje starega, srednjega in novega veka. Iz tega pregleda poprejšne osnove je dvoje jasno, namreč tačas so na tanko ločili zemljepis in zgodovino in dali enemu vso skerb, katera mu gre, in so izvolili za celo versto šest gimnazijalnih razredov etnografično ali deržavo-pisno obravnavo. Preglejmo zdaj v sledečih versticah, kakšna je sedanja obravnava. Poprej je treba še eno omeniti. Po sedanji osnovi javnega uka v naših gimnazijah je ena glavnih idej ta: naj se v nižjih štirih razredih vsi predmeti brez veduostne obravnave splošno doveršujejo, v petem naj se zopet po vseh straneh, kolikor je treba, od pervega začne in do osmega na tanko in vednostno izpeljuje. Tako je postavim v nižji gimnaziji z matematiko, kjer se aritmetika, algebra in geometrija, kolikor imajo za te razrede pripravnega, v splošnem oziru doveršijo. Tako je z natoroznanstvom, z gerškim, latinskim, nemškim in enako tudi z zgodovino. Katera misel je bila nek vodilna pri tej obravnavi? Sedanja osnova javnega uka v srednjih šolah je zelo posneta po tisti, katera je že dolgo v navadi na nemškem. Tam se ne redko primeri, da dijaki po dokončanih nižjih gimnazijalnih razredih druga pota išejo se za razne poklice, službe in opravila prihodnjih dni pripravljati. Mislili so vladni možje, ki so vstanovili sedanjo osnovo na Avstri-janskem, da se bo ta navada tudi v naše dežele preselila. Ali sedemnajstletna skušnja kaže drugo. Marsikaj, kar se na Nemškem prav lepo razvija, pri nas ne velja, ljudem všeč in vgodno ni. Zelo po redkem bodo naši dijaki, kadar so doveršili četerti razred prostovoljno odstopili, kdor četerto doverši, želi, če je mogoče, tudi osmo dognati. Tako je bilo, in če se naše zadeve zelo ne spremenijo, bo tudi v prihodnje ostalo. Če pa, kakor sem dokazal, ena glavna misel naše osnove prave podlage nima, bomo v tem ali unem predmetu manj napredovali. Glejmo zdaj, kako se po sedanji osnovi učita zemljepis in zgodovina v naših gimnazijalnih razredih. V pervem razredu se uči zdaj ko poprej splošnji zemljepis, le knižice, katere smo od leta 1850 sem v poskus rabili, so po mojem mnenji manj pripravne memo unih, katere so bile do tačas v navadi. Imamo zdaj Bellinger-ja, odrajtaj na kakih osemdeset majhnih straneh nezmerno versto stevilek in imen, tjer pazi, koliko bo radovednemu učencu ostalo za poduk. Naš učeni rojak dr. Klun, katerega vodilo v pomoč rabimo, je sicer izversten pisatelj tega predmeta, ali knige so za šolsko rabo v pervem razredu preobširne. Sliši se pogosto govorica: pravi učitelj naj domestuje vse pomankanje šolskih knjig, živa beseda več velja, kakor pisana in tiskana. Prav modro, resnično in dobro, če šteješ v svoji sobici kakih deset ali od več dvajset poslušavcev. Če ti jih pa določijo okoli osemdeset, kar se v Ljubljani godi vsako leto, ti bo ravno omenjena fraza malo vstregla, govoril boš in govoril in se trudil, ko pa začneš preiskovati, boš v spraševanji zvedil, koliko si napredoval! Dobre šolske knjige in vodila imajo v takih zadevah neodrekljivo posebno ceno. V drugem razredu se začne občna zgodovina od pervih časov, stare ljudstva, posebno osode starogerškega in rimskega naroda do razpada zahodnorimskega cesarstva. V tretjem razredu pride na versto srednji vek in nadeljevanje važnih prigodeb do konca sedemnajstega stoletja, v četertem razredu osemnajsto stoletje in nar novejši čas z nekoliko ponavljanim zemljepisom v pervem polletji, v drugem pa konč& spodnje razrede splošni zemljepis avstrijanskega cesarstva s pregledom, kako in kdaj so se posamezne kronovine samovladarstvu babenberških in habsburških knezov pridružile. Razun pervega razreda in drugega polletja četertega najdeš tedaj v spodnji gimnazji vse zgodovinsko učenje v istodobni obravnavi. V petem razredu začnemo zopet od časa, do katerega sežejo povesti sv. pisma, obdelujemo zemljepis in djanja starih narodov Azije in Afrike, kakor so bili starim Gerkom in Rimljanom znani in z tim ljudstvom v kaki zvezi, tedaj Izraelcev, Babiloncev, Medov, Perzijanov, Indov, Egipčanov i. t. d. — V drugem polletji petega pride na versto gerški narod, v šestem zgodovina starih Rimljanov in srednji vek do začetka križarskih vojskä. V sedmem razredu napredovanje srednjega in novega veka do konca sedemnajstega stoletja, v osmem osemnajsto in devetnajsto stoletje in zadnjič zopet zemljepis in zgodovinski pregled avstrijanskega cesarstva in posebno tiste kronovine, v kateri se učiliše nahaja. Preglejmo nekaj sedanjo osnovo tega predmeta v primeri nekdanje in rešimo dvoje vprašanj. Je li pripravno in dušnim lastnostim naših mladenčev primemo obdelovati zgodovino starih časov in osode staro-gerškega in rimskega naroda že v drugem razredu? Skušen učitelj ti bo odgovoril berž ko ne — ni. Mladenči, ki štejejo dvanajst, k večemu petnajst let, nimajo sploh za to potrebne dušne dozornosti, pogrešamo jo še dostikrat pri dijakih šestega razreda, kadar enaka obravnava tam na versto pride. Dokler govoriš od prekucij vojskä, in zunanjih politiških prememb, bo marljivim glavicam reč še nekaj jasna, zlasti ker je obravnava etnografična; ko pa prideš na šege, notranjo podobo in deržavne naprave, se ti vzdigujejo opoverki sklad na skladu. Vse te zadeve so namreč v ozki zvezi s paganskimi idejami, mladosti vseskozi neznanimi, katere razjasniti priprave in časa manjka. Meni se zmiraj nekoliko čudno zdi, ko slišim tacega šolarčeka ceniti vrednost postav, ki sta jih dala Likurg in Solon, ta atenskemu, uni spartanskemu narodu, ali razjasniti kako je spreobernil šesti rimski kralj poprejno vstavo, kake premembe sta namenila brata Graha i. t. d. Te in enake predmete najdeš po gosto v knjigah, ki so poterjene za drugi razred. — Drugo prašanje je, kako zamore učitelj pri sedanji osnovi zadostiti zemljepisu sploh, posebno pa politiškemu zemljepisu današnih evropejskih deržav. Zgorej smo omenili, kako je bil po poprejni osnovi zemljepis vvod in podlaga vsega zgodovinskega znanstva vsake deržave, torej se ga takrat nihče še ogibati ni zamogel. Kdaj pa zdaj le priložnost imamo se z zemljepisom (današnjim politiškim) pečati ? V pervem razredu res je, celo leto, ali le tri ure na teden. Kdor je skusil, dobro ve, kako je tukaj učitelju težavna naloga dana vtemeljiti splošno podlago matematičnega in fizikalnega zemljepisa, politiškemu je celo majhin prostor odločen. V drugem in tretjem razredu še priložnosti ni za zemljepisno obravnavo sedanjih deržav, dana je le kadar v četertem razredu pridemo do nar novejega časa, zdaj imamo priložnost, pa časa ne. Tako bo morebiti šolar vedel, kako je bilo na Španskem v šestem stoletji, kako pa je tam zdaj, bo vedel le tisto mervico, katere se je v pervem razredu naučil. Kaj pomagajo v takih zadevah pičle urice za ponavljanje v četertem razredu odločene. In ravno taka je v zgornjih razredih, kjer je osnova spodnjim enaka. Iz tega vsaki lahko previdi, kje so zaderžki, zakaj v politiškem zemljepisu malo napredujemo, od tod tožbe da sedanja šolska mladina v tem predmetu hira. Samo starogerški, starorimski in avstrijanski zemljepis se bolje obdeluje, ker je zgodovina teh deržav etnografično osnovana. Kako bi se dalo tej potrebi zadostiti? Pervo naj se stara zgodovina do razpada zahodnjega rimskega cesarstva v drugem razredu opusti, mesto nje naj se začne s popisom dežele, katere zvesti deržavljani smo, s popisom avstrijanskega cesarstva. Pri nas bi morebiti še pravo zadeli, če začnemo s popisom domače kronovine. Zemljepisu sedanjemu naj se dostavi kratek pa krepko osnovan pregled, pri kateri priliki so se posamezne sedanje kronovine avstrijanski deržavi pridružile, dodala naj bi se versta vladarjev in imenitnejši prigodbe. To naj bi se učilo v drugem razredu. Za tretji in četerti razred naj se zvoli versta kakih dvajset nar imenitnejših deržav, katere naj bi se v štiri polletja primerno vredile tako, da bi učenci dobro se soznanili z fizikalnim in sedanjim politiškim zemljepisom, kateremu naj se dostavi pripravni zgodovinski odlomek vsake deržave. Po taki etnografični metodi naj bi se pisale knjige za drugi, tretji in četerti razred. V zgornjih razredih zna ostati istodobna obravnava kakor je zdaj osnovana. Po moji misli je napačno bilo, ko so poprej deržavopisno sistemo do šeste šole rabili, v sedmi popolnoma odnehali, in še le v osmem se enočasne poprijeli, kakor se mi pripravno ne zdi, če istodobna zdaj po celi gimnaziji kraljuje. Naj dostavim besedico zastran obravnave domače zgodovine. Po gosto slišimo prašati, kdaj in kje se uči v naših šolah zgodovina naše domačije, preljube kranjske dežele, ali se kaj uči, ali malo, ali morebiti celo nič? Po stari od nekterih pičlo čislani osnovi smo opravili domačo zgodovino v drugem razredu, ko je kakor sem poprej omenil, na versto prišlo avstrijansko cesarstvo. Učitelji so delali kar seje dalo v kakih uricah doveršiti, tudi bukvice smo meli, če tudi ne izverstne, vender dobre in času pripravne, ki jih je še pisal nepozabljivi rojak V. Vodnik. Kako se ta reč zdaj vede ni mikavno omeniti. Priložnost v to zgodovinsko obravnovanje nam je dana dvakrat v drugim polletji četertega in osmega razreda, ali zadeve so sploh tako malo vgodne, da če resnično govorimo, se v tej reči le malo več ko nič ne stori. Vsaki lahko razume, kaka mervica časa ostane za našo kronovino, kadar obdelujemo v drugim polletji četertega in osmega razreda avstrijansko cesarstvo. Razun tega le tu in tam pri obravnavi splošne zgodovine pada kaka drobtinica na domačo mizo. Pripravnih in sedanji osnovi primernih knjig nam manjka. Žali bog, smo morebiti v tej zadevi zadnji med avstrijanskimi narodi. To bo pač vsaki poterdil, kteri pazi, 3 kako se domača zgodovina obdeluje v priliko na Štajerskem. Koroškem, Tirolskem, ali posebno na Češkem in Ogerskem. — Vse jeremijade ki jih po gosto slišimo, so bob v steno, išimo raji, kako bi se to dalo vsaj nekaj popraviti. Moje misli o tej reči so tele. Za ta predmet posebno odločeni učitelj naj ga uči nar manj eno uro na teden prostovoljne poslušavce zgornih razredov. Če prav poznamo naši domovini iskreno vdane mladenče, mu jih nikoli manjkalo ne bo. Tistim pa, ki se pri javnim spraševanji izverstni ska-žejo, naj bi se podelile zraven častnih spričeval sreberne svetinje, kakor je na priliko Wartingerjeva na Štajerskem za znanstvo gerškega in zgodovine štajerske. Mislim, da se bodo tudi pri nas zanje Mecenati najšli. Tako ravnanje bi znalo buditi nadušeno nagnjenje si prilastiti rodovitnega znanstva domačih reči. Zgodovina kranjske kronovine je pa v resnici del zgodovine slovenskega naroda, kateri trinajst stoletji v sedanjih prebivališih stanuje, dežele v kateri so naši očetje sloveli, naj se tedaj piše in uči narodna zgodovina že narodu v čast v narodnem slovenskem jeziku. Če morebiti v kratkem nimamo upati popolnoma pripravnih domačih zgodovinskih knjig, kakor so jih pisali Palacky za Češko, Muh ar za Štajersko, Herr man in Ankershofen za Koroško, bi se urno dodelala zbirka življenjepisov imenitnih in slovečih m<5ž slovenskega naroda in podala našim mladenčem ko berilo in vodilo domačega uka. Očetov naših imeuitne dela nam dajejo obilno bogat predmet, štejemo tudi dosti izverstnih rojakov rešiti to častno in koristno nalogo. Schul-Nachrichten. I. Der Lehrkörper. Ph. Dr. Heinrich Mitteis, Director, lehrte Physik in VII. — 3 Stunden wöchentlich. Valentin Konschegg, Professor, lehrte Naturwissenschaft in VI., V. a., V. b., III. a., III. b., II. a., II. b., I. a. und I.b. — 18 Stunden wöchentlich. Carl Grünewald, Professor, Vorstand der III. a. Classe, lehrte Latein in IV. b. und III. a., Deutsch in IV. b. — 15 Stunden wöchentlich. Carl Melzer, Professor, Vorstand der II. a. Classe, lehrte Geschichte und Geographie in VII., IV. b., III. b., II. a., Deutsch in II. a., Slovenisch in III. b. und II. a. — 19 Stunden wöchentlich. Ignaz Hönig, Professor, Vorstand der V. b. Classe, lehrte Geschichte und Geographie in VIII., V. a., V. b. und II. b., Deutsch in V. b. und II. b. — 17 Stunden wöchentlich. Adolf Weichselmann, Professor, Vorstand der VII. Classe, lehrte Latein in VII. und V. b., Griechisch in VII. und III. a. — 20 Stunden wöchentlich. Ph. Dr. Josef Nejedli, Professor, lehrte Mathematik in VIII., V, a., III. a. und I. a., philosophische Propädeutik in VIII. und VII., Deutsch in V. a. — 17 Stunden wöchentlich. Jakob Smolej, Professor, Vorstand der VI. Classe, lehrte Latein in VI. und I.a., Griechisch in IV. a. — 18 Stunden wöchentlich. Franz Kandernal, Professor (extra statum), lehrte Latein in II. a., Griechisch in VIII. und IV. b. — 17 Stunden wöchentlich. Ph. Dr. Jakob Rumpf, Professor, Vorstand der IV. b. Classe, lehrte Mathematik in VII., V. b., IV. b., HI- b. und I. b., Physik in IV. b. — 19 Stunden wöchentlich. Johann Vävru, Professor, Vorstand der II. b. Classe, lehrte Latein in II. b., Griechisch in V. b., Slovenisch in III. a. und II. b. — 17 Stunden wöchentlich. Ph. Dr. Carl Ahn, Professor (extra statum), Vorstand der VIII. Classe, lehrte Latein in VIII. und IV. a., Deutsch in VIII. und VII. — 17 Stunden wöchentlich. Benedikt Knapp, Professor, Vorstand der V. a. Classe, lehrte Latein in V. a., Griechisch in V. a. und III. b. — 16 Stunden wöchentlich. Th. Dr. Johann Gogala, Professor, Weltpriester, Katechet und Exhortator für das Obergymnasium, lehrte Religionslehre in VIII., VII., VI., V. a. und V. b. — 11 Stunden wöchentlich. Josef Marn, Professor, Weltpriester, Katechet und Exhortator für das Untergymnasium, lehrte Religions-lehre in IV. a., III. a., II. a. und I. a., Slovenisch in VIII., VII., VI. und V. a. — 16 Stunden wöchentlich. Anton Heinrich, Professor (extra statum), Vorstand der I. b. Classe, lehrte Geschichte, Geographie und Deutsch in VI., III. a. und I. b. — 18 Stunden wöchentlich. Anton Skubic, Professor (extra statum), Vorstand der III. b. Classe, lehrte Latein in III. b. und I. b., Griechisch in VI. — 19 Stunden wöchentlich. Leopold Kitter v. Gariboldi, Supplent, Vorstand der I. a. Classe, lehrte Geschichte und Geographie in IV. a. und I. a., Deutsch in IV. a., III. b. uud I. a., Slovenisch in IV. a. und I. a. — 19 Stunden wöchentlich. Ph. Dr. Johann Zindler, Supplent, Vorstand der IV. a. Classe, lehrte Mathematik in VI., IV. a., II. a. und II. b., Physik in VIII. und IV. a. — 18 Stunden wöchentlich. Thomas Zupan, Supplent, Weltpriester, lehrte Religionslehre in IV. b., III, b., II. b. und I. b., Slovenisch in V. b., IV. b. und I. b. — 14 Stunden wöchentlich, und hielt abwechselnd mit dem Professor Josef Marn die sonn- und feiertägigen Exhorten fürs Untergymnasium, Gymnasialdiener: Anton Franzi. II. Freie Lelirgegenstäiide. 1. Landwirthschaftslehre, 3 Stunden wöchentlich für 36 Theologen und 12 Obergymnasialschüler. K. k. Professor Valentin Konschegg. 2. Praktische Botanik, im Sommersemester 2 Stunden wöchentlich für 66 Gymnasialschüler. Andreas Fleischmann, botan. Gärtner. 3. Stenographie, im Sommersemester 2 Stunden wöchentlich für 20 Gymnasialschüler und 30 auswärtige Zuhörer. K. k. Berg-Commissär Wilhelm Ritter v. Fritsch. 4. Italienische Sprache, in 3 Abtheilungen. 5 Stunden wöchentlich für 61 Schüler des Obergymnasiums. K. k. Professor Dr. Carl Ahn. 5. Französische Sprache,* 2 Abtheilungen, 4 Stunden wöchentlich für 20 Gymnasialschüler. Johann Schmidi. 6. Gesangsunterricht, 2 Stunden wöchentlich für alle Gymnasialschüler zur Einübung eines gemeinschaft- lichen Kirchengesanges. Anton Nedv6d, k. k. Musiklehrer. 7. Kalligraphie, 2 Stunden wöchentlich für 83 Schüler der I. und II. Gymnasialclasse. Michael Piltrö, k. k. Muster-Hauptschullehrer. 8. Geometrisches Zeichnen, 2 Stunden wöchentlich für 14 Gymnasialschüler. Emil Ziakowsky, k. k. Oberrealschullehrer. 9. Freihandzeichnen, 2 Stunden wöchentlich für 73 Gymnasialschüler. Philipp Fröhlich, k. k. Oberrealschullehrer. III. Aiidachtstibiingeii. Das heil. Geistamt zum Beginne des Schuljahres wurde am 3. November abgehalten, das erste Semester am 28. Februar mit einem feierlichen Dankamte geschlossen. Der sonn- und feiertägige Gottesdienst sammt Erbauungsreden und österlichen Exercitien wurde für die Obergymnasialschüler in der deutschen Ritterordenskirche, für die Untergymnasialschüler * Der ftir den französischen Sprachunterricht autorisirte Lehrer, Herr k. k. Professor Grünewald, hat denselben behufs Schonung seiner geschwächten Gesundheit auf unbestimmte Zeit dem Herrn Johann Schmidi überlassen. in der Ursulinen-Ordenskirche, der wochentägige Gottesdienst für alle Gymnasialschüler in der Domkirche abgehalten; nur in der strengen Winterszeit wurde der letztere für mehrere Wochen unterbrochen. An dem Tage des heiligen Marcus, den Bitttagen und dem heiligen Frohnleichnamsfeste wohnten sämmtliche Schüler den feierlichen Umgängen bei, sowie dieselben auch zum fünfmaligen würdigen Empfange der heiligen Sakramente der Busse und des Altars angeleitet wurden. Das Fest des heiligen Aloisius, des Patrons der studirenden Jugend, wurde auch heuer am 21. Juni durch ein solennes Hochamt nebst Predigt, welches der hochwürdige Herr Canonicus, Domdechant und fürstbischöfliche Ordinariats-Commissär Th. Dr. Johann Chrysostomus Pogazhar zu celebriren die besondere Gewogenheit hatte, und wobei mehreren Gymnasialschülern, darunter einigen nach vorausgegangener, vom Professor Josef Marn geleiteter Vorbereitung zum ersten male das allerheiligste Altarssakrament gespendet wurde, festlich begangen. Der Sängerchor des Gymnasiums führte dabei unter Leitung des k. k. Musiklehrers Herrn Anton N e d v e d eine von diesem componirte Yocalmesse und Aloisi-hymne in erhebender Weise auf. Am Vortage, d. i. am 20. Juni, und am Tage selbst wurde jedesmal Abends um 7 Uhr eine feierliche Litanei und Segen abgehalten. IV. Unterstützung* dürftiger Studirenden. a) Stipendien. Im abgelaufenen Schuljahre bezogen 110 Stiftlinge .... 7502 fl. 35 '/2 kr. Hiezu die Engelmann’sche Stiftung pr............................. 18 „ 90 „ die Freiherr v. Codelli’sche Stiftung pr. 25 „ 20 „ und die Dr. Johann Ahačičfsche Stiftung pr................ 19 „ 40 „ Zusammen . . 7565 fl. 85 */a kr. b) Das Collegium Aloisianum. Dieses vom hochseligen Fürstbischöfe Anton Alois Wolf im Jahre 1846 gegründete Convict, dessen Erhaltungskosten theils aus den Interessen des Gründungscapitales, theils durch Beiträge des hoch w. Diöcesan-Clerus etc. bestritten werden, zählte am Schlüsse des Schuljahres 59 Zöglinge, welche das k. k. Gymnasium besuchten. Die Leitung dieses Institutes ist dem hochw. fürstbischöflichen Ehegerichtsrathe und k. k. Professor Herrn Th. Dr. Johann Gogala anvertraut, dem die hochwürdigen Herren Johann Gnesda und Thomas Zupan als Präfecten zur Seite stehen. c) Gymnasial-Unterstützungsfond. Der mit Beginne des Schuljahres 1856 gegründete Unterstützungsfond für dürftige Schüler des Laibacher Gymnasiums hat auch im Schuljahre 1866 sowohl eine namhafte Vermehrung erfahren, als auch eine wohlthätige Wirksamkeit entfaltet, was ihm namentlich durch die Hochherzigkeit der löbl. Sparcasse-Direction, welche auch heuer wieder diesem Fonde den ansehnlichen Betrag von 200 fl. ö. W. zuwendete, und durch den Edelsinn mehrerer Jugendfreunde ermöglicht wurde. Indem die gefertigte Direction für diese Spenden ihren besonderen Dank neuerlich auszusprechen für ihre Pflicht erachtet, erlaubt sie sich, diesen Unterstützungsfond in Berücksichtigung des wohlthätigen Zweckes und zum Wohle der vielen ganz mittellosen Schüler dieser Lehranstalt der gütigen ferneren Berücksichtigung edler Wohlthäter aufs wärmste zu empfehlen. Die Gebahrung mit diesem Fonde ist aus nachstehender Rechnung ersichtlich: A. Einnahmen Oe. W. B. Ausgaben Oe w. fl. 1 kr. fl. kr. Activ-Rest vom 15. Juli 1865 . . . 1792 30 V8 In Folge mehrerer in den Monats- Von der löbl. Spareasse-Direction . . 200 — Conferenzen gefassten Beschlüsse des Vom Herrn Georg Lercher, Buchhändler 10 — Lehrkörpers wurden an dürftige Von einem im J. 1804 in Graz befind- Schüler vertheilt 211 80 lich gewesenen Hörer der Rechtswis- Für den Ankauf von zwei Stück 5perc. senschaft im 1. Jahrgang .... 15 — Metalliques ä 100 fl 124 65 Vom k. k. Oberstabsarzt Herrn Dr. v. Aus Anlass des Festes des heil. Aloisius Malfatti 10 — verausgabt 7 Für 12 Zeugniss-Duplicate . . . . 12 — Ganzjähr. Coupons-Interessen von einer Grundentlastungs-Obligation ä 500 fl. 24 41 Ganzjähr. Coupons - Interessen vom Metelko’schen Legate 19 53 Ganzjähr. Coupons-Interessen von fünf Stück Metalliques ä 100 11. . . . 24 40 Halbjähr. Coupons-Interessen von zwei Stück Metalliques ä 100 fl. . . . 4 88 Zwei Stück 5perc. Metalliques ä 105 fl. ö. W 210 — Beiträge der Gymnasial-Schüler . . 24 95 Zusammen . . 2347 47»/, Zusammen . . 343 45 A. Einnahme.................. 2347 fl. 47 V, kr. B. Ausgaben................... 343 „45 „ C. Empfangsrest .... 2004 fl. 21/, kr. d) Pri vat-Unterstützung. So wie bisher, erfreuten sich auch während des Schuljahres 1866 arme, gesittete Schüler des Laibacher Gymnasiums im hiesigen Diöcesan - Priesterhause, in den Conventen der hochwürdigen P. P. Franciscaner und W. W. F. F. Ursulinerinnen und bei vielen Privatfamilien edelmüthiger, reichlicher Unterstützung. Besondere Erwähnung und Danksagung verdient ausserdem die Schenkung einer beträchtlichen Menge von Schreib- und Zeichenrequisiten, welche der hierortige Handelsmann Herr E. Terpin auch heuer wieder der Gymnasial -Direction zur Vertheilung an arme Schüler des hiesigen Gymnasiums übermittelte, sowie die durch den hiesigen Buchdruckereibesitzer Herrn Rudolf Millitz erfolgte Schenkung von 12 Exemplaren des in seinem Verlage erschienenen Gebetbuches „Preces et hymni in usum studiosae juventutis,“ womit 12 Gymnasial-Schüler betheilt wurden. — Der Berichterstatter erfüllt eine angenehme Pflicht, indem er im Namen der unterstützten Schüler allen P. T. Wohlthätern und Gönnern derselben hiemit den verbindlichsten Dank ausspricht. V. Lehrmittel des Gymnasiums. 1. Die k. k. öffentliche Studieii-Bibliotkek mit einer jährlichen Dotation von 525 fl., welche sowohl dem Lehrkörper als auch den Gymnasialschülern unter den gesetzlichen Vorschriften zu Gebote steht, enthielt am Schlüsse des Schuljahres 1865: 36.948 Bände, 2904 Hefte, 1221 Blätter, 429 Manuscripte, 126 Landkarten in 236 Blättern und 8 Pläne in 32 Blättern. — K. k. Bibliotheksleiter : Herr Dr. Gottfried M u y s. 2. Die Gymnasial-Bibliothek unter der Aufsicht der Professoren Adolf Weichselmann und Carl Melzer erhielt im Laufe des Schuljahres 1866 folgenden Zuwachs: a) An Geschenken sind ihr zugekommen: Vom hohen k. k. Staatsministerium: Tafeln zur Statistik der österr. Monarchie. Neue Folge, III, IV. — Mittheilungen aus dem Gebiete der Statistik. IX 1—3, X 1—4. Vom hohen k. k. Kriegsministerium: Reise der österr. Fregatte Novara. 3. Abth. Von der k. k. Landesregierung in Krain: Landesregierungsblatt 1865 IX bis zum Schluss, un'd 1866 I—VIII. Von der k. k. Central Commission zur Erhaltung und Erforschung der Baudenkmale: 1865 IV—VI, 1866 I, II. Von der k. k. geologischen Reichsanstalt: Jahrbuch 1865 II, III, IV und 1866 I. Vom Vereine für südslavische Geschichte: Kukuljevic Archiv VIII. „ historischen Vereine in Kärnten: Archiv IX. Jahrgang. „ historischen Vereine in Krain: Jahrgang 1865 der Mittheilungen desselben Vereins. Von der Hartleben’schen Verlagshandlung in Wien: Hauke’s Atlas. „ „ Bellmann’schen Buchhandlung in Prag: Pfannerer Lesebuch. „ „ Lercher’schen Buchhandlung in Laibach: Lübsen Lehrbuch der Analysis. „ einem Ungenannten: Oesterr. Wochenschrift Nr. XXV bis zum Schluss (1865). Vom Herrn C. M. Cron, k. k. jubil. Gubernialrath in Laibach: 2 Werke „ „ Samassa jun. in Laibach: 6 Werke. „ „ Professor Dr. Wretschko in Wien: 1 Werk. „ „ „ Nasslin Troppau: 1 Werk. „ „ „ Kandernalin Laibach: 1 Werk. „ „ „ Marn in Laibach: 1 Werk. „ „ „ Weichsel mann in Laibach: 1 Werk. „ „ Ludwig Germonig, k. k. Bibliotheksbeamten in Laibach: 1 Werk. Von den Abiturienten 1865: 7 Werke. „ dem Schüler der VIII. Classe, Grahor: 4 Werke. „ „ „ „ VIII. „ Zu'pan Alexander: 1 Werk. „ „ „ „ VII. „ Tertnik: 2 Werke. „ „ „ „ VII. „ Graf Wurmb rand: 1 Werk. „ » „ „ V. „ Dolinar: 2 Werke. Ferner kamen der k. k. Gymnasial-Bibliothek zu: 6 Vorleseordnungen österreichischer Universitäten. 70 Programme österreichischer Gymnasien. 24 „ „ Realschulen. 137 „ preussischer Lehranstalten. 29 „ baierischer „ 11 Classen-Verzeichnisse von den Hauptschulen Krams. b) Aus den Aufnahmstaxen per 345 fl. 39 kr. wurden angeschafft: «) Fortsetzung katholischer Jugendschriften. Jugendblätter von Isab. Braun. 1866. Natur und Offenbarung XII; ferner Familienbuch des österr. Lloyd vom Jahre 1851—1864 u. s. w. ß) Meiring, lateinische Grammatik; Rossbach und Westpbal, Metrik II, 2; Cicero’s philosophische Schriften im Weidmann’schen Verlage, und in eben dem Verlage: Livius von Weissenborn VIII, IX, Herodot von Stein IV, V; Plinius; Platonische Dialoge von Sauppe; ferner Curtius, griechische, und Mommsen, römische Geschichte.; Schoemann, griechische, und Lange, römische Alter-thümer'; Preller, römische und griechische Mythologie u. s. w. •/) Oesterr. Gymnasialzeitschrift 1866; österr. Revue 1866; Fortsetzung des neuen Conversations-Lexi-cons im Brockhaus’schen Verlage bis Heft 73; Wagner’s Lehren der Weisheit; Zarncke, literarisches Ceutralblatt u. s. w. d) Cvetje; Šafarik, Geschichte der südslavischen Literatur — als Fortsetzung — ferner Cvetnik; Umek, pesmi; Jessenko, zemljepisna začetnica; Wörterbuch, deutsch-slovenisches, herausgegeben auf Kosten des selig, hochw. Herrn Fürstbischofs A. A. Wolf, f) Webers italienisches Wörterbuch; Dante; Torquato Tasso u. s.w. v) Petermann, geographische Mittheilungen 1865 V—XII, und 1866 1—IV; Globus IX und X, 1—3; österreichische Geschichte fürs Volk II, III u. 3. w. ??) Sonklar, Gebirgsgruppe der Hohen-Tauern; Krist, Naturlehre; Pick, Vorschule; Heis, Rechenbuch u. s.'w. Am Schlüsse des Schuljahres 1865 enthielt die Gymnasial-Bibliothek «) 1940 Werke in 2597 Bänden und 544 Heften Zuwachs 1866: 119 „ „ 163 „ „ 408 „ am Schlüsse des Schuljahres 1866: 2059 Werke in 2760 Bänden und 952 Heften; ß) 1533 österr. Progr.; 1859 ausländ. Progr.; 50 Vorleseordnungen Zuwachs 1866: 94 ., „ 186 „________„ 6__________„________ am Schlüsse des Schuljahres 1866: 1627 österr. Progr.; 2045 ausländ. Progr.; 56 Vorleseordnungen zusammen: 3728 Stück, die gleich den Büchern katalogisirt und behandelt werden und zu denen genaue Fachkataloge angelegt sind. Der Stand der geographischen Lehrmittelsammlung am Schlüsse des Schuljahres 1866 ist: 5 Globen, 5 Reliefkarten, 23 Atlanten, 162 Wandkarten, Pläne u. s. w. 3. Das physikalische Cabinet unter der Leitang des Berichterstatters, mit einer jährlichen Dotation von 210 fl., erhielt folgenden Zuwachs: 1. Tellephou nach Reiss; 2. Eine Sammlung photographirter Spectra; 3. Savart’s Klangfiguren-Apparat; 4. Savart’s Glocke; 5. Kaleidophon nach Wheatstone; 6. 2 Stimmgabeln; 7. Gasometer von Glas; 8. Vorrichtung zum Nachweise des Auftriebes in Flüssigkeiten. 4. Das naturhistorisch-landwirthschaftliche Cabinet unter der Leitung des Professors Valentin Konschegg, mit einer jährlichen Dotation von 13611.50kr., erhielt nachstehenden Zuwachs: a) Durch Geschenke: Vom Herrn Franz Rude'sch eine Sammlung von Crustaceen, Flechten und Algen, wofür hiemit der verbindlichste Dank ausgesprochen wird. b) Durch Ankauf: Verschiedene naturhistorische Werke, Zeitschriften, Objecte und Geräthschaften. 5. Der botanische Garten mit einer Dotation jährlicher 420 fl., welcher unter der Aufsicht der Gymnasial-Direction von dem botanischen Gärtner Andreas Fleischmann verwaltet wird. 6. Das Landesmuseum mit reichhaltigen Sammlungen. 7. Die Turnapparate. VI. Wichtigere Verordnungen der hohen Unterrichtsbehörden. 1. Mit hohem Staatsministerial-Erlass vom 28. Juni 1865, Z. 3820 C. ü., wird die sechste Auflage des „slovenischen Sprach- und Uebungsbuches für Anfänger“ von A. Janežič für Mittelschulen allgemein zulässig erklärt. 2. Mit hohem Staatsministerial-Erlass vom 1. August 1865, Z. 6540, wird das „Slovensko berilo za osmi razred“ von Dr. F. Miklošič zum Lehrgebrauch an Gymnasien zugelassen. 3. Mit hohem Staatsministerial-Erlass vom 27. Juli 1865, Z. 4755 C. ü., wird die deutsche Schulgrammatik von G. Gurke als zulässig zum Unterrichtsgebrauche erklärt. 4. Mit hohem Landesregierungs-Erlass vom 10. August 1865, Z. 8303, wird bekannt gegeben, dass der stenographische Unterricht nur gesetzlich dafür befähigten Lehrern anzuvertrauen ist. 5. Mit hohem Staatsministerial-Erlass vom 25. Juni 1865, Z. 2065 C. U., werden Weisungen bezüglich des Vorganges bei Einführung von Lehrbüchern und Lehrmitteln an Mittelschulen erlassen. 6. Mit hohem Landesregierungs-Erlass vom 25. August 1865, Z. 9674, wird das revidirte Ver* zeichniss der allgemein zulässigen deutschen Lehrbücher und Lehrmittel an Mittelschulen mitgetheilt. 7. Mit hohem Staatsministerial-Erlass vom 27. Juli 1865, Z. 5087 C. U., wird die italienische Sprachlehre von Adolf Mussafla bedingungsweise zum Lehrgebrauche zugelassen. 8. Mit hohem Landespräsidial-Erlass vom 14. November 1865, Z. 1256 P., wird angeordnet, dass Gymnasialschülern nicht gestattet werde, ohne besondere Bewilligung ihrer Professoren mit Erzeugnissen ihres Geistes in die.Oeffentlichkeit zu treten. 9., Mit hohem Landesregierungs-Erlass vom 18. November 1865, Z. 12.828, wird die Thätig-keit des Lehrkörpers im verflossenen Schuljahre 1865 belobt. 10. Mit hohem Staatsministerial-Erlass vom 13. November 1865, Z. 11.126 C. U., wird die „kurze Chrestomathie“ von J. Rožek als zulässig zum Unterrichtsgebrauche an Untergymnasien erklärt. 11. Mit hohem Staatsministerial-Erlass vom 19. Jänner 1866, Z. 10.870 C. U., wird die zehnte Auflage von F. Bauers „Grundzügen der neuhochdeutschen Grammatik“ an den Mittelschulen zum Unterrichtsgebrauche allgemein zugelassen. 12. Mit hohem Staatsministerial-Erlass vom 20. Februar 1866, Z. 645 C. U., wird das „Lehrbuch der Physik für die unteren Classen der Mittelschulen“ von Dr. Georg Ullrich zum Lehrgebrauche zugelassen. 13. Mit hohem Staatsministerial-Erlass vom 2. März 1866, Z. 4643 C. U., wird eine allgemein giltige Norm zur Abfassung von Schulzeugnissen für sämmtliche dem hohen Staatsministerium unterstehende Mittelschulen bekannt gegeben. 14. Mit hohem Staatsministerial-Erlass vom 10. Februar 1866, Z. 1187 C. U., wird in Folge Allerhöshster Eutschliessung vom 6. Februar 1866 den an Mittelschulen definitiv angestellten Lehrern der Titel „Professor“ zuerkannt. 15. Mit hohem Staatsministerial-Erlass vom 9. März 1866, Z. 1990 C. U., wird die vierte Auflage von Dr. Georg Bills „Grundriss der Botanik“ zum Unterrichtsgebrauche an Mittelschulen als zulässig erklärt. 16. Mit hohem Staatsministerial-Erlass vom 16. März 1866, Z. 2184 C. U., wird die Errichtung eines Lehrcurses der slovenischen Sprache für Schüler nicht slovenischer Nationalität am Laibacher Gymnasium angeordnet. 17. Mit hohem Staatsministerial-Erlass vom 17. März 1866, Z. 1923 C. U., wird eine Abänderung der bisherigen Norm bezüglich der Entlehnung von Büchern aus Bibliotheken ausserhalb des Aufenthaltsortes des Entlehners bekannt gegeben. 18. Mit hohem Staatministerial-Erlass vom 17. Mai 1866, Z. 4181 C. U., wird der Bestand von sechs Parallelclassen am Laibacher Gymnasium für den Fall des Bedarfes pro 1867 bewilligt. 19. Mit hohem Landespräsidial-Erlass vom 26. Mai 1866, Z. 1227 P., und vom 25. Juni 1866, Z. 1505 P., wird bekannt gegeben, dass in Folge Allerhöchster Entschliessungen den in die k. k. Armee oder in gesetzlich bewilligte Freicorps als Freiwillige eintretenden Studirenden bestimmte Begüngstigun-gen zugestanden werden. VII. Chronik des Gymnasiums. Im Lehrkörper dieses Gymnasiums sind im Laufe des Schuljahres 1866 folgende Veränderungen eingetreten: Nachdem mit hohem Staatsministerial-Erlasse vom 15. Mai 1865, Z. 2498 C. ü., dem Professor Herrn Dr. Mathias Wretschko eine am akademischen Gymnasium in Wien erledigte Professorstelle verliehen worden war, verliess derselbe nach Schluss des Schuljahres 1865 diese Lehranstalt, an welcher er durch vier Jahre das Lehramt der Naturgeschichte und Landwirthschaftslehre mit stets rühmlichem Eifer und Erfolge versehen hatte. Die besten Wünsche seiner Collegen begleiteten den allgemein hoch-geschätzten Mann an seinen neuen Bestimmungsort. Das dadurch erledigte Lehramt der Naturgeschichte und Landwirthschaftslehre übernahm mit Beginn des Schuljahres 1866 Herr Professor Konschegg, und die am hiesigen Gymnasium erledigte Lehrstelle wurde mit hohem Staatsministerial-Erlasse vom 11. September 1865, Z. 7693 C. U., dem Professor am katholischen Staatsgymnasium in Hermannstadt, Herrn Dr. Jakob R u m p f verliehen. Eine weitere Veränderung im Lehrpersonale wurde dadurch herbeigeführt, dass das hohe k. k. Staatsministerium mit Erlass vom 27. Juni 1865, Z. 10.434 C. U., den von dem hierorti-gen Professor Herrn Johann Nassl und dem Professor des Troppauer Gymnasiums Herrn Anton Heinrich angesuchten Diensttausch genehmigte. Auch Herru Professor Nassl sah der Lehrkörper mit Bedauern aus seiner Mitte scheiden. Nachdem der im vorigen Schuljahre beurlaubt gewesene Professor Herr Benedict Knapp mit Beginn des Schuljahres 1866 sein hierortiges Lehramt wieder angetreten hat, wurde der supplirende Lehrer Herr Ignaz Schonta seiner hierortigen Dienstleistung enthoben. Leider wurde.dieser kenntnissreiche und strebsame Lehrer in der Blüthe seines Alters seinem Berufe entrissen, indem derselbe am 24. Jänner d. J. in Wien einem Brustleiden erlag. Durch die im Laufe der Herbstferien vorgenommenen umfassenden Bauherstellungen im Schulgebäude wurde der Beginn des Schuljahres 1866 bis zum 3. November 1865 verzögert. Am 7. December 1865 wurde dem Lehrkörper die Ehre zu Theil, dem neu ernannten Herrn Statthalter, Seiner Excellenz Eduard Freiherrn v. Bach, seine Ehrerbietung bezeigen zu dürfen, nachdem derselbe am 26. November 1865 dem abtretenden Herrn Statthalter, Seiner Excellenz Johann Freiherrn v. Schloissnigg, den ergebensten Dank für das hohe Wohlwollen abgestattet hatte, womit Hochderselbe diese Lehranstalt durch drei Jahre zu beglücken die besondere Gewogenheit hatte. Am 7. April 1866 wurde der Lehranstalt die hohe Ehre zu Theil, von Seite Seiner Excellenz des Herrn Statthalters Freiherrn v. Bach mit einem Besuche ausgezeichnet zu werden. Se.Excellenz wohnten, in Begleitung des hochwürdigen Herrn Probsten und k. k. Schulrathes Dr. Anton Jarz, dem Schulunterrichte in allen Classen bei und unterzogen alle Lehrmittelsammlungen des Gymnasiums einer eingehenden Besichtigung. — Auch der hochw. Herr Probst, k. k. Schulrath und Gymnasial-Inspector Theol. Dr. Anton Jarz unterzog diese Lehranstalt im Laufe dieses Schuljahres einer eingehenden Inspection. Am 18. August und 4. October, als den Tagen des Allerhöchsten Geburts- und Namensfestes Seiner k. k. Apostolischen Majestät des Kaisers, nahm der Lehrkörper an der um 10 Uhr in der Domkirche abgehaltenen kirchlichen Feierlichkeit freudigen Antheil, um von Gott für den geliebten Monarchen Heil und Segen zu erflehen. Am 17. Jänner, als 'dem Tage des Namensfestes des hochw. Herrn Probsten und k. k. Schulrathes Dr. Anton Jarz, brachte der Lehrkörper demselben seine ehrfurchtsvollen Glückwünsche dar. Schliesslich muss der Berichterstatter auch heuer wieder das Ableben eines um diese Lehranstalt hochverdienten Schulmannes verzeichnen. Am 29. Jänner d. J. starb zu Laibach der jubilirte k. k. Gymnasial-Professor Herr Johann Pogorelc, Besitzer des gold. Verdienstkreuzes, Bürger von Laibach etc., im 64. Lebensjahre. — Herr Johann Pogorelc war am 22. Sept. 1802 in Büchelsdorf in Krain geboren, absol-virte das hiesige Gymnasium, die philosophischen und zwei Jahrgänge der theologischen Studien, trat am 27. October 1825 als Supplent in den Verband dieses Gymnasiums und wurde mit hoher Gubernial-Ver-ordnung vom 11. October 1827, Z. 21.838, zum Gymnasial - Adjuncten in Laibach ernannt, in welcher Stellung er bis zu seiner mit hohem Studien-Hofcommissions-Decrete vom 6. Juni 1829, Z. 2700, erfolgten Anstellung als Gymnasial - Professor in Capo d’ Istria verblieb. Nach achtjähriger verdienstvoller Dienstleistung in Capo d’Istria wurde derselbe mit Beginn des Schuljahres 1837 nach Laibach befördert und widmete von da bis zu seiner unterm 13. April 1860 erfolgten Pensionirung seine ganze Kraft und seine tüchtigen Kenntnisse mit unermüdlichem Eifer der Ausbildung der vaterländischen Jugend. Die vielfachen Verdienste, welche sich derselbe in einer fast 35jährigen Lehrerlaufbahn durch seine stets ausgezeichnete Verwendung erworben hatte, wurden von Seiner k. k. Apostolischen Majestät durch die am 6. April 1860 erfolgte Verleihung des goldenen Verdienstkreuzes huldvollst anerkannt, und die aufrichtigsten Wünsche seiner Collegen und dankbaren Schüler geleiteten den würdigen Veteranen bei seinem Uebertritte in den wohlverdienten Ruhestand. Am 31. Jänner d. J. geleiteten die Schüler und Professoren sämmtlicher hierortigen öffentlichen Lehranstalten die irdische Hülle des Verblichenen zur letzten Ruhestätte. Friede seiner Asche! VIII. Unteriichtsgeld. Das eingehobene Schulgeld betrug im I. Semester von 331 Schülern . . 3127 fl. 95 kr. * * II- » , 212 „ • ■ 2003 .. 40 ., zusammen . . 5131 fl. 35 kr. Von der Zahlung des Schulgeldes waren im I. Semester befreit . . 359 Schüler TT 40°> V V V V v » IX. Statistik des Gymnasiums. Classe Zahl der einge-tretenen Schüler Verblieben, am Schivisse d. Jahres Darunter sind öffentliche Privatisten öffentliche Privatisten Katholiken Slovenen Deutscho Italiener Croaten VIII. 51 1 47' — 41 6 — — VII. 61 1 57 52 5 — — VI. 65 1 57 1 52 6 — — V. a. 43 — 33 j 1. 31 2 1 — V. b. 53 — 45 — 41 4 — — IV. a. 44 — 43 - 37 6 — — IV. b. 34 — 33 • — — 29 4 — — III. a. 61 2 56 — ■< 54 2 — — III. b. 56 1 41 I 1 32 10 — — II. a. 60 1 53 j 1 46 7 — 1 11. b. 56 — 42 42 — — — I. a. 67 2 52 2 46 8 — — I. b. 68 1 49 1 46 4 — — Zusammen 719 10 608 | 7 1 549 64 1 1 Zahl der Schüler am Schlüsse des Schuljahres 1865: 627 daher ergibt sich eine Abnahme um...................12. X. Prüf ii n g e n. a) Die Aufuahms-, Nachtrags- und Wiederholungs - Prüfungen wurden in den Tagen vom 25. bis 31. October 1865 abgehalten. b) Die mündliche und schriftliche Privatisten - Prüfung fürs I. Semester am 21. und 22. Februar, fürs II. Semester am 18. und 19. Juli. c) Die Versetzungs-Prüfungen schriftlich Ende Juni, mündlich vom 2. bis 7. Juli. d) Am Schlüsse des II. Semesters 1865 haben sich 41 Schüler der VIII. Classe und 2 Externisten zur Maturitäts - Prüfung gemeldet. Von diesen ist 1 vor der Prüfung zurückgetreten, 7 erhielten ein Zeugniss der Eeife mit Auszeichnung, 34 ein Zeugniss der Reife für die Universität und 1 wurde reprobirt. e) Am 11. Sept. 1865 unterzogen sich 2 Examinanden der Maturitäts-Prüfung imd erhielten das Zeugniss der Eeife. f) Die schriftliche Maturitäts-Prüfung pro 1866, welcher sich 44 Schüler der VIII. Classe unterzogen, wurde am 11., 12., 13., 14. und 15. Juni, die mündliche am 11., 12., 13. und 14. Juli abgehalten. Es traten 3 Schüler vor der mündlichen Prüfung zurück, 6 erhielten ein Zeugniss der Reife mit Auszeichnung, 32 ein Zeugniss der Reife und 3 wurden für noch nicht reif zum Besuche einer Universität erklärt. XI. Schluss des Schuljahres. Bei dem Umstande, dass der Saal der bürgerlichen Schiessstätte, welcher bisher zur Vornahme der öffentlichen Prämien - Vertheilung benützt wurde, als Spital für verwundete Soldaten benützt wird und ein anderes geeignetes Locale nicht zu Gebote steht, musste diese Feierlichkeit für dieses Jahr unterbleiben. Es wurde daher am 21. Juli, um halb 8 Uhr Früh, das feierliche Dankamt in der Domkirche abgehalten und hierauf die Vertheilung der Schulpreise und Zeugnisse in den einzelnen Lehr-zimmern des Gymnasiums vorgenommeu. XII. Rangordnung; der Schüler.* VIII. Classe. *8ifrer Johann aus Rakitna. *Porenta Johann aus Safniz. Zupan Alexander aus Innichen in Tirol. Jamnik Thomas aus Godešič bei Bischoflack. Brulc Franz aus Hrušica. Schneditz Guido aus Laibach. Aljaž Jakob aus Flödnik. Mazi Josef aus Oblak. Haas Julius aus Raab in Ungarn. Wretschko Andreas aus Montpreis in Steiermark. Habjan Peter aus Sapotnica. Stenovec Anton aus Primskav bei Krainburg. Zupan Simon aus Kropp. Petroučič Matthäus aus Zirkniz. Cantoni Alois aus Laibach. Kogej Ferdinand aus Idria. Souvan Johann aus Laibach. Jenčič Ludwig aus Reifniz. * Cursive Schrift bezeichnet Schüler mit allgemeiner Vorzugsciasse, ein * dabei die Preisträger. Masterl Anton aus Altlack. Klobus Valentin aus Pölland. Harmel Adolf aus Idria. Grahor Johann aus Graz. Pakiž Jakob aus Sodražica. Zupan Josef aus Dobrava. Peyer Anton aus Senožeč. Luzar Johann aus Neumarktl. Euss Franz aus Weichselburg. Edler v. Kleinmayr Julius aus Weichselburg. Püchler Johann aus Laibach. Demšar Johann aus Pölland. Heine Adolf aus Laibach. Vrančič Ignaz aus Moräutsch. Markič Matthäus aus Goriče. VII. *Truxa Carl Maria aus Brünn. *Stare Josef aus Mannsburg. Dolinar Anton aus Lučne. Zargar Matthäus aus Reteče. Košmelj Franz aus Eisnern. Hostnik Josef aus St. Martin bei Littai. Dolenc Johann aus Pölland. Lakner Franz aus Gurkfeld. Celestina Josef aus Sagor. Brolich Johann aus Ratschach. Schneditz August aus Laibach. Levee Franz aus Ježica. Zl/ašnik Franz aus Niederdorf. Taučar Johann aus Podgora. Petrovčič Franz aus Schwarzenberg bei Idria. Brezovar Johann aus St. Martin bei Littai: Laurič Mathias aus Seebach. Lotrič Leo aus Eisnern. Ramouš Andreas aus Flödnik. Poklukar Josef aus Obergörjach. Košir Josef aus St. Philipp und Jakob. Mekinec Franz aus Laibach. Arko Anton aus Reifniz. Verbaiss Anton R. aus Vinterjevec. Kralj Mathias aus St. Veit bei Sittich. Porenta Franz aus Feichting bei Krainburg. Gornik Johann aus Reifniz. Eržen Franz R. aus Homec bei Stein. Balanč Johann aus Bukovšča. *Keriič Anton aus Rakitna. *Hubad Franz- aus Vodice. Kukelj Anton aus Ježica. Benedik Johann aus Jodoziberg bei Krainburg. Schöppl Robert aus Laibach. Beuc Johann aus Zayer. Kovač Ludwig aus Laibach. Vizjak Anton aus Krainburg. Ferlan Franz aus Pölland. Andrejak Franz aus Podutik. Šlibar Gregor aus Dobrova. Rosman Franz aus Stražiše. Marquis v. Gozani Ferdinand aus Laibach. Pollak Franz aus Laibach. Brass Carl aus Laibach. Peternel Albin aus Laibach. Jenčič Victor aus Laibach. Classe. Eržen Thomas R. aus Homec bei Stein. Kristan Josef R. aus Vodice. Schrey Alexander aus Assling. Premern Josef aus St. Veit bei Wippach. Hiti Josef aus St. Veit bei Žilice. Primožič Bartholomäus aus Neumarktl. Budnar Peter aus Laibach. Weiglein Ludwig aus Laibach. Bernot Alois R. aus Streine. Grča Blasius aus Unter-Vellach. Rizzi Franz aus Radmannsdorf. Kregar Franz aus Laibach. Rak Amand aus Laibach. Tertnik Carl aus Laibach. Juvan Josef aus Flödnik. Novak Josef aus Schischka bei Laibach. Jessich August aus Laibach. Čadež Franz aus Pölland. Ravnikar Blasius aus Kreuzberg. Vaupotič Johann aus Krainburg. Zemme Carl aus Neumarktl. Augustin Franz aus Gorenjavas bei Bischoflack. Brus Nicolaus aus Laibach. Kristan Martin aus St. Martin bei Krainburg. Hauer Josef aus Laibach. Graf Wurmbrand Erwein aus Liblin in Böhmen. Pogačnik Bartholomäus aus Krainburg. Hren Carl aus Laibach. Classe. Wind Franz aus Laibach. Rakovec Alois aus St. Martin bei Krainburg. Gerdiniö Serafm aus Enzersdorf in N.-Oesterreich. Tavčar Gregor aus Javorje. Rosmann Georg aus Treboje. v. Raab Carl aus Nassenfuss. Podboj Johann aus Reifniz. Nemec Anton aus Prem. Škerjanc Johann auz Žiganavas. v. Strahl Carl aus Treffen. Žnidaršič Jakob aus Kal. Križaj Nikolaus aus Ober-Seuika bei Zayer. König Georg aus Altlag bei Gottschee. Zaplotnik Jacob aus Goriče. Belčič Anton aus Polje bei Vodice. Klemenčič Josef aus Kovor. Klun Johann aus Reifniz. Khern Rudolf aus Laibach. Stare Anton aus Laibach. Selevšek Johann aus Trifail. Lončar Peter R. aus St. Anna am Loibl. Boncelj Franz aus Eisnern. Dekleva Johann aus Neumarktl. Dolinar Valentin aus Trata. Jamnik Anton aus Altenlack. Dovšan Valentin aus Lengenfeld. Polaj Vincenz aus Neumarktl. Groznik Franz aus Altenmarkt bei Weixelberg. Vagaja Jakob aus Egg ob Podpetsch. V. a *Jeglic Anton aus Vigaun. *Marinko Josef aus Dobrova. Tonejec Matthäus aus Gorje. Resman Johann aus Mošnje. Oblak Lorenz aus Sairach. Fridrich Gottfried aus Laibach. Erker Josef aus Mitterdorf iu Gottschee. Borštnik Franz aus Dulle bei Franzdorf. Lipovec Anton aus Karner-Vellach. Možina Lucas aus Dolenšce bei Afriah. Bouvier Victor aus Graz. Merjasec Josef aus Flödnik. Supanz Johann R. aus Stein. Schwarz Friedrich aus Dignano in Istrien. Vrančič Johann aus Moräutsch. Aljančič Johann aus Feistriz. Smrekar Franz aus Laibach. *Locnikar Franz aus Bitnje. *Dobida Josef aus Radmannsdorf. Buss Franz aus Laibach. Podmilšak Josef aus Kraxen. Zdražba Johann aus Brunndorf. Svetek Anton aus Laibach, v. Fladung Otto aus Gurkfeld. Goste Franz aus Laibach. Bergant Valentin aus Vodice. Kette August aus Laibach. Ilovar Franz aus Moste bei Laibach, Lillegg Alois aus Schottwien in N.-Oesterreich. Prešern Valentin aus Verbo bei Bresniz. Omejc Franz aus Laibach. Mally Ludwig aus Neumarktl. Schreiber Heinrich aus Aich. Štrukelj Gregor aus Burgstall bei Alt-Markt. Pohar Josef R. aus Polče. Žužek Leopold aus Laibach. Čadež Johann aus Gorenjavas. Kadunc Franz aus Seisenberg. Perne Andreas aus Neumarktl. Ungeprüft blieben: Jekovec Anton aus Kerstetten bei Zirklach. Moškerc Jakob aus Visavik. Starman Stefan aus Festniz. Škerlj Anton aus Oberfeld bei Wippach. Weiglein Wilhelm aus Laibach. Classe. Benedičič Johann aus Martinsberg. Videmšek Mathias aus Aich. Šušteršič Alois R. aus St. Veit. Kozjek Franz R. aus Laibach. Gestrin Ferdinand R. aus Laibach. Klemenčič Johann aus Kaier. Burja Martin aus Moräutsch. Petelin Josef aus Ober-Bresniz. Morre Anton aus Kraiburg. Nosan Johann aus Reifniz. Omejc Ferdinand aus Laibach. Kancilja Anton aus Commenda. Vidic Jacob aus Laibach. Dolinar Anton aus Vače. Verhovc Leopold aus Laibach. Brodnik Franz aus Gutenfeld. Classe. Rak Valentin aus Moräutsch. Skofic Franz aus Mariafeld bei Laibach. Karlin Martin aus Altlak. Bezdek Zdenko aus Linz in Ober-Oesterreich. Tomše Josef aus Polšica. Rihtarič Johann aus Polšica. Borštnik Johann aus St. Kanzian bei Auersperg. Pečnik Franz R. aus Krainburg. Pančur Franz aus Untertuchein. Marquis v. Gozani Ludwig aus Wolfsbüchel. Malfatti v. Rohrenbach Yirgil aus Wilten in Tirol. Brejec Johann R. aus Kovor. Schaschel Peter l. R. aus Krainburg. Maier Dionys aus Münkendorf. Traven Franz R. aus Tainiz. Orehek Valentin aus Aich. Žumer Andreas aus Obergörjach. Skarlavai Anton aus Optschina im Küstenlande. Štular Johann aus St. Georgen im Felde. Belec Johann R. aus Obergörjach. Glašec Konrad aus Krainburg. Kuralt Johann aus Safniz bei Bischoflack. Millauz Franz aus Planina. Jeloušek Ignaz l. R. aus Oberlaibach. Weiss Gabriel aus Neumarktl. Šmidovnik Franz R. aus Tainiz. Legat Valentin aus Eisnern. Widergar Johann aus Media bei Kolovrat. Guttman Eugen aus Radmannsdorf. Backes Adolf aus Stein. Kokelj Georg aus Haselbach. Ravnikar Valentin aus Vodice. Ressman Ferdinand aus Neumarktl. Thoman Theodor aus Steinbüchel. Močilnikar Josef R. aus Vače. Zupan Blasius aus Asp. Krenn Raimund aus Landstrass. Pristavec Andreas aus Ober-Igg. Jereb Gregor aus Pölland. Orehek Anton aus Moräutsch. Pibernik Franz aus Commenda bei Stein. Zontar Peter aus Triest im Küstenlande. IV. a. Classe. *&vetina Johann aus Bresniz. * Bogataj Josef aus Reteče bei Bischoflack. Volkar Jakob aus Mötnik. Klebel Johann aus Laibach. Lebar Jakob aus Čemšenik. Grosselj Bartholomäus aus Selzach. Kersnik Johann aus Egg ob Podpetsch. Leinmüller Edmund aus Zwettl in Niederösterreich. Kolar Mathias aus Semič. Pipan Andreas aus Planina bei Wippach. Turk Franz aus Zagorje. Višnikar Franz aus Heiligenkreuz b. Thurn-Gallenstein. Petric Josef aus Semič. Perko Josef aus Sagrac. Backes Anton aus Stein. Lovša Franz aus Altenlack. Habberger Moritz aus Neutitschein in Mähren. Ilc Johann aus Oberdorf bei Reifniz. Možina Anton aus St. Marein. Dekleva Franz aus Neumarktl. Rihar Anton aus Billichgraz. Del-Cott Gustav aus Rann in Steiermark. Glovacki August aus Idria. Supan Franz aus Adelsberg. Tscheleschnig Otto aus Sittich. Ilar Jakob aus Duplah. Razpotnik Johann aus Littai. Jarc Johann aus Zwischenwässern. Kramar Paul aus Čemšenik. Schüller Guido aus Gurkfeld. Polz Julius aus Laibach. Mazek Johann aus Neuosslitz. Vidic Anton aus Lustthal. Mahr Arthur aus Laibach. Schmalz Emanuel aus Egg ob Podpetsch. Luser Josef aus Rudolfswerth. Merhar Josef aus Laibach. Podobnik Franz aus Laibach. Strupi Jakob aus Cirčič. Gressl Carl aus Treffen. Rudolph Anton aus Laibach. Paulič Franz aus Glogowiz. Schmidt Franz aus Laibach. IV. b. Classe. *Koielj Anton aus Mannsburg. *Graf Pace Anton aus Thurn bei Gallenstein. Ukmar Anton aus Senabor bei Wippach. Serša Blasius aus Egg ob Podpetsch. Scharabon Mauritius aus Neumarktl. Globočnik Victor aus Neumarktl. Lauter Valentin aus Eisnern. Škofca Ludwig aus Laibach. Požar Jakob R. aus Moräutscb. Saletu Leopold aus Laibach. Gerčar Carl aus Haasberg bei Planina. Sever Josef aus Tarvis in Kärnten. Pekol Johann aus Selo bei Schönberg. Gregorin Alois aus Laibach. Križman Carl aus Laibach. Luschin Paul aus Rudolfswerth. Wenk Friedrich aus Loitsch. Adamič Franz aus Stein. Koncilia Johann aus Laibach. Graf Wurmbrand Robert l. R. aus Liblin in Böhmen. Viditz Felix aus Laibach. Padar Johann aus St. Georgen bei St. Marein. III. a. *Šivic Anton aus Mošne. * Detela Franz aus Moräutsch. Lavtižar Josef aus Kronau. v. Raab Franz aus Rudolfswerth. Zlogar Anton aus Suhor. Hočevar Franz aus Möttling. Janež Franz aus Sodražica. Taučar Johann aus Pölland. Karlin Josef aus Altenlack. Gollob Vincenz aus Klagenfurt. Enoh Anton aus Ratschach. Rihar Johann aus Billichgraz. Wawreczka Eduard aus Laibach. Bervar Johann aus Kolovrat. Perc Anton aus Laibach. Koder Anton aus Zirklach. Mencin Mathias aus St. Kanzian. Volkar Andreas aus Okrog bei Neuthal. Hubat Josef H. aus Yodice. Verbič Franz R. aus Oberlaibach. Ekel Carl aus Gottschee. Kozjek Johann aus Laibach. Selan Johann R. aus Laibach. Schanda Victor aus Laibach. Ster Johann aus Skaručna bei Vodice. Lunaček Eduard aus Prezid in Croatien. Aušič Jakob aus Sneberje. Može Andreas aus Dolenjavas bei Senožeč. Mally Josef aus Neumarktl. Rome Josef aus Verh bei Weichselburg. Košir Emil aus Laas. Jeraj Alois aus Laibach. Schiffrer Johann aus Radmannsdorf. Mešutar Franz aus Laibach. Brajar Johann aus Ježica. Lunder Alois aus St. Gregor bei Grosslaschitch. Ritter v. Gasparini Victor aus Schrottenthurm bei Krainburg. Kranklieits halber ungeprüft: Koritnik Jakob aus Billichgraz. Pirc Georg R. aus Kropp. Classe. Boltar Bartholomäus R. aus Radmannsdorf. Lončar Franz R. aus Aich. Terdina Franz R. aus Laibach. Zupančič Franz R. aus Vače. Wisiak Vincenz R. aus Laibach. Gollmajer Josef aus Kaier. Maček Johann aus Sestranskavas bei Trata. Pregelj Johann aus St. Martin bei Littai. Urbanija Jakob aus Moräutsch. Cenčič Bartholomäus R. aus Bukovšica. Ulčar Jakob R. aus Prežgain. Schrei Alois aus Assling. Vajvoda Valentin aus Woclieiner-Feistriz. Zaman Franz aus St. Martin bei Littai. Kersnik Josef aus Egg ob Podpetsch. Rupnik Mathias aus Loitsch. Bedenk Jakob aus Zirklach. Sebalt Josef aus Adelsberg. Kaučič Josef aus Zwischenwässern. Javoršek Anton aus Glogovice. Oberkircher Josef aus Steinfeld in Kärnten. Korenčan Josef aus Laibach. Smolnikar Franz aus Loke. Hočevar Johann aus Hrušica. Vidic Anton aus Polica. Knific Johann aus Flödnik. Poljanec Jakob aus Gorenjavas bei Trata. lä. b. Classe. *Gross Franz aus Nazareth in Steiermark. Mahorčič Johann aus Rudolfswerth. Večaj Josef aus Planina. Recher Victor aus Laibach. Jenko Johann aus Littai. Vidmar Johann aus Vigaun. Schicentner Josef aus Laibach. Gantar Lorenz R, aus Zavrača. Lah Andreas R. aus Stein. Hladnik Anton aus Loitsch. Lušin Johann R. aus Reifniz. Anžur Johann aus Janče. Schimetz Alois aus Neumarktl. Sušnik Franz R. aus Egg ob Podpetsch. Predalič Franz aus St. Marein. Šeme Franz R. aus Žalna. Cirmann Anton aus St. Yeit bei Laibach. Perko Ludwig aus Rudolfswerth. Gerjol Anton aus Billichgraz. Wradatsch Gustav aus Haus in Steiermark. Ivanz Johann aus Grosslaschitsch. Endlicher August aus Laas. Bouvier Johann aus Graz. Bele Johann aus Laibach. *Jenko Johann aus Mavčič bei Krainburg. *Seršen Michael aus Commenda St. Peter. Fajdiga Ignaz aus St. Yeit bei Sittich. Novak Gustav aus Sagor. Freih. v. Maroicic Georg aus St. Severin in Croatien. Bregar Johann aus Primskovo. Kadunc Albert aus Laibach. Hlebanja Johann aus Kronau. Žagar Nicolaus aus Weiniz. Resnik Josef aus Glogoviz. Cerovšek Franz aus St. Marein. Mahr Alfred aus Laibach. Fajdiga Franz R. aus Stein. Perušek Raimund aus Laibach. Edler v. Rottee Eduard aus Ofen in Ungarn. Konschegg Lambert aus Stein. Knific Wilhelm aus Rudolfswerth. Uranič Georg aus Presser. Graf Wurmbrand Paul aus Brugier in Tirol. Ferčej Matthäus aus Asp. Truxa Johann aus Brünn in Mähren. Jerše Alois aus Treboje. Alijančič Valentin aus Heil. Kreuz. Gale Josef aus Laibach. Roth Gotthard aus Laibach. Bezdčk Franz aus Linz in Oberösterreich. Kušar Johann aus Bresoviz. ^Zakrajšek Franz aus Oblak. *Andoliek Franz aus Nassenfuss. Kavčič Jakob aus Sairach. Butalič Jakob R. aus Commenda St. Peter. Aleš Franz aus Urašica. Požar Jakob R. aus Egg ob Podpetsch. Fridrich Lambert R. aus Laibach. Hribar Johann aus Mannsburg. Cerk Josef aus Franzdorf. Schönwetter Victor aus Pettau. Šlakar Johann aus Stein. Thuma Johann aus Masern. Freiherr v. Rechbach Friedrich aus Laibach. Pompe Otto aus Brixen in Tirol. Narobe Anton aus St. Jakob an der Save, v. Buchwald Emmerich aus Triest. Bamberg Gustav aus Laibach. Krašna Josef R. aus Rohitsch. II. a. Classe. Cornet Luitpold aus Lienz in Tirol. Golob Johann aus Tainiz bei Stein. Hočevar Josef aus St. Marein. Slovnik Jakob aus Bresoviz. Zarl Anton aus Idria. Zadnikar Heinrich aus Laibach. Prosenc Josef aus Moräutsch. Smrekar Josef aus Laibach. Pollak Carl aus Laibach. Zupan Franz aus Bresniz. Brus Johann aus Idria. Primšar Josef aus Soderschiz. Bošič Anton aus Idria. Zupan Anton aus Bresniz. Dolcher Angelus aus Laibach. Rus Josef aus Egg. Žbontar Peter aus Zalilog. Steirer Josef aus Bischoflack. Gregorčič Anton aus Lichtenwald. Kristan Thomas aus Vodice. Potrato Alois aus Laibach. Laznik Josef aus St. Veit. Zore Heinrich aus Oberplanina. Bergant Michael aus St. Veit bei Laibach. Simončič Franz aus Vače. Fister Josef aus Tomischl. II. b. Classe. Zupanec Johann aus Winklern. Omahna Anton aus Glogoviz. Hajek Franz aus Stein. Tre ven Jakob aus Idria. Apih Josef aus Zapuš. Sturm Paul aus Masern. Lončar Anton aus St. Anna bei Neumarktl. Šraj Martin aus St. Veit bei Sittich. Turek August aus Laibach. Travnar Josef R. aus Kolovrat. Bregant Franz aus Neumarktl. Pichler Felix aus Laibach. Malojar Max aus Laibach. Gaberšek Johann aus Rzeszow in Galizieu. Bernard Carl aus Feistriz bei Wochein. Košir Alois aus Stein. Hočevar Bartholomäus aus Kleinlaschitsch. Smukavec Jakob aus Mitterdorf. Ogrin Peter aus Mannsburg. Sušnik Jakob aus Eisnern. Jerin Josef aus Stein. Thomas Franz aus Laibach. Košiček Johann aus Seisenberg. Statin Hugo aus Laibach. Bizjak Kaspar R. aus Hrenovic. Verhovec Johann aus Laibach. Lokar Josef R. aus Laibach. Sojar Johann aus Jauchen. Škrabec Andreas aus Grossoblak. Bizjan Johann aus Dobrava. Bahovec Franz aus Weichselburg. Robič Julius l. R. aus Laibach. Mačnik Franz aus Osivnic. Sušnik Anton aus Eisnern. Osenk Franz aus Zalilog. Jakopič Franz aus Laibach. Lušin Johann aus Soderšic. Pernišek Blasius aus Svibno. Lahajnar Eduard aus Laibach. I. a. Classe. * Hostnik Martin aus St. Martin bei Littai. Sever Franz aus Flödnik. Cimperman Franz aus Laibach. Pavlin Alfons aus Gurkfeld. Stajar Franz aus Idria. Levee Anton aus Radomlje. Weiss Josef aus Marburg. Kandare Franz aus Laas. Bajec Jakob aus Hruševje. Zusnar Andreas aus Wurzen. Žvokelj Anton aus Horjul. Zupančič Johann aus St. Ruprecht. Rudež Alfred aus Laibach. Regholetz Ferdinand aus Warasdin. Bamberg Robert aus Laibach. Strauss Josef aus Laibach. Marinko Martin aus Dobrova. Kočevar Alois R. aus Oblak. Močnik Josef aus Idria. Freiherr de Traux de Wardin Anton aus Laibach. Petrič Johann R. aus Cilli. Yidic Gustav aus Laibach. Jurman Anton aus Idria. Häuften Josef aus Laibach. Gregori Franz aus Wurzen. Skul Franz aus Dobropolje. Tomšič Stefan aus Grosslaschitsch. Skubic Anton aus Weichselburg. Posch Carl R. aus Ratschach. Podkrajšek Franz R. aus Laibach. Kopše Johann R. aus Idria. Korenčan Franz aus Horjul. Ogorelec Josef aus St. Marein. Oražem Marcus aus Dolenjavas. Maier Adolf aus Radmannsdorf. Seemann Paul aus Laibach. Sterle Frauz R. aus Iška. Modic Josef aus lg. Klobučar Friedrich aus Mürzzuschlag. Medec Johann aus Unter-Deutschau. Schrey Edler v. Redlwerth Victor aus Laibach. Vidmar Peter aus Zagorje. Jeras Franz R. aus Laibach. Lotrič Johann R. aus Selzach. Ahčin Johann aus Laibach. Zemme Franz aus Neumarktl. Perme Anton aus Weichselburg. Kapel Ferdinand aus Stein. Smolič Leopold aus Dornegg. Jevnikar Ernst aus Laibach. Kosec Johann aus Mannsburg. Rrankheits halber ungeprüft: Hönigmann Anton aus Laibach. I. b. Classe. *Podjed Franz aus Tainiz bei Stein. *Markel Johann aus St. Veit bei Laibach. *Kaučič Johann aus Idria. Piskar Johann aus Möttnik. Ausec Josef aus Lustthal. Dolinar Stefan aus Horjul. Brave Andreas aus Laas. Koss Franz aus Aich. Verhounik Johann aus Laibach. Mikuš Franz aus Laibach. Haring Josef aus Idria. Ivanetič Josef aus St. Kanzian bei Auersperg. Smuk Andreas fl. aus Beuke. Šmidovnik Anton aus Tainiz. Plešič Josef aus Zayer. Šubic Georg aus Ober-Pirnitsch. Mestek Anton aus Martinsbach bei Zirkniz. Moser Hubert aus Viktring in Kärnten. Maier Valentin fl. aus Lustthal. Theuerschuh Anton aus Neumarktl. Wahl Heinrich aus Laibach. Cvetnič Leopold aus Kleinmaierhof. Mrak Anton aus St. Martin bei Littai. Bobik Stefan aus Idria. Želesnik Anton R. aus Moräutsch. Peterca Johann R. aus Laibach. Jurečič Robert R. aus Laibach. Rosmann Josef aus St. Veit bei Laibach. Sever Ernst aus Klagenfurt. Končan Johann aus Horjul. Bobik Edmund aus Idria. Roglič Jakob aus Moräutsch. Marn Franz aus Dull bei Treffen. Stare Franz aus Svile. Kodermann Franz aus Cernue. Marolt Anton R. aus Grosslaschitsch. Guttman Johann aus Weichselburg. Malavašič Jakob aus St. Jobst bei Billichgraz. Marinka Andreas R. aus Bresoviz. v. Andrioli Victor aus Laibach. Marouth August aus Planina. Štrumbel Martin aus Brunndorf. Šega Johann aus Wippach. Lauter Johann aus Zalilog. Medic Franz aus Laibach. Regen Josef aus Trata. Erjauc Franz aus Laibach. Hail Alois aus Kindberg in Steiermark. Sluga Albin aus Rudolfswerth. Das Schuljahr 1867 beginnt mit dem heil. Geistamte am 1. October 1866. J Diejenigen Schüler, welche in die Studien des Laibacher Gymnasiums neu einzutreten wünschen, haben sich in Begleitung ihrer Eltern oder deren Stellvertreter zwischen dem 26. bis 27. September bei der k. k. Gymnasialdirection, sodann beim Classen- und Religionslehrer zu melden, mit dem Hauptschul-oder den bisherigen Studienzeugnissen und mit dem Geburtsscheine auszuweisen und eine Aufnamstaxe von 2 fl. 10 kr. ö. W. zu erlegen. Solche Schüler, welche als Angehörige der k. k. Gymnasien in Rudolfswerth oder in Krainburg zu betrachten sind, können an dieser Lehranstalt nur ausnahmsweise in besonders berücksichtigungswerthen Fällen Aufnahme finden. Die Aufnalims-, Nachtrags- und Wiederholungs-Prüfungen werden am 29. September und den darauf folgenden Tagen abgehalten werden. Laibach, am 22. Juli 1866. Dr. Heinrich Mitteis.