Bei WilMm Braumuller, k. k. M und Universitatsbuchhaadler in Wien sind zu haben: Vergleichende Grammatik der slavischen Spracken. I. Band. Lautlehre. Gekronte Preisschrift. 1852. (Yergriffen.)II. Band. >S t a rn i n b i 1 d u n g- s J e 1 r e. (In Vorbereitung.) III. Band. For- menlehre. GekrontePreisschrift. 1856. (Vergriffen.) IY.Band. Syntax. 1868—1874. 896 und XII Seiten. Preis: 10 Tlilr. Der erste und dritte Band werden in neuen Auflagen erscheinen. Lexicon palaeoslovenico-graeco-latinum emendatum auctum. 1862-1865. 1171 Seiten. Preis: 9 Tklr. Momimenta serbica spectantia historiam Serbiae Bosnae Ragusii. 1858. 580 Seiten. Preis: 3 Thlr. 26 Ngr. Das Bucb enthalt an 500 Urkunden in serbischer Spraelie von 1189 bis 1618 mit Kegesten in lateiniseher Sprache. Apostolus e codice monasterii šišatovacensis. Mit Facsimile. 1853. Preis: 2 Thlr. Das Deiikmal bewabrt Eigenthiimlichkeiten der pannonisch-slovenisehen Ubersetzung der liturgischen Biicher und ist dadurcb fiir die slaviscbe Philologie von Bedeutung. Chronica Nestoris. vol. I. Textum russico-slovenieum continens. 1860. Preis: 2 Thlr. Ein Versuch, den Text einer hochwiehtigen Gesehiebtsquelle von den Verunstaltungen der Abschreiber zu reinigen und dadurch das Denkmal lesbar und verstandlich zu maoken. Evaugelium S. Mattliaei. 1856. Preis: 1 Thlr. Zur Einfiihrung in das Studium des Altsloveniscben. Vita S. Methodii. Russico-slovenice et Jatine. 1870. Preis: 15 Ngr. Slavische JBibliothek oder Beitrage zur slavischen Philologie und Geschichte. 2 Bande 1851, 1858. Preis: h 2 Thlr. Kopitar, B. ; Kleinere Schriften. 1857. Preis: 1 Thlr. Momimenta spectantia ad unionem ecclesiarum graecae et romanae edita ah A. Theiner et Fr. Miklosich. Cum tabula. 1872. _ Preis: 20 Ngr. Druck von Adolf Holzhausen in Wien k. k. Universitiits-Buchdruckerei. A LT S LOTE NIS CH E MIT TEXTEN AUS GLAG0L1TIS0HEN OUELLEN V VON FRANZ MIKLOSICH WIEN 1874 W I L H E L M BRAUMULLER K. K. HOF- UND UNIV KRŠI TATSBUCHHA.NDLBR. IN H ALT. Seite Einleitung. 1 Formenlehre . 1 Texte Codex zographensis.57 Glagolita elozianus.7.S ZusStze. Erlauterun gen. Beriehtigungen. I. Zur einleitung .82 II. Zur formenlehre .84 III. Zu (len texten . .. 8(1 Zum codex zographensis.87 Zum glagolita elozianus.90 Litteratur. 95 EINLEITUNG. I. Die altslovenische sprache ist die sprache der pannonisehen Slovenen um die mitte des neunten jahrhunderts. IT. Beleuchtung der altsluvischen und der bulgarischen hypothese. Differenz zwischen alt- und neuslovenisch. III. Die altslovenischen denkmaler zerfallen in pannonische und nicht-panno- nische. IV. Aufzahlung der pannonisehen denkmaler glagolitischer und cyrillischer schrift. Allgemeine eharakteristik der sprache der pannonisehen denkmaler. V. Die nicht-pannonischen denkmaler zerfallen in bulgarische, serbische, chorvatische und russische. VI. Angabe der vorziiglichsten bulga- rischen denkmaler. Allgemeine eharakteristik dieser denkmaler. VII. Angabe einiger der wichtigsten serbisehen denkmaler. Allgemeine eharakteristik der sprache der serbisehen denkmaler. VIII. Nachweisung chorvatischer denk¬ maler. Besonderheiten der sprache derselben. IX. lSfachweisung russischer denkmaler. Unterscheidende merkmale der sprache der russisclien denkmaler. X. Vostokovos’s einteilung der altslovenischen denkmaler. XI. Ansichten iiber die heimat der slavischen ldrchenspraehe. XII. Abweichungen dieser dar- stellung der altslovenischen formenlehre vou der hergebrachten. XIII. Be- stimmung der lesestiicke. XIV. Grundsatze bei der herausgabe altslovenischer denkmaler. Die sprache, deren formenlehre d en gegenstand der vor- liegenden schrift bildet, ist nach meiner trotz alier einwen- dungen unerschiittert gebliebenen uberzeugung die sprache der pannonisehen Slovenen um die mitte des neunten jahrhunderts. Diese sprache ward in den nachfolgenden jalirhunderten die liturgische sprache der bulgarischen Slovenen, der Serben, Chorvaten und endlich der Russen. Der natur der sache sre- miiss wurde sie von jedem dieser volker seinein einheimischen idiom irnmer naher gebracht. In den quellen heisst sie slove- II Einleitung. I. ni sc h: icli habe sie, um missverstandnissen vorzubeugen, alt- slovenisch genannt. Unsere aufgabe geht dahin, aus den maassgebenden quellen ein moglichst treues bild jener spracbe zu entwerfen, die die pannonischen Slovenen um die mitte des neunten jahrbunderts redeten, nicht etwa mit eklektiseher beniitzung der quellen eine spracbe zu gewinnen, deren formen, mit den formen jener unter den verwandten sprachen, deren denkmaler in eine viel altere vergangenheit zuruckreicben, iibereinstimmend, sich in bequemer weise zur erklarung des beutigen zustandes der sla- vischen sprachen verwerten lassen. Die aufgabe ist demnach eine bistorische: sie setzt die beantwortung der frage voi’aus, aus weleben quellen die von uns angestrebte kenntniss der altsloveniscben spracbe geschopft werden konne. Wer die alteren denkmaler pruft ; wird einige ohne rniihe als bulgarisch erkeimen, z. b. den psalter von Bologna, andere als serbisch, z. b. das evangelium von Nikolja, andere als chorvatiscb, z. b. das missale des knez Novak, andere werden sicb endlich auf den ersten blick als russiscb, d. i. als bei dem russiscben volke entstanden darstellen, z. b. die homilien des Gregorius von Nazianz, das ostromir’sche evangelium. Die wirkungen des einflusses des einheimiscben idioms jedes der genannten volker auf die ihm fremde sloveniscbe sprache in den bezeichneten denkmalern sind so unverkennbar, dass uber den ursprung dieser nicht der leiseste zweifel aufkommen kanu. Es gibt jedoch denk¬ maler, die keinem der genaDnten volker zugewiesen werden konnen, weil an ibnen kein dazu berechtigendes merkmal wahr- genommen werden kann, z. b. das evangelium von Zographos, der glagolita clozianus. Diese denkmaler konnen nur in Pan- nonien entstanden sein, und ich nenne sie daher pannoniscb. Der abgang der bezeichneten merkmale ist jedoch nicht der einzige grund, auf den sich diese ansicbt stiitzt. Wer die von mir als pannonisch bezeichneten denkmaler mit den ijbrigeu texten vergleicht, wii'd leicht wahrnehmen, dass sicb die letz- teren von den ersteren dadurch unterscheiden, dass sie von den altertiimlichen formen jener immer mehr aufgeben, bis sie E inl ei tun g. I. in schliesslich alle einbiissen. Waren jene formen den einzelnen sprachen, der bulgarischen, serbischen, chorvatiscken und russi- schen etwa im neunten, zehnten jahrhundert eigen gewesen, ihnen daher nicht von aussen zugetragen worden, so wiire es unbegreiflich, wie es geschehen lconnte, dass selbst die altesten zweifellos einheimischen, das ist bei dem betreffenden volke entstandenen und dessen sprache darstellenden denkmaler davon so gar keine spur entbalten. Man priife die bekannten texte etwa mit hinsiclit auf den einfachen aorist oder auf den zu- sammengesetzten auf s, auf die personalendung der III. dual. auf te oder auf die imperfectformen auf seta, sete u. s. w. Verbinden wir nun mit der unzweifelliaften tatsache, dass die altslovenischen denkmaler in zwei gruppen zerfallen, von denen wir die eine keinem bestimmten slaviselien volke zuweisen konnen, die ebenso unzweifelbafte tatsache, dass um die mitte des neunten jahrhunderts in Pannonien und nur in Pannonien eine kirchliche litteratur in slavischer sprache begriindet wurde, so werden wir nicht umhin konnen, jene keinem bestimmten slaviselien volke zugewiesenen denkmaler fiir pannonisch zu erklaren, und wir werden in der annahme von dem pannonischen ursprunge jener denkmaler durch die wahrnehmung bestarkt werden, dass jene annahme mit unbestrittenen tatsachen in vollem einklange steht. Diese pannonischen denkmaler sind der einzig mogliche ausgangspunkt bei dem studium der nicht- pannonischen denkmaler, diese konnen nur von demjenigen begriffen werden, der jene als ihre quelle anerkennt. Wenn ich den ausdruck: pannonisch gebrauche, so muss ich bemerken, dass ich anerkenne, dass der ausdruck, um der sache vollkommen zu entsprechen, auch Mahren in sich be- greifen solite. Ich bin namlich jetzt der ansicht, dass der slo- veuische volksstamin nicht nur auf dem reehten, sondern auch auf dem linken ufer der Donau wohnte, freilich ohne liber den umfang seiner wohnsitze im norden der Uonau auch nur eine vermutung aussprechen zu konnen. Zu den griinden, mit welehen E. Diimmler in seiner abhandlung iiber die pannonische legende seite 25 diese ansicht verteidigt hat, mo elite ich den a' IV fiinleitung. tl. namen Zvventibald, beim griecbischen biographen des bischofs Klemens c7. mui my; buiti, bui byti, by neben beusi byvLŠi und biti byti. imugi imy liabens. muzlite myslite. Wenn vueki, vueki veky. grechi grehy. crovvi krovy. obeti obety. roti roty. szlauui slavy neben greche grehy, grešnike greštniky und zlodeine zlodejny vorkommt, so liegt beiderlei fonnen ein urspriingliches a zu grunde, welches nach harten conso- nanten in § und y iibergieng, analog dem part. praes. act. gr§de, gredy aus gr§da: heutzutage sind die fonnen des plur. acc. m. der substantiva auf a (x) mit dem auslaut i fur y selten: gradi. Vergl. gramm. 1. seite 181. č ist gegenwartig in betonter silbe e, sonst e; in den freisinger denkmalern wird e gescbrieben: detd dedu>; nur mozim macht eine ausnahme, da ich es als možema. auffasse: mosim ztoriti faciamus. šta aus tja lautet lieut- zutage ča, ehedem ward št meist durch k ersetzt: ze zavuekati renunciare se zaveštati. imoki im^šti. lepocam lepoštanri,. uze- mogoki vbsemog^šti. malomogoncka malomogašta. moki mošti, pomoki pomošti. choku, chocu hošta. Dunkel ist vuuraken; bei ecc§, eche wird an ašte gedacht, wol mit recht. Daneben este ješče und postedisi pošč§diši. Wie zavuekati im X. XI. E in 1 eitung. II. IX jahrhundert gesprochen wurde, ist zweifelhaft. Dass k wie serbisch 6 , das an denselben stellen steht, gelautet habe, ist iiicht unmbglich, da sich aus diesem laute unschwer die deutschen ortsnamen Karntens Faak aus blače, asi. * blašte', Peckau aus pečane, asi. peštane erklaren lassen. Vergl. moine abhandlung iiber die slavischen ortsnainen aus appellativen I. seite 34. Dem žd steht j gegenuber: tomuge d. i. tomuje tomužde. Die erklarung des k, kj fiir asi. št liegt darin, dass tja und kja scbwer unterschieden werden ko ud en und daher der eine laut leicht mit dem andern vemechselt wird. Dasselbe verhaltniss findet statt zwischen dja und gja, welclies letztere in ja iiber- gebt. k, kj fiir asi. št war gewiss auch im X. und XI. jahr- hundert nur dialektisch, et\va karntnisch. Heutzutage besteht. diese aussprache wol nirgends, indem aus tja sicb tža und daraus tša, ča entwickelt. Im asi. und im bulg. gehen tja und dja in tža, dža und diese in žta, šta und žda liber: in der spraehe der macedonischen Bulgaren finden wir neben št auch k d. i. kj: kerka filia. vrukjo (vrukto) sunce ealidus sol. kralevikja, kralevike. svekja cereus. domakinko bera (asi. * domaštb). fakjaš prehendis. pozlakeni inauratus. gledaeki (asi. gledajašti) spectans. meteeki (asi. metašti) verrens. plačeeki (asi. plačašti) plorans neben dašterka, dešterka, šterka. gledaešti. meteešti. plaeeešti. Man merke cvelce aus cvetje asi. cvetije. Wir tinden ferners vegi (asi. vdžda) supercilia, eig. palpebrae. gjavolština aus djavolština. livagje aus livadje. Die iibrigen Bulgaren, deren spraehe dem asi. ferner stehen soli, haben nur duštere. svešbi.. faštam. veždu u. s. w. Auf den zusammenhang dieser laute mit den analogen erscheinungen anderer slavischen sprachen braucbe icb hier nicht einzugeben; icb will jedoch bemerken, dass este und postediši wol den laut sč, nicht št haben. In der de- clination mag der sing. instr. der a-stamme erwahnt werden, der auf o (a), jetzt im westen auf o, im osten auf oj aus oj^ aus- lautet: vuolu volj% nevuolu nevolja. vuerun vdra. pravdno pravbdbna. Das suffix des sing. gen. m. und n. der pronomi- nalen declination war ehedem go und ga: uzego, uzega; iego, iega: dass ga auch im asi. vorkommt, ist bekannt sup. seite XL X Einl ei tun g. II. Die pronominale und die zusammengesetzte declination waren ehedem streng geschieden, was gegenwartig nicht der fall ist, daher inoga, mnogoga, tacoga, jetzt meist mnogega, takega; uzacomu, jetzt meist vsakemu. In zusammengesetzten casus tritt das adj. im sing. gen. und dat m. n. in der thematischen, nicht im entspreehenden casus der nominalen form auf: diniz- nego dtni,simjaago. nepraudnega nepravedtnaago. vuirchnemo vridmjuumu. uzemogokemu vfcsemog^štuumu. zuetemu svetuumu: e ist oje, wie me moje, mega mojega, memu mojemu und vuecsne večsnoje. Nach demselben princip verfahrt die heutige sprache der Bulgaren, wol aueh die friihere. Vergl. meine abhandlung liber die zusammengesetzte declination. Sitzungs- berichte LXVIII. seite 133. Hinsiehtlich der conjugation be- merke man, dass die I. sing. praes. der classe V. 1. auf am statt auf aja auslautet: clanam klanjaji|. prestopam pršst^paj^. Eben so bulg. Die II. sing. praes. wirft i heutzutage ab, was auch ehedem meist geschah: zadeneš zadeneši. vzuoves vTtzoveši. prideš prideši neben postedisi poščediši. Den imperat. glagoljate kennt die alte sprache nicht: glagolite. Der der heutigen sprache unbekannte aor. bim, bi findet sich in den freisinger denkmalern. Uber die verschiedenheit des alt- und des bulgarisch- slovenischen wird bei der charakterisierung der bulgarischen denkmaler mehreres beigebracht werden. Hinsiehtlich. des namens ist zu bemerken, dass auch der- jenige, der die heimat der slavischen kirchensprache in Bulgarien gefunden zu haben meint, der benennung slovenisch zustimmen solite, denn immer wurde diese sprache slovenisch genannt: Papst Joannes VITI. spricht 880 von litterae sclaviniscae; nie hiess sie bulgarisch: sie ward slovenisch genannt nach dem volke, das sie redete: denn auch die bulgarischen Slaven gehoren, wie die dacischen', deren letzter i-est sich in der jungsten zeit 1 Ich bemerke, dass ich nach erneuerter priifung nicht der ansicht bin, es seien diese Slaven, die sich aelbst nicht Bulgaren nannten, vom rechten auf das linke ufer der Donau eingewandert, dass ich sie vielmehr fiir autoch- thonen des landes halte. Eines ist unzweifelhaft, niimlich, das sie von den, wie historisch erwiesen ist, in spaterer zeit eingewanderten ungrischen Bul- Einleitung. II. XI uiiter den Rumunen Siebenbiirgens verloren h at, so wie pan- nonischen und karantaniscben deni slovenischen stamme an. Sie sin d alle nachkommen jenes slavischen volkes, das Jor- nandes und Prokopius unter dem namen Sclaveni nnd EzkajJvjvoi kennen und dessen name von Griechen und Romern und end- ] j dl von den Slaven selbst auf alle Slavenvolker iibertragen worden ist. 1 Man wiirde durch den gebrauch des bistoriseh einzig berechtigten namens dem offenbaren widerspruch ent- gehen, der darin liegt, dass zur bezeichnung einer slavischen sprache der name der hunnischen Bulgaren dienen muss: denn die Bulgaren sind nach der ansicht von K. Zeuss „die nach osten an den Pontus und die Macotis zuriickgewichenen Hun- nen/ Pridoša ot.% skutin,, reknše ot% kozam rekomii bolgare, sagt Nestor. Doch man zieht es vor, einen unlaugbar falschen namen zu gebrauchen, weil der rechte moglicherweise mit einer, im allerschlimmsten falle, halbwahren theorie in zusam- menhang gebracht werden konnte. Wer slovenisch sagt, stellt, so meint man, damit eine theorie auf. Safafik, der in verschiedenen perioden seiner der er- forschung des slavischen altertums geweihten litterarischen tatig-keit hinsiehtlich der heimat der kirchensprache verschie- denen ansichten huldigte und zur verbreitung der bulgarischen hypothese wesentlich beitrug, bekennt am schlusse seines lebens, er hatte jene heimat vorziiglich aus dem grunde vergeblich gesucht, weil er ein allzugrosses gewicht auf die heimatsprache der ersten grossen lehrer und ihrer aus Constantinopel mit- genommenen gehilfen gelegt und sieh in Macedonien wie in einer saekgasse verrannt hatte, auch beschrankterweise vor- ziiglich von den gekiirzten einfachen aoristen weiter vordringen wollte, statt alle merkmale beisammen fest zu halten. Durch garen ganz und gar verscbieden sind. Vergl. des verfassers abhandhmg: Die sprache der Bulgaren in Siebenbiirgen. Denkschriften der kais. akademie der wissensehaften. Philos.-histor. classe. Vit. seite 106-1467. 1 Manche bringen den Namen slovenisch mit dem macedonischen ZxX«ptv!a, K. Zeuss 628, in zusammenhang. XII Einleitung. II. genaue priifung des altslovenischen sprachschatzes und der form der aus der slavischen, d. i. grosstenteils aus der sprache der pannonischen Slovenen in das magyarische aufgenommenen worter gelangt Safarik zur tiberzeugung, wir seien hiebei um so mehr an Grrossmahren und ganz besonders an Pannonien gewiesen, als es historisch feststehe, dass sich zuerst Cy rili us vor seiner reise nach Rom hier, in dem gebiete KoceFs auf- bielt und gegen fiinfzig schiiler im slavischen unterrichtete, hierauf aber Metliodius zu zwei verschiedenen malen hier lebte und lehrte. Safarik weicht aus der sackgasse zuriick und be- tritt den ihm von der ersten periode seiner litterarischen wirk- samkeit her bekannten boden, den boden Pannoniens, auf den ilm geschichte wie sprache wiesen. Wenn nun auch Safarik der bulgarischen hypothese schliesslich entschieden entgegen- tritt, so glaubt er doch den Bulgaren nicht ganz den abschied geben zu sollen, indem er zwar an einer stelle sagt, Cyrillus liabe die eigentliche arbeit der iibersetzung erst in Mahren und Pannonien, wahrscheinlich mit hilfe einheimiseher arbeits- genossen ausgefiihrt, an einer anderen stelle jedoch den beiden briidern Bulgaren an die seite stollt. Dass den slavenaposteln bei ihreni werke gehilfen beistanden, bedarf keines beweises, und wer die zahlreichen, im laufe der zeit immer rnehr schwinden- den spuren des deutschen, speciell des althochdeutschen, in der altslovenischen litteratur erkennt, wird zuerst an gehilfen denken, die von deutschen glaubensboten zum christentum bekehrt wax’en. Warum Safarik Bulgaren herbeizieht, ist nicht abzusehen: vielloiclit, weil die altslovenischen schriften offenbar aus dem griecbischen libersetzt sind: allein um yeevva durch rodtstvo, roždtstvo d. i. y svea, apa luc. 18. 8. durch ara, tov osbva durch kr dine, Oi^pa durch vtdovica d. i. y^pa, r)86vGv)aav durch vrzmog^, d. i. vjŠuv^Gvja-av u. s. w. zu iibersetzen, iibersetzun- g-en, welche, nebenbei bemerkt, nur von gehilfen der beiden briider herriihren konnen, dazu konnten auch die pannonischen Slovenen abgerichtet werden. Als die schiiler des Methodius nach dem tode ihres meisters, 885, als Htichtlinge nach Bulgarien kommen, wird von dem griechischen biographen des bischofs von Velica, E i ni e it u n g. III. I'V. XIII Klemena, f 916, viel uberflussiges geredet, allein weder seine noch seiner gefahrten bulgarische nationalitat erwahnt, was der biograph nach der tendenz seiner schrift. gewiss bemerkt hatte, wenn die fliichtlinge Bulgaren gewesen waren: ich lialte sie tur pannonische Slovenen. III. Da die sprache der pannonischen Slovenen das ziel meiner forsehung ist, so ist es notwendig, deii wert der von einander so sehr abweichenden altslovenischen denkmaler fur diesen zweck fest zu stellen. Diese denkmaler zerfallen, wie oben angedeutet wurde, in zwei gruppen: die pannonischen und die nicht-pannonischen. Jene stellen die sprache der pan¬ nonischen Slovenen dar; diese bieten uns jene form dieser sprache, die ihr von jenen slavischen volkern gegeben wurde, welche die aus Pannonien stammende kirchliche litteratur an- nahmen. IV. Die pannonischen denkmaler zerfallen nach dem alphabete, in dem sie geschrieben sind, in glagolitische und in cyrillische, ein unterschied, der nicht. nur die schrift, sondern auch das alter trifft, indem einige der glagolitischen quellen zn den alleraltesten denkmalern der altslovenischen, ja der slavischen sprache iiberhaupt gehoren. Die leider weder zah.1- reichen nocli umfangreichen pannonischen denkmaler sollen hier vollstiindig aufgezilhlt werden. Glagolitisch. 1. Das evangelium aus dem kloster Zographos auf dem herge Atlios, 304 blatter, von denen 17 (41—57) jiingeren ursprungs, jetzt in der offentlichen Bihliothek in Petersburg. Prohen in J. J. Sreznevskij, Drevnie glagoličeskie pamjatniki. Sanktpeterburg. 1866. seite 115—157. Dem ver- fasser wurden von herrn Prof. Jagic die von ihm gemachten ausziige zur beniitzung iiherlassen. 2. Der glagolita clozianus, homilien griechischer kirchen- vater enthaltend, zwolf blatter in Trient, zwei in Innsbruck, jene herausgegeben von B. Kopitar. Wien. 1836, diese vom verfasser in den denkscbriften der kais. akademie X. 195—214, beide von herrn Sreznevskij seite 163—220. XIV Einleitung. IV. 3. Das evangelium aus dem skite der lieiligen jungfrau Maria auf dem berge Athos, Mariencodex, von Sreznevskij Atliosevangelium genannt, 171 blatter, im besitze des herrn V. J. Grigorovič in Odessa, zwei blatter, ehedem eigentum von A. von Mihanovič, jetzt des verfassers. Proben bei Sreznevskij seite 91—115. 157—162. 4. Das evangelium Assemanis, 159 blatter, jetzt in der vaticanischen bibliotkek in Rom, herausgegeben von F. Rački. Agram. 1865; einzelnes bei Sreznevskij 57—74. Der verfasser beniitzte ausserdem B. KopitaFs ausziige. 5. Das evangelium von Ochrida, zwei blatter, jetzt im besitze des herrn Grigorovič, herausgegeben von herrn Srez¬ nevskij seite 74—87. 6. Das macedonische blatt 7 eiue homilie Ephraem’s und anderes enthaltend, jetzt im besitze des herrn Grigorovič 7 herausgegeben von herrn Sreznevskij seite 220—234.. Tj^dJie liturgie vom Sinai 7 drei blatter, jetzt im privat- besitze in Petersburg, herausgegeben von herrn Sreznevskij seite 243-257. ^ ^ - Das abecenarium bulgaricum, das bei Sreznevskij seite 235—242 abgedruckte fragment, das noch nicht vollstandig entzifferte palimpsest von Bojana, einer stadt bei Soha (Sredici.), in welchem marc. 7. 31—37 gelesen wurde, so wie das aus zwei blattern bestehende, das herr C. von Tischendorf vom berge Sinai mitgebracht, sollen hier nur als vorhanden envahnt werden. Cyrilliseh. 1. Das Sava-evangelium, Savina kniga, 129 blatter, in der typographischen bibliothek in Petersburg, heraus¬ gegeben von herrn j. J. Sreznevskij Drevnie slavjanskie pa- mjatniki jusovago pisuna. Sanktpeterburg. 1868. seite 1—154. 2. Der codex suprasliensis, 185 blatter, von denen 118 in der k. k. studienbibliothek zu Laibacli, das iibrige zum grossten teile in der bibliothek des herrn grafen Zamejski in Warschau, 24 heiligen-legenden und 22 homilien griechiseher kirchenvater enthaltend, aus dem XI, vielleicht sogar X. jahr- hundert, herausgegeben von dem verfasser. Wien 1851; ein- Einleitung. IV. XV zelnes bei Sreznevskij seite 174—186. 225—240. Warum der codex irgendwo zwisclien der Theiss, der Donau uh d dem Dniester in einem ausschliesslich oder grosstentheils von Kunra- nen bewohnten gebiete soli geschrieben worden sein, verrnag ich nicht zu erraten. 3. Die catecheses des Cyrillus von Jerusalem, zwei blatter, herausgegeben von dem besitzer herrn Gfrigorovič in Izvestija imp. akademii nauki. I. seite 89—96, aucb abgedruckt bei Sreznevskij 187—191. 4. Evangelium von V. M. Undolskij, zwei blatter, jetzt im Moskauer museum, herausgegeben von Sreznevskij seite 194—196. 5. Psalter von Sluck. Probebei Sreznevskij seite 155—165. Jj^-Evangelium von Novgorod, zwei blatter, herausgegeben. von Sreznevskij seite 166—173. —— yQUiAA4\l, &/■»<£■ ( t/'./G'--'. 1 4i. Das macedonische blatt, enthaltend einen teil des ^ prologs von Ioanni dem exarchen von Bulgarien, herausgegeben von Sreznevskij seite 192—193. yl, J Es ist behauptet worden, die venvechslung der nasalen voeale tinde auch in den von mir als pannonisch bezeichneten denkmalern statt, und hat namentlich auf den glagolita clozi- anus hingewiesen. Da dieser punkt tur die von mir vertretene ansicht iiber die untersehiede der altslovenischen denkmaler wichtig ist, indem sich nach derselben die pannonischen quellen von den bulgarischen vor allem durch den richtigen gebrauch der beiden nasalen voeale jj, und §, obgleich nicht dadurch allein, unterscheiden, so muss ich denselben hier besprechen. Man beruft sich auf folgende stellen: cloz I. 200. prijati: dies ist wol ein druckfehler, wenigstens bietet die columne links das richtige prijeti. 209. mi d los tuje: hier gilt das ehen gesagte, links steht midlostija. 283. zakonnyja,: auch hiefiir stelit links zakonnyje. 533. dusžj mc, d^a?: hier steht allerdings auch links duša. 656. n a, tl ati.: dafiir bietet die photographie das richtige nadeti. 746. etrobu: links und in der note atrobu fur atroba. 762. plutij e: links plitbja. 877. gl§ glagole: hier steht aller¬ dings auch links gle Was im original steht, ist mir un- XVI E inl e i tim g. IV. bekannt. 953. nošbtje wird ausdriicklich als druckfeliler fiir nostaja bezeichnet. cloz II. d. 1. 2. bietet die photographie nedqŽT>nyje und prokaženyje. kojq viny c. 37. ist \vegen des folgenden mala, veliki} als sing. acc. zu fassen, der kqja vina lautet, wobei in koja \vie sonst o fiir q steht, in viny jedoch q durch y ersetzt wird. Die abweichungen sind demnach sehr wenig zahlreicli, teihveise unsicber und nicht geeignet, die aufgestellte regel umzustossen und diess um so weniger, als der unterschied zwisclien je und q in der glagolitiscben schrift ein minimaler ist. Dass die urspriingliche form des plur. acc. mase. und fem. von ji. nicht j§, sondern jq ist, wie die part. ptaes. act. plety, pletqšta; pije, pijajsta dartun, die ein urspriing- liches pleti},, pija} voraussetzen, will ich hier nicht urgieren, und nur bemerken, dass ein plur. acc. m. f. prokaženyjq, wobei ji} fiir je stiinde, den verfechtern der bulgarischen hypothese nicht giinstig ware, die vielmehr nur durch j§ fiir ji} gestiitzt vverden konnte. Die freisinger denkmaler haben in manchen fallen die nasalen vocale bewahrt, sie scheiden auch § und a nach der regel der pannonischen quellen: vuerun veri}, malo- mogoncka malomogqsta. poronso poroča, sunt sati. und vuensih v§šttšihi>. Von den bulgarischen quellen entfernen sich die genannten denkmaler dadurch, dass diese, wenn sie den nasalen vocal aufgeben, o, selten u fiir a eintreten lassen, wahrend jene ihn durch i. ersetzen: vuelico sing. instr. f. veliki}. vvosich v£}žihi>. zaglagolo zaglagoljn. zemlo zemlji}. mo moji}, moku mqkq. mosenik mučeniki., boido poidi} 3. plur. aor. poronso, poruso porqčq. bozzekacho poseštahq. prigemlioki prijemlješ ti. protiuuo protivq. prio prja. stradacho stradali!}. zodit saditi,, zodni sqdi.nyj, zopirnicom sapn.n ikonri,. tuo tvoja, to sing. instr. toji}. cisto čisti}. Dieselbe vertretung des q wie im nsh, namlich durch o, tinden wir in den pannonischen denkmalern: cloz I. n ovoji} fiir novqjq 29. mogošte fiir mogqšte. 180. vuseko (fiir viseki}) pravdi} 275. cloz II. duhovi.noji} fiir duhovi.nqji} a. 28. koja fiir kqjq c. 37, nie etwa i. fiir a, daher kein miki. u. s. w. Auch die dacischen Slovenen schieden q und e: manka mqka. inenso m§so. Einleitung. IV. XVII Die pannonischen denkmaler unterscheiden sich von allen iibrigen durch den gebrauch und zwar dcn richtigen gebrauch der nasalen vocale i\ und e. Es ist dies mir ein einzelnes merk- mal der. sprache, wodurch man gleichwol in den stan d gesetzt wird, die pannonischen denkmaler von den nicht-pannonischen zu unterscheiden. Eine alle eigentiimlichkeiten umfassende be- schreibung der spracbe der pannonischen quellen wird hier nicht versucht. Um diese zu ermoglichen, ware eine genauere kenntniss der anderen slavischen sprachen in friiheren jahrhunc^erten not- wendig. Die dazn fiihrenden untersuchungen sind fiir die meisten slavischen sprachen erst anzustellen. Grewohnlich stattet man die versehiedenen slavischen sprachen der friiheren jahrhunderte mit jenem laut- und formen- reichtum aus, dessen sich die altslovenische sprache riihmt, ohne sich zu fragen, ob nach dem heutigen zustande jener sprachen diess auch nur wahrscheinlich ist. Diese ansicht hat P. «J. Šafafik hinsichtlich einiger punkte fiir das serbische als unrichtig nachgewiesen. Wer den geringen uuterschied er- wag't 7 der zwischen dem alt- und neuhochdeutschen stattfindet, der wird auch den unterschied etwa zwischen dem russischen des neunten und dem des neunzehnten jahrhunderts sich nicht als sehr bedeutend vorstellen, und kann sich hiebei hinsichtlich der laute auf die russismen des Ostromir berufen. Den haupt- untersehied der slavischen sprachen begriindet nicht die zeit; dieser ist vielmehr durch den die bestimmte sprache redenden volksstamm bedingt, der seine zu jeder zeit bestandene eigen- tumliehkeit immer weiter ausbildet, immer klarer auspragt, und in dieser individualisierung durch die mischung mit andern volkern unterstiitzt wird. Von den pannonischen denknišilern ist bei dem studium des altslovenischen auszugehen. Diese texte sind der priifstein fiir das pannonische, d. i. das wahre altslovenisch: wenn demnach bulgarische quellen byšq 7 serbische und chorvatische byše, russische endlich byša bieten, so ersehen wir aus den pannonischen quellen 7 dass altslovenisch die form bys§ lautete. Oder gibt es dafiir eine andere gewahr? Was in diesen einzig b XVIII Dinleitung. IV'. maassgebenden quellen steht, muss selbst dann als altslovenisch acceptiert werden, wenn es sich als jiinger erweisen solite, als dasjenige ist, was andere quellen bieten: altslovenisch lautet dar- nach die III. sing. und plur. praes. auf tt aus, obgleich sich der in russischen quellen festgelialtene auslaut tt aus ti als alter erweist. Das eklektische verfahren, nach welchem aus allen altslovenischen denkmalern das richtig scheinende aus- gevvahlt wird, muss als unkritisch aufgegeben werden; es kanu demselbeu entsagt werden, da wir gegenw£irtig eine einiger- massen geuiigende kenntniss der altslovenischen quellen besitzen. Freilich siud wir nocb weit davon entfernt, jene grundlegenden texte in kritischen ausgaben vor uns zu baben: ein corpus linguae pannonico- (palaeo-) slovenicae ware eine einer akademie wiirdige aufgabe. Von der sitte, von wichtigen denkmalern mir bruchstiicke zu veroffentlichen, ist dringend abzuraten. Neben den nasalen vocalen q und § spielen die halbvocale t. und I, im lautsystem des altslovenischen eine hervorragende rolle. Mit diesen vocalen hangt die scheidung der harten und erweic.hten consonanten zusammen: kom. d. i. kon; im inlaute konja d. i. kona fur konta. In der anwendung dieser vocale weichen die pannonischen quellen von einander und von den nicht-pannonischen ab. In betreff der enveichten consonanten nun hat man folgende tlieorie wenn nicht entwickelt, so doch vorausgesetzt. Die slavische ursprache besass alle die eriveieh- ten consonanten, welche wir in den jetzt lebenden slavischen sprachen finden, also I, h, r; t, d; p, b, v, m; c, ž, s. Das- selbe gilt vom altslovenischen. Im laufe der zeit verlor sich iii einigen slavischen sprachen die erweiehung mancher con¬ sonanten, an die stelle der enveichten traten harte consonanten: so kennt das neuslovenische gegemvartig nur I, h: f wird im auslaut durch das harte r, im inlaut dure h die combiuation rj ersetzt: cesar, cesarja; das serbische besitzt I und h; und das bulgarische hat die erweiehung noc.li mehr eingeschrankt. Man sagt, diese Slaven poterjali proiznosenie bukvi, i., b, und legt ihnen krajnee smešenje tverdych r r, i mjagkicln. slogovi. zur last. Im gegensatze zu den genannten sprachen hat das Einleitung. IV. XIX russische in dieser hinsicht den organismus der slavischen ursprache treu bewahrt. Wenn nun der russische scbreiber des ostromir’schen evangeliums hura, k r r.neza, mratvi. schreibt, so konnte er uacb seiner muttersprache diese feliler (ošibki) nicht machen, er hat- diese fehler aus seiner vorlage \viederbolt und wol auck vermoge der gewohnheit fehlerhaft zu schreiben die fehler seiner vorlage mit nenen vermehrt. Demnach sind wir bereebtigt, bura, k r i>neža, mrttvt als die echten altsloveniscben formen anzusetzen. So und nicht anders wurde gesprochen. Ich halte diese anscbauung, die, scbon von Dobrovsky geteilt, den ansichten einer grossen anzahl von slavisten, vielleicht der iiberwiegenden rnehrzahl zu grunde. liegt, fur ganz und gar verfehlt und glaube, dass die forschung iiberzeugend nachweisen kann, dass, wie in andern punkten, so aucb hierin die slavischen sprachen nicht erst seit gestern von einander abvveichen, dass vielmehr der unterschied zwischen dem neuslovenischen, serbischen und bulgarischen einerseits und dem russischen, polnischen und eechischen andererseits iiber die periode des altslovenischen, iiber das neunte jahr- hundert weit hinausreicht. Ob es je eine zeit, gegeben, in welcher alle slavischen volker kost sprachen, ist nicht so ausgemacht, als man annimmt, indem von dem z\veisilbigen kosti zu dem gleichfalls zweisilbigen kosto und von diesem unmittelbar zu kost iibergegangen werden konnte. Nicht alle slavischen sprachen smd gegen das i und den diesem venvandten vocal i. gleich emplilullich: in den oben genannten drei sprachen wird ti ge¬ sprochen, was im russischen eben so unmoglich ist wie im čechischen, wo ti notwendig fi lautet. Es geht demnach nicht au, naeh den gesetzen einer spi’ache die andern zu regeln; jede einzelne muss in ihrem sonderleben erforscht werden und erst aus den resultaten dieser einzelbetrachtung ergeben sich die alle beherrschenden gesetze. Wer die altslovenischen denk- maler reden Uisst, nicht fur sie redet, der wird sich leicht iiberzeugen, dass das altslovenische nur drei erweichte conso- nanten kannte, 1, n und r, von denen r friihzeitig dem r zu weichen anfieng; dass ferner die erweichung nur vor praejo- b* XX K in le i tu n g 1 . IV. tierten vocalen ja u. s. w. eintrat, daher kon aus konji neben prijazni, dreisilbig, mit i> als verklingendem i, ohne erweicliung des n, aus prijazni: die sing. gen. lauteten koria und prijazni, nicht prijazni. Demnach ist bura kein fehler; kineza ist so wenig zu beanstanden, dass vielmehr kinezja notwondig kinežja, kin§ža ergeben wiirde, was zu dem thema kinežt principis aus kinezji gehort; und was mritvi anlangt, so ist das wort naeli meiner ansicht mrtvi zu sprecben, und die frage, ob mritvi oder mritvi zu sclireiben sei, wird kein scbarfsinn entsclieiden, da die quellen ganz willkiirlich den einen oder den anderen halbvoeal setzen, weil das ohr weder i noch i. vernabm. Die hier skizzierte tbeorie von den erweichten con- sonanten des altsloveniscben (r in mritvi, m rt t vi gebort nicht zu ibnen) liabe ich schon vor mehr als zwei jahrzehnten aus den quellen ausfiihrlicli begriindet, und halte daran noch gegen- wartig fest, da weder meine seitherigen studien noch das sclnveigen meiner gegner mich darin wankend gemacht haben. Vergleichende grammatik I. seite 164—181. Dass man sich hinsichtlich der erweichten consonanten an den Ostromir angeschlossen, bat seinen grund darin, dass man der meinung war, in den von mir pannonisch genannten denkmalern wiirden i und t in allen fiillen ohne unterschied gebraucht. Dass jedoch die denkinaler der pannonischen gruppe i und t nicht willkiirlich setzen, liiitte man liingst bemerkt, wenn man nicht von dem grundsatze ausgegangen ware, die scheidung der halbvocale miisse iiberall in derselben art statt finden wie im Ostromir: sobald man in irgend einer quelle tvoriti statt des erwarteten tvoriti erblickte, glaubte man sich jede weitere untersuchung derselben ersparen zu sollen. Im folgenden werden einige wenige falle regelmassiger scheidung von i und h nachgewiesen: zogr.: eirit sing. loc., daher auch kajašteimt s§; glasomt, čimt sing. instr., daher auch svetymt; ispovemt I. sing., dagegen dami I. plur.; gospodi, zapovedb, kameni, krivi; die plur. gen. rybicb, grobištb; die suflixe ini, ici, iški: bezumini, gradiče, dettski. cloz: semb sing. loc., da¬ her auch grobinbmt; bogomt, imiže sing. instr., daher auch Einl eitung. X. XXIX X. Vostokov%, der niichternste uuter den slavischen spracli- und altertumsforschern, der antipode des phantasiereichen, seine ansichten haufig wechselnden Šafarik, nimmt ,einen alten alt¬ slovenischen dialekt' (drevnee staroslovjanskoe narečie) und denkmaler mit russischer, bulgarischer und serbiscker ortho- graphie an. Jener ,alte altslovenische dialekt' ist aus seiner lieimat zu anderen slavischen volkern gevrandert und hat bei ihnen durch locale einfliisse zwar nicht auf einmal, wol aber allmahlich bedeutende veriinderungen erfahren. Vostokovn. er- kennt eine eigene ehorvatische classe von denkmalern nielit an, was begreiflich ist, da ihm dergleichen wohl kaum bekannt geworden, und es fallt bei der nicbt bedeutenden differenz zwischen serbisclien und chorvatisehen denkmalern dieser unter- schied zwiscben seiner und meiner auffassung nicbt sebr ins gewielit. Die verscbiedenbeit dieser ansichten wird erst dann bedeutend, wenn die frage nacb dem .vaterlande des altslove- niscben dialektes und die frage, welche denkmaler diesem dialekte angehoren, beantwortet wird. Wahrend nach meiner iiberzeugung Pannonien die heimat der altsloveniscben spracbe ist, soli VostokovT> diese sp radie mir deshalb bulgarisch genannt haben, weil alle im suden der Donau und bstlich von den berben wobnenden Slaven Bulgaren genannt wiirden; er soli jedocb nicht daran gezweifelt baben, dass Macedonien die beimat des altsloveniscben dialektes sei und dass man dem- nacb diesen dialekt aucb macedonisch nennen konne: der eigentlicb bulgarische dialekt babe sich von altersher von dem macedonischen in sebr wesentlichen merkmalen (očenn važnjmi priznakami) unterscheiden konnen. Es scheint, VostokovB habe den bulgarischen ursprung des altslovenischen desto entschie- dener aufgegeben, je genauer ihm ,die eig’entlicb bulgarische' sprache und deren geringe verwan dtscbaft mit der altslovenischen bekannt geworden und habe sich in der verlegenlieit zu der minder bekannten macedonischen gefluchtet, die, wie die volks- lieder bezeugen, von der sonst in Bulgarien gesprocbenen nicbt sehr verschieden, bei genauerer betrachtung ebenfalls ware auf¬ gegeben worden, namentlich wenn man wabrgenommen bat te XXX Einleitung X dass die macedonische mundart des bulgarischen nicht einmal das als entscheidend angesehene št und /.d festhalt und neben dem ersteren k, kj, neben dem letzteren g, gj gebraucht. In gleicher verlegenheit bat Dobrovsky zuletzt den ,alten, noch unvermischten serbisch-bulgarisch-macedonischen dialekt' zu bilfe gerufen. Diese darstellung der ansichten VostokovVs entnebme ich den Učenyja zapiski vtorago otdeleuija iinp. akademii nauka,. II. 2. Sanktpeterburgu,. 1856. seite 15 — 20: sie \vurden von Vos tokova, geaussert bei beantwortung einer in einer aka- demiscben sitzung an ihn gerichteten interpellation. In der siebenjabre spiiter, 1863, veroffentlichten grammatik sagt Vosto- kovu,, seite 9, man konne in der kirchenslavischen litteratur vier hauptsprachen unterscheiden: 1. die eigentlicb kirchen- slaviscbe (sobstvenno cerkovno-slovenskij jazyk r t), in \velche urspriinglicb die kirchenbticher iibersetzt worden seien, rvelchem volke auch jene sprache angehort habe, den mahrisclien, pan- nonischen oder macedoniscben Slaven. Das alteste denlcmal dieser sprache sei das ostromir’sche evangelium, obgleich es nicht obne beimischung des bulgarischen und russischen ge- schrieben sei; 2. die bulgarische; 3. die serbische; 4. die rus- siscbe. Wir werden die letztere ansiclit als Vostokova,’s meinung festbalten und von der ersteren ganz und gar absehen miissen, zugleich aber davon act nehmen dilrfen, dass er Mahren und Pannonien von der reilie jener lžinder nicht ausschliesst, die den ansprueh erbeben konnen, die heimat der altslovenischen sprache zu sein. Wer Vostokovks arbeiten kennt, wird iiber- zeugt sein, dass nur ein ausdruekliches zeugniss einer quelle ibn zu einer entschiedenen antwort bestimmt hatte. Hiusicht- lich der zweiten der oben augegebenen fragen bemerkte Vo- stokovu, in der vorrede zu seiner ausgabe des Ostrouiir’schen evangeliums, dass der glagolita clozianus dem Ostromir zwar gloicbzeitig sein konne, dass er jedoch niclit nur einer andereu schriftgattung, sondern zum teile auch einem andereu, dem kirchenslavischen zwar ahulichen, jedoch von demselben durch gewisse eigentiimlichkeiten sich unterscbeidenden dialekte an- gehore, wie z. b. d tur ja, e fur je, u, fiir t, gred§j fur gr§dyj, Einleitung. IV. XXI novymb; predamb 1. sing., dagegen uvemi I plur.; gospodi, pameti, krivh; dagegen assem. torni., edinomi, duhomi, doch regelmassig iskri, isplirn.; blagodetb, oblasti, pliti, petb, šestb u. s. w. Dass auch sav.-kn. und sup. i and b nicht willkur- lich gebrauchen, dass vielmehr auch diese quellen im gebrauch von i. und i eine regel festhalten, wird eine genauere unter- suchung derselben nachweisen. Dabei ist allerdings zu bemerken, dass nicht alle pannonischen denkmaler i und i ganz gleich gebrauchen; dass sich ausnahmen von der regel tinden, was bei der unbestimmtheit dieser laute natiirlich ist und selbst in dem als muster gepriesenen Ostromir sehr hautig vorkommt; dass namentlich nach č, ž, š so wie nach št und žd beide zeichen hie und da willkurlich gebraucht werden, woraus sich fur mich nichts anderes ergibt, als dass nach diesen lauten das ohr des pannonischen Slovenen i. und b ebenso wenig unterschied als das des Russen heutzutage; dass ferner das- selbe bei wortern wie trim. und vliki eintritt, weil hier nach der auf eine fremde sprache gebauten theorie in der regel ein halbvocal geschrieben wurde, den niemand horte; dass endlich die IH. sing. und plur. in allen pannonischen quellen auf ti auslautete, indem aus ti, ti und t, das ist fur die spatere periode ti hervorgieng. Wer in hura, kineza u. s. w. fehler sieht, wei ' 111 der schreibung der worte nicht den gesprochenen laut ei ^ CImt , der hat auf die wissenschaftliche erforschung der spiachen, die wir nur in der schrift, nicht in lebendiger rede kennen, verzichtet, und wenn der Russe dem altslovenischen scin lautsystem octroyiert, so sehe ich nicht ein, warum ein I ole niclit das recht hatte, das altslovenische durch seine brille zu betrachten, wie j a auch geschehen. Wenn bei der ent- scheidung einer aus den denkmalern nicht zu losenden frage der altslovenischen lautlehre eine der lebenden slavischen sprache zu hilfe gerufen werden soli, so sollten die anhanger der bulgarischen hypothese vor allem die bulgarische sprache befragen, wie diejenigen, welclie altslovenisch fiir panno- nisch halten, die nachst verwandte sprache, die sprache der karantaniscben Slovenen entscheiden lassen: wer dabei dem XXII Ei n 1 ('itn n g. V. VI. russischen cine stimme einraunit, handelt ungeftthr so wie der germanist, der einc frage der altsachsischen lautlehre aus dem heutigen hochdeutsch entseheiden vvollte. Es braucht kaum n ah er nachgewiesen zu werden, eine wie geringe stiitze die angefuhrte theorie von den weichen eonsonanten in der bul- garischen sprache tindet. V. Die nicht pannonischen denkmaler zerfallen nach den volkern, die das altslovenische als sprache der kirehe annahmen, in vier classen, die die bulgarische, serbische, und russischej heissen. Die sprache aller dieser denkmaler ist altslovenisch, mannigfaltig modificiert durch den einfluss der einheimischen sprachen; daher die ausdriicke bul- garisch-, serbisch-, chorvatisch- und russisch-slovenisch. -^v^^orvatische VI. Zur bulgarischen classe gehoren folgende denkmaler: 1. der psalter von Bologna, 2G4 bliitter, geschrieben ,vn. Ohride grade vi. sole rekomyin r £. Ravne pii čari Aseni bl%gar'Bskymu. < , also zwischen 1186 und 1196. Probeu in J. J. Sreznevskij, Drevnie slavjanskie painjatniki jusovago pisbina. Sanktpeter- burgi,. 1868. seite 202—206. 223 . 241—243. 353—380. Man priife die obige stelle des bulgarischen schreibers von seite der laut- und formenlehre, und man wird tinden, dass der Bulgare im zwolften jalirhundert weder e von e, noch den instr. vom loc. unterseheidet. Letzteres kommt auch im pat.- mih. vor: vl malyniL žiti semb 98. 2. Dor apostol aus dem ,slepčenskij monastyrb', 140 bliitter, von denen 136 in Belgrad, 4 bei herrn Grigorovie in Odessa. Probe bei Sreznevskij seite 301—330. 3. Das evangelium von Trnovo, 245 bliitter, geschrieben 1273, ehemals eigentum von A. von Mihanovic, jetzt in der bibliothek der Sildslavisclien Akademie. 4. Das paterik (povesti), von mir pat.-mih. d. i. pateri- con Mihanovic bezeichnet, 178 bliitter, ehedem eigentum von A. von Mihanovic, jetzt des verfassers. Das wahrscheinlich aus dem dreizehnten jalirhundert stammende denkmal ist wichtig Kinleitung VI. XXIII durch bewahrung vieler pannonisehen eigentiimlichkeiten: s§tb z. b. findet sich ausserordentlich haufig. 5. Der apostol von Strumica, 88 blatter, aus dem drei- zehnten jahrhundert, ehedem im besitze P. J. Safariks. 6. Ein nomocanon, von mir nom.-bulg. bezeichnet, 135 blatter, eliedem eigentum von Vuk Stef. Karadžic, jetzt in der k. bibliothek in Berlin. Vergl. Jag-ic in Starine V. seite 43. Die zalil der denkmaler dieser classe ist bedeutend und die bekannt gewordenen vollstandig aufzuzahlen vrarde zu weit fiihren. Icli erwahne nur, dass Herr Sreznevskij in dem oben gcnannten werke aus einer grossen anzahl derselben proben gibt, von seite 197 an. Zu den bulgarischen denkmalern gehort teilweiso aueh das barberiuische palimpsest, 70 blatter. Biblio- graiičeskie listy seite 229. Zapiski II. 2. seite 91. Das merkmal, wodurch sich die denkmaler dieser classe auf den ersten blick von den pannonisehen unterscheiden, ist der gebrauch des e, j§ fur j tj,: kromešnej§ (vi> trna kromešneje), vecmpjij fur pannoniscli-slovenisches kromeSnjajfi, ve<5biuyžp Diese erscheinung kanu nach meiner ansicht nur durch die annahme erklitrt werden, dass im bulgarischen iu ju. iibergegangen ist: 'l ist der von Lepsius durch e bezeiclmete unbestimmte vocal. Dio combination ju wurde durch e, je ausgedriickt. Diese deutung wird durch das heutige bulgarisch bestiitigt, das altslovenisohes ja, in e verwandelt, welehcs auf ju. beruht: asi. branja, daraus zunachst branju., brane, das von mir brani, geschrieben wurde. Byšq, fur asi. byš§ setzt den iibergang des § in u> voraus, so wie heutzutage du.b fur asi. d^bu. gesprochen wird. Den bulgarischen denkmalern der friihesten zeit sind dem nach die nasalen vocale ebonso fremd, wie dem heutigen bulgarisch. Kein sicherer gewahrsmann schreibt diesern nasale vocale zu. Was im Književnik II. seite 471—474 steht, halte ich so lange fiir die mystification eines ,patrioten‘, als mich nicht vertrauenswurdige personen tiberzeugen, dass das bild der sprache der macedonischen Bulgaren, welches wir aus den von Verkovic Belgrad 1860 und von Miladin Agram 1861 bekannt aemachten volksliedern der macedonischen Bulgaren o O XXIV E in le it im g. VI. in betreff der nasalen vocale gewinnen 7 ein falsches ist. Der ausdruck der tatsache, es finde eine vermengung (smešenie) der nasalen vocale statt, befriedigt denjenigen nicht, dem die buch- staben lautzeichen sind und der von den zeichen zn den lauten vorzudringen strebt. Wer das nicht tut, mag in der annahine einer mittelbulgarischen sprache beruhigung sxxchen, nur wird er nicbt umbin konnen, den anfang der mittelbulgarischen periode in eine sehr friihe zeit zn versetzen, gewiss in das zwolfte jahrhundert, vielleieht auch dariiber hinaus, da man aus den im petersburger G-regorius Nazianzenus saec. XI. vor- kommenden formen rtvtnovaah^ fur rLVbnovaahTb, bezdanajq fiir bezdn,nye, bezdqnaja (dqno milad. 51) und eben so aus molt se 7T£p;£uy_ogcu auf eine bulgarische, nach der gegner an- sicht mittelbulgarische quelle schliessen muss. Diese wenigen bemerkungen konnen natiirlich die sache nicht erschopfen. Vergleichende grammatik I. seite 87. 268 — 275. Was erreicht wird, wenn man diese frage zn losen sucht, ohne das heutige bulgarisch zu grunde zu legen, zeigt die arbeit von P. Biljar- skij: Osredne-bolgarskomi vokalizme Sanktpeterburg r i. 1858. Das resultat grossen fleisses ist: kakie-to slabye sledy prežnjago nosovago zvuka n ^ i e nadobno dopustite seite 102. Also sehwache spuren des nasalen lautes — ob sich der verfasser diese ,schwachen spuren' auch vorgesprochen hat! man ware begierig zu wissen, wie diese ,schwachen spuren' lauten. Wer die bulgarischen denkmaler priift, wird sich auch davon leicht iiberzeugen, dass si e, abweichend von den pan- nonischen, nur ein e s halbvocals bediirfen: am deutlichsten zeigt sich dies aus dem psalt.-slepč., das nur r b, und axxs dem pat.-mih., das nur b kennt: in anderen denkmalern gehort entweder das t. oder b zu den grossen seltenheiten. Erweichte consonanten im auslaute sind dem bulgarischen heutzutage fast unbekannt, daher kon, nicht kori, wie das wort nsl. und serb. lautet. Eine in’s detail gehende beschreibung der sprache der bulgarischen denkmaler wird hier ebenso wenig beabsichtigt wie bei den pannonischen und den iibrigen quellen der Einleitung. Vi. XXV nicht-pannonischen gruppe. Einer einwendung gegen das iiber d en nasalismus im bulgarischen vorgetragene glaube ich im voraus begegnen zu sollen. Man konnte namlich sagen: die slavischen worter, die das rumunische seinem sprachschatze einverleibt Hat, lassen an die stelle der nasalen vocale ^ und § mit nasalen consonanten schliessende silben treten. Da nun diese worter aus der sprache der bulgarischen Slovenen auf- genommen worden sind, so beweisen sie das vorhandensein der nasalen vocale in der sprache der bulgarischen Slovenen. Dagegen muss folgendes bemerkt werden: Die Rumunen, ursprunglich im siiden der Donau angesiedelt, wanderten in ziemlich spater zeit, wol nicht vor schluss des zwolften jahr- hunderts, in die wohnsitze, die sie gegenwartig im norden der Donau inne haben: die bezeichneten worter konnten sie dem- nach ebenso gut im stiden als im norden aufnehmen, im siiden aus der sprache der bulgarischen, im norden aus der der dacischen Slovenen. Diese dacischen Slovenen sind, wie oben gesagt wurde, nachkommen des im lande zuriickgebliebenen restes jener Slovenen, welche Jornandes und Procopius im sechsten jahrhundert im norden der Donau trafen. Dass Slaven vom sechsten jahrhundert an durch lange zeit auf dem nord- lichen ufer der Donau wohnten, bemerkt auch herr E. Rosler in den roinanischen studien seite 127. Sie erhielten sich, indem sie sich, wie im westen unter die herrschaft der Avaren, so hiei unter das joch der verschiedenen volkerschaften beugten, die da als herren auftraten. Dass diese Slaven nicht dem rus- sischen (kleinrussischen), sondern dem slovenischen volksstamm angehorten, ergibt sich aus der geographischen terminologie, so weit sie slavisch ist, erhellt aber auch aus dem letzten rest ihrer sprache, die vor etwa einem halben jahrhundert nocli in Siebenbiirgen geredet wurde. Grelegentlich will ich nur bemerkeu, dass die christliche terminologie der Rumunen so wie der bis in eine ziemlich spate zeit fortgesetzte gebrauch slavischer kirchenbiicher auf einen anteil der Slaven an der wol ziemlich spaten christianisierung des rumunischen volkes eben so einen schluss gestattet, wie XXVI Einleitung. VIL wir aus dem deutschen teile d er christlichen terminologie der Slaven folgern, dass die Deutsclien an der bekehruug der Slaven zum christentume teli genonunen haben. VII. Zur serbischen classe gehoren folgende denkmaler: 1. Das athos-ovangelium, in einem der athos-kloster, aus dein, zwolften jahrhundert. Eine probe ist bekannt gemacht in Zapiski imp. akademii nauku.. XXII. Priloženie 3. 137—143. 2. Die krmčaja, 398 blatter, geschrieben ,na ineste gla- golememi Ilovice/ im jalire 1262, eliedem eigentum von A. von Mihanovie, daber von mir duroh krinč.-mih. bezeichnet, jetzt der Siidslavischen Akademie. Der handsehrift lag, wie zahlreicbe russismen dartun, ein rUssischer text zu grunde: n ur russ. quellen bieten ja, a fur asi. e: izvedoša, naeala, prdbjvaja: Serbu mogu spisati., sagt Vostokovu, bolgarskuju rukopisB, uže polučivšuju russkie ottčnki. 3. Der apostolus šišatovacensis, von Dobrovsky Damiani apostolus genannt, 226 blatter, in dem jahre 1324 geschrieben zu Zrelo boi Pec, herausgegeben von dem verfasser. Wien. 1853. Ogorodtnikt fur ogradim iki, im synaxar beweist aueh hier russiseben einfluss. 4. Das evangelium šisatovacense aus dem jahre 1324. Aus oiner bulgarischen vorlage, wio obraeonoju aus obručenoj^, fur obr^čenoji| zeigt. 5. Der psalter von Branko Mladenovič, 411 bliitter, aus dem jahre 1346, geschrieben ,u Borcu! Der commentar ist der dem beil. Athanasius zugesehriebene. Vergl. des verfassers abhandlung: Psaltir s tumačenjem. Starine IV. seitc 29. 6. Das evangelium von B. Kopitar, aus dem fiinfzehnten jahrhundert, jetzt in der studienbibliothek zu Laibach, eine abschrift im besitze des verfassers. In den serbischen denlc- malern haben sich gewisse pannonismen, wie der einfache aorist, bis in cine ziemlich spiito zeit erhalten und sind dadurch die serbischen tpiellen wichtiger als die gleichzeitigen russischen. Einleitung Vili. XXVII 7. Das neue testament umi psalter von Bologna, gesclirieben von Hvali, zu anfang des fiinfzehnten jahrhunderts tur Hrvoje, herzog von Spalato, in umfangreichen ausziigen bekannt gemacht von herrn Grj. Daničic in Starine III. seite 1—146. 8. Das evangelium von Nikelj a, gesclirieben von dem obengenannten Hvali., gegenwartig in Belgrad, herausgegeben von herrn Oj. Daničic. Belgrad. 1864. Ich moehte glauben, dass 7. und 8. aus einer chorva- tisch-glagolitischen quelle geflossen seien. Zu dieser annahme berechtigen die sprache so wie der ort der entstehung. Dass gewisse archaistische forinen, die ich pannonismen nenne, auf eine glagolitische quelle zu schliessen veranlassung geben, ist auch meine iiberzeugung: dassjedoch das denkmal unmittelbar aus einer solchen quelle geflossen sein miisse, wird seit dem bekanntwerden der Savina kniga einigermassen zweifelhaft. Die denkmaler der serbischen classe sind zahlreich: sie liegen in ausgaben friihorer jahrhunderte vor; in jiingster zeit bat sich herr Gj. Daničic durch dcren veroffentlichung cin be- sonderes verdienst erworben. Die sprache dieser quellen kennt keinen nasal: q wird durch u, e durch e vertreten. Der sprache geniigt ein halb- vocal: b. Die erweichung besehrankt sich auf 1 und n. VIII. Zur chorvatischen classe gehoren einige denkmaler, welche m der neueren zeit von P. J. Šafarik und von I. Berčič herausgegeben worden sind, von jenom in den Pamatky hlahol- slceho plsemnictvi. V Praze. 1853, von dem letztern in der Chrestomathia linguae veteroslovenicae charactere glagolitico. Pragae 18o9. Čitanka staroslovenskega jezika. U Pragu 1864. und im Ulomci svetoga pisma. U Pragu. 1864—1871. Hieher gehoren auch die beiden bliitter, die einst auf dem deckel von krmč.-mih. aufgeklebt waren, herausgegeben von herrn Jagič im Rad južnoslavenske akademije II. seite 1. Das von den denkmalern der serbischen classe gilt auch von den der chorvatischen: beide unterscheiden sich lautlich durch die ersetzung des asi. e. XXVIII Einleitung. IX. IX. Die russischen denkmaler sind sehr zahlreich. Ich wili mich hier auf die altesten beschranken, die unmittelbar oder mittelbar auf pannonische quellen zuriickgehen. 1. Das evangelium Ostromir’s, 1056 und 1057 geschrieben in Novgorod, herausgegeben von A. CK. Vostokovi. Sanktpeter- burgi. 1843. 2. Die homilien des Gregorius von Nazianz, 377 blatter, aus dem eilften jahrhundert, gegenwartig in d er offentlichen bibliothek in Petersburg. Von dieser durch altertiimliche formen merkwiirdigen bandscbrift sind nur bruchstiicke bekannt geworden. Izvestija imp. akademii nauki II. seite 247—255. ID. seite 27—38. IV. seite 294—312. X. seite 486—490. 3. Das evangelium von Turovi, zehn blatter, aus dem eilften jabrhundert, gegemvSrtig im museum von Wilna, heraus¬ gegeben von J. J. Sreznevskij, Zapiski imp. akadeinii nauki. XXII. Priloženie 3. seite 105—136. 4. Antioch’s pandektes, 310 blatter, aus dem eilften jahr- hundert, jetzt im ,Voskresenskij Novo-Jerusalimskij monastyri/, nur in sparlichen bruchstiicken bekannt gemaeht. Izvestija VII. seite 41—47. Materialy dlja slovarja V. seite 161 — 190. 5. >Svjatoslav’s izborniki, 266 blatter, geschrieben im jahre 1073, jetzt in der synodalbibliothek in Moskau. Die vorlage des russischen schreibers war ein fiir den bulgaren- fiirsten Symeon geschriebener izbornik. Auch dieses denk- mal harrt noch des herausgebers. A. V. Gorskij und K. I. Xevostruev, Opisanie rukopisej sinodaltnoj biblioteki II. seite 365 — 405.« Weitere naehweisungen liber russiscbe denkmaler findet man in J. J. Sreznevskij’s Drevnie pamjatniki russkago pisuna ijazyka. Izvestija X. seite 1—36. 81 — 109. 161—234. 273—373. und 417—704. Das ganze erschien zu einem werk vereinigt 1863. Die sprache dieser denkmaler ersetzt die pannonischen nasalen % und e durch u und ja. Sie lasst ausserdem die er- weichung der consonanten in viel weiterem umfange eintreten als die sprache der pannonischen denkmaler. ^ Vf iUvM-V Kip , ; Kuj, fr r P r c 'L 'lU k JJ‘s /r P 1 “ kk. ftinleitung. Xt XXXI bfj, far byše, pridi, fiir pridobi,, sedonri. far sedohonn., idt), fiir idoše, v%zn(is geht j voraus: nacli j fallt i, ab. Subst. kraj margo. Thema kraji,. Declin. nom. a-them. I. 3 Man merke den sina;, voc. stulte zogr. statt des ei>- wai'teten noric, das nickt vorkommt. 3. Dem Tv g e h t e i n d u r c h verbindung m i t j e r- weichter consonant vorher: nach k fallt 'k ab. a. pk. Ak. Hk aus rji. lji.. nj%. b. i^k aus kj%. 3k aus gji>. Hieher g eh dren auch e. die nom. auf ik aus cj%, kj%. auf jKk aus zji, gji>. d. auf iuk aus sji>, hj r i>. e. auf lil T k aus tj%. auf JK^k aus dji>. 1 * 4 Declin. nora. a-tliem. I. c. Subst. vračk medicus. Thema vračj r i>. assem. i^hh KOra Namero Bkimkiim ca TBOpim sup. 66. 3. Befremdend ist der sing. voc. o ( \oi;p'kio (^OKp^KR) w (3žXtiot£ naz. Der sing. acc. kanu audi dem nom. gleieh sein: r \a iiao,v,'k KOakH CTEOpHTT« iva icXei!ova nap tov tpeprj sav.-kn. 93. no and Declin. nom. a-them. I. 5 CTBOpuT'k graviorem morbum faciet cloz I. 445. neben ho^obauie cTKOpHTH aorTMirk oportebat (eum) meliorem red- dere I. 194. Ebenso werden die comparative ropuu peior, moiuthh peior, paniiH gratior decliniert: sing. acc. ropkUJk, MOLUTkiUk, paMkiiik neben ropuu, AtouJTUH, pahhh u. s. w. thema flir sing. nom. goi-tju.s, woraus unregelmassig ropuu, sonst gorLŠju, aus gortji.šji. Ein sing. nom. mase. ROAk, B’kiuik, BAUiTk, ropk, rpAKAk, /MiiUk, /Mkiik. o\'Hk, YoyjK,a,k existiert nieht: ktto n\''k KALUTHH BH l"kl,V’k. KTTO ECT'k G CAH H ZOgT. Part. praet. act. L tvori, TOi^uac. Thema fur sing. nom. tvorts aus tvorju>s, sonst tvortšju. aus tvorju/šju.. TKšjo. Der plur. nom. bat auch den auslaut a: kahitmim sup. 131. 19. GOAkUlA CH]f'k 0y3kpHUlH. KOAkUlA CH£’k CkTKOpHTk p,£i£ova ostrom. Alter ist der auslaut i: KOAkum sup. 17. 7. TpdiKAkUJH 250. 24. Declin. nom. a-them. 11. 9 Ebenso werden decliniert die comparative gorje peius, mošte peius, rače gratius: sing. nom. ropie, aioujte, pauE. gen. ropkUJA, MOLUTkLUA, pdMkiiia u. s. w. Thema fur sing. nom. ist gor tj is, dessen 'k in o iibergeht, worauf gorje aus gonjo, sonst gortsje aus gortjtšjo. Der sing. nom. kann auch ,\OKp'kuui£: KOAkiUE sup. 203. 25. lauten. Part. praet. act. I. tvort rconjoracv. Thema fur sing. nom. tvorts Einen plur. nom. auf i kann ich nicht nachweisen. Ebenso wird das jiingere tvoriva decliniert: TKOpHK'k, TKopmrk, TKOpHiVk u. s. w. Thema fur sing. nom. tvorivns, sonst tvorivtšjo. Part. praes. act. hval§ laudans. Thema fur sing. nom. hvalet, sonst hvaleštjo. 10 Declin. nom. a-them. III. instr. ^KdAAiirrk/Uk )fKAAAiUTkA*A ^kaaauith loc. JfKAAAUJTH ^KaAAOJTOV ^KAAAlUTII^k Ein plur. nom. auf i ist aus der zusammengesetzten deelination mit sicherheit zu erschliessen. Ebenso werden die part. iiA(T T ki, alter nafTA, plectens %kiv. ov, ihiiiia scribens ppsbov decliniert: sing. gon. iiaetaiuta, iiiilliallita u. s. w. In a — e kann k vor a\ in e, nach a, h, principiell aucb nach p in le iibergehen. III. a-themcn. Die a-themen sind meist gonoris feminini. Die deelination wird duroh den dem a vorhergehendon consonanten beeinflusst. conditor. KpaEiin theca. aa^hh navis. a\a'kiiini fulgur. cAvppin iudex. aaochh mojses. napacKEurmi zapatT/.einj. D edin. nom. a-them. III. 11 Die auf ynja auslautenden themen verwandeln a in i: noraHTviHH, pairkiHN, KAarkiHii u. s. w. Adj. sclomunja Salomonis. c. Subst. pritiča parabola. Thema prittčja. nom. npHTTuMa NpHTTvHII flpHT'k‘IA VOC. npHT'KHC npHT'KHH lipHTVIA 12 Declin. nom. a-them. III. So werden auch die comparative ropkiiid peior, aiCUUTkllia peior, paMKitia gratior decliniert: sing. nom. ropkimi, MOiuTkiiJH, pdMkiini u. s. w. Thema gortšja aus gortj r tsja. Part. praet. act. I. tvorkši roivjaaaa. Thema tvortšja: a geht in i liber. nom. TKOpkUIH TKOpklllll TKOpkLIlA VOC. TKOpkUIH TKOpkUIH TKOpkUlA acc. TKOpkUlA TKOpkUIH TKOpkUlA Declin. nom. u-them. IV. 13 i|iii ostrom. 83. 147. Der plur. nom. lautet aucli auf e aus: urrf xop£u6(A£v«i act. 9. 31-slepč. IV. u- tli e m e n . Die u-themen sind generis masculini. Subst. sym, filius. Thema synu. nom. C’klH’k CKIH-KI VOC. C'klNC*y acc. C'klH’k CklHkl CklHkl CklHORf CklHORf CkllTkl 14 Declin. nora. i-them. V. Die u-tliemen werden liiiufig wie a (iv)-themen behandelt: sing. voc. CKiHf. gen. rkiiu. dat. ckihov,', das jedoch auf ckiHOKH zuriickgeht. loc. c’kiH'k. dual. nom. c r kiii.i. plur. nom. Ckirni. ov aus u vor der casusendung findet sicli auch im plur. acc. CkiHOKTvi pent., plur. dat. rkiNOBO/MTv tichonr. 2. 214: Thema synov r JE>. Der dual. gen. c’kiHORO\f zogr. gehort vielleicht der u-de- clination an: aind. sunvos. Die silbe ov aus u ist auch in die a (Ti)-declination eingedrungen: sing. dat. KOroKH und daraus KOroiik, Korov" u. s. w. Adj. fehlen. V. i-themen. Die i-themen sind 1. masculini, 2. feminini generis. Man merke die plur. gen. 3irkpk naz. /UirkTk ostrom. nC'i"k’r , k naz., den plur. dat. .sirkpn.vrk psalt. saec. XII. und den plur. instr. Nonorki zlatostr. saec. XII. Adj. fehlen. Die auf k auslautenden adj.-themen sind in- declinabel geworden: ^uoroifEk. iicN.Vkiik. npduipOCTk. pd3AHHk. CKOUO^E U. S. W. 2. Subst. kosti. os. Thema kosti. nom. KOCTk KOCTH KOCTH VOC. KOCTH KOCTH KOCTH acc. KOCTk KOCTH KOCTH Declin. nora. consonantisclie tliemen. VI. 15 Em plur. gen. kommt niclit vor. Neben HETTvipnie findet man MET’kip£ (METTkipie). Die numeralia cardinalia von pete Lis desete sind i-stamme: desete hat einige besonderheiten. Der sing. ace. lautet /večate in verbindungen wie TpH Ha ,\ecate tredecim. Neben v \i’.a aecath findet man ,\£C/A r i c. Der plur. nom. hat auch die form ječati: MET-kipi ,\ecate sup. 58. 16; 68. 21; 70. 29; ebenso der plur. acc. ostrom. 23. 183. 184. 185. Selten ist der plur. instr. ^ECATkAMi. Mit ,A,Ka ,\ecath vergleiche man n£TO/UOV A ccat " antli. 146. a. AECATk zeigt spuren der consonantischen declination. Auch in der i-declination kann k vor a\ und ^ in e iibergehen. YI. Consonantische themen. Die consonantischen themen sind 1. v-themen. 2. n-themen. 3. s-themen. 4. t-themen. 5. r-themen. Teilweise consonantisch sind die bereits behandelten themen der comparative, der part. praet. act. I. und der part. praes. act. 16 Declin. nom. consonautisclie themen VI. 1. v-themen. Die v-themen sind generis feminini. Subst. cr%ky ecclesia. Thema crxk r i.v im sing. nom. voc. acc. gen. loc. und im plur. nom. voc. acc. gen.; thema cri.ki.vt. nach der i-declination im sing. dat. instr.: audi der sing. nom. kann nach der i-declination gebildet 'werden: cri.ki.vv eriki.vi, daher auch der sing. acc. cn.ki.vi> neben cri.ki.ve, cri.ky: das- selbe gilt vom sing. loc.; erikiva in den casus, deren suffixe mit m oder h anlauten. Der dual. ist unbelegt. Der den consonan- tischen themen eigentiimliche plur. nom. auf e findet sicli am¬ in ev.-buc.: HEiku\\ki±E; sonst steht iiberall i statt e. Es ware vielleicht riclitiger diese declination als eine vo- calische auf u aufzufassen: die alteste erreichbare form lautet auf 'k aus: /\K>K-k KO\/-K> K’k KOMCUf aus einer quelle des XIII. jahrh. op. 2. 2. 305. Nf npdvAiOEk CkTKopmiiH matth. 19. 18-assem.: erst aus aiok’R ist A Id Kk l hervorgegangen. Kpkiik (nsl. krv und kri d. i. Kp r kl) sanguis hat im plur. gen. Kp-kKHH, dat. Kp-kKkAVk sup. 162. 13, instr. Kp'kKkMii 81. 24; 159. 10. man beachte auch KpkKkAU prol.-vuk. von Kp kKk. 2. n-themen. Die n-themen sind a. generis masculini. b. generis neutrius. a. Subst. kamy m. lapis. Thema kamen im sing. nom. acc. gen. loc., im plur. nom. acc. gen.; kameni, nach der i-declination im sing. nom. voc., im dual. gen.; kameni, im plur. instr. Declin. nom. consonantisclie themen. VI. 17 k vor m und % wird bei den n-themen oft durch e ersetzt. Der sing. gen. der neutralen n-themen lautet auch auf i, der dual. nom. auf d aus. Einen sing. loc. imene kann ich nicht nachvveisen. 3. s-themen. Die s-themen sind generis neutrius. Subst. slovo. Thema sloves, wofiir auch slovo, slovesi, und sloveso eintritt, daher cnona, CAOKOVf, cnouonvk u. s. w. nom. caoko enourni enouten voc. cnouo cnouecn cnoueca 2 18 Declin. nom. consonantische themen. VI. aus. Selbst d er ostrom. hat den sing. loc. hekece io. 3. 13. Man merke caobe: mkto ect’k caobe ce io. 36. 7-zogr. Subst. oko oculus. uho auris. Thema očes, ušes, und da- fiir auch oko, uho, daher oka, oyya. okov', oryoy u. s. w. Das thema des duals ist očb f. ust f., daher ohhma i;o,\ , kM; ( \ i aava. ovuiii/ua pacaakaehaa\a naz. OT'kBp T kCTAA/\a o‘mata avewYpivwv 4. t-themen. Die t-themen sind generis neutrius. Subst. tele. Thema telet, teleta, teleto. Declin. nora. pronoraina personalia. 19 Der si 11 g-, loc. lautet meist auf i aus, doch selbst im ostrom. atpiiKATE io. 12. 15. Der dual. nom. lautet auch TEAAT-fc. 5. r-themen. Die r-themen sind generis femini. Subst. mati. Thema mater. Im sing acc. tritt auch das 2 * 20 Deelin. ponominal. I. instr. cokoi*, loc. C£K'k Die sing. dat. a\h, TH, ch und die plur. acc. ifki und ir ki sind enklitiscli : diese kiinnen auch fur HAAlTv und kaavk eintreten. In demselben verhiiltnisse, in welcliem A\n zu AVkirk, steht ta, ca zu AMNf, TfKf, cfKf. Haufig ist der dual. nom. KTvl fur ka : zogr. assem. io. 9. 19-nicol. struni, ostrom. metli. 4. Als dual. acc. lindet sicli K’ki in zogr. sav.-kn. 29. Seltener ist H’ki als dual. nom. fur irk: u itm iiO,A,OKHa lecirk act. 14. 14-slepč. apost.-ochrid.; als dual. acc. sav.-kn. 18. na fur udi pat.-mili. 175. 1). b. Pronominale deelination. Alle pronominal declinierenden tliemen lauten auf 'k (a) aus. Die deelination wird durcli den dem 'k vorhergehenden consonanten beeiuflusst. I. Dem 'k gelit ein liarter consonant vorher. t r L ille. mase. Declin. pronominal. II. 21 instr. toitI; 'i'k<\\^ tHimh loc. toh tok. T-k)fK Man merke den arcbaismus ta plur. acc. mase. illos cloz I. 77, der mit dem part. praes. act. rpA^/ft anf einer linie steht; Tt marc. 8. 1; luc. 5. 35; 21. 23. teh luc. 6. 12-nicol. sind jedoch serb. ursprungs. Naeli T'K werden decliniert ov r i> hic. oni, ille. im, alius. kx (sing. nom. kito) quis und nik r i>to nemo, neki.to aliquis, ktžtdo quivis. sami, ipse. siki, tališ, talca tališ, kaki, qualis interrog. jaki, qualis relat. vi,saki, quivis. jedini, in der bedeutung unas. dva dno. oba ambo: die letzten zvvei worter nattirlieb nar im dual. Ausserdem konnen koliki, quantus, toliki, tantus und wol auch soliki, tantus in den casus, d ere n suffixe con- sonantisch anlauten, pronominal decliniert werden: TOAHlJ/liMk, TOAHH r k^'k u. s. w. Singular ist toahkoia luc. 7. 9-zogr. Was von koliki,, g-ilt von mali, dami, weim es pauui bedeutet, und von mimogi, u. s. w. j eten, quidam wird nominal decliniert. nom. ickTO dat. koavov' gen. noro instr. n/kAVk acc. i;oro loc. KOAVk ka (nEHAAk) steht vielleicht fiir Kara: dagegen darf aus H,'k,v\k HAVfMEAAK ev uotw ovogatt šiš. 8. und aus KOAVOVpK^O C’k- ,v\enu axGccrxu xwv aircppaitov šiš. 94. auf' cin sonst unnachweisbares neutr. ko geschlossen werden. II. Dem 'k geht j und diesem ein vocal vorher. 'k fallt ab. moj meus. Thema moji. mase. 22 Declin. prouorainal. II. Der sing. gen. fem. hat auch eine kurzere form: TKObk, CKOhk assem.; ebenso der sing. dat. fem.: troh cloz II. 107. croh assem. Vergl. auch den dual. gen. loc. croio : Ha poYKoy croio noHtcaa ech izv. 441. Dagegen plur. acc. mase. cROiRkk marc. 13. 27-zogr. Darnach werden decliniert tvoj tuus. svoj suus. i aus jr. is, selten qui: letzteres wird regelmassig durch iže ausgedriickt. kr,! quis. cij cuius; die numeralia dvoj, oboj, troj; ebenso vtsjakoj: OT'k R-kciiKOero A A Kra omni debito men.-buc. 98. Declin. pronominal. II. 23 instr. \evt\ H/ua h/uh loc. MiH l€K> H\'K Dieses thema wird im nom. durch OH r k ersetzt. Das mit že verbundene i hat auch einen nom. Neben k;ic, ksia, m-h, i€Kk besitzt die sprache kiirzere formen: k\ ja, h, ia, die in der zusammengesetzten declination an das adjectiv angehangt werden. Seltener sind diese formen ausser der verbindung mit adjec- 24 Declin. pronominal. III. KOAMk) slepe. Der plur. nom. mase. i|HH hat, die bedeutung von qui relat. und quidam. III. Dem r k geht j und diesem ein consonant vorlier. sb hic. Thema sj r b. mase. Selten ist sing. loc. mase. neutr. cnienvk, der sing. gen. fem. eni fiir ceia nieol. und der sing. loc. feni.; en in: en iicipn bac noete men.-mih. ist zn vergleichen mit I6H fiir icia und mit h fiir Darnach werden decliniert čl (sing. nom. neutr. čbto) quid. sicb tališ, našb noster. vaši> vester. Kegelmassig auch tuždb štuždb alienus. takovbSb tališ in TdKOKkCAlA plur. acc. mase. cloz I. 104. erinnert an nsl. taksi tališ, čbto quid. Thema čl. nom. MkTO acc. *ikT0 gen. Mkco, Mkcoro, msco, *iscoro dat. Mt/V\oy, *ikcon\o\.-, hecoavov Declin. zusammengesetzt. 25 KkCK nimmt ’k an: daher sing. instr. maso. Kkck.Hk n. s. w. Plin acc. sing. feni. kkciii/iv konmit nioht vor; eben so wenig in sing. nom. fem. oder plur. nora. neutr. KkCH: letzterer lautet Kkca oder Kkcia. c. Zusammengesetzte declination. Um alle verschiedenlieiten der zusammengesetzten declina¬ tion zur anschaunng zu bringen, ist die aufstelliuig folgender paradigmen liinreichend: 1. dobrin. 2. veliji. 3. doblij. 4. dobreji. 5. tvorij. 6. livalej. 1. d obrni bonus 5 afa06;: dobri. avaOdc. mase. nom. ,yCKpkl! ^OKpaiSl ,\CtKpHII acc. r \ci;p'kii r \OKp.iia ,\OKpkii,,i 26 Declin zusammengesetzfc. Declin. zusammengesetzt. 27 instr. KEAHhSvKiK KEAHH/MA beahhaah loc. KEAHH KEAHKMO KEAHH\'k 3. doblij fortis 6 '(vnaXoq: dobit -{S'r/cdoc. mase. 4. Comparativ dobreji melior 6 (3 sXtuov: dobrej [3eXxuov. A<>Kp'kH hal te ich fiir die nominale, ,\,e[;p - kn fiir die zusammen- gesetzte form des comparativs: CTApiiH 6 TrpE^uispo? luc. 15. 25 ostrom. lese ich dreisylbig. Kp’kiiAHH ist demnach ia/jjporepo?, KpknAHH hingegen 6 iox' J P° Te P°? ? d ah er etwa: h,\ei”k KpknAHH /MEHE 'io-fi-a.'. o ta/jjpo-spo? pou luc. 3. 16-sav.-kn. 144. .\CKjrkH kann durch ersetzt werden. vergl. .v\k n hm o ve/oiep oq luc. 15. 12; 15. 13-ostrom.: aahhh ware vedrepoc. koahh p.s!pwv io. 8.53; 10.29; 13. 16-ostrom. ist eoahh. vergl. grammatik IV. seite 124. mase. nom. aokp^h A^Kp-knuiaia a^P^hujeh acc. aokP^hiuhh a^P kmnara A^Epd^HiU/Abft gen. A^KP ^Hiudiero A^Epkihucn-io a^P^mijuhhjch u, s. w. 28 Deolin. zusammengesetzt. neutr. nom. ^OKpHkHUitie acc. AOKp-kHUJtH-; gen. ,.\oi;p’kHiii,vierc fem. nom. ( \,OKp'kmiiHii;,\n(-; tov s/.Dooi (otvov) ostroni. Neben Kodirne sup. 408. 12. liest man koakiiick-; 233. 0. vergl. grammatik III. seite 81. Einen plur. nom. neutr. ,A,OKp'kmimra kanu ich niclit belegen. 5. Part. praet. act. I. tvori) 6 koci) aa<;: tvort r.v.rpac. mase. uinn ostrom. (i. Part. praes. act. hval^j o šicaivuv: lival§ euaivuv. mase. nom. yBdAAH )fK JfKAAAUlTHHJfk U. S. W. Als regel gilt wol yK4AAumi6, obgleich formen wie )fEAAAi€ in russischen (juellen vorkommen: HOCAie to :pepov. pacTAie wol to au^avov. mira jak-: (mnvue) to opisov. pa3AP'k- iliaiak-: ca to hoopsvov. ckKaaJKHiaiAi€ to cxav8aXi'£ov. np’kcTaiAi€ -o irctooij-svov. nOKataiAie TO avairauov. np43H0yiAl6 to soprogov. Vo- stokovi, grammatilca seite 74: wenn jedoch behauptet wird, rpAA’kiH sei die zusammengesetzte form fur das neutr., so ist dies wenigstens in einer der als beleg angefuhrten stellen nicht der fall : ahii,e lero K'k |-pA,vpkiH ir k HfpcnrcdAHAVk to Trpcoia-ov aiiTOu vjv Topsuop.evov eic 'IepoucraAijp, luc. 9. 53. aus dem evan- gelium 1164. Vostokovi ibid. Plur. nom. neutr. rpA^A>i|iaia ostrem.; alter ist die form auf ija: p.p-kKA CTOK-:i|imY' v 'fV i sing. loc. mase. neutr. ^OlipDeAAk, ACKp k I6a\k, daraus A^pkkuk, A^^p-ka/Uk, A^KpdcAAk; sing. aec. fem. a^P***, A 015 !'* u. s. w. sing. loc. mase. neutr. KEAHHAtk aus KEAiiii und iC/VAk neben dem uberraschenden np'k- AiOEOA^HMk: K’k pc>A’k np-kaiOEOAdiHMk marc. 8. 38-zogr. aus npdiAtOKOA^t 1111 <1 ki/V\k : plur. gen. KEAHHjfk aus keahh und Hy’k; sing. nom. mase. a^k^hh aus a^eak und n; sing. loc. mase. und neutr. A^EAHiuuk aus a^kah und K-ruk, daneben das seltene rOpkNHEAAk aus ropkun und Kru k: plur. gen. A^K^HHjfk aus A^KAk und HY'k u. s. w. In andern formen wird das pronomen ja. decliniert, wahrend das adj. in der thematischen form dobri, velijrr, und doblji beharrt: sing. instr. mase. neutr. A^np^muk, iiberhaupt in allen casus, deren suffixe consonantisch anlauten, daher im dual. dat. und instr., im plur. dat., instr. und loc.: AOKp'kHAia, A^rkiuivk, A^Ep kiuuii, A^Drkii^k aus AOi:p - k und 30 Declin. zusammengesetzt. H A/ta u. s. w. ; im sing. mase. neutr. RfAHNAVk ; im dual. dat. instr. keahha/ia; im plur. loc. KfAHHjfk; im siug’. instr. ^ckah- HAtk ; im plur. loc. ,\CikAmh^'k aus velijo und imt; dobijo und ihu. u. s. w. Die in den alleriiltesten denkmalern nicht selten auftauchenden formen c'kCAUUTčnyk, KAtikLUTEHAtk ca, TKOpu- tiiEMA\ T k beruben auf den tbemen si>saitj r b 7 kajaštjt, tvon.šjr, an welche ih r i> 7 imt und ima. antreten. An die stelle des 'kH, 'ki der glagolitischen und anderer alterer quellen tritt in anderen, sogar in denselben denkmalern 'kiH cin, indem vor j der von Lepsius durch e bezeiehnete laut zu 'ki verstarkt wird, welches tiberhaupt keinen anderen als diesen ursprung hat, nicht etwa als reflex des aind. u anzusehen ist: daher ,t,c>Kp'kiH, ,\OKp'kiHAtk, r t,OKp'kiHAta u. s. w. Selbst im ostromir. tindet man oyA\kp'kii neben «»YAtkp’kiH, H0C'kAAK'kH und iiockAairki, npmukp^kH und pcK kiil, Napnn,AKiAVki, k-^h- HOMA^Vki. Der sing. instr. fem. lautet nicht blos in jiingeren quellen auf aus: dadurch wird die zusammengesetzte form mit der nominalen identisch. Die geltung- des n als j in ^o- Kp'kiu u. s. w. ist hier wie in allen anderen fallen sache der theorie, da die iiltesten quelleu kein H kennen. B. Conjugation. Die conjugation ist zweifach: a. mit thematischem vocal. b. olme thematischen vocal. l)iese verschiedenheit ist auf das praesens und den imperativ beschrankt. a. Conjugation mit thematischem vocal. Die verschiedenheit der conjugation mit thematischem vocal ist durch die natur des thema bedingt. Dieses ist entweder primar oder abgeleitet. Die primaren themen bilden die erste classe. Die abgeleiteten themen zerfallen nach dem suffixe, durch welches sie von wurzeln, verbal- oder nominal-themen abgeleitet sind, in fiinf classen: II. nsp III. e. IV. i. V. a. VI. ov-a aus u-a. Die III. und V. classe zerfallen nach massgabe des praesensthema in gruppen, die lil. in zwei, die V. in vier. Die suffixe na, e, a konnen sowol an vvurzeln, als auch an nominal- oder verbal-themen, die suffixe i und ova nur an nomi- nal- oder verbal-themen gefiigt werden: die ersteren verba nennen wir primar, wie die der ersten classe, die letzteren secundar. Erste classe. Das infinitivthema ist ein primarer verbalstamm. Um alle verschiedenheiten der conjugation zur anschauung zu bringen, werden sieben paradigmen aufgestellt. Praesensthema: primares verbalthema mit thematischem vocal: ved-e. nes-e. greb-e. pelt-e. pi>n-e. bij-e. mr-e. 32 Conjugation mit thematischem vocal. I. 1. 1. Erstes paradigma. a. Praesensthema ved-e. Praes. Die II. und III. aor. keae kann sowol aus ved-e-s und ved-e-t als auch aus ved-e-s-s und ved-e-s-t entstanden seiu: sie wird daher sowol unter den einfachen als auch miter zu- sammengesetzten aor. II. gestellt. Das s des aor. gelit zwischen vocalen in h iiber, dalier das spiitere -smo fur -horni. Das thema r;ka tieri, esse bildet praes. imperat. imperf. part. praes. act. Conjugation mit theraatischem vocal. I. 1. 33 praesansthema bad-e. praes. 1. k,XA*- imperat. 1. — 2. k* ; \,h. imperf. 1. part. praes. act. k*a a > k*A' k1 - Die form KAA* ist das einzige beispiel eines wirklichen imperativs (optativs) in der III. plur., die sonst, wie im sing. (hhktojks H( KkAHKdH KHH4 moka n. s. w. anth.), entweder durch die II. plur. imperat. oder aber durch die III. plur. praes. mit der conjunction A 1 ' ersetzt wird: u&A* HpdiCAd KdUld np'k- 1101.1 CAH a žffttooav al otxp6c<; up.wv TCpte^ucrpiivat luc. 12. 35-zogr. assem. sav.-kn. ist bad-e-i-nt: um at aus ent zu begreifen, er- innere man sich an Klime aus bi-j-e-i-te. In den paradigmen fungiert auch im dual. dio II. fiir die III, was ich jedoch nicht zu belegen, sondern nur durch den gleichen gebrauch im nsl. einigermassen zu rechtfertigen vermag. Das thema id ire bildet ausser den praesensformen den einfachen, sowie den zusammengesetzten aor.: praes. iia^. imperat. HA«, imperf. HA’kay'k. part. praes. act. h a A, ha’ki. einfacher aor. HA r K. zusammengesetzter aor. HAC'\"k. Dem inf. liegt das thema i zu grunde: iith; eben so dem aus dem subst. verbale CkHHTHie descensio, concursus erschlossenen part. praet. pass. HT"k. Die beiden part. praet.- act. werden vom thema uikA gebildet: mkA'k. lUk.Vk. Das subst. ckuikCTine setzt ein part. praet. pass. LUkCTTv voraus. Das thema ret (obret invenire. suret obviam heri) bildet die infinitivtempora von ret: einfacher aor. OUp'liT’k. zusammen¬ gesetzter aor. II. OKp'kTOY'k u. s. w.; die praesenstempora haben zum thema obr§tje, nach V. 2: praes. OKpAUJTVk. imperat. OKP/AUITH. imperf. OKpAiuTdapv: OKp-kTddjfk beruht aufoKp-kra V. 1. In serb. quellen findet man das praes. OKpdiTEMk invenie- mus šiš. 144. Das thema jad edere bildet die infinitivformen. Zusammengesetzter aor. I. 3 34 Conjugation mit thematisckem vocal. I. 2. Zusamrnengesetzter aor. II. 1. ra:i i oy'K »^o^OK-k 2. ra.\c ra^ocTd 3. iu^e rayv,«cTE id,\o\-ct,vvk ra r \CiCTE la^OLUA Part. praet. Act. I. ta,v t 'k II. M,\ k Pass. ia,A,Eirk Sap. rdCT'k inf. rdCTH Die II. und III. sing. ist rd, gleichgiltig, ob die I. sing. račk oder rd rk lautet. Die altere II. and 111. sing. lautet iacT r k zogr.; die III. plur. ist -k c a (rdC’k) und kniA (rdy r k) assern. Den zusam- mengesetzten aor. II. id r \ C>^"k kana ich in den alteren quellen nicht nachweisen; auck der einfache aor. ra^Vk edi scheint nicht vorzu- kommen: rd^k bedeutet vectus sum yon der wurzel jad vehi. Das thema jad vehi bildet ausser den praesensfonnen den einfachen, so wie den zusammengesetzten aor. und das part. praet. act. 1: praes. imperat. id,.\H. imperf. id^ka^k. part. praes. act. ra^TM. einfacher aor. ra^Tv. zusammen- gesetzter aor. id^O^^k. part. praet. act. I. ra/i/k. Vergl. pol. jal zof. Dem part. praet. act. I. liegt auch ja zu grunde: rdK’k. Das thema jaha bildet den imperat. ’k^dH siravafafš luc. 5. 4-zogr., das part. praet. act. I. np-k'k\"dirk assem., so dass das part. praet. act. I. in drei formen vorkommt: ii|iH'k r \kUJE act. 27. 5. npHiiKkUjE act. 27. 16, 28; 28. 12 u. s. w. hval. 2. Zweites paradigma. a. Praesensthema nes-e. Praes. Conjugation mit tliematischem vocal. I. 3. 35 3 * 36 Conjugation mit thematiscfrem vocal. I. 4. Conjugation mit tlieraatiscliem vocal. I. 5. 37 Zusammengesetzter aor. II. JDie II. und III. sin g. aor. lautet auf tu, mul auf o aus: irk- 3AT'k. NAHAT'k und KTv3A. Das part. praet. act. I. auf vu 38 Conjngation mit tliematiscliem vocal. I. 6. ist in den alteren denkmalern fast unerhort, man findet nur H3AKTv naz. 6. Sechstes paradigma. a. Praesensthema bi-j-e: j hebt den hiatus auf. Praes. Pass. 3dK r kliEH'k, 3aK'klT'k Sup. KklT'k if. K'klTH Conjugation mit thematischem vocal. I. 6. 39 Die II. und III. sing. aor. lautet k'kict'k, in russ. quellen K’K!CTK. km dient in verbindung mit dem part. praet. act. II. zum ausdruck des conditionalis: K’Ki nkCAATj. scriberes, scriberet; es be- zeichnet in verbindung- mit dem part. praet. pass. ein passivisches tempus: Kč^tHTv H’ki ductus est sup. 215. 29; es entspricht endlich dem griech. lyevsio: MEHdAkN’k K'M tristis factus est sup. 207. 11: KTviCTTv hingegen kann nur im zvreiten und dritten fall eintreten, nicht im ersten. Das thema KTvi bat ausser d en angefiibrten einige ihm eigentiimliehe formen. Zusammengesetzter aor. Aorist. Hinsichtlich des KHAik, km bemerke man: die I. dual. findet sich in den alteren quellen nicbt. Herr O. Jagic hat in einer glagolitischen handschrift, spaterer zeit bevi d. i. bive gefunden. Assemanov ili vatikanski evangelistar LV. Neben khhka kommt das nach einom anderen principe gebildete ka» vor. Die formen KHAik u. s. w. und KAv habe ich zu er- klaren versucbt in vergl. grammatik IV. seite 817. KHAik, kh u. s. w. so wie KAv dienen nur zum ausdruck des conditionalis. Diese pannonische eigentumlichkeit schivindet allmahlich in den bei den anderen slavischen volkern entstandenen ab- scbriften altslovenischer denkmaler. Die heimat dieser form betreffend muss erwahnt werden, dass das karantaniscbe (neu-) sloveniscb der freisinger denkmaler die form bim kennt, und dass diese im kroatischen noch jetzt fortlebt. Nach Vostokovn, grammatika 84, wird KTviAik, KkiAVk zuweilen von den sud- slaven (u južnjchi. slavjana.) gebraucht: Honiiink k "M Alk, 40 Conjugafcion mit themafcischem vocal. I. 6. ,/v,artTv K T Ki/vni psalt. saec. XIV. KTOAVk noi|i«v i /vk/Vk naz v der neben k - K i audi kh kennt. ai|ic i: t ki k-kc^otHvA-k JKpkTR-fc, K’ki/V\K cujTiO sl sOshgoac 8umav, sooaa av 50. 18. psalt. saec. XII. ai|ie /v\n k' ki Kpar-k noN©CHA’k, np'kTpkirk/\'k K'kin\n sl k/fipbc tbvelSure p,e, birvjve-pi« av 54. 13. ibid. Vostokovu, Lexikon 1. 67. 68. 'ki statt h ist wol nichts anderes als eine vermeintliche verbesserung solcher schreiber, denen i:h,uk unbekannt war. Nach Vostokovi. ist das den siidslaven eigene KA» eine ver- kiirzung von k'miii,a. Grammatika 85. r \a ux np T kcTdAH, ka C> yK'k.yk/'H cloz I. 173. 175. Neben khauv kommt kh^'k vor, das sich nach der analogie des gewohnlichen aor. aus khaak entwickelt hat. Dieses i;n\"i\ liegt der III. plur. khui/A zu grunde. Imperf. I. Das imperf. I. bildet die personen wie der aor.: hinsichtlich der bedeutung ist zu bemerken, dass K'k und K'kuiA im ostrom. an sieben stellen dem griech. vjv, vjGav, K’kuiA an zwei dem griech. e-psvcvTO gegeniiberstebt. Dass das in v verwandelte 'ki nach b ausgefallen, daran ist nicht zu zweifeln: sonst ist freilich die form nicht klar. Die III. sing. u ka findet man nur lam. 1. 21. 28. Imperf. II. Das vom imperf. I. in formeller hinsicht: be aus bve, gesagte gilt audi vom imperf. II. Die bedeutung ist jedoeh ausnahmslos die des imperf. Part. praes. act. Das nur einmal vorkommende KTvikA verdankt sein dasein wol nur der kilhnheit eines iibersetzers: 3dK0H'k Kkira K'k irlvKM 6 vop.o; 6 'JTidp/iov (daher richtiger i;'kii„\H) eiq tov aifiiva bar. 4. 1. aus einer quelle des XV. jahrh. Vostokovt, grammatika 87. Wenn Vostokovn, Lexikonn 69 ; meint, K’kii/A bilde im fem. i"kiuiAti|in oder gar KkiniAupii, so ist dies irrig: das fem. konnte nur K'kiiikL|JH lauten. Part. praet. act. K’kid\. Dieses part. kommt einige mal vor: irkiAii n ckiii n rp/k,A,'kiii o vjv xa: 6 3>v y.at 6 šp^op-svo? apoc. 4. 8. ckiii (h) irkuf ii) n i-p/igi/km 6 tov v.a! 6 vjv v.at 6 sp/opsvot; 11. 17. CkiH h K'kiv xat o vjv aus einem denkmal des XIV. jahrh. ccuth h k' k m h rp/.\vki op. 2. 2. 37. aus einer quelle des XV. jahrh. Auch irkiA ist gelehrte erfindung, wenn es nicht viel- mehr die oben angefiihrte III. sing. imperf. trka ist: dafiir sprache das griech. vjv. Wer wird ferners an ungeheuer glauben wie die sing. gen. eoyia, K-kraro? CT'k coyt A f?K A aK 'k u - s. w. Das imperf. und die part. praes. von dedje sind unbelegt. Die intinitivformen konnen auch vom thema deja nach V. 4. abgeleitet werden. 7. Siebentes paradigma. a. Praesensthema mr-e. Praes. Conjugation mit thernatischem vocal. II. 43 Part. praet. Act. I. Atp k II. A\p'kA'k PaSS. 1’P’kT’k. TpfH-k Sup. A\p’lvT'k inf. /Mp'kTH Der im paradigma angefuhrte aor. findet sich nicht haufig: OTp’k luc. 7. 44. io. 12. 3-assem. nompk^CAVk. nOJKp-kUJ* (nojKp-kLiJ/a) bon. notKpk cf. noJKpkTk mladem ovrmpkTk knnč.- mih. 5. OTpk luc. 7. 44-nicol. ck i pkme mladem np k rpkTk pat.-mih. 35. haufiger ist oi'A\p’kyTv, Kp'kTH scheint mp r kTH zogr. slepč. Das part. praet. act. I. lautet regelmassig A\kp’k und daraus nupk! npocTtp-k cloz I. 696. npocTfpk 695. ornupkiunnui 803. ovnupki. couepkiirk. ovnupkuin assem. Selten ist nporrpk sabb.-vindob. Die theinen vi und ml erweitern das praesensthema durch i: vije, vlie; mlje, mlie: t A > OKkAie r rk sufticit. nunierk molit. /UfAi.iA^ k molebam u. s. w. Zweite elasse. Das infinitivthema ist durch das suffix na. gebildet. Im einfachen aor. muss, im zusammengesetzten aor. und in den part. praet. kann die wurzel eintreten, wenn sie conso- nantisch auslautet: ,\Knrk commovi. A KHnl 'H -K und ^KHro^k. Die verba dieser elasse sind primar oder secundar: dvig- na movei-e: wurzel dvig. serb. hted-nu velle, das asi. htted-na lauten wiirde: verbalthema lente. gluh-nu surdescere: nominal- theina gluhm a. Praesensthema dvign-e. Praes. 44 Conjugation mit thematischem vocal. III. 1. Part. praes. Act. A KHrH ’ kl p. Infinitivthema ch Einfacher aor. 1. A BHrK 2. a BHJK£ 3. AKHJKf Zusammengesetzter I. 1. AKHrH/^Tv 2. A BHrH;k 3. A BHrHX II. 1. A BHrCl ,V r|1 2. A BHJK£ 3. A BHJK£ pass. igna und dvig. AKHroirk AEHJKfTd /l,KHX£T£ aor. ABHrH^oirk AKHrH^cTa ASHrH^CTt AKnrojfOK’k ABHrOCTd AKHrocTe AKHrHO/VVK AKHr«t/M'K AKHJKfTf :V,KIII'>' AKHrHX)fOApk AKHrH^CT« AKHrH^IIlA AKHrOCTf AKHrOUUM Part. praet. Act. I. A BHrH * Rrk - A BHrk H- Abbbm^^Tv- A Blir ' Vk Pass. A BHrH0B£H ’ k - A KHJKeH-K - Sup. A KHrHAT ' K - inf- A 1 ™™*™ AKHrcuUTv hat adjectivische function: r£I|ik AKHrOiua /.ivtjtov elBo; prol.-rad. A oc£n5 Y’ l l J£ šipavoifjievot 2. cor. 10. 14-šiš. ist ein fehler tur A^C/krc^ijie slepe. Dritte classe. Das infinitivthema wird durch das suffix e gebildet. 1. ErSte gruppe. Die verba der ersten gruppe sind secundar: im-e habere: verbalthema im. um-e intelligere: nominalthema umi. a. Praesensthema ume-j-e. Praes. Conjugation mit thematischem vocal. III. 2. 45 Imperf. conjugiert: praes. HA\'ki*. imperat. !iA\'kri. imperf. HAvkd^k u. s. w. Im praes. und im part. praes. act. karm jedoch das thema ima eintreten: praes. HA\dA\k, iiauuijii. HA\dT r k. nav a ir k. hauta. HAtdTf. haviavk. HMdTf. hmxt’k. part. praes. act. HAVki. Die neben HA\dA\k, iiuaiiih n. s. w. vorkommenden for- men HA\ddA\k, HMddlUH u. s. w. weisen auf formen wie ima- jemr (imajomb), imaješi u. s. w. zuriick. hm*ttv und HAVki sind nicht vom thema im I. 5. entlehnt, sondern aus ima-ntn., ima-nt hervorgegangen: dafiir sprieht die imperfective bedeu- tung beider formen: irkp* HAUrik ha marsuomv io. 1. 7. KM 114 ME HiMXTk 01V0V OUX e/OUC.V 2. 3. <\d JKHKOTTi HA\*Tk ha ?wr]v £/w(siv 10. 10. neben irkp* haiste msTEusete 5. 47. ir k p* hm* zic-sjoto 9. 36, wenn auch irkp* haasiiih ma-eieig 11. 26. vorkommt ostrom. Formen wie n Aid Alk, mu ,miiii iinden sich nicht selten in den alteren quellen: iiOCAOifHJdTE io. 10. 20-as- sem. OTKirkijiAKaiim Aiuoupivrj matth. 26. 62-sav.-kn. iio l A,ondTk izpenei 1. tim. 2. 10-slepč. np'kilklKdTk bulg.-evang. 1305. Nd- ckii|i4A\k cs ■/.opevvugai. c>irki|idKdAik ce polliceor prol.-rad. 50. 92. Ans aje entsteht aa und daraus a. Vergl. gramm. 1. 121, 3. 95. 2. Zweite gruppe. Die verba der zweiten gruppe sind primar: vid-e: wurzel vid. ltp-e haerere: wurzel lup. t,r%p-e pati: wurzel tn>p. 46 Conjugation mit tliematiscliem vocal. III. 2. a. Praesensthema trapi-e mir in der I. sing. praes., sonst trapi, trapie scheint in trapii und dieses in tn>pi ubergegangen zu sein: daher k^iiiitk vigilat. 0V'.'!pHHTk aspiciet hom.-mih. vergl. iiarpcafHLUH nutries bon. fur HaTpovieiiiH. Vergl. grammatik 1. 119. Praes. Das thema vide videre bat im imperat. khjk v \k, KH,\HK - k u. s. w. Die part. praes. KH,A,oyiJiTe (khaaiijte) , ropcnfum (ropALUTs) sind wie KH,a,OAVk und riHTOAVk nacb I. gebildet. Das thema videi scire ist in den iniinitivformen regel- massig: aor. K'k,4, - ky'k. imperf. nk^-ka^k. Der aor. neirk^k izv. X. 674. iiOK’kyk greg.-lab. 20. pat.-mih. 32. noirkuie (no- likidA) krme.-mih. 246. umi oi"K'kiiJA zlatostr. saec. XII. be- fremden weniger, wenn man die praesensformen iicMOivkieTk, HcnoK'kiOTk krmč.-mih. 358. 361. 365. erwiigt. Die praesens¬ formen haben keinen thematischen vocal. noirk ca /.Kipu^Ovjcetai luc. 12. 3-assem. steht fur nOR'kcTk ca wie le fur lecTii. Conjugation mit tliematischem vocal. IV. 47 Die wurzel si,p dormire Kat das infinitivthema ST,p-a, da- her c'Kiia\"k. CTviiaKTv u. s. w. vergl. russ. dial. spe: sama ona spela (usnula). priuspela Bezsonovi, Kaleki 2. 141. 150. Die praesenstempora werden nach III. 2. gebildet: praes. rkiiAbk. CkiiHinn. imperat. CkiiH. part. praes. act. CkiiA. Das thema hote, hoti; h’T>te, hiti bildet die praesensformen mit ausnahmo der III. plur. praes. (^0'i’AT’k) und den imperat. nach V. 2. von dem thema hoti-e, h o tj e, daher praes. voumiun. youneTk u. s. w. imperat. ^onmi. ^cuiJTHArk u. s. w. Alles iibrige geht nach III. 2: jfOTATk volunt. ^ota volens. Man merke jedoch imperf. yOL|i.ume lam. 1. 26. und das part. praes. act. )fOi|j^i|iHMk 1. 5. fiir \'OT’kame und \'OTAUiTHavk. Uber die form : aiju jfOL|in si vis op. 2. 2. 392. hto KpATt, v \a K&^ETk quid vis, frater, ut fiat pat.-mih. 135. so wie die entsprechenden kroat. formen hoč luč. 52. 65. ako e 8. ne c 6. 7. 51. neč viditi. hoc naučiti, umriti starine 3. 223. 228. ist vergl. grammatik 4. seite XI gehandelt worden. Man fiige hinzu nsl. hoč in: hoč li vin’ crell. Vierte classe. Das infinitivthema wir selten A ajK A H - Das imperf. lautet A a A ^ d X’' k > w i e von einem praes. dad-e. Die infinitivformen werden von da nach L 6. gebildet. III. jad edere. Praes. 54 Conjugation ohne thematischen vocal. i id ,\ r ki. Die infinitivtempora werden von jad nach I. 1. gebildet. IV. jes esse. spriinglich CA, thematischen vocal: ersteres weicht hierin von. ved. dad. jad ah. In allen iibrigen formen treten b^d nach I. 1. und by nach I. 6. ein. V. obr&t invenire. Obret invenire: ret mit dem praefix obt, wie sxr§t mit dem praefix st.. Der wurzel ret kommt wahrscheinlich die bedeutung ire zn. Von obret findet man ohne thematischen vocal nar die II. sing. praes. oup’kcH invenies pat. 261. 301. far regelmassiges OKpALUTElLiii von obr§ti-e nach V. 2. Die © infinitivformeu werden nach I. 1. gebildet.O Vielleicht ist auch serb. obrim inveniam als eine praesensbildung ohne themati¬ schen vocal zu erklaren: obrim (asi. *obr6mt) zu obret wie jamt zu jad. VI. vtsta surgere. Vrtsta surgere: sta mit dem praefix vtzt. Auch von VT.sta iindet sich ohne thematischen vocal nur die II. sing. praes.: h p'kuJA (p’kuiA) CTapIvihiiHNk CKOe: jene ausdrucksweise ist pannonischen ursprungs. a. auiTf me khaaiv ripiniikA K, rp F kya iie k At HAAknii si gl) vjk0ov, a\).apv.a-i oux si!%ov io. 15. 22-zogr. b. a ULITE trki K r k- ,ykAk Kii/Mik chaa; pactiAATaaro, to octakhat. kti KorainpT- CKAtiik AkCTk si princeps nosset virtutem crueifixi, desereret errorem idolorum sup. 55. 10. VI. Passivum. Das passivum wird ausgedriickt 1. durch die verbindung des activum mit dem reflexivpronomen se: napEMETk cav voca- bitur ostrom. 2. durch die verbindung des part. praes. oder praet. pass. mit den formen der verba by, byva, bad, jes. a. 3nai€aAH k ki liie cogniti sunt sabb.-vindob. CTpoAfiKtAVk ukanit radebatur sup. 122. 24. rOHHAA’k KTinaauiE pellebatur ostrom. aaovhhaui KOY/A,oyTk excruciabuntur ant. ckiiacaieaAii CALTTv salvantur sup. 268. 1. b. irk.SKf/iEirk K’kicTk ductus est ostrom. u k HamicaNO vjv -f£Ypa|j.pivov ostrom. np'k.A,anov' K r hiK’kUiOY postquam traditus est sup. 343. 26. K’k3AKHJK£H’k KkiuaaTT tollitur sup. 344. 17. H3rkHaH’k KikAf Uk eiicietur ostrom. oc*jka* h ’ k ,ecH condem- naris ostrom. Zogr. marc. V. 30—43. VI. 1—4. 65 pa.3oyA\'k 'i”k/\0/V\K, 'k k o in'k,vkri"K cck pairki. 30. i akre HCO^Ck OUITKMllTk Bk CEK'k CIIAA. Illlk-VklllA. CT'k HEBO, OKpdllJTk CA B r k Hdpcvvfc rAArOAAAUlE’ K'kTO UpIlBOCIlAv CA pH.H’k A/IOlJfTkJ 31. I rAaroAALUA eavov' ovieiihhm ero- rhaa napOA'k ovTirk- T di*[uj]Tk ta i raaroAEUin- k-rto ca npHKOCH^ ,un-k ; 32. i 03Hpaaillč CA BHA'kTH CkTKOpklilA.IA, C£. 33. JKCHA JKE OV- Ko kirkLUH CA I TpeneiuTAUiTH, K-k,\AiiiTn, e;ke k-rict k ei, npn- y E , npHII4A č K ’ K NfiUOV', I P E *i E £A\0\' KkCAv ICTHHAl. 34. ICOVCT. >Kf pene ti' a' kiii i ’ h > R 4:pa TRok rknace ta. iah rk atnpoa\k, i ka>a h ukaa otr pau ki troeia. 35. e iojte raaroaukuiTio e, Y\oy" npHAOUJA OTTv ap'^Hcvrnarora, raaroai*uiTč" "kuo atiiith TBO" k 0V"A\p'kT'k' HkTO A K H>KEU1H 0\"HHTEA'k; 36. ICOVfCk JKE ca kiiiiaB-k caobo rAarOAEAvoc raaroAa apyHcynaroroRH- he koi CA, TTvKAAO B"kpOyi. 37. i HE OCTARH ITH HO CEK"k HH EAH- HorojKE, T - ki; k,Mov" iiETpa rkKOBa loaHtia, Bparpa iki;oBA’k. 38. i npHAE Rk a 0 '"’!' ap^nc^naroroRTv, i KHA'k marka. i iiaama.- U1TA CA I KAHMAvUlTA AMIOtO. 39. I B’klllEA'k rAArOAA lAVk" HkTO AAAkKHTE I I1AAHETE CA J OTpOKOKHUA H'kcT'k OY'A\p’kAd, h "k c^nHTTi. 40. i pAiraa\'Ai ca £A\oy. oht. ;be H3rknaK"K RkCA IIOfATk OTRINA OTpOKOKHUH I AVATEpk I H3CE K'klUA Ck HH/Mk, I BkHIlAE, IAEACE K r k OTpOMA AEJKA. 41. I HAVk 3A pAi- ka; OTpoKOKHUA. raaroAa er taahta, kovmvr - e;ke ectr crka- 3AEAVO* A^tRHUE, TEB"k rAABOAlrR, B’kCTAHH. 42. I AKkE R T kCTA A'kiiHtj i a, i ^ojkaaaulie" uk ko akroAVd .ib., i ov^kaciiAvIIia ca O y>KacOA\k BEAkEAVk. 43. I 3dnp"kTH lAVk AVHOrO, A‘» HHKTvTO- >K£ HE OyB'kcT'k CErO. I pEME' AM HT{ fH r kcTH. VI. 1. 1 HlllkA"k OT"k 1’A.A'k 1 npHAE B’k OTkMkCTKO CROE - I 110 HE/Mk IAOIJIA OyMEIIHII,ll Ero. 2. I KkIKkUJH CAvKO'l"k na- mattv na c kirkAvniimi ormrnr i a\ho.3h CA T kiiuaR’kiiiE f viK,vk- ay* ca o^mehhi sro, raaroaiAuiTE- ork KA^k ce £CT’k CEavoy; i MkTO np kavAiAPCCTk r v,auaa {a 'oy, i ena ki takm pa.kaava eto K r klRaiA\T'k J 3. HE Ck AH £CT"k TEKTOHTv, C’klH"k AVapillH k, I KpaTp'k :«e i kKORoy i ochi i uo r \k i chaaohov" ; ne i ah cECTp-ki Ero cA»'i”k ckA* RTv nack; i c'kKAajt;ii’kyAi ca o heavr. 4. i raa- roAaauje jke iavk ncoyc’k, kno n ke r k npopoK T k ReuiTkcrn, T"kK"kiMO K"k CROE/Mk OTkHkCTRHI I R"k pO/KAEHHI I R"k 5 66 Zogr. marc. VI. 5—24. CKOfAAOVf. 5. I Hf AAOJKAaiUf TOAf HHfAHNOlAJKf CHATvI CTvTKO- PHTH, TTvKTvAVO M a AUA O HEA&JKkllllKTv KTv3A0JKH pA.I(,'k i Hll/k- AH. 6 . I AHRH CA 3 a H£K'kpkCTKH£ l\"k’ I OKk^OJKAAaillf rpa^\,kii,/a ovcma. 7. i npHSTvKAKTv oka Ha A EC/!kTE 1 hamattv ctvAath r a,'ki5a H k A’ KKd > 1 A^auk i,v\’k KaacTk na a c ";' c '*'\" k HETHCTT vl^Tv. 8. I 3Allp’kTH lAVTv, A J NHHfCOJKf Hf Kk3£A\AI*TTv Ha 11/kTk, TTvKTvAVO >Kk3ATv fAHIPk HH HHp’kl, HH VTvHvKa, HH llpH iickrk /M’kAH’ 9. h['k] OKoyRf hh n cahaaahia- i he okaahhth ca irk A^f^k pH3’k. 10. i raarcaaamf iavk' ijkae jke koahjkka« BkHHAfTf P.'k A®'V\Tv, TOV' Hp kK klliaiTf, A<* IA EJKE !3HAfTf OTTv T*A'k- 11- I EAHKO aiJITf Hf npH£iUAAT'k BACK, HH HOCAOV'- ujairkT-k kactv, ic^oaaihte ottv taaov' OTTvTpArkTf ripa\"k, uke fCTk ik>A'k noraAui kaujhavh, ktv c'kK'kA - k r i£Akc pko im. a,A\im|’k] rAaroAKk baavtv, ot kpaAkn kf KJkAfPk coaoaioaatv ah rOAVOpkHfAVk K Tv A Mlk C/VvA’klPkl HfJKf PpAAOV TOAVOV'. 12. I HuikA'kiiif npoiioirkAaa^Av, a<' noKaurvTTv ca- 13. i K'kcki avhoptvI iTPairka^Av, i AvasaajfAi OA T koa\k AUiorki hea&JkkhtvIIA, i HH,’kA r ka\'AA. 14. i oycA kiuia n’kcapk ipOA’k cAoyy r k icoy- coK r k, airk no KkicTk iava fro, i raarOAaauif kKO ioah-k npkCTAl BTvCTA OT r k AVpTvTBTvIJfTv, I CfrO paAH CHATvI A^HkTTv CA 0 HfAVk. 15. IHH JKf 1’AAPOAaa\'Ai - 'kKO IAH'k fCTTv. IHH JKf raaroAaa^Av - -k ko npopoK-k tcr-k, ki;o fAHirk ottv npopOKTv. 16. CATvHUAETv JKf lpOA’k pfHf Ivi; O fPOJKE A.Tk OydvKH;k)(Tv loamia, ck fCTV T’k ktvCTA ottv A\pkTB'kiyTv. 17. t-k ko lpOA’K IlOCTvAAKTv IAT'k IOAHA, I C'kP.A3a I K’k TkA\kHHH,H , ipO- AHkATvi paAH, JKfHki (faiAinia, npaTa cKOtro, kiHAIIHA KpATpa CKOfPO. 19. lpOAH'k JKf rHkp.aauif ca ha h k, i yoT'kaiiif i ovt;hth, i ut AVOJKaauif. 20. ipoA’ k ko Ko kuif ca loaHa, K'kA’ki A\AwKa npAKkA'kna i cbata, i jfpaiffcaujf r i nocAoyuuaiA ero av-khopo TBOp-kauif, I K Tv CAACTk fPO CAOVfUJaaUIE. 21. I IlpHKAlOHkIlllO CA A kHH HOTp'kK r kHOy, EPA‘1 ipOA' k pOJKAkCTKOy CKOf/MOlf P.flfpA. TKOp-k- aujf KTvN A3f AVTv CBOlAVk I TTvICAvUJTkHHKO/MTv I CTAp kllHHHAAVIv raAHA r klCKA/UTv, 22. I B'kLUkA’kLIJH A^lUTfpH flA lpOAH'kA’k I IIAACAKTvLUH I OVTOJKA k npocii, r/\aroai*uJTH- \-onnvk, ,\a aah oyrk*miA. Ha KaK>A’k raan* ioaha KpkCTHTEak. 26. i npiicKpkKktrk K’klCT'k iykcapk, 3a KAATITkl I KT».3AS}KAIJJTHyk C-k HHAAk ll£ irkcyoT r k orkpEurrii ca ei. 27. i aukc iioctuaaktv iykcapk kohha iioiisak iipuHECTH rAAR* Ero. 28. ohk :ke iiikp/k ©y- rklCNA I K k Tk/MkHHHH, I flpHHECE rAAK/K. ErO Ha KAI©A'k, I , \A - CT’k A’bKHU,H, I ,l,'kK H| l,a ^,aCT r k Kk AAATEpH CKOEI. 29. I CATkl- maiikUJE ov'HEHHii,H Ero npHAOUJA, I Kk3AuiA rpovrrk Ero, i noaojKHiiiA i K’k rpoirk. 30. i c r kK’kpaiiiA ca anocToaH k-m icorcor, I KTv3K’kcTHULlA EAAOV” KC'k, IAHK0 C'kTK©pHIIIA I EAHKO HaoyHHUiA. 31. i pfiE I,u'k ]ipn t vk'i'E K-ki ca aah ktv avfccTO cenili!, I iiomhite aaaao. K’ka\'A. ko npHpAAumi I 0\'0 aaujteh AAH03H , I liE K’k IA\’k KOAH IlOHiv r kcTH. 32. I H^OIIIA K’k iiovcTO (irkcTO KopaG/\EA\k E,\mm. 33. i luip/kmA ia 'k^*- lilTA I I103HAUIA IA AAH03H' I 11'kliJH ©Tk KC'k\"k rpA,yk T'kuiA raavo, i Kapuni a ia. 34. i iiiiikp/k Hcoyrk Kii r \ r k napo r \ - k AUlOr-k, I A\HAH SAAOl' KklUJA, 3A HE K'ka\*^, 'kliO 0Kkll,'k HE lAUiiiiTA nacT©yya- i iiahat-k o^hhth ia aahoi©. 35. i aah- H/kKTvIUlO 'lacov lIplICTAJIklllE K’k H£AA0y OyHEHHII,ll El'0 l’Aai'0- aaiiia- ki;o n©ycro Ecrk A\kcro, i ov-m;e ro.\Hiia avimA. 36. OT'knorc - rn ia , ,a,a mk.vkiiiE K’k ©Kp'kCTkHinyk c£A’kyk I KkC£y'k KOVIlATk C£K'k yA'kK"kr HE lAV^Tk KO HkCO kcTH. ■ H. OH’k >KE OT'kK'klllTaK’k pEVE lAATv' ^a^HTE IAA'k K'kl kciH. i rAaroAAUJA eaa oy ,\a iukA'kui£ i;o\'iiha\ - k ^kirk.na c - kTO/ua irkiiA3k \'A’kKki, i iA\k kciH; 38. wirk ;ke rAaroAa i/v\'k* koahko iaaate \-Akirk ; i.A/k iE [h iihJ^hie. I ov'K'k ( ykirk- IIIE rAaroAaiiiA' .,a,. \*A'kirk i .k. p-kiui;. 39. i nOKEA-k iaa-k nOCAAHTH IA KCA HA CIIO r A,'kl HA ClkVA/kl HA Tp'kirk 3EA£H'k. 40. I KTkSAErOLUA HA A'ky T kl HA A'ky'kl, 110 C’kTOy I IIATII ,\ECA'l"k. 41. I llpHIAA’k -A- yA’kK’k ! .K. p'klK'k I K'k3kp’kl{k HA HEKO GAArOCAOKH' I lip kAOMH yA’kK’kl, I A a 'kuiE Oy , IEHHKO/VA T k CHOlAVk, AA noAArairkTk np kA'k iiii.vAir i OK’k piiirk pa3A'kAii KckAA'k. 42. I 'kniA KCH, I HACTvITHUlA CA. 43. I Kk3AIIIA OyKpOyyk • KI. KOUIA ICnA r kHk, I OTTv p'klKOy. 44. ’kAkUIHiyk JKE kiv yA'kK'kl IIATk 'l”klCAvlMTk AAAlJKk. 4o. I AKkE OyK’kAII Oy i IE- HIIKkl CKOIA KkHHTH liTv KOpAKAk I KApHTII I HA OHOAAk IlOAOK K'k KHA'KCAIA’k, A° NkAEJKE CA/VVk OT'knOyCTHTTv HApOA’KI. 68 Zogr. marc. VI. 46 — 56. VIT. 1 — 8. 46 . I OTTvpEKTv CA lAVk 1,4,« R'k TOpA nOMOAHTTv CA. 47 . I RE- MSpTv KTvIKTvlillO K'lv KO KOpAKAk MO Cp r k,4,'k A40p'k, A Ck E,V,HMTv HA 3EMAH. 48 . I KH,4,'kR'k 1A C'rpA>K,\,A.IMTIA RTv TpEKEHIIT R'k KO K'k'1'P'k npOTHRkHTv l/VVk' 1 lipH H£TRp"kT'kl CTpAJKH NOUITk- H'kl I lipH^f K’k HHMTv, nO MOplO YO;\,A , I ^tIv MHNATH !A. 49 . OHM JKE, RII,vkR'klllE I MO MOpiO \'0,\AIPn k , HEIIkUITERAIMA npi!3pAK'k KTvITH, I R'k3TvKAMIA' 50 . RCH KO RH-VkRklllEI I Kk.3- A4AT0UIA CA. OH’k JKE AKkE TAATOAA C'k HHA4H , I p6ME lAVk' r 4,p’k3AITE- A3’k ECMk, HE KOITE CA. 51 . I RTvNHA« Kk HHAVTv K’k KOpAKAk, I OVAEJKE K’kTp'k' I skAO I3AH\'A AHK/vkA^A CA, I 0\fJKACAA\'A CA. 52 . HE pASOlfAVklMA KO O Y''’kK’lv\'Tv, Nk K’k Cp'k,l,kll,E l\*’k OKA/MEHEHO. 53 . I llpH'k\'AR’kUJ£ NpH,4,0LMA RTv 3EAIAIA TENHCApETkCKA, | npHCTAMIA. 54 . lUl^VMNEAVk JKE lAVk IC-KOpAKA'k AKkE H03HAHIA H, 55 . I Np'kT r klMA KkCA CTpAHA TA, I NAMACA MpHHOCHTH HA 0,4,P'k^’k KOAAIUTAIA, l,A,£JK£ CATvIlUAAJfA II klJO TO\f ECTTv. 56 . I T k/UOJKE K0AHJKk,4,0 KTv\'OJK,4,AALII£ RTv RkCII AH RTv rpA,\'kl Ali RTv CEAA , HA pACMA- THI^Tv nOAArAAJfA N£,4,AJKkH’kllA I A40A’kA\'A H, ,4,4 IIOH'k RkC- KpHAH pH3'kl ETO fipHKOCHATTv CA' I EAHKO ANITE llpMRACAA)fA CA EAlk, CTvflACEHH KTvIRAA^A. VII. 1. I CTvKTvpAUJA CA K Tv NfMOlf jjiApHrku I ETEplll OTT KTvHHJKkllllKTv, lipHlilk,4,'klJIE OT'k EpOlfCAAMAlA' 2 . i RH,4,'klllA ETEpHI OTTv OlfHEHHKTv ErO HEMHCTAMA pAKAAAA, CHp’kHk NEOAlTv- KEHAA4A, 'k,V,AlMTA \ A^JETvl, .TA-TkpIvA^A' 3 . jfjApHCkll KO I RCH IK?A r kH, ANITE HE OlfMTvIRAlATTv P A KOT TkpAUlTE, HE 'k,\AT'k, APTvJKALUTE lip^AAAHHE CTAp’ll,k' 4 . I OT’k KANJAH, AIHTf HE IIOKANAATT CA, HE k,A,ATTv' I HHA A4HOTA CATTv, klKE NpH- IAUIA Ap r kJKATH, KpklNTEHH-k CTkKA^NHUAMTv I HkKANOMTv I K0T’kA0A4'k I 0,\,pOAVk' 5 . NO TOAlk JKE ITkllpAlllAA\'A I A- pNckll I KTvHHJKkHHHH' 110 HkTO HE JfO,A,AT"k OyM£HHII,H TKOI 110 lip’k r 4,AAHHI0 CTApkll,k, U k NEOVAVkKEHAAU pAKAAlA ’k,4,AT"k \'A'kK'k; 6. OH’k JKE OTTvR’kuiTARTv pEME lAVk' RTv NpAR'k,\,A AOKp-k p£HE ICArk O RACTv, AHII,£AvkpH, kKOJKE ECT"k IICANO' CHI AIO^HE OV-CT’kHAA\H MkTATTv MA ,< A Cp'k,\kN,E [l\' T k ,4,AAEME OTTvCTOITTv OTTv A4ENE. 7 . RT. COVE JKE MkTATTv MA, OTMA- UITE OYM£HH’k 34IIOU'k,4,HI MAOK’kMkCKTv. 8. OCTARkNJE KO Zogr. marc. VIL 9 — 29. 69 3anoK r k,i,k KO.Kki^i ^p-kJKHTf npkAAAHnk HAOK-kMkCKa, KpkinTc- HH r k K|rk'iarO/i\'k i cTkKA’'kHHU,AAVK i hha ikv\oi;kiia T iai;ou.rk TBOpHTf MNOra. 9. i rAarOAAuiA iavk' y A,OKp'k ottvaa^taete ca aancirkAH ko>khia, Aa np'kAaannf babje rkKAtOAETE. 10. AAVVCH KO pc i «c HkTH OTkll,A TBOEPO I AAATEpk TKOKK I, 3kA0CA0KHT'k OTkll,a AH AVATEpk, C'kA\pTvTHkYv A‘' 0 V'/V\kpC r l”k. 11. irki >ke rAaroAfTE- ain rt pemet-k HAorrkirk OTkiuo ah a\a- Ttpil KOp BAHk, EJKE CCT’k A^P^, 1 ^ AKUTE OTTv A\£H£ HOAk- 3EBAAk ECU. 12. I Kk T0A\0\' HE OCTAKA^ETE ErO HHMkTOJKE CkTKOplITH OTkU,IO CBOEAAO^ AH AVATEpH CBOEH, 13. Ilpk- CTAinAlAIIJTE CAOKO KOJKkE llp^AANHEMk EAIIIHAJk, E M; E HpkAA- CTE' I nOAOKkHA TAKOBA AMIOBA TBOpHTE. 14. I HpH3'kKAB r k KkCk HApOA T K rAArOAAAUlE IAY r k' IIOCAOrillAITE MEHE KCH, I pA3- OVAA-kBalTE. 15. HHHkTOJKE H'kc T r r k, EJKE EkH ktAAOA,' HA0B - kKA K’k\'OAA K Tv Hk HE MOJKETT. OCKBpTvHHTH' Hk IC^OAAIHTAA CA.T'k CKKpTvH AUIT A MAORSKA. 16. A IHTE K T kTO lAJATTs. OVIIII! CATvILUATH, J^A CA'klUJHT r k. 17. I CrAA BkltllAE HCO^C k lik A« , ' v '’l' OT'k HApOAA, KTvnpAUlAA^ 1 OV''IEIIMII,H £10 O npHTTOHH. 18. I r AATOAA lAVk' TAKO AH K'kl HEpA30l'A\kAHBI! ECTE; HE pA30V'- AVkETE AH, 'kliO RcIiHO, E/KE l3-KkH0Y' ITk^OAHTk BTv HAOR^KA, HE MOHiETTv ErO OCKKp T kHHTH; 19. 'kKO HE R’k\'OAHT'k EAAOV' B’k Cp T kAkll,E, H k R’k 'lp’kKO, I CKB0.3'k A^pEAOICk IC^'OAHT’k, ICTp'ti- KA'klA BkC’k KpAllikllA. 20. rAArOAAALUE iKE' ’kl<0 IC^OAALUTEE OT'k MAORSKA TO CKBpkHHTk MAORSKA. 21. 13-ATpkAAOV" KO OTTv Cp'kAkll,A ‘lAOlikMkCKA nOA\'kllJIAEHH'k 3’kAA r k IC^OAAT'k , lipk/IIO- KOA’baHk-k, AioKOA’kaiikE, oykhictba, 22. tatkktu, okhatvI, aaka- BkCTBA, AkCTk, CTO^AOA^AHkE, OKO A/kKALiO, JfOAr/lEHHE, rpTiATilHH, KE30\fAAk£. 23. Bkc k CH 3’kAA'k 13-ATpHi IC\*OAA r l"k, I CKBpkHATTv MAORSKA. KKE lAAATTv Orillll CATiHJUATH, A A CAkmiHTk. 24. I OTTv TOV’AOY' R'kCTAK'k IAE K r k lip kA'kA’kl TOY'pkCK'kl I CHAOHkCKTvI. 1 Rk- UlkA'lv K' K A 0 ' 1 '’* 1 116 X'OT'kaUJE, AA KH KTvTO HIOATv, h he ayo;ke OY'- TAITH C/SY. 25. CA r klU.IAK r kUlH KO 5KEHA O HEAAk, EIA/KE A’kUJTH lAA-kAUJE A C ";'X" K HEHHCT-k, MplllIfkA'klIlil HpllllAAE IS k HOTAAAA EBO’ 26. JKEHA JKE K-k HOT AlITvIHH, C^pO/fATIHKHCCAHkHin pOAOMk' I /UO/l kauiE h, m ijkaehett. K^kck 13-A'kumpE eia. 27. ncoYc-k JKE PEHE EH' OCTAHH, llpkis kf HAC'klT/ftT’k CA HAAA' N T kcT'k KO AOKpO OTATH \'A'ki;A HAAO/UTv I llkCOAVk IIOKpiiUJTH. 28. OHA JKE OT-kB-klllTABTvUlH pEHE EAAOY' EH, TOCnOAH' IKO llkCH nOA”k TPEIIE30KK kA^-rk OTTv KpOA-IIHHk A’l' TI * CK ' h " 29. I p£HE EH' 70 Zogr. raarc. VII. 30 - 37. VIII. 1 - 12. 3 A CAOKO CE, l/t,H' I3H,A,E K'kc’k B-^TAHTEpE TKOELA. 30. I lllk- ^'kUlH ,1,0310 K H OKjrkTf OTpOKOKHLI,A AEJKALUTA IU 0,\p T k | K r kck lUlkATvUlk. 31. 1 llAKTvI IllIk^Tv HCOLfCk ^ T ' K llp^lvAk Tlfp’- CITk I CH^OHkCK-k llpH^E Li'k MOpE 1’AAHAEICKOE MELK^IO lip-fc- ,vk,vki ^fKaneAkCKTvi. 32. i rspiiHE^ouiA irk Liealov' i’,\or\-'k IVlvI"kllllK k, I /UOAlup; I, ,\A ICk.SAOiKHTTv HA lik p A K A. 33. I IIOlAVk I E^HHIv OT'k HApO/L,A KTvAOJKH lipkCTkl CKOIA K'k OVILIH El’0, I HAHHAKTv KOCHA H K k lA.-STvIICk, 34. I KTBkpkKk HA HEKO i; r k.'i r \-k^llAvK-k i 1’AArOAA EAAOC' E^^ATA, EJKE EC’I"k pa3Kp'k3H CA. 35. I AKkE pA3KpTv30CTE CA CAO V[\A ErO' I pA3- ,A,p r kl]IH CA A.3A IA3klKA ErO, I rAArOAAAUJE HHCTO. 36. I 3A- lip’kTH IM'k, ,\A HHKOMOtfJKE HE IIOIL'k,\ AT r k' EAHKO JKE lAVk Tk 3Anp’kurrAAuiE, ohh iiahe isah^-a nponoii k^AA^Ai. 37. i np r k- I3AH^A ,4,HKA'kA;(A CA, rAArOAKSvlIlTE' ^OKpiv likCE TKOpHTTC I IAOr\"kllA TKOpHTTv CATOLUATH I irlvAI kHA TAArOAATH. VIII. 1. B’k TTvI ,\.KHII IIAK-kl AUKM OV' HApO r \Oy CAUUTIO I HE IMAIDTEMTv 'IECO 'kcTH, npH3’kGAR'k IlCOCCk OrMEHIIKkl CKOIA raarOAA iavr* 2. auiat aui ECT'k HapO/Vk ck' 'k k o or m; e Tpii AkHH lip HC'k,\ AT’k AUlk, I HE !A\AT'k HECO r fcc'l’H. 3. I A LIJTE OT'knOyUIT* IA HE ’k,\kMIA K'k ,\OAVkl CKOIA, OCAAkfclATk HA IIATU' ,\pOI | - 3lll KO O'! - 'k lll!\''k I3-,\AAE'IE CAT'k llpHIIIkAII. 4. OTk- irkuJTALHA E/HOr OlfMEHHULI ErO' OTk KA,A,Or ALOAETk K’kTO CHIA HACHklTHTH prkKA HA nO^CTTJHH; 5. I KkllpOCH IA - KOAHKO IMATE \'A'kG'k; OHII JKE pivLLIA' .JK. 6 . I HOKEA'k IIApO^O^ Kk3- AELUTH HA 3EAVAII' 1 HpHlAVk CE,V,A\lv TA \'A - ki;'k IfKAAA K r k3,\,AK'k npHkaoMH, i ,\,A - kniE or i ieiini;oAVk croimt., ,\a np - k,\knoAaraiAT-k' I nOAOJKHUlA Llp'k,\, r k HApO,\OA\k. 7. I HM^AJ^A p'klKLIII,k MAAO' I TTvI KAArOCAOKIHTk pEHE Hp k^TvAOIKLITE I Tki. 8 . 'klJJA JKE I HACklTHLUA CA’ I Kk3ALIIA BGTvITTvKTO OYKpoy^'k CE,A,AAk KO- 111 k i 11111, k. 9. K'k >KE k,\'kllllllY'k 'kKO METkipil TTvlCAUlTA' I OT'knOVrCTH LA. 10. I AKkE KkA’k.3 r k li k KOpAKk Ck OyHE- HlfK'kl CKOIMH llpH,\E KTv CTpALIkl ^AAkAAAHOrifiAlJkCirkl. 11. | H3H^A <(iApHckH, I HAHALLIA C’kTA3ATH CA C’k HHMk, ICKAUITE OT'k &rO 3HAA\EHH’k Ck HEKECE, ICKOLfllJAlAUlTE H. 12. I K’k3- AT^HAKTv CKOIMk rAArOAA’ MkTO pO^CCk 3HAAlEHk'k ILUTET r k; AMLIHfTs.] TAArOAlA liAAVk' ALUTE ,\ACT k CA pO,A,Or CE/V\Or Zogr. marc. VIII. 13 — 34. 71 3hamehhe. 13. i octakr ia K'RA'k3’R naivki k'r kopakar i,\e Ha OHT HOa T k. 14. I SAETkllUA KR3ATH yA'kK*RI, 1 pA3K'k E/I.H- noro yA'kKA hc i/uka^A c r k cogoi* h-r kopagh. 15. i npk- uiTaauif iavk, raaroaA' kh/^hts ca ottv kraca t^a- pjickicKa i ot k KKaca ipOAOKa. 16. i noAVkiuja-ka^A Apoyr-k K-k Apovrov, raarcai*iLiTf 'kKO \*a’kK T k He iaiaavr. 17. hrto to noMTiiua kare, kKO \-a kK'k ne imate; he o y ah hioete, hh pa.3oy AA-keTt; okaaieheho ah imate cpr.vrhe kaiue; 18. chii IMAZILITE HE KH^,HTE; I OVIHH IM&UUTE HE CATvIIIJHTE; I HE IlOAlk- hhte ah; 19- fl\M »ATk X'A'kG'k np kAOA\H ; V’k Kk IIATR T'kl- CAvUITR, I KOAHKO KOIUR OVKpOVX"R Kk3ACTEJ rAArOAAUJA £MOy .KI. 20. I Er\\,a CE r \,UIIIA K'k H£T*klpH TTvICAiLIJTA, KOAHKO KOIIIk- llllll.k ICIIA RHEHk k OyKpOyyk BR3ACTE; OHH JKE p'kuiA ,>K. 21. I rAaroAa iavr* he ov ah pa3oy/v\’kETE; 22. i 11 p h e kr i;ii.\ T k- caia^.- i HpHKEAOiLiA kr heavov cA'kiia, i MOA'kay;k I, r \A | KOCHET'k. 23. I HAVk 3A pAK.V CA'kllAEI'0 I H3KE;\£ I HTvTk 13-KRCH* I nAHH/R HA OHH ErO, ITk3A0JKH pjkiyk HA Hk, IPklipA- HJAAUIE H, ALHTE HkTO KH^HTTi. 24. I K'R3Rp'kli'R ['AArOAaAHIE' KHJK/l,^ HAOK'kKTvl, 'kKO KHJK^/R X*0/\AUITA. 25. 110 TO Al k JKE I1AK'RI ITR3A0JKH p&l^k HA OHH ErO, I CRTKOpH I lip03kp'kTH - I OyTKOpH CA, I OV.Skpk KCA CK'k'P'kAO. 26. I IIOCRAA I KR ( \OM'k ETO, rAAPOAA* HH K'R KRCk KkHH^H, HH IIOK'kjK,A,k HHKOMOyjK£ K'k KRCH. 27. ISH^S JKE HCOyC'k I OyHEHHHH ErO KTk likCk KECApilIA ^HAHnOK'kl' I HA ll/RTH K RIIpA- IIIAAUIE OVHEHHKT.I CKObft, 1'AArOAA IAVR* KOrO MA PAAPOAETE HAOK’klJ,H K'RITH; 28. OHH ‘-KE 0'I”RK'kLIITAUIA' IVKH I0AHA KpRCTHT£A'k' I HHH lAHLJG* A Ap0y3HP E^IIHOrO OT'R lipOpOK'R. 29. i t’r raaroAA iavr- k'ri jke kopo ma raaroAETe gtith; OT'RK'klUTAK'R JKE ll£Tp'R PAArOAA EM0y* Tki ECH JfpHCTOCR. 30. I SAlip kTH IAVR, J\A HHKOMOVJKE HE P AAPOAKRTTk O HEAlk. 31. i HAHAT’R OyHHTH IA, 'kKO IIO,\,OKAE'P r R C'RIHOV *IAOK'k'IR- CKOyA\OV MHOrO IIOCTPA.LATH i HCKOVHIEHOV grith otr cta- pkll.k I ap^HEpEl I K'RHHJKkHHK'k I OyKH£HOy G'RI’PH I TpETHI r \RHR K-RCKp'RCHA.TH' 32. I HE OKHHOyiA CA CAOKO PAArOAA- AL1JE. I npHEMTi I IIETpk HAMATTv llpivTHTH EMOy. 33. OH’R JKE OKpALIJTk CA I K'R3kp’kK’R HA OVH£HHK'RI CKOlA 3Anp'kTH IIETpOKH, PAArOAA* 1,4,11 3A AVRHOKR, COTOHO* 'kKO HE M'RICAHIUII 'kjKE CAiT-R KOJKR-k, H'R 'kjKE HAOK’kHRCKAA. 34. | HpH3-R- KAK'R HApOA'kl CK OVHEHHKTii CKOIA1H p£HE IM'R* IJKE JfOUITETT. 72 Zogr. marc. VIII. 35 — 38. IX. 1 —13. no AUrk ITH, J\,A OTTvKpTvJKETTv CM ČEKE, i KTv3TvM£T"k KpkCTTv ckoi, i rpAA£T"k nCl 'Mirk. 35. kke ko aiijte puiTer-k a°Y ijj; e ckoi* c r kiiacTH, iiorov'i;ii T i"k i*- i hjke norovKiri"k aKe ne mojksttv rna^Ei Na 3£AAA’k tako K'kanTH. 4. i aKH ca iavk lAirk c'k AAOckoAAk, i K r kauiETE rAaroAi*uiTA ck icov'coavk. 5. i ottv- irkiiJTairk nsTpk raaroaa ncorcOKir paK KH, A^Kpo ECTTv namtv CkAE BTvITH" I CTvTKOpNMTv .K. KpOK r kl, TEK’k SAHH*, N AAOckOKH EAHH*, I HAH £,A,HH*. 6 . N£ K"k AMALIJE KO, MkTO rAArOAETTv' npncTpaiukHH ko K’ka\'*. 7. etvIcttv žke okaaktv ocknkiA IA' I lipHAf 1’AaC'k I3-0KAAKA, rAAI’OAA' Ck ECTTv CTvINk A\OI KTv.TAKJKAENTvr IlOCAO^lildlTE ErO. 8 . I K Tv H£3aan* RTv3kp"fcKTvlU£ HHK0r03I£ H£ KHA'klUA K-k TOMOV", H Tv ICOlfCA EAHNOrO C'k cokoi*. 9. ctv^oa^eutsmtv m:e iavk c r k rop r ki sanpliTH iavk, J\,A NHKOMOYJKf H£ MOK'kAATTv, "k?K£ KHA'klllA, TTvKTvMOY EI"AA CTvlH’k MAOK’kMkCK'kl 13 - MpTvTKTvIJfTv KTvCKpTvCHETTv. 10. I OYAP r EJKanJA CAOKO Kk CSIvk, C"kTA3AI*UJT£ CA, MkTO ECTTv SIKE l3-AApkTRTvlY’k K’kCKp'kCH*TH. 11. I KTvllpAUiaA\-*, rAArO- AI*11JTS' "kKO rAArOAI*TTv K klllKKklllllUl, ivKO IAH IIOA^KAETTv lipnTH lip'kjKA£; 12. Oirk m;£ OTTvK"kuiTaKTv p£M£ IMTv- lAirk OYKO, lipHUJkA"k llp’kžKAE, OYCTpOITTv Kek" I KAKO ECTTv IICANO O C"klN"k MAOK"kHkCBt?kMk, A'' MHOTO nOCTpaM?A* T ’ K ■ OYHH- MkJKATTv r 13. NTv rAArOAl* KAMTv, kKO IAH’k npHAE, I Zogr. marc. IX. 14 — 34. 73 ChTKOpHLHA EAHKOiKE ^'01"bui/ft, ^vKOJKE fCT’K nCAHO O Ht/VUv. 14. I 11(1 HIMK,VK K-K OrMEIIIIKOAVK IIHA/k HApO v yh A\HOr"k 0 1111’k I KTvHHJKKHHKTvI C r hTA3AbY\LIJTA CA C r k HHMH. 15. I AKkE KkCk II ApO T \'k KH,V,'kl''klllE II n - kirkirkeT'k- i p’k\"h orMEiiiiKOAi-k teoiaats., ,\,a i^aeha^ttv i, 1 HE R-k3M0rA. 19. OH’k >K£ OT'hR r klUTaii’h rAArOAA' W pC>A f HEK'kpkH'k, KOrt-k K’k KaCk KAv^Ai ; ^0 KOA"k TpTinASi KTvI; npHHECkTE II K k AUlk. 20. I lipIlIl kcA I K k IIEACCA' I KHA'kli’h 1 c'kTp ace h - i iia,yh na 3EAVAH KaakaiiiE ca irkim T'klllT A. 21. I irklipOCH HC0\| r C r k OThLIA ErO’ KOAHKO AkTTi ECT’k, OTT*. NEAHJKE C£ K'klCT'k EA\0\T; OHh ŽKE pEME EA\C>Y’ 13-OTpO- MHH'kl. 22. I AUiOiKHII.fbk H K’k Orilk ICkKpTvJKE I K"k KO^Ai, A<* i kh n«iroYKHAk‘ rrk, aiim a\ojkeuih, iioaaosh hamtv, a\h- aocp^AOKaK-k ;ke c nac-k. 23. hccatck p£ l i£ ea\oy' ejke alute iVlOJKEUlH K^pOBdTH, lihC r k KTv.SAiOIKkllA KlipCAf^llJTICiMCAf. 24. I AKkE K'k3'kllllK'k OTkll,k OTpOMATE Ck CAh3AAAH rAarOAAAlHE - K kp©Y>*, rciciK\\n, iioa\03ii a\oe/UC>y iiEirkpkio. 25. mip/kirk >KE HCOYCk, 'kl<0 C'kpmilTET r k CA HApO^Tv, 3aHp'k'IH he*ihctoyaac>y> raarcAA irkAVhi i raoY\"ki t \,ov'iiie, a3 r k th KEAIAv, I3HAH IJK-HErO, H K k TOAVOY HE KkllH ( \ll lik Nk. 26. I KTvS^UHIlk I AMIOrO npAiJKAKh CA l3H t \E' I l”hlCT'k 'k K O I A\p'k- tktv, 1jko /MH03H rAaroAaayx, "kKO c»Yaap’kT'k. 27. Hcc>Y c ' k JKE bWk I 3a pAvKAv Kk3^KHJKE H' I KTvCTA. 28. I KTvUJhATvllHO [ie]/HOY ktv ^,0/Mk oy h£HHI| .h £ ro KTcnpauiaajf^. i c^HNorc kako MTil HE K’k3AV0r0/V\'k l3rTs.HATH £10; 29. I pE l IE IAW T’k pO^Tv HE IA\AT"k HIlmiAVklKE I3HTH, TTvKTvMO AAOAHTKOHh I IIOCTCAMv. 30. I OT'k TA/V,0Y IHH'A’ l4llJf l A r k d X‘ Si CKBCl3 ’k rAAHAEBR* I HE Y03"kaUIE, ,\A 1 C>YK r kc3”k. 31. OYHAdLU£ H« 1 0Y3EHIIK’kl CKOIA, I rAarOAAdUJE l/UTv’ 'kKC CklH r k HAOlikMkCK-ki npli^aH-k KAiAfTTk B-k pAiU,'k 3A0KHkHkCIYk, | OYKHIrkT , k I' I C>Y KH£ H' B KTvI- K r k Kh 3'pETHI A[ h J Nk KTkCKpTiCHETTk. 32. OHH IKE HE pA30Y" /M^ka^Ai rfaaroAd], i ko ka^Ai ca K r knpocHTH i. 33. i npH^E K-k KariEp'kHaoYAi’k - i K'h a C)A ' 0 Y KTJBTk KTvnpaiuaaujE ia - hkto ha n*TH Kk cEK’k noMTiiuiA-kaiiJETE; 34. ohh jke MAksaa^^’ 74 Zogr. marc. IX. 35 — 50. X. 1. ,\,pOl'P'k K'K ,\,pOl'PO\' KO C*kTA3AAlUE CA IM II AT H, K r kTO fCTTv KOAHI. 35 . I ck/l,’h rAACH OKA HA ^ECATE, I PAAPOAA I A\*V AUJ TE KTvTO £OUITST'k CTAp T kl K r klTH, ,\,A GA,i,ET*k Kck^T* Mk- HHI I KC’k\'k CAOl/TA. 36 . I lipHIAVk OTpOHA I10CTAKH E no cp-k^k llfk* I OGk/VVk E pEME lAVk* 37 . UK E AlUTE E/I.HHO TAKO- 11'kljf'k OTpOMATTv lipniMET'k K*k IMA MOE, A\A lipHSA\AET*k* I HJKE AlUTE MA HpllEMASTk, HE MEHE lipilEAlAETTk, Hk IIOCkAAirk- UJAArO MA* 38 . WT r kK'kuiTA EMO \f IOAH'k, PAAPOAA' OlfMHTE/itO, KHA^OM-k ETEpA O IMEHI TKOEMk l3rOHAlUTA K*kc'kl, UKE HE YO/l,HTTv 110 HACk* I K r k3KpAIIII\'0AVk EAIOV*, r kKO HE HOCA*k r l,OKA HAAl k. 39 . HCOlfC k IKE pEHE EAlOlf HE KpANIITE SMOlf* HIIKkTO- ;KE KO ECT’k, UKE TKOpiITk C H A A O AVOEAVk IMEHH, I K r k3AlOJKET*k KTv CKOp*k 3*kA0CA0KHTH AAA. 40 . UKE KO H*kcT*k HA K*kl, HO KACK ECT"k. 41 . UKE KO AlUTE HAnOIT*k K*kl M AUJ A KO,A,*kl U*k IAAA, *ki;0 KpkCTH*kHH ECTE, AMHH[*k| PAAPOAIA llAATk, HE HOPOl'KHT’k Mk3A^> CKOEIA. 42 . I IUKE AUITE C*kKAA3HHT*k E v V,IIHOPO OTTv A\AA r kl\"k CHJfk ITkpOVIAlUTHI^-k K*k MA, .\£Kp r kf EAIOV* [s]CT*k nAHE, AlUTE OKAOJKAT*k KAMEHk JKp'kHOK*kH*kl O ll r kl ErO, 1 K'k- Kp*krAT r k I K*k AlOpE. 43 . I AlUTE C*kKAAJKH*kET"k TA pAKA TKO"k, OT T kC’kll,ll IA* ( l,fKp'k£ TH £CT ' k 'VVAAOMOU1THIA K*k ;kh- KOT'k KTvHHTII IIEJKE Ali OK'k pAU/k IMAIHTIO ITH K T k PSOIIA K*k 01'llk HErAllIAllITEI 44 . l r \ £ ‘'K £ HpkKk l\*’k HE OlfMHpdET*k, I O Mik HE OlTPACAETTk. 45 . I AlUTE HOPA TKO*fc C*kGAA3\H’kFT’k TA, OTTvCkuiJ IA* A £K P^ £ TH £CT K KTkHHTH K*k JKHKOTk \'pOA\Ol", HEJKEAll A K ’b H03 r k IMAIUTIO ITkGpkIKEllOlf GklTH K*k PEOHA K*k OPHk HErAlUAlUTEI, 46 . I^EJKE Hp*kKk iy r k HE Ol/*AlHpAST*k, I Orilk HE OljTACAST*k 47 . 1 AlUTE OKO TKOE C’kKAA>KH'kST r k TA, ICTTiKNH E* ,A,OKp'k£ ™ £ CT*k C’k E,J,HH*kA\k OKOAlk KkHHTH K*k II, kcApkCTKHE KOJKIIE HEJKEAH OK r k OHH IMAIUTIO ITH K'k PEOHA OrHkllAUk, 48 . IA £ 3iE ‘Ip-kKk l^*k IIE 0\fMHpA£T*k, I Ol*Hk HE O^rACAETTv. 49 . Bkckirk KO OPIJE Alk HO*kcT*k CA, I KkrkKA 5Kp*kTKA CO AH IA OCOAHTk CA. 50 . ,A T O ll p O ECT*k COAk* AlUTE AH JKE COAk HECAAHA KA,\ET*k, O >l£Alk IA OCOAHTEJ lAlkcTE COAk Kk CEK k, 1 Al H p'k IM*klJTE ME>K,\IO COKOJA. X. 1. I OT*k TA^O^j [iPkC-PAjlPk llpll,\S K*k llp*k,vkA*kl 110- ,A t EICK'kl, HO OHOMk llOAOy lOp ^AHA* I lipH^A HAITkl HApO^H K*k Zogr. marc. X. 2 — 23. 75 Hf/Vior-1, ivKO lavk OKTviHan, iuk-ki OY l iaaui£ ia - 2. i npHCTArikiiiE ^apncki irkiipamaa^A. i, aniTE ^octoittv aaAJKio teiia nor- urraTH, OKO^mai/iiiiri c h. 3. OH’k jke OTTirkiuTaivk pehe iavk' q k TO KdMTs. 3 ailOK r kA’k MWCH; 4. ONH JKE pklllA’ IIOKEA'k /HOCII K’kHHr’kl paCIIOrCTTvNTs.llA HancaTH I nO^CTHTH. 5. I OT-kirkurrairk Hcovrk p£ i i£ iavk’ no .KECTOcp-k^Hio KauiE/Moi' nanca uaMT*. 3 ariOR’kAk cki*. 6. a oi-k NanAaa Ck3’kAaHHio aLAJKa i jkena rkTuopna-k 'k ECTk Kor-k. 7. csro pa,\n ocia- rhttv 4 aOK-kK'k OTkii,a ciiOEro i a\aTEpk, i ripnakiiHTk ca k'k ^E n k cboeh. 8 . i kaaete ona K-k nakTk eahha. T’ka\k jke c^jke irkcTE jy&A, Nk na T kTk E v \,nna. 9. ejke ovko koi”k c-khe- raaiv ectt, naoirkirk ( v,a he pasaAiaETTi. 10. i k- k y \ 0 /uov - naK-ki o^hehhhh Ero o CE/Hk RTMipaniaa^A i. 11. i raaroaa liH'k' IJKE KO a LIJTE f^CTHTTv JKEHA CROKK, I OJKENHTTc CA INOI*, npkaioKki TKopnTTk na hia’ 12. i a hite jkeim no^CTHK^kinii MAJKa CH I IIOCarilETk 3a IN'k, np k/ilOKTil TROpHTTk. 13. I lipilHOaiaaie^k K’k HEALO^ A^ th > A a ,A KOCN£T'k’ OY l l£HHII,H jke npivLiiTaa^A npHHOCAiimiiavk - 14. KHA’ku k jke ncov'c r k utro- ACiia, n raaroaa ia\’k' ne a^ite a^thi npnjfOAHTH irk aurk, I HE KpaHHTE iai’k' Tail, - k\*k KO £CT'k 11,’kcapkCTRHE bojkiie’ 15. aMHHk raaroaiA Kaavk - ijke atuTS he npma\ET'k iipkcapk- CTKkra KOJKH'k 'kkO OTpOHA, HE kVVaT'k KkHHTH Kk HE. 16. I OKkavk e KaarocaOKELiiTaauiE, irk.saaraiA pAnpk Ha he. 17. ic- JfOAAUITlO [e]/MOY Ha IIATk, npHTEKTi £/\HH'k KOraTTi I HOKaOHH ca £a\o \f na K0a kH0Y KkiipauiaamE r OY‘iirr£aio Kaarki, hkto C’ kTKOpA, A a JKHROTTv K'k'lkH kl Naca’kAOY>A J 18. ICOYCk JKE p£ME* HkTO /MA raaroasuin eaara; iihkrtojke Kaar'k, ttiKTvMO EALIHk KOI’'k. 19. 3ailOR'k,a,H irkcH’ HE TpkaiOKkl A^ r HE 0Y K,,r HE <>Y K P a A H ' IIE a-kJKE ckirk:\ T kr£akc , n;oYii' he okh r \ir HkTH OTkll,a CKOErO I aUTEpk. 20. WH’k a;£ OT'kK'kuJTaK'k pEHE E/VV0Y' OYMHTEaiO, KkC’k CH CkJfpaNHJfh OT k IOHOCTH a\OEIA. 21. ICOYC’K JKE RTiSlip^RHk K'k3aiOKH I, I pEME Ea\OY' aiJJTE yO- LUTELUH C’kKp’kUJEH’k KTvITH, EAHHOrO ECH HE A^KOHkHaaTk’ IAH, sanKO lavaiiJH, npOAajKAk, i A a>K A k uniuTHiaMs., i H/uHcth ia\a- UJH CTvKpOBHUJTE lia IIEKECE\'’k’ I Ilpll,\ll, \'OAH K’k Ca’kA’k MEHE, KTiS-kMH KpkCITv. 22. IVHTv >KE AP^CE''^ KTMKk O CaOKECE OTHAE CKp’kKA’ K’k KO IM'klA C’k’1’AMlailll k MHOra. 23. I irk- SkpkK-k hcoyc'Iv raaroaa OYHEHHKOM’k ckokutv’ Kaico heoy- A® Kk IMAUITEH GOraTkCTKO K'k H’kcapkCTKO KOIKHE KkHLIA^TTv, 76 Zogr. marc. X. 24 — 42. 24. otpaiHii.H jks ovfJKacaa^ ca o caorece^Tv epo. hco^ctv jke iiaktvI OTMikurrairk paaroAA imTv’ haaA ki;o ntor^oiav scttv 0\rn'KKai*UJTHI/ M ’k Hd ROPATkCTKO K r k H r kcapkCTRH£ KOJKHE Kk- HHTH. 25. OVCACK-kt CCT-k KtAkKA^OV' CKK03-k iraHH-k OAfUJH npoiTH hejke KOraTO^ kk n, r kcapkCTRH£ kojkhe KkNHTH. 26. ohh jke i3/\n\'a ^Hnaica^A ca, raarOAKkiuTE ktv csirk' ktvTo a\o- JKETTv CTvIlACEHTv KTvITH J 27. I RTvSkpHvR-k HA HA HCO^Ck TAA- POAA’ OTTv HAOirkKTs. HE RTv3M0JKIvH0, H'k HE OTTv KOPA’ RC'k KO KTv3M0JKkHA OTTv KOra C&TTv. 28. HAMATTv HETp'k PAAI’0- AATH EAVOV" CE, MTvI OCTAKH^OAVk KkC’k, I R'k CA'k ( V,'k r l'EIJE I,\,0- ^OA\'k. 29. urrkirkiUTaKTk jke hcoyctv pete’ amhh’ raarOAiA KAMTv, HHKkTOJKE ECTTv, 1JKE OCTAKHTTv AC' u 'k AH KpaTpUbTi AH CECTpTvI AH OTkllA AH AJATEpk AH JKEHJR AH HA^A AH CEAA AVEIIE pa t \n i ERairkPE/urk, 30. a ihte he imattv upniATH cktophh,ei* HTvIHrfc K Tv Rp r k/V\A CE, ACAJTvI, KpATpkKK, CECTpTvI I OTkU,A I MA- TEpk I MA^a I CEAA, nO l3rkHAHHI, I K Tv K’kKTv rpA^^IHTkl JKHKOTTv R r k l lkHTvl. 31. MHOSH KJfvA^TTv Hp kRHI nOCA^kHHI I nOCA'k r \kHHI fipTvRHI. 32. K r kaY* JKE HA nATH I RTvCJfO^AIHTE RTv lEpO^CAAHMTv, I K’k RApklA HCOlfCk, | OYJKACAA^X CA, I nocA-k^ 11 rpA^^ujTE Koka^ ca. i iioiavk hco^ctv haktvi oka HA ^ECEATE HATATTv lAVk PAATOAATH, EJKE >^OT'kailie KTvITH E.UOE'. 33. 'k.KO, CE, KTvClfOAHAVTv Kk lEpOVfCAAHAVk, I CTvIHTv TAOK’k'lk- CKTvI np kAAHTv K*AfT'k Ap^HSpEOMTv I KTvHHJKkHHKOMTv, I OCJk- AATTv I HA Ck/V\p'kTk, I np^AM^™ I IA3TvlK0MTv, 34. I nOpAraHKTTk CA EA\0Y, i OYTEI1AvTTv I, OHAlOKkTTv I, i OYKklirvTTv I, I TpSTHI AW Hh R’kCKp'kCHET’k. 35. I np'kATv HHMk I^OCTE pfcKOKTv, lOAHTv, CTvIHA 3EREA,E0RA, PAarOAbkUITA SAAOY’ OYTHT£/tlO, YOUITER r k, AA, SPOJKE ALUTE lipOCHK r k, CTvTKOpHUJH HAMA. 36. 1C0Y~ CTv JKE pEHE IMA’ HkTO ^^UJTETA, CTvTROpAv RAMA; 37. OHA JKE pkcTE EM0Y’ A' ,JK A k HAMA, A A £ A Htrk 0 A fCHAI * TEKE 1 EAHHTv O A-kK^I* TEKE CAAEK r k K’k CAAK’k TROEI. 38. IC0YC r k JKE PETE IMA’ HE K'kcTA CA HECO lipOCAUlTA. MOJKETA AH nHTH TAIH/k, KKJKE A3Tv I1HKK, AH KpkUJTEHHEMk, IMkJKE A3Tv KpklUTAl* CA, KpkCTHTH CA; 39. OHA JKE P’kcT£ EA\OY’ MOJKEB^k. ICOYCTv JKE pE*l€ IA\A* MAHI* ©YKO, KKJKE A3'k IIHKK, ICnkETA, I KpkUJTE¬ HHEMk, IMkJKE A3Tv KpklllT* CA, KpkCTHTA CA. 40. A EJKE C'kcTH O A £ CH/f>l* I O A^vKJkKR H’kcTTv MH r k A dTH > N" 11 'MTvJKE ECTTv OYPOTOKAHO. 41. I CATvILUARTvlDE A f CATk HAHAUJA HErO- AORATH o 1'kKOB’k, IOAHH'k, 42. ICOYC’k JKE npH3'kRAETv IA Z o gr. marc. X. 43 — 52. 77 rAArOAA iAVk 4 i'/bcTf, bKC /MkNAiirrei ca kakcih iaskikki oy- CTOfATTv IAW I EfAHl^H l\"k OEAAAAI*T r k l/UH. 43. Nf Td>K^,£ £CT'k K "k EAC 4 k H’k BK£ dUJTf \*OIIIT£T’k BAUITHI K'klTH E'k BACTi, ,\A i;A r \,eT'k BAAVk CAO^Td 4 44. IX( AHITE JfOUJT(T'k l"klTH E'k KdCTv CTdp kH, A a K* t \C'l"k KkC'b/V\'k pAK’k 4 45. IKO C’klHk HACK^MkCK-kl Nf lipide, A a nOCAO^JKATHk f/UOY, Nk 110- CAOVJKHTTv I A aTH A ‘A' 111 '*' CK0 ^ l3KAKA£N r k 3A A\IKM"kl. 46. I lipHAA' K-k £pH)f*- I HC)fOAAUITIO f/HOY K'k £pH\'OHA I O^HEHH- KOAVk ero I HApOAOV /VUIOI OV, C'klH’k TH/M£OB’k Kap’TH/M£H CA-kll k rkA’kAUJe upu iiatii \'aAvIiaia. 47. i catuuiakti, -ki;o icorrk HA3Ap’kHHH'k fCTTv, NAHATk 3TIBATH I rAArOAA 4 CkIHf A a K'kl- AOB'k, HCOrCf, IIOAMIAOl'1 /MA. 48. I llp kll(TAA\'A £A\OV ; ' MN03H, AA OV'A\Ak'IIITk. OH-k ;+;£ I3AH\'A K'kllH'kaULIf 4 C'klNf A‘'l ;r klAOI’/k, nOMHAOVl /MA. 49. I CTdB'k licorfk p£'l£ IAVk 4 E’k3l'AACHTE I. 1 B'k3'kKAAY a ' CA r kllkll,A, l'AAI'OAlrl\IMT£ £A\OV"' Ap k.SAl' BTkCTAHH, 30B£'l"k TA. 50. ON'k >Kf, OTTvKp'kr’k pH3'kt CBOIA, BkCTABk npHA« K’k icoycoEH. 51. i ot^k^uitakti i rAArOAA £avoy iicoy- CTv' 36CO/MOY V 0UJTfUJH > A a CTvTBOpI* T£K’k; CA 4 kll!»ll,k >K£ TAA- roAA £A\OY' pak’bh, A a np03kpi* 52. icoYCk ;i;e pese ea\oy' IAH, B'kpA TBO-k CTvIlACf 'PA. I AKk£ Iip03kp4v, I 110 l^ffc i k t e n k e k-r KeaiK&HR napacKeKk|Y]ii&. tieaiKa o\'ko ecTk TKap r k hbko ott. nei-kiTkk k-r KiviTke KoroMk npi.-rkiiano neaiKki :i;e c^ttv i aH r krea T kci"kiiA cia ki, Hem^iMTviHMi r /v,OKpora/v\i K'knkMaeavkr iio^okittv ca ciavr i CA’kH'kHe, ^'kHeRTvHTvI/M-k CA CK^TOMk OKAaraiA, NeBECkCKOE 5 teiehre tona- ,\iK'k i iioprr k ovavov .seava k ricauiti noREaHk- Hkca\k na KO^a^ k, a tajk-rka Eeurrk caairn. trto jke k’rto pe>ieT'k, aaopE npocrpkTO ki a a i irkcKoaik c r kKA3aH0. h-r ukc-k orco r \OKpa cat-k i 3’kao v \oi;pa i tkoprma a^,\pocTi ^a^ojk-r- CTKrk. np'kcn'k Mie c ki* 4,0Kp0TX maor^ktv iiOTkTENkea\k, ao- m caai:\enke iio i i r k ren kia\'k CTKOpk - ,a,ik-r ko Tnapi npmeck, np k- cirkhftviiJTTv avkp* mapi, necaak* i nvToarkiavk isak k. Tano KTvICTTi TKapk akCTI AMTH HtRitA^UITH. I flOAVHAOKA I* KOI”k, I HOCITTv KpkCT’k 110 Cp’k^, k, pA30 \fiWA KOJKH’k HAOB^KOAATv 6CT T k ckc&A^R, TKapi KkceiA ciairkn. KE3-A - kaa orno K-kirrk hcko is KTvi-nciipaiiAeHkio nehtvCTh, i ca-kHkii,e cr ki^ kame ca nonaank- iire npieiuaA, K'k3KpaN'kTH ca noKaatrki&iiiTHAVk ca ne aaojke. MOpe ckahaaiiie ca ai\*o cri k'r cTpacTeavk, i Maon kK R ca kirk npkjfOiK^aame TKapk, sa^rjke ca ovT^Kiikaine, naankanie ca ea\or, Kora ne a\oi”Ri OKp - kc r n, eroaie krceia TKapi napo^k 20 nponoii T k,a,aiA ne K kirrk a^k^rh-k npinociTH o^nenk-k o e^i- noavk K03’k. n’k ero>Ke ne CTKOpi mero, Kp’kCT'k kti3aao>ke' i erojne carhrue ne a\o>Rame oifaoepmi, Kpcrk K'RCR’kirk npo- Glagol ita clozianus. 79 CK'kTH. I AP'kliO, OCA s V Ktl ' KI C'kCA\A'k, IIAOA’k CTROpi OCAiJKAS- HTil;H’K CROKOA^- TpOlfA 1 CA K'K CklldCSHkE HAOK^KOArk TRdpk, I RpCT'k llpll EdAl CA 'kRH. IIO HEJKS CK/MpivTk AP £K d£, AP^Kku k JKE.SATs, HpIHAATvUJI, l IAOK'kMkCKd pO^d KOpEHk Rpk^l, HAvTk OKp'kTTvUII Hd C r kll'k,/\,k llp kcTAUJkNAUik, fl',\,d OTRpTiSTvUllO 5 CA HAvTH TdKO R’k C'kdAp'kTk, pOA’k HAOR'k*)kCR'k K’klld.\f, I HACA-kAkNIU,! K'kllllA AAAdl/k. IIOA\IAORdR’k llp'kdkinT£H’kllA TROpil,k AP r kRO O l-k k/v/k AP^K kHOAf/H^ P^A^f Ad £ ’l”k, I CTpdCTk K'kRSAE ICII,'kA£Hk£ HdCA kAORAHkf CTpdCTI, I Hd AP^AIIITdrO CkAApkTk oyopA;;Ki CkAApkTk noirkjKA^niddro rpoifA«- 1 ndK’ki crokoak 10 KklCT T k 'lAOR-kKk, lAAkIKE ! K'k CkKA3dAd CkAApkTk, T'k/V\kJK{ KECkAApkTkE OKpk T’k' lAVkJKC KO K’k OCA»>KA £ H’k, T’kdAk5KS CA I OTpkllJddlllč. W KOJKrk lik ICTIHAi lIp kAAAAApCCI k HEKSCkCKdk Kp£CT’k R’kApA\/Kdlllf CA, d lACAkCKdlv CAOAfHCkKA pd.30p£Hd K’ki- KdlUf. Kp’kCT’k K’kCTddl±l£, 1 A^kliOdk CIAd pdSOpEHd KklKAIIIE; ir> Kp-KCT-k R’kApdwK£H k KkIRddIIIE, I IOA’klCKd 1’p'kA'klHI HdAddlllE, Ad lldRTiIKHEIIII, 'kliO HE AP^KC* lipOCTO TOAlKOAf l lk>A £ C'k K'k RIHd, Hk HplllAVkl AP'kKC> Hd HOK'kA^. H£ O C£K'k KO KkICTk CklldCklld AAAvlid, H k C’kMOTp'khrklllTHIA\’k C klldCkHA^Hk AAAvKOV". Hf K’klCT'k KO CkAApkTH pd.HApCAflllEHkS CkAApkTk, H k HpkAA'kHIA r k 20 fCT’k reihtii npkA'kdk iioaojk'k. Kprrk n aaotra h rK03AH£ I CTvAApkTk, Cl JKIROTOY KfCkAAp kT kHO^AAO^ KkIKdEAvTk HEAČH'kl. CIAAI R'kTOp-kl MAOliklik Hd JKIROTk CA p©A<- IAAUKC Hp'kR'kl dAdAAk CROKOAI CA. IAAKKf Hd l IATOK'k 'IAOR’kMkCK’kl R'k3H0CITk CA. A^H^Ck rOCIIOA'k JfpHCTOCk K OAAT’k, I OT r k CA^Ad Hd CA»A r k 25 I C’kAA\T'k, I Kdrk^id OT"kR’klIITdKd£T'k, I IHAdT'k lipiMITdčT'k CA, I HE O'1'kAA k'l dET'k CAiAd \*plCTOCk, Ad pd3Ap'kllllT'k R’kC(rO AAlpd KAATRAi. IV A llrKI! ''k l H©A £ Cd, Hpi£AAAET'k OCA\!KA £ HkE Cd/VV T k, I AKkS RdpdR’kKAi IH>YlHTdlA;T’k. ICHpkRd KpECT’k OCA»JKA£H'klAA’k HdMATTi CROKOAAi Ad'k'1'H. Hč Rk.-tkpl >K£ Hd JKIACHTkCKAvEik 3 r kA0EAv, 30 HI, kliO KAdrOA’k TEA-k OCAwKA,dlA,IHTE l.3KdRA'klA\T'k OVKIU,^, H k 'kKO HdMAT'kK'k OCAAHJA £ HklO OCAAJKAtH kIAA k K'klCTk CROKOA’kl Hd l IAT'kK'k, -kKO OCA\H Uk HkJKE yOUJTET r k CA»AITH 35 KOI"k RkCEl 3SAAI HpdlTkAOlAi AAAJKSAAk, IdAkHAE HdpEME, K’kpA\ AdRTv RkrkdVk, K'kKp'klll’k I 13 AApkTR-kl^k. IK>A'kl ;KE O^KO, IH'kl RHH kl OCTdRdkUie, Hd Kp'kCT’k CA OVCTp-kdAIIIIA, CTpdlH'kH’kl H 0YK0pl3HkH r kl llpIlMTvIIIIA-kllJE C'kCA.A'k, I 3dK0HHA\IAv KAATR* 80 Glagolita clozianus. 4,P'kK'kH0bk CkAEpkTklrV. Hp'fcA4rAhrkT'k, Ha C’kA\pkTk ^OTAUJTE K-k.HKA.-unii TArOTA, he ,\OAVkmiA’ka\*;k ai£ ca upcTA iion-k- .Vkiiki ov'cov';K ( \,auviiiT£ npiiua^Tv. i hh ctro a; e ,\okoa'k iauv- lUTf H'k I pA3K0IHIK'kl ll/'r,,\AT'k HpHHITAliklJJTE C'kA\pkTH £10, S J\A KI C'kAVp’kT'kHO£ lipiHAIIITEHkE H£TkCT'k K’klAa KOHkHIN’kl £ro. Hf ^oavkiiua^kapVv hce ca, pa3KOimK T k ck jfpiCTOcoAtk pacninahrkiiiTč, TKOpAum i npoiioirk\,AT£Ak n, r kcapkCTKik'i pac- riA i aro. noavkni ko ava, cat "k, rocno,\i, Kk ii/kcapkCTKH tko- EA\k. W pA3K0IHIM£, kkO pA3K0IHlK’k ECU pACIIATk, I ERANTvrEAHCTTv 10 CA ECI kKIA’k. IIOA\'km A\A K'k 11,'kcapkCTKH TROEAAk. MkTO EC'l"k Ol'KO, U> PA3KOIHIME, IIE ‘IIOEIIII Al, TkTO CTpA/K :\,EIIII; HE IlOAUimil AH rK03^IH; 3AK'klA’k AH ECI K0A'k3Hk J 'kKO K "k HpKBI CA A40AA, HE HA ^p kli k Al KIČA MOAILUIJ KI,A,’k^’k, CATk, HpKKk KOHtHKk I A\OAHTI K’k>K,\,£A'k\"k, n03H4)fk OTT\ IICAHkk KIHIA, l‘> Kl;\’k\"k OCAOK,a,EHkE ETEpO H,'kcapCTKI£ llpOIIOK^AAKKlIlTE, Kl^t/k^k OV'KOpi3HkH’klA\k K'knkll,EA\k KAAI'0,A,'kTk CBkTAUJTIft CA. EAI KO pACIIIHAEAVk ll,'kcaplOET'k , KAKO Kžk,A,ET’k K’kHk l IA£AVk j 3HA£T'k U'kcapkCTKHE El’0 TKApk' CA’kHkll,E pACIIIHAEAVk KII,<\,IT'k, I Ck’k'1’1 HE C F kAVkfT’k, K'k3EA\AA CK'kT'k OT'k pACIlIHAKfcUJTH^k , 110 TO- 20 CIIO^H KOpA HOUJTkhfk KE3AK0H’HAlrk KOTEpAET k ,\p'k30CTk KE3AK0Hk k lk»A'klCKA' 3EA\A'k 3'klKAAilUTI CA AAAT£T’k, II OK'k- IIJAETTv TpA\COA\k OK'kllJkllJAIA HA KpCT'k rOCIIO^k. KAKO HE IA4/K. K’kp’kl, kKO ll/kcapk £CT'k OVKAp’k£AVkl; TITkAk K'kllk£T’k, TKApk C’kK k,vk r£AkCTKOV'£ l "k. kaCE M k'IVk HAIICAHA, 3HAI,V 25 KELIJTTuUI. KOCI 10,4,1, IIOAVkHI A\A K’k 11,'kcApkCTBI TROEAAk. W pA3K0IHI>lf, IlETpOVf IIOMOUJT'kHIHE, IIO/VkOAVk OKAIMITEAIO, C'k- CTAKkHIME llpAK’k,\ k. Ul pA3K0ltll l IE, KOVIIk'l£ H/kcApkCTKHIO, Jfpa- hiteaio paio, a^A/ua i3K'kcTkirki o TKapi, iip’kKO cTKOpEHaro TKp'kaKEA’kEA\A\IA\ TATkKA i:pA,\,0 AIOVAVOV ICIIOK'k,/\,AIA I KEAHITkI ATk3,Vkl pA3K0ICK kllA C’kllCAK'k I KEAIIK'kl Glagolita clozianus. 81 11AC» r /\ > 'K iioka3Aia icnoirk^aHkk. ii03A’k irkiiopaRTv, a cKopo iciioirk v vkK r k, ncca-kjK,,\f ripmi6 r v,'k, 1 np-kR-ks ca irkiikMAK-k i 'kiiak R-kirkH&b-fv kirk ,i, k T rkak. w ropkK-ki ikjahhtv okaimiteaio, kiiak ca tajkm ociaa i ck 110 , 4 , 01 * np-karkuk ca OT'k Akk- Roaa K'k ^picTOcoy i c'kR’k,A,'kT£Ak lavkiA Kpcra. i3Arkm jke 5 Kp'kCT'k rpOKTv, HfCKMpivTkHa-k RkCk, rpOK’k KkCKp’kcivHO£ CEAO, rpoirk rpOKOMTk pil .1 P O V'l 1 1 C H k 6, K k H£A\lwK£ CkAlpkTk AAkHHT”k CA KTvi ri, a JKIKOTTv HIMETTk, KONkll,a NE lAVklA. r \,Oi;p’k ECTk rpOK r k T'klllT’k, IIO K O/K I I10 IIOK£A’kltktO, ,\A A\p'kTR’kl\' T k A\HO- JKTkCTRO OTTvirkTA BTvM'kH£T'k HE IAVk'11 O irkCIIpkCkllllHA\k, 10 I naK r kl lk\\'kl A a Ht npiHMJTTk KAERETTvNTsJIA KIN'kl. T'klllT'k fCT’k KHA'kTH rpOK'k A£JKAUITH\"k, }KI,A,ORkCK’k IA3'klK r k 3A- TGap kbkLIJ'1'k, [kV\A 0KAIH4l*llJT"k‘ TkTO CAarOAELIIH, A KAIKETk- mriE, A\pkTRkM,a moro he gh,\huii. eiokaohi ca oyKO G r kCKp'kC’k- imoAioif. ki^atv irkCTairkiuaaro, i ročno, \k no 3 Har Mp^TRkijk 15 H'k ECI Np’k,\,AA'k, >KlK’k TH I K'k3 r \,ASAVk. N’k NE ,\OK'kA'k CH IK>A'kOA\'k, H’k I IIEMATH HAAAr4l*TTv HA rpOK'k. W OV r A\H’kl K£30yA\kNl l l£, pA3Ap r kmaiAH K0A’k3HI CkAApklkllkHA IIEMATH Al he pa3AP'kmiT r k; 1 npoi”kHAR'ki a ( 4,a hehath ai ca KOirrk; 3a- 3NAAUNAI rpORTv, ROHH’kl MOCTARI, 0CT*I1I rpOK'k, KOAkUlE A\H TRO- 20 pilili ICIIpARAEHkE, M030pkHIK kl RTvCKp kCEtlklO £['0 rOTORAELIIII, C'kR’k- A'k'1'EAA R kCTAHklO llpIRO^NlH!, lipOIIOR'k,A,ATEAA AAOlATk HIO^E- CEM’k TROIA CAOyr T kl rOTORAEUII. HpH,ykT£ OTKO, KpATpk'k, RIAHAA k KOa kam rpOK'kH T kllA, KIAIAA'k AiTpOKOV' rpORO\ r , MATipk K£Ck/\\pk- Tkio, noaa.A/kai-k Kn,\/k'rn ypic r roca noR r kžKA'kiJja, Kkcrabkiirra 25 H3-A\pTv'l'R r kl^'k. HklH’k RECEAH llpICTAMIAVk K'k RMvCKpErkllUOAAOT RECEAO, TOAAOy KO £CT'k CAAKA R'k K'kK|'kl|. AAMIIIk. 6 Zusatze. Erlauterungen. Berichtigungen. I. Zur Einleitung. III. 8. Wenn man die verschiedenen recensionen d er einen iibersetzung der homilie von Epiphanius: tl touto; pov ai pj mXkf), namlich die beiden pannonischen und zwar gla- golitisch im g-lagolita clozianus 752—956 und cjrillisch im sup. 337. 8. mit der serbischen in hom.-mih. vergleicht, so findet man 1) den einfachen aorist des glagol it en in folgender weise ersetzt: fiir potakg s§ 776. 779. privriga se 778. razid^ se 779. iitezžj, 829. preid^ 840. und prid^ 842. bietet sup. poti- kn^še se und pot r bkoš§ s§, privri.goš§ se, razidoše se, ištezoše, preidoš§ und pridoše und hom.-mih. potbknut[i>] se neben potb- knu se, privi'bgut[b] se, razidut[b] se und priidutb neben iee- zoie und preidoše, woraus sich ergibt, dass der schreiber des sup. die einfachen aoriste seiner vorlage verstanden, siejedoch durch die zu seiner zeit geliiufigeren zusammengesetzten formen ersetzt, dass der serbische schreiber dagegen jene altereu aoristformen nicht verstanden und dafiir in den meisten fiillen praesentia (futura) gesetzt hat. 2) fiir den zusammengesetzten aorist auf s: vi.znese 781. und procvise 840. steht im sup. vbznesoš§ und procv r i>toš§, in hom.-mih. vbznese se und proev- toie: das erste ist aus einem missverstandnisse hervorgegangen. 3) fiir das imperf. deašete 847. haben wir im sup. dajašete, in hom.-mih. dagegen dejasta. 4) fiir die III. dual. bodete 845, deašete 847 und gr§dete 955. bietet sup. bodete und dajašete neben grcdeta, der serbe dagegen hat budeta, dejasta und gredeta. 5) fiir tr^frb 773. zouGrwo(a lesen wir in sup. dasselbe, Zusatze Erlauterungen. Bericlitigungen. I. Zur Einleitung. in hom.-mih. jedocli gegen den simi trasi, o-eiapio^. 6) inoduš%- no 854. lautet in sup. ebenso, in hom.-mih. dagegen jedino- dušno. Die zusammenstellung ist lehrreich, indem sie das aus- einandergehen der slavischen sprachen in grammatischer und lexicalischer hinsicht in sehr friiher zeit beweist. Wenn in den oft gelesenen bibeltexten manche spiite quelle das alte bewahrt, so kann dieser umstand nicht als beweis dafiir geltend gemacht werden, jenes alte habe in der volkssprache fortgelebt: die texte konnen eben nur begriffen iverden als ergebniss des kainpfes zwischen dem fremden (pannonischen, altslovenischen) und dem einheimischen, aus dem bald das eine, bald das andere als sieger hervorgeht. V. 24. E, Grolubinskij, Kratkij očerku. istorii pravoslavnych r b cerkvej bolgarskoj, serbskoj i rumyn- skoj. Moskva. 1871. seite 22. 32. 237. VIII. 30. Die kurze, deren ich mich in der einleitung befleisse, wird manches dunkel erscheinen lassen. Asi. št steht nsl. č und še und serb. c und št gegeniiber: in este und postedisi scheint mir st die combination šč auszudriicken, nicht die dem nsl. fremde ver- bindung št, daher ešče, poščediši. Jenes lautet auch heutzutage nocli in bestimmten gegenden jošee, dieses kommt gar nicht mehr vor. XI. 1. So wie pannonischen L so wie die pan- nonisclien. XI. 34. seite 105—14G7 1. seite 105—14(5. XV. 13. Der psalter von Sluck ist unter die pannonischen denkmaler gereiht worden, indem ich die dieser einreihung entgegen stehenden russisierenden formen fiir schreib- oder druckfehler halte. Hieher gehort rabq fiir rabu 118. 38. tvoja plur. acc. f. fiir tvoje 43. qže fiir qža 61. nauču fiir naučq 71. poglumju fiir p o gl umij a 78. ST.konu.čaša fiir s r i.koiri)- čaše 87. zemlju fiir zemljq 90 und byim, fiir biirn. 92. Bei dem geringen umfang einiger der angefiihrten denkmaler mag das cine oder das andere nur desshalb zu den pannoni¬ schen geziihlt worden sein, weil es zufallig keine dieser ein- reihung entgegenstehenden merkmale enthalt. XV. 26. Es wird spiiter gezeigt, dass die bulgarischen denkmaler die buch- staben q und § in bestimmten fallen verwechselii und nasale laute gar nicht kennen. XVI. 8. „und“ bis „minimaler ist“ ist zu streichen. XVI. 10. Wenn wir die plur. acc. raby und kraje, die sing gen. und plur. acc. und nom. ryby und staje und die plur. acc. ty und j§ mit den part. praes. act. plety 6 * 84 Zusatze, Erlauterungen. Bericlitiguiigen. TI. Zur Formenlehre. und pije vergleichen, die, wie die sing. gen. plet^šta and pij^šta dartun, den nom. pletq, und pij^ voraussetzen, so ge- langen wir zu den urspriinglichen formen rab% krajfj, u. s. w. XXVI. 3. Herr E. Ciolubinskij wirft, seite 32. 254, die frage auf, wann die Bulgaren die in Mahren von den slavenaposteln iibersetzten liturgischen biiober erhalten hatten, und be- antwortet sie dahin, diess sei nach der wiedervereinigung der Bulgaren mit der griechischen kirche, d. i. bald nach 870 geschehen; bis zu dieser zeit hatten die Bulgaren lateinisch oder griechisch gebetet. Die frage, ob alle als pannonisch bezeichneten denkmaler in Pannonien entstanden seien, ist wol zu verneinen. Allein, wenn auch dem bulgarischen Symeon an dem aufbliihen des altslovenischen schriftentums ein wesent- licher anteil zugesprochen wird, so muss doch dabei auf jene manner hingewiesen werden, welche, aus der schule von Cyrillus und Methodius hervorgegangen, in den letzten jahren des neunten und in den ersten des zehnten jahrhunderts in Bulgarien als verkiinder des christentums und als schriftsteller wirkten: dass Konstantin aus Pannonien kam, ist historisch bezeugt; dasselbe gilt von Klemena, in dessen schriften sich teile der auf Pan¬ nonien, mittelbar auf Deutschland woisenden freisinger denk¬ maler finden u. s. w. Vergl. XXVIII. 21. XXVI. 4. IJnter den serbischen denkmalern darf dic handschrift nicht fehlen, welche, von mir hom.-mih. bezeichnet, homilien griechischer kirchenvater enthiilt. Sie umfasst 203 blfitter und ist gegenwartig eigentum der Siidslavischen Akademie. Dieses denkmal ist dadurch von ganz besonderem intei - esse, dass es uns den abstand der serbisch- slovenischen sprache von der alt- (pannonisch-) slovenischen und die veranderungen zeigt, welche mit dem iibergange von dieser in jene verbunden waren, indem uns einige der in hom.- mih. enthaltenen homilien auch im glagolita clozianus vor- liegen und zwar in derselben iibersetzung. Vergl. meine ab- handlung in den denkschriften der kais. akademie X. seite 197. II. Zur Formenlehre. Seite 8 zeile 37 alter: filter. 12. 32. gortši: gon>ši. 13. 31. slepe.: slepe. 18. 8. slove statt slovo ist angefuhrt worden wegen des bulg. und čech. nebe: von dem nicht ganz Znsatze. Erlautermigen. Berichtigungen. It. Z ur Poimenlehre. 85 identischen und ausserdem nicht unverdachtigen nebi bei Gun- dulic ist abgesehen worden. 21. 15. Wie toliki, mag auch koliki, u. s. w. decliniert worden sein. Ob vtsjakoj oder vls- jaky die richtige form ist, ist aus den asi. formen nicht klar: vtsjakoje luc. 5. 17-zogr. ostrom. ev.-tur., wofiir man vtsjakojeje erwartet. Vergl. meiii Lexicon s. v. 29. 27. pre¬ ljub odeimi. marc. 8. 38-zogr. assem. ostrom. ist uberraschend als eine zusammengesetzte form von einem subst.: ev.-trn. hat preljubodeinemi. 30. 7. imt I. jemt. kaj^šteimi s§: o edinomt gressnic® kaj^šteimt, se i%\ evi d[/,apT(Dvw ;j.£-avoouvT'. luc. 15. 10- zogr. Befremdend ist der iibergang des je in i. Ob negaš^štei: vi, ogni, negaš^štei sl? to trop to ag'elie. evagdie: evan r i,g'elie. is hva: isu hristova. ha: hrista. agTi>: an r bg'eh>. gnb: gospodbnb. imlene: ierusalimlene, wofiir auch ierusalimlene stehen kann. is: isusu,. crsie: cesarbstvie. crstvie: cesarbstvie. bys: bysta, so ohne abkiirzung. isms: isusomb. spsti: srpasti, so ohne abkiirzung. elma: erusalima. ielma: ierusalima. crso : cesarbstvo. crbstvo: cesarbstvo. crsie: cesarbstvie. spona: ST>pasena. crb: cesarb. crju: cesarju, čska: človečbska. oca: otoca. ocju: otbcju. ččska: človečbska. crsbe: cesarbstvbe. ilmu.: ierusalima. davi.: davydovb. nbslrs: nebesehrt oder nebesi.hi.. nebskym%: ne- besbskymu>. psi: pbsi. krsta: krbsta. glja, gleši, gleta, glj^ta, gl e, glj^šte, glemoe werden ohne abkiirzung glagoljjp glagoleši u. s. w. oder glagoljtp glagoleši u. s. w. geschrieben. II. Im codex zographensis dienen die zeichen 1. um an- zudeuten, dass ein halbvocal aus- oder abgefallen: don’deže. kr’stitele. m’ne. ov’ce. ra v’vi. 2. um eine in vergl. grammatik I. seite 204—208. dargelegte aussprache der gutturalen con- sonanten in fremden wortern meist vor e, i zu bezeiehnen: k esara. k ins r t. kdtove. paraskevbgdi. g^eona. ( i )g / einoiiov r o. arh'ierei neben g'etag'ota 7 g'ohbg'ota und gazofilakija. 3. um die erweichung der consonanten 1, n und r zu bezeiehnen: I. 1: do- vbleta. drevle. koleb!emy. poemleta. učitelemb. bolii. zemli. iekovlb. s r bvedetelbstvueta. učitelb. vu.nemlete d. i. vbnemljate. kr’stitele. molealnp ostavleeta. ostavlej^ta. roditele. sramlejžj, se. Ijudbmi. priemlei. voljtp glagolj^šte. melj^šti. poemlj^ta. sidjip upodobljž).. II. n: ne. nego. nemu. liemb. hej e. hej sp heliže. isptanenie. nima. nilrb. hinrb. muhi. kmiig-b. hivy. klahejeta se. nyne. žbnei. samarenyn§. domašiijeje. rij^že. pustyhjsp III. r: s^pbre. tvoijsp In einigen ganz vereinzelten fallen ist mir die bestimmung des zeichens dunkel: v’l r bk r b. z’emli. kafernaumt. 88 Zusatze. Erlauterungen. Berichtigungen. III. Codex zograpliensis. torna. piry. timeovu.. vitanija u. s. w. Wenn man die hier angefiihrten fžllle mit den im sup. seite IX. verzeichneten ver- gleiclit, so kann man nicht verkennen, dass beide denkmaler in der erweichung der consonanten denselben grundsatzen folgen, grundsatze, die mit den im neuslovenischen, serbisclien und kroatischen geltenden auffallend iibereinstimmen. Man beachte, dass es kein daril., dani; kameni., kameni, sondern nur dant, dani; kameni., kameni gibt, wie in den genannten sprachen; dass ferner weder ein breslelra, nocli ein nesim, noch ein ihemi., sondern nur čresleli/L, nesim., inerm, vor- kommt, dass es demnach zwei e gibt, von denen das eine wie ja, das andere wie nsl. e lautet: valease, zemle, učitele. more, pi.re, rybare. izganeaha, poklarieaba nsl. valjati, zemlja, učitelja, morja, prja (prio sing. acc. fris.), ribarja. izganjati, poklanjati neben nema, nsl. nem u. s. w. Zu den zeichen, die ich fiir iiberfliissig halte, gebort der spiritus asper, seltener lenis, der haufig liber dem anlautenden, seltener iiber dem in- lautenden vocale stebt, welchem ein vocal vorhergebt: abie. ave. ima. ljudeh oblasti, okamenenii und beaše. možaase. po- kaaniju. propovedaaše. 57. 1. 6. edb £va na des§te lue. 9. 17. scbeint ukrulri, fiir ukruhy zu stehen. 58. 1. 16. vimret^šta: metajušta nicol., andere haben vi.me- tajušta. 1. 19. Vor ioana ist i ausgefallen. 1. 34. imašte, richtig imašte Zyovxa,c. 1. 38. bližtnej§: die quolle hat die nach meiner ansicht ursprunglichere form bližbnej^, die aus einer noch alteren bližnjqjq hervorgegangen. So erklare ich aucb ijudejq louSafou? io. 11. 33. Man beachte auoh den sing. gen. fem. ea (jej§) matth. 18. 19. im jiingeren teile des zogr. Vergl. seite 83. 1. 38. propovemt, richtig propovemi, •,a]pui;w: der unterschied wird sonst consequent festgebalten. 1. 40. padaje: der codex scheint padajo zubieten: na kolenu padajo Y 0VU7l:eT “ v - Vergl. seite 83. 2. 20. otaimetn., vielleicht obi-imeti. zu lesen. Es ist dies wol der einzige fall, wo das iiber dem i stehende zeichen einen iibrigens noch probleinatischen zweck bat. Das wort stebt so bezeicbnet auch marc. 4. 15; 4. 25; Zusatze. Erlauterungen. Berichtigungen. III. Codex zographensi«. 89 an einer andern stelle dagegen otLmeti.. 2. 21. dire, richtig dira. 2. 22. vttihy, richtig vetihy. Nach prosaditi vino novo fehlt im cod. mehy. 2. 23. skveze, richtig skvoze. marc. 9, 30; 10. 25. 2. 26. pri evi aviafare: evi ist nur eine andere form des anfangs des folgenden wortes: ex't a(3ia0ap. 3. 8. o ti ture ist ans o ture entstanden, was allerdings keine handschrift hietet: oi xept Tupov -/.at 2tš<3va. 3. 12. Richtig da ne tva So in allen andern quellen. 3. 28. a p. v wird im zogr. verschieden geschrieben: amin, amin’, amin r L, amini. 4. 15. seeti statt seeti spricht tur die ahnlichkeit des lautes des e und des e. Man vergl. auch otemIjž|štaago luc. 6. 30. mit oteniljaštjuinu. uslyšiti, richtig uslyšeti, wie in andern quellen. 4. 19. pohotii, richtig pohoti. 4. 21. egda, richtig eda 4. 28. se nach plodeti ist unrichtig. Andere quellen bieten ispltnjajett vor pbšenica fiir xXy]pr;. 4. 36. srt nimi, richtig si. riimi. 5. 2. že soli entfallen. 5. 3. ego nach ažemi ist iiberfliissig. 5.15. pridqše zeigt, dass der schreiber das anfangliche pridq in pridoše an¬ dern wollte. 5. 21. preevišumu d. i. preevišu emu: vergl. 9. 28; 9. 42; 10. 17. 5. 22. ar’hisynagoga, richtig ar’hisyna- gogi. 5. 31. vide, sonst vidiši. mne: zwischen n und e steht ein dem erweichungszeichen žihnlicher strich. An enveichung des n vor e ist jedoch bei diesem worte, das sonst ausnahmslos mne, mine geschrieben wird, niclit zu denken. Das zeichen ist vielleicht an unrechter stelle angebracht: mine. Verirrungen dieser art sind sehr selten.. Vergl. grammatik 1. seite 172. 5. 37. Man envartet i ikiicma i io.hihu. i vor i fallt haufig aus. 6. 1. Man erwartet i izide. 6. 3. Sonst: i ne sestry li jego u. s. w. 6. 4. i ist storend. svoemu fiir svoemt offenbar falsch. 6. 7. Statt prizivavi envartet man priziva xpoo , zakeiTai. ni in: diva ni diva Suo Suo findet man ausser dem zogr. nur noch im ostrom. 6. 20. Vor mqža fehlt i. 6. 24. prosu fur prošq, eine sehr seltene venvechselung. 6. 30. ky isusu (k f ki icovcov") aus ki isusu. 6. 33. Fiir je solite i m tov stehen. xai ouvrjA0ov xpo? abrov ist ausgefallen. 6. 34. ovbce fiir ovbce: vergl. die anmerkung zu 4. 15. 6. 41. ribe neben rybe. 6. 47. večeri byvisju otltag fsvopivvj; setzt ein subjectloses večeri bylo jesti voraus. 6. 48. i vor pride stort. 6. 50. vi- deviše fiir vkleše. 6. 51. vinide: so alle quellen: avenij. 6. 53. priehaviše Siaxep«aavTe?: preavtše nic., sonst auch pre- 90 Zusatze. Erlauterungen. Berichtigungen. III. Glagoli! a clozianus. šbdoše. 7. 2. Fiir videše eterii erwartet man videvoše etery tSovts? v:>ic. 7. 4. oto kapeli: verwechselung mit o ti, kuplje dxo a-popa? nic., sonst auch trožišta. 7. 7. zapovedii, riehtig zapovedi 7. 9. glagolaše, riehtig glagolaše žXey£V. 7. 11. i vor eže ist storend. 7. 15. ne vor možeto ist falsch. 7. 24. oto tudu fiir oto tgdu. 7. 31. dekapelbsky: vergl. debree 9.42. fiir dobree. 7. 34. vozdohn^vo, riehtig vozdohnsp 8. 3. Fiir druzii tivs? ist ricbtiger eteri nic. 8. 6. priimo sedms ta hlebo: hier bat das pronomen H die bedeutung des artikels: AapOv -rob; ima. apTou?. Es ist wol ein sonst nirgends gewagter notbehelf, da die numeralia cardinalia der zusammengesetztcn declination nicht fahig sind. Vergl. 8. 19, wo der artikel uniibersetzt bleibt, und 8. 20, wo ebenso ltiihn sedmijg gesagt wird: egda sedmij§ (wol hleby prelomiho) vi> eetyri tys^št§. 8. 7. blagosloviva ist eine der wenigen participialbildungen dieser art im zogr. fiir blagoslovil«. 8. 17. Kal yvob? 6 tvjaobi; ke^et od)zoiq fehlt im zogr. 8. 23. i vor izvede ist falsch. Fiir plintj, erwartet man plirnjvo. So licst man in nic. 8. 27. vo vbsb, riehtig vo vosi; glagolete fiir glagolj^to Xsyouaiv. 9. 1. Fiir prišbdošee ist prišbdoše riehtig. 9. 3. na zemle fiir na zemli. 9. 5. edinsp als ob šeni vorhergienge, das im nic. steht. 9. 18. iže ašte oxou d'v: riehtig ideže ašte: nic. hat iže ideže ašte; serb.-kop. i ideže koliždo. 9. 22. že vor o naši. ist falsch. 9. 28. vošbdošumu d. i. vošbdošu emu: vergl. 5. 21; 9. 42; 10. 17. 9. 41. Nach ime fehlt moe. 9. 42. debree: vergl. 7. 31. emu sto d. i. emu esto. blaženosti d. i. blaženo esto. vergl. 5. 21; 9. 28; 10. 17. 9. 50. imeste fiir imeete. 10. 12. pu- stivoši fiir pustiti. dxo)«ucrr;. 10. 17. ishod§štjumu d. i. islio- deštju emu vergl. 9. 42. pokloni s§ fiir pokloni. s§. 10. 45. iz- bavleno luipov fiir izbavlenie nic. 10. 46. vi. erihona fiir izo erihona. Grlagolita clozianus. I. Abkiirzungen: ang'loskyje: anog'eloskyj§. nebskoe: nebesbskoe. bys: bysto. spsnbe: sopasenbe. čska: olovečbska. čski.: človečbsko. nobsky: nebesbsky. spsenae: sopasenae. spsmpj^: sopasonaja. čsky: človcčbsky. ho: hristoso. hmb: hri- stosomb. eesrstviju: cesaiostvij u. Iu dem folgenden ohne ab- kiirzung geschriebenen cesarstvi fehlt b nach r. evang'listo: Zusatze. Erl&uterungen. Berichtigungen. III. Grlagolita clozianus. 91 evangelista. cesarstvi: cesarbstvi. Auch in dem nun folgenden cesarstvie steht nacli r kein s. csrstvie: cesarbstvie. c rt: cesarb. cesrstvi: cesarbstvi. csrstviju: cesarbstviju. račkim,: mqčenikoim. hu: hristosu. ha: liristosa. vek: veky. II. Der glagolita clozianus wendet nur ein zeichen an, das in doz. II. die figur eines asper hat. Es ist \vahrscheinlich, dass das zeichen in I. dieselbe gestalt hat. Es steht liber dem consonanten um anzudeuten, dass hinter demselben ein halb- vocal stehen soli: nepovin'nq I. 212. 215. zakon'nyje 283. za¬ kon'no 293. minhiae 319. or'gany 355. bezakon'n r b 373. fikrno 416. crT.lt' vahx 427. kr‘sta 620. bezakon'nqjq 682. povin'nymi 804. plon'niky 806. s%plemen'nikx II. 2. a. 37. Hieher gehort wol auch pas'hq 247. 323, das jedoch sonst ohne halbvocal ge- schrieben wird. In einigen fallen zeigt der asper die erweichung des consonanten an: tun'e I. 233. o n'ei 234. nyn'e 412. dbnesb- n'ego 427. Dunkel ist mir die bedeutung des zeichens in fol¬ genden fallen: ei' I. 30. pon' 62, wo man po envartet. og'nb 107. trep'eze 396. trap'eza 426. e'i 502. n'i 815. semtom. 910. Der glag. cloz. ist in der anwendung des erweicbungszeichens sehr sparsam und wendet es ohne not nicht an, was bei meljqšti u. s. w. im zogr. offenbar der fall ist. 78. 2. prizT,vano: cod. prizizvana. hom.-mih. prizvana. 3. po- dobita s§ simi. i skbm.ce agiAAa-cai toT? eipvppivotc -/.at cod. i simi., hom.-mih. simb i. 6. a t§ŽT>ka vesti, sašti. hom.-mih. ebenso quamvis gravis res sit. Griech. anders. 9. sbjq do¬ brota, eben so hom.-mih. toutcov to 9. poČTbteniemb ~fj Tij? Ttpw]<; uxep(5oXr,. 9. dosaždenbe počxtenyim, stvorb tole xt- |iw[j.svotp ti] v u(3p>.v fsvr/jaai;. cod. poČT.tenbemb. Genauer ware ČT.tomymT.. hom.-mih. počtenyimb. 12. nevedqšti dV.ousa. 12. i pomilova dXX’ wy.T£ips. 13. razuma božič človekoma, esta S7>sqd r b OčoyvMaia<; dv0p6xou; Zpyavcv: cod. človeka., esta ist storend. hom.- mih. človekb jestb sbsudb. 15. kifi-ispravlenbju, ky ispravle- ni.ju, denn so wie b vor i in i, so geht % in v iiber: prčdami i. 17. liho TCpiTio? in der bedeutung impar. eben so hom.-mih. 18. embže s§ utakneaše: eben so hom.-mih. to zpc.EU0£p(av žzapTO- ocpposv. hom.-mih. ploda stvori. 5. pati, obreta,ši na sinčdb prest^pbmpj^ ad manducationem transgressoriam ooov eupwv sle, xapefa3uaiv xyjv ev |3pwact Ttapa^aaiv. Aus pqta obreteši macht hom.- mih. poustivši i. 5. egda, man erwartet ta>gda xoxe. hom.- mih. jegda že otvrbze se puta ; tbgda u. s. w. 6. roda. elo- večbska, vorpade xa -pEva; mrrprczio, wobei der Ubersetzer an iriiroo dachte. hom.-mih. človeči, rodi, vi,pade. 7. preli,štenyje tou? xXaa0evxa<;: dem ubersetzer schwebte icXd£to statt tikdavM vor. hom.-mih. preli,štenyje. 8. drevo ota.edu, dreva.numu rodu daeta, statt etwa ota,edu, dreva,nyj rodu daeta, i;6Xov dvxišaago trudi 0avaxw zparoifm (victrici morti) 0avaxov dvfjoir/.laa; zai-ij^tovioaTO etwa: na suunrbte su,mri,ta uor£j.ŽT, pobedi. Der iibersetzer kannte zpaaeiv nur in der bedeutung: halten und wollte bei zaTaYorn'^scr0ai truditi nieht missen. hom.-mih. na drbžeštaago smrti, uoruži svoju smrti, i pobedii jego bestuda: die letzten drei worte sind verunstal- tungen der letzten zwei worte des glag. 12. obretu, Eupdpsvo;: cod. obrete, so auch hom.-mih. 13. nebessskae: cod. nebesb- sky, als ob das adj. zu krestu, gehorte. Eben so hom.-mih. 18. pi - iimy 6 /pr;aap£voc;, wie oben. hom.-mih. anders. 19. sa>- pastna m%ka urdOo; cwxiipiov: cod. sarpasenae. hom.-mih. spasna. 19. sumotrejastiimu, su,pasbnEy^. m aka 6 Sta itaOoc oizovopetv xijv ao)xr)pi'av jboukopEvo; etwa: sa.motrej^štiiim, sa>pasem>e mijkoj^ (m^ka su,pasbna bystu>). 20 . premeni la, esta,: cod. premenila, esi. Das object zu diesem verbum fehlt auch im hom.-mih.: ijpettjis xwv itpa-ppdatov xi]v oucnv. 21. položa,: richtiger položij 6 Ttrfed- psvo;. hom.-mih. hat das jungere položivi,. 23. simi xouxoi<;: cod. sima,, hom.-mih. simi. 23. imiže pru,vy adama, svobodi s§. Hier fehlt mehreres: oi; 6 xpflxo; dSdp [zax£zpi' 0 v;, xotixo«; 6 SouTepo; doapj Y)X£uOspw 0 Yj. Hom.-mih. lasst anderes aus: imiže bo prbvyj adami, otapade, to temi, načetki, elovečbskyj vbznosit[b| se. 24. imiže načetoka, človečbsky va,znosit r b se: 09 ’ Siv p ap-/)] xwv dv0pti)xtov [zax£Tt£a£V, 6tco xouxmv r; droap/p; xoiv dv0pamov| dvujicuxa>. Wie oben von aSap. zu dodp, so glitt hier das auge des schreibers Zusatze. Erlauterungen Berichtigungen. III. Glagolita clozianus. 93 von avOptoxxu>v. 26. pilatu pričitaeta. se ^ij©ov otaoš- yyxat iudicii calculum accipit. Eben so hom.-mih. 29. varava^: cod. varvara. hom.-mih. varavu. 32. eko načetuki. os^ždenbju 0SE|ž(lenynrr. bysti> svobody nač§t%k%: cod. eko načotbka, os^ž- denbjunačeti,ki> os^ždenymi> bysta> svoboda načeta,ka,. hom.-mih. jako načetkb osuždeniju tako načetkb osuždenyimt bystb svo¬ boda. 36. mažemt, imtže nareče, veržj, davi. vasema,, vaskršša i iz mrxtvyhx sv avSpt, O topičev 6 0ebc, xwxtv xapa5/wv xa«v, ava- axijaa? auiov b vev.pcov: cod. možema, imi.že nareče, vera dati vasema,, va.skrešs, iz mrttvyh r b. hom.-mih. nareče, vem dati. Aus -ša> i iz ist -iyz geworden. act. 17. 31. o muzi, o njembže nareče šil. 236. 37. iny viny Tob; aAAou? too 0avaxou xpoxoo;;. hom.-mih. inyje vinyi. 38. strašuny i ukoriznLny Tip,wp{a? žp.ou y.ai av.[jJ.a,c. cod. straii>ny i ukorizny. hom.-mih. strašnyj i ukorizm>nyj. Bei Ttpuopia? scheint der iibersetzer an timor ge- dacht zu haben. 39. kletva drevunoj^ ssunrataj^ prelagajta d. i. legis maledictionem in mortem in ligno mutant. So mag der iibersetzer geschrieben haben, allerdings abweichend vom griech. xaxdpav xto Sta ij6Xou 0avdxu xpocdxxou(j'.v. Grenau hom.-mih. kletvu drevnej smrti prilagajata. 80. 2. vi.zv§zati tegotž| ixt(pop- Tt^eiv. So auch hom.-mih. 2. krsta pobedi.ny prikladi, tov trraupbv vr/,7]C svitpou '/.z-ameud^ovzec, aup.|3oXov: cod. pohodi,nyje. hom.-mih. krtsta pobednyje čbsti usuždajuste prikladi,. 3. i ni šego u. s. w. zal oiixe u. s. w.: cod. i ne šego. hom.-mih. i ne do šego. 7. tvor§šte: cod. i tvor§šte i, hom.-mih. i tvorešte i. 14. vina a£i'av. 16. vidšhb ukorizntnymi. vena- cema blagodetb svbtgštja s§, eben so hom.-mih. stSov sv xr) v.a- xr)Yopt'a StaSvjp.aTo; -/aptv daxpaxxouaav etwa: videhu vi> ukorizne ventca blagodetb u. s. w. 16. e li bo sl yap d. i. eigentlich esti, li: der die bedingung ausdriickende satz erhalt die form eines fragesatzes. Vergl. grammatik IV. seite 77. 17. znaetu falsch fur yvtop£!jsi. 18. skanbce raspinaemu, vidita, ijhto? zy. hom.-mih. tvrsždei, was grammatisch falsch ist. 32. besedoja Sta ata? suTu^ta?. 34. ot- vrm avot^a;: cod. otvrtze. eben so hom.-mih. 35. podeke krtstanoe irdpspfov tjTaupoij. 39. veliky m r i,zdy razbojskyje st.- psavt p.£YcžXou(; XY) p,ip,i)aap,evs Iudae quidem proditionem, sed contra diabolum imitatus. 5. st- vedetek u. s. w. ist unverstandlich, weil das im griech. vor- hergehende ausgeblieben: tov '/p ihto v a-fopdaa c, y,at gapiupa t rjt; ztvjctsuc; tov cTaupbv eiravoij-svE. Dio liicke bestelit auch im hom.- mih., der uberdiess fiir sivedetek — svetniki, bat. 6. grobt ist nom. : SteSs^aTo tov uTaupov 6 Tdtpo;. Daher unrichtig hom.-mih.: izmeni že krsta grobi,. 6. vbsb y_oipt'ov. selo epfaaT^ptov. 7. grobt, vi. nemi,že simrtte mimita se byti ungenau fiir iv množi,stvo u. s. w. fiir Iva y“P F0 teiiv vsuptov to irAvjOo? aij.tpt(3oXov Sat tov dvaoTavTa ne mortuorum multitudo ambiguum redderet resurgentem. Der asi. text lautet lat.: ne mortuorum multitudo haberet excusationem (otveta fiir izveta) de eo, qui resurrexit. hom.-mih.: ne načnete imeti. 11. tasta liier richtig ^upivo?. 12. židovtskt j§zyki> zatvarejqšta u. s. w. dtpoirAtiitiJV, als ob fiir j§zyki> etwa usta stiinde. Man erwartet etwa: jezyki> zatvareje i ijudea oblieaj§; doch bat auch hom.- mih. zatvarjajusti, und obličajuštb, formen, die sonst niclit im nom. vorkommeu. 15. vi ždi, vtstavišaago Gšaoat atu-bv k-^e- Y$p]J.£vov, was etwa lauten miisste: viždi. i vistaviši, oder vtstavtia jogo, woraus sich wol vtstavišaago erklart. 16. ni, esi predali,: ni, ist die iiltere form fiir ny nobis. Im griech. steht der sing. Der plur. im slav. wird durch das folgende geschiitzt. hom.-mih. ny. 16. ne d ovile si man erwartet: ne dovi>leš§ si. hom.-mih. ne dovlc se. 17. umny bezumtniče unrichtig fiir a0Xi£ xod xavcs6Xte. hom.-mih. o okam>nyi bezumniče. 19. pečati ist der plur. gen.: cri^p.avTpa. hom.-mih. pečatii. 20. bokse mi tvorili ispravlente get^ov p.ot zotsT?: cod. boklt. Doch hat auch hom.-mih. bolšimi. 21. 22. si.vedetele, propo- vedatel§ p.apTvpa?, ■/.rpsmc : cod. stvedetele, propovedatele. Eben Litteratur. 95 so hom.-mih. 24. vidimo u. s. w. |re£vm[/,ev to c, (bBTva? xo3 xd Boul^ap« Y^Oao7) icpfirros hilavait o; o Kk^p.vjc »a0wx«xai Vita S. Clementis seite 26. Klemens wird den des slavischen unkundigen Griechen und Lateinern entgegengesetzt. Dass der biograph das pannonische slovenisch des Klemens seiner muttersprache gleichstellt, befremdet denjenigen nicht, der da weiss, iiber wie bedeutende nntersebiede verwandter sprachen man sich oft himvegsetzt. Dass Klemens mit Cyrillus bei den Chazaren gewesen sei, liisst sich durch nichts beweisen. XXXIII. 5. Imperfeetformen wie pleteašete behandelt Šafarik III. seite 601—604. 22. 18. Fiir vbsakoj gegen vbsakui spricht die bedeutung, etwa Travroio?; ferners nsl. vsakojaki allerlei und serb. svakoji adj. svakojak neben svakak adv., wo a aus oja hervorgegangen. Bdten die quellen etwa den sing. instr. m. n. vbsakuimb oder vbsakoimb, so ware jeder zvveifel behoben. 24. 27. fem.; si: fem. si. Litteratur. Ant. Antiochi pandeetes. Vergl. Lexicon palaeoslovenico- graeca latinum V. anth. ant.-hom. Vergl. Lexicon V. apost.- ochrid. Apostoli, (Lectionen) aus Ochrida. I. I. Sreznevskij, Drevnie slavjanskie pamjatniki jusovago pisuna. Einleitung 75 und 269. 306. 316. 326. assem. Vergl. einl. XIV. Bez- sonovi, P., Kalčki perechožije. Moskva. 1864. bon. Vergl. einl. XXII. cloz I. II. Vergl. einl. XIII. crell. Postilla slovenska. Ratisbonae 1567. V. Ljublani 1578. ev.-tur. Vergl. einl. XXVIII. fr is. Monumenta frisingensia. Vergl. Lexicon X. greg.-lab. Leontius, Vita S. Gregorii. Vergl. Lex. XIII. sub. Leont. hom.-mih. Homiliae. Vergl. Lexicon XI. hvalb. Vergl. einl. XXVII. ippol. Slovo svjatago Ippolita obu an- 96 Litterafcur. tichriste. K. Nevostrueva. Moskva. 1868. izv. Izvestija. Vergl. Lexicon XII. krmč.-mih. Ver gl. einl. XXVI. K vet., F. B., Staroceska mluvnice. V Praze. 1860. lam. V. Lamanskij, O nekotorycha> slavjanskicha, rukopisjacha,. S. Peterburga. I. 1864. luč. H. Lučič, Skladanja. U Zagrebu. 1847. metli. Vita S. Methodii. Vergl. Lexicon XIV. mlad en. Vergl. einl. XXVI. naz. Vergl. einl. XXVIII. nicol. Vergl. einl. XXVII. op. Opisanie slavjanskicha, rukopisej. Vergl. Lexicon XV. estrom. Vergl. einl. XXVIII. pat. Patericum. Vergl. Lexicon XVII. pat.-mih. Patericum. Vergl. Lexicon XVII. p en t.-m ih. Pentateuchus. Vergl. Lexicon XVII. prol.-rad. Prologus. Vergl. Lexicon XVIII. prol.-vuk. Prologus. Vergl. Lexicon XVIII. psalt.-saec. XII. Psalt.-pog. Vergl. Lexicon XVIII. psalt.-saec. XIV. Vergl. Vostokova,, Grammatika 84. sabb.-vindob. Vita Sabbae. Vergl. Lexikon XIX. sav.-kn. Vergl. einl. XIV. sborn. 1073. Siehe svjat. sl ep č. Vergl. einl. XXII. starine. Na svijet izdaje jugoslavenska akade¬ mija. U Zagrebu. 1869—1873. strum. Vergl. einl. XXIII. sup. Vergl. einl. XIV. svjat. Izbornika,. Vergl. Lexicon XX. šiš. Vergl. einl. XXVI. tichonr. N. Tichonravova,, Pamjat- niki otrečennoj russkoj literatury. >8. Peterburga,. 1863. Vergl.- gramm. F. Miklosich, Vergleichende grammatik. Wien. 1852 bis 1874. Vostokova-gramm. A. Ch. Vostokova,, Gram¬ matika. S. Peterburga,. 1863. . Vostokova,-lex. A. Ch. Vo¬ stokova,, Slovan,. S. Peterburga. 1858—1861. zap. Zapiski imp. akademii nauka,. S. Peterburga,. XXII. 1873. zlatostr. s a ec. XII. Zlatostruj. Vergl. Lexicon XXI. zof. Biblia kro- lowej Zofii. Wydana przez A. Maleckiego. Lwow. 1871. zogr. Vergl. einl. XIII. Zwahr, J. G., Niederlausitz-wendisch- deutsches handworterbuch. Spremberg. 1847. Drunk von Adolf Holfcliausen in Wieti