' OSVOBODILNA FRONTA ZA SLOVENSKO KOROŠKO - POKRAJINSKI ODBOR BEFREIUNGSFRONT FCJR SLOVENISCH KARNTEN - LANDESAUSSCHUSS Klagenfurt, SalmstraBe 6 PRESSEDIENST Jpitrg^IIIa " 22, ^uli 1 948, ?Ir. / -- "'"Bund _der _hbim4^tretjbn ^sGdkarntner _will _d fv flEDERAUPBAU _DES .SLOVENIŠ CHEN^V D 2EINSHEIMES I N Ji I-IM -M §_VERHIE2ERE' i _ CELOVEC-KLAGENFURT, den 17.7.1948, Bekarintlich versucht c die- Be¬ ži rkahau.ptmann.se h aft Volkcr-mar-ktu-durch Hinausziehen der Jfommissionie- rung den raschen Viederaufbou des slovenischen Vereinsheimes in Žita ra vas (Sittersdorf) zu verhindern. A ls nun endlich nach oftmaligen Inter- ventionen am 17, Juli 1948 gemass § 9 der Karntner Bauordnung der Lo- kalaugenschein v^rbunden mit der kommissionellen Vcrbandlung stattfand, kam es zu el nem unerbdrtenr‘tjbergiktfT durch den Bund der heimattreuen Sžidkarntner, der wohl am besten die wahren Ve rhaltnisse in Sioveniscb Karnten o ha r akterisiert. Die Ko mm is s ionierung nach § 9 der KBO bat den Zweck alle-n, die ein rechtlicbes Inieress? nachvve is e n konnen wir z. B. Anreinern u.dgl. Ge- legenheit zu geben, ihre durch den beabsicbtigte n Bau etwa beintrach- tigten L-echte sicher zu stellen. Obwohl der Obmann der Slovenska pro¬ svetna zveza (Sloveniseber Kulturverband) Dr, Franz Zwitter gleicb vor Beginn der Amtshandlung ausdrucklich festet elite, dass der BHS in keiner Weise ein rechtliches Interesse im Sinne der KBf nachweisen kdnnc,'nnd daher gegen deasen Ahwčženheit scharfstens protest ierte , ergriff d^r Verhandlungsle it er Dr. Mayrbcfer fur die s e Dartei and best~nd auf eei- ner Anwesenhe it. Auch wS.hr e nd der Verbandlung zs. gt e sich d 1 j v it at" Dr. Mayrbofers , der stets die Pa rt e i des G-e ge ne.rs ^rgrifl •. ob wohl das Recbt eindeutig auf seiten des Bsuvverbers stand, a ls am Schluss gegen die Behandlung des Bundes der heimattreuen Sudkaristner, der mit Verleumdungen der Slovenska prosvetna zvezo gegen die Beuilligung des Wiederaufbaues des slovenischen Vrreinsheimes in Žitara vas EinwMnde erhob, Dr. Zwit'ter nochmels prrtestierte und auf die Gesetzwidrigkeit verwies, hielt D r . Mayrhofer sogar einen politischen Vortrag uber dic "■demokratie" in Osterroich und ermuntert-e damit den Vertr~ter des BHS zu nur nooh frecherem und herausforderndem Auftreten. Die Tatsache, dass sich auch der genante (jr emeindeaussohčiss von Žitara vas soear schrift - K-ich mit dem BHS solidarisch erklarte, lasst die "grossen" Ereiheit^n der Karntner olcvencn erst recht im wahren Lichte rrscheinen« Snit : _2. Dieser V,orfall beweisst am besten, wig der Bund der heimattreuen da er in der Bevolkerung Slovenisoh Karntens keinen An- - klang findet , von den ijsterre ichiscbe n B^horden klinstliob gegeh die Interessen der Kami n,er Slov e ne n fsrsiert wird. Der Bali in Žitara vas zeigt aber auch, dass der BHS langsam die Punktion des ehemaligen Karnt- ner Heimatbundes ubernimirtf, d.h. dass keine Behbrdo ohne soine Zustim- mung irgendwelche g-ntscbeidung in Pragen Slovenisoh Karntens oder d^r Kami ne r--Slov e ne n zu tr c ffen wagt, Der Beuakt fiir das slovenische Yer~ einsheim in Žitara vas wurde deihhalb auch ven der BH Vdlkermerkt, die an und fiir sich z.ustfendig ware , dem Prasidium des Amtes der Karntner Lendesregierung zur Entscheidung vergeleg£, Die Slovenska prosvetna zve¬ za wird sile notigen Schritte untemehmen, um derartige Dbergriffe der chauvie*misi i.schen gros^e.LitsKsbe-n^Tereine und der osterr, Behdrden zu vrrhindern. Die Karntner Slovenen baben sebon einmal erfehren, '.vohin die Politik de« KMrntner He imat bundes unter- P Uh run g. des Kriegs verbre - chers Maier-Keibitsch gefiihrt bat, sie werden daher jeden Versuch, die- se Politik in Karnten zu ernituern, mit ellen Mittel zu verhindern wis- sen. Die heutige Volkst umspolit ik. der Karntner Lendesregierung, die dem Bunde der heimattreuen SUdkamt ner Pate steht, zvvingt die Karntner Slovenen nur zu grosserer Torsicht und zur Erkenntnis, dass fiir die Karntner Slovenen einzig in der Yereinigung slovenisoh Karntens mit der ■ PVR Jugoslavien ihre nationalen und sozi.alen Rechte gewahrt erscheinen. 555_gARNTN ER . Ž& OTTOE N WEKDEN NOCH PESTER_MIT _PEW DE MOKR A TISOKE N ANTIFASCHISTISCHEN KRABTBN DER wel 05555,5515555 .ddr^sovjetotiott^zusa mmenarbeiten t _ .CEDOVEC-KLA.DENBURT, den 9 . 7 . 1948 . Am 9 . Juli 1948 versammslten sich in Celovec (Klagenfurt) Delegierte aus allen Teilen Slovenisoh KUrntens zum ausserordentlichen informativen Plenum der Osvobodilna fronta. Na ch dem Referat des Dr, Branži Zvvitter iiber die weltpolitischen Ereignisse setzte sich der Redakteur des "Slovenski vestnik" Branži Ogris, in einer gross angelegten Rede mit der gegenwartigen Lege in Osterreich und in Slovenisoh Karnten im besonderen auseinander. Zor Resolution des Informet ionsburos der Kommunist isobo r ro t • l:cn iiber die Zustande in der Kommunist ischen Partei Jugoslaviensu^.d zur Antwort des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Jugoslaviens nahm in Yertretung des erkrakkten Sekretars des Lpndesausschusses der OB Genossen Karl Prusnik Genosse Haderlap Andreas Stellung, ?uf Grand III. /Rr. 4 _ 01 " S e it e dessen .Ausf iihrungen das Plenum, eine Resolution beschloss, in der es unter anderem heisst; "Wir Karntner Slovenen als Teil des slo-veniscben Volkes t r ilen die Geflihle aller jugoslervlscheh Volker and sind einig mit der .Antwort ; die das Zentralkomitee der KPJ verčjffent 1 icbte , Wir Karntner Slovenen waren schon im Voj. ksbefme iungska at;. S e are n des richtigen Weges, den den jugoslavischen Vol ker n die Ko-m imunost iscbe Partei and Mars c ha 11 Tito wiesen. Die Ka.rntn.er Slovenen sehen die gr.;s- olge auf polit ischem, w irtscba-flrl ic b e m and kulturellem Gobiete > die das jngoslavische Volk dank seines patriotismus and des richtigen Weges, den ihm die Kommunisiische Partei Jugoslaviens mit Merschali Ti¬ to en der Spitze zeigte, im iusbau seiner Helmut erreichte. Es schmerzt uns, dass das Komanique die Fahrung des neuen Jugosla- viens der Verle umdun-gen gegen die Sovjetunicn and die Sovjetarmee bezich- t igt. Mr wissen gut , dass genau so wie wir Karntner Slovenen eine tiefe Liebe and Donkbarkeit z ur machtigen So v jet anion hegen die ollein von den Grcrssmacht e n unsere gerechten, mit dem Blat erkampf t e n 'Porderungen nach der Vereinigung mit dem Muttervolk in FVR Jugoslavien unterstutzt , aach die jugosla v ischen Volker vp-n der liebe zur Sov jetarmee durchgluht sind im Bevmsstsein, dass sie ohne der Koten irrnee ihre Preibeit and Selbststandigkeit nicht hatten erreicben and erhelten konnen. Ebensogat aber wijsen wir, dass die Kommunisiiscbe Partei Jugoslaviens and M n r~ soha 11 Tito das jugosla v ische Volk in uneigenniitziger Unh.anglichke.it zur Sovjetunian and Sovjetnrmee erziehen and dass sie a uch v;ei tcrhin das leuchtende Vorbild der Sov jetunion im Kampf fiir eine gerechten Fv*ie- den and eine bessere Zakunft verherrlick~n: O '"t , 0 V' Wir Karntner Slovenen als' Tell des a nt ifaschist ische r ono i:< lichen ta ge r s werden mit allen and za Geb'>te stchenden Kitteln doza bel- t rege n, dass die aufricht ige Bruderlichkeit and Z us s mme n r r b <: it ant er den Staaten der Volksdemokratie gefestigt werden> v?ir werden noch fesier mit den demokrat ischen, ant iimperialist isc'hen Kraften der Welt , die un¬ ter der Ftihrung der Sovjetunion eine n unerbitterlichen Kampf gegen die Reaktion, den Imperialen mus and die Kriegsbrsndstifter fiihren, zasammen- nrbe it en. ,! \ ; / DAS .BISCHOFl IC HE _ORDINARIA I __IN JHA GENPURI _BES TEBI JMF ENTFERNENG _DER J70RTE _ '^IMKA MPR _GEGEN _D ER _FASggIBWIS » AUF HgBgEj^ERl _ VELIKOVCU ; GENFURT, de o 1 5.7.1946. Trotz der zahlreichen Proteste frer gesamten entifascbistiscben Bevolkerung Slovenisch Karntens ver- langte das Gurker Ordinariat liber die Bezirkshauptmannsohaft Vdlker- markt auf Grund der Karntner Bauordnung in V^rbindung mit dem Artikel 14 des Staatsgrundgesetzes vom 21.12.1867 RGBi.Kri142, mit Bescbeid Zl. 73/15/Pras./48/Dr.M/Sch. vom 6. ^uli 1948 die Entfernung der Worte "v borbi proti fašizmu" auf dem P n rtisanendenkmal in Št. Rupert pri Velikovsu (St, Ruprecht bei Volkermerkt) bis zum 1. rugust 1948, ansons ten die Entfernung der engegebenen Worte von amtswegen auf Kosten des "Verbandes der ehemaligen Partissnen Slovenisch Karntens" verfiigt wer- den wird. Die ehemaligen Portisenen und die gesamte ant ifaschist ische Bevol- kerung Slovenisch Karntens ist v?cgen dieser Hel*tiasford,erung ausserst erbittert und .lasst das bischofliche Ordinariat in Resoluti°nen wissen, daes es das Denkmal seiner Heldensohne, die "im Ksmpfe gegen den r°- schismus" gefallen sind, verteifligen wird. Ausserdem spracb eine Dele¬ gat ion der "Zveza mladine za Slovensko Koroško" (Jugendverband far Slo¬ venisch Karnten) am 14.7.1948 beim Fiirstbischof Dr. Josef Kdstner vor und protestierte gegen diese unerhorte Zumutung des fb. Ordinariates, SICHERHEITSDIREKTION.BILLIGT^SOGAR^NAZISTISCHEN ENTfURFE N jtEISHT S KRA-ET _ Z U CELOVEC'-KLA GENFURT, den 1 3,7.1948. Um dem r, 31ovensko šolsko društvo v Celovcu"(Slovenischer Scbulverein in Klagenfurt) die Rtickgabe seines von den Nazis geraubten praehtvollen Schulgebaudes in Št. Jakob v Rožu (St. Jakob im Rosental) zu unterbinden, versagte die Sicherheitsdirek- t ion ftir das Bundesland Karnten mit Bescheid Zl. ^599/SD/48Sch. vom 1.7.1948 dem Schulverein die rechtliche Anerkennung. Die SD, die durch mehr als zwei Jahre vom Slovensko šolsko društvo nichts vvissen wollte, da es angeblich in seinem Vereinsregister nicht verzeichnet war, fand verzeichnendervveise sofort die verstaubten Vereinsakten, sobald der Ausschuss den Bestand des Vereines naohwies. Zugleich mit den verstaub¬ ten Akten zauberte die SD auch einen nazistischen "Auflosungsbescheid" 'ZUUMIsJl. ___»ffKEggggŽBSfff? PF' . . __ Seit 6 _5, hervor, der jedoch weder unterzeicbnet ist noch sonst den formm ll^n Bestimmungen des Ges-etzes entspricbt. Trotzdem wird von der Sieberbeits direktion auf Grand dieses anfecbtbaren "Entwurfes" der Slovenische Schulverein in Klsgenfurt als sufgelost betr^chtet, obwohl' der Auflo- sungsbescbeid itn imtsblatte niemals veroffentlioht and deni Vereine^us- schass niemals zugestellt worden ispt, wie es das Vereinsgesetz eusdriick > lioh fordert. Der Slovenische Schulverein in Klsgenfurt hrt denn in seine.r Ee- rufung aach rile diese Datsachen angefiibrt and d°rauf hingewiesen, d^ss dieser angebliche Nazibescheid bezeichnenderweise dieselbe Begriindung > aafweise, wie der Bescheid der SD aber die untersagte Bildang des Ver- bandes der sloveniscben 4usgesiedelten Zl.10.125/3D/46/Dr.Sch, vom. 15,9 1946, welche Begriindung bekanntlich bei der Berufung darch den Verband der .Ausgesiedelt en vom Bandesministeriam fiir Inneres als gesetzwidrig and nicb-t st icbhM,lt ig vervvorfen wurde. Der'Slovenische Schulverein steht nacb wie vor auf dem Stsndpurkt, dass eine Auflosung des v ereines niemals erfolgt ist and siebt im vor- erwahnten Bescheirl der SD nichts anderes als einen neuen Ve.rsuch, dem slovenischen Volke sein von den Nazis ger^ubte V^rmogen f''r• immer vor- zuenthslt en. ?§??ffl_DER .SLOVENISCHEN _ JUGENDBRI GA BEN _IN _KLA GENFURJ CELOVEC-KLAGENFURT, den 19.7.1948, Slovenische Jugendliche, die vo riges Jahr beim Bau der Jagendeisenb°hnstrecke Samsc-S^rajevo in Jugr>sl vien mitwirken and sich dreimel den Ebrentitel Stossbrigede verdienten, kamen am 12, Juli aas allen Teilen Slovenisch Karntens za einem Treffen nach Klagenfart zassmrnen, um eine Besprechung fiir die Teilnnbme a m B^u des slovenischen Vereinsheimes in Žitsra vas (Sittersdorf) abzahalten. Bei dieser Gelegenheit fassten die Jugendlichen den Entschluss, das slo venisohe Vereinsheim in Žitara vas bis 15. September im Robbou fertig- zustellen and anter Dach za bringen. Gleichzeitig verpflichteten sie sich, aach die iibrigen slovenischen Kulturheime, die anter den Nazis ausserst vernpchlaasigt and baufallig gewordcn sind, za r c novieren. Bei diesem '^reffen beschlossen die slovenischen Jagendlichen mehre re Resolationen and Begrlissungstelegramme, die wir in Ausziigen kurz wiedergeben. III./ Nr . 4 "PRPSSEDIPNSI OP" S g it e 6, a./ Wir vver den d en Kampf fiir di e Vernicbtung nller Uberreste Im. Telegretmn p n Generalissimus Stalin hosat es ant er anderem. "Vir versprechen Ihnen, fiir unsere Preiheit ar d f ur die V er nicfctung ailer Uberreste des Fascbismus so lange za kampfen, bis sicb anser Olcveniscb Karnten nicht von der jahrhunderte lange n Unt erdrli.cku.ng befr^tt. Pino schonere Zkkanft ist ans, insbesondere der Jagend nar mit dem inschluss Slovenisoh Karntens an das Mutterlnnd, an die Fbderative Volksrepublik Jugoslsvien zugesichert." b ./ Vi£_vereinigen_uns_mit_nller_Aufriebtigkeit_mit_den_Rrkla- r £ £ S £ G _ 1 £■£ _ i £ g 2 s!1.a v i s o h e n _J_ a g e n d L Im Brief an Marsoba11 lito betcnen die Brigadiere ihre Solidari- tat mit allen Volkern Jugosleviens und fiibren p us i" Gerode "’i.r Brigadie¬ re, die wir das Gluck hstten, zeugen des grossen irbeitselans der jugo- slavischen Volker za sein, als wir nm B-u der Jugendeisenbshnstrecke Šamoc-Sarajevo teilnsbmen, konrten uns iiberzeugen, dass der Weg der ja- goslevischen Volker mit der rabmreichen Kommanistischen Esrtei an der Spitze heate bei dem iufbaa des St^ates and des Sozielismus gerade so richtig ist, wie es in der Zeit des Volksbefreiungskempfes ge^esen ist, der den allergrosste n Teil der jugoslauischen Volker zur endlicben Frei- heit gefuhrt bat. Gerade darum, weil ans die Riohtigkeit des Weges earer ^cmmani- stischen Eertei and ibres ^entrRlkomitees bewusst ist, weil wir ans be~ wasst sind, dass ans gerade dieser Weg endlich in den Scbirm des fr^ien Mutterstostes f iihren wird, schliessen wir ans in aller A ufr ici t i gke it den vertrpuensvollen Erklarungen der jugoslnvischen Juge nd ?r, intogrie- render Teil aach wir sind.” 0 •/ n e «1 ie re n ^ uns ere re Itw ill_ Igke Ur ie Mitarbeit an den Zielen der Weltfoderation. Das Telegramm an die Weltfoderation lautet. "Die Jugend Siovenisch Karntens, versaaimelt aaf dem Treff-en der iirbeitsbrigaden sendet each ihre Kampsffgriisse. Bei diesem _AnL°ss manifest ieren wir ansere Bereitvvil-' ligkeit far die Mitarbeit and Unt erst Ut zang der Welt jugendfUder-^t icn im Kampfe fiir die Festigung des Priedens and far die bessere Zakanft der gesamten arbeitenden Volksmossen." III^/Nr __^PRES SEDIBNST _0F "___ d ./ Wir _werd^n_die _^a£Osl.^v ische _Juge nd n Im Brief p n die Jugend Sloveniens bc isst es unter -.irdcrem.- "Wir haben uns heute verpf liehtet, dr s s w.Ir čas Kult urhe i..n L.. "•"""•m vas (Sittersdorf) noch in diesem Jahr r aufbauen and no c h «ndfre Kul- t urhe ime erneaern vverden, die in der Z e it dcs N^zismus vervvrs tet ^ardrn, Irctz des clltaglichen Kampfes, de n wir mit der Polise i brber, die uns die Arbeit verwehren will und unsere _K£RNTEKjr_DIE_IN - JTJGgSLAyiBN S ! TUR IEREN L _DTjRFBN _NIC HT _I N _IHRE _HEIMAT_IN J3ER _SPERRZ ONI. •GRABŠT.ANJ-GRAFBNSTEIN, den 12.-7.1 948. I žitne r neae Beweisse hau- fen sich, dass die Sper-rzone in ost erre ich isober ^ervvaltung lediglich za einem Instrament gegen die Karntner'Slovenen geworden ist. Am 12. Juli trafen nach dreijahriger Abwesenheit von der Heimat mebrere Stu- denten aus Slovenisch Karnten, die in Jugoslavien stadieren, zam Fe - rienaufenthelt in der Heimat ein. Als sie bei Graffenstein die Sperr- zone passier c n vvollten, wurden sie von den dortigen osterreicbischen JCcntrc-llorganen aas dem Mittagszug gevvorfen, obmohl sas den fteisepas- sen genau ersichtlicb war, dass alle in der Sperrzone geboren and be- heimatet sind. Obvvohl die S icberhe it sdirekt ion euf Intervention. des Slovenischen Kulturverbandes im Laufe des hechmittags verapr-°ch, die Angelegenheit in Ordnang za bringen* massten die Stadenten abends on der Grafensteiner Bračke nochmals den Znc verlassen and durften : nach abermaliger Intervention die Sperrzone pnssieren and d" - ihre Heimatdorfer fortsetzen. Angesichts der Stsache, dass fast alle DPis die Sperrzoffenper- mits erhalten and die Sperrzone betreten diirfen, mitss das Verweigern des Einreisens in die Sperrzone dort beheimateten Studenten als aus- g^sprochene SchikaTie aufgefasst vverden, gerichtet gegen slovenische Jugendliche, die mange ls e ta slovenischen Scbalen in Karnten im Jahre 1945 nach ^ugoslavien stadieren giggen. Nach dreijahriger Abvvesenbeit k«nnten wegen dieser Scbikane sie Studenten, daranter auch 14jahrige Madels and Baben, am 12. Juli nicht aie.hr heim za ihren Eltern and mussten spat abends in Eberndorf Qaartier suchen. STEGEN N ACH ALTE^VOEKS^TTTO- I N^SL OV3TT2^CH .KARMTEN VERBOTEN.. BILCOtra-ŽilJlMAMSDORE, den 12.7.1948. 6 Jugendliche nus Bilc«vs (l.udmannsd»rf) erhielten von der Bezirkshaaptmannschaft Celovec (Klagenfurt-) • rdnungsa-trafen, weil sie durch'singen sloveniecber V^lkslieder auf dem D-e imwege -voh der Iheaterprobe angeblicb die nacht- liche Ruhe storten. Seit Menschengedenken, ist es in Slavenisch Kam- ten Sitte, dass Barscben des Nachts am Eorfplatz singen and ^aoh in Bilc»vs gaben samtlicbe an der St ras ; e vvohnenden Eamilien die s c brili - liche Erklarung, dass sie durch das Singen in keiner Weise in ihrer .nachtlioben Ruhe gestort v/urden. Gestbrt wurde lediglich die deuisoh- chauv inist isohe ^endarsicrie von Tudmannsdorf, die das Singen slove n is- scher Volksweisen scheinbar nicht ve.rtragt. Und deshalb wurden die slovenischen Burschen zu Geldstrafen verurteilt, Ein Beweis mehr, wie die vielgepriesene "kulturelle ^reibeit" der Karntner Slovesen in Wirklichkeit aussieht! NACHSPIEL_ZUR > _GROSSlEUTSCIjEN_KUNEGEBlJNG_IN_GRIPEEN i SINCA VAS-KUHNSDORF, den 19.7.1948. Auf den sozialist ischen Gevverk- schaftsfankt ionar bei der Pirma Leitgeb in Sinoa vas (Kiihnsdorf) wird ein grosser Pručk ausgeubt, weil er in richtiger Erkenntnis der grsss- deutscben Ziele des BHS sich weigerte, fiir die grossdeutsche Kundgebung in Griffen zu agitieren. Deshalb laufen unier der Piibrung der OVP alle DPis gegen ihn Sturm und steoipelten ihn z um Landesverrater, obvohl er in einem oeterr. B r '"~ "PRESSEDIENST OP" S e it e 11. talilo n in der jugoslavischen Volksbefre iungsarmee als Part isane fiir Osterreich kampfle. Aber in Karnten geniigt das nicht,He imat t r< ue in Karnten fordert zum Mindesten grossdeutsche ^asinnung! Das Kesseltrei- ben gegen R. Miklau ist os arg, dass se.lbst die fiir da n Bund dar heimat- treuen Siidkarntner sonst so begeisterte neue Zait" diesen "dies- mal Siidkarntner He inaat bund" nennt. Der "Klrntner Heimatbund" Fiihrung des Kriegsverbrechers Maier-Keibitsch war in der ersten Repub¬ lik der Sasnmelpunkt samtlicher grossdeutscbe'n Chauvinisten und Kaziš ter.! Das OVP-Organ in Karnten, die "Volkszeitung" freilich bekcnnt sich mit dem grossdeutschen BHS solidarisoh und stimmt in den Chor der Hetze gegen Rudolf Miklau mit ein, indem die unter dem/litel* "Ein scnderba- rer Betriebsrat" scbreint; "Die Betriebsfiihrung dee Sage- und Kyanisicrwerkes V. Leitgeb in Kiihnsdorf bat anlasslich der am Pet«r-und Paulus-Tag in M ,:, rkt Griffen stettgefundenen Gr^eskundgebung des Bundes der heimattreuen Siidkarntner der Beiegscbeft in ausserst da'nkensw c rt 'v W p ise ^elegenbeit gegeben, diese Kundgebung zu besuchen. Die Arbeiter und Angestellten der Firma • Leitgeb stehen, gleich der ges^mten Bevolkerung Unterkarnt^ns unbe- irrt zur Karntner n eimat und waren fr^udig bereit, ibr Treuebekenntn is ebzlegen. Um so befremdender musste es daher anmuton, dass es de 1 " ^etriebs- rat R. Miklau ftir angezeigt ansah, gegen diese von der ge sinite n Beleg- sohaft begriisste Kundgebung Propagande zu maohen und sie als "fasohis- tisch" hinzustellen. Die heimattreue irbciterschaft verwabrt sich ener- gisch gegen diese Haltung des ^etriebsrates."