UM" Nach der Beschlagnahme zweite Auflage. "MZ Kerwattnng. vkathbanSgass» Nr. O lHummeL'bchc» Hau«;. Sk,a«Sdk»t»gollgco: Lurch tu f »ft bqH» eimtiMtt«« . . .i im H»Idi»dr>g . . , fl. I tO . . .. 1L e-4« 9*i ftllt all Zi»ft«il»»>« tu*» £«>< ! m„»l»a .... ii. —-i>& ... It. t'M «■nfitn* » . • . >. r— »onj|«l|iij . . . «. «-r-ffit'l >»«,«»» (ttdMn 1IQ j« »qajlactlt||i(ll an tu H»L. - • a. •fitgtlritrtc SWRBflnrir» g»»»»> tfoU« (Btt 'lllttr- In »«»-- o. ftrtrt-WtzL) in 11—11 t|i vor». (aM4it tckelung gelte», so wie dies bei anderen deutsch-«illicheu Zeitungen üblich ist. er heutigen „De«tschen Wacht" Lie^t Rr. 12 der Sonn« tagebeilage „Di« Sa&mart" bei. Inhalte o«r< zeichn is- Moderne Römer. Roman von Reinkold Ort-Wuin. iFortsetzung). — LenzeSliebe. — Jn's Btdum. — Rifde»adrung d«rchgeschm«t»er Citronen. — Reinigung k: vade- iu-» Lvaichjchuiä»»«. Reinigung der Haar-itrsten mit Soda — Gegen Miteffer. — Um große Zwie-Ictx i»« Samen ju erzielen. — Parteldötxn ju reinigen. - Sa« genagt. — EeUjame Erwiderung. — ErprefsungS-»nisifc. — Peinlich. — Lesen tonn sie. — Belllerwitz- All .Sängerkrieg von Sauerbrunn" und die psäffische Wahrheitsliebe. Am 18. August deS vorigen Jahre« hat sich > der Curcapelle zu <5auerbrunn «in Vorfall ab» Wirft, welcher von der wmdischen Geistlichkeit zu «er »un gänzlich verunglückten Komödie gegen die > lauschen ausgenützt wurde. Seit jeher wurde am ß«t«i»tage be« Kaiser« die Volkshymne beim ^chamie in Eauerbruwi deutsch gesungen. Als die« im Vorjahre zum erstenmale in off »sichtlich prooo« Irischer Absicht slovenisch geschah, sangen einige Kausche, welch« ihrer patriotischen Besinnung Aus-tvick verleihen wollten, drr slooenischen Sprache Mch nicht mächtig waren, die BollShymne in wltscher Sprache mit. E» waren die« der Jurist Zritz Hoisel, die Grazer Concertsängerin Agne« irische? und die Techniker Renv und Raoul b«sou. Sie wurden über ein« Anzeige des Haupt-pfirms von Heil. Kreuz, K o r o s ch e y, wegen ZleligionSstörung in Anklagezustand versetzt. Fas Heheimnis des falschen Spieles. In den letzten Monaten des vergangenen Zshre« kamen in Berlin, Mailand und Lemderg Zvrkommniss? an den Tag. die alle insgesammt orf den unseligen Spielteufel und die Ernte einiger professioneller Falschspieler zurückzufahren sind. Diese Profession«- und Falschspieler, so schrieb semer Zeit der „Be«liner Localanzeiger", sind alle plle Menschenkenner — sie wissen, das« die Spiel« leideifchaft gegen alle« Uebrige dieser Welt blind mcht, und darauf beruht die ganze Technik. Je höher die Verluste de« Gerupften sind, um s, wilder ist in per Regel sein Spiel; schließlich «iß er überhaupt nicht mehr, was um ihn her-i» vorgeht, und fällt rann selbst auf den plumpsten vid brutalsten Trick deS Falschspieler« hinein. Zu diesen Trick« gröberer Natur gehört in erster Reihe die Arbeit mit einem Mitwisser, der «weder am Spiele theiinimmt oder al« „Kibitz" die Ausgabe hat, dem Falschspieler die Karten deS ,Gmiplli', wie der Reingesalleue im Rothwälsch tiesir problematischen GeieÜ'chasi genannt wird, zu «nacht». Bald sind eS unauffällige Bewegungen W Milwifser«. bald harmlose, mu dem Spiel gar licht zusammenhängende Bemerkungen, die dem .Prosessional" den gewünschten Rappart abstatten. So fragt zum Beispiel der Mithelfer, wann denn Hpngften kommen wird oder gewesen ist, und der Falspieler weiß schon, dass er „nrün" au«zuspielen habe; er beginnt eine Geschichte von irgendeinem .Ctand" zu «rzählen und fordert damit »roth", HM. Sonntag, 25. Wärz 1900. In der Anzeige hieß eS wörtlich: „Als die Volkshymne von den dazu bestimmten Sängern intoniert worden ist, fielen Friedrich Hoisel, Rene Vosou, Raoul Vosou und AgneS Krischey iu den Gesang ein paar Tacte später in deutscher Sprache «in. in der Absicht, die flovenische BollShymne zu verhindern. ES entst, lauter Zeichen, die von dem Falschspieler sofort befolgt werden, in dem er danach seine Karttn auSipielt. Spielt der Falschspieler ohne Mithelfer, dann sind die Tricks freilich complicierter. Der be-liebtest? Schwindel in solchen Fällen ist, den zu Rupfenden mit dem Rücken geaen «inen hohen Spi«g«l zu setzen, dass sich sein Blatt dem <,egen-übersitzenden Falsch'pieler im Glase deutlich zeige. Ist ein solcher Spiegel nicht da, oder will der misst,auische Spieler diesen ihm angebotenen Platz nicht annehmen, dann behilft sich der Glücksritter am besten mit einer glatt polierten, silbernen Ei-garrendose. Der D.ckel der Tose wird ein wenig hoch gestellt, die Dose selbst aber derart auf dem Tisch gestellt, dass der Falschspieler in diesem natürlichen Spiegel da« ganze Blatt seines Gegner« sehen kann. 25. Jahrgang. Laibacher Kaufmann Andrea« Druschkowitjch und dessen Ehegattin Marie Druschkowitsch be« Häupten übereinstimmend, das« in der Kirche .ein großer Scandal- gewesen sei und das« sie den Ruf „Heil!* gehört hätten, ohne aber sagen zu können, ob dieser Ruf am Chor« oder im Kirchen-schiffe au«gestoße» worden sei. Diese belastenden Aussagen wurden durch die zahlreichen Aussagen unbefangener Zeugen erdrückend widerleg». So bestätigte die Kirchensängerin Barbara Schneid, daiS sie zwar den deutschen und slo-oenischen Gesang gehört tjabe, das» aber dadurch keineUnordnung undleinGeschrei und überhaupt keine Störung in, Gesänge ent» standen sei. Die unter den slooenischen Kirchen-sängern befindliche Barbara Fischer erklärte, das» die Beschuldigten das Kaiserlied ganz ruhig in deutscher Sprache gesungen haben und das» sie zugleich mit den slooenischen Sängern die erste Strophe zu Ende gesungen haben. ES war kein Geschrei und keine Unordnung; nach dem Gottesdienste haben sich alle ganz ruhig »ntsernt und I ist kein Heilruf auSgestoßen worden. In gleicher Weife sagte die slovenische Kirchensängerin Maria Puinik au« mit de« ausdrücklichen Be-merken, eS fei unwahr, dass die Beschuldigten den slooenifchm Sängern „dazwischen gesungen" hätte«, um dieselben zu st b r e n, oder das» sie f a l s ch gesungen hätten. E» habe niemand Heil! gerufen. »S fei keine Störung erfolgt; es sei überhaupt kein Geschrei gewesen, was sie ja in erster Linie häkle bemerken müssen, da sie ja mitten unter den Sängern gewesen fei. Sehr bezeichnend ist die Relation der Gen-b'ärmerie, welche, wie der Pfarrer anführte, selbst in der Kirche anwesend war. Dort heißt es: ,Der Gelang wurde nicht, wie sonst -Eiioa« geriebenere Spieler, ore unter Umstanden selbst zu diesen plumpen Mitteln greifen, fallen daraus natürlich nicht hinein; diesen gegenüber muss man die Meisterstücke der Aalschspielere» in« Feld sühre«. Und diese sind gar nicht so einfach:/ Sie er-fordern einen, ungemein scharfen Blick, ein ooczüg-licheS Gedächtnis, eiserne Ruhe und eine Geschick-lichleit, die nur durch jahrelange Uebung erworben werden kann. Zumeist beruhen diese Tricks aus dem Markieren d»«KartenblatleS. Di^le Markierung ist aber eine derart feine, das« sie der Laie nur in den allerjeltensten Fällen durchschaut. Die hauptsächlichste Maikierung liegt wieder-um iu der Karte selbst, und zwar in der Zeichnung ihrer Rückseite. Bekanntlich gibt eS verschiedene Muster in derartigen Rückseite-Zeichnung-'U, bald lleine Arabesken, die ein Rahmen mit kleinen ein-gezeichneten Rmgen umgibt, bald sogenannte „schot» tische", schraffierte Linienselder, bald nur Punkte oder Wellenltnieu u. s. w. Die Art dieser Zetch-nungen scheint nun auch bei näherer Besicht,gu»g in jedem Spiel für sich ganz genau und gleichartig durchgeführt zu sein; in Wirklichkeit ist die» nicht der Fall So kann man sowohl bei den Arabesken, wie bei den „schottischen" Feldern, bei den Wellen-linien in den Ecken ganz verschiedene charakteri« stische Merkmale entdecken; denn jede Ecke eines jeden Kart«nblatteS schließt mit ein^m ganz anderen Bilde ab. Ein geübter Falschspieler braucht ein Spiel Karten einigemale bloß durchzublättern und er hat sich sofort die Rückseiten-Merkmale aller jener 2 „Se«!sche Wacht" t 1900 üblich, deutsch und mit Musikbegleitung ge-bracht, sondern nur in slovenischer Sprache. Neben den Kirchensängern, in unmittelbarster Nähe der Beschuldigten befanden sich die Zeuginnen Barbara Schneid, Aloisia F i s ch e r und Maria Pucnik. Trotz der eingehendsten Erhebungen hat niemand bestätigen können, dass Heil gerufen worden und eine Störung des Gottesdienste» er-folgt fei'. Der Lehrer und Kirchensänger Johann Kitt erklärte, das» Hoisel und Genossen nicht geschrieen haben, das» überhaupt kein Geschrei erfolgt oder Heil gerufen worden fei; die Zeugen K o k o l und Petto sagten übereinstimmend au«, das» sich die Beschuldigten ganz und gar nicht unanständig betragen, sondern da» Kaiserlied vollkommen in Ruh« und Ordnung gesungen haben. In ähn-licher Weise sagten die Zeugen Josef Supan-t s ch i t s ch und Michael P l e m e n t a f ch au». Badedirector T r o t t e r bestätigte, daf» die slooenischen Sänger in ihrem Gesang« schon bei Beginn der Messe eine großartige Disharmonie zeigten. Einzelne Kirchen-besucher, Curgäste, hinter ihm ließen die Worte: .Skandal! So etwa»war überhaupt noch nicht d a l" fallen. Die» alle» ereignete sich aber, bevor da» Kaiferlied gesungen wurde. ,At» da» Kaiserlied gegen die sonstige Gepflogenheit slovenisch begonnen wurde, hörte ich von verschiedenen Seiten Zeichen de» Unwillen». Volkommen unwahr ist eS, das» durch den deutschen Gesang irgend welche Störung erfolgt sei, das» ein G e s ch r e i entstanden sei, das» H e i l t u s « gefallen seien." Der Badearzt Dr. S i m o n i t s ch hone zuerst den slooenischen Gesang, dann wurde da» Kaiserlied auch in deutscher Spracht gesungen. Er habe genau den Text „Gott beschützt unser»» Kaiser!" herauS-gehört. Infolge d»» deutschen Gesänge» strengten sich die slooenischen Sänger noch mehr an und sangen so laut, das» man gar keinen Text verstand. Durch den deutschen Gesang ist keinerlei Unwille erzeugt worden, vielmehr jedoch durch da» disharmonische flovenifche Singen. Der Zeuge August Stoinfchegg sagte: da» Vorbringen de» Kaiferliede» in slovenischer Sprache, welche» so falsch zu Gehör gebracht wurde, erregte den höchsten Unwillen unter den Curgästen und man hörte Ausdrücke wie Karten gemerkt, auf die es am meisten ankommt, denn er weiß immer genau, welches Blatt fein Gegner in den Händen hat. Deshalb ist auch leicht erklärlich, warum der alfchfpieler in den ersten paar Partien verliert, um Theile geschieht die« wohl au» dem Grunde, um dem zu Rupfenden nicht sofort die böse Absicht merken zu lassen, um ihn durch daS Gewinnen für daS weitere Spielen zu animieren, zu« größten Theile ist eS aber darauf zurückzuführen, das« der Falschspieler die Karten noch nicht kennt. Bekannt-lich werden bei Beginn de« Spiele« stet« frische, noch versiegelte Karten zur Hand genommen — der Falschspieler muss sie somit erst selbst studieren und sich die Rückseiten-Merkmale heraussuchen. In viklen Fällen verläs«» er sich auf die Mar« kierung allein nicht und markiert nun während de« Spiele« nach seiner eigenen An. Die einfachste und auch minder auffälligste ist die mittel« Nagel« oder Nadel. So drückt er den Nagel de« Daumen« an die untere rechte, wie obere linke Ecke der Karle ein, und au« der auf diese Weise entstandenen Mar-kierung weiß er schon, welche Karte er seinem Spieler austheilt; die Markierung mit der Nadel besteht darin, dass er mittels dieser in den Ecken der Karten feine Stiche macht, nnd zwar von der Bildfläche aus nach der Rückseite zu. Viele Prosessionsspieler pflegen am Mittelfinger der linken Hand einen eigens für diese Zwecke präparierten Ring zu tragen. Das« sie endlich während de« Spieles vielfache Äe-legenheit haben, die gewünschten KaNen mi> Nagel oder Nadel zu markieren, braucht wohl nicht erst hervorgehoben zu werden. Eine weitere Methode ! der Präparation besteht auch darin, gewisse Karten ; „Skandal!" und «So etwa« ist noch nicht da-gewesen.* ES herrschte die allgtmeine Ansicht, dass eS sich mit dem slooenischen Kaiferliede nur um eine Provocation gegen die Deutschen in Sauerbrunn gehandelt habe. In früheren Jahren wurde die Messe lateinisch mit Orchesterbegleitung gesungen, da» K a i s e r l i e d jedoch deutsch. Durch das Singen des deutschen KaiferliedeS ist gar kein AergerniS gegeben worden, niemand hat da» Wort Heil gerufen. Die Strophe de» Kaiferliede» wurde ruhig zu Ende gesungen und e» ist keinerlei Störung erfolgt. Die Beschuldigten haben diesen ganzen Sach-verhalt angeführt und erklärt, das» sie nur über Ersuchen deS Lehrer» Kitt, welcher Dirigent der Sänger war, mitgesungen und zwar in deutscher Spruche, weil sie de» Slooenischen nicht mächtig seien. Die Absingung de» Kaiferliede» könne doch, auch wenn sie in deutscher Spracht gtscheht. nicht al» »ine unanständige Handlung bezeichnet werden. D Trotz diese» Sachoerhalte» wurde seilen» der Staatsanwaltschaft Cilli die Anklage eingebracht, der dagegen erhobene Einspruch verworfen und die Verhandlung für den 11. December v. I. anberaumt. Diese wurde über Antrag deS Vertheidiger» Dr. Mraulag vertagt, für einen Tag im Februar d. I. neuerlich ausgeschrieben und wieder abberufen und vor einigen Tagen ist endlich de« Vertheidiger die Verständigung zugekommen, dass die Staatsanwattschaft die Anklage — jurückgezogen habe. Beschlagnahmt. Das Kaiserlied. (Oesterreichische BollShymne). Gott erhalte, Gott beschütze Unsern Kaiser, unser Land! Mächtig durch de« Glauben« Stütze Führ' Er un« mit weiser Hand l Lasst uns Seiner Biter Krone Schirmen wider jeden Feind: Innig bleibt mit Habsburg» Thron« Oesterreich« Geschick vereint. der Länge nach, andere hinwieder der Breite nach zu biegen, so das« sie eine leichte, ovale Wölbung bekommmen. Die« geschieht ebenso unauffällig wie etwa da« leichte Einbiegen der Ecken, woran die gewünschten Karten dann leicht schon während de« Mischen« erkannt werden. Gegen derartige Mittel und Mittelchen de« „eorrixer la fortune" kann natürlich der Laie nicht auskommen; er verwundert sich, das« er trotz seines guten BlatteS, daS er oft erhält, dennoch verliert und klagt höchsten« fein große« Pech an. daS ihn unablässig verfolgt. Würde er aber, statt sich immer mehr zu erregen, ruhige« Blut bewahren und seinen Spieler unausgesetzt beobachten, so müs«te e« ihm schließlich doch gelingen, ihn bei seinen Manipu-lationen zu ertappen. Der Vollkommenheit wegen sei schließlich noch de« sogenannten „mathematischen Mischen«" ge-dacht. Diese« beruht aus einer ganz bestimmten Zusammenstellung, nach der da« Spiel Karten ge-ordnet wird. Der Falschspieler nimmt irgend eine beliebige Karte al« Grundkarte an, nach der alle übrigen dann zusammengelegt werden. Er selbst mischt dann al« Bankhalter da« Spiel. daS heißt, er thut so. als ob er mischen würde, in Wirklich-keit hebt er bloß einigemal? ab. lim jeden Verdacht abzulenken, läsSt er vom Spieler ebenfalls heben — nun kann sich aber jedermann leicht überzeugen, das» durch das bloße Heben die einmal zusammen-gestellte Reihenfolge der Kanen sich nicht im ge-ringsten verändert. Der Falschspieler weiß somit ganz gut. wie die Karten laufen, und darnach richtet er sein Spiel ein. Fromm und bieder, wahr und offen Lasst für Recht und Pflicht uns steh'», Las«t, wenn'« gilt, mit frohem Hoffen Mulhvoll in den Kampf un« gehn l Eingedenk der Lorbeerreiser, Die da« Heer so oft sich wand, — Gut und Blut für unfern Kaiser, Gut und Blut für'« Vaterland! WaS de« Bürger» Fleiß geschaffen, Schütz« treu de» Krieger» Kraft; Mit deS Geiste» heit'ren Waffen Sieze Kunst und Wissenschaft! Segen sei dem Land befchieden, Und sein Ruhm dem Segen gleich: Gott«« Sonne strahl' tn Frieden Auf ein glücklich Oesterreich! LasSt un« fest zusammenhalten: In der Eintracht liegt die Macht; Mit vereinter Kräfte Walten Wird daS Schwerste leicht vollbracht. Lasst un» ein« durch Brüderbande Gleichem Ziel entgegcngeh'n; Heil dem Kaiser, Heil dem Lande: Oesterreich wird ewig steh'»! An de» Kaiser« Seite waltet, Ihm verwandt durch Stamm und Sinn, Reich an Reiz, der nie veraltet, Unsre hold« Kaiserin. Wa» al« Glück »uhSchst gepriesen, Ström' auf Sie der Himmel au« : Hetl Franz Josef, Heil Elisen, Segen Habsburg« ganzem Hau«l Sonntag, den 1. Äeimemonds findet im Sofiensaale zu Wien, IIL, Marxergafs« 1J um 9 Uhr vormittag« der dritte deutsche Nolkstnj veranstaltet vom Deutschnationalen Verein » Oesterreich, statt. Tage«ordnung: 1. Bi«»«t gedächtni«rede. Redner: Verein«obmann Reich rath«abg»ordneter K. H. Wolf. — 2. Da« 8» hältni» zum Deulschen Reich. Eingeleitet m Vorstandsmitglied Dr. Vincen; von Berg«. -3. Innere Politik. Eingeleitet vom VereinSob«M ReichSrathSabgeordneten St. H. Wolf und Reich rath«abgeordneien Karl Türk. — 4. Da« chrijitch sociale Parteiregiment in Wien. Eingeleitet oo« to Vorstandsmitgliedern Gemeinderalh Dr. Ariedch Förster und Eduard von GtranSky, — 5. Um Lage deS Bauernstandes. Eingeleitet vom VorKaG mitgliede Heinrich Guitmann uns einem Wirti'ch# besitzer Deutschböhmen«. — 6. Die Lage de« I» werbestandeS. Eingeleitet vom VorstandSmüM LandtagSabgeordneten Rafael Pacher. — 7. £* Arbeiterfrage. Eingeleitet vom VorstandSmitgii» Eriedrich Decker und LandtagSabgeordneten Zcq tein. — 8. Gliederung der radicalnalioui« Partei. Eingeleitet vom Vorstandsmitglied« BodirH Deutschnationale, erscheinet bei dieser hochwichtig Tagung in Massen! Abends 3 Uhr sind« » Pertl'S Drittem Kaffeehau«, Prater, Haitpiill^ eine Festveranstaltung statt, zu welcher die f» Vormittag ausgegebenen Karten zum freien berechtigen. Prei« einer Karte zum Deiusch« VolMtag 20 Heller. _ Aas Kanliergesetz. Die Regierung hat am 16. März i« Ligiock netenhause da« Gesetz über ven Hausierhandel e* gebracht. Da« Gesetz euthält folgende wesernlch Bestimmungen. Unter Hausierhandel wird der Handel aal Waren im Umherziehen von Ort zu On und °nl Hau« zu Hau«, ohne feste BerkaufSstätte verianl»»! Diese« Gesetz findet auf den Handel mit £in!rfal (Pferd, Esel, Maulthier, Maulesel) und Klaue-vichl (Rind, Schaf, Ziege, Schwein) keine Anivendii^I Der Antritt de« Hausierhandels ist gebunden an toi Erlangung eines HausierbucheS und die vorherqtl 1900 D-ntfche W«cht" 3 E-ttichtung aller Steuern und Gebüren. Die Be» willigung zum Betriebe des Hausierhandels darf »ur Personen ertheilt werden, welche a) die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen; d) das Alter von 33 Jahren erreicht und eigenberechtlgt sind; c) in dem Bezirke der zuständigen Gewerbebehörde (§ 26) feit mindestens einem Jahre den Wohnsitz haben; d) laut Gutachten des Amtsarztes nicht «it einer ansteckenden oder eckelerregenden Krankheit behaftet, noch in abschreckender Weise entstellt sind; «) unbescholten, in moralischer Beziehung tadellos und vertrauenswürdig sind. Die Bewilligung zum Hausierhandel darf die Dauer eineS Jahres nicht iberschreiten, doch kann die Bewilligung nach Ablauf de« JahreS längstens für ein weiteres Jahr wieder verlängert werden. Der Hausierer muss in allen Orten, welche er berührt, die Vidierung seine« Hausier-buche» erwirken. Die Vidierung kann, fall» eS die vihörde zur Vermeidung eines starken Andranges von Hausierern an einem Orte für nothwendig er» achtet, auch auf eine bestimmte Zeit, jedoch auf nicht weniger als drei Tage lauten. Dem Hausierer ist untersagt, zum Geschäftsbetrieb a) seine Waren auf Märkten aus festen VerkausSstätien auszulegen, t>) dieselben im AufbewahruupSone zu verkaufen, «) in fremde Wohnungen ohne Erlaubnis einzu« treten, ck) gegen ersichtliches Verbot oder nach Ein-bruch der Dunkelheit fremde Häuser oder Hose zu betreten. Ausgeschlossen vom Hausierhandel sind folgende Gegenstände: a) Seidenraupensamen; b) Fleisch, Flnschwaren, Milch und Milchprodukte; o) gesundheitsschädliche und gifthaltige Waren. Gifte, Queck« stlder; d) Heil- und Arzneimittel jeder Art, DeS-msec»ion«mittel, therapeutische Behelfe (Bruchbänder, Bandagen u. dgl.). Verbandmaterialien. Brillen und Augengläser aller Art, kosmetische (Schönheit».) und biäiijche Mittel mit Ausnahme von Seifen und Par-summen; e) Waffen, explosive Stoffe, Feuerwerks-körper; t) Waren., welche gegen die Sittlichkeit oer-stoßen; g) Spielkarten; h) Militärmontourstücke, gebrauchte Kleider, gebrauchtes Schuhweik. gebrauchte Lasche und Betiwaren; i) geistige Getränke. Spi-riiu», Essig; k) Material- und Specereiwaren, Mineralöl; I) Edelsteine, Gold und Silber (auch l» Bruche), echte Gold- und Silberwaren, Taschen-ihren. Kirchengesäße und Paramente, Münzen jeder An; m) Wertpapiere und Lose, sowie hierauf bezüg-liche Antheil-, Raten- und Bezugscheine, dann Piomessen und Pfandscheine; n) Gegenstände deS StaaiSmonopolS (Tabak, Salz) und Salpeter; o) im Erenzbezirke: conirolpflichtige Waren. Der § 12 des Gesetzes betrifft die Ausschließung bts>i«mier Orte und Gebiete vom Hausierhandel. Dieser Paragraph lautet: .In Landeshauptstädten, in Llädien mit eigenem Statut, sowie in geschlossenen Ortschaften mit mehr als 5000 Einwohnern und in Kurorten kann der Hausierhandel auf Grund eme< Beschlusses der Gemeindevertretung für alle »der für gewisse Waren auf unbestimmte oder auf beftimmie Zeit untersagt werden. Solche Beschlüsse Kdürsen jedoch der Genehmigung deS Handels-minister«, welchem sie im Wege der politischen Landetftelle vorzulegen sind. Dem HandelSwinister ist eS vorbehalten, die Handels- und Gewerbekammer >»d den LandeSauSschusS einzuvernehmen. Die Aus-schließung von Kurorten vom Hausierhandel erfolgt iw Einvernehmen mit dem Ministerium deS Innern, welche» über einschlägige Gesuche daS Gutachten bet Obersten EanitäiSrathe« einholt. In den vom Hausierhandel ausgeschlossenen Städten und Orten vouen jedoch an daselbst ansässig«, hilsSbedürstige und umerstützungSwürdige Peisonen, welche zu einem »deren Erwerbe unfähig sind und daS 24. Leben»-jähr zurückgelegt haben, beschränkte Hausier-Bewilli-ßiiigen ertheilt werden. Die Letzteren haben nur für die Feilbietung bestimmter, im Hausierhandel zulüssiaer Waren aus der Straße oder in össenihchen Localiiälen innerhalb der betreffenden Stadt oder de» OrteS Geltung. Vor Eriheilung einer solchen Bew'lli ung ist, soserne sie nicht von der Gewerbe-behorde einer mit einem eigenen Statute versehenen Kememde ersolgt, die OrtSgemeinde einzuvernehmen. Mii den aus den vorstehenden Bestimmungen sich ng'benden Einschränkungen gelte» die Vorschriften diese» Gesltze» auch für die im vorgebenden Absätze nirjhmen beschränkten Hausier-Bewilligungen. Auf die Bewohner der im § 16 erwähnten begünstigten Testenden findet die Ausschließung bestimmter Eiädie oder Orte vom Hausierhandel keine An-»endung.' Aus Rücksicht aus die Erwerbslosigkeit ein-zelner Gegenden und Bezirke kann vom Handels-minister im VerordnunpSwege erklärt werden, das» die Bewohner derselben, wenn sie im Uebrigen die xesetzlichen Erfordernisse nachweisen, nach vollendetem 24. Lebensjahre zum Hausierhandel mit den Er-zeugnissen ihrer Hausindustrien oder, wenn daselbst der Hausierhandel mit anderen Warengattungen im Herkommen begründet ist, auch mit derlei Waren, soweit sie nicht vom Hausierhandel ausgeschlossen sind, zugelassen werden dürfen. Die Begünstigung kann vom Handelsminister für daS betreffende Ver-waltungSgebiet. eventuell für mehrere oder alle VerwaltungSgebiete ertheilt werben, gilt aber stet« nur für die in der betreffenden Verordnung bezeich-neun Warengaitungen. § 18 regelt die Uebertretungen und Strafen. Mit Geldstrafen bis zu 600 Kronen wird bestraf», wer den Hausierhandel ohne Bewilligung, auf Grund einer erschlichenen Bewilligung oder in einem anderen Gebiete ausübt, als für welche die Bewilligung lautet, oder mit vom Hausierhandel ausgeschlossenen Waren hansiert, fein Hausierbuch einem anderen zur Benützung überläsSt, wer sich der VidierungS-pflicht wiederholt entzieht, unechte Gold- oder Silber-waren, ohne sie al« unecht zu bezeichnen, zum Ver-kauf anbietet, wer sich ohne Bewilligung eine« Warenträger«. LastthiereS oder bespannten WagenS bedient, wer beim Hausierhandel Ratengeschäfte ab» schließt, hiezu einladet oder Prospecte über den Verkauf von Wertpapieren vertheilt. Zugleich erfolgt der Verfall der Waren, andere Uebertretungen werden mit Geldstrafen bi« 100 Kronen belegt. Die Unter-suchung und Strafe erlischt sechs Monate nach der begangenen Uebertretung. Die Ertheilung der Bewilligung zum Hausier» Handel, die Verlängerung derselben und der Verlust der Bewilligung stehen der Gewerbebehörde deS Bezirkes zu, in welchem der Bewerber den Wohnsitz hat. In einer Stadt, in der ein Hausierverbot be-steht, gibt der Magistrat die beschränkte Hausier-bewilligung. In RecurSsälle» finden die allgemeinen Vorschriften für da» politische Verfahren Anwendung, doch ist gegen zwei gleichlautende Entscheidungen ein Recur« unzulässig. Da« Gesetz tritt fech» Monate »ach seiner Kund-machung in Wirksamkeit. Gleichzeitig erlöschen alle Gesetze. Verordnungen und Erlässe über den Hausier« Handel. Revolutionsrufe der windischen HetzPfaffe». „SlovenSki Gospodar' vom 22. März: „Den Deutschen die Vorherrschaft, den Wälschen daS Le-den. den Slaven den Tod! Diese Worte hat die österreichische Regierung auf ihre Fahne ge-schrieben . .. Slooenische Bauern! Erwäget ernstlich Eure jämmerliche Lage: weder der Staat, noch daS Land hilft Euch oder will Euch helfen, weil Ihr Slooenen seid . . . Kehren wir den Rücken jenen Blutsaugern, welche nur nach unserem Gelde lechzen, aber keine Liebe für uns empfinden. politische Aundschau. Die „Wiener Zeitung' veröffentlicht, wie bereits angekündigt wurde, da« kaiserliche Patent vom 19. März, betreffend die Kinvernfnng der Landtage. Die auf G>und der a. h. EntichUeßungen vertagten Landtage de» Königreiche» Böhmen, de» König-reiches Galizien und Loi>omeriea mit dem Groß-herzogthume Krakau. der Erzherzogthume« Oesterreich ob der Enn», der Herzogthümer Salzburg, Steier-mark, Kärnten und krain. der Markgraffchaft Mähren und de» Herzogthume» Ober- und Nieder-fchlesien sind zur Wiederaufnahme ihrer Thätigkeit für den 26. März in ihre gesetzlichen Versammlung»-orte einberusen. Auf den gleichen Tag sind die Landtage de« Königreiches Dalmatien. des Herzog-thumeS Bukowina, der gefürsteten Grafschaft Tirol und de» Lande« Vorarlberg in ihre gesetzlichen Versammlungsorte einberufen. Der vertagte Landtag de» Erzherzogthume» Oesterreich unter der EunS ist zur Wiederaufnahme seiner Thätigkeit für den 27. d. und der Landtag der gefürsteten Grafschaft Görz und Gradiska für den 2. April in den gesetzlichen Versammlungsort einberufen. Z>er Krieg in Südafrika. General Gatacre wurde bei Beihul.e von den Buren unter großen Verlusten zurückgeschlagen. Viele Engländer wurden gefangen genommen. Eine den „Digger-RewS" am 17. d. M. aus Piäioria zugegangene Depesche enthält ein Kriegsbulletin, welchem zufolge am 15. d. M. an der Weftgrenze in der Richtung gegen Lopatsi ein Gefecht mit dem Feinde stattfand. Die Briten flohen in größter Eile in der Richtung gegen das RamomSlager. Die Buren halten keine Ver-luste. Vier Briten wurden gefangen genommen. Fünfzehn Kisten Leemetford-Paironen, sowie Pferde und Gewehre wurden von den Buren erbeutet. Nach übereinstimmenden Meldungen deS.Reuter'-fchen Bureau«" herrsch» in Kronstadt freudige Er-regung über den Sieg Olioier« über Gatacre. Letzterer und sein Stab sollen sogar von den Burm gefangen genommen worden sein. Z>er Ireibeitskampf der Anren. Die ebenso starke al« warmherzige Theilnahme, welche bei un» der Kampf der Buren gegen die englische Uebermacht erregt, hat soeben die Herausgabe eine» Werke» veranlasst, welches in ebenso gründlicher al» gediegener und dabei doch allgemein interessanter und verständlichdr Weis« diesen Gegenstand behandelt. Dasselbe erscheint im ver» lag von A. Schröder in Berlin W. und betitelt sich: „Der Freiheitskampf der Buren und die Geschichte ihre» Landes" und ist verfasst von dem bekannten Militär» schriftsteller Major z. D. I. Scheitert. Auf Grund sorgfältiger Vorbereitungen und unterstützt durch die Mitarbeiterfchaft rompetenter. mit den Verhältnissen genau betrauter Personen, durch zahlreiche wtcress-nte Berichte aus dem Kriegslager selbst, hat e« der Verfasser unternommen, eine von den gefärbten Berichten der englischen Presse unbeeinflusSte Geschichte ^de» hel-denmüthigen Kampfe» der Buren-Republiken gegen England zu schreiben. Unterstützt wird er hierbei durch Dr. LeydS, de» Gesandten der Südafrikanischen Re» publik, der die» in einem officiellen Schreiben, datiert au» Brüssel uom 22. Jänner d. I, zugesagt hat. Neben der eigentlichen Kriegsgeschichte bringt da» Werk auch eine gründliche historische Darstellung der Ent-Wickelung Südafrika» und der hundertjährigen Leiden»» geschichte der Buren, deren blutige Entwickelung wir in diesem Augenblicke als theilnahm»volle Zuschauer eine» der ungerechtesten Kriegt in der Weltgeschichte miterlebt. Außerordentlich reich scheint nach der un» vorliegenden ersten Lieferung die Illustrierung von.Scheibert» Frei» heitSkampf der Buren und die Geschichte iHreS Land«»" zu werden. Der Preis von 7 2Jl. 50 Pf. für da« in 25 Heften erscheinende Werk mus» al» sehr wohlfeil bezeichnet werden, so das» dasselbe jedenfalls eine sehr starke Verbreitung finden wird. Foulard-Seiden-Robe«-« Bit» — 14 Mein! — p»rt£>- und joHfrri jugttaitt! Mulirr rnn- jt&cnb, errttt dem Geschmacke de» musikkiebtnden PublicumS Rechnung zu »ragen. Die Direktion hat „Bettelstndem* mit neuen Costümen ausgestattet, e» ist also in jeder Hinsiit>t ein genußreicher Abend zu erwarten. Sreisprnch. Der städtische Wachmann Karl U r ch, der im November v. I. von Herrn Er h ar» titsch, weil er angeblich die windische Maut-krämerin Franziska Zako»nik in Ausübung seine» Dienst-S tätlich beleidigt habe, gemäß § 831 St.-G. zn einer Geldstrafe von 10 fy. verunheilt worden war. wurde am 24. März vom BerufungSgerichlt gänzlich freigesprochen! Arzt, kaiserlicher PaiL nnd Aostmeister. Ein SannrhalerSlovene, ver al« dillig unv gerecht-denkender Mann in beiden Ladern die größte Achtung genieß», schreibt un»: Anläßlich der Besetzung der Poiimeisterstelle in St. Georgen an ver Süd« bahn konnte man wieder sehen, welch hohen Wert Hohe An«zeichii»naen vom Standpunkte der Ge-schäftSpolilik haben können. DaS Postamt St. Georgen zählt zu den größeren Landpostümiern und wirft jährlich ungefähr 1600 f[. ab. Da ein solches Amt dem Postmeister schon allein ein hinreichendes Ein« kommen sichert, pflegt man bei seiner Besetzung in erster Linie aus Poslexpeditoren und Postexpeditorin-nen Rücksicht zu nehmen, und erst für den Fall, alS sich solche gar nicht oder ohne entsprechende Quallfication bewerben, werden Private berücksich-»ißt. TieS war jedoch diesmal nicht der Fall. Denn unter den mehr alS^OHlsoenischeii!) Bewer-bern befanden sich mehrere Expediloren und Expe-bitorinnen (Administratorinnen), welche sich durch mehrjährig« pflichteifrige und gewissenhafte Dieust« leistung nicht nur große Beliebtheil und daS volle Vertrauen im Publikum, sondern auch die Aner» kennung der vorgesetzlen Behörden erworben hatten. Nach geraumer Zeit erfuhr man, dass da« Post-am» dem nahezu 70jährigen kaif. Rath und Besitzer de» goldenen BerdienstkreuzeS mit der Krone, Herrn Dr. Gustav Jpavic, früheren Bürgermeister von E». Georgen, prakt. Arzt, Director de» Kronprinz Rudolf-ObstdauvereineS ?c. :c. verliehen wurde. Man hat sich in der Bevölkerung vergeblich be-müht, herauszufinden, was denn gerade diesen Mann bei der Beurtheilung der Bewerberliste al» den „Würdigsten und Passendsten" erscheinen ließ. Hat er vielleicht mit seiner Wirtschaft in der Ge-meinde S». Georgen, deren Bürgermeister er durch lange Jahre war, den BefähiaungSnachw.iS für die Postmeisterstelle erbracht? Nur zu gut ist noch im Gedächtnisse diese feine Thätigkeit, alS deren' bleibende» Denkmal daS famose Knabenschulgebäude zurückgeblieben ist, ferner tte im Jahre 1898 pomphaft angekündigte St. Georgen Wasserleitung. Nich» vergessen ist auch ver Mann, den Dr. Jpavic im Vorjahre im Gem«indekoiler monatelang in elendkrankem Zustande aus der Pritsche ohne ordern-licheS Bettzeug dem Fraße der Würmer ausgesetzt ließ, statt ihn, wie eS einem armen Kranken ge» bühr». in ein Spital zu schicken. Al« Arzt hätte er da« doch wissen müssen. Und von seiner segevS-reichen Thätigkeit al« Director deS genannten Obst-bauvereint» können fich die berufenen Organe aus dem Zustande de« BereinSgarlenS überzeugen, dem man die reichen Dotationen, die ihm vom Lande und mehreren Corpormionen zugewendet werden, wohl nicht ansitht. Zieht man einen Vergleich zwischen diesem Garten und dem Garten de« bei SubventionSgesuchen wiederhol» abgewiesenen Leh-rerS Praprotnik in Prnßberg — so kann der Vergleich wohl nur zu Gunsten PraprotnikS auS-fallen. Allerding» ist dieser nicht der — Gründer de» slooenischen Gymnasium» in Et. Georgen. Di« „Dvmovina", welche zwar ein wachsame« Auge aus die Spracht d«S FeuerwehrkommandoS in St. Georgen richtet, schweigt sich naiürlich über diese ge-schäftSvolttisch« CorruptionSgeschichie gründlich au«. Die armen, bedrückten Zöindische»! Am 3. Mai 1899 beschloss der fleiei märkische Landtag die Trennung der OrtSgemeinde Saldenhoien in zwei selbständige Or»«gemeindrn. Diesem Beschlusse wurde Sanction verweigert, weil die vom Markte Saldenhosen abzutrennenden sloveniscken Landgemeinden die Kosten einer selbständigen Verwaltung angeblich wegen „finanzieller Schwäche" nicht tragen können. Der Landtag ha» bei seinem Beschluss« die thatsächlichen Verhältnisse gewissenhaft geprüft und nichiS Unmögliches verlangt. D«r „deutschfreundliche" Minister Körber scheint die guten Windischen zu irgend einer „Höflichkeit" gegen die Deutschen zu benöihigen. Aus Weitenstein wird uns g-schriebeu: Die Nachricht, das« der hiesige Friedensstörer. Pfarrer Ziölar in gleicher Eigenschaf! nach Videm v«r» setzt wird, hg» hier allgemeine Befriedigung h«rvor-g«rufen. Jeder, der ml» seinem Nachbar in Frieden leben wollte, jeder, der von der Ueberzeugung durchdrungen ist, dass man seine Mitmenschen lieben und nicht hassen und nicht — ausbeuten müsse, der richtete seinen innigsten Herzenswunsch aus das „Forlkommen" des PfatreS, der den alten Spruch „Etwas bessere» komm» selten nach" zu Schanden machen mus«. Man kann unmöglich die furchtbaren Verwüstungen schildern, weiche Z-örar im friedlichen Leben Weitenstein« angerich»«» hat, unmöglich den Pas». den er zwischen Deutschen und Slovenen, die ja so gerne in Frieden leben möchten. gesäet. un-möglich endlich die wirtschaftlichen Wunden, die der Pfarrer und Abgeordnet.« dem armen Bauernvolke, deß» er entsprossen ist, geschlagen hä». Die Theil-nahm« für di» Bidemer Pfarrkinder »st eine all-gemeine. ' Iann, 23. März. Au» dem Rann«r Bezirk« komm, »IN« die Nachricht zu. das» bei den einzeln?» össentlichin Verwaltungsbehörden de» Bezirke» eine Petition vorbereitet werde, in welcher um die Er-nennung dc» k. k. AmlSleiterS zum k. k. Bezirks-hauplntanne ersuch» wird. Di« Angelegenheit hat den ehemaligen Kanzelisten und gegenwärtigen Bürgermeister Mio Stark! von Lichlenwald znm Urheber, der sich wahrscheinlich auf diese naiv« Weis« für die unschuldige Kreuzigung dankbar be-zeigen will. Wir sind überzeug», dafS Herr Nobil« de Vistarini von dieser Taktlosigkeit seines Freundes nicht »»nkerrichtet ist. Lichtenwald, am 22.März. (Ein theurer SpasS.j Ein slovenischer GeschichiSschretber sollte vor etlichen Jtthrert eine Geschichte ver nnler-steirischen Wenven versassen. N^ch langwierigem Studium kam der gute Mann «tt Ertennrni«, vas« unsere liebe» Wenden gar kein« Gtschichlt haben. Ja Ermangelung einer Weltgeschichte müssen »vir unS demnach mi» bet Lc>cal»«schichle begnügen. Hier «in kleiner Beitrag. Vom Markte Lichtenwald gelangt man aus Schusters Rappen in etwa fünf V>«rtelstunoen in ein kleines, arme« Törslei» namens Blanza, woselbst der große Deulschenjrcsser und Ehreuman-i Franz Leneek seinen Wohnsitz hatte. E« ist bekannt, dass dieser Häuptling sei»« „Freunde" um viele, viel« Tausende iiderS Ohr gebaut und dass er schließlich auS einer öffenilichen Sasse 3000 fl. defiaudier» hat. Er verschwand also aus Nimmerwiedersehen und sei» Gut, da« einen Wer» von 22.000 fl. hatte, kam unter den Hammer. Ein gewisses Geldinstitut war gezwungen, 5e» Be-flg durch einen -trohmaun um den hötrendxn Prci« von Sl .itOO fl. zu erstehen. Die'er Strohmann war der „vermögenslose" Bruder unsere« Notars, Max VerSic mit Namen. Nun gab «S groß« Noth, die erforderlichen Gelder aufzubringen und eS wurde füglich der schöne, zum Gute gehörig« Wald ver-kmf», so dass d«r Bksitz nunmehr nach fachmännischer Schätzung nich» mehr alS 16.000 fl. wer! ist. Max VerZec starb in Laibach ein«« plötz-lichen Tod«S und Frau Sorge stell»« sich bei unserem Notar Veröec aus« neue «in. DaS Gu» würd« doch eingeschätzt, und nachdem der sich interessierende Millionär nicht erschienen und zwei bekannte Güier-schlächttr auch nicht iiuf du» Leim gegange»» warm, h.ilte die Kmeika Posojilnica in Laidach die Güte, 13.000 fl. htrzugebkn, so dass gegenwärtig bar« 36.000 fl. auf dem genannten Besitz? intabulier» sind. ES hängen demnach nach Adam Riefe 20.000 fl. in der Luft. In Laibach ha» man von der Sache Wind bekommen, unser Franz! wurde hincitiert, und der Ersolg der Reise war d«r, das» die Frau HeUne VerSec Herrin von Blanza wurde. Die Frau hat kein Vermögen in die Ehe gebracht, er, der Gatte, lässt sich Jahre hindurch vom Steuerexecuior pfände» und die böse Welt sag» dazu: „ES brand'!»." Die Frau Helene VerSec ist, allerdings vor dtm Tode ihres Schwager», auch Btsitzrrin de» themalig zum Gule Unterlichlenwald gehörige» Hause» geworden, sie hat «S nebst einigen Joch Wiesen um 14.000 fl. gekauft, frkilich ohne Geld, zahlbar in zehn Jahresraten bei 5 Percent Verzinfung. Wenn auch die Kaufoeriräge der ge- nannten Besitz«»v«ränderungen noch immer nicht angemeldet sind, so beruht die Sach« dennoch auf Thatsachen, un) wir haben diesen AdrisS slovenisch« Weltgeschichte zu dem Zwecke geschrieben, um da« Finanzgenie unsere» k. f. Notar? zu beleuchten: daS übrige wird die Zeit lehre». Lichtenwald, 19. Mär;. (Eine nationale Thai.) Unser Credit- und Sparverei» hieltqii'ter» feine Geueraloeriammlung ab. Der Verein beschloss von seinem bescheidenen Reingewinne der hiesig» deutschen Schul« 400 Kronen zuzuwenden. Außer» dem wurde der einstimmige Beschlus» gesas«», nedft andern die Veremsiatzungen dahin abzuändern, tus« für den Fall der Auflösung dc» Vereine» die Haine de» Reservesonde« für deulsche öffentliche Zweck« verwende» werden. Wir beglückwünschen den Äa-ein zu diesen wackeren Entschließungen. Dcr Vor« stand unseres Credit vereine» besteht in fein« nruea Zusammensetzung au« den Herren: C^rl Wn»> derlich, Obmann«; A»>. Smrek,r, Oomiua-Stellvertreter. Joh. Sinreker, Cajsier und lUai To misch. Coutrolor. Al» ÄnisichlSuathe >'»» gier n hie H-.rren: Winkle Julius, Tr W ienerroither und S. F. schall; al« Äe»-rälhe die Herren Gustav schall und Pem Fleck. Kam ZScinmarkte. Wie sehr die Stadt» gemeinde Gtaz, durch die Errichtung einer all» gemeinen Weinhandel»stätte den praktischen Bediich nisse» unser n,ei»ba»ureiv«ndt« Uaodwme enigege» gekommen ist. «heil» schon an« den von alle« Theil« de» Lande« erfolgten ZuA»imung«ku»ldgebnn<,en ant den zahlreichen BeschickungSannietdnngtn. die btl nun beim Stadt rathe eingeladen sin». Nach eklde« kannten Zündwarensabrittfirma Fl. Pojatzi & lirrnp, Dentschland»derg. Sieiermark. ein Ubereinkom«« abgeschlossen, gemäß welchem dieselbe vom 1 Äimt 1900 an die ausschließliche Herstellung der Ztal-vertin«zünder üvernimmt. Vorläufig werden ?« Sorten in den Verkehr gebrach!, und zwar: fduw bische Hölzchen gewöhnlicher und in W.stentasch«» größe, beide in geschm ickooller Au«stattun.i, da« weiße englische Zündhölzer in Kistchen al» Juri»! lienzünder, und alS billi-iere Sorte rothe englrfHt Zündhölzer in gewöhnlichem SchweZ^nfocmci» mit einfacher Ausstattung. Es ist zn hoffen, das« die Ortsgruppen sich rflr die Verbreitung dieser Zuad« einsetzen, dami» rurch den gtstkigtrl-n Veun-o da! Gewinnaniheit des Schuloereine« rech» erditW werde. Bestellungen sind unmittelbar bei den ßr> zeugern, den Herrn Fl. Pojitzi & Eomp., Deu^ch ^ land»berc>, zu machen. Zier Niesenprocess gegen die Pzucr» fänger. Vor den» Schwur gericht« ^: a i unter dem Vorsitze d«S Lande»gerichi«rath<« tt Hirschmannbegann am 20. d.M. der Procesögeg» zweiundzwanzig Personen, welch« in Graz gew-ri«» mäßige Banernfängerei betrieben. Der ProcesSunt biS Sonnabend dauern. Die vom Ztaai?allv^ Ritter y. Stähling vertretene Anllage auf Ä-uq und Vagabundage behaupte», da« Treiben da Bau«rnsäng«r sei »n Graz zu einer socialen Kruf« hei» ang«wachs'n. Angeklagt sind der M^uierlkhfl ling Gustav Bceitenfelder, der Schuiter Dollsak, der Else.ibahnarbeiter M^rkn« Duch. ^Tjchinkerl', d.r Fiaker Johaim Eichberger, m Kellner Josef Held, der Agent Franz Holler, ral;i „Schirglhuber" oder „Zünaer", der Agent iRndefl Jelltnek, der Gärtner Johann Jung, der Johann Kanobl, vulqv „Wiener Zchani", da Maurer Josef Krall, der Hausierer Georg Sreßt. der Bäck^rgehilfe Friedrich Magnet, der 'JRuiihil I Eduard Rappl, vnigo „Fleiichhacker Edi'. da I Schneider Karl Rothjchädl, der Anstreicher flaun I Rügger. vulgo „Wäschertoni", der 'Sold^rbeäa I Carl Ruprecht, vulgo „Galdhäkerl", der Hi!s?n-1 beiler Johann Senket, der Frisrur Albert -trrs«. I vulgo „Safter", der Pfer»«fleischhauer Julius hm I ner. der Bäckergehilfe Josef Weiß, der Zim ner- I malet Franz Weigelberger und der M i ch» 1 schloss«? Franz Wolf. Dte S imm« der Ech ise-lt» I zissern in 23 Fallen beläuft sich auf 3351 fl. 2« I Angeklagten sind fast durchaus giständig. 1900 Z>ie Küns-Kronen Stücke sind seil 15 d. M. in allfl meinen Verktdr. Sdiüu sind dits« neuen Alberivaler in der Prägung gerade nicht, dafür «ter schwer und unhandlich. Dr? Minzen öfterr«i> chjchei Präaung entdallen di« Wertangabe in wkinischer Sprache, während die ungarische AuS- t sich biedei der ungarisch», Sprache bedient, j ein Beleg dafür, dass die Sprachen Confu-sr»trätbe in Oesterreich noch immer das Oder« ■p dabei«. Aiir AnlichtsKartensammker! Trotz der Ver-»»ttuilg cti Postporto« Iv nicht unier den An» lichltkartensammlern helle Freude, weil AasichtS-T»run, auf dein» nur daS Datum und'der lame geschrieben wird, al» Druckfachen be» iorsrlt werden und dem Absender, d^ber nur eine ; Ijttrpnilasie von 3 Hellern verursachen, /j plempriauförndi auf Rechnungen und .Jmf. ütotfl T. April 1900 bikstk Ausdruck über Ver!a«^kS ^>er Parilei-n >»' ton ftii?ji»J'YaBlU*Off6tUrtrntt. frr ^raz auf flflbiifnrifbfjü» Papier (Urre« PiW.fr, Blong^ile, fuojet § J, L, J bis 3 d»r-vörjc^l/fi) ^nsSweit ae fiiiiu^Iflbiwhe für ein Rapier nicht njeh; als ■rMkr hr• iii ,t. mi! dem <®«-mp»lrwf«A*Mi^tt zu und 10 H fler n.ich Maßgabe der unter T I.-Bl. Nr. 3ß im ReichS^eje^latte zur '4>ertuut* luusg (idutiflkii Verordnung zu ersolgen. 'Auch hliren von diesem Zeitpunkte an, diese« «ml, sowie bis }ur Ueberstempelung von Siempelmarken auf Mliadischei« Wertpapieren ermächtigten Aemter »Anordnungen vom 17. Nooemder 1892, R.-G.-Bl. K. i'U uns vom 5. Februar 1893, R.-G.-Äl. ,3k. 19) daS if» im i^routgen VerwaliungSgebiete M t. f. Hauplsteueramt Marburg ausländische Genvaplere, bezüglich deren die Parteien den Aus» taut »eS Slenipelzeich« nS anstatt der Verwendung ua Äeuipelmatlt» antttelxu »ach Mapgabe der e:I sseiun besonder, n Vorfchris« zu übernehmen uno on ral Cemral-Stempelamt ßi Wien zur Vornahme Set Li>slemv«!ui«g einzusenden. Hin Ausffng in die Sannthaler Alpen In ta cm 15. l>. Di. abgehai>en.n Hauplveisammluiig i<: Siciion Mürzzuschlag de» Deuijchen und Oester» Küchen Alpen-Ä^runeS gab Herr Gewerke Ni er« ttiS eme müevfsanle Schilderung eine« Ausfluge«, »ni rr im vorigen Sommer von CiM äuS in die Sdnntb'Jirt Alpen unternommen hatte. Er führte «in» c> idr f. Ucndrs aus : Gelegentlich di« Besuches der Ä.n ark-Haupwersammlung in C?lli beschloss ich [«n, AuSflug in die Sannthaler, auch Gikiner Alpen jniiiii. nachd.m ich «v« den Schönheiini d««selben, «tdejii-dtrc deS Logartha^S, soviel scholl gehört l.: >ßtlkjen hatte. Um «» do« Innere dieser groß» um H-bir.,Swelt einzudringen, braucht man von ß'll! 0-. 4 /ine volle ^ageSreije, »ämltch per Bai»n Kietzdorf, dann mit ott Post über Proliade^ Lavs-", «md dann i>«, Fuß uvn Lausen in drei blsodiu bis Leutjch und in weizeren 2'/, Stunden W fulzbach. Spiii ab.ndS f.im ich dori an, «n> fliierte mir noch einen Führer für den anderen Wq» und brach zeitig jiuh, noch bei Tunkeldei!. Eisi gieng der Marsch durch eil' sehr enges J»5eni al, ähnlich unserem „Todten Weib^, dann, «ch eiwa I % Stunden ei wettert sich dasselbe, und «ir tic ibcn am Anfange de« unvergleichlich schönen üqjujiU». Im Vordergründe ein grojit4 Gehosl (Vo« Bjtfcavei j, prattuoll« Walker und grüne Wiesen, im «ere.runde die kahlen Felsengipfel der OiftriijiV," i Aulla. d«S Griutouz jc. Nach einer Halden €itnft* kamen wir zu dem stockhoben, sehr nett gtbjsun Touristenhau» de» PiSlernik, «vo eine staüf Saft gemacht und Mundvorrach für die nun iilflfiibr schwierige Tour mitgenommen wurde, wifiui,.#( d. h. «liva eine vlunde gebt e» noch ziem» dh eden im Tbale fort. Der Anblick der gewaltigen *erp? wird immer großartiger, und nun zeigt sich «uij schvn der Ursprung der Sann, der sogenannt« tutaiall, an dem vorbei man steil auswärl» strebt Olrejchel-Alpe, «vo sich eine kleine, der Section -samkeit Verleidet wird einem der Besuch d^lc Sann-«Haler Alpe» dadurch, das« . hict all«« flovemsch ist und die dortigen Bewohner, welche früher dat Wirken de« Alpenvereine« sehr anerkannten un^' sich sehr zuvorkommend gegen die diese Gebirge besuchenden Fremden benahmen, nun. aufgehetzt durch die slovenifch-nationalen Heyopofiel und be» solider« seitdem der slovenisch« Älpenoerein q«* gründet würd« und dort festen Fuß gefasst hatv lnisstramfcher und zum»! gegen Deutsche unfceund» licher geworden sind. Es ist die« übrigens nur ihr eig.ner Schaden, denn seit einigen Jadren. seit eben diese slooenischen Hetzereien begonnen haben, hat der Besuch diese« Gebietes bedeutend nachgelassen, worüber auch mein Führer klagte. B«i Siein jnhr ich d«s nächsten Tage» mit .der Bahn nach Laidach und dann zurück in unset deutsche« Mittz» that, wtlche« wohl nicht über so colossal?,' gew il« lige Bergriesen oersüqt, wie die Sannt >aler AI» peu, in denen jedoch noch deutscher Geist und deutsche Sitte wohnen, die einen ungeschmälerten GenuiS seiner herrliche» Natvischönheilen gestatten. Kßierseuchen in Steiermark. Es herrscht: 1. Maul- und Klauenseuche der Rinder in der Gemeinde Kumberg de« Bezirke« Graz Umgebung. 2. Milzbrand deS Rinde» in der Gemeinde Wollichnetzen de« Bezirke« Lulienberg.. 3. Räude (Krähe) der Pferde in der Geinelilde Groß-Sodia^ de« BqirkeS Boilsdeig und der Zielen in de? Gemeinde Ro-irmoo« de« Bezirk,« Gröbmmg. 4. Rothlaus der Schweine in der Gem^'de Äl. Mariiii de» Bezirke« Boitsberg. 5. Schweine» pest «n den Gemeinden Brück a. d. M. uitv Pernegg de» Bezirke» Brück a. d. M., ^udendurg und Knittelfeld des Bezirke» Judendura, Sl. RochuS de» Beiirke» Petiau unv endlich Kapellen de» .Bezirke» Rann. v. Blä»chenau»schlag der Zucht» riuder in Der Genieinde Wbrth de« Bijirke» pact« berg.^— Erloschen ist: Schweinepest in der Gemeinde Rachau de« Bezirke« Iudenburg. ^ettaner Marktbericht. Der Austrieb am 21. März l. I. beirug: O^sen 250 Siück, Kühe 180 Stück, Jungvieh 190 Stück, Schweine 371 Stück, Psirde 120 Stück. Der Markt war gul be» schick« und von sremden Händlern stark besucht. Größere Transporte giengen ab nach: Marburg, Siras«, Mureck, Graz, Brück a. d. M., Leoben, S«negg, S«ainz »e. An G flügel wurden ausge» bracht ciica 600 Stück und wurde dasselbe d>» ani da« letzte Stück verkauft. Nächster Großviehmarkt am 4. April. Schweinemark» am 28. März. Ge« flügelmarkt ieden Millwoch und Freitag. Ein sehr lebhafter Verkehr ist zu erwarten. Schauöühne. Wir werden ersucht, mitzutheilen, da^« der Kranz mit dem goldgestickten Deutschen Bande, welcher Herrn Kapellmeister Stahl bei seinem Benesice überreicht wurde, nicht von den Künstlern, von denen die anderen prächtigen Widmungen herrührten, sondtrit von demschen Frauen Cilli» gespendet worden war. Landwirtschaft. Abtheilung für Pflanzenschutz. Das k. k. Ackerbaumini,lerium bat an der f. k. landiv. chem. Versuchsstation i« 2BUn, LI. Trunner-strabe Nr. 3, eine besondere „Abtheilung für Pflanzenschutz" errichtet, deren Aufgabe es Ist, den Landwirten unentgeltlich Auskunft über Pflanzen» krankbeiten (Rost, Fäule, Mehtlhau u. s. w.) und Pflanzenschädlinge (Heuschrecken, Rüsselkäfer, Läuse u. u. w.) zu ertheilen und ihnen die zur Bekämpfung dieser Uebel geeigneten Mittel zu bezeichnen. V Eine möglichst auSgiebige Benützung dieser Ein-richtung von Seite der Landwirte ist in hohem Maße wünschenswert. Wenn die Landwirte In i^ren GZiien und Wäl-dem oder auf ILren Feldern und Wiesen irzendw.'lche ungewöhnliche Ecschelnuagen bemerken, die aitf Vorhandensein einer Erkrankung der Pflanzen schließen lassen, mSgen sie unverzüglich solche erkrankie Pflanzen oder, fall« Thiere die augenscheinliche Ursache find, die beschävigten Pflanzen und die zerstörend auftretenden Thiere an die k. k. landw. ch. , 05367 kg die Nachfrage nach Weizen.........150 kg „ Gerste.........100 , „ 6 zeitiger Wechselgtrste .... 50 „ . Hajer (Duppau.r und schwarzer) 2300. , „ Kartoffeln (Kipfel u. a.) ... 550 , . Rlee (roth)........ I7u , „ Mai»..............40 , Zusammen . . 3420 kg Vom obigen Angebote wurden durch die Saat-verwertungSstelle vermittelt: 3000 k» Duppauer H ifer unD 5000 kg Kartoffel. Immer wreder muf« darauf hinge-mesen w?rden, dass dei Angeboten der Mangel an Bemusiernng, sowie der nothwendigen Angaben, wie Sorte, Prei«, Mindest^«#«, die Vermittlung sehr erschwer», weil dem Läuser die erforderlichen Anhalt«punkle fehlen. vermischtes. Die Nermählung der Kronprinz,lsin Witwe Stephanie. Donnerstag vormittags fand im Schloff« Miramar die Vermählung der Kronpriuz.'ssin Wi.'we Stefanie mit dem t. f. Kämmerer Elemeter Lonyay statt. Am Fuell getödtet. In der Nähe von Graz fand am 20. d. M. ein Ptstotendnell zwischen dem Mediciner Deinitzer und dem Juristen Fuchs statt, wobei der Letztere durch einen Schuss in die Stirne getödtet wurde. Die beiden Gegner waren intime Freund« gewesen und traten stch w gen eine« Wortwechsel entgegen. Der Fall erregt allgemeines Bedauern. Per Hise»v«ön«iniKer üvcr die Südöah». Eifcnvahnmmister De. Rtl«.r v. Wi»ek t»e«nkwor«ete vorigenSam«tag verschiede»? Inierpeli illo.ie«. u. a. auch jene de« Abgeordnelen Dob^rnig in Betreff ver bau- urt? belried«iechnischen E.michmnpen be« der Südbahn. Der Minister süvrr« »i«»d»zi!glich unier anderem Folgende» au«: E» kann nicht üd^sehen werden! das« in einer frühere» Perivve die Bahn« Verwaltung der baulichen Anlagen uun der Fahr» b,trieb«mittel. sowie in Bezuu auf di« Vermevrung de« Person«'.» nicht die röihige Borau«nchl bethätigt hat. Da-.eg«n kann der gege«>wälligen BerwaUung der Sü^balingeseUschaft da» Zeugn,» nicht versagt werden, das» dieselbe nach KrNsim'bemüht in. eine Besserung der bestehenden L.rhätiniffe her^elzuiü^ren. Schon 1898 wurde von der genannten Verwaltung anläs»lich der Verhandlungen dehu'S Bewilligung eine» Jnoestitionsanlehen« von 70. eventuell 8t» Millionen Mark e«n bis zum Jahr« li»I2 reichende«, gründlich vorbereitete» JnoestitionSprogramm aus-gestellt. Thatsächlich hat auch di« Südbahn, obschon die Bejstdung de» Anleden» wegen der unnünftigen Marktoerhältnisfe v»rläufi>z noch nicht möglich war. in den Jahren 1897 bi« 1899 mehr al» 27 MiU .Deutsche Macht' 1900 lionen Kconkn investiert und für da? Jahr 1900 riicksichtlich dge»wäriig leid«. Kotet „»patican". Den Jubiläumspilgern wird von Rom bereit» mitgetheilt, baf« fie imVallcan I iMj Frei-betten finden werben, unter der Bedingung, das» sie täglich für ihre vetköstigung 4 Franc» 50 Centime» bezahlen. Im Batiran hat man ein feine» Verständnis für Finanzen! Man kann nimlich in Rom sich sehr gut für 3 Franc» täglich beköstigen. Nun denke man sich eine tägliche Speisung von 1800 Personen und dann berechne man, wie viel dies« .Freibetten" bringen. Arände in Halijieu. In KolbuSzowa ist auf dem Ringplatze ein Brand auSgebrochen, der infolge de« S.urmwindeS rasch um sich griff und 200 Gedäude. darunter die Schule. daS Vicariat und daS CatasterevidenzdaltungSdureau, einäscherte. Die Acten deS letztnen wurden gerettet. 600 Fa-mitten sind unterstandS« und brotlos geworden. In EieSzanow brach, während die Feuerwehr im benachbarten Orte beschäftigt war, ein Brand auS, der zehn Häuser, darunter daS Postgebäude und dir Apotheke, zerstörte. Bei beiden Bränden be-«heiligte sich da« Militär mit grober Ausdauer an der ReitungSardei». ?lur der Redacteur nicht. Einer ziemlich weitverbreiteten Ansicht wird durch folgende zeitgemäße Satire Ausdruck verliehen: Sag mir doch, Mirzi, du Weiser, Wer versteht wohl am besten die Biere zu brauen? „Da» thut der Brauer." Wer am besten den Ack'r zu bauen? „Da» thut der Bauer." Wer am besten die Holdaten zu führen? .Der Herr Otsicier." Wer am besten den Bart zu rasieren? .Gewis» der Barbier." Wer am besten eine Zeitung zu leiten? „Darüber lässt sich am wenigsten streiten: Jeder Grünschnabel, jeder Backfisch, Jeder Schreihal» am Biertisch, Jeder eingebildete Wicht, Nur — der Redacteur nicht." J>i« „Hpfcc der LieSe". Die „Deutiche medi-einische Presse" gibt die nachstehenden Bemerkungen de» Dichter» Jmmermann au» dessen berühmtem Roman .Der Oberhof" (Münchhausen) wieder: „ES ist un-glaublich, wie viele Kranke dem Arzte durch Liebe und Theilnahme der Angehörigen zugrunde gerichtet werdtn! Zwar in den ersten Tagen lässt man den Leidenden wohl ruhig liegen und behandelt ihn vernünftig, aber späterhin, wenn e» nun heißt, er bessere sich, oder er sei RcconvaleScent, da beginnt ein wahrer Cultus de» Krankenzimmer», in den Augen de» gewissenhaften Arzte» der schlimmste TeufelSdienst. Vergeben» rufen die müden und zitternden Nerven: Lasst in Frieden! Umsonst sehnt sich daS in Unordnung gebrachte Blut nach Stille, fruchtlos ist e», das» die lebten Kohlen der Entzündung in sich rerglimmen möchten — eS hilft alle» nicht», besucht wird, gefragt wird nach dem Be-finden, unterhalte» wird, vorgelesen, sogenannte kleine Fr-uden werden bereitet, und voll Verziveiflung sieht man daS Opfer der Liebe, daS man gestern voll guter Hoffnung verließ, heute elend wieder. Deshalb sterben auch in Privathausern verhältnismäßig mehr Menschen al« in wohlbeausfichtigten Lazarethen. Und danim pflege ich aus Kranke mit Umgebungen voll Liebe und Theil-nähme, die ich nicht abhalten kann, von vornherein doppelt soviel Zeit zu rechnen, al» auf Kranke ohne liebevolle Umgebungen." vielseitige Anwendung. E» giebt wohl kein Hausmittel vielseitigerer Verwendbarkeit al» „M o l l'S Franzbranntwein und Salz", der ebenso-wohl als schmerzstillend« Einreibung bei Gliederreißen, als seiner Muskel und Nerven stärkenden Wirkung wegen al» Zusatz zu Bädern etc. mit Erfolg gebraucht wird. Eine Flasche X l 80. Täglicher Versandt gegen Nachnahme durch Apotheker A. Moll, k. u. k. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlauben 9. In den Depot» der Provinz verlange man ausdrücklich Moll'» Präparat mit dessen Schuhmarke und Unterschrift. 3452-6-93 btS Deutschen SchlllvereioeS *1. und unseres Schnyvrreine» «Siidmarl" bei Spielen uud Wetten, sowie bei Festlichkeiten. Testameute» und unverhofften Gewinusteu. TJ Nächste Zieh. 1. April Ueberall gesetzlich erlaubte 8 Türk. 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Wie von einem unerträglichen körperlichen Schmerz gepeinigt, stöhnte Fürst Caragiali auf. Nein, nein, es war ja unmöglich! Dies konnte unmöglich daS Ende eines glänzenden, auf der Höhe der Gesellschaft ge-führten Lebens sein l Vielleicht gab es doch noch eine Möglichkeit, das Aeuberste abzuwenden l Vielleicht gelang eS seiner imponierenden Persönlichkeit, feiner Ueber-redungSkunst, MariaS Sinn zu ändern. Erst, wenn er sich selbst verloren gab, war er wirklich verloren. Und er wollte den Versuch nicht aufschieben, bis LaScar nach seiner Rückkehr durch die Heftigkeit feiner Natur vielleicht alles verdarb. Schwer erhob sich der Fürst vo» seinem Sitze. Niemals, selbst in den Tagen körperlichen Unbehagens, hatte er eine Schwäche ein-Pfunden, die feiner heutigen Kraftlosigkeit glich. Aber eS galt, keinem fremden Auge etwas davon zu ver-rathen. Eine Viertelstunde lang stand er in seinem Ankleidezimmer vor dem Spiegel, bi» er sich überzeugt hatte, dass auch die letzte Spur der eben erlittenen Qualen aus seinem Antlitze verwischt sei. Dann stieg er die Treppe zu Marias Zimmer empor. Er wollte eS absichtlich vermeiden, sich bei ihr anmelden zu lassen. Sein Kommen musste sie überraschen, wenn er seiner Wirkung einigermaßen sicher sein wollte. So klopste er an die Thür ihres BoudohS, einmal, und wieder und noch einmal; erst leise und bescheiden, dann laut und vernehmlich. „Ich bin es, Maria, — Dein Oheim JoanI" sagte er, sich zu dem Schlüsselloche herabueigend, „ich bitte Moderne Wömer. Roman von Reinhold Ortmann. »ertöten. Dich dringend, mir zu öffnen; denn ich habe Dir eine wichtige Mittheilung zu machen." Aber von drinnen kam ihm keine Antwort, und als er zuletzt in halber Verzweiflung seine Hand auf den Griff legte, fühlte er, dass die Thür verschlossen war. Noch eine kleine Weile harrte er umsonst; dann stieg er wieder hinab, um in das vorige, stumpfe, frucht-lose Hinbrüten zu versinken. ES war gegen zehn Uhr abends, als ein Fiaker in langsamster Fahrt die Straße heraufkam. Er hielt vor dem Hotel deS Fürsten Caragiali, und ein Mann, welcher neben dem Kutscher auf dem Bock gefeffen hatte, sprang eilig herab, um die Glocke zu ziehen. Er tauschte mir wenige hastige Worte mit dem Diener, welcher ihm geöffnet hatt«, dann wurden rafch auch die übrigen männlichen Bediensteten des HaufeS herbeigerufen, und unter dem Beistände eines Herrn, der unterdessen dem Fiaker entstiegen war, wurde ein scheinbar lebloser, menschlicher Körper aus dem Innern des Fuhrwerks gehoben. Das Licht der Ampel, w.lche im Vestibül brannte, fiel auf das leichenblasse Antlitz des Prinzen LaScar. Ein weißes Tuch, auf dem sich mehrere Blut» flecken zeigten, war um seine Stirn gewunden, und der Rock, mit welchem man seinen Oberkörper nur leicht bedeckt halte, war beschmutzt und zerrissen. Mit großer Vorsicht trug man ihn in sein Schlafzimmer, und erst, als er nach den Anordnungen des fremden Herrn, der sich fogltich als Arzt zu «rkennen gegeben hatte, ent» kleidet und auf das Bett niedergelegt worden war, wurde Fürst Joan von dem Vorgefallenen in Kenntnis gesetzt. Der Kammerdiener musste seine Meldung wieder» holen, eh« Caragiali ihn vollkommen begriffen hatt«. „Was ist d«S?" fuhr er auf. „Mein Sohn — ver» unglückt? DaS ist ja eine Tollheit I DaS ist unmöglich!" „Durchlaucht wollen sich selbst überzeugen! — Aber der Arzt meint, eS sei anscheintnd nicht be» dcnklich I" „Der Prinz ist bereits in seinem Zimmer?" „Zu dienen, Durchlaucht!" „So sorgen Sie dafür, das» wir in einer Viertel-stunde die besten Aerzte haben, die zu erlangen sind! — Fahren Sie zu allen Professoren — hören Sie — zu ollen!" „Wie Durchlaucht befehlen!" Der Diener gieng. Und Fürst Caragiali hob die geballte Faust gegen die Decke deS Zimmers empor. „Wenn dies das Ende wäre — bei Gott, wenn eS dieS wäre. Ich würde einen Mord begehen — einen Mord!" Dann begab er sich in das Schlafzimmer feines Sohnes. Er fand den Arzt damit beschäftigt, den leichten Kopfnerband zu erneuern. «Lassen Sie sich nicht stören, mein Herr!" sagte er, sich mit übernatürlicher Anstrengung zu äußerer Gelassenheit zwingend. „Man sagt mir, dass Sie ein Arzt feien. Sie werden mir alles erklären können!" „Gewiss, Durchlaucht! — Ich bin der Doctor Feldmann! Ein glückliches Ungefähr führte mich an die Stelle des Unfalls, bald nachdem derselbe entdeckt worden war. Ich ordnete die Ueberführung des Prinzen in seine eigene Wohnung an. weil ich die Verletzungen nicht für so bedenklich hielt, dass die Unterbringung in tinem Krankenhause unerlässlich gewesen wäre." „Ich bin Ihnen dankbar dasür, Herr Doctor! — Mein Sohn ist ohne Bewusstsein?" «Er war cS nicht, als er gefunden wurde. Er selbst gab den Arbeitern, die ihn zuerst am Fuße der steilen Uferböschung bemerkten, seinen Namen an.' „Am Fuße der Uferböschung, sagen Sie? — Er ist also gestürzt, nicht wahr?" „DaS Pferd muss mit ihm durchgegangen und über die niedrige Brustwehr gesprungen sein. Zum Glücke war das Wasser am Ufer sehr stach, so dass der Prinz auf dem Steingerölle liegen blieb, ohne in die Gefahr deS Ertrinkens zu gerathen." »Ja so 1 — Ich begreife vollkommen. Und das Pferd?" „Es war todt, Durchlaucht! Augenscheinlich hatte rS bei dem Sturze auS der ziemlich beträchtlichen Höhe die Wirbelsäule gebrochen." „Hum — ja! — ES ist schade um daS schöne Thier — sehr schade! Englisches Vollblut — vom Potrimpos auS der Lady of tha Lake! — Sie glauben also nicht, dass eS Gefahr habe mit meinem Sohne?" „So weit eine oberflächliche Untersuchung diesen Schluss zulässt, nein! Die Kopswunde ist jedenfalls unerheblich, eine Gehirnerschütterung nach den bisher zu Tage getretenen Symptomen nicht wahrscheinlich, und daS übrige — eine einfache Knochenfractur des linken Unterarmes und leichte Contusion zweier Nippen dürfte bei einer so ungewöhnlich kräftigen Konstitution ebenfalls wenig zu bedeuten haben." „In der That, Ihre Worte beruhigen mich voll-kommen, Herr Doctor! Auf derartige Unfälle muss ein verwegener Reiter, wie es mein Sohn ist, jederzeit ge« fasst sein. Aber sollte eS nicht ein Mittel geben, diese — dies« Bewusstlosigkeit zu heben?" „Sie hat nichts zu bedeuten, Durchlaucht! Eine Ohnmacht infolge starken Blutverlustes oder vielleicht noch m«hr der Kälte, welch«? der Verunglückt« «in« qc-räum« Zeit hindurch schutzlos ausgesetzt war. Wir haben sie vielleicht eher als eine Wohlthat zu betrachten, die ihn für eine Weile vor dem Bewusstsein seiner hestigen Schmerzen bewahrt." — Schon nach Verlaus einer sehr kurzen Zeit er-schienen einige von den ärztlichen Berühmtheiten Wiens, die einem Rufe des bekannten rumänischen NabobS selbstverständlich mit großer Eilfertigkeit Folge geleistet hatten. Sie nahmen eine eingehende Untersuchung deS Verletzten vor, an die sich ein kurzes Consilium anschlosS. DaS Ergebnis stimmte vollkommen mit der Diagnose des Doctor Feldmann überein. „In einigen Wochen wird Seine Durchlaucht die ganze Affaire vergessen haben!" versicherte Professor Wallroth, einer der ersten lebenden Chirurgen, dem Fürsten. .Es müssten ganz außergewöhnliche Compli-cationen eintreten, wenn sich ein Grund zur Besorgnis ergeben sollte." Fürst Joan dankte dem berühmten Arzte mit einem verbindlichen Händedrucke für die beruhigende Mit-theilung. Er hatte sich von feiner ersten Bestürzung vollkommen erholt, und er war in feinem Aeußeren wieder ganz der unerschütterlich« alte Römer, der mit erhabenem Stoicismus zusieht, wie man seine Söhn« auf ihren Schilden aus dem Schlachtgetümel trägt. Lascar war wieder zum Bewusstsein gekommen, alS man ihm die ersten ordentlichen Verbände anlegte, und er hatte die heftigen Schmerzen, welch« er dabei noth-wendig fühlen musste, mit spartanischem Gleichmuth ertragen. „DaS ist fast zu viel der Mühen wegen einiger so unbedeutender Schrammen!" hatte er im Hinblicke auf die Anzahl der um ihn versammelten Aerzte mit «inem kleinen Lächeln gesagt. „D«r Fürst scheint mehr Sorge um mich gehegt zu haben, als es erforderlich gewtfen wär«!" Da man davon sprach, dass ihm eine Ordensschwester alS Pflegerin gesandt werden solle, erhob er gegen alle derartigen Absichten einen sehr entschiedenen Protest. „Ich will keine ftemden Gesichter um mich sehen," erklärte er mit großer Bestimmtheit, „am wenigsten einS, daS mir in feiner stillen Sanftmuth fortwährend von Weltentjagung und anbeten schönen Gingen predigt. Mein Diener ist ein anstelliger Bursche, der mir zur Pflege und Auswartung vollkommen genügt und den ich wenigstens ungeniert hinauswerfen kann, wenn mich sein Anblick ennuyiert. Lassen wir'S also dabei bewenen, meine Herren!" Erst als sich die Aerzte sammt und sonders ent-sernt hatten, ihrem Patienten natürlich möglichste Ruhe und Schonung anempfehlend, näherte sich der Fürst Joan dem Lager seines Sohnes. „Wie befindest Du Dich, LaScar ?" fragte er liebe-voll. »Leidest Du große Schmerzen?" Statt ihm auf diese theilnehmende Erkundigung zu antworten, fragte Lascar, der den Kopf wegen seines Verbandes nicht zur Seite wenden konnte: „Sind wir allein, Papa? Ich möchte Dir einiges im Vertrauen sagen." „Niemand würde unS belauschen, mein Sohn! Aber Du thätest wohl besser, an diesem Abende jede neue Erregung zu vermeiden." Lascar lachte kurz auf. „Wie einfach daS klingt! Und wie leicht eS den Herren Aerzten wird, es vorzuschreiben. Aber das sind Narrheiten, Papa; man mag ein Kind damit zur Ruhe bringen, nicht einen Mann l — Und Du weißt ja auch, was ich Dir sagen will: es steht schlecht um uns — Maria hat mich rundweg abgewiesen." „Ich errieth es wohl! — Aber es wird nicht ihr letztes Wort gewesen sein!" „Es war ihr letztes — verlas» Dich darauf, Papa! — ES ist gekommen, wie ich'S geahnt! Ich hätte den rechten Zeitpunkt abwarten sollen. — Nun ist alleS aus!" »Ich kann Deine Hoffnungslosigkeit noch nicht theilen! Du bist vielleicht zu ungestüm gewesen. Du wirst eine Möglichkeit finden, sie dennoch zu gewinnen." „Wenn ich daran glaubte, so hätte ich diese Mög-lichkeit gewiss versucht. Auch ohne die Rücksicht aus Dich würde ich um meiner eigenen Selbstachtung willen alles daran gesetzt haben, die trotzige Festigkeit dieses Mädchens zu brechen. ES ist mir sehr schmerzlich, dass ich Dir daS so offen sagen muss, mein armer Papa, aber ich > ich kann Dir nicht mehr helfen!" „So werde ich statt Deiner zu handeln suchen, LaScar, und ich wiederhole Dir, dass ich unsere Sache noch nicht verloren gebe. Aber beantworte mir zuvor eine einzige Frage: War das Unglück dieses Abendes ein verhängnisvoller Zufall, oder —" „Warum willst Du Dir darüber den Kopf zer-brechen? — Schlimm genug, dass es mir in Bezug aus den «einigen nicht ganz gelungen ist! Ich denke, wir haben in solchen Dingen unsere besonderen Ehrbe-griffe!" „Und Deine Shr« gebot Dir also, den Tod In den Wellen der Donau zu suchen l Der Gedanke an mich war nicht imstande, Dich daran zu hindern?" „O, ich habe im Gegentheile sehr viel an Dich ge-dacht! Ich" — und er dämpfte seine Stimme zu einem fast zärtlich klingenden Flüstertöne — „ich wollte Dir's leichter machen, Papa!" Fürst Joan räusperte sich, und es war, als ob er etwas hiliunterschlucken müsse. Vielleicht war eS seit seinen Knabcnjahren daS erstemal, dass er die Empfindung von heiß aufsteigenden Thränen hatte. Ehe LaScar eS verhindern konnte, hatte er feine gesunde Hand ergriffen uud seine Lippen darauf gedrückt. Dann richtete er sich auf und sagte mit dem Aus-drucke eines festen Entschlusses I „Deine Erhaltung ist ein Wink des Schicksals, den wir nicht ungenützt lassen dürfen. ES ist ein letztes Mittel, daS ich versuche: aber es wird nicht versagen. Ich erwarte von Dir nichtS anderes, alS eine schweigende Unterstützung." Lascar fragte nicht, von welcher Art daS Mittel seines VaterS sei. Vielleicht fühlte er sich doch schwächer, als er eS zeigen wollte, vielleicht auch vermied er eine weitere Erörterung nur deshalb, weil es ihm grausam schien, den Fürsten seiner letzten Hoffnung zu berauben. Er hörte, wie sich dieser aus dem Zimmer entfernte, und er schloss die Augen, um sich in eine Welt von Träumen zu versenken, in denen schon die schreckhaften Phantasien des ausbrechenden Fiebers aufzutauchen be-gannen. — Fürst Joan aber war im Begriffe, noch einmal denselben Weg zu gehen, den er vorhin als ein tief ge-beugter Mann vergeblich unternommen hatte. Und er sollte nicht einmal gezwungen sein, wiederum alS ein demüthig Bittender an die Thür seiner Nichte zu klopfeu. In dem kleinen Vorzimmer, das zu Lascars Gemächern führte, kam sie ihm entgegen, ein verkörpertes Bild des Schreckens und deS Entsetzens: „Um GotteS willen, Onkel, ist es Wahrheit, was mir mein Mädchen soeben sagt? Ich flehe Dich an, sprich nur ein einziges Wort, denn ich vergehe vor Angst. Lascar hat — er ist von einem Unfall betroffen worden — und sein Leben ist in Gefahr?" Steif unv stumm stand ihr Fürst Caragiali gegen-über. Er hatte, sobald er ihrer ansichtig geworden war, seine Stirn in düstere Falten gelegt und seinem Antlitze einen Ausdruck starren Schmerzes gegeben. Nun ergriff er statt aller Antwort ihre kleine heiße Hand und führte die willenlos Folgende durch das matt erleuchtete Arbeitszimmer des Prinzen bis an die Thür seines Schlasgernaches. Mit einer raschen Bewegung stieß er dies« Thür aus und deutete aus den regungslos Daliegenden. (Fortsetzung solgt.) KAU Belehrendes, Unterhaltendes. Heiteres etc. \ |gB3« andern auf bie beschriebene Weise heranzieht. Parketboden zu reinige». Ein Mittel, um alte», dunkel gewordenen Parket-bdben ihre helle, ursprüngliche Farbe wie-der zu geben, ist folgendes: Man läsSt einen Theil kalzinierte Soda V« Stunden lang mit einem Theil gelöschtem Kalk und IS Theile Wasser in einem gusSeisernen Topf kochen und trägt dieses auf den Boden auf. Einige Zeit barauf reibt man das entstandene Aetznatron mittelst einer harten Bürste ab. Da» genügt. Wirt- „Sie — ber Wein, ben Sie mir ba» letzte Mal aushängten, ist noch nicht probiert worb«n. Kann ich mich baraut verlassen, dass er gut ist?" — Reisenber: „Der Wein ist gut, bettn sonst würbe ich mich gehütet haben, Sie wieder zu besuchen!" Seltsam« Erwiderung. Frau »um Hausbesitzer: .Hinter ben Tapeten steckt ja alles voll Ungeziefer." — Hausherr: „Gott, was haben Sie hinter ben Ta-peten zu thun?" Erpressung« »ersuch. Der Heine M»x (ber zu Weihnachten einen photo-grapl'ischen Apparat bekommen hat, zu s«iner Schwester): „Lucie, ich habe Dich gestern in bem Augenblicke photographiert, wie Dich ber Lieutenant geküsst hat . . . willst Du mir zwanzig Pfennig für ba« Bilb geb«», oder soll ich'S Papa verkaufen ?4 Peinlich. Aeltere Dame: „Ich bin 2t Jahr«!" — Anwalt: „Seit wann?" — Tarn«: „S«it brm 14. August!" — Anwalt: „Ich meine nich« ba« Tatum. sonbern bie Jahreszahl!" Lesen kann sie. Polizist: „Haben Sie bie Tafel ba vorn« nicht g«s«hen? Rad-sahren v«rbot«n! Oder können Sie nicht lesen?" — Anfängerin: „Ja, lesen kann ich schon — aber nicht absteigen I" Bettirrwitz. Bettler: „Mylady, haben Sie Mitleid mit einem armen, alten Sol> baten, ber viele Schlachten gesehen hat." — Lady (ihm einen Schilling gebend): „Wo? — In Indien ober Aegypten?" — Bettler: „In den illustrierten Zeitun< gen, Milady!" 1900 .K-Utfch- Wacht' Intelllgnnte Damen erhalten gründlichen Schnitte«!chnen- riterricht. — Nähere« täglich Ton 10 bis 12 Uhr vormittags Schnlgasse Nr. 11, 111. Stock, rechts. * Kaum benutzte Herren-Kleider, Wäsche, Damentoiletten, 1 Speisetisch mit 6 Sesseln, 1 bochlehniges Bett, sonstige Möbel und Gebrauchsgegenstände iini Verkaufes halber täglich toq 9—11 Chr vorm. nnd Ton 3—5 Ubr nachmittags Hermanngasse Nr. 12. zu berichtigen. Wer will 400 Mark garantirt monatl. leicht, ehrl. and ahne Risiko verdienen? Sende sofort Adresse mit Freimarke unter V. 21 Annoncen - Ezped. K. F. 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Kinstwein, Hauatrnnk, Arbeitcrtroik, 100 Liter Doppel-Enig N K 40 k encettgt sieb jrnlcr durch Wein- «{ wird beigegeben. Versandt uoch ia P »t-coiU durch Guspur Neuwuld, Wien, ID., BechartJgiuse 4. 47» lauem welche gratis und franco die no*j gehende Zusendung des neuen Frili-I jars-Cataloges für Oamen-Cor.fecti« wünschen, wollen mittelst Conwä-Karte ihre genaue Adresse einsende an F. Infanger, Graz. Ein mijjiiuiniwd ist billig abzugehen. Garte nuasae li I Zniii 11.401. ma l.'.nmMSnS! itz Pulver. Vtin «„>, t weea Jede Schachtel nnd jedes Polier A. Moll'» IckllinSt nnd Unterschrift Irtxl. Moll'» Seidllta-Pnlvor sind für Magenleidend* ein unübertreffliches Mittel, von d>-n Magen kräftigender nnd die Yerdanungsthätigkcit steigernder Wirkung und al» müde »nflOsfflides Mittel bei StuMreratopfnng allen drastischen Pnrgati»», Pillen. Bitter*.Usern etc. vorzuziehen. Preis der Oritintl-SthichM K 2.— OfT r~alslfi.ee.t« -werdea gerlehtltch -verfolgst. "WO Moli's Franzb gantwein inu.Salz. 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April 1875, R.-'i.-Ju Nr. 61, das "Verbot der Ausfuhr tob Beben und änderen Ifcblaustrityq aus dem Gebiete der Stadt Cilli unter Hinweis auf die Straf bestirnt des § 17 ifn# bezogenen Gesetzes erlassen. CILLI, am 8. Dcninber 1899. " V D er B Q r g e r m ei st«n \ • \ " l > Ntig^er. Kleider-Zephyre Ia Qualität, garantirt waschecht, liefert Franz Itrückncr, Baumw.-Weberei Miilir.-l tothwiiHMCr. Ein Packet, enthaltend 4Ü Meter Zephyr, achin «ortirt für de» HaaigebrwMk, Kronen 18.— gegen Nachnahme franco. 4767—26 - Ä*£ia.=t«r grxfttia. - Der zum städtischen (ehemals Plann er sehen) Hause, Schalgawl gehörige Garten ist Noslelcll zu vermieten. Diesbezügliche nähere Auskünfte ertheilt der Stadtökonom. Stadtamt Cilli, am 24. März 1900. Der Bürgermeister: Stiger. Osterkarten in großartiger Auswahl bei Fritz Rasch, Cilli ItnUii« und H«lm»»