^MKH^ »844X Tatbachee Zeitung. Samstag den 17. Februar. 3 l l V r i e n. ' 0eff entlich er Dank. ^)u dem am 7. Februar 1844 im hiesigen ständischen Ncdoutene Saale zum Besten der Klein« kinderbewahr» Anstalt abgehaltenen Maskenbälle wurden 902 Karten gelöst, wofür mir Hinzurechnung mehrerer großmüthigen Ueberzahlungen 643 si. 40 kr. »Mgegang.'ü. D,e Kosten betrugen . . . 142 „ 22 » »Nd es ist demnach der Anstalt ein reiner Gcwinn von.....50l fl. 18 kr. »ll'blleben. Dieser Ball, dessen gelungenes Arangement wieb,l t>en Bemühungen des Herrn Handelsmannes Joseph Karin ger zur Ehre gereicht, war von 890 P^soncn besucht. Ferner sind bei dem von einem Menschenfreunde zum Besten der Klemkinderbewahr. Anstalt durch mehrere Wochen öffentlich zur Schau gestellten Krip-penspiele an Emmttsgcldern der Anstalt 65 fi. C. M. jUg.efioffcn. Diesc günstigen Resultate werden hiemit dank« l»ar zur Kenntniß des wohlthätigen Publikums ge-bracht. Laibach den 12. F^,.. ^^44^ ^ a l i t i e n. Czernow.tz, b,„ 25. Iän. Der Haupttreffer «on 200.000 Gulden W.W. der Alois Pann'schen ^Ütlr.Lottcr.e, deren Ziehung am 13. Jänner in Wien 3tatt fand, ist in Czernowitz gewonnen wor, dcn. Hr. AtlaS, Med. Doctor, kaufte in dcn letz. ten Tagen vor der Ziehung das blaue L00S mit dcn Nummern: 17, 27, 77, in der Handlung der Hersch. W. Juster in Czernowih, zejg^ ^ s«inen drei Freunoen bciiN Whist' Spiele, und nahm die< selben, um ihrem Wunsche zu entsprechen, als Ge. s''llschaftcr an: Di.'se Herren sind: Wilhelm von AIch, Kreis. Apotheker, Vater von fünf Kindci n^ Anton Zacher, k. k. Kreis.Phpsicus, Vater von drei Kindern, und I. Kreml.a, M.litclr »Obera^t beim dritten Bataillon des Baron Sifkovich Infanterie, Regiments Nr. 4l. V e u t s ch I a n v. Fulba, 3. Febr. Im h'csigen Criminalgcfäng. niß befindet sich ein Verbrecher, über welchen schon gegen Ende des vorigen Jahres das TodcSurtheil auf Hiniichmng mittelst des Schwertes durch lan.-diShell-llch bestätigten Spruch in letzter Instanz ge. fällt lst. Dies; Todesurtheil konnte jedoch noch nicht vollzogen weiden, weil, — ein cha, aktclist'schcs Zeichen der Zeit — in ganz Chuthcssen kein Mann auf» gefunten werden tann, welcher sich zur Volistrck-tung desselben versteht. (ANg. Z.) H ch w e v e n. Stockholm, '<6. Jänner. Se. Majestät b« König sind heute an ihrem ein und achtzigsten Ge» bmtstagc leider erkrankt, worüber die StaatSzeilUNK folgende ärztliche Bulletins mittheilt, unterzeichnet Er. af Edholm: „Dcn 26. Jan., 10 Uhr Vor-ttiittagS. Se. Majestät dcr König, welcher gestern Abend, ohne zu erkennen gegtbcneS Ucbclbcsinden, zur gewöhnlichen Zeit zu Bitte gingen und während der Nacht ruhig geschlafen, wurden um 6'/» Uhr Morgens von Erbrechen und Zcichen gesteigerten Blutzudrangs zum Haupte befallen, waS noch fortwährt, jedoch, wie es scheint, im Abnehmen. — 2 Uhr Nachmittags. Se. Majestät dcl König smd ruhiger, und der Zustand .st im Allgemein be,.'.^ digcnder, alS bei der Ausgabe des vorigen Bulle. tinS. — 5 Uhr Nachmittags. Se. Majestät des Königs'Krankhcitszustand hält unverändert seit 2 Uhr an. — Gleich beim Anfange dcr Krankheit wurden als consultirende Aerzte hinzugnufen der Lelbmedi. cuS beS Kronprinzen Dr. Theluing, der Generaldi» rector Ekstr'öimr Und Professor Huß. Das ?lfton. blad fügt dem zweiten der obigen Bull.'tms hinzu, daß daS, was den Anschein zum Bessern hervorgt. 88 tracht, eigentlich ein Aderlaß gewesen. Der König habe sich nie zuvor die Adern öffnen lassen wollen; da aber jetzt d«e Aerzte ertlätt, daß nur dieses ihm daS Leben reiten könne, sey eS auf deS Kronprm« zen Befehl geschehen. (DaS Erbrechen war e,n Bluc» «rbrcchcn gewesen.) DaS Blut vom Aderlaß sey ge. rönnen, habe Nicht ungünstig ausgesehen, und die Besinnung sey darnach wieder gekommen, doch so, daß der hohe Kranke zwischendurch >n Betäubung gelegen. Zwischen 10 und 11 Uhr Vormittags hab« er Hasset) verlangt und davon getrunken, darauf wieder sich erbrochen und sey eingeschlafen. Zwischen 12 und 1 Uhr habe er ein Glas Wasser getrunken vnb es dem Kammerdiener selbst auS der Hand ge« «ommen. (vest. V.) Nachrichten aus Stockholm vom 30. Jan. Abents enthalten Folgendes: D«e Krankheit dauerte «nter stetem Wechsel — TagS etwas Besserung, Nachts Mehrung des FieberS__fort. Am 30. schemt der hohe Kranke meist fieberfrei, aber sehr matt sich gefühlt zu haben. (Allg. Z.) H p » n i e n. Madrid, 29. Jänner. Gestcrn nahm ein 1l„. »vohlfeyn, daS die Infantmn Carlota befallen, plötz» I.ch den ern,^haflesten Charakter an. Die Krankhclt hatte nnt einem leichten Hautausschlag begonnen. Es ward der Prinzessinn zur Aoer gelassen, und alsbald sprach sich die Krankheit als Typhus aus, der emen so reißend schnellen Verlauf nahm, daß der 'Priester zur Neichung der Sacramcnte in sol« ch.r Elle berufen ward, daß er ohne irgend eine Be» gleitung im Palast ankam. Heute Nachmtttag 5 Uhr verschied txe Fürstinn, deren Tod großen Einfluß auf die politischen Constellation«« üben wird. Paris, 4. Februar. Der plötzlich eingetretene Todesfall der Infantlnn kann folgenreich für Spa? nicnS Zukunft werden. Jedermann erinnert sich des großen Antheils, den ihl- Einfluß auf den letzten Act Ferdinands VII. hatte, wodurch der verstorbene Kö-nia die alte in den Gesetzen des Landes rechtlich begründete Thronfolgeordnung wieder herstellte. Nicht Minder bekannt ist das mit geringen Unterbrechun« gen fortdauernd sehr gespannte Verhältniß zwischen der Infantinn und ihrer jünger« Schwester derKö. niginn Christine, welche letztere stetS dem Plane ei. ner Vermählung der Kötng»nn Isabella ,mt einem der Söhne der Infantlnn entgegenarbeitete. D>e^ sem Plane arbeitete auch die ganze Pcnte» der Mo-deraoos entgegen, weil sie bei Verwirklichung deS-selben aUeg vor» den, Einfluß der Infammn Car. lota fluchtete, die »hre Verbindung mit den Pro» gressistm me ganz aufgzh. Der schwache Infant Francisco be Paula wird voraussichtlich künftig eine weniger thätig eingreifende politische Nolle spielen, und die so delicate Vermählungsfrage könnte jetzt »ine neue Wendung nehmen. Die Infantinn Car« lota »st am 29. Abends ,n Folge emer zu ihrer ei« gentlichen Krankheit hinzugetretenen heftigen Lun« geuentzündung gestorben, nachdem sie noch zuvor di« Sterbsacramenle empfangen und ihr Testament ge. machr hatte. Die Konigmn, welche wegen der Ge« fahr der Ansteckung der Kranken keme persönlichen Besuche machen konnte, ließ sich ununterbrochen über deren Befinden unterrichten. (AUg. Z ) tkroghiltannien. London, 2. Februar. Gestern Nachmittags ist die Session des Parlaments von Ihrer Ma,estät der Kömglnn mit folgender Rede vom Thron cross« net werden: „Meine Lords and Herren! Es gewährt Mir große Befriedigung. Ihnen wlder im Parlamente zu begegnen und d>e Gelegenheit zu finden, aus Ihrem Beistand und Ihrem Rathe Nutzen zuziehen." «Ich heg« die zuversichtliche Hoffnung, daß der allgemeine Hriebe, der für d»s Glück und die Wohl» fahrt aller Nationen so nothwendig »st, ununtelbr.0' chen fortdauern wtrde." «Meine freundschaftlichen Verhältnisse mit dem Könige der Franzoscn und das gute Einvernehmen, welches glücklicher Wc»se zwischen Meiner Regie« rung und der Tr. Majestät besteht, m Verbindung »rut den fortdauernden Versicherungen friedlicher und freundschaftlicher Gesinnungen aller Fürsten und Staaten, bekräftigen Mich in dieser Erwartung." „Ich habe befohlcn, daß der Tractat, den Ich Mit dem Kaiser von Chma abgeschlossen habe, Ihnen vorgelegt werde, uno Ich freue mich bei dem Gedanken, daß er in s.inen Resultaten sich sehr vor« iheilhafr für dcn Handel d»efts Landes erweisen wird.« «In dem ganzcn Verlaufe Meiner Unterhand« lungen nnt der chinesischen Regierung habe Ich ftetS jedem V"langcn nach irgend ausschließenden Aonhe.len entsagt:' ^6s >st Mein Wunsch gewesen, daß der Indu-stiie und den Handelsunternehmungen aller Nat«o« nen gleiche Gunst zu Theil werden möge." »Die Feindseligkeiten, welche während des ver« fiolsenen Jahres in Scinde Stait gefunden, haden zur Einverleibung eines beträchtlichen ThelleS jencS Landes mit den brltnschen Besitzungen im Or«ent geführt." »Bei allen M'l'tärischcn Operationen, und be. sonders bei de Vorfälle in Scinde Ihnen sofort Mitgetheilt werden sollen.« „Herren vom Unterhause.' Die Kostenanschlage für daS kommende Jahr werden Ihnen unverzüglich vorgelegt werden. S»e sind mit strenger Rücksicht «uf Ersparmß und zu gleicher Ze,t mit gebührender Beachtung jener Erfordernisse deS öffentlichen Dien» stes entworfen worden, die m«t der Aufrechthaltuvg Unserer Macht zur See und den vielfältig«« Bedürf« Nlssin der Marine» und M»!»tär. Etablissements m den verschiedenen Theilen emeö wc,t ausgedehnten ölilcheb verknüpft sind." ,Meme LordS und Herren! Ich wünsche Ihnen Glück zu dem verbesserten Zustande mehrerer wich. tigcn Zweige deS HandelS und der Manufakturen des LandeS." »Ich hege die Zuversicht, daß d^r vermehrte Begehr nach Arbeit m entsprechendem Grade viele Classen Meiner getreuen Unterthanen von dcn L^l» den und Entbehrungen befreit haben wild, welche Ich »n früheren Perioden zu beklagen Anlaß hatle." »Scit mehreren Jahren nacheinander ist der Ertrag des Einkommens zur Bestreitung der Staats» auögaben nicht hinreichend gewesen.« »Ich hegc tne zuversichtliche Hoffnung, daß im gegenwärtigen Jahre das StaatSemkommen zur Bestreitung aller darauf ruhenden Lastcn volllom' men hinreichen werde.« «Ich halte Mich versichert, daß Sie bei Erwägung aller Gegenstände, die mit den finanziellen Angel.g.'nl)e,ten des Landes in Verbindung stehen, S'ch die schlimmen Folgen, die aus Anhäufung der Schuld in Friebcnszellen entstehen, gegenwärtig Hal» ten, und fest entschlossen seyn werden, den StaatS. «vedit aufreche z« erhalten, del desscn Fortbestand die permanenten Interesse, die Lhrc und der gute Ruf e.nes großen Landes gleichmäßig bethell.gt sind." »In, Laufe dcS gegenwärtigen Jahres wird sich die Gelegenhctt crgebcn, der Bank von England hinsichtlich der Nev.s.on «hreS Pr.vileg.ums Not.z zu geben." ^ES dürfte rachsam styn. daß während d.cser Session des Parlaments und vor dem Eintritt des für Mittheilung gedachter Notiz festgesetzten He.t. punctes, der Zustand deS GcsrtzcS hmsichtl.ch der Bank von England und anderer Bankanstalten, Jh. rer E»wägung unterzogen werte." ^Am Echwsse der l.tztcn Session deS Paria, MllilS habe Ich Ihnen weinen ftstcn Entschluß erklärt, d»e leß»olot>vl Un,on zwischen Großbritannien und Irland ouftscht zu erhallen." »Ich lcgie zu gll'chcr Zeit Mein crnstlichsie« Verlangen an dcn 2ag, mit dcm Porlomente zur Ergreifung «Ucr deljenigen Maßregeln zusammen zu wirken, welche geeignet s»yn türflcn, lcn soc,a. len Zustand von Irland zu verbcssern und die na» türlichen Hilfsqu.licn jenes ThellS des vereinigten Königreichs zu entwickeln." »Ich b,n entschlossen, in strengem Einklänge Mit dieser Erklärung zu handeln. Ich enthalte Mich al. lcr Bcnicrlungsn über Ereignisse in Irland, H,N' sichtlich deren Proceduren vor dem geeigneten gtseh» lichen Tribunal obschweben.«^. „Ich habe Mcme Ausm,rtsaniki,t auf d,» Ctand dcS Gtsthcs und die Praxis in Bezug auf die PochtverhältNlssc ,n Irland gcrichttt.- ,Ich hab, es für »alhsam eiachter, umfassende Localunlelsuchuligen über einen Gegenstand von 1» hoher Wichtigkeit anzustellen, und habe eine Com» Mission Mit ausgedehnter Vollmacht niedergesetzt, «M die erforderliche Untersuchung zu pflegen." «Ich cu'pfchle Ihrcr baldlgcn Erwägung die gegenwärtig ,n Irland ,n Krast stehenden Anord. nungen hinsichtlich der Registrirung der Wähler fir Mitglieder d«6 Pallomcnls." »S,e wcrden wahrscheinlich finden, daß eine Mlv'sion deS Rcgistrllungsgtsltzes, m,l andern §e. gcnwartig wirkenden Ursachen m äZerbintung g,. bracht, eine wesentliche Verminderung der Zahl de» Grafschafiewählcr erzeugen wird, und daß eS dlM« nach ralhsam seyn dürfte, dcn Stand des GejVhes, m>t der Absicht auf eme Ausdehnung der Orafschafts' Wahlrechte m Irland »n El wägung zu z>ehen." „Ich übergebe Ihrer reifen Erwägung die ver» schltdenen wichtigen Fragen der öffentlichen Politik, welche nothwendiger Welse unter Ihre Bcrolhung kommen werden, Mit vollem Vertrauen >n Ihre Loyalität und M Ihre We.shc.t, und n"t dem m-biünst'gen Gcbetc zu di«, «Un'ächl.g.i: Gott, daß er Ih.e Bimiihuna.cn zur B.förde.ulig der Wohl« fohrt aUcr Classen Meines Volkes leiten UNd feg. neu wöge." D»e Geschäfte der dilßjähria/n E.ssien "ur. den gestern in beiden Parlamentohäusein m»t Be. rathung der Anlwona vielleicht den fähigsten Diener verlor, darüber ist kcm Z,velf.'s. Soll man nun einer schreienden !ln-dankbai'k.'lc von Seite des Vicekönigs oder bloß dem Emfluf; oer türkischen Vorurtheile gegen alles was C»r«st ,st das zuschreiben, wis sich be, dem Leichen» degänglnß des ersten Monst.'rs begeben hat? Ein Circular des Sak> » Effendi (Statthalter Mehemed Ali's darin genannt) und d>? A'N'iuort darauf be» nachrichtigt, am 9. alle Consuln von dem Trauer, falle, es enthielt dle Bitte, dem Leichcnbegängniß ln Vegleicung aller Unterthanen »hrer respectiven Na» tlonen beizuwohnen. Alle hier anwesenden Consuln ober >l)i-e Ztvllo.'rtrecer begabcn sich m voller Ilniform unl> von allen Notablen chrer Nationen gefolgt um die be» stimmte Scuade ins Todcenhaus. Aber nicht einen Be» amien der Negicrung, n,cht e»n Z>m,nel zu ihrem Hm' pfanc, fanden sie bereit. ?ln 2000 Europäer haben den Leichnam von seinem Palaste b>s zur armem« schcn Capelle, wo er beigesetzt wurde, begleitet, nicht em Türke folgte dem Zuge, dagegen war eine Volks. menge von wemgstcni !5,000 Arabern an dem Tage auf den Bemen, w'lche __ hlngerissen von ihren, H^sse gl'g^n den Verstorbenen — die Europäer mit Schmähungen und Drohungen jeder Art umkreisten. E>n Scosi, e>n Schlag härte vielleicht zu furch» tei-lichen Scenen führe», und das Leben dcv Consul» wie der übrigen Europäer in Gefahr sehen können Nicht ein Plket Soldaten, keine Musik, ja nicht einmal Pollzeitnener, um den Andrang deS Volks abzuhalten! Mehrere Consulate haben Klage nach Kairo gesandt; noch haben wir von dort keine Ant-worr. — Allgemein war der Glaube hier, daß Boghos Bey ungeheure Reichthümer zusammengescharrt hade. Mlc Gewißheit kann man ab/r annehmen, daß er hier auf dem Platze bedeutende persönliche Schul» den hintclläßt, während seine Lebensweise gewiß Nicht vel'schwenbel'isch gewesen. — Gehißt von d,n Großen, von dem Volke, ja selbst von einem großm Theil der Europäer, we,l er alles aufs Spiel setzte, wo er glaubte dem Pascha einen Vortheil bringen zu tonnen, scheint selbst dieser letztere die Aufopferung der Popularität, die sem D«ener ihm brachte, nicht anerkennen zu wollen. Alerandria, 23. Jänner. Der Vicekönig soll in großen Zorn gerathen scyn, als er durch dle Berichte der Consul" erfuhr, das, seine hiesigen Gro> ßen dem verstorbenen Boghos Bey alle Ehrenbezeugungen bei dem Statt gehabten öeichenzuge verweigert haben; jetzc schiebt einer die Schuld auf oea andern, doch wäre es mögllch, daß einzelnen die Festung zum Aufenthalt angewiesen würde. Am l8. ward der Sarg mit dem Leichnam BosthoS Bei/«; in die für ,hn bereitete Gruft gesenkt, und dief!m>U waren alle Türken bei der Cerimonie gegenwärtig, nebst einem Bataillon Garde mit Musit'und Fahne. — Artissi Bey ist zum Nachfolger des Verstorben«'!! als Minister des Handels und der auswärtigen A.»,. Gelegenheiten ernannt; er wird Mühe haben die Rechnungen der Neg»erm,g mit den verschiedenen Handlungshäusern m Ordnung zu bringen, denn zu vielen besal) tier Verstorbene allein den Schlüsse. (Allg. Z,) Verleger: Ignaz Awiö Edler v. Kleinmayr. ^ollra uom l2. Februar l8!t Mittelpreie. oceco 0l'tlo dectc, » 4 » (»i (5M.) 100 7^6 verloste Obl.gatio.i , H"skam l ,^. ^. /l ,^ ^,^ ,,,er-0blissallo>,. d. I'vangS.» , . t l ^. -> DalI^)e>lS i>, «rain u, Aera-^ /^ " ^ __ r,a>. Obliqat. v.Tyrol. Vorl'^ ' l _> arlberg ,»,d Valzburg « . ^ H^sk.unülO'. l>er ältern üom< lz,!2:.i l 55 v.nMche!' Schulden, dcr ,,, ^jl,2i,.j ^^ ^ __ Florciii »u^ G^>ua allfge. l ^i 2 ^ « _ ll^iul!!«»,:!, .'illlc^en ^u ^ 3j^ ^^ ^ — ^ _ Aeral'.O.'mest. O!'!uiclii^»c!! der ^tae (E. M.) ll^.M..) ». Oestcrr«'ich liiUcr ll>,0^ zu 3 n m in ^ n en und Abgereisten. Am 8 Februar 18'N», Frau Eüsabelh ^irn. Herrschdftsinhabers.Wit. »t, von Gl'itz nach Trieft. — Hr, Fr.niz Dißausr, Dr. der Rechte, von Grntz nach Trieft. — Hr. Fran; Obtrmayer, Dr. der Rlchlt, von El ah nach Tri.st. — Frau Ailloni^ Kscigher, Hnndllem^nns« Zau.lni. v0n G,^ ,,„ch Trieft. — Hr, I.N)^nn Fllemschsgq. H.i„h^^^ann, von Gr.ih nach Trieft. —' a ^"^ ^'""lini. Beslycr, von Gia^ >^ch Trieft. — Hr. Gustav Kö'pl, Dl, d,l Medicin, ^'on Grav nach Tricst. ^ Am 3. Hr^Iol)^., Scharr. Handlungc-Plo: tura Führer, nach Wien. " ' ^ Mtral-^mm.ss.r. .,.,5 Trilst. .. ,^. M.rcin P.. n>an. Ocr!chts.?lcl..^r. „ach 3,,^ _ ^,^ ^.,z.^ eich Edle. v. Kutsch, H.lrfch.f.sd.ss^r von'^l.. z.nsun nach T>l >l. - >r il.gnlt ^ad„sm^nn. Archilckt. von Wie» n,:ch 2andc!Lm^nn, von Agram n.ich Tricst. -- Hr. Edua.d N«>5d.'n, Handelsmann, von G.a^ «^ch T»i,st, -^. H^ ^^ 2lipam,r, H.indelsM.iNü. von Gratz nack Erlest. Am »i,. Hr. Gl.if v. Wimrsen, t. k. G,ne. »al'M^jor und Ur!gabi,r, von Wien n.ich Triist. "» Hr. Ehiistian S«mm»r, H^ndtlsmnni, von (H. Laib. Zcllung v. 17. FcblUäl l^,/>l) Trieft nach Wien. — Hr. Gustav Dräsche, GroL, dandlungs-Assosie, von Trieft nach Nien. — Hr. Vicior Ruard, Rad - und Hammtrg«w«rk, nach Wien. Am «5. Hr. Baron v. Zirheim, k. k. Gu^er-n'«l - Beamte. „ach Trieft. — Hr. Eduard Hahn, Handelsmann, sammt Frau Gemahlin», nach Trieft. — Hr. Simon Nicter v. Mitlest, k. k. Baudepar. temenlS-Ingrossift, von Klagenfllrt „ach Triest. — — Hr. Ferdinand Semrab, k, k. Staals-Eisendahn-Assistent, von Gratz nach Trieft — Hr. Lconhavd. k. k. Staats' Eisenbahn-Ass,ftel,c, von Gla^ nach Triest. — Hr Johann Simoni, Handelsmann, von Gratz nach Triest. — Hr. Alois Osso. k. k. Hc>f< lonzipist Sr, k. k. Hodeit des Vice-Kon'gs 3tai< ner, von Grah nach Triest. __ Frau Ludovica v. Kippach, geb. Gräfinn v. liichtenderg, Private, uo:» Gr^tz nach Trieft. ^crzeichniß ver hier ^erstorbcncn Den 9. Fe bruar lL^l. Herr Philipp Olit« 6l?8c!88l, gewesener Ofi?-zier der päpstlich,« Noble-Garde, alt 86 Ialire, in dtl> Kapuziner Vorstadt Nr. 27, „n d,r Entkräftun.,. 2),n »0. Dem Stephan Dojcik, Fllhrm.nni, sein Wcib Maria, alt 66 Iadie. in b,r St. Pe. l,rs - Vorstadt Nr. 3», am Zedrsieber. — Anton So!»r, Sirohschneiber, alt 62 Jahre, in d,r Sc. Pelels'Vorstadt Nr. 6^». an d,r Lungenlähmung. _^ Dem Johann Halla, Greisler, seine Tochter, Maria, alt l6 Iahce. in der Sladt Nr. 2, an der lubtr-llilö'sen Lungrnsucht. Den l l. Dcm Hrn. Peregrin Kaisell, palen-lirt^r Krämer, sein Kind Anlonia, alt 20 Tag,, in der Stadt Nr. »66. am Stickfluß. — Dem Jacob Zegnar, Inquisitions Hauswä'chter, seine Tochter Maria, all 6 Jahr,, in der Stadt Nr, 80, a„ der HilNlntzündung. — Dem Ba-lholomau« Märn, Tag!öh,ilr, scin Kind Theresia, alt 4'/g Jahr«, i„ d,r Scadt Nr. 55, am Zehrsieber. — Dem Hoch-wo^gshc'rnen Hllln Carl Baron v. Neugebauer, k, 5. Slraf!)aut.<3onlrollor, sein Kind Anton, alt 5'/« Monate, am Kast.Uber^e Nr. 57, an Fraisen. Den ,2, Valent n Icnko, Detentions. Hasl-linq, alt ?9 Jahre, im Civil.Spiral Nr. «. ."' ^r l.'l!„^„sucht. — Hr, ilajetan Scl),^'^^ ^"..d^t der Cdirurqie, alt 25 Jahre, .m (5>»il, «Vpllal Nr. l, am Zslnsieker. . . Den ,, Dem Hrn. Peter Simonctll, burgl. God und S'lberarbeiter. sein Kind Aloisia There' si.,, alt 6 Monaie. in der Scabt 0.r. k, an Fraisen. — Dem ^rn. Michael Doliena, burgl. Schneider« meister. seine Flau Gertraud, alt 69 Jahr«, in der St, PelerS'Vorstadt Nr !8. am serösen blutigen S^lagflllsse und wuide geritttlich beschaut — D»M Hrn Johann ztbern. Privatledr^, sein Kind Iu-liana, all 1 Jahr, in der Elsdl Nr. 4«», an Frai» stn. t94 Den 1«. G^rt^iu^ Doll'!t^chl> Monate, in dcr Sladt 3?r. ,,5», an HlaissN. — Herr Franz Heinrich, k, k. E:nu!i>isl.U'frof,ssol, att ^l? Jahre, in d«r Polana. Vorst^dl Nr U, an dcr Her;lNt«üttdlmg. — Hr. Joseph Iiidtl, Frlttlwacbeer und bürgerlicher Schul), mächlrmeister. alt 77 Iah«, am Kastellberge Nr. 57, «n der, ^ul'genlähmlMg. Im k. k. Militär - Spital. Ocn 3. Februar ,U/»4. Vartdolmä Zhufer, Gemeiner des Prinz Hohsibis, aus dem Armenischen (von 'piue Zingerle). — Versuch einer Zusammenstellung ""sslnschafllichcr Forschungen in Bezug auf die Sund« nuth (von Prof, Michael Haidegger). — Di« Her« KtUung tine,, Eonvictes in Innsbruck unter der Lel. NMK der Itsl.il.n. - z,a«i Geiger, 6b°rb.rr zu «»zlril. — ^l« Screil des französischen Llecus mit der Universität s«on V. Albert Jäger). — Ueber blt Vortheil« der Einführung dts kirchlichel, Meßgebetbu. chej, als eineS gemeinsamen, unler da« gläubige Volk (von Dr, Werner). — Maria Christina von Peisser. — Ueb,t die Ent»?«l)llng und Ausbildung «incr well-lichlN Gerichtsbarkeit in der christlichen Kirche (vo» Dr. und Prof. Ioh. Kopatsch). — Etwas über die k>nholische Kirche in den vcrciingfen Stelen von?iorl>. ainerika. ^. Ueber Begriff und Umfang der symbolischen Theologie lc. (von Dr. Werner.) __ OdeS-chaichi als Jesuit. — Ueber die Bildung kirchlicher (Zommunila'tm 'n Nordamerika (uon A. I.) __ Der ?ldfi,ll vcn der Kirche (von Pr. G. T . . r.) — Bericht über die plötzliche Heilung zweier Kranken durch das Gebet deS hochw. Füche» von Hohcnloh». — Die deutschen Papste (von I, St. in St. Fl) — Katho. lizismus undProlestmtismus. — Der Communismu» nach seinen letzten Erscheinungen in der Schweiz (von P. Alb.rt Jäger). — Warum cnthä'It die christliche Religion Marien? (uon Prof. Alois Flir). — Die Ansichten der apostol. Vä'ter über die heil. Bücher. — Ein Wort über Iugendschriften. — Job, ein Vor« bild Jesu Christi. — Missionsnachrichten. — Kirch, liche Nachrichten aus allen Ländern der Erbe. Es sind auch noch einige wenige complete Exemplare des ersten Jahres zu gleichem Preise zu haben. I" V5N55 Edlen v. NlemmaVr's Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung P zu haben: Neuestes Clementarbuch für das Whist-Spiel, faßlich und systematisch dargestellt. 3. Auflage. 1844. br. 1 fl. Musikalische Anzeigen. Tan? - Oavrieen. Walzer für das Pianoforte von !52