^l. 280. Mittwoch, 6. Dezember 1905. 124. Iayrga»,;. Mbllcher M Zeitung. "^"^''""opllit: Mtt ^ l'ftoe rlci'dung: ganzMng 3« ll, halbjährig l5 li. Im ltonlol: gailz 3le »Laibacher Zeitung» rrschelnt täglich, mil Nusnabwc dcr ^.mm- >.5,d ssricrtag?, D^ Äblniniftrailon befiüdei sich Noilglehplah Nr. 2. die Web»ltion THlmatingassr Nr. I^, Spl^chltimdsn dn Aedalliliu rr,> 8 v>>< lv nin Vormittage. Niisranlierle Briefe werde» nicht angrnommrn, Vlai'.ullrilite nichl zur!itl ^datte das Rad der Zeit nicht mehr zurück-?llkjn ^'^' ^"' Ministerpräsident, der ganz ^tidl "^^' Kartei-Anhang und Unterstützung ielHlUtm inußte, hätte nicht ^so entschlossen und >>^ ^?^us;t den Angriffen die ^tirn bieten lönnen jis j^,! seiner, Rede nicht den Eindruck erzielt, den üW schlich gemacht hat. wenn das Herrenhaus ^"berzeugt wäre, daß es zu spät ist. ihm den '"H zu nehmen. !>^^"s,.3^'ue Wiener Tagblatt" erklärt, der Mi' t>r» ^."sldent habe gegenüber den Angriffen aus >>^>v^l)en des Herrenhauses seine Positionen be-^iinl!?' ^^ ^:k den Mut, zu sagen, wenn es eine ^klvi s -^^' ^ er begangen, so habe er sie mit ^h^ verübt, er lverde auch bis ans EM ^',^ werde einen Erfolg haben oder stürzen, ^»tn'M Erklärungen kömlen ohne eme besondere Kation nicht ausgesprochen lverden. ^T "Zeit" weist darauf hin, daß die Redner ?>s s?^" eigentlich weniger über die Wahlreform iich ^ ihre volkstümlichen Begleiterscheinungen ^ 'M'bracht zeigten. Varon Gautsch hatte aber ,^'^. die daraus erwachsen, für die Kämpfe, >!^^?lis folgen mußten, die Verantwortung zu ^lk l; "'- ^^ ^"^'^ ^^^ ^^ verbieten und nie-l>üf," ^" läßt und was nicht. Danken wir Gott, Vd3" ^- November ein nüchterner Politiker am ^saß. ! ^ >^"s ..Fremdenblatt" ineint, die große Reform ^ ^ichti ^^'^^'" Parlamentarismus habe einen h?l/ ?^ schritt nach vonvärts zurückgelegt. Frei-^e^" Kautsch hat selbst sein Schicksal an die isl.A .'Mgabc gelüpft, in deren Dienst er getreten !>!r H ""at ihni diese, dann werden alle jene Redner, "^-. W. .^ldal ^"6 ^" Austcrlitz bedeutet im Leben des ^fola Angers einen seiner schönsten, seltensten ^IH ^f,,7^t diesem Siege krönte er den so erfolg-°^d^'^m zrricg 1805, warf mit einem entscheid , 1il.^^"Ne seine koalierten Gegner zu Boden, bies^^haupt gleiäml Napoleons Operationen in , ib>/^ 2uge einer glanzvollen Siegessinfonie, "7 A, Höhepunkte in der Kapitulation von Ulm !>ber ^ und der Besetzung von Wien (1Ü. No-^n, > ' "'" schließlich mit der rauschenden Vi s? "Feldzuges in Mähren" auszuklingen. Mete ,^mleitllng ^ ..Feldzuges voll Austerlitz" ck^ l^nach der- Besitznahme Wiens durch die ^ch^en) die Verfolgung der Russen, die sich, ^Untc, ?^ ^"^ hartnäckiger Arri^regardegefechte ^ ^„ ^' Hollabrunn ?c.) immer weiter in .., «' ?^""6 z^'ckzogen. t'dcN^laufe dieser Operation standen sich die Myt ^ ^en Hauptkräfte, Ende November, wie t^M U""b"'- Das Gros der Verbündeten, etwa ^tus^nn, nominell unter dein Befehl G. d. I. s^M n'' l"ktisch unter dem des nach Feldherrn Rck""zcndon ^ren Alexander I„ im Lager- von ^o^ ,' Mdllch von Olnlütz, mit Vortruppen bei ^eiH "^ ^alitz. Kaiser Napoleon < durch be-Hetachierungcn infolge feiner langen Operationslime geschwächt) standen hingegen nur etwa 50.000 Mann (4. Korps Eoult, 5. Korps Lannes, Garde Besseres) zwischen Brunn und Austerlitz (östlich vom ersteren Orte) zur unmütel-bareil Verfügung. Die Nciterreserve unter Murat war von ihm bis Rausnitz (nordöstlich Bninn) vorgeschoben worden, welä)e lmeder ihrerseüs eme Vorhut bis Wischau (nördllch davon) vortrieb. Alles in allein genommen, uuter Berücksich tigung aller militärischen 55rä'fte am Kriegsschauplatze' lind der politischen Konstellation, lvar die Lage der Verbündeten eine ungleich günstigere zu nennen. Bei ihnen kam es in der .vauptsack^e alls Zeitgewinn an. Denn erstens mußte jeden Tag die erwartete, bereits im Marsche befindliche Division Essen l10.l)00 Mann) bei der Hauptarmee eintreffen, zum zweiteil die Einwirkung der beiden ^lügelgruppcn des Erzherzogs Ferdinand (15.000 Mann) von Ezaslau und FML. Merweldt (!W00 Mann) von Ungarisch-Brod bald fühlbar werden. Nicht ',u vergessen der von der italienischen Armee und der Tiroler Landesverteidigung herangezogenen Truppen (80.000 Mann) unter den Erzher^ zogen Karl und Johann, die nach ihrer Vereinigung bei Gonobitz (20. November), unter Berücksichtigung der in Steiermark und Kram stehenden starkeil feindlichen Kräfte, östlich ausbiegend über Ezakaiurn Wien zu gewinnen trachteten. Endlich konnte vielleicht in weiterer Linie auch noch auf das schwankende Preußen gerechnet werdcn, dessen Heere, bereits mobilisiert, in der Linie Münster-Erfur't-Glatz aufmarschierten. Entgegen dieser Situation, standen mit Rücksicht auf die Deckung der Verbindungen, auf einer Front von etwa 400 Kilometer zersplittert, einzelne französische Korps nachstehend echellonierl. Das 1. Korps, Bernadotte, und die bayrische Division Wrede bei Iglau — cn nal-ä^ der zkraft' gruppe FM. Erzherzogs Ferdinands. Das !',. Korps Davoust, mit zwei Infanteriedivisionen bei Nikols-burg-Zistcrdorf gegen Merweldt, mit einer Division bei Preßburg, zur Deckung des dortigen Donau-Überganges. Das schwache (durch das Gefecht von Durrenstein dezimierte) 8. Korps. Mortier, bei Wien. (Zum Schutz der dortigen Brücken.) Die Infanteriedivision Varaguay d'HiMrs und die Dragonerdwisioi, Klein bei Linz. Front gegen Böh men. Schließlich noch südlich der Donau: das <>. Korps, Marmont, zwischen Brück an der Mir und Leobeil, das 9. Korps unter Massena bei Laibach, und das?. Korps (Augereau) in Schwa ben, in Erwartung einer eventuellen preußischen Offensive. Vergleicht mau die beiderseitigen Chancen nach den gegebenen Daten, so ist nicht unschwer M entnehmen, daß je später, um so pr^ärer die Situation des Kaisers Napoleon wurdc. Et mußte nnt Recht fürchten, daß, während sein (Gegner von Tng zu Tag uumerisch stärker würde, seme Lage hingegen sich fortgesetzt verschlimmern mußte. Dazu das droheude Preußen und d,e fatale Insurrektion der Bevölkerung dcr österreichischen Lander, die ihn, allerlei Kalamitäten bereitete iFortsetzung folgt,) Laib^r Zmung Nr. 260. 25'^ft 6. Dezembel-19^. gebenden Körperschaften anf der (^rulidlage der Allssemeinheit nnd der (Gleichheit qcresselt werde und das; sie deshalb nicht qe^öqert hat, dieser Überzeugung bei der dienstägigen Manifestation Auo druck zu geben. Da sie sich jedoch dessen bewußt - ist, daß dicsec» groß» Ziel auf legalem Wege erreichbar ist, gibt sie der unumstößlichen Meinung Ausdruck, daß das Verlassen dieses Weqe5 nicht allein jene Bestrebungen, sondern auch deu guten Namen des böhmischen Volkeo sonne die wirtschaftlichen Interessen der produzierenden Klasseil schädigen und der, reaktionäreil Strömung eine Stärkung verschaffen könnte. Ans diesem Grunde erwartet da-5 Exekutivkomitee, daß es für diese seine An fchauung die Zustimmung uud tatkräftige Unterstützung bei allen aufrichtigen freunden der durch die öffentliche Ordnung bedingten bürgerlichen Freiheit nnd Gleichheit finden werde." In Besprechung der vom Abgeordneten Doktor Sylvester im Abgeoronctenhause eingebrachten Interpellation über die Fl o t t e nd e mo n st r a -tion der Mächte meint das „Fremdenblatt", der Interpellant schätze die ocimit verbundenen Kosten erstaunlich hoch ein. Was die Sache betrifft, ist es leider richtig, daß eine endgültige Beruhigung in Mazedonien nicht eingetreten ist, nnd in dein Hiu-weise darauf liegt eigentlich im großen und ganzen schon die Beantwortung der vom Interpellanten gestellten Frage nach den Gründen, die zu deu ueu erlichen Forderungen geführt haben. Ta5 System, für dessen Durchführung sich Europa jetzt einsetzt, geht weiter als das von den Ententemächten ursprünglich empfohlene, aber es läßt sich nicht bestreiten, daß es eben darum da5 wirksamere ist uud die Herstellung günstigerer Verhältnisse eher er hoffen läßt. Was die angeblichen eigennützigen Ziele Österreich-Ungarns betrifft, so will e5 in Oe-meinschaft mit den anderen Mächten nichts, als daß die Integrität der Türkei gewahrt uud daß Maze donien nicht zerstückelt werde. Die Note, die den Balkailregierungen in den letzten Tagen überreicht wurde, ist dazu bestimmt, jeden Zweifel über die Tendenz zu zerstreuen, mit der die Flottenaktion unternommen worden ist. nnd es ist zu hoffen, daß die Negierungen alle5 unterlassen werden, Wa5 die Erreichung deo Zieleo, nämlich die Besserung der mazedonischen Verhältnisse auf der Grundlage deo Bestehenden, vereiteln könnte. Ebenso wichtig ist freilich, daß der Sultau selbst dabei mithelfe und nicht durchkreuze, wao im Interesse seilies Reiches unternommen wird. Die „Kölnische Volkszeitung" veröffentlich: an5 Tabora ein Gerücht, wonach die Araber erklärt haben sollen, daß alle E u r o p äeri n D e u t s ch ! o st afri k a niedergemetzelt worden seien. ^ Den japa n ische n G e s andt s äi a f t e n ! ist von ihrer Negierung über den Abschluß de5 jung ! sten Übereinkommeno yvischen Japan und Korea eine Mitteilung zugegangen, in welcher konstatiert wird, daß die Verhandlungen zwischen den japanischen Bevollmächtigten uud den koreani-schell Ministern durchaus einen ruhigen Verla»' nahmen und sich in den normalen diplomatischen Formen bewegten. Der Kaiser von Korea hat seinen Ministeril wiederholt empfohlen, mit allen Kräften auf eine Verständigung mit den japanischen Unter-Händlern hinzuarbeiten. Er ergriff anch hinsichd lich mancher Punkte des Übereinkonrmens die Initiative zu ^bäuderuugsvorschlägcn, welche fast voll ständig angenommen wurden. Nach dem Abschluß der neuen Vereinbarung hat der koreanische Herrscher seiner lebhaften Befriedigung über das erzielte Ergebnis Ausdruck gegeben. Tagesneuigleiten. (Vom Dämmerzustand.) In letzter Zeit ist häufig von Fällen berichtet worden, daß Vermißte nach längerer oder kürzerer Zeit wieder aufgefunden wurden, bei welche» als Ursache ihrer Entfernung vom Hanse eine krankhafte Störung der Geistcstötigkeit angenommen werden »nichts. In die sein Zustande verließen sie ihre Angehörigen, wan-dertcn ziellos nniher und kamen erst nach kürzerer oder längerer Zeit zum Bewußtsein ihrer Lage. Diese For»! der Vewilßtsei»strübu»g findet man sehr häufig bei Epileptikern und Hysterischen- der kraxthafte Wandertrieb ist dann als Ausdruck der krankhaft.veränderton nervösen Honstitntion anzusehen. Fahnen-flucht, bei Soldaten, namentlich wen» sie scheinbar ganz unmotiviert ist, gehört auch öfter in die Kate-gorie. Oft ist das Verhalten der tranken Wanderer eiii derartiges, daß sie ihrer Umgebung nicht weiter auffallen, manchmal werden sie aber als Geisteskranke erkannt und t'ommen sogar nn't den Gesetzen oft in ernstliche» Konflikt. Über eine» solchen Fall berichtet Dr. Mörche» i» der Monatsschrift für Psychiatrie, der deswegen besonders interessant ist, weil er zeigt, daß solche Mensche» i» Wahrheit oft ein doppeltes Leben führen. To»» der Patient, ein junger Mann von 2li Jahre», war ei» fleißiger, solider nnd nüchterner Mensch, solange er gesund war. We»» er aber von seinem krankhaften Wandertrieb befalle» wurde, dann wurde er unsolid uud verschwenderisch, ein Trinler, ja ein Verbrecher. Die Anfälle traten mit dein 22. Lebensjahre auf lind hinterließen keine Erinnerung. Der kranke wnrde nach zwei bis vierzehn Tagen in den Straßen einer fremdeil Stadt gefunden und erwachte dann wie alls einein langen Schlafe. Je länger die Krankheit bestand, desto größer wnrden die Wanderungen. Zuletzt dauerten die Anfälle >ueh rore Monate u»d während einer solche» Wanderung verübte der Kranke Diebereien und Betrügerei?», die den Stempel der plaiunäßige» Ubcrleguug derari trngen. daß man den Kranken erst für eiueu abgefeimten Gauner hielt., Im Gefängnis erlitt er je-doch einen^Tobsnchtsanfall, so daß bald nicht mehr zn bezweifeln war. daß man e? mit ei'nem Geistes kranke» zn tu» hatte. Die Wichtigkeit derartiger Fälle für die gerichtsärztliche Praris liegt auf der Hand. lT e r ver ka n fte Ehemann.) Ei» merkwürdiger Fall vom Verkauf eines Ehemannes kam kürzlich i» Melbourue zur Verha»dl»»g. Ei» Mr. Hanom'o» verließ seine Frau und lehte mit einer andere» namens Lucy Hinc zusammen, die der gekränkten Gattin ein Besitztum im Werte von 1().M!1 Kronen bot, wen» sie auf ihren Mann verzichte» wollte. Darauf wurde ei» Aktenstück aufgesetzt »»d der Vertrag unterzeichnet. Die, Frn» suchte aber trotzdem init ihrem Mann in Vorbindung zn bleiben und schließlich beantragte sie die Aufhebung dieses Ver- träges. Das Besitztum wurde der Lucy >V"u^' ^ ihrer Lebenszeit zugesprochen; nach ihrem ^^ es an die Kinder der Mr?. Anderson fallen. (I» der Mandschurei) ist ">> "'^„ Zigarettenkrieg e»tbra»nt als Folge "^^F,-Versuchs amerikanischer Fabrikanteil, ncick ^, guug des russisch-japanischcn Krieges dm'ch ^. rühmte „offene Tür" daselbst einzudringen. ^ British-America» Coinpany, die Zigaretten al-^ ginischem Tabak fabriziert, und das iapanNn ^ baksmonopol konkurrieren auf dao l'neraiM ' ^ die zigarettenrauchende Vcvölkeruug der Man ^^,^ al5 Kuiideii zu gewinnen. Die von beiden "^ inszellierte Neklaine Kampagne ist hitzig ">"> ^, sallt. Grellbmite Neklamcboge». den iii ^>nel' ^„ die Annoncieruüg von Schallerdraliien !^^'^,.^,t>c» Affiche» ähiilich, bedecke» die Wände von G"' ^ iliid die altehrivürdigen chinesischen Mauern- ^ Japaner haben ihre Affichen nieist i" Vlutr^ ^ deni gelbeii chiliesische» Dracheti auf der ^n ^ der japanifchen Son»e auf der andereii '^ ^ gestattet. Während die Amerikaner die Gnte o^^,, gillischen Krautes in den Niarktschreieriscksten ^^ allpreis^ii, ergehen sich die Japaner ill ""' , ^ sten Phrase», indem sie versichern, daß die ^„ japanischen Regierung fabrizierte ZiaM'w .^, Raucher ein Gefühl verleihe, als sei ^'" ^ Traume auf dem Fabelberge „Woo Shai'" " ^scl> gleichen »lehr. Dann aber wird auch ""^ Plobc Demonstration vorgenommen: man verteilt ^, Päckchen, bestehend ans Karte», auf ^'""' ' Ztl'6 Zigarette, sowie, eine japanische Flagge, den' ^,, ein Zündholz ist, befestigt sind. Der Haken M^„ in der ..offenen Tür". Die Agenten des ^7,^^ Tabaküionopols können mit Hilfe ihrer ""^hse"? Landslente »herall i»? Land hilieiiikomü'en, > ^> e? bislaiig den A»ierikaner» liicht ^statlel ^„, ist, über die Städte hinauszugehen, ^olan^ ^ nen, halten die Japaner eben die Tür ^H^jsc>> europäisch-amerikanische Konkurrenz f^ ^ ^ z,,^ und sind heiiiüht. die Sahne abzuschöpfen, ja nicht ailders zn erwarten war. . ,,^ ,F (I ni »n e r i »> D i e n st e.) Ei» ^"" M"' bei eilienl nächtlichen Rnndgange von dm' ^ >i des Turmes gefallen, aber unverletzt 6^. F, ein Heuhaiise» die Wucht deo Sturzes si^"" ^ Z^-Ä»f die Frage, was er de»» ivähreiid dev ^ gedacht habe. gab er zur Antwort' „Al? iä'" ^ te» Stocku>erke des Nachbarhauses vorübe» lan -^ ich: „Ei, Herr Jesses, bei Webers istjan^-^ ""Lolal^ und ProvinziaMachrichte^^ Ehrcumedaille für 25jährige verdienstliche "^st^ auf dem Gebiete des Feuerwehr- und Rettung ^., I»i Nachhange zllr Notiz, dctreffei'd d''' ^ höchstcrscits erfolgte Stiftulig dieser^Meda'll ^ ^ nnr i»i folgeiide» de» I»halt der statute» dachte» Ehreiizeicheiis nlit: „) ^ In der Absicht, verdiente Mitglied"' ^ dienstete von Feuerwehren uud Nettimgst"^^,B eiu sichtbares Zeichen der Allerhöchste" "'''^lM zn beloh»e», habeii Sei»e k. uud k. ApostoM^ ^^ stät eine Medaille zn stiften und für deren ^^i'lB' die im »achstehende» dargelegte» Gr»,idnM digfl zli geiiehiliigcn geruht: Das Kreuz auf dem Berge. Eine lliebesgeschichte. Aus dem Slovenischen des Ivan Ca >ilar, übersetzt von K. Koch. (19. Fortsetzung.) „Das also ist's! Deshalb bist mir böse, Hanna? Dll bist wirklich so klei» nnd kindisch! Ein Wagen war da. schön und flink . . . weshalb hätte ich nicht aus sitzen sollen, da sich die Gelegenheit bot? Auch du hättest dich darauf ssesetzt ... Ich dachte, du kämest in die Schlucht herab, du kamst nicht u»i> ich war deshalb nicht böse!" „Ich hab' dir's ja übelgenommen, Matthiao, ich war auch gar nicht böse . . . Dnn "» »>n da bist, nun ist alles gut!" „Warnm bist du nicht froh? Früher ware» dei»e Lippen ganz anders, heute haft d» »och nicht ge läclM!" Sie hätte am liebsten aufgeweint- ihre A»ge» brannten und die Lippen zitterten. ..Du hast dich verändert. Matthias , . . d» hast mich nicht wehr lieb ..." „Hanna, komm weiter . . . dorthi». wo wir beide einst saßen . . . Du bist traurig, weif; Gott Waruni und ich weiß liicht, wie ich dich trösten soll, . . . 5lomm mit mir. Ha»na. dn kleines, dn tönchtes Ding!" Sie gilig mit ihm, wie er sie a» der Hand lei--tcte; ihre Schritte aber waren klein nnd sie blieb hinter ihm zurück. „Wer stön diesen Abend? Nie>nand anderer ist da!" Ein Weib tam den beide» e»tgege», »lit einer Hacke alls der Schiliter, blickte beiden scharf ins Ge ficht, blieb stehen nnd blickt.' ihnen nach. Matthias ließ ihre Hand aus und ging rascher. ..War»», hast d» meine Hand ausgelassen, Mat thias?" Er znckte zusammen. „Weiß Gott, was mir jetzt in del, Sinn kam . .. Was schante denn dieses Weib fo- hat sie denn noch gar keinen Menschen gesehen?" Ha»»a aber suhlte es i» ihrem Herzen: „Seht, er schämt sich!" Es war ein schmerzliches Gefühl, sie verstand es iwch nicht ganz, doch kam e» ihr vor, als hätte sich Matthias entfernt nnd als sähe sie ihn »nr noch von weitem, so groß. daß sie ihm »nr mehr bis zum 5Nm' reichte. „Laß uns schueller gehe». Ha»»a. sonst ist'5 uns beide» schtver . . . Tort an ienem Orte, da sind noch jene schöne» Nächte . . . Ich dächte, Hanna, wir wür de» uus ga»z a»der5 wiedersehen ..." Das Lächeln war vo» sei»e» Lippe» verschwur den. seine Augen blickten ernst und unzufrieden, „Setz' dich Hieher . . . ganz neben mich!" Ihre Auge» hatten sich ail das Dunkel gewöhnt, der Himmel war heller, die Väume träte» aus dem Dunkel hervor. „Wie ist jetzt alles so ga»z anders, Hanna, nl; e? einst war! Erinnere dich. Hanna, wie wir beide damals an eben der Stelle saßen! Ich hatte all mein junges, törichtes Hoffen ins Wasser geworfen, du aber tröstetest mich, .Hanna . . . O H"'"U' waren wir noch Kinder!" , ._,„ »^' Er lachte, Hanna aber gefiel iei» "" „Es lvar scholl!" .?si,n"U' ^ Und wie Trotz klang's auö ihrer " ^.,„, ^ „Es war schön: ich war zerlumpt "" ^l„ '?., arm. daß du mich tröstetest, .Hanna. 10 ^ ,O,, schwach dli bist . . . Vist d» gar »icht f""' .. jch?' gcälldert hat, daß ich so zurückgekehrt lm'' ^.^. "' vm'prochen l>abe? Warm» fragst du '"'" ,^' eo mir draußen erging . , , Wohin. ^" .,^ »c»"' Sie war ausgestanden; ihr weiße? GeN tete hell au? dein Dunkel. _.^'. <' ..Es ist ja zu Ende, Matthias! . - . .^cht'^ solltest du mir beginnen, was sollte in) " ^,d " da dli glücklich bist . . . Deine Gedant-'' ^ weg, zu weit von mir." ,,,nM" O Er erschrak; sie hatte Worte "'^" hM?' i» seinen, Herzen lebten wie ei»e "»"". ^ nnng. .,, fol't^!!,,, Sie war aufgestanden, sie tomüe >>'" ^> ' und als er ihre Hände ergriff, überüC' gutwillig. >l)ö>'!^'sil ..Setz' dich und fei gut . . . frag "'" ^," '^>? Gedanken sind nicht schön. Hanna. >"" ^-ii, v^, hätte, risse ich sie gewaltsam aus . - ' ,,„t, i^ i» der Welt, die ich von Herzen liebe. ^ viel an dich gedacht ..." , ^ . ,,,ii) 3^ Er legte ihr de» 'Arm »»' de» Hal" »äh.'r a» sich. ^^aibachcr Zeitimg Nr. 260. 2527_______________________________ 6. Dezember 1905. 8 l. Die Medaille führt den Namen ..Ehren kbailll' fiir 25jährige verdienftlick>e Tätigkeit auf ^>n Gebiete dos Feuerwehr, und Rettungslvesens". <> § 2. Diese Medaille ist aus Bronze, hat einen ^rchinesser ^on !^2 Zentimeter, zeigt anf der Voi> Dilute da? Brustbild Seiner k. und t. Apostolische. uMat. uinrahint zu beiden Seiten von einem von °en hcrabl>ä>igende!l nnten offenen Lorbeertranze. ^ der Rückseite in einem gleichfalls »nit Lorbeer ""rahmten mit einer sslamnie gezierten Schildchen "e Inschrift: „XXV" und alö Umschrift! ,^'oititli . Duic Medaille wird an einem orangegelben. ^ ' "illimeter breiten Bande auf der linken Brustseite «ctragc,l und rangiert nach der Jubiläumsmedaille '"' Iivilstaatsbedienstete. H ^ !i, Anspruch auf diese Ehremnedaille haben ""soneii, lvelche durch 25 Jahre als aktive Mitglu' er einer der in den im Reichsrate vertretenen König- "chen und Ländern bestehenden freiwilligen Feuer- ^yren oder freiwilligen Nettnngskorps angehört ?,b in dieser Eigenschaft eine eifrige und nützliche ^tiM'it entfaltet haben, , ^ i. Die Medaille lann auch Angehörigen omer '")t freiwilligen, beziehungsweise einer Berufe "lerwehr, oder eines nicht freiwilligen, beziehungs-"^sr cines Vernfsrettungstorps, ferner Bediensw "' einer freiwilligen Feuerwehr oder eines freiim'lli ?^" Nettnngstorps verliehen werden, welche durch "^ Ichre in einem solchen Verbände oder Dienste fanden-sind und während dieser Zeit besonderen ^nchteifer, anerkennenswerte Hingebung bei Er-'""Ng der dienstlichen Obliegenheiten und hervor-"^nde Tüchtigkeit an den Tag gelegt haben, ^ ^ l). Die Medaille wird ohne Unterschied des '^llgeZ, d^cz Standes und des Gcfchlechtes, jedoch '^ an solche Perfonen verliebn, rücksichtlich sicher M uach Maßgabe des i> 6 des GesetM vom 15. No^ "ench^ ^-. ^ ^ ^ ^. ,.^ ^,^, Unfähigkeit ^ Erlangung von Orden und Ehrenzeichen vor , ^- Eine ununterbroäx'ne 25ijäbrige Tätigkeit wird '^ gefordert- desgleiä>en drancht sich die Tätigkeit Ehrend ihrer Gefanüdaucr nicht auf eine und die "' Körperschaft zu beschränken, ^. ^ <', Der Ansprnch (^ 3) auf die Medaille ist von ^ Bewerbern unter Nachweisung dli- angeführten ^oroernisse bei der politischen Bezirksbehörde des ^Withaltsortes geltend zu machen. Die Beurteilung !^ Ansprnchsberecktigung und die ZuertcnnunZ der ^baille ersolgt durch die politische Landesbohörd?. .^"fs Verleihung der Medaille an die im 8 ^ be Kneten Personen hat das betreffende Feuerwehr shandy, beziehungsweise die Leitung des betreff ^"^ Rettungskorps, bei iener politisck>en Bez,rt> 7^rt>e ^nzuschreiten, in deren Amtsbereich die Kor " "Haft ihren Sitz hat. Die Verleihung der Medaille do^lllt auch in diesen, Falle durch die politische Lan^ ^behörde. Gegen eine abweisliche Entscheidnng ^ politischen Landec-bchörde ist der Rekurs an das Husterium de-> Innern innerhalb vier Wochen ," ,s, ^ ^ Dao Tragen der Medaille ..»>u miuiutul^" ^,'^'tattet, da>s Tragen des Bandes allem ohne Me- "'^ jedoch l.nten'agt. ^^ ^ ^"ch dein Ableben de5 Besitzers verblecht die ^ille dessen Erben. H 5 9. Die strasgesctzlichen Besrnrmnlngen nber den aus x^ b"" Orden und Ehrenzciä)en haben auck ^He Medaille Anwendung zu finden.________ Wegbanteu dcö Tlovenischen Alpenvcreines in den z Inlischen Alpen. ! Bon Prof. Dr. Johannes Frischauf. ! (Schluß.) Von diesem Verbindungswege zweigt sich der Weg auf den Ialovec von der Terrasse unter dein Veliki Oöebnil ab. Dort, am südlichen Fnße des Veliti Oiebnil, liegt ein große? ungefähr!icl^eä Schneefeld, das iiberquert wird. Sodann steigt »nan in die Wände, des Oiebnit' hinauf; der lveitere Weg umkreist ostwärts den Gipfel des Oiebnik und führt schlichlich zur Schneide zwischen Jalovec und Oiebnit i der Weg nach Durchquernng der ersten Ialovecwand auf dessen siidlichen Grat und unter Benützung dieses fcharfen Grates auf den Gipfel. Über den Oiebnit und I ausgenommen — als Bergstöcke venvendet werden konnten. Die Aufstellung erforderte nur wenige Minuten. Bei dem Umstände, daß die Talstationen sehr tief liegen, die höchste, die Treuta-Alm, nur in l:Mi Meter Höhe, die nächsthöchste, die Käs Hütte, in nur 1Mi> Meter Höhe. luäreu ohne Zelt diese Arbeiten kaum ausführbar gewesen. Unbedingt nötig sind für einen stärkeren Befuch des Gebietes dieser Wegbauten mindestens drei Schuhhütten, nur durch solä)e Arbeiten kann der Verkehr gehoben werden. Dies mögen die Fremdendem lehrsvereine, die leitenden Persönlichkeiten unserer Behörden, besonders die des t. f. Eisenbahnministeriums, beachten, und lieber den tätigen alpinen Ver einen die Mittel zum Baue der nötigen Wege nnd Untertunftshäuser verfchaffen, statt Unsnmmcn für nutzlose Rellamattioncn zu vergeuden, wie dies namentlich mit der beabsichtigten Heranziehung von Amerikanern der Fall ist, die gewiß nur in geringer Zahl nach Österreich kommen und hier hauptsächlich den Tiroler Dolomiten nur einen flüchtigen Besuch abstatten werden. Eine Hütte beiin mittleren Razor-See, eine zweite Hütte an der Übergangsstelle von Trenta nach Koritnica, würden das Razor- und Ja-lovec-Gebiet eischli.^en, eine dritte Hütte an der Planja den Triglab von der Trenta aus, für den jetzt ein Aufstieg von mehr als 2200 Meter von der Talstation Log (6-14 Meter) erforderlich ist. Schließlich glaubt der Slovenish Alpenverein auch eine Anerkennung seiner erfolgreiä)en Tätigkeit zur Hebung des Fremdeiwerlehres und dadurch der wirtschaftlichen Verhältnisse von Oberkrain in dem regen Interesse, das an maßgebenden Stellen -Regierung, Landesausschuß. Oberkrainer Straßenausschuß und Gemeinde Lengenfeld-Mojstrana der Erbauung einer guten Straße von Mojstrana zum MjailHaus entgegengebracht wird, erblicken zu können. Es ist kaum ein zweites Gebiet in den süd-östlichen Kaltalpen, das von der Bahn ans in so tnr zer Zeit und so bequem erreicht werden kaun, wie der Talschluß von Vrata. Durch den Bau dieser Straße wird das Aljai-Haus sicher eine Touristenstation allerersten Nanges werden, sowohl für die großen Massen der Besucher, die sich die „alpiuen Majcstä ten" der Iuiischen Alpen von unten aus besehen wollen, als auch für di? Hochtouristen, die von hier den Ausgang der Besteigungen antreten, HeutzutaZc sind auch die Anforderungen der Reisenden gestiegen. So fchön und großartig der Weg durch die Wälder längs der rauschenden Feistritz ift, so ermüdend gestaltet er sich, wenn bei glühendem Sonnenbrand, wie dieo der Fall ist, wenn der Bahnzug zu den heißen Tagesstunden ankommt, der Marsch angetreten werden muß. Ein Omnibus, der nach Ankunft des ZuZes von MoM-ana abgeht, wird daher sicher nnt Freude begrüßt werden. Aber auch der Hochtourist wird ein solches Vehikel nicht verschmähen, wenn er etwa vom Triglav'Hanfe vor Sonnenaufgang aufgebrochen, ist, um den Gipfel früh genug zu erreickscn, und nach ermüdendem Abstieg in das Aljaü-Hano kommt und dann nicht die ^^stündige Talwanderung zu macheu braucht, um rechtzeitig den Zug zn erreichen, der ihn in seinen Berufsort zurückzuführen lxrt. Viele Tou-risten können sich im Jahr nur mehrmals anf einige Tage vom Haufe entfernen; dies verursachen heutzutage die Anforderungen des Berufes fast in allen Ständen- dazn ist es nötig, daß man oft, aber dabec in kurzer Zeit, eine größere Hochtour unternehmen kann, was wieder nur dann möglich ist. wenn die Neisemittel in den Anforderungen entsprechender Weife gesteigert werden. Denn die Zeiten der Fuß Wanderungen längs der Straßen il I«, Bruder Strau biuger sind für die fetzige, Generation längst vor über. "Philharmonische Gesellschaft. Zlveiter Kammermufilabend den 2. Dezember 190b. Alles, was die Kunst um der Kunst willen liebt, hatte sich zum zweiten Kammermnsitabend der Phil harmonischen Gesellschaft eingefunden, ein Beweis, wie. das stete Bcnetztwerden von der Strömung der intimen Kunstgattung die ui "3^ "'Hl böse. Matthias ... es legte sich mir tsa, H"z, ich weiß nicht warum. Nie war ich früher ^"Ny deinetwegen . . . Als du kamst, schien es li^I ö" s?ist nicht mehr so. Matthias, wie ich dich 5ck ,-""ö ich erkannte dich kaum an der Stimme ... !i< hatte dich wohl erkannt, wenn du mir auf dem i>>i ^ entgegengekommen wärst ... so aber fuhrst hy^,"""u häßlichen Wagen ... Es war mir, als ^,du mich gar nicht mehr lieb ..." l»oh° t redete langsam und ruhig, ihre Augen er-i,^" nch scheu und sie blickte ihm zum erstenmale ^lict ^ ^ begegnete einem wannen, frohen >vy/.""o wich leicht feiner Umarmnug aus. Das lc^ "'6)t mehr dasselbe Gesicht; ein fremdes Leben, "nd übermütig, hatte sich darin eingegraben. "^ war mir. als schämtost du dich meiner..." bli«t "^ete> auch er zog seinen Arm znnick und k"ir nicht ins Gesicht. sir ""aö sind häßliche Gedanken, Hanna, furchte "e^ ^ ""si ich fürchte fie . . . Es gibt so viel schö-^tak) ""lc" wl Herzen, weshalb sollte man ftch ^ap'" mit jenen quälen, die am tiefsten verborgen bann "'^ di> bittersten sin5 , . . Wahrhaftig, ^ik^! ' hätte dich noch lieber, wenn du einen ^lu? H"t anhättest mit roten Rosen, eine weche 'n ' ' glänzende Nei,ie Schuhe, wenn ich unt dir so ^'^ in den sonnigen Straßen dor Stadt, in froher ^l n ""ter froher: Leuten , , , Aber bishin ist nock! A"t. weit lieat die Zukunft und solange wir sie nicht erreichen, bist du mein, wie du bist. mit diesen zarten, blotzen Füßen, mit diesem ärmlichen Kleid. Sie horchte genauer auf seine Stimme, denn auf seinc Worte selbst und in seiner Stimme, die so weich und freundlich tiang, lass Wahrheit. ,,^ch glanbe, Matthias, wenn du mich einmal nicht mehr liebtest, ich würde mich hinlegen und nimmermehr envachcn; ich wäre fo traurig ..." ..Wie seltsam und plötzlich der Zweifel m dem Herz kam!" „Verzeih', Matthias! Jetzt bin ich schon wieder froh. als wäre nichts geschehen . , . als wäre ich von einer schweren Krankheit genesen . . Erzähl' mir, wo überall du warst, aber lah nichtö aus!" ..Es ist schön draußen, schön, daß ich mich nur manchmal, wie im Traume nach der Schlucht sehnte, und selbst dann sah ich nur dich. wie du dastandest, im roten SonntagZtüchlein und bunten Rocke . . Anfangs ging's fchwer. und ich lebte so elend, daß ich erfchrecke. nnnn ich mich daran erinnere . . nun. es ist vorbei! Hierauf aber- kam ich in die Schule und lebte ein Leben wie ein Trmmi . . Und doch, Hanna. Nnr's ein ziinderleben. noch lveit von jener Zukunft entfernt, die uns beiden winkt! Von der Milde anderer lebte ich und von solcher Arbeit, die keine Ehre einbringt' all meine schönen Pläne »vahrte ich für die Zukunft ... Es war der Anfang, ich t)ab's nur nn wenig versucht, tvie. da; Leben darußen ist. ein wenig, habe ich mich umgesehen unö habe meine Hand geübt. Jetzt erst beginnt das wirkliche Leben!" ..Wohin gedenkst du jetzt zu gehen. Matthias?" Sie fragte ihn leise, beinahe angstvoll. ..Weit n>eg! Jetzt war ich unserer Schlucht noch zu nahe, ich sah noch immer diesen Sarg. Jetzt erst betrete ich den rechten Weg, der aufwärts führt. Ich hatte dort Freunde, die auch in einem fo dumpfen, unfreundlichen Orte geboren find wie ich. Ein einziger unter ihnen hatte Hermweh, er ivar niemals fröhlick. und ich glaube, er wird nie etwas Rechtes zusammenbringen . . weil er sich sehnt . . . Alle anderen gel>en!" „Hast du gar keine Angst vor dem langen Woge?" „Nie wnrde ich ihn dann sonst antreten? . . . Es kommt mir vor, daß vielleicht traurige Tage kom-men werden, daß ich werde frieren und hungern müssen, doch wcnu's so leicht wäre wer bliobc denn da unten? Der Weg ist steil, das Ziel ist schon . . Für ein Jahr bin ich ohne Sorge: man hat nur viel vcrsprock>en, Ein Jahr aber ist lang und »venn s um ist. dann hilft Gott schon weiter. Hanna, das Leben ist schön!" .... „,.,. Hanna starrte mit nachdenklichen Blicken vo> Nch hin Dort in der Ferne, dort ist das Leben so fonuen^ fremd fo froh und doch so unfreundlich. Dorthin nlt mit leichten Schritten eil, junger Wanderer und schant siä, nicht mehr um. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 280. 2528 6 Dezember 1905- „Und es waren Hirten anf den, F<'lde, die hüteten de> Nachts ihre Herde"-. „Und siehe! Diesen erschien ein Engel des .Herrn. Ein göttlicher Lichtglanz unileuchtetc sie": „Und es kamen die Weisen vom, Morgenlande. un> daoKindlein anzubeten": „Ich verkündige Euch eine große Freude, den» dent,' ist Euch der Heiland geboren" Ze ten uz eich net find. Der Charakter des Werkes bringt es mit sich, daß das dramatische, Element gegen das lyrische voll' ständig in den Hintergrund tritt. Das Talent des Komponisten hat es iedock geschickt verstanden, der Gefahr der Monotonie ans einem so cngbegrcnzten lyrischen Felde zn begegnen. Natürlich bedingt d^r Tert eine gewisse Weichheit, doch ist die Weihnachtsfreude schwungvoll zum Ausdruck gebracht und es fehlt nicht an kräftigeren Steigerungen. Es sind also im Grunde genommen vier Stimmungsbilder, die in engem Zusammenhange stehen nnd auch ohne Programm ihre anmutige Wirlnng nicht verfehlen würden, denn Anmnt zeichnet das Qnartett aus, das zlvar keine mnsikalische Tiefe, aber den feinfühligen Geist eines begabten Mnsikers verrät, der einen hoch-entwickelten Sinn für Klangfärbung nnd dabei me lodifche Erfindungsgabe besitzt. In geistvoller Weis? bringt der Komponist die mannigfaltigsten Stimmungen von kaum bewußtem Hindämmern, von sehnenden Träumen bis zu heller Fronde, andachtsvoller Erhebung nnd jubelnden Aufschwung zum Ausdruck. Er versteht es zugleich, in das thematische Gewebe einschmeichelnde Melo dien der einzelnen Instrumente organisch einzufügen, otme die geschlossene Kunftform der Komposition in rhapsodische Zerflossenhcit sogenannter Programm musik auszudehnen, Am besten gefiel der zweite Satz mit dem süße» Gesang, den die Instrumente abwechselnd übernehmen und dem eindrucksvollen G" bet der heiligen drei Könige, das i» einen weihevollen Choral ausklingt. Das Werk befriedigte daher nicht blos; ein Inter-esse der Neugier, sondern bot anch, besonders in der zarten, poesievollen Ausführung durch die Herren Hans Gerstne r, Dr. Rudolf S a j o v i c, Heinrich Wettach, Hans P i ck nnd Josef K aspare k, der sich als Künstler auf seinem Instrnmente (Flöte) erwies, künstlerischen Genus; nnd fand die beifälligste Aufnahme. Beethovens unsterblickie Kreutzcrfonate, die eine Art hundertjähriges Geburtsfest feierte, wurde von den Herren Zöhrer und Gerstner meisterhaft gespielt. Beide, Künstler sind fein empfindende, hoch gebildete Musiker, denen im Frohndienste eines auf' reibenden Lehrberufes glücklicherweise weder die B> geisterung noch das technische Können für die Ausführung der schwierigsten Aufgaben abhanden ge» kommen ist. Herzlicher, lange andauernder Beifall »«ach jedem Satze lohnte die Mnstler. Als hochwillkommenen Gast begrüßte das Publikum den Konzertfänger Herrn Ferdinand Jäger aufs sympathischeste, DerSänger hat sich ja bereits die Herzen des kunstverständigen und sangesfrendigen Publikums erobert und seine vornehme Kunst fand nenerlich ehrliche, rückhnltslose Bewunderung. Herr Jäger erzielte mit dem empfindungstiefcn Vor^ trage von Liedern aus der unerschöpflichen Fundgrube Wolfs intime Wirkungen, wie kanm ein zweiter Sänger. Mit welchem Adel der Phrasierung und Innigkeit der Beseelung versteht es Herr Jäger, in den Inhalt des Liedes einzudringen! Ebenso stand das Publikum nnter dem Banne der Sangesknnst Jägers beim Voi-trage von Liedern Nichard Strauß'. Wie lebensvoll, mit welcher Durchaeistignng der D" tlamation gestaltete ferner der Sänger Balladen Löwcs, lvelche Plastik der Wiedergabe, lvelches technische Könne», verbunden mit Reinheit der Phrasierung! Begeisterter Beifall erzwang immer nene Zu-gaben. Durch die treffliche.Klavierbegleitung erwarb sich Herr Musikdirektor Iöhrer ei» besonderes Verdienst. Wir glauben nnr den Intentionen all >'' Kunstfreunde zu entsprechen, wenn wir dem Wunsche Ausdruck verleihen, die Kunst Jägers im Rahmen eines selbständigen Lieder und Vnlladenabendes bewundern zu tonnen. .!. (Die Wei,ßkrainer Nahn.) Wi.' der ..Slovenec" meldet, hat sich in Wien ein Konsortium für die Weißtrainer Bahn gebildet, das sich ans fol^ genden Herren zusammensetzt: Graf H arra ch erbeverwaltung" publizierten Erlasse verfügt, daß das als Ersah für den verbotenen Formaldehyd neuerdings unter den, Namen „Carin" angepriesene Heramethylentetramin als Fleifchkonserviernngs-mittel künftighin nicht mehr zugelassen werde» soll. Dem im Rede stehenden Erlasse ist anch eil» ausführliches Gutachten des kaiserlichen Gesundheitsamtes in Berlin beigefügt, nach welchem „Carin" als für die i menschliche Gesundheit schädlich bezeichnet wird. Hie-von wnrden die politischen Bezirtsbehörden zum Zwecke der Vei-ständigung der Interessenten in Kennt-nis gesetzt. —l-. (N ikolo A b e » d.) Der hiesige christliche Frauenbund veranstaltete gestern im großen Saale des Hotels „Union" einen Nikolo Abend uuter Mit Wirkung der Militärkapelle. Dazn hatten sich Eltern mit ihren Kindern in solcher Anzahl eingefunden, daß der Saal voll beseht erschien. Als Vertrauensmann des heil. Nikolo trat Herr Dr. Opek a auf, der den Kindern ihre Pflichten eindringlich vor die Augen führte, worauf der heil. Nikolo eine würdige! Ansprache an die Kleinen richtete, worin er sich als, ein gar redegewandter Beschützer der Jugend ent-, puppte, um schließlich mit zahlreichem Gefolge von > seinen, erhabenen Sitze herabzusteigen und die Der-! teilung der Geschenke vorznnehmen. Diese fielen sehr > zahlreich an) nnd entfesselten in der Kinderwelt, die mit glänzenden Augen all die gebotenen Herrlichkeiten an sich vorbcigleiten sah. helles Vergnügen, während anf der Bühne selbst die Höllensöhne ihr Spiel triebel,, ohne sich in das Gewühl der Erden söhne wagen zu dürfen, Die-Musitkapelle tat den ganzen Abend hindnrch ihr Bestes lind leistete auch verschiedene Zugaben, Nachdem sich die Schar der reichlich beteilten Kleinen allmählich verloren hatte,! blieben die Großen noch etliche Stnnden in angeregter ^ Unterhaltung zusammen. i '" (Tö d licher Stu r z,) Gcsteru nachmittags! fiel in ihrem Hause Nr. 88 in der Floriansgasse die, l^jährige Frau Maria Regali so unglücklich, daß sie tot liegen blieb, , ' (Ei n P ferdimStra ß e n g r a b e n.) Dem Pferdehändler Valentin Prekeren ans Unter KMa geriet gestern nachmittags nächst der Triester Maut ein Pferd in den Straßengraben nnd konnte erst nach einer Ztnnde herausgebracht werden, ^ (DcrVerein der b ii r g erliche n M u siktapelle in K r a i n b u r g) hielt am 8. d. M. seine Vollversammlung ab. Aus dem Berichte des Vercinssekretärs, Herrn Rudolf P i b r o u h, ist fol' gendes zu entnehmen. Die Kapelle zählt gegenwärtig nebst den, Kapellmeister '21 ausübende Mitglieder, während sich die Zahl der unterstützenden Mitglieder auf 110 belauft. Die Übungen der Musikkapelle fin-den unter der Aufsicht des Vereinssekretärs zweimal in der Woche statt. In diesem Jahre wurden anch nen.> Uniformen für 2l Man» angeschafft. Die Mnsil tapelle veranstaltete 12 Promenadekonzerte, zwei Zapfenstreiche nnd mehrere Gartcnkonzerte: überdies wirkte sie bei verschiedene», sowohl von den Krain-bnrger als auch von auswärtigen Vereinen veranstaltete» Feierlichkeiten, bei Prozessionen. Messen und Begräbnissen mit. Die Eil,»ahmen deliefen sich auf si!93 K 7:^ !l, die Ausgaben anf 5l>!!1 ,< 5,8 k. Darauf erfolgte die Wahl des Ausschusses, d>r sich in der nächsten Sitznng folgendermaßen konstituierte: Herr Ferdinand HIeb5 lObmnnn). Herr Rudolf P ibroutz lSetretär) nnd Herr Karl Windischer (Kassier): Ausschußmitglieder sind die Her-re» I. Iagodic, Ioh. Lamp ret. Ed, R o o ß, Thomas Pav ^ lar und Ioh, Cos, 2. (Theatervorstellung.^ Die s'italnica in Stein veranstaltet Freitag, den 8. d. M., eine Aufführnng des Volksstückes „I>'vji 1,>vc w"" dem. Bezirksgerichte eingeliefert. ... 1^ (Vereins Nachricht.) Die diesig ordentliche Hauptversammlung des Vereines Steueramtsbcamten Krams findet am W. d. Vc^ inittags halb ll) Uhr in, Hotel „Union" ttlei""' ^"" statt. . , (SchuIwe s e n.) Der Lehrerverein '"^ ^ Schulbezirk Nudolfslvert hält Donnersta.1 den 1^ Uni 1 Uhr nachmittags in, Schulgebäude m ^l, ^ renz bei Treffcu eiue Versammlung ab. Auf d"' ^ gesordnuug stehe», außer den übliche» P"grM puutten eine Hospitation in beiden Klasse!!, und ä ^ treten anf Herr Oberlehrer Franz P"t"lal'. .' den Auffatz „Sava", und Fräulein Lehrerin M> Hinek, die das geschriebene „e" behandeln " Hierauf Besprechung über die Errichtung eincc. ^ dei,kmaleo fiir den verstorbene Oberlehrer > l' . stcn Wasselitand am ^ mit WO Zentiineter ober Null und de» ""dM' am l. November nm « Uhr vormittags. >»it ^^H^,, timeter ober Null. Der durchschnittliche nnttk'N' ^ serstand in, verflossenen Monate betrug l7<> ^ ,^, meter ober Null, während der Gesamtwassl'rstl'lU , Monate November die Summe von 5281 Zent»"^. erreichte, wellig Ziffernsununel, seit metiM"» ^. zennien nicht beobachtet worden waren und ">' „ normale Seltenheit kaum je wieder crreiclit >^ töluttrn. Die höchste Temperatur hatte dei' ^ ^^ fluß im verflossenen Monate am 6. Noveind" ^, i 8-7 Grad Celsius, die niedrigste am !8. N^"" ^„, mit , 5i-l> Grad Celsius nach den täglich "" ^ morgens erfolgten Beobachtungen, ^>ol' (^ on der 0 m b r 0 in et r i s ch ^ >l ^ ^ ^,^ achtu ngsstati 0 n in Üitta i.) Die "'" ^1' trische Beobachtungsstation dritter Ordnung "' .^ verzeichlicte im Monate November ulsgc!"'' .„ Tage mit Niederschlag (hievon gab es an ^<,,ec)' des Monates Regen, nnd an 2 Tage» f'^ , ^ während nur l; Tage im Monate ohne jegliche ^, verschlag blieben. Die größte Niederschlagsnll'Nss ^.,; nen 21 Stnnden wnrde an, 0. November m' ^, Millilneter, die geringste ain i. November ""t ^^ Niederschlage von l»-l Millimeter beobacht". ^^ Gesamtniederschlag betrug 272!'. MilliincM^, höchste Lusttemperatur hatten wir in, ^^^lsill-' talgebiete an, 7. November mit ! ü ^"^.,>,l3cl die niedrigste am 17. November ,nit ^ 1 '^ /^.^ ^c» sius nach den jedesmalige!,, täglich nm ^ ^ mittags erfolgten Beobachtul,gcn. Nc^' (Von der 0 m b r 0 ,n e t r i s ch ^ " ,^0 a ch tungsstati 0 n Adelsb e r g.) ^" i„ ^metrische Beobachtung-'station dritter ^''"'^ jM' Adelsberg verzeichnete ini Monate November -> ^,^ lnit Niederschlag (hicvon 2l) Tage mit ^"^ ^. tB' 5 Tage mit Schneefall), während nur 5 ^"" T'^ Monates ohne jeglichen größte Niederschlagsmenge binnen 24 ^""" säM an, 5. November mit 77^ Millimeter Nlco^.^^, die geringste an, tt. Novenlber mit <1'-4 -" .^ a>" Niederschlag heobachtct. Die Schneedecke ^ te^ l. Noveinber noch eine Stärke von 8 Zc^ ^M sie verschwand am !!. Noveinber gä'izlick) "^^ c,!i Luftteulperatur wurde in, verflossenen ^ -^rig^ 5. November mit ^ 17'0 Grad Celsins, dlc '^ ^.^^ am 18. November mit , 0 8 Grad Ce ul-^^t malige tägliche Vcobachtnngsstunde 2 "')' ^ M!^ tags) beobachtet. Die niedrigste LufttcinP"" ,^ „»! Haupt wurde am 2tt, November n,n 7 Uh> ^. 19 Grad Celsius verzeichnet .^ 3l" (Gr 0 tt e » bes u ch i », M 0 » " .,„ ^ ven, ber.1 Die Adel^berger Grotte ww.^ Cü gelaufenen Monate von 1^ Personen ^^ ^ ^l, Einnahn,en ant- den, Grottenentrce beN^ ^Mi' 475) K. Im gleichen Monate des Vm-jah^, ^ hic "" sich daher die Besucherzahl I)euer, N^M ^,s l"' günstige Witterung des verflossenen Mo'n^^^ve' Fremdenzuzug äußerst nachteilig wir e. ^H0 doppelt. Hiebei .nag noch "wah"t ^er^ ^ ^ Adelsberger Grotte auch außerhalb ^'"5 zvecl' , bis Ende Oktober reichenden Saison ^" N'""^ kann. nnd zwar täglich nm halb N "" , ^,^ S^ gegen ein Entree von 5 lv P"'.P"^^. i,"'" und Feiertage», beträgt die Eintritts >^bacher gettuna Nr. 280. 2529 ______________ 6. Dezember 1905. ^ h, ^cr W^ i ,l ,l, arkt in T ,- ^ ^. „ ^ „, ^ ^.) '^bl^'^ gemeldet, fand am !< d. M. in Tschcr- tzi ,<^ ersw öffentliche Wcinmarlt statt, Vornnttag ^.s ^tir hielt im Schulncdäude d<>r l. l, Woin ^'^tor H^l- N, S kal i >. k y aus Nudolfswert i>lil,<)7°^^8> worin er den zahlreich erschienenen ^tscha""" die Grnndzüae dcr rationellen Keller- lkj^skizzierte nnd insbesondere auf die Män- lc^.'-'U'usch^ii ziellerwirtschaft nufinert'sniu machte ^liirt . ^ ^' ^^^" Bchebnnss anführte. Hieranf ^ dp ^!n^.^ Veocutnnn der Weinnlärtte iiberhalipt ^ ^"hkrainer Wcmmärkte ini besonderen. ^ "N5 erschienen in den Lokalitäten des Hotels llo^ ll^en hnndert Weindalier >nit ihren Kost- ^' besonders zahlreich waren iene Gottscheer ^l>tti ^' ^' 'luv Weingärten in, Be^irle Tscherneinbl t", ^"' ^^ ^ Uhr eröffnete .Herr Bürgermeister bell,, f " Noinmartt nnd erteilte das Wort dein ^tlw ^ ^einbalnnspcltor, der nochmals die Ve- ^lsch^ "'^ Usancen der Weinmärlte slovenisä, lind ^fs' "tlmt^ und die zahlreich an ihn gestellten !ii- a!^' beantwortete. Den Weinmarkt b.'chrte spä '^^ ^ ^ Vezirkshanptniann V, Parma mit ^^wli<'nheit^ auch waren Gäste ans .Nroalk'n ^ÜL? ^""t erfolgten Anfzeichnnngen doten ^!e „ ^"uer iiber llXili Hektoliter W^'in ,;nm Ver- ^ '' lnehrere Känfer. insbefo>lder<' heimische ^'^"tierten sich die Namen jener Verkäufer, ^'""lstrl- ihncn besondcrc- gefielen, nnt im Vc- ttG.. u' ^ie Geschäfte nach Weißtrainer Sitte .,am »kl^ n^uschlics^il Auch stehen auswärtigen Aiu ^in,/ ^"'uen der Prodnzenten nnd die ang.'dotene ^siim"^ ^''"' Stadtgemeindcanite jederzeit Zur »id ^ ','«- Tie Weil,e sind gut. start', nicht zu sauer b°Is^'"°Mg. Die ärarische Musterkellerei in Ru- ^'"vei, ^^^' ^''^ .^oUettio» Weihlrainer Eigen- ^>üNi ""Zgestollt. die reichen Veifall fanden. Ter ^ ^ ^ ^^^ ^'^'" ^^l' inforinativen Charakter- ""bs??' '" Tscherneinbl Neinmärkte einzuführen k .^,"^ Vrodnzenten als auch Konsumenten daran '. °"nr>^ ^,,,.^, vollends erreicht. ^, ,^'^l'loren) wurde ein schwarzes Mldtäsck ^ " 1<) ^ ^^.^ ^..^ ^ldcl,er Fingerring mit ^l( f. '^"i Steine uud' zwei Geldtäschchen mit ^zw. U, I< Inhalt. Deuter, Kunli ul»d Literatur. ^ >.) ^ " -' der dcntschen T h c a t e. rkanz ^ ^tei,i ^ Klangt Suderinanns neuestes Werk ^ "ntor Stein.-n" znr E,-staufführung. Das lkcltes ä^lte bei der Prenüi^re am k. k. Hofbllrg-^aae,.^ ^^en dei stiirmischeni Beifall einen dnrch <^" Erfolg. l>^ Telegramme ' ^ Eelegraphen-ßorres^ndenf-ßllreaus. Reichsrat. M bung des Abgeordnetenhauses. ,^'dic^' ''' Dezeniber. In fortgesetzter Debatte e> ^ "^Merungserklärung ermähnt Abg. Vrei M.,^ g^Merung, sich uon den Gegnern des allge-^c>^^"hlrechtes nicht einschüchtern zu lassen. Abg. ^ Eti,/ ^l'kcnnt nicht die Vorzüge des allgemei ^Ittijtz '"'rechte^ gleichzeitig jedoch miisse das Ver^ ^ate ^ ^ Nationalitäten zueinander nnd znm > t>r,^"^'lt lverden. Abg, H e r z n, anok y tritt ^UHr^ wch des agrarpolitischen Vesihstandes bei 53d ^'' allgemeinen Wahlrechtes ein. Abg. ^stl's,, ""ki ^^^^^. ^.^, .^ Hl'i-t'l'nhaus^ sowie ^N,^"°'" Abg. Grafen Dziednszycki gegen das '^ ylcf^ ^"hlrecht vorgebrachten Bedenken, sowi.' ^ ^ einer revolutionären Bewegung, für m^si.^ ^"n leyten lnutigen Nedner, dem Mini ^ j,^>tten. foin Anlaf; mehr sei »nd appelliert a» "°ll „i^"^ vertretenen Nationen, das polnische ,^"chta "bermals der Willkür der poluischen s''echts^"/'.^">^fcrn. Es sei nicht denkbar, daß die kl ' "Hl/ ^"' ^^ polnische Brudervolk in Rußland lech,. 'N'nd das polnische Voll in Galizien rechtlos Ü^lst ^^ Ttnrgf h (verf. Großgrnndbcsitzi ,^>' H^ "Us dic> offenbar durch ein.» Neihe auswär ^'h ''"Ur beeinflußte Sinncsändernng der Re ?^'Ne>, ^' Wahlrechtsfrage, hebt die schweren ^cheil w^^" die unvermittelte Einführung des h""stc„ ^" "rechtes, insbesondere angesichts der un ^'Nni^' .^'"'"litätenfrage wegen eventncller ver- « ^esta, > ^ 'Nü'clwirtungen allf die Einheit nnd /, ^'^ p"'s^i. Abg. Z azvorka (czech. ^ ^tthlr^""' ^^ '"ue Partei die ErU'eiternng ' bc>be ?s^ '" '^' Program,,, bereits anfgenom 'lbg. O f n e r spricht fich fiir das allge meine und gleiche Wahlrecht nnd gegen die Verlange rung dcr Seßhaftigkeit nnd Wahlzwang ans, Abg. Placek erklärt, das böhmische Volk sei hochbefrie digt dnrch die Überzeugung, daß das allgemeine WM-recht anf eineni linaufhaltsatnen Vormarsch begriffen fei, jedoch dürfe es fich deshalb nicht in die Gefolgschaft der Negiernng begeben. Die Verhandlnng wird sodann abgebrochen. Abg. Chor protestiert gegen die Zuweisung des Nudgetprovisoriums an den Budget ausschuß und wirft dem Präsidinm Hinterlistigteit vor. Der Präsident erwidert, daß das Präsidinm vollkommen gcschäftsordnnngsmäßig vorgegangen sei (Widerspruch und Zwischenrufe bei den Czechisch Radikalen). Der Präsident teilt mit. daß die Vorlage, betreffend die provisorische Regelung der Handels j beziehungen mit Italien, ohne erste Lesung d<'m Zoll ! ansschusse zugewiesen wurde. Nächste Sitzung inor , acn. ^ Der Schcrstrcik in Vudapest. Budapest, ten der Setzer auf dem Hnnyadyplatz, ein anderer Teil vor die Redaktion des Blattes ..Budapest". D?r letztere wnrde von W berittenen Polizisten anfgehal- ! ten. Aus den Reihen der Demonstranten wurden drei ^ Schüsse in die Luft abgegeben, worauf die Polizei dnrch eine Attacke die Menge zerstreute. Hiebei wur den drei Perfonen verletzt. Die Demonstranten sam-melten fich dann abermals vor den Redaktionen des ..Nepßava" und des Blattes „Budapest" an. Vor dem Nationalkasino und vor den Redaktionen der loalitionsfreundlichen Blätter find Polizeiwachen aufgestellt. ! Die Flottcndcmonstration. i .« onstnnIi nopel. 5. Dezember. Hier und in! der Provinz, sowie in Mitylene herrscht volle Rnhe. ! Die Gerüchte vom Anslcmfen einiger Kriegsfchiffe. oder von Vorbereitungen hiezn sind daraus znrück ^ zuführen, daß heute früh die zwei 5lüstenfahrzenge! ..Issinir" nnd „Kastambol", welche kürzlich für das! Zollamt gegen den Schmuggel gekauft, dann' aber der Kriegsmarine einverleibt worden waren, ^ aus dem Kriegshafen ausliefe». Angeblich werden sie nach Genien abgehen. K o n st antinope l, 1. Dezember. Heute wurde dem Doyen dcr Botschafter Freiherr,, von Calice eine Note der Pforte zugestellt, die die Annahme der Finanzlommission, jedoch zahlreiche Modifikationen! des Reglements, enthält. K o n sta n ti n ope l, 5. Dezember. Um li Uhr nachmittags findet beim österreichisch nngarischen Botschafter Freiherrn von Calice eine Besprechung aller Botschafter über die Antwort der Pforte statt. Prag, 5. Dezember. Heute nachmittags fand die feierliche Installation des Rektors der böhmischen Universität. Professor der Theologie Vrcüval, statt. Die czechisch-freisinnige Studentenschaft hatte fich überaus zahlreich in der Aula eingefnnden und als i der neue Rektor erfchicn, brachen sie in Schmährnfe auf diesen und den Klcritalismus aus. Sie entfern ^ ten sich dann demonstrativ ans der Anla. besetzten die Rampe nnd benahmen sich ziemlich geräuschvoll. Nach Schluß der Installation zogen die Studenten nntcr lärmenden Kundgebnngen ans dem Umvcrsit^ts-! gebäude. während die Anhänger des Rektors diesem! bei seiner Abfahrt lebhafte Ovationen bereiteten. Esseg. ."). Dezember. Das, Hochwasser der Save hat nngehenercn Schaden angerichtet. In Gnnja hat es Menschenleben gefordert. Gestern wurden die Lei-chen von vier Personen und drei Wiegen mit toten Säuglingen aufgesunden. In der vom Hochwasscr heimgesuchten Gegend herrscht größtes Elliid. Die Rcgiernng Plant eine Hilfsaktion. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Krain für die Zeit vom 27. November bis 3. Dezember IA)5 Vs herrscht: die Schweinepest im Vezirle Murlfeld in den Gemeinden Großdolina ss' Geh.), St. Kantian (5 Weh): der Vlotlans im Vezirle Nudolfswert ln der Gemeinde Großlact (1 Geh>. Erloschen «st: der «otlaus im Vezirle Rudolfswelt in den Vemeinden Hai° dowih si Oeh.^. Höninstein sl Met,.). K. l. Landesrezierung für ltf«i». « aiback am 4. Dezember 190b. Neuigkeiten vom Büchermärkte. Wittmann P., De« Fasan, seine Jagd und hege, K1-8V. — Savage Richard Henry, Von Havana nach Peling, K4-80. Meyers geographischer Handatlas, «bd. k 12. - Widmann Pr. S., Fischer Dr. P, l( 1 80. — Voßler lt., Sprache als Schöpfung und Ent-Wicklung, X 4 80. Gebhardt E., Spinozas Abhandlung ! über die Verbesserung des Verstandes, li 3 60. — Drews Dr. A., ! Eduard von Hartmanus philosophisches System im Grundriß, z k 19 20. — Birchei»Nenner Dr. M., Grundzüge der Er-nährungstherapie, II 3 60. — Heyne Mor.. Deutsches Wörterbuch, 2. Aufl., 1. Vand 4-«, « 12, - Hasterlil Dr. Nlfr. Die praktische LebenSmittellonlrolle, k 4 20. Thiem G.. Der Nlleebaum in den Strahen der Stadt und auf dem Lande l(2 16. —9ltslllowVlexllnderNilulajewitsch,Änimismu» und Spiritismus. 2 Vde., lv 14 40. — Nbegg Dr. R.. Hand-buch der anorganischen Chemie. 2, Vand, 2. Abteilung, lv 28 80. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. n. Kleinmayr HFed. Bambergin Üaibach. Kongrehplah 2. Angekommene Fremde. Vranb Hotel Uni»n. Am 4. Dezember. Baron v. Wambold, Outsbesitzer, Nudolfswert. — Dr. Tursic, t. u. t. Regimentsarzt; Gellis, Hitschmann, Rotter. Schade, Welisch. Me., Wien. ltlinc, ! Steuereinnehmer, Tschernembl. - Frltsch. Vfm., Agram. — z Reicheuhauser. Kfm., Brilckl. - Plesche, Privat, s. Familie, i Gottschee. — Frau Rudolf, Private, Idria. — Vohinjec, Sankt ! Kanzian. - Kalau, Iapoje. - Dornberg. Stein. ! Verstorbene. ' Am 3. Dezember, ffrauzisla Smerelar, Arbeiters- tochter, 14 Mou, Ambrozplah 7, Rachitis. ! Im Zivilspitale: - Am 3. Dezember, Johann Zssonc, Arbeiter. 5? I., , Ulsnnüi« I«,^nss>!<, — Maria Sivec, Ncuschlersgattin, 36 I., I'ulxjlonl. z,ulm. Landestheater in Laibach. 38. Vorstellung. Gerader Tag. Mittwoch, den li. Defember. Neuheit! Zum erstenmale: Neuheit! Stein unter Steinen. Schauspiel in vier Alten von Hermann Sudelmaun. Anfang halb 8 Uhr. E,ld« 10 Uhr. ! 39 Vorstellung Ungerader Tag Dolmcratny, den 7 Defembcr. Zum erstenmal: i Vie große NnU. ' Lustspiel in drei Alten von Gustav Schefranek. i Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ! Teehöye 306"^ i„. Müll. ^lislociicl 736'0 mn.. ^I^___Z ! ""K "^______^__________^^^ ^^^ITNT" M i, 2^s NllDöäch I" biwttlki^ ^ "' 9 . Ab. 740 0! 2^6! NO. schwach ! e.l?UF. > 740 1j 2 6! SW.schwach - »08 Das Tagesmittel de, gestrigen Temperatur 2 3', Nor> male — 0 3'. ! Verantwortlicher Nedatteur: Anton Funtel. <4988) DW^ MeilV-lge. ""MD ! Unserer heutigen Nummer (Stadtauflage) liegt ein Projpelt vou „Vlarl Twainb humoristischen Vchriften" bei, wor. auf wir unsere P. T. Leser besonders aufmerksam machen. Vielseitige ««Wendung. Es gibt wohl lein hau«< mittel vielseitigerer Verwendbarkeit als ^Molls Franz, branntwein «nd Salz», der ebensowohl als schmerzstillende Einreibung bei Gliederreihen, als seiner muslel- und nervenstiirlenden Mirlung wegen als Zusatz zu Vädern :c. mit Erfolg gebraucht wird. Eine Flasche k 1-90. Täglicher N«. sand gegen Nachnahme durch Apotheker A. Moll, l. u. l. Hof« lieferant. Wien, I,. Tuchlauben 9. In den Depots der Provinz-verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutz« marle und Unterschrift. (5231) 5—b «echners «eihuachtblatalog. Der von der l u l Hof- und Universitätöbuchhandlung R. Lcchner (Milh. Müller), Wien. I. Graben 31, seit Jahren zu Weihnachten herausgegebene Katalog erscheint diesmal in modernem Gewände. Der Redakteur der «Literarischen Mitteilungen», Schriftsteller Leopold H»rma,m, hat zu dem ftott gezeichneten Titelbilde, das den gabenverheihen^ den Weihnachtsmann aus dem Automobil zeigt, sinnige Verse geschrieben und zu einem stimmungsvollen «WeihnachtSgruß» verwoben. In einer literarischen Rundschau sind die bemerlens wertesten und bedeutendsten Neuheiten der versch'edensten Ge biete in lurzen Striche» gelennzeichnei. Daran Meßt ,,ch oer eigentliche Katalog, der nicht l'lof; Prachtwerle gesammelte Werle, Gedichte und Dramen, Romane. Viovellensammlungen humoristila. Iugenbjchrifte.. usw. in b"'t ««< ft^ und englischer Sprache, sondern auch alle b"ch"nswer en Vr' ß. ^ d»^«e^ °"s "«ztlnen Werke., charalteri- Wch?"llus raH 3^^^^ 'ringt. Leclmers Weihnach.slatalog. ^!ub« Verlange« libeiallhin kostenlos zur Versendung gelangt, wird sich feoVm" der zu Weihnachten kaufen und Wnlen °«ll, äußerst dienstbar erweise.,. (4939) Laibacher Zeitung Nr. 280. 2530 6. DezemW^^ Kurse an der Wiener Börse vom 5. Dezember 1995. "««t«m o^n«,«"" l-le l»ol«rteu nurs< verftehe» sich in Kronenwührung. Die slvtieru^ig sämtlicher Allte» >inb der «Diversen Lose» «rttelit ftch per Niück. ^^«^^ - Maemrwe Slaateschuld. «eld I Wa,e <->n»»tN. «rntl !n Nolen Mai« November p. N. 4-2«/». . . »s-?l> Uü üu n2llb Iün.°Iullpr.K.4 2«,l, l»9'«l> 9»«» ,,^'iv: ^«br.°«ug,pr.tt,4-»<>/, il>«'üu,t>)U'?(> ,, ,, «pril,-Ott.pr,K.4»°^ IM l>5 1«n-7b ..'54« «taattlost 2ü0 st. 2 »«/« —'- —'— l»«0rr .. ü«> st. 4°/« lös — 158 — l8S0er ., 100 N 4«/, 183 —,100 - >8K4n ., 1«) st, . . «W - 29« — t>l«, ,, 50 st. . . 289 — 29»- ir«, Hsanbbr. ^ 120 fi. b°/, . »«2 50 29b - ztoat»schuld der im Keich»» füll oertrttenen Kbnigleich« und zander. 'l!-.err. «oldrent.', stfr., 100 fi., rer Kasse.....4»/„ il, »5 117 U ü Nente in Kronenwähr,, stfr., vc? Kasse.....4°/, 9S65 ß9«ü ^o,d.'«.dto.ver Ultimo . 4'/« 99 65 »s«'' 0sfierr.In«estilionl-Rentt,ftfl., 7N Kas>e ... l»V,°/, SO «5 »I 1b «^tnbahN'LtlUlieschnlb» vnlschrellmnge». i!i!at»lhbahn ln O., steuerfrei, i>u «0.000 Krone» . , 4°/„ 11« 40 1l» 4N .>ranz Josef «Bahn in Tilb«r di», Ll,) .... 5'/.°/« 127 4« 128 40 >^bolf«>ahll in Kronennihr, kcurrsrei (div. Vl.), . 4°/« »s b0 100 d0 ^^arlbcrgbahn in Mlnienwähr. !,e^erfr., 400 Kronen , 4«/« M'üb!lO«i'5b g« VUlatHschnIdverschl^b»»« ! ^» o» 200 st.......48» b0 490 50 du> Uinz^ilwb». »ou fl.o. W. b>//«........4b.'?b4l,9'7b d,2, KaIzb..Xir.»OU sl. ö.W.K. V..........44«-i,b44»kb b.ft«l-Ludw..«,zwnll.KM. > b « von L00 1l.....- --.> — — «elb ««« Vom Vtaai« znr Zahl»»« überummnene «ilenb.'Vrio«. Obligation«». ltlilabetbbahn »00 u. »000 M. 4°/, ab 10"/»...... li5.9" 11« 90 «llsalxthbahn, 4«> u, 2000 M. 4"/<>......... t17"/ö N«'?b ssranzJosef..«.. Em, l»»4 (dw. st.) Gilb., 4«/<>..... 9» »ü luc 9ü Galizische Karl Ludwig. Vah.i (bw. Nt.) Sllb. 4°/u . . . 9S5l>!0U,5b Nornrlberaer «ahn, , 4°/, dto. Rente rn Kronenwühr.. fteu«rfr»i. per Kasse . . . 9ü — 95 ^0 4"/, dt«. bto. dto, per UMmo . 95'— «5'Ll, Un«. St.-Eis.'«nl. «old 1«i fl. — - — - dto. bto. LUber lO0 fl. . . . —-- —— bt«. StaatkiHblig. (Ung. Oftb. v.J. t«?S....... -- - - — dto. Ochanlreaal-Ablbs.>Obliß. — — — - bto. Prüm.-«l. t> 100 fl. -- »o« X L»4' - Llk- - bto. dto. k b0N—>l)«X ^l»! 5c, ^14 o0 Ihe> 4°/^ ungar. Erulldentl.-vblig. 9K öl> 9ß e>«> 4°/, lroat, und slavon. betto 9«-— 9? - Andtli 2«l»nll. Anlehen. b"/,D°lMU'Uea, Äillnyt t878 . lvü 50 10« ö« Nnlchen der Ntabt Gorz , . —-— —-- Uniehen der Elabt Wlcn . . . loz, 5« lozsa bt«, dto. (Lttber od, Gold) i»i-?o i2li'?b dto. dto, ii8»4). . , . 39 1O10U10 bt«. dto. (1898). . , . V9 b0 l00-<» Vk,1«ban-Unlehen, oerlosb. b«/« 99 «b iou Uü Ho/, Krainer lianocSÄnleben , ... > - — «»eld War» Kfandbries» «lt. Vedli. allg. öft,iü ü0I.v«I.4"/, 99 — K«,'— Si, bstel-r.Lalide«.Hyp,.Nnst,4°/« i 9ÄV0 100'95 Oest^ing. Uanl 40>/,jäl,s, vcrl. 4°/«......... 100 lU 101 l« dto. dto. bvjähi. derl. 4°, 100 W 101 «n Sparlasie, 1. bft. «0I.. verl.4°/« 100 35 1»1 3l> Gisenbahn-VlisritiltL' Gbligationen. »erdlnanb^Norbbahn «-I«. 1»»« 100 in ,0t'i« Oefterr. Norbwcstbahn . , ,inu e<)l0l Ul OlaalLbadn ....,,. 4«o-— 4^— Sübbahn k 3»/„ verz. Iaml.'Iuli »lb — »,? - d>o. ^5«/,...... 1il<^b lL5-2ü Ung,lyallz. Vahn.....--'—----- 4°<« Untellrainer sjahnen , , —>— ., — Avers» Los» (p« Stlul). «erziusllch« ^ ose. 3"/„ «odentredil-liose »m, 1U«0 2s<. — 301 — 3-. ^V« H°nau-3le«ul.-Lole , . , W4 — «lüu Nnverzlu»liche li«lc. Vubap,'Nasilka (Dombau) 5 fl. »4 4l> «6'40 Kreditlose 100 fl...... 471-- 4«2'— Vlary'Uosc 40 fl. KVl, , . l«,-. ,i« - Osencr Lose 40 fl..... 169 — 178- Palssy'llole 40 fl. KU, , . 177'b» 1s? 50 «otcnkreuz, «vest, Ors, viofl. 5«— 54- ,, ,, ung. „ ., b sl. »«" 24 s« «lldllls-Lllsl 10 fl..... »U- S4-- Salm.Lose 40 fl...... «04-—2,« - Et.Oeno<«-l!o!« 40 fl. , , , — - — — Wiencr Comm,-Äose v. I. 1«?4 ö86-— bb?'-Gewinftsch. b, «"/« Pr.^Schulbv. b. Vodeutrtditanst., Tu>, l.8«9 9?'—^Il'ü — Lalbacher «^l ..... —-—> —-— GeN> zwar« «Nien. tzran»p«rtunt,l» nehlmmyen. «lussig«ttpl. Vrsenb. 5W sl. . . z»8« «UX1 Vau- u. Getrieb»-el. für sUidt. Ltrcltzenb. tn Wen lit. 4 . — — —>— dto, dto, dto. Ut. N . --— ..-- Vöhm. Norbbahn 1« fl. . . 849 - »l»u — Vuschtiehraber eis. b00fl.KM. 2040 20«o bto. dto. M. U) »00 fl. ,09«. 1104-Donau-Dampfschiffahrt«. Vesell. Ocsterr., 500 fl, KM. . . . ,NN0' K'09 Dux-Uobenbacher E.°A. 4O) lt o2s-, b3L — Ferbinande'Nmbb. 1000 fl. NM. dsoo l>S4u Lemo.-Czernow.. Iassy - tisenb.« Vesellschaft «0« fl. O. . . . 580'— üi»»'üü Kiotch, vest., Trieft. KM) fl. KM. 744- 7i>t)- Oefteri. Vtorbtvestliatln «10 fl. S. «4 - 4W - bt«. dto. (lit. U) L00 sl. E. 44!)'—448 — Prag-DuxerGisenb. 100 fl. abgß. «ib - 21S »n StaatseisenbahT, 2«i sl, L, . . Kü2 — «53 — Güdbahn 200 sl. S..... n« . 1,7 - Subullrdd. Verb,'«. 200 sl. KVt. 4l»'b» 41d — Tramway»Gef,, NoueWr., Pri»- ritäte-Uttten 100 fl. . . . ^.^ »1 - Ung.-aalij.ltisenl,. 200 fl. Silber --. --- Ung.Wcftb.(«llab-Graz)2U<>f!.V. «« — «»? - Wiener Lolalbahnen Nlt.Vef, . 150 — luo — Kanken. ««gloOest, Vanl 120 sl. , , 3t« — 5li!'üo Vanlvrrein, Wiener. »00 sl. . — — —- Vodlr.-«nst..O«ft,,«i<)»I.O. . los,- 1085- Krbt.»«nst. f. Hano.u. V.1»0fl. ^ — — - bt«, bto, per Ultimo , , e»o-— «61 — Krebtlbalil, Allg. >!Ng.,L00fl. . 775- 777 — Depositenbank, Allg., 200 >l. . 4K0 .. <«« - (tLloulpte-Ges., «drbft., 400 X 526-. 539- Viro- u. »Assen»., Wiener »00 fl. <«0 — 4«,; — HypotheN,., Oesi.. 200fl.30«/»E. ^«»-50 369-— Kell «'^ «änberoanl. OeN.< ü00 fl. - ,«l' ^ OeNerr.-ungar. «anl. ',00 s> !3l»^!. Unionbant »00 fl, - «?-"' Verl,chr«bnnl, Mst ,40 sl. ^ ^ ^ lndufirie-Kntel» nehmuugen. ! Nauge!.. Nil«, ös»,. lUl» « - ' ! ^ «ghbler «eise,., und Stahl-Jot- ^^., ^ ln Wien 103 fl. - - „' ««"1'.,,^ ^z- ^,. Salao>Tarj, Steinlohle» 1«) > - ,,^/:,^ ..EHloglmühl", ^pi^.M>^ A.^-', „Etedrerm.", Papie^. u, V,^- «s - I. Irifailer ttohIenw.AeleU.?«! A^» Waffens,.G.,Oel!.!»Äiei!,10Ml- !.^ «jaaaon^cibanft,, Wg. in Prsi, ,z,..»» 400 li ,.....- «z«^^^ wiener Vaugesellschaft 100 f>. ^g ^,<" Wlel,erbcr»er« Ge«is»n. ! Kurze Dichte«. «^l^ Amsterdam . , , ' ",«''^ Deutschc Plätze . , , ' ,jc'l'^!' London..... - «z-s» . Pari«..... ^ ^ St. Petersburg , . V»Inl»N. ^!>!^ Dulaten..... - l»^!,,f^ 20Fiankenstücke . . - ' ll?"> ,i^ Deutsche «eichsbantnote» - ^ < zi^ .>!< Italienische Vantnoten . ' ! ^b«" «üb«! ^iote«, . , . ^^ JSSjo.- •aja.A. "V*r}c*.-o-f von K*n»*i», Pfaudbrl«r«u, >*rlorlUUeu, AkU«n, L»>fn el«., DevlMD and Vnlnten. (16) Los-Venuoherun«. 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