LLSOSDKTLGN an die akademischen Jünglinge, „über den jugendlichen Frohsinn," gehalten in der Kirche deS deutschen Ritterordens in Laibach, Von CGUMUT WAGEL.Utz Professor der Moral < Theologie und der Religionswissensssafr an, k. k. Lyceuni in Laibach. Von den Etndicrendcn des zweiten philosophischen Jahrganges in Drnck befördert. LHFMKDM» Ooifiriolrt 1)6, lose^Ii LIari)iI<. Text: „Ich bin ein guter Hirt." Joh. 10. :i. H^ö's ist ein Ausdruck der Bescheidenheit, wenn Jesus sagt: Ich bin ein guter Hirt; denn er hatte vielmehr sagen können: „Ich bin der einzig gute, oder der beste Hirt." Aber wenn sich JesuS einen guten Hirten nennt, wo ist denn seine Herde? Alle rechtgläubige Christen und auch nur, meine Freunde! wir alle gehören zu seiner Herde, und haben das unschätzbare Glück in der vom Gott- menschen Jesus Christus gestifteten wahren Religion und katholischen Kirche, welche die Säule und Grundfeste der Wahrheit ist, geboren und erzogen zu seyn, wo wir von Kindheit an mit unserm göttlichen Hirten, mit seinen Glaubenslehren, Sittenvorschriften und untrüglichen Verheißungen bekannt gemacht, und zur Gottesfurcht, die der Anfang aller Weisheit ist, geleitet worden sind; daher sollte man auch von unS billig erwarten können, daß wir seine guten Schafe seyn werden. Aber, die Hand ans Herz gelegt, können wir uns wohl dieses rühmliche Zeugnis geben, oder ist cs nicht trügerische Anmassung und Vermessenheit, wenn wir sagen: „Ich bin ein gutes Schäflein, ich kenne meinen göttlichen Hirten und höre seine Stimme und folge ihr, wohin sie mich ruft?" Der Jüngling glaubt oft in seinem Leichtsinne oder in seiner Verblendung sich lossagen zu dürfen von dem, was seinen Neigungen einen Zwang anlegt; er meint ost, die Vorschriften der Tugend taugen nicht für das jugendliche Atter, uno es werde in den reifem Jahren noch Zeit genug seyn zur Weisheit und Tugend einzulenken, zuvor müsse er die Jugendfreuden ungebunden genießen. Bei diesem Wahne läuft er ungebunden und lüstern allen Vergnügungen nach, er mag sie genießen dürfen oder nicht dür¬ fen, und verirret sich öfters so weit, daß zuletzt an ihm kaum mehr noch etwas zu finden ist, was ein treues Schäflein Jesu oder einen wahren Christen bezeichnet. Damit so traurige Erfahrungen, die leider schon an manchen Jünglingen sind gemacht worden, nicht auch an Ihnen, akademische Zuhörer! erneuert werden; so will ich Ihnen in der gegenwärtigen Erbauungsstunde zeigen, daß der junge Mensch viele Ursachen habe, seinen jugendlichen Frohsinn so zu mässigen, daß er dadurch niemahls von der Gottesfurcht abgeführet werde; die Mässigung des jugendli¬ chen Frohsinnes ist also heute der Gegenstand meines Vortrages und Ihrer Beherzigung. Sich freuen ist dem Menschen ganz natürlich — und die Religion verbiethet die Freuden nicht unbedingt, empfiehlt sie vielmehr als Wirkungen oder als Beförderungsmittel der Tugend. Gott, unser gütiger Vater, will nicht, daß wir mit für jede Freude verschlossenen Herzen in seiner schönen Schöpfung umher wandeln, vielmehr mit unserm Loose zufrieden und froh seyn sotten; weswegen er uns mehrere und verschiedene Freudenquellen eröffnet und Veranlassungen zu mannigfaltigen Freuden gegeben hat; der Psalmist ermuntert deswegen oft, uns in Gott und seinen Werken zu freuen. Zch läugne es nicht, und kein Vernünftiger wird es läugnen, daß die Jugendzeit die Zeit des Frohsinnes und der Munterkeit ist; denn diese Einrichtung hat der Schöpfer selbst angeordner, indem er junge Menschen eines freudigen Lebensgenusses empfänglich gemacht, — und er selbst ist es, der den Jüngling zur Freude ermuntert: «-Freue dich, Jüngling, in deiner Jugend, und laß' dein Herz froh seyn.« Allein, kann man sich denn nicht freuen, ohne daß man aufhört ein folgsames und gutes Schäflein Jesu zu seyn, oder hindert denn sein Hirtenstab des Lebens froh zu werden? Die kleinen jungen Lämmer Hüpfen froh um ihren Hirtenknaben herum, wie wir cs oft mit Vergnügen gesehen haben, — und dem besten aller Hirten, Jesus, soll nur Trübsinn seiner Schäflein gefallen? Wer das denken kann, der hat keinen Sinn für Jesus, den besten Hirten; nein, der unterscheidet nicht Frohsinn von Ungebundenheit und Ausgelassenheit, Munterkeit von Wildheit und Zügellosigkeit, unterscheidet nicht reine, unschuldige Freuden von unreinen und schändlichen Vergnügungen. Für diese letzteren hat freilich weder die gesunde Vernunft, noch das Christenthum irgend einen Abschnitt oder eine Zeitperiode des menschlichen Lebens angewiesen; aber reine und unschuldige Freuden, welche die Sittlichkeit befördern oder aus uhr entspringen, den Verhältnissen des Standes und Berufes entsprechen und mit keiner Pflicht¬ verletzung verbunden sind, darf jeder Mensch, jeder Christ und besonders jeder christliche Jüngling genießen; denn freuet euch (schreibt der h. Apostel Paulus), ich sage es noch einmahl, freuet euch; doch setzet er bei, damit diese Freude nicht in Uebermuth ausarte: „Eure Sittsamkeit sey allen Menschen bekannt; denn der Herr ist nahe.« Was soll nun im Wege stehen, daß die Jugend nicht zugleich gottesfürchtig und freudig, nicht zugleich fromm und froh seyn könnte? Ja wohl! wahre Freudigkeit und wahrer Frohsinn ist nicht einmahl möglich, wenn er nicht aus der Quelle der Gottesfurcht und Frömmigkeit entspringt; damit also der Jüngling seines Lebens freudig und froh werden könne, muß er Gottesfurcht und Frömmigkeit zum Grunde legen. Wo diese im Herzen wohnet und im Leben sich äußert, da erzeugt sie die edelste, wür¬ digste und dauerhafteste Freude, eine Freude, zu deren Genuß Jeder gelangen kann, die keinen Zufällen ausgesetzt, durch keine Drangsalen dieses Lebens zerstörbar ist, und noch nach dem Tode fortdauert; alle andern Freuden sind Nichts im Vergleiche mit der Freude der Gottesfurcht und Frömmigkeit; diese kann -en Mangel aller andern ersetzen, sie selber aber kann von keiner andern Freude ersetzt werden. Wem: ein gutes Gewissen oder das frohe Bewußtseyn in unfern Herzen wohnet, daß wir durch unsere sittlich- guten Gesinnungen und Handlungen unserm Vacer im Himmel wohlgefällig sind; o da wird jede Freude doppelt genossen, so wie Weide und Tranke dem guten Schäflein doppelt schmecken, wenn es sich unter dem Schutze seines guten Hirten weiß. Zwar fallen dann alle unerlaubten und sündhaften Vergnü¬ gungen weg; aber was verlieren wir dadurch? nichts, als was unsere erlaubten Vergnügungen vergällen oder verbittern würde; dafür aber gewinnen wir jenen Seelenfrieden, der uns alles würzet, versüßt und veredelt, was uns Gott im Reiche der Natur oder der Kunst oder im Gebiethe der Religion zum Genüße darbiethet. Der wahre Frohsinn schließt also die Gottesfurcht nicht aus, vielmehr muß diese jenem zum Grunde dienen —, und es gibt keine wahre, des Christen würdige Freude, wenn sie nicht auf dem Boden der Frömmigkeit keimet, blühet und beseligende Früchte trägt. Ferner soll jeder gebildete Jüngling darauf Bedacht nehmen, daß sein jugendlicher Frohsinn nicht seinem nachfolgenden männlichen Frohsinne irgend einen Eintrag mache, oder mit andern Worten, daß er nicht sich selbst seine weitere LebenSperiode trübe und verbittere. Dieses ist sehr leicht zu befürchten, wenn er im Frühlinge seines Lebens ohne allen Zwang frei und ungebunden leben, sündhafte Freuden genießen, oder sinnliche Freuden als Zweck seines Daseyns, und nicht als Mittel zur Beförderung der — L Tugend gebrauchen will. Diese müssen immer nur als Mittel zur Erholung der physischen und geistigen Kräfte, zur treuen Erfüllung unserer Berufspflichten, als Mittel unsere dankbare Liebe zu Gott anzu¬ feuern und dadurch neue Kraft zur Beobachtung aller göttlichen und menschlichen Gebothe zu gewinnen, betrachtet und gebraucht werden. Akademische Jünglinge! Stellen Sie sich zwei Männer vor, welche beide auf ihre durchlebten Jugend- jahre zurückblicken; dem Einen bringt die Rückerinnerung viele genossene unreine Freuden, begangene Thorheiten und Sünden vor die Augen, und erfüllt seine Seele mit Unmuth, Beschämung und Selbst¬ verachtung über den Mißbrauch seiner besten Lebenszeit. Dagegen wirft der Andere einen heitern Blick auf seine verlebten Jahre und sieht all' das Gute, das er von Jugend auf gelernet, gesprochen, gethan und befördert hat. Welcher Zustand von beiden erscheint wohl wünschenswerther? Diese Frage kann Jeder sehr leicht selbst beantworten. O meine Freunde! einmahl gehen Sie doch vorbei — die Tage der sogenannten fröhlichen Jugend, und dann — was bleibt davon zurück? Nichts, als das lange — lange Andenken daran, entweder das schreckende an ihren Mißbrauch, oder daS tröstende an ihren guten Gebrauch, sammt den belohnenden oder bestrafen¬ den Folgen. Zwischen diesen beiden hat der Jüngling die Wahl, und wohl ihm, wenn ec mit Vernunft wählt, wenn er, um seine ferneren Lebenstage nicht muthwillig zu trüben, jetzt seinen jugendlichen Frohsinn nach den Gesetzen der Vernunft und der Religion mässiger! — Allerdings mag Sie die Lockstimme des Leichtsin¬ nes cinladen zu Trinkgelagen, Spielgesellschaften, üppigen Lustparthien und andern lärmenden Ergötzlich- keiten, und Ihnen zurufen: „Nur mit uns, wir zeigen euch die rechten Freuden des Lebens." Lassen Sie sich nicht täuschen; diese Freuden sind Gift, das anfangs zwar süß, später aber bitter wird, und bald schneller, bald langsamer tödcct. Wahre Freude verschafft Ihnen nur das edle Bewußtseyn: „Ich habe das Talent, welches mir Gottes Huld anvertraute, redlich benützt, habe ernstlich gerungen nach dem Ziele meines schönen Beruf-ö, Hal,- »ach nocywenvigen und nützlichen Kenntnissen, und mir gesammelt, waS mir Niemand mehr rauben kann -— Weisheit und Tugend." Mag Sie auch dieses Ringen und Streben jetzt manchen heißen Kampf und manche Selbstverläugnung kosten, — wyhlan, nur munter vorwärts zum Ziele, wo hohe Freude Ihre schönste Belohnung seyn wird! Wollen Sie, akademische Jünglinge! einst als Männer Ihres Lebens froh werden; so müssen Sie schon jetzt als Jünglinge daran denken und einen festen Grund dazu legen. Wenn sie sich jetzt die Achtung guter Menschen zu verdienen suchen, und alles anwenden, theils sich selbst zu bilden und zu veredeln, theils bereit sind von Ihren Lehrern sich bilden und veredeln zu lassen; wenn Sie aus Grün¬ den der Vernunft und Religion nach reinen Sitten streben und einen unbescholtenen Ruf sich erwerben und darum alles gewissenhaft vermeiden, was demselben entgegen ist; — dann können Sie getrost einer freudigen Zukunft entgegen sehen, — dann erwartet Sie, wenn Sie in der Jugend so schöne Wegs betreten und auf denselben muthig fortwandeln, früher oder später ein erfreuliches Loos! Hingegen wartet ein trauriges Schicksal auf denjenigen, der jetzt in der Blüthe seines Lebens anfängt ein Feind jeder gesetzlichen Ordnung zu seyn, der sich durch wilde und schändliche, seiner Ge¬ sundheit und Ehre schädliche, mit Kränkung und Aergerniß seiner Mitmenschen verbundene Ergötzungen unter die Classe vernunftloser Thiere erniedriget, und dabei wohlmeinende Ermahnungen und Zurecht¬ weisungen seiner Vorgesetzten nicht beachtet oder wohl gar denselben mit verwegener Stirne trotzet. Ein solcher trübet sich selbst alle Aussicht auf heitere Lebenstage, verschließt sich selbst alle rechtlichen Wege zum glücklichen Fortkommen und muß sich dabei allemahl selber den kränkenden Vorwurf machen, daß niemand, als er selbst, daran schuld sep. Man bekenne es nur aufrichtig, daß es blinde Thorheit sey in der Jugend nur auf Genuß den¬ ken, er mag erlaubt seyn oder nicht, und dadurch sich auf seine künftigen Tage häufig Jammer und Elend vorbereiten! Und doch geschieht dieses oft — auch unter studierenden Jünglingen, von welchen man eine solche Thorheit um so weniger vermuthen sollte, da man von ihnen zu erwarten berechtiget ist, daß sie durch ihre Studien weiser und besser gemacht werden sollten. Man schläfert sich mit dem grund¬ losen Vorwande ein, daß man in den reifern Jahren schon die rechte Zeit finden werde zur Ordnung einzulenken, wo der Lebensabschnitt günstiger seyn wird, um weiser und besser zu werden. Ja wohl günstiger! Gesetzt auch, der Tod raffe den Jüngling mitten in seiner Verwilderung nicht weg (was doch leicht geschehen kann), er lasse ihn zu einem hohem Alter, das er hoffet, gelangen; wird es ihm dann leichter seyn, als jetzt, sich zu bessern und weiser zu werden? dann sich zu bessern und weiser zu werden, wo ungebändigte Genußsucht und schändliche Vergehungen zur herrschenden Gewohnheit gewor¬ den, daS moralische Gefühl abgestumpft und alle geistigen Kräfte, Verstand, Phantasie, Gedächtnis; und Wille die verkehrteste Richtung genommen? O wie schrecklich täuscht sich da der junge Mensch, und von welchen traurigen Folgen begleitet wird seine Täuschung seyn! Darum, meine Freunde! fliehen Sie jede verbothene Freude sorgfältig, und jede erlaubte ge¬ nießen Sie mit Weisheit und Mässigung: „Machet euch immer (spricht ein alter Freund der studieren¬ den Jugend) zur Erholung unschuldige Zeitvertreibe; sie sind Labungsgetränke für eure Seelen. Pflücket immerhin die süßen Blumen der Freude, die an eurem Wege stehen; der Himmel läßt sie so wenig, alS die Blümchen der Wiese, bloß zur Parade hervorkeimen. Greifet aber nicht zu unvorsichtig darein, sonst mochtet ihr Nesseln und Dornen erhaschen, oder wohl gar eine Blume, die unter der Hülle der reizendsten Farbe ein herzentödtendes Gift verbirgt." — Doch, wenn Sie die Gottesfurcht in Ihren Herzen tragen und sie zur Rathgeberinn haben, da kann und wird Sie die lebendige Gottesfurcht hüchen und bewahren; da kann, da wird noch die lebendige Gottesfurcht, wenn Sie von Gefahren umrungen waren, den warnenden Finger aufheben, und Sie, wie mit einer geheimen ANgswatt dem Rande des Abgrundes entreißen, der Sie zu verschlingen drohete. Zum Beschlüsse ermahne ich Sie, Akademiker! sich an folgenden Grundsatz fest zu halten: „Jesus ist mein guter Hirt, ich will sein gutes Schäfl ein bleiben und meinen jugend¬ lichen Frohsinn in den Schranken der Wahrheit, Mässigkeit und Tugend halten.» Wenn Sie innerhalb dieser Schranken Ihren jugendlichen Frohsinn üben; so wird er, anstatt unserm göttlichen Hirten zu mißfallen, vielmehr seinen huldvollen Blick verdienen. Außer diesen Schranken locken andere Freuden, welche mit Jesus unserm göttlichen Hirten und mit seiner lieben Herde von jeher im Widerspruche flehen: es sind verführerische Zusammenkünfte, gefährlicher oder verdächtiger Umgang, Wollust erregende, die Phantasie und das Herz befleckende, oder frcigeisterische Lektüre, Besuch vcrbothe- ner Orte. Wie leicht überspringt der feurige, leichtfertige Jüngling die rechtmässigen Schranken und jagt solchen verbothenen Vergnügungen nach! Jene aus Ihnen, welche diesen unseligen Sprung niemahls gemacht haben, bitte und beschwöre ich, sich auch fernerhin in den Schranken der Wahrheit und Tugend zu halten und von den Augen des göttlichen Hirten sich nie zu entfernen. Jene aber, welche ihn leider schon gemacht und den verderbli¬ chen Lockungen nachgegangen sind, ermahne ich ernstlich, alsogleich von ihrem verderblichen Wandel zurück¬ zukehren zu ihrem göttlichen Hirten. Sie sind geschwächt durch die Sünde und tragen den Stachel des ewigen TodeS in sich; für sie gibt es kein anderes Mittel zur Aussöhnung mit Gott, als die von dem Gotrmenschen Jesus Christus angeordnete sakramentalische Bußanstalt. Sie sollen aufrichtig ihre Sün¬ den erkennen, wie sie sich derselben vor dem Allwissenden schuldig gemacht haben; sollen dieselben Herz- lich bereuen aus dem Motive der Liebe zu Gott, weil sie ihn, den Liebenswürdigsten beleidiget und sein Wohlgefallen verloren haben; sollen eine demüthige und vollständige Beicht ablegen und zweckmässige Genugthuungswerke auf sich nehmen und treu vollbringen. Dann wird Jesus der gute Hirt sie, als früher verlorne oder verirrte, und nun wieder gefundene Schäflein auf seine Schultern nehmen, und sic wieder mit seiner glücklichen Herde vereinigen. Es sey unser aller gemeinschaftlicher Wahlspruch: »Jesus der gute Hirt — wir seine guten Schäflein." Jene Benennung bleibt Jesu ewig — möchten doch auch wir unveränderlich seine treuen Schäflein bleiben! Möchten doch alle akademischen Jünglinge ihr junges Leben Gott, der Tugend und ihren Berufspflichten weihen, sich an Jesus den göttlichen Hirten und an seine Kirche, die er mit seinem Blute erkaufte, treu halten, die Sünde als das größte Nebel meiden; dann würden sie im Kampfe für Gott, Wahrheit und Tugend erringen hiernieden wahren Seelenfrieden, und einst die Palme des ewigen Lebens! Amen.