eSXOCOOCODgOOOOOCOOOCCOgOOOOOOOOOOOOOOOOOaMOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOODgOODOOOO m 4 ß, I Jahresbericht des k. k. Staats ■ Obergymnasiums zu Laibach veröffentlicht am Schlüsse des Schuljahres 1891/92 durch den Director Andrea« Sciic-kovir. T n li ei 11. 1.) Der Pflichtenstreit der Agamemnonskinder in Sophokles’ Elektra und seine Lösung. (Schluss.) Von 1lintner,. 2.) Schulnachrichten. Vom Director. Laibach 1892. Bu.chdruckerei von lg. v. Klcinmayr & Fed. Bamberg, Verlag des k. k. Staats-Obergymnasiums. __________________________________________________________________________- ,1,______I _ M I) u ■- 1 lf L vr.:: :»5SCOXC^m^CCOS<^DDSK-v^--' •, -V...." ■ v :■ ' ■•■■■■: ■ ’ . " ;C - ’ ' ■ ■■ v. . ■ ., i ■ . . . • • ■■■ • : . ■ ..."' ■ ■ . ■ ■ '• 1 .■■■; . \ ;v : v,.v-; p;'::y : -v*’' -v:' r-, . v. v.', V'-z, • ' " ' V '; - ; . -»»..v« ■ ■-f.r ./?/' 'Vv''. 'r,nV/•.< v- '■ ' * . r. ; -, ,* . • r - ' . »: ■ .-....' 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(Schluss.) \\ ir' haben im ersten Theile dieser Ausführungen den Streit der ewigen und nothwendigen Gesetze der Natur und des Rechtes mit den Gesetzen, durch welche menschliche Weisheit menschliche Willkür und Verirrung zu ordnen strebt, in der Brust der drei Agamemnonskinder sich entwickeln und allmählich in unlösbare Zwiespalte verwirren gesehen. Gerade deshalb müssen wir aber der Tragik des Sophokles in der Elektra in so hohem Maße unsere Bewunderung zollen, weil hier nicht nur die Schranken des menschlichen Strebens in dem Grade klarer einleuchten, in welchem sie gerade dem Trefflichen und in sich Berechtigten anhängen, sondern auch weil die ganze Verwicklung der Principien in dem Gebiete selbstbewusster Sittlichkeit vor sich geht, welche bestimmt weiß, was sie will. Klar und durch keine alte Schuld getrübt, haben wir die Charaktere der drei Geschwister in die Tragödie eintreten, mit guten Gründen für die von ihnen erkannte Wahrheit einstehen und die einseitigen Vortrefflichkeiten eines jeden derselben in ihrem ganzen Umfange sich aussprechen gesehen; jeder Charakter hat uns gezeigt, wie er recht hat, und keiner hat uns verhüllen können, wo die sittlichen Irrwege seiner Seelenkrankheit abzweigen, wo seine Einseitigkeit, seine Schuld anfängt. Wir haben den Kampf beginnen und ihn durchfechten gesehen: der unedlere Theil geht zugrunde und durch seinen Untergang löst sich der große Zwieklang des Lebens, der Streit der feindlichen Mächte, die um Beherrschung desselben ringen, in eine schöne Harmonie auf. Die göttliche Weltregierung hebt das Endliche seiner besonderen Erscheinung nach auf, um es in sich wieder herzustellen und reiner und verklärter wieder erstehen zu lassen. «Dem Nichts wird nur das Nichts überliefert, das sich eine Zeitlang als das Sein und Wesen zu behaupten suchte; nur die Schlacken werden weggeworfen, das Gold fließt gereinigt und geläutert in seinen Urquell zurück».1 Des öfteren haben wir auf dem zurückgelegten Wege dieser Untersuchung der Art und Weise, wie Sophokles die drei betrachteten Sprösslinge des mykenischen Königshauses um die schuldige Mutter gruppiert, eine eingehende Bcachtung schenken müssen. Gelegentlich der Darlegung des Pflichtenwiderstreites hat die Handlungsweise der so verschieden gearteten und beanlagten Kinder der Mutter gegenüber, was die wichtigsten Momente 1 Zeising, Ästhetische Forschungen, S. 341. 1 der Handlung betrifft, bereits eine ziemlich umfassende Erörterung erfahren, und es mag für den Zweck, den wir verfolgen, gerade reichen, wenn wir noch kurz die Art und Weise betrachten, wie jedes unserer drei Königskinder in dem Kreuzfeuer der Sittengesetze schließlich auf dieser oder jener Seite seine Deckung sucht und den beengenden Gedankenthaten die befreiende Werkesthat folgen lässt. Dass das natürliche Gefühl der Liebe zum Vater und Bruder, des ungebrochenen Frommsinns gegen Blut und Namensehre ihres Stammes mit einem tiefen und unüberwindlichen Abscheu gegen alles Niedrige und Gemeine der Grundtrieb von Elektra’s Natur ist, wurde oben des näheren dargethan. Diese sittlich-religiösen Empfindungen werden getragen von einem sicheren, entschiedenen Willen und steigern sich angesichts der Verstocktheit der Gegner und unter dem Drucke der Verhältnisse zur mächtigen Leidenschaft, die mit heldenhafter Strenge alle selbstsüchtigen Triebe ihrer Seele beherrscht und sie unwiderstehlich antreibt, eher alles zu erleiden, als von dem einen festen Ziele zu lassen. Dieser innere Vorgang schaut sozusagen nur wie etwas längst Vollzogenes aus weiter, kühler Ferne in unser Stück herein; die Luft ist bereits voll von einer heiß ersehnten und klar gewollten großen That, als unsere Heldin zum erstenmale die Bühne betritt. Aber der Wille im Kopfe braucht eine Hand, einen Arm, dass die alte Traumesthat endlich zur wirklichen That werde. Die Sonne ist aufgegangen am Gedankenhimmel Elektra’s, ob er gleich noch recht verwölkt ist, und bald soll sie alles Leben nach oben ziehen, alles Pfadlose und Getrennte unter ihren Lieben mit ihrem Lichte umfangend und wärmend. Bald fühlen wir ihre Macht. Als die ausgesprochene und unversöhnliche Widersacherin der Mutter und mit ihren Entschlüssen völlig im klaren tritt uns die Sophokleische Elektra entgegen, in einem ergreifenden Threnos den Elementen ihr herbes Leid klagend und um Rache rufend gegen die Mutter, gegen Aigisthos. Ohne Ende, sagt sie, werde sie in der Trauer um den Vater verharren und bittere Jammerklage erheben an des Vaterhauses Thür, auf dass alle Welt es höre.1 An alle unterirdischen und rächenden Gottheiten ergeht ihr lauter Klageruf und die flehentliche Bitte, den Bruder ihr zu schicken, da sie unfähig sei, die erdrückende Last ihres Schmerzes noch länger allein zu tragen : w ötöf.i Irftdov v.ai llegaefpovrjg, ui yßavi' cEQf.irj yuxi notvi 'Agit, (Sttivui xe 9f:wv naldeg 'Eqivieg, a'i zovg äöixiog Ovt'joxovvctg oq ayeiv nvyJti oojxiu Xvjtrjg ccvziQQ07r0v ayßog (V. 110—120). Denselben starren Willen hält sie auch dem Chore entgegen, der sie zu trösten sucht und ihr vorstcllt, dass ihr Jammern den Todten doch niemals erwecken und ihr nur noch Schlimmeres bringen werde. Der Chor ver- 1 Vgl. Jahresbericht 1891, S. 8. weist auf Orest, der kommen werde, ihrem Elend ein Ende zu machen, allein sie glaubt nicht recht daran : . . . ci yuQ owe sf.iol l'oyßtca dyyellag diruz('iut.vni’ ■ dsl /.isv yccQ TCO&ei, nodxov cF oix dgiol (fiavrjvai (V. 169 ff.). Von neuem reden ihr die Freundinnen zu, ihren Schmerz zu mäßigen und es den ewigen Hütern der heiligen Ordnung in Haus und Heimat, den strafgewaltigen Göttern im Himmel, zu überlassen. Aber Elektra ist dem Troste unzugänglich: in Gram und Elend vergehe, sagt sie, unterdes ihr Leben. Und je mehr der Chor durch mitfühlendes Eingehen auf ihre Leiden- schaft und durch tröstliche Vorstellungen ihre Seele von dem herzbrechenden Schmerze zur Ergebung ins Unabänderliche, Sammlung in Geduld, Vertrauen auf Götterwalten und Hoffnung auf den Sühner abzulenken bemüht ist, desto unersättlicher und bitterer wird ihre Klage, indem sie gleich mit giftiger Zunge ihr trauriges Los und ihre unwürdige Stellung im Hause des Vaters als schwere Beschuldigung gegen ihre Mutter in den Vordergrund zu rücken verstjeht: > , v d)X ihi'tQtt. 7,7g l'jcoixog aval-ia (liv.nvoftw x‘)ct).ditorg nurghg, wös u;->' deiy.nl avv otoXil, ■/.evcctg d' d/.uplara^iai ZQaicetaig (V. 189 ff.). Da weiß der Chor keinen Trost mehr und erschüttert sucht er Elektra zu beruhigen, indem er mit ihr das Schicksal des Vaters beklagt. Und die unversöhnliche Anklägerin fallt lebhaft ein und kehrt gleich wieder die Waffen gegen die verhasste Mutter, in den glühendsten YVorten um Rache flehend für die Mörder: otg f)mg 6 fityag TYkrtiirtog Tcoivi(.ia ndHan ualttäv nÖQOi, [irjöt: nov' dylatccQ dicovaiaio 1:01 dd' dvvactvzeg I’oya (V. 209 ff.). Aufmerksam gemacht, dass sie ihr Leid durch den schroffen Widerstand den Machthabern gegenüber nur vergrössere, fasst sie gleichwohl ihren Entschluss in die Worte zusammen: utjv\ ei ki) irgSaxeiftcti /QtjaTiji, ^vvmtoiu t.v'/.rjlog, yovkov i'y.i.liiovg Yaynvact nit.ovyug o!-vt6vcüv yöcov (V. 240 ff.). Denn kommt über dieses Frevlerpaar die Rache nicht, so ist heilige Scheu und Götterfurcht unter den Menschen nicht mehr zuhause. Und nun folgt in echt Sophokleischer Art eine längere Rede, in der Elektra die Gründe der Stimmung auseinandersetzt, deren lyrischer Ausdruck vorher-gieng. Sie schildert ihr trauriges und kümmerliches Leben, den frechen Sinn und das schändliche Treiben des Mörderpaares in der wirksamsten Weise, 1* Beschuldigung auf Beschuldigung über die Mutter häufend.1 Dass es für die sittenreine und tiefreligiöse Seele beständige Aufreizungen sind, wenn Aigisthos, der heimtückische Thronräuber und schamlose Buhle, den Thron des Vaters einnimmt und Agamemnons Gewänder trägt, an der Stätte, wo er den Helden ermordet, seine Opfer spendet, wenn die Mutter mit dem feigen Mordgesellen in Schande weiterlebt, darf uns nicht wundern. Ebenso wenig werden wir es Elektra verargen, dass sie die Feier des Todten von Seite der Mörder selbst nur mit Empörung begehen sehen und sie niemals mit denselben theilen kann; aber dass diese Feier von Klytaimnestra im Sinne eines frevelhaften Freudenfestes gemeint sei und dass sich diese damit noch über ihre That brüsten wolle, woiceq i-y/t'loia« ro7g noiovfitvoig (V. 277), wie Elektra glauben machen will, mag wohl als Entstellung auf Rechnung der einseitig gehässigen Anschauung der racheschürenden und unversöhnlich hassenden Tochter gesetzt werden. Die unheilige Gesinnung, die Herzlosigkeit, die Unmütterlichkeit, die Leidenschaft, kurz die Fühllosigkeit und Gottesverachtung Klytaimnestra’s in den denkbar schwärzesten Farben zu malen, muss unserer Heldin ja vor allem am Herzen liegen, wenn sie ihren Racheplan begründen und jedes Mitgefühl für die verbrecherische Mutter im Herzen der Freundinnen zur moralischen Unmöglichkeit machen will. Diese Absicht schimmert wohl auch deutlich in dem durch, was Elektra über die Wuth, mit der Klytaimnestra ihr die Entwendung Orests vorhält, vor dem Chore ausspricht: . . . nrav 'Milj rivog ijiiovi1 ’O^fOTi/v TijvMavtct ö‘ i-f-UKxvtjg fioa icaQamaa*' ov av 1101 t ömY airla ; 01’ abv und' Hill TOVQyoy, tjng in ytqiov •Mil an' '(tQHnrjv twv iuoiv vnel-edov; ak/’ la9i toi tiaovaä y d!-lav öinr\v (V. 293 ff.). Auch hier wird der Unwille und die Verwünschungen Klytaimnestra’s als eine Beschwerde der entwaffneten mütterlichen Feindseligkeit gegen den Sohn hingestellt; dass die Unmutter den Orestes nicht in hämisch-herzloser Weise zu Tode quälen kann, — will Elektra sagen ■— ja, dass sie, die dem Sohne aus voller Seele feind ist und gerne nach dem Leben stellen möchte, jetzt selbst von ihm bedroht sein muss, das ist es, was Klytaimnestra über Orests Entwendung vor Wuth schäumen mache, nicht aber gekränkte Mutterliebe. Dieselbe, die Grenzen der Gerechtigkeit nur zu oft überschreitende Bitterkeit, wie sie in diesen Klagen der Jungfrau dem Chor gegenüber zum Ausdrucke kommt, sehen wir im nachfolgenden Gespräche mit Chryso-themis von den hassvollen Lippen Elektra’s Gift und Galle gegen die Mutter speien. Chrysothemis erscheint mit Grabesspenden, welche sie für die Mutter zu Agamemnons Gruft tragen soll. Ehe aber über den Zweck ihres Auftretens verhandelt wird, streiten sich die Schwestern über ihr Verhalten zu den Machthabern. Wir erfahren nicht nur, dass Chrysothemis der Rechte 1 Siehe Jahresbericht 1S9I, S. 7. s des Hauskindes und einer freundlichen Behandlung von Seite Klytaimnestra’s sich erfreut: . . . Ttjg arjg d' ov% inw ri/.irjg %vyelv (V. 364), sondern dass alles dies auch Elektra haben könnte, wenn sie noch recht- zeitig ihren Sinn ändern wollte: . . . vvv yag iv xahfi (f'qovtüv (V. 384) ßiov di rov naqnvrog nv /.tvelav tyeig (V. 392); Aber Elektra weist diese Anerbietungen, wie sie ihr oft und eben jetzt wieder im Aufträge der Mutter durch den Mund der Schwester gemacht werden, hartnäckig zurück und verabscheut jede Gemeinschaft mit den Mördern auf das entschiedenste. Mit dem schamlosen Paare friedlich Zusammenleben , in Aigisth den Hausherrn und Landeskönig ehren, vor der Mutter als folgsame Tochter sich beugen, vor allem aber schweigen — so heißt der Preis, um den sich die Jungfrau ruhige Tage im Vaterhause erkaufen könnte. Aber dieser Preis ist für die pflichttreue Tochter Agamemnons unerschwinglich; vor solche Zwiewahl gestellt, kann sie sich nur für das Los entscheiden, welches bis jetzt ihr Theil war, das, freudlos und kummervoll, ihr zwar keinen materiellen Vortheil, wohl aber die Ruhe des Gewissens geben kann. Denn dass des Vaters Blut um Rache schreit, dass sie selbst unter dem Drucke eines ungeheuren straflosen Frevels schmachtet, das ist das einzige Gefühl, welches sie beherrscht und in dem alle ihre religiösen Empfindungen aufgegangen sind. Nach diesen Gesichtspunkten müssen wir auch die Stelle auffassen, in der wir sozusagen den Kern der Motive Elektra’s für ihre Handlungsweise der Mutter gegenüber ausgesprochen finden. Es ist sicher für den Seelenzustand Elektra’s die bezeichnendste Stelle im ganzen Drama, wenn sie mit folgenden Worten die Absicht ihres Verhaltens kennzeichnet : nv uü; itcfxwg für, nid”, enaqwvvnog d' ifioi. lv7uu de Tovrovg, wate toi redvr^nri ti [tag nqoaamuv, si' zig lat' b.ft yaqig (V. 354). Das Bewusstsein, die Mutter und Aigisthos mit ihren Klagen zu kränken, anzuklagen, zu ängstigen, das bietet ihr also Ersatz für die Entbehrungen und Kränkungen, die sie im väterlichen Hause zu erleiden hat. Dabei aber geschieht zugleich der Pflicht Genüge, die sie den Manen des Verstorbenen schuldig ist. Hass und Liebe, die beiden starken Triebfedern von Elektra’s ganzem Streben und Handeln — sie sprechen sich nirgends deutlicher aus, als in diesen Worten. Freilich muss man glauben, wenn man den ersten Theil dieser herzlosen Wendung Elektra’s ins Auge fasst, dass jede Spur sittlichen Empfindens und eines tiefern und innigeren Gefühles in der Brust dieses Weibes erloschen sei; auf diese Tochter, die es kalten Blutes aussprechen kann, dass der Gedanke, Klytaimnestra damit schwer zu kränken und in tiefster Seele peinigen zu können, ihr unbeschreibliches Vergnügen, die höchste Lust sei — das fühlt man nur zu deutlich •— hat sich eine Ader der entmenschten Mutter selbst vererbt. Wie es aber dem Meißel des Alterthums gelungen ist, im starren Antlitz der Meduse das Schreckliche mit vollendeter Schön- heit zu vermählen, so hat unser großer Tragiker in diesen Worten seiner Elektra die ganze Macht einer dämonischen Leidenschaft und die ganze Tiefe menschlichen Fuhlens zugleich auf die Lippen gelegt. Welch ein Hochgefühl sittlichen Stolzes aber dieser Jammer, dieses beständige Zurschautragen ihrer Kummergestalt und das unablässige Wehklagen um den angebeteten Vater in Elektra erregte, wie süß ihr schon das Bewusstsein war, die einzige Anklägerin der verworfenen Mutter, Lebensretterin und Schutzgeist ihres Bruders zu sein, das erhellt am schlagendsten aus dem Theile dieses Gespräches der beiden Schwestern, in welchem Chrysothemis ihr mittheilt, zu welchem Beschlüsse das fürstliche Verbrecher-paar gegen seine unversöhnliche Anklägerin eben jetzt gegriffen habe.1 Diese Maßregel, deren unmenschliche Härte dem athenischen Zuschauer wohl kaum weniger als uns zum Bewusstsein gekommen sein mag, kann Elektra nicht nur auf keine Weise bewegen, dem Gebote der Klugheit zu folgen, sondern die Vermessene wünscht geradezu die schleunigste Erfüllung dieser Drohung auf das sehnlichste herbei (V. 387), nur um die Treue gegen des Vaters Andenken noch unverkennbarer an den Tag zu legen: uij fi r/J!<)c«r/.e rnlg (plloig elvai xaxrjv (V. 395). Leicht erklärt sich daher auch die Entrüstung über den Frevel, welchen die Mörderin dem Gemordeten durch das Opfer zufügen will. Nichts von der Spende Klytaimnestra’s soll das Grab des Theuren benetzen, und heiligste Gewissenspflicht ist es für Elektra, das Sühneflehen der von der Erinys des Vaters geschreckten Mutter um jeden Preis hintanzuhalten und ein reines Opfer der Liebe durch Chrysothemis an dessen Stelle verrichten zu lassen.2 Hätten uns die eben angeführten Momente der Handlung über die rachedürstende Unkindlichkeit Elektra’s noch irgendwelchen Zweifel gelassen, so verschafft der Redekrieg der Mutter mit der feindlichen Tochter (V. 516 ff.) uns über die Unbändigkeit des Hasses der letzteren volle Gewissheit. Mit einem Vorwurfe auf den Lippen tritt die Mutter in den Vorhof, wo Elektra schon seit Tagesanbruch vor Himmel und Erde, vor dem Chore und ihrer Schwester in lauten Klagen sich Luft gemacht hat: dvtiidvij (.ttr, dg toiyjtg, m: oiQtqiti. nv yaq nccytar’ y.fi!yiaf)og, og i 'iehvag dg Ogotoeia v.ai jn-Qa ()r/.rjg ctQXio, y.cx\'}vß(jl£nv(ja v.ai al 'mi tu 0«. iyib d' vfiotv ftev om iiyio, namig <)t ae Aeyco xaxwg y.Xvovaa itqbg irčdev ')aftu (V. 516—524). Und doch liegt in diesen Worten nicht die Härte, die wir von der Klytaimnestra erwarten, wie sie uns aus der Schilderung Elektra’s bekannt ist; die widernatürliche Mutter, die der Tochter nicht einmal satt zu essen 1 Siehe Jahresbericht 1891, S. 7. 2 Siehe Jahresbericht 1891, S. 10, gibt, zeigt hier ein Bedürfnis der Aussöhnung und lässt sich sogar auf eine Verständigung mit derselben ein. Mit Unrecht, sagt Klytaimnestra, behauptest du, ich bedrücke dich mit ungerechter Härte und doch zeigst du, dass du mich nicht fürchtest; denn kaum ist Aigisth aus dem Hause, nützest du die Zeit gut aus, um mich vor aller Welt recht herabzusetzen und als grausame und unmenschliche Gewaltherriu anzuschwärzen. Würdest du mich nicht immerfort lästern und dich fortwährend auf die Ermordung Agamemnons berufen, so brauchte ich dich nicht zu schelten. Und nun gesteht sie unumwunden ein, den Mord vollführt zu haben, aber nur Dike’s Werkzeug sei s:e gewesen, und Elektren hätte es geziemt, ihr bei dem gottgewollten Werke beizustehen, denn Agamemnon habe kein Vaterherz gehabt: r; yag Ji'y.t] viv elfav, ovy fyw /.invrj, fl Z.Q*iv (J' v Xeymg; el' fioi davnvmg niar l'yoiv rtv.uijoux jionatjldeg, oang vrjg tfirjg tfwyrjg yayiog, uctaxtov unotnctg v.cti Tqoiprjg iin/g, (pvyag chcs^evovTO • -/«/ fi’, Ejtel itjifde yßovbg e^rjX&ev, nvy.ii' e\dev, eyxctXcüv de /im qxrvovg TvaTQiiiovg öeiv tnrpveiXei teXelv; war Ovtg vvvxog vnvov ot)V f’£ fiiieocxg nie aceyaCeiv fjdvv, «11' n icqnaTCtTwv yqnvog dntye ft’ oliv log ‘htvoviiivr/v. vvv <5’ — rjitttgy yctQ vjfi' (hn'fkhtyuca qmßov nQog tr/mV enelvov rjde yuo fieiCtov ßXdßrj i'irot y.og jjv uni, rovf.iov Iv.mvova äei tln-yrg ay.Qarnv cufia — rvv <)' i'xrjXä uov ■iCov crjaö’ üneiXüv eive/1 rjj.ieqtvaof.iev (V. 773—787). Als eine Trauerbotschaft hat der Bote die Nachricht auch nicht überbracht, im Gegenthcil liegt, wie Gruppe gut ausführt,1 in diesen mit Absicht unbestimmten Worten die Voraussetzung des Sprechenden, dass ihr die Botschaft freudig und willkommen sein müsse, wodurch eben, tief psychologisch, Klytaimnestra erst das ganze Geständnis ihrer wahren Gesinnung abgelockt wird. «Und es würdigt — sagt Schwenck3 — Klytaimnestra nicht wenig herab, dass der Fremde ihr, der Mutter, das Entsetzliche als etwas Gutes meldet, wofür sie ihm denn auch guten Botenlohn gewährt, denn in diesem Hause der Sünde ist jedes menschliche Verhältnis in sein schnödes Gegen-theil verkehrt.» Und von dieser furchtbaren Gefühllosigkeit der Mutter, die die moralische Gesunkenheit dieser Frau in ihrer ganzen Abscheulichkeit beleuchtet, muss Elektra Zeugin sein, sie muss mit anhören, wie die Mutter 1 Ariadne, S. 15. “ Die sieben Tragödien des Sophokles, S. 19. statt ihres Kindes Missgeschick zu bejammern, sich noch zur ruchlosen Verhöhnung hinreißen lässt! Wie anders, denn als liebloser Hohn auf den Gefallenen können die Worte: . . . y.elvog (V lög l'ysi v.afaog tjei (V. 791) in Klytaimnestra’s Munde sich ausnehmen? In dem Momente, wo die Todesnachricht statt des tiefsten Schmerzes in der Mutter nur ein Freudengefühl hervorzurufen imstande ist, wo die herzlose Mutter nicht den schmerzlichen Verlust, sondern nur den damit verbundenen Vortheil zu sehen vermag, zeigt sich die Verworfenheit dieses von der alten Schuld zu einer neuen getriebenen Weibes in ihrer ganzen Größe. Ganz gut können wir uns in die Lage Elektra’s versetzen, um zu fühlen, wie der Abscheu in uns aufs höchste sich steigert bei den höhnenden und geringschätzenden Worten, mit denen sie sich vom tiefgebeugten Kinde verächtlich abwendet: . . . trjvde d’ mrofrev ßoäv ta iä !)‘ avrrjg v.ui ra nov (pilwv xaxet (V. 802 f.). Aber Klytaimnestra höhnt und äfft dabei ihr eigener Geist; schrecklich kommt die Rache des Todtgeglaubten noch über sie und an die hoch-müthigen Worte der Mutter: ovxovv ’Oqeottjg 7-cd av navaetov tdds (V. 795) erinnern uns in erschreckender Weise die letzten Worte, die Orestes nach vollbrachtem Muttermorde zur Schwester spricht: . . . r/.(poßm; )irp:o(7inv oIg ae Xrjf.1 unuäatt woxt (V. 1426 f.) Als einer der wichtigsten Momente der dramatischen Handlung, in welchem Sophokles ganz besonders die psychologische Entfaltung des innersten Lebensstoffes und der treibenden Leitgründe Elektra’s ermöglicht und eine ausführliche und durchsichtige Darlegung ihres Standpunktes der Mutter gegenüber verstattet hat, kommt noch die Scene in Betracht, wo plötzlich mit bitterer Ironie das Schicksal umschlägt, die Todtcn auf leben und mit schauerlicher Gesetzmäßigkeit an den Lebenden Vergeltung nehmen. Der «richtende Augenblick» ist vor der Thür. Mit tief erschütternden Worten hat der Chor den Einzug des Bluträchers in den alten Herrschersitz angekündigt. Da tritt Elektra, welche den Bruder und Pylades ins Gemach der Unglücklichen begleitet hat, aus dem Palaste, um Wache zu halten, dass der abwesende Aigisthos nicht unvermerkt ins Thor komme und die Männer überrasche, die drinnen kalten Herzens das blutige Strafgericht vollziehen. Und wie fest sehen wir Elektren der Erfüllung ihrer heiligen Lebensaufgabe zuschreiten, wie sicher den lichtscheuen Mordstreich im verstörten Geiste mitführen 1 Ein Angstschrei Klytaimnestra’s — ein Hilferuf nach Aigisth — kurze Bitten der Mutter an den erkannten Sohn — eine markerschütternde Wehklage der Getroffenen dringen dicht nacheinander aus dem Innern. Furchtbar ist die Lage; in uns stocken die Pulse, und mit angehaltenem Athem und gespannten Sinnen lauschen wir auf jeden Laut, der hinter der Bühnenwand hervorkommt. Nur eine zittert nicht, es wäre denn um das Gelingen der That, einer graut kaum, wenn nicht vor dem zürnenden Willen der Lichtgötter, die jenes Schrecklichste mit dein tiefsten Schleier zu bedecken geheißen; was jedes klopfende Herz zusammenschniiren muss, ist ihren Ohren liebliche Musik; dieses eine Wesen aber ist die Tochter der racheumstrickten Mutter — Elektra. Den flehentlichen Ruf der peinlich ringenden Todesanwärterin nach Erbarmen: T , , . . . (D Tt'M'OV, tt/vov oihtsiqs z^v renovaav (V. 1410 f.) schlägt die verwilderte Tochter rasch in den Wind, indem sie ihr erbarmungslos zuriickgibt: , , , . . . a/.A ovv. iv, ae,)ev tuxieifie')’ 0VT0g nvcV <> ytvnjactg yrairj(> (V. 1411 f.). Ja, nicht befriedigt dadurch, fordert sie — das echte Blut eines Atreus — mit starrer Härte den Schlag, der im Stöhnen der tödlich Verwundeten widcrhallt, verdoppelt: . . . 7imanv, ei od-eveig, dinkijv (V. 1415). und auf einen neuen Jammerruf der Verblutenden wünscht sie nur, der Streich hätte Aigisthos mitgetroffen. — Man mag sagen, was man will: das unselige Wort im Munde der Tochter ist nie und nimmer zu retten. Was immer zu dessen Rechtfertigung, ja, sagen wir, nur Entschuldigung angeführt wird, wie der unnatürliche Druck, der sich fast nicht iiberbieten lasse, der unausgesetzte Anblick des schamlosen Treibens der beiden Mörder und die glühende, begeisterte Erinnerung an den hochgefeierten Vater, Dinge, die Elektras Stimmung Schritt für Schritt vorbereitet hätten,1 oder der Umstand, dass Elektra iiber den von den Göttern bestimmten Zweck der Ankunft Orests aufgeklärt sei und deshalb die Ermordung der Mutter als etwas ganz Begründetes ansehe,3 oder das gewaltige Pathos und die nothwendige Consequenz ihres echt weiblichen Charakters, zu dessen eigensten Eigen-tluimlichkeiten es gehöre, ohne Maß zu lieben und ohne Maß zu hassen, ja in dem gehassten Wesen auch nicht ein Fünkchen von Gutem mehr zu erkennen,8 endlich, dass es auch Elektra’s Selbsterhaltung galt, zumal die Mutter nach Aigisth ruft und so neuerdings an ihre Gehässigkeit erinnert,4 — alles dies kann uns über das Abscheuerregende dieses Ausrufes der tragisch verherrlichten Heldin nicht blenden oder es uns gar in der Ordnung finden lassen, wenn die leibliche Tochter den letzten Funken von Pietät verliert. Wie viel Milde und Versöhnung liegt, um an ein naheliegendes Beispiel zu erinnern, in Hamlets letzten Worten an die Mutter, die an dem für ihn bestimmten Gifte stirbt: «Wretched queen, adieuI» Wie unendlich herb, ja unser Gefühl empörend ist dagegen dieses «ir.cftuav öurIrjv» der Heldin von Mykene! Dieser Zuruf aus dem Munde einer Tochter, und sei es auch 1 Kolster, Sophokleische Studien, S. 183; Gruppe, Ariadne, S, 17; Hasper, Die Feinheit der Ökonomie u. s. w., 1., S. 11; Wolff-Bellermann, Rückblick, S. 116. 2 Alton, Ein Wort zur Charakteristik der Charaktere des Sophokles, I., S. 12; Braun-harten, Die sittliche Anschauung u. s. w., S. 14. 3 Schneidewin, Einleitung zur Elektra, S. 33; Hasper, Die Feinheit der Ökonomie und Charakterzeichnung in den einzelnen Dramen des Sophokles, I., S. 11; Behaghel, Das Familienleben nach Sophokles, S. 53. 4 Hasper, a. a. O., S. 11; Schwenck, Die sieben Tragödien des Sophokles, S. 24. einer solchen Mutter, geht einmal über alle Grenzen der Sittlichkeit hinaus und ist und bleibt ohne Gnade und Barmherzigkeit verdammlich 1 «Das ist keine ,Herbigkeit' der ,heldenstarken‘ Jungfrau . . . das ist einfach unmenschlich und roh.»2 Man sage mir nicht, dass derartige Urtheile ganz und gar von moderner Anschauung eingegeben sind und dass die Athener in dieser Hinsicht anders dachten und stärkere Nerven hatten. Wie die Alten über Elternmord dachten, dafür haben wir Zeugnisse genug, und es ist kaum anzunehmen, dass das kunstsinnige und durch die Aischyleische Tragik bereits an einen geläuterteren Geschmack gewöhnte Publicum, wofern es im Theater mehr als eine starke Aufregung suchte, durch das schlechthin Grässliche einer solchen Scene befriedigt sein konnte. «Man soll nicht vergessen, dass bereits in der Orestie des Aischylos jene Tragik der poetischen Gerechtigkeit enthalten ist, welche in allem Wesentlichen mit unserem Kunststandpunkte zusammentrifft.»8 Nehmen wir nunmehr von der Hauptheldin unserer Tragödie Abschied und wenden wir uns noch kurz der Betrachtung der entsprechenden Situationen bei den beiden anderen Geschwistern zu, die wir nach modernerWeise als Personen zweiten, beziehungsweise dritten Ranges bezeichnen müssten. Orest ist in unserer Tragödie der Hauptträger und Vermittler der äußeren Handlung; was geschieht, geschieht durch ihn. Allein in dem Maße, als Orestes die ganze äußere Handlung in der Hand hat, müssen sein individuelles Leben, die Kämpfe und Regungen seines Herzens, in den Hintergrund treten. Wenn wir uns so schon im allgemeinen gestehen müssen, dass uns im Orest des Sophokles eine scharf ausgeprägte Eigenwesenheit in vollem, blutwarmem Leben nicht entgegentritt, so ist die Bloßlegung des inneren Lebens, was die Stellung dieses Helden zu Klytaimnestra anlangt, in unserem Stücke eine geradezu verschwindende. Das Verhältnis Orests zu seiner Mutter ist ein durch seine entschiedene Feindlichkeit tief ergreifendes. Von Mutterwärme hat der Jüngling seit den Tagen seiner ersten Kindheit niemals auch nur den geringsten Beweis verspürt. Fern vom mord-gerucherfüllten Heim aufwachsend, hasst er in Klytaimnestra die Mörderin seines Vaters und die herzlose Feindin und Bedroherin seiner eigenen Person, die, sobald sie seinen gegenwärtigen Aufenthaltsort erführe, nicht zögern würde, thätig gegen das Leben, das sie ihm geschenkt, heranzutreten. Dass Elektra noch dazu alles aufwendet, um im Herzen des Bruders den letzten Funken von Kindlichkeit auszublasen, haben wir oben gesehen. Und Klytaimnestra weiß dies ganz gut. Ihr Gewissen muss ihr sagen, dass ihre Unthat an seinem Vater und ihre offenkundigen Absichten gegen Orests eigenes Leben die ersten Ursachen seiner Entfremdung von dem Mutterherzen und seiner feindseligen Gesinnung gewesen sind; die schreckliche Drohung seiner Unkindlichkeit hat sie stets vor der Seele. Diese Qualen sind es denn auch, welche die geängstigte Mutter zu immer neuen Versöh- 1 Bernliardy, Literaturgeschichte, S. 349; Teuffel, Studien und Charakteristiken u. s. w., s. 67; Heimbrod in Jahns Jahrb. 1846. XII. Supplementsband, 2. Heft, S. 196; Klein, Geschichte des Dramas, I., S. 381; Capellmann, Die weiblichen Charaktere bei Sophokles, S. 18; Schmidt, Kthik der alten Griechen, ü., S. 153; Holzer, Kurze Betrachtungen über die Hauptcharaktere und die wichtigsten Nebengestalten der erhaltenen Tragödien des Sophokles, S. 71 Hüttemann, Die Poesie der Orestes-Sage, II., S, 6. 2 G. Günther, Grundzüge der tragischen Kunst, S. 149 f. 3 G. Günther, a. a. O., S, 151. nungsangeboten gegen Elektra und so mittelbar zu einer Annäherung an Orest selbst bewegen; denn die Klagen und Rachebeschwörungen der Tochter sind für die reuelose Gattenmörderin, wenn sie ihr auch, wie sie sagt, «das Herzblut aussaugen» (V. 785), nicht das Peinlichste, sondern weit mehr ist es die Furcht vor dem jungen Orest und seiner Rache, die ihr Tag und Nacht keine Ruhe lässt. Die schauerliche Größe dieser Qual Klytaimnestra’s fühlen wir am deutlichsten in den Wirkungen, welche das bekannte Traumgesicht auf die hartgesottene Verbrecherin übt. Klytai-mnestra hat, wie wir aus der schlichten Erzählung der Chrysothemis erfahren, den gemordeten Gemahl wieder lebend gesehen, wie er gekommen, den alten Herrscherstab, den nun Aigisth führt, genommen und an des Hauses Heiligthume, dem Herde, eingepflanzt hat Alsbald entspross demselben ein üppig blühender Zweig, seinen Schatten über der Mykenaeer Land verbreitend. Wie bei Aischylos im Drachen, den sie gebiert (Choeph., V. 527 ff.), so erblickt Klytaimnestra auch hier in diesem Zweige gleich einen Sprossen ihrer Familie; und der Fortsetzer von Agamemnons Herrscherstamm — wer anders sollte es sein können als Orest, ihr eigen Fleisch und Blut? Und eiligst sucht nun die erschreckte Frevlerin den Schatten des Gemordeten zu versöhnen und seinen Zorngeist für die Rache zu entkräften ; zugleich aber bringt sie selbst am Altäre des Lichtgottes Fruchtopfer mit Gebet dar, um von der Angst befreit zu werden und das im Traumbilde vorgezeigte Unheil — denn ein solches ist für sie die Fortdauer der angestammten Dynastie — abzuwenden. Hören wir selbst ihr geheimnisvolles Gebet: a yitQ jinnatldc»' vvxtI tfjöt (paoumtt (Siooiöv oveiqwv, ramd (.toi, ylvuei amt;, ei (tiv jcecprjvev to!)ld, dbg teXeacpoQCt, sl (V rolg iyßqdiaiv l'uiiahv fttfteg ■ Kul itin (te nlovxov roti jcaqöviog eT nveg doloiai ßovXedovotv r/.ßalt'ir, f(pjjg, all' loöf: (t diel 'üotjav äßlaßel ßioj Soitovg IdTQBidiov (r/Sj'Jcroct 1' d(t(pin;£iv tade, (plloial xe l-vvavoav olg £vvsi(ti vvv Evrj(t£Qov(J(Xv v.ai ztxvtov oao»' f(toi ()t!(ft 'Ota ui] Jtoötftot.ll' I] Ivjctj 711'/.()< t. iari\ 10 ylvv.Et' J’Anollov, ’i.ltotg v.Ivojv dbg näcstv fj(üv iooivsq t£anoi>(teOa (V. 644—656). Gar deutlich aber blickt aus der stillen Bitte, die die Blutbefleckte hinzufügt, die der Gott unausgesprochen verstehen soll, der verruchte und unmütterliche Wunsch hervor, von Orestes und Elektra erlöst zu werden. Dass Klytaimnestra so die tödliche Feindschaft Orests gegen ihre Person nicht bloß als eine leere Drohung Elektra’s, sondern als die wirkliche Gesinnung des Sohnes ansieht, geht aus ihrem Geständnis nach erhaltener Trauerbotschaft hervor, wo die Mutterliebe, wie die scheidende Sonne aus dunklem Wolkengeschiebe, noch einen Strahl ins verödete Herz der Fürstin wirft: « fitivbv to tixittv timi'• ovdi yao yjty./'ig jidayovri (üaog oiv rexy itqogytyvetat (V. 770 f.). l3 Und weil sie überzeugt ist, dass die Racherüstung Orests, mit der Elektra stets gedroht hat, kein bloßes Hirngespinst der hasserfüllten Tochter gewesen ist, eben deshalb erfüllt die jetzt eröfifnete Aussicht, sich nun ihres Lebens freuen zu können, das Gefühl unbedrohtester Sicherheit, ihre Seele so im geheimen mit maßlosem Jubel. So stehen die Dinge, als der jugendliche Bluträcher das erstemal auf vaterländischem Boden seiner Schwester unter die Augen tritt. Waren die Vorstellungen, die dem jungen Königssohne von der Mütterlichkeit Klytaimnestra’s bis dahin im Geiste vorgeschwebt hatten, nicht die erbaulichsten, so werden dieselben jetzt durch den traurig überraschenden Anblick noch bedeutend überboten. Auf eine solche Leidensgestalt der unglücklichen Schwester war Orestes, der, wenn er auch vom herben Unglücke Elektra's vernommen hatte, dieselbe doch immerhin als eine im Äußern anständig gehaltene Fiirstentochtcr wiederzufinden hoffte, wahrlich nicht gefasst. yH aov to '/.Xf.rvhv ttdng ’FDJxTQctg rode (V. 1177); fragt er halb ungläubig, während ein tiefes Weh durch seine Seele zieht; und als er die traurige Bestätigung der erschreckenden Wahrheit vernommen, vermag er seinen Schmerz nicht mehr zurückzuhalten: oYftoi icdctivrjg uo't rrjoäe oviupogag (V. 1179) 10 ao)u cti.tiuog y.(xdfiog kpdctQuivov (V. 1181). Und nach diesem Eindrücke, den die jammervolle Gestalt der Schwester auf Orestes macht, muss er natürlich den Druck ermessen, unter dem die Jungfrau gelebt; die vernachlässigte und ärmliche Kleidung, das verkümmerte und verwahrloste Aussehen Elektra’s wird zu einer schweren Beschuldigung gegen die Mutter, die ihn aufs neue empören und entrüsten, zu gewissenhafter und unverzüglicher Ausführung seines Planes stacheln muss. Und diese Bitterkeit, die sich eben in dieser trostlosen Lage seines Gefühles bemächtigt hat, wird noch Schritt für Schritt durch die Klagen, zu denen sich Elektra vor dem vermeintlichen Fremdling hinreißen lässt, verstärkt und vermehrt. Noch immer zweifelnd, als ob er die Furchtbarkeit dieser Misshandlungen nicht fassen könne, fragt er, nachdem er doch schon aus der rührenden Klagerede, die vorhergieng, alles gehört hat, noch einmal ausdrücklich: zig yaq u’ th’dyxjj Trjde jrQoioi'jra ßoinow (V. 1 193); Und er erhält zur Antwort: ii/jiijo (.tiji'fjl <1' ovdtv too'i (V. 1194-)- Die Auseinandersetzungen Elektra’s verfehlen ihre Wirkung nicht. Nun weiß er genug und vermag die Seelenqual der unglücklichen Schwester nicht mehr zu verlängern — die Wahrheit bricht sich Bahn, und die Geschwister liegen sich in den Armen. Keinen Augenblick mehr tritt von nun an Orestes aus dem Lothe seiner tragischen Sendung; gestachelt von der Drohgestalt des Vaters, entflammt von der zärtlich liebenden Schwester, angestachelt durch die entsetzliche Unmütterlichkeit und Gefühllosigkeit Klytaimnestra’s, sieht unser Held gelassen dem gefährlichen Schritte entgegen, der die Entscheidung und dem Rechte den Sieg bringen soll. Unhemmbar durch Elektra’s tollen Jubel strebt sein Gedanke unaufhaltsam nach dem furchtbaren Ziele seiner Bestimmung. Es bedarf keines Drängens, keines ängstenden Antreibens von Seite des Pflegers; die einfache Meldung: vvv y.atQog sgdsiv (V. 1368), womit der Alte ihm zu verstehen gibt, dass der Weg der List jetzt völlig geebnet ist, reicht hin, den Heldenjüngling zu rascher Inangriffnahme des Werkes zu bewegen. Die Gunst des Augenblickes hat ihm jetzt die arglosen Opfer aufs vortheilhafteste getheilt und den Schlag leichter, sicherer und geräuschloser gemacht. Ein letzter Blick den heimischen Göttern — und er stürmt hinein, das Unglückshaus zu reinigen, in dem Pelopidenblut, durch Pelopidenhand vergossen, die unheimlichen Erinyen angesiedelt hat. Das Zusammentreffen des Orestes mit der Mutter hat der Dichter, um einem antiken Kunstgesetze zu entsprechen, hinter die Scene verlegt: ein Zusammentreffen, das nicht weniger durch seine Furchtbarkeit ergreift, als die Erkennungsscene der Elektra es durch naturvolle Wärme und Rührung gethan. Wie unklar und schwankend ist diese Erkennungsscene dagegen bei Äischylos? Ein Sclave ist es dort, der die Herrin warnt und ihr Andeutung gibt über die Ankunft Orests. Noch begreift ihr böses Gewissen das Geschehene nicht; erst die räthselhaften Worte: zov Lama v.ctlvtiv rovg reO-vrptöiag Myu> (Choeph., V. 886) bringen ihr Gewissheit, dass nun List ihr Verderben bereitet, wie sie es seinerzeit dem Gatten gethan. Aber nicht wohlfeilen Kaufes will sie ihr Leben hingeben, und sie fordert ein Beil, um zu siegen oder besiegt zu werden (Choeph., V. 888-—890). In diesem Augenblicke erscheint Orest mit blutigem Schwert auf der Bühne und verkündet ihr, die um den Buhlen jammert, den bevorstehenden Tod. Nun folgt ein längerer Dialog zwischen Sohn und Mutter, den wir bereits im Obigen berührt haben. In den Choe-phoren hat die Todesnachricht nicht vermocht, die Verbrecherin in völlige Sicherheit einzuwiegen; sie ist, wie uns ihr letzter Ausruf zeigt, immer noch bestimmt auf die Ankunft des Rächers vorbereitet: (u ’yw Tty.ovan tnr den allgemeinen gesetzlichen Lehrplan (Min.-Vdg. v. 26. Mai 1884 Z. 10.128) an. Speciell normiert der h. Min.-Erlass v. 20. Sept. 1873 Z. 817 1 für das k. k. Staats-Obergymnasium in Laibach neben den acht Classen mit deutscher Unterrichtssprache für das Untergymnasium Parallel-Abtheilungen mit t heil weise slove- li is eher Unterrichtssprache. Weiters wurde mit dem h. Unt.-Min.-Erlasse v. 18. März 1882 Z. 19.277 ex 1881 bestimmt, dass das Slovenische als Muttersprache bei jenen Schülern, die von ihren Eltern als Slovenen vorgeführt werden, als obligat zu betrachten sei. Betreffend die slovenischen Abtheilungen am Untergymnasium wurden mit dem h. Unt.-Min.-Erlasse v. 22. Juli 1882 Z. 10.820 nachstehende Normen erlassen: a) In der I. und II. Classe ist das Slovenische Unterrichtssprache für alle Lehr-gegenstände mit theilweiser Ausnahme des deutschen Sprachfaches; auf letzteres entfallen 4 wöchentliche Lehrstunden. b) In der III. und IV. Classe ist das Deutsche die Unterrichtssprache für die Lehrgegenstände «Deutsch» und «Griechisch». Bei den Übersetzungen aus Cäsar in der IV. Classe kann neben der slovenischen auch die deutsche Sprache in Anwendung kommen. Wöchentliche Stundenzahl für das Deutsche in der III. Classe 3, in der IV. Classe 4. c) In den relativ-obligaten oder freien Lehrfächern ist die Unterrichssprache (mit Ausnahme des Gesanges) die deutsche; die Terminologie ist in beiden Sprachen zu geben. I. Classe. 1.) Religionslehre: Kathol. Katechismus. Vom Glauben, von den Geboten, Sacramenten und Sacramentalien. 2.) Latein: Regelmäßige Formenlehre des Nomens und Verbums, Memorieren der Paradigmen und Vocabeln, lat.-deutsche und deutsch-lat., resp. lat,-slov. und slov.-lat. Übersetzungsbeispiele und häusliches Aufschreiben der in der Schule durchgenommenen Übersetzungen, später allwöchentlich 1 bis 2 kleine Aufgaben zum Übersetzen ins Lateinische. Vom dritten Monate an allwöchentlich eine Composition von einer halben Stunde. 3.) Deutsch: (Abth. a.) Grammatik: Lehre vom einfachen, erweiterten und einfach zusammengesetzten Satze, regelmäßige Formenlehre, parallel mit dem lateinischen Unterricht. — Lesen, Sprechübungen, Vortragen. — Im II. Semester: Orthographische Übungen jede zweite Woche; Aufsätze monatlich 2, abwechselnd Schul- und Hausarbeiten. — (Abth. b.) Empirische Erklärung der Elemente des einfachen und zusammengesetzten Satzes. Die Formenlehre parallel mit dem slov. und lat. Unterrichte. Einübung der starken Verba gelegentlich der Lectüre. Lesen, Sprechen, Nacherzählen und Vortragen memorierter poetischer und prosaischer Stücke. Schriftliche Übersetzungen aus dem Slovenischen ins Deutsche. Im II. Semester mitunter schriftliche Wiedergabe erklärter Lesestücke. Monatlich 2 Arbeiten, abwechselnd Schul- und Hausarbeiten. 4.) Slovenisch: (Abth. a.) Anleitung zum richtigen Lesen und Schreiben. Flexion des verbum substantivum durch alle Zeiten und Arten in Verbindung mit dem prädicativen Adjectiv. Das regelmäßige Verbum im Praesens (-em, -im, -am, -ujem), Bildung des Imperativs, eventuell Perfects. Perfectivität und Imperfectivität der Verba. Regelmäßige Declination der Substantiva. (I. Sem.) Memorieren von Vocabeln und Phrasen. (II. Sem.) Alle 14 Tage abwechselnd eine schriftliche Haus- und Schulaufgabe. — (Abth. b.) Die Lehre vom einfachen Satz in elementarer Vollständigkeit; die regelmäßige Formenlehre und die nothwendigsten Unregelmäßigkeiten in der Aufeinanderfolge, die der parallele Lateinunterricht verlangt; empirische Erklärung der Elemente des zusammengezogenen und zusammengesetzten Satzes an Beispielen aus dem Lesebuche, mit besonderer Hervorhebung dessen, was man beim Lateinunterricht braucht. Lectüre mit sachlicher Erklärung und den noth-wendigen grammatischen Bemerkungen. Nacherzählen, Memorieren und Vortragen poetischer und prosaischer Stücke. Schriftliche Arbeiten: Dictate behufs Einübung der Orthographie, dann Wiedergabe vorgetragener einfacher Erzählungen und erzählender Beschreibungen. Alle 14 Tage 1 Schulaufgabe; im II. Semester wechseln die Schul- und Hausaufgaben ab. 5.) Geographie: Fundamentalsätze der mathematischen Geographie, soweit als diese zum Verständnisse der Karten unentbehrlich sind und elementar erörtert werden können. Beschreibung der Erdoberfläche nach ihrer natürlichen Beschaffenheit und der allgemeinen Scheidung nach Völkern und Staaten; Kartenlesen, Kartenzeichnen. 6.) Mathematik: A. Arithmetik: Das dekadische Zahlensystem. Die vier Species mit ganzen unbenannten und benannten Zahlen. Das metrische Maß- und Gewichtssystem. Theilbarkeit der Zahlen, gemeine und Decimalbriiche. -—■ B. Geometrische Anschauungslehre: Die Grundgebilde: Gerade, Kreis, Winkel und Parallelen. Das Dreieck mit Ausschluss der Congruenzsätze. Die fundamentalen Constructionsaufgaben. — Abwechselnd 1 Stunde Arithmetik, 1 Stunde Geometrie. 7.) Naturgeschichte:'1'hi erreich: (I. Sem.) Säugethiere, dann einige Formen aus der Abtheilung der Weich- und Strahlthiere.—(II. Sem.) Gliederthiere mit Bevorzugung der Insecten. II. Classe. 1.) Religion: Der Geist des kathol. Cultus, von kirchlichen Personen, Orden, Geräthen, Handlungen und Zeiten. 2.) Latein: Ergänzung der regelmäßigen Formenlehre durch Hinzufügung der in der I. Classe noch übergangenen Partien der Pronomina und Numeralia, und die wichtigsten Unregelmäßigkeiten in der Flexion, eingeübt wie in der I. Classe; Erweiterung der syntaktischen Formen durch Hinzufügung des Accus, cum Inf. und Abi. abs. Memorieren wie in der I. Classe, später häusliches Präparieren. Monatlich 3 Compositionen und 1 Pensum. 3.) Deutsch: (Abth. a.) Grammatik: Der zusammengezogene und zusammengesetzte Satz. Praktische Übungen in der Interpunction. Lesen (mit sachlicher und sprachlicher Erklärung). — Sprechen, Vortragen memorierter Gedichte und prosaischer Aufsätze. — Dictate zu orthographischen Zwecken und Aufsätze (Erzählungen und Beschreibungen mit erweitertem Stoff aus der Geographie und Naturgeschichte). 3 Arbeiten im Monate, abwechselnd Schul- und Hausarbeiten. — (Abth. b.) Wiederholung und Ergänzung der Formenlehre, namentlich systematische Behandlung der starken Verba. Empirische Behandlung des zusammengezogenen und zusammengesetzten Satzes. Systematische Durchnahme der orthographischen Regeln. Inter-punctionslehre. Lecttire wie in I. b. Classe. Schriftliche Arbeiten wie in I. b. Classe, doch vorwiegend Nacherzählungen. 4.) Slovenisch: (Abth. a.) Wiederholung und Fortsetzung der regelmäßigen Formenlehre der Substantiva, Adjectiva, Pronomina, Numeralia und ihre Unregelmäßigkeiten mit Berücksichtigung der wichtigsten einschlägigen syntaktischen Regeln. Übersetzung und Lectüre leichterer Lesestücke auf Grund des Übungs- und Lesebuches. Alle Monate abwechselnd 1 Haus- und 1 Schulaufgabe. — (Abth. b.) Der zusammengezogene und zusammengesetzte Satz; die Interpunctionslehre; Ergänzung der Formenlehre, besonders ausführliche Behandlung des Verbums. Lectüre und schriftliche Arbeiten wie in I. b. Classe. 5.) Geographie und Geschichte: A. Geographie: Fortführung der mathematischen Geographie, namentlich in Bezug auf die Verhältnisse verschiedener Breitenlagen. Specielle Geographie Afrika’s und Asiens in topographischer und physikalischer Hinsicht, mit Bezugnahme auf Klima und Vegetation, Verkehrsleben und Culturzustände der Völker. Allgemeine Übersicht Europas nach Umriss, Relief und Flüssen. Specielle Geographie von Süd- und Westeuropa (2 St. w.). — B. Geschichte: Übersichtliche Darstellung der Geschichte des Alterthums, hauptsächlich der Griechen und Römer, mit besonderer Berücksichtigung des biographischen und sagengeschichtlichen Elementes. (2 St. w.) 6.) Mathematik: A. Arithmetik: Wiederholung und Durchübung der Bruchrechnung, abgekürzte Multiplication und abgekürzte Division. Hauptsätze über Verhältnisse und Proportionen. Die einfache Regeldetri mit Anwendung der Proportion und der Schlussrechnung. Das Wichtigste aus der Maß- und Gewichtskunde. Die Procentrechnung. Die einfache Zins- und Discontrechnung. — ß. Geometrische Anschauungslehre: Congruenz der Dreiecke nebst Anwendungen. Die wichtigsten Eigenschaften des Kreises, der Vierecke und Vielecke. Vertheilung wie in Classe I. 7.) Naturgeschichte: (I. Sem.) Thierreich, u. zw.: Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische, in passender Auswahl. — (II. Sem.) Pflanzenreich: Beobachtung und Beschreibung einer Anzahl von Samenpflanzen verschiedener Ordnungen mit Einbeziehung einiger Sporenpflanzen. III. Classe. 1.) Religion: Geschichte der Offenbarungen Gottes im alten Bunde (bibl. Geschichte des alten Bundes von der Urgeschichte bis auf Christus). 2.) Latein: Grammatik (3 St. w.): Lehre von der Congruenz, vom Gebrauche der Casus und der Präpositionen. — Lectüre (3 St. w.) aus Cornelius Nepos. — Präparation. Alle 14 Tage eine Composition von einer ganzen Stunde in der Schule und alle drei Wochen ein Pensum als Hausarbeit. 3.) Griechisch: Einübung der Formenlehre (incl. Accente) bis zu den Verben in m mit Übergehung einiger weniger Ausnahmen. Memorieren derVocabeln. Beiderseitige Übersetzungen aus dem Übungsbuche. Präparation. Von der zweiten Hälfte des I. Semesters angefangen alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit, abwechselnd Compositionen und Pensa. 4.) Deutsch: (Abth. a.) Grammatik: Systematischer Unterricht in der Formen- und Casuslehre mit Berücksichtigung der Bedeutungslehre. — Lectüre mit sachlichen und sprachlichen Erklärungen und Anmerkungen, letztere insbesondere zu stilistischen Zwecken. Memorieren und Vortragen. Alle 14 Tage abwechselnd eine schriftliche Schul- und Hausarbeit (Erzählungen, Beschreibungen, Schilderungen). — (Abth. b.) Derselbe Lehrstoff, dazu (wenn thunlich) Übersetzungen schwierigerer Erzählungen aus dem Slovenischen. 5.) Slovenisch: (Abth. a.) Wiederholung und Ergänzung des bisher genommenen Lehrstoffes. Systematische Behandlung des Verbums nach den Verbal-classen. Bildung der Tempora, Modi und Genera. Lectüre und Übersetzung wie in der II. Classe. Jeden Monat abwechselnd eine Haus- und Schulaufgabe. — (Abth. b.) Systematische Wiederholung der Formenlehre, Syntax des Nomens, Berücksichtigung der Bedeutungslehre, Lectüre mit sachlichen, sprachlichen und stilistischen Erklärungen und Anmerkungen. Memorieren und Vortragen. Monatlich eine Schul- und Hausaufgabe, nach den in den Instructionen für das Deutsche gegebenen Anleitungen. 6.) Geographie und Geschichte: A. Geographie: Übersichtliche Darstellung der mathematischen Geographie, namentlich in Bezug auf das Verhältnis der wirklichen Bewegungen zu den scheinbaren. Vergleichende specielle Geographie der in der II. Classe nicht behandelten Länder Kuropa’s, mit Ausschluss der österr.-ungar. Monarchie, in enger Beziehung zur Geschichte. — Specielle Geographie Amerika’s und Australiens. — B. Geschichte: Übersicht der Geschichte des Mittelalters und Recapitulation derselben mit Hervorhebung der charakteristischen Momente aus der Geschichte des betreffenden österr. Landes (Innerösterreich)-und ihrer Beziehungen zu der Geschichte der übrigen Theile der Monarchie. (Abwechselnd i St. Geographie, i St. Geschichte.) 7.) Mathematik: ^.Arithmetik: Das abgekürzte Rechnen mit unvollständigen Zahlen. Die vier Grundoperationen in ganzen und gebrochenen allgemeinen Zahlen. Potenzieren. Ausziehen der Quadrat- und Cubikwurzel mit Anwendung der abgekürzten Division. — B, Geometrische Anschauungslehre: Längen- und Flächenmessung. Einfache Fälle der Verwandlung und Theilung der Figuren. Die Lehrsätze der Flächengleichheit im rechtwinkligen Dreiecke mit mannigfachen Anwendungen auf Constructionen und Berechnungen. Das Wichtigste über die Ähnlichkeit geometrischer Gebilde, Construction und Beschreibung der Ellipse. Parabel und Hyperbel. Vertheilung wie in der I. Classe. 8.) Naturwissenschaften: (I. Sem.) Mineralogie: Beobachtung und Beschreibung einer mäßigen Anzahl der wichtigsten und verbreitetsten Mineralien und gelegentlicher Vorweisung der gewöhnlichsten Gesteinsformen. — (II. Sem.) Physik: Allgemeine und besondere Eigenschaften der Körper. Wärmelehre. — Ch emie: Chemische Grundbegriffe. Kurze Charakteristik der wichtigsten Metalloide und einiger ihrer Verbindungen; Verbrennungsprocess. IV. Classe. 1.) Religion: Biblische Geschichte des neuen Bundes (die Jugendgeschichte, das Leben und Leiden, die Auferstehung Jesu; seine Kirche, ihre Ausbreitung). 2.) Latein: Grammatik: Eigentümlichkeiten im Gebrauche der Nomina und Pronomina, Tempus- und Moduslehre nebst den Conjunctionen, Prosodie und Elemente der Metrik (2 St. w.). — Lectüre von Caesar bell. gall. mit Präparation (4 St. w.). In der zweiten Hälfte des II. Sem. Einübung der Metrik nach Ovids Chrestomathie (2 St. w.). Die schriftlichen Arbeiten wie in der III. Classe. 3.) Griechisch: Grammatik: Kurze Wiederholung und Ergänzung der Formenlehre des Nomens und Verbums. Verba in f.a und Verba anomala. Im H. Sem. die Hauptpunkte der Syntax, Einübung an beiderseitigen Übersetzungsbeispielen. Memoriren der Vocabeln, Präparation. — Die schriftlichen Arbeiten wie in der III. Classe. 4.) Deutsch: Grammatik: Systematischer Unterricht, Syntax des zusammengesetzten Satzes, die Periode. Grundzüge der Prosodik und Metrik. Lectüre, Memorieren, Vortragen und schriftliche Arbeiten wie in der III. Classe. 5.) Slovenisch: (Abth. a.) Syntax des Nomens und Verbums unter steter Bezugnahme auf die analoge Ausdrucks weise im Deutschen und Lateinischen. Lectüre und Übersetzung größerer Lesestücke. Declamation leichter poetischer Lesestücke. Jeden Monat abwechselnd eine Haus- und Schulaufgabe. — (Abth. b.) Systematische Wiederholung vom zusammengesetzten.Satz in Verbindung mit der Syntax des Verbums. Grundzüge der .Prosodik und Metrik, Figuren und Tropen. Lectüre wie in III. b. Classe. Schriftliche Arbeiten wie in III. b. Classe. 6.) Geographie und Geschichte: (I. Sem.) Übersicht der Geschichte der Neuzeit mit steter Hervorhebung jener Begebenheiten und Persönlichkeiten, welche für die Geschichte des habsburgischen Gesammtstaates eine besondere Wichtigkeit besitzen. — (II. Sem.) Specielle Geographie der österr.-ung. Monarchie mit Rücksicht auf die wichtigsten Thatsachen ihrer Geschichte und Hervorhebung des engeren Heimatlandes. 7.) Mathematik: ^.Arithmetik: Die zusammengesetzte Regeldetri, der Kettensatz, die Zinseszinsrechnung. Die Lehre von den Gleichungen mit einer und mehreren Unbekannten. — B. Geometrische Anschauungslehre: Stereometrie. Gegenseitige Lage von Geraden und Ebenen. Körperliche Ecke. Hauptarten der Körper. Oberflächen- und Rauminhaltsberechnung. Vertheilung wie in der I. Glasse, Zeitweise schriftliche Arbeiten in der Schule und zu Hause wie in allen Gassen des Untergymnasiums. 8.) Physik: Statik und Dynamik; Magnetismus und Elektricität; Akustik, Optik, strahlende Wärme. V. Classe. 1.) Religion: Begriff und Nothwendigkeit der Religion, allgemeiner Theil der kathol. Religionslehre, vorchristliche Offenbarung, Lehre von der Kirche Christi. 2.) Latein: Lectüre (im I. und theilweise auch im II. Sem.) aus Livius, u. zw. das I. und XXI. Buch. Im II. Sem. Ovid., u. zw. eine Auswahl vornehmlich aus den Metamorphosen und den Fasti (5 St. w.). — Grammatisch - stilistische Übungen (1 St. w.). 5 Compositionen im Semester. 3.) Griechisch: Lectüre im I. Sem.: Xenophon mit Auswahl. Im II. Sem.: Homers Ilias im Umfange von 2 bis 3 Büchern, daneben — eine Stunde wöchentlich — Fortsetzung der Lectüre aus Xenophon. Präparation, Memorieren der Vocabeln und einiger Stellen aus der Ilias. — Grammatik (1 St. w.) zur Erweiterung und Befestigung des attischen Dialektes. 4 Compositionen im Semester. 4.) Deutsch: Grammatik: Jede zweite Woche eine Stunde. Wortbildung, Lehnwörter, Fremdwörter, Volksetymologie. — Lectüre nach dem Lesebuche mit Erklärungen, die Charakteristik, die dem Schüler bisher bekannt gewordenen epischen, lyrischen und rein didaktischen Dichtungsgattungen betreffend. Ausgewählte Partien aus Wielands Oberon und Klopstocks Messias. Memorieren und Vortragen. Monatlich eine schriftliche Arbeit, abwechselnd Schul- und Hausaufgaben. 5.) Slovenisch: Die wichtigsten Punkte der Stammbildungslehre. Nominalund Verbalstämme. Componierte Nominalstämme. Epik. Nationalepos. Kunstepos. Lectüre der entsprechenden Lesestücke mit besonderer Berücksichtigung der epischen Nationalliteratur. Privatlectüre. Memorieren und Vortragen. Monatlich abwechselnd eine Schul- oder Hausarbeit. 6.) Geschichte: Geschichte des Alterthums, vornehmlich der Griechen und Römer bis zur Unterwerfung Italiens, mit besonderer Hervorhebung der cultur-historischen Momente und mit fortwährender Berücksichtigung der Geographie. 7.) Mathematik: A. Arithmetik: Wissenschaftliche Behandlung der vier ersten Rechnungsoperationen. Allgemeine Eigenschaften und Theilbarkeit der Zahlen. Lehre von den Brüchen, Zahlensysteme, insbesondere das dekadische. Verhältnisse und Proportionen nebst deren Anwendung. Lehre von den Gleichungen des ersten Grades mit einer und mit mehreren Unbekannten nebst Anwendung auf praktisch wichtige Aufgaben (2 St. w.). — B. Geometrie: Planimetrie in wissenschaftlicher Begründung (2 St. w.). — Zu jeder Conferenz eine Composition, zuweilen ein Pensum. 8.) Naturgeschichte: (1. Sem.) Mineralogie: Krystallographie; systematische Betrachtung der wichtigsten Mineralien hinsichtlich der physikalisch-chemischen und sonstigen belehrenden Beziehungen. Berücksichtigung der gewöhnlichen Felsarten nebst einer kurzen entwicklungsgeschichtlichen Skizze der Erde. — (II. Sem.) Botanik: Charakterisierung der Gruppen und Ordnungen des Pflanzenreichs auf Grund des morphologischen und anatomischen Baues mit gelegentlicher Belehrung über Pflanzenphysiologie und Paläontologie. VI. Classe. 1.) Religion: Christliche Glaubenslehre. (Gott an sich, im Verhältnisse zur Welt als Schöpfer, Erhalter und Regierer, Erlöser und Heiliger — Lehre von der Cnade, den Sacramenten — als Vollender.) 2.) Latein: Lectüre von Sallusts bell. Iugurth., Cicero’s I.in Catilinam (Caesars bell, civ.); Vergils Eclog. und Georgica (mit Auswahl), Aeneis. Sonst wie in der V. Classe. 3.) Griechisch: Lectüre im I. Sem.: Ausgewählte Partien aus Homers Ilias im Umfange von 6 Büchern. Im II. Sem.: Herodot, Hauptpunkte aus der Geschichte der Perserkriege; daneben, namentlich im I. Sem., etwa alle 14 Tage 1 Stunde Lectüre aus Xenophon. — Grammatik und Compositionen wie in der V. Classe. 4.) Deutsch: Grammatik: Alle 14 Tage 1 Stunde. Genealogie der germanischen Sprachen. — Lectüre und Erklärung von Musterstücken (Klopstock, Lessing), zum größeren Theile nach dem Lesebuche, nebst Anmerkungen, auf Beobachtung und Charakterisierung der stilistischen Formen gerichtet. Auswahl aus dem Nibelungenliede und aus Walter von der Vogelweide. Privatlectüre. — Geschichte der deutschen Nationalliteratur (von rein historischem Standpunkte) im Grundriss, von den Anfängen bis zur Sturm- und Drangperiode. — Monatlich abwechselnd eine Schul- und eine Hausarbeit. 5.) Slovenisch: Fortsetzung der Epik, Lyrik, Dramatik, Lectüre der bezüglichen Lesestücke nach dem Leselmche. Auswahl serbischer Volkslieder; dieser Lectüre wurde eine kurze Darlegung der hauptsächlichen Eigenthtimlichkeiten der serbo-kroatischen Sprache vorausgeschickt. Privatlectüre, Memorieren und Vortragen. Aufsätze wie in der V. Classe. 6.) Geschichte: Schluss der Geschichte der Römer und Geschichte des Mittelalters mit eingehender Behandlung der Geschichte des Papst- und Kaiser-thumes, in gleicher Behandlungsweise wie in der V. Classe. 7.) Mathematik: A. Arithmetik: lin I. Sem. die Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen. Im II. Sem. quadratische Gleichungen mit einer Unbekannten und die Anwendung auf die Geometrie. — B. Geometrie: Im I. Sem. Stereometrie, im II. Sem. ebene Trigonometrie mit reichlichen Anwendungen. — Aufgaben wie in der V. Classe; Vertheilung wie in der I. Classe. 8.) Naturgeschichte: Somatologie; Zoologie: Systematische Betrachtung der Wirbelthiere und der wichtigeren Gruppen der wirbellosen Thiere, nach morphologisch-anatomischen und entwicklungsgeschichtlichen Grundsätzen mit gelegentlicher Berücksichtigung vorweltlicher Formen. VII. Classe. 1.) Religion: Christkatholische Sittenlehre (allgemeine und besondere). 2.) Latein: Lectüre von Cicero-’s Reden und eines Dialoges; Fortsetzung der Lectüre von Vergils Aeneis. Sonst wie in der V. Classe. 3.) Griechisch: Lectüre von Demosthenes’ Staatsreden. Im II. Sem. auch ausgewählte Partien aus Homers Odyssee. Grammatik und schriltliche Arbeiten wie >n der V. Classe. 4-) Deutsch: Lectüre (zum Thfiile nach dem Lesebuche). Herder, Goethe, Schiller; Anmerkungen wie in der VI. Classe. Privatlectüre. Redeübungen. Literaturgeschichte, ähnlich wie in der VT. Classe, bis zu Schillers Tode. Schriftliche Arbeiten wie in der VI. Classe. 5.) Slovenisch: Altslovenische Lautlehre. Dehnung und Steigerung in den drei Hauptgruppen der Vocale. Die wichtigsten Veränderungen der Consonanten vor weichen und präjotierten Vocalen. Altslovenische Formenlehre mit steter Be-rücksichtigung der neuslovenischen Wortformen. Die wichtigsten Angaben über die Geschichte der altslovenischen Sprache. Neuslovenische Lectüre nach Auswahl und solche der serbo-kroatischen Dichtung: «Smrt Smail Cengič age». Privatlectüre, Declamationen, freie Vorträge. Aufsätze wie in der V. Classe. 6.) Geschichte: Geschichte der Neuzeit mit besonderer Hervorhebung der durch die religiösen, politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen hervorgerufenen Veränderungen im Bildungsgänge der Culturvölker und mit fortwährender Berücksichtigung der Geographie. 7.) Mathematik: A. Arithmetik: Quadratische Gleichungen mit zwei Unbekannten und solche höhere Gleichungen, welche sich auf quadratische zurückführen lassen. Progressionen. Die Zinseszinsen- und Rentenrechnung. Kettenbrüche. Diophantische Gleichungen des ersten Grades, Combinationslehre mit Anwendungen. Binomischer Lehrsatz. — ß. Geometrie: Übungen im Auflösen von trigonometrischen Aufgaben und goniometrischen Gleichungen. Elemente der analytischen Geometrie in der Ebene mit Einschluss der Kegelschnittslinien. Schriftliche Arbeiten wie in der V. Classe. Vertheilung wie in der I. Classe. 8.) Physik: Allgemeine Eigenschaften der Körper. Statik und Dynamik fester, tropfbar- und ausdehnsam-flüssiger Körper, Wärmelehre. Chemie. 9.) Philosophische Propädeutik: Formale Logik. VIII. Classe. 1.) Religion: Kirchengeschichte; Darstellung des innern und äußern Lebens der Kirche Christi. 2.) Latein: Lectüre: Taciti Germania (Cap. 1 bis 27) und zusammenhängende größere Partien aus beiden oder einem seiner Hauptwerke. Horaz, Auswahl aus den Oden, Epoden, Satiren und Episteln. Sonst wie in der V. Classe. 3.) Griechisch: Lectüre im I. Sem.: Plato (Apologie und zwei kleinere Dialoge). Im II. Sem.: ein Drama des Sophokles, darnach nach Thunlichkeit Fortsetzung der Lectüre aus der Odyssee. Grammatik und schriftliche Aufgaben wie in der V. Classe. 4.) Deutsch: Lectüre (zum Theil nach dem Lesebuche). Goethe, Schiller, Lessings Laokoon und Auswahl aus der Hamburgischen Dramaturgie mit Krk lärmigen und die stilistischen Ergebnisse zusammenfassenden Anmerkungen. Privatlectüre. Redeübungen. Literaturgeschichte, ähnlich wie in der VI. Classe, bis zu Goethe’s Tode. Überblick über die Entwicklung der deutschen Literatur in Österreich im 19. Jahrhunderte mit besonderer Berücksichtigung Grillparzers. Schriftliche Arbeiten wie in der VI. Classe. 5.) Slovenisch: Altslovenische Denkmäler. Altslovenische Lectüre nach dem Lesebuche. Geschichte der neuslovenischen Literatur und Sprachentwicklung auf Grund entsprechender Musterlectüre. Lectüre ausgewählter Dichtungen neuerer Schriftsteller. Privatlectüre, Declamationen und Redeübungen. Aufsätze wie in der V. Classe. 6.) Geschichte: Im I. Sem.: Geschichte der österreichisch-ungarischen Monarchie in ihrer weltgeschichtlichen Stellung; übersichtliche Darstellung der bedeutendsten Thatsachen aus der inneren Entwicklung des Kaiserstaates. Im II. Sem.: Österreichisch-ungarische Vaterlandskunde (2 St. w.); Recapitulation der Hauptmomente der griechischen und römischen Geschichte (1 St. w.). 7.) Mathematik: Übungen in der Auflösung mathematischer Probleme. Wiederholung der wichtigsten Partien des mathematischen Lehrstoffes. Schriftliche Arbeiten wie in der V. Classe. 8.) Physik: Magnetismus, Elektricität, Wellenlehre, Akustik, Optik, Elemente der Astronomie. 9.) Philosophische Propädeutik: Empirische Psychologie. 4-) Deutsch: Lectüre (zum 'l'heile nach dem Lesebuche). Herder, Goethe, Schiller; Anmerkungen wie in der VI. Classe. Privatlectiire. Redeübungen. Literaturgeschichte, ähnlich wie in der VT. Classe, bis zu Schillers Tode. Schriftliche Arbeiten wie in der VI. Classe. 5.) Slovenisch: Altslovenische Lautlehre. Dehnung und Steigerung in den drei Hauptgruppen der Vocale. Die wichtigsten Veränderungen der Consonanten vor weichen und präjotierten Vocalen. Altslovenische Formenlehre mit s:teter Berücksichtigung der neuslovenischen Wortformen. Die wichtigsten Angaben über die Geschichte der altslovenischen Sprache. Neuslovenische Lectüre nach Auswahl und solche der serbo-kroatischen Dichtung: «Smrt Smail Čengič age». Privatlectiire, Declamationen, freie Vorträge. Aufsätze wie in der V. Classe. 6.) Geschichte: Geschichte der Neuzeit mit besonderer Hervorhebung der durch die religiösen, politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen hervorgerufenen Veränderungen im Bildungsgänge der Culturvölker und mit fortwährender Berücksichtigung der Geographie. 7.) Mathematik: ^.Arithmetik: Quadratische Gleichungen mit zwei Unbekannten und solche höhere Gleichungen, welche sich auf quadratische zurückführen lassen. Progressionen. Die Zinseszinsen- und Rentenrechnung. Kettenbrüche. Diophantische Gleichungen des ersten Grades, Combinationslehre mit Anwendungen. Binomischer Lehrsatz. — B. Geometrie: Übungen im Auflösen von trigonometrischen Aufgaben und goniometrischen Gleichungen. Elemente der analytischen Geometrie in der Ebene mit Einschluss der Kegelschnittslinien. Schriftliche Arbeiten wie in der V. Classe. Vertheilung wie in der I. Classe. 8.) Physik: Allgemeine Eigenschaften der Körper. Statik und Dynamik fester, tropfbar- und ausdehnsam- flüssiger Körper, Wärmelehre. Chemie. 9.) Philosophische Propädeutik: Formale Logik. VIII. Classe. 1.) Religion: Kirchengeschichte; Darstellung des innern und äußern Lebens der Kirche Christi. 2.) Latein: LectüreTaciti Germania (Cap. 1 bis 27) und zusammenhängende größere Partien aus beiden oder einem seiner Hauptwerke. Horaz, Auswahl aus den Oden, Epoden, Satiren und Episteln. Sonst wie in der V. Classe. 3.) Griechisch: Lectüre im I. Sem.: Plato (Apologie und zwei kleinere Dialoge). Im II. Sem.: ein Drama des Sophokles, darnach nach Thunlichkeit Fortsetzung der Lectüre aus der Odyssee. Grammatik und schriftliche Aufgaben wie in der V. Classe. 4.) Deutsch: Lectüre (zum Theil nach dem Lesebuche). Goethe, Schiller, Lessings Laokoon und Auswahl aus der Hamburgischen Dramaturgie mit Erklärungen und die stilistischen Ergebnisse zusammenfassenden Anmerkungen. Privat-lectüre. Redeübungen. Literaturgeschichte, ähnlich wie in der VI. Ctasse, bis zu Goethe’s 'I’ode. Überblick über die Entwicklung der deutschen Literatur in Österreich im 19. Jahrhunderte mit besonderer Berücksichtigung Grillparzers. Schriftliche Arbeiten wie in der VI. Classe. 5.) Slovenisch: Altslovenische Denkmäler. Altslovenische Lectüre nach dem Lesebuche. Geschichte der neuslovenischen Literatur und Sprachentwicklung auf Grund entsprechender Musterlectüre. Lectüre ausgewählter Dichtungen neuerer Schriftsteller. Privatlectiire, Declamationen und Redeübungen. Aufsätze wie in der V. Classe. 6.) Geschichte: Im I. Sem.: Geschichte der österreichisch-ungarischen Monarchie in ihrer weltgeschichtlichen Stellung; übersichtliche Darstellung der bedeutendsten Thatsachen aus der inneren Entwicklung des Kaiserstaates. Im II. Sem.: Österreichisch-ungarische Vaterlandskunde (2 St. w.); Recapitulation der Hauptmomente der griechischen und römischen Geschichte (1 St. w.). 7.) Mathematik: Übungen in der Auflösung mathematischer Probleme. Wiederholung der wichtigsten Partien des mathematischen Lehrstoffes. Schriftliche Arbeiten wie in der V. Classe. 8.) Physik: Magnetismus, Elektricität, Wellenlehre, Akustik, Optik, Elemente der Astronomie. 9.) Philosophische Propädeutik: Empirische Psychologie. c < e < trP CD 7 m C/) < o • er 'S. ö 33 K as - te £ S* £1 M sr-ss» < r • tt> sg. (Lm W ® *°2: g* o: d SC ■ g- P » ^ {>, p, s* •OŠ jo 14 I • - & a - »1 «► »:f.r- JlIrF O p- i/, * S ß Sl er S g e i, . 33 P S Ö III. Lehrbücher, welche im Schuljahre 1S91/92 dem Unterrichte in den obligaten Lehrfächern zu Grunde gelegt wurden. IV. Absolvierte Lectüre in den classischen Sprachen. a) Aus dem Lateinischen. III. a. CI.: Cornelius Nepos: Praefatio, Miltiades, Themistocles, Aristides, Cimon, Alcibiades, Thrasybulus, Conon, Iphicrates, Chabrias, Timotheus, Epaminondas, Agesilaus, Hamilcar, Hannibal cap. i — 6. (Mehrere Biographien privatim.) III. b. » Cornelius Nepos: Miltiades, Themistocles, Aristides, Pausanias, Cimon, Lysander, Alcibiades, Thrasybulus, Conon, Iphicrates, Chabrias, Timotheus, Epaminondas, Pelopidas; als Privatlectüre: Hannibal. IV. a. » Cesar, de bello gallico: üb. I.; lib. II. (privatim); lib IV.; lib. VI., c, I — 24. Ovidius: Metamorph. lib. I., v. 89 — 215. IV. b. » Caesar, de bello gallico: lib. I.; lib. II. (privatim); lib. III. (privatim); lib. IV.; lib. VI., c. 1 — 24. Ovidius: Metamorph. lib. I., v. 89 — 215. V. a. » Livius a. u. c.: lib. I., XXI., 1 — 30. Ovidius: Metamorph. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 12, 25, 26, 27, 28. Fast.: 13, 16. Tristia: 1, 8. Ep. ex Ponto: 2. V. b. » Livius a. u. c.: lib. I., XXI., 1—30. Ovidius: Metamorph. 3, 4, 5, 6, 11, 12, 14, 17, 18, 20, 22, 25, 27. Fast.: 5, 6, 7, 10, 14, 15. - Tristia: 8, 11. Ep. ex Ponto: 1. VI. a. » Sallustius: Jugurtha. Caesar, de bello civili: I., 1 — 24; (25—87 Privatlectüre). Cicero: Catil. I. Vergilius: Aeneis 1.; Eclog. I., V.; Georg. II. v. 136 — 177 (laudes Italiae), 458 — 541 (laudes vitae rusticae). VI. b. » Sallustius: Jugurtha. Caesar, de bello civili: II., 1 — 24. Cicero: Catil. I. Vergilius: Aeneis I.; Eclog. I. und V.; Georg. III. und IV. VII. a. » Cicero: pro imp. Cn. Pompei, pro Archia poeta, de officiis lib. 1., c. 1—31. •Vergilius: Aeneis II. 402 bis Schluss. IV., VI., VII. VII. b. » Cicero: pro imp. Cn. Pompei, pro Archia poeta, de officiis I., II, 1 — 15. Vergilius: Aeneis I., II., III., VII., VIII, (1 3°°)- VIII. a. » Tacitus: Historiae: Auswahl aus lib. I. und II.; Germania: c. I — 27, Horatius: Carm. lib. I. 1, 2, 3, 4, 6, 7, 10, 11, 12, 14, 17, 22, 24, 28, 31, 32, 34, 35, 37i lih- II. 1, 2, 3, 6, 7, 10, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 20; lib. III. 1, 2, 3, 4, 5. 6> 8> 9. 13, 16, 18, 21, 23, 24, 25, 29, 30; lib. IV. 2, 3, s, 7, 8. 9, I2> rSI carm. saec. Epod.: 2, 13; Satir.: lib. I. 1, 9; lib. II. 6 ; Epist.: lil). I. 2, 16. VIII.b.CI.:Tacitus: Historiae: Auswahl aus lib. I. und II.; Germania: c. i—27. Horatius: Carm. lib. I. 1 — 4, 6, 7, 10 — 12, 14, 17, 22, 24, 28, 31, 32- 34, 35, 37 ; üb- ü. i — 3, 6, 7, 10, 13—18, 20; lib. III. 1 — 6, 8, 9, 13, 16, 18, 21, 23 — 25, 29, 30; lib. IV. 2, 3, 5, 7—9, 12, 15; carm. saec. Epod.: 2, 13. Satir.: I. 1, 9; II. 6. Epist. I. 1, 2; Ad Pisones (Privatlectüre). b) Aus dem Griechischen. V. a. CI.: Xenophon: Anabasis, Kyrupädie XIV. Homer: Ilias, lib. L, II., III. 1—240. V. b. » Xenophon: Anabasis I., II., III. (IV. Privatlectüre), VI., VII., VIII., IX. Homer: Ilias, lib. I., II. VI. a. » Herodot: lib. VI. Homer: Ilias, lib. V., VI., VII., VIII., XXIV.; lib. XI. (Privatlectüre). Xenophon: Kyrupädie I. und II. VI. b. » Herodot: lib. VI. Homer: Ilias, lib. III., IV., VI., VII., VIII.; lib. V. (Privatlectüre). Xenophon: Kyrupädie L, II. VII.a. » Demosthenes: I., II. Philippische Rede; Rede über die Angelegenheiten im Chersonnes; (Privatlectüre: Rede über den Frieden). Homer: Odyssee, lib. IX., X., XI., XII., XIII. (Auswahl). VII. b. » Demosthenes: I., II. Philippische Rede; Rede für den Chersonnes (über den Frieden; Privatlectüre). Homer: Odyssee: lib. (VII., VIII. Privatlectüre) IX , X., XI,, XII., (XIII.). VIII. a. » Plato: Apologie, Kriton, Euthyphron. Homer: Odyssee, lib. IX., X., XI. Sophokles: Elektra. VIII. b. » Plato: Apologie, Kriton, Euthyphron. Homer: Odyssee, lib. I., XL, XII. Sophokles: Elektra. V. Themata. a) Zu den deutschen Aufsätzen am Obergymnasium. V. a. Classe. 1.) Frisch gewagt, ist halb gewonnen. — 2.) Wodurch wird in Schillers «Kranichen des Ibycus» die Entdeckung der Mörder herbeigeflihrt ? — 3.) Auf dem Meeresgründe. Schilderung eines Tauchers. — 4.) Die Gewinnung und Verwendung des Eisens. — 5.) Sage und Märchen. — 6.) Griechenlands Ost- und Westhälfte. — 7.) Wie versucht Grimbart, der Dachs, die Streiche Reineckes zu rechtfertigen? — 8.) «Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt.» (Eichendorff.) — 9.) Wie sollen wir die Ferienzeit nutzbar verwenden? — 10.) Auf welche Weise vollzieht sich in der deutschen Sprache die Wortbildung? V. b. Classe. I.) Mein Vaterhaus. — 2.) Das Leben und Treiben in meinem Vaterhause während der Ferien. — 3. a) Die Geisterkarawane, b) Elfentreiben. — 4.a) Wittekinds Bekehrung zum Christenthume. b) Wittekind und Schwerting. (Vergleich.) — 5. a) Dornröschens Schloss, b) Walthers Kampf mit den Burgunden. — 6.) Das Leben auf dem Bahnhofe bei Ankunft eines Zuges. — 7. a) Die Wohnung des Organisten Tamm. b) Schloss Malepartus. — 8. a) Der Feuerwächter auf dem Schlossberge, b) Der Schornsteinfeger, c) Der Flösser. — 9.) Inhalt des ersten Gesanges der Messiade. — 1 o. (7) Charakteristik Htions. b) Das Gemeinsame in den Gedichten «Irin» und «Der 70. Geburtstag». — 11.) Welche Vorzüge Österreichs preist das Gedicht «Mein Vaterland» von Erzherzog Ferdinand Maximilian. VI. a. Classe. 1.) Ein Ausflug ins Gebirge. — 2.) Einfluss der Witterung auf das Gemüth des Menschen. — 3.) Land und Leute in Afrika. (Frei nach Sallusts Jugurtha.) — 4. a) Höfisches Leben in der ersten Hälfte des Nibelungenliedes, b) Das Wunderwesen im Gudrunliede. — 5. a) «Wer nie ausgeht, kommt nie heim», b) «Ein wahrer Freund, drei feste Brücken: In Freud’ und Leid und hinterm Rücken». — 6.) Die Meistersängerzeit, eine Glanzzeit des deutschen Bürgerthums. — 7.) Der Sparsame und der Geizhals. (Unterscheidende Charakteristik.) — 8.) Wodurch weiß der Epiker seine Erzählung anschaulich zu machen? (Mit Beispielen aus Homer und den deutschen Volksepen.) — 9. a) Welche Folgen für den Gang der Handlung in «Emilia Galotti» hat des Prinzen Kirchgang? b) Das Haus Galotti. (Charakteristik nach Lessings Trauerspiel.) — 10. a) «Ne te paeniteat duros subiisse labores». (Tibull.) b) Lessing als Denker, Dichter und Deutscher. (Versetzprüfungsarbeiten.) VI. b. Classe. 1.) Ein Ferialtag. — 2.) Fürchtet der Landmann mehr das Gewitter oder den Landregen? — 2, - a) Rüdigers Kampf mit den Recken von Burgund, b) Hagens Tod. — 4.) Anklänge morgenländischen Lebens in der Gralsage. — 5.) Die Bedeutung Siciliens für Roms Weltherrschaft. — 6.) Ein Sonntag bei den Meistersängern. — 7.) Tityrus und sein Gehöfte. (Frei nach Vergil.) — 8.) Was ist vom Spruche zu halten: «Tantum scimus, quantum memoria tenemus»? — 9.) Welche sprachlichen Eigenthümlichkeiten zeigen die gelesenen Oden Klopstocks? — 10.a) Ein Narr aus der Gesellschaft von heute, b) Der Ernste und der Heitere (Zwei Bilder vom Jugendspielplatze.) — 11. a) Öffentliche Ehrenmale der bildenden Kunst in unserer Stadt, b) «Minna v. Barnhelm», ein Zeitgemälde. VII. a. Classe. 1.) Welche Eigenschaften des Goldes berührt das deutsche Volk in seinen Sprichwörtern und Redensarten? — 2. a) Wie kommt in Deutschland das Volkslied wieder zu Ehren? b) Herder, ein Charakterbild. — 3.) Höhen sind einsam. — 4.) Mit welchem Rechte nennt man den Frohsinn das «Sonnenlicht des Lebens»? — 5. a) Götzens Hausfrau, b) Götzens Burg Jaxthausen und der Hof des Bischofs von Bamberg. — 6.) Worauf beruht die Sehnsucht der Deutschen nach Italien? (Nach Motiven des Goethe’schen Liedes «Mignon».) — 7. a) Goethe’s Iphigenie, eine Vertreterin reinster Weiblichkeit und sittlich freien Menschengeistes, b) Die Verwendung des *dvctyvco(>t(S[.i(')g» in Goethe's «Iphigenie auf Tauris». — 8. a) Wer gelobt sein will, muss sterben». (Altes Sprichw.) b) «Durch nichts verrathen die Menschen ihren Charakter mehr, als durch das, was sie lächerlich finden». (Goethe.) — 9. a) Inwiefern gilt das Horazische «Nil mortalibus ardui est» von unserer Zeit? b) Österreich, der Schild Europa’s. — 10.) «Zufrieden bin ich, dass ich nicht zufrieden bin.» (Eine Schlussbetrachtung.) (Versetzprüfungsarbeit.) t^reie Sohililervorträge. I.) Shakespeare als Tragiker und sein Einfluss auf die deutsche Literatur. (Peterlin.) — 2.) Die Vasallentreue im Nibelungenliede und im Cid. (Komp.) — 3.) Die deutsche Ballade bis Bürger (Lavrič.) — 4.) Über Üssian, den Barden, und seine Gedichte. (Schemerl.) — 5.) Franz Grillparzer. (Ein Charakterbild.) [Nadeniczek.| — 6.) Der Cid unter Ferdinand dem Großen (Balantič.) — 7. Die bisherigen Ergebnisse meines Deutsch - Studiums an der Mittelschule. (Račič.) — 8.) Bürgers Homer-Übersetzung (Händler.) — 9.) «Herr Walther von der Vogelweide, wer des vergäße, der thät mir leide». (Kučera.) — 10.) Der Cid unter Don Sancho dem Starken (Žavbi.) — II.) Welche Vorzüge hat Goethe's «Iphigenie aufTauris» vor dem gleichnamigen Stücke des Euripides? (Schemerl.) — 12.) Welche Ideen liegen den Schiller’schen Romanzen zugrunde? (Wester.) — 13.) Die deutsche Bardendichtung im vorigen Jahrhunderte. (Frh. v. Lazarini.) — 14.) Die vier Soldaten in Lessings «Minna v. Barnhelm». (Oranič.) — 15.) Arkas, der Scythe. (Versuch einer Charakteristik.) [Tomec.] — 16.) Carlos, der Sohn Philipps, und Ferdinand, Alba’s Sohn. (Gegenüberstellung.) [Pok.] VII. b. Classe. 1.) «Nimm, soweit die Kraft dir reicht, —Wär’ dein Herz auch am Verbluten, — Nimm die bösen Tage leicht, — Aber ernst und schwer die guten.» (Halm.) — 2.) Der Umschwung des Welthandels am Beginne des Mittelalters. — 3.) Charakteristik des Cid nach Herders gleichnamiger Dichtung. — 4.) Welche Züge kennzeichnen Goethe’s «Götz» als ein Werk der Sturm- und Drangzeit? — 5.) «Euch, ihr Götter, gehört der Kaufmann! Güter zu suchen, — Geht er, doch an sein Schiff knüpfet das Gute sich an.» (Schiller.) — 6.) «Es klingt so schön, was unsere Väter thaten, — Wenn es, im stillen Abendschatten ruhend, — der Jüngling mit dem Ton der Harfe schlürft; — Und was wir thun, ist, wie es ihnen war, — Voll Müh’ und eitel Stückwerk 1 — So laufen wir nach dem, was vor uns flieht — Und achten nicht des Weges, den wir treten — Und sehen neben uns der Ahnherren Tritte — Und ihres Erdenlebens Spuren kaum.» (Goethe.) — 7.) Welche äußeren und inneren Vorgänge führen den Pflichtenstreit Iphigeniens herbei? — 8.) Egmont und Oranien. Vergleichende Charakteristik. — 9.) Zu welchem Zwecke studieren wir? Gespräch zweier studierender Jünglinge. (Nach Schillers akademischer Antrittsrede.) — 10.) Goethe’s und Schillers Jugendzeit. Kreie Schtilervorträge. 1.) Über Klingers «Sturm und Drang». (Svetina Anton.) — 2.) Cids Verhältnis zu den drei Königen. (Hribar Ivan.) — 3.) Der Cid in seiner Familie. (Žun Valentin.) — 4.) Goethe’s Jugenderziehung. (Lampž Eugen.) — 5.) Mittelalter und Neuzeit in Goethe's «Götz». (Grasselli Mirko.) — ö.) Goethe’s poetische Thätig-keit während der italienischen Reise. (Sušnik Victor.) — 7.) Inhaltliche und literar- geschichtliche Erklärung des Goetheschen Gedichtes «Zueignung». (Valenčič Joh.) — 8.) Antike und moderne Anschauungen in Goethes «Iphigenie». (Jereb Johann.) — 9.) Die Entwicklung der Handlung in Euripides’ «Iphigenie». (Hribar Ivan.) — 10.) Goethe's «Egmont», verglichen mit der historischen Gestalt. (Levičnik Valent.) — 11.) Erklärung, Grundgedanke und Form von Schillers «Ring des Polykrates». (Poženel Johann.) — 12.) Erklärung, Grundgedanke und Form von Schillers «Gang nach dem Eisenhammer». (Baloh Johann.) — 13.) Erklärung, Grundgedanke und Form von Schillers «Taucher». (Bizjak Alois.) — 14.) Erklärung, Grundgedanke und Form von Schillers «Kampf mit dem Drachen». (Zore Anton.) — 15.) Erklärung des Schiller’schen Gedichtes «Die Künstler». (Lampe Eugen.) VIII. a. Classe. 1. a) Von welcher Bedeutung ist die Cultur für den Menschen, für Völker? b) Der Zerstreute und der Gedankenlose. (Eine vergleichende Charakteristik.) — 2. a) Was verdankt der Jüngling hinsichtlich seiner Erziehung und Bildung der Familie, was der Schule? b) Preis des Gedächtnisses. — 3. a) Herzog Alba in Schillers «Don Carlos» und Goethe’s «Egmont». b) Propalria sit dulce mori licetatque decornm; — Vivere pro patria dulcius esse puto. (Owen.) — 4. a) Hat der Satz seine Richtigkeit «Der Stil ist der Mensch»? b) Was war in den punischen Kriegen die siegende Macht auf Seite der Römer? — 5.) Inhaltsangabe des 1. bis 7. Gesanges in Goethe’s «Hermann und Dorothea». — 6. a) «Und die Winter der Natur sind der Geister Lenze». (Grillparzer: «Decemberlied».) b) Die Bedeutung von Licht und Farbe für das Leben des Menschen. — 7.) Es ist der tragische Conflict dreier Helden in Schiller’schen Dramen und das durch ihn heraufbeschworene Schicksal der Helden darzulegen. — 8. a) «Der Wahn ist kurz, die Reu’ ist lang’. (Beherzigenswerte Worte bei der Standes wähl.) b) Es sollen einige deutsche Dichtungen angeführt werden, in welchen das mittelalterliche Leben und Weben besonders zum Ausdrucke gelangt. — 9. a) Caesar und Napoleon. (Ein Vergleich.) b) Welchen Wert hat das Selbstvertrauen und das Vertrauen auf andere im Leben des Menschen. — 10.) ln welcher Hinsicht können wir die Griechen und Römer Muster und Bildner der Folgezeit nennen ? (Reifeprüfungsarbeit.) Krele Schülervorträge. 1. n) Marquis Posa als Freund und Staatsbürger. (Drahsler.) b) Die Entwicklung und volkswirtschaftliche Bedeutung der Eisenindustrie in den Alpenländern. (Kočevar.) — 2. a) Der Chor in Schillers «Braut von Messina» in seiner Stellung zum antiken Chore. (Souvan.) b) Die Entwicklung des deutschen Dramas von seinen Anfängen bis Lessing. (Pettauer.) — 3. a) Welche Charaktereigenschaften Coriolans in Shakespeares gleichnamigem Stücke sind die Quellen seines Verderbens? (Gstetten-hofer.) b) Welche übereinstimmende und abweichende Punkte zeigt das deutsche Nationalepos gegenüber dem classischen. (Wastler.) — 4. a) Was bietet der Idealismus und was der Realismus dem Erdensohne ? (Pollak.) b) Die Bedeutung der Eisenbahnen. (Tschech.) — 5. a) Welche Aufgabe hat der Prolog im Himmel in Goethe’s «Faust» zu erfüllen und worauf musste nach der hier gelieferten Charakteristik Fausts vorwiegend sein Streben gerichtet sein? (Dovjak.) b) Die Merkmale des Classischen und Romantischen an Goethe’s «Iphigenie» und Schillers «Jungfrau von Orleans» nachgewiesen. (Gstettenhofer.) — 6. a) Worin liegt das Anziehende und Fesselnde in Kleists Schauspiel «Das Käthchen von Heilbronn»? (Svoboda.) b) Die Aufgabe der classischen Lectüre am Gymnasium und das Verhältnis des Geschichtsfaches zu ihr. (Savnik.) — 7.a) Ist Grillparzers «Sappho» ein dramatisches Seelengemälde? (Venedig.) b) Kurze Inhaltsangabe der wichtigsten Abschnitte des 23., 28. und 29., 89. bis 91., xoi. bis 164. Stückes aus Lessings «Hamburgischer Dramaturgie». (Pettauer.) VIII. b. Classe. 1. a) Von welcher Bedeutung ist die Cultur für den Menschen, für Völker? b) Der Zerstreute und der Gedankenlose. (Eine vergleichende Charakteristik.) — 2. a) Welche Grundsätze für das Leben bildet sich der Jüngling im Laufe seiner Studienzeit? b) Die Einflüsse der Luft auf das Leben des Menschen. — $.a) Saxa loquuntur. (Im Hinblicke auf einige hervorragende Denkmale des Alterthums und der Neuzeit.) b) Die Wirtin zum «goldenen Löwen» als Mutter. — 4. a) Der Einfluss Frankreichs auf die deutsche Literatur bis auf Goethe’s Zeiten, b) Ist Sokrates eine Idealgestalt für die studierende Jugend? — 5.) Wer sind die Gegner Coriolans in Shakespeares Drama und aus welchen Beweggründen handeln sie? — 6. a) «Das erste aber und Hauptsächlichste — Bei allem ird’schen Ding ist Ort und Stunde.» (Schiller, Wallenstein.) b) Der Einfluss der Kreuzzüge auf das mittelalterliche Städteleben. — 7.) Warum sind Schillers «Graf von Habsburg» und «Der Kampf mit dem Drachen» Romanzen zu nennen und welche Übereinstimmung zeigen sie in ihrer Composition ? — 8. a) Hat der Sammeleifer des Menschen verschiedenen Fächern der Wissenschaften einen großen Nutzen gebracht? b) Gedanken eines Abiturienten bei einem Rückblicke auf seine Gymnasialstudien. — 9. a) «,Ich will' ist ein gewichtig Wort — Spricht mit sich selbst der Mann; — Doch steht genüber er der Welt, — So gilt doch nur: ,Ich kann1». (Grillparzer.) b) Welchen Eigenschaften verdanken die Römer ihre Weltherrschaft? — 10.) In welcher Hinsicht können wir die Griechen und Römer Muster und Bildner der Folgezeit nennen? (Reifeprüfungsarbeit.) Freie SohilAlervortr&ge. 1. a) Welche Umstände fuhren Don Carlos' Untergang herbei? (Dolenc ) b) «Das Was bedenke, mehr bedenke wie.» (Goethe.) [Prezelj.] — 2. a) Warum ist Schillers «Braut von Messina» keine Schicksalstragödie? (Jančar.) b) Welchen Naturgewalten sind die Veränderungen der Erdoberfläche zuzuschreiben? (Žagar.) — 3. a) Welcher sittlichen Idee verhilft Coriolans Pflichtenstreit im gleichnamigen Drama Shakespeare’s zum Siege ? (Krajnc.) b) Die Entwicklung der deutschen Epik von ihren Anfängen bis Goethe in ihren Hauptvertretern dargestellt. (Tič.) — 4. a) Die geschichtliche Bedeutung der Donau. (Garbas.) b) Die Sprache der Mienen ist die stumme Sprache des Geistes. Mit besonderer Berücksichtigung der Psychiatrie. (Poljanec). — 5.a) Was verleiht Goethe’s Faustdichtung den Charakter des Legendarischen ? (Murnik.) b) Wie soll der Gebildete sprechen? (Jerše.)—6.a) Das ritterliche Element im slavischen Volksliede. (Prelesnik.) b) Das Zeitenbild in «Götz» und «Kätchen von Heilbronn.» (Raznožnik.) — 7. a) Welche Übereinstimmung lässt sich in Goethe's «Iphigenie» und Grillparzers «Sappho» hinsichtlich der Ökonomie der Dramen und der drei dramatischen Einheiten wahrnehmen? (Benedičič.) b) Welche die dramatische Kunst betreffenden Fragen behandelt Lessing im 23., 28. und 29., 89. bis 91. Stücke der «Hamburgischen Dramaturgie» und welche Aufschlüsse über seine eigene Persönlichkeit, über seine Dramaturgie, über die Zustände des Theaters und des Drama u. s. w. gibt er uns in den Schlusstheilen des genannten Werkes? (Sirnik.) b) Zu den slovenischen Aufsätzen am Obergymnasium. V. a. Classe. I.) Misli in čuti, ki nas navdajajo pri odhodu lastovic. — 2.) Ktere koristi in prijetnosti uživajo Stanovniki morskega obrežja? — 3.) Zima v bajkah. — 4.) Ktere vezi nas spajajo z domovino? — 5.) Inter arma silent Musae. — 6.) Radovednost. — 7.) ^[Avd-qiojrog cor tovt' loth v.ai f.ie/.ivtja1 del. —- 8.) Fcrro nocentius aurum. (Ovid. metam.) — 9.) Hanibalov značaj. (Po Liviju.) — 10.) Koristi peš-potovanja. V. b. Classe. 1.) Concordia pa;vae res crcscunt, discordia maximae dilabuntur. — 2.) Vsem ljudem ni mogoče ustreči. — 3. a) Popot'vanje, bratje, je naše življenje. (Uršič.) b) O umetnosti tiska, kot sredstvu za pospeševanje omike in izobraženosti. — 4.) Prelaganje iz Livija I. 24. — 5.) Pastir. (Obraz iz življenja.) — 6.) Solon, postavodajalec athenski. — 7.) Dobre knjige so dobre tovarišice. — 8.) Per aspera ad astra.— 9.) «Lahko» in «težko» sta relativna pojmova. — 10. a) Zasluge Kamillove za Rimsko državo, b) Nevihta. VI. a. Classe. 1.) Ali se sme geslo: «Fortcs fortuna adiuvat» dijaku v začetku šolskega leta priporočati? — 2.) Slab mož je res, ki straši ga usoda, — Ko sreča solnčni mu zastre obraz. (Jos. Cimperman.) Pojasnite izrek pesnikov oziraje se na besede Sallu-stijeve: «Artis bonas (fortuna) neque dare neque eripere cuiquam potest». (Sall. Jug. r.) — 3.) Po čem sodimo, da je «Pegam in Lambergar» jedna najstarejših naših narodnih pesnij? — 4.) Kako upliva prirode zimsko spanje na človeško srce? — 5.) Katere prizore je Prešeren v svojem «Krstu pri Savici» najkrasnejše naslikal? — 6.) Moj rojstni kraj. — 7.) Cčzar zagovarja v vojaškem zboru svoj sklep, da je primoran vojsko zoper Pompejance začeti. (Caes. bell. civ. I., 7.) — 8.) Kaj je bistvo žalostinke? Kaj opevajo pesniki v vam znanih žalostinkah? — 9.) Karakteristika slovenskega oratarja. — 10.) Vihar na morji. (Po Verg. Aen. L, 81 —123.) VI. b. Classe. 1.) «Lenega čaka — Strgan rokäv — Pal’ca beraška — Prazen bokal». [V. Vodnik.] (Povest.) — 2.) «Zakon natore je tak, da iz malega raste veliko». (J. Koseski.) — 3.) Korist gorä. — 4.) Zakaj je varčnost potrebna, in s čim moramo varčno ravnati? — 5.) Cerkvica. — 6.) Atila, kralj hunski. — 7.) Herodotovo življenje in njegova zgodovina. — 8.) Česar se človek najbolj veseli — Rado mu večkrat veselje greni. (Povest.) — 9.) Prelaganje iz Herodota VI. 86. — io.) Ob košnji. Prosta predavnnja. r.) «O ljubezni do domovine». — 2.) «O slovenskem bajeslovji». (Benkovič.) — 3.) Druidi. — 4.) Ptičja gnezda. (Košir.) VII. a. Classe. i.) Duo cum faciunt idetn, non est ide/n. — 2.) « Varietas delec tatu ali «Dež za solncem mora biti, za veseljem žalost priti». — 3.) aJ Sprehod v pozni jeseni. b) Mladost sv. Cirila in Metoda. — 4.) O koristnej uporabi časa. (Prevod iz nemškega.) -— 5. a) Waldsteinov konec, b) Zakaj se ljudje najraje ob vodah naseljujejo? — 6.) Nam more li učenje starih jezikov kaj pripomoči, da si svoj materini jezik izobrazimo? — 7. a) Na kaj se opira pravo prijateljstvo? b) Thes-salija. (V zemljepisnem in zgodovinskem oziru.) — 8.) De mortuis nil nisi bene. — 9.) Vaja iz staroslovenščine. — 10.) O vplivu vremena na nas. Prosta predavanja. O najstarejši zgodovini in običajih Slovanov. (Ekar.) — Kratek pregled človeške omike. — Živenje v rudokopih. (Kuder.) — O značaju in temperamentu. — Matevž Ravnikar, škof, njegove zasluge za Slovence. — Hektorjevo slovo, dramatična slika v verzih. (Peterlin.) — Sv. Metod, prvi mučenec slovanski. — O pesniškem delovanju S. F. Gunduliča. (Orel.) — O važnosti zgodovine sploh, sosebno domače. — Astronom Keppler, životopisna črtica. (Završnik.) VII. b. Classe. 1.) I.jubo doma, kdor ga imd. — 2.) Quot capita, tot sensus. — 3.) Hvala pesništva. (Naslanjaje na Ciceronov govor pro Archia poeta.) — 4.) Noč ima svojo moč. Motto: Ut jugulent homines, surgunt de noete latrones. (Horac.) — 5.) «Popotnik pride v Afrike puščavo». (Ü težavah popotovanja v osrednji Afriki.) [Prešeren ] — 6.) Kaj zamore človeka napotiti, da zapustivši svojo domovino išče sreče drugje? — 7.) Festina lente. —• 8. a) O uplivu velikih mož na nas. b) IvcoOi aavrnv. — 9.) Vaja iz staroslovenščine. — 10.) Poletni večer. Prosta predavanja. Davorin Trstenjak, uzor značaja. (Baloh.) — Albrecht Vaclav Evzebij Va-lenštajn, vojvoda Fridlanski in Zagonski. (Hribar.) — Josip Pagliaruzzi, Krilan. (Medič.) — Dr. France Prešeren, večkratno predavanje. (Modic.) — Svetovna prosveta za časa Kristovega rojstva. (Plečnik.) — Spomini na Cerkniško jezero. (Poženel.) — Mesto Carigrad in njegova zgodovina. (Smukavec.) — Vpliv narodnih iger na grško omiko. (Šemrov.) — Sveta drevesa. (Bajeslovne drobtine.) [Širaj.] — Slovenci v 17. veku. (Književno zgodovinska črtica.) [Zorč.] — Početki ruske države. (Žun.) — Ü bajeslovju starih Slovanov. [Lampe.] — Nekaj o hipnotizmu. [Grasselli.] VIII. a. Classe. I.) Kako vpliva znanstvo na človeka? — 2.) Kakšnega se nam kaže Horacij v prvi odi? — 3.) Zakaj je imel Sokrat toliko sovražnikov med atenskim ljudstvom? (Po Platonovi Apologiji.) — 4.) Sokrat vzgled pokornosti do državnih zakonov. (Po Platonovem Kritonu.) — 5.) Duševni užitek pri dobri predstavi lepe drame ali tragedije. — 6.) Za Jugoslovane v 16, stoletju znamenita mesta na Nemškem. — 7.) Prvi prizor Sofoklejeve Elektre v starogrškem gledališču. — 8.) Na kakšni stopnji je bilo slovensko slovstvo pred sto leti (1. 1792.) in na kakšni je danes? — 9.) Katere pote je hodila človeška omika od najstarših časov do sedanjih? — 10.) (Naloga za zrelostno preskušnjo.) l^rosta predavanja. 1.) Zakaj se je v prvih treh stoletjih naše slovstvo tako malo razvijalo ? (Dovjak.) — 2.) O ploskanju pri javnih predstavah. (Šavnik.) — 3.) O kritiki sploh in posebno o kritiki gledaliških predstav. (Souvan.) — 4.) O znamenitostih slovenske zemlje. (Šabec.) — 5.) O vplivu gorenjske strani na slovenske pesnike. (Govekar.) i.) Kako vpliva umetnost na človeka? — 2.) Pesnik in svet. (Po prvi Hora-cijevi odi.) — 3.) Ne iščimo samo v vojski junaštva ! — 4.) Označba protestantovske dobe slovenskega slovstva. — 5.) Zakaj se imenuje dramatično pesništvo naj višja umetnost? — 6.) Strast in navdušenje v borbah za svobodo, pravico in resnico. — 7.) Kaj pravita Horacij in Prešeren o svojih poezijah? — 8.) Važnost govorništva v naši dobi. — 9.) Kako vpliva človek na človeka? — 10.) (Naloga za zrelostno preskušnjo.) 1 'rostn predavanja. I.) Kako nam kaže Prešeren ljubezen do domovine v svojih pesnih. (L. Tič.) — 2.) V planino! (J. Jerše.) — 3.) Vodnik kot človek. (L. Kenk.) — 4.) Aškerčeve poezije. (L. Prezelj.) — 5.) Gregorčičeve poezije. (F. Raznožnik.) — 6.) Jurčič in slovenski roman. (V. Murnik.) — 7.) O zgodovini kriptogamov. (L. Poljanec.) __________ 8.) Kranjski samostani v srednjem veku. (F. Jančar.) — 9.) Slovenska drama. (M. Prelesnik.) Freie Lehrgegenstände.* 1. Slowenische Sprache. Mit h. Unterr.-Minist.-Erlass vom 2. Juli 1885, Z. 11.248, wurde flir Schüler des Obergymnasiums, welche nicht der slovenischen Nationalität angehören, ein separater Unterricht in der slovenischen Sprache bewilligt und in zwei Cursen ertheilt. I. Freicurs (V. und VI. Classe): Wiederholung des gesammten grammatischen Unterrichts unter besonderer Berücksichtigung der Syntax. Übersetzung passender Stücke aus dem Deutschen ins Slovenische. Lectüre ausgewählter Musterstücke aus der neueren Literatur, Memorieren poetischer Lesestücke. Allmonatlich abwechselnd eine Haus- und Schulaufgabe. Besuch im I. Sem. und im It. Sem. 18 Schüler. II. Freicurs (VII. und VIII. Classe): Übersetzung wie im I. Freicurse mit ergänzenden Bemerkungen zur Grammatik. Memorieren poetischer Musterstücke. Kurze Übersicht der Geschichte der neuslovenischen Literatur im Anschluss an die Lectüre ausgewählter Lesestücke aus der neueren Literatur. Jeden Monat abwechselnd eine Haus- und Schulaufgabe. Besuch im I. und im II. Sem. 13 Schüler. 2. Französische Sprache. An diesem Unterrichte nahmen Schüler von der IV. Classe aufwärts in zwei Jahrescursen theil. I. Curs (2 St. w.): Lautlehre, Formenlehre des Artikels und des Substantivs. Das Adjectiv. Das Numerale. Das Pronomen. Die zwei Hilfsverben und die drei regelmäßigen Conjugationen. Einübung des grammatischen Lehrstoffes an beiderseitigen Übersetzungsbeispielen nach der Grammatik und nach dem Übungs-buche (U.-St.) von Prof. Dr. Filek von VVittinghausen. Besuch im I. Sem. 36 und im II. Sem. 34 Schüler. * Die Angaben über die Schülerzahl beziehen sieh immer auf den Semesterschluss, II. Curs (2 St. w.): Wiederholung des im I. Curse durchgenommenen grammatischen Lehrstoffes. Conjugation des Passivs. Die reflexiven und die unpersönlichen Verben. Conjugation der unregelmäßigen und defectiven Verben. Das Adverb. Die Präpositionen. Die Conjunctionen. Das Nöthigste aus der Wortstellung nach der Grammatik und nach dem Übungsbuche (II. Th.) von Prof. Dr. Filek von Wittinghausen. Außerdem wurde gelesen das Theaterstück: La pierre de touche. (Comčdie en cinq actes par Augier et Sandeau.) Besuch im I. Sem. 27 und im II. Sem. 24 Schüler. 3. Italienische Sprache. I. Curs (2 St. w.): Aussprache, Flexion des Substantivs und Adjectivs, die I’ossesiv- und Demonstrativ-Pronomina, Praesens der Hilfsverba und der Verba auf -are, -ere, -ire, Particip des Perfects und daraus die sich ergebende Bildung des Perfects und des Passivums, Futurum, Adverbia auf -mente, die Personalpronomina, Modalverba, der Imperativ, die Comparation, die nöthigsten syntaktischen Elemente zur Bildung einfacher Sätze. Mündliche und schriftliche Präparationen der einschlägigen Übungsbeispiele. Lehrbuch: Italienische Sprachlehre von Adolf Mussafia. Besuch im I. Sem. 33, im II. Sem. 27 Schüler. II. Curs (2 St. w.): Die reflexiven Verba, Relativ - Pronomina, einschlägige syntaktische Elemente, anomale Formen der Verba, die vergangenen Zeiten, Tempus- und Moduslehre, Verkürzung der Nebensätze durch den Infinitiv, das Gerundio presente und passato, die starken Verba. Fortwährende Vermehrung des Wörter- und Phrasenvorrathes. Übersetzung der einschlägigen Übungsbeispiele. Lectüre: Die Lesestücke im Anhänge der Sprachlehre. Besuch im I. Sem. 30, im II. Sem. 17 Schüler. III. Curs (1 St. w.): Wiederholung der wichtigsten Partien der Grammatik, besonders der Tempus- und Moduslehre. Gebrauch der Präpositionen. Häufige Sprechübungen. Lectüre: «I Promessi Sposi» von A. Manzoni, Cap. r, 2, 3. Besuch im I. Sem. 19, im II. Sem. 31 Schüler. 1 Stenographie. Der Unterricht wurde in zwei Cursen zu 2 St. w. an Schüler von der V. Classe aufwärts ertheilt. An dem I. Curse nahmen im I. Sem. 85 und im II. Sem. 71 Schüler theil. Lehrstoff: Die Wortbildung oder die sogenannte Correspondenzschrift. Lehrbuch: Gabelsberger Stenographie von Prof. A. Heinrich. An dem II. Curse betheiligten sich im I. Sem. 40 und im II. Sem. 27 Schüler. Lehrstoff: Die Kürzungsarten (Etymologie), die Wortbildungskürzungen nach Redetheilen (Formenlehre), praktische Ausbildung nach den syntaktischen Gesetzen (wann gekürzt wird), d. i. die Debattenschrift. 5. Zeichnen. I. Curs. Die geometrische Formenlehre, Combinationen ebener geometrischer Gebilde, das geometrische Flachornament nach Tafelvorzeichnungen in Ausführung mit Blei und Feder in zwei Farben; einfache Flächenverzierungen nach Tafelvorlagen, Perlstäbe, ausgeführt in zwei Aquarellfarben. Massenunterricht. Besuch im I. Sem. 27, im 11. Sem. 23 Schüler. II. Curs. Erläuterung der perspectivischen Grundsätze unter Zuhilfenahme von Tafelvorzeichnungen, Drahtmodellen und der einschlägigen Apparate. Zeichnen von stereometrischen Körpern und deren Combinationen nach Draht- und Holzmodellen. Einleitende Erklärungen zum Ornament, Farben erster und zweiter Ordnung, Pigmente und Malereien mit besonderer Berücksichtigung der Aquarellfarben. Zeichnen von einfachen Blatt- und Blütenformen und von leichteren Ornamenten griechischen und arabischen Stils in farbiger Ausführung. Gruppenunterricht. Besuch im I. Sem. 37, im II. Sem. 31 Schüler. III. Curs. Zeichnen von antiken Gefaßformen, eines romanischen Capitäls, von architektonischen Ziergliedern und von Ornamenten der Renaissance und einigen gothischen nach Gipsmodellen, von farbigen Flachornamenten nach Vor-legeblättern, Kopfzeichnen nach Reliefs und Büsten aus Gips, in Ausführung mit einer und zwei Kreiden. Erklärung der wichtigsten architektonischen Formen. Gruppen- und Einzelunterricht. Besuch im I. Sem. 30, im II. Sem. 34 Schüler. 6. Kalligraphie. An diesem Unterrichte nahmen die Schüler der I.a., I.b., H.a., II. b., III. a., III. b. und IV. a. Classe theil, welche vom Lehrkörper über Antrag der Ordinarien hiezu verpflichtet wurden, außerdem auch solche, welche sich freiwillig gemeldet hatten. Der Unterricht wurde in zwei Cursen ertheilt, von denen der erste aus den Schülern der beiden ersten Gassen, der zweite aus denen der übrigen Gassen bestand. Im I. Curse (1 St. w.) wurde die Buchstabenbildung der deutschen und lateinischen Currentschrift nach der Taktiermethode behandelt und in fortschreitender Entwicklung jede der beiden Schriftarten eingeübt. Häusliche Übungen und allmonatlich eine Probeschrift. Schülerzahl im I. Sem. 35 und im II. Sem. 26. Im II. Curse (1 St. w.) fanden wiederholende Übungen in der deutschen und in der lateinischen Currentschrift statt, ferner wurde die französische Rundschrift sowie die griechische Schrift behandelt. Häusliche Übungen und Probeschriften wie im I. Curse. Schülerzahl im I. Sem. 21 und im II. Sem. 33. 7. Gesang. Der Gesangsunterricht wurde den Schülern in Gemeinschaft mit denen des k. k. Untergymnasiums in folgender Weise ertheilt: I. Curs, u. zw. Knabenstimmen 1. Abtheilung 2 St., 2. Abtheilung 1 St., Männerstimmen 1 St.; II. Curs, u.zw. Männerchor 1 St., gemischter Chor 1 St., hievon eine Abtheilung als Kirchenchor 1 St., zusammen 7 Stunden wöchentlich. Im I. Curse wurde das Elementare der Gesangskunst mit histor. Rückblicken auf die Entwicklung der Tonkunst mit zahlreichen Beispielen ein- und mehrstimmig durchgenommen, u. zw. nach eigener Gesangsschule, bis zum Abschlüsse der Dur-Tonarten unter Anwendung der Notenschrift und der Galin- Paris - ChevtJ’schen Ziffernmethode. — Im II. Curse wurden Lieder und Chöre geistlichen und weltlichen Inhaltes in lateinischer, deutscher und slovenischer Sprache geübt, daneben die Moll-Tonarten vorgetragen und das im I. Curse Vorgenommene wiederholt. Besuch im I. Sem. 111, im II. Sem. 99 Schüler. Daneben erhielten die Zöglinge des f. b. Knabenseminars besonderen Unterricht im Choral- und Figuralgesange und im Clavierspiele. 8. Turnunterricht. Am Turnen betheiligten sich die Schüler des ganzen Gymnasiums in vier Abtheilungen, u. zw. in der I. Abth.: die Classen 1., II., III. a.; II. Abth.: CI. I., II., III.b.; III. Abth.: CI. IV. a., b., V. a., b.; IV. Abth.: CI. VI. a., b., VII. a., b., VIII. mit je 2 Stunden wöchentlich. Besuch im I. Sem. 133, im II. Sem. 126 Schüler. Frei- und Ordnungsübungen wurden mit ganzen Abtheilungen vorgenommen, u. zw. in der I. und II. Abth.: Bewegungen des Körpers in einfachen Formen, Hüpfen, Laufen; Aufstellung der Stirn- und Flankenreihe, Umwandlung derselben, Kreis; Bildung von Zweier-, Dreier- und Viererreihen, Reihungen in Flanken- und Stirnreihen, Schwenken um gleichnamige Führer an Ort und im Marschieren; einfache Verbindungen von Frei- und Ordnungsübungen. In der III. und IV. Abth.: Zusammengesetzte Freiübungen, auch mit Hantelbelastung; Umreihungen des Reihenkörpers an Ort, im Marschieren und im Laufen; Übungen mit Zügen; schwierige Verbindungen von Frei- und Ordnungsübungen. An Geräthen wurde in 10 Riegen geturnt, von denen 3 der II. und III., 7 der I. Turnstufe zugetheilt waren. Die Riegen der I. Stufe: Übungen je nach dem Alter der Turnenden an der Leiter, am Barren, Reck, an Ringen, am Bock, im Hoch-, Weit- und Tiefsprung. Die Riegen der II. und III. Stufe: Freisprung in die Höhe, Weite und Tiefe, auch mit zugeordneten Bewegungen; Bock-, Pferd-, Reck- und Barrensprung; Stütz-und Schwungübungen am Pferd; zusammengesetzte Formen im Hang und Stütz am Reck und Barren. Übersicht der Vertheilung der obligaten Lehrfächer nach den einzelnen Classen und wöchentlichen Stunden. Lehrgegenstand I. a. I. b. j II. a.jll. b. III.a. in.b. IV.a. IV.b. Y.a.,1). !i VI.».,b. fi VII. a., b. VIII. a., b. h Zusammen Religionslehre 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 32 Latein 8 8 8 8 6 6 6 6 6 6 5 5 100 Griechisch — — — — 5 5 4 4 S S 4 5 5<> Deutsch 4 4 4 4 3 3 3 4 3 3 3 3 53 Slovenisch 3* 3 3* 2 3* 3 3* 2 2 2 2 2 38 Geogr. u. Gesch. 3 3 4 4 3 3 4 4 3 4 3 3 54 Mathematik 3 3 3 3 3 3 3 3 4 3 3 2 48 Naturgesch. 2 2 2 2 2 2 — — 2 2 — 20 (1. S.) 16 (II.») Physik — — — — 2 2 3 3 — — 3 3 18 (I.S.) 22 (II.») Propädeutik 2 2 8 Zusammen | * Relativ 0 25 bligat. 2S 26 25 27 27 28 28 27 27 27 27 427 VII. Lehrmittel-Sammlungen. i.) Die Gymnasialbibliothek. Dieselbe stand als Lehrer- und Schüler- bibliothek in der Obsorge des Professors A. Paul in. Die deutsche Abtheilung der Schülerbibliothek versah der Gymnasialprofessor A. Pucskö, die slovenische Abtheilung der supplierende Gymnasiallehrer M. Petelin. Im Laufe des Schuljahres 1891/92 erhielt die Bibliothek folgenden Zuwachs: I. Lehrerbibliothek: a) Durch Schenkung: Vom h. k. k. Unterrichtsministerium: Skofitz-Wettstein, Botanische Zeitschrift 1892; von der h. k. k. Landesregierung: Gesetz- und Verordnungsblatt für Krain 1892; von der k. k. Schulbücherverlags-Direction: Österr.-ung. Revue, Jahrg. 1886 —1892; ferner spendeten: der österr. Volksschriftenverein in Wien 1 Werk, die Verlags- buchhandlungen F. Tempsky in Prag 14 Werke, A. Holder in Wien 3 Werke, G. Neugebauer in Prag 1 Werk, C. Gerold’s Sohn in Wien 4 Werke, F. A. Herbig in Berlin 2 Werke, Prof. J. Marn 1 Werk. b) Durch Ankauf: a) Zeitschriften: Verordnungsblatt des h. k. k. Unterrichtsministeriums (1892) [2 Exempl.]. — Zeitschrift für die österr. Gymnasien (1892). — Berliner Zeitschrift für das Gymnasialwesen (1892). — Zeitschrift für das Realschulwesen (1892). — Jagič, Archiv für slavische Philologie (14. Band). — Lyon, Zeitschrift für den deutschen Unterricht (1892). — Zarncke, Literarisches Centralblatt für Deutschland (1892). — Poske, Zeitschrift für den phys. und ehem. Unterricht. b) Werke: Müller, Handbuch der dass. Alterthumswissenschaft (Forts.). — Weiß, Allgemeine Weltgeschichte (Forts.). — Rabenhorst, Kryptogamenflora Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (Forts.). — Die österr.-ungar. Monarchie in Wort und Bild, 2 Exempl. (Forts.) — Mittheilungen des Musealvereines für Krain, 5. Heft. — Mittheilungen der geogr. Gesellschaft in Wien (1892). — Bernheim, Lehrbuch der historischen Methode. — Ranke J., Der Mensch, I. und II. Band. — Leunis, Synopsis der drei Naturreiche, III. 1 heil. Drude, Handbuch der Pflanzengeographie. — Lehmann, Der deutsche Unterricht. — Tschudi, Thierleben der Alpenwelt. — Stejskal, Repertorium über die ersten 40 Jahrgänge und das Supplementheft der Zeitschrift für die österr. Gymnasien. — Helfert, Österr. Jahrbuch, 16. Jahrg. — Sievers Afrika. — Kirchhoff, Unser Wissen von der Erde (Forts.). — Bittner J., Systemat. geordnetes Verzeichnis der Programmarbeiten öster. Mittelschulen aus den Jahren 1874—1889. — Hildebrand, Gesammelte Aufsätze und Vorträge zur deutschen Philologie. — Ortschaften-Verzeichnis der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder (2 Exempl.). — Reitzner, Terrainlehre. — O. Lorenz, Geschichtswissenschaft. c) Geographisch-historische Lehrmittel: Wandtafel für den Unterricht im Kartenlesen. — Weber, Alpenlandschaften (56 Bildertafeln). — Plan von Laibach (3 Exempl.). — 1 Meterstab. c) Durch Tausch: 246 Jahresberichte österr.-ungar. Mittelschulen und anderer Lehranstalten, 330 Programme der Mittelschulen Deutschlands; vom historischen Vereine für Steiermark: Mittheilungen des Vereines 39. Heft und Beiträge zur Kunde steiermärkischer Geschichtsquellen 23. Jahrg. II. Schülerbibliothek: a) Durch Schenkung: Vom h. k. k. Unterrichtsministerium 1 Werk. — Von den Herren: Professor Žakelj 19 Werke. — Prof. Pleteršnik I Werk. — Prof. Marn 2 Werke. — Prof. Jeraj 1 Werk. — Prof. Vavrü 5 Werke. — Vom Abiturienten Elsbacher 3 Werke. b) Durch Ankauf: Grillparzer J., König Ottokars Glück und Ende (2 Exempl.), Das goldene Vlies (2 Exempl.), Sappho (2 Exempl.). — Ambros, Grüß Gott! — Schweiger-Lerchenfeld, Stein der Weisen (1892). — Weizmann, Österr. Blätter für Stenographie (1892). — Peter, Römische Geschichte in kürzerer Fassung. — Tomšič, Vrtec 1892 (2 Exempl.) — Baumbach - Funtek, Zlatorog. — Keller, Prst božji I. und II. Band. — Kržič, Angeljček, III., IV. und V. Band. — Bedčnek, Od pluga do krone. — Hoffmanu, Čas je zlato. — Jurčič, Zbrani spisi, IX. zvezek. — Aškerc, Balade in romance. — Dolinar, Izidor. — De Amicis-Miklavčič, Srce, I., II., III. in IV. zvezek. — Podkrajšek, Cesar in tesar. — Dominicus, Naselnikova hči. — Erazem Predjamski.—Lampč, Drobtince, 22., 23. in 24. letnik. — Lampč, Dom in Svet (1892). — Narodna biblioteka, 35.— 42. snopič. — Ferner die vom Hermagoras-Verein, von der «Matica Slovenska» und «Matica Hrvatska» herausgegebenen Werke. 2.) Das physikalische und chemische Cabinet unter Obsorge des Prof. V. Borštner erhielten folgenden Zuwachs: Apparat nach Leminger zum Zusammensetzen der Bewegungen, kleinere Fallröhre, Goniometer, Doppelbarometer nach Huygens, Fortins Gefäßbarometer, kleiner Apparat fürs Mariotte'sche Gesetz, Wasserluftpumpe, Doppelrecipient, zerlegbares Modell der zweistiefligen Luftpumpe, Kehlkopfmodell, Loupe, Gipsfigurenpräparate zur Polarisation, Fuchsschwanz, Digestor, Luftthermometer, Dampfkolben-Durchschnittsmodell, Apparat für Wärmeleitungs-fahigkeit von Flüssigkeiten und Gasen, Tropfröhren, Glasthränen und diverse Verbrauchsgegenstände sowie Chemikalien. Ausserdem wurden zu einigen Apparaten Ergänzungen oder Verbesserungen besorgt und die Handbibliothek durch die Werke : «Technik der Experimentalchemie v. Arendt, 2. Aufl.» und «der praktische Experimentalphysiker», bearbeitet nach «Experimental Science» von Hopkins, herausgegeben von Prof. Weiler, etc. vermehrt. 3.) Das naturhistorische Cabinet unter Obsorge des Prof. Dr. Gartenauer erhielt folgenden Zuwachs: a) Durch Ankauf: Wiederkäuermagen, Gefäßpräparat des Flusskrebses, Zapfen der Libanonceder, Äsche, Barbe, Hecht, b) Durch Schenkung: vom Herrn Prof. Pleteršnik: Moldavit; vom Herrn Oberfinanzrath Dr. Račič: Conchylien; vom Herrn Regierungsrath Prof. Dr. A. Edlen von Valenta-Marchthurn: Atlas und Eckzahn vom Höhlenbären und Photographie des Netzhautbildes im Insectenauge. 4.) Der k. k. botanische Garten unter Leitung des k. k. Professors A. Paul in und der Obsorge des k. k botanischen Gärtners Joh. Rulitz. — Die Benützung steht allen Lehranstalten zu. Dem Publicum ist er an regenfreien Nachmittagen zugänglich. Die bisherige Studienfonds-Dotation zur Erhaltung desselben wurde auch im Schuljahre 1891/92 aus den Lehrmittelbeiträgen der Gymnasialschüler beider Staatsgymnasien nach Verhältnis der Zahl der Classenabtheilungen, in denen an jeder Anstalt Botanik gelehrt wird, bestritten. Außerdem leistet die Stadtgemeinde einen jährlichen Beitrag von 105 fl. Im laufenden Jahre stehen über 3400 Arten, welche sich auf 162 Familien vertheilen, in Cultur. Die öffentliche Studienbibliothek mit einer jährlichen Dotation von 1200 fl. unter der Verwaltung des k. k. Gustos Herrn Dr. Gottfried Muys steht unter den gesetzlichen Vorschriften sowohl dem Lehrkörper als auch den Schülern zur Benützung offen. Dieselbe enthielt am Schlüsse des Schuljahres 1891: 34.529 Werke, 52.017 Bände, 5717 Hefte, 1944 Blätter, 420 Manuscripte, 238 Landkarten. Das Landesmuseum Rudolfinum mit sehr reichhaltigen Sammlungen aus allen drei Naturreichen, von Alterthümern und culturhistorischen Objecten, erweitert durch reichhaltige Pfahlbauten- und prähistorische Funde in Krain. VIII. Statistik der Schüler. (Das +Zeichen gilt den Privatisten.) Ön o rj- in n X) Th IO 00 U-) On W tJ*00 »O b/D 4> ’.JS I I» g. Jjv“ O a v **- — g 3« 3 3 T3 oi Ž Q Q < N £ + + f'.l'-iOOO N OO O fO'ON *h N rf- rt- »-OO -O OO N r->. O fOinN ON -t fO M ro ro On OO O OO ro O -O N TfO 00 fON O N Tf N CO O rooo N rf N o n -+ noo O + « + o -t <000 o N N t^io | VO O C rö ^QmU(1< O oo co •-* 00-0 >0 rf O 'O N Qs ro ro ro O 00 H—h O 00 ,0 CJ b/3 bJ) ö £ S .22 00'0 00 0 0 1- r^.<-> *-* ro 'O On-O N n- ro ro t}- n tJ- ro O O 0 00 »O ro H CO CJ rOsO 00 O 1^. m hvO rorOM rJ-iorf-H N^-tNNH-O 00 n/L - - On 00 CJ ro CJ ro ro ro-O NNroNNnroc» On 0O5 5 On ** u-> ■»*• I I *- ►- O O 1 1 N 0 0 00 » ! 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S ■ <2 ■ «it d\ i o C Oj cn *♦2 co 0 .S4 c/) O 11.) Unterstütsungswesen. a) An Stipendien bezogen (sieh unter Nr. io) 98 Schüler fl. 8655-02 Außerdem wurde die Gregor Engelmann'sche Stiftung pr. 20 fl. an drei arme brave Schüler vertheilt. b) Der Gymnasial-Unterstützungsfond (gegr. 1856). Laut Rechnungslegung vom 22. August 1892, Z. 407 (erledigt L. Sch. R. 10. September [892, Z. 1787), besaß derselbe am Schlüsse des Schuljahres 1890/91 fl. 8150 in Obligationen und fl. 491'62 in Barem.1 Die Bibliothek des Unterstützungsfondes erwarb durch Kauf 190 Werke. Durch Schenkung kamen hinzu: von den Verlagsbuchhandlungen Hölzl in Wien 4, Tempsky in Prag 20, von der Buchhandlung Giontini in Laibach 12; von den Herren Professoren: Bartel 1, Žakelj 3; von den Abiturienten: Ambrožič 5, Bračič 6, Eisbacher 7, Ravnihar 18, Sterle 1; von den Schülern: Strnad (V a) 2, Del Gott (H. a) t, Tauzher (III. a) 2, Zeschko (III. a) 2 Werke. Übersicht der Gebarung im Schuljahre 1891/92: A. E i n n a h m e n. Transport aus 1890/91 in Barem1...................................fl. 491' 62 Ganzjährige Interessen der Obligation der krainischen Anleihe . » 24' — > » des Franz Metelko’schen Legates und der Dr. J. Ahazhizh’schen Stiftung zusammen pr. 800 fl. österr. Notenrente..................................................» 33'60 Ganzjährige Interessen von 6700 fl. gemeinsame Notenrente . . » 281'40 j » einer Notenrente pr. 50 fl.......................» 2-io Ergebnis der Weihnachtssammlung2..................................» 1 17 • 7 9 Vom Dr. Josef Waldherr, Institutsinhaber..........................» 6- — Sonstige Einnahmen................................................» I • — zusammen . . fl. 957 ‘51 1 Im vorjährigen Jahresberichte p. 57 wurde der Reinertrag der am 2. Mai 1891 veranstalteten musikalisch-declamatorischen Akademie (Cf. Jahresbericht 1S91, p. 65) pr. fl. 124 70 unter den Einnahinen irrtümlicherweise nicht angeführt. - I. a. CI. Andrejka, Hamberg, Berthold, Ritter v. Gariboldi, Marquis v. Gozani, Klauer, Koppmann, Mosche, Namorš, Ranzinger Raimund fi 1 fl., Eppich, Gollob, Jenčič, Maurer, Sajiz, Sehemerl, Suppantschitsch Leo, Suppantschitsch Wolfgang, Wagner h 50 kr., Kirchschläger 30 kr. — I. b. CI. Borštner, Hočevar, Gabriel Ji 1 fl., Ferjančič, Gabrijelčič, Warto, Zupančič Eugen Ji 50 kl4., Regali 40 kr., Kilar Johann 30 kr., Ojstriš, Paulin, Vdovič 20 kr., Celestina, Oblak 10 kr. — II. a. CI. Del Cott 2 fl., Andrejka, C/.eh, Treo fi 1 fl., Bučar, Levičnik, Sturm fi 50 kr., Urabec 40 kr., Weiss 30 kr., Kubelka 20 kr. — II. b. CI. Drč, Senekovič h 1 fl., Marenčič 60 kr., Rudež 40 kr., Grošelj Rudolf 30 kr., Sitar 20 kr., Skabernč 15 kr. — III. a. CI. Tauzher 3 50 fl., Čuček, Vok, Zeschko Ji 2 fl., Ritter v. Gariboldi, Freiherr v. Lazarini, Suppantschitsch, Šorli ä 1 fl., Sajiz bo kr.,.Čeh, Tomšič i\ 50 kl., Hribernig, Weiss 40 kr., Schneider, Venedig i\ 30 kr., Brovet, Heim, Jereb, Schmidt h 20 kr., Kepec, Schelesniker, Theuerschuh, Treo Jt 10 kr. — III. b. CI. Kette 160 H., Kraigher 120 fl., Bončar 1 11,, Rus 20 kr., Trobec 12 kr., Erjavec 10 kr. — IV. a. CI. Freiherr v. Baillou, Kočevar, Leskovic fi 1 fl., Levičnik, Stare, Sturm ä 50 kr., Böltz 40 kr., Lininger, Pirc 30 kr. — V. a. CI. Laschan, Ritter v., 2 fl., Borštner, Gallatia, Grasselli, Poklukar, Rzeppa, Seimig, Treo Wilhelm i\ 1 H., Jenčič, Mihelič, Schemerl, Stockl & 50 kr., Leskovec 25 kr., Kussel 20 kr., Ungenannte 31 kr. — V. b. CI. Savnik, Vončina A i fl., Ledenik 60 kr., Lapajne, Petrič Ji 50 kr., Paternoster 30 kr., Abram, Budan, Levičnik, Marolt, Serjun, Skabernč, Škerjanec Ä 20 kr., Dostal 22 kr., Chain, Potokar ti 16 kr., Arh, Demšar, Florjančič, Gabriel, Goršič, Jesenko, Juvančič, Logar, Pengov, Prek, Svetek Ji 10 kr. — VI. a. Cl. Piccoli 2 11., Souvan I fl., Böltz, Jenčič, Kordin, Miihleisen, v. Obereigner !i 50 kr., B. Ausgaben. In Gemäßheit der Commissionsbeschlüsse wurden für dürftige Schüler verausgabt : Für Kleidung und Lehrbehelfe..................................A 404-97 Unterstützungen in Barem......................................»62-40 Für Büchereinbände................................................ 2-69 Sonstige Ausgaben................................................. 2 65 zusammen . . 11.472-71 Nach Abzug der Ausgaben von obigen Einnahmen ergibt sich ein barer Cassenrest von 11. 484 • 80. Das Vermögen dieses Fondes besteht sonach am Schlüsse des Schuljahres 1891/92 aus 8150 11. in Obligationen und fl. 484-80 in Barem. Die Obligationen sind folgende: Nr. 158.448 der allgemeinen Staatsschuld (auf Grund des Gesetzes vom 20. Juni 1868), am 1. August 1889 auf den Unterstützungsfond des k. k. Staats-Obergymnasiums in Laibach vinculiert, im Betrage von fl. 6 7 00 • Nr. 6426 der allgemeinen Staatsschuld, am 1. Februar 1869 auf das Gymnasium in Laibach vincuüert, im Betrage von 800 H., wovon die Hälfte den Fond der Metelko'schen, die andere Hälfte den der Dr. J. Ahazhizh’schen Stiftung ausmacht; ferner die auf den Unterstützungsfond des k. k. Staats-Obergymnasiums am 1 r. November 1889, Z. 0.052, vinculierte Schuldverschreibung der Anleihe des Herzogthums Krain vom I. Juli 1888 im Betrage von fl. 600; die österr. Papierrente vom 1. November 1888, Nr. 6877, *m Nominalwerte von fl. 50. Außerdem besitzt der Unterstützungsfond 1207 Lehr- und Hilfsbücher, 128 Atlanten und 265 Lexika, welche an dürftige Schüler ausgeliehen werden. Indem der-Berichterstatter für alle diesem Fonde, der die Stelle eines Unterstützungsvereines oder einer sogenannten Schülerlade vertritt, gespendeten Beiträge seinen wärmsten Dank ausspricht, erlaubt er sich, denselben den Angehörigen der Gymnasialschüler und anderen Jugendfreunden zu wohlwollender Förderung bestens zu empfehlen. c) Unterstützungsspende der löbl. krain. Sparcasse. Wie alljährlich, so widmete auch für das Jahr 1892 der Verein der krain. Sparcasse zur Unterstützung dürftiger Schüler dieses Gymnasiums den namhaften Betrag von (1. 200 hauptsächlich für Lehrbücher und Schulerfordernisse, worüber der Verwendungsnachweis an die löbl Sparcassedirection bis Ende des Solarjahres geliefert wird. d) Auch während des Schuljahres 1891/92 erfreuten sich viele dürftige Gymnasialschüler von Seite der Convente der PP. Franciscaner, FF. Ursulinnen nnd barmherzigen Schwestern, des hochwürdigen Diöcesan-Seminars, des König, Kummer, Päuer h 40 kr. — VI. b. CI. Košir 30 kr., Bradaška, Marinček h 20 kr., Jerič 18 kr., Ažman, Benkovič, Berlan, Brajec, Ciuha, Čemažar Fr., Čemažar Jakob, Florjančič, Knific, Koželj Fr., Lavrič Andr., Lavrič Jok., Nagode, Podobnik, Potokar, Rebo], Sadar, Trepal, Vidic, Vrančič, Zajec Ji 10 kr. — VII. a. Cl. Račič, Freiherr v. Lazarini, Schemerl Ji 1 fl,, Nadeniczek 50 kr., Tavčar 25 kr., Mlakar 20 kr., Ungenannt 12 kr. — VII. b. Cl. Hribar i’3o H., /.un i-2o tl., Grasselli, Lampe, Valenčič ii 1 fl., Levičnilc 30 kr., Poženel, Ramovš Ji 20 kr., Demšar 12 kr., Bizjak 10 kr. — VIII. a. Cl. Kočevar, Freiherr v. Lazarini, Merk, Pollak, Souvan, Savnik, Wutscher Ji 1 fl., Gstettenhofer, Holeček, Svoboda, Tschech Ji 50 kr., Miihleisen, Remškar Ji 40 kr. — VIII. b. Cl. Vertačnik, Zarnik a 1 fl., Dolenec, Garbas, Gogala, Kušar, Raznožnik Ji 50 kr., Jarec 60 kr., Murnik 45 kr., Švigelj 40 kr., Flerin, Jančar, Koprivec, Kranjec, Novak, Poljanec, Prelesnik, Preželi, Tič, Zentrich, Žagar Ji 30 kr., Jerše, Sirnik h 25 kr., Benedičič, Huth, Kenk Ji 20 kr. f. b. Collegiums Aloysianum, der löbl. Direction der Volks- und Studentenküche u. a, sowie vieler Privaten, darunter in hervorragender Weise des hochw. Monsignore Canonicus L. Jeran, durch Gewährung der Kost oder einzelner Kosttage edelmiithiger Unterstützung. Im Namen der unterstützten Schüler spricht der Berichterstatter allen P. T. Wohlthätern der Anstalt den verbindlichsten Dank aus. e) Das fürstbischöfl. Diöcesan -Knaben seminar (Collegium Aloysianum). Dieses im Jahre 1846 vom Fürstbischof A. A. Wolf gegründete und aus den Stiftungsinteressen und den Beiträgen des hochw. Clerus und einzelner Zahlzöglinge erhaltene Convict zählte am Schlüsse des Schuljahres [891/92 an Zöglingen 48, und zwar 1 Theologen und 28 Schüler des Staats-Obergymnasiums und 19 Schüler des Staats-Untergymnasiums. Die Gymnasialschüler besuchen als öffentliche Schüler die beiden hiesigen Gymnasien und nehmen nur an deren religiösen Übungen nicht theil. Die Leitung dieser Anstalt ist dem hochw. f. b. Consistorialrathe und Gymnasialprofessor Thomas Zupan anvertraut; zur Seite steht ihm dabei als Präfect der hochw. Religions- und Gymnasialprofessor Dr. Johann Svetina und der hochw. Herr Franz Pernč. IX. Maturitätsprüfungen. A. Im Schuljahre 1890/91. /. Im Sommertermine. Die Themen für die schriftlichen Aufsätze sind im vorjährigen Jahresberichte pag. 6 1 angegeben. Die mündlichen Prüfungen begannen am 9. Juli nachmittags und wurden am 15. Juli beendet. Zu denselben erschienen von den 46 Candidaten, welche sich den schriftlichen Prüfungen unterzogen hatten, nur 42; von diesen wurden 9 für reif mit Auszeichnung, 25 für reif erklärt, 3 auf ein Jahr reprobiert, fünf erhielten die Bewilligung einer Wiederholungsprüfung aus je einem Gegenstände. 2. Im September termine. Die Maturitäts-Wiederholungsprüfungen wurden in ihrem schriftlichen Theile am 22. September, in dem mündlichen Theile am 23. September abgehalten. Der Candidat, welcher die Prüfung aus Deutsch wiederholte, bekam zur schriftlichen Bearbeitung das Thema: «Kann der Inhalt des Distichons: ,Sieh’, da entbrennen im feurigen Kampfe die Kräfte, Großes wirket ihr Streit, größeres wirket ihr Bund' — auf die Verhältnisse der deutschen Literatur im vorigen Jahrhunderte, namentlich auf die Sturm- und Drangperiode und den Freundschaftsbund zwischen Goethe und Schiller, Anwendung finden?» Zur mündlichen Prüfung erschienen alle 5 Candidaten, denen im Juli die Begünstigung einer Wiederholungsprüfung zugestanden worden war; 4 derselben wurden für reif befunden, einer auf ein Jahr reprobiert. Folgende 38 Abiturienten wurden approbiert: (Fetter Druck bedeutet reif mit Auszeichnung.) -4 m vo ** Q\ C?s 00 Os 00 Os 00 00 00 00 00 00 m On Os 00 Qn 00 Os 00 Os C0 Os T3 T3 T3 T3 X) N ro fO 00 00 00 00 CO 00 C0 00 00 00 00 co CO 00 Os 00 00 00 00 00 bß • bß • u b U3 O Xi V _ c j c 5 joo^S •3 ,-a '3 .-e ^ ,-e .-2 oodo d d o o POPO o^^o 6C o o o 00 O» co 00 CO 00 oo oo ja £ £?^ r\ 'Ti bß iS -o .5 :2 -c -a s 2 J-h (J 3 . >-< 5v.LH S o Sä ^ ^ g Ö o -Ä ö u !-* >o »o •3 -g a « -S c š .§>•§ rt°00,i2.S3(u0 >UQQQWfchOÜ bß Wj C P :P u* v OJ ffl o c .Si B 2 s & OT 1 ? * “ D. •O 3 C/3 C/J P 3 C rt C O s 'TO 3 3 1/5 D 3 K-, H—, 3 «D (/) O Ph #—» H—j O 'Sb o 'o —1 >—( I I II I | I I I || ro M rONfO w^OfO 00 00 00 00 00 oooooo oooooooooo oooooo lili to N M >-< ro 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 o o 4-> 4—J T3 T3 ro N fO N co M 00 00 00 00 00 00 00 oo oo oo oo 00 'd p Ji u rt :S ’c5 h3 p o s ^ PL, £ ■ » CTj m .J bjo o o g 666 3 ’S IJ ■*-* ■ 3 o g g ti O O o o 4-1 4-* 'TJ TJ OJ rt -J J g g g ^oo o o o o 4-> 4-» 4-> 4-> 13 Xi T3 'O S -s Ji rO CJ U Ö rt cj •s .-9 .-e H rt rt U! HJ vJ g g g P o o O O O 4-> 4-> 4-» rÖ 73 3 -S U3 .rt O P .o v O M O fO rO M «>. l> fs 00 00 00 00 00 vo co Ji u rt JO u h m •S rt Q PQ j* rt e 3 0> Ä 'C jo o 3 >0 ‘3 C *3 S w c G rt e a 3 J J* g •c 2 W 3 S >o 'g'i s§ . . 3 * g rt 3 rt ^ o o 4-* [j, >—. G ^ < tj Hž ^ rt »G g “'O O O Ph 3 rt M a >u o 4-1 O Pi ^ rt o rS > P So Ph p4 m (/) m a; j* >a) 3 3 * rt J3 r3 ° S d) O JO v 3 >c^ H >o 3 rt CL 3 N N B. Im Schuljahre 1891/92. Zur Ablegung der Maturitätsprüfung meldeten sich sämmtliche 54 Schüler der beiden Abtheilungen der VIII. Classe. Außerdem wurde mit dem h. Erlasse des k. k. Landesschulrathes vom 21. März 1892, Z. 546, ein Externer zur Maturitätsprüfung an diesem Gymnasium zugelassen. Die schriftlichen Prüfungen fanden in der Woche vom 13. bis zum 18. Juni statt. Zur Bearbeitung kommen hiebei folgende Themata: a) Übersetzung aus dem Deutschen ins Latein: Süpfle, Aufgaben zu latein. Stilübungen, II. Theil, Nr. 212: des P. Scipio Africanus echt römischer Sinn. b) Übersetzung aus dem Latein ins Deutsche: Cicero, oratio pro Archia poeta, cap. 3: « Ut primum ex pueris excessit....................si forte simulabant». c) Übersetzung aus dem Griechischen ins Deutsche: Plato, Menexenos, cap. X — XI: *stiitaaditsvog äi Jaosing .... jtXrj&og vetov za xat ävdoiiiv.» d) Deutscher Aufsatz: In welcher Hinsicht können wir die Griechen und Römer Muster und Bildner der Folgezeit nennen ? e) Slovenischer Aufsatz: ct) für die den obligaten Unterricht besuchenden Schüler: Kako naj izobražen človek poleg stanovskih dolžnosti izpolnjuje tudi take, katere nalaga skrb za napredek domovine in človeštva? — Geslo: «Dolžin ni samo, kar veleva mu stan, — kar more, to mož je storiti dolzän». (Gregorčič.) ft) für die den Freicurs besuchenden Schüler: Razvoj dejanja v Sofoklejevi Elektri. f) Aus der Mathematik: I.) Addiert man zu den vier Gliedern einer arithmetischen Progression der Reihe nach die Zahlen 2, 5, i5, 39, so bekommt man eine geometrische Progression. Es sind die beiden Reihen anzugeben. — 2.) Ein rechtwinkliges Dreieck rotiere um eine Achse, welche auf der Hypothenuse in einem ihrer Endpunkte senkrecht steht. Der spitze Winkel, durch dessen Scheitel die Achse geht, sei gleich «er» und die Fläche des Dreieckes gleich «/». Wie groß ist das Volumen des Rotationskörpers? Auszuwerten für a — 49° 33'» f— 10374 m*. — 3') Im Punkte Af= (x' = 2, /pos.) der 1/^ Ellipse - -4- = 1 werden die Tangente und die Normale errichtet und 9 1 16 ein Kreis beschrieben. In welchen Punkten schneidet die Tangente die mit der Länge der Normale beschriebene Kreislinie ? Die mündlichen Prüfungen beginnen am 11. Juli. Das Resultat derselben wird im nächstjährigen Berichte mitgetheilt werden. X. Wichtigere Erlässe der k. k. Unterrichtsbehörden. I.) Erl. des L. Sch. R. vom 30. Juli 189 r, Z. [364, womit das Erscheinen der geänderten Lehrpläne und Instructionen für den Unterricht im Freihandzeichnen an Realschulen und Gymnasien angezeigt wurde. 2.) Erl. des Min. f. C. u. U. vom 12. August 1891, mit welchem für den Fall, als die VIII. Classe mit Beginne des Schuljahres 1891/92 mehr als 50 Schüler zählen sollte, die Trennung dieser Classe in zwei Abtheilungen und die Bestellung einer weiteren supplentorischen Lehrkraft bewilligt wurde. (Intim, mit L. Sch. R. Erl. vom 18. August 1891, Z. 1702.) 3.) Erl. des Min f. C. u. U. vom 18. August 1891, Z. 17.561, womit gestattet wurde, dass solche ehemalige Schüler des Staats-Obergymnasiums in Laibach, welche zu Beginn des Schuljahres 1890/91 die genannte Anstalt nicht freiwillig verließen, um in das Staats-Untergymnasium Uberzutreten, sondern diesem letzteren überwiesen wurden, im Laufe der nächsten drei Schuljahre, aber nur bei ihrer Aufnahme in die V. Classe des Staats- Obergymnasiums, von einer neuerlichen Entrichtung der Aufnahmstaxe losgezählt bleiben. (Intim, mit L. Sch. R. Erl. vom 21. August 1891, 2- 17 3 5 •) 4.) Erl. des L. Sch. R. vom 16. October 1891, Z. 2162, womit die Lehrfächer-und Stundenverteilung pro I. Semester 1891/92 genehmigt wurden. 5.) Erl. des L. Sch. R. vom 18. October 1891, Z. 2301, womit die Direction aufgefordert wurde, dem in V. Bl. für den Dienstbereich des Min. f. C. u. U. vom 15. October 1891 kundgemachten Ministerial - Erlass vom 30. September 1891, Z. 1786, betreffend den Unterricht in den classischen Sprachen am Obergymnasium, die vollste Aufmerksamkeit zuzuwenden und denselben sofort zur Ausführung gelangen zu lassen. 6.) Erl. des Min. f. C. u. U. vom 23. October 1891, Z. 22243, demzufolge Se. k. u. k. Apostolische Majestät der Kaiser mit Allerhöchster Entschließung vom 18. October 1891, vorbehaltlich der verfassungsmäßigen Bewilligung der erforderlichen Mittel, allergnädigst zu genehmigen geruht haben, dass mit Beginn des Schuljahres 1892/93 am k. k. Staats-Obergymnasium in Laibach eine weitere Lehrstelle systemisiert werde. (Intim, mit L. Sch. R. Erl. vom 9. November 1891, Z. 2485.) 7.) Erl. des Min. f. C. u. U. vom 29. November 1891, Z. 25641, mit welchem die diesjährigen Weihnachtsferien ausnahmsweise bis zum 3. Jänner 1892 verlängert wurden. (Intim, mit L. Sch. R. Erl. vom 5. December 1891, Z. 2761.) 8.) L. Rg. Pr. Erl. vom 10. Jänner 1892, Z. 43, enthaltend einige Durchführungsbestimmungen zu dem im 1. Stücke des Jahrganges 1892 des V. Bl. für den Dienstbereich des Min. f. C. u. U. kundgemachten neuen Normale über die den Staatsbediensteten von den in demselben bezeichneten Transportunternehmungen zugesicherten Fahr- und Frachtbegünstigungen. 9.) Erl. des L. Sch. R. vom 25. Februar 1892, Z. 338, womit die Lehrfächer-und Stundenvertheilung für das II. Semester 1891/92 genehmigt wurden. 10.) Erl. des Min. f. C. u. U. vom 1. März 1892, Z. 23250 ex 1891, enthaltend das Normale, betreffend die Verleihung von Reisestipendien an Lehrpersonen der Mittelschulen für Studienreisen nach Italien und Griechenland. (Intim, mit L. Sch. R. Erl. vom 9. März 1892, Z. 469.) 11.) Erl. des Min. f. C. u. U. vom 24. Februar 1892, Z. 224, womit eröffnet wird, dass auch den provisorisch angestellten Lehrpersonen an Staats-Mittelschulen und an k. k. Fachschulen die Berechtigung zur Inanspruchnahme der den activen k. k. Staatsbeamten eingeräumten Fahr- und Frachtbegünstigungen zustehe. (Intim, mit L. Rg. Erl. vom 15. März 1892, Z. 3041.) 12.) Erl. der L. Rg. vom 27. März 1892, Z. 3548, enthaltend die Bestimmungen, unter denen den Mittelschülern der Fortgenuss von Handstipendien aus den Gefällsstrafgelder-Überschlissen belassen werden kann. I3-) Erl. des Min. f. C. u. U. vom 26. Mai 1892, Z. 8500, womit die Bestellung eines Aushilfsdieners auf die Dauer des Bedarfes genehmigt wird. (Intim, mit L. Sch. R. Erl. vom 1. Juni 1892, Z. 1131.) XI. Zur Chronik des Gymnasiums. Im Schuljahre 1891/92 hatte das Gymnasium 16 Classen, nämlich a) die acht deutschen Classen, von denen die 5., 6., 7. und 8. je eine Parallelabtheilung hatten; b) die vier normierten slovenischen Parallelabtheilungen des Untergymnasiums. Den obligaten Unterricht besorgten 27 Lehrkräfte, darunter fünf Supplenten und zwei Hilfslehrer. Betreffend die Veränderungen im Lehrkörper seit dem Schlüsse des vorigen Schuljahres ist Folgendes anzuflihren: Durch die Theilung der 8. Classe in zwei Parallelabtheilungen entstand das Bedürfnis zur Aufnahme einer weiteren. supplentorischen Lehrkraft. Als solche wurde der geprüfte Lehramtscandidat Dr. Rudolf Ager bestellt und vom k. k. Landes-schulrathe mit dem Erlasse vom 6. üctober 1891, Z. 2092, bestätigt. Dr. R. Ager trat seinen hiesigen Dienst am 25. September an. Der Supplent Franz Jeraj wurde mit dem L. Sch. R. Erl. vom 26. September 1891, Z. 2002, nach Rudolfswert zur Supplierung des krankheitshalber beurlaubten Professors des mathematisch-naturwissenschaftlichen I*aches, zuerst auf die Dauer des ersten Semesters, später mit dem Erlasse vom 16. Februar 1892, Z. 325, auch auf die Dauer des zweiten Semesters beordert und demgemäß am 29. September von seiner hiesigen Dienstleistung enthoben. An dessen Stelle wurden von der Direction mit nachträglich erfolgter Genehmigung des k. k. Landesschulrathes vom 16. October 1891, Z. 2164, der Scriptor an der k. k. Studienbibliothek, Conrad Stefan, und der Präfect des Collegium Aloysianum, Franz Pernč, als Hilfslehrer bestellt. Der Bestellung des letzteren zum Religionshilfslehrer hat auch das f. b. Ordinariat mit Note vom 29. September 1891, Z. 2196, seine Zustimmung ertheilt. Beide Hilfslehrer traten ihren Dienst am 29. September an. Während der Ferien erkrankte der Professor Raimund Perušek und sah sich mit Beginn des Schuljahres genöthigt um einen Urlaub auf die Dauer des ganzen ersten Semesters bittlich einzuschreiten. Das k. k. Unterrichts-Ministerium hat mit dem h. Erlasse vom 25. September 1891» 2. 20389, seinem Ansuchen Folge gegeben. Da zu seiner Vertretung eine geeignete supplentorische Lehrkraft nicht erworben werden konnte, so wurden die ihm zugedachten Lehrgegenstände unter die übrigen Mitglieder des Lehrkörpers vertheilt. Zu Beginn des zweiten Semesters hat Prof. R. Perušek seine Lehrtätigkeit wieder aufgenommen. Dem Supplenten Dr. Rudolf Ager hat auf dessen Ansuchen das k. k. Unterrichts-Ministerium mit dem Erlasse vom 2), spretnost v čitanji in pisanji, znanje početnih naukov iz oblikoslovja, spretnost v analizovanji prosto razširjenih stavkov, poznavanje pravopisnih pravil; v računstvu vežbanost v štirih osnovnih računskih vrstah s celimi števili». Po 15. septembru se na novo vstopajoči učenci več ne vzprejmö. Učenci, ki so že doslej to gimnazijo obiskovali, naj se dnč 16. septembra s spričevalom zadnjega polletja javijo ter 1 gld. prispevka za učila polože. Po stanovališči in družinskih razmerah novomeški gimnaziji pristojni učenci se v Ljubljani ne vzprejmö. Učenci, kateri žele iz drugih učilišč prestopiti na tukajšnje ter imajo pravico vstopa, naj si preskrbi na spričevalu zadnjega polletja pristavek o pravilno naznanjenem odhodu; natö se opozarjajo tudi oni tukajšnji učenci, kateri hočejo svoje nauke prihodnje leto kje drugje nadaljevati. Zapiski učnih knjig, katere se bodo v šolskem letu 1892/93 pri pouku uporabljale, naj se v zavödu ali pri tukajšnjih knjigotržcih vpogledajo. Vzprejemni izpiti za druge razrede razven za I., istotako dodatni in ponavljalni izpiti se bodo vršili dnč 16. in 17. septembra. V Ljubljani meseca julija 1892. Ravnateljstvo. Anhang. Alphabetisches Schülerverzeichnis am Schlüsse des Schuljahres 1891/92* I. a. Classe. Andrejka Victor aus Laibach. Hamberg Ottomar aus Laibacli. Berthold Augustin aus Bischof lack. Busbach Hugo aus Graz. Eppich Oskar aus Udmat bei Laibach. Gariboldi Otto, Ritter von, aus Marburg, /t. Gollob Franz aus Oberlaibach, A\ Gozani Eugen, Marquis von, aus ICrainburg. Janežič Richard aus Bleiburg in Kärnten. Jenčič Franz aus Sittich. Juran Oskar aus Villach in Kärnten. Kalina Johann aus Studein in Mähren. Kirchschläger Fritz aus Graz. Klauer Adolf aus Laibach. Kobal Franz aus Laibach. Koppmann Ernst aus Laibach. Korsika Victor aus Laibach. Lončar Heinrich aus Laibach. Markeš Johann aus Assling. Maurer Friedrich aus Laibach. Mayr Karl aus Brixen in Tirol. Mosche Erich aus Laibach. NamorS Julius aus Jesenice a. d. Save. Nussbaum Franz aus Sturija. Paulič Ignaz aus Littai. Pluhaf Ludwig aus Wien, A\ l’olak Rudolf aus Trifail in Steiermark. Ranzinger Hubert aus Trifail in Steiermark. Ranzinger Raimund aus Laibach. Sajiz Victor aus Laibach. Sark Ernst aus Laibach. Schemerl Alfred aus Tolmein im Küstenlande. Schmiedt Karl aus Rudolfswert. Stalowsky Emil aus Neuschönau bei Steyr in Oberosterreich. Steinberg Wilhelm aus Graz. Suppantschitsch Leo aus Laibach. Suppantschitsch Wolfgang aus Laibach. Šorli Rudolf aus Triest. Taučer Karl aus Triest. Tencich Alexander aus Mitterburg in Istrien, fiviw. Ä. Thurner Emil aus Lienz in Tirol. Wagner Richard aus Hartberg in Steiermark. Zwirn Max aus Gonobitz in Steiermark. I. b. Classe. Borštnik Friedrich aus Kranzdorf. Burger Franz aus Reifnitz. Burkeljca Anton aus Ober-Tuchein, A*. Celestina Ruprecht aus Zagorje. Dagarin Matthäus aus Bischof lack. Demšar Anton aus Bischof lack. Dobnikar Franz aus St. Katharina. Dulansky Anton aus St. Martin bei Krainburg. Ferjančič Franz aus Pettau in Steiermark. Gabrijelčič Anton aus Möschnnch. Goricnik Johann aus Wocheiner-Feistritz. Gostiša Josef aus Idria. llacin Josef aus Michelstetten. Hočevar Gabriel aus St. Cantian b. Auersperg. Ilomec Johann aus Trata. Jenko Matthäus aus Mavčiče, Ä*. Jeraj Peter aus Landstraß. Jurgele Thomas aus Möschnach. Jurjevčič Franz aus Idria. Kajdiž Valentin aus Bre/.nica. Kilar Johann aus Neumarktl. Killer Gabriel aus Krainburg. Merčun Johann aus Aich. Mikuž Johann aus Schwarzenberg bei Idria. Mikuž Valentin aus Schwarzenberg bei Idria. Oblak Andreas aus Bischof lack. Odlasek Andreas aus St. Veit bei Laibach. Ojstriš Franz aus Laibach. Orehek Andreas aus Moräutsch. Paulin Johann aus Duplach, Pelc Josef aus Reifnitz. Peterlin Franz aus Stein. * Fette Schrift bedeutet erste Fortgangsclasse mit Vorzug. Pintar Michael aus Afriach. Počkar Laurenz aus Hrenovice. Pohar Florian aus Möschnaeh. Rassinger Maximilian aus Kronau. Regali Josef aus Laibach. Remec Vladimir aus Laibach. Sajovic Eugen aus ICrainburg. Šarabon Josef aus Laibach. Ster Matthäus aus Dupjach, R. Tauses Ludwig aus Idria. Tavčar Thomas aus Bischoflack. Vagaja Anton aus Triest. H.a. Andrejka Rudolf aus Laibach. Bučar Ladislaus aus Laibach. del Cott Johann aus Rann in Steiermark. Czeh Guido aus Idria. Dragatin Emil aus Regensburg in Baiern, R. Gril Josef aus Fiume in Ungarn. Janežič Siegfried aus Bleiburg in Kärnten. Knaflič Josef aus St. Martin bei Littai. Kubelka Victor aus Laibach. Levičnik Josef aus Pettau in Steiermark. Mally Ernst aus Krainburg. Merala Ernst aus St.Veit a./d. Glan in Kärnten. Ohm-Januschowsky, Ritter v. Wissehrad, Anton aus Laibach. Petsche Adolf aus Treffen. Pfibyl Franz aus Pilsen in Böhmen. Püchler Waldemar aus Stein in Krain. Vdovič Bogomil aus St. Cantian bei Auersperg. Veber Alois aus Zalilog, R. Velikajne Lukas aus Idria. Verbic Franz aus Loitsch. Vičič Anton aus Vreme. Warto Paul aus Idria. Zajec Johann aus Waitsch, R. Zimmermann Josef aus Neumarkt]. Zupančič Eugen aus Laibach, Žen Johann aus Wocheiner-Feistritz. Žužek Franz aus Adelsberg. Classe. Rothel Albert aus Möttling. Schweiger August aus Deutsch - Bogschan in Ungarn. Strunz Max aus Johannisthal bei Nassenfuß. Sturm Karl aus Politsch. Topolansky Moriz aus Hainburg in N.-Österr. Tušek Matthäus aus St. Leonhard in Krain, R. Urabec Gabriel aus Laibach. Uriel Theodor aus Laibach. Weiß Franz aus Leoben in Steiermark. Zulmin Anton aus Tarvis in Kärnten. Privatisten: Alber Freiherr von Glanstätten Pius, aus Triest, R. Treo Roman aus Laibach. II. b. Classe. Abulner Franz aus Laibach. Berce Johann aus Dražgoše, R. Bukovec Alois aus Preska, R. Cvetek Anton aus Mitterdorf i. d. Wochein. Demšar Johann aus Pölland b^i Bischof lack. Derč Bogdan aus Laibach. Dereani Wilhelm aus Seisenberg, R. Ferjančič Božidar aus Pettau in Steiermark. Franke Leon aus Krainburg. Gabrovšek Johann aus Loitsch. Gorjup Franz aus Weitsch bei Laibach. Grad Johann aus Peče bei Moräutsch. Grošelj Anton aus Selca bei Bischoflack. Grošelj Rudolf aus Laibach. Hočevar Johann aus Loitsch. Hočevar Josef aus Grosslaschitsch. Jenko Franz aus Virmaše bei Altlack. Jereb Franz aus Vodice bei Stein. Keržič Josef aus Birkendorf. Kocijančič Johann aus Dobrava bei Kropp. Kraigher Johann aus Adelsberg. Lavtar Josef aus Eisnern. Lenard Leopold aus Scharfenberg (Svibno). Luznar Michael aus Bischoflack. Marenčič Johann aus Krainburg. Meden Josef aus Vigaun bei Zirknitz. Mehle Josef aus Laibach. Novak Alois aus Laibach. Perjatel Johann aus Soderschitz. Repousch Friedrich aus Laibach. Rude?. Stanko aus Feistenberg b. St. Bartholmä. Senekovič Bogumil aus Laibach. Sitar Valentin aus Ježica, R. Skaberne Paul aus Krainburg. Stegnar Josef aus Laibach. Svetek Vladimir aus Laibach, Strekelj Anton aus Laibach. Tavželj Josef aus St. Veit ob Zirknitz. Vajevec Johann aus St. Helena bei Lustthal. Vehovec Alois aus Arch. Wester Emil aus Budweis in Böhmen, freiw. K. Zadel Josef aus Laibach. Zupan Matthäus aus Möschnaeh. Zupančič Willibald aus Materia in Istrien. Zankar Peter aus Mannsburg. Železnikar August aus Laibach. Žirovnik Johann aus Görjach. III. a. v. Alpi Friedrich aus Laibach. Brovet Othmar aus Trifail in Steiermark. Ceh Arthur aus Idria. Čuček Max aus Pettau in Steiermark, A*. Gariboldi Robert, Ritter v., aus Marburg in Steiermark, A\ Heim Fidelis aus Neumarktl. Hribernig Karl aus St. Jakob im Rosenthale in Kärnten. Jenčič Stanislaus aus Reifnitz. Jereb Max aus Mitrovitz in Slavonien. Kadivnig Arthur aus Senosetsch. Kepec Johann aus Jauchen bei Stein, R. Lazarini Gottfried, Freih. v., aus Flödnig. Pernuš Franz aus Lees. III. b. Adamič Emil aus Dobrova bei Laibach. Ambrož Johann aus St. Martin bei Krainburg. Bakovnik Johann aus ITotemaže b. Krainburg Bončar Anton aus Laibach. Brezic Franz aus Horjul. Burnik Bogomil aus Hof bei Seisenberg. Erjavec Johann aus Preska. Fattur Alexander aus Rann in Steiermark. Horvat Peter aus St. Peter bei Radkersburg in Steiermark. Jančigaj Franz aus Schischka bei Laibach. Jenko Johann aus Flödnig. Kette Karl aus Prem. Kovič Bartholomäus aus St. Helena. Kraigher Alois aus Adelsberg. IV. a. Baillou Leo, Freih. v., aus Egg bei Krainburg. Böltz Johann aus Laibach. Dell Theodor aus Triest im Küstenlande. Dermota Anton aus Eisnern. Eržen Robert aus Laibach. Grošelj Franz aus Laibach. Kočevar Guido aus Laibach. Kovačič Feodor aus St. Lucia im Küstenlande. Leskovic Karl aus Villach in Kärnten. LeviCnik Paul aus Pettau in Steiermark, /v*. IV. b. Bernik Anton aus St. Barbara bei Bischoflack. Bučar Josef aus Laibach. Cerar Franz aus Moravče. Cerin Karl aus Sagor. Dolenc Hinko aus Laas. Jane Peter aus Senično bei Neumarktl. Korošec Franz aus Bočkovo bei Neudorf. Kuhar Ernst aus Laibach. Lapajne Stanislaus aus Luttenberg in Steiermark. Classe. Sajiz Alfred aus Cilli in Steiermark. Schelesniker Vincenz aus Neumarktl. Schmidt Erich aus Laibach. Schneider Max aus Klagenfurt. Suppantschitsch Richard aus Laibach. Sorli Bogumil aus Triest. Tauzher Karl aus Laibach. Theuerschuh Johann aus Neumarktl. Tomšič Robert aus Laibach. Treo Julius aus Littai. Valjavec Ludwig aus Laibach. Venedig Max aus Triest. Vok Johann aus München. Weiß Rudolf aus Graz. Zeschko Heinrich aus Laibach. Classe. Kunaver Franz aus Laibach. Lajovic Anton aus Vače. Mrhar Alois aus Ježica. Paulin Andreas aus Zirklach, A\ Perko Paul aus Pölland. Pregelj Alois aus Kresnice. Remic Bogomil aus Triest. Rus Moriz aus Matenjavas. Senčar Vladimir aus Gottschee. Sever Franz aus Bischof lack. Sinkovič Johann aus Laibach. Schubert Friedrich aus Loitsch. Trobec Johann aus Billichgraz. Vrančid Ernest aus Laibach. Vrhovec Franz aus Brezovica, /t*. Classe. Lininger Johann aus Laibach. Luschin Hugo aus Laibach. Pirc Mathias aus Kropp. Starfe Leo aus Laibach. Stöcklinger Konrad aus Pontafel in Kärnten. Sturm Valentin aus Politsch. Tomšič Richard aus Laibach. Walland Rudolf aus Krainburg. Wazl Leo aus Paszyn in Galizien. Classe. Levičnik August aus Loitsch. Maček Franz aus Stein. Mesar Alois aus Assling. Ocepek Josef aus Jablana bei Sagor. Osterman Franz aus St. Georgen im Felde. Pirnat Maximilian aus Tufstein bei Moravče. Podjed Josef aus Dvorje, A\ Rasp Josef aus Laibach. Starre Emil aus Triest im Küstenlande. Sušnik Matthäus aus Dol. Dobrava bei Trata. Verhovec Anton aus Horjul bei Oberlaibach. Wimmer Franz aus Laibach. Zalar Raimund aus Laibach. V. a. Abram Josef aus St. Daniel im Küstenlande. Barle Johann aus Mitterdorf bei Krainburg. Bevk Franz aus Littai. Borštner Milan aus Klagenfurt in Kärnten. Bukowitz Heinrich aus Radmannsdorf. Čebulj F ranz aus Stein. Debevec Johann aus Adelsberg. Demšar Bartholomäus aus Eisnern. Ditz Johann aus Steinwand bei Gottschee. Gallatia Eugen aus Planina. Germovnik Franz aus Vodice bei Stein. Grasselli Leo aus Laibach. Hinterlechner Hugo aus Laibach. Hrovat Hugo aus Seisenberg. Jenčič Milan aus Reifnitz. Kl ander Karl aus St. Jakob a. d. Save, R. Komatar Franz aus Laibach. Kovatsch Karl aus Laibach. Kržišnik Georg Bukovivrh bei Pölland. Küssel Franz aus Rudolfsvvert. Lampe Rudolf aus Möttling. Ritter v. Laschan-Moorland Max aus Laibach. Lavrač Martin aus Moräutsch, R. Leskovec Victor aus Messendorf, Steiermark, R. Levee Vladimir aus Laibach. Meglič Karl aus Neumarktl. V. b. Abram Anton aus Idria. Arli Lukas aus Steinbüchel. Brecelj Anton aus Sturje bei Wippach, R. Budan Lambert aus Laibach, R. Cham Ernst aus Agram. Demšar Josef aus Bischoflack. Dostal Ludwig aus Laibach. Fišer Johann aus Heiligenkreuz in Steierm., R. Florijančič Laurenz aus Podgora. Gabriel Karl aus Franzdorf. Gantar Karl aus Ježica. Goršič Franz aus Laibach. Jesenko Franz aus Bischof lack. Juvančič Friedrich aus Laibach. Keber Johann aus Stein. Koritnik Anton aus Billichgraz. Kralj Franz aus Podtabor. Krek Julius aus Fiume. Kunšič Johann aus Görjach. Lampert Karl aus Neumarktl. Lapajne Vitalis aus Luttenberg in Steiermark. Ledenik Wilhelm aus Laibach. Levičnik Peter aus Bischof lack. Levstek Raimund aus Idria. Logar Heinrich aus Gottschee. Majer Johann aus Laibach. Marolt Josef aus St. Gregor bei Großlaschitz. Železnikar Julian aus Windisch-Feistritz in Steiermark. Žužek Leopold aus Seisenberg. Classe. Merhar Johann aus Büchelsdorf bei Reifnitz. Mihelič Guido aus Graz in Steiermark. Mükusch Ludwig aus Laibach. Pavliček Victor aus Laibach. Pečar Franz aus Kronau. Perz Josef aus Koflern bei Gottschee. Pokorn Josef aus Bürmoos in Salzburg. Resman Franz aus Podtabor bei Birkendorf, R. Rzeppa Oskar aus Neutitschein in Mähren, R, Schemerl Peter aus Tolmein im Kiistenlande, Seunig Vincenz aus Laibach. Sima Friedrich aus Laibach. Stegu Josef aus Laibach, Ä\ Stöckl Ernst aus Laibach. Stojc Josef aus Laibach. Sušnik Richard aus Bischof lack. Tencich Johann aus Pisino in Istrien. Tičar Josef aus Trboje bei Flödnig. Tomažič Johann aus St. Nikolai in Steiermark. Treo Ludwig aus Littai. Treo Wilhelm aus Laibach, R. Tršan Jakob aus Peržanj bei St. Veit ob Laibach. Verbič Ferdinand aus Franzdorf. Završan Johann aus Laibach. Žemlja Johann aus Selo bei Breznica. Žust Jakob aus Poljane bei Bischoflack. Classe. Mayer Ernst aus Laibach. Nachtigall Raimund aus Rudolfswert. Novak Franz aus St. Marein bei Erlachstein in Steiermark. Paternoster Milan aus Laibach. Pengov Franz aus Beischeid. Perjatel Barthol. aus Maršiče b. Großlaschitz, R. Petrič Johann aus Vasca bei Zirklach. Ponikvar Jakob aus Oblak. Potokar Josef aus Sittich. Prek Jakob aus St. Veit bei Laibach. Serjun Alfons aus Idria. Skaberne Franz aus Krainburg. Slivnik Anton aus Görjach, R. Smrekar Johann aus Javor. Stefin Karl aus Zalog b. Adelsberg. Svetek Raimund aus Laibach. Savnik Franz aus Krainburg. Škrjanec Johann aus Udmat. Suklje Franz aus Rudolfswert. Sulgaj Alois aus Idria. Traven Johann aus Tacen bei Laibach. Vodnik Heinrich aus Podutik bei Laibach, R. Vončina Franz aus Adelsberg. Watzl Franz aus Laibach. Zajec Franz aus Rudolfswert, A\ Zakrajšek Primus aus Videm-Dobropolje. VI. a. Classe. Bevk Stanislaus aus St. Veit bei Egg. Böltz Karl aus Wien. Čadež Max aus Poljane bei Bischoflack. Galler Franz aus Luttenberg in Steiermark. Hinterlecliner Karl aus Laibach. Jan Jakob aus Göriach. Jane Peter aus Neul. Jeniič Alois aus Reifnitz, K. Knapitsch Otto aus Laibach. König Alois aus Obrem bei Gottschee. Kordin Ernst aus Laibach. Križaj Eugen aus Laibach. Kummer Johann aus Krainburg. Maister Rudolf aus Stein. Mühleisen Lothar aus Laibach. Novak Johann aus Prebačevo bei Krainburg. v. Obereigner Heinrich aus Schneeberg. Paeuer Karl aus Lukowitz. Petsche Emil aus Möttling. Petsche Karl aus Treffen. Pezdič Johann aus Krainburg. Piccoli Gabriel aus Laibach. Plemelj Josef aus Veldes. Rajakowitsch Johann aus Laibach. Schleimer Franz aus Windischdorf b. Gottschee, Souvan Hubert aus Laibach. Valjavec Paul aus Schischka bei Laibach. Vodušek Konrad aus Görz. Zupan Anton aus Vrba bei Breznica. VI. b. Classe. Ažman Andreas aus Kropp. Benkovič Johann aus Stein. Berlan Anton aus Javorje. Bradaška Maximilian aus Laibach. Brajec Josef aus Göriach. Ciuha Ferdinand aus Ober-Hrušica b. Laibach. Čebašek Jakob aus Trboje. Cemažar Franz aus Laibach. Cemažar Jakob aus Eisnern. Florijančič Johann aus St. Katharina bei Zwischenwässern. Jereb Ludwig aus Jauchen. Jerič Alois aus St. Veit bei Sittich. Klepec Leopold aus Waitsch. Knific Johann aus Ilrase bei Flödnig. Knol Adolf aus Reifnitz. Košir Johann aus St. Jobst ob Billichgraz. Koželj Anton aus Stein. Koželj Franz aus Mannsburg. Lavrič Andreas aus Laas. Lavrič Josef aus Blagovica. Luštrek Jakob aus Zeyer, R. Marinček Mathias aus Veliki Vrh bei Bloke. Nagodfc Josef aus Ravnik bei Hotederšica. Podobnik Alois aus Sittich. Potokar Gregor aus Stein. Rebol Blasius aus Trstenik bei Krainburg. Sadar Franz aus Sittich. Svetek Anton aus Laibach. Trepal Matthäus aus Gereuth bei Loitsch. Vidic Franz aus Laibach. Vrančič Johann aus Laibach. Zajec Johann aus Mali Korinj bei Obergurk. VII. a. Classe. Balantič Mathias aus Povlje. Benda Richard aus Wien. Ekar Anton aus Höflein. Eppich Josef aus Malgern. Händler Franz aus Klindorf bei Gottschee. Hanusch Hugo aus Planina. Kaiser Adolf aus Laibach. Kandare Emil aus Planina. König Alois aus Altlag, R. Komp Johann aus Kandia bei Rudolfswert. Košnik Johann aus Primskovo bei Krainburg. Kozina Georg aus Laibach. Kučera Josef aus Ratschach. Kuder Anton aus Trifail in Steiermark. Lavrič Anton aus Bösenberg. Lazarini Heinrich, Freih. von, aus Flödnig. Mazi Emil aus Sacco in Tirol. Mlakar Johann aus Eisnern. Nadeniczek Anton aus Budapest. Oranč Franz aus Hl. Kreuz bei Neumarktl. Orel Johann aus Stein. Pok Josef aus Laibach. Račič Milan aus Laibach. Rajar Johann aus Treffen. Reisner Josef aus Laibach. Röger Rudolf aus Laibach. Schemerl Paul aus Tolmein im Küstenlande. Smid Franz aus Gehsteig bei Krainburg. Tavčar Karl aus Landstraß. Tomec Vladimir aus Laibach, R. Wester Josef aus Unterradelstein. Završnik Hubert aus Krainburg. Zupan Franz aus Kropp. Žavbi Johann aus Beč bei Stein. VII. b. Classe. Arhar Johann aus St. Ruprecht. Baloh Johann aus Schischka bei Laibach. Bizjak Alois aus Stein. Capuder Johann aus Pugled bei Moräutsch. Cvek Franz aus Laibach. Demšar Max aus Bischoflack. Frole Johann aus Strmec bei Oblak. Golf Anton aus Laas. Grasselli Mirko aus Laibach. Hribar Ivan Milan aus Wien. Jereb Johann aus Laibach. Jereb Paul aus Laibach. Jerič Anton aus St. Veit bei Sittich. Kiemen Johann aus Außergoritz bei Bresowitz. Kneisel Andreas aus Laibach. Korbar Johann aus Mannsburg. Kunšič Johann aus Obergöriach. Lampe Eugen aus Möttling. Levičnik Valentin aus Unterplanina. Medič Johann aus Schischka bei Laibach. Modic Johann aus Brest bei Brunndorf. Mulaček Johann aus Laibach. Oblak Valentin aus Jama bei Mavčiče. Perko Bernhard aus Tolčane bei Zagradec. Plečnik Johann aus Laibach. Poženel Johann ans Maunitz. Ramovš Jakob aus Oberpirnitsch bei Flödnig. Sever Johann aus Bischoflack. Sinttkavec Johann aus Wocheiner-Feistritz. Sušnik Victor aus Bischoflack. Svetina Anton aus Žirovnica bei Bresnitz. Šemrov Franz aus Laibach. Širaj Andreas aus Metulje bei Oblak. Valenčič Johann aus Kleinmaierhof bei Unter-košana. Zore Anton aus St. Martin bei Stein. Zupan Leonhard aus Kropp. Žun Valentin aus Trboje bei Flödnig. VIII. a. Budeäinsky Ludwig aus Rann in Steiermark. Dovjak Johann aus Laibach. Drahsler Paul aus Laibach. Gliebe Josef aus Kukendorf bei Ebenthal. Govekar Franz aus Brunndorf. Gstettenhofer Franz aus Deutscli-Landsberg in Steiermark. Holeček Josef aus Unterschischka. Kejžar Johann aus Zarz. Kočevar Ottokar aus Laibach. Levičnik Albert aus Windisch-Feistritz in Steiermark, A\ Merk Otto aus Tschernembl. Miihleisen Erich aus Laibach. Petsche Mathias aus Windischdorf b. Gottscliee. Pettauer Leopold aus Laibach. Plešic Anton aus St. Katharina. VIII. b. Benedičič Jakob aus Zapotnica bei Bischoflack. Dolenec Ščitomir aus Laas. Flerin Valentin aus Domžale. Garbas Franz aus Tlake bei St. Marein. Gogala Johann aus Mariafeld. Huth Alois aus St. Oswald an der Drau in Steiermark. Jančar Ferdinand aus Laibach. Jarec Alois aus Ajdovica. Jerče Josef aus St. Martin bei Krainburg. Kenk Ludwig aus Innet'gorica bei Brezovica. Koprivec Peter aus Bischoflak. Krajnc Martin aus Monsberg b. Pettau (Steierm.). Classe. Pollak Oskar aus Triest. Prevec Valerian aus Krainburg. Remškar Valentin aus Brezovec. Soüvan Franz Xav. aus Laibach. Svoboda Heinrich aus Marburg in Steiermark. Sabec Franz aus Slavina. Šavnik Karl aus Krainburg. Tschech Richard aus St. Leonhard b, Marburg in Steiermark. Vadnjal Franz aus Adelsberg. Venedig Wilibald aus Triest. Vojska Vladimir aus Rudolfswert. Wastler Friedrich aus Laibach. Wutscher Franz Xav. aus Brezovica b. St. Bar-thelmä. Lazarini Franz, Freih. v., aus Flödnig, ausserordentlicher Schüler. Classe. Kušar Valentin aus Reteče. Murnik Victor aus Laibach. Novak Josef aus Gradac bei Möttling. Poljanec Leopold aus Rann in Steiermark. Prelesnik Mathias aus Cesta bei Gutenfeld. Prezelj Lukas aus Wocheiner-Feistritz. Raznožnik Franz aus Schwarzenberg bei Idria. Sirnik Johann aus Dravlje. Svige'.j Josef aus Franzdorf. Tič Laurenz aus Serjuče bei Moräutsch. Vrtačnik Johann aus Waitsch. Zarnik Miljutin aus Laibach. Zentrich Josef aus Laibach. •>v :; v'-'.v'.*• - v-'»:v • i>;Z\:i V i ■ . ,'V3. .:•. .