» Wisches Wlmch für die erste Maste slowenischer und slowenisch-utraquistischer Mittelschulen und verwandter Lehranstalten, herausgegeben von p. Konenik, und I. Fon, k. k. Landesschulinspektor, k. k. Gymuasialprofessor. I. HZcrnd. H'reis: broschiert K 2'40, gebunden K -3'—. K. k. Ltuöiendibkmikek l Mbaek Laibach, 1910. Verlag der „Katholischen Buchhandlung". Druck der „LntoliLku, tisksrnn". Inhalt Lcsestück Nr. Seite 1—2 Der bestimmte Artikel. 3 3 Indikativ Präsentis von „sein" und Pronomina personalia . . 3—4 4 Der unbestimmte Artikel. 1 5 Pronomina Possessiva. 4—5 6—8 Indikativ Präsentis Aktivi der Verba ohne Umlaut. 5—6 9 Akkusativ Singularis der Substantiva aller drei Geschlechter . . 7 10—12 Indikativ Präsentis Aktivi der Verba mit Umlaut oder mit Ver¬ wandlung des e im Stamme iu i oder ie. 8—9 13 Indikativ Präsentis Aktivi der trennbar zusammengesetzten Verba . 9—10 14—16 Imperativ Aktivi .10—11 17 — 19 Die Negation und die Wortstellung in den Fragesätzen .... 12—13 20—21 Nominativ und Akkusativ Singularis aller drei Geschlechter des attributiv gebrauchten Adjektivs.13—15 22 Nominativ und Akkusativ Singularis der Pronomina Possessiva . 15 23 Nominativ und Akkusativ Singularis der Pronomina demonstrativ« und der Numeralia indefinit«.15—17 24—28 Indikativ Präsentis Aktivi der Hilfsverba des Modus . . . . 17—18 29—30 Gebrauch von „es" und „man".19—20 31—35 Nominativ und Akkusativ Pluralis der Substantiva aller drei Geschlechter und des Pronomen personale.20—22 36—45 Zahlwort (Numerale).22—28 46—51 Komparation des Adjektivs.28—31 52 Komparation des Adverbs. 31 53 Hilfsverba der Zeit. Bedeutung von „werden".32—33 54—55 Der Genetiv Singularis und Pluralis der Substantiva aller drei Geschlechter und des Pronomen personale.33—34 56—57 Der Dativ Singularis und Pluralis der Substantiva aller drei Geschlechter und des Pronomen personale. (Übersicht über die Deklinationsarten).35 —38 58—61 Pronomen personale. Die Deklination der Pronomina Possessiva und demonstrativa. Der Gebrauch der Pronomina reflexiva . 38—42 62 Futurum Aktivi . 42 63—70 Imperfektum der Hilfsverba der Zeit. Imperfektum der schwachen Verba .42—46 71 — 77 Imperfektum Aktivi der starken Verba.46—50 78 Imperfektum der Hilfsverba des Modus.50—51 IV Lesestück Nr. Seite 79—85 Konjugation des Indikativs Perfekti Aktivi s Partizip Präsentis und Perfekti; das Perfektum der Hilfsverba des Modus . 51—57 86—93 Konjugation des Indikativs Plusquamperfekti Aktivi .... 57—60 94 Konjugation des aktiven Indikativs Futuri exakti 61—62 95—99 Der Infinitiv mit „zu" und ohne „zu" 62—65 100—103 Das Verbalsubstantiv und das substantivierte Adjektiv ... 65—67 104—105 Die schwache Deklination des Substantivs 67—69 106 Die starke Deklination der Feminina. Präpositionen mit dem Akkusativ 69—71 107—112 Die starke Deklination der Maskulina und Neutra. Die Prä¬ positionen mit dem Dativ und Akkusativ 71—75 113—120 Die Deklination der Maskulina und Neutra auf el, er, em, en, chen, lein und e. Präpositionen mit dem Dativ .... 75—81 121—125 Die Deklination der Neutra und Maskulina mit der Ableitungs¬ silbe -er 81—85 126—133 Die gemischte Deklination der Substantiva. Präpositionen mit dem Genetiv 86—97 134-138 Die Deklination des Adjektivs 97—100 139—141 Die Deklination der Partizipien 101—102 142—149 Die Deklination der Pronomina 103—109 150-152 Die Konjugation des Indikativs Passivi 109—113 153—159 Der Konjunktiv Präsentis Aktiyi der Hilfsverba, der starken, schwachen und modalen Verba 113—117 160—162 Der verkürzte Bedingungssatz 117—119 163—164 Der verkürzte Subjekt- und Objektsatz 119—120 165—168 Der verkürzte Absichtssatz 120—122 169—170 Der verkürzte Modalsatz. 122 171—175 Der Konjunktiv Jmperfekti Aktivi und seine Umschreibung . . 122—127 176—177 Der Konjunktiv Plusquamperfekti Aktivi und seine Umschreibung 127-130 178—183 Adverbien . .130—135 184—189 Konjunktionen 136—143 190 Interjektionen. 113 v Verzeichnis der Hefestücke. (Die mit durchschossenen Lettern gedruckten Nr. Seite 1. Die Schule .3 2. Frage und Antwort.3 3. Wer ist fleißig?.3 4. Was einige Dinge und Personen sind.4 5. Die Familie.4 6. Die Eltern und das Kind ... 5 7. Wie heißest du?.5 8. Ein Gespräch.6 9. Der Jäger.7 10. Wie heißt das Ding? ... 8 11. Der Hund.8 12. Sprichwörter.8 13. Vor dem Unterrichte.9 14. Der Vater lehrt den Sohn... 10 15. In der Schule.10 16. s,) Er glaubt es nicht .... 10 b) Sie gehen zusammen. ... 11 17. Franz und Robert.12 18. Die Wüste.12 19. Rätsel.12 20. Der braune Bär.13 21. Sprichwörter.14 22. Ein Gespräch.15 23. Alfred und Hermann betrachten eine naturgeschichtliche Tafel ... 15 24. Der Weg in die Schule.... 17 25. Sprüche.17 26. u) Es regnet.18 b) Die Mutter soll auf den schwar¬ zen Tasten spielen .... 18 27. Das faule Häuslein.18 28. Rätsel.18 29. Das Gewitter.19 30. Die Biene und die Wespe ... 19 31. Die Landkarte.20 32. Wie ist doch die Erde so schön (Reinick).20 33. Der Wald ..21 34. Ich liebe mein Österreich . 21 Lesestücke sind in gebundener Rede verfaßt.) Nr. Seite 35. Marge n lied im Winter. . 21 36. Rechenaufgaben.23 37. Rätsel.23 38. Ein Rechenscherz.24 39. Unsere Hausordnung.24 40. Wie viel Uhr ist es? .... 24 41. Das Jahr.25 42. Ferien an den Mittelschulen . . 25 43. Die Zähne des Menschen ... 26 44. Die Obstbäume.27 45. Die Zahladverbien.27 46. u) Übungssätze.28 b) Tafel, Kreide und Schwamm . 28 47. Rätsel.29 48. s,) Er kann gut steigern.... 29 d) Schlechtes Gedächtnis.... 29 o) Brüderlich teilen.29 ä) Die größere Hand .... 29 49. Das Königreich Böhmen ... 29 50. Gott. 30 51. Sprüche.30 52. Ein Gespräch.31 53. Die Jahreszeiten.32 54. Die Nahrungsmittel.33 55. Österreich, mein Vaterland (Wirth).33 56. Sprichwörter ....... 35 57. Teile unseres Körpers .... 35 58. Rätsel.38 59. u) Er kann nicht zählen.... 39 d) Schlau.39 60. Lehren .39 61. Meine Heimat.39 62. Die Weihnachtsferien.42 63. Die Henne.42 64. Ans der österreichischen Geschichte . 43 65. Die sieben Stäbe.43 66. Eintracht (Gellert).44 67. Der Spatz und die Ente.... 44 68. Wer betet nicht?.44 VI Nr. Seite 69. Der Specht und die Taube (Nach Grimm).45 70. Der Vater und die Mutter . . 45 71. Ein guter Astronom .... 46 72. Erste Belagerung Wiens durch die Türken.46 73. Der Pilger (Nach Cristoph Schmidt).46 74. H ofers Tod (Moser). ... 47 75. Das Porträt.48 76. Das Wunderkästchen (Christoph Schmidt).49 77. Die Fledermaus (Aus L.Rudolphs Handbuch).50 78. Die Krähe und der Wasserkrug (Nach Meißner).50 79. Die Grille und die Ameise . . 51 80. Der Greis und der Tod ... 52 81. Die Pfirsiche (Nach Krummacher) 52 82. Das Haus.53 83. Todesgefahren.53 84. n) Schlau.54 k) Sehr weise.54 o) Gute Aussicht.54 85. Der gute Kamerad (Uhland) 54 86. Der lügenhafte Hirt (Nach Äsop) 57 87. Der Knabe und der Finke (Hermann Lose).58 88. Der dumme Esel.58 89. Sehr gefährlich.58 90. Der alte Löwe (Nach Lessing) . 59 91. Das Schilderhaus (L. Rudolphs Handbuch).59 92. Philipp von Hessen (Aus Stejs- kals Diktierbuch).59 93. Die Nachtigall.60 94. Hoffnungen.61 95. Lerchenweisheit.62 96. Kaiser Karl in der Schule (L. Rudolphs Handbuch) ... 62 97. Der Kuckuck (Ehr. F. Gellert) 63 98. Rätsel.63 99. Lebenszeit. 63 100. Der Blinde und der Lahme (Chr. F. Gellert).' .... 65 101. Sprüche und Sprichwörter . . 66 Nr. Seite 102. Rätsel. 66 103. Der Wolf auf dem Totenbette (Lessing) .67 104. Die Völker Europas .... 67 105. Der Esel und der Hase im Kriegs¬ dienste .68 106. Die Mäuse .69 107. Der Wolf und das Reh (Nach Äsop) .71 108. Ein braver Soldat (Caspari). . 71 109. Reiters Morgengesang (Hauff) .72 110. Rätsel. 72 111. Einkehr (Uhland) .72 112. Der Hirt am Altvater .... 73 113. ScherzundErnst . . . . 75 114. Der Steinadler. 75 115. Das Hirtenbüblein (I. u. W. Grimm, Hausmärchen t . . 76 116. Schützenlied (Schiller) ... 77 117. Die Donau .77 118. Die Quelle .78 119. Sprichwörter und Sprüche . . 78 120. Die Boten des Todes (I. u. W. Grimm, Hausmärchen) . . 79 121. Die Sterntaler (Nach Brüder Grimm). 81 122. Ein Morgen auf einer Bergeshöhe 82 123. Der Umlaut. 82 124. Vom Bäumlein, das an¬ dere Blätter hat gewollt (Friedr. Rückert) ..... 83 125. Auf dem Markte .... 85 126. Die Sonnenblume.86 127. Der Schüler der Ameise (Brand¬ auer) .86 128. Allgemeines und Besonderes . . 87 129. Der Bienenstaat.87 130. Drei Paare und Einer (Friedr. Rückert).88 131. Die österreichisch-ungarische Mon¬ archie .89 132. Mein Vaterland (Erzherzog Max).89 133. Sneewittchen (I. u. W. Grimm, Hausmärchen).90 VII Nr. Seite 134. Der kluge Star .97 135. Der unzufriedene Esel ... 98 136. Frischer, froher Mut . . 99 137. Die Menschenrassen .... 99 138. Die Tollkirsche. 100 139. Die beiden Wanderer (Nach Diesterweg) .101 140. Der Mai .101 141. Nächstenliebe (Schubert) ... 102 142. Frau Hütt (Brüder Grimm, Deutsche Sagen) .... 103 143. Ein Brief .103 144. Die goldene Dose (Christoph Schmidt) .104 145. Der Bauer und sein Sohn (Gellert) .105 146. Gespräch zwischen Albinus und Paulus .106 147. Sprichwörter und Sprüche . . 107 148. Rätsel .107 149. Rätsel.107 150. Androklus und sein Löwe . . 109 151. Strenger Gehorsam .... 110 152. Dämon und Phintias (Pfeil, Gute Kinder — brave Menschen) 111 153. österreichische Volkshymne (Erste Strophe) .... 113 154. Ein Brief .113 155. Anekdoten n) d) 6) . . . . I>4 156. Ein Brief.114 157. Das seltsame Rezept .... 115 158. Krösus und Cyrus .... 115 159. Buzephalus.116 160. Das Dach.117 161. Die wandelnde Glocke (Goethe).117 162. Wenn du noch eine Mutter hast (Von Kaulisch) . . . 118 163. Vaterlandsliebe.119 164. Ein Brief.119 Nr. Seite 165. Ein aufmerksamer Wirt . . . 120 166. Das BlumenpflückensFnedr. Rückert).120 167. s.) Wie wird man alt? . . . 121 d) Das Alter.121 168. Rudolf von Habsburg . . . 121 169. Im Eifer.122 170. Rätsel.122 171. Der faule Hans.122 172. Ich möchte ein Jäger fein! (Theobald Kerner) .... 123 173. Der Wald und der junge Bauer (Meißner).124 174. Der Himmel (Löwenstein) . 124 175. Zeus und das Pferd .... 125 176. Das Ei des Kolumbus . . . 127 177. Legende vom Hufeisen (Goethe).128 178. Aus Geschichte und Sage . . 130 179. Drei Freunde (Herder) . . . 130 180. Rasch tritt der Tod den Menschen an (Schiller) . 131 181. Das Riesenspielzeug (Brüder Grimm, Deutsche Sagen) . 131 182. Das Riesenspielzeug (Cha- inisso).132 183. Sprichwörter und Sprüche . . 134 184. Der Arme und der Reiche (Nach Brüder Grimm) .... 136 185. Habsburgs Mauern (Nach Sim¬ rock) .137 186. Der Österreicher Glaube, Hoffnung und Liebe . 138 187. Sprichwörter und Sprüche . . 139 188. Der Wolf und der Fuchs (I. u. W. Grimm, Hausmärchen) . 140 189. Unser Kaiser (Aus dem Lese¬ buchs von Joh. Heinrich) . 142 190. Das Vaterland.143 L Uklmch mit Mmmtische» KemerkuiiM. Der vestimrnte Artikel. 1. Die Schute. Das ist unsere Schule. Die Stiege ist schmal und finster. Der Saal ist lang und breit; er ist geräumig. Der Saal ist hoch und lustig; er ist auch licht. Wir sind gern hier. Wir sind aufmerksam. Das Lernen ist angenehm. 2. Iruge und Antwort. Was ist weiß und kalt? Der Schnee ist weiß und kalt. Wer ist schwach und alt? Der Greis ist schwach und alt. Was ist schwer und grau? Das Blei ist schwer und grau. Was ist hoch und blau? Der Himmel ist hoch und blau. Was ist braun und leicht? Die Nuß ist braun und leicht. Was ist tief oder seicht? Das Wasser ist tief oder seicht. Indikativ Sräsentis von „sein" und Pronomina personalia. 3. Wer ist fleißig? 1. Ich bin fleißig, (tu?) sem marljiv (a, o); marljiv (a, o) 86M. 2. Du bist fleißig. (Di) st marljiv (a, o); marljiv (a, o) st. 3. Der Schüler ist fleißig, klöenec je marljiv. Er ist fleißig. Marljiv je (on). Die Schülerin ist fleißig, klöenlca je marljiva. Sie ist fleißig. Marljiva je (w. sinZ-.) Der alte Dieb, ein alter Dieb, alter Dieb. Die reine Hand, eine reine Hand, reine Hand. Das gute Gewissen, ein gutes Gewissen, gutes Gewissen. DoLUirilc sckurns. (^.ccrr8. sinA.) Den alten Dieb, einen alten Dieb, alten Dieb. Die reine Hand, eine reine Hand, reine Hand. Das gute Gewissen, ein gutes Gewissen, gutes Gewissen. 3. dlorrriir. 8inA. pricksvrirwov Irrig. 2g. irroslci spot Icorrcnico -er, 2g Lsriski -e, 2g 8rsclnsr -es, cs stoss ss brs2 äotoerrsocs dsssäs, b) cs prsckstossca ckotocrrsocg bsssckg niirrg tcoircirrcs -er, -e, -es, lcatcor so ir. pr. (rrsckol. spolnilc) ein, mein, dein, sein, manch, solch, viel itck. Ös x>g stoji prsä gckjslrtivoirr ckolocirr spolrrilc alt pg lcglra dsssäg, kl Irrig konenies äolocris^g spolrrika, lcglcor dieser, jener, 15 solcher itct., konöuja 86 priäovuik 2a vse tri spola na -e. Tockaj guter, gute, gutes; ein guter, eine gute, ein gutes; mein guter, meine gute, mein gutes; tocka der gute, die gute, das gute; dieser gute, diese gute, dieses gute usw. ?riui6rjajt6 toLiluik 2 iiuouovaluikoiu! Womrnativ und Akkusativ Singut'aris der Pronomina polsesstva. 22. Kin Gespräch. Albert: Fritz, kennst du meinen guten, alten Vater? Fritz: Ich kenne deinen Vater nicht, wohl aber deinen fleißigen Bruder. A.: Was macht mein fleißiger Bruder? F.: Dein fleißiger Bruder arbeitet. A.: Singt deine junge Schwester schön? F.: Meine Schwester ist heiser und kann daher nicht singen. A.: Wo ist mein lieber Freund? F.: Deinen Freund kenne ich nicht. A.: Zeige mir dein neues Haus! F.: Das ist mein Vaterhaus. Unfern lieben Vater kostet dieses neue Hans viel Geld. A.: Siehst du hinter dem Hause den grünen Acker? F.: Ich sehe hinter dem Hause keinen grünen Acker. Prack atributi vrckrn ackjsktivoru stojsLi svojilni Laüuki 86 sklanjajo v oäuirck kakor uockoloöui spoluik. I8to volja o naäoloeuoin stavuiku kein. Nominativ und Akkusativ Singukaris der Nronomiua demonstrativ« und der Numeralia indcfiuita. 23. ALsred und Kerrnann betrachten eine natur- geschichtliche Gaset. (Bild!) A.: Wie heißt dieses kleine Tier? H.: Dieses Tier ist das gemeine Wiesel. Es ist das kleinste Raubtier. A.: Ist jenes Weiße Tierchen auch ein Wiesel? 16 H.: Jenes Tierchen ist kein Wiesel, sondern ein Hermelin im Winterkleid. Sein im Sommer hellbrauner Pelz ist nämlich im Winter weiß; mir die Schwanzspitze bleibt immer schwarz. Ein solcher Pelz ist sehr teuer. A.: Wie heißt das dritte Tier? H.: Das dritte Tier ist der Iltis. Er jagt und versolgt alles zahme und wilde Geflügel. A.: Welchen Namen hat das nächste Tier? H.: Das nächste Bild zeigt den Haus- oder Steinmarder. Daneben siehst dn den Edelmarder. Manche reiche Frau trägt einen Pelz vom Marder. Einen noch wertvolleren Pelz liefert der sibirische Zobel. A.: Ist das folgende Tier ein Land- oder Wassertier? H.: Dieses langgestreckte Tier ist der Fischotter. Kein einziges Säugetier schwimmt so geschickt wie er. Der Fischotter ist ein echter Fischer und ein gefährlicher Jäger. Mancher schmackhafte Fisch, mancher Vogel und manches kleine Säugetier ist seine Beute. A.: Ist das letzte Tier nicht der Dachs? H. : Ja. Auch der Dachs ist ein marderartiges Tier. Jedes marderartige Tier hat einen langgestreckten Körper mit kurzen Füßen und nicht zurückziehbaren Krallen, eine glatte Zunge, ein vollständiges Gebiß und jederseits hinter dem größten Backenzahn einen kleinen Mahlzahn. A.: Ich danke dir herzlich, mein lieber Hermann. I. k>ronsns6so : 31 4. Uroäikatov aäsoktiv so tuäi stopnsovan v nomscini no- pro§ibon. Steigert folgende Eigenschaftswörter: breit, schmal, reich, leicht, langsam, bitter (mehr bitter!), saner (mehr sauer), süß, fett, mager, trocken, naß, heiß, lau, gesund, dumm, klug, dunkel (dunkler), hell, leer, voll, rot, blaß, fromm, bekannt, rauh, glatt, sanft, schlank. Opomba: 1. Käsoktivi 2 äobolskim Uvoxlasnikom ns pro- Alasnsoso pri stopnsovansu. 2. Ein kurzer Vergleich ist besser als ein langer Prozeß. Kratka sprava so bolssa kakor (no§o) äol§a praväa. Kratka sprava jo bolssa oä (mimo) äolAs praväo. Das Silber ist nicht so teuer wie das Gold. Lrobro ni tako üraZ-o kakor /lato. Komparation des Adverbs. 52. Kin Kesprüch. A: Sagen Sie mir frenndlichst, wie spät es ist! B: Es ist zehn Uhr. A: Ich danke höflichst; ich gehe schon schlafen; ich bin sehr schläfrig. B: Wollen Sie lieber die Lampe mitnehmen oder die Kerze? A: Ich nehme lieber die Lampe; am liebsten habe ich allerdings Gas. B: Mir gefällt auch das Gas am besten; es brennt viel schöner als Petroleum; leider ist hier in diesem Gasthause kein Gas. Haben Sie Zündhölzchen? A: Ich danke bestens; Sie sind sehr aufmerksam. B: Gute Nacht! Wecken Sie mich gefälligst morgen früh um sieben Uhr! Ich will morgen länger schlafen als sonst. A: Gute Nacht! 1. Urislovni in proäikatni aäsoktiv sta si onaka, boäisi v positiver, boäisi v komparativer. 2. Superlativ prislovnsKL aäsoktiva äobiva ali a) st, ali so L) tos obliki so priklopa cus (längstens, bestens). Kavaäno stosi xroä prislovnim snporlativom am ali auf das; n. pr. am besten, aus das beste. 3. Kopravilno so stopnsnsota prislova: bald (kmaln), eher, am ehesten, ehestens gern (raä), lieber, am liebsten. 32 Likfsvcröa der Zeit. Ltedcutung von „werden". 83. Are Jahreszeiten. Am 21. März beginnt der Frühling. Da geht die Sonne ungefähr um sechs Uhr morgens auf und um sechs Uhr abends unter. Tag und Nacht sind also gleich lang. Pon Tag zu Tag steigt die Sonne höher am Himmel hinaus, die Tage werden länger als die Nächte; die Wärme nimmt zu. Der Frühling ist die schönste Jahreszeit. Überall gibt es neues, frisches Leben. Es sprießen die Gräser und die blühenden Kräuter aus der Erde hervor. Die Bäume werden grün. Die munteren Vögel bauen ihre Nester in Gärten und Wäldern. — Am 21. Juni beginnt der Sommer. Die Sonne geht ungefähr um vier Uhr morgens auf und um acht Uhr abends unter. Wir haben den längsten Tag und die kürzeste Nacht. Die folgenden Tage nehmen wieder ab. Das Getreide wird reif. Die Bäume sind mit Früchten beladen. Zuweilen kommen Gewitter mit Donner und Blitz. Es hagelt wohl auch; Eisstücke fallen aus den Wolken und zerschlagen die Feldfrüchte. — Drei Monate später — den 23. September — fängt der Herbst an. An diesem Tage geht die Sonne gerade dort am Himmel auf, wo* sie am 21. März aufgegangen ist. Tag und Nacht sind wieder gleich lang. Aber die Tage werden immer kürzer, die Nächte immer länger. Die Sonne steigt jetzt nicht mehr so hoch am Himmel hinauf wie im Sommer; darum wird es im Herste kühler. Die Äpfel und die Weintrauben werden reif, die Blätter werden gelb und fallen ab. Die Schwalben und einige andere Vögel verlassen unsere Gegenden, weil* sie kein Futter finden. Die Stürme brausen, die Witterung wird immer rauher. — Am 21. Dezember haben wir den kürzesten Tag. Der Winter beginnt. Die Sonne geht erst gegen acht Uhr auf und bald nach vier Uhr wieder unter. Dann aber werden die Tage allmählich wieder länger. Im Winter sieht die Sonne auch zu Mittag nicht hoch am Himmel; darum ist der Winter die kalte Jahreszeit. Wie das Jahr, so hat auch das menschliche Leben vier Zeiten: aus dem Knaben wird ein Jüngling, der Jüngling wird ein Mann, der Mann wird ein Greis. 1. Sein, haben, werden so pornoLni §1g.§oli (Hilfszeitwörter der Zeit). UornoLnill sein llaj alt llallson so snbjollt, werden pn llnLs, lens ali llallson solo postano. 2. V 2 acljolltivi so pornoLnill werden po§ostoina rabi narnosto ^aconsalniU AlaKvlov. pr.: ich werde schwach 33 (postajLin slab) slabim (slabeti); du wirst alt (postajaš star) staras sä; er wird blaß (postaja bled) blodi; wir werden reich (postajamo bogati) bogatimo; die Zeiten werden besser časi se boljšajo. Opomba. komoLm Ala^oli so rabijo tudi lcot samostojni AlaKoli, in sicer haben v pomonn imeti, sein v pomonn biti, werden v pomonn postati. Jer Genetiv Surgut'aris und Süiralis der Sul'ttantiva aller drei Geschlechter und des Pronomen personale. 54. Aic Wahrungsmittet. Der Mensch braucht Nahrung, Wohnung und Kleidung. Speise und Trank stärken den Körper und machen ihn zur Arbeit fähig. Die gewöhnlichsten Nahrungsmittel des Menschen sind Brot, Fleisch, Milch, Obst, Gemüse. Frisches Wasser ist das gesundeste Getränk. Fleisch liefern sowohl zahme als auch wilde Tiere. Wir genießen das Fleisch des Ochsen, der Kuh, des Kalbes, des Schafes, des Lammes, der Ziege, des Schweines, des Rehes, des Hasen. Das Fleisch der Hühner, der Tauben, der Enten und der Gänse ist sehr schmackhaft. Das Fleisch einer Wachtel oder eines Reb¬ huhnes ist ein wahrer Leckerbissen. Manche Menschen essen mit Vorliebe Fische, besonders Karpfen, Hechte, Aale, Lachse, Forellen und Heringe. Der Obstgarten liefert uns Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen, Weichsel», Nüsse und verschiedene Beeren. Der Gemüsegarten gibt Salat, Kraut, Spargel, Gurken, Rüben. Zur Zubereitung der Speisen ist besonders Salz notwendig; man verwendet aber auch Zucker, Öl, Essig, Pfeffer, und andere Gewürze. 55. Österreich, rnein Hlcrtertcrnb. (Wirth.) Mein Österreich, mein Vaterland! Wo Schönes sich zum Guten fand.: Der Alpen Schnee, des Meeres Blau, Der Saaten Gold, der Wiesen Tau, Der Berge Schatz, der Reben Saft, Der Franen Treu, der Männer Kraft. Wo ist das Land, wie du so reich, Mein Vaterland, mein Österreich! 3 34 o 6 n 6 tiv. Liugular. Osebni ^airnsk (Das persönliche Fürwort). Liugular. V sdninsksrn rodilniku ne dobivajo sarnostalniki ali no¬ benega sklonila, ali dobivajo sklonilo -s, ali -es, ali -n, ali -en. MnoLinski rodilnik je vedno enak rnnoLinsksinu iinenovalniku. Opoinba. Der Stab des Hirten pastirjeva palica. Der Stab der Hirten (der Hirtenstab) pastirska palica. 35 Der Dativ Singukaris und Slurakis der Suöstantiva aller drei Heschkechter und des Ironomen Personale. 56. Sprichwörter. Der Märzenschnee tut der Saat Weh. Man kann dem Unglück nicht entlaufen. Dem Verdienst gebührt die Krone. Jedem Narren gefällt seine Kappe. Arbeit, Mäßigkeit und Ruh' Schließen dem Arzt die Türe zu. Unglück, Schimpf und Schmach Folgen dem Laster auf dem Fuße nach. 57. Feite unseres Körpers. Unser Körper besteht aus drei Teilen, dem Kopfe, dem Rumpfe und den Gliedmaßen. Der Hanptteil unseres Körpers ist der Kopf. Er schließt sich mittelst des Halses an den Rumpf. Der vordere Teil des Kopfes heißt Antlitz oder Gesicht; der übrige Teil des Kopfes ist mit Haaren bedeckt. Das Gesicht besteht aus der Stirne, den Augen, der Nase, dem Munde, den Lippen, dem Kinne, den Wangen, den Schläfen und den Ohren. Die Augenlider beschützen das Auge. Die Ränder unserer Augenlider sind mit Haaren versehen; diese heißen Wimpern. Die Augen sind das Organ des Gesichtes. Im Munde sind die Zähne, die Zunge und der Gaumen. Mit den Zähnen kaue ich, mit der Zunge und dem Gaumen schmecke ich, mit dem Munde kann ich auch sprechen. Der Rumpf besteht aus der Brust, aus dem Rücken und dem Bauche. Am Rumpfe sind zwei Arme und zwei Beine. Der Arm besteht aus dem Schlüsselbeine und dem Schulter¬ blatte, dem Oberarme, dem Vorderarme mit dem Ellenbogen und aus der Hand. Nennt die Teile der Hand! Woraus besteht das Bein? Dativ. LiiiAuMr. dlom. Der (ein) Nagel der Kopf der Rand Dat. dem (einem) Nagel dem Kopf-e dem Rand-e 3* 36 vduiuski dajalnik nima ali nobsus^a sklonila, ali ima sklonilo -e. Sklonilo -e iinajo navadno tisti samostalniki, ki iinajo v odmuskom rodilniku koncnioo -es. NluoLiuski dajalnik vsak samostalnikov so končuje na -n. Osebni Laimok (Das persönliche Fürwort). singulär. Nom. ich du er sie vat. mir (meni, mi), dir (tebi, ti), ihm (njemu, mu), ihr (njej), es ihm (njemu, mu). klarst Nom. wir ihr sie vat. uns (nam), euch (vam), ihnen (njim, jim). Opomba. Nedoločni spoluik nima mnoLine. Samostalniki, ki imajo v sinA. pri sebi nedoločni spolnik, stoje v mnoLini drs2 spolnika. a) 37 L- ölorn. der Fisch (Kopf) Osn. des Fisch-es (Kopf-es) vat. dem Fisch-e (Kopf-e) ^Kn2. den Fisch (Kopf) ch ^loni. der Adler (Vogel) Osn. des Adler-s (Vogel-s) vat. dem Adler (Vogel) ^Kn2. den Adler (Bogel) ch diona. die Ente (Gans) Oen. der Ente (Gans) vat. der Ente (Gans) die Ente (Gans) 6- das Schaf (das Tal, der Rand) 6. des Schaf-es (des Tal-es, des Rand-es) v. dem Schaf-e (dem Tal-e, dem Rand-e) das Schaf (das Tal, den Rand) vravila o die Fisch-e (Köpfe) der Fisch-e (Kopse) den Fisch-en (Köpfen) die Fisch-e (Köpfe) die Adler (Vögel) der Adler (Vögel) den Adler-n (Vögel-n) die Adler (Vögel) die Ente-n (Gäns-e) der Ente-n (Gäns-e) den Ente-n (Gäns-en) die Ente-n (Gäns-e) die Schaf-e (Täler, Ränder) der Schaf-e (Täler, Ränder) den Schaf-e» (Täler-n, Ränder-n) die Schaf-e (Täler, Ränder). sklanf at vi. 1. 8nb8tantivi, ki 86 konönssso v §sn. sin§. na n all en, odärLs to 8klonilo v vssk skloniti (sibka sklanjatev, schwache Deklination). 2. 8nbstantivi, ki üobivajo v xsn. sinA. es, iinajo v äat. sinx. pravilno e; pri snbstantiviti, lei äobivafo v §sn. sinx. s, js äat. 8iNA. navaclno snak noininativn. 3. i^knr:. sinA. je enak nominativu i^virsinsi substantive sibke üektinacije. Ti substantivi irnajo v akur. sin§. -en (-N). 4. 8ubstantivi Lenskexa spoia ostajajo v sin§. nei^prerne- njeni tsr v plur. nileclar ns ciobivaso sklonila er. 38 5. dloio. x>I., K6N. pl. in akN2. pl. 80 81 enaki; ckat. pl. 88 končuj s v86lej na n. Opoinba. Le boccino kak 8nb8tantiv sklanjati, treba je vsclsti tri sklone, nainreL nonr. sinA., Aen. sin§. in noin. plnr. Deklinieret mit dem bestimmten und unbestimmten Artikel: 1. Der Held, -en, -en; ebenso der Kamerad, der Narr, der Bär, der Fink, der Affe, der Erbe, der Franzose; der Herr, des Herrn, die Herren; 2. der Berg, des Berges, die Berge; ebenso der Greis, der Hecht, der Hirsch, der Aal, der Arm, der Tag, der Stoff, der Huf, der Hund; — der Arzt, des Arztes, die Ärzte; ebenso mit Umlaut der Ast, der Bach, der Hals, der Hahn, der Saal (plnr. die Säle), der Satz, der Schwamm, der Zahn, der Sohn, der Strom, der Wolf, der Fluß, der Fuchs, der Fuß, der Sumpf, der Baum, der Bauch; 3. der Schüler, des Schülers, die Schüler; ebenso der Adler, der Gulden, der Flügel, das Fenster, das Mittel, das Zeichen; der Acker, des Ackers, die Äcker; ebenso der Apfel, der Nagel, der Garten; 4. die Linie, der Linie, die Linien; ebenso die Tafel, die Feder, die Schwester; die Hand, der Hand, die Hände; ebenso die Stadt, die Nuß, die Frucht, die Haut, die Maus; 5. das Jahr, des Jahres, die Jahre; ebenso das Haar, das Pferd, das Bein, das Tier, das Tor; das Kalb, des Kalbes, die Kälber, ebenso das Lamm, das Land, das Schloß, das Buch, das Haus, der Mann, der Wald, der Reichtum. Uronouren personale. Die Deklination der Vronomina possespva und dcmonstra- tiva. Der Gebrauch der Pronomina refl'eriva. 38. Wätseb. Ich habe Augen und sehe nicht; Ich habe Ohren und höre nicht; Ich habe Arme und brauche keine; Ich gehe nicht, doch hab' ich Beine. Ich esse nicht und trinke nicht; Ich rieche nicht und fühle nicht; Aber ich gleiche dir aufs Haar; Doch nur das Auge nimmt mich wahr. 39 59. a) Kr kann nicht zählen. (OursäilivslL, Ovlösduios.) Der Lehrer fragt einen kleinen Schüler: „Wie viel Finger hast du an den Händen und wie viel Zehen an den Füßen?" Der Schüler zählt die Finger und sagt: „An den Händen habe ich zehn Finger; die Zehen aber kann ich heute nicht zählen, weil* ich wegen der Prüfung Stiefel anhabe." b) Schlau. „Wie teuer verkaufen Sie die Federn?" fragt ein Knabe einen Kaufmann. „Vier um drei Heller," sagt der Kaufmann. „Vier um drei Heller? Also drei um zwei Heller, zwei um eineu und eine umsonst. Die eine will ich." 60. Lehren. Des Morgens danke deinem Gott! Des Mittags fröhlich iß dein Brot! Des Abends denk' an deinen Tod! Des Nachts verschlafe deine Not! 61. Meine Keirnat. Meine Heimat ist ein schönes Dorf. Aus dem Kranze von Bäumen schaut die Kirche mit ihrem Turme hervor. Nahe der Kirche und dem Pfarrhofe sicht das Schulhaus. Es ist größer und schöner als die anderen Gebäude. Ringsum liegen die Wohnhäuser der Bauern mit ihren Scheuern und Stallungen, einige Werkstätten der Handwerker und wenige Hütten der Taglöhner. Die Häuser unseres Dorfes stehen nicht nahe beieinander. Zwischen den einzelnen Häusern liegen nämlich Gärten. Diese Gärten sind mit Bäumen, Sträuchern und mit Gemüse, manche auch mit Blumen bepflanzt. Sie geben unserem Dorfe ein freundliches Aussehen. Einige Straßen des Dorfes sind gerade und breit, andere aber krumm und schmal. Gepflastert ist keine Straße. Am Ende des Dorfes steht mein Vaterhaus. Hier wohnen meine Eltern, hier kenne ich jedes Plätzchen. Wie angenehm ist jenes Zimmer in der Ecke! Dort spielen jetzt meine Geschwister. Lieber Vater, wie oft gedenke ich deiner Güte! Teuere Mutter, wie dankbar bin ich für deine Liebe! 40 Ich grüße froh mein Vaterhaus Im trauten Heimatstal. Wie blickt es freundlich aus dem Grün Im goldnen Sonnenstrahl! Ich freue mich; o wie es mir Im Vaterhaus gefällt! Es ist der allerschönste Ort In Gottes weiter Welt. dieses Dach 41 Kla^oli s povratuiiu Laüukoiu sich so povratni (zurück bezügliche, reflexive Verba). Slovenci povratnik „so" rabiiuo ra V86 osobo in 2L vsa stovila, uoiuski sich pa saiuo 2L 3. osebo scknine in innoLine, 1. in 2. oseba joiuljota k sebi svoj osebni ^aiiuok. ?ravtako rabi siovenseina svojilno-povratni raiiuok „svoj" v vseb trsb osobab, kackar je oseba, kateri se kaj v last pripi8nje, subjekt v stavku. KeinsLina rabi v teb slueajib svojilne saiinke. — 42 — Deklinieret: dein Hut, deine Hütte, dein Hans — jener Wald, jene Frau, jenes Feld — mancher Soldat(en), manche Schlacht, manches Heer — viele Siege, einige Niederlagen. Setzet in alle Personen sinA. und plur.: Ich bebaue meinen Garten. Ich sehne mich nach meiner Heimat. Ich gedenke meiner Wohltäter. Auturum Aktivi. 62. Are Weibnachtsferien. Noch kurze Zeit, — und es kommen die Weihnachtsferien. Alle Schüler freuen sich auf die schönen Tage. Am 23. Dezember werde ich abends meine Aufgaben machen und den Koffer packen. Am nächsten Morgen werde ich mit den Kameraden in die Heimat fahren. Nach drei Stunden werde ich zu Hause sein. Die guten Eltern werden mich schon erwarten; ich werde sie umarmen. Dann werde ich die Geschwister begrüßen und ihnen von der Stadt erzählen. Am Abend wird ein feierlicher Chriftbaum in vollem Lichte erglänzen. Neben dem Baume werden verschiedene Geschenke für uns Kinder bereit sein. Wir werden eine große Freude haben. Am Weihnachtstage werde ich die Eltern in die Kirche begleiten, nach dem Gottesdienst aber die Großmutter besuchen. Der Christbaum wird bald leer werden. Die Tage werden schnell vergehen. Ich werde das teuere Vaterhaus wieder verlassen müssen. Am Neu¬ jahrstage werde ich den Eltern Glück wünschen, nachmittags aber in die Stadt zurückkehren, wo* sich auch meine Mitschüler ver¬ sammeln werden. 1. Ich werde sein (boclena), ich werde haben (bona inaei), ich werde werden (bom postal), ich werde können, dürfen, mögen usw., ich werde erzählen, begleiten, znrückkehren usw. Vsl AlÄKoli tvarjajo kntnrnna 8 svojina necioloLnilrona in s ponaoLnikona werden. Imperfektum der Kitfsvcrka der Zeit. Imperfektum der fchwachen Veröa. 63. Aie Kenne. Eine arme Witwe hatte eine Henne, welche* täglich nur ein Ei legte. Damit war die Witwe nicht zufrieden. Sie mästete daher die 43 Henne und reichte ihr zweimal so viel Futter als früher. Aber die Henne wurde durch das übermäßige Futter zu fett und legte dann gar keine Eier. 64. Aus der: öfterweicbifchen KescHichte. Franz I. war der erste Kaiser von Österreich. Er hatte zwei Söhne, Ferdinand und Franz Karl. Ferdinand folgte dem Vater auf dem Throne, legte aber nach 13 Jahren die Krone nieder. Weil* er keine Kinder hatte, wax sein Bruder zum Nachfolger berufen. Dieser verzichtete jedoch auf die Thronfolge zugunsten seines ältesten Sohnes. So wurde Franz Josef I. im Jahre 1848 Kaiser von Österreich. Er war damals 18 Jahre alt. UoinoLiUUorn sein, haben, werden 8S Alasi impartökturn ich war bll ja, o) seru ich hatte iirisl ja, o) soirr ich wurde postal ssra du warst du hattest du wurdest er war er hatte er wurde wir waren wir hatten wir wurden usw. Deklinieret: Unser Kaiser, seine Krone, unser Land. 65. Die sieden Stüde. Ein Vater hatte sieben Söhne, die* fortwährend miteinander zankten. Der gute Vater war darüber sehr betrübt und sagte zu sich: „Die Zwietracht wird meine Familie nach meinem Tode zugrunde richten." Oft ermahnte er seine Söhne zur Eintracht, aber immer vergeblich. Eines Tages versammelte der Vater alle Söhne um sich, zeigte ihnen ein Bündel von sieben Stäben und sagte: „Wer* von euch dieses Bündel zerbrechen wird, der wird von mir 200 Kronen erhalten." Einer nach dem anderen strengte alle seine Kräfte an und jeder sagte nach vergeblichem Bemühen: „Es ist gar nicht möglich." „Und doch," bemerkte der Vater, „ist nichts leichter." Er löste das Bündel auf und zerbrach einen Stab nach dem anderen mit geringer Mühe. Die Söhne erklärten nun: „So ist es freilich leicht; das vermag auch ein kleiner Knabe." Der Vater aber erwiderte: „Wie* es mit diesen Stäben ist, so ist es mit euch, meine Söhne. Solange* ihr fest zusammenhaltet, wird euch 44 niemand überwältigen können. Wenn* ihr aber in Uneinigkeit leben werdet, wird es ench ergehen wie diesen Stäben, die* hier gebrochen auf dem Boden umherliegen." Deklinieret: Mancher Tag; alle Kraft; dieses Bündel. Konjugieret: Ich zerbreche meinen Stab; ich strenge mich an. 66. Kintwcrcht. (Gellert.) Ein Vater schied von seinen Söhnen; Doch eh'* er schied, sucht er durch ein Symbol Zur Eintracht ihre Herzen zu gewöhnen. „Ich scheide," sprach er, „Söhne, lebet wohl! Jedoch zuvor zerbrecht mir diese Pfeile Gebunden, wie* sie sind!" In größter Eile Will jeder den Befehl vollzieh'», Jedoch umsonst ist ihr Bemüh'». Der Vater löst herauf das Band, Gibt jedem einen Pfeil besonders in die Hand. „Zerbrecht mir den!" spricht er mit trüben Blicken, Und schnell war jeder Pfeil in Stücken. „Merkt, Söhne," rief er, „am zerbrochenen Geschoß: Die Eintracht nur macht stark und groß, Die Zwietracht stürzet alles nieder, Lebt wohl und liebt euch stets als Brüder!" 67. Dew Spah und die Knie. (Oursäniösk, 6viösdnios.) Ein Spatz war auf dem Dache einer Mühle. Da führte eine alte Ente ihre Jungen zu dem Bache. Der Spatz erblickte sie und sagte: „Mütterchen, komm doch her! Hier ist es so schön. Die Luft ist hier so rein, die Sonne scheint so warm und hier haben wir viel Nahrung." Die Ente antwortete: „Ich danke sehr! Du bist mir zu weit und zu hoch, Herr Spatz! Aber komm mit uns auf den Bach! Hier kannst du mit uns schwimmen." 68. Wer: betet nicht? Ein alter Handwerker war einmal in der Stadt auf einer Hochzeit; ehe* er sich zu Tische setzte, betete er still ein Vaterunser. Da sagte ein 45 junger Mann zu ihm: „Nicht wahr, bei Ihnen zu Hause beten wohl alle?" — „Alle? Nein!" — „Wie, nicht alle?" „Nein, ich habe im Stalle zwei Kühe und diese beten nie, wenn* sie fressen wollen." 69. Jer: Specht und die Gcrube. (Nach Grimm.) Der Specht und die Taube besuchten einst den Pfau. „Wie gefällt dir der Pfau?" fragte der Specht auf dem Wege die Taube; „ist er nicht ein widerwärtiges Geschöpf? Sein Stolz, seine unförmlichen Füße, seine häßliche Stimme, sind sie nicht unerträglich?" — „Auf alles dieses," antwortete die gute Taube, „hatte ich keine Zeit zu sehen; ich bewunderte nur die Schönheit feines Körpers, die Herrlichkeit seiner Federn und die Majestät seines Schweifes." Deklinieret: der Spatz, des Spatzen, der Specht, die Stimme, ein Geschöpf. 70. Der: Werter: und die Mutter:. Ein Vater kehrte abends heim, begrüßte die Mutter und fragte: „Was machten heute die Kinder und die Dienstboten?" Die Mutter antwortete: „Die Kinder waren sehr fleißig. Die Knaben lernten ihre Aufgaben; sie rechneten und zeichneten. Die beiden Mädchen spielten zuerst Klavier, dann nähten und strickten sie. Die Knechte ackerten, die Mägde arbeiteten im Garten." 2. 2a iinporkokt pritikajo sibki Kla^oli svojemu ciskin priponko -t ali -et ter pristavljajo tos priponki so seckanjikova osebila. (Zibka spregatev, schwache Konjugation.) 3. Oia^oli, katerib cksblo so končava na l>, t ali na m, N s proclstosooiin ckrnKiin soglasnikom, clobivajo priponko -et namesto t, tockaj ich widm-et-e, red-et-e, antwort-et-e. 46 4. V iinporksktu sta si 1. in 3. oseba siiiA. pri vseli xla- Kolib enaki. Setzet folgende Verba in die Mitvergangenheit: ermahnen, beschützen, danken, fragen, lehren, leben, sagen, arbeiten, mästen, rechnen, reden, trocknen, verzichten, widmen, zeichnen. Imperfektum Aktivi der starken Deröa. 71. Mn guter: Astronom. Zwei Freunde gingen in Prag spazieren. Es war ein schöner Abend. Die Sonne ging auf der einen Seite unter; auf der anderen Seite stieg der Mond auf. Da fragte der eine: „Sagen Sie mir, ist das die Sonne oder der Mond?" — „Das ist der Mond," war die Antwort. — „Ich bitte um Entschuldigung, daß* ich belästige; ich kann das nicht wissen, ich bin hier fremd." 72. Krste Welugerung Wiens durch die Gurken. Im Juli des Jahres 1529 kamen die Türken nach Ungarn. Sie fanden fast keinen Widerstand und drangen bis nach Österreich vor. Am 21. September trafen sie vor Wien ein und belagerten die Stadt. Am 9. Oktober war die Beschießung besonders heftig. Ein Teil der Stadtmauern stürzte zusammen. Nun versuchten die Türken in die Stadt einzudringen. Der Sultan wollte die Christen unter jeder Bedingung bezwingen. Aber diese kämpften und rangen so tapfer, daß* sie den Feind zweimal zurückwarfen. Da sank der Mut der Türken, sie machten keinen Angriff mehr. Wie durch ein Wunder war Wien gerettet. Das Volk eilte in die Stephanskirche und sang ein freudiges „Großer Gott, dich loben wir!" 73. 7)6/- f/Vsol o/n'/sfopl §o/!M2lsi In 62226222 80/2022622 80/2/0886 /ölte 62228/ 6222 Stil/' 2'62o/262' Nrkksn. 17' 80Z2222Ü6H6 68 au/ c/s8 86/2ÖN8/6 KU8, cksn A.2'222 622 ab62' tst 62' Vven/Z- (7u/68. Da Iain nun 622222222/ 6222 U2>22262' 477Z-6N 222 ck«8 80/2/0^ unck I-tl 22222 A2220/2 f/262'12!2'0'6. 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Ds/' 7,77/6/' surv/cls/ls.- ,,8o (7o77 v>777, ///s/7/ 6'o7///7' ^,7V////,^ «///'//67/ <7s/- D/lz-s/-, „rvs////* ,/6/7s/' /////- 7////>-/s ^s/7 /'// /Z/s«,-!/// 1l:7/7o«'«6 V6-/7///7 k////Z /7/////S/- 6/7/6/' /Zs//I s//<7s/'// 77//1-/ /////67/6// ///uD, — «o 7s7 <7ss 17/7/Zo/7 n /7'7<7/67/ 6/7/ Dss77/o/ /////7 17//' 5'6/77 /////' Dssts (7///'///." Ds/' 7/77/6/' ////7//// c/76«6 D"o/-7s -/// Ds/'//«//, 7/s7/7s77 /7s// 777^'6/' -77/6/- /VssT/t /////7 ^///-/Zs vo// c77sss/' ^s/'t s// vi oT/ZI/t/os/' KsZ-s// ,7/7/ D/-///S/I. 74. Kofevs God. (Moser.) 1. Zu Mantua in Banden Der treue Hofer war, In Mantua zum Tode Führt' ihn der Feinde Schar; Es blutete der Brüder Herz, Ganz Deutschland, ach, in Schmach und Schmerz, Mit ihm das Land Tirol. 2. Die Hände auf dem Rücken Andreas Hofer ging Mit ruhig festen Schritten; Ihm schien der Tod gering, Der Tod, den^ er so manchesmal Vom Jselberg geschickt ins Tal Im heil'gen Land Tirol. 3. Doch als* aus Kerkergittern Im festen Mantua Die treuen Waffenbrüder 48 Die Händ' er strecken sah, Da rief er aus: „Gott sei mit euch. Mit dem verrat'nen deutschen Reich Und mit dem Land Tirol." 4. Dem Tambour will der Wirbel Nicht unterm Schlägel vor, Als* nun Andreas Hofer Schritt durch das finstre Tor, — Andreas, noch in Banden frei, Dort stand er fest auf der Bastei, Der Mann vom Land Tirol. 5. Dort soll er niederknien, Er sprach: „Das tu' ich nit! Will sterben, wie* ich stehe, Will sterben, wie* ich stritt, Sowie* ich steh' auf dieser Schanz, Es leb' mein guter Kaiser Franz, Mit ihm sein Land Tirol!" 6. Und von der Hand die Binde Nimmt ihm der Korporal; Andreas Hofer betet Allhier zum letztenmal; Dann ruft er: „Nun, so trefft mich recht! Gebt Feuer! — Ach, wie schießt ihr schlecht, Ade, mein Land Tirol!" 75. Aas 'Aowträt. Vor vielen Jahren starb in einer großen Stadt ein Kaufmann und hinterließ ein bedeutendes Vermögen. Man wußte zwar, daß* er einen einzigen Sohn hatte, der* sich auf Reisen befand; allein niemand in der Stadt kannte ihn. Nach einiger Zeit kamen drei junge Männer in der Stadt an und jeder behauptete, daß* er der einzige Sohn und rechtmäßige Erbe des Kaufmannes sei. Der Richter ließ ein wohlgetroffenes Porträt des Kaufmannes bringen und sprach: „Wem* von Euch dreien es gelingen wird, das Zeichen, welches* ich hier auf der Brust des Bildes mache, 49 mit einem Pfeile zu treffen, dem soll die Erbschaft zufallen." Die Probe begann. Der erste schoß und traf sehr nahe, der zweite noch besser. Als* die Reihe an den dritten kam, rief derselbe: „Nein, ich kann nicht schießen. Das Bildnis meines Vaters werde ich nicht zerstören; lieber will ich die ganze Erbschaft verlieren." Nun sprach der Richter: „Edler Jüngling, du bist der wahre Sohn und der rechtmäßige Erbe." 76. Acrs Wunderkästchen. (Christoph Schmidt.) Eine Hausfrau hatte in ihrer Haushaltung allerlei Unglücksfälle und ihr Vermögen nahm alljährlich ab. Da ging sie in den Wald zu einem alten Einsiedler, teilte ihm ihre traurige Lage mit und sagte: „Es geht in meinem Hause nicht mit rechten Dingen zu. Wisset Ihr kein Mittel, dem Übel abzuhelfen?" Der Einsiedler, ein fröhlicher Greis, hieß sie ein wenig warten, brachte über eine Weile ein kleines versiegeltes Kästchen und sprach: „Dieses Kästchen müsset Ihr ein Jahr lang, dreimal des Tages und dreimal bei Nacht, in Küche, Keller und Stall und in allen Winkeln des Hauses umhertragen, dann wird es besser gehen. Bringet mir aber übers Jahr das Kästlein wieder zurück!" Die gute Hausfrau setzte in das Kästchen ein großes Vertrauen und trug es fleißig umher. Als* sie den nächsten Tag in den Keller ging, wollte eben ein Knecht einen Krug Bier heimlich hinauftragen. Als* sie noch spät bei Nacht in die Küche kam, buken sich die Mägde gerade einen Eierkuchen. Als* sie die Stallungen durchwanderte, standen die Kühe tief im Kote und die Pferde hatten nur Stroh uud waren nicht gestriegelt. So hatte sie alle Tage einen anderen Fehler abzustellen. Das Jahr verging. Vergnügt begab sich die Hausfrau mit dem Kästchen zum Einsiedler und sagte: „Alles geht nun besser. Lasset mir das Kästchen noch ein Jahr; es enthält ein ganz treffliches Mittel." Da lachte der Einsiedler und sprach: „Das Kästchen kann ich Euch nicht lassen; das Mittel aber, das* darinnen verborgen ist, sollet Ihr haben." Er öffnete das Kästchen, und sieh, es war nichts darin wie ein weißes Papier, auf dem* geschrieben stand: „Du mußt, soll's wohl im Hause stehen, Auf Sparsamkeit und Ordnung sehen." 4 50 77. Are Mederrnuus. (Aus L. Rudolphs Handbuch.) Einst führten die Vögel mit den vierfüßigen Tieren einen heftigen Krieg. Es wollte lange zu keiner Entscheidung kommen; denn bald unterlag die eine, bald die andere Partei. Die Fledermaus aber war vorsichtig und klug. Sobald* die Vögel siegten, flog sie mit ihnen lustig umher und alle staunten über den seltsamen Vogel. Wenn* aber die vierfüßigen Tiere siegten, dann hielt sie es mit diesen und gab sich für eine Maus aus. Endlich waren beide Parteien des Krieges müde und schlossen Frieden. Da wurde die Falschheit der Fledermaus offenbar. Als* sie zn den vierfüßigen Tieren kam, verfolgten sie die Katzen; als* sie bei den Vögeln Rettung suchte, war sie vor den Eulen nicht sicher. Darum muß sie nun das Licht scheuen und einsam in dunkler Nacht umherflattern und niemand mag sie leiden. d) UrsMi Aluxoli stopnjuj sjo uli ojacnjsjo flauten ab, bekommen den Ablaut, daher ablautende Verba) v inipsrtslrtn clsbslski surno- AlusnilL tsr us ckobivujo ossbilu v 1. in 3. osebi. (Starke Verba, starke Konjugation.) Opoinbu. dis Lurnsnjujts pojinov Ablaut in Umlaut! Imperfektum der Kilfsveröa des Modus. 78. Aie KräHe und der Wcrsferkrug. (Nach Meißner.) Zwei Krähen flogen einmal auf einen Krug mit Wasser zu. Sie waren durstig; aber der Krug war oben so eng, daß sie ihren Kopf nicht hineinstecken konnten. Sie konnten nicht einmal die Spitze ihres 51 Schnabels naß machen, weil* das Wasser tiefer nuten war. Sie versuchten nnn das 'Gefäß umzustoßen oder zu zerbreche»; aber alle Mühe war vergebens. Da wollte die eine Krähe sich nicht länger aufhalteu und flog mißmutig weiter; die andere überlegte und versuchte es zuletzt auf eine neue Art. Nicht weit vom Wasserkruge lagen viele kleine Steine zerstreut. Sie holte einen nach dem anderen herbei und warf sie in den Krng. Dies mußte sie öfters wiederholen. Endlich stieg das Wasser so hoch, daß* sie bequem zu trinken vermochte. So wußte sich die Krähe zu helfen. 1. Dürfen, können, mögen, müssen, sollen, wollen, wissen krass, ich darf, kann, mag, muß, soll, will, weiß Impt. ich durfte, konnte, mochte, mußte, sollte, wollte, wußte. 2. OtaAoti pack 1. Iirrujo nspravilno sxrsAatsv. Tu sein Zs spaäajv: bringen — brachte, denken — dachte, brennen — brannte, kennen - kannte, nennen — nannte, rennen — raunte, senden —- sendete und sandte, wenden — wendete und wandte. Konjugation des Indikativs I>erfekti Aktivi; D'artizip Vräseniis und Nersckti; das Versektum der Kitfs- verka des Modus. 79. Aie Krille und die Ameise. Zu Beginn eines strengen Winters begegnete eine Ameise einer Grille und rief bei ihrem Anblicke verwundert aus: „Wie siehst du aus? Bist du denn krank gewesen? Du bist sehr mager geworden?" Die Grille antwortete: „Es geht mir nicht gut, ich habe schon mehrere Tage Hunger leiden müssen. Liebe Nachbarin, gib mir ein wenig Nahrung!" Die Ameise fragte: „Hast du denn im Sommer keine Vorräte gesammelt?" Die Grille erwiderte: „Ach nein, ich habe keine Zeit gehabt." Die Ameise rief: „Was! Keine Zeit hast dn gehabt? Was halt du doch gemacht?" Die Grille entgegnete: „Ich habe den ganzen Sommer gesungen." Nun wendete sich die Ameise zornig ab und sprach: „Nun gut, wenn-* du im Sommer gesungen hast, so magst du im Winter tanzen." 4* 52 Mittelwort der Vergangenheit (pailli- Sein, haben, werden ctpirrirr psrkoctl, ckslsLnilc prs- tolelöAÄ cu8u) gewesen, gehabt, geworden. verteilt: ich bin gewesen, ich habe gehabt, ich bin geworden. 80. Der: Greis und der HVd. Ein armer alter Mann kam im Winter aus dem Walde und trug ein Bündel Holz auf seiner Schulter. Langsam wankte er daher und fiel endlich stöhnend am Wege nieder. „Ach Gott," rief er aus, „was habe ich denn vom Leben als ewige Mühe und Qual? Komm, Tod, und hole mich in die ewige Ruhe!" „Was willst du?" sprach da plötzlich eine Stimme hinter ihm. „Du hast mich gerufen." — Der Greis sah sich um und erblickte zu seinem Schrecken den Tod. „Ach," sagte er, „bist du es? Ich weiß es gar nicht, daß" ich dich gerufen habe. Lege mir das Bündel auf die Schulter, daun benötige ich deiner nicht mehr." Lächelnd half ihm der Tod und ruhig zog der Greis seines Weges, um sein mühevolles Leben noch zu genießen. 81. Die Wfirchiche. (Nach Krummacher.) Ein Landmann brachte aus der Stadt fünf Pfirsiche mit, die schönsten, die" man sehen konnte. Seine Kinder aber sahen diese Frucht zum erstenmal; deshalb wunderten und freuten sie sich sehr über die schönen Äpfel mit den rötlichen Backen und dem zarten Flaum. Daraus verteilte sie der Vater unter seine vier Kinder und einen erhielt die Mutter. Am Abend, als" die Kinder ins Schlafkämmerlein gingen, fragte der Vater: „Nun, wie haben euch die schönen Äpfel geschmeckt?" „Herrlich, lieber Vater," sagte der Älteste. „Es ist eine schöne Frucht, so säuerlich uud so sanft von Geschmack. Ich habe mir den Stein sorgsam bewahrt und will mir daraus einen Baum erziehen." „Brav!" sagte der Vater. „Du hast gehandelt, wie" es dein Landmann geziemt." „Ich habe den meinigen"" sogleich aufgegessen," rief der Jüngste, „uud den Stein fortgeworfen und die Mutter hat mir die Hälfte von dem ihrigen"" gegeben." 53 „Nun," sagte der Vater, „du hast zwar nicht sehr klug, aber doch natürlich und nach kindlicher Weise gehandelt." Da begann der zweite Sohn: „Ich habe den Stein, den* der kleine Bruder fortwarf, genommen und auf geklopft. Es war ein Kern darin, der schmeckte so süß wie eine Nuß. Aber meinen Pfirsich habe ich verkauft und so viel Geld erhalten, daß* ich, wenn* ich in die Stadt komme, wohl zwölf dafür haben kann." Der Vater schüttelte den Kopf und sprach: „Klug ist das wohl, aber — kindisch wenigstens und natürlich war es nicht." „Und du, Edmund?" sagte der Vater. — Unbefangen und offen antwortete Edmund: „Ich habe meinen Pfirsich dem Sohne unseres Nachbars, dem kranken Georg, der* das Fieber hat, gegeben. Er wollte ihn nicht nehmen. Da habe ich ihm denselben auf das Bett gelegt und bin fortgegangen." „Nun," sagte der Vater, „wer hat denn wohl den besten Gebrauch von seinem Pfirsich gemacht?" Da riefen sie alle drei: „Das hat Bruder Edmund getan!" Edmund aber schwieg. Und die Mutter umarmte ihn mit einer Träne im Auge. ** lvurlur stol i svojilni ^uimsk brsr sumostuluiku, js I-Uiko 1. vrsr spoi- niku, 2. s spalnikom, n. pr. Mein Bruder ist jung, deiner (der deine, der deinige) ist älter. Olrliks meinige, deinige, seinige, ihrige itä. ns niorsjo stuti nikcinr krsr äoloönsKu spalniku tsr niinujo nikäur suinostulnikov ru ssboj. 82. Dcrs Kcrirs. (Oursäniösk, Oviösbnios.) Wer hat dieses schöne Haus gebaut? Ein Baumeister hat den Plan gezeichnet. Die Taglöhner haben den Schutt entfernt; die Maurer haben die Mauern gebaut; der Zimmermann hat den Dachstuhl errichtet; der Dachdecker hat das Dach mit Ziegeln gedeckt. Dann hat der Tischler die Fensterrahmen, die Türen, die Fu߬ böden und die Treppe verfertigt. Der Schlosser hat die Schlösser und Schlüssel und der Spengler die Dachrinnen gemacht. Der Glaser hat die Fenster mit Scheiben besetzt und der Maler die Zimmerdecken, Wände und Gänge gemalt oder tapeziert. 83. Godesgefcrbren. Der Sohn eines Bürgers ging über Feld und es fügte sich, daß" sich ein Schiffsmann zu ihm gesellte. Sie redeten von allerlei Sachen; 54 die Rede kam auch auf ihre Eltern und der Schiffer sprach: „In diesem Jahre ist mir mein Vater ertrunken und vor fünf Jahren ist mein Großvater ertrunken." Jener fragte: „Wie ist denn dein Urgroßvater gestorben?" Dieser erwiderte gelassen: „Auch der ist ertrunken." Erschrocken rief des Bürgers Sohn: „Fürchtest du dich denn nicht, auf die See zu gehen?" „Sage mir doch," versetzte der Seemann, „wo sind denn dein Vater, Großvater und Urgroßvater gestorben?" — „Die sind alle in ihrem Bette gestorben," antwortete der Sohu des Bürgers." — „Wie," sagte jetzt lächelnd der Schiffer, „und du fürchtest dich nicht, zn Bette zu gehen?" 84. u) SchLuu. Onkel: „Weil* du so brav gewesen bist, Anton, werde ich dich belohnen." (Er reicht ihm ein Zehnkronenstück und eine Zehnkronen¬ banknote.) „Was willst du lieber, das Gold oder das Papier?" — Anton: „Einwickeln, Onkel!" b) SeHr weife. Bruder: „Du, Anna, warum ist die Droschke stehen geblieben?" — Schwester: „Wir müssen hier die Maut zahlen!" — Bruder: „Aber wer zahlt denn die Maut, wenn* die Droschke leer ist?" — Schwester: „Das weiß ich nicht, ich bin noch nie in einer leeren Droschke gefahren." e) Kute Aussicht. Frau (die eine Magd aufnimmt): „Bei mir haben Sie's gut, bei mir können Sie sterben. Bei mir sind schon zwei Mädchen gestorben." 85. Dew gute Kcrnrerud. (Uhland.) 1. Ich hatt' einen Kameraden, Einen bess'rcn find'st du nit.** Die Trommel schlug zum Streite, Er ging an meiner Seite In gleichem Schritt und Tritt. 2. Eine Kugel kam geflogen, Gilt's mir oder gilt es dir? Ihn hat es weggerissen, Er liegt mir vor den Füßen, Als wär's ein Stück von mir. ** — nicht. 55 3. Will mir die Hand noch reichen. Derweil* ich eben lad': „Kann dir die Hand nicht geben, Bleib' du im ew'gen Leben Mein guter Kamerad!" Int. prass.: führen, antworten, erlauben, abreisen; singen, treffen, vergeben, bleiben, belügen, wegfahren, ansrnfen. Lart. prass.: führen-, antwortend, erlaubend, abreisend; singend, treffend, vergebend, bleibend, belügend, wegfahrend, ausrufend. Part, perl.: ge-führ-t, ge-antwort-et, erlaub-t, ab-ge-reis-t; ge-snng-e», ge- troff -eu, vergeb -eu, ge-blieb-en, belog -en, weg-ge- fahr-en, ans-fle-rnfeu. psrkskt: Ich habe geführt, geantwortet, erlaubt; ich habe ge¬ sungen, getroffen, vergeben, belogen, ausgerufen; ich bin abgereist, bin geblieben, bin weggefahren. 1. dlsmsöina ima dva participa, namrss prsrsntov In psr- ksktov. procentov 86 konönjs pri V86li Aiaxolilr na d. 2. psrksktov partielp 86 koneava šibkim AlaAolom na t all kl, krspkim pa na elt; vscina krspkili ZiaAolov tncli tn i^prs- minja äsbslsüi 8amoAlLsnik. (8topnjsvanfs all ofaLsnjs 8aino- 8la8niüa Ablaut.) 3. psrksktov partielp sibkilr in krspkilr xlaAolov dobiva primnoLsk (Augment) ge. IsAa avAinsnta ns dobiva) o xla§oli, K) ki so ssstavljsni 2 nsnaKlassniini priponkami (be, ge, emp, ^ut, er, ver, zer, miß, wider); b) ki 86 v inkinit. prass. konsavs)o ieren, n. pr. spazieren. 4. 2 NLAlassnimi aii loölfivimi prsdponkami (ab, an, auf, ""s, bei itd.) ssstavlisni AiaAoli dsvaso primnoLsk mscl pred¬ pono in dsblo (ab-ge-reist). 5. psrkskt tvar)afo vai KlaKoli s psrksktovim participom w s prs^sntom poinoLnikov haben ali sein. 8 poinoLnikoin >e'in 86 sprsAafo AlaAoli, a) katsri kaLsfo xibanfs 2 M68ta na mssto, n. pr. ich bin geflohen, ich bin begegnet, ich bin gewichen, ich bin gewandert; b) ki irraLafo prsbod i2 sns§a stanja v druAo, k>r. ich bj^ erwacht, ich bin erkrankt, er ist verarmt, sie sind verschieden, Worben; s) xlaAoIi stehen, liegen, sitzen, bleiben. 56 Opomba 1. Ich bin dir gefolgt. Sledil ssm ti. Ich habe dir gefolgt. Slusal ssm ts. Opomba 2. Können. Das Kind kann nicht gehen, es ist zu jung. Osts ns mors boditi, premlado so. Wir können nicht gut rechnen. Ls tiramo dobro raörmiti. Du kannst zu mir kommen, ich aber nicht zu dir. 3?i lab ko k msm pridss, ja2 pa irs k tsbi. Mögen. Diese Kleidung mag ich nicht tragen. Dsga oblačila uossm nositi. Wer mag frisches Wasser? Ldo bi rad svsLe vods? Du magst reden oder schweigen. Oovori ali molöi! Jemand klopft, — er mag kommen! Lskdo trka, — nas prids! Was mag dies bedeuten? Las nski to pomoni? Sollen. In der Jugend soll mau lernen. V mladosti so je trsba neiti. Jeder Mensch soll für seine Gesundheit sorgen. Vsak clovsk ima clolLnost, 2a svoss ^dravss skrbeti. Was soll ich tun? Las nas storim? Wohin soll ich mich wenden? Kam nas ss odrnsm? Du sollst Vater und Mutter ehren! Spoštuj oösta in matsr! Du sollst nicht töten! Ls nbisas! Der Nachbar soll ein sehr reicher Mann sein. Sossd ss bass bogat moL. Lassen. Laß das Kind zu Hause! Dusti otroka doma Lassen Sie mich nach Hause! Dovolite mi domov! Laß dich überreden! Das ss pregovoriti! Ich ließ mir einen neuen Rock machen. Dal sem si napraviti novo snknso. Laß die Speisen auftragen! Ls ei, da prinsso ssdi! Der Freund hat mich grüßen lassen. Drisatsls ms ss dal pozdraviti. Lassen Sie das Schreiben! Lsbasts pisati! Lasset uns gehen! Dosdimo! Laß hören, laß sehen! Dovss, pokaLi! Der Kranke ließ den Arzt holen. Bolnik ss poslal po Zdravnika. Er mußte das Leben lassen, lti oral ss nmrsti. (Nach ls.k. 8kst.) Bildet das Partizip Pers, von folgenden Verben: loben, retten, kämpfen, bemerken, belagern, geloben, empfangen, entgegnen, erwidern, erblicken, versuchen, versammeln, zerstören, mißgönnen, widerraten, spa¬ zieren, addieren; anstrengen, auflegen, ausfragen, beisetzen, heimkehren, herschicken, mitarbeiten, mitteilen, niederlegen, umherirren. Opomba 3. lira ss bila. Die Uhr schlug. lüra ss udarila. Die Uhr hat geschlagen. Ulapss ss lovil. Der Knecht fing. Hlapec ss ujsl. Der Knecht hat gefangen. Dskla ss vstasala. Die Magd stand ans. Dskla ss vstala. Die Magd ist aufgestanden. Lupse je 57 obstal. Der Käufer versprach. Kupec sc obljubil. Der Käufer hat versprochen. IlLcucc so bodil. Der Schüler ging, ldccucc je sei. Der Schüler ist gegangen, vcöck je skakal. Der Knabe sprang, vceck je skočil. Der Knabe ist gesprungen. l?crkckt slovcuskib ucdovrsuib AlaAolov ss usmci 2 impsrkcktom. Opomba 4. Ich habe arbeiten wollen, aber ich habe nicht gekonnt. Ich habe das Gedicht gekannt und es auch deklamieren können. Du hast spielen dürfen, aber du hast nicht gewollt. Er hat gehen müssen und ich habe ihn gelassen. Wir haben uns die Bücher einbinden lassen. Ihr habet lange warten müssen. Haben, sein, werden so poiuoLuiki easa (Hilfszeitwörter der Zeit), dürfen, können, mögen, müssen, sollen, wollen, lassen pa pomoL- uiki uakloua (Hilfszeitwörter der Anssageart). 2a perkcktov particip imajo poiuoLuiki uakloua dvojuo obliko: gedurft — dürfen, ge¬ konnt — können, gemocht — mögen, gemußt — müssen, gesollt — sollen, gewollt — wollen, gelassen — lassen. Oblika gedurft itcl. sc rabi, kadar ui polcA ujc uobcuc§a iukiuitiva, oblika dürfen itd. pa tcdaj, kadar stoji polc§ poinoLuika sc xlavui §laAol v iukiuitivu. l?owui pcrkckta: bringen — ich habe gebracht, denken — ich habe gedacht, brennen — ich habe gebrannt, kennen — ich habe gekannt, neunen — ich habe genannt, rennen — ich bin gerannt, senden — ich habe gesendet (gesandt), wenden — ich habe gewendet (gewandt). Aonjugation des Indikativs Hd'usquam- perfckti Aktivi. 86. Der Lügenhafte Kirt. (Nach Äsop.) Ein junger Hirt ängstigte seine Nachbarn oft ohne Not. „Der Wolf! der Wolf!" rief er aus allen Kräften, und wenn* nun die Hirten zu seiner Hilfe herbeigeeilt kamen, so war kein Wolf zn sehen; der Hirt aber stand ganz ruhig da und lachte sie noch dazu tüchtig aus. Mehrmals war ihm dieser vermeintliche Scherz gelungen. Kurze Zeit darauf fiel wirklich ein Wolf in seine Herde ein. „Zn Hilfe! zu Hilfe! meine Brüder!" rief er nun in Verzweiflung aus, „es ist der Wolf, es ist wirklich der Wolf!" 58 Seine Nachbarn hörten wohl seinen Notschrei, blieben aber ruhig in ihren Hütten, weil* ihm niemand mehr glaubte; der Wolf aber erwürgte einen großen Teil der Herde. 87. Der Knabe und dew Jinke. Michel war zum Wald gegangen, Wollte sich den Finken fangen; Doch der Finke flog, husch, husch, Gar geschwind von Busch zu Busch. Michel wollte in den Büschen Noch das arme Tier erwischen; Doch er stolpert in dem Gras: Patsch! — Da lag er auf der Nas'! Michel sah sich nun betrogen, Fink war auf den Baum geflogen. Sah herab und sang so schön: „Guter Michel, laß mich gehn!" Hermann Lose. 88. Derr dumme Met. Ein Esel, auf dessen* Rücken man Salz geladen hatte, kam zu einem Flusse. Mitten in demselben stolperte er und fiel ins Wasser. Als* er wieder aufgestanden war, fühlte er, daß* seine Last viel leichter geworden war. Das Salz war nämlich geschmolzen. Als* er später einmal wieder über denselben Fluß gehen mußte, war er mit Schwämmen beladen. Mitten im Flusse stolperte er absichtlich und legte sich ins Wasser. Als* er aber wieder aufstehen wollte, konnte er nicht. Das Wasser war nämlich in die Schwämme gedrungen und diese drückten ihn zu Boden, daß* er ertrank. 89. SelK gefüHrtich. (Ouksäniösk, 6vivst>vies.) Ein Herr schnitt sich in den Finger und ließ einen Arzt rufen. Nachdem* dieser gekommen war und die Wunde untersucht hatte, sagte er zu dem Diener: „Laufe schnell und bringe ein Pflaster!" — „Um Gotteswillen," rief der Herr, „ist es so gefährlich?" — „Gewiß ist es gefährlich," antwortete der Arzt; „denn wenn* der Diener nicht eilt, so wird die Wunde geheilt sein, ehe* er zurückkommt." 59 90. Der crkte Löwe. (Nach Lessing.) Ein Löwe, der* sein ganzes Leben sehr grausam gewesen war, war alt und schwach geworden. Kraftlos lag er vor seiner Höhle und erwartete den Tod. Die Tiere, die* sonst bei seinem Anblicke Schrecken gehabt hatten, kamen jetzt ohne Scheu näher. Sie bedauerten den kranken Löwen nicht, sondern freuten sich auf seinen Tod. Einige wollten sich an ihm für das Unrecht rächen, das* er ihnen angetan hatte. Der arglistige Fuchs kränkte ihn mit beißenden Reden, der Wolf sagte ihm die ärgsten Schimpfworte, der Ochs stieß ihn mit den Hörnern, der Eber verwundete ihn mit den Hauern, ja selbst der träge Esel gab ihm einen Schlag mit seinem Hufe. Nur das Pferd tat ihm nichts zuleide, obwohl* der Löwe dessen Mutter zerrissen hatte. „Willst du nicht," fragte der Esel, „dem Löwen auch eines versetzen? Er war ja immer dein Feind gewesen und hat viele von deinem Geschlechte zerfleischt und getötet." Das Pferd aber antwortete: „Ich räche mich an keinem Feinde, der* mir nicht mehr schaden kann." 91. Das SchitdewHaus. f (L. Rudolphs Handbuch.) Als ein Rekrnt zum erstenmal auf Wache ziehen mußte, stellte man ihn auf einen einsamen Posten. Als der Gefreite, der ihn dorthin geführt hatte, wieder fortgegangen war, besah er sich das Schilderhaus von oben bis unten und sagte zu sich selbst: „Weiß der Himmel, was sie an dem einfältigen Kasten haben, daß man stundenlang hier stehen und das dumme Ding bewachen muß!" Nachdem er etwa eine Stunde laug gestanden war und noch immer nicht klug ans dem Schilderhause werden konnte, überzog sich plötzlich der Himmel. Es fielen große Tropfen und bald kam ein gewaltiger Regenguß. Nun flüchtete er schnell ins Schilderhaus und jetzt erst wurde ihm klar, daß der einfältige Kasten wohl seinetwegen, nicht aber er des Kastens wegen dorthin gestellt worden sei. 92. HMbipp von Kessen. (Aus Stejskals Diktierbuch.) Der Landgraf Philipp von Hessen ritt einst über Feld. Mit -chwert »ud Bogen bewaffnet, saß er stattlich zu Rosse. Hinter ihm ' 06 ttzAg, Ngi'Nu nucluhs Wso vsö zuvisui stuvki oruuvsni. 60 ritten seine Begleiter. Ein Gewitter zog am Himmel ans. Der Sturm tobte und brauste schrecklich. Blitze durchzuckten die Luft, ein Platzregen ergoß sich zur Erde. Als die Reiter den nahen Wald erreicht hatten, fuhr plötzlich ein neuer Blitzstrahl vor den Augen des Landgrafen in eine knorrige Eiche und riß den Stamm in zwei Stücke. Das Roß des hohen Herrn sank zitternd in die Knie und er selber stürzte wie tot zu Boden. Da sprengten die Diener herbei und riefen: „Ach, gnädiger Herr, Ihr seid doch nicht beschädigt oder sonst verunglückt?" Der tief¬ erschütterte Landgraf erhob sich, deutete mit der Rechten gegen Himmel und sprach demntsvoll: „Was nennt ihr mich Herr? Der da oben donnert, Gott ist der Herr! Gnädig ging er im Wetter an mir vorüber." 93. Die Nachtigall. Als der liebe Gott die Vögel erschuf, gab er ihnen den Gesang gleich mit auf den Weg, einem jeden nach seiner Art. Da flogen sie dann lustig umher und ließen ihre Lieder erschallen, solange die Sonne schien; als sie aber untergegangen war, verstummten sie. Ja die letzten Vögel, die der liebe Gott noch in der Dämmerung erschaffen hatte, sangen gar nicht mehr, sondern flogen sogleich auf einen Baum und suchten sich einen bequemen Ruheplatz für die Nacht. Da wunderte sich Gott über die Stille, die nach und nach eingetrete» war, erschuf geschwind noch einen kleinen Vogel und sprach: „Du sollst der.letzte sein von den Vögeln des Tages; deine Stimme sollst du aber erst dann erheben, wenn die Dämmerung hereingebrochen ist. Verscheuche durch deinen lieblichen Gesang die Stille des Abends und erinnere die Menschen an ihren Schöpfer auch dann, wenn die Dunkelheit das Weck meiner Hände ihren Angen verbirgt! Dein Gewand sei einfach, deine Stimme aber dringe zum Herzen! So fliege denn hin; tröste die Traurigen und erweiche die Hoffärtigen!" Da flog der kleine Vogel fort nnd sang und Gott freute sich über das liebliche Tierchen. Die Menschen aber gewannen ihn lieb und nannten ihn Nachtigall, weil er nach Gottes Bestimmung der Nachtzeit entgegensingt. s) Ich war gewesen bil soirr prej (bil som vii), ich hatte gehabt, ich war geworden; ich hatte geantwortet odgovoril sova bil, ich hatte gesungen, ich hatte ausgerufen; ich war abgereist, ich war geblieben, ich war weggefahren; ich hatte gekonnt ich hatte können. d) ptusllvurnpsrkollt so tvori 8 porkslltoviirr participoirr in 2 iiriperkslltoirr xoinoLniks haben uli sein. 61 Konjugation bes aktiven Indikativs Juturi eaakti. 94. Koffnungen. Wenn die Arbeit des Tages vollendet ist, sitzen unsere Eltern oft mit uns beisammen und wir reden von unserer Zukunft. So war es auch gestern; der Vater fragte, welchen Beruf wir wählen werden. Otto, der älteste Bruder, sagte: „Wenn ich das Gymnasium absolviert haben werde, werde ich Medizin studieren. Wenn ich ein berühmter Arzt geworden sein werde, werdet ihr, liebe Eltern, nicht mehr arbeiten müssen, sondern bei mir wohnen; auch für die Geschwister werde ich sorgen!" Ich antwortete auf die Frage meines Vaters: „Wenn ich an der Realschule die Reifeprüfung bestanden habe, werde ich die technische Hochschule studieren. Ich werde Ingenieur oder Baumeister werden und meinem Bruder schöne Häuser bauen." Mein jüngerer Bruder sprach: „Nach Beendigung der Gymnasial¬ studien werde ich in ein Priesterhaus eintreten und später Religions- Professor werden." „Und du, mein Kleiner, was wirst denn du werden?" fragte der Vater den jüngsten Bruder, der erst fünf Jahre alt war. „Ich werde ein General werden." „Schön, meine Kinder! Was die Zukunft bringt, ist ungewiß; studiert fleißig, seid brav und rechtschaffen, und es wird euch Wohlergehen." Ink. pi-g.68.: sein, haben, werden, antworten, singen, ausrufen, abreisen, bleiben, wegfahren. Ink. psi-k.; gewesen sein cla so (KUo) bil, gehabt haben, geworden sein, geantwortet haben, gesungen haben, ausgerufen haben, abgereist sein, geblieben sein, weggefahren sein. Uutur. II. : ich werde gewesen sein, ich werde gehabt haben, ich werde geworden sein; ich werde geantwortet, gesungen, ausge¬ rufen — haben; ich werde abgereist, geblieben, wegge¬ fahren — sein. HruKi kutrir so Ivars a s porkoUIoviir» inkirutivom in s prsLontorn pornoLnika werden. dkainoslo loxa kntnra stosi navaäno porkokl. Konjugieret die Verba: bauen, bewundern, erklären, eilen, beten, hören, abstellen, versetzen, studieren, sich freuen, sich wnndern, sich erin- "rrn, sich rächen; — beginnen, dringen, finden, helfen, sterben, schwimmen. 62 trinken, werfen, zwingen; — brechen, kommen, nehmen, sprechen — bitten, essen, liegen, sehen, sitzen — fliegen, lügen, schießen, verlieren, ziehen — backen, stehen, tragen — bleiben, reißen, schreiben — fallen, halten, gehen, lassen, stoßen. Der Infinitiv mit „zu" und ohne „zu". 95. Levcherrweisheit. Eine Lerchenfamilie hatte in einem Weizenfelde den ganzen Sommer hindurch gewohnt. — Die Jungen waren groß geworden und der Weizen war zum Mähen reif. Da ging eines Tages der Herr des Feldes vorbei und das eine Junge hörte ihn sagen: „Der Weizen ist reif; ich will meine Freunde bitten, daß sie mir morgen mähen helfen/' Da lief die junge Lerche erschreckt zur Mutter, erzählte, was der Mann gesagt hatte, und rief: „Nun ist es Zeit ausz uwandern!" „Noch nicht," erwiderte diese; „wenn er sich auf seine Freunde verläßt, so haben wir noch lange Zeit." Nach einigen Tagen kam der Landmann wieder und die Lerchen hörten ihn sagen: „Der Weizen fällt aus. Es ist die höchste Zeit und morgen will ich ihn selber mähen." Da riefen die Alten ihre Kinder zusammen und sprachen: „Nun ist es Zeit auszuwandern; denn jetzt verläßt sich der Mann nicht mehr auf seine Freunde, sondern auf seine eigene Kraft." 96. Kaiser Kart in der Schute. (L. Rudolphs Handbuch.) Zur Zeit Kaiser Karls des Großen, der 800 Jahre nach Christi Geburt lebte, gab es noch wenige oder gar keine Schulen. Der Kaiser aber errichtete an seinem Hofe eine Schule; diese mußten seine eigenen Kinder wie jene seiner Hofleute und der Dienerschaft besuchen. Hier lernten sie lesen, rechnen, schreiben und andere notwendige Kenntnisse. Von Zeit zu Zeit erschien der Kaiser selbst in der Schule und ließ die Schüler prüfen. Einst hatte er längere Zeit mit fernen Völkern Krieg geführt. Als er aus demselben zurückgekehrt war, besuchte er sogleich seine Schule und hieß den Lehrer eine Prüfung an stellen. Da zeigte es sich, daß die Söhne der Vornehmen und Reichen wenig wußten, während die Söhne der Geringen und Armen gute Fortschritte gemacht hatten. Nun ließ der Kaiser sämtliche Schüler vortreten, stellte sie nach ihren 63 Leistungen rechts und links vor sich auf. Die Braven belobte er und sprach: „Habet vielen Dank, meine Söhne, daß ihr meinen Befehl zn eurem Nutzen nach Kräften aus zu führ en bestrebt gewesen seid. Seid versichert, daß ich einst gut für euch sorgen werde!" Zn den Nach¬ lässigen aber sagte er mit strenger Miene: „Schämet euch! Eure Träg¬ heit verdient den schärfsten Tadel. Wenn ihr euch nicht ernstlich bessert, habet ihr von mir nicht das Geringste zn erwarten." 97. Aew Kuckuck. (Chr. F. Gellert) Der Kuckuck sprach mit einem Star, Der aus der Stadt entflohen war. „Was spricht man," fing er an zu schreien, „Was spricht man in der Stadt von unfern Melodeien? Was spricht man von der Nachtigall?" „Die ganze Stadt lobt ihre Lieder." „Und von der Lerche?" rief er wieder. „Die halbe Stadt lobt ihrer Stimme Schall." „Und von der Amsel?" fuhr er fort. „Auch diese lobt man hier und dort." „Ich muß dich doch noch etwas fragen: „Was," rief er, „spricht man denn von mir?" „Das," sprach der Star, „das weiß ich nicht zu sagen; Denn keine Seele red't von dir." „So will ich," fuhr er fort, „mich an dem Undank rächen Und ewig von mir selber sprechen." 98. Wätset. Kennst du den Vogel, dessen Name derselbe bleibt, Wenn man ihn von vorn oder von rückwärts schreibt? 99. Lebenszeit. (Oursäniösk, Oviösdvioe.) Als Gott die Welt erschaffen hatte und allen Geschöpfen ihre Lebenszeit bestimmen wollte, kam der Esel unv fragte: „Herr, wie lange soll ich leben?" — „Dreißig Jahre," antwortete Gott, „bist du zufrieden?" — „Ach, Herr," erwiderte der Esel, „das ist eine lange 64 Zeit. Vom Morgen bis in die Nacht muß ich schwere Lasten tragen, Kornsäcke in die Mühle schleppen und die Menschen ermuntern mich mit nichts als mit Schlägen. Erlaß mir einen Teil der langen Zeit!" Da erbarmte sich Gott und schenkte ihm achtzehn Jahre. Der Esel ging weg und der Hund erschien. „Wie lange willst du leben?" sprach Gott zu ihm, „dem Esel sind dreißig Jahre zu viel, du aber wirft damit zufrieden sein?" — „Herr," antwortete der Hund, „ist das dein Wille? Bedenke, was ich laufen muß, das halten meine Füße so lange nicht aus. Und wenn ich erst die Stimme zum Bellen und die Zähne zum Beißen verloren habe, was bleibt mir übrig, als ans einer Ecke in die andere zu laufen und zu knurren?" Gott erließ ihm zwölf Jahre. Fortsetzung. Darauf kam der Affe. „Du willst wohl gern dreißig Jahre leben?" sprach der Herr zu ihm, „du brauchst nicht zu arbeiten wie der Esel und der Hund und bist immer lustig." „Ach, Herr," antwortete er, „das sieht so aus, es ist aber anders. Ich soll immer lustig sein, wenn die Menschen lachen sollen, und wenn sie mir einen Apfel reichen und ich hinein beiße, so ist er sauer. Wie oft steckt die Traurigkeit hinter dem Spaß! Dreißig Jahre halte ich nicht aus." Gott war gnädig und schenkte ihm zehn Jahre. Endlich kam der Mensch; der war freudig, gesund und kräftig und fragte: „Herr, wie lange soll ich leben?" — „Dreißig Jahre," antwortete Gott, „ist dir das genug?" — „Welch eine kurze Zeit!" rief der Mensch. „Wenn ich mein Haus gebaut habe, wenn das Feuer auf meinem eigenen Herde brennt, wenn ich Bäume gepflanzt habe, die blühen und Früchte tragen, so soll ich sterben! O Herr, verlängere meine Zeit!" „Ich will dir die achtzehn Jahre des Esels zulegen," sagte Gott. „Das ist nicht genug," erwiderte der Mensch. „Du sollst noch die zwölf Jahre des Hundes haben." — „Immer noch zu wenig." — „Wohlan," sagte Gott, „ich will dir noch die zehn Jahre des Affen geben, aber mehr erhältst du nicht." Der Mensch ging fort, aber zufrieden war er nicht. Schlu ß. Also lebt der Mensch siebzig Jahre. Die ersten dreißig sind seine menschlichen Jahre, die gehen schnell dahin; da ist er gesund und heiter, er arbeitet mit Lust und freut sich seines Lebens. Hierauf folgen die 65 achtzehn Jahre des Esels; da schleppt er eine Last nach der andern: er muß das Korn tragen, das andere nährt, und Schläge sind der Lohn seiner treuen Dienste. Dann kommen die zwölf Jahre des Hundes; da liegt er in den Ecken, knurrt und hat keine Zähne mehr zum Beißen. Und wenn diese Zeit vorüber ist, so kommen die zehn Jahre des Affen. Da ist der Mensch schwachköpfig und närrisch und wird ein Spott der unartigen Kinder. Inkimtiv di-62 zu stosi: sj s pomoLaiki naklona, kff? Klavnimi KlaKoli lehren, lernen, machen, hören, sehen, fühlen, heißen, helfen, bleiben, gehen. Uri ärnKib KlaKolib so rabi inkinitiv 8 zu. 1. opomba. 2 naKlassnimi prockponami 868tavlj6ni KlaKoli jemljejo ta prsciloK zu moci prscipono in cisblo n. xr. aufzumachen. 2. opomba. Icli cinri ocipirat! Geh die Tür aufmachen! UriZsl so je nüit. Er kam, um zu lernen. 2a namenilnik (gnpinnm) nemsöina nima poeebne odlike. Das MerVaksuöstautiv und das suöstan- tivierte Adjektiv. 100. Der.' Wlrnde und der Lahme. (Chr. F. Gellert.) 1. Von ungefähr muß einen Blinden Ein Lahmer auf der Straße finden Und jener hofft schon freudevoll, Daß ihn der andre leiten soll. 2. „Dir," spricht der Lahme, „beizustehn? Ich armer Mann kann selbst nicht gehn! Doch scheint's, daß du zu einer Last Noch sehr gesunde Schultern hast. 3. Entschließe dich, mich fortzntragen, So will ich dir die Wege sagen; So wird dein guter Fuß mein Bein, Mein Helles Ange deines sein." 4. Der Lahme hängt mit seinen Krücken Sich auf des Blinden breiten Rücken. Vereint wirkt jetzt nun dieses Paar, Was einzeln keinem möglich war. ö 66 101. Sprüche und Sprichwörter'. Das Lügen ist ein Laster. Das Schreiben ist eine Kunst. Das Naschen macht leere Taschen. Irren ist menschlich. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Borgen macht Sorgen. Auf Sparen folgt Haben. Das Schweigen und das Denken kann nicht kränken. Das Sterben ist das Los des Menschen. Das Fischen und das Jagen macht einen hungrigen Magen. Bei Fröhlichkeit, bei Trinken und Essen Sollst du der Armen nicht vergessen. Es leuchtet die Sonne über Gute und Böse. Gott wird die Guten belohnen und die Bösen bestrafen. Gott hilft dem Fleißigen. Der Klügste gibt nach. Dem Mutigen gehört die Welt. Der Schwache weicht dem Starken. Alte soll man ehren, Junge soll man lehren. Kein Gelehrter fällt vom Himmel. Ein Undankbarer ist jedes Lasters fähig. 102. Wätset. Ein Blinder sah einen Hasen laufen, ein Lahmer sprang ihm nach und ein Nackter steckte ihn in die Tasche. Was ist das? 67 103. Derr Wolf cruf dern Totenbette. (Lessing.) Der Wolf lag in den letzten Zügen und schickte einen prüfenden Blick auf fein vergangenes Leben zurück. „Ich bin freilich ein Sünder," sagte er; „aber doch, ich hoffe, keiner von den größten. Ich habe Böses getan, aber auch viel Gutes. Einstmals, erinnere ich mich, kam mir ein blökendes Lamm, welches sich von der Herde verirrt hatte, so nahe, daß ich es gar leicht hätte würgen können, und ich tat ihm nichts. Zu eben dieser Zeit hörte ich die Spöttereien und Schmähungen eines Schafes mit der bewundernswürdigsten Gleichgültigkeit an, ob ich schon keine schützenden Hunde zu fürchten hatte.-" „Und alles das kann ich dir bezeugen," fiel ihm Freund Fuchs, der ihn zum Tode bereiten half, ins Wort; „denn ich erinnere mich noch gar wohl aller Umstände dabei. Es war zu eben der Zeit, als du dich an dem Beine so jämmerlich würgtest, das dir der gutherzige Kranich hernach ans dem Schlnnde zog." s) Das Schwimmen ist gesund. Ulavanjs so ?äravo. Das Lesen guter Bücher nützt. Oitanso ckodrib IrnsiA llori8ti. Uar ja v slovsnsöini Ala^oliiik, to jo v nsirrsLint procentov lnktn. s apoloilloin srocknjsAU 8pota. b) Ein Bettler war blind. Der Blinde (der blinde Mensch) ist unglücklich. Slopoe je n^rocso. Mancher ist reich. Der Reiche (bogataš) ist nicht immer zufrieden. Tucki aäjslltiv 8 spoloikoro opravlja aloLbo 8Lino8taIniIra. o) Das Heute ist kostbarer als das Morgen. Das Zu ist ein Verhältniswort. Das A ist ein Buchstabe. V8alra b686äa 8 8poloilloiri 86 labllo rabi Icot 8ub8tantiv. ?ic schwache Deklination des Substantivs. 104. Die Wölkev Krrvopcls. (Rotb-M^, Ilvoä.) In Europa wohnen die gebildetsten Menschen. Ihre Sprachen sind zwar sehr verschieden, aber die meisten zeugen von der gemeinsamen Abstammung einzelner Völker. Man unterscheidet in Europa drei große Vvlkerzungen. 68 Die erste Gruppe bilden die Germanen. Zu diesen gehören die Deutschen. Mit der Sprache dieser sind verwandt die Sprachen der Engländer, der Holländer, der Dänen und Schweden; dies sind die germanischen Sprachen. Zur zweiten Gruppe gehören die Slawen. Die Familie der Slawen umfaßt die Russen, die Polen, die Ruth en en, die Böhmen (Lechen), die Slowaken, ferner die Slowenen, die Serbokroaten und die Bulgaren. Auch die Wenden in der Lausitz und die Kaschuben sind Slawen. Die Italiener, Franzosen, Spanier, Portugiesen und Rumänen bilden die Gruppe der romanischen Völker. Mit den Sprachen aller dieser Völker ist jene der Neugriechen verwandt. Anderer Abstammung sind die Sprachen der Magyaren, der Finnen und der Türken. Fortsetzung. Im Altertum waren auch die gebildetsten Völker in Europa Heiden. Jetzt ist da der christliche Glaube vorherrschend; denn von jedem Hundert der Bewohner Europas bekennen sich mehr als neunzig zu der christlichen Religion. Die übrigen sind teils Mohammedaner, teils Israeliten. Die Mehrzahl der Christen sind Katholiken; die übrigen sind teils Protestanten, teils Bekenner der griechischen Kirche. Die Israeliten oder Juden leben in den Staaten Europas zerstreut. 105. Der: Ksek und der: Kufe inr Kriegsdienste. (kotk-8ilx, IlvoU.) Der Löwe berief die vierfüßigen Tiere zum Kriege mit den Vögeln. Es kamen alle und boten dem Löwen, ihrem Könige und Herrn, ihre Dienste an. Da standen Elefanten, Bären, Affen, Pferde, ja, auch der Esel und der Hase waren erschienen. „Haha," lachte der Bär, als er diese zwei Gesellen sah. „Ihr seid mir schöne Soldaten, ihr Toren! Solche Helden, wie ihr zwei, werden wohl jeden Spatzen verjagen, aber keinen Adler, keinen Falken und keinen hungrigen Raben!" „Ich will nicht spotten," sagte der Löwe zum Bären. „Zum Kampfe sind vielleicht beide untauglich; aber der Hase kaun ein schneller Bote, der Esel dagegen ein guter Trompeter sein." Auch der Geringste kann zum allgemeinen Wohle mitwirken. 69 s) Substantiv«, die in allen Kasus außer im Nom. Sing, die Endung -e» (-N) haben, gehen nach der schwachen Deklination. b) Nach der schwachen Deklination gehen nur Maskulina, und zwar: 1. die im Nom. Sing, auf -e auslauten (ausgenommen der Käse); 2. Völkernamen auf -er, die nicht von den Namen der Städte und Länder abgeleitet sind z. B. der Kaffer des Kaffern, der Pommer des Pommern, der Bayer des Bayern; dagegen der Niederländer des Niederländers, der Italiener des Italieners; 3. folgende: Christ, Fürst, Graf, Held, Herr (des Herrn die Herren), Hirt, Kamerad, Narr, Soldat, Tor, Bär, Elefant, Fink, Ochs, Spatz u. v. a. Anmerkung. Die schwachen Substantiva haben im Plural keinen Umlaut. Die starke Deklination der Aeminina. H°räpostttonen mit dem Akkusativ. 106. Die Mäuse. In einem Bauernhause gab es einst sehr viele Mäuse. Obwohl sie sich über alle Räume der großen Wirtschaft verbreitet hatten, verweilten sie doch am liebsten in den Vorratskammern. Hier naschten sie an Brot und Speck, an den Würsten und dem Fett der Gänse, an Nüssen und anderen Früchten. Sie zerbissen Papier und Leder und zernagten sogar die Bretterwände des Kellers. Bei Tage verbargen sie sich, aber in den stillen Nächten trieben sie ihr Unwesen ohne Scheu und Angst. Keck sprangen sie auf Tische und Bänke. Zeitlich früh, wenn die Mägde die Kühe molken, kamen auch die Mäuse in den Stall und stahlen die Milch. Nun beschloß die Hausfrau, die lustigen und schädlichen Nager zu vertilgen. Sie befahl ihrer Tochter, in der Stadt Fallen zu holen und in denselben Stücke gebratenen Specksan Schnüren anfzuhängen. Manche junge Mans ließ sich durch den Duft verlocken, biß an und war in der Falle gefangen. Die älteren und erfahrenen Mäuse aber wichen den Fallen meist aus. Darum sprach die Tochter der Bäuerin: „Mutter, mit den Fallen werden wir gegen die Mäuse nichts ausrichten. Nehmen wir eine Katze zu Hilfe!" Das geschah. Jetzt kam für die Mäuse eine Zeit der Bedrängnis und Not. Da versammelten sich die Mäuse und hielten großen Rat. „Unsere Zabl wird immer kleiner," sagte die älteste unter ihnen. „Wir müssen uns Men unsere Feinde rüsten und ihre Macht brechen; sonst werden wir 70 bald von der Erde verschwunden sein. Was fangen wir nur an?" Da sprach ein kleines Spitzmänschen: „Nichts ist leichter als das! Wir hängen der Katze eine Schelle um den Hals, dann mag sie kommen. Wir haben alle feine Ohren, und ehe sie uns erblickt, haben wir uns schnell verkrochen." „Jawohl," riefen die Mäuse, setzten sich auf die Hinter¬ füße und schauten mutig umher. „Nun gut," sprach die alte zu der kleinen, „du hast uns so gut geraten, so magst denn auch du die Schelle umhängen." „Ich?" erwiderte die junge Maus, „nein, das kann ich doch nicht wagen. Ich bin noch zu jung und kenne die Katze noch zu wenig." Erstere bemerkte: „Ich kenne die Geschicklichkeit und Kunst der Katze sehr genau und wage mich darum nicht in ihre Nähe." „Und ich auch nicht, ich auch nicht," riefen alle anderen. Unverrichteter Dinge lief die Versammlung auseinander und noch heute leben die Mäuse in beständiger Furcht vor den Katzen. 1. Substantiva, die weder im Gen. Sing, noch im Nom. Plur. die Endung -eil (-n) bekommen, gehen nach der starken Deklination. Hieher gehören z. B. Substantiva, die den Nom. Plur. mit der Endung -e bilden und im Gen. Sing, die Endung -es erhalten oder unverändert bleiben. 2. Zur starken Deklination gehören etwa 40 Feminina, die sämtlich im Plural umlauten, ferner die Feminina auf -ms und -sal. Mutter und Tochter nehmen außer -tt im Dat. Plur. keine Endung an. Deklinieret: Die Axt, die Kluft, die Luft, die Braut, die Faust, die Hand, die Haut, die Gans, die Kuh, die Kunst, die Laus, die Macht, die Magd, die Maus, die Nacht, die Naht, die Nuß, die Schnur, die Stadt, die Wand, die Wurst, die Drangsal Plur. die Drangsale, die Kenntnis Plur. die Kenntnisse! 3. Der Krieger stirbt für (sa) das Vaterland. Der Weg führt durch (sllo?) den Wald. Das Schaf nutzt uns durch (s) seine Wolle. Die Donau fließt gegen (proti) Osten. Wer nicht für mich ist, der ist gegen (?opsr) mich. Ein Schüler ohne (bro?) Buch ist ein Ackersmann ohne Pflug. Die Mutter ist ohne die Tochter gekommen. Der Arme bittet nm (?g.) ein Almosen. Die Erde bewegt sich jährlich einmal um (olroli) die Sonne. Wider (proti) den Strom schwimmt man schwer. 4. Den Akkusativ regieren folgende Präpositionen: für, durch, gegen, ohne, um, wider. 71 Anmerkung 1. Die Präpositionen durch, für und nm werden mit dem Relativpronomen was und dem Demonstrativpronomen das verbunden, wie folgt: durch was — wodurch (s Ain) durch das — dadurch (s torn) für was — wofür (rw lcaj, csinn) für das — dafür (2a ko) um was — warum (sakus) um das — darum (rato). Anmerkung 2. Die Präpositionen durch, für, um geben mit dem bestimmten Artikel „das" durchs, fürs, ums. Die starke Deklination der Maskulina und Keutra. Die Wräposttionen mit dem Jati» und Akkusativ. 107. Der- Wolf und dus Weh. (Nach Äsopi Eines Tages kamen ein Wolf nnd ein junges Reh von ungefähr an einen Bach, um zu trinken; der Wolf trank oben am Bache, das Reh aber unten. Da der Wolf das Reh erblickte, lief er zu ihm und sprach: „Warum trübst du mir das Wasser, daß ich nicht trinken kann?" Das Reh antwortete: „Wie kann ich dir das Wasser trüben? Trinkst du doch über mir! — Das Wasser fließt ja von dir zu mir!" Der Wolf sprach: „Wie, du fluchst mir noch dazu?" Das Reh erwiderte: „Ich fluche dir ja nicht!" Der Wolf aber sprach weiter: „Ja, vor zwei Monaten hast du auch Böses von mir geredet!" Das Reh entgegnete: „Damals war ich noch gar nicht geboren!" Wieder schrie der Wolf: „Du hast aber meine Wiesen und Felder abgeweidet!" Das Reh ver¬ setzte: „Wie ist das möglich? Ich habe ja noch zu schwache Zähne! Das haben vielleicht die Schafe oder die Pferde getan." „Ei," sprach der Wolf, „du weißt ja eine ganze Menge Ausreden; doch dies alles macht dich nicht straflos, du kannst nicht ungefressen bleiben!" Also würgte er das unschuldige Reh und fraß es. 108. Ku öruver Sol'dut. (Caspari.) In einem Kriege stand ein Soldat auf Vorposten. In der dunklen Nacht überfielen ihn die Feinde, entwaffneten ihn und nahmen ihn gefangen. Sie nahmen ihn in ihre Mitte, richteten die Bajonette auf ihn und geboten ihm, sie sogleich zum Lager zu führen, indem sie sprachen. 72 „Wenn du uns ins Lager führst, so schenken wir dir das Leben; wenn du es aber wagst, nur den geringsten Laut von dir zu geben, durch¬ bohren wir dich auf der Stelle." Der Soldat ging willig mit, wußte aber wohl, was er tun wollte. Sobald sie nahe an die Schildwachen kamen, schrie er mit lauter Stimme: „Hallo, Kameraden, hier sind Feinde!" Im Augenblicke war das ganze Lager auf den Bei neu und der beabsichtigte Überfall mußte unterbleiben; den treuen Soldaten aber fand man, von vielen Stichen durchbohrt, auf derselben Stelle entseelt liegen, wo er seinen War¬ nungsruf ausgestoßen hatte. 109. Weiters Worgengescrng. (Hauff.) 1. Morgenrot, Leuchtest mir zum frühen Tod? Bald wird die Trompete blasen, Dann muß ich mein Leben lassen, Ich und mancher Kamerad. 2. Kaum gedacht. War der Lust ein End gemacht. Gestern noch auf stolzen Rossen, Heute in die Brust geschossen, Morgen in das stille Grab! 110. Wätfet. Zwei Köpfe und nur zwei Arme, Sechs Füße und nur zehn Zehen; Vier Füße sind nur im Gange; Wie wollt ihr das verstehen? 111. MnkeHr. (Uhland.) 1. Bei einem Wirte wundermild, Da war ich jüngst zu Gaste; Ein gold'ner Apfel war sein Schild An einem langen Aste. 73 2. Es war der gute Apfelbaum, Bei dem ich eingekchret; Mit süßer Kost und frischem Schaum Hat er mich wohl genähret. 3. Es kamen in sein grünes Haus Viel leichtbeschwingte Gäste; Sie sprangen frei und hielten Schmaus Und sangen auf das beste. 4. Ich fand ein Bett zu süßer Ruh Auf weichen, grünen Matten; Der Wirt, er deckte selbst mich zu Mit seinem kühlen Schatten. 5. Nun fragt' ich nach der Schuldigkeit, Da schüttelt er die Wipfel. Gesegnet sei er allezeit Von der Wurzel bis zum Gipfel! 112. Aer Kirck crnr FMvater. Ein Schäfer hütete einst noch spät abends seine Herde auf einer schönen Wiese neben einem Dorfe in Mähren. Plötzlich rief eine Stimme hinter ihm seinen Namen Konrad. Voll Schrecken blickte er um sich und sah die Erde aufgetan; aus der Öffnung kam eine weiße Gestalt mit einem großen Barte hervor, der ihr bis auf den Leib herabhing. „Gib mir dein bestes Schaf," sprach die Gestalt, „du wirst es nicht bereuen und wirst erfahren, wer ich bin." Konrad weigerte sich zwar anfangs, doch endlich gab er das Verlangte. Da sprach der Greis: „Ich bin der bekannte Altvater dieser Gegend, der oberste der Berggeister. Da du mir dein bestes Schaf gegeben hast, so komm zu mir in mein Schloß! Unter demselben habe ich meine Schatzkammer; du kannst dir daraus etwas nehmen." Als sie a n das Tor des Zauberschlosses gekommen waren, tat sich dasselbe durch einen Druck auf. Der Greis führte Konrad über eine steile Stiege in die Schatzkammer. Vor ihr lag als Wächter ein fürchter¬ licher Drache. Dieser erhob sich und trat zürnend zwischen den Greis und den Schäfer. Jener besänftigte den Drachen mit dem Zauberstabe — uud nun öffnete sich die Tür der Schatzkammer von selbst. Heller Glanz 74 strahlte ihnen entgegen. Da gab es Gold, da gab es Schätze! Der Greis wies auf ein Goldstück und sagte: „Dieses Stück kannst du dir nehmen, aber nicht mehr, sonst ist es dein Unglück." Mit diesen Worten entfernte sich der Geist. Da sich nnn der Schäfer allein sah und für unbemerkt hielt, so nahm er nicht nur das bezeichnete Goldstück, sondern auch noch einen goldenen Leuchter., Als er darauf hinaus gehen wollte, fand er keinen Ausgang mehr. Der Geist erschien ihm wieder und schwang mit zürnendem Angesichte seinen Zauberstab. Donner und Blitz folgten, die erschütterte Erde tat sich auf und verschlang den habsüchtigen Schäfer. Seitdem steht da, wo die schöne Wiese lag, ein hoher Berg, welcher der Altvater heißt. s) Die Neutra, die im Nom. Plnr. -e bekommen, nehmen nie den Umlaut an. ü) Die meisten Maskulina mit dem Stammvokal a, o, u, au lauten im Plural um; ohne Umlaut sind: Aal, Abend, Amboß, Arm, General, Huf, Hund, Laut, Monat, Nus, Schuh, Stoff, Tag nsw. ch Im Gen. Sing, haben -s anstatt -es die Substantivs auf -and, -at, -end, -ig, -lmg, -rich, -sal, -tum. ck) Er steht auf dem Gipfel des Berges. Er steigt ans den Gipfel des Berges. Folgende Präpositionen werden auf die Frage wo? mit dem Dativ, ans die Frage wohin? mit dem Akkusativ verbunden: an (ns), aus (ns.), hinter (2 s), in (v), neben (pc>ls§), über (002),. unter (x>ock), vor (prsck), zwischen (insck). An, ans, hinter, neben, in, Über, unter, vor, zwischen Stehen mit dem 4. Falle, Wenn man fragen kann „wohin?" Mit dem dritten steh'n sie so, Daß man nur kann fragen „wo?" Anmerkung 1. Die Präpositionen an, ans, in, über, unter, vor verbinden sich mit was (wem) und das (dem) also: woran (ns. kas, ns coin), daran (ns to, ns torn), worauf, — darauf, worin — darin, worunter — darunter, worüber — darüber, wovor — davor. 75 Anmerkung 2. Die Präpositionen an und in verbinden sich mit dem Artikel dem zu am und im. Die Präpositionen au, auf, hinter, i», über, unter, vor können sich mit dem Artikel das zu ans, aufs, hinters usw. verbinden. Deklinieret: das Heer, das Meer, das Erz, das Jahr, das Haar das Metall, das Gebot, das Tor; der Sieg, der Brief, der Schritt, der Kranz, der Markt, der Korb, der Fuchs, der Krug, der Pflug, der Traum, der König, der Jüngling, das Schicksal! Die Deklination der Maskulina und Neutra auf el, er, em, en, chen, kein und e. Z'räpolrtionen mit dem Dativ. 113. Scherz und Krnst. 114. Der Steinadler. Der Steinadler hat eine Flugweite von ungefähr 2 in. Kopf und Hals sind mit rostbraunen, spitzigen Federn bedeckt. Die Wachshaut am Grunde des Schnabels und die Zehen sind gelb. Der Oberschnabel 'st hakig gekrümmt, die Zehen sind mit scharfen Sichelkrallen versehen. Der Adler ist einer der kühnsten und stärksten Räuber der Lüfte. Er ist mutiger und rüstiger als der Lämmergeier, stundenlang scheint er in unermeßlicher Höhe am blauen Himmel zu hängen und ohne Schlag der Flügel in weiten Kreisen dahinzuschweben. Jäger haben ihn über Gipfeln von mehr als 4000 Metern schwebend gesehen. Der Steinadler ist außerordentlich scharfsinnig und scheu; meist späht er einsam seiner Beute nach, seltener mit dem Weibchen. Sein Helles „Pfülüf" klingt weit durch die Lüfte und erfüllt das kleinere Geflügel mit Schrecken. Wenn er sich seiner Beute nähert, senkt er 76 sich allmählich und festen Blickes auf sein Opfer und stößt dann blitzschnell in schiefer Richtung auf dasselbe. Kein kleines Tier unserer Gärten und Äcker, unserer Felder und Wälder ist vor seiner Kralle sicher. Den Vierfüßler rettet der flüchtigste Lauf nicht, eher den kleinen Vogel der hastige Flug. Er ist Herr des Reviers; ihm wird kein Vogel, überhaupt kein Tier gefährlich. Der Adler flößt sogar den Menschen Bewunderung ein, weshalb er von jeher als König der Vögel in hohem Ansehen stand. An den unzulänglichsten Felswänden baut er aus groben Prügeln, Stengeln, Heidekraut und Haaren ein roh gefügtes Nest. Seine Jungen verteidigt er auf das mutigste. Gleichwohl gelingt es dem kühnen Jäger nicht selten, die Nestvögel auszunehmen. Diese lassen sich leicht zähmen und zur Jagd abrichten. In der Gefangenschaft soll der Adler 30, ja 100 Jahre leben. 113. vss UirlendirdLein. (laüob und Wbtisliii Orimm, IlLU8ins.rcvsir.) Ls war einmal ein Oirtenbübeben, das war wessen seiner weisen Antworten, die es auf alle Krassen ssab, weit und Kreit berübmt. Oer Köniss des Tandes körte aucb davon, sslaubte es niebt nnd lieb das Oübcben kommen. Oa spracb er ?u ibm: „Kannst dn inir auk drei Oralen, die ick dir Vorleben will, Antwort sseben, so will ieb dieti anseben wie rnein eissen Kind nnd du sollst bei inir in ineinern könisslieben Scblosse wobnen." Spracb das Oüblein: „Wie lauten die drei Kragen?" Oer Köniss sasste: „Oie erste lautet: Wieviel Tropfen Nasser sind in dein Weltmeer?" Oas Oirtenbüblein antwortete: „Herr ^Köniss, labt alle Klüsse aut der Krde verstopfen, damit Lein Tröpklein mebr daraus ins Lleer läuft, das leb niebt erst ssenäblt babe, so will ick eueb sassen, wieviel Tropfen im Weere sind." 8pracb der Köniss: „Oie andere Krasse lautet: Wieviel Sterne sieben am Himmel?" Oas Oirtenbübeben sasste: „Oedt mir einen ssroben Oossen Oapier," und dann macbte es mit der Keder so viel leine Tunkte darauf, daü sie kaum ?u geben und last ssar niebt 2U Bälden waren und einem die Bussen verssinssen, wenn man darauf blickte. Darauf spracb es: „So viel 77 8t6NU6 8t6ll6N aru Hiuuusi, ai8 bisr ?uulit6 auk 6eiu ?g.pisr, Läbit 816 nur." ^Vb6r uisruauA.war 6ar:u iui 8tau66. 8pi'L6ii äer Löuiß: „Vis ciritts kraAs lautet: VVisviel 8skuu68n bat 6is Lwi^bsit?" Da 8a^t6 6a8 Hirtsubübisiu: „In ULuterpouuuern lie^t 6or vGuiautber^, cier bat eine 8tuu6s iu bis 8öbs, eine 8tuu6s 1u cile Lreite uuci eine 8tuu6s iu die Disks; babiu bouuut aii6 iruuciert labrs eiu Vo^eiein uuci wet^t 8eiu Zcbuäbsioiu barau, uub wsuu 6er §au26 8er^ ab^swet^t 18t, bauu i8t 6ie er8te 8ekuu6e vou 6er LwiAbsit vorbei." Da 8praeb 6er Löuiss: „Du ba8t 6ie I^raKeu auk§6lö8t wie eiu >Vei8sr uu6 8oii8t kortau bei ruir iu lueiueru böuiAiicbsu 8cbio886 wobusu uu6 ieb will 6icb au8ebeu wie rueiu siK6U68 Liu6." 116. Scbübenlied. (Schiller.) 1. Mit dem Pfeil, dem Bogen Durch Gebirg und Tal Kommt der Schütz gezogen Früh im Morgenstrahl. 2. Wie im Reich der Lüfte König ist der Weih, Durch Gebirg und Klüfte Herrscht der Schütze frei. 3. Ihm gehört das Weite, Was sein Pfeil erreicht; Das ist seine Beute, Was da fleugt und krencht. 117. Die Donau. Die Donau kommt aus dem Schwarzwalde, der außer den Alpen zu den interessantesten Gebirgen Deutschlands gehört, sie fließt am Nordrande der schwäbisch-bayerischen Hochebene östlich, dann zwischen den Alpen und dem Böhmerwalde dahin und tritt darauf iu die ungarische Tiefebene. Hier biegt sie in einem rechten Winkel nach 78 Süden um, die Gebirge der Balkanhalbinsel aber drängen sie wieder gegen Osten. Sie umfließt das südliche Ende der Karpaten, strömt durch die Tiefebene von Rumänien und mündet in einem großen Delta ins schwarze Meer. Von der Quelle bis zur Mündung macht sie einen Weg von 2856 lein; sie ist also nächst der Wolga der größte Strom Europas. Bei der Stadt Passau tritt sie in Österreich ob der Enns ein und verläßt unsere Monarchie bei Orsova. Ihre größten Nebenflüsse auf dem rechten Ufer sind: die Jser, der Inn mit der Salzach, die Raab, die Dran samt der Mur, die Save mit der Drina und die Morava; auf dem linken Ufer ergießen sich in die Donau: der Regen, die March, die Waag, die Gran, die Theiß mit der Maros und die Aluta. Die längsten Nebenflüsse sind die Theiß nebst der Drau. Die Donau ist schon seit den Zeiten der alten Griechen bekannt; sie hieß bei ihnen Jster. Die Römer haben an der Donau Städte gebaut, zu denen Vindobona, das heutige Wien, gehört. Nach den Römern haben sich in den Donaugegenden andere Völker angesiedelt. 118. Die Anette. Nach dir schmacht' ich, zu dir eil' ich, du, geliebte Quelle, du ! Aus dir schöpf' ich, bei dir weil' ich, seh' dem Spiel der Wellen zu. Mit dir scherz' ich, von dir lern' ich heiter durch das Leben wallen, Angelacht von Frühlingsblumen und begrüßt von Nachtigallen. 119. Sprichwörter und Sprüche. Mit der Zeit wird man klug. Von einem Streiche fällt keine Eiche Schuster, bleib bei deinem Leisten! Nach der«Tat ist guter Rat wohlfeil. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamme. Den Mann am Gang, Die Glocke am Klang, Den Bogel am Gesang, Den Toren an den Worten Erkennt man allerorten. 79 Geh ohne Stab nicht durch den Schnee, Geh ohne Steuer nicht zur See, Geh ohne Gottes Geist und Wort Niemals aus deinem Hause fort! 120. Die Moten des Godes. (Jakob und Wilhelm Grimm, Hausmärchen.) Bor alten Zeiten wanderte einmal ein Riese ans der großen Land¬ straße; da sprang ihm Plötzlich ein unbekannter Mann entgegen und rief: „Halt! Keinen Schritt weiter!" „Was?" sprach der Riese, „du Wicht, den ich zwischen den Fingern zerdrücken kann, du willst mir den Weg vertreten? Wer bist du, daß du so keck reden darfst?" — „Ich bin der Tod," erwiderte der andere, „mir widersteht niemand und auch du mußt meinen Befehlen gehorchen." Der Riese aber weigerte sich und fing an, mit dem Tode zn ringen. Es war ein langer, heftiger Kampf; zuletzt behielt der Riese die Oberhand und schlug den Tod mit seiner Faust nieder, daß er neben einem Stein zusammensank. Der Riese ging seiner Wege und der Tod lag da besiegt und war so kraftlos, daß er sich nicht wieder erheben konnte. „Was soll daraus werden," sprach er, „wenn ich da in der Ecke liegen bleibe? Es stirbt niemand mehr ans der Welt und sie wird so mit Menschen angefüllt werden, daß sie nicht mehr Platz haben, nebeneinander zu stehen." Indes kam ein junger Mensch des Wegs, frisch und gesund, sang ein Lied und warf seine Augen hin und her. Als er den halb Ohnmächtigen erblickte, ging el- mitleidig heran, richtete ihn auf, flößte ihm aus seiner Flasche einen stärkenden Trank ein und wartete, bis er wieder zu Kräften kam. „Weißt du auch," fragte der Fremde, indem er sich aufrichtcte, „wer ich bin und wem du wieder auf die Beine geholfen hast?" „Nein," antwortete der Jüngling, „ich kenne dich nicht." — „Ich bin der Tod," sprach er, „ich verschone niemand und kann auch mit dir keine Ausnahme machen. Damit du aber siehst, daß ich dankbar bin, so verspreche ich dir, daß ich dich nicht unversehens überfallen, sondern dir erst meine Boten senden will, bevor ich komme und dich abhole." — „Wohlan," sprach der Jüngling, „immer ein Gewinn, daß ich weiß, wann du kommst und so lange wenig¬ stens sicher vor dir bin." Dann zog er weiter, war lustig und gnter Dinge und lebte in den Tag hinein. Allein Jugend und Gesundheit hielten nicht lange aus; bald kamen Krankheiten und Schmerzen, die ihn bei Tag plagten und ihm nachts die 80 Ruhe Wegnahmen. „Sterben werde ich nicht," sprach er zu sich selbst, „denn der Tod sendet erst seine Boten; ich wollte nur, die bösen Tage der Krankheit wären erst vorüber." Sobald er sich gesund fühlte, fing er wieder an, in Freuden zu leben. Da klopfte ihm eines Tages jemand auf die Schulter; er blickte sich nm und der Tod stand hinter ihm und sprach: „Folge mir, die Stunde deines Abschieds von der Welt ist ge¬ kommen." — „Wie?" antwortete der Mensch, „willst du dein Wort brechen? Hast du mir nicht versprochen, daß du mir, bevor du selbst kämest, deine Boten senden wolltest? Ich habe keinen gesehen." — „Schweig!" erwiderte der Tod, „habe ich dir nicht einen Boten über den andern geschickt? Kam nicht das Fieber, stieß dich an, rüttelte dich und warf dich nieder? Hat der Schwindel dir nicht den Kopf betäubt? Zwickte dich nicht die Gicht in allen Gliedern? Brauste dir's nicht in den Ohren? Nagte nicht der Zahnschmerz in deinen Backen? Ward dir's nicht dunkel vor den Augen? Über das alles, hat nicht mein leiblicher Bruder, der Schlaf, dich jeden Abend an mich erinnert? Lagst du nicht in der Nacht, als wärst du schon gestorben?" Der Mensch wußte nichts zu erwidern, ergab sich in sein Geschick und ging mit dem Tode fort. s) Die Maskulina und die Neutra auf -el, -er, -em, auf -en, -chen und -lein und die Neutra auf -e werfen das Flexions-e in allen Kasus ab; die auf -en, -chen und -lein werfen auch das Flexions-N des Dat. Plur. ab. b) Die Maskulina und Neutra auf -el und -er nehmen im Nom. Plur. niemals -tt an z. B. der Sessel Plur. die Sessel, der Acker Plur. die Äcker. o) Alle Substantiva auf -en und -chen lauten im Gen. Sing, auf -ens aus. ck) Die meisten Maskulina lauten im Plural um; ohne Umlaut werden gebraucht: Bogen, Kasten, Kragen, Magen, Polster, Schlosser, Schuster, Taler, Wagen, Wanderer u. a. Deklinieret: das Gebirge, das Gebäude, der Stiefel, das Mittel, der Schuster, das Messer, der Degen, das Zeichen, der Wanderer, das Laster, das Tierchen, das Büchlein — der Bruder, der Schwager, der Vater, der Acker, der Ofen, der Faden, der Schaden! s) Mit dem Dativ werden folgende Präpositionen verbunden: aus (12), außer (ra^on), bei (pri), binnen (v), entgegen (naproti), gegenüber (nasproti), gemäß (po), mit (s, 2), nach (po, v), nächst (blirui, rmavon, till), nebst (polo^), ob (über) (nack), samt (vroä), seit (oct), von (och o), zu (ll, ?a), zuwider (proti, r:opsr). 81 Schreib mit, nach, nächst, nebst, samt, Bei, seit, von, außer, zu, zuwider, Gegenüber, binnen, aus, entgegen Stets mit dem Dativ nieder. Binnen zwei Jahren muß das Gebäude fertig sein. Ich gehe den Eltern entgegen. Das Gymnasium steht der Kirche gegenüber. Ich handle deinem Befehle gemäß gemäß d. B. Anmerkung 1. Die Präpositionen entgegen und gegen¬ über stehen immer hinter ihrem Kasus. Anmerkung 2. Anmerkung 3. Beim -- bei dem; vom -- von dem; zum zu dem; zur — zu der. Die Deklination der Neutra und Mas¬ kulina mit der Aöleitungsstlöe -er. 121. Die Ster-nlater-. (Nach Brüder Grimm.) Es war einmal ein kleines Mädchen. Bater und Mutter waren ihm gestorben und es war so arm, daß es nichts besaß als die Klei¬ der, die es ans dem Leibe trug, und ein Stückchen Brot, das ihm eine mitleidige Seele geschenkt hatte. Das Mädchen war aber gut und fromm. Und weil es so von der ganzen Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus aufs Feld. Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: „Ach, gib mir doch etwas zu essen, ich bin so hungrig!" Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: ,,Gott segne dir's!" und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: „Es friert mich so am Kopfe; schenke mir doch etwas, womit ich ihn bedecken kann!" Da nahm es sein Häubchen und gab es ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind; das hatte kein Leibchen an und fror. Da gab es ihm das seinige. Und es ging noch weiter, da bat eines nm ein Röcklein, da gab es ihm auch das seine. Endlich kam es in einen Wald und es 82 war schon dunkle Nacht. Da kam noch ein Kind und bat um ein Hemdlein und das fromme Mädchen dachte: „Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben"; es zog sein Hemdlein aus und gab es auch noch hin. Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel und waren lauter harte, blanke Taler und statt des verschenkten Hemdleins hatte es ein neues an von allerfeiuster Leinwand. Da sammelte es die Taler hinein und war reich für sein Lebtag. 122. Gin Morgen auf einer' Wer-gesööbe. Wir wandern hinaus in frischer Morgenluft nach einem nahen Berge. Noch ruht die Natur in feierlicher Stille. Der laute Ruf der Hähne aber begrüßt das Dämmerlicht, das sich langsam ausbreitet. Graue Nebel ziehen über die Fluren. Die eine Seite des Himmels wird immer Heller, die ein¬ zelnen Wolken daselbst nehmen einen purpurnen Schein an. Die Morgen¬ röte wird immer glühender; sie verkündet die nahe Ankunft der Sonne. Da erhebt sich die Sonne in strahlender Pracht. Sie glänzt wie eine feurige Kugel und beleuchtet die Gipfel der Berge. Die Vögel erwachen in den Nestern und singen ihre Lieder. Nun weichen die Nebel. Wir blicken um uns und übersehen nach allen Seiten die Gegend bis zu dem fernen Rande, wo der Himmel die Erde zu berühren scheint. Welches malerische Bild bietet sich unseren Blicken! Dunkel treten die Wälder hervor. Der Glanz der Sonne ergießt sich über Täler und Felder. Wir sehen deutlich Schlösser und Türme, Dächer und Häuser; wir unterscheiden auch viele Dörfer. Unweit des nächsten Dorfes weidet eine Herde. Wir sehen Pferde, Schafe und Rinder, Kälber und Lämmer springen herum. Dort ist die ganze Straße belebt. Es ist Sonntag: Männer, Weiber und Kinder gehen in die Kirche. 123. Der Umbaut. Auf dem Baume die Rebe, Das Kreuz auf dem Grabe, Der Tropfen im Glas; Die Taube im Schwarme, Die Hand an dem Arme, Der Zapfen im Faß; Die Maus in dem Keller, Der Braten am Teller, Am Strauche das Blatt; Das Kraut in dem Garten, Das As in den Karten, Im Lande die Stadt: Ob jedes wohl den Umlaut hat? 83 124. Wom Wäurrllein, das andere Matter bat gewollt. (Rückert.) 1. Es ist ein Bäumlein gestanden im Wald In gutem und schlechtem Wetter; Das hat von unten bis oben Nur Nadeln gehabt statt Blätter. Die Nadeln, die haben gestochen, Das Bäumlein, das hat gesprochen: 2. „Alle meine Kameraden Haben schöne Blätter an. Und ich habe nur Nadeln, Niemand rührt mich an; Dürst' ich wünschen, wie ich wollt', Wünscht' ich mir Blätter von lauter Gold." 3. Wie's Nacht ist, schläft das Bäumlein ein Und früh ist's anfgewacht; Da halt' es goldene Blätter fein, Das war eine Pracht! Das Bäumlein spricht: „Nun bin ich stolz; Goldene Blätter hat kein Baum im Holz." 4. Aber wie es Abend ward, Ging der Jude durch den Wald Mit großem Sack und großem Bart; Der sieht die goldnen Blätter bald; Er steckt sie ein, geht eilends fort Und läßt das leere Bäumlein dort. 5. Das Bäumlein spricht mit Grämen: „Die goldnen Blättlein dauern mich; Ich muß vor den andern mich schämen, Sie tragen so schönes Laub an sich; Dürft' ich mir wünschen noch etwas, So wünscht' ich mir Blätter von Hellem Glas." 6* 84 6. Da schlief das Bäumlein wieder ein, Und früh ist's wieder aufgewacht; Da halt' es glasene Blätter fein, Das war eine Pracht! Das Bäumlein spricht: „Nun bin ich sroh; Kein Baum im Walde glitzert so." 7. Da kam ein großer Wirbelwind Mit einem argen Wetter, Der sährt durch alle Bäume geschwind Und kommt an die glasenen Blätter; Da lagen die Blätter vom Glase Zerbrochen in dem Grase. 8. Das Bäumlein spricht mit Trauern: „Mein Glas liegt in dem Staub, Die andern Bäume dauern Mit ihrem grünen Laub; Wenn ich mir noch was wünschen soll, Wünscht' ich mir grüne Blätter wohl." 9. Da schlief das Bäumlein wieder ein, Und wieder früh ist's aufgewacht; Da hat es grüne Blätter fein. Das Bänmlein lacht Und spricht : „Nun hab' ich doch Blätter auch. Daß ich mich nicht zu schämen brauch'." 10. Da kommt mit vollem Euter Die alte Geiß gesprungen; Sie sucht sich Gras und Kräuter Für ihre Jungen; Sie sieht das Laub und fragt nicht viel, Sie frißt es ab mit Stumpf und Stiel. 11. Da war das Bäumlein wieder leer, Es sprach nun zu sich selber: „Ich begehr' nun keine Blätter mehr, Weder grüner noch roter noch gelber. Hält' ich nur meine Nadeln, Ich wollte sie nicht tadeln." 85 12. Und traurig schlief das Bäumlein ein Und traurig ist es aufgewacht; Da besieht es sich im Sonnenschein Und lacht und lacht! Alle Bäume lachen's aus; Das Bäumlein macht sich aber nichts d'raus. 13. Warum hat's Bäumleiu denn gelacht? Und warum denn seine Kameraden? Es hat bekommen in einer Nacht Wieder alle seine Nadeln, Daß jedermann es sehen kann. Geh' naus, sieh's selbst, doch rühr's nicht an! „Warum denn nicht?" Weil's sticht. 125. Auf dern Markte. Hüte, Röcke, Strümpfe, Stöcke, Körbe, Knöpfe, Schuhe, Töpfe, Nüsse, Krüge, Kämme, Pflüge, Bänder, Tücher, Gläser, Bücher, Schlösser, Bilder, Eier, Lieder, Männer, Weiber, laufet, Kinder auch, und kaufet! s) Viele Neutra und auch einige Maskulina lassen im Plural die Silbe -er antreten. Die Umlautfähigeu lauten um. 5) In Zusammensetzungen mit Mann lautet der Plural gewöhnlich Leute, z. B. der Kaufmann, der Zimmermann, der Landmaun — die Kaufleute usw. Deklinieret: der Geist, der Leib, der Rand, der Strauch, der Vormund, der Wald, der Wurm, der Reichtum; — das Brett, das Feld, das Kleid, das Nest, das Schwert, das Gemüt, das Geschlecht, das Gespenst — das Amt, das Blatt, das Dach, das Faß, das Grab, das Gras, das Kalb, das Lamm, das Land, das Rad, das Tal, das Dorf, das Horn, das Volk, das Huhn, das Haupt, das Kraut, das Maul, das Fürstentum! 86 Me gemischte Deklination der Suöstantiva. Sräpofitionen mit dem Äenetiv. 126. Die Sonnenblume. Als der liebe Gott die Blumen hatte wachsen lassen, stand auf einem weiten Felde unter Rosen, Nelken, Veilchen und Tulpen auch eine Sonnenblume. Alle schauten die Sonne am Himmel an und freuten sich über ihren Glanz. Die Sonnenblume aber wurde dadurch stolz. Sie besah ihren mächtigen Stengel, ihre großen Blätter und ihre gelbe Blütenscheibe, blickte verächtlich auf alle ihre Nachbarinnen herab und sagte zuletzt: „Was schauet ihr so nach dem Himmel? Sehet mich an! Bald werde auch ich so groß sein wie die Sonne und ebenso glänzen wie die Strahlen, die sie herabsendet. Dann aber bin ich euere Sonne." Die Blütenscheibe wuchs auch immer großer ; zuletzt aber fielen die gelben Knöpfchen ab und sie wurde grau und endlich schwarz. Nun erst sah die Sonnenblume ein, daß sie vergeblich geprahlt hatte. Beschämt senkte sie ihr Haupt zur Erde und schwieg; die übrigen Blumen aber freuten sich der Himmelssonne, wie sie dies schon früher getan hatten. So ist es gekommen, daß die Sonnenblume ihr Antlitz zur Erde kehrt, wenn sie ihre Blüten verloren hat und Früchte trägt. 127. Der Schüben der" Ameise. (Brandauer.) Ein Eroberer verdankte seine Macht und Herrschaft hauptsächlich seiner eisernen Beharrlichkeit. Auf diese Tugend wurde er vorzüglich durch folgendes Ereignis geführt. „In einem meiner ersten Kriege," erzählte er, „kam ich eines Tages so sehr in Gefahr, daß ich in den Ruinen eines Gebäudes vor den mich verfolgenden Feinden Schutz suchen und daselbst viele Stunden versteckt bleiben mußte. Die Furcht, meinen Verfolgern in die Hände zu fallen und durch die erlittene Niederlage den ganzen Gewinn meiner bisherigen Anstrengungen einzubüßen, drückte meine Seele nieder. Ich verzweifelte an dem glücklichen Erfolge meiner Unternehmungen und beschloß, sie aufzugeben. Da fiel mir plötzlich eine Ameise iu die Augen, die bemüht war, ein Weizenkorn, größer als sie selbst, auf eine Anhöhe zu tragen. Das Tierchen fiel, wenn es mit seiner Last beinahe oben war, immer wieder herab und ich zählte neunundsechzig vereitelte Versuche desselben. Aber es ließ nicht nach und bei dem siebzigsten Versuche erreichte es glücklich den Gipfel der Anhöhe. Dieses Beispiel gab mir neuen Mut und ich lernte aus dem Gesehenen eine Wahrheit, die mir später sehr oft zustatten kam." 87 128. Allgemeines und Wesonderes. (Rotti-Lil^, Ilvoä.) Die Beere ist eine Frucht. Was sind Ähren, Garben, Birnen, Pflaumen, Trauben, Feigen, Zitronen, Orangen? Was sind Eichen, Linden, Birken, Weiden, Ulmen, Eschen, Erlen, Pappeln, Fichten, Tannen, Kiefern? Zu welchen Vögeln gehören Amseln, Drosseln, Schwalben? Zu welchen Tieren zählt man Vipern und Nattern? s) Substantiv«, die den Singular oder einzelne Kasus des Singulars nach der starken und den Plural nach der schwachen Deklination bilden, gehen nach der gemischten Deklination. Die Substantiv« der gemischten Deklination bekommen keinen Umlaut. L) Fast alle Feminina bleiben im Singular unverändert, im Plural erhalten sie -it; nach der gemischten Deklination werden dekliniert die Feminina auf: -e, -el, -er, -in (Plural -innen), -nng, -ei, -heil, -leit, -schäft n. v. a. Deklinieret: die Pflicht, die Zeit, die Welt, die Gegend, die Gabe, die Arbeit, die Antwort, die Gefahr, die Saat, die Tat, die Natur, die Zahl, die Person, die Burg, die Uhr, die Jugend, die Tafel, die Gabel, die Schüssel, die Wurzel, die Nadel, die Feder, die Königin! 129. Der: Wienenstcrcrt. In jedem Bienenstaate herrscht eine Königin, die auch den Namen Weisel führt. Sie beherrscht eine große Zahl von Untertanen; denn oft sind 15—20 Tausend Bienen in ihrer Gesellschaft versammelt. Alles beugt sich dem Willen der Königin. Jeder Bewohner des Bienenstaates erfüllt seine Pflichten unermüdet und genau. Die Bienen sind von den ersten Strahlen der Morgensonne bis zum späten Abend tätig. Die eine fliegt summend von Blume zu Blume und sammelt Honig, die andere trägt Blütenstaub nach Hanse, eine dritte beladet sich mit harzigem Saft und wieder eine andere trägt Wasser ein. Im Innern des Stockes ist die Tätigkeit noch größer. Da wimmelt es von fleißigen Arbeitsbienen, keine will der andern nachstehen. Hier nehmen einige den ankommenden die Ladung ab, dort bauen andere Zellen; einige füttern die Jungen, andere kleben die Zellen zu und noch andere schaffen den Unrat hinaus. Vor dem Fluglochs hält ein Hause von Bienen Wache. Ihre Waffe ist ein hohler Giftstachel, mit welchem jede Arbeitsbiene versehen 88 ist. Mutig und unverzagt, ja, mit Aufopferung ihres Lebens verteidigen sie sich gegen jeden Feind. Der Stich der Biene verursacht einen heftigen Schmerz. Bei allen ihren Arbeiten leben die Bienen im Frieden beisammen. Nur einmal im Jahre — zur Zeit der Drohnenschlacht — gibt es Streit und Kampf, der vielen das Leben kostet. Die Bienen liefern uns Honig und Wachs. Doch ist es der Nutzen nicht allein, um dessentwillen mau dieses Insekt schätzt. Vielmehr verdient das gesellige Zusammenleben der Bienen unsere Aufmerksamkeit, ja, unsere Bewunderung. 130. Drei H'clctwe und Kiner-. (Friedr. Rückert.) Du hast zwei Ohren und einen Mund, willst du es beklagen? Gar vieles sollst du hören und wenig darauf sagen. Du hast zwei Augen und einen Mund, mach' dir's zueigen ! Gar manches sollst -du sehen und manches verschweigen. Du hast zwei Hände und einen Mund, lern' es ermessen! Zwei sind da zur Arbeit und einer znm Essen. ss Nach der gemischten Deklination gehen folgende Maskulina: 1. Staat, Stachel, Stahl, Zins, Vetter, Gevatter, Untertan, Doru, Mast, schmerz, See, Sporn (Plur. Sporen); 2. Friede, Funke, Gedanke, Glaube, Haufe, Name, Same, Wille. Die 8ub 2. angeführten erhalten im Gen. Sing, -ns, in allen übrigen Kasus -n. bs Alle Neutra werden im Singular stark dekliniert, im Plural bekommen -» oder -e» nur: die Augen, Betten, Herzen, Hemden, die Ohren, Leiden und die Enden. Anmerkung 1. Der Bauer und der Nachbar werden im Plural schwach, im Singular stark oder schwach dekliniert. Anmerkung 2. Das Herz, des Herzens, dem Herzen, das Herz — die Herzen. Was ist über die Maskulina, Feminina und Neutra auf -e zu bemerken? Wie bilden den Plural die Substantiva inasc. und noritri Asnor., ie ans -el oder -er endigen, und wie jene, die kein. Asnsr. sind? 89 131. Die österreichisch - ungarische Monarchie. Die österreichisch-ungarische Monarchie breitet sich auf beiden Seiten der Donau aus. Sie liegt innerhalb des europäischen Festlandes und außerhalb der kalten wie der heißen Zone. Die Ostgrenze zieht unweit des Schwarzen Meeres, die Südgrenze teilweise längs der adriatischen Küste hin. Die Monarchie besteht aus zwei Hauptteilen, nämlich den so¬ genannten österreichischen Ländern und den Ländern der ungarischen Krone. Hiezu kommen noch die Reichslande Bosnien und die Herzegowina. Kraft alter Verträge ist Ungarn mit Österreich unter einem Herrscher vereinigt, laut der neuen Gesetze aber haben die Länder di esse it der Leitha und die jenseit der Leitha verschiedene Regierungen. Ungeachtet der großen Ausdehnung von 676'656 Kin2 ist unsere Monarchie erst der zweitgrößte Staat Europas; vermöge ihrer Bevölke¬ rungszahl nimmt sie unter den europäischen Staaten den dritten Rang ein. Österreich-Ungarn ist ein Ackerbaustaat; unbeschadet dessen blühen auch Industrie, Gewerbe und Handel. Inmitten fruchtbarer Ebenen erheben sich zahlreiche Fabriken, deren Produkte man vermittelst der Eisenbahnen oder mittels der Schiffe in andere Länder verführt. In allen Provinzen herrscht wegen des Reichtums der Natur und zufolge des Fleißes ihrer Bewohner eine rege wirtschaftliche Tätigkeit. Die Sprache der Völker Österreichs ist verschieden; trotz dieser Verschiedenheit aber sind die Österreicher einig in der Liebe znm Kaiser¬ hause und zum großen Vaterlande und haben diese Liebe nicht nur in Friedeuszeiten, sondern auch während der Kriege bewiesen. Ruhmvoll ist die Vergangenheit unseres herrlichen Vaterlandes, gesegnet ist seine Gegenwart und glorreich wird — so Gott will — auch seine Zukunft sein. 132. Mein Wcrterbcrnd. (Erzherzog Max.) 1. Wie lob' ich mir das schöne Land, Wo stolz die Alpen sich erheben, Das Meer bespült den grünen Strand Und Nord und Süd die Hand sich geben! 2. Wie lob' ich mir das schöne Reich, Wo golddurchwirkt die Donau schäumet, Die Myrte grünt in Lüften weich Und ew'ger Schnee die Gletscher säumet! '9^8 ilSIiMN^ SIP ISsSI^Z 09P pnp ^ipn^v 918 NN9P inspsniin2 918 on^v ng ,/PMN MI S18IIOIIS8 SIP PIS8 IIP ^NIŽINO)! 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Vl8 di686 ainrnal ikran 8piaA6l traute: „Spis^isiu, SpisAlsiri LN äsr VVLiut, Wsr ist ciis seköusts iin ALU^sn kanil?" 80 antwortete 6r: „krau KöuiAin, Lr ssici üis scliöusts kisr, ^.bsr Lnss^vitteksn ist ts,ussii6iris.I sekönsr als Ikr." Da ar8ckrak dia XöniAin und ward Feld und Arün vor lVeid. Von 8tund an, wann 8ie 8ne6wittcken erblickte, kekrta 8ick ikr da8 Kler2 irn kaibe kerurn, 80 ballte 8ie da8 Ltädcken. lind dar kleid und vockinut wuck8en wia ain Unkraut in ikrein Harlan innnar kökar, dall 8ia ka§ und klackt kalna Vuka rnekr Katta. Da riet 8ia ainan da§er und 8prack: „vrinA da8 Lind Kinau8 in dan Wald, ick will'8 nickt rnekr vor rnainan ^uAen 8ak6n! Du 8o1l8t 68 töten und rnir kun^a und Kader ?urn Wakr^aicken initbrinAan!" Dar dä^sr xekorckte und tükrte 68 Kinau8, und al8 ar 8na6wittekan8 un8eku1diA68 Kler2 durck- bokren wollte, tinA 68 an ^u weinan und 8prack: „^.ck, liaber däKer, lall rnir rnein Kaken; ick will in dan wilden Wald lauten und nirnrnarrnakr wieder keirnkonnnen." Vnd weil 68 80 8ckön war, Katta dar dä^ar ktitiaidan und 8prack: „8o laut kin, du arina8 Lind!" „Vie wilden liara werden dick bald ^etre88an Kaken," dackte ar und dock war'8 ikin, al8 wär' ein 8tain von 8einein var^an Mwäl^t, weil er 68 nickt 2U tötan brauekta. knd al8 Mrade ain junger kri8cklinA dakarA68prun§en Kain, 8tack er ikn ad, nakrn kun^a und kadar Kerau8 und druckte 8ia al8 Wakrxaickan der Löni§in rnit. Oer Xock rnullte 8ia in 8alr: kockan und da8 bo8kakte Weib all 8ia aut und rnainte, 8ie kätte 8neewittckan8 kun^s und kebar 86A6886N. lVun war dÄ8 arrne Xind in dein ßrollan Wald inuttar- saeliA allein und ward ikin 80 anA8t, dall 68 alle Vlätt6r An (i^ri väulnan an8ak und nickt wullta, wia 68 8ick kalten 80vte. va kinA 68 an su lauten und liat über die 92 8p1t26N 8tsins und durcb die Dornen und die wilden Liere spranssen an ibm vorbei, aber sie taten ibrn nicbts. Ls list, solange nur die Lübs noeb tort konnten, dis es bald ^bend werden wollte, da sab es ein kleines Häuscben unci ssinss binein, sieb xu ruben. In deni Däuscben war alles klein, aber so rüerlieb und reinlicb, clall es niebt 2U sa^en ist. Da stanci ein weillssedecktes Liscblein, mit sieben kleinen Lebern, jedes Lellerlein niit seinern Löt- telein, terner sieben LIesserlein uncl Oäblein und sieben Lecberlein. ^.n der Wand waren sieben Lettlein neben¬ einander aukssestellt und scbneeweitle Laken darüber- sssdeckt. 8neewittcben, weil es so bunssriss und durstiss war, all von jedem Lellerlein ein weniss Demus und trank aus jedem Leeberlein einen Lropken Wein; denn es sollte niebt einem allein alles wessnebmen. Lernacb, weil es so inüde war, lösste es sieb in ein Letteben, aber keins pallte; das eine war ?u lanss, das andere 2U kurr, bis endlicb das siebente recbt war; und darin blieb es liessen, betabl sieb Lott und scbliet ein. ^.ls es ssan2 dunkel sseworden war, Karnen die Herren von dein Häuslein, das waren die sieben Lwersse, die in den Lerssen nacb Lr? backten und ssruben. 8ie kündeten ibrs sieden Liebtlein an, und wie es nun bell irn Häuslein ward, saben sie, dab jemand darin ssewesen war; denn es stand niebt alles so in der Ordnunss, wie sie es verlassen batten. Der erste spracb: „Wer bat aut rneinern 8tüblcben ssssessen?" Der Zweite: „Wer bat von rneinern Lellercben ssössessen?" Der dritte: „Wer bat von rneinern Lrötcken sstznonunenDer vierte: „Wer bat von rneinern Oemüscben ssösssssen?" Der tüntte: „Wer bat rnit rneinern Däbelcben ssestoeben?" Der seebste: „Wer bat rnit rneinern lVIsssercben ssescbnitten?" Der siebente: „Wer bat aus rneinern Lecber- lein ssstrunken?" Dann sab sieb der erste urn und sab, dal) aut seinern Lett eine kleine Dälle war, da spraeb er: „Wer bat in rneinern Lettcben ssetreten?" Die andern Karnen sselauten und rieten: „In rneinern bat aueb jemand sselesssn." Der siebente aber, als er in sein Lett sab, erblickte Lneewittcben, das lass darin und scbliet. lMn riet er die andern, dis kamen berbeisselauten und scbrien 93 vor VerwunderunK, bolten ikro sieben Licbtlein und beleucbteten Sneewittcben. „Li, du rnein Lott! ei, du mein Lott!" rieten sie, „was ist das Lind so scbön!" und batten so Krobe Lreude, dab sie es nicbt autweekten, sondern iin Lettlein tortscblaten lieben. Oer siebente LwerK aber scbliet bei seinen Leseilen, bei iedein eine Stunde, da war die blacbt berurn. ^ls es ^lorKen war, erwacbte Sneewittcben, und wie es die sieben LwerKe sab, srsebrak es. Sie waren aber treundlieb und trauten: „Wie beibt du?" „leb beide Sneewittcben," antwortete es. „Wie bist du in unser Haus Kekoininen?" spracben weiter die LwerKs. va er^äblte es ibnen, dab seine Stietrnutter es batte wollen urnbrinKsn lassen, der däKer batte ibrn aber das beben Ksscbenkt und da wär' es Kelauten den Kannen 3?aK, bis es endlicb ibr Häuslein Ketunden batte. Oie LwerKe spraeben: „Willst du unsern Oausbalt verseben, kocben, betten, wascben, näben und stricken, so kannst du bei uns bleiben und es soll dir an nicbts teblen." „da," saKte Sneewittcben, „von Herren Kern," und blieb bei ibnen. Ls bielt ibnen das Haus in Ordnung: rnorKsns KinKen sie in die OerKe und sucbten Lr2 und Lold, abends Karnen sie wieder und da rnubte ibr Lssen bereit sein. Den LaK über war das ^lädcben allein; da warnten es die Kuten LwerKlein und spracben: „Llüte dicb vor deiner Stietrnutter, die wird bald wissen, dall du bier bist; lab ja niernand berein!" Oie Lönissin aber, naebdern sie Sneewittcbens LunKe und Leber Klaubte KkKsssen ?u baden, dacbte nicbt anders, als sie wäre wieder die erste und allerscbönste, trat vor ibren SpieKsl und spraeb: „SpisAlsin, Spis^Isin an dsr IVand, VVsr ist dis sebönsts im ^airrsn band?" Oa antwortete der SpiöKel: „itrsu Königin, Ibr ssid dis sebönsts bisr, ^bsr Llissxvittsbsn iibsr den Herren 8si dsn sisbsn Z^vsrxsn Ist noeb tausendmal seboner als Ibr." ^.ls sie den SpisKel so reden bdrte, witterte und bebte sie vor Zorn. „Sneewittcben soll sterben," riet sie, „und 94 1V6NN 68 mein 6iss6N68 O6bon IiO8t6t.^ Oni-nnk ssiNA 816 in 61N6 ANN2 V6I'bor^6N6, 6iN8NN16 XNININ6I', IVO ni6innn6 ilin- iiNIN, nn6 inncbt6 6n 61N6N AlktiA6N, ssittiA6N ^.pk6l. ^Vci' 6IN 8t6ci6cb6N cinvon nb, inubt6 8t6i-b6N. ^.18 661- ^.ptci toi-tiA ^NI-, tnrbt6 816 8icb 6n8 O68icbt un6 V6rki6i66t6 8icii in 6in6 Onn6i-8ti-nu un6 80 §inA 8i6 6b6i- din 8i6bcn 86I-A6 211 66N 8i6b6N ^1V6I-A6N. 8i6 iiiopkt6 nn, 8n66tvittcb6n 8ir66iit6 66N Kopi 2NIN O6N8t6i- 66I-NN8 un6 8pi'ncb: „Icii 6nrt I^6iN6N Ll6N80il6N 6inin886n, 6i6 8i6b6N 2tV6I-A6 bnb6N niir'8 V6i-bot6n." ,Mir nnc6 I'66bt," nntvvoi-t6t6 6i6 8nu6i-in, „N16iN6 Xpk6i vviii icb 86iion iO8 tV6r66N. On, 6iN6N will icb 6ir 86ii6nk6n." „i^6in," 8prneb 8n66ivittcb6Q, „icii 6nrt niebt8 nnncbincn." „O6rcbt68t 6 n 6ie6 vor Oitt?" 8pi-ncb 6i6 ^.it6, „8i6b8t 611, 6n 8cbn6i66 icb 66N lVpkni in 2-w6i 16Ü6, 66N rotcn Lncbcn ib 6n, 66N tV6ib6ii iviii icb 6886N." O61' ^ptci 1VNI- nb6i' 80 ii6n8tiic6 K6iri3.c6t, 661' I- Oi6 8nclL6n nÜ6in V6i-Aikl6t 1VNI-. 8n66ivittc66N 168t6i-te Ü6N rot6N ^pk6i 8.N, nn6 nl8 68 8n6, 6n6 6i6 8ni161-in 6nvon Nil, 80 iionnto 68 ničili 1NNA61' vvi661-8t66n, 8tl-6ckt6 6io Hnn6 6innu8 nnä nn6in 6i6 AiktiA6 HriHi6. Lnnin nb6i' 1intt6 68 6iN6N 6i886N 6nvon iin ^Ilin6, 80 tioi 68 lot 2N1' Ii- 66 ni666i-. vn b6ti-neiit6t6 68 6i6 Loni^in rnit Arnii8iA6N Liicii6n un6 ine6t6 6b6i-1nnt nn6 8prnc6: „'VVoiZ ivic 8c6n66, rot ivi6 8int, 8c6ivni-2 vvio Li)6niioi2!" IIn6 ni8 8ic cindciin Ü6N 8pi6A6i b6ti-NAt6: „FpisAlsin, LpisAlsIn an 6si- tVsnsrtsn, und von dem 8ciiüttsrn tuiir dsr Aitti^s ^.ptsiArüt^, dsn 8nss- v^ittciisn abAsbi88sn, au8 dem Üai8. lind nieiit ian§s, 80 öttnsts 68 dis ^.UASN, iiob dsn vseirsi vom 8ar§ in dis Hotis und riciitsts 8ieii aut und var visder lebendig. ,,^-cii 6ott, vo bin icb?" rist 68. vsr Xöni§88obn 8a§ts vor 8rsuds: „vu bi8t dsi mir," und srxäbits, va8 8icb 2Ussstra^sn batts, und 8pracb: „leb bade dicb iisbsr ai8 ulis8 aut dsr XVsit; komm mit mir in msins8 Vatsr8 8cbloti, du 80Ü8t msins Osmabiin vsrdsn." va var ibm Lnssvittcbsn Aut und AinA mit ibm und ibrs Itocb^sit v^ard mit Krotisr ?raebt und üsrriicbksit anßsordnst. 96 2u dem ?68t6 wurde aber aucb 8n66wittcii6U8 ssott- 1086 Stiefmutter einAeladeu. ^Vie 816 sieb mit scböueu Lieideru angetan batte, trat 8ie vor den Spiegel und spracb: „Lpisglsin, Lpis^Isin an dsr Wand, tVer ist dis sekönsts im Aan^sn band?" Der Spiegel antwortete: „krau Königin, Ikr ssid dis sebönsts kisr, ^bsr dis junxs Xdni^in ist tausendmal sckdner Lis Iiir." Da stieb das döse ^Veib einen illiucb aus und ward iiir 80 an^st, dab 8ie 8ieli nicbt 2U lassen wubte. Sie wollte Zuerst Aar niciit nut ciie Klocb^eit kommen; docb lieü 68 iiir keine ttube, 8i6 mubte tort unci die funAö Löni^in 86iien. Und wie 8ie bineintrat, erkannte 8ie Sneewitteben und vor ^.nAst und Seiireeken stand 8ie da und konnte 8ick nickt reAen. ^.ber 68 waren 8ciion 6i8srne ?antottei über Loblenkeuer Asstellt und wurden mit ^anAen bereinssetraAen und vor 8ie binAestellt. Da mubte 8ie in die rdtsslübenden Scbube treten und 80 iansse tanken, bi8 8ie tot rmr Lrde tiei. Unweit, mittels, kraft und während, Laut, vermöge, ungeachtet, Oberhalb und unterhalb, Innerhalb und außerhalb, Diesseit, jenseit, halber, wegen, Auch vermittelst, unbeschadet, Unfern und um — willen, Anstatt, längs, zufolge, trotz Stehen mit dem Genetiv, Oder auf die Frage: „wessen?" Doch ist hier nicht zu vergessen, Daß bei diesen letzten drei Auch der Dativ richtig sei. Anstatt (statt) (mesto, namesto) des Königs herrschten in Rom zwei Konsuln. — Außerhalb (?unas) der Stadt ist der Friedhof. — Die Sehne ist innerhalb (rnotraf) des Kreises. — Oberhalb (vrlm, nacl) der Augenlider befinden sich die Augenbrauen. — Die 97 Donau verläßt Österreich unterhalb (pock) des Marktes Orsova. — Di es seit (takraj, tostran), jenseit (onkraj) der Leitha liegen die österreichischen und die ungarischen Länder. — Mancher tut Gutes der Ehre halber (raracki). (Deshalb raäitsxa, weshalb ^akaj). — In¬ mitten (sracki) des Dorfes steht die Kirche (mitten im Dorfe --- in der Mitte des Dorfes). — Der Beamte handelt kraft seines Amtes (12 svoja oblasti, po svoji oblasti). — Laut des Vertrages (po poxoclbi, §lasoin poß-oäbs) ist dieses Haus nun mein Eigentum. — Diese Maschine setzen wir mittels (vermittelst 2, s) einer Schraube in Bewegung. — Unbeschadet meiner Rechte ließ ich den Nachbar meinen Weg benutzen (brar prikrajšanja svojib pravic). — Unge¬ achtet (na Klacks na) meiner Warnung hat er sich in schlechte Gesellschaft begeben. — Das Holz schwimmt vermöge (?bo§) seiner Leichtigkeit.— Unfern, unweit (na ckalsc ocl) der Stadt lag das alte Schloß. — Um des Friedens willen (Zavoljo) gab ich nach. — Während des Unterrichtes (rnscl ponkorn), während der Woche (mack taänoin), während der Regierung des Kaisers Leopold (2a cesarja kaopoläa). — Ich machte mir wegen (racli) deiner (deinetwegen) viele Sorgen. — Längs (ob) des Weges floß ein Bächlein. — Wir verschoben die Reise zufolge (vslack) deines Rates. — Trotz (vkljnb) des gewaltigen Sturmes wagten wir uns auf die See. Opoinba: Das Heer zog entlang (ob) des Stromes — den Strom entlang. Die Deklination des Adjektivs. 134. Aev kluge Star. (Übung.) Ein durstiger Star wollte aus ein- Wasserflasche trinken. Begierig hüpfte er um d—selbe herum, allein von welch— Seite er auch seinen Kopf in d— Hals der Flasche hineinzwängte, konnte er doch das Wasser innerhalb d—selben mit sein— kurzen Schnabel nicht erreichen. Da er nun auf dies— Wege nicht zum Ziele gelangen konnte, so stemmte er sich gegen d— Flasche, um sie umzustoßen und von d— Wasser während des Ausfließens zu trinken. Aber auch dies war trotz sein— Anstrengungen ohne d— gewünschten Erfolg; die Flasche war zu schwer und zwischen d— Durstigen und d— Wasser blieb das Glas. Zornig hackte er nun auf d— dicke Glas los, um die Flasche zu zerbrechen, allein vergebens; das Glas war zu 7 98 stark für sein— Hiebe. Traurig saß er nun d—- vollen Flasche gegen¬ über und dachte über ander— Mittel nach, durch welch— er wohl seinen Zweck erreichen könnte. Die Not macht einem Sprichworts zufolge erfinderisch und oft Hilst die Klugheit statt d— Gewalt. Nach kurz— Nachdenken kam er vermöge sein— Klugheit auf ein— glücklichen Einfall. „Kann ich," sprach er, „das Wasser nicht außerhalb d— Flasche trinken, so kann ich es doch vielleicht in ih— so weit zum Steigen bringen, daß es nicht mehr unterhalb mein— Schnabels bleibt, wenn ich den Kopf hineinstecke. Aber wie?" Forschend sah er vor und hinter sich und bemerkte einige Steinchen neben d— Flasche. „Ja, so wird es gehen," sagte er und machte unge¬ achtet sein— Müdigkeit einen Sprung vor Freude. Vermittelst sein— Schnabels ließ er rasch die Steine einzeln in d— Flasche fallen, und da sie wegen ihr— Schwere bis an d— Grund sanken, so stand das Wasser ein wenig höher als wie zuvor. Aber erreichen konnte er es immer noch nicht. Zum Glück lagen unweit d— Flasche Steine genug. Er warf also weiter welche hinein und das Wasser stieg allmählich längs d— Wände der Flasche. Oberhalb ihr— Bauches erhob es sich so rasch, daß der geduldige Star sür sein— Anstrengung bald belohnt ward. Seit lang— Zeit aber hatte dem Durstigen kein Wasser so gut geschmeckt wie dieses, das er nächst sein— Klugheit seinem Eifer verdankte. 13S. Der unzufriedene Ksek. (kotN-tZil^, Hvoä.) Ein junger Esel kam im schönen Monat Mai zu einem fleißigen Gärtner und mußte täglich frische Blumen und viel Gemüse in die nahe Stadt tragen. Das wollte aber dem trägen Esel nicht gefallen; deshalb sprach er: „O, wie wünsche ich mir den lieben Sommer! Der Mai ist für mich doch nur die Zeit der schwersten Arbeit." Der heiße Sommer kam, allein er brachte dem unzufriedenen Esel keine Ruhe. Salat, gelbe Rüben und junge Bohnen mußte das träge Tier täglich in die Stadt schleppen. Nun verwünschte es den heißen Sommer und freute sich auf den kühlen Herbst. Auch der Herbst kam endlich, aber mit ihm auch neue Plage. Jetzt wünschte sich der Esel den stillen Winter herbei. Als aber der Winter erschien, verkaufte der Gärtner den Esel an einen Müller, der ihn zum Tragen schwerer Säcke verwendete. 99 136. Irischer, fvohew Mut. Frischer, froher Mut ist bei Gutem gut; Frischen, frohen Mutes sei, beginnst du Gutes; Frischem, frohem Mut ist gar viel gelungen; Frischen, frohen Mut hat man oft besungen. Frischer, froher Mut kehre bei mir ein, Daß ich fromm und gut, stark und fest mag sein! 137. Die Menschenrassen. Die Menschen sind über alle bewohnbaren Teile der Erde verbreitet. Nur die Polarländer und einige ganz vereinsamt im Weltmeer liegende kleine Inseln entbehren der Bewohner. Die Menschen zeigen bedeutende Verschiedenheiten nach der Gesichts¬ bildung, nach Haut- und Haarfarbe. Darnach unterscheidet man fünf Menschenrassen. 1. Zur kaukasischen oder weißen Rasse gehören Menschen mit weißer Hautfarbe, rundlichem Kopfe, glattem, weichem Haare und hoher Stirne. Sie bewohnte ursprünglich Europa und Vorderasien; durch Auswanderung gelangte sie auch in die anderen Weltteile. 2. Die mongolische oder gelbe Rasse ist durch gelbliche Hautfarbe, breites, flaches Gesicht, eckigen Schädel und steifes, schwarzes Haar gekennzeichnet. Diese Rasse bewohnt Mittel- und Ostasieu (Chinesen und Japanesen). 3. Die Negerrasse mit dunkler, oft ganz schwarzer Hautfarbe, schwarzem und krausem Haare, platter Stirne, stark vorspringendem Untergesicht und dicken Lippen wohnt in Afrika. 4. Die malaiische Rasse mit brauner Hautfarbe und feinen, von den Europäern wenig verschiedenen Gesichtszügen bewohnt die südasia¬ tischen Inseln. 5. Die Angehörigen der roten oder amerikanischen Rasse haben eine braunrote Farbe, straffes, schwarzes Haar und ein derbes, knochiges Gesicht. Die Zahl der Menschen auf der ganzen Erde beträgt etwa 1400 Millionen. Deklination des Adjektivs. Das attributive Adjektiv mit dem bestimmten Artikel oder mit rinem Pronomen mit den Endungen des bestimmten Artikels (dieser, 7* 100 jener, solcher usw.) lautet in allen Kasus auf -en aus, mit Ausnahme des Nom. Sing, aller drei Geschlechter und des Akkus. Sing, weibl. und sächl. Geschlechtes. (Schwache Deklination.) Deklinieret: Der schöne Monat, die nahe Stadt, das träge Tier; dieser junge Esel, jene schwere Arbeit, jenes fruchtbare Feld, mancher schöne Garten! Nach den Wörtern: andere, einige, einzelne, etliche, manche, mehrere, solche, viele, wenige hat das attributive Adjektiv im Nom. und Akkus. Plur. gewöhnlich die starke Deklination. Das attributive Adjektiv ohne den bestimmten Artikel oder ein demonstratives Pronomen dekliniert man wie den bestimmten Artikel. (Starke Deklination.) Der Genetiv Sing, iriasc. und noutri §sir. lautet gewöhnlich auf -en, nicht auf -es aus. Deklinieret: runder Kopf, dicke Lippe, schwarzes Haar; eckiger Schädel, platte Stirne, derbes Gesicht! 138. Die GollkirscHe. Die Tollkirsche hat eine dicke, ästige Wurzel und aufrechte, l—1'5 na hohe, wiederholt gabelteilige Stengel mit flaumhaarigen Ästen und eiförmigen, spitzen Blättern. Ihre glockenförmigen, schmutzigbraunen Blüten entspringen einzeln oder zu zweien aus den Winkeln der Äste und Blätter. Sie haben einen fünfblättrigen Kelch, der den Stempel einschließt und zur Zeit der Fruchtreife sich bedeutend vergrößert. Die Blumenkrone hat einen fünflappigen Saum und fünf lange Staubgefäße, die an der Röhre angewachsen sind. Die Frucht ist eine glänzend schwarze Beere von der Größe und Gestalt einer Kirsche, welche einen roten Saft, aber keinen Steinkern, sondern zahlreiche kleine Samenkörner enthält und überdies von dem vergrößerten Kelche umgeben ist. Die Tollkirsche gehört zu den stärksten betäubenden Giftpflanzen, deren kirschenähuliche Beeren schon oft Unerfahrene zum Genüsse verleitet haben, aber an den angeführten Merkmalen sehr leicht zu erkennen sind. Der Giftstoff dieser Pflanze (Atropin) übt eine merkwürdige Wirkung auf das Sehloch der Augen ans, indem er dasselbe erweitert. Das attributive Adjektiv mit dem unbestimmten Artikel, mit dem unbestimmten Zahlwort kein oder mit einem Possessivpronomen geht im Nom. Sing, rnasc. und norUri xon. und im Akkus. Sing, noutri Aon- nach der starken, in allen übrigen Kasus nach der schwachen Deklination. (Gemischte Deklination.) Deklinieret: ein roter Saft, eine schwarze Beere, ein spitzes Blatt! — 10t — Are Deklination der Partizipien. 139. Die beiden Wanderer. (Nach Diesterweg.) Zwei Wanderer zogen gemeinsam über Land. Als sie am Abend in einer Herberge übernachteten, erscholl plötzlich der Rus: „Feuer, Feuer!" Da sprang der eine Wanderer auf und eilte nach dem Orte der Gefahr. Der andere jedoch suchte ihn zurückzuhalten, indem er sprach: „Weshalb sollen wir uns in Gefahr begeben? Sind nicht Hände genug zum Helfen da? Was kümmern uns die Fremden?" Jener aber hörte nicht auf diese Rede, sondern lief, um zu retten; langsam folgte der andere, blieb stehen und sah von ferne zu. Vor dem Hause, aus dessen Fenstern schon die Flammen schlugen, stand eine Mutter jammernd und klagend^ „Meine Kinder! meine Kinder!" Kaum hatte der herbeigeeilte Fremdling den Angstruf der Unglück¬ lichen vernommen, stürzte er sich in das brennende Haus zwischen die krachenden Balken und prasselnden Flammen. Entsetzt riefen die Umstehenden: „Der ist verloren!" Als man aber eine Weile geharrt hatte, sieh! da trat der Wandersmann hervor mit versengtem Haar und Gewand, hielt die beiden geretteten Kinder in den Armen und brachte sie der Mutter. Jauchzend vor Freude drückte diese ihre Lieblinge ans Herz und fiel sodann dem Fremdling zu Füßen. Während dieser die Frau aufhob und beruhigte, stürzte das Haus zusammen. Da nahte sich der Gefährte des Wanderers und sagte: „Wer hieß dich doch ein so kühnes Wagestück beginnen?" „Der Herr, der es gelingen ließ, der hat es mir befohlen in meinem Herzen!" sprach der edle Mensch und ging ernst seines Weges. 140. Der Wcri. Der Nachtigall reizende Lieder Ertönen und locken schon wieder Die fröhlichen Stunden ins Jahr. Nun singet die steigende Lerche, Nun klappern die reisenden Störche, Nun schwatzet der gaukelnde Star. 102 141. Nächstenliebe. (Schubert.) Bor mehr als hundert Jahren ging ein Handwerksbursche unweit der Stadt Preßbnrg in der grimmigsten Kälte mit seinem Bündel über die Heide. Seine Kleider waren zerrissen. „Lieber Gott!" seufzte der Reisende, „weit und breit kein Dorf, keine Stadt und keine Hütte! Ich werde erfrieren; ach, was wird meine arme Mutter sagen!" Der frierende Jüngling wollte laufen, aber feine erstarrenden Glieder konnten nicht mehr vorwärts. Er wurde schläfrig, legte sich in den frisch gefallenen Schnee auf sein Bündel und schlief ein. Ein Post¬ knecht ritt vorbei und sah den Unglücklichen starr liegen; aber er bemerkte noch einige Lebenszeichen an ihm, ritt schneller und meldete es im Posthause der benachbarten Stadt. „Was hilft es? Bis wir hin¬ kommen, ist er längst tot," sagten die hartherzigen Menschen, denen er es erzählte. Ein armer Taglöhner, der in der Wachstube war, nm sich zu wärmen, hörte es und hatte Mitleid mit dem eingeschlafenen Handwerks¬ burschen. Ohne ein Wort zu sagen, ging er auf die Landstraße, wo der erstarrte Jüngling lag, hob ihn auf und trug ihn in das nächste Dorf. Dort rieb er ihn mit Schnee und allmählig kam der erstarrte Körper wieder zum Leben. Mit gerührtem Herzen dankte der Jüngling seinem edlen Retter. Dieser aber nahm den Geretteten mit sich in die Stadt und teilte, obgleich er selbst nicht viel hatte, seinen Tisch mit ihm so lange, bis derselbe weiter reisen konnte. Kaiser Josef der Zweite erfuhr von dieser schönen Tat, ließ den Taglöhner nach Wien rufen und belohnte das edle Werk mit seiner gewohnten Freigebigkeit. Die beiden Partizipien biegen wie die Adjektiva. Dies gilt auch von den Ordnnngszahlwörteru; von den Grundzahlwörtern haben nur eins, zwei, drei vollständige Deklination. Anmerkung: Der fleißige Schüler ist zu loben — der zu lobende Schüler ncsrisc, Ki ss irnn, lli so inorn Uvnliti (ckisci- xulus lunäunäus). Wenn man vor das Partizip Präs, der transitiven Verba die Prä¬ position zu setzt, erhält man eine Art des Partizipiums Futuri Passiva. 103 Ire Deklination der Fronomina. 142. Mrcru Kütt. (Brüder Grimm, Deutsche Sagen.) In uralten Zeiten lebte im Tirolerland eine mächtige Riesenkönigin, Frau Hütt genannt; sie wohnte aus den Gebirgen über Innsbruck, die jetzt grau und kahl sind, aber damals voll Wälder, reicher Äcker und grüner Wiesen waren. Einst kam ihr kleiner Sohn heim, weinte und jammerte; Schlamm bedeckte ihm Gesicht und Hände, dazu sah sein Kleid schwarz aus wie ein Köhlerkittel. Er hatte sich eine Tanne zum Steckenpferd abknicken wollen; weil der Baum aber am Rande eines Morastes stand, so war das Erdreich unter ihm gewichen und er bis zum Haupt in Moder gesunken, doch hatte er sich noch glücklich herausgeholfen. Frau Hütt tröstete ihn, ver¬ sprach ihm ein neues, schönes Röcklein und rief auch einen Diener; der sollte weiche Brosamen nehmen und ihm damit Gesicht und Hände rei¬ nigen. Kaum aber hatte dieser angefangen, mit der heiligen Gottesgabe also sündlich umzngehen, da zog ein schweres Gewitter daher, das den Himmel ganz zudeckte, und ein entsetzlicher Blitz schlug ein. Als es sich wieder aufgehellt hatte, da waren die reichen Kornäcker, grünen Wiesen und Wälder samt der Wohnung der Frau Hütt ver¬ schwunden und überall war nur eine Wüste mit zerstreuten Steinen, wo kein Grashalm mehr wachsen konnte; in der Mitte aber stand Frau Hütt, die Riesenkönigin, versteinert und wird so stehen bis zum jüng¬ sten Tag. In vielen Gegenden Tirols, besonders in der Nähe von Innsbruck, erzählt man bösen und mutwilligen Kindern diese Sage zur Warnung, wenn sie sich mit Brot bewerfen oder sonst Übermut treiben. „Sparet euere Brosamen," heißt es, „für die Armen; sonst ergeht es euch wie der Fran Hütt!" 143. Kin Wrnef. Lieber Otto! In meinem letzten Briefe gab ich Dstr das Versprechen, Dich in der nächsten Zeit einmal zu besuchen. Leider war es mir bis jetzt nicht möglich, mein Vorhaben ausznführen. Ich hatte nämlich vor einigen Tagen das Unglück, von der Treppe zu stürzen und dabei den 104 linken Arm auszurenken. Infolgedessen mußte ich mehrere Wochen das Bett hüten. Erst gestern hat mir der Arzt erlaubt, mich wieder von meinem Lager zu erheben. Doch hat er mir befohlen, den Arm noch längere Zeit in der Binde zu tragen. Ich bin daher genötigt, vorerst noch zu Hause zu bleiben. Aus diesem Grunde bitte ich Dich recht sehr, habe die Güte, sobald als möglich zn mir zn kommen. Deinen lieben Eltern empfehle ich mich bestens. Vielleicht scheust Du auch nicht die Mühe, recht bald durch ein Briefchen zu erfreuen Deinen Emil. Marburg, am 3. März 1906. 144. Die goldene Dose. (Christoph Schmidt.) Ein Oberst zeigte den Offizieren, die bei ihm speisten, bei Tische eine sehr schöne goldene Dose. Nach einer Weile wollte er eine Prise Tabak nehmen, suchte in allen Taschen und sagte bestürzt: „Wo ist meine Dose? Sehen Sie doch einmal nach, meine Herren! Vielleicht hat sie einer von Ihnen in Gedanken eingesteckt." Alle standen sogleich auf und wendeten ihre Taschen um; aber die Dose kam nicht zum Vorschein. Nur der Fähnrich blieb in sichtbarer Verlegenheit sitzen und sagte: „Ich wende meine Taschen nicht nm, gebe aber mein Ehrenwort, daß ich die Dose nicht habe." Die Offiziere gingen kopfschüttelnd aus¬ einander und jeder hielt ihn für den Dieb. Am anderen Morgen ließ ihn der Oberst rufen und sprach: „Die Dose hat sich wieder gefunden. Es war in meiner Tasche eine Naht aufgegangen und da fiel sie zwischen dem Futter hinab. Nun sagen Sie mir aber, warum Sie ihre Tasche nicht zeigen wollten, was doch alle übrigen Offiziere getan haben." Der Fähnrich erwiderte: „Ihnen allein, Herr Oberst, will ich es bekennen. Meine Eltern sind arm. Ich gebe ihnen daher meinen halben Sold und esse mittags nichts Warmes. Als ich Ihre Einladung erhielt, hatte ich mein Mittagsessen bereits in der Tasche — ein Stück schwarzes Brot und eine Wurst. Ich habe mich geschämt, die Taschen umzuwenden und die ganze Gesellschaft mein Mittagmahl sehen zu lassen." Der Oberst sagte gerührt: „Sie find ein sehr guter Sohn! Damit Sie Ihre Eltern desto leichter unterstützen können, sollen Sie nun täglich 105 bei mir speisen." Er lud alle Offiziere zu einem festlichen Gastmahle ein, bezeugte vor ihnen allen die Unschuld des Fähnrichs und überreichte ihm zum Beweise seiner Hochachtung die goldene Dose als Geschenk. s) Deklinieret das Personalpronomen! b) Nennet die Possessivpronomina und deklinieret einige! 145. Der Mauer und fein Sohn. (Gellert.) Ein guter, dummer Bauernkuabe, Den Junker Hans einst mit auf Reisen nahm Und der trotz seinem Herrn mit einer guten Gabe, Recht dreist zu lügen, wiederkam, Ging kurz nach der vollbrachten Reise Mit seinem Vater über Land. Fritz, der im Gehn recht Zeit znm Lügen fand. Log auf die unverschämtste Weise. Zu seinem Unglück kam ein großer Hund gerannt. „Ja, Vater," rief der unverschämte Knabe, „Ihr mögt mir's glauben oder nicht, So sag' ich's Euch und jedem ins Gesicht, Daß ich einst einen Hund bei-Haag gesehen habe, Hart an dem Weg, wo man nach Frankreich fährt, Der — ja, ich bin nicht ehrenwert, Wenn er nicht größer war als Euer größtes Pferd!" — „Das," sprach der Vater, „nimmt mich wunder, Wiewohl ein jeder Ort läßt Wunderdinge sehen. Wir, zum Exempel, gehn itzunder Und werden keine Stunde gehn, So wirst du eine Brücke sehn, (Wir müssen selbst darüber gehn) Die hat dir manchen schon betrogen; Denn überhaupt soll's dort nicht gar zu richtig sein. Auf dieser Brücke liegt ein Stein, An den stößt man, wenn man denselben Tag gelogen, Und fällt und bricht sogleich das Bein." Der Bub erschrak, sobald er dies vernommen. „Ach," sprach er, „lauft doch nicht so sehr! 106 Doch wieder auf den Hund zu kommen, Wie groß, sagt' ich, daß er gewesen wär'? Wie Euer großes Pferd? Dazu will viel gehören. Der Hnnd, itzt fällt mir's ein, war erst ein halbes Jahr; Allein das wollt' ich wohl beschwören, Daß er so groß als mancher Ochse war." Sie gingen noch ein gutes Stücke, Doch Fritzen schlug das Herz. Wie könnt' es anders sein? Denn niemand bricht doch gern ein Bein. Er sah nunmehr die richterische Brücke Und fühlte schon den Beinbruch halb. „Ja, Vater," fing er an, „der Hund, von dem ich red'te, War groß, und wenn ich ihn auch was vergrößert hätte. So war er doch viel größer als ein Kalb." Die Brücke kommt. Fritz! Fritz! Wie wird dir's gehen? Der Vater geht voran, doch Fritz hält ihn geschwind. „Ach, Vater," spricht er, „seid kein Kind, Und glaubt, daß ich dergleichen Hund gesehen; Denn kurz und gut, eh' wir darüber gehn: Der Hund war nur so groß, wie alle Hunde sind." 146. Gespräch zwischen Aööinus nnd H'ctusns. A.: Ist derjenige am glücklichsten, welcher große Reichtümer besitzt? P.: Nein. A.: Wessen Leben ist also wahrhaft glücklich? P.: Das Leben dessen ist wahrhaft glücklich, der mit sich selbst zufrieden ist und der an der Tugend teil hat. A.: Welchen Lohn bringt die Tugend? P.: Die Ehre ist der schönste Lohn der Tugend. A.: Was ist der Tugend entgegengesetzt? P.: Das Laster. A.: Vor welchen Lastern sollen sich die Schüler besonders hüten? P.: Vor der Lüge und dem Müßiggänge. A.: Wem schadet der Lügner? P.: Sich selbst. 107 147. Spvichwörtsw und Sprüche. Weizen und Unkraut wachsen auf demselben Acker. Wer nicht arbeitet, (der) soll auch nicht essen. Wessen Leben niemanden freut, der hat nicht viel frohe Zeit. Wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen. Wen Gott verläßt, der ist von jedermann verlassen. Was man nicht versteht, soll man weder tadeln noch loben. Das Glück hilft denen, die sich selbst helfen. Die Namen derer, die sich ums Vaterland verdient gemacht haben, sind in Marmor gegraben. Wohl dem, der Freunde hat; Weh' dem, der ihrer bedarf. Hüte dich vor dem Umgänge derer, welche dir nach dem Munde reden; es gibt deren viele. Glaube nicht alles, was du hörst, Tue nicht alles, was du willst, Wolle nicht alles, was du siehst — So bist du weise zu jeder Frist. 148. Wütfet. Wer es macht, der braucht es nicht, Wer es kauft, der will es nicht, Wer es braucht, der weiß es nicht. 149. Wütsec. (Schiller.) Bon Perlen baut sich eine Brücke Hoch über einen grauen See; Sie baut sich auf im Augenblicke Und schwindelnd steigt sie in die Höh'. 10» Der höchsten Schiffe höchste Masten Ziehn unter ihren Bogen hin; Sie selber trug noch keine Lasten Und scheint, wie du ihr nahst, zu fliehn. Sie wird erst mit dem Strom und schwindet. Sowie des Wassers Flut versiegt; So sprich, wo sich die Brücke findet, Und wer sie künstlich hat gefügt! s) Zählet die Demonstrativpronomina auf! L) Das Demonstrativpronomen der, die, das wird wie der be¬ stimmte Artikel dekliniert und unterscheidet sich von diesem durch den stärkeru Ton. Die verlängerten Formen dessen, deren, denen werden gesetzt, wenn das Pronomen substantivisch gebraucht wird (das heißt, wenn es kein Substantiv bei sich hat) z. B.: Das Glück hilft denen, die sich selber helfen. Gedenke dessen, was du versprochen hast. Schlangen kommen überall vor; auch Europa hat deren viele. — Die verlängerte Form derer ist gebräuchlich, wenn das Relativpronomen die, welche darauf folgt. Z. B. Jetzt sag' mir das Ende derer, die von Troja zurückkehrten! Derjenige und derselbe sind zusammengesetzt; der erste Teil der Zusammensetzung wird stark, der zweite schwach dekliniert (des¬ jenigen; dem-jeuigen nsw.) Das Demonstrativum selbst (selber) ist inflexibel. Wie werden dieser, jener, solcher dekliniert? Deklinieret: ein solcher, eine solche, ein solches! Die Interrogativpronomina sind: wer? KUo? was? lraj? welcher? welche? welches? kutsi-l, a, o? was für ein? was für eine? was für ein? Irulr, u, o? (Bei substantivischem Gebrauch: was für einer? was für eine? was für eines?) Das fragende welcher? hat die Deklination des attributiven Adjektivs ohne Artikel. Deklinieret es! Statt an was? ans was? über was? nach was? zu was? mit was? von was? sagt man woran? worauf? worüber? wornach? wozu? womit? wovon? ck) Die Relativpronomina sind: wer lrclor (er verkürzte Suöjekt- und Hbjcktsah. 163. WaterlnnösbieSe. Im Jahre 1793 kam ein einfacher Bauer in die Hofburg zu Wien und bat, zum Kaiser vorgelassen zu werden. Der Kaiser hatte nun die schöne Gewohnheit, auch den geringsten Untertan freundlich zu empfangen. Der Kammerdiener ersuchte nun den Bauer, in den Salon einzutreten. „Da sich das Vaterland in solcher Not befindet, bringe ich auch etwas," sagte er und legte einen Beutel mit tausend Gulden auf den Tisch. „Wie heißest du und woher bist du?" fragte der Kaiser. „Ich halte es für meine Pflicht, das nicht zu sagen," antwortete der Bauer und ging fort. Der Kaiser war erstaunt, einen so bescheidenen Menschen zu finden, und befahl seinen Dienern, hinauszueilen und den Bauer noch¬ mals zu fragen, wie er heiße und woher er sei. Aber der Bauer ant¬ wortete lachend: „Wie könnt ihr hoffen, es von mir zu erfahren, da ich es für unschicklich hielt, es dem Kaiser zu sagen!" 164. Kin Wrüef. Mein lieber Freund! Ich fürchte, Dich zu beleidigen, wenn ich Dich ermahne, ein gege¬ benes Versprechen zu erfüllen. Als ich Dir bei Deinem letzten Besuche 120 das Buch „Gaudeamus" lieh, versprachst Du mir, es nach zwei Wochen zurückzugeben. Nun sind aber schon zwei Monate verflossen und ich habe das Buch noch nicht erhalten. Da ich es nun dem Karl versprochen habe, so bitte ich Dich, es mir sobald als möglich zu schicken. Es wird mich freuen, Dir mit einem anderen Buche dienen zu können, und ich werde mich bestreben, für Dich ein Buch auszusuchen, das Dich ebenso fesseln wird wie das jetzige. Ich hoffe, das Buch bald zu bekommen. Es grüßt Dich . . , . 3 Dem treuer Freund Marburg, den 20. Mai 1908. Josef. Der Subjekt- und Objektsatz Pflegen verkürzt zu werden, wenn das Subjekt des Nebensatzes im Hauptsatze als Subjekt oder Objekt vorkommt. Das Bindewort und das Subjekt fallen weg und anstatt des Prädikatsverbums setzt man den Infinitiv mit zu. Z. B-: Ich hoffe, (daß ich) das Buch bald bekomme -- ich hoffe, das Buch bald zu bekommen. Der verkürzte Absichtssatz. 165. Gin crufrnewkscrrnew Wirrt. (OursäiiiLsIr, Oviösdiiies.) Gast: Kellner! Ich lasse den Herrn Wirt bitten, gleich herzukommen! Kellner: Ich bitte, gleich. Wirt: Womit kann ich dienen? Gast: Dieser Braten ist nicht zu essen; er ist so hart, daß man ihn nicht mit dem Messer durchschneiden kann. Ich bitte, selbst zu sehen! Wirt: Ja, es ist wirklich so. Nun, das läßt sich ja noch richten. Ich bitte, nur einen Augenblick gedulden zu wollen. Johann! Kellner: Sie befehlen? Wirt: Bringen Sie dem Herrn ein anderes — Messer. 166. Das Wburnenpfbücken. (Friedrich Rückert.) Du magst, soviel du willst, von Blumen immer pflücken, Nm dich, und was du willst, damit zu schmücken. Dazu sind Blumen da, von dir gepflückt zu sein, Sie selber laden dich dazu mit Nicken ein. 121 Nur eines unterlaß' ich nicht, dir einzuschärfen, Daß du nichts pflücken darfst, nur um es wegzuwerfen. Der schönste Strauß des Frühlings blüht für dich, Doch wenn du ihn nicht brauchst, so laß ihn blüh'n für sich. 167. a) Wie wird rncrn crkt? (Oursäniösk, Ovivsbnies.) Ein Greis wurde einst gefragt, was er getan habe, um so alt zu werden. Er antwortete: „Ich habe stets nur so viel gegessen, um satt zu werden, und nur so viel getrunken, um nicht mehr durstig zu sein." d) Das Akter-. Zu einem berühmten Manne sagte einmal ein Jugendfreund: „Ja, mein Lieber, wir werden alt!" „Freilich," meinte jener lächelnd, „aber es bleibt doch das einzige Mittel, um lange zu leben." 168. Wrrdokf von Kcrbsbuvg. Als Rudolf von Habsburg einmal hinausgeritten war, um zu jagen, hörte er durch den stillen Wald eine Glocke klingen. Er ritt nun weiter, nm zu sehen, was da vorging, und traf da einen Priester, der zu.einem Kranken eilte, um ihn mit den heiligen Sterbesakramenten zu versehen. Einige Schritte davon führte der Weg über einen Bach, der infolge starken Regens angeschwollen war und den Steg mit sich fort¬ gerissen hatte. Als sich der Priester anschickte, die Schuhe auszuziehen, um hindurchzuwaten, trat der fromme Greis zu ihm und bot ihm sein Pferd an. Der Priester setzte sich nun auf das Pferd, um seinen Weg fortzusetzen. Als er nach seiner Rückkehr das Pferd zurllckstellen wollte, sagte Rudolf, er werde sich auf das Pferd, das einem so heiligen Zwecke gedient habe, nimmermehr setzen. Er möge es behalten und sich seiner auch ferner bedienen. Der Priester war von der Güte des Grafen gerührt und wünschte ihm Gottes reichen Segen. Und dieser blieb nicht aus. Die deutschen Fürsten wählten später den frommen Grafen Rudolf zum König des deutschen Reiches. Er brachte den deutschen Ländern Frieden und regierte gerecht. 122 Rudolfs Sohn, Albrecht, erhielt die österreichischen Länder nnd seine Nachkommen herrschten fortan in Österreich. So ist Rudolf von Habsburg der Stammvater unseres erhabenen Kaiserhauses geworden. Der Absichtssatz pflegt verkürzt zu werden, wenn er das gleiche Subjekt hat wie der Hauptsatz. Das Bindewort und das Subjekt fallen weg und anstatt des Prädikatszeitwortes setzt man den Infinitiv mit um zu, z. B. Viele Menschen leben, (damit sie) essen. ----- Viele Menschen leben, um zu essen. Der Weise aber ißt, (damit er) lebe. ----- Der Weise aber ißt, um zu leben. Der verkürzte Wodatsah. 169. Im Kifer. (Oursäuiösk, 6viösdiiies.) Hausfrau (zum Besuch): Hier sehen Sie das Bild meines Urgro߬ vaters; dieser diente als Offizier in der Armee, war tapfer wie ein Löwe — aber dabei einer der unglücklichsten Menschen seiner Zeit. Er hat nie eine Schlacht mitgekämpft, ohne dabei einen Arm oder ein Bein verloren zu haben — und dabei kämpfte er in vierundzwanzig Schlachten. 170. Wülfel. Wenn man einen Sack voll Korn hat, wie kann man einen anderen Sack mit demselben Korn füllen, ohne das Korn umzuschütten? Der mit ohne daß eingeleitete Modalsatz kann verkürzt werden, indem das Bindewort und das Subjekt Wegfällen und das Prädikats¬ verbum in den Infinitiv mit ohne zu tritt. Z. B.: Ich bin ihm begegnet, (ohne daß ich) ihn bemerkt habe. ----- Ich bin ihm begegnet, ohne ihn bemerkt zu haben. Der Konjunktiv Zmperfekti Aktivi und seine Umschreibung. 171. Dev fcrrrbo Kcms. (Oursüuiösk, Oviesbnios.) „Wenn ich nur nicht mehr in die Schule gehen müßte!" klagte oft Häuschen. „Wie glücklich wäre ich, wenn ich keine Aufgaben zu schreiben hätte und wenn ich länger schlafen könnte!" 123 Früher als Hänschen dachte, war er so alt, daß er die Schule verlassen durste. Nun sollte er ein Handwerk lernen. Aber die Wahl wurde ihm schwer. „Ich konnte Tischler werden," sagte er zn sich selbst; „das Hand¬ werk wäre schön, wenn nur der Hobel nicht so schwer wäre. Wer stände auch den ganzen Tag bei der Hobelbank! Nein, das würde ich nicht aushalten! — Wie wäre es, wenn ich Schornsteinfeger würde? Ja, aber wenn ich vom Dache fiele und tot liegen bliebe? Und wenn ich auch nicht stürbe, wie schwarz wäre ich! Da möchte ich doch lieber den ganzen Tag weiß sein wie der Müller! Sollteich nicht Müller werden? Aber ich müßte ja die schweren Säcke tragen und in der Nacht hätte ich auch keine Ruhe. Als Weber hätte ich allerdings mehr Ruhe. Wie aber, wenn ich vom Treten des Webestuhls lahm würde?" So dachte Hänschen hin und her und trat endlich bei einem Schlosser in die Lehre. „Aber wie leicht könnte ich mir die Finger verbrennen! Lieber wollte ich Schuster werden. Wenn ich mich aber mit der Ahle in den Finger stäche! Beim Schneider ginge es mir- besser," dachte Hänschen und lernte die Schneiderei. Aber die Nadel stach ihn zu oft. Darum versuchte er es bei einem Glaser. „Ich würde schon ein geschickter Glaser werden, wenn ich nur nicht so viel Glas zerschlüge." Schließlich wanderte er zn einem Buchbinder, aber auch von da verjagte ihn der Kleister. So erlernte Hänschen nichts und blieb ein Faulenzer sein Leben lang. 172. Ich möchte ein Jäger.' fein! (Theobald Kerner.) 1. Ich möchte ein Jäger sein, Durchstreichen Felder und Hain, Möchte den Rus der Vögel verstehen, Möchte hören der Winde Wehen, Wenn die Tannen rauschen darin. Ich möchte ein Jäger sein! 2. Ich möchte ein Jäger sein! Früh morgens beim ersten Schein Wär' ich im Wald schon wieder Und hörte der Vögel Lieder Und hörte den Kuckuck schrein. Ich möchte ein Jäger sein! 124 3. Ich möchte ein Jäger sein! Im Mondschein ständ' ich allein Am Waldweg. Jetzt kommt es gegangen Das Reh. Mit freudigem Bangen Nahm' ich die Büchse nnd nein ! Ich möchte kein Jäger sein! 173. Dew Wald und der junge Wauew. (Meißner.) Der Besitzer eines Bauerngutes hatte unter anderem einen ziemlich großen Busch, der ihm bei weitem nicht so viel Nutzen trug, als ein gleich großes Stück Ackerfeld gebracht haben würde. Er trug daher seinem ältesten Sohne auf, die Bäume abzuhauen und auszuroden. Der Jüngling ging; doch als er die ganze weite Strecke Landes übersah, dachte er unwillig: „Dies ist eine Arbeit, mit der ich mein ganzes Leben nicht fertig werden kann." Unmutig warf er sich unter einen Baum nnd brachte diesen und den folgenden Tag mit Murren, Schlafen und Nichtstun zu. So fand ihn der Vater nnd sah bald, worin er gefehlt habe. Statt auf den Ungehorsam zu schmähen, wie der Sohn schon vermutet hatte, sagte er selbst: „Du haft recht; diese Mühe ist für einen einzigen Menschen allzugroß. Aber was meinst du? Getraust du dich wohl, jenen Winkel von ungefähr zwanzig Schritten ins Gevierte ohne Gehilfen zu säubern?" Der Jüngling war willig dazu, griff das Werk sogleich an und ward in zehn Tagen damit fertig. „Wie wenn du es noch mit jenem Stücke, das nicht größer sein wird, auch versuchtest?" fragte der Vater und fand gleiche Bereitwilligkeit, gleichen Erfolg. So ging es noch siebenmal; und ehe der Sommer verflossen war — lag der Wald darnieder. Verzage nicht beim Anblick einer großen Arbeit! Greif sie mutig an und du wirst sie, wenn auch allmählich, aber gewiß desto sicherer und leichter überwinden. Es ist wenig in der Natur, was anhaltender menschlicher Tätigkeit unmöglich fiele. 174. Aev Kinrnrek. (Löwenstein.) „Wie hoch mag wohl der Himmel sein?" Das will ich gleich dir sagen: Wenn du, schnell wie ein Vögelein, Die Flügel könntest schlagen 125 Und stiegest auf und immer auf Zu einem schönen Sterne Und fragtest dort ein Engelein: „Wie hoch mag wohl der Himmel sein?" Dann sei gewiß, das Englein spricht: „Mein Kind, das weiß ich selber nicht; Doch frag einmal dort drüben an, Ob jener Stern dir's sagen kann! Du brauchst indes nicht sehr zu eilen, Es sind nur hunderttausend Meilen!" Und flögst du uun zum Sterulein dort, Mau sagt dir doch dasselbe Wort; Und flögst du weiter fort und fort, Von Stern zu Stern, von Ort zu Ort, Es weiß doch niemand dir zu sagen, Du wirst doch stets vergeblich fragen: „Wie hoch mag wohl der Himmel sein?" Denn, Kind, das weiß nur Gott allein. 175. Jeus und das 'Uferd. „Vater der Tiere und Menschen," so sprach das Pferd und nahte sich dem Throne des Zeus, „man sagt, ich sei eines der schönsten Ge¬ schöpfe. Aber sollte doch nicht noch vieles an mir zu bessern sein?" „Was meinst du denn, daß an dir zu bessern sei? Rede, ich nehme Belehrung an!" sagte der gute Gott und lächelte. „Vielleicht," sprach das Pferd weiter, „würde ich flüchtiger sein, wenn meine Beine höher und schmächtiger wären; ein langer Schwanen¬ hals würde mich nicht entstellen; eine breite Brust würde meine Stärke erhöhen und, da du mich doch bestimmt hast, deinen Liebling, den Menschen, zu tragen, so könnte mir ja der Sattel anerschaffen sein, den mir der Reiter auflegt." „Gut," versetzte Zeus, „warte einen Augenblick!" Mit ernstem Gesichte sprach Zeus das Wort der Schöpfung und plötzlich stand vor seinem Throne das häßliche Kamel. Das Pferd sah es, schauderte und zitterte vor Abscheu. „Hier sind höhere und schmächtigere Beine," sprach Zeus, „hier ist ein langer Schwanenhals, hier ist eine breitere Brust, hier ist der anerschaffene Sattel! Willst du, Pferd, daß ich dich so umbilde?" 126 Das Pferd zitterte noch. „Geh," fuhr Zeus fort, „diesmal sei gewarnt, ohne bestraft zu werden! Das neue Geschöpf aber lebe fort und das Pferd erblicke es nie, ohne zu schaudern!" u) Konjunktiv Import, ^.kt. Loben, singen, tragen, brechen, bleiben. Indikativ Import. Ich lob-t-e, sang, trug, brach, blieb du lobtest, sangst, trugst, brachst, bliebst usw. Konjunktiv Import. ich lobte (irvalil bi), sänge, trüge, bräche, bliebe du lobtest, sängest, trügest, brächest, bliebest er lobte, säuge, trüge, bräche, bliebe wir lobten, sängen, trügen, brächen, blieben usw. oder: ich würde loben, singen, tragen, brechen, bleiben du würdest „ er würde „ b) Der Konjunktiv Jmperf. der schwachen Verba ist gleich dem Indikativ. o) Alle starken Verba bekommen im Konjunktiv Jmperf. den Umlaut, wenn dies überhaupt möglich ist. Einige haben ü statt ä, nämlich: helfen, sterben, verderben, werden, werfen. ludik. Import, ich half, starb, verdarb, warb, warf, Kouj. „ ich hülfe, stürbe, verdürbe, würbe, würfe. 127 Andere können statt ä auch ö haben: Inclnc.: ich begann, schwamm, Lons.: ich begänne oder begönne, schwämme oder schwömme, empfahl empfähle oder empföhle. ch Der Konjunktiv Jmperf. läßt sich auch durch würde mit dem Infinitiv Präs, des Verbs umschreiben. Diese Form nennt man den ersten Konditional. Wie lautet der Konjunktiv Jmperfekti im Passiv? Wie lautet der I. Kouditional im Passiv? s) Merket die Formen: ich könnte, dürfte, wollte, müßte, möchte, sollte, wüßte! Jer Konjunktiv Slusquamperfektt Aktivi und seine Aurschreibung. 176. Das Ki des Kolumbus. Bei einem Feste, das der Kardinal Mendoza zu Ehren des Kolumbus veranstaltete, hielt er ihm eine Lobrede wegen der von ihm gemachten Entdeckung Amerikas und nannte sie den größten Sieg, den jemals der Geist eines einzigen Mannes davongetragen hatte. — Bei diesem Feste waren aber außer vielen Freunden auch mächtige Neider des großen Admirals anwesend und diese suchten seine Verdienste mit allen Kräften herabzusetzen. Sie meinten, die Entdeckung der neuen Länder wäre gar nicht so schwierig gewesen; wenn sie sich selbst mit der Schiffahrt beschäftigt hätten, wären sie vielleicht ebenfalls darauf gekommen, den Seeweg nach Ostindien auf einer Fahrt nach dem Westen zn suchen. Dabei hätte eben jeder auf das neue Land stoßen müssen; denn nur durch den Zufall sei es von ihm entdeckt worden. Kein spanischer Seefahrer würde den Weg verfehlt haben. Mit vornehmem Gelächter zollten die Neider solchen Äußerungen Beifall und mehrere Stimmen riefen: „O, das hätte jeder von uns gekonnt!" Kolumbus hörte zum Erstaunen seiner Freunde alles ruhig an, ließ sich dann von einem Diener ein Ei bringen und sprach: „Wer von den Herren hier kann wohl dieses Ei so auf die Spitze stellen, daß es frei steht?" Alle lachten, versuchten es auf die verschiedenste Weise, aber immer wieder vergeblich. Endlich erklärten sie einstimmig, es wäre unmöglich. Da nahm Kolumbus selbst das Ei, drückte es an der Spitze 128 ein und das Ei — stand. „Ja, so hätten wir es auch gekonnt!" riefen fast alle mit enttäuschter Miene. „Ganz wohl, liebe Herren," erwiderte Kolumbns, zufrieden lächelnd; „das gerade ist der Unterschied zwischen euch und mir, daß ihr alle es so hättet machen können, ich allein es aber so gemacht habe." /77. /.SFerrc/e l^o/77 //r/lle/se/7. s OostLs./ Ms rrooll vonllnnnt rrrrll sollr- Asr-r'nA llllrsor- /llsrm null llor- llr-llo Ar'nA kllrrll vr'o/o ./vnAor- «roll r'llrrr /nnllorr, Dr'o soll/' so/ton sor'n tlor-t vor-sttinr/on, ll rollt' so «oll Avr- üllor- c/r'o Mrllon, Kornon //oll 2u lls/torr null llor- ällr-nllon, ll'or'/ vnton r/os ll/r'rrrrrro/s s^nAosrollt rk/srr r'rnrnor- llossor- urn/ llr'oror' spm'ollt. /§7' /roll «o c/s c/r'o lloollston llollr-on r^us sor'rrorrr llor'/r'Aorr l/unc/o lloll-on ; //osonc/or-s llur-oll (//or'ollrrr's unll LrornAs/ ll/sollt/ or- ornon Hollon ll/sr-llt ^urrr llorrrAo/. §o soll/orrc/or-t or- r'rr 6orstos /llrll' ll/r't r'llrrorr or'rrst or'rrorrr §täc/tollorr ^u, Kull o/ v^vs /r/rnllon sv/ llor- Ktr-sll', Dss orrr ^onllr-oollon //u/orson n^s-s. lllr- svAto Knnllt /^otor- llr-su/.- „Äoll llooll ornniLt/ llss lllrson sv//^ ,8'vnllt /'otor- unrr- rrrollt sv/Aor-Lu/nA llr- llstto «oollon rrrr 6ollon AotrÄvrnt id'o von« vorn llll-Arrnont llor- kUo/t, klll» or'rrorrr,/6(/orr vooll/ Ao/n/t/ .' Dorrrr rrrr lllo/r/ llst llss llor'rro Kollr-nnllon, Ds« vv'vr'on so sor'rro /rollstorr 6lo'8 7)Z6/)t Z'oLöZ't. 1)67- //6/7' 7)8o1) 862/262' /l8UKU2Ut //'87/1' //st)t 86//)62' /88 //u/628622 8ll/ t/uck tut uuotr 2662 Io/' uzoLt /oz-Z/ozoLou. '118 820 22UU 1)8// /z6 Ktu/t 62'2'6261)62), 6oLt 62' 60Z' 62U6S K6/)zuz6/68 7Ü2', IV/ZUZUt 60U /o/U M/UU //'OZ /^67)2)7§ ckt/Zu'. /lu/ 8/8 826 Ü/-02' /oz) ^//!2'/'t uuu A6//6U, Kzo/it 62' 676Z' AO/OZ) 6')// /1)6 67' 80/8UU D7t0l) 8622267' ^2't /?u/)7Z' 2722 ^7'2226/ 8u//)6268l2Z't. Hu8 Z7Z2H-'8 -U/2U 87)/67'67) /'02' 1)22282)8, DU2'0/ 11/68'' U22k1 /'61/62' o/)U6 //UU8, Zluol) 262)2' /62' II/SA 60U /?8U2U6U 1-lo/i ,' /1/6 ,8'02)7)6 861)267), /26 /1/t^' N7!2' M'Ot/, §0 /s/ 7)2872 676/ 872 80l6'1)62' KtAtt^ /'Ü/' 62U622 //'UN/ 11/)8867' Z-6F6/6U Lstt/ />67' //67'2' A-61/t 27N7N62' 607'72U8 607' sl/622, /«/t 77/2662'861)6/2.8 62U6 />72'8o/o /s/loU. ,8'82) 1t 67726 A8U26 ^6Zt,' /)87272 8^7'861) /ÖZ' //o2'2' ZUZt //6z't6Z'/'6z't 7 „ /8t8t /ll ^7)7' Z'60l)t62) ^6zt c///) 7'6K6Z), ///tt8t Vnruin bi8t du 8o ein bbinlner8ntt?" ^.in nndern On§ Finnen 8ie wieder in8 Leid. Lprneb der KieriKe ^Voll nberrnnl8: „Lotlueb8, 8obnll inir wn8 2U tre886n, oder ieb irs886 dieb 8elber nut!" On nnt¬ wortete der Oueb8: „leb weilt ein 6nuernbnu8, dn bncbt die Ornu beute nbend Olnnnbueben; wir wollen UN8 dnvon boten!" 8ie ^inAen bin und der Oucb8 8eblieb uiN8 I1nu8 beruin, Auebte und 8cbnuM6rte 80 Inn^e, bi8 er nu8lindi^ innebte, wo die 8ebü88el 8tnnd, 20A dnnn 8eeb8 Olnnnbucben bernb und brnebte 8ie dein XVolk. „On bn8t du 2u tre886n," 8x>rncb er 2U ibin und AinA 8einer WeA6. Oer ^Voli bntte die Olnnnbueben in sinern ^uKen- blicb binunterA68cblucbt und 8prneb: „8ie 8cbrneeb6N ar v S «- 2> c« 2 v" 2 c»? S 2 ar «- S ar ar v. 2 v 2. 2 ar 2 v 2 2 2 2 2 S M M ar cn? 3 3 2 2 ar cn; 2 2 2 2 2 2 v- v 2 M? v 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 v 2 2! 2 2 2 2 "4 S 2 c/r »s 2 2 cv 2 2 2 2 2> 2 M O 2 2 2> v cv v a-z 2 2 2 2 0 v 2 2 2 2 >-s 2 2 2 v 2 2, 2 cv 2 2 2 w 2 2 6 2 2 -j 2 3 m? 2 2 2 N H 2r to 2 2 2 3 2 2 2 ar 2 2 ar 2 2" 3 2 2 3 2> 2 3 < O 2 to 2 3 <2 2 döl 2 2-' !2 ar 2- 2, ^'>2 3 Z " 2 cn; 2" 2 2 2 2 22 2 . 2 ar U 2- S Z 2 8 2' 2 >-07 d 2 2 1 2 2- 2. v 2 S ö l-r cv 2 s r? 3 2. 2 2 2 2 3' 2 tD 2" Z 2 >->- ar 2 3 2 ?- 2 2 !7q s n A L v 2 cv 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 ay cv 2 2 cv 2 2 cv 2 ar 2 2 2 3 3 2 2 N? 2 2 to 2 2 ar 2 H ar 2 cv 2 ar >2 2 2 ar ar 2 3 ar 2 2 2 ar ar 2 2 2 2 2 a-? 2 2 cv to 2 2 ar 2 2 2 3 n 2 2 ar v 2 2 2 2 3 2 3 n w ar cv 2 2 cv 2 "4 2 cv 2 ar 2 2 2 to 3 2 ar cv 2 2 m? cv 2 2 »v 2 3 2 ar' 2 cv 2 ar 2 2 2 2 ar döl 2 2 M? - 2 cv 3 2 2 2 ar ar 3 2 2 2 2 s 2 2 2 3 2- 3 3 2 cv 2 2 2 2 to 2 3 2 2 3 cv 2 to 2 ar 2 2 ar H H 2 ar ar 2 3 3 cv 2 S. ar cv 2 cv 2 2' H 2 2 S cv 2 S cv S L cr? >-j cv - 2 . 2 8^ 2> 2 2 O 2 2 " 2 2 ' 2 -» Z 2' 2 - r- S 2 S 2. ar cv rrr 2 w Z 2 - 2 to L Z 3' A -Z2 Z. x2 ^0- -c> cv V " 2 2 ar 2 " 3 ar 00. M? 2 2 cv 2 N 2 2 ar 2 2 3 2 2 142 189. Mr ser Kaiser. (Aus dem Lesebuche von I. Heinrich.) An zwei Vormittagen in der Woche erteilt unser Kaiser öffentliche Audienzen, welche meist von neun Uhr morgens bis zwei, auch drei Uhr nachmittags währen. Welche Fülle von Anliegen und Kümmernissen wird an einem einzigen Audienztage dem edlen Monarchen vorgetragen! Der Kaiser hört jeden gnädig an und unzählige haben in diesen Stunden seine unerschöpfliche Herzensgüte erfahren. Eines Tages harrte ein Mütterchen, auf ihren Stab gestützt, im kaiserlichen Vorzimmer. Zweiundneunzig Jahre hatten ihr Haar gebleicht und ihren Körper gebeugt. Aus ihren eingefallenen Wangen sprachen Gram und Sorge, ein dürftiges Kleid verriet ihre Armut. Sie bangt vor dem Augenblicks da sie vor das Angesicht des mächtigen Fürsten gerufen werden soll. Nnn ist die Reihe an ihr. Wankenden Schrittes tritt die Greisin in den Audienzsaal und, von ihren Gefühlen überwältigt, fällt sie vor dem Kaiser zu Boden und umfaßt weinend seine Knie. Gerührt hebt Franz Josef sie auf und mit milden Worten spricht er ihr Mut zu. Da erzählte nun die Greisin, die aus dem fernen Ungarland hergewandert war, eine lange Geschichte von ihrem jüngsten Sohne, der sich zu einer Übeltat hatte verleiten lassen und deshalb zu schwerer Strafe war ver¬ urteilt worden. Der Monarch ermüdete nicht, ihr geduldig zuzuhören. Als sie endlich ihr gequältes Mutterherz entlastet hatte, reichte er ihr die Hand und sagte: „Seid nur getrost! Was geschehen kann und darf, um Euerem Sohne die Freiheit wiederzugeben und ihn auf bessere Wege zu führen, das soll geschehen!" Hierauf geleitete der Kaiser das Mütterchen bis zum Ausgange des Audieuzsaales, nachdem er ihr vorher noch hundert Gulden zur Rückkehr hatte anweisen lassen. s) Und, auch, sowohl — als auch, nicht nur — sondern auch, weder — noch niti — niti; aber, allein pa, ali, kocka, doch, jedoch venckar; oder ali; gleichwohl vsnckar, denn kajti, Lakaj, nämlich nainree; also, folglich torej, darum Lato, deshalb raälteAL, daher Latorej. Daß cka, ob all, wo kjer, woher ockkocker, wohin kanror, als ko; wenn ko; nachdem ko, ehe prej, während ckoeirn, solange ckokler, seit ockkar, bis ckoklsr ne; wie kakor, wie wenn kakor (cka); je — desto ciin— teiri; indem inecktsnr ko; weil, da Ker; damit cka, falls wenn cs, ako, ko; wenngleich, obschon, obwohl, obgleich ckasi. 143 Das Bindewort (Konjunktion) ist ein unbiegbares Wort (Partikel), welches Sätze oder einzelne Wörter verbindet. Die Konjunktionen sind s) beiordnend, ö) unterordnend. Interjektionen. 190. Dcrs WatewLcrnd. O Mensch, du hast ein Vaterland, ein heiliges Land, ein geliebtes Land, eine Erde, wornach deine Sehnsucht ewig dichtet und trachtet. Wo dir Gottes Sonne zuerst schien, wo dir die Sterne des Himmels zuerst leuchteten, wo seine Blitze dir zuerst seine Allmacht offenbarten und seine Sturmwinde dir mit heiligem Schrecken durch die Seele brausten: da ist deine Liebe, da ist dein Vaterland. Wo das erste Menschenauge sich liebend über deine Wiege neigte, wo deine Mutter dich zuerst mit Freuden auf dem Schoße trug und dein Vater dir die Lehren der Weisheit und Christentums ins Herz grub, da ist deine Liebe, da ist dein Vaterland. Hurrah! das Vaterland! hurrah! s) Ah! ach! o Weh! ei! hu! hm! pfui! juchhe! hurrah! L) plumps! husch! piff! paff! Puff! Empfindungswörter (Interjektionen) sind unbiegbare Wörtchen (Par¬ tikeln), welche Empfindungen ausdrücken oder Naturlaute nachahmen. L Grammatik. 10 8 1. Man unterscheidet zehn Redeteile: 1. Das Hauptwort (das Substantiv). 2. Das Geschlechtswort (den Artikel). 3. Das Eigenschaftswort (das Adjektiv). 4. Das Fürwort (das Pronomen). 5. Das Zahlwort (das Numerale). 6. Das Zeitwort (das Verbum). 7. Das Umstandswort (das Adverbium). 8. Das Verhältniswort (die Präposition). 9. Das Bindewort (die Konjunktion). 10. Das Empfindungswort (die Interjektion). 8 2. Die Redeteile sind entweder biegbar (flexibel) oder unbiegbar (inflexibel). Flexibel sind: das Substantiv, der Artikel, das Adjektiv, das Numerale und das Verbum. Die übrigen Redeteile sind inflexibel. Man nennt sie auch Partikeln. 8 3. Deklination des Artikels. Der bestimmte Artikel. 10* 148 Der iliibestlmmte Artikel. SiriAulur. 8 4. Der bestimmte Artikel ist das unbetonte hinweisende Fürwort und bezeichnet einen bestimmten, schon genannten oder bekannten Gegenstand; der unbestimmte Artikel ist das unbetonte Zahlwort und weist auf einen unbestimmten Gegenstand hin. Z. B. Es war einmal e i n Mann, dem starb seine Frau. Und der Mann war sehr traurig. Ohne Artikel stehen in der Regel: 1. die Eigennamen mit Ausnahme der Namen von Flüssen, Bergen (Meeren, Monaten) und der weiblichen Ländernamen, z. B. Franz schreibt; Schiller war ein Dichter; Goethes Werke. Dagegen die Drau, der Triglav, (der Stille Ozean, der Jänner), in die Schweiz, aus der Türkei; 2. die Stoffnamen, wenn man ganz im allgemeinen von dem Stoffe spricht, z. B. Brot backen, aus Gold, aus Silber; 3. die Substantiva im Vokativ, z. B. Herr Professor! Herr Rat! 4. das attributlose Wort Gott; 5. Substantiva nach attributiven Genetiven, z. B. des Vaters Haus, der Mutter Sorgen. Dagegen: Die Sorgen der Mutter. 8 5. Das Substantiv (das Hauptwort). Bei jedem Substantiv kommt viererlei in Betracht: 1. das Geschlecht (Ksnn8), 2. die Zahl (immsrus), 3. der Fall (cusrrs), 4. die Art der Abwandlung (Deklinationsart). 149 Das Geschlecht der Substantiva ist dreifach: 1. das männliche Geschlecht (Ksnim inaseulinuin), abgekürzt: niLse. oder nur in.; 2. das weibliche Geschlecht (§6nu8 isinininurn, tein., i.); 3. das sächliche Geschlecht (§snu8 nsutruiü, voutr., n.). Die Zahl der Substantiva ist zweifach: 1. die Einzahl (Linxuls.i', Linx.); 2. die Mehrzahl (Plural, Dl.); Fälle (Kasus) unterscheidet man vier: 1. den Werfall (Nominativ) auf die Frage wer oder was? 2. den Wessenfall (Oanetiv) auf die Frage wessen? 3. den Wemfall (Dativ) auf die Frage wem? 4. den Wenfall (Akkusativ) auf die Frage wen oder was? Der Anruffall (Vokativ) ist dem Nominativ gleich. Der Nominativ heißt der unabhängige Fall (casem rsetrm), der Genetiv, Dativ und Akkusativ heißen die (von anderen Redeteilen des Satzes) abhängigen Fälle (ca8U8 odliqui). Die Abwandlung eines Substantivs durch alle vier Fälle der Ein¬ zahl und der Mehrzahl nennt man Deklination. 8 6. Deklmationsarten. Es gibt drei Deklinationsarten: 1. die starke, 2. die schwache, 3. die gemischte. 1. Nach der starken Deklination gehen die Hauptwörter, welche im Gen. Sing, auf es oder s ausgehen oder unverändert bleiben und im Nom. Pl. auf e oder er enden oder keine Endung annehmen. 2. Nach der schwachen Deklination gehen die Hauptwörter, welche in allen Kasus bis aus den Nom. Sing, auf en oder n ausgehen. 3. Nach der gemischten Deklination gehen die Hauptwörter, welche im Sing, zur starken, im Pl. zur schwachen Deklination gehören. 150 s 7. Die starke Deklination. Maskulina und Ueutra. 8 i Q § u I a r. Anmerkung: Das e im Dat. Sing, fällt häufig weg. Sieh Lesestücke Nr. 107—112! 8 8. ?1urnl. Anmerkung: Zu dieser Gruppe gehören die Hauptwörter männ¬ lichen und sächlichen Geschlechtes auf el (Vogel), en (Degen) und er (Müller), die Hauptwörter sächlichen Geschlechtes auf chen (Mäuschen), lein (Kindlein) und e (diese mit der Vorsilbe Ge-) (z. B. Gebäude). Sieh Lesestücke 113—120! 151 s 9. Zweite Abart der starken Deklination. Anmerkung 1. Zu dieser Gruppe gehören Maskulina und Neutra, die im Plural die Ableitungssilbe er annehmen. Sämtliche haben den Umlaut. Anmerkung 2. Viele mit -mann zusammengesetzte Hauptwörter haben im Plural -leute: Kaufmann—Kaufleute, Seemann — Seeleute. Sieh Lesestücke Nr. l 21—125! Zu dieser Gruppe gehören ungefähr 40 Feminina, die im Plural sämtlich den Umlaut annehmen. Die am häufigsten vorkommenden sind: Axt, Bank, Braut, Brunst (Feuersbrünste), Brust, Faust, Gans, Geschwulst, 152 Gruft, Hand, Haut, Kluft, Kraft, Kuh, -kunft (z. B. Einkünfte), Kunst, Laus, Luft, Macht, Magd, Maus, Nacht (aber: die Weihnachten), Naht, Nuß, Sau, Schnur, Stadt, Wand, Wurst, Zunft. Ferner gehören hieher alle Feminina auf -nis (Plural -nisse) und -sal. Sieh Lesestück Nr. 106! 8 11- Schwache Deklination. Nach der schwachen Deklination gehen nur Maskulina, und zwar 1. die im Nom. Sing, auf e auslauten (ausgenommen der Käse, des Käses); 2. Völkernamen auf er, die nicht von den Namen der Städte und Länder abgeleitet sind, z. B. der Bayer, der Kaffer, der Ungar; 3. folgende: Christ, Fürst, Graf, Held, Herr (Gen. Sing, des Herrn, Plural die Herren), Hirt, Kamerad, Narr, Soldat, Tor, Bär, Elefant, Fink, Ochs, Spatz u. v. a. Anmerkung. Kein schwaches Substantiv nimmt im Plural den Umlaut an. Sieh Lesestücke Nr. 104—105! 8 12. Gemischte Deklination. 8 i n § u I n r. 153 nina auf e, el, er, in, (Plur. innen), ung, ei, heil, leit und schaft, ferner die Maskulina : Dorn, Schmerz, See, Sporn (Plur. die Sporen), Staat, Stachel, Strahl, Zins, Vetter, Gevatter, Untertan, von denen keines den Umlaut annimmt. Anmerkung 2. Alle Neutra werden im Sing, stark dekliniert; im Plural bekommen n oder en nur: die Augen, Betten, Herzen, Hemden, die Ohren, Leiden und die Enden. Anmerkung 3. Der Bauer und der Nachbar werden im Plural schwach, im Sing, aber schwach oder stark dekliniert. Anmerkung 4. Merke: das Herz, des Herzens, dem Herzen, das Herz, Plural die Herzen. Anmerkung 5. Die Hauptwörter: der Friede, der Funke, der Gedanke, der Glaube, der Haufe, der Name, der Same, der Wille werden in allen Fällen mit Ausnahme des Gen. Sing, schwach dekliniert. 81 n A ular. Plural. Sieh Lesestücke Nr. 126—130! 8 13. Regeln über die Deklination. 1. Hauptwörter, welche im Gen. Sing, auf n (en) ausgehen, be¬ halten dieses n (en) in allen Fällen. 2. Hauptwörter, die im Gen. Sing, auf es ausgehen, bilden den Dat. Sing, gewöhnlich auf e; der Akkus. Sing, gleicht dem Nom. Sing, mit Ausnahme der Maskulina nach der schwachen Deklination. 154 3. Die Hauptwörter männlichen und sächlichen Geschlechtes auf el und er und die Hauptwörter sächlichen Geschlechtes auf e (mit der Vorsilbe Ge-) haben mit Ausnahme des Gen. Sing, und Dat. Plur. keine Endungen. Die Hauptwörter männlichen und sächlichen Geschlechtes auf en und die Hauptwörter sächlichen Geschlechtes auf chen und leitt haben nur im Gen. Sing, eine Endung. 4. Die Hauptwörter weiblichen Geschlechtes bleiben im Singular unverändert. 5. Bei allen Hauptwörtern sind der Nom. Plur., der Gen. Plur. und der Akkus. Plur. einander gleich; der Dat. Plur. geht immer auf n (en) aus. s 14. Um also deklinieren zu können, ist es notwendig, außer dem Nom. Sing, auch den Gen. Sing, und den Nom. Plur. zu wissen. 1. In der Regel gehen die Hauptwörter männlichen Geschlechtes im Gen. Sing, auf es, im Nom. Plur. auf e aus. 2. Die Feminina gehen im Nom. Plur. auf n (en) aus, wenn sie nicht umlauten. Die Feminina auf e, el, er, in (im Plur. innen), nng, ei, heil, leit, schäft lauten im Plur. nie um (aber die Töchter, die Mütter). 3. In der Regel gehen die Hauptwörter sächlichen Geschlechtes im Nom. Plur. auf er aus; die umlautfähigen lauten im Plur. um. Die Hauptwörter männlichen und sächlichen Geschlechtes auf tum enden im Nom. Plur. auf tiimer (der Reichtum, die Reichtümer, das Heiligtum, die Heiligtümer); die Hauptwörter auf nis, auch die des weiblichen Geschlechtes z. B. die Kenntnis, verdoppeln dieses s, wenn eine Silbe hinzutritt; sie gehen im Nom. Plur. auf e aus, z. B. die Geständnisse, die Kenntnisse. Unter Umlaut versteht man die Änderung (Trübung) der Vokale a, o, n und des Doppellautes all in ä, ö, ü, äu. 155 s 15. 156 Z 16. Die starke Deklination des Adjektivs. 8iuKular. 8 17. Gemischte Deklination des Adjektivs. Plural. Anmerkung: 8iuA. der Beamte, ein Beamter, Beamter klur. die Beamten, Beamte 157 81n§. der Gelehrte, ein Gelehrter, Gelehrter die Gelehrten, Gelehrte 8inK. der Bediente, ein Bedienter, Bedienter die Bedienten, Bediente. Das substantivierte Adjektiv wird mit dem bestimmten Artikel schwach, ohne Artikel und nach ein (Nom. Mask, und Nom. und Akk. Neutr.) stark dekliniert. 8 18. Die Komparation (Steigerung) des Adjektivs. 1. Man unterscheidet drei Stufen: den Positiv, den Komparativ und den Superlativ. 2. Die Endung des Komparativs ist -er, die Endung des Super¬ lativs ist -est oder -st. 3. Viele einsilbige Adjektiva erhalten im Komparativ und Super¬ lativ den Umlaut. Zu diesen gehören: ärger, frömmer, gröber, älter, größer, härter, höher, kälter, klüger, kränker, kürzer, wärmer, länger, näher, röter, ärmer, schärfer, schwärzer sowie jünger und auch immer stärker, dümmer. 4. Der Komparativ und der Superlativ werden nach denselben Regeln wie der Positiv dekliniert. 8 19- Das Numerale (Zahlwort). 1. Man unterscheidet acht Arten von Zahlwörtern. Sieh Lesestück Nr. 45! 2. Von den Grundzahlwörtern haben eins, zwei, drei eine voll¬ ständige Deklination. Ein ist betont und wird vor einem Substantiv wie der unbestimmte Artikel dekliniert, z. B. Auch die Türken glauben nur an einen Gott. Steht es selbständig, so bekommt es die Endlaute des bestimmten Artikels einer, eine, eines. Hat es aber den bestimmten Artikel oder ein stark flektiertes Nomen vor sich, so wird es wie ein schwaches Adjektiv dekliniert, der eine Mann, des einen Mannes. Zwei 158 und drei werden ohne Artikel stark dekliniert, z. B. zwei, zweier, zweien, zwei. Mit dem Artikel bleiben sie undekliniert. Die übrigen Kardinali« haben nur noch im Dativ eine Flexion, z. B. mit sechsen fahren, auf allen vieren kriechen. 3. Die Ordnungszahlen werden wie die Adjektiv« dekliniert. 8 20. Das Pronomen (Fürwort). Man unterscheidet: 1. persönliche (prouoiuina psrsoualia), 2. besitzanzeigende (xosssssiva), 3. hinweisende (äsiuoustrativa), 4. fra¬ gende (iutsrro§ativa), 5. bezügliche (relativ«), 6. unbestimmte (iuäo- üuita) Fürwörter. Das zurückbezügliche Fürwort (prou. rokloxivuiu) s i ch wird oft durch das hinweisende Fürwort s e lbst verstärkt, z. B. jeder liebt sich selbst am meisten. Vom Reflexivum sich ist das wechselbezügliche Fürwort (prou. rociproeuru) einander zu unterscheiden; z. B. die Kinder kleiden sich an (jedes sich selbst ss oblaeijo saiui). Die Kinder kleiden einander an (eines das andere oblačijo clru§ . 185 beten moliti vor-beten naprej moliti nach -beten moliti 2a Korn ein-treten vstopiti erscheinen priti; prikazati so herum -laufen okrox letati Der Kaiser cesar der Thron prestol die Armut nbostvo die Gefahr nevarnost die Bersuchnng i^knsnjava die Wahrheit resnica das Maß mera das Vaterland domovina brav pricien gut dober lieb ljnb Wohltätig dobrotljiv niemand nibce arbeiten clelati drohen pretiti ehren Lastiti entstehen nastati flehen prositi fürchten bati so halten clrLati; Maß halten sme¬ ren biti Der Abschnitt odstavek der Lehrer ncitelj der Satz stavek das Lesebuch Litanka deutlich razločen, ra^nmljiv deutsch nemški falsch kriv, napačen laut glasen unrichtig neprav, napaLen nehmen v^eti sitzen secleti wiederholen ponoviti, ponavljati vor (praep. c. clat. et acc.) pred sondern ampak 14. geben clati helfen pomagati kämpfen bojevati se lehren neiti (koga) prüfen preudariti scheuen bati se, plašiti se sich schlagen biti se sprechen govoriti sterben nmreti tränen zaupati wagen tvegati, npati se immer večino als kot, ko zuerst najprej auf (praep. c. dat. st aec.) na für (praep. e. acc.) 2L (fürs — für das) gegen (praep. c. aec.) proti wo? kje? wo kjer 15. der erste prvi der zweite drngi der dritte tretji antworten odgovoriti ein-sagen posepniti, prišepniti überlegen premisliti übersetzen prestaviti Hofer, Huber, Meier (priimki) 186 16. Johann (m.) lana? ihn selbst njaZa sainaxa fragen vprašati glauben varjati 16. Emil (m.) Linil Heinrich (m.) Usnrik zusammen - gehen skupaj iti 17 Franz (M.) Igrano Robert (m.) Hobart der Fixstern ?vs?cla naprslnieniea der Horizont obzorje der Planet 2va?c1a prarnicnica die Achse os (osi) die Bewegung gibanja, prarni- kanja die Erde ?sinlja die Erdoberfläche ?arnsljsko po¬ vršja die Krümmung oblost (?akriv- Ijanost) die Kugel kroxla die Scheibe plosea die Sonne solnca 18. Der Strauch §rin die Biene öabala die Nelke klincak die Rose roLa die Tulpe tulipan die Wiese travnik die Wüste puseava das Feld polja a) hinein - gehen vstopiti, iti v .. . nur la so? tako? b) also taclaj nirgendshin nikainor wohin? Kain? eben raven gekrümmt oblast kreisförmig okroxlast wie vielfach? koliksran? zweifach ävojan bemerken ?apa?iti sich bewegen xibati sa sich drehen vrtati sa, sukati ss fast skoro überall xovsocl warum? ?akaj? weil Kar zu — pracl aelj aktivi pra; n. pr. zu klein praniajban ist kein Planet ni prainienica das Leben Livljanja grün 26lan öde pust blühen cvatati grünen Lalsnati singen pati summen branöati wachsen rasti 187 Der Verstand rasnin die Mans nns das Mäuschen iniska die Ruhe inir das Auge oko das Bein no§a das Rätsel nxanka Der Bär rnedved der Hafer oves der Honig ined der Hunger lakota der Körper telo, truplo der Pelz Kosub, krsno der Sohlengänger podplatar der Winter siina die Höhe visokost; viZina die Jagd lov die Kralle kreinpelj die Länge dolgost die Sohle podplat die Stirne Lelo die Zehe prst na no§i das Fleisch ineso das Gebirge poxorjs das Gras trava das Haar las, dlaka, kocina das Korn rs das Winterkorn osiinina das Obst sadje das Pelzwerk kosubovina das Raubtier sver Deutschland (n.) dleineija England (n.) ^nAllsa ausgerottet istrebljen, satrt eßbar usiten fett tolst, rnasten gefährlich nevaren 19. mäuschenstill tili Kot rniska fliegen leteti laufen teöi doch vendar nichts als niö ko es will (ono) boLe vier Ztirje 20. gereizt rasdrasen geschätzt cenjen, Lislan geschickt spreten gewölbt isboLen langhaarig dolxib las ali kocin mutig poxuinen nackt xol plump okoren, Lokat schnell Inter schwielig suljav süß sladek tiefer Schlaf trdno spanje verschieden raslicen waldig ßpsdnat au-greifen napasti bedecken pokriti bewohnen Vivati v . . . klettern plesati liefern dajati messen ineriti schwimmen plavati überfallen napasti verfallen sapasti v kaj, in Schlaf Verfallen saspati verschmähen sainetavati, sani- Levati besonders posebno bisweilen vöasiv bei spraep. c. dat.) pri; bei uns pri nas 188 21. Der Acker njiva der Dieb tat der Gast §ost der Lügner laLnik der Mut possnin, srce die Rast počitek das Blut kri das Gewisse» vest das Herz srce das Land deSela Der Freund prijatelj das Geld denar das Gespräch pogovor das Vaterhaus očetova bisa heiser bripav neu nov viel innoA; adv. inno§o mir insni kennen pognati Alfred smj Alfred Hermann (in.) Herrnan der Dachs jazbec der Fisch riba der Fischotter vidra der Fuß noKL der Iltis dibnr der Marder knna der Haus- oder Steinmarder knna belica der Edelmarder knna Zlatica der Name irne der Sommer polstjo der Zahn 20b der Backenzahn kocnjak der Mahlzahn ineljac das Wort beseda böse landaben, stab dicht Kost ganz eel rein List ungebaut neobdelan finden najti nirgend oder nirgends nikjer selten inalokdaj durch (prsep. c. acc.) 8K02 22. können rnoci er kann inore kosten stati, veljati sehen videti zeigen pokapati daher ?ato wohl pac hinter fprasp. e. dat. et acc.) ra 23. der Zobel sobol die Spitze ost; konec die Schwanzspitzc konec repa die Zunge jeräk das Bild slika das Gebiß vodovje das Geflügel perotnina das Hermelin velika podlasica, bsrinelin das Kleid obleka das Winterkleid rüinska obleka das Tier Lival das Tierchen Livalica das Landtier na snbsin Liveea Lival das Wasserticr povodna Lival 189 das Säugetier üojilka, sssalsc das Wiesel po . ... .ch oclgovoriti erwidern l nähen šivati sammeln nabirati spielen igrati (se) verdienen rasInLiti draußen 2unaj heute äanss nicht mehr ns vec mit (praep. c. äat.) 2, 8 mit mir 2 inenoj zu (praep. c. ckat.) li zu ihr k njsj er sagt zu ihr ji rsöe aber pa, tocla 25. tun 8toriti was Kar 190 Spanien (n.) Španija es regnet äsLnjs Die Taste tipka die Trauer Laiost 26. a) wieder 20pet 26. b) das Klavier Klasovir etwas nekaj 27. Hänslein (n.) llane^ek der Stock palica das Rohr trstika 28. Das Zimmer soba 29. Der Hochsommer vroče polstjo der Kirchturm cerkveni stolp der Landmann kniet der Regen ckoL der Sturm vibar die Hitze vročina die Mahnung oponnn die Natur narava die Wolke oblak das Dach stroba das Gebet inolitov das Gewitter nevibta erquickend krepilen finster teinen heiß vroc ackern orati an-fangen ^acoti 30. Der Nutzen korist der Schaden skocka der Unterschied razloček die Bosheit rlobnost faul neinarsn, len hervor-nehmen seči po cera gar vieles inarsikaj auf-leben oLiveti es blitzt bliska so es donnert §rini entstehen nastati sich flüchten ^beLati läuten Zvoniti nach-lassen oäjonjati scheinen sijati verschwinden i^^initi werden postati allmählich poiaAorna dermaßen v toliki nieri; tako plötzlich naenkrat unter (praep. c. clat. et acc.) pock aufs aus das zum ---- zu dem denn kajti die Wespe osa die Wohnung stanovanje gewogen (geneigt) naklonjen nützlich koristen 191 jedermann vsakclo achten Listati bauen staviti, äolati bringen prinašati schätzen čislati tadeln Arafati verachten Zaničevati Der Bach potok der Berg Aora der Fluß reka der Garteu vrt der Golf Laliv der Hügel Arie der Maßstab rnorilo der Meeresspiegel inorska Ala- äina der Spiegel Zrcalo der Parallelkreis vLporoänik der See fsLsro der Strom volotok der Teil clol das Bild pocloba die Abbildung slika die Bemalung barv ans o, barvo die Ebene ravnina die Hochebene planota die Tiefe niLava die Tiefebene niLina die Enge oLina die Färbung barvitost, barvo die Insel otok die Halbinsel polotok die Küste obala die Landenge Loinolfska oLina die Landkarte Loinlfoviä die Linie crta die Meerenge rnorska oLina verjagen Lapocliti verwunden raniti darum Lato Woher oclkocl aus (xraop. c. üat.) ir ja sogar cla eolö 31. die Mittagslinie polclnovnica die Stadt niosto die Straße costa die Meeresstraße proliv das Hochland visavfo das Meer rnorfo das Schloß Aracl das Tal clolina das Ufer brsA das Borgebirge nos, rtic bedeutend Lnainonit einzeln posainoLon gelblich rnrnonkast der innere notranji wichtig vaLon ein anderer clrnA einige nokatori solch(er), solche, solches takson ab-bilden naslikati bedeuten poinoniti bezeichnen ornaLiti von links oä lovo von rechts ocl closno von oben oä LAoraj nach unten navLtlol meist voöinoina über fpraop. c. clat. ot acc.) naä allerdings ros, sicer, sovocla jedoch vonäar 192 Der Maler slikar der Sänger pevec die Freude veselje das Lied psssnr das Vögelein pticica das Gefieder perje die Leute (pl.) ljudje blau sinji Der Ast veja der Fink scinkovec der Hirsch jelen der Laubbaum listovsc der Specht Lolna der Stieglitz lisösk der Waldbaum go?dno clrevo der Zeisig ciLek der Zweig vejica die Amsel kos die Birke bre?a die Buche bukev die Drossel dro?g die Eiche brast Der Herrscher vladar die Au livada Das Morgeugebet jutranja ino- litev das Morgenlied jutranja pessrn Der Einwohner prebivalec der Flächeninhalt površje die Bevölkerung prebivalstvo 32. fröhlich vesel klar cist, jasen klingen oveneti, doneti malen slikati d(a)rüber ere?, prek vor lanter Frende od sainega veselja in den Himmel hinein tja v nebo 33 die Fichte sinreka die Heimat doinovina die Nadel igla der Nadelbanm iglavec die Tanne jelka das Blatt list bunt pisan, pester kühl bladen munter Liv, vesel; brbek mancher marsikateri es gibt je, so hüpsen skakljati zwitschern Lvrgoleti 34. Österreich (n.) Avstrija segnen blagosloviti 35. vergehen ininiti, preiti traurig Lalosten 36. die Gesamtbevölkerung skupno prebivalstvo die Differenz ra?locek 193 die Einwohnerzahl število prebi¬ valstva die Eisenbahn LeleMica die Monarchie rnonarbisa die Rechenaufgabe računska na- io§a die Seele dnsa die Steiermark Ztaserska die Summe vsota die Volkszählung lsndsko stets e Kärnten (a.) Koroška Krain srn) Kranjska das Küstenland Urirnorss Der Ranzen torba das Jahr leto dies to jeder vsak welcher? kateri? Der Monat nresee der Rechenschcrz raennska sala die Zahl število die Ziffer številka das Alter starost das Resultat rezultat, Znesek geboren rosen Der Kaffee Kava der Tisch ini^a der Schreibtisch pisalna inira die Janse inalica zur Jause 2a inalico die Ordnung red die Hausordnung bisni red die Stunde nra Ungarn (n.) Oxrska die Reichslandc (pl.) drLavne de- Lele österreichisch avstrijski befördern prevaLati betragen rnasati lauten glasiti se durchschnittlich povprečno wie viel? koliko? wie viele? koliko nsib? laut (praep. e. Ken.) Klasoin zwischen spraep. c. dat. st ace.) ined 37. aus-ziehen 2 doina iti dauern trajati, trpeti zu-gehen Koditi se davon od tsxa, od teb 38. die übrigen ostali addieren sesteti erraten uganiti multiplizieren postevati, rnnoLiti subtrahieren odštevati davon --- von dem od te§a dazu -- zu dem k teinn 39. die Viertelstunde Letrt nre die Uhr nra das Bett postels das Glas Lasa, kozarec das Nachtmahl večerja das Viertel cetrt erhalten dobiti frühstücken Zajtrkovati 13 194 speisen obedovati abends Zvečer mittags opoldne täglich vsak dan bis do halb pol um halb zwölf ob ^12. nach (praep. e. dat.) po Die Minute (n)* ininnta die Uhr (en) geht nach nra Za¬ ostaja die Uhr geht vor nra xre pre- bltro langsam poeasi 40. fehlen inanjkati wieviel Uhr ist es? koliko nri? hier tnkaj vorbei sein preteci, ininiti * 0I.) LoLic geboten ^apovsckau katholisch katoliški nächstfolgend usposrsäuo siscisö beginnen ^aosti (ss) frei-geben pro8to äati schließen uskati, koueati ss außer (prasp. e. ckat.) ra^eu während (prasp. c. A«u.) inscl * 6rta (—) Maci, cla (s uoru. pl. enak nominativu sinx. 43. Der Kiefer (—) csljust der Zahn (e) 20b der Eckzahn (e) poäoöusak der Milchzahn (e) lulscujak der Schneidezahn (e) 8skalee die Form (en) odlika die Krone (n) vsusc, kroua die Seite (n) 8trau die Stelle (n) ius8to bleibend 8talsu erwachsen ckora8tel der vordere 8prsclusi je einer po scisu je zwei po clva bekommen ckoditi treten stopiti unterscheiden razločiti unten 8pockas 44. Der Obstbanm (e) 8aäuo ckrsvo der Schatten (—) 8suea der Vorteil (e) Kori8t die Frucht (e) 8ack, ploä die Gattung (en) vr8ta, plsius die Mühe (n) truck die Nahrung draua, LiveL das Holz (er) Is8, clrva; Is8oviua eifrig luarljiv heiß vroe köstlich 8la8tsn veredelt poLIaktnssu vielerlei ruuoAotsri vielfach rnuoAotsrsu hundertfältig 8totsrsu gewähren ciafati kühlen klakiti lohnen plačati nützen Kori8titi pflegen Aojiti veredeln poLladtuiti zieren lepšati zweierlei clvoseu erstens prvie zuletzt konecno 13* 196 Die Bruchzahl (en) ulornni stev- nik, uloinek die Gattnngszahl (en) distribu¬ tivni stevnik die Grundzahl (eu) Alavni stevnik die Ordnungszahl (en) vrstilni stevnik die Berteilungszahl (en) delilni stevnik 46. Der Finger (— ) prst der Zeigefinger (-) kazalec der Mittelfinger (— ) sredinec der Ringfinger t— ) prstanec der kleine Finger nre^inec Der Augenblick (e) trenutek der Streit (e) prepir der Vorzug (e) prednost beschrieben popisan klug raruinen mächtig rnoAocen notwendig potreben wert vreden Wichtig vaLen einander drux druxe§a, dru§ druAeinu mit einander nred seboj wenige rnalo njib Das Kilogramm (e) kilogram der Tnrm (c) stolp 48. Das Eigenschaftswort (er) pri¬ devnik 45. die Vervielfältigungszahl (en) rnno- Lilni Stevnik das Einmaleins poštevanka das Zahladverbium (pl. — adverbia oder —adverbien) prislovni stevnik unbestimmt nedoloöen —mal— krat (keinmal nobenkrat) wenigstens vsas a) der Daumen ( — ) palec der Mann (er) nroL dick debel dünn tenek 46. b) eines so viel wie das andere eno tako Kot druKO ans-löschen izbrisati behaupten trditi dienen sluLiti entscheiden razsoditi geschehen goditi se hinzu - treten pristopiti es mag beschrieben sein nas bo popisano zählen ststi zanken prepirati se ohne (prsex. c. ace.) bre2 47. der Wein (e) vino a) der Elefant (en) slon steigern stopnjevati Der Professor (en) proks8or das Gedächtnis (nisse) 8pornin schlecht slab Der Kuchen (—) lloiae reichen dati Luise (/.) ^los^ifa die Handvoll psZcicn Der Hopsen Irmelf die Kohle (n) premox die Universität (en) v8enciii8Le das Bad (er) UopnliZce Böhmen (n.) Lsska Prag (n.) ?rn§n das Königreich (e) Urals o8tvo Mitteleuropa (n.) Srednja Lvropa Der Erhalter (— ) v^drLiteis, v^drLevalec der Lenker ( — ) voditelj die Güte dobrota die Macht (e) moc; obia8t die Quelle (n) vir die Welt (en) 8vst das Gilt (er) blagor, dobro das Wesen (— ) bitje gerecht praviäen gnädig müo8tsn Der Reichtum (er) bo§a8tvo der Streich (e) ndarec die Bescheidenheit 8kromno8t 197 — 48. b) sich erinnern 8poinniti 86 jetzt 8ödaj wirklich rs8, v rs8niei 48. c) teilen deliti brüderlich bratov8ko 48. cl) die Kirsche (n) LrsZnja ein paar nekaj, nekoliko 49. das Silber 8rsbro berühmt 8laven besucht obi8kan böhmisch ceski fruchtbar rodoviten geteilt razdeljen gehören zu 8padati k ehemals poprej 50. selig Zveličan, blaLsn unerschöpflich nei^crpljiv vollkommen popoln wahrhaft r68niöen weise moder fliehen beLati glühen Lareti, xoreti verderben poxiniti welken veneti ich werde sein dodem immerdar vedno die Gesundheit Zdravje die Erfahrung (en) izkušnja die Meisterin (nen) uLiteljica 198 das Glück srsca froh V686l wiederholt pouovlfou, voökratou sich selbst 8aiuoxa sobe, 8aui6iuu 86b1 nahe dli^u Die Kerze (n) 8V6öa die Lampe (n) 8V6tilka das Gas (Gase) Mn das Gasthaus (er) xo8tilua das Gespräch (c) poxovor das Petroleum potr'olss das Zündhölzchen (—) vLixalica aufmerksam paMiv, pv8tr6Lljiv freundlich prifa^ou höflich Mucken 53. Der Apfel (— ) fabolko der Jüngling (e) uilackouio die Feldfrucht (c) pol)8ki 8aäoL die Gegend (en) kras die Schwalbe (n) la8tovka die Wärme toplota die Weintraube (n) xro^ck die Witterung (en) vroiuo das Eis leck das Futter (-) Krina, piea das Getreide Lito das Gras (er) trava das Kraut (er) ^oliKco; rMe das Nest (er) xuoräo das Eisstück (e) lockern Ko8 beladeu obloLen blühend evetoc frisch 8veL gelb ruinen gleich onak neu nov schläfrig 2a8pan brennen xoroti mit-nehmen 8 86bos V26ti wecken Lbuckiti gefälligst izvolite ; nehmen Sie ge¬ fälligst izvolita V2oti leider Lallbox sonst 81061' spät P02U0 rauh brapav; uoprifstou reif 2rol ab-fallen ockpa8ti, o8ipati 86 ab-nehmen krčiti 86 auf-gehen v^basati bauen (das Nest) xnorcko ckolati brausen buöati hageln (es hagelt) toca xro hervor - sprießen vzkliti, poxauf ati steigen V2p6njati 86 unter-gehen nabasati verlassen ?axu8titi länger werden ckalfZati 86 zerschlagen razbiti zu-nehmen uarascati bald procoj erst solo gerade dort ravrio taiu hinauf xor zuweilen voaÄli gegen 8 Uhr proti 8. uri 199 54. Der Aal (es, e)* joxnlja der Essig (s) ocet der Gemüsegarten (s, —) soiinjak der Hering (s, e) slanik der Hecht (es, e) sönka der Karpfen (s, — ) krap der Lachs (es, e) losos der Leckerbissen (s, —) slasoica der Ochs (en, en) vol der Pfeffer (s) popor der Salat (es) salata der Spargel (s, —) Kölns der Trank (es, e) pijača der Zucker (s) slaclkor die Beere (—, n) ja§ocka die Birne (—, n) krnska die Forelle (—, n) postrv die Gans (—, e) xos die Gurke (—, n) kninara die Kleidung (—, en) obleka die Kuh ( —, e) krava die Pflaume (—, u) sliva die Rübe ( —, n) ropa die Speise (-—, u) jeck die Taube (—, n) xolod die Borliebe ( — ) possdna Iju- bs2on; ich esse mit Borliebe sein posebno raci die Wachtel (—, n) xropolica die Weichsel (—, n) višnja die Wohnung ( — , en) stanovanje die Ziege ( —, n) kora die Zubereitung (— en) priprava das Gemüse (s, —) rolenjack das Getränk (es, e) pijaea das Gewürz (es, e) ckisava, raciinba das Huhu (es, er) knra; piscle das Kalb (es, er) tele das Lamm (es, er) jaZ-njo das Nahrungsmittel (s, — ) Livilo das Salz (es, e) sol das Schwein (es, e) svinja fähig sposoben genießbar nLiten genießen nriti, urivati stärken krepiti verwenden rabiti sowohl ... als auch i ... i * Oci ts toöks naprej so rarnamovans pri vsakem samostalniku vse tri temeljne oblike, namreö nom. siux., Atzn. sinA. in nom. plur. pr. der Aal (es, e) der Aal, des Aales, die Aale; die Beere , n) --- die Beere, der Beere, die Beeren; die Nuß (—, sse) — die Nuß, der Nuß, die Nüsse; das Kalb (es, er) -- das Kalb, des Kalbes, die Kälber; die Weichsel (—, n) --- die Weichsel, der Weichsel, die Weichsel» usw. Der Märzenschnee (s) snseev 8N0A der Narr (en, en) norse, bockak der Saft (es, e) sok der Schatz (es, e) ^aklack der Schimpf (es) srain, stick 55. 56. der Tau (es) rosa die Kappe (— , n) knöina die Kraft (— , e) inoö die Mäßigkeit (—) rinernost die Saat (— , en) setov die Schmach (—-) srainota 200 die Tür (—, en) vrata die Treue (— ) Zvestoba das Laster (s, — ) prsAreba das Blau (— ) sinja barva das Unglück (s) nesreča das Verdienst (es, e) sasluAa die Alpen (x>I.) ^.lps entlaufen uiti, uteci sich zu einem finden ?druLiti 86 8 Koni gebühren iti (koniu) 57. Der Bauch (es, e) tredub der Ellenbogen (s, —) koinolsc der Gaumen (s, —) nebo (v ustili) der Hals (es, e) vrat der Hauptteil (es, e) Klavni del der Mund (es) usta der Oberarm (es, e) nadkoinolsc der Rand (es, er) rob der Rücken (s, —) brbet der Rumpf (es, e) Soll, trup der Vorderarm (es, e) podkoinolee die Brust (—, e) prsi die Lippe (—, u) ustnica die Nase (—, n) nos die Schläfe ( —, n) 8snci die Wange (—-, n) lies die Wimper (—, n) trepalnica das Antlitz (es) obličje das Augenlid (es, er) vejica das Gesicht (es, er) --- das Antlitz 58. Brauchen potrebovati fühlen tipati, čutiti riechen vobati gleichen enak biti nach-folgen slediti zu-schließen ---- schließen Zapreti weh-tun boleti dir gebührt die Ehre (—, n) tebi §rs cast jedem Narren gefällt seine Kappe vsak berac svojo nralbo bvali jemandem auf dem Fuße folgen koinu 2L pstaini 8lsckiti es tut mir wehe doli ins das Gesicht (es) vid das Glied (es, er) ud ' das Haupt (es, er) Alava das Kinn (es, e) brada, pod- bradek das Organ (s, e) ncl, oi-Aan das Schlüsselbein (es, e) ključnica das Schulterblatt (es, er) lopatica die Glied maßen (pl.) näss an-schließen (sich) stikati 86 beschützen varovati bestehen sestati kauen Lvsciti versehen preskrbeti, opremiti, obctati versehen (part.) preskrbljen, obdan schmecken okušati mittels (prasp. c. Aen.) 2, s woraus? i2 cesa? ich gleiche dir aufs Haar do pi- cies sein ti enak wahr-nehmen občutiti, rapariti 201 59. a) Die Prüfung (—, en) i^knZnja der Stiefel (s, —) Zkorens an -haben inreti 59. Der Heller (s, —) vinar der Kaufmann (s, -lente) trßoveo verkaufen prockasati Stiefel anhaben obnt biti wegen (praep. c. ßen.) raäi d) wie teuer? po' Lorn? umsonst Castons Der Tod (es) 8inrt fröhlich vosol denken irii8liti verschlafen prs8pati Der Bauer (s, n) Knast der Kranz (es, e) venec der Handwerker (s, — ) rokoäelee der Pfarrhof (es, e) Lnpnisce der Stall (es, e) blev der Strahl (es, en) Larek der Sonnenstrahl (es, en) 8olncni Larek der Taglöhner (s, — ) ckninar die Ecke (—, n) vo§el, Kot die Hütte (—, n) basta, koca die Liebe (— ) Isnber-sn die Scheuer ( — , u) 8kocksns die Stallung ( — , en)der Stall die Werkstätte (—, n) cksiavnica das Aussehen (s) poßleci, pocioba das Dorf (es, er) va8 das Ende (s, n) konoc das Gebäude (s, — ) po8lopse das Heimatstal (es, er) cionraca äolina 60. des Morgens ?sntras des Mittags opoläan des Nachts ponoči 61. das Plätzchen (s, —) pro8torösk das Grün (s) astens e das Wohnhaus (es, er) bisa, cionr die Geschwister (pl.) bratje in 868tr6 bepflanzt po8asen besetzt ob8asen dankbar bvaleLen gepflastert tlakovan gerade raven golden rOat, a, o traut preis nb weit Ziren sich freuen ve8siiti 8« gedenken 8poininjati 8« hervor-schauen ßleckati i^ra liegen IsLati ringsum kroß in kroß- bei einander äruß poleß ckruß-exa 202 62 Der Christbaum (es, e) boLicno ckr6vo der Gottesdienst (es, e) 8lnLba boLfa der Neujahrstag (es, e) ckan dlo- V6§a l6ta der Koffer (s, —) Kovc6§ der Mitschüler (s, — i soZolsc das Geschenk (es, c) darilo das Licht (es, er) lnc bereitet pripraviš on feierlich 8lov686N herrlich bra86n voll poln, leer prascn 63. Die Henne (—, n) koleoZ die Witwe (—, n) vckova das Ei (es, er) fas es übermäßig preobilen legen poloLiti; ein Ei legen fas 66 rn68ti 64. Der Nachfolger (s, —) na8l6dnile der Thronfolger (s, — ) pr68tolo- nL8leclnilL die Geschichte (—, n) 2§ockovina, pripov6cllca die Thronfolge (—) pr68tolona- 8l6(l8tvo berufen polclicati folgen 8l6cliti 65. Der Boden (s, —) tla der Stab (es, e) palica die Eintracht (—) 8lo§a begleiten 8pr6initi begrüßen pozdraviti erglänzen 2a8V6titi 86 erzählen pripovedovati fahren pclfati 86 küssen polfnbiti den Koffer packen IrovöeK napol¬ niti umarmen obfoti versammeln obrati wünschen vosciti zurück - kehren povrniti 86 neben (pra6p. c. äat. 6t acc.) POl6A mästen pitati reichen ckafati damit 8 tarn früher praf gar calö; gar keiner prav N0b6d6N erhalten obraniti nieder-legen poloLiti; die Krone niederlegen pr68toln 86 odpo- V6ckati verzichten ockpov6ckati 86 damals t6claf freilich 86V6da zugunsten na lfnbo, v lcori8t die Uneinigkeit ( — ) N66ckino8t die Zwietracht (—) N68loxa das Bemühen (s) pri2g.d6vs.nf 6 203 daZ Bündel (s, —) Lverek, snopič betrübt otoLen, Lalosten fest treten gering malenkosten, slaboten gebrochen vlomljen wer . . . der käor ... la an - strengen napeti ans -lösen rasverati bemerken pripomniti, oetvrniti bemühen sich prixallevati si ergehen Aolliti 86 erhalten ctobiti erklären razjasniti, reci ermahnen opominjati Der Befehl (es, e) povelje der Blick (cs, e) poZllell, oko der Pfeil (es, c) pnseica die Eile (—) naglica das Band (es, er und die Baude) V62 das Geschoß (sses, sse) strela, pnseica das Symbol (s, e) rnak, siinbol in Stücken na ckrodns kose gebunden ?veran trüb inoten, Laiosten gewöhnen navackiti Der Spatz (en, en) vrabec die Mühle (—, en) rnlin das Junge (n, n) mlallic das Mütterchen (s, —) inainica 68. Die Hochzeit (—, en) Lenitvanje das Vaterunser (s, —) oöenas sich setzen sesti überwältigen premagati umher-liegen okroK leLati vermögen moci zerbrechen prelomiti zugrunde richten ugonobiti zusammen - halten vkup llrLati möglich moAoc; es ist gar nicht möglich ni nikakor moKoöe darüber nack tem; vsIellteKa sortwährend naprej in naprej oft cesto ; solange ckokler vergeblich (aclv.) raman, Zastonj ; (ackj.) praßen 66. lebe wohl! rnlrav ostani! lösen rarve^ati merken pomniti, vecketi nieder-stürzen poclreti, porušiti scheiden ločiti se suchen -- versuchen irkusati vollziehen izvršiti ehe prellen hierauf potem stets vellno umsonst — vergeblich zuvor poprej 67. führen volliti, privesti her sein weit llaleö; zuweit prellaleö wahr res einmal nekllaj 204 Der Pfau (en, en und es, e) pav der Schweif (es, e) rop der Stolz (es) ošabnost die Herrlichkeit (—, en) krasota die Schönheit (—, en) loxota die Stimme (—, n) xlas das Geschöpf (es, e) stvar 70. Der Dienstbote (n, n) posol der Knecht (es, e) blapoe das Mädchen (s, —) äoklica häßlich §rcl unerträglich ns^noson unförmlich noliosn, noroctsn widerwärtig roprn bewundern obcnctovati Zeit haben cas irnsti, nto^niti einst nokäas die Magd (—, e) äokla heim-kehren clornov so vrniti stricken xlosti. Präparation u. Phraseologie M den Lesestücken ttr. 71-190. 71. Der Astronom (en, en) rvoräoKlock. — Ich gehe spazieren xrom na i^prokock. — Ans der einen Seite — auf der andern Seite na sni strani — na äru§i strani. — Wo steigt der Mond (es, e) auf? Lso vrkasa mosoc?— Bitte um Entschuldigung! ?rosi oprosconsa! — Der Fremde (n, n) belästigte mich nicht tnsoc ins ni nacklsKovai. 72. Die Belagerung (-, en) obloKanso. — Der Widerstand (es, e) octpor. — Wie weit wirst du Vordringen? Lako ctaloe kos proclrl? — Wann werdet ihr vor Wien eintreffen? Lckas bosto proci Ounas kosti? — Der Türke (n, n) belagerte die Stadt (-, e) Inrok se odločal mesto. — Die heftige Beschießung (-, en) kuko streljanje na. . . — Die Stadtmauer (-, n) stürzte zusammen mostno rückovso so so poärlo. — Versuche nicht einzudringen! dW sknsaj väroti! — Der Sultan (s, e) bezwang die Christen snitan jo nLnxal kristjane. — Die Bedingung (-, en) poKoj. — Kämpfe und ringe tapfer! Hrabro so bojnj in bori! — Der Feind (es, e) sovraLnik. — Wirf die Feinde zurück! Vr^i sovraLniko naraj! — Dein Mut (es) darf nicht sinken tvoj poKnm no sino npaclati. — Der Angriff (es, e) napacl, naskok. — Wer hat Wien gerettet? Läo so rosil Unnas? — Wohin eilt das Volk (es, er)? Lain kiti Isnclstvo? 73. Ich schmücke das Schloß (sses, sfer) auf das schönste aus okrasim xraci Kar najiopso. — Ich tue dir wenig Gutes storirn ti malo clodrsAa. — Der Pilger (s, -) bittet um Nachtherberge (/!,* -, u) romar prosi pronocisLa. — Ich weise dich barsch ab ravrnom to osorno. — Du magst fragen moros vprašati, lakko vprasas. — Der eine macht " m. rnsöi, cla ss äotiöni samostalnik moskoxa, /. ., -, e)! ObdrLi ins Lres noc! — Ich werde wohltätiger gegen die Armen postansin dobrodelne) si proti nboLcein. — Der Arme (n, n) nboLec. 74. Die große Schar (-, en) führt ihn zum Tode velika innoLiea §a vede v sinrt fder Tod, ess. — Das Herz (ens, en) des Bruders blutet bratovo srce krvavi. — Die Schmach (-) srarnota. — Der Schmerz (es, en) boisst. — Der ruhig feste Schritt (es, e) rnirno trdna stopinja. — Der Tod scheint mir gering srnrt ss rni 2di inalenkost. — Das Kerkergitter (s, -) nrreLajeee. — Das feste Mantua trdna Mantova. — Der treue Waffenbruder (s, -) streckt die Hand (-, e) rvssti vojni brat sts^a roko. — Das verratene deutsche Reich (es, e) izdana blsinöija. — Der Tambour (s, e) tainbnr, bobnar. — Der Wirbel (s) bobnanj s. — Der Schlägel (s, -) nabijaš. — Dem Tambour will der Wirbel nicht unterm Schlägel vor tanibnrjn bobnanje nese i^pod nabijaca. — Er schreitet durch das finstere Tor (es, e) stopa skorü teinne dnri. — Die Bastei (-, en) bastija. — Diese Schanze (-, n) ist fest ta okop js trden. — Der Korporal (s, e) nimmt ihm die Binde (-, n) Korporal rnn v^ains -rave^o. — Du schossest ans mich, aber dn trafst mich nicht streljal si näins, pa ine nisi radsl. — Ade! 2 Bodoni! 75. Er wird ein bedeutendes Vermögen (s, -) hinterlassen sapnstil bo precejšnje prenioLenje. — Er befindet sich auf der Reise (nabaja ss) je na potu. — Kennst du mich? ^.li ins po^nas? — Behaupten (sch.)* trditi. — Der rechtmäßige Erbe (n, n) Zakoniti dedie. — Das wohlgetroffene Porträt (s, e) dobro nadeta slika. — Das Bild (es, er) slika. — Die Brust (-, e) prsi. — Ich mache das Zeichen (s, -) napravirn Tnainsnjs. — Der Pfeil (es, e) pnsica. — Es gelang mir nicht ni ss rni posrečilo. — Die Erbschaft (-, en) fällt mir zu rneni pripade dsdseina. — Die Probe (-, n) beginnt po- skusnja se säens. — Die Reihe (-, n) kommt an mich vrsta pride * (sch.) schwach riiaöi, ä» ss sprsxa, äotiöni ZlsAol po sibki konjuKaoiji. 207 name. — Das Bildnis (sses, ssc) des Vaters darfst du nicht zerstören Liilcs oLstove ne smes uniöiti. — Der Richter (s, -) sodnik. — Der edle Jüngling (s, e) plemeniti mladsniö. 76. Das Wunderkästchen (s, -) LudsLna omarica. — Die Haushaltung (-, en) gospodinjstvo. — Ich habe allerlei Unglück (gen. s, plur. Unglücksfälle) imam vsakovrstne nesreče. — Das Vermögen nimmt ab premoLenje xojeina. — Der Einsiedler (s, -) puscavnik. — Ich teile dir meine traurige Lage (-, n) mit nagnanim ti svoje Lalostno stanje. — Es geht nicht mit rechten Dingen zn ne godi se prav, ni vse v redn sdas Ding fes, e) stvar, reLf. — Das gute Mittel (s, -) dobro sredstvo. — Ich helfe dem Übel ab odpoinorsin xlu sdas Übel (s, -)s. — Der fröhliche Greis sses, se) veseli starösk. — Er heißt mich warten napove ini čakati. — Die Weile (-, n) Las. — Versiegelt Zapečaten. — Der Winkel (s, -) Kot. — Übers Jahr öer eno leto. — Ich setze in das Kästchen ein großes Vertrauen (s) stavirn v omarico veliko Zaupanje. — Wohin trug der Knecht (es, e) das Bier (es, e)? Kam je nesel blapec pivo? — Der Krug (es, e) ist im Keller vrL je v kleti. — Die Magd (-, e) bäckt sich heimlich einen Eierkuchen (s, -) dekla si peöe skrivsi jajönik. — Die Kuh (-, e) steht tief im Kot krava stoji globoko v gnoju. — Das Stroh (es) slama. — Gestriegelt oLoban. — Der Fehler (s, -) napaka. — Ab -stellen odpraviti. — Das Jahr (es, e) vergeht leto prsteLe. — Ich werde mich vergnügt zu dir begeben vesel se bom k tebi podal. — Trefflich izvrsten. — Was ist darinnen verborgen? Uaj je notri skrito? — Die Sparsamkeit (-) škodljivost. — Die Ordnung (-, en) red. — Soll's wohl im Hanse stehen wenn es wohl im Hanse stehen soll Le naj bo vse v redu v bisi; Le naj je bisa v redu, v dobrem stanu. 77. Die Fledermaus (-, e) netopir. — Ich führe einen heftigen Krieg (es, e) budo vojsko vojskujem. — Die Entscheidung (-, en) odloöba. — Diese Partei (-, en) wird unterliegen ta stranka bo podlegla. — Vorsichtig previden ; klug pameten, prebrisan. — Die Vögel werden siegen ptiLi bodo omagali. — Sobald kakor kitro, brL ko. — Ich staune über den seltsamen Vogel Ludim se redki ptici. — Warum hältst du es nicht mit mir? 2akaj ne (drLis) vleLeS r 208 rasno) ? — Sie gab sich für eine Maus aus iräala SS ss 2a Mis. — Wirst du endlich des Krieges müde sein? ^11 dos Konsens (snkrat) vofsks truäsn (sit)? — Du schließest Frieden sklsnss Mir sder Friede (ns)f — Die Falschheit (-, en) wird offenbar nsoäkrito- srenost spostans očita) ss ra^odsns. — Die Katze (-, n) versolgt das Tier (es, e) Masira prsKansa Lival. — Ich suche bei dir die Rettung (-, en) iscsm pri tsdi rssitvs. — Die Eule (-, n) sova. — Ich bin vor niemand sicher nissin prsä nikoinsr varsn. — Ich scheue das Licht (es, er) bofiin ss luei, bsLinr pršci lucjo. — Was flattert da einsam umher? La) lsta tukas saMotno okro§? — Ich mag dich nicht leiden ns Morsiri ts trpsti, ns inarain ts. 78. Die Krähe (-, n) fliegt dem Wafferkrug zu vrana Isti proti vocinenM vrču. — Ich kann den Kopf (es, e) nicht hineinstecken ns Morsin Klavs noter vtakniti, spraviti. — Die Spitze (-, n) konec. — Der Schnabel (s, -) kljun. — Ich stoße das Gefäß (es, e) um prsvrnsM posodo. — Die Mühe (-, u) ist vergebens trnck ss sanian. — Ich will mich nicht länger aufhalten nocsin ss dalss ^adrSavati, inuditi. — Mißmutig nsvoissn. — Überlegen (sch.) prsinislf svati. — Ich versuche es auf eine neue Art (-, en) skusain na nov način. — Die Krähe holte von den zerstreuten Steinen einen nach dem andern herbei vrana ss prinašala od rsLtrsssnid kaursnekov druKSKa 2a druKnn. — Das Wasser (s, -) steigt hoch voda (visoko stopa) na¬ rašča. — Trinkst du bequem? .^Ii 2I02N0 (ladko) pifss? — Ich weiß mir zu helfen 2nain si xonraKati. 79. Die Grille (-, u) innrsn. — Der strenge Winter (s, -) (stroKa) duda 2nna. — Ich begegne dir srscain ts. — Der Anblick (s, e) po- Klscl. — Ich rufe verwundert aus v2küknsM Začuden. — Ich werde mager sdufsarn. — Die Nahrung (-) LivsL. — Ich litt Hunger (s) trpel sena lakoto. — Ich sammle Vorrat (m., es, e) nabirarn 2a- loKo. — Warum wendest du dich zornig ab? 2akas ss js2no stran odracaš ? 80. Das Bündel (s, -) butara. — Die Schulter (-, n) raina. — Warum schwanktest du so langsam daher? 2akaj si ss tako počasno 209 Kuß-al? — Der Greis ist stöhnendniedergefallen stareok so jo jooajs ^xruclil. — Die Onal (-, en) uruka. — Der Tod (es) holt die Menschen in die ewige Ruhe (-) surrt voclo ölovoka v voeui iritr. — Der Schrecken (s, -) strab. — Der Greis hat den Tod erblickt starLok jo WKlocls-l surrt. — Wohin willst du das Bündel legen? Laur bos poloLit butaro. — Ich benötige deiner potrobujoiu to. — Weshalb lächelte der Tod? 2akaj so jo sruobljala surrt? — Wir werden 'unseres Weges ziehen sli borno svojo pot. — Wir genießen unser mühevolles Leben (s) uLivauro svojo truciapoluo Livljonjo. 8l. Mau kanu keinen schöner» Pfirsich (s, e) sehen ui iuo§oLo lopso broskvo vicloti. — Die Frucht (-, e) saä. — Ich freue mich über den schönen Apfel vosoliru so lopova jabolka. — Der Backen (s, -) des Apfels ist rötlich lico jaboleuo jo rcloco. — Der zarte Flaum (es) uoLui pulr. — Das Schlafkämmerlcin (s, -) spaluiea. — Schmeckt dir das? r^Ii ti to ckisi? — Herrlich iurouitou, izvrsten. — Säuerlich kisslkast. — Der Geschmack (s) ist sanft okus jo uril. — Der Stein (es, e) kaiuou; koscica. — Erziehe dir aus diesem Stein sorgsam einen Baum (es, e)! V2§oji si skrbuo i? to kosoieo clrovo! — Der Landmanu (es, -lente) handelt, wie es ihm geziemt oratar ravua, kakor so ujouru spoäobi. — Nach kindlicher Weise (/., -, n) po otroskour uaciuu; otroško. — Klopfe den Stein auf! Zdrobi kosöico! — Der süße Kern (es, e) slaciko joclro. — Wie viel Geld (es, er) hast du für den verkauften Pfirsich erhalten? Loliko clouarja si dobil 2a prodano breskov? — Den Kopf schütteln 2 slavo runajovati. — Unbefangen bro? Ladroso. — Das Fieber (s, -) urrrlioa. — Er hat von seinem Pfirsich einen guten Gebrauch (es, e) gemacht äobro jo porabil svojo breskov sder Gebrauch poraba). — Die Mutter (-, -) umarmt das brave Kind (es, er) ruati objaiuo priäno cloto. — Die Träne (-, n) solra. 82. Der Baumeister (s, -) zeichnet den Plan (es, e) stavbiuski luojstor riss uacrt. — Der Taglöhner (s, -) entfernt den Schutt (es) cluiuar oclstraui sip. — Der Maurer (s, -) baut die Mauer (-, n) -idar ?ida 2id. — Der Zimmermann (es, -lente) errichtet den Dach¬ stuhl (es, e) tosar uapravi strssino. — Der Dachdecker (s, -) deckt das Dach (es, er) strobar krijo strobo. — Der Tischler (s, -) ver- 14 — 2lO — fertigt den Fensterrahmen (s, -), den Fußboden (s, -) und die Treppe (-, n) nrirar ckola okenski okvir, pock in stopnice. — Der Schlosser (s, -) verfertigt das Schloß (sses, sser) und den Schlüssel (s, -) klju¬ čavničar napravi ključavnico in kljuö. — Der Spengler (s, -) macht die Dachrinne (-, n) klcpar ckola Lieb. — Der Glaser (s, -) besetzt das Fenster (s, -) mit Scheiben (/.) steklar vreLs v okno sipe. — Die Zimmerdecke (-, n) ist gemalt strop je naslikan. — Die Wand (-, e) ist tapeziert stena je tapecirana. — Der Gang (es, e) ist eng Irocknik je osek. 83. Der Sohn (es, e) geht über Feld (n., es, er) sin Are po polju. — Es fügt sich priAocki so. — Ein Schisssmann (es, -lente) gesellt sich zu mir nrornar so ini prickruLi. — Die Sache (-, u) roc. — Die Rede (-, n) kommt auf allerlei Sachen Aovor pricke na ra^liöno reci. — Viele Schiffer (s, -) ertrinken nrnoAi inornarji utonejo. — Die meisten Menschen sterben im Bett največ ljucki urnrje v postelji. — Das Bett (es, en) postelj. — Gelassen iniren. — Ich erschrecke vor dir prsstrasiin so te. — Der Bürger (s, -) rüst inesöan vzklikne. — Ich sürchte mich, auf die See (-) zn gehen bojinr se, na inorjs iti. — Der Seemann --- der Schiffsmann. — Versetzen antworten. — Der Schiffer lächelt nrornar se srnelrlja. — Ich gehe zu Bette Areni v postelj. 84. a) Der Onkel (s, -) belohnt mich stric nrs obckari. — Reichen poclati, poäeiiti. — Ich wickele das Zehnkronenstück (es, e) in eine Zehnkronenbanknote (-, n) ein ^avijenr äesotkronski ^lat v ckosot- kronski dankovoc. — Ich will lieber das Gold (es) als das Papier (es, e) lrocern rajši rckato kakor papir. 84. b) Weise inocker. — Die Droschke (-, n) bleibt stehen kočija obstoji. — Die Schwester (-, n) zahlt die Mant (-, en) sostra plaöa nritnino. — Wer wird in der leeren Droschke fahren? Kcko so bo V02il v prarni kočiji? 84. c) Die Aussicht (-, en) up, nacka. — Die Frau (-, en) nimmt die Magd (-, e) auf Aospa najino äoklo. — Du hast es gut ckobro so iinas, ckobro so ti Aocki. — Das Mädchen (s, -) stirbt ckoklica unrre. 211 85. Der gute Kamerad (eu, en) äodri tovariš. — Der Streit (es) propir, do). — Die Trommel (-, n) schlägt zum Streit dodon dlieo (di)o) na do). — Der Schritt (es, e) uud der Tritt (es, e) sind gleich dorad in stopnja sta onada. — Die Kugel (-, n) kommt geflogen dro^la prilotl. kwnnorjaj: geschwommen kommen priplavati; geritten kommen prijo^cliti; gefahren kommen pripeljati so itck. — Wem gilt das? Lonin jo to nainonjono? — Die Kugeln reißen viele Kameraden weg dro§1o ocktr§ajo (oclnosojo) rnnoAO tovarisov, — Das Stück (es, e) dos, ckol; du bist ein Stück von mir 1i si äol nrono. — Er reichte mir die Hand, derweil ich lud pockal rni jo rodo, inocltonr do soin dasal (pnsdo). — Das ewige Leben (s) voeno Livljonjo. 86. Der lügenhafte Hirt (en, en) laLnivi pastir. — Warum ängstigst du mich? 2adaj ins strasis?-Die große Not (-, c) volida sila. — Rufe den Nachbar (s, u)! kodlioi sosocka! — Die Kraft (-, e) inoc; aus allen Kräften na vso rnoö, na vso protezo. — Du kamst mir zu Hilfe herbeigeeilt pritodol si rni na poinoo fdie Hilfe (-, n)s. — Der Wolf (es, e) vold. — Tüchtig, vrl, inocon. — Ich lache dich tüchtig aus sinojorn so ti na vso §rlo. — Der vermeintliche Scherz (es, e) gelingt mir cko^ckovna sala so ini posrooi. — Die Zeit (-, eu) eas; kurze Zeit darauf rnalo casa potoin. — Fiel der Wolf in die Hürde (-, u) ein? ^.li jo xrilornastll vold v o§rajo? — Die Ber- zweifluug (-) obnp. — Der Notschrei (es, e) dlio na pornoL. — Die Hütte (-, u) dolida. — Wer erwürgte die Herde (-, n)? Kcko jo ^aäavil örocko? — Der Teil (es, e) ckol. 87. Der Finke (u, u) sölndovoc. — Fange den Finken! lljaini soindovoa! — Die Finken fliegen auf die Bäume söindovci 2loto na ärovosa. — Der Bnsch (es, e) Arm. — Was willst du erwischen? Kaj doeos nloviti? — Das Gras (ses, ser) trava. — Bist du gestolpert? ^1i so ti jo spotadnilo? — Die Nase (-, u) nos. — Betrüge uiemauden! dlo Aoljukaj nidoZ-ar! — Ich sehe mich be¬ trogen vickiin so Aoljnkano§a. — Laß mich gehen! k>nsti in« v iniru! 14* 212 88. Der Fluß (sses, sse) rolca. — Der Esel (s, -) kommt znm Flusse osol priäo ll rolli. — Der Rücken (s, -) Urbot. — Wohin ludst du das Salz (es, e)? Kain si naloLil sol? — Falle nicht ins Wasser! No paäi V voäo! — Bist du schon mitten im Flusse? ^.li si 26 na sroäi rolco? — Warum stehst du nicht wieder auf? 2allas 20 pst no vstanos? — Hast du die Last (-, en) gefühlt? ^.li si cutil tsLo (broins) ? — Das Salz schmilzt (schmelzen) sol so ra2topi. — Später einmal po2noso onlerat. — Hat sich der Esel absichtlich ins Wasser gelegt? ^li se so osol nalasc v voäo vlsKol? — Wohin dringt das Wasser? Lain proäira voäa? — Der Boden tla; ich drücke dich zu Boden potisnem to na tla. 89. Der Finger (s, -) prst. — Schneide dich nicht in den Finger! No vroLi so v prst! — Der Arzt (es, e) 2äravnill. — Die Wunde (-, u) ist gefährlich rang, so 'nevarna. — Untersuche alles! l?roisei vso! — Der Diener (s, -) slnKa. — Das Pflaster (s, -) obliL. — Um Gottes willen! 2a doLso voiso! — Wohin bist du geeilt? Karn si Iritoi? — Wer heilt die Wunden? Käo coli rane? — Nachdem potoni; ehe prej Uo. 90. Der grausame Löwe (u, n) llrnti iov. — Kraftlos Kro2 rnoci, onornoAki. — Die Höhle (-, u) brloK. — Wer liegt vor der Höhle? Käo loLi preä brloKoin? — Erwarte immer den Tod! Uricallns veäno snrrt! — Der Anblick (es, e) poKloä. — Die Scheu (-) Strati, bosa26n. — Bedauere die Armen! Nlilns nboKs! — Warum freut ihr euch auf den Tod der Reichen? 2alcas so vosoUto snrrti doKa- tinov? — Ich räche mich für das Unrecht (es) rnascnsoin so 2a llrivico. — Ich tue dir ein Unrecht an storiin ti lcrivieo. — Wen kränkt der Fllchs (ses, e)? Ko§a Lall lisica? — Sei nicht arglistig! No boäi 2vit! — Die beißende Rede (-, n) 2baälsivi Kovor. — Das arge Schimpfwort (es, er) lnräa psovlca. — Womit stößt der Ochs (en, en) ? 8 oiin boäo vol? — Das Horn (es, er) roK. — Womit verwundet der Eber (s, -)? 8 ciin rani äivsi prosic? — Der Hauer (s, -) colcan. — Ja selbst äa colo. — Sei nicht träge! No doäi lon! — Der Schlag (es, e) näaroe. — Der Huf (es, e) Uoxito. — Ich tue 213 dir nichts zuleide nie LalsKa tl ns storiin. — Wer zerreißt das Pferd (es, e)? Klio tr§a Iconfa? — Warum wollte das Pferd dem Löwen keines versetzen? Talcas ni lrotsl Icons lsvn nobsns pritisniti ? — Das Geschlecht (es, er) spol, roä. — Wer hat dieses Tier (es, e) getötet und zerfleischt? Kclo je to Livni usinrtil in rastrKal? — Du kannst mir nicht mehr schaden ns inorss ini vso slcoäovati. 91. Das Schilderhaus (ses, ser) straLnica. — Ich ziehe ans die Wache (-, n) Krsnr na straLo. — Der Rekrut (eu, eu) novalc, novinec. — Wer hat dich auf diesen einsamen Posten (s, -) gestellt? Kclo ts so postavil ns. to sainotno stosiscs? — Der Gefreite (n, n) pocl- ckssstnilc. — Besieh dir das von oben bis unten! OKlss si to (oä 2Koraj le rnaseuj se riad nebvaleLnostjo! — Du darfst das Wort nicht von rückwärts schreiben ne srnes besede pisati odpadaj. 99. Das Geschöpf (es, e) stvar. — Wer hat dir die Lebenszeit be¬ stimmt? Udo ti je določil dolgost Življenja? — Der Kornsack (es, e) 2l7 ist eine große Last (-, en) vreca rLi so volitev bromo. — Schleppe diese Last in die Mühle (-, en)! Vtoei to bromo v mlin! — Der Schlag (es, e) udaroc. — Du ermuntertest mich mit nichts spodbujal iLo nisi 2 nicomor. — Erließest du mir einen Teil (es, e) ? ^Ii si irri odpustil on dol? — Gott, erbarme dich! Log, usmili 8o! — Der Wille (ns) volja. — Bedachtest du das? ^li 8i to pomislil? — Der Fuß (es, e) hielt das nicht aus noga toga iri sdrLala. — Der Zahn (es, e) 20b. — Du darfst nichts verlieren no smes ničesar izgubiti. — Das Beißen (s) gri^onjo. — Mir ist nichts übrig geblieben ničesar mi ni preostalo. — Der Hund (es, c) ist ans einer Ecke (-, n) in die andere gelaufen pos so toten! 12 kota v llot. — Wer hat geknurrt? Ldo so Zarenčal? Fortsetzung (/!, -, en) nadalsevanso. Der Affe (n, u) opica. — Du brauchtest uicht zu arbeiten tob! ni dito troda delati. — Ich soll immer lustig sein ja? na) sein vodno vo8ot. — Der Mensch soll lachen ölovell 8s uns smejo. — Der Affe hat in den säuern Apfel (s, -) gebissen opica so ugriznila v llislo jabolko. — Der Spaß (ßes, ßc) Zulu. — Hinter dem Spaß steckt Traurigkeit (/., -) 2a salo tici Lalost. — Der Herd (es, c) ognsisco. — Wo hat das Feuer (s, -) gebrannt? Lse so gorol ogenj? — Pflanzet Bäume! Ladito drevesa! — Wann hat dieser Baum geblüht? Ldas so cvetelo to drovo? — Ich soll sterben? ^Ii uns umrom? — Der Herr (n, en) hat die Zeit (-, en) verlängert gospod so podaljšal cas. — Wie viele Jahre legte er dir zu? Loliko lot ti so dodal? — Wohlan! vobro! — Er war nicht zufrieden, weil er zu wenig erhalten hat ni bil 2adovolson, kor so premalo dobil. Schluß (w., sses, sse) konoc. Menschlich človeški. — Heiter vo8ol. — Die Lust (-, e) vo86ljo. — Wessen freut er sich? Losa 86 vo8sli? — Das Leben (s) Livlsonso. — Was ist hierauf gefolgt? Las jo potom 8lodilo? — Du nährtest viele mnogo 8i jib proLivil. — Ist das der Lohn (es, e) ? ^li so to plačilo? — Der treue Dienst (es, e) Zvesto službovanje. — Der schwachköpsige Mensch wird ein Spott (es) der Kinder (slaboumni človek postane otrokom v 2asmob) slaboumnega clovoka 2a- cnoso otroci Lasmobovati. — Närrisch aboton, neumen. Das unartige Kind (es, er) porodno doto. 218 100. Bon ungefähr slneajno. — Ein Lahmer (en, en) fand einen Blinden broinso js nasal slspca. — Du hoffst freudevoll nxas vsssl. — Wer hat dich geleitet? Kclo ts js vsdsl? — Stehe mir bei! ?o- ina§aj nri! — Es scheint, daß du gesund bist — du scheinst gesund zu sein vidi ss, da si ?:drav. — Deine Schulter (-, n) ist stark tvoja raina js krspka. — Er entschloß sich und trug mich fort odlooil ss js in ins js odnesel. — Das Bein (es, e) no§a. — Das Helle Auge (s, n) jasno oko. — Hänge dich auf meinen Rücken! Obssi ss na inoj brbst! — Die Krücke (-, n) bsrAla. — Das Paar (es, e) hat vereint gewirkt par js r^drnLsn deloval. — Das ist einzeln keinem möglich to ni posebej nodsnsinn rnoKoss. 101. 102. Der Spruch (es, e) rsk. — Das Sprichwort (es, er) prs^ovor. — Das Laster (s, -) Z-rsb, ?lo, Ki-sbota. — Die Kunst (-, e) nrnst- nost. — Das Naschen (s) sladkosnsdnost. — Die leere Tasche (-, u) xrarni Lsp. — Habet ihr geirrt? ^di sts ss rnnotili? — Wo hast dn 10 Kronen geborgt? Ljs si 10 kron na posodo v^sl? — Die Sorge (-, n) skrb. — Ihr habt nicht gespart niste Ztsdili. — Kränke niemand! Ks Lall nobsnsKa! — Das Los (ses, se) nsoda. — Die alten Völker fischten und sagten stari narodi so ribarili in lovili. — Der hungrige Magen (s, -) lasni Lslodsc. — Die Fröhlichkeit (-) veselost. — Vergiß der Armen nicht! bis ?adi revsLsv! Leuchten svstiti. — Der Böse (n, n) 2li. — Wer wird die Bösen bestrafen? Kdo do kaznoval rlls (bndobnsLs) ? — Gib nach! Odjsnjaj! — Wem gehört das? Li^avo js to? — Mir! Llojs! — Wir wichen dem Starken ninaknili sino ss inocnsrnn. — Ich werde dich lehren ncil ts doin. — Warum ehrtet ihr nicht die Mutigen? 2akaj niste Lastili poAninnib (inoL)? — Der Gelehrte (n, n) nosnjak. — Er ist auch dieses Lasters fähig ^rnoLsn js tndi ts§a §rsba. — Sei nicht undankbar! dls bodi nsbvalsLsn! Nackt nass. — Ich kann das nicht in die Tasche stecken ns inorsin ts§a v Lep vtakniti. 103. Das Totenbett (cs) sinrtna postelj. — Das war der letzte Zug (cs, e) to js bil Zadnji dibljsj. — Schicke einen Blick zurück! 219 UoKlss naras! — Das vergangene Leben (s) preteklo Livlssnss. — Der Sünder (s, -) Kresnik. — Das Lamm (es, er) hat geblökt saKnss Zs ^abskstalo. — Wer verirrte sich von der Herde (-, n)? Läo ss ss irKudil oä Lrscis? — Die Spötterei (-, en) rasinsliovanjs. — Die Schmähung (-, en) oKräba, rasrainba. — Die bewundernswürdige Gleichgültigkeit odöuclovansa vrsclna inaloinarnost. — Wer hat die Herde geschützt? UUo ss suval örscko? — Ihr habet das bezeugt irprisali sts to. — Falle mir nicht ins Wort! bis possras ini v bsssclo! — Hilf ihn zum Tode bereiten! UoinaKas §a pripravljati nn srnrt! — Der Umstand (es, e) okolsöina. — Woran würgt sich der Wolf? bln Lein ss äavi volk? — Das Bein (es, e) kost. — Der gutherzige Kranich (s, e) clobrosröni Lrsav. — Wer wird ihm das Bein ans dem Schlunde ziehen? Uäo inn bo irvlsksl ir Krla kost? — Jämmerlich dsclsn. — Der Schlund (es, e). 104. Gebildet irodrarsn. — Die schöne Sprache (-, n) Ispi ssrik. — Die gemeinsame Abstammung (-, en) skupni roch irvor. — Wovon zeugt das? 0 Lena to priLa? — Die Völkergruppe (-, n) IsuUska skupina. — Welche Gruppe bilden die Germanen? Uatsro skupino tvarsaso Osrinani? — Die Deutschen gehören zu den Germanen Klsinei spackajo U Osrinanorn. — Ich bin mit dir verwandt soroclsn ssin ti. — Diese Familie (-, n) umfaßt viele Völker to plsins obssKa innoKo roclov. — Der Neugrieche (n, n) dlovi Ork. — Die Abstam¬ mung (-, en) koleno, rock. Fortsetzung. Das Altertum (s) stari vsk. — Der Heide (n, n) xoxan. — Dieser Glaube (ns) ist vorherrschend ta vsra ss prsteSna. — Das Hundert (s, e) stotina. — Er bekannte sich nicht zu unserem Glauben ni ss priporna! k nasi vsri. — Teils — teils clsloina — clsloma. — Der Bekenner (s, -) spornavalsc. — Der Staat (es, en) ckrrava. — Zerstreut raztresen. 105. Der Hase (u, n) im Kriegsdienste rajsc v vosni slurbi. — Der Krieg (es, e) vojska. — Der Dienst (es, e) sluLba. — Ich biete dir meine Dienste an ponudiin ti svoso (sluLbo) ponioö ssvoss inocis. — Ja auch Ua cslo. — Warum lacht der Bär (en, en)? 220 2akaj 86 sineji rnedved? — Der Geselle (n, n) tovariš, drug. — Der Tor (en, en) kann nicht Soldat (en, en) sein norec ne rnors Liti vojak. — Dieser Held (en, en) verjagte nicht einmal einen Spatzen ta junak ni niti vrabca pregnal. — Der Falke (n, n) sokol; der Rabe (n, n) vrana. — Du hast gespottet rogal si ss. — Du bist für den Kampf (es, e) untauglich nisi sposoben na boj. — Der schnelle Bote (n, n) bitri sei. — Er ist ein guter Trompeter (s, -) dober trobentač j6. — Das Wohl (es) blaginja. — Sie wirken zum all¬ gemeinen Wohle mit sodelujejo k skupni blaginji. 106. Die Maus (-, e) inis. — Obwohl akoravno. — Der Raum (es, e) der Wirtschaft (/., -, en) ist groß prostor gospodarstva je velik. — Haben sich die Mäuse auch in die Vorratskammer (-, n) verbreitet? ^.li so ss inisi tudi v nalonno sbrarnbo razširile? — Ich habe hier am liebsten verweilt tukaj sein ss najraje inudii. — Woran naschest du? Kaj lines? 8 cina se posladkaš? — Der Speck (S) slanina (sxeb). — Die Wurst (-, e) klobasa. — Das Fett (es) rnast. — Die Gaus (-, e) gos. — Wer zerbeißt das Papier (es, e)? Kdo grins (gloda) papir? — Das Leder (s) usnje. — Die Bretter¬ wand (-, e) des Kellers (w.) war zernagt stena in desk v kleti je bila oglodana. — Wer pflegt sich ins Loch (es, er) zu verbergen? Kdo 86 8kriva v luknjo? — Das Unwesen (s) razsajanje. — Wo treibst du dein Unwesen? Kje razsajaš? — Die Angst (-, e) strab. — Spring nicht keck auf die Bank (-, e)! die skakaj predrzno na klop! — Zeitlich früh zgodaj zjutraj. — Die Magd melkt die Kuh dekla rnolne kravo. — Stehlet nicht im Stalle die Milch (-)! ble kradite v blevu rnleka! — Sollen wir beschließen, die Nager zu vertilgen? ^.li naj sklenenro, glodalce uničiti? — Der lästige Nager (s, -) nadlenni glodalec. — Befehlen napovedati. — Wo kauftest du diese Falle (-, u)? Kje si kupil to past? — Hole die Fallen! Idi po pasti! l?rinssi pasti! — Ich hing ein Stück Speck auf obesil sein kos slanine. — Die Schnur (-, e) inotvon. — Was hat dich dazu verlockt? Kaj ts je k teinu napeljalo? — Der Duft (es, e) vonj. — Warum beißest du nicht an? 2akaj ne ugrinnss? — Er ist sehr erfahren jako inveden je. — Weiche der Falle aus! Inogibaj se pasti ! — Die Bäuerin (-, nen) Kin6tica. — Wir richteten nichts aus ničesar nisino opravili. — Die Bedrängnis (-, sse) 221 ^atiranjo. — Warum habet ihr euch versammelt? 2akaj sts 86 obrali? — Der Rut (es, e) 8vot, po8V6tovanj6. — Ich rüstete mich gegen den Feind (pripravil) oboroZil sein 86 2op6r 8ovra2nika. — Du brachst meine Macht (-, e) 8trt 8i inojo inoä. — Sonst oicor. — Wohin verschwindet ihr täglich? Lain ir^inoto voak elan? — Das Spitznäschen (s, -) silono8ka. — Warum hast dn der Katze eine Schelle (-, u) nm den Hals gehängt? 2akaj 8i obooil inaeki Kra- Auljoc okoli vratn? — Das feine Ohr (es, en) tonok 8lnb, kini pv8lnb. — Wohin wirst dn dich verkriechen? Lain dos rlorol? Lrrirr 86 boZ 8kril? — Setze dich auf die Hinterfüße! ?o8tavi 86 NN. 2adnj6 noxo! — Ich wagte es nicht IN86IN 86 upal, NI86IN tvoxal. — Rate mir! Svotiij int! — Kanntest dn mich? i^li 81 IN6 pognal? — Bemerken (sch.) pripomniti. — Die Geschicklichkeit (-, en) 8pi'6tno8t. — Die Nähe (-) dliLina. — Die Versammlung läuft auseinander ?bor 86 tokaja ramclo. — Ich kehre unverrichteter Dinge zurück povrnom 86, N6 cka bi bil kn) opravil. — Die beständige Furcht (-) N6pr68tani 8trab. 107. Das Reh (es, c) trank am Bache (an, es, e) orna jo pila ob potokn. — Wer hat das Wasser getrübt? Lclo jo akalil voclo? — Ihr habt mir geflucht proklinjali 8to ino. — Redet von niemand Böses! bla govorita o nikomer bncio!.— Wann wurdest du ge¬ boren? Läaj 8i 86 naroäil? — Wer weidet das Feld (es, er) ab? Lclo podano (popasnjo) polja? — Die Ausrede (-, n) ist nicht gut i^Aovor ni äobor. — Die Menge (-, n) mnoLica. — Das macht dich nicht straflos to to no 8tori nokaLnjonoxa. — Das Lamm wird nicht nngefressen bleiben jaxnjo no bo ootalo nopoLrto.— Wer würgt das Schaf (es, e)? Lclo clavi ovco? 108. Der Vorposten (s, -) proclnja 8traLa. — Die Feinde werden dich überfallen und entwaffnen oovraLniki t6 bocko napaclli in rar- oroLili. — Nimm ihn gefangen! Ujemi Aa! — Er richtete das Bajonett (es, e) auf mich naotavil mi jo bajonet. — Ich gebiete dir napovem 11. — Das Lager (s, -) tabor. Dn darfst nicht den geringsten Laut (es, e) von dir geben ne smoZ najmanjšega Alaou. oü 86b6 llati, N6 8IN68 crbniti. — Der Soldat (en, en) durchbohrte ihn vojak ga jo preboclol. — Die Stelle (-, n) iEto. — Willig 222 voljno. — Ich bin an der Schildwache (-, n) sorn pri straLi. — Warum schreist du? Malens kridis? — Das ganze Lager ist aus den Beinen coli tabor so na noxab. — Weshalb unterblieb der beab¬ sichtigte Überfall (es, e)? 2akas so izostal nanioravani naxacl? — Der Stich (es, e) bockoc, bocllsas. — Ich fand ihn entseelt nasol sona §a inrtvo§a. — Wer stieß den Warnuugsrnf (es, e) aus? Kclo so v svarilo kriknil? 109. Der Reiter (s, -) so^cloc. — Der Btorgengesang (es, e) sntransa xosoin. — Das Morgenrot (s) sntransa ?arsa. — Wozu leuchtetest du mir? ^onrn si rni svotii? — Blies schon die Trompete (-, n)? ^.li jo trobonta Lo trobila? — Er ließ sein Leben (s) xnstil so svoso Livlsonso. — Der Lust (/!) ist schnell ein End(e) gemacht vosolsn so bitro konoc storson. — Wer hat ihn in die Brust (-, e) ge¬ schossen? Käo inn so prsi prostrolil? — Das Grab (es, er) §rob. 110. Der Gang (es) bosa. — Die Füße sind im Gange no§o boclijo. — Ich kann das nicht verstehen to§a no inororn ra^ninoti. 111. Die Einkehr (-) ostaja, postaja. — Wundermild Lnänoinil. — Der Gast (es, e) xost. — Wo warst du jüngst zu Gaste? Kso si bil noäavno v §ostob? — Das Schild (es, er) kabalo. — Kehre bei mir ein! Ustavi (2§lasi) so pri inoni! — Die süße Kost (-) slaclka brana. — Der frische Schaum (es, c) svoLa pona. — Wer nährt dich so wohl? Kclo to tako clobro roäi? — Der leichtbeschwingte Bogel (s, -) springt frei labkokrilati ptiö prosto skaöo. — Ich halte meinen Schmaus (ses, e) im Freien irnain svojo (bo§ato) po- soäino na prostoin. — Die weiche Matte (-, n) niobka trata. — Der kühle Schatten blaclna sonea. — Wer wird dich zudecken? Kclo to bo oclol? — Die Schuldigkeit (-, en) clolK, (kas soin clolLan?) — Der Baum hat den Wipfel (s, -) geschüttelt clrovo so stroslo vrsicok. — Sei gesegnet! löocli bla§oslovlson! — Der Gipfel — der Wipfel. 112. Der Altvater (s) lastno iino. — Was hütet der Schäfer (s, -) ? Kas Lnva ovear? — Plötzlich nonacloina. — Die Erde ist aufgetan 223 linija jo odprta. — Woher kommt die Weiße Gestalt (-, en)? Odkod pribaja bola xrlka^on? — Die Öffnung (-, en) odprtina. — Der Bart (es, e) brada. — Der Leib (es, er) tolo. — Ich bereute es knssl sein 86. — Du hast dich geweigert zu erfahren, wer er ist ustavljal 8i 86 2V6d6ti, kdo da jo. — Gib mir das Verlangte! Vas rni sabtovano! — Das ist der oberste Berggeist (eS, er) to jo najvisji poZnrski dub. — Wo ist deine Schatzkammer (-, u)? Kjo jo tvoja Zakladnica? — Das Zauberschloß čarovni, Začarani §rad. — Der Druck (es) pritisk. — Dieser Drache (ns, n) ist der Wächter (s, -) ta runaj jo straLnik. — Erhebe dich! V8tani! — Warum tretet ihr zürnend zwischen nns? 2akaj stopate jexni ined na8? — Der Zauberstab (es, e) dient znm Besänftigen des Drachens čarovna palica sluLi v poinirjenje ^rnaja. — Der Glanz (es) blesk. — Was hat dir entgegengestrahlt? Kaj 86 ti j6 na8proti lesketalo? — Dn weisest auf ein Goldstück und auf einen Schatz (es, e) kaLss na 2lat in naklad. — Sonst sicor. — Wohin hat sich der Geist entfernt? Kain jo dub odsel? — Ich halte mich für unbemerkt sinatrain 86 2a neopa^ovaneAa. — Bezeichnen (sch.) ^a^nainovati; pokarati. — Der Leuchter (s, -) 8v6tilnik. — Der Ausgang (es, c) Lrlrod. — Was schwingst dn? Kaj vibtis? — Das Angesicht (es) obrar. -— Wen Verschlingt die Erde? Ko§a porira roinlja? — Erschüttern (sch.) pretresti. — Habsüchtig lakonren. — Seitdem ocltodaj. 113. Der Scherz (es, e) sala. — Der Ernst (es) resnoba. — Hast du deine Schuld (-, en) schon gezahlt? 8i Le plaöal 8voj dolA? — Der Schneider (s, -) macht mir das Kleid (es, er) krojaö ini dola obleko. — Der Schuster (s, -) bessert den Schuh (es, e) ans drevljar popravlja crevelj. — Was bäckt der Bäcker (s, -)? Kaj peöepsk? — Der Wecken (s, -) strnca, blobec. — Das borgte ich to 86in na P08odo vrol. — Mein Lebtag 8V0j Liv dan. 114. Der Steinadler (s, -) planinski orel. — Die Flugweite (-, n) rartnA pornti; razprostrte porotnico. — Ungefähr pribliLno. — Rostbraun rjast; spitzig oster, spidast. — Die Wachshattt (-, c) voscenica. — Der Grand (es, e) des Schnabels koron KIjnna. Der Oberschnabel (s, -) ist hakig gekrümmt Aorenji kljun je srpasto 224 (kljukasto) Zakrivljen. — Die scharfe Sichelkralle (-, n) ostri srpasti kreinpolj. — Bist du damit versehen? 4dl si s tern preskrbljen? — Ich bin mit Waffen versehen oboroLen sein. — Der kühne Räuber (s -) predrzni ropar. — Der rüstige Lämmergeier (s, -) rnoöni ssr. — Der Vogel scheint am blaueu Himmel zu hängen vidi se, kakor cla visi ptic na sinjein nedn. — Der Schlag (es, e) des Flügels (nu) inabljaj poroti. — Der weite Kreis (ses, e) sirni krog. — Was schwebt in der Luft dahin? Kaj plava v irraku? — Du bist außer¬ ordentlich scharfsichtig izredno bistroviden si. — Ich spähe der Beute (/., n) nach proLirn ?a plononr. — Das Weibchen (s, -) sarnica. — Das Geflügel (s) ptici. — Warum erfüllt dich das mit Schrecken? 2akaj te navda to s straborn? — Wohin senkte sich der Adler allmählich? Lain se je orel polagonra spuscal? — Der feste Blick (es, e) nepronraknjoni, ostri pogled. — Das Opfer (s, -) Lrtev. — Blitzschnell bliskoina. — Die schiefe Richtung (-, en) poševna sinor. — Der flüchtigste Lauf (es, e) najbitrejsi tek. — Der hastige Flug (es, e) nrni ist. — Das Revier (es, e) okraj, revir. — Ich flößte dir Bewunderung (kl) ein navdal sein to 2 občudovanj ein. — Von jeher od nekdaj. — Das Ansehen (s) ugled. — Die unzu¬ gängliche Felswand (-, e) nedostopna pečina. —- Der Prügel (s, -) krepelec, oklesok. — Der Stengel (s, -) steblo. — Das Heide¬ kraut (es) vres. — Grob debel. — Das roh gefügte Nest (es, er) grobo strnjeno (napravljeno) gnezdo. — Ich habe dich verteidigt branil sein te. — Gleichwohl vkljub teinu. —- Er nahm den Nest- vogel ans vrml je inladiea i? gnezda. — Das Junge (n, n) läßt sich zähmen rnladiö se da udornaciti, ukrotiti. -— Er richtete den jungen Adler zur Jagd ab privadil jo rnladoga orla na lov. — Die Gefangenschaft (-, en) jetnistvo.—>Dn sollst das gesagt haben ti si baje to rokol. — Er soll noch jetzt leben on bajo se sedaj Livi. 115. Das Hirtenbüblein (s, -) pastirček. — Das Märchen (s, -) pravljica. — Nicht jeder kann auf jede Frage (-, n) eine weise Antwort (-, en) geben vsak ns inore na vsako vprašanje rnodro odgovoriti. — Wer war weit und breit berühmt? Ldo je bil daleč okrog slavon? — Lege ihm drei Fragen Vor! vaj (stavi) non tri vprašanja! — Er sah sie wie seine Kinder an ravnal je L njiini kakor 2 lastninil otroki. —- Wie lautete die erste Frage? 225 ILs-ko 86 so xlasilo prvo vprašanj? — Er verstopfte den Flnß pH ^arnasil so roko. — Der feine Punkt (es, e) clrobna pika. — Fast gar nicht skoraj popolnoma ne. — Weshalb vergehen dir die Augen? Las ti soinljo poxlocl? — Bist du im stände? Ellinores? l^Ii 8i v 8tann?) — Der Demantberg (es) Uoinantna Kora. — Woran hat das Vvgelein (s, -) das Schnäbelein gewetzt? Ob Lein so drnail ptiček 8vos klsnncok? — Löse die Frage auf! kost vprasanso! 116. Das Schützenlied (es, er) strolöova possin. — Das Gebirge (s, -) xorovso. — Das Tal (es, er) ciolina. — Der Schütz (en, e») kommt gezogen Treloc pribaja. — Im Reich (m, es, e) der Lüfte ist der Weih (es, e) König v orraösn so orel Krals. — Die Kluft (-, e) propacl. — Dir gehört das Weite tvosa jo äaljava. — Mein Pfeil hat alles erreicht rnosa xnsöica so V8o äossAla. — Fleugt -- fliegt; kreucht — kriecht Io2o. 117. Der Schwarzwald (es) ist ein sehr interessantes Gebirge 6rni A02Ä so jako Zanimivo Aorovso. — Der Rand (es, er) rob. — Die Hochebene (-, n) planota. — Die Alpen (pl.) ^.Ipo. — Wo tritt die Donau in die ungarische Tiefebene (-, n) ein? liso otopi Donava v Odrsko niLino? — Der rechte Winkel (s, -) pravi kot. — Warum biegt die Donau nach Süden (m., s) um? 2akaj 86 obrno Donava proti jnAn? — Was drängt (sch.) die Donau wieder gegen den Osten (s)? Las poti8no (porine) Donavo Loxot proti v^boclu? — Umfließt die Donau das südliche Ende (s, n) der Karpathen? ^!i toöo Donava okrox snZno^a konca Larpatov? — Strömen (sch.) valiti 86. — Das Delta (s) clolta. — Ins Schwarze Meer münden viele Flüsse v 6rno rnorjo so iritokajo innoAö roko. — Die Quelle (-, n) irvir. — Die Mündung (-, en) irtok. — Der Strom (es, e) volotok. — Der Nebenfluß pritok. — Das Ufer (s, -) drsA. — Der Römer (s, -) Limlsan. — Wo Wirst du dich ansiedeln? Lso so bos nasolil? 118. Wornach hast du immer geschmachtet? Do Loin si voäno koxrnol? — Ich bin zu dir geeilt k tobi soin pobitol. — Ich schöpfte dieses Wasser aus der Quelle sasol sein to voclo i/ stnclonca. — Wo 15 226 weiltest du gestern? Lfo 8i 86 veoraf inuclil? — Die Welle (-, n) val. — Ich sah dir zu sslodal soin to. — Mit wem scherztest du ? 8 Koni si 86 Zalil? — Bon wem hast du das gelernt? Oct ko§a 8i 86 to El? — Wer hat dich das gelehrt? Lclo t6 so to El? — Ich bin heiter durch das Leben (s) gewallt potoval sorn vosolo skE Livlfonfo. — Die Frühlingsblume (-, u) lacht den Menschen an po- inlaclna evotiea 86 snioblja clovoku. 119. Klng previden. — Der Streich (es, e) uclaroc. — Der Leisten (s, -) kopito. — Die Tat (-, en) ein. — Wohlfeil po coni. — Der Stamm (es, e) doblo. — Woran erkanntest dn den Mann (es, er)? bla coni si spoznal inoLa? — Der Klang (es, e) §las. — Der Gesang (es, e) potfo, posoin. — Der Tor (en, en) norec. — Aller¬ orten V86POV80<1. — Das Steuer (s, -) V68lo. — Ich gehe zur See Arom na inorjo. — Die See (-) inorfo; der See (s, n) fo^oro. 120. Der Bote (u, n) sah poslanoc. — Wer springt mir entgegen? Lclo nii skoöi nasproti? — Der Riese (n, n) orsak. — Der Wicht (es, e) inalic, sinotlaka. — Das habe ich mit dem Finger (an, s, -) zerdrückt to soin xinuckal 8 prstom. — Vertritt mir nicht den Weg! blo nastopi ini pota! — Du hast mir nicht widerstanden ti 86 irii nisi ustavil. — Weigere dich nicht, meinen Befehlen zu gehorchen! bl6 upira) 86, luofiru riapovodiin pokoriti 86! — Ich rang mit dir boril 86iu so s todos. — Der heftige Kampf (es, e) budi bof. — Ihr werdet die Oberhand behalten (obdrLali boste proinoc) 2ina§ali doste. — Wessen Faust (-, e) hat dich niedergeschlagen? 6i§ava p68t to )6 pobila? — Wer sinkt dort nieder? Ldo pacta tarn? — Ich gehe meiner Wege Zvoni svofo pot. — Besiegen (sch.) preniaZati. — Ihr steht nebeneinander stosito ctru§ poloZ druZoZa. — Wer kommt des Wegs und wirft die Augen hin und her? Ldo pride po potu in (in666 oci) Zleda 86in in tfe? — Der halb Ohnmächtige (u, n) kommt wieder zur Kraft (-, e) pol onenioZli pride 2op6t k inoei. — Wer hat dich aufgerichtet? Ldo t6 so spravil na no§6? — Hast du in der Flasche (/!, n) einen stärkenden Trank (es, e)? Iinas v stoklonici kropLalno pifaöo? — Flöße ihm mitleidig das ein! vaz niu sočutno to piti! — Ihr habt niemand verschont ni- 227 komur uists priraussli. — Die Ausnahme n) i-jsma. — Unversehens nepričakovano. — Sende mir einen Boten, bevor du mich abholst! k>oslji mi sla, prsj ko pridss po msus! — Der Gewinn (es) dodicsk. — Du bist immer guter Dinge und lebst in den Tag hinein ti 8i vsduo dobrs volje in Avis tja v su dau. — Allein die Jugend (-) wird nicht lange aushalten toda mladost ns do dolgo trajala. — Mich plagt bei Tag und Nacht die Krankheit (-, en) muci ms podnevi tu ponoči dols^sn. — Hast du dich schon gesund gefühlt? ^li si so počutil Le Zdravega? — Der Abschied (es, e) 8lovo. — Brich nie das Wort! bis prsloiui nikdar bsssds! — Ich werde dir einen Boten über den andern schicken poslal ti vorn poslanca 2a poslancem. — Das Fieber (s, -) wird dich anstoßen, rütteln und nieder¬ werfen mr/lica ts do suvata, tresla iu ua postelj vrgla (podrla). — Der Schwindel (s) hat mir den Kopf betäubt omotica mi js omotila glavo. — Die Gicht (-) zwickt mich protin ms söipljs. — Es hat gebraust sumslo fs. — Der Zahnschmerz (es, en) nagt in meiner Backe (-, n) Lododol gloda v moji čeljusti. — Dunkel tsmsu. — Uber das alles crs2 vss to. — Er ist mein leiblicher Brnder (s, -) moj rodui drat js. — Der Schlaf (es) spaujs. — Jeder muß sich in das Geschick (s) ergeben vsak ss mora vdati v usodo. 121. Der Sterntaler (s, -) 2vs2dni tolar. — Besitzest du viel? Imas mnogo? — Mich hat die ganze Welt (-, en) verlassen csli svst ms js Zapustil. — Das Vertrauen (s) auf Gott 2aupanje v Soga. — Ist dir jemand begegnet? ^.li ts js kdo srsöal? — Gott segne es dir! Log tl blagoslovi! — Jammern (sch.) toLiti. — Es fror mich am Kopf 2sblo ms js v glavo. — Das Häubchen (s, -) avbica. — Die Weile (-) cas. — Hast dn das Leibchen (s, -) an? ^.li imas jopic ua ssbi? — Das Röcklein (s, -) krilce. — Das Hemdlein (s, -) srajcica. — Die Sterne waren lauter harte, blanke Taler Lvsrds so bili sami trdi, svitki tolarji. — Verschenken (sch.) podariti. — Die Leinwand (-) platuo. — Ich bin reich für mein Lebtag bogat ssm 2a cslo svojs Livljsnjs. — Fromm poboLsu; blag, usmiljen. 122. Die Bergeshöhe (-, n) gorska višina. — Wir wanderten nach einem nahen Berge potovali smo ua usko bliLujo goro. — Die Natur (-) IS* 228 ruhte narava je počivala. — Die feierliche Stille (-) prarnicna tišina. — Der laute Ruf (es, e) slasni klic. — Der Hahn (es, e) begrüßt das Dämmerlicht (es) petelin pozdravlja jutranji svit. — Wohin breitete sich das Licht (es) aus? Lam sc je razširjala luö? — Der graue Nebel (s, -) siva ms§la. — Die Flur (-, en) livada- — Daselbst tukaj. — Der purpurne Schein (es) škrlatni svit. — Nimm an! Sprejmi ! — Die glühende Morgenröte (-) Lareca jutranja Larja. — Wer verkündete die nahe Ankunft (-, e) der Sonne? Kdo jc naznanil bliLnji solncni pribod (v^bod) ? — Die strahlende Pracht (-) Lareca krasota. — Die feurige Kugel (-, n) glänzte ognjena krogla sc jc svetila. — Beleuchten (sch.) razsvetliti. — Wann bist du erwacht? Ldaj si se prebudil? — Übersieh die Gegend (-, en)! krexlej okraj ! — Hier scheint der Himmel (s, -) die Erde (-) zu berühren vidi se, kakor bi se tukaj nebo remije dotikalo. —- Das malerische Bild (es, er) slikovita podoba. — Was bot sich deinem Blick? Laj so je nudilo tvojemu poxledu? — Der dunkle Wald (es, er) tritt hervor temni §ord se vidi, se rapari. — Der Glanz (es) blesk. — Was ergoß sich über das Tal? Laj se je rarlivalo po dolini ? — Siehst du alles deutlich? ^.li vidiš vse natančno ? — Wir haben das Dorf (es, er) nicht unterschieden nismo rarloeili vasi. — Das Rind (es, er) §ovedo. — Belebt Liv. — Das Weib (es, er) ging in die Kirche (-, n) Lena je sla v cerkev. 123. Die Rebe (-, n) vinska trta. — Das Kreuz (es, e) kriL. — Das Grab (es, er) §rob. — Das Glas (fes, ser) kupica, steklo. — Die Taube (-, n) Aolob. — Der Schwarm (es, e) jata. — Der Zapfen (s, -) Lep. — Das Faß (sses, sfer) sod. — Der Braten (s, -) peLenka. — Der Teller (s, -) kroLnik. — Der Strauch (es, er) §rm. — Das Blatt (es, er) list. — Das Kraut (es, er) irelje. — Das As (sses, sie) as. — Die Karte (-, n) karta. — Das Land (es, er) deLela. 124. Dieses Bäumlein (s, -) will andere Blätter to drevesce boöe druAe liste (imeti). — Das schlechte Wetter (s, -) slabo vreme. — Die Nadel (-, n) sticht ixla bode. — Ich habe dich nicht angerührt nisem se te dotaknil. — Was wünschest du? Laj Lelis? — Lauter Gold Listo 2lato. — Wie ich dich sah ko sem te videl. — Das 229 feine Blatt (es, er) kini (lepi) list. — Das Holz (es, er) Iss, §osä. — Was habt ihr in den Sack (es, e) eingesteckt? La) sts vtaknili v vreso ? — Eilends liitro. — Das Grämen (s) Lalost. — Das dauerte mich Lal ini ss bilo 2a tsin. — Wir haben uns vor allen geschämt srarnovali sino ss prscl vssini. — Bist du schon eingeschlafen? 8i Ls saspal? — Das Glas glitzert steklo 86 lssksLs. -— Der Wirbel¬ wind (es, e) pis. — Das arge Wetter (s, -) lrncla nsvibta. — Was fuhr durch die Bäume? La) ss vibralo skosi clrsvss? — Er wird die Gläser brechen strl (pobil) bo steklo. — Das Trauern (s) salo- vanss. — Der Staub (es) prab. — Der Baum hat lange gedauert ckrsvo ss clolsso (tras alo) trpelo. — Das Euter (s, -) viins. — Die Geiß (-, en) kosa. — Wer kam gesprungen? Lclo ss priskakal? — Der Stumpf (es, e) strcsls, okrssk. — Der Stiel (es, e) stsblo, kosens; mit Stumpf und Stiel s psclssin in rsclssin; popolnorna. — Begehre nicht zu viel! Ls sabtsvas prsvsc! — Mache dir nichts daraus! Lic si is ts§a ns stori! 125. Der Hut (es, e) klobnk. — Der Rock (es, e) snknsa. — Der Strumpf (es, e) nogavica.- — Der Stock (es, e) palica. — Der Korb (es, e) kos, plstsnica. — Der Knopf (es, e) §uind. — Der Topf (es, e) lonsc. — Der Kamm (es, e) §lavnik. — Der Pflug (es, e) oralo, plnK. — Das Band (es, er) trak. — Das Tuch (es, er) rnta. 126. Die Sonnenblume (-, n) solnönica. — Das Veilchen (s, -) ist eine Gartenblume visollsa ss vrtna cvetlica. — Mächtig rnoLsn. — Wessen Blütenscheibe (-, n) ist gelb? Li^av cvst je rninsn. — Blicke auf niemand verächtlich hinab! Ls xlss na nikogar sanidlsivo! — Schaust du nach dem Himmel? Olsclas proti nsbn? — Die Sonne sandte glühende Strahlen herab solncs ss posilsalo Larsös Larks na ssrnlso. — Warum fällt das Knöpfchen (s, -) ab? 2akas oäpacls glavica? — Das habe ich nicht eingesehen ts§a nissin nviäsl. — Du hast vergeblich geprahlt sainan si ss babal. — Wer senkt beschämt das Haupt? Läo povssi osrainoösn Alavo?— Schweig! lAoldi!— Du hast das Antlitz zur Erde gekehrt obrnil si obras proti ssnalsi. — Wann verliert die Sonnenblume die Blüte (-, n)? Lckas isxnbi solncnica cvst? 230 127. Dieser Eroberer (s, -) und seine eiserne Beharrlichkeit (-) sind berühmt ta 2ina§alsc In njexova Lsls^na vztrajnost sta slavna. — Wem verdankst du deine Macht und Herrschaft (-, en)? Loinu ^abvalis svojo nroč in oblast? — Hauptsächlich v prvi vrsti. — Dieses Ereignis (sses, sie) führte mich auf diese Tugend (-, en) ta doxodsk ins je dovedel do ts kreposti. — Die Gefahr (-, en) nevarnost. — Die Ruine (-, n) razvalina. — Der Feind verfolgt mich sovraLnik nie preganja. — Der Schutz (es) varnost. — Ich blieb daselbst versteckt ostal sein tukaj skrit. — Die Furcht (-) drückt die Seele (-, n) nieder strab potlači duso. — Der Ver¬ folger (s, -) Zasledovalec. — Ich darf keine Niederlage (-, n) erleiden ns sinein nobenega poraba (pretrpeti) äoLiveti ; ne sinein poraLen biti. — Er büßte den ganzen Gewinn (es, e) ein ljubil je vss dobiček. — Die bisherige Anstrengung (-, en) ckoseckanji napor. — Verzweifle nicht daran! die obnpaj naä tern! — Der Erfolg (es, e) nsxsb. — Gib die Unternehmung (-, en) auf! Opnsti poäjetjs! — Die kleine Ameise (-, n) fällt mir in das Auge saparnin inalo inravljo. — Ich bin bemüht truckini ss. — Das Weizenkorn (es, er) pšenično 2rno. — Die Anhöhe višina. — Der vereitelte Versuch (es, e) brer- uspesni (ponesrečeni) poskns. — Lasse nicht nach! ble ockjenjaj! — Das kommt mir zustatten to rni koristi. — Die Wahrheit (-, en) resnica. 128. Allgemein splossn. — Das Besondere posebno. — Die Beere (-, n) jagoda. — Die Ähre (-, n) klas. — Die Garbe (-, n) snop. — Die Pflaume (-, u) sliva. — Die Weide (-, n) vrba. — Die Ulme (-, n) brest. — Die Esche (-, n) jesen. — Die Erle (-, n) jslsa. — Die Pappel (-, n) topol. — Die Kiefer (-, n) bor. — Die Viper (-, n) §ack. — Die Natter (-, n) belouška. 129. Der Bienenstaat (es, en) čebelna ckrLava, druLina. — Die Königin (-, neu) herrscht kraljica (rnatica) vlada. — Der Name (ns, n) iins. — Der Weisel (s, -) inatica. — Ich beherrschte euch vladal sein nad varni. — Die Zahl (-, en) stavilo. — Die Gesell¬ schaft (-, en) druLba. — Er hat sich nicht gebeugt ni se uklonil. — Wessen Wille (ns) ist maßgebend? 6i§ava volja je insrodajna? — 231 Ich erfüllte genau die Pflicht (-, en) i^polnsoval sein natančno clolLnost. — Unermüdet nontruäon. — Tätig clolavon. — An mir summte eine Biene vorüber iniino rnons so brenčala bnöoia. — Der Blütenstaub (es) cvotliäni prab. — Die Biene hat sich mit Honig be¬ laden Lobola so s6 obloLila 2 naocloin. — Der harzige Saft (es, e) snioioni 80d. — Der Stock (es, e) pans.—Es hat von Arbeitsbienen gewimmelt ini-Avlolo so dnool äolavd. — Ich stand dir in der Tätigkeit nach ^aostasal 86in v Uoiavno8ti 2a tobos. — Wer wird mir die Ladung (-, en) abnehmen? Ucko ini do ockv^ol tovor? — Die Zelle (-, n) celica. — Füttern braniti. — Klebe die Zelle zn! 2ackolas colieo! — Wer hat den Unrat (es) hinausgeschafft? Uäo so nosnaxo oclstranii? — Das Flugloch (es, er) iotonica, vratiča, Lrolo. — Wir hielten Wache (/!, -, n) 8traLiii 8ino. —Der Giftstachel (s, n) ist hohl 8trnxono Lola so votlo. — Unverzagt noobnpan. — Die Auf¬ opferung (-, en) poLrtvovanso. — Er hat sich verteidigt branil 86 so. — Die Drohnenschlacht (-, en) rnoritov trotov, trotsa bitda. — Es gibt Streit propir irnaso. — Das Wachs (ses, se) vosod. — Dieses Insekt (es, en) wird sehr geschätzt ta LnLoida so visodo coni. — Das hätte unsere Aufmerksamkeit (-) verdient to di dilo ^asiuLilo našo pokornost. — Vielmehr volido bois. — Gesellig ckrnLsn. 130. Das Paar (es, e) par. — Warum hast du es beklagt? 2adas 8i 80 raäi to^a pritoLil? —- Mache dir das zu eigen! prilasti 8i to! — Ermiß alles genau! prosocli vas natančno! 131. An welchem Flusse breitet sich die österreichisch-uugarische Monarchie (-, n) aus? Ob datori rodi so razprostira avstro-oxrsda naonar- disa? — Die Zone (-, n) pas. — Wohin zieht sich die Grenze (-, n)? Larn ßmo (clrLI) inosa? — Hiezu d tonan. — Die Küste (-, n) obroLso. — Die Reichslaude (pl.) ärLavni äoLoli. — Der Vertrag (es, e) poAoclba. — Das Gesetz (es, e) sadon. — Die Regierung (-, en) ist verschieden vlacka so različna. — Die Ausdehnung (-, en) rarsornost. — Der Rang (es, e) rno8to. — Welchen Rang nimmst du ein? ILatoro nrö8to 2av2onaas? — Der Ackerbanstaat polsockolsda ckrrava. - Die Industrie (-, n) incknstrija. — Das Gewerbe (s, -) obrt. — Der Handel (s) trgovina. — Die Fabrik (-, en) tovarna. — Was erhebt 232 sich in der fruchtbaren Ebene (-, n)? Las 86 dvi§a v plodni ravnini? — Das Produkt (es, e) proizvod. — Was hat dieses Schiff (es, e) verführt? Las jo ra^voLila ta ladja? — Die Provinz (-, en) pro¬ vinci) a. — Der Reichtum (es, er) doAL8tvo. — Rege Livadon. — Die wirtschaftliche Tätigkeit (-) K08podar8ko dolovanjo. — Die Ver¬ schiedenheit (-, en) ra?iicno8t. — Das Kaiserhaus (ses, ser) c68ar8ka rodovina. — Du mußt die Liebe (-) beweisen dokazati rnoras lju- b626n. — Die Friedenszeit (-, en) inirni ca8. — Ruhmvoll glor¬ reich 8lavon. — Gesegnet dlaAO8lovlj6n. 132. Der Erzherzog (s, e) nadvojvoda. — Das Meer bespülte den Strand (es, e) rnorjo jo pljn8kalo na odroLjo. — Der Fluß schäumt reka 86 poni. — Golddurchwirkt 2 rllatoin xrotkan. — Die Myrte (-, u) grünt rnirta ^oloni. — Der Gletscher (s, -) lodnik. — Säumen (sch.) obroditi. — Was deckte den Berg (es, e)? Las )6 pokrivalo Aoro? — Sanft noLon. — Die goldene Saat (-, en) 2lata 86tov. — Der Forst (es, e) lo8, lo§. — Die Forste erstrecken sich lo§i 86 rs.2- pro8tirajo. — Die Wiege (-, n) 2ib6l. — Der Sieg (es, e) 2ina§a. — Vereint 2drnLon. 133. Das Sneewittchen (s) 8no§nlcica. — Die Schneeflocke (-, n) sna- Linka. — Das Ebenholz (es) 6d6novina. — Nähen (sch.) šivati. — Wie sieht das aus! Lako to i^Aloda! — Das schwarzhaarige Töchterlein (s, -) crnoia8a dcorka. — Bald darauf procoj potoin. — Die Ge¬ mahlin (-, nen) 8oproAL. — Sie ist so übermütig, daß sie nicht leidet, daß sie an Schönheit jemand übertreffe tako jo prov^otna, äa no trpi, da di so kcio v lopoti pr6ko8ii. — Der wunderbare Spiegel (s, -) endoLno Zrcalo. — Tritt vor das Spieglein (s, -) und beschaue dich! Stopi prod oKlodalco in oKlodnj 86! — Erschrick nicht! dlo pr68tra8i 86! — Der Neid (es) N6vo8eljivo8t. — Von Stund an od to nro (od taxa ca8a) naprej. — Warum hat sich der Königin das Herz (ens, en) im Leibe herumgekehrt? 2akas 86 jo kraljici 8rco v tol68n odrnilo? — Hassen (sch.) črtiti. — Der Hochmut (es) ist ein Unkraut (»., es, er) im Herzen xrov^otnost jo plevel v 8rcn. — Bring die Lunge (-, n) und die Leber (-, n) mit! ?rin68i pinca in jetra 8 86doj! — Das Wahrzeichen (s, -) 2nain6njo; doka2. — Warum kämet ihr nimmermehr heim? 2akaj ni8to prišli nikoli voc 233 ckoruov? — Das Mitleiden (s) sočutja. — Denken (dachte, habe gedacht) ruisliti. — Wälze den Stein weg! Ockvali kaiuau! — Du sollst nicht töten! dis ubijaj! — Der Frischling (s, e) uckacki rurjassc. — Wer stach den Frischling ab? Lcko ja Zaklal lulacksKa rurjasea? — Der Koch (es, e) hat gekocht Kuban ja Kuba!. — Was hat das boshafte Weib (es, er) aufgegessen? Laj ja susäla Zlobna Laua? — Mutterseelig allein cisto saru. — Es wird mir Angst tasuo iui pribaja pri srcu. — Warum fängst du zu laufen an? Zakaj Lacaujas tekati? — Der Dorn (es, er oder die Dornen) tru. — Ruhe dich! ?ocij sa! — Zierlich äicau. — Das Löffelein (s, -) Llicica. — Das Gäbelein (s, -) vilics. — Das Messerleiu (s, -) uoLsk. — Das Becherleiu (s, -) komarček. — Der oder das Laken (s, -) rjuba. — Das Gemüs (fes, se) sočivja. — Hernach potsui. — Warum hat dir das nicht gepaßt? Zakaj ti to ui soctilo? Zakaj ti to ui bilo prav? — Befiehl dich Gott! kwiporodi sa LoZu! — Wornach hackt nnd gräbt der Zwerg (es, e)? Za ciiu saka iu kopija palcak? — Das Erz (es, e) rucka. — Hast du das Lichtlein (s, -) schon angezündet? 8i Ls priL§al lucco? — Ich verließ alles in Ordnung Zapustil saiu vsa v racku. — Sitzest dn auf meinem Stühlchen (u., s, -) ? Lackis ti ua ruojain stoicu?— Das Brötchen (s, -) krubak. — Wirschneiden mit dem Messer raLauro 2 uoLsiu. — Die Dälle (-, n) polsLauiua, ckoliuica. — Warum wecktest du mich nicht auf? Zakaj rus uisi 2buäil? — Der Geselle (n, u) ckru§. — Die Stiefmutter (-, -) brachte die Stieftochter (-, -) um uraeaba ja uruorila pastorko. — Ihr versähet unfern Haushalt (es) oskrbovali sta uasa Kospockinjstvo. — Betten (sch.) postiljati. — Stricken (sch.) plasti. — Ist das Essen (s) schon bereit? ils li jaä La pripravljena? — Warnen (sch.) svariti. — Er hat sich vor ihm gehütet varoval (čuval) sa §a ja. — Warum hast du gezittert und gebebt? Zakaj si sa trasal iu trapatal? — Wenn es mein eigenes Leben kostet cs staue ruoja lastuo Liv- ljaujs. — Die Kammer (-, n) soba, iirba. — Warum hast du dir das Gesicht (es, er) gefärbt? Zakaj si si uadarval lica? — Sie hat sich in eine Bauersfrau (-, en) verkleidet preoblekla sa ja 2a kiuatico. — Dn hast den Kopf hinausgestreckt poruolil si §Iavo vuu. — Verbiete das Böse! ?rspovaj rcko! — Ich werde das los werden oprostil sa boiu ts§a; proäal doiu to. — Das Gift (es, e) strup. — Künstlich uiustsu. — Vergiften (sch.) Zastrupiti. — Warum lüsterst du den Apfel an? Zakaj poLsljivo o^laäujss jabolko? — Widerstehe! vpiraj sa! — Die giftige Hälfte (-, n) sastrupljsua po- 234 lovica. — Der Bissen (s, -) KriLIsoj. — Grausig §rv2on, strason. — Überlaut prav glasno. — Neidisch 2aviston. — So gut ich Ruhe haben kanu (v) kolikor morom mir imoti. — Der Atem (s) sapa. — Wer hat sie aufgeschuürt? Lclo si so stotnik oäpol (ra2ckrasal)? — Du wäschest den Kranken mit Wein umivaš kolnika 2 vinom. — Die Bahre (-, n) nosila, paro. — Wohin hast du das gelegt? Lam si to poloLil? — Er hat sich an die Bahre gesetzt und hat den Toten beweint vsockol so so k nosilom in so mrtvoca obsokaval.— Wohin hast du das versenkt? Lam si to poxro2nil? — Der durchsichtige Sarg (es, e) prodorna rakov. — Von Glas glasen. — Der Buch¬ stabe (n, n) crka.— Warum ist die Leiche nicht verwest? 2akas mrlie ni strobnol? — Wir geraten in einen Wald 2aiäomo v §026. — Ich übernachtete im Zwergenhause pronooil som v kisi palčkov. — Was empfindest du? Las cutis? — Das Schlittern trosonso, potros. — Der Apfelgrütz fährt aus dem Hals krkols 2 Er hat das Wasser mit dem Schnabel (m., s, -) erreicht dosegel so vocko s kljunom. — Wann wirst du zum Ziele gelangen? Ldas bos prišel äo cilja; das Ziel (es, e). — Der Star stemmt sich gegen die Flasche und stößt sie nm skoroe so upre proti stokloniei in so xrovrno. — Floß das Wasser aus? ^.li jo vocka i2tokla? — Der gewünschte Erfolg (es, e) 2g2olsoni uspob. — Womit hackt der Vogel? 8 cim kljuva ptic? — Der Hieb (es, e) uckar, kljuvanje. — Worüber denkst du nach? O öom 235 premišljuješ? — Das Mittel (s, -) sredstvo. — Er erreichte den Zweck dosegel je smoter. — Die Not macht erfinderisch sila stori (ölovska) irnajdljivexa. — Die Klugheit (-) wird dir helfen, nicht die Gewalt (-) prebrisanost ti bo pomagala, ne sila. — Wie bist du auf diesen Einfall (es, e) gekommen? Lako si prišel na to misel? — Das Wasser ist gestiegen voda se se dvixnila. — Ich bringe das Wasser zum Steigen povzročim, äs, ss voda dvi§a. — Was (wornach) forschtest du? Uaj si preiskoval ? — Die Müdigkeit (-) ntrnsenost. — Der Sprung (es, e) skok, —- Die Schwere (-) teLa. — Der Stein sinkt bis au den Grund (es, e) kamen se po§re2ns do cina, — Ich werfe weiter welche Steine hinein mečem naprej nekatere kainens noter. — Der Bauch (es, e) trsbnb. — Belohne mich für die Anstrengung (-, en)! Obdari ine /a napor! — Der Eifer (s) gorečnost, marljivost. — Wie schmeckt es? Lako disi? 135. Unzufrieden nezadovoljen. — Der Mai (s und -) maj. — Die gelbe Rübe (-, n) korenje. — Die Bohne (-, n) tiLol. — Schlepptest du die Last (-, en) ? ^li si ti breme vlačil ? — Verwünsche niemand! dis preklinjaj nikogar! — Alle haben sich auf den kühlen Herbst gefreut vsi so se veselili blaclns jeseni. — Wozu verwendet der Müller (s, -) den Esel? Oemn rabi inlinar osla? — An wen hat der Gärtner (s, -). den Esel verkauft? Loinn je prodal vrtnar osla? 136. Frischer, froher Mut (es) eil, vsssl poZ-nin, Lilost in veselost srca. — Was besingst du? Kaj opevaš? — Ich mag fest sein trclen inorern biti. 137. Die Rasse (-, n) pasma, pleme. — Dieses Land (es, er) ist nicht bewohnbar v tej deLeli ss ne da prebivati. — Verbreitet raz¬ širjen. — Diese Insel (-, n) liegt ganz vereinsamt im Weltmeer (es, e) ta otok leLi popolnoma osamljsn v svetovnem inorjn. — Was (wessen) hast du entbehrt? Ossa si poZresal?—Das Pvlarland (es, er) polarna dsLsla. — Die Gesichtsbildung (-, en) odra?:. — Die Haut (-, e) koLa. — Glatt xladsk. — Die Stirne (-, n) Lelo. — Ursprünglich prvotno. — Die Auswanderung (-, en) izseljevanje. — In welchen Weltteil sind sie gelangt? V kateri svetovni dsl so dospeli? — 236 Flach xlosönat. — Eckig oglat. — Der Schädel (s, -) crspinja. — Steif srsav, srsast. — Was kennzeichnete dich? Kaj 1s js 2naeilo? — Der Neger (s, -) xainorsc. — Krans kodrav. — Platt nirwk. — Das stark vorspringende Untergesicht inocno naprsj stojsca (inolsea) spodnja ssljnst. — Die dicke Lippe (-, n) dsbsla nstnioa. — Der Gesichtszug (es, e) pots^a obličja. — Der Angehörige (n, n) pripadnik. — Braunrot rjavordse. — Straff strninsn. — Derb robat. — Knochig koscsn. 138. Die Tollkirsche (-, n) voleja jagoda. — Die ästige Wurzel (-, n) vsjnati korsn. — Aufrecht navpiesn. — Gabelteilig rogovilast. — Flaumhaarig pnbast. — Eiförmig jajeast. — Glockenförmig Zvončast. — Die schmutzigbraune Blüte (-, n) nrna^anorjavi evst. — Wo entspringen die Blüten? Kjs irbajajo evsti? — Der fünfblättrige Kelch (es, e) pstsrolistna sasa. — Der Stempel (s, -) psstiö. — Was schließt den Stempel ein? Laj obdaja psstis? — Hat sich das be¬ deutend vergrößert? -4.lt ss js to dokaj povečalo ? — Die Fruchtreife (-) do2vr sadn. — Die Blumenkrone (-, n) cvstna Krona. — Der fünflappige Saum (es, e) pstsrolapntast rob. — Das Staubgefäß (es, e) prašnik. — Die Röhre (-, n) csv. — Die glänzend schwarze Beere (-, n) dliscses srna jagoda. — Die Gestalt (-, en) podoba. — Der Steinkern (es, e) kossica. — Was enthielt die Beere (-, n)? Laj 86 js naliajalo v jagodi? — Das Samenkorn (es, er) ssinsnsko 2rno. — Überdies vrbntsga. — Was umgibt die Beere? Laj obdaja jagodo? — Die betäubende Giftpflanze (-, n) oinoticna strnpsna rastlina. — Kirschenähnlich crssnji podobsn. — Der Genuß (sses, sse) nLivanjs, nLitsk. — Was verleitet den Unerfahrenen dazu? Uaj 2a- xsljs nsi^vsdsnsga (človeka) k tsnrn? — Das Merkmal (es, e) 2nak. — Der Giftstoff (es, e) strnpsnina. — Welche Wirkung (-, en) hat das ausgeübt? Lak nsinsk js to (l2vrssvalo) irnslo? — Weshalb ist das Sehloch (es, er) erweitert? 2akaj js 2snica razširjena? 139. Ziehst du morgen über Land (n., es, er)? ^li grss jntrs na potovanje? — Gemeinsam sknpno. — Diese Herberge (-, n) ist zum Übernachten groß genug to prsnoeisss js 2L prenočevanje dosti vsliko. — Woher erschallt der Nus (es, e) ? Odkod ss rahlega (pri- baja) glas? — Warum bist du aufgesprungen? 2akaj si skočil na 237 no^e? — Das ist der Ort (es, er) der Gefahr to je Kraj nevarnosti. — Warum suchst du mich zurückzuhalten'? Zakaj ins skusas radrLavati ? — Der Fremde (n, n) kümmerte mich nichts tujec ras ni nie brigal. — Höre auf meine Rede (-, n)! Uoslusaj moje besede! — Ich bin gelaufen und habe gerettet tekel sein In sein rssil. — Ich werde dir nicht folgen, wenn du immer stehen bleiben wirst ne doni ti sledil, es bos veckno postajal. — Die Flamme (-, n) schlägt aus dem Fenster plamen sviZ-a i? okna. — Weshalb jammerten die Mütter? Zakaj so tarnale matere? — Klaget nicht jedem euer Unglück! l^s toLite vsakemu svoje nesreče! — Der herbeigeeilte Fremdling (s, e) xri- diteli tujec. — Hier wirst du den Angstruf (es, e) vernehmen tnkaj bos slišal klic v stiski. — Warum hast du dich in das brennende Haus gestürzt? Zakaj si planil v Koreöo diso? — Der Balken (s, -) hat gekracht tram je pokal. — Die Flamme hat geprasselt plamen je prasketal. — Du brauchst dich nicht zu entsetzen ni se ti treba prestrašiti. — Harret im Unglück aus! Vztrajajte v nesreči! — Das Gewand (es, er) ist versengt obleka je osmojena. — Der Jüngling (s, e) jauchzte Vor Freude mladenič je nkal oct veselja. — Der Liebling (s, e) ljubljenec. — Drücken pritisniti. — Sodann potem. — Beruhige die Frau! Uomiri Leno! — Wann ist das Haus zusammengestürzl? Ldaj ss je bisa poclrla? — Hat sich der Gefährte (n, n) dir genaht? ^.U se je tovariš tebi bliLal? — Ich beginne ----- ich fange au Začnem. — Das kühne Wagestück c! r2 no početje, drxnl Lin. — O Herr, lasse das gelingen! Oospod, daj, cla se to posreči! — Ich befehle dir ich heiße dich napovem ti. — Jeder geht seines Weges vsak bodi svojo pot. 140. Das reizende Lied (es, er) draLestna pesem. — Ertönen (sch.) Zadoneti, Klasiti se. — Locken (sch.) vaditi. — Die Lerche (-, n) stieg (in die Luft) skrjanöek ss je dvixal (v ?rak). — Wohin ist der klappernde Storch (es, e) gereist? Kam je odpotovala klopota¬ joča storkla. — Gaukelnd skakljajoč. 141. Die Nächstenliebe (-) ljubezen clo dliLnjsAa. — Der Hand¬ werksbursche (n, n) rokodelski pomoönik. — Die grimmige Kälte (-) budi mra2. — Das Bündel (s, -) culica, sveLenj. — Die Heide (-, n) 238 xnstinsa. — Der Knabe zerreißt das Kleid (es, er) äsesk str^a odlsko. — Warum hat der Reisende geseufzt? 2akas ja popotnik v-ckidoval? — Weit und breit äalsö naokrog. — Die Hütte (-, n) koca. — Er ist erfroren rnniv.nil so. — Meine Glieder sind erstarrt naosi näss so otrpnili. — Der Schnee (s) ist frisch gefallen snsA ss na, novo packst. — Der Postknecht (es, e) wird bald vorbeireiten postni dlapsc do kinaln iniino ssLckil. —> Er ist starr gelegen lsLal ss otrpsl. — Die benachbarte Stadt (-, e) sosscknss inssto. — Längst äavno. — Der Taglöhner (s, -) clninar. — Die Wachstube stražarnica. — Er wärmt sich ^rsjs ss. — Womit reibst du ihn? 8 ciin §a ckr§as? — Mit gerührtem Herzen Kanssnsxa srea. — Der Retter (s, -) rssitsls. — Edel plsinsnit. — Ich werde mit dir den Tisch teilen ckslil doni s tsdos (iniso) odsck; v2sl ts dorn k inixi. — Wovon hast du erfahren? 0 csin si Lvscksl? — Die Freigebigkeit (-) rackoäarnost. 142. Die mächtige Niesenkönigin (-, nen) nioAoöna orjaška kraljica. — Kahl Aol, plssast. — Warum bedeckt Schlamm (m., es) dein Gesicht? 2akas pokriva dlato tvoss lies?— Der Köhlerkittel (s, -) o^larski jopic. — Wo hast du die Tanne (-, n) abgeknickt? Ljs si nloniil sslko ? — Das Steckenpferd (es, e) lsssni Kons.— Der Rand (es, er) des Morastes ist schlüpfrig kras rnocvirsa ss polrsk (der Morast (es, e)s. — Warum weicht das Erdreich (s)? 2akaj ss uclira prst? — Du wirst bis zum Haupt in den Moder (s) sinken poKrsLnil ss dos cko Alavs v xnilack. — Hilf dir selbst heraus! I^kodacas ss sain! — Ich verspreche dir ein Röcklein (s, -) oblsndiin ti jopic (snknsico). — Der Brosam (s, e) oder die Brosame (-, n) ckrodtiniea. —Er ging mit der heiligen Gottesgabe (-, n) sündlich um xrssno ss ravnal s svetlin doLsiin ckaroin. — Es wird sich bald aufhellen prscss ss do razjasnilo. — Der reiche Kornacker (s, -) verschwindet do§ato rLsno polss i^ssinv. — Der Grashalm (es, e) dilka. - Versteinert okainsnsl. — Der jüngste Tag socknsi ckan. — Das mutwillige Kind rarposassno äste. — Die Warnung (-, en) svarilo. — Du hast mich mit Brot beworfen nastal si nains krnd. — Er trieb Übermut prs- V2stno ss ss vscksl, odnašal ss ss objsstno. 143. Der Brief (es, e) pisrno. — Das Versprechen (s, -) odljnba. — Ich habe dich besucht odiskal ssrn ts. — Ich führte das Vorhaben 239 (s, -) nicht aus niaein izvedel narnere. — Wo bist du gestürzt? Kjo sl padel? — Hast du dir den linken Arm ausgerenkt? ^.li 8i 8i i?pabnil levo roko? — Hüte das Bett (es, en)! (Lnvaj poatelj!) Oatani v po8tslji! — Das Lager (s, -) leLisče, poatslj. — Die Binde (- n) obvoda. — Nötige mich nicht dazu! bis 8ili ins k teinn! — Der Grund (es, e) v?rok. — Habe die Güte (-)! Locki tako dober! — Empfiehl mich bestens! Uriporoči irre prav toplo! — Ich scheute keine Mühe (-, u) nissin 8s bal nobenega trnda. 144. Die Dose (-, n) tobačnica. — Wo speisen der Oberst (en, en) und der Offizier (s, e)? Ljs obedujeta polkovnik in ča8tnik? — Nimm eine Prise (-, n)! V?sini Zčspec! — Hast du die Tasche durchsucht? ^.li 8i pretakal Lep? — Bestürzt prepaden. — Der Gedanke (ns, n) rniael. — Wende alles um, damit die Dose zum Vorschein komme preobrni V8S, da pride tobačnica na dan. — Der Fähnrich (s, e) praporščak. — Deine Verlegenheit (-, en) ist sichtbar tvoja sadrsAL je očividna. — Das Ehrenwort (es) čaatna be8sda. — Kopfschüttelnd inajaje 2 Z-Iavo. — Ich halte ihn für den Dieb (es, e) iinain Aa 2a tata. — Die Naht (-, e) geht auf sev 8« para. — Das Futter (s) (beim Kleide) podvlaka. — Hast du bekannt? ^.li si priporna!? — Der Sold (es) plača. — Hast du die Einladung (-, en) erhalten? ^di 8i dobil povabilo? — Das Mittagessen (s, -) — das Mittagsmahl (es, er) jnLina. — Ich habe die Eltern unterstützt podpiral 86in stariss. — Das festliche Gastmahl (es, er) alovsana Aostija. — Wir bezeugen euere Unschuld (-) izpričamo vaso ne- doILnoat. — Das ist der Beweis (ses, e) meiner Hochachtung (U, -) to je doka? rnojsKa vi8okeKa čialanja. — Weni hast du das Geschenk (es, e) überreicht? Koinn 8i irročil darilo? 145. Wird dich der Junker (s, -) mitnehmen? ^li te ko inladi pls- rniö 8 seboj v?el? — Trotz seinem Herrn kakor njegov gospod. — Dreist — keck, frech- prsdrrsn. — Die Gabe (-, n) dar. — Wann wirst du die Reise (-, n) vollbringen? Kdaj boZ potovanje ?vrsil? — Unverschämt nesrainsn. — Der Hund rennt pes dirja. Er kam gerannt vergl. er kam gelaufen, geschwommen, geritten usw. — Magst dn's glauben oder nicht če vernjes alt ne. — Hart an dem Weg 240 tilloins pri potu. — Ehrenwert Ls8tivrodon. — Das nahm mich wunder toinn sein 80 cndil. — Das Wunderding (es, e) proondns roc. — Zum Exempel («., s, -) -- zum Beispiel (m, s, e) ns. priinor — Jtzuuder — jetzt. — Diese Brücke (-, n) wird dich betrügen ts ino8t to do (vsrsl) 8plsesl. — Überhaupt soll's dort nicht gar zu richtig sein 8plod tarn dass ni vso popolnoins vsrno (v rodu). — Woran bist dn gestoßen? Od äoin st so 8potsllnil? — Ich erschrecke immer, wenn ich das vernehme vodno 86 prostrssiin, es to slisiin. — Der Bub (en, en) ist erschrocken ksntslin so jo prsstrssil. — Wir werden wieder darauf kommen ns to borno so prišli. — Dazu will viel gehören to inors Ls nollsj possbnsKs diti. — Itzt — jetzt. — Be¬ schwören prissei. —- Der Ochse (n, n) voll — Stücke das Stück. — Richterisch sodon, sodniški. — Der Beinbruch (es, e) noAolorn. — Ich habe es gefühlt cutil soin to. — Dergleichen tslc. — Kurz und gut krstkoinslo. 146. Das Gespräch (s, e) pogovor. — Er besaß großen Reichtum linol jo vsliko bogastvo. — Ihr habt teil dolsLni sto. — Der Lohn (es, e) dsrilo. — Entgegengesetzt nssprotsn. — Du hast dich davor immer gehütet tsKs si so vodno suval. — Der Müßiggang (es) lonobs. 147. Der Weizen (s) psonies. — Sein Leben (»., s) hat niemanden gefreut njsZ-ovo Livljonjo ni dslslo nikoinur vssoljs. — Ich riet und hals dir svstovsl in poinsxsl sorn ti. — Du verließest mich Zapustil si ino. — Das hast du nicht verstanden to§s nisi ravnino!. — Er hat mich weder gelobt noch getadelt niti dvslil niti Znsjsl ino ni. — Du hast dich um mich verdient gemacht rmsInZn si si pridobil xsino. — Der Marmor (s) insrinor. — Graben vdoibsti. — Wohl dir! Llsxor ti! — Weh dir! 6orjs ti! — Ich bedurfte des Freundes nicht nisoin potrsbovsl prijstslja. — Der Umgang (es) tovsrsijs. — Du darfst niemand nach dem Munde (ni., es) reden nikoinur no sinos po njo§ovi volji govoriti, nikoinur so ns 8IN08 prilirovsti. — Die Frist (-, en) --- die Zeit (-, en). 148. 149. Er hat das gebraucht potrsbovsl jo to. — Er hat das gekauft llupil jo to. — Woraus ist diese Brücke erbaut? I2 coss jo ts inost 241 grajen? — Die Perle (-, n) biser. — Die Brücke ist schwindelnd in die Höhe (-, n) gestiegen naost 86 je dvignil v višavo, da se je Llovekn v Klavi vrtelo. sEs schwindelt (sch.) mir vrti se nai v Alavi.s — Der Mast (es, e) janabor. — Die Schiffe sind unter dem Bogen gezogen ladje so jadrale pod lokona. — Die Brücke schien geflohen zu sein videlo se je, kakor di dil naost 2beLal. — Der Strom (es, e) tok. — Die Flut (-, en) des Wassers ist versiegt tok vode je nsabnil. — Er fügt künstlich die Brücke ninetno spalna e (^loLi) rraost. 150. Der Sklave (n, n) snZenj. — Er hat mich hart behandelt trdo je 2 naenoj ravnal. — Er überlieferte den Sklaven dem grausamen Herrn izročil je snLnja krnteinn §ospodarjn. — Der Kampf (es, e) boj. — Zu welcher Strafe wurde er verurteilt? V katero Karen jo dil obsojen? — Der erhöhte Sitz (es, e) vrvissni secleL. — Ich habe dem Kampfe zugesehen gledal sena boj. — Der Tiger (s, -) tiKer. — Der Käsig (s, e) kletka. — Der gewaltige Satz (es, e) velikanski skok. — Das furchtbare Gebrüll (es) Krorno rjovenje. — > Der Grimm (es) schwindet Ijntost Ains. — Auf wen ist der Löwe zugestürzt? ?roti koinn je planil lev? — Wedeln (sch.) r repona naabljati. — Die Hunde lecken den Herren die Hand psi lirejo Aospoclarjein roko. — Das Staunen (s) strnaenje. — Der Zuschauer (s, -) xledalec. — Das seltsame Schauspiel (s, e) redki priror. — Die Höhle (-, n) votlina. — Die hinkende Pfote (-, n) bronaeLa sapa. — Was steckt da? I(aj tici tnkaj? — Friedlich nairen. — Das Wildbret (es) clivjaLina. — Womit hast du ihn versorgt? 8 Lina si Z-a preskrbel? — Trennen loLltl. — Dieser Anblick (s) hat mich entzückt ta po§led ins je razveselil, oLaral. — Wer bittet nm Gnade (kl, -, n)? Kdo prosi nailosti? — Lasse die Sklaven frei! vaj snLnjena prostost! — Er tat keinem ein Leid (es) nobenenan ni nie LalsKa storil. 151. Der strenge Gehorsam (s) stroxa pokorsLina. — Was gebietet der Redner (s, -)? Kaj napove govornik? — Die Sklaven gewöhnen sich nach und nach an alles snLnji se polaxonaa vsenau privadijo. — Belästige niemand unnötig! die nadle§nj nikoxar po nepo- trebnena! — Die unangenehme Lage (-, n) neprijetni poloLaj. — Festgesetzt doloLen. — Ich gab diesem Gaste zu Ehren dieses Gast¬ mahl (es, er) dal sein tenan xostu na Last to pojedino. — Wer 16 242 ist die Hauptperson (-, en)? Läo so Alavus. o8oba? — Laß dich nicht blicken! Ns prikaLi ss! — Wir haben nach euch ausgeschaut Ztockali suro, es priästs. — Verlangeud broponsc. — Das Verhör (s, e) 2S8liZavanso. — Mit ihm wurde ein langes Verhör angestellt äolAo 86 so 2S8li8sval. — Die Schuld (-) krivda. — Wirst du das Gebot (es, e) des Schweigens aufheben? .411 bos odpravit (proklieal) ?a- povsd inolcansa? 152. Bei wem wurde der Jüngling (s, e) verklagt? Uri koin so btt inlsdsnie ^atoLon S — Viele sind in Ungnade (/.) gefallen innoAi so padli V noinilost. — Warum wurde er zum Tode verurteilt? 2akss so btt ns 8nrrt ob8oson? — Die dringende Familienangelegenheit (-, en) nnsna rodbin8ka sadova. — Ist das schon geordnet? 4s to Le nrojsno? — Ich bitte dich um eine Frist (-, en) pro8irn ts 2s obrok. — Wer wird als Bürge (nn, n, n) gestellt werden? Ldo bo 2s poroka postavlson? — Erbitte dir das und es wird dir gewährt werden LsproÄ 2s to in ckovotito 8S ti bo. — Der Freund wurde hingerichtet, weil du nicht rechtzeitig zurückgekehrt warst xrisatslja 8v N8inrtili, ksr 8s nisi bil pravooa8no povrnil. — Wann bist du in die Heimat (-) gereist? Ldas 8i oclpotovsl v äornovino? — Das Gefängnis (sses, sse) ssös. — Das Urteil (s, e) wird heute voll¬ streckt werden obsoäbs ss bo dans8 izvršila. — Ich übernehme jedenfalls die Bürgschaft (-, en) prov^snrorn ns vsak nasin poroštvo. — Unsinnig bro^nrnon. — Verlaß dich auf unsere Treue! 2ano8i 8s ns ns8o 2vs8tobo! — Wir vertrauen auf das von euch gegebene Wort 2SNPSIN0 ns VS8O dano bo86clo. — Erklären (sch.) i^saviti. — Welche Stunde (-, n) hat der Richter (s, -) zur Vollziehung des Todes¬ urteiles festgesetzt? Latoro nro so sodnik dolosil 2s i^vrsitsv 8inrtns 8oäbs? — Die Anstalt (-, en) priprsvs; ich treffe Anstalten dslarn pripravo. — Der Richtplatz (es, e) inorises. — Ein unvorhergesehenes Ereignis (sses, sse) hielt mich zurück nonadsn doAodok ins js ^s- ckrLaval. — Atemlos br02 8aps. — Er hat sich durch die Menschen¬ menge (-, n) gedrängt pririnil 86 so 8korü innoLico. — Ich werfe mich in deine Arme plansnr v tvoss roks. — Das ergreift mich to nro priino, to ins xano. 153. Die Volkshymne (-, n) naroäna biinna; es8ar8ka ps86in. — Gott erhalte dich! 8o§ to obrani! — Wer beschützt unser Land (es, er)? 243 Läo varnje naso äeLolo? — Die Stütze (-, n) opora, pomoo. — Deine weise Hand wird uns führen tvoja mockra rotes, nas bo voäila. — Ich schirmte dich wider den Feind varovat sem to (xrock sovražnikom) sovraLnika. — Das Geschick (es) nsoäa. — Dein Geschick bleibt mit dem meinigen innig vereint tvosa nsoäa ostane 2 mojo tesno 2äruLena. 154. Vergilt nicht Böses mit Bösem! öle plaonj (ne povraenj) bn- ctsAa 8 bnäim! — Fernerhin ^anaprsj. — Die Eltern haben an braven Kindern die größte Freude starisi imajo 8 priänimi otroki najvecjo vesolje. — Bewahren (sch.) obraniti. 155. a) Die Anekdote (-, n) pripovoäka. — Der Prahler (s, -) kann springen dabaö 211a skakati. — Ich bekam Langweile (-) äolAcas mi so postalo. 155. t>) Der Bürger (s, -) moscan. — Das Stadttor (es, e) mostne änri. 155. e) Im Kriege verlieren viele ihre Söhne v vosski i^Anbo mnoAi svoje sinovo. — Durch die Trauer richtete ich nichts aus 2 Lalostjo nisom ničesar opravit. 156. Der Zweck (es, e) namon, smotor. — Ich begebe mich zu Bette, weil ich schläfrig bin Arom v postelj, kor som naspan. — Ich bin aufgestanden, weil ich erwacht bin vstal som, ker som se prsbnäil. — Ermahnen (sch.) opominjati. — Die Nachsicht (-) po¬ trpljenje. — Der Fehler (s, -) napaka. 157. Das seltsame Rezept (es, e) nonavaäni roeopt. — Er hält hier still tukaj obstane. — Der Dorfbewohner (s, -) vasöan. — Die Stadtapotheke (-, n) mestna lekarna. — Wer hat diese Tür (-, en) abgeladen? Läo jo ta vrata oäloLil? — Der Arzt (es, e) wird dir etwas verordnen säravnik ti bo nekaj napisal. — Der Doktor (s, en) cloktor. — Der Apotheker (s, -) lekarnar. — Das Tränklein (s, -) pijača, Läravilo. 16* 244 158. Der Schatz (es, e) naklad. — Ich halte dich nicht für den Glücklichsten no srnatranr to 2a najsrocnojsoxa. — Der Sterbliche (n, n) uinrjoci. — Was birgt die Zukunft? Las skriva pribodnost? — Der Schoß (es, e) krilo, narodjo. — Preise niemand vor dem Tode glücklich! bis blagruj nikogar prod srnrtjo! — Wer weis¬ sagte dir das? Ldo ti so to prorokoval? — Vernichte nicht deine eigene Herrschaft! blo unici svojoAL lastnega kraljestva! — Der Scheiterhaufen (s, -) brennt Arinada §ori. — Der Holzstoß (es, e) sklada. — Ich gedenke deiner Worte sporninjarn so tvojib bosod. — Du darfst den Ausspruch (es, e) des Weisen nicht mißachten no sinss Lanicsvati i^roka lnodrijanovo^a. — Bedenket das! ?oinis1its to! — Ich werde dich als meinen Ratgeber bei mir behalten obdrLal to boni pri sobi kot svojska svetovalca. 159. Was bietest du mir zum Kaufe an? Las ini ponujaš v nakup? — Der Marstall (es, e) konjušnica. — Versuche auf das Pferd aufzusitzen! Skušaj konja ^asosti! — Gestatten (sch.) äovoiiti, pri¬ pustiti. — Er hat sich in den Sattel (s, -) geschwungen rmvibtol so jo v soälo. — Er schaffte das Tier hinweg ockstranil jo Llval. — An wen hast du die Bitte gerichtet? bla koxa 8i so obrnil s prošnjo? — Der Versuch (es, e) poskus. — Willfahre meiner Bitte! ldslisi inojo prošnjo! — Ergreife den Zügel (s, -)! l?riini 2a U2Ü0! — Wovor habt ihr euch entsetzt? (?rod cini) cosa sto so ustrašili? — Du mußt den wilden Renner (s, -) streicheln und liebkosen divjega dirjaea rnoras boLati in so inu ckobrikati. — Warum hat er den Mantel (s,-) fallen lassen? 2akaj jo pustil plasö s sobo Zdrkniti? — Pfeilschnell bitor kakor puseica. — Der Tollkühne (n, n) pro- drrinoL. — Der verwegene Reiter (s, -) predrzni joirdoc. — Ich werde frohlockend zurückjagen radostno dorn na?.aj pridirjal. — Die Willkür (-) svojevoljnost. — Tummeln (sch.) dirjati, poditi. — Lammfromm krotok kakor jaZnjs. — Wir sind starr vor Staunen (s) otrpnili srno Začudenja. — Die Wonne (-, n) radost. 160. Das Dach (es, er) stroba. — Wovor hat euch das Dach geschützt? ?rsd ciin jo vas stroba čuvala? — Dicht Kost, Aosto pokrit. 245 161. Die wandelnde Glocke (-, n) Zotajoci 2von, 2von na potn. — Warum hast du dich nicht zur Kirche bequemt? 2akaj nisi raäovoljno v csrksv ssl? — Du findest immer ein Wie najclsZ voäno Kate i2§ovor. — Wir nahmen den Weg ins Feld napotili sino so na poljs. — Und hast du dich nicht hingewöhnt Wenn du dich nicht hingewöhut hast Ls so nisi tja privaäil. — Die Glocke hängt auf dem Stuhle 2von visi v jarrnn (2vonikn). — Wohin lenkst du den Weg? (Lani obračaš pot?) Lain rnisiis iti? — Fackeln (sch.) pralno iLAovoro iskati. — Hinterher p02nsjs. — Wer kam ge¬ wackelt? Lüo so so priANKLl? — Decken (sch.) pokriti. — Wohin nahm er seinen Hnsch? Larn js snrnknii (bnsknil)? — Die gewohnte Schnelle (-) privajsna Introst. — Der Anger (s, -) lsclina, trata. — Der Busch (es, e) Z-rin. — Die Kapelle (-, n) kapelica. — Ge¬ denke an den Schaden (s, -)! Llisli na skoäo! — Ich lud dich in Person vabil sein ts ossbno. — Der Glockenschlag (es, e) nckaroo 2vona. 162. Das ist dir beschieden to so tobi äolocsno, nainsnjsno. — Er pflegte seine Mutter mit Liebe skrbol so ljnbs2nivo 2a svojo rnator. — Dereinst nokciaj. — Die bange Sorge (-, n) rnnena skrb. — Küssen (sch.) poljubiti. — Pflege mich! Strogi rni! — Wenn mich auch schon alle aufgeben werden, die Mutter wird mich nicht verloren geben cs boäo naä rnsnoj tncki Ls vsi odnpali, raati ns bo obnpala (ins ns bo sraatrala 2a i2snbljsn6§a). — Bete mit gefaltenen Händen! kloli s sklsnjsniini rokarni! — Meinen Kindessinn (es) hat die Mutter gelenkt inojs otroško inisli js vollila raati. — Der Pfad (es, e) pot. — Das lockige Haupt koclrolasa slava. — Die zarte Hand hat auf deinem Haupte gelegen noLna roka js po- Livala na tvoji §lavi. — Ich siehe um Hilfe prosiin poinoci. — Der Segen (s, -) blaAoslov. — Du verkennst mich ns spo2nas ins, inotis so nack rnonoj. — Wenn du mir verzeihst, werde ich dich aufs neue umfassen es ini ockpnstis, odjsl ts born i2nova. — Beglücktest du jeden? ^.li 8i vsakssa osrsLil? — Die Gräber werden mit Blumenkränzen geschmückt grobovi 8s äieijo 8 cvstlicniini vsnci. — Er wandte sich an mich obrnil ss js nains. — Des Lebens Welle (/., -, n) umbranst mich Livljsnja valovjs dnci kro§ rnsns. 246 163. Die Vaterlandsliebe (-) ljubo^on äo ckomovino. — Der einfache Bauer (s, n) bittet, in die Hofburg (-, en) vorgelassen zn werden proprosti kmot prost, cka bi §a spustili v prostolni Krack (ävor). — Der Kaiser empfing den geringsten Untertanen cosar jo sprojol naj- niLjoKa poäloLnika. — Der Kammerdiener (s, -) komorni stroLaj. — Ich ersuche dich, in den Salon (s, e) einzutreten prosim to, cin vstopiš v ckvorano. — Der Beutel (s, -) mošnja. — Ich halte es für meine Pflicht (-, en) smatram 2a svojo ckolLnost. — Bescheiden skromon. — Unschicklich nospockodon. 164. Beleidigen (sch.) ra^Laliti. — Ich ermahnte dich, das gegebene Versprechen (s, -) zu erfüllen opominjal som to, äano obljubo iz¬ polniti. — Leihe keinem ein Buch! blo i^posocki nikomur knjigo! — Der Besuch (es, e) obisk. — Ich habe dir schon mit vielen Büchern gedient postroKol som ti Lo 2 mnoximi knjigami. — Hast du dich bestrebt, für mich ein fesselndes Buch auszusuchen? ^cki si si pri^aäoval, 2ämo Zanimivo knjigo poiskati? 165. Der aufmerksame Wirt (es, e) pokorni Kromar. — Durchschneide den Braten! ?roroLi poeonko! — Das läßt sich richten (sch.) to so cka popraviti. 166. Wo hast du diese Blume (-, n) gepflückt? Ljo sl utrgal to cvotko? — Das Nicken (s) kimanj 0. — Er unterließ es niemals, mir das eiuzuschärfen nikäar ni opustil, cka bi mi no bil to§a ^abioil. — Der Strauß (es, e) sopok. 167. a) Iß nur so viel, um satt zu werden! loj lo toliko, cka so nasitis! 167. b) Der Jugendfreund (es, e) prijatolj irrra nckaäib lot. — Lächeln (sch.) smobljati so. 247 168. Hörst du die Glocke klingen? ^Ii slisis 2von Zvoniti ? — Reitet weiter! lo^ckito naproj! — Was geht da vor? Laj so tukaj Kocki? — Der Priester (s, -) versah den Kranken mit den heiligen Sterbe¬ sakramenten cknbovnik jo proviäol kolnika 8 8v. sakrainonti ^a unrii-ajoco. (Das Sakrament (es, e).s — Der Bach (es, e) schwillt an und reißt den Steg (es, e) mit sich fort potok narašča in ocknoso brv. — Wozu hast du dich angeschickt? L coinn 8i 86 pripravljal? — Wate nicht durch den Bach, denn der fromme Greis (ses, se) wird dir sein Pferd anbieten no droäi skori potok, kajti podoLni staröok ti bo ponnckil svojoKa konja. — Er setzte den Weg fort nackaljoval jo pot. — Die Rückkehr (-) povratok. — Stellte er die Pferde zurück? ^4li jo vrnil konjo? — Welchem Zwecke dient das? Latoroinn srnotrn slnLi to? — Wir haben uns eueres Pferdes bedient poslnLili 8INO 86 vasoKa konja. — Ferner ^anaproj. — Deine Güte (-) rührt mich tvoja dobrota ins Kano. — Wer wurde von den Fürsten zum Könige gewählt? Lcko jo bil ock Knopov ?a kralja irivoljon? — Fortan ock sockaj napraj. — Der Nachkomme (n, n) potoinoc. — Wer ist der Stammvater unseres erhabenen Kaiserhauses? Ucko jo prackock naso vrivisono co8ar8k6 rockovino? 169. Der Eifer (s) Koroonost; vKonj. — Hat die Hausfrau (-, en) einen Besuch (es, e)? ^.U Lina Kospockinja obisk? — Das Bild (es, er) des Urgroßvaters 8lika prackocka. — Die Armee (-, n) arrnacka. — Tapfer brabor. — Kämpfte er diese Schlacht (-, en) mit? ^.li 86 jo näoloLil to bitko? — Er hat nie gekämpft, ohne ein Bein verloren zu haben nikckar so ni bojoval, cka no bi bil i^Kubil ono noKs. 170. Ich werde den Sack (es, e) füllen, ohne das Korn umzuschütten napolnil boin vroöo, no cka bi rL prasni. 171. Wann verließest du die Schule? Uckaj si rapnstil solo? — Die Wahl (-, en) volitav. — Der Hobel (s, -) skodolj. — Die Hobelbank (-, e) skoboljnik. — Der Schornsteinfeger (s, -) cknnnikar. 248 — Er ist tot liegen geblieben rortov so obloLal. — Der Weber (s, -) tkaloc. — Allerdings sovscka. — Er ist vom Treten des Webstuhles lahm geworden obrorool so ock stopanja rin statvo. — Er ist zu einem Schlosser (s, -) in die Lehre (-, n) getreten vstopil so pri kljneavnicarjn 2a vajenca. — Der Schuster sticht sich oft mit der Ahle (-, n) crovljar so costo 2bocko s siloin. — Du wirst beim Schneider (s, -) die Schneiderei (-) lernen ucil so bos pri krojacn krojastva. — Der Glaser (s, -) stoklar. — Es darf nichts zerschlagen werden nie so no srno pobiti. — Der Buchbinder (s, -) Knji§ovo2. — Der Kleister (s) wird dich verjagen Klos to bo pregnal. — Der Faulenzer (s, -) lonnb. 172. Wer durchstreifte das Feld (es, er)? Lcko jo probockil polje? — Der Hain (es, e) lo§. — Das Wehen (s) pibanjo. — Die Tanne (-, n) hat gerauscht bojka jo ^asnrnola. — Der Schein (es) svit. — Der Mondschein (s) inosoeina. — Das freudige Bangen (s) (vosola bojazen) veselo ra^bnrjonjo. — Nimm die Büchse (-, n) und schieß! V^oini pusko io ostreli! 173. Das Bauerngut (es, er) krnotija. — Der Busch ist ziemlich groß bosta je precej volika. — Der Nutzen (s) ist bei weitem nicht so groß korist ckaloko oi tako volika. — Wem hast du das anfgetragen? Lornn si to naročil (^apovockal)? — Hiebst du den Baum ab? ^.li si posekal ckrsvo? — Wer rodete diese Wälder aus? Lcko je iztrebil ts Kv^cko? — Die Strecke (-, en) cks.ljg.vo; kos, äel. — Hast du das ganze übersehen? ^.li si vss pro§1ockal? — Unwillig osvoljeo. — Du mußt damit bald fertig werden to roorss precej irxotoviti. — Unmutig — unwillig. — Der Faulenzer bringt viele Tage mit Nichtstun (s) zu leoob preLivi inno§o ckoi v brorckeljn. — Du fehlst darin Aresis v teio. — Er schmähte auf meinen Ungehorsam (s) psoval je roojo nepokorščino. — Ich vermutete das ckosäsvalo ss loi jo to, slotil sena to. — Ich getraue mich nicht, das zu tun oe opaio si to storiti. — Das Ge¬ vierte (s) cetverjo. — Das hat der Gehilfe (n, n) gesäubert to jo iztrebil poinocnik. — Wann wirst du das Werk (es, e) angreifen? Lckaj bos Lacol 2 ckeloio? — Die Bereitwilligkeit (-) pripravnost. — Die Zeit verfließt schnell cas bitro potoce. — Er hat verzagt 249 odnpal j s. — Er überwand die größte Arbeit (-, en) promaKal j s najvoLjs cisto. — Das fällt mir unmöglich to ini jo noinoKoöo. — Die anhaltende Tätigkeit (-) vztrajno delovanje. - 174. Wie hoch mag wohl der Himmel (s, -) sein? Lako visoko so noki nobo? — Das Vögelein (s, -) schlägt die Flügel (m., s, -) ptiook totota s porntmi. — Er steigt auf und immer auf dviKa 86 kviskn vodno viso. — Die Meile (-, n) milja. — Vergeblich umsonst 2aman. 175. Das Geschöpf (es, e) stvar. — Sollte an dir nichts zu bessern (sch.) sein? ^1i bi 86 na tobi nie ns dalo popraviti (irdoljsati) ? — Die Belehrung (-, en) ponk. — Flüchtig bitor. — Schmächtig droben, tanok. — Der Schwanenhals hat ihn entstellt labndji vrat KL jo pacil. — Die breite Brnst (-, e) erhöht nicht immer die Stärke (-) široko prsi no povišajo vodno moči. — Auerschaffen prirojon. — Versetzen (sch.) antworten, erwidern. — Die Schöp¬ fung (-) stvaritev. — Das häßliche Kamel (s, e) §rdi velblod. — Warum schauderst du? 2akaj tropooos? — Der Abscheu (s) Knns. — Zeus bildete kein Tier um 2on ni proobra^il nobons Livali. — Er fuhr fort zu reden nadaljeval jo v Kovorn. -— Du warntest mich, ohne mich bestraft zu haben svaril si ins, no da bi ins bil kaznoval. 176. Wem zu Ehren hast du dieses Fest veranstaltet? Loinn na cast si napravil to slavnost? — Der Kardinal (s, e) hält eine Lobrede kardinal irna pobvalni Kovor. — Die Entdeckung (-, en) iznajdba, odkritje. — Er trug einen großen Sieg (es, e) davon pri¬ dobil si jo voliko 21NLK0. — Jemals kdaj. — Der Geist (es, er) dnb. — Der mächtige Neider (s, -) moKoeni ?avistnik. — Der Admiral (s, e) admiral (pomorski poveljnik). — Warst du anwesend? 8i bil prisoton? — Das wahre Verdienst (es, e) setzte niemand herab rosniöno 2as1nK6 ni niböo v nie doval. — Ich beschäftige mich mit der Schiffahrt (-, en) bavim so 2 brodarstvom. — Ich werde darauf kommen prisol bom na to. — Die Fahrt (-, en) voLnja. — 250 Worauf stießest du? bla kaf si tröil? — Der Zufall (es, e) slnLaf. — Der Seefahrer (s, -) wird deu Weg verfehle» mornar bo 2Arssil pot. — Das vornehme Gelächter (s) prsssrni, babavi smob. — Die Äußerung (-, eu) i2java, bosocka. — Der Beifall (s) ckopackonfs, pobvala. — Zollen (sch.) clati, pIs.Lg.ti. — Ich habe dieser Äußerung nicht Beifall gezollt nissm oäobraval t6b bssoci. — Ich kann nicht frei stehen ns morem pro8to 8tsti. — Sie erklären einstimmig sno- Klg8no i2favifo. — Warum hast du das Ei eingedrückt? 2akaf 8i fafcs (vti8nil) vtrl? — Die enttäuschte Miene (-, u) ra2oLarani odrg.2. — Der Unterschied (es, e) rarlloLsk. 177. Die Legende (-, n) lsAsncla. — Das Hufeisen (s, -) poäksv. — Berkannt und gering Q6po2ng.11 in malo Lislan. — Der Jünger (s, -) nLsnse. — Er liebt es über die Maßen (lfnbi Lrs2 msro) po- 86bno ifnbi. — Wo hieltst du deinen Hof (es, e)? Ufs 8i imsl svoj llvor? — Das Gleichnis (sses, sse) primera, prilika. — Der Markt (es, e) ist kein Tempel (nn, s, -) tr§ ni svstisös. — Er schlendert diesem Städtchen zn Ars poeagi proti tsrnn ms8tn. —- In Geistes Ruh' v änZnein mirn. — Was blinkte da? Las 86 fs tnkaf svetilo? — Was war. — Sankt svsti. — Aufgeräumt ra^poloLsn. — Träumst du schon wieder? 2s 2opst sanfaris? — Das Regiment (es) vlaäa. — Die Schranke (-, n) rnsfa. — Der Fund (es) najdba; najcksna rsL. — Der Zepter (s, -) 2S2I0. — Er hat seinen Rücken nicht gebückt ni pripoxnil svojska brbta. — Die Langmut (-) po- trpsLlfivost. — Ich tat weiter nicht dergleichen 86 ni8sm ckaljs 2a to rmsnil. — Der Pfennig (s, e) bsliL. — Der Dreier (s, -) trojak. — Die Art (-, en) naLin; ssxa. — Der Ärmel (s, -) rokav. — Das Tor (es, e) vrata. — Der Weg ist von Bäumen bloß pot fs brs2 clrsvss. — Die Hitze (-) vročina. — Die Stätte kraf, inssto. — Der Trunk (es) poLirsk. — Unversehens nenadoma. — Du warst gleich dahinter her bil si takoj 2a (nfo, Lrssnjo). — Das Beerlein (s, -) jsAodica. — Der Gaumen (s -) nsbo (v nstib). — Der Raum (es, e) prostor; Lag. — Die Heiterkeit vogslost. — Tatst du dich regen Wenn du dich geregt hättest ko bi so bil §anil. — Du hättest es bequemer haben mögen labko bi bil (imsl) bolj riloLno. — Wenig achten (sch.) malo Listati, 2aniLsvati. — Die Mühe (-, u) trncl; sich Mühe machen trnditi 86. — Du wirst dir um noch geringere Dinge Mühe machen trnclil 86 bos 2a se bolj mal6nko8tn6 rsLi. 251 178. Der Philosoph (en, en) kilo^ok, inockrijan. — Ihr müsset euch selbst kennen lernen 8pv2navati rnorate 8arne 8ebs. — Was hast dn am meisten geübt? V coin si 86 najbolj vaäil? — Die Kunst (-, e) nrne1no8t. — Worüber habt ihr euch beklagt? Uaäi cs8a 8te 86 pri- toLili? — Er trat das Gesetz (es, e) mit Füßen 2 noZ-arni je 2aUon teptal. — Eine Träne (-, n) vernichtete deine Klage (-, n) eng. 8ol?a je uničila tvojo toLbo. — Verlange nichts von mir! d§6 sabtsvaj nice8ar ock inens! - Die Szythen unterwarfen sich nicht Lcitje 8s nl80 xockvrKli. — Der Frosch (es, e) Labs.. - Das Anzeichen (s, -) ^narnenjs. — Die Waffe (-, n) oroLje. — Ich habe überliefert mroeil 86iri. — Was behauptete der Fürst (en, en)? Las je trclU Uns2? — Das hat nichts Gutes bedeutet to ni nie ckobre§a pomenilo. — Er ist davon gegangen und entronnen pobsAnil in utelesi je. — Wirklich ros. — Der Verlust (es, e) iLZuba. — Wer trieb euch zurück? Kcko VN8 je naraj POKNal? 179. Beachten (sch.) rneniti 86 2a lraj. — Ich meine es ehrlich mit dir irnarn 8 teboj poštene nainene. (Ehrlich posten; meinen (sch.) inoniti.j — Warum wurdest du vor Gericht gefordert? 2aleaj 8i bil leliean preck socknifo? (Das Gericht (es, e) 8o«Znija.j — Das Spiel (es, e) i§ra. — Meine Ehre steht ans dem Spiel, weil mich jemand hart verklagt hat rnoja ca8t je v nevarno8ti, leer ins je neleclo buäo 2atoLil. — Der Zeuge (n, n) prica. — Der Richterstuhl (es, e) 8vckni 8tol. — Das Geschäft (es, e) opravelc. — Allerdings 86veäa; 8icsr. — Ihr bautet nicht auf uus (ni8ts 2iäali) 86 niete ranaZali na nn8. — Er wird mich verteidigen 2a§ovarjLl, branil nie bo. — Die Unschuld (-) des Angeklagten ist offenbar neäolLnoet 2ato2eneeva je ocita. — Wer ließ dich los? Ucko to j6 i2pu8til (oproetil)? — Überdies le tenru, ra2on te§a. — Das Gebaren (s) ravnanje. — Du betrugst dich schlecht 8labo 8i 86 veckel. — Ich werde ihm keine Träne (-, n) uachweiuen nobene 8ol20 ns born 2a nfirn potočil. — Das wohltätige Werk (es, e) äodro äolo. — Geh du voran und sprich für mich! Icki ti naprej in §ovori 2ains! — Die Barmherzig¬ keit (-) n8inilfeno8t. 180. Wo wird uus der Tod (es) antreteu? Ufo na8 bo 8inrt 2xra- bila? — Rasch bitro. — Die Bahn (-, en) pot. — Mitten in der 252 Bahn na sredi pota. — Ich habe dich gestürzt Zvrnit sein ts. — Wer riß ihn fort vom vollen Leben? Kdo Za je i2trZal 12 srede Livljenja? — Bereitet pripravljen. 181. Das Riesenspielzeug (s) orjaška IZraca. — Die Bnrg (-, en) Krad. — Der Wasserfall (es, e) slap. — Das Elsaß (-) ^.lrmcija. — Das Riesenfräulein (s, -) orjaška Zospodicna. — Gelegen IsLec. — Wer hat das Ackerfeld (es, er) bestellt? Kdo je obdelal njivo? — Er ist niedergekniet pokleknil je. — Die Schürze ist ausgespreitet predpasnik je ra2Zrnjen. — Streich mit der Hand über Feld! lAakni 2 roko crs2 polje! — Ich werde alles zusammenfangen vse vknp bona 2ajel. — Wohin lauft ihr so vergnügt? Lain kitite tako veseli? — Er ist den Felsen hiuaufgesprnngen skočil je po skali Zor. — Der jähe Berg strina Zora. — Ich bin mühsam hinauf¬ geklettert s trndorn sein Zor splö2al. — Mache geschwind die Schürze auf und lasse hineinblicken! Ha2Zrni kitro predpasnik in pusti (noter) poZledati! — Zappelig cepetajoč. — Das artige Spielzeug Ilona IZraca. — Das Wesen (s, -) bewegt sich hin und her bitje (stvar) se Ziblje sein in tja. — Du stiftest was Schönes an! Di snnjss kaj lepeZa! — Der Lehrer litt's nicht, daß die Schüler murrten ncitelj ni trpel, da so ncsnci inrinrali. — Sie kramte sachte alles ein počasno je vse na2aj spravila. — Ich habe nichts zu leben niinain nie jesti. —- Das Felsennest (es, er) Zns2do na pecinak. 182. Die Sage (-, n) pripovedka. — Wann verfiel diese Burg? Kdaj je ra2padel ta Zrad? — Die wüste Stätte (-, n) 2apnscsni Kraj. — Die Wartung (-) varstvo. — Wo ergingst du dich? Kje si se i2prebajal? — Ich bin den Abhang (es, e) hinabgestiegen sei sein po pobocjn dok — Sei nicht neugierig und erkunde nicht alles! Klo bodi radoveden in ne poi2vednj vssZa! — Wir haben die Wälder durchstreift prekadili sina Z02de. — Wir werden das Land (es, er) der Menschen bald erreichen (precej boino doseZK dsLelo (Krajes ljudi), precej boino dospeli do naseljenik krajev. — Das erscheint mir eine fremde Welt (-, en) to se ini vidi nov svet. — Ich schaue zu meinen Füßen nieder Zledain dol k noZain. — Spähen (sch.) opazovati, rnotriti. — Wohin ist das kleine Wesen gekrochen? Kain je 253 kobacala rnala stvarca? — Der Pflug (es, e) hat geglitzert plug sc ss lsskstal. — Blank svitel. — Das Tüchlein (s, -) rutica. — Ich habe alles zu Haufen gefegt vss sein pornstsl na Kap. — Schlage das Tüchlein zusammen! 2grni (skupaj) rutico! — Der Sprung (es, e) skok. — Allerliebst cs? vss 1subs?niv, srčkan. —Kühl bladsn. — Behaglich udobsn, Zadovoljen. — Behutsam oprs?sn. — Das Gespann (es, e) vprega. — Aufbauen aufstellen razpostaviti. — Wer hat geklatscht? Ldo se ploskal? — Jubeln (sch.) ukati; radovati se. — Warum hast du das Haupt gewiegt? 2akas si ? glavo Linas 6val? — Anrichten - anstiften napraviti. — Was kam dir in den Sinn (es, e)? Las ti ss prišlo na uin? — Dn hast dieses Gebot (es, e) nicht erfüllt nisi izpolnil ts napovedi. — Der Stamm (es, e) der Riesen ist aus Bauernmark (n., es) hervorgesprossen orjaški rock ss i?klil i? kinstsksga nro?ga. — Gott sei davor! (Log bodi prsd toni!) Log obvari! 183. Wer grub diese Grube (-, n)? Ldo ss ixkopal to saino? — Barfuß dos. — Der Verschwender (s, -) Zapravljivec. — Der Spar¬ same (n, n) stedlsivsc. — Der Geizige (n, n) skopub. — Ehrlich posten. — Wie lange hat das gewährt gedauert? Lako dolgo ss to trasalo? — Es hat sich gut bewährt dobro se se obneslo. — Der Haken (s, -) klsuka. — Das hat sich beizeiten gekrümmt to ss se ?godas skrivilo. — Ich lag schlecht, weil ich mir schlecht gebettet habe slabo sein IsLal, Ker sein si slabo postlal. — Schartig skrban. — Wir haben uns zu euch gesellt pridruLili sino se varn. -— Vertraue Gott! 2aupas na Loga! — Die Arbeit (-, en) ist ins Haus gezogen delo ss ss naselilo v biso. — Wer hat zum Fenster (s, -) hineingeguckt? Ldo ss pri oknu (notsr) pokukal? — Die Armut (-) uboštvo. — Die Ungeduld (-) macht das Leiden (s, -) schlimmer nspotrpeLIjivost stori trplssnss busss. — Das Gut (es, er) preinoLsnss, bogastvo. — Der Übermut (es) hat nicht gut getan prevzetnost ni dobro storila. — Zeitig ?godas. — Er hat den Lebenslauf (es) verlängert podaljšal ss Livlsense. 184. Ist der liebe Gott wann selbst unter uns gewandelt? ^.li je bodil kdaj ljubi Log sain insd naini? — Was hat sich zugetragen? ---- 254 Was ist geschehen? — Dich wird die Nacht überfallen noc ts do prs- ditsis. (2LsslL). — Diese Herberge s-, n) ist ärmlich anzusehen to prsnocises ss viclsti ndoLno. — Wem gehört das Haus gegenüber? Diß-LVL ss diZL nL8proti? — Beschwerlich nacklsLsn. — Ich bin dir beschwerlich gefallen nnciisLsn 8sni ti dil. — Wo habt ihr über¬ nachtet? Lss 8t6 prsnociii? — Das Nachtlager (s, -) prsnociZLs. — Du siehst nicht aus, als ob du viel Geld hättest ns i2§lsclL8, knkor di iinsl inno^o cksnarja. — Er hat mit dem Kopfe geschüttelt 21ns.- ssvnl so 2 xluvo. — Meine Kammer (-, n) liegt voll Kräuter v mos sirr drainn lsLi v8s polno 2sii8c. — Der Same (n) sus, ns 8srns. — Er hat mich nicht beherbergt ni ins prsnoeil. — Der Bettler ss, -) dsrac. — Warum hast dn das Fenster zugeschlagen? Callas si 2Llopntnii okno? — Ich heiße dich willkommen sporociin ti 8vos „llodro clossü", poräi-g-vlsain ts: „8o§ ts 8priini!"— Mach's dir bequem! klrnvnLs 8i 2loLno! OäloLi! — Nimm damit vorlieb! 2g,äovolsi 86 8 tsnr! V2srni Io FL lsndo! — Die Kartoffel (-, n) kornn. — Die Ziege (-, n) ist gemolken Ko2a ss poinol2snL. — Der Tisch ist gedeckt miss, ss po- krita. — Bergnügt vs8sl. -— Heimlich 8krivZi. — Das Strohlager ss, -) p08tsls 12 81LINS, 8lLinnLto IsLiscs. — Er hat güt ausgeruht ckodro 86 ss 8pocil. — Ordentlich clo ckodru.—-Laß ab! OclnsdLs! — Mach dir die Streu (-) auf der Erde! blLpruvi 8i IsLiScs na tlsd! ?08tslsi 8i na tlsd! — Das Frühstück (s) 2Lstrk. — Warum habt ihr euch umgekehrt? Gallus 8ts 8« odi-nili? — Ich wünsche mir dreierlei Lslinr 8i tross rsei. — Die Seligkeit (-) 2vsliöanss. — Gib nns heute unser tägliches Brot! vss nnrn äLns8 nns v8Lkckansi krnd! — Der Wunsch (es, e) Lslss.. — Verwandeln (sch.) i2prsrnsniti. — Warum seid ihr weitergezogen? 2nkas 8ts ZU naprsj? 185. Die anmutige, waldumsäumte Anhöhe (-, n) Isndku, ock Ko^llov obckLNL viZinL. — Der Kanton ss, e) okras, Kanton. — Die Schweiz s-) ZvIcL. — Der Bewohner ss, -) und der Reisende sn, n) betrachteten die uralte Burg s-, en) mit großer Teilnahme s/!, -) prsdivalse in popotnik 8ta opLLovalL prastari Aracl 2 v sliki in 2LniinLnjsrn. - Das ist euer Stammschloß to ss va8 roclni §racl. — Trefflich i2dorsn. — Das edle Geschlecht (es, er) plsinsniti rock. — Herrschen ssch.) vladati. — Dieser Graf sen, en) ist der Ahnherr sn, en) dieses Geschlechtes tu xrok ss prackell ts§L rocin. — Der Bischof ss, e) 255 skok. — Der Bau (es) 2§radba. — Ehrwürdig častivreden. — Das greise Haupt siva Flava. — Der Wall (es, e) okop. - Hast du dein Mangel (an, s, -) abgeholfeu? ^Ii si odpravil nedostatck? — Ich habe deu Tou (es, e) vernommen slisal sein Flas. — Das Hifthorn (es, er) lovski ro§. — Dieses Werk (es, e) wird in einer Nacht nicht anfgeführt werden to delo nc bo v oni noci dodelano. — Das Schlafgemach (es, er) spalnica. — Dieser Bote (n, n) wurde znm Lehensmann (es, -lente) gesendet (gesandt) ta ssl sc bil poslan k kcvdniku (podloLniku). — Ringsum in der Gegend wohnten Mannen kroFinkroF V tcna krasu so prcbivali vosseaki. — Wer überbrachte dir diesen geheimen Befehl? Kdo ti sc prinescl ta tasni uka?? — Der Morgen graut sntro sc dani. — Gotisch Fotiecn. — Der Waffensaal (es, -säle) oroLniea. — Blas mächtig ins Horn! Zatrobi inoFoeno v ro§! — Undenkbar neinoFoc. — Der blanke Schild (es, e) svitli Zeit. — Wohlbewehrt dobro odoroLcn. — In Eisen gehüllt vcs v Lsls^u (v Lcle^o oFrnscn). — Hie und da ragt ein Turm (es, e) tn in tarn (sc dvi§a) inoli stolp. — Der geharnischte Kämpe (n, n) oboroLsni borilce. — Der Kreis (ses, se) kroF. — Jä) sah keine Lücke (-, n) niscrn vidcl nobcnc praznine (vrasli). — Mir hat dieses Schwert (es, er) entgegen gestarrt nasproti rni sc Ztrlcl ta nacc. — Die Tod dränende Lanze (-, n) sinrt prc- tcea sulica. - Die Streitaxt (-, e) bosna sekira. - Der etwaige Angreifer (s, -) inorcbitni napadalce. — Die feste Treue wird nicht von dir lassen trdna Zvestoba tc nc bo Zapustila. — Wer hat fort¬ gefahren? Kdo sc nadaljcval? — Fort und fort naprcs in naprcs. 186. Der Glaube (ns) vsra. — Es ist znm Krieg gekommen prišlo sc do vosskc. — Mich beseelt dieser Glaube nacnc poLivlsa (navdu- suss) ta vcra. — Der Sieg (es, e) Tinama. — Die Religion (-, en) vcra. - Diese Hoffnung (-, en) hat mich gestärkt to upansc nas sc kropilo. — Die Liebe (-) einte uns alle lsubc^cn sc nas vsc cdinila. 187. Der leere Topf (es, e) prarni lonce. — Klappern ropotati; plappern blebetati. — Wer hat das Haus niedergerissen? Kdo sc podrl laiso? — Die Zwietracht (-) nesloga. — Dieses Tier wurde gequält ta Lival sc sc trpinčila. — Ihr habt nicht beizeiten gespart 256 nists stsäili 2L časa. — Er legte einen Heller (s, -) dem andern zu priloLil je vinar vinarju. — Einerlei vseeno. — Das Aas (ses, Äser) mrbovina. — Der Geier (s, -) kanja, §avran. — Du hast das unternommen, ohne das Ende bedacht zu haben lotil si se tsxa, ns äa bi bii mislil na konsc. — Verblühen (sch.) oäcvststi. — Die Saat (-, en) setev; die Ernte (-, n) Letev. — Die Rute (-, en) siba. — Die Tugend darbt krspost trpi pomanjkanje. — Das Laster hat gepraßt buclobnost je ns^msrno Livsla, se je šopirila. — Wir litten Hunger wir darbten lakoto srno trpeli. — Der Geld¬ kasten (s, -) clenarna omara. —. Der Teufel (s, -) bucli club. — Ihr richtetet niemand nikogar niste soelili. — Die Ehre (-, n) Last. — Die Wahrheit (-, en) resniea. 188. Ich wäre gerne deiner los rall bi se te oclkriLal. — Der Rotfuchs (ses, e) lisisa räscka. — Schaffen (sch.) pripraviti. — Der Bauernhof (es, e) --- das Bauerngut (es, er) kmstija. — Hast du Lust -- Wenn du Lust hast Le ts mika, cs ss ti boös. — Du wirst es gewahr werden rapa^il bos. — Blähen (sch.) bskstati. — Erbärmlich neusmiljeno. — Hinkend und heulend bromsö in tules. — Du führst mich immer an vsclno me voclis na lecl. — Ich werde dich erwischen Zasačil ts bom. — Der Wolf (es, e) wurde weichgeschlagen volk js bil clo msbksxa prstspsn. — Der Nimmer¬ satt (es) poLsrub. — Die Hausfrau buk Pfannkuchen xospoclinja js pskla cvrtnjak. — Schnuppern (sch.) snskljati. — Ausfindig machen — finden. — Zieh nicht zu viele Pfannkuchen herab! bis pots§ni preveč cvrtnjakov äol! — Wer schluckte alles hinunter? Läo js vss poLrl? — Sie haben nach mehr geschmeckt ckisali so po clru§sm, slast so imsli po clruAsm, ss vss bi jib bil racl pojsclsl. - Geradezu naravnost. — Was Zeng wollte halten kolikor js koLa ^ärLala; Kar ss js clalo. — Lahm hinkend brom. — Garstig xrä. — Wer hat dir die Haut (-, e) gegerbt? Läo ti js koLo ustrojil? — Der Mann hat geschlachtet moL js klal. — Das gesalzene Fleisch (es) osoljsno msso. — Das Faß (sses, ffer) ist im Keller soll js v klsti. — Meinet¬ wegen raäi msns. blaj bo! — Der Schlich (es, e) skrivna pota, ovinsk. — Der Überfluß (sses) obilica. — Wer machte sich ans Fleisch? Kllo ss js lotil mssa? — Wo schlüpfte der Fuchs durch? Ljs 86 js lisica Lmurnila? — Rennen tekati. — Listig prekanjen, 257 Lvit. — Eher prej. — Draußen Lunaj. — Du wirst stecken bleiben obtiLal bos. — Wer hat den Wolf mit dem Knüppel (m., s, -) tot¬ geschlagen? Lcko so ubil volka s Krepelj cein? l89. Die öffentliche Audienz (-, en) favna avckiencija. — Wann werden die Audienzen erteilt werden? Läaj so boclo avckiencijs äelile? — Wie lange hat das gewährt? --- Wie lange hat das gedauert? Lako äolZo je to trajalo? — Ich trug dir mein Anliegen (s, -) vor raLoäel sein tl svojo Lackovo (Leljo, prošnjo). — Die Fülle (-) obilica. — Die Kümmernis (-, sse) nackloZa. — Der Monarch (en, en) sainovlackar. — Gnädig rnilostljiv. — Die unerschöpfliche Herzens¬ güte (-) neiLcrpljiva ck obrota srca. — Ich erfuhr deine Güte izkusil sein tvojo ckobroto. — Wessen harrst du----Wen erwartest du? Lo§a pricaknj 68? — Das kaiserliche Vorzimmer (s, -) cesarska xrecksoda. - Warum stützt sich das Mütterchen (s, -) auf den Stab (es, e)? 2akaj so opira inarnica na palico? — Warum ist sein Haar ge¬ bleicht und der Körper gebeugt? 2akaj so njegovi lasi boli in tslo sključeno? — Die eingefallenen Wangen upaäla lica. — Der Gram (s) Laiost. — Das dürftige Kleid (es, er) verrät deine Armnt (-) uboLna obleka i^ckaja tvojo revščino. — Ich habe vor dem Augen¬ blicke gebangt bal sein se trenutka. — Die Reihe (-, n) ist an dir (vrsta je na tebi) ti si na vrsti. — Der wankende Schritt (es, e) opotekajoči se korak. — Das Gefühl (s, e) hat mich überwältigt cut ine je preobvlackal. — Du hast mir Mut zugesprochen osrcsval si ins. — Die Greisin (-, nen) starka. — Das hat mich zu dieser Übeltat (/., -, en) verleitet to ins je napeljalo k tsrnu Lloöinu. — Der Übeltäter (s, -) LloLinec. — Er war ermüdet utruckil se je dil. — Entlaste dein gequältes Herz! IlaLbreinsni svoje Linuceno srce! — Sei getrost! Locki potolaLen! — Die Freiheit (-, en) prostost, svo- boäa. — Du mußt auf einen besseren Weg geführt werden privesti se inoras na boljšo pot. — Der Ausgang (es, e) irbock. — Er wies mir 100 Gulden an nakapal rni je 100 Aolckinarjev. 190. Die Sehnsucht (-) brepenenje. — Dichten (sch.) nach etwas ini8liti na kaj. — Trachten nach etwas blepeti po Lein. — Meine Sehnsucht dichtet uud trachtet darnach inoje brepenenje inisli na to 17 258 In klopi po toin; V86 naoj6 niisll in 26lj6 86 vrto oki-OA t6Ku. — Der Blitz (es, e) offenbart die Allmacht (-) des Himmels dli8k ra^ociova v86inoKoöno8t N6d68. — Was braust durch deine Seele (-, n)? Las dnei po tvoji cinsi? — Wer hat sich liebend über deine Wiege (-, n) geneigt? Lcio 86 j6 ljnbooo nncl tvojo ^idoi 8lclonil? — Die Lehre (-, n) nü. — Das Christentum (s) ürZLanstvo. — Wer hat dir das ins Herz gegraben? Läo ti jo to v 81-66 vcopil? Anhang. Starke Verka. * bewegen ss sprsKa v pomenu „k sklepu pripraviti" krepko, v pomenu „pre¬ makniti, vznemirili, rarckraLiti" Zibko. Ich habe ihn zu dieser Tat bewogen. — Bewegten Herzens. Er war bewegt. 260 * erschrecken ss sprsKU Kot nsprskufuiuik krspko, Kot prskusuinik (prsstrusiti ksKus sibko. Ich bin erschrocken, denn du hast mich erschreckt. — Die Helden schreckte keine Gefahr; sie erschraken nie. 261 * hangen »s sprega kot usprsbajaluik krepko ; prekajalmk hängen (obesiti) ss sprexa sibko. Seine Seele hing am Sohne. — Hänge dein Herz nicht an irdische Güter! ** laden v pomenu „nalositi" ima v impsrk. lud, v pomsnu „vaditi" ima v imperk. ich ladete ali ich lud. *** malen „slikati" ss sibko sprsxa. 262 * Er rang die Hände roks si Hs lomil. ** schaffen so sprsAg, v pomsnu „dslati" sibko. Mit eitler Rede wird nichts geschafft. Jeden Tag schaffte sie emsig in der Wirtschaft. 263 * schmelzen ss v poinsnu „stopiti ss" krspku sprsxs, v pomsnu „rsrtopiti (ksj) sidko Vie Sonne schmelzte den Schnee. Der Schnee schmolz. 264 * verderben so Kot prsbsgalmk v pomsnu „pokaniti, uxanoiiiti kas" uavacluo Zibko sproža du verderbst, wir verderbten, ihr habet verderbt (vöasib tuäi kropko u. pr. : Du hast das verdorben). Anhaltender Regen verderbt die Saaten. ** wiegen v pomsnu „tsbtati" so sprsxa kropko, v pomsnu „ribati" Zibko.