Nummer 24.__pi* itnu, den 14. Inni 1896. VII. Iahrgavg. erscheint jeden Sonntag. Prei« für Peitau mit Zustellung in» Hau«: Vierteljährig fL 1.20, halbjährig sl. 2.40, ganzjährig fl, 4.80, rnil Postversendung im Inlande: Vierteljährig sl 1.40, halbjährig st. L.vO, ganzjährig fl. 6.60. — Einzelne Nummern 10 kr. Schriftleiter: J-sef AelSner, vahnhefgasse 5. — Serwaltuug und «erlag: W. Blanke, «uchhondlung, Ha-»tpl,tz Nr. 0. Handschristen werdeil nicht zurückgestellt, Ankündigungen billigst berechnet. — Beiträge sind erwünscht und wollen längsten« bi» Freitag jeder Woche eingesandt werden. Die Erhöhung der Zuckersteuer. Tcr SteuerausschusS des Abgeordnetenhauses empfiehlt die Annahme des von der Regierung vorgelegten neuen ZuckersteuergesetzeS. Es handelt sich da »in die Kleinigkeit von sechs Millionen, welche dem Volke aufgehalst werde» sollen, dainit der Staat den Zuckerfabrikauten höhere Exportprämien gewähren und dabei auch für sich selbst ein Profitche» herausschlagen kann. BolkSwirtschastliche Fachmänner habe» schon längst nachgewiesen, dass die Gewährung vo» Prämien für jede» Metercentner Zucker, den der Fabrikant im Auslande verkauft, eine ganz ungerechtfertigte Bevorzugung einer Classe von Industriellen auf Koste» aller übrigen Gesellschaft»-claffeu sei und man muss gerade kein „Feind der reichen Zuckerfabrikanten" fein, um das richtig zu nnden. Die Sache liegt so: In Länder», welche mehr Zucker producieren als sie selbst verbrauchen, wie Osterreich und Deutschland, erhalte» die Zucker-fabrifantrn für jede» Metercentner Zucker, den sie inS Ausland verlaufe», vom Staate eine Prämie, eine Art Belohnung in der Art, dass der Staat dem Fabrikanten für den ins Ausland verkauften Zucker einen Theil der bei der Fabri-fation vorgeschriebenen Steuern zur ückerfetzt. Aber nur für deu ins Ausland geführten Zucker, damit der Fabrikant im Anslande billig verkaufen und auf diese Art anderen Zuckerfabrikanten Con-lurrenz, für sich aber gute Geschäfte machen kann. Je höhere Zuckerprämien ei» Staat gewährt, best" billiger können seine Fabrikanten ihren Zucker i m Auslande verkaufen und deUo bessere Geschäfte machen sie dabei. Da» wäre sehr schön, wenn der Staat diese Zuckerprämien nicht aus den Taschen der in-landischen Zuckcrconsumenten bezahlen würde. Da-mit der Zuckerfabrikant sein Produkt im AuS- „Für 's Kinderltragen." Eine Geschichte a«< dem Walde. Bon F. Jahre find dahingegangen; man schrieb Juni 1895. — Ein kleiner Bahnhof im Oberland?, wo sich Jbie von Osten und Westen kommenden Züqe kieuzen und den ei» durch das wildromantische Thal der Palten führender Schieneustring niit den Hauptlinien verbindet, die noch der Donau, nach dem Gestade der Adria hinab und nach der Hauptstadt Kärntens führen. Es ist noch eine lange Weile, bis der Zug nach dem Süden abgehen wird und der einzige Passagier, welcher darauf zu warten scheint, ver-treibt sich die Zeit mit Tabakrauchen aus einer silberbeschlayene» Holzpseife. Dem ganzen AuS-sehen «ach ist der Reisende ein Bauer, aber offen-bar einer von jenen, die keine Ursache haben, sich bescheiden hinter andere Leute zu stelle», die einen feineren und moderner geschnittenen Rock tragen. Eine starke, robuste Gestalt, das volle rothe Ge-ficht glatt geschoren, mit einem Zug von heraus-forderndem Selbstbcwujstsein und in den grauen Auge» die Schlauheit, welche aus den Blicken des lande billiger als seine Eoncurrenten verkaufen kann, müffen die Consumcnten im Inlande den ucker theurer bezahlen l Dermalen beträgt das eschen! an die Zuckersabrikante» i» Österreich in Form von Ausfuhrprämien fünf Millionen Gulden. Damit die deutschen Zuckerfabrikauten ihren Zucker im Auslande noch billiger verkaufen könne», als die österreichische», hat Deutschland die Prämien erhöht. Sosort begannen unsere Fabrikanten zu jammern und die Regierung ist bereit, auch ihnen die Ausfuhrsprämic um vier Millionen zu erhöhen und zu diesem Zweckt die inländische Zuckersteuer um zwei Gulden per hundert Kilo hinaufzuschrauben. Dabei bekäme» die Fabrikanten anstatt der früheren fünf nun-mehr neu» Millionen an Steuerrückvergütung und zwei Millionen blieben noch als Überschuss für den Staat. Die Zuckereonsumenten in Osterreich — und darunter bilden die ärmeren Classen, bei denen nicht selten „das Häserl Kaffee" (und zwar billig-ften Surrogates) das einzige „Warme" ist, welches sie sich tagsüber bei harter Arbeit und elendem Lohne z» beschaffen in der Lage sind, die Mehr-zahl, — also die «nländischen Colfilmenten werden das Kilo Zucker im Detailverkaufe um drei bis vier Kreuzer theurer bezahlen müssen, damit die reichen Zuckerindustrielleu ihren Zucker im Aus-lande billiger verkaufen und fremden Fabrikanten auf den ausländische» Märkte» Coneurrenz. für sich aber fette Geschäfte machen können! Das Ge-schrei der Herren Znckersabrikante», dass sie ohne Erhöhung der Prämien „zugrunde" gehen müssen, ist nicht so tragisch zu nehmen, den» sie machten bisher so brillante Geschäfte, dass sie auch ein Risiko tragen könnte». Denn auch andere Jndu-strieen Österreichs haben im Auslande eine harte Conciirrenz z» bekämpfen, ohne dass sie jährlich geriebenen Händlers spricht, der gutmüthig und harmlos scheint, wenn er darauf ausgeht, einen minder Geriebenen zu übertölpeln. Die Kleidung des Mannes war nicht fei» und nicht neu, aber die silbernen Knöpfe aus feiner grünen Weste, die schwere silberne Uhrkette mit drei mächtigen Thalern daran, und besonders die weisze, reine Wäsche ließe» darauf schließen, dass der Mann, dessen borstiges Haar scho» stark ergraut war. wohl-habend sei. Übrigens schien er sich durchaus nicht zu langweilen, als er so bequem gestreckt auf der Bank vor dem Wartsaale saß, sondern sich eher zu freue», dass er hier angenehm rasten könne. Jetzt klingelte daS elektrische Signal, welches die Ankunft eines Zuges anzeigte, und ein junger Mensch trat aus den Perron, dem man es un-schwer ansah, dass er ein Jäger sei. Er sah nach der Bahnuhr. die gerade über der Bank ange-bracht war, auf welcher der bereits Wartende saß, und dieser nahm die Pfeise auS dem Munde und frug im Dialecle des Mittcllandes: „Mit Ber-laub. von wo kommt den» jetzt der Zug?" — „Bon Jschl und Ausser her" — war die freundliche Antwort, — „wollt Ihr mit dem weiter, nachher müsst Ihr Euch bereit machen, denn der Millionen an AussuhrSprämie» vom Staate er-halten. Der Berichterstatter über die Vorlage, der Jungezeche Kramar, begründet die Nothwendig-keit der Znckersteuer-Erhöhung behufs Erhöhung der AuSfuhrSprämie» dainit, dass, wenn diese Prämien nicht erhöht würden, in Böhmen weniger Zucker erzeugt, infolgedessen auch weniger Zuckerrüben gebaut und die Bauer» ihre Rübe»-felder anderen Culturzweckei: zuführe» würden. Dadurch, meint der pro dorno sprechende Berichterstatter, würden die böhmischen Bauern unseren alpenländ'ichen Getreidebauer» und Viehzüchtern scharfe ll0»cu»??nz machen. D r Herr Abgeordnete Kramar hat in der Debatte über das Expose des Grafen GoluchowSki in den Delegationen seine politische Weisheit aus-gekramt und als Berichterstatter über die Borlage des ZuckersteuergesetzeS sein volkswirtschaftliches Lichtlein leuchte» lassen. Mit seiner staatSmäniiifchen Weisheit ist es nicht weit her und bei seinem volkt-wirtschaftlichen Lichtlein kann daS Abgeordneten» haus ersehen, dass er einverstanden ist. den Völkern Österreichs sechs Millionen mehr an Zuckerstcuern aufzuladen, damit die böhmischen Zuckerbaroue noch weiter gute Geschäfte machen können. Wochenschau. (Dir Opfer bei der Carrnkrönnug,) welche während der Vertheilung der Krönung»gesche»ke aus dem Chodinkafelde bei Moskau zertreten, zer-drücke oder auf andere Art getödtet oder schwer verwundet wurden. beträgt nach einein Regierungö-berichte 1860 Todte und 644 Verwundete. Nach Privatberichten sollen an Todten allein mehr alS 6000 gezählt werden. CDcr Ear kommt nach tvicu.) In den letzten Tagen ist an unser auswärtiges Amt die ver- haltet nicht lang". — „Na, ich fahr mit'n Seeun-därzug hinab und nachher mit'n Poftzug vo» Brück heimzu. Fahrt Ihr etivan auch hinab zu?" — Der Jäger schüttelte den Kopf. — „Ich muss da auf unseren neuen Förster warten, der 'S Herzog-liche Revier übernimmt." — „Aber da kommt schon der Zug." — Eiu schriller Pfiff und da» Läute» der StationSglocke kündigten den heran-brausenden Zug an, der jetzt anhielt. Die Schaffner riefen deu StationSiiamen und auS einer Ab-theiln«g der zweite» Wageuclasse stieg ein Herr, auf den der Jäger zueilte, den Hut zog und halb-laut sprach. Zwei Koffer wurden ausgeladen, aus dem Coupö reichte man dem Passagier eine Reisetasche und einen Wetterniantel. Der Zug suhr davon. Der Herr gab dem Jäger einige Anweisungen wegen des Gepäckes, dann dehnte und reckte er die Glieder und gieng gegen de» Wartsaal. ES war ein hochgewachsener, breitschulteriger Mann mit einem ernsten, von einem dunklen, kurzge-l>altenen Vollbarte eingerahmten Gesichte, dunklen, offen blickenden Augen und in eine» eleganten Anzug gehüllt, der seinen Stand wohl errathen ließ, wenn er auch gar kein andere« Abzeichen traulich? Mittheilung gelangt, dass Car Nikolai II. Ende August ober anfangs September d, I. zu in Besuche des Kaisers nach Wien kommen werde. Ueber Merreichs äußerr Politik machte der Minister des Äußeren, Graf Goluchowski. den in OfeN'Pest tagenden Delegationen Mittheilungen, welch« darin gipfeln, dass die Weltlage friedlich sei und die Monarchie mit allen Mächten im gute» Einvernehmen lebe ES geht aber auS diesen Mittheilungen hervor, dass die Wirren in der Türkei die Gefahren eines großen Krieges in sich berge», der ohne das Einvernehmen der Groß-mächte bereits auSgebroche» wäre, da die Be-schung ConstantinvpelS. wo die (Gewaltthätigkeiten alle Bande der Ordnung gelöst hatten, vorgesehen war. Diele Kriegsgefahr wurde durch die Intervention Österreichs, welches insbesondere durch RnsSland darin unterstützt wurde, dass llonstan» tinopel nicht von fremden Truppen besetzt wurde, gebannt. Im Verlaufe der Mittheilungen über unsere auswärtige Politik bekam die Türkei und auch Serbien scharfe Worte zu hören, wahrend aus den Worten des Ministers kein Groll gegen das wenig dankbare Bulgarien, desto mehr aber ein gewisses vornehmes Ignorieren des vor Russ-land herumkriechende» Fürsten herausklang. Alle» in Allem finden auch auSivärtige Blätter im Expose des Grasen Goluchowski ein gut Stück staats-männischer Weisheit, während die Juugezechen und ähnliche Rufsenanbeter. denen die stillschweigende Verlängerung deS Dreibundes gegen den Strich geht, an unserer auswärtige» Politik allerlei aus-zusetzen wissen. So meinte der jnngezechische Dele-gierte Kramar. dass die scharfe Betonung deS Dreibundes „politisch unrichtig" sei und stellt an den Minister allerlei Fragen, welche dieser zwar beantwortete, aber kaum im Sinne unserer Rnssophilen. Übrigens ist die ganze politische Weiöheit^deS Herrn Delegierten Kramar leicht auS der Frage zu erkennen: „was unser Minister des Auswärtigen zu thu» gedenke, um unsere Beziehungen zu — Serbien zu verbessern?" Nach den politischen Anschauungen des jungczechischeu Abgeordneten wäre es wahrscheinlich am ge« rathensten, wenn die Großmacht Österreich den kleinen Nachbarstaat Serbien, der seine Existenz überhaupt dem Wohlwollen Österreichs verdankt, welches nach der Schlacht bei Slivniea den sieg-reichen Battenberger abhielt, die serbische Armee zu vernichten, und welches sich auch sonst mehr als einmal für Serbien so stark engagiert hatte, dass eS darüber mit anderen Großinächten in Conflict gerieth, vielleicht um Verzeihung bitten sollte dafür, dass es so frei war, sich hie und da die serbischen Umtriebe in Bosnien-Herzegowina nicht gefallen zu lassen, und dass es so frei ist. überhaupt noch neben dem völlig verlotterten Serbien zn existieren. Jedenfalls aber illustriert das Fragenschema deS Delegirten Kramar das Sprichwort: wonach ein — Unweiser in einer Stunde mehr Fragen stellt, als zehn Weise in hundert Jahren beantworten können. Übrigens mag sich Graf GolnchowSki mit der Zustimmung trug als ein kurzes, mit silberner Agraffe be-festigtes Besteck auf seinem moosgrüne» Jägerhut. AIs er zur Bank kam, auf welcher der Bauer faß. warf er einen flüchtigen Blick nach denselben, blieb mit einem Ruck stehen und dem ebenfalls aufschauenden Bauer die Hand hinhaltend, rief er sichtlich überrascht: .Seh' ich recht oder nicht? .Herr Emminger aus dem Kahrbachgraben? Natür-lich! Grüß Gott, was führt Sie ins Oberland. Herr Emminger?" Der Angeredete stand aus. sah den Herrn etwas verdutzt an und sagte fopf-schüttelnd: „Hab nit die Ehr, Herr Förster." — Dieser lachte: „Was, so stark hätte ich i»ich ver ändert, dass Sie den Hubert Authaler nicht metir erkennen? Freilich, 's ist schon sieben oder acht Jahre her, seit ich 's letzte mal am Emmiligerhvf war. Bin älter geworden. >vaS man von Ihnen nicht sagen kaun, denn ich habe Zie gleich erkannt. Herr Emminger! Wie geht?. wie steh'S daheim, was thun Sie im Oberland?" Emminger rückte seinen Hut in den Nacken, bot dem Förster beide Hände und rief erfreut: — 2 — z» seinen Ausführungen trösten, die man aus den Artikeln der meisten großen ausländischen Blätter herauslesen kann, welche das Expose besprechen und die sogar in der besonderen Form vo» Glück-wünschen zu seiner Politik ausgedrückt erscheint. Dass sich unter diesen Blätter» auch die «Srbska zastava», daS Organ des alte» Ristiö befindet, der nie als besonderer Freund Österreichs galt, und der jedenfalls unter dem tiefen Eindrucke. den das ExposS in Serbien gemacht hat. „zur mora-lischeu Rehabilitierung Serbiens" mahnt, mag wieder Herrn Kramar ungelegen komme». Ei» „Minister des Außer»" steckt nicht i» ihm. Eine Vertreterversaminliing der Deutsch» nationalen, auS allen Theile» der Monarchie beschickt, tagte am 7. d M. in Wie». Auch die meiste» der dem Club der deutsche» Natioual-Partei a»gehörigen oder nahestehenden Reichsraths-abgeordneten waren erschienen. Zum Vorsitzenden wurde Reichsraths-Abqeordneter Dr. Bareuther. zum Schriftführer Stadtrath Dr. Wähner gewählt. In sechsstündiger Berathung wurden über alle Fragen einmüthige Beschlüsse erzielt. Insbesondere wurde beschlossen, die Organisation der deutschen VolkSpartei in allen Ländern zu vnllziehen, soweit dies nicht bereits geschehen ist. Es wurde ein VollzugSauSschuss bestimmt, welcher auS Vertretern der einzelnen Länder besteht, und die Herren Dr. Bareuther, Dr. Beurle, Dr. Derschatta und Dr. Steinweuder wurden mit dem Rechte der Coop-tation als engerer Ausschuis eingesetzt, der als Parteileitung Die Geschäfte der deulschen Volks-Partei zu besorgen hat. Ein äußerst peinlicher Vorfall spielte sich bei dem Festmahle der deutschen Tolonie in Moskau am 6. d. M. ab. Der Vorsitzende der Tafel brachte einen Toast auf den anwesenden Prinzen Heinrich und auf die „Fürsten, die im Gefolge deS Kaisers erschienen" auS. Hierauf er-hob sich sofort Prinz Ludwig von Baiern und legte gegen den Ausdruck Verwahrung ein, indem er energisch betonte, das» die deutschen Fürsten nicht Vasallen, sondern Verbündete de» deutschen Kaisers seien. Al» solche seien sie stetS von Kaiser Wilhelm I. anerkannt worden und wie vor sünfund-zwanzig Jahren werde» sie als solche auch i» Stunden der Gefahr wieder an der Seite des König« von Preußen stehe». Der Vorfall erregt in Deutschland großes Aussehen und dürfte schwer-lich ohne unliebsame Erörterungen bleiben. Personalnachrichten. ,z Bild eine» schönen und mächtigen HluffeS. zu deut der ausgebaute Ouai vortrefflich stimmt. Dass da ein tüchtige« Stück Arbeit geleistet wurde uud zwar in der bei derlei Uferbanten ganz unver- beim Gla»." — Sie giengen in die Restaurativ» »nd Emminger trug einem Bedienstete» auf, ilw rechtzeitig zu avisieren, wann der Secundärzuz bereit stünde. „Da wisst Ihr überhaupt nit. wie'» bei un» daheim ausschaun thut. Herr Förster?" sa^le Emminger, die Gläser füllend. Der Gefragte ver> „einte. — „Glaub'S gern, wird Euch wohl nil viel g'wesen sein um Eure alten Bekannten", meinte Emminger verschmitzt lächelnd, „außer »:il dö kleine Barones» etwan! Ja freilich, das nwr und ist auch die Rarste von allen. Hat sich?ai:ä' saggrisch zusammengewachsen dö Frede! Grm!. stark und lieb ist sie und so ost sie heimkomm:, sucht 'S '» Einmingerhos auf und zartelt der Evn. ihre Bubn! Heirat'» magS nit, sagt» allewcil. sie hätt' keine Freud' dazu! Wird wohl so fein, bri: ihre Schwester, bö Barones« Willy, was Gratn Niederegg worden ist. hat mit ihr'n Man» sei:' Glück. Ist ei» Lump der Herr Graf; beim Milit tr hat erjiil gut 'than und nachher daheim schon gük nit. Soll schon ganz parterre sei» und hat wo» : lMiiismäßig kurzen Zeit vo» wenigen Monaten, hil anerkennen auch Fachmänner ganz uuver» hohlen und allmählig verstummt auch jene Neryel-fudjl» die überall alle« besser findet, wie daheim. v?r der Thatfache, dass die feit Jahren als brennende Frage bestehende Reguliernng deS Fluß-»serS im Weichbilde der Stadt nunmehr und zwar ebenso rasch als billig gelöst worden ist. Wen» erst einmal die AnschüttungSarbeiten be-cndct, die Böschung fertig und mit einem hübschen Geländer versehe», die Anlagen deS StadtparkeS erweitert und bepflanzt fein werden, dann wird ha» Bild der Stadt ein doppelt freundliches fein und dankbar werden sich die Freunde eines ge> simden Fortschrittes daran erinnern, wie ein wicheS Zugreifen und energische« Durchführen die seil vielen Jahren akute Frage der Uferregulierung j» der besten und was besonders hervorgehoben werden muß. für den Gemeindesäckel billigsten wt gelöst hat; heute sind die Miststätten ver-jchwunden. die den wenig appetitlichen Vorder-qrund deS StadtparkeS bildeten und der Fäkalien-sumpf an der Mündung des Hauptcanales. dessen miasmatische Ausdünstungen eine stete Gefahr für die GefundheitSverhältniffe der »»teren Stadt, einen wahren Seuchenherd im Falle einer Epidemie gebildet hatte. Ein ganz unbestreitbar tüchtiges iglücf Arbeit ist mit dem Ouaibaue geliefert wurden. Und wenn man auch zugibt, das« der günstige Wasserstand der Dran die si'ir unsere Perhältniffc riesige Arbeit ebenfalls gefördert hat. io wird man trotzdem auch zugeben müssen, dass die rasche und energische AuSnützung de« günstigen WasserstandeS trotz des Risiko'S, — ein günstiger Wasierstand läßt sich nicht aus Monate hinaus berechnen. — die Haiiptfaktoren waren, denen die Ltadt den nunmehr fast vollständigen Ausbau deS fo dringend nothwendigen Uferfchutzes verdankt. 7ie Arbeiten wurden von der Stadtgemeinde in eigener Regie durchgeführt. Und ist eS dem .ßerrn Airgermeisler gelungen, den größeren Theil der Baukosten von der ©tobt abzuwälzen, so war er eS ebenfalls, der die Arbeiten auS dem leidigen Be-rathungSstadium in das Stadium der Ausführung lenkte und die Arbeiten mit nie rastendem Eifer betrieb und förderte. Und das« er dabei die nöthige Unterstützung des GemeinderatheS fand, ist natürlich, denn eine fortschrittlich gesinnte Ge-meindevertretung dürfte die Frage der Ufer-rcgnlierung im Stadtgebiete nicht noch weiter ver» junipfen lassen. DaS Sprichwort: „Frisch gewagt ist halb gewonnen" hat sich auch hier wieder be-wahrt und dürfte sich »uch bei Lösung anderer Fragen bewähre». (jKufik.Jj Herr Victor Sch ulfink hat mehrere Tonstücke komponiert und in Druck legen lassen. Von diesen ist „Deutsche Walzer" op I. bereits in gefälliger Ausstattung erschienen und gelangt demnächst zur Ausgabe. „Deutsche Walzer." op. l., wurde am Faschingdieustage im Casiuosaale gelegentlich des Festes zum Besten be« „Deutschen Vereinshauses" zum erste» Male aufgeführt und fand damals ungetheilten '« Kahregger Gut übernehmen, aber dös gibt der Baron nit her und im Finsterwald g'falltS den Herrschaft'« nit. Mit dem jungen Baron seiner Heirat ist'S noch schlechter. Geld und Gut ist da. da fehlt nix bei der Rottenegger Herrschaft, aber halt beim Ä'sund. da fehltS. Nach ibr'n erste» tiind ist dö junge Baronin krank wordn und seit-her kränkelt'S ewig umeinander und zieht in alle Curörter und Bäder herum. Hilft aber »ix. Nur der alte Baron ist g'sund; — hm. d' Leut' be-Kaupten, dass er nach dem Tod von seiner Frau. — dö ist glaub ich. d' letzte Zeit nit mehr recht >ich?ig beim Kopf g'west und soll schrecklich g'eisert hab'n, — dass der Baron, sag'» d' Lent. jetzt erst recht g'fnnd ist und dass er den Lindner nnr j«m Jnspcclor hätt' g'macht, damit er d' Fräul'ii Lisj im Schloss haben that. D» mein, d' Leut' red'» gor viel, mein lieber Herr Förster, und wann der Baron dös Fräul'n Lisi gern sieht, so ist dö« schon zu entschuldigen, denn bildsauber ist sie, döS muss ihr der Neid lassen. Und comman-dier'n kann» auch! Am Schloss hat all's Respect — 3 — Beifall, deuu daS Tonstuck ist ebenso melodiös als prickelnd geschrieben. Da der Ertrag auS dem Verkaufe dem Fonds für das „Drnsche Verein«-hauS" gewidmet ist. dürste die Auslage bald ver-griffen sein. (Srgen dir Verschleppung der Schweinepest) hat die k. k. Bezirkshauptmannschaft über ErlasS der hohen k. t. Statthalter« in Graz vom ki d.M.. Z 16392, in welchem die Verniuthung auSgeiprochen wird, dass in Untersteiermark, insbesondere aber im Bezirke Pettau bisher verHeim-lichte Seuchenherde existieren, ihrerseits einen ErlasS an die Gemeindeämter und Gendarmerie-Posten im Bezirke hi »ausgegeben, in welchem an dieselben der Austrag ergeht, «»betreff deS Herrschens der Schweinepest in einem oder dem anderen Gehöfte, resp. Ortschaft oder Gemeinde die um-fassendsten Nachforschungen »»zustelle» und alles aufzubieten, um etwa verheimlichte Seuchenherde aufzudecken uud die weitere Verschleppung der Senche im eigene» Interesse der schweiuezucht-treibenden Bevölkerung, welche durch die bei wiederholt vorkommenden Seuchenverschleppungen nothwendig werdenden strenge» Sperrmaßregeln bedentend geschädigt wurde, erfolgreich hintan-zuhalten. Die berufe»»» Organe haben die Be-völkcrung zu belehren, dass jedes Auftreten an-steckender Thierkrankheiten. ganz besonders aber der Schweinepest. Schweineseuche, Schweineroth-lauf laut Thierseuchengesetz unverzüglich der Be-hörde (Gemeindeamt ,c.) anzuzeigen ist. Diese An-zeige ist auch dann wieder zu erstatten, wenn innerhalb acht Tagen uuter den Thiere» eines Stalles ein zweiter Fall von Erkrankung vor-kommt. Wir bringen aus diesem Erlasse die wesentlichsten Bestimmungen mit dem Bemerken, dass die Strafen wegen Unterlassung der sofortigen Anzeige, »och mehr aber wegen nachgewiesener Schuld der Verschleppung der oben angeführten Krankheiten, sebr empfindliche sind. tSchadenseoer in der AtaM.) In der Nacht vo» DienStag aus Mittwoch der abgelaufenen Woche bemerkte der im Dieuste stehende Sicher-heitswachmann Marinz kurz vor 1 Uhr nach Mitternacht einen Fenerschei» iin Friedhofviertcl und überzeugte sich bald, dass das strohgedeckte HauS des Herrn Lorenz AnZel, auf dem von der Friedhosstraße nach dem Stary'schen Maierhose sich abzweigenden Wege, brenne und erstattete Meldung uns der Eentrale. Um t Uhr 8 Minuten war bereits der Kutscher Jasbez mit einem Paar städtischer Pferde auf dem Wege zum Feuerwehr-Depot und um t Uhr l I Minute» f»hr der erste Löschtrain, etwa 14 Mann Feuerwehr, unter Commando des WehrhanptmanneS Herrn Johann Steudte. am Brandplatze an. Dort hatte» sich bereits Zuseher eittgefuuden und unter diese» war eS der Y k. Postbeamte Carl Hanauer. ivelcher sich sofort au den BerguugSarbeiten in ganz her-vorragender Weise beteiligte und ein ..vergessenes" Kind auS einem Zimmer des brennenden Hauses holte. Mit Herrn Hanauer arbeiteten Herr Ernst Löschnigg und der Wachmann I. Marinz mit vor ihr. mehr als vor'm Baro» selber! Nur dö BaronesS Freda nit! Dö hat die Fräul'n Lindner voriges Jahr einmal mit der Reitpeitsch'n durch-hauen woll'n, weilS keck war mit der BaronesS. Nachher ist die Freda sort zu ihr'» Bruder nach Rottenegg. aber dort hätt' sie sollen Kranken-Wärterin spielen bei der Frau vom jungen Baron und daS hat ihr nit pasSt Nachher ist sie in d' Stadt zu ihrer Tant' in'S Stift. Meist ist sie wohl dort, oft kommt's anf'S Gut Finsterwald uud dort kommt nachher auch allweil ihre Schwester Will» mit ihren Kinder» hin. Kurz, wann man 'S betrachten thut, so muss man ihr rechtgebe», dass nit heiraten mag." schloß Emminger mit dem Kopfe nickend, „ein Mann, der für sie passen that, den sind dö Freda unter der »obliche» Sippschaft nit, sell iS g'wijs!" Der Bedienstete kam und meldete, dass der Secundärzug bereit sei und Emminger einsteigen könne. Die beiden Männer verabschiedeten sich herz' lich. — „Schreiben Sie mir doch, wenn Sie wieder Ausopferung an der Bergung der Utensilien der beiden daS HauS bewohnenden Parteien, wovon die Wäscherin Horvath neben acht Kindern auch noch eine Menge fremde Wasch« zu retten hatte. Indessen war die enge Zufahrt ein scluvereS Hindernis für die Feuerwehr sowohl wie für die Wasserbeschaffung und als die Löscharbcit begann, fehlte eS an Kräjten zum Pumpen, da nur wenig Zuieher da waren und die Feuerwehrmannschaft nicht ausreichte. In diesem lmischen Momente trat der anwesende Adjutant des k. t. Pionnier-Ba-taillonS, Herr Oberlieutenant Delago, Herr Lieutenant Pfeiffer und andere Herren, denen sofort auch mehrer Herren Beamte, u. a. Herr Dr. v. Koötvar, Herr Commifsär v. Bouvard und viele andere sich beigesellten, an die Spritze und arbeitete» unverdrossen, bis die herbeieilende Bereitschaftsmannschaft des Pionnier-BataillonS sie ablöste. Der braven Feuerwehr gelang es auf diese Art den Brand zu lokalisiere», was bei der Nähe der anderen teilweise strohgedeckte» Bauten der nächsten Umgebung ein tüchtiges Stück Arbeit erforderte. Das theils aus Ziegel, theil» aber auch aus Holz mit Lehmfüllung gebaute Object konnte dank der Opferwilligkeit der Helfer bis auf die völlig verbrannte Dachung, die Holzlagen und Schweinestalluug. erhalten werden. Über die Ent-stehung des Brandes erzählte der 17jährige Sohn Friedrich der Wäscherin Horvath. dass er und sein I2jähriger Bruder Johann am Dachboden ge-schlafen hätten. Der ältere sei plötzlich wach ge-worden und habe auS dem angebaute» Schweine« stalle Flammen emporschlagen gesehen, worauf er sich mit seinem Bruder fluchtete und die Eltern sowie eine zweite im Hause wohnende Partei rasch aufweckten, woraus alle mit dem AuS» räume» der Habseligkeiten begannen. — Wir führen die sofort zur Hilfe uud Arbeit au der Pumpe bereiten Herren, soweit unS ihre Namen bekannt wurden, ohne ihre specielle Erlaubnis namentlich deshalb an, weil die Klage unserer brave» Feuerwehr, dass die Zuschauer bei Bränden in den allermeisten Fällen nicht nur eine erbetene Hilfe rundweg verweigern, sondern sich den arbei-tenden Wehrmännern gegenüber nicht selten einer Grobheit befleißen, die einer „freiwilligen" Feuer» wehr gegenüber doppelt rügenSwert erscheint. DüS Object ist, wie verlautet, mit 500 fl. versichert, allein den größte» Schaden hätten wohl die armen Inwohner gehabt, wenn meiischensreundliche Hilfe nicht rasch zur Haud gewesen wäre. (Ein Hausöirb) Am 10. d. M. erstattete der Kutscher Philipp Kock deS Herrn C. Fürst bei der Sicherheitsbehörde die Anzeige, dass ihm auS seinem versperrbaren Koffer ein Geldtäschchen, enthaltend eine Zehnguldennote uud 70 kr. Klein-geld gefto'len worden sei. Da im Hause bereits früher schon ein Gelddiebstahl verübt worden war, uud zwar unter Umständen, welche aus einen Hausdieb schließen lassen, wurde diesmal ener-gischer nachgeforscht und zwar mit überraschendem Resultate. Den letzten Diebstahl verübt zu haben ist der im Hause Fürst bedienstete Stallbursche einmal ins Oberland herauf kommen. Herr Emminger" bat Authaler. — „DöS g'schieht schon in ein paar Wochen, Herr Förster, wenn ich mir dö Kalbn abholen komm. Aber wohin soll ich schreiben?" —Authaler langte eine Visilkarte hervor. darauf schrieb er seine Adresse. Als Emminger die Karte nahm. laS er: „Hubert Authaler. herzog- lich W......scher Jagdverwalter". Er stieg in deu zur Abfahrt bereiten Zug. „Grüßen Sie Fra» 6vi herzlich von mir!" rief der Zurückbleibende, zum Abschied winkend. „Und wenn dö BaronesS kommt, darf ich sie anch grüßen?" lachte Emminger breit über daS ganze Gesicht. Der Gefragte winkte mit der Hand. Ob er verneinte oder bejahte, verstand Emminger nicht, denn der Zug rollte aus der Station. Das begab sich anfangs Mai. als auf den Kämme» der Hohen Taueru noch tiefer Schüre lag.-- I N dringend verdächtig, da derselbe, wie die Erhebungen ergaben, am Tage de» DiebstahleS in einem nahen Gasthause eine Zehnguldennote wechseln ließ und allerlei unnütze Einkäufe machte. Von der Sicherheitswache aufgefordert, sich über die Provenienz des verausgabte» Geldes auszn-weisen, holte er endlich eine neue rothe Brieftasche auS einem Versierte im Schweinestalle, in welcher sich noch 4 fl. 87 kr. befanden und gestand, den Diebstahl verübt zu haben. Er wurde verhaftet und da fand sich bei seiner Leibesvisitation noch ein kurzer Kautschukschlauch mit einem hölzernen Mundstück, den der Dieb zum .herauSzielien von Wein auS offenen Gefäßen verwendete. An Gelegen-heiten hiez» wird eS ihm in den große» und weitläufigen Kellereien der Firma E. Fürst kaum gefehlt haben. lThirrqiiälrrri.) Am 12. d. M. wurde Joses Sorko aus Slomdorf von der städtische» Sicher-eitSwache wegen ärgerniserregender Thierquälerei eanständet. Derselbe hatte auf einen Wagen neun Stück Kälber so verladen, dass drei der Thiere wegen Mangel an Raum gebunden am Wagen gelegt waren, während die übrigen sechs auf diesen dreien standen und natürlich ununterbrochen auf den liegende» herumtrampelten. Der herzlose Thierquäler wurde bestraft. Vermischte Nachrichten. lver österreichische velegalionspalast in Ofen Pest. Akademieaasse), welchen soeben unsere Delegation zum erstenmale bezog, wurde nach Projeeten des Hofrathes Förster vom bau-leitenden Oberingenieur A Foltz ausgeführt. Die gesainmte Einrichtung stammt aus Wien, der Bau selbst jedoch wurde zumeist vo» ungarische» Industriellen ausgeführt. Der Bau hat 250.000 fl., die Einrichtung 70.000 und der Grund 140.000 fl. gekostet Der Gesammt« Aufwand beträgt somit 460 000 fl., jedenfalls rine recht respectable Summe für die vier bis fünf Sitzungen, welche nicht ein-mal jährlich, sondern alle zwei Jahre in diesem Hause abgehalten werden sollen. (Vorsicht beim Gebrauche von Koheis.) I» dem französischen Städtchen Rennes brach plötzlich zur Zeit eines besonders guten GesundheitSzu-standeS «ttter dem OffieierS EorpS, und zwar unter diesem allein, eine TyphuSseuchc auS, welcher vou sechs Erkrankten zwei junge Lieutenants erlagen, ur Ermittelung der Ursache für diefes plötzliche ntstehen einer Seuche, von welcher die übrige Bevölkerung völlig verschont blieb, begab sich ei» Sonderberichterstatter deS „Bull Med." an Ort und Stelle und eS wurde ermittelt, dass bei einer Offieierstasel nur die Lieutenant» sich den, Genusse deS SecicS. welcher mit Eis gekühlt war. hin-gaben, während die höheren Ofsieiere sich mit anderen Getränken begnügten und auch spater keinen TyphuSsall auswiesen. In den Seet waren EiSstäcke geworfen worden, welche, wie weitere Nachforschungen ergaben, aus einer Stelle deS bei Reimes vorbeifließenden Flusses Vilaine entnommen waren, wo dieser unterhalb der Stadt sich mit einem andere» Flüischen (Jlle) vereinigt, alle Ab« Wässer der Stadt aufnimmt und am Ufergelände zahlreiche Wäschereien sich befinden. Eine andere Ursache für das Entstehen der Seuche als der Genujs des aus so stark verunreinigten« Wasser stammenden EiseS konnte nach der „Therap. der Gegenw." nicht gefunden werden. Köchinnen einführen wird. Korrespondenz der Redaction. (An die p. t. Einsender der Beschwerde vom !> d 8W.) Im letzten GcineinderathS berichte erschc»» Antrag des Herrn M. K Gahner wegen der an mcln .' Baulen in derDrrngafse sehlenden Dachrinnen ausgeno»! Dass am Hause Nr. 1R in der Allerheiligengassc eben' »' seit längerer Zeit die Dachrinne fehlt, wodurch die Pav>>^ bei Regen gezwungen sind, die Slrasjenmitte zu »etp " um nicht unter der Trause zu gehen, ist uns wohl bet. Doch da bit Tigcnthiliner bereit» die Haken für die I'-rinne angebracht hat, so «vird er wohl bald aitrti ' Rinne selbst anbringen und zivar nach den zier! * Ornamenten der Haten zu schlichen, sogar eine sehr fd Also noch Geduld. Kunst- & Walzenmühlen F. C.SCHWAB, Pettau. Walzenmehle. Sack gratis. ohne Verbindlichkeit für Preise, Quantum urni Lieferungstermin. Preittinö.W. Nr. pr. 100 Kilo Aus Weizen. == « 1 kr. Tafeigries, fein oder grob....... — 12 Kaiser-Auszug ........... 0 12 — Mundmehl, Auszug.......... 1 11 50 Extra-Semmelmehl.......... 2 11 _ Semmelmehl............ 3 10 50 Extra-Brodmehl........... 4 10 Mittel-Brodmehl.......... 5 9 50 Brodmehl............. 0 9 _ Schwarz-Brodmehl.......... 7 7 50 Futtermehl ............. 8 4 50 Weizenkleie............. — 4 — Aus Korn. Kornmehl, Auszug....... . . I lt _ Kornmehl, mittelfein ......... II 10 — Kornmehl, ordinär.......... III 9 — Futtermehl ............. 5 — Kornkleie.............. 4 — Aus Haiden. Haidenmehl, fein........... A 15 — Haidenmehl, mittet.......... B 11 — Haidenkleie............. 4 50 Aus Türken. 9 — Polentamehl la............ 8 — 7 — Maisschrot (ohne Sack)........ 6 — 10'/, — 10 — Museum. Die Vereinsleitung des Musealvereine* in Pettau beehrt sich hiemit höflichst anzulegen, dass zufolge Hauptversammlung* besehlusses vom 28. Dezember v J, der Eintrittspreis in das Museum wie folgt festgestellt wurde. 1. Mitglieder des Vereines haben freien Eintritt. 2, Nichtmitglieder, für Erwachsene 20 kr. per Person, für die Jugend, Militärmannschaft und Gewerbegehilsen 10 kr. 8. Den Schülern des landschaftlichen Gymnasiums, der Volks-, Handels- und Gewerbeschule in Pettau ist unter Führung eines Lehrers der freie Eintritt in das Museum gestaltet. Diesbezügliche mündliche Ansuchen sind aa Herrn Josef Qipaltl zu richten. Das Museum Ist Jeden Sonn- und Feiertag von 10 bli 12 Uhr vormittags geöffnet. Eintrittskarten sind bei Herrn Jot. Gspaltl und bei dem Museumsdiener erhältlich. ouoerts mit Firmadruck voll st. 2.— per mille an, liefert die Suchdrnckrrei W. Mauke, Pettau. und seine Umgebung von J. Felsner. Illustrirt von Alois Kasimir. Preis: Brochirt fl. 1.40, in Leinen geb. fl. 1.70 Riesen-Kaninchen beste Nutzrace der Welt, per Paar bis 30 Pfund schwer werdend, Habe abzugeben, und zwar 3— 4 Monate alte Thiere & fl. 3.—, belegte Mutterthiere und über 10 Monate alte Rammler ä fl. 6.— inclusive Emballage. Für gesunde Ankunft Garantie. Dar pauly in Köflach, Steiermark. Loden - Anzüge in allen Farben fl. 16, Kameelhaar - Hav e> lock fl. 9, mit ganzem Krage» fl. 13, Über-ziehet' fl. 9, stets vor-räthig bei Jacob Rothberger, f. u. f. Hoflieferant, Wien I., Stefansplatz 9. Provinz - Aufträge gegen Nachnahme. N ichtconve» i rendes wird retourgcuom-meu. Fangen Sie keine Ratten und Mäuse, sondern vernichten Sie dieselben mit dem sicher wirkenden v. Kobbe's HELEOLIN. Unschädlich für Menschen und Hausthiere. In Dosen ä 50 kr. und 90 kr. erhältlich. Hauptdepöt bei J. GROLICH in Brünn. Pettau: H. Molitor, Apotheker. 100 bis 300 Gulden monatlich können Personen jeden Standes In allen Ortschaften sicher und ehrlich ohne Capital und Risico verdienen, durch Verkauf gesetzlich erlaubter Staatspapiere und Lose. Anträge sub „leichter Verdienst" an Rudolf MogBe, Wien. N Broschüre gratis unb franco übst: erveulcideu, Schwächezustände, und Rückenschwäche. Heilung von Ha»«-, leiten, Wunden, (»e Schnelle, sichere und dauernde , Geschlecht«- und Ar-urnlr-nkhtl.. . ------ schwüren, Bleichsucht, mit Nervenleiden verbundene Magenleiden. Rheuma u. s. n>. »ach langjähriger bewährter Methode ohne Benis»s>örung Auswärts brief. lich (ebenso sicher) unauffällig. Dr med. MICH. GELLER, Speclalarzt, WIEN. I.. Wollielle 15. 3<1i lirlcrc Obtiru «in rpmirtlci. M) leint«. mit allen IiUft»r tttarriuigtll wt irWiifi Lilli>2 t^nriiiiiatic ^hria» Oria. m,11. ttsiiflnitliwi luclutlw nutrUlluiig fdi ,1111T IS» ». pwn 1 '""l- Wm taiiMf ii'iirn Mir. II, ÖMcdcitgaff« t. llbrl}« jchriillich» 0K> ~ -----aha, Grazer abführender, schleimlösender Holztbee 1 unerreichbar in seiner Wir-lung bei Gicht u. Rheuma-tiSmu«. Anschoppung d. Bauch-eingeweid«. Blühungen. Ber-schleimung, 80 und 40 kr. Oichtbalaam zum Einreihen gegen Gicht und Rheumatismus 1 Flasche «0 fr. Apotheke „zur Sonne", Or az, ^^at«miuiplatz^Nr^24^ AK uortlj ttflj siftf stf r^üfftt3n 5 Qlj empfohlen: (Sc^lc Jetgew^asfee von. Oesterreich Die höchsten Auszeichnnngen in Kairo, Paris u. Berlin. MICHAEL RAZLAO, Schneidermeister Heinrichstrasse 4 GRAZ Heinrichstrasse 4 empfiehlt »ich zur Anfertigung feiner K nos& VJ9 , Herren-Kleider, sowie UNIFORMEN fUr die k. k. Staatsbeamten. Civile Preise, reelle Bedienung und gutes Passen ga-rantirt, auch ohne vorherige Anprobe der Böcke. Zu zahlreichem Zuspruch mich empfehlend, zeichne mich mit hochach-tungKvoller Ergebenheit Obiger. Circus International A. Richter. Heute Sonntag den 14. Juni 1896 Unwiderruflich 2 grosse letzte Schluss- und Abschieds - Vorstellungen. Nachmittags 4 Ulir: Familien- und Kinder-Vorstellung, bei welcher eine jede erwachsene Person das Recht hat, auf das gelöste Rillet (Sitzplatz) ein Kind unter 10 Jahren frei einzuführen. Das Programm der Nachmittagsvorstellung ist ein besonders gewühltes, ist fUr Familien und Kinder geeignet und für deren Amüsement bestens gesorgt. Zorn Sohlussejder Nachmittagsvorstellung: K o m ische P a n to in i m e. Abends halb 9 Uhr: Unwiderruflich letzlo Gala-Abschieds-Vorstellung. Auftreten des gesainniten KUnstlerpersonales in den hervorragendsten Leistungen. Vorführung der edelsten und bestgeschulten Pferdejvoni Herrn Director. Danksagung! In meinem Namen, sowie im Namen der ganzen Gesellschaft sage ich den verbindlichsten Dank für den gütigen Besuch, welcher uns während unseres Aufenthaltes seitens des geehrten Publikums z»theil wurde Sollte es mir wieder gelingen, in einigen Jahren nach Pettau zu kommen, so werde ich stets bereit sein, das geehrte Publikum mit neuer Pferdedressur. Reitkunst, Gymnastik, Clowns etc. zu überraschen. Für jetzt und diesesmal sagen wir nochmals unseren wärmsten Dank und rufen aus voller Rrust ein dreimaliges Hoch und ein herzliches Lebewohl an die Bewohner von Pettau. — Zu recht zahlreichem Hesuche zu der heutigen Schluss-und Abschiedsvorstellung laden ergebenst ein Andreas Richter, Director, s. Gesellschaft. ©I@l©l@l©l@l©|@|©l©|©l© Lohnenden Verdienst durch Verkauf landwirtschaftlicher Maschinen, Gor.1lhe, Pumpen, Fahrräder -und verwandter Artikel liielet eine reelle und leistungsfähige Fabrik allen Agenten. Heisenden, Wiederverkäufen! »der sonstigen Personen, welche mit dein landwirtschaftlichen Publikum in Berührung kommen. Hohe Provision wird zugesichert und gleich bezahlt. Adresse: Land*. Maschinenfabrik, Wien il 7 postlagernd. ©I©l©l©l©l® ©l©l®l©l©l© W ohnung. Im II. Stockwerke des Sparcasse-Gebäudes ist eine Wohnung, bestehend aus 3 Zimmern und Zu-gehör, zu vermiethen. Anfrage im Bureau der Sparcasse Pettau. Die Schafwollwarenfabrik von Julias Wiesner & Co. in BRÜNN ist die erste der Welt, welche Muster ihrer Erzeugnisse in Damenlodenstoffen auf Verlangen «ratis und franco verschickt und die Waaren meterweise verkauft. Wir umgehen den die Stoffe so schrecklich verteuernden Zwischenhandel und kaufen daher unsere Kunden um l wenigstens Sö*/» billiger, weil direct von der Fabrik. Wir bitten, sich Muster kommen zu lassen, um sich zu Überzeugen. Schafwollwaartnfabrik von Julius Wiesner 6c Co. BRÜNN, Zollhausglacis 7. Dlreot aus der Fabrik. Yinzenz Leposclia, Pettau empfiehlt zur Bausaison Roman-Cement pr. 100 Kilo fl. 1.40, Portland-Cement pr. 100 Kilo fl. 2.80 bei ganzen Fässern. Rebenveredlungs - Messer und Gummiband zur Grünveredlung der Reben in bester Qualität am Lager bei Willi. Sirk's Ncliflg. in Pettan. □JBT" Annoncen ~3Kl för alle in- und ausländischen Journale, Fachzeltschristen, Kalender etc. besorgt am besten und billigsten das im besten Rufe seit 38 Jahren bestehende erste öaterr. Annoncen-Bureau von A. Oppelik's Nachfolger Anton Oppelik, WIEN, L, Grlinangergasse 12. *a«e«t«r Ztltungi- und Xdtadtr-KaUlof, «owio Ko«ta ' 7" abends Graz an 4" früh 1°» .. 1 4" nachm. 9" abends GrazPragerhof-Pettati-Friedau. Stationen Schnellzug Pers.-Zug Schnellzug Pers.-Zug Graz ab 1 1*» nachts 5" früh ____J 12 > mittags ___1 ■t" nachm. Pragerhof an 1 ab 1 Z" .. 3" ,, 8" morgens 9" vorm. 21" nachm. 1 2M nachm. | 7" abends 8" „ Pettau an | »- . ; 1011 vorm. 3'" nachm. 8" abends Friedan an | | 4" morgens iv ,/er» ,/o j"« " 3" nachm. j tv /Ov. /Oi 9" " . YDI, rCrt — 8 — BUTt SPARSAM! KUCHI Maggi's Auppenwür?e ist einzig i» ihrer Art, um jede Suppe und jj Ebenso zu empfehle» sind Maggi's jZonillon-Ltapfeln zu lö und ja jede schwache Fleischbrühe augenblicklich gut und kräftig zu machen, — 10 h zur augenblicklichen Herstellung einer vorzügliche», fertigen wenige Tropfen genüge». Fleischbrühe. Zu habe» in Pettau bei: Josef Aastmir, Brüder Mauretter. L. C. Schwab, Adolf Sellinschegg. Ladt« LODEN für Herren o. Damen nnpfWbll bal Tiroler Ij o rl e n-Versandthaus Rudolf ßaur Innsbruck, Rtulolplmtrasse 4. Wasserdichte Mäntel, echlt Sch,s»»ll«n»«g' stoffe it. Stufter linulojf (|r«ll< mi* Inwr». Zur Orünveredlung! Die besten Patent-Gummi-Bänder Nebenverdien8t liefern billigst Kuschiiitzky & Griinhut Gummiwaren-Fabriks-Niederlage WIEN, I., Schottenring 5. Zur (iriinveredlung! ISO—200 fl. monatlich für Personen aller Berufsclassen, die «ich mit dem Verkaufe von gesetzlich gestatteten l,oscn befassen wollen. Offerte an die Haupt-«tadtische Wechselstuben-Gesellschaft Adler & C<""P- Budapest. 1874. PETTAU, Buchhandlung empfiehlt sich zur Besorgung aller Journale, Zeitschriften, Lieferungswerke, Bücher zu den Original-Ladenpreisen ohne jedweden Aufschlag für Porto u. dg. Zeitschriften, Lieferungswerke werden regelmässig zugestellt Auch Musikalien werden schnellsten* besorgt WILHELM Papier-, Schreib- Ä Zeichnen-Mate-rialieD-Haodlaog BLANKE, PETTAU. Buchdruckerei und Stereotypie hftlt ein grosses Lager aller Gattungen von Brief-, Schreib- und Zeichnen-papieren. Couverts etc. etc., sowie nirttrn. (onffrii Irlbft jjlnfeti eon RtantiMrtt wrlitwi ndtn nil NrbKlIfrtttrr Stfuifllliifrlt, aud| «u< bm britrlRf« Slutfen. Pni« «l und 36 lr. An oHrii Odsntirl»-, P«rfum*ri§-, DrogusnlitiiSliuif«« u> d Apollwk«» Ma|M& (tu (to4 bei 3. © r o l i d), (Engelbrtgatrie, Srilnit Soeben erschienen: ftrasan iranj, Prof., ..Aus der Flora vo» SteiermarK." Beitrag zur Kenntnis der Pflanzen» welt des Kroulandes für Schule und Selbstunterricht cart. fl. i.— Gründorf von 3fbfgenij, ,,«ra?er Tourist." Wanderungen i» der reizenden Umgebung von Graz, broch. fl. —.80. Vorräthig bei Wilhelm Llankr, Buchhandlung, prlla». Gedenket bei Wetten, Spielen und Testamenten des pettauer Verfchönerungs- und ^remdenverkehrs-Vereiues. Kaufen Sie ächten Olz-KaHee. )Ultriltltf er t,cl" sto^fC fil1 fclnc0 Aroma und eine schöne goldbraune Farbe gibt. — Weil er nach de» Untersuchungen des U 111 Ul'l. kaiserlichen Rath Herrn Dr. Eugling aus besten Rohstoffen sorgfältigst erzeugt ist. — Weil er sehr ergiebig ist. — Weil er den Kaffee zu einem angenehmen «enuh- und Nahrungsmittel macht. Wegen täuschenden Nachahmungen sehe man beim rl ar* CWrr Kaufe genau auf den Namen »M" VToUI UU.C/1 VJJLZ«. —=EE überall kfluflloh. Brranlwortlichrr Tchristleitrr.- Iosrs Frl»ner. Druck unb Brrlag: W. Blanke. Prttaa.