Nr. 277. <,ränume»«tlon«p,li«: Im «omptol, «anzj. N. 11, halbj. N. »50. yl!r d!t Zustellung «u« H«u<> Üilbl. 5,U lr, Mit d?l Poss ssa«»>, ft, ib. halbj. si, ? ^'" Montag, 1. Dezember. I»l«rtlon»,«b «tückes de« Neichsgesehblatte« ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Die englische Sudan - Expedition. ,. Der Oberst-Commandierende General Wolseley '">««», seitdem er von Dongola aus das Terrain zu lecognoscieren Gelegenheit hatte, von seinen früheren optimistischen Ansichten inbetreff der Expedition zurück-»elommen zu sein. Nur so ist es erklärlich, dass der >llr die Mitte vorigen Monats in Aussicht genommene Aemeine Vormarsch abermals verschoben wurde. Das «toz der Armee soll erst Ende November Assuan ver-M«, demnach könnte der Beginn des eigentlichen Zelozuge« gerade in die Zeit der Weihnachten fallen, «llle Einwendungen, welche seinerzeit General Stephen« '°n Negeil eine Campagne via Dongola erhob, scheinen wenigstens momentan sich als stichhältig zu erweisen, und sei« Nachfolger ist bemüssigt. die enormen Schwierig, n ^ öu überwältigen, die sich schon jetzt seinem Unter-"khlNen entaegenthürmen. Obgleich die Detail« des Mldzugsplanez Lord Wolseley» selbstverständlich nicht bekannt sein können, so ist doch der Hauptplan für jeden, der den Sudan kennt, ein gegebener. Während das Gros der Armee durchaus, etwa mit Ausnahme der großen Flusskrümmung bei Abu Hamed, den Nil-Weg benutzt und die Hauptmacht der Mahdisten bindet, schlägt ein etliche tausend Mann starkes fliegendes Eorps durch die Bajuda-Wüste die directe Route nach Khartum ein. Es sei hier gleich bemerkt, das« die all-zugrohe Entfernung eine gegenseitige Unterstützung dieser beiden Corps nahezu ausschließt. Da der Nilweg nahezu °ll> doppelt so langer ist. als die Wüstenroute, so >°la.t daraus, da<« das Gros auch flüher abgehen ^uslle als die fliegende Eolonne, wenn ein gleich-zeitige« Eintreffen vor Chartum geplant sein sollte. Nach den bisherigen Ereignissen im Sudan zu schließen, haben die Führer der Insurgenten sich niemals zur Unzeit ungestüm erwiesen. Sie belästigten den vorrückenden Feind, schufen ihm Hindernisse aller Art, vergifteten die von ihm zu passierenden Brunnen, umschwärmten ihn von allen Seiten, wichen jeder Ve« weaung vorsichtig aus und liehen ihn auf diefe Weise hübsch lief ins Land eindringen, indem sie gleichzeitig die Rückzugilinie occupierten. Sobald der erschöpfte Feind aber auf einem für einen erfolgreichen Angriff günstigen Terrain angelangt war, warfen sie sich mit arabischem Ungestüm auf denselben und vernich« tcten ihn. Die Kämpfe bei El Obeid, Tolar und Sinkat und die zähe Belagerung Suatims sind unwiderlegliche Beweise dieser consequent befolgten mahdistischen Taktik. Diese dürfte wahrscheinlich auch gegenüber Wolseley angewendet werden, und eben um diese Taktik zu para« lysieren, zieht es der vorsichtige englische Generalissimus vor, weitere Verstälkungen und Proviantzuzüge, insbesondere aber die äußerst nothwendigen Wasserschläuche abzuwarten, ehe er den Marschbefehl ertheilt. Ziemlich weit ausgedehnte Recognoscierungen ließen überdies erkennen, dass der Feind eine ungeahnte Thätigkeit entwickelt. Es ist also auch von diesem Gesichtspunkte aus die größte Vorsicht geboten. Wenngleich das Gelingen der dem fliegenden Eorps zuzuweisenden Aufgabe in Frage gestellt werden muss, so steht anderer« seits die Möglichkeit ks Eintreffens des Gros vor Ehaltum außer Zweifel, denn Wolfeley wird sich der Beunruhigungen seitens des an den Nilufern angesammelten Feindes zu erwehren wissen. Es ist auch nicht wahrscheinlich, dass der Mahdi, falls er beim Heran» rücken Wolseleyi noch vor Charwm stehen sollte, dort« selbst die Schlacht aufnehmen werde. Wolseley dürste demnach anstandslos dem tapferen Gordon die Hand reichen können. Da jedoch der Ver« bleib in Ehartum mit einer so großen Truppenmacht mit Rücksicht auf die Verprovianlierunlls.Verhältnisse nur ein kurzer sein kann. so wird bald an den Rück« marsch gedacht werden müssen. Hier aber dürften im Hinblick auf die oben gekennzeichnete Taktik der Aufständischen die eigentlichen und gefahrvollen Schwierigkeiten beginnen. Diefe Anschauung ist umso berechtigter, als nach übereinstimmsnden Meldungen aus den ehemaligen zusammengewürfelten Haufen des Mahdi militärisch organisierte, gut bewaffnete und verproviantierte Nrmeecvlps unter trefflichen Führern geworden sind. Es ist bemerkenswert, dass weite Landstriche, die ehemals der Vaumwollcultur dienten, heuer mit Mais bebaut wurden, der eine vorzügliche Ernte ergeben haben soll. Alle diese geänderten Verhältnisse sind selbstverständlich dem englischen Armee<(5ommandanten bekannt und deshalb seht er seine Sache nicht auf das Wafsenglück allein. Auch das englische Vold wird in die Wagschale geworfen. Emissäre, mit großen Geldsummen versehen, wurden ausgesendet, um zögernde Stämme England dienstbar zu machen, feindlichen Stämmen klingende Argumente vorzuhalten und jedermann, der da Einfluss hat, Geld und Rang anzutragen. Major Worlhley dürfte bereits vor dem Sultan des Darfur stehen, um demselben im Namen Ihrer britischen Majestät seine Souveränetätsrechte zu verbürgen, wenn er an den Mahdi einen Absagebrief richtet. Aus Nlexandrien schreibt man, dass dort auf Grund der von Suakim eingelangten jüngsten Nachrichten das Gerücht coursiert, dass die Engländer gleichzeitig mit der großen Expedition auch eine Diversion gegen Tamarib. Silikat und Tolar zu machen beabsichtigen. Zu diesem Zwecke werden 2000 Mann aus Indien in Suakim erwaitet. Wie man wissen will, würde es die Aufgabe dieses in Ost-Sudan operierenden fliegenden Corps sein, die Lebensmitlelvorräthe der Insurgenten zu vernichten, die Communicationen derselben zu zerstören und einen allzu starken Zuzug von Waffenfähigen zum Mahdi zu verhindern. Zur Aufhebung des Freihafens von Trieft. Die Frage der Aufhebung des Freihafens von Trieft hält die Bevölkerung unseres Emporium» an der Adria wohl nicht mehr in Athem, nichtsdestoweniger wird dieselbe in den Kreisen der großen Kauf-mannswelt mit Aufmerksamkeit verfolgt. Es zeigt sich, wie der „Presse" aus Trieft berichtet wird. die bedauerliche Erscheinung, dass man sich noch immer über den kleinen kirchthurmvolitischen Gesichtskreis nicht zu erheben vermag und die Freihafenfrage von den großen wirtschaftlichen Gesichtepunkten zu beurtheilen noch immer nicht imstande ist. Wie wäre es sonst möalich, dass man der Eventualität der Aufhebung des Freihafens mit Besorgnis entgegensieht. anstatt dieselbe als eine der wichtigsten Vorbedingungen für die Entwicklung unseres Handels zu betrachten? Man bewegt sich nach wie vor in demselben Ideenkreise; man setzt alle Hoffnung auf die Regierung und legt gleichzeitig die Hände in den Schoß, man fürchtet die Aufhebung des Freihafens und erwartet gleichzeitig, dafs Regierung und Parlament die Einrichtungen treffen werben, welche als Consequenz der Aufhebung des Zollausschlusses sich ergeben. Jemlleton. Aquileja und sein StaatSmuleum. .. Eine seltsame Empfindung beschleicht uns, wenn ^'l °n die historische Stelle gelangen, wo das einst '" Wiichtige Aquileja gestanden hat. «> Wo früher Paläste und herrliche Tempel den i-Unstsinn und den Reichthum der Bewohner bekun« ^ ". da steht heute ein kleines, armseliges Städtchen, "'sen Bewohner sich durch Fischfang und Kleingewerbe ^ Mllhsam ernähren. v, . Das heutige Nquileja zählt etwa 1700 Ein. T^ner und nur die im Rundbog-nstil erbaute Kirche, U.41 aus der Zeit des aquilejischen Patriarchats, die "omerbrllcke und die Ueberreste des Iupiter-Temftel« .'"Nern an vergangene Zellen. Was uns heute dahin-2 >n' 'V die große Anzahl der Antiken, die seit ^"Jahren au« dem Erdreich Aquilejas gegraben '°Ulden und zum Theile in dem neuen Slaats-Museum °" Aauileja zu finden sind, sowie die jetzigen Aus« d z unaen. welche das Interesse der Archäologen w»e lunstsilmigen Publicums erregen. !rml.,^u'leja ist eine Fundstelle von Alterthümern wie "M keine zweite in Oesterreich zu verzeichnen ist. Ecul3° b" Aquileja an 2000 Inschriften, prächtige Touren. Bernstein und Glasob^cl, Intagllas, "U und eine große Anzahl kleinerer AnNcagllen. lew i. !" Klangt per Wagen von Görz nach Aqul- «qni?, ^' Stunden, und gesprächige Einwohner von e Achtung und das Wohlwollen, von denen das Wiener Cabinet Serbien gegenüber beseelt ist, sowie die g^ rechte Würdigung, welche das fortschrittliche RegM bei der gemeinsamen Regierung gefunden hat, können nur dazu beilragen, die bestehenden herzlichen M-ziehungen zwischen beiden Ländern intensiver zu g^ stalten. Die Voraussetzung der im November 1880 i^ augurierten Politik hat in den Thatsachen, welche s'H seit dieser Zeit auf dem Gebiete der internationalen Verhältnisse überhaupt und in den Beziehungen ^ Oesterreich-Ungarn insbesondere vollzogen haben, >h^ volle Verwirklichung gefunden, und diesem Umstände, von dem auch die Serbien betreffenden Aeußerungen des Grafen Kalnoly Zeugnis ablegen, ist es gew»!» nicht im geringen Grade ^«zuschreiben, dass für oll Fortdauer jener Politik wirksame Garantien gewonnen worden feien. (Deutscher Reichstag.) Bei der VerathlW des Etats constatierte Staatssecretär Vurchharvl die unerfreuliche Lage des Etats durch unvorhe^ gssehene Mindereinnahmen, Da die wirtschaftliche «"s im allgemeinen eine befriedigende sei und Abstr>V vom Etat kaum möglich wären, so sei nothwendig. "' der Steuerreform Ernst zu machen. FinanzninniU Scholz erklärte, es sei jetzt Sache des Reichstag"' anzugeben, welche Steuerprojecte er für opportun Y" und unterstützen wolle und kündigt an, dass im p"" Unter diesen: Fortuna mit Füllhorn, neben ihr auf dem Boden ein gehörnter Flussgott. Im Vorder« gründ ist ein fließendes Wasser dargestellt, V'elleicht Sinnbild der Stadt Aquileja, des reichen Emporiums am Strande so vieler Gewässer. Man durchschreitet so mehrere Säle, und überall findet man mehr oder minder bedeutende, aber immer hochinteressante Stalin, Reliefs. Büsten, Grabsteine. In einem großen Saale ist eine Sammlung von Gegenständen aus Glas, und zwar zahlreiche Grab» urnen mit den verbrannten Knochen der Verstorbenen. Eine ansehnliche Reihe sogenannter Thränenfläschchen von verschiedener Farbe und Form. Denkmale und Inschriften aus der Ehristenzeit gemahnen uns an di« Macht des Patriarchats. Wir seh^n Nquileja im sech^en Jahrhundert au« seinem Todesschlaf erwachen, die Zeit deK Patriarchats bricht an. Es regt sich wieder neue« Leben, e« pul, fiert kräftig in seinen Adern. Neuer Glanz zieht ein in Nquileja! An diese Zeit gemahnen in dem Museum von Nauileia Grabsteine mit griechischen und lateinischen Inschrift^,. So die Inschrift des Petronia. des Dacco. des Perfuria. Inschrift mit sehr interessanter Dar-stellung einer Taufe. Inschrift der Eusperantla. Grle-chiscke Inschrift des Procovus. Marmorplatte Mlt der Darstellung einer Taufe. Der Täufling steht inmitlen des Taufbeckens, auf beiden Seiten befinden sich Tauf» zeugen. Aus christlicher Zeit stammt ein Goldglas (lonäo H'ora). Die Figuren sind in ein auf einem Glase be-festigten Goldplättchen graviert, und auch an der anderen Seite mit Glas überhangen. Das Staatsmuseum von Aquileja ist wohlgeordnet, trotz der Ueberfülle der Objecte. Die Ausgrabungen fördern noch immer neue Kunstschätze zntage, die lheilweise im Garten aufgestellt werden müssen. Man findet oft auf den Feldern, welche in der Nähe der Ausgrabungen liegen, alte Münzen, die wahrscheinlich bei den Ausgrabungen verstreut wurden. Ich selbst fand eine prächtige Münze du, und einige Sleinchen, wahrfcheinlich von einer Mosailarbeit her« stammend. So begegnet man hier überall Resten aus der Vorzeit. E>n interessanterer und lehrreicherer Ort als Aquileja ist nicht leicht zu finden. Wer Aquileja verlässt — wird befriedigt sein, denn was von Kunstschätzen zu retten war, ist hier angesammelt. Diese Stadt ist für di? Kunstgeschichte wichtig und wertvoll geworden. Der letzte Ruhm einer Stadt, die zweimal mächtig in der Geschichte empor« ragte und j»tzt nur mehr von den Ueberresten einstiger Größe z.hrt. Ein Schicksal, welches wehmüthig stimmt, «ndem es an die V-rgänglichleit gemahnt. Es scheint uns fast. als ob die Cypressen Aqm-leias semer emstigen Größe ein Klagelied nachrie ei,, ihre tiefgebeugten Zweige — sprechen uns wehmüthig an'. „Kirn, X'Mioja,! int« n»,»<:y 6»! nionk«; ^clult» o vißÄlld, des ..Farn"" hauptez". wie derselbe sich voll Stolz nannte. Diese zwei Brüder jedoch waren d,e eMM noch lebenden Glieder des Familienstammes. . ^ Nachdem Charles' Vater, der der jüngere " Brüder und deshalb oh.ie Titel und Reichthum." heiratet, hatte er jahrelang mit Sorg.» ""° "' ye nehmlichleiten zu kämpfen; durch ungetreue 6" ^ verlor er fast sein ganzes Vermögen und Mv in der Blüte seines Lebens. , ^ ^ _:,,en Mehrere Jahre vor seinem Tode hatte err heftigen Streit mit seinem Bruder Alex's. Ch^ erfuhr nie die Ursache desselben, doch "acy ^ liebenswürdigen Charakter seines Vaters zu u"^ handelte derselbe unter dem Druck emes grau," Unrechts. „ .„.^ jeitt Doch was auch die Veranlassung a""' ^.„ch mochte, die Folge davon war ein aanzu«'" ^ aller Beziehungen zwischen den Brüdern, «w" ^«wacher Zeitung Nr. 277 2283 I. Dezember 1884. ß' chen Landtage in der nächsten Session ein Gesetz, mwutf betrefft Aushebung der dritten und der vier- m Classensteuer eingebracht werden wird. Die Finanz. l°ge gestatte alle neuen Bedürfnisse ordnungsmäßig. Me allzustarle Heranziehung der Steuerzahler zu oeclen. Uhg. Richter sprach sich namens der Frei« Nnmgen yegen jede neue Steuerbewilligung aus. Abg. lNonlen stein erklältt, das Centrum werde nur die "^wendigen Ausüben bewilligen. Abg. Vend a klllll'rte. die National.Liberalen seien für eine angemes-M'e Steuerbewilligung, würden aber nicht die Initia« Uve ergreifen. (Griechenland.) In der Kammer beantwortete °er Minister des Aeußern die Interpellation Zeno-puloz betreffs der wiederholten Erklärungen des Atchn Külnoly in den Delegationen über den Pandelsvertrag mit Griechenland und die Befestigung btt materiellen Interessen, welche in der ferneren Zu« sunst eine politische Annäherung herbeiführen können, "ben, er bemerkte, dass ein derartiges Entgegenkommen ^n einer Macht wie Oesterreich.Ungarn ausgehend, ^'l oifer und Dankbarkeit aufgenommen werden müsse. ^a8 Wohlwollen Oesterreich-Ungarns sei die Folge ve« Tntschlusses Griechenlands, den Frieden im Oriente "Hl zu stören und für die Erhaltung del Status yuo zu wirken. ^ (Italienische Kammer.) Einundzwanzig Senatoren wurden nenernannt. Die Einnahmen im Mre 1884 überstiegen die Voranschläge um 24^ ^'llionen. Der effective Neberschuss beträgt nach Ab-lechnutlg der Mehrausgaben nahezu eine Million. Das Budget pro 1884/85 weist 8'/, Millionen Ueberschuss M- Für 1885/86 rechnet der Finanzminister auf einen Ueberschuss von elf Millionen ohne die natürliche Weigerung der Einnahmen zu veranschlagen. Die «ammer acceptiert den Antrag Maglianis, zur Darlegung der Finanzlage eine Cxtrasihung auf den 'Dezember anzuberaumen. Crispi zog die von ihm Wellte Interpellation zurück und behält sich die spätere «lnbringung vor. (Die Tonking-Debatte in der fran-^'ischen Kammer.) Die Kammer genehmigte mit "9 gegen 35 Stimmen den ersten. mit 282 gegen ^7 Stimmen den zweiten Theil und mit 302 gegen 185 Stimmen die gefammte von der Regierung accep. Uerte Tagesordnung. Der erste Theil spricht das Verirren auf dem Tientsiner Vertrag aus. im zweiten theile zählt die Kammer auf die Energie der Regie« lung, den Rechten Frankreichs Achtung zu verschaffen. Tagesneuigkeiten. — (Das Hotel - Pe n sio n - Project für Gtlrz) Der junge Mann besah eine große Vorllebe für "Mil und widmete sich derselben täglich mit wahrer Hin-U°be. aber seine Pflichten gestatteten ihm wenig Mußezeit. ,. Vom Morgen bis zum Abend hantierte er zwi-'Heu den Büchern. Sonntags verbrachte er fast den »«nzen Tag an der Orgel. Von Gesellschaften wusste er nichts und vor dem glichen. Geschlecht hatte er eine wahrhafte Scheu. 3"ne Mutter liebte er als die einzige auf Erden, die ^ lieb hatte ,u« Wie ein stiller, tiefer Fluss, ohne ein Kräusln M der Oberfläche floss Charles' Da em dahm. Wer ^ ahnen können, dass dieses ruhige Gewässer sich wa^? i" einen wilden, schäumenden Strom ver- °"deln würde? Ua^!" unerwartetes Ereignis sollte emen gewal-Ta°,>schwunst in alle Verhältnisse bringen. Emes nachhielt Charles gänzlich unerwartet t"e Todes-Eoi.n^ nicht nur seines Onkels, sondern auch dessen v"es und lttven Sie waren beide verunglückt. Bei einer Fahrt auf dem See des Herrensitzes war das Boot umgeschlagen. Charles' Vetter, der Erbe von Schloss Strat-field, ein schöner, junger Mann. wurde für einen guten Schwimmer gehalten, doch allem Anscheine nach hatte er weder sein eigene« Leben noch das seines Vaters retten können. Wie es zugegangen, wusste niemand, da die zwei allein gewesen waren. Als man die Leichen fand. umschlossen des Sohnes Hände noch fest den Arm des Vaters. Offenbar war er bei dem Versuch, den Vater zu retten, selbst ertrunken. Seltsam! Cs war bereits das zweitemal, das« ein Schlossherr in diesem großen, klaren See den Tod gesunden hatte. Mit Wehmuth im Herzen sagte Charles seinem stillen Leben und seinen alten Freunden Lebewohl und trat den glänzenden Besitz des Herrensitzes an. Seine alte Mutter begleitete ihn. Sie beide halten die Be-sitzung nie zuvor a/sehen und warm entzückt von der Pracht und Schönheit ihrer Lage. Das Herrenhaus war ein stolzes, stattliches Gebäude, der imposante Park, von dem es umgeben war, die sorgsam gepflegten Rasenplätze, die herrlichen Gärten, das alles bot in goldenen Strahlen der untergehenden Sonne, wie Charles es zum erstenmale sah, einen überwälti-gendm Anblick dar. Dem Ncußeren entsprechend war auch die innere Ausstattung des schlo,sartigen Gebäudes. Es war kostbar und geschmackvoll eingerichtet, ohne Überladen prunkhaft zu sein. Das Bildergallerie. in welcher die Vorfahren der Fanni" Stralfield sich pflichtschuldigst präfent.erten. Seiner Mutter, der nunmehrigen Herrin des Be-sihthums, überließ Charles die ganze lange Reihe glänzender Salons. Wohn- und Speisezimmer. Er selbst wählte sür sich zum beständigen Aufenthalt da« Vibliolhekzimmer. einen langen, geräumigen Saal, vom Boden bis zur Decke mit Büchern aller Art und jeder Wissenschaft angefüllt. Ein dicker, dunkler Teppich, einige bequeme Stühle und Schreibtische waren das ganze Mobiliar des Gemaches. Der Thür gegenüber war ein großes Fenster, dal die ganze Breite des Zimmers einnahm. Die Aussicht von demselben war eine entzückende. Nur mit einem konnte der junge Varonet sich nicht aussöhnen; durch das Laub der hohen Bäume konnte man den geheimnisvollen Vee hindurchschimmern sehen, der Vater und Sohn so grausam in seinem kalten Bette begraben hatte. Binnen wenigen Wochen hatte Charles fich mit seiner neuen Stellung ausgesöhnt. Er fiena an. sich als Schlossherr zu fühlen und that sein MögllchsteS, ein würdiger Nachfolger derer zu werden, d,e vor ,ym """^Die Gutsnachbarn beeilten fich, die neuen Besitzer von Stra'fielb zu begrüßen. (Fortsetzung solgt.) Laibacher Zeitung Nt. 277 2284 1. Dezember 1884. Lasse die Verzugszinsen von den mbirecten Steuern in einem besonderen Buche einzutragen und entgegen zu verrechnen, und beantragt, da hiefür ein eigener Veamter anzustellen wäre. wozu der Magistrat gegenüber dem h. Finanzärar nicht verpflichtet ist, die Ablehnung des Ansinnens. (Wird angenommen.) Der städtische Garten an der Triesterstrahe wird über Antrag des Referenten der Finanzsection, GR. Bai er, an den Meistbietenden um den Betrag von 1800 fl, überlassen. Bezüglich der Baulinie beim Hause des Herrn Wilhelm Mayr in der Petersstrahe wird der Magistrat beauftragt, nochmals einen gütlichen Ausgleich zwischen den Herren Mayr und Schiffer zu versuchen, damit die zuerst fixierte Vaulinie festgehalten werde, und da< rüber binnen drei Wochen an den Magistrat Bericht zu erstatten, (Angenommen.) Ueber Antrag des GR. Hribar wird hierauf die öffentliche Sitzung geschlossen und beginnt die vertrauliche. Nächste Sitzung morgen. — Ihre Majestät die Kaiserin hat dem Elisabeth-KinderspitaleinLaibachdenBe« trag von einhundert Gulden zur Förderung von Spitalszwecken allergnädigst zu spen. den geruht. — (Ernennung.) Der Religions'Professor am Staatsgymnasium in Gvrz Andreas MaruZiö wurde zum Ehrendomherrn des Metropolitan»Cavitels in Gürz ernannt — (Todesfall.) Samstag abends verschied nach längerem Leiden der l k. Major i. R. Herr Georg Rudolf im 58 Lebensjahre. Das Leichenbegängnis findet heute um 3 Uhr nachmittags vom Trauerhaufe Maria Theresienstrahe Nr. 1 aus statt. Die Leiche wird auf dem evangelifchen Friedhofe zur Ruhe bestattet. — (Neue Bürger.) In der letzten vertrau» lichen Sitzung des Gemeinderathes wurde das Bürgerrecht den Herren : Johann Vraßovic, Tischler; Gregor Zamejec. Bäckermeister und Hausbesitzer; Iofes Rav, nihar, Schustermeister; Blasius Iesenlo, Handels« mann u„d Hausbesitzer, und Johann Hafner, Wein« Händler, verliehen. — (Aufnahme in den Gemeindeverband) In den Verband der Laibacher Etadtgemeinde wurden nachstehende Herreu aufgenommen: Karl Hol« legha, t. l Hauptmann im 46. Infanterieregimente; Felix Reya v. Castelleto. k. l. Hauptmann i R.; Benno Puteany, l l. Hauptmann des 17. Infanterie« regiments; Karl Pollal. Handelsmann und Haus» besiher; Johann Iunc. Amtsdiener; Dr. Josef Kos-ler. Fabrifsbesiher; Martin Hribar. Mehlhändler; Ialob Kl opiiö. Mehlhändler; Andreas M uz loviö. Hausbrsitzer; Josef Keber, Hausbesitzer, und Andreas Golob, Schuhmacher. — (Philharmonisches Concert.) Die diesjährige Saison der philharmonischen Gesellschaft nahm «inen günstigen Anfang. Das gestrige erste Concert verlief nach jeder Richtung befriedigend. Die Glanznummer des Programms bildete Mendelsohns „Lobgesang" für Orchester, Chor und Soli. Herr Pogatschnigg, welcher die Tenorpartie sang, errang einen wirtlich fel« tenen Crfolg. Einen eingehenden Bericht bringen wir morgen. — (Theater-Nachricht) Morgen gelangt zum Benefiz der fehr verwendbaren Schauspielerin Frl. Paula An a tour der zugkräftige Schwan! Der Raub der Sabinerinnen zur Aufführung. — (Schwurgerichts-Repertoire.) In der vierten, heute beginnenden Schwurgerichtsperiode gelan« gen folgende Falle zur Verhandlung: Am I.Dezember: Alois Nnziö und Ignaz Laui, beide angellagt des Ver< brechens des Todtschlages; am 2. Dezember: Anton Katern, Todtschlag; am Z.Dezember: Jakob Opeka. Betrug; am 4. Dezember: Vincenz Jan, Verbrechender schweren körperlichen Beschädigung; am 5. Dezember: Jakob Trost und Johann Makel, beide angellagt des Verbrechens des Todtschlages. — (Unglücksfall.) Von verlässlicher Seite lommt uns die Mittheilung zu, dass am 24. November nachmittags zwischen 2 und 3 Uhr der von Lee«. Velde 3 nachPodnart verkehrende Lastenzug Nr. 2071 mit einem bei 59.5 Kilometer arbeitenden Bahnwagen zusammenstieß, von demselben auf eine Entfernung von 300 Meter fultgeschoben und grbhtentheil» zertrümmert wurde. Von den fünf bei den Vahnwagen befindlichen Oberbau-Arbeitern waren vier derselben rechtzeitig zur Seite gesprungen. Während der Arbeiter Franz Po. gaknil aus Ialosche. welcher den Vahnwagen weiter-zuschieben trachtete, beim Zusammenstoß gleichzeitig mit dem auf dem Bahnwagen befindlichen Schotteriahmen auf die Seite und übet die Böschung auf den Stein. Wurf geschleudert wurde. Hiebei erlitt derselbe eine Gehirnerschütterung leichten Grades, eine Verdrehung der Halswirbelsäule und eine Hautabschürfung neben dem Auge. — (Schreckliches Ende.) Vor zwei Monaten wurde in Klagenfürt der Fiaker I Brabant von einem kleinen Hunde gebissen. Das Thier wurde bald daraus vom Walenmeisler vertilgt Herr Brabant hatte längst fchon auf die kleine Narbe vergessen, welche jener Bifs verursachte, als er am vorigen Sonntage von Krumpfen und Wahnvorstellungen befallen wurde. Der am 25. v. M. herbeigerufene Polizeiarzt konstatierte den Ausbruch der Wuthkrankheit. welcher nach entsetzlichem Leiden der Arme schon am nächsten Tage erlag. — (Vom Wetter.) Der hohe Luftdruck, wel-cher feit längerer Zeit über dem ganzen Westen unseres Continents mit nur geringen Schwanlungen herrschte, blieb auch den größten Theil der letzten Woche über dort herrschend, erst seit den letzten zwei Tagen zeigte sich allgemein auch dort eine Abnahme des Barometer' ftandes. Dagegen fanden im Norden Europas sehr bedeutende Störungen im Gleichgewichte der Atmosphäre statt, da sich eine tiefe Sturmcytlone vom Eismeer aus bis nach der füdlichen Ostsee bewegte, wodurch am Mitt« woch, Donnerstag und Freitag in ganz Deutschland und der Nordhälfte Oesterreich,Ungarns starke bis stürmische Nordwest- und Westwinde hervorgerufen wurden. Da der ganze Continent nach den letzten Depeschen von niederem Luftdruck bedeckt ist, jedoch die Barometer-Diffe> renzen ziemlich gering sind, ist meist bewölktes, jedoch ruhigeres Wetter mit häufigen Niederschlägen und neuerlich sinkender Temperatur für die nächsten Tage zu erwarten. Au«st und Aitevatur. — (Slovenische Vorstellung.) Heute gelangt Mo» senthals siinsactiges Vollsschauspicl „Der Sou u wendho f" (Na 08o^Ii) in slovcnischcr Bearbeitung und Localisiciung) von Professor Josef Ogrinec zur Aufführung. Bekanntlich vertreten dieses Genre unsere slovenische Dilettanten am vor» theilhastesten, und da überdies Regisseur Kocelj den „Mathias" zu seinen besten Leistungen zählt, lässt sich mit einiger Vc» stimmthelt annehmen, dass sich die Zuschauerräume einsprechend füllen werden. — (Üandsckastliches Theater) Die „Morilla" hätte sehr gut noch eine Probe vertragen. Es zeigte sich dies bei der schleppenden Prosa, den unsicheren Chören und dem Orchester, welches oftmals im Lause des Abends sündigte. Die Direction hatte für eine theilweise neue Ausstattung Sorge gc< tragen und das Finale des zweiten Actes war ganz hübsch arrangiert. Der effectvolle Marsch beim Einzüge der Soldaten wurde vom Orchester im unrichtigen Tempo vorgetragen. Frl. Heinrich (Morilla) schien nicht disponiert. Diese Partie stand allen ihren bisherigen Leistungen nach. Frl. Peters (Prinz) brillierte mit ihren reizenden Gc-sangsnummern, während Herr Strasser (Amarin) zur Ab« wechslung wieder eine große Tenorpartie hatte. Das belebende Element des Abends bildeten die Herren Braun undLiuori, Gestern wurde vor nahezu ausverlaustem Hause unter lebhaftem Beifallc „Der Nöhm in Amerika" gegeben. Ein Uebelstand, der im Laufe der Saison schon wiederholt zutage trat, machte sich gestern ganz besonders bemerkbar. Man scheint es wirtlich darauf abgesehen zu haben, in deu Iwischcnactcn eine wahre „egyptische Finsternis" herrsche» zu lassen. Das Pu« blicum gab gestern seine Indignation über diese unbegreifliche Einführung in sehr beredter Weise lund. — Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Linz, 29. November. Bischof Rudigier ist um halb 4 Uhr nachmittags gestorben. (Bischof Franz Josef Rudi gier wurde am 6. April 1811 zu Parthenen in Vorarlberg geboren. Nach beendeten theologischen Studien erhielt er am 12ten April 1835 die Priesterweihe. Da ihn fein Bischof für ein theologisches Lehramt bestimmt hatte, begab er sich, um für dasselbe sich vorzubereiten, nach Wien, wo er in einem höheren geistlichen Bildungsinstitute seine Studien beendete und darauf das Lehramt der Moral an der bischöflichen Anstalt in Brixen erhielt. Von dort erhielt er einen Ruf nach Wien als Studien-director am Frintaneum und als t. t. Hofcaplan, setzte aber zugleich sein Lehramt fort. Nach dem Tode des Propstes von Innichen erhielt er dessen Stelle und wurde dann an das Domcapitel nach Brixen berufen, in welcher Eigenschaft ihm später sein Bischof da« Director«! des Seminariums übertrug. Am 19ten Dezember 1852 wurde er von Sr. Majestät dem Kaiser zum Bischof von Linz ernannt, am 10. März 1853 als solcher von Sr. Heiligkeit dem Papste fträcomsiert und im Juni desselben ^Jahres trat er sein bischöfliches Amt an. welche« er seither ununterbrochen geführt hat. Seit 1854 war er Commandeur des Leopold Ordens. Im Jahre 1854 erließ Bischof Rudi gier sein erstes Hirtenschreiben, in welchem er seine Befriedigung über die Zustände in seiner Diöcese aufspricht, über welche er sich in siebe» Visitalions-Reisen Persönliche Ueberzeugung verschafft halle. Als daim bald darauf da« Dogma der unbefleckten Empfängnis Maria ver« lündet wurde, regte Bischof Rudi gier zum ewigen Andenken an dieses Ereignis den Bau einer neuen Domlifche in Linz an, für welche die freiwilligen Beiträge innerhalb wenigen I»hrel> bis — 1861 — die beträchtliche Höhe von 300000 fl. erreichten, wovon sofort 190000 fl. zum Al.kaufe von elf für den Bau-platz erforderlichen Häusern, welche abgetragen werden mussten, verwendet wurden. V'fchof Rudi gier be. lheiligte sich auch eifrig an den Aib^ileu des ober. österreichischen Landtages und hatte noch in der letzten Session gewissenhaft an allen Verhandlungen dieser Körperschaft theilgenommen.) Wien. 30. November. Im Al> archiste >,. Pro. cesse wegen der geheimen Pruckerpresse wUlden von zwanzig Angeklagten zwei freigesprochen, die übrigen zu zwölf bis drei Jahre fchweren Kerlers verurthellt. Paris, 29. November. Der Ministerralh beschloss eine Erhöhung des Zolles von ausländischem Getreide um zwei Francs, so dass der Gesammtzoll nunmehr zwei Francs und sechzig Centimes beträgt. London, 30. November. Eine beim „Lloyd" eingegangene Depesche aus Hongkong meldet, dass der Kessel des Kriegsschisfes „Rigoult Genouilly" bel Formosa explodierte. Dreizehn Personen wurde» getöotet. ^ Wlkswirtschaftliches. 1884er griechische 5proc. Anleihe. Am 4. Dezember a. e. findet die Emission dieser Anleihe im Belaufe von 110 Millionen Francs statt, und gelangt dieselbe außer in Paris, London, Athen, Constcmtinopel nno Alexandricn auch in Trieft bei der Filiale der österreichl' schen Creditanstalt zur Subscription. Mit Rücksicht M das rege Interesse, das diesem neuen Wertpapiere von Seite der internationalen Geldmärkte entgegengebracht wird, glauben lM umsowcnigcr unterlassen zu sollen, die Details dieser Subscript tion zu verzeichnen, als sich allenthalben ein lebhaftes Anlagt Vebü'rfnis geltend macht und Capitalistcnlrcise durch die bevorstehende Finanzoperation Gelegenheit finden, ein gutes Anlag«" papier zu erwerben, das. wie heutzutage nur wenige Staatstitres, über ? pCt. i», i,,, abwirft. , Der Emissionsprcls für jede Obligation a 500 Fr«"" Nominale mit Iouissance von, 1. Jänner 1885 ab ist M" 346 Francs 50 Centimes festgesetzt, und haben die C'" zahlungen wie nachstehend zu erfolgen: Francs 25,— bei der Subfcrlption, „ 75,— nach Repartierung vom 10. bis 15. Dezember ». «>' „ 100.— am 15, Jänner 1885, » 100,— am Iti. Februar 1885, 46,— am 16. März 1885, Francs 346.50. doch können die Subscribe»ten u raison eines vierpromiM Escompte gleich nach Rcpartierung die Vollcinzahlung lelst"'^ die dann den Preis auf 345 Francs per Obligation " mäßigen würdc. Verstorbene. Den 29. November. Johann Icras, Arbeltcrssoh"' 3 Monate. Karlstädterstraße Nr. 18. Fraisen. — Georg Rudoll, pensionierter l. l. Major, 59 I., Maria-Therefien-Straße Nr. ^' Lungenödem. . ^. ...- Den 30. Nove m b e r. Marianna Potrcbujes. ToM'' der christlichen Liebe vom heiligen Vincenz de Paula, 3" ^ Kuhlhal Nr. 11, Lungentuberculosc. Im Epitale: Den 26. November. Margaret!) Dignanac, Inwohner'"' 59 I., ll> 727.74 ^ 6,2 NW. schwach^ bewölk! , NegA 9 „ Ab.' 727.12 ^. 3.0 NW. schwach! bewölkt ^5^ 7 U. Mg. 727.80 ^0.4 W. schwach bewölkt „^ 30. 2 „ N. 727.50 ^. 1.0 windstill heiter "'"" 9 . Ab. 732.65 — 2.8 windstill Nebel Den 29. tagsüber bewöllt. abends Regen, nachts Sch" fall. Den 30. morgens bewölkt, gegen Mittag AushencruH Das Tagcsmittel der Wärme an beiden Tagen l' 3'° «t^, — 0.5". beziehungsweise um 2,0« über und 2.1' unter dem " male. „^__-^ Verantwortlicher Redacteur: I. Nagl i i. ^^-ü An die Zwauenl . , Schon öfter« haben wir Frauen und Mädchen llaac" ^„,' basS nach Gebrauch dieses oder jenes empfohlenen M'ttclv^g statt Linderung vermehrte Schmerzen eingetreten scle»- ^e diesem Grunde möchten wir hiermit alle diejenigen, '^ nöthig haben, eröffnende Mittel anzuwenden, davor w.^ zu scharf abführenden Salzen. Wässern. Pillen oder '-"/ UetteN ihre Zuflucht zu nehmen, sondern nur die allseitig e>"p!^.„teN Apotheker R. Vrandts Schweizcrpillen. welche in den dein» Apotheken erhältlich sind, anzuwenden. . ^Hacktel Man achte beim Ankauf genau darauf, dass icdc ^", ^, als Etikette ein weißes Kreuz im rothen Felde und oc> menlzug N. Vrandt trägt. Frau «ouise Rudolf gibt im eigenen und m» Namen ihrer Kinder Mary, Friedrich, ^"^" und «ornelie Nachricht von dem unerschl'Oen Verluste ihres geliebten Gatten, resp. Vaters, "" Herrn l. k. Majors i. «. ! Oeorg MndOl'f welcher in seinem 59. Lebensjahre he"ts Abend 'M halb 8 Uhr nach längerem, schwerem Leiden m Herrn entschlafen ist. ^ , ».«.. i De- Das Leichenbegängnis findet Montag, den 1. ^ zember, um 3 Uhr ^aZmit.ag vom Trauerha.,^ Maria-Thercsienstralc Nr. 1 aus /""- ""° d^fc die irdische Hülle auf dem evaugekschen Fnevl, zur Ruhe bestattet. Laibach am 29. November 1834. ! Laibacher Zeitung Nr. 277 2285 1. Dezember 1884. Course an der Wiener sörse vom 29. November 1884. (^ b«, °Me°« ^«««^1 ^ « lh war, St«at«.«nlehen. «Ub«n^l,.......«IP" »'7« 1»^ «l»at,l°st . . ioa . 174 i5 ,7 l,.-l. ' «tg..«oli 4»/, IM st. . . Ii«.tzl, 11,-10 """«"«.. Obliglltl,neu ^», M"«ft.«..li?l.). l°/, lm«»^!.......I" « ie5 c« ^^-»^^^^^^—" Velb ll!a« e°/, Ie»«»»««V — — »nllhen b. Slabtgemeindt lwlen 10» «!0 105 — «nlthen b. Stadtaemelnb« «ien (Vilber od« solo) . . . . — - —— Plämien-Nlll.b.Vtadtglm wi«n l»e 30 1l/, °/° »? 10 9? 8c. bt°. in 5N . , 4°/, . l.« s,c »8 - dt«. Prämien^Echulbverschl.I'/o bS
  • . «lisabeth.Neftbahn I. «mlsfton io« 7Ü llo. N«binaub«°Nolbdahn w Vllb. iob «o ic,li 7c, sslan,.Ioscf.Ullhn.....,<>.__ 9y.z^ ^al!,ische «arl«Ludwig, «ahn «m, l««> .iuc»N. S. <'^»/n - > »»?o i»o -. Olfterr. «»rbweftbahn .... 103 5o 10» 7/, Viebentülger. . . . 88 10 b» »0 Gelb l»»re Vtaat»b»hn 1. «mission . . , lS? 5b !58' -«üdb«hn k 8«/,......147 . . i<7 5l> » ' .. ^"'H......>««»<> '"'l N»„.«, ,t- - Asener v°It 4u N...... ^.zy ^,5 Pal»st,,el>sc 40 fi...... ,75^ ,z — «°then »reu,, »ft. V«s. v. 10 st. 15 « ,!,<(, «Ud°ls.l!os, I0 «...... lg.« 1K75 EalM'l'ose 40 N...... 5,-»s. <,« 75, C t..«cu>'!l<^'o,>n.^se zn ss..... ,7.50 ^.o Winbilchgrätz.iiose l»U fi. . . . zy ^5 z,. Vanl. Nctie» sper StüH). »nglo-Dcst^r. Van? ,oc> st, . . ,gz . ,b5 30 Vanlvrrcin. «Mencr, loo st. . . ,o ,<,« 75 Vdncr.-Nnst., Oeft.Lnofl. tz.«,°/, «,^> 75^51... «lbl..«nft f Haub u. «. i«c> ». »oi 75!.>>c>5— «lrbt.'Vanl All«, Nng, zoo st. . ,..9._^,9 z, Depoftllnv., üllly, wo fl. . . . ,l»l . . z<^-«sc°ulptt<«cs.. Nkdcröft. gc»«fl. 8«8 - 81«^-hypotbeltnl'., «fl. «s»o fi. ,5°/<> «, »n.. «l>. . LilUdtlbanl öst. »U» ft. V. «,"/,«. lO< SU «05 20 lD^ften.'Nng. V,»l.....f>7» — 874 — llnlonbanl ine fl......^g,g„ h,.^l, Verlehrebanl All^. 140 !l. . 147-50 147 76 »e!d »r? «etie» von Transport. Nuter«eh«n»ae» >lblecht»»ahn >»0 ff, Vilbn . -.— — .. «ll5lb»ssi»ma«.^abn»!>osl.3U^. '81 75 lß,.. «nsfia..lepl. «is^t>, z««'— Vöhm. »lorbbahn 150 st. . . . 1»0 — iz»i — , wtstbahn »00 ff. . . .--------------- »»schtiehrab«« Vsb 50« fi. «M. «8« — 8»»— » <1i». U/ , st. .------... Donau » Dampfschiffahrt» Ves. Otftnr. 5oa st. «Vl.....«» — lz«;— DraN'nf-Vodn,bacher«,.V.,oost.V, —-. ^.- . »lisabtth.Vahn «ao ff. «H/t. . . »zz 40 253 »0 , Llnz»Vul>wn« »0l> ss. . . . zll«»z5 »0« 55 ,Glzb.»Tilol.HI.«,i8?8li!)0N,S. ,gß^s>!i<>» 75, zerbinand«.«olbb. ioou st. «M. ,„7j «Li !ftan»»I«<»f»V»hn »uo fi. Gilb »yü »5 »08 75 »ünl«lchnl»«»rcl««is,o<>fi.«.-----------. Galz.parI»Lub»sen> bahn»«efell. »oa N. 8, w. . .iy?50I»7 75 Lloyb, »ft.'Ung.,Tri<:st50UN,«v:. 574 — 57« — vcfterl. «erbweftb. loo ft. Gi'.b. i?l^ ^<. 17» — bto. (IN. «> l^>l> st. «llber . »80 — 1K0-50 Prag.Dur« «tiftu!,. i5N N.<3>lb,-----^------ Nubolf'Vahn l«oa st. Tillier , ig>5U 18» ?l> «lebenbürz« !«nb. «00 st. S, 179 75 «0 ^ Vta !ic»o st. ö. W. . „,5 30« 25 > <5«l»> llll«e V«l»b^I>n X» st, «il»e? '4« «> 14, ,« Süd.N,ldb. »«„..«. «»ss.«M !ib, 75 ,« -The «. ». . , »s.:_ ,« 50 Tlamwah»V«l.,wr. 170 N, «.w. ,,, « ,,, 5» , wr., neue lau st.«. 1,4 75 ,7^ .. Indnftrle.«etle» tper «tü«). ««y^i «nb «inbbera, Vistn» nnb etahl.Ind. in Wien 100 fl. . ,„— »^ — «ihl,n»..»ts. 10U st. . ... ^. — Devlfen. Deutsch, Plätze......b» :5 «l> 30 ??nbo«.........I»3 15 >»» «» Pari,.........« »7» «»7,. Pet«»burg......— .« —-. Valuten. »ucatcn........ »?» »») «u.sfranc«>«tü »0 »0 »b Salicyl-Mundwasser und *"'*' Salicyl-Zahnpulver f0-7 bereitet von G. J'iccoH, Apotheker »zum Engel" in Laibach, Wiencrstrassc. Duch doron tiiglichon Qobrauch wor-,, ? die Ziihno gosund orhalton, das Zahnweh goatärkt und von allen Zahn-, *iUHd- und Halskran khoiton präsorviort. 1 Hasehe Salicyl-Mundwassor 40 kr., ^chachtel Salieyl-ZahnpnlTer 30 kr. (4797^3) Nr. 7009. Bekanntmachung. Vom k. k. Landesgerichte in Lai-bach wird bekannt gemacht: Den unbekannt wo befindlichen Erben des Tabularglä'ubigers Franz ^aschitsch wurde in der Efecutions-I"che der krainischen Sparcasse (durch Ar. Suppantschitsch) gegen Raimund ^"aschitsch, resp. dessen Erben, Mo. IWO ft. s. A. Herr Dr. Zarnik,j "drocat in Laibach, zur Wahrung ver Nechte der genannten Erben und behufs Entgegennahme des dies-gerichtlichen Feilbietungsbescheides vom 7. Oktober 1884, g. 6041, zum Kurator aä actum bestellt. Laibach am 15. November 1884. (4810—1) Nr. 5808. Bekanntmachung. Dem Georg Zagar von Dämel Nr. 1, ""bekannten Aufenthaltes rUcksichtlich Tassen unbekannten Rechtsnachfolgern, wurde über die Klage ä<3 pr»,b8. Uten Oktober 1884, Z. 5806. des Stefan Kniou von Kleinnarajz Nr. 14 wrgen ^" st- österr. W. Herr Peter Perse von ^'chernembl als Curator uä actuin bestellt .""d diesem der Klagsbescheid, womit zum lunnnarischen Verfahren die Tagfahung "Us den . 14. Februar 1b85, °'Nllttagz 9 Uhr. Hiergerichts angeordnet "de. zugestellt. ^ ^- l- Bezirksgericht Tfchernembl, am ^Dltober 1884.______________ (4653—3) Nr. 8035. Reassumierung bitter exec. Feilbietung. ., Vom l. l. Ärzirlsgerichte LaaS wird """" gegeben: !ä;.^s sei über Anfuchen des Illlob ^°°lj von Vabenfeld als Cessionär des Matthäus Tome von Altenmarlt die mit 44" ^scheide vom 11. Juni 1884. Zahl ar^' ""f den 24. September 1884 an-bl„ "" yewesene dritte executive Feil-^Ulng der dem Johann Troha von ^nfeld ^hörigen, gerichtlich auf I2«5fi. loteten Nealiiät "ud Grundbuchs Ein-feld ,' ^^ ber Catastralgemelnde Bäben-""t dem früheren Anhange auf den ledesm r^' Dezember 1884, lenss,^ ""mittags 9 Uhr, Hiergerichts """ ert worden. Oll^/ Bezirksgericht Laas, am 2bsten fi^*" Ohne dieso gos. dop. Schutzmarke ist jodor Oichtg^lst nach Dr. Maliè sofort als Falslflcat zurückzuweisen. Gichtgeist nach Dr. Maliè ist ontflchioden das orprobtosto Mittol gegen GUcht und Eheumatismus, GUederreissen, Kreuzsohmerzen, Nervenschmerz, Anschwellungen, Steifheit der Muskeln und Sehnen etc., mit welchem nach kurzem Gobrauch dioso Loidon gänzlich bohobon werden, wie dios beroits i massenhafte Danksagungen boweison können. \ Diesen Gichtgoist mit nobonstohendor protokollierter Sohutz- ^j1 xmftrf<; marke, die Flascho ä 50 kr., versendet echt per Nachnahme ä-uj: die „Einhorn-Apotlieke" des Jul. v. Trnköczy in Laibach, Rathhausplatz Nr. 4. WtT Neuestes Dankschrerten. "^i Herrn Jul. v. Trnköczy, Apothokor in Laibach! Durch Vorkühlung haben mich auf oiamal in den Füssen die qualvollsten Gichtschmerzon üborfallon, in don Hüften hatte ich ein dorartigos gichtischos Loidon noch dazu bekommen, dass ich kaum mehr gehen konnte und schlaflose Nächte von Schmerzen gopoinigt zubringen mussto. In dioser ontsotzlichon Lage gobrauchto ich ihren Gicktgeist nach Dr. Malic a 50 kr. und muss Ihnen mit frohem Herzen dankbarst bokonnon, dass diesor boi moinoin gichtischon Leiden wahrhaftig Wunder wirkte, donn nach oinigenmalon Einschmieren war ich in droi Tagen von moinon furchtbaren Oichtschmerzen Tollkommen befreit. Indem icJi dioson echten Gichtgeist nach Dr. Malle" jodom üichtloidendon bestona ompfohlon kann und nochmals meinen verbindlichsten Dank nussprocho, zeichne mich hochachtungsvoll (4f);i4) 9—6 Laibach im Oktober 1883. Gregor Balasnlk, k. k. Postdionor in Laibach. (4867—1) Nr. 9531. Bekanntmachung. Vom l. l. Vezillsgcrichte Gottschee wlcd bekannt gemacht: Es sei am 4. Iunl 1884 Anna Ialliö von Goltschee Nr. 58 mit Hinterlassung eines CodicitleS verstorben. Da dem Gerichte der Aufenthalt deö erblafserischcn Sohnes und gesetzlichen Erben, zugleich Prälegatcs Johann Ver. derber unbekannt ist, so wird derselbe auf-gefordert, sich binnen einem Jahre von dem unten angesetzten Tage an bei diesem Gerichte zu melden und die Erbs-erlliirung anzubringen, widrigenfalls die Verlassenschafl mit den sich meldenden Erben und den, für ihn aufgestellten Eu« ralor Herrn Johann Erler von Ootlschee abgehandelt werden würde. K. l. Bezirksgericht Gotlschee, am 13. November 1884.________________ "(4792-2) Nr. 6917. Uebertragung dritter exec. Feilbietung. Vom t. l. Bezirksgerichte Laas wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Herrn Gregor Lah von Laas die mit dem Be» scheide vom 24. Juni 1884. Z. 4788. auf den 11. September 1884 angeordnete Relicitation der früher dem Andreas Iuvaniiö von ^aas aehürig gewesenen und von Herrn Josef Golf von öaas erstan» denen Realitäten 8ud Urb.-Nr. 101. Rectf. «Nr. 55 und Urb. - Nr. 243 ad Grundbnch Siadlgilt ^aas. auf den 20. Dezember 1884, vormittags 9 Uhr, Hiergerichts mit dem früheren UnHange übertragen worden. K. l. Bezirksgericht Uaas, am lOlen September 1884. (4814—2) Nr. 5523. Uebertragung executiver Feilbietungen. Die mit dem Bescheide vom 15ten Dezember 1883. Z. 7231, auf den Uten November, 12. Dezember 1884 und>m 13. Jänner 1885 angeordnete executive Feilbietung der dem Jakob Zorj von Slap Nr. 40 gehörigen Realität Einlage Z. 549 der Catastralgemeinde Slap wird auf den 10. November und 11. Dezember 1884 und auf den 12. Jänner 1835, vormittags von 9 bis 12 Uhr, Hiergerichts mit dem früheren Anhange übertragen. K. k. Bezirksgericht Wippach, am 9. November 1884. (4510—2) Nr. 4136. Uebertragung dritter ezec. Feilbietung. Vom l. k. Bezirksgerichte AdelSberg wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Josef Gorup und strunz Kalister (durch Dr. Deu) pew. 280 fl. 60 kr. f. U. die mit Bescheid vom 23. Oltober 1883. Z. 8627, auf den 11. Inni 1884 angeordnete dritte exec. Feilbietung der dem Andreas kenarc'ic' von Nadajneselo gehörigen, gerichtlich auf 816 ft. bewerteten Realität Urb.Nr. 27, Auszug 1810 ac! Prem, auf den 2 2. Dezember 1 « 84, vormittags von 10 bis ,2 Uhr ^ gerlchts mit dem vorigen Anhange Uver "°^ "Artsgericht Adelsberg, °m 30. Juni 18S4. (4902) Nr. 7309. Bekanntmachung. Vom t. t. Landesgerichte in Laibach wird den Gläubigern im Con-curse Franz Cerne und Eduard I staler bekannt gegeben: Es habe der Concursmassaverwal-ter Dr. Pfefferer den Bertheilungsentwurf vorgelegt, wovon beim Concurs-commissär oder beim Concursmassaver-walter Einsicht und Abschrift genommen werden kann. Zugleich wird ihnen bedeutet, dafs sie allfä'llige Erinnerungen gegen den Vertheilungsentwurf bis 10. Dezember 1884 beim Concurscommissä'r mündlich oder schriftlich anzubringen und sodann bei der für den Fall angebrachter Erinnerungen unter emem auf den 15. Dezember 1884, 9 Uhr vormittags, angeordneten Tagsatzung vor dem Eoncurscommissär zu erscheinen haben, bei welcher über >die Erinnerung verhandelt und entschieden und die Vertheilung festgestellt werden wird. Laibach am 26. November 1884. Der l. l. Concurscommissär: Ledenig m. p. (4695—3) Nr. 6957. Zweite exec. Feilbietung. Am 15. Dezember 1884, vormittags 10 Uhr, wird im Verhandlungssaale des k. k. LandeS-gerichtes Laibach in der Executions-sache der t. l. Finanz-Procuratur für Krain gegen Frau Nina Gräsin Lichtenberg in Gemäßheit des Edictes vom 6. September d. I., Z. 5459, zur zweiten Feilbietung des land-täflichen Gutes Lichtenberg geschritten werden. Laibach am 11. November 1884. Vom k. k. Landesgerichte. (4694—3) Nr. 6956. Zweite exec. Feilbietuug. Am 15. Dezember 1884, vormittags 10 Uhr, wird im Ver- handlungssaale des k. l. LanbeS- gerichtes Laibach in der EfecuttonS- sache deS F. M. Schuntt gegen Frau Nina Gräsin Lichtenberg.n Gemüß- heit deS Edictes vom 30. August d. I., Z. 5035, zur zweiten Feilbietung beS landtäflichen GuteS Lichtenberg geschritten werden. Laibach am 11. November 1884. Vom k. k. Landeögerichte.