MbacherOMnng. Wr. 22. P«än»««l«tl»n«p«»l»l I» «o«ptok «a»zl. A. tl, h«lbj. »HO. M bl« 8»st«ll»n, in» H«« h«lbj.«»l,. «it be« Post,«mH. fi. »f> »alb», ft. v.<«. Mittwoch, 28. Jänner 1874. Amtlicher Theil. Agiozuschlag iu ben Fahr- und Frachlgebühren auf den österreichischen ^l>cnouhnen. Vom l. Februar 1874 ab wird der Ngiozuschlag i" den hlcoon betroffenen Gcbührcn jener Bahnanllallcn, welche zur lHiuhebun^ nncS ttglvzufchlugcS berechtigt sind und von diesem Rechte Gcblaucy machen, nut b pZl. "«rechnet. D,e zugunsten des Publlcums bc,lthenden Aus> "ahmen von der tzlnhevung emes Ag«ozu>chlllgtS bl^veu unvllündcrt. Außerdem wurden noch von der liinhebung eines "glozusajlages belrett: am lzcioordenen Tar,se für ^tN dlreclcu «ohleulranspurt aus dem Buschllehlad«r «ohlenbecken uno von de», Aufsig'Teplltzer Bahn nach ^llltlvnln der e. l. prio. österrnchlzchln ^cordwqldalju uno südnorddeulschen Vervinoungevahn, bezlehuugswelsc "Uch der l. l. priv. Turnau.Kralup'Prager klslnvayn, endlich zufolge de« III. Nachtrages zu den Stations' «nstn <ür ^ll. und ijruchlgul b« Transports., Maui» pulallon«. und Lagergebühren fur Güter der itlasfen ' " und (^ die Äialyuahmeprovistonen, die Uieterzett. ^ "'^"ungeplümlen. die Gebühren für Gcstülep,croe «düd ^""'^^"^"^^"llallcn. oaS Auf- uud Ävlegc. d«« «' ^" "euglle ,ür Zulückuahme scr.ljel0l..andS.Nclddayn Tr "^ ungar,,lhtn W.stdahn vi» siaav.WllN. D»e ttluss v"'i""" ^atnpulallou«ulvuhlen sür üler der dllia!^ ^ l° °"l «Ue jene ^bUhren, die au«. H? '° ""leulvayrung allglglbln sino. Ntr i»?! ^"" "" ttusuaymnullsce vom 15. Iän-len ,?^ .!.^ "", Tlanepvll von Olllllde, Hül,eniluch. Km!^ ,5 ^"""«" v°" Slal.o.ien dli l. l. pl.o. ««m ^ ^""""'V ^°l,chcn 9ivl0l.ayl, ^m./de.!'74/^^r Nichtamtlicher Theil. äournalstimmen vom Tage, «l, <.?^/fsenMaien vliMcr juhrl» soll. sich oolwilacnb ltltendts S.eUc m.l den cons css i on e l len Oe-'^vorlagen zu b.schüll.aln. "Me ^"m',^1 ^°" ' "^'^ ""btn die hohen wer lctln.n °" Ultmlslet.um« n.cht e.nen «uglnbl.ct vcl. d«s Ver^"^»'""" luchl sline Ä.fchauu.'» dezügll« ^ N«l.,.o.. «dcr wn ls'r den '^°b/lc Regierung im.ell)alb lhtlt Anstauung '<,t«llna^!/^^^ «" wnten suchl. Vs bedutsle bn^ um mi. 8thg""l'sl'ol'cllen Vorlagen „«^treten zu lönnen. E« l"li sch "»" .!^^'^". ^"^' denn einflußreiche licds n ,.r n 1. . ^"" ."' conllss.onelle Frage am '" «. « . ^ '"'"V" lltzen. Das Minifter.um ,ft suen un. °« "«surcltn. welche den gtheime« Intr. T'rraiu ,e^7" ^"".^" lcu'er Gegmr ein weites s«td«tm.« K" . ^" M.n.jlttium ist mit seinem con-" bi e ^^"°"" "l^t in Widerspruch gcl.eten. aber " M le^^ ^b°" zudcn «eformen, die " dr^' n "er"»«'"""" """""«""«" l" ^inllan« Die ..Deutsche Zeltung" sprich! den Vorlagen ihre Veroienstlichleit nicht ab, jedoch mühten obligatorische Clvllehe und die Eioilftandsregifter unbedingt nachfolgen. In Her Hrage der obligalotllchen Cwlie Ploleste und Vann» fplUche der lömlschen Klerisei in Wahrheit dictiert. vjn d:u ltalienijchen Vlütltl» begegnen die Borlagen einer getheilten Würotgung. Die „Oaz. ol Trcnlo" begrüßt dlescloell mil bcomgungsloser Illn» erlennung, inden« jle den thatsächlichen Verhältnissen c»eS Nclchcs, dem Geiste der modernen Polllil und der sortgefchlllleliln Bildung gebührend Rechnung tragen. Die ..Trltstcr Zlg." sagt, bah. wlewc.hl es noch unmöglich sei, Über vle Tragweite oc^ vorgelegt«» Oefeh» cnlwülfe dcr Regierung ein Urlheil zu bildcn, dennoch oaS ^ilchloolhanoenseln einer sllsolm des iiherechts zu der Annahme berlchliglc. daß dl: liberalen Klcise dlS AbgeordneleuhtluseS die Hnjichl der Regelung nicht lhcilen dliljlcn. Und wiedclum meint die „Gaz. di Tl.", oah die besagten Regierungsvorlagen dazu berufen cr-jcheinen, jede Coullvoerse zwischen Slaal und Klrche end glltlg zu vl.jettlgen. Uuch über die Action im czechijchen ^ager liegen uns ^ouir.alstimmcn vor, die wir lu!^ rcprodu» cillcn wollen. Die ..Gr. Tap." fpllchl sich folgend au«: ..Nicht die Abstinenzpolllil hat geflegt. sondern die Nu» lorilät der ttllczechen Über den H.nfiuß der Jungen. Ocgcn solche betlüvcnoe und den lionftilulivlialismue com» ploMlMercnde lörscheinungen gebe es nur ein Mittel: tlne durchglllslnde, alle Schlchtcu der Ätvollerurig durch» ormgcnde, Das selbslündi^c Dculen ermöglichende Bildung, «örst, wenn überall das Voll feloft zu ullhlllcn velmag. werocn dle priollegiertli, Ver>ühs«r des Volle« ihre Rolle auegljpl'ell haven." In den Hauplor^aull, der cz echlz cht n Opp o» silionSprelse nuro der lH,nlr»ll der slavljazen Ab» geordneten aus Mühren in den Relchsralh mtt Slsly" heißt es: „Dle mahrischen Declaranlen sind ln den Relchsialh gegangen. Seil vitlundzwanzig Stunden sihin sie ln demselben Par» ^ lamenlt. ge^en dlfse«, Bcschlusse noch vor einem halben Jahre gan, Mühlen mil uns laut nut» fe»ctllch prote» ,l,lll hat. AlS Veilreler des llavljchcn Vollcs in Mahlen stylen st» sich aus die äußerjll Rechte d<« clSlcllhaxif »en ParlamlMs und leistelen da« OtlöbnlS auf die De* zembeivelfassuna. M«l dem Scdlllle übel blc Schwtlle oes RcichSlulhs verließen sie den hlimifchen Oooen, jcnen cmzlgen Boden, auf dem wir unüvelwlndllch ein «nlüus waien und betraten den Boden emes siemben Rechts, aus dem dle Klasl dl« FilMdlings, dcS Widersachers elwachst. In Wuhlhcil, durch den ltlnltnt der mahlischcn Abgloidlietcn in ben Rochslaih Hal die sill» licht Kluft unflrer Opposition einen empfindlichen u, d, was Voll vtlhülen Niv^e, ve,hlll,gn!er>l)UlN Schlag er-llllen. Und mb^e Dr. Prazul sich »m Rllchsralhe noch Mthr vlllvahltn. was nül^l dus nlles, wenn «r ln dem» selben sich als Vellreler der Mahler befindet, wenn er ea da« Oelüdnis auf die Tezembelvel^sjung lcislel? Dulch den bloßen liintilll in eine nichlczcchische Ver» fammlung. dle sich ouS Recht anmußt, Oe^he zu geben sür die Vander dcr tötzmischen Klone und ollen Geschicke zu eillfchelden, haben die mahtifchen Ad^eoldnelen die Grundlage unseres Slaalsrecl.!« pleisge^ben und de« Men sich dcr allmachllgln Wuffc des RechlS, die sie blsher Mit uns gegen die Gilll^llit alles blsscn hallen, was der deuljche Parlamenlallsmu« feit zwölf Jahren m unfein Mündern gethan hat. Von heule an sind sie Genossen des EpielcS ln Wien, von hlule an sind sie nur noch eine überiilmmle pallamenlarifche Mmomäl, aber leine uncilegene und unüberwundene Opposition mehr. Und nicht der Apparat der tmeclen Wahlen, ein alldller Magnet war es, der die mährischen Ädgeord' nelen vom heimifchen Boden nach Wien gezogm hat. Die Rechlspurlei d,aucht ,m Re>ch«lalhs ^tiabe jltzt zum Kample gegen die neuen consefsloneUcn Gefetzt jo vlll Veiftarlung wie möglich, und die Vormanmr der mührifchen Opposition ftnd alle Mitglieder dieser ' vftlrreichlschln Rechlspartei. der allerding« die kirchlichen Interesfcn über alles anbere gehen. Den Zwecken und Zielen dieser Partei untciwarfen sich also offenbar auch o,e Abgeordneten des mährischen Volles; sie leisten der« selben hltdnrch ohne Widerrede einen wichtigen Dienst, aver ihrem Volle und unfercm gemeinsamen «?laalslecht dienten sie hiedurch nicht. Unser Volt m Mähren ist von heule an um eine mächtige Waffe aimer, um die lldaffe unelschülierllcher Ueoerzeugungetreue und unoer-äußerlichen RcchlSbcwuhljems." Der ..Polrol" bculeltet die Milhrer auf der neuen Bahn mit der würmstcn Thellname und wünscht nur. daß sie nicht in o»e Kagc lommen, nach Schluß der Rllchsrathsstsfion auf d>e ltrsolge ihrer Thali^lllt mit benfclben Gefühlen zurückblicken zu müssen, wie auf «hre TlMlglclt im Randlage. Bezüglich der Debatte rm Abgeordnetenhaus« üb» Nulrag Ho hen wart billigen dle octfassungefltU"«»' llchen Journale die aeschehelie Verwerfung des Antrages, indlm stc für d»e Bcgiünbung des biesitMgen Blschlus» jee die Argumenlalivli Herbste, daß dn dlsculierbsrer Gl«tl,ftand ze«, acceptltlln. Das ^Vaterland" schreibt: „Wenn »an durch die schroff/ Ablehnung des Vermilllungsantrages dcn Böhmen zu imponieren uud sie dadurch zur bedingunaelosen Unterwerfung bewegen zu tonnen glaubt, fo we» den flch dle verfassun^elreuln Slaalelünstlel sehr bald Mündlich ent-läufchl jehcn. In den maßgebenden Sphlllen aber foUte die neuerdings erwiesene Hartnäckigkeit der herrschenden Plllltl doch neuerdings d»e iörwagung anregen, daß es ln der Tyat auch außerhalb des RtlchStalhes eine Arena gibt, in welcher der für das Noyl und die Zulunft Oesterreichs ui.bebingt noihlvendige ftaalsrechl» llche Ausgleich zustande grbralht werden lann." Der „Vo>t»lllUl»d" gibt der ^lalholljchen sraclion", die das Parlament »eidel. zu deblliten. duß die « bftl. nelz auf die Dauer nothwendig zur Impotenz»«» dcn müsse, und »eis« auf blc lealhollkn in Outtjch» land hm, die zwar ihr Recht tnrn'mmelt sehen, nd«l fich auf den einzig mvglichen Kampiplay stellen, um aus parlamlnlarijchlm We«« zu oeiblsselli. was auf demjel» ven Wege vclfchtechtclt wurde." Politische Uebersicht. «aibach, 27. Iünner. Der l. ungarische handelsminlfter Zlchy legle dem ungarischen Ubgeolbr>elt»>hllufe acht H efeyen lwürse vor, baiunler elncn Gcfllzenlwurf über blc limiührunz deS MelermaßlS, llnen Belggcfehcnllvulf. Olf.henllvulfe übcr die Organlfalion der Va'detflalistll und Über meh» lere Handele, und Schiffahllsoellläge. — Milüsteiplil-sioenl Szlnvy legte e»nen Olfehentwulf nbcr d»e Rege» lung der schwebenden Schuld der ungalljchen Ostbahn-sssjeUichafl vor. welcher dem rnrelnlglln EslnbahN' und ijmanzuusjchusse zugewiesen und auf Zfede» y.'e Alllrag fofoil oellej^n mulde. In demf'lblN lvlld vie Rluitlung limachllut, die vllpfandllln ^iU Milllolien Plivülälen aus^ulbfen - für die Bezahlung der Zlnfen und Umorli-falionequolen der Pli0l>lllltn>chuld huflel ber uigallfchc Staat; dagegen »st der S'aal berechtigt. d>e Modalitäten der Km sslou der Sllondlpl»olllülln zu beftimmen und die Cuuponezahlungcn, suUs das IohreSeillllgniS nicht ausltichl, aus dem Ealuntlezufchusse zu blslrellen. Zur voUiländlgen Iustluierul!« der bellll« tl0fful»en ^il,»en ltlstel der Slaal einen Volschuß von I.7(X)000 st. Der berliner Vtiichlerflaller des ..Da>y Telegroptz" telegraphiert dusem Glatte, daß d>e Schll,!lllgllllen zwischen Deutschland und Frankreich noch n,chl ooll-slündig geschlichtet seien. Deutschland bestehe daraus, daß Vlschol Planlier wegen seiner bireclen Beleidigung gegen den tkaifer irgendwie beftrast werde, die franzti' fifche Rlglcrung aber möchlc d,t« oelmeiden. l»ese ongcle^enhcll sel jltzt Gegenstand ernfler diplomatischer Verhllldlungen. lim besriedigende« Arran^MlNt wlrb erwartet. - - „V'Eloile Belge' u„d anb«re flatter mel-oen, d°ß Furft BlSmalck nach G'üsscl Vor,leUungm wegen der Halung deS katholischen ««erus und dlr Sprache der Journale gerichtet habe. Da« „licho du Parlament" sü^l bei, angesichts der ,Pral«ns,0litN" der deutschen Regierung sei d,e Sachlage nnster. als man glaube. In der balerischen «bgeotduetenlammer hat der Abgeordnete Htiz beantragt, bis zur nächsten 3>n»az-pcriodt jilmmlliche diplomatische Stellen emfzuhcocn, welche außerhalb des deutschen Reiches ml der Vertretung Vaierns betlllut sinh. 180 Der Herzog von Broglie hat über die Nusfu> rung dlS Ma irege f etze«> in Frankreich ein Cir» cular an die Präfe^len erlassen, d^s gleichseitig ein R«.< i gierungsmanifest lst. Besonders spricht sich dieser Charakter im Schlußsätze au«, in welchem sich die Regierung bestimmt auf das Gebiet der Veilcwgerung sttllt und den Präfectcn anempfiehlt, nur Maires zu wählcn, die aufgelegt sind, sich dcm stcbeujcihrigen Regime an;«' schließen und es zu untcrstutzn. Die Auflösung des englischem Parlaments wird von Gladstone mit dcr unzureichenden Unterstützung motiviert, welche das Ministerium im Unterhaus« finde, und durch die letzten Wahlerfolge der Conservative»,, welche von der Negierung nicht stillschweigend aufgenommen werdcn tonnten. Durch die sofortige Auflösung dcs Parlaments, anstatt dieselbe noch länger hinauszuschieben, werde die Regierung in den Stand gesetzt, sich ohne Zetoerlust mit den Angelegenheiten dcs Bandes zu beschäftigen. In dtm Schrei« ben wird ferner die sofortige Vorlegung des Budgets verheißen, welches einen Uederschuß von fünf Millionen Pfund Sterling nachweise. Es sei dadurch die Möglichkeit glwonnen, die Localsttueir! herabzusetzen und die Einkommensteuer, sowie die Auslagen auf eine Anzahl von Verbrauchsartileln abzuschaffen. Die serbif che Glupsch tina hat das Budget für 1874 angenommen. Die Eirmahmcn find mit 34.245.000 Piastern, die Ausgaben mit 36,180.671 Piastern festaestellt und ergibt sich mithin ein Deficit von 1.835.671 guten Piastern, welches durch die Fonds des Barschatzes gedickt wird. In der am 25. d. ftatt^efundentn Sitzung der ru-mÜNlschen Kammer brachte d:r Olputierte Ioncscu eine Interpellation über die Politik Rumäniens gegen^ übn der Pforte ein. Der Minister des «eußern. Bo«< resco, lehnte die Antwort darauf ab, indem er sich auf seine diesbezüglichen früheren Erklärungen berief. Die Kammer ertheilte sodann der äuhelen Politik d?s Cabinets ein Vertrauensvotum. Die confessionelleu Vorlagen. (Schluß.) K 26. Contraoentionen gegen die Gestimmungen der Slollaxorbl'un^en sind, sofern sich der Fall nicht zu tlntm strafgerichtlichen Vorgehen eignet, nach Anhörung des Ordinariates von den Verwaltungsbehörden mit Geldstrafen bis zum Betrage von 100 fl. zu ahnden. Zugleich mit der Strafe ist die dcn Schuldigen treffende Ersatzleistung auSzusprechen. Solche Ersatztennlnissc st»d «^ecutionssähig. Bei wiederholtem Rilcksalle kann die Staatsverwaltung verlangen, daß der betreffende Geistliche von der Ausübung seines kirchlichen Amtts entfernt werde. (§ 8.) 8 27. Für die Durchführung kirchlicher Anordnun. gen und Emscheidungen wird ein staatlicher Beistand außer dem Falle des H 23 in nachstehenden Fällen und in folgender Art gcwährt: k) Wenn zur Durchführung der von einem Kirchenoorsteher innerhalb seiner Amts jphäre verfügten Enlsetzung einzelner Pe> fönen von lirch» lichen Aemtern und Pfründen äußere Vorkehrungen nöthig werden sollten, so können diefe Vorkehrungen, soweit es erforderlich erscheint, auf Ansuchen des Kir« chenvorstehers von der öffentlichen Verwaltung unter der Voraussetzung getlvffln werden, daß der dicsfalls zu> ständigen Behörde d e Rechtmäßigkeit der durchzuführen- den Maßnahmen ausgewiesen wird. b) Desgleichen kann den Kirchenoorftehern zur Durchführung einer von ihnen beabsichliattn lkchenämtlichen Untersucbung dcr etwa nöthige staatliche Beistand dann gewährt werden, wenn zugleich mit dem Ansuchet, um diesen Beistand die RechtSmäßigliil des beabsichtigten Vorgehm« dargllhan wird. § 28, Wenn durch di, Verfügung eines kirchlichen Oberen ein Staatsgesctz ne^lctzt wird, so kann der hic» durch in scil'em Röchle Geltänlte sich an die Vmval-luigsblhocde wenden, welche, soweit die Angelegenheit nicht auf den Civil, oder Strafrechlsweg zu überweisen ist, Abhilfe zu schaffen hat. tz 29. Wird ein katholischer Geistlicher wegen eines Verbrechens, Vergehen« oder einer Ueberlretung von einem Gerichte ln Untersuchung gezogen, so liegt dem letzteren ob, an den zur Ausübuug der kirchlichen DH» ziplin über den Geistlichen berufenen kirchlichen Oberen die entsprechende Verständigung gelangen zu lassen. Demselben ist sohin auch das gefällte Urtheil sammt den Entschti-dungsgründen mitzutheilen. Bei Verhaftung und Fest» Haltung katholischer Geistlichen sind jene Rücksichten zu beobachten, welche die ihrem Stande gebührende Achtung erheischt. Ill In Ansehung der katholisch-theologischen Facultäten und Heranbildung der Candidates, des geistlichen Standes. 8 3l1. Die Einrichtung der lalholifch.lheologifchen Facultäten wird durch ein besonderes Gesetz geregell. In demselben Gesetze wird bestimmt, inwieweit der Staat gewissen Carididaten des geistlichen Standes eine besondere Art der Heranbildung vorschreibt. Abgesehen hievon bleibt es Sacht der Kirche, die Art der Heran« bildung dcr Candidaten des geistlichen Standes zu be-^ stimmen. IV. In Ansehung der klösterlichen Ge- nossenschafter!. § 31. Für dit äußeren Rechtsverhältnisse der inner» i halb der katholischen K,rche bestehenden llöstei lichen Ge-! nossenschaften sind die für solche Genossenfchuften überhaupt geltenden besonderen Bestimmungen maßgebend. V. In Ansehung des kirchlichen Patro» ' nates. ' § 32. Die Patronatsoerhältnisse bleiben einer be» sonderen gesetzlichen Regelung oorbchalten. Bis dahin bleiben iubctreff dieser Verhältnisse die bisherigen Vor-' schrifte,, bestehen. Es hat jedoch bei Beurtheilung ein» ' zelner ,^älle stets der Grundsatz zur Anwendung zu ' kommen, daß die Patronatslasten sich nur auf die unter dem Patronate stehende Kirche o.cr Pfiünde bezieht!,, -daß sie durch ein vermehrtes Kullusbedürfnis der dieser Kirche oder Pfründe zugewiesenen Gemeinde nicht vergrößert werden können. § 33. Streitigletten über die Frage, ob eine Kirche ! oder Pfründe einem Patronate unterliege oder ab hin-'sichtlich der letzteren das freie Vefehungsrecht des Gl-^ schoss eintrete, sind im Elnvirnehmm mit den Kir» chenoehörden von der Kultusoerwaltung im ordentlichen Instanzenzuge zu entscheiden. Sleht hingegen nur in , Frage, wem ein Kirchen- oder Pfründeripatronat zu« i komme, so tritt die richterliche Competenz ein. ! § 34. Streitigkeiten über ke,stungen, lvelche auf Grund eines bestehenden Patronates angesprochen werben, gehören in die instanzmäßige Entscheidung der Kultus VerwaltunaMhörden. Nur in dem Falle, bail der Patron die von ihm behauptete «ünzliche oder lhc,l< »ucise Freiheit von der Leistung aus llsm,deren privat« rechtlichen Gnm^n Gleiten ^'^> ^l der RechtSwlg einzutreten und steht den VerlralluligSblhördel, nur die Anordnung eines etwa röthigrr, Provisorium zu. (8 56.) VI. I n A n s c h u l, g der P f a r r g em e i n d e l'. 8 35. Die Gesammtheit dcr in einem Pfulidczillt wohnhaften Katholiken ldesfelben Rltus) bildet ei»« Pfarrgemelnde Alle einen kirchlichen Oegenstand betref-senden Rechte und Verbmdlichleiten, welche in ben Gesehen den Gemeinden zugesprochen oder auferlegt werden, aedühren oder obliegen den Pfarrgemeinden. Nur Pa« lronatsrechte lönntn auch einer Ortsgemeinde als solcher zukommen. Doch dürfen bei der Ausübung eines solchen Rechts nur Angehörige der katholischen Kirche mitwirken. 8 36. Insoweit für die Bedü'fnisse einer Pfair-gemeinde nicht durch ein eigenes Vormögeu derselben oder durch andere zu Gebole stehende kirchliche Mittel vorgesorgt erscheint, ist zur Bedeckung derselben eine Umlage auf die Mitglieder der Pfarrgemeinde auSzu« schreiben. H 37. Die näheren Vorschriften über die Consli-tuierung und die Vertretung der Pfarrgemeinben. dann über die Besorgung der Angelegenheiten derselben werdlN der ^andcsgtsltzgebung überlassen. VII. In Ansehung des kirchlichen Vermö- gensrechtes. § 38. Für die Gebarung mit kirchlichem Vermögen gilt als Regel, daß dasselbe — unbeschadet der kirchlichen Selbstverwaltung - den für gemeinnützige Stiftungen bestehenden staatlichen Schutz genießt. Die staatliche Kultusverwaltung ist insb'sondere befugt, die Er-haltui'g des Slamtnoermögens der Kirchen und kirchlichen Anstalten zu überwachen, sich jederzeit von dem Vorhan« denseln desselben die Ueberzeugung zu verschaffen und wegen Einbringung wahrgenommener Ab^iingc das Er« forderliche einzuleiten. § 39. Bei allen Kirchen und kirchlichen «nstaltll, lst das eigene Vermögen derselben von dem PfründeN-oermögen abzusondern und abgesondert zu verwalten uab zu verrechnen. tz 40. Für rechtliche Verpflichtungen, welche auf den« Kirchen- und Pflündtnoermo,,cn haften, ist zunächst da« Erträgnis, und erst, wenn dieses nicht ausreicht, die Substanz des Vermögens in Anspruch zu nehmen. Wenn jc-boch außer dem Kirchen, und Pfründenvermögen noch andere Verpflichtete vorhanden sind, so hat für die bezügliche Leistung nur jener Theil der Vermögenssubstanj aufzukommen, desfen Erträgnis nicht für d,e laufenden Bedürfnisse der Kirche oder Pfründe blnölhigt wird; dtl Rest ist von den übrigen Beipflichteten zu bestreiten. § 41. Die Verwaltung des Vermögens der ttirchtN und der bei denselben bestehenden kirchlichen Anstalten (Stiftungen und dergleichen) ist im allaemeinen nach dew > Grundsätze einzurichten, daß an derselben der Kirchen' Vorsteher sowie eine Vertretung derjenigen thtilzunehme« hat, welchen bei Unzulänglichkeit jeul« Vermögens d!l Bestreitung der Auslagen für die Kirchenbedürfnisse «"l die subsidiäre Haftung für die Verpflichtungen dcr Kir^ oder t,rchl,chen Anstalten obliegt. § 42. In Gemäßhlit des im tz 41 aufgestellte" Grundsatzes ist das Vermögen der Psarrllrchen gemci^ schaftlich von dem Pfarrvorsteher, der Pfarrgememde u«>l dcm Kirchenpatrone zu vcrwallen. ..... ________________________ ^^ ./euislellm. Wahn uud Wahrheit. Cine Vtzebenbtit a,H der Neuzeit, naclirrMlt uoii Schmidt. (Schluß.) VII. Das uralte Schloß der Gräfin lag malerisch auf einer Anhöhe und war auf feudalem Boden im neuesten Slyle renoviert worden. Dessen reguläres Viereck ist von vier gleichförmigen Thürmen eingefaßt. Auf den beiden Seiten des Hauptgebäudes liegen die Nebenbauten. Hinter dem Gebäude ein großer Garten mit Glas-Häusern. Im Gebäude zwei große Höfe. In der Mitte des ersten Schloßhoses stcht eine Gruppe von Statue,i. zwischen denen Blumenkörbe und Wasserkünste schillern. Den zweiten Hof umzäumen majestätische Platanen. DeS Schloss's Vorderseite besteht aus zwei übereinander laufenden Gallerten, welche durch Bronze-Säulen gestutzt sind. Die Gänge sind mit efollschen Pflanzen bedeckt. Im Frühjahr gibt dieS alles einen feenhaften Anblick von balsamischen Düften geloürzt. Wir befinden uns an der Neige des Monat Mai. Gegen zwei Uhr nachmittags hält eine Postkutsche im Dorfe, aus welcher der Graf und Doctor K. aussteigen. Ein Diener machte sie durch eine Hinterpfotte, zu der er den Schlüssel hatte, in den Part eintrete:,. Bis hieher haltc der Doctor das beharrlilte Schweigen des Grafen nicht unterjochen. Einige Schritte vor dem Schlosse sa^te der Graf dem Gedienten: ..Weißt du und bist du sicher, daß die Gräfin um diese Stunde auf der Gallerie lst? und wenn ja. kannst du mich so verbergen, daß ich nicht gesehen werde? Für diesen Fall führst du meinen Freund in das Schloß, wo er warten wird, bis ihm die Gräfin empfangen will." Sie machten noch einige Schritte und in dem Maße. als sie sich näherten, verrieth tue auffallend« Bläffe des Grafen scinc innere Aufregung. Bei einer Wendung der All:e hielt der Führer an. „Hier gnädiger Herr Graf, müssen Sie sich v«r-bergen." Dcr Graf schlüpft« in das Gebüfch nächst dem Schlosse. Der Diener erttfelntc einige Aeste m,t ben Worten: So werden Sie die grädiqe Frau Gräfin am besten gewahr." Dann entfernte er sich. Der Graf lauschte mit gepreßtem Herzen uud er> blickte die Gräfin in einem blauen Morgenanzug, auf einem länglichen Canap^. Ihre Züge waren krankhaft blaß. ihr hageres Gesicht drilckle unendliche Sehnsucht aus. Ihre von Trauer unForlen Augen, starrten nach dem nahen Springbrunnen, dessen heravriesclnde Perlen sie zu zählen schien. Ihr ganzes Wesen drückte nach wie vor Anmuth aus. Plötzlich wechselte sie dcn Platz und brachte zwischen sich uud dem Blick des Grafen eine der Balkon-Säulen. Der Lauscher verlor alle Geduld und Klugheit und schob sein Gesicht außerhalb des Gebüsche«. Mit eimm male begegnete Gläftn Pauline dem Blicke ihres Gatten. Ein Freudenschrei, ein sich Erheben und ein Zusammensinken war das Werk eines Augenblickes. Unmittelbar darauf umgaben der Graf und der Doctor mil aller Sorgfalt die ohn« mächtige Pauline. ..Unglückseliges Beginnen! Ich habe auch sie gelobtet." schrie der G,af voll Verzweiflung. Der Arzt hieß ihn sich entfernen, keil er bei ihrem Erwachen neue Erschütterung befürchtete und jügte bei: ..Es wäre von wohlthätigen Folgen, wenn fie auf einige Zeit ihl< Crimierung verlöre." Die Gräfin erholte sich und theilt« dem K"" alles mit. ..Er ist hier, sagte sie. ich habe ihn gesehtn ""^ scine Gegenwart, nach der ich so sehr gesehnt, hat ^ wehe gethan. Ich liebe ihn ui'd doch kann ich das ^ fühl, das mich von ihm nbstüßt. uichl bemelsicrr. "!»" ich habe für seine Unscl uld leine Beweise. Wie soll '" annehmen, daß seine somnambulen Anfälle während u"s^. Bekanntschaft und der Dauer unserer Ehe nur zwc'lN^ aber jedesmal unglückseliger Weise sich geäußert h<^ Ich kann meine Zwelfel nicht beherrschen und so !'^ ich ihn liebe, scheue ich doch den lasterhaften. Er «tt^ de„ Kampf, der mich verzehrt, er leidet c,lelch ^ Sagen Sie ihm, er wöge für die kurze Zeit. die ' noch zu leben habe, nnch verlassen." ' ,,, Der Doctor belämpste nicht den bösen Z^'z mid der Gräfin Entschluß. Er bedurft« hiezu e",^ sichtlichen Beweises, woher ihn nehmen? El versa»" ,c t'efeS Denken. Plötzlich erhob er sich. sein Gllck leu^' voll Hoffl'lmg, er entfernte sich und lam zum O^f mit dem Ausrufe: „Mein Freund, ich wuß S>c "^ ein großes Unglück vorbereiten." Der Graf l" , angstvoll. „Die (Vläfin will Sie nicht mehr sch"' ' > w>ll nicht an Ihre Schuldlostgleit glauben. Sie si^e ,hr Entsetzen ein. Sie fagt Ihnen Lebewohl. '"" nur „och einige Tage zu leben vcrmcil.t." « ,O mein Gott. ist ihr Zustand so bedentM. bin ich ihr Mörder! Mörder zum zweiten uiale" ^c ..Ich fürchte sehr." antwortete der Doctor. «"" ^. grausamen Beharrlichkeit eine« Arztes, der dara" beitet. einem Kranken daS Lebe» zu retten. >lpen Kirchen derselben Dibccse lönnln im <ö>nv.'lstäne-N'sst der staatlichen Kuttusverwallung und der Oldlna« llate aus besonders lilltsichlswUrdigen Gründen Aul», nahmen von der ooranstehenden Ne^el zugelassen werden. 8 51. Die Bestimmungen der Ministeilalveroro-Nung vom 20. Iunl I860. N. G. Bl. Nr. 102. und "0" 13. Juli 1860. «. G. Bi. Nr. 175. über Ver-Äußerung und Belastung des Bermü^ens lalliolifchcr K»r-cheu, Pflüudtn und geiiillchen Anstalten haben nut »us. !» ^ llner Anordnungen, wonach derartige Geschäfte der ^lnthmigung fetten« der päpstlichen Curie unterliegen, «octzulllllen. ul,»r ^ ^' Änderungen der bisherigen Vorschriften «r olc Verwaltung des K«rchen. und Pfrünoenver-^^"^'welche ln wnterer Ausführung der Bestimmungen « '" ^ls«tz«s erforderlich sind. werden im Berord-''«"»«lueue verfügt. oder A ^' ^^^ "ne einzelne kirchliche Gemeinschaft zu bett^.«"' ?^e fclbsländ.g Vermögen bef.sscn Hal. d'ssen !U °^' ^° ^ l>"fes Vermögen, soweit Über btsleben ^^"""^ "'^^ sllflun^emätzlge Nnordnuruen Wtiie l' tliellgionsfonde zuzuwenden. Llusnahms» stüüdn n " ^^ staatliche Kullusoerwaltuna im Elnoer-daß e/n l,"" ^" belhllliglen Ordinariate verfügen, l»,.nt^ «' ^^ V.rmügen einer anderen kirchlichen Oc. Mit k?r°^ "" ""'"" zugewendet werde, wenn diese iN n! v"beslandtNln in nüherer Verbindung gewesen 6 '/ « "" verwandten Z'veck verfolgt, dtn «3 ^"" "°lh den Ulvelschüssln, welche aus " «enlen eine« kirchlichen Vermögens durch eine lün. gere «elhe von Iah?'" w Ersparung gebracht »erden, mit Sicherheit anzunehmen ift, daß das betreffende Ver» wögen zu den» damit gewidnnlcn lli chlichen Fwellc n,ch< vollständig benöthigt wird, so kann die staatliche Kultus-oerwaltung im Einvernehmen mit dem betheillgten Or» dinariate velsilgen, daß der dem Durchschnitte der jährlichen llclieifchufse entsprechende Theil des Vcru»bgcns.lln-deren kirchlichen Zwecken, für welche eme genügende Do« tation nicht vorhanden ist, zugewendet werde. Doch ift, in einem solchen Falle ohne Beeinträchtigung des von einem kirchlichen Individuum bereits erworbenen Bezugs-j rechtes vorzugehen. In keinem Falle iürfen durch eine! solche Verfügung nachweisbare st»ftdr»tlmähiae Feslsehun-gen verletzt werden. l H 55. Streitigkeiten über die Velpftichlung zu Leistungen für Kulluszwecke we»den, wenn eine solche ^ei' stung aus dem allgemeinen Grunde der Zugehörigkeit zu einer kirchlichen Gemeinde in Anspruch genommen wird, von den administrativen Gehören im ordentlichen Inslanzenzuge, wenn sie hingegen aus einem besonderen Titel gefmdert wird, von den Gcrichlen entschieden. Wird die fragliche Leistung aus dem Titel des Patro» nates in Anspruch genommen, so richtet sich die Eom-petenz zur Entscheidung nach den diesfall« bestehenden Vorschriften (§ß 33 und 34). tz 50. Die NdministratlobehUrden sind in allen Fällen solchen Streitigkeiten über Leistungen zu Kultus-zwecken befugt, dort, wo es das dringende Interesse der Seelsorger erheischt, auf Grund des bisherigen ruhigen Besitzstandes oder. soweit dc,selbe nicht sofort ermittelt werden kann, auf Grund der summarisch erhobenen thatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse ein Provisorium zu verordnen. § 57. Unbeschadet der voranstehendcn Bestimmungen bleiben die Vorschriilen in Kraft, welche in den emzclnen ilöliigreichen und Ländern in betreff der Herstellung und Erhaltung der katholischen Kirchen» und Pirünoengebüude, dann der Bcischaffung der Klicheliparamellte, Einrichtung und Erfordernisse bestehen. In den eben bezeichneten Angelegenheiten haben auld fernerhin di« Verwal-lunasblhürben. falls ein öffentlicher Fo»ds in Mitleiden-! schuft steht, von amlbwegen. autzcivem ober auf Ver» langen der delyeiliglen Parteien die zur Bestreitung der nothwendigen «uslage erforderlichen Einleitungen zu lreffcl'. Sie haben insbesondere, wenn eine Mthrhcll von Velstungspfllchtigtn in Betracht kommt, eine münd- ^ liche Verhandlung (Eoncurrenzoeihandlung) anzuordnen/ bei welcher die Nolhivenbl^lell der Auslage festzustellen uub fohin über dir Ärl «hier Bestrellung ein Emoer-ftändnls sämmtlicher Bethe,llgten anzu,lreben »st. Ml sich ein solches mcht erzielen, so »st über d»e »n Streit gezogene Ltistungopftlchl auf Giund dcr bei oder seit der Verhandlung crlj0be»ln lhaliüchllchen und rechtlichen VtlhÜllmsse im regtlmüß'«en Instanzenzuge, und zwar nach Befchuffenhell der Umslünoe ei'lwcder definitiv over provisorisch zu ellennen (tztz 55 und 5ti). § 58. Die besonderen Bcstimmungen über das Inteslalerbrecht nach Wellgrlstllchen werden durch dieses Gtseh nicht berührt. s 59. Die E nlünfte erledigter weltgeistlicher Pslün-den ft.thtN ln den Rcligionelonds. Die Vorschriften,' durch welche die Münden einzelner wellgeistlicher Cor» ^ porallonen bisher von diefer Regel ausgenommen waren,! sind aufgehoben. Ader^"^ eingeflößt, hüllen Sie nicht Echu^^n.^"' 6" ""en sich m.l einer großen eine A,", m^ »"genblicke an'verfiel der Graf ln """" der Doctor absichtlich ^Utte Dcr Graf wanderte sich flchll.ch. Seine Haare Der« grau, scme verdüsterten Uu«cn lagerten sich l.ef. An s, ^ beobachlele lhe.ls mit Befriedigung, theils mit u, l beider Gräfin dagegen wendete er all« Mittel trick', l '^ ^^"' ^" veclanglln. Seine Wlsfenfchafl br°? ^ '^' Pauline war dem Tode nahe. Der Doctor u^le dem Grafen die Trauerboischaft, die ihn nicht ""r zu erschüttern schien. Diese Nacht wachte der "s"" bei der G.üfin und überlicß sich. da er sie ein- Mascll sah. s.lvst der Ruhe, Plötzlich erwachte er. O?r« ^ ^" "" ^elte aufsitzen uno hücle ein leises rausch ,m Nebenzimmer. E.n Mensch näherte sich. Hochs.«« 7« ". "3?, b" «»-ztts Spannung erreichte den emir en.?« °.« ?" T"" bssnelc sich. Er erkannte den VMn l^i.» !°^" "" ""l« ft« eingeschlasen. D.e lhn s<°rv "" °"^ it)"" Galten zu erkennen, stierte wabrte n°". """ unterdrückte einen Aufschrei. Sie ge-^raben^ )?"" d«" die Locke, welche er sich om °n»eeigM hatt" """"° "^""" ^'" Schlummers ^.Du bist es. mein Richard?" Vette n" t,?^ """°""' "'^l' 'niete aber an ihrem I« hbrte deine b°°"« °"f «lein« Brust brlrw s,> ?i ""."" ^° "«llnetische Berührung. Ich bi, ^ . ' 5"""' "°»"" «« deine Verzeihung «- ^ " lljerze.hung ist Gottes Verzeihung.^ ^lsH/r!»^''"" °" b°ltung, Stimme 3nb c°«. "Nv scher Zuckung seinen somnambulen Zustand und« erkannte zugleick. daß der Anfall gleich jenem der ver-hünginsvoUcN Nicht sei. Einsicht der «u,l!äiung durch-diang sie. Dcr Mas war iin wirklicher Nachtwandler, sein Zustand war bedauernswürdig, aber nie fchlildvoll. Düse Ellenntlii« gab ihr neue ^lbenelrafl. S»e schlang »hre Arme um seinen Hals mit dem Aufschrei: ..Mem Ntcharv, erwache!" Eine glühende Tylän« fiel au, ,hre Hand. ..Ich verzeihe dir ulles und bin lünlllghm von oelncr Schuldlosi^lcll überzeugt." Dcr Nachtwandler kam vollends zu sich und der Arzt beobachtete mit der g,ößlen Befriedigung da« ge-genstllig zärtlich« Einvernehmen. V1I1. Das Glück, die Liebe, die Sehnsucht nach dem Llben, die Ruhe des Gemüthe«, die Ürzma,« Sorgfalt des Doctors sörderlen die Genesung der Grüfin. Vierzehn Tage nach diesem Ereignis war sie in voller Reconoa« lescenz. Den Rest des Sommers brachte das gräfliche Par im Genusse neuer Fliüeinwchen auf ihrem ^ndgule zu. Im Winter l.hrlen sie nach der Stadt zurück. Der Graf nahm wider feine Wohlthut,nleilswerle auf, von seiner Gattin zärtlich unlerstützl. Höchst fellm erfchienen sie in der großen Well, denn häusliche« Glück flieht geräuschvolle Feste. Den nächsten F'ühling eilten sie nach dem Lustschloß, mit dessen Umbau Gills Richard feine Gemahlin überraschte. Dort sllbst wulde das neu^ angebahnte Glück sorlgefeht. Ob die hier erzählte Begebenheit, sich auf deutschem, slavischem oder sranzösisetem Boden zugetragen (Klicpera und Gagneur habcn gleiches erzählt); ,mmer ist l>,e Ge^ legenhclt zu einer pathologischen Studie über die Wir» lungen de« Somnambulismus hiemil geboten. VNI. In «usehung der Staatsaufsicht übel die llrchliche Verwaltung. ^ t,re den Besuch 0e« Könrg« Vlclor liwanuel zu erwidern. ' — (Relchsialh.) Die Tagesordnung fur die ^ 5. Sitzung des Herrenhauses de« österreichischen Reichs» ralhes am Mttlwoch, dcu 28. Jänner t>. I, um II Uhr voiwitlags ist folgende: Verlcfung de« P,c>ll>loU«. Mittheilung des Erulaufts. I. ^efung des Gesetzes betreffend die gemeinsame Vertretung der Rechte der Besitz« vvn ans Inhaber lautenden oder durch Iudoffemenl Überlragvaren ! Theillchuldverschreivnngen und die bücherliche Bchnndlung der sür letztere eingeräumten hypolhelarrechlr. l. Lesung des Gesetzes delreffend dle Anlegung von lHllcnbohnl'UchelN, tie Willung der an ein« Eljtnbahn eingeräumlen Hypo» lhelarrechle und die Sicherung der Rechte der Besitzer ron ElfcnbahN'Pnolilälsobligalionen. I. Lesung ve« Gesetze« betreffend dic Wahrung der Rechte der N-fitzer von Pfandbriefen. 1, Lesung de« Gefetzes betreffend d;e Bemessung der Reiscgebühren sür die Mitglieder bc« Abgeorbneleichau» ses^te« Reichsralhe«. 1. ^efung des Handels- nnd Echlssichrl«. vertrage« lall Schweden »no Norwegen, vom 3. November 1873. i. Lesung des Vnlroges Sr. Durchlaucht de« henn Fülften Ioh. Ao. Schwarzcnberg wegen Ausdehnung der Steuerbefreiung der Neu-, Zu- und Umdaulen auf da« i.'aud und kleinere Städte. 2. Lesung bc« Oel?hs betreffend die Bewilligung zur Elwerbung von GrundslUcken jlic b»s Johann I^lod Freiherr von Moscon'fche Fldeicomlurß. — (Zivilehe in Oesterreich.) Vm wicner ilorrespondcnl der „U. Nllg. glg." weiß zu berichten, dah dic obllgalDlische Clvll/hc leineeweg« zu den Nclen gelegt worden sei; nach ihr gewor0«nen Mllthellunc^el, ift die Vorlage noch »n der lausenden Snlson wahljchemlich. ! — (Fachschule sür Eifenindustrie.) «n« 'Sltyr wirv der „Linzer glg." vom 2b. d. M. gemeldel. dc,ß die Fachschule für Grfeninduftlie am 1. Februar er» 'öffuet werden wird. ! -- (Verkehr.) Da« Postdampfsch'ft ..Thuringia", l Ellpilän Meyer, ging am 21. Jänner von Hamburg vi» Havre nach Newyvll ob. Locales. — (Nolarver sehung.) Der Herr Iustizminlftn hat dem Aiolar in Fclftllz Herrn «mon Kupljen die angesuchle Velsehung »ach Tschelnembl dewllligt. l — (Zur lljffeclenlolterie der philhai->mo Nischen Vefe llf chafl.) Von den AewinnsrUcken WUlden bereu» 2b0 adgeholl. Der Vllv» fUr die der Gcfell-fchlifr zugefallenen und von ihr zum Voriherle de» Ton« ^ h lUendauslinoes verlauflen OeVrnnftücke belauft sich mit l gestrigem Tage auf 1000 fi. Da« ^vlleliecomlls Hal abermal« eine Serie von 200 OewmnftUcken, dalnnler Pracht« volle Gegenstände, Uhren, 5iloer, V^fen, Lampen. Zucker« büchfen, Nlppjachen u. a. zum Verlaufe ausgefchieden; letz» lerer finde« von » bi« 5 Uhr nachmulag« start. — (Philharm. Gef ellfchafr. j ^m»nächften Sonntag findet da« zweite Wefellfchaflsconcert ftatl. Piogramm: 1. „Im Hochlande", fchvll'sche Onoer« lure von 3t. Wade. 2. Koncert fUr Prano von C sic»necke, vo: getragen von Herrn Zöhrer. 3. Vreder von Llßwann, Oltioener und Franz, gefungen von Hrn. Mriavec. 4 Ton, bilder für Orchester zu Scdrller« Glocke von tz. S'öl, (da« Vedlcbl gefpiochen drin Herrn Wauer). b. Ma>fch ü» N-moU von Fr. Schubert, wstlumenilril von «r«zl. — Jene «bonnenren von Sitzplätzen fUr die l,anze Concert-ja»son, welche ihl« Nnmmelnbrllel« beim lehicn Concerte abgegeben haben, werden von der Drrelncm erjuchl, d«» selben bei Hcr»n Karinger wieber in Enipsnng z^u neh. men und lünfliczhin nur vorzuwerfen. Von einer Meldung im Falle der Benützung der adonnierien Sitze hat e« abzukommen und es wäre nur die Nlchlbenutzung der» felden längsten« t'is 12 Uhr jede« Honcemagl,« der Heirn pa-ringer anzumelden. Uebrigens ift für eine große «nzahl freier S»he gesorgt. — (Fasching«.Chronik.) «« 3. Fetnuar findet im Hotel Elefant da« .Kellner-Kränzchen" stall. Bonfeile be« Comilü« werden bereit« die umfassen-den Nrrangemenl« gelroff/n, um diesen Abend zu eine« recht angenehmen zu gestalten, Küche und Keller werden cianz vorzügliche« Uelen, um de« Stande ver Arran» genre Ohre zu machen. - gu dem Feneiwehrlränz» chen, da« eine« der animierteften und gemUlhllchften Unl». hal'ungen diefer llarnevalssaison zu werden vel, lilrbeiler-dall Hai nicht, wre der .Slov. Narod" denchtel, a« 2b. d. M. ftllllgefunben, fondern »nd dem Programme ge»äß «st a« 8. l. M. i» holel Elefant abgehalten werd« 582 . (Der kraiuet Vienenzuchtsverei«) wnd durch den Vereiusausschuß vertreten - in letzterem fungieren die Herren: Emil Freihc,c o. RolhschUH zu Smerel bei Pösendorf als Präsident; Josef Ieric, pens. Pfarrer in Laibach, als erster Vizepräsident; Dr. R a zl ag in Lalbach als zweiter Vizepräsident; I'. Salvator Piller, Franzislanerguardiau in Laibach und Lula« Poren la, Pfarrer in Mitlerdorf, als Ersatzmänner. — Per strebsame Verein zählt uut Schluh 1873 : drei Ehren», sechs corre, spoudierende«, 1b unterstützende- und 280 »irlUche Mit< gUeder. — (Die Rinderpest) ist in Stadlberg, Bez»rls« Hauptmannschaft Rudolfswmh, am iii. d M. al« erlo» schen erllält worden. Es erlranlten bei eine« Stande von 7 Stuck Rind in einem verseuchten Hofe 2 Stück. Eine« fiel, das andere wurde gelobtet. Der Gesammtverlust betrüge 2 SlUck. — (Die Landescommission fllr Pferde, zucht) h«lt am 26. d. eine Sitzung, Gegenstand der Veralhung waren. 1. Die Vorlagen an das h. l. und l. Uckerbau-Mnifterium inbetreff der im September l. I. durchzuführenden Prämiierungen in den 8 Concursstalionen llrams, al«: Zirlniz, Äeifniz. St. Barlelmä, Nassenfuß, Laibach, Kraindurg. Radmannsdorf und wocheiner Fechriz. — 2. Berichterstattungen über subventionierte und zu exponierende Staat«hengste in Privatpflege und über Ein« Heilung derselben i« Unterlande. — 3. Antrag an das h. Ackerbauministerium inbelreft der pinzgauer hcngfte Krimm, Iavorni! und SeUo. — (Von der Südbahn, j Der Verwaltungsrath der EUdvahngesellschaft hat nach Bericht der roiener Blätter in seiner Sitzung vom 16. d. M. beschlossen, die Dienstzeit ihrer Beamlen zur Erlangung der Pension m vollem Oehallsbetrage von 40 auf 35 Jahre herabzusetzen, und den Erziehungsbeltrag sür Söhne verstorbener Südbahnbeamten auch über das 18. Lebensjahr insolange foitzubezahlen, als sie sich mit entsprechenden Studlenzeugnissen ausweisen. — (Für Iuftizbeamte.) Im Verlag der G. I. Manz'schen Buchhandlung ist soeben eine Sammlung strafrechtlicher Entscheidungen des l. l. obersten Gerichts« und Lassalionshofe« erschienen. Diese umfangreiche Sammlung, welche die seil dem Jahre 18b0 bis 1871 «lftossenen obelstgerichllichen Enlscheidnngen umfaßt, ist anf Veranlassung Sr. Exc. des Herrn Mmlsters Dr. Julius Glaser herausgegeben von Dr. L. Adler, Dr. K Krall und Joses v. Wallher. — (Landschaftliches Theater.) Der gestern erfolgten «ussuhrung des Giubn'schen Vollsstückes „Die K«uz«lschrelbei" wohme — zum Nachtheile des n«d ungehindert zu ve»< breiten; ocr Amlel wüuscht 0le Cuustituiecung cme« a^ge» meinen österreichischen Lehrelvereines. Aufgabe der Schule ist es, eine neue Generation heranzuziehen, welcher der Geist der Finsternis fremd ist; 3. den Schluß des Aufsatz;« ,Uber die Einführung des neuen österreichischen Maß. und Gewicht ssyst ems in deu Rechuungsunler, richl der Volksschule", 3. eine Nuud schau aus die Schulgediele in Harnten, Steiermart, Niederüfterreich, Ober« üsterreich, Mähren und Schlesien; 4. Localnachrichten über Neräuderullgeu im Lehrfache, über Slhungeu der Schul» räth«, des Gemeinderalhes, über d»e Thätigkeit des Schnlpfenmgs lu Krain, über LehleivereiuSVerfammluugen; 5. Original« Correspondenzen aus Oberlrain und Kärnten; 6. eine Vücherschau; 7. eine Zeltungsschau; uno 8. verschiedene Mittheilungen. — Die besprochene Nummer enthält des Interessanten recht viele«; wir wün. schen aus ganzem Herzen, daß der Leitartikel in allen Lehr-lreisen vollen Eingang finden und das darin ausgestellte Programm mit vereinten Kräften vollinhaltlich durchgeführt werde» möge. Ausweis über den Stand der Blatternepidemie in Laibach am 26. und 27. Jänner l874. Vom letztem Auewelse sind in Behandlung verblieben 98, zugewachsen sind A Kranlc, d. i. 1 Mann, 1 Weib und 1 «iud; genesen 6, nemUch 1 Mann, 1 Weib und 4 Kinder. Gestorben 1 Weib; in Behandlung verblelben 94 Kranlei 24 Männer, 27 Weiber und 43 Kinder. Seit Beginn der Epidemie sind amtlich gemeldet worden 232, genesen sind 167, gestorben 31 Im städtischen Nothspitale war der Kraulen« stand am 26. d. M. 20 Kranle, am 27. o. M. 21. Seit Errichtung deöselben wurden aufgenommen 38 Kranle, von welchen 13 genesen, 4 gestorben und 21 in Vehand« lung verblieben sind. Im landschaftlichen Filialspitale war der »Krankenstand am 26. d, M. 26 Kranle, am 27. d. M. l 27 Kranle. Gestorben sind seit Beginn der Epidemie d, i. seit 8. Dezember v. I. im Filialspitale 8 Personen. Sladlmagiftrat Laibach, am 27. Jänner 1874. Neueste Post. (Original'Telettrammtder „Laibacher Zeitunst") Wien, H7. Jänner Abgeordnetenhaus. Der Finanzminister beantwortet die Inter» peUatton Doblhoffs bezüglich Ginberufung der Eentralcommtssion für die Grundsteuer» regulierung; er weiSt darauf hin. daß gesetz» lich nur ein einmaliges berichtigendes Eingreifen der Eentralcomlnission zulässig sei und e,ne besondere GesetzeS„ovelle ungerrcktfrrtigt wäre. Die schwierige «ändertnrifS Anwendung in den Grenzbezirken sei kein hinreichender Grund für solche Gesetzesneuerungen, das sei eben Tacke der (tentralcommission Bondon, H7. Jänner. Eine Meldung des „Daily Telegraph" aus Beil,,, bestätigt, daß die preußische Ztote die Aufmerksamkeit der belgischen Negierung auf den Ton der bel gischen »Presse und auf die durch die Neutra» litat auferlegte Pflicht Nelgiens zur Veoback' tung d,eser Neutralität lenke, und die Hoff« nung ausspricht, daß die belgische Negierung die PreHagitationen in angemessene Grenzen verweisen werde. Crlegrapyijchri WeHjellUlb "om 27. Miner. Pavler-Nente 6970. - Sllvei-«ntte 74 7". - ISsOtl st»«lS-Anle!;nl 107--. - «llnl-ilctirn 99». — 4lld„-»ct,e» 243—, - Üonoou 113 40. — Gilbn 1l^7 's». « ? Vl''ll,.Dl? c«lm. — iN»voleon«d'l>r 904. Wien. 27. Illnnrr. 2 Uhr. Schlußcnrse: liredil 243—. Anglo !59—, llnionl3?'g. zranccbanl41'/..Ha>ldel«balll90-, v«rel«eblll)2'.,, lwianl'allbc,!,! 5<- . Wlcheill' biubonl !<;'/,. Vr,qi»tnm»?s 2'i",. I'ül'at'l-.nhn .'l?»? . k'-m« bllldeu l«:j . Fest. Kandel und MkswiiUchastliches. ^ludolfswertl», 26 Iänuer. Die Durchschni»l»-Prels« ftellteu sich auf dem heutigen Vlarlte, wie folgt: Wcize» pci Mltzm ^"40 Hier pr. Slllcl . . "^ lj «°rn ,. Milch pr. Mah . — l«> Gerst? ,. 4 l," Rindflei!ch pi P riulen ^ - ! — Slroh ,. . i ^ «trbstll « .. ,— Holz. harte, 32". Klst. 6«) F'lole,, „ 7,20 —weiche«, „ —,- iliiudslchmalz pr. Pfd. — i 50 Weiu, rother, pr. Eimer 9 ^- Schwelneschmalz ,. ! 44 — weißer « (alt) 9 -^ Spllt. frlsch, - 34 Hasen pr. Slllct . , »1 Specl, gerauchcrtPsd. — — Wudcnleu pr. Slück — >-^ Htnftekommene fremde. Am 27, Iiinner, ««»«« «lel'«»,,«. itawesch, llltterliain. - Walonigg. ^ittai. I, Alilllliit, ^eistrlt). — i'. Alian5il', Feistrch. - Drasstl, Weißenfeli». — Schuster. Wetßgärbev, Stein. - Tauber, Steyer. - Deu, Hausbesitzer, Neumarttl. — LeniN. Pfarrer, Vaai», ^ Visinger, ^linflirchen, »»»«> »»««» TTlon. Pavlm, Vriinobesitjer. Tsä'ernembl - Varol, 5,'lldwlg, ötaufmalili, jtanlza. — Vtubenrauch, l l General, Klaqeniurt. - Nile, t l. Odersllieutenant, «lagenlur'^ »»«»«,> ««^»p». Ribit jtalharina, i.'inz. — Iagodlc, Aß'N'g «»»»'««. Duralld samml Familie, Paris. — Faidiga, «le«> deriuacher, Stein. Theater. Hcutc Vvbert der Heufel. ^^^llMe Veohachlullye,, in Qlchnch.^ ^ UZ i - n -: L i ö-K. ^_______5 " z/« «UM« 737^ — 4.« NO.'schwach trübe 27. 2 „ N, 73»,iz ^5.. NNW mäß, heiler 0^ lN., Ab. 733« - 0„ ! W schni^ fternenheU ! Morgm, lrllbe. Morgenroth, vormittag« Aufheiterung, ,«'" lllgtl')l°chmtttal,, Abmdlolh, Das TageOmttlel dn Vilrme 3-00', um 14° Über dem Normale. ' «erautwortlichsr Rcdactenr: Maz'v.'«l einm'a yr. " ! 1^ l M Allen «eiwandten und theilnehmeildell «etaunten W ^ geben wir die traurige Nachricht, daß es Gott gefallen W > .^„^ leeren beiden gestern abends um halb > W li Uhr, unsern geliebten Sohn und beziehungsweise > » Vruder und Schwager, Herrn ' » > « » Ludwia Hribar, > W Vahnbeamten, D W im 24 Lebensjahre, versel, n mit den heiligen Gierde W ^ salramenten, zum ewigen i'eb^n abz»berufen. W W Die «eeidigung findet morgen am 2«. Jänner nach W « nnttigS um 4Uhr vom Tranerhausc Hauptplav Nr 13 > ^ aus ftatt, M M Der theure Verblichene wnd dem frommen »n- > ^ denlen empfohlen, M W ^'a i bach, 27. Iännei, 1^74. D W «loina oerehel. Vregar, als Mutter. Andreas » » vrenar.St.efvater Josef hribar. «lsisia ttartln > » qer. Iosefa Hribar qcb, »ojchal. al^ Schwägerin, > Om'seberickt 3^""' ^- 2tinn«. Nur in wenigen Effectenlategorien war der Umsah ein bedeutender, aber auf der aanzen Linie und mit weni« A„3^hmli, documentieNe sich l'l -<^vz srv«.z z^z. Stimmung »I« eme sehr feste. Oanz besonoere Vevorzuguna erfuhren Staalslose aller Oaltungen. oicuinelllltlie ,ln, Velo Ware Mai, ) «. ^. (.....69 70 69.U«) »ebruar-) """ (.....69 «5 69 7^. Jänner-) «i,^....«,. t .7465 74 7ö «pril. ; Sllberrenle ^ ... 74 6b 7475 e«se. 1»39.......322 - 328 — ^ 1854.......99 50 1(!0-- . I860.......10750 l^K-— ^ I860 zu 100 fi. ... 1167b 1172b " 1864.......14350 144- Domilneu.Pfandbritf« ... 120 - 12u 50 .i^rg^^j..;5?^ D«n«i.-Uegul,erunge.i.'°st . . ^75 9/- lwg Eislnbahn-Nnl..... ^" ^» - Ung. Priim,en-«nl...... ^b0 85 — Wien« Communal.Anlehn, . . d5 40 Vb.bO Kelt Wall «l!gto-B«ml . . '54 60 155 - Vantverem . 71 __ 72 - V^dtl^redilauj^M . 114— 116 — «rehitllnftalt ... . 242 25 24275 ^»l>i «uS^: ml,« 185 75 13« sb Held Na« Dtpcfilnlbaul..... ü<>. dl-- LScompltllnstalt......940-950 — Fr«mco-Vllnl .... 44 — 4450 Hlllldclsbanl .... .9050 9150 ^ailderdunltnverem .... 85— 90 — Aanolialbanl......983— 990-- Oefterr. allg. Vaul .... KU- 6050 Oefterr. Vanlachllschaft . . . 2l3 - 2< k ^ Uniuubanl.......13650137- «erein«l,llnl.......1450 15. «trrehtsbonl.......127 k>0 12« 50 «etie» »ou I»«««p»»tU> t«»»»lf, m»»ge» Vell, No« «Isüld-Vahn......145 50 146 50 «arl.Ludwig-Vahu.....^9 75 ^^ ^5 Duu«»u.Dampfschiff..Gesellschaft bt5»- 517-Ells^ith-Wtftbahn. . . 2!s.5<>216-. «lisabnh.Vllhl. ll?m,.^udm^s^ Strect^ ..... i!. dto. in 33 Jahren 86 - 86 50 Nationalbank ». W..... 91 60 91 7^ Ung. «odlucr«dll..... 86- - 86«) Elisabeth-«. 1. Em.....^ 25 96 7b ßerd.-siorbd. S...... 105'.^ 10l,5,<' ßrllU^Iofeph'«...... W3 25 103 50 Kai. «arl-Lubniiu.V,, l. Vm. . 106— 106 l c> Oeftc«. Ncrow-H.b. . . . 102 25 102 7b Siebtuliurger..... 5375 84-- Vt«»'»b«hn . '4050 141 -^ G«"°hnä3'...... l^50,'H l'',...... <,7-, 9?^^ lVUdbahli, Bou<» . .^ ^ lwg. Ofthllhn . !^ ^ ' u5-7b 6«^ D»l»»»<«se. «redit-L........ 1?',5,017<^ ^udolfe.z.'......' ,,<^ ,<-^ Wechsel. «ngsdurg........^,tl(» l6^ »rartfurt........<<.. ^^ Ha- 'bury........5 . 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