MllMllMl zur LMOtt Zeitung. ^ ......... " "- l>r<. ^). Samstag den 10. Juni 1848. <^^, ________ Vrrnnschtc Verlautbarungen. Z. Utllt. (2) 'Nv. 759. Dlcnstcs- Erledig« ng. In diesem Bezirke ist dcr Gemeindedicnerö-Posten oer Hauptgememdc Tschattesch zu besetzen. ^- Diejenigen, welche sich um diesen Dienst, wo-w>t cil,e jahrliche Löhnung pr. ttU si. auS der Be-zirkscasse, mit den gesetzlichen Verlautbarung^-Rühren verbunden ist, bewerben wollen, haben ihre Hchlche längstens bis IU. I^ll li^48 bei dieser B^irks- Obrigkeit zu überreichen, und sich über kine uncadelhafte Moralität,übcr gesunde Körper-Konstitution, und über die Kenntniß der deutschen und kramischen odcr windischcn Sprache, sowie be6 Lesens und Schreibens auszuweisen. - - Aus-5edicnten Ccipitulanten wud bei gleichen Eigew schaft n der Vorzug eingeräumt. - K.K. Bezirks-Obrigkeit «andstraß am 27». Mai 18-l«. ä. 979. (») " ' Nr. 3,32. Edict. Von dem Bezirksgerichte Wippach wild dem ab-wrscndcn Ul>d llttbekannt wo befindlichen Sebastilin ^oschl^ und seinen gleichfalls unbekanntem Erbe» ^lknni bct'aiuu gemach! ^ Ee^ h<,be under dieselbe» An-^caß Schemlou, Haus Nr, ,7 von PledgrUckc < die ^l>u,c,n>f Zuc-fennuilq deö Eigembums zu dcr, auf ^lncll det' Sebastian Hoschiy ^clqelvalnlen, der He'l-^chafr Wippach ^l,l) Urb. 92<, ^>. Ne.c. 42 zinedaren, "''s lžl t's. 1 '/^ dl. bcansagccl, Uiuenaß (^. 9i,. »7, famine iw.'i ')ieudrüa)l'n und Cartel >u» !>I>^l»l>l»8ln. aus dein ^Uti dc, ^islylii^ angrbracbt, u»d scy zur mundlichm ^trhaildluüg yiclüdcr dir Tagf.chlmq auf i?ei, >5. ^ lptlmder I. I. vormittag 9 Uhr bei diefcm strichle ">>t dem Alchange des K. 2U. a. O. D. angeo^dnel Da iilln dieiVm Geiichlc del Aufcn.tiall dcs Aeklac;^ l»n m>d scintr aUjalligen (3>den unbekannt ist, und da b^irlbcn sich außcr d,n k, f. ^'rl'landcn befinden, so wlndc denselben auf ihre Gefahr und Kosten der ^a> ^'b Unchitz von Wippacl) alö (^uraior bestellt, mit u?el-^cm die angcl?lächle Rcchlssache nach ter a. G. O-"USgeiragln und entschieden wc>den wird. Dcffcn die ?Aeklaglen mil dcm Anbange vtrstandi-get werde», das; jic zur anbeiamn^en Tagf.^ui'g fo qe« ^'iß zu clschci ^en , odcr abcr dcm beftclllel» ^u,alo>, ^rr cilicm sollstig,n Sachwalicr dic i^,belfc zu ihvei "ürtheidlgung nli^u^icileu baben, widriges fleuch ^t fl)l,sli>,c!i Fl'lczcn frlbst ^uzufchrliben lialtei,. Äczirssgclichl Wippach am 2(i. Mai »»4ä ^ 946. (5) Nr. !Il«. Edict Von dem Bezirksgerichte dcr k. k, (Hanicrall crr. 'lt)aft Udclsbcvg ist über Aüfuchci, oc!.' Thomas Kur-'^'l^ vmi '.»iadainefclo lie lr^cutioe Feilbicluüg dc>, ^^tl ^^„^ Kr^iiüz urn ebendorc gchorigcn, iil Na< ^'»tselo gelegene!,, dc,- Hcrlschafl P^em 5ul^ U'b. ^' 2 oic!!stda!e!i, geiichlllch auf 7»» fl gefchät^rn /'^l'eii Hübe ^cwilliqcl, und die Vo'.nahnte ecisel-?^auf drn >l<. In:>i, «5. Iul< und ,4. August ^-, um9 Uln Vornlliiag im illie 5cr Realität mii ^ Beisaß angtoldnel wolden < daß dieselbe bci /^ letziei, FeiU'iettmg auch umer dem Schatzlmgs' ^^l/e l)l!Uai!s,tgcbcn wnccn rrü'.dc, wenn sie nichl l ^'gslcus UN, dlnsclden an Main, a/bnichc weiden , Das Echayuii^prolocoll, der Gruüddub^n- .^^ u,w die ^i>ilaliou5dcdii!gl'issc kö::nc!l läßlich ^^l»i,^,ß enigcslhen, oder in A^ftl:lift eN'odfN wodeu. K. K. am 24. Mal »8^,tt. ^. In der Handlung des selig. I os. ^^lll ist msch angekommen: Vestc Veroncser Salcmn, ^ralzer Schinken, ^leapolilancr Macaroni, Aelße u,id gelde FldlllNl, Zlgol: deUa'Regma, ^chubiotl, 3"rn- und Hadcmudl, feinstes Provenceröl, dusche Saldellen. Geffcutlichcr Dank. Die National - Garde in Neu-marktl fühlt sich verpflichtet, dem Hrn. Ra < m u n d Freih. v. I abor-negg zu Gamsenegg für das am 6-d. M. zum Besten derselben mit einem bedeutenden Kostenaufwande in seinem räumlichen Logis veranstaltete Dilettanten-Theater, wobei ein namhafter Betrag einlief, hiemit öffentlich den wärmsten Dank auszudrücken. — Neumarktl am 7. Juni 1848. Die Nationalgarde Ein Practikant von guter Erziehung wird in eine Specerei- und Farbwaren-Handlung gegen angemessene Bedingnisse aufzunehmen gesucht. — Das Nähere im Zcitungs-Comptoir.____ Z, »6«. (l) Wohnung zu vernnethen Zu Michael, l. I. wird im Hause Nr. 2l9 eine Wohnung, bestehend aus 7 Zimmern, einer Küche, einer Speisekammer, einem Keller, Holzlege, Pferdestalle und Wagenremise zu vergeben scyn. Wohnungsuchende belieben sich daher beim Hausmeister dicscö Hauseü zu ebener Erde um das Nährre zu erkundigen. Z. W4. (1) Die gefertigte Buchdruckerei beabsichtet mit i. Juli d. I. eine Iugendzeitichrift in slovenischer Sprache erscheinen zu lassen, und zwar mit dcr Ueberschrift: „V e d e ž. C;»>o])is za mjadosi splorli, pa ttuli za odraneno kmeßke lfiicü ! ** Wegen hohen Orts hiefür noch nicht ausgcmessencr Postgebühr kann die Pränumeration noch immer nicht angekündiget werden. Man steht jedoch der betreffenden h. Erledigung täglich entgegen. E g e r'sche Buchdruckerei in Laibach. Z. 8l,tt, («) Wohnungen und einzelne Jimmer iln Coliseum sind mit schöner Einrichtung, oder auch ohnc solcher, sehr billig tagweise, monatweisc, oder auch auf längere Zcil zu vergeben; daselbst sind auch drei gewölbte Magaziue, anftcr der Verzehrungssteuer-^m<.- gelegen, zu vermieihen. --Nähere Auskunft ertdcilt oer Eigentdumn-. Anzeige. ^m Hause Nr. ltt, Polana - Vorstadt wasserseits, sind im 1. Stock h schöne Zimmer nul 1 Küche, l. Socise^mmer und 1 Holzlege soqlelch, oder zu Mlchacll zu verlniethen; auch wcrdcn benannte Ztmmer nnzeln adgegedcn. Nähere Auskunftei Ioh. Huder „zum österretchlscken Hof." Eine große Wohnung. Im Hanse Nc. 133, in der St. Petersvorstadt, ist eine große Wohnung zu vermietheli; sie besteht aus sechs ineinander laufendcn, schönen, parquenrten Zimmern, einem Dachzimmer, Dachboden, Küche, Keller und Holzlegc, ein Stall auf vier Pferde sammt Henboden, Kutscherzimmer und Wagenremise; so auch kann dazu die freie Benützung eines unmittelbar an den Hof gränzenden Gartens vcrmiechet werden. Die näheren Auskünfte werden daselbst enhnlt. /<27 OcNcid-Darchl'chllitto-Preise in iiaidach a>u .!. ^iln >^^. Ma lk! ftveisr. Eii, Wiener Metze.l ^e.^n . . ! si. , 2 l-'/,, kr. — — Kncnru^ . ll » — „ — — H^ll'srucht - ^- „ — >> — — Kolli . . . 3 ., 2l) — __ Geisle . . 3 » l0 __ — Hilse . . — « — , — __ Hrl^en . . 3 „ 10 « — — Hascr . . l « 57 >, K. S. LoNo.;iel)ungcn. In Grah am 7. Juni I848: 10. 88. W 8. Ni. Dic nächste .^iehuug wird am »7. Juni 1818 in Hr^y gehalten werden. In Wi,n am 7. Juni 18^l8: 12. 7l>. 75. 89 87, Die n.lch,le Zitylln^ -vird am 17 Juni 1818 in Wien ^hall^cn >veli>en. d »r hie-. A » gekl) "> «l e „ en u i> ^ A >,' ger <, ,^ < n. Den 5 Iuiil 18^8. Hi'. Cail Conle Zamtlell, k. lomb. venct. Le>l" garde, nach Vlcenza. — ')r. Aleiander oon Pellatis, k. lomb, venet. Leibgarde, »ach SeravaUe, — Hr. Io< seph von Cast.llo, t. lomb. oenet. ^elbgaide, nach Pa-dua. — Hi'. Johann von ?loghe>a, k. lomb. ornet. Le'bgarde, nach Mailand. — Hr. Ennl Loblei', Rentier, von Trieft nach Wien. — Hr. G.'or^ llisn'^nolo, Handlnngsagent, von Triei't nach Inusdlück. Den ii, H''. Graf oon Lcltzcro, k. k. außeroident. Iichi!' Gesandter beim h. roni. Stuhle, — nnd Hr. Io,.ph M>chaeI G^i), Privat; beide von Trieft nachWien, — Hr. Graf voi, BiandiS, k. t. Kämmerer, nach Marburg. — Hl'. Carl W^emann, Handelsmann, von Trie»! nach Klagenfuic. Dtn 7. Hr. Domlink Polls», k. k. Landrail), — und Hr. Carl Nlchard Lane, k. engl Ol>e>st!,euie»,en nach Trieft. — Fll. Beatrix Gra'fi» von Nligenl, k. k. Felozel!g,!lelsterstochtei, von Gral) „ach (Aöi'z. — Hr. Ernst Schäfer, Kaufmann, ron Tlltst nach Wlen. Den tj. Hr. Alois Dobrilla, Ao,?cai; — Hr. Salomon Genc,lli, Handelsmann, — und pr. Ma^ lh,aS Ajaria, Priester, alle 3 von Wlen nach Tll.st. — Hr. Wilhelm Klöße, k. k. Postofficial, von Truest „ach Wien. — Hr. Iohaim del 9^'^ro, Hofcaplan Sl. k. Hoheit des Herzogs oon Modena, von Oral^ nach Udine. Velze'chnlß ver hier Verstorbenen. Den 2. Inn i l8'il-t. Dem Iosep!) Pappel, k, t Guberlii^I.-Hausknecht, sein Hind Iosfl,>ha, al? 5'/^ Jahr, ,,, der Sc^di ilir. !2^, an der Srl0pheI>l»lUt. -- Dein Hrn Io-1«ph ^iliich^k, biugrl. Hvi'irschneimeiner und Hau^oesl' h«r, solle Gaum Josephs, alt ^jö Jahre, m der ii'a/»u.'reliclU!,a,. Deu 3. Dem Hrn. Joseph Dotier, Lchuhm^chei', s,in Kind Johanna, alt 5 Iayre, m der C^rl>iädter Vorstadt Nr. 8, am Wasseiropf. Den 4, Jacob Janzhar, ^irasiing, alc25 Jahre, am Castelldeige :1ir. 57. am Bungen - Oedema. — Dem Äütoii Oille, Pollzeig.mclnei,, se»n Kind iveib' llchcn Gr,chlechcs, ucchcj^^l'ft, li> der Stadt :)!r. 2l9, codcgeboren. — Dem Io,cph Gladusch, Hanö-melster, seine Gaccin Apolloma, alt ^7 Jahre, >» der Capujlner Vorstadt Nr. 79, a» der AuSzehrling. — Barbara Blilionz, Jostiiucöarüie, all 76 Jahre, li, d,r Scabt N>. 27, an A!ielö,ch,l'ache, Den 5, Maria Fli.ß, ^linmeliuanüblvlt^e, alt 66 Jahre, >n der St. Ptcelö.^c>l!!a^c ^ilr Is, aü der ^uügenlähinnog. — Maila Pöck, I»,l»tul)^l!ne, alt btt Jahre, »n der Stadt Nr. 8?, an der Brm^wal-ftisucht Simon Slana, Inftliucsarmer, alt d6 Jahre, i» der Sc. Pll^r» ^or^dt :>i>. ^l, ai> der Llingensllcht. — ^orenz Tailljcher, ^elll.r, ulc 77 Iah.e, ,m Clvll-Spltal Nr. ^ , «" der iilliigeiisochi. Den 6, Dem Hu». Vale»l>!' ^agnuö, r. k. B<-zirlöbeamcen deo l. f. >^e^>kü Cominissarlacö Unige--dung ^albachö, scln Kliid M«lla Su>a,>n^, alt I Jahr und 11 Monace, m der ^ t, Pelciö-Vorstact Nr, 2'^, an der ^u^ehrnng. Guberuittl > Verlalttbarungen. Z. W1. (1) Nr. '""/^. ^ u n d ni a ch u u g. In der Erwägung, daß bei den gerichtlichen Dcpositcnä'mtern bedeutende Barsummen erliegen, welche dem allgemeinen Verkehr oft auf lange Zeit entzogen sind, und in Betrachtung der hieraus für den allgemeinen Erwerb, den Geldumlauf und die National-Production vorzüglich in den gegenwärtigen bedrängten Zeitverhältnissen entstehenden wichtigen Nachtheile, endlich mit Rücksicht auf die unbedingte Nothwendigkeit, die gegenwärtig gesteigerten Staatöerfordernisse im außerordentlichen Wege zu bedecken, fand sich der Ministerrath bestimmt, eine Maßregel zu ergreifen, durch welche die unfruchtbar erliegenden Barsummen dem allgemeinen Verkchr"zugefühlt, für die Eigenthümer der Depositen selbst nutzbringend gemacht'^und dem Etacnöschatzc neue Hilfsquellen geöffnet"werden. — Dem Beschlusse des Ministerrathes zu Folge wird in Folge hohen Finanz-Ministerial-Erlasseä vom 2!>. v. Monats, Z. IMtti, verordnet: 1) Die bei den Depositenämtern der lanoesfnrstlichen, und der Patrimonialgerichte erliegenden, oder künftighin dort in Aufbewahrung kommenden baren Summen, welche durch einen längern Zeitraum^alv vier Wochen daselbst aufbewahrt werden, ohne zu einer andern Anlegung die Bestimmung erhalten zu haben, sie mögen in Papiergeld oder in klingender Münze bestehen, sind an die Deposttencasse des Staatöschulden-Tilgungsfondes abzuführen. — 2) Die Depositenämter sind verpflichtet, längstens binnen 14 Tagen einen Ausweis über die bei ihnen erliegenden Barbeträge, bei denen die bemerkte Bedingung eintritt, zu verfassen, und den nach diesem Ausweise sich ergebenden Betrag unter Anschluß des Ausweises entweder unmittelbar, oder wenn sich das Depositenamt in einem Orte befindet, wo die unmittelbare Aufgabe auf die Fahrpost-Anstalt nicht erfolgen kann, im Wege der betreffenden Kreiscaffe an die Direction des Staats-schuldcn^Tilgungsfondes einzusenden. — 3) Von dieser Verpflichtung sind bloß diejenigen Deposit tenämtcr enthoben, bei welchen im Ganzen nicht wenigstens ein Betrag von fünfzig Gulden erlieget. — 4) Alle Barsummen, welche künftig bei den Depositenämtern erlegt werden, sind am Schlüsse eines jeden Monates, in welchem die bemerkte vierwochentliche Frist verstrichen ist, nebst dem bezüglichen Ausweise einzusenden. — 5) Alle Depositen werden vom Tage des Einlangens an die Direction des Staatsschulden-Tilgungsfondes bis zu dem Tage, an welchem sie dem betreffenden Depositcnamte wieder zurückgesendet werden, mit :t ^ verzinset. — lj) Die Zinsen werden bei der Zurückzahlung des Depositums berichtiget; so lange dieß nicht geschehen ist, kann eine Verjährung der Zinsen nicht beginnen. — 7) Die Zurück' zahlung des Depositums geschieht nicht an die Partei unmittelbar, sondern nur an das Depo-sitcnamt selbst, welchcö sich, so oft eine Partei die Zurückzahlung begehrt, und dasselbe durch andere an den Staatsschatz noch nicht abgeführte Depositen nicht in der Lage ist, die geforderte Zahlung zu leisten, an die Direction des Staatsschulden - Tilgungsfondes zu wenden hat. — «) Die in klingender Münze erlegten Beträge werden ohne Ausnahme in klingender Münze und zwar auf verlangen der Eigenthümer, Goldmünzen in Gold, Silbermünzen in Silber zurückbc-zahlt. Münzen, welche in dcm österreichischen Kaiserstaate keinen gesetzlichen Umlauf haben, werden nach ihrem Werthe berechnet, und dieser seiner Zeit gleichfalls in klingender Münze berichtiget. — !>) Diejenigen Depositen, rücksichtlich deren von dem Eigenthümer oder von andern dazu Berechtigten binnen vier Wochen, vom Tage des Erlagcs an gerechnet, bei dem Gerichte eine andere Anlegung oder Verwendungsart, als jene bei dem Staatsschätze in Vorschlag gebracht wird, sind, so lange über dieses Einschreiten die Verhandlung ordnungsmäßig gepflogen wird, im De-positenamte zu bewahren, jedoch in dem nach Absatz 4 zu verfassenden Ausweise ersichtlich zu machen. 10) Alle Eingaben und Verhandlungen aus Anlaß der Anlegung der Depositen bei dem Staatsschatze und deren Zurückforderung aus demselben sind stämpelfrei zu behandeln. — ^aibach am 5. Juni 1648. ^eopolo Graf v. Weisersheilub, Landeögouverneur. Andreas Graf v Hohenwart, k. k Hofratl). lZarl Fr.'ih. v. Flödnigg, t k. Ouliernialrath. Krcislimtlichc VcrllUltlmrungen. Z. !)7U. (1) Nr. 721«»M0!ttl. K ll n d m a ch u n g. Es ist bei diesem Krcisamte eine Kanzlistenstelle mit:5W fl. jährlichem Gehalt erlediget. — Diejenigen, welche sich um diese Stelle bewerben wollen, haben ihre Gesuche, in welchen das Studium der vier Grammatical-Classen nachzuweisen ist, bis Ende dieses Monats hierorts einzureichen. — K. K. Kreisamt Neustadtl am 2. Juni 1848. Vrrmijchte Verlautiinrnngen. Z. y'3. <,i) Nr. ,0.2. Edict. Vmn k. k. B^iitöMl'chle GmklV.d wird Hit' ini: delamll gegeben: Es sey die crecntioe Fcilbie» lung der, der Hemchatt Save:istl<» zuli Uib. N>. 5» und -w'/.^ die!lstl> m>l!,eist Uliyeilö rmn :50. November I847, ^ir. ,u> kl'elo, als ^essionär des Joseph und der Margnech Ozwilk, bcl)aupsesen (5apnal5. f»,dcvu!,g pr. .52 fi.. ncbst den seit 24. Apil'l 1846 lausendm ö ",„ Imercssen und ^ericklskosten pr, 9 st. ^'.<2 kr. bewtUigel, und zu d«len Vormchine 3 Tag, sahmlgen, uiio zwar au, deu 2l. Juni, '^4. Iull mW 24. August l. I., jedesmal Vo>miltag5 9 Uhr iil loco der ^r.llttät mil dem Beisaß bestiinml, daß diese ReUiiät nur lx'i der driiten Feilbielungstagsa« l^ung Uüter den, Sckalzun.qöwerihe hinlangegeben wild. Hcha,^lnc>spioiololl, Orundl'uch5erl>lnl und ^i» cilHttonüdedin^üisic rönnen l)ie»atnlö eingesehen wtldüii. K. K. ^eziltügeucht Äuttscld a,n 7. Mai »Ü^U. ^- 9?2, (.) Nr. »02l'. Edict Von dein k. k. Be^irksgelichte zu Wartenderg wlrd bekannc ^e>n,cht, daß man über gepflogene . (.) Nr. 356. Edict. Alle jene, welche an del Vcrl.'ß des zu Unter» loog am 2, d. M. verstorbenen Jacob Berdals, vulss« Paulas), auch Floßar, Gastwinh, Gr,l!,b' und Schiffe desii^er, auö w.is immer fur einem Rechisglunde iln' ,p!lichc zu stellen velinelnen, haocn dleseloen beider oichsallv aus den Zu. Juni l. I. hier angeorduelen ^iqmo^iing5ta,gs,tzu!,g anzuinelden und gellend zu mucken, >u!d>'ge,!ö sic sich die Holgell des §, 8l l allg» ^. G. ^. ftlost gu^uschreibcil halten. K. K. Äezilksgmcht zu W.nlenderg am »5. M,,i lU4^- 6. 9^!>. (l) Bei I. Giontini, Buch-, Kunst- und Musikalienhändler in Laid ach, am Hauptplatze Nr. 237, ist zu haben: Schnell tödtendes Insecten-Pnlver, welches Menschen und Hausthicren unschädlich ist, vertilgt die denselben schädlichen u. lästigen Insecte". Bei MM ALOIS KDL. V. KLEINMAVR in Laibach ist zu haben: Echveppl, V>U'. Autou, Plan zur Ablö- sung des Zehentes und der Urbar ial' lasten Lalbach 1tt^8. 20 kr. ^. Mlttermayr, L. I,, Die Mundlichkeit, ^ Anklageprincip, die O^ffentlichkeit und das ^ schworuengericht. Stuttgart <.!t Tübingen ls^- '^ ft , M a r b a ch, F, >l., Deutschland's WiederaM". W^s thut uns Noth, damit wir ein 25"l weroen. Leipzig »818 1 st. 12 kr. . Blanc, L., Die Reform der Arbeit. Lelpz'U 18i8 18 kr. _,^ Aus dem Hörsaal, Ztudienbilder aus O^!l' ' reich. Leipzig »818. 2 si 1^' kr. ^ Alte und neue Studenten-Bieder, Bildern uild Singw^iftn. Leipzig. 3" kr. Pränumerations-Einladung n l! s dit ' JLAISAClEEm lEi^TWir® und die mit derselben vereinigte belletristische Zeitschrift Illyrisches Blatt. ------«-V^^-i ----- Was Ende eines für die Geschichte Oesterreichs ewig denkwürdigen Zeitungs-Semesters, welches durch Zeitungsorgane der Lesewelt Europa's während der letzten vier Monate mehr Wichtiges, Spannendes, Interessantes und Unerhörtes geboten, als die »tt vorhergehenden Jahre zusammen — schreitet raschen Schrittes heran. Indem wir vor das lesende Publikum, respective vor die verehelichen l'. '1'. Abonnenten dieser beiden Blätter mit der höflichen Einladung treten: die halbjährige Pränumeration auf die „ Laiba ch e r Z eitung « und das » Illyrischc Vlatt« (vom I. Juli bis 3l. December 1848) gefälligst erneuern zu wollen, und indem wir überhaupt Lesefreunde zur Pränumeration geziemend einladen, glauben wir durch die Richtung und Vielseitigkeit unserer Blätter seit der Aufhebung des Censurzwanges mit der Theilnahme unserer "escr im besondern Grade uns schmeicheln zu dürfen. Die l>. 'I. Abnehmer der „Laibach er Zeitung« und des „Illyrischen Blattes« wissen recht gut, daß der bei diesen Blättern seit den letzten :i Jahren stereotyp gewordene Grundsah: »Lieber mehr leisten als versprechen,« besonders ftit dem I. April d. I., wo das Format der Zeitung ohne frühere 'Ankündigung und ohne Preiserhöhung in Grosifolio, und sonach auch dcr Inhalt weit über das Doppelte vergrößert erschien — sich auf unerwartete Weise neuerdings bestätigt habe. Neu eintretende Pränumeranten wollen wir einfach auf dc'n beinahe vollendeten halben Jahrgang beider Blätter freundlich verweisen; ein schneller, flüchtiger Ueberblick, besonders in Bezug auf unser politisches Blatt, wird unserem Unternehmen kräftiger das Wort N'den, als es eine Selbstanpreisung im Stande wäre, die wir nie als Fahne bei eingehenden Semestern aufzustecken pflegen. Es steht uns nicht zu, über das in dem zu Ende gehenden Halbjahre Geleistete mehr zu sagcn, als daß die Theilnahme für die »Laibach er Zeitung« und das >> I l lyrische Blatt« sich immer auf erfreuliche Weise mehre, und daß der fortwährend steigende Absah unserer Blätter ein vollgültiger Bürge, und ein ehrendes Zeugniß der allgemeinen Anerkennung unseres redlichen Strcbens sey. Das vor uns liegende zweite Semester soll und wird unter der anerkannten Thätigkeit der Redaction hinter dem ersten nicht zurückbleiben, ja, wie wir hoffen, dasselbe bei der Fülle an folgereichen, wichtigen und interessanten Zeitereignissen und bei dem freundlichen Entgegenkommen tüchtiger vaterländischer Schriftsteller, die uns ihre Mitwirkung zugesichert haben — noch übertreffen. ^ ^ , / , Die „Laib ach er Zeitung," die vorzüglich in letzterer Zeit ihren Lesern, namentlich auf ?em Lande, alle politischen Blätter, wie sie auch heißen mögen, entbehrlich gemacht lM>n dürfte, wdcm sie aus allen bekannten politischen Journalen der Monarchie, wie aus den besten Zei-lUngcn des Auslandes die wichtigsten Weltereignisse schöpfte und in geeigneten Auszügen möglichst >«)nell mittheilte, wud in Hinkunft nicht minder — das Vaterländische vor Allem berücksichtigend — unser Kaiserthum und seine Nachbarstaaten besonders im Auge behalten, ohne jedoch die erheblichsten Tagesfragcn und Angelegenheiten der übrigen Welt außer Acht zu lassen. M Emen besonderen Vorzug dürfte in letzterer Zeit sich die »Laibach er Zeitung« dadurch vr audern deutschen Blattern errungen haben, daß sie unserer Provinz Krain die wichtigsten Nach- ^M.>„ vom nahen Kriegsschauplätze in Original-Correspondenzen und zuerst vorführt. M^ Das »IllyrischeBlatt,« unter dem gegenwärtigen Redacteur aus einem einfachen Wochen-di^tez" „,^. förmlichen Zeltschrift für Vaterland, Kunst, Wissenschaft und geselliges Leben gehoben, ^ Nch bcrclts ehrenvoll unter chren vielen Schwestern Geltung zu verschaffen wußte, wird als deutsches ^ (Z- Intell..-Blatt Nr. 70 v. 10. Juni l848) Provinzialblatt Illyriens den Anforderungen der Zeit noch mehr, als bisher, zu entsprechen suchen, und heimatlichen Interessen vor Allem gewidmet seyn, die mit freimüthiger Feder unerschrocken verfochten werden sollen. Kurz — um mit Wenigem 'Alles auszudrücken — der Redacteur wird alle seine Kräfte und Fähigkeiten, allen seinen Flcisi aufbieten, um den Wünschen der vielen Leser und Freunde beider Blätter nicht nur möglichst zu entsprechen, sondern ihnen noch zuvorzukommen, was beide Journale unverkennbar darthun sollen. Jedem billig Denkenden aber wird ferner begreiflich seyn, daß der. mehr als doppelte Aufwand von Druckpapier für das Folio-Hauptblatt, für die Extra-Blätter und Beilagen dem Verlage schwer in die Wagschale der Ausgaben fallen muffe; darum werden die p. 1. Herren 'Abnehmer die gewiß billige, halbjährige Preiserhöhung von30krn., die dem Verleger vom l. Juli an zu machen genöthigt ist, nicht übertrieben finden; eine Preiserhöhung, mit der man die verehrlichen Abonnenten mltten im ersten Semester (l. April) im außerordentlichen Wege nicht behelligen wollte. Diejenigen Herren Pränu-mcranten, die sich ganzjährig abonnirt haben, werden höflichst ersucht, den Mehrbetrag von!lU Kreuzern vom l. Juli bis letzten December nachtragen zu wollen. Zugleich wird noch bemerkt, daß — um einem allgemeinen Wunsche des Lesepublikums zu begegnen, vom I. Juli an das Papier des politischen Blattes zur gefälligerm Form beschnitten seyn wird. Die Erneuerung der Prä'numeration wolle gefälligst sch nell und ja noch im Laufe dieses Monates veranstaltet werden, weil man sich sonst, wie seit April d. I. häufig der Fall war, in die unangenehme Lage verseht sehen würde, sp a t e r eintretenden Pränumeranten keinen Na ch trag leisten zu können, indem die Austage der Zeitung nur nach der Anzahl der gemachten Bestellungen bemessen wird. Um ferner allen Irrungen auszuweichen, wird erklärt, daß kein Blatt ohne wirklich vorausgeleisteten halb- oder ganzjährigen Pränumerationsbctrag verabfolgt werden könne. Die »Laibacher Zeitung" sammt dem „II lyrischen Blatte," welche ohne dasselbe nicht ausgegeben wird, und den sämmtlichen Beilagen und Extra. Blättern kostet: Ganzjährig im Comptoir . . 10 si. — kr. ganzjährig mit der Post portofrei halbjährig » » . . . 5» — » und unter Convert nur gedruckter ganzjährig» mit Kreuzband I!„—» Adresse........13 st- — kr. halbjährig im Compt. mit Kreuzb. 5» st. 3> mit Kreuzband, ganzjährig . . :l » W » » » „halbjährig . . . 2 » » Die löbl. k. k. Postämter werden ersucht, sich mit ihren Vcstellungen, ulUer portofreier Einsendung der Pränumerationöbeträge, entweder an die hiesige lobl. k. k. O b er - P osta mts - Z e i-tungscxpedition, odcr unmittcl b a r an das Zeitu n g 5- (Zom ptoir (Srern-Allee, Doctor O vjlazh'schcs Haus Nr. ili>) zu wcndcn. Jene ?. 'r. Herren Abonnenten, welche die Zeitung m's Haus zugestellt haben wollen, zahlen dafür halbjährig 20 kr. i^-^» Briefe uud Pakete au die Redaction oder den Verlag we^dett frnlkirt erbeten und nur frankirt angenom.nen, was man nicht zu übersehen bittet. Ueber die gemachte Pränumcration wird jederzeit ein Pränumerationsschcin verabfolgt, welcher gefälligst aufbewahrt werden wolle. Laibach, im Juni 1848. Der Vorlag und die Redaction der Laibachc r Zeitung und des Illyrischen Vlattts.