ß!»km vlMM prOw vßn ^ SV TA. ^>et»»mt ^oe«»«nt"en t«vd«m»l. SowtkvOiwNg ll»t«ion inwemdin k^t. 2>70j. V«,H»»ttung u. vu«»iöw«k«»«t (7«t. >»»w«d. 20S4> .)««S«v» >1. < — kUßfiA«, MMp«?w d»««g«n ?ir. so «>SM 1. BSr? 1S35 >n»«k»i>n- u. /^donn«m»nt»»^nn»kmt! >n ^»rido»: .lurÄdsv» u!. 4 (V«t»,a>tuk,g. 3«»»ig»pr«i»e: /^dkot»n. mon«V. 2Z Din. 24 l)!n. cjusck s^o«t monst!. 2S 0in, tiik «t»» m»»»»«. ZS Din. Linr«tnumm«' I 50 u. 2 Dia. Mariborrr,Mmm Schuschniag m« vem Dreier-von umuftledm Pari s, 28. Feber. „O e u v r e" bringt die sensationelle iachricht, das; der österreichische Bundes' !crnzler Dr. Schu schn ifl g sowohl in l'aris als auch in London auf die Nndurch-!llirl>arkelt des seinerzeit Mischen Italien, lnl^arn uiü» Oesterreich abgeschlossenen Drei rvcrtraqes hingewiesen habe. Der .^nzler lisl den Wunsch qeäukert haben, die fran,^ö-M'gierunq möge in Rom in dem Sinn«' l^inmirkelt, daß dieser Vertrag an den allgc-iiieinen Donaupakt angepaßt werde. Dem .blatte zufolge sollen die ersten Besprechun« lien zwischen Paris und Rom in dieser ??ra» 1.' schon ausgenommen worden sein. Lon d o n, i?8. ^'ber. Der „Daily Telegraph" berichtet: Der eng lische Botschafter in Rom, Tir Eric Drum-mand hat dem Duce über Auftrag seiner Regierung dcn Rat erteilt, in den Berhand-Iiinsten mit Abessinien mehr Nachgiebigkeit iin den Tag legen zu wollen, da ^ine a^'ssi-lische Beschwerde beim Bölterbund i:n Hln-l'litk auf die (^samtlagc sicherlich durchdrin» i?en wlirde. Revision der jugoflawischen ^ndelspolitik Die Solgen der NaNeniflden stnfudrsbeschrankungen / Vor neuen Derdondlungm mit Statten in Nom Veograd, 28. Feber. Die neuesten Maßnahmen der italienischen Regierung im Hinblick aus die Beschränkmig der Einsuhr aus de« Ausland haben auch Jugoslawien betroffen. Me man ersilhrt, sind bereits die Borbereitungen silr neue Verhandlungen zwecks Regelung der han« delspolitischen Beziehungen im Gange. Wie man hiezu erfährt, verlangt Italien den Ab» lchlub eines sogenannten ttompensationsver trages. An jugoflawischen matzgeblichen Stel len werden bereits die Vorbereit^mgen hiezu getroffen. Die Verhandlungen felbst fallen Anfang März stattfinden und zwar recht Regierung i« Hinblick aus die Gesamtlage diese VerhaMnngen auch niit anderen Gtaa ten parallel zu sühren wünscht, wurde bereits der Wunsch ausgesprochen, daß die Berhand lungen in Rom ftattsinden sollen. Iugosla-wifcherseitS ist man fich der Wichtigkeit der Borbereitungen siir diefe Ber!^ndlungen voll bewußt, und zwar umfo m«Hr, als die italienifchen Importeure bereits sich beeilen, die Vertreter der Wirtschaft do.5 n!?rd ivestlichen Teiles ^ugoss>M.ieii'5 .hre Venri' tung finden sollen. Simon geftt nM nach Moskau? Die Konservativen „meutern" buchstäblich dageaen / Die Abreise nach Berlin erfolgt am 5. März London, '.^8. ^eber. t»ritisä)e Auk? nationalsozialistischen liegiuies über die Äl^glichkeiten otner Einl-aung auf der Baists des Londoner !»konl» >nuniqueec' zu oechandeln. Das britische l'inett hat jedoch dm Aus^enmintster nicht >» Verhandlungen über ein etn^aiges konkretes Abkommen entsendet, sondenl es handelt nch nur darum, ^af^ der Minister dcs .'l^'nßeren den deuts^n Standpunkt in allen ,fragen des Lo^tdoner Kommuniguees an Die Rückgabe des GaaraebieiS Aaron Aloist übernimmt von Knox die Geschäfte ver Neqierilnq bis morgen nm 9'8l) tllir / Der Ein^usi ver Deutschen B e r l i n, W. s^eber cher als beliebten Präsidenten ver saarlän-Der Vorsitzende des Dreierkomitees des dischen Mgierungskomnnssion K n 0 r dir Pölkerbundes Baron A l 0 i s i, ist hente in! Negierungsgeschäste übnnommen, die er bi? Saachriicken eingetroffen nnd hat vom bis-j morgen nni 9.30 Uhr leiten wird. Morgeli herigen in der drutfchen Bevölkerung alles um diese Zeit wird Baron Aloisi seinen Fuitk ^ tilineil und Agenden dem deutschen Neichs-,ilnenminist Deutschlands im Saargebiet eintreffen. Die Kreise abhängen, ob Simon nach Wars'hau,!Teilnehmer werden auf mehr als 57 Sonder Moskau und Prag irviterrersen werde. in, ziigen nach dem Saargebiet gebracht wertien. ssrofzer Teil der Konlservativen sträubt üch i^n allen evangelischen nnd katholischen Kir-schon heute gegen die Znmutung, das; ^!n^(1)en werd^il unter mehrstiindigem Glocken--br'itis6>er Minister des Äeufieren sich durch! i^eläute Fest«pttegldienst« abgehalten werden, eine Reise nach Moskan herabmiirdigen lie- ^ bei denen die Bischöfe von Trier und Speyer Ke. In diesen konseri^tiveti ^treisen erklärt nnwesent» sein tverden. Sämtliche Feierlichkei man ausdriickliä), das; vor ciner def-tiitiven > ten werden durch alle deutschet! Sender i'tber-Erledigung der tiatldels^politischen und li- tragen. Mit urorgigem Tage erlischt die pro-nanziellen fragen zwisäien Moskau nnd ^ visoriscs),' Souveränität des BvlterbtindeS London nicht ^von die ^ede ^ein k^nine^iiber de»» Saargebiet, welches nun definitiv daß Sir John Siinon si:!i nach d^'ni Oste»l! integraler T<'il des Deutschen Reiches ist. ebgeben klwnte. > - Lavalo Lob flirDeutschland Eine bemerkenswerte Rede des frauzöfiichen Außenministers. — Deutfchlnnds Haltung l in der Saarfrage. ^ Pari 28. ^l'er. Außenntinister L aval hielt geit.'rn eine V.'lvisserma^en scniationelle Rcd>', da in ihr )nln erstell Male die friedliche .^^alinnq dvS e'schäftigte iick lnit der europäifchen (üje'aintlage llnk, ^vra.li , fcine l^nngtuung über die befriedi.^<'nde silng der Saarfrage aus, wobei er jedvch bo-I tonte, daß ttoch maitche andere enroi^äische ! ^-rage ihrer Löiung harre. Wenn an..s? an-' dere Staaten — sagte Lavnl — ein? äiinlii) ^ versöhnliche und entq''qentonrmetld( >>.iltnng an den Tag legen u iirden wie Deutschland i IN der Zaarfrage, dann w^iren w''- sieute ! dent restlos definitiveti Frieden näUr ^il' i nmtt glauben möchte. Zürich, deit 28. ^ber. — Devisen: '^^eograd 7.Paris W.N. ^^ondoii ! l.!>2, ^)^e>vt1ork Mallr.?g I2.s>l?s). Wien Berlitt Ljubljana. Iv^'l^er. D e v i s e n! t-litt I7^.t>8 bis Zürich >4210' 1^2^.0^, Loitdon 2l1.^1 tiis 2lZ..'>t). '^!ennork bis 'l.'i<>3.2:i, Paris 2t^i).^Ä> bis 2!^1 Prag 15^3.3^ bi.? l8t.4^, Tric't .'i7l..'i2 kii.--374.4l, österr. Schilling (Privatclearing! 8.25 lns 8.35. Die rote Armee Bt rl I n, 27. ^veber Dieser Tage ist die rote Armee der Smvjet ttnicn siebzehn )al)re alt geivordeil. '.'ins »iosem Anlasse veröffentlicht die ..Frantiur-ler Zeitung" einen Artikel, der sich '.n d«.» siierkenswerter Weise mit der Tatsache der lnilitärischen Bereits6)aft Sonvjetruf;landS »efaßt. ^n diesett Ausfiihrtingen he'.s^t es II. n.: » V!an n'ein. daß die So>vj«:trusjen geneigt iittd, zll ilbertreiben. Dennoch darf eins ittul) lerne Betrachtung die l^walt der real,dg<:bungen des SMstbewnßtfeins stehen, soviel Widerstand uird gefsthlsinäszigv' '^lb-lehnung man auch iintner den Berstlch' it der Sowjets entgegenbringen mag. ihr Volk dttvch die Wiederkehr uirid Verschärfung des niatis^»?»! Despotismtis glücklich .^n .iiacheu. 'l? nnk^iestritten »oc'iden tmnnr v!e!>er ihre ^>'eijt>>lngen l»e!m ')?eu>ere.^ lilei« ben. Heute, siebzehn Jahre nach dem m.litä-rifchcn und »nvralischen Znsatntnetrbrnch der Zarenavntee, gchört die Smvjetunion zu dcn stärksten Militärmäckilten der Erde. Zeil der Niederlage voit Tsuichima hat der Russe liir die Flotte ivenlg ltbrig. aber tnit umiv größerem Nachdruck hat inan das Landl)eer ausgebaut, mit dem einc lange Tradition und wohl auch eim' innere Neigung den Russen verbindet. Mit einer Stärke von r^nd einer Million Soldaten steht die fow-ietrufflsche Armee zahlcmnößig an der Spihe aller .<^re der Erde äiXD Geschütze und Tanks beineisen, daß sich die Sonisets nicht allein ails d^n .zahlenmäßigen Druck der Mensckienmasseit zu verlafftT, gedenken. Mit rultd s^'lugzeugen braucht die Sl»n' jetunion auch nicht einen Vergleich mir ait^ bereit Mächten zn scheuen. Man braucht allerdings die Schattenseiten in diesem Bilde nicht zn übersehen- ^er Mangel an 7>ntell'tgonz int .'!>e^e, geringer Tinflufi der Offizier^autorität auf den Soldaten, nnb«!fri')digen>»er Stand der <^r'enS in^ustrie nnd der.^ommtmikatione,», di< nie aus.inschatkende Bedrohung der (5rnährungs basis durch die i>konomische Unfähigkett drr Regiermtg, und schließlich die U n d i« r ch-sicht igkeit der S t i nt ui ll »l g der breiten P 0 l k s m a s f e n im ^'ande. In deit „Münchnei.- Neuesteti Nachrichten" zitiert in einem Artikel t^ranz Geisler den Militärsachverständigen (^nerallc'N-nant a. D. v. M etzfch nnd seine vorzüg-lichc Studie „Die Weltangst vor dem Krieg", tvolvi er über Rußlmrd folgendes sagt: „Gewiss geht Potemkin auch heute rwcb in Rus,-land um . .. Allein, u>as andere Völker ans einem Mann herausholen müsse,t, da hat Rußland gleich ein Duj.^ettd. Wenn and^'ie Mächte swlz auf ei« Fliegerptrsoiral voit e nigen Zehntausend» sitld, die S-owjetuni'^n >t>ill bis zum ^hre cineinl)alb Milliv' nen einschließlich Beobachter haben. '»Rechnen tvir 75' Prozent ab ftir Potomkin ober 'ür Mangel an ^ntellig , ist die enropälische ^'irftirlotte, die -'in äbn ^ liches Persotial edn^ht sind, sieber-siaft aufrüsten, Ul,t «?egen ied< Bed'Dhtlnn diirc!) Mos-kan c^n>appnet ^n seilt, -c^eb^'n l,at Polen Flug^^uge dez ^ikl'rsN s^el'nul, die 4Oi) Stltndenkilouleter etttm''keln und in 2 Minuten se ein^' Taltsendm^tert?)he „erklimmen". Die rote Armee ist eit,? 'Gefahr ?ür die abettdlä?ldikcb<' Zivllisation. in k'ieier Richlnitg sollte die v'^^ltvrefls' ifiie Il' oltl geut< inteil A b ni stittt gsr.i tsIä gv' sch i ><<'" und nicht in jene 9äitd<'r, die k^edri^ln iin> ,Mariborer Zeitimff" Rummer ü0. Freitag, de« l. Mürz ISN. Aaliens Heeresftarte Sieben bis acht Äiillionen Mann iui KrieMalle / Einv amtliche Darstellung der Mobilmachungsmaßnahmen R o lll, 27. Zeber. Ztaatsjeki^'tariat sür Presse und Propaganda hat eine o-fsizicllc Darstellung ilbcr dk italientlschen .striegsvorbcrc'lungen hcrausgcgeben. Es heißt darin zunächst, daß die Einschiffung der Peloritana-Divliion rechtzeitiger Verstärkung der Bertei-!>>'.^unj^ssti-'slung in be'^dcn Kolonien in voller Ordnung vor sich geht. In den nächsten Tag^n ivird dil- Gavinano-Division (stab !^üirei!z) nach Neapel zu,^ Einschiffung zu-lainincngczogen werden. Die Elnberusiing uiciterer Iahrgältge von WU abwärts ist '!n6it vorgesehen, eine Ausnahine bilden die ''Ijsizier^.' und das technische Personal, wenn ii:Il »hre Einberufung llotwendig enoci cn '5slte. Zu einer Einberufung weiterer IaÜr-ljänge witrde mail schreiten, wenn ez ;u ucmplifatloncn in Europa käme, )i^' aber in der gegcnn^rligcn Perlode und liach den scl,ten Abmachungen von Roin und London auSzusäiaUcil sind und eine weitere güllstiqe Entwicklung norau'^sehell lassen, die «ich i»ll .»iahmcn der Tircltivcn der Italienischen 'j.'o !itik entfaltet. Uomlttuniquec crinn«.rt Äarau, das; INN Arund der faschistisäM Gesetze, die die M'^litärpflicht vom 19. bis zum Leben, jähre ausdehnen, Italien gegebenenfalls l> der Lage sei, 37 Jahrgänge inobil zu ,na chen mit einem Aesamtt.ffektiostand von bis 8 Millionen Mann. In der Morgenpresse wird hiezu der Pos su^ unterstrichen, dasj die Möglichkeit v'.'n .Komplikationen in (^ropa nicht gegeben ist, imß keine Be orgn'ts dafür vorliegt und daß sich diejenigen fchweven Täuschutiszcn hingege^n l)aben, die glaubt!^n, daß Ztallen sein Interesse und sein Prestige »n Afrüa nicht werde wirksam derteidigen können indem sie mit möglichen europäischen Kom^ plikationen rechneten. Italien habe, tvLlui es auch einzelne Truppenteile sür Ostosrika inobilisierte, trotzdem nicht die Hand« gebun den, wie es vielleicht man6>e glaubcn, und kömie jederzeit auch der «Situation in. Europa die Ätirne bieten, denn es könne hcu'e sieben bis acht Millionen, da? ist da^' Dep-polte des im Aeltkristerreich'tsche Vundss kanzler Dr. Kurt von Gchuschnigg nach sei. ner Ankunft in London. De? Äanzler wird soeben uoni Außenminister Sir John Timon begrüßt Otto Habsburq in Rumänien? Eine Flugreise mit einem vom Erzherzog Anton zur Bcrfiigung gestellten «eroplan, systematische Legitimlstenpropaganda in Oesterreich. L ondo n, 1^7. Feber. ie d<'r „D aily Telcgrap h" bc-ncht^el, hat Otto von Habsburg gestern eine -jieise na6) Rumänien unternomnien und dabei mit seineni Flugzeug Pari--' passiert, .^tto 5^absburg besitzt hiezu einen englischen 'teroplali, den ihni der in Oestcrreiä) le-liende Erzherzog Anton zur Verfügung ge-ü.'llj hat. l a g e n f u r t, 27. Feber. ^uu hiesigt-'n ^tadttheater brachte der Grazer Oberst d. ^^Norih Löhner zwei Filme ^;ur Vorführung, die den einstigen Kaiser ?!' (1 r l als Thronfolger und lvährend des Ä^eltkrieges.^igen. Meichzeitig wurden den von der Vaterländischen Front lominandier tt'n Äesuchern ein Film über die letzte Schwe ^enreise Ottos von HabSburg gezeigt. Me letzlm Truppen Verlaffen die Saar Die englische Militärkapelle konzertierte vorher zugunsten der Winterhilfe. S a a r d r ü cl e n, 26. Feber. Die letzten internationalen Truppen im 3aargebict wurden am Dienstag früh ln ihre Heimat abbefördert. Das Saargebiet ^)eul^ den Hauptabmarschtag der englischen und dtx! italienischcil Soldatcn. In ^.en brühen Morgenstun^n Weden dic in 'Zulzbach und Dudn>ciler stationierten italienischen Earalnnier!. Äenslag abends 'uhr das englische .Hauptquartier geineinsam mit nilcin englischen Batailloil von Brebach ab. Die i''onzer-U'.ö ging für die deutsche Winterhilfe. Vrobemobiliflerung in Frankreich vin Plan des Pariser Generalstabes.__Tie i'rkix i. ,, Maniiver seit Beendigung des Arie» ges. P n r i s, 27. ^-cber. I^'cr i'ranzösierden soll, wie rasch die ^»ieservisten mobilisiert iver )ett können. Es dürsteir M—?5).l»00 Reser« v!ston zn dimachen, müßte für die Rekruten, die in-April ISN einrücken, die Mrlitärdienstzcil <^l^ 18 Monate verlängert werden. Tilis^l Ausfall würde solange aufzufüllen sein, bis die jogenannten ,KricgSjahrgänge" in dili Reserve getreten seien, da die Gl.burtenzif» ferll in den Äriogsjahren in Frankreich ta tastrophal gesunken seien. Im Jahre 1V^<> iverde man dann schon zu einem lit»ecQlcreti Regilm. in bezug auf ^n Militärdienst groi« scn können. Die Einführung der ZM'jAhri« geil Dienstzeit ^lmrde sl^hr viel daM bcitra gen, das Volt Frankreichs zu berchigen und den Glauben der Verbündeten an reich zu festigen, gleichzeitig aber sei dic-notwendig nach Ansicht des Marsthalls, ».m gewisse europäische Staaten ciu aller Welt, inie sie U)ohl nur selten jemand zu^il wurden. Das Lied von der „Lindewvirtin" hat <'lnst Nildolf Bauinibach gesungen, ein Dich, lcr, der ehedem grossen Ruhini iv^noß, der nlicr licnte so gut wie vergessen ist. Teine einst so lzelosesu:n Werke, wie „^latorc^", „Tomniermärchen", „Truggold" und andere, kennen hellt<' die wenigsten; aber s< in Lied von der Llndenwirtin lebt und luird )veiterlebcn, da es BolkÄied, Volks->^ut mvc>rden ist. Sie, der das Lied qcsmigcn wlirde, ist jct^t gestorben, aber ihr Lied n^rd sie iiberlebon. - Die Ehrunfleri, die dt^ abändern, demi jeder Abessinier wird seine Thre zu verteidigen wissm." icher hat in seiner ^siegieriuiq-^z:?!! 'i '' seiiiem Volke Ansehen und '-.v und Italien Mirde ,!iit <'.iieul ^in:. .'ii triegstüchtigen t^iec^ner zn rechnen i't". .U, n> Gelöste I., Kaiser von Abestinien Salomos kaiserlicher Nachkomme / Ew romantischer Weg zum Thron 'HU" mmes Der dunkelhäutige .Kaiser von Abessinien, auf den jetzt angesichts des Konfl'ikts zwischen Italien und dem Land des Negus iick) das Weltinteresse richtet, hat e'.itc^n ungewi?hn-lichen Lebenslauf hinter sich. Ni-Zit von vornherein war ihm der Thron des abessi-nvjchen Herrscherg^chlechts, das sich von dem weisen Salonlo und der Königin vo:: Saba herleitet und somit das älteste aller jetzt regierenden i^rvschergoschlechter ist, bestimmt. Sein Weg dahin ist vielmehr der eines ehrgeizigen und klugen Ttamltles' Häuptlings, der in der Wahl seincr Mittel bei denl Kmnps >lm das erstrebte hohe Ziel allerdings nicht sehr wählerisch u'ar. Zwar ging er klug vor und es '.st schwer, ihin etwas .konkretes bei den ihm gemachlen reichs dmch ein italienisches Bündnis para-lysierte. S^t dieser Zeit verfügt Abessinicn auch über die für seinen Berkehr wichtigen .Hiifen Djibuti und Asiab. Die innenpolitischen Gegner ließ er zu-llächft in Ruhe. Als eii«r der gefährlichsten, der Kriegslninister Fitaurari Hapta (^eor-gis, starb, lies^ er den mächtigen "«Gouverneur Dajazmaäi 'i^lcha durch die Kaiserin zum ?tachfolger bestimmen. Naä) anfänglicher Weigerung, nach der .'»^aulUstadt zu kommen, zog der nnoevsöhnlichc l^stner Tafaris 'chließlich doch auf der Bilanz des Lindbersils-Prozefst's Der Lindbergh-Fall smt, wie lon telegraphiert wirc> der und den verschiedenen Stelk'ii, die nnt oer '.'uif-spürung des Entführers und '.vlörder!^ des Llndberl^h-Kindes beschäfkiqt nunen, von mehr als WO.sXX» Tollar verllr'a^l)t. Oberst Linidbergh hat <'inschti>aupnuannö gefunden ivurden, .ilirii''ker-hält, 7Ö.sX10 Dollar aus>iesleöen. ^ein Fl'euild Okierst .venry Brectenridc^^' beleiligle sich an der Zuche nach dein Entsiil)rer nur lO.OVO Dollar. Für den Stab der und Detektive, die währen-d dreifjig 1^>l.'na' ten die 'Spur des Täters versol-gten, n>uri>.':^ insgesamt Dollar ausgeivorfen. Tie Prozeßkosten belaufen sich aus rund Dollar. Telephon- und Telegranunspefen er--reichten eine .Mhe von Dollar. Die Entsendung von Beamten nach Euro« pa, um die nach dort fi'chrendel? Fäden des Ändberg'h-Falles zu verfolgen, oernrsachti? Ausgaben in Hl?he von Dollar. Die norarc für die zahlreichen Schrist- und sackiverständigen, die ini Lindberqh-Fall qe-« hi>rt wurden, erreichten k?0..s>sD Dollar. Da? evgibt zusammen die Niesensuinme von tt29.0sXl Dollar oder nar. rund 27 Millionen vel Meren-. Nsrn-. Masen- «nc^ .'ital.serin heran. Zwar k)atte er »ich ein Hee^ > ^gztäsrmlek^en linäert 635; nAtiiriiclie mitgebracht, aber in der Nälie der .''>aupt'^ »f'i'gn?-.s<»8ek«-I?itter>va88er auck lief-stadt wurde er von Tafaris Leuten nmzin-!ti??e Ztuklkesctixvercleii in kurzer /^eit gelt und gctl)t^t. Ein großer l^k'gner war j und iZicliert ^ux^leicli eine xuirieäenste! Porwürfen nach^unviscn, aber . . . .^liquill ^ beseitigt, eine Provinz an die Zentralrogie-j lcnäe Veräauun^^. Krankenliauz^eu.?- rung gekettet. Die Kaiserin Krchtete all-Ini^sc bcstätix^en. 6»^ ilaeret. frsn?-.Io8et' Znm ersten Male hl)rte man von diese»!! mchlich ihren ?kefsen und lich einen Anschlag iniolk^e seiner 8climer?!c)8 rei^ '...................lauf sein L(ln?n machen. Doch der mißlang'nissenäeil unä ^lnp'enedni erleielitcrn- .^tainpf um daS Stimmrecht der grauen lvird neuerdings itl Frankreich mit größter Entvgie durchgefi'chrt. Soeben organisiert« die franzi^sbsche Leitung „M a t I n" eine Stimnlabgabe der französischen Frauen zur Errcichmlg des Wahlrechts. Man sieht hier jnnge Französinnen, die im Eaf^ de la Pair 'bre Stimmen in die Wahlurne legen. Reue ANacken Sckdarbt» gegm Bechlen ^ u d a p e st, 27. Fober. Tibor von v: ck h a r d t hielt gestern in Gyön^yös eine Rode, in der er die Angri-ffe gegen den l'»?ra'fen Bethl en fvrtlsetzte. Er erklärte, er habe von seiner Äritif Bethlens in seiner uorit>i>chigen Rede nicht zurückzunel,-nieii. Bitles wäre ganz anders gekommen, ivettn inan seiner.^t bei den politischen Prozessen den Zeugeit erlaubt hätte zu sprecl^n, beziehungsweise lvenn sich die Zeugen nicht hintcr den, Amtsgeheimnis verschanzt hätten. Falls ein Exponent des Bethlen'Regi-nies nnedcr zur Regierung kommen sollte, werden Eckl)avdt und seine Partei eiw? Strafanzeige erstatten, dic sich auf die zehn Jahre des Nethlen-Regimes rrstrecksn n»er-de, uin damit alle vertilschten Affären zur Sprache zu bringen. Neber GvunHKs sagte Eckl^ardt, das; der Ministerpräsident guten Maubenö 'ei, hin ter ihm stehe aber eine unverantivortliche C-ligue, deren Drahtzieher Bethlen sei. Diese Clique umfasse Pr^i'denten der Großbanken, der Großuntcrnehmungen, der .Kartelle und Mailtie, der heute für das Schicksal ve>n Millionen ausschlaggebetnd ist, im ^eptcui-ber llNi». Noch trug er nicht '^n Nanien. den er sich später als Rachsolg(.r aus den? Thron des großen Menelik II. beigelegt hal. noch hieß er einfach T n f a r i M a k v n-nen und loar ein Ras t'ixr^og), wie es in Abessinien eine ganze Reiihe gab. Sc in Bater ivar ein berühinter Feldherr Z^ai er Meneli'ks II. gewesen, hatte diesem Ha rar erobert und eine Tochter des .^aijser? zur Frau erhalten. Der vor dein Tode des Kaisers von diesem zum Nachfolger bestinltnte Thronfolger, sein Enkel Iosua (Jassn oder F^us), wurde einfach abgesetzt. iv!N n>ar Dreizehnjährige Mm „Ämug dcr Ä innige" gekrönt »vorden und i»urfte nun, als er nach abessinischem Recht 19lH längst volljährig war, nicht mehr abgesetzt aierden. Die Entente aber erzn>ang ivegen seiner Deutschfreundlichkeit seine Absehung, und Meneliks Tochter Zauditu (Judith), die Tante Tafari Makonnens, bestieg den Thron. RasTafa ri .schlug den gefährlichen Aufstand des ableset»teil Fosua nieder, erwarb sich damit in ^hem Maße die (^itnst der .Kaiserin und wurde als Fünfundzwan-zigjähriger Mitregent und „Thronerbe". Itl Wirklichkeit war er schon Regent, denn die Kaiserin, eine fromme und kränkliche Danie, verstand nicht viel von Politik. Der liitigc und Me Tafari verstand es, den dadur6) sehr mächtigen Ginfluß der Priester immcr mehr zur^Auidämmen und sich in den zahl. rei<^n Intrigen, die von seinen en und alerandrinis^en Äirche die Meinung der mäÄ>tigetl Geistl'.chkeit, die ihn vorher kraß als nngläubig «»bgelehnt liatte, für sich. Da erhob sich der (Gemahl der K'aijern;, der a s G u g s a, gegen ihn. ,wst der ganze Norden des Landes stnnd m't chin gegen den Mgu>s auf. Tafari sehte alle kleine den >Virkuni?, kür ult unä .iunpl iort.-z?ei^et7.tem Oebrsuci, besonders adbe« Der Gouvernem des Memelgebietes ritfen. W a r cha u, 27. Fetmr. Nach einer Mel düng aus Memel ist dm^ (^ounernenr de^ Memelgebietes Navakas nach >iown-o rückberufen worden. Seine Aoberuiun^ hängt mit der gespannten Lage im .Nömel gebict zusamnien. Als sein '.'cachfolger wsski der frühe,V Außenminister '^.aunius a-' nannt. Mit der Airt gegen eine (Granate. B e 0 g r a d, 27. Fe.ber. der '7rt' schafl Stvpca am Amielield landein zinej .s>irtenburichen in? Walde eine walns.BM lich aus dem Weltkrieg slannnende ('irana TruMÜ die N.»-! 'e. Bur1ch°n di. .'..m.m. .w .. - ' ^ ' nen BauMtutnpf und h,el>en ans pe .'nl der in:r ein und schlug den Ras auä) am März 1S3V in der Ebene von Anchin, inl -Mdela-Distrikt entscheidend. Ras Gugsa sei^yt blieb g,v:r aus dem Wege ^ ^ Mräum., °i» zur Awinher^ichaft s-hl,° dem!!"»««"«'» " "" r!»-»' Ehrgeizigen nur ,»och eines: der Tod der !Art los. Nach deni M^iten .vieb ervll.'t'-'>rt.' I die (Granate und ,^'rriß die beiden Ungl'^ ! lichen bttchstäbli^ in slücke. flowakei. P r a g, 2t'. "veber. Anläs',lich des burtstagl^s des Präsidenten Ma'arns nn 7. Mär^ nx^rden in l0.5(>l0 OrtsluNlen der Tfchechets'lowakei mn ll» Ubr gros^ ^reiid.'.l. feuer angezündet werden. 'An der Feier n'cr den alle Organisationen der betri''sen!^cn Ort< teilnehmen. Die Klnidget^nnaen sind'" so weiter. Solange diese unverantwortliches lassen. Später (1928) schloß cr sogar init s?dlicsue sichre, seien die guten Absichten ^ Italien einen Vertrag, der — vielleicht n,it t^iwbi^s' ein Tmnurbuch. vilft der Englän^<'r — den Einflus', Frank- btatsertn. Er erfolgte plötzlich und unerwartet znvi Tage nach diesem lehten Siege. )t.^r (r Zufall? .^'^atte Tafari ihn veran-iai^t'^ Das Geheiinnis un, de,l Tod «der A^iseritt ist nie geklärt ,vorden. Am 8. April 19W bestieg Negus Tafari als .^sai'er .«i) a i l e - S e l a s s i e l. den Thrim Adessiniens, und die aus Anlaß der Kri^-j imch einein einheitlichen Programm naü nung veransblUteten Feieri, ivaren so prunk Haft, daß jeder Einwo-Hner des Landes sich an ihre»! Z^ten mit edwa 350 Dinar be tei'ligen inuhte, — die erste in Abessinien eingefnS?rte Steuer. Noch im selben Monnt reichte der 5^ofarzt des .Kaisers beim Völkerbund in G^s umfangreiches Material über seinen .'^rrn ein, aus dem die Vergiftung Zauditus im Austrage Tafaris bewiesen iverdet, sollte. Er selbst hatte schon früber den Auftrag da.^u be?on„nen, chn aber egle.> ^-.'l'e" hinter M. D>e ersten Iahrzct)nte it)rcs lv schaulic!^l> Schildkröten da ieins tnn,nlelt<' ii< sich auf den .^xrvevinseln im Stillen Ozean. Diese nvltabsieschiodenen Eilande 'vurdni l773 von ^'>aine>^ Cook, deni t'erntnnZen eil«« Einzel^vnvn' Welttmt ncchnl sie jcchrelang seinen (5ntdcctungsreislt.u mit sich. Nach Iahren landeten beide, Cook un.d die Schildkröte, auf den (^'ellschaftsinseln, deren (Eingeborene den lvelßen Fo^cher schr srtulid ! ich aufnahmen. Damals schenkte l5ook dem >töni seines Danken. Der Herrscher der Ge-'ellschaftsinseln hielt das Tier ganz beson' derö in Ehren. Da Schildkröten bekanntldch ttnigin der Geftllfchafts- weltumspannende Notar Y- 'nseln eiitschlvk, das Ticr denl König Georai'"^ ewegung von Chicago aus ihren Lauf ,>on Enaland uls Geschenk zu übersenden Gründer dieser Be- Und das kant so. Die Königin ist sehr fort- wcgung war der Rechtsanwalt Paul jchrittllch .^sonnen und wollte ihren, Cohn ^ arriS in Chicago, der einige Idealisten unbedingt eine gute europäi'che Erziehung Gegenstück zu der ^zebtl! lassen. Zic sandte ihn dcshalb nach damals vollkommen materialistisch und li-Onord, gab aber gleichzeitig ihrem Sohne beralistisch eingestellten Welt zu schaffen. Die die Schildkröte nlit, die er denl englischen Denkweise des Menschen sollte auf eine ganz >töni.^ als '^eichen ihrer Bewuidderung und Grundlage gestellt werden: auf die '^ierchrung iibcrreichcn sollte. So hat die i der E t h i k und M o r a l, des -chlldkröte, die noch nnt Cook neue Länder sozialen Gewissens und der Dethronisierung " . . ^ ausschließlichen Profitbeqriffes. Tie ge« wissenlose Ausbeutung t^s Menschen durch das Kapital bzw. den Kapitalismus erhielt durch die Rotary-Idce unter Ausschluss deS Klassenkampfgedankens einen empfindlichen Stoß. Eine ileue Perspektive, aus der man '.II lilm,., tnn»..^ Menschen und sein Werk zu betrachten Mu -ountag fü. di, Mlnchmc!^' dic Prol-'s^ihrt ' ^ " i'utdectte, die n?eite Seereise unternommen, üe nuf enfflisch^nn Boden landcte. Äm so Km Tempo neben ven Schlenm der gailzell Welt tiefe Wurzeln gefaßt. In etlva 80 Staaten gibt es heute über 4000 Klubs lnit etwa 2ö0.0lX) Mitgliedern. Ro-tary-Mitglieder sind u. a. Präsident Lebrun, König Leopold der Dritte von Belgien, Staatspräsident Masaryk, Prinz Georg von C-ngland, König Fuad von Aegypten und Staatspräfident Roosevclt. Anläßlich des 30jährigen <Äründungsju-biläums der Rotary-Bewegung veranstaltete derMariborerKlub cine Ärün-d u ll g s f e i e r, an der auch zahlreiche illustre Gäste teilnahmen. Klubpräsident Sabothy sprach in tiefgeschürften Ausführungen über den Ursprung, Sinn und Zweck sowie Organisation und Entwicklung der Rotary-Bewegung. Biel Beachtung fan« den ferner dic Referate des AltMsidenten Jng. 8 rajmer über das Thema „Ro-tariertum und Nationalismus" sowie des Klubsekretärs Prof. 8 kof über das Thema „Rotariertum und Kameradschaft". Die Aus führungell sälntlicher Redner fanden sowohl bei del, Mitgliedern als auch bei den GSsten sichtliches Interesse und Beifall. Der Abend verlief in wirklich kameradschaftli^r Eintracht und hinterließ insbesondere bei den Gästen den denkbar besten Eindruck. Der Abend »var eill neuerlicher Beweis dafilr, daß die Rotary-Bewegung auch in unserer Draustadt zu eilu;m kräftigell Faktor geworden ist, über dell nicht mehr hinweggegangen tverden kann. Hochkonjunktur in Krivve Ein Großteil der Bevölkerung von Maribor und Umgebung liegt schon einige Tage kranl darnieder. Die G^ppenwelle, die sich über einen Teil von Europa ausbreitet, hat auch unsere Gegend ergriffen. Wi«? sehr sich diese Krankheit, die diesmal glücklil!^r-tveise keillen schliinlilen Charakter trägt, schon ausgebreitet und »velchen Umfang sie ange-llommen hat, zeigt der Umstand, daß er schon fast keine Familie gibt, di« nicht mindestens einen Kranken zu Pflegen hätte. Kopfschmerzell, allgemeine Mattigkeit, Schmerzen in den Gliedern, empfindliche Haut und meist auch Schlnerzell in der Hals- und Ohrengegend sind die ersten Anzeichen dieser heimtücki-des schen Krankheit, die denjenigen, der ihr ver- fast gleichlautend, als ob sie nach einem einheitlichen Formular abgefaßt wären. Die Magnose lautet: Grippe, und der Arzt ist in Versuchung, diefts Wort zu murmeln, bevor er den Kranken sieht. In den Apotheken hat man sich die Ar^it erleichtert: Man braucht nicht mehr das obligate halbe Stünd chen zu lvarten, um die Mixtur zu erhalten, sondern die Arznei liegt schon fix und fertig vor, und der Magister greift, wenn ihm das Rezept vorgewieseil wird, mechanisch nach der Lade mit der heilbringenden Arznei Ein hiesiger Arzt, den ich vergangenell Sonntag zur Rate zog, stellte in meiner Familie gleich drei Grippenfälle fest Ein sc^-ner Trost! Der gute Mann klagte, daß er schon mehrere Tage nur einige Stunden seiner Familie widmen konnte, da er ununterbrochen auf den Beinen sei! Am .Hauptplatz ließ er beispielsweise seinen Wagen, ohne den er in diesen Tagen nicht auskommen kann, an einer Ecke stehen und absolvierte der Reihe nach alle Häuser. Er durfte an keinem einzigen HauStor vortwerge^n, da er überall verlangt wurde. Gewiß, die Aerz-te kommen bei Masfenerkrankungen llicht schlecht weg, auch die Kassenärzte nicht, aber die Ordinationen und die Krankenbesuche stellen in dieselben Anforderungen, dene» nicht alle gewachsen sind. In den Schulzimmern gähllen leere Bän« ke; die Lehrer, soweit sie nicht auch im Bett liegen, müssen für die kranken Kollegen einspringen, sehr zum Leidwesen der Schüler, dic am liebsten gleich alle krank sein möchten, nur um den Unterricht zu „schwänzen". Jll den Kanzleien fehlt jsdor dritte, vierte Beamte. In den WirtShäuserll sitzen wenige Gäste, die übrigen trinken aber umso mehr, da Schnaps und Wein nicht nur gegen Cholera, sondern auch gegen Grippe gut sein soll. Nur in den Werkstätten sind die Arbeiter fast vollzählig versammelt, da sie sich in diesen schweren Zeiten nicht den Luxu'^ gönnen können, krank daheim zu bleiben. m. Mnanzdireltor Dr. Sedlar hielt sich gestern ill Maribor auf, wo er dienstlich zli tun hatte. m. DaK Amtsblatt für das Dra»ba«at veröffentlicht in seiner Nummer u. a. die Verordnung über den Lehrdienst in den ge-lverblichen Fortbildungschulen. IN. Trammg. Bergallgenen Sonntag wurde der Privatangestellte und tüchtig« Sports mann Herr Josef F u ö k a r mit Frl. La-dvslava 2 e kar getraut. Dem populärell „Rapid"--Tpieler sowie der jungen Gattin uniere herzlichsten Glückwüns^! ln. Tell»«ise Adschaffimg der höhereu Wa- März Der Mvnat des FrWingsansangs. '>cr März ist da — der erste Frühlings .lonat! ^^war s)at es in diesem ^hre der .!^!inter mit unS nicht allzu böse gemeint nnd ts bei einer kurzen sticengen Kälte-Periode benienden lassen. Dennoch atmen 'vir iius, wenn das letzte Kalenderblatt des >>ebrnar fiel und uns !^r 1. März ent^egen-X'uchtet. ^r März ist der Monat d(s Wachens und '^Äerdens, der Monat der llellen 0l>kflNttlg. In diesenl !Vkonat geht es soM-ageii init Siebcnüneileni'tie'feln dem Frühling entgegen. !^mmer länger werden die 5^age, immer wärmer die Strahle,, der Sonne. Allenthalben beginnt ec', zunächst^ ;ughaft, dann inlmer stärker, zu grünen ^nd zu blüheil. Ueberall lugen bereits Frühlingsblumen aus dem Boixn und erzählen 'chon von lomlnend<'r Sommersreude. An ^auin und Strauch iclMellen d',e ^ne^ipen !ttd dlängell bereits die ersten Blättchen jcrvor. Mit den ?itäs;chen l>at cs ^ingesan-i^n. Ä>oll ini Februar sab man si< an sonnigen geschützten Stellen, nun ist kein Halten mehr: der Frühiling ist auf dem Malzsch! Und lauln erwacht die Natur aus 'hrein Winterschlaf, so wird es auch ln der Tierwelt lebendig. Die Insekten regen sich. Wespen und Bienen nehlneil die Saminel-tätigke'.t auf und un^aukeln bereits die bunten FriHlingSblumen; Fliegen, dem Menschell wenig liebe Gäste, tummeln sich in der Sonne. Vor allem aber kchven 'etzt allmählich unsere Singvögel zurück. Die Stare si:ck meist die ersten, einige von ihnen kamen bereits Ende ^bruar. In jedem ! Jahre bleibt es ein neues beglückendes Er-^ lebnis, zum erstell Atale wieder dem Lied eines Rotkehlchens lalrschen zu tönllen, die Singdrossel Iln Bu?sch zu hören oder den Ruf der Hohltau'be lmd der Bachstelze. . Nun ist der Fvühlillg da! Im März l»cginnt sich alles zu regen. Für den Land mann sängt wieder die Zeit der schweren Arbeit an. Dt^nn jetzt !nuß bereits das Feld gedüngt iverden, femer die Obstbäume, die mit c^mischen Stoffen genährt werdell müssen, wenn Baumblüte und Fruchtansatz gefördert llxrden sollen. Kaum beginnt die Arbeit in der La?ldwirt.schaft, so denkt auch der Bauer schon cnl die Ernte dieses Jahres, und zahlreiche alte Bauem-regeln versuchell, bereits jetzt prophetisch .n die Zukunft zu ll>eisen. „Ein grüner März erfreut kein Bauerherz." „Was der März nicht will, holt sich der April; was der April nicht mag, steckt der Mai ln den Sack." „Soviel Nebel im Märzen steigen, soviel Wetter im Sammer sich neigen." Oder „Soviel Fröste iin März — soviel lm Mai!" Der März gehört zu den Monaten, dic oft reich an Niederschlägen sind. Aber zuvicl F-euchtigleit tann der Saat schweren Ab-brnck) tun. So heifjt es denn auch !lu Vers: und „Auf Märzenvegen folgt lein Sommer'egen." „(^ln feuchter März ift des Bauem SchmerK". Aber „Im Märzen kalt und Sonnensche.u wird eine gute Ernte sein." Aber nicht nur in der Landwlrtschasl. auch auf manchen andere,l Arbeitsgebieten, erhält die Arbeit neuen Auftrieb. So pflegt sich jetzt bereits fühlbar die Geschäftsbelebung im Baugelverbe zu zeigen, was — zusammen mit der lanidwirbsi^^ftUchen Ar--beitsbelebung — stets eine neue starke Entlastung des Arbeitsmarktes bedeutet. Die Bezeichnung des Monats März als Lenz oder Frühlingsmonat stammt von Karl dem Großen. Nach der römischen Zeitrechnung war dieser Monat der erste des Jahres. Sein Name lautete ursprünglich Primus und ll>urde erst später in Marlius abgeändert. Damit wurde der erste Monat des Jahres dem .^riegsgott Mars geweiht. Dies geschah weiligcr, um dainit den Gedanken der Wehrhaftigkeit des römischen Bolkes zum Au^ruck zu bringen, 'ondern vielmehr, weil inan glaubte, das; Mars dank seiner kriegerischen Tüchtigkeit die Acker und Fluren am besten zu schützen geeignet sel ^ !ij. >uiiii i.iner nemu -^lesel-Lokoulotive kui Aalborg (Dänemark) veranstaltet l ^nrde. Ans der Maschine befanden sich elf! -^eaniio und Ingenieure der dänischen! ntlangraste. Bei irgendeiner Weiche sprang die Maschine aus Gründen, die mau bisher nach nicht feststellen lonnte, Plötzlich ausdcu' schienen und raste mit unverminderter" ^chiielligseit un'iter neben dem Gleis her tu.' Bahn schallen, noch die verhält-u.smäszi.^ größere Reibnug auf deiu Gelang i^e nechinderten dns enorme Tempo und' ^rgeblich belnuhtc" sich die Beamten, die' nch der Gefahr, in d^ sie sich befanden^ uwl>! bewußt uiare?', das ra'ende Ungetüm' .^ain galten zu bringcm. Etwa W0 Meterl 'neit ging die 5chrl.ctcnsscchrt, dann, gab cs nnen unheimlichen Ruck, und die schwer^ Äaschlne sriirzte uiu. Alle Insassen slogen ^ 'i. hohem Bogen lunaus, hatteu aber im^ uiglück noch icwiel Glüet, das^ sie, von eini-' ien Prellniig^n nnd .Hautabschurmngen ab-' jicsehen, nilverletzt davonkamen. Die schnell herbeigeeilten Rettungswagen brachten die leichtverletzten iu ein ?slranknhaus, wo sie dann von ihrer gefährlichen Probefahrt be-' richteten. Ein Gradmesser der Nüchternheit. ,^u Amerika ist jetzt ein neuer Apparat ausprobiert worden, mit dessen Hilfe leicht' 'chgchellt '.oerdeu kann, ob der Autofahrer' uiichtern ^>der betrunken ist. Der Prüfung nkt auf einer Art von improvisierten Füh-t ersitz mit regelrechter Autosteuerung. Ein! angeschlossener Gradmesser zeigt au, mit. meläier Schnelligkeit der Prüfling aus un-rcgUmäszig aufl^nchbend-e Berkehrssignale i reagiert. Kobold ein Fcchrer angetrunken^ ilt, ist die Reflexbewegung bedeutend ver. i 'ungsamt. ^ vt». tlllgrilvr prlltltslye Pyttv^opyic entstanden. Eine klare, einfache und dennoch so allgemeingiltigc Formulierung der sozialethischen Forderungen hat die Welt nicht in letzter Reihe gerade der Rotary-Bcwegung zu verdanken. Rotary heißt so viel wie Adelung der Arbeit, von deren Ertrag nicht nur einer, sondern alle daran Beteiligten ihren Gewinnanteil haben sollen, Wiederherstellung und Erhaltung des Begriffes Ehrlichkeit und Gerechtigkeit im geschäftlichen Leben, in? Zusammenleben mit den Menschen der eigenen Mitte wie auch mit den Angehörigen anderer Völker. In diesem Sin ne ist die Rotary-Bewegung auch als jene weltumspannende Organisation zu werten, der die Ausgabe zufiel, die Verfallserscheinungen des Kapitalismus zu bekämpfen. Im i n t e r n a t i o n a l e n Leben hat sich die Rotary-Bewegung die Aufgabe gestellt, vermittelnd zu wirteil und die B e r-st ä u d i g u u g der N a t i o u e n zu fördern, sowie die Erhaltung des Friedens, der die Vorbedingung ist zur Erreichung aller hehreu Ziele der Rotary-Bcwegung. In I u g o s l a w i e n gelanate die Rotary-Bewegung bald nach dem Kriege zu mächtigem Aufschwung. Heute gibt es in Jugoslawien 19 Klubs mit Wer 500 Mitglie» dern, die im jugoslawischen Distrikt vereinigt sind, dessen gegenwärtiger Gouverneur der Rechtsanwalt Dr. Wilhelm K re jL ! in Ljubljana ist. Der erste jugoslawische Gouverneur war der Generaldirektor des „Prizad" Edo M a r k o v i 6 in Zagreb und der zweite der gegenwärtige Finanz-minister Dr. Milan S t o j a d i n o v s S, der noch heute einer von den zehn Direktoren der Welt-Rotary-Organisation ist. Bemerkenswert ist, «das; vier Mitglieder der setzigen jugoslawischen Regierung und zwei Unter-staatssekretäre Mitglieder der Rotary-Bewegung sind. ^ Die Rotary-Bewegung hat heute schon in fallt, sur ennge Tage ans Bett fesselt. HoyeS Fieber ist die übliche Begleiterscheinung, daS, ^ besonders bei Kindern, rasch bis fast 40 Grad' ansteigt, aber nach Ueberwindung des Höhepunktes, der meist in zwei bis drei Tagen einzutreten Pflegt, rasch wieder abnimmt. In der ärztlichen Praxis herrscht Hochbetrieb. All«' Aerzte haben sozusagen Permanen ten Krankhejtsdienst. Die Ordinationsräume »Verden geradezu bestürmt, die Rezepte sind genNassen in den Zügen. Nach einer Verfügung des BerkehrsmimsterS wird, wie wir schon dieser Tage kurz erwähnt haben, im Zusammenhange mit der Fahrpreissenkung auf den jugoslawischen Staatsbahnen mit !. März bei den Personenzügen die erstc Wagenklasse grundsätzlich abgeschafft (!n Alimenten ist dies schon vor einigen Jahren ge schehen); eine Ausnahme bilden nur die internationalen Kurswagen, soweit dieselben Lrektag, den l. MSrz lSSb. Marlbore? ?!uminer in Jugoilwvren mit Personenzügen befördert werden, sowie einige direkte Wagen »ni Lokalvertehr Kerner rollen nicht mehr Wa-gen zweiter Slafse be'» den gemischten Zügen sowie auf den meisten Neben- bziv. Llital-linien. wo künftig nur noch Wagen dritter Klasse verkehren werden. Der Grund für diese Maßnahme ist darin zu suchen, daß d.c höheren Wagenklassen i?ine sehr stcringe Frequenz aufweisen und die Wagen der ersten bKw. zweiten Klasse für die Züge ön? tote Last bedeuten. ui. Seine« ZV. Gebmtstag feierte dieser Tage der Offizial des hiesigen Bezirtsgcrich tes Herr Jl>sof DreveNLek. Der Jubilar, dcr sich allseits größter Wcrtschähung erfreut, war aus diesem Anlaß Gegenstand l»csonderer Thrung seitens seiner zahlreichen Freunde. Bei dem frohen Jubelsest wirlte» auch die begabte Sopranistin Frl. Ankica und der stimmgewaltige Baritonist Tonee< mit, die du?5) ihre brillanten Liedcrvorträge dem Abenld einen besonders glau^ollen Rahmen verliehen. Den vielcn Glückwünschen schliefen auch wir uns gerne an! Trauung. Dieser Tage wurde in S'v Iuris ob Ä^avnici bei Gor. RnHgona der Flcischhaucrmeister Herr Viktor V i h < r in Marlbor init Frl. Aloisie D o m a j n-k v, Tochter des ^kannten Fleischermeisters und Gasthausbesitzcrs in Sv. Jurij ob Hvav-nici, getraut. lW3 m Die Burg in vornja Radgona wird adllpttert. Bekanntlich ist die Burg in Gornja Radgona im Borjahre in den Besitz der Banatsverwaltung übergegangen, die darin ein SiechenhauS errichten will. Mit deii Adaptierungsarbeiten für die einstweilen Dinar vorgesehen sind, wird am l. März begonnen werden. ni Feldkurat Franz Bonaö f. In Ljub-ljana '.st gestern »lachmittags nach kurzem, schwerem Äideii der in ganz Aomenil:« Pc« puläre ehemalige Feldkurat Herr Franz Bonae im Alter von 50 Jahren gestorben. Der Dahingeschiedene lernte im Kriege die furchtbaren Lel^den der Frontkämpfer ken lien und stand nach dem Umsturz mit cni der Zpitze der ehemaligen Äriegsteilnehnier. Bei jeder Tagung und Versammlung seiner Mit kämpfer, mit denen er an der Front d'.e un^ säglichsten Strapazen teilte, lvar cr anwesend uiid war unermü-dlich an ser Arbeit, seinen chemaligen Kriegskameraden das lieben zu erleichtern. Ni Oberverwalter Josef Gfelman Fünf. ziger. Heute vollendet der allseits bekannte uiiÄ beliebte Oberverwalter sämtlicher jugoslawischer Güter des Stiftes Admont, Herr ^l!osef G s e l m a n, auf dem Razerhof in vollster Rüstigkeit sein öO.Lebensjahr. Infolge seiner reichen Fachkenntnisse, durch die oloflie u. (5hirom.intic, ist, wie wir bereit? berichteten, für niir ernste Interessenten auf diesem ubcran? auMlust-reichem Gebiete zu sprechen, und zwar nach-inittags in der Velika kavarna. m In LZublsana ist der ^anzle'.direktor der Finaiizdirektion i. N. Herr Johann E l s n < r im Alter von 79 Jahren^ estor-ben. Der Verstorbene wcir lange Jahrs erster Vizepräsident der Versicherungsgesellschaft „Vzafemna zavarovalni^a", der er mehr als 30 Jahre als Vorstandsmitglied angehörte. m. Der Gelddtebstahl von Mlje vor den Nichtern. Morgen, Freitaq, norden sich im .^usammeiiljaiig mit dem großen Gelddieb. stahl, der slch am 34. November v. I. in Messe zugetrai^en hat und wobei den, in den Tertiliverken Hutter 5^ Co. belchäftiateii We ber Stdnlslan KoruZnjak die Gesamt-ersparnisse in der Höbe von Dinar abbandeii stekommsn sind, der ?Kläbrige Hilf''inrbeitl'r Ivan Miko sowie dessen Gattin Marie ni verantworten haben. Für den Pro^esv bei dem 5^eugen einverno-mmen werd-'n. macht sich ein umso größeres Interesse bemerkbar, als das angeklagte Ghc- »uk krrlelituna «In— ?ae «>«« paar nach wie vor jede Schuld entschieden in Abrede stellt. m. An ganz besonders ermShigttn Sin trittSpreisen bringt Samstag um l4 und Sonntag um 11 Uhr im hiesigen Burg-Ton-tino der Verband der Kulturvereine das erotische Filmeroignis „Maradu" zur Bor-kührung. Ni. Die Bäckervereinigung in Maribor macht die Mitglieder auf die Sonntag, den 3. d. um 10 Uhr im Jagdsalon des Hotels „Orel" stattfindsirden Wirtschaftskonferenz des Gewerlx?verban>des iil Ljublana aus merksam und zu deren Besiich ein. nl. Die Asylaktion der Mariborer Anti-tnberkulosenliga erreichte niit deii Beiträgen im Fieber die aiisehnlichc Höhe von Dinar. Die Antitlkberkulosenliga spricht auf diesem Wesse allen edelinütigen Spendern, insbesondere den Hausherren, Mietern und Haubesorgern für die tatkräftige Mitwirkung ^hren wärmsten Dank aus. m. In Draoograd ist der Besitz des dorti« qen Kaufmannes Herrn Mi6)ael I u r-hart in das Eigentum des Hoteli<'rs Herrn E 6) u l l e r aus Slovensgradec ttbergessangeii. m. klasfenlofe für die in Bälde beginnende neue Runde der Staatlichen Klassen-lotterie werden in einiqeii Tassen im Vanik-geschäst B e z j a k, Gospo^ka ulica 25, in großer Auswahl erlialtl'ch sein. Anläs'.lich der soeben beendeten Haupt^iehunq der Klasienlotterie hatte das Bankgeschäft Bez-sak wieder eine Reihe von schönen .^iehun-^s-erfolgen zu verzeichnen. Interessenten für Klassenlose moqen sobald als mi>sslich im Bankgeschäft Bezsak vorsprechen, wenn sie Wert darauf legen, das ..richtige" Los zu finden. m. Gpende. Frl. Anka .'^»akras^iek, Jnsia-lierin des Damen-FrisiersawnS. spendete für den A'i'ylfond der Antituberkulosenliga in Maribor 50 Dinar. Herzlichsten Daiil! m. Wetterbericht vcm 38. Feber, ^ Uhr: eine Zeittafel zur italienischen Außenpolitik beigefügt, ivährend wir lM Anhang den Text der römischen Protokolle vom 17. März 19S4 finden. Aus Selse c. Versammlung. Die Ortsgruppe Celje des Verbandes der Advokaturs- uild Nota» riatsbeamten hielt iin Hotel „Europa" unter ftarker Beteiligung und in Anwesenheit einer Abordnung der Ortsgruppe Maribor eine Versaminlung ab, bei der wichtige Fra gen des Verbandes zur Besprechuiig kainen. ^ der langjährige uiiid verdiente Vorsitzende Herr Lovro OremoZnik infolge seiner kürzlich erfolgten Peirsionieruitg nicht mehr wiedergewählt werdeti konnte, hat maii Herrn Alb^.'rt Medvesek, Kaiizleidirektor in der Anlvaltei des Herrn Dr. Kalan, zum Oblnann ernaniit. Her Sremoinik ist in Anbetracht seiner Verdienste um den Verband zum Ehrenvorsitzen'dcli gewählt worden. Dem Msschusse gehören ferner an: O!>mann stellvertreterin Frau Magtia GradiSnik, Fräu lein Angela jtores, Frl. Anica U^ar sowie die Herren IagriL und .Hru?ovar. c. Frau Govekar in Celje. ?lm Donnerstag iveilte die Vorsitzende des Banal.Frauen Verbandes, Frau Minka Govekar, in unserer Stad!. Um 14 Uhr wurde im Hotel „Europa" eine Apre6)stulide abgehalten, wahrend der Frau Govekar allerlei Auskünfte erteilte. Um Uhr fand in der 9eselialle des Na-rodttl dom ein Vortragsabend statt. Frau Govekar sprach i'ibcr die Frauenorganisatio-uen in aller ???lt, über ihre Mmpfe und l5rfolsse, über ihre bedeutendsten Vor?ämp-ferilinen und ül>er den hiesigen Frauenverband. c. Gewerbcausftellung in Celie. Der Verein jugoslawisck)einderln. Der Weihnachtsmann (2. Teil) ist ein Ereignis. Diese zweite Serie übertrifft in jeder.Hin» ficht alle kolorierten Filme, die bis heute im K'ino aufgeführt wurden. In Vorbereitung „Charles Tante", ein Gro^but mit Paul .^^emp in der Hauptrolle. Union-Tonktno. .Heute, Donnerstag, letzte Vorführung der tschechischen Schlagcrope-rette „Du mein heiliger Antonius". Freitag Pren?'ere deZ amüsant-n Lian2 Haid-, Paul ^temp- und Gustao Diesel^Filmes Der R0' u:an einer Rächt." F'euchtigkeitsmesser—Barometerstand 7A^l, Gewcrbeausstellung zn veranstalten. In Temperatur 0.5. Windrichtung NS, Bewöl-' ciuer späteren Sitzung hat man dann den kung teilweise Niederschlag 0. ^Vorbereitungsausschnß gewählt, dem solgcn- Am Samstag, den 2. Mä.z HauSball te .Herren angeboren: Vorsitzender Stojan iiN Gasthaus Felik. Tezno J.izzliano-.Haii''^ o l o b a r, »Stellvertreter Anton Le<:nik, 1-)59 Schriftfübrer Ludivig Seliöel, Kassenwart . . ^ ^ ...... . ! Johann Marti,ieic, Beiräle Jakob Kovaö, HauSball bc» der „Lmde" ^.lndcrlc) mit Gologranc, Anton Fazariiic. Jiig. Maskenkonkurrenz am vain.'tag. den 2. PristovLck. Direktor MariiiLek, Verwalter März. Jazzband-Musik. '^dol.^cs, Gewerberefe'-ent Pogai-mk, Alois » Faschingsprogram der Belila kavar. Nihter-l5, Reiilhold Blechinger und die Borna. Freitag, 1. März: Neues >iabarv.'!t-Prc'- stände der einzelnen Unterabteiluitgen. Hier grmnm; Gamstag, 5. März: Eine ^^?achL nn sind zu nenneii di^- Finanz- und Wirtschafts-Reiche der Blüten. Masken-Revue. lSK7 Abteilung (Franz Rebeuschcgg), die AuSstel-. lungs-Abteilung (Ludwig Seli^^eN, Propa- Im.?' ..^7w7rd?n T-kor-.im. ling?. ^ogen werden rejervl rt. 1>. - ^Sl^vko ViSnar), Vergnügungspark lJcrnej » Hotel „Orel". Am 5. und i>. Märi Golöer) uiid Jnspcktionsausschuß (Michael kunstauHellung. Feinste Ljutomerer Weine. Vrenko). Jade dieser Abteiltingen zählt acht Bar-Mixtiires. 1l^57 bis zehn Mitglieder, deren Vorstände dein in. Ra^ erwischt. In einem Äcisth^'U^ »ll der Vetrinjska ulica lam gestern dsin Uhr- ' .......... " " ' " ........ inacher Z. ein Winterroct abhanden. Di2 sofort verständigte Polizei nahm den Dieb bald darau!f ant Hauptplatz fest. Es l)andclt sich um einen gewisien Stanislav Dornik, der vor einiger Zeit auS Jtölie« ljeflüchtet war. b. Die Außenpolitik des Faschismus. Bearbeitet von Ernst Wilhelni Eschmann. Verlag Junker und Dünnhailpt, '^rlin. ttart. M 3.60. Der V«^rfasier, ivell^r zu den besten Kennern der fafchiftischen Außenpolitik zählt, bearbeitet dieses wtc^ige Tliema mit Hinblick auf die Nachbarstaaten und niinmt auck) selbst Stellung zu vevschiodenen Problemen. Ochmann!^hält in seinen Ausführungen die Ziele der itattenischeil Außenpolitik im Auge, wobei er ausgehend von den Grundbedingungen uird Grundsätzen des Fa chismus dessen (Sntqincklung und Bedeutung für Süldostcuropa als auch für Afrika und Asien ausführlich behandelt. Mlt Recht erblickt Eschmann das innerste Ziel der fa-chistischen Auße npolitik in d.usir. 23 Opernsäiiges al^ Qperttten- und Filmitar^. — Berlin. Staatliche Klasseulotterie. 20. (letzter) Tag der Hauptzicliung. Din I.ÜUO.OOO 44121. — Dia 500.000 22578 Din 400.000 -{- .3000 17672. - Din 50.0041 614 >5. — Diu 10.000 35244. - Diu 30.000 *655 95375. — Din 20.000 I08Ü4 5-1562. — Din 10.000 29584 46923 64638 76613 St 1488 «S4516 85437 98765 99912. — Din 8000 6316 16326 16921 42418 53195 58388 61563 62104 88362. — Din 6000 1327 '. 27241 34908 .38711 45585 52558 56935 57209 58556 63046 69' '>9 89092 91679. — Din 5000 2027 27544 28622 46688 54514 66271 74039 77167 84119 87564 89760 98247. — Din 3000 6146 S137 12574 13317 1*159 14721 21385 30697 3880«) 42101 44026 45389 47S13 59013 61442 68781 73865 78495 82380 88213 97650. — Din 2000 796* 13378 224lu 27433 35440 50054 53146 55920 57789 63553 '»4141 64142 73892 79372 8560' 88595 92322. (Irrtümer vorbeli ilten). Bevollmächtigte Verkaufsstelle der Staat!. Klassenlotterie Bankgeschäft Be/jak- Marlbor, Gosposka 25. — Ebendort Kauf und Verkauf von Valuten und Wertpapieren. Loskontrolle, Lombardgeschäftc und Annahme von Einlagen auf laufende Rechnung bei günstiger Verzinsung. ^anbur^r ?llllnmer !». Tag dcr Zoarläiider — Btü««, 19.!^» ^^vue tschechischer Operclteii. _B>» dqpest, 17..'^!'» 5all)iii.>rcht''tt'r. lieber- littci dl^iii OperilhiZllö. — Bukarest, «vn,;crt. lU.s»'. (^iii Aben^ in Alt'Wländel-,'^'ier. 21.45) Ilttterhaltunt^smusik. — Mailand, 2! Zinsoniskonj^rt.___P»fte Pa rijien, "Arflt'ntmii'ch^' ^'ieder. 1: Leich-t" Mlksrf. li^.M BolMi^r. 20.1'> Vuch-^vnzert. — ,'Nrich, li',..A> Arien und Tuette. 2t» fröhliche Musik liuo alter i?l.1<) Ll^iinsmermttl'ik. Aus aller Welt Ueistestranker stiehlt eine Lokomotive. a r l s, 37. Fvber. Ein Zwilchenfall, öer schwere Folgen hiitte nach sich .ziehen ?i>nnen, ereignete ii6) gestern unu>eil der Etvt'ion Verlimmite. Der Arlx'ilslose Armand Vonsile schlich sich in das Eiscnbahn-Landeborres nnd stahl dort eine Lo-?oml>tll»e, die sich unter Danips befand. Lon-ftlhrerprinzip l)erausnehnlen werde. Diese Organisation inneibalb der CinheitS Partei soll dein oberslen M)rer (JulinS l>)önlbi)s) die.siandhab«' .;nr l^eltenduiachnng seines! Willens bieten. Vnd^^^'ejt wird zu diesen» 'Zwecke in drei Organisationsbe^^irke aufgeteilt werden, nnt je einein vom Fül?-rer bestinmlten ^'eiter an der Spitze. Als ^^ciier der Organisation bezeickinet das Blatt dm Vorsitzenden der Regierungspartei Stra-«nnstszk^, nnd l^^neralsekretär Bc'la Martoll. 5P0«7 ÄugoflawifHe Frauenrekorde Die Tabelle der Icichtathletischen Bettleistuns,en 1935 Der Jugoslc^wlsche Frauensportverband! Staffel viermok Ivl» Meter Lozar, Sulel, er jugoslawischen Bestlei» ^tefanini und Batelto (.HA.M) 1!>:jl. stungel? in der ^rauen-Leichtathletif her Hlirdenla«feil 80 Meter Zorka ^rajinovik: ausgegeben. Die Tabelle lautet: Laufen W Meter Anita Batelko Tckunden, aufgestellt lW4. uPanöevo) lZi.2 H«chfpmng 1-10 cm. 1W2. Weitfprung Zoe?« lWl. ^^lkleska Steffinini s.M.^.9 Laufen IVO Meter Mila Petrivi5 s.MÄK) 3i).32 Meter. 1931. Speerweefe« Zule^ia Stefanini 31.41. 1W4. Dreikampf Zulejw Stefamni (.'oMM 167 Punkte. I9N. Kranzitsische ^eststelunDen itl»-r Deutschlands Vuftanfriiftung. Pari s, 27. Februar. ?i<' 3tras;bllrger „Derniers Nouvelles" tx'röffentlicht ihre Daten über die angeblichen L^'ustvorber?itun>7 it Dentschlallds. Angeblich arbeiten in d.ii Iunkers-Dessauer-Mrken 13.00!» Arbeiter, !»ie täglich 14 Flugzeuge !)erstellen. In den .re'5i<,tt. In (^nzle>>»en M. Dieser Roinan d«'c' juugeu politischen Dichters ^t den grotz».ii Stoktsprei^ der pcluische» Li-te««nrKkade>nie fiir dao Iuhr ^935» gewot in diorql>t'qijeno'!im«en, daiui cr^hlend »inchgeholt n>rrd. Das gibt dem «pinzen tt»e eine etgenarlige, zugl<'.ch niiö^eriie und Atinvsphäre, w,e n»arl)de>»i die Amerikaner vorher i^s !P^ar Boussits-Brugilou li:1, 5»:7, 0:3 ausgeschaltet hatteii. Iin Daiiieneinzel siegte Vknthieu j^eqeii Hor^e k:4, tt:2, das ge-kniMe Doppel gelvmnlen Thomas-Crainm aeyen Mathieu-Änes 0:4. Im D^nien--doppel verzichteten Valerio-?>orss ftugllnsten u»n Mathieu-Tl^las. : Wo senden die nächften Olympischen Tpjele ftati? Dienstag ivurde die erste Ar-lxitssi^lng des Oltfmpischen Kongresses abgehalten, l»ei der nmn sich vorwiegeivd liiit der Firage des Austraguligsortes der koill--menden Olylnipisrhen Spiele besagte. Der japanische Botst^fter in Ronl Sukinura, der ^talien^r <^raf Bonacossa nnd Dr. Krogins lF'iiiiilarrd) plädierten si'lr die ^^iergebun^ der nächsten Olympisclien Spiele aii ihre LÄn der. iiZobei die Städte Tokio, Rom und Hel« siilgfors vorgesÄDlagen wur^u. Der Borsitzende iG-ras Äwillet-Gatour oertogte die ivei teren T^rhanldtungeli iiber diesen Gegenstand auf Freitag. W dürfte aber Freitag voraus^i<^ich auch keine löntscheidung fallen; die Abftinlmunq di^fte auf schriftlich^ml Wege durchgeführt n^^den, da v^nl den 56 ftimmberechtiqtvn Ländern nm 2L vertreten fiivd. : Die amerikanische Miumfchoft fiir de« DoviSi^tUp wird in diesen» Jahre neue Na-men aufweiselt. Äus der grotzei, Zahl fast gleichwertiger Spieler wurden für das Ein. zel Allifml nnd Wood und fs»r das Doppel Bl»dge med Mvto alo^^gewählt. Dieie vier Spieler werden das i^^nale der amerikanischen Zone und auch das Tirrnie^ iwn Rim-t»ledon bestreit«. : PMmieri defiegt Auftiu. C-ine iveiiere Uetervaschung gab eS bei dem an Sensatio-»e« neichen Internationalen T<'n?listurni7errcn->gVgM 4.^,, t).3. Der Jtvlieller t^lfst «»un in der Schluf; runde auf lLramin, der gegeil .Hebda 7:ä, 8:6 gewann. Das Turnier wurde Sonntag beendet u»iid brachte int Herreneinzel einen Sieg oon Cromin iiHei- Palmleri init 6:2, L:4, 6:2. : Die polnifche« Ski«kifterfchafte« »vur« den Samstag und Sonntag In Zakopanc ausgetragen. Meister von Polerl imn^ St. Marußarz. : Der Beginn der Ligamsifterfchaft ivnrde fiir den ÄZ. März in Aussicht genoinnlen. : Praöek und Hei« sind von den ,';ZS-.^kämpfen zurückgek'hrt. Praöek errang im Slalom dert 36. PlaH, 'wobei er di« Zeit von 2:12.1 (Seelvs 1:4H.1) herausfuhr. Heim landete in, Slalom an 36. Stelle. I:l der Abfalirt erreichten beide den 32. özw. 33. P'ln Aiila der Universität in A»rwesen^it des Wnlgs uitd des .^rmlprinzen uivd von Vertretern deS diplonmtischen Korps in feierlicher Ätise eri^ffnet. Nach einer Anisprache de^, .N'nigs und einer Begrtibuugsanspra^ des llor>w<-glschen Ministers Utheln setzte der Präsident des Ittt?t und »m«rde auf tto sten d und ^lchetto lMaserati» -':4?:12. : Wieder ein neuer Weltrekord «m Tli^imme«'. Au^ Vlanli wird Bei einer hiesigen Beranstaltuiig s>ar Ralvl) Flmmagail itber eine eliglische Meile niik 20:4^.3 eineil nenen Weltrekord «lufi^Litcllk. Ter alte Weltn'lord ivnrd- von Meiiica nnt '?0:57.8 geHallen. : Ein neuer Sislausweltretord. In, inter-luUiollall.'n Schlittschuhlaufen i,l Mos; siegle' litt .'i00-Meter-Lanf Nallailgrund l^corwe» am) in 45 Sekuirdeii. Dritter war Waznlek in 45.t», A6)ter Stiepl in ^kj.l. .'i000-Met^'r-Lcinf: 1. Stiepl in ü:(?3, l. Wazulek in Inl .'i00-M'ter-Daineuschlittschuhlanfcn i» Oslo schlug die norwestische Meisterin Nilsen init ^0.3 den Weltrekord, der auf 5)0.3 stand. : Schwimmiänderkampf Jugoslawien^. Dentschlaird. Der JngoislMoische Schwinln:-verband erhielt vom Deutschen Verband die AnladuTig, anlätzli.ch einer Baderöffnnn^i in Stuttgart in eiirenl Ländcrkampf tragen Deutschlands beste Schwimmer anAutreeten. kWUliMitsMe d. Herzerweittrnng. Wenil das Herz läii-gere Zeit vcrnll?hrte Arbeit zu leistcm hat, wird der HerMuskel breiter, die Herzhöhle meist weiter, wir sprechen von .Herzerweiterung. Unter vermehrter Arbeit verstehen wir allffeineilie Schwerarbcit, wie sie gewisse Berufe init sich bringen, oder andauernde sportliche Betätigungen. Die ineisteil .Herz-erlverterungen treten aber auch als Fol^ von Herzfehlern oder chronischen Lungenkrankheiten auf. In beiden Fälle,l hat das Her^ eine Mehrarbeit zu leisten. Es i/st aber bei Herzerweiterung Ähonml^ des Wrpers nottvendig und die Grundtrankheit ärztlicl .zii behandeln. d. ANohsl. Oft wurde die Frage ausgeworfen, ob Alkohol für den Menfchen niitz-lich oder schädlich sei. In erster Linie hüngt dies von der K'onstitution des Menschen ab. Es gibt gesunde Menschen, die Alkohol s6>l«l)t vertragen, diese solle:! de,i Mkohol nleiden. Ini allgeinoinen könneit gesunde Mltschen Alkohol in geringen Mnigen M sich nehnken. Mndern soll maii keinen Alkhol stet>en. ^Mnchen Kl^anken ist Alkohol in jeder For»n verboten. Zur Appetitanregung, zur leichteren Mrdanlichfeit schiverer, beson d<'rs fetter Speisen ist ein (^las Wein oder ein Gläschen Bitterschnaps oder Bermut-lvein zu empsehlen. Auch bei eineni verdorbeilen Magen hilft oft eiil Bitterlikör. Manche !Menswä6>e kalln ein s^las Weinbrand (Kognak) oder schwe»'er '^Heiii grmdezu lebensrettend wirken. Statt jeder besonderen Araeigc. Unser« liebe, herzensgute Mutler, Cinoiimutter usw. Krau Berti Golib, iä. SdntzbaA Oberlehrers witwe ist Donnerstag, den 28. Februar 1935 morgen«, nach langem, gednWiu ertragenen Leiden, ruhig und schmerzlos im Herrn entschlafen. Was sterblich an unserem Matnerl war, wird Samstag, den 2. Mär/ d. J, um 15 Uhr in die Familiengruft am städt. Friedhof in Pobreiju zur ewigen Ruhe gebettet. Der Qeist ihrer großen Mutterliebe bleibt bei uns. Die hl. Seelenmesse wird am Montag, den 4. März um 7 Uhr m der und Stadtpfarrkirciie gelesen werdeti. M a r i b o r, den 38. Februar 19,*. Herta Marine, gel). GoM>, Toditor; Franz Klasktc. Schwiegersohn. Otmar. Vlado, Marina», Sreüfco, Vhwlko, Jozefc und Verlc«, Enkelkinder. Alle übrigen Verwandten. 190K „MariVorer Zeitung^' Nunimer Fr«Uay, Veit 1. Mrz IVirtschaftliche Rundschau Deutschland und Donau-ftaatenhandel Die qünstiqe Posttio« zununften Oesterreich-Unqarns aufgegeben / Dkutschlanv ein neuer Faktor in der Handelspolitik des Tonauraumes / Handeisverträge zu beiderseitigem Nutzen Wo die staatsmännischc Arbeit versagt, ^«rden alsbald die Bertretcr der Wirtschaft die Erfahrung machen, daß ihre Tcttig^it auf Widersprüche stö^t und sogar Rückschlöge in Kauf genommen werden müssen. Die^e Erfahrung mußte auch Deutschland nach dem Kriegl. im Bereich der Douaustaateil lnachcn. Bor dem Krk'ge hatte das Reich auf dem Balkan eine wirtschaftlich sehr beutende, aber politi ch schlecht unterbaute Stellung. Damals Hatto man Deutschland den Borwurf gemacht, daß es mit Rücksicht auf Osterreich-Ungam auf eine aktive und unabhängige .^ndelspolitik gegenüber den Balkanstaaten allzu weitgehend verzichtet habe und die ehemalige Doppelmonarchie sich mehr, als es dem Ansehen Berlins zuträglich war, auf den deutschen Rück.^alt berufen durfte. Damals kamen Stimmen aus Si^osteuropa, die Deutschland zu einer besseren Wahrnehmung seiner eigenen wirtschaftlichen Stellung in den südlichen Donaustaaten aufgemuntert haben. Nach dem Kriege ließ sich das Rcich auf der südosteuropäischeu Politik völlig ausschalten, aber allmählich begann es, dort wirt'chaftlich festen Fuß zu fassen, bis cs i,n Sommer 1933 in der Handelspoliti? im Südosten und am Balkan ein neuer Faktor wurde. Man war in den Donaustaatcn i>n crsten Halbschr 1933 geradezu bestürzt über deil tturs der dcuticlien Agrarpolitik, insbesondere über die praktische Aus'pevrung südosteuropaischer landwirtfchaftllchcr Erzeugnisse. Die unter Minister Hugenberg vorgenommene Erhöhung des Eierzollcs v?n auf 70 bedeutete für die Lieferanten Deutschlands ein Aufgeben jeder Hoffnung auf ein erträgliches handelspolitisäies Bl'r. hältnis mit Deutschland. Nm so mehr überraschte daher die Tat ache, daß sich in der Folge Deutschland durr^us bereit zeigte, ln seiner Autarkie-Politik die südosteuropai-schen Länder gebührend in Rechnung zu stellen. Im August wurde eine Zusatz Vereinbarung Awbschen Deutschland und Ungarn in Kraft gesetzt, die dem unqarrschcn Bc-treide neue Unterbringungömöglichke'ten erschloß und iwch für andere landwt7tschcift« liche Erzeugnisse Ungarns Erleichterungen schllf. Eine Aeizenpräferenz war zwar schen im Jahre 1931 vorgesehen worden, aber die Einsprüche anderer Mächte haben die An-Wendung der Präferenz verhindert. Am 21. Februar 1934 ist eine zweite noch wichtigere Zusatzvereinbarung beschossen worden. Diese enthält die bedeutsame Bestimmung, daß die beiden Regierungen einen RegierungSauSschuß einsetzten, der die Auf gäbe erhielt, seine besondere Aufmerksamkeit den Fragen der Ungleichung von Teilen der ungarisch landwirtschaftlichen Erzeugung an den deutschen EinfuhrHedarf zu widmen (Anbau von Leinsaaten, Rizinus und anderen Ölsaaten): nebftbei soll der Regie rungsausschuß überhaupt die gegenseitige Ausfuhr fördern, sowie den Clearingverkehr bereits erteilt hat. Die die Kontingente Über steigenden Mengen gehen bereits auf Rech^ nung der nachfolgenden, an die betreffen?^ Firma abgehenden Waren. Für die Wareneinfuhr zum ermäßigten Zollsatz im Rahmen der festges^ten Kontingente ist das von der zuständigen Behörde des betreffenden Landes ausgestellte UrUrsprungszertifikat, so besonders für Bieh-und Fleis«!^ren, vor^legen. Die Einfuhr von Wild wird bis auf weiteres vollkommen freigegeben. Die Einfuhrbeschränkungen beziehen sich nicht auf die von den italienischen Bahnen ^zogene Kohle. Häuser in Betracht kommen, die schrlftl^che Anbotstellung für Montag, dm 11. März um W Uhr angesetzt. Für unsere Kegenden kommen die 5trankenhäuser in Maribor, Celje, Ptuj, Murska Sobota und Aovenjgrad^, das Kinderi^im in Maribor sowie die Sie» chenanstalt in Ptuj und in Bojnik in Fra» ge. Die Jnteresftnten wollen sich an die Le-tung der betreffenden Answltei? wenden. X ArbeitSoergebuug. Am 14. März wir> in der Technischen Abteilung der Banats Verwaltung in Zagreb die erste Anbvtver steigerung für die Ausbesserung der dortigen eisernen Straßenbrücke abgchalten wer den. Äe Kosten sind an-delsverkehrs: die l^egenseitige planmäs;ige Abstimmung der Er^zcllk^unq. Es ist sell'st-verständlich, das; der Wert einer solchen auf die Regelung der Erzeugung selbst bedachten Vereinbarung erst nach längerer '^'lliwendnng des Vertrages zur Wirkung gelanf,en kann, daß durch solckx Handelssnerträge l^l^er auch stetige Austauschbeziohungcn hergestellt werden, die entwicklungsfähig sind, sobald die nötigen Erfahrungen gewonnen sind. Jin .Handelsverkehr n:it Bulgarien erfüllen noch in der Richtung einen nicht zu unter schätzenden Erfolg, daß bei der Auktion in Lsubljana die meisten Füchse abgesetzt wer den konnten. Es ist damit zu rvchnen, daß am nächsten Pelzmarkt, im Jänner 1936, die Preise für Fj'!ck»se, den hauptsächlickisten unserer Gebiete, sich stark erholen werden. Für erstklassige Ware wurden bei der Auktion nachstellende Preise erhielt: Feld filchse 120—110 Dinar. Bergfüchse 13(>—.179, Edelmarder 5s>s>—589, Steinmarder 129 .-M), Iltisse 60- R», Eichhörnchen «.sTv, Mld l>asen 3.8.') und Da6>sc 02 Dinar pr? Stück. Für Wildkatzen und Bilche lag kein Interesse vor. In», freien Verkauf war dies mal überhaupt keine Tätigkeit zu verzeiä)-nen. X Valutensicherstellung bei der AuSk shr. Der Finanzminister gewährte den jugoslawischen Erporteuren eine Erleichterung in der Richtung, daß die Baluten-Sicherstel lungs gefähr die elbe Funktion der PreduttlonZ- anpassunH. Stand der NatlonolbonI I B°nimihte sich demnach Finnen Wvchenfrist um fast 19 Millionen D'.nar. Stark angestiegen sind die Verbindlichkeiten gegen Sicht, in erster Linie wegen der erhöhten Ersorder-v.^sse zum Monatsultimo. Teiliveise stehen damit die Verringerung der befristeten Verpflichtungen und der Rückgang des Notenumlaufes im Zusammenhang. D'.e Kredite der Bank sind abermals angewachsen, u. zw. um 29.5 Millionen, sodaß sich das Wechsel-porteseu'.lle binnen Monat^5srist um ü6.1 und der Stand der Lombarddarlehen um 24.5, zusammen somit 39.ö Millionen Din, erhöhte. Im nachfolgenden oeröffentlichen wir den Stand der Nationalbank von: 22. d. (in Millionen D'mar, in Klammern der Unterschied gegenüber der Borivoche): A k. tiva: Bedeckung 1316.2 (-i^tt.l), davon in Gold in Tresors 1120.6 (-^-5.9), Gold i-m Auslande 137.9 (—4.3), und Deoikl'n 57.6 (-^-4.6), Devisen außerhalb der Bedeckung 135.1 ^-^3.8). gemünztes Gere 1100 bis 1300 Änar Pro Stück. X Insolvenzen. Ausgleich: Josef G 0-r e n j a k, Gastwirt und Besitzer in Celse, Anmeldungssrist bis 30. März, Tagsatiung am 4. April um 9 Uhr beim dortigen Kreis-gericht. — Konkursabschaffung: Peter R 0 z-mani ö, (^mischtivarenhändler in Gornia Radgona, lvegen Zustandekommens des Ausgleiches. X FrachtermSHigung für Karto^selfenbun-gen «ach Frankrei^ Auf den österreichischen Bahnen wurden die Transittarifsätze für jugoslawische Kart^sf^eln in Wagensendungen von mindestens 10.(X)0 kg etwas gesenkt. Bis (?nde März d. I. betragen die Ätze u. a. von der Staatsgrenze bei Prsvalse bis Salzburg 117 und bis Buch^St. (^llen 179 Groschen Pro 109 kg. X LedenSmittellieferunge« fiir die Kran« kenhättler. Für die Lieferung von Fleisch vorzulegen. Eingeführt können alle jene Sendungen ^ ltnd Fleischwaren, Speck, Milch und Ä!ilch iverdeit, die bis 19. d., d. h. bis zur Erlas-^ crzeitgnissen, Spezerei- und Kolonialwaren sung der neuen Einfuhrbestimmungen, auf-. ultd der Hausbedarfsartikel für das Finanzgegeben worden sind und für wel<^ die jähr 1935-36, d. i. für die Zeit voin 1. April v a: Ban? von Italien die Kreditbewilligungen! bis 31. ist, soweit die Baimtskranken- Bücherschau v. Wir Habens gewagt! Weg und Wollen der Führer in D^t'chland und Italien .Herausgegeben von Dr. R. O. Siahn und Filippv Bojano. Mit 20 Bildtafeln. Verlag Eottalche Buchhandlung, Berlin. Kart. M 4.80. In di^em Buch wird der Versuch gemacht, in politischen Chamktsrbildcrn der Führer und UnterfiHrer beider Bewegunge« gleichzeitig die gewaltigen Umwälzungen i,» Mitteleuropa und ihre Geschichte darzustellen und damit sowohl in Deutschland ails auch in Italien um Verständnis für di? Sesonderheiten zu werben, die für den verschiedenartigen Entwicklungsgang^ beider Völker naturgegeben werden. Das sind keine Lebensbeschreibungen, die mit diesem Werk in packender und ausdrucksvoller Sprache' der Öffentlichkeit übergeben werden, sondern ein Dentmal für jen<. Männer, welche in guten und in böen Tagen dem eigenen Vaterlande gedient haben. Diesec, Buch is: ein Stitck Geschichte beider Länder und Zeuge für das Mannes tum, im Kampf um eine neue Weltordnung nicht nrüde wurde. b. Die Werbung im Tlhweizer Hottl- ». GastwirtSgewerbe. Wie sie ist, wie sie sein soll; Preis kart. Din "18.45. Unter diesem Titel hat Dr. Paul Pfeil in dein rührigen Verlag „Organisator A. G.", Zürich 6 eine zum Teil mit farbigen Abbildungen versehene Arbeit veröffentlicht. Dr. Pfeil hat die Materie systematisch bel^andelt. Der Verfasser ist Ve-mnlit die Leser, die er hauptsächlich in den Kreisen der Inhaber mittll?rer und klein''rer Geschäfte sucht, mit den (^lrundlehren der Wer betheorie bckanntzumaclien. Daran schließt sich die Beivertung d. einzelnen Werbemittel und schließlich eine Besvrechung der Werbeorganisation an. Von besonderen! Interesse für den Praktiker ist der zweite Teil des Buches, in dem die einzelnen Reklamemittek wie ZeitungsrcName, Prospekt, Kofferetiket-te, .Hotel- und Ansichtspostl^artc? usw. eine ein gehende Würdigung erfahren, die eine wertvolle Ergänzung erhält durch die Darlegung des Wertes der direkten sowe der indirekten persönlichen Werbung. Wertvoll? Auskünfte und Ratschlöge erhäkt der Leser schließlich durch die eingebk'ndcn Darlegungen au' dem (Gebiete der Verbungsorganisation, d. i. Werbebudget, Wcrbeplan. Durchführung der Werbung, Ersolgskontrolle und Auslandswer bung. Ein praktisches und empfehlenswert?' Buch. b. Barb. 'Itoman einer deutschen F'-au. Von Kuni Tremel-Eggert. E!s)<'r-Verl5g. Minck^n. In Ganzleinen .';.50. Ein prächtiges Buch, welches in die ^land jeder Frau und Mutter gehört. Das ist erlebt, erlitten, erschaut, erfreut und erl-evt, io klar und so still und Frühlings und Sommers voll, das reicht so an Horizonte des Menschen, ist so si5>er und fein und stbarf in Urteil un»d Begründung, das; man lich nicht mehr davon trennen mag. Dieser '^ioman entläßt uns mit dem Glauben an das zwar gewandelte, aber in seinen Gnmdkräft?'' unzerstörbare Menschentuni. b. Beyers Modesiiheer. Frühjahr — Sommer 1935. Verlag Otto Betier, Leipzig. Preis Mk. 1.50 'Z^r Modeführer wird mit einem kurzeu Modebericht eingeleitet, worauf die herrlichen, teilweise färbigen Mo belle für Frühjahr und Sommer' folgen. Wir finden vornehme Nachmittags- und Abendkleider, praktische Kleider für >>lu6 u. Beruf. Iungmädchenkleider in schlichter Form, Tanz- mld Brautkleider, Sportkv-stüme, Kleider, die schlank machen, Bluseit und Röcke, Straßenanzüge, Mäntel. Jacken in eittfachen Schniitformen, entzilckende Mo delle für Bad und Strand folvie modische Kleinigkeiten. Schnittmusterbogen beigelegt. „Wuitborer 3^unfl" Kummer 50. Jrettaff, t*n 1. Wät$ 1935. Die grösste FVämie von 1,000.000'- Din (eine Million) gewinnt heute wieder das durch ans verkaufte Los Nr. 44.121 Nächste Ziehung: 9. und 10. April J» J. Lospreise: 1973 r7T=-i I Pin 200'-1 ivTLoTni | Pin 100'-1 |Pin50^J |iiteiiiBMii JCUutet Anzeiget litllllOIIIIIHIiNi Gebe Darlehen aui Büch er «dfcr Garantien, Xusciir. unter »J'akoj« an die Vcrw. 1%() Abonnenten aui Hausmauns-kost werden aufgenommen. Außer anderen Speisen biete ich iolgende Spezialitäten: Fische, Rostbraten. raznjK-e, ccvapcice, alles frisch am Rost gebraten, zu mäökun Preisen. Schenke eclitc, sdiwarzc DalinatinerwcuiL* i Din 8.— nnd Steircrweinc ä Din 12.— aus. Gasthaus ;>Ro-tovz«, A. Vicci, Maribor. Ro-tovski trg 8. 1207 Unterricht Maturant instruiert in allen Gegenständen. Anträge an d. Vcrw. unter »Din. 5.—«. 1978 *y6< 'f^aiinoiif Zw ko#Hiucitar|ii *iiyw>f>HMUi»> Stutzflügel oder Pianino. gut erhalten, wird gekauft. Unier »Klavier« an die Verw. 1962 rTyMfcluifttnflmfrn ->ir— Kaffeehausserviereriii. nette, jüngere Kraft, per sofort Besucht. Anfr. Verw. 1979 Zwei Waggon Wieseiben nid '■. angefangen IS*« Iii Hochzsitsraise ohne ihn iiVl. ^-ortfttz^uig.) )ch daraus>htn von Be».lin fort, bin cliZei jetzt zuri'lrkgctomnlen. l>abl einc iteite Äelluil^ gesundcn, auf der ich zwar »lichl viel verdi<^tte, aber jedenfalls sov'i)!, uin '.Vilm l)eirateu zu können. Wir habsn das gest^'rn lind tic'rden, swtt ,^^l)rci Itomon Vv« Lola Gtetii (R«ch>m.- »«»„,«» gegangen, liachdenl ivir schon olles besprschelt Iiattcn. Mer heute hab^ wir unö -inieder alles troch einmal berodct nnd nns ser gebunden. Ni,m behaizptet, sie seit drei Wochen übevliaupt nicht inel>r ges«?hen zu haben." „To? Behauptet «sie das'i' Dati>, Hai sie Freundin M l>leibett, Herr Dr. Ammert>erg, deiur der smd Äe wohl? Irl) halte cl, si'ir rlchtiqer, ."^hnen qlei^) die ganze Wabr^'it zn sagen und nicht nach und nach, »v«< Rina twollte. Darnni, uin Nin«, k^zumachen, daf; ich Icinerlei Beziehungeti zwisckeil ihr und ^"chiien jetzt mchr dulde, bin ich hierhergekommen, sfleich nachd<"nl »mr uns vorhin ge-iientlt hatten. Tie ivar aber Ic^der ins Atelier gefahren. Da wollte ich sie l)ier erwar-len. Statt Nitias ^md Äe lmn gskmnnlen, tNKd es vielleicht am besten so. Jetzt gibt t's leine schiefen VerhältTnsje. Zie imsjen, iv.^r-an sie sind." ^Durchaus tt'.chl^f" 'Dieter smkt »« «'inen Sessel. Wischt iich die sencht gewm>dene -ll»n. weih ich i'rberhmipt nicht mehr, ,va'^ isf> denken soll!" (Lr betrachtet den energischt^,, '.unqeri, niriit i,ttsyn»pathiichen Mann, a'ls Wnoe ei^e (»tei-slerer^imlng rhnu „Mielstenl haben sie d mit ')ti«a ^»ivtti >il'qe-niackt? (i>est>evn? ÄHer gerade gestern t»<,l >si^ mk- ganz amdeve Di»»ge gqjagt „Wir ^ Mern im .>rn a«»vm«chev' Ihtien etwciH Verkehrtes erzählt. (va!»z l lod-sinnig bin ich noch ni6)t, 'lxrr Kvhl. Von gost<^rn nachmittag bis heute nwrqen mn vier ivar in meiner ^ellschast." „Aber in meiner rau, die sich fo ,«mnd^." Bei seinen eigellen Worten fäüt «in Blitzstrahl in Dieters Seele. Die ^rau, nnt der er gestern zauberha!fte Zturrden ^»erbrachte, nannte sich Nina Ro^ti. War ldb-er anders als sie? Lisgt hier de.^ 'Rätsels Äsung5 er ihm auf der S^nr? Hat er ettvlieh, endlich 'i»och gesutiden, was ec so lange »nd so ichmerzilch sucht? Die Geliebte? Die Berlvrene? Die s l^einimr Un-erTeichba«? h«t «stch nicht »nit d»,n junge»» Mann aus, der ihm mit offenem Mund nachstarrt, al<' er aus dem Rauni stürzt wie einer, der wirkli6) den Verstand verloren s)at. Eine AutohaltefteUe ist an der inichsten Eck. „!)!eubabelsbnne!»! Sie betl^mmen Mnt extva." Es geht wie der Wind. In r>erbotenen,, gefährlichem Teinpo. Der Wagen wird ineh-rere Male anfgeschrieben. „'^ixcht nichts!" ruft Dieter den» Chauffeur zu. „Ich ilbemehme alle Strafm. Ich bin Dr. Dieter Ammerberg. Wenden Sie sich an tttiä), we»ln die Strafmandate kommen." Das der^prochene liegt aurf den Pol-st«^rn, als Dieter au's iwnl Wagen springt, n»ch eh^ er hält. D a s W u n d « r. At.otti Mamlmen?" „.,>hr Pferd ist gestürzt, bei deilt z« schreiben! Ich bin an i)eni llnfall schuld, de,IN ich l>abe ihr den Film gebracht! Im Atclier tritt er aus Dettendorf und (5laus Iitrgensen, die sich mit <'inigen Hel'» ren unterhalten. „Der Doktor!" schveii .v^ettendors ilnin-l)erricht. „Der htU uns liente g<'radc »i^'ch gefehlt!" „Was ist ihr geschehen, .l^^ttendorf? -Xed^'n Sie doch? Was ist ihr gesi^hen?" „Vichts, oder doch so gilt wie nichts! Wo hör wissen Sie denn schon alles, !(^i'rr Doktor?" „Woher ist ja ganz nebensäci^lich! uu" zu ihri" „Gleich, gleich! Einen Augenblick noch!' Er tauscht mit Iürgensen verz^rxifelle Mick. Die anderen .'»Herren haben den Rinin' vevlassen. „Me ist es gefthehen? So sprechen sie doch endlich, Mense^kind! Tie kStmen d^'ch sonst laut gl^nug schreien." „Beruhigeil Äe sich nur, Dr. Ämnlerl'crg. Ich weis; ni-cht, wie es gescholien lonni.'. Aber es ist j« zum Mfl6 nichts ErMttiafl''<' passiert." „Hat Frigg veysagt?" ,,Der Gaul schien nervig zu seitl. Fräilleiu No«i aber «war eS auch. Sie bthauptel. allein Schuld zn l)aben. Pferd und Neiteviu l'ind sehr glinrpflich da^wngekontmen." „Warum lassm Sie iste reiten, wenn si<' nervös ist?" tobt Dieter. „Missen S'.e detn, lMter allen Menschen mit der .^tzpeitsche her sein? Und Ihre verfluchte Sensationslust! Warum milssen detln iinmer s«'bens!ie-Wvliche Ausnahmen gemacht werden? ,^hnm eigentlich kein Menschenleben licili.s " lFortsetzung fo^gt'- Chefredakteur und für die Kedaklion reranlwortJieh: Udo KASPKR. — Druck der »Ma Biiatl» 'fraahn .JMäKEbA..m ribottka tiikarna« in Maribor. — Für den Reratt«*etor im«! den Druek Ter»»«-"-,,