;U Kirchr»**ri Tli'aUT 2miwrr* II. 8.H4I) mit l*«Mv*r*Mwldnf: ? ••-rklinliriß . . II. I.U-I liallijuhri); ... II. 2.40 (jnzj«lirif{ . . . fl. 4.70 JT ES TT T ATU E Hü Erscheint jeden Sonntag. } 'KfdlHIiiHi: llilll|>t|.l >U .Vr. - . | Mmuiferttitr : w«r.l. M nl' ltl -nicht »nie>»>»'» uti-l Aniinuym" MiltVililfiRrii f ilirlil IktIIi I lirlili^t. ^nfrratc torrdrn billiuft herechnet. Aaikllnlt^ j'iltT Ar« w- r-«len barxitwillii; «rlliol*. ■ ■im i Nr. 3. Pctta», Sonntag, den 24. Februar 1878. 1. ",alnq. Vorschuß Rerein. I Dir in Folge L^schlus,Unfähigkeit der am 10 d M. angevrdnet getveskiten, am 1>». d. M. stattgehabte i^cner«!» Z^ersaiitmlung vereinigte sin \hnen Vaichl zn riit.ilUii.ütvr He J „atigfeli unft-w» Bei eines Im Jahre 1 877. Die ttrw irtung b.tf; iitiili linier drille» Geschäftsjahr»nit entsprechenden,>,>r>i>l.,!lle» beg'eitei s,i» wir»», h.,1 sich im sollen ")!>,,!> rtjillll; wir sannen mit ^efrifbifliiiifl auf die Grfleluiiffe der tVeKrhnn.g de>z abgel..... fetwn Jahre» zurilckvlieten, vrgrbnifse d.niu .,,»>fd»d, das, e» »ich« nur mißlich war. die i» der so traurigen ijeit und 6>e>chästaverhaltuissen nn> so dringender« Hllse in immer twilm «reife zn tragen. und dadurch in verstärkterem lim sänge die Aiisg.ide unseres vereine« zn erfüllen, sondern das! wir auch unseren MeferveFoud ans die statutenmäßig, Hohe gebracht halen, ansterdein aber i»'ch einen Uederjchus, n.Ahzuweisen, der staluleiigenms, den Mitgliedern als Zuper-Dividende |n tMnlc kounuen füll. (.^estatlen Sie mir einen Viiirfdlitf aus die (Vebahrnng im abgelaufenen Jahrezn werfen. Wir haben im Jahre 1H77 an nnsere Mitglieder Darlehen in der Höhe von 426J964 fl H7 fr. geg. » 329.470 fl. deß Vorjahres, dpher um 07.494 fl. mehr als im Jahre 1876 ertheil», worauf aber ^05.925 fl. 90 fr. zurückgezahlt wiir-• den. so daß mit Ende 1877 noch 140.903 fl 35 fr. gfflni 119,864 fl. 47 fr. des Jahre» 1876 anShaften «nb dadurch eine Zunahme des Geschäftes um 21,039 fl. eingetreten ist. ^ Dagegen habe»? wir eine Abnahme der Spareinlagen im abgelaufenen Jahre zu eonstatiren; wahrend in, Jahre 1876 dein Vereine *3,168 fl. 37 fr. an Spareinlage» zugeflossen sind, stellt sich diese Rubrik »in Jahre 1877 uur auf die H0de van 63,894 fl. 17 fr., dagegen h.iben die Mü.kzahluugeu f dn Ss»arclnlagen in, Jahre 1877 72.021 fl 99 fr. gegen | • 41,167 fl. 2:'» Ir. des l) betr gen und die jetzige Villanze schliesit ini» dein Neste von bl.889 fl. 34 fr. gegen M>,oi7 fl. 11» fr. dc-j Vorjahres. riefe ^kH'cgimq und Abnahme der ?f,ireiulagen ist leider in der so traurigen Zeit und tV,,chäjt4v>rhält»lflrn begiii». det; die Glbkjii er werden immer weniger, es wird mehr vom Kapitale alo twyi Crträgnifle desfrtben gezehrt und im Verhältnisse als nicht1 eine Vefsernng der Sachlage, sei es durch gnte prnten oder dnrib ein VtuftMiU». n d t I fruflrir, T eintritt, wird die Verschlechtniig der Situation noch weitere Fortschritte machen müßen. Der Unterschied, welcher zwischen den im Jahre 1 «77 eilt' ftandene» Zu wachse in den Darlehen mid in der «»nähme der Spareinlagen entstanden, wurde dnrck den er» !> hohlen VieeScompt Credit Villanzirt. diese? Moment kommt > dadurch zum Anodriict«, Iki§ am (Lude 1H7U :j-l,:K»l fl im Reeseomple engagirt waren, während wir iLnde 1*'«? eine Ziffer von 49,050 fl. erreicht haben, dah-r m» 14 700 ff. mehr schulden; e« erübrigt uns dennoch noch ein verfügbarer stie'S(!rrdit vou2I.00tt fl. der aber als Reserve nicht nur «naugktaftet verbleiben, sondern »ach Ülirglichfeil wieder eomplettirt werden wird. I Die jjibl unserer Mitglieder betrug mit Cnde IH7»i mit ,»t>i» Änlheilezug.wachsen sind im Jahre 1877 17i> Mitglieder mit 224 Anth.ilen ; in «bfall find 1 > Mitglieder mit 14 Anlheilen gekoinmen, so dah t^nde IH77 fiitft Mit giieder mit 810 Antheilen verbleiben, welche auf diesem . 4o,i'»00 fl. reprafentirenden Ltaminaulbeil.leertkie30,MI;» fl. 72 fr. eingezahlt haben, während noch 9654 >1. 2H fr. im Reste sind. Vaiit der in Ihren Händen befindliche» Rechnungsabschlüsse sind auf dem Gewinn- und Verlust Conto im Ganzen a« Zinsen und ^oviflonen 15,962 fl. 41 fr eingegangen, wovon von allen die Zinsen für Net?eompte mit fl. 278H.fii'. fr. m m Spareinlagen mit 2',37.94 „ „ « die vorhinein zugeflossenen' ^ 125ä.Hs» Zinsen pro 187* mit ,. 1334.3* ., die Geschäst.'foslen mit n 2392.42 .. die Abschreibung von Mobilar mit., 50.if0 „ die 6"/# vom Refervesond, .. 29s» x 1 zusammen daher fl. I0ki55. 2N fr. in Abzug kommen, woruach noch verbleiben fl. :»M07.I:< fr. Don diesen sind »ach A. 26 der Statuten vor oslem die 6% Zinsen auf die eingezahlten Stammantlieile mit 124'.' sl. 72 kr. zn beslrelten. von dem verbleibenden Reste pr 4Y'»7 sl. 43 kr. sind zur Complettirung deS Neserve-^ondc» bi» n'if 20"/, der bezahlte» Geschäftsaulheile 13.53 sl. *0 fr., selu» vom verbleid.ndeu Gewinn-Reste weiter.' 30',, mit i3'i il. 66 kr., zusammen daher 2184 fl. 66 kr. zuzuführen, »>>>,-nach sich der »lii-serve Fond Ende 1877 ans 70>tO fl stellt, außeedem aber mxfi ei» Ueberschnß doii 1*72 sl. 77 Ir. ir|HI• tirt über dessen Verwendung die t^encral-Versammlung z„ rutschkide» ha'.»e.i wird Der lbbl. AussichtSrath wird Ihm» hierüber Anträge stellen. Mit Wiiilsichl auf dieses günstige Ergebnis, war es der Vorstehnug möglich, fiir dir Mitglieder eine Heilte türleiisi» ternng in der Veitistumg des Credites dadurck eintreten zu lassen, das! vom 1. Feber au die Provision von bisher ans '/,"/« eimäsi'iil wurde und e> wird da» Augenmerk der Vi'rstehuug dahin .vrick'trt fei,,, .veitere Crmäsigmlgeü im geei.,H:'te„ M>i i:it>et n zu lassen. d>,»»t dir A'iigrbe Wl" .^tcztt eine Beilage. t"v i'crciiw«, m allem rasche Hilf», daII» .ifvv a»»i,li i» Mrfri )Ki>f tic ii» ?>!>chi»i».^ Abschluss' filr ;Me»rr- >>»d ■icUnuvl AuSlag'uerfbciucnte^>ieserve Pofirvn 1 habe ich mU.Miih'il n, >öi'i ciiu' fi'iibi' ;lij(o" in» her ötrutifrljM'f iiiKailn.VM) »«fluAfitbl q ilkilt U'.ii» imJ) Nichtiststth>«»g der iilw »nr eins :!ahlu»g ihmi tlica lXX) sl. zu er« fo'.ge« bat. b.ib r au» d»ir»> ?it,i>'>» Ur^ischusi von circa ., st. für taJ biHvi^c i^aln- er wachsen ivirb. 'i:or T-tv'usM i'Kv zn>clfc!haften sterbfruiifltM bllrbt» wir auch im cilgcta-s'iikl' ,i^ve wrjchcnl. 1>.J e.ill'i-igt mir nod> >v. Her,.II den löbl. A»fs,cht»rath^, fotoir bei Herrri' Mitgli»dern b.r BorsielMg für bU gr> »ocheu^ste, u.:iflit!tSoo!le »»b »»enuüblutv Erjlillung ihrer Ausgabe» den wärmste» Dank hiermit a»«',»fprcchen. »mbSie zu bitten, i» gleicher Wt> lege »«i, den Nrchii»nq?abfchl»si pro 1R77 zur Prv-(im.) fD.ntliiU n'iift A»bor»»g bii Bertchle» bc4 löbl Auf» sichl^rathe» zur ^.»ehmignng vor, bin aber gerne bereit, allsäll^e Austlär»,.g.» zu ertheile»." Der frm Biirgcrueeister Dr. Carl Preönig stellte als Cbmaini des AnssichtSrathcS hierauf den Antrag, eS möAe die Btrsainmliing zum Zeick,«» deS besonderen Vertrauens, welches dieselbe in die BereinSvorstehnng seht, den Nechenschastsbericht ohne Ausstellung von NechnnngS-Revisoren rn bloß genehmigen, welcher Antrag auch ohne Debatte a»genom»«en wurde. Hw Punkt :j der Tagesordnung stellte el»enfallS der Hm Chnann oesAnfsichlsrathesden Antrag, an dieMit-gli-der deS Vereines eine ige Dividende zn vertheilen, das: somit die <>!cschäftsantheilc eine 1()V,-ige Verzinsung pro 1877 abnxrsen. t. Vci der hierüber erössneten Debatte, spricht zuerst $vrr Pivse^vr Äanpinann und interpellirt die Vck stebnng dabin, ob e? »ich^ l>«sscr wäre aus weniger Dividende zn trachten^ dafür 'aber den ZinSsnß für Darleihen ini'glichst billig zn berechne» ? Er ersucht daher die Bor« jtehnug diese-? zur Noti', «zn nehmen. Herr Dr Bresn'ig erwiedert hieraus, dasi dieser Antrag deZ Her»n V'irtcdnerS beute nicht zur Debatte gelangen liinne, w'il d.'r Aeüpunkt dzfür hener noch nicht da sei und die Vtteinsleitung »i»ie die? bereits darüber naclgedal»^ bat. a'lei.i ein ^-in 'cben tu diese ^rage nickt siir zulässig s.ind. Acdiicr weiset daraus hin. das« der Äer» ein sich da- tvetk» v>'n ^' eschassen müsse. Herr Major Pn'kotini ist ebcnfallö gegen die Ansicht d^>? Herrn Pr-f. t'^a n p m a n n sür die siegen-wart, er bciviit, dt.si der verein noch e.n jnngeS Institut (."., und das? man stf*> von d>?n biti je'it errungene» S>oi theilen nicht blenden lassen mög«. soll daher vorläufig b'i den Sl.'lttten sein verbleiben haben, denn wir gehen einer kritische», ja sehr fniifchc" Zeit entgegen. \v.rr Pros, Hndq'o ist der Ansicht, dass die lichtvolle Ausste.lnng die die ^.'rstehung d>'^ ^«.reines gegeben Hai, seinen Zweifel darüber aüftoinnien läßt, daß die Interessen der Mitglieder bestens gewahrt werden nud nnterstiibt ebenfalls den Antrag de^ Herrn ^bmaiine? des Aufsicht^ ralbe>>. Herr Will». Pisk erwiedert ai'.s >'ie ^nlerpellalion de' v^rnt v,*rcf. a n p in a n d.'s« eelsr» Antrag stat»? lcnin'isnq iii l»t aus die I?ent'ge? age nn-ig a''s>el(t werde-! Ion e>> »u ge d.ihe, der >>'ir «. r dens >ben bei P'inst 5» »iiiei ..Alii.V'ige Antr^'.e" ito«l)stm(.« jk'ie» u ?d oiv int cinZleiti'ug wird denselben nach tieferem Eindringe« in die. Sache, bei der nächsten l^eneral-Äerfammlung aus die Tagesordiiung seyen Herr Pros «^anpmann ist damit vollkommen einverstanden Nach geschehener Erläuterung des Modu>Z dieser Dividendenvertheilnng von Seite des Herrn L Ermäsiignng des Darleihcii'ZzinSsusscS noch im l.'anfe diese-.' Jahres ventillirt uild bei der nächsten (^encral-Bersainm lung auf die Tagesordnung gestellt werde» wird, er hossk es^verde möglich werden dieseiw Wnnsche zn entspreche,:. ' Herr Prof. Ganpuianit stellt hierans abermal>z dc^ Aulrag. auch dem AnssichK-ralhe, insbesondere uT,. dem anwesenden Obmannedesselben, Herrn Biirgermeist' i Dr. Earl Bresnig den Dank der Bersamiulnng dni't. da^t Aiisstel/en von den Siven z» votiren, wa>? ebensali sofort geschieht Nachdem »och Herr Pisk die Ni'itglieder ers'i/ vom nächsten Mill.U'i',1» an die Dividende und ^>>>se» ^ ' Antheilschetne in der Verrinssau'.lei ',«« er!»cben, t">il |i»iOt nnver'.in.lich lugen b>'ibeit, wird die 1* rfoinii1 siir «»eschlosseu erklart. *' I PiidaHqftisehes. 7. Februars. I. husten dir Mitglieder des jt.indigen AuSfchnsir.z von P«ttau, Frieda» nnd Nohitfch, iiiite, bfin Viupljf des f. t. ^zirkSschnliuspeltors. Herrn Johann R a n n c *, ihre Sitzung ah, l'.,ch Eröffnung der Si^ung machte der Vorsitzende die Mittheilung, das, von, ständigen Aiieischnsie in Pettan .29, von jenem inFriedou 1Z und von jenem iu Rohitsch 2 Xfjcmst'ö, (zusammen also 44) zur Auswahl eingelaufen sind, und macht darauf aufmerksam, daß auch Heuer ohne Zweifel im Sinne des hohen Erlasses des f. f. Landes-fchulrathe» vvm 12. Juli 1877 Zahl 4500 vorgega-ge« werden wild und sich die Dauer der für die Bezirke Attau, Frieda» nnd Rohitsch gemeinfai^ien BezirkSlehrerkonferenz mit Rücksicht auf die vom hohen Landtage zu Tonferenz« Zwecken bewilligte geringe JahreSdotatiou nur auf einen Tag beschränken dürfte, » evhalb eS sich empfiehlt nur 4, lwchstenS 5 ? heniaS auf >i« TsgeSor?nnng zn sehen. — Nach erfolgte» Verlesung und Debatte wurden folgend« Themata angenommen: ^ I. Die Familie in geordneten Verhältnissen ist die Grundlage eines blühenden Staate«; welcher ist daher der Einfluß der Volksschule auf die Familie? II. Praktischer Lehrversuch über daS unterrichtliche Ver« fahren bei Behandlung eines LefestückeS in sachlicher und sprachlicher Beziehnng. (Mit d«r Brstimmung des betreffenden LefestückeS wurde der Ausschuß b«. traut.) III. Die Aufgab« der Schulleiter (Oberlehrer). IV. Belianvlung eines Geschichtsbilde» unter Rücksicht-nähme ans die Pflege d«!s Patriotismus. (Mit der AnSwahl des betreffenden Geschichtsbildes wird der ständige vtnsschnst lvtraitt) \. Oiviiimlijviige für den erilbrigter Zeit: Die 'stiege des menschlichen .^»trpers — der Lehrer als Arzt. Als Ort der Äonferenz wurde Pettan, alS Z«it der. ' selbe» der 4. Juli vorgeschlagen. TcH^ö'^hronik. I* SJ f II a u , 23. ftebrunr. .i n n e t g c f a « fl t, e r e i it. Unser M,innerflefangverein nifli >»'n |h. t>. DJ nhcrinaln eint tAenernl Persaminlung behuf« """ 'Jxchii'rtM i« d»>> Au«fch«{i. per AuSjchnji befiel)» sonach au« fwiflenhen Zerren: ?os. Jätn. Obmann; Iohauu {Hanner. Gljor» n,°l'fr und OhniiiniiftflltKrtrflnr; Anton Weixler. (Shormeifler* •: ifilitfrirttfr; Vfbolf i&dlinfchsflfl. Schristfühier! Johann Graf. Archivar. Josef hnstmir. dnfiirr; Josef WaKat. «rchiticusltU-t'erlrctir fl saniern. Am d. M. fand ja der hiesigen Prostei-Et»idlt farifirrtic ein feierliche»' Requiem fnr weiland Se. Heiligfeit 'i'in« IX. si,»lt. 'demselben ivohntiii die Pertret«ng de« hiesige» t■ I. i ffhit l5ot,'#. die tspiDrn dtr f. f. Behörden. die Gemeinde-«N'I Ü>' N1.UI< l»id »lehrrre Damen bei. r ii u d. VIin 18. d. SW. brannte die Draumühle des ^laii'sch in L.ibofzen vollständig nieder. Der Brand > >' ' ^i»f!> Ik Reibung der leeren Wnnfle entstanden fein, welche ,v" ' • oiif. die mnii eifl werft.** mu^te, an« Nachlässigkeit leer ! >' ii ii ii. I « stiflenner. Am 18. b. M. wollte« 21 Zigeuner an» Croatien über Sauritsch in <2lfiermotf einbringen. Sie hatten vier Mästen und 8 Pferde bei sich nnd halten sich in St.-Barbarn uud Slatiua auf. wnrden «der durch einen t^enSdarme» ausgegrissen nnd über Le«toveh nach Zwetlin bi« spät in die Nacht über di (Brenje gebracht. e Diebsfang. Am 20 d. M. orretirlc die hiesige Wen«-dnrmerie den besamten Dieb Josef Rohman sammt gamilie. uäui-sich dessen Weib. Sohn und Tochter. Sie hielte» sich bei der Geflügelhändlerin Pugschitz aus und man fand bei ihnen Effecten und Selchfleiich. welche« eiiuiefenerniasTen dein Trandosche^ in Ragosmip eiubruch«we,fe gestohlen w»rde. ^ Lehrerverem. Der ^ksige Sehenverein, welcher die Anregung dc« Ttre-den« nach geistiger yortbildnng unln seinen Mitgli»der«. die Hebung da« materiellen Wohle« derselbe« und die Wahrung und Korde» ning aller in da« Gebiet der Volksschule nnd dc« Lehrslande» ein« schlagende» Interesse» bezweckt und die Erreichung dieser Zweck: dvrch Besprechungen und Vorträge lu seinen ftrefnmmlungrn, durch Resolutionen u»d Petitionen durch die Presse, durch die Förderung der Be?ein«bfblfolhek und durch EinHebung reg^I-mcissiger IPräse»). Lehrer lkotzmuth nnd Schicher(Schriftflihrer). Lehrer Ko« (Xassier), Lehrer Krajne (Bibliothekar) und die Oberlehrer Weingerl, Moxino und Wobi^ (Ausschüsse). Die zioeile dic«>ähr!ge Monat«versammlung hatte der Verein am ?. d. ?>t. unter dem Korsin, de« Verein?vorsleherS Anl'i^ nliflsholte»! tmiurfinh wmen 30 Vrhrer und <1 Vehiriuini. Hier 4')rrrff. k. Bezirse>,hu>i«Ipeit,'r »t.inn.r. IiitliliiNiii'ifMinni Keüulei» i Gnßner, und Priuallehrerin All. Maier iieehrten di» Versammlung al« «stäsle. Der Botsilunde, die S'eifuiumliinii heev IM, willkommen heisiend. eröffnete dieselbe um 10 Uhr Storni, itzoraus da« lesile Protokoll verlese» und genehmiget umrbc v. den gifchiifllichrii Millheilnngen M VorsiKendeii »hu iinlcr anderm zu t»Inehmen, dasi der Perein für da»' .^ahr t^«^ ans svlgendc si Zeitschriften pränumerirte: ..Plidagogilche .leilschrift". .^Volk«sch»Ie", „Repeitoiinm der Pädag"gik," ..U'iiteljSki nud „Bertec". 5'eer Ve;irk«fchull»fveelor Ranncr hielt birranf eiiim praki-scheu Porlrag über da« „Zeichnen >» Berbindnng mit der geometii-schen Formenlehre" ans Vrund der Elenientar-Zeichrnschnle v 'u Krandauer. Redner führt« in eingehender Weife 0a« unterri-litliche Tw-fahre» b'j Behandlung diese« UiiUrrid)li^roti'|C(< rückfichllich f I Hefte« obiger .'.eicheufchule vor. Der Portrog ii'iirde mit P aufgenommen. In der Schluhrede gedachte der Borsiyknde de-> ordentlichen RJlifgliede« strl. Zchulz. ivelche? mit Eude l. au? dem Aerein«-verbände, welchem e« durch l Jahre ailgrhZrt. scheidet, um in ftolge Besörderung den »cuen Dienftpoftcn nlS UKuiigtschnlUhreri» «il der f. f. Lehrerinenbildu»g5auktalt n Laibach aii^ntre's». Hrl. Schuft hinterfafit der Lebre'fch ift ein schonr» V^iü>>!eii,e? auf dem Webiefe der Boll«schule. Die Bersammliing wurde nm '/,l llhe grlchlosse». ^,7'^ ^-enilleton »Pcttaner Genre Bilder" befindet'sich auf der ztveiten Seite der Beilage. I '■-A JZDaxalkfisi&Qruiigf. Mi ftlhle mich aus das angenehmste vor» psliclitot, sowohl filr dio lioberolle Theilnahme, woleher Hich moin nun in Gott ruhondor, unver-gesslichor Gatte, Herr Iguaz Weiss wfthrend deiner Krankhoit zu erfroueu hatte, als aucli für die mir alleeitig gewordenen Beileids, bezeugungon, insbesondere aber für die so zahl-roioho Begleitung bei d.m Leichenbegängnisse den hochverehrten lt. k. Herren Offiiieron der bi. ?on ison, don hochverehrten k.k. Herren BeM..,ien Qborbaupt allen Freunden nnd Hslniiorn t 8eoI!g . welche demselben den izten LieLjsdienst erwiesen haben, ans tiefstem Herzen meinen wärmsten Dank abzustatten. Pottau, den 20. Februar 1878. Die tieftrauerndo Wittwe; Walburga Weiß. HauL-Verkauf. Das dem Herrn Anton Pieringer eigen. thumlicheHauS Confe. Nr. n in der Dran, gaffe sammt Zugehör ist auS freier Hand um den Preis von 5500 fl. ö. W. zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt der k. k. Notar JTrnnz ICodonelicgg. 9 JF. £Hlef70l]b23Ticr 's) Hell niioilraolntcr, rettan, (jy lEnnn - f empfiehlt sein Lager verschiedener Gattungen fertiger Wägen. Aufträge werden nach beliebiger Angabe, bcfon der» Pariser Wägen, prompt, solid und billig Vv ausgeführt. * Achtungsvoll F. Riegclknnter. / ' 4 " #p < £37" Nur kurze Zeit zn sehen. 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Aul Ilro Krage, ans weleber Weise Drmyfohler vorknmtuen, welrhe Roll# ein Setzer in einer Bnc'i-dritrkerei «pielt, cwler wn* er eipent-erlanbc ich wir folgender-xu aiilwnrlnn: „Kin S<'l»er Men«rh, der verurtheiit ikI. die I.angweile bnehetüblieh ,.» ir"! nie*»™, wa* er Krtlh auibaulj in der Bucbdrnrkerel du« J, Hollin, reiMl er Nachmittag« ni«|er; erlT^in Widinb.ni« mit«« nach dein Frevel *t oft grellen, ^ und allen nl< narh der 'fugend, er bat i«itjl*t i» h.H'i »««viel xn drhafl'rn. then, Anfrage Nr. M. Kaniwb.i «I« mil der Sel-irer-i. II ! Trete 'IVitjti. Vennietluinnr. i ?nil ».wei Ximtnei tlbripen |,ilkl>liee- IM. xu vertu» ' n:ifiecrtftrfKr Äedaktcur Josef Jaky» Eigenthum, Druck und l^crliig von A. Tchön, PettttN« OeUsM .Mm „Peitmler Wochenblatt." - ? - > » . . . > . . . ............ii i ii i v,r. :V. Pettan, Sonntac», den 24. Februar 187H. 1, Jahrgang. ■ • • ----------- - ' MC« — w I !■ Hl MIMM——1— der Neid vermag »»»»> Die Kolgr» tzer Thätiglrit. Koma» von S. f •WfitMia (2. Aortsetzung.) ?Jad)hfut rr jede Sorte in flriiirii Hausen aufgestapelt, voll)« er da» Silbergeld in Papier, bnitb die Banknoten zusammen nnd legte eine Wolle und ein Bündel »ach dem andern in ein danebenstehende» Kästchen. Dr, 5>>ch ward endlich leer. Olle strich mit der Hand darüber hinweg, wie um den Staub hinwegzuwischen, und nahir. «rann au^ dem Schrank eine« kleinen ledernen Beutet. dessen Inhalt er ganz langsam au»-schüttete. Bei dem Anblick de» goldenen Metall«, welche« nun sichtbar ward, zuckte der Lauscher zusammen. Bis jetzt hatte er dem allgemein für arm geltenden Weber Olle mit verwunderter Neugier zugesehen, nun aber geschah eS mit heimlichem Weinst. Van Zeit zu Zeit' fuhr er sich mit seinem Taschentuch üb.-r die Stirn, um sich die groben Schweißtropfen zu trocknen, welche der Anblick »e» Holde» ihm auspreßte. Lr war bliich und ei» nervöse» Zittern durchrieselte feinrn Körper. Mit »och grösser Sorgfalk, «l» er vorher an den Tag ■ gelegt, wog Olle jede Münzen wendete «sie um und betrachtet sie. D«i» Zahlen der Dukaten gmg sehr bingsam und e» that ihm I wahrscheinlich lei V daß er sie wieder versteckc» mußte. Auch hielt er de» kleinen, duuktlfarbigen Lederbentel eine ^'Ile in d.r Hiind un? schüttelte ihi«, ehe er ihn ivieder in den Viaslen legt'. Die Glocken in der Stadt »erkundeten, >!aß der Gotte»dienst beendet war. '^er junge Mann zog sich schnell vom »Neuster zuruck. und hinter die frite, wo einige Gebüsche ihn verbargen. Olle, der da? Läuten auch gehört, beeilte sich nun, da» Kästchen zu-uschliesie». nahm e» unter dem Arm und verlief, damit 5i»l'e und ^auS. Lchnell schritt er über de» kleinen Platz, der da> Wohnhaus von dem Viehhofe trennte, und verschwand hinter dci Zh»r de» Viehstalles. Nachdem er in diesem einige Minuten verweilt, kam er wieder Hera«» und kehrte dann in da» Hau» und in da» .(immer zurück, wo er sich aus da» Bett warf. Fer Lauscher hinter der Ecke veekeß fein Versttck und '»tfernte sich mit raschen Schritten. i l^» war Nacht. . ?er »ch.'n e» bald darauf wieder blitzte. War e» vielleicht 's ^ " ti: rlnichten? Itirfll schien da» nicht für wahrscheinlich zu ' .iifi,. cie (rrnng vielmehr au» dem Bett, warf einen Rock über 'lud m»rm> lte: „Vielleicht ist Armand im Stall. eS s«h au», al» ob da» "ht von ^ort ber käme." £« ging htnau«. un, sich davon zu überzeugen ^e> slroiuie nnd der Sturm heulte. ' wnd zwei und anch drei; der 7ng begann zn grauen. Um".tifj Ii.«.tr aus. Mir|ii „bei kam Nicht wieder zurück. ei »'achte Oll». t5r sah sich nach der fiel» •* ii !!!!> w ich« unoobiilich |,l)on um vie» lihe am, zu fein z«flegte. Sie war aber nicht da. und nicht» in der St ibe verrieth, das, sie in Bewegung gewesen. Auf bett< Stuhl« Ingen ihre Jtleifctr. nilc warf sich in sein ArbtitScostülN »nd ging hinou». „Kirsti J" rief er. Keine Antwort. „Vielleicht ist sie bei dem Vieh." Mit diesen Worten ging Olle weiter nach v«m Viehh^fe. Die Stallthür stand weit geöffnet. Olle wollte hineingehen, blieb aber plötzlich stehen. Vor der Schwelle lag ftürfti «»»gestreckt auf dem Vodeu, kalt, bleich und leblo». Olle faßte sie an und rüttelt» nnd schüttelte sie. »hne jedoch eine Veränderung znwege zn bringen Sie blieb todt und kalt; sie konnte nicht zn einem Leben zurückgerufen werden, an» wekchtm fit ohne Einwirkung einer Äußern Gewalt geschieden zu sein schien. Bald gab Otle auch alle Versuche, sie zu erwecken, auf. kr hatte, al» er den steifen Körper aufhob, denselben sifoit mit einen» Schrei der Verzweiflung wieder fallen lassen und war nach einem aufgebrochenen Brett de» Fußboden» gestürzt, worauf zufällig feine Augiu.^fallen waren. > Wa» inar für ihn in diesem Augenblick Airfti. ihr Leben oder Tod? Äar nichts. — Cm viel größere», gräßlichere« llrgliick Mute ihn an» der aufgebrochenen Diele heran» an. Hier hatt« rr ja so viele Jahre lang seinen im Stille» gesammelten Schatz ver» steckt gehalten und nun - nun war derselbe geraubt' Olle warf sich über die Oeffnung und begann unter dem wildesten Gehest! «ach de« geraubten Kästche, »mherzutasten. e» wae aber nidif mehr da. Der besloblene Olle, der niemal« für etwa» Andere» gelebt oder etwa» geliebt al» diese» Geld, verlor au« Verzweiflung über de» Verlust desselben den Verstand. Wer hatte ihm diese» G.ld genommen? Wo sollte er d»» Dieb finden?, Kirfti hätte e» sagen können, aber Kirsti war todt un> nahm da» Geheimniß de« Diebftahl« mit in« Grab. E» dauerte nicht lange, so mischte sich da» Weinen eine# Kindt» mit in da« Wehklagen de» Vater». E»war die kleine Leu» die mit ihren Thränen und Küssen bie Mutter wieder in» Leben zurückzurufen versuchte. Der Tod is! aber unerbittlich und 'gibt da«, wa» er einmal in seine Arme geschlossen, .-»icht wieder heraus. Wer soll »un für die Kleine arbeite»? Der Vater, der au» Verzweiflung über den Verlust scine» Golde» wahnsinnig geworden ist? Dennoch wollen wir «nnehmen. daß Der. welcher für un« arme krdenwürmer ein Batnherz besitzt, in seiner Güte sich auch über die Tochter der fleißigen, arbeitsame» und redliche» Muttir erbarme» Wirt». „Wäre e« nicht am klügsten, wenn Olle von hier fortzöge?'" sagte die kranke Frau de» Tischlergesellen Richardson zu ihrer Schwiegermutter Magdalene Richardson. ,.Wa» ta» für ein Geschwätz ist!" rirf grau Richardson. „Willst Du. daß Olle deshalb fortziehe, weil der Banquier ein empfindliche', ei»gebildeler kfel ist'/ — Nein. nein, daraus wir^ nicht». Wir habe» Widerwärtigkeiten genng dnrchzumacheu gelubt. und ivegen solcher Lappereien verläßt man eine fr?« Wohn»»^ nicht Mit Lurem Auskommen steht r» ohnehin knapp; wa» fo!£ aber erst werden, wenn Ihr auch noch Miethe bezahlen müßt! Hier ist mein Recht zu wohnen und hier darf ich auch meine ftinder bei mir hoben; ick lasse mir nicht Angst machen. Wenn e» durchaus sein muß. so kann die alte Magdalene dem Herrn Banquier zeige» daß sie noch alle Zähne hat.- (Fortsetzung folgt ) Dir 'i\i>r»ff(M,iU| Kr $uiiii>rc? drui ?cben eine«« jungen A, zke«" rrsosql in näihstcr?t',»ni»c,-. I zZttZl „PetwZler ^ Wochtttblatt." ^,'r. Z. Pettan, Sonntag den 24. Februar l87t«. !. Jahrgang. -___ - - ...... -------- — - ---- , - . 2önö der Neid vermag »►rr i Die Aolge» der Thätigkeit. tfioman Don 6. 1 •lalrltNM. (2. Kortsetzung.) ?>achdem fr |ebt Sorte in ffeiurii faustn auf^cflnprlt. tollte fr da» Silbfnzfld in Papier, band die Vankuoten ziisammm und Ifgtf eine JHollf mit» ein Büiidfl »ach dem andern in sin daneberntehendes lCä|ldirt>. 'Per 5ijd) ward endlich leer. nie strich mit der Hand herüber hinweg, wie um den Staub l)init»eri\uit»ifchtii, und nahm turnt aus btm Schrank einen kleinen ledernen Beutel, dessen Inhalt er ganz langsam aus» schüttete. Bei dem Anblick dr* goldenen Metalls, welche» nun sichtbar ward, zuckte der Lauscher zusammen. Bis jetzt hatte er dein allgemein für arm geltenden Weber Oll» mit verwunderter Neugier zugesehen, nun aber geschah eS mit heimlichem Gelüst. Von Zeit zu Zeit fuhr er sich mit seinem Taschentuch Über die Stirn, »m sich die großen Schweißtropfen zu trocknen, welche der Anblick des WolN» ihm auspresse. Er war Weich «ad ein nervöses Zittern durchrieselte seinen Körper. Mit »ach größerer Sorgsalt, «ls er vorher an den Tag gelebt, wog Olle jede Münzen wendete's» um und betrachtet« sie. Das Zählen drr Dukaten ging sehr langsam und es that ihm I wahrscheinlich lei >. daß er sie wieder verstecken mußte. Auch hielt er den kleinen, dunktlsarbigen Lcderbentel eine »Mir in der Hand iint» schüttelte ihn, ehe er ihn wieder in den tasten Ici^tr. Die blocken in der Stadt »frfündeten, ^aß der Gottesdienst lifftibel war. Der |ung( SJlann zog sich schnell vom Neuster zurück, und hinter die IMe, wo einige Gebüsche ihn verbargen. Olle, der da» Läuten auch gehört, beeilte sich nnn, das H'istchtn ziiiuschliesien. nahm es unter dein Arm und verließ damit itnl'Mtnd i>auö. Schnell schritt er über den kleinen Platz, der da» Wohnhaus von dem Viehhose trennte, und verschwand hinter der !h»r de» Biehstalle». Nachdem rr in diesem einige Minuten verweilt, kam er wieder heraus und kehrte dann in das Haus und in das Zimmer zurück, wo er sich aus das Bett warf. Fee Lauscher hinter der Ecfe .verließ fein Versteck und 'Rtfernlt' sich mit raschen Schritten. l*s war Nacht. . 'Per lottiiigf. milde Augustlag war in eine stürmische und i'Mix,ifche Nacht übergegangen. G» war ein llhr. als Kirsti plötz-'■ >> durdi den heilig«» Rege» aufgewecn waed. Sie setzte fich im l.n eiiii'i,r v« snm ihr vor. al» ob das Zimmer durch einen JM'l» rilmitM worden wäre. Sie horchte, vernahm abrr keinen murr »dich",, et b.ild daraus wieder blitzte. War es vielleicht ' >'! « " »n: rlru.-fitfii ? .Nirsti schien da,> nicht für wahrscheinlich zu > > >cii. ^i- sprang vielmehr au« drui Z^etl. warf einen Nock über "ud »iniiiKltf: ..Vielleicht ist Jemand im Stall. tS s«h ans. als ob das ''>cht don ftpit her samt." •wif iiuig hinaus, um sich davon zn überzeugen, f« e» slroniie und der Sturm hrulte. ^"d zwei und a»l> drei; der Teig begann zn geauen. • lrir«-. 11n ti Mir aus. Miilli tilier kam nicht tt'ieder zurück. lutil ll'n eiu»ii(i)tr vril«. tfe sali liil» nick d»? flrf# ' : ii um mich« gewöhnlich schon um vier llhs ! ans z» fein »«flfstte. Sie wae aber nicht da. und nicht« in der Stube verrieth, daß sie in Bewegung gewesen. Auf dem S «>>l« lagen ihre llleflbfr. Pille warf sich in sein Arbeilscostüm und ging hin«' «. ! „Kirsti!" rief er. Kein« Antwort. «vielleicht ist fte bei dem Vieh." Mit diesen Worten ging Olle weiter nach vem Viehhose. Die Stallthür' stand weit geöffnet. Olle wollte hineingehen, blieb aber plötzlich stehen. Vor der Schwelle lag ftirftt ««»gestreckt auf dem Boden, kalt, bleich und leblos. Olle faßte sie an und rüttelte und schüttelte sie. «hne jedoch . eine Veränderung zuwege zu bringen. Sie blieb todt nnd kalt; sie konnte nicht zn einem Leben zurückgerufen werden, ans welchem sie ohne Einwirkung einer äußern Gewalt geschieden zu sein schien. Bald gab Olle auch alle Versuche, sie zu erwecken, ans. Er hatte« als er den steifen Körper aufhob, denselben f»foit mit einen» Schrei der Verzweiflung wieder fallen lassen und war nach einen» aufgebrochenen Brett des Snßboden« gestürzt, woraus zufällig seine Augin .csnUen waren. > Was ivor für ihn in diesem Angenbtick Kirsti. ihr Lebe» oder Tod? Gar nichts. — Ein viel gröberes, gräßlicheres Unglück gähnte ihn aus der aufgebrochenen Diele heran« an. Hier halt» er ja so viele Jahre lang seinen im Stillen gesammelten Schatz ver« steckt gehalten und nun - nun war derselbe geraubt' Olle warf sich über die Oeffnung und begann unter dem wildesten Gehqil nach dem geranbten Käfiche, nmherzutasten. eS war aber nickt mehr da. Der befohlene Olle, ber niemals für etwas Anderes gelebt oder etwa» geliebt als dieses Geld, verlor aus Verzweiflung über den Verlust desselben den Verstand. Der hqite ihm dieses Geld genommen? W» sollte er d-it Dieb finden Kirsti hätte es sagen können, aber Kirsti ivar todt un> nahm da« Geheimniß des Diebstahl» mit ins Grab. E« dauerte nicht lange, so mischte sich da« Weiinn ein«» Kind»« mit iu da« Wehklage« des Vater«. Es war die kleine Lern» die mit ihren Thränen und Küssen die Mutter wieder ins Leb«» zurückzurufen versuchte. Der Tod ist aber unerbittlich und 'gibt das. wa» er einmal in seine Arme geschlossen, nicht wieder heraus. Wer soll nun für die Kleine arbeite» ? Der Vater, der aus Verzweiflung über den Verinst feine» Goldes wahnsinnig geworden ist? Dennoch wollen wir annehmen, daß Der. welcher für unS arme Erdeuwürmer ein Vaterherz besitzt, in seiner Güte stch auch über die Tochter der fleißigen, arbeitsame» und redliche» Mutter erbarme» Wirt» „Wäre es nicht am klügsten, wenn Olle von hier fortzöge?" sagte die krank« Krau des Tifchlergefellen Richardson zu ihrer Schwiegermutter Magdalene Richardson. „Was das für ein Geschwätz ist I" rief grau Richardson. „Willst Du. daß Olle deshalb fortziehe, weil der Banquier ei» empfindliche', eingebildeter Esel ist? — Nein. nein, daraus wird-nichts. Wir habe» Wiederwärtigkeiten genug durchzumachen gehabt, und wegen solcher Lappereien verlaßt man ei»' freie Wohnung nicht. Mit Eurem Auskommen sieht r» ohnehin knapp; wa» so!.', aber »rst werden, wenn Ihr auch noch Miethe bezahle» müßt? Hier ist mein Recht zu wohnen und hier darf ich auch meine Kinder bei mir habe»! ich lasse mir nicht Augs! machen. Wenn e» durchaus fein muß. so kann die alte Magdalene dem Hern, Banquier zei.zr» daß sie noch allr Zähne hat." (Fortsetzung folgt.) Die WitrlsrluiMft der HnmorcÄlc: „£im -ttmhi dem Pcl»fii fiitfrf jimqen Arzte«« erfolg« iit niichsicrNummer. AemNetott. Pettatier ©oiro'Ütldfr. Ils. £jii»ImiiiI«I rJmrtjr«, flntifi'it.ibnrbNiwti^'Orrdit, U«rflnummmi, Tb<>trr, (JonllcTtnicii». ( Auster bfi' Ot>(U oe» AuStrag'nS brr Vict>eÄ» und aiiber.'ti Bliese HN Woll Heruie» im Olvmp sicherlich auch das ilriangeme«! dn Tautnuterhiltunge» zu besorge», wobei er fei-»esweg« da» Wcffovl d.r Muse Terpficdore. die eigentlich des Amte» viurv PiiluiujjV wallet) Dnk .it, beim daß dessen Aegide am letzte» ^»blmtgStrSiudien dir Anaugeure bieseS gelungenen Abend» geleitet h.il'cii itiut>tr, Tpuntr man nicht bezweifeln. E« war riu hfvrtidw» ÄuWkl, diese (blühende» VHoffit bet Leben» im aiimuthigen Tanze sich hcbeiib. \n beobachten. Ei» Urteil, welchn dir Palme deo Al' üds alv der schönsten gebührt, war rcin unmöglich, deun sie alle tft'Ci'rfcMcii baS Terrain iHMItivnmr» imb blieben auch Siege-rlitcii. )!»r ein fleiiiei Wernmlb^tropfen siel in ben Becher ber »\rriibf; — «J waren dies bis Schleppen, von denen so manche ihr I», '/» Dasein vollendete. Auch der Pu^ war für ein Kränzchen etwa» zu großartig Vielleicht erleben mir noch das Einlenken in alte Bahnen. In Wien und in Pest gib! man Ealicot-Bälle, so benannt, weil ans benselden nur Kleiber au» Ealicot getragen werben dürfen. — Was halten Lie bavon meine verehrten Damen? Kaum sind einige Wochen vergangen, seitdem in unserer Landeshauptstadt nach längerem MeinnngSanStansche der Antihnt-abuehmuug» Verein thatsächlich ins Leben trat, haben auch wir uns dieser modernen Anschauung angeschlossen nnd wolle,» ebeusall» beim Grüßen den Hut auf bem Kopse behalten. Nun soll aber Einer kommen nnb sagen, baß wir nicht and, auf ber Höhe der Situation stehe». Wir befürchten mir Eines, nämlich, bah so Mancher troh de« gelösten Zeichen» boch noch ben Hut lüfte« wirb; anch bürste diese Sitte, .die allerblng» etwas nnd .zwar da» für sich hat. baß der si-eiw. generwehr, als einem gemeinnützigen In-ftitnte ein Geldbeitrag zukommt, anfanglich etwa» — belächelt werden. Man denke sich »nr z. B. einen Subalternen, der ebenfalls bie :ta kr. für das Hutafcfivfynlteiitürfeii dieser früher die Hand an die Hntkrenipe legen nnd wie lange mit dieser daran verweilen? weil ja nach bem Programme, damit bie verschiedenen Gradationen be» GrnsieS ausgedrückt werden sollen. Unb bann Damen ge '«über wirb bies« Gr»ßform noch ans größere Schwierigkeiten stoßen. — Wir können baher hier ganz mit Äccht den Spruch GötheS citiren, der da lautet: „Eine» schickt sich nicht für Alle." Nur auf elnn ; ft(, int ahn inch r.■ i • i . , j|<» fei»; f*i Ist Meß bie WiiinitiHingbu s-niu «<> ,l,,t ^»,j hutabnehmnng'^elck-'n Ea wirb nicht ein ». >>>> » .'II .» j.ir eine unbefchränlle ^tit t^> »,„ig huben. ^iWu.i f »in „ij »in Jahr bemessen ist, so wirb man viril.i'lit >.ir.ui ,,'len miijfni a ich von Jahr zu Jahr bie ^orm zn ändern. lltr wi gnV»i. M '.i n mit I ne», welch? auch ohi.e Abi'icki.'il o."> H -> m< hin -u f Die Hoffnungen ber Vetterieichiwftii ii v ::»» it'hbcr ein mal ganz zn Wasser geworben, ivn den s, , nannten '» v:'t nummern kam leine heran». Weder in Wie^ -- .>' ,n («n; i:i inv eine einzige dieser Numm.ri, gezogen worden. .'t»> b.st.F bn.n sich noch bie Ungarn auj^fiihrt; die ließen i» ^ i'» am d "Jl doch zwei Papftnummern n.u»iich nnd >«>', cem i t springen, daher wenigsten» eine Amverl d.nnii lnicht tvnrde. ?a soll mau aber nicht über fclüechte Z.iten fi-i.i n wenn f>'gar lei solch seltenen Aaläsje» kein t zn machen in «„bimmer nur eir Staat den besten Xlwil davon trägt. Wenn e> w ch 'eine Weile so fortgeht, so luiv'o bas V'otlo noch ganz ba» Zutraue» verlnre,, und was mu^te bann bie ^olge davon w.'rden, al? J»ie A'ijlefuuz d;i selbe». Ader dieses Unglück wird »n» doch ni.lil treffen, das märe' z» viel. Unser Mnfentempel hat nun schon wird r i^ästr erh.'it a. Herr Direktor Dorn, von dem jüngsten Erfolge rrmntiilget. kam abermals ans & Vorstellungen hiet^r nnd wirb o schwerlich v bereuen haben, denn bei solchen Gelegenheiten zeigt sich dcr Simft sinn unserer Stadtl,ewohncr stets im schönste» vckte. Wenn man nnr immer das u0th:ge Geld dazti hätte, »'der wenigste»» '^ie Kunst wüfik oit» ei»nr Eitbergnlden fünf zn machen, die»»! nenltch der H'rr Proffefsor der höheren Magie, Eagliostro Ncii-vlvn», wie er sich nennt, gezeigt hat. Leider scheint er seihst keinen reellen Werth ans diese» gelungene Ek»ing!.-slii.lch-n zu legen; e5 wäre ihm sonst etwas wohler zu Nknthe. Correfpondenzcn. St.-Leonhard. in W. B. 1^. «»irnar. 3. Die hiesige wackere geuerwche ha' in d?r Hauptverf.'mni-lung am 12. d. M. die Neuwahl der Berei»?leit»ng gepflogen und folgende Herren, zum gronie» tlieiie wieder in den Än^fchnß beeufeu: ,>t«»l Haupt mann »>. N. LpiisU. t»m H.,i,pt>n>»il-ftellverttttcr U r l> a n t fch i t f ch. zum Sacke!»'.ut SU«. UM a g. ditfch. Jini Scheiftivart B. Sark. znm 2.?ciger;nzc>iu'iccr Zohan« Pollanetz. zu dessen Sleltvertreter Hoetvalh. zum Zeugn art Johann R a u n i g. Da» die»jäl>rige fteuerwehr-Kränzchen findet am 24. d. M. statt und wird damit eine ko»:-bola verbinden fein. I. ET 8 15 15 A TT ®. I ! ,'i>. Aln die P. T. HanSfranen. Um dem Porurtheile begegnen, daß die aus dem Auslande eingeführten «^.ibrifrttc besser ii.tb. als d al im Inlande Beschaffene, haben wir 2 Torten echte E'chorien Eaffee« erzeugt. u»d zwar: Kern« Cichoriet« - Eltj/ee in Klgrm »Paquette, elegailte Vignette, Cichc»rien - Vt .'hl in Kistchen zu nnd V« Klgrm Diese Sorten, an» dem Keciic dcc auserlesensten Cichorie«-W>«rjcln bereitet, erfreuen sich a'!gem> in de» grj'jlfit Beifalle», da sie stch durch feh:J Aroma wie schöne Färbung »»»zeichnen. ^»>ir laccn die P. 1. '^anSsraucn ein. sich durch einen Versuch von dcn ^.'r'/tAcn blcfcr echten Cichorien-Caffe^, welche bei allen Kaufleuten hier y' haben sind, stl»er♦eitlen ; > Gleichzeitig erlauben wi> «n»auf »nsere au» dcn reinsten und edelsten gcbra» »t -.t r.tl!. » v : '..!>:^assecS. vo» allem, aber aus unsere» vor Aachahniung geschiij>ten unscherterfflich n Zl. U)) !»'.i> ^7, i,z.it-äjfce in Tust» aufmerksam zu machen. . ' wilh. 17'x.-' ,™ co. ^.*00. ■ . J*Tv»*4j i»7V^» \r.) * ■v-r öigeulhnm. Druck und Verlag v. I. (Zchkn. P.'Uau.