^' . ,______________________________ ^^ ^^__________________________^_____^^^__ " Amtlicher Theil. ^rinc k. k. Apostolische Majestät haben mit der Allcr< höchsten Entschließung vom 24. Febrnar d. I. den bischöflichen Rath, Dechant lind Schul distriktsaufschcr des St Oswalder Bezirkes. dann Pfarrer in Maria Tafcrl, Johann Li ch tc n b erge r. zum Kanonikus an der Kathcdralkirchc zu St. Polten allcrgnädigst zu ernennen geruht. Sc. k, k. Apostolichc Majestät haben mit der Aller« höchsten Entschließung vom 7. März d. I, den Dom-l,errn des Szathnil>rer Domkapitels, ^.'adislaus von Virü. zum Prälaten der königlich ungarischen Gc-richtstafel in Pcsth allcrgnädigst zu ernennen geruht. Das Justizministerium hat die bei dem Kreis-Gerichte in Trirnt erledigte Rathsstcllc dem Raths-Sekretär desselben Gerichtes, Franz v. Dal Lago, verliehen. Am 14. März 1802 wnrdc in der k. k. Hof. nnd Staatsdruckcrei in Wien das X. Stück des Rcichs'Geset)-Blattes ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr- Ill die Verordnung des Finanzministerimns nnd dcü Ministeriums für Handel lind Voll<<>virthschaft voin l<>. März 1tt<»2 — n'irlsam für dcn aau;cn Uinfang dei« Reiches — womit die in ^olgc Mcr> höchster Ermächtigung vom 2<1, Dezember INlll modlfizirten Vestimmungcn zur Verhinderung des Schleichhandels an der Sceküstc kundgemacht werden, Wien. l!l. März ltttt2. Vom k. k.Redaktiousbureau des Reichö'Gcsch-Blattes. Nichtamtlicher Theil. Die Finanzvorlagen. «aibach, 111, März. Das wichtigste Ereigniß in den innere» Angele» genheiten ist der Vortrag des Herrn Finanzininisters im Neichsrathe, Die meisten Wiener Blätter sind noch mit keinen» bestimmten Urtheile bervorgetreten' nur die „Donan-Zeilnng" sagt: «Im Ganzeii genoin« men und bei reiflicher Erwägung aller dießfälligen Umstände und Verhältnisse dürfte der Vortrag zur Begründung der Ansicht beitragen, daß unsere Fi' nanz« lind Geld'xrhältnisse keineswegs so schlimm und an: wenigsten so boffnnngslos stellen, als es so seit jeher auszumalen den Feinden des Reifes beliebt hat. Das Uebel des Disagio lastet schwer auf uns. Aber es ist durch Thatsachen und Ziffern erhärtet worden, daß, wenn der ministerielle Bankplan znr Attöfnl'rnng gelangt, schon im Jahre lUU.'I rin sehr befriedigendes Verhältniß des Varfondes zur Bank< uotenmengc erreicht sein wird. Im Jahre lUli'^wird die Schnld des Staates an die Bank nur noch l7 Mill. Gnlden betragen. Die Solvability der Bank steht dahcr durchaus nicht in so ferner Aussicht, als man hin und wieder meint. Das Ziel kann in der That in cinem Lustrum erreicht werden. Auch in Actreff des Defizits hat sich die Lage offenbar gelichtet und gebessert. Der Umstand, daß der Herr Finanzminister sich in der ^'agc befand, zu erklären, daß von dem Erlöse der 18li0cr Lose. welche die Staatsverwaltung übernehmen sott, nur die Hälfte ^ ?i'sß laufende Verwaltungsjabr in Verwendnng ^mmsin Msd^, Mhmjd d^s ßrträglB der zn er« Nc'ndcn Steu>rzuschllG 'trft UM "<. Wi/ M gerade nur für den zweilen Heinester des Verwal« tnngsjahres in Rechnung gebracht werden kann, bc< zeichnet unzweideutig eine Besserung unserer politischen und finanziellen l^'agc. Solchergestalt ist anch für das Bedürfniß des nächsten Jahres in angemessc. ner Weise vorgesehen worden. Wie uns scheint, hat die Börse mii ihrem instinktiven Blicke das Gewicht dieser beiden Momente richtig erkannt und blieb fest, obwohl der Verkehr in den let/ten zwei Tagen nur wenig belangreich war. Die beantragten Erhöhungen der Steuerzuschläge sind mäßig; die Stcuerkraft des Volkes wird dadurch keinesfalls über Gebühr angespannt, selbst für den Fall nicht, daß der Werth des Zilkulalionsmittcls in Folge der Rchabilitirung der Vank zunehmen würde. In den Händen des Rcichsrathcs rnht nunmcbr die wichtige Anfgabc, eine neue, feste, dauerhafte Grundlage dem österreichischen Finanzwesen zu ver« leihen. Er wird sie mit Umsicht und Gcwissenhaftig' keit zn lösen beflissen sein. nnd daher ohne Zweifel Sorge tragen, daß die Angelegenheit, die von so dringendem Interesse ist. anch möglichst rasch ihrer Erledigung zugeführt werde." Ueber die Thätigkeit des Finanzausschusses lesen wir in der „Presse": «Der Finanzausschuß hat bis jel)t erledigt die Volanschläge: für Hofstaat, Kabi» netSkanzlci. Staatsrnth. Ministerium des Auswärti' gen, StaatSministcrillm, Iilsti^mlnistcrillm, Handels« Ministerium, Hofsanzlcicn, Münz» imt> Wcchsl-Wcl'lilst und Griiur>l>!itl ner'sche Rechtfertignngsschrift, beginnen sollte, wie dieß beabsichtigt ist. Die Vorgänge in Griechenland. Die Militär-Revolution in Griechenland, weit entfernt, wie schönfärberische Berichte aus Alben und Triest melden, nahe daran zn sein. von den könig° lichen Streitfällen linlerdrückt zu werden, ist vielmehr im vollen Aufschwimg begriffen. Eine am 14. d. M. in Wien cin^rtroffenc lele» graphische Depesche meldet, daß m Syra. einer der wichtigsten Inseln des kleinen Königreichs, gleich, falls ein militärischer Anfstand anögebrochen ist. Syra ist einer der Hanpthandelsplät/c Griechen» lands. Wiewohl die ganze Insel nur etwa 2 Ona» dratmcilen im Umfange bat. so ist sie doch durch ihre ^'agc. dnrch den herrlichen Hafen ilner Hauptstadt Hcrmopolis. die allein an 40 OlW Einwohner zäblt. wohl der bedeutendste kommerzielle Plah im Osten des mittelländischen Meeres. Sie bildet eine Hauptstalion für die zwischen Marseille und Konstan» tinopel verkehrenden Dampfer, Ihr Beispiel ist daher von Wichtigkeit, nnd wenn man sich im ^ager des Königs bisher damit tröstete, daß der Anfstand auf Nauplia sich beschränke. und im übrigen Königreiche die Revolte leine Fortpflanzung finden werde, so w nun diese Hoffnung in einer sehr geMrllchen Weise vernichtet, und die LW hsÄ ststnjgs m,d des König» Elches w,lrd, Wl jedem Tage bedrohlicher. Wir müssen hinzufügen, daß dil Depesche, welche diese Nachricht nach Wien brachte. t>lc bestimmte Mittheilung macht, daß bei dem Anfstande in Sura italienische Einflüsse direkt zu Tage traten! (Die „Triester Ztg." bemerkt in Vczug auf diese Nachricht der «Ost-D. Post": Ein Mililäraufstand kann unmöglich ansgebrochen sein. denn in Syra liegen nur 29 Soldaten mit 1 Offizier und wenigen Polizisten.) Die Berichte der französischen Vlätter über den Aufstand in Griechenland snntcn sehr ungünstig für den König Otto. Die Insurgenten in Nauplia sind, diesen Belichten zufolge, im Stande, lange Zeit Wi< derstand zn leisten. Sie haben 48 PositionSgeschnyc und zwei Batterien gezogener Kanonen, die einzigen, welche Griechenland besiht. Sie sind außerdem mit gezogenen Gewehren und hinreichenden ^ebcnsmitteln versehen, so daß sie mebrerc Monate lang Widerstand leisten können. Die griechische Armee, die vor der Festung liegt, soll diesen Berichten znfolge dagc« gen in schlechtem Zustande und nicht einmal stark genng sein, um die Zufuhr von ^ebensmittelli voll« ständig abschneiden zn können. Gin Attentatsversuch. Die Berliner Blätter enthalten ziemlich dunkel gehaltene Notizen über einen mysteriösen Vorfall. Die Berliner »Börsen-Ztg." meldet: In der Stadt geht vielfach das Gerede von einem gegen den Kö« nig l'sal'sichtl'gten Attentat. Dic Sache ist nicht der Rrdc werth ,i»d der Vorgang sinsach folgender: Heute Frül) gegen l l Ubr machte sich ein junaer Mann in der Näbc des königlichen Schlosses einem Schntunann auffällig, Nach seinen Absichten befragt, gerielh derselbe anscheinend in Vcrlegrnl'eit. und !'at sodann den SchuNmann, ihm bei einem Glasr Wein Gesellschaft zu leisten, um einige Redensarten los zn werden, die bei dem Beamten den Verdacht derart-steigerten, daß derselbe den jnngrn Mann zum Po-lizci.Vurean abführte. Dort untersucht, soll derselbe im Besipe von A0 ^ouisb'or und eines geladenen Doppelpistols gefunden worden sein. und die Absicht, den König zu todten, gestanden haben. Der junge Mann ist Schweizer von Gebnrt. Der Hcrgang trägt das Gepräge des Gemachlrn so sehr an sich. daß es nicht der Mühe lohnt, weitere Worte darüber zu verlieren. Wlc die „Vossische Ztg." berichtet, er;äl,lt man in Berlin, es habe sich am 1l. d, M. rin woblge< kleideter Mann an den in der Nabe des königliche,« Palais slationirlen SchnNmann mit der Angabe ge» wendet, er beabsichtige, auf den König zn schießen. Da der Mann gleichzeitig ein überladenes Pistol uor» zeigte, so soll er verhaftet worden sein. Bei der Vrrnebmnng babe sich von dein Verhafteten, der an« geblich aus St. Gallen gebürtig mW erst vor eini« gen Tagen nach Berlin gekommen fein soll, nichts Weiteres über die Motive seines Vorhabens ermitteln lassen. Ueber dieselbe Angelegenheit berichtet die „Oe-!richtszeitung" : «Gegen .'i Uhr Nachmittags bemerkte I der in der Nähe des Königs »Palais patrouillircnde Schuhmann einen anständig gekleideten Mann. der sich in verdächtiger Weise unter dem Fenster Sr. Ma» jestät zu schaffen machte nnd auf näheres Vefragen erklärte, er woUe den König sprechen. Der Schutzmann wies den Mann zurück, derselbe kehrte aber nach einiger Zeit wieder, Nnnmehr fragte der Sämtz-mann den Mann nach seinen näheren Verhältnissen und erfuhr, daß derselbe der erst 20 Inhre alte Kürscl?-nerqesrlle Schlldknccht aus St. GaUen sei. Der bc.^ treffende Schupmaun. Namens Franke, war zufällig« anch ein Schweizer. und so kamen Beide in ein ver-' trauliches Gespräch mit einander. In Folge dessen führte der Fremde den Schuhmann in ein öffentliches Lokal, und nachdem der Erstere hier Wein getrunken 250 hatte und aufgeregt worden war. erzählte er dcm Schutzmann, der in ilm drang, wcßhalb er den König sprechen wolle, daß er nichts weiter beabsichtige, als den ^önig zu erschießen. Er wollte hierzu im Ans» lande förmlich angeworben sein nnd sollte sein eige' ncö Lcbcu anf dem Spiel stellen, wenn er diesen Vorsatz nicht ausführe. Der Schutzmann fand die Sache lächerlich, der Fremde aber zog ein scharf geladenes, zum Schnssc fertiges Pistol aus der Tasche licrvor. In Folge dessen erfolgte die Verhaftung des Schildknccht und die Vorführnng vor den Untersuchungsrichter. Es soll sich ergeben l)abcn. daß das Pistol in St. Gallen bereits gekauft worden und sollen an 30 Thaler in Gold bei dem Fremden gefunden sein." — Abweichend davon tbcilt die „VolkS-zcitnng", wie sie sagt, ans zuverlässiger Quelle, heute den Vorgang dahin mit: „Am Dinstag Mittags trat ein junger Mann (der Kürschncrgcscllc Schildknecht ans dem schweizerischen Kanton Thnrgan) an den Eingang des königlichen Palais und verlangte den König zn sprechen. Man sagte ihm. daß dieß nicht angehe, uud der hinzutretende Schutzmann, welcher dort amtlich posiirt ist. ricth dein Fremden, sein etwaiges Gesuch schriftlich aufzusetzen nnd einem Adjutanten zu überreichen. Das könne er nicht, war die Antwort. Anf die Frage des Schutzmannes. was er denn wolle, erwiederte er: „Ich will den König cr< schießen"; und als der Fremde ein geladenes Pistol mit aufgesetzten! Zündhütchen zeigte, nahm der Bcamtc denselben fest nnd führte ilm anf das Vurcau des Schloßrcvicrö, Der Polizci>LientenantScyffricd fragte den Schildknccht, ob er dcn wirklich den König babc erschießen wollen? Die »Antwort war: er müsse den König nothwendig sprechen, und er habe durch Vorzeigung eines Pistols leichter Eingang zu finden gc-glanbt. Der König kcnnc ihn, er habc schon im vorigen Jahre dem König geschrieben. Er sei nun gekommen, dcm Könige die deutsche Kaiserkrone anzn. bieten. Vei diesen Worten holte er aus der Tasche cincn Apfel bcrvor, ein sogenanntes Rothbäbnchcn; das sei dcr Reichsapfel, dcn er dem Könige übcrbrin» gen müsse. Eine Erscheinung habc es ibm befohlen, wie ihm überhaupt Alles im Leben durch Erschcinnn» gen zukomme; er sci deßhalb auf dcr Stcllc aus der Schweiz nach Berlin geeilt. — Der Irrsinnige, ein blasser, schmächtiger 'Mensch, wnrde sofort dcr Staatsanwaltschaft und von dieser dcm Untersuchungsrichter übergeben. Er befindet sich jetzt in einer Zelle dcr Stadtuogtci." Zur Aunezirung von Savoyen und stizza. Der oft erwähnte Tnrincr Korrespondent dcr "K. Ztg." bringt über den oben bezeichneten Gegen« stand folgenden interessanten historischen Rückblick. Es ist bckauut, dak Piemont wegen dcr Abtrc' tung Savoycns und Nizza's noch ini letzten Augenblicke Schwierigkeiten machte. Als Graf Cavour sich nämlich in dieser Frage von dem Kaiser immer mehr bedrängt sah,, entwarf er zur Abwehr folgenden Plan Er sandte einen uornchmcn Agenten nach London, gab diesem von dcn gebeimeu, ans dcr Zeit dcr Verheiratung des Prinzen Napoleon stammenden Papieren so viel mit, als zn Nachweisen nöthig war, nnd schrieb ihm vor, sich besonders mit dcn Tories in Vcrbinduug zu sctzcn und im englischen Parlament einen Sturm wegen dcr Anncrion SavoycnS nnd Nizza's gcgcn Frankreich hcrvorznrufcn. So, hoffte er, würde die ganze englische Nation gegen die Vcr» größcrnng Frankreichs aufgebracht und das Paria» incnt vielleicht zu einem entschiedenen Votum gegen die laue Politik des Ministeriums Palmcrston bcwo» gen werden. Dieß ist dcr Ursprung dcr Kinglakc'schen Inter« pcllationeu und der Enthüllungen in Betreff des gc> lieimcn Familien - Vertrages. Sie hättcn möglicher Weise das von dein Grafen Cavour berechnete Ergebniß haben können, wenn Lord I. Russell in dcr Sitzung vom 12, März erklärt hättc, alle Vcrhand< luugen scicn unnütz, sofern die Kammer nicht bereit wäre, zu beschließen, «daß selbst, wenn die Annexion mit dcr Vcwilligung des Königs von Sardinien, mit dcr allgcmcinen oder thcilwciscn Zustimmung dcr Be-völkcrnng nnd ohne aktive Opposition der Großmächte Statt fände, cs nichtsdcstowcnigcr cinc Pflicht für England sci. zur Vcrlnndcrung dcrsclbcn dcn Kricg zn crklärcn." Dieser merkwürdige Versuch des Gmfcn Eavonr hatte in London cin seltsames Nachspiel. Der ric» montcsischc Gesandte. Marquis d'Azeglio, wurde, ob' gloich er mit einem Mitglicdc dcr Familic Palmcrston in einem sebr vcrtranten Umgänge steht, von dcn englischen Ministern nnd von der französischen Nc< giernng angeklagt, bei der diplomatischen Wühlerei Eavours die Händc im Spiel gcl'abt zn haben. Der französische Votschaftcr. Graf Pcrsigny. bat ilm dahcr cincs Tages im Namen des Kaisers, er möchte doch, bis die savoyischc Angelegenheit erledigt sei, eine! längere Urlanbsrcisc antrctcn, nnd da man dcm Kaiser Napolcon im Grundc nichts zu verweigern batte, so ging der Marqnls d'Azeglio wirklich anf Reisen. Graf Cavour versuchte nun noch, die Antipathien, welche dcr Kaiser Napoleon sich seit dcr Veröffentlichung der Broschüre: «!.<> l'«!.,« <.>l lu l^«»^-^« nntcr der savoyischen Geistlichkeit zugezogen hatte, in Savoyen gcgcn ihn auszubeuten, ja, er bereitete dcn Widerstand im Turincr Parlamente selbst vor. Doch cs war Alles umsonst. Dcr Kaiser hatte seinerseits in Savoucn und Nizza die lebhafteste Propaganda für dcn Änschlnß an Frankreich machen lasscn, und wartctc nicht einmal ab, bis am 18. März garini dcm Könige die Wahl „Emilicns" und am 22. Ni» casoli dic Wahl Toscana's nbcrbrachtc, sondern schickte schon am lO. dcn Dircktor im auswärtigen Ministerium, Acncdctti, mit dcn bestimmtesten Aufträgen nach Turin. Als Eavour in seiner Depesche vom 2. März cincn schwachen Rückhalt in Betreff dcr vor-hcrigcn Einwilligung des Parlamentes gemacht hattr. wollte Thonvencl diese Depesche nicht einmal annch« mcn. mw Ritter Nigra mußte telegraphisch nm Er» Iaub»iß bittcn, dcn Vorbehalt einfach wegzulassen. Vcncdctti aber erklärte in Tnrln. daß er angewiesen sci, im Namen des Kaisers den Generalen Acfchl znr sofortigen Besetzung Toscana's nnd dcr päpstlichen Provinzen zn ertheilen, wenn dcr Vertrag nicht sofort nntcrschricbcn würde. Da anßcr Cavour sich kein Minister znr Untcr-zcichnung des Vertrages hergeben wollte, so ließ man schnell Farini als Minister des Innern eintreten, nnd so kam am 24. März der Vertrag, dnrch welchen Frankreich Savoycu nnd Nizza erwarb, zn Stande. Bcnedctti sollte am 2^. bereits nach Paris zurück' kehren; da dcr Kaiser aber fürchtete, Graf Eavour könnte nachträglich noch Intrigncn im Parlamente veranlassen, so erhielt Bencdctti Auftrag, in Turin zu bleiben uud Vavour zn nbcrwschcn. DaS Ueber« einkommen vom 24. März 1UU0 ist dcr crstc wirk« lichc Riß in die Verträge von 18lü, der Frankreich direkt zu Statten kommt Er hat dic Theorie dcr natürlichen Grcnzcn eingeweiht, oic Schwci; nach dcr französischen Seite hin stark entblößt, Frankreich dcn Wcg nach Italien erleichtert, nnd scine Folgen sind in politischer und strategischer Beziehung uiibc-rcchcnbar. Es gehörte deutsche Unentschlosscnheit dazu, diese That vollziehen zu lasscn, und französische Un< dankbarkcit, sie unbedeutend zu nennen, namentlich da daS Verhalten Europa's Frankreich keincNci Gc-fahr dabei befürchten llcß. Oesterreich. 'Laibach, 10. März. Dem hiesigen Bahnhöfe stehen bedeutende Veränderungen bevor. Abgesehen von ocr scincrzcitigcn Ucbcttragung dcr Maschinen-Werkstätten von hier nach Marburg, steht auch die Ucbersctzung dcr Eisenbahn-Auf' und Abladcmagazinc von der nördlichen anf die südliche Scitc unseres Bahnhofes in Aussicht. Um zn jenen derzeitigen Ma> gazincn zn gelangen, mnß ocr ganze, großc Bahnhof umfahren werden, nnd müssen dic Parteien, um zu dcn Magazinen zu gelangen, entweder ebenfalls dcn-selben weiten Umweg nehmen, odcr im Bahnhöfe sclbst dic viclcn Balmgclcise überschreiten, was mit Gefahr vcrbnndcn. und gcgcn dic Bahnpolizei-Ord-nung ist; mit jenen, Umwcgc abcr ist cin großcr Zeitverlust und dic Uuzulömmlichkcit uerbnndcn. daß dic Kommunikation wegen der häufigen Eisenbahn, zügc oftmals im Tage gesperrt ist. Deßhalb haben dic hicsigcu HaudclSIcntc schon vor längerer Zcit die Handelskammer nm dic Vcrwcnouug angegangen, auf daß dic Eisenbahn»Anf- und Ablade-Magazine von dcr nördlichen auf die südliche Seite überstellt werden möchten, was wohl geschehen dürfte, einmal, weil jene nördlichen Magazine nur provisorisch mit der Bestimmung dcr scincrzcitigcn Auflassung und Nicdcrrcißung erbaut wurden, und dann, wcil das schon bcstchcndc, südliche, fcstc Magazin von dcr Zollamtscrpositnr fast gar nicht bcnöthigt wird, was dic i'.anflcutc von Laibach in ihrem Gesuche bcson. dcrs betont haben. Auch ist dic Eisenbahn-Untcruch. mnng nnr insofern verpflichtet, dcr Staatsverwaltung dic erforderlichen Lokalitäten im Bahnhöfe zu überlassen, als cs zur Vollziehung dcr gcfällsämtlichcn Uebcrwachung dcr mittelst dcr Eisenbahn verfrachteten zoll. odcr stcucrpftichtigcn Gegenstände bei ihrer Abladung in dcn Bahnböfcn crfordc'lich ist, währcnd dic in cincm Vahnlwfc ausgeladenen zollpflichtigen Waren in der Regel sogleich oder chcmöglichst zum Zollamtc gebracht, und nicht im Bahnhöfe eingelagert werden sollen; das klcincrc Intcrcssc muß dcm allgcmcinercn weichen, dieses aber ist in dcr Petition dcr Laibacher Kaufleute ausgesprochen, (Gr. Z.) Wien. Das k. k. Polizeiministerium hat die Flugschrift: «Sendschreiben an die Katlwlikcn Dentsch. lands, von Johannes Nonge." 2 Anflagc. Selbst« !vcrlag, Frankfurt a. M.. (nach § >6 der Instruk- tion) verboten und dcr in Turin nnlcr dcr Rcdaktioil dcs Professors Karl Passaglia crschcincnvcn. in dcr Drnckerci dcr l,Il>i,»l,i-<>, (^inriiulc >< l-lii>ll,i»!l<^ l)<)lilll:o, i-rligl^u, >l!il'i,Iilic<), l^l!<>l-!»l-is>", nach Paragraph 23 der Preßordnung den Postdebit entzogen. Trieft, !5 März. Mit dcm heute nach dcr Levante abgegangenen Lloyddampfcr babcn sich die Herren Prof, Uuger nnd Dr. Kotschy eingeschifft, welche sich zum Behufe natnrwissenschaftlichcr For» schnngcn nach den« Oricnt begcbcn. Sie gchcn zu« crst nach Cypcrn. uud sctzcn dann ihrc Rlisc übcr Alcssandrcltc. Antiochia, Aleppo, Damaskus nach dem Enphrat fort. Httien, l l. März, Dic Rumänen sollen große (5hanccn habcn. ibrc Wünschc bezüglich der Trcnnnng ihrer nationalen Kirche von jeuer dcr Serbcn vcr« wirklicht zu scbcn. Daß diese Angelegenheit über« hanpt noch nicht definitiv zn Gnnsten der Rumänen cutschicdcn ist, hat. dcm „Lloyd" znfolgc. scincn Grllnd in dcr ncn alifgetanchtcn ssragc, „ob dic Un-abhängigkcit dcr rnmänischcn .Hierarchic von der scr-bischen cinc vollständige scin, oder ob. dcr Patriarch daS geistliche Hanpt beider Nationalitäten bleiben soll." Bei der Erörterung dieser Frage soll dcr Vcrmitt-lnngsvorschlag aufgetancht scin. daß dic Würdc dcs Patriarchen bei den beiden Nationalitäten altcrnirc, d. h. es gesetzlich festgestellt werde, daß das Patriarchat abwechselnd cincm Rumänen nnd cincm Serben znfallc. Einc derartige Lösung dcr Fragc dürftc übri-gcns wcdcr dcn Wünschen der Scrbcn, noch jcnen dcr Rumänen cittsprechen; ebensowenig konnte eine solche halbe Maßregel, welche die altcrerbtcn Reibereien zwischen Rumänen nnd Scrbcn in Permanenz erklären würdc, dcm Gcsammtrcichc Vortbcil bringen. ES muß vielmehr dem numerisch so bedeutenden rn» manischen Stamme, welcher in vier verschiedenen politischen Gebieten getrennt lebt. dic Möglichkeit ge« boten werden, sich wenigstens einigermaßen zu kon« solidircn. — An cine Erledigung dcr serbischen Frage kann natürlich erst dann gedacht werden. wcn» dic Angclcgcnhcit dcr rumänischen Metropolit rrlrdigt und damit das Wcchselverhältniß dcr Rumänen der chcmaliacn Wojwodina zu dcn Scrbcn, sowie die Stellung dcs Karlowißcr Patriarchen geklärt ist. — Die nntcr dcm Namcn dcs königl. kroatisch" slavonischen HofdikastcrinmS bcgonncnc Amtswirksam« kcit dcr obersten Vcrwaltungsbchöldc für Kroatien und Slavonien wird nnnmchr nnch dcr erfolgten definitiven Organisirung dcrsclbcn im Sinne dcr Allerhöchsten Entschließung vom A. Februar 1802 untcr dcm Namcn dcr „Königl. Hofkanzlei für das König' reich Dalmaticn, Kroatien lind Slavonien" fortgl-sctzt wcrocn. Der Wirknngskreis dieser Hofkanzlei wird im Sinne dcr dicßfallS erfiosscncn Allcrhöchstcn Bcstin^ mniigcn vom ^. Dczcnibcr 18(»l> nnd ll Februar 1862 dcn allgcmcinen lind den besonderen Wirknngs» kreis dcr bcstandcncn Ministerien des Innern, des Kultus nnd Unterrichts, dann jenen des Justizministeriums gcgcnübcr dcm Königreich Kroatien und Sla-uonicu umfassen, mit Vorbehalt jcncr Modifikationcn, wclchc sich cincrscitS aus dcr GcsammtstaatS^Vcrfas-sung, andererseits aus dcr wiederhergestellten LandcS« Verfassung des erwähnten Königreichs ergeben. Prcßbura, l^. März. Die Stellung dcr Rc-kruten vom Landc führte gcstcrn ^n ziemlich stürmi-schcn Szcnc.n; cs ficlcn vor dcm Komitatshanse und auf dem Michaclplatzc mehrere Ranfhändcl vor, wo-bci cs an blutig gcschlagcncn Köpfen nicht fchltc. Jugendlicher Ucbcrmnth nno Truukcnlicit waren dic Ursache, und man bemerkte, daß dic größten Ox;e-vcntcn — wic gewöhnlich — Jene waren. welche wegen körperlicher Gebrechen zum Militärdienste untauglich befunden wnrden. Nur nach vielem Zureden gelang cs, dic Tumultnaittcn zu bcrnhigcn, — Wie dcr „Ungar" erzählt, sind in Pcst in dem kurzen Zeiträume von zwanzig Tagen, welcher seit Wiedereinführung dcr österreichischen Gewerbe-Ordnung und der damit ucrbnndcncn Gcwcrbefrcilieit verflossen ist, l40 nene Geschäfte angemeldet worden, während in dem ganzen ucrftosscncn Jahre, Dank dem nationalen Znnftzwange. dcs Klanzal'schen Gc-sctzcs. kaum übcr 40l) „Rechte und Befugnisse" hin-ansgegcben wnrdcn. Klauscnburss, l), März. Dic Waldungen, welchc bis zum Jahre 18-58 im Besitze dcr zwei rumänischen Grenz < Regimenter gewesen, später aber lütter Verwaltung dcs FiSkns gcnommen worden wa-ren, wcrdcn, wic „Korunk" vernimmt. wieder den Grenzern zurückgegeben werden. Das StaatSmiüi' stermm wird, wic vcrlantct, cinc Kommission an ^^ und Stelle senden, die zu erheben hat, wclchc Wal-dlingcn zurückgestellt wcrdcn sollen, und ob nicht ein-zclnc Ortschaflcn gsgründctc Rechtsansprüche auf g/" wissc Waldthcilc geltend machen können. Jene V"^ dcr. in Bczug auf wäre, dann solche, bci dcnen sowohl dcr FisknS, "lo 25 K ic Gcmeindc ihr Eigcntbnmsrecht darzuthnn lm Alande sind, verbleiben auch ferner unter Veril'altnng :s Fi^kn-5. jedoch nntcr ocr Ve^ingnng, daß die be» 'essende Gemeinde jäbrlich cine Entschädigung ln Va-cm oder in Holz erbalte. In Torda wurde dieser Tage ein Gutsbesitzer erhaftct, welcher falsche Fnnfguldcu-Noten fabrizirt at.. Die fresse, anf welcher er sie verfertigte, wlirdc uf seinem Gute gefunden, auch ist cin Uhrmacher ls Mitschuldiger eingezogen worden. Deutschlnud. Verlin, 12. Mär;. Ein Leitartikel der hcuti-en ^Stcrnzeitung" bespricht den Thatbestand, wel» !)cr die Vcranlassnng zur Krisis gab, führt die )ründc des Dcinissionsgcsuchcs dcs Ministeriums auf, nd erwähnt der Nichtannahmc desselben lurch den lönig, welcher, an dein im November 18.'>8 kund« rgcbcncu Entschlussc festhaltend. durch die Auflösung es Abgeordnclcuhallscs dem 5!andc nochinals die Gc. egcnheit darbietet, zu beweisen, daß es gewillt sei. ine den allcrh. Intentionen entsprechende Politik einer nit wohl erwogenen Reformen besonnen fortgeführ» eu Entwicklung zu unterstützen. Die Staatsrcgierung, an das ^and appellircnd, »leibt fest entschlossen, mit den durch das Landes« ntcrcssc gebotenen Maßregeln vorzugehen. Wie die» clbe die Grundsteuer» Ncgulirung befriedigend gelöst )at. so glaubt sie auch für die demnächst beabsichtig» cn Rcformmaßrcgeln einen »reuiger hartnäckigen Wi« verstand überwinden und einen befriedigenden Erfolg 'ichern zu können. Nach den lehrreichen Vorgängen )er letzten Tage sollen die besonnenen Männer dahin lvirkcn, daß aus den nächsten Wahlen besonnene Ab« zcorbnrtc hervorgehen. Dcr Leitartikel schließt: Dann, und nur dann, wenn cin solches Wahlresnltat erzielt ist. besitzt das Land einc genügende Vürgschaft für dic gedeihliche Entwicklung seiner Wohlfahrt, seiner Macht und seiner Freiheit. — Aus Kassel wird der „Ztg. f. Nordd.« gc> schrieben, daß die kurfürstliche Ncgicrnng angesichts des österreichisch < preußischen Antrages ihrcn Wider» stand fortzusein gedenkt. Die Ministcrsihungen häu' fcn sich in Kassel, und man beräth Denkschriften an den Bundestag, an Oesterreich und an Preußen. Die Berechtigung des Antrages und die Pcfngniß des Aundcötagcs, ihn anzunehmen, soll in diesen Denkschriften bcstritten werden. Schließlich aber wird dem Kurfürsten doch nichts übrig bleiben, als sich zu fugen, wenn er die Sache nicht bis zur Bundes» Exekution treiben will. Die Kuryrssen yalten, nach der «Z. f. N,". den östcrr.« prcuß. Aülvaa für voll» koinmen genügend. Italienische Staaten Mailand, !3. März. Die hcntigc „Perseve-rauza" berichtet aus Turin vom 12, d. M : Heute fand einc Versammlung von 130 Deputirlcn. der alten Majorität und Opposition angchörig. unter dem Vorsitze des Marchcsc ss^^^l^. Statt, Es wurde hic-bei folgende von La Farina und Mllana vorgeschlagene Tagesordnung angenommen i In Erwartung der Handlungen des Ministeriums beschließt die Versammlung, dasselbe in der Ausübung seines Pro< gramms zu unterstützen. Gestern fand die Installs tion des nenen Großmeisters des italienischen Frei-maurer'Ordrns, Philipp Cordova, Statt. — Die Rüstungen in Piemont werden mit der größten Thätigkeit betrieben. In sämmtlichen Mili-tär-Etablissemcuts. besonders in den anncrirlcn Provinzen, so wie in den Gießereien von Tnrin nnd Parnm ist man nnuntcrbroch''n mit der Verfertigung gezogener Kanonen jeden Kalibers beschäftigt. Neulich ist der Vefeh! ergangen, mit aller Beschleunigung eine neue Vrücken'Eguipage herstellen. Sämmtliche Waf. fenfabriken. anch jene in den südlicheu Provinzen, als in Pietrarsa, Mongiana und Torre Annunziata, sind in voller Thätigkeit. So meldet dlc „Turlncr Gaz. zetta militarc". Turin, 13. März. Garibaldi wird am 16 d M. der in Turin unter den« Vorsike des Priinen Hulnbcrt Itattfindenden NaNonaIscharfschüt,cn Versamm. lung beiwohnen; er bat die Absicht, eine Rnndr,eisc durch Italien zu machen, nm die Nationalscharfschühri. Gesellschaften zu inaugnrircn. "^uprn. ifraukreich. Paris, 10. März. Der bicsigc brasilianische Gesandte hat soeben ciueu seltsamen Anftrag bckom. men. Die Piemontescn gchcn nämlich damit um. die Familiengruft dcr königlichen Vourbonen zn Sancta (lhlara in Neapel zn spolliren un> zu zerstören, unter diesen königlichen Gräbern befinden sich auch die von zwei Kindern der Frau Gräfin von Aquila. Diese Prinzessin nnn ist eine Schwester Er. Majestät des Kaisers von Vrasilien. welcher seinem hiesigen Oc« sandten anfgclragcn hat, die Leichen und Särge dcr Kinder seiner Schwester um jeden Preis zu sichern, sie zu schützen und nö'tbigcnfalls nach Brasilien zu senden. Es ist bereits ein Gcsandlschaftsbcamter nach Neapel abgegangen. Paris, 14. März. In der Deputirteukammer wurde §. U der Adresse angenommen. Villault gab dabei folgende Erklärungen ab: Wir werden die Wünsche der Mexikaner respektiren. Es ist keine Ab« sicht vorbanden, für den Erzherzog Ferdinand Mar einen Thron in Meriko zu gründen. Die Miirtcn haben am 20. Februar Veracruz verlassen und müssen jcht schon in Mcriko sein. Belgien. Vrüssel, 13. März, Dcr «Ind<>pendancc" zu-folgc hat Herr v. Thonvenel eine Note an Natazzi gerichtet, in welcher die Anftö'suug dcr Versammln!,, gen des Provvedimcnto verlangt wird, wenn sich dieselben nicht ruhig verhalten. Einc andere Note Thon-vcucls lade Spanien cin, dcm üblen Einverständnisse dcr Kommandanten dcr Strcitkräftc cin Ziel zu setzen, widrigenfalls dic Franzosen vorrücken werden. Vermischte Nachrichten. In Prag gibt seit einigen Tagen dcr Selbstmord eines jungen Offiziers viel Stoff zu Stadt, gesprächen. Dic Ursache soll ein Nencontrc mit riner andern Standcspcrson bei einem bcrühmtcn Theater-mitglicdc gewesen sein. Dcr Wortwechsel sollte zum Zweikampfe führen; doch statt desselben sollen oic beiden juugcn Männer sich dahin bestimmt haben, daß derjenige. welcher von ihnen bclm Losen eincr weiden nnd einer schwarzen Kugel die letztere zieltt, sich auch mit cincr Kugel das Leben zu nehmen habe. Der Ossizicr s^, ^e schwarze Kugel gezogen haben. Ob wahr, ob nicht, ist schwer zu bestimmen; wabr ist nur. daß jener Offizier, welcher das Theater-Mitglied zu besuchen pflegte, sich durch einen Pistolen» schnß das Lcbcn genommen hat. Wie aus Kopenhagen gemeldet wird, steht Hamburg ein seltcucr Besuch bevor, indcm 1100 Mormonen aus den drei nordischen Ncichen. größten« theils aber aus Dänemark, sich nächstens über Ham« burg uach dem Mormoucnstaatc Utah in Amerika be, gcbcn werden. Es sind unter ihnen sehr viele bemittelte Leute aus dcm Bauernstände. Neueste Nachrichten und Telegramme. Verlin, 15. März. Dic «Kicu; .Zeitung" vernimmt, daß gestern rinc Auseinandersetzung zwischen den beiden Ministcrgruppcn erfolgt sci. Es heißt, daß Patow. Schwerin uno Bermulh ihre Ent, lassung gefordert lMu, Eine Entscheidung sei noch nicht erfolgt, München, 15, März. Zn der Zeitungsnachricht, daß Baicrn und Württemberg sich geeinigt haben, um dcm Handelsverträge zwischen Preußen und Frankreich dic Zustimmuug zu vcrsagcn, bcmerlt dic „Münchcncr Zeitung", daß dcr Vertrag der baicri scheu Regierung noch nicht mitgetheilt'wurdc. und hiernach dcr Wcrth dcr obigen Zeitungsnachricht zn beurtheilen sei. Tnrin, N. März. Natazzi gab im Senate Aufklärungen über dic Assoziation in Gcnua. Er sagtc. daß die G'sctzgcbung hicrübcr nicht genau fcst> stelle, er wcrdc ein Gesetz einbringen. Dcr Senat gab ihm cin Vcrtraucnöuotum. Er kündigte ferner an, daß Vaden Italien anerkannt habe. Garibaldi ist hier angekommen. London, 16. März. In dcr gestrigen Unter. l'Mlssipnng fragt Griffith, ob das ncuc'italicnischc Ministerium cinc Gcbietsabtrclung bcabsicbtigc. und fordcrt die Vorlcgnng der bezüglichen Korrespondenz. Layard crwicdcrtc hierauf: Ricasoli versicherte Eng» land. daß keine neue Gebictöabtrctung 'stattfinden wcrdc. Dic Mittheilung der Korrespondrnz wärc gc> gcn das Staatöintcrcssc. Wcitrr sagte Layard: Ein Vcricht bezüglich dcr Finanzlage der Pforte beweise eine gute Fiuanzbasis; eine gute Verwaltung mcrdc die Schwicriglcitcn heben, und das Gleichgewicht hcrstcllcn, Belgrad, 14. März. Die Organisation der Vollsmiliz ist nach gesetzlich festgestellter Frist gestern ins Leben getrctcn. Dcr Generalstab und füuf Kom-mando's wnrdcn ernannt. Vtostar, 14. März, Das Gerücht, der österreichische Konsulats-Dolmetsch Marco Marcovich sei ln Krstac von den Türken ermordet worden, ist unwahr. Dcr greise Marcouich ist eines natürlichen Todcs gestorben. Ragusa, 16. März. Die Türken batten beim Einmärsche nach Zubzi ein Scharmützel mit den Insurgenten, und einige Verwundete. Vukalovich vcrsam« melt dic Scinigcn in Prisicka. Konstantinopel, 13. März. Ungeachtet dcr schweren Ereignisse in Griechenland sind dennoch Thes« salien und der Epirus ruhig. Die Einzahlungen auf die Anleihe in den Provinzen gehen regelmäßig vor sich. Tt. Petersburg, 14. März. Die «Reval'sche Zeitung" meldet: Dcr licfiändische Landtag votirtc die Einberufung dcr Städte zum licfiändischen Land« tag. die Einführung eines allgemeinen baltischen Landtages und Senates. New-Aork, 1. März. Der Präsident der Süb-staatcn erwähnt in seiner letzten Botschaft der erlittenen schweren Unfälle, hervorgegangen aus der Absicht, das ganze Territorium schützen zu wollen. Er hält es für wahrscheinlich, daß der Krieg mehrere Jahre dauern werde, und schildert dic Lage des Heeres, der Flotte und der Finanzen alS eine sebr günstige. In cincm Meeting zu Richmond wurde wegen freiwilliger Zerstörung der Tabak- nnd Baumwollen.Vorräthc berathen. Am Kongresse der Südstaatcn wurde beantragt, den Krieg zur Erhaltung der Unabhängig bis zum letzten Dollar fortzusetzen. Es geht das Gerücht. General Vuell habe die Konfödcrirten bei Murfrcsboro umringt, General Vanks habe mit den Bundes-Truppen den Potomac bei Harpersferry überschritten und Bolivar, Eharles-ton (in Virginien) nnd die beiden Ufer des Sbe-naudoah besetzt. Die Ernennung des Generals Scott zum Minister für Mexiko wurde zurückgenommen, 3. Verzeichnis stl die Überschwemmten in Wien bci uns eingegangen Beiträge: Transport vom U. Verzeichnis 9?l fi — kr. Vom Herrn Samass., «<>>,..... i(j __ „ Fidclis Terplnz . . . . 10 ^ — " " « 5 3....... l , — , Zusammen . 1l6fl —fr. Womit die Sanmüung gcscblossen ist. Laibach am l.'I. März 1802, Das Comptoir der „Laibachcr Zeitung," Vctrcidc-Purschnilts-Preise in Laibach am 15. März 18U2. Marltpreise Magazin«prtise Gin Metzen ------------- in öfterr. Währ. "7"".....I ! Weizen..... « N 6 3^ Korn..... — — 4 51 Gerste..... — , — 3 ' !»l> Hafer..... — — 2 4il Halbfrucht .... — — 67 Heiden..... — — 3 93 Hilsc..... 4 «0 4 30 Kukurul) .... — — 4 ^ .'i? Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. Baromstn'slaild '.......... Niederschlug Tag <»^s'.^,.. 'u ^' ^ ""f 0' K. l'inltlmpllatur «sg ,^ Witterung binns» 24 Cwnden Brobachtmlss ^^^,^ nachRcaum.__________ j __________m Pariser Linien >1. März 6 Uhr Mrg. 326.44 -s-0.8 Gr. Windstille Nebel 2 „ Nchm. 325.64 ->13. N „ 0. schwach Sonnenschein 0.00 10 „ Abd. 325.36 ^-6.4 „ N. betto sternhell l2. ,. l> Uhr Mlg. 325.27 .^ 1 ,2 Gr. äs». schwach hnttr 8 „ Nchm. 324.29 4-12.8 „ 0. detlo Sonnensch. 0.s« 10 „ Abd. »24. >^2 ^- !l »üd 1lM,ri3ostl» ,,i i^ig^ldeil jic >;cr ^lätzr, wo rn> Wiener Fiilaü^vorl^qo« <><<» ^uten ^iil^lück »lich,» : i'l,h>'!' l,üch fre,nde Villlten reichlich u»d um ein l»al»c< Perj!»l dilli- l^lr au^gcl'otc». Ix Bank lind .ssredit-Aslir» ^lcichiall^ lel'h.iftlr Verfchr, »»d schlicßl» n.ich mehrfachen Schwindligen eisttic um 8 ft, letztere u,» 2 fl. l'r. l^tück besser uild zu kcm höchsten Kurse. Die »briqeii I!ltMrup>,p!cre still aber durchsch nttli^) ie>1 , nur kreditlose »m cin hall'es Perze»! m.'ttcr. Gelb selir ftllsliq ^. dc» Klü.,»,« (für l«»<1 st.) In österr W'/ Anlcl,. v, I««,! mit Ruclz. W») «jl,— t.tto ohne Abschnitt 1«62 . «8.70 6«,90 Natil.'llal-Änlel)l» mil Iäuner-^'op^ns . „ 5°/, 84 55 84 60 National -Anlchcn >»il slpril'^ouponS . . ,. 5 „ 84.35 84,00 Mctaliquc.)......5 „ 70.20 70.30 detlu mit Mai-Coup, .. 5 „ 70.40 70 00 detto......, 4>, «1.25 01,75 mit Verlosung v, Jahre 183!» 139.75 140 25 .. „ 1854 i)1.50 92-.. ., I860 zu 500 f!. . 92,80 93,— „ „ z» 100 ft, '»7— 97.50 ssomo - Ncntensch. zu 42 I..»u»li-. 10 50 17 — II, d,r HloillänVer ssiir lUi) fi ) O>llI!!dlNtI.is>U!l^«Ol'Ii^,t!l,'!!e!l, Niedlr«O.fterreich . . "zu 5 °/, «8,50 89 — ^>elo >iU,lr,v Ol<. «Olft. Ulld Salzl'. zu 5°., 80,25 80 75 Böhmen .....5 .. 89,— W - Slcillmark.....5 ., 88 — 88 50 Mälncn u. Schlesien . ü„ 88.50 iU — Uu^rn......5 .. 71.— 7150 T>»i. Ban., Ksl', u Slav. 5. 09.— 09 50 O'alizi.n.....5« 09.— 0950 Sitblnb. „. Vulew. . . 5 „ 08.— 08.40 VcnttiailischeS Änl. 1859 5 „ 99.50 100.— Aktien (pr. Stück). Nationalbanl......830.— 838.— ,'lr.eit'?lnslall ^l 2W fl, ü. W. 203,40 203 00 N.ö Hecom-Ges.,. 500 fl. ö W. 021,— 023,— .N. Ferd -Norrb.j. 1000 fl. (5Vi. 2150.-2157,— Tt^US'Eis.'Oes. zu 200 st. ÜM. ed.r 500 Fr......274.50 275.75 Kais. (5!is.-Val»i zu 2M fl, CM. 158.— 158.50 Sue,-noi5d.Verb,-B. 200.. „ 128.— 128 5s) Tüv, Et^alS'. loull'. ven.n.^ent, ital. <5is, 200 fl, ö, W 500 Hr. m 180 fl. (90V.) Einzahlung 270.— 271.— l (^l!p Ware Ga!i<„ssarl-?ilt>w,rV.,lii! z. 200 fl. (Wi, m. 180 ft. (90".) (^inj. 1!>0 — 190.50 Oest. Dl'ü.-Dam^'fsch'Oes, «.^ 437.— 439,— Oesterreich, ^loyd in Trieft ^ " 220.— 228.— WienerDai!N'ü»,-Äft.-Ges.^!H 4. I40fl. (70'/,) «inzahlunji. 147.— 147.- Pfandbriefe (sür 100 fl.) National^0jäh.u.I.1857z.5'/. 103,— 103.25 bank auf 10 „ detlo 5„ 97,50 W.--C. M. ! verl^'l^tc 5 „ 91.— 91,50 Natimiall'. allfö.N verloSb.5 „ 86.— 80,15 UvsV' (per Ttück,) ltred.-Anslalt snr Handcl u Gew. ^!l 100 fl. öft. W. . . . 130.00 130 80 Drn -Damms.-G. zu IM fl, (5M. 99.50 100 — Tta?tg,„>. Ofcn zu 40 fl. 6si. W. 38.75 39,-(H,'!erh.,zy „ 40 .. U. M. 100.— 100 50 2alm_________„40„ ., 39.- 30,50 <>»slc> Ware Palffn zu 40 ft. «M. . 39.50 39 75 Clan? „ 40.....37.25 37.75 Et, ("e,,oi6 ^ 40.....87.25 37.75 Wnidischgräß „20« ., > 22 50 23.— Waldein ., 20.....24.75 25,25. Keg.lcvich «10, ., . 10 25 17.50 Wechsel. 3 Mo »ate. Gelb Vrlefc Augsburg für 100 ft. sübd. W. 115.00 115.75 Franlfurt a. M. detto IKi.05 115.90 Hamburg für 100 Mark Äanlo 102.— 102.10 i^ndoii ,iu 10 Pf. Stcllinq . 130.90 137,— Paris für 100 «rausz . . . 54.15 54 20 <5ourS der Geldsorten. Geid War« K. Mi'üiz' Dulten 0 ft. 50 fr. 0 fl. 53 0llr. Krl'ü.n .... 18 „ 90 ,. 18 „ 94 Nal'oleouSd'or . . 10 „ 93 ^ 10 „ 95 ^, Ruff, ^»»trials . 11 ., 20 ., 11 ., 22 .. Hcrci!!5tl,.iler . . 2 „ 4 „ 2 „ 4'/,., Sill'er-Aaio . . 130 .. — „ 130 ., 25 ., Effekten, und Wechl'el-Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien Dll, Iö. Mävz 18ti2. Effekten. H^echscl. 5'/, Metalliques 70 20 ! Silber.....135,90 5"„?lat -Anl. 84 05 ^ Lend n .... 13090 Äai'fafcieu . . . 837. K. f. Dukaten . 049', ^rcditaftiln . . 203.40 !________ If r^ », den 2l n zeig e. Dci, 14. März 18U2. Dir Hcrrs» : Ncilmlislll. f. l. Krci^lieiichtörlill). lilid — Aogllsllüischilsch. Vcamtc. uoi« Cilli. — Hr. Schmal,, l. k Vtmnte. l.'0i, ?l>ria. — Hr. <.'ol>is, k. k. ^iciiteiialtt. Ul?,l Essck, — Hr. P.ncriiolli. Vnch. druckcrcil'lsiyer. ro» Gör^. — Dic Herren: V»d — Hciynimlll. Hdüdcl^lclitc. u^'» Tliest. — Hr. Miyky. .Hli!>dslöm.i»,!. roil Kanischa. — Die Herre,,.-sscil. iiüt) — i.'öl'l. Ha»dclö!lllle. — Weiß, ulid — Hirschfeld, Agtlilc», voil Nlti,. — Hr. Schmied, uo» Hrllsiliil^. — Hr. Körner, uo» Splindlij«, — Hr. V"l'l.'!.1 . l,'^!, Vill'iä!. Durch, den Tod dcr Nauchfang-kehrers-Witwe Agnes IcraUa wird zu Gunsten ihrc^r minderjährigen Kinder das Rauchfangkehrer-Gewerbe im Marktorte A deisberg in Pacht gegeben. Dieß wird mit dem Bemerken kund gegeben, daß sich die Pachtlustigen und für dieses Gewerbe Ve-fahigten bei dem Vormunde der minderjährigen Ieralla'schen Kinder, Lukas Kovazhizh inAdelsberg, entweder im schriftlichen oder münd-lichen Wege dießfalls bis ,5 'April l. I. anfragen und einverstehen mögen Z. 479. (2)" ^"" '.........^"' Anzcigr. Ml'l" wünscht ri»c„ Pr.'kl'l^iilcn ?dcr i,'fhrjl!>'-qcn für li,! sl'Iircs cffti^ö Geschäft a>,f ^ni ^iiibc. der d>c Nllils''!!»! > .tt!>iss<» >u«l qlitem Elfolge l'csuä,'! l>.,t Eigeiü'äl'l'i.i sssschliel'liic luio lolizepitlc Offer« mi mil d>r Cdlffre: Nr. 7 li"^<> l^!l>nl<> Il^yr. gcittliN i„ Inüelkr.Nl,. lrcl^si, frcilikirt sll'clnollime,,. Z. 499. (!) V' für ^lcalitätcnvrrkchr und Kommisln'nsgc-fchäftc dcs Johann Clu andeji in Marburg, rmpfiebll rille l'tdelllciireAüz.ü'I oc'ü Gast', Geschäfts lind Zinshäusern, Landrealitäten, Weingärten," Mühlen, Herrschaften, Fabriken im» (yewerl'e, s^vol,'! <» Hteicrmark a!s ailch Kärn-ten, Krain »ind Kroatien, zl,m ^allfe. Vtlläufticde IlcaütattN weiden dliftll'st „l,c»tg,lt, lich in Vormtilll,,^ genommen. Z. 497. (I) Neuer Luzemer ist zu haben bei I. Weidlich. Lottoziehung vom 16. März. Trieft: 7» 6« 42 »6 27. H. l!09. (1) Aus freier Hand werden zwei in der Steuergemeinde St. Peters-Norstadt gelegene Aecker, und zwar der. Eine Harz.-Nr. .^99 nächst Pulverthurn, im Flächenmaße von l Joch I49ll-Klftr., im jährlichen Reinerträge von 10 fl. 5« kr., und der zweite nächst St. Christoph Parz.-Nr. 33a, im Flächenmaße von 1 Joch 3i2ll-Klftr. und im Reinerträge von l 1 ft. 57 kr., käuflich hintangcgeben, und im Falle, daß sich ein Kauflustiger nicht finden sollte, auf eine bestimmte Zeit verpachtet. Die nähern Bedingnisse sind zu beliebiger Zeit bei der Gefertigten zu erfahren. Uchla Vidiz. Sl. PelllS.Vorstaot Nr. 28. Vwt- und Fleisch-Tm-if in der 2tadt iiaibach fur die Zeit vom lli. März bis lli. April I«62. Ms Gewicht Gattllust der Feilschaft ^Nerl. ^.. *" Wäh. Gebäckes ___________________tt. A's, >th. Qll. V rot. ! ! Mlmdsemmcl ' ' ' ' « ^! ?» Ordiii. Semmel ' ' ., !. aus Mliüd« . .'l - 111 Weizen-A.ol Semmelteig . ,0 - 22 2 Se»lmeltci,^ - ^ "»U — a«s '/. Nei- ! ! N^ggen.Vrot ze„ und'/. - li ^. 2l — ^ornmehl w 1 U> - 0!las,l's0l c»ll< Nack. . ^ — 2> 3 IlKdll!'!«, V»!^„ >>>„s. ... Ill») Prci^ Gewicht in dll Gattullss der Feilschaft 5!i,rr Fleischssat« Näl, tUNst ' ss, Vi. Ltli. !Qtl. Nilidflcisch ohne Zmuage von Mast» ! Ochsen....... 22 , ^ __ — dto. v. Zugochsen, Stier. «. Kühen 20 l ^ — — Nindsleisch vom Vs^al>init>mt uiitlr 3 Pfund l»al k,inc Zxqab» vv!» ?<»e!^l»ln!!i^ sich ,sH,l>snb»n Abfall,,, van ^„u.ben. st,ü und Mus Itali; l>»> »,„,r Al>na!?!N< vo» .^ b<< 5 Pf»nb d>,a>'ss^n s,n!> ei, H>,ilch,r b^cchl'gcl, !'!,svo„ U Voll,, und b <,>« fj Psunb lli> l,.,lt>,s Pfd.. und soforl v»rl,äll!nßmas,!<, zl!,i,w^a,n; dock wir» .Nls^ruckil ^>,ll'»l'n. s,ü' I',i tielcr Zü,,!^ .^.»I!" -55.,?', Sch,v,!>> > ^!s,!ch », d»>cr »ine HeMchaft niciü n^ch ^,m tat>!m.is,!>isl> Pr.,s,. (H,, wi^t,, oV,r i,i ^>,.r!cll,sl'lsr,„ od.r ane,r» Qualilai, «,, »,.s« ti, T'ive vorss.'s,1>l!,!>,n ist, u,lf„»fl. »vird „ich >,» b,sl»I:,,>^n W,sl,<» »»"Nchsi^tlich b,„latt wflt>sn. I" 'i>,!ufi>,fol^rt wii» , flirditin eieltM Ta« ritt >'„ll,,>!lc,,<>!! ?isilsc«ic,fic„ .,uf scine We,s, mrtir, «!« di, lk'üilNss abcr. >re!che s,G » q,a,n d,, Satzung »lI^l>d,N soUl,. sllql Nag,llr«t, zu, g,scy,!ch,n VeNla. fü»>< »nzu,f,st,„ Tarifa za kruh in meso v LjiiMj»'"' °'l iß. Marca do 10. Aprila 1802 cctiii v a cn.'iija vrciln. krajf- simt lot kvintlii žomli"i .' .* : : : : : : 5 i Sj I „,•).... . 1 — I 3 i — Rl'fc'ip j......; 2 - . 6 i - iz JifinioliikiKn) . f) •— j H i 1 p....., . tesU ) . 10 - 22 | 2 u rcgelj.skißa) . •> — >1.> \ — Icsta ) . 10 — i 30 j — Sorzièiii, prav za ) iz 74, pJctiicc . *' — j j — prav reženi kruli) in*/i režcnc moke 10 1 : 10 — Ccrni kruh iz zailnje moko| ' |q 1 11 2 j ecu;» l)0 v a «r a Prodajiie «tvari 9VAlr & viTiln. kiMji'. smil lot kvintlii Govojc inoso lire/, prikl.idc od * ])it.inih volov..... 22 1 — — (lovnjß nicso l>n:z prikladc od 20 vprrvinih volov, l>ikon, krav 1 -*- i — Oovcjc ineso » kmnlov ... 18 1 [ — — Kader .so \i/.ninc me;ii miinj od 3 funlov, (rdiij kf tir «me pri-klmUti rid /..ililiiikit , ^'(iriijili no» , li-ilic in «Iru/.ili mc^ivkili jiiikliidkov , k»kc>r k» vznm* 3 du 5 iuittov , mm nn-«ir prnvii'.o , 8 lotov ; pii 5 do 8 sun-tov , |)h pol siiiiU priklxde dali, in Inko v li prinicri imprej; vcjudur s<: I'nxlortin prr>povcdii| p , dnj»li i» prikl»