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Nun aber ersährt man nicht ii,ßtr Ueberraschung, das« der große, politische ist Körber nicht blos Adagio in Moll com-Ui' denn die Note, womit Herr v. Körber auf Sagabt deS Herrn Baron Malfatti in Bezug !« »on den Wälschtirolern verlangte Bewilli-der Autonomie sür Südtirol geantwortet hat, ll in einem sehr energischen Dur geschrieben, j. «örber lässt die Windladen gewaltige Bas», spiele», und Baron Malsatti mag angesichts Schriftstückes die Augen weit ausgerissen «it der Frage an sich selber: Wozu denn Zlchegung? Wie kommen denn wir zu diesem >! Wir haben doch nicht obstruiert. Zde ge-oder die Verfassung angerempelt; ja hätten int gethan, wer weiß, wäre man mit uns höflicher umgegangen, wie eS jetzt gegenüber lern Mode ist! hm v. Körber predigt nämlich merkwürdiger-in einem italienischen Publicum im „Kirchen-die Predigt aber ist sür die im Oratorium t lauschenden Jungtschechen berechnet, und Um» haben auch augenblicklich verstanden. Hm v. körber sagen wollte, und schmunzeln tap recht vergnüglich: »Man braucht nur die tafle zu ändern, und er kann diese Antwort den W<» zuschicken; statt Innsbruck«? Landtag wäre Ingn Landtag" zu setzen, und die tschechische «:< »äre auf ihren richtigen Boden gestellt. I passt von Wort zu Wort." Herr v. Körber ui den Wälschtirolern, „der Kern ihrer For- Sa Mvjlkantn-Iogl. ßtaibQl in da steirischn Gmoansproch. — Von Peter Rosegger. «a'S nit für übel, mei liaba Knöpfl-ü»:lwZogl, das« lh dih noh amol aufweck, eh'S Ifiagel blosn miin großn Bompado^. Jh weck h ill aus ol» ormen Monn, ih weck dih in deiner W Juugheit. um de Zeit, wia dih bei Vor-!d bat großjahri und heiratSmafsi mochn lossn »t «m die hochehrsami Knöpfldraxlerinung dir »Noaflabriaf Hot zuagstellt. Mit ana blow-»nei Kniabosn bist umanondgstatzt, woaßt a« M? llud nockadi Füaß. Und wia dih 'S Schul-Wßadirodl in d Wadl Hot zwickt! Du, '» sebi til-oastadrrndl! Und wiaS da an Buschn Hot > h»al gsteckt, Veigerl und Jmmergrttn, gottika, fiQH Junggsell bleibn. Bist eS ah verblieb«, >ia da Buschn iS welch w.d dür worn und du Ät steckn lossn äsn Huat. Und der Huat! Echa «p den Huat sullst noh amol von Todtn aus-chtp. Ba dein olin Aehndl her bostn noh ghobb, Wuat mit broatn Bond und Messingschnolln; hciif Hot er sih weit auSgschwoast und die groß toritn draus iS dein oanzigS Grundstuck gwen, nl di broati Krempn iS bei Hülln gwen, und da icheldön Buschn in Bond dei oanzig Feldbau O Eomfrucht. Und a so — obn broat und «, x'pitzi, wiar a Radi, der af va Würzn geht »ist af der liabn Welt umanond gongen und i& Maut, das« a niad« Knopfloch sei Knöpfl derungen liege darin, das« eS sich nicht um Schaf-fung nationaler Schutzvorkehrungen in einigen Na-tionalfragen handle, sondern um Schaffung poli-tischer Gebilde mit gesonderter territorialer Unter-läge. Die allen Nationalitäten gegenüber geübte Pflicht der Regierung Rücksicht zu nehmen, könne die Regierung dahin führen, in einzelnen Ländern die besondere Sprache eines nationalen Gebietes anzuerkennen." Das hat die Jungtschechen höchlich entzückt und sie konnten eS wieder merken, wie jüngst JaworSki sagte, dass Herr v. Körber der aufrichtigste Freund der Tschechen ist. Allerdings getraut sich Herr v. Körber derzeit noch nicht, mit seinen stillen Geschäftsfreunden öffentlich „linUf den Linden" spazieren zu gehen, aber e« gibt jcs auch andere Wege zu einer ehrbaren Annäherung, und da« musikalisch veranlagte Ohr der Jungtschechen hörte auch richtig herau«, „was Erlkönig leise ver-spricht." Durch die Blume wird nun den Tschechen zu verstehen gegeben, Herr v. Körber sei gerne er-bötig, ihnen die innere tschechische Amtssprache in ihrem nationalen Gebiete zuzugestehen; e« wird ihnen zu verstehen gegeben, das« die Regierung die „Einheit" Böhmen« vertheidigen und die Förde-rung der Deutfchen nach nationaler Abgrenzung in Böhmen nicht zu bewilligen gedenke; nur entschul-digt sich Herr v. Körber, er könne das Staatsrecht, welches ein neues politisches Gebilde mit territorialer Unterlage schasse, nicht genehmigen. Für den An-sang genug, denken sich die Tschechen, „daS Weitere wird sich finden." Die Deutschen haben den richtigen Text aus jenem italienische» Singsang gleichfalls sofort heraus-gehört. Sie haben auf dem Trautenauer Parteitag abermal« auf das Nachdrücklichste die Forderung nach Durchführung der nationalen Abgrenzung ge-stellt, und e« wird nicht eher Ruhe in Böhmen, ehe wir nicht der tschechischen Anrempelei im deutschen Gebiete lo« sind. Die Forderung der Deutschen no kriagg. Det Werlftott, die Draxldonk, Host auf» Bugl mittrogn, und da liabi Gott Voda, der Sunn und Mond und d Weltkugl Hot draxlt, ist dei besta Kamerod gwen. Nau also, wanst munta bist, Jogl, so gehn ma'S on. — Hiaz, wia da Jogl onfongg. Knöpf z draxln, Hot eahm neambb koan ohkaffl. Da Kromer Hot va da Fabrik» bezogn. Da Jogl Hot Rofnkronz-grollan draxlt. Zwirnspulerla. Wondnägl und Kugl-kögl. A so Hot er eahm sei Stückl Brot vadeant, und frischi Luft und frisch Wofser Hot er in Ueber« fluss ghobb. Weil oba on iada Mensch sein Extra-wünsch Hot, so Hot ah da Jogl oan ghobb, freili oan, va den er gwisSt Hot, das« er» nit dalebn wird. Da Draxler-Jogl Hot eahm gar nix onder« gwunschn va da weitn, reichn Welt, a« wiar oanS — an oanzig«: A schönt Leich. Ol« a bluatormer Mensch lebn, dä« holn nix gmocht, ober ol« Betler ohni Glöggerl und Pseiferl in die Gruabn gsteckt wer» — den Gedonkn Hot er nit kina vatrogn. Do war« nit da Müah wert, das« da Mensch a siebzg, an achtzg Johr long draxlt und dürmagelt und wiar an oangschichti Radiwurzn dosteht af da Welt, wan mar af d Letzt nit amol mit ar an lustign Trumpetn- und Flüglhornmarsch ast Freid-hos würd bloadt. In seiner Jungheit Hot er amol in da Stvdt an olti Oberstnleich gsechn. und wia f do dabei gläudt, blasn, trumlt und gschossn hob» — dä« Hot er neama kina vagesfn — a sölcheni Leich, a schöni Leich, läS iS holt in Jogl sein betreffs Abgrenzung geht lange nicht so weit wie die staatsrechtlichen Forderungen der Tschechen, die ein neueS politische« Gebilde mit einem General-landlag schaffen möchten, wodurch die Verfassung umgestoßen werden würde. Die Forderungen der Deutsche» bezwecke» kein politische« Neugebilde, sie beschränken sich vielmehr auf strichweise Aenderung der Abgrenzungslinien einzelner Gerichtssprengel nach sprachlichen Verhältnissen. Die Deutschen wollen nur feste Wände im eigene» Hause, in der eigene» Wohnung, nicht so wie etwa in japanischen Häusern, wo die Wände innerhalb der Wohnungen nach Belieben verschoben werden können. Aber selbst da gibt eS für die Deutschen kein Entgegenkommen, wo eS sich nur um „Schaffung nationaler Schutzeinrichtungen" handelt, die Herr v. Körber in Tirol den Italienern bewilligen würde. Der Fall des Trautenauer KreiSgerichleS, das feit 10 Jahren fertig bestehen solle — denn eS wurde die Errichtung vertragsmäßig zugesichert — und noch nicht errichtet ist, sagt genug, welche Rück-sichten die Regierung gegen die Deutschen sllr nöthig hält. Zehn Jahre lang wurden die Deutschen selbst in dieser untergeordneten Frage zum Besten ge-halten. Bei dieser Gelegenheit können wir auch darauf hinweisen, dass diese Regierung sofort bereit ist, den Italienern in Tirol auf Kosten der Deutschen Zugeständnisse zu machen. Zugeständnisse, die sie den Italienern deS Küstenlandes und DalmatienS gegenüber dem wüsten Austurm des SlaventhumS hartnäckig verweigert. Da» gibt auch einen wei-leren Beitrag zur Kennzeichnung der »konsequent unparteiischen" k. k. Beamtenregierung, und die Italiener werden sich diese Antwort vor den Wahlen zu Gemüthe führen. Uebrigen» kann man eine gewisse Genugthuung empfinden, das« jetzt die schweigende Sphinx, Herr v. Koerber, anfängt, überhaupt zu sprechen. ES ist zwar Herrn v. Malfatti keine hübsche Rolle zuge-dacht gewesen, sür KufShändche» an die Adresse oanzige Passion gwen. A reicher Bauer hol« leicht, wan er stirbb: lojst a por Ochsn springa, und blosn und trumelt wird! Na, wia guat, dass doh die reichn Leut hobn! Die Kirchnmulikantn hobn« a leicht, dena wird — wanS amol in da Truchn rostn, von Spulleuikameradn a schöner Marsch auf-gspielt, das» d Engel, wan« um sei Seel kemen, tanzend wern und dass a» fechn, wia so a Mensch destamiert worn i« af da Welt. — Und wiar er a so nachdenkt über de Luslbarkeiln ban Begrobn-wern, da Jogl, do follls n gach ein: MuasSt holt a Kirchnmusikant wern, nachha trummeln» sür dih ah amol! — Thon Hot er«. A wenk Klaranetblos» Hot er eh kina; da fing^rlazt er hiaz draus olli Tog zan Feierabnb und mit da Zeit — wia da Klaranetbloser-Franzl gheirat't Hot, das« n der Othn ,« auSgonga, Hot da Schulmaasta gstott seiner in Draxler-Jogl mitholtn lossn afn Kor. Hiaz iS af den Kor ober ah S sebi Schulmoastadirndl va-hondn gwen. De Hot gsungen. und da Jogl hat fleißi gfingerlazt dazua. Do warS n scha bot sür-kemen, a selchti Musi kunt oan hasn liaba sein, als wia die sebi, ban Leuteingrobn. Und dass af sein Huatbond da dürr Buschn noh steckt, Veigerl und Immergrün, sie hät« sechn kina, wan sie« sechn hät wölln. — Da kimbb a PostwirtSbua daher, der kon ah a Musi: Reixnen mit ar an Sock vul Silbertholer. De Musi Hot in Dirndl besser gsolln, wiar in Jogl sein Klaranetblos». In PostwirtSbuabn hotS gnomma. Da Musikanln-Jogl Hot a longS Gsicht gmocht, Hot sih hintern Ohr- 2 der Tschechen im Hintergrunde sozusagen den poli« tischen Ohrfeigen-Automaten — im Wiener Prater würde man sagen „Watschenmann' — im Vorder» gründe abgeben zu sollen. Aber nachdem die Oeffentlichkeit bei Herrn o. Körber ohnehin kein« That voraussetzt, ist eS schon viel, wenn er auf diese Weise zuweilen politische Sprüche vom Drei« fuß ergehen lässt. Vielleicht gelingt eS ihm auch nach einer anderen Richtung hin, einen solchen Auto« maten auszutreide», am Ende einen Bukowineser oder einen Schlachzize», durch den er gewisser« maßen umS Eck herum die Deutschen wissen lässt, ob und wann er etwa gedenk», die Aufhebung der Sprachenverordnungen vollständig durchzuführen, oder ob eS damit etwa auch so rasch und prompt und ehrlich geht wie mit der Errichtung des Kreis« gerichteS in Tramenau. Wir bemerken die Beflissenheit KörberS, auf dem Umwege über Tirol Köder hinzuwerfen für die Tschechen, sich fortgesetzt zu bemühen, mit den Tschechen auf besseren Fuß zu kommen; die Deutschen aber sollen immer froh fein, wenn nichlS weiter gegen sie geschieht. politische Rundschau. ZSahlnachrichteu. HosrathSchuklje veröffentlicht im »SlovenSki Narod" die Erklärung, dass er jede Candidatur und jede» Mandat ablehne. Nach einer Meldung des „Slov. Narod" hat der Führer der slovenischen Fortschrittspartei, Dr. Tautschar. feine Candidatur für da« Mandat der Stadt Laibach angekündigt. Im Landgemeindenbezirk Ralschach« Gotische« wird von der For«schrilt«partei der Grund-besitz» Franz Zupancic gegen den Clericalen Povse aufgestellt. Der Katholifch'politifche und landwirt« schaftliche Verein für die Slovenen in Kärnten ver« «'»staltet Sonntag den 14. October zwei Versamm« lungen. die eine um halb 10 Uhr vormittags im Novak'jchen Gasthause in Stein, die zweite um 4 Uhr nachmittag» beim Stöckl in Psarrdorf bei Präoali. In beiden spricht der LandtagSabgeord« nete Grafenauer über die kommenden ReichSrathS« wählen. Per Wert der deutschen Staatssprache ist gelegentlich der letzten Kaiserreise nach Görz trefflich illustriert worden. In Görz steht sich bekanntlich eine italienische Mehrheit und eine slovenische Minderheit im schroffen Gegensatze gegenüber, und die Fehde zwischen Slovenen und Italienern hat zum Austritte der Ersteren aus dem Landtage von Görz geführt. AIS nun gelegentlich der Feier auS AnlasS der 400jährigen Zugehörigkeit von Görz an die habSburgische Monarchie der Kaiser nach Görz kam, entstand die Frage, in welcher Sprache er begrüßt werden sollte: Italienisch oder slovenisch, oder in beiden Landessprachen? Um allen Eisersüch-teleien vorzubeugen, entschlosS man sich, dass bei den ofsiciellen Festlichkeiten, Empfängen u. f. w. nur deutsch gesprochen werden sollte, und in der That wurden alle Begrüßungen, Festreden u. f. w., waschl Kotzt und hol nochha gsogg: IS ah recht. Jh pseif drauf! Zohlt wird nix afn Kirchnkor, Trinkgeld gibbs ah koan», und dass da Spielmon in Fosching a wenk bratlgeignen gang, « fe Hot da Herr Psorrer nit dalabb. Nau. a so i« holt immer a wenk schmol auSgsolln, ban Jogl: S Draxln Hot sih noch und noch gonz aufghört; S Klaranetblos» erfreut freilich wul S Herz, ober fott mochtS holt doh nit, oanmol nit! Jmeramol, wan da Mogn ah musikalasch Hot wern wölln, i« da Jogl vor an Baurnhos gstondn und Hot der ehrngeochteten Bäurin a kloanS Stand! aufn Klaranet brocht sür an wormen Löffl Suppn. In Löffl Hot er selbe ban eahm, do zischt er'n aussa, wischt» sauber oh, is«t ondächtig sein Süppel, wischt» wieder sauber oh, fchiabbn in Sock und fogg: „VageltS Gott, in Himmel aussi. Darf ih noh wo» fing«rlazn?" Afn Kirchnkor i« da Jogl da ersti und da letzti. Und won da Geigner ausbleibt und da Trumpetnblofer und da Pautnschloger — da Klaranetbloser i» do, und wer grod wegn an Rhemataschn a Bamwul« schiberl in Ohrwaschl Hot. der losStS wulia gern drinna, wann da Jogl otchrbb zan Blosn. Oba da Jogl musiciert weiter drauf loS, da Gmoan zliab und n Herrgott z Lob und Preis. Wan a Hohzat iS, blost er. wan a großi Leich iS. bloft er und fei kloanS Glicht! geht dabei gonz broad auSanonda va lauta Glückseligkeit. Daweil wird da Jogl älter und älter? und Macht- sowie die Antworten de« Kaiser« in deutscher Sprache gehalten. E« lief alles glatt und vortrefflich ab, und die Italiener sind trotzdem noch immer Italiener und die Slovenen noch immer Slovenen geblieben. Es ist daher nicht einzusehen, warum die deutsche Staatssprache ohne Beeinträchtigung der nichtdeutschen Völker nicht im ganzen Reiche ein« geführt werden könnte. Matiouale Gesinnung. Der vom Bezirks« schulrath für den deutsche» Ort Neudörfel bei Böhmisch-Kamnitz ernannte, als enragierter Tscheche bekannte Volksschullehrer Jelarz wurde von der Bewohnerschaft deS Ortes in aller Form boycottiert, indem die Bewohner von Neudörfel ihre Kinder nicht in die OrtSschule, sondern in die Schulen der benachbarten Ortschaften schickten, so dass kein einziges Kind in der Neudörfeler Volksschule er» schien. Ja, die Bewohner weigerten sich sogar, dem Lehrer Jelarz LebenSmittel zu liefern. Nun hat der BezirkSschulrath die Verfügung getroffen, dass die Volksschule in Neudörfel geschlossert werde. Ein Ausbund der Sitte — wenn man nicht anders sagen will — des Verkaufes von geweihten Gegenständen sind die heiligen Schneuztücher. Von der Wallfahrt zurückgekehrte ChrtstUchsoclale erregen in ihren Kreisen durch ein kostbares Andenken Neid und Bewunderung. „Da« beste Andenken an da« heilige Jahr ist das seidene Taschentuch, gesegnet und anerkannt von Er. Heiligkeit Papst Leo XIII. Preis 1 Frank.- So zu lesen in vier Sprachen (italienisch, sranzösisch. deutsch und englisch) auf einem Placaie, das sich in verschiedenen srommfn Trattorien befand. Die „christlichen Sack« tiichel" wurde» denn auch von den frommen Pilgern fleißig gekauft. Die unter dem Drucke der SiegeSberichte au« Afrika durchgeführten englischen Parlaments-wählen fielen für die Regierung außerordentlich günstig aus. Die „Time«" schreibt, es fei jetzt kaum möglich, zu bezweifeln, das« die Regierung in der nächsten Session numerisch mindesten« ebensostark zurückkehren werde, als sie nach dem beispiellosen Triumph von 1895 gewesen. Aus Stadt und Land. Verleihung der Heheimratyswürde. Der Kaiser verlieh dem Obertande«gericht«-Präside»len in Zara, Dr. Adalbert Gertscher, taxfrei die Würde eineS geheimen RatheS. Hrnennuugen im Aukizdieulle. Der Justiz« minister versetzte die GerichtSadjuncten Oskar Siangl von Kirchbach nach GleiSdors, Neubauer Ritter v. Brandhausen von Völkermarkt nach Marburg. Dr. Wennig von VoitSberg nach Pettau; der Justiz-minister ernannte zu GerichtSadjuncten die Auscul' tante» Josef Prevec für Loitfch, Dr. Strobl für Villach, Dr. Husterer für VoitSberg, Dr. Partycki für Kirchbach, Dr. Ludwig Kraus für Birkseld, Leopold Czermak für Judenburg, Dr. Hösler für Völkermarkt, Dr. WenzeSlau« Graf GleiSpach für den Oderlande«gericht«sprengel Graz extra staturn und Dr. Eoetko sür Möttling. Ernennungen im Siuauzdienste. Der Finanz« minister ernannte den Controlor der Finanz-LandeS- wan da Mensch älter und älter wird, so wird er mit da Zeit olt. Guat iS S, do ko» er »it mehr weit fein, da lustige Tog. — Ober eh'S va sebi kimmb, hebb da Jomer an: Da Jogl valuist di Zehnt! Va wegn an Bradl essn grodat erS leicht, oba — blosn kon er nit! AS wiar an olta Racher die Pfeif» in Mund Hot. wanS ah leng scha kalt iS und neama brint, a so zuzlt da guat, olti Jogl an sein Klaranet, wan er mittu untern Musikantn steht afn Kirchnkor, oba S Zeugl will neama gehn. Huckt er holt nochha vorn OrmenhouS af da Bonk und denkt afn lustigen Tog, der hiaz denah wul bold kema muasS. Urndlih sechn, zimmb eahm, thuat erS, wia sie fei schmolS Trücherl. braun on-gstrichn, aus n Hau« aussa trogn. da Schulmoasta thoalt scha d Notn au«, die Trumpetn- und Flügl-Hornbläser spiazln scha s Mundstück! on, da Truml-schloger pasSt scha mitn Schlägel. Hiaz stehn d Maner zsom. hebn die Truchn — schwor is S jo nit — hoch af d Ochseln, mochn an Schupfer und hebn on zan Marschieren — tropp — lropp — tropp ... Bum radatschin l sollt d Musi ein — dass s schon a helli Freud iS. Gleih noch da Banda kemen d Maner, de wölln nit betn, gehn gonz wia ban ana Militärisch in Takt — tropp — tropp — tropp! Hint »ochhi die Weiberleut mit» Rofnkronz. dass S nar oll« hollad um und um — bi« aussi zan Freidhof — jessa«. i« däS a lustiga Tog! — Und aso wird er ausschaun, dein Ehrntag, _1900 1 casse in Graz. Franz Kosicik, zum Direct«, ki Ca.sier Wilhelm WoellerSdorfer zum Coniatai dieser Casse. Weiter« wurden ernannt di« Si-im-inspectoren Dr. Josef Stilbert, Gustav Pototschitik und OSkar Kryjpin zu Steaeroberiaspectore» t den Bereich der k. k. FinanzlandeSdireclio» in Der Finanzminister ernannte fernerS de» Ziu» infpector Dr. Ponebsek zum Sleueroberiasp«t« > Laibach. Fheaternachrichte». Wie schon gemeldet, M die Theatersaison an Sonntag den 21. Ociober « Ludwig Fulda'S prächtigem Lustspiele ^Jigei» freunde" eröffnet. Die Reihenfolge der weit« Aufführungen werden wir unseren Lesen« ^euzmch zur Kenntnis bringen. Im Interesse der Tdea» desucher aus der Umgebung werden die ÄoM lungen an Sonn- und Feiertagen um S Uhr k> ginnen. Da« zahlreiche Personale der Dina» Berthold Wolf besteht au« folgenden äHitglirn: Bühnenleitung Berthold Wolf: Franz Weiß«iIIß Friedrich Braun. Juliu« Sodek, Spielleiter! Gottlied Musikleiter; Adolf Reif. LeitungSieiu« und Zahlmeister; F. H. Jordan. Spielwart i Mohr.Einhelferin. Darstellende Mitglieder: Oim«»: Herren: Hugo Rochel. erster Tenor: Friedrich jugendlicher Tenor; Kni Herrlinger, Tenor; Ä Kneidingcr, Bariton; M. O. Schiller, erster 9* fang«- und Charakierkomiker; Friedrich $tia, drastischer Komiker; Josef Wender, komische Ei» gen; Leo Wegscheider, klein« Baritonpartiea. Zmx Jozsi Eckerth. erste Operettensängerin; Juli fcilfc Sitta, «rste Operetlensängerin; Marianne thfl'tä jugendliche Sängerin, Mezzosopran; Adel« 84 Seleyki, Adele Schulz. Soubretten; Kälh« Ste* Mezzosopran; Irma Waldheim. Sängerin? in» stine Burg, komische sing«nde Alt«. Da« Ed» personal besteht aus acht Herren und zehn Di» Schau- und Lustspiel: Herren: Alfred Kühne, eck» Held, Liebhaber und Bonvivant; Emil flaun, rfc jugendlicher Held; Han« Werner, jugendlich» Ä> Hader und Naturbursche; Franz Weißmüller. -ä Väter; Juliu« Sodek, Charakterrollen; M. L Schiller, Charakterkomiker; Friedrich Brau», i» stischer Komiker; Leopold Langsteiner, erste fy.:* Damen: Sofie Stoögg, sentimentale Liebhab»! Thea Bellau. erste Liebhaberin und Saloid« Mitzi Seyfferth, Conversation«»Liedhaber«: S»> Schwartz, erste Naive; Emmy d« Rollte. Horty, zweite Liebhaberinnen; Käthe Ziem, hM standSdame; Ernestine Burg, komische Alte «I bürgerlich« Mütter. ßoncert. Heute Sonntag den 14. d. M. sickt» im Saale des Hotel „Elefant" ein Eoncat xrl Cillier Musikvereinskapelle statt, welche uii ■! einem besonders gewählten neuen Programm »I freuen wird. Anordnungen für de» Netrieb des gewerbes. Im Hinblicke auf die Bestimm«! W Z 54 »I. 2 der Gewerbeordnung wurde» f« und Schankgewerbe nachstehende, streng« z» genden Anordnungen erlassen: Die B«imeag»»g»I Tropfbier und di« Wied«rvtrw«ndung von >»> reiten im AuSschanke sür Gäste ist auSnaz«M» verboten und wird vorkommenden Falles der Kw» amishandlung unterzog««. Zur Sicherung -ael du liaba Knöpfldraxler-Jogl! Und >S au -M d Frog, obstn wul valebst. Wer fei oagvi m sechn will, der muaß S onschaun, eh« er d jUp zuamocht. Da Jogl Hot sih saweit nta überesse a übertrunkn, od«r überlebt» Hot erS, seine äpirf.a>j Kameradn. Oaner um an ondern Hot sei» jtM mentl wekglegg. Hot an Psnauser gmochi. »oi ß musikalisch asn Freidhof lossn trogn. Düngen« fürkeman und hobn noch oltn Not» blos». und trumelt. Um an oltn Jogl Hot sid »m>ck mehr nmgschaut. Hobn an neama «itheltt liU Do bot er «Harn denkt: Gnat >« S, Jogl, hlajM fchlofn und morgn iS Sunta. Nau — und wia sie« auffitrogn hoÄ. >» fchmol Truchn, vo fein an eilet olti Weid«: »»! gongan. hodn an Rofnkronz bett. Und l> l«ut? Und musiciert? — Nit an Pfiff, öt» m still i« S hergonga. An oanzig« Glött bot afn Kirchthurm, und sogar dä« Hot sriklpt«H ghört, eh« di« Truchn hodn owigloss« in da« Gruabn. An olter Beilmon i« gstondn vor» Srob, k glocht und Hot owigredt: „Mach da uix hvm Knöpfldraxl«r-Jogl. und fchlof in guatn Mio, lltj wort bis zan jüngst«» Tog. do wer» diy d '>» | mit Posaunen aufweckn, wern dih mit 9ÜM Geigen und klingend«« Tschinilln ins cindloatn. Ja, mei Liaber!' § 1900 schlichen Reinigung der gebrauchten Trink« sttme muss ober dem Schanktische ein. nach Be-toi st«« mit reinem Wasser nachzufüllender Be-wer angebracht sein, welcher die gründliche AuS-stiig der Geschirre mit rinnendem Wasser ober-der mit einer Auislustöffnung versehenen Spül« »»i ermöglicht. Keineswegs ist e« aber zulässig, IM die Gläser nur in kleinen Schäffern oder lunen. in welchen das Wasser durch einige baden nicht erneuert wird, einfach ausgeschwenkt t sodann ohne weiteres wieder in Verwendung ppgm werden. Endlich wird angeordnet, dass in lijlivirlschosten mit starkem Verkehre, in denen die jiiiimalige Beistellung vollkommen liiier Servietten für jeden Gast nicht ge« terri werden kann. Papierservietten verabreicht Uebertretuupen dieser Kundmachung wer« «i strenge bestraft werden. Diese Kundmachung Ion einer leicht ersichtlichen Stelle- de» Gastlocal» »»ringen. ! Die «indischen Pfaffen, welche ihre politische Crfyit mittels der FacalienauSfuhr-Unternehmung Hildens ki Gofpodar" in Untersteiermark tigern, haben es nicht nur in Confumvereins-, wen, auch in politischen Angelegenheiten auf die Wiwbiit ihrer Leute abgesehen. Die Wahlen haben ki Politische Pfaffengemüth in eine gewisse Gährung kjqi. Den Liberalen ruft der Krummstab zu: ohne «chwigung der Geistlichkeit gibt es keinen slove-«m Abgeordneten, und bei den Deutschen erwartet k politisierende Pfaffe Wahlenthaltung, damit der «mische Charakter des Cillier Städtewahlbezirkes «uinentiert" werde. Im Genusse einer allgemein «vüerlen PresSsreiheit legt „Slov. Gofp." den «all nahe, wie sie aus den AuSgang der Wahlen onhken sollen. Sie sollen den deutschen Geschäfts-km sagen: .Entweder wählst du den Dr. Decko »: du stehst mich nie mehr!" Diese Art von Geist-ifai hat von christlicher Nächstenliebe die gleichen «chlen wie die Kannibalen. Mit einer so karg-ka Erziehung, wie sie unsere windische Geistlichkeit piifl; ist es allerdings schwer, Erzieher zu spielen, fat interessant ist übrigens die Aufstellung eines »Mischen Kandidaten für Mittelsteiermark. Wir UgQer, dem Bedürfnisse der windischen Hetzpfaffen, st in Mittelsteiennark lächerlich zu machen, nicht tebi entgegentreten; die Posen des Größenwahnes fctni ja unterhaltend. Bei der letzten Wahl haben k: Gwer.cn in der fünften (5urie von Mittel-«mark dem deutschen clericalen Kandidaten Kurz M Liege verhelfen. ?!un ist aber das Tischtuch maittcn worden. „Gospodar" schreibt: „Für den «chmtircn deutschen Kandidaten können wir Clo- nie und niemals stimmen, weil die Conserva-All m ihr Programm die größte Dumm-Stil, die jetzt unter den deutschen Parteien umgesetzt int, aufgenommen haben, nämlich: das Deutsche Mknnittelndc Staatssprache." Armes Oesterreich I trat einzige Existenzbedingung wird vom Pfaffen-[feilt als „Dummheit" erklärt. In der ganzen De-tat über die Candidatur en Aukars und Hribars I kt m nichts so viel Vergnügen bereitet als der Wpseitigc Appell an die „Loyalität". Dieser Kampf n it! wlitit'che „Loyalität" hat etwas nngemein m pit Keroiue von ßilli ist nach einer ver« I xcu. chftt Mittheilung von StrumpswirkerS „Tre-Istini': Fräulein „Metka Basch-eoa". Wider-I^vt» wäre — Unart. ZSmterschlaf im „Hlarodni vom". Einige llil! schon konnten wir den faulen Zauber lüften, Ik auf dem Prunkbaue am Kaiser Jo>tsplatze lastet. Ilriu Hut, innen pfui 1 Zwar scheut diese» Pfui litt laMichi auch nicht, wenn die Damen vom »in Balköne herabspucken. Die furchtbare Melan» hiiif, jener Grundzug de» slavischen Wesen», hat Ißn ihre bleichen Schatten namentlich aus die IKSiMden de» .Narodni dom" herniederge-O diese furchtbare Melancholie mit ihren lia, knndenloS dahinschleichenden Stunden! Sie Ikt dem großen akademischen Maler da» Bündel Mfyrifc, dem Möbelhändler MiroSlav Zor, die Ilokrsohle geschmiert, sie hat den stolzen Cefar in Is«, Heimaigau getrieben und schon weiß die lacttttticht Fama zu berichten, das» der Zucker-lütt Lrecko für seine Person di« Eroberung lüilil einstelle» und Abschied nehmen werde. So M einer nach dem andern. Mit eitlen Vorspiege« Ihijen Hat man alle die Guten hergelockt, sie Illvidiin in ein Torado de» slovenisch-nationalen IfiifyfteS gekommen zu fein — statt frohen Ge-iMleblnS: öde Melancholie und mit verbitterten |ltr,m ziehen die Armen von bannen, heißen Groll Iisfiidend gegen jene, welche nicht nur braven I^WSleuten, dir vorwärt» kommen wollen, |jnbfcn auch der ganzen slavischen Welt verlügen, dass Cilli eine slovenische Stadt sei. Die Geschichte all der versunkenen slovenischen GeschäfiSexistenzen, zeigt die ganze Hohlheit de» von gewissenlosen Ausbeutern und Hetzern ausgegebenen Kampfrufe»: ,Svoji k svojiml* Hin« Erinnerung an Morre. Der Marburger Weinhänoler Herr Karl Peßl hat seinerzeit von dem unvergesSlichen Dichter deS „S'Nullerl", Karl Morre. zu dessen persönlichen Freunden er zählte, solgendeS, aus einem PostanweisungSabichnitte ge-schriebene» Gedicht erhalten, daS allgemein inte-resfieren dürste und lautet: Wohin mit der Welt? Mein armeS Geld, Wie thut »S sich verlaufen. Kaum faciurierl, Schon confumiert, O du verfluchte» Saufen! Wär theurer der Wein Und nicht so fein, Da» Sparen gienge besser. Doch bei diesen Preis Sind auf der Reis' Immer meine Fässer. Steirer Wein, Steirer Wein, Du nimmst mir Krön' und Heller, So macht mich arm, Das« Gott erbarm' Ein gutgesinnter Wähler. Karl Morre. Z>ie Kohteuschürsungen bei Honovitz. E« wird un» geschrieben: Vor Kurzem brachte Ihr ge-schätzte» Blatt den Bericht, das» die Südbahn Schürfungen aus Kohle im stärkeren Maße im Gonobitzer Schursreviere unternimmt. Die» ist auch bei der künstlichen Kohlentheuerung gewiss zeitgemäß und nur zu begrüßen. Thatsächlich soll man schon an 1'/, Bieter starke Flötze gestoßen sein. Am ergiebigsten bürsten die Schürfungen in Radl-dors, Agnesberg. Fristenberg ober Gonobitzdorf und am nördlichen Abhänge von St. Barbara und Malahorn werden. Montanistiker, w.'lche mit den geologischen Verhältnissen de» Gonobitzer Berg» reviere» durch langjährige Thätigkeit daselbst ver-traut sind, gewärtige» aber das Hauptkohlenlager in der Thalsohle von Retschach einerseits bei Gonoditz und andererseil» von Gonobitz bis Plankenstein. Auch daS Thal besonders an der Oplotnitz zwischen Pobresch gegen Markusdorf (diese» Dorf liegt unter dem nördlichen Abhänge von St. Barbara), dürste bedeutende Kohlenlager haben, zu welcher Ver« muthung die zahlreichen Ausbisse im Bachberte der Oplotnitz berechtigen. Hätte seinerzeit die südstei« rische KohlenwerkSgesellschast den Rath eine» hervorragenden Montanistiker« befolgt und eine Ver-suchsbohrung on der Herrschaftiwiese, neben der Straßenmaulh in Gonobitz eingesetzt, wäre das Unternehmen vielleicht von reichlichem Erfolge ge-wefen. ES circuliert übrigen« da» Gerücht, das« die Südbahn mehrseitig Bohrlöcher, darunter auch an dieser Stelle einsetzen will, hoffentlich mit bal-digem Erfolge. Der Ausschluss reichlicher Kohlenlager (da» sie vorhanden sind, zeigen ja schon die bisher gefundenen Flötze) wird nicht unwesentlich zur Belebung de» Bahnverkehres der Bahn Go-nobitz—Pöltschach beitragen, wie auch den Ausbau derselben von Gonobitz nach Oberdolitsch ermöglichen und die Schaffung von Jndustrieunternehmungen sördern. E» ist daher nur zu wünschen, da» die Südbahn bei dem großen Interesse, welche» sie an diesem Unternehmen und bei Gewinnung dieser vor« züglichen Steinkohle hat (beste Kohle für Schmiede), mit den ihr zu Gebote stehenden Mitteln weiter schürfen wird. Glück aus! Kopfenbericht. Im Sannthale sind die Hopsenvorräthe bei den kleineren Producenten be-reit» aufgekauft. Die größeren Producenten sind zurückhaltend, da aus dem Saazer. Nürnberger und englischen Märkten Prima-Hopsen bei anziehenden Preisen und fester Stimmung gehandelt wurde. In Saaz wurde z. B. am 3. Oktober für deutsche Rechnung Au»stich-Krei»hopfen bi» zu X 180 per 50 kg bezahlt. Sannthaler Hopfen I. Qualität dürsten nun bald die ansang» der Saison eingesetzten Preise erreichen, welche bi» X 320 notierten per 100 kg. Mit Ungeduld erwartet man den Spruch der Jury der Pariser Ausstellung über den dorthin von Sannthaler Hopsenproducenten durch den Hopfenbau-Verein exportierten Hopsen. Deutscher Sängerbund. Wie schon vor mehreren Wochen berichtet wurde, erscheint e» entgiltig sicher» gestellt, das» da» sechste deutsche Eängerbundetsest 1902 in Graz stattfindet. Der GesammtauSschus» de» deutschen Sängerbünde» hat für die Kosten des Feste» in sreigebigster Weife einen Grundstock 3 von 50.000 Mark bewilligt und feine Bereitwillig-keit erklärt, im Falle de» Bedarfes noch einen weiteren Beitrag von 10.000 Mark zu leisten. Die Nothwendigkeit, das» die Gemeinde Graz, da» Land Steiermark und alle anderen hiezu berufenen und verpflichteten Factoren in der Sicherung und und Ausgestaltung diese» Feste» eine nicht zurück« stehende Opferwilligst entwickeln, bedarf wohl keiner weiteren Beweisführung. Abgesehen von der großen Bedeutung de» Feste» in nationaler Richtung ragt sein wirtschaftliche» Schwergewicht über alle Feste hinan», welche jemals bisher in Steiermark gefeiert wurden. Es wird sich hiebei wie daS „Grazer Tagblatt" ausführt umBesuchSzissern handeln, die im Verhältnisse zu dem von unS bis nun Erlebten als außerordentliche erscheinen und welche der An-spannung aller Kräfte bedürfen, um die Gastfreund-schast deS ganzen Landes vor tadelnder Nachrede zu schützen. Die mit den ersten Vorarbeiten betraute Leitung des Steierischen Sängerbundes wird in den nächsten Wochen die Gründung des großen Fest-auijchusfeS veranlassen, welchem die Durchführung dieses ebenso gewaltigen wie segensreichen Werke» obliegen wird. Hegen die slavische Liturgie. Wie man dem „Novt List" aus Pola melde«, hat Bischof Flapp in einen Rundschreibe» an den Cleru» seiner Diöcefe den Gebrauch der altslaoischen Liturgie unter Be-rusung aus die Entscheidung be» Vatican» und unter Androhung der Suspendierung bei Zuwider-Handlung strenge verboten. Bekanntlich wurde bei der Slomschekseier in Ponigl ebensall» eine slavische Messe — die erste in Untersteiermark — gelesen. Südmark Kalender. Der Südmark-Kalender für da« Jahr 1901 ist dieser Tage an»gegeben worden. Im Aeußeren seinen Vorgängern an Schmuckheit gleich. reiht er sich ihnen auch dem Inhalte nach würdig an die Seite; er ist, um e« kurz zu sagen, ein hübsch au«gestattete», reichhal-tigeS und zweckdienliches Jahrbuch, das von echtem deutschvölkischen Geiste erfüllt ist. Der Verkaufspreis deS Kalenders ist eine Krone, bei Postbezug 1 X 30 d. (05 Kreuzer). — Gleichzeitig fei auf den Südmark-Wandkalender aufmerksam gemacht. Der von Künstlerhand entworfene Wandkalender stellt einen gerüstete» Germanen dar, der auf schnauben-dem Rappen Wache hält und scharf auslugt gegen den drohenden Feind. Eine UebersichtSkarie der Südmark-OrtSgruppen zeigt die Verbreitung unsere« Vereine». — Außer dem Kalender selbst sind die Stempellisten und Angaben über Postgebüren ver-zeichnet. Da» Kunstblatt ist in der Größe 50X05 Cm. in 14 Farben ausgeführt und kostet im Einzelver« kaufe 2 Kronen. Die Bestellungen, die hoffentlich recht belangreich ausfallen werden, mögen an die Deutsche Vereinsdruckerei und VerlagSanstalt in Graz (Herrengasse Nr. 3) gerichtet werden. Südmark-Aeujahrs-^o/Ikarte. In dem Ver-lagt des Vereines Südmark wird demnächst eine sehr schöne NeujahrS-Postkarte nach einem künft-lerisch ersonnenen und ausgeführten Entwürfe deS Kunstmalers Hermann Stockmann in Dachau bei München erscheinen. Slockmann ist ein rühmlich bekannter Mitarbeiter der Münchener Fliegenden Blätter, und so entbehrt, dem Wesen deS Meisters gemäß, auch dieser sein Postkartenentwurf nicht deS herzerquickenden HumorS, der für das Freudenfest der Jahreswende pasSt. Die Mitglieder und Freunde de« Vereine« Südmark seien schon jetzt auf diese Postkarte aufmerksam gemacht. Z>er Höllmarkt in Stuttgart. Bi« 6. October wurden aus dem Norvbahnhofe in Stuttgart an Waggon« mit Mostäpfel a 10.000 kg zugeführt und verkauft: 28 au« Württemberg zu Mark 400— 450, 3 au« Bayern zu 400—450, 1 au« Oester-reich zu 430 und 6 au« der Schweiz ä 350 Mark. Marktlagt: lebhafter Markt. Am 8. October wurden zugeführt und verkauft: 13 Waggons au» Württemberg zu 450—520 Mark. Marktlage: Markt geräumt, große Nachfrage, bei stark steigen-den Preisen. Durch den außerordentlichen Consum dürste das württembergische Obst bald verkauft sein. In Baden war schon vor beiläufig acht Tagen in viel«» Gegenden kaum eint tinzige Frucht am Baume mehr zu sehen. Die« unseren Obstzüchtern und Interessenten zur gefälligen Kenntnis. Die Obstverwertung»stelle in Graz. T. Scheierling. Fßierseucheu. Steiermark: E» herrscht Rausch« brannd der Rinder in der Gemeinde DonnerSbach-wald de» Bezirke» Gröbming. Rothlaus der Schweine in der Gemeinde St. Marein Umgebung de» Bezirkes Cilli; in den Gemeinden Felobach, Fürstenfeld. Maierdors und Weißenbach des Bezirke» Hartberg; in der Gemeinde Schwarzenbach des Bezirke» Judenburg; in den Gemeinden Sela 4 Deutsche Wacht" 1900 und Taubenbach bei Bezirke« Rann; in der Gemeinde Kohlstwarz des Bezirke« VoitSberg. Aahr- und SiehmSrKte in Steiermark. Am 19. October: Graz. Stechviehmarkt nächst dem Schlachthause ; Peggau, Bez. Frohnleiten, I. u. V. — Am 20. October: Graz, Getreide-, Heu- und Strohmarkt am GrieS-, Holzmarkt am Dietrichsteinplatze; Rann, Schweinemarkt. — Am 21. October: Veitsch, Bez. Kindberg, Kräm. — Am 22. October: Cilli, I. u. D.; Tonnersbach, Bez. Jrdning, I. u. V.; St. Ge-orgen an der Stiefing, Bez. Wildon, I. u. V.; Gletchenberg, Bez. Feldbach, I. u. V.; Judenburg, I. u. V.; Lichtenwald, I.; St. Peter bei Königsberg, Bez. Drachenburg, I. u. V.; Reifnig, Bez. Mahren-berg, I. u. V.; Reichenberg, Bez. Lichtenwald, I. u. V.; Echöder, Bez. Murau, I. u. V.; Videm, Bez. Rann, V.; Wies, Bez Eibiswald, V. — Am 23. October : Reichenberg, Bez. Lichtenwald, I. u. V. — Am 24. October: Graz. Getreide, Heu- und Strohmarkt am GrieS-, Holzmarkt am Dietrichsteinplatze: Wöllan, Bez. Schönstein, I. u. B.; Pcltau, Schweinemast. — Am 25. October : Graz, Hornviehmarkt nächst dem Schlachthaus«; Rann, Bez. Pettau, Schwememarkt; Leibnitz, Monatsviehmarkt; Gai, Bez. Leoben, B. Hin Votksmittel. Als solches darf der als schmerzstillende, MuSkel und Nerven kräftigende Ein-reibung bestbekannte „äJ? o l l'S Franzbrantwein und Salz" gelten, der bei Gliederreihen und den anderen Folgen von Erkältungen allgemeinste und erfolg-reichste Anwendung findet. Preis einer Flasche X l'80 Täglicher Versandt gegen Post-Nachnahme durch Apotheker A. Moll, k. u. k. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlauben 9. In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich M o l l'S Präparat mit dessen Schuhmarke und Unterschrift. 3452-2-97 Hingesendet. (Ein vorzüglicher weißer Anstrich sür Waschtische) ist Keil« weiße Glasur. Der Anstrich trocknet sofort, klebt nicht und ist vollkom-men geruchlo«. Dosen & 45 kr. sind bei Traun & Stiger und bei Victor Wogg in Cilli erhältlich. 4»l5 Der Firma Heinrich Mattoni wurde von den ArbeitSgenofsen der Ausgrabungen in EphesuS für die wiederholte Spende von Gießhübler Sauerbrunn der wärmste Dank ausgesprochen und hat diese Firma neuer-dings 600 Flaschen Gießhübler Sauerbrunn an den dortigen Leiter der österreichischen Ausgrabungen in EphesuS, Herrn Secretär Dr. R. Heberdey in Smyrna, zur Unterstützung der Ausgrabungen kostenlos zum Ver-sandt gebracht. 60.000 Kronen beträgt der Haupttreffer der Jnvalidendank-Lotterie, welcher mit 20% Abzug bar ausgezahlt wird. Wir machen unsere geehrten Leser darauf aufmerksam, dass die Ziehung am 1». November 1900 stattfindet. Käglich ein kleines Ersparnis summiert sich bald zu einem namhaften Betrag, der insbesondere sür jeden Haushalt beachtenswert ist. Ein solches Ersparnis wird erzielt mttielst der in hunderttausend«» von Familien erprobten und bewährten Kaffeemischung halb Bohnen-kafsee, halb Kathreiner« Kneipp Malzkaff«. Doch dieselbe Durch dieselbe erhält daS Kaffeegetränk eine schöne, appetitliche Farbe, einen besonderen Wohlgeschmack, und wird zugleich der Gesundheit zuträglich. Ueberall, wo diese Kaffeemischung eingeführt wurde, hat sie sich auf daS Beste bewährt und wird der so bereitete Kaffee mit immer größerer Vorliebe getrunken. Nur verwende man stet« Kathreiner» Kneipp-Malzkaffee, der allein Bohnenkaffeegefchmack besitzt. Derselbe ist überall zu haben, darf jegoch niemals offen verkauft werden und ist nur echt in den bekannten Kathreiner-Paketen. Aneutgeltliche Stellenvermittlung und verberge erhalten brave deutsche Ditnstmädchen in Marburg, Bürgerstraße 44, II. Stock. — Nähere Auskünfte werden in der Herbergt trthtilt. Allen brieflichen Anfragen ist eine Marke für die Rück-antwort beizulegen. Dienstmädchen, welche von auswärts kommen, haden sich vorher schriftlich in der Herberge anzumelden. — Südmark-Frauen- und Madchen-OrtSgruppe Marburg. Apotheker Arady's Magentropfen, früher auch unter dem Namen Martazeller Magen-tropfen bekannt, erfreuen sich wegen ihrer er-probttn, vortrefflichen, anregenden und krästigenden Wirkung bei Manenschwäche und VerdauungS-ftörungen in allen Bevölkerungsclassen großer, stet» wachsender Beliebtheit, sind in allen Apotheken vorräthig. Wir empfehlen unseren geehrten Lesern, bei Bestellungen auf die im Jnseratentheile unsere» Blatte« enthaltene Abbildung der Schutzmarke und Unterschrift zu achten, womit die Verpackung der echten Mariazeller Maqentropfen versehen ist. Deutscher Schutverein. In der Sitzung de» engeren Ausschusses vom 10. Ociober 1900 wurde der Spar- und ÄorschusS» Genossenschaft in Sollmu» für eine Spende, ferner die Ortsgruppe Obergrund für den Ertrag einrS gemeinschaftlich mit dem Turnverein am 19. August d. I. abgehaltenen WiesensesteS, sowie der OrtS-gruppe RannerSdors sür den «heilweisen Reinertrag de» UnterhaltungSabendS de» Gesangvereine» in Zwölfazing und für den Reinertrag eint» Wein-lefesestes im Gatten de« Herrn Jul. Meyer in Pollendorf der geziemende Dank abgestattet. Der Anfall eine« Legate» nach Herrn kaif. Rath Carl Fink in Wien wurde dankend zur Kenntnis ge-nommen. Den Suppenanstalten der Schule» «m Senfienberger Bezirk wurden die erforderlichen Be-träge zugewitstn, dtr Schult in Sehndors für Neu-anstrich der Schuleinrichtung und der Schule in Deutsch Gießhübel sür Lernmittel sür arme Kinder die nöthigen Mittel bewilligt, sowie sür die Ein-richtung deS Kindergarten» und des Fortbildung»-curseS in Wöllan ein Betrag angewiesen. Angelegen-heilen der VereinSanstalten in Königinhof, Schwanen-berg, Neumarktl und Königsberg wurden in Er-wägung gezogen und erledigt. Der Bericht über die am 5. October d. I. stattgehabte Prüfung der Casse und deren Richtigbefund, sowie auch die Mittheilungen de» Herrn Referenten sür Steter-mark über seine Besuche beim Studentenheim in Peitau, in der Schule zu Pobersch und den Kinder-gärten zu Frieda» und Wind. Feistritz, bei welchen er allseits den günstigsten Eindruck gewonnen hatte, wurde mit Befriedigung zur Kenntnis ge-uommen. An Spenden giengen weiter« ein: Sammlung einer lustigen Tischgesellschaft in Bad Neuhau» X 4.—, Ortsgruppe Frauenthal K 5.57. Au« Sammtlschützen: O.-G. Sttirermühl K 11.20, O.-G. Gr. Seelowitz K 20. Vermischtes. Spurlos versunken. Am 7. d., nachmittag», ist in der Nähe deS Amalia-Schachtes bei Dux in Böhmen eine Frau beim Kartoffelklauben durch plötzliches Eingehen eines AbbauplaneS spurlos versunken. Man kann sich einen schwachen Begriff machen, waS aus diesem unterminierte» Baue einmal werden wird. Htto in Levensgesahr. Auf Erz-herzog Otto stürzte sich unlängst bei der Jagd in den Revieren von Nadworna ein Bär. Er hatte nur noch Zeit, einen SchusS in die Brust des Bären abzugeben. DaS schwer verwundete und deshalb umso gefährlichere Thier erhob sich und gieng auf den Erzherzog zu, der keinen SchusS mehr im Gewehre hatte. Im Augenblicke der höchsten Gefahr sprang der Heger herbei und streckte mit einem wohlgezielten Schusse den Bären nieder. Hin ßeusurstückchen aus Hellerreich wird in der „Nation" erzählt: Als in Wien „Die ver-sunkene Glocke" zur Aufführung gelangen sollte, durfte Rautendelein nicht zum Waldschratt sagen: „Gehe Du nur zu Deiner Frau Schratt, die alle Tage ein Kindlein hat", sondern es musste statt dessen lauten: .Gehe Du nur zu Deiner Frau Schrätt, die alle Tage ein Kindlein hätt'"; denn eine wohlweise Wiener Censur wollte vermeiden, dass jene Stelle etwa auf die k. k. Hofburgfchaufpielerin Frau Schratt bezogen werden könnte! vcs deutschen Kaisers Schnurrbart. Wie reichsdeutsche Blätter melden, trägt der deutsche Kaiser den Schnurrbart jetzt nicht mehr nach auswärts, sondern zur Seite gebürstet. Sollte sich daS bestätigen, so wäre die Glanzzeit der Schnunbartbinden Industrie, die durch die Barttracht de» deutschen Kaisers eigentlich erst hervor-gerufen worden ist, plötzlich vorbei, und viele junge Männer, die unter dem stolzen Bewusstsein „ES ist erreicht" mit dem Scheitel Gestirne zu berühren glaubten, sie werden künftighin gesenkten Blicks wieder als Alltags-menschen dahcrwanveln. 8i trunsil gloria rnandi. Kheuere Kelegramme. Von den außerordentlichen Kosten, die aus den überseeischen Telegrammen erwachsen, können folgende Zahlen aus dem Ausgabe-etat der „Times", eine Vorstellung machen: Im Jahre 1897 kostete ein einjigeS Telegramm auS Colombo 32.00V Mark, in demselben Jahre gab der Corre-spondent in Alexandrie» 480.000 Mark auS. Vor drei Wochen etwa wurden für ein Telegramm aus Peking 6400 Mark bezahlt. Seit dem Beginn der chinesischen Wirren hat Dr. Marrison, der bekannte Korrespondent in Peking, mehr al» 200.000 Mark ausgeben, «Äro» die Depeschen auS Shanghai, Tienfin, und Tekie üb» 250.000 Mark gekostet haben. Hin sonderbarer Europäer muss ein A» ketier sein, der jetzt vom 160. preußischen Infzinnw Regiment steckbriflich verfolgt wird. In keinem ottf' briefe sind folgende .besondere Kennzeichen" aagegekt: Tätowierungen: auf der Brust einen 11 trttfjB Stern, auf dem rechten Oberarm eine Figur, eim Athleten darstellend, auf dem rechten Unteram Taube mit Brief im Schnabel, einen Taget, ton Oberkörper eine« Matrosen, darunter zwei kreuz«« übereinandcrliegeude Fahnen, darunter die Ziht l'ZH und ein Palmenzweig, ein Herz mit T. H IM einen Stiefel, auf dem linken Oberarm eine LhUmk. einen Anker mit Tau, einen Adler, auf de-u holn Unterarm einen Dolch mit Schneide, daneben die Seix: .Rache ist süß", einen achtspitzigen Stern, ei» ha, mit Kreuz und Anker, Oberkörper eine» Älhlete», X-runter zwei Hanteln und ein Gewicht mit der iril 50, am Unterarmgelcnk ein Armband, auf der rech» oberen Handfläche einen achtspitzigen Stern, tada ein Anker mit Tau, Ring« am Zeige- und Mitteißv der linken Hand. — Wenn die Polizei diese waaxM Bildergalerie nicht ausspürt, dann hat sie ihren LaU verfehl«. Hiue Satire aus die eugkische AriegskÄr»»». Die englische Presse ShanghaiS ist bekanntlich Mfc alle KriegSereignisse in eine » Lichte erschein«» >» laß», als ob alles, was bisher im Norden von de» «v bündeten Mächten erreicht worden ist, nur den s«f lischen Officieren und Soldaten gemacht werden o» Mit beißendem Spott« geißelt diese« Vorgehe» krc Tage die in Shanghai erscheinend« französtiche „L'Echo de Chine". An der Stelle, wo sonst der uii* artikel zu stehen pflegt, schrieb daS Blatt wie soff: „Dey Lee Riu, ei» wohlbekannter Chinese, gibt fr* kosmopolitischen Kundschaft bekannt, dass er, de» M» wärtigen Verhältnissen Rechnung tragend, in fetal groben internationalen Bazar in der Concordi/cktchW eine besondere Abtheilung sür den Verkauf ro» bricktzul Flaggen errichtet hat. Größe der Fahnen nach Eoiil Preise fest. 1. Takuflagge. Zwei zu drei Meter, Mtl auf einen Wink deS Admirals automatisch ant s!H I auf allen Fort» an FlufSmündungen auszyslog.» gleichgiltig, unter wessen Gewehrfeuer. Vorrecht jh» I tiert. 2. Tientsinflagze. Pflanzt sich ebenfalls aute«e:i I ohne Hilfe der Truppen auf, und zwar aii' «<-»> thoren, die von den Truppen anderer Nalione» j»l stürmt werden. 3. Eeymourflagze. Ja ganz AHM» Dimensionen an» Seide; kann leicht und schnell m ck» Westentasche geschoben werden, wenn man allzubannnl Feinde bedrängt wird. 4. Entsatzflagge. Ist groß ."ml um alle in der Nähe flatternden Fahnen anderer t»| tionen zu verdecken. Diese Fahne ist so solid dass, wenn sie einmal auf den Mauern einer Zi»> aufgepflanzt ist, sie von niemanden wieder Hoto»! geholt werden kann. Aufträge werden in 24 ausgeführt. Man spricht englisch." humoristisches. Köchin: .Ick bin nurfirt, *1 es in der chines'chen Küche man blos Rejenwürmerv'I faule Eier jebt, da bleibt mir mein Fritze ttra!* ' Ar. Marköreiter. Mehrere Blätter kürzlich zu berichten, das« der bekannte Lenheidipr ial Tourville Proeefs« in New-Aork gestorben sei. ?i<*l Nachricht bestätigte sich indes nicht, Dr. Mirkttni»! lebt und hat sich in Geschäften von Ehieq« »ü» San Francisco begeben, Als sich seinerzeit der,fel rühmt' gewordene Tourville-ProcesS ia Sojftt *1 spiel e, wurde auch der Vertheidiger -^eS der (fraurtiil feiner Gattin beschuldigten Engländer« über die ärzpW Oesterreichs bekannt. Bald war Dr. Esmuad breiter der gesuchteste Vertheidiger, und eine geriWtl cuusö c41£bre war ohne feine Mitwirkung >» 9tafl kaum mehr zu denken. Am 13. August 18!'3 m>l breitete sich in Wien auf einmal dai Gerücht, Markbreiter sei flüchtig gegangen. Er hatte einige vorher eine Geschäftsreise nach Paris und so« ircl aus weiter nach London, angeblich zu seinem 9nJa;l angetreten Aber auch zwei von seinen Kiader» i::üi ■ sich nach London begebe». Schon einige Tage verbreitete sich daS Gerücht, der renommierte Kxot I habe sich in finanziell«» Verlegenheiten befnndei r» I beabsichtige, nicht früher nach Wie» zurückjukch»:^ £ I bis ein Arrangement mit seinen Gläubigern I fei. Bei seinem Verschwinden hatte Markireitn Eingabe an die Advocatenkammer geleitet, deSZ^M^M das» er seine Praxis niederlege und Dr. Max 0»fl stein zum Uebernchmer der Kanzlei bestete. Bald I seiner Abreise war die Polizei gezwungen, eia,mSnit»W Bei der Polizeidirection hatte eine Dame die bKVM erstattet, dass sie vor einem Jahre bei Dr. I breiter, der ihr Vertreter in einem Civilrech'Sf:I!t sx, I 30.000 Gulden als Sicherstellung hinterlezt tu5e t* I das» sie jetzt, da der Procef» zu Eade fei, ttq iiatl Drängen» da» Depot nicht zuiückerhalten könne. I 1900 ..Deutsche Wacht" ki wuide an dic (Sasse deS Advcciten da» AmtSsiegel «gelegt. Die Untersuchung ergab, das» der Advocat durchgegangen war, «eil infolge seiner Manipulationen sei» wirtschaftlicher Zusammenbruch zugleich den Verlust fmicS ehrlichen Namens bedeutet hätte. In Amerika silchlc der Wiener Anwalt sein Brot auf verschiedene Leise zu verdienen, einige Zeit war er auch Redacteur «»cl deutschen Blatte». Hin schlagfertiger Hrdeusmann. Die „Argen-tinijche Wochenschrift' schreibt: Ein Bischof in Süd-Merika, nebenbei bemerkt, ein sehr leutseliger Herr, der bei einem guten Tische angenehme Unterhaltung liebte, aber mit den Jesuiten au» irgend einem Grunde am gespanntem Fujze stand, lud einmal die Orden»-Krilinfcc in seiner Diöcefe zu einem Mahle. Die Gäste «ditcte er so, das» in seiner nächsten Nahe ein Jesuit M und neben diesem ein Kapuziner, aber al» Witz-tc!d bekannt. Der braune Kuttenmann trug einen ttften. langen Bart und ließ stch Speisen und Wein Anecken, al» ob er vierzig Tage lang gefastet hätte. Lanze hatte schon der magere Jesuit seinem stärkung»-ttdürftigen Nachbar mit scheelem Auge zugesehen, end-lich konnte er seine Galle nicht mehr bemeistern und st#! sehr spitzig: „Reverendissime, e» ist doch nicht fchen, dass Sie einen rothen Bart tragen, wie Juda», ta unseren Herrn verkauft hat." Der Kapuziner sah ten Sprecher lächelnd an und sagte schelmisch: „Das» einen rothen Bart gehabt, ist nitt bewiesen, ein da» weiß man, das» er v»n der Gesellschaft Jesu ■tt." Mass als — Heschättsreclame. Im An-zeigentdeil de» Maria-Hilf-KalenderS für 1901 finden ßt zwischen „Liehharmonika» von Meisel und Herold" «Emmericher Kugel-Kaffebrennern und „Gänsefedern" Rosenkränze der verschiedensten Arten angekündigt oi: der folgenden Reclame: Um durch da» Beten de» hei! Rosenkränze» recht vieler Ablässe thrilhajtig zn werden , «pfiedlt e» sich die Rosenkränze von den Kreuzheiren weihen I« lassen. Wiederholt stnd wir zur Beschaffung der durch ü« reichen Ablässe ausgezeichneten Kreuzherren Rosen-fritijt ersucht worden und stnd dazu gern behilflich. folgen dann verschiednene Ablässe, um Gläubige» de» Mund wässerig zu machen nach dieser Himmel»-trsi — und den Rosenkränzen der betreffende» Firma. Schlaumeier in Saris. Ein kleiner Obst, hiidlee in Pari» hat stch jüngst auf die pfiffigste Weise Werfe ein reichhaltige» Apfellager zu verschaffen gewus»t. ßr ließ eine Anzeige von Stapel, worin er einen $tri£ von 5 Franc» dem aussetzte, der ihm den größten txsel zuschickte. Ja weniger als zwei Wochen waren tei dem Schlaukopfe 15 Säcke voll Aepfel, von denen jeder «it dem andern an Riesenhaftigkeit wetteifern haute. Für den größten zahlte er nun die versprocheuen stirf Franc» al» Preis, die übrigen, nicht prämitrten wkimsie cr mit einem höchst stattlichen Gewinn. Inm Schweigen vernrtheilt. Eine interessante «ülii de« serbischen RechtSversahren» wurde jüngst von «dum Belgrader Advokaten zum besten gegeben. »Eines liorzens" erzählte er, „kam eine Frau in mei» Snuu mit der Bitte ich möge gegen ein Urteil deS Helzr-der Gerichtshöfe» rekurrieren, da» sie zum Ttveizea verurtheiltl — Die Frau war natürchlich außer sich über eine solche Zumuthung de» Richter» ; ich aber musste lachen über die entrüstete und dabei «gemein redselige Frau, die ein solche» Urtheil wohl al« schwerste Strafe empfinden musste. Indessen glaubte ich licht an ein solches Urtheil, sondern das» die Frau bat Urtheil misöverstanden habe. Allein al» ich Einblick ii da» Urtheil nahm, stand darin ganz deutlich und «hl« eine andere Deutung zuzulassen, das» die Frau it. Zt. zum Schweigen verurtheilt sei. — Die Frau Hut uiimlich von ihrem Manne geschieden und fand Herznügcn daran, ihren geschiedenen Gatten mit ihrem Liigengeplänkel zu verfolgen. Dieser aber strengte ■q» Verleumdung einen Prozeß gegen sie an, den er auch gewann und infolgedessen sie von einem wahr-schei»lich gelangweilten Richter ganz lakonisch zum Echweizen verurtheilt wurde. — Die Geschichte de» Recht» konnte bi»h«r kein solche» Urtheil ausweisen und n miste ein grausamer Richter sein, der eine redselige Kri» zum Schweigen verurtheilen konnte. Schrifttyum. Die letzterschienenen Nummern der verbreitetsten mrt beliebtesten Frauenzeitung unserer Monarchie „Da» AlattderHauSfrau" (Verlag Friedrich Schirmer, Die», I.) sind wieder von einer erstaunlichen Reich-haltigkeit und Gediegenheit de» Inhalts. Besonders her-dorzubeden ist die Nr. 24, welche als eine Festnummer zur Geburtstag unsere» Kaiser« bezeichnet werden kann. Ein schönes Zeugnis sür den vaterländischen Sinn, ii welchem »Da» Blatt der Hau»frau" redigiert wird uid wodurch es al« österreichisch-ungarische Frauen-Mung im wihrsten Sinne des Worte» zu bezeichnen ist. Wie die Administration mittheilt, erscheint »Da« Blatt der Hausfrau", Zeitschrift für dic Angelegenheiten des Haushaltes, sowie für Mode, Kindergarderobe, Wäsche und Handarbeiten, vom nächsten Quartal an wöchentlich zum Preise von 20 Hellern pro Heft. Vierteljährlich 2 Kronen 50 Heller und ist zu beziehen durch alle Buchhandlungen, wo solche nicht vorhanden, durch die Administration, Wien, 1., Nibelungengasse 1—3. Unsere werten Leserinnen, dic „Das Blatt der Hausfrau" noch nicht halten, rathen wir zu einem Probeabonneinent, die Zeitschrift verdient ein Heim in allen Familien. Eine moderne Zeitung. Die reichhaltigste und bedeutendste Revue in deutscher Sprache ist unstreitig die Wiener Wochenschrift „Die Zeit". Die besten Federn de» In- und Auslandes zählen zu ihren Mitarbeitern und alle acluellen Fragen in Politik, Boltswirthschast, Wissenschaft und Künste werden durch gediegene, anregende Artikel be-bandelt. Sogestaltet ist „Tie Zeit" eine Fundgrube der Be< lehrung und Unterhaltung für diejenigen geworden, welche über alle Zeitfragen in vollständig unabhängiger Weis« orientiert sein «vollen. Tie Lectüre der ..Zeit" können wir jedermann ans das angelegentlichste empfehlen. Probenummer ist durch jede Buchhandlung und durch die Verwaltung der „Zeit": Wien, IX/;!, Günthergasse l, erhältlich. Jedem Zitherspieler dürfte die Nachricht will-kommen fein, das» di« tn Deutschland meistverbreilete und mit Recht da» Lieblingsblatt der Zitherspieler ge» nannle, im Verlag von Karl Grüninger in Stuttgart erscheinende illustrierte Familienzeitschrift „Echo vom Gebirge" nunmehr auch in einer Ausgabe für Oes)erreich Ungarn, mit besonderer Berücksichtigung der Wiener Stimmung zweimal im Monat erscheint. 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(Dieser KrÄuter-Weln ist ans vorzüglichen, heilkr&ftig befundenen ~ Kräutern mit gutem Wein bereitet und stärkt und belebt den Ver-dauung*ore»ni<«mus des Menschen ohne ein Abführmittel zu sein. KrSuterwein beseitigt Störungen in den BlutgefiUsrn, reinigt da« Blnt von verdorbenen, krankmachenden Stoffen und wirkt fordernd auf die Neubildung gesunden Blutes. Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter-WeinS werden Magenobel meist schon im Keime erstickt. Man sollte als» nicht iäumen, seine Anwendung an-deren scharfen, äsenden. (Gesundheit zerstörenden Mitteln vonuziehen. Symptome, wie: Kovsschmerzen, Aussuchen, «»dbiennen, ^ladnnge», Ucbelkeit mit Krbrecheil, die bei chronischen «veralteten) Magenleiden um so heftiger auftreten, werden oft nach einigen Mal Trinken beseitigt. C(nlilni>r(lrttifitnis»mcr;en, schlaflosen Siachteri, stechen oft solche Personen langsam dadin. 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Zmhosf selbst hatte also keine Briefe zu erwarten und wusste wohl auch nicht um die Correfpondcnz seiner Frau, sonst würde er längst schon nachgefragt haben und bei dieser Gelegenheit würden ihm auch die beiden Briefe an die letztere ausgehändigt worden sein. Volkmar fühlte sich nicht berufen, die Briefe an sich zu nehmen, aber als die nächste Verwandte der verstorbenen Adressat»« besaß Siglinde Anspruch darauf. Er gab sie dem Post-beamtet» zurück mit dem Bemerken, dass er vorläufig mir habe nachfragen wollen und dass die Dame, welche das Recht zur Erhebung der Briefe habe, selbst kommen werde. In sein Bureau zurückgekehrt, unterrichtete er durch einige Zeilen Siglinde sogleich von seinem Funde auf dem Postamte und bat sie, die beiden Briefe persönlich abzuholen und ihm von deren Inhalt, falls derselbe für die schwebende Frage von Bedeutung sei, Mittheilung zu machen. Ein Tag nach dem andern vergieng jedoch, ohne dass Siglinde auch nur ein L«benSzeichen von sich ge-geben hätte, und so nahm er an, dass die Briefe ohne Wichtigkeit gewesen seien. Inzwischen studierte er jeden Morgen den „Anzeiger', wobei ihm eines TageS in der bewusSten Rubrik folgende Zeile in die Augen fiel: »h'night. — Gestern vergeblich gewartet! — 6 Uhr Kleist-Breitestraße." ,Knight* war ein englisches Wort und hieß zu deutsch „Ritter". Das war sehr vorsichtig, aber sür einen argwöhnischen Advokaten wie Volkmar, verdächtig genug, denn er bezog das maskierende Wort sogleich auf Anna Ritter. Kleist-Breitestraße war eine Ecke, an welcher sich, wie Volkmar sich erinnerte, eine Halte- veibote«. Da als die Zeit der Zusammenkunst schlechthin nur dic sechste Stunde angegeben war, so ließ sich an-nehmen, dass diese Bezeichnung für den Tag galt, an dem der Anzeiger erschien, im vorliegenden Falle also für den heutigen. Befand sich Volkmar. auf der richtigen Fährte, hatte er wirklich die vermu'hcle GeHeimcorreSpon-denz entdeckt, so war die größte Vorsicht geboten, um in den beiden keinen Argwohn zu erwecken. Daher hielt er es auch nicht für gerathen, in der Expedition des Blattes nach dem Aufgeber oder der Aufgeberin des Inserates Erkundigungen einzuziehen, von denen er sich ohnehin keinen Erfolg versprach, da zu derartigen diskreten Geschäften doch meistens Dienstmänner als Mittelspersonen verwendet zu werden pflegen. Ebenso gewagt erschien es ihm, sich persönlich an dem Orte des Stelldicheins blicken zu lassen, denn leicht konnte ihn Anna wiedererkennen, und war er ihr bis jetzt auch als harmlos, vielleicht als ein neugieriger Schwätzer erschienen, so konnte sie doch leicht auf den mifStraurischen Gedanken kommen, dass diese Bewegung kein Zufall fei und ihm das Spiel verderben. Volkmar griff daher zu einem anderen AuskunftS« Mittel. Er begab sich zwischen der sechsten und siebenten Stunde in die Gärtnerei und, wie er vorausgesehen hatte, erfuhr er aus sein Befragen nach Anna, dass diese nicht zu Hause sei. Diese Abwesenheit um dieselbe Zeit, welche im Inserat als Stunde deS Rendez-vous angegeben war, konnte so zu sagen als Probe gelten, dass Volkmar's Rechnung stimmte und dass er Anna'S Jncognito unter .Kuigkt* wirklich entdeckt hatte. War hierüber »och ein Zweifel zulässig, so wurde dieser gelöst, als einige Tage später der Anzeiger unter derselben Chiffre abermals eine Bestellung zu einer Zusammenkunft brachte und Volkmar sich auch dieSmal von Anna's Abwesenheit um die bestimmte Stunde bei ihren Verwandten persönlich s .Knight. — Dringend! — 4 Uhr. — KönigS-platz JohanniSstraße," hatte dieses Avis gelautet und Bolkmar hatte stch auf dem Rückwege von der Gärtnerei vergewissert, dass auch diese Straßenecke, wie die vorige, ein Halteplatz der Pferdebahn war, woraus sich schließen ließ, dass beide vom Orte des Zusammentreffens aus, gemeinsame Exkursionen machten, um sich an einem ge-eigneten Ziele derselben, wo sie ungestört waren, gegen-seitig auSzusprecheu. Bald nachdem Volkmar von diesem Gange zurück-gekehrt war, erschien Siglinde bei ihm. Seit er ihr jene Zeilen wegen der beiden postlagernden Briefe geschrieben, waren fast vierzehn Tage vergangen. Er erschrack über ihren Anblick. „WaS ist Ihnen, Fräulein Siglinde?" frug er betroffen. Sie sehen bleich und angegriffen aus!" „Ich war krank," gab sie zur Antwort, „der Arzt befürchtete ein Nervenfieber, aber Dank meiner kräftigen Natur gieng diese Gefahr vorüber." „Ich beglückwünsche Sie von ganzem Herzen zu Ihrer Wiedergenesung/ sagte Volkmar mit warmer Theilnahme. ' „Ein Wunder ist es nicht, dass so harte Lelxnsprüfungen, wie sie Schlag auf Schlag das Schick-fal über Sie verhängt hat, endlich selbst die festeste Gesundheit erschüttern." „Als ich ihre freundlichen Zeilen erhielt, war ich bereits bettlägerig," erzählte Siglinde. „Erst gestern war eS mir gestattet, wieder auszugehen. Mein erster Gang war nach dem Postamte, wo ich die beiden Briefe an meine Schwester erhob." „Run, und ist der Inhalt von Wichtigkeit? frug der Advokat gespannt. „Für die Sache meines Vaters wohl kam», für mich persönlich aber um so mehr. Ich nahm an, dass die Ehe meiner Schwester kinderlos geblieben sei; aus diesen Briefen geht aber hervor, dass ein dreijähriges Töchterlein vorhanden ist, welches die Eltern mit nach Europa gebracht und, da es ihnen hier begreiflicher Weise im Wege gewesen wäre, in London bei einer Dame in Pension gegeben haben. Von dieser Dame, die sich Frau Webster nennt, sind die beiden Briefe. In dem ersten, der von dem gleiche» Tage datiert, wo meine arme Schwester ertrank, schreibt Frau Webster, dass daS Kind in der vergangenen Nacht erkrankt sei, und dass der Arzt befürchte, es könne sich Diphtheritis einstellen. In dem zweiten Briefe, der am Abend darauf geschrieben wurde, theilt Frau Webster mit, eS fei bei Jenny — so heißt daS Kind — unerwartet eine wesentliche Besserung eingetreten, welche baldige Genesung hoffen laffe. Wenn sich das Befinden der Kleinen nicht ver-schlimmere, werde kein weiterer Brief folgen. Da seitdem mehrere Wochen vergangen sind und nur die beiden Briefe da waren, so darf ich wohl um die Äesundhelt meiner kleinen, mutterlosen Nichte unbesorgt sein. Der Gatte meiner Schwester — nur mit Widerstreben nenne ich ihn so — scheint keine Kenntnis davon gehabt zu haben, dass Erika sür unvorhergesehene Fälle Frau Webster vorsorglich eine Adreffe zurückließ, sonst würde er doch schon längst selbst auf der Post nach-gefragt haben." „Der Meinung bin ich ebenfalls", nickte Volkmar „waS mir aber am meisten auffällt, ist, dass Herr von Harnisch deS Kindes mit keiner Silbe Erwähnung ge-than hat. Unmöglich kann ihm doch während der langen Seereise und bei seinem vertrauten Verkehr mit Ihrer Frau Schwester entgangen sein, dass sie ein Töchterchen bei sich hatte." „Das war auch mir räthselhast/ entgegnete Siglinde, „und deshalb schickte ich gestern, nachdem ich von dem Inhalte der Briefe Kenntnis genommen, mein Mädchen sogleich nach seinem Hotel und ließ ihn um einen baldigen Besuch bitten. Er kam noch an demselben Vormittage." „Sie sprachen ihn also bereits darüber? frug der Rechtsgelehrte aufmerksam. „Nun, und wie erklärte er jenen seltsamen Widerspruch?" „Allerdings habe er um das Kind gewusSt, gestand er mir. Er sei im Ungewissen gewesen, ob daS Kind sich mit auf dem .Zloruiug-star' befunden, habe dies aber als selbstverständlich angenommen, und da er es mit der Mutter ertrunken glaubte, habe er dasselbe lieber gar nicht erwähnt, um meinen Schmerz nicht zu vermehren." „Auch nach meinem Gefühle war dies daS einzig richtige, was er unter den obwalienden Verhältnissen thun konnte/ sagte Volkmar mit zustimmendem Kopfnicken. ,Es ist mein fester Entschluss," fuhr Siglinde fort, „daS Töchterchen meiner Schwester als das theuerste Andenken an die arme Unglückliche zu mir zu nehmen. In längstens acht Tagen hoffe ich wieder so weit ge-kräftigt zu sein, um die Reise nach London wagen zu können und daS kleine, unschuldige Wesen abzuholen." „Weiß Herr von Harnisch um Ihre Absicht?" srug Volkmar. „Ich habe ihm kein Hehl daraus gemacht", ant-wortete Siglinde; „sollte eS zwischen ihm und mir zum Abschluss kommen, sagte ich ihm. so werde er sich neben der Million meiner Tante auch die ihm vielleicht weniger angenehme Mitgift eines fremden KindeS gefallen lasten müffen." „Und wie nahm er diese Eröffnung auf?" „Er erklärte sich mit Freuden bereit, Jenny an Kindesstatt zu adoptieren" . . . Etwa acht Tage nach diesem Besuche SiglindenS hatte diese sich vom Volkmar verabschiedet und die Reise nach Londcn angetreten, um ihre kleine Nichte abzuholen. Herr von Harnisch war wiederholt dagewesen, ohne den 8 viet beschäftigten Advokaten zu Haus« zu treffe«, doch stellte sich, als dieser ihn deshalb endlich in seinem Hotel au'suchte, heraus, dass er nichts besonderes aus dem Herzen hatte, sondern nur ungeduldig war. zu erfahren, ob Volkmar auf Grund des ihm an die Hand gegebenen Materials schon Resultate erzielt habe. Der Rechts-gelehrte, welcher, wie wir wissen niemand in seine Karten blicken ließ, antwortete ausweichend und wieS darauf hin, dass bis zur nächsten Schwurgerichlsperiode, wo der Prozess Schönaich'S zur Verhandlung kommen sollte, noch vollauf Zeit sei. Inzwischen ließ er sich keine Nummer deS Anzeigers entgehen, denn sobald die be-kannte Chiffre wieder darin erscheinen werde, wollte er einen entscheidenden Schritt thun. Es war in der Ge-heimcomspondenz eine auffallend lange Pause einge-treten und bereits begann dieselbe dem Advokaten peinlich zu werden, als endlich, kaum acht Tage nach SiglindenS Abreise das ersehnte Stichwort .Kniglit* wieder vor Volkmar's suchendem Auge auftauchte. Der geheimnis-volle Avis, der sich an diese Losung schloss, lautete diesmal folgendermaßen: „Bin wieder zurück. Alles gut. — 2 Uhr, Kleist-Breitestraße." Also eiue Abwesenheit war die Ursache der langen Pause gewesen; da zu vermuthen stand, dass die Parole .Knight* beiden Interessenten als Erkennungszeichen diente, so blieb die Frage offen, wer der ab-wefend gewesene Theil war, ob Anna oder ihr Galan. Doch dies war sür den Augenblick von untergeordneter Bedeutung. Volkmar sandte einen seiner Schreiber in SiglindenS Wohnung und ließ deren Dienerin, Martha, die ihre Herrin nicht auf die Reise begleitet hatte, zu sich entbieten. Das Mädchen kam gleichzeitig mit dem zurück-kehrenden Boten. Sie wusste, dass Doctor Volkmar die Sache ihres unglücklichen Herrn führte und dachte sich, dass sie irgend eine damit zusammenhängende, wichtige Frage beantworten sollte. „Gewiss erinnern Sie sich noch des fremden Herrn," redete der Advokat sie an, welcher an dem Tage, wo Herr Schönaich verhaftet wurde, diesen hat sprechen wollen, aber nicht mehr zu Hause antraf." Martha bejahte sehr bestimmt. „Glauben Sie, dass Sie ihn sogleich wiederer-kennen würden, wenn Sie ihm auf der Straße be-gegneten?" „Ei, ganz sicher, Herr Justizrath," nickte Martha, „sogar unter tausend anderen. Wenn ich mit jemand nur ein einziges Mal gesprochen habe, weiß ich so genau, wie er aussieht, dass ich ihn malen könnte." „Um so besser," bemerkte der Advokat. „Nun geben Sie Acht, waS ich Ihnen sagen werde. An der Ecke der Kleist» und Bleitestraße befindet sich eine Halte» stelle der Pferdeeisenbahn. Dorthin begeben sie sich heute Nachmittag Punkt 2 Uhr, aber keine Minute später. Um diese Zeit werden sich an dieser Ecke ein Herr und eine Dame treffen und wahrscheinlich den nächsten Pscrdcbahnwagen besteigen. Ueberzeugen sie sich genau, ob der Herr jener Fremde ist, der . . „An jenem Unglückstage zu Herrn Schönaich wollte," ergänzte das Mädchen verständnisvoll. „Ganz recht. Damit Sie Ihrer Sache auch sicher sind und Zelt haben, sich den Herrn ordentlich anzu-sehen, steigen Sie ebenfalls in den Wagen und fahren Sie so weit mit, als Sie es für nöthig halten, um sich gründlich zu überzeugen." „Und die Dame, die mit dem Herrn zusammen-treffen wird?" frug Martha, ist sie groß oder klein?" „Die Dame," antwortete Volkmar, .ist in Ihrer Größe, schlank gewachsen, ohne mager zu sein, nicht mehr ganz jung, aber immerhin hübsch. Ihr Gesicht ist, was man picant nennt." „Ich verstehe." „Sie hat große, schwarze, feurige Augen und eben so dunkles Haar, welches Sie auf der Stirne genau so trägt, wie Sie das Ihrige. Beobachten Sie das Paar während der Fahrt, lassen Sie sich aber ja nichts davon merken und zeigen Sie namentlich dem Herrn Ihr Gesicht so wenig wie möglich, denn es wäre fatal, wenn er Sie wiedererkennte. Also vorsichtig I hören Sie?" „Seien der Herr Justizrath nur ganz unbesorgt. Wir sind nicht aus Dummsdorf I" entgegnele das Dienstmädchen mit der Keckheit, welche das Bewusstsein einer wichtigen Mission verleiht und dabei schien, nach ihrem neckischen Mienenspiele zu schließen, plötzlich ein schlauer Einfall in ihr ausgeblitzt zu sein. „ES versteht sich von selbst, dass Sie mit niemand über die Sache sprechen, sondern das strengste Geheimnis bewahren," fügte der Advokat mit einem so durchbohrendem Blicke auf das Mädchen hinzu, dass dasselbe unwillkürlich einen Schritt zurücktrat und die Hand betheuernd aus'S Herz legte. „Sobald Sie Ihren Auftrag ausgeführt haben, kommen Sie wieder zu mir, um mir darüber zu berichten." Nachdem Martha, ganz von der hohen Bedeutung ihrer Mission erfüllt, sich mit einem tiefen Knix em» psohlen hatte, gab Volkmar seinen Schreibern den Auf» trag, ihm das Mädchen, sobald eS sich wieder einsinden werde, sogleich zu melden. Um die Nachmittagsstunde, wo er Martha jeden Augenblick von ihrem Unternehmen zurückerwarten dürfte, begann sich VolkmarS eine prickelnde Unruhe zu bemächtigen. (Fortsetzung folgt.) 4 belehrendes. Unterhaltendes, Heiteres etc. Genügsamkeit macht froh und reich Und wohl dem größten König gleich: Genügsamkeit drum sei dein Spruch! Was hüls' dir Gold und Ehr'? Das, was du hast, sei dir genug! Wer klug ist. braucht nicht mehr. Man wünscht, man wünscht, und wenn man'« hat, Ist man des Wünschen» doch nicht satt. In» Album. Gott spricht durch seine Welt, Der Mensch durch seine That. Tiedge. 0 Der große Wunsch dem gröberen weicht, Nie zieht irr's Herz Genügen ein, Und wenn du je dein Glück erreicht, So hört eS aus, dein Glück zu sein. Blumenthal. O Dulde, gedulde dich sein! Ueber ein Stündelein Ist deine Kammer voll Sonne! Wer in Bildern und Worten, in Liebes-tönen Zu überschwänglich ist Zeigt, das» er dem Geist des wahrhaft Schönen Selbst unzugänglich ist. * In schlichter Form ein kerniger Gedanke — Er wurzelt, blüht und setzt in Furcht und Ranke Eich segnend fort — Ein kräftig Wort. « Wenn es dir übel geh», nimm e» sür gut nur immer, Wenn du es übel nimmst, so geht es dir noch schlimmer. * ES ist. Vollkommnes nur ein Ziel, das stet» entweicht. Doch soll es auch erstrebt nur werden, nicht erreicht. Gebackene«KalbShirn in Muscheln. Mehrere Kalbsgehirne setzt man mit kaltem Wasser aus, erwärmt das Waffer langsam und lässt die Gehirne so lang» im Wasser, bi» man Häute und Adern leicht entsernen kann. Tann blanchiert man sie einige Dünuten in kochendem Wasser, kühlt sie ab und kocht sie im Wasser mit Salz, Pseffer, Lotbeerblättern, Zwiebeln und etwas Essig in einer Viertelstunde weich. Nach dem Auskühlen theilt man die Gehirne in zwei Hälften, bestreut sie mit Salz und Pseffer und wendet sie in Ei und Reibbrot um. Man bäckt sie in Butter lichtbraun und legt in jede Muschelsälale ein halbe» Gehirn, umgibt es mit kleinen, in Bouillon und Butter gedämpften Cham-pignons, beträujeU die Oberfläche mit Citronensast und einigen Löffeln kräftiger Jüs und bäckt die Muscheln noch einige Zeit im warmen Ösen. Rollmop« zu bereiten. Man wäsiert die abgewalchenen Häiinge 12—18 Stunden, dann entfernt man Kops, Schwanz und Haut, reißt die HSringe an der Grätr ent-lang aus, entsernt letztere, trocknet die so erhaltenen Stücke und legt sie aus ein Brett, da» Innere nach oben. Nun wird die Heringsmilch zerrührt, mit zerstoßenem Gewürz. Pseffer, kleinen Sensköniern, sein gehackten Zwiebeln und Kapern die Häringe bestrichen und ausgerollt. Man schließt mit einem Hölzchen die Roulade und legt sie in einen Sieintops. Hierüber gießt man ausgekochten, wi«der erkalteten Essig Wer eS liebt, sagt noch Zwiebeln dazu oder macht den Essig durch einige eingemachte Preißel-tKrons )beeren milder. Nach drei Tagen essbar. Gute Haarpomade. Dieselbe wird au» gut «»»gewaschenem Schweinesktt, etwa zwei Esslöffel, mit Hinzusetzung von einen Löffel guten Provence! Lels, einigen Tropfen Bergamottöl und peruvianischem Balsam bereuet. Die» Alles wird zur Solde gehörig durchgerührt Will man dieselbe noch wohlriechender haben, so kann man die Zahl der Oeltropsen vermehren, auch noch etwas Jasmin-, Rosmarin- oder Lavenbelöl hinzuthun. Ist die Pomade nicht fteis genug, so vermehrt man die Dost» de» Schweinefettes. Dbstflecken aus AtlaS und anderen Zeugen zu bringen. Man brennt die Knochen von HammelSjüßen gut au«, pulverisiert sie und streut von diesem ■*» i » » «i * _1 « a a sich der Fleck befindet. Man lässt diese» Pulver zwölf Stunden auf dem Flecken liegen. Ist der Flecken nach dieser Zeit noch nicht verschwundea. so wiederholt man daS Versahren zum zweiten Male und der Flecken wird sicher verschwinden. MisSverständni«. Landschaftsmaler: «Darf ich Ihre Scheune malen?" — Bauer: „Io freili. aber'» Wohnhaus thät'S nöthiger!" Nicht möglich. »Heut hab' ich ge-lesen, dass auf dem Mond auch Menschen sind." — „Unsinn, wo kämen denn die hin, wenn der Mond abnimmt?" Verfänglich. «Das Fräulein studiert mit dem GesangSlehrer." — „Nun. so werde ich warten und zuhören." — «DaS habe ich auch schon wollen, man hört aber nichts!" Zarter Wink. Einjähriger:«Sammeln Sie etwa abgeschnittene Eiganentpitzen, Herr Unterosficier? — Unterofficier: «Ja-wohl, da» übrige kann aber auch »och daran sein." Schlagfertig. Fräulein: «Ich hab« gehört, junger Mann, Sie dichten. Ist venn von Ihren Sachen schon mal was gedruckt worden?" — Herr: «Ich habe gehört, liebes Fräulein, dajs Sie hin und wieder im Hause Ihrer Müller kochen. Ist denn von ihren Sachen schon mal was gegeffen worden?" Mildernder Umstand. Riäter: «Sie sollen bei der Rauferei Ihrem Gegner einen Rofenstock an den Kopf geworsen haben? Was können Sie als Milderungs-gründ anftlhren?" — Angeklagter: «Es war seine LieblingSblume, H«rr GerichtS-hoft" Recht liebenswürdig. Er: „Denke nur, mein Schatz, mein böser Rheuma-tiSmu» ist jetzt ganz verschwunden." — Sie: «O wie schade, jetzt werden wir nicht mehr wissen, wan» sich da» Wetter ändert." Bitter. Herr: „Sage mal, Fritzchen, hat deine Schwester neulich nicht schlecht über mich geredet?" — Fritzchen: „Nein, im Gegentheil: als Papa behauptete, Sie wären ein Esel, hat Schwester Ella gesagt, man darf keinen Menschen nach seinem Äeußern beurtheilen." Reiche Auswahl. „Frau Wirtin, wa» haben Sie zu essen?" — „Wiener Würstel» mit Kraut." — „Sonst nicht»?" — „O ja. Würfteln ohne Kraut." » Da» Leben soll die Erde sein, Darin die Weisheit Wurzel schlägt, Und pflanzt ihr drin den Kern nicht ein, WächSt euch kein Baum der Früchte trägt. « Ich will hier sein, wie wir überhaupt in der Welt sei» sollen: gesasst, all« Augen-blicke ausbrechen zu können, und doch willig, immer !äng«r und länger zu bleiben. -- — 1900 Z.43,350. .Hßentsä Kundmachung. Bestellung ans amerikanische Reben ans den vereinten Staats-nnd Landes-Rebenanlagen für die Pflanzperiode 1900/1901. Vom Lande Steiermark kommen im Spätherbste 1900 nnd im Frühjahre 1901 de Mengen amerikanischer Beben unter nachbenannten Bedingungen zur Abgabe, zwar : 1. 350.000 Stfiek Veredlungen (grösstenteils Ton Mosler. gelb; Wiilscfiriedling; mder, weiss; üutedel, roth nnd weiss; Sylvaner, grün; Kölner, blan; Traminer, ) auf Rip. Portalis, Vitis Solonis and Rup. Monticola. 2. 650.000 Stück Wurzelreben von Rip. Portalis, Rup. Monticola und Vitis Solonis. 3. Eine grössere Anzahl von Schnittreben von den oben genannten drei Unterhatten. Ad I. 250.000 Veredlungen sind znr Abgabe au unbemittelte und minder-ittelte berücksichtiguugswürdiire Weingartenbesitzer zum ermässigten Preise von 160 K für 1000 StOck bestimmt, der Rest wird nin 240 K pro 1000 Stück verkauft. Ad 2. Von den Wurzelreben werden 850.000 Stück an unbemittelte und winder-krittelte berücksichtigungswürdige Weingartenbesitzer zum ermässigten Preise von 10 K für 1000 Stöck vertheilt, der Rest wird zu 20 K per 1000 Stück abgegeben. Ad 3. Von den abzugebenden Schnittreben wird die Hälfte unentgeltlich, der lest am den ermässigten Pi*is per 6 K für 1000 Stöck vertheilt, und zwar mit Rück-licht auf die Vermögens Verhältnisse der Besteller. Alle dieie Reben werden nur an steirische Besitzer, deren Weingärten in ver-Hatht erklärten Gemeinden liegen, abgegeben. Rebenbändler sind vom Bezüge obigen Ibteriales ausgeschlossen. f Die Preise verstehen sich ab Anlage upd werden etwaig« Verpackung*- und (Wthrskasten besonders berechnet. Bestellungen auf Veredlungen zum vollen Preise von 240 K und ans Wnrzel-rebtn lu 20 K per 1000 Stück können direct beim steiennärkischen Landes-Ausschüsse it Graz eingebracht werden, Bestellungen auf Veredlungen und Wuizelreben zu herab-item Preis (160, bezw. 10 K per 1000 Stfiek) sowie ans unentgeltlichen Bezug von ttreben sind bei den zuständigen Gemeinden, woselbst die amtlichen Bestellbogen gen, einzubringen. Der Endtermin zur Einbringung der Bestellungen ist mit 30. October 1 J. fest-t worden und werden später eingelangte Bestellungen nicht berücksichtigt. Bei jeder Bestellung ist anzugeben: I. der Name, Wohnort und Stand des Beters, 2. die Steuergemeinde, in welcher der Weingarten liegt, S. die gewünschte orte. Auf Soite wird bei der Vertheilung nach Möglichkeit Rücksicht genommen. f«a die gewünschte Sorte bereits vergriffen, oder nicht in genügender Menge vor-iden sein sollte, wird dieselbe durch eine andere ähnliche ersetzt. Bei Bestellungen die ermässigten Preise ist die ßerücksichtigungswüidigkeit dos Bestellers von Seite 4w Gemeindeamtes zu bestätigen. Mit 20. October 1. J. haben die Gemeindevorsteher dir Bestellungen an den zu-lAigen Bezirks-Ausschnss behufs Vidierung und Vervollständigung der gemeinde-«heu Angaben und Vorlage an den Lamses-Ausschuss einzusenden. Die Abgabe von Veredlungen und Wurzelreben erfolgt, so weit als thunlich, ih in diesem Herbste; der restliche Theil wird im nächsten Frühjahre, sobald die Witterung es znlässt, abgegeben. Jedenfalls müssen aber die zugewiesenen Reben «fitistens bis Ende März 1901 abgeholt werden, widrigenfalls das Recht, dieselben n beziehen, erlischt. Graz, im Monate September 1900. SB6 Vom steierm. Landes-Au88chu*se : Edmund Graf Attems. 1 8302. Kundmachung. Es wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, dass die diesjährige Con/trol -T7"er samancLl-CLX^-g: fir die nicht active Mannschaft der Landwehr im Bereiche der Stadt ; Cilli im 2<» Odober IflOO stattfindet. Hiezu haben zu erscheinen sämmtliche Urlauber, Reservisten und Ersatz-Reservisten, welche im Laufe dieses Jahres weder in activer Dienst-lästung gestanden sind, noch zur militärischen Ausbildung oder Waffen-tUnDg eingerückt waren. Beginn der Controiversammlung um 9 Uhr früh, Versammlung im H t« der Landwehrkaserne. Jeder hat seinen Landwehrpass mitzubringen. Stadtamt Cilli, am 30. September 1900. Der Bürgermeister: an Gustav Stiger. Dr. Lahmann's Unterkleidung 4921 3 SfS t fe - i Ä S ro u Cm Kein Einlaufen! Unübertroffen Kein Verfilzen! an Güte nnd Haltbarkeit. ^ r; i Gesündeste und praktischeste Leibwäsche für jede Jahreszeit. f.* UendtB i.iäckeo nit BihtlHtiAtmala. L A '! 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