««> M««M» prs?» vin 1'SV TS. tr,eNsini «üeNanulvft ««vn»m«». LetvM«M«y ^«t!d»k, »IivtlS«« ul. 4 ^»NU»K»ip<» ««»lt«" Niokl k^ü«kp«st» d»ttOgM ßßr. Aw 0vMH«Mws, «>« sS. S«yt«mv«r i?SS u. - 4 (V5W»«wnz S«i»Sq^e»l«»: mon«>. » 0I>, »u«w!l«» « 0«n. öusok ^o5> mo«wt> N 0l»^ M «w» SS via. » SO ? l)tn Mrilwm AMm M Spie! am Nil England ist nmn beunruhigt itber ein« nngcblichc italienische Propaganda in Aeghp ten. Dieses Land, das seit 1922 der Form ilach ein nnabhängik^es Königreich darstellt, bildet doch nach wie vor, trotz Aufhebung des von 1914 bis 1l)22 in Kraft gewesenen enl^Iischen Protektorates eine der wesentlich sten Machtstellungen Großbritanniens auf dem Wege zwischen dem Mutterland und der indischen Kronkolonie. Als unter dem Druck der ägyptisÄien Nationalistenbewegung und der von ihr entfachten UnrulM Eng-land in die Aufhebung des Protektorats ein willigen mnftte, hat es sich doch gewisse Sonderrecht« vorbehalten. Dazu gehört die mi-litärische Besehung des Suez-Kanals, die Ve fngnis zur Porteidiguiig Aegyptens gegen fremde Angriffe und die 5)crrschaft über den Sudan, die ursprünglich von Großbritannien gemeinsam mit Aegypten auSgeilbt wurde, nunmehr aber ganz in die .^nde Englands iwerging. A.'itdem sich das Verhältnis zwischen Eng land und Italien wegen der gegensätzlick)on Auffassungen in der abessinischen Angelegen sieit zugespitzt hat gewinnt die englische Ztcslttng in A^'gyptcn und am Tuez-li^anal fttr Rom imtiirlich erhöhtes Interesse. Man das^. abgesehen von den verbrieften Nechten die Beziehungen zwischen dem eng» Iis bäna!ak?itc'erklärnng im Jahre Ist?? ^!e Mebrheit gehabt und ihr s^ührer Saghgl Pascha, wurde damals Ministerpräsident Tie ist im Verlaufe n>iederbolt im Wechsel der Regierungen zuletzt noch an der Mackt gewesen und aus ihr erst verdrängt worden, als König s^nad in diesem Jahr'' die Verfalsnng und das Wahlgesetz änderte. Seitdem steht sie in der Opposition. ES ist dies flir die von starken Sympa-tbien si'lr Enaland geleitete ägyptische Re-gierung eine sehr unangenehnie Opposition. Sie hat dem Kabinett in Kairo durch ihre Aufwiegelung der Fessachen wiederholt er-hebli Der Unterrichtsminister ist beauslrazt wor den, in einem bestimmten Zeitrahnien Dekret über die konfessioncllc Versassu'ig de-, islainitischen l^lanbensgemeindi'n ^ng.>sl'" .yi?ns auszuarbeiten. Italien schlug Deutschland einen Mchtanorlffsvakt vor Rech dem Muster d»S deutsch^poluischen Vertrages. / . ' Genf,!?. September „Aouriull des Nations" v^'rös'eutl'cht eine Serie von Aufsätzen, in denen a'isfilhr-' lich die Vorschläge dargelegt werden, die Italien der deutschen Regierung b<^i:gl^ch des Abschlusses eines Nichtangriffspaktes nach dem Muster des deutsch-poln'lchen Ver' träges gemacht habün soll. In diesent .Zusammenhange wird auch die .<^ri!ichke,t d?Z Tones herausstsstrichon, in dem d^'r neue ita» lienische Botschaste'.' A t t o l i e i^'-m Fiil) rer und Kanzler .Hitler sein Akkredltiv-schreiben überreicht hat. Der jetzige itali.'ni» sche Botschafter in Paris, C e r u t t i, war in Berlin nvs^en seiner Vegnerschiit gegen eine Annäherung an den deutsch.n ^^^nnd-Punkt unmöglich gewesen. Es ist setzt wahr' scheinlich, dak der neue Botichafter Attolic? auch neue Wege beschreiten niirD. Die Nationalbank bekiimpst daS iapanisch: Dumping. B e o g r a d, II. Septemb.^r. Die Nationalbank hat die Ausgabe von Bestätiflungen i'iber die Vorauszahlungen japanischer Warenlieferungen eingestellt. Dies bezieht sich auch auf die .direlte wie au^> auf die indirekte Einfuhr japanischer Artikl'l. snalanb aedt mit Deutschland? Venn Arankieich mit Italien gehen sollte. — Die Meistuug zweier hervorragender engllsther Publizisten. Paris, 11. September. „Paris Soi r" veröffentlicht die Unterredung seines nach London entsendeten Berichterstatters Louis I u lle t mit Wickham Steed und mit dem berühmten englisÄM Kritiker Charles Morgens über die abessinische Frage. Aickham Steed sagte u. a.: „Alles in allem, Italien wendet sich von Europa ab und geht den Weg des Abenteuers. Aber wie lange? Der Duce meint es gehe jetzt um einen oder sagar um zwei kriegerische Märsche. Welch Irrtui'' Äcnn von diesem Programm die Rede ist, muß ich an den Riesen von Rhodos denken. „Seht mich, mit einer Hand erfasse ich ?l1bessinietl, mit der anderen schiebe ich Deutschland vor mir Herl" Glauben Sie. dah dies ernst zu nehmen ist. Denken Sie daran daß Deutschland, wenn das Abenteuer in Ostafrika auf Zand auffährt, gleich in Wien sein wird. CS sei denn, daft der Dvce beruhigende Ber> siö erungen auS ^rlin erhalten ^t." Morgens sagte: „Ist glaube England wird nicht allein marschieren, aber es wird auch keinen Krieg mit Italien beginnen. Es wird aber Frankreich gegenüber niemals vergessen und verzeihen, im Stiche gelassen N Todesurteile in Albanien. T i r a n a. 11. S?p.. ? ber Das Militärgericht in Zvieri hat nun da» Urteil Wer die dritte (Gruppe d<'r An 'tän^'. schen von ??ieri gesprochen. 2'^ Personen wurden zum Tode durch Erichi?s;en n'.'iln zu 10 Iahren und 15 zu ü Iakjren ^ereu .Herker verurteilt. Aus dem Umf.ini? der V'r urteilung ist ersichtlich, das; der Ans'ta^id doch größere Dinl^ensionen gcsmbt muß, als man von offizieller Z-'i^ ben hat. Racheakt eines entlassenen Giech?ny ..^!ers. M a r i b o r. 11. Sep^'mbcr. Vor ldein kleinen Ttrasl'enat des rer Kreisgerichtes hatte sich heute der -tbznh-rige beschkftigungSlose Äiglöhner Anton Treiber wegen Bmndlegnng ut verant« Worten. Der Mann, der einig.? ^eit 'n> 5'.e» chenhaus des Ritt-erordenZ ?n Mnr.?tn.-, tergcbracht war. hatt? am 9. Inn' l. an^ Rache, da er wegen ver'sck>iodener .^e,rnltti> tigk^ten entlassen worden u>ar. d? niiht «n nn>^ ine'm r es wäre ihm lieber, daß man würde. Zunahme eines Brandl?.^ .. Am 2-t. August brach in l'vi Ljutomer ein Brand ano, der i)az Ä?i,i' !c!^tsgebüude eines Besitzers verni btete, wobei ein Schaden von 2(>.(X>s> verzeichnen war. Jetzt wnrde unter d.'n? dacht, den Brand gelegt zu balen, der ^?l^-arbeitcr Ioliann P nße nja ? men nnd dem l^ericht eiug^'lie^'ert. ü r i ch» 11. September. Devisen: Bel grad 7. Paris 29.W, Lond'.^n « »>ork A()7..^75. Mailand Prag 12.1''. Wien 57.10. Berlin 1'.?:^ ^ Ljubljana, 11. ?<'vtember. Deni-sen: Berlin bis 17c'z7^.'.>''. 1434.22 bis !43UN. London 21.'. 70 dic-S17.7d, Newt>ork Tch-tk 4.'^1?.1.'i bis !7 Paris bis ?59.s>)7. Prag 1-^0 7»7 bis 1K2.lV. Triebt A5«.4H bis ö't.'vreich. Schilling (Privatclearingl 3.4b bis befolgeild^' Taktik zu einer Spaltung führten, bei der der Präsident der Nationalp.ar-tei, Nahas Pascha, sogar in der Minderheit blieb. lSr bat allerdings den Borteil für sich daß er den Parteiapparat und die Gelder tn der Hkind hatte. Er ist immerhin noch der Vertreter der milderen Tonart, während die Mehrheit sin- eine radikale Politik eintritt. An diese radikalen Strömungen soll sich nach englischen Meldungen Italien wenden und den Führern des Wafd durch Äendbo-ten in geschickter Mise nahelegen, sich die Lage Englands zunutze zu machen und auf die Regierung in Kair? einen verstärkten Druck ausüben, damit die ägyptische setzt IM Sinne der völligen politischen Un- abhängigkeit des Landes gelöst werde. Dabei wird darauf hingewiesen das. England in Genf die Berhängung von Sanktionen gegen Italien betreibe tvaS unfehlbar zu kriegerischen Handlungen zwischen Italien und England führen müsse. Stünden britische Truppen in Aegypten und am Suezka-,wl, dann würde aber auch Aegypten unvermeidlich in diese Kämpfe hineingezogen ,r>erden. Nur ein unabhängiges Aegypten dönnc neutral bleiben. Die Erinnerungen an 1914 werden beschworen, wo das Land gegeil seinen Willen durch England in den ^rieg gezwungen wurde. Die italienische Propaganda ist auf die Wasd'Unbänger bestreiNicherweise n^cht ohne Eindruck geblieben. In der italienischen Presse werden die Londoner Entl^llllungen offenbar als unangenehm empfunden. Es ist aber bezeichnend, daß man ihnen kein gla!' tes Dementi entgegenstellt, sondern si6) damit begnügt zu erklären, Italien suche nichts in Aegypten, n>as gegen die ägyptischen Interessen verstoße. Ihnen zolle man die größte Achtung. Im Grunde liegen diese Stttze in der gleichen Richtung wie die Italien vorgeworfene AufHutfchung der.nationalistischen Wafdpartei. Man vermeidet eS geflißentlich, von England und englisrl>en Interessen in Aegypten zu sprechen, und spricht nur von denen des Landes selbst. DaS sind dieselben Gedankengänge, die der Wafd gegenüber der Politik der Regierung in Kairo vertritt. MariSorer Zeitung^' N»iil«er 20S. VmmeMag, lS Sevt?m1^r lSSö. Italien anerkennt den Fünferausfchuß nicht Ssgland r«h«et auf die Bethilfe FrmitteichS, wenn Sank-tiimen sich als votwendig emeise» G e » f, 10. «^eMnber. MovAvt tritt i>aK Plenum des VöKerbund Versammlung zusammen, um die Rede des englischen AußettmlnistttS vi? Slmmel Hoare entgogenzunchmen, erne )tede, »wu der es heißt, daß fie die weitere Enttvick» wng der Dinge stimmen werde. Der lta^ kenisch-abesiiniische Avnflikt wirv auf diese Weise in der Form von rednerischen Mani-föstotionen in den gnchen Saal getragen. Die LSsung bleitt selbstvechändlich dem Fünferkomitee voiSehalten. welches in ewe sÄhr unangenehme La^ ge^Ht wurde durch eine Erklärung deS italien^ich^ Delegierten Baron A l o i s i. Astschtrster Alom erklärte nSmlich, die italienisiZ^ Mgierung könne nicht die AusfoÄterung des MinserauSschus-soS beantworten, d« die Enthalwnz jegli- cher «Man »almqt. die die Tätigest des KlnfsrauSschuffes kompromittier«: ilönntr. Italien amrkenne nicht den Fünferausichui;, es auch für jsi« Nwsetzimg nicht ge-ftimmt. London. w. September. Der heutige „Daily D-lsgraPh" bringt ei. nen Artikel seines diplomatiischen Korrosp»n-denten, wel»tt Lur N « wyort l0. September. Der Zustand deS Gouverneurs Long, der einem Revolverattentat zum Opfer fi^ hat stch nach der zweiten Bluttransfusion zunehmend verschlechtert. Bald darnach traten Agoniev^lS^inungen ein. ES wurde auch die Jnjizierung von Sauerstoff vorgenommen. Sein Zustand verschlechterte sich aber derart, daß er nach dem letzten Versuch seiner Ret. tung den i^ist aufgab. Der Tod des Gouverneurs Long hat in Louisiana ungeheures Aufsehen erregt. Die Mitglieder des Senats begaben sich vorher korporativ in die Kirche, um für die Erhaltung seines Lebens zu beten. Die Geschäfte der Regierung von Louisiana find buchstkbs lich lahmgelegt worden. Mit dem Tode LongS ist der größte Gegner Roosevslts und damit das .Hindernis seiner Wiederwahl gefallen. Damit sei auch eine Politik beendigt die lÄtiglich der Ausdruck seiner Persönlichkeit gewesen sei. Merkwürdiger M»? an den «orgesetztea. In Fünfkirchen wurde ein Streckenwärter verhaftet, der ein Attentat gegen das Schienenauto des Direktors der Staatsbahnge-schäftsleitung verübt hatte. Der Wärter hatte ln Kopfhöhe einen dicken Draht über das Geleise gespannt, der beinahe die Insassen des Schienenautos geköpft hätte. Bei seiner Vernehmung behauptete der Streckenwärter, daß er mit seinem Attentat keine Mordabslch-ten gehabt habe. Er wollte nur den Direktor darauf aufmerksam machen, daß er vergeblich Iseit 10 Jahren auf Beförderung warte. ohne daß eine Kranlheltsursach< norlag. Bei Nachprüfung der Todesursache wurde die furn .Zagreb. Palaea l)urze, zu beziehen. )onn«rStag, dm lS. TeptemKer lSSü. Mariborer Zeitung" Nummer England vemtthtet^AbesWens Rolonialtrik« gegen den.Löwen vo« Magdala" / JMche Tn»ppe> «üfte». »»iTT «en das abefftntsche Hochlaad / MchÜtze geg« La«zeil imd Schw«M»r l5s liegt eine weltgeschichtliche Ironie in der Tatsachiplomatisen aufgeswten: t ?s?egimenter englischer In-tanterie. lO Nec^imenter indischer Infanterie. 2 Tchwadronen englischer K^avallerie nnd 1 indische ^lavallerie-Negimenter, Bat terien 9 K^ompngnien ?)cuie-, Telegraphen- uud sonstig TruMn. Im ganzen t4.rmit. tags ist in Sjudljana Dragottn H r i b a r, eine der markantesten Persönlichkeiten auf dem ivirtschlrftlscheu Gebiete Sloroen^snS, nach kurzer Z^ani^t im Alter non 73 Iah ren gestorben. Dv^otin HrtSar spielte vor deni Kriege auch auf Politischem Gebiet eine große Rolle. Er gründete !n Äößje eine Druckerei und gab d«S Wochenblat: „Domo, vina" heraus. Später siedelte «r nach 'jub-ljana über, wo er ebenfalls ein? Druckere? ins Leben rief und neben ein^c humoristi-schen Zeitschrift. die Kui^trevue ..Slovan-verlegte. Nach ewigen Jahren gründete der dvrtsol^t eine Mrkwarensabnl. die sich i>m Laufe Aa^hre schön entwickeln koimte., Ueberdies..bmcht« er die Kanditen-f<^rik Zum! aizf ^ne he^chtenSlverte Höhe. Dragotin Hrk^r widmet« si.tj nach dem Kriege ganz her Wirtschaft, Tr »var der Ti?ünder d^ JndusttriellenverbandeS der Börse und mehrerer anderer wirtschaftlicher Institutionen. Der Verblichene hinterläßt 12 Kinder. lu. «Mmchm «h»» GM»»-. D^,s dvtte Rea>lgymnasi^. in Ljubijana beslht !cit ei« nigen Jabren kein eigenes Gebäm-e l^nd muß Pur seine loyl Schüler Unterklinst in verschiedeiuzn Anstalten suchen, ^n n«un ^fahren hat sich die SchAlerz«Hl dieies Avm n^'iums um 72l erl)öht/ An alleu^ ös!cnll> chen lSymyasten in Ljublsana b?f'l:den sich Heuer 5W Schüler und SHülerutnen, um ^486 mehr als i,n vergangenen S.l^iulj.i'ir. Das zw^te,'.Realgymnasium ist 'iaS grvs;t<' in Slowenien und wohl eines-der gcößten im ganzen Staate, ffs zählt 1700 TMiler. davon^ nur M l^aben, da sich die '.'.nstalt immer inehr zu einem Mdch^l^limnasi lm ausbildet. ' lu. Metels—Aböle. Die Gemeinde Ple-tevje.im Beziyk ÄreLice wurde in „^^ole" u «»benannt. - lu. DOS v-rMtchft-Varometee ^ür kne Mte der diesjährigen Veransta1tun.^<'.l der Herbstwesse in Ljubljan« ist jedonsals) die VeswchSziffer. Die AdriaauDellung hat reits.eine bedeutende ?Inzahl non angelockt^ die dieselbe nicbt ssenuq l.'ki'ii nen. Bielfach hört den Äun'ch. >.ie Ausstellm^g D verlängern, k>avn ai)^'. 'dieselbe auch im Auslände zu t'eranst>^I'!.':i. "us die beste ^opnganva f>kr die ^dria wäre. ab.Wi WMr Großmeister der »»Brüder vAn. ktyatijche«'Drachen". Ler lnsherigc Nro^eister der „Brüder vom kroatisckM Drachen"^ Emil vo.n L a s z o w j k i hat sein Amt Mruckgelegt. Zu seinem 'Zcachiolger wurde der"bekannte Historiker Prof. Toktor Rodolf H o rv a t . gewählt. Tie „Brüder vom^.kiWslschen.Drachen" sind elu Verein M Pflege und Erhaltung kroatisctier schichtsdonkmäler. ab. Aegtzptische Prinzeffinnen an der jugo-sia»ischen Niviera. In Hplit befinden sich auf der Durchreise die aegyptischen Prin^.'s-sinen Namka Deofila Abas .?^alin und didZia ?kbas!^alin. ab. A«S unserer Handelsmarine. ^Sie aus Split berichtet wird, übernahm mit gestrigem Tage der Dampf>?r „Mradjordje", d?r bislang die Linie Su?»ak—Piräus innebatt»^, die vom Dampfer „Prestolonaslednik Petar" bestritten« Linie Susak—Kotor. Der „Kara- Adria AusfteNung Und Messe in Lsubliana Wolkenlos blau — wlo ki^nnte eS l,?«. einer 'Adrin-AiiSstellung anVers sein? — wl^lbt sich der 5'^immel über wehSnden i^ahnen. fleitternden Wimpeln und bunten Schirinen, über dem klenien Leu'btturm, sich '.n-mitten der lchmucken Pavillons md Hallen erhebt. In meäj28 re!;! Zunächst di? Zdrisgs-marine: Schiffsmodelle, .Yydroplan^». verschiedene Meßapparate, Sektont^'^n, Kompasse. SchiffSnbren. Staunend steh: man vor dem Qnerschnitt eines Torpedos, k'er den komplizierten Mechottismus i'lvßlegt. denn diesc. sur-chtbare Seewakfe birgt. ' Weiter! Gründliche Peachtunli v'rdienen die vielen Dioramen. Da erhebt ^'ch !>ie Insel Rab tn anschaulicher Plastik, dort Vis oder Aibsnik..Split und Umgebung usw Einem grossen Diorama des ganzen Wsten^ nnd ^n'elsiebietes-find Leuchttürmchen aufgesetzt mnn erkennt dielen und .enen Punkt nnd erinnert sich, mie oft man tn märrbenliasten Adrianächten dem ^^unklen Naus^ben der Vrandnng und dem ^geheimnisvollen ?^lintfeuer der Leuchttlirme nachträumte. Besonderes Interesse env^t ein Diorama des Adriabeckens. daS ^ in deutlich-r Abstufung und verschieden blauer TönuuI _ die Meerestiefen Plastisch zetgt." ^lach die n ördliche Adria, die nirgends Tiefen unter l00 Meter aufweist. Erst allMhlich, cußer-halb des JnselfomplexeS, geivinnt das Meec gri^ßero Tiefen, um dann zwischen D^'razzo und Vari jäh in yber l500 Meter sinken. Reckt interessant sind Nl>denvr..'ben vom Vlidestrand der betanntssten 'Ind besuchtesten Orte. Vom dunklen, s^a'nmarti-gen^ v.nl seinen Sand bis zum gröberen Kies ist alles vertreten. Rab bringt L?o-,en seines weichen, reinen Sandes, Nakarlka seinen kleinkörnigen .Kiesel, der ingemem appt'titlich wirst, aber Badeschuhe erfordert u^w. Hier sei lx'igciügt, daß in der Ausstellung ein entzürlender Slowfox „Makorbene Tierwelt^ Höhlenkunde. Knü^chen Tier^ch/idel werden gezeigt. Sogar die .,VlschfanqeZ iverden veranschaulicht. Netze aller Art lind zu sehen, eine TunkisMation en miniature ist errichtet. — An den Wä.iden schöne Photos: stimmungsvolle BilS-r v?m Meer, von der Küiste.^auS Dubrovnik. Split. Tro-sfir usw. KüMerisch wertvolle D.'tail? aus Palästen, .ffirchen. twn Altären. .Vreuzgän-gen. ?^lfonen. Brunnen. Und endlich der große Paysslon: ^funlt! k?^r jeden, der das Meer ..erlebt*, in dlin es die gewaltige Nerbundenheit criveckt. jene immer wache Sehnsucht, die nicht mehr lo». läßt — für den ist ein Rund^^ang durch die l^mrildeanSstellimg eine Quelle 'rcchanfle-bender Erinnenmgen. l?in ganzer Raum: A. Hanss"« 'Lr liebt die unbewegte, sonnüberglänzte Z«ö. er liebt Stille. Nulhe. vornehme Wirkung, bläulich lichte ^rben — (?in anderer Raum: Mir' ko-viS. Wilde See, aufgewü1?lte iflrandung. wuchtig durcheinander gewürfelt» FelS- blocke. Kräftig? ^rbi?,,. diisterc Stimmungen. L?^ine F^ülle von Bildern — aucii Stilleben, natilrlich Mische, und charatter'it sch durchgeführte Szenenbilder. Matrosen. scher, — Rudolf Mar^ii^. der gan^ mc.'r-verbunldene Maler auf der parcid'e'is^ien, kleinen Insel ük-oloSep lvi Dubrovnik. bringt ^inigr gros^ Mlder: irächtliches viel grün, ein dunkles, gebeimnisvoll''-? l^riin. — Örli?, Knd Melodien empfängt den eß". trink- und unt^rlialtnw'k'?-bereiten Besucher. Im Restaurant „Nolga" Mmii, .MwiSv«r N««»» AV. I Do«n«Mag, den 12. Geptemder l9Sb. ÄfortHe" konntle-nämlich dl« Zahl senden'«rf ds? gemnmt«! Linie, nicht-mihr fasten. - - ak. Ter 'etzß^^ V«aW«>r bizeHL?» . ßchiiw». An M Manien, wv er zu Nesuch feiner Dichter weilte, ist der ehemalige Viz^ürgirmeisttr von Baratdin üi^ Apotheker j e k vers^ e^reu« te sich zeitle^s im Ssfentlichm Li^r^ vrm BvxoSdm der gr^to, W>rts<^un9. ab WtMch« str D»bw»Htt. Der Dampfer ..OFsvd" mit S?0 enzli. schen Toutksteri in'^^Dtlbrov^? emgetv^n. . ab Fttft in der IlMDedmig »m» Saraja» d«?. Y-^NrnMnen Nacht verzeichMte «mn in der UmgekkriHg oira' ^ajetw den ersten .Herbstsrvft. ^ Mittwoch, den u. Septembtr tSZ» Die neue Magdalenenfchule Die Bauarbeiten bereits vergeben / Sonntag feierliche Grund-steinlegung / Fertigstellung im nächsten Herbst Der..Stadtrat von Maribor hielt gestern abends eine kurze Sitzung ab in der der ein zige Punkt der Tagesordnung debattenlos Vevlckschiedet wurde. Ts handelte sich um die Vergebung der Bauarbeiten fitr die Trrich» tung des großen, dem Gedenken an weiland ab. vi» Äh^r als Stttde- ßewet Sinnig Alexander in der Magdalenemior ^ Busin l'ei „ ?k>lwisad erschlK dar Lchrer Karl H a n d l e r im Streite seine Frau und ^brachte sich. Mst eine derart' 'chwere ^Vßverlejpung daß an feinem Auf^, men gezweifölt wiich'^ " ab. Vi« Httf«arh«t-r^ GiMlj «tt letzitnqen erlege«. Die gelegentlich der Gx-plosion in der Zagreber chemischen Fabrik „Lackt" schwer verletzte Hilfsarbeiterin Frail ziska A r,o s.e l j-ist nunmehr iifl Kran? kenhquse ihren Verletzungen erlegen.' ab. Mt SeH- dmch Hie Vr»^ .... In Kabao b« AaickaLspac, Bezirk Äiels?flr, ereiyi^e sich wied^mn eine gräßliche Vlut-tat. Bauer Boha K e 8 i ^ ging mn Acker Kleinbanew Zofef Ä j i» r m a n voxüber' der eben Mm Brechen der Maiskolben war, und machte ihm seine Armu^ .mm Vorwurs. Njurman ereilt^ ^?>i2 im t^höfk e^s Nachbarn; eS kam MM Etreite/ in dessen Verlaus Gjurmyn dem Re^iö^ eine ^nfe mit der ganzerr .<^raft i»urch die Brust stieß, sv daß dieser a«f der ' Vteld»getAtet wurde. ' ab^ Neftialtfcher Moiö « «i»»» NM!? ye» JMM. In Tevevpvci bei .Petrinja WurdQ der 14lS!hrige Bchtzersschn Zinbomir. y l e. p ik e v /i als er b^m Hüte^ i»er weid«ndon Pferde einschlief, von einem. Mr der mit einer^Axt erschlagen. Der arn e Ann lag einige It^^nden in der Agonie, bis er starb, Äer Berdacht richtete sich gleich, mi f. flswiffen M i ri l o v der ^ nm Prozeß gegen den Battt des Junge» ?er!l^ - idamal« Rache schwor. MiitiloviL .hat wegen Mordes aü einem Landwirts h?n?r mit.einer Dinte erschoß, schon eine Strafe stadt gewidmeten Monumentalgebäudes am rechten Drauufer, in zwei Schulen un-tergebracht werden sollen. Die vom A^chis tekten Herrn Jng. Sernigoj ausgearbeiteten Pläne wurden von der Banatsver-waltung gutgeheißen, die nötigen Mittel sind sichergestellt, und nun erübrigte nur noch die Wahl Firma welcher der Schul bau anvertraut werden soll. ES lag ein einziges Offert vor, das deS Konsortiums der drei größten Bauunter» nehmungen der Draustadt, der Firmen I e-l e n e e K l a j m e r, N a s s i m b en i und K i f f mann, da.5 sich erbötig machte die Handlanger-, Maurer-, Beton- und Zimmerarbeiten um die Summe von 3 Mil« lionen SS7.l38 ^nar zu ilbernehmen und da? Gebäude im Rohbau in 70 Tagen auf-zu fS^hxen. Die Wahl war nicht schwer. Da lein anderes Ge^t vorlag wurde eben das einzige vorliegende angenommen, zumal das .Konsortium der drei anerla^nnten und soliden Baufirmen genügende Gewähr bietet, daß die Arbeiten in jeder HinsicA einwandfrei werden durchgefiihrt werben. Die Ausschreibung der übrigen Arbeiten und der Inneneinrichtung wird später erfolgen. Stadtrat P « t e j a n begrüßte es, alS einziger Redner (außer dem Stadtpräfiden-ten Dr. Lipold und Referenten S a-bot h daß der Gchulbaü heimischen Un-ternchmvngen anvertraut wurt^, da es da-dltillch müglich werde» einer An^hl von stellenlosen Ur!^itserDen Beschäftigung und damit Verdienst zu ermöglichen.. Er appellierte jedoch an die verantwortlichen Faktoren, Z^bei die gesetzlichen Besttmmungen iiber den Arbeiterschutz streng einzBaltÄ,, damit d^ Arbeiter durch allzu niedrige Löhne nicht ausgenützt werden. Stadtpräsident Dr. L i pold nahm die Ausführungen , des Redners zur Kenntn.s und gab die Versicherung daß sich die Ge-tnsindeverwaltung von diesen Grundsätzen leiten lassen werde. Die Zeit drängt. Will man den Bau noch vor dem Winter unter Dach bringen, so darf nnt dem Baubeginn nicht länger zug2-lvartet werden. Da nun alle Formalitäten erledigt sind, wird schon in der nächsten Wo che an die Erdarbei^ geschritten werden. Der erste Spatenstich und die feierliche Glnindsteinlegung erfolgen bereits kommenden Sonntag vormittags. Die Borbereitungen fiir die Inangriffnahme der Arbeiten sind ratlos beendet. Die Z^parzelle zu Beginn der Magdalenska uliea wurde bereits teilweise planiert, vor allem aber die Polj-skä uliea, die biS^r mchr oder weniger nur am Papier beswich, genügend verbreitet und reguliert, da in dieser Gasse die Hauptfront des SchubgebäudeS liegen wird. Die Gesamtkosten des Monumentalbaues sind auf 7 Millionen Dinar veranschlagt die von der PensionsanMt im Wege einer langfristigen Au^il^ beschafft worden sind. Die PMe sehen zwei seWändige dreistSk-kige Göbäude vor, die ein gepflasterter, gegen die Straße zu durch ein großes GÜter-tor abgeschlossener Hof verbindet. Jedes Gebäude besitzt n^ seinen eigenen Hof und seinen Garti«. Haupthof wird ein Denk mal für welland Wnig Alexander errichtet werden. Im westlichen Gebäude wird die zweite Änahenbürgerschule, im östlichen dagegen die Äädchenvolksschule untergebracht »Verden. Die Frage des zweiten Kinderhortes ist noch nicht desinitiv gelöst. Die Schulen werden modernst eingerichtet werden. Die Inneneinrichtung dürste eine Million Anar beanspruchen.^ Nach ihrer Fertigstellung wiitd das große Schulge!^ude wohl der vorbiMchste. Bau dieser Art in ganz Jugoslawien sein, »sdme MAN irüll nLeVteni eln dS4< Mllt« .Mk M Ms»W» vom ^viitvn«» Kr 5a^»lp«>KÄr «»«I : dl?. 8 vo» 25. 1955 russischer Tanz. — SlamiL, das ausgezerch» nste. beliebte^ Ltadtrestauvant, will Zier «in Schwraffcnland Vortaschen: Avrste, Sala' mi, Lchinten» Mortadella hängen vyy dsr Decke' herab. —. Es gibt einen .,Weiß^ra1ner Kvller", ein Gaschaus zum „Lustigen Jügri", NN folö^s ,^.Pl:i fajmoStru" usw. Und überall glimmen. .FeiZier. iwerall dreShr sich der Lpieß mit dem. einladend dusteniden Sj^N" sertel. .öeix^pöiei und RÄnfiLi weisen äu^-zerufen. Tev^Unken schlagen dos Tamb^-^in u,ch kreischen Mf. Am Bergnüaungsgelandie trW MaVi M Vetannte Mariborer Mche. Z^a ist »a^rlich . der Tobogan und ruft ».blaD s^lecken in Erinnerung. Die iAeiftierbahn m^t -^u^erch Sch^l^n für ängstliche Gemü^r. der ToideSfahM jst hg ^ ^rvöse Süg^ im hirtt^meißelten Gesicht, s^arze Vreß mit dem Dotenkopfemblem — wieder fährt er mit dem Motorrad auf d«r sen^ ?ei!^en Wand seine tollMhnen Runden, de-M ÄiMick in Marib<>r sogar besonders färtbesavtete Männer in ents.?tzenSvslle Mcht jagte. . IM'Otittelpunkt natÄrUch das "^gel-lpi^. '^n weitenl Wngen' schon vi":' SÄai 'set»?eH Orchestrions entgegen — bie ^Jvhawm" vs-n Maribor ist in Lfublftma t^che geblieben- ^ Hundevi-Mt läßt sie ßch ftaflen, ob sie Pfeifen, singen, Wen kann, »ch antwortet, ste in i^rem eil-fer» tigen,. ja leichtfertigen Ton: „Ja. gewiß 5ann ich daS!" Biel stärkerer Betrieb als in N?iaribor herrscht hier bei den Kraftproben mit besonderer Passion lassen die Männer die Kanone in den ai^gerisssnen Mund der keifenden Megäre sausen — vielleicht haben die Männer von Ljubljana zän?:!risch^ Frauen oder bösere Schwieqermnttsr, und darum mehr Zorn abzureagi^rsn? Zuletzt noch ein besonderer Freund: unter dm fünf ab- und aufstei^ondM .köpfen ^ Clown, Neger etc. ^ ist der gelb, gsisichtige. mit den verächtlich schiel-.ilden Augen und dM ivrpertinent ironischen Lächeln. Er hat etwas vo« einem Philosophen an sich, der fich über den ganzen Rummel hier lustig macht. Besonders tlber die Hingebung, mit der die Leute si6) mühen, den auif- unid niedersteigenden PappsiMren die Zylinder vom Kopf zu schleudei^. Wer n>eiß, was dahinter steckt? Vielleicht auch eine erlösende Abreaktion, weil inancher lieber ein lebendes Objekt zur Zielscheibe seiner Wurfbälle nehmen würde ... Im allgemeinen gewinnt man den Eindruck, da^ lnan in Ljubljana solider ist — am Runvmebplatz aeht es weit stille^- zu a-lS seinerzeit bei de^ Mariborer Woche, -ch^n» bar müssen erst Besltchcr aus Maribor kom« men. damit bis zum Morsiengrauen „ge» droht" wird . . . :lpar. v, Be^. Tagung der „Glasbena Matica" ^uer Uufschwima «nser«» «eum Musttiafti-- Der FaV Hladek.«ohl«jsN liquidiert. — Dr. Poilj««e ae»erdings a« der spitze d«r «»ftalt Im Musikikben unserer Stadt verstand sich unsere ^Glasbena Matica" nicht nur ihre führende Position weiterhin zu sichern, sondern ihren Bestrebungen gerade im letzten Jahre eine neue künstlerisc!^ Note zu verleihen. Die Anstalt verfügt jetzt über eine Reihe hervorragender Sväfte, deren künstlerisches Wirken und Schaffen gewiß recht bald die schönsten Früchte tragen wird. Der ausgezeichnete Lehrkörper, der sich aus Otto B a j° ld e, Hlnko Druzo. viL, Marie F i n Z-p^a r, Dr. K l a s i n e, Marjan K o z i n a, Karl Pah o r, Elisa^ch S e r a j n i k, Sonja ökaPin und Ubald B rabec zusammensetzt, bürgt schon allein dafür, daß die Anstalt aufS neue ihren hervorragenden Ruf begründen wird. Im Zeichen dieser Wiederbelebung des großen Wirkungskreis^ des Bereines verlief auch die letzte JahreStagung Obmann Inspektor Dr. P o l j a n e c, der den Borsitz f^rte, kam zunächst aus den Fall Hladek-Bohinisjbi zurück, der für die „M^-ca" unliebsame Folgen nach sich zog. Diese betrübliche Affäre beleuchtete auch Rechtsanwalt Dr. 8 k a P i n, deren günstige Liquidierung nun endlich erfolgt ist. Wie nämlich aus Beograd berichtet wird, hat daS Unterrichtsministerium alle Rechte l^r Lehranstalt wieder der „Glasbena Matica" zuerkannt. Uelber die Dätigkeit des Bereines im vergangenen Jahren berichteten ferner Sekretär F a g a n c l l i, .Kassier P e t r i L, Ber-Walter S k o f i ö, Archivarin R o z m a n, deii Leiter des .Konzertbüros K e t i n c, Dr. Poljanec ü^r den Verlag „Struna". Malende? für den Sängerchor und Jng. Arch. D o tt für das Bereinsorchester. Nach Genehmigung der Berichte und deS Voran- schlages für das kommende VereinSjahr wurde folgende neueVereinSleitung gewählt: Obmann Inspektor Dr. Poljanec, Janko ArnuS, JoZe MalenSek, Dr. Crnek, JoZe PlaninSek, Ivan Setinc. Ludwig Petriö, Max Maröun, Jng. Ranc. Jng. Arch. Des und Jng. Suikovie. Stellvertreter sind Ivan Cvetko, Jaka Novak und Dr. Leo .Äac und Revisoren Franz 8tor und Anton Sever. Als Vertreter der Eltern wurde in den ^ns-schuß Amtsleiter Stenovee beriisen. m. TodesfaR. Im Alter von 72 Iahren ist gestern nach länAsrer Krm'k!)e!t Frau Bettina B o j a n c, geb. Mat)r. Mutter des Bürochefs Herrn Erwin Boianc, gestorben. Friede ihrer Asche! Der 'chiwergelro'kcmn FamUie unser innigstes Be leid! m. Der AußfichtSturm St. Pautratze«, der seiner Bollendung entgegengeht, wird am 22. d. im Rahmen eines großen Bergfestes eröffnet werden. m. Sine ««e Gtratzeuverbindung mit der Halteftelle Tezno. Die Bahnverwaltunxi Hut dem Wunsche der Bevölkerung Rechnung ge tragen und gegen eine kleine Entschädigung die Bewilligung erteilt, in Tezno den Ue-bergang von der GregorLiLeva zur Mker-Leva ulica über das der Bahn gehörende Ge lände zu benützen. Dadurq wurde eine günstige Straßenverbindung mit der neuen Haltestelle in Tezno ermöglicht. Sobald die dort stehenden Hochspannungsmastc verlegt sein werden wird die neue Verbindung auch von den Fuhrwerken benützt lverden können. m. Gchwer« Folgen eines Sarambol». In Genterovci bei Dolnja Lendava stießen tn' einer Straßenkreuzung der Kaufmann R o u s aus TurniSLe, der in Begleitung des Tischlers K a r i k a mit seinem Motorrad daherkam, in voller Fahrt mit dem Lastauto des Kaufmannes Weiß zusammen. D«r Stoß war so hestig, daß das Motorrad samt den Fahrern mehrere Schritte weit geschleudert wurde. Rous erlitt einen Schädelbruch und auch andere Verletzungu^, wäh rend sich Zivrika außer anderen Beschädigungen auch einen Beiiibruch zuzog. Beide Verletzte wurde ins Krankenhaus nach Mur-ska Sobota üiberführt. Am Aufkommen Rou?'. wird gezweifelt. m. Die Frequenz a« neuerösfnite« Bahnhof in Tezno übertrifft alle Erwartungen Bisher find in dieser Haltestelle insgesamt 32.S4H ^rsonen ein- und ausgestiegen. m. Bessere Beleuchtung des Vlomikao trg. Die im Voriahr an der neuen Promenade in der Aleksandrova cesta angebrachten pro^ visorischen Ächtmaste, die unlängst von den großen Kandelabern ersetzt worden sind, werden jetzt in der Verlängerung der Ulica 10. oktobra am GlomSkov trg zur Ausstellung gelangen, wodurch dieser stark frequentierte Platz nachts besser beleuchtet sein wird. m. BerewSkanzki des Alpenvereines. Einer schon lange empfundenen Notwcndiflkeit Rechnung t''agend, hat die Mariborer Sektion des Slov. Mpenvereines im Hause ?lle. ksandrova cesta 16 eine selbständige Vereins-kanzlei eingerichtet und dieselbe mit einein Telephon, Nummer 22-90. ausgestattet. In der Zeit vpn 9 biS 12.30 und zwischen 18 un^ 19 llhr wird ein Funktionär den Parteien zur Verfügung stehen und in allen Angelegenheiten des Vereines, .Hüttenbesuches, Ausflugszieles u drgl. Aufklärung gs. Der Verein ersucht auf diesem Wege die Mitglieder, die den Jaljresbeitrag iür 1985 noch nicht beglichen haben, diesen ehe-baldigst in der BereinSkanzlei zu erlegen. m. Volles Verständnis fiir die Rot der Armen bringt u. a. die Textilsabrik August E h r l i ch in Maribor auf, die der ??ür. sorgestelle für rekonvalcszente Arbeiter samt ihrem Personal als Mitglied beigetreten ist und derselben bereits die eingehobenßn Be>-tväge für die Monate Juni, Juli und August überwiesen hat. Zur Nachahmung empfohlen! m. Der im Marcuzzi-Prozeß freigesprochene ehemalige Besitzer Michael Zem -ljiL der dieser Älge aller Mittel entblos^t aus dem Krankenhausc entlassen wurde beim Restaurateur H. Trasenik (Prevernona klet, Gosposta ulica W) für einige Tage Unterkunft gefuniden hat, wendet sich an mildtätige Herzen mit der inständigen Bitte. ^mmerStag, 8en lS. Se?ptemS»r ISSK ihm du^ Aeinere Ependen das Los lindern zu HÄfen. ............ " liM) vrm ii^v5 vx«8icnepe »rii^ zvss m. Im »ahmen der 5Wtkr«iz.Voche veranstaltet das kkote Kreuz in P o b r e Z j e Sonntag, den 15. d. um l9 Uhr ün Saal Gasthofes RenLelj eine'TH«ateraufführllng, der sich eine Unterhaltung anschließen ^^ird. Zur Aufführung gelangt die dreiaktige Komödie „Der letzte Mann". m. Wetterbericht vom 11. September, 8 Uhr: ^Feuchtigkeitsmesser —23, Barometer« stand 745, Temperatur 14, Windrichtung NS, Bewl^lkung 0, Niederschlag l). * Grohe Beranftalwug im Unionsaal. Der 1. Te^tilarbeiter-Musikverein in Maribor veranstaltet am 14. d. um 20 Uhr im Union-saal ein Griindiingsfest. DaS Promamm umsaht auch die Wahl der SchönheitSlönigin des Textilpersonals unter Leitung des Sckaiispielers Herrn H a r a st o v i ö. Der erste Preis betragt 5 Meter Sei^ für ein komplettes Kleid, der zweite ein Ballen Leinwand und der dritte Preis elegante Da-menlchuhe. Die Konkurrentinnen haben ihre Anmeldung Samstag bis 20 Uhr der Jury im Saale vorzubringen. Eintritt 10, an der Abendkasse 12, für Mitglieder 6 Dinar. Im Vo'-verkauf sind die Karten in den Geschäften '°^reLko Pihlar, Anton Macun, Franjo Maser und Dragotin Rogli? erhältlich. Da der Reinaewinn zur Anschaffung der Uniformsn und Instrumente verwendet wird, wird um zahlreichen Besuch ersucht. — Der AuSschusj. 75 * Formnlare für die Zmkeeung von Tranbenmost nach dem Weingesetz in d6r Mariborska tislarna erhälllich. Formular A ist für die Anmeldung auf Grund der allgemeinen Zuckeruusisbewllligung Formular C jedoch für das Ansuchen der Zuckerungs-bewill'gung für den Fall, wenn die allgemeine Zuckcrungsbcwilligung nicht erteilt worden ist. Beides ist an den zuständigen Kellerei-Insvektk^r zu schicken. m», Herbftfreudm am Bachern^ Leuchtmde Berghöhm laden ti« Gerade die lchten Tage vor dent Ei«z«g des Herbstes sind am einladendsten fÄ den Besuch unseres in den buntesten Aarben prangenden Äschern. Gestaltet di^ neue Bachernstrahe oberhalb von Reta den Besuch des jjstlichen Teiks besonders bequemlich und zeitersparend, so befitzt jetzt der westliche Bachern den Borzug einer ständigen Autoverbindung. Zwis^n den Bahnstationen Brez. no—Ribnica und dem hochgelegenen Ribniea ist letzt ein ständiger Autoverkhr eingerichtet worden, der die Touristen in kürzester Zeit zu dem Ausgangspunkt ihrer Bac^rn-wanderung bringt. Noch mehr zu beg'^üßen ist die ei^gültige Jnnenausgestaltung deS „Senjorjev dom", die Heuer nun endlich fertiggestellt werden sov. Gleichzeitig wird der ganze stattliche Bau vollständig re,wviert wer^n, und zwar wird die gesamte Außen-front einen neuen Karbolineumanstrich erhalten, gleichzeitig werden die Fensterstöck« VNd -rahmen sowie die Ukan »« chen. Die Wasserleitungsanlage Wirt» gene-ull «pariext, waS insbesondLie ftir die tersaison von besonderer Wichtigkeit ist. Kach langem Zi^rn wandte man imn dcch auch das Aupemnerk den einbettigen Zimmeni an der Südfront im ersten Stock zu, d« jetzt mit allem Nötigen ausgestattet werden soll. Hoffentlich gelingt «S der Spitzfindigkeit Unserer Alpenvereinsfunktionäre, die Heizmig der Mume dennoch irgendwie zu bewerkstelligen. Die Bewirtschaftung der Hiltte hat nun die sympathische und zuvorkommend« Verwalterin Frl. Rosa Pive allein übernommen, deren bekannte Tüchtigkeit dtifür birgt, daß wohl jeder Besucher zufriedengestellt heimkehren wird. Damit die letzte LanK. weile verscheucht wird, wird ein muer großer Radioapparat angeschafft, der auch die Verbindung der Hüttengäste mit den Weltereignissen herstellen soll. Der Gast mit dnn Mecktm Sewifftn Der nächtliche Fenflerspringer als abgefeimter Einbrecher entlarvt ^ Ans p. V-rschönermlg des «tadtMtrnms. Taz GefchäftshÄUs des r. Ljubljana12 Schallplatten. 16 O» chesterkonzert. Ig NachrW^?n. 1!>.30 Ttunde der Nation. 20 Aus Beo^rad. ... B e »-g.r a d 11 Schallpla'ten. i? ^untorchester. 13.15 BolkSliedcr. 19.1k Nachrichten. lA.S» Stunde der Nation. .20 K.'n^rt 2? Ne^ richten. ^ W i en 7LY schallplalten 1Z Tinfvnisnmsik. 13.10 Die FlederntauS. IS Archur Rubinstein. 16.05 Leichte Musik^ 18.30 Hultdert Jahre Argentinien. l9 2V Balalaitavortrvge. 22.10 Ti»:sode: Ein Wie« ner Film. — Berlin S^.50 Funkorchs-ster. — B e r o m ü n st e ? 20.10 Arten und Lieder. 21 AlaviervortrSge. 21.40 Frqn enchor. — Breslau 19.20 Funkorchelter. — Brünn 1S.2Y Hchallplatten. i8.35> Re» Portage auS der Schl-achKank. ... B u d a-p e st 20.10 Opernvrl^ter. — V u k a-r e st 20 Die A^lfür«. Deutsch-l a n d s e n d e r S0.10 Berliner Philharmoniker. — D r o i t w i ch 20 Vromenade« konzert. — Lei pzi gw Aben^ksnzüxt. ^London (Reg.) 21.05 BM-Orchest^ und Chor. — M a i l a n d 20. Konzert. — München 19 Konzert. — ? a r i » (Radi-o Paris) N).Z5 Hinfoni>.''s nzerr/ — Prag 69.25 BnnteS Program20.25 Lteder?on^ert. 20.50 Orchesterkon - ^-t . — Rom 20.40 Oper. —. S t r : ß ' :i r g 19.45 Schallplat^en. 21 Rameau-K^n^^t. ^ S t u t t g a r t 19 Schwäbischer -cld^?/-^ T o u l o u s e 21 O^nttenm^sik. 53 'lr-gentinischeS Orchester. — W a r s ch n u 17.15 Si^listenfonzert. 18 Str^ick'qu^rt^ ' 21 HSr^zene. ' b. Handbuch der Kulturgeschichte. In dem bei der Alademischen Verlagsgesellschaft Athenaion, Potsdam, erscheinenden „Handbuch der Kulturgeschichte" ist jetzt der Beitrag über die „putsche t^ltur zwischen Völkerwanderung und Kreuzzügen" aus der Feder des Wiener StaatSarchivars Dr. Paul Kletler abgeschloff^'n. Die gewaltige Epoche des frühen Mittelalters wird in ihm behandelt jene Zeit, in der der germanische Mensch sich mit den beiden großen Möchten auseinandersetzen mußte, die. sein Leben beeinflußten: der Antike und dem Christentum. ^letler, desien Arbeit ein Musterbeispiel der Verbindung wissenschaftlicher GrüMichkeit und aAgemeinverständlicher, geradezu fesselnder Formulierung ist, zeigt die verschiedenen Einwirkungen dieser Mäch te auf die. germanisch^ Stämme das an-fänglich frit^kUhe Nebeneinander christlicher und geruiauisch^eidnischn Oultuvelemente, die Vevbindmiß mit dem deutschen Volks-bewußtsew und die sich daraus ergebende kulturelle Entwicklung auf allen Gebieten. Als ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeit, als eingänglich geschriebenes und vorzüglich ausgestattetes Buch wirbt eS zugleich für das großangelegte „Handbuch der Kultur, geschichte". Mribo^er Zeitung" Donnerstag, den lS. Septemver lvS^ Ein prakljscher eWischer Wrfchlaa / DurchMrung in virr Etappen / Errtä>tung;gesebeM^';'.'Nfflischen-.??^ tlonaiökonl.imen. Zir Josiah H t c, ni P, Professor der Statistik, Leiter eitt..'r. »^roiien cirglischen (ttt'cnwhilgcssNlchn:? ^nÄ >(Shr«,i-Mitglied d-es DirektoMnis d?r' On>ern lxnchelt Ml hlcr uin'^inm' erpiroölen der britischen RchienMg ^ins -wiiy-rlingstechttiicheni' liZ-ebiM' Es spricht dafür, daß Sir ZtäNlp lseimn B»kschla>jz. ?'«r Welt erst nnterbreikete, nachdem iti Lon»-don' sondiert hakte'; de'in 'svttft luärc er' qnr nickit in der L^ag^', die Reise'des inncrikanisch«.',, S HMefr^täks' Moro..'nthau ucich (5unopt, iii sv bestimnMr Fsrm ^zu-kll,chiqen.7^ Ä«ine Anregungen stellen ^ den ersten wirklich >diskuli.u machsn. - . ' ' -^iv Stanl'p imll'di? 'Stabiljisierlrnl^ der MhrniWn in vier-Gtappen err?ichen: In der ersten sosl die P a-r i f-a t . .M<gen W A h r w'-n-if-e n sest^zi-st^llt nni». der sv ermittelt? Kurs bei den 'nter^ llnlionalen ÄarcnbHvcAuuM: zugrunde ge-legt norden. Hingegen P das lpekulatwc (s-lcin'^'nt während der ProkMit ebenso auszuschalten ^vll! jede Kapjtalbfivogtzinfl. Dsni. (Engländer schtvebt . osfplchqx hor^. -fitv eine verhältuismäsjij; kprze Periode einen Pe-Iiarrunge^Mtand herbeizuführen, in denl,d:.e größten 1lnet^ns)eiteit''ver^chviudcn. !^ach^ deTN sjFh >dnnn der (^Mcraustansch,eing>'spi?lt l'der richtij^er, eine ni^rMl^L, Eul^i-Mizng liem?nrindn hat, siisl Äe z^weite Etappe ^n-setz^'^n. Sie bringt die de?facto'»StabiIislerung tt?fd Kbt allen' t^rloichiermWn Raum. anderen Wort,^:/ . z-veiten l5tclppc leqt' nian ^n cnvWiiM knvö'fest nni^ lö^ dätss.^editWrMir wette» sten Epiolrmim: Ae Anregung GtaSups inird ol^:au des internativnal'eis'Kreditverter.abMeslt haben oöer anderen Seite besteht anch hie ^eit, da'fi !die füPitäWrken " Länb^'r . durch nnen n>irtfcf»astlichen Nvvm, wie '^.hn Zie und in N. S. ?l. erwartet. ;v^h^nNaS-Solitisch zn einer ?lnf^assn»tg ^kvmmen, die qr^lNdsiiÄich von ddi- gege^wlirtigei'. ak'-z>eicht. ^iiz zn ichnvigen wn^ einem Kon» -nnkturilrkschlvg. der .an ^ ^!riinHf»'sten ^eder Wäsirnn^Sstabil''rtät i'likt'eln ki^nnte. Um «ll<^ diese Plrc^fileme^ m qen^'ter Mise- zu 'ösen, benntzf S!r Siamp in seinenr-Plcnl Ue zweite Etappe als Pni^zeit', m der die !^ornalime von K o r r e ? t n r e n mi der ^stgoftellten Par i t Ä t möglich -st^ Damit ^osl es ab<-<' dann anch s^in Be'iv^nden -haben. Di<' dritte Etappe soll nämlich oiv' «chw-k-. ^^'lNvcrte brii^gen, innerhalb der?n die Va--Itttenkilrse schn'anken d^^fen. D?? Vorschlag 'n dinier ,'^c'rln kieiverst, dasi air»s> der Vatrr ^e?'/Plane'^ an die Mckkeihr znr' freien lVold l>äl!rung znnächst nicht glaubt. Alird? kr laZ tnn, so. brauchte er mir die biSh.^Ttgen 'be.i'eii''nnd niiln'^n l^oldpnnkte l^est.!^^il'n zn assc^^. Aus der iii ?lnssicht q.'nonnnen.'n ZB^tznng. neuer Sp^mn. zcht hew^r, i^K der Engländer mit einem..^töksteheu der Dwiienbewirt'schaftlnlg. renje unendlich schwer die Rückkehr zn normalen Ve»Wlt-nissen ist, so belveist dies der ?!or,sch!a>^ Sir Stämps. Er verlangt ein Tasten und ein 'ganz allmähliches .Heranarbeite,, die Norm; überdies stellt er auch noch. Bedingungen, von deren Erfi'lllimg das Geling,.« des Werkes, abhängig gemacht wird. Diese Bedingungen bildeu de.n Inhalt der vier? ten Etappe. .Hier erfolgt das Ausfeilen >? Werkes und die Errichtung eines ne-ien. internationalen G o l d st a. n a r d s. Sir Stamp versäumt eS nicht, den LÄnd.'rn immer, wieder vorzuhalten, daß War.' nur mit Ware und Dienstleistung urit Dlenftlei« Klng bezahlt wexden köm:en. Die Gläubiger sollten das Gold nur als tecnpo-räres Zahlungsmittel ansehen; letztlich dient der OÜtemu^talksch dem ZvohNtan'' der Völker. Soweit das Programm Sir Stamps. Er lehnt stch etlvaS an die Gedan^^ '-'änil.: an, die Praktiker und Theoretiker on^ vcr--schiet^nsten Lagern vor einigei? Monaten tm vertrauten .Ereilse in London entivickel-ten, und auch die Internationale .Andels« ka.mmer )var mjt Ahnlichen Ideen vor das Forum ^r veffentlichkeit getreten. Nur blieb es in diesen Kxemien bei der Theirie^ n>äh?end hier erstmalig p r a k t : sch e Vorschläge das Licht d«r Welt erblicken. Sie biZd?vise mit der Begründung strjipbten, .dex Welthandel Hab? sich so verschoben, daß mit der.« Mittel der kommen sei. Man müsse sich an die neuen Berhältnifse herantasien und .l)nen alln,ähnlich E'?schmack abgewinnen. Die .lelMtsame Art, mit der Sir Josiah die Stabilisierung airfaßt^ atm«t den gleichen (^ei't. Alle Böl-ker^ können sich mit den Grundgedanken der Stampschttl ^rfchlä^ einverstanden erklären. In de? Praxis sind di? Äiihrungt'n jetzit schdn verhältnismäßig und wo nelle Abwertungswünsche laut geworden sind, blieb es bisher beim Wollen Worum es sich bei der endgültigen »Festlegung der Wechselkurse hanZiüt, ist folgen' deS: Me Kaufleute der Welt sollcu wieder genau kalkulieren uud die Sicherheit dafür ^iben, dah ihnen von den W^^-hselturlZn her keine Gefahren drolM. Gleichzeitig aber heißt es, jene Milliardenbeträge .'man 'chiitzt sie auf innner noch M> bis I.Äl ?)?illiardkn Dinar) aus den Berstecken zu locken, die hente dem internationalen Geld- .nid Kapitalmärkten entweder fehlen oder sie — wie es bei den vagabundierenden V'triii^en der ?^ll ist — beunruhigen, ohne m-^rbend tätig zu sein. Werden sie in den LrodUtlionZ-prozeß direkt oder indirekt (über den Kayi' tslmarft) eingeschaltet, so ist d^'r W^x', fü" den Wiedoraufsdieg der internationalen Wirtschaft frei. X Mariborer Viehmarft vom w. d. Aufgetrieben wurden 172 Ochsen, iii Stiere, 41 ü Kühe, 12 Kälber und 13 Pferde, zusammen 6M Stück wovon N2 verkauft wurden. Es kosteten: Mastochsen A—A.kV, .Halbmaft-ochsen 2-2.75), Zucht ochsen 2--8, Schlacht-stere- 2—2.50, Schlachtmastkühe 2—2.5tt ZuchMhe 1.25-1.75, Beinlvieh 1—1.25, Melk- und trächtige Kühe 2—2.50. Iunq-Vieh ?.2K—3.25 und Kälber 3.50—8.50 Dinar pro Kilo Lebendgewicht. X Foetbildungsschulpsiicht für Handel»« lehrlinG». Das .Handelsministerium erlieft ein Rundschreibei^ an die untergeordneten BeHürden, worin daraüs hingewiesen wird, daß die .Handelslehrlinge im Sinne des Ge-iverbegesetzes und der Verordnung über die l^achfortdildungsschulen verpflie die erste Klasse in Gruppen einK-teilt und zwar in die Gruppen ^ubljana— Ceüje und Maribor^^tÄkwer. In der ersten Gruppe würdn^ „Primovje" und „Jlirija", insofern« sie nicht in der Nationalliga ?luf-nahme finden sollten, sowie „Hermes" und „Celje" mitwirken. Äußerdem würde auch der Meister der ztveiten Klasse herangezogen werden. In der Gruppe Maribor-^a-kovec sind „Zelezniöar" „Rapid", „ Mari-bor", „<^kovec" und'„Svoboda" die Gegner. Als Äpiellbeginn würde der 15. Septem ber bestimmt und gleichzeitig die Paarungen an den weiteren Termine vorgenommen. Es spielen demnach am 1. Termin, d. i. am September, „Svoboda" gegen „^akovec", am 2. Termin „<^akovec" gegen „Maribor" und „Svobvda" gegen „Rapid" am 3. Termin „Maribor" gegen „Ra^d", am 4.' Termin „Äelez^rlöar" gegen „Mari-bor". a!n 5. Ternlin „Maribor" gegen „^e-lezniöar", am 7. Teruin „!^eleznii^ar" gegen „Svoboda" und am T. Termin „Rapid" ge-. gen „. Nach Mitteilungen des Exportförderungsinstitutes find die Wiener und Prager Märkte mit jugoslawischen Pflaunien überfüllt was sich auch in der Preisbildung auswirkt. Den Exporteuren wird deshalb enrpfohlen, für einige Tage keine Pflaumen dorthin zu senden, um di? Borräte auszulichten. ?ln Wien kosten Pflau men im Detailhändel S3—24 und bessere Ware 27—28 Groschen pro Kilo. In Prag werden jugoslawische Plaumen im Großhan-del zu 5, Aepfel aus Slowenien dagegen z.« 1.80—2 Kronen pro Kilo gehandelt. X Weizen, «nd Roggenimport in Oeßer-reich. Der diesjährige Weizenbedarf Oester« reichs wurde vor einiger 5^eit mit 6.14 Mil» lionen Meterzentner, das Ergebnis der österreichischen Weizenernte für da« ^ab: 1035 nnt 3.W Millionen Meterzentner ver« anschlagt. Da nnn aus Ungarn 2.2 MiNio» nen Meterzentner Weizen eingesiihrt wer-den, worin das Mehlkontingent von Meterzentner eingerechnet ist erscheint der Weizenbedarf gedeckt. M'izenimporte lin(' anderen Ländern außerhalb Ungarns kmn' men daher nicht in Frac,c. Dagegen diirftr der Import an Roggen gegeniiber dem Vorjahr eine Steigerung lnn 5M>.s)00 Me-terzentner erfahren. X Jugoslawischer Elearingftand mit d" e. E. A. Die Landesbank in Prag zahlt dit ^Forderungen der tschechoslowakischen Gläilbi-ger aus ^m lugoslawischen Clearing in de* Reihenfolge auS, in welcher die Anmeldun-gen ans Jugoslawien eintreffen und nari« dem Stande des Kompensationskontos znm tt. d. wurden Forderungen bis Nr 71.820 und Vorschüsse solcher ^orderunge»' bis Nr. 87.700 ausbezahlt. X Großer «nteil Japans am Handel Al' banienS. Im letzten 5^ahre hat sich der An' teil Japans an der Einfuhr Albaniens vor 1.3 Prozent auf ganze 12 Prozent gehoben sodaß also Japan die zweite Stelle der Li?" feranten deS albanischen Ma'^-ktes einnimm? An erster Sti'lle steht bekanntlich Italien Di« Käufe Italiens in Albanten betrüge«^ 1934 einen Wert von 1.44 Mill. Goldfran ken (im Jahre 1933 nur was eine: Verfünffachung gleichkommt. Das größti Kontiirgent der japanischen Lieserungen stel' len Bailnlwollwaren dar. slawische Pokal in Form eines Turniers ir einer Stadt ausgetragen werden. Schwierig' leiten bildet nock die finanzielle Seite dev Veranstaltung. Außerdem verlangte di« Tschechoslowakei vor Beginn der Konkurrent eine Klärung deS Verhältnisses zu Polen un^ wünscht ferner die Teilnahnie Rus^landS. da? der FIFA beitreten wükte. Der slawische Pokal soll im .Herbst 1936 erstnials anSa^' spielt werden. : Ein Dreistitdteboxkamps Ljubljana -Ma ribor—Aa««it wird ani '^2. d. in Lijchlia'm in Szene geihen. Aus Ma''ibor lnslev. .^Irn-k>elf, Sene^viS und ?taa'«'.Ntei^ti:' Zva'e-s)eranqezogen werden. : Norwegen—Finnland 5:1. In 5^el singSsorS stegte vor 7000 Zuschaue''n Norwegens Fußballauswahl gegeu Finnland w'" 5 : 1 (1 : 1). : Gabrovits schlägt Ezigkti. Nei den UN gavischen Tennisnieisterschasten mußte der Exprofessional Szigeti zwei Niederlagen hinnehmen. Im Single wurde er von Gabrovits 6 : .3, 3 : 6, 6 : 4 geschlagen und inl Doppel unterlag er mit GabrovitS als Partner gegen die beiden Dallos 6 : 2, 1 : l?, k» : 7. : Das Tenisturnier am Lido wurde mit deutschen Siegen beendet. Cramm gegen Pal-mieri 7 : 5, 2 : 6, 6 : 2, 6 : 2, (lramm-.s'^eu-kel gegen HugheS-Peters 8 : 6. 3 : <>. g : l. 6 : 2. Dagegen wurde Eilly Aichent von der i^ranzi^sin Mathieu 6 : 4, 6 : 3 geschlagen. Das Damenfinale gewann Frau SperNn ' gegen Mathieu 9 : 7, 6 : 3. : Neuer 24'Gtund«n»Weltrelord Jenkins Der Amerikaner Ab Jenkins startete be' Salt Lake City in USA mit einem Düsen berg-Spezialwagen, um denl Englander John Cob den Weltrekord über 24 Stundei' wieder abzunehmen. Ab JenkinS und deui Italiener Galutto glückte daS Borhaben. Sie legten in 24 Stunden 5,221.48l^ .Alometer zurilck mit einem Stundenmittel von ?17.5,si.^ Kilometern. John Cob hatte 217.019 Stnn denkilometer erreicht. DonnerStan den ^eptem^? 19AV Aeitung^ Pum«er ?ttUz6ßM^ Aepfel, Birnen. Pflaumen Eine zeitqerechte Küchenplanderei Der heimisch? Apfel ist ein g^rn gel ch^'nsr und freudig begrüßter Gast .?ttf !>er ^fsl. Und das mit Recht ^ ist er doch nicht nur Vcihlschmeckenid, sondern auch sehr ge!und. Dabei dürfen wir mit Stolz darauf h:n-weisen, daß gerade unser Apfel, wa^Z den Bohlgeschmack, das Aroma anbe^-'ift. r.ou keinem anderen übortroffen w.ro, namentlich nicht von den so anspruchsvoll au'tretenden und in leuchtend-en Farben prunkenden „Amerikanern". Man hat vergebens ttorsuch^, das (Geheimnis dieser ^atkachc zu eraründsn; walhrsäieinlich spiel>.^n Klima-und Bc>'enbc!^5'affen?ieit eine ent'ck' oend? Rolle dabei. Wir wollen uns dieses Boctoils fv?uen und das Ergebnis kle'^sg henuy?i! Es ist nicht nur den Mtban. sondern anch 'Pr nn^?re böchstper^!^ns?:k»e G?sundhest von größtem Nutzen, wenn wir mehr Apfel essen. Apkel''-sles, -strudel. -kni^d?!. fernei^ suchen, Av^-stmus, A!'se?fomp.''t^. Äpfel 'm Sckisasrock. A^fel^uvpe. Apfelvnddin«) — eine ss'ilse von liwrick»ten taucht vor dem qeisti' flen Au^.? auf. wenn m»r das Wlirt ..?l^^el" genannt wird Vefannt ist auch, da?^ Av^k! anck einen vor^'mli'^en Sas' (.rrseben. der als t^trän? zu Vuddinqs. Tnvven und Tnnken vc'rw?ndet werden kann Nament-licki »m Winter »u alfohclsreiem Pun' li. im S'-^miner aber als kWer Trunk mit W^ss?r oder Seiter ftemilcht, w'rk^ er 'cgar erfri-s(l>ender als «n'^erer ObAaft. z. V. von >?>^iib?eren oder ?^o'f'annisbl'''rl'r'. D»e ^u-bpn^tnnq ist denkbar einfach 2'-^—.'^ ^ilo Ue'-sel i^sowril^l rei^e <'ls unre'f,^, anch ^nll-ävfel nnd braus'k'blir) werden -srkl-l'nitten. Lf^?le Vali en und sMe'^te stellen entfernt. ?edo<1i nicht cieschält und auch das K'^rnk's'us kkik^t man d-^rm. d^mit ^er S^ft kri^f'iaer sck»meckt und eine besser«» ?I^7b? b?-kom'^t Die Aehkel wer^. M't ?— te? ?^sser Mm Ki'cf'en qebracht und wenn si" an^anaen^ zu ^i-^i^ssen. m »inen Bent-^l oder l?in Zt^'pklifl zwsichen 4 Stns,lb5'nen be« fe^t''a^es Tuck> a?brach^. damit S-'kt ab-lan^?n kann M eine Obstvr-ss? norbMd'n. r>einn^ b"« di'^uen. d>ock> emv>^ieblt es sich dann, den S^ift vor dem An^oollimder-). Bolderbeoren-ITakk mischen, anch etwa« Zitronensaft «-»'in-^nfn^en und vorfäl^rt im ilbriaen wie oben. — Die MisckMng von Fliederbeeren- und Apf?l!aft ergibt auch ein ganz vorziiglichsS Gele?, das nicht nur prachtvoll aussiebe und schmeckt sondern auch sehr gesund ist Endlich s^i nr^ch die Verbindung von Ae' feln und Brom beeren als Kompott genannt, die n:an ge-trcvst als eine glückliäie bezeichnen darf. Essen Sie gerne aefiillte A'er'fel? Zi>.' kennen diese leckere Schüssel nicht? Nun, Ihnen kann aehol^en n>erden: Nehmen Sie recht qro^e, glejchuäßi''e Aepfel, s«^mlen sie und f'^'^lf.len si? mit c'nem spiben Me^^er oder N0l^i dem k'ei^en vraktisckien Apkelau?st?'^r sd?n k's 'n iedem ?pirfr»^^stsartss'^la!'^<^^ft zu ?au^'en g'bt^ aus. Bon l/ft B"t^er 3—^ '5'crn. etwas aba^ri^bensr ^^itr^-nen^chale. ein'm PriSi^en Salz, k_tt l^^l'^f^n ?^uckcr nnd aeriebener S''mmel i'nd k^rnmm fein^e-b^'ckten M'-sndeln ma'l'^n Sie ein? ni^t «n se^te sd^ckklsls^ii^> ?^rce^ mit d:^r di» kuna der Aedkel anapn.^üw au^^e'^si'''« wi^'d ?>n einer ae^etti^'^en ^'^rm w^rdon si? v»-?-li'^tia aaraebacken. na'^di'm m^in .,?'ses'fe'^ck«n ein ?tückl^en '^utter v^li'^k^e lind es n^^ ^(»lieben mi^ ^'mt^nck^^r od-'r Pan^lle»n,^'-r übk'rt^nd''r^e. rr!'?i^sre r»«^--tet sl»^ n'M c»an' na-^ I1i''em lv>?^?^m 'ck: sie si^en d^e k'^^t werden lals-'n m»t eiinn? s^?kk» vl'n R^^-'^^vein un^ rvter lVelatin? nber^'e'^'en und seinen ioair ei^ m»^^!'^pn. od<'r ^ie k'^nnen sie Ml^rm de^ ^u und ein? "d^'' kas<»densnn^<' d-"»n '^'^bm. Schmecken werden auf i''d''n Mir lallen an's^^ie^end n-r^ch ein vaa'' Ebarlv»»e mit Ae^'eln. An erko'-derli,^. Mln Mehl. V. yilo ^nsker^ l/i, ffisn ein nillegsschmack, 1 Ei, etnxls Salz nnd I Kilo Aepfel (am besten säuerliche). D-^r Zucker wird mit dem Ei und dem Banillege'chmack verrührt. Zuletzt kommt das Fett ^azu, öaS schnell mit dem anderen durchyinanderge» mengt werden muf». Dann schiittet man all« mählich das Mehl dsKu und arbeitet cS gut durch. Dann wird !^er Deig in eine (?l>clr-lstkenform gelegt: Inzwischen hat man die Aepfel mit Zucker und Gesch^nack gedünstet und tut nu^n das Ap'felmus auf !^n TÄg und bäckt ab. Apfelscheibe«. 2 EMffel Fett, 1 Ei unb drei Es^löffel Zucker werden schäumig ge-riihrt. Dann tommt ^ Wv Mehl hinein und so viel Wasser, daß ein lockerer Teig entsteht. In diesen Teiq werden 3 mittelgroße Aepfel hineingekchni ten laber in flache Scheiben, nicht Würfel). Nun werden die Aepfel'scheiben in reichlich ??ött oebacken. mit Zucker und Zimmt bestreut und heiß gegessen. ApfeMSfichen. Kilo Aepfel werden geschält. das (^h^us.? entfernt und 'n Wijrfcl a?>schnitten Dann bereitet man "uS ^00 g Mehl, drei Eiern und 3l) a Butter un^ !:t' was Mil:b snder Wasser) einen zlizuflich festen Teia. Wenn er aut durchiearbsitet ist, meng' man die Apfelst^-ckchen dar'tnver. Mit ?inem Lkfkel werden nun KlSßchen abgestochen und in Wa^er flar gekocht. Tk'nn bestreut man sie mit ?ucker und Zimmt und r^'i'^t braune Butter da^u. Eierkuchen mit Apfelmn». Aus Mehl, Gelbeiern. Milch, etv'as Hücker und A?sz bereitet man einen d^ck^lus^igen Eierkuchen« teiq. ^m letzten Augenblick, wenn sch'N die Eierkuchen menit eS unter den Teia. ?^ei^t werden die Ei'rknch?n auk einer mit ?^tt ausl^trick^enen Planne abg'^b'^cken. man muß nich' zu nie! Teig auf die Pfanne gi'sll^n. denn die buchen sckimecken um so besser, fe dünner si.' si»d. Sind all? abae!?'acken. dann b:streicht man sie mit Avfelmns un^ rollt sie zusamnfen. Apftsmns'itiben. Man schn^jt^et A«pf«l 'n Stücke und kock't sie o^n« ?ncker zu ein^m steifen Mus ein. das man durch ein Sieb rübrt Nun b''reitet man einen Telq ans einer halb'i Tass? Fs-t iTutter oder einer Tass" ^"cker. etwas Nelken, ^immt. Muskatnuß und Salz Das ?l?ett und der Zucker werden leich: durchein« ,,nder aerübi-t un^ dftnn ^ie bin- eingetan. Zuletzt kommen eineinhalb Taffen Mchenricks Kartoffelsalat ist am besten wetm die heiß geschnittenen Kartoffel erst m. Oel, dann erst mit Essig Übergossen werden. Puddings werden am schönsten und fallen nicht soleicht zusammen, wenn die mit der Masse aefilllte Form unzugedcckt m kochendem Wasserbäde steht, der Kochtopf aber wahrend des Kochens zugedeckt wird. Würstel haben einen besseren Geschmack und springen n'cht so leicht auf. wenn man sie statt im Wasser selbst im Wasserdunst er-hikt. Der gute Geschmack von schwarzem Kaf-se wird durch Zugabe von einem Stäubchen Salz in das Kaffeetochwasser erhi^ht. Bereits verwendetes Backfett, selbst von FischeauSbacken, kann man zun AuSbacken von Kartoffelrohslcheiben verwenden, da die« selben keinen Geschmack annahmen. Um gekochte Zungen gut adschSllen zu können, tauö^ man sie auS der Kochsud genommen, gleich für sin vis zwei Minuten in kaltes Wasser. Um Schokolade zur tz/« Kilo-graum feste Paradeiser samt der Schalt grobnudslig schneiden, zu de» Zwiebel da-zugÄen und mit Wasser und Salz k^chett lassen, bis die Paprika weich sind. Zum Schluß V» Liter Rahm mit etwas M^bl ai-sprudeln, in die Suppe emruhren uns ve?-' kochen lassen. h. Mstrosensich«. 5 hartgekochte ?)ott^ verreibt man gut mit einem Stück ge.i>?ich-ten Wc^'fsbroteS, etwas Knoblauch. Salz. Petersilie und Baftlikum. gibt zum Sch'ntz den Haf^ eine? halben Zitron«, etwas Zucke, und das feinge?i«ckte Veitze der 5i«r hin^u. eventuell eine Messerspitze Senf. Man kann d,e Soße mit Zitvmen^mt oder (tssiMiss^ ver^ünmn. h. Gardelen-GPtVhitti. Gekschte Spa« ghetti werden auf folaende Art bercit^t? Mir ^ Kilogramm Spcighetti lmrd eine Soße von 5 Eßlöfkel Olivenöl, 2 schr schö* nen Sardellen, stut geputzt, in Eisig gewaschen und s^hr f^n gehackt, einer ?r ie Pfeifer und ftingehackter ^tersilie gemacht, alles auf dem ?kelier einige Minuten ^Ädünster. ein frisches Stück Butter dahnge.'eben u'd dies heiß über die SpagheM gegossen, il^eib-käse wird dazu gereicht. h. MssleiMlafth. V» Kilogramm grüne Fisolen Mlogramm Kartoffeln. ; mittlere Zwie^l, 3 grüne Paprika, ein paar Würfel Zucker, 8 Dekagramm Fett oder Kunerol Sal.z. Nudelig geschnitten« Zwiebel in Fett oder Kunerol anrösten lassen, die grobgeschnittenen Fisolen dazugeHen und mit etwas Suppe oder Wasssr weich dünsten lassen. ES kommen dann noch dazu d'e nudelig geschnittenen Paradeiser, die nmrfelig c?eschnittenen vorher abgebrühten Paprika. Zum Schluß Zucker und Galz nach Bedarf. SSSMWWWMWW>W»W»>W»i»s»WSSissss»» zu den Schießbuden führte. Gretl hatte er wieder nicht beachtet. Onkel Franz war weise und tiefblickend, und er erkannte Greils Kummer. Erst« Enttäuschung — es wird nicht die letzte seint Ich Hab' es auch erfahren, als ich so alt war wie du, Gretl, dach^ er. Da ist „sie" mit einem andern geflogen — und ich bin im Schatten gestand^ und Hab' den bunten Lichtern und „ihr" nachg^tarrt. Oft und oft Hab' ich'S nachher noch erfahren ^ unser ganzes Leben ist doch ein Ringelspiel? Musik ^nkÄnde Achter — einige fahren, die anderen schen M . . . Und manchmal kommt eS eben vor, daß „er" oder „sie" mit dem andern fährt. Uder Plötzlich fitzt man selbst oben und hat eine oder ewen andern neben sich. Und wenn's auch nicht der rechte Partner rst _ das Ringelspiel dreht sich weiter... „Ja, so a Ringelspiel — das is a Hetz und kost' net viel . . Kostet höchstens ein paar TrSnen, manchesmal ein bißchen Her^weh. Gin kleiner Riß im Leben, der wieder verhei^n wird.. „Ja so a Ringelspiel, das is a Hetz .. ."^ Ringelspiel Bon Mara v. V e st c: n. Gretl verbrachte c:in paar Tage in der Stadt bei Verwandten. Dort sah sie ihn, als Sieger bc' den Schwimnvcisterschaften, als Matador im Waterpolo. Und verliebte sich Hals über.Ä^opf. Gretl war blutjung und lebte sonst recht einsam au^ dem Lande — er war ihre erste Liebe. Schmerzhaft fühlte sie diese Liebe, süs^ brennend. Sie ließ ihn nicht aus den Augen, verfolgte mit bewundernden Blicken jede seiner Bewegungen, jede Kopfwendung, jeden Schritt, wenn er — hochgewachsen schlank, sonnegkbräunt dahinging. Ihre Verwandten .^urt und Anny, die bei den Konkurrenzen mittaten, beneidete sie glü-hend weil sie um ihn waren, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt.Nachts träumte sie von ihm. Am nächsten Tag kannte Gretls Glück keine Grenzen, als Kurt sie zu „ihm" hinschob: „Das ist meine Kusine Gretl, die jetzt bei uns zu Besuch ist." Er lächelte, seine weißen Zähne blitzten. „Auch hergekommen, den Festrummel mitmachen? — Na da müssen wir ja abends Ringelspiel fahren!" Älbends suchte Gretl ihn am ganzen Festplatz mit schnsüchtigen Mgen und erwartungsvoll klopfendem Herzen. Und immer wieder drängte es sie zum Ringelspiel. Wo war „er"? Nun mußte er ja bald kommen! Seligkeit würde es sein, mit ihm zu fliegen ^ higher, immer höher, als ginge eS geradewegs in den Himmel hinein! Plötzlich war er da, ihm zur Seite jedoch ein hübsches bloiides Mädchen. Und Gretl übersah er. Lachend betieg er mit seiner Partnerin das Ringelspiel. . . flog er an Gretil vorüber — schneller ging es und immer schneller Lichter und Musik, Lachen. Uebermut, Tollheit wirbelten an Gretl vor» bei. Und er flog mit der anderen _höher, immer höher ... Gretl swrrte in das bunte Gefunikel das sich an ihr vorüberdrehte. Blau, rot, grün — ein glitzerndes Band kreisender Lichter, und wieder blau, rot grün. Äe selbst aber wich immer tiefer in den Schatten zurück, in ihren Augenwinkeln hingen dicke Tränen. Onkel Franz bemerkte, wie stA und Erdrückt Gretl geworden war. „Hallo — kleines Mädel, hier muß man lustig sein!" Und erpackte einen von KurtS Freunden am Arm. „Paul unser junger Gast will auch Ringelspiel fahren — wäre ich zwanzig Jahre jünger, müßte ich sie nicht dir anvertrauen! Wieder, spielte die Musik: „Ja so a Ringel spiel — das iS a Hetz und kost' net viel . Und Gretl flog nun mit Paul — höher, im mer höher. Ein paar Reihen vor ihr saß aber nochmals „er" mit der anderen! Grett sah, wie die beiden sich an den Händen hielten und übermütig, auf luftig schwankenden Sitzen fast in die grünen Wipfel der umstehenden Bäume flogen. Gretls Herz tat ihr weh. Sie konnte nicht lustig sein, wo alle rwgSum durcheinander schrien, lachten und sangen. Als die Tour zu Ende war, fragte der Onkel gutmütig: „Na, Gretl — war'S lustig?" Stumm nickte sie und machte ganz traurige Augen dazu. Ihre Blicke folgten „ihm^ der seine Hand unter den Arm seiner Part nenn geschoben hatte »md sie frohpl«de«ö .^arkborer ZeUung" :I?ummer ZOt . DokmerStag, dm 12. September lSVb. >Xkeißtee ^sei^ ^vem!!!e!Ie!!^ 8siÄ«n»triimpie vercis;? dil-likst unl! kiclinell lepuli^'rt. Xcirman7i8 diaclis.. u!. Z. VZ7V vttsekensclisnk bei l)r liik kellte IVlIttxvczct» vr^ikknet 9Z8l .Klnilorv»»«« ?u verkaufen, s^. Ais.. (Zreeoröi^evi» ut. rsckt?,._9372 fjlsKvr, >veinLrün, von l allkvÄsts dlllixst 2u '/si-iian-ien. Krslj» Petra tri? ?-?. 9.?68 ^dliitte von (ttillt-ixoii 8c»vje nlle ^ileii i^uscliiliLli liuult ilNit vtk-k-tuit 7.U t!cn sttLc» preisen jede i^ienire Austin (Zu stiiicic. /V^urid.ir. s.lttrnbsclw vu ul. I< 8710 Wodnuns!»mödol, üebr-lueilt. Ml^kllcli.''t NKxIern. »reL- ItLr-/iililunkl t^etiuclU. lauter klitssix« UN äie Verv. S3S4 für i< K»r»t«olll ralile per (Zramm Vin 28. örNlsotsn. (ivl^- unä Silbermvn»en. !li)Ll>8tprei5. jVi. llierivv »Iq. 6979 ?> vekkttlei l)je er8tklA85i«en Kappel -8c>ir«idm>»ekln«n iii .^Ileri pruisls^en srksitvz» sie- bei clvl- t''ukrjk5vsrtretune N. llci-fei'. iV^iirikor, ull- eu 2. s'ZS? ^üdeltisetilsrel l.sliisl»v t»>e liel. !>Ioven8kÄ t^r^liut^unL von !zcklaf^, Lpcise- u. tler-ren2immern iiacli Lc!«evuns /.u vei lvunken. Varv. 9A7V Verkutilt >virlt uusitiv/^iioe-tcr !>i»tiS8pt>noten ». - t(ilicjorvvjutsrw»n» tel. VlZr>^'. 9371 Z elnspRnaer - pi»t«»iivit«vii in «ekr Lutem ?u8tant1e. ^'O-wie l /^slilmiitile. neu. ! ^2-nuwlctur.'Ztellaxe. kompiett m. l^ückvttllvan^ verlcault bll' liest »Lxfleclit« intern, .''yeäi- tion lZ. IN. b. t1.. i^arikor. Lankarjevs nl. ?K. 1'el. 14. 937Z Kovaö. ^scwor. Krelcova ul. 6. verinn 6er Nsn6elskur8eMs8cktn8etiroii>-unä veutsekkurso am 9. Svp. temder. SekulLslä von <0 Dinar suivärt» k?lllsetireid>Ln^kn täÄicli 8teNenvermittl'.mic umsonst. Vll8 virmletevß (lut erdsitene Nvrrvn>n?ii«v lillli« zeu verKausen. tr« links. 938Z ^Sd«I. unä V«rIi»a»AtoiIe. /Vla^ratz:en«i'alll. Statte tiir l^ie?e8tM,le 8oli6 und IzZIIle bei k^ranjv I^Iovalc. ' ctriniska 7. KoroSks 8._9VI I 8etil»trlmm«r l2 »^ettsn. 2 >IacIitkn5ten. Z Karton, l >Vi»8eI>IcÄZten. I Il)ivin. 1 l'iscli, 3 Aesseln) i8t ..u vor-ksuken. ^nfr. im ^eic^tSktv X. KauöiL. tiosposka ul. 1. 9384 8t»v«r»>^uto I?o»6»w»r, ''zpe 12 k^, kester ^u-itanrl. I«kr-dereit. verkauft t'ortivr. I(o. paliSka 4. L7W «vvlenet tiir ein-?.i«e Xpotlivlcv. vrojrerle ner stesirkstiAUptstaät iUen3 >vjr6 dllli« IsniklAiiriL verrnietet. ><«!r. Verw. 932V 1(1. ln l^aribor ?unZliir iiu verk»uten. !>tg>ekei. /»ia-ridor. ^Älska 12. 9^ »ilerrielii 81<»v«i«o>» la K >io«i«tvo! ^tviclusUv ^vtilväll. tlsrsn-tierter Lrtol«. Iattvi»b»vkova 27-l. ^Ittelttir. Sprvek^wnäo VON lv—M vi,r. l)«it»vl>vr 8pri>ek»iit«vrleW: (Zr»minstlk. XonversAiiOk». ^ H^Ktur bei t^ontsna. dullstscliullelirerin l. !?.. ^ai ztrov» 9-UI. 9392 /^SdNsrt«» Äm««r. ztt. mit sepsr. Llniiian«. an f'ejt.ink<---stellten saiort 2U vef.,ijetsn. i>tritarjevs ul. 5. l. Lt. 9322 Setlöne», mübl. /Immer j,;t an besseren Herrn (ev. tiii 2) /u vermieten. psrknSke. /^nt. Verw. 93ö6 0r«tilm«vkvoIiauni mit Xil-ct?e. Veranda uricl kaäe^im-mer. ev. möl>l. cxlsr le^^res Limmer mit «epar. kinLk^n« und kaäeeimmer :eu verm.e» ten. Xusekr. imter »t^ova lil-5a« an die Verv. 9368 Ltrenir separ. mübl. sonnlie. rein. I'om^iüeva 19. Noel^parterre. 9^^59 IvslTlmmvrvoknuii«. xompl. adsesolilossen. rein, »^'nnl«, kaer>. «rajska 43._ ^>364 Z^vel Studenti«»« Verden in «Ute Verptleeunic genommen, parknälie. Xntr. Ve^v a.P»7 Scliüne VVoliou»». neu rvn«' viert. In kZistrica blllle z^u vermieten. Krall» Petra tre 31. ______9Ze9 ^cliönes im ttaltv 0rt,5nova ul. 8 Ztu vvrmieto. ß «eei^net suek kUr Kan?«leien. /^ntr. beim ttausmei-tv^r < o-8lx>jns ul. 7. ^374 kill 8tud«ntl>ii) vird ln Or« bei tiesserer Familie in eute Verptlexunx «enommen. ^n-zukraxvn StroiZmajerjev» U. >Vol». SZ4S Meie gv»»«r«» Vl««»tmit«lvl>0ti. da» koclit. von lcinderir>»em Lke-paar «o8uc1it. Xntr. V.lin?ka ul. 8 (k'riseurirescliätt). dS15 ^übl. AwMEr an t'r.inlein ZU vermieten. Oirll-I^utndova I8-I. 8. _:,MN A^üdl. Zimmer, »epar-, 8,m-nix. ira«8en8eiti?. a.i dv»5e?on Norm «u vermieden, l^urt-seld8t xute Nausmann^ko^t. KoroZUlft c. R-I. 9^2 I^ÄN mübi. Ilmmv LU VSk' mieten. Krekova 14. l'ti: 7. 9387 8ekün müdl. Aw»vr ist 50-tort vermieten. Xnirskvn proSeniova l8. I'ür ^ V3S0 l^Sdlivrt. ?lmm»r. «spar. Lln-«an». soani». rein, parknäkv. 2u vermieten, Vrarov» uliea ö-lll. rvekt8. S3V7 Wfjs voes I sicidi » ' u .N«<«^uvk v«»dot«n' ^ Als Mansch sind Ste.Mr wert, ^ie l>ech. Aber als OeschSftsniann, d<'r ich d^'ch ii, erstcr Liyiii;.^»nd in diosem ^'ll >ill'?ichlil's;lich bin, darf ich nicht s'aiideln. Ich bw'meinem AuMtS-nn unt> iiinneii Aktionären verantwortlilh ssn ivas ich tue, muß.dafür einstehen. c5> l)ai ^nilials böses Mut gemacht, als ich .'>^h!ieu und Tsvciulein Johannsen ganz selb-slmidiq di^' Aktien beliehen habe, man hat eS mir von verschiedenen Seiten' sehr ttbelge-iwninu'il. Inzwischen haben 'sich die Ber-hl^Iiiiisse leider verlchlechtert. Die ZahlunAS-i'inikellttNli in Ä'ldamerifa von denen Ihr Unteriu'liineu in hohem-Mahe betroffen wor den ist, die biesiqe miserable Läge! WaS soll ich alifMlen, da Sie das ebensogut tviss^n. l^eiiuli. ^ lveiß, wk Ahre Fabrik steht, mit nielchen unffehimren' Schwieriffkei-teil sie klitt,pfen Hütte wenn sie ohne neu-e- .'»rapitnl in Ihrer Hand bliebe — dage-.q<,i steht das Angebot das m,« bares Geld nnf den Tisch zusagt, «uch ich brauche setzt ^t>ipital, Ihiv Aktien find eim zu starte Be leistnuc^ fin mich, ich kann und darf nicht ni,de'>5 hs^ndeln!" — „GS »ft hoffnungslos^, !nqt Alfred C^bbinsthm^ als «r den Hörer ^liri^tkleiit. Wiebke. die da« GeftneSch mit angshSrt hat. sindel keine Entgegnung. Noch m«hr al» ili !^mrl'5luid hat sie seit ihrer Heimkehr dar» iUier nachc^elpiibelt, wie fie WbinghauS HEß» feil, wi<' sic ihin seine Aktien Jurückscha^sen kann. „W'NN ich doch dama!lS Horben tvk-rc" saqi er in il,re Ueberlegung hinein. Da« jnnqe Mädchen schrickt zusammen. Blickt ihn angswoll in hi>chster llnnlhe an. „Rein, nein, Wieble, sa war nicht gemeint. Das tnt man so leicht kein zweiteSmal. Abir «S «Are besser geive^n, Kind die Kunst der Aerztc und deine hingebungsvolle Pflege hätten an lnir versagt. Dann hätte ich jetzt meine Ruhe . . Es ist unerträglich, den Mann so sprechen zu h!^ren. Seine erloschenen Augen, sein vl'rzweiseltes, müdes Gesicht zu sehen. Wiebke geht den Weg von der Ebbing-hausschen Fabrik bis zu ihrem Acschäft heute zu Flls^. Sie muh durch die Straßen laufen sich bt^N'egen. Und dabei denken, denken . . . Seit Wochen wälzt ihr Hirn Plan-um Plan. ?Me scheinen undurchfiihrbar. Alle Gedankei,, die von der traurigen Gegenwart sort.in eine schöne Vergangenheit sich flüchten wollen, iverden gewal^am unterdrückt. Denn Wiebke Iohannsen ist nun wieder das energische, zielbewußte und tatkräftige Mädchen geworden, daS vor einem Jahre den harten Kamps mit einem schweren Schicksal mutig aufnahm und sich behauptet hat. Aber Pflilht treu sicher und unbeirrt ist sie ihren Weg gegangen und hat Ttichtiges voMr«icht, biS die Stimmen ihres Herzens und ibreS jungen VluteS alles andere in ihr »erstummen ließen. Mr eine kurze Zeit hatte sie Pflicht und Arbeit vergessen. Dann aber tst sie furcht bar ausgeskbre^ worden auS dem Traum von Liebe und Glück. Und nun weiß Wiebke wieder, wo ihre «ufgltben liegen und wai^ sie zu tun hat. Sie mus^ Alfted Ebbinghanö helfen. Lange fitzt sie über ihren ÄeschüstZ. büchen,. spricht noch einmal ausführlich init ihrem Prokuristen und den anderen leitenden «ns-stellten ihres Bankhause». Der Plan, der feit jener schlimmen Unterredung die Alfred m!i sein«« führte, in ihr keimt, O«mt feste Gestatten an. S a P i t e l. yrit^ ist wie gewvhnNch nicht daheim, als Wiebke nach Hause kommt. Eie trifft stch jetzt offiziell mit. Paul Ändholm. ?kn drei Wochen ist das Trauerjahr zu Tnde dann wird es nicht mehr lange dauern, bis Britta (Zevandte und kundige Zp»' Isrla, die 8ekon tiir Strickerei «espult kat. >vird psr sofort autsenommen. I'iir ?,trik-ker- unIälierinnon l-oliii-ardeit 2U verxeben. .^i'tia-een dei .lulroekta. tViell^lca e. 56. »389 Verilitulsr. »ut eineetülirt, mit Garantie, vtrd «vsuet»t tür Verkamt von enel. Ltot-ten aut l^aten. ^ntrS?o »n 6. Verv. unter »Ltirliclie Arbeit«. 9ZSL Lln« v«UO««rI«. velclie »llV lzjiusllcken Xrdelten vvrri:l»-ten kann. vlrl»riil. die auck In k^Rliardeiten dev/ mclert let vünsclit Stelle 2U Ändern. Xdr. Vvrv. v«el»li»lt«r - KorrWApondeat. in slov., »erdokroat. u. ieut-sclier Lpraclie perielct. dle-tot seine Dienste iiaibtliziL nkra«vn vnt. »pvfkelct« an dle Vs.w. 9316 Vchsstret«« VUr^xtsll» »«eilt 33jSkri««r Kautll^-tnn. ttiektise. seldständi«? Krait. (Zetl. Xndote unter »>kads-Miller ZA« an die Vorvv. S36S IVMAMIl«» «MWl aevvrdvtrettiemler in mitt- leren .ladren suclit l^rau mit etvas Kapital oder Pension rvvc^8 gemeinsamen Ni»us-l^sltes. l^ntvr »Quter rskter« an clie Verv. 9361 ^S e1,m«r«riiillt ss«k«» A» Ui»w?,«i«d»«t«i» »N«» V»rv,«>t«, v»> 2^ Il»vi»t«n die tr»u?iI« dl»el»rl«kt. ^ ik?« iv»I»»»ss«I «dt«. u»v??«»liel,« l,e,i«!iiur>jx»v«,e Sel,Hvi«>s«rmutte?, (ZraSmatt«? M>«I 5?»« volsn«. —v »vr vi«».»»». d.n 10. Leptemkv l9SS vm k»id 1? v»»r a»el. lA"»«» .el,^.ren leiden und v-r-eken mit de» l'rS.tv»»«» der kl. «»«.io» im 72. l^i,.».l»I>re ^tt-r?«1»n verAvIiied«» iat. v« d«r v»ver»«»I'«d«> l>»1>i»»-el>>«>«»» kodst 0onver»t»?. de» 12. S«ptemb»r um 16 vkr v6» «I«r l.^el».»I>»ll» d« .kLdtt-i»«« ^ri-^kot«. in pokl^lija »u> »t«U. ^ Di« Iieiliz« L»»!»»»»«»»« «sird »m k^r«it»U. 6«» 15- 3»pt«mt»«r um 9 llnr in der l^ » r ii> or. »m 11. Septvmker 19Z5. Vürvekek. »»?I» »«b. ^«ior i » »«>«- »«ßa-. -»b. ?«>,>». SelnnezerlMäer. ».«1—.It—k«» Vlkt» IMV«. k»keUri»d»r «UiU»»». in» Z8 0derIeut»«»t i» 5». Setn-ieUv-Ir«!. S«»I«Z, Q«». vr»»1rel. ihre dritte Ehe eingehen wird — die zweite Mi: ihrem ersten Mann. Nur die Regelung ihrer ^uniSren Angelegenheiten macht ihr n^ch Sorge. Täglich liegt sie Wiebke damit in den Ohren, die gerade gmug mit ihren eigenen Sorgen zu tun hat. Wiebke trägt Britta daS Geschehene nicht mehr nach. Sie sprechen nicht von der Vergangenheit. Ein« inal nur, als Britta eine Ai^pielung machte und sich ttoch einmal zu entschuldigen ver-suchte, hat Wiebke gefragt: „Hast du — ihn noch in Marienbad siesehen?" »?!ie wie^ der. l^r scheint sofort abgereist zu sein." Er ist also irliendwo in der iveiten Welt. Unü Wiebke weiß nacht einmal, wo ihre Gedanken ihn suchen sollen. Diese Gedanken, die -tausendmal versagt — immer wieder durch Pl^ne und Berechnungen, durch Neberlequn gett und ernsthafte Arbeit huschen. ^ilauS Äetrich hat sich gut erholt. GS geht vor-WärtS.Nvch langsam, aber er ist nun doch sebv zuversichtlich. «Spricht davon, bald eine geregelte Tätigkeit aufzunehmen. Wiebke aber ,veiß daß noch geraume ?^tt vergchen wird, bis eS soweit ist. Und auch dann wird AauS Dietrich sich nur ganz allmählich «in arbeiten kl^nnen. Bis er die ?^rma leiten kann, werden Jahre vergebe^i. Gr ist vor acht Tagen einundzwanzig geworden. Alfred Ebbinghaus' Bormundschaft ist erloschen. --Svchen Nichter fitzt bei AanS Dietrich, al» Wiebke inS Zimmer kämmt. „Ich habe etwas Ernsthaftes mi» dir zu sprechen. Die-ter" sagt fie. „Soll ich gehen?" fragt daS junge Mdch^i. ..Bleib ruhig. Evchen. Maus Äebrich erzählt dir ia doch aNeS, also kannst du es gleich hi^ren. Und vielleicht kannst du uns soqar helfen." Dann berichtet sie d!m beiden jungen Menschen von ihrem Plan. Hie find<'t volle Zustimmung bei dem Brüder, denn auch Maus Dietrich sst tief bedrückt von Alfred EbVinghauS' T^'rl,cn un!d möchte alles tun, um ihm zu helfen. Tv chen aber erklärt mit ihrem Bater reden zu v^en. Am nächsten Mittag, al» st« die Universi-tät verläßt, sälhtt sie nicht gleich nach Blan« kenese. Sie sucht ihren Bater in seinem Bu. reau auf. „Das ist aber eine Ueberraschung", meint der Kemraldirektor etwa» mißtrau-isch. Denn flewöhnlich will seine Einzige etwas von ihm wenn sie zu ihm kommt. „Papps" sagt Eschen und schwingt sich auf seinen Schreibtisch. „Ich vermute Wiebke Js hannsen kommt heute nachmitta,^ .^n dir?-_ „Das ist eim richtige Bermutnnsi. Spatz^'. verseht der Bater. „Was ,veißl du denn wie der davon?" — „Allerlei!" meint sie seelen. ruhig. „Ich wollte dir nur vor dieser Anc-spräche sagen: „Tu" das. was Wiebke Iv^ hannsen dir vorschlägt. Denn du tust es letzten TndeS für mich." — „Deine 0)rllttd<' sind ja ungeheuer einleuchtend und zwingend. Spatz" sagt Richter. „Vorläufig weiß ich noch ni6it einmal, »vas k^ränlein Iohannsen von mir — „Das wird fie dir selblt erzählen, Papps. Ich bin hier, um dir da^ c'i. zu sac,?n: W,e es auch komwt. wie d!ch entscheidest und was immer geschieht ich beirate ^lkauS Dietrich Iohannsen." --„Da» Host du schon einmal so energisch er' klärt. Spav. Ich wWe aber ni6>t. dast der ivng«' Mann dir einen Antrasi gemacht hä:-tcN — „Das wird er nicht tun. solange er nicht qefttnd ist. Mein Cntsck>luß ist aber nicht davon abhängig. Und schließlich, wenn er so ttberfeinfühlig ist — i
  • en kW dm Bater hastig und wir belt aus dem Ranm" Auf dies'' Weisc ist der Boden vorbereitet, als Wiebk? Iol)annsen iljren Besuch bei neraldirektor macht. „Ich bin nekn:!: men nnt Iline.i einen Borschlag zu unter' breiten. 5^r'.' f^i'-neraldlrektor", beginnt sie sogleich. ^ 0?W>^ ^ li,lr>ra»« ^ kA' 6«» nv«? ,1«, Vn,«'t'