^N V Dottnerstag am HO. Inmler R848^. S t e i e r nt n r k. H^cm Vernehmen nach hat die Vordernberger Nad. Meister. Communität sür dcn Fall, als die Gctrcideprcisc auf der bisherigen Höhe sich auch weiter hinaus noch halten sollten, ihren Beamten, mindern Dienern und Arbeitern abermals einen bedeutenden Theuerungszuschuß in Anssicht gestellt. Es muß diese wohlthatige Handlung einen jeden Menschenfreund um so inniger und freudiger berühren, als dieselbe Eommunität auch im verflossenen Jahre, ohne durch irgend eine Bitte hierzu veranlaßt, in eigener, hochherziger Erwägung der drückenden Noth, den Beamten und mindern Dienern bedeutende Zuschüsse zufließen ließ; 3- O. den Beamten unter l000 fi. Besoldung und ohne Naturalsassung'^o pCl., solchen mit Naturalfaffung l5pCt. C r o a t i e n. Die »Agramcr Zeitung« vom 12. Jänner berichtet: Am 19. d. M. wird das l. Bataillon des Gradiscancr. Regiments in Agram eintreffen, den 20. Rasttag halten, lind den folgenden Tag seinen Marsch über Samobor, Neustadt! und Laibach nach Italien fortsetzen. Eben so wer» den die ersten Bataillone des Sluincr - und Ogulincr. Regiments den 15. Jänner, dann das erste Batail. des Dtooaner.-Ngts. den 17. Jänner nach Italien abrücken, wobei dem Sluiner Bataillon die Marschrichtung über Laibach, dem Oto5aner und Dguliner Bataillon aber über Fiumc bestimmt ist. Oroßherzogthum Toscana. Die „Gazetta di Fircnze" vom 3 Jänner meldet, daß Ihre k. k. Hoheit, die Großherzogin Maria Fcrdi-nanda, von einem rheumatischen Fieber befallen worden fty, welche dic Anwendung von Blutegeln nothwendig macht, aber sich s^. i„ der Abnahme befindet. l S ch w e i.,. ^ Bte »Vasler Zeitung" schreibt aus BascI vom 7. manner: „In unserer Stadtgarnison ist gestern eine Meuteret aufgebrochen. Veranlaßt wurde dieselbe durch die körperliche Züchtigung zweier als nichtswürdige Subjecte bekannten Schweizer Soldaten, genährt durch Wein und Ausstlftung m Schenken. Ungestüm auf Entlassung der etwa dreißig Ausländer dringend, verlangte das Eomplott Befreiung der bereits Inbastirtm. Vergebens wären die Vorstellungen der Ossicierc und der Commandanten, selbst die Entlassung der nicht - schweizerischen Soldaten. Das Militärcollcgium und der kleine Rath mußten sich vc» sammeln, um die geeigneten Maßregeln zu treffen." Der »Ocsterreichischc Beobachter« vom >4. Jänner meldet: Pariser Blätter enthalten folgenden Bericht des Propstes vom großen St. Bernhard und vom Simplon über das Verfahren der gegenwärtigen radicalen Walliser Regierung gegen das dortige Hosplz: „Aus der Ueberlieferung und der Geschichte ist bekannt, daß der Berg, dcr heute dcr große St. Bernhard heißt, vor neun Jahrhunderten ein schrecklicher Wohnsitz von Götzendienern und Räubern gewesen ist. Ein wahrer Menschenfreund, eitt Held der christlichen Liebe, erstieg diese Räuberhöhle, stürzte das Götzenbild, zerstörte dcn Götzendienst, pflanzte neben den Ruinen des Tempels des Jupiter Pöninus das Kreuz auf, und gründete ein Hospiz, um darin dcn Reisenden eine Zufluchtsstätte gegen Unwetter und Schutz gr-gen die gräulichen Mißhandlungen dcr Anwohner des Ortes zu gewähren. Dieses bewunderungswürdige Denkmal dcr christlichen Liebe Bernhard's von Mcnthon hat seit dem Ende des zehnten Jahrhunderts, dcr Zeit der Gründung desselben, sein wundersames Werk nicht einen Au« gcnblick unterbrochen; Drdensgcistlichc versahen in dem Hospiz, nach der Anleitung und dem Geiste seines heiligen Gründers, den Dienst. Reiche sind gefallen, Anstalten, welche ewige Dauer versprachen, sind verschwunden, das Hospiz auf dem großen St. Bernhard hat, trotz dcn heft tigsten Stürmen, immer fortbestanden. Selbst Napoleon, unter dcssen Regierung so viclc klösterliche Institute zerstört wurden, hat den großen Et. Bernhard rcspcctirt und leben laffcn. Ja noch mehr, cr ließ, nach dem Muster des dortigen Hospizes, noch zwei andere, cincs auf dem Simplon, das andere auf dem Mont-Ccnis, bauen. Damit es nicht an Mä'nncrn fehle, die dcn Dienst daselbst versehen, befreite jcncr große Mann vom Kriegsdienste diejenigen jungen Lcutc, welche dcn Beruf fühlten, sich dcn Werken dcr Gastfreundschaft zu widmen, die in diesem Hause gcgen alle Rciscndc jcdcn StandcS, jcdor Nation, jeder Religion ausgeübt werden." »An allen Orten der Welt, unter allen Himmelsstrichen, von allen Lippen erschallt das Lob des großen St. Bernhard. Hochherzige Seelen aller Nationen macl>-ten es sich zur Pflicht und rcchnetcn es sich zum Ruhme, zum Unterhalt und zur Erweiterung des gastfreundlichen Hospizes beizutragen Unscrcr Zcit war cs vorbehalten, dirse Anstalt von Unfällen, die vielleicht unheilbar sind, heimgesucht zu sehen. Die aus dcr Revolution hcrvorgcgangcne 59 provisorische Regierung von WM's hat ihr, als Abschlags, zahlung, eine Kontribution von ,20.000 Fr. auferlegt und sie dadurch in die Unmöglichkeit "ersetzt, ihr Wert im vollen Umfange frei fortzusetzen. Dieselbe Regierung ließ das Hospiz am l5, Dec. 1847 von der bcwaffnettn ' Wacht besehen; die meisten Soldaten waren AZaqdtländer; sie benahmen sich anständig. Allein im Gesolgc der Truppe erschienen vier Eantonalcommissäre, die HH. Altton Du. fay, dc Monthcy, Einmanuel Iaris, von Orsieres, Ad-vocat Tavcrnicr, Richter von Bourg.de-Martigny, und der Notar Michcllod, aus demselben Orte. Diese Herren hatten den Auftrag, ein genaues und detaillirtes Inventarium von allein beweglichen und unbeweglichen Vermö-gen aufzunehmen, welches das Hospiz sowohl in WalliS, als anderwärts besitzt. Die Obern hatten sich aus dem Hospiz entfernt; die jungen Ordensgeistlichcn hatten daher allein mit den Commissären zu verhandeln. Sie weigerten sich, ihren Operationen beizuwohnen und proteftiiten sowohl mündlich, als schriftlich auss Kräftigste gcgc.i diese ungerechte Maßregel. Durch diesen lmerwartctcn Widerstand von Seite einiger wenigen jungen Mönche außer Fassung gebracht, nicht wissend, was sie thun sollten, eö nicht wagend, eine so schmähliche Verantwortlichkeit auf sich zu nehmen, reisten die Herren Tavcrnier undMichellod ami6. Dec, ab, um neu,: Befehle bei der Regierung einzuholen. (Schluß folgt ) Preuße lt. Vom Nicdcrrhein,. 1. Jänner. Es ist in den Zeitungen bereits von dem Erlaß gesprochen worden, wo. nach den Gewerbtreidcndcn aufgegeben worden, in ihren Inschriften und Aushängeschildern sich allcr fremdländigen Bezeichnungen zu enthalten. Man ist im Staude, jetzt den Wortlaut der Verfügung mitzutheilen, welche die Be-Horde in dieser Beziehung an die Gcwerbttcibcndcn einer nieder-rheinischen Stadt hat ergehen lassen. Die Verfügung lautet: „Des Königs Majestät haben auf allerhöchst-ihrer jüngsten Reise durch die Nheinprovinz mißfällig bemerkt, daß mehrere gewerbliche Etablissements, Gasthösc, Fabriken ?c. mit französischen und sonstigen srcmdcn In» schristtn bezeichnet waren. Diese der Würde der Landessprache entgegenstehende Bezeichnung soll auf allerhöchsten Befehl nicht mehr Statt finden und namentlich das Wort „Logcmcnt" nicht mehr gebraucht werden , auch müssen alle Bezeichnungen in plattdeutscher Sprache ganz wegfallen. Diejenigen Inhaber von gewerblichen Etablissements lc>, welche dieselben noch mit derartigen Inschriften versehen haben, werden daher hiermit aufgefordert, dieselben durch deutsche, und zwar bis zu Ende dieses Jahres längstens zu ersetzen. Alsdann wird eine Revision dieser Inschriften vorgenommen und werden allen sallsige Contravenicnten dem hiesigen Polizeigericht zur Bestrafung angezeigt wer-den. W. im December 1847. Königl. Polizcidirection." Frankreich. Paris. Man möchte Trauer anlegen um diesen Abd-el-Kader. Nun wird er nach Paris kommen und ein „Löwc" des Tages werden, wie dieser Vou-Mazcr, dem die alten Weiber nachlausen, weil die jungen Pari< ser ihn^ satt hatten. Sie werden auf den Straßen und in den Salons, in den Tuilericn und in der Deputirtm-kammer Parade mit ihm machen sehen. Und doch ist die-ser eine Mensch mehr werth, als alle die, welche sich jetzt in feinem Untergänge sonnen. Er war der Meister seines Geschickes; aus Nichts hatte er sich ein Reich geschaffen. Wer sich in einem civilisirten Staate an die Spitze der Verhältnisse schwingt, hat auch sein Verdienst; aber den, noch sind die Stufen hier leichter hinaufzuklettern. Ost gc. hören dazu Tugenden, deren sich ein Mann nicht rühmen würde. An der spitze der Macht eines großen Staates Tüchtiges zu vollenden, ist auch ein Verdienst; aber in der Regel gehört der größte Theil dieses Verdienstes der Organisation, der Gesammtkraft des Staates und nicht dem Einzelnen. Bei den Barbaren ist dicß anders; dort ist der Einzelne oft Alles.' Abd-cl-Kader und Schamil sind echte Kern-Erscheinungen unserer Tage! Und dieser Abd. cl. Kader wird Hrn. Guizot zum Fußschämel dienen; und dieser Abd-el-Kader muß zu einer Lobcs-Phrase für den Herzog von Aumale werden; und dieser Abd - el-Ka. der kommt heute oder morgen in Paris an, um allen Pariser Pflastertretern wie ein wildes Thier im Käsige gezeigt zu werden! Ist es nicht, als ob die alten Römer cinen Fürsten der Gallier, und Germanen im Triumphe durch Rom führten? Und selbst jene Triumphzügc, waren nicht so verletzend, denn dic Gcfangcnon gingen in Ketten herum und bekundeten so dcn Kampf; sie wurden in den Arenen dcn wilden Thieren vorgeworfen und starben so dennoch gleichsam mit dcn Waffen in der Hand. Es ist sicher em Glück, daß Abd.. el-Kader endlich vernichtet lst; erst icht w.rd - wenn je ^ eine Kolonisation in Alnka versucht werden können; ja, die vollkommene Be-siegung Abd. el-Kaders setzt in gewisser Beziehung der ranzoüjchm Eroberung eine Gränze. Wir beklaqen daher kemeöwegs das Ereigniß, das seine Macht brach, wohl aber, daß dieß nicht geschehen konnte, ohne in gewisser Beziehung in diesem besiegten Löwen — die Löwen - Na, tur herabzuwürdigen. Abd-cl.Kader selbst scheint vorhergefühlt zu haben, was ihm bevorstehe, und bedung sich deßwegen aus, nach Aegyptcn geführt zu werden. Die Politiker sagen heute, daß dieß unklug seyn würde, und wir fürchten, die Politiker werden Recht behalten und die französische Negierung sich „i^ durch das Wort ihrer Stellvertreter in Aftika gebunden fühlen. Die Geschichte deö Toussaint-L'Ouverture ist erst von gestern, und sie droht sich mit Abd-el-Kader zu erneuern. Wir wollten, die französische Regierung begriffe, daß hier ein wenig Edclmuth fast eine Pflicht gegen den Geist unseres Jahrhunderts ist. Wir fürchten das Gegentheil. Wir fürchten, daß es in Paris hochgestellte Eitelkeiten genug geben wird, denen es wohl thun mag, sich neben diesem gefallenen Niesen an seiner Ohnmacht zu weiden. Und deßwegen trauern wir um ihn; denn nicht der todte Löwe, wohl 51 aber der lebendige, dcr im Käsig dic Peitsche des Zucht- "nsters fürchtet, vcrletzt das Gefühl, das uns zwingt, der Kraft zu huldigen und dem stolzen Muthe gegenüber ns zu beugen. Wie Schade, daß dieser Löwe der Wüste ^)t lii der Wüste ein Grab sand, damit eine Sandwolke ^ am nächste,, Tage nach seinem Tode für mnner der ^llglerde cntzogen'hättc! Die ,F. D. P. A. Z." enthält Nachstehendes über ^ /'^'K"der: Abd-el-Kader ist das zweite von dcn scchs Kindern des bei dcn algierischcn Küstcnvölkcrn in hohem Ansehen gestandenen Marabud Sid - cl-Hadschi Mahiddin. Er wurde im Stamme Hachem Garaba, <^uf ber Wcd.-el-Hamman, unweit Mascara geboren. Im 'ünfzehntcn Jahre begleitete er seinen Vater auf einer Pilgerfahrt nach Mekka. Nach dem Sturze dcS Dry von Al-, glcr (1830) gelangte seine Familie zu großem politischen Einflüsse. Da Oran ebenfalls von den Franzosen besetzt wurde, predigte Mahiddin den heiligen Krieg gegen die Eroberer, und sammelte ein Heer von Eingeborenen un-tcr den Mauern Orau's, das er dm Franzosen wieder entreißen wollte. Sein Sohn, Abd-cl. Kader, kämpfte in "stcr Linie. Die Araber folgten seinem Beispiele und ernannten in einer großen Versammlung aller Stämme auf der Ebene Eghres den jungen, gewandten Krieger zu ,> lem Anführer und ihrem Sultan. Dieß geschah gegen Ende 1832. Abd-el-Kader war zwischen 23 und .4 Jahre alt. Ungeachtet seiner Jugend zeigte cr eine stühzci. ttge Reift des Verstandes, theilte die Stämme so ein, wie sle jetzt noch bestehen, da Vugeaud später die Einthci. lung m militärischer und finanzieller Beziehung beibehielt, und unterwarf sich zunächst diejenigen Stämme, welche ftme Herrschaft noch nicht anerkannt hatten und ihm Steuerzahlung verweigerten. Gegen General Dcsmichels zu Dran unter den Mauern von Mostaganem ,1823) bewiev Abd-el-Kader große Tapferkeit. Die Franzosen Uchrtm einen stlncr Neffen gefangen hinweg; er stürzte Mit verhängtem Zügel ihnen nach und entriß ihnen dcn Gefangenen, den keiner der Scinigen zu retten gewagt hatte. Trotz solchen Heldenmuths blieb aber Dran in den Händen der Franzosen. Abd-el-Kader schloß mit Desmi-dcr^u?^"' " "^clM" er als Emir ei Moslemin (Fürst ein arosi" ^'^ "'^"^'ntt wurde. Diese Anerkennung war Fchler. Sie gab dem kühnen Manne 5V.?".^n^ " ^lich bald zu benutzen verstand. Alle ^a tt welche I^ne ,„ch^,, sich smur Herrschaft mc t zu fugen, wie ^ust.pha Ben IsmaU, Haupt der D muten und der E,,^ Sidi .l Aribi ' Kal'a der S mnme de. Chcuss,„ .^, .^ .^ ^^^^ ^,^^ worm, und das Glück seiner, Waffen, denen selbst die solera mchts anhaben konnte, machte ihn zum Gebieter "" "' "^" stamme bis Medeah. Der Friede mit Frankreich dauerte «ndcsscn nur bis 1835. Man weiß h ute noch nlcht recht, warum er eigentlich gebrochen wurde. l«. n.^ '' ^'^""' ^'l' sich ,'rit dicsem Moment ei.ic "Ngc 3,c!he höchst interessanter Kämpfe eröffnete. Mar- schall Trtzcl, jctzt Kriegs-Minisicr, begann den Kricg mit dcr unglücklichen Schlacht in den Wäldern von Mu-ley Ismael, dem der nicht minder vcrhängnißvollc Tag an dcr Macta folgte, Doch die Erstürmung Mascara's, der Hauptstadt Abd-cl. Kader's, stellte alles wieder her. Dieser Moment ist unstreitig der interessanteste im Leben des Emirs. Allein und ermattet vom Kampfe, hört cr, daß ihn die bedeutendsten Stämme verlassen und sogar sein Hoflagcr geplündert haben. Er eilt zu seiner Deira und sindct seine Mutter, sein Weib und scinc Kindes kurz seine ganze Familie nackt und in Thränen schwimmend an einsamer Stätte, von wo aus cr die rauchende Hauptstadt seines nomadischen Reichs erblickt! Sie erzählen ihm ihren Ucbcrfall durch eigene Unterthanen und Abd-cl-Kader vergießt Thränen. Vielleicht hätte er sich schon damals an Frankreich ergeben; doch die Hachem fachten seinen Fanatismus von Neuem an, und nun begann die zweite Epoche seiner Heldenthaten, die mit dem Frieden an der Tasna endete. Abd-cl - Kader ist kein Muhamcdaner, sondern ein Spanier. Ueber diesen Punct gibt dcr halbamtliche „Nouvellistc de Marseille" folgende Ausfchlüssc: »Fast noch ein Säugling wurde cr von seinen Acltcrn aus Valenzia mit auf ein Schiff genommen, das in die Gewalt von algicrischen Seeräubern siel, von de-nen cs damals aus dem Mitttlmcere wimmelte. Alle seine Gefährten wurden umgebracht, nur das Kind nicht, das in muhamcdanischcr Weise erzogen wurde. UebrigcnZ müsse Abd-el.Kader eine dumpfe Ahnung seiner Abkunft behalten haben, fügt dcr »Nouvcllistc« hinzu, denn er setzte sich später mit Verwandten in Valenzia in Verbindung. Ticse Angehörigen leben heute noch, und ein Oheim erfreut sich seiner ganz besonderen Theilnahme und Zuneigung. Abd-cl-Kader ist ein schöner Mann von 35 Jahren. Er steht in hohem Ansehen bei seinem Gefolge, das sich stets in ehrfurchtsvoller Entfernung hält. Dieses Gefolge besteht aus 97 Personen (61 Männer, 2l Fraucn und 15 Kindern beiderlei Geschlechts)." Die Stadt Algier hat dem General Lamoriciere ei« nen Ehvendegcn bestimmt. Dieser ausgezeichnete Ossicier wird dcn Herzog von Aumale während dessen Abwcsen. hcit alZ Vice-Statthalter ersetzen. Man versichert, dcr Herzog habe die Erhebung des Generals zum Fcldmarschall verlangt. Sp anie n. Der Correspondent dcr „Pr. allg. Zcilung« meldet aus Madrid vom 1. Jänner: Bereits in früher Stunde waren gestern die Gallcricn dcs Sitzungssaales dcr Tepu» tirten von Neugierigen überfüllt. Es verlautete nämlich mit ziemlicher Bestimmtheit, es würdc ein von sieben zur Majorität gehörenden Dcputirtcn unterzeichneter Antrag verlesen werden, dcr darauf gestcllt wärc, an die Königin das Gesuch zu richtcn, sie möge gcruhcn, ihrc Schwester, die Insantin Maria Luisa, Herzogin von Mont-peusier, hierher zu rusen und an ihrer Scite zu behalten, so lange sie die nächste Thronerbin wärc. 52 Die gegen Herrn Salamanca gerichtete Anklageschrift wurde an die Scctionen des Congresses verwiesen. In der Nacht vom 30. December wurde aus der Staatsschulden - Tilgungscasse die Summe von 120.000 Piastern in Bank-Billers gestohlen. Dieses Geld, welcheS cincn Theil des für die fällige Zinsenzahlung der 3pcrc. Staatsschuld bestimmten Betrages ausmachte, war erst am 30. Des. an jene Casse abgeliefert worden, und wurde in einer eisernen Truhe aufbewahrt, die man in der Früh gewaltsam erbrochen fand. Um zu dieser Truhe zu gelangen, mußte man zwei verschlossene Gemacher durchschreiten , deren Schlüssel der Cassierer in clnem Pulte aufbewahrte. Da nun "die Diebe sich dieser Schlüssel bemächtigt hatten, so siel der Verdacht aus die Cafsenbeam-ten selbst, und es ist eine Untersuchung gegen sie eingeleitet worden. Große Summen in Silber wurden von den Dieben unverletzt gelassen. Die Befürchtung, daß dieser Naub eine Stockung der bevorstehenden Zahlung der fälligen Coupons herbeiführen könnte, wurde durch eine zufriedenstellende Erklärung ^ die der Finanzminister im Congrcsse abgab, beseitigt. Großbritannien. London, 3. Jänner. Am i. d. M. ist das Kriegsschiff »Plover,« welches zur Aufsuchung des Capitäns Franklin bestimmt ist, von Sheerneß nach Plymouth abgegangen, um dort die letzten Instructioncn in Empfang zu nehmen. Dr. Richardson rüstet sich zu seiner Neisc über Land in die arctischen Regionen, um ebenfalls die Expedition Franklins aufzusuchen, und dem (Kapitän Kellett, der in der Südsee die Corvette «Herald« befehligt, ist der Befehl zugegangen, zu gleichem Zweck sich nach der Nehringsstraße zu begeben. Die Kosten dieser verschiedenen Unternehmungen werden auf 25.00t> Pfund veranschlagt. Walachei. Das ,Sicbenbürgcr Wochenblatt« enthält folgenden Correspondcnzdcricht, welcher auch bereits in die „Allg. Thca-tcrzcitung" und einige andere Blätter ausgenommen wurde: Buckare st, am 23. December. Ich glaubte Ihnen in diesem Jahr gar nichts mehr berichten zu dürfen, und doch war ich seit meinem Abschiede von demselben sch"" ein Mal und jetzt das zweite Mal in so kurzer Zeit dazu genöthiget. Es hat sich eine gräßliche Geschichte hier ereignet, - die, obgleich in Anlage und Durchführung nicht mehr originell, in denNebenumständcn und dem kanibalischcn Ausgange dennoch als eine neue, stark vcrbösertc Auflage an-gesehen werden kann, so wie sie nämlich in dem Munde des Publikums allgemein erzählt wird und ein mit Staunen gepaartes Entsetzen hervorbringt. In voriger Woche, am 17. Dec., um 19 Uhr in der Nacht, hielt eine Droschke vor der Wohnung einer Hebam- me der grünen Commission *). Zwei verlarvte, sthr elegant ge.^ kleidete Herren betraten darauf das Zimmer, und forder, ten die bestürzte Frau, auf sogleich mit ihnen zu kommen Sie weigerte sich zwar, aber die ihr vorgehaltenen Stich-und Feuerwaffen und ausgcstoßenen Drohungen bewältigten ihr Widerstreben und schlössen ihr den zum HiffoMf geöffneten Mund. Mit verbundenen Augen wurde sie über eine Stunde herumgeführt, und befand sich, als ihr die Binde abgenommen wurde, in einer, wie es schien, niederen Stwhhütte der Buckarester Weingärten. Im Backofen brannte ein starkes Feuer und auf dem Bette von wcrthvollen und schönen Decken lag eine ebenfalls ver-larvtc, aber zart gebaute, und nach den Formen zu ur-theilen, jugendliche Dame in den Mutterwchen. Die Weh. mutter schickte sich sogleich an, ihren Beruf zu erfüllen und entband das Frauenzimmer von cinem gesunden Knaben. Kaum war dieß geschehen, so hatte einer der maskirten Herren, dic während der ganzen Zeit in der Stube geblieben ware»,, das Feuer im Ösen und befahl nun der Hebamme, das Kind hineinzuwcchn. Dle arme Frau crschrack heftig, sing an zu zittern, zu weinen lmd zu heulen; sie warf sich auf die Knie nieder und bat die grausamen Peiniger um Christiwillen, sie mit diesem Morde zu verschonen - «bor Alles half nichtZ, vielmehr drohten sie, sie sogleich umzubringen, wc,n, sie ! nicht nach lhrem Befehle handle, da sie nur dadurch sich ! ihres Schweigens versichern könnten. Sie schleppten sie ' zur Fcuerstelle, setzten ihr die Waffen auf die Brust und zwangen sie zur schauderhaften That. Die Entsetzte ließ das Kind fallen, da ihr die Kräfte zu jeder andern Wil-lcnschätigkcit fehlten, — und der schuldlose Wurm sn^lit-bar schreiend, berührte den Rand dcr Glu h' Da2r ^"re^^u^lm^l""' zu ergVunV dI^ d ?a d ^und '"/. ^ der andere riß es ihm aus der Hand und warf es in den qlühendcn Ofen wo es> soglech verstummte. ^_ So wird diese That, n vürdi ^m3^d"k"' ^tten- ""d Culturzustände und ew ^)oncs Pendant zu den Pariser Schauergeschichten, mit ni hr odcr weniger Ausschmückung allenthalben erzählt, -^ U"d w erzähle ich sie auch Ihnen. ^"ch dieser schrecklichen Cathastrophe wurden del yalbcnt>ecltcn Hebamme wieder die Augen verbunden und sie nach lai'.gcm Herumfahren spät nach Mitternacht in tyrcr Wohnung abgesetzt. Wie man behaupten will, soll sie gleich am frühen Morgen um 4 Uhr die Anzeige von dem ganzen schaudere hasten Vorfall bei der Sichcrheitsbchörde gemacht, diese aber ungeachtet der sorgfältigsten Nachforschungen noch im. mcr mchts ermittelt haben. Bei den wenigen Anhaltmit, tcln ist es auch schwer, alls die wahre Fährte zu kommen, denn die buckarester Vorstädtcr haben mehrere !00 Hütten in dcn Weingärten, die fast alle auch im Winter bewohnt sind, ^. und nun fragt sich'Z, ob die Hebamme sich nickt irrt, und die furchtbare That nicht irgendwo an-dcrs geschehen i Man gibt indessen die Hoffnung nicht aus und glaubt durcy die Zigeuner dem Verbrechen auf die Spur zu kommen. ') Vuckarcli wild in Stadtviertel n.ich F^rdcn a5q?ll,eill. Verleger: Ignaz Alois Edlcr v. Aleinmay r. (vß < M* ü ll '1«3 ^Z. Gour» vom 15. Z.inncr 1848- Miltülvre'K. «taai«,chuldVer!chr«ib. zu ^ >>^< 3^/» Darl. »,it V^rl. v, ^. 1829 für 25c» ll- (in CM.) 2N0 Wlener Sl^dl. ^„c,'.^ol>.,. 5U , .42 l^'. 65 dttto dctlo . » 5" Aerar. D'meil. "l' der (§n„l', w,i Bl,'!?- l^l''»' -. ! — — 'es W. Ot»,rk. .'iml,.' ^ k ^lell«!, der östl'ir. Oonciu > Dampfschiffahrt zu5ao fl. (K, M......5Z0 si. ili O. M. 3. 92. (1) Oesterreichisclies Nationalwerk. Sii untcrjeidjui'tem äJeilage crfdjcint unb uurb Ihm 1GWZ ÄLO1S_ EOL. V. kLEÜIMI, iu Öaibad) ^u^fcvtprion angenommen: Wöitei-bucli sechs Hauptsprachm Oesterreichs. In fünf Banden. H. Vand. Deutsch, böhmisch. Myrisch. polnisch. un9.irisch,i t^Iienisch. ^. ., ^"n'ch, 'l,vr,sch. polnisch, ungarisch, italienisch, d.-ulsch. ^' " >>«? '. c^, ""^"'lcl', >l.»,ilnilch. d..,lft'< lwhmücl'. illyrisch. ^ " ^ali....^ '^''.?""'>. "curkes, dessen Werth sich nie verringern deü'V^ "'''^^ namentlich jeden Gebiloclen und'd^'Bcsih'^7."''^'^ '""^ ^' ^7^'" «,^^„. - ^ dcs elbe» Jedermann möglich zu ^ ^.? die Ausübe n. L.esen.ngen und dahel das Werk in s>inf starten Vä.den, jeder zu zchn eriche.nendc. ^,^^, ., ,>. 3z. ^,. ^M. erfolgen alle ,echs Mo..te ein Band, das ganze Wertem 2'., Ial^'n vollendet seyn. -(Z. Laib. Zeit. Nr. 9 0. 20. Iämi,'t. Stock, destehend aus 3 Zimmern , so wie auch der 2, Stock mit 4 Zimmern^ beide Wohnungen mit Küche, Keller, (Vpeis» und Bodenkammer versehen, für künftige Oeorgizeit zu vermie-then. Das Nähere ist beim Hauscigenthu-wer zu erfragen. Wohnung zu vermiethen. Im Hause Nr. ö in der Polana-Vorstadt lst der erste Stock, bestehend aus ä Zimmern und 2 Cabinetten, Küche, Speisekammer, Dachboden und Keller, mit oder ohne Garten, zu Georgi l. I. zu vergeben. Das Nähere erfahrt man daselbst zu ebener Erde. Z. zi7. (i) Anzeige. Casper Doll in er, Schuhmacher zu Lack, empfiehlt s,ch einem geehrten Publi-cum, und macht gleichzeitig bekannt, daß er nach dem Absterben oes Schuhmachers Anton S 0 m m er alwort dessen gcsammte Arbeit übernommen dabe. Getrocknete Ameisenbrul, ausgezeichneter Qualität, ist am Raan Nr. ,87 im ». Stock, die Maß zu 2/. kr. zu haben 3- 9«. (3) Capital zu vcrgrbeu. Es sind Sechstaujcnd Gulden gegen normalmäßige Slcherhelt, im Ganzen oder in kleinern Beträgen, jedoch mindestens von Eintausend Gulden, zu vergeben. Weitere Auskunft ertheilt das Zeitungs-Comptoir, Laibach den l/» Jänner 1858. Z. 118. (1) NNohnungen zu Vermiethen. Im Ma lly'schen Hause, Nr. U>'3 in dcr Stadt, ist im ersten Stock cine Wohnung, bestehend aus 3 Zimmcrn, 1 Cabinet, l Küche, 1 Speisekammer und Holzlege; dann auf dessen 1^ Stunde von der Stadt entferntem Meierhofe ebenfalls eine Wohnung nn ersten Stock, bestehend aus 5 Zimmern, l Küche, 1 Speisekammer, 1 Keller, t Holzleqe, und nöthigen Falls auch elner Stallung für vier Pftrde, zu vernnethen und von Georgl UV43 an zu deziehen. Das Nähere ist zu erfragen beim Hausei>lenthümcr. 55 Stadt- u. landrechtl. Verlautbarungen. 3- !27. (l) Nr. 3. Edict. Von dem k. k. Stadt- u»d Landrechce in ^aul wird bekannt gemacht: Eö sey von diesem ^Mchte auf Ansuchen der Handlungödita Mall-""' <^^ Mayer gegen Mathias Tschinkel. wegen «87 si 44 ^. ^ z ^ i„ die öffentliche Ver-U"gerung der dem Exequirten gehörigen, auf 233 st. 7 ?,. geschätzten Schnittwaren gewilligt, und hiezu drei Termine, und zwar: auf den 28. Jänner, 18. Februar und 3. März l» I, jedesmal von 9 bis l2 Uhr Vormittags bei den Vxecutionsführern Mallncr l>t. Mayer lNlt dem Beisatze bestimmt worden, daß, wenn diese Schnittwaren weder bei der ersten noch zweiten Feilbielungs Tagsatzung um den Schä-hungsbetrag oder darüber an Mann gebracht werden könnten, selbe bei der dritten auch unter dem Schätzungsbetrage hintan geg/ben werden Würden. - Üaibach am 5». Jänner 1648. Vermischte V rlautdarnnf.en Z. 9«. (.) Nr. 4739. Edict. Von d^m qeferiiqien k. k. '^ezilksgctichte wird hiemli t,'n s,e«n.ichl: Es hadc OllV,or Serscha von Aich dic .NIaa,e .n,f Veijählt' und ^«losckencr-klaruilq nachstlhclldcls .iuf seii'.er, del Fleis^ssenAd.-muüstraiion ^ltutt'crg »ul> Latzd. ^u<;. 63 vorkommenden ^ci!>.sse!^Niali!ätcn hafie!iden^atzposte», als: ,) des Sckulobliiscs ^»5 inta^ bulinen Schuldbriefesclllo, «olj^m pr. l^»0 st.M. M. ^ng.dlachl, wo,üt)ci zum ordentlichen mündlichen ^or'^äV" ^^'"^l"g auf den 4- April »848, l)a>i^< d <^^ ,^^^ ""l diesem belichte mildem An-dl>l^<„s!,^> , ^^ ^- ^7- a>ll)er.,u!lu lvmdc.l ist. Da solaer d s.« .^" ^'N'^e.' u-'d id'er ^ech^snach- 5t a m ''^^ "chc bekenn ist, nno sie viel-emit aus den k. t. E,dlande., ab.veftnd sey» köm.. ten, so h.t man U),e.. a.f ihre (^c.dr u.d dosten den ^re^r '8'U'ch von Preoo.c zum ^^a.,..r ad ?^ " ^stcU,, m.c welchem die a^brach,e Rechts-l.che u.ch der c,Ug. (^1. ,o. a.sge,Ülrt u,,d en.schic- de„ welden wird. Dessen »verbell sie zu dem Ende erinnert, d.,ß sie allenfalls zu rechler Zeit selbst er» scbeinen, oder dem dcsteUim Kurator idrc Behelfe aus« händigen, oder einen andern Sachwalter zu bestellen und diesem Genchte nainhaft zu macdeli, und über-Haupt im ordnungsmäßigen Wege einzufchrei^en wisse» inö^en, da sie dle aus ihrer Ueradsäuinung ent^ stehenden Folgen sich selbst zuzuschreiben haben werden. K. K. Bezirksgericht Egg und Krcuibcrg am ,7. November ,847. Z. 97. (») Nr. 4944. Edict. Von dem k. k. Äeiirksaerich'.e Ega und Kreut. berg wiid hicmii bekannt gcm^chc: Es habe Franz Kerzl) von Vier die .«laqe ans Verjährt.- und Eilv-schenerrlälunq nachstehender, auf der zum ^ute Ro-thendüchl »ub Relt. '^tr. »2 dienstbaren Hubrealilät habenden Satzposten, als: 2) des Kaufl'erlraqes . 27. August ,8u5, ub eines Fahltweges für Pumus Sarcr chnig; cl) des Schuldscheines für Valentin Kriviz 6l>m; I) dcö Eidcsprolocolls clcln. 2,. März ,807 und des Urlhcils !,r pc.t,«. '^00 fi.; codlich i) des ^lcitalionspioiocolls cift ^u machen und überlnnipt im oidnung^^ mäßigcn W,ge ei,i:,uschreiten wissen mögen, d>, sie die alls ihrcr 3>clübfäunlung cnlstchendcn Folgen sich selbst zuzuschreiben l)^beu werde». K. K. Bezirksgericht Egg und Kreutderg am 30. Novcmoel »647. Z "'- (l) Nr. 2173. Edict. Vom k. k. Geziiksgei'iclue Neunla'k'I wild be« kanni gcgel'cn: E^ scy am l6 ^ioronber I. I- der Kaischier Maud. Widma', von Ecbcnne Nr. 10. ohne Er,i'chin:!g kiüs, I,'l)s!,>,lj!^ei> 7lnoidüll!,a lind mit Hinterlassung dcs ^heweide^ Theresia Widmar, gedorne Gollol,', gestorben. Da nun diesem berichte unbekannt ist, ob und welchen Pcismu'n al>f seine V>slassensmaft ein Erbrecht ü>listel)c, so werden hicmil .ille jc,ie, nn'lchc hierauf aus w<,ö immer fu'r eincin Ncchisqruude Ansprüche ž»u machen vermeinen, e>innert, solche und in^oesondeie ihr E>l.'llcht l'ininn ciluin I,,hll U:n so gewisse, dei diejcm <^elichie. al-,' ^dd^ndlnngsiilstan,;, anzuineloen u>t> sick s,chöli>) ^niozuwcisen, ^ls n'idri' genlall'' diese Vc>l>'.sscnscha!t mil den, unter (Zinem allsqvsteUicl! (iüur.uor, Iosepli Suppen zoniol- von Sel'cnnt. und den .Ulenf.'Ils sich ^liswrii'cnden (5>den nach Vorschrift dcr (.^ese!)e werde velhanoelt weroen. K. K. Hczilkögerich! '^ieumark'l am 2«. Dc'' cemocl i8^l7. Z. "2- (l) Nr. l4W (3 d i c t. Vom k. k, B^irk."glticl)tc i)>elin^nkll wild bc° kaniU gcs,c!.'cn, d>^sj men zur Vmpfan5,nähme dcr dicßaeiichilichen ?!>s^N!.,gsdrwill!gUl!^ vom Bcscdcid»,' l6- ^ciodcr »L^^, ?. l^>9-!, ^r^iqlich dcr zu ^'nn-sten des unbekannt wo blsindlichrn Hräulcin5 Joachime von .')lussenstcin, auf dcn voider dcm Anton Raton, nun dcm I^naz Ah.uschiisch .a,el)ö,igen, dcr Hc>rsä^.fc Ncuinaikll zu!^ Uro. Nr. 7, li,,d ^57'^ dienstbare», ^i ^ieuinailll q,lcg.ne!: Realilale^l has> lci,den ^ovdelunqc!' pr. >,oo si>, aus drm schuld-jchcine licit, et »Mak. 23. August >^2tt, so wie be-züglich des zu dunsten dcr undct.nutt wo l'csindli' ch»n Iod.'nn^ )lcp, Bu^tlly auf diescr ^>n)post seit 30. Oliodcr l^l.zn snpepianolirten Testamenies ver Aieyinu von ilpfaliclcr >ling «Iclo. 9. August l8l)2, und de? seit ^l), O^trder ,^^> m .'1iech,fcrl!gnna'?. wcge inlabulineii Uit^ciles . »^ August l^3l, l)i»slänlicd cil',c? lcl'e>!^I»Nv;lichcn Unterhall^eiirageö pr, l'^5si. l5'/^kr, M. M., unter (^inem ren He,rn Iod.inn Pogaischl'iq von Neum.nkll als (^>,l-i»lul' i»csindlichcll (5)Iaul.'igc,lN'N zur allfälli^en eigenen Wah^ncdinu^, ihzcl hechle in Krn^üiiß ^rscl)t .tt. K. ^e^irkt'gerichi vieuinaikil ^„, ,^. ) Nr. »597. Edict. Von dem Bezirksgerichte der k. k. Berg.Came« ralhcrrsckast Idria wiid bekannt geinacht: Es I?abc Agnes Iasl'itz von Dol,'rlizl)>nva mlt ihrem besuche von >5, December »847, Z. »697, um die erlcutn'e F^llbie>una, der, drm Joseph Jas« biiz gc!)öl,gen, zu Door^Iiawa Haus - Z. l5, Urb. Nr, 266 liegenden, gcrichllich auf >3.^6 st. geschätzten ^'ealical, d.nui der zu Zan-ach liegenden, gc-richtlich .iuf '^W ss. geschätztlN Wiese Mar^le»!^, 5l,d Uil'. N>. 23?/XIll, Eriche dcide der Staats. Herrschafi ^i^ di,nstb^r sind, und drs, de>- ^ilialkir-che St. Leonardi, ^u ^Oobra^d^iva 5>,l» U>b. ^ir. ,» dienstl'.nen, gciichllich ei Tcrlmne, nainlich: der ,9. Februar. IU März und ,7. April k. ^. , ledesm.ll f'lih 9 l,ll)r in loco der Re.»liiäl u» Dobr.izl)l"v.i H.i^s Z. l5 mic dciu Bei-saye bestiillml, d.lß die'c ?1i^U!iäl^n bei de» e>stc>l und zweiien Feilbietnngotagsayung nicht uiuer dem Scda >!!!^!5n'cü e, bei dcr dritten aber auch unter diesem dlnl.ingsgebcn weiden wü>den. Das ^ckätznngopiolocoll, die tÜlilaiionftbeding' nisse u w die lHiuüdbuchcli'rtra^c können täglich wäh' rend den gewöhnlichen K,in^lcistnnden eingcfthcli wcroen. K. K. Bczlrksgericl't Idria am 2^. D,c. »8^7. Z. 2^04 (2) Edict. Von dklu MaMrate der k. k. l.f. Kammerstadt Völkermarkt, als Ad-handlunqS- Instai^, wcl'i>cn c^NlNlt ln Folge Einschreitens oom 23. d. M. alle Jene, welche an i>en Nachlaß der am t) Iull l. I. verstorbenen Franzlska Lipschcr, ^cbornen Malle, insgemein MalllN, qeivcsene hlerortige Hausbe-sil^'rln und Fettdändlerln", als Erden einen Zlnsprucl) zu machen vermeinen, aufgefordert, lhre Ansprüche bmnm einem!^ahr und tt Wochen entweder selbst oder durch Bevollmächtigte um so qewljscr hlcramts anzumelden und standhaft darzuthun, als wldrigcns nnt d^n erscheinenden und sich gehörig auogcwlescncn Erden das 9ttchand-lunasgeschaft gepsiogcn und ihnen das Verlaßvcrmöaen überlassen werden würde. Völkermarkt am 27. Nov. 1847.