1 ZSezngspretse £ür Gstereichr-Ungarn ganzjährig X 4 — halbjährig K 2- — Hur Amerika: ganzjährig D. 1 25 Hir bas übrige Ausland ganzjährig K 5'20 Briefe ohne Unterschrift werden nichtberücksichtigt, Manuskripte nicht zurück-gefenbet. Erscheint mit einer illustrierten Beilage „wandennappe" am 4. und 19. eines jeden Monates. Bestellungen übernimmt die Mrwattung des Hottscheer Zioteu in Gottschee Str. 121. Berichte sind zu senden an die Kchriftkeitung des Hottscheer Boten in Gottschee. Anzeige» (Inserate/ werden nach Tarif be> rechnet und von der Verwaltung des Blattes übernommen. Die „Wandermappe" ist nur als Beilage des Gott» scheer Boten erhältlich. Postsparkassen-Konto Nr. 842.285. Verschleißstelle: Schul-gaffe Sir. 75. Ar. 5. Kottschee, am 4. März 1911. Jahrgang VIII. Die Sicherheit unserer Naiffeisenkajsen. In den letzten Wochen war infolge des Zusammenbruches zweier slowenisch-liberaler Geldinstitute in Laibach, nämlich des Agro-Merkur und der Glavna posojilnica, die Bevölkerung Krams in eine gewisse Aufregung versetzt worden, welche Aufregung das Vertrauen zu den genossenschaftlichen Kreditinstituten überhaupt zu beeinträchtigen und so auch die durchaus soliden christlichsozialen Genossenschaften (Raiffeisenkassen) zu schädigen drohte, obwohl die christlichsozialen Kreditgenossenschaften auf durchaus solider und verlrauenswürdiger, fester Grundlage aufgebaut sind und weder die Raiffeisenkassen noch ihr Genossenschaftsverband in Laibach (Zadružna Zveza) mit den beiden verkrachten liberalen Geldinstituten in irgendeiner Verbindung oder in irgendeinem Zusammenhänge stehen. Unsere Raiffeisenkassen haben weder mit dem Agro-Merkur noch mit der Glavna posojilnica auch nur das Geringste zu schaffen und werden durch den Zusammenbruch dieser beiden Geldinstitute nicht im geringsten berührt oder in Mitleidenschaft gezogen. Trotzdem wurde der Zusammenbruch der Glavna posojilnica von übelwollender, gewissenloser Seite auch in Gottschee benützt, um der Bevölkerung das Vertrauen zu den Raiffeisenkassen zu benehmen und womöglich einen Ansturm (Run) auf die Raiffeisenkassen in Szene zu setzen. Um dies zu bewerkstelligen, war gewissen Leuten keine Lüge zu schlecht, keine Verleumdung zu niedrig, kein Klatsch zu lächerlich. Die „Nachrichten" waren es, die bei diesem Lügen» und Verleumdungsfeldzuge voranmarschierten. Sie suchten durch die lügenhafte Behauptung, daß der „klerikale" Genossenschaftsver-dand, dem die Raiffeisenkassen angehören, vor dem Ruine stehe, die Einleger in Furcht und Angst zu versetzen, damit sie ihre Gelder bei den Raiffeisenkassen beheben. Es sei gleich vorweg bemerkt, daß den „Nachrichten" dieses Manöver nicht gelungen ist, indem nur einige wenige Behebungen vorkamen, die weit überwiegende Mehrzahl der Spareinleger hingegen den Raiffeisenkassen trotz der boshaften Ausstreuungen, deren Lügenhaftigkeit von Anfang an richtig durchschaut wurde, das volle Vertrauen bewahrte. Der Lügenfeld-M gegen unsere Raiffeisenkassen war um so widerlicher und per» llder, als er zu einer Zeit unternommen wurde, wo unsere heimische Priesterschaft in heißem Ringen vollauf damit in Anspruch genommen war, dem Gottscheer Ländchen seinen deutschen Charakter zu wahren stud zu erhalten. Eine hervorragende Tat nationaler Treueleistung w schwieriger und gefahrvoller Zeit wurde seitens der Radikalen durch einen unglaublich niedrigen Akt von Perfidie vergolten; während des nationalen Kampfes fiel man die Kämpfer meuchlings im Rücken uul Eine nette Heldentat, die der Erinnerung wert ist! r ®er „Landwirt" mußte natürlich auch ein bißchen mitquietschen. ^>chon früher einmal hatte er sich beeilt, ein päpstliches Dekret wörtlich abzudrucken, selbstverständlich nicht aus päpstlicher Gesinnung, landein offenbar nur aus platonischer „Zuneigung" zu unseren Raiff-shsnkassen. Daß für Krain bezüglich der Betätigung der Priester et denselben eine Ausnahme zugestanden wurde, verschwieg der »Landiv wt" bisher wohlweislich. Kürzlich hat der „Landwirt" über unsere Raiffeisenkassen gewissermaßen so wie um einen heißen Brei herum geredet, so daß man nicht wußte, ob man warm oder kalt werden sollte; mit sauersüßer Miene gab jedoch der „Landwirt" zu, daß die Einlagen in den Raiffeisenkassen sicher seien, und zwar wegen der unbeschränkten Haftung ihrer Mitglieder. Wir geben unserem alten Busenfreund, dem Herrn Schriftleiter des „Landwirt", hiemit den freundlichen Rat, er möge die Raiffeisenkassen künftighin lieber ganz aus dem Spiele lassen, sonst könnte es wieder einmal einen Klapps von oben geben! Gesprächsweise und mündlich ging es in radikalen Kreisen der Stadt gegen die Raiffeisenkassen noch viel ärger los, da wurden mit breitem Behagen alle Schimpf- und Lügenregister angezogen, da wurde der Ton für jene häßliche Musik angegeben, die auf dem Lande dann auf den Zungen von weiblichen und männlichen Klatschbasen ihren häßlichen Widerhall fand. In Seele lief eine solche übergescheite Klatschbase von Haus zu Haus und erschöpfte sich förmlich im Erzählen von Räubergeschichten über die Raiffeisenkassen. Freilich predigte sie. überall nur tauben Ohren I — Leute, denen im Ernstfälle niemand auch nur 10 Heller anvertrauen möchte, hielten in Gasthäusern förmliche Brandreden über die „Unsicherheit" der Raiffeifenkassen. Auch da lohnte natürlich der Erfolg die Mühe nicht im geringsten. Die Verleumder kamen nicht auf ihre Rechnung. Nur ganz wenige gab es, die sich zu ihrem eigenen Nachteile betören ließen und ihre Spareinlagen bei den Raiffeisenkassen behoben. Wir betonen es: zu ihrem eigenen Nachteile; denn sie verlöten natürlich die Zinsen für ein Monat und tauschten in der Regel eine 4 V4°/o ige Verzinsung gegen eine 4°/o ige Verzinsung ein. Aber vielleicht gleichen sich diese beiden Nachteile etwa durch die nunmehrige größere Sicherheit der Spareinlage aus? Nun wir wollen einmal genau Nachsehen und nachrechnen. Worin besteht die Sicherheit oder der Sicherheitskoeffizient bei Banken und städtischen (nichtgenossenschaftlichen) Sparkassen? Hauptsächlich im augesammelten Reservefonds Nun gibt es bekanntlich nur selten eine städtische Sparkasse, deren Sicherheitskoeffizient mehr als 8 bis 10 Prozent ausmacht, d. h. wo 100 K einer Spareinlage durch mehr als 8 bis 10 K des vorhandenen Reservefondes bereits gedeckt sind. Selbst wenn man den etwa vorhandenen städtischen Realbesitz dazu rechnet, steigt der Sicherheitskoeffizient (die Sicherheitsziffer) einer solchen städtischen Sparkasse wohl kaum auf mehr als höchstens 12 bis 14 Prozent, d. H. es sind je 100 K Spareinlage im besten Falle durch 12 bis 14 K, 1000 K durch 120 bis 140 K gedeckt. Weder bei einer Bank noch bei einer städtischen Sparkasse gibt es selbstverständlich eine persönliche Haftung der Aktionäre, bezw. der Ausschußmitglieder usw. für die eingelegten Gelder. Anders ist die Sache bei den Raiffeisenkassen, bei denen jedes Mitglied, das den Beitritt zur Genossenschaft unterzeichnet hat, mit seinem ganzen Vermögen für die der Kasse auvertrauten Spareinlagen haftet. Der Spar- und Darlehenskassenverein in Gottschee z. B. zählt unter seinen 71 Mitgliedern gegenwärtig 61 Besitzer von Realitäten (mehrere größere Besitzer, Halbhübler, Biertelhübler, städ- ril I I' 1 I : lili 11! \ glH Seite 34. Gottscheer Bote — Nr. 5. Jahrgang VIII. tische Hausbesitzer und dergl.). Wenn man den Wert des gesamten Realbesitzes dieser 61 Mitglieder nach Abzug des Lastenstandes noch so gering rechnet, so bekommen wir eine Wertsumme von allermindestens 300.000 bis 400.000 K. Die Spareinlagen bei der Raiffeisenkasse in Gottschee belaufen sich gegenwärtig auf nicht ganz 100.000 K; es ist also jede eingelegte Krone schon in vorhinein durch mindestens 3 bis 4 Kronen, es sind je 100 K durch mindestens 300 bis 400 K, je 1000 K durch mindestens 3000 bis 4000 K gedeckt. Das ist eine Sicherheit, die man sonst nicht leicht irgendwo finden wird. Es mag.das vielleicht manchen überraschen, aber es ist keine Übertreibung, sondern lautere Wahrheit. Wer übrigens die Mitgliederliste des Raiffeisenkassenvereines in Gottschee genauer kennt, weiß, daß schon durch den Realbesitz von 4 Mitgliedern (größeren Besitzern) allein den Spareinlagen eine mindestens 200% ige Sicherheit geboten wird. Und das ist wohlgemerkt alles Realbesitz (Haus, Hof und Grund), den man nicht in die Tasche stecken kann wie Geld und Wertpapiere, mit welch letzteren man ja in der Stunde der Gefahr über Nacht einfach verduften" kann. Ähnlich wie bei der Raiffeisenkasse in Gottschee sind die Verhältnisse auch bei den Raiffeisenkassen in Altlag, Mitterdorf, Nesseltal, Ebental, Pöllandl, Rieg und Unterlag. Sollte dort irgendwo ein Einleger ängstlichen Gemütes sein, so braucht er nur in das Mitgliederverzeichnis Einsicht zu nehmen. Man wird wahrscheinlich überall finden, daß die Spareinlagen durch den drei-, vier-, fünffachen Wert des Realbesitzes der Mitglieder der betreffenden Sparund Darlehenskassenvereine gedeckt sind, also eine ganz imposante Überdeckung! Wie man sieht, sind also Raiffeisenkassenvereine, die viele, gute Grundbesitzer zu Mitgliedern zählen, imstande, den Spareinlegern eine 300, 400, 500 perzentige Sicherheit und darüber zu bieten. Das vermag keine Bank, das vermag kein anderes (nichtgenossenschaftliches) Geld- und Sparinstitut. Wie steht es nun aber mit der Sicherheit der Mitglieder der Raiffeisenvereine? Die Spareinlagen der Raiffeisenkassen werden eloziert, d. h. gegen sichere Bürgschaft (Grundpfanddarlehen, Darlehen gegen Bürgschaft von volle Sicherheit bietenden Gutstehern) ausgeliehen, der Überfluß wird fruchtbringend beim Genossenschafts-verbande angelegt. Im eigenen Interesse der Vorstandsmitglieder liegt es selbstverständlich, beim Ausleihen der Gelder die nötige Vorsicht walten zu lassen; haften doch auch die Vorstandsmitglieder, und zwar diese in allererster Reihe, mit ihrem gesamten Vermögen. Überdies prüft der Aufsichtsrat jedes Jahr viermal die Gebarung des Vorstandes und der sachverständige Revisor revidiert jedes Jahr, mindestens aber alle zwei Jahre, die Gebarung des Vorstandes und des Auffichtsrates. Infolge der Verwechslung mit anderen Geldinstituten und Genossenschaftszentralen sind in jüngster Zeit bekanntlich auch gegen den Genossenschaftsverband (Zadružna Zveza) ungünstige Ausstreuungen und Verdächtigungen gemacht worden, wodurch eine gewisse Beunruhigung eintrat. Dem Kesseltreiben gegen das Genossenschaftswesen wurde nun aber durch die bekannten Beschlüsse des krainischen Landtages ein jähes Ende bereitet, so daß das Furchtgespenst sofort in ein Nichts zerrann wie der Frühnebel vor den Sonnenstrahlen. Der Landtag erklärte den Genossenschaftsverband, dem unsere Raiffeisenkassen angehören (Zadružna Zveza), als offiziellen Landesverband, dem sich alle Genossenschaften (auch die liberalen) anschließen mögen. Der Genossenschaftsverband erhielt überdies vom Lande eine jährliche Unterstützung von K 12.000 zugesichert, ferner ein unverzinsliches Darlehen von K 700 000 (Universitätssonds); es wurde weiters beschlossen, auch Landesgelder je nach Bedarf und Gelegenheit fruchtbringend beim Genossenschaftsverbande anzulegeu. Überdies übernimmt das Land für die genossenschaftliche Organisation die Garantie (Gutstehuna) bis zum Betrage von 2 000.000 Kronen. Hinter unserem Genossenschaftswesen steht also nunmehr das Land Krain mit seiner gesamten Geldkraft, seinem Kredit, seinem Ansehen und seinem Schutze. Kann es eine größere Sicherheit geben? Müssen da nicht auch alle Mitglieder der Raiffeisenkassenvereine sich nicht nur vollkommen beruhigt, sondern geradezu gehoben und hocherfreut fühlen? Indem der Landtag dem Genossenschaftsverbande sozusagen ein glänzendes Zeugnis ausstellt und ihm sein volles Vertrauen schenkt, ist hiedurch vor dem ganzen Lande der Beweis erbracht, daß jedermann, nicht bloß die durch die unbeschränkte Haftung ohnehin reichlichst sichergestellten Einleger, sondern auch die Mitglieder der Raiffeisenvereine, ihren Kreditgenossenschaften vollkommenes Vertrauen entgegenbringen dürfen. Ohne Beunruhigung und ohne Sorgen können sie in die Zukunft blicken, da das Genossenschaftswesen nunmehr unter den Schutz des Landes gestellt ist und so auch den schärfsten Krisen gegenüber gewappnet dasteht. Die Landtagsbeschlüsse, denen auch die deutschen Abgeordneten in allen wesentlichen Punkten ihre Zustimmung gegeben haben, sind für das im Genossenschaftsverbande (Zadružna Zveza) organisierte Genossenschaftswesen (Raiffeisenkassen u. s. w.) von weittragender, ja von geschichtlicher Bedeutung. Der Kaiser äußerte sich kürzlich dem Abg. Dr. Šušteršič gegenüber, daß die jüngst vom krainischen Landtage (in einem Tage) geleistete Arbeit kurz, aber gut war. Für das Genossenschaftswesen war diese Arbeit jedenfalls ganz ausgezeichnet und es muß allen Genossenschaften zur größten Freude gereichen, daß auch der Kaiser dieser Leistung des Landtages seine volle Anerkennung gezollt hat. Die Gottscheer Raiffeisenkassen sind aus der jüngsten Genossenschaftskrise neu gestärkt und neu gefräftigt hervorgegangen, ihre Gegner und Neider haben eine eklatante Niederlage erlitten. Indem wir unsere Raiffeisenkassenvereine zu diesem schönen Erfolge herzlich beglückwünschen, geben wir der zuversichtlichen Hoffnung Raum, daß unseren Raiffeisenkassen eine glänzende Zukunft gesichert ist. _____________ Vom Landtage. In der am 18. Februar abgehaltenen Sitzung des krainischen Landtages wurde als wichtiaster Gegenstand der Bericht des Landesausschusses, betreffend den Entwurf des Meli oratio ns gesetz es und des Meli oratio nsanleh ens, in Verhandlung gezogen. Hienach beziffert sich das Gesamterfordernis: 1. an Landesbeiträgen für Wasserversorgungen auf K 2,853.700; 2. an Landesbeiträgen für Flußregulierungen und Verbauungen K 3,459.650; 3. an Landesbeiträgen für landwirtschaftliches Meliorationswesen K 1,000.000; 4 an Landesbeiträgen für Straßen- und Brückenbauten K 2,686.650. Berichterstatter Abg. Dr. Lampe erklärte, die Meliorationen seien im weitesten Umfange geplant; hierin seien auch Straßen-und Brückenbauten miteinbegriffen. Die Ergebnisse der letzten Volkszählung hätten bewiesen, daß die Bevölkernngsziffer in den Städten immer mehr anwachse, hingegen aus dem Lande sinke; letzteres habe seinen Grund darin, daß sich die Landbevölkerung in der Fremde, zumeist in Amerika, ihr Brot verdienen müsse. In Krain gebe es bereits Landesteile, die vollständig unbebaut dalägen. Solche ungesunde Verhältnisse müßten saniert werden, denn die Landwirtschaft bilde die Grundlage für den Wohlstand des Volkes. Es gelangte unter Ablehnung einzelner Abänderungsanträge folgender Gesetzentwurf zur Annahme: I. Der in der Landtagssitzung vom 15. Jänner 1909 beschlossene Gesetzentwurf, betreffend die Aufnahme eines Landesanlehens bis K 10,000.000, wie auch der in der Landtagssitzung vom 28. Oktober 1910 angenommene Gesetzentwurf über den Fonds für Landeskultur und Straßenbauten (Landesmeliorationsfonds) werden als gegenstandslos zurückgezogen. II. Dem beiliegenden neuen Gesetzentwürfe, betreffend den Fonds für Landeskultur und Straßenbauten (Landesmeliorationsfonds), wird die verfassungsmäßige Genehmigung erteilt. III Behuis Dotierung des Landesmeliorationsfonds in Gemäßheit der Bestimmung des § 3, Punkt 2, des sub II erwähnten Gesetzentwurfes wird die Aufnahme einer Landesanleihe im Effektivbe-traqe von K 10,000.000 bewilligt IV. Der Landesausschuß wird ermächtigt, diese Anleihe bei der Union-Bank in Wien unter, folgenden Modalitäten zu realisieren, und zwar: 1. Der Union-Bank wird die i be-rdem ndes 'urch nicht Vereine, ngen t die den !risen h die nung užna -w.) iser i die Irbeit Ar-aften stung Ge- ngen, itten. •folge :nung t ge- ifcheti ndes-etzes ogen. -ägen tagen ndes-.000; 1.650. ionen aßen-Solls-äbteu habe emde, be es ie un-schasl iträge offene 8 bis ktober kultur (egen-onrfe, ndes-rteilt. äßheii Sefetz-tivbe-wird enden rd die *u Meliorationszwecken des Landes Kram aufzunehmende 41/2°/otge Arsche von zehn Millionen Kronen al pari auf feste Rechnung übergeben. 2. Diese Anleihe ist bis zum ersten Jänner 1929 un-konvertierbar und von da ab innerhalb 40 Jahren al pari rückzahlbar. Für die Anleihe in ihrem gesamren Umfange haftet das Herzogtum Krain als Alleinschuldner. (Hierauf folgen Einzelbestim-mungen des Vertrages mit der Union-Bank.) — In einer Resolution wurde die Regierung anfgefordert, in Laibach eine selbständige Expositur des Wildbachverbauungs-amtes in Villach zu errichten. Ferner wurden einige Abänderungen des Feuerwehrgesetzes angenommen. Darin ist u. a. folgende Bestimmung enthalten: Die inländischen sowie die zum Geschäftsbetriebe im Jnlande zugelassenen ausländischen Feuerversicherungsgesellschaften und Vereine ohne Unterschied, ob sie Aktien- ober auf Wechselseitigkeit beruhende Gesellschaften und Vereine sind und ob sich ihr Geschäftsbetrieb nur auf die Versicherung gegen Feuerschäden beschränkt oder auch auf andere Zweige des Versicherungswesens erstreckt, haben von den Brutto* Prämieneinnahmen, welche sie im betreffenden Solarjahre für die im Herzogtume Krain gegen Feuersgefahr versicherten beweglichen und unbeweglichen Objekte erzielten, einen jährlichen Beitrag von zwei Prozent zu den Kosten der Feuerwehren des Landes zu leisten. Desgleichen haben solche Feuerversicherungsgesellschaften und Vereine einen gleichen Beitrag von ein Prozent zu entrichten, dessen Erträgnis ausschließlich zur Unterstützung der im Dienste verunglückten Feuerwehrmänner und bereit Hinterbliebener Familienangehörigen, zur Bestreitung der Haftpflichtversicherung der Feuerwehren und zur Entschädigung für bei Ausfahrten zu Bränden erkrankte oder verunglückte Pferde oder beschädigte Gerätschaften bestimmt ist. Der Gemeinde Suchen wurde zur Bedeckung der Gemeinde« ausgaben und Wasserleitungskosten im Jahre 1911 in der Ortschaft Merleinsrauth die Einhebung einer 136 %igen Umlage von allen direkten Steuern mit Ausschluß der Personaleinkommen- und Besoldungssteuer bewilligt. Abg. Dr. Šušteršič begründete schließlich seinen Dringlichkeitsantrag, betreffend die Wahl eines sechsgliedrigen Ausschusses, der in der nächsten Sitzung Anträge über die Förderung des Genossenschaftswesens in Krain zu stellen hätte. Eine der allerersten Pflichten des Landes sei es, sofort zu beschließen, daß das Genossenschaftswesen geschützt werden müsse. Die Bevölkerung soll wissen, daß der Landtag die Wichtigkeit der genossenschaftlichen Organisationen anerkenne und daß das Land in seiner Gesamtheit mit seiner ganzen Sieuerkraft solidarisch hinter dem Genossenschaftswesen (Raiffeisenkassen usw.) stehe. (Händeklatschen.) In den genannten Ausschuß wurden gewählt die Abgeordneten: v. Schollmeyer-Liechtenberg, Dr. Tavčar, Doktor Krek, Jare, Dr. Šušteršič und Dr. Lampe. In der darauffolgenden Nachmittagssitzung wurden die vom Ausschüsse für die Förderung des Genossenschaftswesens gestellten Anträge zum Beschlüsse erhoben. Sie haben im wesentlichen folgenden Wortlaut: I. Der Landtag erblickt im Genossenschaftswesen den wichtigsten Faktor der Volkswirtschaft im Lande und erachtet es als eine dringende Pflicht des Landes, alle Kräfte zum Gedeihen der genossenschaftlichen Organisation in Krain einzusetzen. II. Es wird einLandesgenossenschaftsamt errichtet, das in allen genossenschaftlichen Angelegenheiten als Fachorgan des Landesausschusses zu fungieren hat. Zu diesem Zwecke wird für das Jahr 1911 ein Spezialkredit von K 10.000 bewilligt. III. Als die von der Landesvertretung genehmigte genossenschaftliche Organisation in Krain hat die „Zadružna Zveza" m Laibach unter der Bedingung zu gelten, daß sie sich der ordentlichen Revision des Landesgenossenschaftsamtes unterwirft. Der Landesausschuß wird beauftragt, mit Nachdruck dahin zu wirken, daß nach Möglichkeit alle in Krain bestehenden Erwerbsund Wirtschaftsgenossenschaften in der „Zadružna Zveza" in Laibach als in der von der Landesverwaltung genehmigten Genossenschasts-zentrale vereinigt werden. IV. Der Universitätsfond (K 700.000) wird an die „Zadružna Zveza" als unverzinsliches Darlehen auf unbestimmte Zeit gegen ganzjährige Kündigung abgetreten und ihr eine jährliche Landessubvention von K 12.000 gewährt. V. Der Landesausschuß wird beauftragt, bei der fruchtbringenden Anlage von laufenden Kassamitteln in laufender Rechnung auch die Kreditgenossenschaften zu berücksichtigen. VI. Der Landesausschuß wird beauftragt, nach Bedarf der genossenschaftlichen Organisation dadurch auszuhelfen, daß er eine Landesgarantie bis zum Betrage von zwei Millionen Kronen übernimmt, sobald er die Überzeugung gewinnt, daß aus dieser Garantie dem Lande kein Schaden erwächst. Für das Genossenschaftsförderungsgesetz, das, wie man sieht, auch die Bestimmung hat, das Vertrauen der Bevölkerung zum Genossenschaftswesen im allgemeinen und zu den Raiffeisenkassen im besonderen zu stärken und zu festigen, stimmten auch die deutschen Landtagsabgeordneten. In der Wechselrede über den Gesetzentwurf betonte Abg. Gras Barbo, daß das Genossenschaftswesen ein sehr gewichtiger Faktor im wirtschaftlichen Leben des Landes geworden sei; ganz angebracht sei die Errichtung eines Landesgenossenschaftsamtes. Abg. Dr. Lampe betonte, es sei die Haupttendenz des Gesetzes, das Genossenschaftswesen (Raiffeisenkassen usw.) durch die Autorität des Landes zu decken. Abg. Dr. Krek beleuchtete ziffernmäßig die Garantiefähigkeit der „Zadružna Zveza". In die Personaleinkommensteuer-Berufungskommission wurde Abg. Dr. Eger als Ersatzmann gewählt. Schließlich wurde der Landesausschuß ermächtigt, das Jagdgesetz in einigen vom Ackerbauministerium beanstandeten Bestimmungen abzuändern und sohin den Entwurf in der nächsten Sitzung wieder vorzulegen. Nach Erschöpfung der Tagesordnung erklärte der Landespräsident im allerhöchsten Aufträge die Landtagssesston für geschlossen. Aus Stabt und Land. Hottschee. (Pe rs onaln achrich t. Der Statthalter in Steiermark hat den Bezirkstierarzt Herrn Alois König in Laibach zum k. k. Bezirkstierarzt (in Steiermark) ernannt. — (Bezirksschulinspektorat.) Prof. K. Schrautzer ist zum Bezirksschulinspektor für die deutschen Schulen des Gottscheer Gebietes ernannt worden. — (Geburtsfest des Fürsten Karl Auersperg.) Der Geburtstag des Fürsten Karl Auersperg, Herzogs von Gottschee, wurde am 25. v. M. festlich begangen. Um 9 Uhr vormittags zelebrierte Hochwürden Herr Dechant und Stadtpfarrer Ferdinand Erker ein feierliches Hochamt mit Assistenz, dem das gesamte Forstpersonal, die Gemeindevertretung, die Schuljugend aller Lehranstalten, die Feuerwehr und zahlreiche Andächtige beiwohnten. Das gemeinsame Festmahl des Forstpersonals fand im Hotel „Stadt Triest" statt. — (Hymen.) Herr Professor Dr. Hans Gröbl hat sich am 19. Februar in Wien mit Fräulein Isolde v. Schöppl-Sonn-walden vermählt. Wir gratulierenI — (Gottschee und das 10 Millionenanlehen des Landes.) Im Verlaufe der Debatte über das Meliorationsgesetz (18. Februar) bemerkte Berichterstatter Abg. Dr. Lampe, daß beim Landesausschusse ganze Stöße von Gesuchen erliegen, in denen um Straßen, Wasserversorgungsanlagen und andere Meliorationen gebeten wird. Der Landesausschuß sei sich seiner Pflicht der Bevölkerung gegenüber bewußt. Die Volkszählung hat erwiesen, daß die Bevölkerungszahl in den Landgemeinden fast überall abgenommen hat. Da muß wirtschaftlich geholfen werden, denn der Kern unseres Landes ist der Bauernstand. In erster Linie müssen jene Gebiete berücksichtigt werden, die bisher am meisten vernachlässigt waren; das Seite 36. Gottscheer Bote — Nr. 5. sind der Karst, das Gottscheer-,Rudolfswerter- und Tschernembler-Gebiet. Für Wasserbeschaffungsanlagen werden K 2,853.700, für Flußregulierungen und Verbauungen K 3,459.650, für Straßenbauten K 2,686.650, für Bodenverbesserungen (Melivrat.) K 1,000.000 erforderlich sein. Dem Landesausschuß liegt schon der Detailplan vor, nach dem die Arbeiten ausgeführt werden. In einen wenigen Jahren wird nun das geschaffen werden müssen, was in der Vergangenheit verabsäumt worden ist. Das Landesanlehen im Betrage von 10 Millionen Kronen wird auf einmal ausgenommen, weil in diesem Falle größere Begünstigungen zugestanden werden, als wenn die Beträge nach und nach beansprucht würden. Die Union-Bank gibt das Geld zu 4 % unkündbar bis zum Jahre 1929; von 1829 bis 1969 wird es rückgezahlt. Das Landesanlehen wird sofort ohne Abzug ausbezahlt. — (Tanzkränzchen des Handwerkervereines.) Das am 19. Februar im Hotel „Stadt Triest" vom Deutschen Handwerkervereine in Gottschee veranstaltete Tanzkränzchen war überaus gut besucht und nahm einen sehr schönen Verlaus. Das Kränzchen wurde nach 8 Uhr abends durch Herrn Adolf Fornbacher mit der Tochter des Herrn Bürgermeisters eröffnet und dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Bei den verlockenden Klängen der wacker spielenden Militärkapelle des Infanterieregiments Nr. 27 aus Laibach konnte eine gedrückte Stimmung nicht auskommen, alles unterhielt sich aufs beste und tanzte flott. Die erste Quadrille wurde von 22 Paaren getanzt. Die Quadrillen leiteten die Herren A. Fornbacher und Ich. Manvelz. Das Kränzchen beehrten mit ihrem Besuch: Kaiser!. Rat und Bürgermeister Herr A. Loy samt Familie, Gerichtsvorsteher Ottokar C ernste in samt Gemahlin und Herr Dr. Franz Golf samt Gemahlin. Sehr zahlreich war die hiesige Kaufmann- und Bürgerschaft vertreten. Was jedoch am erfreulichsten hervorgehoben werden muß, ist, daß beinahe alle Gewerbetreibenden und Handwerksmeister erschienen waren. Trotz der ziemlich hohen Kosten dieser Veranstaltung konnte der Meisterkrankenkasse ein größerer Betrag überwiesen werden. ■— (Betrug an Auswanderern.) Die niederösterreichische Statthalterei erließ folgende Bekanntmachung: „Es soll ein gewisser Stanislaus Maukowski, früher in Seattle Staat Washington (Vereinigte Staaten), ansässig gewesen und angeblich Agent der „Paterson Land Company" die Absicht haben, in nächster Zeit behufs Werbung von Kolonisten (Ansiedlern) für amerikanische Landgesellschaften, Europa, wahrscheinlich auch Österreich zu besuchen. Dem Manne wird vorgeworfen, einen gewissen Simon Dudek veranlaßt zu haben, sein Grundstück in Dobrowice (Galizien) zu veräußern, nach Amerika auszuwandern und dort mit dem Erlöse aus seinem Grundstücke ein, wie sich später herausstellte, zur Landwirtschaft ungeeignetes Stück Land anzukaufen, wodurch Dudek bedeutenden Schaden erlitten habe. In ähnlicher Weife soll Mankowski auch in anderen Fällen vorgegangen sein. Vor dem genannten Mankowski wird gewarnt." — (Einbruchsd iebstahl.) Vor einigen Tagen wurde nachts in der Schreibstube des Dampfsägewerkes des Herrn A. KajfeL aus einer Lade der Betrag von K 80 entwendet. Der Dieb muß ein mit der Örtlichkeit und den Verhältnissen vertrantes Individuum gewesen sein. Der vermutliche Täter, der jedoch hartnäckig leugnet, wurde eingezogen. Es ist ein schon mehrmals vorbestrafter Knecht. — (Landesausschuß.) Abg. Dr. Lampe erhielt das Genossenschaftsreferat. ■— (Volkszählung.) Gerichtsbezirk Reifnitz: Dane 396, Gora 319, Groß-Pölland 385, Jurjewitz 699, Laserbach 2513, Niederdorf 2195, Reisuitz 2658, Soderschitz 2576, Strug 879, Suschje 433 Einwohner, nämlich in den betreffenden Gemeinden (nicht Ortschaften). — Gerichtsbezirk Groß-Laschitz: Auersperg 1589, Groß-Laschitz 755, St. Gregor 1622, Kompole 501, Luscharje 1043, Podgora 1054, Rob 1221, Widern 1622. — (Raiffeisenkassen und Genossenschaftsverband.) Von schätzenswerter Seite ist jüngst angeregt worden, ob es im nationalen Interesse nicht möglich wäre, daß unsere Raiffeisenkassen aus dem Genossenschaftsverbande in Laibach („Zadružna zveza") austreten und sich dem steiermärkischen Verbände in Graz anschließen könnten. Nach den eingezogenen Erkundigungen ist der Beitritt zum Grazer Verbände schon aus dem Grunde nicht leicht möglich, weil dieser Verband seinen Mitgliedern (Raiffeisenkassen) die in laufender Rechnung eingelegten Gelder nur mit 4% verzinst, während unsere Raiffeisenkassen die Spareinlagen mit 4 Vi°/o verzinsen. Unsere Raiffeisenkassen müßten also in diesem Falle mit Verlust arbeiten, was nicht angeht. Auch ist die Befürchtung, daß der Genossenschaftsverband in Laibach einen Teil seines Reingewinnes für die Förderung einseitiger slawischer Parteiinteressen verwende, ganz unbegründet. Es ist das, wie wir von zuverlässiger Seite erfahren, noch nie geschehen und wird auch in Zukunft nicht geschehen. Der jährliche Reingewinn fließt vielmehr in seiner Gänze in den Reservefonds des Genossenschaftsoerbandes, der nicht angetastet werden darf. Der Genoffenschaftsverband, dem slowenische, deutsche und kroatische Raiffeisenkassen angegliedert sind, treibt keine nationale Parteipolitik, sondern besaßt sich ausschließlich mit der Pflege des Genossenschaftswesens. Er fördert die Genossen^ schäften in Gottschee in gleicher Weise wie die Genossenschaften in anderen Teilen des Landes. Durch die jüngsten Landtagsbeschlüsse ist der Genossenschaftsverband bekanntlich als offizieller Landesverband erklärt worden und hat vom Landtage, wie wir an leitender Stelle ausführen, die größten Vertrauensbeweise erhalten. Das Land Kram hat für ihn die Garantie übernommen. Der Genossenschaftsverband, der den verkrachten Geldinstituten in Laibach ganz ferne steht und mit ihnen nichts zu tun hat, wird vom Allgemeinen Verbände (Zentralverband) in Wien revidiert. Infolge der Schaffung eines landschaftlichen Genossenschaftsamtes wird er auch der Revision des Landesansschusses unterstellt werden. Diese doppelte Kontrolle erhöht seine Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit. — (Raisfeifenfaffen.) In den letzten Tagen wurden mehrere Raiffeisenkassen unseres Gebietes durch einen Revisor des Genossenschastsverbandes einer genauen Revision unterzogen, wobei alles in bester Ordnung befunden wurde. — (In der Gemeindeausschußsitzung) vom 23. v. M. wurden die Gesuche des Josef Hönigmaun um Übertragung der Gasthauskouzeffion des F. Altenreiter in Gnadendorf, der sich vom Geschäfte zurückgezogen, auf seinen Namen, ferner des Gottlieb Marek um Erweiterung der Gastgewerbekonzession befürwortend erledigt. Dem Kindergartenvereine in Gottschee wurde eine Geldunterstützung von 100 K bewilligt. Zum Bezüge von vier sreigewordenen Joh. Stampflschen Stipendien wurden vvrge-schlagen die Hörer Johann Hutter und Herbert Hönigmann der Tierärztlichen Hochschule in Wien, der Lehramtszögling Joses Loker in Marburg und der Gymnasialschüler Johann Sterbenz in Gottschee. Der Rechnungsabschluß des städtischen Sand- und Schotterwerkes mit einem Reingewinn von 1400 K in 70 Arbeitstagen wurde vorgelegt und eine billigere Lieferung der Bruchsteine im Akkordwege erwogen. Die Schlußrechnungen der Gemeinde für 1910 wurden zur Prüfung einem Ausschüsse zugewiesen. — (Geburt aus der Straße.) Die Frau eines Taglöhners, die kürzlich von Klindors nach Gottfchee ging, um eine andere Wohnung zn besichtigen, wurde in Gnadendorf von Geburtswehen erfaßt und genas bei empfindlicher Kälte eines Knaben. Hilfe war schnell bei der Hand, aber die Mutter schien ihrer nicht zu bedürfen; sie wickelte den Kleinen selbst in ihr Tuch und ging ihres Weges weiter. —- (Aufnahme von Schülerinnen in die landschaftliche Haushaltungsschule in Oberlaibach.) Am 15. März l. I. beginnt in der Haushaltungsschule in Oberlaibach ein neuer einjähriger Kurs. Die Schülerinnen besuchen die Schule zweimal in der Woche. Unterrichtsgeld ist keines zu entrichten; wohl aber ist für die Tage des Schulbesuches ein Kostgeld von 50 Hellern für den Tag zu zahlen. Am 15. April d. I. beginnt dortselbst auch ein halbjähriger Haushaltungskurs, welcher biß zum 15. Oktober l. I. wahren wird. Die Schülerinnen dieses Kurses wohnen würdigen llnterrich entrichten 10. 3Br; fchaftliche selbst ciu der Orgi können. - 23. und ! nembl ai 3., 4. uni und Feie . . vom hock nachmitto Hammer1 Vom krai ein theoi richtes in Burg, Z die Gesm im Vergl und Kosi bauten, bahnreise ein Tag> meisterfch beim La zureichen. M a. d. Mu stätter, o Rudolf l zenning, mit Karl wurde ai der gef et Geschäfts Gesamtei von 185 von 41.« beträgt ] haben dt unsere K Berbindu ■Sa") wohnen in der Anstalt unter der Aufsicht und Obsorge der ehr- eßen würdigen Schulschwestern. Für Beköstigung in der Anstalt, au (tritt Mterrichisgeld und für Wäschereinigung sind monatlich 30 K zu stich, Machten. Um Aufnahme in einen der beiden Kurse ist bis zum e in 10. März l. I. schriftlich oder mündlich bei der Leitung der land- rend schaftlichen Haushaltungsschule in Oberlaibach einzukvmmen, morsen. selbst auch genaue Informationen bezüglich des Unterrichtsplanes, rlust der Organisation der Kurse usw. unentgeltlich eingeholt werden der können. , „nes — (Assentierung.) Die Stellung findet in Reifmtz am :nbe, 23. und 24. März, in Gottschee am 27. und 28. März, in Tscher- Seite nembl am 30. März, in Möttling am 1. April, in Rudolfswert am ge- Z., 4. und 5. April, in Seisenberg am 6. April statt. An Sonn« änze und Feiertagen finden keine Stellungen statt, nge- — (Fastenpredigten:) In der Stadtpfarrkirche werden l'che, yoin hochw. Herrn Professor F. S. Watzl jeden Sonntag um 2 Uhr ‘eine nachmittags Fastenpredigten über das Thema „Gottes Meißel und mit Hammer" gehalten werden. ssem — (Landschaftlicher Kurs für Maurermeister.) fiten Vom krainischen Landesausschusse wird am 20., 21. und 22. März l. I. ags- «in theoretischer Kurs für Maurermeister zum Zwecke des Untereller richtes in rationellen Stallbauten abgehalten. Lokale: landschaftliche : an Burg, Zimmer Nr. 122. Programm: Einfluß der Stallungen auf lten. die Gesundheit der Tiere. Gesamteinrichtung einer modernen Stallung Der im Vergleiche mit den bisher üblichen Bauten, mit Planzeichnungen bach und Kostenvoranschlägen erläutert. Einzelheiten moderner Stall- All- bauten. Die Teilnehmer erhalten vom Landesausschusse die Eisen- olge bahnreisekosten 3. Klasse ersetzt und für Verpflegung und Unterkunft ) er ein Taggeld von 6 K. Die mit dem Nachweise der Maurer» )iese Meisterschaft und Zuständigkeit nach Krain belegten Gesuche sind steil. beim Landesausschusse in Laibach bis zum 15. März 1911 eineben zureichen. des Witterdorf. (Trauungen.) Am 11. Feber wurde in Bruck obei a. d. Mur Johann Kresse aus Oberloschin 18 mit Mathilde Brand- stätten, am selben Tage in der Dreifaltigkeitskirche in Cleveland . M. Rudolf Bartelme aus Oberloschin 27 mit Anna Jrnko aus Ober- [ung zenning, am 19. Feber in Wien Maria Jaklitsch aus Windischdorf 48 sich mit Karl Wagner getraut. Sott« — (Bon der Kasse.) Die Geschäftsgebarung unserer Kasse stär- wurde am 25. Feber durch den Revisor KramarZic aus Laibach urde der gesetzlichen Überprüfung unterzogen. Das abgelaufene dritte von Geschäftsjahr bedeutet einen weiteren Fortschritt der Kasse. Die rge- Gesamteinlagen haben nämlich am Schlüsse des Jahres die Höhe der von 185.707'84 K erreicht, die aushaftenden Darlehen die Summe vker von 41.024'21 K; der bisherige Reingewinn (Reservefond) aber Sott- beträgt 1620‘82 K Welches Vertrauen, die Raiffeisenkasse genießt, tter- haben die letzten Wochen dargetan. Dem falschen Gerede, wornach igen unsere Kassen mit der verkrachten liberalen Kasse in Laibach in : im Verbindung stehen sollten, ist nämlich außer zwei Personen niemand für :s nur, daß das Gerede am meisten , obgleich er in keiner Weise an der iiag- er hat sich jetzt wieder veruhigt. eine Sraf Barbo und die Wasser- irts- asserleitung hat sich über Ersuchen ben. Sarbo nachstehend geäußert: „Meine nicht tgen im allgemeinen ist die, daß in ging e gebaut werden und man mit den :ln für die landwirtschaftliche Bevöl-n d- reichen können. Ich bin für das be- Am . Wenn jedoch für ein ganzes Gebiet bach Landessubvention eine Wasserleitung hule einzelne Ortschaften, an welchen ten; wie dies bei Mitterdorf der Fall von rüstig, von dieser Wohltat keinen innt sich Mitterdorf weiterhin ablehnend zum Bau vielleicht etwas verzögern und irses Ortschaften sowie auch bei den sub- ventionierenden Faktoren erregen. Gebaut würde die Wasserleitung aber doch. Mitterdorf hätte kein gutes Wasser, würde für Zisternen keine Subvention erhalten und würde ganz sicher in wenigen Jahren um den Anschluß an die Wasserleitung ersuchen, welcher der Gemeinde wahrscheinlich höhere Kosten als jetzt verursachen würde. Ich kann daher nur aus voller Überzeugung raten, die Gemeinde möge ihren ablehnenden Beschluß aufheben und einen zustimmenden fassen." Walgern. (Eine junge Braut.) Am 9. November v. I. -wurde in der Herz Jesukirche zu Galupp in Neumexiko die 15jährige Amalia Schauer aus Malgern 36 mit dem Farmer Eugen Schuster getraut. Mit ihren 15 Jahren ist sie die zweitjüngste Braut aus unserer Gegend. Ihr voraus ist nur die in Oberloschin Nr. 15 wohnhafte Witwe Marie Jaklitsch, welche, als sie im Jahre 1849 heiratete, ganze 12 Jahre zählte. — (St er befall.) Am 17. Feber ist der Häusler Johann Sigmund im Alter von 63 Jahren gestorben. Htteröach. (Todesfall.) Hier starb am 27. Februar der älteste Mann der Pfarre Matthias Persche Nr. 1, vulgo Pochersch, tut Alter von 88 Jahren. Höermösel. (Todesfall.) Gertrud Jaklitsch, gebürtig aus Haseuseld, lebte durch mehrere Jahre als Private beim Herrn Oberlehrer Krauland, für dessen Gattin sie Tante war. Sie litt schon längere Zeit an Herzleiden und starb am 27. Feber. Ihre Leiche wurde nach der feierlichen Einsegnung in der Pfarrkirche nach Hasenfeld überführt und auf dem dortigen Friedhofe zur letzten Ruhe bestattet. Seele. (Eine große Genugtuung) ist der Raiffeisenkasse zuteil geworden, zu deren Gebiet auch unsere Gegend gehört. Jemand hat sich hier törichterweise hinreißen lassen, die Kasse zu verunglimpfen und ihre Sicherheit anzuzweifeln. Mit diesem dummen Gerede ging man von Haus zu Haus. Zum Glücke waren die Leute gescheit und gaben auf das Geschwätz nichts. Nun hat der Landtag die Raiffeisenkassen unter seinen besonderen Schutz genommen und das Land leistet dem Verbände der Raiffeisenkassen eine Garantie von zwei Millionen Kronen.. Der Kaiser hat die Beschlüsse des Landtages belobt. Nun müssen sich jene Leute wohl recht schämen, die über die Raiffeisenkassen Schlechtes geredet haben. Der Beschluß des Landtages und das Lob des Kaisers hat den Raiffeisenkassen eine gar große Genugtuung verschafft. Die böse Zunge eines verleumderischen Klatschweibes ist schmählich zuschanden geworden! Altlag. (Spar- und Darlehenskasse.) Am 12. März findet um 11 Uhr vormittags im Psarrhofe die ordentliche Generalversammlung des Spar- und Darlehenskassenvereines in Altlag, reg. Gen. m. unb. H., mit folgender Tagesordnung statt: Bericht des Vorstandes; Bericht des Aufsichtsrates; Genehmigung des Rechnungsabschlusses pro 1910; Wahl des Vorstandes; Wahl des Aufsichtsrates; freie Anträge. Im Falle, daß diese Generalversammlung nicht beschlußfähig wäre, findet eine halbe Stunde später am selben Orte und mit derselben Tagesordnung eine zweite Generalversammlung statt, welche bedingungslos Beschlüsse fassen wird. Altlag, am 25. Februar 1911. Georg Eppich, Obmann. — (Ein weißer Sklave.) Ünser Landbriefträger Johann König von Hohenberg macht wöchentlich viermal einen Weg von 35 Kilometern und erhält dafür monatlich einen Hungerlohn von 20 K, sage zwanzig Kronen! Wie kann der Mann bei der herrschenden Teuerung seine zahlreiche Familie mit diesem Hungerlohne erhalten! — (Plötzliche Todesfälle.) Als am 21. Feber Martin Wiedmer von der Stadt zurückkehrte, fühlte er sich unwohl und war nach wenigen Stunden eine Leiche. Seine Frau war einen Monat früher an Lungenentzündung gestorben. R. i. p. — Am 14. Feber verschied I. Maußer, Weißenstein 13, an Herzschlag auf der Hutweide. —• (Diphtheritis.) Ein Fall von Diphtheritis ist hier vorgekommen. Das einzige Töchterchen, ein liebes kluges Kind, des Schneidermeisters Leopold Locker erkrankte an der genannten Krankheit und starb am 22. Feber. Den Eltern unser herzliches Beileid I — (Sturz von der Leiter.) Fast ein Jahr pflegte Agnes Eppich, Kletsch 17, ihre krank aus Amerika gekommene Tochter Karolina. Wenige Tage nach der Beerdigung ihrer Tochter fiel das gute Mütterchen von einer Leiter und beschädigte sich tödlich. Fünf Tage nach dem Unglücksfalle wurde auch sie im St. Margarethengarten zur ewigen Ruhe gebettet. _ — (Wassermangel.) Die trockene Witterung hat für uns die üble Folge, daß unsere Zisternen meistenteils schon leer sind. Viele sind aus das Zuführen schon angewiesen. Wenn das so weiter geht, werden wir Heuer den Rosenbrunn und den Ubrich fleißig besuchen müssen. Mosel. (Richtigstellung.) Herr Bürgermeister Hans Jonke ersucht, richtig zu stellen, „daß der Rekurs gegen die Erteilung der GasthauZkvnzession an Herrn Josef Jonke nicht von einem Professor in Gottschee verfaßt worden fei. Sowohl der Rekurs als auch die in derGasthauskouzessions-Angelegenheit geschriebenen Artikel in den „D. St." und „G. N." seien von ihm (Hans Jonke) selbst versaßt und geschrieben worden. Auch habe er dem Herrn Josef Jonke anläßlich der Wahl zum Gemeindevorsteher fein Ehrenwort für die Befürwortung besagter Gasthauskonzession nicht gegeben." Aus unsere Anfrage bei unserem Gewährsmann erhielten wir folgende Antwort auf die Berichtigung des Hans Jonke: Um die Öffentlichkeit über die haltlose Berichtigung des Gemeindevorstehers aufzuklären, diene folgende wahrheitsgetreue Ausführung. Bei der letzten Gemeindevorstandswahl hatte Postmeister Joh. Lackner große Aussicht, als Gemeindevorsteher gewählt zu werden. Hans Jonke betrieb deshalb eine überfchäumende Agitation, um über feinen Gegenkandidaten zu siegen. Zu diesem Zwecke besuchte er auch mich in meinem Hause und bat mich, ihm meine Stimme zur Wahl als Gemeindevorsteher zu geben, wofür er aber versprach, mir zur Erlangung des Gasthausgewerbes ganz gewiß behilflich fein zu wollen, und wenn er das nicht tun sollte, so könne ich ihm ins Gesicht spucken und ihn einen Schuft nennen. So ein Versprechen überragt jedes gewöhnliche ehrenwörtliche Versprechen. Was Hans Jonke mir versprochen hatte, faßte er auch einem anderen Ausschußinitgliede, den er in der Nacht heimlich besuchte und ebenfalls um 'deffeu Stimme bat. Auf das hin gaben wir beide ihm die Stimme. Hans Jonke hat aber sein Versprechen nicht nur nicht gehalten, sondern meinem Ansuchen um die Konzession des Gast- und Schankgewerbes stets entgegengearbeitet, was er selbst bestätigt durch seine Berichtigung, daß der Rekurs gegen die bereits erteilte Konzession und die in dieser Angelegenheit geschriebenen Artikel in den „Deutschen Stimmen" und „Gottscheer Nachrichten" von ihm selbst versaßt und geschrieben worden seien. Die diesbezügliche Notiz in der vorigen Nummer des „Gottscheer Boten" ist also nicht eine boshafte Erfindung, sondern beruht auf voller Wahrheit. Josef Jonke, Gastwirt und Kaufmann in Obermösel Nr. 8. (Trauung.) Am 20. Februar wurde hier Maria Höntgmamt. aus Göttenitz 52 mit Johann Mams^ Besitzer aus Masern, getraut. — In Cansas Cyty, Nordamerika, Theresia König aus Göttenitz 8 mit Matthias N,ck ans der Pfarre Nesseltal und am 12. Februar in Brooklyn Adolf Poje aus Göttenitz 86 mit Franziska Matzelle aus Altlag. — (Die hiesige freiwillige Feuerwehr) wählte vor kurzem an Stelle des verreisten Hauptmannes Herrn Josef Woldin zum Wehrhauptmann den Besitzer Johann Parthe Nr. 74. KoHenöerg. (Ausgeläutet, aber trotzdem am Leben.) Kam neulich bas Mütterchen von Hohenberg Nr. 1 mit verweinten Augen und bestellte das Auslauten der angeblich verstorbenen Tochter Magdalena Herbst, was bann auch geschah. Eine gute Freundin hatte ihr die Trauernachricht aus Amerika geschickt. Wenige Tage später empfing sie einen zweiten Brief, daß ihre Tochter noch lebe. Laiöach. (Religiöse Konferenzen.) Vom 12. bis 19. März wird der hochw. Herr P. Jofef Goegele, Redemptorist in Linz, jeden Abend um 7 Uhr in der Domkirche deutsche Konferenz vertrage halten. — (Der neue Triefter Bischof.) Der Domherr bei Laibacher Domkapitels Seine Hochwürden Herr Dr. Andreas Karli, wurde vor kurzem von entschuldigte, sich nicht wohl fühlte. Am Heimwege fuhr er mit bei Straßenbahn bis in die Nähe feiner Wohnung, wo er abstieg « in eine bekannte Wirtschaft trat, um ein Glas zu leeren. Als (I bald darauf die Eisenbahngeleise kreuzen wollte, kam ein Frachtzq-daher. Kösel blieb zu nahe dabei stehen, um den Zug vorbeizulasse« wobei ihn bie Lokomotive beiseite schleuderte und ihn sofort tötete.! Das Genick und die eine Schulter waren gebrochen. Kösel trat! seinerzeit Geschäftsführer bei Herrn Paul Ruppe in Linz. Er kalim Jahre 1890 nach Amerika. Er hinterläßt eine Witwe mit» Söhnen und 3 Töchtern und 18 Enkelkinder.' Er ruhe in Friede»! San Zsrancisco. (Weltausstellung. — Gottsched Bote.) Ich benachrichtige Sie hiedurch ergebenst, daß ich vor zwk> Jahren von 1149 Golden Gate an. nach 960 Market Street gezogc« bin, da diese Lage im belebtesten Teile der Stadt ist. Es miti Ihnen bekannt sein, daß in einigen Tagen im Parlamente entschieden wird, ob San Francisco oder New Orleans die Weltausstellung erhalten soll. Hoffentlich wird San Francisco gewählt In dieser Stadt sind während der letzten drei Wochen mit mehrere« Luftschiffen größere Versuchsflüge gemacht worden. Ein Amerikas namens Ely hat es fertiggebracht, sich mit feinem Luftschiffe auf ein amerikanisches Kriegsschiff, die Pennsylvania, niederzulassen, ei« bisher von niemandem erreichter, doch gewiß glänzender Ersoh Der „Gottscheer Bote" ist tu meiner Familie sehr willkommen, d» jede Ausgabe sehr interessante Neuigkeiten und belehrende Artikel bringt und katholische Gesinnung zeigt. Ich sehe dlcher der $>' sendung desselben jedesmal mit Vergnügen entgegen. ... voll G. M. ,, :"" Bei einmaliger Einschaltung kostet die viergespaltene Aleindruckzeile oder deren Raum *0 Heller, bei mehrmaliger Einschaltung 8 Heller. Bei Einschaltungen durch ein halbes Jahr wird eine zehnprozentige, bei solchen durch das gmtze Jahr eine zwanzigxrozemige Ermäßigung geroäßrt. Mreigen. 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