Nr. 12 a. Einzelnummer 2 K. Poštnina pavšalirana. Kočevje, dne 10. Juni 1922. Jahrg. II. Einzelnummer 2 K. Redaktion: Kočevje štev. 58. Administration: Kočevje štev. 18. Wirtschaftliches, kulturelles u. politisches Organ. Erscheint jeden zweiten Samstag. Abonnement: ganzjährig 15 Dinar, sonst entsprechend. Inserate: ganze Seite 800 Din, sonst nach Vereinbar. Zur Vermählung S. Üt. des Königs Alexanders I. Karageorgevie mit der Prinzessin Marie von HohenMern-Sigmaringen, K. H. von Rumänien. Kočevje, am 8. Juni 1922. In der schlichten Saborkirche zu Belgrad haben heute zwei junge Menschen einen Lebens, bund geschlossen: Seine Majestät der König Ale-xander 1. Karageorgeviö und Ihre Königliche Hoheit Marie von Hohenzollern- Sigmaringen, die schöne Prinzessin von Rumänien. Das ist vor allem ein Menschenereiqnis. Der hohe Bräutigam, im Jahre 1888 in Cetinje, der Residenz seines Großvaters Nikita von Montenegro, geboren, wauderte er mit seinem Bater, nachmaligen Könige von Serbien, Peter 1., dem Befreier, nach Ungarn, Schweiz und Frankreich, wo er die erste Bildung genoß, kam im Jahre 1903 nach Serbien, wohin sein Bater auf den Thron berufen wurde, wurde nach der Abdan-kung seines älteren Bruders Georg im Jahre 1909 zum Thronfolger von Serbien erklärt, machte an der Spitze des tapferen serbischen Heeres den ersten und den zweiten Balkankrieg sieges-gekrönt durch, wodurch Serbien um 90% vergrößert wurde, führte das Oberkommando über serbische Streitkräfte im Weltkriege, schlug nicht einmal die Österreicher und Ungarn bis aufs Haupt und warf sie in die Save, Drina und Donau, worüber die ganze Welt staunte, machte, als ihm die Bulgaren in den Rücken fielen, den weltberühmten Rückzug durch Albanien samt seinem kranken Bater persönlich durch und,zog schließlich, nachdem er zuerst die deutsche und bulgarische Front durchbrochen hatte, an der Spitze seines siegreichen Heeres von Saloniki bis lief in die ungarische Tiefebene und in die Alpen, nach Belgrad siegesgekrönt ein, wo ihm am 1. Dezember 1918 die befreiten Kroaten und Slowenen samt den österreichisch-ungarische» Serben die Herr-schast auch über ihre Gebiete anboten und er das Angebot annahm und so seine sechsjährige An-strengung mit einem Erfolg sondergleichen, mit der Königskrone des Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen krönte. Es ist klar, daß ein Mann von solcher Ber-gangenheit und Erfahrung, mag er dann König sein oder nicht, kein gewöhnlicher Mann ist. Und wenn er heute nach so dramatischen Schicksals-Wendungen die schönste Prinzessin von Europa heimführt und durch dieselbe mit den mächtigsten und altehrwürdigsten Dynasienhäusern der Welt in Verwandtschaft tritt, so ist der heutige Tag für den jungen Monarchen auch ein Tag des Er- folges, ein Festtag, der ihm die schwer er-rungenen Erfolge seines Lebens krönte. Der heutige Tag ist aber auch ein Festtag unseres Staates von geschichtlicher Bedeutung. Denselben Leidensweg, den der erhabene Monarch durchgemacht hatte, machte zugleich auch das Volk mit, bis es diesen seinen eigenen Staat gegründet. Der Triumpf des Königs ist also auch zugleich der Triumpf des Volkes. Und der gemeinsame heutige Festtag ist der erfreuliche Maß. stab für die Stabilisierung der Verhältnisse. Die hohe königliche Braut bringt aber nicht nur hohe Verbindungen und Verwandtschaften in unser Königshaus ein, sondern überaus fröhliches Gemüt, Jugend, Schönheit und die erstklassige Erziehung, sonach lauter Eigenschaften, die den Mann glücklich zu machen geeignet sind. Möge sie den hohen Gemahl recht glücklich machen und ihm viele und gesunde Kinder schenken, mögen beide zum Wohle des Volkes und Staates recht glücklich sein! S. Die Dynastie der Karageorgevie. Unser Königshaus ist bäuerlicher Abstammung. Als Urgroßvater des jetzigen Königs Alexander ist ein Peter bekannt, der im Kampfe mit den Türken gefallen ist. Er war Grundbesitzer in Viševae bei Topola, einem Dorfe von ca. 30 km Entfernung südlich von Belgrad. Den Kampf mit den Türken setzte sein Sohn Georg fort, von den Türken Kara, d. H. schwarz, genannt, sonach Karageorg. Er wurde in Viševac 1752 geboren und im Jahre 1804 zum Oberstkommandierenden der aufständi-scheu Serben gewählt. Von seinen Söhnen Hinterließ nur der erstgeborene Alexander Karageorgevie (1806—1885) eine Nachkommenschaft und zwar den Peter. (1844—1921), den Großen Befreier, der seit 1903 der König von Serbien, seit 1918 König der Serben, Kroaten und Slowenen war, den Arsen (1859—) und eine Tochter Polixena (f 1916 in Graz.) Alexander Karageorgevie war von 1842—1858 Fürst von Serbien, regierte aus-gezeichnet, entsagte aber freiwillig dem Thron und zog sich auf seine Besitzungen in Ungarn zurück, wo er im Jahre 1885 in Temesvar starb. Sein Sohn Arsen Heiratete eine russische Prinzessin aus dem bekannten Fürstengeschlechte der Demidov und hat einen Sohn, den oft genannten Fürsten Paul, während der erstgeborene ^ohn Prinz Peter, der nachmalige unser König, zwei Söhne hinter-ließ, den jetzigen König Alexander 1., den Prinzen Georg und eine Tochter Prinzessin Helena (f 1884), welche den Großfürsten aus der russischen Zaren-famtlie, den Ivan KvnstantinvviL Romanov, hei- ratete, der im Jahre 1918 von den Bolsche-wiken getötet wurde. Er hinterließ den jetzt zehnjährigen Großfürsten V s e v olv d Romanov, dem gemeinsamen Sprossen der Dynastie von Serbien und von Rußland. Unsere Dynastie, in welche nun die Prinzessin Mari via von Rumänien als Königin eingezogen ist, zählt sonach sehr wenig Mitglieder: den regierenden König Alexander samt der Königin Maria und den Prinzen Georg, in zweiter Linie aber die Großfürstin Helena mit dem Großfürsten Vsevlad Jvanoviö Romanov, den Onkel des Königs den Prinzen Arsen sowie dessen Sohn den Fürsten Paul Demidov-Karageorgeviö. Die Hochzeit des Königs war sonach schon sozusagen ein Staatsbedürfnis, da unsere Verfassung im Artikel 56 die Thronfolge nur dem jetzigen König Alexander und seinen männlichen Nachkommen sichert, sobald aber die nicht da sind, das Parlament über alles frei entscheidet. Die Dynastie der Hohenzollern Sigmaringen von Rumänien ist deutscher Abstammung. Sie reicht bis in das 11. Jahrhundert zurück. (Siehe Radikal Nr. 2 a, 1922). Die preußischen Hohenzollern sind derselben Abstammung. Die von Sigmaringen regierten bis 1848, wurden aber durch die damalige Revolution weggejagt. Der letzte regierende Fürst Karl Anton starb 1885 als Privatmann. Sein Sohn Prinz Karl wurde im Jahre 1866 auf den Thron von Rumänien berufen und regierte bis zu seinem Tode im Oktober 1914. Da er kinderlos war, bestimmte er im Einverständnisse mit dem Parlament den zweiten Sohn seines Bruders Leopold, den Prinzen Ferdinand, zum Kronprinzen von Rumänien, der dann im Oktober 1914 den Thron auch wirklich bestieg. Seine Gemahlin, die Königin Maria von Rumänien, ist eine englische Prinzessin, und zwar Enkelin der Königin Viktoria von England. Sie gilt als eine hoch intelligente und fein gebildete Dame. Aus dieser Ehe stammt unsere jetzige Königin Mari a, geboren 8. Jänner 1899, welche eine sorgsame Erziehung genoß und für sehr intelligente, lustige und herzensgute junge Dame gilt. Sie genießt bekanntlich den Ruf ber schönsten Prinzessin von Europa. Ihre ältere Schwester Elisabeth (* 1894) ist mit dem griechischen Thronfolger verheiratet, die jüngere Heana zählt erst 14 Jahre, während der Thronfolger Karl (* 1893) und der 19 jährige Prinz Nikolaus entsprechende Chargen im Osfizierkvrps einnehmen. Die Segnungen und Gefahren des Radiums. Das Radium, dessen segensreiche Berwertung in der Heilwissenschaft immer mehr zur Anwcn-dung gelangt, birgt auch für die, die mit dem merkwürdigen Element zu tun haben, große (Befahren in sich. Darauf wurde besonders in einer der letzten Sitzungen der Pariser Akademie für Medizin hingewiesen. Daraufhin hat die Akademie eine Kommission ernannt, die Schutzmaßnahmen gegen die Gefahren der Radiumausstrah-langen erforschen und bekannt geben soll. Wie Georges Wulff auf Grund dieser neuesten Beobachtungen in einem Aufsatz des „Gaulois" ausführt, sind die durch das Radium hervorgerusenen Gefahren recht bedeutend. Im Londoner Radium-Institut sind bereits drei Todesfälle beobachtet worden, die auf die Einwirkung der Radium-Emanation zurückzuführen sind. Zahlreich sind auch die Opfer, die, infolge unvorsichtigen Han-tierens mit Radium einzelne Finger, oft auch die ganze Hand einbüßten. Der große französische Physiker Henry Bequerel, einer der ersten, der sich wissenschaftlich mit der Erforschung des neuen Elementes beschäftigte, erprobte auch zuerst die Schädlichkeit der berühmten Strahlen. Er hatte nämlich in seiner Westentasche eine Glastube mit Radium aufbewahrt und wurde dadurch schwer verbrannt. Die Wunden waren noch nach 21/* Jahren sichtbar. Man weiß heute, daß es möglich ist, sich bis zu einem gewissen Grade gegen die Angriffe des Radiums zu schützen, indem man den Stoff zwischen Bleiplatten aufbewahrt. Aber diese beständige Verwendung des Bleies ist sehr umständlich und es wäre für die praktische Durchführung der Radiumbehandlung von großem Nutzen, wenn bequemere und noch wirksamere Schutzmaßnahmen gesunden würden. Hat sich doch die Nadiumtherapie seit den ersten Versuchen im Jahre 1905 immer mehr eingebürgert und allgemein große Hoffnungen erweckt. Mit Recht, denn in fast allen jenen Fällen, wo alle anderen Heilmittel versagt haben, hat die Anwendung des Radiums wahre Wunder gewirkt. Überhaupt üben die Radiumstrahlen auf die Gewebe des menschlichen Organismus, bei fachgemäßer Anwendung, einen geradezu verjüngenden Einfluß aus. Das Radium besitzt aber auch noch andere Eigenschaften, die große Möglichkeiten für die Zukunft eröffnen. Der englische Gelehrte Ramsey hat nachgewiesen, daß das Radium die Umwandlung aller Elemente bewirken kann. Und damit ist eine Verwirklichung des Traumes, der so viel verlachten Alchiministen näher gerückt. Unter dem Einfluß des Radium- läßt sich auch die Farbe kostbarer Steine schnell verändern. So wird z. B. der Rubin dadurch gelb gefärbt. Sodann hat man das Radium auch in einigen der Mineralwasserquellen nachgewiesen und da den Wert der radioaktiven Substanzen in der Natur in helles Sicht gerückt. Freilich steht die ganze Radiumforschung noch in den Anfängen, und so wenig wir uns bisher gegen die Gefahren des Radiums schützen können, so wenig sind auch seine Segnungen ausgenützt. Das Radium ist derzeit noch sehr selten und daher außerordentlich teuer. Aber allmählich tritt auch darin eine Änderung ein und wir dürfen da die gleiche Entwicklung voraus-setzen wie bei anderen neuentdeckten Stoffen. So war z. B. vor einem halben Jahrhundert das Aluminium sehr teuer und ist heute viel billiger. Ebenso verhält es sich mit dem Thorium, dem Tantal, dem Tungstein und anderen Substanzen, die in immer größeren Mengen auf den Markt gebracht werden und dadurch im Preise fallen. Ls ist daher anzunehmen, daß auch das Radium dereinst billiger werden wird. Und dann, wenn die nötigen Schutzmaßregeln gefunden sind, werden wir auch in der Lage sein, seine große Heilwirkung voll auszunützen. Heinrich von Turzanski. Aus der Aadikal'en Iartei. Pie ganze Arbeit der letzten Woche wurde den Vorbereitungen für den würdigen Empfang und Verlaus der Vermählung Seiner Majestät des Königs gewidmet. Alle übrige Arbeit, mit Ausnahme der Herausgabe von Zeitungen, ruhte unterdessen. Die Vermählung Seiner Majestät ist nicht nur das Fest unseres ruhmvollen Königshauses, des Volkes und des Staates, sondern auch unserer Partei, die diesen Staat gezimmert und mit dem König mitgeschaffen hat und ihn gerne endgiltig konsolidiert und geordnet sehen möchte. Und die Heirat des Königs ist ein wichtiger Schritt dazu. Deshalb verweilen dieser Tage unsere Herzen in Belgrad, bei dem jungen königlichen Bräutigam, erfreuen sich mit ihm des Glückes und wünschen Ihm und Seiner hohen Gemahlin alles, was das Leben dem Menschen Gutes gönnen kann, vor allem aber Zufriedenheit und viele brave und gesunde Kinderl politische Itöerflcht. Die Weltpolitik steht im Zeichen des Suchens nach neuen Richtlinien, da die Weltkonferenz von Genua kläglich gescheitert ist. Diese neuen Richtlinien werden solange nicht gefunden werden können, solange man die Hinterlist mit der Politik identifiziert und schwächere Partner zur unbarmherzigen Ausbeutung zu fangen sucht. Wenn man dies ablegen würde, wäre die Lösung ganz leicht, so aber werden keine Konferenzen helfen und Europa wird noch lange wanken bis es halbwegs wieder geordnet ist. Die Heilte Entente hat sich anläßlich der Vermählung des jugoslawischen Königs in Belgrad und der dort zusammen gekommenen Politiker fester organisiert. Man spricht von zwanzigjährigen Verträgen, die feste Abmachungen für den Fall des Überfalles auf ein Mitglied der Kleinen Entente beinhalten sollen. Unsere äußere Politik ist zur endgiltigen Verständigung mit dem letzten Nachbarn, Italien gelangt. Die Abmachungen müssen noch von der Regierung und dem Parlamente genehmigt werden. In der inttern Politik infolge Heirat des Königs alles beim Alten. Berichte. KoLevje. Ter Pferdehändler und Gastwirt in MoZwald Josef Šeško, der bekannte Sequester, wurde bedingt zum Kassier und Buchhalter der Sparkasse der Stadt «ottschee ernannt. Da er sich nur mit der gewöhnlichen Volksschulbildung und keinen Dienstzeugnissen auSweisen konnte, gilt die Ernennung nur für den Fall, daß er bis 30. Juni l. I. die Bankprüfung ablegt und den Dienst dann mit dem 1. Juli antritt. Die Prüfungsbank bestimmt der VerwaltungSrat der Sparkasse. Wir zweifeln stark, daß keine bessere Kompetenten zur Verfügung standen. Koprivnik. Der gemietete Bereisungsapvstel der klerikalen „Bauernpartei" beehrte am 14. Mai auch uns mit seiner „Viehversicherung", sprach vom Zusammenhalten, von den Schwaben, vom Kulturbund und dem Vieh. Die Beteiligung war sehr schwach, das Interesse gering. Er setzte au» den neugierig Anwesenden einen landwirtschaftlichen Viehversicherungsausschuß zusammen, welchen dann die klerikale „Gottscheer Zeitung" als Ausschuß der Bauernpartei publizierte. Man verwechselt in dieser Partei offenbar die Mitglieder mit dem Vieh. Wovilazi. Unser allseits hoch geschätzter Landsmann Mr. John Krish, der von seinen Großunternehmungen in Brooklyn für einige Monate samt seiner Familie in seine Heimat aus Erholung kan», reist Montag den 12. d. M. von KoLevje wieder nach Amerika zurück, da man schon dringend aus Amerika nach ihm kabelt. Er reist mit der ganzen Familie ab. Wie wir hören, dürfte Herr Krish in absehbarer Zeit zurückkehren, da er ein großartiges Unternehmen in Jugoslawien mit dem Sitze in Agram und Belgrad zu gründen gedenkt. Dem unternehmungsvollen, hochsympa-thischen jungen Manne, der sich schon in jungen Jahren in Amerika auch für amerikanische Verhältnisse ein respektables Vermögen zu erwerben und schöne Existenz zu gründen verstanden hat, viel Glück! Deine verlassenen Landsleute und unzähligeg Freunde. KoLevje. Anläßlich der Vermählung S. M. des Königs ist in der Stadt ein Streit ausgebrochen. Zwischen der Gemeindevertretung und der Gottscheer Bürgerschaft. Es erschien nämlich beim Herrn Bürgermeister Medved eine Deputation mit dem Kaufmann Alois Kresse ail der Spitze und verlangte, daß man anläßlich der Vermählung des Königs die Hissnng von Goltschcerischen Fahnen, blau-weiß, zulasse. Herr Bürgermeister Medved lehnte dieses Verlangen entschieden ab und erlaubte nur Staatsfahnen, mit der Begründung, daß die Gottscheer Fahne keine Existenzberechtigung habe, da man nicht weiß, woher sie stammt, was sie bedeutet usw. Die Deputation beschwerte sich hierauf beim Bezirkshanptmann Herrn Dr. Ogrin. Herr Bezirkshauptmann Dr. Ogrin, der schon wiederholt viel Verständnis für lokale Wünsche und Erscheinungen gezeigt hatte, kam auch diesmal den Wünschen der Deputation mit dankenswerter Bereitwilligkeit entgegen und so fanden neben den Staatrfahnen auch Gottscheer Fahnen ihren Platz, was desto mehr zu begrüßen ist, da dies das erstemal seit dem Umsturz und der Gründung des jugoslawischen Staates der Fall war. Wochennachrichten. Anläßlich der Wermählung S. M. des Königs richtete das Präsidium des Bezirksausschusses der Radikalen Partei folgendes Telegramm an die Kabinettskanzlei nach Beograd: Anläßlich der Vermählung Seiner Majestät des Königs mit der Prinzessin Mariola gestatten sich die Gottscheer Radikalen vor den Allerhöchsten Thron ergebenste Glückwünsche darzubringen. Gez.: Dr. Sajovic. pie Wcrmählung des Königs wurde in KoLevje am 7. d. M. durch einen Fackelzug, am 8. durch feierliches Hochamt, allgemeines Feiern und Ruhe von Arbeit, sehr gut gelungenes Konzert am 8. d. M. abends im Hotel Trst, öffentliche Reden usw. gefeiert. Speziell zu erwähnen ist die Beflaggung der Häuser, die Illumination und Schmückung der Häuser. Die Firma Jakob KajfeL am Hauptplatz hat die gut gelungenen Porträts der hohen Brautleute mit geschmackvoller Ausschmückung ausgestellt und viele Zuschauer an sich gezogen, ebenso die Firma Tur-czanSki. Ein jeder fühlte, daß die hohe Vermählung für uns alle ein wichtiges Ereignis ist. Uersonak«achricht. Der Strafrichter Herr Dr. Schmiedinger hat feinen Dienst beim Bezirksgerichte KoLevje angetreten. Konzert. Aus Anlaß der Vermählung Seiner Majestät unseres Königs veranstaltete „Glasbeno Društvo" im Hotel Trst ein Konzert, das in jeder Hinsicht gelungen ist. Die Festrede des Herrn Bezirkshauptmannes Dr. Ogrin, bei welcher unter anderm die Geschichte unserer Königsfamilie vorgetragen wurde, ist mit großem Beifalle ausgenommen worden. Auf die Einladung des Festredner«, auf das Wohl unseres jungen Königs» paareS ein Hoch auszubringen, stimmte ein mit großem Enthusiasmus der bis aufs letzte Plätzchen besetzte Saal. Hierauf wurde von den Sängern und dem Salonorchestcr die Staatshrimne „Bore pravde" angestimmt und hiemit der musikalische Teil der Beranstaltung eröffnet. ES wurden alle Programm-punkte zur vollsten Zufriedenheit der Zuhörerschaft, die mit dem Beifall nicht geizte, vorgetragen. Den jungen Verein, der sich die Pflege von Musik und Gesang zur Aufgabe stellte, beglückwünschen wir zur gelungenen ersten Aufführung und hoffen, daß , uns seine Sänger, Sängerinnen und Musiker noch manchen schönen Abend verschaffen werden. Ireiwillig in den Kod ist Frau Helena F e n d e, gebürtig aus Oberkrain, gegangen. Die arme 72jährige Greisin, die aber noch immer fleißig ihr Brot verdiente, hat sich bei Ribnica erhängt. Sie war die Schwiegermutter des vor kurzem in der Rin!a umgekommenen Schuster-meisters Hans König. I>as Mohlgesetz für alle öffentlichen Körper-schafren von der Gemeinde bis ms Parlament ist dieser Tage in Belgrad angenommen worden. Es wird bei jeder Gemeinde ständige Wählerverzeich-nisse geben, frei zu jedermanns Einsicht, die immer im Einklang mit den Wählern in der Gemeinde werden gehalten werden müssen. Das Hesetz üöer die KauptkontroKe oder Zentralrechnungs» und Zentralkontrollhvf wie wir österreichisch sagen würden, wo genau Buchführung des Staates über Einnahmen und Ausgaben geführt wird, also Zentralbuchsührung des Staates mit den entsprechenden Kontrollorganen, ist dieser Tage in Belgrad angenommen worden. Das Amt wird auf alle Ministerien sehr wohltuend wirken. Aus dem Kerichtssaate. Novomesto, am 30. Mai 1922. (Ein wichtiger Fall f ür die Kaufleute.) Herr T. aus R. wurde auf Erfüllung des Licferungsvertrages beim Kreisgerichte Ru-dvlfswert geklagt, weil er im September 1921 einen schriftlichen LieferungSvcrtrag mit 10 Waggon Bretter ca. 250 rn zahlbar gegen Vorlegung der Duplikate und Fakturen jeden Mittwoch und Samstag in Ljubljana, geschlossen hatte und zwar mit der Lieferungsfrist bis 15. Oktober 1921, nun aber nur 170 rn3, 8 Waggon, geliefert habe, die weitere Lieferung aber mit der Begründung, die Firma sei im Zahlungsverzug, eingestellt habe. Mit der Klage wird Erfüllung durch Lieferung von noch restlichen 80 m3 und die Prozeßkosten verlangt und speziell auf den Lieferungsverzug des Beklagten hingewiesen, der Streitgegenstand aber mit 90.000 K bewertet. Beide Parteien geben zu, daß nach dem schriftlichen Beitrag die Lieferung bis 15. Oktober 1921 zu erfolgen hatte, daß die letzte Lieferung am 10. Februar 1922 geschah, daß der Kläger über diese Teillieferung sowohl Duplikate als auch Faktura bekommen hatte, mit der Zuschrift vom 14. Februar 1922 aber die Bezahlung dieser Teil- lieferung abgelehnt hat mit der Bemerkung, er werde zahlen, wann der mit der Lieferung im Verzug sich befindliche Beklagte noch den ganzen Rest liefern wird, worauf der Beklagte mit der Zuschrift vom 24. Februar 1922 von dem Vertrage wegen Nichtzahlung zurücktrat und bis 1. März 1922 die Zahlung der ani 10. Februar gelieferten Ware bei sonstiger Klage auf Zahlung verlangte. Der Kläger überwies hierauf am 1. März aus seinem Konto auf das Konto des Beklagten bei einer Bank den nötigen Betrag und klagte auf Erfüllung. Der Beklagte, vertreten durch den Gvtlscheer Advokaten Dr. Flego, resp. durch dessen Stellvertreter Dr. Sajovic, beantragte kostenpflichtige Abweisung der Klage mit der Begründung, der Kläger habe mit seiner Zuschrift vom 14. Feber vertragswidrig die Zahlung der Teillieferung ab-gelehnt und sich so in den Zahlungsverzug gesetzt, der Zahlungsvertrag gebe aber dem Lieferanten nach Art. 354 H. G. B. das Recht, vom Vertrage einseitig zurückzulreten, da die Nichtzahlung der übernommenen Ware das Grundprinzip des Handels verletze. Außerdem anerkenne er die am 1. März durch die Bank erfolgte Anweisung nicht als Zahlung an, da Barzahlung vereinbart und tatsächlich für die früheren Teillieferungen auch ausgeübt wurde. Auch habe der Kläger au die Bank nur die Fakturasumme angewiesen, nicht aber die Bankgebühren gedeckt, so daß er, wenn man diese Anweisung auch als Zahlung anerkennt, in der Höhe der Bankgebührcn noch immer ein Zahlungsverzug vorliege. Auch schulde er noch aus früheren Fakturen einen Barbetrag, den er trotz tadelloser Annahme von Ware und Faktura samt Duplikaten und der erfolgten Mahnung nicht bezahlte. Er ln finde sich also noch am BerhandlungStage in dreifachem Zahlungsverzug. Mit der Rücktrittserklärung vom 24. Februar habe sich der Beklagte deshalb nur des ihm gesetzlich zustehenden Rechtes bedient, als er von weiterer Lieferung zurücktrat. Anderseits sei der Beklagte nicht im Lieferungsverzug; der Lieferungstermin bis 15. Oktober 1921 sei nur im Interesse des Beklagten festgelegt, aber mangelhaft formuliert worden; darnach hätte der Kläger bis zu diesem Termine die Ware über-nehmen müssen, falls der Beklagte dieselbe geliefert hätte, sonst aber mündlich ausdrücklich vereinbart war, daß er bis Ende Mai 1922 liefern könne. Das geht au« der Korrespondenz, aber auch aus dem Verhalten des Klägers hervor, der diesen Standpunkt im schlimmsten Falle durch sein Verhalten nachträglich genehmigte. Auch seien i nicht mehr 80 m3, wohl aber nur noch zwei Waggone, das ist 40 m3 zu liefern, da der Vertrag auf 10 Waggone oder 250 m3 lautet und 8 Waggone geliefert, den Vertrag aber der Kläger versaßt und sonach er die Folgen der undeutlichen Äußerung zu tragen habe. Da die Ware inzwischen mehr als doppelt im Preise gestiegen ist, wäre die Lieferung für den Beklagten eine Last; von der gilt aber die gesetzliche Vermutung immer für kleinere, sonach nur noch für 40 m8, falls nicht Zahlungsverzug vorliegen würde. Seine Behauptungen belegte der Vertreter des Beklagten mit den einschlägigen Zuschriften und Belegen au« der umfangreichen Korrespondenz. Der Vertreter des Klägers, Advokat Doktor Oblak aus Ljubljana, gab zu die Richtigkeit und Echtheit der Zuschrift des Klägers vom 14. Februar, womit er die Zahlung für die Teillieferung ablehnte, und auch der Zuschrift des Beklagten vom 24. Februar, worauf er den Rücktritt «»zeigte, weiter auch die übrige Korrespondenz, erklärte aber, der Beklagte hätte dem Kläger eine Frist zur Nachholung der Zahlung im Sinne des Art. 356 HGS geben sollen und habe nicht das gesetzliche Recht zum Rücktritt nhne weitere« gehabt. Dr. Sajovic widersprach dieser Ansicht und erklärte, der Kläger befinde sich in schwerem Sach-und Rechtsirrtum. Die Nachfrist gelte im allgemeinen nur für den Lieferungs-nicht aberfür den Zahlungsverzug. Im übrigen lehnte der Kläger die Zahlung ausdrücklich ab und wäre sonach eine Nachfrist auch gegenstandslos. Auch verfolge der Kläger eine Leistung, während er vertragswidrig die Gegenleistung ablehnte und bis heute die Bereitschaft zu derselben nicht ausgedrückt habe. Trotzdem hat man stillschweigend 10 Tage lang gewartet, bevor man von der gesetzlichen Wohltat des Rücktrittes Gebrauch machte. Hierauf zog sich der Handelssenat zurück und der Vorsitzende Oberlandesgerichtsrat Foerster verkündete nach kurzer Beratung das Urteil, womit das Klagcbegehren zurückgewiesen und der Kläger zur Zahlung der Prozeßkosten verurteilt wird, da der Beklagte schon auf Grund des durch die Korrespondenz erwiesenen Zahlungsverzuges des Klägers berechtigt war, vom Vertrage zurückzutreten. (Der Strafprozeß Metlikvviä — gegen Robert Ganslinayer und Sebastian Pasterk) wegen Vergehens gegen die Sicherheit der Ehre, begangen durch einen Artikel im „Genossenschafter", kommt vor den Strafsenat des Kreisgerichtes Novomesto. Da inzwischen von Metlikvvič die meisten Zeugen wegen nicht richtiger Zeugenaussagen belangt worden sind, wird sich der Hauptprozeß offenbar um einige Wochen verzögern. Vorläufig ist die Verhandlung auf den 23. Juni ausgeschrieben. (Im Prozeß Joses Putre — Robert <8 ans lm ager) auf Rechnungslegung hat die zweite Instanz ausgesprochen, daß Robert Gansl-mager nicht verpflichtet sei, die Rechnung über die nach Italien gelieferte Kohle zu legen, da er als Angestellter des Konsumvereines, resp. Ein-und Verkaussvereines gehandelt habe. (Der Prozeß Das Staatsärar gegen d i e W o h n u n g s p a r t e i e n) im Deutschen Studentenheim jetzt „Dijaški Dom“ in Kočevje wegen Kündigung der Wohnung hat das Ärar verloren. Die Parteien, die sich in den Prozeß eingelassen, bleiben im Hause und das Ärar zahlt die Kosten. Ankuta-andes. Zagreb: Dollar 240, Lire 13 60, ČK 5 10, Mark 0 90, öK 0 06, Frank 21. Zürich: Devisen: Zagreb 7 64, Berlin6°98, Milano 108 20, Paris 190, Budapest 2 44, Prag 40 30, London 93 92. Eigentümer Konsortium „Radikal". Herausgeber der Bezirksausschuß der Radikalen Partei in Kaäcvje. Verantwortlicher Schriftleiter Wilibald Schubitz. Buchdruckerei Josef Pavlicek in Koöevje. Schuhmachermeister JOSEF MARINCELJ Kočevje, gegenüber d. Volksschule empfiehlt sich 6—3 dem p. t. Publikum für alle in das Schuhmachergewerbe gehörigen Arbeiten und EIGENHÄNDIG ERZEUGTEN ARTIKEL nach konkur- renzlosen Preisen........... Solide, dauerhafte Arbeit! - - Niedere Preise! Eine Stepperin wird sofort ausgenommen beim Schuhmachcrmeister Franz Prenner in Gottschee. Bedingungen mündlich. 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