OSVOBODILNA FRONTA ZA SLOVENSKO KOROŠKO — POKRAJINSKI ODBOR BEFRE©5»6SFRONT FtlR SLOVENISCH KARNTEN — LANDESAUSSCHUSS PRESSEDIENST ‘ « s* j. t n i. _ c _» rt v* u m _r t r" i i r _ r t^I^Pressečienst čer »Osuobočilna fronta za slouensko Koroško", Klagenfurt, Salmstrafie 6 - .J.ahrg. II, 24-. Marž 1947 Ni*. 11. "PRESSLDISKST OP” Seite 2 II./Nr.ll. Erklarung des Lande s aus s chus s e s der Osvobodilna fronta za Slovensko Koroško. Auf Grund der Erklarungen fiihrender osterreichischer Staatsmanner anlasslich der Verhandlungen uber die Karntner Prage auf der Konferenz der Bevollmaohtigten der Aussenminister in London, die Karntner Slovenen geniessen mit dem dsterreich.isch.en Volke alle Bechte und C-leichberechtigung, erklart der Landesausschuss der Osvo¬ bodilna fronta za Slovensko Koroško Polgendess 1, Die osterreichischen und britischen Okkupationsbehor- den haben seit dem Abzug der Jugoslavischen Armee aus Slovenisch Karaten noch bis heute den Reprasentanten der Karntner Slovenen - die Osvobodilna fronta za Slovensko Koroško nicht anerkannt; das ist jene Organisation und Volksbevvegung, die im Jahre 1941 entstan- den ist, und in des sen Rahmen das slovenische Volk den bewaff ne tUn Kampf gegen den Paschismus und fur die Vereinigung mit dem Mutter- volke gefuhrt hat, Der Osvobodilna fronta ist nicht einmal das Mit- wirken bei den Institutionen der Entnazifizierung des <5ffentlichen Apparats gestattet. Im Gegenteil haben die britischen und osterreiohischen Behorden funf slovenische antifaschistische Volksorganisationen ver- boten. 2, Verboten vrarde die antif as chie tische Organisatior. der ehemaligen aktiven Kampfer des antifaschistischen Widerstandes, der slovenischen Partisanen, der "Verein ehemaliger Karntner Partisanen« Am 29*3.1346 gaben die britischen Behorden in Klagenfurt einer Ver- tretung der Osvobodilna fronta und einer Vertretung des neugegriinde- ten Vereines der Karntner Partisanen bekannt, dass der Verein ver- baten sei. Den Mitgliedern des Vereins wurde keine ffioglichkeit ei- nes Protestes oder einer Verhandlung geboten. Im G-egenteil wurden in Oesterreich verschiedene Organisationen osterreichischer Wider~ standskampfer bewilligt, von denen'die Liga der demokratischen Kam¬ pfer Oesterreichs als Organisation, die in ihren Reihen ausgespr^che ne undeiaokratische und faschistische Elemente sammelte, verboten werden musste. ___seit|_5i.„ 3. Ebenso wurde ^iit sinem Dekret de« Landessicherheits- direktor, der selbst ein hoherer Offizier der deutschen V/ehrmacht war, die Organisation der ausgesprochenen Antifaschisten - Opf®r des -‘■''aschismus - der ausgesiedelten KSrntner Slovenen verb»ten, die voru Razismus im Rahmen der Germani s ierung aus dem Gebiete Sloveniech Karntens ausgesiedelt wurden, der "Verband der ausgesiedelten Sl*~ vene 11 ”. Der Dekret ist bezeichnet mit: Zl. 10.123/SD/46/Dr.Sch, vom 13.8.1946. 4. Als aritte ausdrucklich antifaschistische Organisation der Karntner Slcvenen vvurde der "Verband der politisehen Internier- ten und Verurteilten Slovenisch Karntens* verboten. (Akt der Karntner Landessicherheitsdirektion in Klagenfurt 32.327/SD/46/Dr.Sch. vom 25*11.1946 mit der Untersciirift des Oberst Stossier.) 5. '^eiters bezeichnete der Siciierheitsdirektor Oberst Stos¬ sier als illegal die Massenorganisationen der OE a) den Jugendverband fiir Sloveniecli K&rnten, b) die Antifaschistische Pront der Erauen fur Slovenisch Karaten. Beide Organisationen \mrden in einer Verordnung "Streng vertraulich" Zl. 28.479/SD/46/G. vom 17.lo.1946 als illegal bezeichnet. Im Gegenteil haben volle Betatigungsndglieh.koit Organisa- tionen der grossdeutschen faschistischen Elemente , der "Volke deutschen*' die wegen ihrer Kollaboration mit dem faschistischen Okkupanten ent- vveder vertrieben v/urden oder selbst aus Angst vor der Verantv\rortung in den befreiten Staaten - besonders aus Jugoslavien und der Tsehe- choslovakei - geflohen sind. Solche Organisationen sind: "Bund der Kanaltaler", "Bund der Miesstaler", "Bund der Untersteirer" usw. Etena o bfestehen sogar im Ralimen der lager fiir sogenannte "Versetzte Personen" verschiedene faschistische Ausschlisse, wie z.B. der "Volksausschuss Sloveniens", die ungehindert funktionieren. Der Landesaussohuss der Osvobodilna fronta za Slovensko Koroško erklart, dass die Karntner Slovenen seit dem Atzug der Ju- goslavischen Armee aus die grundlegenasten Redite s die nach demokratischen prinzipien jedem Volke zustehen, nicht genossen haben. Klagenfurt, am 1. Marž 1947. Tod dem paschismus - Ereiheit den Volkei 0 SVOBOD IHTA EDOMA ZA SLOVARSKO KOROŠKO. Karl Prusnik (eh.) Landesaussohuss. Dr.Petek (eh.) II A /lTr.ll._ »PRESSPDIEHST OP” Seite 4. E r k 1 a r u Die unterfertigten Abgeordneten der ehemaligen Partei der Karatner Slovenen erklaren, dass v/ir als gewahlte Vertreter der Karntner Slovenen im Karntner Landtag die ganzen Jahre von 1920 bis zur Auflosung des gev/ahlten Landtages im Jah.ro 1934 die Regie- rung und die Oeffentlichkeit gewarnt und aufmerksam gemacht haben auf die unertraglichen Verhaltnisse, die in den sogenannten utraqui- stiscllen Schulen geherrscht haben, wo die slovenisc-he Jugend weder ihre Muttersprache nocli die deutsche Sprache erlernt hat, w* den Kindern jeaes Beatreben nach Bildung und Portschritt vereilelt wur- de. Wir unterstreichen, dass sich unserarSchilderung der gesamten lage auch der deutsche sosialistische Abgeordnete Lagger im Viener Parlament am 22.12.1927 ebenfalls ergebnislos anschloss, Wir erklaren, dass wir bei jeder Voranschlagdebatte die Regierung und die Oeffentlichkeit auf die wirtschaftliche Zuriick- stellung Slovenisch Karntens aufmerksam gemacht haben. Wir erklaren, dass wir im Landtag wiederholt gegen die Hinderung der slhvenischen Kulturarbeit und die Verstosse gegen die Jreiheit verschiedener Versammlungen protestiert haben. Vir erklaren, dass wir anlasslich der Volkszahlung im Jahre 1923 im Landtag und in der presse gegen einen Missbrauch der Volks¬ zahlung fur germanisatorische Zwecke entschieden protestiert haben und dass wir beim Volkerbund dariiber eine Beschwerdo gefuhrt haben, Vir erklaren, dass v/ir bei jeder Gelegenheit die csterrel- chischen Behorden atifmerksam gemacht haben, dass sie das zur Zeit des plobiszits gegebene Versprechen und die durch die Priedenskon- ferenz bestimmten Obligationen nicht einhalten. Klagenfurt, am 25. Pebruar 1947. Die Abgeordneten der ehemaligen Partei der Karntner Slovenen; Ivan Starc (eh.) Dr.Petek (eh.) Janko Ogris (eh.) II v/iTrai. »PRSSSEKKENST 0F M Seite 5* Slovenischer Kul tur ve d: band in Klageufl^rt, Elagenfurt,27,2,1947 Slovenischer Kulturverband Ker Slovenische Kulturverband ist seit dem Jahre 1908 die kulturelle Zentralorganisation der Karntner Slovenen, In den Gemeinden Slovenišch Karntens aber bestehen schon seit ungefahr 50 Jahren slovenische Kulturvereine, die im Slovenischen Kultur- verband zusammengefasst sind. Kie Kulturvereine haben in erster Linie die Aufgabe der kulturellen Selbsthilfe. Nach dem Plebiszit stiessen sowohl die Kulturvereine als auch der Kulturverband aoif die grossten Schv?ierigkeiten von Seiten der Behordcn. Wo abor die Behorden aus aussenpolitischen Grmaden die slovenische Kulturarbeit nicht mehr behinaern kormten, dort uberfielen aufgehetzte Einzelpersonen slovenische Kulturveranstal- tungen, so z um Beispiel in St.Kanzian, wo sie im Jahre 1923 bei e±- ner solehen Gelegenheit dem slovenischen Abgeordneten Poljanec ei~ nc Hand und mehrere Rippen hrachen. und Tambur&schennrchestern organisierte der Slovenische Kulturver¬ band in den G e me ina e-Kulturve r einen Sprachkurse fur schulpllichtige Kinder und auch fur solehe, die schon der Schule entwachsen sind, weil die Schuljugend in den Schulen nicht einmal soviel lernte, dass sie slovenisch hatte lesen kbnnen. dessehulrat verboten unter dem Hinweis, dass dies Winkelschulen scien, dass der Slovenische Kulturverband fur solehe Kur Se keine Schulzcach- leuto habe, oder dass die Raume nicht den Anforderungen des Schulge- setzes entsprachen. St,Jakob im Rosentale und in St.Ruprecht bei Volkermarkt. In den Gemeinden aber veranstaltete er sechswochige Hausfrauenkurse. Ein Vorfall in Schiefling im Jahre 1937, wo eine aufgehetzte Bande im "Slovenischen Heim" samtliche Penster sertrumaerte, um auf diese Neben Bibliotheken, Bunenveranstaltungen, Gesangsvereinen Kie Kurse fiir die schulpflichtige Jugend vmrden vom Lan- Veiso die Abhaltung eines slovenischen Kochkurses zu verhindern. Der Slovenische KulA.rverband gab fur die slovenische Ju~ gend die Monatszeitschrift »Mladi Korotan« heraus» um auf diese 'feise das notwendigsto Lesematerial fur den Naehvraehs zu besorgen, Vergebens v/aren die Bemuhungen des Slovenischen Kultur- verbandes, slovenische Schiller in die Lehrerbildungsanstalt in Kla- genfurt zu bringen, denn der »Heimatbund« iibte strengste Kontrolle liber die Aufnahme von Schulern. Am 12. April 1935 erklarte der Ver- treter des Keimatbundes, der Kriegsverbrecher Maier-Kaibit s ch, dem Vertreter des Slovenischen Kulturverbandes, dass seit dem Jahre 1920 kein einziger slovenischer Študent auf die Lehrerbildungsanstalt aufgenommen worden. v/ar. Lei ali seiner Arbeit fand der Slovenische Kulturverband bei den osterreichisciien Behorden liicht die geringste moralische und noch viel weniger eine materielle Unterstiitzung. Obv/ohl die Landesregierung und die Bundesregierung fur kulture11e 2wecke beachtliche Sumraen austeilten, unter dlesen auch von Gelcimittel, die aus den Slovenen bezahlten Steuern flossen, gab es fur slovenische kulture11e Bediirfnissc nicht den geringsten Geld- betrag. t/ohl aber unt,er st ut z ten die Landesregierung und die G-emein- den sowolil finanziell als auch moralisoh die "Sudmark", die ausschlie lich der G-ermanisierung der Karntner Slovenen diente. V/as aber in der Germanisierung Oesterreich allein nicht erreichcn komite , darin wurde es vom "Verband des Leutschtums im Auslande" in Stuttgart unterstutzt? bis dorthin reichte die verlan- gerte Har-d der Sudmark. Fur den Slovenischen Kulturver'band: Lr. Josef Tischler (eh.) Obmann. II./Ir.11. VIRUSSEDIEKS T OF" Seite 7. E r 1 a r u n TJnterfertigter Er. i : ranz petek, Ar at in Volke rmarkt, erklsre als Vorsitsender des n Sloveniš oken Sciralvereir.es in St. Jakob im Rosental” Foigendes; Sofort nack der Volksabstimmung im Jakre 1920 koten die csterreiehischen Behorden die private slovenisrehe Sekale in St.Jakob im.Rosental auf. Gleiciiaeitig warde auck die private slovenišcke... Sekale der w Ciril-*Metodova družba” in St.Rupreckt bei VSlke rmarkt aufgekooen. Die s e zvei Sekulen varen die einzigen slovenischen Scku- len in ganz Karaten. Sie vrarden von Sekulsckwestern vervaltet. Auf Vunsch der slovenischen Ritem, die ikre Kinder in slo- venischer Sprache erziehen voliten, erkob der politisoke Verein der ICarntner Slovenen im Jakre 1920 iiber das Vorgeken der osterreichi¬ schen Behorden eine Leschverde beirn Volkerbund in Gonf. Die Beschwer- de blieb erfolglos. Aus beiden Sekulen kaben osterreichisohe Behorden anstatt privaten Sekulen offentličke errichtet, die den deutschen Sekuliči- tungen in Volkermarlct bzw. .in St. Jakob beigeordnet vurden. So vurde eine veitere sloveniš cke S ekulbildung in Karaten scuoii drei Jakre nach der V o 1 ksabs t inarung vereitelt. Elagenfurt, am 25. Februar 154-7 Dr.Petek (eh.) 11,/Hr.li "PRSSSEDI3IST O F” Seite 8. Brki aru n g_«__ Die Lage der slovenischen Genossenschaften Karntens in der Republik Oeste rr eieh. ¥ie alle slovenischen Organisationen in der ersten Repu¬ blik Oesterreich bei ihrer BetStigung Schwierigkeiten bereitet wur- den ? so wurden auch dem Slovenischen Genossenschaftsverband Hinder- nisse in den B'eg gelegt, wo es nur mbglich war. Dem wirtschaftlich schwach situirten slovenischen Volk, das in seiner Mehrheit aus Kleinbauern und "Arbeitern besteht, war nie die Moglichkeit zu einem wirtschaftlichen Aufstieg gegeben, da der slovenische Teil Earntens absichtlich und zv/ar aus Grunden der Germanisation gegeniiber dem deutschen Teil des landes benachteiligt wurde. Bluzig und allein die slovenischen Genossenschaften, die sich vor 50 Jahren im slovenischen Teil des Landes zu entwickeln begonnen hatten, waren in der Lage gewesen, dem verarmten Volke wirksame wirtschaftlich-e Unterstiitzung zu Dieten und es aus der wirtschaftlichen Krise zv befreien. Die Genossenschaften aber er- hielten von den Ssterreichischen Behorden weder mterielle noch moralische Unterstiitzung« Im Gegenteii, diese slovenische Organisa- tion war ihnen ein Horn im Auge und sie strebten danaeh, die Orga- nisation so rasch als mbglich zu vernichten. In verschiedenen Gemein- den und Ortschaften vmrden sogar Eonkurrenz-Genossenschaften gegrun- det, mit dem Ziel und Zvveck, auf diese Weise die schon viel friiher gegriindeten slovenischen Genossenschaften zu vernichten. hie die osterreichischen Behorden mit den slovenischen Genossenschaften verfuhren, sollen und einige hier angefuhrte Bewei- se erkiaren; Schon in den jahren 1922 bis 1924 haben die osterreichi- schen Behorden den slovenischen Genossenschaften unter Androhung hoher Geld- und Gefangnisstrafen jede slovenisch geschriebene Ein- gabe ari das Handelsgericht vorboten. Ebenso war es unter hohen Stra- fen verboten, Jahresabschlusse-, Rechnungen und Eingaben jeder Art in slovenischer Snrache an das Finanzamt einzureichen. II./Hr.ll._"?R?SSEDIENST_01^_-_Seite_9. Der Spar- und Darlehenskassa in Glainach schrieb das Handelsgericht eine hohe Geldstrafa nur deshalb vor, weil sie eine slovenische Eingabe an das Handelsgericht gemacht hatte* Der Spar- und Darlehenskassa St„Johann im Rosental drohte das Plnanzamt Klagenfurt im Jahre 1924 mit einer schweren Geldstra- fe, weil sie einen slovenisch geschriehenen Jahresabschluss einge- reicht hatte* Weiter wurden im Jahre 1924 alle slovenišchen Genossen- schaften K&rntens , wieder unter Androhung hoher Celdstrafen, gezvran- gen, der Handelslrammer in Klagenfurt in deutscher Sprache abgefasste Genoscenschaftsstatuten vorzulegen. Zur Abfassung der Statuten wur- den den Genossenschaften amtlich bestimmte Dolmetscher vorgeschrieben, Als in den Jahren 1952 bis 1935 eine starke wirtschaftli- che Krise und empfindlicher Geldmangel eintraten, wurde davon auch unser slovenisches Geno s s e ns chaft swe s en, das sich schon seit jeher auf Kleinbauern und Arbeiter stiitzte, aufs Schwerste getroffen. Pur allo diese Schv/ierigkeiten, in denen sich unser Genossenschaftswe- sen befand, hatten weder die Bundesregierung und noch viel weniger die Karntner iandesregierung irgendwelches Verstandnis und liessen verhaltnissmassig kleinen und schwachen Genossenschaften weder fi- nanzielle noch irgendv/elche andere Unterstutzung zukommen. Die slovenišchen Genossenschaften varen gezvamgen, unter den schvvierigsten Bedingungen bei privaten Banken Kredite aufzuneh- men. Der Spar- und Darlehenskassa in Eoderlach, die vrage n der Wir- schaftskrise in Geldschwierigkeiten geraten war, stellte die »'Mo¬ horjeva družba* in Klagenfurt unter schvvierigsten Bedingungen ihre Hausbesitzungen als Burgscliaft zur Verfugung, um dieser Genossen¬ schaf t die Aufnahme eines Kredites zu ermoglichen, der sie vor dem Zusaimenbruch bewahrte* Alle AnsucheH des Genossenschaftsverbandes bei der Karntner Iandesregierung um Unterstutzung des slovenischen Genossenschaftswesens blieben erfolglos* (Mit der einzigen Ausnah- me eines Darlehens von 200000 Schilling im Jahre 193o.) Die slovenischen Konsumvereine konnten sich nicht entvvik- keln, vreli der deutsche Genossenschaftsverband in allen Bezirken Konsumgenossenschaften aufstellte, die von verbissenen deutschen Bationalisten geleitet, von geiten des deutschen Genossenschafts¬ verbandes untersttitzt und von der Zentrale in Klagenfurt finanziert vrurden. Seite 10 II./Nr^ll._«PRESS1DIENST_0?" Dar Konsumverein in Eisenkappel, der als einziger in slovenischen Handen war, wurde vom deutschen Landesverband aufge- fordert, dem deutschen Vraband beizutreten, anderenfalls wiirde er vom deutschen Lan.de s ver'band keine Waren geliefert bokommen. Solche und ahnliche Eeispiele kdnnten wir noch viele aufzahlen. ¥v T ir slovenischen Genossenschafter aber sind iiberzeugt, dass wir auch vom jetzigen Oesterreich nicht viel mehr erwarten konnen. Die slovenischen Genossenschaftler sind sich bewusst ? dass der einzige erfolgreiche Veg zur vollkommenen Entfaltung des slo¬ venischen Genossenschaftswesens in Karaten nur die enge Verbunden- heit mit den Genossenschaften im Preien Slovenien sein kann. Deshalb fordern die slovenischen Genossendchaften die Vereinigung Slovenisch Karntens mit ihrem Mutterlande der Pode- rativen Yo1ks re pub1ik Jugoslavien, Elagenfurt, den 27. Eebruar 1947» Tod dem Pasckdsmus - Preiheit dem Volke! Pur den ”Verband der slovenischen G-e- noesenschaften G.m.b.H, in Klhgenfurtj B.Lapuš (eh.) Dr, Petek (eh,) P. Schnabl 6eh,) Tomaž Kunčič (eh.) Seb. Borovnik (eh.) Ecfl-er Peter (eh.) T. Kupper (eh.)