Sätze zur Satzglied- und Wortanalysc. Zusammengestellt vom Lehrer Franz Bersin. 1. Das gediegene Gold ist ein glänzendes Metall. - 2. Die Stare bringen dem Landmanne Nutzen. — 3. Guter Rat kommt nie zu spat. — 4. Die Ziege klimmt den zackigen Felsen hinan. 5. Wahrhafter Mund gefällt dein Herrn. -- 6. Seines Fleißes darf sich jedermann rühmen. — 7. Die Eltern sind die größten Wohltäter der Kinder. — 8. Der gelockerten Erde vertrant der Landmann den Samen an. — 9. Das Band auf dem Hute ist ein Seidenband. — 10. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. — kl. Den Winter verbringen manche Tiere im Zustande der Erstarrung. — 12. Untreue und schlechtes Geld findet man in aller Welt. — 13. Der Durstige trinkt in vollen Zügen. — 14. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. - 15. Des Lasters Bahn ist anfangs zwar ein breiter Weg durch Auen; allein sein Fort¬ gang wird Gefahr, sein Ende Nacht und Grauen. — 16. Überstandener Leiden gedenket man gern. — 17. Verborgener Schatz liegt sicher. — 18. Die flüggen Vögel verlassen ihr Nest auf dem Baume. — 19. Der sterbende Vater gibt seinen Kindern den Segen. — 2 20. Der Greis erinnert sich noch mit Entzücken seiner Jugendjahre. — 21. Die armen Kinder lasen barsuß zwischen den Stoppeln die herabgefallenen Ähren auf. — 22. Mittelst des Hebels bewegt auch ein Schwächling große Lasten. — 23. Mit Gebrüll sprang der Löwe auf den Rücken seiner Beute. — 24. Ein mutiger Hengst kümmert sich wenig um den Fuhrmann. — 25. Die Strahlen der sinkenden Sonne vergoldeten die Spitzen der Berge. — 26. Nach einer vierzigjährigen Regierung wurde die große Kaiserin Maria Theresia von der irdischen Laufbahn abberufen. — 27. Die letzten Tage ihres Lebens zeigen die edle Wohltäterin ihrer Völker in der Herrlichkeit eines gottergebenen Gemütes. — 28. Der empfindlichste Schlag traf die Kaiserin durch den plötzlichen Tod ihres Gemahls Franz. — 29. Dürfen wir den Mann bloß nach seinem Kleide beurteilen? — 30. Die Giraffe stürzte taumelnd am Saume der Wüste hin. — 31. Auf dem Mastbanme eines nach Asien fah¬ renden Schiffes baute ein Schwalbenpaar sein Nest. — 32. Trotz des Lärmes auf dem Schiffe brütete das Paar seine Jungen aus. — 33. Oft heilt die Nacht des Tages Wunden. — 34. Wie schön windet sich dieser klare Bach durch das dichte Gebüsch! — 35. Wer wird das Feuer mit Öl löschen? — 36. Andreas Hofer erwartete stehend die Kugeln der auf ihn gerichteten Gewehre. — 37. Die alten Deutschen wohnten zu beiden Seiten des Rheines. — 38. Jugendfleiß belohnt sich im Alter. — 39. Den Vater treibt die Sorge um das tägliche Brot für seine Familie frühmorgens aus dem Hause und ermüdet kehrt er spät abends heim zu den Seinen. 8 — 40. Höflichkeit und Treue bringen nimmer Reue. — 41. Im Fliegen fängt die Schwalbe Insekten. — 42. Am Ufer des Baches entlang treffen wir manchmal einen guten Bekannten. — 43. Üb' immer Treu' und Redlichkeit bis an dein kühles Grab! — 44. Die zu versendenden Glaswaren werden mit Stroh umwickelt. — 45. Seit Menschengedenken ist das Pferd ein treuer Gehilfe des Menschen. — 46. Prinz Eugen hat durch seine Siege über die Türken viel Ruhm erworben. --- 47. Die Religion schenkt uns tiefen Seelenfrieden im Leben und süße Hoffnung im Augenblicke des Todes. — 48. Laut dieses Briefes erwarten wir heute den Vater vergebens. — 49. Fischen und Jagen macht hungrigen Magen. — 50. In dem stärkeren Lichte der Sonne verschwindet unserem Auge am Tage das schwächere Licht der Sterne. — 51. Einen prächtigen Anblick gewährt der in voller Blüte stehende Baum mit seinen ausgebreiteten Ästen. — 52. Süßer Wohllaut schläft in der Saiten Gold. — 53. Dieser Baum muß trotz seiner Schönheit demnächst aus Rücksicht für die Um¬ gebung gefällt werden. — 54. Dem dunklen Schoß der heiligen Erde vertraut der Sämann seine Saat. — 55. Selten zeigen mehrere Uhren ganz genau die¬ selbe Zeit an; es ist stets ein größerer oder geringerer Unterschied in ihren Angaben. — 56. Schäme dich der Lüge! — 57. Weise herrschet die Mutter im häuslichen Kreise. — 58. Zur Laichzeit kommt der Hering in großen Schwärmen an die Oberfläche des Meeres. — 59. Der Träge kann sich auch tagsüber des Schlafes nicht erwehren. — 60. Glänzend umwindet der goldene Lein die 4 tanzende Spindel. — 61. Der Lügner gibt der Lüge mit vieler Mühe das Aussehen der Wahrheit; aber man kommt doch immer der Wahrheit ans die Spur. — 62. Es regnete gestern ununterbrochen vom Morgen bis an den Abend. — 63. Ein rechtschaffener Mensch nimmt seinem Nächsten niemals durch üble Nachrede seine Ehre. — 64. In warmer Jahreszeit kann der Biß einer giftigen Schlange selbst für den Menschen gefährlich werden. — 65. Von edcln Männern hab' ich viel gelernt; auch manches lehrte mich mein eigen Herz. — 66. Der Zorn reißt manchen blindlings fort zur reuebringenden Tat. — 67. Droben überm Sternenzelt wird ein großer Gott jede edle Tat belohnen. — 68. Die Weide mit hän¬ genden Zweigen pflanzt man auch auf die Gräber der Eutschlafenen. — 69. Der junge Frühling hat uns mit seinen hellen Augen fröhlich in die Scheiben herein¬ geguckt. — 70. Überall weht Gottes Hauch. — 7l. Der Unwissende erstaunt über die Künste des Taschen¬ spielers. — 72. In den Tagen der Trübsal und Not aber erweckt Gott Mitleid und Barmherzigkeit in der Brust der Menschen. — 73. Auch das Würmchen im Staube erfreut sich seines Daseins. — 74. Lockend röten sich dort die süßen Früchte des Kirschbaumes und der pflückenden Hand reichen die Zweige sich selbst. — 75. In der höchsten Not erschien schon oft unser mutiger Kaiser den Verlassenen als Erretter. — 76. Die Menschenliebe bietet dem Leidenden schnell und froh die rettende Hand. — 77. Von einem leeren Baume schüttelt der Wind keine Pflaume. — 78. Eine vor¬ stehende Baumwnrzel rettete das Kind vor dem Sturze 5 in den reißenden Bach. — 79. Rasch tritt der Tod den Menschen an. — 80. Man muß sich nach der Decke strecken. — 81. Narren und Affen alles begaffen. — 82. Mir gingen vor Lachen die Augen über. — 83. Der kluge Hausvater gedenkt in glücklichen Zeiten der kommenden Tage der Entbehrung. — 84. Das Leben auf Erden ist eine Vorbereitung für den Himmel. — 85. Deine Offenheit macht dich mir zum Freunde. — 86. Die Schmiede fassen das glühende Eisen mit Zangen an. — 87. Laßt uns der Armen nicht ver¬ gessen! — 88. Schwere Arbeit in der Jugend macht sanfte Ruhe im Alter. — 89. Der edle Menschenfreund nahm sich der verlassenen Waisen mit aller Sorgfalt an. — 90. Die Ruten der Weiden werden zum Korb¬ flechten verwendet. — 91. Die gute Frau gab nur für die Mutter ein Körbchen voll prächtiger Trauben mit. — 92. Bor Anbruch des Tages spannte der fleißige Bauer seine prächtigen Gäule vor den Pflug. — 93. Bei Wölfen und Eulen lernt man heulen. — 94. Ein guter Schüler lernt aus freiem Antrieb seines Innern. — 95. Mit Freuden setzte Karl seinen Fuß über die Schwelle des neuen Hauses. — 96. Tränen der Freude traten dem Vertriebenen in die Angen, als er nach langer Abwesenheit wieder seine Vaterstadt erblickte. — 97. Mit liebendem Gemüte und sanfter reiner Güte sollst du von den Gebrechen der Nebenmenschen sprechen. — 98. Wir sind in den Ferien zu unserm Vergnügen in die Schweiz gereist. — 99. Eine unbedachte Tat kann dich um viele Freuden des Lebens bringen. — 100. In jener stürmischen Nacht war kein Stern am 6 Himmel zu sehen. — l01. Der Habicht wird als ge¬ fährlicher Feind des Geflügels überall von den Jägern eifrig verfolgt. — l02. Vom Drohen stirbt niemand. — 103. Munter fördert seine Schritte fern im wilden Forst der Wanderer nach der lieben Heimatshütte. — 104. Aus Liebe zum Talge leckt die Katze den Leuchter. — 105. Eines Tages erging sich Kaiserin Elisabeth ihrer Gewohnheit gemäß ohne jede Begleitung in den herrlichen Parkanlagen des kaiserlichen Lustschlosses Miramar. — 106. Die Augenlider schützen das Auge vor dem Eindringen des Staubes. — 107. Das tapfere Heer wurde an den Grenzen des Landes mit Lorbeer¬ kränzen geschmückt. — 108. Der müde Wanderer ruht im Schatten einer Lärche. — 109. Esau verkaufte an Jakob das Recht der Erstgeburt um ein Linsenmus. — 110. Der Reiter schwang sich auf den Nacken des Pferdes. — 11l. Der rasende Nordwind hatte seine Stärke in einer stürmischen Nacht an einer erhabenen Eiche bewiesen. — 112. Nach einem furchtbaren Ge¬ witter erschien ein lieblicher Regenbogen am Himmel. — 113. Dort bei dem alten Weidenbaume am Bache reichen die Farben des Regenbogens aus den Wolken bis auf die Erde herab. — 114. In dem hohlen Stamm eines wilden Apfelbaumes ließ sich ein Schwarm Bienen nieder. — 115. Vom hohen Hügel im Aargau schaut stolz das Schloß Habsburg auf die vorüber¬ fließende Aar hernieder. — 116. Bei geöffneter Tür eines geheizten Zimmers zeigt uns die Flamme einer brennenden Kerze recht deutlich den Luftzug. — 117. Nach der Vertreibung der ersten Menschen aus dem Paradiese 7 stellte Gott einen Engel als Wächter an die Pforte. — 118. Die Bergleute fördern aus der Tiefe der Erde die größten Schätze hervor. — 119. Ein Löwe würdigte einst einen drolligen Hasen seiner näheren Bekanntschaft. — ILO. Allmählich füllten sich die Säle mit geladenen Gästen. — 121. Der Sämann streut mit voller Hand den Samen auf das weiche Land. — 122. Alle Glück¬ seligkeit des Menschen hienieden beruht auf dem inneren Frieden des Gewissens und auf der Reinheit des Herzens. — 123. Der Übergang über die schnee¬ bedeckten Alpen verursachte einst wegen der mannig¬ faltigsten Hindernisse auch gut geübten Truppen große Schwierigkeiten. — 124. Der Wolf lag in den letzten Zügen und schickte einen prüfenden Blick auf sein ver¬ gangenes Leben zurück. — 125. Mancher brave Soldat wird im Kampfe für das Baterland zum Krüppel ge¬ schossen. — 126. Tief an des Berges Fuß wallt des grün- lichteu Stroms fließender Spiegel vorbei. — 127. In vielen, ja in den meisten Gegenden Tirols wird das Vieh mit Beginn des Frühlings auf die Almen getrieben- — 128. Die Kaiserin suchte endlich vor der Unbill des Wetters Schutz iu einem der Grvttengänge des Parkes. — 129. Der geschäftige Knecht führt die er- crmüdeten Gäule in den Stall vor die gefüllte Krippe. Klcinmayr L Bamberg, Laibach. 2