Mezugsprcije Mr Dsterreich-Ungarn ganzjährig K 4— halbjährig K 2 — Mr Amerika: ganzjährig D. 1-50 Mr -bas übrige Ausland ganzjährig K 5 • 20 Briefe ohne, Unterschrift werden nicht berücksichtigt, Manuskripte nicht zurückgesendet. GoWeer Svte Erscheint mit einer illustrierten Beilage „Wandermappe" am 4., 11., 19. und 26. eines jeden Monates. Bestellungen übernimmt die Verwaltung des Hottjcheer Moten in Gottfchee, Hauptplatz Nr. 87. Berichte sind zu senden an die Schristkeitung des Hottjcheer Molen in Gottfchee. Anzeigen (Inserate- werden nach Tarif berechnet und von der Verwaltung des Blattes übernommen. Die „Wandermappe" ist nur als Beilage des Gott» scheer Boten erhältlich. Postsparkasfen-Konto Nr. 842.285. Verschleißstelle: Schul-gaffe Nr. 75. Mr. 6. Kottfchee, am 4. März 1907. Jahrgang IV. Vom christlich sozialen Parteitage für Steiermark. Der christlichsoziale Parteitag, welcher um die Mitte des vorigen Monates in Graz abgehalten wurde, war ein Ereignis, das trotz des Unbehagens der „freiheitlichen" Blätter in der steirischen Landeshauptstadt und im ganzen Lande sehr großen Eindruck machte; er war gewissermaßen der Geburtstag der christlichsozialen steiermärkischen Landespartei und zeigte, daß auch in der schönen, grünen Steiermark die christlichsozialen Ideen bereits eingewurzelt sind. Wenn wir heute auf diese imposante Veranstaltung in wenigen Worten zurückkommen, geschieht dies aus dem Grunde, um auch den geschätzten Lesern unseres Blattes einige Goldkörner aus den damals gehaltenen Reden zu bieten. Hosrat Dr. Geßmann, von dröhnenden Hochrufen begrüßt, führte u. a. aus: Die christlichsoziale Partei hat längst aufgehört, nur mehr die Partei eines einzigen Kronlandes zu sein, sie ist zu einer Reichspartei geworden. (Lebhafter Beifall.) Die Christlichsozialen sind eine Partei, die alle Stände, alle Berufsklassen, hoch und nieder, arm und reich, kurz alle diejenigen umfaßt, die eines guten Willens und entschlossen sind, sich in den Dienst der Allgemeinheit, in den Dienst des Volkes zu stellen. Anläßlich der Beratung der Wahlreform ist von verschiedenen Seiten darauf hingewiesen worden, daß durch dieselbe dem deutschen Volke in Österreich manche Gefahren drohen, welcher Meinung man eine gewisse Berechtigung nicht absprechen kann. Wir waren und sind Deutsche und müssen es daher als eine der wichtigsten und bedeutsamsten Ausgaben betrachten, dafür einzustehen, daß dem deutschen Volke aus dieser Neuordnung der staatspolitischen Verhältnisse kein Schaden erwachse! Redner verweist auf die jüngste Rede des Ministers Prade, der als Mitglied des Wahlreform-kabinettes die Reform zwölf Tage nach der Sanktion ein totes Meer genannt habe, und auf die Erklärungen Dr. Chiaris über die Frage der Bildung eines alle Deutschen (auch das Zentrum und die Christlichsozialen) umfassenden nationalen Blocks, während Minister Prade einen freisinnigen Block befürwortet habe. Gerade wegen dieser dem Deutschtum verderblichen Zerfahrenheit der Deutschen Volkspartei haben wir uns verpflichtet gehalten, auch in der grünen Steiermark mit unserem Programme aufzutreten. (Zwischenruf: Höchste Zeit!) Selbst der einstige Führer der Deutschen Volkspartei, Eisenbahnminister Dr. v.Derschatta, hatte gelegentlich des fünfzigjährigen Jubiläums der Südbahn am Semmering die überaus erfolgreiche Tätigkeit der christlich-sozialen Partei anerkannt. Der Wahlwerber, Chefredakteur Dr. Funder („Reichspost"), betonte, daß Hunderttausende in diesem Reiche auf die Erlösung aus der sozialen Knechtschaft warten. Die Christlichsozialen wollen durch das gleiche, allgemeine Wahlrecht die Mobilisierung der ganzen Vylkskräfte bezwecken, weil sie der Überzeugung sind, daß in unserem Volke noch gesunde Kräfte schlummern, durch welche unser ganzes Vaterland erneuert werden kann. Gemeinderat Kunschak aus Wien meinte: Ich selber muß mich fragen: Woher kommt denn das, daß die Christlichsozialen verlästert und verleumdet werden und daß sie doch immer wieder erscheinen, und daß zum Schluß doch vielen die Augen aufgehen und sie schließlich sagen: Es war nur verkannte Liebe, wir wollen von nun ab treu und ehrlich miteinandergehen. Woher kommt das? Das kommt von dem alten und wahren Grundsatz: Das Wahre bricht sich immer Bahn! (Stürmischer Beifall.) Für eine kurze Zeit kann die Wahrheit verdunkelt werden (Ähnlich geschieht es auch bei uns in Gottfchee, aber nur in einzelnen von Hetzern und Verleumdern beherrschten Gegenden), für eine Zeitlang kann man die Augen mit Sand anwerfen, aber die Sonne bricht sich durch das dichteste Gewölk und jeder hat schließlich das Bedürfnis, sich den Sand aus den Augen zu reiben. Die christlichsoziale Partei lebt nicht vom Reden, sondern von der Tat. Wir arbeiten und die Arbeit braucht keine Lobhudler. Es ist Arbeit, getragen von der Liebe zum Volke, begleitet aber auch vom Segen für das Volk. Nur im Schreien und Phrasenmachen sind uns unsere Gegner über. Nein, meine Herren, nicht durch Schreien macht man Politik, nur durch die Tat. Redner schilderte die frühere liberale Mißwirtschaft in Wien, die bestandene Verlotterung und Versumpfung und wie die christlichsoziale Partei aus dem früheren Krähwinkel binnen zehn Jahren die große und auch von den Gegnern angestaunte Kaiserstadt gemacht. Schließlich appellierte Redner in zündenden Worten, der christlichen Presse Eingang in jedes Haus zu verschaffen. — Der Vorsitzende schloß mit dem Mahnworte: „Nun an die Wahlarbeit!" die glänzende Versammlung. Aus Stadt und Land. Gottfchee. (In eigener Sache.) Wir meldeten in der letzten Nummer, daß sich der „Bote" zu einem Wochenblatte ausgestaltet hat. Die Beilage „Wandermappe" wird auch künftighin, wie bisher, zweimal im Monate, nämlich am 4. und 19. Monatstage, beigegeben werden. Das „Grazer Tagblatt", das bekanntlich niemals lügt, behauptet in seinen „Deutschen Stimmen", daß der „Bote" nun auf Kosten des Gottscheer christlichen Bauernbundes allwöchentlich erscheinen wird. Wie der Schelm selbst ist, so denkt er von anderen. Das protestantische „Tagblatt", das bekanntlich am Futtertroge des „Evangelischen Bundes" und anderer protestantischer Hetzvereine steht, nimmt von seinen Schuhen Maß. Eine solche Fütterung kennt der „Bote" nicht. — (Ernennung.) Seine Majestät der Kaiser hat dem Mini« fterialsekretär im Ministerium des Innern, Herrn RichardWenedikter, den Titel und Charakter eines Sektionsrates verliehen. —, (Geburtstagsfeier des Fürsten Auersperg.) Anläßlich des Geburtsfestes Seiner Durchlaucht des Fürsten Karl Auersperg wurde am 26. Februar um 9 Uhr vormittags in der Stadtpfarrkirche ein feierliches Hochamt zelebriert, dem außer dem Forstpersonale auch die Stadtgemeindevertretung, die Schulen, die Feuerwehr und viele Andächtige beiwohnten. Der Sängerchor brachte eine Messe von Nedwed zur Aufführung. Das Festmahl der Forstbeamten fand im -saale des Hotels „Stadt Triest" statt. — (Spende.) Fürst Auersperg spendete für die freiwillige Feuerwehr in Schwarzenbach sowie für das Waisenhaus in Gottschee je 100 Kronen. — (Pastor Hegemann.) Wir lasen nun schon zwei Berichtigungen beziehungsweise Richtigstellungen des Laibacher lutherischen Pastors, betreffend seine Anwesenheit bei den Demonstrationen gegen den Gottscheer Bauernbund, die eine im „Grazer Volksblatt", die andere im „Grazer Tagblatt". In keiner von beiden wird des Herrn Pastors Anwesenheit unter den Demonstranten in Abrede gestellt, sondern ganz unverblümt zugegeben.' Das genügt uns vollkommen; denn nun werden wohl mich jene an dieser Tatsache nicht mehr zweifeln, welche es bisher für unmöglich hielten, daß ein in Amt und Würde stehender protestantischer Geistlicher sich unter den pfeifenden und johlenden Mob mischen und sich auf diese Weise mit diesem «identifizieren würde. Daß Herr Hegemnnn „völlig uneingeladen" und nur „zufällig aus amtlicher Veranlassung", das heißt, wie einer seiner Gesinnungsgenossen uns glauben machen wollte, anläßlich des protestantischen Gottesdienstes damals in Gottschee anwesend war, das mag glauben, wer da will, uns wird der Herr Pastor darüber wohl einen Zweifel gestatten, es sei denn, daß damals der protestantische Gottesdienst „zufällig" im Brauhause stattfand und das Heulen und „Pfiken" die musikalische Begleitung dieses Gottesdienstes bildete. — (Drei Dinge) müssen auf immerwährende Zeiten festgenagelt werden: erstens, daß am 23. Jänner 1907 im Brauhause gegen die Gottscheer Bauern gehetzt wurde, weil sie einen christlichen Bauernbund gründen wollten; hätte es sich um die Gründung eines liberalen oder protestantischen Vereins gehandelt, so wäre alles glatt abgelaufen; zweitens, daß damals die freimaurerischen Rufe „Heil freie Schule!", „Heil freie Ehe!", „Heil Frankreich!" erhoben und gehört wurden; drittens, daß, während die gutgesinnten Bauern die österreichische Volkshymne sangen, von der aufgehetzten, mit Bier traktierten Rotte gepfiffen und geheult wurde. Und an dieser bauernfeindlichen, freimaurerischen und antiösterreichischen Demonstration nahm durch seine persönliche Anwesenheit auch der protestantische Pastor aus Laibach teil; der eigentliche Hetzer und Rädelsführer war aber Herr Dr. Moritz Karnitschnig, kaiserlicher königlicher Notar in Gottschee. Das dürfen wir niemals vergessen! — (Ungezogenheit.) In den „Deutschen Stimmen" des „Grazer Tagblattes" werden die christlich gesinnten Bauern, wenn sie zu einer Versammlung zusammentreten, meist als eine betrunkene Rotte hingestellt. Es ist das ein ganz gemeiner Schimpf, den sich die Betroffenen gar gut merken werden, da sie aus der Verhöhnung im „Grazer Tagblatte" genau entnehmen können, in welchem Lager ihre Feinde zu suchen sind. Ja freilich, den Bauernbund möchte man am liebsten mit Stumpf und Stiel vertilgen und vernichten; es geht aber nicht, er faßt mit elementarer Kraft immer mehr Wurzel und gewinnt von Tag zu Tag an Ausdehnung und Bedeutung. — (Sonderbare Logik.) Die Logik der „Deutschen Stimmen" leistet sich hie und da wahre Bockssprünge. Weil, wie dieses Blatt fälschlich behauptet, die Abonnentenzahl des „Boten" abnimmt, darum erscheint unser Blatt nun allwöchentlich. Ist jemals etwas Ungereimteres geschrieben worden? Wenn es unserem Blatte wirklich schlecht ginge, so würde es doch im Gegenteile weniger oft erscheinen als früher. Auch ein anderer Bär wird den Lesern der „Deutschen Stimmen" aufgebunden, indem behauptet wird, daß die Jahresbeiträge der Mitglieder des Gottscheer Bauernbundes für unser Blatt aufzukommen hätten. Das ist selbstverständlich wieder eine reine Erfindung, an der nicht eine Silbe wahr ist. Allein, hilf, was Helsen kann! denkt sich der Berichterstatter der „Deutschen Stimmen", und wenn er just nichts zu sagen weiß, so müssen eben lügenhafte Erfindungen herhalten. Im übrigen sind wir in der angenehmen Lage, den geehrten Lesern unseres Blattes mitteilen zu können, daß die Abnehmerzahl des „Boten" nicht im Sinken, sondern im Steigen begriffen ist. - -ff (Verspottungder katholischen Kirche.) Am Faschingsdienstag nachmittags veranstalteten, wie wir vernommen haben, einige Burschen aus Niedermösel einen Faschingsumzug, wobei der eine mit Talar, Chorrock und Birett verkleidet war, ein anderer als Mesner fungierte, die übrigen aber die gläubige Gemeinde darstellen sollten. Sie gingen prozesstonsweise sogar nach Obermösel und besuchten nicht nur Gast-, sondern auch Privathäuser, dabei verspotteten sie kirchliche Gebräuche und Sakramente. Diese Burschen gehören zu jenen „Deutschen Männern vom 23. Jänner", die im Brauhause „Heil Frankreich!", „Heil freie Schule" und „Heil freie Ehe!" geschrieen haben. Man sieht die Drachensaat aufgehen! Was sagt dazu der Kapellmeister der Pfeiferlbuben?! Mit dieser Angelegenheit wird sich übrigens noch die Staatsanwaltschaft beschäftigen. Solche Leute agitieren für den Fürsten! ' — (Feuerwehr.) Kürzlich fanden die Neuwahlen in den Ausschuß der hiesigen Feuerwehr statt, und zwar wurden gewählt die Herren: Adolf Fornbacher zum Wehrhauptmanu; Gottlieb Marek zu dessen Stellvertreter; Franz Rom zum Schriftführer; Josef Hönigmann zum Zahlmeister; Johann Novak zum Steigerobmann; HanS Macher zu dessen Stellvertreter; Alois Jaklitsch zum Spritzenobmann; Joses Premier zu dessen Stellvertreter; Franz Premier zum Schutzobmann; Georg Hönigmann zu dessen Stellvertreter; Gottfried Bartelme zum Requisitenmeister. — (Fachvorträge über Weinbau.) Das f. f. Weinbau-inšpektorat für Krain veranstaltet im Laufe des Monates März Vorträge über Weinbau, verbunden mit praktischen Demonstrationen im Rebschnitt, Rebveredlung usw. Der Herr Weinbauassistent Viktor Skubec unterrichtet u. a. am 10. März nachmittags in Maierle (deutsch), am 20. März in Pöllandl (deutsch). Die Vorträge werden womöglich im Schulgebäude und die praktischen Demonstrationen in Weingärten, beziehentlich Rebanlagen, abgehalten werden, . — (Einlösung der alten Staatsnoten zu fünf und fünfzig Gulden.) Nach dem 31. August 1907 findet eine Einlösung der alten Staatsnoten zu fünf und fünfzig Gulden nicht mehr statt und ist mit Ablauf dieses Tages jede.Verpflichtung des Staates zur Einlösung dieser L-taatsnoten erloschen. — (Oberst Stephan Vucetic), Kommandant des k. u. k. Infanterieregiments Nr. 27, ist am 27. Februar l. I. nach schwerem Leiden in Laibach gestorben. Der Verstorbene hatte sich bei den letzten Herbst-Manövern in Gottschee nahe bei Schalkendorf durch einen Sturz vom Pferde eine schwere Verletzung zugezogen, so daß er vom Manöverfelde mittelst Wagens nach Mitterdorf in sein Quartier und von dort per Bahn nach Laibach überführt werden mußte. Zur Herstellung seiner Gesundheit- hatte er sich über den Winter nach dem Süden begeben, wo er jedoch die ersehnte Genesung nicht fand. Schwer krank wurde er über eigenen Wunsch nach Laibach zu seiner Familie gebracht, wo sich sein Zustand noch verschlimmerte, bis endlich eine Lungenentzündung seinem Leiden ein Ende machte. Er hinterläßt eine Witwe und acht Kinder. — (Sparkasse der Stadt Gottschee.) Ausweis für den Monat Februar 1906. Einlagen: Eingelegt wurden im Monate Februar 1907 118.872 K 11 h und behoben 102.668 K 66 h, wonach sich der Einlagenstand um 16.203 K 45 h erhöhte. Der Einlagenstand beträgt, somit mit Ende Februar. 1907 5,820.949 K 80 h. Hypothekardarlehen: Im Monate Februar 1907 wurden verausgabt 19.000 K, rückgezahlt hingegen 1337 K 52 h, somit ein Zuwachs von 17.673 K 48 h. Der Hypothekenstand beträgt somit mit Ende Februar 1907 4,621,586 K 44 h. — (Lügenhafte Agitation.) Es ist unglaublich, mit welchen Lügen unsere Gegner ihre Wahlagitation betreiben. So wurde z. B. in Kerndorf erzählt, daß Prof. Obergföll gegen (!) den Hausierhandel sei und, wenn er gewählt würde, für die gänzliche Aufhebung des Hausierhandels sich einfetzen würde. Das heißt an-t zu Dent rgs- ben, der erer ude äfel rbei Heu im rete en! eser be- den ihlt lieb 'er; (er- sch ;er; LU er. cm- ärz ten tor de )en ten nb in- chr ies k. im en rf n, in en en le- ch 'ch en en te h, er K :n lit gt il io 1) it doch der Wahrheit direkt ins Antlitz schlagen. Muß es ja doch jedermann bekannt sein, daß das gerade Gegenteil wahr ist, daß nämlich Prof. Obergföll sich der Sache der heimatlichen Hausierer stets aufs wärmste angenommen hat und auch fernerhin für dieselben ernteten wird. Anderseits wird die Tendenznachricht verbreitet, daß Fürst Auersperg jedem Bauern, dem eine Kuh oder ein Ochs umstünde, hiefür , vollen Ersatz bieten wolle. Das Sonderbarste ist dabei jedenfalls der Umstand, daß es einfältige Leute gibt, die solche aufgelegte Lügen als bare Münze hinnehmen. Laßt euch doch, liebe Landsleute, durch solches dummes Geschwätz nicht betören! — (Märkte in Krains vom 4. bis 20. März. Am 4. März in Preska nnb Obertuchein; am 7. in Salog; am 9. in Bresomitz; am 11. in Langentvn, Rakitna, Senosetsch und Arch; am 12. in Tschermoschnitz, Seiseuberg, Auersperg, Freudenberg, Stein nud Unterloitsch; am 14. in St. Veit bei Wippach; am 15. irr Laas; am 18. in St. Veit bei Oblak, Prem, Weltmarkt bei Pölland, Gurkfeld, Wrußnitz, Mannsburg, Altlack bei Bischoflack und Sankt Peter in- Jnnerkrain; am 20. in Jgg -und St. Hermagoras (Bezirk Treffen). Mitterdorf. (Allerlei Geschichten.) Der Schade, den die Hasen an den Obstbäumen angerichtet haben, ist überall ein bedeutender; die Schadenersatzleistung aber fällt in solchen Fällen immer sehr klein aus und auch diese Kleinigkeit erhält man nur im Klagewege. Unser Jagdgesetz nimmt eben nur die Hasen und Jäger, aber nicht die Bauern in Schutz; es wäre im (manschen Landtage schon abgeändert worden, doch die hohen liberalen Herren sträubten sich dagegen. Ein slovenisches Blatt führte jüngst gleichfalls Klage über den großen, durch Häsen verursachten Schaden und zum Schluße schreibt es: Unser Ruf lautet: „Tod dem Hafen, wo du ihn erwischest." — Recht belustigend ist es auzuhöreu, welche Wunderdinge sich jetzt manche von der Südmark versprechen. Da beteuert einer, daß die Südmark ihm den ganzen^ Garten mit Bäumchen bepflanzen werde, dem anderen will die südmark eine Moosegge, dem dritten eine Dreschmaschine, dem vierten einen Zuchteber kostenlos verschaffen; wenn eine Kuh umsteht, erhält er von der Südmark eine andere; ja selbst fürs Kalb, das die Kuh nicht gehabt, werde vom Vereine Ersatz geleistet werden, und wer Geld braucht, solle nur einen Zettel an die Südmark schreiben und sofort werden 50 fl. da sein. Solche und ähnliche Dinge erzählt matt sich jetzt von der Südmark, Die Koster Neuigkeiten kommen nächstesmal an die Reihe. Moroöih. (Echt freiheitlich) gebärden sich hier die sogenannten Freisinnigen; wer es nicht mit ihnen hält, wird als ein „Schwarzer" verschrieen und im protestantischen „Grazer Tagblatte" oder int gleichgesinnten „Banernbündler" verrissen. Fast in jeder Nummer tritt der Pfarrer, der Schuster als Agent oder als Mesnerkandidat, ein „ewiger" Bräutigam und eine „arme" Frau auf. Das reinste Komödienspiel! Den musikalischen Teil besorgt ein eigener Chor. Das nächstemal etwas über die Bauernfreundlichkeit des liberalen Kandidaten, z. B. in Wesgowiza bei Suchen. Aktkag. (Bettelhafte Faulenzer.) Mit diesem schönen Beinamen Hai Hop er, der Wanderlehrer der Südmark, unsere tätigen Hausierer gelegentlich betitelt. Am 28. d. M. zeigten ihm die Männer wirklich ihre „Faulheit", indem mit Ausnahme etlicher zwanzig Krakeeler, Weiber und Schulkinder niemand in der Versammlung erschien. Die Pfeiferlbuben von Gottschee und Mösel waren diesmal zahlreich I- gegen acht . Schlitten — ausgerückt, um uns zu imponieren. Aber weit gefehlt! Mit einem gewissen Kaltsinn und mit Verachtung wurden die Männlein, die Honig auf den Lippen, aber Dolche in dem Busen tragen, empfangen. Alois Eisenzopf hat es nicht mehr nötig, seinen einheimischen, ehrlichen Stammgästen znzurnfen: „In fünf Minuten den Saal räumen!"; er ist gesäubert für immer; er möge nur dem Kapellmeister und seinen „Pftkern" fernerhin mit seinem Keller und seiner Küche dienen. Respekt haben diese „feinen" Leutchen doch vor den Bauern, da sie von Malgern bis Altlag und retour neben aufgepflanzten Bajonetten die Straße gewandelt sind. Wir werden künftighin mit ihnen eine andere Sprache sprechen nud am 14. Mai mit einem schweren Geschütz von großem christlichen Stimmenkaliber gegen den morschen „Freisinn", der in den letzten Zügen liegt, heranstürmen. Von Tschermoschnitz über Altlag bis Seele sagt und singt man: „Heil dem christlichdeutschen Gottscheer Bauernbund mit seinem christlichen Kandidaten Herrn Prof. Josef Obergföll, dem Dichter unserer Volkshymne „Vom Rinsequell zum Kulpastrand"! — (Faustdicke Lüge.) Alles, was der Rokitanskysche „Banernbündler" am 16. Februar unter der Spitzmarke: „Altlag am 12. Februar: Christliche Nächstenliebe" brachte, ist ein Luft-mtb Lügeugebilde. Unwahr ist es, daß ein armer Keuschler von Hohenberg, unter den Armen daselbst der ärmste einer, vor wenigen Wochen ein Kind bekam. Unwahr ist es, daß in der strengsten Winterkälte von dort ein Kind zur Taufe nach Altlag getragen wurde; unwahr ist es, daß ein armer Keuschler die fällige Kollektur dem Herrn Pfarrer trotz redlichen Bemühens nicht entrichten konnte: unwahr ist es, daß der Diener Gottes die Vornahme der heiligen Taufe verweigerte und der arme Keuschler sein Kind ungetanst nach Hause tragen mußte. Wahr ist vielmehr, daß seit dem 22. Juni 1906 in Hohenberg kein Kind geboren wurde, also auch nicht getauft werden konnte. Das läßt einmal wieder klar sehen, auf welch schwachen Füßen der freisinnige Radikalismus steht und mit welch erbärmlichen Waffen er kämpft. Freilich, der Abend ist für ihn schon angebrochen. Kschermoschmtz. (Wahlagitation und Südmark.) Noch ist der Wahltermin, der 14. Mai, fern und schon gehen die Wogen der Wahlagitation sehr hoch, und merkwürdigerweise ist es gerade ein unpolitischer oder doch unpolitisch sein wollender Verein, der sich ins Vordertreffen stellt; es ist die bekannte Südmark, von der wir bisher fast gar nichts gehört hatten. „Heil Südmark!" war der Ruf, mit dem unsere nichts Schlechtes ahnenden Männer in Gottschee begrüßt wurden, die nur zu einer ruhigen Besprechung behufs Gründung eines Bauernbundes dahin gekommen waren. Von Mitgliedern der Südmark. wurde dann den biederen Bauern ein huronisches Pfeiferlkvuzert unter Leitung des Hans Jonke von Mösel dargebracht. Es war das ganz gut; unsere Männer haben nun mit eigenen Augen gesehen, mit eigenen Ohren gehört, was Schule ohne Religion ist, und je lauter das Pfeifen, desto lauter der Ruf: „Mehr Religion in die Schule, sonst verwildern wir!" Natürlich war die Heldentat gleich im ganzen Lande bekannt und — heute mir, morgen dir — der Apostel der Südmark, Herr H. Jonke, wurde in Pöllandl und in Tschermoschnitz mit einer ähnlichen Ehrensalve begrüßt — er hat gelehrige Schüler gefunden. Er hat wohl in einem Hause Unterkunft gefunden, wo es geheißen hat „Heil Frankreich!" "Den daran Hauptbeteiligten möchte der Berichterstatter still ins Ohr sagen, daß es niemand hört: „Meine Herren, habt ihr nicht euren Hauptverdienst, ja fast euren Lebensunterhalt von der Kirche, gegen die ihr schreit; und machen wir aus derselben eine Bierbrauerei, wie einer eurer Anführer es seinerzeit gemeint hat, was wird aus euch? Also: „Heil Frankreich!" Und wissen die betreffenden Schreier, welchen Gallimathias sie mit ihrem „Heil Deutschland!" in Verbindung mit dem „Heil Frankreich!" ausgesprochen haben? Hat nicht das katholische Zentrum in Deutschland einen herrlichen Sieg nicht nur gegen die Sozialdemokratie, sondern auch gegen die Regierung errungen? Also die Südmark doch ein politischer Verein! — Herr Hans Jonke hat beim Weggehen versprochen, es komme ihm ein anderer nach. Doch nicht einer, dem er nicht wert wäre, die Schuhriemen aufzulösen, das wäre ein bischen zuviel Erniedrigung. Übrigens möge er nur kommen, er kann versichert sein, er wird seine Versammlung ruhig, ohne ein Pfeiferl abhalten können. Solche Politiker schaden uns nicht — im Gegenteil! Unterdessen hat die „Reichspost" eine Notiz gebracht, die wie ein Blitzstrahl die Tätigkeit des Herrn H. Jonke in der Südmark beleuchtet. Nicht wahr, Herr Bürgermeister, die Dankbarkeit ist eine schöne Tugend! Darum: Schwamm drüber! Schalkendorf. (Heimgeleuchtet und noch etwas.) Gestern erschien in unserer Ortschaft der Wanderlehrer der Südmark, um sein Sprüchlein auch den hiesigen Bauern herunterzuleiern. Siehe da! in seinem Gefolge waren auch die Allgetreuen: Hans Jonke aus Mosel, Wüchse aus Nesseltal, der sattsam bekannte fünfte Gemeinderat von Mitterdorf sowie Kaufmann Josef Bartelme aus Gottschee mit dem vom Brauhause aus bekannten Fräulein vom Kübel und noch sehr viele Gottscheer Bürger und Bürgerssranen. Als Versammlungslokal wurde das Wirtshaus der Frau Marie Perz auserseheu, wo sich wirklich drei bis vier willige Zuhörer einfanden, während der Dorfplatz in zwei Minuten von den Einwohnern derartig besetzt war, wie bei den Manövern im vorigen Jahre. Alles rief: „HeilBauernbnndl", „Nieder mit der Südmark!". Glocken, Harmonikas, Pfeiferl, Tukhörner verstärkten das Konzert. Die Gendarmerie, vier Mann stark, fand jedoch keinen Anlaß zum Einschreiten. Joses Bartelme erklärte der Menge offen: „Ja, das habt ihr von uns im Brauhause gelernt!" Alois Perz aus Windifchdorf schrie: „Was seid ihr für ein rohes Volk!" Eine Bäuerin sagte ihm rundweg: „Was hast du in Schalkendors zu suchen, bleibe daheim in Windifchdorf!" Daß sich auch die Schuljugend nach ihrer Art beteiligte und Schüler von ihren Lehrern mit Disziplinarstrafen bedacht wurden, ist Nebensache; daß aber der Oberlehrer von Gottschee die Schüler aus Schalkendors beim heutigen Schulbesuche geohrseigt, bei den Haaren gerissen und durch zwei Stunden eingesperrt hat, das ist ein Unikum und wird demnächst ein gerichtliches Nachspiel sinden. Die mißhandelten Schulkinder sind im Gemeindeamte im Beisein ihrer Eltern und des Gemeindevorstehers nebst Gemeinderäten bereits protokollarisch einvernommen worden. Wenn es zu einer gerichtlichen Verfolgung kommt, wird der wegen Mißhandlung der Schüler bekannte Oberlehrer wahrscheinlich wieder mit verweinten Augen bei den bösen „Klerikalen" um Schutz und Hilfe betteln. Wrauen. (Liberale Machenschaften.) An einem der letzten Sonntage waren sie wieder gekommen, die Herren Liberalen nämlich, um uns zu „bekehren". Und was wußten sie vorzubringen gegen den Bauernbund? „Klerikalismus", das ist der Anfang und der Schluß des Geredes. Einer wußte gar zu berichten, der Pfarrer in Rieg verlange jetzt neue steinerne Stiegen und mehr Wohnzimmer im Pfarrhofe. Muß das eine elende Partei sein, die mit solchen Mitteln kämpft! Denn erstens, was für ein Zusammenhang ist zwischen den steinernen Stiegen und den Wohnzimmern des Pfarrers in Rieg, dem Banernbnnde und dein Herrn Prof. Obergföll? Zweitens weiß der Pfarrer in Rieg von all dem nichts; wir haben uns erkundigt. Also wieder ein nettes liberales Lüg'chen! Na, na! bleibt ihr nur schön „fürstlich". Wir sind und bleiben Bauern. Wir sind euch doch um gut fünfzig Jahre voraus. Kohenöerg. (Kindestaufe und anderes.) Das Kind von dem armen Taglöhner ans Hohenberg, welches der Herr Pfarrer Anton Kreiner angeblich nicht taufen wollte, muß erst geboten werden. Was das „Grazer Tagblatt" geschrieben hat, ist eine freche Lüge. — Der Bauernbund hat in Hohenberg feste Wurzeln gefaßt. Wir lassen uns nicht von den Städtern und Südmarkswerbern betören und in ihrer Schlinge fangen. Heil Bauernbund! Wir wünschen ihm reichlichen Segen. Ein Hohenberger Bauer. Kötteniß. Von einem hiesigen Gemeindemügliede wurde vor kurzem das „Grazer Volksblatt" abgewiesen und zurückgesandt mit der Bemerkung, er wünsche derartige Blätter durchaus nicht zu lesen. Auch ein anderes Blatt, das Organ des niederösterreichischen Bauernbundes, wurde sehr abfällig beurteilt. Dasselbe käme dem alten Banernbündler (gemeint war der Rokitanskysche) in keinerlei Weise gleich. Nun, da dächten wir, so ein unüberlegtes Urteil sollte man nicht so schnell fällen, zählt ja doch der niederösterreichische Bauernbund bereits 21.000 Bauern als Mitglieder, während der Baron Rokitanskysche (wohl kaum den fünften Teil davon) sich mit obigem wohl nicht messen kann. Langenton. (Südmarkortsgruppe!) Der Bürgermeister von Mosel und der Hochschüler Jonke nahmen neulich bei einer Besprechung behufS Gründung einer Südmarkortsgruppe aus Furcht vor den knorrigen Fäusten der am 23. Jäuuer drangsalierten Bauern Reißaus, waren auf der Flucht bis Lafchitz, wo den Pferden die Glocken weggenommen wurden, um so unbemerkt durchs feindliche Lager sich zu schlagen. — Am 25. d. M. machte der Wanderlehrer der Südmark den zweiten Versuch, die strammen Langentoner ins „freisinnige" Fahrwasser zu bringen. Doch alles umsonst. Die christlichdeutschen Banernbündler unter der Führung ihres tapferen Bürgermeisters kamen im Gasthause des Herrn Kikel zusammen, während im Gasthause des Morscher, der selbst ein Anhänger der christlichen Partei ist, drei oder vier sogenannte „Aufgeklärte" sich zusammen-fanden. Die „freisinnige" Clique von Altlag war auch erschienen. Im christlichen Lager herrschte eine Begeisterung, wie Lcmgenton seit seinem Bestände sie noch nie gesehen. IJfoffanbf. (Jonke abgeblitzt.) Am 15. v. M. beehrte uns-der Gemeindevorsteher von Mosel in Begleitung des famosen Kar-niolen P. Jonke, der den Pöllandlern wegen seiner religionsfeindlichen Gesinnung, die er voriges Jahr anläßlich der Spritzenweihe in Pöllandl an den Tag legte, sattsam bekannt ist, mit seinem Besuche, um hier eine Südmarkortsgruppe zu gründen und so „nebenbei" auch für den liberalen Reichsratskandidaten zu agitieren. Wie Herr Hans Jonke hier empfangen und abgeführt wurde, dürften, die meisten Leser des „Boten" durch die mündliche Überlieferung, die in unserem Läudchen die beste drahtlose Telegraphie ist, bereits-erfahren haben. Kurz: Hans Jonke hat in Pöllandl .geerntet, maser im Brauhause gefäet hatte. Allgemein war man darüber entrüstet, daß Herr Jonke, der sich im Brauhause so undeutsch benommen, den deutschen Moschnitzer Boden zu betrete« wagte. Jti trübseliger Stimmung reiften die beiden Wandercipostel nach Tfcher-mofchnitz, wv es ihnen nicht viel besser erging. Waschet bei Kschermoschnih. (Mangel an ärztlicher Hilfe.) Unlängst ging ein Mann nach Töplitz, um für feine Mutter, die an Lungenentzündung schwer erkrankt ist, den Doktor zu holen. Aber der Doktor ist fort zur Wnffeuübung und sogar auf einen ganzen Monat lang. Und das gerade in der jetzigen Zeit, wo die Kälte zu weichen und die warme Lust sich einzustellen anfängt, wo die Krankheiten häufiger aufzutreten pflegen! Wenn man jetzt ärztliche Hilfe braucht, findet man sie nicht näher, als in dem drei Stunden entfernten Rudvlfswert oder in Tfchernembl. Ist da überhaupt noch von einer schnellen Hilse die Rede? Nimmt man wirklich s» wenig Rücksicht anss Volk? Im Sommer könnte man den Herrn Doktor wohl leichter vermissen, wenn es schon sein müßte. Jterkfällr. Stadtpfarre Kottschce: Am 2. Jänner Agnes Jonke ans Gottschee Nr. 125, 75 Jahre alt; am 4. Jänner Franz Schusteritsch aus Mooswald Nr. 17, 3 Wochen alt; am 5. Jänner Josef Meditz aus Nesseltal, Gottschee Nr. 185, 44 Jahre alt; am 6. Jänner Eleonore Florianz aus Gottschee Nr. 104, 3 Monate alt; am 7. Jänner Josef Wesel, aus Schwarzenbach Nr. 7, 2 Jahre alt; am 9. Jänner Maria Bartelme aus Klindorf Nr. 21, 50 Jahre alt; am 10. Jänner Elisabeth Kren aus Gottschee Nr. 180, 84Jahre alt; am 13. Jänner Margarethe Kren, aus Gottschee Nr. 76, 58 Jahre alt; am 18. Jänner Josef Lamperter aus Grafenfeld Nr. 77, 1 Jahr alt; am 21. Jänner Ferdinand Retnjak aus Gottschee Nr. 161, 8 Monate alt; am 27. Jänner Franziska Stimitz aus Schalkendors Nr. 3, 7 Monate alt; am 31. Jänner Alois Wolf aus Hornberg Nr. 26, 2 Jahre alt; am 3. Februar Josef Tramposch aus Hasenfeld Nr. 19, 16 Jahre alt. Pfarre Witterdorf: Am 4. Jänner Paulina Kamme aus Malgem Nr. 46, 5 Monate alt; am 7. Jänner Josef Verderber aus Mitterdorf Nr. 42, 4 Jahre alt; am 13. Jänner Josef Händler aus Mitterdorf Nr. 38, 6 Jahre alt; am 15. Jänner Paulina Krater aus Obrem Nr. 6, 7 Jahre alt; am 16. Jänner, Josef Krater ans Obrem Nr. 6, 3 Jahre alt, Johann Kraker aus Obrem Nr. 6, 9 Monate alt, Maria Verderber aus Kerndorf Nr. 18, 73 Jahre alt, und Maria Miklitfch aus Windifchdorf Nr. 12, 10 Monate alt; am 20. Jänner Johann Schober aus Obrem Nr. 7, 69 Jahre alt; am 25. Jänner Paulina Verderber aus Rain Nr. 14, 4 Monate alt; am 31. Jänner Lorenz Schauer aus Malgem Nr. 36, 11 Jahre alt; 4. Februar Matthias Verderber aus Kerndorf Nr. 18, 76 Jahre alt; 6. Februar Agnes Krobat aus Windifchdorf Nr. 25, 69 Jahre alt; am 19. Februar Kaspar Hudorovic (Zigeuner), 6 Jahre alt; am 20. Februar Anton Hudorovic (Zigeuner), 4 Jahre alt. Verantwortlicher Schriftleiter Josef Erker. — Herausgeber und Verleger Josef Eppich. — Buchdruckerei Josef Pavlice! in Gottschee.