vin 1'SV ^ kr»cn«ti,' , ^. „VI» »««d»m«i (mit ^u«n>km« tl»r f«i«st»g«). 6v»>flttl«ltung (I»u ZS/o». V«n«,««t«»A u. öuvköniok»r«t (ssl. ^r. Z024» ^»etdo». uile« 4 ^»nu«k»1pt» W>nt«n niokt s«tufnl«ft. ^ k^Wrpo»^ ^ 291 S»?nskDy, 6«n IS. Wvvmvch»«! 19SS In»«,st«n. u. Kdonn«mont»-/^ns,«bmo IN ^»rido»: u>. 4 . S«ug»pr«i»G. ^bkoisn monstl. 2S vtn, 24 01n. liurek k'ost monstl- 2S 0ln» kSe ö«« IS 0t». äniOtiiumm«« l SO un6 2 0t«. » MMiirrr seUma Oganttscher Wahlsieg der Konservativen Die Nesiemng der natlonalen Union erhSlt rund 400 Mandate, St? Ash?^»?r Partei iso / Baldwin als Sieger / Die Samuel Smppe dtz^ni-rt L o n o n, 15. November. , AuS diesem Grunde bedeutet der Verlust Herriot und Laval Gch. P a r t s, 13. November. Die französische Innenpolitik spitzt sich sichtlich auf ein Duell zwischen Laval und H c r r l o t zu. Darüber darf auch nicht hinwegtäuschen, daß die beiden Gcgner sich eben noch Komplimente gemacht haben. Daß .Herriot auf den Sturz des Ministerpräsiden' ten Laval hinarbeitet und den Wunsch hat. selbst auch das Außenministcrium zu ü^r-nehmen, daran zweifelt in Frankreich nie-mand. Wenn es eine Weile lang den An» schein hatte, als sei die Stellung Lavals :n diesem Ringen sowohl aus inm'n- wie aus nuszenpolitischen Gründen erheblich geschwächt. so wird man heute allerdings sagen dürfen, das; sie keineslr>egs so aussichtslos ist, wie.herriot wohl selbst geglaubt hat, als er vor einigen Wochen anf eigene Faust Ber» Handlungen mit amtlichen englischen Persönlichkeiten aufnahm und da^i ausgespro-chenermaszen von der Boraussetzung ausging, das; er demnächst der berufene anf^enpolitisc^ Unterhändler Frankreichs fein wi'rrde. Innenpolitisch hatte Laval sich viel Sympathien durch die auf Arund des BollmachtS« gesetze.^ erlassenen Sparverordnungen verscherzt. Es sah eine Weile lang so aus, als l'ilde sich ein? geschlossene Front aller Staats beamten. die Gehaltsopfer bringen nliisssn, qegen ihn. Dazu kam eine kritische (5instel« I'mg der 'ranzi^sischen Landwirte und auch lemisser in^uiiriesler Ä^reise, die mit seinen 'l'irtschaft'Zpolitischen Maßnahmen nicht alle l'niverstanden sind. Mch als Steuerzahler, eine Funktion, in der der Franzose empfind, sicher ist al? der Bürger ander<'r europäisck,er Staaten, trat er in Opposition zu Laval. Dazu kommt, das; die Nadikalsozialisten, die 5?attptgruppe der Negiernngskoalition, ihre Politik aNniählich ans die Kaniinerwa')-l^'u. die im ncichsten ^ahre sällig sind, einstellen. Si'.' haben das Gefühl, das; sie sich für diese Wahlen rechtzeitig stärker naä) links orientieren müfsen. DaS haben die Radikal' sozialisten übrigens stets getan, wenn an Sei« ne Masestät den Wähler appelliert wurde. Paris ist umgürtet von einem Ring von Wahlkreisen, in denen die Sozialisten und slommnnisten die Mehrheit haben.- So etwas macht ssindlnck auf die Abgeordneten, die sich wie in einer belagerten Festung fühlen. Die sozialistischen Parteien, die von der Wiederherstellung der Linksfront und der Macht-ergrcisung durch sie träumen, werben um die Radikalsozialen. Sie sehen eine Gefahr 'iir ihre Politischen Bestrebungen in der an-idemokratischen Agitation der Feuerkreuz« ler und anderer halbmilitärischer Verbände. 'I^eShalb die ultimative Forderung an La« '.'al. diese Verbände zu verbieten. Äe Radi» lalsozialen s'al'en sich zivar am ihrem letzten Parteitag nicltt zu einem kategorischen Ulti-'natnln durchgerungen, haben aber doch ihre V'.'rtreter im Kabinett l>cauftragt. im Sinns "^r LinkSwünschl' zil wirken. Laval hat einige entgegenkommend klingende Erklärungen abgegeben. wiN aber sichtlich eine Ents^idung ilnlgeben. Nem'rdings wirft man ihm vor» er habe früher gewisse Beziehungen zu den Fenerkrenzlern unterhalten und sei ihnen verpsl'chtet. .^^erriot ist im Augenblick durch s^'ine Stel-luna als ssabinettsminister s^ebnnden nn'» such' 'N dieser ninenvolilischen Frage aus« gleichend zu wirken. Sein Ehrgeiz richtet siH Dte xeftrlgen Parlame«tSwahlen in Eng- dieser 44 Mandate siir die Konservativen land brachten nach den biKher bekannten Resultaten einen selbst von den ärgsten Op timisten nicht erwarteten, gigantischen Wahlsieg der kOkservativen Partei. Nach den er^ sten Resultaten a>ß 871 Wahlbezirken, die in dm Morgenstunden bekannt waren, erhielt die Konservative Partei lS7 Sitze, die R-' oppositionellen Stimmen zerreissen halfen und damit den Wahlsieg d«r Konservativen verbesserten. Man reibet nach den bisherigen Resultaten, daß die Konservativen als keinen wesentlichen Verlust. Die ttonserva tiven sind nirgends im .Hinblick aus die Stimmenanzahl zurückgegangen^ im Gegen» Hauptgruppe der Reg'erungskoalition init teil, zwei Mandate, die bei den letzten Er- 4VV Mandaten in das iintcrhaus einziehen gänzungswahlen an Labour entsielen, sind werden. Aus die Labour-Party dürsten rund niied?r den Konservativen in den Schoß ge- Sitze entfallen. Dieser Wiihlsieg drr sallen. Die Konservativen biißtcn nur 31 Kenfervativen ist cin Erfolg Baldw'i'ä, d-r tiomliberalen lZir John Simon) l4 und-Mandate in reinen Industriebezirt-n ein, i den psychologisch richtigen Termin crs.Ht die Unabhängige nationale Arbeiterpartei! konnten aber den Brrlust aus dem flackern hat. lMatdonold) 3 Mandate. Von der Opposi- ^ Lande wettmachen, wo sie ihre Hochburgen Die Wahlbeteiligung war v-'rhältniämä-tlon erhielten die Labour Party 77 Man» date, die lInabhLngigen Liberalen (Sir Herbert Samuel) 9 und die «nathängige Wirt-schastspartei l Mandat. Bon den Mandaten. die die Labour Party erhielt, entfallen ^ o.llem der unabhängigen Liberalen zu bu- politischen Lireisen mit als <,er dlben. Die Mandatsgewinste der Labour s^ig schvach. An der MstimN ung dNcili^^teu Party find auf dos Schadenkonto der natio-^sich erwiesenermaßen die in einun nalen Lil^ralen, der unabhängigen natio-. Stimmenverl)n!tnis von lj.i bis 70 Pro» n». nalen Arbeiterpartei (Macdonald) sowie vor Dieser konservative Wahls'i'g wird in aüen 44 Sitze aus jene V-Zirke, in denen diese Partei 1931 vernichtend gksch^ai^en wurde und die sie jetzt eiMtlich wieder zurlick-gewonnen hat. chen, die vollständig ausgeschaltet sind, da'Sieg des Premierministers Sianlcy Vs^!d-ihr Fiihrer Sir Herbert Samuel nicht win gefeiert. einmal persönlich gewählt wurde. Ihr etn-^ ziges Verdienst besteht darin, daß sie die Dvr dem Großen Fa»tvtftenm> Italien erwägt ernstlich den Al?siritt aus dem Völkerbund. — Morgen füllt die Ent- scheidung. Rom. 15. November. Morgen. Semstag. tritt in Rom unter dem Äori'itz des Duce der Große Faschisten-rat zusammen, uni über eine der wi5itigst<'n Fragen der ite Waren verhängen wollen, hat aber die Durchft'chrung dieses Peschlnss?s auf Ein-kcs>reiten des sran^^ölsischen Hlindelsattachees in Rom bis auf weiteres vertagt. Auch die inridlsche und die technisch.' Seite der italienischen Demaräie in der Sanktionsirage soll be' dieser Gelegenheit zur Sprache getominen sein. Obwohl uvch nichts eulschi<'den ist, hält „Petit Parisien" die von Großbritannien gewünschte kolleliive Antwort der Sanktionsmächte an Italien für nicht wahrscheinlich, weil laut Artikel 1«; des Paktes jeder Staat 'n der Sauktionsfrage ti.'rechtigt ist^ individuell vorzugehen und das .^wordiuationsko-mitee inlr zur Harmonisielnng der nersch^e-deneu Aktionen geschaffen wurde. Entsprechend diesem Prinzip hat Italien s'inen Pro lest nicht an das Wlkerbundsekretriat, sondern au seden Staat einzeln gerichtet, weshalb auct' sedes Lani» in^ S'nne dieser Prozedur einzeln autwotten mus;, was aber eine vorausgehende Einigung über die Antwort anf die italienische Demarche nicht ausschliefst. Der Nequ« vlant ein abefsinlfOk« Tanntnberg London, lk. Novenrber. sTR.) D^r Kriegskorrespondent der „N e w s C h r o-nicl e" meldet auS Addis Abeba, daß die abessinische Heeresleitung der Ansicht ist, die Italiener seien noch nicht zu tief in das Land eingedrungen, um zu dem Gegenschlag, den der Kaiser vorbereitet habe, auszuholen. Die Strategie der Abesfinier Plane, den Italieneim ein abeffintfiZ^s Tannenberg zu bereiten. Zur gleichen Zeit wolle man ei-nen Angriff auf Erhträa in der Richtung des Roten Meeres unternehmen. Die Abefsinier haben im SÄden die Ortschaft L u g in Jtal-ienisch-Somali-Land besetzt. Dies scheint darauf hinzudeuten, daß ein Porstoß auf den .'^^afen in Itasieinsch« Somali-Lnlid M o g a d i s c i o eri^l^v-n soll, zugleich nnt de'u Versuch, in s'aaden dnrch den Einsät.^ einer Aruiee ^wn Mann dem F-^ind die Verbindi'in obyu-schneiden. Der Kaiser hat zn diesen ''lkuoi'-n vr'lles Zutrauen. Tcdesopfer der liberstf'in ?r':nl-reilh. Paris, i.'j. ??>)v?inber. Mir der Aus-dcs^nuug der Ueber'ckweninnnK'' in Züd-srankreich steigt anch die Za^'l der T-.'de-^-'^Vfer. Seit gestern ncichunttag sel'it iede Zvur von ocht P!?niersold<'ten und drei vilisten, die in einem Rettuns!sl'ool den schivcrbedros'ten Bewohnern von Fv'rain'^? '«Ii ^^ilfe eilen wollten. !'<'sür:l^t?t, duß das Boot gekentert und die ^>nsasscn ver-unalückt sind. Die Robne ist weiter iui -tev^en s'eqris-fen. Bei Avignon erreicht? der Flus', l'eieits ene Breite von ?s) .^Vilonieter. ?,n der 5tc>dt selbst steht da.? Wasser zn>'! Meter lwch. Der Perkehr wird nnr dnrch Beote au'reä'ttt--halten. Niedrig s^e'egenc W.lnnlnsi''n ni'n'',-ten geräumt werden. Beunrubigcud ist di^' Lage bei Lvon. wo die Saone sich iuünrr nviter ausdelint. ^n Ampuis sind mehrere (^^bäude nnd drei Baiierniehöste w'gae schwemmt n>orden. Ein junger Mariue-soldat ist bei den R.'tlnnisarbeilen ertrunken. An der Küste der BretagNl' h^t gestern ein Wirbelstnrm, verbunden mit l'erlnx'r n-dem Univetter, großen Schaden anq?'r':^''et. »vrse Z ü r i ch, lü. November. Devisen: Ljub-ljana 7, Paris Sl).257ü, London Newyorf 307.625. Mailand Prag l2.71Sü, Wien btt..«), Berlin 12?^.70. »S» offenbar ganz auf seine außenpolitischen Zie« le, und unter ihnen steht die Freundschaft zu Sowfetrntzland an erster Stelle. Er hat in Lyon wieder an einer französlfch-sowjetrnfsi-schen Freundschaftskundgebung teilgenommen und dabei daS Zusammengehen mit Moskau verherrlicht. ES ist sein Schmerz, daß der Pakt vom 2. Mai. den er zn einem gnten Teil als sein Werk betrachtet, der Kammer noch immer nicht zur Rati.fizierung voi^gelegit wurde. In den Tagen der lebhaften VerHand lungcn zwischen Paris und wndon erhoffte er von den Engländern eine gewisse Fi^rde-rnng seiner ehrgeizigen Vettr^'bungen. Iin Gegensatz zu Laval, der sich an die Mussolini gegebenen Zusagen für gebunden hielt und der sich deshalb um die für Italien unange. nehme Entscheidung für England so lange wie möglich herinnzuwinden versuchte, trat Herriot offen für die franzi^sisch-en^lijche Au- sammenarbeit und die Beistandsverpflichtuug im Mittelmeer ein. Das entsprach seiner au-tifaschfftischen Einstellung, Geheimen hofft er, Laval werde nicht über seinen rii^' mischen Schatten springen ki^nnen, deshalli stürzen und ihm den Wog nach Moskau damit freimachen. Es scheint, daß .^^erriot sich verrechnet bM. Man liat in London erkannt, woliin Fruis-reich gelangt, loenn eine allzu hostige au- ..MarNic>rer.'iMng" Nummer 261. GamStag, dm 16. ?!od«nber 1SSK. ßenpcilltischo l^esiion ^en Mm^sterprSfiden-tl?n 5anal schließlich zuv Rücktritt zwingen würde. Das erklärt die ^twas elasttschere Haltung, die Lovdon- in den Verbandlungeii mit Paris zuletzt eiirgenommen hat. DaS englische Kabinett ist zwar in den Fragen tier Mittelmcerplü^tk und Jtaüen gegenübr^ unerschütterlich. Frankreich von Italiens Seite, wenii^stens in der allzu engen Bindung, loszulösen, ist nach wie vor daS Ziel. Aber man will doch nicht, daß das letzte Ergebnis eines engltsc^n Erfolgs die feste Ber-knüpfung Fran^eichs mit Sowjetrusssn ist .'d e r r i o t als ausgesprochener Erpo--nen der Z^ündniSholitik mit Moskau wird in s's udon als das groß e.r e Nebel empfunden Il'id Herriot, der wohl erkannt hat, daß fcme Aussichten sich im Augenblick etwas vcisck.lechtert haben, bemüht sich nun Plötze lich, Laval in seiner Finanzpolitik zu stützen. Vürde der Ministerpräsitient fetzt fallen, dynn __ so argumentiert der Bürgermeister vm' Lyon — wäre eS z)veifelhaft, ob er daS Erbe antreten kann, und wenn os ibm wirk-liä) zufallt, l^b er es lange in der .^nd be-holten wird. Das Tanger-StaNit verlängert Das Ergebnis der französisch-spanischen Verhandlungen. — Die Tangerftage bis 1948 ausgeschobe«. Paris, 14. November. Der sranzi^ilchen Diplomatie ist es durch längere Perl)andlungen mit Spanien g^lun--g'^n. einl' Einigung über die Tangersrage zu crzielcn. Die Verhandlungen wurden zwi. schen Laval und dem spanischen Gesandten in oller Ztisse geführt. Dadurch wurde erzielt, dns^ kein Ztaat vor dem 14. Nov. ber das Statut kündigte. Das Statut, nvlches am 18. Dezember 102:; unterzeich-n? wurde, ist dadurch automatisch bis 1^ verlängert worden. Dle INilkkthr KSnla Seorg» nach Sriechtnland L o n d o n, 14. November. Heute um 11 Uhr vormittags ist König Geor^ von Griechenland aus London ab« g<^reist. Zu seiner Verabs6)iedung hatten sich am Nahnhos eingefunden: d-er Prinz von der Herzog und die Herzogin von Kent. die jugoslawi'che Prinzessin Olga, die Ml:gl!<'dcr der griechischen <9«sandtschaft und der Kolonie sowie die diplomatischen Vertre'er der Ztaatm der Kleinen Entente und des Balkanabkommens. Bor seiner Alirk'l'c! dankte .^il>nig Eeorg dem englischen Vl.lk^ si'lr seine Gzslsr?undschaft und sprach die ^-tizssnung aus, das; die Bi'ziehungen z'.risch.'n England mrd Griechenland auch in Hinkunft die besten sein würden. König Georg bleibt zwLi Tage in Paris und veist über Florenz nach Nom. wo er von König Viktor l^inanuel empfangen werden wir^. Äm ^-r<'iiag erkolzt die Einschiffung des ^iönigH NN Vord des griechischen Kreuzers Der .slöuig roird am Sonntag zum ersl^'n Male ncich seinem E^xil griechischen Boden betreten. Aus der Skupfchtina Wettere Wahl der ständigen Ausschüsse und der Beratungs komitees B « ograd, 14. November. Die Mupschtlna fetzt« in ihrer heutigen Sitzung die Ü^hl der ständigen Ausschüsse bezw. der Beratungsausschüsse fort. Ve Wahl wurde mittels ZettÄ vorgenommen. Bei der Wahl des Beratungslomitees für das Gesetz über die wirtschaftlichen Genossenschaften erhielt däe Regierungsgruppe 160, die Oppositionsliste Boja Niorgjevi«^ 123 Stimmen. Die radikale Union erhielt damit 12, die Opposition v Stimmen. In diesem Ausschuß befinden sich aus dem Draubanat die Abgeordneten Dr. Beble und Dr. K o e e von der Regiv' rungsgruppe und Mravljak, Prekov-^ ek und DoberSek von der Opposition. Bei der Abstimmung über die Zusammensetzung des Komitees zur Beratung des Handelsgesetzes erhielt die Regierung 1KY, die Opposition 121 Stimnren. Auf der Liste der Radikalen Union wurden aus dem Dwubanat Josef B « n k o und A^rl G aj 8 er gewählt. gx den Ausschuß zur Berawag deS Gesetzes über die llebertretungen wurden mit 1S0 geg« 1S1 Mmmen Vov» nehmlich Vertreter der Regierungsgruppe entsendet, darunter aus dem Draubanat Dr. B e b l e, Marl Kaj » ek und Dr. I a n-e i L. In den Ausschuß für die Bemwng i n-ternationaler Konventionen wurden bei ähnlichem Stimmenverhältnis auch Dr, Franz Semrov und Dr. L o v-renö'i 8 sowie Dr.NovaLan auS dem Draubanat entsendet. Schließlich wurde noch ein BeratungSauS-schuß zur Abänderung der Geschäftsordnung gewählt. Das ErgÄniS der Wahl nahm die Regierungsmehrheit mit Beifall entgegen. Präsident V i r iS forderte die neuen Ausfchüsse auf, sich zu konstiwieren und zu diesem Zweck um 17 Uhr zusammenzutreten. Die Sitzung wurde hernach ge-ischlossen. Die nächste Sitzung wird schriftlich einberufen werden. Guerillakrieg im RÜSen der Ätaliener Erbittertes Gefectit mit irrequlären Abeffiniern bei Hausten / Schwere Verluste auf bciven Seiten H a u s i e n, 14. Ottober. In der Umgebung von Haulsien — einer Siedlung, die im Räume zwischen Adua und Makale liegt und demnach schon längst okkupiert ist, entkpalm sich zwischen den im Gebirge verborgenen abessinischen irregulären Truppen und den italienischen Etappen. lstreitkräfften ein erbittertes Gefecht. Me Abessinier beabsichtigten nämlich, den italie. nischen Nachschüben für die Makale-Front die Rückkehr abzuschneiden. Bei diesen Kämpfen edi-schen meteorologischen Station, I. V. Sandström. Sandström begründet seine Prophezeiung mit den Temperaturvelchältnissen des GvlfstromeS, die er seit vielen Jahren fwdiert und die Heuer außerordentlich ge-ringe Schwankung^ aufweisen. Die »tlei Pl«t «rießSWfftzeßelWWe» in Istanbul. 14. November. Die ^Ärkisch«' Regierung bemlcht sich auf dem Londoner Markt eine Anleihe von SS Mill. M. wr den Ausbau seiner Flotte zu «Halten. Sie Seatfichtigt. in England 2 Panzerschiffe, 2 leichte Äreuzer, 4 ZerstSver und tt U-Boote in Auftrag zu geben, falls ihr der Abschluß der Anl^ gelingt. «n die «sch-st ews» KoP sta d t, 14. NovAnbe^. Dteser Tage trat hitt eine Kommission zusammen, um die verwickelte Erbschastsange-legenbeit der Nachkommen des Zuluhäupt-lingS Jobn Du n n, der nicht weniger als 33 Kind« hinterlassen hatte, M studieren. Johr Dunn stammte von lveißen Eltern ab und wurde von rund IM Jahren in Natal geboren Als junger Mann machte er Ge-schäfte mit den Zulunegern und wurde ein Freund des berühmten Zuluhäuptlings Zet-wayo. Er lebte später unter den Zulus und nahin auch deren Titten nd Gebräuche an. Er hatte mehrere Frauen und erwa^ e^n großes Vermögen. Nach seinem Tode entspann sich unter den Witwen und größtenteils erwachsenen Kinidern ein erbitterter Kampf, so daß eme besondere Regierungs-komvlission ernannt werden mußte, die si
  • R«cht den Flug von Amerika nach Au-fttalien als ein Ganzes ansehen kann. Be-rÄcksichtigt man di-e damalige technische MS-rüstung des Flugzeuges, war der Flug sin tlivMnes Wagnis, aber es gliickte und der Jubel der australischen Larrdsleute, die Kings foÄ Smith zum „Lindbergh des Pa^fik" machten und sein Fokkerflugzeug „Das Kreuz des Südens" tausten, lvar durchaus begreiflich. Im einem wöfmtlichen Punkt unterschied si6) Kingsforv Smith von übrigen Ozean sliegeril. Während diese reine Sportsleute lvaren, denen eS in erster Linie auf Rekorde ankam, war Kingsford Smith von vorne-kieroin darauf bedacht, die Möglichkeit eines kommenden Luftverkehrs auszuproben. Sein Spezialgebiet war feine Heimat Australien, die er näher an den Weltverkehr heranbringen wollte. Dazu fchien ihm der Luftweg daS geqeSenste zu sein. Gr hat dazu unzählige Flüge über kleinere und größer« Strecken unternommen. Nicht immer war er vom Glück begünstigt. Als er zu Beginn der drei-sziger Jahre den Versuch machte, von Australien nach England zu fliegen, versagte seine Maschi?le schon gleich zu Beginn des Fluges. Glücklicherweise befand er sich noch llvov Australien, so daß « notlanden tonnte. Erst nach V Tagen, in denen er sich lediglich von Beeren ernährte, wurde er von den Suchflugzeugen aufgefunden und gerettet. i5in anderes Mal setzten ihm bei einem Flug von Indien nach Australien über der Tlniorsee Mel von seinen drei Motoren aus. II? A> ^eter flog er über das von Haifischen wimmelnde Meer. Zum Mick funktionierte die Funkanlage, so daß er mit australischen Funkstationen in Verbindung blieb. Is?m sili'irkte es, mit letzter .Kraft die Miste von Australien zu erreichen. Wieder dauerte es neun Tage, bis man den Verschollenen kand. Zw'sifei^d'.'nn, im Juni l930, hat er auch kien trad'twnellen Flug über den Mlanti-schen !7zean ausgefi'ihrt. Auch hier war der am Zwischenfällen reich. Zwar gliickte 'bn, die' Landung in Reusundland,, aber s^incsst'rd Smitl) war völlig am Ende seiner und Maschine ihrer Kräfte. Er hatte kein )^enzin mehr und Überdies hatte der Kom^vZ versagt.' Als er „Das Kreuz des Südens" verkaufte, l'eal'sichtigte er, sich von der Fliegerei zurückzuziehen. doch risi ibn die alte.Äebe wlede? mit sich. Er war inzwischen durch den englischen .Wnig geadelt wört>en. Nunmehr be-faiite er sich mit den. Plänen einer Luftver-lnndunq Enaland^AMralien. Der Flug, der am k!. November: begann, ging zunächst gut. NeSer deu (^olf von Bengalen wurde er '.uletzt gesichtet. Seitdem hat man nichts wieder von ihm gehört, ^n, Wegensatz zu früher hatte Kinqsf^rd Smith diesmal keine Funkanlage an Bord. Dieses Fehlen ist ihm offensichtlich zllm Verderben geworden. MuNoNnw Svdne »um Luttkampf gefordert i Die viel berufene mittelalterlich fendale DenkungSnieise der Abessinier hat zu einer seltsam romantischen, fast schon rührend''n Epi'ode geführt. Wie ans Addis Abeba gemeldet wird, haben drei junge Söhne eine? hervorragenden abessimschen Persönlichkeit, die auch als Botschaft^'r in Europa gewesen ist, drei junge italienische Helden.' und zwar niemand anderes als die beiden Söhne und den Schwiegersohn des Duce, Graf Ciani, ,^um gemeinsamen Zweikampf herausgefor, dert, der in der Luft im Flugzeug auSge-fochten werden soll. Mit ritterlic^r Höflichkeit überlassen die jungen Avessinier ihren Gegnern die Waffenwahl in dem Kampf, der über da? Geschick ihres Landes entscheiden soll. Ein Pariser Blatt fi'lgt dieser Nachricht gefühlvoll hinzu: „Wer denkt nicht dabei an jene romantische Episode, die an den Uranfängen der alten römisl!^n Geschichte steht, nämlich den Kampf der drei Horatier gegen die drei Curatier?" Nnd es schliefet: „Nicht ohne Melancholie wird man'sich überlegen, kaf;, wenn diese Austragung von internationalen Konflikten inl Lanfe der Jahrhundert« Geltung gehabt hätte, viel Blutvergieften vernlieden worden wäre. Aber freilich, wenn die von den jungen Abessiniern vorgeschlagene Methode vor MX) Jahren in Rom mög. l!6i mar. hente in unseren aufgeklärten Zeiten der Flugzeuge und Bomben werden wir kav« wiei^r verwirklicht seh«" Die beiden amerikanischen Hauptleute Albert W. S t e-v e n s und Lrvil Uders en unternahmen von Ra- pid-City (Dakota^ USA) aus mit dem grösjten Stratosphärenballon der Welt einen Flug in die Stratosphäre. Während ihrer 7 ein halb stllndigen Fahrt erreichten sie eine von 22.57a Meter, überboten also alle bisher bestehenden Weltrekorde. Unser Bild zeigt Stevens llinks) und Andersen in der Gondel ihres Stratosphärenballons, von der aus sie ihre wissenschaftlichen Beobachtungen machten, auf deren Ergebnifso die Gelehrtenwelt mit Spannung wartet. (Weltbild-M.) zn gaben die Erfolge, die die deutsche Artillerie liei der Parisbeschießung hatte. Es wurde bekannt, daß die Geschosse zur Erreichung der weiten Entfernungen in die Stratosphäre g'eschossen wurden, um hier ei-geringeren Luftwiderstand anzutreffen. Lei Verg!llini!s5Nz»eimme» Ilervtirkerufen durcli vcränrliLiie ?iici!>en. l?ilclet ^ie ?;s>fnrtike cles iintiir-liciieii lZitterwasiier.'' ein /Vlittel. t)il min. 8oc. siol. II»!-, ^llr. 3. bi'. I5.l8Ü o«! ^Z. V. II??. Neues Wettrennen in die Gtratospäre Falschmeldmgen über das Wirken geheimnisvoller TodeSstrahlen . Durch den Stratosphäre«. flug der beiden amerikanischen Fliegeroffiziere Albert Stevensund Orville A n d e r f o n ist das I^iteressi. der weiten Kreise des Pubt,. kums erneut auf das Gebiel der Erforschung der höheren Schichten der uns umgebenden Luft hingewiesen worden. Man spricht von einem richtigen Wettrennen nach der Stratosphäre, und mancher mag dabei den Kopf schiitteln und sich fragen, waS eS Überhaupt für einen Sinn habe, Stratosphärenforsck'nn^ zn be treiben. Iu^ heutigen Zeitalter des Tempos und der Beschleunigung reichen selbst die schon erreichten Geschwiildi gleiten in der Luftpaffagierbeförder-'tng nicht mehr aus, besonders bei der Ueberbrückung Wetter Entfernungen. Das Flugzeug trifft in der Atmosphäre meist auf ftörendc Ge« genwinde, auf Gewitter und Wolken, deneit oft ausgewi--chen werden musj. Eine Beeinträchtigung des Aktions-radius und der Reisegeschwin digkeit der Flugzeuge' ist die notwendige Folge Um diese Storungsmomente auSzuschal ten, wählte ntan den Weg in die 'Stratosphäre. Hier kann der Flieger sozusag. i'cher den, Wetter fliegen und ist durch den fchlenden Luftwiderstand in der Lage, höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Aus^'rdem kann durch eine.Verkiir-zung der Flugdauer die Meteorologie weitgehend entlastet werden. Bisher ist es notwendig, bei großen Ueberlandflügen oft auf Tage hinaus die Wetterprognose zu stellen, wobei gewisse Ungenauigkeiten nicht zu vermeiden sind. Leichter hingegen ist eine Vorhersage auf wenige Stunden, wie sie für einen Stralosphärenfernflug ausreichen würde Schon zu Beginn unseres Jahrhunderts fand der erste Borstofi in die Stratosphäre statt. ES waren die Deutschen, die sich hier in erster Linie auszeichneten. In« 1V0l glückte es ' den beide« Meteorologen Berson und Süring, eine Hl-i-he von lO.ZOl) Metern zu erreichen. Die techuischeli Einrichtungen dieses Ballons waren noä) außerordentlich primitiv, und die beiden Forscki«r waren den Unbilden der Witte-rungseinflüs^ in vollem Mas^e ansge!ettt. Nach ihrer Landung erzählte« sie von Luftmangel und Ohnmachtsanfällen, den<'n üe abwechselnd anheimgefallen seien. Bereits itt einer Höhe von Metern fingen die ersten Störnngen an. Mattigkeits- uud Schwindelgefi'lhle waren es, die den Forschern out meisten zu schaffen machten. Auch die .?,öhenflieger, die in ihren Flugzeugen nur Höhen von 8000 Metern u>ld ivenig darüber erreichen, kennen diefe Ge-fül^le. Neben den medizinischen Sti)rungen der iDrgane trete« Sti^rnngen seelischer Ar! auf. Der Flieger wird von einem unbeschreiblichen LoSgelöstsein und einem ausgesprochenen Einsamkeitsgefühl befallen. Der Wunsch, so schnell, als irgendmöglich wieder zur Erde zurNckzukomnien. wird in jedenl lebendig. Um so mehr ist die Energie und die Willensstärke zu bewundern, die diese Männer auf einem solchen Fluge in .YShen von Metern bewiesen. Oft wird nun die Frage anfgeworfen, weSk^lb zu Stratosphärenflügen vorläufig noch Ballons den Flugzeugen vorgezogen werden. Di« Antwort hierauf lautet, dafz die Motorenleistung der Flngzenge in gri)-sterer Höhen fast nm die Hälfte nachläßt. Eine Motorenleiftunfl von berspieis^veife 8lX) PS am Boden sinkt bei einer Höhe von 5,00N Metern auf etwa 400 PS herab. Eine Aufrechterhaltung der vollen LeiswngSfähiq keit auch in größeren .^öhen erfordert Borrichtungen, die durch ihre Schwere eine SteigfWgkeit stark becinflnfsen. Nach dem Kriege tauchte daS Problein der tzöhevjarjchtmg ervvut aus. Den Answß da- SM. >5plkl^ i'Avt.er'rc »t» kttr N»» att»G 6«» k«ß 8. »o» I. I>1> l?Z5 Sehr bald verband sich damit auch daS Gerücht von geheimnisvollen Strahlnngen im Weltall, die angeblich auch die Stratosphärenflieger bedrohen sollten. ES gibt bier zwei Theorien. Die eine bemgt, daß iin All elektromagnetische Strahlungen ähnlich den Radiumstrahlen vorhatlden sein, wäh-r-end die andere Ansicht den Standpunkt vertritt, die Stratospli-äre sei durch kopuSkalare Strahlungen, also elektrisch geladene Strahlet?, bestimmt. Die zweite Theorie vertritt damit auch zugleich den Standpunkt, daß die <'lektrisch geladenni Strahlen als Träger einer Materie sein müßten. Aber daß diese Korpuskel im All Flugzeuge bedrohen kön-nett, ist sebstverständlich eine irrige Ansicht. Die Unglückssälle, die auf derart rätselhafte Strahlen zurückgeführt werden, finden tnei-stvns in ganz einfachen technischen Vorfällen ihre Ursache. Als zutn Beispiel in, Vorcfahre die beiden amerikanischen Offiziere, die letzt wieder itn Brennpunkt des Interesses stehen, bei ihrem Aufstieg abstürzten und sich durch Fallschirmabsprung retten inußteit, ging auch das Gerücht, der Ballon sei unter dem Einfluß der rätselhaften Strahlen explodiert. Damals war aber die Wandiing des Ballons aus Gewichtsrücksichten so dünn gehalten worden, daß sie den Druckuntersch^ed der Luft im Inneren der Gondel und der sie umgebenden Luft nicht gewachsen war. Auch den Absturz des russischen Stvatosphä^ renballonS zu Ä?ginn dieses Jahres führt inan auf ähnliche Ursachen znr^ck. Bei der Weiterentwicklnng der Höhenfor-schiing werden wir sicher noch .Höhet! erreichen, die uns l)«ute als pliantastisch anmuten. Vielleicht tvird es unseren Urenkeln beschieden sein, zunt Fünfuhr-Tee eine Capelle in Newyork anzuhören und danach zu einer Opernaufführung nach Sidnev zu fliegen. Utnnöglich ist bei der raschen Entwick-luztg der LuittkK»ik MW. i 4V«-Jahrseier der Nrsulinerinnen in Ba- raidin. In Bara/.din feiern die dortigen Nrsulinerinnen an: lli. d. den 400. Jahrestag des Bestehens ihres Ordens. Die Ursuline^ rinnen sind bereits 2s>0 Jahre in Vara^din. i Elektrisches Licht am Etjeme-Gebirge. Dieser Tage wird das ^abel aus Zagreb über Graöani und Breftovac auf deni Zlse-liie-Gebirge gelegt. Die Hütien und sonstigen Institutionen auf diesem 'G.'birge werden demnach sehr bald zum ersten Male ini elektrischen Licht erstrak)len. i Angriff von Giftschlangen aus ein Dorf. In Bolob, Bezirk Sarajevo, wurde in einen? dortigen Steinlnnch Pli^t.^lich ein F'Is-loch geönnet, ans dem ciu'^ie ist schlangen fielen. Die Arbeiter und Bauern erick>lugen I'as Otternge^üeht. doch ergos; sich bnchitäb-ch aus dein Loch eine ungehenre Menae an schlangen, die auf das Dorf zueilten. Die Leute verbrachten eine Nacht der Panik, da inan um das Vieh in den Ställen nud um die MetMen in den .Häusern bangte. i Griine, frische Erbsen in Split. Am 14. d. M brachte eiti Bauer aus Posiir gviine, 'r?sche Erbsen au^ den 5pliter Markt. D-r Bailer säte die Erbsen um Maviä G.'bnrt aus und erntete bereits Erbsen. Es wir>' sogar d'e Ml)glich?eit zweier '.^iussaaten im Jahr für die Zukutift erw-^gen. i Ein Bräutigam sliickstet vor der.Ho5>zett. .^n Dritii« hätte am d. ein gewisser Bvu-noa IN nt e r seilte Braut :v!aria G n^ t e a zum Altar fiibren sollen. Die Trau-nitg war für 4 Ulir nachmittags anqeset.tt, man wartete aber vergeblich bis se6>s Uhr auf den Bräutigant. Abends stellte 'ich heraus, daß Hammer an? Bahnhof eine Karte gelö't und in der Richtung nach '^^lorden atigereist war. Santerungspwblome Der Stadtrat von Ljublsana h ell kürzlich nitler den: Borsit) des Bürgertneisters Dr. R avniha r eine 5it.uittg ab, in ivel-cher verschiedene wichtige Angel^genbeiten zllr Diskussion gelatigten. So wird ini nächsten Ial,r eine Fluglinie eingerichtet werden, die S a l z b u r g über .^iter aber widerrufen. Die Anstrengungen, eilte Anleilie mind<'stenS in der erwähnten .^'öhe zu erla??gen, »oerden fortgesetzt werden, um diese Weise das Kommunalinstitut ilitsuid „MmÄover Mtung^ Rmm»»r SSZ. SilwtKag, ^ 1S^ Ziovemöer INS. zu gvstaiten, wovon die Wirtschaft von ganz Äowenien großen Nutzen hät^. Ta sich der Sportklub „I l i r i j a" in Cchwrcrigkeiten befindet und die Amortisio-rung sslneS Freibades neben den Mustermessen anlagen nicht vornehmen kann, wird das 4c die Sanierung der E I e k-t r i s cli c n S t r a ß e n b a Ii n in Ver-Handlung gezogen. Nach langer Debatte wurdon entsprechend« Beschlüsse gefaßt. Darnach s^ikl'ibt die Stadtgemeinde die Annuilä-im für das Tarlelien von ll"» ein halb Mil-lic'nc^n Dinar für zwei Jahre ab und erhält dafiir die alte R<'misc' samt Gebäuden, die nrit 5il'>s).WN Dinl'r bewertet nnvd. Die For« derungen der t^mcinde gegenüber der Un-terncljmung in der Höhe von 20 Millioim? T'mar werden nach einigen Abschreibungen zur l5rhölmng des Aktienkapitals verwenl^t, wodurch di<^ Gemeiniic fast alleinige Eigen-lünierin der Straßenbahn wird. Der zweite ?lkt!on.^r, die ^-irma Sieinens A. wird sein Aktienpaket spätestens im Jahre 1941 um 1 ein halb Millionen Dinar der Gemein--de abtreten, die dann tatsäckilicki die alleinige d^'r Unternehmung wird. Mit der Pensionsanstalt, die gegenüber der Stra-s'.enbahn eine ?^ordernng von 2l) Millionen Dinar besitzt, wird in der Frage des Zin-sendicnstes ein besondere? Arrangen,ent ge-irossen werden. ?^reitag wird die Sitzung fortgesetzt. ln. Inspektionsreise des BanuS. ?^anuS D?'. Natlaöc n set^üe Tc'NNi.'rstag seine !^^n!vektion^?reise durch Unterkrain fort. Nach s'rnmneli und M^'tlika galt diesmal sein ?!ooo mesto. wo er von den Behör^ d.'il und der Beoöltcrung hc^rzlich begrüß' wurde. lu. Journalistenkonzert, ^ür das trad' tionelle ^onrnalistenkonzert, die alljährlic!/ (<^?ilc'»eranstaltunq an: l. Dezember, sind die Vorl-ereitung-^n im vollen Gange. Du' s!on'/^rt, dessen Neingewinn zugunsten de ?cnsionöfonds der Iournolisten fließt, sin-dct dieömal im ^okolsaal am Tabor ftat' da der Unionsaal zu einem Kinofaal nn' gcm.indvlt worden ist. lu. Mililärscier. Die SanitatötruPPe in bez'.nz Donnerstag unter dem iU.ici'^'n ,>'rciil.iniesl sein-' traditionelle Mi-?itäri:!ier, der auch die ZPitzen der Behörden lxiwchntcn. Nl. Trauungen. In Bri^-sc' wurde der P'.akutant der !l!bcrstaalsan!v^ltschaft in !!'iubl!aua ^ronz Vajc mit der Lehrerin ANj^el.i ?)^!ivec au? l)atc^ getraut. Ferner murd'.'n s^etrant Professor Paul .^ivic il'U ^rl. ?tnna Tuner aus .^-aseöar und dc'r P inalsar^^l Dr. Z'cian obar auS CiNt Nv.'lj nNt ^rl. Vera Ü u K l j a n aiii' Vv'^ice. lu. Dcn klcinei, Harmenikaspielern «luS ??i2V'.lior sina in j u b l s a n a ii^on-lnrrcii^^.'n erwachsen, da hier ein et^^^enel ()t'?!-r ins Leben g.'rufen n>oriz.it. Der gab bereits .^'konzertc ill verl6)il.'den^n Orten Zlowenien'^, auch iin ^anntal, übl'rall mit qrösittnn Erfolg. ?)ür ^onntai^ ist ein io.lcli" ""'1 in ',Ncinj ansiesagt. ik. Trauung, ^'^n der hiesigen Marienlir« 6)e wurde der ^ianfinann Herr.yubett F i-I i p i ts ch aus Vitanse mit Frl. Halene P r e l o S n i k cietraut, Unsere herzlichsten (^-li'ntwi^nsci^e! ik. Zur klax^e des Wassermangels in Celje. ?'t:innt.lich beliefert bereit? seit Jahren unser Ort die 5"adt Celje mit Trinkwasser. ^>n der lektcn .^eit mehren sich jedoch in Ce-lje die st^agen, daß die Wasserversor-^ung der 5 l?dt un!icni'!gend s.'i und es öfters an Was» ser manl^le. Diese .^las^en dürften vielleicht berechtig,! sein. d?ch sind dieselben sicherlich nur auf wiederholt vorlomml^nde Nohrbrü-c!>e zurückzuführen, wodurch dann der regelmässige ?)UfIuß selbstverständli^i öfters unter bun^^en ist und so Wassermangel eintritt. Eine faä^inänniiche Untersuchung der fast ?f» ^ilomete? lang.^n Leitung dürfte die be-stch.'nden Mängel sicherlich beheben und so den V^sserman'^elfsaI'n i"'^ l^"'^!'re Dauer Einl^alt tult. BegrelVIche RervoM« C e l j e, Mitte November. Wer in itnserem Blatte die „Nachrichten aus Celle" in letzter Zeit auftnerksam verfolgt hat, konnte die Wahrnehmung machen, daß die auffallendste fortlaufende Erscheinung IN Celje das Abhandenkommen von Fahrrädern ist. In Hausfluren und Höfen, vor Gasthäusem und Kaufläden, sa selbst vor dem Eingang zur Stadtpolizei versäiwinden sie, Herren- und Damenfahrräder, bei Nacht und am hellicht'.'n Tage. Die Fahrraddiebe in Celje sind zur Stadtplage geworden, man fürchtet sich vor ihnen wie anderswo vor den berüchtigten .Heuschreckenschwärmen. Man ist, so man ein??ahrrad besitzt, unruhig, nervös, geworden. Man möchte es am liebsten, gleich einer Taschenuhr, immer bei sich haben: beim Haar-schneider im Salon, beim Arzt im Ordinationszimmer, beim Dämmerschoppen unterm Tisch. Nun ja, man hat ja sonst keine einzige ruhige Minute me^r, und man will sich doch auch einmal ein bis'»chen zerstreuen, ein wenig erholen können (beim Arzt? Nein, die Aerzte sind doch bloß der Tugend wes>en auf der W'lt; denn die erste Tusjend ist: „Du sollst den Tod stets vor Augen haben!"). Da ist kijrAlick> bei .Hirth in München ein Vortraii'?lnlch für frohe Menschen. „Humor in Barsen" von Franz Fritz, erschienen, das unter der Aufschrift „Begreifliche Nervosität" ein mnndartlich<'s. humorvolles Ge-dlchtchen enthält, das auf Celje und sein Fsthr rad-Diebsgefindel geniünzt sein könnte. Es lautet: „sie sind Wohl im Kriege '^.'rvös sehr geworden", ?o sagt zu dl!m Kuirden Der Friseur am Eck. ..So kann ich unmöglich D'e .^aar richtig schneiden. Der.Äopf ist nie ruhig. ^ch komm nicht, vom Fleck." ..Nachher muß i's boit reitoa Himmelsapperamentl ?! hob hoit da drauß'n Me: Fahrrad angelehnt." H. P. c. Evan e (Geig?), ein Schüler des berühmten Professors Busch. Die Veranstaltung im ZeichZn der niusi'alischen Regi'nten des laufenden Iaihres Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, G'org Friedrich -Händl und Robert Schunwnn soll im weitestem Mof'.e dazu l'eitragen^ da'> !^'>nteresse an der Musik zu föl'dern. Dah!?r sind tV^>äste und Freunde möglichst zahlreich mitzubringen. Das Programm ist außergewöhnlich reichhaltig und darauf ein-gestellt, jedem etwa? j'u bieten. Auch eine neu«^ Tr-.nss öpfung unseres heimischen Komponisten (5'duard I n-terber ger, dix bereits eine interessante Vergangenheit hat. wkd uraufgeführt werden. Karlen im Borverkauf bei Josef Kr«ll, 5lralia Pi'tra cesta. und an der Abendkasse. c. Diamantene Hochzeit. Am Dianstag fei-ei'te .Herr Vinko Reberd^akin Teharie bei Celje mit seiner Gatt'in Neia, geb. Ker-bak, im .^reis der Familie und der nächsten Angehörigen den Jahrestag der Eheschließung. Herr Reber^ak ist heute 82 Jahre alt, seine Gattin 81 Jahre. Von den .lindem leben heute noch drei. Die Tochter Amalie ist die Gattin des angksclienen .Kaufmannes .Herrn R o j n i k in Slovenjgradec. c. Mn Lastkraftwagen in Flammen. Wir berichteten dieser Tage bereits i'lber das Brandunglück in der Autowerlslätte Mek in der Levstilova ulica, wobei ein Lastkraslwa-gen des Kohlenwerkes Bela Motnik in Flam men aufging. Wie mir nun darüber näher erfahren, handelte es sich dabei um einen mit Nußkohle (nicht Stückkohle) beladenen Kraftwagen. Es entspricht nicht den Tatsachen, daß der Auiolenk.'r .Herr Cmil Reitter eckie den HolzgaSofen am Wagen am Abend nicht gelöscht hat. Gin salcher ^IzgaSofen ver. löscht vielmehr seiner KonstruKion zufolge mit dem Aussetzen der Saugkraft des Motors ganz selbsttätig. Das Auto wurde ferner nicht auseinandergerissen, vielmehr sieben Motor, Chassis, ja seV^t die Truhe und die ganze Aoh^ auf den sechs in tad^osem Zustand verbNe^nen Rädern an Ort und Stelle nahsM unversehrt. Der angerichtete Sachschaden bez'eht sich demnach lediglich auf die verbrannte Ko^le und die Instrumente. e. Tode»ft«rz im Walde. Der 30 Jahre alte ArHei er Jakob Arh stürzte im Walide des Besitzers Franz tzrastnik in Zmarjeta bei Celje, wo er Bäume zu fällen hatte, über eine Baumwurzel und schlug so unglücklich mit dem Kopfe auf, daß er einen Ähädel-bruch erlitt und auf der Stell« starb. Der Verewigte hinterläßt die Witwe und zwei unmündige .Binder. p AnlSUich des Adriat«»ges veranstaltete die hi'.sige Ortsgruppe der „JadranSka stro-Z^a" eine F stakademie, der u. a. auch die Spitzen der Zivil- und Militärbehörden beiwohnten. Den ?lbend eröffnete der G'imna-stas5)or mit der .Hymn? der „JadranSka stra-!a", worauf der Obmannstessvertreter der „Jadranska straLa„ Major M a n o j l o-v . k. in einer zündenden Ansprache auf die Bedeutung des Tages hinwies und die erschienenen Fcstgäste willkommen jieß. Es folgten verschiedene Rezitationen, wobei sich lnsbefonder Frl. Daniea R u nove und der junge B o 8 n j a k hervortaten. In tief-schürfenden Ausführungen beleuchtete fo-^ann Lehrer K e 8 t a n die Bedeutung deL adriatifchsn Meeres für unser Land und Volk, wprauf Bortrüge eineS GesangSchores unter Leitung von Prof. HaSl und des Or, ch öfters der „JadranSka stra!a" den Abend beschlossen. p. Verzweiflungstat eines Vefitzers. In GrajenSLak wurde der Besitzer Franz K u-h a r erhängt aufgefunden. Kuhar, der im 50. Lebensjahr stand, hätte seiner Tochter ln diesem Monat die Mitgift auszahlen sollen, konnte aber wahrscheinlich daS Geld nkht auftreiben, waS ibn zur Verzweiflung trieb. P. Zwei Fahrradd'ebftähle. Bor dem Postamt kam gestern den: Mittelschüler Franz Mauke ein Kosmos-Rad mit der Evidenz numnier 84.37s abhanden. Ein zweites Rad >vurde aus dem Flur des Bezirksgerichtes Angestellten Martin S i m 0 n i ö aus Breg gestohlen. Das Rad trägt die Nummer 5>i^.4«2. p. Aepseldiebstahl. Am Gutsbesitz des Ober rechnungsrates Herrn U s s a r in Hrastovec wu'.d^^n von ncch unbekannten Tätern zirka 2<)l)V kg Tafelobst g-estohlen. Die Gendarmerie fahndet nach den Obstdieben. p. Die abtrünnige Braut verletzt. Der 2^- jährig: .Gramer Josef S k 0 b e l n i k aus Cv-'tttn überfiel kürzlich die Keuschlerstoch-!er Klara .H r e n i ö und brachte ihr eine ''.ierlekunz am Rücken bei. Skobelnik, dem das Mä,>siien dic Nsbe gekündigt hatte, dürfte sn lkinder Eiferfucht sto.handelt haben. t Von einem Llchtmast begrabe». Ein Lehrling der Clektrizit^tSgenossenschaft in Pluj wurde gestern nächst der Schlachthalle von einem unlstürzeuden Lichtmast erfaßt und zu Boden geschl^'udert. Wie durch einen Zufaks kam der Junge nur mit geringfügigen Verletzungen davon. P. Im Tonkino wird SamStag und Sonntag div' schwungvolle und pikante Operette , D!e v?.kn?«.fte Venus" mit Joan Crawfvrd ttnd Clark Gabl^' in den .Hauptrollen vorgeführt. p. Den Apothekennachtdienft versieht bis einschließlich Freitag, den ?2. d. die St. An-toniuS-Apothekc (Mag. Pharm. OroZen). p. Wochenbereitschaft l»er Frei«. Feuer, wehr. Von Sonntag, den I7. d. bis nächsten 'Sonntag versieht die drUt« Rotte des zweiten Zuges mit Brandmeister Jgnaz Bauda, Nl ttführer Franz Runove und den Wehrleuten Oskar Fljan, Franz TrebSe, Franz Junger und Josef vaiida dte Neuerbereitschaft, ' ,rend Chauffeur Hans Omul^, Rvttfichrer Aonrad BaupotiL sowie Franz Gtro^ und Andreas Pfeifer di-n ^"ttungs-d'^nst innehaben. Mege mit Mikropdon uod Motommnlrlev Im Lande der unbegrenzten Mööglichkei ten hat sich die moderne Technik in ganz besondrem Maße der GäuglingSerziehung und Säuglingspflege bemächtigt. Man sieht nicht ein, weshalb der moderne Säugling auf den letzten Komfort und die Borteile der Technik verzichten soll, deren sich d-r Erwachsene erfreiit. Und fo haben sich tüch-tige .^onftrukteure hingesetzt und zunächst einmal die moderne „Wiege mit allem f' und Schankslbettchen des kloinen Erdenbür gers. ist allo zeitgemäß umgestaltet worden sie hat zunöM eine automatische Schaukel Vorrichtung, die durch einen kleinen Elektromotor. der an die Lichtleitung angeschlossen wird, in Bewegung gesetzt wird. ?!^nn Baby also ungemütlicher Stimmung ist, so braucht die vielbeschäftigte Mutter sich also durchaus nicht stunden^ng neben das Bet'chen zu setzen und das .^ind .zu wie gen, sie schaltet einfach die Schaukelvorrichtung ein, und schon wird der Säugling fanft in den Schlaf gewiegt. AVer das ist noch gar nichts. Denn die neuesten Wiegen sind ^gar mit «knem Mikrophon ausgerüstet, und dadurch kann der Siwgling sozusa» gen selbst die Wiege in Bewegung setzen. Wenn das Kind nämlich briillt. so nimmt das Mikrophon die Laute auf und setzt zur gleichen Zeit die Schaukelvorrichtung in Betrieb. Sobald aber der klein« Amerika« ner. durch das Schaukeln in Schlummer gewiegt, mit Schreien aufhört, schaltet sich automatisch auch das Mikrophon und damit die Schaukelvorrichtung wieder aus Letzter Schrei der Techmt im Kinderziin mer! Mit 14 Jiah'e» 8S mal op?riert; Der 14jährige Amerikaner Harold Pflc' g e r in Newyork ist allmählich eine. B? ühnit heit geworden. Er genießt nicht nur leim Publikum, sondern Kilb in Aerztekreiscn als eine Art Phänomen größtes Aufsehen, da er bereits 8S Operationen gut überstand. Vor einigen Wochen wurde der Junge aus den, .«SkrankenIhauS entwssm. kurz darauf irkrankte er an einer Knochenentzündung und Sepsis. Man brachte ihn wieder ins Krankenhaus, wo innerhalb einer Woche sage und schreibe 85 Operationen an ihm vorgenommen worden sein sollen. U. a. wurde ihm der reckte Fuß amputiert und anschließend mehrere Bluttransfusionen vorgenommen. Nach dcm 85. operativen Eingriff soll der Junge endlich als geheilt entlassen worden sein. Allerdings wird man diese sensationelle Nachricht mit der nötigen Skepsis aufnehmen müssen Ar«zdiges itreignis im Wahllokal. In Glasgow hat anläßlich der letzten Ge-meinderatSwahlen ein kleiner Schotte im Wahllokal das Licht der Welt erblickt Die junge Mutter hatte es sich nicht nehmen las-len. an der Wahl teilzunchmen, und hatlr sich ins Wahllokal begeben. Kaum hattc s! ' ihren Stimmzettel iu die Wahlurne geworfen, als sie plötzlich von den einsetzenden Ge-burtswkhen überfallen wurde. Irgend je» mand stürzte davon, um «»rien Arzt herbeizuholen. Aber noch ehe der Helfer eintraf, war bereits ein kveiner Junge zur Welt gekommen, der sich sofort durch kräftiges Schreien bemerkbar machte. Die im '^Sahllo-kal anwesenden Menschen waren ungebeulr^bo-rsr IMvntf' ?wmm»r M?.. Anvoo, den ts. NovtMbi? tSZs Mord auf Bestellung Das Geheimnis um den Toten von Dolnja Lendava geklärt Den Nebenbuhler beseitig Wre bereits kurz erwähnt, wurde Montag früh bei Dolnsa Londatxl der Mnährige Eisenbahner und Aesitzer Josef K e p e in Gaberje mit zertnimmertem Säiä^l tot aufgefunden. Es konnte einwandfrei nach-qewiesl?n werden, daß eS sich nicht um Tot-Mag sondern nm ttorbedacht-sn Mord handelt. Der Verdacht fiel gleich auf den SO-jähri-j^n Wasemneister Johann B a », der mit KepeS 47-jähriger Gattin Katharina schon laTLge ein Verhältnis unterhielt. Die Vermutung lag nahe, daß Kepe t»om Nebenbuhler beseitigt worden ist und daß auch andere Personen in die Angelegenheit ver, wickelt sein müssen. In.den Umsturztagen wurde bereits auf Kepe aus dem Hinterhalt geschossen, wobei ihm ein Auge verletzt wur-eS wurde gemunkelt, dak die Tat auS Eifersucht begangen wurde, die Sache geriet aber in Vergessenheit. Die Gendarmerie griff rasch zu und I)aift«t<» BaL mtd .liteM Vitme. Bald wur» den noch zwei andere Personen festgenommen. Es sind dieö der Besitzer Johann H o z j a n und der w-itchrigc Stefan S e L k a r, die i'on Mr Beseitigung KepeS gedungen word^'n waren. Die drei Männer gaben die Tat schließlich zu, während die Frau jede 'Schuld entschieden in Abrede stellt, obwohl Va^ behauptet, sie hätte ihn ziur Beseitigung des unbequenlen Gatten i'iberredet. Es konnte festgestellt werden, daß Kepe in Begleitung Ba8', Hozjans und Sockars Sonntag nachmittags im Weingarten zechte und daß die Gesellschaft gcgen Mend auch den Wl?ingarten .Hozjans ailfsuchtc. Im Dunkel lmlrde der Bacher dann non Hoz-jan und SeSkar mit PMlen niedorge,schla-gen. Die Untersuchung wird fortgesetzt, uin zu ergründen, ob.Katharina ihren Freund tat^ sächliä) zur Erm-ordung des betagten Gatten überredet hat. m. Traumch. In der Marientitthe zu Bi-tanse wurde dieser Tage der Kaufmann .Herr Johann K e f aus St. ?llj mit Frl. Valerie P u r g, Broßgrundbesitzerstochter aus Vi« kmje, getivaut. Wir gratuli«lvn! m. Aus dem Mlitiirdienp. Zum Stadtkommandanten von Maribor wurde anstelle dss nach Sarajevo versetzten Generals .H a d Z l 6 der Brigadegenei«l D. M i len. koviö aus Beograd emannt. — An der Technischen Untxro'ffizierSschule in Maribor wurde Oberstleutnant Binlo Cener zum 5komma?chanten emannt. Der neue Schuld kommandant wirkte bereits vor einigen Jahren an der Anstalt. Der bisherige .'ikom-Mandant. General . P u t n i k o v i ä, tritt dieser Tage seinen neuen Posten als Stadtttommandant von Karlovae an. m. Sein«» SV. Gebmten>ählt. m. T« Lmiat am Bachern stavb am 11. d. Frau Magdalena D u l l e r im Alter von 7! Jahrvr. D,e Versi<»rbene, eine in weitesten preisen bekannte ?crau, erfreute sich wegen ihres liebenswürdig??, und edlen Wesens allseitiger Aert°chS^ung. Welch großer Sym "Schien sickj die Belstorbene m cll-n Bevöl-kerungskrenen erfreute, zeigte auch die zahlreiche T-eilnahlne am Leichenbegängnis. Den Leichenkondukc Rührte Deö^t Hüttner aus Äuzcnica unter Asiistenz der Pfarrer von Marija u pu^Lavi und Sv. Sovrenc n. Poh. Friede ibrir Asche! m. In der nächsten StadtratSfitzmig, die für Donnerstag, dm 31. d. einberufen worden ist, gelangen mehrere wichtige Fragen zur Diskusston. U. «. stehen die Regelung der Bezüge der Gomeindeangestellten, dos Reglement über die Benzinza'pfstellen, die Erhaltung d«ö Arbeiterasyls, der RtLulie- rungöplan fik die Vtadt Marrbor samt der Umgebung sowie daS Reglenient iiber die Erhaltung ^r Gchsteige an der Tagesordnung. In Behandlung iverden ferner die Verkehrsregelung am.Vralja Petra trg und dl«? Schlußabrechnung für die .Häuschen in der Arbeitertolonie gezogen. Die übrigen Punkte der Tagesordnung find von gerill-gerer Bedeutung. m. zselh«««i^sa»«flNg nach Alatibor. Das il^eksebüro „Putnik" veranstaltet in der Zect vlun 23. bis 30. Dezember einen SkiauSflug in das Schneegsbiet l>on Zlatibor. Die Ab--fahrt van Maribor ist für ^n R. Dezember I7.W Mir vorgesehen. Born 2/>. bis 27. De^ zenrber sind verschiedene Ausflüge und Wanderungen im Zllltibor--Geblct am Programme, während der ?8. und Dezember für die Besichtigung non Beograd bestimmt sind. Die Mcktehr nach Maribor erfolgt ain 30. Dezember um 3.S4 Uhr. Der Pauschalpreis beträgt 750 Dinar, worin die Hin- und Rück fahrt, Verpflegung und Wohnuni^ inbegriffen sind. Nähere.) geb?n die Gesc^ftsstellen de? „Puinik^^ bekannt. m. Schluß der MnfterprüfungsoertrLge Am d. M. wnrde mit einem zweistündi gen Bortrage nber Buchfilhrung und .Ikal-kulationSkunde der lü. Kilrs der Meiistvr-prufungSvorträge in Maribor abgeschlossen. Am Eurse nahmen iZv .Handwer^sgehilfen teil, h?evon 17 aus Metall, l5 alis Beksei-dungs-, !.? aus Holzbearbeitungs- und 10 aus Fächern der LebensmittÄerzeugu'ng. Dsr von der hiosigen Geschäftsstelle des Gewerbe-fürderungsinstiwtes der Handels- und Gewerbekammer veranstaltete ^urs, der dmch Stunden dauerte, hat in jeder Richtung sein ZiÄ erreicht. Die Teilnehmer !^ben dem Bortragsl^ter zu Ehre,^ eine freundschaftliche Znsammentunst in der Restauration EmerSiö vermrstaltet, woselbst Genol-senschaftsinstruktor H. ZaloZnik über die moralische, fachlil^ und wir^aftliche Velilc» k»varna Bedeutung der Gewerbeförderung spmch. Den Abend bechrten durch ihre Anwesenheit auch mehrere Vertreter des gwerblichen Lebens wie die .Handels, lnld Gewerbetammer-Mitglieder B u r e ß, Jng. Ielen e c und A. O s e t, ferner die Gemeinderäte Mun da urld S v j e und die GenossZn-schaftsvorsteher Jlich. Krajcer und Reicher. m. Die lkunjtausstkliung des Künstlerkluds „Brazda" im großen !^cl.sinosaal bleibt noÄ bis einschließlich Sonntag, den 17. d. M. geöffnet. m. Veinmartt in Jnanjkomi. Die Filiale Jvanjkooci veranstaltet ihren traditionellen Weinmarkt am 7. Männer?. I. Zur Au'?stel-lung werden nur Aemc aus der Gegend von Ormo^ und Ljutomer gelangen. Da bis zu diesem Zeitpunkt die Weine voll entwickelt sind, wird die Veranstaltung in aualitativ^'r und selbstverständlich auch in quantitativer .^''.livsicht wohl nichts zu wünschen i'ibng las-l^n. m. L« der VollSuniverfititt spricht heute, T^eitag um 20 U.hr Jng. Kukovee Wer die Brüsseler Weltausstellung, worauf wir liochmals aufinerksain machen. m. Zur „Gchleaberottacke" in der Ve- tsal^rova cesta teilt ui?s .Herr Louis D a-die» init, daß der Vorfall nitr auf ein unüberlegtes .Hanl^ln d?? kietr.?ompeii-sationsausflug mit einein Zeparatzug nacli Wien. Abfahrt aus Marilwr Sonntag, den 15. Dezember und zirka 2.4s'. Rückfahrt am 1^. Dezember mit Antunft in Maribor um zirka 18 Uhr. Fahrpreis Maribor—Wien und retour in der dritt^li Masse nur 2?0 Din, in der zweiten Nafsc 200 Din. Die Falirt erfc>lgt auf Grund nornwler Reisepässe sdaS österreichische Visum i>erschafft ,.Putnik" unentgeltlich) oder mit Sammel' paß. Für den ?lufenthalt in Wien find bequeme Arrangements vorgesehen (für Transport zum u,^ vom- Hotel, Besichtigungen sowie Wohnung in einfachen und Luxus-Hotels). Amnel^ngen wer^ vis spates^s Mtil! MMonolweaM i« Maribor Repertoire: Feeitag, 1H. November: Geschlossen. GtwMag, IS. November um 20 Uhr: „Stur« im Vasierglos". Abschieds, und IubiläumSoorstellung Stefanie Dragutino-vie. Aus^rhalb des Abonnements. Sonntag, 17. November um Ä) Mr: „Poleublut". Ermäßiqt< Preise Drei Einbrüche in einer Nacht Jagd auf einen Bauernschreck / Die Gendarmerie an der Arbeit Nach der Festnahme des berüchtigten Ein^ brechers Ko 8 anjc habeli es die Behörden nun wi«der mit einem Verbrecher größeren Forlnats zu tilln. Es ist dies der 28-lährige Georg S ch ö n e ck e r aus Celestri-na, der schon seit längerer Zeit steckbrieflich verfolgt wird. Der Mann treiba sich in der Umgebung der Stadt umher und verübte, wie ihn nachgelviesen iverlwn konnte, schon eine Reihe von dreistell Enrbrüchell. Schönecker taucbte zuletzt in Pernice bei Sv. Mar-jeta a. P. auf und brach dort hintereinander in ztvei Bauenchaujer ein, wobei er alles ln^ sich nahm, was ihm unter di<' Hände geriet. In derselben Nacht erschien der Bursche am Besitz der Frau Olga A i ch e r in .«lio^kl, ivo er in das Herrenzimmer ge-lvaltsam eilrdrang und verschiedelie Kleidungsstücke sowie Sckimucksactien iln Werte von etwa 7000 Dinar init sicl? gel)en ließ. Die Gendarmeriepostün liabell in den letzten Tagen eine konzelltrische Versolgung des Verbrechers ili Szene geselztt, sodaß man hos-fen kann, d«ß Schöirecker bald in die .Hände der s^erechtigkeil fallen wird. Unjon-Tonkino. Das musskalische Wiener-Ächlagerlustspiel „Leutnant Bobn" sDer Ten fclskerl) mit dem FraucnlickiUng Gustav Fröhlich^ Lida Baarr^va, Georg Alerander, Adele Sandrok und dem Wiener Komiker Rudolf Carl. Ein amüsanter Film, voll heiterer Einfälle, lustiger Episoden und einer reizeirden Liebesgeschichte. In Borbereitun.^ der neueste und bisher beste Joses S6)lnidt' Film „Heute ist der s«hi>«fte Tag meines Lebens" als Uraufführung für Jugoslawien. Burg-Tonkino. Der sellsationesle W?lt-erfolg, wieder ein Stadtgespräch sür Maribor, „Die Kreuzritter". Ein Groß.verk in deutscher Sprache, ein Millionenfilm, in dem über 10.000 ,Mitwirken. Ein neues Meiit^'r-lvcrk des größtei^ Regissc^iirs Cetil B. d-' Mille. Die Geschichte eii^er großen Lieb-' rollt in diesem Filmgemälde in gewaltigen und glanzvollen Bindern ob. Die Großartigkeit einer Zeit, die aucb deli modernsten Mens6)en bis zum Schluß in größter SPan^ nung hält. D«i das Interesse für diesen Filln bereits sehr groß ist, ersllchen »vir. d'e twrten im Vorverkauf besorgen zu wollen. Samstag um 14 und Senntag um II Uhr dtr nervenaufpeitschende ;^rlminalschlag:r „Der unsichtbare Menscht. Als ilächslcr Film snlgl der s^roßartig:! ^ust^spielsci^lager ,,Ti:r Herr ohne Wohnung" init Hcrntcinn Tl)ilnig, Paul .V»i>rbili«r, Leo Sle.^l und Adele Sl>nd rock In Vorbereitung der erste Sowjet-Groß« tonsilm „Die Frau um lvvv Uubel". 2. Dezember bei „Putnik" angenommen. Da die Plötzc im Zug numeriert sind, t'mvfeli-len wir je frühcr<' Anmeldungen. Ave viei teren Informationen, Prospekte und kulanteste Schilling-Beschafsnng t>ei „Putnik" 'n Maribor und Ceije. IN. Riesenrettiche. In d''r Samentiasidlunii Berdajs in der BetrinjÄa ulica s'n^ voc. «.'enrettiche ausgestellt', von denen der ein»' I.Al, und der andere gar l.!^ kg wiegt. m. Unsall eine« Kuhhirten. In 5v. lSlov. gor.) wurde der l4läl?ri^e Frain Dentschmann beim ÄudwLiden ven ein^" .Ieist, bis der :^na be mit gebrecticnem rechten Arm l^egpn blieb. Der i^nabe l'esind?t sirt» im l)iL!ig.!n ^:anken5>ause. m. Folgenschwerer Sturz vom Wagen. Zg. Z^erjavr! bei Sv. Lenart iSlon. .iiir > stürzte der .^sadrige '.I^iitzer Peter P e t'' a r derart unglücklich vom iahrendsn Wa g^'n, das; er mit einer sä^weren Gehirncrschü' teri'ng liegen blieb. In:! hiesige >ira,lfl'n haut überführt, wurde fest-geslellt, daß ili" ale'chzeitig aucli der Se>>Iag getrof'en m. Verhängnisvoller Sturz. In der bic sigen städtischen Badeanstalt wurde qestern ^cr hier im Ruhestande lebende ^bern lol» R a z lag das Opier eines tragischen NnsaVes. Oberst Razlag stürzte derart un' glücklich von der Bank, daß er mit dem 5^in tt^rhaui^ auf dem steinernen Beden aufichlug und bewußtlos liegen blieb. Die soiort verständigte RettungSabteilung l>rachte itin un verzüglich ins Krankenhaus. m. Wetteichericht vom l.'). November, Uhr: Fcuchtigkeltsmcsil'r 0, Barolneterstand 747, Temperatlir 5.d, WindricAu,^ OW. Bewölkung ganz. Niederschlag —. ApothekennachMmft Fr e i t a g : Maver und König. S /o mehr als im Borjah're. G e r st e tvurde weniger angebaut; im Vergleich mit dem Ertrag der letzten zehn Jahre lvar die heurige Durchschnittsernte je ha mit 9 q die geringste, mit ?lusnah-me von 1927, wo der Ertrag nur 8 q erreicht hatte. Me mit R o g-g e n bebaute Fläche war dagegen Heuer die größte (plus gegen das Vorjahr). De^ Maisertrag ist ungewi^hnlich klein, ^n ganz Jugoslawien wurde nur so viel Mais qeerntet wie im Vorjahr im Draubanat al' lein. Der vorjährige Rekordertrag n>ar unl 118°/«, höl>er als Heuer. X Sine j»»gosla»ische Almninivmfabrik. ^ In Beogmd wur^ die Unternehmung „Alu-j miniumfabrik A. G." ins Leben gerusm, de- Der MMersportlaNon entgeaen! Mit besonderem Nachdruck werden Heuer die Vorbereitungen für die heranna^nd«: Wntersportisaison getroffen. Das umfangreiche Programm unserer MntersportvereiM--gungen ist bereits in allen seinen Details festgelegt, wobei auch in diesem Jahre neben den einzelnen Wettkämpfen auch auf die Mhaltung von l^rsen und Veranstaltungen von winterlichen Wanderungen be-sonderer Aert gelegt wurde. Die Ereignisse im heurigen Wnter werden in den jl»go-slawischen Skimeisterschaften, die anl 18. und 19. Jänner nächst Maribor zum AuS-trag kommen, ihren Hi^-Hepunkt erreichen. Der Unterverband, der als Veranstalter auftritt, trifft deshalb schon jetzt Borjorge, um der Veranstaltung die bestniöglichiste Durchführung zu sichern. In der gestrigen Unterverbandsfitzung wurden bereits die wichtigsten Funktionen verteilt, niit denen unsere hervorragendsten Organisatoren des Wintersl^rtS betraut wur^n. An der Spitze des Komitees steht der Nnterver-batrdsobmann Hauptmann K n u s. der alle Richtlinien betreffend die Ein^lheiten der Veranstaltung festlegen wird. Das wickitige Anlt für eine durchgreifende propagandi- stischi? Vorbereitung wurde den: Sekretär des Untevverbandes Franz Betrih übertragen. Den Kassadienst sowie die Herausgabe eines übersichtlichen Prospekts siir da? Rennen wird Bekoslav Ool u bov iL besorgen. Die technische Seite der Staats-me^tersö^ften hat iin technischen Referenten B u r e und Skilehrer ForstneriL zwei verläßliche Wegmacher und zwar wird BureS die Langlaufstreck<. vorbereiten, während Forftneri« sein Augenmerk der Instandsetzung der Sprun^chanze zuwenden wird. Das Wohnungsamt wird Josef F i-scher dank seimr großen Erfahrungen gewiß vorteilhaft leiten und schließlich wird BerkchrSleiter Eugen Berga nt auch im Unterverband seines Amtes lvalten und für eine glatte Abwicklung des B^'rkeljrs zwischen der Stadt und Start deS Langlaufes bezw. der Sprungschanze in Betnava bürgen. Für das «»eitere Arrangement werden die übrigen Mitglieder der Untevverbandsleitung herangezogen werden, sodaß man wohl mit ganz besonderer Zuversicht den kominenden Ereignissen entge-gens^n kann. : Die Q«alifilati««skßmpse sllr den Eintritt in die Li^ werden nächsten Sonntag auf der ganzen Linie weitergefühirt. Wie schon envähnt, gelangen die wichtigsten Begegnungen in der fünften Gruppe zum AuS-trag und zlvar kämpfen in Ljubliana „Jli-rija" uilld MSK, withrend in Zagreb „Pri-uwrje" gegen „Gradjanski" anzutreten hat. Ferner spielen BSK und „Radniöki" in Beograd, „Slavija" und „Grafitar" in Osi-jek, „Sparta" und „Vojvodina" in Novi Sad, „Slavija" und „Jugoslavija" in Skop-lje sowie Z^AK SuVotica gegen MK in Bel. Kikin'da. : Der I«gosl«vischk Eislaufverdand ge-griindet. In Zagreb wurde dieser Tage die Gründung eines Jugoslawischen Eislaufverbandes vollzogen. Zum Obmann wurde der Vorsitzende deS Zagrebcr EiSlausvereineS Dr. B u L a r gewählt, seine Stellvertreter jsilch Dr. T h a l e r, Dr. T r i t s ch (beide Zagreb) und Betetto (Ljublana). Fer-lier siitd noch im Ausschuß Lokar, Aojat, Welinert, Zen, Dr. Lapajne, Ovilc, Rebro-vie, Liby, Kany ulvd Accurti. Zum technischen Referenten wurde Jng. Bloudek bestellt. : «der bleibt »iiropa«eift«r. Im Kampfe um die Europanleisterschaft im Weltgewicht «siegte im Berliner Sportpalast der lkölner Boxer Gustav E d e r über den Belgier rFelix W a u t e r S in der neunten Runde durch lwockout. Eder behält durch diesen Ne^ seinen Titel. : «ine Bereinigung jugoslawischer «ki. lehrst soll im Rahmen des Jugoslawischen Wintersport-Verbandes ins Leben gerufen werden, womit einem schon stark Mlbaren Bcdiirfllis Rechnung getragen iverde« soll. Kie «ne SIttphrevvereimguns nwrde in, Ljubljana i>hren Sitz und in den einzelnen Unterk>erbänden ihr« Gewährsleute haben. Es wird auch die HerauKger die Spiele 19^10 erhält, fällt im Juli 193ti. : Norwegen schnlt «bsahetläuser. Der Norwegische Skiverbaiü» hat seine Olympiakandidaten für Abfahrt und Slaloni be-stinlntt. Es sind dies die Briider Rulid, Sö-rensen, Ulsteen, Lassen, Urdahl, Koniringen, Kolterud, Fossum ulch Christiansen. Nach Abschluß des Kurses wird a.uf Grund etnes AuSscheidungsrennens hie achtköpfige Mannschaft bestimmt : Das Pariser Sechstagerennen brachte «in«^ Sieg der Franzoseil Lapedie und Archamband, die 7l^ Punkte erzielten. Sie haben in sechs Tagen 3341 Kilometer ziirilck-gelegt. Zweite wurden die Jtaliiener.Guerra-Olmo u:rd Dritte die Brilder Maes (Belgien). : vunnar Hagen — Trainer der jugo« flämischen Gkimannschast. Dem Jugoslawischen Wintcrsportverk^nd ist es gelungen, für das Training der jugoslawischen Lang-laufSämpen nnd Aombinati^nMufer den wioderl>olt sieggekrönten Norweger Gnnnar Hagen zu gewinnen. Bekanntlich wird das ^lbfahrts- und Gl^lomtraining der Oesterreicher Franz Harrer leiten. Der Berbalch will dann noch einen Finnen als Zpezialtrainer für Langläufer mgagiereii. ren Zlveck die Verwertung der riesigen Bauxitlager zu Aluminium ist. Das Aktienkapital beträgt 10 Millionen Dinar X Der Fremdenverkehr Jugoslawiens belief sich in den ersten zehn Monaten d. I. nach Mitteilungen des Handelsministeriums auf 8SS.S9S Personen mit 4,449.195 Näch-tigungcn, davon Jugoslawen «18.?8j <3 Millionen 12i).k16). Im Vorjahr wurde Jugoslawien in derselben Zeit von 782.011 (4,139.l)0L) Fremden besucht, davon von Heimischen 587.307 (2,821.060). Man sieht, daß die FremdenverkehrSzifser Heuer giin« stigere Resultate aufweist als von einenf Jahr. X Fette Dividende. Die Äergwerksgesell-schaftin Tr e p e a, die bekanntlich in eng-liischen Hänt>en ist, erzielte im GeschäftSiahr 1934-35 bei einem Aktienkapital von 1.1 Millionen Pfund Sterling (265 Millionen Dinar) einen Reingelvinn von .307.500 Pfund s72 Millionen Dinar) gegen 160.000 Pfund im Borjahr. An die Aktionäre wird eine Dividende von 30 Prozent fim Vorjahr 13 Prozent) ausgeschüttet. Die riesigen Gewinne sind in erster Linie auf die Steiff'-rung der Metallpreife zurückzuführen. X Japanische Organisationen zur Förde» rmig dtS Atchenhandels. Japan schenkt seinem Außenhandel ganz besondere Aufmerk samkeit. Um seinen Export in je größerem Maße zu steigern, hat eS in der letzten Zeit eim Reorganisation seiner Institutionen Kur Förderung des Außenhandels vorge-nomnren. So ^schloß die Regierung z. B., beim Auftenmintsterium eine besondere Abteilung für den Außenhand;^ii>ninollvorräte i.'iiaf l/en. ^mRtay, 1K. Novemker lNZ.'. '?!aribortt Zeitünff" Lch soll Häuptling der Änbianer Der sadomerttosorfcher Dr. Snetdlage erztldlt von feinen llr-Tv^I VR» II woldabenteuem / Voddelbootfodtten auf dem Amazonasstrom Der junge deutsche Forscher Dr. S n e t h-l aq e, der vor kurzem von riner Expedition Aach dem AmazonaZgebiet -Arückkohrte, ist gegenwärtig mit der Katalogiisterung seiner ük^r Etück Ulnsasscnden Sammlung, dic. i,n Berliner Z^ölkerkundcmuseum aufgestellt morden soll, l'<;schäftigt. Unser Mdarbei ter hatte l^elegenheit, mit Dr. Snethlago über seine Urwlrldl'rfal)rungen zu fyreck^n. Bnschinesfer sehr beliebt .. . „Mein? 7^'orsckungsre'se sÄhrte nach Nrnsilien in da? riesige l^biet deS Matto l^rossl', in dem die sMichen Neben- und QuellWssc des Amazonasstromes entsprin« gen. !)ch brach im F^er zur Erlun-dunq de? Riesenstromes, der den nördlichen Teil nun Südamerika durchfließt, auf. Die Reise war recht schwierig und gefahrvoll. Wir fuhren meist in Padelbooten. die oft mit entgegenkommenden Äaumftämmen zusammenstießen und l«ck wurden. Hinter Ter-pa wandten wir uns südwestliäi und erreichten das Gebiet des Rio Madeira, der noch weite Strecken von Nolivien durchfließt. Zunächst wohnte ich bei dem legten ropäer dieser Gegend, einem spanischen Far« mer. um mich von hier aus dm wilden Ein-geborenen zu nähern. Eine alt« Erbfeind-schalt zwis;ilen und Schmuckstücken vertauscht waren. Schließlich getrauten sich die Wilden näher heran. Durch Zurufe aus Buschwerk und Verstecken machten sie mir klar, daß sie gro-ßen Wert auf Bus<^esser legten. Nach und ??ach wurde der Austausch zu einer Freundschaft. Nur vermieden es die Wilden pein^ lichst, sich mir dicht zu nähern. Ein Abstand von ;«ei Metern blieb mindestens. Eines Tages fielen mir zuMig eine Menge Perlen auf die Erde, ^mit war der Bann gebrochen. Denn als die Wilden fich habgierig auf die Perlen stürzten, verschmähten sie selbst eine kl»rperliche Berührung nicht, i^on nun an konnte ich ungehindert bei ihnen ein- und ausgehen und ihre Sittetr und l^e-bräuche studieren. Eine Menge Photographien, Film- und Gvammophonaufnahmen dieser Zeit sind jetzt im Berliner Dolkskunde-mitseum zu hören und zu sehen. Geister spuken aus einem Brett. Besonders interessierten mich die ki^ltischen .Handlungen der Indianer im Innern Süd. ameriZaS. Die Beobachtung ein<'Z Medizinmannes bei der Austreibung von.^rancheit.z geistern märe mir fast einmal zum Verhängnis geworden. Eines Abends saß ich mit einigen Männem und Frauen in einer der bis zu M m hohen ^^wndhütten der Amnia-Pä-Jndianer imd beobachtete die il^lthand-lung. Bor einer buntbemalten Bastwund hat ten sicki die Medizinmänner hingesetzt und rauchten eine Art Zigaretten, die sie in Trancezustand versetzten. Allmähliä) l)örte man auch die Geister mit einem leisen Poltern, das die Medizinmänner hervorriefen, auf dem hölzernen Altarbrett vor der Bastwand herumspul^ Die Zauberer verwickelten sich in lange Gesprächl'. Schließlich erho-. ben sie sich und gingen um die Bastwand herum. Ich wollte ihnen folgen und da-. 7>?enster als AuSgaugstor benutzen, da man die Dur versperrt hatte. Da begannen die Frauen laut zu schreien und mir den sofortigen Tod anzudrohen. Und au6) die Männer ließen keinen Zweifel daran, daß sie mir die Anwesen heit bei de,i letzten l)eiligsten Gebräuchen nicht gestatten würden. Ich hielt es schließlich für ratsamer, die Geisteraustreibung nur durch eines der Löcher in der Hauswand n>ei ter zu verfolgen. In großen Zeremonien wurde der Segen der guten Geister vom .Himmel geholt und in einen Federst^b gebannt, der über der Tür befestigt wurde und den bösen Geigern den Eintritt vermehren sollte. Bater saftet den Loh« gesund. Eigenartig si?ld die Ärankenbehandlungen durch Medizinmänner. Der Zauberer beriÄrt den Patienten mit einem .Hcilstab und g'bt ihm Arzneien imd .Heilkräuter als Äedizin. Äls 'Seltsame hierbei ist, daß der Vater für seinen Sohn und soinc Tochter genau so Diät halten muß wie der Patient selbst, und auch der Zauberer schließt sich von diesi-r Gur nicht «aus. Es ist im übrigen irrig zu glauben, daß die Medizinmänner keinen Erfolg hätten. Durch altbewährte Mittel und eine ga»^ besondere Sugflestivkrast gliickt ihnen oft eine kaum erwartete 5-)eilalng. Besondere Erfolge haben sie gegen Schlangenbisse, denen oft die l?ttropäischo Medizin nicht g<'' ^vachsen ist. Recht primitiv ist die Wohnkultur dieler Indianer. Oft begnügen sie sich mit dem einfachen Aufrichten einer schrägen Wand aus Bast oder Blättern, die bei einer Drehung des Windes einfach mitgedreht werden kann. Andere wohnen lururiöser. Si».' bauen um einen in die Mitte gepflanzten Stamm .Hütten bis zu Ä) m .Höhe und darüber. ?lls Schlafstelle benutzen fast alle Indianer HäiMmatten, deren Gri^ße sich seltsamerweise nicht nach der Größe des Manne?, sondern no5) der der .Hütte richtet. Hän« gematten bis zu ^ m Länge für einen einzelnen Menschen sind nickt nngewi^hnlich. Meine alte Mutter Hilst mir. Ein eigenartiges Erlebnis hatte ich bei einem Indianerstamln. boi dessen H^ptling ich mehrere Wochen lc'bte. Hier kam ein kluger Kopf Plötzlich aus den Gedanken, den gerngesehenen Gast für immer an sein Volk zu fesseln. Der einfachste Weg war, mich zum Häuptling zu wählen und mich mit einer angesehenen Tochter des Stanlmes zu oerheiraten. Das loar zwar eine große Ehre für Mick), doch ein einiges Veriveilen in den Iagdgründen der Indianer lag loeder in meinem Interesse, noch in dem meines Museums. Es halfen mir keine Versicherungen, daß ich in ^utschland eine Frau und Kinder habe. Im Gegenteil, ich wurde auf einmal sehr argwöhnisch beobachtet, weil man meine Abreise verhindern wollte. Erst nach einigen Tagen kam ich auf einen rettenden Gedanken. Ich reichte dem Häuptling mein Urlaubsgesuch ein und erzählte ihm. t^ß ich in Deutschland eine alte Ä^iitlcr die ich noch einmal sehen ultd non der ich mich verabschieden tvollte. Diesen Grund r-sspek-tiarten die Indianer sofort. Ich konnte uN' gehindert zurück nach Deutschland. Augenblicklich bin iö, mit der ^ata^gOe-rung memer auS dem Urwald mitgebrachten volkskundlichen Sammlung beschäftigt, die über Stücke umfaßt. Ihr TmnKport über meine zweijährigen Urwalderfalirun--ivar nicht gan-, einfach. Auch ein Buchbericht über meine zweijährigen Rrmalderfahrun-gen ist fertiggestellt und sieht seiner Veröffentlichung entgeegen. .Hoffentlich habe ickz noch einmal Gelegenheit" — mit diesen Wor ten schloß Dr. Snethlage das Gespräch „nach Südamerika zu fahren und auf emsr neuen Expedition für mein Museum neue ' Material zu sammeln." Seit mann trägt die Männerwelt le Hosen? Die langen Hosen sind evst seit etiwa lR Jahren iil den europäischen Ländern eingeführt. König Georg 4. von England, dev damals noch Prinzregent war, erklärte damals den kurzen Hosen den Krieg, allerdings nick)t. wie man vermuten konnte, wegen mangelnder Fülle, sondern im Gegenteil wegen der unförin'gen Um'chwelluna seiner Beine, die ibm die Gicht eingebracht hatte und die er durch die langen .Holen verdeckte. Sein Beispiel fand Nachiahmuna. und so bürgert^' sich die Mode der langen Hosen em und hat ihre Vorherrschaft trotz aller Gegeniieströbungen bis .'.um heutigen Tage erl)alten können. Wenn man tteshin^ sein will, könnte man ou^' dieser Tatsache den Schluß ziehen, das', es immer noct» Ml reiche Herren der Schöpfung mit Hänichen Beinen gibt .... Die ersten nmverierten Hauser. .Heute erscheint es uns als Selbstverständlich, daß die Häuser in den Städten mit Nummern versehen sind. So wie die gro' ßen .Häusormeere heute ai^gcwa6'>sen sind, wäre ein Zurechtfinden in ihnen auch s^ar-nicht möglich ohne dieses Hilfsmitv'!. Die Sitte, die .Häuser zu numerieren, ist aber noch garn'icht besonders alt. Ihr Ursprung liegt nämlich in. der großen sranzoüschen Revolution, und auch damals waren es die zu dieser Neuerung führten, sondern die noch nicht verkehrstechniscjx der. nehmt eins zu Euch . . . nehmt eine Frau, die arn, und heimatlos ist wie Ihr. damit sie Eure Tafle teilt und wahrlich, Ihr werdet noch Leebnsfveude sinden!" „Versuchen will ich'S! Ach Mädckien . . . welche Last ist von mir abgefallen! Schon gestern, als der junge Mensch mit mir sprach." „Ich habe ihn gehört! Es lvar Tom. mein Freund!" „So hat man Euch sckon aufgespürt?" frv^ der Me überrascht. „Ja! Tom . . . Tom Halifax kam alles!" „Liebt Ihr den jungen Reporter?" „Ja, ich liebe ihn! Und .. ich glaube, er liebt mich auch! Er wagt es nur nicht, eine Liebe zu gestehen. Ich bin zu reich... das Mt ihn zurück, und doch könnte ich auf alles verzichten, ihm Mliebe." Leise und innig spricht Ariane.''daß es das .Herz des alten Mannes rührt. Sein enrstes Gesicht wandelt sich plötzlich zu einer fröhlichen Miene. „?)^ädnuß eine Menge Gestein lr>eggeräumt werden, aber dann dürften sich die Adern finden lassen, d,--letzthin mit der elektrischen Wüwchelrmc festgestellt worden sind." „Mag es viel G^d kosten, es schafft auch Arbeit, und Arbeit kiringt immer >Seissslvestsledmf^ugos!sv/Ien: ttlnlto/^svor > clmg. ^dt. k'sssumVsio,i Kllcke. Limmer. (Z'eZeklrr. >VL5cke z^u vorksuken. I^Iln,?cs 8. k'ri. Lsurirezektit. IZVG («tt »!»ä Z v!»»k l» det»I«U«». ^ »»«o»«t«a cki« V«rv»It»»ss »le^« l» l.»,« l>», 6«, U»il— »» «sslsDI,». Venelileiieill vsstkau» ^>nÄI. Samsta? unä SonntaL lieber» unä KIutvurstscliMAu«. I!98S Donnerst»« u«I k'poit»! krlÄ« Saräellen. LiU'donl. ^oli. t>v2!ll inl kuriikvl-IR87 Lro «er. Seklskimmer, Lpvi«ez;lmmsr. KüLlieneiliricktunLLn. Ltükle aller ^rten sokort liekerliar mit Qarantie kauten 5!e del: ^ovall, Vetr!nj«ks 7. Koro» illa L. I0Zö6 Z« veritsulw ll ^Mvnrevökoilol» «tli»tl«« lZvlv«vndeltl Intolee «roven l^axers verkLuken vir unter äem Lixenpreis erstklasslLe >Ve!ne: I^jutomerer OIn 1v.— per I^iter. WelLkrslniseder Lekvarzvein vin l0.—. l)»i. matiner>^ein, sllv. Vin 10.—, proSelc, Special vln 24.—. preise nur über ä!e (Zassv. ^utomatvntmkket. 1ZVYV !«-1. 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Die Festung im Arwald Fast IZb Jahre sind verflossen, seit der schwarze ^tönig Henry Christl.phe auf der Insel >>^iti, die liibrigens wieder wie frü-ljer Hispaniola g<.'nannt werden soll, mit-lon im tl<'ssten Urwald eine geradezu gigan-lischt! t^estung erbauen lies;. Es war dies eines jener Wunderwerke, die den Zeitgenossen t>eli Atenl rauben und ein paar hundert Jahre später vergessen sind oder von ^'rpl'ditionen als Ruinen entdc^t werden. Tie Festung des Königs Henry Christo-pbe lag wie gesagt, im tiefen Urwald, K50 Meter über dem Meeriüspiegol unt> 20 km von der .^iüste entfernt. Wie das umfang« rcichL Balimaterial an den entfernten Play fii-'schafst lvurde, seisbar beint Bau be« i'^iMfligt lvaren, dessen Pläne zivei Bauniei-sler angef^'rtigt hatten: ein Mulatte, der in Z^rankreich studiert hatte, und ein Schotte. Die iN'.^rtwürdige Festung wies u. a. einen !>l) Meter langen nnd 10 Meter breiten Ge« schiihstand auf, der 40 Geschü^ mnfaßte'. das grö^<' von ihneil wog .'>0 Meter hoch geschleppt werden muszten, ehe man si«.' ausft'.'llen konnte, so erscheint die stanze Festung inlmer geheiinnisvoller. Im «ganzen sollen 1W Kaiwnen dort jiestandon l)nben. Die Fe'stungsn>älle waren 45 Meter lwch, die Gräben fielen von ider Wallkynte Mter tief herab — Bamnaffe, die für das ^ahr 1!^!i in^mes^hin el'stvunl'ich sind. Älnr der Hcrscher von Haiti, der schwarte König .Henry Christophe, it>ar ein Despot schlimmster Sorte. So stürzte er den Mulatten, der die Pläne zum gro^n Teil ent» worfen hatte, höchst eigen^ndig vvnl Fe-stungswall in die Tiefe, damit er die Geheimnisse der Feswng nicht preisgeben könnte. Der Schotte verzichtete, als er dieS hörte, gern auf fein.Honorar und flüchtete bei Nacht und Nebel, unl dem gleichen Schicksal zu entgehen. Eine grausige Episode wird noch von der despotischen Willkür des schwarzen Königs berichtet. Ms einst-mals ein englischer Admiral in Begleitung des Mnigs die Festung besichtigte, ließ dieser eine ganze Kompagnie Sieger in voller Ni'lstung idurch eine G^'chühpsorte ins Bo-denlose, nämlich kopfi'lber in den tiesen Wall graben marschieren, um seinem Gast ein Beispiel ftir die Disziplin seiner Leute zu geben. Heute liegt die Citadelle la Ferriere als verlassene Ruine iin Urivald. Man kann sie im übrigen auf einer Briefmarke von Haiti bewundern. Unter Berücksichtigung der Riesenleistungen. die durck) das Heranschleppcn des Baumaterials zuni Bauplatz vollbracht wurden, stellen die ?l!nl<'rikaner heute den Nan der Festung la Ferriere neben den der Pdramiden. sind bereits riesige elektrisch« Reflektol?eii auf gestellt worden, um die zauberhafte Schönheit der Grotte würdig zu beleuchten. Tttmung w der TropffteinhöAe. ?l>n kommenden Zonnta<^ soll in einer der grös;ten Sehenswürdlxjkeiten Ungarns, in der Baradla--Tropfsteingrotte bei Aggtelek-JoS-ivafö, eine .f>ochzeit stattfinden. Ingenieur Hubert K e ß l e r, der Leiter der Hi^Ie, hat erst vor verhältnismässig kurzer Zeit unter Einsatz seines eigenen Lek^is die Er-sck)ließung größerer, bisher noch unbelannter Pvirliunx von i?eter unä Karlo Koei-junLic ^owie l^ujo IViiclüelli. 8csion ein kur!^er Dlick aul ciie>i:isr reproliu^isrten >Verlvärti?eii slov/e- niset^en Kunstpllotosrsptiiv kommen in ilen reproc!u:sierten öiläern 8eltr xut ^uni ^usliruck. behielten äurck äen foto-Klt»b in ^jublisva. ?08tkaeil 278. In Qan?-ieinon Dinar 120.—. (Zeelxnet als (je. zekenkdanä kür jeäen ptiotoliedliaber. d. lZu»t»v V»»». I?om»n von p. Sedreiber-Vklenduscii. In (Zanzrieinen 6.60. Verlas !?. 0lclenbourt?. Mn-cken. Va8 ist äer I^oman eines jVlannes, äer in seiner .luxenli ein l'reiiieitsärän-xer war unll mit seiner I?eike ein Vo!!<5-könie virö. Die Abenteuer, äie (!U8tav Vasa bestancl. macliten ilin im Volk 7.um Helcien, vor cier (ieselüclite xu einer maclitvoilen NerrsckerLestalt aus eixe-ner innerer verukunx. Sclireil?er-I^!^!on-buseii xeiLt öurcli seine an^^^IiauliLiie. kraktvolle Spraclie eine .«ros^?«: (ie5tul-tunkskraft. ciie sicli besonäers in clen miinnliciien Svenen aus einer ^vilcleii ^eit i)e>välirt. ist aber keine'^vve?.'? ein krieeeri^eiier s^oman. venn aucli die >Vaffen lärmen. >Vir Iiaken Iiier ^ukleicl, eine Kulturxescinckte cier norcli«;clwn Staaten xur ^eit cier I^elormution. l). un6 (5«siel»t. Von ^an» 5ttlist. preis .?.2V MrIc. Verlax I^angen-l^Äiler, l^iiueken. Dieses neue I^uek Hsn«, .loksts ist in seiner ^rt un«! k^i-x«nart oin ecllte«? keisetsfieI»ucIZ, i n»- ter«, lit'illen. Das s^rkrenliolie «n öueiit' ist sli«» «nnilNis?«» l^rii^etio lun! ^n-tiirli<'l,1«<»it, mit kli-r ern?I,ens Illux unvolil vk^rstänillicl» erörtert vveril« »,. Beziehbar: Bnchf>andll>nsi W. Hein^. Maribor. k»? äi« U6« — Vnivk 6«" »lit» rikorsk» U>tl»n>»« i« — ?itr 6»» k-rioszeix?» un