Nr. 238. Plänumllatlonsprei»: Im somptoll ganzj. fl. 11, h>Ub! ft. l 50, Hüi ble Zustellung in« H«ue halbj, 5u ls, Mit be, Po« ganzj, fi. ib, halbj, fi. 750, Mittwoch, 17. Oktober. I»l«ltion»gebü»: Für lleint 3ns«a«« b!» ,n 4 Zeilen »5 lr., grüß«« p« Zeile « lr,, »ei öst"«» llUictxrholungen V«r Ze, Ewzug in die mit wunderbarer Raschheit aus /^ Trümmern wieder erstandene Stadt Szegedin ge-^«en. Der Empfang, welcher dem erhabenen Monden sowohl in den Zwischenstationen während der Alse wie in Szegedin selbst zutheil wurde, war ein inl "2 großartiger und herzlicher. Es liegen hierüber 'Agende Berichte vor: ^ Se. Majestät verließen Samstag abends Gödöllö. U, Steinbruch bestiegen um 6 Uhr 40 Min. früh s)"usterpräsident von Tisza und Minister Varon 7 !!5"e" vertretenen Comitate und die Mit« ' Zollen, i->" Deputationen. Die Prälaten waren in ^ seid u.,5Ä^ erschienen, die Generale Graf Degen-""0 Prlnz Thurn-Taxis trugen die Gala-Uniform. Den Jug schloffen die Mitglieder des Magistrates und sämmtlicher Behörden Szegedins. Alle Anwesenden nahmen auf dem Perron im kaiserlichen Zelte Aufstellung. Am mittleren Eingänge bildete der Magi< strat Szegedins mit dem Bürgermeister Pälsy an der Spitze Spalier. Als Se. Majestät Punkt 1 '< Uhr vormittags mit dem Hofzuge eintrafen, ertönten enthusiastische, nicht endenwollende Eljen^Rufe der Menge, Böllerschüsse erdröhnten und sämmtliche Glocken der Stadt läuteten. Als Se. Majestät in Begleitung der Minister von Tisza und Varon Orczy sowie des ton. Commissars von Tisza und des Generaladjutaulen Freiherrn von Mondel den Waggon verliehen, ertönten neuerliche brausende Eljen-Rufe. Nachdem die Eljen.Rufe verklungen waren, trat Bürgermeister Pülfy vor Se. Majestät und richtete an Allerhöchstdenfelben folgende Begrüßungsansprache: Eu. Majestät! Unser allergnädigster Kaiser und Apostolischer König! Allergnädigster Herr! Vor 4'/, Jahren, als diese Stadt und Gegend im Wellenqrabe versunken lag, haben das Aller-höchste El scheinen Eu. Majestät, die trostspendenden Worte und das theilnahmsvolle Gefühl unferen Schmerz über den erlittenen Verlust und die er-duldeten Leiden gestillt. Eu. Majestät wollte, dafs diese Stadt wieder erstehe und schöner sei, als sie jemals gewesen, dass ihre Bewohner einer ruhigeren Zukunft entgegensehen können. Heute, wo wir die hohe Ehre und Freude genießen, Eu. Majestät in unserer Mitte wieder zu begrüßen, können wir aus tiefstem Herzen ausrufen: Seien Sie willkommen in unserer Stadt, deren Bewohner Eu. Majestät jetzt glücklich und zufrieden wiedersehen! Denn dieses Volk, jeder Bewohner dieser Stadt weih es. dass sie die väterliche Liebe Eu. Majestät in höchstem Maße besitzen. Dieses Bewusstsein ist es. welches uns unendlich beglückt, und diesem unseren Gefühle entspricht unser allt inniger Wärme Ausdruck gab, erhob sich bei Nennung des Namens des erlauchten Herrschers das gesamnite Publicum und brach in begeisterte Eljen Rufe aus Se. Majestät aus, Allerhöchstwelcher in dcr Loge zul Rechten Koloman von Tisza, zur Linken Ludw's von T'sza Platz nehmen ließ. Als hierauf Ibolyla Nagy den Dankgefllhlen Szegedins mit großer 3"" nigkeit Ausdruck gab, namentlich dem Allmächtigen dankend und der leitenden Hand Ludwig Tisza s/ wurde dieser gleichfalls mit Eljenr Tücher und begrüßte jubelnd den Monarchen. ^., Nach der Bekränzung der Büste Sr. Majestät ^ der Vorhang. Nach jedem Eljen-Rufe erhoben Sl9 Se. Majestät und dankten sichtlich gerührt durch »" neigen. Nach einer Pause von fünf Minuten erhob P« der Vorhang wieder, worauf Frl. Ilka Lanczyve' Festprolog declamierte. Sodann folgte die VolsteUU"» des Döczl'schen Stückes „Utolso 826relom«. Sel" Majestät verfolgten mit lebhaftem Beifalle das SU" spiel, dessen Darsteller alle in prachtvollen ungarljcyc Costümen auf der Bühne erschienen waren. Als ^acz^ Apor sein Schwert entblößte und vor dem MonarM sein Knie beugte, brach das Haus in so enthusialt'1" (iljen-Rufe aus. wie man ihresgleichen noch nM » hört hat. Das Theater bot durch dle feenhaft " leuchtung und die prachtvollen Costlllne einen wuno barin Anblick. Das Enfemble der Darstellung "" ein vollkommen harmonisches. Se. Ma,esta ^ Kaiser, Allerhöchstwelcher bis zum Schlüsse M " Hofloae blieben, verließen das Theater unter den enly^ siastischen Zurufen der Menge unb den Klangen ,", Orchesters. ^ Laibacher Zeitung Nr. 238 2039 17. Oktober 1883. Im Vestibule begrüßte die Theater-Commission mit dem tön. Rathe Szabados an der Spitze in ehr-urchtsvoller Weise Se. Majestät sowohl beim An« la»Wn als beim Entfernen. Massenhaftes Publicum umstand das Theater und acclamierte stürmisch Seine -Majestät, Allerhöchstwelche sodann eine kleine Rundfahrt durch die Stadt machten und die Beleuchtung besichtigten. Am 15. Oktober vormittags besichtigten Se. Ma« eslät der Kaiser die Kasernen der Gendarmerie, der gemeinsamen Armee, der Landwehrtruppen, den Pa« blllon der ungarischen Landwehr-Ofsicicre und die ^otivkapelle. Von dort begab Sich der Kaiser längs des oberen Theiß'Dammes nach der Gemeinde Tape, don hier über die Gemarkung auf der Väsärhelyer Landstraße über den Ringdamm bis zum Bahnhöfe °er österreichisch-ungarischen Staatsbahn-Gesellschafl, ^on dort durch die Stadt in das kaiserliche Hoflager. ^>,e. Majestät äußerte Seine Zufriedenheit über die Zurichtung der Kasernen und das Aussehen der Mann« Mft, In der Votivkapelle wurde Se. Majestät am Haupteingange vom Erzbischof Cardinal Haynald unter großer und glänzender Assistenz empfangen, 'be. Majestät verfügte Sich, vom Cardinal-Erzblschof feilet, sammt Suite in das Innere der Kapelle, wo« leibst eine kurze Andacht verrichtet wurde. . Den Damm des oberen Theiß-Ufers schmückte ^"e Flaggenreihe, mit Laub und Guirlanden reich ^lziert. Die hier versammelte Volksmenge begrüßte ?eu Monarchen mit begeisterten Eljen-Rufen. Se. Ma-lestät nahmen mit großem Interesse die Schutzarbeiten !3 Augenschein. Der Eingang des Ortes Tape, wo ^?e. Majestät um 10 Uhr anlangten, war reich deco« llert, die Gassen waren mit Sand bestreut. Der Ge-weinderichter Stefan Hegedüs begrüßte ehrfurchtsvoll ?ln Monarchen und überreichte als Product der Haus« lndustrie der Gemeinde eine au« Ainsengras kunstvoll Mochiene Jagdtasche und einen Patronenhälter. Nach °" Ansprache des Notars erschollen wiederholte stur» Mche Eljen-Nufe. Se. Majestät antworteten auf die "Nsprache Folgendes: »Ich danke der von der Ueberschwemmung so sehr heimgesuchten Gemeinde Tape für diesen Empfang. Ich wünsche von Herze«, dass sich diese vielgeprüfte Gemeinde unter dem Schuhe der mächtigen Schutz Werte einer dauernden Wohlfahrt erfreue." Die Bewohner begrüßten mit langanhaltenden enthusiastischen Eljen-Rufen diese Worte Sr. Majestät, Merhöchstwelcher dann mehrere Fragen an den Ort2-^chter, den Notar und Pfarrer richtete. Se. Majestät ''lundiglen Sich mit lebhafter Theilnahme über die -V^schwemnmngs-Katastrophe; die Frage Sr. Ma-/^'ät, ob alles zugrunde gegangen sei, wurde dahin ^antwortet dass nur die Schule und die Kirche un-^lsehtt geblieben. Weiters frug Se. Majestät: „Ist ?'e ganze Gemeinde, sind sämmtliche Bewohner nach ^r Überschwemmung Hieher zurückgekehrt?" „Alle!" ">" die Antwort. «Wo hielten sich die Geflüchteten ^>?" „Auf den Dämmen." Sodann liehen Sich ^- Majchät die Stellen zeigen, wo während der Überschwemmung Wasser gewesen. H Die Wiener Blätter widmen der Reise ^»Majestät und den Huldigungen, zu welchen dieselbe InÜ ^ g'bt, warme Worte. ' ..Die Kundgebungen Mler Gesinnung, welche aus diesem Anlasse von ^klle der zahlreichen, aus allen Theilen des Landes getroffenen Deputationen erfolgen — sagt die ^lesse« — verleihen den Szegeoiner Festlichkeiten h k Weihe eines Actes der Huldigung, welche das ^erfüllte Land dem Monarchen an jener Stätte hltiringt, an welcher er demselben unvergessliche Be-^>e Seiner innigstbesorgten Theilnahme gegeben hat." der^ ..Fremdenblatt" schreibt: „Se. Majestät H. «aiser ist in Szegedin wie überall, wohin Ihn Ib .Herrscherreisen führen, von einer begeisterten, tvll^. "' ^'^^ ergebenen Bevölkerung jubelnd begrüßt a.s.^en. Die vor siinflhalb Jahren so schwer heim-^"lnenden Tage werden uns von den Ufern l'eu r'^ ^ Iubelrufe eines zur Lebensfreude ^em ^Utldenen großen Gemeinwesens bringen, das lti„ Nnadenspendenden Landesvater das Vollgefühl '^Dankbarkeit zum Ausdrucke bringt." Huld^ «Deutsche Zeitung" bringt mit den Vers, 3ü"6k" 'n Szegedin diejenige in Laxenburg in gedin ^""? "«b sagt: ..Während der Kaiser in Sze-Wf.s.. "lt und die Danksagungen der dortigen Be« Nimm. ^ ^ das huldvolle Wohlwollen entgegen« Htoiw'^ " ber Aufbau dieser Stadt seitens des heut ?^ gefördert wurde, hat Kronprinz Rudolph Wlückw/. iA'^burg an der Seite seiner Gemahlin die Aus ^""lch°Deputation der Stadt Wien empfangen, oem Bcnchte über diese Audienz ist zu entneh- men, dass der Kronprinz auch bei diesem Anlasse wieder sich gedrungen fühlte, den Sympathien für seine Vaterstadt Wien den herzlichsten Ausdruck zu geben." — „Der Einzug des Kaisers in das gerettete, schön entstandene Szegedin — schreibt die „Sonn- und Montags - Zeitung" — ist ein Triumphzug schönster Art, ein Triumphzug der friedlichen schöpfe« rischen Arbeit. In allen Ländern Seines weiten Reiches hat Kaiser Franz Joseph Sich in dieser Art Denkmale gesetzt, dauernder als Erz, Denkmale in gemeinnützigen Anstalten, in erweiterten Städten, in großen Verkehrswegen. Das wiedererstandene Szegedin wird in der Reihe dieser Monumente für immer eine erste Stelle einnehmen." — „Donnernder Jubel — bemerkt die „Morgenpost" — umbrauste den Monarchen auch diesmal, und in freudigem Enthusiasmus war die Bevölkerung der ganzen Stadt herbeigeeilt, um ihre Huldigung dem geliebten Herrfcher darzubringen, welcher, als die Stadt für immer von dem Erdboden hinweggetilgt zu sein schien, die trostreichen Worte sprach: „Szegedin wird schöner sein, als es war." — „Die Stadt Szegedin — sagt die „Vorstadt. Zeitung" — «st jetzt schöner, als sie jemals gewesen, und dankt dies der Munificenz des Kaisers, der Fürsorge des ungarischen Staates und dem Wohlthätigkeitssinne der ganzen Welt." Die „Norddeutsche allgemeine Zeitung" über Galizien. Aus Wien, 11. Oktober, erhält die „Nordd. allg. Ztg." den nachstehenden Artikel, den sie in ihrer Nummer vom 13. d. M. reproduciert. Derselbe lautet: „Gründliche Kenner der politischen Verhältnisse im Kronlande Galizien sind erfreut über die Thatsache, dass die dort überwiegend maßgebende conservative Partei von Jahr zu Jahr immer mehr erstarkt und immer zahlreichere Elemente für ihre Anschauungen zu gewinnen versteht. Es ist dies die Partei, die auf dem Boden vollendeter Thatsachen sich vernilnftig zu bewegen weiß und an Kaiser und Reich treu und loyal festhält. Nicht frei von einem gewissen Antagonismus gegen Russland, vermeidet die Partei dennoch sorgfältig jeden Verdacht der Provocation eines österreichisch-russischen Conflictes, wohl wissend, dass in einem solchen Falle ganz andere Fragen zur Entscheidung kämen und nicht jene Interessen, die den Polen etwa am Herzen liegen. Nun ist aber die Dauer des großen Amalgamierungsprocesses, den das Polenthum in Galizien unzweifelhaft durchmacht, eine nicht gar so lange; es gibt daselbst noch immer Elemente genug, die theils von diesem Proccsse noch gar nicht ergriffen wurden, theils eine starke Neigung zu Rück-fällen in die alten verhängnisvollen Fehler bekunden. Ohne jeglichen leitenden Einfluss sind diese Ele-mente endlich bemüht, an Stelle des Mangels an Macht die lautlönende Phrase zu setzen und durch Spektakel die Aufmerksamkeit der Welt auf sich zu lenken. Von der ganzen glänzenden Epoche, in der sie das belhörte Volk zu nutzlosen blutigen Kämpfen führten, ist diesen Elementen kein anderes Vermächtnis ge-blieben, als das Recht, sich selbst und manchmal auch die Nation zu blamieren oder zu compromittieren. Von Zeit zu Zeit wird von den ehemaligen „Führern" oder ihren Adepten Heerschauüber die vorhandenen „Armee"-Reste gehalten; es wird eine Art Kraftprobe insce-niert, die in der Regel ein schmähliches Fiasco erleidet; der gesunde Sinn der Bevölkerung empört sich gegen ähnliche krankhafte Anstrengungen, worauf wieder die gewohnte Ruhe eintritt. Man wird nie begreifen, in welchen Köpfen die Idee einer Petition an den galizischen Landtag wegen Formierung einer polnischen M'liz zu spuken begonnen hat. Dass dieser Idee nur vereinzelte, geradezu unzurechnungsfähige Chauvins zu Gevatter standen, erhellt aus der Thalsache, dass dieselbe im ganzen Lande nirgends Anklang gefunden hat. Es muss denn doch als nicht zu unterschätzender, gewaltiger Fort« schritt bezeichnet werden, wenn ein Project, welches noch vor 10 Jahren vielleicht sich einer gewissen Popularität in Galizien erfreut und der nationalen Eitelkeit und den kriegerischen Reminiscenzen der Polen geschmeichelt hätte, gegenwärtig — kaum aufgetaucht — sofort als wahnwitziges Phantasiegebilde zu den Todten geworfen wird. Nach dem Sinne der Urheber des Projectes hätte dasselbe feinen feierlichen Einzug in den Landtag oder gar in den Reichsralh halten sollen. Als sie sich aber überzeugten, dass es noch keinen so extremen Abgeordneten gibt, der die Lust verspüren wird, sei es den Fluch der Lächerlichkeit oder den Sturm der Entrüstung zu ertragen, dass da« Project nicht nur von keinem einzigen politischen Blatte unterstützt, ja selbst von den Organen der Radicalen offen als unpolitisch, unklug und schädlich bekämpft worden ist, bemühten sich jene Herren, so gut sie konnten, den Rückzug anzutreten und die erlittene Niederlage zu maskieren. Leider nicht ohne Eines erreicht zu haben. Wiener Journale, die theils der angeborenen Sensationslust huldigen, theils nach jedem Mittel fahnden, um im Trilben zu fischen, das Ministerium Taaffe bald als der deutschen Allianz gefährlich nach Berlin zu denuncieren, bald als den Frieden mit Rufs« land bedrohend zu schildern, konnten nicht umhin, sich des dankbaren Stoffes zu bemächtigen — zu allbekannten, so oft versuchten, so oft mifslungenen Parteimanövern. Hätte doch Galizien nicht gar so einmüthig das tolle Project abgelehnt, wäre dasselbe etwa im Landtage zum Gegenstande heftiger Debatten geworden — welch' ein Schauspiel hätte sich da geboten . wie dankbar wären die „Facliösen" für solch eine Erscheinung gewesen! Und wie unangenehm sind sie im Vorgeschmack dieser Freude gestört worden!" Zur Lage. Die ..Wiener Abendpost" vom 15. d. M. schreibt: Gewissen Journalen kann man nicht oft genug auf die Finger klopfen. Sie wären sonst imstande, schließlich selbst dasjenige für wahr zu halten, was sie in ten« denziöser Absicht in die Welt hinausposaunen. So gefällt sich z. B. die „Deutsche Zeitung" seit einiger Zeit darin, nnsere wirtschaftliche Lage in den schwärzesten Farben zu schildern und offen oder zwi» schen den Zeilen anzudeuten, dass nur das gegen« wärtige Regierungssystem an diesem „Niedergänge" schuld sei. Auch in ihrer gestrigen Vörsenschau ist sie dieser Tendenz treu geblieben; sie bemerkt«, a., „dass die Velkehrsentwicklung der glößerm Bahnen manches zu wünschen übrig lässt, der Getreide-Export sich an-dauernd schwach anlässt und die Zuckercampagne einige Enttäuschung bringen zu wollen scheint". Eigenthümlicherweise ist in der gestrigen Börsen« schau der „Neuen freien Presse" genau das Gegentheil zu lesen. Es heißt dort: „Es fehlt nicht an freundlichen Zeichen, die großen Industrien blühen, fast alle Zweige der Manufactur, der Eife «production, der Zuckeierzeugung gedeihen; aber wenn die Devifen, diese Manometer des Credites, sich heben, dann ist es besser, die Segel ein wenig einzureffen." — Sollte das Leibjournal der Linken diesmal wieder unter die „Wohldiener" gegangen sein? Die „Nowa Reforma" kommt nochmals auf die Petition, betreffend die Errichtung einer „polnischen Miliz", zurück und sagt, dass sämmtliche pol« nische Journale diese „Petition", welche übrigens gar nicht zustande gekommen sei, wegen ihres unglückseligen Inhaltes verdammt haben. Nichtsdestoweniger hätten polenfeindliche Blätter, insbesondere die „Neue freie Presse", diese Gelegenheit zu würdelosen Angriffen gegen die Polen benutzt. Die Behauptung, dass die „Petition" nnr vertagt s?i und weiter colportiert werde, sei eine notorische Lüge. — In derselben Angelegen» heit schreibt der „Czas": ..Wir befinden nns in einer solchen Lage, dass jeder Unsinn eines Einzelnen, ein unvernünftiger Artikel eines noch so unbedeutenden Blattes sofort von unseren Feinden ausgebeutet und der ganzen Nation zur Last gelegt wird. Bei solchen Gelegenheiten kehvt sich der Hass der Gegner nicht bloß gegen uns, sondern auch gegen das jetzige Re« gierungssystem. Einen neuen Beleg sür diese Erschei» nung hat jene kindische Petition geboten, die uns derart sinnlos und ohne Bedeutung schien, dass selbst unser Blatt, welches im Tadeln solcher Verirrungen nicht faul zu sein pflegt, es vorzog, die ganze Sache zu ignorieren. Wir wussten sehr wohl, dass eine noch so monströse Petition cursieren könne, aber wir zweifelten nicht, welches Schicksal dieselbe erwarte angesichts des gesunden Sinnes der überwiegenden Majorität des Landtages. Trotzdem haben sich einige Wiener Journale in Depeschen. Correspondenzen und Leitartikeln des Gegenstandes bemächtigt, um zu den gehässigsten Schlussfolgerungen zu gelangen." Das Blatt skizziert den Inhalt dieser Ausfälle und be« merkt: „Also darum, weil sich unter 150 Landtagsabgeordneten nicht ein einziger gefunden hat, der diese Petition eingebracht hätte, darum ist die Lage der Dinge in Galizien bedrohlich? Darum sind die Polen unverbesserlich? Es gibt eine Grenze des Hasses, welche — einmal überschritten — den ganz conttären Effect erzielt. Gerade die Episode jener Petition, die sonst nicht der Rede wert gewesen wäre, hat — Dank dem Lärm der feindlichen Journale — bewiesen, welch reifes Urtheil in politischen Angelegenheiten in Gali« zien jetzt herrsche. Der Monarch, die Dynastie und die Regierung wissen, dass Galizien bereit ist, stets die größten Opfer für das Wohl und die Sicherheit des Staates zu bringen. in welchem es die nationalen Rechte in voller Kraft genießt und mit welchem sem Schicksal und feine Zukunft verbunden smd; aber dle-selben Factoren hegen auch die Ueberzeugung dass die Bevölkerung von allen krankhaften Gelüsten geheilt ist, politischen Unreife ausstellen werde se> es durch Ueber« schreitung der Attribute, set es durch Begehung von Fehlern, die Wasser auf die Mühle der das heutlge Negierungssystem rücksichtslos bekämpfenden Opposition wären." Die „Frankfurter Zeltung" nimmt in einem Wiener Briefe Act von dem Berichte der deutsch« liberalen Majorität des mährischen Landtages über die vorliegenden Wahl-Resonnanträge und bemerkt: «aibacher Zeitung Nr. 238 2«4tt 17. Oktober 1883. — „Vei diesem Kämpft gsgen die naturgemäße politische Weiterentwicklung der Bevölkerung dürfte die Verfassungsparlei auch noch um den Nest ihrer Popularität kommen." Vom Ausland. Nuf dem Bankette in Havre vertheidigte der Conseilspräsident Ferry die Politik der republikani« schen Union. Er sagte, die Republik müsse reqiert werden, und conftatiertr, dass die Ausfälle und Ve»> leumdungen der Intransigenten einen Abgrund zwischen ihnen und der Regierung gegraben haben. Eine monarchische Gefahr existiere nicht mehr, der intransigenten Gefahr aber müsse man die Einigkeit aller republikanischen Kräfte entgegenstellen. Das Land müsse zwischen der Politik der Intransigenten und jener der Stabilität und weiser Fortschritte wählen. Die gemäßigten republikanischen Journale zollen dieser Rede Beifall, während die intransigenlen Blätter dieselbe heftig kritisieren. „Paix" bedauert, dass die Rede kein Programm enthalte. Wie „Dia" meldet, wird der spanische Minister des Neußern in einem Rundschreiben dem Wunsche Ausdruck grben, mit allen Staaten gute Be» Ziehungen zu unterhalten. Im diplomatischen und Consulatspersonale soll kein? Veränderung eintreten, während der spanische Generalstab nach dem französischen Systeme reorganisiert werden soll. Die Idee einer Amnestie für die Thcilnehmer an dem letzten Militäraufstande wurde von den Journalen nicht günstig aufgenommen. Man glaubt, dass die Mann. schaft, nicht aber die Officiere amnestiert werden. Locales. — (Kr a inischer Landtag.) In der gestrigen Sitzung wurde die Note der h, Landesregierung zur Verlesung gebracht, in welcher im Auftrage Seiner Excellenz des Herrn Ministerpräsidenten dem Landtage der Allerhöchste Dank für die Sr. Majestät zum Allerhöchsten Namensfeste dargebrachten Glückwünsche ausgesprochen wird. (Die Herren Abgeordneten erhoben sich von ihren Sitzen.) Zur Verhandlung kam der Bericht des Wahlreformausschusses über die Aenderung der Landtagswahlordn ung. Als Berichterstatter fungierte Abg, Euetec. In der Generaldebatte sprachen gegen die Anträge des Ausschusses Abg. Luckmann und Dr. V. Schrey, für dieselben die Abg, Ritter von Schneid. Professor Outlje und Dr. Vosnjal. Abg. Luckmann stellte den Aittrng auf Vertagung, Welcher Antrag jedoch abgelehnt wurde. Es wurde sohin in die Svecialdebatte eingegangen und der Gesetzentwurf mit den abgeänderten 8s 4, 8. 10. l l, 13. 15. 16. 22. 24. 2«. 27. 28. 89. 30. 31. 32. 33. 34 angenommen. An der Special, debatte, in welcher zu den tz§ 10 und 28 auch der Herr Landes präsi den t das Wort ergriff, bethei« ligten sich die Abg, Deschmann, Klun. Dr. Zarnil. Baron Apfaltrern. Bei tz 35 stellte Abg, K l u n den Antrag, dass dieser und die weiteren zur Abänderung vorgeschlagenen Paragrafthe nochmals an den Aus-schuss zur Berathung zurückzuleiten seien. Die Sitzung wurde behufs Nerathun, des Wahl-Reformausschusses über diesen Antrag unterbrochen. Nach Wiederaufnahme der Sitzung erklärte der Berichterstatter, dass der Ans« schuss den Antrag des Abg, Klun acceptiert habe; derselbe wird sodann bei der Abstimmung vom Hause angenommen. Die weitere Berathung über die Aenderung der Wahlordnung wird sohin auf die Tagesordnung der heutigen Sitzung gestellt. (Wir berichten über die Debatte selbst ausführlicher in der nächsten Nummer) -- (Tagesordnung der 13. Sitzung des tra inischen Landtages) am 17. Oktober um 10 Uhr vormittags: 1.) Lesung des Protokolls der 12. Landtagssitzung vom 16, Oktober 1883. — 2.) Mit« theilungen des Landtagtzprasidiums. — 3.) Fortsetzung des Berichtes de» Wahl-Nesormausschusses über die Aenderung der Landtagö°Wahlordnung. — 4) Begrün« dung des selbständigen Antrages des Herrn Dr. Samec, betreffend die Erhöhung der Ehemeldzctteltaxe, — 5.) Bericht des VerwaltungSausschusfes über den § 5 des Rechenschaftsberichtes, — 6) Bericht des Verwaltungsausschusses über den § 6 des Rechenschaftsberichtes. — (Vom Leichenbegängnisse desReichs-grasen Josef von Auersperg) theilt man uns noch mit. dass den Sarg eine große Anzahl prächtiger Kränze schmückte. Darunter fanden sich namentlich schöne Kranzspenden mit nachstehenden Widmungen: „Dem unvergesslichen theueren Gatten"; «Dem herzgeliebten theueren Vater. Melanie" ; ,Dem innigstgeliebten guten Vater. Toni und Leo"; „Familie Baron Kübeck"; „Dem besten, geliebten Vater, Anna und Erwin"; „Dem lieben Großpapa. Herward. Roderich. Raoul. Hanno"; „Dem unvergesslichen Freunde. Rudolf und Madelaine Ehorinsly" ; „Sidonie von Gerliczy"; „Marquis Ferdinand Gozani"; «Baron Otto Apfaltrern" ; ,Dem un» ,"?r suchen Gesinnungsgenossen, die Abgeordneten des Nnn„. .«" ^"WnndbcsitzeS" ; ..Dem alluerehrten Ge« pnnungsgenosjln. ""m ronstiwtioneUen Verein"; „Ihrem unvergesslichen Herrn, das trauernde Forstpersonale", und noch weitere Kränze mit und ohne Devisen. — (Aus Stein) schreibt man uns. dass die Allerhöchsten Auszeichnungen an Herrn Dr. Samec am 7. d. M, an Herrn Matthäus Ianezic am 14. d. M. bei der dortigen k. k. Bezirkshauptmaunschaft in feierlicher Weise übergeben wurden. Bei der Uebergabe an Herrn Dr. Samec waren die sämmtlichen Herren l. k. Staatsbeamten, die Herren k. k. Officiere der Pulverfabrik, die hochw. Geistlichkeit, die Gemeindevertretung und die Lehrerschaft anwesend; die Uebergabe der Decoration an Herrn Ianezic' fand unter Betheiligung der Gemeindevertretung, der l. k. Gendarmerie, des Orts» schulrathes. der freiwilligen Feuerwehr, des ersten kcal« Nischen Milit8r«Veteranenvereins und mehrerer Insassen aus Domzale statt. — (Zustimmmung.) Gestern emftfieng der Herr Abg. Prof, Auk lje ein sehr schmeichelhaftes Schreiben aus Mottling, worin ihm seine Wähler ihr volles Vertrauen und ihre Zustimmung zu feine». Haltung in der Verifications'Angelegenheit aussprechen. Gefertigt ist das Schreiben von dem Bürgermeister und mehreren Mitgliedern der Gemeindevertretung. — (Die Jahresversammlung der Land« Wirt sch. «Filiale Neudegg) in Unterkrain findet am 25. d. M. in Nassenfuh statt. Auf der Tagesordnung stehen: 1.) Rechenschaftsbericht für das abgelaufene Jahr, erstattet vom Filialuorstande Herrn Baron I. Berg, 2) Anträge einzelner Mitglieder. 3) Vortrag deö landwirtschastlichen Wanderlehrers Herrn Ernst Kramer „Ueber Wiesenbau", hierauf Excursion auf die drainierten Wiefen des Gutsbesitzers Herrn Baron Berg. 4) Werbung von neuen Mitgliedern — (Ein landwirtschaftlicher Vurtrag) des Herrn Wanderlehrers E. Kramer findet am 28. o M. in Treffen statt. — (Todesfalle.) In Gruz ist am 14. d. M. der k. k. Oberst i. R. Herr Friedrich Prieger. ge» wesener Commandant des vaterländischen k. l. 17. Infanterieregiments, idulinch die Veröffentlichung der Unterredung zwischen Koma. Alfon5 und dem Präsidenten Grevy in der Madrider „G^ zetta" abgeschlossen werden. — Das Journal „Dia sagt, die Emeute in Portugal habe in Coura lui Va^ len^a do Minho begonnen. Das plirlUll.il fische M< tachement sei zurückgewiesen worden und habe si^ nach Paredes zurückgezogen, wo es sich ue>scha»zt' Einer anderen Meldung zufolge wird der Bewegung keinerlei Bedeutung zugeschrieben. Madrid, 15. Oktober. Ts wird versichert, dass Ruiz Zorilla seine revolutionären Pläne aufgeben uttd nach Spanien zurückkehren werde. — Der Herzog vo>l Ferna»-Nunez wird den Votschasterposteu in Paris wahrscheinlich behalten, Handel und Golkswirlschastliches. Rudolfswert. 8. Oktober. Die Durchschnitts-Preise stellten sich ans dem heutigen Mavlte wir folgt: ft7^ lr. st. ! tt. Weizen pr. Hektoliter 7 90! Eier pr. stück . . — 2! Korn „ 5 40 Milch pr. Liter . . - lj Gerste „ — — Rindfleisch pr. Kilo . - ^ Hafer „ 2 61 > Kalbfleisch „ - 46 Halbfrucht „ — — Schweinefleisch „ — 4» Helden „ — - Schöpsenfleisch « - 4l) h'rse „ — — Hähndel pr. Stück . 3>> Kukuruz „ 4 88 Tauben „ . - 20 Erdäpfel pr.Meter-gtr. — — Heu ftr, 100 Kilo . — " Linsen pr. Hektoliter — — Ztrob 100 „ . - " Erbsen „ - — Holz, hartes, pl.Cnbil» Fisolen „ - — Meter .... 2 ?l Rindsschmalz pr. Kilo — 88 - weiches, „ - ' Schweineschmalz „ - 96 Wein, roth,, pr,Heltolit l6 ^ Speck, frisch, „ 60 — wrlher. „ 10 " Speck, geräuchert, , — 80 Äu,zesomme«e Fremde. Am 15. Oktober. Hotel Stadt Wien. Fuchs. Kfm.. Potsdam, - Jordan, 3«" brilailt. Budenbach. — Ernst, Kfm,. Wien. Hotel Elefant. MikolclM Hütten-Ingcuieur. Fürthhof, -^ Oblat. t, l. Lieutenant, Novi>Bazar. — Rosfi und Steiner, Reisende, Wicn. — Edelmann, Reif,, Marburg. — Schulz, Rudolfswcrt. — Varöiö. Jurist, Fiume. — Tanrig, Kf'»' Linz. — Miklaul) und Obrcsa, Holzhändler, Zirkniz. Bairischer Hof. Pekovcc. Pfarrer, Idria. — Pozar, Lehrer, Knczcil. Gasthof Südbahhof. Braun und hofer, Ingenieure — StM, Handclsaklldcmiler, Wambrrg. — Melusck, Olmütz, Theater. Hente sgerader Tag): Der lustige Krieg. Operette l" 3 Acten von F. Zell und N. Genee. — Musik v. Ioh. Straw Meteorologische Beobachtungen in Laibach^. 5 "Z We K5 8 3,5 5Z ?U.Ma. 740.52 s-11^2 NO. schwach bcwöltl ^ 16, 2 „ N. 739.83 4-15.4 NO. schwach bewölkt 0,00 9 „ Ab. 739.82 ^11.6 O. schwach theilw.heitcr^ Tagsüber trübe, nach 4 Uhr einzelne Sonncnblicke, daw' theilweise heiter- mondhelle Nacht. Das Tagesmittel der WärN" -I- 12.7°, um 0,8° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: P. v. Radics. Depot äßl k. t. KmMilMilckii. Maslstab 1: 75,000. Preis per Blatt 50 kr., in Taschcuf""^ anf Leinwand gespannt 80 lr. Jg. u. KleinmlM K Fell. Kamliergz HlMmullunss in Ac»il)cl M stetS in treuer Erinnerung bleiben werden. « W Schloss Sonnegg am 16. Oktober 1683. M W Dermine Gräsin Auerspcrg > W geb. Gräfin Aucröpcrg. > __________________ ^___Saifcarfjer Seitung Wr. 238 2041 _______17. Oktober 1883. ______Course an der Wiener Görse vom 16. Oktober 1883. Mch dem oMeilen^rMatte) Veld Wa« Staats.Nnlehn». ^NltNtl.......7»-<5 78«° ^lberi«t«.......73- 70-15 ^"" 4°/, «taatOlllse . i!5ü fi, H8 '/b^il» oc. ^ A° M"ftel 100 « 13V «5 ,3k - »«.^ ^taat««os« . . 100 „ 10? es. Iü.««nt«usch«lne . perVt. 37- 3» — l/?n^^ ^»Ibre»le, fteuerftel . 9» ' U°nb,,Nnl. lüufl. ö.w.S. 138—^i»8 L0 » «stbah», Prioritäten . . 9li!i 8lb0 ' Sta°t«-Obl. (ltng. Oftb.) 113 — 113 25 ' „ vom 1.1N7« »?-— «7 50 ^l,,.viH«len.«lnl.^i«nst.ö,w. ,13 30 113 eo "'»'»teg.^ose 4°/« IOC fi. . . 10,-Ull 110-10 ^»dentl.. Obligationen ,„ Mt ioo fl.«.,H,). ^b«h«Nch°.......,««Lo — b°/ milche.......»»eo 9l,-zo k»°^nlche.......I0i-Il>e— z°°n ^lisch» und slavonische . 100 — ic,L Ü0 ^° ncbünbillgisch,.....«8— 88 bo b°/o Teme«var«V»nater . . . »8^2 »U75 5°/« uNssarische......9S «5 89 75 Nudere öffentl. Nnlthen. Donau.«eg.°l!ose »»/<> 100 fi. , 114 »5 114 75 Kto. Anleihe 1878, fteuerfte, , 108-00 103 bo Nnleben b. Stabtgemeinbe lwicn I0i! — 108 — Nnleyen b. Etabtnemeinbe Wien (Gilbcr oder Volb) ....-------—-— Prämien.«»!. b.Vtabtgem.wi«n ILL co l»» 9u Pfandbriefe lfürioofl.) »odencr. allg. öfterr.4'/,°/,V°ld 119-- iil»-5c» bt°. in 50 , , 4>/, °/^ »5 «6 »5 7b bt°. in 50 « , 4^ . «i-hh 9, 80 btc>. Prämicn^Schuldveischr.3«/» 97 75 Ü8-25, Oeft. Hypotbclenbanl 1«j. 5'/,°/» 10c — 100 ü« 0eft..ung. Baul verl. o°/, . . 10L 90 101 io bto. , 4'/,°/«. , 98-4L »l»-6ö bto. , 4°/, . . »z — »2-16 Un«, aUg.Nobencrebit^Uctienaes. in Pest in 34g.verl. 5'/,°/» . Io Prioritäts. Obligationen (für 100 fi.1. Llisabeth.wcslbahn 1. «mlsfion lüz v» 10« 30 sscidiiianbe^Norbbahn in Silb. 105 — 10525 Fia,N'Ic>scf'Äahn.....las l»o 1N4'20 /,'/„ . . 98-5« 0»-— Oefterr. Norbweftbahn .... 101 90 10« »0 Vicbenbülg«......gi ßo 8l 1» «eld Ware Vtaatsbahn 1. «mission . . . 181-50 l8i-6c Vüdbahn KL«/,......187-70 «38 »0 « " .. ^L......'"'26------- Nng.'üaliz. Vahn . . . . 95._ ,^.^ Diverse llofe bacher Prämien.Anlehen«U fl, 2g— 2» öll Ofenei i!°!e «1 fi...... ^.^ .^ ^. Palfst.e°le4ü fl - . . , . I5-z,s> 3>.'?° «othen «reu,, M. Gts. v. 10 fl, 11 »u iz-zn «ubols.kosl io st...... 19,50 zy,_ SalM'Lose :!'.l,,»oo ss. «Vt.-------—-— Nöym. Norbbahn 15a fl. . . . l9» — 195 25 , Westbahn 200 ff. ...____------- Vuschtiehrad« «i,b. 500 fi. «Vl. hg» - 58Ü-- , (lit. ll) »a» ft. . ^.---------__ Donan ' Dampfschiffahrt » Ges. Oesterr. 500 ff. «Vt.....5^ — 5««— Prau»2is,(Aat,.Db.>I.)200fl.S i«z!<5 ißg — Dllf«VodrnbachcrE..U.«<,<)N,S.____>____ El!sabeth-«ahn 2un fl. CM. . . 25b i5,22N'«o „ kinz'Äodweis 200 sl. . . , 19z 75 19g 25 SI,b,»Tirol,1lI.!H,i8?880afl.S. 1832!; 1»9 75 Ferdlnanbs-Nordb, 100N fl. EM. 2700 »vüli ssranz>Iol2 — 21» — Oalz.Karl'ündwi^V 2lloss, EM, 286 ^ »36 50 Oraz.Höfiacher H.-Ä, 20Nst. ii.W. ^«^ — «L4 üü «ablenb^g-ltisenv, 200 st. . . ._-^ _ — ssaschau-Oberb. ,5 bto. (Ut. N) 200 fi. Silbe»' , zoz 72 2y3 «5 Prag.Dufer Hiseub. i5afi.E^ib. 595« g»— «ttubols < Nahn 200 fi. Silber . iyg-?5 ih? — GiebLubürn« «tiseub. 200 fl. 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IP ----------------------- IM Dio Herren Actionüro, wolcho ihr iStimrarocht auszuüben beabsichtigen, worden im Sinno doa § 10 dor fSl Statuten ersucht, iliro Action bis 27. Oktober tu c. bei dor Gosollschaftacasso zu doponioron und dio Legitimations- lü =?7fc#karton dasolbst zu bohobou. Hf Wh (4S36>8"8 ^ffl Ich beehre mich, den hohon Herrschafton und dem p. t. Publicum orgobenst anzuzoigon, dass ich am 11. d. M. in das Haus Aemonastrasse Nr. 6, Parterre, neben dem Baumgartner'schen Hause übersiedelt bin und bitto, mir auch im nouon Localo das alto, vollo Vertrauen zu schenken und mich mit zahlreichem in nioin Fach oin-schlagondon Aufträgon gefalligst zu beehren. (4516) 3-2 Hochachtungsvoll ^Mgret stamps Olaviermacher. Anzugstoff anr von fcaltbiror, £futor Dchifwollo, für oinon mittcl-gowncliaonon Manu 3,10 Motor auf oloon Anzug um fl. 4,9G b. 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Kundou gobotou, Iliro AdrOSBO I stots gona* atraEObon und womöriloh daa Burufou I auf frühoro Correspoadoazon zu Term»ldon, da dun Nacli- I aohen deraclbeiL mit grobson BchwiorigVoiton I vorbiuidon ist. (ÖOSO) 24—17 I CorrOBpondOniOa werdon angenommen in dout- I Rclior, unKariHChor, böhmischer, iwlniachor, ita- I lictiibchcr und sranzöuigchor Sprache. Verkäufe und Verpachtungen, («62) Betheiligungen, Stellen -Vacanzen etc. werdon am sicherston durch Annoncen in zwockoutsprochondon Zeitungen zur Konntnis der% bez. Rofloctanton gebracht; dio oinlaufondon OÜerton worden don Insoronton in Original zugesandt. Nähoro Auskunft orthoilt dio Annoncon-Expodition von Xfciidolf* Mosse, L, Seilerstätte 2 in ^VTien. ||| Von nun an jlj |Krainer Würste, | {JjJ grosse und kleine, zu haben bei |JJ| r| JT^fi. Paul in in liailiacli, W flf "Wienerstrasse Nr. 19. (4157) 6—5 flj v.'.:"'j iSJW-—-o-------^äVh------o__1Z?X^-------o— »Bf n___—Jxß.'.Wlt____n , ?) UJ.VIV.____o . JA^.-.--o— ...-JJL\ o-------SA\*------o------g/jJr -*i (4398-3) Nr. 5507. Bekanntlnachung. Mit Bezug auf das diesgerichtliche Edict vom 26. August 1883, Z. 4892, wird bekaunt gemacht, dass die in der Executiontzjache drs Naimuud Krisper vuu Krainburg (durch Dr. Vuiger) gegen Maria Küster geb. Hacin von Olsrut auf die unbekauüt wo befindlichen Johann Puöavic senior und Jakob Puocwic lautenden Ncalfcilbictungsrnbriken dem snr dieselben aufgestellten Cnrator llä llcwm Herrn Dr. Valentin Atemftihar, Addocat iu Krainbnrg, zustellt wurden. K. k. Bezirksgericht Krainburg, am 27. September 1883. (4424—2) Nr. 18 295. Bekanntmachung. Vom k. k. städt.-deleg. Bezirksgerichte in Laibach wird bekannt gemacht: Es sei den unbekmmten Erben und Rechtsnachfolgen, der Marm Fleischmann von Laibach Herr Dr. Pfefferer. Adwcat in Laibach, als Curator ^ci acwm bestellt hiemit drcl-etiert und unter Zu-fertigung des Bescheides vom 29. Juli 1683, Z. 12 124, angewiesen, die Rechte dieser Cmanden bei der Feilbietung der Realität des ssranz Hocevar von Piauz-büchel Einl.'Nr. 459 ad Sonnegg nach dem Gesetze zu wahren. K. k. siädt.'deleg. Bezirksgericht Lai« dach, am 6. September 1883.