^H^__________________Fmtllg, 17. Mai 1895. Jahrgang 114. Zeitung. ^!^,^'^"^ nanMria st, ,5>. halbMna st, 7 5.0, Im Comptoir: ^/^!er«tl bi« »,, !N u !r die ZüsteNuii«, l», Ha,,s ganzjährig ft,,. - Insertlonsnebür: Für * Mien 85 lr,. «rohere per geile e lr,- bei öfteren Wiederholungen per Zeile U lr Die «Laib. Zeit,» erscheint täglich, mit «««nähme der Son»- und Feiertage, Die «b«i»ift,aii«l befindet N und ^ "?. Einblick in die sehr ersprießliche "Aals, " gedlegenen Arbeitsleistungen des Sce- tzKul,/^ und zur See konnte Ich mit hoher Be-iö>t> VlannA"Wch' nnlitärische Haltung dcr 2^hi°e,Ä'''^afte,t Meiner Kriegsinarine, deren Ma^ Ausbildung für ihre ver- lkhH v3n^H"'^^^"^ wahrneh.nen. >°! '^n n„s, .^ominer-Uebungsescadre ausgeführten ^ttstii^ ^ngen ließen Mich abermals erkennen, l°t^"ine "' gründlich und einheitlich Meine ^?>ell d^^"""k^ "" Vesitze von den An-H^ltteln ^genwart entsprechenden Kampf- und w?) 'st. de„ ^ü "' ^hrem langbewährten Commando ?> 3^'s"'Aufgaben, welche ihr zukommen, der Ausgestaltung Unserer V^lch n n"a?""lj gezogen sind, desto eifriger bGn §ler Lpis ttuegsmarine, in der Steigerung l'V beda "^" den Kraftzuschuss zu finden, 2 lhrer ^ "" °"ch unter den schwierigsten Um-^°lch auz^lle Nuhm zu bewaldn, l^ lviss^^^eichneten Geistes Meine Kriegsmarine '^ Krie/s.^^e Ich Ih„<,, llnd Meiner ge-Meine dankbare Anerkennung ^sanll l U^"' dies zu verlautbaren. ""' U. Mi 1895. Aranz Ios^h ^ p. ^°hst' 2,/'.^lpostolische Majestät haben mit ^>,tt,and^"lh"etem Diplome den» Obersten ^^^ "men t,p« ^"f^'.^ieregiments Nr. .'w Stanislaus Ocetkiewicz den Adelstand mit dem Prädicate «Julien Hort. allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Obersten des Ruhestandes Constantin Mayhirt den Adelstand mit dem Prädicate «Schwertheim» allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 11. Mai o. I. dcm Ministerialrathe im Ministerium des Innern Rudolf Fischbach das Ritterkreuz des Leopold«Ordens mit Nachsicht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. Mai o. I. dem Hofrathc und Polizeioirect'or in Prag Georg Dörfl das Ritterkreuz des Leopold-Orbens mit Nachsicht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 9. Mai d. I. den Rath des mährisch. schlesischcn Oberlandcsa/richtes Dr. Heinrich Reissig zum Rathe des Verwaltungsgerichtshofes allergnädigst zu ernennen geruht. Windisch-Gräh m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 9. Mai d. I. den Statthaltereirath Josef Wolf in Prag zum Hofrathe bei der Statthalterei in Böhmen allergnädigst zu ernennen geruht. Bacquehem m. p. Aus dem Abgcordnetenhause. Mi,',,, 15. Mai. Das Haus sinalisierte zunächst die begonnene Berathung der Bestimmungen der Personal-Einkommen» steuer-Vorlage über die Erklärung des Einkommens und die Abzüge. Danach hätten außerordentliche Einnahmen nicht als steuerpflichtiges Einkommen zu gelten. In dieselben wurden, nach den Anträgen des Ausschusses, auch Los- und Lotteriegewinne miteinbezogen. Diese Bestimmung wurde über Antrag des Abgeordneten Auspitz gestrichen, welcher an der Hand praktischer Beispiele sehr richtig deducierte, dass ein Losbesitz und der hieraus erwachsende Gewinn gerade nicht immer den Charakter eines außerordentlichen Einkommens haben müsse. Der Abgeordnete David Ritter v. Abrahamowicz reclamierte hinsichtlich der Abzüge einen wirksamen Schuh der Landwirtschaft. Bei Ermittlung des steuerpflichtigen Einkommens sind nämlich von den Einnahmen in Abzug zu bringen die gesammten zur Erlangung, Sicherung und Erhaltung des Einkommens verwendeten Auslagen, insbesondere die Verwaltung«-, Betriebs-auslagen und Erhaltungskosten einschließlich der Abschreibungen. Nach dem Antrage des Herrn v. Abraha» mowicz, welcher unter lebhafter Zustimmung auf die Schutzbedürftigkeit der Landwirtschaft hinwies, wurde beschlossen, dass als Betriebs« und Erhaltungslosten insbesondere anzusehen sind die Ausgaben für die Er» Haltung oder Wiederherstellung der Wirtschaftsgebäude, ferner für die Erhaltung des lebenden und todten Wirtschaft«-Inventars. Auch ein Antrag des Nbgeorb-nelen Freiherrn v. Moscon, wonach die Patronatslasten und die Umlagen vertretenden Beiträge zu öffentlichen Zwecken eine Vlbzugspost bilden sollen, wurde genehmigt. Bezüglich der besonderen Bestimmungen hinsichtlich einzelner Erwerbszweige, deren Berathung sodann folgte, ist ein Amendement des Abgeordneten Grafen Wollenstein, das von dem Abgeordneten Freiherrn v, Moscon unter Schilderung der einschlägigen Verhältnisse des Grundbesitzes warm befürwortet wurde, hervorzuheben, welches gleichfalls vom Hause approbiert wurde. Giaf Wollenstem beantragte nämlich zu der Bestimmung, wonach das Einkommen aus Gebäuden, foferne dieselben von den Besitzern selbst bewohnt oder sonst benutzt oder an andere Personen unentgeltlich zur Benützung überlassen werden, nach dem reinen Nutzwerte zu bemessen ist, welchen die Gebäude mit Rücksicht auf die Zeit ihrer Benützung haben, einen Iufatz, wonach die Bemessung nur für die Zeit ihrer thatsächlichen Ne« nützung erfolgen soll. Die weiteren Paragraphe dieser Gesetzespartie gelangen in der nächsten Sitzung zur Erledigung. Imisseton. ^ h^a>ill,,ngen von Erdbeben. ^^Ü v°?E?Hrf°ch Senkungen als eine Folge- >> auch dbbkbku kennen gelernt; in der Regel <"« °ls Z„ , ^treten von Hebungen großer «""gef w^ 6lobebrn hcworgerufene iw ^"e" 6l"en 1822, X? M A' ^Mängen im Mündungsgebiete ^H>. Die m ^ merklicher Weife der Fall H3'^ "nb mehrfach/z. B. von lvordcn, nnd in jüngster 7 U .hebten '^" gesucht, dass die Nachrichten «kl'egt „I" '.'"zuverlässig und widersprechend ^!l?" eine k°l> " ""Mrr verbürgter Fall vor, « t' IÜ,' tzbung bei einem Erdbeben stattge-? ein, ?" der W..^U entstand während eines ! H^luft vm"küste der Cookstraße in Neusee. 9tt Kilometer Länge. X^ldtte U wiederholten sich im Jahre 1855, ^iitMn str A/!" 145 Kilometer lange, nach 3> k 's n ^7")^p"te, an der sich das Land W- ^ochenV^eter hob. Hier mag nur ein ^tHl ^ n^den, der sich Ft von selbst auf-l«> .""gen d . "s eme sehr verbreitete Form der ^ess'^n un «/'"frische kennen gelernt, bei «nlM nun »- "S °brn wirkender Stoß auf-^Ke.>M ae ble Annah».e nahe, dass wir es ^>>?en N n °" einer nach aufwärts gerich- ^'V'g- Den^n^'.' lMen. Diese Folgerung l" lieben " "^ '"" uns im Gegentheil, dass «N der ,^°"'e der Erdrinde absinkt, so "verflache nicht diese Bewegung nach abwärts als solche bemerken, sondern das Aufschnellen nach der Bewegung und dieses in Norm eines senkrecht nach oben gerichteten Stoßes. Lasaulx führt hiefür einen fehr fchönen Beleg an: In dem Kohlen-Werk Königshütte in Oberschlesien waren aus einer Strecke die Kohlen in einer Mächtigkeit von 24 Fuß abgebaut worden und dnrch Einsturz des entstandenen Hohlraumes wurde eine mit Detonation verbundene Erschütterung hervorgerufen, die im Umkreis einer Stunde deutlich als Eldbeben empfunden wurde. In der unmittelbaren Umgebung des Schachtes aber spran« gen einzelne Gegenstände in die Höhe «wie ein Ball». Das in diesem Fallc vernommene unterirdische Geräusch begleitet, wie schon in mehreren Berichten hervorgehoben ward, in drr Regel die Erdbeben. Gewöhnlich wird dasselbe als ein Donner, als ein Rollen geschildert, welches die Erschütterung begleitet, ihr vorangeht oder nachfolgt; das Geräusch wird gemeinhin tiefer wenn es an Stärke zunimmt. Nach I. Milne sind die Bebengeräusche hauptsächlich auf die feinsten und schnell, sten Erzitterungen zurückzuführen wie solche die Erdbeben einzuleiten pflegen; daher geht der Beginn der Schallphälwlmne so häuftg den Erschütterungen voraus Wo Beben an Dislocations- oder Gleitflächen enlstehrn, können wir mit Davison annehmen, dass diese feinsten und schnellsten, den Schall verursachenden Schwingungen auch in jenen Endtheilen der Dislocation hervor-grrufen werden, wo das Gleiten felbst nur in minimal« stem Maße stattfindet uud eine den Sinnen wahrnehmbare Erschütterung nicht eintritt. Auf dieses Ver< hältuis mag, wenigstens in mauchen Fällen, der merkwürdige Umstand zurückzuführen fein, dass die Ausdehnung des Gerauschgtbietes von der des eigentlichen Schüttergebietes ziemlich unabhängig ist. Dies kann bisweilen so weit gehen, dass man sehr lautes Geräusch dieser Art vernimmt, ohne dass eine nennenswerte, ja selbst die mindeste Bewegung des Bodens verspürt worden wäre. Ein solcher Fall wurde von P. Partsch in den Jahren 1822 bis 1626 auf der dalmatinischen Insel Meleda beobachtet, deren Bewohner durch die häufigen und stets wiederkehrenden Detonationen in hohem Grade geängstigt waren. Das merkwürdigste Beispiel aber bilden die durch Humboldts Schilderung in weiten Kreisen bekannt gewordenen Vramidos (Gebrüll) von Guanaxuato in Mexiko: «Diese berühmte und reiche Bergstadt liegt weit von allen Vulcanen. Das Getöse dauerte seit Mitternacht des 9. Jänner« 1784 über einen Monat. Es war, als lägen unter den Füßen der Einwohner schwere Gewitterwollen, in denen langsam rollender Donner mit kurzen Donnerschlägen abwechselte. Das Getöse verzog fich, wie es gekommen war, mit abnehmender Stärke. Fast alle Einwohner verliehen vor Schrecken die Stadt, in der große Massen Silberbarren angehäuft waren; die muthigeren kehrten, an den unterirdischen Donner gewöhnt, zurück und kämpften mit der Räuberbande, welche sich der Schätze bemächtigt hatte. Weder an der Oberfläche der Erde noch in den 1.500 Fuß tiefen Gruben war irgend ein leises Erdbeben bemerkbar. In dem ganzen mexikanischen Hochlande ist nie vorher ein ähnliches Geräusch vernommen worden, auch hat in der folgenden Zeit die furchtbare Erscheinung sich nicht wiederholt. > In neuerer Zeit ist wiederholt behauptet worden, dass Erdbeben auch von elektrischen und magnetischen Erscheinungen begleitet werden. Ein Theil davon ist gewiss nur auf mechanische Störungen zurückzuführen, ob aber auheldem noch eine selbständige Beeinflufsung in dieser Richtung stattfindet, ist fraglich. Laibacher Zeitung Nr. 113. 966 17^1^ Politische Uebersicht. Laib ach, 16. Mai In der vorgestrigen Sitzung des Budget' Ausschusses, welcher Se. Excellenz der Herr Finanzminister Dr. Edler v. Plener beiwohnte, wurde zunächst die Regierungsvorlage betreffend die Vermehrung des Fahlparkes für die Staatsbahnen dem Abgeordneten Dr. Exn er zur Berichterstattung zugewiesen. Der Ausschuss setzte sodann die Berathung des Staatsvoranschlages fort. Der Budget-Ausschuss zog gestern die Capitel «Zoll», «Verzehrungssteuer» und «besondere Abgaben» in Berathung und erledigte dieselben nach eingehender Debatte, in die wiederholt der Herr Finanzminister Dr. Edler v. Plener eingriff. Berichterstatter Abg. Dr. Menger referierte über das Capitel «Zoll». Er beantragte als Erfolg der Eingangszölle 37,700.000 st. einzustellen. Dieser Betrag sei wohl geringer als der Erfolg des Vorjahres, doch sei die Einfuhr, so insbesondere jene des Artikels Wein in Fässern aus Italien, bedeutend zurückgegangen. Im ganzen werden die Einnahmen sammt dem 19proc. Agio mit 45.324.860 fl., die Ausgaben sammt dem Regiekosten-Pauschale mit 2,374.620 fl. präliminiert. Abg. Klun befürwortete die Verwandlung des Hauptzollamtes erster Classe in Laibach in ein Zoll-Oberamt zweiter Classe unter gleichzeitiger Vermehrung des Personals, und ersuchte den Herrn Minister, das Erfordernis hiefür in den Staatsvoranschlag pro 1896 einzustellen. Inder Sitzung des Wehr-Ausschusses, welcher der Herr Landesvertheidigungs-Minister FZM. Graf Welsersheimb beiwohnte, wurde das Ein-quartierungs-Gesetz berathen. Abg. Pfeifer ersuchte den Herrn Landesvertheidigungs-Minister, bei dem Herrn Reichs-Kriegsminister Schritte zu unternehmen, um die Rudolfswerter Kaserne wieder zu activieren. Hiedurch würde dem Lande Krain die Nothwendigkeit eines Zubaues der Landwehrkaserne in Laibach mit 180.000 fl. Kosten erspart. Das Erdbeben in Laibach habe auch an öffentlichen Gebäuden, an Kasernen, am Militärspitale und Verpflegsmagazine arge Zerstörungen angerichtet, so dass Demolierungen und Neubauten erforderlich seien. Die Kriegsverwaltung möge wegen Verlegung des Verpflegsmagazines nicht Schwierigketten erheben und einen Theil der Truppen in Rudolfswert bequartieren. Die Regierungsvorlage wurde vom Ausschusse unverändert angenommen. Ueber Antrag des Curatoriums der oberöster-reichischen Landes-Hypoth ekenanstalt hat der Landesausschuss beschlossen, an Allerhöchster Stelle die Einberufung des Landtages zu einer außerordentlichen Session behufs Beschlußfassung über die Ausgabe 3'/«Procentiger Pfandbriefe und wegen Gewährung eines 3'/,procentigen Anleihens zu erwirken und hat den Landeshauptmann erfucht, das Erforderliche zu veranlassen. Der deutsche Reichstag hat gestern die erste Berathung des Antrages Rickert auf Abänderung des Wahlgesetzes nach längerer Debatte beschlossen. In zweiter Berathung wurden die ersten Paragraphe des Antrages RickeN gegen die Stimmen der Cor^ervakven und der Reichspartei angenommen. Abg. Kardoff be- antragte die Vertagung der Debatte und bezweifelte die Beschlusssähigkeit des Hauses. Es waren nur 161 Ab' geordnete anwesend. Der Präsident verkündete daher die Beschlussunfähigkeit. Die «Norddeutsche allgemeine Zeitung» meldet: Rücksichtlich der Arbeiten der Justiz-Commission wurde eine zeitlang erwogen, ob es sich nicht empfehlen würde, den Reichstag nur zu vertagen und nicht zu schließen. Man kam aber von diesem Gedanken zurück, und der Reichstag wird geschlossen werden. Da derselbe binnen zwn Wochen seine Arbeit beendigt haben kann, so wird der Schluss der Session zu diesem Zeitpunkte erfolgen können. Gegenüber der Meldung der «Schlesischen Zeitung», dass der Rücktritt des Staatssecretärs von Botticher als sicher gelte, als Nachfolger desselben Staatssecretär v. Marschall und der Präsident des Reichs-Versicherungsamtes Boedicher in Frage kommen und Graf Herbert Bismarck, sobald der vermuthete Wechsel in der Leitung des auswärtigen Amtes erfolgen wird, wieder in den diplomatischen Dienst treten und einen Aotschafterposten erhalten werde, erfährt die «Norddeutsche allgemeine Zeitung», dass diese Mittheilung jeder Grundlage entbehre und lediglich das Ziel zu verfolgen scheine, eine Beunruhigung hervor« zurufen. Der Osservatore Romano veröffentlicht ein vom 1. d. M. datiertes Schreiben an den Cardinal Parochi, worin den italienischen Katholiken die von der Pönitentiaria unter Pius IX. gegebenen Instructionen, welche auch unter dem gegenwärtigen Pontificate in Kraft geblieben sind, in Erinnerung gebracht werden, welche die Enthaltung von den politischen Wahlen empfehlen. DiefranzöfischeAudgetcommissionhat nach einer Rede des Ministerpräsidenten Ribot die Regierungsvorlage über die Getränkesteuer angenommen. Die Commission des Nationalrathes für das Vnndesbankengesetz der Schweiz beschloss, um den von den oppositionellen Parteien gemachten Einwen« düngen zu begegnen, den Cantonen die Wahl von einem Drittel der Mitglieder des Bankrathes einzuräumen und drei Viertel des Reingewinnes zu überlassen. Bei der Wahl für das englifche Unterhans in Walworth wurde Bailey (conservativ) mit 2676 Stimmen gewählt. Reade liberal erhielt 2105, Lans-bury (Socialist) 347 Stimmen. Aus Petersburg wird der «Kölnischen Ztg.» telegraphisch gemeldet: «Seit mehreren Tagen läuft hier beharrlich das Gerücht um, Russland Prüfe China's Bereitwilligkeit, die Ausgangslinie der sibirischen Nahn durch die chinesische Mandschurei und Korea nach Port Lazarew durchlegen zu lassen oder auch durch eine Bahn eine Verbindung mit Port Arthur herzustellen.» Diejenigen, die an dieses Gerücht glauben, übersehen vollständig, dass China seit der Ratification des Friedens-vertraaes mit Japan gar nicht mehr das Recht hat, über Korea zu verfügen und irgendwelche Zugeständnisse inbetreff des koreanischen Hafens Port Lazarew zu machen. Wie aus Athen gemeldet wird, hatte sich Ministerpräsident Delyannis am 15. d. in das königliche Palais begeben, um dem Adjutanten Swrevit, einen Besuch abzustatten. In den Gängen des Palais traf er mit dem Könige zusammen, der 'hn ^^. Cabinet führte und sich längere Z it mU ly" ^ hielt. Diese Begegnung des Königs mit MW"" die erste seit der Krise vom Jahre 139^. ^z Nach in Berlin eingetroffenen NM ^ ^ Beirut begab sich der General-Gouverntur«'" ^. nach Sur (Tyrus), wo es zwischen OhnM ^„ hamedanern zu Thätlichkeiten gekommen Mrr. ^ Angaben ül>cr den Umfang der Unruhen l^^. Tagesnemgleiten. ^ ^ -(Fälschung.) In Kcalau w"dk "^ über Veranlassung der Finanzbehörde ve ^^ israelitischen Geschäftsleuten in der ^^.'" , ZteB^ nach verbotenen türkischen Losen mit MlM"' ^. mit welchen dort ein reger Handel getrieben w",^ ^r suche gehalten. Man saisierte bei silnfz'« "°" ^ z»l 1500 Stück solcher Lose. Die Schuldigen w Strafe gezogen werden. «baeftÜlz^ — (Vom Mailänder Dome ao» ^ ^ Letzten Sonntag b?gab sich eine GesellsaM ^ B Personen, darunter auch eine gewisse l»o>« ^ ^« ihrem siebenjährigen Knaben Gino, "". „" aenieß" Mailänder Domes, um die Aussicht dM l ^ stB In einem unbewachten Augenblicke neigte ny ^ ^° zu ftarl über die Brüstung des Daches, !'« « blieb auf dem Straßenpflaster todt liegen. hpol^ — (Im Luftballon nach den, "^ ^" Die Nallonreise nach dem Nordpol, d»e -^ ^, v° gemeldet - im Juli 1696 von Spitzberg" ^«l sich gehen soll, wird von Herrn Nils "'M^M al« Leiter der schwedischen Expedition M ^.^B des Venusdurchganges im Iah« ^„' Mil<" werden. Als Platz für den Ausstieg h" "" Me M" gewählt, von wo ber Nordpol etwa 600 eng', ^u. weit entfernt ist. Natürlich rechnet """ ' chen"". das« der Vallon diese Reise in gerader UlN»e^ „ü — (Possart befördert.) Aus -"" "„giB vom 15 d^M. telegraphiert: Der Pr'«H^ den General-Director Possart zun, v°,v -(Der Ritt in den Tod.)""^<< wird gemeldet: Der erste Tag endigte mit einem schrecklichen Unglück, we,''-^ H stürzte Gizycl.'s «Little gnom» mit dem ^s^ und Reiter und Pferd wurden von v" Pferden zu Tode getreten. Nando"')« «H — (Eduard Strauß i« 2°" ^ K< speciellen Wunsch der Königin Victoria "' ^hsol Eduard Strauß heute abends auf SV"!" der Monarchin concertleren. ^ «lla«t-) ^, — (Freigesprochener Pariser Schwurgerichtshof hat den C"p"° gB » der jüngst im Duelle seinen fegn" H„. > lödtet hat, sowie dessen Zeugen frelg/'P^^Pl""" ^eK -(Explosion.) Au« ^ telegraphisch berichtet: «uf der m d.e V rg Dy" ^ Vahn ist cine zu Sprengarbelten ve m ^t,' Patrone explodiert. Ein Conducteur NW" ^ Arbeiter trugen Verletzungen davon. «er«') ei -(Zusammenstoß von D"M ^ ^ «Novoje Vremja. meldet aus Nloi^^^he^ Damper z^ammenMohen seien. F«r der Zusammenstoß ttini--'" «^^eiliae^^^^^. Klippen. Roman aus der Gesellschaft von T. Tjchürnau. (88. Fortsetzung.) XI. Der Winter ließ sich diesnal sehr streng an; um Weihnachten lag Wien so tief im Schnee begraben, dass viele Hunderte von Schneeschauftern die Nächte durcharbeiten mussten, um die Straßen wenigstens einigermühen sür den Verkehr srei zn halten. Ganz gelang dies keineswegs, denn der Himmel sandte immer neue Flockenmassen zur Erde nieder, und aus den Schneehaufen zur Seite der Fahrdämme wurden stattliche Hügel, an deren Abtragung vorläufig nicht ge« dacht werden konnte. In den Zeitungen las man viel von umgekom« menen Menschen und Thieren, von im Schnee stecken gebliebenen Eisenbahnzügen, von der Noth der Armen und den Wohlthätigkeitsfesten der oberen Zehntausend. Bei einem von der Fürstin Lauerburg veranstal-teten Theaterabend hatte Etelka Strusa in dem Bilde: «Wotan's Abschied von Brünhilde» viel Aufsehen erregt durch ihre üppige Schönheit, und Blanche Maubert hatte in einem Musset'schen Proverb so bezaubernd gespielt und ausgesehen, dass die Fürstin sie nach der Vorstellung in heller Begeisterung in die Arme schloss und der Kaiser ihr lächelnd rieth, sie möge sich umgehend beim Hosburgtheater engagieren lassen. Tessa Zähringen war weder unter deu Zuschauern noch unter den Mitwirkenden gewesen an« 31«5^"""^ver fesselte sie gerade damals an« haus. und noch zetzt nach Wochen hatte sie sich nicht ganz von den Folgen desselben erholt; sie sah noch immer blass und leidend aus. Die Gräfin Lori Rabenau erschöpfte sich in Mitleid für diese arme, arme Tessa! Sollte man glauben, dass ein leichtes Erlältnngs-sieber so böse Folgen haben könne! Die Nerven dieser armen Tessa mussten in einem ganz ent» setzlichen Zustande sein; wie anders ließe sich denn die tiefe Niedergeschlagenheit erklären, die sich in ihrem Gesicht und in ihrem ganzen Wesen aussprach. Wenn wenigstens ihr Gatte sich ihr mehr hätte widmen können; es that entschieden nicht gut, dass sie soviel sich selbst überlassen blieb. Leider war der Baron durch seine parlamentarische Thätigkeit gerade jetzt gar zu sehr in Anspruch genommen; er behielt so wenig Zeit übrig für seine schöne Frau, und wenn er schließlich heimkam, war er auch noch ver» stimmt und wortkarg. Sie habe einigemale schon Gelegenheit gehabt, das zu beobachten, und cs sei ja auch ganz natürlich bei dem heißen Kampf, den er diesmal mit seinen Gegnern zn bestehen hätte. Selbst an der kräftigsten Natur könnten solche Anstrengungen nicht spurlos vorübergehen. Derartige halbe Worte und Andeutungen, zu ihren intimsten Bekannten geäußert, verfehlten die gewünschte Wirkung nicht. Man begann in der Gesellschaft davon zu reden, dass die Ehe des Barons Zähringen durchaus nicht mehr so glücklich sei, als sie es früher gewesen war, und dass es dort im Hause ein Skelet gäbe, welches durchaus der Welt verborgen bleiben solle. Natürlich war man umso begieriger herauszufin« drn, welcher Art dieses Skelet sein möge. 'Dk Fürstin Strusa h«"« ly«^^. I^d gesetzt. Sie besaß jetzt cinon Vr.llaH^^. ihr Gatte, wie man wissen wollte, vou ^" Gulden bezahlt hatte und der ch« ^, aufs wirkungsvollste hervorhob. ^sch" «. > ^ Ueberhaupt brauchte sie 'hre" I^rlcg^^, Gelüsten jetzt keinerlei Zwang "^h nlä"^V >!' bezog ihre Toiletten aus Paris, ste g"? " n""'^ V und wenn sie in ihrer Troika mit dem prachtvollen A "^nlF ^ die Straßen suhr, so haite su Achter. "" . zu bemerken, dass die Leute Spal.er n,^ ^ ^ anzustaunen. ^ 5riuNlph5 ^„e>> Ihre Eitelkeit feierte glänz^de f' ^ e schien darüber ganz vergessen zu hab'^^l c.«e Mann gab, der dieser Melk,t " „« empfindliche Niederlage bereitet ha«. ,„„ ,y ,,^ Das Gerücht, welches stch ""Hich; c. j>, Egon beschäftigt hatte, verstummte g^ansz"'' auch wirklich nicht viel Scharfblick daz", " ^ dass es völlig grundlos war. . . ^n H t> Als Baron Zähringen se.nen l«^ ^.e'^ eines Tages leichthin ragte." ^ ° >'B eigentlich mit der -gew.ss"' Dame - er^" Strusa so lebhaft schwärmen soll "> .W hochrolh geworden vor < -Ich war an jenem vor "Hr.. sagte e, ^a^ Gläser mehr getrunken, als ch "" ^, Os >' ich mehr sagte, als ich verantwolten ^,.i an der Sache, absolut nichts.» l i<,,,,' «Immerhin, - da du nur eM>" e s^ traut hast, kannst du mir mich 0"« ^^Mung Nr, „3.____________________________967______________________ 17, W„ lz^ ^rlen!^'"^ Sammlung seltener Brief-»chf d»n « °^ "" ^ ^" '" P°^s im «Hotel Drouot» ^eloz l?"" gebracht. Es erzielten: Nucnos.Uyres, ^3lei«. °/^" ^".; Brasilien, schiefe Ziffern, ^"ien in^' ^" l "eselbe, 180 Reis: 01 Frcs.; ^ea,e« 1,' ^ ^^e«: 220 Frcs.; dieselben. 1853, ^ 3tt«. ? 3rcs- Mauritius. 2 Pence. 2. Stich: 3t«.. m.'/.f"^""« 60 Cent. leicht beschädigt: 200 ^W.^ , ^ Staats« von Columbien: 142 Frc«; ^'/' N°bven 5L'^ '' Pesos, grün: 125 Frcs.; Basel -^7»' - ^^- u- s- w. ^ in M. ^n, Stiergefechle), welches am l°ll> e, ." . " in der Provinz Barcelona stallfand. Nlcuns /'"er ^'"^n Straß'nschlacht zwischen dem ^N die s^ " Polizei. Das Publicum protestierte 'lnize »u?^^ Beschaffenheit des Stiermattrials, und Muze„ fj,7°"r stiegen in die Arena hinunter und ^ niil b n, 3^" mit ihren Stockn todt. Dann zogen ! Hl» ^ ^daver lärmend und johlend durch die Mle^^'e Guardia civil trat ihnen entgegen und Ü.' lelbsl h, ^chrlclschllsse ab. erreichte aber nur. dass ^"°n bew"l ^ärmmachern angegriffen und mit b«> D° ^" wurde. Ein Polizist wurde schwer ver-. -> s«, ""lt nahm erst grgen Abend ein Endr. » 'z>e")b°/. 3euersbrunst.) In gydaczow ^illebä^"" ^"^ Fmersbrunst die Kirche, das schell. ' ^^ Gemeindeamt und viele Häuser lin- !u>°"^ Winterstürme), welche Men. h^ " "«an und die nördlichen Meere heim-Mlvias" " ^""n in der Gestalt von zahlreichen ^"Nischen ^clselassen. Von den in britischen und Ehrend U '^'''" «'"lausenden Schiffen gehen noch e, "nd ^'tt "^" ^'ele auf dem Meere treibende z,"° srvße N^'^^ülnmer ein. Manche derselben bilden ?"""g lä «t ^^. ^'^ Schiffahrt. Die amerikanische ü»!^' so i>s .^ ^ baher angelegen sein. treibende Mlih es ausführbar erscheint, zu zerstören oder >n vi" "°chen. Im Laufe des März wurden Fln-Staa.^lliche Wracke durch Sch'ffe der V?r-l», 'n N 3"^"'" ^seltigt. Pas «Hydrographie k ? Cchiff '?"^on theilt ferner mit. dass jedes ge-!A?'^en K ^"^zeug, welches die Schiffahrt auf Kten Ge.nl«"' " ben Häfen. Buchten und andcren b>e?° bchin^r! ^" Vereinigten S d le A !" Kenntnis gesetzt sind. Mit der W b" N.'7 ^^e.ten ist der Ehef d^s Ingenieur-H<3 bes 3i "'^n Staaten betraut. Allein an den 1,3'° sind w«s ^" ^"ans und des Golfs von >« l888 3?^ b" fünfjährigen g-itraum?s vom ^ "entfern." ?' I"ni '«93 104 Schiffswracke ^rbei " ?°^"' Die Gesammlkoften dieser Auf-b>e <^ (Indi ^" ^ °uf 124.027 Dollars. ^ll?°nrr Nn«"-^^'^) I" «l'izona unternahmen V^^en C». «^^ °"s verschiedene Vergarbeiter-"H ^^schj^'^Nerie wurde zur Verfolgung der In-^3^l,esiirchl t ""^ ^" Ausbruch eines allgemeinen ^ und Provinzial-Nachsichten. li< ^ h Z«r Situation. <^e.,. °"d kalter Wind durchsegle g/stern früh >^g3' "« a^llusll mehr mit dcr Frau sein?« . Z'Nt; sj '2 nöthig war. - aber ich hab. "an stlldi.rle in dcr Ein-^l,cl. o'mmers ,z„ nctenmäßig aussehendes standen Bleistift ""^, ^°"'. die j "'^'it auf cin^n Noq'N P.picr . >n^ie> blicht 'eise acöfsnct und cbcnso «c^ '^^nie lri^,^ eine Weile still. ^>Nen:u.a^"5."^ ihrem Papieren; l«ll '^k '^'e sj^ I^en. dass jemand rinqetreten war. ^sniclen "/""len,.. sagte sie mit herab-' '"'ttp, kommen Sie näher. unverhofften und unerwünschten Nachwinters. Alle Arbeiten mussten unterbrochen werden, von den schabhaften Rinnen der baufälligen Häuser ergossen sich förmliche Sturzbäche auf die Straßen, in denen sich schwer passierbare Pfützen bildeten. Die armen, in gelten untergebrachten Obdachlosen litten am meisten unter der Unbill des trostlosen Wetters, da die luftigen Wohnungen nur allzu willig dem Regen und Schnee Einlass gewährten. Glücklicherweise hallen die Schneeflocken leinen Halt und verschwanden ebenso rasch wie sie gekommen. Welchkn Schaden ein ernsterer Schnee-fall an den blühenden, in üppigem Laub prangenden Bäumen angerichtet halle, lässt sich leicht ermessen. So unangenehm solche Aprilscherze des Wonne-monales sein mögen, so lröftet uns doch der Gedanke, wie rasch und gründlich die warmen Sonnenstrahlen die Spuren der Eismänner vertilgen, denn es muss wieder schön werden; mag auch die Mahnung an den gestrengen Winter noch so eindringlich und unangenehm sein: der erste sonnige Tag bringt neuen Trost und neuen Muth. Die technischen Commissionen haben bei ihren letzten Untersuchungen zur Demolierung bestimmt: Das Haus Nr. 3 in der Kolesiagasse (Franz Doberlel); nachstehend veröffentlichen wir den Befund iiber fladtischeHäuser: Gradaöca-Gasse Nr. 16 (Eigenthum der Stadtgemeinde), Dieses Hau« besteht aus einem ebenerdigen älteren Tracle und aus einem einstöckigen neuern Tractc. Im einstöckigen Tracte sind die Parterre« Räume unbeschädigt geblieben. Größere Schäden hat der erste Slock auszuweisen Das Slieg?nh2Us ist in den Gewölben und Mauern gesprungen. Im eisten Slock hat sich die Stirnmauer vom Gebäude getrennt und ist im oberen Theile mehrfach mit Sprüngen durchsurcht. Der Nbortanbau ist horizontal gesprungen und vom G bäube gelrennt. Die Scheibemauer daselbst ist stark zerrissen. Die Giebelmauer gegen da« ebenerdige Gebäude ist im oberen Theile ebenfalls zerrissen und vom Gebäude getrennt, und ist deshalb abzutragen. Die Dachbobenräume dcs Parterre-Hauses sind zerrüttet m,d die Filllungswände daselbst gelockert. Der Kelleranbau ist . Majstät der Kaiser Linz.» __ (Inspect ions'Reise.) S-. Excellenz der Präsident der ö'ierreichischen Staalsbahnen, Sectionsches Dr. Ritter von Vilineli, hat am 14. d. M. früh das l. l. Vahnbelriebsaml Wien aus drm Franz-Ios?ft'Vahn« yose inspiriert und sodann jnachmiltags ein? auf acht Tage berechnete Inspections»Reise angetreten. Präsident Dr. Ritter von Bilinski wird die Strecken Wien-Prag. Pilsen-Vudweis. St.-Valenlin -Klein'Reifling.Umstellen. Wien sowie Vetriebs-Direclionen Prag und Pilsen inspi< eieren und am 21. d. M. wieder in Wien eintreffen. — (Die Amtsstunben des Telegraphenamtes.) Nachdem der Telegraphen-Verkehr beim hiesig?« l. l. Post» und Telegraphenamte wieber seinen normalen Gang nimmt, wurden die Umtsstunden vom 12. Mai an wie früher auf die Zeit von 7 Uhr früh bis 12 Uhr nachts eingeschränkt. — (Beeidigung.) Die R«cruten der hiesigen Garnison werden Sonntag den 19. Mai in der neuen Ka« ferne um 9 Uhr Vormittage nach der h?il. Mesf? und Predigt, welche der l. u. l. Vtilitär-Curat Dr. Luca« Senjal in deutscher und in sloveniicher Sprache abhalten wirb, feierlich den Eid der Treue ablegen, — (Vom Hilfscomiti.) Da« hief. Hilsscomile' ließ große Placate mit dem Uufruse und neun vortrefflichen Vildern von zerstörten Obj?cten aus Laibach herstellen, die an alle größeren Buchhandlungen d?s In- und Auslandes versandt wurden, um in den Schaufenstern aus» gehängt zu werden; die gleich?« Placate werden auch an alle renommierten Hotels versandt, und wurden Schritte bei den Vahndireclionen eingeleitet, dass deren Njfigie.ung auf o.'n Vahnhöfen ermöglicht wird. — (Für Laibach,) G?im Wiener Hilfscomiti sind inclusive 13. Mai eingelaufen 112.580 fl. 70 kr. — An kirchlichem Sammrlgeld für die durch das Erdbeben V.'lroffenen in Krain lonnlen vom Klagenfurter fürst-bischöflichen Ordinariat abermals 1099 fl. 07 kr. nach Laibach gesendet w?rd?n. — Das hochw. sürstbisckMche Lavanter O.dinanat hat vor wenigen Tag/n neueclich wieder den namhaften Betrag von MlX) fl. als Esg?bnis d.r unter d?n Diiwsanen abgehaltenen Sammlung für die du^ch das Erdbeben fchwer a/lroffenen Bewohner der Laibacher Diöcefe dem hochwürbigen fürstbischöslichen Laibacher Ordinariate zur freien V rlügung übersendlt. Die auf diesem W g? g-sammelten milden Gaben betragen bereits 244N st. — Die slavischen Vereine Wiens veranstalten Samstag den 18. b. M. um 8 Uhr abends zur F<>i?r des hundertsten Geburtstag»« des slavischen Phloxen Paul Josef G-fas-.l einen F stabend, dessen Reinertrag wr durch das E dbeben verunglückten Nevöllerung von Laibach und Umgebung gewidmel ist. Den musikalischen Theil des Programmes besorgt der slav sch: Gesangverein, unter Mitwirkung der Clavier. Virtuosin Fräulein Dürrnberger und der Sängerin Fräulein Verhunc. — Zum Besten dcr Einwohner von Laibach, welche buch da« Erbbeben so schwer heimgesucht find, ferner zur Förderung des Lapellenbaues aus dem Simmering hat am 14, d. M. Fceiin von Wolff-Stomers^ im Saale Vösendorser einen Liederabend veranftallet, Gin äußerst distinguiertes Publicum hatte den Saal bis auf das letzte Plätzchen gefüllt und lauschte dem Liede der edelsinnigen Fcau, die als Alice Varbi unvergesslich und unauslöschlich in das Herz des Wiener Publicums hineingesungen halle. Dmi Eoncerte, welchis unter dem Pro» lectorate Ihrer Durchlaucht b?r Frau Fürstin zu Windisch-Graetz und der Frau Zichy Melternich veranstaltet worden war, wohnten S.'. Durchlaucht der H rr erste Oberst-Hofmeister O. d. C. Pnrz zu Hohenlohe, Ihre Durchlauchten die Fürstinnen Liechtenstein, Se. Excellenz der Präsident des Abgeordnetenhauses Freiherr v, Chlumecsy u»d eine Fülle von Damen der vornehmen Gesellschaft b'r R.fibenz bei. — Au» Meran, 12. d. M., schreibt man: Am S,m«tag sand zugunsten der Laibacher aus der Prom nade vor dem Curhause ein Wohlthätigltitsjest stall, w lches den Getrag von 582 fl. für den genannten gw ck abwarf. — Donnerstag den 16, b. M. veranstaltete unter dem P.oteclorale des Herrn Reichlrathsabgeordnelen Grasen Erwin Aucrsperg der «Bund beulfcher Radfahrer Österreich»» in Weigl« Kathannen-Frstsaale in Meidling zigunften der vom Schicksale so hart besoffenen Bewohner Laibachs und Uma/bung eine Rad^ahr««Allldtnne. Für den musikalisch-deklamatorischen Theil der Akademie haben hervorragende Kunstkräfte ihre Mitwiilung zugesagt. — Herr Adolf Ernst, Director des gleichnamigen Thealei« in V.rlin, hat am 5. d. M. eine Wohlthätigkeit« - Vor-st llung zugunsten der durch da« Erdbeben in Laibach Beschädigten v-ranstaltrt. Piese V^st'llung ergab einen Ertrag von 601 Mark, während die Regiekosten fich mit beiläufiz 400 Mark beziffert.«. H-rr Adolf Ernst hat j doch nicht nur diese Kosten auf eigene Rechnung übernommen, sondern außtdem eine beträchtlich? Spende für dn bezeichneten Wohlchä'ial.ilszwsck hinzua/füg!. indem er der k. und l. österreichisch.ungzrifchm Botschaft in Berlin den Netrag von 1200 Mark übersendet». — (Gemeindevorftands-Wahlen.) Bei der am 2. April 1695 vollzogenen Wahl des Gemeinde vorstandrs der O.tsgemeinde Daga im Gerichtsbezirle Sittich sind Anton Lokar. Grundbesitzer in Poij^. zum Glmeindevorsteher^ Franz Alusca und Joses Spendal, beide Grundbesitzer in Draga, zu O^meinderälhen gewählt worden. — Bei der am 16. Upril l, I. vollgezogenen Wahl des Gemeindevorftandcs der O tsgemelnde P'aprete im Gerichlsbczitle Sittich sind Fanz ^p'ndal. G und« bchher m Unler»P^aprece, zum Gemeindevorsteher; Merlin Laibacher Zeituna Nr. 113. 968 17. Vlaii^. Ievnilar, Grundbesitzer in Vrhodo, und Johann Gorec, Grundbesitzer in Unter-Praprete, zu Gemeinderälhen gewählt worden. — (Aus Veldes.) Dcr Curort Veld es und seine Umgebung wurden durch die Crdbeben-Kata-ftrophe nicht berührt; es ist demnach umsoweniger anzunehmen, das« der Besuch des herrlichln Curortes ilgend eine Schwächung erfahren wird, als die Curvorstehung alle Vmlthrungen getroffen hat, um den Ausenthalt daselbst den Gästen so comfortabel und angenehm wie möglich zu gestalten. — (Erbbeben.) Au« Windischgraz, 14. d. M., schreibt man: In der Nacht von Sonntag auf Montag 5 Minuten vor 2 Uhr und Montag nachts 11 Uhr wurden hier zwei 5 bis 6 Secunden andauernde Erd-sivße verspürt; der erste war heftig, der zweite schwach. Erst jltzt treten in den beschädigten Häusern die durch das erste Erdbeben verursachten Mauersprünge und Risse immer mehr hervor. — Aus Cilli, 14. d. M, wird gemeldet: In Cilli wurde hmte um 3 Uhr 8 Minuten morgens ein leichter Erdstoß, verbunden mit unter« irdischem Rollen, beobachtet, das etwa 5 Secunden dauerte. Weitere Bewegungen fanden um 4 Uhr 5 Minuten und um 6 Uhr 45 Minuten früh und um 1 Uhr 36 Mi-nuten statt. — (Schadensaufnahmen.) Dem Wiener Architekten und Stabtbaumeifter Karl Wanihly wurde vom Bürgermeister die Schabensaufnahme für die Re-constructions-Arbeiten der Concunenz»Objecte, Kirchen, Schulen, Spitäler lc. übertragen. — (Gegen den «Vierhansel».) In der Sitzung des Obersten Sanitätsrathes am 4. d. M. gelangte unter anderem zur Verhandlung eine gutachtliche Aeußerung über die sanitäre Zulässigleit der Verwendung von Tropfbier und Vierresten («Hansel») zum gewerbsmäßigen Ausschanle. Der Oberste Sanitätsralh begründete in ausführlicher Weise die sanitären Vedenlen, welche einer derartigen Verwendung von Vierresten entgegenstehen. — (Hohes Alter.) Dicnstag starb in Wien Frau Anna Penn — Witwe nach dem gewesenen Lai-bacher Bürger und verdienstvollen Mitgliede der Laibacher Feuerwehr Johann Penn und Mutter des bekannten heimischen Schriftsteller« Heinrich Penn, welcher be» lanntlich auch dem Wiener Hllsscomite für Laibach als Schriftführer angehört — im hohen Alter von vier« undneunzig Jahren. — (Die Genickstarre) in den Ortschaften Rodain, Smoluc und H:rounica des Vezirles Radmanns-dorf ist nunmehr vollends erloschen. Von den vier Et-lranlten find zwei gestorben und zwei genesen. —o. — (Verlosungen.) Ziehung der Bobencredit-lose, Emission 1680. Den Haupttreffer mit 45.000 fl. gewinnt Serie 2421 Nr. 34; 2000 fl, gewinnt Serie 3734 Nr. 2; je 1000 st. gewinnen: Serie 1544 Nr. 73 und Serie 3263 Nr. 100. — Ziehung der ungarischen Prämienlose. Der Haupttreffer fi>l auf Serie 2559 Nr. 9; 2000 fl. gewinnt Serie 3166 Nr. 38; 5000 st. gewinnt Serie 207 Nr. 26. — Ziehung der ungar. Hypothekenbanl'Lose. Den Haupttreffer mit 50.000 fl. gewinnt Serie 2860 Nr. 97; 1500 fl. gewinnt Serie 1458 Nr. 26; je 1000 fl. gewinnen: Serie 1889 Nr. 99 und Seiie 2977 Nr. 2. — (Aus dem Iosefinum.) Im Ioseftnum (Polanastraße) werben alte Thüren und Fenster zu bil» ligsten Preisen sofort veräußert. — (Schnee.) Aus Klagenfurt, 16. d., wird telegraphiert: Nach einem leichten Morgengewitter und aus« gitbigem Regen schneit es hier seit 6 Uhr früh wie im Winter. Neueste Nachrichten. Der Rücktritt des Grafen Kaluoky. Wien, 16. Mai. Es bestätigt sich, dass Graf Kalnoky ein erneuertes Entlassungsa/such am 15. d. unterbreitete und Se. Majestät derKaiser dichr Bitte zu willfahren geruht hat. Die amtliche Verlautbarung des bezüglichen Allelhöchsten Handschreibens wird in den nächsten Tagen erfolgen. Wien. 10. Mai. Die Wiener Blätter veranstalteten Extra-Ausgaben mit der Meldung vom Rücktritte des Grafen Kalnotu, welche eine tkfe Bewegung hervorruft. Die Extra-Ausgabe des «Fremdenblatt» meldet die Demission mit folgenden Worten: Graf Kalnoky hat sein zweites Demissionsgesuch bereits eingereicht, bevor noch der ungarische Ministerpräsident in Wien eingetroffen war, und schon gestern ist, wie wir erfahren, die Annahme der Demission durch Seine Majestät erfolgt. Man darf wohl annehmen, dass die letzten Budapester Mittheilungen über die Abberufung des Nuntius Vgliardi, welche wieder in den Wirkungskreis des Ministers des Aeußern eingegriffen habe, in chm den Entschluss zur Reife gebracht habe, bei Seiner Majestät seine Entlassung von dem fo dornenvollen Posten zn begehren. Die Voller der Monarchie und des aesammten Europa werden mit tiefster Bebaun» diesen Äusgang der Krise vernehmen und werden sich der Empfindung nicht verschlagen, dass Se. Majestät diesen wichtigen Entschluss in reiflichster Erwägung aller jener Verhältnisse gefasst hat, welcher für das Wohl und den Frieden beider Reichshälften maßgebend war. Niemals aber werden trotz dieser Bewegung der Krise die Völker des Reiches und Europa's die Verdienste vergessen, welche sich Graf Kalnoly im Lanfe seiner 14jährigen Thätigkeit an der Spitze der Staatsgeschäfte um die Machtstellung der Monarchie und den Frieden Elnopa's erworben hat. Wir sind überzeugt, dass auch in Ungarn eine gerechte Würdigung der staatsmännischen Wirksamkeit des Grafen Kalnoky nicht ausbleiben wird. Wien, 16. Mai. Der österreichisch. ungarische Gesandte Graf Goluchowski ist in Wien eingetroffen, das mit der Eventualität seiner Ernennung zum Minister des Aeußern in Zusammenhang gebracht wird. Der Beginn der Delegationen am 6. Inni erfährt keinen Aufschub. __________ Sitzung des ungarischen Magnatenhaules llin 16. Mai. Das Magnatenhaus nahm in zweiter Lesiuig die restlichen Paragraphe des Gesetzentwurfes betreffend die Reception der jüdischen Religion nnter Ablehnung des Antrages des Grafen Ferdinand Zichy auf deren Streichung an. Der Präsident ordnete hierauf die dritte Lesung über das Gesetz, mit Ausnahme des gestern abgelehnten tz 2, an. Graf Ferdinand Zichy wurde wegen wiederholter Zwischenrufe, worin er die Anordnungen des Präsidenten als Beeinflussung bezeichnete, zur Ordnung gerufen. Das Gesetz wurde mittels Dirimierung des Präsidenten, da die Abstimmung Stimmengleichheit ergab, in dritter Lesung angenommen. (Lebhafte Eljen-rufe links.) In der Specialdebatte über das Gesetz betreffend die Reception der jüdischen Religion ergab die Abstimmung in zweiter Lesung Stimmengleichheit. Der Präsident dirimierte zugunsten des Gesetzes. Bei der dritten Lesung waren 95 Stimmen pro, 96 contra. Die Dirimierung des Präsidenten zugunsten der Annahme des Gesetzes wurde mit den Rufen: «Es lebe der Präsident!» seitens der Linken aufgenommen und die Sitzung geschlossen. _____________ Gelsgrarnine. Wien, 17. Mai. Se. Majestät der Kaiser verlieh dem Landespräsideuteu Baron Hein den Orden der eisernen Krone zweiter Classe. Wien, 16. Mai. (Orig,-Tel.) Se. Majestät der Kaiser empfieng um 1 Uhr den ungarischen Ministerpräsidenten Baron Vanffy und den Minister Baron Iosika in gemeinsamer Audienz Baron Vanffy kehrt morgen abends nach Budapest zurück. Wien, 10. Mai. (Orig.-Tel.) Morgen findet in Schölibrmm bei S?. Majestät dem Kaiser eine Tafel zu Ehren des hier angekommenen Großherzogs Heinrich Franz von Mecklenburg-Schwerin und des Erbgroß' Herzogs Friedrich Franz statt. Wien, 16. Mai. (Orig.-Dl) Zu dem Galadiner bei Seiner Majestät dem Kaiser zn Ehren des Prinz-Rrgenten von Braunschweig waren 102 Personen geladen. Anwesend wareil Ihie k. u. k. Hoheiten die Erz Herzoge Karl Ludwig, Otto, Ludwig Victor, Josef August, Se. lönigl. Hoheit Herzog Will) lm von Württemberg, der deutsche Botschafter Graf Eulenburg mit dem Personale der Botschaft, die Reicheminisler, die Ministerpräsidenten Fürst Windisch - Grätz und Baron Vanffy, die österreichischen Minister, Minister Iosika, die Suiten, der Ehrendienst und eine Deputation des 6. Dragoner-Regiments. Seine Majestät brachte einen Toast auf das Wohl des deutschen Kaifers und Kömgs von Preußen, des Prinzregenten und der deutschen Arnue ans. Die Kapelle des Infanterie»Regiments Nr. 46 besorgte die Tafelmusik. Wien, 16. Mai. (Orig.-Tel.) Prinzreg?nt Albrecht ilt um 9 Uhr abends abgereist. Ueber besonderen Wunsch desselben unterblieb jeder officielle Abschied. Wien, 17. Mai. (Orig.-Tel.) Das böhmische Großpriorat des Malteserordens übergab dem Herrn Minister des Innern für Laibach zweitausend Gulden als Spende. Wien, 16. Mai. (Orig.-Tel.) I>, der heutigen Gemeinderathssitzung gab der V"H ^r O^ stürmisch beqrüßt. Obmann Wünscht druclu " ^ in herzlichen Worten den Dank für d>e oer ^ und der Wählerschaft geleisteten Dienste ms ^ sicherte ihn der unveränderten Hochachtung «lw li schaft der Parteigenossen. ^ . » MM Prag, 16. Mai. (Ori^Tel.) W'.^H".'^ der Ausstellung ist folgende Depesche "«^'«Mü Allerhöchsten Auftrage beehre ich mich, dem "" ^ d>e Dank Seiner k. und k. apostolischen ^ ^,, M anlässlich der Eröffnung der ethnograpli^ «l^ stellung in Prag dargebrachte loyale H« "^ ^o-druck zu geben. Cabinetslanzlei Sr. l. "w tischen Majestät. Gez. Braun.. ^ ^ M' Trieft, 16. Mai. (Orig.-Tel.) I''°^ .B gemeinden des Bezirkes Volosca wlN^n " ^ Ienlo, beide der kroatischen Partei angep '«' ^del>' Pisino, 16. Mai. (Orig.-Tel.) Im ^ Bezirke Pisino-Alvona wurden Dr. 2ag'^° " ^M Trinajstic einstimmig zu Landtags-Abge""'" ^^ Capodistria, 16. Mai. (Orig-Tel.) ö> ^B wähl erschienen 75 von 90 Wahlma»""'. ,„ stimmten 74 für Dechant Compare «us «M Dr. Trinajstic, Bürgermeister von P"M ^M gewählten Landtags-Äbgeoroneten gchore" Partei an. ' , «,..? M>' „ Liebau, 16. Mai. (Orig.-Tel. sl"f 7^« l Baron Hirfch sind 500 Gouvernement 'st" Vern, 16. Mai. (Orig.-Tel.). großer Wechsrl der Temperatur elMtr "> ZM Theilen der Schweiz kamen fälle. Der Verkehr ist stellenweise erschniei ^ krochen. ^^^" Aiterarisches. ^„M^ Auf ein lange vernachlässigtes die schöpferische Kraft unserer Künstler >"e0" ^^^^^>l^^^ lcult Paul Dobert im jüngsten (17.) HeN °" ^„ion «M,''i! Monatsschrift < V o m Fels zu m Mee'. ' 7,, ^ , ^» VerlaaMcsellschaft in SluttaMt. Preis des ^ ^ufta!! sM" Misere Aufmcrtsamteit durch einen "item»"'' „ch'c ^^„tt Tilcl «Ex Libris- führt. «^ Libris« «au ' ,„ Hop ^ jene Viicherzeichen, die im standen und neben einer für den Rang 0°". .,^ ttM,^B charalteristischen Zeichnn,,«, vielfach d'ck M^ hochentwickelte Sammlertricl, unserer ^ctt Y ^^.chl " ,F wieder in die Mode qcbwcht, nnd d'/ect "' ' „„. " ^ Vorbilder lehnt sich 'der Maler I"scf ^" W"ch'7z«< den Nenerm als ei» bahnw'cheudcs, Tale'tt ft ,,,d 6 ^, dcirf. Von dem Reichthum der Motwe der ' ^.^„ ^ der AnWhrnna. ssebeu uns die dem ",''"l siic °^< Theil farbig, Bilder überraschende Prow, dnetimmechnil dieser Zeitschrift wieder da3»^^,?^ .^ ablegen. Lchteres gilt ""« l"'^ "bH " des an anregenden und actuclleu ^ulcm ^ f^,if!' M ?)ort. von P, Hann. Bettina., 'Staatsbanlerotte' uon Dr.I."" 1 ^latt" ^ Heftes und insbesondere sür die a"fl" , "'.'<>M'',. ist der Hirtenknabe, uon H, "ndenW'«, 5 . lH,,^ «. Simoni. Dass dabei die «'l"'^ beweist der ncnrslc Roman von Mar>^ -< bere'^/ „„l> , Reichardt.. der sich als dritter im V'Md °"' ^,^ ^,F' sprochcnen Uon ^. v. Zobeltih und ^- ^. ghlcN" i" ^. AorMe der »ut Recht so beliebten S^ ^^^,^ Geltung bringt. __________ Alillelommclle lFremde- ^,,,, Hotel Elefant. Am l5,Mai. Kohn. Sm.on^ V',, "K'H' - Neimerscheilner. Ichcnhauscn. ^ Villlat'">. ^^F> Maly, Nenmarltl. - Nandor. Pest, Mei'"?5 O"" matien. ...... Panl, Attnang. - Mlct'^ ^ Sp'V' " ,, wald, Agra.,,. - itisler, (,Urofl'5t'<""!ch^ ^s!^ b°"StMWitN. .-^^^^^^ Am l s'.Mai. Meyer. ^' K"t. ^ ZA Vlnth Prohasla, Wien. - I°h. ^l"» 'l>'. '.^, Tr>e'' ^ berg. - Schafranek, Iägerndorf. -^ " ^, ^otcl Vaierischer H^.^,be^, An. 15. Mai. kilel, N"sml). "^isch", ^ , Weber. Laibach. - Zarepar. Lacl. ^ . ^ilh- .. ^ ^ Gasthof Kaiser von 0c e^^.^l.^ Am 15. Mai. Tl)cuer,chuh, ^ll""' ^^--?^ Das Tagesmittel der Temperatur ^^^^slV dem Normale. _^_^——-—^-^n^"^' Veranlworllicher Redactenr: I"ll.'^<,^d. Äitter von W'l!^'" -^H^ung Nr. 113 969 17. Wai 1895. Verzeichnis der Spenden " dutch das Erdbeben heimgesuchte Bevölkerung Krams. ^°uW^^ sl'r Krain sind eingelangt- Linzer k^nde^.''^ ^'! ^l"'" SlaMMer wn der Stadt-"^arcM 3 7? ^ ! Wiener Statthaller vun der Direction ? "°n 'V <,V.^?l Laa 1W C<,m^'" ^'wn in Trieft 225 fl.; Dresdener Ge-!!Mch Em'''3'"^Nelder 5212 fl. ÜN lr.; Bezirlshaupl- °"! 48 fl ""Mast vun den Gemeinden Oblas und Neuschadlers- «5'F°i°s5l.3"^" A.^ranz, Gutsbesitzer: A. Rei- ^°ü fter i/, ?"' "«s Knin in Dalmatien senden den ^eii h,,," >I- >"'0 lr. Untcrstühunq sü,- die durch das "ben w?"" ^rwohner Krams', als Ergebnis einer ^^ussrsn von knin veranstalt«ten Eaminlung, Dem Laibacher Stadtmagistratr sind weiters folgende Spenden zugekommen: Stadtqemeinbc Nudapest 1000 fl.; Herr Vaso Petriiik, Großhändler und Präsident der städtischen Tpar° casse in Laibach, als Ergebnis der dritten Collectc 643 fl. 10 fr.; der Bezirlsansschuss in sievellovy 50 ft.; die Redaction des bleuen Wiener Tagblatt» eine weitere Collect? pr. 105 sl.; die Firma Gricar K Mejac in Laibach i für die Firma Vrod, H, Gutinaycr in Viclitz 15 fl., für die Firma M. Magnus in Elbcrfeld Gesellschaft für Buntpapier und Üeimfabrication in Nschaffenbnrg 10 fl.; endlich: Aal Söhne in Nürnberg 10 fl., S. Steinharter in München 50 fl., im ganzen 202« fl., dazn die bereits ausgewiesenen 32.869 fl. 10 lr.; Oesammtsumme: 34.897 fl. 10 kr. J^aschine (Singer) 211 ^aufS msol8e Abreise sogleich billig Ad Auskuns.' M (20%) P^ucuch Verlas« Gemq Iaklilsch ^Lti^' Mvocat vm. Gottsche, « u? Concnrslnasse-Verwalter ^d^? als dessen Stellvertreter „ ^. l ^"?u von Gottschee gewählt. ^V»'"cht Rudolfsnmt am 3^n» 1.597. ,^ "anntlnachunss. H"wa'"^wählte Vorstand der ' regi3 ukswrschnsscasse in Nassen- '"it un-«, Josefs Muug): Mn V"nann. Notari^^ >'eter^ Pf^rer, d^n "> "' Eec ^. Z'l'nä Ravnikar, Ober- Kt. N"'r^"l Tomsic. k. k. Post. 3d'^«' Ednard ^ ^; V Vorsta,ldsmitqlied-Stell' 2^«mif3''n Rihtcirsii-' Kaplan, ^f..ß'"^ed-Stellv„treter, alle von .lle.,ch,s ""de im diesgelichtlichen ? ö k H^'W eingetragen, ^ai lyncht Rndolfswelt am An der Handels-Lehranstalt werden die Vorlesungen l^oiniovstag" "> M. ,llr «<«> M. 4"/„..... l,U NU,!iO'I.(' «llülllieldbahn. ^M u, LONU M, lim» M 4«/„..... l»4ü5 —'- ,^s<»!,,I°Isph«„«m. ,«»4.4-,« lOU - ««»"" «»lizisch,- »all Lübwia - «ahn, (lm, '««'. lü»> st. S, 4"/,. . »« 75 WN ll^r«rrÄalm. '«2 ,0 d!o. NnKl in «,lo»rnwahl., 4"/„, Nsuslfrr! flirliOOKroiieilsiom, »9'ik» »»«' 4«/„ d!o, b!o, per Ultimo . . »« l!^ UV '!5. dto.Nl.E.«l.Go>d„wst..4'/,"/s. «N'l,U l'/7 l,0 bto, dl°. Silbrl wn si,, 4'/,"/« !"»'»<' '»i «' dtn. Elaal« 0bll». (U«g, ONt>.) v. I, l«7,!. ü«/„..... 025'- l»5-b(> blo,4'/,"/«Lcha"lrI,'Obl. »Ul'— wü- bto. Pram.'«»!, ll ioc fi. ö. W. ,0<'-:<5 l«i .''!> dto olo, ll 5<>f>.ü. W. «Nl> - 1«1 - lyclk Mr«.^°!l 4"/„ ,<«! si. . !4« uo 1bN 20 Glundenll.'Vbligallonen lüb Ilavonilchf . 98 »d --' - 4"/I,m»asi,chc ("><> si, °.w) - »»'«° ^''" Andere össentl. Hnlehen. Dmm» «k„, iwlc .V/...... 18«!<ö,3L^ bto. VIi!lr!l!c <«7« . . lN9'lil» - — Anlfhrn der Slab! Gblz. . . Nl 2b —'— Niilrhc» b. Ltadlnru's'lld!' wis« l«?^ lW'l«-' «nlchm d. E!ad<«.'!lisii'ds Wir» lSllber oder Volb) , . , , l3l 75 »«?5 Prämie,, N»l b, Etabtam, Wicn ,?» »ü "7^ L»,,<>l>a» «,.I.l>."> verleb, ü"/« «M 5.0 «'»5" 4"/„ N,ai»" ^l»'ds«Ai»slif» . «»'«!> "' »eld ware Dsandbllts» (lNrlOofi.). Vodll. aNa, «st. »5« ,. <"/<> »»9!) ><»<> 7l) bto. Pram.'Schldv, »"/„. I,/i°/„ . lu<» 4»!,<>l 20 bto. dtu. ,, 4»/„ . . U>U'4U!1»»Mr, „ 4°/„ . . lttO-40 lUl'20 Sparcasse, l. 0sl„ »>I 5'/,"/.. Vl. lU^üo - - VrllllitälS'VbligaUonen ch'ir N«> sl). ,s!!d!»and« ^ordblll,« Em, l«8N , st - - - . . 1SS5« LU<>z<» 5. — Pals!« ^olr «» si. 22)/- - - - -^lil» li!> 50 «otlir» «'reuz, Ocst.Ves. v., lu st. ,7 f.,» ,». . «olhei, «reuz, Una, Ves, v., b fl. n 2b 1 ,-?s, «ubolph Lose U' si - - - - 2»'5<> L!>- La!,» Ln!c 4,» st, 6M. . . . ?:-!.!> ?:, 5.» L» .Geiwit iiuft 4<> si. ÜM. . 78--. 74 - Waldstn» L°!c 2<> st, llM . l.4-> —.. WinbischN'M Luse^" sl, CM. . —------------ Oew Sch,d,»"„Prl,m. l»ä,u!bv. d ^odsncrcbitanstalt,! 4 »0 Vudcr..«ns<..0est,.z!(X»fi,V.4^/,. !l»s.7 — «l0 — Crbt,«ns!, <, Hand. u,«. 1«0 fi. !-------—--. bto. dlo, per UK!m° Septbr. 400ll»4VU6!» «rebitbllnl, All«, ung, LO0fi. . «l—4 Läilderbanl, Oes«.. »<»« fi. . , jl!«l W L»li-»0 Ocsterr, unffllr. 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