^ 264. Mittwoch am t7. Nouemher l858. Die „Lail^cher Z»it»ng" erscheint. „,it ^l»sn,r oic Z,ltt.ll,»'g n,'«, Haus si'io l, a I b j ä hrig 30 lr. »lchr zn entrichten. Mit der Post portofrei ganzjährig, »»ter KrcuzOaiid »nd qedril.stcr Adresse l.? ss., halbjährig 7«. 30 lr. C. M. — Inse r t io n Sg ebil hr jür eine Spaltenzeile oder den Namn derselben, ist für ei»»,aligt Einschaltung 5 lr., siir zwciülalige 8 fr., si,r dreimalige lN kr. österr. Währung u. s. w. Zu diesen Gebühren iN noch der InseitionsNämpel pr. IN kr. sin eine jedesmalige Einschaltung hin,» zn rechnen. Inserate bis >ft Zeilen soften l ft/W fr. für 3 Mal, l ft. ^tt kr. fiir 2 Mal nnd U0 lr. für l Mal (mit Inbegriff deS In» fcrtilmssiämpels). Amtlicher Theil. sVr. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Entschließung von, IN. November l. I. den beim Generalgouvernement i>, Ungarn zugewiesenen Seklionschcf Stefan Fr" Herrn v. H a n e r, unter Enlbconng von sciner bisherigen Zuweisung nnd aller» gnädigster Verleihung AUerböchstibres Ordens der ei> fernen Krone erster Klasse iü Anerkennung per bierbci geleisteten ansgezeichneten Dienste, znr Forlseßung seiner Dienstleistung im Ministeriuin des Iinurn zu bestimmen und den Vizepräsidenten der Oedcuburger Slaitbaltcrei'Abtheilung, ^lidwig Freiberru v. Am» brozy. zum Scklionschef im k. k. Ministerium des Innern und zugleich zum wirklichen k. k. geheimen Rall) zn ernennen. Se. f. k. Apostolische Majestät baden mit Aller« höchster Entschließung vom 4. November d. I. die erledigte Leinkanzel der speziellen medizinischen Patbo< logie, Therapie und der medizinischen Klinik an der chirurgischen Lehranstalt in Klauscnburg, dann die mit dieser i.'ebrkiN,zel verbundene Direktors« nnd Pri-niararzlesstellc im Klansenburger Krankenbause dem Professor der OsbnrtShilfe an der genannte» Gebräu-Nalt. N<> höchster EülschlieLung oom 8. November l. I. zum Vektor an dc„> Domküpilc! zu Zengg dcil Modlnssrr Domherrn und Bischof von Vel^rnd und Semcnoria. Dr. Weuzrl Soic. allcrgnäoigst z»> ernennen geruht. Heute wird ausgegeben und versendet: das Landes» Negicrungsblatt für das H erzog ihnm Kr a in. Erster Theil, XXXV. Stück, X. Jahrgang 1858. Inhalts Uebersicht: Nr. 171. Kaiserliche Verordnnng v. 30. August 183«. betreffend die Dlirchfübruug des Müuzvertrageö uom 2^4. Jänner 18?i7 (Nr. 10l des R.G.B.) mit Beziehung auf die priuil. österreichische Na» tionalbank. Nr. 172. Erlast dcö k. k. Finanzministeriums uoin 1. September 18.'!8, womit die Bcstimmnugcn über die Hinausgabc neuer, auf österreichische Wälirung lautender Banknoten zn 10. 100 und 1000 Gulden kundgemacht werden. Nr. 173. Erlaß des k. k. Finanzministeriums von, 1. Seplember 18K8. in Betreff einer neuerlichen Erweilcrnug der Vorgung der Velbrauchs-Abgabc für Zucker aus Nunkelrüben. ü. Nr. 174. Inhaltsanzeige des unter Nr. 132 des Neichsg'sepblattcs vom Jahre 1868 enthaltenen Erlasses. Laibach den 17. November 1868. Vom k. k. Ncdaktions-Bnreau des Landes«Neg!eruugs' Blattes für K'.ain. Nichkmtlicher Theil. Laibach, 16. November. Serbien wird in der nächsten Zeit hinreichende» Stoff für die Journale zur Füllung ihrer Spalien liefern. Die Nationalversammlung, die Skupschlina, eeren Elubernfung bisher der Mangel eines Geseyes ,'il'fl die Koustituirung im Wege stand, wird n,m. da ein Skupschtina > Geseh ausgearbeitet ist. staüfinden. Nach drm Beschluß des Senats. der am 9. Nouembrr eine Gencralsißllug lnclt. werden sich die Depuliltrn am 11. Dezcml'er. am Vorabende des AnvreoStaa/S (Auoreas ist der ^'andlspatron) iu Velgnio einfindlu. wo am 12. die Tagesfeier und am 13. oie erste Himiüg glhalleu werdlu soU. Die Auregliug zur Abhaltung der Skupschlina giuss von der demokraüscheu Partei alls, die damit glgcu den Füvsten den Hanpischwg zn führen deab< slchtigte. Sie glaubte, Serbiens Wohl sei nur vou den S'hen der Volksversammlung zu dtlretiren. Die Konserualiven waren gegen die Skupschlina - als die. selbe aber doch auf die Tagesordnung kam, waren sie bedacht, die in ZI»ß gerathenen Dinge zu regeln nnd einzurammen. Mitllei-wlile schwand das Ver« Imigen nach der Volksversammlung, und nuu über« raschl es nicht wcnlg. daL dieselbe doch und zwar ln der nächNcn Zeit stalifinoen soU. Die schneUe Wenenng dieser Angelegenheit will der Kolrespoudent der „Temesv. Ztg.". welcher wir diese Nachrichten entnehmen, dadurch erklären, daß die Minister dem Gerüchte von dem Nichteintreffen des Pforieukommissä'rs. Kabul Essend!. glaubteu und auf Abhaltung der Volksversammlung antrugcn. Sie mein» ten durch Abwesenheit eines Repräsentanten der Pforte ein freieres Feld zu habe»', wenigstens sei dieß die Ursache der Elle. mit welcher die Beschlußfassung znr Einberufung der Nationalversammlung betrieben wurde. Indessen trifft Kabul Effeudi roch ein. u„d dies, nach derVtschlnßfassung angelomrneneNachricht hatte riedlmo» kratischePartci fast vermocht, von dem V'rlana/» nach der Versammlung abzustehen. Die Skupschlina findet also in Velgrad Sialt; die Konservativen halten sie gerne »ach Kragujcuac^ verlegt, sie wurden aber von der Opposition überstimmt. Die „Serbische Ztg." vom 9. November bringt einen Auslug aus dem Skupschliini > Geseß. oaS deu allen Nl'lioualgtbranch erneuert u»o die N.'liou zur Vsraibllüg lbrer sigenen Angelegenheil einberuft. Die wichtigste» Momente desselben, das au Stelle der frühereu tumulluarischen Vollsverslimmlung eiue wo^l» geordnele Volksvertretung srht, sind folgende: Die Distrikte. DistriktSstädle und die Stadt Velgrad senden Al'geordaele ln d«e Skupscktina. ebenso d>e ^anrstädtr. wenn sie über 500 slcnerzadlende Einirohlier haben. Diese Abgeordneten sind nicht etwa Verlicler ibrcr Wahlkltlje. soiidei» VollSvetlreler. Z» ibneu gesellen sich a!S <1i> ^ul<> Milgliedei der Skupschtina. der Prä> sident oes Kassationsbofes »no die Prasioenteu der Appel' uno Kreisg,richte, ferner die Erzpriester der Kreise, vier Archimandrilen »er Klöster und einige böberc Veamte. Ihr Bureau wäbll die Slnpschtma aus ihrer Mille. Ihre Bnalbnngen erstrecken sich sowohl auf die Vorlagen der Regierung, als auch auf Antrage, die vou Mitgliedern der Versammlung ein« gebracht >verl>en. Ihre Beschlüsse werde» zu Gesetzen erst. wenn sie die Sanktion des Senates uuo des Fürsten erhaüln haben. Eröffnet wirc> oie Skupschtiucl durch de» Fürste» oder scine» ersten Mluister. uno zwar in Gegenwart »er Senatoren, der hohen Beam« ten und de« hohen Klerus. Alsdann wiro zur Wahl des Präsidenten glschrilleu. der darauf zu sehen hat. daß die Skupschlina den Kreis ihrer Berechiigung nicht überschreite. Sobalo Störunge» eiülrctcn uno die öffentliche Ordnung vou Slite der Abgeordnete» ver< lcht wird. kann die Skupschlma aufgelöst werden. Die Abstimmung,» geschehen namentlich uud öfflullich. Wie Feuilleton. Feierliche Gnthnlluna des Nadetzky-Monumentes. ^iue der großartigste» Festlichkeiten, die in Prag je "or sich gegcmge». ist vorüber; dic feierliche Enthüllung des Denkmals, welches das Andenken an den ruhin, gekrönten Helden Radeyky verewigen soll, hat so eben stattgefunden. Der Himmel selbst begünstigte dic schöne Feier. Die Sonne balle sich dnrch den dichte» Nebelschleier, ^lr sie seit frl'chem Morgen eingehüllt, Äah» gebro« n)en u»d blickte freundlich herab auf das seltene Scha». 'plel. das sich heute auf dem Kleinselluer 3ii»gplahl abwickelte. Hatte das Hcraunabeu der Feicr schon i» de» letzten Tagen sich in rer äußeren Pl'ysiognomie der ^ladt in auffälliger Wcise be>»trll>ar geniachl und den . l'ssenllichc,, Pläßen uno Gs„ späleri, Abe»dst»»d,n in der Nich-ss.'"6 gege„ die zlieinseite ein solches, wie ma» cS iu ^"g >n>r äußerst selten zu sehe» gewohnt ist. so er« ")le dieses lebendige Treiben heule Vormittags vol« lends seinen Gipfelpunkt. Schon zeillich Morgens wur« oen alle Zugänge, welche zu dem Klcinseitncr Ni»g> playe und dem benachbarten SttphauSplahe führe», uoUkomuien abgesperrt, um bei der Vcschränkiheit des zur Abhaltung der E»lhüllungsfeierlichleit bestimmten Raumes eine Ueberfüllnitg zn vermcidcu. NichtSdcsto. wcuigcr war das Gedräuge der Menschenmasse». wllche sich in den nicht abgesperrte,, Straßenlhcilen Kopf an Kopf stehend ansammelte», lange vor dem Beginne der Festlichkeiten berens so groß. daß die den ganzen Vormittag ab« und zu verkehrende» Wagl» »ur mit Mühe nnd langsam sich Pahu zu breche» uermochie», I» langen Reihe» konnte man dic glänzenden Egm» Pagen und Kuischen sich bewegen sehen, welche von der All» und Neustadt ül>er oie stclncrnc Brücke, von der Kleinscite nnd dem Hr u»o oie Neue-Gasse oie Festgä'ste zu dem Monumelitplaße hinfnhrlcu. Nur mit elliiger Mülic konnte man auf den Plaß gelangen, wo sich das Monnme»! »och verdeckt voi: ei»er im Viereck um d.iüsellie «nlfgcspaunle» U»lI'»I> lung den Blicken entzog. Man halle nämlich iu te„ ersten Morgenstunden des henngen Tages die frühere unscheiüliare Hülle dnrch eine neue von lichtgrauer Segelleiuwano erseßt. und minelst Eillcktnng einer sinnreichen Zugsvorrich'nng e.,s leichte Hcral'Iassen dersell'e» im Augenblicke der EmbüUnng gestchert. Dcr Anblick, der sich nu» auf dem Fe,lplaße dem Auge dls Beschauers varbot. war ein ebenso überrascheuder als großartiger. Ma» wußte n'chl sollte man zuerst die beiden ta.scrllchc» Hollogen und as zwischen ihnen in der M'tle vor der Vorder. fronte des MonnmenteS errichtete und für Se. Maie« llät den Kaiser Franz Joseph bestimmte Gezell belrach. ten. welche alle drn mit aller Pracht un» Eleganz ausgestaltet waren, oder sein Augenmerk auf di, schöne Ausschmückung der Zuschauer. Tribunen richt,», oder eudlich sich^ de» glänzenden Uniforme» der uohe» Zivil» uul» Milllär.Autoriläle» oder deu geschmackooUe,, u,,o reichen Toiletten der Damen zuwenoe». Oegeu die eilfle Sluude waren alle Nänme auf den Tribune» unD i» der »unutlelblil-e/i Nä'de oes Monumcutes dicht l'escpt. U»t,r t>s» zu» ^eier vel'» sammr/ten Nolal'llltalel, l'enlslfte man Zlne l.nsl»d Erust. Se. Eiuiuenz r>e» Herr» ,ssardi».,l Erzbischof Fürit zu Schwarz,»l'erg, S?. Durchlaucht den Herrn Fclomarschall Fürsten z» Win» oischgräß, Se. Erz. den Heri» Fcldm.nichall Grafen WraliSIaw, Se. Elzellenz den Herr» Minister deS Innern, Freiberr» u. Aach, Se. Ek<. de» Herr» Mi» lüster l'cs Kulllls uud Unterrichtes. Gr«ife» ^>o Thu». Se, Erz. de» Herr» St.'tthnller F''ril)srr» v. Mees^ry, Ihre Erzllienzcu die Herren Fsl0zell^„iei!l<'r Freil'err uo» Heß. Graf Winipffc» u»o Gras Kbevelil'u^er» Melsch. Ibre Erzcll. die Herren FelpnialsckaU.^eule. nlintö Freiherr Kempen v. Fi.!'t<»stamm. Gmf E>r an dem Orte seines Wobn> slßls. Dieselben Bedingungen knüpfen slch an die Wadlbarkeit, nur kommt noch das Erfordernis des zurückgelegt»» dreißigsten Lebeneljabi'S liinzu. Gelst-. liche. Braune unc' Senaioiln sind weder Wähler noch walM'ar, Du- Wal'! ist frei. obne alle Besä!rä,iknn^ ode, Beengung- es ist jecoch vcrbolcn . auf duselbc mit uulllan^ten Mine!» . als Dro^n»g . Bestcchuilg oder durch aüoermeitigk Versprechungl» einzinuirken. u»r> derart Hanodiror weroc» als Ulberlretcr angesch.'N uno b>straft weroen. Eorrefpondenz. Graz, 111. Novcinber. ./ Der X. Jahresbericht des katholischen Franen» Vereines in Graz gibt uns wieder Gelegenheit, sein segenreiches Wirken wahrend der Dauer seines Bc> stcheus zu tlkcnnen^ cs isl wahrlich kein geringes Verdienst, zn dem Forlb» stehen und Alifblühen dieses äußerst wohlihäligen Institutes beizutragen, da dessen Tbäligkcil slch nach ulchreren Seilen hin nutzbringend erstreckt, und sowohl ganze Familien dnrch Nahruugs« milic!. Klc,dcr, Holz u, d. m. unterstützt, wie auch durch Erhaliung von Anstalten, deren der Verein binnen 1t) Jahren 9 gegründet, verwaiste Mädchen untergebracht und in den Nachschulen und Arbeitsschn« len überwacht. verpflegt und dnrch nützliche lörper« . liche Beschäftigung uno geistige belehrende Unterhat» lung zu einem arbeitsamen, religiösen i.'ebtu angelei» let werden. — Dr. Steloliczka. Professor der Physik an der st. st. Nealschule, beabsichtigt in diesem Win> lcr Vorlesungen über Experimental > Physik zu hallen, welche haupisächlich den Zweck babcn sollen, dem weiblichen Geschlechte Gelegenheit zu ge« bcn. dnrch eigene Anschauung in Verbindung mit ei« uem faßlichen Unterrichte sich die Naturlchrc zligang» lich zu machen und lie bereits vorhandene lheorcli« schc Bilrung zu ergänzen und zu befestigen. — Eine gleiche geistige Anregung verspricht ein Programm fül die heurigen Abendbesprechnugen des stcierm. Industrie «Vereines, die am 19. d. M. und zwar mit ei« nem Vortrage dcö Professors der Zoologie, Dr. Oskar Schmidt: »Ueber die Seioenranpe und ihre Krank« heilen", beginnen und alle Freilage fortgesetzt werden. An jeocm Abende wcroen ein »der zwei Vortrage über technisch oder merkantil interessante Gegenstände gehalten, wobei die neuesten technischen Journale und andere Zeitschriften und Werke für die Besucher anfliegen, Industrie» und Gewcrbsobjekle ausgestellt und besprochen werben. Dcr Eintritt ist. außer den Vereinömitglierern. jedem Gebildeten gestattet. — Laut Bekaimtgebniig des Ausschusses des historischen Ver« eines für Stlicrmark beginnen an» 16. o. M. auch die Vorlesungen über Kunstgeschichte und Archäologie des Mittelallers sammt deren Hilfswissenschaften »on vem Bandes-Archäologen Kail Haas am st. st. Ioa> ueum. — Morgen findet das erste Miiglicdcr>Ko,,zert des MustkvlrcmeS. uuo in 8 Tageil darauf das des Mä.incrgesangoercines Statt. — Aus Anlaß der am vorigen Sonntage staltgefnndencn Einweihung der Muilergoitcö'Kapelle nächst oer Irrenhauskirche und der Kapelle des l). Johann von Nepomuk am Glacis nächst dem Pauluslhore, welche beide mit Hilfe Ml!» oer Beiträge rrnooirt wurden, milß ich erwähnen, daß namentlich durch Herstellung der Iohaunls-Kapclle dieser öffentliche Platz eine Zierde erhallen hat, die ren Vorübergeheudeu wohllhnend anspricht. Vor Kxrzcm noch ein balb uelfallcncs nnschcinbarcs Häus« chen, dessen Bcslimmuüg man aliS ocm Aeußeren nicht erialhe» konnte, bildet cS Min tbatiächlich ein llelncs Goiteshaus. wclche^. geschmackvoll hllgestellt, seines hliligcu Zwcckcs würdig sich präseütlll. — Der hi.sige z.ansNl>>lle sich im Ganze:', über 12.000 st. in Papier«. Gold« und Sil° b.rgeld bclänft. zu. — Seit 10. d. Mls. dis henie erhält slch die Kälte größtenlhciis übcr 9" bei lroclc« nem, heiteren Wetter, welches zahlreiche Spazier« ganger ins Frcic lockt. Deutschland. Berlin, 11. Nov. Ihre k. Hoheit die Pnn< zcssiu Alexandrine begibt sich morgen über Wien. Tricst und Veneoig »ach Verona, nm dort am 18. d. M. wit den Majestäten zusammeuzntrcssen nnd die weitere Neise nach dem Süden fortznsetzen. — Se. königliche Hoheit der Prinz Friedrich Wilhelm ist in das Staalsministtrium förmlich eingeführt worden und wird künftig den Sitzungen desselben beiwohnen. — Zu den beabsichtigten Veränderungen sott gehören, die Abtheilung für den katholischen Kultus von dem Ministerium der geistlichen Angelegenheiten zu lren. nen und dieselbe mit dein Justizministerium zu ver> binden. Bei dcu katholischen Kirchenangelegenheilcn tritt vcrfassnngsmäßig eine Einwirkung ?cr Staats' minister ein, wo es sich nm die Abmessnng rechtlicher Verhältnisse zwischen dem staatlichen uno hierarchischen Oberanfsichlörcchte handelt, so daß das Ressort der Justiz immer mehr in Frage steht wie das Peparte. ment. welches dem evangelischen Kultus vorzugsweise angehört. Frankreich. Paris, 10. November. Das ucue Verwcil« tungssystem der Präfelluren und Untelpräfektureu. das jetzt in Algerien eingeführt wild, soll dem Vernehmen nach auch anf Reunion und die Antillcu übertrage» werden, Algerien wird in Paris mit j lä'rcr. Dazu trägt die patriotische Taktik der Pariser Aerzte bei. die wie anf Verabredung Algier seines Klima's wegm ihren Patienten als Gsnesnngsplaß vorzüglich empfehlen. Anch ist es un Wcrke, in AI» gir eine großartige Karawanserai für Kranke niw Genesende" zn b.ulcn, die an Größe dem Pariser sonore gleichkommen und Alles enthalten soll. was Olie,!t und Okzident zn des Bebens Eihaüung u,!d Annehmlichkeit zu bitten vermögen. Der Dampfer „La Villc de Cadif« uou Nantes ist an der poitngieslschen Küste gescheitert. Der Tag nnd die näheren Umstände werden uicht angegeben, doch wird versichert, daß Mannschaft und Passagiere gerettet wurden. — Georges Sand hat gegen den Direktor ei< ner Pension im Ponne « Departement eine Anklage wegen Beschimpfnog anhängig gemach!' derselbe w.,r bei Gelegenheit einer Schnlfcierlichkeit über oic französische iiiieratnr im Allgemeinen und Georges Sand im Besonderen hergefallen, hatte dabei aber die Fr.iu und die Schriflstell.rin zusammengeworfen und sich sehr beleidigender Ausdrücke bedient. Anße>dem war seine Rede >>n Ollöblatic al'gedrnck! nud anch an die Eitern der Zöglinge verihcilt worten. Paris, 1i. Nl'v. D>e elst,ii »ayeien anilli« chen Andentnngen über die ^pelaiionen res französisch« spanischen Geschwaders an der cochin ä>i,!csischen Küste erhalten wir durch deu „Mooitenr de l'Armee". das Organ des Kriegö'MlniÜers. D.'nach »ließ rie ans 21 Transpollschiffeli bestehende spanische Schiffs « Di> l'lsion, die vo,l dem G^neral'Kapilan in Manilla ans» gerüstet u»d am 27. Antust abgeschickl worden. Enve Augusts in ocr Bucht von Kan-ngen-hien au der In-sei Hainan zn dem französischen Geschwader. Diese chinesische Insel liegt vor dem Golf von Tongki„g nnd nordöstlich von der Bai von Tnro (oic. bcllanfig bemerkt, anf den meisten deutschen K.nten Tnron nno in den flanzösiichcn Blattern Tonrane genannt zn werden pflegt, weßhalb dann wieder ma»che gelehrte Redaktionen Tnran schreiben); sie war also znm Sam» mllpl.'tzc schr geeignet. Die handling an der BlN von Tnro ging ohne jeden Widclstand von Statten, und die Verbündeten erlitten anch nicht de» geringsten Verlust. Vize-Aomiral Riganlt de Gcnouilly erklärte die Bai und den Flnß von Tnro in Beliigclungs'Zn« stand, dcr vom 1. Sspt. an in Kraft lretcn sollic. Die Provinz, in welcher Flnß und Bai nebst der daran erbanlcn Start Tnro liegen. heißt Knang'nam (oie Franzosen schreibe» Qnang-nan). n»d der anami« lischc amtliche Name dieser Piooinzial'Hanplstadt heißt deßhalo Kl>a»g«nam«d!u. Ueber den weiteren Vcrlanf dcr Operationen kennt der »Moniicnr de l'Armee" noch nichts Näheres, anßer dnß am T"ge nach dcr handling an dcn Hof von Hne Depcschc» geschickt ivurdcu. u»o daß man die Antwort des Königs von Anam abwarten wollte, bevor man zn weiteren Tha» tcn schritte. (Da in dcr Bezeichnung deS Bandes und der Provixzeu eine große Verwirrnng in dcn franzö« fischen Blättern herrscht, die sich wie gewöhnlich anch vieler dculsch,n Blätter zu bemächtigl,» l,'ca>.'»„cll hat. seit diese Namen öfter genannt werden, so wollen wir bemerken, daß die Franzosen den König von Anam gewöhnlich Kaiser, ^>t>nchinchina als vom Kaiser vou Anam reden. Anam oder richtiger Annam heißt Westland; der Name Eochinchina. Colschilschina, der im ^'audc selbst gänzlich ungebräuchlich ist. stammt von dem chinesischen Kul'tsching'lsching (Königreich Tsching'ischin^) her, das die Portugiesen in Cochin« china uciunstallcien. Das Reich Anam zerfällt in oic Länder Kambodscha, Tschamg.i, Mot, Eochmchina oder Dar.g trong (mittleres ^nio) nnd Tongking (äußeres ^ano). Die Hauptstadt von Cochinchina (odcr Dang'lrong) und zugleich die Haliptstadt des Oesammtreichcs Anam ist Phn'lhna-lhien oder. wie oie Enropäcr sie zu nennen pflegen. Hue.) Wie dcr dls Helrcumalschlills. Gencraliuajor Grafen Theodor R^etzky. die sonstigen höchsten Zivil« nno Milltär« Autoritätt» oes Königreiches, die Mitglieder des ho« heu Adels uuo ecr Geistlichkclt. d>e Vertreter der Prager Stadtgemcinde n. A. Die Herren vom Civile erschiene»' in rcr kleinen Uniform mit angezogcüci, Pelzen oder Ueberröckcn. Das Müilär war gleichfalls in Parade aber i» Mäntel» ausgerückt. Unter dem Kommando des Hrn. Generalmajors Nezniczek war ein Bataillon von Joseph« Infanterie am Stephansplape. je ein Bataillon der Iüfanlflis'Rsgimenler Graf Thun. Baron Aleman und Baron Weiuh.ndl. eine Division Radetzky« Husarcn. eine Ablheünng Iüvlillden und die Artillerie«Schul-kompagnie auf lem Niugplatzc aufgestellt. Wenige Minulen » fen Glü„e und Freiherrn Kellner v. Köllenstein. dem Obersthofmeister Ibrer Majestät der Kaiserin Sr. Ek> zcllen; dem Herrn FMi.'. Grafen Nol'ili und anderen Milglicdern res Merböchsten Hofstaates. Am Eingang, des Feslplayes wurden Ibre Ma> jsstätln von dem Änsschusse der Gesellschaft patriotischer Kunstfreunde mit Lr. Erz, dem Herrn Stallhaltcr als Protektor an der Spitze, ehrfurchtsvoll empfangen u»d Sc. k. k. Apost. Majestät zu dem für Allerhöchstdieftlbe,', bestinimten Zelte. Ihre Majestät die Kaiserin Olisabelh zn dcr rechts davon befindlichen i.'ogc glleitcl. Nachdem ric allerhöchste» Herrschaften Ihre Plaste cingcnonlmcn. ergriff ler Psäsioent des Ansschnsseö. Se. Erz. Hr. Glas Erwein Nostii), das Wort, nm u> einer warme», mit kräftigem Orga» nuo colcm ?i<>ch> druck vorgetragene» Ansprache Sr. l. k, Apost. M». jestät de» unleltba»igslln Dank für dcn Allerhöchsten Lchntz u»d die Unlcrstntznog, n>clche dcr Gcscllschaft bci Gründung dicscS Dtükmals zu Thcil gewoidc». den ehrerbieiigslen Dank dar^il'ri»gen. Iiachoem er in schwungvoller Rede dcr Veroicuste d^s Felrniar, schalls gedacht, und nnter Auderm auch benierlt halle, oaß dcr Monat Noocmber als oeijcnige, in wclcheiu der Verblichene vor 92 Jahren znr ^l^clt gekommen, zur Voruahine der Euthnllllng gewäbll wnidc. b.u cr am Schlüsse sciner Ansprache Seine Majestät u gernieislcr rcr Start Prag in's Elgcnlhnn, übcrgcbcn zu dürfe». Nach allcrguadigster Gcwäbrnng dicser Blttc lrat oer um dcn Präger Knnslvcrcin hochverdiente Gc> schaftSlciter dieses Vereliics, Hcrr Minislelialralh Franz Graf von Thntt'Hc'henstei!,, vor und verlas die belref» fenoe Widinungs« und Uebergabölllkunde. Herr Vür. gernieister Dr. Wanla sprach nun seinen nülerlhäuig-sten Dank gegen Se. Majestät dcn Kaiser für die altergnädigstc Vcwillignng aus, daß das Monlimenl in Prag errichtet wcroen durste, richtclc sodai'n Worte dcs Dankes an Se. Exzellenz den Herrn Grafen No» st>tz. unter dessen ^citnng der Kunstveiein der Sladt Prag eiu so kostbares Kunlldcukmal gewidmet, und versprach im Namen der Genieindc für die Erhallniig nnd Beivabrnng dlöchsle Erlaubniß znr Euthnllung dcs Denkmals schreiten zu dürfe» und schloß mit einem dreifachen Hoch anf Ihre Majcstätcn. das von sämnülichen Anwesenden begei» stcrt erlvicdcrl wurde. Der Hanptlnomeut der Feier war nnn ei»gelr<" icn. Nach erballcucr Zustimmnng Sr. Majestät wnroe ric Verhüllung, welche das Monnincnt bisher dem Anblicke dcr Anwesenden cutzogen balle. berabgclasscn l,»d d^s herrliche Kunsldculnial stclllc sich frei dcn« Arlge dcs Beschauers dar. Es war ci» fcieilichcr Angcnblick. Iubclrufc er« schallte» von alle» Se'lc». die Kläügc d.r Volks» bymne ertönten und las Bataillon des 3legi»'c>'tes Elzhcrzog Jos.ph am Stepban^platze gab^drc^i Gene« ral'Dcchargsn, von rcuen jcdc durch 9 Schlisse oo» dcr Bastion im Vorgarten nnd ebcn so vicle Schuhe ans dcn am Wysebrad anfgcstslltcn Zwölfpfundevn abgknoiumen wnroc. ^ ^ , Auf die Billc des Herrn Protektors und dcs Hcrrn Präsidenten der Gesellschaft geruhten sodann Se. l. k. apostolische Majestät das Monmnent zn l) < sichtigen, wobei Mcrhöchslrc»sc!bln von Sr. Exzellenz «U5V »Independence" von hier geschrieben wird, warcu die Küstenforts von den «inam llschcn „Tapfern" bci Er> schei,',» der Kriegsschiffe schleunigst gcränntt words». DaS Ullimalum »vurde dcnl Könige Tü'Düc nach sei« uer Haupistadt durch einen gsfaugeug.uommenen Man> darin geschickt, da man Anstand nahm, einen franzö» slsclie» Offizier in die Höhle des blutdürstigen Turan» »cn zil schielen, dem mir acht Tage Frist zn Leistung voller Genugthuung gestellt wurde. Nach den l.m ^. Nov. in Marseille tingetloffenen nencsten Nach» richien ans den indisch-chinesischen Gewässern, die bis zn,n 28. Sept. gehen, haben die Kanonenboote der Franzosen «in einer Halden Stunde fi'inf FortS zer> störi" (?), dieselben dann mit französischen n»d spani« schen Truppen liesst und von dort Reko^noszirnugen vorgenommen. Dcr Zng gegen Hu? sollte Ende Septembers ausgeführt werden. Dlc Halbinsel Tnro wurde für französisches Gebiet erklärt. AuS eincm Berichte des „Pays" über die französisch-spauische Er» peditio» hcbcn wir noch Folgendes aus: „Die Haupt' stadt Hnc liegt etwa till Kilometres (l0 reutsche Mei> le») von Tnro, »nd es sübrl eine sclir gangbare Str7i)7 erbanlen Ningmaucr vertheidigt, welche Weike aber in eiiüin sehr schlechten Zuslandc sein sollen. In jedem Falle fübren dic Alllirlcn die »öihigc Ar> tilleric mit sich. Von Hne führt cine große Straße nach Kclschv. der Hanpistadl von Tongking. An der Straße liegen drei feste Pläye. welche indessen keinen Widerstand zn leisten vermögen. Es scheint übligl»i< nach allen Nachrichten, daß die Arniec n»d die i)ie> gicrni'g von Anam gäozlich dcöorgaiusitt sind. Das einzige Truppcnforps ist nach d "l>tt. daß der alle Palast von König Johann (ohne Laxd). der ,n Steyey. einer östlichen Vorstadt von London, min an 800 Jahre stand, »nd nicht bloß in architektonischer Beziehung, sondern weil vor 700 Iah. ren das Parlament daselbst Sipnnge» hielt, inleres-sant ist, zerstört werden soll, nm modernen Wohngc> bänden Plah zu machen. Ein Privalbricf aus Indien meldet die Hinrich-t"ng von Meer Amannt Allce. dem Subaltcrnoffizicr in Scindia's Kontingent, der beim Auöbrnch der Men-lrrei zum Anführer des ganzen Korps erhoben wnidc »nd bei Cownpore einmal die englischen Truppen l'Mer Wyudhain schlug. Er galt vor der Menterci ^>r sehr britenfrcundlich. doch haben seine Leiile in ben Kantonirungen von Moorar bei Scindia'S Haupt» stadt den Aufstand mit der Nicoerinehlung englischer Offiziere, Weiber und Kinder begonnen. London. l0. 3tov. Es >oar mir benic Gele-gcnbcit geboten, ein Stück des zwischen Calais und Dover liegenden llnterscc'schcn Kabeis zn betrachten, das abgeschnitten werden mußte, nachdem es gegen sieben Jahre anf dem Meeresboden gelegen halte. Die Rlßslcllc ist nämlich nach unsäglicher Muhe. uüt» ten im bösen Wetter, das seit 14 Tagen sich anf dem Kanal in Permanenz erklärt hat, glücklich aufgefun, den worden. Sie befindet sich etwa 6 Mellen von Calais entfernt, uno in den nächstrn Tagen wiro die Direkte Verbindung mit Frankleich hoffciulich wieder hergestellt wcrrcn lönncn. Es gc>chah disscs Mal genau dasselbe, wie vor zwei Iahicn im Febrnar. Dama!) stürmlc es auf dem Kanal noch viel heftiger als dieses Mal; lein Schiff konnte hier nnd drüben aus dem Hafen; die Kapitäne der Pakelboote, die sich anf'S Meer wagten, rielhen allrn Passagieren, die Fahrt lieber nicht milznmachen; >n Follettone dat« ten die Wellen einen neuen Sleindamm weggerissen; in Dover schlugen sic über den Balkon des prachl» '.'olleu Loro Warden Hotels und bedrohten die hoch am Strande hinführende E'scnbal)». Bei solchem Wetter war's, daß eine Barke, ein armselig schwa» ches Fadrzeng, vom wüihcudcn Slnrine den Kan,,I herabgelllel'ru wurde. Vergebens lirß sie ibrcn Anker nach sich schleifen. Der hatte zwei Mal gepackt, aber nur knrze Zeit den tollen Flng rcs Schiffes aufge» halten, das endlich auf die GoodwM'SandS auffuhr und in dieser uncrgründlichrn Sahara!) deö KanalS versaut, nachdem die Mannschaft durch die wackeren Bootsleute von Dcal gerettet worden waren. Zwei Mal, sagle ich, l)alte der 'Anker gepackt nnd sich wie. dcr losgerissen. Ja wohl. DaS erste Mal erfaßte und zerriß er daS Kabel, welches zwischen Dover und Ostendc liegt, nnd als das Schiff weiter trieb, packle nno zerriß derselbe Anker das Kabel zwischen Dover nno Calais. Beide sind mit starken Eisensläben UM' geben, erslcres hat nngefäl)r l'/2 . leßleres l Zoli im Durchmesser. Ein merkwüldia/r Zufall, wenn man bedenkt, wie viele Schiffe Jahr ans, Jahr ein Harm-los über beide wegfahren, wenn »nan übrigens er« wägt. dast die Anlerkelle ter Barke schwächer als jedes der Kabel war. Das Unglück war g.schehcu. und nach acht Tagen halte man die NWcllen alls« gefunden. Aber hören Sie. ,n welchem Znsjandc! Durch die ungeheme Zerrung, die daS Kabel von dem Anker des sturmgepeiischirn Schiffes zn erdulden halte, bevor cö riß. war es so gewaliig angesoannt worden, daß die Niß> Enden meilenweit gegen oic französischen nno englischen Küsten zurück sprangen. Darauf mußte man natürlich aeft'ßl sein. Aehnlich springen dic Niß-Enden einer Violinsaite ans einan» dcr. daß eine nach unten, oas andere dem Spielen^ den ins Gesicht. Aber nicht genug damit, halten sie sich noch eine bis anderthalb Meile von der NißslcUe nach beiocn Seiten hin gar mcrkwüroig zusammenge« rollt nno verfilzt, so daß an jedem Ende ein unge. heurer Knäuel ding. dessen Ende kaum zn entdecken war. Dilscn Knäuel zu lösen, d. y. das Kabel zu strecke», l'ättc u,'säglich viel Zeit und Gctd gclost.l. Darum machte nian turzen Prozeß, schnitt sie cib nnd sl-ßle uelic Slücke ein. GlNiz daöselbe wiro dieses Mal geschehen müssen; das Kabel ist dnrch eine» Anker nach langer Zerrnng entzwei gerissen worden und zeigt au beiden Ende» der Rißftellc eiuen gigan» tischen Kuäuel, eiuc riesige Locke. Sie siud abgc> ben, Herrn Statthalter die bei der Ansführnng ldälig aewesenen Künstler nnd Werkmeister vorgestellt wnr> bkn. Zunächst Herr Akademie. Direkior 3,'ubcn . dcr 'llcht bloß der E,!'le die (tz-.'richlnüg des Denfmlils '^)on i,„ ^.,^l 1849 angeregt hat. sondern auch als ll eigentliche geistige Schöpfer desselben zn betrach' ^u ist; denn der Bildhauer Emainlcl Mal. dcr die ul^nr des M.nschallö modellirt bat. wäbrend scin ""l'^ltig dahingcschiedsner Bruder Joseph die St.iluen ^ schildiragenden Soldaten glcichfalls nach Iiubcn's ^.^ben im Modell ausgeführt dattc; ferner dcr s^'/'^"gcr Er^gilßer Lenz, der Schwiegersohn Mei« n Aurgschlmcts. welcher leider ebenfalls die Anf> ^ u'ug i^sg aus seiuer Erzgicßerci heruorgegaugeucn ^^"m'als nicht mebr erlebt I»at; Professor Orueber. des m" "'^'ltktonischen Ths,l nnd die Anfst,llnng ^ ^l'NlimeuieS gelsitel hat und die übrige» bei d,r ^^"^ung des Denkmals Beteiligten. Se. Majeitäl der m " "" ^^^' Einzllncn einige huldreiche Wo>lc ^ur»kennu»g zu richten. ^ Nachdem Se. f. k. apostolische Majestät znm ^>^^'illt zuri'ick^lfehrt lv.nen. wnr^sn Allelböchstdie» vorl^' ,^Nm'cl!t6>.'ol< geinten, auf dem initlli'rireile sch^ "'Stelen Denll'lml Allcihö^stihre Namensniücr' ^ci',' ^' ^ßen. worauf die llulerzeichnuug Ibrcr k. hesin'^" ^^ ailwlseudeu durchlauchtigste» Herreu Erz. i »le und die übrigeu 3iotabili>äten folgte. n,""a^'^^i''l) traten Se. Majestät unter den Em. Tvl,^^ <^>stplal)ts und es begann das Defil,rcn dc> tie ^,is.. ' Zllerst defilirte die Schnlkomp^gnie. dann «WW^^^aulcrie.Bataillons nnd zulcyt die Division Nadepky'Husascn unter den Klängen deö Nadeßky' Marsches. Die Invaliosn.iblh>'ilnng defilirte nicht, londern stellte sich bei den, rückwättigen Emgange der Tribnnsn anf. Wäbiend des solennen Aktes war anch an jeder Ecke deS Mouumeiües ein Invalide aufgestellt. Hiermit schloß gegen 12 Udr Mittags die Fcicr. würdig des großen Heloen. dcn sc>u erliabcncr Herr und Kaiser seinen trcueslen Diener genannt nnb^de,» das Vaterland >n dankbiller Eminernug den größten Männern, die es geboren, beigesellt. Ein junger Mann. dem man den Ausländer beim ersten Blick ansab. kam >mch dcr Oiscnbnl,»st." lion Berwick, in En^'i'd, nnt' slkundigte sich um den F.ltnprlis !l. Klasse nach Hull. Als man ibm sagle, daß d.r Abeu^zug gar leine Wagen 3. Klasse cni> bnde nach H»U züruckiu^ reisen, laß rr aber nur Gclo für dic 8, Klasse nln'g beballen h.'be. da ibm eine fällige O.ldllukassirung ausgeblieben s^i. Der Inspektor verließ sich ">'s l^ elnliche Gesicht des Fremden und erbot sich, >l"n die erfordclliche Hni»,»e u»d noch mebr voi^u'lrecke,'. So lrcnuleu sich die Beiden. Des Inspektors Freunde lachten über die offcnblnc Pr.ll,,ei. Aber sckl'n iwch 2 Tageu k.,m d.'S geborgte Geld mit virl Dank auS Hull nnd mehrere Wochen später ein Packet fur den Inspekior. darin ein schöner silberner Pokal mit der Inschrift- «AlS Zcichcn norwegischer Da»fl'arkrlt. nnd 'Um Andlnt.n an Fricdr. Due aus Obnstiauia." schniiteil nnd bieder gebracht worden. An ihrer Stelle muß ein nagelneues Kabelslück eingeseht werden, nno ist dieß nur erst fertig, dann wird oie Arbeit bal) gcscheben sein. denn das Anfügen (llie ^plio«) gs. schiebt bei rubigcm Welter odne viel Schwierigkeiten. Diesen Knäuel aber sollte ein Spekulant ankauf»» uno mr Geld sehen lassen. Namentlich fnr Vlunenlanoer ware er instruktiv, denn er gal'e ibnen eine Vorilel» luna von dem. was ein Kabel ist, nno >v«s die Kraft eines vom Smrme gejagten Schiffes vermag. Spanien. Eine telegraphische Depesche aus Madrid meldet den Abgang des Erpediiionskorps. das die spanische Negierung gegen die Niffpirat:N opsriren I.issen will. Dieses Korps verließ am 10, d. Mo» geus auf 8 Dampfern den Hafen von Eadir. Die Genugthuung, welche der Kaiser von Marokko der spanischen Negicrung gab. Hut in Madrid nicht genügt, da sie nnr Emen Punkt betraf. aber nicht allen Be» schwtldm GenuHltmung gewährte. Die Elpedition begibt sich direkt nach Tanger, um die Reklamationen zu nnlerstüßln. welche das Madrider Kabinct im In» teressc seiner Landrsangebörigen gemacht dat. Nach beendeter Mission soll die Ekpedilion der afrlk^nilchen Küilcn entl.nig segeln uno alle mit Afrikanern be> mailnle Fahrzeuge, deren Papiere nicht in Ordnung sind. und die man als Seeräuber betrachten wird, vernichten. Nußland. Im Königreich Polen war bislier unr das russische Wappen in Anwendung; i/ht ist dcr Befehl gegeben worden, daß das polnische Wappen anf allcn ö'ffcut: lichcn Gebäuden in Verbindung mit dem russischen wicoer hergestellt wcroe. Daüsrlbe wiro aus dem Doppel-Adler und der Königskrone i,n rothen Felde bestehen Asien. In Teheran ist eö. wie der »O. D. P." aus Konslantinopel geschrieben wird. zwischen dem russischen Gesandten Herrn u. Antiliff und dem Gesandten Englands, dem uielbelannlen Herrn Murray, zn einem Streite grkommen. der dort so großen Slanoal er« r.gt. d.^ß selbst die offizielle Zeitung von T'heran Notiz davo» nimmt nnd ihr Bedauern darüber aus« spricht. Dcr Vorgang wiro folgendergeslall erzählt: Der russische Gesanoie hat' am Oebuitst.'ge seines Souveräns ein nußeroroentlich glänzeudcS Fest gege» beu, zu welchem die vornehmsten Personen dcS Ho» fes. die Minister des Schab's nnd das diplomatische Korps geladen waren. Kurz vor dem Beginne des Diners tritt mit dcn andern Gästen auch der engli» sche Gesandte mit seinem gesammten Personale der Gesandtschaft ein. Aber in dem Momente, wo man sich zu Tische begeben soU, bricht Herr Murray auf und entfernt sich mit seinem ganzen Gefolge, olme sich vom Herrn 0. Aiuikoff zu verabschiedcn. ohne den Grnüd dieses sonderbaren Benehmens mitzutheilen. Dcr russische Diplomat sieht nicht bloß sich, sondern !,uch seinen Souverän durch diesen Vorfall auf das Acrgstt beleidigt, er fordert Aufklärung. Gcnugibunng. nbcr Herr Murray weigert sich, solche zu gemn. Hier fehlt ein Sluck aus dem Zujammeubang; der englische Gesandte hat sichcillch >uchl plöplich oen Raps bckommcu. um »un,^ ,'imr < l luism, ein F,il ^n stolen uno der guleu Lebcnoarl ins Gesicht zn schla« geu. Er muß durch irgend einen Zwischenfail sich beleidigt gefunden haven und zwar dmch lrgcni: cine ostensible MamscslaNon — bezüglich dcs PlaßlK. den man ihm aogtwltseu :c. Doch dieß aufzullmcu.'wlld Sache oer englische» B!älter sein. Immerdin aber wirft der Vorfall em Schlagiich« .nif die Velftäll' »isse. welche zwilchen England und Ru8la>,c t>,» ti' »ei, äüL.lst ll'sll'.'rcu T pp'ch. Die Slan^en a„, 3l.,ut>,. wie z. B. „Die 3ic'»> o^s O.ül.üS" u. >' >v.. si»c> mit Peilen u«!> Swlirli.,dsn gestickt. In der Mitte deS Goldsloff>5 des T'ppichS ist cin Spruch dcS Kc>r>niS in B'iU.lnlen eingewirkt. — Nicht allgemein ist die Bedeutung ocr Ve« ^eichnun^ der neuen Münzen mit dc» Buchil.il'e» ^ Z. L. ^Vl. V. bekannt. Es bl-oculen diesejbvn dic Münzstätten; ^. deißt Wieu. ll. Kn'mnlß, i^. K spitlcrs uud Regisseurs ^. k. Ill^er, zum ersten Male: Ifer Tower you JLoiidoii. Melodrama in 4 Akten, ncbst cincm Vorspiele: Die sMker uon Westminster, in l Akle. von Balüt. Dri^mw Hjerlä»s u^Ig»«z' v7 Klc,«»^a»^' «^ ^ ^V"'nder„ in Laibaä). — Verantwortlicher Redakteur: ^f. Vn.nvrr^ " An!)auq;ur Im!lac!)er^!eitum^ Effekten - Kurse vom 16. November 1838. 1. wesentliche Schuld. ä. des Staates. In üsttrr. Währuuog . zu5°/, für ioa st. «2. ö. W. «u« dem National-Alllehen zu 5'/, für >ft!» ss. 8«2N ü. W. Metalliqucs .... „ ä'/. detto 8«,N5 ü. W. M^talliqut« . . . . „ ^l/2'/. d'tto 77.W ö, W, Metall iq»,s ......4'/° detto ^25 ö. W, W'it Verlosioig: «o,n Iah» ,8^ detto li5 lN o. W. ii. Der Kronlandcr. Vrundeiltlastunns-VbligaliontN. Vl'n Ungarn.......', / dctto 8^ 75 ö. W. .. G:!i.lc» . , . . „5"/. lc!ti j<1 lft ö, W, „ Sicbcnbsisgt!! . . ., 5'/^ detto H325ÜW. s. Hctien. D,r Natiliinill'anf '..... pr. Stück. 987 ö. W „ KrdiliVrN,'ld. Nuldbahn !a>,W fl. dcttl) l?>2 ö. W. ^ St,,atS<<5is.'!ibi, -G.'jVll, :c. dctto 2«^.3<» ö. W „ K>i s.ri» OliiVil'clh^Leslb^f,!! M z<><» ss. niit iU'ft (.'lU'/,) Einzahl........dltto 9i) 30 ö. W. „ öst. D,'nau'Damvfschifffahrts' Gts,llschc>ft zu N0 !>. . . dctto 542, ü W 3. Pfandbriefe. Dcr Natc>nalbank l^äh'- zu 5", für ,00 fl, EM. «875 ü, W. De> Natlonal^xf I^mimatl. vcrlo b zu 5 „ f>.r 1 0 fl. ^Nerr. Währung .... 84,50 i. W 4. Lose. Der Krfdit'Anstalt für Handcl und s»fw00 ü. südd. W0> tos anische Lire . :N7<) london . . „ l<» Pfund Sterling . . Mailand . . „ 100« österr Wallung ^!«<».!5 Marscillc . . .. W0 .^rankc» . . . 40.70 Pari« ..... 100 Hranten .... 40. 0 3l. Tage. Vulareft für l«ft walachische Piaster . . . I4.^tt Kurs der Gold-Sorten. Kaiserliche Münzdufatln......... 4 87 vollwichtiqc Dukaten...... 4.85 Kronen . ..........' >^ '5 Vold- nnd Silber-Kurse v. l4. November 1858. Weld. War,. K. Kronen .......... >4.20 Nais. Wiuuz« Dutaten «gio..... 4 90 4,5»2 bto. Rand- dto......... 4 «3 4,89 Gold »l >n»rc»......... — ^- Nal'l'l'ouee'lir „ ..... 8.^t<> — Si'lN'eranlsd'or „ ..... 14,28 ^rledliä's.^i'l .. ..... A.?l — i!>,'Uled'cr (deutsche) ....... 8.40 — (5»gl, Gl'uercign« „ ..... 10.42 — Nnssische Iüiverial,....... 8.40 — Vereinsthaler ..... 1.5>) »5^ <'ltus»»cht Kassa-Anwi'ismia,!',! . . 154 l.5tt Fremden-Anzeige. T>i, l«. Noveiiibei- -858 Hr. B^non Scerubtlg, Gutsbesitzer, von Gra;, — Hs. Nizschl. Pfcllivl-, oon Tuffe,. — Hr. >^/ak, H)fal'>'<>', voil ^cho»^!'!!!. — H>'. M^iser, ^^»delZ- Z 2U4» l^ii) Nr. ttl^U. <3 d i k t Von dcm k. k. LcmdeSgerichle, als Handclö-Senate zu Laibach, wird hiemit bekannt ssemacht, daß H^rr Karl Holz er, Handcltzmann hier. dem Leopold Bü'rqer daü Befugnis,, in sciium N^m,n rechtSssiltia die Firma: »Karl (5, Hol zer" zu führen ertheilt hade, und daß die Gin tracing dcr d.m Herrn Leopold Bürqer er. theilt.n Prokiua in dab Merkantil PlotokuU l,n-tec Einem oerfügt worden fti. Laibaä) am l!l November lft5»8, ^7 2045. "(l) Nr. 3«80 Edict. Vom k. k, VczirkSümle Laa«, als Gericht, wild l)i,n»!t bekannt ssemacht: Es werke die in der Erckllllonssache des Mathias Vredenz ron Gloßlaschizt), gegen Malhias Paik von Raune, z,cla l HO fl. CM. c. » «. , mit Vcscheid vom >6. August »8)8, Z. 27<8, auf den 23. 3)k toder l. I, bestimmte zweite .'Kealfeilbistmigstagsat. zung über Emveistandniß beider Theil, als abgehalten angesehen. wo hinaegcn es aber bei der auf den 23. November l. I. angeordneten dlitt>n T^gsahunst mit dem flliheren Anhange lmverandtit zu verblei ben babe. K. k. Bezirksamt üais. als Gericht, am 17. Oktober l858. ^j. 2038.' (3) Nr. 33 i l Edikt Nachdem zu der in der Erckulionssacbe des Michael Rupmk von Sibersche, »vider Michael Kunz von Kirchdorf, peto. 2>5 si., auf den l5. Oktober l. I. angeordneten Nealfeilbietungstagsatzung kein Kullfluftiger erschien, wird zur dritten Feilbietung am ls. November l. I. Vormittags >0 Uhr im Gerichtssitze geschritten werden. K. k. Blzirksamt Planina, als Gericht, am 9. November «858. ^.203^. ^3) Nr. 5 43 5 Edikt. In der Erekutionssache der Anlon Schitko'schen Verlaßmasse, duich den Kurator Hcrrn Maldias Korren in Planina, wider Ioha»» Ostanl von Kaltcnfcls, p^to. ll5 si. , wird »m 20 Novembcl d, I, Vormitag 9 Uhr zuin zweiten FtilbieNlügscer-mine gcschlittcn. K, t. Bezilks^mt Pianino, als Gcricht, am 9. November l858. ^2040^ (3) '^il, 5l:N, Edikt Mit N<>z>!g ans das dicßämtliche Edikt vom l0. Juli l, I , Z, 33^0, wird am <7. Novcml'tl !. I. Vormittags 9 Uhr zum drillen und letzten Zcilbictui'gstelminc geschsitlln wobci die im G,»nd buche Haasberg «»li Ncklis. Nr. 9>5zl nnd 9,6 vorkunnnende, in Obeislemen gclcaene Realität ancd li,iltr dem Schahun^tzwerihe hintangcgcben werde» wird. K. k. Bezirksamt Planina, als Gericht, am 9. November l"58. '' -' ^ ^060, Nr. 42! !. G d i k t. Das Haus Konsk. Nr. ^2 in Mottling, knapp l.elm Bezukamts-gedäude geleqen, nnt Stell, Hof und Gartl — dann außer der St^dl el" OdN^artcn,Welngarten nut Keller und eln Acker— wnd am 2^l. ^iovem? ker früh 9 lldr aus freier Hand llzi-tando velkaufl. K. k. Bezlrksamt Möltling, als Gencht, am l3- November 1858. 6. «28. .-< (l) Kundmachung. Mitcwo l) a m ' l) e r l H.W Vormittagtz l<» Uhr wird uom B.'schälp0sten scUo ein tijahriq^r Kastrat am Hauplwa.^platze zu ^'aidach gegen bare Bezahlung u."kaust, woz» iiailslostige einglladl'n weiden. Freiwillige Lizitation von l7 Startln U558er Kumberger Wclnc bei Peltau. Mit BewiMgung d»5 lot'l. k. k. politischen Bezirkamtes Pcttau werdcn an Montag. aa> heil. (zäzilia«Tage, den 22. Nooem-er »85,^, früh l> Uhr zu Kum^'erq, eine halbe Stunde von der Stadt Pettau, >7 — I^j Startin Weine dießjahriger Fechsung. mit oder ohne Ocb'ünde, ge<;tn gl.ich bare Zahlung an den Meistbielend^n ln öffentlicher Velsteigerun^ velk.luft werden. Hieuon geschieht an die Herren Kauflustigen die Verlautbarung mit dem Bemerken. daß diese Weine spät, jedoch vor Eintritt des Schnees n/' löset, und daß auch Weine aus den IahrganHen 1652, 1853, l854, ,tt5li und ltt57 zum Aer< kaufe am Lager sich blftndcn. Pfandiimtliche Limitation. Donnerstag den JH. November werden zu den gewöhnlichen Amlsstunden in dem hierortigen Pfandamte die im Monate September 1837 versetzten, und seither weder ausgelösten noch umgeschriebenen Pfänder an den Meistbietenden verkauft. Laibach den 17. November 18Ii8. Z^ 2M>^. (2) Die crgcdcnst Unterzeichnete empfiehlt sich zur Ertheilung dcs Unterrichtes in der französischen Sprache, dem Wohlwollen der Eltern. Bie ist erbötig, denselben nach Wunsch, entweder bei il)i,en oder in ihrer eigenen Wohnung zu ertheilen, und gibt die Versicherung, daß sie Alles aufbieten werde, um das ihr gütigst geschenkte Zutrauen zu rechtfertigen. Witwe Marie Anfojfy, arwtsl'N!' i!ls)!. .F. I^o«««'«». Apolhckcr in Prcßburg, geg^n alle Alt»>!, katl)c>lll)al,schc li»d ^llngeiileiden, sü'd zu beko^n>n»>» i» i?^ib.ich bei Herrn Ioh. K^raschovitz. Preis einei Schachtel 20 t>'. CM. Z. 2058.(!) A n z e i g e. Gefertigter wird ln dcr jetzt kommenden Jahr« marktszeit, das ist vom 22, bis 27. d. M., sein voiralhigls braunes feuerfestes Kochgeschirr in dcr Schul^Uee um sehr billige Prcise veräußern, Hr. Lsstat, Hafnenneister. Z. 2005 (2) DÄ^' Nachdem im Hause Nr. !i auf dem Hauptplahe "MK die vorgehabten Bauten beendigt sind, kommen für nächste Georgizeit oder auch früh^ 2 kleine und l größeres Quartier, 2 Handlungsgewölbe (diese auch beliebigenfalls f^' nächsten Markt) ^ 1 Magazin und das Vorhaus zu verzinsen. Das Nähere ist im ^ Stock zu erfragen. Z. 2043 (2) U^" Telegraphische Depesche'MH fur Hausfrauen Htaibachs. Am Bessilül dcs Marktes wird cm ssroß.ntissc'' Ausverkauf vou Leine»-^ Seide»- u»d Schaafwollwarcii zu imcu bcnwgeM' ten Preisen, die noch nie dMwesen sind, iu dcr ElcplMltt"' gassc im Hause des Herrn Luekmau stattfinde!!. Der H'tls-couraut wird uiichsteus iu dcr ZritUW erscheinen.