^_^-___________^^_________Freitag, 17. Jänner 1902. Jahrgang 121. Ailiacher M Zeituna. ^ ^is s^"'^^" ^"tlinss. erscheint tssglich, mit «uönalims der Eonn- >mb Frlevta,,,. Die «bminlftration btslübet ^ vormittal><>. Unsillnlisrte Brirfc werben »icht angenommen, Manusmpte nlcht zurückgestellt. '^' Amtli6?er Theil. ^ "llorfÄs^ "ub l. Apostolische Majestät haben mit ^ 'lreis^^^^ung ""u ^- ^nner d. I, den, ^7 Gordo?^.'^'"''.^""' '" ^ildolfSwert Josef l .öofratb,s . , "^. ^"' ^'^'l "nd Charakter eino^ "srcul)<.s allergiiad,gst zu verleihen geruht. . Spens ui. p. ^< lür ^^!!^7'!^" bat im Status d^Vo^^^^ »»^ ^ Gn.ndsteuer Katasters ^ohmm^ ^7'^bergeon,eter M'wr Classe u> d'r ach o Nm,,.'^/" ^^eiihaltungs-Inspector ^'"' "angsclasse ernannt. — " ' '^r°v^. vom . c>,....... ^.^ M' Nichtamtlicher Theil ^^ Aus.^^bilche Finanzen. -^ '"Mig MiMone'^^^o^ovi.'auf ungefähr ^ wmlich auf dem >"s?^ lastt-t un° "^,'llV die ,;u.n g oken " ?' c Staatssäckel. Di.se 0 "ntaufe und son?e ^s? ^""^ "r Waffei,-3' "urde. musste an esickt >" 5'""^' ".fgenonunen _ 'unerpolitiscl^, gefahrvollen ^ dmgung^ contra!) ^t w, ""^^ ^wiengen Ve " ^"ihr.r Tilgung ^?"' ^" ^' ^nanzmmi ^ U^ung st,h,^ ^ N wne l^wnderen Mittel zilr Ver^ 1 ^"' ^wcit^innä '^ ^^"'^'ns al.s den laufen-^ s" Hand^ d ^ " Mitritten werden. E. lie^t ans Incite,, d.'r 5 ^/""l" Störunaen und V«' ., erwachsen nmssen. Darin lie^t allerdings für den Augenblick eine finanzielle Schwierigleit, die denn auch cnrlässlich eines dreitägigen Aufenthaltes des serbischen ^iuazinini-sters in Wien zn den seltsamsten Gerüchten Anlass l,wt. ^lun ist die Gleise des Herrn Popovic' aüerdings mit gewissen, schon seit einiger Zeit ün Zuge besind' lichen Verhandlungen, zum Zlvect'e dei- Aufnahinc einerAnleilie zur theilweisen Deckung, beziehungsweise Tilgung der obenerwähnten schwebenden Schuld, zeitlich zusainnu'ngesallen'. sie galt aber in ei-ster Reihe einer Pnvatangelegenheit des Ministers und war deshalb lein geeigneter Ausgangspunkt für Angriffe gegen die serbische Finanzverwalwng. Vun cmderen finanziellen Schwierigkeiten als der oberwä'hnten, die trotz ihrer unleugbaren Äedeutung uicht danach angethan ist, um Ankündigungen eines Zusammen» brua>,5 zu rechtfertigen, kann keine Rede sein. Wahr is: allerdings, dass einzelne Einnahmen in, laufenden Jahre einen leichten Rückgang aufweisen. So sind beispielsweise an dirccten steuern bis Ende October l8,170,7l« Dinars gegen W,0l5.530 Dinars im ent-sprechenden Zeitraume des vorangegangenen Jahres eingegangen. Dieser Rückgang erklärt sich jedoch durch das nene Gesetz, demzufolge die executive Steuerein-treibung erjt nach der Ernte, alfo nicht vor August, vorgenommen werden konnte. Infolgedessen weisen die Eingänge in den ersteil Monaten 1901 gegenüber jenen ans derselben Zeit des Jahres 1900 ein erheb-liches Minus auf: dagegen ändert sich das Vild schon mit dem Monate Inli. In diesem Monate sind im Jahre MX1 zusammen 4W.08N Dinars, im laufeirden Jahre dagegen bereits 518.002 Dinars an direct«, Steuern eingegangen. Im August 1900 betrugen die-selben 752.651'. im August 1901 dagegen 1,209.565 Dinars. Ebenso weisen auch die Eingänge aus den Monaten September und October bedeutende Mehr» errrägnisse gegenüber dem Jahre 1900 auf, so dass zur Stunde kein Zweifel bestehen kann, dass der erwähnte Mindereingang bei Iahresschlnss so gut wie auo-geglichen ist. Aei einein iährlichen Einnahmenetat von mehr als 72 Millionen wäre übrigens selbst ein augenblicklicher Ausfall von ein bis zwei Millionen kein zu düsteren PropheMmgen berechtigendes 1!w glück. Der Voranschlag für 1902 weist bekanntlich eine Herabminderung der Staatsausgaben mn mehr als eine Million gegenüber 1900 und mehr als vier Mil» lionen gegenüber l8M auf und durch das (Hesetz vom Jahre 1900 ist schädlichen Hlachrragscrediten ein wirk' samer Riegel vorgeschoben. Ein neues Zollverfahren, die bevorstehende Steuerreform und der Gesehentwurf über die Reform des Cassenwesens, sind überdies Verbesserungen von zunifellosem Werte. Man will hier nichts verheimlichen, aber man ist es dem Lande schuldig, vor Betrachtungen der serbischen Finanzen zu wanum, für die, soweit in an hier unterrichtet ist, unzufriedene Emigranten die trübe Quelle bilden. England In den letzten Tagen war vielfach davon die Rede, dass der englisäie Botschafter beim italienischen Hofe, Lord Eurrie, durch eine andere Persönlichkeit ersetzt werden dürfte, weil er gegenüber der Annäherung, die sich in, Mittelmeere zwiscl>en Italien und Frankreich vollzog, nicht die erforderliche diplomatische Umsicht bewiesen habe. Zu diesem Gegenstande gehen der „Pol. Eorr." aus London folgende Bemerkungen zu: Die Behauptung, dafs der englische Vertreter in Italien von den, Meinungsaustausch, der zwischen dem römischen und dein Pariser Eabinette über die beidel^eitige Stellung im Mittelmeere gepflogen wurde, keine Witterung hatte und von dein Ergebnisse dieser Verhandlnngen erst in den, Augenblicke erfuhr, als dasselbe aller Welt bekannt wurde, ist allem Anscheine nach zutreffend. Eine derartige Unkenntnis der Vorgänge hinter der Scene wäre in diesem Falle aus den, Zusammenwirken sachlicljer und persönlicher Momente leicht zu erklären. Zunächst hat man wohl auf italienischer Seite aus naheliegenden Gründen kein Bedürfnis und keiue Verpflichtung empfunden, England im Verlaufe der auf die Verständigung mit Frankreich abzielenden Action ins Vertrauen zu ziehen. Ebensowenig konnte aber in Rom die Neigung bestehen, Lord Enrrie gegenüber etwa aus persönlichen Rücksichten eine besonders freundlick^e Aufrichtigkeit zu bekunden. Dieser Diplomat dürfte in der Gering, schntmng der Knnst, sich Sympathien zu erwerben, kaum von jemandem, geschweige denn von einem ans der Reihe seiner Zunftgenossen, die doch im all» "?«!, ------ ______^_____ Feuilletons -O E>» Mc»,cheuke„„er. ^ , , "Nch aiNtli^,. «;> , (Nachdruck verboten.) d^/l "g.nt ^^7/"«ung auf dnn Nathhause 9 n^'ns chrfa ,er^ ^ ?'" ^"^ Schnepper, seines ^ "n der nebenbei auch ^uNlSani ,lu',^^"'aeichäft mit allerlei Nutz. und . ?'" l)att, ich ^b- "ber der thüringer Volk.- fr/ '"auch l^„ ^"ut du'ser einfachen Bezeichnung un° «t. "'u ^Uio^ ^ Alt und jung nannte ihn < Da d,. 7"'pp", der Menschenkenner". '5"' am,isse„h^ ^"7'uaoschäft, ^n Frau und Tochter ^> ""l dem Laufo di ? "', a"'W'nd abwarf, ohne Sor- ^u oft de. N !" ^'lt zu folgen, so schnurrte nicht ^'br in mille .?""'' Drehbank. Darum fand er ., "'ie, bestnnd dari. "' ^'bensch"ften zu fröhuen. Die ^ ^ ^"ad >n ">.^ ""!>'r Niegenklappe stundenlang << ^ have ihm den"' ^"^ und M'.än' nachzngehen. H 3!"' lass er ^ n '."? ^"'""' "ngttragen! Sonst ^ ^undwnUel n ^"'^^'' ^' ^urze Pfmfe in einem 7 ",it Nort m^! 7' ^?ll ^""' Vorübergehen^ !'^'' die ^^/''us,, l'ch die Augen spionierend l- ?'W' jedem' («I '"! ^' Nachbarschaft gleiten, ' "."Ud.rnd,W^^.mn "'hon Laufbrunnen .< "" Ztnnoe am^ '/"^ ^"' "" "uem Worte zu ^i ^ n 'l ^" C wk n -' "' '^' ""'n fich irgendetw 0 '^ ^ing, , /^' '"U'm Fenster ereignete. Diese. „I, nu, man muss äben Menschenkenner sein!" Dies hatte ihm den zweiten Namen eingetragen! Mutter und Tochter saßen tagsüber fleißig über ihren Handarbeiten und fuhren nur empör, wenn ein-mal die Klingel der Ladenthür schrillte, oder der Kopf des „Menschenkenners" zurückfuhr, das Fenster sich schlofs und mm unfer Iliegenschnepper losbrach. „Nn, die alte Räthin könnte auch 'was Bessere» thun, als del, ganzen Tag auf der Straße zu liegen. Wennner auch 'rausguckt, die sieht, mer immer. Unn ä Kragen wieder 'mal am Mantel — bis über die Ohren. Hochmuth kommt au noch zu Fall. Ich will kein Menschenkenner sein!" Oder: „Aeben hab' ich's von der Rümvlern gehört: bei Senntors soll an wieder 'was unterwegs sein. Lächerlich! Soll sich lieber um die Beleichtung unserer Stadt kümmern. Die reinen Oelfunzeln. Aber nee!" Oder: „Wo mögen denn nur Bärgerineesters hingegangen sein? Er mit der Angströhre, sie in der seidenen Fahne. Nu, ich wär's ja schon noch 'rauskriegen." Mitten in den Enthüllungen riss er dann wohl wieder das Fenster ans und rief hinaus: „Morr'n, Herr Nachbar! Nu, haben Sie's Grummet schon 'nein? 's ist Recht! Hör'n Se 'mal haben Sie vielleicht vorhin unseren Värgermeister mit . . ." Seine stimme sank zu vertraulichem Flü> stern hinab. Nach einer Weile kehrte er zu den Sein,', gen in die Stube zurück. ,.Trautmann's backen schon wieder. Nicht ä Linschen Butter drauf. Desto mehr Schnittlanch! Tu lieber Gott! Dabei können sie den Kopf nicht hoch gmng tragen! . . . Na, wenn das kein Brummer ist, denn will ich . . " Und klitsch! klatsch! patschte die lederne Fliegenslappe cMsn onion Wm,kschrnn!. ' Als das Opfer seiner treffsicheren Hand drei« viertel todt auf die Diele niedergefallen war, machte sich Fliegenfchnepper daran, eine frische Pfeife zu stopfen und fie anzuzünden. Wohlwollend glitten dabei seine Augen über die emsig schassenden Frauen. „Ja, ja!" philosophierte er, „Arbeit bringt Segen. Kinder! Leite, die 'n ganzen Tag Maulaffen feil halten, die Nase in and'rer MenschenSachen 'nein-stecken, die bringen's zu nischt. Wir sind vorwärts darum gekommen. Handwerk hat noch immer gold'nen Boden! Wir laben still und emmüthig dahin. Da gibt's keinen Kaffeeklatsch alle Woche wie bei den an« deren Weibern: Matchen hat keine Tanzstunde ge« habt mm is doch ä anständiges Mädel geworden . . . was MalclM? . . . unn Liebeleien gibt's bei uns au iiich. Wir arbeiten äben, redlich, ehrlich, wie sich'ö für richtige Bnrgersleite . . . Nu, was is denn das?" Er stürzte an das Fenster, riss es auf nnd schob l seinen Graukopf blitzschnell hinaus, während Mutter und Tochter sich ganz eigenthümliclie Blicke znblin-zelten und leise lächelnd die Köpfe noch tiefer auf die Arbeit senkten. Gleich darauf wandte sich der Fliegenschnepper um. „'s is weiter nischt! ä Möbelwagen . . . so ci nei» modscher . . . liat drüben den Prellstein umgestoßen. Ich muss doch gleich 'mal . . . 'n Tag, 'n wunder-schönen .Guten Tag'. Herr Waismhmls.Inspector!" lind wupp! war er hinaus auf die lärmerMte Straße. Dic beiden Frauen athmeten auf. ..Ach, Mutter! Wenn er's erfährt?!" ..Nur Muth. Malchen! Einmal muss er s ,a doch. Mb l>m,>, wird «'§ „ich! sslmch", wolle»»." üaibacher Zeitung Nr. 13. 106 17. Jänner 1902^ geilieinen die Meisterschaft in dieser 5wnst anstreben, übertroffen werden. Der in dieser Richtung von Lord Currie schon während seiner Thätigkeit auf dem Vot» schaft^posten in Constantinopel erworbene Ruf ist — darüber ist man in London genügend unterrichtet — w Rom allgemein in vollem Umfange bekräftigt wor» den. Trotz dieser Umstände ist aber sehr zu bezweifeln, dass Lord Currie an den maßgebenden Stellen in Ungnade gefallen und von einer Art Maßregelung bedroht sein sollte. Zunächst scheint es nicht, dass die erwähnte Unkenntnis bezüglich der Vorbereitung des italienisch - französischen Einvernehmens ihm als schwerwiegende Sünde angerechnet wird: ferner kann es fast als ausgeschlossen gelten, dass die persönliche Stellung Lord Curries bei Lord Salisbury eine. Erschütterung erlitten habe. Der jetzige Botschafter in Rom war bekanntlich ehemals Privatsecretär des eng lischen Premiers und hat stets dessen besonderes Ver» trauen genossen. Politische Ueberficht. Laibach. 16. Jänner. Ein bemerkenswertes Urtheil über Aosnien und die Hercegovina unter der Verwaltung Oesterreich - Un g a rn s fällen die Petersburger „Nowosti." Das Vlatt tritt den unlängst aus« gesprengten Gerüchten von der angeblichen Absicht Oesterreich»Ungarns, Bosnien und die Hercegovina der Monarchie einzuverleiben, entgegen und sagt wörtlich: „Im Interesse der Erhaltung des Friedens auf der Balkan-Halbinsel kann man nur wünschen, dass Oesterreich-> Ungarn die Occupation Vosniens und der Hercegovina auch künftighin behalte. Denn so lange diese Gebiete unter der Verwaltung Oesterreich-Ungarns stehen, können Serbien und Montenegro ruhig sein. Die Sorge um die eudgiltige Lösung dieser schwieligen Frage möge man der Zukunft überlassen." „Hlas Naroda" gibt der Ueberzeugung Ausdruck, dass es in Oesterreich wenigstens für die nächste Zeit zll keinem Systemwechsel kommen werde. Alles spread dafür, dass der Reichsrath bis Osten: nchig arbeiten und das Budget verfassungsmäßig feststellen werde. InzwisclM würden eifrig die Fäden weiter-gesponnen werden, welche zu einer Verständigung zwischen Czechen und Deutschen führen sollen. Von dem Gelingen dieser Action hänge nicht so sehr der Fortbestand des Parlamentes als jener des gegen« wärtigen Ministeriums ab. Der Vudgetausschuss nahm am 15. d. M. den Titel „Gewerbliches Unterrichtswesen und Spc^ ciallehranstalten" an, wobei Nnternchtsminister Harte, l darauf hinwies, dass die Unterrichts»Vel> waltung ill Ausgestaltung des gewerblichen Unter-richtswesens durch die lange parlamentslose Zeit stari" behindert war. Dem commerziellen Vildnngswesen werde besondere Aufmerksamkeit zugewendet. Der Minister sagte schließlich die thunlichstc Prüfung und Berücksichtigung der vorgebrachten localen Wünsche zu. — Der Ausschuss nahm ferner mit 1 gewendeten Maßregeln, sondern durch eine bijlige und gerechte Behandlung derselben, die sie im vollen Ge° nilsse ihrer staatsbürgerlichen Rechte belässt, sei eine Aenderung der Zustände in Preußisch Polen herbeizuführen. — Die „Ostdeutsche Rundschau" re-produciert eineu Artikel, welcher zu beweisen sucht, dass kein Widerspruch darin liege, wenn mall für die Buren gegen die Engländer Partei ergreift, aber scharfe Maßregeln gegen Polen, Dänen. Franzosen im Deutschen Reiche fordert. Großartige Vorbereitungen werden in Ame-l i k a zum Empfange des Prinzen Heinrich voll Preußen getroffen, der im Auftrage des deutschen Kaisers, seines Bruders, sich zum Stapellaufe der neueil, in Amerika gebauten Kaiser-Yacht begibt, deren Taufpathin die Tochter des Prä-sidenten R oosevelt sein wird. Man meldet aus Newyort, es seien dort für den Prinzen Heinrich, wel» cker als Gast des Präsidenten in Amerika weilen wird, glänzende Festlichkeiten in Aussicht genommen: das Programm, welches den städtischen Behörden über' lassen sei, werde beiweitem reichhaltiger sein als das bei dem Empfange des Prinzeil von Wales vor vierzig Jahren und des Großfürsteil Aleris von Russland, des Bruders des Zaren Aleranoer II., vor neunund' zwanzig Jahren. Die Gesangvereine von Newyork plan«: eine deutsch-amerikanische Ovation, an welcher alle Vereine der Union theilnehmen solleil. Auch ill Chicago und St. Louis erwartet man den Besuch des Prinzen Heinrich: aus Ehicago soll eiue Deputation dem Prinzen die Eilüadung überbringen. Tagesueuigkiten. — (WieDewet T a l t i t le r n t e) will ei,'. Epe-cialberichterstalter der „Pall Mal! Gazette" von dem muthigen Vurengeneral selbst in Erfahrung gebracht haben. Der englische Journalist sagt über diesen interessanten Punlt: „Mail nimmt in der Ncgcl an, dass Dewet nach der alten Vurcnmanier tämpft und dass seine Taltil durch nichts anderes als durch seinen gesunden Menschenverstand dictiert werd«. Nach seinen eigenen Angaben verdankt er aber seine Kenntnisse einem in den siebziger Jahren erschienenen Werle über den Felbdienst der Cavallerie, welches er eingehend studierte. Dieses Vuch ist eine Uebersehung des von Generalmajor v. Mirus, eimm Vfsicicr der deutschen Armee, geschriebenen Wertes. Dcwet erzählte eine interessante Geschichte darüber, wie er in den Vesch des Vuches kam, und wie er es studierte — mit welchem Erfolge, das ist uns belannt. Ei ist offenherzig genug, zu erklären, dass er sich nicht so lange würde halten können, wie dies leider der Fall wäre, wenn wir nach den Megeln dieses Vuches verfahren wären, besonders in Vezug auf den Auftläningsbienst und den Sicherungsdienst." Was mögen die englischen Chauvinisten zu diesen Eröffnungen sagen! — (Ein japanischer Prinz als Arbe i ^ ^ Wie aus Newyorl berichtet wird, arbeitet ein MitM° > lciserlichen japanischen Familie, der Prinz Joschto W ^ nito, seit einigen Tagen als gewöhnlicher Arbeiter ^ ? kisenbahnwerlstätten von Pennsylvanien. Der Mita^ ^ für den jungen Prinzen, der später das Departemw ^ öffentlichen Arbeiten in Japan leiten soll, diese Al.be" ^ stimmt. Später wird der Prinz noch einen IngenieU^ ^ absolvieren. Tr wohnt gegenwärtig in einer FalN> ^ pcnsion. ' ' ^ i, — (Die Bibliothek in Mulden.) ^ ^ schreibt aus Petersburg: Bekanntlich besteht unter ben/, ^ päischen Gelehrten seit jeher die Meinung, das» sich '^ y Vibliothet der ehemaligen Mongolen-Residenz Mukden ^ volle griechische und lateinische, sowie altczechische u»b ^ mährische Manuscripte befinden müssen, welche von ^ Mongolenhorden auf ihren mittelalterlichen 3tallbj- ^ durch Europa aus den iUöstcrn und Bibliotheken l^ f schleppt wurden. Da Mulden gegenwärtig von ruM h Truppen beseht ist. hat die russische Akademie der M ,< schaften den Beschluss gefasst, eine gelehrte Expedition ^ h Mulden zu entsenden, um die Manuscriptensammluns ( dortigen Bibliothek einer gründlichen Prüfung zu ^ n ziehen. Wie hier verlautet, haben zu dem gleichen 3^ c, auch andere gelehrte Gesellschaften in Europa Fachtna» nach Mulden geschickt. s^ — (Der Nachlass eines weiblichenS?' s, derlings.) In Pariser Blättern findet man V"'? <^ aus denen wieder einmal zu ersehen isl, dass die Sonden' h welche trotz ihres Reichthumes tief im Elend stecken, nW. e werden. Die im vorigen Monate verstorbene 77jährige "^ ^ Chri-tien, ein unvermählt gebliebenes Fräulein, lv^l z Typus solch eines weidlichen Harpagons. Nach ihrem ^ n wurde von gerichtswegcn ein Massaverwalter bestellt, b dieser fand in der Wohnung, Rue dc la Michodiöre. einei <^ Ccntimeter hohe Schuhschichte. Abfälle aller Art, endli^ d liele todte Ratten. Die Wände waren mit Ungeziefer g deckt. Der Verwalter und die vierzehn Erben, die sich!"! li gcfunden, mussten bei der Aufnahme des Vermögensst^ n nach jeder Tagfahrt ein Bad nehmen, um Ungeziefer h Gestank loszuwerden. In der Schmutzschichte fanden s»<^ " sttut: K4.(XX) Francs bar. 1.1li5.(XX) Francs in S^ d rente, Actien der Französischen Bank usw., wovon die< ^ snlscheine seit Jahren nicht abgeschnitten waren. SctM ^ fand sich, dass die Verstorbene auch sieben Häuser besah ^ ^ sammen 2.500.000 Francs Vermögen, dessen Besitzer,'", ° Jahrzehnten in einer wahren Misthöhle lebte, vor d6' e, ärmste Arbeiter zurückgeschreckt wäre. Von väterliche! ^ von mütterlicher Seite haben sich je sieben Vetter f^ ^ und sechsten Grades als Erben gemeldet. Sie stehen ^ vor Gericht, da vier von ihnen als unechte Vetter bestl ' werden. — (Der Tigris-Tunnel.) Unter die ^ ^ ergebnisse. welche die große armenische Forschungsreise ^ Dr. C. F. Lehmann und Dr. W. Belel auszuweisen' ^ gehört auch die Auffindung des Tigris-Tunnels. Die ^ ^ berichten, dass der Tigris aus einer Grotte an einem ^ n des armenischen Hochlandes hervorquelle, und früheres sende haben auch diese Grotte wieder aufgefunden. D<", ^ haben den Ort nur wenig untersucht. Erst Dr. LehmaN^ ^ alle geographischen und archäologischen Fragen befried. ^, gelöst. Er gicng von einer Stelle in einer Ins.chri" ^ Bönigs Salmanassar II. von Assyrien aus. welche la" ^ „In meinem 15. Regierungsjahrc girng ich zum ^ h, Nairi (Armeinen). An der Qnelle des Tigris brachte^ ^ Wenn jemand zll unsereni Fliegenschnepper ge» sagt hätte, er wäre kein Menschenkenner, er hätte wahrscheinlich Grobheiten höreil können, so fest war unser Held von der Tiefe seiller Weisheit überzeugt. Ja, er war ein Menschenkenner, doch nur im ein« fachen Sinne. Er kannte wohl fast einen jeden in Lerchenthal, seine Gewohnheiten, Mängel und Fa< milienverhältnisse. Doch dao Letzte, Beste im Menschen, seine Seele, die blieb dem braven Manne, der wandelnden Stadtchronit, ein Vuch mit sieben Siegeln. Er sah nur durch seine Vrille, vermochte nicht den feinen Stimmen zu lauschell, die in jedes Men» schen Vrust in immer anderen Tönen jubeln und weinen, hoffen und bangell.-------- Es sollte mm aber eine Zeit kommen, dass unser Herr Schnepper begann, mit sich selbst nicht mehr ganz im klaren zll sein. Zuweilen dünlte ihm, das5 ganz leise und behutsam ein Theil seiller Majestät voll ihm niederglitt, dass sein hohes Selbstvertrauen zum Erschüttern kam. Jetzt, wo er für ein paar Wochen wieder an der Drehbank stehen musste, fand er ja Muße genug, seine Gedanken ausschwärmen zll lassen. Und dann schüttelte er wohl den Kopf über fich, über die Welt. Es kamen Stunden, ill denen er fich wie ver-hert erschien. Da war vor einiger Zeit die Frau Senator Mol den haller in den Laden gekommen und hatte ein recht hübsch Spinnrad bestellt. Ende September müsse es aber bestimmt fertig sein. Die gutmüthige Dame hatte einst in Zuneigung für Schneppers Frau, deren Eltern sie schon gekannt hatte, Pathenschaft bei seinem Töchterlein übernommen und seitdem auch treu zu diesem gehalten. Und als sie das Geschäftliche mit ihm befprochen hatte, war sie in die Wohnstube zu den Frauen getreten. Da hatte man denn begonnen zu wispern, lachen, tuscheln und flüstern, dass eö un« sncm VchM'pfr wechselnd heiß unk lolh v^ Umssjy' über den Buckel lief. Nach einer halben Stunde empfahl sich Fran Senator. Als sie an dein Drechsler« meister vorüberschritt, legte sie schalkhaft einen Finger an den Mund und sprach: „Lieber Meister Schnepper: Nichts verrathen! Hören Sie? Sie sind ja Menschenkenner genug, um mich zu versteheil." Damit war sie hinaus. Der „Menschenkenner" aber stand noch owe Weile wie versteinert auf dem Platze, und sein verblüfftes Gesicht bot nicht gerade ein Urbild von Schiallheit und Verstehen. Surrrrr! gieng das Rädlein unter seinen Tritten. Ganz recht! Damals hat'5 angefangen! So weit war der Drechslermeister'in seinen Betrachtungen ge» kommen. Tagsdarauf hatte er sich auf die Beine gemacht nach einem höher gelegenen Walddorfe, passendes Holz für das Spinnrad bei einem Bekannten zu holen, zugleich dort auch bei der Freundschaft 'mal einzusprechen. 3lm Abend wollte er wieder Heini sein. Nun, das Holz sand er, doch die Freundschaft war ausgeflogen. So machte er fich wieder auf den Rückweg. Es fchlug jlist fünf Uhr, als er über den Marktplatz von Lerchenthal fchritt. Durch ein Seiten» gäfschen gelangte, er in seinen Garten, von da in den Hausflur. Was war denn das? Stimmengewirr dringt an sein Ohr, Frauenlachen, Mappern von Por-Man. Und als er die Thür zur „kalten Pracht" auf-rciszt: siehe, da thront seine ehelich angetrante Gattin ii'.mitten von neun kaffeetrili keil den, kuchenessenden, häkelnden, strickenden, schwatzenden Frauen. Teil Ehrenplatz auf dem Sopha aber hat Frail Senator eingenommen, während Malchen, entzückend heute anzuschauen, von Platz zu Platz tänzelt, einschenkend, nöthigend und manches liebe Wort einerntend. (Line Hamburger jDatriciertoch^ W Roman aus dem modernen Hamburg von Ormanss 6s ^ (12. Fortsetzung.) ^ (tin Paar kühne Vörsenoperationen, die ein!?, w ge», machten ihn im Handumdrehen zum ^ ^, Manne. Er hätte mm ruhig das Geschäft vc'ck^ d( und in Wohlstand und in Behagen auf seinen ^ l»( beeren ausruhen können, aber daran dachte er v^ dl Hand noch nicht. Sein Ehrgeiz feuerte ihn zu '^ ^ neuen großartigen und tollkühneil UnternehM^, ^ cm, die fast alle glückten. Bremen wurde ihm bw ^ ilt eng. Versuchsweise legte er eine Filiale seines H^ nach Hamburg, und da ihm das Lebeil an dem gl ^ Platze, an dem man seine Transactioneu W^ ^ misstrallisch beobachtete, mehr zusagte als die V^". ^ nisse iil seiiler engeren Vaterstadt, siedelte cl '! Jahresfrist ganz dorthin über. ^ < ^' Da er es außerordentlich gut verstand, >'"v ^ Scene zu setzen, spielte er bald eine hervorr^ >'i Rolle, in den Hamburger Börsentreisen. Seine .< !>>.' ßenidee wuchs ins'Unendliche, und sein einzig^ ^ bestand in dem Umstände, dass seine Frau ni"1 ^ ^ ihm wuchs, dass sie stets die gleich bescheiden^ "> scheinbare, stille, leicht zll übersehende Ersche^ ^'n wie früher blieb. Henriettc verstand nicht zu ^' l sentieren. Sie wusste nichts alls sich zll mache^ <,' / war das Unglück, das er bitter beklagte: sw h" ^ ^' nen Ehrgeiz und war infolgedessen seinein 3^ s^. imn eill Hemmschuh; sie allein war schuld v ^ wenn sein Haus niemals gesellschaftlich ein t^ ^ beildes wurde. , 5' zz, Die wenigsten Hamburger wussten, ^m ^ ^, n'iche Meeder überhaupt verheiratet war. ^'^üi 1!? unbedeutende Frau, welche man bisweilen ucb^l in seiner Equipage, sah, hielt man für Änc altel Mydjf, owe M HMdKymk. -Laibacher ^""g ^ l'- _______________ IM ,7. Jänner lW2. < n' An ^ '"'/^?"^°'^ seines Tunnels mein Vild "5 ^n'sck. ?^'. "!k herangekommen, fand Lehmann vier ^ N ^ s^; ^'^ ^almanassar II. wieder auf. und so > ^ aus bis ?'?'3 '^' ^"'^'is durch den örtlichen Fund vo l-^ '" ÄnnI ^ ^"^"^ "' Angabe. ..am Ausgange seines l°°°. bü d" 's""l ',? '""'g zu Recht bestehend erkannt. Mit "", Nn ^ ^"begleitenden wurden konnte Dr. Lehmann fest. ^ uf d^r ^ '' ^.^ ^'°"' strömenden Wassermengen ""3 ein ' Oberen Ente des Verges in eine ähnliche Grotte ,^,U ^ emfl^en nachdem sie vorher noch einen etwa vier Stun- °"v"ten llauf zurückgelegt haben. Der Tunnel im Wege ) ^ n^ri ^^'"^'t ^" ^'lometer lang sein. Damit ist ein '"t"' Ntenid.schei Wasserdurchbruch erkannt, der wohl kaum in 5 " vorlomnU^ ^"^^'""^ ""d Mächtigkeit auf Erden wieder und'' Aan»'^^'" Zwergmaschine.) Ein Uhrmacher vo" " sck^ r. .'^ull im Staate Connecticut hat eine Ma- "lbz"' "elche mit comprimierter Luft betrieben ' f"" finden ^^/^""^ "" '"' L"ude ^'Uput Verwendung "ss^ °ch und ^' ^5" ^' ^'"' ^^"' '^ «ur zwei Centimeter ^ masckinp ^ ' Kleinigkeit von :^0 Gramm. Diese Zwerg- l'0"^ hergestellt "^ ^" ^"'l^n Metallen. Gold und Silber. lu< Cchwunar^' . <°I^ ^" genaueste abgearbeitet. Das " """ wi?e!n ^ ' ?.^^ ungefähr soviel ..Lärm" verursacht " ^ araef» il ^ ^' '^ ""f Millimeter lang und cms Gold fürdens^s '^"" Idiosynkrasien.) Auch ' S^ sckwie .^ ^ 77^ten ^'"ch'logen wäre es in vielen Fällen V"'' Schwad, < - "^ *"" 'nerlwürbigem Verhalten und von 'der''" bi^:<7,'^u bestimmen, denen anscheinend gesunde Leute "^' enrä 7^^'"°^ ^^' 3" «wem Philosophischen Werle gc 'K Hahn kis,^ l / . ^ " ""lt einen Diener hatte, dessen °°l' ^ e/f, ni,^" ^' ""'.'" " ein Messer schärfen oder Pa ier, em2' mäch ia s^' ^"? N1. von Frankreich wurde ohn- ^'llt. ^ bekam ^heft" ?5 ?"/^' ^"). und Jakob I. von England ei'"/ schwer aus d»^^"' """" '" ^'"" Gegenwart ein ndlich dass der ^ < . .'"^ Wogen wurde. Es wirb erzählt, jits"' a> ^ d s u.., .5.'"^ "°" Cchomberg mit einem Mit ch>' onn e wVbr ^"^"^^' "icht in demselben Zimmer sitzen nss!-' we^en se^ ^ ^ "' ^^'" Earl of Lauderdal? entzück! ge ie'"! Kngen ein lebenslanges 5chli5 ^cren^ > ,'d ^iMen^'' ^"" eines Fußbodens nicht esah,' ^elegenheite,/w d? r ^7? auszustehen, und bei viele. tzeri< die ihn in einen ^^l^^^^^"' '"'""^'" '^'^'"^ r b^ er Sammt od"r Se^ Ä"^^" ^nd versetzten. Wenn üchel^ Ersticken. >3in medi^,^^' '^e er alle Zeichen von füi dass ein ^/an7 e ^^l.^^'^^U" erwähnt einen Fall. ^he,' l'otte. Eine. Tage " isch " der'?l Widerwillen gegen Honig bestl '"'. e.ne kleine Menc^ m,.- ^' «hue Wissen des ttra,. ' d"M Arme des Patinen '^!" ^"e. aber als diese au' e ^ ^'f"hrliche Nirwng e vor d 7.'"'^' ^"^e sie eine so reis' .""»en musste. In ei em ^M n"^ s'fort entfernt ' '"" I«h« 17i.2 liest man d "" '.'U"idersal Magazine" " >. ohnmächtig wnrde sobald si^ '"' ""'^ ^'"" i" ^""mr ^. Si "ss eine andc,e imnnr I. ^ '"'" ^°cke läuten hörte, und ^ s'e ei^ewöhnli^^?ttiftn''saf^^ ^'"" ""' """ ' ^5 ^ auf^m^?^ 5 schenk.) Nesuch (die Titel "< ^°"'^)Anstmd und? '^^'" lesend): ..Der gute lH "llen Lebenslage - ^ ^"e" ^ „Der gute Ton in Ä' "'nehmen anz7e gne^""^" '?<' ^ ein wirklich feine. " ^ ..^>uage" ^ ^. . ^" „Knigge" — Knigge" — '" her/^. .^'^ufel. wo haben Sie denn das Zeug nur ch^Z 'ommen!"""'^'"'' "^Ues so nach und nach geschenkt be- ^ ^" ^oö P^re" ^z'" ^"!?"^ na^,udurn N'^dil^lio > ''en- Nl'it d>>,, « ^ .""Iich^ ^uvchau<' fl-k'dlicho gcnn'. '^1 b.. ol.^" . ''V" """- Er vc-1-^lich si. inl ttch'tt' nut nc" ,, l'"ron in d'!'. lormmnchcn'n ^ra„,n dcr Handeln r ^< ^"v ))t^snlt^ v '-''"' "' hin lind wic'dcr tan,, und " '"'^ ^nz'lsriod^i, /^'k ^rak>ichoo wm- ^inc wcichsond^ Iinnl", Schrat lmll.',, .- '"''' loilll! Gattin nicht mit ihm , b"l^ schäumn si, ' ,s ""^^' ^r begann sich seiner ^ran ,;n s ""' N"' .in T'""'"' "' ^"'lenw'cn. n gl0° "- don ^ilbeck' ^"'^^^' '" "U"n Älsterhotei lernte >o^ '^lmjiihrim. >! .^"^""' vmi Go»len nnd dessen acht-V^, ''l^'nnnte. .,i . ,'"'"ue Tochter Enaenie iennen. Tie er" l'min. undd! ^'. "''^"''" '"<" seine Tischnach- ,, l''^' fesselnde Nn^ . ^'^' die ^ieben^oiirdiakeit lind ), P. iN'n dem alter !>""^""" ^''' '""""' -'-'lädchen^ stie. )l-rc>< '"mich verratl,e>i?! '^^"^ ''' ^'N"' H""r sich schm, .'ine ^ l'"m»sch^5^. >..'"'^' ^'lberfädchen mischte, wie ein Vl l).n-vo"atet^^"^'' '""' ""'' 'br Tische vl-i^ , l'in Vrillm.t,- ^"'^ rechte Hand schmückte nur sche'< "'a ^eu^ord., . '" ^'^'''"^ ^'' 'b'" '"^ >"'l,ren ,-,n "' d^b.ld »lnauffällin an der che".^>' deutew '5 .^'' ^'"'"^ "e nicht, bat" "l'nq.n . ," "in """ richtig Und im ^> '^'^chen > '^' ^"' '^"un. Sie war ein llnqe. > 5< ''" uuin-fj.,,/''' ^'"''"' '"^ ^"",;^, sympathisierte to"""' ^"'' ^'ie d<^r ^7' ^ lü' N'nge Zerren. (5, g,fi,l ihr. >' "" t>ie m,'i^ ." " ^ ohne.veilerc' die (5ur schnitt. Krönungsomins. Die Urönung Eduards VII.. die auf den 26. Juni dieses Jahres festgesetzt ist. wirft bereits ihre Schatten voraus. Da das Ceremoniell der itrönung eines englischen ilönigs äußerst verwickelt ist und zahllose alterthümliche Vräuche beobachtet werden müssen, ergehen sich die englischen Nlätter schon jeht in einer genauen Schilderung derselben. Ueber Vorzeichen bei früheren Krönungen berichtete kürzlich das „Nineteenth Eentury" in einer Studie, der wir Folgendes entnehmen: Ein Missgeschick van Anfang bis zu Ende war die Krönung Eduards II. (I3U7 bis 1^27). Er hatte das Amt. die Krone zu tragen, seinem Günstlinge Piers Gaveston übergeben, der feiner gekleidet gieng, als der König selbst und bei der Procession jeden ausstach. Auch die ganze An-ordnung der Feier lag in der Hand Gavestons. Er that aber seine Pflicht fo nachlässig, dass bei der Krönung ein furchtbares Gedränge entstand, in dem der Ritter John Valewell erdrückt wurde. Für das Krönungsmahl war viel Speise und Trank vorgesehen, aber es begann erst um Mitternacht und es wurde schlecht serviert. Es stellte wie die ganze nachfolgende Regierung des unglücklichen Königs eine fortgesetzte Verwirrung bar. — Die Feier bei der Krönung Richards II. (1>:77 bis 1899) war so ermüdend, dass sich der König auf den Schultern seiner Ritter nach dem Palaste zurücktragen lassen musste. Der König musste bekanntlich später abdanken. Als Eduard VI. (Ü547 bis 1553) die drei Schwerter, welche die drei Königreiche bedeuteten, gebracht wurden, be-mente er. dass noch eins fehle: die Nibel. „Sie ist", sagte er. „das Schwert d^s Geistes, ohne das wir nichts thun können'. Durch dieses Schwert sind wir, was wir heute sind; unter ihm müssen wir leben, fechten, das Voll regieren und alle unsere Geschäfte verrichten. Es allein verleiht uns Macht. Tugend, Gnade, Heil und göttliche Stärke." — Als Maria di.> Katholische (1553 bis 1558) gekrönt wurde, war durch dic vielen Juwelen ihr Haar so schwer geworden, dass sie e-5 mit der Hand stützen musste. — Der Königin Elisabeth <1558 bis 1003) wurden auf dem Wege vom Tower nach Westminster von vielen armen Weibern Vlumensträußchen überreicht, die die Königin auch annahm. Ein ganz verwittertes altes Mütterchen überreichte ihr bei Fleetbribge eineil Rosmarinzweig, den die Königin in der Hand behielt, lis sie das Wcstlrinsterpalcns erreichte. Eine Menge unangenehmer Zwischenfälle ereigneten sich bei der Krönung Karls I. (Ki25 bis 1649). Vorerst weigerte sich seine Gemahlin, die katholische Henriette von Frankreich, an der Feier teilzunehmen, sie sah sich die Procession vom Schlossthore aus an. In der Stadt herrschte die Pest. Dn Königsbarlc wurde bei ihrer Fahrt vom Winde an die Rückseite des Palastes getrieben und blieb im Schmutze stecken. Das wurde schon als schlimmes Vorzeichen angesehen. Dann aber wählte det Geistliche zur Krönungspredigt einen Text, der besser zu einer Leichenrede gepasst hätte. ' Als er sprach, wurde ein Erbbeben gespürt. Der Herold verkehrte schlichlich beim Ausrufen der erfolgten Klönung eines der wichtigsten Worte ins Gegentheil. — Mit gutem Humor nahm Jakob II. (1l>85 bis 1088) einen Zwischenfall auf. der sich bei seiner Krönung ereignete. Es war beim Bankette, und der Königsritter (CImm,»!«»! of tt,,xll>lny hatte eben seine Herausforderung in die Welt hinausgerufen. Er war vom Pferde gestiegen und näherte sich dem Könige, um ihm dir Hand zu küssen. Da stolperte er und fiel der ganzen Länge nach hin. so dass die Gemahlin Jakobs 11.. Marie d'Este. Prinzessin von Modena. ausrief: ..Q. mein Lieber, was für einen schwachen <,'!mini>i haben Sie!" Der König sagte nichts und lachte nur, während sich der Ritter mit seiner schweren Rüstung und einer Unpässlichtcit entschuldigte. — Auch die kleinen Missgcschicke, die sich bei der Krönung 0.'wlen, Meeder w'im Abschiede aufforderte, ihn dem nächst in ^ildeä zu desnchen, unterstützte sie diese (nn-ladung in einer freundlichen Weise, die ihr Wohl-nwlleu für den Hamlmrger ,Uanfherrn deutlich zum AUmdrucke brachte, Ä'l'eeder war wie betäubt. Er berauschte sich an dem Gednnt'en, wie eo sein würde, wenn !>e die Gebieterin seinec- Hausen wäre, wenn ihre Ichleppen über seine Pm'kete rauschten, wenn sie al^ !>!ne Gattin da5 Haus Meeder repräsentierte und ;u!>, ^'rennpmltte de5 gesellschaftlichen Lebens »nachte! ^mmer tiefer grübelte er sich in diese Vorstellung hin ein. V,5 dahin hatte es nichte Unmöglichem für ihn a.e geben — sollte seine Äil^cht jelft »ersassen? Sollte er nicht die unüberwindbar scheinenden Hindernisse beiseite räumen und demwch zuni, Iicle gelangen lm: i e>>? Al5 er lange nach Mitternacht nach Hause kam. fand e,- seine Frau, ihrer alten spieschürgerlichen G<> nwhnheit treu, noch wach lind seine« .»vartend. Sie begrüsite ihren Mann ww allzeit freundliä', ohne jede Spur vo» Neizbart'eit. Sie fragte, wie er '' ch amüsiert habe. nnd setzte unbefangen, olme etwao dabei ,;u denlen, die ^emerlung hinzu. das5 e5 seli'-spät geworden sei. Dao brachie ihn answer sich, überhaupt. das5 sn noch auf war und anf ihn wartete, ^.'it der glänzen den Erscheinung der schönen Lübeä'er ^'athotochter vor Angeu, schien ihm die schlichte i>rau da vor ihm plö>, lich nur noch wie ein Schatten, den er bekämpfen, den er au? dein ,>lde schlagen musste, um ein lebendigem Wesen au,5 fleisch und Vlut dafür zn gewinnen. (Fortsetzung folgt.) Georgs III. (1760 bis 1820) ereigneten, wurden mit einem wohlwollenden Lächeln abgethan. Der Graf von Effingham holte neben anderen Dingen vergessen, das Staatsschwert, die vom Könige und der Königin beim Bankette zu tragende Kette und den Baldachin herbeizuschaffen. Der König nahm als Ersatz das Schwert des Lordmayors, und ein Baldachin wurde so gut wie möglich schnell hergerichtet. Das hatte die Krönung bis zum Nachmittage aufgehalten, und als der König dem Earl Vorhaltungen machte, sagte dieser: „Es ist richtig, Herv, dass ich etliches vernachlässigt habe; ich habe aber Vorsorge getroffen, dass die nächste Krönung in der ezactesten Weise vor sich gehen lcmn." Local- und Provinzial-Nachrichten. Die Laibacher elektrische Straßenbahn. (Schluss.) Der Strom verlässt nun unterirdisch das Rathhaus, um in die Arbeitsteilung der Strecke.zu gelangen. Die Bahn-strecke selbst ist in drei Sectionen getheilt. Die erste Section liegt zwischen dem Südbahnhofe und dem Ralhhausplahe (Longe 1^>10 liin). die zweite Section reicht vom Rathhaus' platze zum Untertrainerbahnhofc (Länge 1'!)l)0 kin) und die dritte Section vom Rathhausplahe zum Garnisonsspitale (Länge 2'0 kin). Jede Section erhält durch ein eigenes Kabel den Strom zugeführt und ist eine Abtheilung für sich. die in keiner Stromverbindung mit den anderen Sectionen steht. Der Theilung in drei Sectionen entspricht auch eine Dreitheilung des aus dem Rathhause austretenden Kabels. Der erste Ast tritt durch die Säule am Rathhausplatze in die zweite Section, gleichzeitig das Schiencndreieä vor dem Rathhause speisend; der zweite Ast versorgt bei der Säule in der Spitalgasse die erste Section, und der dritte Ast geht durch die Säule gegenüber dem füistbischöflichcn Palais in dis dritte Section. Die Rücllcitung findet durch die Schienen statt, von welchen an zwei Stellen Kabel zur Accumulatoren-batlerie und zur Eentrale führen. Die erste Section ist für einen Höchstverlehr von drei Motorwagen und einem Beiwagen eingerichtet. Der Ar-beilsdraht aus Hartlupfer. der den Strom zuführt, hat einen Querschnitt von 50 Quadratmillimeter; er kann den Wagen einen Strom von 80 Ampere vermitteln. Die zweite Section hat einen gleichen Arbeitsbraht und ist für eine höchste Stromstärke von circa 158 Ampöre eingerichtet. Auf der Strecke können gleichzeitig vier Motorwagen, davon zwei mit Beiwagen, verkehren. Die dritte Section kann gleichzeitig von drei Motorwagen befahren werden, für die eine höchste Stromstärke vun 75 Ampöre bestimmt ist. Der Arbeitsdraht hat die gleichen Querschnittbimensionen wie bei den anderen Sectionen. Der Arbeitsdraht ist an jenen Stellen isoliert, über welche sich Telephon- oder Telegraphendrähte spannen. Die Isolation wird durch eine getheerte Holzleiste besorgt, die a>: ihren Enden gekrümmte Drähte trägt, damit der etwa herabgefallen? Draht nich weiter gleitet und blanke, stromführende Partien des Arbeitsdrahtes berührt. Der angewendete Strom von rund 500 Volt kann nämlich dem Menschen schon gefährlich werben. Reiht ein Tel^ihondraht und legt er sich über d«n stromführenden Arbeitsdraht der elektrischen Bahn, dann entnimmt er den starken Strom dem Arbeits-drahte und führt ihn zur Erde. Wenn nun jemand den Draht berührt, so schaltet er sich in den Starlstromlreis ein: der Strom geht durch den Draht in den Körper und vom Körper in die Erde. Es sind demnach Unglücksfälle nicht ausgeschlossen, falls herabfallende Drähte nicht genügend isoliert sind. Uebrigens bestehen an gewissen Punlten der Strecken Ausschalter, in Form länglicher Kästchen, welche eine mo-mtntane Stromunterbrechung gestatten. Dass der Arbeitsdraht gegen die ihn tragenden Stahl-dlähte gut isoliert sein muss. ist selbstverständlich. Auch die Stahldrähte. welche zwischen den Mauerrosetten oder den Tragmasten gespannt sind. sind an ihren Enden durch Hartgummi entsprechend isoliert. An mehreren Stellen sind Blitzableiter in Form von zwei hörnerartig gebogenen Kupferdrählcn angebracht. Beide Hörner berühren sich nicht und der Arbeitsstrom kann die Trennungsstelle nicht überspringen. Die überaus start gespannte athmosphärische Elektricität überspringt jedoch die die beiden Hörner trennende Luftschicht? ohne Schwierigkeiten und findet so den kürzesten Weg zur Erde. Die Mortorwagen sind auch mit solchen Blitzableitern versehen, die man auf dem Dache nebeil der Tragrolle des Gleitbügels bemerken kann. — Was nun die Einrichtung des 7900 k<> schweren Wagens anbelangt, trägt er vor allem den schon mehrerwähntcn Gleitbügel am Dache, der am Ar-beitsdrahte schleift und ihm den Strom entnimmt. Der Strom tritt in den Wagen und geht zunächst zu den beiden Ausschaltern, die in kleinen Kästchen an der vorderen, bezw. hinteren Dachtante des Wagen», gerade über dem Kopfe des Wagenführers, angebracht sind. Der eine von diesen Ausschaltern wirkt auch automatisch, d. h. bei zu starkem Strome unterbricht er selbstthätig die Leitung. Bei den Ausschaltern genügt aber ein R.ict an dcm Hebel, und der Strom ist unterbrochen. Der Strom ist dann zu den sogenannten Widerständen geleitet. Das sind Spiralen von isolierten schmalen Älechstreifen, welche in die Bewickelung der Magnete des Wagcmnotors ein- oder ausgeschaltet werden können und unter dem Wagen angebracht sind. Die Ein- und Ausschaltung besorgt der Wagenführer mit Hilft seines »Con« lrollers". der in einem Blechlasten vor dem Wagenführer steht. Am Controller bemerkt man 2 Hebel, Der rechte dient dazu. den Nagen nach vor- ober rückwärts fahren zu lassen, je nachdem durch eine einfache Hebclbcwcgung der Strom m der einen oder anderen Richtung zu den Motoren geschickt wird. Der zweite, größere Hebel links dient zum Antriebt und zum Fahren. Er dreht mehrer,. im Nasien unltlgtvraHte. Laibacher Zeitimg Nr. 13. 110 ,7. Jänner 1902. . Ausschalter, welche je nach Bedarf die beiden Motoren hintereinander oder parallel schalten und mehr oder weniger Widerstände in den Stromkreis schicken. Je größer der eingeschaltete Widerstand, desto schwächer ist die Leistung des Motor». Der Wagen braucht beim Anfahren mindestens fünfmal so viel Kraft als für seine spätere Fortbewegung auf horizontaler Bahn. Der Wagenführer muss also zuerst stärkre Ströme anwenden, später aber kann er mit schwächeren auskommen — er muss also Widerstände aus- und einschalten. Er lann den Motor auch gan) ausschalten. Weil in diesem Falle der Wagen weiter läuft, muss sich der Inductor drehen und der Motor arbeitet nun als Dynamomaschine, die selbstverständlich bremsend wirlt. Am Wagen befindet sich aber auch eine gewöhnliche Ketten-Baclenbremsc, welche der Wagenführer mit der rechten Hand bethätigt. Der Wagen tann demnach mechanisch ober auch elektrisch gebremst werden. Jeder Wagen hat zwei Motoren, die 20 bis 30 ?8 entwickeln tonnen und einerseits auf den Räderachsen, anderseits aber auf dem Warengestell ruhen. Der Inductor dcs Motors trägt ein Zahnrad, das wieder in ein auf der Nadachse aufgekeiltes Zahnrad von größerem Umfange eingreift. So wird die große Geschwindigkeit des Motors gemildert und sehr sicher auf die Räder übertragen. Die Motoren sind vierpolig und haben Kohlenbürsten, welche den Strom dem Inductor und den Magneten zuführen. Sie sind durch Blech-lasten gegen Staub und Nässe geschützt. Nachdem der Strom ir>, den Motoren seine Arbeit geleistet, verlässt er, wie erwähnt, durch die Wagenräder den Wagen und geht durch die Schienen und die an diese angeschweißten Kabel zur Etromerzeugungsstätte zurück. Schließlich möge noch betont werden, dass der ganze Betrieb mit einer doppelten Sicherheit arbeitet. Sollte nämlich der Stromumformer versagen, so können die anderen Dynamos der Central«, die nur einen Strom von 330 Volt Spannung erzeugen, zum Betriebe herangezogen werden; der Netrieb würde dann mit einer kleineren, ungünstigeren Spannung arbeiten, aber doch auf kürzere Zeit aufrecht erhalten werden können. Dass die gesammte Anlage mit den entsprechenden Messinstrumenten (Wattstundenzähler, Amperemeter, Volt^ meter usw.). mit Bleisichcrungen, Ausschaltern und sonstigen Vorkehrungen, welche die Sicherheit des Betriebes gewährleisten, reichlich ausgestattet ist, braucht kaum hervorgehoben zu werden. Ihr Stromverbrauch beträgt gegenwärtig rund 850 Kilowatt täglich. — (Allerhöchste Spende.) Seine t. und l. Apostolische Majestät haben der freiwilligen Feuerwehr in Et. Ruprecht eine Unterstützung von 100 X aus Allerhöchst-ihren Privatmitteln allergnädigst zu spenden geruht. —c. — (P er s o na l n a chr i ch t.) Vorgestern abends sind der Herzog und die Herzogin von Mecklenburg-Schwerin sammt Tochter und Gefolge, von Littai kommend, in Laibach eingetroffen und haben in der Vahnhof-rcstauration das Souper eingenommen. Die Herzogin sammt Tochter begab sich mit dem Nachtschnellzuge um 11 Uhr 51, Minuten nach Wien. der Herzog fuhr gestern früh mit dem Eilzuge nach Venedig. — (Ernennung.) Der Ackerbauminister ernannte den Forst-Domänen-Verwaltcr Pichler zum Forstmeister. — (Im V u dge t a u s s ch u s se) besprach Seine Excellenz Freiherr von Schwegel die Zweckmäßigkeit der Verlegung der Vezirtshauptmannschaft Nadmannsdorf in Krain nach Veldes, urgierte die endliche und baldigste Ne-incorporicrung des Districtes Sick>elburg und der Gemeinde Marienthal in das Land Krain gemäß der gesetzlichen Vereinbarung zwischen Oesterreich und Ungarn vom Jahre 1871 und bedauerte, dass die Regierung Anstand genominen habe, dcn Beschluss des lrainischen Landtages, betreffend eine Aenderung der Wahlordnung, der Allerhöchsten Sanction zu unterbreiten. — (H i l f s - und P r i v a t be a m t e n - K r a n -len - und U n t er st ü tz u n g s v e r e i n für Krai n.) Da die für den 12. d. M. einberufene Generalversammlung wegen zu geringer Betheiligung nicht abgehalten werden konnte, wird die ordentliche Generalversammlung morgen um 8 Uhr abends im Gasthause „Miramar" stattfinden. — (Neue V a n tgr ü ndu n g.) Die Laibacher Cteditbanl, bekanntlich ein Tochterinstitut der Hivn«8tIovon»ki ii5'itcl.i.) Inhalt der 2. Nummer: I.) Einige Gedanken zur weiblichen Erziehung 2.) Anionia 5-tupc'a: Wie soll die Thätigkeit der Mitglieder des Slomkel-Verbandes beschaffen sein? 3.) Anton Doller: Wie ist die Lecture zu leiten? 4.) Literatur. 5.) Schulnachrichten. 0.) Miscellcn. — („Laibacher S ch u l z e i t u n g".) Inhalt der 1. Nummer: Ad. Stifte r: Merlsvruch. 2.) An die Leser der „Laibacher Schnlzcitung." 3.) Alba Hintner: Krainer Höhlensagen und lein Ende. 4.) Arnold Günther: Der Lehrer als Dichter. 5.) Aus Stadt und Land. 6.) Rundschau. 7.) Mannigfaltiges. 8.) Mittheilungen. 9.) Bücher-, Lehrmittel- und Zeitungsfchau. 10.) Amtliche Lehrstellen-Ausschreibungen. — (Der G r illparz c r-Preis), gestiftet vom Dichter für das relativ beste deutsche Drama, welches inner halb der letzten drei Jahre an einer größeren deutschen Bühne zur Aufführung kam. wurde diesmal an Otto Erich Hart-lcben für den „Noscnmontag" verliehen. Der Preis beträgt 5000 Kronen. — (Von französischen Dramatikern) bezogen im letzten Jahre sieben eine Summe von 100.000 Francs, acht erhielten 50.000 bis 100.000 Francs. 37 20.000 bis 50.000 Francs, 28 10.000 bis 20.000 Francs. 39 5000 bis 10.000 Francs; 1025 empfiengcn weniger als 5000 Francs. Telegramme des k. k. Eelegraphen-Eorresp.' Bureaus. Parlamentarisches. Wien, 16. Jänner. Der Bubgetausschuss verhandelte die drei eisten Titel des Capitels „Eisenbahnministerium". Im Laufe der Debatte erörtert der Eisenbahnminister die bei Bewirtschaftung des Staatsbahnnctzes einzuhaltenden ^ sichtspunlte und betont, dass die ungünstigen Ergebnisse °" Betriebes überwiegend auf die Steigerung der Perso^ ausgaben zurückzuführen seien. Der Minister betlagt ^ Mangel einer Statistik über die Güterbewegung cnif '''er. Staatsbahnen und verweist auf die diesfalls bereit» u>^,rb, nommenen Studien und Versuche, indem er hervorhob, ^»n nxrtvoll eine Einheitlichkeit bcZ Tarifsystems für alle off"' rcichischen und ungarischen Bahnen sei. Insbesondere s^^ dies von der im Laufe der Debatte gemachten Anregung ö,^ Uebergange vom Principe der Stapeltarifr zu den tilowel ^ schen Einheitstarifen. Deni Wunsche nach Individualisierbar der Tarife pflichtet der Minister vollkommen bei. AeMwa der Südbahn spricht der Minister den Wunsch und die M.. nung aus, dass es der Gesellschaft, welche wichtige IntettWe' des Eiscnbahncredites repräsentiert, gelingeil werde, ü^ jetzigen schwierigen Verhältnisse ungeschädigt hinwegZ"^ inen. Die vorgebrachten Wünsche nach Verbesserung , Bahnnetzes von Dalmaticn verspricht der Minister eingeht U in Erwägung zu ziehen. — Nächste Sitzung morgen. ^ ----------------- -ler. Sturm. >ls^ Wien, 16. Jänner. Infolge des seit gestern "^^ hier herrschenden heftigen Sturmes sind zahlreiche 1^!v< t,org!kommen, indem einzelne Passanten theils vom St» zu Boden geworfen wurden und hicdurch Verletzungen,"___ unter auch Knochenbrüche, erlitten, theils durch herabsah Ziegelsteine verwundet wurden. Berlin. 16. Jänner. Hier wüthet ein orlai ten den Betrag von 10.000 lv gespendet. ,,----- Vrüx, 16. Jänner. Der Wasserstand im I"^ ^ Schachte beträgt 0:45, Meter. Ueber der FüllortsoP^ Förderschachte blieb ein Licht brennend, worai's ges^/^, wird, dass der Ventilator auf Wetterführung wicdel ^ Wirte. Sobald die Füllortsohle wasserfrei ist, loi^.Vor! Förderschale freigemccht und mii dem Pumpen beg^ wciben. Die benachbarten Schächten bleiben vorläufig"? Veirieb. Die Einleitung der eigentlichen Nergungsa^ ist vor der Vcrstürzung der ober Tag liegenden Pu^z^e bereits angordnet wurde, wegen der drohenden Gefahl " zulässig. ------- Brüx, 16. Jänner. Die Füllschachlsohle des Ds Schachtes ist gas- und wasserfrei gemacht, so dasi, Schacht vom Betriebsleiter mit zwei Mann befahren ^ tonnte. Es wurde conslaticrt. dass der Füllschacht mil^ -Anlegt ist. Es wurden Leichen entdeckt, deren Bergung 2"" nicht mehr möglich war. All, v .--------------. «°?3 «lib,' Die englische Thronrede. »r"^ London, 16. Jänner. Der König eröffnete basA lament mit einer Thronrebe. Diese weist auf die Ne>>'," Pnnzen und der Prinzessin von Wales in die Colonie",!.,Pf<,„, »reiche die Bande der gegenseitigen Achtung und ^ ,»^n. H„, endet sei, obwohl sich der Gang der Operationen ^,HH^ ei'glischen Waffen günstiger gestalte und der Kriegösch"^ «ass«' elheblich kleiner geworben sei. Trotz des ermüdende» ^-^u ralters des Kampfes zeigen die englischen Soldaten d»^, «a^' Freudigkeit in der Ertragung von Beschwerden und ^s»«^ ten, sogar zum eigenen Schaden, eine das höchste L" > "rr^ dil nende Humanität in der Behandlung des Feindes. ^^H», Thronrede gedenkt des Zusammentrittes dcr Zuckerco^< I»,^ dic, wie der König zuversichtlich hofft, zum Verlasse".,,^^ Systems führen muss, das den heimischen Handel ^A"' < bclastet. Die Thronrede hebt dann die Nothwendig «is^^ F,,itsctzung der Nothstandsvorlehrungen in Indien H«««,^ und kündigt schließlich verschiedene Vorlagen an, ^^'"" cinc solche'betreffs Verbesserungen im Unterrichts!^ «A«^ Der Krieg in Südafrika. ^,^ Vryburg. 16. Jänner. Am 11. d. M. iibch"""« eine Nurenabtheilung die Bahnlinie westlich von ^ "" ' und riss bei Marityani die Schienen auf. Zwischen lischen Schützen und dem Commando Fouchcr soll ^ ^. ^^ hock ein G'fecht stattgefunden haben. Am 12. d. 5"/'L von einem Panzerzuge mit Maximgeschntzen auf gsschosscni diese wurden vertrieben und der Verlchl ^^w» Bahnstrecke wurde wieder aufgenommen. , A "' Pretoria, 16. Jänner. Eine von General ^l) .^ und dem Commandanten Vermaas abgehaltene ^ , lung der Burghcrs hat Beschlussanträge ana,eiwn> j sich gegen die nutzlose Fortsetzung des Kampfes s^ M H. lcneys und anderer Nurenführer aussprechen, ^^^l eine Resolution angenommen, betreffend die Bil^ -p Abtheilungen von Nationalschützen für Süd - ^^ ^ <"kn, wllche, wenn oie Thcilnehmcrzahl genügend sein ' >ecs^^ ccrzüglich dahin abgehen können. ^' Agram. 16. Jänner. Gestern abends und " ^ h,^ wurden hier schwache Erdstöße wahrgenommen. ^' ,"^ l»gc sich kein weiterer Unfall. ,/ Brüssel. 16. Jänner. Dr. Leurlcmr so" scrum gegen Keuchhusten entdeckt haben, 3 _MB°frr ftto, «,. 13._______________________m 17. ^„ar 1902. „«! Hotel Ctadt Wien. ^le^!ri^^"!7/. ^bely. bofrath, Budapest. -^ r ksn. N 'l^""^^ ^"in. Privat. Wling_Po. '" 'dn u - M^" "^^"^ Elbe'^feld. - Hosch. Ingenieur " amilie Uitta^ U' ^" ?^".nd°rf. - Zublin, ssabrilant ^'vate ^^ s ^ I' Dereani, Prwate, Stcin. - I.lovschet ^« Dn> n'^^ ^ V°tt, Privat Iarsche. ^ W^ ceßlarns»rt " "' iNH^'berg, l. l. Revisionsaromeler, ^ Pcrslorbene. l^M.. Mmia'^r?^^. ^'" ^arobe. TaMnerstochter. An, i-, ?.'""'"lrah^ ^. Bronchitis. M., IenloMe 7 "«''- ^^ann ttesi, Nrbel.erssohn. A m I« Z^a'hssohn. 6 M., Scbiebstät.gasse 18, Fraisen. ^afse 15 Ma,asmu/' ^'""""° ^^'""' P'"ate, M I, "' ^Z DZ^ D^ Wind ./F^. Z^Z ? L»? T« de« Himmel« KnZ e< ^"e Freitag 17. Jänner. U..c, T.°- ^ Die Puppe. , vpen.te in vier Bildern von ^udran ------------——__ ^"^k 10 Uhr, 66. Vorst. Sonnlag, den 19. Jänner. Ger. Tag. Hoffmanns Erzählungen. Phantastische Oper in drei Acten, einem Prolog nnd einem Epilog von Jules Barbier. Mlisil von Jacques Offenbach. Volkswirtschaftliches. Laibach, 15. Jänner. Die Durchschnittspreise auf dem heutigen Markte stellten sich wie folgt: ' Martt.Mgz«.' ' Marlt°lMgj«.. ___P«ie___ ' Prei» Weizen pr. q . . — — 1880 Butter pr. kß. . . 2 — 1717 Korn . . .-------lb 10 Eirr pr. Stiict . . - 08 — Gerste » . .-------ib — Milch pr. Liter . , . !i8 . !- Hafer » . . ------ l6 90 Rindfleisch I»pr. lcß 1>24 -,— Halbfrucht ...------— — Kalbfleisch » 120 -> — Heiden » . .------14 20 Zchweineslcisch . l 30 — - Hirse, weiß ...------1b «0 Schöpsenfleisch » -!80—>— Kuluru^ alt » . . - !290 Hühndel pl, Ltilcl i!_____! — Eidipfel ».,--------4 20 lüllben » —40—! — Ebsen pr, Liter . — 24 — Heu pr. lj . . . . 7^--------!__ Lnssn » . — 3b-------Ztroh » » . . . 6_______ Fiivlen . . — 25-------Vol>,hart.,pr.Ebm. 8,20-------- R ndeschmalzpr.liL 2 20 !— —wrick., . 550_____ Gchweineschlnalz » 135 — Wein,roth.,pr.Hktl.----------------- 3,!cck, frisch » i!2<) - -- wtiher. »----------------- - geräuchert » 1^K0------- Zu mieten gesucht. Kinderloses Ehepaar sucht bis 1. Februar nett mö-liliertes Zimmer, in der Nähe der neuen Infanterie-Kaserne, womöglich mit Küchenanschluss. — Anträge unter «Möbliertes Zimmer» an die Ai ministration dieser Zeitung erbeten. 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Freunden und Bekannten die tief» ^ erschütternde Nachricht von dem Hinscheiden ihrer W innigftgclieblen, unvergesslichen Mutier, der Frau » Fanny Elsner^ geb. Maroth » l. k. ?ezirlsrichters und UandwehoOfficiers Witloe M welche heute, den 16. d. M., um '^9 Uhr vormit« W tags nach langem Leiden, versehen mit den heiligen W Sterbesacramentcn, iu ihrem 82, Lebensjahre im W Herrn entich!»mmert ist. W Die irdische Hillle wirb am 18. d. M. um W 2 Uhr nachmittaa.« vom Trauerhausc Wolfgasse W Nr. 12 lAuel'schcö Haus) aus auf den Frirdhof M zu St. Christoph iiberführt und dort im eigenen > Grabe bestattet. W Die heil. Seelenmessen werden in der Kirche W zu Maria Verkündigung gelesen werden. > Laibach am 1«. Jänner 1902. (224) Course an der Wiener Börse uom 16. Jänner 1902. ««« x« °M.ll«. °»„M.»«. - t lwtirilcn «ourlc verstehe» sich ln Nr°»c„währung, D!e ^IloÜcrung lämmtttcher »lctir» und der «Diverse» Lose. versteht sich vei Stück. >n1 ^kNltlnt ^laallischuld. «eib > W«« ^UdIa. ImiftrC'! 3° !?"''''lw« " «lpt,l,.0st,pl E 4 ^n/" ,"'"'l5 lao !j5 ^wi.n^^'^' b"^. H ^"'°'^!«enie.stfr° ^'^ l»6 «ü '^,^^,-^,^.-^^^^ ^cl^v!» 2°i^ ^si^,- 447-^42l».__ «« «. <^«lt> Ware ^4°?'Hb°^ «00 », »WO W. ,r dtr unizarischen Krone. 4°/n ung, Golbreole per «lasse , 119 7U ill, W 4!^ "° per Ultimo . , . . 113-70 118 U0 steuerslei, per Cassa . , . 95 30 95'ÜN U,,° ^°dt° dl°, per Ultimo . 95 «5 95 4b dtu, Kto. Silber 10U 5!°',. "°, ^ 50fl. ^ ion« ^1«li 5<> 1^ Ä> »/° Uügar. Gn,»bentl..Obllg, «4^5 »ü 4ü «/° lroat, und slavo». betto 98 75 —^ Ander» ossenll. Hnlehen. 3^ ?""">!''""'"«"he 1«7« , 105 75 10« 75 " ^"' der Etadl Görz , , 99-25 9975 WUe^en ber Otabt Wie» , . .104 75 10575 ° 0, dto. (Silber vd.Oolb) 12» L0i84-«<) 0°. d!°. <1«»4). . . . Y8s.o z,4,ßn «ör1ebllu,«iilclisn. verlosb. 2'/« »«0- 101- 4"/° «la,»er Lanbes^niche» 94 50 95«, ««ld Ware Vsandbritse e!t. Vobcr alla,est,in b0I,verl,4<>/« 9525 9K 7l N°üstcrr.!!andce'Hup,.«nst.4°/° 97-itu 9«^ 0es..-m.«,«°nl4«VMr,«r.- ^,^ ^,^ d!°° ' dto. ^ bojähr. veil. 4"/° 9945 1W 45 Epase°slt,i,°st..6(>I..uerI.4"/° »»bo W 50 ^isenl>ahn«priolitllts« Gbligationen. yeldma,>de'N?^3^velz.Ian,i-Iul! 3!iü 25 325 75 U„"" galiz.Ahn '.--'- lU6'»5 107 U.°> 4«/° Unterllllixer Vahntn . - ^-— — — Diverse Lose (per Stück). Verzinsliche Lose. 3"/<> Vobencredit Lose !Hm, 1»«^ 2UI — — — 4"/o Donau Dampfsch, l0U ll, . boa--540-- 5°/» D°»au«cgul. Losc . - - »71'— L76-— Unverzinsliche i'ole. A»dap..Vasilica(Doi!il!llu) bfl, 17 55 1«-65 Crcblllose luo >l...... "l-- 403 - «llary Lose 40 ,l. - "^ 1?» ~ Ofener Lose 40 sl, - - - ^°" — 1»1 — Palssi, Lose 40 fl, LM. - > . - '»« - "» ^ «o.henNreuz.oes.,^.,«,'^., ..- 53-- Ruools Lose 10 fl...... «7^- 92" NalmLosr 40 fl..... "-'-^ -^ ^ Lt.-Vc»uis°L°se 40 sl, . . - »»2 —24»— Wic»cr L°n,m,'L°!c v, I. 1«?4 401- 405 -Gewinstich, d. 3°/» Pr, - 2«"»". d. Vodeürrcdltansl,, lim, 1889 bb — 58 — Lalbacher Lose..... ?»-^ ?»'- G«ld .Ware Netten. i Transport» Pnler» ; nehmungen. > «luM-Tepl. Eisenb, 500 sl, . . 2935' 2950 Uau- u, Uetrieb« Ge>, für ftabt. Straheilb. in Wie» lit. ä . 28» — 2»4 — bto. dto. dto. lit. L . 278 — 279— Bülim, Nmdbah» 150 fl. . . «79 — 3«0- Äuichtichrabci Elj. 500 sl. CM. 2L35- 2845- i dto. bto, tlit. U) 200 sl. 985 —9»8 — ) Donau Dampsschisfahrt«- Gesell. Oeslerr, ü0U sl. CM. . . .827 — 830 — i Dux Äodriibncher E, V. 400 X 515-— 520 — 1 sserbi»ü»d«Nordb.153 — »57 — Ocslerr, «urdwestbal!» 200 fl, <2. 44b — 447 — bto, dto. (lit. U)200sl.S. 449 — 451 — Prag.DulerEllenb.ioofl.abgst. 190— 192 — Gtaateeisenbah» LU0 fl. 3. , . 854— «55 — Gudtmhn 20» fl, S..... 77— 77 50 Vüdnorbd, Verb,-«, 200 ll,ÜVl, 379-—38u — > Tramway Gcs,. NcueWr.,Prl<>< ritütoAclien 100 fl. , . , 17? — 18» — - Ung.-yaliz, Eiscnb, 200 sl, Silber 421—422 — Ung.Ueslb.Maab Gr«)200fl.2. 4«4- «?-— Wiener Loralbahnen Äct.« Ges. —-— —-— Kanken. ' Nnglo-Oeft. Vunl 120 fl. . . 2«3 — 264 — ' Bankverein. Wiener, 200 fl, . 44«-— 447 — ' Nobcr,-«»st,. 0eft., 200 fl.T. . «88- «»2-— Lrdt,-«nst.f. Hand. u.G. i!'.0fl. — - — — dto. bto, per Ultimo . . «44 — 645 — ' Crebitbanl, ANg, ung,, 200 fl. . !L62'— 864 — ' Depostlenbanl, «llg„ 200 fl. . ^«2-— 423-— «Kcomvte.Gef.. Nbröst., 500 fl. i48»-— 48« — ' «lro» u. Casjrnv,, Wiener 200 fl. !47U — 475 — ' Hypothelb,, Oest.. »00fl,30"/<>«, >1»«-— 190 — 43-— llllllehribanl. Nllg., 140 fl. . »OS —314 — Industrie «Unler» nehmungen. Vauges,. «lllg. öst.. 100 fl. . . 164 — i«l-— Cgydlcr Eisen, unb StahlInd. iu Win, lNa fl..... I8S-— 190 — Ei,e»bal,nw.Leiha,,Erste, IWfl, 207 — 289 — ! ..Elbemühl". Pnpierf. u, U.-G, 159 — 161 — Liesingrr Brauerei 100 fl. . . 310 — 314'— Montan Oesellsch,, Oest.-alpine 4i»-50 419 50 Prager Eisen-Ind. Ges, ü00 sl, 1470' 1488' Lalao Tarj. Steinkohlen 100 fl. 560 — 5U4'— ,,SchlöalmühI", Papierf, 20» fl. 234'— 240 — „Oleprerm.", Papiers, u. «.°O. 354 — 380— Trtfailer Kohlcnw, Gesell, 70 fl. 420 — 430— Wllfienf,.O,,Oest,<»Mtn,,N()sl, 31l - 31«'— Waggon.Le!hanst,,«llg.,i»Pest, 400 l<........ 710— 740 — Wicner Vangesellschaft 100 fl. . 157 — 181 — Menelt»>ra,eiZ!cg«I.«ctlen°GcI. ftü0 — «53'— Devisen. tturze Gichten, Nmstcrbam....... 1N7 60 «978U Deutsche Plü,e...... »17,5 117 »0 London........ 239 15,89 35 Pari«......... 95 »N »5 8» <2t. Petersburg...... —— — — Daluten. Ducaten........ 1132 ll»« ^0 ^rancs-Vtülle..... 19 03 19'Oi Teutsche Neichsbaiilüoten . . II? 15 117 »« Italieuischc Äanlnoten , . . 93 65 93 85 Rubel-Nuten..... 2-5» 2-53" iic J0) *"*"*» «*""tfcVfö«* 'nuV^JVu"i Ac'"'M' *^* ^* lÄÄÄy^B? Privat-Depots (Safe-Deposit«) I {jt ^ ^^""i^^^^^^Vöralcherung " "M" ! Bank- und "Wecll.sler-Q-esch.ä,ft j water BlffOAem VeraclxluDs d«r Partui. I ,,.¦¦•—- ^^_____ JLaiimcii, HpittütfOHH<^ _________________VifjihuiiBy »n Bis-Elnli|» Im Coata-Correot- und auf fllro-CoRfn. I S?« H"",,««°< ^'wio..°.K..ndmnchung ^,^, oer an der L.ttaier Savebriickc pro 190^ auszuführenden ^v^bnfsh, Couscruatlonsbauteu. "" ^i:!^'le"d'eg' BauN'?tem"?^'^7 "".^° " veranschlagte., Arb.iteu wird ""^ude ^We^r/'l7^ein^.^ lm neuen ^ , ," '«a, ^d:°m3!^VV'Vn' ^er'e?^°be eingeladen, das« jeder, der fur sich ll l'" '" """ "deren l.cit.ertn will. vor dem Veginne der ??^^ « ^"handlling ein Vadium im Vetrage von fünf Procent des Fiscalpreil.es von dem «>?. f5.'. « ." ?"c k" ^"l»ot beabsichtigt wird, zu Handm der UicitationScommission zu ei legn, uweilcn h t °^ ^M ?°^ diessällige Nau.Elaborat sown' die allgemeinen und speciellen Vaubebingnisse sönnen taglicy dig zur «erHandlung in den gewöhnlichen Amtsstunden bei dem obgenanntcn Vaudepar-tement eingesehen werden Von der k. k. Landesregierung für Drain. Uaibach am 1s. Jänner ISO». ßatfiadjer Bettung Mr. 13. 112 17. ^ntter 1&$ (164) 3—3 Z. 46.057. Stiftung für Bürgerswitwen. Beim Stadtmassistrate ist ein Platz der I oh. Jak. Schilling'schen Stiftung jührli-cher 84 Kronen in Erledigung gekommen. Gesuche um Verleihung dieser Stiftung, auf welche arme Vürgeröwitwen von Laibach Anspruch haben, sind bis Ende d.M. hteramts zu überreichen. Magistrat dcr Landeshauptstadt Laibach am 3. Jänner 1U02. l.165) 3—3 Z. 46.0bb. Stiftungen für Gnmnalmlschüler. Vom l. Semester des laufenden Schuljahres gelangen zwei Plätze der N a r t h l. Sal loch er-schen Studentenstiftung jährlicher je 100 Kronen zur Verleihung. Anspruch auf diese Stiftung haben in Kram geboren»', arme, steißige und gut gesittete Schüler der Laibacher Gymnasien. Die Gesuche um Verleihung dieser Stiftungs« Plätze sind mit dem Taufschein, dem Armuts« zeugn'sse und dem Schulzeugnisse über das letzte Semester zu documentieren und bis Ende d.M. bei der vorgesetzten Schuldirection zn überreichen. Magistrat der Landeshauptstadt Laibnch am 3. Jänner 1902. (199) 3-2 Št. 822. Razglas. Na c. kr. Soli za babice v Ljubljani se zaène 1. marca 1902 uèni teöaj za babice s slovenskim uènim jezikom. V ta uCni tesiaj se sprejmo ženske, ki äe niso prestopile 40. leta svoje starosti in katero, ako so še neomožene, so dopol-nile že 24. leto, ter so uènega jezika v be-scdi in pisavi zmožne. Pouk je brezplaCen. Prosivke za sprejem se morejo do 28. februaria 1.1. osebno zglasiti pri ravna-telJBtvu tukajänje c. kr. Sole za babice ter prioesti s seboj krstni ali rojstni list, event, porocni list ali, Ce so vdove, smrtni list svojega moža, dalje oblastveno potrjeno nravstveno izprièevalo, potem od uradnega zdravnika pristojnega politiènega oblastva izdano izprièevalo da so zdrave in telesno in duSr,o za uk sposobne, potem izpnèevalo, da imajo cepljene koze ali da so iznova cepljene ter tudi flolska izprièevala, èe jih imajo kaj. Za ta uèni teèaj je razpisanih tudi devet ustanov uènega zaklada po 106 K s pra-vilnim povraèilom za pot sem in nazaj. One ženske, ki hoèejo prositi za eno teh ustanov, morajo svoje proSnje, opremljene H poprej navedenimi listinami in z zakonitim ubožmm listom, do 5. februarja t. 1. uložiti pri dotièuem c. kr. okrajnem gla- varstvu, oziroma pri mestnem magistratu v Ljubljani. Od c kr. deželne vlade za Kranjsko. V Ljubljani, dne 10. januarja 1902. g, 822. Verlautbarung. Nn der l. l. Hebammenschule in Laibach beginnt ami. März 1902 ein LlhrcurS für Hebammen mit slovenischer Unterlichtssprache, in welchen Frauenspersonen, welche das 40. Lebensjahr noch nicht über» schritten uud. wenn si ledig sind, das 24. Llbei'sjahr vollendet haben, lernrr der Unter« rich's vr.'che in Wort und Schn!t mächtig sind. aufgenommen werden. Der Hebammen»Unter« richt ist unentgeltlich. Nufnahmsbewerbcrinnen haben sich unter Veibnüguna. des Tauf« oder Geburtsscheines, eoenturll des Tlanungtzscheincs oder, falls sie Witwen sind. des Todlenschcines ih>rs Gatten, ferner eineS behürdlich bestätigten Moralität:» zeugnisses. dann eineS vom Amtsarzte der zu-ständissen politischen Behörde ausgefertigten Ieussnisses dcr Wrs»ndheit, der lörperllchen u»d intrllecturllen Vefäliigung, dann eineS Iinpf° und eventuell Revaccinationszeugnisses und all fälliger Schul^euguisse bi zum 28. Februar l. I. persönlich bei der Direction der hiesigen t. l. Hl-bammrnlehranstalt zu melden. Für diesen Lchrcuis lommen auch neun Studiensonds'Slipendicn von je 105 X mit der normalinähigcn Vergütung für die H eher« und Nuclreise zu verleihen. Jene Frauenspersonen, welche sich um eines dieser Stipendien bewerben wollen, haben ihre mit den vorcingesührten Documenten und mit einrm legalen Armutszeugnisse belegten Gesuche bis zum b. Februar l. I. bei der betreffenden t. l. Nezirtöhauptmanuschaft, beziehungsweise beim Stadtmagistrate in Laibach zu überreichen. Von der l. l. Landesregierung fllr Krain. Laibach am 10. Jänner 1902. Studenten oder Praktikanten werden sogleich, vom 1. Februar oder yom Semesteranfang an In Wohnung und Kost genommen. (216) 6—1 Wo? sagt die Administration dieser Zeituug. Ein Pompadour mit Tolletteatüoken 1st gefunden worden. — Die Verlustträgerin möge selben in der Fleischhauerei Jagers Erben abholen. (2i9) Cognac-Specialität von F. Courvoisier & Gourlier Freres k. und k. Hoflieferanten, Jarnac-Cognac laut ärztlichem Gutachten für Magenleidende und Reconvalescenten speciell zu empfehlen, ist stets vorräthig im Spezereigeschäft des Karl Planinšek Wleneratrasse. (4231) 10 1T:cocls:e:n.es! Magazin wird am hiesigen Platze zu mieten gesucht. Näheres in der Administration dieser Zeitung. (218) 3—1 -----------------------------------------------------------------------------------------------i Eine grosse Auswahl feiner Flaschenweine darunter Eigenbau, aussohliesslioh erprobte und garantiert eohte Qualltaten (4270) 44 empfiehlt die Firma Edmund Kavèiè Laibacb., Preäerengasse. (222) 8. 2/00 ' 103. Edict. Im Conmrse der prut. Handeltfirma Ferdinand Vilina K Kasch in Lailmch hat der Massevrrwalter einen Entwurf zur Vertheilung der Masse vorgelegt. Alle Concursgläubiger, die bisher Forderungen angemeldet haben, können von dem Vertheilungsmtwurfe beim Conclnscommissär oder Masseverwalter Einsicht und Abschrift nehmen und ihre allfälligen Erinnerungen dagegen bis 25. Jänner 1902 mündlich oder schriftlich deim Eoncurscomimssär einbringn und bn der zur Verhandlung darüber und zur Feststellung der Vcrtheilung auf den 29. Jänner 1902, vormittags 9 Uhr, bei dem l. k. Landes« q» richte Laibach. Zimmer Nr. 17, anberaumten Tagsatzung erscheinen. Laibach am 13. Jänner 1902. Der Concurscommifsär: S ch n e d i tz. P____Purcfr jede Buchhandlung zu beziehen, O JJ * J? * [ WßTERMANN5 / * § * jg c § HBHIrt:; * "& |= s» 2 i B p * IF ^ r * ^ -| N g 5 * ä * Vsk...¦ G!wcfw^reRmMN a_ _ gi * 5 * "2 f 11 fcn neuen (Ja|)rijang eröffnen novellistische ^ciMjjc uon: ^SS [> freifrau fßaric von ebncr-Gscbcnbach, Wgave. ^ E>aul I^cysß, Wntiquarlfdjc «riefe. ¦ f reiberr Georg von Omptcda, Der Sergeant: ^ rcld) lüviftricrtc ftufsdbc folgen von: ^ Bic» Kunp des Zeichnens. $cbocnbcck, Pferdesport. ^J) ^ ** Stord^r Klaviermusik, u. a. hag öi -----------------------------------------------------------------------------_--------------> ,t( M| Die Pfaff-lTähmascbH ^ { ^j^^^BM^^ sind wegsiii ihrer scliö'ifw» Ausstattung und uaV*^ i ^^W^^^fmQ) Hohen Dauerhafttgk Ut gleich vorzüghsib K : ^IÄ i hxMf für Farniheii^«l>rauch, Ge\vt)rl)Rl>itneh sowi^ Sfisi*1', JilWlwH jeder Art. Unterricht galis. Maschiaea auf einit103 bti ¦S IQHwHl Probe, Garantie 10 Jahre. gal jj^nlffltei. 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Classe), Ijeip«>«; ö^l1 m nach Wion. — Um 10 Uhr uaohta: Por«onnn/,ug uach Tarvin, Villaoli, Krauzoinfusto, IniiBbro^i Ji*-(Triost-Münchon director Wagen I. uud II. OlasBo). — Kiolituu^ uauh liuiiüi(«*-rt und 's Per«oi\or,T.üge. Um 7 Uhr 17 Mm früh und um i iriir t> Ml«, naohm nach Kudolfawert, StrftBob*' Oottaohee, um 6 Uhr 56 Mu.uton abtmds uach Kudolsuwnrt und GottHoheo. / Ankunft iu Lnibaub (S B.): Hioliiuug von Tarvm Um H Uhr 25 Min früh Vvf^ Wten ftbor Am*t«>ttt>n, Mllnohun, Inuabruek, KranzouasoBto, Salzburg, i/inz, Steyr, Aussee, l'B° ^1 fürt, Villacli (München-Trioat director Waguu 1. uud II. Classe). — Um 7 Uhr 12 Min. früh: Y***1 Tarvie.— Um 11 Uhr 16 Mm vurtn Pemonouiun ,mf Wien Itbor Ar.mtntt«n, Karishaii, Krfe''A Pilsen, Prag (direeter Wagen I. und II. Classe), Budweis, Salzburg, l.ini, Stoyr, Paris, (ißpf. I'^M , Itmibruok, /oll am Heu, Ijuud-Ciantom, liuouon, rUagunfurt, Hurmaxor, PontüinJ. — Um 4 Uhr *' f* Personeiimg an* Wioa, liOobou, Seizthal, Villaoh, Klagenfurt, MUnchou, luusbruok, Kranrom^«1*' j Um 8 Uhr 61 Minuten abeuds: P-benem obro^.p se sicer ne raogle razvelj^ Hiiejj ntpremiönine same. , ^Öctit 0 nadaljnih dogo.lkih \. ^ ' postopynja se ob^estijo o** .^ er imajo sedaj na nepremiöo1 ' ^ ali bremena ali jih za^- bur* dražbem-ga postopanja,te^ f nabitkotn pn sodniji, ^. , ; stanujejo v okolišu spo^^f t>in njone sodnije, niii ne i^f rcslU] v Bodnem kraju stanujo^ 1^5 šèenca za vroèbe. , 8ah{ C kr. okrajna'sodD^J ^c odd. II, dae 12. decembr^/ 2 Druck und Verlag von Jg. v. Kltinmayr H yed. yamberg.