^ 17. Dinstag am 8 Februar R848. I l l y r i e u. ^-aibach, am 4. Februar. Gestern Abends gc» ^n 6 Uhr traf Seine königliche Hoheit, Erzherzog «erdinand Ca r i '^ic to r von Mode n a , nut Al. ^lhöchsts^tter durchlauchtigsten Frau Gemahlin und in Begleitung des Herrn Obersthosmcisters, Grasen von Haller, Und der Frau Obersthofmcistcrin, Grasin Schassgotschc, "Us Italien kommend, hier ein, geruhte im hiesigen Gast. Hofe »zur Stadt Wien« das Absteige- und Nachtquartier bu Nehmen und setzte heute Vormittags 10 Uhr Aller-^chstseinc Ncise nach Wien fort. Wie«. Bei der am 1. d. M. in Folge des allerhöchsten Pa-tenteS vom 21. März >818 vorgenommenen l89 (35stcn Ergänzungs-) Verlosung der alteren Staatsschuld ist die Serie Nr. 3«i gezogen worden. Diese Serie enthält Aeranal-Obligationcn der Stände von Mähren l!« 8o8«i0U6 27. September 1769 zu 4 Hercent, und zwar: Nr. »2.700 mit der Halste der Capitalssumme, Nr. 12.7^7 bis mC. 13.112 mit den ganzen Capitals- betragen, Nr. ,5., llil . ' 3lr. 13.», lj "ut dcr Hälft, der Capitals-Summe, dann Nr. 13 .15 diä in.., ,3.«8 mit den ganzen Capitals-betragen, un gesammten Eapitalsbctr.ge von I 250 462 ss 44«/, kr., UNd im Zmsenbetwgc nach dcm herabaesetzten Fuße von 25 009 fi. »4 kr. ^ ' Die in dieser Serie begriffenen einzelnen Obligations. Nummern werden in einen» eigenen Verzeichnisse Nachtrag.-lich bekannt gemacht werden. Bei der am i. Februar Statt gefundenen dreizehnten Verlosung des Anlchcns vom Jahre l834 pr. 25,000,000 Gulden sind folgende 100 Serien gezogen Wowcn: 85. 94. 95. 127. 154. ,55. 179. 186. 192. N)1. 223. 239. 243. 270. 273. 286. 345. 346. 35«. »57. 39«. 483. 499. 502. 538. 539. 591. «06 6l5. «48. 658. 686. 708, 788. 818. 827. 871. 888. 925. V66. 97,. 1070 ,088. ,124. 1l4l. 1144. »181. 1182. !193. 12,1. ,2,2. 1234. 1245. ,295. ,386. 1395. N09. ,459. 1470. ,531. 1540. 1543. !l544. 1552. 1557. 1558. 1594. ,615. 162,. 1627. 1632. 1633. 1709. ,722. ,752. 1863. 1866. 1935. «943. 1981. »999. 20l3. 2059. 2084. 2,43. 2154. 2159. 2243. 2^68. 2271. 2297. 23l2. 2342. 2355. 2363. 2388. 2390, 2417. 2467. 2485. Die Verlosung der in den gezogenen Serien enthaltenen Schuldverschreibungen wird am I. Mai 1848 Statt haben. Am 2. Februar um die Mittagsstunde fand im Saale der med. ostrrr. Stande die feierliche Eröffnung der kaiscrl. Akademie der Wissenschaften Statt Die ausführ, licherc Schilderung dieser Feierlichkeit wird unsere nächste Donnerstags-Zeitung bringen. Die »Wiener Zeitung" vom 2. Februar berichtet: Am 18. Jänner d. I. ist bereits angezeigt worden, das sich der am >0. Jänner auf d,r Donau nächst Preßburg entstandene Eisstoß bis in die Nähe von Wien stromaufwärts verlängert habe. Da seit dieser Zeit eine andauernd strenge Kä'lk herrschte, welche am 30. Jänner in Wien II, in Tulln und Wallsee aber 15° R. erreichte, so erzeugten sich in der Donau fortan bedeutende Massen von Grund und Treibeis und der Wiener Donaucanal bedeckte sich mit einer ststcn Eisdecke, welche jedoch am 20. Jänner, nls sich der Eisstoß gcgcn Nußdorf vorbaute und eine Was scrsiauung erzeugte, gehoben und gegen die Ausmündung adgcsührt, hier aber durch die häusigen Sandbänke an dcm weiteren Fortgange gehindert wurde, daher sich das fortan anlangende Treibeis in dichtgedrängten Massen ansammelte und sich nunmehr schon bis in die Gegend dcr Nossau auswärts verlängerte. Am 20. Jänner erreichte der Eissioß die Gegend von Greiscnstcm, am 27. jene von Tulln, und am 30. langte er bei Hollenburg. an. In der Zwischenzeit bildete sich auch cine Stunde oberhalb Passau eine Eisanhäufung, jene am Wirbel verlängerte sich allmälig stromaufwärts bis Grain und Dor. nach; in der Nacht vom 16. bis 20. Jänner sehte sich das Treibeis auch am Schwalle bei Nicdcrwallsec fest, und erweiterte sich alsbald cine Stunde stromaufwärts. Alle diese Abtheilungen des Eisstoßes werden von Fußgängern und Wägen zur Verbindung dcr beiden Ufcr benutzt, das Eis ist fest und dicht zusammen geschoben, es hat cine Dicke von 12 bis 18 Zoll, und an dcn Ufern und in den Seitenarmen liegen sehr ausgedehnte Eiötaseln. Da be! diesen Verhältnissen cine Besorgniß, ruck.-sichtlich dcr niedrig liegenden Ortschaften an der Donau und dcn Vorstädten von Wien, so wie dcr Jochbrücken 100 bli FloridZdorf «nh Stein, nlcht ungegründct ist, so sind d!<- diesen Uinständcn entsprechenden Vorsichtsmaßregeln theils bereits in der Ausübung, theils eingeleitet. Schluß des in unserer letzten Samstags-Zeitung abgebrochenen, aus dem „Oestcrr. Beobachter" vom 29. Jänner entlehnten Berichtes über den ehemaligen Genueser Advocatcn, Joseph Mazzini: ^Die Hauptpfiicht des Kirchcnobcrhauptcs scv aber," so fährt der Führer des jungen Italiens fort, »die Her« stell'ltlg der Einheit seines Vaterlandes. Für diese habt Ihr nicht nöthig zu wirken, sondern nur jeden zu segnen, der si'i.- Euch und in Eurem Namen wirken wird. Sammelt um Euch Jene, die am besten die nationale Partei repräse.ttiren. Bcttelt nicht um Bündnisse bei den Fürsten. Sagt uns: »>>Dio Einheit Italiens soll cin Factum des neunzehnten Jahrhunderts seyn;"« das ist genug, wir werden für Euch wirken. Laßt der Feder srei und srci den Umlauf der Ideen, was diesen Punct der Nationalein, hffit betrifft, der eine Lebensfrage für uns ist. Behandelt die österreichische Regierung, auch wenn sic nicht mehr Euer Gebiet bedroht, mit einer Haltung, die zu verstehen Zibt, daß Ihr wißt, sie sey Italien und anderswo eine kfurpatorische Negierung; bestreitet sie mit dem Worte des Gerechten, wo sie außerhalb Italien Unterdrückungen und Verletzungen der Rechte Anderer anspinnt Ladet die Je.-ftttten, die Verbündeten Oesterreichs in der Schweiz, im Namen d»s Gottes des Friedens ein, dieses Land zu vcr» lassen, wo ihre Gegenwart unvermeidlich und bald das Vergießen von Bürgelblut vorbereitet. Spendet dem ersten Polen aus Galizien, der Euch entgegenkommt, ein Wort der Sympathie, daß es öffentlich werde. Zeigt uns überhaupt durch irgend eine That', daß Ihr nicht allein da.-hin strebt, die physische Lage Eurer wenigen Unterthanen zu verbessern, sondern daß Ihr in Eurcr Liebe die 24 Millionen der Italiener, Eurer Brüder, umfaßt, baß Ihr sie von Gott berufen glaubt, sich in der Einheit der Fa.-milic unter einem einzigen Vertrage zu verbinden, daß Ihr die Nationalfahnc segnen wollt, wo sie von reinen, unbefleckten Händen erhoben wird, und das Weitere über» laßt uns. Wir werden um Euch cin Volk erstehen machen, l.essen freier, volksthümlichcr Entwickelung Ihr, so tanac Ihr lebt, vorstehen werdet. Wir werden eine in Eur^a einzige Regierung gründen, welche die abgeschmackte Scheidung der geistlichen von der weltlichen Ge. walt zerstören wird. In dieser werdet Ihr auscrsehcn wer.-den, das Princip darzustellen, dessen Anwendung die Manner machen werden, die man zur Vertretung der Nationen wählen wird. — Zieht euch nicht vor dem Gedanken zurück, daß Ihr eine Ursache dcS Krieges seyn würdet. Der Krieg bcstcht; überall, offen oder ve>»borgcn, aber dicht vor dem Ausbruche ist er unvermeidlich. Ich richte diese Worte an Euch, weil ich keineswegs an un. serm Geschick zweifle, und weil ich Euch für das einzige unentbehrliche Mittel zu dieser Unternehmung halte. - Ich richte sie an Euch, weil ich Euch sür würdig Halts, oie Einleitungen zu dem großen Plane zu treffen; weil, wenn Ihr Euch an die Spitze der Unternehmung stelltet, dieß die Wege um Vieles abkürzen und die Gefahren vermindern würde; — weil mit Euch der Kamps ein religiöses Aussehen gewinnen und viele Gefahren der Reaction und der Staatsstreiche verschwinden würden, weil unter Eurer Fahne zugleich ein politisches und ein unermeßliches moralisches Resultat gewonnen werden würde, weil die Wiedergeburt Italiens unter der Acgid- einer religiösm Idee, — alle Revolutionen fremder Lander hinter sich lassen und Italien unmittelbar an die Spitze des europäischen Fortschrittes stellen würde, weil in Euren Händen dle Gewalt liegt, zu bewirken, daß diese boidcn Ausdrücke: Gott und das Volk, die nur zu oft unglücklicherweise a> trennt waren, auf einen Schlag in schöner und heilig« Harmonie zusammengehen, um die Geschicke der Nationen zu lenken." So weit die Enthüllungen Mazzini'Z, dem ei n Vcr« dienst nicht streitig gemacht werden soll: er verschmäht die in der revolutionären Partei landübliche Heuchelei, macht keine lügenhafte und verbrauchte Demonstration von Maßi-gung und Loyalität, und geht festen Schrittes und ohne Uni-schweife auf sein wahres Ziel los. Geschichtskundige werden wis, sen, daß dieß genau dasselbe ist, dem schon Arnold von Brcs« cia und Cola di Nicnzo zusteuerten. — Nur hat der rcvc^ lutionäre Traum im Laufe der Jahrhunderte an Selbstbewußtseyn und Zuversicht gewonnen. Das Anerbieten: dem Glauben der Kirche abzusagen, sich von dem Fuße des Kreuzes wegzubegcbcn und sich zum Behufe einer allgemeinen europäischen Umwälzung für die Dauer seines Lebens an die Spitze dcs consuftn und schlecht verdauten Pantheismus der neuen Humanitätsreligion zu stellen, — ein soichcs Anerbieten ist aber, so weit die Gcschicbtc reicht, dem Oberhaupte der katholischen Kirche, wenigstens in so ungeschminkten Formen, noch nicht gemacht worden. Es ist der Geist der Apostasie, der Hoffart und des Hasses, der als Versucher vor den Statthalter Ehristi tritt, ihm alle Reiche der Welt zeigt und die alte Lockung wiederholt: „dieß Alles will ich Dir geben, so du niederfällstund mich anbetest." Das Schreiben Mazzini's ist zu Paris am 25. No. vcmbcr 18 47 dem Druck übergeben worden; die Antwort des heiligen Vattrs liegt in der Allocution vom 17, Dec. Fortan weiß Jeder, auch der Beschränkteste, was er von dem lügnerischen und frevelhaften Vorgeben der Partei» führcr der Revolution zu halten habe: als sey Se. Heiligkeit irgend wie dein leiste hold und verwandt, der Je-ne neibt. Eingedenk seiner göttlichen Sendung, hat das ehrwürdige Oberhaupt der Kirche feierliche Verwahrung gca/n Jene eingelegt, die Seinem Namen und Seiner apostolischen Würde die Schmach angethan haben, Ih» gleichsam als Theiliichmer an ihrer Thorheit und als B<' günstiger ihres, jede positive Religion aufhebenden Indift fercntismus darzustellen. Der heil. Vater hat die Bitt^ ' ^01 - t't scin?5 Schmerz? vor der Welt ausgedrückt, die ihn s3, "^ »einige beinahe wahnsinnige Menschen in der ai "!> ^'^ "'^ ^"" Mittelpunct dcr katholischen Neli-^!"'" über den Ausgang des Schwcizerkrieges öffentlich '"'Nfthirten. Fortan wird hoffentlich nicht mehr davon le Ncde seyn, dem Glanben der allgemeinen Kirche, die "' -^eruf hat, alle Länder und Völker des Erdkreises !"'l gleicher Liebe zu umsaffen, einen künstlich angc. !"hten, sich selbst belügenden, in seiner Ausschließlichkcit "l)t heidnischen National ^ Fanatismus unterzuschieben, hoffentlich wird jetzt der Versuch aufgegebn werden, "n Nachfolger des Fürsten dcr Apostel, an dessen Auto. ^t ^alle Gläubigen, wo sie auch seyn mögen," fest Hal-^sollen, seiner für all< Völker und Zungen gestifteten 7"urde zu entkleiden, um ihn zum Träger eines italirni. schen khalifats herabzuwürdigen. Die Weisheit Sr. Hei-"gkeit Pius IX. hctt diese Zumuthungen richtig zu würdi. ^wußt, und darauf, wie wir gesehen, im Geiste der schlichen Ueberlieferung geantwortet. Die Schmach, die ^ für diese erhabene Erklärung von Seiten der aftcrna-.^aim Partei treffen mag, wird das schönste Blatt ^ ber Geschichte seines an Prüfungen und Leiden so rci-^lt Pontificates liefern, und der Ruhm, den ihm die schwelt dafür zollen wird, daß er solche Huldigungen ^"schmähte, wird den erheuchelten Enthusiasmus über, bauern, durch welchen die bittersten Feinde seiner Würde Und scmes Glaubens ihn vergebens zu berücken suchen. Aber auch Oesterreich hat in diesem Dränge der Zei. ten seine Mission von Gott, und es ist entschlossen, ihr nachzukommen, wic der Ausruf des Kaisers vom 9. Jan-^r d. I. cs aus,pricht. Die österreichische Verwaltung im lombardisch vcnctianischen Königreiche kann kühn vor ganz Europa Alle, die jene Länder seit einem Menschcnalter ^"^!^^ Am Zeugniß ausrufen: ob jemals in den östcr. rcuhischen Gebeten italicmschcr Zunqc die Svracke und ^igcnchumlichkeit des ,bcidm n.cht vielmehr dleselbc Pficg« und Rücksicht erwiesen worden sey, wle ln irgend einem andern italienischen Lande Dcr Vergleich mit dcm napolconischen Königreiche Italien liegt nahe; Oesterreich braucht ihn nicht zu scheuen, ^n dem Sinne, wo Nationalität die möglichste Berücksichtigimg der Eigenthümlichkeit des wirklichen Volkss bedeu-let, ist die österreichische Regierung in Italien eine natio, i:ale im eminenten Sinne gewesen und wird es ferner blcibcn. Wenn aber eine kleine Faction von Ucbclgcsinn-ten, von deren Grundsätzen und leitenden Ideen die über. biegende Mehrheit des italienischen Volks nichts weiß, ^>enn diese Minderheit, im Widersprüche mit dem Glau-. ^, dcr Geschichte und den Ueberlieferungen Italiens, und '" offener Auflehnung gegen das Staats- und Völkerrecht "l ganz Europa, im Namen einer utopistischcn Chimäre, >e sie „Nationalität" nennt, ganz Italien in eine wüste, evolutionäre Masse zusammenschmieden möchte, und dieß zwar, um dcr Habsucht, der Eitelkeit und dcm Ehrgeize "Niger ihrer Führer einen umfassenderen Spielraum zu verschaffen, so wird Oesterreich, eingedenk scincr Pfl'ich^-als europäische Großmacht und der ihm anvertrauten Sorge für das Wohl seiner Völker, in Italien, wie außerhalb desselben, dieser Nationalität zu begegnen wissen. Herzagthum Parma. Der Herzog von Parma wird künftighin folgenden Titel annehmen: »Wir Carl II. von Bour bon, Infant von Spanien, von Gottes Gnaden Herzog von Parma und Piacenza, Gras von Pontremoli, Marchcse von Vi!-lafranca, Mulazzo, Bagnone ?c. :c. lc.« Die >>Nll/.2. <1i Nnwv»« enthält folgende statistische Angaben über die von Toscana an Parma abgetretenen und über die von Parma an Modcna überlassenen Gcbictsthcile: Einw. Parma erlangte von Toscana Pontremoli mit . 16000 Groppoli mit. . 1774 ,M^ Bagnone >, . . 6090 '^' Lusuolo , . . 3700 Die Bezirke auf dem linken Ufer der Enza mit . :;880 31444 Dagegen trat cs an Modena ab: Das Herzogthum Guastalla mit . 22400 Die Gemeinde Poviglio mit . . 630ft » » Eiano mit ... 2l59 » » Sorbolo mit . . 1800 » » Gattatico mit . . 2lW 34750 auf dem rechten Ufer der Enza. Königreich beider Sicilien. Das »Giornalc del Negno dclle due Sicilie" vom 18. Jänner meldet: »Gestern ist Se. königl. Hoheit, der Graf Aquila, mit einer Fregatte und einer Dampscorvctte von Palermo zurückgekehrt, um Sr. Majestät, dcmKönig, über die dortigen Vorgänge Bericht zu erstatten; und die heute mit dcm Dampfboot »Ncttuno" eingctroffenen Nach., richten melden, daß die Truppen die genommenen Mill.-tärpositioncn besetzt halten, um hernach gebührendermaßen zu agircn. Ein Supplement zum »Giornalc del Negno delle due Sicilie" vom 19. Jänner enthält ein neues von Sr. Majestät, dcm König, am gedachten Tage erlassenes Cen-surgcsetz. Am Eingänge dieses Supplements heißt es: „Se. Majestät, stets den großmüthigen .Regungen Ihres Her. zens folgend, haben zu beschien geruht, daß die Minister der Gnade und Justiz und dcr allgemeinen Polizei Höchst-denselben baldigst die Namen dcr auS politischen Ursachen ^mittheilten und Verhafteten vorlegen, um Begnadigungen zu ertheilen, während zu glncher Zeit diejenigen Vor-' kchrungcn getroffen wndcn sollen, die am geeignetsten für die öffentliche Ruhe seyn werden." 102 D ä n e m a r k. Der »Oesterrcichische Beobachter« vom i Februar meldet aus (5 op el, Hagen vom 22. Jänner: Se. Ma. jestät, der König, hat der hiesigen Bmqerbcw.iffnung den - Nachtdienst auf dem Nesidenzschlosse Christiansburg über. tragen. Die „Berling'sche Zeitung" theilt Folgendes über die letzten Tage Christians VIII. mit: »Bereits mehrere Tage vor dem Tode dci Königs war die Hoffnung der Aerzte hinsichtlich seincr Genesung nur sehr schwach, obwohl sich einige Abwechselung in den Fortschritten der Krankheit zeigte. Aber am Mittwoch Abends (19.) war der letzte Augenblick, wo wirtlich ein Funke von Hoffnung vorhanden war. Der König hat während seincr ganzen Krank' heit einen hohen Grad von Ruhe und Scelcnstärke gezeigt und sich mit Bereitwilligkeit den Operationen unterworfen, welche die Aerzte nothwendig fanden. Mit Resignation ertrug er seine bedeutenden körperlichen Mchmerzen neben den vielen ernsten Gedanken, die ihn Aschästigen mußten. Am Donnerstag waren die Schmerzen im Zunehmen begriffen, während doch die geistigen Kräfte vollkommen ungcschwächt blieben, so daß der König auch ge« gen Nachmittag, seinem Wunsche zufolge, das Sacrament des Altars, von seinem Confessionarius, dem Bischöfe Myn-stcr, entgegennahm. An dieser heiligen Handlung nahm Ihre Majestät, die Königin Caroline Amalia, Theil, welche während der Krankheit des Königs mit aufopfernder Liebe ihren Gemahl getröstet und gepflegt, und ihm unter seinen Leiden mit der Treue einer christlichen Hausfrau zur Seite gestanden hat. Einige Zeit nachher nahm der sterbende König einen rührenden Abschied von Scincrgan-zen Familie. Unter den Personen, die Christian Vlll. an seinem Krankenbette empfing, war auch die von ihm so hoch verehrte, betagte verwitwete Königin Maria Sophie Fnederike." »Fädrelandct" enthält noch folgende, das Vorstehende ergänzende Mittheilungen: «Im Augenblicke des Todes waren, außer Ihrer Majestät der Königin, noch der Ober-Hosmarschall von Levetzau und der geheime Etatsrath Adler anwesend. Die königliche Leiche wird seitdem von einem Adjutanten und cincm Arzte bewacht; heute (2l.) lst die Defection derselben vorgenommen worden, und morgen (22.) wird mit der Einbalsamirung begonnen, worauf sie nach gewöhnlichem Brauche auf einem Parade-dctte ausgestellt wird. Sie soll von den ausgestandenen Leiden so abgezehrt und verändert seyn, daß cs schwer hält, die Züge wieder zu erkennen. Die Nachricht vom I'oye König Christian des Achten wurde seinem Sohne und Nachfolger, der, nachdem er Abschied von seinem Pater genommen, sich gestern (20.) nach Christiansburg hegcben hatte, von dem Generaladjutantcn, General Ewald, und dem Cabincttssecretä'r, Kammcrherrn Tillisch, überbracht, worauf der neue König die Hauptetage in Chri-- stianöbnrg a!5 Wohnung bezog und gleich nachher die Mitglieder des Staatsraths und mehrere hohe Beamten empfing. Dem Vernehmen nach haben der Dber.Hof-marschall uon Levetzau, der Kammcrherr Tilli'sch und der ^ Ctatörall) Lunding (bisheriger Cabinettösccrctär des Krön- V prinzen) den Auftrag erhalten, das Portefeuille, die Pa- » picre und die Briefschaften des verstorbenen Königs in Gewahrsam zu nehmen und zu ordnen." Copenhagen, 25. Jänner. Ein königliches Rescript an die dänische Kanzlei in Betreff der Prcßvergchen lautet wie folgt: „Mit Beziehung auf das von Uns in Anlaß Unserer allerhöchster Thronbesteigung erlassene königl. Patent vom 20. d. M. haben Wir Uns allcrgnädigst bewogen gesunden, sämmtliche in Unserem Königreiche und Unseren Hcrzogthümcrn gegenwärtig obschwcbcndcn Prozesse in Betreff politischer und Preßvergehen fallen zu lassen. Unsere Kanzlei hat demnach in Uebereinstimmung hiermit das Erforderliche zu veranstalten und baldmöglichst dieses Unser allerhöchstes Rescript zur öffentlichen Kunde zu bringen. Wir befehlen Euch Gott Gegeben auf Unserem Schlöffe Christiansburg, den 24. Jänner 184s. Frederik k.» Königreich Sardinien. Briese aus Genua vom 19. Jänner melden: daß das neulich ausgebotene Contingent der Militärmacht einen Zuwachs von 14.000 Mann gegeben hat, s» daß nun die Gefammtzahl der Truppen dcs Königs v'oi! Sardinien 50.000 Mann ausmacht. Fr a n kre i ch. Paris, 21. Iän. GcneralLamorici.-re ist heute hier angc. langt. Es heißt, daß die Rcgiermig ihn persönlich hörm wolle, bevor sie über Abd - el, Kader's LooS definitiv entscheide. Spanien. Die »Allgemeine preußische Zeitung" enthält folgende Mittheilungen ihres Correspondents aus Madrid vom 19. Jänner: »Die Grippe haust hier mit zunehmender Kraft. Vier Minister liegen heute an dieser Krankheit zu Bett, nämlich der Herzog von Valencia, der Herzog von Sotomayor, Herr Beltran de Lys und Hr. SartoriuS-Die Sterblichkeit ist seit einigen Tagen sehr groß; an einem einzigen Tage waren 122 Personen gestorben; eine solche Zahl hatte die Liste der Verstorbenen seit der Cho^ lerazeit nicht erreicht.« Walachei. Wuckarest, 8. Jänner. Se. Durchlaucht, vcr tt^ gierende Fürst, hat unterm >9. Dec. an das Ministerium bcs Innern den Befehl erlassen, die gewöhnliche Stände-vcrsammlung am »4. Jänner einzuberufen und alle dar-auf Bezug habenden Verfügungen zu treffen. Der Hcrr Metropolit, als immerwährender Präsident der Stände-Versammlung, ist durch ein besonderes Schreiben Sr. Durchlaucht von diesem Entschlüsse in Kenntniß geM worden. Verleger: Iguaz Alois <3dlcr v. H l e i n m a y r. Anfang zur Im!mHerSeitunH. Oourn vom 4. ^cdluar l»^8 Mittelvrei«. Staatsschuldverschreit,, zu 5 s,<^. «in CM.) <<»2 detto detto . H - («nCM.) 87,^2 Vtlloste Obligation. Hofkim. s ,u 6 sC.t.^ — mer-Obliaatio». d. Zwanas-. l zu 5 < l »o« ljz DarIeliel,si„«lai!,,u.Aera<' zu 4 '^ ,>^ ^ — rlal-Oblistat, v. Tm-ol, Vor- i" 5 "« l — arlbelg und Salzburg l zu ^ ^/2 ,.^ , — Aerar. D^'Mest. obligation,,, der Gtand« (^-M.) «5.M.) ob der G,n>e, vo„ Böh- l zu »,l» .. l — — men, Mäl?r„. , Scklo ) ,^u , >j4 .„ '. ^ ^ fie„< Stti'lrmark, Kar». ^;u , , ^ 54^2 — t K. K. Lotto^iehungen. I« Glay am 5. Februar 1tt^8: «5. «« 7. 8!. 84. Dle nachte Ziehung wird am 1«. Februar 1848 l>. Gray gcl)alt.-ll werden. In Wien am 5 Februar 1848-3U. 27. 3. 8!> l> Abger < > l? en. Am 4. Februar 1848. Hr. Franz S,«l'eca>,, Handlungsagent, von Wien nach Triest. — Hi-. Cail 35lulin!, Handlungs-agent, nach Triest. — Hr. Joseph Weßely, k. k. Obtrförstcr, von Wien nach Görz. — Hr. Ferdinand Glöbe, Handelsmann, samint Gemahlin Julia, von Wien nach Venedlg. — Hi-. Gustav Heimann, Han» delslnann, sammt Gemahlin Elisabeth und Tochttr,— und Hr. IulinS Iombait, Particuller; beide nach Wien. __ Hr. Alexander Bridi, Handelsmam,, von Xri,st nach Gray. (Z. La»b. Zeit. Nr. ,7 v. 6. Februar >L48 ) Am 5 Hr. Franz Hauffcn, Haüdlungs Comis, — mid Hr. Theoohil Leuttner, brf. Goldarbeiten; beide nach Wien. — Hr, F^ldinand Ritter von Steinbei'a, von Klagenfurt nach Giah. — Hr. Paul Battano.-vic, Handelsmann, von Aqram nach Triest. Am 6. Hr. Johann Nulo de Nagyszentlnikl^s, — und Hr. Hyrommus Vucetich, Besitzer; beide von Wien nach Tii.-st. — Hr Rudolph Scholl, Fabriks-Associe, von Giatz nach Trieft. — Hr. Joseph C;e,.. ke, Handlungsaqent, nach Tricst. — Hr. Theodor Houpt, gr. h. toscan. Rath, — und Hr. Fortunat 35e>-nelli, ?ldvocat u. gr. h. tosc^n. Nocar; beide von Wien nach Triest. Bei in Laibach lst zu habcn: Das Reich Gottes auf Erden. Biblische Geschichtspieblgten aus dein alien und neucn Blinde, not beigefügten ^üaudeüS--, Sitten- und Heilmittel - i?ehien auf alle Sonn- und Festtage des gan^n Jahres. ,. Jahrgang'. Altes Testament, l. Theil; 2. Jahrgang, l. Tl)e,l, Regenöburg l8^»7> fi. 2 50 kr. Gau me: Rom in semen drei Gestalten, oder daö alle, das neue und das uuter«rdlsche Nom, oder die Katakomben. Mit Planen des dreifachen Roms. 2 Bde. Negensburg ,«47. fi 3. 2^ kr. -------Die katholische Religjonslehre nach ihrem gangen Ilmfange; odei- historische, dogmatische, moralische und liturgische Darstellung der Religion, vom ?lnb.'gl!,n der Welc bis auf unsere Tage. Nach der sechSten Ausgabe des französische,, Originals übersetzt. Mlt emem Vorworte oo„ Zwlkeupfi»g. Regens--bürg lg^5. 8 Bde. fi. 12. Haid, Herenäus: Die aesammte ka» thol»!cheLeh,e »n ihre», ?l>sammel,ha!i^e, Voigetragen li» Katechesen an der Metropolitan.Kirche Unser P. Frau in München. 2. Anst. München Iä^4 —46. ? Bde. fi. ,5. 50 kr. Mehler, k.: Beispiele zur gesammten chr.sttathol.schen ^'eh.e, „ebst Schrift - und ^aier. stelle», nach der Ordnung des Katechismus von P. Canlsius. (iine Materialien ^Sammlung für Rellgioiis-lehrer, Katecheten und Prediger, und em Hausbuch für christliche Familien, l. Bd. Enthält: Das erste Hauptstück „Vom christlichen Glauben.« Auch unter dem Titel: „Der Katholik m seinem Glauben,« oder: Das apostolische Glaubensbekenntnis?, erläutert durch B>'i!p>ele aus dem Leben, s der heilige» Schrift und der Legende, so wie durch passende Schrift- und Vaterstellen, ft. 2. i5 kr. 104 Sattler, Georg: Kurze und leichtfaßliche Chilstelilchr-Pl-edlgrel, auf alle Soim - undFest-tag? des katholischen Kirchenjahrs. RegenSblirg 16^7, 4 Bde», fi. 4. ^0 ri'. Ziegler: Katholische Glaubens- und ^ltc^liplvdi^cel! auf tie So»» - u»d ^estlaqe dcs Kl'ch^'ttjahres, nebn ellllge» Gelegenheilsreden. 2Bds. 3l>g,»sl)ln-g .8^7. fi. 3. 24 k>'. Vermischte Verlautbarungen. Z. 2I7. (,) Nr. 85 Edict. ä.iom Bczilkbqenchle Krupp wid hicmit allqe-mcin kund gemache Es sey üdcr Ansuche,, deb Simon Nadoilschiisch ^'ou Boj.iuze Haus ^)ir. 3, die exe-culivc Fcilbielung der, d<',u Ioh^nni Luscr von Tschrr-nembl H.Nls-Nr. ^^ gc^örigen, gciickilich «uj »70 fi. beweri^eten, rer l. f. ^ladigüll Tschcii'.eliidl dienst» bare» Psaüdrc.Uiiätcn, al5 : des Hauses «uli (^onsc.-9!r. ^li zu Tschernenwl samnn ^u^cyör «uk ^urr.-Nr. 197, des Ackers KIl-ll) l^ur>.' '.>ir. .ittO, ivegr» schuldl-ger »9 fi. (6. M. c. 5. c. bewilliqct, uud seyen zu deren Vornahme 3 Tagsahlmgen, nämlich auf den 24. Februar, 2N.lMärz und 25. ^pril d. I , iimner 3)l>lmittag ^'l)n9— »2 Uhr im One dcr Pm»0rca-liläten mic dem Beliatze angeuldnct woldlil, daß solche l)ei der drillen Hcildiclui'.gslagsatzuilg auch un-lcr dem Schäliunqswcrlhe würde dmwn^egeden werden. Ber Grundbuchseriract, die Sckäyung u»d die Licilationsdcdingnisse können hicrgcrichlb cillgeseyen werden. ^iezirtsgcrichc K:upp am 15, Jänner ,ö^>L. Z. 251. (I) " Wohnung zu vermietlM. In dem Hause Nr. 1U7, am Raan, sind für die kommende Georgizcit nur mehr zwei Wohnungen, und zwar eine im 1. Stocke mit 2 Zimmern, Küche, Speisekammer. Holzlcg« und Dachkammer; die andere aocr im 3. Blocke, Hofseite, mit den nämlichen Bestandtheilen, zu vergeben. Das Nähere erfragt man im obigen Hause, zu ebener Erde links, und rücksicktlich bci dem daselbst zu erfragenden Hauscigcnthümer. Z. 249. (l) Wohnung zu vermiethen. In dem Hause Nr. l«6, am alten Markte, sind zwei honnete Wohnungen für die kommende Georgizeit zu vergebeu, jede aus 3 geräumigen Zimmern, Kucke, Spciskammer und Keller, und bei jeder ein eiserner Gang gegen den Laibachsiuß befindlich. Weitere Auskunft ist hinter der Mauer Nr. 250, im Verkaufs- Gcwölde, zu erfahren. Z. 137. (3) A n j e i g e. Im Sparcasse-Gtbäudc lst eine Wohnung mit 4 oder 5 Himmern, Küche, Bpeiökammer, und ein Stall für 2 oder H Pferde für künftigen Georgi zu vergeben. Näheres auch bei M.Bchusterschizh zu erfahren Z. 241. (1) In eme Tuch- und Schmttwaren-Haudlung m Laibacl) wird em Prac-tikant aufgekommen. Nähere )luskunft ertheilt das Zei-tungs-Comptoir. Z. 252. (i) Warnun g. Gefertigte warnet Jedermann, etwas auf ihren Namen zu borgen, indem sie sich auf keine Zahlung herbeilaßt. Maria M<,yr, Postmeisters - Wirwc in Werfen bei Ealzdurq. Z. 255. (l) In der St. Peters - Vorstadt, Haus°Nr 3, sind fürkünftigen Georgi l. I. zwei Gewölbe zu vermiethen. Das Nähere erfährt man bmn Haus-eigenthümer daselbst. Z 203, (2) Der hochgeborne Herr Graf Easimir Gsterhazy von Galantha, k. k. Kammerer, Herrschaften- und Nealitütendefitzer in Ungarn und Kärnten, haben theils zur zweckdienlich successiven Verminderung früherer Passiv-Verbindlichkeiten, theils zur Vergrößerung seines Vesitzstanoes, theils und vorzüallch aber zur Meliori-runa des Letztern, und zur Verstärkung und festern Begründung eines, seiner Herr-schafts- und baren Betriebsfondes (um durch — 305 — süßere Ausdehnung ihres sehr lucrativen commerzicllen Geschäftsverkehres die Er' lagsquellen seiner Besitzungen noch ergiebiger als bisher benutzen zu können), ein "Nlehen von einer Million Gulden <5onv. Münze in Zwanzigern eröffnet, ",, dasselbe nur dem Wiener k. k. prw. Großhanolungshause Hammer H5 Karis ""geschloffen. . Die dießfällige Hauptschuldurkunde (welche, so wie die gerichtlichen Ori- ^""^(Vchatzungen der, diejem Anlehen verhypothecirlen Realien, bei oem hocklobli-"^n t. k. Landrechte m Kärnten gehörig depositirt worden ist, und wovon, so wie ^" "Uen bezüglichen Documenten, beglaubigte Abschriften bei obgenanntem Groß-^noiungshause zur beliebigen ClNjlchtsnahme vorliegen) wurde auf die hochgräsiichen, ,,N Anlehen zur Hypothek gestellten Herrschaften, Wälder, Montan-Entitaten "uo^ealitatenlzusamnn'noincn gerichtlichen ^chatzungswerlhvon <5M.ft. ll,7 ^"tuck mit besonders hohen Prämien ausgestaltet sind, und daß jede Partiale «bor den Nommalwertt) von ^. M. ft- 2O - mindestens noch 10 bis 20 Gulden ^er^n^^ 'uuH; denn nach dem be.gefüg- schon am RZ>. Mai »848 beginnenden halbjährigen Ziehungen die Hauptprämien mit (5. M. fl. /itt,tt0O, <««,Utt<^und 2^,<>Utt - zur Rückzahlung festgesetzt und sonnt jede dieser bedeu-lenden dummen im Laufe des betreffenden Jahres zweimal zum Gewinn darqeko-^"^"^'^st die kleinste Zurückzahlung wird schon am «5 Mai ,8/l» mit aend^n ,<><><> ft"^'lMau^ """ E.M.ft ilO bis anf(5.Mt. Gefett,gten, das geehrte Publicum zur Theilnahme a. diesem Anlehen emzulad n.u" gleich auch darau aufmerksam zu machni, sich mit Ertheilung der dießfälliaen ''l,f-Nage und Partialen-Mnahme mögllckft beeilen zu wollen, well bei der so ^ «"tten Tlnzahl derselben deren baldige Vergreifung, wie der Umstand leickt vorauöilchtlicl, ist, daß diele Partialcn wegen der ganz außerordentlichen Vor^ "lette, die sie in allen Beziehungen gewahren, auch ,m Verkehrsvreile sick'sekr bald und bedentend erhöhen werden. ^ ^ '" ''"^ '^ Verlosungs-Programme werden beim Unterzeichneten unentgeltlich verab-solgt, und die Partial'Sckuldversckrcibungen billigst verkauft Esti7./a7H/^l'-7,5^ ^le'ich'sche, l. Mm;'- Fürst.. P ^/i Ish. Ev. Wutscher, Handelsmann in Lcubach. 3. 167. (2) - 10« — Mis holier <*cifteliintgiiiig'. <¦ II 0 S S E LOTTERIG, veranstaltet von dem Haiidluiigshaiise J. Q. Ussenheimer <$C 8ohn zum Besten des unter dem allerhöchsten Schutze Ihrer Majestät der regierenden Kaiserin Die Iiehulm filldet a,n H. Februar !8O Statt. Ausgespielt werden: Ein ganzes ain '• £™^ lsl47 Serien-Los unb Sseiiii gezog-ene Serien-Fünftel Zum ersten Male kann man mit der so geringen Einlage von nur 11, 2 Couv. Münze gewinnen: Gulden 525^000 W- W- Der kleinste Gewinn beträgt fl. 250 W. W. Wn iirtufer von 5 iafen erhalt l ^Utfgabölaö uncnt|)cltUd). Der Ort und die Stunde der Ziehung werden nachträglich bekannt «emacht "werden, so wie auch das hohe Comite' nächster Tage über die Losezahl eine jedenfalls befriedigende Erklärung veröffentlichen wird Lose und Spielpläne sind in Laibach zu haben beim Handelsmanne Joh. Ev. Wutscher.