Ätt. WWM . , LAA A . ««Äffe, s tdcMOR Kr. «. IttnmH«. f W» ^ Xrtmften Wx. tl. liUmrcb« I8»n4 Mi ^ ■ W W ■ . W W vezuzsdedinqungeu ^IIm ibillimti «M M ■ 1^11 »II II» #111111111 S3s TU II III II ■ 71 IIIIII I 4 SS":' •:: I **"**• ^ I m. * «SlajelnM« UMWacnt« * .flftarfaflrn-*,«!. I ^ ^ ,et»t« ta m »XWm. Ar. 7S (Nachdruck verboten.) Kervstliimmung. Literarische Skizze von Paul Pasig. Jede JohreSzeit redet ihre eigene Sprache: der frische, fröhliche Lenz jubelt im Wonnegefühl von Maienzauber, Blütendust und Liebesseligkeit, der Vollreife Sommer vom fröhlichen Wandern und heißem Erntemühen, der stille Winter vcn ernster Sammlung und den edlen Freuden der Geselligkeit. Und der Herbst? Er ist vor allem die Zeit der Ernte. Dies Bewußtsein überwiegt daher zunächst die anderen Gefühle und Gedanken, die er wachruft. Stoppelfelder ringsum, darüber spinnen Sommerfäden ihr silberglänzendes Netz, und vereinzelte müde Laute erinnern noch an daS rege Leben, daS vor kurzem hier herrschte —. Ein rotes Blatt im Stoppelfeld, Ein flüchtig Spiel des Wind'S, Ein Entenzug aus reifem Rohr — Herbststimmen stnd'S. Die Brombeerranken spinnen sich In Sommersäden ein; Die Schwäne ziehen singend fort In langen Reihn. Da» weite Land umher hüllt sich in einen weißgrauen Nebelschleier, der zumal des Morgens und des Abends sehr dicht ist und sich tief auf die Mi Samstag» 10. September 1910. stillen Felder und Fluren hcrabsenkt; der dunkle Wald schwindet gar bald aus dem Gesichtskreise, als habe ein Zauber ihn unsern Blicken entrückt, und nnr gespenstergleich strecken einzelne Baumriesen ihre starken Aeste daraus hervor. Herbstgefilde! Morgenfrische I Neblig rings die weite Welt! Grünrot ranken Brombeerreben Taugetränkt im Stoppelfeld. Tief am See, in hohem Schilfe Gellend laut Kiebitze schrei'n; Wilde Enten hoch am Himmel Ziehen fort in langen Reih'n. Eigenartige Gedanken durchleben die Brust des einsamen WandermanneS, der still den Fluß entlang seine nachdenklichen Pfade dahinzieht. Der bunte Blumenteppich der Wiese ist verblaßt, und nur hie und da erzählt noch eine blaue Glocke von ver-schwundener Sommerpracht; um so üppiger laden die roten Herbstzeitlosen zum Bewundern ein . . . Wunderbare Geschöpfe sind sie, diese späten Kinder FloraS, verführerisch, aber gefährlich, der späten, letzten Liebe gleich, die nicht ungestraft dir ins müde Herz schleicht. Schon singt der Herbst mit Sturmeswehen Ein Schlummerlied der kahlen Flur, Und lange Sommerfäden schweben Als Bahrtuch über der Natur. 35. Jahrgang. des Abgeordnetenhauses und der AuSschrei-bung von Neuwahlen immer schärfer in den Vordergrund; denn wenn man überhaupt das allge-meine gleiche Wahlrecht in Oesterreich für möglich hält, dann muß der Versuch gemacht werden, durch seinen widerholten Gebrauch eine Konsolidierung der parteipolitischen und parlamentarischen Verhältnisse herbeizuführen. — Die Auflösung des Abgeordneten-Hauses in absehbarer Zeit, also noch in diesem Jahre, ist eine Möglichkeit, ja eine Wahrscheinlichkeit, mit der alle Parteien, auch die deutschen, rechnen müssen. — Für die deutschen Parteien ergibt sich darauS aber die Pflicht, schon jetzt Vorsorge zu treffen, bei den Neuwahlen die Fehler zu vermeiden die von ihnen bei den letzten Wahlen gemacht sind und die ihnen an zwei Dutzend Mandate gekostet haben, die an die Sozialdemokraten verloren gegangen sind. — Idealisten hoffen, daß es möglich sein werde, für alle deutschen Parteien eine gemeinsame nationale Plattform zu sin-den, von der aus, unbeschadet der parteipolitischen Sonderbestrebungen der einzelnen Fraktionen, eine Reihe gemeinsamer, gewissermaßen das nationale Existenzminimum des deutschen Volkes in Oesterreich bezeichnenden Forderungen gestellt werden könnten; allein der Pessimisten gibt es in dieser Beziehung mehr als der Optimisten, das eine aber kann und muß gefordert werden, daß die deutschen Parteien bei Neuwahlen wie ein Mann zusammenstehen, wenn es gilt, deutsche Bezirke gegen die Sozialdemo-kraten zu verteidigen und die bei den letzten Wahlen an die rote Internationale leichtsinniger Weise verlorenen Mandate wieder zurück-zugewinnen. Die letzten Vorgänge im sozialde-mokratischen Lager haben aufs neue gezeigt, daß jedes deutsche Mandat, das von den Sozialdemokratin in Besitz genommen wird, ein Verlust an die nationalen Gegner der Deutschen ist; die Erscheinungen im Lause der letzten Tagung des Abgeordnetenhauses haben andrerseits aber bewiesen, daß jedes Mandat, über das die Deutschen im Abgeordnetenhause mehr ver» sügen, ein unschätzbarer Gewinn für das Deutschtum ist, und zwar ein um so größerer, je weniger es den nichtdeutschen Parteien gelingen sollte, sich zu konsoli« dieren. _ Ein Kind der bangen Abschiedsstunde Steht zitternd noch in Flur und Hain, Emporgeküßt vom Sonnenmunde, Die Herbstzeitlose ganz allein. In Sehnsucht schmachtet sie entgegen Der Sonne, die sie mitleidsvoll Mit ihren letzten Küssen legen Ins Grab des toten Lenzes soll. Ja, tot ist er, der wonnige Lenz, tot auch oder doch dem Sterben nahe, der freudenreiche Sommer, und Herbst heißt Scheiden und Abschied-nehmen heißt Welken, Vergehen, Sterben . . . . Sieh ihn nur einmal aufmerksam an, deinen geliebten Wald, dem im Frühlinge und noch im Frühsommer deine Jubellieder im Verein mit den sröhlichen Weisen deiner kleinen gefiederten Freunde erklangen — was ist aus ihm geworden! Eine zitternde Alte, der der reiche, üppige Haar-wuchs ausging, und die nun ohnmächtig drohend sich wider des harten Schicksals Allgewalt auf-bäumt — vergebens, vergebens. Die Blumen alle verdorret Und gelb und siech der Hain Und müd' und ohne Wärme Der rote Sonnenschein. Und Schatten wandeln im Tale Und wandeln am BergeShang, Und in den zitternden Lüften Klagt leiser Sterbegesang. Kommrndts. Zum so und sovieltenmale haben in Wien im Ministerpräsidium Verhandlungen über die Regelung der Verhältnisse in Böhmen begonnen. Die Prognose, die man ihnen stellt, ist durchwegs wenig günstig. Gewiß kann im Reiche der Unwahrscheinlichkeiten das Unvorhergesehene plötzlich »um Ereignisse werden, al-lein eS ist schwer denkbar, daß die Tschechen über Nacht zu einer besseren Erkenntnis kommen werden, alS sie ihrer bisherigen Politik zugrunde lag. — Alle die Enttäuschungen, die sie seit dem Zahre 1898 erlebt haben, konnie» ihnen nicht die Ueberzeugung beibringen, daß das Deutschtum in Oesterreich nicht ein zufälliger sondern ein wesentlicher Bestandteil der Habsburgischen Monarchie ist und daß auf dem poli-tischen und uationalen Fortbestände deS deutschen Volkes in Oesterreich die Existenz dieses Staates be-ruht. Sie hoffen immer noch aus eine „Wendung", die ihnen die staatliche Administration in die Hand spielen soll, damit sie sich ihrer zur Vernichtung des Deutschtums bedienen, und das ist der Hauptgrund, weShalb sie heute, wo eine über den Parteien stehende Regierung am Ruder ist, einer Regelung der böhmi-schen Streitfrage widerstreben. Aus dieser tschechischen Gedankenwelt heraus erklärt sich auch der Ausspruch eineS gemäßigten tschechischen Blattes, daß in der böhmischen Frage der den Sieg davon tragen werde, der am läng st en zu warten verstehe und die meist« Geduld habe. — Die Tschechen wollen heute keine gesetzliche Regelung der böhmischen Streitfrage, weil sie wissen, daß unter den gegebenen Verhältnissen diese Regelung niemals ihren auf die Slawisierung der Sudetenländer abzielenden Bestrebungen entspre-chen könnte. Unter diesen Umständen ist die Hoffnung auf ein positives Ergebnis der neuesten böhmischen Kon-serenzen naturgemäß äußerst gering, allein die Wir» hingen des Scheiterns der Verhandlungen werden nicht so tiesgreisend sein, als man sich in tschechischen Kreisen glauben zu machen bemüht. Da an entschei-dender Stelle der seste Wille besteht, daS gegenwär-tige System aufrecht zu erhalten, weil eS anders nicht alS möglich erscheint, die mit den VebenSbedingungen der Monarchie im Widerspruch« stehenden Bestrebun« gen «inzelner slawischer Parteien unwirksam zu ma> chen, werden die Entschließungen der tschechischen Parteien über die sowohl hinsichtlich des böhmischen Landtage« als auch hinsichtlich der im Reichsrate ein« zuhaltend« Politik auf den Gang der Ereignisse keinen nennenswerten Einfluß ausüben. Weit wichtiger er-scheinen die Vorgänge in den anderen Parteien, auS denen hervorgeht, daß die durch die Einführung deS allgemeinen und gleichen Wahlrechte« geschaffenen parteipolitischen Verhältnisse sich bisher nicht konsolidieren konnten. Die Verhältnisse im Polenklub sind nachgerade unhaltbar geworden und in der Slawischen Union besitzt das Abgeordnetenhaus eine Organisation, die «inen nichts weniger als festen Faktor in den parlamentarischen Berechnungen bildet. Der Gedanke der Einbeziehung der Polen in d:e Slawische Union, also der Massierung aller slawi-schen Elemente auf parlamentarischem Boden, ist be-reits gescheitert und der Bestand der Slawischen Union in ihrem bisherigen Umfange selbst ist bereits in Frage gestellt durch die tiefgehenden Meinungsverschiedenheiten, die sich zwischen den klerikalen Slowenen und den, Großteil der tschechischen Abgeordneten ergeben haben und die auf tschechischer Seite den Plan ge-eitigt haben durch Bildung eineS alle tschechischen Fraktionen umsassenden tschechischen Rationalverbandes den Führer der stowenischen Klerikalen aus seiner, die Slawische Union beherrschenden Stellung, hinaus-zudrängen. Allein auch diesem tschechischen National-verband dürste, wenn er überhaupt zustande kommt, keine lange Lebensdauer beschieden sein, da, abgesehen von allen parteipolitischen Differenzen, der Druck der Tfchechifchradikaleu und Nationalsozialen den tschechi-schen Nationalverband zu keiner positiven, fruchtbaren Politik gelangen lassen wird. Selbst der aufrichtigste Wille, die der Gesetzge-bung gestellten politischen, nationalen und sozialen Ausgaben unter Mitwirkung des Parlamentes zu lösen, findet also in ihm zur Zeit kein brauchbares Werkzeug. DaS Abgeordnetenhaus ist nach wie vor unfähig, seinen Willen in irgend einer Richtung zu bekunden und darum tritt die Frage der Auslösung Seite 2 Unerhörte klerikale Hetze in Salzburg.' Kürzlich brachte das „Salzburger Voltsblatt" den Wortlaut eines gegen das antiklerikale Kartell gerichteten Protestes, als dessen Anreger der katholische Bauernblind erscheint. Nun hat das sürsterzbischösliche Ordinariat an den gesamten SeelsorgekleruS im Lande ein Rundschreiben gerichtet, daS auf die immer höher steigenden Finten der Abfallsbewegung aufmerksam macht und die Inszenierung von Massenprotesten anregt. Sämtliche Psarrgemeinden, sämtliche katholischen Vereine und auch indifferente Bereinigungen sollen an die Landesregierung einen Protest richten, für den auch ein Formular beigelegt wurde. Das „Antillerikale Kartell" begleitet dieses Rundschreibe» des Ordinariats mit folgenden kräftigen, an die klerikalen Hetzer gerichteten Worten: «Die Religion schändlich mißbrauchend, maßt Ihr Euch an, das ganze Volk zu bevormunden und Andersdenkende zu knechte» und von den staatS-bürgerlichen Rechten auszuschließen. Also nicht mir Freiheitlichdenkenden haben den Streit vom Zaune gebrochen, sondern Ihr habt uns den VerteidiguugS-tamps ausgezwungen. Während aber Ihr außer von den Kanzeln, von welchen ausschließlich Worte de» Friedens und der Nächstenliebe gesprochen werden sollten, in ungezählten Versammlungen zum Volke sprecht und eS irre führt, wollt Ihr es uns, die wir mindestens ebensognte Sühne deS Volkes seid wie Ihr, verwehren, zu unseren Volksgenossen zu reden. Euer schlechtes Gewissen und die traurige Erkenntnis, Ihr könnt uns nicht widerlegen, treibt Euch zu solchem Handeln. Aber damit stellt Ihr Euch selbst kein gutes Zeugnis auS. Das Schreiben des fürsterzbischösliche» Ordinariates an den SeelsorgekleruS liefert übrigens den untrüg. licht» Beweis, daß nicht etwa nur Einzelne von Euch eS sind, die das Volk gegen daS Gesetz zu Gewalt taten ausreizen wollen, sondern daß Ihr insgesamt zu solchem Treiben in gewissenloser Weise ausgefordert werdet von der höchsten kirchlichen Stelle des Landes, die dadurch Eure ganze Körperschaft als staatsge-fährlich brandmarkt. Macht, was Ihr wollt! Den hohen Gedanken, der uns begeistert, werdet Ihr nie und nimmer er-töten, er wird fortleben und — siegen." Außerdem richtet daS Kartell, dessen erfolgreiche Tätigkeit schon daraus zu ersehen ist, daß heuer im ersten Halbjahr beinahe 200 Austritte auS der katholischen Kirche erfolgt sind, während die Höchst-zahl der Austritte bisher in einem Jahre 154 betrug, an alle Gesinnungsgenossen und Freunde die Bitte, das Kartell durch Geldspenden zu unterstützen. Sen-düngen, eventuell in Briefmarken sind zu richten an Hans SiSka, Fachlehrer an der Handelsschule, Salz-bürg, Brunnhausstraße 1l, oder Professor Hans Crammer, Salzburg, Schwarzstraße 7. Ich walle stille Pfade, Eintönig rauscht der Bach, Und rauscht die bangen Qualen Verschollener Jahre wach. Der Herbst ist die Jahreszeit des ErinnernS. Die Wonnetage des Lenzes umgauteln unsere Gedanken und daS matte Sonnengold windet um sie einen zauberischen Strahlentranz: so erscheinen sie doppelt himmlisch verklärt, und doppelt weh« mütig strecken wir unsere Hand au» nach dem Kranze, der für immer uns unerreichbar ist. Was vergangen, kehrt nicht wieder, Aber ging es leuchtend nieder, Leuchtet'S lange noch zurück. Und nun kommt die Zeit der Klage um das Verlorne Einst! Du nennst'S vielleicht Glück — Freude — Hochgefühl — Zufriedenheit — Gesundheit. aber eS ist dahin, und selbst der letzte Rest wird ein Opfer der Vergänglichkeit: ES dringt hervor wie leise Klagen, Die immer neuem Schmerz entsteh'«, Wie Wehruf aus entschwund'nen Tagen, Wie stetes Kommen und Vergeh'». Du hörst, wie durch der Bäume Gipfel Die Stunden unaufhaltsam geh'n, _Deutsche Dlacht _ Politische Rundschau. Inland. Die Landtage. Die Statthalterei hat am b. ds. folgende Verständigung ausgegeben: Gestern und vorgestern fanden beim Statthalter Grafen Clary und Aldringen Besprechungen mit den Führer» des Großgrund, besitzes, der Deutschfreiheitlichen, der Klerikalen und der Slowenen statt, die sich auf die bevorstehende LandtagStagung bezogen und rein informativen Eha-rakter hatten. — Die Namen der Konferenzteil-nehmer hat die Statthalterei nicht bekannt gegeben. An den Verhandlungen haben vom Großgrundbesitze die Abgeordnete» Graf Attems und Baron Kellers-perg, vom Deutschen Nationalverbande die Landes-ansschüsse Prof. Dr. Hosmann v. Wellenhof (vor seiner Abreise) und Dr. Link, von den Slowene» Abg. Korosec teilgenommen. — Ans den Kreisen der Slowenischkterikalen verlautet, daß die Einbe-rufuug des Krainer Landtages für den 11. Oktober bevorstehe. Das Interregnum in Laibach. Am 7. d. M. wurde der Beirat deS Regierungs-kommissärs R. v. Laschan zusammengestellt. In den Beirat wurden berufen: Fr. Doberlet d. Ae., Doktor V. Krisper, Dr. F. Papez, Vaso Petrieic, Tischler, meister Roijna und Felix Urbanc. — „Jiuro" bringt a» leitender Stelle die Nachricht, daß die Klerikalen den Gesetzentwurf, die Gemeindewahlen betreffend, abändern und vor allem auch die Bestimmung streichen wollen, daß daS Gesetz erst ein Zahr nach der Sanktion Rechtskraft erhält. Infolgedessen sollen die Gemeinderatswahlen in Laibach nach der neuen Wahlordnung stattfinden. Dadurch werden die Wahlen in das kommende Jahr verschoben. — Slowenische Blätter melden, daß der landesfürstliche Kommissär im Auftrage der Landesregierung veran-laßt habe, daß sämtliche Gemcindtkundgebungen und Drucksorten in slowenischer und deutscher Sprache herzustelle» seien. Bisher waren sie ausschließlich mit slowenischem Texte erschienen. Die slowenische Presse greift daher den LandeSregierungsrat Baron Laschan heftig an und nennt ihn einen radikalen Deutschnationaleu. Ausland. Krönungsamnestie in Montenegro. Der Ministerrat beschloß, 51 von den 54 im Bomb«nprozesse verurteilten Personen zur Begnadi-gung zu empfehlen. Die Begnadigung die sofort vom König vollzogen wurde, erstreckt sich auch auf den in kontumaziam zum Tode verurteilten Dakowitsch. Blutige gufammenstöhe auf dem Balkan. Siebzig Bulgaren aus Nobidfcha, Bezirk Kot-schana, begaben sich in ein nahes Dorf, drangen in Der Nebel regnet in die Wipfel, Du weinst und kannst eS nicht versteh'». Da gilt es denn, mutig standgehalten und sich nicht überwältigen zu lassen. Manch einem Hat'S der Herbst dermaßen angetan, daß er sich versucht fühlte, sich mit ihm ins dunkle, feuchte Grab zu legen. Der Törichte! AlS ob er m«t ihm im nächsten Jahre sein AuferstehungSfest feiern, mit ihm im fröhlichen Maien jauchzen könnte vor Liebes-seligkeit! Andern wieder will mit den verblühenden Blumen draußen auch die Jugendfrische welken, die Herzensblume verblühen. O wär' es bloß der Wange Pracht, Die mit den Jahren flieht! Doch das ist'S, was mich traurig macht, Daß auch das Herz verblüht. Daß, wie der Jugend Ruf verhallt. Und wie der Blick sich trübt, Die Brust, die einst so heiß gewallt, Bergißt, wie sie geliebt. Und hierin liegt daS tiefste Geheimnis der herbstlichen Sprache. Wir find so arm, wir sind so müd'; Warum? Wir wissen'» kaum. Wir fühlen nur, daS Herz verblüht. Und alles Glück ist Traum. Nummer 73 ein türkisches HauS ein und machten zwei Türkinnen und zwei Kinder nieder, worauf sie das Haus an-zündeten und sich entfernten. Truppen wurden an den Tatort gesandt. — Bei Marta an der griechisch-türkischen Grenze kam es zu einem Znsammenstoß mit beivaffneten Griechen, von denen drei erschossen wurden, während die übrigen flüchteten. Auf türki-scher Seite wurde ein Mann getötet, zwei verwundet. Ans Mndt und Land. Evangelische Gemeinde. Morgen Sonn-tag vormittags 10 Uhr findet in der Christuskirche in Verbindung mit dem Gemeindegottesdienst der Schulbeginngottesdienst statt. Daran haben sich die evangelischen Schüler sämtlicher hiesigen Lehranstalten zu beteiligen. Besonders a:er sind die Eltern dazu herzlich eingeladen. Verband deutscher Hochschüler Cillis. Mittwoch den 14. September um halb 9 Uhr findet im Turmzimmer deS Deutschen Hauses die Ferial. schlußkneipe statt und werden sämtliche Verbands-Mitglieder ersucht, sich an dieser Schlußkneipe zu-verlässig recht zahlreich zu beteiligen. Cillier deutscher Athletik-Sportklub. Morgen Sonntag den 11. d. M. findet um 4 Uhr nachmittags bei halbwegs günstiger Witterung ein allgemeines Training statt, zn dem alle Fußball-sektionsmitglieder, sowie die Zöglinge zu erscheinen haben. MufiKvereinsKonzert. Morgen Sonntag findet im Deutschen Hause ein Konzert der Cillier MusikvereinSkapelle mit folgender VortragSordnung statt. 1. Theo Rupprecht: „Aus eigener Kraft," Marsch. 2. Franz von Supp6: „Paragraph 3", Ouverlure. 3. Edmund Kretschmer: „Krönungs-marsch" aus der Oper »Die Falkunger." 4. Franz Lehar: „Walzer, wer hat dich erdacht?". Konversat ons-walzer auS der Operette „DaS äürstenkind". 5. Konrad Morena: „Telefunken". Potpourri. 0. Leo Fall: ..Man steigt nach". Tanzlied aus der Operette" „Die geschiedene Frau-. 7. Felix Aardier: .La Paloma', mexikanische» Lied. 8. Oskar Feiras: „Zm siebente» Himmel", großes humoristisches Pot. pourri. 9. LuiS Ganne: .Husaren-Walzer'. 10. Adolf Faulwetter: Ungarischer Marsch. Monatsversammlung der Ortsgruppe Cilli des Landesoereines der staatlichen Vertragsbeamten in Graz. Am 2. d. M. sand im Gasthofe „Engel" eine sehr gut besuchte Monatsversammlung unter dem Vorsitze deS OrtS-gruppenobmanneS Koll Toplak statt. Nach einer Ansprache des Vorsitzenden erstattete derselbe einen ausführlichen Bericht über verschiedene StandeSsragen und der zu unternehmenden Schritte und schloß seinen Vortrag mit der Mahnung, jeder einzelne möge sein Möglichstes in Sachen der Organisation leisten. Dann erteilte er dem zu dieser Versammlung er« schienen«» Obmaime deS LandeSvereineS Herrn Koppacher zur Erstattung seineS Referate« das Wort, welcher in trefflicher Weise über den gegenwärtigen Träumen wir den süßen Traum des Glückes — eS ist bester, als sich hoffnungslos Gedanken der Vergänglichkeit hinzugeben, so süß sie auch sein mögen. Sieh da die verblühende Rose im Hage: Bon der letzten Rose Löset lebenssatt Siy das letzte, lose, Bleiche Blumenblatt. Herbstliches Entfärben Schleicht sich durch den Hain — Auch Vergeh'« und Sterben Deucht mir süß zu sein. Und mag der rauhe Winter auch daS letzte Blatt vom Baume Herabsegen und sein tolles Spiel mit ihm treiben: im Menschenherzen ruht ein wundersames Kleinod, über das kein Herbstesschauer Gewalt ha«, ein Schatz, so trostvoll, so stark und tiesbeglückend, daß er alle HerbsteSstimmen in eitel Wonne jauchzend zu wandeln vermag. Willst du ihn erkennen, erwerben? So merke dir das Sprüchlein : Ob der Sturm den Baum entlaube, Nacht und Tod den Sieg gewinnen, Bleibt die Liebe dir, o glaube, Ewig bleibt es Frühling drinnen! Nummer 73 Stand Aufklärung gab, und versicherte, daß die Vertretung der Sache der Vertragsbeamten in den besten Händen, insbesondere dc« Herrn Abgeordneten Marckhl liege, und daß er trotz der ablehnenden Haltung der Regierung, bei der Tagung d-S Reichs-rates seinen ganzen Einfluß aufbieten werde, um die gerechte Sache einer gedeihlichen Lösung zuzu-führen. Hieraus wurde nachstehende von der Ver-fammlung gefaßte Resolution zur Verlesung gebracht und einstimmig angenommen Die Ortsgruppe Cilli des LaudesvereineS der staatlichen Vertragsbeamten in Groz erhebt entschiedenen Protest gegen eine Regelung der staatlichen Vertragsbeamten im Ver-ordnungSwege und beharrt nach wie vor auf dem Standpunkte der gesetzlichen Regelung. Weiters spricht die Ortsgruppe derjenigen geringen Anzahl von Kollegen, die für eine Regelung im Verordnungs-wege wären, ihr tiefstes Bedauern auS. Sohin wurde die Entsendung unes Delegierten zu der am 8. d. M. in Graz stattfindenden wichtigen Versamm lung beschlossen und der Obmann der Ortsgruppe als solcher auSersehen. Nach eindringlicher Mahnung, die Kollegen mögen einig und zielbewußt wie bisher zur Organisation und dem aufgestellten Programme halten, schloß der Obmann die Versammlung. EinwindischerHetzbesuchin St. Egydi. Am Feiertag veranstalteten mehrere Hundert Windisch-klerikaler einen Demonstrationsausflug nach St. Egydi ob Marburg. Den Deutschen Marburgs und anderer Orte deS Unterlandes gelang eS jedoch diese geplante freche Herausforderung in die gebührenden Schranken zurückzuweisen. Darüber wird aus St. Egydi folgendes berichtet: Die Einweihung des Slowenenheims, das etwa 200 Schritte vom Südmark.Hos mit dem Gelde einer Laibacher Sparkafsa errichtet wurde, brachte außer slowenischen Gästen aus der Umgebung etwa 110 klerikale Orelturner aus Laibach in unseren Ort. Der Sonderzug traf kurz nach 12 Uhr ein. Der Einzug mit Musik und 14 Jungfrauen verlief ohne jede Störung. Die Rufe der Slowenen wurden von den Deutschen nicht beachtet. | Um l/t2 Uhr kam der zweite Zug auS dem Süden, der außer Slowenen deutsche Ausflügler aus Marburg und Pößnitz brachte. Der Zug der Slowenen, unter denen sich die steili-ichen slowenischklerikalen Abgeordneten befanden, wurde von einem Gendarmerie-Kord?» abgeschlossen und dann folgten die Deutschen. Die Slowenen begaben sich zum Festplatz, die Deutschen in de» Südmark-Hos. Im Laufe dcs Nachmittags kamen noch deutsche Gäste auS Mureck, Straß, Lpielfeld, Ehrenhausen und Leibniy. Die Straße zwischen dem Südmark-Hof und dem Slowenenheim wurde durch die Gendarmerie unter» Leitung eines Oberstleutnants gesperrt. Die Slowenen hauen zwar auf dieser Straße zum Feste freien Zugang, durste» jedoch nicht mehr zurückkom-men. Trotzdem schlichen sich einige ans Umwegen zum Südmark-Hof zurück. Zweien bekam dies jedoch sehr schlecht, da sie infolge herausfordernden Benehmens mit den Fäusten der Deutschen Bekanntschaft machen mußten. Die Gendarmerie stellte jedoch sofort wieder die Ruhe her. Ein Slowene, der mit feinem Stock gegen die Deutschen schlug, erhielt auch einen Denk-zettel. Verletzt wurde niemand. Da die slowenischen Festgäste in Wagen angefahren kamen, die mit weiß-blau-roten Händchen geschmückt waren, und da sie sich in den Kopf fetzten, beim Südmarkhofe vorbei-zufahren, ersuchten die Deutschen den RegierungS-Vertreter Kommissär Dr. Baron Neugebauer, für die Slowenen die Zufahrt beim Südmarkhof vorbei zu verbieten. Dies lehnte der Regierungsvertreter ab mit der Begründung, daß ihnen dieser Weg bewilligt worden sei. Als nun wieder ein Wagen mit einem Geistlichen — solche gab eS in schwerer Menge — kam, wurde der Insasse herausgehoben und auf den anderen Weg verwiesen. Sehr bedrohlich schien die Lagt, als gegen 6 Uhr abend mehrere Slowenen über die Südmarkwiese, deren Betreten ihnen ver-boten war, herankamen. Die Deutschen stürmten ihnen entgegen. Schon war ein Handgemenge im Gange doch die Besonnenheit der Deutschen und das rasche Eingreifen der Gendarmerie verhinderte jedes Blut-vergießen. Bei der Wohnung eines deutschen Lehrers wurden unterdeS von windischen Buben die Fenster-balken herabgerissen. Kurz nach halb 7 Uhr rüstete sich der Großteil der Slowenen zur Heimkehr. Als die klerikalen Turner — an ihrer Spitze die Abg. Korofec, Osmec und Verstovsek — über die Reichs» straße unterhalb des SüdmarkhofeS zogen und dabei wie die Wilden brüllten, erbrauste mächtig von der Höhe die „Wacht am Rhein", der stürmische Heilrufe folgten. Einige slowenische Geistliche machten ironische Verbeugungen, schwenkten mit den Hüten und machten allerlei Faxen. Ununterbrochen schrien die Abziehenden, doch ihr Geschrei übertönten die deutschen Weifen, die in den Bergen wiederhallten. Die Deutschen ver» Deutsche Macht sammelten sich hierauf im Garten deS SüdmarkhofeS. Hier ergriff Pfarrer Mahnen das Wort. Er stellte die Frage. waS denn die Deutschen aus die HerauS-forderungen der windischen Geistlichen für eine Ant-wort geben sollen? (Stürmische Rufe.- „Los von Rom!") Gar viele hätten beim Anblicke der wind!-schen Geistlichen gefragt: „Wo sind denn die deutschen Geistlichen? Sind die nicht zur Abwehr erschienen?" (Brausende Pfuirufe.) Die Deutschen können mit dem Erfolge des TageS zufrieden sein. Die Windischen müssen das Bewußtsein mitgenommen haben, daß sie diesen heißumstrittenen Boden nicht als Sieger ver-lassen. (Stürmische Zustimmung.) Der Redner dankte allen herzlich, die auS den vers chiedenen Orten her-beigeeilt sind, insbesondere Herr» Major v. Krammcr, der in seiner Begeisterung manchem Jungen ein Bci> spiel war. (Allgemeine Heilrufe.) Major v. Krammer erklärte, daß er nur seine nationale Pflicht erfüllt habe. Er bedauerte es. daß von den berufenen Füh-rern des deutschen Volkes niemand erschienen ist. (Zustimmung.) Beim Klänge völkischer Lieder blieben die Deutschen in gehobener Stimmung bis zur Ab-fahrt der Züge beisammen. Ein Schreiben Hugo Wolfs aus kranker Ieit. Hugo Wolf: der Licderreiche, der Güterarme. Wie bitter hatte er sich über das Leben zu beklagen! Kein Wunder, wenn er widerhaarig wurde. „Wie ein Igel war er gegen die Menschen im allgemeinen", so schilderte ihn mir Koschat. „ES gingen ihm viele gern auS dem Weg. Wie eine ätzende Säure ergoß sich fein Sarkasmus, im Grunde wohl nur der Ausfluß einer namenlosen Enttäuschung an der Menschheit, fast ausnahmslos über seine Umgebung — und über sich selbst. Es kam mir so vor, als bereite es ihm grauses Vergnügen, die eigene Seele mit dem Kantschu wundzuschlagen". Für Soschat jedoch hegte Hugo Wolf immer eine gewisse Zuneigung und er verkehrte gern mit ihm, wenn er ihn zufällig im Kaffeehaus oder anderswo traf. Es dürfte dies durch die Verschiedenheit ihres Wesens, ihres Schaffens, durch den Ausgleich ihres Charakters, künstlerisch vollbewußte Angriffslust auf der einen, freundliche Duldsamkeit auf der andere»« Seite, bedingt worden sein. So ähnlich wie bei Richard Wagner, der ebenfalls den Kärntner Sänger schätzte, weil eben ihrer Berührungspunkte in Kunst und Leben wenige genug waren und demnach die Reibnngsfläche fehlte. Dazu kam, daß Wolf, wenn seine Neigung Wurzel gefaßt hatte, schwärmerisch an dem Gegenstand derselben festhielt. Man erinnere sich nur, wie weit er Wagner huldigte, als dieser in Wien weilte; so weit, daß er seinem Wagen wie ein Verrücktgewordener nachlief und mit den scharf-ausgreifenden Rossen gleichen Schritt halten wollte. So vertraute denn Hugo Wolf dem Kärntner manches an, womit er ansonst schen zurückhielt. Selbst als er bereits iu Döbling draußen in geistiger Umnachtung schmachtete, gedachte er Koschats. Schrieb ihm einen rührenden Brief, geradezu einen nrkund» licheil Beleg für sein binnen der letzten Zeit. Seine Weltausfassung, sein Leid, seine Sehnsucht nach der Freiheit legt er hinein, in diese wenigen Zeilen. Dieses Schreiben, jetzt im Besitz des EhrenchormeisterS des Wiener MänuergesangvereineS, Professor Ed. Kremser, ist gewiß ein wichtiges Merkblatt in dem beträchtlich anschwellenden Schristtum über den Komponisten des „Corregidor". Es lautet: „Lieber Herr und Freund I Lange, recht lange ist eS her, daß wir in einem freundschaftlichen Verhältnisse zu-einander standen. Sie hatten in jener Zeit einiges Interesse sür meine Kompositionen gezeigt, was mich einigemale veranlaßte, mich auch mit Ihren Werken zu beschäftigen, die mir viel Vergnügen bereiteten, was einem fönst nicht alle Tage beschicken ist. Je länger man dem Getriebe der Welt zusieht, umso dälder wird man desselben müde. Und so kommt eS, daß man die Welt oft mit anderen Augen ansieht, als es gemeiniglich üblich ist. Wie es aber auch immer sein möge, die Welt wird einem für alle Zeit und Ewigkeit ein Rätsel sein. Hoffentlich geht eS Ihnen, lieber Herr Koschat, recht gut, und Sie freue» sich deS besten Wohlbefindens, wie man es Ihrer stattlichen Statur auch mit Recht zutrauen dürfte. Würden Sie mir, lieber Herr Koschat, wohl das Vergnügen machen und mich mit Ihrem Besuche beehren, so würde sich sehr darauf freuen Ihr sehr ergebener Hugo Wolf." „Wien, 25. Mai 1899. Vielleicht könnten Sie durch einen Besuch des Pri-mariuS dieser Anstalt bewirken, mich aus der Anstalt zu bringen und mitzunehmen, gleichviel wohin, nur recht weit weg von hier." Sie sahen sich nicht mehr, die beiden so grundverschiedenen Meister des Liedes. Erst vier Jahre später gelangte Hugo Wolf zur er-fehnten Freiheit: am 22. Juni 1903, als seine tausendfach erschütterte Seele den Leib floh und ihn Seite 3 allein in der Wiener LandeSirrenanstalt zurücklief Als der Tod kam, von Nacht umgeben —. WolfS-berg in Kirnten. Karl Krobath. verein „Freie deutsche Schule". Am Samstag den 10. September l I. findet um 8 Uhr abends im Wimbergerfaale Wien VII., Neu« baugürtel (Eingang Kenyongasse) eine vom Verein „Freie deutsche Schule" veranstaltete allgemein zugängliche Volksversammlung statt, in welcher gegen den neuesten Erlaß des Unterrichts-Ministers energisch Stellung genommen werden soll. Der Erlaß besagt nämlich, daß alle jene Parallel-klaffen 1910/11 nicht weiter zu belassen sind, in denen die Schülerzahl der Stamm- und Parallel-klaffen zusammen die Zahl von 80 nicht erreicht. Dieser Erlaß bedeutet neuerdings eine Gefahr für die geistige nnd körperliche Entwicklung unserer Schul-jugeud, ist aber auch ein Beweis von den rückschritt-liehen Tendenzen, von denen sich die Unterrichtsver-waltung in neuester Zeit leiten läßt. Eine Massen-kundgebuilg gegen diese beabsichtigte Verschlechterung des Schulwesens ist daher wohl sehr am Platze. Die Fleischnot. Wie aus Wien berichtet wird, trat dort am Montag, also am zweiten Markttage nach der Ermäßigung der Biehtransport-tarise und der Marktgebühren, auf dem Zentral-iehmarkte eine neuerliche Steigerung der Viehpreise ein. Die Ermäßigung der Tarife und Marktgcbühren hat also bis jetzt nicht die geringste Berbilliguug des Fleisches im Detailhandel herbeigeführt. Es ist vor« laufig auch keine Aussicht auf ei» Sinken der Preise vorhanden. Trotz alledem protestiert die agrarische Zentralstelle des Nuragrariers R. v. Hohenblum neuerdings gegen die von der Regierung in Aussicht gestellte Einfnhr von lebendem Vieh aus Frankreich, Italien und Holland nnd allenfalls aus Argentinien. Die Verteuerung der Lebensmittel ist nachgerade zur Kalamität geworden. Da gilt es doppelt weise hauszuhalten. So läßt sich z. B. an den Ausgaben sparen, wenn man bewährte Küchcnhilssmittel verwendet, wie die Maggi-Erzeug» nisse, deren Güte ja allbekannt ist und deren Preise die gleich wohlseilen geblieben sind, wie von jeher. Ein windischer Preßwitz. Die windischen Volksbeglücker beider Schattierungen verspritzen jetzt ihren ganzen Geifer gegen diejenigen, die bei den letzten Wahlen in der Gemeinde Umgebung Cilli ihre Stimmen den deutschen und deutschfreundlichen Kandi-daten gegeben haben. Der feine Ton der windischen Presse zeigt sich da in seiner ganzen Herrlichkeit. Die ganze Wut der verbündeten klerikalen-liberalen windifchen Volksseele richtet sich auch gegen eine Frau, die trotz aller Anstrengung der Gegenseite den Deutschen die Vollmacht gab. Der „Narodni dnevnik" leistete sich kürzlich einen ungemei» geistreichen Witz. Er behauptete, Spaziergänger hätten gesehen, daß ein ganzes Rudel Schweine in da$ Gasthaus der genannten Frau hineinging Der „Narodni dnevnik" hat nicht ganz Unrecht, denn vor der Wahl kamen tatsächlich unterschiedliche, lichte und schwarze Lchweine in daS genannte Gasthaus, aber nach der Wahl ließ sich dort keine Sau mehr blicken. Es verkehren dort jetzt nur anständige Menschen. Slowenische Kulturzeichen. Nachdem durch eine Reihe von Jahren die Wegtafeln im Arbeitsgebiet des AlpenvereinSgaueS „Karawanken" unberührt blieben, sind in der letzten Woche mehrere Tafeln nächst dem Pielschitzafattel, die zum Hochstuhl, zur Vertatscha und zur Klagenfurter Hütte wiesen, von den Pfählen herabgeschlagen nnd ver-nichte» worden. Diese Tat steht jedenfalls im Zu-sammenhang mit der Wiederwahl und Nichtbestäti« gung Dr. HribarS zum Bürgermeister von Laibach, besten Parteigänger in so edler Weise ihre Miß-achmng gegen das Deutsche, und sei es nur eine Wegtafel, bezeigen. Wie lange wird es noch dauern, bis Friede, wenigstens auf den Bergen, herrscht? — Die zerstörten Tafeln wurden durch neue ersetzt. Sollen wir unsere Kinder in die deutsche Schule schicken? Diese Frage wer-den taufende Eltern an dea Sprachgrenzen angesichts des beginnenden Schuljahres an sich zu richten haben. Die treffendste Antwort hierauf erteilt eine vom Deutschen Schulvereine in Wien, VI. Magda-lenenstraße 6, ausgelegte Flugschrist mit obigem Titel, die in klarer, fachlicher Weise die Vorteile der deutschen Schulbildung klarlegt. Diese Flug-schrift wird vom Deutschen Schulvereine in belie-biger Anzahl kostenlos zur Verfügung gestellt und bildet einen wertvollen Behelf sür die Werbearbeit bei den Schuleinfchreibuugen. Auf die große Be-deutuug der letzteren kann nicht eindringlich genug hingewiesen werden. In größeren Ortschatten sollten sich eigene Ausschüsse bilden, denen die Ausklärung Seite 4 K-uifche Wacht Nummer 73 der Bevölkerung und ein« rege Werbetätigkeit obliegt, wollen wir nicht müssig zusehen, wie unsere nati-onalen Gegner Kinder deutscher Eltern sür ihre Schulen gewinnen und sie unserem Volke entreißen. Kein Kind auS deutscher oder gemischter Ehe darf in eine fremde Schule eintreten! Dies sei unsere Losung zur Zeit der Schuleinschreibungen! Erledigte Landesgerichtsratftellen. Beim k. k. ^andesgerichte Graz, bezw. bei einem anderen Gerichtshöfe, sind zwei Landesgerichtsrat-stellen zu besetzen. Gesuche sind bis längstens 19. September 1910 beim k. l. LandeSgerichtS-Präsidium Graz einzubringen. Ein Kind in einem Bache ertrunken. Am 3. d. M. entfernte sich die Inwohnerin Agnes Kozel in Grobelno, Gemeinde St. Georgen an der Südbahn, von ihrem Hause und ließ ihre zehn-und siebenjährigen Töchter Anna und Rosa zu Hause, welche auf das elf Monate alte Schwesterchen, daS in der Wiege schlief, Acht gaben. Als die beiden Mädel sahen, daß das Lind schlies, ging Anna Kozel mit der Besitzerin Theresia Znpanc auf den Acker, um ihr beim Fisolenpfiücken behilslich zu sein. Rosa Kozel dagegen blieb zu Hause. Das in der Wiege liegende Kind wachte gegen 4 Uhr nachmittag auf und begann zu weinen. Rosa hob es aus der Wiege und trug es ins Freie auf die in der Nähe befindliche Wiese, auf welcher die Hirtin Anna Cmok aus Grobelno das Vieh weidete. Als Anna Kozel vom Acker ans sah, daß ihre Schwester mit dem Kinde ans der Wiese sei, lies sie nach Hause, um ihnen die Jause zu bringen. DaS Kind spielte ans der Wiese, während Rosa in den Gebüschen neben dem dort vorüberfließenden Bache Haselnüsse suchte. In diesem unbewachten Augenblicke kroch das Kind an den Bach und fiel unbemerkt in das Wasser. Es konnte nur mehr als Leiche aus dem Bache gezogen werden. Als die Mutter des Kindes nach Hanse kam, war das Kind bereits in die Totenkammer nach St. Georgen überführt. von einem Gendarm durch zwei Bajonettstiche schwer verletzt. Am 5. d. M. kam der in Tüffer wohnhafte Besitzersfoh» und Fleischhauergehilfe Johann Kovac, auch Mastek, in angeheitertem Zustande nach Hause und verlangte von seiner Mutter in äußerst roher Weise unter verschiedenen Drohnngen ein besseres Mittagmahl. Da ihm das Verlangte nicht verabreicht wurde, begann er in schauderhaster Weise zu randalieren und schlug das Geschirr und alles, was ihm in die Hände siel, in Trümmer. Niemand wollte in seine Nähe gehen, da er als überaus roher Mensch be-kaunt ist. Auch durch die SicherheitSorgane ließ er sich nicht beruhigen, sondern stieß und biß um sich herum und wars sogar mehrere Stühle gegen sie, woraus ihm die Verhaftung angekündigt wnrde. Da er jedoch nicht Folge leistete und die Schließ, kette nicht anlegen ließ, sondern in unglaublich reni-tcnter Weise nach einem Gegenstände suchte, um damit gegen den Wachmann und den Gendarm los-zuschlagen, versetzte ihm dieser einen Bajonettstich in den linken Oberschenkel. Dadurch wurde Kovac noch wütender, weshalb er einen zweiten Bajonettstich in den linken Oberschenkel erhielt. Endlich gelang es mit schwerer Mühe ihn zu überwältigen und nach Anlegung eines NotverbandeS dem Kreisgerichte Eilli einzuliefern. Seine Verletzungen sind schwerer Natur. Grobe Rauferei. In der Nacht vom Samstag ans Sonntag kam es zwischen den Handels-angestellten Josef Semlie, Johann Sladic, Franz Leban und den Schlofsergehilsen Karl Gratschner und Anton Peer, sowie dem Maurerhandlanger Franz Ropotar in der Grazerstraße zn einer blu-tigen Rauferei, bei welcher Karl Gratschner durch Messerstiche schwer verletzt wnrde. Als Josef Semlic schließlich die Flncht ergriff, versolgten ihn Karl Gratschner und Anton Peer, weil sie in ihm den Messerstecher vermuteten. Während dieser Ver-folgung fiel hinter ihnen ein Revolverschnß, ohne daß der Urheber festgestellt werden konnte. Als die Verfolger den Semlic einholten und ihn fest-nahmen, kam auch der Umgebungswachmann Anton Fasarinz vorbei nnd befreite in merkwürdiger Weise den Semlic aus den Händen der Angreifer, woraus Semlic das Weite suchte. Die genauen Erhebungen dürsten den Sachverhalt klarer feststellen. Neue Festungsbauten des Deutschen Lchuloereines. Mit Beginn des Schuljahres gelangen wieder eine bedeutende Zahl von Schul-Nassen au Privatschulen des Deutschen Schulvereines, sowie mehrere neue Schulen und Kindergärten zur Eröffnung. Neue Anstalten werden errichtet: Je eine «inklassige Volksschule in Heilenstein und Zier- berg in Steiermark, eine zweiklassige Schul« in Mittel. ErnSdorf und ein« «inklassigr in Peterswald II in Schlesien, eine zweiklassige Volksschule in Mariahilf-Kolomea in Galizien und eine einklassige in Neuwelt in Böhmen. Ueberdies wurden die Schulen in Hrastnigg und in Wöllan (Steiermark) und in Skrzoczon (Schlesien) um je eine Klasse er-weitert. Neue Kindergärten entstanden in Baumöl, Schröffelsdorf nnd Pöltenberg in Mähren, Kreuzen-dorf und Schönbrunn in Schlesien, während die Kindergärten in Chotieschau und Zuckmautel um je eine Abteilung erweitert wurde». Diese Gründungen sind wohl der sprechendste Beweis für die nationale Not unserer Volkgenossen an den Sprachgrenzen einerseits, wie für die fruchtbare und segensreiche Tätigkeit des Deutschen Schulvereines anderseits. Ortsgruppenbewegung. Selbst die Zer-streuungen der hochsommerlichen Wandertage konnten dem Entwicklungsgange des Südmarkgedankens nichts anhaben — der kräftigen Sndmark-Eiche sind aber-mals neue Triebe zugewachsen, welche die boden-ständige Wurzelkrast des deutschen VolkStnm bezeugen. Seit dem letzten Ausweise sind nicht weniger als fünf nene Gaue entstanden: Gau Weinland in Wol-kersdorf, Gau Horn, Gau „Waldheimat" in Allen-steig, Gan Korneuburg, Gau „Nord-Tirol" in Schwaz, Gau Bozen (Südtirol). — Gruppen wurden gegründet : Altenmarkt im Tale, Breitenwalda, Blindendorf, Dnrnkrut, Hollenbach, Rodaun, Thaya, alle in Nieder-Oesterreich. Ihre Bildung haben bei der Hauptleitung angemeldet: Feld am See und Pischels-dors in Kärnten, Eschenbach, Enzersdors Gießhübl, Harbach, Kirchberg St. Leitzersdors, Mariinsberg, Schöngraben, St. Valentin, Waldhausen in Nieder-Oesterreich. Die Südmärker marschieren demnach fröhlich durch Stadt, Land und Dorf weiter. Wackere völkische Musiker. Die alte Römerstadt Pettau, welche sich dank der festen deut-schen Gesinnung seiner Bürger im Kampfe alS deut-sche Insel aufrecht hält, scheint auch einen recht deutsch-bewußten Nachwuchs zu haben, was aus einer Spende hervorgeht, welche der Südmark alS Ergebnis eines „Konzertes" zugegangen ist. Pettau hat neben der städtischen auch eine Knabenkapelle. Letztere regte aus freien Stücken eine gemeinsame Veranstaltung zu Gunsten der Südmark an, die am 31. Juli im Gar-ten der Wembaugenossenschast stattfand und ein Rein« erträgnis von 300 X ergab. Die Musiker haben alle kostenlos mitgewirkt und dadurch diesen schönen Betrag erzielt. Den musikalische» Darbietungen folgte ein Tanzkränzchen; auch ein GlückShafen und eine Scherzpost fehlte nicht. Die Teilnehmer waren ob dieser völkischen Betätigung der jugendlichen Musiker sehr entzückt und spendeten denselben reichlich Lob und Beifall. Wenn doch auch anderwärts die deut-schen Musiker in ähnlicher Weise ihre Kunst in den Dienst der Schutzsache stellen möchten! Wenigstens einmal im Jahr. Internationale. Ausstellung für Drauereibedarf London 1910. Die Handels-nnd Gewerbekammer Graz teilt allsälligen Inte-ressenten ihres Tprengels mit, daß in der Zeit vom 15,. bis 21. Oktober in der Royal Agrikultur Hall, London, die 32. Internationale Ausstellung snr Brancreibedars stattfindet, mit welcher eine Malz-und Saatgerstekonkurrenz verbunden ist. verkauf einer Betriebsanlage in Bosnien. Nach einer Mitteilung der Handels-und Gewerbekammer in Graz gelangt seitens der bosnischen Landesregierung ein in Usova befindlicher alter Rangierbahnhös samt Restauration und vier Wohnhäusern, welche Objekte sich insbesondre sür die Anlage einer Branntweinbrennerei, einer Obst-dörre u. dgl. eignen sollen, zum Verlause. Interessenten wird im Büro der bezeichneten Kammer nähere Auskunft erteilt. Tüffer. (R i n d e r s ch a n). Am 3. September sand sür das Tüfserer Murbodner Zuchtgebiet die Rinderschau am hiesigen Viehplatze statt. Die Prä-miierungSkommission bestand aus den Herren Di-strittsobmann Direktor Karl Balentinitsch, Veterinär-Inspektor Slowak, Generalsekretär Juvan, Tierzucht-Inspektor Jelovsek, Bezirksobmann Dr. Mravlag, Filialvorsteher von Trisail F. RoS, landschastlicher Tierarzt Jauezic und sechs Ganvorständen. Vorgeführt wurden 25 Stiere, 77 Kühe, 20 Kalbinnen und 31 Stück Jungvieh, somit zusammen 153 Stück. Von diesen wurden 65 Tiere prämiiert. An Schweinen wurden von 17 Schweinezüchtern teils in Familien, teils in einzelnen Tieren vorgeführt etwa 80 Stück. An Preisen wurde der Betrag von 1630 K ausbezahlt. Hievon entfielen auf Staatspreise 650 X, aus Landespreise 35V 15, auf Bezirkspreise 630 X. Außer diesen Beträgen wurden noch an die Besitzer besserer Tiere Austriebg«lder bezahlt. Der Austrieb und die Beteiligung litten unier d«r Ungunst des Wetters am Austriebtage, aber auch an d«n Folgen der Futternot der letzten zwei Jahre. DaS Material war ein recht gutes. Vor der Prämiierung hielt der Tierzuchtinspektor Herr Jelovsek einen Vortrag über Zucht, Haltung und Pflege der Rinder, der sehr beifällig aufgenommen wurde. Gonobitz. (Abschiedsfeier.) Am 8. ds. verließ Oberlehrer H«rr Seidler samt Familie nach 26l/,jährigem Wirken unseren Markt, um als Ober-lehrer nach Pobersch bei Marburg zu ziehen. Aus diesem Anlasse bereitete ihm der Gemeindeavsschuß am 4. d. M. im Gasthaus des Andreas Sutter eine Abschiedsseier. Sämtliche Bürger mit der Gemeindevertretung, die deutsche Beamtenschaft mit dem Bezirksrichter Dr. Dolezell, der Ortsschulrat mit dem Obmanne Dr. Kadiunig, die Lehrerschaft, der Männergesangverein und viele Leute aus allen Kreisen fanden sich dazu ein. Der Kaufmann Herr Kupnik dankte im Namen der Marktgemeinde (der Bürgermeister hatte sich wegen eines Leidens ent-schuldigen lassen) dem Scheidenden sür sein Wirken in der Schule und auf dem Gebiete der Landwirt-schast, sowie für fein Einstehen sür das Deutschtum. Herr Dr. Kadinnig wies als OrtSschulratsobmann aus die vielen Verdienste des Scheidenden und auf dessen allgemeine Beliebtheit und -überreichte ihm das von der Bürgerschaft gespendete Geschenk, ein wertvolles Eßbesteck aus schwerem Silber, mit dem Wunsche, sich desselben bei jedem Anblicke der Bürgerschaft von Gonobitz zu erinnern. Herr Dr. Dolezell sprach im Namen des Kinderschutz- und Fürsorgevereines Gonobitz. Er hob hervor, daß Seidler auch in nationaler Beziehung seinen Mann stellte und ein werktätiges Mitglied deS Deutschen Schulvereines und der Südmarkortsgruppe war. — Gerührt dankte Oberlehrer Seidler sür die ihm und seiner Familie zuteil gewordene Ehrung. Er werde die Gonobitzer nie vergessen. Der Männer-gesangverein, dessen Mitglied der Scheidende war. sang einige Chöre. Nicht unerwähnt sei, daß die Familie Seidler auch von dem Fürsten Hugo zu Windischgrätz und dem Baron Vay de Vaya durch sehr wertvolle Geschenke ausgezeichnet wurde. Moderne Therapie. An Stelle des /um Erbrechen reizenden Rizinusöles wird von zahlreichen Aerzten, besonders bei andauernder Kränklichkeit und Bettlägerigkeit, daa natürliche Franz Josef-Bitterwasser angewendet. Klinische Erfahrungen bestätigen, dass dieses reine, natürliche Mineralwasser auch in solchen Fällen schon bei leichterer Dosis ohne Reizung der Schleimhäute schmerzlosen, prompten und ergiebigen Erfolg erzielt, wo andere Abführmittel nicht mehr gehörig wirken. Man \erlnnge vom Apotheker, vom Drogisten oder Mineralwasserbändler ausdrücklich »Franz Josef"-Bitterwasser; wo nicht erhältlich, wende man sich direkt an die Yersendungs-Direktion der Franz Josef-Quellen in Budapest. CoffeTnfreler Bohnenkaffee ohne jede schädlich« Wirkung, speziell auf Herz und Nerven. Der Kaffee für die vielen Tau/ sende, die sonst Kaffee aus Ge* sundheitsrück' lichten nicht trinken dürfen. Schutzmarke Rcitungtrtng. Ftlnstc MUchunftn. - Otxrill crhlltllch. | üHmM. Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. der „Dorfs#» Macht" in EUN. Nr. 37 »Die Südmark" erscheint jeden Sonntag al» unentgeltliche Beilage sür die Leser der .Deutschen Wacht". — Einzeln ist .Die Güdmark" nicht käuflich 1910 Schmieröl richt angegriffen zu tverden. Am lvenigsten scheint Specköl, am meisten Walratöl einzuwirken Kupfer endlich bleibt unangegriffen von Mineral-Schmier-öl, wird am wenigsten von Walratöl und am meisten von Talgöl angegriffen. (Ehem.. und Techn.^Ztg.) Weiteres. Naiv. „Ihr Mann hat zwei Brillen aufgefetzt?" — „Ja! Die eine ist zu scharf, und die andere zu schwach für ihn; so gleicht sich die Sache au«." Deshalb. Der Pastor machte seinen ersten Be-such in dem Häu«chen eine« seiner ärmeren Gemeindemit» glieder. Eine ganze Weile saß er mit der kleinen Tochter de« Hause« am Fenster. „Wenn du hinausschaust, wirst du bemerken, wie hell da« Grün der Blätter nnd de* Grase» leuchtet." sprach er. — »Ja, Herr Pastor," »ersetzte die Kleine. — «Und warum leuchtet e« um soviel Heller zu dieser Zeit?" sragte er freundlich lächelnd. _ .Weil die Mutter da« Fenster gewaschen hat. und Sie darum besser hinauSschauen können." war die Entgegnung. Ueberzeug ender Grund. .Sie at« Weiber» seind wollen heiraten?" — .Ja, ich lernte eine lieb-liche Männerfeindin kennen uüd au« Freud« über diese Gleichheit unserer Ansichten haben wir un« verliebt und verlobt." Entfettungskur. .Sag' mal. womit bekämpfst du deine Neigung zur Korpulenz so erfolgreich?" — „Ich hole mir im größten Gedränge meine Sachen stet« selbst au« der Theatergarderobe." Fatal. „Weshalb so betrübt, alter Junge?" — „ES hatte mir jemand versprochen, mir heute 100 Mark zu leihen, und ich habe vergessen, wer e« war." Macht nicht«. „Liebster," murmelte sie zitternd, .jetzt, wo wir verheiratet sind, muß ich dir — dir ein Geheimnis erzählen." — „Welche», mein Schatz?" war seine sanfte Entgegnung. .Kannst du mir vergeben, daß ich dich hintergangen habe, Geliebtester?' schluchzte sie. .Mein — mein linke» Auge ist au« Gla«l" — .Macht nicht«, Puselchen," flüsterte er, „die Diamanten in d«m Ringe, den ich dir geschenkt habe, sind auch au» GlaSl" Enttäuschung. „Mary sagt, sie sei da» Unglück, lichste Mädchen von der Welt." — .WaS ist dir denn passiert?" — „Sie stand im Begriff, einen Geschäft«, reisenden zu heiraten, und jetzt ist er Teilhaber der Firma geworden und wird die ganze Zeit zu Hause sein." Kann passieren. Baron (heimkehrend): .War mein zukünftiger Schwiegervater hier?" — Diener? „Jawohl ; er kam gerade mit Ihrem Schneider zusammen die Treppe herauf . . . Donnerwetter ..." — Baron: „Was gibt'S, weshalb fluchen Sie?" — Diener: „Mir fällt eben ein, da habe ich den irrtümlicherweise ... mit hinausgeschmissen!" Kathederblüte. Professor sbeim Experimen« tieren): „Wie Sie sehen, schen Sie jetzt nicht« und warum Sie nichts sehen, werden Sie gleich sehen." Nummer 73 A-utsch- Dacht Seite 5 Vermischtes. (Inschriften altrömischer Frauen-grab er.) Ein italienischer Gelehrter, Attilio de Marchi. hat sich kürzlich der dankenswerten Mühe unterzöge», eine Anzahl der charakteristischesten In-schristen zusammenzustellen, die sich aus den Urnen altrömischer Fraurngräber finden. Neue, bisher wenig gekannte Beiträge werden dadurch zur schichte des römischen Familienlebens geliefert, und so rechtfertigt sich wohl ein kurzes Eingehen auf diese ebenso interessante Sammlung. WaS in un« seien Todesanzeigen und Grabschriften zumeist zum Ausdruck gebracht wird, sucht man in den altrömi« schen Jnschristen vergcbrnS; nur selten bricht ein Strahl warmen Gesühles durch, in ihrer überwie-gendtn Mehrzahl sind die Grabschristen römischer Frauen nichts anderes als anerkcnnende Zeugnisse für ihr Gohlverhalten zur Zeit des ehelichen Bei-sammenseinS. .viori qnioti8sima<>, <1© qiia uun-quam nihil questus sum" — „Meiner Gattin, die ruhig und bescheiden lebte, und über die ich mich niemals zu beklagen hatte" — heißt c# in einer solchen Inschrift, der sich Zahlreiche ähnliche znr Seite stellen ließen. Wer seiner Gattin noch einen besonderen Lobspruch auss Grab schreiben wollte, pflegte ihr nachzurühmen, daß sie „priscis moribus* oder .antiqua vita* gelebt, ihr Leben also nach den strengen sittlichen Grundsätzen früherer Jahrhunderte geführt habe. Im Zusammenhange mit dieser rühmenden Hervorhebung der Zucht und Sitte vergangener Zeiten steht die häufig wieder-kehrende Versicherung, daß die Frau, deren Asche hier beigesetzt ist, ihrem Manne stets die eheliche Treue gewahrt habe. In gerade unerschöpslicher Fülle drängen sich die Ausdrücke, in denen die Treue der Frauen gefeiert wird. Wenig beneiden«-wert mag dagegen der Römer gewesen sein, der seine Empfindungen an der Leiche der Gattin in die resignierte Wendung faßte, daß sie sich zwar nicht durch sonderliche Pflege ihres Körpers, wohl aber durch Tugenden auszeichnete. Wie schon be-merkt, sind die Inschriften, in denen wirkliches Gefühl oder gar Liebe zum Ausdruck gelaugt, sehr selten, immerhin schien sie nicht ganz. „Beginne meae. «iesiderio spiritus mei, in aeternum desi-deratissimae* — „Meiner Königin, der Sehnsucht meiner Seele, der in Ew'gkeit geliebten" — liest man in einzelnen solcher Inschriften, die aus dem Geiste einer späteren, einpfindsameueu Zeit hervor-gegangen zu sein scheinen. Grabschristen und Fest-reden haben das Gemeinsame, daß sie die zu be-klagende oder zu feiernde Persönlichkeit idealisieren und daher kein wirkliches Bild von ihr zu geben vermögen. Auch bn den alten Römern wird dies nicht anders gewesen sein. Und doch gibt es in dem Buche von Marchi eine Grabschrist, an deren überzeugter Aufrichtigkeit kein denkender Mensch zweifeln wird: eS sind dies die seligen Worte eines verwitweten Gatten, der seiner Cäcilia Metrodora auss Grab schrieb, daß er erst dann ein reines Glück bei ihr gesunden habe, als sie in ihrer Aschen urne vor ihm stand. „M. N, Nachr." (DaS Inkognito der Monarchen.) An der französischen Riviera ist vor einigen Tagen ein Fremder angekommen, der sich „Graf von Tulgard" nennt, aber trotz dieses verhältnismäßig bescheidenen Titels von den Spitzen der Behörden ehrsurchtsvoll am Bahnhose empfangen wurde. Der „Graf von Tulgard" ist nämlich niemand anderer als Gnstav V., König von Schweden, dem die Aerzie nach glücklich überstandener Entfernung des Blinddarmes einen längeren Erholungsaufenthalt im Süden geraten haben. König Gustav V. ist seinem veustorbeuen Later, dem König Oskar II., in vielen Stücken unähnlich. Er bekennt sich zn anderen Anschauungen auf den meisten Gebieten des Lebens, und es ist bezeichnend sür ihn, daß er auch nicht das Inkognito wählt, unter »velchem sein Later zn verreisen pflegte. König Oskar If. nannte sich „Graf von Haga". Wenn regierende Monarchen sich unter einem Jnkognitonamen in die Fremden listen eintragen, so geschieht das im allgemeinen nur als Ausdruck des Wunsches, die Etikette eine Weile lang abznstreisen. Wirklich nngekaunt zu bleiben, gelingt ihnen nur sehr selten.. Auch König Eduard VII. von England steht da jetzt aus der Fremdenliste von Biarritz als „Herzog von Lancaster", aber selbst der letzte Küchenjunge im Hotel des Palais, daS er bewohnt, weiß, wer der Herzog von Lancaster in Wirklichkeit ist. Und dieses Inkognito ist schon deshalb ein sehr durchsichtiges, weil das Herzogtum Lancaster ein britisches Krongut ist und die Einkünfte deS Herzogtums dem Träger der britischen Krone zufließen. Fast alle europäischen Souveräne haben einen Jnkognitonamen, dessen sie sich gelegentlich bedienen. Kaiser Franz Joses ist öfter als „Graf von HohenemS" gereist, auch Kaiserin Elisabeth weilte da und dort als „Gräfin von HohenemS". König Ferdinand der Bulgaren zum Beispiel pflegt sich „Graf von Murany", »ach einer schönen Besitzung, die er in Ungarn hat. zn nennen. Nur Kaiser Wilhelm II. ist seit seiner Thronbesteigung niemals inkognito gereist. AlS Prinz dagegen hat er, namentlich während seiner Studienzeit, einige Jnkognitosahrteu unternommen, und eine dieser Fahrten, von der der Kaiser so gern erzählt, führte ihn nach Paris, wo er in aller Ruhe die wichtigsten Sehenswürdigten betrachten und die Große Oper besuchen konnte. Hingesendet. Es ist interessant, zu beobachten, in welch' kurzer Zeit die Hausfrauen zur Ueberzeugung^ ge-kommen sind, daß die Lackierung der weichen Fuß-böden am schönste» mit der gesetzlich geschützten, echten Eisenstädter'schen „Eglanne"-Fußbodenlacksarbe bewerkstelligt wird, welche in drei Stunden mit spiegelndem Hochglanz?, vollkommen geruchlos und hart austrocknet nnd größte Dauerhaftigkeit verbürgt. „Eglasine"-Fupbodenlacksarbe ist in jeder größeren Material-, Färb- und Spezereiwaren-Handlnng vor-rätig. Alleinige Erzenger: Lackfabrik Gebrüder Eisen-städier, Wien, IV/1. Man achte genau aus die Schutzmarke „Eiserner Ritter", welche aus jeder Dose ersichtlich ist. Es gibt nichts Besseres zur sofortigen Herstellung i'insr hochfeinen Rindsuppe, als 5 MAGGI Rindsuppe - Würfel i 5 Heller. MAGGI's Rindsuppe -Würfel sind reine, allerbeste Rindfleischsuppe in fester Form und enthalten auch die notige Kochsalz and Gewürz. Nur echt mit dem Namen MAGGI und der Schutzmarke Kreuzstern. 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Sonnenbrand, Sommer- sprosse», Mitesser und andere Hautüdel. Preis per Stück jeder Sorte >0 H L.S> samt Anweisung. Äegehren Sie beim El»- Y» laufe ausdrücklich Berger « leerseifen und Borapeifen S Hell S» Komp. und sehen ~7 Sie auf die hier >:bgeb>ld>tksu,nes gesunden Körpers. Wer also seine Gesundheit bt * in sein spätestes Lebensalter «rhaltea will, gebrauche den durch s»ine ausgezeichneten Erfolge rühmlichst bekannten Dr. Engel'schen Nectar. Diener Nectar, nns erprobten nnd vorzttglich be-fnadenen KrRntersBften mit tutem Wein bereitet, übt infolge seiner eigenartigen nnd sorgfältigen Zusammensetzt»!; auf das Verdauungsgyatem äusserst wohltätige Wirkungen aas ähnlich einem guten Magenlikör, beziehungsweise Magenwein, und hat absolut keine schädlichen folgen. Gesunde uud Kranke können Nectar also unbeschadet ihrer Gesundheit gemessen. Nectar wirkt bei vernünftigem Gebrauche förderlich auf die Verdauung und anregend auf die Siiftebilduug. Deshalb empfiehlt sich der Genuß des JZ)x. Engel'sclien ±Tectar für alle, welche sich einen guten Magen erhallen wollen. Neckar ist ein vorzügliches Borbruge Mittel gegen Magenkatarrh, Mageitkramps, Magenschmerze«. schwere Perdaumig oder Ötr-schlcimnng. Ebenso läßt Nectar gewöhnlich weder Sluhluerslopsniii noch Beklemmuiiq noch Kolikschmet^en noch Herzklopsea aufkommen, erbiitk vielmehr guten Schlaf und regen Appetit und verhütet also Schlaflosigkeit. Gemütsverstöruni, Kopfschmerzen und nervös« Abspannung. In weiten Greifen de« Volkes durch seine Wirkungen geschaht, erhält Neckar Frohsinn und Lebenslust. Neckar ist z i haben in Flaschen zu K 8 — und K 4 — in den Apotheken von Cilli. Bad Neuhaus. Wind.-Landsberg. W ind. - Feistr itz. Gonobitz. Rohitfch. Winbischgra), Marburg, Littai, Gurkfeld. Rann, Laib ach usw. sonn« in ollen größeren und kleineren Orten Eleiermark« und ganz O«ster-reich-Ungarn» in den Apotheken. Auch versenden die Apotheken in Cilli Neckar zu Original-preisen nach allen Orten Oesterreich-Ungarns. Vor Nachahmungen wird gewarnt 1 Man verlange ausdrücklich ür. ZEngerecixesa 3>Tecta,r. Mo» «tciat ist Irin B«h,0, Skiafmtt fOe, 100,0, KoHoriit loo.O, a»oth»(n(a(t 100,0, Äirfctihdt 100,0, Sch»s»ai»t»diiilk SO.O, w-chd-IXrdene» 30.0, w'i«ml»w>«t »0,0, »«nchel, »> », ßrtcixtm>ur,rt, S»,i» w»r,-t. «almuSwuijfl, ik-millcn » »0,0. ®trt« IMUmDteUc mischt inon I 16487 Nummer 73 Deutsche Wacht Seite 7 rmu*- dahin „Nimm mich mit" ist das Ideal der Hausfrau, denn es ist das best« und im Gebrauch um 55% billiger als alle Waschmittel. Es ist das einzige Waschmittel mit dem ohne weiteren Zusatz gewaschen werden kann, denn es enthält die beste Seife. Eine halbe Stunde kochen, blendend weisse Wäsche. Geh «fc Wien XX „ Dreadnerstrasse Nr. 82. — Telefon Nr. 12.359 erhalten dauernde Beschäftigung in der Gratis-Arbeiterver-mittlungs-Anstalt des Ungarischen Hauptstädtischen Mahlenvereines (Budapest, VI., Terta körut 30. Eingang in der Gr<5f Zicby Jenö utca). — Gelernte Arbeiter und solche, welche beim Militär gedient haben, werden bevorzugt. 16791 Mit „Keil-Lack gelbbraun oder grau Streicht man den Boden — merkt genau Und für Parketten reicht 'ne Büchse Alljährlich von K e i l s - B o d e n w i ch se. Waschtisch und Türen streich ich nur Mit weiher Keilifcher Glasur. Für Küchenmübel wählt die Frau Glasur in zartem, lichten Blau. iwei Korbsauleuils, so »ill'S die ÜDtob' Streich ich in Grün — den andern Rot. DaS Mäschen selbst gibt keine Ruh' Mit Äeil's Crtme putzt sie nur die Schuh', Und murmelt, roeil ihr daß g> fällt: .Der Haushalt, der ist wohlbeftelli!* Stets vorrätig in Oilli bei C»u»tnv Stijpoi* und Wngg. 16345 Amsel« 3. ©trittracit&tT. I> - l.anduberg: P» Muhreaberc: lk. Svxbct Kibl»wald: St Äirtfliitj«. Marburg: A. *B{lI Laufen: Ar,», lauer Pel«». »ar«>«>ll Z-h. Pl-v-r. Llchtenvraid : «loi» MsljNir. Pettau: jf « All»»ad. lU'lkcriibarjr: vriider Uray, •(es Kubltsch: 3öttf 8e/n *£eben u)ird fftiiefifich teilt, denn ich feie auö deiner Jfand date , 2W ofuntight pfeife ikrutende&t." Jede Hausfrau kann sich das Leben erleichtern und wöchentlich viele Arbeitstunden sparen, wenn sie bei der grossen Wäsche und im Haushalte nur Sunlight Seife verwendet. WASCHEN OHNE BÜRSTE UND OHNE RUMPEL. Ersparnis an Arbeit, Zelt nnd Geld. IM» Generalvertretung für Untersteiermark und Karnten : Josef Wentzel, Marburg a. d. Drau. Johann Kuliich Steinmetzmeister Cilli-Gratoerj© 6 ab 1. November 1910, Gartengasse Nr. 12 Infolge Uebersiedlung in die Gartengasse werden Ctriftb-denkuiiiler, Grabplatten etc. zu bedeutend. reduzierten Preisen abgegeben. Grosses Lager von Grabdenkmälern. Uebernahme staatlicher Steinmetz-Banarbeiten. Kunststein-Erzeugung. 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Ueberall zu haben. ftflr hie SAdftl-ituflsi netcntnortltö • Guido Schidlv. Drucker. Berleaer. Herausgeber: BereWSbuch-^ckerei .«eleja- tu Cilli