1UL OSVOBODILNA FRONTA ZA SLOVENSKO KOROŠKO — POKRAJINSKI ODBOR 6SFR0NT FOR SLOVENISCH KARNTEN — LANDESAUSSCHUSS RESSEDIEN? Pressečienst čer »Osuobočilna fronta za slouensko Koroško", Klagenfurt, Salmstrajje 6 In den Jahren 1942 und 1943/ als die Hitlerschen Armeen noeh im siegreicben Vormarsch gegen die freiheitsliebenden Nationen wa- ren und die Kurntner ^lovenen schon in organisierten Partisanen- einhGiten erfolgreich den deutschen Okkupator schlugen, hat der Hauptschuldirektor der Knabenh.auptsch.ule in Villach und jetzige Landeshanptmann ftir Kirnten und Mitglied der osterreichischon De- legation in London Hans P I E S C H die Schulkin&er und die Leh- rerschaft des Bezirkes ^illach. mit Altstoffsammlungen sohikaniert, die die„ deutcche Kriegsln&ustrie mit notwendigen Rohstoffen ver- sorgten. "AU3 tfEHRHIRTBCHAETLICHEN GRUNDEN DARE EEIN KG VOH DIESER QUELLE VEBLORHN GSHEN;" meint der "EIEI3BEAUFTRAGTE’ 1 Hans Pie soh. in. der ^erlautbarung der "KREI3.IALTUNG DES NSLB, VTLLACK, die am 24.1,1942 allen Direktionen und Schulleitungen des Kreises abge- sandt und von Hans Piosch unterzeich.net wurde. zujsenden, heisst es in zitiertcr Ver 1 autbarung, Nach Aussagen der betroffenen Lehrer, war Herr Pie s eh in der Dur chftihrung dieser Aufgabe sehr streng und wurde von Lohrkraften, die die Absicht hat- ten, die Kriegswirtsckaft zu sabotioren, sehr gehasst. In seiner %\gebenheit dem hational-sozialistischcn Regime und in Bežnem Eleiss bei der Versorgung der faschistischen EriegsIndu¬ strie erklKrt Hans Piesch in der Verlautbarung weitcr: "ALTSTOFFE WEBDEN ALS RGHSTOFEE BUR 3CHAFFUNG VOH NEUEM KRIEGS- V7IGHTIGLN MATERIAL EINGE3ETZT.S0 Z,B. WIRD IIERGE3TELLTt Jahrg.II» 5,Februar 1947 N*. 4. "DIE MELDUNGEN 311® MJR AN HA.UPT3CHULDIREKTOR HANS P I E S G H» II./Fr .4,_»P^SSEDIENST_gE»_ _ ___Seite^2, a/ AUS ABTPAPIER: DACHPAPPEj VERPACKUNGSMATERIAB EUR MURI TI ON.. . b/ AUS KNOCHEN: GBIZERIN /BREMSEBUSSIGEEIT EUR GESCHUTZE.. .TOR- PEDOCCHMIEROL/.... d/ AUS 3CBROTT UND AI/TMETABBEN: WAEEEN UND MUNITIONEN ALLER ART, PANZSR,U-BOO TE, EBUGZEUGE* GRANATEN, T&RPEDOS, ,EERNER MASCHI- NEN ZUR HERSTELLUNG DIE SER WAEEEN UND MUNITION.” "AUCH DIB ALTSTOEESAMMLUNG IST KAMRE GE GEN ENGBAND! 0 schlittsst er diese Verlautbarung, Herr Hans Piesch var im Uehrkreis XVIII/Salzburg/, dar mehrere Bander, unter anderen auek Rhrnten mit dem Bezirk Villaoh umfassto, der bosste SammlerJ , . . Das Merkblatt IV a vem 31»?»1943- Ges Bandesvirtschaftsomtos Salzburg gibt folgende ^rgebnisse der Sammlungen bekannt: Auch aus dem ^erkblatt VII/43 fiir die Altstofferfassung im ¥ehr- kreis XVIII ist es ersichtlick, dass die ^Itmaterialsammlung im Be*- zirk Villack - Stadt alle anderen veit ubertroffen hat, Eine logische Eolge der ^ergangenheit des Herm Hans Piesck var aucli das, dass er die Mackt im Einversthndnis mit dem,scheidenden na»* zistischsn ^ei^breclier Gauleiter Rainer tibernommen hat, Die Tradition einer Yolksfeindlich.cn, ausgesprochen slovenenfoind- lichen und profaschistischen Regierungsmethode in Karnten fand ihren Ausdruck auch in der Zusammensetzung der ersten Kdrntner Bandesregic~ rang, die Rainers Schreckenskerrschaft folgte. In dieser Bandesregierung, an dessen Spitze Hans Piesch stand, var Mitglied auch Ing. Tausphitz, der bis zum Jahre 1938 osterreichiscker Gesandter in Berlin var, Erst auf Bruck und ®!mp»rung der demokrat is ekon Čffentliohkeit gegen eine viederholte Verankerung der grossdeutcchen und profasekistisoken Ideologie, kaben die ^ehčrden laut Bundespresse- dienst Tausckitz am 20.2.1946 verhaftet. Ein veiteres Mitglied dieser provisoriseken Bandesregierung var auch II./Nr,4, "PRESSEDIENST 0F i! Heite 3 , dor engste Mitarbeiter Hans PieschP Ferdinand Wedenig» Seine Vergan- genheit charakterisiert folgende Tatsache: Sofort nach Einmarsch der Hitlertruppen in Osterreich sprach am 24, M&rz 1938 auf einer Versammlung in Volkermarkt Ferdinand Wedenig unter Ovationen dem ”FUhrer ,! , die Anbeiterschaft sei liber die Verei- nigung mit dem brtiderlichen Grossen Reich sehr erfreut, denn eine Vereinigung war bereits in der Verfassung der Republik Deutseh-Oster- reich des Jahres I 9 I 8 vorgesehen. Obwohl die. ganze Arbeiterschaft noch nioht in den Reihen des Nationalsozialismus stehe, sioht sie der neuen Be^egung mit Sympathie entgegen, vor allem, da im schwer,geprilften Unterkarnten allon Arbeit und Brot ge.sichert werden wird. Der neue und auch heutige Bandesamtsdirektor der Karntner Landes- regierung Karl $Fewole war bis 8, Mai 1945 Rtistungsoffizier der deutschen f \ KriegsIndustrie. Alie diese Feststellungen erhellen in genugender Ueise die Lage in Karnten, wc die Behbrden jene Slovenen. schikanleren, die ihr natio- nales Bewusstsein behalten haben, vor allem aber jene, die mit Waffen ftir die Befreiung ihr er He im at und ftlr die Niederringung' des deutschen Paschismus gekampft haben. In unzahligan Resolutionen, die auf Versammlungen abgefasst und entsandt wurden, bringen die Karntner Slovenen ihre Empbrung darUber zum,Ausdruck, dass Herr Biesch noch Immer Bandeshauptmann von Karnten, ist. ,T Je rascher fort mit dem treuen Anhanger des Hitlerregimes, Hans Piesch!" ist heute das entschlossene Verlangen der slovenischen und antifaschistischen osterreichischen Volksmassen in Karnten, DIE KAERNTNER behrerschaft abs avantgarde des KATIONALSOZIABISMUS UND DER/ ! FESTIGUNG DEUTSCHEN VOBKSTOMS 11 . Die Rolle der Erzieherscl&ft in Karaten war seit jeher eine klarc und zielbewusste Pragnanz der Germanisierungstendenzen.jener gross- deutschen politischen Krafte, denen das slovenische Wesen der Bevbl- kerung und des Bandes ein HINDERNIS ZUR VERUIRKLICHDNG ihrer politi¬ schen und wlrtsdhaft1ichen BSHERRSCHUNGSBESTREBUNGEN darstellten, Gerade die Er z iehe rschaf t war die Avantgarde .dreser Bos-trobungen II _ »»HiaSb igDI^NUT _§eite_4._ und Leganh Dare volkszersetzende Arbeit bei der Ochul- urigL Voi’~ schuljugend und setzte sie audi In grossem Ausmasse dur-ch. Es standen ihr verschiedene politische und geistigo Mittel zur ^er~ fUgung, die sich aber iirnner venigstens der Gutkeissung venn nicht gar der Unt ersttit zung durch die Lan.de s- und «t a at sb o h. o rde n geviss faren, Die grossdeutsche und vom deutschen Kapital gegriindete, finanziea?- te und am Lehen gehaltene "SildiaaiEk' tihernahm voli und offen die Gor-' manisierung der slovenischen legenden auf sich und hetrieh auf solchen kilnstlich geschaffenen deutschen Inseln die veitere Entvbl- kerung der Slovenen.Zu diesem Zvecke konnten einheimische Lehrkrafte nicht mit gentlgendem Er f o Ig vervelrtet Berden, darum hediente man sicli in eroter Linie verschiedener Elemente aus den deutschen Grenzgehieter h e sonde rs jener aus SCIILiSZEK und dem bTIDETENLAHD, die ihr Handwork aus ihrer eigemen Heimat zur Gentige karmten, Es ist bezcichnend, dass durch die ganze Zeit der ersten hsterrei- chischen Kopublik im ganzen slovenischen ^ebiet Karntcns NUR LHSI SLOVEHEH als Lehrer ihren ^ienst versahen n,zw. die Lehrer AichJholzer, Eerzele und Viternik, die jedoch allen $chikunen der Landeshehorden ausgesetzt varen, und Aichholzer sogar 0 Jahre jcden Dionstes suspen- diert vrnrde, Die anderon Lehrkrafte .varen der slovenischen Iprache so nicht kundig, darum konnte auch das le rede liber die sogenannten utra- quistischen Schulen niemand von einer ernstlichen Bestrehung der JL L -v- Behordon, den hlovenen ihro echte einzuraumen, uberzeugon. ist *VT' schon ein Beveis, das der jetzige Landeshauptmann HANS PIESCH 20 Jahre seinen Dienst als Lehrer in ^elstritz im lailtal - also in einer 10C slovenischen lomeindo - ver s ah, obvohl er 2SIN FORT SLOVENISCH. KAHN, Die grossdeutsche und nazistische Einstellung der Kdrntner Lehrer- sckaft beveist sehr deutlich ein ^elegramm des NS-Lehpervereines an Hitler, dass am 11.10,1944 in der Karniner Zoitung Nr.281 veroffent- llcht vurde, dem vir folgendes entnehmen: n Die Kar ni ne r %-zieherschaft ist houte zu einer Sagung zusammen« getreten, um der vor zvanzig Jahren in Karnten orfolgten Irtindung der erstoncnationalsozialistischon Lehrervereinigung des Heiches zu ge- denknn.Dor Irossteil der lxundungsm.itglieder steht heute noch kampfond und arhaite-nd in der Front der na ti o nals oz i alistisChe n %zleh.ei'sch.af+ II^/Nr.4. •ipressedienst car” JSeite^jij. des Gauos, tt Nach Bekonntniss dieser JTS-Lehrerschaft war also die Karnt- nor Lehrerschaft die ersto des ganzen oheifcalig en Grossdeutschen Reiche s, die sich als !S~Lehrerschaft organisiert hatte, und das sogar schon im Jahre 1924! Das tatsdchliche Verhalten der Karntner Lehrerschaft zur Zeit des nazistischon Tcrrors beweist die Lehrerschaft, die in den Jahren 1941 und 1942 freiwill ig und vo llzah lig in den sogenanten "Ferieneinsatz” in das okkupierte Oberkrain und "Untorsteiermark** zcg, um die »FESTIGUIG DES DEUTSCHE! VOLKSTOMS" zu hetreiben und daau ihren Teil'beizusteuern. S© wurde die Khrntner Lehrerschaft nicht nur zur Germani s utori n der slovenischen Jugend und Bovblkerung Karntens, sondern der , . Fackeltrhgor des Grossdeutschtums im ganzen Gebiet der- Slove ne n. Die wahxhafte grossd^utnehe und germanisatorlsche Mission der K&r»taer Lehrerschaft ist -danach umoglich absuleugnon. VQ ! DER KAER!T ! ER LAHDESREGIER tJHG U M)EMOERATIS CH BESTE LLTE BtjRG-JžMEISTER DER PR OVISOR ISCR E! jGJMEIN- DEMJSSCHOSSE llflEIžRU FEN JDIE. LMTLICH BESTELLjnCR RESOLUTIOMEN BOR El! »UNGETE ILTBS KAERRT E!" . Die Landesregierung in Karaten hat es versucht, uber ihren admi¬ nistrativen Apparat - die Bezirkshauptmannschaften und die Biirger- meister in den Tagen der Londoner Konferenz der Waltč5ffentlichkeit cin tauschendes Bild des ^olkswillens vorzugaukeln, Schon bei den Wahlen om 29.11.1945 hatte die slovenisohe Bevolke- rung keine Mbglichkeit, ihren Willen zum Ausdruck au bringen. Auf cin Memorandum des l>andesausschusses der Osvobodilna fronta za Slo¬ vensko Koroško, die den Besatzungsbehorden tiberroicht wurde, bekam die V^rtretung des slovenischen Volkes am 2.11.1945 folgende Ant-vror^ : ■ 1. Wie Ihnen Oberstl. Clarke DSMGO heute morgens.mitteilte, V/IKP DIE SLOVE!ISCHE PARTEI IM AUGE1BLICK NICHT A!ERKA!!T. . .usw. 2. VERSAMMLU!GE! ODER BETAETIJJOBGE! JEGLICHER ART, DIE IM RAHME! A!EBKA!!TER POLITLSCHER PARTEI E! GESTATTET SIMD, SIM) 1! DER ZSTISCHE! ZBIT UBTERSAGT. /Gez.A.J.YA01arke,0berstl.ftlr Oberst Rangaltestor Offizier der 'II,/Ur,4« . «PEESSEDIEUST OP” Delte 6. iailitarregierung. Hauptauartier Militkrregiorung Land Karnten./ Charaktoristisch fur die v-reitere Entwicklung der "Demokrat ie " iti Karnten sind die ERKSHOTSEN DPR PROVISORISCBEjr GEMSIHDEAUGSCHTjSSE AUF GRUND DDR ERGEBNISSE DER WiHLEH VOM 25*November 1945 . Bei dieser Gelegenheit kat die Landesrogiorung folgende Bostimmung hcrausgo- geben; "In den gemischtsprachigon 'Gomeindon Khrntons ktmnen nur KAEERHTNERTREUE Slowenen in Betrackt kommo.n. Bei der Aufstellung von Geinein&eaussokUasen werden von allen in betrachtkommenden Personen eidesstattliche Brklarungen mit folgendem Rortlaut vorlangt: Ich bin mit meiner allfalligen Prnennung zum Mitglied des provisoriscb-en Gemeindeausschusses einverstanden nnd versichere an Eidesstatt meine unverbrUjchliche Treue zn Osterreich nnd ZIM UNGETEILTEN EAEMTED. Die ob en angefiihrten Tatsachen ergeben nns folgende s Bild: 1* Der.-9-inz.ige kGllektiveAKampfer gegen den Faschismuo innerhalb der Grenjen des ehemaligen Deut-sohen heioRes, das slovenische Volk, kat nach dem Zns armrto ntemeh-d.es fasckistisoken Deutschlands 'trota der Atlantlc-Ckarta keine Mcgllckkelt gehabt, soinen T/illon zn knjssern. 2. Die Landesregierung in KLaganfkrt kat dem slovenisehen Volite lnrj34.3^omc inen ans j e nem Toile der 'Bevdlke.mng eine Behordo auf ge- baut, die der naz-istisekeir Parole Rainer s die Trene hielt. 3* Im Gebiet Slovenisch Karntens mir-de n Behorden bestellt, die den -Villon der dortigen D e v51kerung nickt entsprocken. 4. Auf' diese Vfelse kabon es die Karntner Behorden versucht, die Internationale strittige Prage Sloveniseh Karntens zn prdjudizieren. In diesen ^agen kat es die Khrntner Landesregierung moder ver¬ sucht, mit Hilfe dioses bestollton Apparates, der obondrein von sei- nem Arbeitgeber vorkaltnissmassig gut entloknt wird, oin falsches Bild tlber die ^olksmeinnng wiederzugoben. AUP TELEPHONI3CIIEN ANRUP mussten sick sofort alle Bllrgermeister melden nnd zn ikren Bezirkskauptmannsckaften eilen. Back kernigen Einfilhrungsworten der Herren D ez irkslente nnd Vertreter der Landes- regiemng /wie znm Beispiel in Villach, wo LAKDBSHADr'Ii£AfflSTELLVER^ TRE2EB, PERLIIBCH- betonte: WER mm btm .AJS3CHL0S3 AKT JTJGOSIAVIEH MERE, HABE HIER KEINElTPXATZ"mT) ROGE UBER DIE KARAnMKEK ZIEBEI/ begann eine Einvernahma- der einzelnen v ertreter UED GLEICHZEITIG * II^Nr.4. M* «■* W *‘— *!• «****?•<«•• »PRESSEDraST_OF" VTOKDE EIN MEMORAMDTM, FtiR El N UNGETEILTES KAERNTEN Ztfl UNTER- SCBRIFT UNTERBREITET, Ebenso erhielt jeder der Bilrgermeister dun Auftrag, eine ^itzung zur sogenanten GEME IND E - TREUEEUND GEBUN G einzuberufert, Die ganze offizielle Akt ion, die von jenen Lan do slie r r g n bestellt wurde, die den &treit um Rainers Parole fiihren, stiess boi der slo- venischen antifaschistischen Bevdlkerung auf heftigen Widerstand. Resolutionen, Beputationen und Proteste waren der Ausdruok eines unwiderlegbaren einhettlioben Willens der slovenischen antifa- sdb.istisch.en Bevblkerung Kaintens, PA PIE BESTELLTEN BtiRGERMEi s ter durch ihre hnterschriften DAS MT21UI® DER SLOVENISCHEN ANTIE ABC IIIS TIS CHEN BEVOLKERURG MISSBRAUCHT HABEN, IIABEN SIE IHRE UNTERSCHRIFTEN WIDERRUFEN. So gab der Bilrgermeister aus Weiselsdorf, der der SPO Praktion angehtfrt, folgende Erklarung: "Der unterzeichnete Bilrgermeister der Gemeinde Weizelsdorf gebe~ bekannt, dass ich die ^itzung das Gemeindeausschusses ftir ein unge- teiltes Karaten NICHT AUS EJGENSR INI T LATI VE SQNDERN AUF BEHOKD LICIIEN BEEEHL ZU3AMMENGERUFEN HABE. Ebenss ist die entsandte Rosolution AUF ' GRUND .BEHORDLICHLR RICHTLINIEN AUS GEFERTIGT UND STELLT NICHT DEN UILLEN DES VOLEES DAR. , . FELIk SEREINIG / e.h./ Aehnlich reagirte auoh der Bilrgermeister der Gemeinde St,Jakob im Rosental, der Angehdriger der OVP Eraktion ist: )f Unterzeichneter Obilcmik Prano, Bilrgermeister de s provisorišchen Gemeindeausschusses St»Jakob im Rosental, Bezirk Villach gebe folgendt.s bokannt: Auf Verlangen der slovenischen antifaschistischen Bevblkerung dor Gemeinde St.Jakob im Rosental, widerrufe ioh mein Treuegeldbnis ftir ein ungeteiltes Karaten, das ich im. Namen des provisorischen Gemein¬ deausschusses unterzeich.net habe .,, »usw, rt Die undemokratischen Methoden der Karatne r Machthaber hab.en bel der demokrat is che n BevGlkejrung-groshes Erregenausgelost. In -^ugsdorf musste sioh vor einer De legat ion der Tfdhler der Bilrgermeister Tsehin- der mit unstichh<igen ErlRuterungen verantvorten. Er wollte seino IIj/Nr.^4,_ _ _^rHECBEDIKNST^OF”_ ^^Seite_8. Unterschrift zwax nioht widerrufen, er ausserte sich jedoch, ER HABE BAS TREUEGELOBNIS IM. AOETRAGE BEB BEZIEKSHAUPH/ABHSCEAPT VILLACH UNTERZEICHHEN MUSSEN. Ebenso verantwortete sioii der Btlrgermeister von Uindiscb. Blelberg. Ein noch. typischeres Bild der viel gopriesenen Einheit ftir ein ungeteiltes K&rnten geben jene Btlrgermeister,, dle es riohtlg erkannt haben, dass sie nicht bevollmachtigt sind, im Namen jener Bevblkerung, die zur Zeit des togoten Terrors des Nazifaschismus t&glich blutige Opfer ftlr die B efrsiung des eigenen Volkes, ft)r die Niderringung des Pas ehismus und die Vereinigiing des slovenischen Volke s in Kdr&ten.. gebracht hat, Treuegeldbnisse ftlr ein ungeteiltes Ktonten abzugeben. So lehnte der Btlrgermeister von Globasnitz die Unterschrift ab i 0BW0HL S IG H SOGAR HEKR BEZIR&3HAUPTMANN DE; WAGNER AUS vOlkehmabet SELBBT ZU IBM bemOhte, um ihn voh dee not ehdigkeit . EIHER SOLGHEH UNTER3CHRIPT ZU UBERZEUGEN UHD IRM BEWEI3EN 7/OLLTE, ER E O LEE DAS GELOBNIS UNTERZEICHNEN, AUCE MI IHH DAS VOLK DAZU NICHT BEVOLIMAECHTIGT HAT. Ebenso die Btlrgermeister in Oberdorfl, Zeli. In Vfindisch Bleiberg abor verweigerte die Mehrzahl der Ge~ moinderiite die Unterschrift, der treue Beamte - der Btlrgermeister aber behauptete, er habe don Auftrag, das Gelbbnis -vvider den Willen der Mehrhelt weiterzuscnden. IN GANZ SL0VEHI3CH KAERHTEH HAT DAH VOLK IH DIESEH TAGEH EIHE HEUAAHL VERLANGT UND HAT AUCH TROTZ ALLEH HEIMLICHEN UHD OPFBNEN DRO- HUHGEH SEIH VERLAHGEH HACE EINER VEREINIGUNG MIT DEM MUTTERVOLKE MAH IEEE T LERT, was auch die Kiirntner Landesregierung mit ibren fal-* sclien Ztigon -> durch einen gezahlten Apparat eine falsche Tatsachenlage vorzumalen, nicht verhe imlichon kann. Vor DER DEMOKRATI SO HEN 'fiflELT- OEPEHTLICHKEIT IST ES HIGHT MEGLICE, DEH EHT3CHL0SSEHEN WILLEN DES SLOVENISCHEN VOLKES HAGH DER VEREINIGUNG MIT DER p5DERATIVEN VOLKS- REPUBLIK JUGOSLAVIEH ZU VERHE MLICHEN! I