^r^57.___________________Mittwoch, 12. Juli 1905. 124. Jahrgang. OMcher Zeitung. Piänumcralioüsftreis: Mit NuNnWi»< In,cr°i° bis zu 4 Zeiln, 5^^'' U^"'» '^ H"" gm'^alnig 2 «. - InscrtionSaebühr: ^i.r llcin. Die «Laibachcr Zcüung» crjcheiiit tcisslich^ iü,t ^!>iö»nhmc dci Lomi- und Fcirrtage. Die Administration bcfmbel sich Kongreßplay Nr, ^, dir Nrdnliion TalmnüüssasiV' Nr. 1«. Sprechstmids,! der ü^baltion von « bis IU Uhr vormittag, Uiiiraiilil-rie Vliese lul'id^» nicht mi^wiiii»!'», Äic!,!,,!lriptl' »icht zi^üctgcslcNt, Nichtamtlicher Teil. , Die Neichsratsscssion. trach!uuaek ü!^>^^^' '"ge.l Wb in ihren Be-alM'lmiww Reichsratssession ach n M^ ^"'"^' ^'^lbcn befriedigt, wenn ^rbstwau^ ^'^ ^/^' .^"N in, dor nächste ^^^Ntagung große ^chwiengkeiten zu orlvarteil Pcru^'scf^^?^ ^7^" führt, ans, die Re-3 ^ blick ?N ' ? '^"7'^' '.'^ sick) in manchem lck' . n/ '"' 7'^^^ ^"t hinwegzuhel en, ^ '. ' > ^ "'/ vorsprechen. Eine solche Po iti kUMUMM nn .F ^ndtbl^!!^ ?bg. Dr. (^benhoch woist d ohne allzn quälende Sorge entgegenzublicken. Die „^eit" ist mit dem Mgeorduetenhause unzufrieden. C'5 hätte die Quotenfrage benutzen müs-sell, uln in voller Kampfstellung gegen Ungarn! aufzumarschieren, ohne allo Rilcksicht auf die „Hof-, diplomatie". Statt desseil ist nur ängstliche Silben-stecherei dabei heransgekommeu. beider eiu Veloeis dafür, daß das Parlament, wenn anch nicht mehr desorganisiert wie unter Koerber, doch unter (Kautsch noch immer nicht organisiert ist. Tie österreichische Volksvertretung hat ein halbes Jahr lang unpolitisch gearbeitet, wie ein braver Diener des Staates — sie soll endlich politisch arbeiten, nm Herr des Staates zn, sein. Das „Illustrierte Wiener Extrablatts sieht das charakteristische Kennzeichen dieser Zession darin, daß die Regierung das Abgeordueteuhaus iu alleil Puukteu zu gemeinsamer Arbeit heranzuzieheil wußte. Der ominöse Paragraph 14 ist nicht in Aktion getreten, die Bahn strenger parlamentarischer (^esetzmäßigkeit ist uicht nderschritten worden. Dadnrch hat sich das Parlament wieder zu seinem alten Rechte verholsen, es hat sich gewissermaßen selbst wieder in den Sattel gesetzt. Das „Vaterland" findet, daß die Vilcmz der Session eine ausnehmend günstige sei. Baron Gantsch habe weit größere parlamentarische Erfolge erzielt, als man sie bei seinem Amisantritte erwartet hatte. Dabei di'irfe nicht unerwähnt bleiben, daß Baron Kautsch bei allen den verschiedenen nationaleil Parteien, welche den größeren Teil unseres Vaterlandes ausmacheu, ein ziemlich weitgehendes Vertrauen sich zu erworben und bis heuto zu orhalten, verstanden hat. Man mnß im Interesse des Reiches und der Bevölkerung wünschen, daß ihm der Erfolg auch weiterhin, treu bleibe. Das „Teutsche Volksblatt" gedenkt der Tätigkeit des Abgeordnetenhauses iu sehr anerten-neuder Weise uud meint, es werde nun seine Haupt- aufgabe sein müssen, das hinsichtlich Ungarns bisher Versänmte nachzuholen und der Regierung durch eine offene, klare Willensäußerung des Parlaments eine strikte Richtschnur für ihr Verhalten Ungarn gegenüber zn geben. Erst wenn das Parlament Präzise seinen Willen kundgibt, wird auch die Rogioruug die Interessen der diesseitigen Reichshälfte mit jenem Erfolge vertreten können, der die Aktionen des Freiherrn v. Gautsch auf in-nerpolitifchem ^»ediete bisher so treu begleitete. Die „Deutsche Zeitung" erklärt, die schönen Arbeitsresultate, die das Haus erzielte, seien ein nicht geringer Erfolg der Politik des Herrn von Gautfch. Es sei nichts unterlassen worden, um den vielgebrauchten und vielgeschmähten verhängnisvollen Paragrapheu iu deu Ruhestand zn versetzen, wie dies dem Programm der Regiernug und dem Willen des Parlaments in gleicher Weise entspricht. Das „Wiener Deutsche Tagblatt" will uicht in Abrede stellen, daß im letzten ^essionsabschnitte viel geleistet wurde. Aber die Arbeitsfähigkeit des Reichsratee> müsse ein jähes Ende nehmen, ob nnn die Erfüllung der in den verschiedenen Erklärungen gemachten Versprechungen erfolgt oder hinausgezögert wird, weil se nachdem die Deutschen oder die Ezechen uud Südslaven in die Obstrnktion gehen werden. Politische Ueberficht. Laib ach, 11. Juli. Tas uilga rische TelegraPHen-Korrespondenz-bureau meldet aus Wien unter dem 10. d. M.: Ministerpräsident Freiherr von F e j e r v a r y, der heute früh hier eiutraf, stattete vormittags dein gemeinsamen .Kriegsminister FZM. Ritter von Pitreich einen Besuch ab und verbrachte sodann den übrigen Teil des Vormittages bei seinem Schwiegersohne, dein gemeinsamen Finanzminister Freiherrn von Burian. Um 5) Uhr nachmittags kehrt Freiherr voll Fejervary nach Budapest zurück. — Wie wir erfahreu, erstattete der Müüsterpräsident auläßlich seiner Audienz ill Ischl S r. M ajestät Vortrag über seine Verhandlungen mit der Koalition sowie über die allgemeine politische Lage. Das Ergebnis der Andienz ist, daß bi5 zum Ende des Sommer-Sejours Sr. Majestät in Ischl in der Feuilleton. Brot. Von Jakob Vegcngrcn. Aus dem Schwedischen übersetzt. t" o^sto^u sitze ich im Schat- Tische a l^'"" l- ^""^ "" ""em d"' dielen d" lHad"^ "U"u Restaurant der .^im i i'ls ' den hoheu, Däusern lenchtet duukelt n"ch unver-! der nnzähligen S ' ns^>^^ u"o dem Rauche' ?md aAsgeatm^W d"^ der doch wld «""-stickend ^' niachen Dio sl7 ^ schwer und sind scholl von dem nw o ^1^?"7>' Straße.l worrenen Geräusch e ft lt ' ^/^""K^"^ ^r-Mnnm, das kenn eichu" 'N, daß das Fieber, die H d,> l^ ? "^ Maäit gewonnen hat über di Stadt ,a7^ '^k"'' äm Zeit der Ausspannung Mld der R.^"^/^' 'U15 'loch nicht ennunterte ^usch,n ' ^"'las: ablvesend, während meine Blicke über den Boulevard irreil, wo das Leben,immer stärker siedet nnd das Gerassel der Nagen iinmer lauier tönt. Ich biil uicht huugrig. Gedankenlos und nach alter Gewohnheit zerbreche ich das Brot uud führe daun nnd wann einen Bissen zum Mnnde. Ich merke kamn, daß ich esse; ich fühle wie im Traum den milden, schmeichelnden Duft des Brotes — fast dampft es noch, währeud ich es zerbreche — es leuchtet so weiß, dieses gut gebackene, wohlschmek-keude, leichte Brot. Aber mir schineckt es nicht. Plötzlich erfüllt mich — ich weiß uicht warum — ein Ekel gegen dieses schölle dusteude Brot, desseu Wärme ich nn-ter meinen Fiugeru fühle, und das so weich uud so weiß ist. Ein großer Ekel erfüllt mich, nicht nnr gegen dieses schölle Brot, sondern auch gegen das gauze brauseude Leben auf den staubigen Straßen, gegen die vorbeieileuden, hastenden Menschen uud gegeil die gauze Stadt — die große, rauchige, men-scheuverschliugeude, ruhlose Stadt. Ich klingle nach dem Kellner, bezahle und gehe — gehe in Gedanken längs den lärmenden, bis zum Gedränge gefüllten Boulevards. Und ich denke an das Brot. Nicht an dieses weiche, weiße, duftende Brot, das ich eben gebrochen, habe, gedankenlos, gleichgültig, dieses Brot der großen Stadt, der fieber-kranken Menschen. Ich denke an ein anderes Brot, ein hartes, dunkles und bittres Brot, ein Brot, das Gedaukeu erweckt, wenn ich es breche, viel wnnder liche Gedanken, ein Brot, das Andacht wachruft, wenn ich es esse — ein sprechendes Brut. Ich bin nicht mehr in der großen brausenden Stadt; ihre Häuser verschwiuden wie im Nebel, ihre Straßen verdnnsten gleichsam vor meinen Au-geu — ihre Straßen, mit den vielen, Tausend ia-gender Menschen, dle da meinen, sie mühen sich ums tägliche Brot, die. aber statt dossen sich abarbeiten fürs böse, seelcnvcrderbende, falsche Gold, sich abmühen für schöne Franen, für Wein, für nervenzerstörende, heimliche Geuüsse. Ich bin weit weg in einem anderen Lande, in meiner Heimat, dein Lande der großen Einöden uud der vieleil armen Bewohner. Ich sitze in einer von den eilgell, dnnklen, trostlos häßlichen uud ar-mutsgrauen Stuben der Waldhäuser, ill deuen viele Münder sind, aber wenig Brot. Wo alle anderen Gäste, außer Hunger und Sorgen, selten «gesehen sind. Wo das Leben ein einziger langer Kampf ist, ein einziges stilles uud bestäudiges Ge» bet zum Herrn des Himmels und der Erde: Unser täglich Brot gib nils heute! Mit einem seltsamen Gefühle breche ich an solchem Ort das Brot, das mall mir bringt — dieses dunkle, harte und oft bittere Brot, das zuweilen so leicht ist nnd doch so schwer wiegen müßte, weil sein Hervorbringen so schwere Mühe gekostet hat, weil es einen Teil der Lebenskraft des Mannes birgt, auf dessen Acker es einst als Saat gewach,en ist. Ich breche es mit Andacht und demütiger Stüle. Es spricht zu mir ill seiner leisen, feiertlchon Sprache, dieses arme, elende, dunkw Brot. ^s spricht von der harten, freudlose,, Arbeit, von den vielen Schweißtropfen, von der langeil ^ett der Laibacher Zeitung Nr. 157. 1420 12. Juli 1905. ungarischollKrise keine entscheidenden Schritte UN' ternommen werden sollen. Iir einein Wiener S i tu at i o ns - B e -richte der „Narodni Listy" wird ausgeführt, das Parlament habe seine Pflicht getan. Nament- > lich die czcchischen Abgeordneten seien in der > Eelbstverleguug bis zum äußersten gegangen in! der Erwartung, das; der, Ministerpräsident sich! des ihm erwiesenen Vertrauens windig zeigen werde. Es würde einen bedenklichen Brand im czechischen Volke entfachen, falls er dieses Vertrauen täuschte. Der Kabinettschef könne mit den: Ergebnisse der Session znfrieden sein. Es sei nunmehr seine moralische und politische Pflicht sowie cm unerläßliches Gebot der politischen Raison, das Möglichste zu tun, damit auch die slavischen Völker zufrieden seien. Die „Magdeburger Zeitung" meldet aus Nom: Hier tagt bereits eine Kardinalskommission unter Vorsitz des Kardinals Mathieu znr Beratung des neueu Organisationc>entwnrfes für, die französische Kirche. Wie es heißt, wird der Papst einem besonderen Legaten die Oberleitung der kirchlichen Angelegenheiten in Frankreich übertragen uud sei hiefür Kardinal Mathieu selbst aufsehen. Durch Mitteilungen, die man an verschiedenen Sielten in konstantinopel erhalten hat, wird die bereits auf Grund anderweitiger Nachrichten, hervorgehobene V e r s ch limmcruug der La g e a u f K r e t a bestätigt. Durch die überaus rührige Propaganda, welche die Anfständischen entwickeln, werden in wachsendem Maße auch solche Elemente in den Strudel der Bewegung hiueingerissen, die ihr bisher ferngeblieben waren. Auch innerhalb der regierungsfreundlichen Parteien ist eine Iu-nähme der Erregung über die lange Dauer des gegenwärtigen kritischen Zustandes und den Mangel an Aufsicht auf eine baldige Beseitigung desselben bemerkbar und aus den Reihen dieser, Parteien sind von Manchen Drohungen zn vernehmen, daß sie gleichfalls in die Berge ziehen werden. Die ch i n e f i s ch e N egie r n n, g hat, sich, wie man aus London berichtet, veranlaßt gesehen, behufs Wahrung ihrer Interessen, zu den bevorstehenden Friedensverhandlu n g e n zwischen Japan und R ußla n d Stellung zu nehmen. Der Schritt de5 Pekinger Kabinetts hat^ jedoch nicht, wie kürzlich verbreitet wurde, die For-dernng, daß chinesische Vertreter zur Beteiligung an den erwähnten Verhandlungen zugelassen wer den, zum Gegenstande. Das von der chinesischen Negierung geltend gemachte Verlangen beschränkt si,i vielmehr auf den Ansprnch, daß da5 Pekinger ^,'ibinctt im Hinblick auf den Umstand, daß der rüfsisch-japanische Krieg sich auf chinesischein Boden abspielte, von dein Verlanfe der Friedensverhandlungen, insofern dieselben die Sonveränität Ehi nas und territoriale Rechte dieses Reiches berühren, unterrichtet werde. Die chinesische Regierung hat diese Forderung bei den Kabinetten von Et. Petersburg uud Tokio erhoben und daran die bestimmte Erklärung geknüpft, daß sie etwaigen, die Souveränität, und die Territorialrcchte Ehinas betreffenden Vereinbarungen zwischen Nnßland und Japan, welche ohne vorherige Zustimmung Ehinas getroffen werden sollten, die Anerkennung versagen würde. Diese Ansprüche Ehinas sind den Mächten durch cine in del: letzten Tagen versendete Zirkular-note zur Kenntnis gebracht worden. Tagesneuigteiteu. — (Als Reisebegleiter ein — Löwe.) Das „Karlsbader Tagblatt" meldet: Daß ein Kurgast sein Reitpferd oder seinen Hund mitnimmt, weun er in einen Badeort geht, kommt wohl alljähr» lich so und so oft vor: oaß aber ein Löwe alZ Reisebegleiter fungiert, dürfte wohl noch nicht erlebt worden sein. Dieser Fall ist iu den letzten Tagen eingetreten. Es traf uämlich ein französischer Graf zum Kurgebrauch in Karlsbad ein uud stieg iu ciuor der Villen im Westcudviertel ab. Er brachte sich einen Löwen mit — zwar ein noch juuges Tier von außerordentlicher Zahmheit uud Folgsamkeit, das seiucm Herru wi" wurde gliicklicherweise rasch gelöscht. Ähnliche F^ hab^u sich schon öfters ereiguot. Nicht nur gefi^ Flaschen, sondern auch .ftoudeusorliuscu, wie sie vi«' fach iu Schaufenstern aufgestellt werdeu, boding eiue erhebliche Feuersgcfahr. Bei der gegeinoäl'l' hcrrscheuoeu Tropenglut sei darauf besouders hi gewiesen. ^ (Der magische Spcisesaal.) ^ Pariser Multiuiilliouär M. Dufayel kaufte vor ctü zwei Iahreu deu schönen Palast iu deu Champs C> s^s, d2r der Hcrzogiu vou Uzi^s gehört hatte. Z>! allgmueiueu Erstauueu ließ er das wundervolle, > Empirestil erbaute Gebäude völlig niederreißen "' die Gruuomaucrn eines ueueu Palastes aussübn' Als Grund gab er au, daß >?r nichts Aristokrat!,^ leiden köuue uud nicht in einem Hause wohuen w^l, das von einem Herzog erbaut sei. Paris hatte s^ eben erst über diese Exzentrizität des Kaufmannes ^ ruhigt, als cr Wiederuni uach Volleuoung s^iui?s new Palaio, wie die „Household Woord" berichten, ^ Neugier der Pariser durch einen „verzauberteuTpc^ saal" erregte. Netritt man das Haus, so öffnet p dem Blicke eiuc prachtvoll ausgestattete riesige Spc^ halle, von der eiue Flucht vou Gesellschaftszunnl^ ausgcht. Der Rauni wird durch zwei ungehm^ Schiebetüren abgeschlosseu, die oi? Gestalt gewaltig Spiegel haben und den Glanz der Tafel in ei^" Meore von Lichtern zurückwerfen. Wenn das 2^ vorüber ist, verschwinden die Türen wie durch Zaul' rei und gewährei^ den Gästen weiteu Raum zmn Pl'' monieren. Währenddesseu steigt Une iu einem M cheu ciue völlig Zugerichtete und schöu ausgostatt^ Bühue herauf uud üu Nu ist der Spcisesaal zu cin^ Theater verwaudclt, iu dem erste Künstler o?u V^ liouär uud seiuc Gäste uutorhalteu. Nach der V^ keine Nede", sagte sie knrz nnd stolz. „Sie loei^ unmöglich verlangen, gnädige Frau, daß ich II)'^ Einzelheiten wiederhole." „Gott, bewahre!" Frau Vankdirektor laE leise und gähnte dann unverhohlen. „Ich mci^ nur, Sie nehmen so kleine Scherze viel zu schU"' nnd tragisch. Sie denken wunder, welche tiefe M zeu5qnalen mein Sohn dabei ausstehe. Aber ^ versichere Sie, bei ihm ist das nichts. Das g.^ vorüber, und an ihnen ist es, mit Takt über diel Klippe fortzukommen." Magda lächelte nnr. > Sie war jetzt darüber fort, uuter solchem ^, sichtlichen oder unabsichtlichen Mißverstehen zu !' Laibacher Zeitung Nr. 157. 1421 12. Juli 1905. d?^^'^ ''eü besagter Wähler in der Sitzung d^k/^ v x^'^""^'u begann und dadurch Vear f^ " H'"' VUrgonnch'ter zu halteu nu ^cgr ff n>ar. m ganz unverantwortlicher Weise stört' ^ fosten Überzeugung daß s "^'/"s W S ^ ""' abfällige Kritik ^ s^^' '"^. '" ss""" ^'ie eine Mißachtuug der s adtlschen Körperschaften an den Tag gel gt wer-d'" sollte. Der Wähler dagegen behaupt daß er 2U haben :,nd daß wonn er wirklich geschnarcht habe, sein Schnarchen mr au die ungewöhnliche Länge de bürgerme ter 'chon 3tede z.lrückznfiihren sein diirfte. D e G?r I 1° '^"u "'a kann sehr interessant werden: wird sie b inae. ob ^^ ^- alte Frage anf das Tapet bnng.n ob Schlafen eine Ansichtsäußerung ist. . V l^:ne halbe Milliarde Trinkael» Swnd^ ie'^r ^^"""l iu einer gut elmmt n ein^s aeMv^ ^«" Trinkgelder zu,n Gegenstände 3 chtsl ?. s"' V'"k ""u^^ ^oriu der berühmte a s e n7i" ^ ^"fhebnng der Trinkgelder, die Willis ^ ^ ." rechtlichen Basis entbehrend, frei-Ih 1„? 7' '^"": ""^lch "utrat. DerKampf di^ättüb^" ^' Trinkgelder hat bekanntlich er äüt r M"""'^^un1chtunss nicht im geringsten ?^, ,rt' Man gibt und nimmt nach wie dor tos Krkr G^s I"'"'", "'nd^r. Ew Statistiker oaen . b.'',^ ^as" hat nch nuu der Muhe unter-Lan ' ^ >/ ^ 7"'' '"" lioch die Su.uuie der iu: MMMW stm regiert wer^den Ä., ^ ? ^"- '"^^'" ^iir-l'aradschas auf ^ '^" '/ "''^' '"" ^oscr Ma-abgewogen" da" s37 -^"^"' Wird er in „Gold nchge Wage aufges eÄ^^ ^"saale wird eine Goldstiklen b ^5 ?' 3"r" """ Seite solange nut die andere mit dem. dann unter ^ " ^"^' g")t. Das Gold wird ^rtöiit h' 3/ "'""' Untertanen des Herrschers spiel e.ft ^ "adancore N'nrde die Sitte zum Vei-auna d^ "' "'"l?"' Wochen bei der Thronbestei-^manchen ^"""^"^ Maharadschas beobachtet. Indiens besteht dieselbe Sitte "chuung W7s,7! ^?"brhundenen ,lnserer Zeit- Indie wobs."/'"'. ^''""' Kirsten daher in '"i wohl gunz besonders beliebt sein. LolaI- mld Provinzial-Nllchrichten. ^ (Snbventione n.) Das l. k. Ministerimn für Kultus und Unterricht hat der gewerblichen Fort-bilduugsschule in St. Martin bei Littai eine Subvention von 800 X und jener in Töplitz°Sagor eine solche von 900 K bewilligt. —ik. — (Aus der Sta n d es ü der sicht der k. t. G endarm erie in Krai n,) gültig voni 1. d., ist folgender Stand zu eutuehmen: .^. Beim Stäbe: 1 Oberst (Laudcsgcndarmeriekommandant), 1 Oberleutnant (Adjutant), 1 Hauptmann erster Masse (Rechnungssührer), 2 Wachtuieister, 1 Kanzleidiener; It. Bei der Ergänzungsabteilung: 1 Lent-uaut (Kommandant), 2 Wachtmeister (Instruktionsunteroffiziere); c). Vei den Dienstabteiluugen: 1 Rittmeister erster Klasse, 1 Rittmeister zweiter Klasse, 1 Leutnant, 11 Wachtmeister (Bezirkogendarmerie-kommandanten), 99 Postenführer, 2l>4 Gendarmen. Bei einem Überwachungsrarion von 100.326 Quadrat-Nlyriauleteru uud bei der Eimvohnerzahl von 508.150 entfallen auf einen Mann durchschnittlich 0-268 Qua-dratmyriameter uud 1!W Eimoohuer zur i'lber-Uxichnng. Auf die Dauer des Vahnbaues wurden provisorische Posten aufgestellt iu Dobrava uud Ober-görjach mit je 1 Postenführer und 2 Gendarmen. Auch auf die Dauer des Bahnbaues wurden verstärkt die Posten Vetoes. Wocheiner-Vellach, Aßling uiu je 2, uud der Posten in Birubamu uin 3 Gendarmen. —o. — (Der Laibacher Gemeinde rat) hält Freitag, den 14. d. M., eine außerordentliche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Bericht des Stadtmagistrates über das Gesuch der Stadtgemeinde ^aibach uiu Bewohnuugö- nnd Benützungotonsens für alle Räumlichkeiten ini neuen Hause der Pohl-Stiftuug in der Grada^c''icagasse (Referent Semen). — 2.) Berichte der Personal- und Nechts-sektiou: u) über die Straßenauffchriften (Referent Prosenc); k) über die Zuschrift des Bürg.'rmei-sters, betreffend die G2nehmiguug einiger statutari-fchen Bestimmungen des in Laibach in der Gründimg bl'griffeueu nationalen Vcrlofuugsvereiues „Nada" (ilteferent Dr. Majaron); l!) über daZ Gefuch der Treofchen Erben mu Löschuug des Servituts, betreffend die LehniauZhebung auf der Parzelle Nr. 264 der Katastralgemeinde Unter-^i«ka (Referent Dr. Triller); 6) über die Vorschläge d?Z Stadtmagistrates, betreffend die Erwirkung der Priorität für die Wassersteuer vor den sonstigen Tabular-forderungen (Referent Dr. Majaro n). ^ 3.) Berichte der Finanzsektion: :i) über die Anfrage des Fabrikanten Samassa, betreffend den teilweisen Verkauf der der Stadtgemeinde eigentümlichen Reali^ tät Parzellnummer 19/1 auf dein Schloßberge (Referent Svet et); d) über das Gefuch des „Öster-reichisch-ungarischeu Hilfsvereiues in Nürnberg" um Subvention (Referent Svetet); c-) über das Angebot deo Franz Breceljnik, betreffend den Ankauf der städtischen Parzelle Nr. 250/2 Katastralgemeinde Tirnauer Vorstadt (Referent Dr. Starö); li) über die Zuschrift des Bürgermeisters, betreffend die Herausgabe eines Gedenkbuches über die Entwicklung der Stadt seit dem Erdbeben im Jahre l905 (Referent Svctek). — 4.) Berichte der Baufektion: :l) über die Regulierung des Marieuplatzes mit Rück- dm oder es bekämpfen zu wollen. Nuhia. wieder--l)"lte sie nur ihre Vittc um Entlassung. Diese Sicherheit, in der etwas Überlegenes steckte, brachte die verwöhnte Frau außer sich. ! „Ja, was wollen Sie denn eigentlich ^" schrie sir Magda an. „Hoben Sie deun solche Vile? Vis jcht wußteu ^ie Ihren Vorteil doch wahrzunehmen und sich diese ausgezeichnete stelle warm zu hal> teu. Ja, natürlich haben Sie etwaö im Nini. Aber das soll Ihnen nicht so ohne weitors ssliukcu. Ohnc lechsivöchentliche Kündigung, wie unsere Ab-niachuug ist. dürfeu Sie nicht fort. Tas merken Eic sich." „Ja — unter eiuer Vedingunc;: das; Ihr Sohn in dieser Zeit nicht in dicsem Hause, wohnt." Frau Tehlina. lachte qell auf. Die Person war ja verrückt iu ihrer Anmasmutt. Aber bei diesen: dachen stieg doch schon ein leises Bedenken, in ihr auf. Hilqo mußte es wirklich arg getrieben haben. Sie kannte ihn ja, er war cin toller Schliuqel. Manche UlM'lMuheit hatte er ihr und ihrem Mcmue schon gemacht, sie verlangte wirtlich nicht uach mehr. Uud das empfindsame Fräulein sah ganz danach aus, daß sie womöglich (bericht uud Polizei in Bewegung schcn würde, uiu ihre Tugend zu wahreu. „Aus dieser einen — cutschuldigen Sie — verschrobeuen Bemerkung scho ich schon zur Go niige, wie loir mit Ihnen daran sind. Da ist natürlich sofortige Lösung das beste für beide Parteien. Uud das zwar so bald wie möglich. Aber den einen Rat nehmen Tie von einer erfahrenen Frau mit sich, liebes Fräulein: Für Ihre Stellung im Leben gehört sich weder der hohe Ton, den Tie, anschlagen, noch die hohe Auffassung von sich selbst. Bei dieser — ich muß es Ihnen, offen sageu, — ein bißchen lächerlichen Ängstlichkeit für sich uud Ihr Wohl könnten Sie eines Tages bei minder uach sichtigen Prinzipalen sehr unangenehme Erfahrungen macheu." Magdalene wollte nicht ganz in Hohn und Zorn scheiden. Die eine Erwiderung gab sie ihr noch: „Ich weiß, daß mein Leben nicht leicht ist, uud gerade darum mnß ich doppelt fest stehen", sagte sie mit gelassener Freundlichkeit. Nun, da sie ging, erfüllte sie ooch jene Wehmut, die keinem warm einpfinolilhen Menschen, auch wenn er widrige Verhällinsse verläßt, fremd ist. Als keine Autwort kam, ging sie hinaus nnd auf ihr Zin^ mer, nm ihre Koffer zu packen. Ja — das war uuu vorbei. Ein volles Jahr hatte sie in diesem Hanse gelebt, gekämpft und manche schwere Stunde^durchlitteu. Trotz allem 7^ sie fühlte es ill dieser Tcheidestunde, wie sie anch hier erst ihre Wnrzeln heranziehen mußte. Was würde aus den Kindern werden, wenn sie ging? Konnte eine Neue hier mehr erreichen? Und wenn sie die höchste pädagogische, Kraft gewesen wäre, unter diesen Verhältnissen wäre sie lahm gelegt worden. Ihr Blick ging dnrch das Stübchen. Es war ihr Heim gewesen so viele Monate hindurch. Wohin sollte sie jcht? ^-ie war stellenlos — mit eiuem Schlage. sicht auf das Prekerendeutmal (Referent Auiek); d) über die Zufchrift des Bürgermeisters, betreffend' den Stantsbeitrag znr Regulierung der Nosengasse (Refereut Dr. Starö); ^) über die Zufchrift des Stadtmagistrates, betreffend die Beseitiguug der hygienischen Mangel an den Aborten der städtischen deutscheu Mädchenschule (Refereut, Aubic); d) über die Vorschläge des Stadtmagistrates, betreffend die Aufstellung vou einigen neuen Ofen, von Ventilation und von französischen Bänken an der ersten städtischen Knabenvoltsschule (Referent ^ubic); <-) über den Rekurs des Dr. Max Pirc gegen einige Puutte der magistratlicheu Vaubewillignng für dessen Haus an der Eck.' der Gerichts- und der Eigalegasse (Referent ^n/. et); l') iiber die Regulierung der Petersvoi> stadt zweiter Teil (Referent ^uxek); j^) iiber die Regelung der Besitz- und der Nivellierungsverhält-nisse an der linken Seite der Wienerstraße zwischen der Maria Theresienstraße und der Südbahnstrecke (Referent An üek). ^~ 5.) Bericht der Polizeifektion über die im Jahre 1904 ordinierten Armenrezepte (Referent Dr. Ritter Blei weis von Trste° nikki). — 6.) Berichte der Schulsektion: n) über den Ankauf vou 1000 Exemplaren der Broschüre: V' lx>i' pi-oii :>1k<»lioli>i kli^i dehufv Verteilung uutev die Schuljugend (Referent Dimuik); d) über das Gesuch der Aufsichtsdame au der Kaiser Frauz. Joses I. städtischen höheren Töchterschule, Marie Weßuer, um Veitragsleistuug zu ihrer Studieureise (Referent Knbic); (?) über die Vorfchläge des Kn raturiums, betreffend die Reorganisation und Ver vollständignng der Kaiser Franz Josef l. städtischen, höheren Töchterschule (Refereut kubic); 6) über die Notwendigkeit der Aufuahme von nenni Lokalitäten für diefe^Schule (Referent üubic). — 7.) Berichte der Sektion für die Stadtregulierung über das Gesuch der Johanna Wiesmayer-Vodopivec, betreffend die Abtretung des Grundes von ihrem Hause Nr. 14 iu der Vohori^gasse (Referent Dr. Stari^). - 8.) Berichte der Personal- und Nechtssektion: ^) über die Verleihung der ausgeschriebenen Stelle des ersten stadt. Kommissärs (Ref. Dr. Majaron); d) über das Gesnch der Witwe Katharina ßuber um Zuerkeunung des Ruhegehaltes (Referent Doktor Starö); e) über das Gesuch eines städtischen Be» dienstewn um sechswöchentlichen Urlaub (Referent Svetek). — 8.) Berichte der Echiüsetuion (Nefe^ rent ^ubic): n) über den Vorschlag des Bürger^ meisters, betreffend die Regulierung der Dieustbczüge der Aufsichtsdame an der höheren Töchterschule, Marie Weßner; d) iiber dao Gesuch des Albert Si5 um Zueikennung des Professortitels: <-) über das Gesuch denselben Lehrers um Erhöhung dessen Dienstbezüge. — (Ausschu ßsitzu n g des Herrenkomi^ tees für das Pre 6 erenfe st.) Alle P. T. Mitglieder der Herrensektionen des Preöerenfestkomitees werden höflichst eingeladen, zu der heute um 6 Uhr abends im Rathaussaale stattfindenden Sitzung ver» läßlich zn erscheinen, da diese Sitzung die letzte oder zumindest die vorletzte sein dürfte. — (Ein Vortrag über Pre Keren) wird anläßlich des am Sonntag stattfindenden Pre«eren-festes vom akademischen Ferialvereine „Prosveta" Samotag nm halb 9 Uhr abends uud Souutag um 10Uhr vorm., beidesmal im großenTaale des „Mestni Dom", veranstaltet werden. Herr Paul Groüelj wird die interessantesten Daten aus dem Leben des Dichters sowie aus dessen literarischer Tätigkeit besprechen und seinen Vortrag dnrch skioptische Bilder erläutern. Unter diesen werden sich das Porträt Pre° Kerens, das Pre^erendentmal von Zajer sowie verschiedene Reproduktionen der in der illustrierten Gesamtausgabe der Preüereuschen Gedichte, von Jg. von ^tleininayr n. Fed. Bamb.'rg enthaltenen Abbilduu-^en, weiters sonstige Illustrationen befinden, die mit Prekeren im Zusammenhang stehen. Das Skioptiton wurde der „Prosveta" vom Vereine .,.>l<:ul<>mi.j:," zur Verfüguug gestellt. Dem Pnbliknm foll außerdem Gelegenheit geboten werden, einen vom Architekten Dr. Fabiani entworfenen Situationsplan für das Preöerendeukinal in Augeuschein zu uehmen. — Der erste Vortrag ist mehr für die Bewohnerfchaft Laibachs, der zweite für die auswärtigen Gäste be« stimmt. Eintrittsgebühr 1 K, für Arbeiter und Studenten M I>. Ein Teil des Reinerträgnifses fließt dem Preßerendenkmalsfonde zu. (Probepredigt.) Heute abend um ^ Uhr findet iu der hiesigeu evaugelifchen Kirche ein Gottesdienst statt; hiebei wird sich Herr Vikar PeiZ -k e r aus Grulich, einer der Beweib.'r um die erledigte Psarrslelle, der Gemeinde mit einer Probepredigt vorstellen. * (Die Straßen schranken demoliert.) Diesertage wurden die Pferde des Besitzers ^ohann 6n5ter5i<' aus Zapn5e scheu und mimten m,t oem Wagen durch die Rudolfsbalinst'aße, wo ne oen Straßenschranl'en an der Maria ^her^enst aße nu-derri son Ein weiterer Unfall ereignete s,ch mcht. Laibacher Zeitung Nr. 157. 1422 12. I^i 1905. — (Zum Eifcub ah np roje kte Krain-bu rg-Neu markt l.) Beziiglich des Details-Projektes für die Varianten, betreffend die Anfangsstreck? bis Kilometer 1-113 und die Endstrecke vom Kilometer 13 389 bis Kilometer 15 304 der Lokalbahn Krainburg-Neumarktl sowie für das von der Station Nenmarttl zur Fabrik der Firma Ed. Glanzmann und Andr. Gaßner projektierte Industricgeleise wird die politische Begehung und Enteignungsverhandlung in Verbindung mit der Feststellung der feuersicheren Herstellungen am 26. d. M. und an den darauffolgenden Tagen stattfinden. Näheres enthält die Kundmachung im Amtsblatte. —0. * (Feuer auf der S ü d b ah nst a ti o n.) Heute um IIVi Uhr nachts wurde durch zwei Schüsse vom Schloßberge ein Feuer auf der Südbahnstation signalisiert. Es war die neben dein Ordinationszimmer am Südbahnhofe stehende Schupfe, worin Schwellcr uud Brennmaterialien anfbewahrt waren, auf bisher unbekannte Weise in Brand geraten; sie brannte auch total ab. Die freiwill. Feuerwehr- und Nettungsgesellschaft war mit gewohnter Naschheit sofort auf dem Brandplatze erschienen. — (War n u n g.) Aus Wien wird uns gemeldet: Aus den fortgesetzt bci den Behörden einlangenden Beschwerden von Personen, die durch Geschäfte mit holländischen Losunternehmungcn geschädigt wurden, ist zu ersehen, daß ungeachtet der wiederholten Warnung des Publikums diese holländischen Un-ternehmungen, zn welchen in erster Linie die holländische K-reditbank in Amsterdam zählt, noch immer Kunden finden, die sich durch die Vorspiegelung verlockender Gewinnanssichten zu Geschäften mit den erwähnten Instituten verleiten lassen nnd dann ihre Leichtgläubigkeit mit mehr oder weniger empfindlichen Verlusten ihrer Einzahlungen zu büßen haben. Im Interesse des Publikums wird daher neuerdings auf das schwindelhnfte nnd ausbeuterische Vorgehen dieser Losnnk'ruelmmngen aufmerksam gemacht und auf das eindringlichste vor dem Eingehen geschäftlicher Verbindungen mit diesen Instituten gewarnt. '* (Verdächtiges Gut.) Bei einer dieser-tage im Stadtwalde vorgenommenen polizeilichen Razzia wurden in der Dolcucschen Henschnpfe zwei beschäftigungslose Burschen, und zwar der 17jährige Jakob Ccpuder aus Kraxen und der 3!)jährigc Fr. Fajdiga aus Mckine, schlafend aufgefunden und verhaftet. Bei der Leibesvisitation sand man beim Cepnder 10 X Geld, eine neue silberne Uhr, einen Hut und ein kleines goldenes Ohrgehänge vor. Der Bursche gab an, er habe die U) lv auf der Reichsstraße bei der Artillerickascrne gefunden, während er 2 näherten sich die Transportschiffe uud ein Teil dc5 Geschwaders der Küste. Eine kombinierte Marineabteilung, die hierauf gelandet wurde, besetzte eine im voraus bestimmte Stellung,- später wurde die 5M' rineabteilung von Landtrnppen abgelöst. Inzwischen eröffnete das feindliche Fort auf der Höhe füdlich voN Korsakovsk das Feuer auf uufcrc Schiffe, die daniit beschäftigt waren, das Meer abzusuchen. Die Schifft beendeten jedoch erfolgreich ihre Aufgabe, ohne daß sie irgendwelchen Schaden gelitten hätten. Am Mol'< gen de» tt. d. wurden 3 Schlachtschiffe und 2 Torpedo- ^ bootzerstörer abgesandt, um die Bewegungen der ^ Landarmee bei der Einnahme von Korsakovsk zu UN', terstühen, doch fanden sie Korsakovsk bereits von nN-seren Landtruppcn beseht. Als nm 2 Uhr nachmittag die Torpedoboote iu die Ehitosa-Vucht einliefen, e>'< ^ öffnete der Feind ein heftiges Feuer aus Feld' geschützen, das aber schließlich zum Schweigen ge< bracht wurde. Rußland. Moskau, 11. Juli. Während des Empfangs von Bittstellern beim Etndthauptmann kuvalol' feuerte einer derselben drei Schüsse gegen de^ Stadthauptmann ab, welcher getötet wurde. Der Ä^ tentäter wurde verhaftet. ' Moskau, 11. Juli. Der Anfchlag, dem del' Stadtbauptmann Graf .^uvalov zum Opfer gefalle»', ist, wurde heilte mittags nm 1 Uhr vollführt, ^uvo" l lov wurde durch fünf Revolverfchüsse tödlich verwu'^ det. Der Mörder, ein einfach gekleideter Mann, wa^ z tete im Empfangszimmer, bis alle empfangen warcN'i trat dann auf den Stndthanptmann zu nnd fem'i'^'' aus alleruächster Nähe. Tie Geschosse durchbohrt?"« den Körper des Stadthauptmanncs, der nach eiw'l' Stnndc verschied. Die Persönlichkeit des Attentats ist noch nicht festgestellt. Unlängst war er wegen eine-e politischen Vergehens festgenommen worden, entfl^ jedoch aus dem Polizeigcbäude. ---------------- l Schweden und Norwegen. * Kopenhagen, 11. Inli. Das Nitzau-Vurc^ < meldet ans Stockholm: Heute wurde hier eiu uc"" 171 Schriftstellern. Künstlern und Ärzten uuterzei^' neter Aufruf veröffentlicht, in dem die Hoffnung au^' gesprochen wird, daß der außerordentliche Rcich^'t^ in betreff des Unionsverhältnisses zwischen Schwede" uud Norwcgeu eine solche Entscheidung treffen wel'd^ Laibacher Zeitung Nr. 157. 1423 12. Juli 1095. hindurch dic Nuhc auf dcr Skandinavischen Halb-l ncwahrt und die freundschaftlichen Beziehungen recht erhalten bleiben. London. 11. Juli. Wie das Ncuter-Vureau lhrt, ist Prinz 5larl von Dänemark formell als n'a von Norwegen in Vorschlag gebracht worden. ! Vorschlag sei Gegenstand der Beratung zwischen beteiligten Höfen. Viel häng? von König Oskar Grubenunglück. London, 11. Juli. Im Kohlenbergwerke in lmorganshire bei Wattstown fand heute cine Er-sion statt. Es wird befürchtet, daß von den 120 bleuten, die zur Zeit der Erplosion sich im Berg-ckc befanden, viele ums Leben gekommen seien. Neuigkeiten vom Küchermarkte. Tartlidge I. F. k Marpurg O., Ölmalerei, Kl 44. Rubnei. Prod. Dr., Unsere Nahrungsmittel und die Er-runMmde, geb. K 1 80, — Gruber M., Hygiene des chlechtslebens, geb. K 1 80. — Ewald, Prof. Dr, C. A., ziene des Magens, geb. X 1 80. — Kl ein st über A., mindnstrie und Masoginenbau. K 1-20. — Hang. Prof. , Hygiene des Ohrcs, k 1 20. — Port, Prof. Dr, G., ztene der Zähne und des Mundes, geb. K 1-20. — Schrott er, >f. Dr. Leopold v., Hygiene der Lunge, geb. k 2 40. — ale L., Deutsche Geschichte, zwei Bände, geb. X 30. — obel A., Geographisches Handbuch zu Andreas Handatlas, . k 15. — Franz, Dr. R., Der Aufbau der Handlung in l llassischen Dramen, k 5-76. — Strindberg A., Der Ibersee, X 1 20. — Strindberg A., Die tzemsöer. Kl 20. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr k ld. Bamberg in Laibach, Kongrehplatz 2. Verstorbene. Am 10. Juli. Kasimir Premk, Aufseherssohn, 3 Mon., Ballhausplah 3, Durchfall, Ecclampsie. — Helena Teriel, Arbeiterin, 48 I., Radetzlystrahe 11, Cai-einoin» uteri. Im Iivilspitllle: Am 10. Juli. Johann Velloverh, Landmann, 30 I. Iliduroul. pull». Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0lluu. Z ZA? Z" 3ZZ > Z »"F «__________________ 77I^U.N. > 73^? 29 4 SO. mäßig halb bewvllsi " "'9 ' Ab^ 73? 7 22 - 0 ^W. schwach teilw. bew. ____ windstill'! » ! 1-0 Das Tllgesmittel der gestrigen Temperatur 23'1°. Nor> male 19 7°. — Nachts Wetterleuchten. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Photographische Upparate für Dilettanten. Wir empfehlen allen, die für Photographie, diesen anregendsten und von jedermann leicht zu erlernenden Sport, Interesse haben, das seit 1854 bestehende Spezialhaus photographischer Bedarfs» artilel der Firma A.Moll, l. u. l. Hoflieferant. Wien, I., Tuchlauben 9, und die Durchsicht ihrer illustrierten Preisliste, die auf Wunsch unberechnet verschickt wird. (5232) 9—6 Danksagung. Die salesianischen Mitbrüder in Kroisseneck bei Laibach fühlen sich verpflichtet für alle und jede anläßlich des so tiefbetrübenden Hinscheidens ihres unvergeßlichen Superiors und Direktors Dr. Angelus Festa bezeugte Teilnahme, den innigsten und herzlichsten Dank zum Ausdrucke zu bringen sowie auch für die trotz des Unwetters so zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnisse bis zur Ruhestätte auf dem Fried-Hofe zu St. Christoph. — In erster Linie gebührt der Ausdruck dieses Dantes dem so auszeichnenden Erscheinen Ihrer Exzellenzen des Herrn Landes» Präsidenten Viktor Baron Hein und Gemahlin Frau Olga Baronin hein beim Leichenbegängnisse, dem hochw. Herrn Kanonikus Dr. A. Karl in fur die Führung des Konduktes, sämtlichen Vertretern der hochw. Geistlichkeit, der Pfarren und Orden, den Abordnungen der Waisenhäuser usw. usw., den Mit< arbeitern und Mitarbeiterinnen, iusbesonders aber der hochw. Mutter der barmherzigen Schwestern vom heil. Vinzenz de Paula, Leopoldine Hoppe, welche die Benützung der Krypta auf dem Friebhofe gütigst gestattet hat, Auch für die verschiedenen prachtvollen Kränze wird der innigste herzlichste Danl aus« gesprochen. Vergelts Gott allersests. Vroisseneck'Laibach im Juli 1905. Die salesianischen Mitbrüder. Kurse an der Wiener Dorse vom 11. Juli 1903. ^ °«n ^Men Kursb^e Hie notierten Kurie verstellen Ncl> in K7°nenw«hrung. Die Notierung sämtlicher Aktien und der «Diversen Lose» versteht sich per Stlls. ____________________^______ lllgemtln» Staatsschuld. «Nd W«, U»«iU, Rente in Noten Mal. „^u'berp.»4li«/,. . . !00-»0 iftO-öc. N.. Z^." ^'"^ K 4'2°/° ""25 100 45 "I— "I'M . ,, «Pnl, vlt.pr,K,42°/. 100-95 10115 Al Lw°t«l°!t 250 st. »2°/° __._ li" «er „ 5m «, 4«,^ ^.,,^ ^^ ^ lÜ! " i^ö 4°/, 181- 1»I,. ^ " ^<" si> . . »83 50 235 50 W.-Psanddr..^«"/'^ '^29°- l»al,schuld der im Ktich». t» v»llr,tenen Königreich, und ziindtt. lterr. Volbrente, stfr., ifto st "'Kasse .... 8'/.°/« S2-80 S3- ^"bllhn.Gttmtsschnlb. derschrclbunyen. " «ft.. 40« kronen . 4°/« ioy,^ i^.<.z «. 2inz-Nut.w.'«m fl, «. W- ^' °"' - »«I'-^"zh.-t<,.^„- g ^' ^- ^7-- .59-- Veld Ware Vom Staate zur Znhlnng Uberuommlne Eistnb..Prior. vblinationrn. Elisabethbahn »on u. «u«u W. ! "/»ab^'V»......11« s0 11? U0 Llisabethbahn, 400 u. »000 M FHI°!e,,-«.^.i.^(d.«'. '"""^ «NUe"«ar^^ (dlU. St,) Ei,b. 4°/» . . . 100 40 10140 Vorarlberger Bahn. lim. «84 (biv. Tt.) Silb. 4°/« . . . i-?o 101-70 Swatsschuld d»r Länder der ungarischen Krön». 4°/« ung. Goldrente per Kasse . 117 — 117-2« dto. dto. per Ultimo , . . . liesu 11? 1» 4"/n dtll. Ntntc in Kronenwühr., steuerfrei, per Nasse . . . »«?o 9L 90 4"/« dto. dto, dto, per Ultimo . 9» 70 96-90 Ung, St.-Eis.-Anl, Gold 100 N- — — — — dto, bto. Silber 100 sl. . . . —-— — — dt». Staat« Obllg. (Ung. Ostb. v. I. 187«....... — — — — bto. Schanlregal-Ablös..Oblia. —-— —- dtll. PräM.-«, U 10U «l. — 2NU li 2>8?5 llL0'?5 dto. dto. K bU ft.--100X 21 Ander» Issenll. AnlehtN. b°/nD°nau-«ca..-?lnleihe 1878 . 10S25 107-^5 Anleben der Ntadt Gbrz . . —-— —-— Anlehender Ltadt Wien . . . 108-75 10475 dto. bto. (Silber ob, Vold) 121-80 ,2U'«" dto. bto. (1894). . . . 99-30 10»'»n bto. dtll. (1898), . . . 100-«5 101-65 Bols«bau-Nnlehen, verlosb. b°/» 99 «0 ioo 60 4°/„ Krainer liandes-Unleben --— —-— Gelb War, Vsandbli»s« »tt. Nodlr. ally, W.W50 I. veil. 4°/» 9975 100-75 N.-österr, Lande« Hyp..Anst.4°/<> 1«0'3(110130 Oest.«ung. Banl 4U'/^ähr. uerl. 4°/<,......... 1N0-75 10175 bto. dt°. bojähr. Verl. 4°/» lUillnlloL 85 Vparlasse. 1. öst,, 60I., verl.4°/<> 101 4b'1O2 4z Astnbahn-Prioritiit«-Gbligationen. Ferdinands-Nordbahn C?,. »88« INI'05 10i>05 Oeslerr, Nordwestbahn . . . 1087« 10»-?0 Otaatsbahn....... 42425 426 3n Eüdbahn il »°/n verz. Iänn.'Inli 3I7 ?5 319 ?5 dto. il 5°/«...... 1l!ä 75 126 ?ö Ung,°galiz, «ahn..... 112-— 113- 4"/i> Unterlrainer Bahnen . . —-— —-— Divers« Los» (per Stück). Verzinsliche i/ose. 8«/o Vodentredll-Lose Donau-Dampssch, 100 sl. . —— —-— 5°/« Donau-Regul.-Lose . . , 271 — 2??-— NnvelzlnKliche Lose. Nubllp.'Bllsllica (Dombau) 5 fl. »5«0 2«Y0 Kreditlose 100 sl...... 47k — 485—! Clary-iiose 40 fl, KM. . . . 158 — ibb — Ofener Lose 40 fl..... 1?u — i?s — Palfft,-«ole 40 fl. KM. . . 175-- 185-— «otenKreuz, Ocst. Ges., v. 10 fl. 55-— 56 — „ ung. „ „ 5fl. 85 50 8Ü-50 Rudolf-Lose 10 fl...... 64-— «8'— Salm-Lose 4« sl...... 213>— 219 — St, Genois-Lllse 40 sl. . . . —-- —-— Wiener Comm.-Losc v. I. 1874 58?-— 543-50 Vewinstsch. d. 8°/o Pr.'Schuldv. d. Äobenlredltanst., Vm. 18«9 103 — 111 5« Laibacker Lose...... —'— —-^ Veld Ware Nltien. Transpurtunt»r» n»hmung»n. Aussig-Tcpl. Eiscnb. H00 fl. . . 2290' 2L98 Äau° u. BetriebS-Ges. für städt. Vtraßenb. in Wien lit. ^ . —— —>— dto. bto. bto. lit. ll . --— —-— Nöhm. Norbbahn 150 fl. . . »69-—371 50 Buschtiehradel Eis. 500 fl, KM. 2930- 2»95' dtll. bto, (lit, L) 200 fl, 1096 1100-Donau-Dampsschlsfahrt«» Vesell. Ocsterr,, 500 fl, KM. . . . 1U(»3' 1009- Dux Äodenbacher E. Ä. 400 « 514 — »<«'— Yerdlnands-Norbb. 1000fl. KM. 580«- k>830 Lemb.-Czcrnow,« Iassi, -Gisenb.» Gesellschaft 20» sl. H. . . . 584 — 58550 Lloyb. vest., Trieft, 500 fl. KM. ?L8- 733- oeslerr, Nllrbwcstbabn 200 fl. E, 4»4 — 485 - dto. dto, (lit. L) 200 ft. E. 4485« 449-50 Prag-Duxer Tisenb. 100 fl. abgst, 219'— «20 t»0 EtaatKtlsenbalin 200 fl. E. . . »?8 75 «74 ?ti Siidbahn 200 !l, H.....8«— 6? — Eiidnorbb. Verb -«. 200 fl. KM. 41850 415 -Iramwah-Ges,, NeueWr,, Prio« ritälK.Altn'1! W" sl, . . . 19-— 20 — Ung.-aaliz, Eilenb. 200sl, Silber 41ii,0 413-50 Ung.Wcstb.(Nllab-Graz)200fl.E. 40250 404- Wiener Lolalbahnen-Ult.Vef. . 1»« — 180 — zank»n. Nnglo-Oest. Vanl 120 fl. . . 308 — 809-Bankverein, Wiener, »00 fl. . —-——-- Vodlr.-Anst., Oest,, 200 fl. E. . 1021- 10»6-KTdt.-Anft. f. Hand.u. V.160fl. . — - - dto, dto, per Ultimo , . «si-25 «S» 2!, Kreditbanl, ANn,liNg,,200fl, . 781-25 782 25 DevosUeiibani, Mg,, 200 fl. . 47«'—47» ^ Eslllmpte-Ges,, Ndröst., 400 K 539-—541 — Giro- u. Kasienv., Wiener 200 fl. 442— 445 — htjpothetb., Oest., 2«0fl.30"/» E. 299 — 800 — «eld War, Landerdanl, Oest., 200 fl. , . — - — — 0eslerr..ungar. Banl, «00 fl. . 1N37- 1646 Unionbanl 200 fl..... 540 — 541 — Verlehrsbanl, Nllg. 140 fl. . . »58 5N 859 — Induslri».zlnt»l' mhmung»n. Vauges,. llllg. üst., 100 fl. . . 1«7 — 1U8 — ltgybter Eisen- und Vtahl°Ind. in Wie» 100 fl..... —'- — — Tisenl>al!»w,'Lelhg,,Trste. 100fl. !9«-— 1»? — „Elbemühl". Papierf. u. l8.«V. 187-50 i8u-5« Licsiügtt- Vrnuerei 100 fl, , , 302— ,wi-— Woilla» «Erlisch,, Oest,.alpine, t>2!> 76 52« 76 Prasser Eisen Ind.-Ges, 200 fl. »b40 2<>t,U- Sa!«o-Tarj, Steinlohlen 100 fl. 562 - - t.«8 — „Scblöglmühl". Paplerf. 200 fl. »05 — 3l2 — ,,Stevrerm,", Paplerf, u. N.-V. 428 — 430 — Irifailer Kohlenw,-Gesell. 70 fl, 2?!»'— »?U — Waffenf.«G.,0est.inWlen,100fl. 57H-— 580 — Waggon-Uelhanst., All«, in Pest, j 400 l(........ 535'— 605 - Wiener Baugesellschaft 100 fl. . 161-50 1 «2 50 Wienerberger ZiegelMltien'Ves. »«0-— 8«« — Deviftn. Kurz« Eichten, Amsterdam....... l99-»0 198 N Deutfche Pläye...... 117 40 n?-60 London........ 240-80 240 55 Pari«......... 95 «2 95 ?» vt, Petersburg...... —>-__ — Dalut»n. Dulaten........ 1155 114« 20Franlen-rlef«11» frtorliftteu, Aktien, (Hit "*" etc ' »*Tl»eu and Vnlaleu. ——W>M^^ LOB -VerHioherung. «M. C Mayer Sa.aa.lc- %x33l<5L T^7"ecli.Bler-O-escls.aft Privat- Depots (Safe - Deposits) Vorztnsung von ar-Elnligsn In Konto-Karrant- oad tut fllro-Konto. (2899)3-2 I. 2546 ^ pr. Konkurslmsschrcibung. Im ttonlretalstatus der politischen Ver> «lltung Krains gelangen die Stellen eines landcsiegieimlas.Oisizials der X., eines, even»! uell zweier Vezirtsi,elretäre der X., eventuell mch die zweier Landesregierungstanzlisten der ll. Nangelllassc zur Besetzung. Bewerber um eine dieser Stellen haben line entsprechende Schulbildung, gründliche Kenntnis aller Zweige des Kanzlei» und Ma° npulaüonsgcschäsles, eine gute korrekte Hand» christ, die Kenntnis beider Landessprachen in Wort und Schrift und die Verwendbarkeit sür Üeinere Konzeptsarbeiten nachzuweisen. Bewerber, die noch nicht im Zivilstaats» Dienste stehen, haben überdies auch den Nachweis liner mehrmonllllichen Probe-Verwendung zu «bringen. Die Gesuche sind bis zum 7. August l. I. beim t, l. Landesftläsidlum in Laibach einzu« Anspruchsberechtigte Militarbewerber werden aus die Ministerilll-Veroldnung vom 12. Juli "72. Nr. 98 R. G. Vl.. verwiesen. K. l. Landespräfidium in Krain. Laibach am 8. Juli 1905. Der l. l. Landespräsident: Hein w. p. (2912) 8. 13/4 81. Kundmachung. Im Konkurse Iguaz Weiner hat der Masseverwalter einen Entwnrf znr Verteilung der Masse vorgelegt. Alle Konkursgläubiger, die bisher Forderungen angemeldet haben, können von dem Verteilungsentwurfc beim Konkurskommissär oder Masseverwalter Einsicht und Abschrift nehmen nnd ihre allfälligen Erinnerungen dagegen bis 17. Juli 1905 mündlich oder schriftlich beim Konkurs-^ kommissär einbringen und bei der zur Verhandlung darüber und zur Feststellung der Verteilung auf den 18. Juli 1905, vormittags 9 Uhr, bei dem t. k. Bezirksgerichte Kronau, Zimmer Nr. 1, anberaumten Tagsatzung erscheinen. ! Zu dieser Tagsatzung werden der Masseverwalter nnd alle Konkursgläubiger insbesondere vorgeladen. Kronau am 10. Juli 1905. Der Kontnrslommissiir: P e t e r l i n. Bekanntmachung. 12 Kubikmeter fjrisclieii Lindenholzes (Klötze) verkauft die Herrschaftsverwaltung Hopfenbach bei Rudolfswert und sieht Kaufs-oflerten entgegen. (2920) 2—1 Razpust društva. Ker ho vsi ölani izstopili, se je Kole-HurHko «irnHtvo „Ilirija" razälo, kar se v smislu § 26. di-uötvenoga siakona ruzglaaa. Lj ublj ana , 7. julija 1905. (2922) Josip Hacek. JLltere, d.e-u.tsclxe Frauensperson, welche bilrgerlich kochen und nähen kann, Muckt Stell«) bei alleinstehendem Herrn oder älterem Ehepaare. Anzufragen Pfalzgasse Nr. 14, II. Stock. (2917) 2-1 Tabilo. Ker prvi obèui zbor tovarne ho-«lavice, reg. zadr. z omej. zavezo v Lijab-Ijani, sklican na dan 15. junija, ni bil «iklepèen, sklicuje so tem potom drugiobèni zbor na dan ÄO. jnllja 1905 ob driigi uri po-poludne v prostorih gOHtilne „Pri kroni*' v