Jahresbericht des k. k. Staatsgymnasiums mit deutscher Unterrichtssprache zu Laibach am Schlüsse des Schuljahres 1911/12 Inhalt: 1. Einiges zur Orientierung auf der Erdoberfläche; konstruktive Ermittlung der Kurven gleichen Azimuts und gleichen Abstandes. Von Professor Adrian Acliitsch. 2. Sclmlnachrichten. Vom Direktor. Laibach 1912. Verlag des k. k. Staatsgymnasiums mit deutsclior Unterrichtssprache. veröffentlicht durch den Direktor Alexander Pucsko. Q Buohdruckerei lg. v. Kleinmayr & Fed. BamberR. 35 Jahresbericht des k. k. Staatsgymnasiums mit deutscher Unterrichtssprache zu Laibach veröffentlicht am Schlüsse des Schuljahres 1911/12 durch den Direktor Alexander Pucsko. Inhalt: 1 Einiges zur Orientierung anf der Erdoberfläche; konstruktive Ermittlung der Kurven gleichen Azimuts und gleichen Abstandes. Von Professor Adrian Achitsch. 2. Schnlnachrichten. Vom Direktor. Laibach 1912. Verlag des k. k. Staatsgymnasiums mit deutscher Unterrichtssprache. Buohdruckerei lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg. Einiges zur Orientierung auf der Erdoberfläche; konstruktive Ermittlung der Kurven gleichen Azimuts und gleichen Abstandes. Von Professor Adrian Achitsch. A. Allgemeiner Teil. Zu den wichtigsten, grundlegenden Begriffen gehört wohl ohne Frage die Orientierung auf der Erdoberfläche (im Sinne von Festlegung gewisser Richtungen von einem gegebenen festen Punkte nach anderen Punkten der Oberfläche). Es sind dies so elementare Erkenntnisse, daß sie heutzutage wohl schon auf der allerunterstell Stufe eines jeden Unterrichtes vermittelt werden müssen. Man würde glauben, daß in diesem Erscheinungsgebiete wohl alle Fragen in einer jeden Zweifel und jede Unklarheit ausschließenden Weise gelöst sind ; und dennoch scheint dies nicht der Fall zu sein, wie das an einigen einfachen Beispielen dargetan werden möge. Zur Beantwortung der Frage, wo alle Punkte der Oberfläche zu suchen sind, die v.. B. nördlich von Wien liegen, würde sicher sofort jedermann erklären, das könnten nur Punkte sein, die auf dem durch Wien gehenden Meridiankreise gelegen sind. Die Richtigkeit dieser Anschauung könnte an einem Globus ihre Bestätigung finden. Nun stelle man aber einmal folgende Frage: Wo liegen alle Punkte der Erdoberfläche, die z. B. östlich von Wien gelegen sind? Man könnte nahezu versichern, daß unter 1000 Individuen, denen man diese Frage vorlegt und die zur Unterstützung der Vorstellungskraft noch alle mit einem Globus ausgerüstet sein mögen, 999 die Erklärung abgeben werden: «Die verlangten Punkte liegen alle auf dem durch Wien gehenden Parallelkreise; man komme also, gewissermaßen immer nach Osten fortwandernd, am Nordrande des Kaspischen Meeres vorbei, durch das nördliche Zentralasien, Nordjapan, über den Stillen Ozean, mitten durch Nordamerika und wieder zurück zum Ausgangspunkte; und analog, wenn man alle westlich von Wien liegenden Punkte ausfindig machen wollte.» Sicher würden alle sehr erstaunt sein, wenn man ihnen Vorhalten wollte, daß diese Anschauung unrichtig sei ; daß vielmehr die Punkte, die östlich von Wien gelegen sind, auf einer krummen Linie der Erdoberfläche liegen, die durch das Kaspische Meer, durch Vorderindien, den Südrand von llinter-indien, mitten durch Australien hindurch führt, also von der nördlichen s.o. m. d.U. 1 Halbkugel auf die südliche übergeht; und daß alle Punkte westlich von Wien auf einer Kurve liegen, die durch den Atlantischen Ozean, die Kleinen Antillen geht und den nordwestlichen Teil von Südamerika abschneidet. Ebenso merkwürdig würde ihnen die Eröffnung klingen, daß Japan beispielsweise nordöstlich, Kalifornien etwa nordwestlich von Wien liegt. Da scheint also eine Frage vorzuliegen, deren einwandfreie Beantwortung nicht so ganz einfach ist, obwohl, oder vielleicht besser, weil dabei eben auf die elementarste Definition der Himmelsrichtungen zurückgegangen wird. In den folgenden Zeilen soll der Versuch unternommen werden, erstens die angeschnittene und ähnliche Fragen soweit als möglich zu erledigen, wobei es sich als notwendig herausstellen wird, eine kleine Erweiterung in den Definitionen der Himmelsrichtungen bezüglich eines gegebenen Horizontes hinzuzuziehen ; zweitens soll die Angelegenheit in aller Kürze rein mathematisch behandelt werden und drittens soll sie auch eine konstruktive Lösung finden. Dieser dritte Teil soll eigentlich die Hauptaufgabe des vorliegenden Versuches bilden und so nach der konstruktiven Seite hin vielleicht manchem eine nicht ganz unwillkommene Ergänzung bereits bekannter Arbeiten bieten (ich erwähne, soweit mir augenblicklich geläufig, nur die verdienstvollen Arbeiten eines Grablowitz, Zeissig und Lagrange). B. Besonderer Teil. I. Orientierung auf der Erdoberfläche. Um die Haupthimmelsrichtungen der Erdoberfläche festzulegen, pflegt man sich in dem betreffenden Punkte um die Erdkugel eine Berührungsebene, welche den scheinbaren Horizont bildet, gelegt zu denken. Die Nordsüdrichtung ist nichts anderes als der Schnitt des Meridiankreises mit dem Horizonte. Die Definition der Ostwestrichtung wird wohl nur im primitivsten Unterrichte als die Verbindungslinie der beiden Punkte des Horizontes, in denen die Sonne am 21. März auf-, bezw. untergeht, erbracht. Bequemer und richtiger wird sie als die im Beobachtungspunkte auf der Nordsüdrichtung senkrecht stehende Gerade des Horizontes erklärt. Die dazwischen liegenden «Weltgegenden» finden ihre einfache Einführung als Halbierungslinien der entstandenen vier rechten Winkel und durch fortgesetztes weiteres Winkelhalbieren. Doch gilt dies alles nur — wenn man sich etwas grobsinnlich ausdrücken darf — für jenen Teil des Horizontes, der mit dem zugehörigen Kugelflächenelement zusammenfallend gedacht werden kann, und spielt sich demnach hiebei der Akt der Festlegung der Himmelsrichtungen vollständig in der Ebene ab. Soweit die Kugelfläche im Beobachtungspunkte als Stück einer ebenen Fläche betrachtet werden kann, sind demnach alle Richtungsfragen (z. B. in welcher Richtung von Wien liegt Mödling? usw.) sozusagen im engsten Kreise eindeutig erledigt. Anders aber werden die Verhältnisse, wenn es sich um die Festlegung von Richtungen nach Punkten weit größerer Entfernung handelt, wenn also etwa die Frage beantwortet werden soll, in welcher Richtung von Wien aus Irkutsk liege. Hier tritt nun die eingangs erwähnte Unstimmigkeit ein ; die meisten Vorurteilslosen werden erklären, Irkutsk liege etwa östlich von Wien, während es, obwohl es mit Wien nahezu auf demselben Parallelkreise liegt, also etwa mit derselben nördlichen geographischen Breite ausgestattet ist, tatsächlich nordöstlich von Wien liegt. Die frühere einfache Definition der Himmelsrichtungen läßt uns offenbar im Stiche ; es muß an ihre Stelle eine anders formulierte Erklärung oder eine Verschärfung derselben treten, die dem Umstande Rechnung trägt, daß bei größerer Entfernung des betrachteten Punktes vom Beobachtungsorte die Horizontebene nicht mehr mit der Kugelfläche zusammenfällt, demnach die Richtungen nach den Weltgegenden von der Erdoberfläche in den Raum hinaustreten. Nehmen wir zum Ausgang der Betrachtung zunächst den Meridiankreis des Beobachtungsortes, also jenen größten Kugelkreis, der durch die beiden Pole und den Beobachtungsort — dießer heiße P — geht. Unter dem Azimut eines Punktes A möge der Winkel verstanden werden, den der größte durch diesen Punkt und durch P gehende Kugelkreis mit dem Meridiankreise einschließt, und es möge dieses Azimut von Nord über Ost, Süd und West zurück nach Nord von 0° bis 360° gezählt werden. Es ist dies zugleich jener Winkel, den die an die beiden genannten Hauptkreise in P gelegten Tangenten der Kugelfläche miteinander einschließen. Es wird nun erklärt: Nördlich von P liegen alle Punkte, deren Azimut = 0° ist, südlich alle jene, deren Azimut 180° ist; östlich von P liegen alle Punkte mit dem Azimut 90°, westlich alle Punkte mit dem Azimut 270°, nordöstlich alle Punkte, deren Azimut 45° ist, südsüdwestlich die, denen das Azimut 202i° zukommt usw. Alle Punkte also, die östlich von /'liegen, d. h. das Azimut 90° haben, liegen auf einem größten Kugelkreise, nämlich auf jenem Kreise, der durch /Jgeht und dessen Ebene auf der Meridianebene senkrecht steht. Daß dieser größte Kugelkreis mit dem durch P gehenden Parallelkreise im allgemeinen nicht identisch ist, sondern nur, falls P ein Punkt des Äquators ist, mit ihm zusammenfällt, ist eine Erkenntnis, die sich nur von selbst ergibt. Man sieht also ein — und damit kommen wir auf die eingangs gestellte Frage zurück -—, daß die östlich von Wien liegenden Punkte (also die Punkte mit dem Azimut 90°) nicht auf dem durch Wien gehenden Breitenkreise liegen können, sich vielmehr auf einem größten Kugelkreise vorfinden müssen, der durch Wien geht und auf der Meridianebene von Wien senkrecht steht; natürlich muß dieser Kreis durch den Gegenpunkt (Antipodenpunkt) von Wien hindurchgehen (was beim Breitenkreise von Wien nicht i* der Fall ist); tatsächlich hat er den früher angegebenen Verlauf auf der Erdoberfläche. Die Tatsache, daß man, gleichgültig, welche Himmelsrichtung von P aus eingeschlagen wird, nach Zurücklegung des halben Erdumfanges zum Antipodenpunkte gelangen müsse, wird sich auch der Hartnäckigste nicht verschließen und damit wohl am ehesten eine Einsicht in die Unrichtigkeit seiner alten Anschauung gewinnen. In welchem Zusammenhange steht nun diese Erklärung der Himmelsrichtungen mit der früher gegebenen? Stehen beide isoliert nebeneinander oder ist ein natürlicher Zusammenhang zwischen ihnen vorhanden? Es läßt sich unschwer letzteres zeigen. Denkt man sich nämlich im Horizont des Ortes P zuerst die Nordsüdrichtung, dann die Ostwestrichtung und die Zwischenhimmelsrichtungen ermittelt und legt man nun durch jede dieser Richtungen eine auf dem Horizonte senkrecht stehende Ebene, so erhält man ein Ebenenbüschel, dessen Träger der durch P gehende Kugeldurchmesser ist. Diese Ebenen schneiden nun die Kugelfläche in größten Kreisen, derart, daß z. B. die durch die Ostgerade des Horizontes gelegte Ebene die Kugel in jenem größten Kreise schneidet, dessen Azimut 90u beträgt, und analog bei den anderen. Wie man sieht, ist solcherart der natürliche Zusammenhang zwischen der ursprünglichen, einfachen uud der erweiterten Erklärung der Himmelsrichtungen aufgedeckt und nebenbei die Einsicht gewonnen, daß, während die ursprüngliche Erklärung nur für eine kleine Umgebung des Ortes P ihre Gültigkeit gehabt hat, die erweiterte allgemeine Geltung besitzt, soweit es sich um Punkte der Kugeloberfläche handelt. Man hat bei ihr wohl auf den Begriff der «Richtung im Sinne von gerader Erstreckung» verzichtet, hat aber den Vorteil, daß man sich bei ihrer Anwendung gewissermaßen der Krümmung der Erdoberfläche anschmiegt. Es entsteht nun die weitere Aufgabe, zu untersuchen, wie man nach der erweiterten Erklärung hieher gehörige Fragen über die Lage von Punkten der Erdoberfläche gegenüber dem Beobachtungsorte P entscheidet. Ein wichtiges Hilfsmittel zu einer allerdings beiläufigen Orientierung wird ein entsprechender Globus bieten können. Formt man sich etwa aus Draht oder aus einem schmalen Metallstreifen einen der Krümmung des Globus angepaßten Kreisbogen, so wird man leicht imstande sein, nach dem Augenmaße diesen Bogen, indem man ein Ende desselben mit dem Beobachtungsorte zusammenfallen läßt, so auf die Oberfläche des Globus zu legen, daß seine Ebene mit der Meridianebene des Beobachtungsortes ein verlangtes Azimut einschließt. Alle Punkte des Globus, die dann unter den Bogen zu liegen kommen, haben dasselbe Azimut. Dieser Vorgang wird sich, wie schon angedeutet, natürlich nur dann empfehlen, wenn es sich um eine beiläufige Orientierung handelt. Genauer wird diese Aufgabe durch kartographische Behandlung gelöst werden. Angenommen, man habe irgend eine Weltkarte (da wird es sich aus bekannten Gründen empfehlen, eine solche in Mercatorprojektion vorzuziehen). Wie findet man auf derselben alle Punkte, die bezüglich des Ortes P ein bestimmtes Azimut, z. B. 90°, haben, also östlich von P liegen? Meines Wissens hat sich, angeregt durch Forderungen, die die praktische Erdbebenkunde an ihn gestellt hat, zuerst G. Grablowitz mit dieser Angelegenheit befaßt und hat auf rechnerischem Wege die geographischen Koordinaten aller Punkte, die von dem Beobachtungsorte aus nach der Reihe die Entfernungen 1000 km, 2000 km ... bis 20.000 km haben und denen die Azimute 0°, 22 ? °, 45°, 67},0 usw. entsprechen, ermittelt. Die so gefundenen Koordinaten wurden auf einer Weltkarte in Mercatorprojektion eingetragen und entsprechend miteinander verbunden. Alle Punkte, die die Entfernung 1000 km hatten, lagen auf einer krummen Linie, deren Verlauf mit Zuhilfenahme der errechneten Punkte mit ausreichender Genauigkeit verzeichnet werden konnte, ebenso alle Punkte, deren Entfernung 2000 km betrug, dann die mit der Entfernung 3000 km usw. So erhielt er ein System von Kurven (nämlich 20), deren jede nur Punkte gleicher Entfernung von P enthielt. In analoger Weise wurden alle Punkte miteinander verbunden, die dasselbe Azimut hatten, also zunächst alle Punkte mit dem Azimut 0°, dann die mit dem Azimut 22J-°, ferner die mit 45° usw. Diese ergaben ein zweites System von krummen Linien (nämlich im ganzen 16) auf der Weltkarte; jede einzelne dieser Kurven enthielt nur Punkte von gleichem Azimut. Als Beobachtungsorte wählte er der Reihe nach Ischia, Rom, Laibach* Wien, Hamburg, Tiflis. Später haben Lagrange für Uccle und Zeissig für Darmstadt-Jugenheim ähnliche Karten errechnet und darnach konstruiert. Bei Zugrundelegung einer mit diesen Kurvensystemen ausgestatteten Weltkarte ist es nun leicht, nicht nur anzugeben, wo ein Punkt von gegebenem Azimute und gegebener Entfernung von P liegt, sondern auch umgekehrt aus den geographischen Koordinaten des gegebenen Punktes auf sein Azimut (also die Himmelsrichtung, in der er liegt) und seine Entfernung zu schließen. Wie schon erwähnt, hat Grablowitz für eine Reihe von Orten solche Karten konstruiert und es schwebte ihm wie seinen Nachfolgern dabei insbesondere die Verwendung dieser Karte in der Erdbebenkunde vor. Es liegt aber sicher viel allgemeineres Interesse an der Sache. Vielleicht wird es manchen geben, der sich nicht ungern in den Besitz eines solchen Kärtchens setzen wollte. Und da soll nun zunächst — indem zum zweiten Teile der Arbeit übergegangen wird — gezeigt werden, wie man eine * Siehe die Zeitschrift «Die Erdbebenwarte», Jahrgang IV, pag. 171, sowie Jahrgang VI, pag. 33. entsprechende Anzahl solcher beiden Kurvensystemen angehörigen Punkte rechnerisch ermittelt — ein Verfahren, dem wohl wahrscheinlich die wenigsten günstig gesinnt sein werden —, dann aber soll der Versuch gemacht werden, diese Kurvensysteme rein graphisch, mit Vermeidung jeder Rechnung zu finden. Im Anschlüsse daran sollen noch einige recht naheliegende und sich von selbst ergebende Aufgaben berührt werden. II. Ermittlung der Kurven gleichen Azimuts und gleicher Entfernung durch Rechnung. Es sei (Fig. 1)* N der Nordpol der Erde, y-’der Beobachtungsort, A ein dritter Punkt der Erdoberfläche. Legt man durch je zwei dieser Punkte einen Hauptkreis, so erhält man ein sphärisches Dreieck NPA, dessen Seite PN = a — 90 — (1> gegeben ist (<7> die geographische Breite von /’), PA = n sei der ebenfalls gegebene sphärische Abstand des Punktes /I von /' (gemessen im Bogenmaße), und weiters kenne man noch das Azimut von A bezüglich des Meridians von P, also den Winkel NPA des sphärischen Dreiecks. Die Seiten des sphärischen Dreiecks mögen mit a, p, n, die gegenüberliegenden Winkel mit den Eckenbuchstaben A, P, N bezeichnet werden. Es handelt sich um die Ermittlung der geographischen Breite des Punktes A. Es ist die Breite von A gleich 90 — p, seine Länge, bezogen auf den Meridian von P als Nullmeridian, gleich dem Winkel N. Aus dem sphärischen Dreiecke läßt sich nun p und N mittelst bekannter Formeln leicht finden. Es ist nämlich n - j- n P cos — sin ,, p 2 2 ‘“2= A + N ................................ COS V n — a A 4- N C0S 2 P ^ ' T = .................. A + N tir = Sm 2 P \ ' ctl? ■> . a - - n 2 sin ' 3) * Der Maßstal) der einzelnen Figuren ist nicht hei allen derselbe, wie er (insbesondere unter Zugrundelegung der Fig. 4 lur die weiteren Entwicklungen) hätte in allen Zeichnungen in Anwendung gebracht werden sollen, vielmehr mußte leider aus technischen und insbesondere finanziellen Gründen bei der Reproduktion auf die Einhaltung des gleichen Maßstabes verzichtet werden. Die Formel 2) liefert zunächst den Wert von ^ , der, in 1) ein- . 2 geführt, ^ zu berechnen gestattet; damit ist p, also auch 90—p, d. h. die geographische Breite von A, gefunden. 2) und 3) liefern bezw. und A — N 2 r- ; durch Subtraktion dieser beiden Ausdrücke folgt ohne weiteres Winkel N, also die auf den Meridian von P bezogene geographische Länge des Punktes A; die weitere Reduktion auf den Meridian von Greenwich erfolgt, indem man zu der auf den Greenwicher Meridian bezogenen Länge von P den Wert N addiert, bezw. davon subtrahiert, je nachdem A östlich oder westlich von P gelegen ist. Will inan die Kurven gleichen Abstandes von 1000 zu 1000 km und die Kurven gleichen Azimuts für alle Azimute zwischen 0° und 360°, und zwar von 22i° zu 22^° finden, so nimmt man zweckmäßig etwa zunächst das Azimut P — 0°, erteilt dem n nach der Reihe die Werte 9°. 1, 9°. 2, 9°. 3, . . . 9°. 20 (denn 1000 km sind -gL eines halben größten Kugelkreises auf der Erdoberfläche, demnach im Bogenmaße von 180u, also 9°, 2000 km demzufolge 9°. 2 usw.). So findet man aus 2) und 3) A und N, dann aus 1) p und trägt die Werte von p und N in eine Tabelle ein. Dann wird das Azimut P = 22 J0 gewählt und wieder dem n der Reihe nach der Wert 9°, 18° usw. beigelegt. Die daraus erfließenden Werte von p und N werden ebenfalls in die Tabelle eingetragen. Das geschilderte Verfahren wird für alle übrigen Azimute bis 360° fortgesetzt. Wenn so die Tabelle der zusammengehörigen Werte von p und N für alle angenommenen Azimute und Entfernungen errechnet ist, werden die Bestimmung der geographischen Breite und die Reduktion der Länge auf den Meridian von Greenwich vorgenommen und die erhaltenen Wertepaare in eine neue Tabelle eingetragen. Die ganze Anlage der Rechnung läßt sich recht übersichtlich einrichten ; man bemerkt übrigens, daß sich noch einige Vereinfachungen ergeben, von denen eine hervorgehoben werden soll: Man braucht z. B den Azimuten nur die Werte 0°, 22^°, 45u . . . bis 180° (und nicht bis 360°) zu erteilen, da aus Symmetriegründen z. B. bei einem Azimute von 3 . 22^° und 360° — 3 . 22i° unter Voraussetzung gleichen Abstandes n die geographische Breite dieselbe bleibt, während die Längen sich nur durch das Vorzeichen unterscheiden. In eine Weltkarte (etwa in Mercatorprojektion) werden nun aus der Tabelle die Wertepaare p und N eingetragen, z. B. zunächst alle jene zusammengehörigen Paare, die Punkten entsprechen, denen das Azimut 0° zukommt; man erhält so 20 Punkte, die man mit ausreichender Genauigkeit durch eine Kurve (in diesem besonderen Falle eine Gerade) verbinden kann. Dasselbe Verfahren wiederholt man dann bezüglich aller Punkte mit dem Azimute 22 ‘ °, dann 45° usw., bis man das ganze System der Kurven gleichen Azimuts in die Weltkarte übertragen hat. Dann werden in ganz ähnlicher Weise alle 16 Punkte mit der gleichen Entfernung von /’ zunächst etwa 1000 km, miteinander durch eine Kurve verbunden; das Verfahren wird für alle Entfernungen von 2000 km, 3000 km usw. fortgesetzt, bis man alle Kurven gleicher Entfernung gefunden hat, womit die Aufgabe erledigt ist. Obwohl nicht ganz hielier gehörig, möge noch auf eine Darstellungsform des Zusammenhanges zwischen Azimut, Entfernung und den geographischen Koordinaten eines Punktes hingewiesen werden. Wird die geographische Breite von A mit tp bezeichnet, so ist wegen ci) = 90—p mit Benützung der Formel 1) a -\- n cos w'(45 — '£) — , T a/ ‘ si" i......................4) A -f A' 2 COS ) & Die Gleichung 2) liefert den Wert für tg ^ Drückt man den A4- N , , A4-A' . , , cos ; durch tff aus, so wird zunächst A 4- N 1 C°S 2 \/i A-flV yi+\ a -4- n . P cos- I 4;> •—— cos2 ) sina sinn cos- ,, .... 5) als direkter funktioneller Zusammenhang zwischen

VT“ ‘ I tg N ■=. “ L ^ , “-------------2_________JL J _ « -4- a . « -4- a n — a . n — a P cos stti cos —g—sin - ctg* — P . ctg - stn n . n -4- a n -4- n . u — a n — a P sin -- cos 't> —stn cos —ctgs„ P . P . cos 9 • .s?« • .sv« n P P I sin ■ - sin (« -|- a) — i rö.vs — sin (u — a) Ci Z sin P. j/« n P P' sin (n -[- d('r Man findet also sin P. sin n tgN =....................—----------------- p................6) sin {n *!• «v»r /I*' ./*» W llt' H*' iA-—J , Azimut (gezahlt von W über N, E, S nach W von 0° bis 360°) Diagramme Uber den Zusammenhang zwischen der geographischen Breite und dem von 0° bis 360« von W Uber N, E. S nach W gezählten Azimut eines Be 1000 km fUr alle Herdentferuungen bis 13.000 km. Bebenherdes, gerechnet von 1000 zu FIG So iio no j *o tlO 110 'Sc osli v GreenwicK Azimut Oc bis 360° von W über N, E, S nach W ^ Östliche Länge von Greenwich von 0° bis 360° Schulnachrichten. i. Lehrkörper. 1. Veränderungen. In den Lehrkörper traten ein: Der Supplent am Staatsrealgymnasium in Graz, Dr. Wladimir Winter, welcher zufolge U.-M.-Erl. vom 14. Juni 1911, Z. 22.333 (L.-Sch.-R.-Erl. vom 24. Juli 1911, Z. 4291), eine Lehrstelle an der hiesigen Anstalt mit der Rechtswirksamkeit vom 1. September 1911 erhielt, und der wirkliche Lehrer an der Staatsrealschule in Pola, Rudolf Baldanj, den Se. Exzellenz der Herr Minister für Kultus und Unterricht mit dem Erlasse vom 15. Oktober 1911, Z. 42.465 (L.-Sch.-R.-Erl. vom 19. Oktober 1911, Z. 7485), dem hiesigen Gymnasium an Stelle eines Supplenten zuzuweisen gefunden. Ferner hat Se. Exzellenz der Herr Minister für Kultus und Unterricht mit dem Erlasse vom 12. März 1912, Z. 9821 (L.-Sch.-R.-Erl. vom 21. März 1912, Z. 2087), ausnahmsweise zu gestatten gefunden, daß der Probekandidat Walter Rizsi im II. Semester des Schuljahres 1911/12 verwendet und für zwölf Wochenstunden remuneriert werde. Aus dem Lehrkörper schied: Der Professor Dr. Anton Fiegl, welcher mit Erlaß Sr. Exzellenz des Herrn Ministers für Kultus und Unterricht vom 9. September 1911, Z. 36.988 (L.-Sch.-R.-Erl. vom 14. September 1911, Z. 6216), auf sein Ansuchen dem Staatsgymnasium in Krems, zunächst für das Schuljahr 1911/12, an Stelle eines Supplenten zugewiesen worden. 2. Beurlaubung. Dem Professor Dr. Siegfried Sehöppl Ritter v. Sonnwalden wurde zufolge L.-Sch.-R.-Erl. vom 7. März 1912, Z. 1569, ein sechswöchentlicher Krankheitsurlaub bewilligt. 3. Andere Personalangelegenlieiten. Der Professor Adrian Aehitsch wurde mit U.-M.-Erl. vom 29. Juli 1911, Z. 20.938 (L.-Sch.-R.-Erl. vom 7. August 1911, Z. 5321), in die VIII. Rangklasse mit der Rechtswirksamkeit vom 1. Oktober 1911 befördert, nachdem ihm zuvor mit L.-Sch.-R.-Erl. vom 7. Juni 1911, Z. 3639, die II. Quinquennal-zulage zuerkannt worden war. St. C. d.U. 2 Die k. k. wirklichen Gymnasiallehrer Josef Nerad, und Johann Ilille wurden mit den L.-Sch.-R.-Erl. vom 26. Juni 1911, Z. 3592, bezw. Z. 3786, und die k. k. wirklichen Gymnasiallehrer Dr. Siegfried Schöppl Ritter v. Sonn-zva/den und Josef Lob mit den L.-Sch.-R.-Erl. vom 25. Februar 1912, Z. 624, bezw. Z. 626, definitiv im Lehramte bestätigt und ihnen der Titel «Professor» verliehen. Stand des Lehrkörpers im Schuljahre 1911/12. A. Für die obligaten Lehrfächer. Name und Charakter Ordi-nnrius in der Klasse Lehrfach und Klasse Wi>- chent- liehe Stunden zahl 1. Alexander Pucsko, k. k. Direktor der VI. Rangklasse Slowenisch (Freikurs) I. (Abt. A u. Ii), II., III. u. IV. 13 2. Adrian Achitsch, k. k. Professor der VIII. Rangklasse, Verwalter der physikalischen Sammlung v. I. Sem.: Mathematik IV. bis VIII. — Physik VII , VIII. II. Sem : Mathematik V. bis VIII. — Physik VIII. 21 14 3. Rudolf Baldauf, k k. wirklicher Lehrer (zur Dienstleistung zugewiesen) m. (ieschichte und Geographie I. bis V. — Schreiben I. 19 4. Josef Bischof, Dr. der Philosophie, k k. Professor, Verwalter der naturhistori-schen Sammlung I. Sem.: Mathematik 11., 111. — Naturgeschichte I., II., V , VI. — Physik III., IV. II. Sem. wie im I , nur Physik in III. abgegeben 21 19 5. Johann Hille, k. k. Professor, Verwalter d. Unterstützungsbücherei und Programmsammlung ii. Latein II, III —Griechisch III. 18 6. Otto Jauker, Dr. der Philosophie, k. k. Professor der VIII. Rangklasse, Verwalter der geographisch - historischen Sammlung — Deutsch III., VII. Geschichte und Geographie VI. bis VIII. 17 7. Josef Jerše, Dr. der Theologie, k. k. Professor — Religion T. bis VIII. — Kx-hortator 18 8. Josef Lob, k. k. Professor VI. Latein VI. — Griechisch V., VI. 16 Name und Charakter Ordi- nurius in der Klasse Lehrfach und Klasse chent- liche Stunden- zahl 9. Josef Nei ad, k. k. Professor, Verwalter der Schülerbücherei IV. Latein IV. — Griechisch IV. Deutsch IV., V., VIII. 19 10. Hugo Podrasek, k. k. wirklicher Gymnasiallehrer VII. Latein VII., VIII. — Griechisch VII. — Deutsch II. 18 11. Siegfried Schöppl Ritter v. Sonnwalden, Dr. der Philosophie, k. k. Professor, Verwalter d. Lehrerbücherei, Leiter der Jugendspiele i Latein 1. — Deutsch I., VI. Mathematik I. 18 12. Wladimir Winter, l)r. der Philosophie, k. k. wirklicher Gymnasiallehrer VIII. Latein V. — Griechisch VIII. Propädeutik VII., VIII. 15 13. Walter Rizzi, Volontär — II. Sem.: Mathematik IV. — Physik III., VII. 9 B. Für die nicht obligaten Lehrfächer. 14. Italienische Sprache für Schüler von der IV. Klasse an, in 1 Kurse ;t 2 St. w., lehrte der Realschulprofessor Alfons Eisenberg. 15. Stenographie für Schüler von der IV. Klasse an, in 1 Kurse ä. 2 St. w., lehrte der Gymnasialdirektor Alexander Pucsko. 16. Gesang für Schüler aller Klassen, in 3 Abteilungen ii 1 St. w. (I. Kurs, II. Kurs, gemeinsamer Kirchengesang), lehrte der Lehrer der Philharmonischen Gesellschaft Rudolf Paulus. 17. Turnen für Anstaltsschüler, in 2 Abteilungen ;'i 2 St. w., lehrte der Gauvorturner Franz Zirmtein. 18. Zeichnen für Schüler aller Klassen, in 2 Kursen 2 St. w., lehrte der Zeichenassistent an der k. k. Staatsoberrealschule Johann Klein. Anmerkungen. In der französischen Sprache wurde den Schülern der IV. bis VI11. Klasse wegen zu geringer Teilnehmerzahl kein Unterricht erteilt. — In der Musik wurden mehrere Anstaltsschüler in der Musikschule der Philharmonischen Gesellschaft unterwiesen. Gymnasialdiener: Josef Sferner. Aushilfsdiener: Matthias Petschauer. II. Lehrverfassung. A. Obligate Lelirgegenstände. In der 1. bis VII. Klasse wurde nach dein mit Verordnung des Ministers für Kultus und Unterricht vom 20. März 1909, Z. 11.662, herausgegebenen Normallehrplan für Gymnasien unterrichtet, die dritte wöchentliche Unterrichtsstunde für Naturgeschichte in der VI. Klasse mit U.-M.-Erl. vom 14. Mai 1909, Z. 1S.942 (L.-Sch.-R.-Erl. vom 24. Mai 1909, Z. 2911), bewilligt. Zufolge U.-M.-Erl. vom 29. Jänner 1910, Z. 49.538 ex 1909 (L.-Sch.-R.-Erl. vom 9. Februar 1910, Z. 820), wird vom Beginne des Schuljahres 1910/11 an das Schreiben als Pfliclitgegcnstand in der I. Klasse gelehrt. In der VIII. Klasse wurde jedoch dem Unterrichte noch der mit dem Erlasse des Ministeriums für Kultus und Unterricht vom 23. Februar 1900, Z. 5146, veröffentlichte Normallehrplan zugrunde gelegt. Übersicht der Verteilung der obligaten Lehrfächer nach den einzelnen Klassen und wöchentlichen Stunden. Lehrgegenstand 1. II. III. IV. V. VI. VII. VIII. Zu- sammen Religionslehre . . 2 2 2 2 2 2 2 2 16 Latein 8 7 6 C> 6 6 5 5 49 Griechisch .... — — 5 4 5 5 4 5 28 Deutsch 4 4 3 3 3 3 3 3 26 Geschichte. . . . — 2 2 2 3 4 3 3 19 Geographie . . . 2 2 2 2 1 1 — — 10 Mathematik . . . 3 3 3 3 3 3 3 2 23 Naturgeschichte . 2 2 — 3 3 — — 10 Physik - — 2 3 — — 4 3 12 Propädeutik . . . — — — — — 2 2 4 Schreiben .... 1 — — — — — — — 1 Zusammen . . 22 22 25 25 26 27 26 25 198 H. Freie Lehrgegeiistände. I. Slowenische Sprache. Mit dem U.-M.-Erl. vom 24. Oktober 1910, Z. 36.651 (L.-Sch.-R.-Erl. vom 27. Oktober 1910, Z. 7445), wurde ein neuer, dem Unterrichte in der slowenischen Sprache als unobligater Lehrgegenstand zugrunde zu legender Lehrplan genehmigt und mit dem U.-M.-Erl. vom 28. Oktober 1910, Z. 42.754 (L.-Sch.-R.-Erl. vom 12. November 1910, Z. 7537), für die Schüler der Anstalt vier Kurse bewilligt. ln dem I. dieser Kurse werden die Schüler der 1. und II. Klasse, doch aucli solche der höheren Klassen, welche sich erst jetzt die slowenische Sprache aneignen wollen, in dem 11. Kurse jene der 111. und IV. Klasse zu zwei Abteilungen vereinigt, in welchen der vorgeschriebene Lehrstoff, soweit dies nötig und ausführbar ist, unter Zugrundelegung des Abteilungsunterrichtes und der unmittelbaren und mittelbaren Beschäftigung der Schüler durchgenommen wird. Der 111. und IV. Kurs sind für die Schüler der vier oberen Klassen bestimmt. Uie Aufnahme in einen höheren als den I. Kurs erfolgt auf Grund des mit wenigstens genügendem Erfolge absolvierten vorhergehenden Kurses oder auf Grund einer Aufnahmsprüfung. I. Kurs (3 St. w.): I. Klasse. Anleitung zum richtigen Lesen und Schreiben; Lernen und Prüfen der Vokabeln, praktische Übungen in der regelmäßigen Deklination und Konjugation. Lesen, Sprechen, wenn tunlich, bei Verwendung von Anschauungsbildern, Übersetzen vorgesprochener deutscher Sätze ins Slowenische im Anschlüsse an prosaische Stücke des vorgeschriebenen Lehr- und Lesebuches. — Nach den ersten sechs Wochen monatlich zwei Schulaufgaben. — II. Klasse. Wiederholung und Ergänzung der regelmäßigen Formenlehre der Substantiva, Adjektiva, Pronomina, Numeralia und ihre Unregelmäßigkeiten mit Berücksichtigung der wichtigsten einschlägigen syntaktischen Regeln. Lesen, Sprechen wie bei der I. Klasse. Nacherzählen von Prosastücken des Lesebuches mit Hilfe von Fragen in slowenischer Sprache. — Monatlich zwei Aufgaben, abwechselnd eine Schul- und eine Hausaufgabe. — Besuch in Abt. A im I. Sem. 33, im II. Sem. 31 Schüler; in Abt. B im I. Sem. 28, im II. Sem. 24 Schüler. II. Kurs (3 St. w.): III. Klasse. Systematischer Unterricht in der Formenlehre, Bildung der Tempora, Modi und Genera des Verbums. Lesen, Sprechen, auch unter Heranziehung von Anschauungsbildern, Nacherzählen von Lesestücken des vorgeschriebenen Lehr- und Lesebuches mittelst gestellter Fragen, Übersetzen aus dem Deutschen ins Slowenische. IV. Klasse. Syntax des Nomens und Verbums unter Bezugnahme auf die analoge Ausdrucksweise im Deutschen. Lektüre, Übersetzung, Nacherzählung wie bei der III. Klasse. — Schriftliche Arbeiten in beiden Klassen: vier Schul- und zwei Hausarbeiten im Semester — Besuch im 1. Sem. 38, im II. Sem. 36 Schüler. III. Kurs (2 St. w.): V. und VI. Klasse. Wiederholung des gesamten grammatischen Stoffes unter besonderer Berücksichtigung der Syntax. Lektüre aus dem vorgeschriebenen Lesebuche, Übersetzung, Nacherzählung. Sprechübungen über Gelesenes und Erlebtes. Deklamation poetischer Lese-stücke. — Aufsätze: fünf im Semester, davon drei Schul- und zwei Hausarbeiten. — Besuch im 1. Sem. 16, im II. Sem. 16 Schüler. IV. Kurs (2 St. w.): VII. und VIII. Klasse. Lektüre ausgewählter Musterstücke aus der neueren Literatur, hauptsächlich erzählender Prosa, die zur Wiedergabe verwertet werden kann. Im zweiten Jahre Bekanntschaft mit dem Leben und Werken der wichtigsten Vertreter der slowenischen Literatur. Grammatik, Memorieren, Sprechübungen und Aufsätze wie im III. Kurse. — Besuch im I. Sem. 16, im II. Sem. 17 Schüler. Die Unterrichtssprache ist in allen Kursen die slowenische, in den beiden ersten, wenn nötig, in Verbindung mit deutschen Erklärungen. 2. Italienische Sprache. I. Kurs (2 St. w.): Aussprache, Flexion des Substantivs und Adjektivs, die Possessiv- und Demonstrativ-Pronomina, Präsens der Hilfsverba und der Verba auf -are, -ere, -ire, Partizip des Perfekts und die sich daraus ergebende Bildung des Perfekts und Passivums, Futurum. Die nötigsten syntaktischen Elemente zur Bildung einfacher Sätze. Mündliche und schriftliche Präparationen der einschlägigen Übungsbeispiele. Sprechübungen. Lehrbuch : Lehr- und Lesebuch der italienischen Sprache von Prof. G. Baroni und Prof. A. Segatini. — Besuch im I. Sem. 14, im K. Sem. 8 Schüler. 3. Stenographie. I. Kurs (2 St. w.): Die Wortbildung oder die sogenannte Korrespondenzschrift. Lehrbuch: Gabelsbergers Stenographie von Prof. A. Heinrich, umgearbeitet von Pucsko-Ilempel. — Besuch im I. Sem. 28, im 11. Sem. 20 Schüler. 4. Freihandzeichnen. I. Kurs (2 St. w.): Geometrische Grundfiguren nach Tafelvorzeichnung : Quadrat, Achteck, Dreieck, Sechseck, Bogen- und Wellenlinien, Kreise, Fünfeck, Ellipsen, Eilinie, Spirale, Volute. Ornamentale Verwendung von Blattformen. Pinselübungen. Gedächtniszeichnen. — Besuch im 1. Sem. 23, im II. Sem. 20 Schüler. II. Kurs (2 St. w.): Erklärung der perspektivischen Grundsätze auf Grund der Anschauung und Erfahrung. Zeichnen nach Geraden, Flächen und Körpern in perspektivischer Darstellung. Zeichnen und Malen nach Früchten und Schmetterlingen. — Besuch im 1. Sem. 4, im II. Sem. 4 Schüler. III. Kurs: Zeichnen und Malen nach Blüten, Schmetterlingen, Gefäßformen, Gebrauchsgegenständen. — Besuch im I. Sem. 19, im II. Sem. 15 Schüler. Der II. und Iü. Kurs waren vereinigt. 5. Gesang. Der Gesangunterricht (3 St. w.) wurde den Schülern des Gymnasiums in zwei Abteilungen zu je 1 Stunde wöchentlich erteilt, und zwar wurde in der ersten Abteilung das Musiktheoretische und das Elementare der Gesangkunst mit der Einübung von einstimmigen weltlichen Liedern, in der zweiten Abteilung die Grundbegriffe der Klanglehre (Drei- und Vierklänge mit ihren Umkehrungen), ferner mit Rückblicken auf die Entwicklung des Volks- und Kirchenliedes mit der Einübung von zweistimmigen weltlichen Liedern durchgenommen. Außerdem wurde das zweistimmige Kirchenlied für beide Abteilungen gemeinsam in 1 Stunde wöchentlich geübt und ein besonderer Kirchenchor zum Zwecke des Chorgesanges bei den Schulmessen aufgestellt. Die Zahl der Besucher des Gesangunterrichtes betrug im I. Sem. 43, im II. Sem. 33. 6. Turnunterricht. Die turnenden Schüler der vier unteren Klassen waren in zwei Abteilungen geteilt, und zwar umfaßte die erste Abteilung die Schüler der 1. und II. Klasse, die zweite Abteilung die Schüler der III. und IV. Klasse. Jede Abteilung hatte 2 Stunden in der Woche. — Besuch im I. Sem. 50, im II. Sem. 36 Schüler. Ein dritter Kurs für die Obergymnasiasten wurde freiwillig abgehalten. Der Unterricht wurde nach dein neu erschienenen Lehrpläne (Verordnung des Ministers für Kultus und Unterricht vom 27. Juni 1911, Z. 25.681) erteilt. Es wurden auch die Vorübungen für das Schwimmen am Trockenschwimmapparate durchgeübt. III. Lehrbücher, welche im Schuljahre 1912/13 dem Unterrichte in den obligaten Lehrfächern und im Slowenischen als Freigegenstand zugrunde gelegt werden. I. Klasse. Religion : Großer Katechismus der katholischen Religion. Latein: Scheindler, Elementarbuch für die erste Stufe des Lateinunterrichtes. Deutsch : Willomitzer-Tschinkel, Deutsche Sprachlehre, 13. Aufl.; Bauer-Jelinek-Streinz, Deutsches Lesebuch für Mittelschulen, T. Bd., 2. Aull. Slowenisch (Freigegenstand): Lendovšek, Slovenisches Elementar- buch, 2. Aufl. Geographie und Geschichte: Heiderich, Österreichische Schulgeo- graphic, I. Teil, 5. Aufl.; Kozenn, Schulatlas, 42. Aufl. Mathematik: Jacob, Arithmetik für Gymnasien, I. Teil (Unterstufe); Hočevar, Geometrie für die 1. bis 111. Klasse der Untergymnasien, 9. Aull. Naturgeschichte: Schmeil-Scholz, Naturgeschichte des Tierreiches, 3. Aufl.; Schmeil-Scholz, Naturgeschichte des Pflanzenreiches, 3. Aufl. II. Klasse. Religion wie in 1. Latein: Scheindler-Kauer, Lateinische Schulgrammatik, 8. Aufl.; Steiner-Scheindler, Lateinisches Lese- und Übungsbuch für die 11. Klasse, 6. Aufl. Deutsch: Sprachlehre wie in I.; Bauer-Jelinek-Streinz, Deutsches Lesebuch für Mittelschulen, 11. Bd., 2. Aufl. Slowenisch (Freigegenstand) wie in I. Geographie und Geschichte: Heiderich, Österreichische Schulgeo-graphie, II. Teil, 3. Aufl.; Mayer, Lehrbuch der Geschichte für untere Mittelschulklassen, I. Teil, 7. Aufl.; Putzger, Historischer Schulatlas, 32. Aull.; Kozenn, Schulatlas wie in 1. Mathematik wie in 1. Naturgeschichte wie in I. III. Klasse. Religion: Deitnel, Liturgisches Lehr- und Lesebuch, 4. Aull.; Deimel> Altes Testament, 3. Aufl. Latein: Grammatik wie in H.; Steiner-Scheindler, Lateinisches Lese-und Übungsbuch, 111. Teil, 6. Aufl.; Prinz, Lateinisches Lesebuch für Gymnasien samt den erklärenden Anmerkungen. Griechisch; Curtius-Hartel, Griechische Schulgtatnmatik, 26. Aull.; Schenkl, Griechisches Elementarbuch, 21. Aull. Deutsch: Sprachlehre wie in I.; Bauer-Jelinek-Streinz, Deutsches Lese-buch für Mittelschulen, 111. Hd., 2. Aull. Slowenisch (Freigegenstand): Sket, Slovenisches Sprach- und Übungsbuch, 6. Aull. Geographie und Geschichte: Ileiderich, österreichische Schulgeo-graphie, 11. Teil, 3. Aull.; Mayer, Lehrbuch der Geschichte für untere Mittelschulklassen, II. Teil, 6. Aull.; Historischer Schulatlas wie in 11.; Kozenn, Schulatlas, 41. Aull. Mathematik: Močnik-Zahradniček, Arithmetik für die 111. und IV. Gymnasialklasse, 30. Aufl.; Geometrie wie in I Physik: Rosenberg, Lehrbuch der Physik für die unteren Klassen der Mittelschulen, Ausgabe für Gymnasien, 4. Aull. IV. Klasse. Religion: Deimel, Neues Testament. Latein: Scheindler, Lateinische Schulgrammatik, 7. Aufl.; Steiner-Scheindler, Lateinisches Lese- und Übungsbuch, IV. Teil, 5. Aull.; Caesar, De hello Gallico, ed. Prammer, 10. Aufl. [Schmidt, Schülerkommentar zu Caesars Denkwürdigkeiten über den Gallischen Krieg].* Griechisch wie in III. Deutsch: Sprachlehre wie in I.; Bauer-Jelinek-Streinz, Deutsches Lesebuch für Mittelschulen, IV. Bd. Slowenisch (Freigegenstand) wie in III. Geographie und Geschichte: Mayer, Geschichte, 111. Teil, 6. Aufl.; Mayer, Vaterlandskunde für die IV. Klasse, 9. Aufl.; Rothaug, Geographischer Atlas zur Vaterlandskunde; Historischer Schulatlas wie in 11.; Kozenn, Scluil-atlas wie in III. Mathematik: Arithmetik wie in III.; Močnik-Spielmann, Geometrie für die IV. bis VIII. Klasse der Gymnasien, 26. Aufl. Physik wie in III., Rosenberg usw., 3. Aull. Naturgeschichte: Hemmelmayer, Chemie und Mineralogie für die IV. Klasse der Gymnasien. V. Klasse. Religion: Wapplcr, Lehrbuch der katholischen Religion, I. (Einleitung), 9. Aufl. Latein: Grammatik wie in IV.; Sedlmayer-Scheindler, Lateinisches Übungsbuch für Obergymnasien, 5. Aufl.; Livius, Auswahl von Zingerle [Schmidt, Schülerkommentar y.u Livius I, II, XXI, XXII]; Ovids ausgewählte Gedichte von Sedlmayer, 7. Aull. [Schwertaseck, Schülerkommentar zu Sedl-mayers Ovidius Naso|; Caesar und [Schülerkommentar zu Caesar] wie in IV. Griechisch: Grammatik und Elementarbuch wie in III.; Hellas, Griechisches Lesebuch von Haupt: I. Text, II. Kommentar; Christ, Homers Ilias, 3. Aufl. |Koch, Schülerkommentar zu Homers Ilias, I. und 11. Teil |; Harder, Wörterbuch zu den Homerischen Gedichten, 2. Aull. * Die Hilfsbücher sind zwischen eckigen Klammern gedruckt. Deutsch: Willomitzer, Deutsche Grammatik, 12. Aufl.; Bauer-Jelinek-Streinz, Deutsches Lesebuch für Gymnasien, V. Bd., 3. Aull.; Bauer-Jelinek-Streinz, Leitfaden der deutschen Literaturgeschichte, Ausgabe für Gymnasien, I. Teil. Slowenisch (Freigegenstand): Lendovšek-Stritof, Slovenisches Lesebuch für Deutsche, dazu Slovenisch-deutsches Wörterbuch; Grammatik wie in 111. Geographie und Geschichte: Heiderich, Österreichische Schulgeo- graphie, IV. Teil, für die IV. und V. Klasse der Gymnasien; Woynar, Geschichte des Altertums für Obergymnasien; Historischer Schulatlas wie in 11.; Kozenn, Schulatlas wie in 111. Mathematik: Močnik-Zahradniček, Arithmetik und Algebra für die V. bis VIII. Klasse der Gymnasien, 31. Aufl.; Močnik-Spielmann, Geometrie für die IV. bis VIII. Klasse der Gymnasien, 26. Aufl.; Greve, Fünfstellige loga-rithmische Tafeln, 15. und 16. Aufl. Naturgeschichte: Hochstetter-Bisching, Mineralogie und Geologie, 21. Aufl.; Wettstein, Leitfaden der Botanik für Mittelschulen, 4. Aufl. VI. Klasse. Religion: Wappler, Lehrbuch der katholischen Religion, II. Glaubenslehre), 8. Aufl. Latein: Grammatik wie in IV.; Übungsbuch wie in V.; Ciceros Reden gegen Catilina von Nohl, 3. Aufl. [Nohl, Sclnilerkommcntar zu Ciceros Reden gegen Catilina]; Sallust, Bellum Catilinae Jugurthinum von Scheindler, 2. Aufl. |Müller, Schülerkommentar zu Sallusts SchriftenJ; Vergilii Aeneis, nebst ausgewählten Stücken aus den Buc. und Georg., ed. Klouček, 7. Aufl. | Sander, Schülerkommentar zu Vergils Aeneis], Griechisch: Grammatik und Elementarbuch wie in III.; IIerodot, Auswahl von Scheindler: 1. Text, 2. Aufl.; II. Kommentar, Anhang und Namenverzeichnis; Plutarch, Perikies von Schickinger; Hellas, Griechisches Lesebuch wie in V. Deutsch: Grammatik wie in V.; Bauer-Jelinek-Streinz, Deutsches Lesebuch für Gymnasien, VI. Bd., 2. Aufl.; Bauer-Jelinek-Streinz, Leitfaden der deutschen Literaturgeschichte, Ausgabe für Gymnasien, II. Teil. Slowenisch (Freigegenstand) wie in V. Geographie und Geschichte: Geographie wie in V.; Woynar, Geschichte des Altertums für Obergymnasien; Woynar, Geschichte des Mittelalters für Obergymnasien, 2. Aull.; Woynar, Geschichte der Neuzeit für Obergymnasien, 2. Aufl.; Historischer Schulatlas wie in II.; Kozenn, Schulatlas wie in 111. Mathematik wie in V. Naturgeschichte: Gräber, Tierkunde, 6. Aull., und Altschul, Kürper-und Gesundheitslehre (zusammengebunden). VII. Klasse. Religion: Wappler, Lehrbuch der katholischen Religion, 111. (Sittenlehre), 7. Aufl. Latein: Grammatik wie in IV.; Übungsbuch wie in V.; Ciceros Rede für Milo von Nohl, 2. Aufl. [Nohl, Schülerkommentar zu Ciceros Rede für Miloj; Auswahl aus den philosophischen Schriften Ciceros, ed. Schiche [Klaschka, Schülerkommentar zu Ciceros Cato majorj; Biese, Römische lilegiker in Auswahl, 3. Aufl.; Schuster, Briefe des jüngeren Plinius: 1. Text, 11. Erklärende Anmerkungen. Griechisch: Grammatik wie in 111.; Christ, Homers Odyssee, 4. Aull. [Koch, Schülerkommentar zu Homers Odyssee]; Wotke, Demosthenes’ ausgewählte Reden, 5. Aufl.; Schenkl-Weigel, Übungsbuch zum Übersetzen aus dem Deutschen ins Griechische, 12. Aufl.; Huemer, Chrestomathie aus Platon nebst Proben aus Aristoteles; Hellas, Griechisches Lesebuch wie in V. Deutsch: Grammatik wie in V.; Bauer-Jelinek-Streinz, Deutsches Lesebuch, VII. Teil. Slowenisch (Freigegenstand): Sprach- und Übungsbuch wie in 111.; Sket, Slovenska čitanka za V. in VI. razred, 3. Aufl. Geographie und Geschichte: Geschichte der Neuzeit wie in VI.; Historischer Schulatlas wie in 11.; Kozenn, Schulatlas wie in 111. Mathematik wie in V. Physik: Rosenberg, Lehrbuch der Physik für die oberen Klassen der Gymnasien, 5. Aufl. Philosophische Propädeutik: Ilöfler, Grundlehren der Logik, 4. Aufl. VIII. Klasse. Religion: Bader, Lehrbuch der Kirchengeschichte, 8. Aufl. Latein : Grammatik wie in IV.; Übungsbuch wie in V; Tacitus’ historische Schriften in Auswahl von Weidner, 2. Aufl. [Weidner, Schülerkommentar zu Tacitus’ historische Schriften in Auswahl |; Petschenig, I Ioratius Flaccus in Auswahl, 4. Aufl. Griechisch: Grammatik wie in 111.; Homers Odyssee und Chrestomathie aus Platon wie in VII.; Sophokles' Elektra, ed. Schubert-I lueter. Deutsch: Grammatik wie in V.; Kummer-Stejskal-Wihan, Deutsches Lesebuch für die VIII. Klasse, 7. umgearb. Aufl. Slowenisch (Freigegenstand) wie in VII. Geographie und Geschichte : Zeehe-I Ieiderich-Grunzel, Österreichische Vaterlandskunde für die oberen Klassen der Mittelschulen, 3. Aufl.; Geographischer Atlas zur Vaterlandskunde wie in IV.; Historischer Schulatlas wie in II. Mathematik wie in V. — Physik wie in VII. Philosophische Propädeutik: Ilöfler, Grundlehren der Psychologie, 4. Aufl. IV. Absolvierte Lektüre. a) Aus dem Lateinischen. III. Klasse: Prinz, Lateinisches Lesebuch: Nr. 2, 5 8, 1 I, 13, 14, 20, 23 — 30, 39, 44, 57, 71, 73, 84. — Privatlektüre: Prinz, Lateinisches Lesebuch: Nr. 9 (Luckmann, Komatitsch, Schönbacher), 12 (Rosina, Ješe, Unger, Roth), 16 (Cerne, Drachsler, Elbert, Fritsch, Künigl, Muck, Schöpfer, Stampfl, Wollautschnig), 17 (Drachsler, Wollautschnig), 18 (Herrisch), 31 (Drachsler, Hrovath. Muck, Rosina, Schöpfer, Stoy, Jeäe, Roth, Schönbacher), 33 (Luckmann, Stampfl), 34 (Kletsch, Luckmann, Stampfl), 35 (Gerne, Högler, Hrovath, Leinert, Pessiack, Rosina, Scliöpfer, Verderber, Ješe, Roth, Schönbacher), 37 (Herrisch), 41 (Černe), 48 (Medved), 63 (Drachsler, Elbert, Fritsch, Ktlnigl, Rosina, Wollautschnig), 64 (Drachsler, Elbert, Fritsch, Högler, Muck, Rosina, Schöpfer, Komatitsch, Schönbacher, Unger), 68 (Rosina), 75 (Stoy, Verderber). IV. Klasse: Caesar, De bello Gallico: 1, c. 1, 30—54; 11., c. 15 — 28; IV.; VI., c. 11 — 28; VII, c. 1 — 36,41—90. — Privatlektüre: Caesar, De bello Gallico: V., c. 25—37 (Czerny, Eger, Gratzl, Höfler, Lenarčič, v. Mark, Krisch, Pucsko, v. Schwarz, Gerstner, Breindl Ilse, Röger Paula, Stadler Albine). Memorierte Stellen: Caesar, De bello Gallico: I., c. 1. V. Klasse: Ovid (Ausgewählte Gedichte, herausgegeben von Sedlmayer), Metam.: 1, 2, 4, 5, 11, 16, 17; Fasti: 5, 6, 11. Caesar, Bellum Gallicum, B.: 1, c. 2 —12. Livius: 1, XXI. — Privatlektüre: Ovid, Metam.: 19, 30 (Mahr), 18, 23 (Zeschko). Aus den Jugendgedichten: 3 (M. Maicen). Livius; II, c. 3 — 5 (Zeschko). — Memorierte Stellen: Ovid, Metam.: 2, v. 1-36, 64—74; 11, v. 1 — 25. VI. Klasse: 1. Sem.: Sallustius, Bellum Catilinae ; Cicero, In Catilinam : I. und IV. Rede. II. Sem.: Vergilius, Aeneis: I.; II.; VI. in Auswahl; IX, v. 1;—122; XII. in Auswahl. — Privatlektüre: Cicero, In Catilinam: II. (Cešnovar, Sirovvy, Zentner), III. (Kortschak, Laurenčič, Pavločič, Piščanec, Pugel, Strzelba). — Memorierte Stellen: Vergilius, Aeneis: 1, v. 1 — 33. VII. Klasse: Cicero: In Verrem, IV.; Cato maior de senectute. Römische Lyriker (Auswahl von Biese): Catull: 1, 51, 2, 3, 5, 7, 8, 70, 107, 109, 72, 75, 87, 85, 11, 76; 9, 14, 45; 65, 68 (v. 89 — 99), 101, 46, 31, 36, 52, 49, 93, 13. Tibull: IV., 3 — 6, 13. Properz: I, 11; III, 26a; IV, 10, 21. Plinius, Epist. (Schuster): 1, 16, 19, 31, 32, 41, 54 — 60, 62, 63. — Privatlektüre: Cicero, In Catilinam: III.; Tibull: I, 1; Properz: I. 18; Plinius, Epist.: 4, 5, 45, 46, 48, 49 (alle Schüler). — Memorierte Stellen: Cicero, Cato maior: §§ 79 — 81; Catull: 51, 8, 85. VIII. Klasse: Tacitus: Germania; Annales: 1., 1 —15, 57, 60 — 62; II, 41 — 43, 44-46, 53 — 55, 62, 63, 69 — 83,88; III, 1 — 7; Mistor.: 1—3. Iloratius, Oden: I., 1, 4, 6, 7, 9—11, 14, 22, 32, 37; II, 13, 14, 18; III, 1, 2, 3, 5, 9, 12, 13, 30; IV, 3, 8, 9; Carm. saecul.; Epoden: 2, 7, 18; Satiren: 1, 5, 6; II, 6; Episteln: I, 6, 10; II, 3 (Auswahl). — Privatlektüre: Vergilius, Aeneis: VI.; Livius: V, 35 — 49; Tacitus, Annales: XV, 60 — 65, 38 — 45 (alle Schüler). — Memorierte Stellen: Tacitus, Germania: c. 14, 18, 19, 33, 36, 37; Annales: 1, 1. Iloratius, Oden: I, 1, 9, 11, 14, 22; III, 9, 30; die erste Strophe von: I, 6, 7, 37; 111, 1,3; IV, 3. b) Aus dem Griechischen. V. Klasse: I. Sem.: Hellas, Griechisches Lesebuch von St. Haupt, Prosa: l — 3, 6, 7, 9, 11, 15, 19; Poesie: 1 — 4, 6—9, 13, 14. 11. Sem.: Homer, Ilias: I.; II.; III, v. 1 — 120. Hellas, Griechisches Lesebuch: 21 (teilweise).— Memorierte Stellen: Homer, Ilias: v. 1 — 31. VI. Klasse: I. Sem.: Homer, Ilias: VI., VII., XVI., XVIII., XXII, XXIV. 11. Sem.: Herodot (Auswahl von A. Scheindler): 1—3, 5, 11, 12, 15, 26 — 28 in Auswahl. Plutarch, Perikies (teilweise).— Privatlektüre: Hellas, Griechisches Lesebuch : Prosa: 22 und 23 (Zentner), 24 (Kortschak), 25 (Pavločič), 27 (Češnovar), 28 — 32 (Strzelba), 28 und 32 (Freih. v. Schwarz); Poesie: 18 (Strzelba), 19 und 22 (Češnovar), 20 und 21 (Freih. v. Schwarz). Herodot (Auswahl von Scheindler): 24 (Laurenčič), 32 (Pugel).— Memorierte Stellen: Homer, Ilias: VI., 405 — 432. VII. Klasse: I. Sem.: Homer, Odyssee: I., 1 — 89; VI.— X.; XII. II. Sem.: Demosthenes, III. philippische Rede; Plato, Apologie des Sokrates. — Privatlektüre: Homer, Odyssee: XXI., XXII.; Demosthenes, I. olynthische Rede (alle Schüler). — Memorierte Stellen: Homer, Odyssee: 1., 1—10; VIII., 72—80, 499 — 520. Demosthenes, III. philippische Rede: 34 — 38. VIII. Klasse: Platon: Apologie des Sokrates; Kriton; aus Phaidon (des Helden letzter Tag), p. 57—60, p. 115 —118. Sophokles, Antigone. Ilomer, Odyssee: XXI., XXII.— Memorierte Stellen: Sophokles, Antigone: 100 — 133, 781 — 800, 1115 - 1154. c) Aus dem Deutschen. V. Klasse : Aus dem Lesebuche, den Unterricht in der Literaturgeschichte begleitend: Nr. 1 — 24, demnach alle Stücke, auch die vorhandenen mhd. Texte. Aus dem Anhang (zeitlich nicht gebundener Lesestoff): Nr. 1-—7, 9 —14, 16 —18,22,24,28, 31 — 32.— Memorierte Gedichte: Anhang, Nr. 2, 3, 6; mhd. Lyriker in Auswahl. VI. Klasse: Aus dem Lesebuche: Nr. I—11, 12 (I., 3 — 5, 8, 10, II.), 13 (1, 2) [in Auswahl], 14, 15 (L, II., III.) [in Auswahl], 16 (1), 18, 19 (A: 2; B: I.,2, 4, 7, 8, 9, III. [in AuswahlJ, IV., 1; C: I , 2 — 6, 8, 9, 11, 13 — 15, 17, 18, 25, II., 2; D: 2' E: 1, 3), 20 (B: I., 2, II., IV.). Anhang: A (2 — 9, 11), B (2). — Memorierte Gedichte: Nr. 3 (2b), 3 (3a), 12 (I., 5), 19 (B: 1., 9; C: I., 4, 9). — Aus Schulausgaben: Lessing, Minna von Barnhelm; Goethe: Götz von Berlichingen, Egmont; Schiller, Don Carlos. VII. Klasse: Aus dem Lesebuche: 5 (2, 4, 5, 6, 7, 8, 9), 8 (1—6, 8—10, 15- 23, 27, 31—34, 37 — 45, 46 — 68), B (1 8, 10), 10 (9, 11), 11 (111.., la, 1, 2; 2, 1 ; 3a, 4, 5, 7, 8, 11, 13), b (1, 5, 9), c (1, 2, 3, 7, 8), IV. lc, 1, 2, 3; 2; 3; 4; 5 (1); 8 (1, 3; 2; 1, 2; 3: 1 ; 4: 1 ; 5: 1 ; 6: I; 7: 1), VI., 2 (1, 2, 5); 3 (1, 2, 4); 5 (1, 2), VIII., 1 (2; 3: 1, 2, 3, 4; 3: 1 ; 4: 1, 3, 5); 2 (1, 2, 3), IX., 2 (1 : 1, 2; 2); 3 (2, 3); 4 (a. 1), X., 2 (2,9, 10, 14, 18). — Schullektüre: Iphigenie; Schiller, Wilhelm Teil. Privatlektüre: Hamerling, Danton und Robespierre; Kleist, Hermann-schlacht; Hauptmann, Florian Geyer (Celnar); Schönherr, Erde (Kaltenegger); Shakespeare, Othello (Kenda); Wolff, Das schwarze Weib (Kletsch); Goethe, Clavigo (Klimesch); Heyse, Andr. Delpin (Kunz); Hamerling, König von Sion (Muck); Hauptmann, Hanneles Himmelfahrt (Pammer); O. Ludwig, Erb-förster; Kleist, Der zerbrochene Krug (Praxtnarer Konrad); Körner, Zriny; Anzengruber, Der Pfarrer von Kirchfeld (Praxmarer Leonhard); Goethe, Egmont; Bartsch, Das deutsche Leid; Storm, Immensee (Putick); Sudermann: Katzensteg; Hauptmann: Die Weber, Johannisfeuer, Fuhrmann Henschel (Wöllling); O. Wilde: Salome (Weber). — Memorierte Gedichte: Das eleusische Fest; Das Lied von der Glocke. VIII. Klasse: Aus dem Lesebuche: Nr. 4 — 9, 13 —19, 22, 24, 27, 28 — 31, 36—55, 58 — 59, 63 —65, 73 — 86. — Memorierte Gedichte: 16, 5; 75, 4. — Aus Schulausgaben: Lessing, Laokoon. — Dramen: I. (Schullektüre): Schiller: Wallenstein, Die Braut von Messina, Wilhelm Teil; Kleist, Prinz von Homburg; Grillparzer, Sappho. II. (Besprochene Privatlektüre): Goethe, Faust I. und 11.; Grillparzer: Des Meeres und der Liebe Wellen, Weh’ dem, der lügt!; Hebbel, Maria Magdalena; O. Ludwig, Der Erbförster. V. Themata zu den deutschen Aufsätzen. V. Klasse: Schularbeiten: 1.) Wie Gorm Grymme sein Wort ein-löste. — 2.) Im Elfenreiche. — 3) Welche Vorteile hat für einen Staat die Lage am Meer? — 4.) Waldeszauber. — 5.) Der Untergang der «Titanic» beurteilt im Sinne der Ballade Fontanes «Die Brück’am Tay».— 6.) Par-zival im Leide. — Hausarbeiten: 1.) Allerseelen. — 2.) Gastfreundschaft bei den Alten (Ovid, Philemon und Baucis). — 3.) Zwei Gemälde aus dem Nibelungenlied. — 4.) Ferien! Erwünschtes Füllhorn schöner Gaben! VI. Klasse: Schularbeiten: 1.) Neid zu fühlen ist menschlich, Schadenfreude zu genießen teuflisch (Schopenhauer). — 2.) Die Folgen der Kreuzzüge. — 3.) Catilina (ein Charakterbild nach Sallust). — 4.) Bauern und Landsknechte (Schilderung eines Bildes nach Lessings Grundsätzen). - 5.) Der Telegraphist an Bord der ♦ Titanic •> — ein Held der Pflicht. — 6.) Das Meer. — Hausarbeiten: 1.) Der Dinge Wert ist das, was wir davon empfinden (Albr. v. Maller). — 2.) Der Nutzen des Wassers. — 3.) Ein freigewähltes Thema. VII. Klasse: 1. a) Die Werbung des Königs Thoas und ihre Folgen, b) Orestes und Iphigenie. — 2. a) Stoff und Kunstform in Schillers Lied von der Glocke, b) Was unten tief dem Erdensohne — Das wechselnde Verhängnis bringt, — Das schlägt an die metall’ne Krone, — Die es erbaulich weiter klingt. — 3. a) Die Beziehungen der drei Handlungen in Schillers Wilhelm Teil, b) Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt. — 4. a) Goethe inmitten der literarischen Strömungen seiner Zeit, b) Die Grundlinien des Klassizismus. — 5. a) Die Bedeutung der Eisenbahnen, b) Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt. — 6.) Grillparzer und die Romantik. — Hausarbeiten: 1.) Was wir als Schönheit hier empfunden, — Wird uns als Wahrheit einst entgegengehen. — 2. a) Die Elemente hassen das Gebild von Menschenhand, b) Wo rohe Kräfte sinnlos walten, da kann sich kein Gebild gestalten. — 3.) Sturm und Drang in der Romantik. — 4.) Reformation, Revolution und Reaktion. VIII. Klasse: Schularbeiten: 1.) Wer zwene wege welle gän, der muoz lange Schenkel han (Fridank). — 2.) Einige weise Lebensansichten des Pfarrers in Goethes «Hermann und Dorothea». — 3. a) Der Sport, sein Wert und seine Grenzen, b) Die Presse, eine Weltmacht. — 4.) Ist der Prinz von Homburg ein erhabener Charakter in Schillerschem Sinne? 5. a) Der Wert des Gedächtnisses, b) Poesie des Weltverkehres. — 6.) Maturaarbeiten. — Hausarbeiten: 1.) Wie wird Maria Stuart eine tragische Heldin? — 2.) Sollen dich die Dohlen nicht umschrein, darfst du nicht Knopf auf dem Kirchturm sein (Goethe). — 3.) «Auge um Auge, Zahn um Zahn!» — *MmYdvtaöixelv• (Dialog). — 4.) Die Sonnenverehrung. — 5.) «Echtes ehren, — Schlechtem wehren, — Schweres üben, — Schönes lieben» (Ileyse, Wahlspruch). — 6.) Beruf und Berufung. F r e i e Vorträge. VII. Klasse: 1.) Die Entwicklung des Theaters seit dem Mittelalter; 2.) Volksszenen auf der Bülme (Wölfling). — Die Entwicklung der Feuerwaffen (Praxmarer Konrad). — Die Kant-La Place-Theorie (Kunz). — Druckkraft des Lichtes (Kenda). — Über Programmusik (Pammer).— L. v. Beethoven (Kaltenegger). —• 1.) Zur chinesischen Revolution; 2.) Eine Besteigung des Krainer Schneeberges; 3.) Der Zirknitzer See (Putick).— Ililschers Leben und Werke (Klimesch).— 1) Das Märchen von Goethe; 2.) Liechtenstein von W. ilauff (Weber). — Meine Ferienreise nach Kärnten (Celnar). — Ottokar Kernstock (Kleč). — Leibesübungen im Mittelalter (Muck). VIII. Klasse: Alt-Laibach (Bamberg). — Dantes Inferno (Bekar). — Wesen und Entwicklung der Rembrandtschen Malerei (Gaber). — Das Demetriusdrama bei Schiller und Hebbel (Kittag).— Kleists Michael Kohl-haas (Kraker).— Kleists «Käthchen von Heilbronn» (Luckmann Alois).— Das deutsche Volkslied (Luckmann Norbert). — Aus alten Tagen Krains (v. Luschan).— Sudermanns «Ehre» (Lutmann).— Grillparzers «Ahnfrau» (Pucsko). — Kleists «Der zerbrochene Krug» (Schauta). — Das Meteor-phänomen (Stedry). — Deutschlands Erhebung anno 1813 (Sterbenz). -«Frau Sorge» von Sudermann (Stoxreiter). — Beziehungen der Musik zum antiken und modernen Drama (v. Strigi). — Ibsens Nora (Weber). VI. Lehrmittelsammlungen. 1. Die Gymnasialbibliothek. Sie hatte zwei Abteilungen: die Lehrer- und die Schulbücherei. 1. Die Lehrerbiicherei. Sie stand unter der Obsorge des Prof. Dr. Ritt. v. Schöppl, der an dieser Stelle dem Herrn Prof. Hans Hille für mannigfache Unterstützun<' o r> bestens dankt, und erhielt im Jahre 1911/12 folgenden Zuwachs: A. Durch Ankauf. a) Zeitschriften (Jahrg. 1912): Verordnungsblatt des k. k. Unterrichtsministeriums (Kanzleiexemplar). — Zeitschrift für österr. Gymnasien. — Berliner philologische Wochenschrift. — Naturwissenschaftliche Rundschau. — Zeitschrift des Allg. deutschen Sprachvereins. — Das literarische Echo. — Laibacher Schulzeitung. b) Werke: Ludwig, Heimatkarte der deutschen Literatur. — Könnecke, Bilderatlas zur Geschichte der deutschen Nationalliteratur. — Oettingen, Die Schule der Physik. — Klein, Elementarmathematik 1. — Weidel, Laokoon. — Stettner, Wozu studiert man noch heutzutage Latein und Griechisch. — Heimfelsen, Die deutschen Kolonien in Bosnien. — Stauf von der March, Germanen und Griechen. — Kraemer, Weltall und Menschheit (5 Bde.). — Erdmann, Logische Elementarlehre. — Ebbinghaus, Grundzüge der Psychologie. — Lindau, Die höheren Pilze. — Hildebrand, Vom deutschen Sprachunterricht in der Schule.— Ameis-Hentze, Homers Odyssee (7 Bde.). — Hauffen, Fischarts Werke (3 Bde.). — Nipperdey, P. Cornelius Tacitus (2 Bde.). — Classen, Thukydides (2 Bde.). — Wiesner, Deutsche Sprachlehre. — Wimmer-Holthausen, Die Runenschrift. — Seiler, Ruodlieb. — Rabenlechner, Hamerlings sämtliche Werke (4 Bde.). — Harder, Werden und Wandern unserer Wörter. — Brückner, Dalmatien und das österreichische Küstenland. — Litzmann, E. v. Wildenbruchs gesammelte Werke (2 Bde.). — Bulthaupt, Dramaturgie des Schauspiels I. — Peter, Wahrheit und Kunst, Geschichtschreibung und Plagiat im klassischen Altertum. — Nansen, Nebel-heiin. — Langermann, Der Erziehungsstaat. — Bittner, Systematisches Verzeichnis der zisleithanischen Programmarbeiten seit 1873/74, 11. Teil. -Freye, Jean Pauls Werke (3 Bde.). — R. Iluch, Die Romantik (2 Bde.).— O. zur Strassen, Brehms Tierleben, 4. Aufl. (4 Bde.). — Sanders, Zitatenlexikon. — Jacobs, Arnims Werke (2 Bde.). — Berend, Tiecks Werke (2 Bde.). — Lehrplan und Instruktion für den Unterricht im Turnen. — Kück-Sohnrey, Feste und Spiele des deutschen Landvolks. — Goethe, Wilhelm Meisters theatralische Sendung. — Mayrhofer, Henrik Ibsen. — Meumann, Experimentelle Pädagogik 1. — Benz, Die sieben weisen Meister. — Linsbauer, Vorschule der Pflanzenphysiologie. — Worgitzky, Lebensfragen aus der heimischen Pflanzenwelt. — Gercke-Norden, Einleitung in die Altertumswissenschaft 111. — Rosenberg, Experimentelle Physik (2 Bde.). — Wilamowitz-Moellendorff, Die griechische und lateinische Literatur und Sprache.— Bleibtreu, Geschichte der deutschen Nationalliteratur von Goethes l ode bis zur Gegenwart. — Arnold, Das moderne Drama. — Klotz, Cäsarstudien. — Herzog, Heinrich von Kleist. — Deckelmann, Die Literatur des 19. Jahrhunderts im deutschen Unterricht. — Fischer, Die schwäbische Literatur im 18. und 19. Jahrhundert. — Umlauft, Österreichs Land und Leute in Wort und Bild. — Dindorf-Hentze, Homeri Ilias (2 Bde.). — Dindorf-IIentze, Homeri Odyssea (2 Bde.).— Hermann, Platonis convivium, Phaedrus (3 Ex.). — Plato, Eutyphro, Apologia, Crito, Phaedo (2 Ex.). — Hermann, Platonis dialogi 111., V., VI. (3 Bde.). — Kallenberg, Herodoti historiae (2 Bde.). — Sintenis, Plutarchi vitae 2. (2 Ex.). — Dindorf-Mekler, Sophoclis tragoediae (2 Ex.). — Gemoll, Xenophons Anabasis (3 Ex.). — 1 lug, Xenophons Cyropaedia (4 Ex.). — Keller, Xenophons Hellenica (4 Ex.). — Ribbeck, Vergilii Bucolica, Georgien. — Ileraeus, Taciti historiae (2 Bde.). — Ilalm, Taciti annales. — Halm, Taciti historiae et libri minores (3 Ex.). — Mueller, Tibullus (4 Ex.). — Blass-Fuhr, Demosthenes’ Rede vom Kranze. — Blass, Demosthenis orationes 1. (3 Ex.). — Vollmer, Iloratii carmina (3 Ex.). — Piderit-Harnecker, Cicero De oratore (3 Bde.). — Richter-Eberhard, Ciceros Rede gegen Verres 4. — Müller, Ciceronis Tusculanae disputa-tiones (3 Ex.). — Müller, Ciceronis orationes selectae 1., II. (4 Bde., 2 Ex.). - Pohlenz, Ciceronis Tusculanae disputationes 1. — Heine, Ciceronis Tuscu-lanae disputationes II. U. Durch Schenkung. Vom k. k. Ministerium für Kultus und Unterricht: Rotthammer, Fr. Schlegels Briefe an Frau Christine v. Stransky. — Arnold-Wagner, 1809. — Vom k. k. Landespräsidium für Krain: Bezecny, Die Thronreden Sr. Majestät des Kaisers Franz Joseph I. — Vom k. k. Landesschulrate für Krain: Körperliche Erziehung, VII. Jahrg. — Vom Direktor Pucsko: Müller, Homerische Vorschule.— Halm, Taciti Germania, Agricola, Dialogus de oratoribus. — Brand, Nepossätze zur Einübung der lateinischen Kasuslehre. — Hauler, Aufgaben zur Einübung der lateinischen Syntax (2 Bde.). — Horrmann, Leitfaden der Geschichte der griechischen Literatur.— Doberenz, C. Julii Caesaris de bello civili comm. 111. - Zingerle, P. Ovidi Nasonis Metamorphoses. — Schwindler, C. Sallusti Crispi bellum Catilinae. — Müller, Cornelii Taciti annales. — Nolil, Ci-ceronis pro Sex. Roscio Amerino oratio. — Nohl, Ciceronis in Q. Cae-cilium divinatio. — Vom Prof. Dr. Bischof: Das Kaiser Franz Joseph-Jubiläumstheater in Laibach. Die Lehrerbücherei erfuhr einen Zuwachs von 124 Werken in 158 Bänden und enthält derzeit 928 Werke in 1156 Bänden. Die Programm Sammlung erhielt im Tauschverkehre Jahresberichte von 180 deutschen Mittelschulen Österreichs und 215 Programme und wissenschaftliche Beilagen reichsdcutschcr Gymnasien und Hochschulen; dazu kamen 90 ältere Programme der kraincr und verschiedener anderer österreichischer Mittelschulen. 2. Die Schiilerbiicherei. Sie stand unter der Obsorge des k. k. Professors Josef Nerad. Das Herrichten der Bücher für die Ausgabe wurde von dem Schüler der IV. Klasse Josef Czerny besorgt, der hierin wiederholt von seinen Klassengenossen Paul Perles und Hans Gratzl unterstützt wurde. Die Schülerbücherei erhielt folgenden Zuwachs: A. Durcli Ankauf. Brand, König Ludwig und sein Schützling. — Shakespeare, Hamlet. Ertl, Die Leute vom blauen Guguckshaus. — Schönherr, Erde, eine Komödie des Lebens.— Grimm, Irische Elfenmärchen.— Rummel, Die Provence. — Trinius, Das grüne Herz Deutschlands, Thüringen. — Jahnke, Up ewig ungedeelt. — Mügge, Sam Wiebe. — Stephan, Der letzte fahrende Sänger. — v. Leyen, Das Märchen. — Lewin Schücking, Eines Kriegsknechts Abenteuer. — König, Der Dombaumeister von Prag. — Vedel: Mittelalterliches Heldenleben; Mittelalterliche Ritterromantik. — Spieß, Die deutschen Volkstrachten. — Fischer, Zwergröschen. — Wuttke-Biller, Ein Mann ein Wort. — Rosegger, Waldjugend. — Rosegger, Als icli noch der Waldbauernbub war.— Schmid, Der Jägerwirt von München. - Jegerlehner, Am Herdfeuer der Sennen. — Albert, Das Goldschiff. — De Amicis, Herz, Ein Buch für die Jugend. — Marryat, Steuermann Hurtig. Rosegger, Waldferien. — Weber, I lans Stock, der Schmied von Ochsen-furt. — Becker, Auf der Wildbahn. — Roth, Kaiser und König. — Galland, Die Perleninsel. — Frommei: Aus dem untersten Stockwerk; Aus der Familienchronik eines geistlichen Herrn; Aus vergangenen Tagen; Aus goldenen Jugendtagen. — Bäßler: Die Rolandsage; Die Alexandersage. — Möricke, Das Stuttgarter Hutzelmännlein.— Gotthelf, Kurt von Koppigen. — Kotzde, Lustige Märchen. — Schaffstein, Der getreu^ Eckart. — Musäus, Libussa. — Volkmann-Leander, Träumereien an französischen Kaminen. — Grillparzer-Stifter, Geschichten aus der Wienerstadt. — Halden, Lustige Geschichten. — Marryat, Jakob Ehrlich. Rosegger, Aus dem Walde. — Uhland, Herzog Ernst von Schwaben. — Körber, Der Lotse der Gefion. — Stöber, Ein Held im Kirchenrock. — Marryat, Peter Simpel. — Rosegger, Deutsches Geschichtenbuch. — Storm, Pole Popenschäler. — Raabe, Deutsche Not und deutsches Ringen. — Falke, Klaus Bärlappe. — Chätelain, Zwölf Meistererzählungen. — Jegerlehner, Was die Sennen erzählen. — Pederzani-Weber, Götz von Berlichingen. — Halden, Im Doktorhause. -Porger, Moderne erzählende Prosa. — Storm, Bötjer Basch. — Richter, Lustige Geschichten aus alter Zeit. — Speck, Der Joggeli. — Frommei, Der Heinerle von Lindeibronn. — Bierbaum, Zäpfel Kerns Abenteuer. — Freytag, Die Journalisten. — Bitterauf, Napoleon 1. — Schönherr, Allerhand Kreuzköpf. — Lambertz, Der Richter. — Hertz, Parzival. — Zöhrer, Österreichisches Sagen- und Märchenbuch. — Das große Weltpanorama. — Bartsch, Das deutsche Leid. — Floericke, Vögel fremder Länder. — Dekker, Auf Vorposten im Lebenskampf, II. — Bölsche, Der Mensch der Vorzeit, II. — Mielke, Vom Werden des deutschen Dorfes. Werner, Auf fernen Meeren. — Volk, Geologisches Wanderbuch. — Winckelmann, Edle Einfalt und stille Größe. — Ortbauer, Die Rifpiraten und ihre Heimat. — Vitzthum, Christliche Kunst im Bilde. — Lamer, Griechische Kunst. — Lion, Das Pfadfinderbuch. — Rosegger, Mein Lied. — Sonnenburg, Irn-fried und Erwin. — Floericke, Dalmatien und Montenegro. — Smolle, Sagenbuch aus Österreich-Ungarn. — Das neue Universum. — Ilenniger-Harten, Hundert Schwänke und Schelmenstreiche.— Geißler, Das Tristanlied. — Vesper, Tristan und Isolde. — Dickens, Oliver Twist. — Gerstäcker, Abenteurergeschichten. — Laukhards Leben und Schicksale, herausgegeben von Frederik. — Hoffmann: Romantische Märchen; Deutscher Jugendfreund, Bd. 66. — Kirchhoff, Die Erschließung des Luftmeeres. -Schönherr, Die Bildschnitzer. — Sadče, Römer und Germanen. — Löns, Der Wehrwolf. — Chun, Aus den Tiefen des Weltmeeres. — Gansberg-Weule, Kulturelemente der Menschheit. — Teuffenbach, Österreichs Hort. — Wustmann, Allerhand Sprachdummheiten. — Ludwig, Schiller, sein Leben und Schaffen. — Der gute Kamerad, 25. Folge. — Scheffel, Das Waltari-lied. — Heller, Erzherzog Franz Ferdinand. — Biedenkapp, Die Entwicklung der modernen Verkehrsmittel. — v. Leyen, Die Götter und Göttersagen der Germanen. — Promber, ln Sturm und Not im Lenkballon. — Roland, Dreißig Jahre in der Fremdenlegion. — Pape, Auf nach Frankreich. -Charlotte Niese, Aus schweren Tagen. — Lauff, Der Tücher von Köln. - Kotzde: Die Geschichte des Stabstrompeters Kostmann; Im Schillschen Zug. — Bermann-Umlauft, Sagen und Geschichten aus der Kaiserstadt Wien. — Brüning, Leben und Weben in Wald und Feld. — Enzberg, Fridtjof Nansens Erfolge. — Fraungruber, Österreichisches Sagenkränzlein. — Smolle, Aus sturmbewegter Zeit.— Sven Hedin, Von Pol zu Pol. — Blümlein, Schloß Fechenbach. — Sudermann, Frau Sorge. — Niemann, Der Schleier der Tanit. — Ewald, Der Zweifüßler und andere Tiergeschichten. — Ritter, Das Nibelungen jahr. — Ostwald, Die Mühle des St. ü. d. u 3 Lebens. — Jugendfreund-Bibliothek, Bd. 7, 8. — Falckenberg, Die Fahrt ins Wunderbare. — Anakreontische Oden und Lieder im Verlag Rowolt. — v. Scholz, Deutsches Balladenbuch. — Gräve, Dichter der neueren Zeit, acht Lebensbilder. — J. Paul, Im Garten der Freude. — Hoffmann, Romantische Märchen. — Günther-Gibson, Was ist Elektrizität? — Gruber, Der Alkoholismus. — Servaes, I Ieinrich von Kleist. — Herzog, Der Nibelungen Fahrt ins Hunnenland. — Stöcker, Der Sohn des Soldatenkönigs. — Mein Österreich, Illustrierte Monatschrift für die Jugend, 1. Jahrg. — Möricke, Du bist Orplid, mein Land. — Hope, Geschichte eines ausgewanderten Knaben. — Geißler, Die sieben Glücksucher.— Kurz: Der Sonnenwirt; Schillers Heimatjahre; Gesammelte kleinere Erzählungen. — O. Ernst, Semper, der Jüngling. — Manzoni, Die Verlobten. — Simrock, Das Amelungenlied. — Gutzkows Meisterdramen. — Ludwig: Zwischen Himmel und Erde; Die Heiteretei und ihr Widerspiel. — Geibel, Ausgewählte Gedichte.— Prinz v. Schoenaich-Carolath, Fern ragt ein Land. — Keller, Ausgewählte Gedichte. — Raimunds Werke. — Dannemann, Wie unser Weltbild entstand. — Frangois Luise v., Die letzte Reckenburgerin. — Wildenbruch, Die Danaide. — Raabe, Die Chronik der Sperlingsgasse. — Floericke, Taschenbuch zum Vogelbestimmen. — Öser, Hausbuch deutscher Poesie und Prosa. — Kosmos, Zeitschrift für deutsche Naturforschung. — Heimat und Welt (Zeitschrift). — Hesse, Peter Camenzind. — C. Viebig, Drei Erzählungen. — Handel-Mazetti, Jesse und Maria. — Carlyle, Arbeiten und nicht verzweifeln. — Droste-Hülshoff, Briefe, Gedichte, Erzählungen. — Alexis, Die Hosen des Herrn von Bredou'. — Bartels, Die Dithmarscher. — Brentano, Chronika eines fahrenden Schülers. — Pichler, Jochrauten — Wilbrandt, Novellen aus der Heimat. — Greif, Gedichte. — Falke, Gedichte. — Paul Keller: Waldwinter; Heimat; Das letzte Märchen. — Keller Gottfried: Der grüne Heinrich; Die Leyte von Seldwyla. — Fontane: Vor dem Sturm; Grete Minde; Der Stechlin. — Rosegger, Erdsegen. — Ileyse, LArrabiata. — Pleer, Der König der Bernina. — Laube, Die Karlsschüler. — Zahn, Firnwind. — Hoffmann, Das Gymnasium zu Stolpenburg. — Jensen, Eddystone. — Hofmannsthal, König Ödipus. — Strauß, Freund Hein. — Böhlau, Der Rangierbahnhof. — Viebig, Das schlafende Pleer. — Ebner-Eschenbach, Ein Volksbuch. — Hansjakob, Erinnerungen einer alten Schwarzwälderin. — Wildenbruch, Die Rabensteinerin. — Raabe, Chronik der Sperlingsgasse. — Fischer, Der Schatzgräber. — Enzensberger, Wie soll unsere Jugend die Alpen bereisen. — R. Dehmel, Gedichte. — Lienhard, Der Raub Straß-burgs. — Riehl, Kulturgeschichtliche Novellen. B. Durch Gcschenkc. Frau Samassa, Fabrikantensgattin: Pröhle, Rheinlands schönste Sagen und Geschichten. — Rhoden: Trotzkopfs Brautzeit; Aus Trotzkopfs Ehe. — Spyri, Heidi. — Herr Dir. Pucsko: Beecher Stowe, Onkel Toms Hütte. — Schulausgaben Gräser, Hölder und Freytag: Goldenes Vlies, Sappho, Ahnfrau (2 Ex.), König Ottokars Glück und Ende, Ein Bruderzwist, Der Traum ein Leben, Wallenstein, Maria Stuart, Julius Cäsar (2 Ex.), Koriolanus (2 Ex.), Minna v. Barnhelm, Laokoon (2 Ex.), Hermann und Dorothea, Iphigenie (2 Ex.), Zwischen Himmel und Erde (2 Ex.), Der Erb-förster. — Frau Oberfinanzrat Lenarčič: Holub, Sieben Jahre in Südafrika. — Brehms Tierleben, 4 Bände. — Sven Hedin, Von Pol zu Pol. — Zimmermann, Unsere Kolonien. — Kindlhofer (2. Klasse): Meier, Morgenländische Anthologie. — Braun, Charles Dickens. — Roth, Die Römer in Deutschland. — Höcker, Hoffart und Demut. — Schwift, Gulliwers Reisen. — Bass (2. Klasse): Karsten Brandt, Aus eigener Kraft. — Ein Schüler der 7. Klasse: Baumgartner, Drei Indianergeschichten. — Mair, Der Sensenschmied von Volders. — Quinquerez, Österreich hoch oben im Norden. — Marryat, Sigismund Rüstig. — Prof. Nerad: Zöhrer-lluschak, Am Lagerfeuer. — Du Nord, Aus der Kaiserstadt. — Zöhrer-Iluschak: Unter dem Kaiseradler; Österreichisches Seebuch. — Zdekauer, Von der Adria und aus den schwarzen Bergen. Bestand im Schuljahre 1910/11: 906 Werke in 1076 Bänden, dazu » » 1911/12: 224 » » 237 BestandamEndedesSchulj. 1911/12: 1130 Werke in 1313 Bänden. II. Die historisch-geographische Lehrmittelsammlung stand unter der Obsorge des Professors Dr. Otto Jauker. Sie bekam im Schuljahre 1911/12 folgenden Zuwachs: A. Durch Ankauf. a) Karten: Reliefkarte der obersteirischen Alpen und des Salzkammergutes. — Bamberg, Karte von Skandinavien. — Sydovv, Planigloben. b) Bücher: Aus Natur- und Geisteswelt, der Orient. — Wickenhagen, Leitfaden des kunstgeschichtlichen Unterrichtes. — Harms, Erdkunde 1. und II. — 14 Hefte Erklärungen zu den Wünsche-Bildern. c) Anschauungsmittel: Wünsche, Geographische Charakterbilder (14 Stück). — Hölzel, Geographische Anschauungsbilder, Nr. 42. — Langel, Geschichtsbilder (28 Tafeln). — Geistbeck, Geographische Detailbilder (25 Bilder). B. Durch Schenkung. 12 Bilder aus den Alpen (Putick, VII. Klasse). — Ricordo di Turino (32 Bilder, v. Schwarz, VI. Klasse). — A. E. Lux, Die Balkanhalbinsel (Zentner, VI. Klasse). — 2000 Jahre Schiffahrt in Wort und Bild (302 Ansichtskarten mit Textheft, Firma Till-Windeis). Zuwachs: 35 Nummern, 405 Stück. — Stand Ende 1911/12: 560 Nummern, 1086 Stück. III. Die naturhistorische Sammlung unter der Obsorge des k. k. Professors Dr. Josef Bischof erhielt folgenden Zuwachs: I. Zoologie. A. Durch Schenkung. Herr Gutsbesitzer II. Strzelba spendete mehrere Vogelbälge und einen Purpurreiher; Herr Major Brückner mehrere Schlangen; Herr Rechnungsrat Götz ein Axolotl und eine Schlangenhaut; Schüler Gratzl (IV.) einen Igel; Schüler Perles Rehgeweihe, 2 Stopf-exemplare; Schülerin Stedry (1.) 2 Grottenolme; vom Kustos eine Reihe von Präparaten niederer Tiere. B. Durch Ankauf. 3 Spirituspräparate. 2. Botanik. Durch Ankauf. Die Alpenblumen, Serie A und B, 10 Blätter. 3. Mineralogie, Geologie und Paläontologie. Durch Ankauf. 12 Stück Minerale. Gegenwärtiger Stand der Sammlung: Zoologie 221, davon 44 Skelette oder Skeletteile; Botanik 60 Modelle, 25 Holzproben, 1 Merhar; Mineralogie und Geologie: 438 Minerale, 75 Gesteine, 225 Petre Fakten; Abbildungen und Karten : ISO, und zwar 80 zoologische,.40 botanische, 60 mineralogischgeologische Abbildungen und Lichtbilder. IV. Die physikalische und chemische Lehrmittelsammlung, verwaltet von Professor Adrian Achitsch, erfuhr nachstehenden Zuwachs: A. Durch Ankauf. 4 Holtzsche Fußklemmen, 1 Platintiegel, 1 Platinschale, 1 Platinblech, Platindraht, 1 Taschenvoltmeter, Kreisnoniusmodell, Stahlmeßband, Jollysche Federwage, Schmidtscher Kreisel, Doppelpendel nach Airy, berganlaufender Doppelkegel, Messingspirale, Bodendruckapparat, Turbinenmodell, Ausflußapparat, Feuerspritzenmodell, Apparat für Mariotteschen Versuch, Tre-velyanscher Waclder, elektrisches Glockenspiel, Kugeltanz, Henleyscher Auslader, Motor Für Influenzelektrizität, Sandapparat, elektrolyt. Apparat nach Hoffmann, Modell des Grammeschen Ringes, Röntgenröhre, Barium-platincyanürschirm, Elektromotor, Induktionsapparat, Geißlersche Röhren, Coulotnbschc Drehwage, Apparat nach Dela Rive, Akkumulator, Tangentenbussole, Morsestation, Exners Elektrometer, Kette aus Silber- und Platingliedern, Sirene mit Zählwerk, Kugelresonatoren, Interferenzröhre, Theodolit, sphärische Hohlspiegel aus Metall, Schnellseher nach Anschütz, rasch gekühlte Gläser, Didymglaswürfel, Radiometer, Taschenspektroskop, Zylinderspiegel, Regelspiegel, Spektralapparat, Reagenzienregal, verschiedene Chemikalien und Gerätschaften aus Glas. B. Durch Schenkung. 1 Schweinsblase durch den Schüler Perles (IV. Klasse). Gegenwärtiger Stand der Sammlung: Mechanik fester, flüssiger und gasförmiger Körper mit 51, beziehungsweise 26 und 24, Wärmelehre mit 17, Magnetismus mit 9, Elektrizität mit 71, Akustik mit 10, Optik mit 57 Stücken. Außerdem verschiedene Gebrauchsgegenstände, Werkzeug u. dgl., inventarisiert in 259 Nummern. Die Lehrmittelsammlung für den Zeichenunterricht unter der Obsorge des Zeichenassistenten Hans Klein erhielt durch Ankauf folgenden Zuwachs: 18 figurale Gipsmodelle. Stand am Schlüsse des Schuljahres: 304 kleine Holzmodelle. 47 Gefäßformen. — .5 Fliese. — 45 Gebrauchsgegenstände. — 1 Vorlagenwerk. — 20 Schmetterlinge in Glaskästchen. — 25 Gipsmodelle. Die Lehrmittelsammlung für den Gesang unter der Obsorge des Gesanglehrers Rudolf Paulus erhielt durch Ankaut folgenden Zuwachs: Karl YVendl, Zweistimmige und dreistimmige Messe. — Hr. Hartmann, Zweistimmige lateinische Messe. — L. Attenhoffer, Lateinische Messe, op. 62, für gemischten Chor. — Josef Gruber (Salve Regina), Messe für vierstimmigen Männerchor, op. 197. — Kranz Schöpf, Zweite Messe in G-dur für vierstimmigen Männerchor. —- Kr. Schnabl, Der achte Psalm für Männerchor. — Sturm, «Gott grüße dich», Männerchor. — K. Mendelssohn-H., «Der Jäger Abschied>, Männerchor. Orgelalbum von A. Propp-mann. — Präludien-Album von Ziehrer. Der k. k. botanische Garten, welcher der Oberleitung des k. k. Schulrates Professor Alfons Paulin und der Obsorge des k. k. Gärtners Kranz Juvan anvertraut ist, steht zur Benützung allen staatlichen Lehranstalten offen. Dem Publikum ist er an regen freien Nachmittagen zugänglich. Die öffentliche Studienbibliothek mit einer jährlichen Dotation von 2400 K unter der Verwaltung des k. k. Kustos Herrn Lukas Pintar kann unter den gesetzlichen Vorschriften sowohl von dem Lehrkörper als auch von den Schülern benützt werden. Dieselbe enthielt am Schlüsse des Solarjahres 1911: 39.556 Werke, 60.910 Bände, 9424 Hefte, 3755 Blätter, 439 Manuskripte und 133 Landkarten. Das Landesmuseum Rudolfinum enthält sehr reichhaltige Sammlungen aus allen drei Naturreichen, von Altertümern und kulturhistorischen Objekten, erweitert durch reichhaltige Pfahlbauten- und prähistorische Kunde in Krain. Statistik der Schiller im Schuljahre 1911/12. (Das + Zeichen — — — — 1 1 5 7 20 » 21 » — 1 1 2+1 •j 3+ 1 3 Summe . . 31 • 7 23+6 22+5 21+3 13+3 10 13 16+1 149+25 6. Nach dem Wohnorte der Eltern. Ortsangehörige 25+6 23+4 20+5 20+3 12+2 9 13 10 132+20 Auswärtige 6+1 +2 2 1 1 + 1 1 6 | 1 17+ 5 Summe . . 31+7 23+6 22+5 21+3 13+3 10 13 16+1 149+25 7. Klassifikation. n) Zu Ende des Schuljahres 1911/12: Zum Aufsteigen in die nächste Klasse waren : Vorzüglich geeignet . . . 6+2 4+1 9+2 8+1 2+2 2 2 4 37+ 8 Geeignet 17 + 5 13+1 9+1 10+2 9 7 8 11 84+ 9 Im allgemeinen geeignet . . — 1+1 — — — 1+ 1 Nicht geeignet 4 4+1 4+1 3 — — — 1 16+ 2 Die Bewilligung zu einer Wiederholungsprüfung er- hielten 4 1 +1 2 3 . — 10+ 1 Nicht klassifiziert wurden Außerordentliche Schüler — +2 + 1 1 — + 1 1+ 4 Summe . . 31+7 23+6j22+5 1 21+3 13+3 10 13 16+11149+25 b) Nachtrag zum Schuljahre 19)0/11: Wiederholungsprüfungen waren bewilligt................ Entsprochen haben . Nicht entsprochen haben (oder nicht erschienen sind)..................... Nachtragsprüfungen waren bewilligt................. Entsprochen haben . . . Nicht entsprochen haben . Nicht erschienen sind . Darnach ist das Endergebnis für 1910/U Vorzüglich geeignet Geeignet................. Im allgemeinen geeignet . Nicht geeignet .... Ungeprüft blieben . Klasse IV. j V. y.u- VI. 1 VII. t> 20 9 12 7 17 I 14 I I 10 3 13 Summe 8. Geldleistungen der Schüler. Das Schulgeld zu zahlen waren verpflichtet: im I. Semester . . . . im II. Semester . . . . Zur Hälfte waren befreit: im I. Semester . . . . im II. Semester . . . . Ganz befreit waren: im I. Semester . . ■ . im II. Semester . . . . Das Schulgeld betrug im ganzen: im I. Semester . . . K im II. Semester ...» :i5 25 29 20 11 12 16 vin. r 20 12 20 27 soo 'ISO 12 I I 20 17 •ISO •140 6 I 10 s 23 21 200 240 19 16 ■100 320 10 12 360 160 Zusammen . K 11280 920 440 720 fi20 140 100 4 6 3 6 9 10 160 1 20 I I 1 I 240 240 33 95 5 15 14S 118 121 2780 2100 MO 280 ■ISO ■ISS0 I )ie A u f 11 a li m s t a x e n betrugen K Die L e h r m i 11 e 1 b ei -träge betrugen . » I)ie Ta x e n f ü r Z e u g n i s -d u p 1 i k a t e betrugen . » Klasse Zu- sammen I. i II. III. IV. v. VI. VII. VIII. 159-60 80 — 4' 20 66’ 56 ’ — 4- 58 • — 4’ 36' — 4 • 20 20 • 4 20 26' 4-20 34 ' — 176 40 376' — 8 • — Summe . K 239 60 70-20 60- — 62 • — 36 - - 24 * 20 30' 20 38 ’ 20 560-40 9. Besuch des Unterrichtes in den relativ-obligaten und nichtobligaten Gegen- ständen. Zweite Landessprache (Slowenisch): I. Kurs '>6 24 4 1 r>r> II. » — 19 15 1 — 1 36 111. » — — 11 r> 16 IV. — — — — — 7 10 17 Freihandzeichnen: I. Kurs 15 r. . _ 20 II. und III. Kurs . . . 1 7 10 1 — — 19 Turnen: I. Kurs 14 7 21 H. » 7 8 15 »'• * — 7* i* — — 8 Gesang: I. Kurs 7 4 11 11. » 6 3 1 2 i 4 22 Stenographie: 1. Kurs — - 1 1 8 i 20 Italienische Sprache: I. Kurs — — — 7 — i 8 10. Stipendien. Anzahl der Stipendisten . 1 4 o 1 i 2 5 16 Gesamtbetrag der Stipen- dien K — 720 761 920 140 84 231 1590 4446 * freiwillig unterrichtet. 11. Unterstiitzungswesen. a) An Stipendien bezogen (siehe unter 10) 16 Schüler 4446 K. b) Die Unterstützungsbücherei unter der Verwaltung des Prof. Hans fülle erwarb durch Ankauf 40 Bücher. Geschenkt wurden von dein k. k. Schulbiicherverlage 20, Tempsky 48, Freytag und Berndt 7, Deuticke 5, Velhagen 5, Ilölzel 4, Rauch 4, Bamberg 3, Fromme 3, Pichler 3, Ilölder 2, von Frau Samassa 3, Frau Oberst Thalhammer 5, Frau Hauptmann Luckmann 8, von den Lehrern der Anstalt Dr. Fiegl 5, Hille 2, Nerad 1, Dr. v. Schöppl 4, von den Schülern der 11. Klasse Alfons Jamšek 1, Kindlhofer 2, Willitzer 1, Heliodora Pokorny 1, der III. Elbert 1, Künigl 1, Kletsch 1, Leinert 3, Schöpfer 1, Stampfl 2, Hermine Schönbacher 2, Erna Unger 3, Czansky 2, der IV. Drobiunig 1, Ješe 1, Kreuzer 5, Perles 2, Schwarz 1, Stadler 1, der V. Czerny 6, Gerstner 1, Zeschko 9, der VI. Piščanc 2, Schwarz 1, Skorpik 1, der VII. Kaltenegger 2, Wölfling 1, der VIII. Alois Luckmann 2, Norbert Luckmann 5, Strigi 3; zusammen 197 Bücher. Da außerdem aus den alten Büchern, die 1908 vom I. Staatsgymnasium der Anstalt überwiesen wurden, jetzt noch 8 Stück als verwendbar eingestellt werden konnten, betrug der ganze Zuwachs 245 Bücher. Aus dem vorjährigen Bestände von 860 Büchern mußten wegen Neueinführungen und infolge starker Abnützung 67 ausgeschieden werden, daher beläuft sich der gegenwärtige Bestand auf 1038 Bücher. c) Anderweitige Unterstützungen. Die verehrliche Direktion der Philharmonischen Gesellschaft spendete zu drei Kammermusikabenden je 20 Freikarten für Schüler. Herr Fabrikant Wilhelm Tönnies und Frau Oberfinanzrat Lenarčič sandten dem Vereine Kleidungsstücke. d) Der Verein zur Unterstützung dürftiger Schüler an dem k. k. Staatsgymnasium mit deutscher Unterrichtssprache zu Laibach, dessen Satzungen mit dem Erlasse des k.k. Landespräsidiums für Krain vom 5. Juni 1909, Z. 1451/Pol., genehmigt worden sind, verfolgt den Zweck, dürftige, gesittete und fleißige Schüler der genannten Anstalt zu unterstützen. Die Unterstützung kann in Anschaffung von Schulrequisiten und Kleidern, in Anweisung von Freitischen, Geldaushilfen zur Zeit einer Krankheit oder bei sonst berücksichtigungswürdigen Fällen u. a. bestehen. Übersicht über die Kassa-Gebarung im Schuljahre 1911/12. A. Einnahmen: Anfänglicher Kassarest.......................................... 17 K 21 h Beihilfen: vom krainischen Landesausschusse . . . . 100 K von der Stadtgemeinde Laibach.................40 » vom Vereine für Armenpflege in Laibach . . 430 » von der Frauenortsgruppe Laibach des Vereines «Südmark»..................................100 » von der Männerortsgruppe Laibach des Vereines -Südmark».................................. 50 * 720 » — » Fürtrag . . . 737 K 21 h Übertrag ... 737 K 21 h Mitgliederbeiträge................................................. 76 » — » Fördererbeiträge.................................................. 398 » » Spende «Kegelabend: Grüne Insel» .................................. 11 * 41 » Ergebnis der Weihnachtssammlung*.............................. 119 » 50 » Thekengeld, Eintrittsgeld, Überschüsse........................— » 48 » Summe . . 1342 K 60 h B. Ausgaben: Geldunterstützungen und Kostgeld............................. 637 K — h Kleider...........................................................210 • — » Schuhe........................................................... 145 » 20 » Drucksorten, Einkassierung........................................ 29 » 30 » Summe . . . 1021 K 50 h Es ergibt sich somit ein schließlicher Kassarest von . . 321 » 10 » C. Vereinsverinögen: Dieses besteht aus der Einlage auf Einlagebüchel der Krainischen Sparkasse Nr. 307.792 per 120 K 98 h und dem Kassareste von 321 K 10 h, daher zusammen per 442 K 8 h. Verzeichnis der ordentlichen Mitglieder des Unterstützuiigsvereines.** Herr Achitsch Adrian, k. k. Gymnasialprofessor. » Bamberg Ottomar jun., Handelsgesellschafter. » Belar Albin, k. k. Landesschulinspektor. > Dr. Bischof Josef, k. k. Gymnasialprofessor. > Graf Chorinsky Rudolf, k. k. Hofrat, 10 K. » Dr. Eger Ferdinand, Rechtsanwalt und Landtagsabgeordneter, 20 K. » Eisenberg Alfons, k. k. Realschulprofessor. » Elsner Adolf, k. k. Landesgerichtspräsident, 3 K. » Gruber Alexander, Tabakhauptverleger und Hausbesitzer. » Hille Hans, k. k. Gymnasialprofessor. Frau Högler Relly, Arztensgattin. Herr v. Kastl Karl, k. u. k. Oberstleutnant i. R. Frau Kreuter-Galle Lina, Private. Herr Lob Josef, k. k. Gymnasialprofessor. » Nerad Josef, k. k. Gymnasialprofessor. * I. Klasse: Baron Baillou, Hardo Galič, Winternitz a 5 K; Banaucli, Eger, Halbensteiner, Jaksche, Paul, Verderber a 2 K; Friedl, Karl Galli:, Högler, Putick ä 1 K. — Magda Figala 2 K; Eleonora v. Valenta, Theodora v. Woinovich Ji 1 K. — II. Klasse: Alfons und Johann famšek, Lorant ä 5 IC; Banauch, Gatsch, Hermann, ICliment, Strzelba ä 2 IC; Baß, Briickner, Pammer fi 1 IC. — III. Klasse: Graf ICiinigl 5 K; Verderber 2 K; Högler, I.einert, Schöpfer ä 1 K. — IV. Klasse: Freiherr v. Schwarz 5 IC; Eger 2 IC; Gratzl, Högler, lCren, I.angof, Pucslco, Stacul ä 1 IC. — Ilse Breindl, Paula Röger, Albina Stadler 2 IC. — V. Klasse: Zeschko 5 IC. — VI. Klasse; Freiherr v. Schwarz 10 K; 1’avločič 3 IC; Cesnovar, Strzelba & 2 IC.— VII. Klasse: Ritt. v. ICaltenegger, Pammer, IConrad und I.eonhard Praxmarer, Weber a 1 K. — VIII. Klasse: Stedry 2 IC; Ritt. v. Strigi 1 IC 50 h; Ritt. v. Luschan, l’ucsko ;'i 1 IC. ** Bei jenen Mitgliedern, welche mehr als die Mitgliedsgebühr von 2 IC zahlen, ist der Jahresbeitrag angegeben. Frau Paichel Hermenegilde, Arztenswitwe und Besitzerin. » Pammer Philomene, Direktorsgattin. Herr Pammer Kamillo, Direktor der Krainisclien Baugesellschaft, Vizepräsident der Handels- und Gewerbekammer, 7 K. » Podrasek Hugo, k. k. Gymnasialprofessor. » Pucsko Alexander, k. k. Gymnasialdirektor. » Dr. Ritt. v. Schöppl, k. k. Gymnasialprofessor. » Staudacher Ferdinand, k. k. Landesregierungs-Rechnungsoffizial und Gemeinderat. Der Vereinsausschuß besieht aus folgenden Mitgliedern: Pucsko Alexander, Vorstand. Dr. Eger Ferdinand, Vorstandstellvertreter. Nerad Josef, Vereinssekretär. Staudacher Ferdinand, Vereinskassier. Dr. Bischof Josef, Ausschußmitglied, llille Hans, Ausschußmitglied. Lob Josef, Ausschußmitglied. Verzeichnis der Förderer des Vereines. Herr Dr. Anton Ritt. v. Schoeppl, Amtsdirektor der Krainisclien Sparkasse (mit einmaligem Fördererbeitrage im Jahre 1909 per 30 K). Tischgesellschaft «Grüne Insel» (mit einmaligem Fördererbeitrage im J. 190':) per 30 K). I m Schuljahre 1911/12: Herr Freiherr v. Baillou Leo, 10 K. Frau Breindl Rosa, Oberstleutnantsgattin, 2 K. Herr Gerne Josef, Adjunkt der Krainisclien Sparkasse, 2 K. » Dobnik Franz, k. k. Hauptmann, 5 K. » Dr. Eger Ferdinand, Rechtsanwalt und Landtagsabgeordneter, 4 K (Mitgliedsbeitrag 20 K). ” Elbert Julius, Handelsgesellschafter und Gemeinderat, 5 K. > Ingenieur Gmeyner Ernst, Bergdirektor, Direktor der Johannisthaler Kohlengewerkschaft, 60 K. » Dr. Ilegemann Ottmar, evangelischer Pfarrer, 50 K. » Herrisch Josef, Magazinsmeister der Südbahn, 1 K. » Dr. Högler Hans, Tabakfabriksarzt, 2 K. » v. Kastl Karl, k. u. k. Oberstleutnant i. R., 55 K (Mitgliedsbeitrag 2 K). Frau Kleč-Ahn Lina, Private, 2 K. Herr Kosler Johann, Privatier, 20 K. » Graf Künigl Karl, k. k. Bezirkshauptmann, 10 K. » Lenarčič Josef, k. k. Oberfinanzrat, 10 K. » Luckmann Anton, Privatier, 20 K. » Luckmann Karl, k. u. k. Hauptmann, 10 K. » v. Mark Gustav, k. u. k. Major, 5 K. » Mühleisen Artur, Privatier, 4 K. Frl. Predovnik Marie, Private, 10 K. Herr Putick Wilhelm, k. k. Oberforstrat, 1 K. *> Röger Hans, Repräsentant der «Assicurazioni Generali», 3 K. » Röger Josef, Kreditvereinssekretär der Krainisclien Sparkasse, 2 K. » Samassa Albert, Privatier, 20 K. Schöpfer Hermann, k. k. Oberstleutnant, 5 K. Se. Exzellenz Freiherr von Schwarz Theodor, k. k. Landespräsident, 20 K. Frau Stampfl Marie, Handelsfrau, 2 K. Herr Stedry Gustav, Oberbaukommissär, 5 K. » Stoy Karl, k. k. Hauptmann-Rechnungsführer, 3 K. » Tönnies Wilhelm, Maschinenfabrikant, 10 K. » Dr. v. Valenta Alfred, k. k. Professor, 10 K. » Verderber Alois, k. k. Oberrechnungsrat, 8 K. » v. Woinovich Koloman, k. k. Major, 2 K. » Zeschko Albert, Privatier, 20 K. Der Verein zählte demnach am Ende des Schuljahres 1911/12 22 ordentliche Mitglieder und 36 Förderer. Allen P. T. Mitgliedern, Förderern und Gönnern des Unterstützungs-vereines spricht hiemit der Ausschuß im Namen der unterstützten Schüler seinen verbindlichsten und wärmsten Dank aus und empfiehlt den Verein auch fernerem Wohlwollen und gütiger Beachtung. VIII. Reifeprüfung. Zur Reifeprüfung im Sommertermine meldeten sich und wurden zugelassen alle öffentlichen Schüler und ein Privatist der VIII. Klasse. Die schriftlichen Prüfungen wurden am 17., 18. und 19. Juni abgehalten. Ein öffentlicher Schüler trat vor der schriftlichen Prüfung zurück. Zur Bearbeitung wurden folgende Themen gegebom: a) Aus dem Deutschen zur freien Wahl: 1.) Drei Dinge machen den Meister: Wissen, Können, Wollen. — 2.) Wie bestimmen Österreich-Ungarns Geographie und Ethnographie seine Stellung unter den Staaten Kuropas? — 3.) Wann ist uns im Leben der Epiker, wann der Lyriker und wann der Dramatiker ein gern gesehener Gast? b) Aus dem Lateinischen: Cicero, de officiis, I., § 74 -77 (ed. Schiebe). (Vergleich der friedlichen, staatsmännischen Wirksamkeit und der kriegerischen Betätigung.) c) Aus dem Griechischen: Homer, Odyssee, XVI., 186 224. (Odysseus gibt sich seinem Sohne Telemachos zu erkennen.) Der Erfolg der mündlichen Prüfung, welche unter dem Vorsitze des k. k. Landesschulinspektors Herrn Albin Belar am 12., 13. und 15. Juli stattfindet, wird im nächsten Jahresberichte bekanntgegeben werden. IX. Wichtigere Erlässe der k. k. Unterrichtsbehörden. 1.) L.-Sch.-R.-Erl. vom 16. November 1911, Z. 8092, nach welchem Gesuche um Befreiung vom Unterrichte in der griechischen Sprache in der III. und IV. Klasse spätestens 4 Wochen nach Beginn des Schuljahres einzubringen sind. 2.) U.-M.-Erl. vom 13. November 1911, Z. 32.630, demzufolge nach erfolgter Anweisung auf eine ermäßigte Fahrkarte für die Eisenbahn die mit der Unterschrift des Schülers versehene Photographie, auf welcher außerdem die Anstaltsdirektion die Identität des Schülers zu bestätigen hat, als Identitätskarte vorzuzeigen ist. 3.) L.-Sch.-R.-Erl. vom 2. Dezember 1911, Z. 8482, wonach die Schüler anzuweisen sind, alle Gesuche, Eingaben usw. stets eigenhändig zu schreiben. 4.) L.-Sch.-R.-Erl. vom 5. Dezember 1911, Z. 8489, in welchem betreft der vom Österreichischen Flottenvereine für Mittelschüler der obersten Klassen geplanten Studienreisen ans Meer Weisungen erteilt werden. 5.) L.-Sch.-R.-Erl. vom 27. Jänner 1912, Z. 555. Die Schüler sind zu belehren, nur Ausgaben mit der Approbationsklausel zu kaufen, und wenn solche nicht erhältlich, sich bei der Direktion die notwendige Aufklärung zu holen. 6.) L.-Sch.-R.-Erl. vom 6. März 1912, Z. 1208, mit welchem angeordnet wird, daß die Noten aller Einzelprüfungen und schriftlichen Arbeiten zu Ende jeder Woche in den Klassenkatalogen einzutragen sind. 7.) L.-Sch.-R.-Erl. vom 9. März 1912, Z. 1734, welcher besagt, daß Mittelschülern von der Adelsberger Grottenkommission eine Ermäßigung des Eintrittspreises, und zwar bei Einzelbesuch für die Zeit vom 1. März bis 15. Oktober, bei korporativem Besuche während des ganzen Jahres gewährt wird. 8.) L.-Sch.-R.-Erl. vom 9. Mai 1912, Z. 3359. Die Schüler sind alljährlich über das «Alpine Notsignal» zu belehren und ihnen auch dessen weitere Verbreitung nahezulegen. X. Zur Chronik des Gymnasiums. Im Schuljahre 1911/12 hatte die Anstalt bereits alle acht Klassen des zufolge Allerhöchster Entschließung vom 23. Oktober 1907 aus den vier Klassen der Filialanstalt des k. k. I. Staatsgymnasiums in Laibach hervorgegangenen selbständigen, in Erweiterung begriffenen Staatsgymnasiums mit deutscher Unterrichtssprache. An die Stelle des von der Anstalt geschiedenen Gesanglehrers Alois Kern kam mit Beginn des Schuljahres 1911/12 zunächst stellvertretend, dann aber als berufene Lehrkraft der Musiklehrer der Philharmonischen Gesellschaft in Laibach, Rudolf Paulus, dessen Bestellung mit L.-Sch.-R.-Erl. vom 28. Dezember 1911, Z. 8830, genehmigt worden. Das Schuljahr wurde am 18. September mit dem hl. Geistamte in der Deutschen Ordenskirche eröffnet. Die Aufnahms- und Wiederholungsprüfungen wurden am 16. und 18. September abgehalten. Am 4. Oktober beging das Gymnasium das Allerhöchste Namensfest unseres allergnädigsten Kaisers mit einem feierlichen Schulgottesdienste in der Deutschen Ordenskirche, dessen Abschluß die Volkshymne bildete. Außerdem nahm noch der Direktor mit einem Mitgliede des Lehrkörpers an dem Hochamte in der Domkirche teil. Der Herr k. k. Landesschulinspektor Albin Belar inspizierte den Unterricht in einzelnen Klassen am 4. Dezember 1911, am 20., 21., 22. Februar, 9., 12., 13., 15., 16. März LJ. Am 6. November trug Herr Emil Roland, gewesener Hofschauspieler, aus Schillers Dichtungen und den Schöpfungen österreichischer Dichter auserlesene Stücke vor, die sowohl vom Lehrkörper als auch von den Schülern mit großem Beifalle aufgenommen wurden. Am 18. November wurde zum Gedächtnisse weiland Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth eine kirchliche Feier abgehalten, an der die kath. Schüler der Anstalt in Gegenwart des Direktors und des Lehrkörpers teilnahmen. Infolge des günstigen Herbstwetters konnten die Schüler bis zum 11. Dezember in der Zehnuhrpause ins Freie geführt werden. Der Herr Religionsinspektor, Kanonikus Dr. Josef Gruden, inspizierte den Religionsunterricht am 23. und 25. Jänner d. J. Die Privatistenprüfungen im I. Halbjahre wurden in der Zeit vom 29. Jänner bis 5. Februar abgehalten. Das I. Semester wurde am 10. Februar mit einem Schulgottesdienste in der Deutschen Ordenskirche, dessen Abschluß die erste Strophe der Volkshymne bildete, geschlossen, das II. Semester nahm am Sonntag, den 11. Februar, seinen Anfang. Am 28. März wurden die Schüler zum erstenmal wieder in der Zehnuhrpause auf den Museumsplatz ins Freie geführt, während die Jugendspiele am 20. April begannen. Die österlichen Andachtsiibungen wurden für die katholischen Schüler vom 30. März nachmittag bis zum 2. April vormittag abgehalten. Am 17. Mai fing der Unterricht um 7 Uhr früh an. Der 18. Mai d.J. brachte den Mittelschülern Laibachs eine seltene, unvergeßliche Feier. Es wurde nämlich von Sr. Exzellenz dem Herrn Landesverteidigungsminister von Georgi anläßlich des Preisschießens der k. k. Ge-birgsregimenter auch ein Bestschießen für die Mittelschüler Laibachs auf dem hiesigen Landeshauptschießstande angeordnet, an welchem die beiden besten Schützen jeder Anstalt teilnehmen sollten. Zu diesem waren auch die Direktoren und die bei den Schießübungen die Aufsicht führenden Lehrer der Mittelschulen geladen. Und so war auch das hierortige Gymnasium bei der glänzenden Feier vertreten. Nachdem sich die Schützen der einzelnen Anstalten auf die neuen Scheiben eingeschossen hatten, erschien um 4 Uhr Se. Exzellenz der Herr Landesverteidigungsminister mit seiner Begleitung und es begann in seiner Gegenwart das eigentliche Preisschießen, das von den Anwesenden mit regem Eifer verfolgt wurde. Bei diesem hatte der Schüler des hiesigen Gymnasiums, Hugo Schauta, 26 Punkte erzielt. Nach beendetem Schießen verfügten sich Se. Exzellenz der Herr Minister, die anderen hohen Herrschaften, die Direktoren, die Professoren und die drei besten Schützen der Mittelschulen in die Schützenhalle, wo nach einer herrlichen, anfeuernden Rede Sr. Exzellenz des Herrn Landesverteidigungsministers, deren zündende Kraft sich in den mit heller Begeisterung aufgenommenen Hochrufen auf unseren allergnädigsten Kaiser und I Ierrn Franz Joseph I. offenbarte, die hochgeborene Frau Landespräsidentin, Exzellenz Freiin von Schwarz, die Verteilung der Preise vornahm. Unter den Beteilten befand sich auch der Schüler unserer Anstalt Hugo Schauta.— Diese Veranstaltung, namentlich jedoch die mächtig wirkenden Worte des Herrn Ministers haben einen tiefen Eindruck gemacht, denn mit der unauslöschlichen Erinnerung an dieses erhebende Fest haben unsere Schüler eine dauernde Liebe zum Schießsporte und einen nie verlodernden Patriotismus von dieser so schönen Feier mitgenommen. Der 22. Mai wurde zu Schülerausflügen freigegeben, welche nach verschiedenen Orten Oberkrains unternommen wurden. Der 24. Mai war anläßlich des Weilens Sr. kaiserl. und königl. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Friedrich, welcher zum Preis-schießen der k. k. Gebirgsregimenter in Laibach erschienen war, ein Ferialtag. Am 30. Mai fand ein sehr lehrreicher, von der verehrlichen Ortsgruppe Laibach des Österreichischen Flottenvereines veranstalteter Schülerausflug nach Triest statt. Es sollte namentlich den minder bemittelten Schülern die Gelegenheit geboten werden, die Sehenswürdigkeiten Triests, besonders seine maritimen Einrichtungen kennen zu lernen und das Meer nicht nur zu sehen, sondern auch eine Fahrt auf ihm zu unternehmen. Infolge der großen Freigebigkeit der erwähnten Ortsgruppe war es sechs unbemittelten Anstaltsschülern möglich, die Reise kostenlos mitzumachen, wofür ihr gleich an dieser Stelle der wärmste Dank ausgesprochen wird. Die Schüler fuhren samt Begleitung in der Frühe mit einem Sonderzuge ab und kamen um 8 Uhr 33 Minuten in Triest an, worauf sogleich die Besichtigung der Stadt ihren Anfang nahm. Nach Durchschreitung des sehenswerten Montuzza-tunneis wurde der Kirche S. Giusto, dem Kastelle mit der herrlichen Rundschau und sodann dem «Stabilimento technico» ein Besuch abgestattet. Daselbst wurden verschiedene Maschinen und Vorrichtungen, namentlich die für den Stapellauf, in Augenschein genommen und sodann die beiden itn Bau befindlichen Dreadnoughts, der eine sogar, nachdem man sich auf ihn begeben, in seinen einzelnen Teilen angesehen. Nun gings durch die schönen Anlagen von S. Andrae und am Denkmale des Kaisers Maximilian vorbei zur Gastwirtschaft Dreher, um in deren prächtigen Räumen das Mittagsmahl einzunehmen. Vor halb 3 Uhr begann die Einschiffung auf zwei Dampfer, auf welchen eine Fahrt im Golfe von Triest unternommen wurde. Die Teilnehmer fuhren zunächst in der Richtung gegen Pirano und auch an dieser Stadt vorbei, in deren Nähe die vor Anker liegende k. u. k. Sommereskadre, bestehend aus drei gewaltigen Panzerschiffen, die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich lenkte, und dann, die Bucht durchquerend, gegen Miramar, dessen wunderbare Schönheit aus der Nähe betrachtet werden konnte. Um 6 Uhr erfolgte die Landung und die Anstaltsschüler besichtigten noch das neue Postgebäude und ergingen sich auch etwas nach dem Nachtmahle auf dem Molo S. Carlo. Darauf begaben sich die Ausflügler wieder auf den Bahnhof und traten, voll der schönsten und nachaltigsten Eindrücke, die sie während des Tages empfangen hatten, die Heimreise an. Zu Pfingsten ward einigen von ihrem Katecheten Dr. Josef Jerše vorbereiteten Schülern das Sakrament der hl. Firmung gespendet. Am 6. Juni nahmen die katholischen Schüler der Anstalt unter Aufsicht ihrer Lehrer an der Fronleichnamsprozession teil, während das Gymnasium bei der Auferstehungsfeier am Karsamstage durch den Direktor und ein Mitglied des Lehrkörpers vertreten war. Der Fachinspektor für den Zeichenunterricht, Gymnasialprofessor Ladislaus Pazdirek, inspizierte das Zeichnen am 5. und 8. Juni. Am 22. Juni wurde einigen Schülern zum erstenmal das hl. Abendmahl gereicht. An Sonn- und Feiertagen hatten die katholischen Schüler in der Kirche des Deutschen Ritterordens um 9 Uhr früh ihren gemeinsamen Gottesdienst. Das Orgelspiel besorgte der Schüler der VII. Klasse, Lothar Pammer, den Gesang bei der Messe leitete der Gesanglehrer Rudolf Paulus. Die hl. Sakramente der Buße und des Altares empfingen die katholischen Schüler vorschriftsmäßig dreimal im Schuljahre. Im Laufe des Schuljahres besuchten Schüler der I. Klasse unter Führung ihres Klassenvorstandes Dr. v. Schöppl eine Gemäldeausstellung in den Kasinoräumen. Die Direktion der Kasinogesellschaft gewährte den Schülern einen sehr mäßigen Eintrittspreis, wofür ihr an dieser Stelle der verbindlichste Dank ausgesprochen wird. Weiter begab sich eine Anzahl von Schülern und Schülerinnen in eine Menagerie, bei welchem Anlasse auch einige Tierdressuren vorgeführt wurden. Schließlich besichtigten die Schüler der VIII. Klasse unter der Leitung des Professors Dr. Jauker die prähistorische Abteilung des Rudolfinums. Der Gesundheitszustand der Gymnasialjugend war im abgelaufenen Schuljahre ein im ganzen günstiger, weil nur vereinzelte Fälle ernsterer Erkrankungen vorkamen und kein Schüler mit Tod abging. Der Schluß des Unterrichtes erfolgte im Sinne des U.-M.-Erl. vom 30. März 1911, Z. 8661, am 6. Juli, und nach dem Dankgottesdienste in der Deutschen Ordenskirche, welcher mit der Absingung der Volkshymne schloß, wurden die Zeugnisse verteilt und die Schüler entlassen. An demselben Tage begannen die Aufnahmsprüfungen. XI. Förderung der körperlichen Ausbildung der Jugend. Die körperliche Ausbildung der Jugend war wie in den früheren Jahren auch im abgelaufeneti Schuljahre der Gegenstand besonderer Fürsorge. Die Jugendspiele wurden unter der Leitung des k. k. Prof. Dr. Siegfried Ritt. v. Schöppl auf einer Wiese an der Lattermannsallee abgehalten, welche der löbl. Stadtmagistrat für zwei Wochentage zur Verfügung gestellt hatte, wofür ihm hier wärmstens gedankt sei. Im Frühjahre 1912 wurde auch die Spielwiese des Laibacher Deutschen Turnvereins in Anspruch genommen. Si. a. d. u. 4 Neben den Jugendspielen und teilweise in Verbindung mit diesen wurden auch Ausflüge in die nähere Umgebung Laibachs unternommen. Der schulfreie 22. Mai wurde zu weiteren Ausflügen benützt. Die Beteiligung der Schüler an den Spielen' und Ausflügen war besonders in den unteren Klassen eine gute. Neu angeschafft wurden ein Croquetspiei, ein Schleuderball und ein Fußball mit Pumpe. 1911. 27. September 30 S. Oktober: 9. 11. 14. 19. 21. u. 28. » 1. November: 4. u. 16. » 5. Dezember: 1912. 10. Februar: 17. 27. April: 2. Mai: 22. » 1. Kl.: II., IV. und VI. .» VII. und VIII. > 1. Juni: I. Ausflüge. nach Laverca. nach Tacen. auf den Rosenbacher Berg, nach St. Katharina, nach Kaltenbrunn, auf den Rosenbacher Berg, nach Kleče. auf den Rosenbacher Berg, auf die Germada. auf den Rosenbacher Berg, auf den Schloßberg. » » » nach Kaltenbrunn, nach Tacen, auf den Golovec. Scheraunitz, Valvasörhütte, Aßling (Führung: Dr. Ritter v. Schöppl). Jodociberg (Führung: Prof. Hille). Aßling, Kahlkogel, Rosenbacher Sattel, Lengenfeld, Mojstrana (Führung: Prof. Baldauf und Prof. Nerad). Luschariberg, Raibl, Predil (Führung: Dr. Winter), auf den Golovec. II. Betrieb der Spiele. 1911: 25., 29. September; 2., 7., 13., 16., 20., 23., 27. Oktober. 1912: 22., 25., 26., 29. April; 3., 4., 6., 9., 11., 13., 20, 24. Mai; 3., 7, 14., 17, 21, 24. Juni; 1, 5. Juli. III. Übersicht über die Pflege der körperlichen Übungen. Klasse: I. II. III. IV. V. VI. VII. VIII. Schülerzahl: 31 + 7 24 + 4 22 + 4 21 + 3 13 + 2 10 13 16 Turnen 14 +1 8+1 8+1 9 6 5 3 — Eisläufen . . . 22+4 21+2 13+1 18+3 11+2 5 13 9 Rodeln .... 16+3 15+2 11+2 9+2 10 3 5 4 Ski — — — 2 2 — — — Radfahren . . 11 + 1 7+1 12+3 17+1 10+1 4 13 10 Schwimmen . 26+4 11+4 16 I 2 20+3 10 9 12 12 Rudern .... 25+6 19 10+2 13+2 13 2 13 10 Tennis .... 3+1 3 4 3+1 3+1 1 4 3 Reiten .... 5 3 — 1 2 1 — 1 Jugendspiele . 31 14 12 1 1 6 1 1 — IV. Schießübungen. An diesen nahmen sechs Schüler der VII. und vier Schüler der VIII. Kl. teil. Den Unterricht besorgten auch in diesem Jahre Offiziere der Garnison, die Aufsicht über die Schüler hatte Prof. Nerad übernommen. Geübt wurde gemeinsam mit den Schülern der Staatsoberrealschule in Lehrsälen und auf den Gängen dieser Anstalt, später wegen Unzulänglichkeit dieser Räume in der Landwehrkaserne; das Scharfschießen fand auf der k. u. k. Garnisonsschießstätte statt. Den Schießübungen waren wöchentlich zwei Stunden an den schulfreien Samstagnachmittagen in der Zeit vom 15. Oktober bis 18. April eingeräumt worden. Die Leitung der Schießübungen aller Mittelschulen Laibachs lag in den Händen des Herrn Hauptmannes Gasser vom Ldw.-Infanterieregiment Nr. 27. Die ersten theoretischen und praktischen Kenntnisse vermittelte den Schülern Herr Oberleutnant Kratuchwil vom Infanterieregiment Nr. 27, der den Schülern auch ein lehrreiches Wirkungsschießen auf der k. u. k. Garnisonsschießstätte vorführte und das Maschinengewehr erklärte. Einem Scharfschießen der Maschinengewehre auf dem Garnisonsschießplatze, geleitet von Offizieren dieses Regiments, wohnten die Schüler am 13. Juni 1. J. bei, die fahrbaren Feldküchen wurden ihnen in der Artilleriekaserne am 20. Juni gezeigt und erklärt. Das Maschinengewehrschießen auf alle verwendeten Scheiben fesselte in hohem Grade die Aufmerksamkeit der Anwesenden, zumal da Gelegenheit geboten wurde, daß Schüler sich in der Bedienung des Gewehres versuchten und Scheiben beschossen. An diese Vorführung schloß sich ein fesselnder Vortrag über das Feldtelephon mit praktischen Einführungen in die Handhabung des Instrumentes. Im Jänner 1. J. übernahmen Offiziere und Mannschaften des k. k. Ldw.-Infanterieregiments Nr. 27 die Leitung der Schießübungen. Vorübergehend unterrichtete Herr Hauptmann Blaschke, später Herr Hauptmann Globočnik von diesem Regimente. Unter diesem wurde das Kapselschießen abgeschlossen und mit dem Scharfschießen auf der k. u. k. Garnisonsschieß-stätte begonnen. Dank dem freundlichen Entgegenkommen des Herrn Hauptmannes Globočnik fehlte es den Schülern nicht an Gelegenheit, sich gut einzuschießen, weshalb auch der Erfolg des Bestschießens am 18. April als günstig bezeichnet werden kann. Denn der Schüler der VIII. Klasse llugo Schauta erwarb sich als zweitbester Schütze aller Mittelschulen Laibachs den schönen Preis des k. k. Landwehrkommandos in Graz, eine silberne Uhr (175 Trefferpunkte; höchst erreichbar 200 Trefferpunkte). Weitere Preise, hervorgegangen aus einer Sammlug zugunsten der Anstalt, erwarben Willi. Kittag (150 Trefferpunkte), Leonhard Praxmarer (140 Trefferpunkte), Karl Celnar (110 Trefferpunkte), Raimund Klimesch (80 Trefferpunkte). Das Bestschießen beehrten mit ihrem Besuch Se. Exzellenz Feld-marschalleutnant Kusmanek, der Herr Landesschulinspektor Belar, der Herr Oberst und der Herr Brigadier des Ldw.-lnfanterieregiments Nr. 27, Herr Direktor Pucsko. Während des Schießens spielte die Kapelle des Ldw.-Infanterieregiments. Am Schlüsse der Feier brachten die jungen Schützen nach einer warmen Ansprache Sr. Exzellenz ein begeistertes Hoch auf Se. Majestät, den Herrn und ersten Schützen der Monarchie, aus. Mitteilungen, den Beginn des Schuljahres 1912/13 betreffend. Das Schuljahr 1912/13 wird am 19. September mit dem hl. Geistamte eröffnet werden. Bezüglich der Schüleraufnahme gelten nachfolgende Bestimmungen: a) Schüler, welche in die I. Klasse neu eintreten wollen, müssen das zehnte Lebensjahr vollendet haben oder noch im Jahre 1912 vollenden und sich hierüber durch Beibringung des Tauf- oder Geburtsscheines ausweisen. Sie haben sich in Begleitung der Eltern oder deren Stellvertreter bei der Gymnasialdirektion persönlich zu melden und, wenn sie ihre Vorbildung an einer Volksschule genossen haben, ein Frequentationszeugnis (Schul-nachrichten) vorzulegen, welches unter ausdrücklicher Bezeichnung seines Zweckes die Noten aus der Religionslehre, der Unterrichtssprache und dem Rechnen zu enthalten hat. Die wirkliche Aufnahme in die I. Klasse erfolgt auf Grund einer gut bestandenen Aufnahmsprüfung, bei welcher folgende Anforderungen gestellt werden: ln der Religion jenes Maß von Wissen, welches in den ersten vier Jahreskursen einer Volksschule erworben werden kann; in der Unterrichtssprache Fertigkeit im Lesen und Schreiben, auch der lateinischen Schrift, Kenntnis der Elemente aus der Formenlehre, Fertigkeit im Analysieren einfach bekleideter Sätze, Bekanntschaft mit den Regeln der Orthographie; im Rechnen: Übung in den vier Grundrechnungsarten in ganzen Zahlen. Für diese Aufnahmsprüfung sind zwei Termine bestimmt; der erste fällt auf den 6. Juli, der zweite auf den 17. September. Anmeldungen hiezu werden in der Direktionskanzlei am 30. Juni, resp. am 16. September, entgegengenommen. In jedem dieser Termine wird über die Aufnahme endgültig entschieden. Eine Wiederholung der Aufnahmsprüfung für dasselbe Schuljahr, sei es an derselben oder an einer anderen Anstalt, ist unzulässig. Diejenigen Schüler, welche im Julitermin in die I. Klasse aufgenommen wurden, haben erst zu dem feierlichen Hochamte am 19. September zu erscheinen. Jeder neu aufgenommene Schüler hat am ersten Schultage (20. September) eine Aufnahmstaxe von 4 K 20 h, einen Lehrmittelbeitrag von 2 K und einen Bibliotheks- und Spielmittelbeitrag von je 1 K, im ganzen also 8 K 20 h, zu entrichten. b) Die Aufnahme in die II. bis VIII. Klasse neu eintretender Schüler erfolgt am 17. September von 9 bis 12 Uhr. Dieselben haben den Tauf-oder Geburtsschein, die beiden letzten Zeugnisse, etwaige Schulgeld-befreiungs- oder Stipendiendekrete beizubringen und eine Aufnahmstaxe von 4 K 20 h nebst einem Lehr- und Spielmittelbeitrag von 3 K und einen Bibliotheksbeitrag von 1 K zu erlegen. c) Auch die diesem Gymnasium bereits angehörenden Schüler haben sich am 17. September vormittags mit dem Semestralzeugnis.se zu melden und einen Lehr-, Spielmittel- und Bibliotheksbeitrag von 4 K zu erlegen. Die Nachtrags- und Wiederholungsprüfungen sowie die eventuellen Aufnahmsprüfungen für die II. bis VIII. Klasse finden am 17. und 18. September statt. Das Schulgeld beträgt halbjährlich 40 K und muß von den Schülern der 1. Klasse im 1. Semester spätestens im Laufe der ersten drei Monate, in allen anderen Fällen aber in den ersten sechs Wochen eines jeden Semesters entrichtet werden. Von der ganzen oder halben Zahlung desselben können in der Regel nur solche wahrhaft dürftige oder mittellose Schüler befreit werden, welche einer Staatsmittelschule als öffentliche Schüler angehört und a) im letzten Semester in Beziehung auf das „Betragen“ eine der beiden ersten Noten der vorgeschriebenen Notenskala erlangt haben; b) bezüglich des Fortganges in den Studien des letzten Semesters einen günstigen Erfolg aufweisen, und zwar wenn das I. Semester in Betracht kommt, in allen obligaten Lehrgegenständen (mit Ausnahme des Turnens) mindestens die Note „genügend“, wenn das II. Semester in Betracht kommt, die Eignung zum Aufsteigen in die nächste Klasse zuerkannt erhalten haben, wobei es auch genügt, wenn der Schüler für „im allgemeinen“ zum Aufsteigen geeignet erklärt wurde. Um die Schulgeldbefreiung zu erlangen, ist bei der Direktion in den ersten acht Tagen ein Gesuch zu überreichen, das mit dem letzten Schulzeugnisse (Ausweis) und mit einem nicht vor mehr als einem Jahre ausgestellten behördlichen Zeugnisse über die Vermögens- und Einkommensverhältnisse zu belegen ist. Öffentlichen Schülern der I. Klasse kann die Zahlung des Schulgeldes für das I. Semester bedingungsweise bis zum Semesterschlusse gestundet werden. Um diese Stundung zu erlangen, ist binnen acht Tagen nach Beginn des Schuljahres bei der Direktion ein an den k. k. Landesschulrat gerichtetes Gesuch zu überreichen, welches mit einem nicht vor mehr als einem Jahre behördlich ausgestellten Mittellosigkeitszeugnisse belegt sein muß. Die Direktion. Alphabetisches Schülerverzeichnis am Schlüsse des Schuljahres 1911/12.:|: I. Klasse. Baron Baillou Raoul aus Münkendorf Banauch Alfons aus Königgrätz in Böhmen Braun Viktor aus Laibach Buzzolini Franz aus Laibach Eger Hermann aus Laibach Friedl Paul aus Stein Galle Hardo aus Laibach Galle Karl aus Loitsch Halbensteiner Hermann aus Laibach Hočevar Heinrich aus Laibach Högler Fritz aus Laibach Hribovšek Ferdinand aus Unterschischka Hrovalh Herbert aus Urfahr in Oberösterreich Jaksche Wolfgang aus Graz Jörg Viktor aus Laibach Juschek Viktor aus Laibach Karne Hermann aus Unterschischka Kanduth Johann aus Uggowitz in Kärnten Kenda Theofried aus Kronau Kittag Walter aus Laibach Köszlcr Friedrich aus Unterschischka Koroschiitz Adolf aus Unterschischka Kump Artur aus Idria Maintingcr Julius aus Laibach Malenscheg Gottfried aus Gonobitz in Steiermark Perko Otto aus Graz Putick Wilhelm aus Laibach Ruda Alfred aus Krainburg Schoss Rudolf aus Triest Verderber Paul aus Laibach Winternitz-Molnar Karl aus Praust in Preußen Privatistinnen: Dobnik Nadja aus Triest Dobnik Olga aus Triest Figala Joseline aus Tarvis in Kärnten Jaksche Ilse aus Laibach Stcdry Emma aus Triest Valenta Edle uon Marchthurn Eleonore aus Laibach v. Woinovicli Theodora aus Pola in Istrien II. Klasse. Ahlfcld Robert aus Neumarktl Banauch Otto aus Leitmeritz in Böhmen Bass Franz aus Prag in Böhmen Bauer Franz aus Gottschee Bogataj Ferdinand aus Wien Brückner Hans aus Tcschen in Schlesien Cigoj Ernst aus Laibach Czerny Anton aus Laibach Gatscli Hans aus Loitsch Hermann Moritz aus Hohenems in Vorarlberg Hold Josef aus Laibach Hribovšek Josef aus Unterschischka Jamšek Alfons aus Littai Jamšek Johann aus Littai Kindlhofer Josef aus Laibach KU ment Wolf gang aus Brünn in Mähren Laurcnčič Alfred aus Wien Lorant Otto aus Laibach Melliwa Viktor aus FleckdorLUntcrloitsch Panimer Edgar aus Laibach Pregl Karl aus Loitsch Roth Walter aus Dol im Kiistenlandc Strzelba Herbert aus Gerbin bei Littai P r i v a t i s t: Bertsche Hans aus Poganitz bei Rudolfs wert Nikolai Karl aus Unterschmitten in Hessen (Hospitant) Privatistinnen: Ješč Theresia aus Schönstem in Steiermark Kriegl Roberta aus Laibach Pokorny Heliodora aus Pettau in Steiermark Roth Herta aus Dol im Kiistenlandc * Liegende Schrift bedeutet: Zum Aufsteigen in die nächste Klasse «vorzüglich geeignet», beziehungsweise «die Klasse mit vorzüglichem Erfolge beendet». Anmerkung. Der Erfolg der Privatisten und Privatistinnen war im Vorjahre folgender: Zum Aufsteigen «vorzüglich geeignet* waren: Bertsche Hans, Pokorny Ileliodora (I. Klasse), Komatitsch Marie und Schönbacher Hermine (II. Klasse), Breindl Ilse und Luckmann Viktoria (III. Klasse), Erben Ida und Götz Joseline (IV. Klasse). — Die übrigen waren «geeignet», nur eine Privatistin war «nicht geeignet». III. Klasse. Augustin Otto aus Laibach Černe Ernst aus Laibach Draxler Koloman aus Laibach Elbert Wilhelm aus Laibach Fritsch Viktor aus Laibach Herrisch Oskar aus Laibach llerxel Max aus Josefstal llöfler Josef (ausgetr. mit Schluß des I. Sem.) aus I ,aihach Högler Hans aus Laibach Ilrovath Hermann aus Czernowitz Kleč Silvester aus Laibach Graf Künigl Karl aus Laibach Leinert Wolfgang aus Wien Luckmann Franz aus Laibach Medved Josef aus Unterschischka Much Otto aus Krainburg Pessiack Hans aus Laibach Rosina Josef aus Budapest Schöpfer Hermann aus Linz Stampfet Johann aus Laibach Stoy Karl aus Graz Verderber Hermann aus Laibach Wollautschnig Maximilian aus Unterschischka Privatistinnen: Ješe Antonia aus Schönstem in Steiermark Komatitsch Marie aus Laibach Roth Malwine aus l)ol im Küstenlande Schönbacher Hermine aus Graz Unger Erna aus Krainburg IV. Klasse. Graf Auersperg Alexander aus Laibach Czerny Josef aus Laibach lOger Walter aus Laibach Gerstner Johann aus Laibach Gratzl Johann aus Gumpoldskirchen Höfler Alois aus Ci lli Högler Otto aus Laibach Kren Felix aus Laibach Krisch Franz aus Laibach Langof Adolf aus Laibach Langof Hugo aus Laibach Lenarčič Anton aus Laibach Mark von Traisenthal Gustav aus Klagenfurt Perles Paul aus Laibach Pohorny Franz aus Pettau Pregl Wolfgang aus Laibach Pucsko Roman aus Laibach Röger Johann aus Laibach Schwarz Freiherr uon Karsten Johannes aus Innsbruck Stacul Viktor aus Laibach Zehrer Willibald aus Laibach Privatistinnen: B re in dl Ilse aus Laibach Roger Paula aus Laibach Stadler Albine aus Troppau V. Klasse. Hass Hans aus Prachatitz in Böhmen Czerny Heinrich aus Laibach Cerne Friedrich aus Laibach Götz Theodor aus Laibach Krisch Karl aus Laibach Mahr Odo aus Laibach Majcen Anton aus Laibach Maicen Martin aus Wippach Palouz Stanislaus aus Laibach Roth Robert aus Laibach Schiffrer Anton aus Neumarktl Schiffrer Franz aus Laibach Zeschko Erik aus Laibach P r i v a t i s t: Constantincscu Konstantin aus Paris (krankheitshalber ungeprüft) Privatistinnen: Erben Ida aus Hermannstadt in Siebenbürgen Götz Josefine aus Laibach VI. Klasse. Cešnouar Johann aus Laibach Kortschak Josef aus Fohnsdorf in Steiermark Laurcnčič Walter aus Straß in Steiermark Pdvločič Franz aus Laibach Piščanc Justus aus Rojana im Küslenlande Pugel Theodor aus Lichtemvald in Steiermark Schwarz Freiherr von Karsten Gottfried aus Innsbruck Sirowy Karl aus W'iencr-Neustadt (krankheitshalber ungeprüft) Strzelba Hubert aus Gerbin bei Littai Zentner Julius aus Loitsch VII. Klasse. Cclnar Karl aus Klagenfurt Kenda Heinrich aus Zcllweg in Steiermark Kaltenegger Ritt. v. Riedhorst Paul aus Rad* Kleč Karl aus Laibach mannsdorf Klimesch Raimund aus Prag Kunz Karl aus Iglau in Mähren Muck Walter aus Krainburg Pammer Lothar aus Knittelfeld in Steiermark Praxmarer Konrad aus Gottschce VIII. Bamberg Robert aus Wippach Bekar Wladimir aus Pinguente in Istrien Gaber Franz aus Görtschach Kittag Wilhelm aus Tscherncmbl Kraker Alois aus Mannersdorf in Nicder-österreich Luckmann Alois aus Laibach Luckmann Norbert aus Laibach Ritt. v. Luschan Kduard aus Laibach Lutmann Karl aus Triest Pucsko Reinhold aus Laibach Praxmarer Leonhard aus Gottschce Putick Hans aus Laibach Wölfling Benno aus Laibach Weber Hans aus Königgrätz in Böhmen Klasse. Schauta Hugo aus Schelimlc Stedry Gaston aus Triest Stcrbcnz Leo aus Obermösel Stoxreiter Konrad aus Auronzo in Italien Ritt u. Strigi Milan aus Prag Weber Karl Wilhelm aus Königgrlltz in Böhmen P r i v a t i s t: Adam Edler v. Horlenau Alfred aus Nieder Aigen in Steiermark (ungeprüft) v . ’