foiwutt V z^«kWvtoß. A WN>»»»«M«« OitUAA 5»««^ >Ue« 4. tel«^ Utzhol«. «?»«Uch . . v. Zuswllen . « « » kG'^ Durch Dost . «» . Austonb: moifMch « » » W'-^ SmZilnm»«« . . . » » I'»» » veidW. k-So v«t »«ß-UMW d»» /»«WWß O «» «„«»»»bevMG G» ^t»i,t» lt» I I>rt«fe ohneVaStz »»che« »lit» 4. t» L^wüüÄ^ !Ä?^ 'KÄS Makibor, Mittwoch, den is. Feber 1S25. Nr. 39 ^ SS. Jahrg. Wirtschaft u. Sozialismus. I^. Marlbor, 17. Fcber. Eine der auffälligsten Erschcmungen am letzten Wahlresultat ist die Niederlage der Parteien mit sozialistischem Programm. Un« ser Parlament, vielleicht das einzige m der ganzen Welt, wird in seinen Reihen auch nicht einen einzigen Sozialisten haben. Während im der ganzen Welt die sozialistischen Strömungen im staatlichen Leben eine Haupt rolle spielen und diesem Leben mitunter sogar den Charakter geben, schcint bei uns der Sozialismus abzusterben. Dieser Eindruck dränflt sich auf, wenn die Stärken der sozia-s^'jtischen Vertretungen der letzten drei Wahlgänge einem Vergleiche nnterzogen werden. Während in der konstituierenden Nationalversammlung, obwohl in Sozialdemokraten tmd Kommunisten gespalten, die sozialistischen Parteien auf eine sehr ansehnliche Vertretung oerweisen konnten, sank diese Vertretung nach dcn Wahlen vor Mei Iahren auf bescheidene zwei sozralistische Mandate herab, am beim letzten Wahlgang ganz zu versagen. Unsere Industrie ist zwar sehr bescheiden vnd erst im'^ Entstehen begriffen, und dazu will es der Fi'chrung nicht gelinkten, die verschiedenen Strömungen unter einen Hut zu br'mgen, und doch geben diese Gründe noch keine geni'lgende Erklärung fiir die auffallende Erschi!inüng, zumal die soziale Not in den verschiedensten Formen auch in reise drang, die sonst mit der Arbeiterschaft im landläufigen Si'nne gar nichts zn tun haben. Einer gesunden und zweckbewnstten s^ithrung hätte c^er Gedanke naheliegen müssen, die Sympa-chien dieser 5treise zu gewinnen u. sie an sich juziehen. Zu engherzig und zu zünftig wurde diese (Gelegenheit verpasjt nnd die Bedrängten suchten scharenweise Zuflucht in der Partei? Nadi^'. Unser Sozialik'MNs kämpft noch immer »ud nur mit den Schlagworten der Vorkriegs zeit „Nieder mit dem Kapitalismus" und .Die Juden und Pfaffen sind an allem schuld", ohne Niiclsi6)t darauf, dasj sich die iiZerliältnisse von heute nnt jenen von damals kaum vergleichen lassen. Unsere in der Entwicklung begriffene Industrie kämpft einen schweren Kampf, um sich lebensfähig zu erlialten, und so tritt der Arbeiter von l?ellte als „Mitbegründer der Industrie", oder, wenn man will, eines notwendigen Kapitali>Zmtts auf den Plan, während er früher nur dessen inißbrauchtes Werk zeug war. Ohne .Kapitalismus kann eS keine Wirtschaft, keine Arbeitsplätze geben, und gute und verläszliche Arbeitsplätze zu schaffen, kazu musi der Arbeiter von heute beitragen. Ts liegt d'?es in seinem Interesse. Das Feld-qeschrei „Nieder mit dem Kapitalismus" klingt infolk^edessen heute und in Jugoslawien wie der Ruf eines Selbstmörders, zumal der Staat als .^sapitalist und Arbeitgeber weit llvniger d^en'icht auf seinen guten Nuf legt, k?ls der Privatnnternehmer. Im gegenwärtigen Entwicllungsstadiinn des schwachen Ä'a-Pitniti' haben Unternehmer und Arbeiter Ursache, ich machte sagen in palriarchali'scher Me!'e die Arbeitsplätze auszubauen und zu sichern. Sie müßten sich als s^reimde ergänzen und stützen und keinesflills sich einander Kindlich gegetiÄberjtellcn. Dlea in Kinder- Sitzung des MinIIItrrattS. Große voMfche Bedeutung der Sitzung. - Aufhebung der AonflÄatton der ehemaligen Güter der monienegrinifchen Ksnigsfaniilie. — Der angesagte Kronrat findet erst morgen statt. ZM. Beograd, 17. Feber. Heute um halb 11 Uhr trat der Ministerrat zusammen, d.'r bis 1 Uhr dauerte. Dieser Schnng des Mi^ Nisterrates wird eine große politische Bedeutung beigemessen. Informationen aus .initli-chen Kreisen zufolge wurden hiebei das Prcs-se-, das Wohnungs- nnd das Versammln^l.is gesetz durchberaten. Was das Presiegesetz de^ trl'fst, so wurde als Grundlage das von den früheren Ministern ausgearbeitete (^ies'tz init einigen Korrekturen von Minister Sr'?kii^ angenommen. Nach dessen Beendi^^ung, die Ende dieser Woche erfolgen dürfte, wird di'e Vorlage neuerdings dem Ministerräte vorgelegt werden. Nachher wttrde die Aufliekiuttq der Konfiskation der ehemaligen Güter der montenegrinischen königliche«, ZamLli? dc. schlössen. Die betreffende Gesetzvorlage soll delnnächst in der Skupschtina c'ulgeöracbt werden. Der heute nachmittags cngesngte Kronrat findet morgen Niittwoch um 5 Uhr nachmittags statt. Cs soll nicht nur w itla-binettsrat unter Borsitz des llönigs, sondern der in dsr Verfassung vorgcsesjc: ? K-t nrct unter Teilnahme aller dort v^irsz^fehensn Persönlichkeiten abgehalten werde:», üeber den Gegenstand der Beratungen verlautet nichts Bestimintes, koch liegt eö l'nf der Hand, dnsj jedenfalls die gcsamle innere tmd üutzere polnische Lage des Rcitf^rS durchbe-raten werden soll. ÄavanW-amerikanWt Krtegsgefakr. Wachsende japanisch amerikanische RwaMLt aus dem Welt markte. London, 16. Ae'ber. (Wol>ss). Mzeadnilrai Broadway hat erklärt, datz man mit Rück-ficht auf die wachsende Rivalität Japans und der vereinigten Staaten von Nordamerika mit der Miiglichleit einer japanilch-amerikanischen Kriegsgefahr rechnen müsse. (Die Beziehungen Mischen In>pan uitd den Vereingten Staaten von Nc^rdamerika haben durch den Mchuß des russ^lsch-japa-nisch-chinesiichen Vertrages eine nicht zu unterschätzende Verschärfung ersahren. M<:n nimmt nämlich schon heltite an, daß die schen Rußland und den asiatischen Mächten Japan und China fletros>senen Vereinbanm-gen eine offentllndiqe Spitze qegrn Amerika, England nnc» Frankreich in sich haben und ans5ieinend das eine gro^e Ziel vers-zlgen, sowohl Amerika als auch England und Frankreich aus Ehina und überhaupt aus gctnz Asien zu vertreiben. Es ist t'-a'her leicht begreiflich, das; in >er amerikanischen Oef-fentlichfeit wegen der veränderten Mächte-xni?ppierung in Osten sck','.v v Basel, M. Feber. Seit Sanistag tov.'n in der ganzen ni^n'^dlichi^n SFl^nvi.^, vor allem in den nl)rdlichen ?Ilpentälern, ki>hnarti!ie Srj'lrine von ungehelirer >)eftigsk<'it. Die Tem^-peratnr erreichte gestern zeitweiie iommerli« che .Whe. In Zürich wurden 19 Grad ini Schatten verzeichnet. Am dem Vierwasstät-tersee konnte '5ie Schi'sfabrt nur mit grös^!er Mi'che anirechterbalten werden. In Te'sin sinli furchtbare Niederschläge von aus^'rer-deutlicher .Heftigkeit eingetreten, so daß die Flüsse Hochwasser fühnm. De? Regen w!''r von Halgelschlag nnd Ge^.vitter beylei^et. Die Gotthardzüge erlei'k's'n alle große Verivä-tungen, da anf der Gc^ttt^sir^lini? we?»rere Latvmen'niedergerungen sind. Zu? Freilegung der Strecke mußte ltun^nlang f^e-irlx^i-tet wer'oen. In der Umgebung von Avvcn- Der mongolische Kultusminister in Berlin. Professor Erdeni Batuchan aus Rrgu ist in Berlin eingetroffen, um hier die wissenschaftlichen und Volksschulen und d'?e Ver» kehrsverhältnisse zu studieren. Professor Batuchan befindet sich zum ersten Male in Europa. Er hat eine ziemlich beschwerliche Reise hinter sich. Von Urgu benötigt er, um mit seine mGePäck aus Kamelen durch dil? Wüste nach der nächsten Bahnstation zu gelangen, allein 7 Tage. schubeu daherschreiteudeu Kapl'tal'.smus darf sich nicht ^drr GozsalisnnlS w Dragonerstieseln z^ur. Seite stellen. Der Sv^ialis^mus muß mit der Entivicksung des Kavitals aleich.'n Schritt baileu und sei'" Feind werdeti, wenn der Arbeiter luis'braucht wird. . M wurden ganze Dächer vom Sturme fortgetragen. Dutzende von Kaininen stürzien ein. Bäume wurden entwurzelt. Ischl, Iii. Februar. Der Wolfgonglsee warf geltern tnrmbohe Wo0'!^niec wurden beute >zebn Berichte r?ai« striert. Die üliritien l^aben nach und nach ein^ntreksen Die Feststellung der ein.i^^'lnen Absteor'?>ueten dürfte kaum vor dem 1. März beendet sein. Die französische Antomobilexpedition durch dieWMe. Khartum, Itt. Felvr. Nach o^enienerlicher Dinrckauernnli von Dar^ur und Kurd-own ist die frani^si'cke?lutomobil<'rvedition Tr-Znin-Dlwerne mks dem 5eneglilge^biet hier eingetroffen. ^ie setzt 'c^ie F-'ahrt ziM Roten Meere ^ sort. Vörsenberiebf. Zürich, 17. Feber. (Schlnßkur^e). Paris Beograd Lon't^n 24.79, Prag 1.')..'^.'», Maiüind S1..^7, Neivyork 519.50, Wien s>.M7."i15. Zagreb, 17. F-eber. (SchlnßkurseV Paris Zürich 1177—1187, London S91.70—291.7«. Wien 0.0M. ^.0«Z75, ^irag 1«^1.?c» 1^'s.?<^. Mailand 2d1>i Vis Newyorl 00.84^1.8^. «z«ai5Xi KI»«0 HiUvvel». 18. bis 8olmt»x, 22. kebvr ^ I>I«ot»x, 2Z. bis Vovllerstsx, 26. ?eber » l.7o» II.?«» z «Iv» »rSMsn un«I »«IiSn»t«n kllm», «>«» Lieke in 6er keutiM Xummer! i»»vi i»«»m vo«Wche Nottzm. — Albanien für die Abtretung des Klosters Sv. Raum an Jugoslawen. Wie aus Tirana gemeldet wird, ist die albanische Regierung bereit, Sv. Naum samt dem umliegenden Gebiet als jugoslawisches Territoriuui auzuer-kennen. Die albanische Regierung soll emc bezügliche Erklärung an den Völkerbund und an das Haager Schiedsgericht bereits abgesendet haben. Der albanisch bevollmächtigte Minister in Paris I^at mit dem jugoslawi'scheu GesaMen Dr. Spalajkovi6, welcher bereits wieder in Paris ist, einen direkten Meinuugs austausch begonnen. Durch die Anerkennung von Sv. Naum als Jugoslawien gehörig will die albanische Regierung die bisherigen guten Beziehungen noch befestigen, da ja beide Länder viele gemeinsame Interessen haben. — Die Tiirkei geht nicht nach Genf. „Daily Mail" meldet aus Konstantinopel: Die türkische Regierung hat endgültig beschlossen, die En^endnng von Delegierten nach Genf zur Erörterung der Ausweisung des griechischen Patriarchen abzulehneu, da es sich un? eine innerpolitische Angelegenheit handle. — Eine Anschltthbewegnng in Kanada. AuS Montreal wird berichtet: Unter den Arbeitern Kanadas macht sich lebhafte Unzufrieden hei't mit der gegenwärtigen Regierung geltend; es ist bezeichnend, das; man auf die Bereinigten Staaten blickt, als das Land, wo Milch und Honig fließt. Der Abgeordnete Manion machte sich im Parlament zum Sprachrohr dieser Auffassung und erklärte, wenn heute eine Volksabstimmung stattfände, so würde e^ Drittel der Bevölkerung von Kanada für die Trennung vom britischen Reich und für den Anschlus; an die Vereinigten Staaten stimmen. — Ermordung zweier ungarischer Sozial« demokraten. Aus Budapest wird berichtet: Der Block der ungarischen Oppositionsparteien befaßte sich in seiner ??raktionssitzuug vom 11. d. mit der Ermordung der sozialdemokratischen Redakteure Szomogy und Ba-cso. Der demokratis i^e Oppositwusblock nichnl schließlich eine Resolution an, in der Ministerpräsident Graf Bethlen nusgesordert wird, den gewesenen Innenminister Benitzky von seinem Amtseid i'nnerbalb 1 l Tagen zu entbinden und Benitzky auf diese ?lrt zu ermöglichen, daß er vor einem Gericht Zeugeu-schast in dieser Angel^'genheit ablege. Sollte der Ministerpräsident dieser Anffoiderung nicht nachkommen, so fällt die volle Verantwortung auf den Ministerpräsidenten, wenn die Ansklärnng dieser grauenvollen ^trimi-nalassäre wieder verhindert wird. — Der gewesene Minister des Ji^nern Edunrd Be-nihky hat bekanntlich im Oktober des Jahres N)20 w der Nationalversamnünng erklärt, daß die Polizei und das Ministerium des Innern die Mörder Szamogvs und Bacsos iu-^ nerhalb 48 Stnndeu ausgeforscht hatte und mit Namen kenne. W sei lediglii^ die Schuld der Militärbehörden, wenn die Osfi'ziere, die die beiden Redakteure des „Nepzava" auf bestialische Art ermordet und die Leichen in die Donau geworfen haben, nicht weiter verfolgt werden durften. — Der Prl«z of Wales als Handelsreisender. Aus London wird gemeldet: Die Unterhausdebatte über die Südamerikareise des englischen Thronfolgers bat in'^lmerika lebhaftes Interesse erregt. Mehrere Mitglieder der Arbeiterpartei hatten in der Debatte erklärt, daß angesichts der Sparsamkeit, di'e in allen Ministerien lx'trieben werden müsse, es unerhört sei, daß das Parlament Gelder bewillige. damit der Prinz von Wales als Handelsreisender des Gros^kapitalismns in di?e Welt geschickt werde. In an?erikanischen Kreisen glaübt man, daß die englische Großindustrie und die englische .Hoclif'.nanz entschlossen sei, große Anstrengungen zu machen, nm die wirtschaftliche Vorherrschaft, die Euglaud bis zum Kriege in Brasilien, Uruguati und Chile ausi'lbte, zurückzuerobern. -lIZ- TageSchnmK. t. Todesfall. In Poli. 'c>. M. 'Frau ^)lv. Vo-le, geb. BalentiniL, Lehrerswitwe, im hohen Alter von 82 Iaihren. Das Leichentiegängnis findet Mittwoch, den 18. d. M. um llZ Ubr ans den: 'Ortsfriedhof iu Polj^ane statt. Die Verstorbene erfrellte sich allgeineiner Beliebtheit. t. Liquiedierung der Landesverwalinng in Ljttbljana. Nach mntliclx'n Meldungen schreitet die Liguiedieruug der Landesr.^gie' rung in Ljublsana rüstig vor. Bisher wurden folgen^'e Abieililngen vollständig lig-uie-diert und deren Aaendell an die Oberiespane von Maribor und Ljublsanla übertragen: Aliteiluug des Innennnnisteriums, 'oie Un-terrichtsabteilnng, 'i?t^titeilnng für Landwirtschaft, Abteilung für Forst- und Bergwes.'n, Abteilung für Volfsgeiuud'sieit und die Abteilung des Ministerimns fiir Sozialpolitik. In kürzester Zeit wird anch die Liquidie- rung der übrigen Mteilungen 'leendet »Verden. t. Errichtung einer Jngenieurkammer in Ljubljana. Vergangenen Samstag nachunlt-tags faich in Ljubljana die gründende Gene-ralversammlunig der Jngenieurbanmier für Slowenien statt. Zugleich wurde die Liquie« dierung 'der Jngenieurbörse beschlossen, d?:-ren Agenden an die Sektion des Ingeuieur-verbandes in Liuibljana übergchen. Zum Vorsitzenden wurde Iug. M. öukljer gewählt. Die Mitglieder'beiträge wurden mit 150 Dinar ährlich festgesetzt. t. Die Ansarbeitung des neuen Mieter-schutzgesetzes. Wie alis Beoigraid berichtet wir!s, wird die Koinmission, welche lniit der Ausarbeitung eines neuen Mieterschutzgesetzes l>etrmit wurde, bereits dieser Tage ihre Arbeiten lieenden. Die Gesetzvorlage sieht eine ziemliche Mietzinseriiöhung vor. Oeffent liche Loyale unÄ Geschäftsstellen werden da rin nicht berllc^sichtigt. Iin übrigen stützt sich der Entwurf «uf den seinerzeit vom Mini ster Dr. Nehmen ausgearbeiteten Cntivurf. Er behandelt nur die wichtigisten Fragen nber die Regelung der Beziehungen zwischen den Mietern nnd den Verinietern. t. Ein neues Fachblatt. In Ljubljana er sich dieser Tage die erste Numiuer des neuen Fach'blattes „Strojni kurjaö" (Der Maschi-ueuheizer), Organ lc>es Verbandes der Eisenbahnheizer in Ljnbljana. Das Blcrtt ist in slowenischer und ferbokroatisch^'r Sprache geschrieben. t. Ein Jugoslawe Professor an der Londoner llniversität. Ter bekannte Zagreber Schriftsteller Du^an SubotiL wurde zum außerordentlichen Prozessor für die scrbo-lro-atische Sprache an der Londoner Universität eruaunt. t. Im 107. Lebensjahre gestorben. Im Dorfe Tulse in der Herzegmvina ist der Greis Nikola Ristic im 107. Lc^benMhre gestorben. Er war bis zu seinem letzten Augenblick fröhlich gelaunt. Als Ristic das 100. Le' bensj^chr erreicht hatte, begannen ihnl die Zl'Hne wie'oer zn n>achsen; auch saih er wie« der besser. Das ganze Leben hindurch w'ar er sehr solid; er trank und rauchte Merhaupt nicht. v. Voranzeige. Die Arbeiter-Turneinheit „Svoboda", Maribor, veranstaltet am Fa-schi'ngdienstag, d. i. anl 24. d., in sänltlichen Lokalitäten des Gastbauses Seuica in Stu-deuci eiue „Maskeu-Nedoute", worauf wir schon heute daS P. T. Publikum aufuierk-som machen. Der vorbereitende Ausschuß. ztzVchMW» »aew». Marrbor, 17. Feber. m. Evangelisches. Mittwoch, den 18. d. M. um 19 Uhr a-bends findet in 'oer Psarr-amtstanzlei eine Brbelstunde statt. — Eltern, 'die ihre Kinder Heuer konfirmieren zil lassen beabsichtigen, mögen di?eselbcn noch im Laufe der Woche in der Psarramtskanzlei einschreiben lassen. m. Das Wohnungsschiedsgericht beim Obergespan in Maribor. Amtlich wird ver-lautibart: Inl Sinne des 8 45 der Aussüh-rungsbestimmungen des Wvhnungsgese^^eö >hinelzen verursacht. An einigen Stellen wur!^ das für die Beförderung aiif Flössen bereitgeuiachte Holz fortgescl)we:nu,'.. Unglücksfälle wur'den bisher nicht gemeldet. .Die vrei schönen Bernftaukens." Noman von Fr. Lehne. (Nachdruck verboten.) Er hielt fie an ihren beiden .Händen und sah sie an, bis ihr die Glut ins Gesicht stieg. „Oh, du — wann endlich kann ich dich niein nennen? Wann darf ich bei deinen Eltern um dich werben?" „Laß Thora erst verheiartet sein! Vater ist vorläusig für nichts anderes zn I)aben —" „Er scheint in der Tat Feuer und Flaunne für den kommerzienrätlichen Schwl'egersohu zu sein! Der Schmierölontel verdient allerdings mehr Getd als ein .Kavallerist!" Aengstlich sah sie ihn an. „Haft du etwas gegen Papa?" „Frage lieber, ob dein Vater etwas gegen Mick) hat! Verschiedentlrch habe icli schon bemerkt, daß ich ihm nicht angenehni bin." „Das bildest dn dir ein —" „Nein, nein, nein, Liebste, es ist so, und er könnte doch froh sein, daß —" Er brach kurz ab, uu^ uicht zu viel zu sagen. „Was — was gibt es? Es ist etwaS Ulit Papa — sage mir —" „Nein, nein! Nur — allgeinein wnn'iert man sich, da'ß der Gras Berulianieu einen Mann wie t^u stoimnerzieurat Hol-nnauu als Schwiegersolhn mit so offenen Armi'n einpfan^ien hat. Noch mehr freili5) hat uian sich über deine stolze Scl/ivester qewnndert. daß sie —. na ja, bei so vielen Millionen sieht nmn schon über manches hinweg". „Thora i-st so anspruchsvoll! Unsere immerhin nicht glänzenden Verhältnisse — „An denen nur deiu Vater die Schuld trägt! Seit er inr Kavalierllub ist, in .x^m so viel uu'c> so hoch ge^spielt wird —" „Papa spielt aber sicher nicht! — Das hatte nur noch gefehlt —" Tröstend legte er den Arin mn sie. „Du halst docl, niicl,! Es eu,.pört sich alles in mir, Gisa, wenn icti se'he, wie du dich für deine Fanlilie aufopferst, keine Arbeit sc!)eust — uud dich ganz vergißt! — Jetzt alber mnsst du an dich denken — uud an inicl?! — Wcnn ich dich nicht so lieb Hütte —! Sie^h, ich suhle genau, dein Vater weiß u^armn! Aber ein will-tonluiener Freier lbin ich ihm nicht, da ich nicht nlit großen Reichtninern aufniarren >kann. Er will inich von ^oir a^blenken. 'Lorliin erst pries er Tliielen nnd mir — mir aber lianpt^säclilich — das anierikanische Goldfischchen an —" „O Karlerust!" kam es schinerzlich von ihren Lippen, uud sie drückte die Hänc>e gegen die Allgen. „Aber Liebste, z'Nieiselst du etwa an nlir?" fragte !>tarlernst, betroffen von ^^iselas ichnierzlicheut Ausruf. „Nein, nein!" rief Gisela. Und ,n einer seltenen Wallung ihres keusch verborgenen Gefi'rhles umklainmerte sie seinen Hals, „.^'arlernst, Geliebter! Dn bleibst niir! Du bist die Sonne meines Lebens! Wie haben die Schatten der Sorge schon airf nrich gl'-drückt, aber dich, dich lasse ich mir nicht neh-nien! Wenn i'ch anch alles bingeben nniß — dich nicht — wnn ich nicht! — Glaubst du denn, ich sl'hne mich uicht nach dir—" Er war überioältigt von ihrer Leiden« schaft, die er kauin in ihr venuutet hatte. Wie eine schöne, wärmende Herdflmnme war ihm ihre Lie^be erl'chil^nen, bei 'tvr zuru'hen ein tiefes, köstliches Bcha-^^en geben innßte; alier ihre durcWrechende Glut beglückte ihn nnn unsagbar, und er lüßte sle, lvie er-fie nie zuvor g<^k!lßt. Sie erbebte iu sein.'u Armen und küßte ihn wieder, iulnier ivicder. Auuelies niaclite sich bemerkbar^lnd rief etivas zu ihnen her. „<^ieh jetzt, Lieber!" saig!te Gtfela, llnd drängte ihn sanft von si>ck). Behend sprang er zlirück lund gesellte sich Annelies zn, die is)n uiit dem uuschuldi.iftvn Gesicht von der Welt in den Garten sÄhrte zu den Erdbeerbeetett. Bald war ein lustiges Npe zu« fließt. Ohne Zweiifel wird sich diese Z^ran« staltung eines zahlreichen Bruches erfreuen. Da bereits heute für dieses Konzert ein reges Interesse herrscht,, machen wir alle Mu'sikfrcun'de wrauf aufmerksam, sich recht« zeitig ein Plätzchen zu sichern. Lkvrten fin'S bei allen Mit^liedom ldes P<»rHie in der Musikalienhandlung A. Höfer, Kolska ulica, erhältlich. 'Z^r Abend verspricht recht ^c^msitlich zn werden und möqe ihn daher kein MuMreund versäumen. Mr einen guten Tropifen wird schon der Bu?g?ellerulel-ster sorgen. m. Unnötkge Gch!>berk^ Von einem Au» slenzeugen wird uns goschrieiben: Montag nachmittags gc.ien ^14 Uhr Hiny eine Frau mit einem jungen Hundc durch die Stolna ulica. Dem Hunde sch man vo>nl Weitem 5n, das; er Tvoch sehr sun>g w«ar. Trotz'oem war der Hund mit einem M<^uVforbe versesu'n. Plötzlich aber trat zu de'M Himde ein zirfa I5M?riger Bursche hinM und legte ihm eine Draihtschlinae um den .Hals. Auf duck)te ihm erklärlich zu mischen, das^ der Hun'd nach jung und fiir denselben noch keine Himde-steuer zu entrichten sei. Der „Gehilfe" lies; daraufhin 'een .Hllud wieior frei, spAt''r aber besann er sich wahl-li.Hl'inlich eines an'^"r'.n und n-ndl!-cher „(^k'!liilfeu" bedient. Wir fordern die kompetente L^'ohörde aus. nnvervl^lich 5>rd« Mlng zu schnlsfen und solchen MiWänden ein Ende zu bereiten. m. Unfall, t'^e'tern mittag? wollte ein Wapffeur in der?ll<^klau'c'ro>v-a cestn vor dem Hotel „Meran" sein Auto wenden, l^era'^e als er mit seiueur Auto ii>^r die strafe ^u stehen kam, kam ein Motorfiashrer ziemlich schnell dahe^aefahren. Di keiner mchr recht mk?weichen konnte, stiegen sie heden auf Si'sXI Dinar. Das Auto 'blieb uns'^schä-digt. Die beiden Fahrer kamen mit f)eiü'r Haut 'mvon. m. DkekistWe in der Nwoevunq. ?!n der ??>acht vom -aus den l l. Feiber erdrach ein bisiier noch nn'be'wnnter Täter den ^tall d^'S ,.Pös>n'il^erl^o'?'es" und eutiu-hrte daraus eine 7 Io'bre alte 5su'b. Sollte sein'^ndem über 'ven Vei^'leib der etwas bekannt sein, möge er dies unverzüglich dem Polizeikommissari- ate V Maribor oder dem nächsten Gendar-merWostentzmmando nrekden. m ilinder. Maskenreigen. Wie wir schon berichteten, veranstalte' der hiesige Sport-kluS „Maribor" am Faschrngdienstag im Götzsaale einen großen Kinder-MaSkenrei-gen, an dein sich Kinder bis zum Alter von !2 Jahren beteiligen können. Es wird dies die erst« Veranstaltung dieser Art in unserer Stadt fem und es ist dal)er zu erwarten, daß das außergewöhnliche Fest, das nicht nur de» davln teilnehmenden Kleinen, sondern anu) den erwachsenen Besuchern einige recht nette Stunden bereiten wird, einen star ken Besuch aufweisen wird. An das Kinderfest schließt sich um 8 Uhr abends eine große Redoute an, die ebenfalls einen glänzenden Verlauf zu nehmen verspricht. m. VdelweiNränzchen. Wie wir bereits berichteten, findet Samstag den 18. Feber in süiMlichen Göttsälen ein großes Kränzchen des hiesrgen Radfahrerklub^ „(?S?lw^'iß" Mtt. Die einzelnen Ausschüsse sind schon fleißig an der Ar^it, um diesen Abend zu einem GlanMnkt des heuritgen Fas5?iugS zu g<*stalten. Die Veranstaltunig wird im alpinen Stil gehalten sein, um 'oem Namen des Vereines und dem Titel der Veranltiil-tung gerecht zu werden. Es herrscht jedoch ab!'olut kein Kostüm^wang. Um einen Massenandrang zu vermeiden, wird die V.'ran-italtung nur gegen Vorweisung der auf dtn Namen lautenden Einladungen zuaan.ilich lein. Es wird schs'n heute gebeten, im eine? Versebens sich an den Obmann Anton O S.laq, Kaufmann in M>^rlbor, o'f'er an den Festausschuß san .^^eri'n Andreas H a ld-widl. Ne»tiaurateur in M^krllbor) zn wenden. Mit der Verien^img der Einlodmiqen wir^d noch im Lau'fe dieser Woche begvnnnen werden. m. Verliehene KonMonen. Im Monate Jänner wurden nachst.'heut»^ Konzesiionen verliehen: Markus Luti?, Ltup^eischmiederci, Slovenska ulica 18; zsarl liobaus, ?l'i.'oge-schäft, Aleksandrova eesta Tuinia Zalokar, Erzeugung von Schokolade, PreZ^rnova i li^ ca 19; Felix PuLko, Weinhandel i.n gros, Aleksandrova cesta 31; Eäcilia Zef, ^api^'r- und Schreibwarenhandlung, Levstikovn ulica 31, Bauunternehmung Accetto u. Co., Baugewerbe, FranöiSkanska ulica 12; Jos^'fine Kla-vor, Maschinenstrickerei, TriaSka cesta ?; Ma-r'tt Utbl, Krämerei mit Galanteriewaren und Konfektion, ^idovska ulica 12; Franziska No bar, Schneidereigewerbe, NuSka cesta 7; ^rz Pukl, Trödlerei, Vetrinska ulica 4; M''ko Steiner und Söhne, Holzhandel, Kopitarj^oa ulica 11. m. Gelvschte Konzeflionen. Im Monate Jänner wurden nacs)stek??ude stonzessi'aneu gelöscht: Karl Zalokar, Erzeugung von Schokolade, Pre^ernova ulica 1l); Iohaun .^lii?!'?. Faßbiudergew- e, Stroßmajerjeva ulica Joliann Stojko, Schneide''eigewerbe, Tatten-bac7»ova ulica 3; Maria Vehovar. Trödlerei, Vetrinjska ulica 4 und Albin Pristernik, Ge-mi'schwar^- indlung, Grasska ,'Üca 9. m. Wochenbericht tiber den Stand der an-steckenden Krankl^iten in Maribor. Das hiesige städtische Phtisilat veröffentlicht für die Zeit vom 8. bis !4. d. folgenden Bericht über den Stand der ansteckenden Krankheiten in Moribor: Scharlach: verblrebcn 7, neuerkrankt 2, genesen 0, verbleiben 9; Ruhr: ver-btleben 1, neuerkrankt 0, genesen 1, verbleibt 9; Keuchhusten: verblie'üeu 9, neuerkrankt 9, genesen verbleiben 5; Masern: verblieben 9, neuerkrankt S, genesen 9, verbleiben 2; Rot lanf: verblieben 1, genesen 9, verbleübt 1. m. Staatliche Arbeitsbörse in Mari^r. In der Zeit vom 8.—14. Fe^ber wurden bei der hiesigen staatlichen Arb.its^orse 194 freie Dienstplätze angemeldet, 24.3 Personen suchten Arbeit, in 79 Fällen vermittelte die Arbeitbörse erfolgreich und 7 Personen reisten ab. Vom 1. Jänner bis 14. Feber wurden insgesamt 7W freir Dienstplätze angemeldet und 1591 Personen suchten Arbeit. m. Wetterbericht. Maribor, 17. Feber, 8 Mir fn'ch. Luft-druck: 741; Barometerstand: 743; Thermohydroiiop: 9; Maximaltemp.?-vaitur: -s- 5; Minim-altemperatur: -^-4; Dunst'ornck: -s- 5 Millimeter; Windrichtilng: W; Beivölkung: ; Niederschlag: 9. r Dienstag den l7. und Freitag den 30. d. flroßes Elite-Konzert mit diversen klinftleri, schen Einlagen in der Velika kavarna. 1626 -cz- Nachrichhe« a« vtui. y. Trmmng. .Herr Friedrich Wenigerholz, Lehrer in Sredl'^Le sPolstrau), hat sich dieser Tage mit Fräulein Zorislava Hiti vermählt. p. Aus dem Bahndienste. Herr Ing. Franz OÄv'ald, bisher in Slovenigr-adec, wurde ^um Sektionsinc;enienr in Ptuj ernannt. p. Generalversammlnng des Roten--;ir?uz-Ausschnsscs in Ptuj. Der Ortsausschuß des Roten ^^reuzes in Ptuj hält Sonntag den 22. d. M. um 11 Uhr vormittags im Sitzungssaale des Rathauses seiue diesjährige Hauptversammlung mit nachstehender Tagesordnung ab: 1. Verlcsuug des Protokolls der letzten Hauptversammlung. 2. Referate der Attsschußmi'tglieder. 3. Wahl des Obuiannes und 4. Allfätliges. p. Redo'tte des „Sokol". Der hiesige „So-kol" veranstaltete vevgangenen Samstag ein großes Maskenfest, welches unter der geschickten Leitung des Herrn Rechtsanwaltes Dr. Salamun in jeder Beziehung glänzend verlief. In den von Fräulein Verhovnik, Lehrerin in Ptuj, in wahrhaft kimstlerischer Weise dekorierten Vereinshaussälen entwik-kelte sich bald nach Einzug der Masken ein buntes und sröy^lcyes Leben, welches erst in den sparen Morgenstunden sein Ende nehmen konnte. Von den gelungenen Masken wäre eine Gruppe von Ei'sbären zu erwähnen, die wegen ihrer Originalität überall großes Aufsehen erregte. P. SK. Ptni. Vergaugenen Donnerstag fand eine Spielerversanimlung des SK. Ptuj statt, in der Herr Paul Matalsch zum .^'iapi-tän der ersteu Mannschaft und Herr Othumr Samuda zu seinem Stellvertreter gewählt wurden. Kapitän der Reserven wurde Herr .Heiurrcl) Peer. Trainer bleicht auch noch weiterhin ^xrr Baumgartner. Ssff-U «och-tch«- ax «e». k. T^ssAlle. Vergangenen SamStag starb in Vojnik bei Eelje Herr Franz Hrwernik, Verwalter des Siechenhauses, im Alter von 62 Jahren. — In Vranko verschied am 16. d. M. Frau Juliane Oset, Kaufmannsgat» tin, im 57. Lebensjahre. — Vergangenen Sonntag j^tarb in Vojnik dessen langjähriger Bürgermeister Herr Roman Henn, Groß« grundbesitzer, im 81. Lebensjahre. Der Verstorbene erfreute sich bei allen seinen Mitbürgern größter Hochachtung und Wertschätzung. c. Kostenvoranschlag der Stadtgemeinde Celje. Vergangenen Donnerstag fand die Plenarsitzung des Gemeinderates in Celje statt, in welcher der Kostenvoranschlag der Stadtgemeinde einer Beratung unterzogen wurde. Der Referent des Finanzausschusses Dr. VoZiö erstattete einen ausführlichen Bericht über dii: Finanzlage der Stadtgemeinde und empfahl in allen Zweigen der Ge-meiudewirtschaft die größte Sparsamkeit. Den Bemühungen des Finanzausschusses war es gelungen, nach längeren Beratungen die Ausgaben mit den Einnahmen in Einklang zu bringen und das Gleichgewicht im Kostenvoranschlage herzustellen. Viele Posten mußten stark reduziert werden. Der Kostenvoranschlag weist an Ausgaben 2 Millionen .338.046 und an Einnahmen 2 Millionen 185.459 Dinar aus. Die Gemeindesteuern, Zu- und Umlagen bleiben größtenteils unverändert, di^ .Hauszinssteuer wird sogar von 199 auf 50, die Einkommensteuer von 259 auf 299 Prozent erniedrigt, waS be sonders den ärmeren Bevölkerungsschichten zugute komuien wird. Der Kostenvoranschlag wurde mit Stimmenmehrheit angenommen. Die städtischeu Unternehmungen sind durchwegs aktiv und man ist bestrebt, sie noch we?» ter auszickauen. Die Sitzuug wurde erst um halb 2 Uhr früh geschlossen. c. Staatsrealschule in Celje. Anl hiesigen Staatsrealgvmnasiuni wurde das erste Halbjahr des Schuljahres 1924/25 vergangenen Samstag geschlossen. Em Drittel der Schü« ler v. 314, darunter .32 Schülerinnen, mußte mit nicht genügenden Noten klassifiziert werden. Ta aber der Großteil davon nur eine oder zwei ungenügende Noten erhalten hat, so kann man mit einen: zufriedenstellende« Jahreserfolge rechnen. c. Ordentliche Generalversammlung des SK. Celje. Die diesjährige ordentliche Haupt versamullung des hiesigen Sportklubs findet Donnerstag deu 19. d. um halb 20 Uhr im Hotel „Balkan" statt. Ist diese Versammlung zur angesagten Stunde nicht beschluß-sähig, so findet nach einer halben Wartestunde eine neue ordentliche Generalv.'r-sammlung statt, die ohne Rücksicht auf die Tei^lnehuierzahl beschlußfähig ist. e. Faschingsuttterhaltnng. Die Vereinigung der Kriegsinvaliden, Sektion Celje, veranstaltet auch Heuer am Faschingdienstag in den oberen Räuuleu des „Narodni dom" eine Faschingsunterhaltung, deren Reingewinn stlr die äriueren Opser des Weltkrieges bestimmt ist. Es ist schon mit Rücksicht auf den wohltätigen Zweck der Veranstaltung ein ziemlich starker Besuch zu erwarten. Feuilleton. Der grShte Klndermvrber aNer Zeiten unschuldig. Paris, im Feber. Das größte Schensal des ausgehenden Mittelalters, der entsetzliche „Herodes des sünf-zt.'hnten Jahrhunderts", Marschall 6NlleS de Rais, der wegen achthundertsachen K'indes-mordes unter barbarischen Qualen hingerichtet wurde, le-bt in diesen Tagen durch eine seUsame Entdecluug wieder aus. Nach vollen 509 Jahren geht ernsthaft die Rede davon, seinen Prozeß zu revidieren, weil der im frlmzösischen 6^esetz von 1695 vorgesehene „fai't uouveau", die absolut neue Tatsache, sich eben zugetrageu liat. Da in den ÄerichtS-archiven sämt'liche Dokumente in authentischer Form erhalteu siud, so besteht in juri-stischer Beziehuug, wie eS scheint, keinerlei Bedenken gegen ei^ue Wiederaufnahme deS Verfahrens. Marschall Gilles de Rais ist sicherlich die interessanteste, wen« auch zugleich ungeheuerlichste Figur seiner Zeit. Von einer toll-kühueu Tapserleit, geuial '.il seinen strategischen Entwürfen, ein Feldherr wie kaum ein Weiter seines Jahrhundert?, wurde er mit 25 Jahren Marschall von Frankreich — es"" ' jtarriere^ an die niAt j^inuial Naj>oleott ent- fernt heranreicht. Im Alter von 30 Jahren zog er sich, gesättigt von irdischein Ruhm, in seine Prunkvollen Schlösser Tiffanges, Jn-grandes, Champtoc^ nnd ganz besonders Machecoul zurlict, und sein schnell erworbener Reichtum gab ihm Anlaß zu den unerhörtesten Ausschweifungen. Lassen wir von nun an die Gerichtsarchive sprechen: Der Marschall, dessen Millionen zu zerrinnen begannen, nahm seine Zuflucht zu einem berüa^ligten Alchimisten, dem Florentiner Prelati, der augensck)einlich den Stein der Weisen gefunden hatte. Seltsame nnd ver-breche--!sche Formeln gestatteten ihm, be-stinlmte Substanzen im Gold zu verwandeln; an dieser Tatsache war kein Zweifel mehr möglich, als der gerichtliche Beweis erbracht wurde, daß GilleS de Rais durch Zwischenhändler ungemiünztes Gold in Paris und Amsterdam verkaufen ließ. Zuglerck) aber nahmen entsetzliche Gerüchte ^'stiuimte Gestalt an, gemäß denen der Marschall, nm das edle Metall auf zauberhafte Weise zu geivin-nen, uugezäh.^e Kinder, meist Lt'iiaben im Alter von 7 bis 12 Jahren, in seine Hexenküche lockte nnd dort von dem Alchiunste« schlachten ließ. Dco Blaubart hatte es insofern leicht, als die .Knaben der ganzen Umgegend bei den vierundzwanzig .UaPlänen, die in seinen Diensten standen, als Sänger uud Messedien,'r beschäftigt waren; in den, '''l::üen'vucke, wo dX' Bedi'»rde auf das stürmi. s"!;. Drangen der Bevölkerung liin den Mar-sclM ver^aMe^ betrug die ^a^l dcr auf ge- heimnisvolle Weise verschwundenen Knaben genan achthundert! Gilles de Rais beteuerte vor Gericht seine Unschuld und auch die fürchterlichsten Torturen vermochten nicht, ihnl das geringste Ge^ ständnis zil erpressen. Al^er eb^'nsowenig war er in der Lage, über die Herkunft des Goldes und das Verschlviuden der Knaben Ausschluß zn geben. Die Riciiter hielten den Indizienbeweis für voll erbracht, und der Marschall wurde nach entsetzlichen Foltern nnter dem Jubel der Bevölkerung von vier starken Pferden in Stückö ger'issen. Aussällig war nur, daß von Staats wegen den blutigen Ueberresten ein sürstliches Begräbnis l>erei-tet wnrde; aber niau erkllirte dies aus der Furcht des Königs heraus, dem gesamten Adelsstand könnte in den Augen des Volkes Eintrag gesc!>ehen sein. Heute nun wacht di^'se entsetzliche Tragödie wieder auf. In den letzten Herbstmoua-ten hielt sich der Arzt und Forscher Vinchon in der Umgegend der Sclilösser de Rais auf, nnd er entdeckte durct? Zufall, daß an l'e-stiunnten Orden schwache Goldadern sich hinziehen. Eine genauere Untersuchung ergab, daß unter denl Schlosse Marcheconl das kostbare Metall am ergie«bigsteu ist, und daß d^Ien Gesaultbestaud auf eiuen Wert vou N'e nrgstens zn'ei Millionen Goldsrankeu geschätzt werden muß. Seltsamernx'ise besteht heute noch in Nantes eine Vereinigung von Mänueru. die sich ^Kutiatorei» dez^ j^inteUajienschajl von Gil- les de Rais" nennt. Diese Körperschaft ist mit der Angelegenheit befaßt, und sie bereitet e^ ne Eingabe an den Großsiegelbewabrer vor, damit die Revision des Prozesies in die Wege <^eleitet werde. Denn das Gesetz von I89b hat rückwirkende Kraft ohne zeitliche Beschränkung, und nach Ansicht des berühmten Rechtsanwaltes Maurice 6wr^on in Nantes genügt di^' Entdeckung der Goldader unter tx'm Schlosse des Marschalls vollkommen, um die Wiederausuahme des Verfahrens zu bewirken. Gibt der Jnstizminister dem Antrag statt, so erleben wir ohne Zweifel eine der kuriosesten Rechtsverhandlungen unserer Zeit. Die dunklen Puukte, die das Verschwinden der Knaben, die Weigernug des Marschalls, die Herkunst des Goldes anzugeben, lassen sich natürlich ohne große Schwierigkeit aufh<'llcn. In jener bewegten Zeit — es war kurz nach dein Austreteu der Juugsrau von Orleans, mitten im hundertjährigen Kriege mit England — waren Nachsorschungen über das Schr^^ial vou einzelnen ^^'rsoneu, besonders von .Kindern, sast unuiöglich; im übrigen unlß damit gerechuet werden, daß die M-heud<' Phautasie eines uuwisienden Volkes die Zahlen ins Unglaubliche steigerte. Und N'as die stuiulne Zunge des Marschalls an-gel)t, so rechuete er viellekl)t bis zum Schluß nlit eiuer Freisprechnug, und er hatte somit keinen Grund, die Ouelle seiues Schatzes zn verraten, den eine geldgierige Obrigkeit sofort uut Beschlag belegt Kätte, P. G-«-» ^Matbut8«t ZeNttnz». Vtlmnner 39 vom 18. Fj?l>er Theater, Kun^und Literatur. Das Gastspiel des Herrn Boris Vopov. Der 1ü. Februar ist in unserem Nmional-ihcater als csroßer Feiertag vermerkt, denn di<'Pl>n rechtsertitzte vollkl.nir-lnen den ihm vovanissc^hen'^en Ruf, d^r b'.te Gras l'una in ganz Iuiivs!awi<'n zu sern. Zu d^'rb'' kurze a!?k?cstoßene '5 olmisierr.-»'.. wor.i:>s !!ie klare Aussprache reuht, welche .Herr Popov n'-.l' l". 'l.i!ders h'?.'!' l.7.-urcchln"l x-? rr ni.!)l ^'-.loVene ist Auch hat .Herr voll-d.-p N'hytmus c..^r 'loweni!^ n ?vr-.-tt'.'d d»ren chara*^^. lstische f jü,'?!. ''.ie vielleicht selb,t nur w^'N'Z" ^'^lo^ve-ntn. l.5i'7 ,o wie "i l!. ewmal al- s?. weni- scheu Mitglieder unserer Bi'lhne wissl.'n, daß 'wö l wie w auögeszirochen wird, wa^? .s^err Popor, e'bensMs iveiß. — Zu d^'n stinilnlichen Vorzügen des ZängerS konnuen nuu noch' seine interessante Bühnenpersvnlichkeit in» Verein mit dein eleganten Auftreten, beides Vorbedingungen speziell für die Krei.'rung -der Rolle des Grasseu Luna und das ilieister-hafte, iimuer natiirliche Spiel, die vollkommenste Verquickung des wirklichen Eulpsin-dens uüt dramatischer Intuition. Herr Popov ist, kurz zu'sauüulengefafit, ein brillanter Sänger uud Darsteller, welcher der größten Buhne Vhre machen wi'li'lc>c. Besonders gut gefiel seine Arie im 2. Akt, für wel-^ che er frenetischen Beifall erntete, eiienso wie auch das Duett mit Fräulein Vladimir, unserer beliebten Primadonna, welche ihn: die Kanze Zeit iiber eine würdige Partn^'rin >var. — Die Vorstellung fiel glatt aus, abgesehen voin 2. Bild d^es 1 Aktes, wo sich ver- ichie^sene Ri'gien beiuerkbar machten._Das Publikum, welches dles The^ator fast ganz gefüllt sia^te, zeigte sich dem Kast durch stsirmi-scheu Beifall dankk>ar und erkenntlich und aus dem begeisterten Applaus liörte man allenthalben den Wunsch berails, Herrn Popov noch recht oft in Maribor begrüßen zn können. ^in—. Sport. Hask — GradjansN 2: t. Die Zagreber Pokalspiele gehen nun ihren! Ende zu. Vergangenen Sonntag trafen sich die beiden Zagreber Sportklubs „Ha^t" und „l^radjanski". Die beiden ersten Spiel-Hälften verliefen unentschieden mit 1:1. Erst iin Nachtragssviel konnte „Ha^k" einen verdienten Sieg i'iber „Gradjanski" mit 2:1 davontragen. „.Ha^k" lieferte ein faires Spiel, ivogegen „G.adjanski" geradezu in schlechter Forul angetreten niar. Das Spiel war durchwegs flau und erst nu Nachtragsspiel war mehr Leben zu beobachten. Vor dem Spielende entstand auf dein Spielplatze noch ein Konflikt, in »oelchen sich auch daS Publikum einmengte, so'daß die Polizei in Aktion treten mußte. : Zagreber Pokalspiele. Wciters wurden in Zagreb vergangenen Sonntag folgende Spiele ausgetragen: ^'ipografija—Viktoria 1:0, 2eleznieari—Ti'pografija K:1( ein verdienter Sieg der Eisenbahnermannschaft, die sich im Finale mit Hakik treffen wird); Gradjanski—Sokol (ain Saulstag) 3:0. Gradjan ski konnte das Spiel erst in der zweZ'ten Halb zeit für sich entscheiden. : SSK. Maribor- TSK. Merkur l.1. Das sonntägige Freundschaftsspwl zwischen den genannten Sportklubs in Maribor verlief mit 1:1 unentschieden. N«tts»altheater i» Mariboe. Dienstag den 17. Feber: „Die Witwe RoZ-linka". Ab. A sZikouPone). Mittwoch den 13. Feber: „Mignon". Ab. E (Kcupone). Donnerstag den 10. Feber „Am Teetisch". Ab. C sKoupone). Letzte ?i^ltffl'ihrun^! Freitag den 20. Feber: Geschlossen. -j- Stürme im Wiener Kunstleben. Au.^ W^'n wird berichtet: Bei der Aufführlnig dir Violanta, in der 5iorngo!d felbst dirigierte, kam es in der Staatsoper zn groß.'n LSrm-szenen und Ärawallen. Wie auf -.in geg'.oeneS Zeichen brach Pli^tzlich der Sturm loS, cus dem man bloß die Rufe heraushören konnte: „Nieder mit Korngold! Hinaus mi't der Fa-,nilie Korngold!" Die Ursachen werden auf den zwischen Korngold uud Richard Straui; schwebenden Kampf zurückgeführt. — Konzert der Philharuioniker im großen Konzerthaussaal war ebenfalls der Schauplatz großer Skandale. Die Krawalle richteten sich gegen den Komponisten Strawwsky. den Hauptvertreter der modernen Musik, d^r g,.'-qenwärtig von Wien ablvesend ist. Trotztenl das Publikum seine Unzufriedenhei'. in dl^r drastischesten Weise zu erkennen gab, lies; sich ^ck.alk, der die Borführung dirrgierte, nicht stören. Erst als der Lärm sick) z:nn ^landal steigerte, niußte das Konzert unterbrochen werden, ohne zu Ende geführt werden zu können. Was in Berlin möglich ist. In einem Berliner Blatt schreibt die Berli'ner Schauspielerin Edith .Heim folgendes: „Da ich in Berlin im Kleinen Theater «5,mal (fünfund-sechzigmal!) die Hauptrolle m Bachwilz' „Galante Nacht" gespielt habe — iminer stand statt meines Namens der von Carola Toelle auf dem Programm —, so hat noch nie .:mcr Ihrer Herren mein Spiel einer ^tritik unt^'r-zogen." — Zu bemerken, daß Carola Toelle eine der berühmtesten Künstlerinnen Berlms ist! j Entdeckung eü»Ä^ Rembrandt? Aus Pa- wird telegraphi ^^n Nancy .nurde ein veues GeM'Nde Rembrzn>:s ent'ieckt, das als Bild eines v.'.reises bez>:ichn'.t wir^. Iuiniei-hin ist di'e Echtheit noch nicht unbedingt feststehend. Es wurde üeichlojscn. das Nild an tinen Sachverständige.i nach Berlin zn schik-ken. Grubenkatastrophe. Wiedcrbolebungsverfnche durch künstliche Atmung. den blauen Wunderaugen" bekannt g?w:.irden ist, trug bei ihrem Debüt als Ellida eine Tn-pasbrosche, die Henri'k Ibsen seiner Gattin zum Geschenk gemacht l)ntte, als er in? Jahre 1888 die „Frau voni Meer" geschrieben hatte. -lH- Kwo. -s- Die Eremitage in Leningrad veröffentlicht einen Bericht, demzufolge die prachtvollen Gemälde aus i)er Zarenzeit nicht nur gar n?cht gelitten haben, sondern noch bedeiltend vergrijßert wurden. Die ganzen Saunnlungen sind jetzt neu geordnet worden nnd füllen un? 153 Säle mehr, als vor dem Krieg. Das Stig litzmufenm wurde der Eremitage angegliedert, das Strojanoff- und Iussupoffpalais mit ihren Sammlungen d<'r Eremitage cinver^ lei^bt. -s- Eine Ibsen als Ibsendarstellerin. Die Gattin von Henrik JbsenS Enkel trat kür^siich zum ersten Male als Ellida in Ibsens „Fcuu vom Meer" vor das Londoner Plchlikunl. b^i dem sie sich schon früher als Tänzerin vortei-l-Haft bekannt gemacht hat. Die Tänzerin, die in London als ^Norweoische Tän.^^ritt 'nit Die Herzogin von KönigZnark. Jui Burg-Kino beginnt Mi'ttwoch d)n 18. d. M. die Vorführung wolil des größten und ^lönsten bisher geschaffenen ^zweiteiligen t'silmlverkes „Die Herzogin von KönigS-mark". Der Film ist vor nicht Ze?l als Produkt gemeinsamer Arbeit der größten französischen Filuifirmen hervorgegangen nnd begeiftert geradezu das LUnopublikum vor stets ausverkailften Häusern. Auf feiuem Triumphzuge stellt sich nuu dieses gewaltige uud schöne Werk auch unserem ^imopuoliknm vor uud eutrollt vor seinen Auc;cn in unbeschreiblicher Pracht die Bilder, fe'selr >ie Auf merksamkeit mit einer geistreichen, ^luß.'rst interessanten und inhaltsreichen f>audlung, die durch die hervorragendsten Fi^nik'knstler interpretiert wird. Ter Inhalt .'les StucLes ist dem Roman von Pierre Beuott entnom^ nien uud bürgt schon der Name dieses Autors für die hervorageude Qualität di'eses Bildspieles. Die Negie — bis auf das kleinste Detail aufs sorgfältigste durchgearbeitet — liegt in den Händen der tüchtrgst^'n fran-zösischen Regisseure, die Technik ist hervorragend, die Bilder sind r'..u nnd auf das sorgfältigste durchgearbeitet, das ^viel mn-stergültig — alles Vorzüge, di'e das Filmwerk zu eiueui der hervorragendsten der Le!.uz<'it stempeln. Die Handlung beginnt uiit dein Jahre ls^l l nud entrollt vor unseren Allgen knapp das 'i.^orkriegsverhältnis ztlii-schei' ?)entschlaud und Frankreich. Die Tragik der c^reiZni'sse gipfelt im rührenden, herz-^ ergreifenden Schluß am Grabe des unbekann teu Soldaten am Siegestor in Paris. Wegen der großen Anschaffungskosten sind die Preise mäßig erhöht. Erinäßignngen werden nach Maßgabe nur bei der ersten Vorstellimg an Wochentagen gewährt. Borverkanfskarten ab 4 Uhr täglich an der Kinokasse. k. Stadt-Kino. M Diens-tW, '6en 17. F.'-ber bis einlschließlich Donnerstag, den 19. Feber gelangt der schöne, von allen Seiten mit Spannung er^vartete Filnt „Arzi^.^golo, der Hofnarr", eine höfifche LieHesloulödie in fünf grof'ien Aktetl, ein künstlerisch ungemein hochivertiger FillN, zur Vorfi-ihrunig. Die tragende Hal^ptr^olle ist durck) die ichöm'te Frau Italiens, 'sie weltbekaniite ^ilm'diva Italia Almirante Manizini in incisterhal'ter Weise dargestellt und der Regisseur hat sich, neben der reigietechnischen Glanzleistungen durch die W.ihl der gen-annten Künstlerin allein ein außerordeuitliches Ver^oienst idin den Fillu erworben. Abgesehen von der kiinstle-rilchen Regie und den wundervollen Aiisn^h-men des sonnigen Südens ist es Jtalia Almirante, die 'enrch ihr Spiel dein Film den Stempel wahrhafter Kunst aufdrückt?. Mit diesem neuen Film, für dessen Herstellung enorine Suinnien aus^ieczeben wurden, hat die bekannte Turiuer' FrlmfaHrük „Alba Filln" ein vollendetes Kllnistwert> Whitler schlug. In Newt)ork selbst stellte Ritola mit der unglaublichen Leistung von 0.03.8 einen neuen Weltrekord iiber 2 engl. Meilen auf, während Nurmi über fünf Viertel englischer P?eilen 5.23.8 erreichte, was ebenfalls einen Weltrekord be-de^ltet. Vettere SSe. Verschiedene Auffassung. „Warum heirav tetl Sie denn?" fragte Dirk einen schon bejahrten Bekannten. „Um ine Frau zu ha-beu, die inir mal die Augen schliefzen wir's.^' „Hnt," mein-te Dirk, „ich iwbe .pvei Frauen gehaibt, aber die haben mir die Äugen geöffnet." Schwere Z^rage. Professor (in der Schule): „LaM ihr über mich?" — Chor: „Nein." Professor: „Was gibt es denn hier sonst noch zum Lachen." Hausfrau zum Laufjungen, der eine Menge Pakete in die Wohnnng bringt: „Siiso Veine Füße aber auch rein, Junge?" — „Jawohl, bloß die Stiesel sind schmutzig." Erklärung. „KÜuuen Sie mir erklären, was ein Wunder ist?" — „Sehr leicht: (Haut dem Fragenden eine Saftige Drunter): „Ha-ben Sie das gespürt?" — „Na, ob!" — „Seh'n Sie, llx'un Sie Äie Tachtel nicl^t g'spürt hätten, so ivttr' das a Wunder g'wesen." Er kennt sie. „Iist Ihr neues Babt, ein Junge oder ein Mäd-clien, Herr Pri^fessor?" „Ich weiß es wirklich nicht. ?lber es i?'uß ein Mädchen sein." __ „Warum?" — „Mei-ne Fmu wünschte sich ein Mädchen, inl0 wenn die sich etwas wünscht, 'oann beko-lt'int sie es sicher." Resigniert. Sie: „M HLre, daß Sie ein großer MusiklieVhaiber sind?" — Er: lviß. Aber das macht nichts, spielen Sie nur weiter!" Ein Amateur! Aber sie schießen ja iniiner vorbei!" __ „Na. schad't ja nichts, — ich jag' doch bloß zlvm BergnüGn." Mißverstanden! „Wissen Sie nicht, von wem ich hier meinen jungen Hühnerhun'v abführen lasten tcrnn?" — „Ach, kosen Se sich for 'n Jrvfchen Ricinusöl und machen 's. selUU" NumRkk 89 VM IS. »Matvükgik Z-iluvg". Technische Rundschau. Meisterwerke deutscher Technik. Von Ing. Fr. Schcuermann, Manchen. Wenn auch nicht M leugnen ist, das; die Engländer früher unsere Äleister im siran-bau waren, und cmß wir ferner zu Anscinil d.es Jahrhunderts wertvolle Anreliun^».'n von iien Amerikanern, namentlich von dein genialen Alerander (5. Brown ans Clevland. rrhiclten, so mns^ andererseits zuqecicben wer'oen, daß der d^ntsch-e ^iranbau Wellruf geniestt. Gewik gibt es auch heute in anderen Ländern befähicste Kranbauer, do5) fandet in keinem Lande die Praxis eine so lvv'rt-volle Unterstützung durch die hochentwickelten techn. Wissenschaften wie in Deutschland. Die in ihren Abnicssungen inrmer .iröf;er werd<'nden Schiffe erforderten augcr d^n für den eigentlichen Vau des SchiffsrnnlpfeS bestilmnLen H?llinsskranen, d.'ren Hoch'tl«,It etwa ^^1(1 Tonneu zum Cinbau der Steven nn!k> Ruder betragt, besmchere Nieseiikrane zum Einleiten der ungewöhnlich schvxren, ?^chns» v!or,n,«.>^mn tton-.vvi^ qr Die obicie AbSildung zeigt den 250 Ton-nen-Tu-rmdrehiran Ver Werft von Vlohin n. Poß, aufsiestellt gedacht auf d<>m 5karoli' nenplatz in München. Am 5>aliPthaken lsün-qen vier der schwersten Lokonwtiven, entsprechend einem Gewicht von 250.000 Kilo-gram-m. Der kleine 5'>ilfs!kran, der an der äußersten Spitze dcS Auslegers steht, tragt «n seinein Lalst^haken einen Stras;enba^7inwa-qen im (^m>icht von Sü.lM ^^ilo-graimn. Mit dieser Last kann er über die ganze Länge des Auslegers f-ahren. Besond<'re Schuilcrigkeiten waren b^Zm Bau veu Schwiurmkranen zu M'rwinden; denn Bauweisen, die sich bei gri^szeren Landtranen bcn>ährt Vjatten, konnten nicht c.hne weiteres übernommen werden. (5s ist sehr schinnerixi, einen Schwitiniirkran so anszudi!--den, das; er bei jeder Last llnd Ausladung nnd o7?ne Wasserballa^t iin t^ileichaewichlt ist. Zum erstenural wurde diese Aufgabe l»<.'i dem die K'aiserlitl'e ^«.ponische Werft zu liefernden Kran -gelöst. Sänttliche s>-.äter gebauten Korane, anch lder gri^s^te der Welt ^nr die Werft Wil'helmWaven, winden nach die^-ser V^a^uart (Patent Denmg) ansgefübrt. ?> ür das ziemlich verwickelte TrielWerk diese? Kranes mit seinen l? LaMaiken, einer Clet-terkake. einem Anslegcrein'.iebwerk und ei< Tiom Dreh'lverk wäre der D^nN'kantrieb viel zu umständlich. Nur 'öer^clektrische Autrieb nlit seiner einsach^vie die fertig ^nsannnengesehten T»aul>pi!nlaschinen und Turbinen in einem Stück in das Schiff einzn lelz-en, nwhrend nian früllier gezwungen nwr, sie vor denl Eiu'bau zn .^rleiien, ^ne .^^.'it-raubende und kostipieli-ge Aribeit. Es zeugt von d'.!Uk Vertrauen aus die Zittierlässi'g-lekt derartiger Krane, dafi nwn solche wert^ volle Lasten unb.'.'sorgt iiber Niesen'oamp'^r mit Be'>hnng hinweg beNn'gt. über Schi'ie, die au sich Milliouenwerte darstellen. Div'se Riesenfrane üaben nnt der Cntwicklnng der Schii'is^' schritt gehalten und bleiben sternx'rte deutscher Inienieurkun-st für alle Zeiten. Die Thcorlv der elektrometrischen Titration ist nicht so leicht zu verstehen Niie beim Jnditatorvorgang. Antvendbar ist das Verfahren für ^ällnngs-, Orndations- und Nell-tralisation'-v.'aktionen. Austerdeu, gestattet das neue Versahren, nledrere Bcstandte'.'le nebeneinander zu titrieren, was nnt den In-dikatoruiethoden nicht uiöglich ist. ?Zachweis nnd VefLimmun^, kle'iuer Manzen Fluor. Der Nachweis uud die Vestlinmung kle!-uer M/nnen ^luor auf kolorinietrischem uud gasvolmnetrischeui Wege oder durch Teifah-reu, die auf Glasätzung beruhen, ist lnnständ lich nnd unsicher. Neuerdings ist ein empfindlicheres Verfahren ausgearbeitet worden, das sich vielleicht für die ?vlnorbestiunnung die Zukunft sichern wird. DaS Verfahren ist bedeutend empfindlicher nnd leistet uwhr als die bekauute und znr Bestiulnulng größerer ?^luorulengen auch brauchbare ?välluug un't Lsalziunlchlorid. In deuk Lanthanazetat wurde ein überaus envnindlich''s Reagens für ?^luor gefunden. Dieses fällt in essigsaurer Lösung bei (Gegenwart von Aunne 'nmazetat, das ^lurr quantitativ in ?sorm ei'nes voluminösen Niederschlages von Lanthanfluorid. Praktisch ir.ird das Verfahren ausgeführt, in-dein uiau diesen Niederschlag, der indessen noch Lanthanazetat einschll-es^t, bei l^rad trocknet nnd wägt. Beim (blühen ans dem Bunsenbrenner bildet das O^Ndations-prodnkt des mitgerissenen Lanthans. Aus dem (^)ewichtsverli'sL ^'if?t sich der l^ehalt an ?^luov ber.'ck'n'.'n. Das Verfahren N'urde eingehend gep?'üft nnd lieferte bei den Versuchen gute Ergebnisse. —rn- Gießereittchnik. Mehrteiliger Metallkern zum lyZes-cn von Kolben aus Aluminium. Dieser nene Metallkern der ^irnia Nantcn-s'ach, ..^lmgcn, stellt eine Lösung der Erfordernisse dar, wie sie an einen gut in si h fchlie-s'.enden- Nliih l^'rtiaein l^^us^ lei-'s't b.'ransnelim-baren Kern gestellt werden. Er findet beim Glesien von Alunnnimn-5lol'ben ansgiebi'ge Anwendung. In vorpelU'nder '^tizzc ist der i»iern dargestellt. Er besteht aus einein Mittelst-ück lg") und den beiden Seitenbacken (k). Um ein festes Zlisaininl''.chalten dieser Teile zu gewährleisten, ist ein äusserer Ring fr) angebracht, wo-diira) ,iie einzelnen Teile des .^erns an einer Versel^iebung gegeneinander verhindert werden. ?Zeue Mischtrommel siir Formmassen. Bei divser neuen Mischu,aschine (D. R. P.) stellen die Mischkörper Ellipsensegmente dar, deren Ebenen -'.l d.'r Drehachse einen Winkel bilden uikd die gegeneiiiander derartig verseltt sind, das', bei iln-er Drehung sowohl em Du'.cheinanderrüliren als anch eine ach-siale Verschiebung d-'s Mischgutes erlolgt. Shemie. idi« ekklromeleische Maka«alyse. In der chemischen guantitativell Analnse spielen die Titrationeil eine bedeutende Nolle. Ilin das Eude dieser Titrati'onen anzuzeigen, ^'^uutzt man sogenannte Indikatoren, das sind Flüssigkeiten ,die uiau in ganz kleiin'n Mngen der Lösnng zuseht und'die nach erreichter Umsetzung durch ihren ?sarl'eni,ul-schlag das Ende derselben anzeigen. Nener-dings .st festgestellt worden, das; n?an diese cheinisijzen Vorgänge beiin Titrieren ailch eli'kli I. luetrisch verfolgeii kann, .^^äikgt man einen Draht in die Lösung, so äiidert sich seine Spaunnuug mit der Ionen-Konzentration des zu inessend<'n Lösungsbestandteils. Bei dl'esem Versahi'en mis^t man also die sich ändernde elektroulotorische .«»traft des Drahtes. Die Spannnngskurve des Drahtes verläuft dabei langsam fallend, bis sie beiui Uui-schlagspunlt eiuen plötzlichen Abfall zeigt nnd l'eiin Nebertitrieren auf einer anderen Svan-nllng'chilfe langsam weitersinkt. Man kann also schc." aus de,u Spannnngsverlauf schli-e-i;en, ob luau sich deul Uinschlagspiiilkt nähert. Das elektrouietrische Meßverfahren macht die Indikatorflüssigkeit ersetchar nnd arbeitet auel, sckueller. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß man bei der neuen Methode mit ^röl^eren Verdün"""qeu avlicilen kann Verfahren zur Gewinnung v?n alioyvlfreiem Benzol ans Gemischen. Bei diesein Verfahren destilliert nian zunächst ein l^cmisch ans Koblenwasserjtoff, Altohol nnd Wasser ab. Das Destillat w?rd durch Verdünnen nnt Wasser in stohlenwas-serstoff n.col^lenwasserstofsreien Alkohol zerlegt. Ans letzterem sonne gegebenenfalls aus dein Destillationsrückstand gewinnt uiau durch Rektifikation hochgradigen Alkohol, der gegebenenfalls mi't den- lx'i der V.'rdünuuug abgetrennten jtohlenwasserstoff vereinigt wird. -O- .Vwchfrequenyeleplionie, dk? nch Mnz aus den Methodlii der Drahtlosen aufbaut, wäs> renk» beim drahtlosen Sprechen häufig grö-sieree Strecken diirch Drahtleilungen iUier-brückt werüen milssen — so sprechen da noch wirtichaitliche ^sragen uiit. Solange ein-.? cie-nn^hnliche ^prechstelleneinrichtung mit Draht billiger ist als eiue drahtlose gleicher Lei-stnngsgüte, ist an eine Verdrängung er-steren ülvrbaupt nicht zu d^'nken. Fc^ru^'r wird die l^-eheiuihaltung der l^esprächc. dio in gennsseul t^raoe verlangt werd.'n rniist, grös'.ere Schwierigkeiten bieten, wenn aulli heute bereits ein gerichteter Verkehr wie anch l^^leichzeitigkeitsverkehr niehrerer Linien ohne gecienseitige Störiing durchaus inöglich ist. Es erscheint sedoch ausgeschlossen, das^ jemals grössere Fernsprechnetze fi^r den inneren Verkebr durch drasitlo^se Netze ersetzt werden keimen. Das iit ebenso nu-waihrscheinlich wi' z. B. die Nahverfonenbe« för'oernilg in s^iros^städten dnrch ^lucizenge. r. Welches ist die beste Wellenlänge? D«e „Newyork Times" veröffentlichen die Ergebnisse vou Versilchen, die E. W. Anders-soil, Ehesingeniour der Radio Eor'Mrarion of Ainerica in t>.'zug ans die aünstigste Wel-leitlänge augeitM hat. Er le^Ue u. a. auf eine Meile se.1liH Er's'nngen, zu den Meilen Draht gebraucht werden. ?lnderss.>n faird, das', die besten Wellenlängen stets ein Fnnfhnndc'rtstel der Reichweite sein sM. l>r fan'o noch, das^ die Wortgeschwindigkeit direkt proportional der Wellenaniplitude i''t. -lIZ- TechnifchkS ANerlel. Revolutlonierende E'fiqöung O«s dem Gebtele der DampfwtrNchaft. r. Doppelte Lautstürke bei Detektorappa' ralen. Es rst der Wnnsch jedes Fuu?li-'b^>>-!bers, eiiie nii^glichst grosze Lautstärke zn er. zielen. Je weiter der Detektorempfänger aber von der Sendestation entsernt^ auige^ ballt wird, desto leiser wird '0er Eulp'an^ und schon l?ei einer Eutfernung von 10 Iiii^ lonleter ist guter E'inpsang nur uoch init eiiler eiuipandfroien .Hl>ckBNtenne möglich. Nini gibt es ein einfaches Mittel, die Lantstärse zu verdop^'eln, das erst wenigen bcka-.'.nr sein dürste. Ein Detektor wirft bekanntlich als t^'leichri.-hter, d. h. er läßt von dem au? der Alltenne konunendell Wechk'ielstroin nn günsti^?sten ?sarle die .?>älfte hin'onrch. während die ent^<'aengeset^te, über oder ilnter der Spannnngsnnllinie liegende .^"^albwelle, zli-rückgebalten wird. Die Folge da^vou ist, das; hiuter delu.Detektor nur in einer Richtung der Ztroln fliessi. also (^Ueichstreill berrscht, und z'war nur höchstens die .Hälfte der ver deul Detentor vor??an'oenen Energie. Baut Ulan iei^t eiiien dein ersten genail gleichen Detektorkreis, bestebeiid aus 5pnle, Det^'ktor nnd nötigenfall? Kclndensator und schaltet diesen sinilgeinäs^ wie 'een ersten, so bat man nnr lwch dafür ^orge zn tragen, das; die r oin Alltennenikl'eis koiiilnlendel? Wechselströuie bei dem einen Detektor ans die Na'^'^el tr<'''eli, beiin allderen aber aii^' den Kristall. !^^etzt iverden beide .?>albivellen k'es Wechsel'stroms ansgenut^t nn'o inan erhält die doppel'e Lautstärke. r. Drahtlose ?^?rnsprechve?b»ndnnq in Ätädten? An'gesick'ts 'i'er schnellen Entioi-'k' lnilg des drl'lbtlosen Fernsiprechers wird Niel-fa.1i die Fra,^ aufgeworfell, '^b nicht die .?a'hll<'sen Draihtleitungen in Ortsiernsprech-netten eiilw^al übersliissig geinacht' w^ri^rn dlirch lelMtli>se Ver'bili'dnugen. Abges.'ben daivon. das; iliberbalipt kein so we'eiltlicher llnterschied l»'steht Mi'sckx'n Fernspreckx'r mii lnrd ohne Dra'ht — alich beiui belltiaeu Tele» P?ion ulikp der Stroui hälilig o'^nie Dr.ihtl. i-ter sick' fort^b^ivegeli, B. in ^ond.'nsa^oren, Transsor ilatoreu, bockev-'k,i!erteu Röhrelt, das; ili-an den Patienten reiileu Sauerstofs einatnlen ließ. Ja nicht ^nl ichwei'eu ,'^älleil geliiigt es ails diese Wei'e auch, das iitobleiioriw mrs dein Blule > zll verdräuaeil nlld es für Sanerstokf iln's . .^toiblensäure nneder anfila^hinesäliig zn ma-! ch.'il. Nenel-^diilgs begegnet inan init Er'olis t^iesei? K'os'leilorvdvergiftnngen durii) Ve^ bandtllilg 'kier Vergifteten lnit ^anerstosf-l'fo'hlen'ällreillischlnlgen- Es wurde lx'obach« tet, 'dost der Patient bei Aiiwendnng von rei-iiein ^aiierstoff in deul ailf die Saikerlt'.'fszil-sulir illl'Ullttel-l>ar iolgenden Zeitrailni nnr zil schiuacher ''.'ttiliilng befäliigt ist. Bis die >ro>hlensäuresättigllng i?iren normalen Wert wieder erreicht «)at. versedlt die Äuvx'ndiing von Sailersiosf siennsserinanell ihren Zlveck »uud träat ^u bedenklicher Verzö^erunji der P„mni>r^9^in"7F. ?^evc? Entfernung dcs Ko^lenoxydes aus 'oem Älnte bei. Neuerdings braucht man statt relnem Souersto^s eine Mischung von 5)^ stöhlen» säure, die in Amcrika unter dcm Nim^n ^Caickogen" H<^lchützt ist. ^urch ihre ^lnwcn' ^mtg verringert sich außerdem die ?ehrlich<'r nvnflen. „Carboiien" ist in Teutschlcini» im Handel nicht zu h-n-ben. Man ist >^^^r uuf die Selbstbenltung eines (^^misch.'s sauer-ste^'f mi: 556 Kchlensnure anqewl.'i.n. Dampfkessel mit elektrischer Heizung. Ne-Gerall ^rt, wo offene s^lamini'n g^'f'ihrllch scin können schemische Fabriken ui.v.) vder wo der elektrische -Ztrom beionder-I billi.i ist (Wasserkraftanla^en) oder vorW^rtiebend '?achts billig abgegeben ivird, dÄrste sich die iilufstellung von elektrischen Dantpfkesseln loh nen. Sie werden in verschiedenen Allssuh-runigen herczestellt und halben bereits niel-sach, z. B. in norivegischen Pclpi''r'abri'?en. Äufstellung gefunden. Ci^e Bauart >l>l li^'r« ausgciirifsen und kurz beschrie^^'cn. D'r ^fes^ sel besteht aus eiiler KesselbiMe, den eingebau tcn (Midcrstand's)-Heizelemen..en und den erforderlichen Armaturen ^ir ?trem nnd Danrpfiliberwachunq. Die Heiz.'lem.'nte hen aus hochwertilTem C^hromnickel, der mit Mesiing verkleidet ist. Sie ragen ilbe? Kreuz w 'den Kessel binein und ^eben ihre gesamte WArme an das Vesser a>b. Zur Trz.'llgnng von 10 K'iloqr'amm DaiUlpf w-'r.^en ? Kile-watt Strom verbraucht. Die ^?jsel''t!?inbil-dun^ ist sehr gering, da die ?r.virn?ttnq im Wasser stattfindet uni» sich an deu mit Messing verklei'c^eten .?>eivlen:cnt"i 5iessel-stew nicht anseht. Der Wärn everlnlt, der durch Straihlim^ eintreten kann, ist dnrch qute Isolation der Kesselwande ai-i ein Minimum beschr'^>'i.zt.'lemente kann die Damtpfer.^eugiing l^elickn.^ ger^^elt werden. (?in Gessel leistet z. V. ll?9 ^^ilo-aramm Dainpk, stündlich bei 5 cbin Volt Spannung bei einen: Verbrauch von 89 Kilowaitt. Die Verwendbarkeit der verschiedenen Farben fiir Lichtsignale. Kürzlich wurden von dem amerikanischen Vnro of Standards umfangreiche Versuche mit verschiedenen Farben gemacht, um fest^usteNen, wie sie sich zur Verwendung als Lichtsignqle eignen. Zu uiöglichst objektiver Beobachtung wurden die Versuche von verschiedenen Personen wiederholt ausgeführt. Not erwies sich als diejenige Farbe, welche vor den anderen am besten und sichersten zu erkennen ist und sich sogar mit einer geringen Leuchtkraft noch gut l)ervorhcbt. Äus diesem Grunde ist Rot als Cignalfarbe im Eisenbahndienst und als ein nicht mißzuverstehendes Warnlings- und (^efahrsignal recht beliebt. In der Reihe der Signalsal^en kommt (^iri'in an zn^iter Stelle. Es ist ebenfalls leicht erkenntlich. Filr den Strassenverkehr ist einem gelblichen (^!rün der Vorzug zu geben, während bei der Eisenbahn eiil bläuliche? (^rün Mcclmäszigcr ist. Blau nimmt die dritte Stelle eiu, erfordert aber dit höchste Lichtstärke, um sichtbar zu werden. Die gelbe Farbe (Ocker) ist, da sie oft mit Rot oder Orange verwechselt werden kann, für den Signalbetrieb ungeeignet, während Oran gegelb sich hierzu besser eignet. Metallslugzeug. Das erste in Frankreich erbaute Metallflugzeug unternahm vor kurzem seinen Probeflug auf dem Flugplatz von Francazal bei Toulouse. ES ist mit 4 Motoren ausgerüstet und hat eine Spannweite von 28.5 m .bei einer Länge von 15>.74 m-Bei ernem sechsstündigen Flug kann eine Nutzlast von 1000 Kg. mitgenommen werden, die im .Kriegsfälle durch drei Maschinengewehre nebst Bedienungsmannschaft und 65 Kg. Bomben ersetzt werden kann. Elektrisches Kleinkraftrad. Eine Münchener Firma hat kürzlich ein steuerfreies, elektrisch betriebenes Kleinkraftrad von 0,7—1,1 PS. herausgebracht, das bei einer Stundengeschwindigkeit von 40 Km. einen Aktionsradius von etwa 100 Km. besitzt. Eine ILzell^ ge, in den Nahmen eingebaute Akkumulatorenbatterie mit einer Spannung von 24 Volt und 80 Aulpere Kapazität treibt einen Elektromotor, der ebenfalls für eine Spannung von 24 Volt bestimmt ist. Vermittels einende, sich häil^ende Schniutz b^^im „Putzen" geradezu ins Gewehr eingerieben wird. Nach jener ersten Arbeit nimmt man den zackigen Wergstock nnd uuiwickelt ihn derart urit A^rg oder .Hans, daß er nur mit einig^'m ^trastaufwaud dnrch den Lauf gedrückt w.'r« 'c-en kann. Das Petroleum ist das vorzüglichste Mittel znnt t^^.'^vohrpuhen, besonders zi:r Entfernung festsitzenden Schnlutzes. Man tränkt das Werg mit Petroleum und puizt damit den Lauf so lange, bis der letzte Rest von Schniutz verschwunden ist. Die Draht-lmrste uimmt man zur Hand, wenn iich Schlimltzstellen derart sestgeklebt haben, daß sie auf gew!)hnli5iem Wege nicht entfernt werden können. Der zu häufige Gebrauch der Drahtbülste ist jedoch nicht ratsam, da 'tM Lauiinnere darunter leiden wür^e. Hat nmn alle t^eivehrteile gereinigt, so be.ndelt es sich darum, sie gegen Nachrösten dadurch zu schützen, d>aß ndan sie einfettet. D^^bei ist k>esoudere Vorsicht bei (^lew'hren walten zu lassen, aus welchen ranckilose? Pulver verschlossen wird. In 'diesen Fällen sind dal^s'r zu verwenden, die im- stanide sind, 'tiie bei der Verbrennuug dcs r-aucl)lcs!»n Pulvers freiwerdende Salpeter sänre ^^u neutralisieren. Die besten Schuiier niittel dieser Art sind z. B. ..Ballistol", „Kn rol" nnd ..Nitrol". Znm Einfetten 'k'vr ein ?elnen Geuiebrteile eignen l'ch a'm besten die Sclmimgsi'^ern alter Sto.lenten. weshalb es sich enrpfichlt, solche 'stets vorrätig M ba (Fortfetzuntl folg:). Der Hecht und fein Sang. (Fortsetzung.) Ter Angelfang des .Hechten bildet einen abbricht oder aus denselben ebenso beliebten als ergiebi'gen Gegenstand des Sportes, und zwar sowohl in Flüssen als auch in Seen. Die Jagd nach dem Hechte hat besonderen Reiz deshalb, weil Vorsicht, Geschick und Erfahrung dem Angler in reichlichem Maße eigen sein miissen, wenn er auf Erfolg rechnen will. Der.Hecht wnd zu jeder Jahres- und Tageszeit mit der Angel gefangen. Der Fang ist jedoch erst Ende Juli, weun sich der Hecht von der Laichzeit wieder vollkommen erholt hat, einträglicher. Er geht dann lieber an die Angel, jedoch nilr in den Flüssen und Seen, die sich im Sonnuer nicht sehr trüben und die nicht zu stark bewachsen find. Der Fang dauert dann, je nach den Frostverhältnissen, bis tief in den Winter hinein. Die .tzauptpe-riode sind die Monate September, Oktober nnd November. In dieser Zeit geht der tz:cht im allgemeinen am liebsten an die Angel und ist auch von bester Beschaffenheit. Während der Zeit des AngelfangeS stehen die Hechte in Flüffen meist einzeln im Wasser. Da sie gewöhnlich schnell anbeißen, so empfiehlt es sich für den Angler, nicht lange an einem Platze zu verweilen. Man erzielt bessere Erfolge, ^venn man langsam nacheinander alle passenden Plätze absucht. Der .Hecht hält sich gewöhnlich in stillem, zwei oder mehr Meter tiefem Wasser auf. In weniger tiefen Flüssen ist er dort zu suchen, wo das Wasser in einzelne Vertiefungen Schach. a« »jechw» »«»«« Bei der Pariser Blindlingssimultanpro-duktion hat, wie berichtet, der urssisch-franzö-stsche Großmeister Alexander Aljechiil durch feine Phänomenale Leistung mit 28 Blindpartien seinen eigenen Weltrekord geschlagen. Aljechin hat nämlich im Jahre 1924 während des Newyorker Schachkongresses gleichzeitig 2S Partien ohne Besehen deS Brettes geführt. Vor ihm hatte einen Weltrekord im Blindlingssimultanspiel der früh verstorbene geniale ungarische Großmeister Julius Breyer in Kassa mit 25 Partien erzielt. Auch der Wiener Großmeister Richard Reti erwarb sich als Blindspieler einen guten Ruf, indem er in einer Seance in Amsterdam gegen 24 Spieler mi» gutem Erfolg kämpfte. Bis zu seinem Mleben galt der amerikanische Champion Harry Nelson Pillsbury als unüber-trefflicl^r Blindsiumultanspieler. Besonders seine anläßlich des Schachkongresses in Hannover im Jahre 1902 gegen 22 Haupttur-nierspi'c'ler erzielte verblüffende Rekordleistung wird der Nachwelt unvergessen bleiben. Ein bedeutungsvolles Schacherlebnis, einzig in seiner Art, bot den Zuschauern die glänzende Blindlingsvorstellung Pillsburys, die divser während seines Budapester Gastspiels im Jahre 1904 im Leopoldstädter Kasino absolvierte. N<^ben den gegenwärtig erfolgreichsten Weltchampions, Aljechin und Reti, haben im Blindlingsspiol auch der Leipziger Alt-mei'ster Jaques Mieses, Friedrich Saemisch, sowie der nunmehr verblichene Wiener Groß Meister Karl Schlechter Hervoragendes geleistet. Der jüngst von Aljechin aufgestellte Weltrekord von 28 Partien erinnert unwillkürlich an die Leistung des französischen ?^or-kämpfers seiner Zeit AndrL Daniran Phili-dor, der gleichfalls in Paris im 18. Jahrhundert drei Partien ohne Besehen des Brettes führte. Dle Kleidung der Arau »u Haufe. Im Zagreber „Morgen" lesen wir: Nicht vou Mvde soll hier div Rede sein, daS überlasse ich deu Schneidersalons und jenen Frauen, die nichts anderes zu tun haben. Ich will nur von der Nettigkeit in der Kleidung der Frau sprechen. Sehr vi^le Frauen, gerade solche, die sich nur m^ dem Heim befassen, begehen einen großen Fehler: die Kleidung der Frau im .Haushalt ist oft Mangel» Haft, ohne Rücksicht auf den nach .Hause kom-uleuden Mann, der sich an seiner Frllu er-fn'ueu sott. Es ist nämlich ein großer Irrtum solcher Fraueu, wenn sie gilauben, zu Hause könne umn das Abgetragenste anziehen, waS vielleicht „Ersparuug" l>odcuten soll. Solche Frauen sollen sich an der Engländerin ein Beispiel nehmen, die nicht nur ihr Heim, son ^der»^ auch M jelbp schnÄckl, «n ijrm Gat- ausläuft. Er wählt auch gerne die Tümpel, welche sich bei Wendungen der Flüsse bilden. Der Hecht sucht stets Deckung, meistens durch Gras, Blattpflanzen, Gesträuch, Schilf und Rohr und komnlt deshalb nur selten an Stellen vor, welche nu^ Sand- oder Kiesboden aufweisen. In Stromschnellen stehen die Hechte selten, dagegen sehr gerne in der Nähe von Strudeln. Gewöhnlich trifft man sie neben oder zwischen Steinen, NShr und Wasserampfer so wie unter den Blättern des weißen Waffer-hahnenfußeS, dann unter dem Dache der breiten Blätter der gelben und weißen Waffer-rosen. Im Sommer beißt der Hecht bei kühlerem Wetter lieber als Hei warmem. Im Spätsommer und Frühherbste geht er allmählich mehr in die Tiefe. Natürlich muß dies der Angler berücksicht^en. Bei-m Hechtfang ist der Köder sorgfältig im Auge zu behalten, damit jede Annäherung eines.Hechte - bemerk und darnach gehandelt wird. Dies ist besonders in Fällen von Wichtigkeit, wo der Hecht den Biß verfehlt hat und wiederholt anzulocken ist. Beobachtung möglichst großer Vorsicht und Ruhe ist, wie schon oben angedeutet, eines der Haupterfordernifle für den Hechtangler. Jedc: rasche Benxgung und jedes feste Auftreten ist tunlichst zu ve 'eiden. Schleichend muß sich der Angler dem User nähern. Der Angler hat stille zu stehen, während der Köder zum Anreizen des Fisches ln das Wasser geführt wird. (Forts, folgt.) ten festlich zu empfangen. Nicht umsonst sagt der Engländer: „Mein Heim ist meine Burg." Sehr viele Frauen aber glauben, daß alte, nicht einwandfreie Kleider für die Wirtschaft gerade gut genug sind und wissen n'rcht, daß sie durch eine zerrisiene Spitze oi^r abgerissene Fransen den Schönheitssinn des Mannes beleidigen, dessen Augen dann immer öfter auf anderen nett gekleideten Frauen außer Haus wohlgefällig ruhen werden. Es ist gera^zu eine Beleidigung für den Gatten, wenn seine Frau tagsüber nicht einwandfrei angezogen herumgeht, sich für seine Gäste aber tadellos ankleidet. Ebenso schwer ist meiner Ansicht nach die Beleidigung, wenn sich die Frau zum Ausgehen, nämlich für die Gasse und für Lokale, hübsch anzieht, also nur für andere, während sie der Gatte zu Hause oft in einem Anzug antrifft, daß er sich fragen muß, ob denn dies seine auf der Gasse so Versv« l«>O «analogen aedmen wirft. das altbewährt«, durch mehr als 22 lM ärztliche Gutachten empfohlene Körperträstigungs- u.Nervtnnöhrmittel v»nhöchflem?iährwertu.letchiV48, Friedrickstr. 2Z1. Sanatogen ist in bekannter Güte in allen Apotheken und Drogerien erhältlich. elegante Frau sei oder nicht. Dann wundern sich die Frauen noch, daß ihnen die Männer untren werden! Wiieviel sich die Frauen in solchen wichtigen Kleinigkeiten jollier zu schulden kommen lassen, wissen sie noch nicht, und es wäre doch^ so leicht, «in yübsches Kleid mit nettem Ausschnitt auch zu .Hause anzuhaben, von wel^ chen man die Wirtschaftsschürze bei? der AuB kunft des Gatten leicht herunterstreij^ / !,!uttuuer ^ vom Filier Zum trauten Heim qchört festliche Stimmung, und dazu ist eine tadellose Nettigkeit IM ganz^ - aebulgee Z«ilu ng'. Merle». a. Thomas Manns ArbettSi»«ise. Thomas Mann erzälilt w einer neuen Zeitschrist über seine ?trbeitsnieisc folgendes: Ich habe nie-uials em größeres Manuskript abgeschrieben oder abschreiben lassen, sondern immer die Nrhandschrist' in die Drinlerei gehen lassen. Die Se(;er sind gut dannt fertig geworden, oh, ne Ausnahnie. Das Diktieren widerstrebt mir. Ick) habe el'ne Ztntlang versucht, wenigstens meine Korrespondenz nis diese Weise zu' erledigen, bin aber bald wieder danon abgekoiu-men. Ich kann kein menschliches Mcdiuin brauch.'n. Meine Arbeitszeit ist vormittags, morgens. Ich l^vbe das Wort 0^oethe^': „Tag vor denl Tage, göttlich werde du verehrt! — D::nn aller Fleiß, der männlich-säiat^cnswer-te, ist morgendlich." Dennoch geschah es nicht ohne Bedauern, daß ich die Nlichtarbeit, die ich als junger Mensch wohl iibte, notgedrungen absagte. Ich bin gewohnt, im Zinuner zi: arbeiten. Offener Himniel, uieine ich, zerstreut die Gedanken. Ini Soininer brauche ich wenigstens die Decke einer Veranda, eines Gartenhauses liber den, jkopf, ein Gehäuse, das, sozusagen, die Decke des Werles schl'll'.t. Ich tausche uiich oft bei der .^ionzeption vor nilen Dingen i'lber den Umfang. „Buddeulbrooks" war als Noman von Seiten gedacht. „Der Tod von Veiiedig" als ,,Si'inpli-zissimus"-Novelschen, „Der Zaiiberberg", der zwei dicke Bände bckoniineu hat, als kleines Schauspiel dazu. Das Anschwellen der ^Komposition bernht auf einen, doppelten Porgang, einem Bohrungsprozeß uud eineut Au-kristallisieren und Angezogenwerden vou außen, '^er tiefste Grund nmg das Vegehren fem, mich jedesulal ganz zu geben. Ich enlp-finde mein Werk als fragm.'ntariscli lind unzulänglich. a. Das Herz der Sängerin. Aus Paris wird geschrieben: Marguerite Nainarc, ist der y^ame einer Sängerin, deren Gesicht viel schöner ist als ihre Stnnnie. Das G'.'sicht ist übrigens so schön, daß man auch eine weni->per schöne Stiunne gern in den ^^auf näbiue. lUnd der amerikanische Iiupresario, der Fräu lein Namara für eiue Touruee durch die Berei'nigten .Staaten engagierte, wustte, was rr tat. Der Erfolg war von allem Anfang an nahezu gesichert, denn unt einein solchen Aeußeren niußte die Säugeriu siegen, selbst wenn sie nnttlerweile den ?>inlees nicht einen Einblick in ihr schönes .s>erz — schöner noch als Stinnno nnd Antlck — geninhrt hätte. ?lls sich nämlich ?srnnlein Mnrguevi-te einschiffen wollte, nahni sie wahr, daß uian lshr einen kostbaren Pelz gestohlen hatte. Sie machte rasch noch in Europa die Anzeige bei der Poli'zei nnd fuhr dann nnt den, Dainpfer „ach Aulerika. Als sie den Boden der Neuen Welt betrat — selbstverständlich ,nit den schönsten Füßen, die Pariser Sängerinnen ha'ben können —, erwartet^" si«' 'liereits ein Tesearam,n mit der ??achricht, daß der Dieb ^,nd sagar der Pelz sich in den 5>änden der Pariser Pol'.'^ei befinden. Ueberdies wurde berichtet, daß der Dieb zivei kranke !tUnder habe, die man in einer eiskalten Stube, aus dem Pelz legend, entdeckt bätte. Was tat nun die schöne Säugerin mit den schönen ?füs^en. de,n schönen Gesicht nnd der weni^ier schönen Stimme? Sie forderte die Pariser Polizei mittels 5'^s'els auf, deu zwei kranken Kindern den Pesz wieder zurückzustellen, Nvil sie diesen frierenden Wrwchen das warn,e Kleidungsstück scheuke. und Überdies gab sie eine,n ibrer Bankiers — schöne Sängerinnen baben stets niehrere dieser Sorte zu? Ber-sügnng — den Anftrag, dem PciPa dieser beiden ^?inder, deln..^rrn Pelzdieb, sosort tai'send??ranc.' auszufolgei,. dainit cS ihm, den Kleinen nnd ün', der Spenderin, wohb-ergehen möge. Ueberflüss'ty zu sagen, daß diese Geschichte, die in echt amerikanischer Aufmachung, in Wort uud Bild, allen Lesern nnd Leserinnen der Bereinigten Staaten vorgesetzt wurde, chre Wirkung tat. Ob sich alles wirklich in der Weis» abspielte, wie dies in Amerika erzählt wurde und nun kjier wiederholt wird, ist freilirli nicht ganz sicher. Sicher indes ist, daß der schönen Sängerin, auch wenn sie weniger schon singen sollte, nun mehr ein begeisterter Empfang zuteil werden nluß und der kluge Jmpresc^no unter al- Bolkswlstfchast Die Kristt aus der Opiumtonferenz. Nach der au,erikanis6ien Delegation hat sich auch die chinesische Delegation vvu der zweiten internatronalen Opiu,nkonfercnz zurückgezogen. Sie richtete an den Präsidenten Zahle ein Schreiben, in dem sle erklärt, daß angesichts der Unmöglichkeit, zu einer praktischen LAsung der Fr«e deS Nauchopiums zu gelangen, eine weiten Beteiligung izer chine-Ischen Delegation zwecklos sei. Präsident Zahle verlas in der Vollsit)img den chinesisclien Brief. In der Debatte wurde von verschiedenen Delegierten das Ausscheiden Amerikas bedauert. Der holläudische Delegierte Loudon tadelte scharf die Haltung der ameri^knnlschen Delegation, daß sie mit einem imperativen Mandat naä) Genf gekoin-men sei und damit ei,le Einigung nninöglich genlacht habe. Die internationale Opiunikonserenz hat dainlt eii,e Erschütterung erfahlen, da die Amerikaner nicht inehr an den' Beratungen teiluehlnen wollen, wie sie in einem Brief an .den Präsidenten Zahle erklären. Ob es sie-liugen wird, die Auierikaner doch noch zur Rückkehr zu deu Berhaudlungeu zu bewegen, unlß bezuieifelt werdeu. Denn un, eine Ver-ftändi'gllng zwischen dem englisch-französisch-holländischen Projekt zur Belänipfnug de^) Opiulumißbrauchs und den, amerikauischen —m X Internationale Währungstonsereni. Aus B.'ashiusston wird geuieldet: Die ?li-nan e n z vora-eschlagen wird. Die üsoininisiion ist der Ansicht, daß d.^s enropälsche Wäiirnni7.'>h!i^>5 in erster Linie für die schlechten Wirts.hafts-verMtnisse in Europi rerantivertlich sei. X Kine österreichisch? Eisenbahnanleili,:. Ans Wie^n wird geuieldet: Wie in finanzie^-^n 5?rei>en verlantet, verlliandelt^ ?sin'in',u,iln-ster Ahrer mit eini'r ^rusländiischen sirnvp'e i'lber eine große i^Iterreichiscf'''' Ei'en-biillinanleihe, Ne ba,ivt'äcl'lich znr Elektriki-zierunft der österreichischen Bahnen verwendet werden 'oll. X Anbiltende GeldsMssigkcit in Wien. An? dein Wiener Geldmarkt hält die ^lü'si.i--keit en. Erste B'ink^lu'Pte wurden init t an"el'.-ten. Der Minimalsat^ für Wochen« nnd Mon.atsqeld betrua ciest'rn !!)?>'. wo Jahr. Die Perlor-n-ng voll»»>!> lU herzustelleu, haben sich uebeu kier Bollkonfe-reuz no6) zwei Uuterkoiniinfsivnen l>eniüht, und allch in, engsten Nahnien loar kein .^tom-proiniß zu erzielen. Die Anierikaner wollen, das? niuerhalb vou Ii) Iahreu der Opiuinniißbrauch ganz unterdrückt sein soll, was natürlich auch einen dem-entsprechenden Abbau der Produktion bedingt. Euglaud wendet ein, daß, elie diese ^rist von 15) Iahren zu laufen begiune, die Verhältnisse iu Ehiua übersichtlicher geworden seiu uud der Schinnacielbandel aufgehört haben n,üsste. wozu eine ?vrist von 5) Ial''>ren nötig sei, die den 15» Ja!,' i vorangehen tt,üßte. Die englischen Einweiwnngcn, denen sich Frankreich und Hotland anschließen, dürf ten wohl in der.Hauptsache darauf znri'icszu-ftthreu st'in, daß inan die indische Produktion und diejeuige in gewissen stolonien verschonen will. Die verschiedenen Vorbehalte Englands, u. a. Einsetzung einer lli,ters>ichungskomniis-siou nach i") Iahren, ob tatsächlich dee Verhältnisse in (^bina sich gebessert haben, werden von den Amerikanern abgelehnt, da sie hierin nur einen Vorivand erblicken, nn? später die eingegangenen Verpflichtungen nu,-gchen zu können. Die Amerikaner haben ch-reu Standpuukt dein Präsidenten der ferenz in einer längeren Dentschrist dargelegt. bo Italien gegen diese Konzession Protestier, weil die Unterhandlnnlgen ni6?t regelrecht erfolgt seien. Das Blatt bedanert, daß It-iiien seiiler/.eit nicter großein .^osteilansivinid '.'''e-ge Ii, All>anien gebaut hal'e, iiin die Ain^beii-liing dieser Petroleumson'essiei, möglich .zu iilachen. Auch hätie die italienische .^tri'g?-marilie l^ie ersten Veriilche ilkit »eiii alb>7:r!-schen ??apbta geiii-.'cht. Iet'.t ivürde d.ic^ Anc--land den Gewinn d^.won lWbeu. X Erleichterun.s^ bei der .^euanssubr. Das Verkelirsmuiisterinin liat beschlossen, sür die Heutronevorte eine Fracht'rnuißiaima in d?r Höhe von 5)0 Prozent zi, billigei,.'Diesem Privileg!,i,n Habel, aber iiiir.Heiitransporte, die für den ErPort lestiiniiit sii?d. der 5'" ^ syZzz. narchie. Die Zagr.ber Handels- und l^ieiver-.elaiiiiiil'r iiiac^n alle Besil^er noli ^blii'^atio-nen des ebeilialigen H^rzeatuliis ^.Nain. ser^ ner Dallliatiens iind Besiiieas alifinerksaiu, daß die c:!taat'7'schnlden-G.'nerald!vektioi, in Beegrad durch I'^inndschreibeii noiu Ä). ber 19i?4 D ')iieu der aiitonoineii 5chnldei, irnrd allaeiiiein iiiid recl'tzeitig bekannt gegeben werden. lei, U,i,ständ''n sein Geschäft niachen wird. „Paris ist eine Messe wert." Nnd Au,erika einen Pelz. Selbst wenn der Pelz nicht ge-stohlei, wnrde oder an, Ende überhaupt nicht vorhanden inar. a. Wertvolle ^Fälschungen. In nnseren Tagen, da die Mode da»^ Tragen künstlicher Edelsteine vorschreibt, iiiag eo interessieren, das; inanchnial die falsäiei, Innx'len wertvoll ler sind als die echten. So hat zuii, Beispiel eii, Schiveizer Ehemiker ai,s reiiieui kristalli-siertein Asuiuiuinu, küilstliche Saphire hergestellt, deren.Herstelluugskosteu so hoch sind, daß ihr Preis den der echten Sapbi're nn, ein Vielfaches iwersteigt. Als die kostbarstei, aller ktt,lstlichen Juwelen gilt aber eine Art ve nezianischer Perlt'n, dereu Herstellung einst ein Venezianer erfand ,ind die so nninder-schön sind, daß kel'n Mensch sie nachzuahinei, nnstande ist, umso weniger, al? der Erfinder gestorben ist, obne sein Hersteslnng'^ver-fahren verraten zu haben. Gegenwärtig sind noch lO.tXX) bis 1^.000 dieser Perlen vorhanden, die ihrer .Härte und ihres herrlichen Glonzes u^egen von den K-i'nuern, wie 'gesagt, mebr geschäht werden als echte Perlen Ein ähnliches Beispiel wertvoller Nachahmungen bilden anch die von dein Engländer Iaines Tassie vor etwa 1.W Iahren hergestellten Geiniuen. Man hatte vordein ge-g!a"bt, d-ß die .(i0 Nach'^ildnugen antiker Geniinen verfertigte, die so schön wa^ ren. daß sie selbst beute i,och ten<'rer bezahlt werden als antike Stücke. Vbllatelle. Poslalische Neuhetten. Polen. Eo'wnrden Marken veransgaot, ^ie je n,it 50 Groß,, Anfschlag. für ' dei, Staatsschatz bestininit, verkauft werden. Es sind elf Werte iin Muster der kiirsierelidei, Polenlliarken, nnd zumr vou eiueiu Gros; bi-^ i>0 Groß,), svüi' di^' uiedrigeii Martenwerte ist der Aufschlag etwa^^ reichlich viel. ^ N l, ß l a n d. Die Samliilerivoche Münchei, bringt die Abbilduugeu der neue,, Leilili-Gedä6)tnio!uarken, auf deiieil das Grabiiial des toten Staatsnianne-5 abgelnldet ist. Die Markeilabbildtti,gei, verraten die Schöiiln'l't dieser neuesten rnsiischen Erzellgnisse. Wir !i,elden: Onerforinatinarken, farbiger Dru^k anf n^eißein Papier, 7 .«.top. blan, 14 ^tov. grüu, i.^9 Kap. rot, 4s) ^iop. schokoladebraiin. rankreich. Die W-Eent-Säeriu-Mtir-ke liegt in karui'inrosa Iarbe vor, bic'ber war bekanntlich die ^arbe dieser Marke zinnobe rrot. -lH- Än welchtm Monat bist du gebonn? Wer iin Iäuner geboren, der zählt selten zn den Toren. -- .^tonii'it ein ^»ind im Februar. wird'c! ein Scheliu, das ist doch klar! — Meistenleil'^ sind Mäezenkiiider unglückselige Schiuerzenvtiiider. Doch wer eintrisst in, April, der ,veis', selten, inas er will. ^ l'Nnnint ei,l .^liiid in, Monat Mai, neigt's zn süsser Tändelei. — Trifft ein ii^iind iin Juni ein, wird sein Herz voll ^onne sein. Juli-linder sollen selten elwa<5 leisten oder gelten. — Und iner iu, Angust sich zeigt, insgeheim zur Schlyeriiint neigt. — Der September null besagen: Schu,erz iliid Freude ivirst dn tragen. — 'Aber die Oktoberlinder sind die stärksten lleberioinder. — Der Aoveinber läßt verraten: reich an Poesie ilud Taten. — Wäh rend der Dez-ember spricht: Vieles glückt dir, alles iiicht. — Iilierhin, das glaube lni'', li?gt da'? lneis'e ni?r an dir, — wie deii, Glücksstern sic!) eiitfallet — und dei,'. Dasein sich gestaltet! — Aiich das seidenste Prophezeien kaili, dir noch kein Glück verleihei,, — iveiin dir feblt die rechie .straft — edler Le-l-ensineisterschast. -- Und iiock eiiis will ich dir sagen: — lerzie schwere Lasten tragen^ — .Halt' dich iiliuier aii das ecl?te, — wirklich Gilte, iiieiiials Scl^lechie! — Stich' bescheiden han'^znlialiei,, — s!eb' nicht töricht an dem Alten. — Lern' zn diene:? ilnd zu dnlden — inid bezable deiiie Schulden! — Laß den '^t'achbar f'-iedlicki ivaudern— er gefällt vielleicht den andern. — .Halt' dich s''sber mög-licl'st wacker — und beba'.'.e deinen Acker — linentwegt un' nnverdrosien: — nnd dein .Hin'n'el ist eric'^'lossen! W. Hnm.mel. -O- Vom Büchermarkt. b. D'c sechs Viichsr d?r Kunst. Herausgeber Uiiiversilätsprosessor Dr. A. E. ?!'-inck-i!,ann, .^öln. — s'>. Buch: Tie Kunst der Gegenwart. Voii Miiieiiinsdirektor Dr. Paul Schinidt. Dr.'')dei:. Ausbildungen und s, T^arbtafeln. G. M. 1s>.—. Halbleinen. — Mit dein vorliegenden überrascl^end au'5ge-statteten Bande begiinit eine nei,artige kleine Weltqesclnchte der !>innit zu erscheinen, an-aepas'.t deu, heilte sehr icliiuale?, Geldbeiilel der GeoilX'teii, sür welche die bis ieitt heran iN' ge bein diclleibigen nn 't g e s ch i c^Nen allgeliiach unersclnoiiialich iverden. Diese? neue We'.'k ist in sechs Bäi'den ^le-tliedert, die nnter ^^snsiri,n?legulig eines reicben bildi:ng-:::'.ate'ials ?lntise, Orient, Mittelalter, Neiiaissance, '^-taracl-Nokoko nnd die Gegenwart in gedrängter .^iür'.e bel^arideln. Statt vieler Worte sprecl,en die außerortient-licb ^'ahlreich beiaegebenen künstlerisch aus-gesül^rten Al'bi!>!ln^iei, iiu Doppelte,iner-fahren iiieist iiu größereii Format, dazn svorbeiibilder. die von den Originalen den trefsendsten Eindruck vermitteln. I'er Z.veck ist of'eiib^ir: eiidlich 'i>ie reichen Ergebnisse der Wissensch.^st voil bestnnterri6)te>er Sci« te ^nsaiiilnienwssend aussl''rechen zi, lassen. Die Zeit verlan gt es, ii, inaterieller ab>er auch gei'stis^er .Hinsicht. ?iicht Tatsa'lien wer« dei, zilsaiitiiiengestellt. sondern das aeiitige ans der ieiveiliaen Epoche beraiisgehelt. des-lialb kann >ie!e siiiiistgeschichte sich so kurz fasien, ohne liiivollständig zii sein. D-'r zuerst erscl'ieneiie --st der l.'t^le der Reil)e über die Geaenn^art von deiii Dresdener Mnie» umsdirektor Pank 5chini'5t. ?srei und schwniiavoll aesciiriel'en klärt er über die Plhasen des 19. Ia>hrhnndert? aiif nn?^ fuhrt in präanailter ?^ass,lng die ^siinkt des Moden, sten vor Augei,. Der ^toif ist io gecilie« 'ktert, daß als Unterban t>ie fnltnrgeschichtki-chen Bediilgnngen '? Gan'es bilden, eine Kilnsteeschichte. wie i^e noch nicht 't'agewesen ist, dabei er'tftnnlich billig. b. Torrnnd, In'ssn, Ellinors Tagebuch. Er-äb!lliia. (?.'>? S.) Sonnenland-^^lichefei, 7. B^illd. >,1.-8". H^lbl. Gr.-Pr. 1 ^0, G.-M. Wie alle Bücher der bekannten Verfas-seril,, atinet auch dieses eine gesunde ovtimi-stifche Leheusai,sch>a,lilna und herWarme In» nigfeit. Die kleil,en SchiMle der cr^ä'hken--'c^en Heldin sind so recht geeignet, Froitde und Ptilfichlen k>ei den Iug<'ndgenossinen zu erregen. Moderne Romane nnd andere klassische Werke der Weltliteratnr werden zu böchsten Preisen gekauft. Anträge an dir Berwal-tulUI. . .... «ette» »Marvitegse ZeikvAg^. NumMt 3l1.vom tS. 8eber i5>25 veste Wnterbesckukuns Narldor. leoroZka e. 19 pss»!»»»«« Uo»t«iilo». N72l ^ ^ W W> I > MM P?»I»«»»» kOißONto». MWr Anzeiger. V»rfthteden«» «»»»«».»»»»«SS««» A«?«»«!»»»« von Gchr«td» ««Ichw««. Rechenm«schtnen. Koptirmafchwen und Büromaschi-m» ützerhaupt ützerntmmt bel ra-jch«r und fachmSnnljcher Aussily-?«ng jn mSdlgtn Pkeisen A»t. A>O. Ve>«t ^ S»., Sp«zwl' A«p«»«»»».v«rkfiDileMr Btt-»OWMscht««», Martdor. Si»-»E«sk« «ttc« 7, Telephon ic0 K«me FlUnl« !_^ London?? erteilt enfllischen Unterricht und llonverscilion. ^Yst. einzig, um rasch uud korrekt spre chen zu können. Knmnii^ka cestn ______ Abgeschlossene, schöne 2zi,nmcr. Villenwohnunq init lisleu: lbe-hör und Gartenbcnühunq wird aec,en gleiche oder qrö^ere bei freier uebersiedlnng zu tauschen gesucht. Unter „Freie Uebersied« lung" an die Verw. 1538 Slowenischer u. deutscher Sprachunterricht wird erteilt von einem Fachmann. Anfracien i. Cchreib-Maschinengeschäft Änt. Nud. Le» aat u. Slov!'n6kn uliea 7, Telephon 1W. 1581 Aum Obstbaumyntzen emvfiehlt sich: Habianitsch, Cesta na Breue Nr. 6. PobreZje._ Slowenischer Unterricht 'ie'".cht. Angebote mit Preisausiabe unt. „L. M. 3W" au die Vw. 10''.^) KealMlea Mnt VNl« w Mßribor. 1 Klsck hoch, tn sehr schöner Lage. Nähe de» Stadkparkss. zu verl««» SolG», Silbe«-«R>>««.aö«Mew» anch lalseb» IRH«», fowlE «Iß« Vr«nd. »>lErEt-Br««öPtsIe. M. Ii-D«». Atz»«»ch»» 115 Bienenwnchs kauft „Centra", Ko» roSöeva ul. 50. 1500 I» »erkaufen Picrrette skleiuere Person) und Pi l. ot -MnSkcnsystl! me, schw a r^^, zu verkaufen. Anfr. halb 1 bis halb ^ Wildenrainerjeva ul. 8/l. Tür 7._158« Eisenbsi-'^schoiben. 17 St.. 5>s>/200 cm. qroß, billi^^st abzugeben. — t^raisla nlica I/1, gegenüber (^rajski kino. 1i^3s> Prittta Nähmaschinen zu biNiqst. Preisen bei .llois Ussar, Kre'ko-va ulica 14/2^_1.'i56 Herrrnh?mden. Krawatten, Her-ren-Glncehaudschuhe, Lackschuhe, eleg. Nr. 4'^, Mignon- stupfltiqel. erstklassig, L^erenau-i».uq. .^ejxarjeva ulica 25^ sEin-milndunq der Meljska cesta). 1045 Westen Ncbcrsiedlunfi bi^iq: Klei derkaslen, Netten, kompl. hartes Schlafzimmer, kl. Diwan 20f>, lirok'er. qut erh. (^^ujlafdiwnn 11s>s) 'T'ln.. harter Schubladeka--steu 22l'>, qut erh. Knchenkredenz, Speiskasteu, ^^iunner« und Kü-chentiscbe. Sess''l. Kohlenkisten u. ?lud. Attfr NotovZki trg 8/1, iinkH. 1W2 ?^rnuheimer Sortenwcine, Iahr-qang I!)24, zu verkaufe«. Anfr. Scherbaum u. Söhne. 1tt5tt Ossi^iers - Bocksattel, komplett, nlit Packtlischen und Pferded^cle. sehr gut erhalten, wird um I2'>s) Dinar verkauft. Anfr. Pw. IllsV künstlerisch schöne, komplette Schlaszimmcreinrichtunq zu verkaufen. SÄilos;tischler Neriit in Ptus. 1ga2 Iu vermiete» Zimmer i:.ii Verpflegung an einen, ev. zwei solide Arbeiter zu vergebc'n. Ad Verw. 1355 Möbliertes Zimmer an bessere Person zu vermieten. Sodna ulica 2^1, Part., Tüc 2. 1t^27 Kleine? nahe Bahnhof ohne Ablöse zu vermieten. Adr. Verwaltung. 1^154 Möbl. Zimmer an zwei Fräulein oder .Herren zu vermieten ?^i-dovska ul. 1/1. Il^4.'? Sonniges, möbl. ttiichenzimmer mit elektr. Licht, ^tej/arjeva ulica 28, Part. (Einmündung Mel-ka cesta). 1'>44 Möbl. streng separ. Zimmer mit elektr. Licht an nur besseren .Herru zu vermieten. Tatteuba-chova ulica 18/3, Tür 15. IUI? Ein Zimmer zu vermieten. Kre-kova ul. 14, Tür 7._1K48 Ein Zimmer mit 2 Betten, sep. Eingang, elektr. Licht, gute Verpflegung. ist mit 1. März abzugeben. Adr. Verw. 1K51 Möbl. Zimmer samt Äiichcnbe-nühuua Bahuhosnähe zu vergeben. Adr. Verw. ls»53 Möbl. Zimmer ist zu vsrmie-teu. Anfr. Verw. Ik^g ««»»»««MM Iu miete« gesucht Leeres Zimmer mit Ki'irhe zu Ulieten gesucht. Uuter „Guter ZiuS" an die Berw. 1N30 Keller oder kühles Magazin wird zu pachten gesucht. Anträge u-it geualier Angabe unter „Keller" an die Verw. 1035 Klellengesuch« Ein Sitgemeifter mit langjährig. Praxis silcht Stelle. Gefl. Anträge erbeten unter „T. S." au die Verwaltung. Ik^^S Zwei verlässiiche Leute der Gast-, .^')otel- sowie Lebensmittelbranche, vollkommen selbständig in d. Leituug, suchen bei bescheidenen Ansprüchen in grös'.erem Betrieb uuter^^tikonnueu. Anträge unter „Verläszlich LM" an die Verwcll-tung._ Z^räulein, Anfängerin, der slowenischen und deutschen Sprache, des Maschiuschreibens und der Stenographie mächtig, wünscht i. Advolaturskauzlei unterzukommen. Adr. Verw. Ittttl Tclliständiqer Maschinist, gelernter Maschinenschlosser, slowenisch uud deutsch, in der Ausführung von Reparaturen an Dampf-, elektrischen Maschinen und Gasanlagen vollkonim.en versiert, fähig, Montagen von verschiedenen Anlagen selbständig durchzufüh-reu, als auch eine Werkstätte zu leiten, sucht Lebensstellung. Off. erb. unter „Maschinenmeister" RoSni dol, Pribi^je, Dolenisko. 1K4l Gft'ene Stellen Fr/iulein zn ki jährigem Mäderl esuclit. das perfekt in der denken und kroatischen Sprache ist. Offerte mit Zeugnissen uud Lickt bild sind zu senden a. Frnn^'.iska Miler, Sl. PoZ-ega. 1304 Schlofstti-'r^ner wird aufgenommen. In stjemüseban und Blu-menzllcbt bewandert, fleisüger n. selbstänviger Arbeiter. Mit gut. ,^,cuanisscu verselieue Bewerber wollen ihre Gesuche richten an: OSlrbnivtvo TurniS poöta Ptuj. 1510 Kttchin, die im Kochen und in d. Winschaft tüchtig ist, wird nach jiroali»u gesucht. Anfr. Franja Magerl, Maribor, KoroSka cesta 41/^^_ 1040 Tüchtige solide Kellnerin» außer dem Hause wohnend, mit 1000 Dinar Kaution, fttr ein gutes Gasthaus gesucht. AnträA unter „Nr. 1000" an die Vw. . 1«55 Winzer mit 3 Arbeitskräften n. eine ältere tüchtige Meierköchin gesucht. Anfr. bei ?^rau Triebnik, KeroSika cesta 10, täglich gegen Mittags__1S57 Ein Z^räulein wird zu 2 Kindern in einer kroatisck)cn Provinz stadt gesucht. Familienananschluß und schwesterliche Behandluug. .ffleiue.Kenntnisse im Nähen und .Hanshalt erwünscht. Anträge an die Verw. unt. „150". 1040 Mädchen für alles zu größerer Familie sofort gesucht. Vorzustellen von 14 bis 15 Uhr. Adr. Verw. _1034 Kl-W-S/Ut ...............i» Vrixin»! »pAnisok« 1'k^N7« !Z?errx Loläss? ^ l)re''',urneuiisi^en ^ ^ 8s>ree!ien'is llunäe M ^ plsstisoiio ^»?^se«n«n. ^ JuLv Liilaxzs Uodecne LonrsäiOIz» 0rjent»U»vke Ikvivrin XIavier Nei ierpi»-nistkspolVlutsrdnU«? Moderne bekommen Sie im pkoto-MeIierM.1apelI, koroilia cesta I. «» Vor jeder V«r> anitalwnz bis 2l Uhr qe» »sine«. IZSS /^Vnzetoen ln der ..Marburger Äetiuna" «r-zielen großen Erfolg Zckneicler» lusekör Le5ckAt de,t «inzekiktt. Im Zentrum 6er 8t»6t ^ Volt, noch im Beirteb» zu sehen, biMglt abzugeben. A. Löschntgg, So. Lovrenc na Poh. 1507 Für kinderloses Ehepaar wird möbliertes Limmer mit Küchenbenützung, Bahnhosniihe, vom t .März ab gesucht. Zuschriften unter «Ruhiges Ehepaar-an die Verwaltung des Blattes. 1610 Lichte große Werkstätle mit Maß«zw. elektrisch eingerichtet. 80 Quadratmeter Alächentnhatt, in der Nähe vom Äauptbahnhose, sür jedes Unternehmen bestens geeignet, ebenso eine dazugehörige 2zimmertge Wohnung mit Küche, eventuell auch vierzimmerige Wohnung» ist «e» gen Abreise ins Ausland sofort gegen Ablöse zu vermieten. AusKünste erteilt aus Gesälligkeii A. ReLnik, eleklrotechn. Unternehmen, Maribor, PobreSka c. 6. tk7Z Mle iMiSmel »Kappen lUMitche, Zchude u»v. kautt man am »»licke»ten d«i 5i»mä MtNdar pAs» M«Ndor Sl»vnittg2 ^ ^ glavmtsg2 U ^ DD DD R ^ ? ^k«en. (WS. 5««t»Ne. Isaoelien. 0f«G. ^ porzeNsa, N«6era. Keutuck. l.elnei> ?«pler. I«I«t knickt». deiskit dentsi» »«elvoss, »1.1» putrkllcker«, putievolle. ^>kul>wrp»-p!er,8cd!elk.ii.?vsler«1ie!den «usl'ucd, Iselaea. ?Ui llelttt ecke dllttssit. I^vokAüS. 7>Ä ov r-i^visc« MiÄs vM k SdejredaUeitt a«H ftr die «edMoa UdH Mtz Mlaßi d. k. '