l^s^cn--.iu «ect^smsi SekeiWstiung (I»l»svs» >nt«ru»d»n l^». 2S7vt. Vs'v/silung u. Suekcji uckaks! (7ol. in<»kurd. ^r. 2t)S4» I^«ssld«k, ut.4. k^lanusti'ipte ««rcl«n niekl '«tufntsrt. — I^aokpo»«,s>tun^ ö«iug»psGi«O: /^dk<»t»n. mon»tl. 22 l)in, 24 l)in, ljuret» ^ost 2» vt«. «»f sO« moiwvtok ZV wn. l so unä 2 »in aribvm smmg Die Beschwerde der Hobjera-Partei abgewiesen e o r a d, April. I"l'. /ilni» u ll t i l' hltt t'sl'iii'.ü.iuiil »lit i-^li i'lbiii^en Ulitevbreitern der >iaiididcilen-listr der ?.uq>?slaivischen Nat!onnt.pnrtel !ii''s>it!i'!,?z^c'rlcht l'ini^l'rcläit. der schN'erd? k?eis',t ^'7, das', die M^r n>irll!ch flirmeile Dehler t'^^w Mänsiel niifi'ne'^, u'ao c>l>er luclit uoii weseiitli<1ier ^.!^cdelitung '!">r die 'Al'leliniin,^ stin kiwne. T'ns nn^elc!nit. lind ',Mir luii der 'K'l.ttivierttiiii, d^is', die Al'-lthnuuq der >^!andidlik'nliste ans ^ie!e>^',licher ''''i'liiidlaiie «'rfl'lgt sei^ ^i'lr dnii«? de>.^ C'iericlit-.'S i^e-l'^' ec' al'cr ieiu keine (i.'^jehli^sie ''.'«'"'siüchleit n'es>r. ?ie ^^ii'ie ist dnnlit definitiu r.^rivlN-i.'n irin'den. Donaukonferenz am 10. Zuni Italien irtM fleberdaste Dorbereltungm hiezu / Wer aNes eingeladen wird Der Standpunkt Deutschland» 0 m, Sü. April. Die italiemfche Regierung hat bereits konkrete Borschläge sitr die bevorstehende Konferenz drr Donaniänber in Rom ausgearbeitet und dieselben bereits den in Frage kommenden interessierten Liinde«n zugestellt. T^e italienischen Borschlüge enthalten einen Entwurf zu eilur Konvention, in deren Rahmen sich die Signatarstaaten des PonanpakteS gegenseitig die l^rantie der Unabhiingigkelt Oesterreichs versprechen. Ferner soll eine Kon vcntion über die Nichteinmischung und eine bilaterale KonveNtio« über die gegenseitige militärische Hilfeleistung in Angriffsfällen angeschlossen werden. Werden die diplomatischen Beziehungen erfolgreich z» Ende geführt, dann dürften die Einladungen fchon demnächst zum Versand gelangen. Die Konferenz diirfte, wie man hier erfährt, am IN Juni stattfinden. Eingeladen werlten: Oesterreich, Frankreich, Italien Deutschland, Jugoslawien, die Tschechoslowakei, llngarn und Rumänien. England wird einen Beobachter zu der Konferenz entsenden. V e r l i n, ?n. April. Die Reichsregierung erhielt von der ita-lienifthen Regierung die italienischen Vorschläge zur römischen Konferenz. Die Vorschläge werden soeben geprüft. Deutschland wird seine Haltung erst dann bestimmen, wenn die italienische Regierung die erforder-lithen Ausklärungen über den Begriff der Unabhängigkeit Oesterreichs und Über die Dc-finition der Nichteinmischung gegel»en hat. ToZtvs Vrogramm Friede» nach innen nnv auken / Eine Erklärnng des neunl bnls^arischen Ministerpräsidenten Iapn«« hrjnit ökonomiW ln SüSImertta vor ^0'wncr in Tiidimrrikn alc^ Pionier? des japtmis^M Handels n i s) i n ji t 0 n, April, '.ilneh'inender '^'einirnliisiuini ha? di'.' I!!'. ril>innrs>e 'iiejii'.'r^iili seit lnnl^ercr l^.'it die an v'ür.'nik'ii '^^einiihllUsien Japans de.'»-s'.ickuet. si'ir se'nen (5rpvrt Al>saNiv.'biete auf ^.'il sjidainerilaniichen Märlten zu finden. l5iu !>ie-?l'.'.)>l^l!>l!er Berichs der nc>rdani<'rika uischcn ^'»nndel'^aNacliee'? i'iber d!<1e Vemi'l-l'iüiqen >>^>1! deuinächi't vor den? Wasliini^ti!'-itt'r ^inl'ii'l.'tt'^rat /^ur ^-l>erl)and>nini «lelan-.-eii. den, ^^ericht ivird n. a. anqej^>eben, das; ini Lan^e der let.tten ^ndre nicht UK'ni-!ier al'i- Japaner iit lildnincrikani^ s^l'en ^laat<'n an(icsiedell worden und, nin den i,i>iii"!sch(',, '^''irtschaflseinlunch in die nv'silich" >>alt'knael der L^rde ^^n nillerstn(,en. Versi'.f'Nttttq .^wischen Sunniten und Sck^iiten. London, Ap' il. >>iei- nni^l'n liei^cninäriili Perhandlnntien lU'er di«' ^ivei qri^is'.<'n ntohanlntodanischen Tct ?<'n der ^nnniien nnd Zchiiten slait, die sich s<'it 7^as^i lnind^'rten ans s)is«orischen und thea-lo'7ischen (^iri'inden erbittert bekänipfen. Z 0 f i a, 2t'). April. Der bulgarische Ministerpräsid<'nt T 0 e u (^ad den Pertreteru der Presse weit-qeliendf C-rklärnntien über das Programm sei ner Resiicrnltsi ab. Ministerpmsik'cnt To^ev erklärte n. a.: Das Programm wr neuen Regierung lasse sich in die Worte zusammenfassen: Innerer und än szerer Friede. Die wichtigste inncrpolitische Ausgabe werde, die .Hilfeleistung fiir die notleidenden Bevi>lkerungsfchi<^en und die Ankurbelung der Wirtschaft sein. Ein kleines '! Land, wie Bulgarien, müsse Ruhe und Ord nung besiM, wenn es seine wirtschaftliche Situation in Ordnung bringen wolle. Das Programm der Regierung lasse sich in innerpolitischer Hinsicht dahin resümieren: Wcsetz-lichkeit, soziale Gerechtigkeit und volle Ne» spektierung der Person des Zaren. Außenpolitisch wolle Bulgarien den Frieden und Bulgarien bleibe auch weiterhin entschlossen dem Böllerbund treu. Mit den Rachbarstaaten sol len die bestehenden freundschaftlichen Bezieh-mtgen noch weiter ausgebaut werden, ganz besonders aber mit Jugoslawien. England triumphiert am Nil Ein neuer Ersolg der britisä^en Kolonialdl»^ plomatie in Aegypten. — König Fnad beuat sich dem Willen Albions. 0 tt d 0 n, 2s,. Äpril. ,'^^n aller Ztill<' l,at die l'ritischc K^'lvuial-dtploinatie ain ')kil einen neui'n 5ieg errun-jien: d'nl^lai,ds .'('»auptl^eqncr in Acqyp!en a k i I l> r l, h i IN P a s ch a, ist von seinent Posten al'? »iiter der könililictill7landö ersülll. /i<^ki Ibrahi Pascha, der sich dlirch l^eichick-le Verwallunq des k^inistlichen Privatvermö-l^ä!)rettd d<'r >^trankl)eit des Wuigs eine Politische >)iosle, die n>cit über den N<üim<'n seines AinteZ hin-ausfling. (5r ,var die Gesahr einer Nslckft^hr der cnglandsoindlichcn Wcisd-Partei noch iminer vorHan-den. Das Prestige Englands NM Nil ist durch diese Veränderung wi<'deruin clir gell^achsen. Ministerium jetzt eine Verfügung getroffen, wonach das laufen'de '5>rf>nlsahr an den Mittelschulen um 14 T5 10. ^uni abgehalten, während d'<' kleinen nnd die grvs;en Nei'epri'isnngen am 12 Inni l>.'iginnen. An den L<'hrerbildnitg'?anstasten sind die Nassen- und ^^i^jx^herliosungsvrnfnn-gen bis Juni z>l beenden, woraus am 11. 7ulni die Reiseprj'ifungen einsetzen, ^n den übrigen Nassen der vollständigen (^vnnuisien dauert der Untcrricht bis in den nnvoll-ständigeil (^nmnasien nnd Lelirerbildni^^o-instalten sedoch bis 15>. Inni. W!> dies «möglich sein wird, iverdi'n die Schulzeugnisse wie bisher ant Vidovdan d. h. am ?s). Juni, verbunden mit den nb!^ichen 'I^eierlichkeiten, verteilt werden. Danern se^-doch die Prüfungen länger, dann sind die Zeugniss<' nach Beendigung dersell'^'n nt verteilen. Die ?lufnnhmsprüfungen sür di-' 1. l^vmnasialklasse werden a!M 1., ?. und.^. InN ak^eli alten. DerlSngmina des Schuliahres an den MIttelfchutm Da wälin'nd des laufenden Scl>ul!ahr<'s in melireren außerordentlichen Fällen der Schul Unterricht sür einige Tage entfallen inu^te, wesl>alb die vorgeseh<'ne Materie nicht erschöpft iverden konnte, hat das Unterrichts- Aürich, den Avril. — D e v i k ? n : ^?^eograd 7.s^?. Paris London 1 Nemnork Mailand Prag lI.Nl!-,. Wien .^,7.^7'. Verlin 121.M. Linblsana, den 2.'''. ^)lvril. — D vi»' en : Verlin ^^sirick 1'21.<'»1 — London 212.01-214.W. Newvork ?ck)ecl !.i5)7.20 - »."illZ-üI. Paris 2c!9.s'.0 -291.0';. Prag 1>'!i.'i.12 1^l.ü2. Trie't —.Ais.4.^1 österr. Schilling sPrivatelearing'» 8.75— Zvan MeZtrovii und sein Verhältnis zum deutschen Seist .'tnläs'.Ijch der f<'ix'rlichen Eröffnung der ..ros'.en !^!''>lletüvanvstellnng von ^van M c-^ 1 r o v i in '))(nncheit verlas der rlils'?kretär der ?eil>scl)en Aktidenrie, Doktor ?iran'^ ? l, i e r f e l d e r, vor den slen da- nachstehende schreiben des grossen l! ljirsIaNNschen M e i sle ro: „Wenn iel' mich aucli an l^ioelhes Wort „^ii'nstler schasse, rede nicht!" halte, betrachte.' ich <'s dennol1i als nieine Pflicht, heute n'o ein Teil meines 5affens der deutschen i>effenllichkeit gezeigt wird. .;li betonen, das^ t^ie geistigen Vaiide. die nnch und »nein Bl>lk nk't deni gros'^en deutschen Volke verbinden, nicht von gestern sind liabe l'ereits in? Vorwort ^n meinen? Vnche l'^'lont, das? ich ;ii Wginn nieinev Venn'ihnngen ans dem M'-l'iele der >tnnst in de» Länderit dentsch<'r .'^,nnge Verständnis g^'fundeii s>al>e. Uinnit- telbar vor Anslu'nch des Ä^ltkrieges vmr eine Auostrllung nieiner Arbeiten in Verlin vorbereitet uird dltrch den ilirieg leider verhindert worden. Vielleicht uiag die heutige '.'lusst^'llung sowohl für die deuts6>en Besucher wie auch sür niich gimstiger sein, n>eil nian heute weisz, nvr ich bin und woher ich toninie, welck>es Territorium niein Volk >lln-sasU, auf dem es sich seiltel l'edient, sich selbst regiert tlnd soine Eigenschaften entwickelt. Aus gegenseitigein Sichkennenlcr-nen koni'Mt das Verstän'dnis. das Verständnis hinn'ieder führt Mr Verständigung zwi-schet» Menschen i>nd Völkern. Und so gelangen n>ir endlich zu der lbrkenntnis. das; daS ''^^ste in der l^emeinschaft ist und nicht iin (5inzelueii. das; es ii« allen Völkern zivar schlechte Menschen gel»en kanit. das; es aber, als l^anze«? genoniitien, keine schlechten Völ- ker gebe,l kantt. Denn: nicht ein einziges Volk kann ohne 5chn>^'iß utrd Mül)e, ohne Bindung an Gott uird ait die Natur, ohne Bemühung in der Richtung zum Reinen uitd .^^öberen leben. Und wirklich ich sage es iticht ntit Betonung meiner eigenen ^rsl»t —. wer kann den higheren Beitrag leisten zur gegenseitigen Verstäitdigung, iver ist ge^'^iglieter, die v'igeitses änderet? besser kennenzulernen, wer steht fester in seiner Reiht' als der Küirstler? Neben den detttschen Philosv^ Phen waren es wahrscs>einlich noch eher di«? deutscheu Musiker, die die ganze Welt zum Vaterlaude iht'e'? t^^eiites gemacht haben, eines l^eistes, der gleichzeitig der Geist der (Gemeinschaft ist. Sie haben der Gelt die hohe Vorkündung und eine Getstezkost in ei-nem solchen Ausmäste gegeben, als die Aelt es ttorlier nv-ch iticht erlebte. Wenn irgend-ettvas zum .?>erzen spricht, dann ist es die Musik, wie die Skulptur der alten Griechen und die Malerei der Italiener. Wenn die Menschheit in Not gerät, in uiU> geften-seitige Vernichtung, wie wir sie kürzlich erlebten, nienn die l^retdzen al>ges^>errt w<'r- den und >tur noch die sprack>e der ^anonei^ und G<'wehre zu hören ist. dann müssen die Vorkätupser des (^)eistes diesseits nnd jenseits tiner solchen?sront das Geivisseit wachrnsen, um tnit dent ^'lnger zn zeigen, das? hüben li. drüben Menschen leben. Brüder, und das; asses, was vernichtet wii'd. sj'ir alle gemein-sam der Vernichtung anlieimfällt. So s?be ich auch in der Geste der Deutschen Akadentie. dieser entinenf nation.ilen Einrichtung, ein'' 'Alufmerksamkeit, die trvitau? mehr meinem Volke als mir erwiesen wird. Diese Ausmerk samk^it l>eweist, das? sich unsere Nationalis men gegenseitig nicht ausschliefen, sondern cr^ättzen. da jeder das Seine im engeren Sinn beibelxtlten und dassenige. it>a-^ allge-nteingiltig, weittragend und ir>esentlich ist. gemeinsam erreichen n^ll." Die Worte deS grofteit :V>'eistero übten einen derartigen Ein'drurk aus. daft die ?^est-Versammlung — entgegen dem bisherigen Brauche — in musäiendem Beifall aus-klat?st. Das Münchner .^ammerauartets hielte dann einen Sal' an'> Beethovens ^-Dur-Quartett, worauf die ^'estiiäste die herrlicheti ^?^unerke Mesttrovi^' b<^ichtioch unter Aufsicht Lavals. Das Blatt „L e i^, il r" mcillt, cs hcvbe keincii Zinn, mit deil lvt.'idl.r zu verhandeln, ivenn nichl qlcichzcitiq die sofortige Einstellung der loinmunlstischeil Wühlarbeit in Frankreich u. in den .>?olonien erzielt iverde. Dies mÄsse '^Vorbedingung für jedes nvitere Pakticrcn nlit Mo-Mu sein. Das „P e t i t I o n r-n a l" fordert die Regierung auf, bei den Pcrhandlungeil mit Mosk^öhe eines Zehntes in 20 Annuitäten olsne Zinsen zurlickzuzahlen. Die ^orderullg Frankreichs sei umso ^rschtigter, d")insicht vollkoniinen verlottert. Die Rote Arniee sei in ulljz^nilgend-ster Weise ausgebildet, der l^)eneralstab sei gar niclit auf elltsprecl)ender Höl)e 'lnd außer ^in lasse sich eine Mobilmachung in Rußland nicht in jenn e s" verl)ffentli6it einen Artikel aus der Feder ^'ines nicht genannt sein wolscndoil britisch^-'« Generals, welcher sich darin mit der Aufrüftuilg Deutschlands be-sasit. Der (General behauptet, man hätte init Deutschland no
  • ärst, wenn auch jetzt, insbesondere aus 1>"ert wor den waren, erschossen. Aus dem Svwjetparadi« Most«, mit verwahrloster J«ge«d über- schNMNMt. M osrau, 24. April. (Avala) Mch eimr Mitteilung der Stadtverwaltung hat die Moskauer Polizei alleiil .im Marz lAV elternlose Kinder in deil «Straßen der Hauptstiatdt eingefangen. VMubsNs größter Sieg Sein autoritäres Regime in der neuen Äcrfafsnng verankert / Große Freudenkundgebungen in Warschau W a rscha u, 24. Aprrl. Im großen Festsaale des alten historisclien Äönigsschlosses wurde dic ileue Verfassung Polens durch den Staatsprch'identen Pros. Moscic ki aiWesichts der Gesamtregie-rung, der Vertreter des Senats und des Lejms in feierlichster Weife unterzeichnet. Von draußen drangen die Klänge der Militärkapellen und der Donner der Geschütze herein, als der Äunzler des Staatspräsiden- sung decken sich vollkommen mit der dicheri-gen RegierungspraxiH des Pilsudsti-Regi--nves, welches sich nun praktisch in der Ber« fassung verankern ließ. Die Grundsätze der neuen Verfassung tver^n aber erst nach der Annahme des neuen Wahlgesetzes voll und ganz in Wirksamkeit treten, ^r Sejm, in dem die Pilsudskisten die Mehrheit haben, wird sich mit der Wahlvefovm schon im Mai beschäftigen unld dieselbe im Sinne der Re«^ gierungswünsche glatt verabschiedeil. Der^ Tejm wird nicht mehr durch die politis^ien der gewesen, mit der italienischen Regierung alle Einzelheiten der Aufrüstung Oesterreichs zu besprechen. Man soll auf der Konferenz in Stresa diesbezüglich noch viel iveiter gegangen sein, als geahnt werde. Fürst Starhemberg soll die italienische Regierung bereits ersucht haben, sie möge die Reorganisation der österreichischen Armee in ihr? HSnde ileh men und zu diesem Zweck eine eigene Mili-tärmisiion nach Wien entsenden. Die Kommission soll gleich nach der Durchführung des Beschlusses von Stresa nach Oesterreich abgehen. Fünf ne«n «arnisonen in Vber-Oesterreich. W i e II, 2!. April. Räch Mitteilungen aus Regierungskreisen werden in Oberösterreich an der deutschen Grenze fünf neue Garnisonen errickt"^ werden. Spionage in Wgier. Paris, 24. Aprit. Wie aus Algier berichtet wird, wurde dortfelbst eine Bande von Sp!oi»en ausgehoben, die anscheinend für die Sowjetunion spionierte. Es handelt sich, wie übrigens au6, aus Bern bestätigt wird, um Ä)weize'' Staatsbürger. ten das große Siegel der Republ'? auf das historische Dokument befestigte. Daraufhin ^ Parteien beschickt, soirdern er baut sich aus letzte Prof. Moscicti seine Unterschrift unter i ständischer Grundlage auf. Das aktive Wahl-den Teyt der Verfassung. Vor dem WniO- ^ recht sür den Lena» wird an eine gewisse schloß und in den Zufabrtsstraßen lvartote eine vieltausendköpfige Menschenmenge und bereitete den Führern Polens stünnische Ovat'olleil. Gan-^ '^VarsclKni hatte ans diesem feierlichen Anlaß Flaaeuschmuck angelegt; abends fand ein riesiger Fackelzug statt. Der Staatspräsident gab zu Ehren der Regierung uivd der Svitzeii des ein Galabaiikett. an welches sich ein Emp-fal?a für 2000 Persoilen sch?oß. Das Wesentlichste an der neuen Verfis-, inng ist. daß der Staatspräsident niit den ^ Vollmachtet, ei,ies Monarchen a,lsgestattet wurde. Ei- erhielt Ermächtigungen, d'e sich nur llo6i Nlit den Rechten des Präsidenten !der USA vergleichen lassen. Auch die Rechte des Senats wurden im Verhältnis zu jeiien j vorgeschrieblnie Bildungsgualifikation gc- ^ l'unden sein. Von 15 Millioiren sonst Wahl- ^ l>erecht!gten iverden auf den Senat kauin mehr als eine Million Wähler entfallen. ^ Die Folge dieser Reformen wird ein großes ^ Anwachsell der Pilsudski-Ankiänger im neuen Se'm sein. Die Sozialdeinokraten und Landes^die bäuerlichen Dcinokraten »verden von der Bildfläche der politischen Wirklichkeit ver-schwiilden. Einzig die Nationalt^emokraten (Dntowski) dürften ihre bisherigen Einflußpositionen unter veränderten Berl)ältnissen beibehalten. Mit der neuen Verfass,tng ist die von Pilslldski vor neun Iahren in Angriff genommene Staatsrekorni Polens beendet. Die ..Gazeta P o l s k a" schreibt, Po Hiiler erhielt vom KyffhSnser-Bund vierzehn Jagdfl«i,e«Se sesche»«. B e r l i n, 24. April. Der üyffhäuser-Bund. in dem 33.000 Kameradschaften der Weltkrie Rechte nicht durch die Geburt, sondern dur^i i'ersönliches Ver-dienft erlangen. Wer deutsch- Kondid«>ten auf der «sie Sevt«' B e o g r a d, 24. )lHril. Bei dei: bevorstehenden Sklipschtinawah-len werden auf der Liste des '))kinisterpräsi-denten I e v t i c v'er deutlrbe Kandi'daten qewählt werden: Dr. Stekan Kraft in Ll-ula. Dr. 5>lns Moser in B'skka Palan-ka, Dr. Michael Kasper in Apatin und Dr. Wilhelm N eu ner in Ia?a Tomi^. Mit Ausnal>me des Dr. Kasper waren die übrigen drei Wablwerber scbon w'ederliest Vertreter der deutschen Minderheit in der Skupschtina. me darstellt. Wir erinnern uns abor bei dic-ser Gelegenlieit daran, daß vor zehn Iahren der Generalstab des Weimar-Deutschlind auf l^^rund des Rapallo-Vertrages mit den russischen Volkvkommissaren an dem Plan ein<ö gemeiniamell Kampfes gegen den ivestlich<'n Kavitalismus zusammenarbeitete. Gemeint 'war nati'lrlich Frankreich, dem die deuts5ien ^ Sozialisten und Demokraten die Niederlage bereiten wollten." Berenver aeaen Sowjet-«uVand Pari s, 2^1. April Der Vorsitzende des Senatsausschusses inr I'aNenNche Osfiziere als R-or-ganlsatorm der vfterreichlschen Armee Was Starhemberq in Rom -rb-tteln will. — Bor der Entsendung «ine? italienischen Mi-litärmission nach Wien? In R o m, ?4. April. hiesigen .Kreisen hat man den Ein« daß die österreicknsche Regierung sich alle erdenkliche Mühe gibt, die römische Do-naukonferenz in der Frage der österreichischeil Aufrüftllng vor eine fertige Tatsache zu stellen. Die Rom-Reise des Fürsten S t a r -l, e IN b e r g und seine Konferenz?» mit >^lnssolini »verbell ill diesem Zusammenhange ls sylnptomatisch hingestellt. Es wird be-<'its offen gesproclien, daß Starhemberg den Duce llicht dahill überreden wollte, daß die österreichischen Wehrverbände automatisch in dieses Deutschlalid antikoinmunistisch i't und die ordentliche Bundeslvchr einbezogen wer-die größte Gefahr für das Staiin'sche Regi- den, sondern der Zweck seiiler Reise sei eher D»iMr"-'.vundet. auswärtige Angelegenheiten, Senator B e- t^rnck, r ( ll g e r, erklärte heute folgendes: „Wir haben seimrzcit den deutsch-russischen Fric densvertrag von Bresk-Litowsk nicht aner kannt und So^vjetrußland iviedcrum ver.r^ ' gerte seine Zustinrmung zum Vcrsailler Fri dellsvertrag. Heute will Rußland '-'inen Vn trag mit uns überzeichnen, aber nur zu Zwecke der Aufrüswllg nicht Deutschland schlechthin, sondern bloß des voll Hitler n' gierten Deutschland entgegenzlltretell. weil Die grilßten Mrchen der Welt. In Liverpool wird zur Zeit eine neue ztathedrale gebaut, die an Größe der Pcters-kiv^ in Rom nicht viel nachstehen wird. Die Peterskirche faßt bok.illntli^) von allen Kirchen der Mlt die größte Menschennlsn^ ge, llämttch 54.000 Personen. Im Mailäil-der Dom haben 37.000 Personen Plat^, in Notre Dame in Paris 21.000. Dnrach ivare noch der Doni von Pisa zu erivähnen, der l.';.000 Menschen aufnehmen kanll, und die Markuskirche in V eitciq, den A'pril Ze^wng" Nummer i». Die Xllrki fordert Völle WehrfouverenttSt! Die Dardanellen teilen die Türkei in zwei Teile / Die „Rhein-lanvzone" in Kleinasten / Offene Zprache der türkischen Presse I st a IN b u I, 24. April, f-iailptorflan der türfischen Regk-nlUl^. „M i N < c t" bsschästigt sich an lei-tciidt'v Ltelll' nlit d<'r Dardanellenfrage und dns^ die Haltunfl dsr Großmächte ge-«lenübc'r k^er Tmfci in der Darldavellenfrage riiie niifiercchtl' sei. Während vicle andere die Militiirklauseln der Friedens-^'erträsic v<'rlk ans ti'irkischem Gebiet befinden. Die tiirkische Reflicrung werde die erforderlichen Maßnainnen der Selbstverteidigung auf ihrem Territorium zu ergrpifen wisse«. I st a m b u l, 24. April. Die türtische Presse betont in ihren Erluterungen der Dardanellenfragc, es sei nicht sicher, ob es zu der Schaffung eines Mittel-meer-Locarno kommen werde. Sicher sei nur sa viel, daß der gegenwärtig« abnormale Zustand der Türkei nicht länger andauern wer de. Die Türkei sei sich dessen bewußt, daß die Dardanellen der freien Schiffahrt dienen müs sen. Die Mächte dürfen jedoch nicht vergessen, daß die Türkei durch die Meerenge in zwei Teile geteilt N)erde. Die. Türkei fordere fi'lr sich das Recht, die Dardanellen befestigen zu dürfen, denn sie fordere damit nur ihre vollständige SouveräniM. Fahrpreisermäßigungen Mit der Giltigköhei?kurorlen und Eeegec^enden eiile 5)0?^ ige- i^rnuißigung asl<'r nornialen Fahrpreise sämtlichit der "Zeerelsen. Bisher galt die.ser Nachlas; nur in den Winternwnaten. 'lieisealttritt beschafft sich »er Nei-Zcuüe eiik' ganze ^a>^rkartr Mn n>ormalen ,val)rpr(iv bio zu einer der bezeichneten (sisenbahnstalionen und zugleich au6) eine „Anfentlialtel'estätignng", ivelche 'chon bei der '.'ll'salhrt — wie vorgeschrieben — auszu-sj'lslen und nlit dem Stempel der Abgangsstation bezw. mit deni Steziiglich dev AufenthaUes von de,' znständigen (^leineindeämtern, 5iurver-ivaltnngen od<'r den Pernxlltmlgen der l>e-treffenden völienst^llion^li bescheinigt iver--den. Bei der Rilclte!>r ist die ^-ahrkarteUnd die Bestätigung der Val?nstatii.^n dem ^l^eisebäro znr Al'stem^^x'lnng vorzuweisen. Wenn di< Rmkfahrt in di^' llrsprnngUche '.'lbgangsstalion n>nf eineni länger^'n ^)9>.'ge, ni einer liöliercn blasse »ider nlit Zügen Iiöl,ereil Railges als die >'i)insahrt st^ittkin-det. dann ist filr die Nückfalirt dr Wei'e. daß vom normalen halben Fahrpreis für dlc RÄch'ahrt die Hälfte des bezahlten ganzen KalhrMises für d^ Hinfahtt, abzurechnm ist. In dicken« Falle wird von der Station oder vont Reisebüro die .<>infahrtskarte eingezogen nnd fiir die Nückfahrt ein Nachzahlungsschein ausgestellt. ' Der Reisende hat inithin Anrecht zur er-inäßigten Aahrt nur bis zum ersten- Ort, für ivelchen die Crmäs;igung besteht und zur Niickfahrt ooni letzten Aufenthaltsort. Z^ür die Fahrten zwischen den einzelnen sol.chen Orten ist der nornmle Fahrpreis zu bezahlen, nxlcher für die Rückfahrt nicht eingerechnet lvird. Reisende ans dem Anhand boni?tiqen keine ?lufenthaltsboftätigungen, sondern ge- Nljtgt als Ausweis der Reisepaß, aus welchem die Grenzübl^rq'chreitllng ersichtlich '.st. Bei der Rückkehr sind ^ie Reisepässe vorzmoetsen und werden die Fahrkarten abgzstempelt. Auch können Reisende aus dem Auslands über eine andere Grenzstation zurückreisen, in welchem Falle sie für einen eventuell lällgereu Ri'ickwcg den Fahrpreisunterschied, wie vorhin envähnt, nachzuzahlen haben. Kinder, welche d«s Recht zur halben Fahrkarte haben, zahlen Viertelpreise. Bei der Hinfahrt sind halbe Fahrkarten zu lösbe' ftätigungen haben von der Aligang^statioil bezw. von der Grenzstation bis znr Bestini. mungSstation fowie auch wr die Riicsfaiirt eine GrltigVeit von je 8 Tagen und kann die Fahrt während dieser Zeit in den Zivischenstationen beliebig olft und ohne Forin-lichkcit unterbrochen lverden. Die Nilcknihrt muß spätestens am 9s>. Tage nach der Ankunft in der ersten Siation, für welche die Ermäßigung gilt bzw^ bei Ansländerr ain W. Tage des Grenzübertrittes anaetret'" werden. London. 24. April.! Die englischen Blätter bringen iibereinstini niende Meldungen ihrer Wiener Berichterstatter über ganz ungewöhnliche Vorgällge in Südtirol. Nach diesen Nachrichten soll es in denl hente zn Italien gehör^'nden Südtirol zu einem wahren Guerilla-Kricg zunschen der verzweifelten deutschen bodenständigen Be-völkernnff nnd den italienischen Behi^rden ge kommen sein. Die l^endarmerie (Karabinie-ri) nnd Polizei führen angeblich wahre Gefechte Nlit den in den Bergen sicher verschanz ten illld gedeckten Aufständischen. In den letz ten Tagen sollen zahlreiche Anschläge und Terrorakte von seiten der unter imsäglichem Drnct lebenden Beviilternng erfolgt fein. Afs nlehreren öffentlichen Plähen erpwdierten sogar viöllenniaschinen. Die Belii^rden l)aben eine ganze Reihe von führenden Dentfchen verhaftet, doch sei die Lage dadurch nur ver- schlechtert worden. Es dürfte sich jedenfalls NM einen Verzweiflnngsschritt der deutschen Bevölkerung handeln, die systematisch von der Scholle verdrilngt wird. Seit der Entfernung des Walther von der Bogelweide-D«!nkmals in Bozen hat die italienische Regierung — um iibrigens auch Deutschland zil reizen — deil Druck in Siidtirol verdreifacht. Ilm militärische Fluglandungsplätze zu errichten, wurden in Südtirol stellenweise die herrlichsten Wiesengründe einfach enteignet und die deutschen Bauem von der Scholle gesagt. Meingärten nltd Obstgärten wnrden vernichtet, damit Industrien entstehen, die die Italianisierung dieser Gebiete fördern sollten. Der italienisä)^' Botschafter in Loirdon, G r a n d i, hat ein Kontmuniquee lieraus-gegeben, in welchem die Borgänge in Südtirol in Abrede gestellt lverden. M im Fmkkiiat z Erzbischoj Dr. Ante Bauer ist von seinem Erholllngsurlaub iil Supetar auf d-"-Insel Bras! nach Zagreb zurnckaekebrt. z. Der Adjutant Hermann Mrings. Hauptmann Hans Walter, der in Begleitung ^lneier t^eneralstabsosiiziere ^nner Dalmatien auch die Plitvicer Seen besuchte, ist nach Oplenae abgereist, wo er in seinem Namen wie iln Nainen des vren>>isch.'n nisterpräsideilten Kränz<' anr das l^rab land Königs Alerander legen wird z. Der Bürgermeister non Brünn^ T o ma Z, der soebell in Dalmatien nx'iU, wird am Freitag in Zagreb eintressen ulld bei dieser Gelegenheit deul Zladtpräsidenten Vvber einen Besuch abstatten. z. Inangriffnahm« der Dammbauten t>ci Sisak. Um die ltmliegenden Städte v>. n jeder Gekahr einer Neberschnienlmiing durch die Save, Ä^upa und Odra zn schüren, 'ollen die projektierten Dammbanten iwch iw .'iileine Berwechslmg ,>ohn'on sas'. anl Redaktionstisch nnd i.iff-..eie mit leichi unausgeschlafeileln Blinzeln die eingegangeile Past. Sie eilthiett Manll-jlris'le bekannter und unbekannter Autoren, Briese aus deln ^^eserkl-<'is. Zules^t kain ein Brief, elfenbeimnattes Papier, schwercs^ Nüt len, schöneo sachlich<'s Forillat, die dort. Adressiert ivar dieser Brief ilicht an die Redaktion der Zeitnilg schlechthin, son deril an >verril Redakteur Iohllsou, persönlich. Ulld das „persönlich" imr dick nnter- Iohilsoil schob die alldere Post beiseite, ofs-»ete da.^ S^tnvert, entfaltete den großeil Bogeil mit der klaren nll-d deniloch eiilpfindfa-nlen ^^'»andschrift. Las: „Lieber 5xrr ^ol)soii! "^Äe viele Fraueil, oie lieber das Fenilll'toll als deil politischen Teil der Zeitung iii die .'^)and ilehmen, habe !ioder überraschte lllich Ihr Wissen von' der weiblicheii Seele. Sie keitnen die Frau,^ lvie elien nllr eiil Mann sie kennen lmd verstehe,i tann. Zn Männern, irx'nn sie unser Vertrauen gellwnilen haben, Pflegen lvir ehrlicher '>i> sein, als wir es Geschlechtgeilos-silllren gegeiii'iber silld. Der Orüi^de inag es viele gebeil. ^hre lehte Novelle, die zarte n. tolnplizierte (^'schichte einer ^iebe, lieendet iil haltvoller Resigieatioil der.^^eldin, hat tnir dell Mut gegeben^ 7^hncn zll schreilvn. Ein-»lal, nlii I^like'n zil dailken, und dann, nin Ihnen zn sagen, das^ >iiich Lebende ein ähll-liches Schicksal betroffen bat wie Ihre erdacht te <'^?el>dill Carlotta. Gleich (5arlotta liebte ich einen Mann, der gebllnden lvar. Nnd, als ich es erflchr, trennte ich inich von ihln lvie Carlotta. Auch er gab mir keine Ruhe, bestürulte inich, l>ei ihiu zll bleiben. An der Peripherie seilles Lebens die große heilnliche l^eliebte. Alis der El)e konlite er sich nicht lösen, es gab da unüberlvindliclx' Schwierigkeiten, ^^emmllllgen nn'd Bindungell. Ich gab nach, ich liebte ihn ^ wie Carlotta. Znvi Ial)re tail»r es llmnschte, »ni ziileht zn erkenneil, daß ineine Filgscilnkeit nicht illehr einer groszen Leidenschaft, sondern l)erzlicher Gleichgiltig-keit elrtsprallg. Blitzartig kain die Crkennt-iris bei cinMl Zusaminensein, da inir der Freund versicherte, je^t sei er lvahrhaft glück lich, da ich ihm keine c5ifevsuchtsszel .'^>lllchard." Johnson saß eine Weile, lächeltl' nachdenklich vor sich bin, spannte schließlich einen Bogeii in die Maschine, tippte: „Auch ich danke Ihnen. Für Ihren Briei für Ihr Vertrauen. Ich will es voll ilnd ganz erwidern. Ich will Ihnen helfen, raten, fo gllt und so schleckst, lvie llmll das eb.'N kailn. Falls ineiile Freuildsckmft Sie zu irö-ft^'n vermag, ich biete sie Ihnsi von, .?^er'.en. Nur 'l>eiß ich nicht, ob Sie darauf noch Wert legen — und deshalb letzt nur diese baar slüchtigeil Z-eilen —, wenn Ibneil der s>> männlich vorkomlnende. die Frauenseele >0 gut zu kennen scheinende Sri'fsteller Johnson ein Gestän'dlns macht ?r ist nälnlich gar kein Mann. Er ist Re^daftriee, ist eine Fra,i lvie Sie iln?i l^eißt ebenfalls init '''ornani-"' Mabel." Brett. ?kl Cnde j^eführr loerden. Die tt'osten werden 'ich auf 1,2M.00t) Diirar belaufen. ; Dem Tsöe mittr des Anttrtteru eat- »»nnen. Die Wirtschafterin Mathilde T r o-! .1 n, wohnhaft in der DoHrrla-Gasse 12 in ,^agreb, lvarf sich in der Mihanovi^-Gasse nl?l einell daher?omlnendell Luxuswagen. I>!i Wahrer riß die Bremsen an und ver-inlrdertc so das Unglück. Der Wagen blieb tnapp l>or der liegenden Frau stehen. , Sin Waggon mtt «Mli«» oerteaant. .jinischeil ^'ekenik und Durapolfe ist ein Last durch Funkenflug in Brand geraten und vollständig verbrannt. Die einem staat- Nch<'n Ingenieur gehörigen Mobilien, die '>li> iitt Waggon befanden, n>urden ein Raub k'er ?slatnineli. Das Mobiliar, dessen Wert lNlf W.lM) Dilmr beziffert wird, war nicht '.x'rsichert. Der Sachschaden l>cträgt weit 1U<>.(XX) Dinar. Tot aufgefunden. In einoin WerWt-'ci'.keller wnl.'dc der 43jahrige beschastigungS lose Arbeiter Josef Horva t tol aufge-l'.liidl'n. (5l diirkte einem Herzschlag erlegen sl'in. ; «xpropriiervng eines Orlchsorftes. Auf <^ruiid eines Dekretes des Forstministers und .'^^ktor Waldbesih vmil G^ute des ^-urstcu T h ll ru - Taxis entei-gnet uud deil Besitzern vo,l Letenik, Letovamc lmd Martinska i>es zugeteilt worden. ;. Mit dem Revolver in der ltirche. In ^'arlovac fiel eineln Burschen n^ährend des (Gottesdienstes ein scharf ge» ladenei Ni'dollier aus der Tasche und gin^ l^iirch dt'u Anpmlt auf den» Zteinboden von ielbft los. (5ine schtvangere Frau und ein ieurden l)ieüei verletzt. Die Verlet-zuirsi der Frau n>ar so schwerer Natur, das; sie kurz nach der Cinlieserung in das i>iran-fenl^aus starli. t^urchtbare Rache, ^il der Nacht vom -'l. /.um April wurde der ^iZsährige land U'.!rlsei ^chj'lsse aus Jagdgewehren lnederge-streclt. er ii06> nickst verröck^clte, zcrsck>lu-iA'n ihiit die Täter buchstäbli6i den .Äops, !uarfcii die Leiche in eineli Graben und 'chobeu einen dort beflndlicf)en Bauernwa-qeii darauf. Frigan war ein mehrsach> obge-slraster Verbre6>er und s6ieint es si6i nln ,'inei> Racheakt iener zu lMndeln. denen er sei Nervei r viel l'i unkmer bereitet hatte. Au« Aublwna lu D«r Banus in ttoeevjc und in Novo inejtl,. Banus Dv. P u c befindet sich gegen-märkj.i aus einer Inspektionsreise durch Un-lt'rkra '!. Mittwoch vormittags traf er ill Ko-cevie ein. lvo er von den Behörden und der Bevöltt'vi herzlich begriißt wurde. Er emp sing razd und ill Eelniö Leo Roth mit Frl. .i. S ch i ll e r getränt. lu. Seinen K0. Geburtstag feierte dieser Tage ill stiller ^^»urückgezogenheit der Be-^^irksförstcr Herr Bittor P r e s l in Kam-ili!. Aus Tolmein gebürtig, war er in verschiedenen (^gendell tätig, am längsten in Adelsberg, Ivo er sich gro^e Verdienste um die Aufforstung des ^tarstes erwarb. Nach dem Unistnrz wirkte er in ^tamnik, wo er s!6) nach lOjähriger Dienstzeit in den verdientcil Ruhe stand zurückzog. lu. Ein gefährliches Spielzeug. Der acht-iälirige Tischlerineisterssohn Adolf Iahll aus <^ln.rje bei (5elie fand irgendivo eine Hand- /^vZcaF QOF^«»U»FIc Donanstag. d«n 2S. Avrll Selbstmord aus Angst vor Strafe Aufsthenerregender Borfall im Garten eines Gasthauses in Melje / Mit der zweitm Kugel den Freund getroffen In der Meljfka cesta spielte sich gestern vormittags der letzte Akt der Tragödie ab, die vor einigen Tageil ihren Anfang nahm. Der 58jährige stellenlose Chauffeur und Mechaniker Alexander M a ch a l k a, hatte sich in letzter Zeit auf Schmuggel verlegt. Dieser Tage hielt er sich nachts unter dem Eisenbahnviadukt in Ko^ki i,n Dunkel auf und wartete auf das Herankommen des Güterzuges aus Oesterreich. Als dieser die Brük« ke passierte, regnet«, es von oben Sacharill« Pakete, die der (5hauffeur und sein Begleiter rasch sammelten und dann fortbringen wollten. Zufällig befand sich ill der Nahe eine Gendarmeriepatrouille, die Zeuge dieses Borganges war. Die Gendarmen sturztell sich auf die beiden Schmuggler, doch konnte Machalka mit denl Auto entkoinmen, wäh-rent» seill Begleiter festgenommen wurde. Machalka wu^te sehr gut. dah die Gendarmerie auch ihn!^ld holen werde und daß er, da er die hohe Zollstrafe nicht aufbringen konnte, eine längere Freiheitsstrafe zu gewärtigen habe. Gestern gegen ll Nhr kamen tatsächlich lAendarmen zu ihnl, der in der Meljska cesta 20 wohnte, um ihn zu ver- haften. Machalka ersuchte die Organe, sich einen Augenblick zu gedulden, da er aus der Wohnung den Mantel holen müsse, er trat aber auf den Gasthausgarten hinaus, wo beim Tisch der Wirt Trafenik ulÄ sein Freund, ^r Zlxährige Chauffeur Heinrich V r a L k o, faßen. Machalka sprach einige Worte mit ihnen und trat dann in eine Ecke des Gartens, wo er sich eine Kugel in die rechte Schläfe jagte. Der Wirt und Braöko sprangen herbei u. sahen Machalka tödlich getroffen am Boden liegen. Während sich die beide« um ihn bemühten und die Wunde zu verbinden versuchten, griff Machalka mit den letzten iikrSf-ten noch einmal zu denl neben ihm liegenden Revolver, unl sich noch eine Kugel in den Kopf zu jagen, er hatte aber nicht mehr die Kraft dazu. Der Schuß krack)te uwd die Kugel traf den neben ihn, stehenden Braöko in den linkeli Oberarm. Die sofort herbeigeeilte Rettungsabteilung überführte die beiden Schlververletzten inS Krankenhaus, doch gab Machalka schon bei der Anlieferung seinen Geist aus. Die Leiche wurde in die Totenkammer überführt. TkeaterKunst Z^oUoaalldeater «n Marlbor NePirtst»«: DoimerStOg, 25. April u,n 20 Uhr: „Der verschmitzte «»,?". Ab. B. Fttttag, 26. April: «eschwflen. SamStag, 27. April unl 20 Uhr: „Wen trn» die S^d?" Ab. D. Sonntag, 2Z. April um s0 Uhr: „Ter ver. schwitzte Amor". llt. Ida Baronin von Seenuß gestorben. (^tern starb na^i langein schweren Leiden Ida Baronin vonSeenuß geb. Gräsin Was; iln hohen Aalter von 8s Iahreil. Die Verstorbene, eine vorn^liiue und hochherzige Dame, war eine nlarka.lte Gestalt der Maribv'rer adeligen Kreise und Nüar ihr Heim bis zuin Umsturz der Treffpunlt der erstell Gesellschaft Die sterbliche Hiille der Verstorbenen wird llach .Älausenburg in Rulnällien i'lberführt ulld in der dort'sen Fainilieilgruft beigesetzt n>er^cn. Friede ihrer Asche! Der schwcrgetroffcnen Fainilie unser innigstes Beileid! ui. 15 Wahllokale in Maribor. Wie es heisjt, hat der Hauvtlval,lausschuß die Zahl der Wahllokale in Maribor von 17 auf lü herabgesetzt. Alle außerhalb der Stadt wohn-!^ften, aber hier beschäftigten Staatsbe^ ien-stetell. gegen 2000 an der Zahl, lr>erdell ain Mai iiu Wahllokal lü ihre Stiinlne abgeben. nl. Mehr Sinn für die Natur. Das Pracht Wetter der letzten Tage lockte Iuilg und Alt hinaus in (Rottes freie Natur. Lei^r findell si6i unter deil Ausflüglern noch imllier nicht wenige, die von den im vollsten Blüten-schinuck prangenden Obstbäumen ganze Aeste abbrechen und dieselben als Trophäe heiul-bringen. Wie lann der Baum Früchte tragen. wenn ihm die Aeste abgebrocl^eil wer-d^^ll? Die betrosfen?li Obstgar^enbesitzer lver öen sich genötigt sehen, znr Selbstlvehr zu greisen, jedenfalls abere besond. Wa6?'.'n anf-.»ustellell, die lnit den Bösewichten sicheilich nicht höflich verfahren werdeil. An d'.e Aus- flügler ergeht nun die eindringliche Mahnung. die blühenden Obftbänlne, die ja eine seltene Augenweide darstellen, in Ruhe zu lassen und lnehr Sinn für die Natur an den Tag zu legen. ,n. Aerztliche Vorträge fiir die Arbeiter-fchaft. Das hichge Kreisamt für Arb^nterver sichernng hat die begrüs^enswerte Initiative ergriffen, für die Arbeiterschaft eine:l Ztiflus ärztlill)Lgs den Vorteilen eines ''rstklasliqen Gasbrenners. ln. Eine teckstistbe Siothilfe wii-d von verschiedener Seite angeregt. Den Anlaß dazu aibt der Umstand, dak^ es nicht aelnngen ist, den verschütteten Arbeiter .K e l n e r i ö in Pobrei?e lebend aus dem Brnllnen zu beraen. Diele tt'chnische Nothilfe soll ans Fach leuten, vor allein Ingenieuren, lsheinikern, Aerzteil uslv., bestehen und bei Unaliickssäl-len eingreifen, die uicbt in den Wi'knnasbe-reiä, der Feuerlliehr fallen. Man denkt hiebei an die Grülldung eiller besonderen Sektion der Rettungsabteilung oder des Roteil Kreu- granate. Beinl Spielen ezsplodierte diese Plötz ^ lich und fügte deill Knaben anl ganzen Körper schwere Verletzungen zu. Das Kind lvur-de ins .Krankenhaus ilach Ljubliana überführt, wo es mit deln Tode ringt. lu. Ausnahme des Unterkrainer Bahn» taueS. Mittwoch ist aus Beograd die lleUge-gründetc Sektion für den Neubau der Strecke Sevnica—öt. Ian-^ iil S e v il i e a eingetroffen Ulld hat ihre Borarbeiten bereits auf genomlnen. Die Sektion wird unter der Leitung des Ingenieurs P re >il k die bereits trassierte Strecke noch eininal vermessen und dann abstecken, worauf die Bauarbeiteil im abgekürzten Verfahre,l ausgeschriebeil »Verden. Das (Lntcignungsverfahren wird unverzüglich eillsetzen. Es handelt sich mn deil Bau von etwa 12 Kilonleter Ciscnbahll und uln die (Errichtung der zieinlich langen Savebrük ke bei Sevmca. Die Arbeitell dürsten höch-stens zwei Jahre in Anspruch liehmeil. lu. Schwerer Unfall. 7^n .'^)rastnik suhr Sonntag nachlnittags der 2s>iährige Berg» ,arbeiter Viktor Urbane mit einem Pser- degespann. Plötzlich wurde das Pferd s6)eu und gillg durch, lvobei Urbane unter den uttlgestür^ten Wagen geriet. Hiebe, erlitt er schwere Verletzungen, darunter auch eiilen Schädelbruch, (^r wurde ins Krankenhaus nach Ljubljana überfilhrt. Sein Zustmld ist bedenklich. lu. Durch Unachtsamieit d-n Freund Sk' tötet. Wie sck)on seinerzeit berichtet, lvurde anl l^. März in der Nälie von Rakek der 22jährige Tischlergehilfe Rndolf Wolfing aus Wien von seineili Freund, dein Schlosser Klemens G r o t t e ll t h a l e r, durch Unvorsichtigkeit erschossen. Der Schwerverletzte wurde llach Ljubljana ins Krankenhaus überführt, ivo er jedoch bald darauf verschied. (5s koniite feststellt werden, das; die beiden den Revolver entwendet hatten. Mittwoch hatte sich Grotteilhaler vor dein Kreisgericht iii Ljubl-jana zu verantworten. Da die Mutter des Erschossenen selbst den Richter um ein inildes Urteil ersuchte, ivurde der Allgeklagte nur zu zwei Monaten und ^elzn Tagen Arrelt verurteilt. Ains V»rg«Ton?i«o. Heute, Donilerstag, letzter Tag „Rosen aas dem Süden" lnit Paul Hör-biger und Gretl Theimer ill den Hauptrollen. Ab Freitag der herrlichste aller Filme „Die weiße Schwester". Tin Großtonfilm iil ileuer Regie und wundervoller Aufmachuilg. l5ine Tragödie aus doul Weltkriege, imnler neu, nlit gewaltigen Szenen, ergreifeilder Handlung aus deln Lebeli eines toterklärten Offiziers und einem jungen Mädchen, das aus Trauer ins Kloster geht. Der Filin wird in delltscher Fassung gezeigt. In Borbcrei--tung: „Congerilla", der größte Dschnngel-filin aller Zeiten, (^n Großton^'^' ' ^ ' iilllersteil Afrika. Uttion-Lonkino. Donnerstag zum mal der Gustav Fröhlich-Filnl „Aus der Großstadtvedette" (Vielgeliebter). Ab Freitag der entzückende Lustspielschlager: „Fräu« lein 5^rau" llach dom gleichnamigeil Theater^ stück von Ludwig Fulda. (5in Filln, der uns eille lwtte Liebesgeschichte uivd Hock,zeitsreise lnit verschiedenen komischen .H'irderilissen zeigt. Abenteuer einer schöllen Frau wäh' rend der Flitterwock»en in St. Moritz. I,l der .^i^auptrolle Jenny Ingo und Paul .^"^örbi-ger. Achtung! Es folgt: der herrlichste Filin des Jahre? „Regine" im Stile der „Maskerade" lnit Luise Ulrich. Adolf Wohlbrnck. Olga «Sehova und Hans A. Schlettov. zes. Die Idee hat in der Oesfentlichkeit viel Anklang gefunden und wird warm befür^ wortct. — Der Unglücksbrunnen in PobreS-,je wird null zugeschüttet. In der Nähe soll ein anderer Brunnen angelegt werden, wo-,bei beiln Ban die nötigen Borsichtsmaßnah^ men getrossen werden sollen, lim ein ähn^ liches Unglück zu vermeiden. m Ve Muftermesfe in Ljubllaua ist ein sichtbarer und kon^zentrierter Ausdruck der (Entwicklung und t^s Standes un'erer ina' tr bishki!,^ Abgeordnctc Herr »ntoii <>-ij,n°I« stlii am Osllr«wnt.,>i ci« «raqischcr r e j k uii!' ,w°r ncucrdiiigs iii leiiicm > ^-Zwlichcnf-»,^ Der ?«!rlöl>m!r i » ! o dlsherigcn Vcilil?res^, d. i. ini Äc^irl Äa--i,nd dessen ^ristin^', die e^st ribor, rechtes Drauuscr. Die Nachricht, das^ Wohnunl^ ili d'r (^jcm'ündc Rest sich jtteiöi wieder entschlossen hatte, als „j >,xh bezogen hatten, entschlnsftn sich am ÄM Weintrampf erstickt Tragischer Tod eines zwei Monate alte» Kindes Wnhlwcrber für die Skupschtina aufzutreten, wurde in familiären Bcvölf>mdii,a nach einer neucu Bchamuiig umzus^'b^^n. Da sie niemcinden mit der '^Aussi.'s't thres -wei Monate alten Kinde'? zu dctiau<^n hiitten, licsten sie da? ^j'ind cissein im Wohn',immer zuiuck. Hause wohnt zwar das ^l)epaar 'Alt, doch sind die Änlos auf dieses u-cht f>ut Anzeige erstattct zu sMchen. Als das Kind alsb.iid l>nch dcni Abgtiug der Eltern bitterlich zu ^vel!l..':l lie-gann, wollten die Ehelcuti.' Mt Nachschau l)alten. Die-? ivar ab^r nicht möglich, da sie die verschlossene Äoliuungstür nicht öffnen konnten, stiegen 17 Uhr v'.rslumulie vlöt':lich das Wehklagen des Kinde«.'. '!l>ald darauf kehr ten die C^ltern s)cim, die zu ihrem Untschen das .^iind tot in der Wiege vcrfandl'u. Der sofort verständigte Ar^^t ?onnt<. nur mehr den Tod feststellen, der infolge C'stirkl'nI cin getreten n>ar. (^^egen die Eltern nmrd.' die der 24jährigc Zchuhmachcrgehilfe Ianez Vc l c von einem Nnbokannten .nit einer Eiscnstcnge niedergeschlagen wurde. Beide wurden ins Krankenhaus nach Mans'or ülier führt. Nl. IMY Dinar kann ied<'r, der lich für kaum Dinar rechtzeitig die Kart»' für '."e. . ^ ^ , . l di<. am nächsten Zonntag stattsinden>»e grolle !" ^ der In^rcsseuwahrung zwi- Zokx.lfx'.mbola besorgt, gewinnen. ?lns'.er di?- j xn selncn eigenen Wahlern lmd .lndersgc- ansehnliSien Varbetraq sind no li a:lde-mntcn keinen »Wersch -d u,achtr, sondern ^e prachtvolle Tonibolatne!!« so»"c mehrcr-5 »'"» lM«. nor-nndea^ ?i. die Ber^ itarten sind überall im V^'rverraus erhält-se seines Wahlkreises, fei cs nun in Wirtschaft Iicher oder kultureller .Hinficht, kennt, war !i?m auch in t'en meist^'n Fällen die Möglichkeit gegeben, den verschiedenen Wt'inschen und '^Bestrebungen seines Wahlbezirkes au d^n ma»? gebenden Etellen mit dem ganzen l5insatz seiner Persönlichkeit den notivendigeu Nückhalt >u verleiben. Wenn es ihm viesseicht in dem einen oder anderen ?^all nicht gelingen konnte, den erwünschten Erfolg zu erzielen, dann lieat die Schuld ganz gewif; nicht anf feiner Seite. Anton Kre,«"! war als Abgeordneter 'iets ein treuer und muftergiltiger Berater aller Zener, die sich an ihn wandten, und be-unttte jede sich ihm bietende Gelegenheit, um unter die Leute zu kommen und persöiUiche (" indrücke zu gewinnen, die er für seine Skup ichtinatatigkeit brauchte. Anton .Kref?i ver-schafte sich in der Skupschtina dank feinen sachlichen und icder Demagogie entbehrenden ^»Bestrebungen bald ein grosses Ansehen, V^aufe seiner bisherigen vierjährigen parlamentarischen Tätigkeit schuf er sich in Veei-arad ein ganzes Netz von liervorragenden t>.'rs5nlick,en. Neziehunaen mit einilniireichen Stellen und Persönlichkeiten, Verl,indilnal?n, die für seine künftige Parlamentarisch? ?ij-tiakeit eine vielversdrechende und ?riolarnche '^»^asis abgeben werden. Da Allton .stri'j.'i — !?l«;t not lsÄSt — auch als Mensch nlit vorbildlichen Eigenschaften ausgestattet !?t. darf es uns fürwahr n^cht verwundern, nieun er sich allgemeiner <^Nmpathien erfreut, und j^N'ar in allen Vevölkerunasschichten Nl. Mfiänssjg ist srr>lan!> 7.^l, Temperatur 1.'> Windrichtung )i?, Ve-wiilfung gani, Niederschlag —. » Donnerstag Svengalis E»iperimental-Abend in de? ^ljka kavarna. " Wenn die Milch übeNAuft inir keilie Anfre.iung, das kann schon Passi.'ren. 5ol<^^ eine .?'>e'.dplatte ist schnell wieder sauber wie alles, w.'nn 7nan das richtige Mittel verwendet: Viin. Pim Puttt griindsirs> alle >'^>ails^ gerate nnd ist sparsan? iin l^iebranch! !lN2 Die Musikkapelle der Poftanqeftellten in Maribor hält Sonntag, düi, i?5i. April ihre i!il'^»rlichag ist eiil aus-^uaütälskaffee von iminer gleich- ren. Beginn um 8 Uhr aben^ds. Die Regie hat Herr Dr. Gavella. Kartenvorverkauf in ^r Buchhandlung „Domovina". c. Großes AefangSkonzert. Der hiesige Slc> wenifche Gesangverein (CPD) veranstaltet am 9. Mai im großen Saal des .Hotels „Union" ein Bokal-Jnftrumentalkonzert. Unter anderen! werden die beiden Kompositionen „Das Lied" von Vital und „Der Wasser-n:ann" von Parma aufFeführt. In: „Lied" 1'ingt das Sopransolo d'e bekannte Konzert-sängerin s^ran Paula Lov-^e, den Wassermann aber singt der .^ldentenor der Lsnb-ljanaer Oper .yerr Francl. Den Klavierpart besorgt Frau Marenka Sancin, das Orchc-fter leitet.Herr Direktor Sancin, während deir Ehor der Ehormeifter Vereines, .Herr Pec Scgula, führt. Aus Vwi P. Der Georgi-Marki anl vergangenen j Dienstag war recht flau besucht, weshalb! auch das erhoffte Geschäft ausblieb. P. Belm Diebstahl ertappt. Anl letzten Iah reSmarkt wurde die ^^esitzerin Therese Ved -n f a aus der Un,gebung von Baraj^.din dabei ertappt, als sie ein Paar Schuhe in ihren ^orb verschwinden zu lassen im Begriffe war. Die Diebiit wurf>e dem Gerichte eingeliefert, wo sie mit acht Tagen Arrest bedacht wnrde. P Den ?^olschen niedergestochen. Der 22- ^hnge ^efih.'r'7'solin ^<'lir P olnn ec an'?, Drstelj^ lehrte Sonntag abends imch .Hause, 7^m Dunlel der Nacht sties; er auf der Straste l^lf einx, s>irlippc' von Burschen, die in einen Streit geraten ivaren. Polanec erlitt ehe cr den Ernst der Lage noä) recht erkennen konn te, eine schwere Brnstverlet^ung. wo auch die Lnnge verletzt wurde. Er wurde in? hiesige Krankenhaus überführt. P. Im Tonkino wird heute, Donnerstag, ^er ^ilmschlager „Ende gut — alles gut" mit Szöke Szalall, l^eorg Alerander, Ernst Be-rebes und Nos>i Varsony in den .^^auptrol-len vorgeführt. ohne, , . , Uiiterschie>'. der Nationalität, der.Konfessionf-. , . ttni. des Standes, »ie in Anton Kr-i-i »wen ^ irberans agilen, zielbewnl^ten nnd ehrlichen ??ürsprecher ibrer Interessen erblicken, dessen Wieder,vahl ihnen deshalb auch erwünscht er» l'-s'eint. Vevi^lkerung ergeht nun der Appell, die ?luZ stellnng so zahlreick) als möglich zu besuchen. In dc'r reichhaltigen Kollektion der ausgestellten s^!'elnälde wird sicherlich feöer Interessent Passendes zur Schmückung seines .Heilnes finden, znmal es sich um anerkannte Kunstwerke handelt und die Preise sehr mä-s',ig sind. Die Ausstellung bleibt bis l. Mai aeöffnet. IN. Heut- und Gtrohmarkt. Die Ulnge-l'un^sbauern brachten gestern l'> Wagen.Heil nnd 2 Wagen Stroh aitf den Markt, das zu l.')_!)s) bzn'. zu Dinar Pro Meter- zentner gehandelt wnrde. IN. i^wei llebersälle. In Eiiience bei Sl»v. Bistrica wurde der 27iährige Arbeiter Io-bann ^ i schinger von zn>ei Burschen mit Stein«n beiv'orfen, wobei er Kontusionen am ganzen Körper erliielt. Ein zweiter Uebersall ereignete sich in Oreho.t>a vaZ^ ^ einfrei nnd vollkoinmen nnschädlich ist. d. Katharina die Grohe. Eine historisch. Darsrettnn>i '.'on <^^ina Kaus. Verlai-s Allert d? Lange, Amsterdam. Die grosse und unvLr-gängliche l^'c.'chichte des Lebens Katharinas der (Kosten von '^Zus^land wird von der be-ga'bten Schr>s!stcsln nicisterliaft wiedergegeben. Die in der beengt?« Atmosphäre des Ncinen HoieS von Anhalt, ihre Ehe mit dem rnüi'chc'n Ts)rr>nfolgcr, die Intrigen e ist unbekannt. Radio Stettag, A. April LInblfatta IL Vi^lkslied^r (Schallplatten). !3 TanzWeiscn (Schillpl.). ^'unkorchefter. 19 Funkorchester. Il»30Stun. de der Nation. A) Altfranzösifche Österlieder 20.40 Funkorchefter mit Ählager-Tinl^gen. 22 Nachrichten. 2?.A> Beethoven: 7. Sinfonie (S?z-.^onzer!. S2.l(i Aus alter und neuer Zeit. — Berl ! n 17 Konzert. 21 llnverizänglich^ Worte und Weisen au^ deutschem Befisz. 2i» Konzert. — Berom ü n st e r !2 Berühm' te Stinnnen. 12.40 IMinfoniker. 17.10 Kon zert. 20.50 ^fremdsprachige Volkswei'en. u d a p e st lS.05 Orckjesterkonzert. l!>.'X1 Opernslbertragung „Tmviata". — B u k v-r e st 17 Messias, Oratorium. — D < u tsch landsender 13.05 Zdonzert. 19.40 Bl>m Iugcnd-g^eichZberufSwettkampf. -Droit-w i ch 19.05 Bach-?^ier. 20.45 Violinkonzert. 21.10 Mldes Licht und snste Musik. 2,2.2<^ Salongttintctr und ^ ze ; p ^ ^ ^ l8.<>'» Stc^lldichein im Mod^fchein. 21.06 S-in sonie von Bruckner. — M lon^erl. 10 (5rnste.5 nnd .weiteres rund uiir den I. Mai. 23 Tanzmn-sek. — P o sr ePari sie n 19.:^0 Sck>all. plattensolge. 22..'!0 Leichte Musik. - P r a g 17 Ondrcr^iek-Qu-artett. 1!1.10 Salonguariett. A).0') Slnfoniekonzert__o ni 20 !.'» ,^.in! luennusit' 22..M UnterlMung^'.- und T^nv musik. — S tr as; bnrci 2()..'D Kanuner- musik. 22 .V'oMrt__S lnttgart 17.3l) Bunte Liedfolge. 18..W .^.Vlrinonita und.Vn e. „Die lttstigen Studenten". Also ani ^n-ei '»pb»" "N- die Wettc^ II Bmiter Rl«nd -^ ',T » " l ° u s e I«,M Openrarien, äin- Operette But'ars und seiner Gattin, der Libretistin ^-ran Bukar, iin l>icsigen Theatersaal der ..Ljudska pofoiilnica" über die Bretter. .Heute i''l>end6 mn 20 Ilhr. Die >^egie liegt wieder in den bewährten .Händen des Herrn Mag. Pl,arm. ^dor Gradi8nik, das Orchester leitet Herr Lenardon. In den .Hauptrollen wirken die Damen NreZnik, De-beljak, ^almiL-.^odela nnd .^ovi5 sowie die .Herren Debeljak, Mag. Gradi^nik, AuguZtin, Iuraö und Mo^an mit. Insgesantt lvird dies mal die angesehene '^ahl von über 50 Mit iclMt. l'^ina ünuS ent vlnt em Bud d,c?er ^ ^ 7/ " aukerordenNichen ArauouP-wltcn ^nit Hren.l^'ke.chcn au j^boten^ Ter N°mp°n>,t und Memisch «°n Meist nnd Mlut >mi- «l°r, '«rden d«r Urautfnhrung per-Nenie und Mück. «... ein- - hcili. „en Hcgcisterung sür die!.' !?ra», be- lultt»e» si ^-etta cesta, .»eist diese Sebinslch>ld-'>u..q v'eiikr die " , ^ wenen am Sonu- „roüe wc^tvltunnskirnst der T -Istcrin »nd! 7.^^ -lpnl. un. I Illir nachnnttags, ihr^ Merstovfchaft foavohl in ir/el in spra6>licher .Hinsicht. e. „Die Glembays". Das Lsnbljanaer Na- b. Illustrierter Beobachter, ^^inc n^chl guter Tatsachenberichte: „Oner durch die Woche", ein unterhaltender liieren l'cher Teil, .Hnmor nnd Rätselecke. Perlasi ^ranz l5her Nachflg., München. Hveis 20 Pli, tionaltheater wird a>n Dienstag, den .'^0. April, mit dem bekannten Drama in drei Akten aus dem Lelien einer Zagreber Patrizierfamilie von Miroslav Li^leZa, „Die Glem^ys", im hiesigen Stadttheater gastie- per,i.arien. ) Sinfonieorchester. 19.10 Volkslieder. 20.:i0 :!?olfs lnnsif. 21 Opernquerschnitt durch,.Mireille". — 'V a r s ch a n 17.1:'? t^ilmiierrnusik. 1^.15 Aus Tonfilmen. 20.15 ^t.'.lieniiche? Si^lioni« konzert. 22.^^ (5l7opin in der Dichtung. 2'^0' IazzmiM. _ Buchbewreckuna b. Der Netne Held. Bml ^Kalter v. Molo. Verlag .Holle Ä Co., Berlin. Dieser biogra-phi^s<5)e Roman gehört AU d<.n bosteir des Jahres. In Vin^^likapitelil, die nirgei.öwo episch bveit werden, erfahn'n ^uir 'in Stüc! deutscher i^scliichte. Wie Mols, bei diesem Hiistorisch-Palitilschir seine eig».'ue fugend zeit gestaltet, in ^r er drollig nnd durch das vielfarbige politis^)e Bild Purzelt, ist dichte-risch gestialtungssdar'?. (5s ist ein n>eites nnd großes Buch, das von kleinen menschlichen Dingen ausgehend seimu ^reis über ganze Bl>rkriegsenrl>plr,zieht. Walter v. Meto schenkte uns ein Puch zum Nml,denken, ga!' uns einen Noman der geistigei, Stärke', ssari Mk. 4— „Maribcn?er ,^itung" Nummer 9.' l»«n 26. Aprtt ISA, ^wirtschaftliche Rundschau Def Zoll auf Baumwollgarn l a bsä, affun q: Giurv D?. »i o „, a, Bci der der 'jollqebülircii auf 'Baumwollgarne dlnch die jugoslawischoi 'iollmnter tiaboil sich beträchtliche Schwierig-leiten erc^elx'n. Um diese Sch-wierit^lesk'i» zn descitil^en, umrde vor kurzem in das .'^>au-delöittinisteriluii eine ^donfereiiz d<'r iitteres^ sierteil Kr<^is<' einl'erttf<'n. de» '^,vlläiu-lern ballen sich anselinlicl>e Quantitäten von Baninivoll- nnd -<'idenflarn<'u ntlgeiiinlft, derniite, iveil diese l^arue nacl> einer vor tur/^enl erlasse,n'n 'Ii<'rfüstnug nicht alc^ ^n-dustrieqauie, leiidern al«? für d<'n Detailver-kaus bestilniilte ^^kirne verzollt Vierden soll-t<'ii. An-s den für den ^etailsiandel bestiuiiil-teil t^^ariiel! lie>N ein '.iollsai.,, der d^ippelt se hoch ist, nne d»q <'r.zielt nxirden. Von den koiupetcn-ten lZtellen wurde zuj^esacit, das; noch im ^'anse der Woche nach Ostern 'lenane Persii-stttnqen erlassen nnd allen .^ossänitern ^^nlie-stellt w'.'iden wi'lrden. Dadurch nnrd die'ju^ ciöslawisch-e TortiUndustrie, soweit sie auf den auöläni)ischcr l.^n^rne anfsewiejen ist, in die La^e verselzt werden, die .^um Teil in folfl<' der Zollschwierii^ikeiten reduzierte ?lrt>eil in den Betrieben wieder voll aufzu-nebnwn. P. K'.) >tllnstgärtnerei in Maribor, da keine B<'dek-klnlsl für das Perfaliren verlieft. X Wiener Viehmarkt, ^iensta;^ wurden auf der Wiener Markt l lil t N i n d e r aufqetrieben, t^ie zll 5chillint^ pro Kilo Lebonds^ewicht fnr Ochsen, zn <».(>51- «>.7^ fnr Stiere, zn für .'»tülie und zu 0.48 tt.lil) 5chillinq für Veiiilviel? t^elian-delt n'urden. Auf den 5 ch ni <» i n e -ni a rkt wllrden <»'»:?!> ^i.^ Ztiick, zuflefnl)rt. ?vettschil'eine notiert^'n l.2var iieni lich lebhaft. X Stille Bodenreform in llnjiar»!. l-ach jüngsten statistischen (.Erhebungen lourc^eu in t»en Jahre»! lW!i in llngarn ui^ge- smnt .^7? l^rilndstütte in ?iller '.'lusdeliilnii''. >ioni>tt4..')Sf> !it<^t.-Il>ch in .';i.72li Pa'zellen ^^^VstMelk. "Die Dnrchschn.tt'^griisv.' dvr Parzellen v'ar deinnach nicht gröyer al.? :? "^och. dtihre ls^-i! u»i leb hafkMnt, in dent in>^qe.sanit .ttak.-^'ch Mrzlelliert wurden. An der P^rzessierniig nahmen in el-ster Linie die '.in si^eii!» Ver^" kehr stel)l?res konnte mit der Ansbentung de.^ Porkrbst soll der Bl'kri<'b !elu' star? vr^ grös;ert Vierden. X Aushebung der Weizenmindestpreise in Ungarn. Die ungaris.lie Regierung liat die ^Vc'inimalpreise für Weizen ans^er ?trafr iie-selU. Diese Mgicrnngöverfügung hat iveder auf die l<)etrei!X'l>örse n-och anf die Provinz-nlärkte eine besondere Anönnrsnng gehabt, da sieh die Preise im d^r Vemmltnngs kanipagne stets nbhrsck)einlich auf !> (^^>^tdlro.'nn ermäßigt n>erden. X Die internationale Agrarloniteen^ ul Brtiffel. D«r Vorstand der Internatie^naien Agrarkommission, derell vorjährige Z'aauüg bekanntlich in Bttda^vst ftattsand. hat be schlofsel,. dn' lienrigc ^'internationale ''ll^roi' konferenz in der ,^att, mit An'Snai)--nie der Beratungen am .'M. die aiio ,>li, las; dev 7>llk"ilänm.5 des lielgischen Ai^rlirinili-tuts nach C-^eniblour verlegt nierd'n l'Ueic!,' zeitig findet in Brüssel auch eine ^ nn"o der Cpezialkommiss'.ou sür da» land nirtichnit liche (^k'nossetlscha'tv>0'<'ien der ,^nlfinakio-nalen "!?lgrarkommisfien statt nn>'> ival)..'' !?e!n lich anch eine internationale V^'ratnnq ü^<'-lan d lvi l tschafkli ch< rl» e! te rfra,v' u. X Weitere Steigerung der Getr.lidevcrrä^ te in der Tschechoslowakei. Ti'oh der vorgeschrittenen Saison ist der erniartete Atchau der l^'treidevorräte in d<'r Dscheck^isll^'.o.it^'i noch inln,er nicht eint^etreten. Ini sind scgar die Mil^e Waggons) nl'^ i ii'al^; gri)f;er gewesen als die Verkäufe (s>?l.', Wiist aons), so dast sich die Vorrät. von .'»''^.''7'- ain ü7.l'»l>7 Waggoii'^ zn (5nde '^.^iäv - ben. Der HolzmarN im Droubanat der lcht<'n Zeit waren an< .'^'»olzmarkt des Draubnnat'? wesentliche Aendernngen nicht zu verzeichnen, .vie nnd da lebte die Nmsntttätigkeit etwas allf, doch handelt es sich grösstenteils nnl Realisiernngen der ^e-briiarabschliisse. Nene Abschlüsse liegen kann, vor. D^'r Markt steh! noch immer nnter deul (Eindruck der U n gewiss he it, tvie sich der Holz-erport nach Italien künftighin gestalten wird. ?^ach verscl)iedenen Anzeichen zli nrteilen, wird sicb die Sitnation in absehbarer Zeit kniln, n>esentlich bessern. Die Preise lieszen aber in den letzten Wochen alieriiml? nach. Man rechnet noch ininier init einer baldigen (sryortbeleblmg, nieöhalb die Produktion vielfach erh'l^ht ivird, tvas l>esonder'Z bei den kleineren Tagewerken der I^all ist. Angesichts der gegenwärtigen Lage ist diei^ keine begrüfzenstverte (5rscheinung, da die vergrös'erten Vorräte nu'iterhin auf die Preisgestaltung drücken werden. X Erhöhte Weizenausfuhr, i^iach Mitteilungen der (^>eneralzolldirektion wurden in den ersten drei Monaten des lai^fenden Iah-ix's aus Jugoslawien insgesanit lsM Waggons Weizen ausgeführt, während sich der (5rport iui 'ileichen Zeitabschnitt des Vorjahres c,ns laiitti :?4i? Wagensendnngen be-lies. X Verlängerung der Bachernbahn-Bor-konzession. Das Verkehrsuikilisterinnl hat die seinerzeit erteilte .<>t'onzeftion znr Drassiernng der Bachernbatin nm ein weiteres Jahr verlängert. X Die Gewerbebank hat, wie berichtet N'ird, den .^treditzinsfnsj für Einzelpersonen, die leine Ak'tien dieser Bank besitzen, von 1«^ auf l).'/. qeseult .Wie bereits berichtet, beträgt fortan der Zinsfus; für (5in.zelpersoueu, die Aktie,^ der ''^ank b<'sit^en, sowie für Pro-dnktivgenossenschaften 9?^, für (^enierbekam-nlern bzw. l^ewerbesektionen der gemeiusanien Wirtschnstskammern nnd fiir .^reditgenofsen-säiaften 7?^ und für <^'werbeheiniefonds Der Lombardzinsfns; wnrde dieser Ta-lV mit 7?« festgesetzt. X Sommerzeit bei der Poftjparkasje. Bei der Jugoslawischen Postsparkasse und ihren ^iiialen wer-den die Amtsstuni>en an Werktagen ab 1. Mai von 7..'i>li bis 1.^. Utir abge-haÜe'N n>erdc^ndlung in ^rna vas bei Prevalje, An-nieldniigssrist lns 1?., Dagsahiuig ain 17. In- a«got>c»btme Quote — K o u t>u r 5P0«7 Olvmpia Tag in Maribor Große sporlrevuc am 2. Juni / Die Äertretcr »ämtlicher Sportzweige sowie der sokol wirken mit Dein alljäliriilen Olympia-Tag, >r Heuer sür deit 2. >^>uni festgesetzt wnrde, nnrd in dieseui ^atzre ein ganz besonderes (^^evrälie verliehen werden. Der rührige Oliiutpiscl/ Ausschusj, der schon iet,t die Vorberettungen trifft, hat sicl) ein nulfassendec' Progrannn znrechtgelegt, das sich auf alle Sportdisziplinen erstrecken vnrd. Traditionsgeuiäs^ n^ird dt>n>pischeii ^ahiie die Ehre enveiien, woralif der Obmann des Oltiin pischen AuMnsse^s eine sUerliche Ansprache Die nmtn Europamelfter im INngm Die Enropanieisterschaften ini Ningen, d'ie in .^topenl)agen bestritten nnirden, ergaben nach einer Neis)<' spanm'nder ^nn!pse nachstehende Resnltate: Federgewicht: .<'^ering «Deutschland'^ l, Pihlasamäki ('Finnland) Meier sDäiie-mark) V a n t a Nl g e w i ch t: Thunesson sTch'veden) 1, Nie sTschechoslowakei) 2, ^s^jelt sFinnland) Leichtge N' i ch t: .^toskelo (Finnland) 1, .ffnrland lDäileniark) 2, (5l>rl iDentsch-land) .'i. W e l t e r g e tv i ch t: Evedberg (Schlve-den) 1, Tchäser (D<'utschland> Mäki sFinn land> !!. Mlttelgewl ch t: Ioliannseii s56?ive den) 1, Paar sDcntschland) Viieear (Frank rei^>) n l b s ch w e r ge w i cht: Eadier (5chu>edcn) 1, Bi^hmer sDeulschland) Neo (Estlaud) S ch lv e r g c )v i ch t: .'^orufischer (Deutsch land) 1, Nyströnl (Deutschland» Zvejnieks (Lettland) .'i. li6)e Vollversammlnng ak>, in der il a. ancli ein i«ener Atisschus; gewählt N'erden nnr>^. : Der Radfahrertlnb „Po«tela" oerausul-tet am Sonntag, den d. in? "lial)!!!.'!! einer Proptigandaoerailstaltnng des ))'!ir'oe>-rer ))iadfahrer Unlerverbaiides <'inen Ans' fll>g nach Ljntonu'r. Die Fahrt.-^t'.n der -'i.!. se, die nut dem „^>iot Dinar zn stehen. Jeder ^»iadsahrer u. ^portfrennd ist eingeladen. Anin lduug.ii Vierden iiu (^iescliäfte Markovi«". ''>'^ospo'k^^ ii!. entgvisclien nnd dein italienischen 5chnnmnlverbaiid werdi'n zlirzeit llnterhandlililgen gepflol^eii, dein'n .'.nfolge ani 1. Angnst in Linblsaiia odl'r ''1^1 ed ein Dann'iiländerkanipf zwischeis slannen und ^^lal'en aiisgetragen w'.'rdeii soll. Ani nnd Zeptenilier wird diesen? Dreffeil in ^lioni oder Mailand ein >>err.'n!äii derkanipf folgeii, in desseik Nabineii aiicl? ei" Wasserball-Länderkanips stattsindeii wird . k^agioli siegt in Monte t offizielle Messniigssizstem stellt sich viesigen Menichen»ien.,e wnrde ii? den 5lra halten wird, Umzug n>t'rdcn Fußballer. Leichtathleten, !^1iadfahrer, Teniiisspielei, Fechter. Schnx'ralhleten ii. a. m. sm'.ue ««<>-gewählte Turner des 5okol marschieren. Anschlies;el«d daran nierden iii alleii Diszi-Pliilen WettkäinPse nnsgelrageii. Die F'is^-baller nnd Tennisspieler werden >i' ei,u'm Tnrnier uni die '^iegespaliix täiiivf.'n. nnd gleichzeitig werden die Sting- und Fanst-käiiipfer eine .>ioiiturrenz bestreilen. ,^^n dc» Pansen treten die Radfalirer foiox die Fecli-ter in Aktioii,^ an^schliesiend daraii i'.'erdln si.b uns die besten Leichlathleteii ui e'nigen Disziplinelt vorstellen. Der Tag veripiicht n-icht nur eiii re>liii'.g liaben. Dabei sind die Angalx'?, ivege,? dein Vorschlag d<'r ^liogelkommissioii iii '^lards ?vie in Metern gemacht »vordeii. Die veni >tv»iitee nngeiioninienen Mas'.e treten niit 'beginn der kcmum^nden Ä^m'l^eil in .^irast. folgt: .'^^öchstläiige des 5piUfetdcs l-'.i» 'llard (lÄ) Meter): Mindestlänge des ^pielieldes 1t>l> '^^lard (!><> Meter); .s 5pielseldes :'>(» '^))ard li.'» Meterj; Miii-desthölie d.'r <5ctfahneit i) Fus; (l..'> M.'ier); '^'.''albnlesser des Mittelkreises U» (n.id Meter); Läilge der Torgncrlatte .'^ard l7..'i'_^ Meter); >>ölie der Torstan<'.l2 Meter); Tiefe des st ras-räume? 18 )!)ard (Ui.i"» Meter); Tiefe de5 Torraniiies <> ^^jard (5>.^ Metcr); straspun't (^lfiileterpunlt» 12 ^jard (!1 Meter); M>i? destiliiifang des Balles L7 Zoll Met.'r»; .<^öchstnuifaiig des Balles Zoll e ler); Vallgo?vicht bei Spielbeginn !''» ln- lü llnzeii .>^v!is>länge des Spielfeld^'S'IW ?)ard (llO M'e'er); Miil-destlänge des Spielfeldes 1iiO'?!ard (itD Me ter); >^iöchstbreite des Zpielseldes ^^)ard (7'» M4 Meter). : S!K. Rapid. Freitag, den d. nm 20 Us)r ^nichtige Tpielerzusaniinenkniift i,i> >>o-tel „Zamoree". Es haben alle aktiven Fnß-lwller zn erscheiin'n. : In Celje unrd louiinenden Conntag die erste Mannschaft ./Xapids" ei?? Freundschafts spiel gegen den dortigen Celje bestreiten. : Die Motosettion des Radfahrerklubs! „Perun" bält Zonntag. den 2^. d^ iiin Uhr der Lchlnsiriiiide iil der Union-^jtejwuration «ue aicherorde»t-^(i:(), (>:() jchtugcn s;en vo,l Monaco der (^)rop.e Antonlobilin-els von Moiuuo aiisge.tragen. Die streck^. belrii>i 100 Nnndei^ - :il>i ^tilonieter. »iid sal) l.'> Fahrer aui star?, von deneii al'ec niir ^ das Ziel errieliten. Naclidem (ü'araeciola b'i:n Training mit 1:i'>l»,:4, K:4, Palmieri gegei? c'?aSka .'»:7. I:ti, tt:4, 7:5). Meiizel gegei? .'!>,?qlies '!>iliesl-Arte>is :l, l. Crawford-Mae ('»irath gegeii Arteii? Va?oo rotvski ('':.'i, !:<>, t>:I. : Rationales Doppel in Berlin, ^^^n Verlii? ?onrde ein nationales Tennistiiriiier iii» die dentsrl>' Doppellneisterschaft aiisgetrageii. Als sieger giiigen Cranliii-Heilkel hervor, die ii? Noiiriii" >tl'l'Iiiia??!' iüil Freitag, ?splir 1V' ,^elkmiZ" Nummer s).. Wie wird das Wetter? Jeder sein eigener Wetterprophet Die Wettervorhersage ist wohl »o alt wie t>as Meilscheng^schlecht. Wir alle sind ausnahmslos vom Wetter abhängig und haben lkcnstreisen, di^ wie die schaumkämme der Wogen anvses^en, lassen Regen erwarten, ^venn sie ineinander übcr-ge^n. 4. Schäfchemvolken sind meist Vertreter von schönem Wetter. 5. Mnn die Bswegungsrichtunti der Aolken der des Windes unten nicht entspricht, so ist eine Verschlechterung des Wetters zu evwarteni ziehen dagegen kleine Haufenwol« kcn in derselben Richtung, in der unten der Wind weht, so bodeubet es, daß das Wetter l>esser wird, wenn es vorher schlecht war. 6. sZalls Haufenwolken sich abends nicht verziehen, so kMn man schlechtes Wetter oder Regen erwarten; wachsen sie in der ^ornl gewaltiger Berge, wobei ihre (Krund-släche wagerecht ist und weht dabei kein regelmäßiger Wind, so ist ein Gewitti:r zu er-lvarten. 7. Sind im Frühjchr, Sommer und Zheibst vereinzelte Wolken am Tage sichtbar, die am Abend verschwinden, so ist e? ein Zeichen von gutem Wetter. 8. Veht die Sonne hinter einer gleichmäßigen, niedrigen Wolkenwand uutc.. und sind darüber keine Federwolken, so ist d'i^s kein Borzeichen von Regen oder einer Kit-terungsänderung. 0. Sind die Nächte windstill, und erhebt sich morgens ein leichter Wind, oer gegen Mittag stärker wird, um sich später zu legen. !o bedeutet dies NareS, trockenes Wetter. 10. Verstärkt sich dagegen der Wind am Abend, so sind NiedevsMge oder ein Sturm zu erwarten. 11. Dreht sich der Wind vorinittags nach der Sonne, na6)mittags umgekehrt, so ist schönes Wetter in Auchcht. 12. Regnet es vor oder nach Tages^ul« oruch, so Pflegen die Niederschläge im Laufe des Vormittags meistens anfzuhören; häufig wird der Tag sogar ganz heiter und ^chön. 13. Umgekchrt sei man recht mißtrauisch, lvenn nach eincnl regnerischen oder trüben Tage der Äkorgen mit tiefblauem Hiinmel anbricht. , 14. Das Abendrot kann gewi^hnllch alS ein günstiges Witterungszcichcn für den fo-l« genden Tag gelten, leblMtes und dunkles Äbendrot deutet tMr auf feuchtes Wetter. 15. Das Morgenrot ist ein ungünstiger Lorbote; meist folgt ihm baid Re^en, und zwar um so schneller, je schnmhige? und dunkler das Rot ist. (Iraner Morgenl/inmiel Windstille bei Sonnenaufgang deuten i.m Sommer aus einen schönen Tag, besonders >venn das Barometer auf normaler Höhe oder darüber steht. Gehen wir jetzt zum Baron, eter und andere E^cheinungen über: 1. Bis mm über dem mittleren Stand kon^men stärkere Niederschläge durchaus nicht selten vor. 2. Man kann sagen, daß im Somnier bei mm Luftdruck und darüber kaum Regen vorkommt, im Winter etwa bei 770 mm und darüber. A. Steigt das Barometer mrbedeutend innerhalb weniger Stunden, so ist nur auf vorübergehendes Helles Wetter zu rechnen. 4. Stetiges und langsames Steigen verspricht anhaltendes, trockenes Wettsr. b. Hält sich das Barometer über der normalen Hö^ und sinkt gegen Abend etwas, während es am salgenden Tage lnorgcns etwas höher steht, so ist mit Fortdauer der (günstigen) Witterung zu rechnen. 6. Unregelmäßiges, ruckwei^es Ste g^n ntit Zurückfallen dazwisc^^n, eben^ -mch bei gleicher fallender Bewegung, veranlaßt meistens unbeständiges Wetter. 7. Langsames, stetiges Aallen läßt auf Niederschb^ schließen; sinkt das Barl^nlet«r mit beschleunigter Geschwind'^gkeit und w.rd ein tiefer Stand erreicht, so ist neben Niederschlag auch Sturm zu erivarten. 8. Niederschläge sind um,so sicherer, wenn die etwa nördliche bis i>stliche W'.ndrichlung in die südliche übergeht. Regen -rf^lgt bei Msttvinden meistens bald, lvenigstens al'altiges Stück vorwärts. Nie Dagtlv«!senes wur?»e gewagt, um das Leben so manches .Herzverletzten zu retten. Am Kriegsende hatten es die Chirurgen gelernt, Herzivunden nicht nur zu ilähen, sondern sie vorher noch zil behandeln. Zügeln und Splitter aus dein Herzen zu ent« serncil, bedeutete schon kliine n>esentliche Schwierigkeit niehr. Derartige Operationen erscheinen heute schon selbstverständlich und einfach und werd ^u- ^'ehends und war bald gänzlich ivieder her-g^'ftellt. Die Operation Professor Sinirnovs, die übrigens Kreits die vierte diesei^ Art ivar, die er ausführte, erregte weit über die Grenzen Rußlands hinaus in der interna-tioilalen Aerztewelt größtes ''Zlufsehen. Eine ähnliche Sensation bedeutete vor vier Jahren ein operativer.Herzeingrisf, der in einem Wiener Spital durchgeführt wnrde. Durck) einen Stich ins Herz wurde einem Patienten das Leben gerettet. In die Lirar-kenanstalt Rudolfsistiftullg ivar eine Patientin eingeliefert lvordcn, die Plötzlich leblos hingefallen uxir. Die bläuliche Haulfarln: deutete zunächst auf eineil Erstickungöanfall. Gleich darauf ivant^lte sich die bla,te Farbe in Totenbläsie. Der Körper lag starr und völlig leblos. Das .Herz schlug nicht mehr, die Frau gab keinerlei Lebenszeichen vcn sich. Was tuii? Einen Totenschein ausstellen? Jedes ärztliche ^'chrbuch besagt, daß der Tod eingetreten ist, sobald das Herz stillsteht. Und doch rettete l)ier der Chirurg Tr. F. G e l b e Ii e g e r durch einen kühnen Eingriff ein Mensäienleben, das der Tod ischon gepackt hat. Wa-^ war ^les^iehen? Boes-halb hörte das Her^ zu schlagen auf'^ Dr. Gelbenegger gab die Erklärung: Es ivar Luft in das Herz tiedrnn(>'n. nild Luft Herzen wirkt absolut tödlich. Lnstmeirge hindert den Umlauf de> 'Blutes, e^s stockt, ^n Organen wird ke'u ncu.!r Sanerstosf zii-goführt, sie erstickeii. In kühner Geiftesgegenvart unternahni der Arzt den eiir^igen Einl^rlsf, der liier Rettung bringen 5onilte. Er stach i"it ciner Injektionsspritze in das Her;, durä, die Haut, durch die Rippen, dnr^i das Vrn'tsell, durch die HerAivand bis mitten ins V^erz. Nun wurde der Steiiipel der Spritz.' angezogen, und der luftleere saugende Raum, der sich sonst bei Injektionen aller Art mit dem betreffenden Medikanleiit füllt, sl>g sich hier voll Luft! Die Spritze wurde li<'r'?il)gcz!?g>.'u, die Luft hevauSgcpres;t. nivd sofort stach die feine Röhrennadel aiifs neue >i' Herz hinew. Noch zweiinal wurde oiese ?.^?ail,pu-lation auSgvfüIhrt, bis endlich sich das erste Blut in die Spritze l)inein.^og. D^^mit aber war das große Hindernis dei' .^>criichlages aus dem Woge geräumt. Dieser Eiiigriff hat nur ^venige Sekunden in An-spriich g.'iwln-inen, aber schon beginnt der ci^'te norl, inatte .Herzschlag. Die Patientin erl^olt 's? ist gerettetl .Heute unterscheidet die inoderm' Herz-chiritrgic drei Arten von E'n^v'i^f'ln '?p'.ra ti-onen an Herznerven, am .'^)er.^l'clitel und am Herzen selbst. Zur ersten dieser drei ,ta-tegorien gehört die Behandlung liner Herz-kran'khejt, deren Schmerzlichkeit und (^^eiähr-lichkeit nur allzu gut bewnnt ist, der Arglna pectoris, einer Krankheit, oie sich in krainp'-haften Herzanfällen äußert. .Herzbeutelope-rationen »verden bei .Herzbeuteler!rairruii.7en vorgenommen, von denen die chronische Herzbeutelentzi'tndung die gefährlichste ii't. Das schwierigste .Ävpital aber ist noch imnl>?r der operative Eingriff am Herzen selbst, also bei allen Erkrairkmigen, die als HerUlavpcn-fehler bezeichnet werden. Vielleicht ai^. c ivird in absehbarer Zeit der Tag da sein, da ciuch der .^rzschnitt zu den chirurgischen Alltag lichkeiten ^ört. A. M. Lornberg. Schuppige Haut Eine sehr unangenehiiie, lästige Krankheit isl die sogenannte ^isch-Schuppenlra>?kiicit, lateinisch-medizinisch: leltt>vsis. Meistens .st sie ein unangenehmes Erbteil und zeigt sich schon in frühester Zkindheit. Die Haut a,l verschiedenen Stellen des Körpers, besonders an den Händen, aber auch an Beuge-tnlen der E-xtrimitäten, ist überaus trecken, die Oberhaut zelleil verhornen sehr rasch. «Verden zu richtigen Schuppeii, so das; die .Haiit den Namen der Krank!heit, Fischsch^ip-l^krankheit, berechtigt erscheinen läßt. Es gibt da alle^ings Abstufungen, die von einer unangenehinen Trockenheit der Haul-oberflssche bis zuin Aussehen ein'.'s Eliagrin-leders, Äso einer.<)aisis6)haut, reichen. Die Bcchandlung b^chräntt sich in Bistens darauf, die Haut durch gewisse fetteirde Mittel geschmeidig niachen, ohne eine endgilti'-.e .Heilung herbeiführen zu können. Also ver-^vendet man Vaseline, .Hautcreme Uild reib! und massiert sie anr besten gründlich jeden 'Slbend in die Haut ein. Vor kurzem scheint aber eine bessere Me-thode gefunden worden zu sein, dur6) die sogar Aussichten auf HeilnTrg eröffnet werden. Prof. A. C e d e r : r e u t z in HeVsing» fors empfiehlt bei derartigen ^t>an?heiten die 'Magnie Schuppenbildung und die Sprödigkeit der .Haut auHalten, vienn er innerlich 0.2 bis 0.4 t^wnnm MaMesia nfta gab und dabei außerdem noch die .^'»ant .n!t einer BaseNne einschmieren ließ, die glel-ch^ falls 20 bis?)ivgnefia usba enthielt. Er sagt: Megnefia ust^ dürfte das l'est- und einfachste Mittel gege,» Ickt^o,,« l'in. d. Trsikenes Haar soll fallweise mix Bn'il-lantin gefettet iverden, das aus (^n^criii, Oel ili^d ?l7kohol best?^. Bei settcin Haar kamt inan Haarwasser vcrn>e>iÄe>i, das mei-st^^ Mls Nkohol bereitet wird, deni ein Akedikament, .ynn Beistnel Resorzin, zuge^ setzt wird. d. Honig wird neuerdings als ausgezeichnete Verband^alb<' bei Verletzungen und Verbrenmmgen empfohlen. Sariborer ZeiNinfl" Nimnne? ZWÄg, vtn?K. Avrtt IftZ^ d. Bei schwerer torpt^rlicher Arbeit Icheint l^cnus; von starkelil f s e e 'oerz für dle ichiiuere '^elnitiing inl ^inne einer Krastnernnttderuiiq ',u Iieeiiiflnfzen. d. Wimmerln t^uiineu li«rilptsächli bei jttiuieil i or. Äc siird eiitiveder auf cjtt<' Ulireiiiheit deo .^uri'lckzufiihrcu oder v>ult bcsiltt nicht die ^cihi^keit, l.'in^' Insektimi lil'zuwe!>ren. V^'r allem ist nn? qelmi'se Diät nvlil'<'ndi.i. l,tiu^tfächl,fs) auo 5?l'st. ?alat und bcstosi^nd. T^ie er- kninkten 5t<'slen inüss^n liiglich init ^»mr-inein und -chn'efelseik' ticiv<7son uild iiachs,er nnt eiueui '^vrc^ttiertucli fest nb-q<'riel»en n'epden, die s<'hr blaß und nmger sind. Äolcl^' :Vlenichen sollen eine lbisenarsentur i.'nrchttlacl^n. '^venn di« nlles nicht? nützt, nluß omn Arzt eine ^'<^fzineb«'haii'k^lun>fl vor-q Teile TM (T.iusstein) enthält; die Parffmnerullq wird durch -Ansatz einiger Tropfen Bergamotti^l bem'.rkt. Der Puder kann für Nechmtng aller Armiten« fassen nerschriok't'n »nerden. »MOAAODMAI» SOUvo«» »D»»>»>»GGGV>»VUWVU, junec i?utL wirä «c-»uciit. llrvLerie >Vein'7»erL<:r. XuLkLl,. Ilica 6._ l^epriiitv Hssssvus« iur so-fort in'i lliiu.'i ??8uc:kt. ls»:-lick. ^v. vrust, N»l8 0in. ^ Lelmltvr uaä ^ßoroa vi i 5 — 8edISUl 7.—, >virc! sk ^um.'ituk I?eiitt letzten ^tiliicl. K>rl verkauft. 4Z36 »III« r»iii»t»«r lul es. lOU.vo«! l^iiiur vvird tur Lutkelienlles sextilunlerneli-Kutvtvtt lnit Lutvii ^ versorgt. «e!iuclit. ^'vent. ,nlt 8psrl«38?ienkucii cs. «e«eii monatlictio l?ü.:!i Ken ki.'i ziur vollen j'iiilusrc-summe. f^a?»clie ^ntrii?e iiiiter »Siekers?, l^inkommen« :in (I. Verv. 4125 de! k(rgn2Kd!S^en. Vere!«.'' clien nncl SkinNcden /^nlSsser! 6er ^ntitudorkuIoi^enNles In i^gfldoi-! 8pen6en tlder nimmt gucd rlle »i^lnrldosc» tlÄuselien iki l^nlula l'cv^elw-Vtt sl.uiikeiital), ^^ntt>',»8Vk:r-Icedr. ? Limmer unci l:liii^. >^ii-friillei, Vl-rw. 4?2f) Zeulca«/«» sv»iiQi^ kVH^ i^ciwiie ^inliiii^t) Vierzeim.'ner» vnknun« mit t. .lttiij ?.., vei-. mierci. Vcrxv. 4>l»2 ."^Liwii miwl. Ämmvr. i^trt ük üLpur.. 8liii!«>vu l4'll r(.'Llit>. Viliei»^utu,un«. i,j> Xiln-iiier, Vergiicill. n>it .!ii»j /.,> ver?t.'keii. /^ctr. Vei^v. Sflsrliertl/iinmvr uii iiui l erwuciiselie /,> vermieten. Ol, Iire^ii i?. t^nkniike.', /Immer in i'iLlilxtli ev. mit Vi. /u velmi^teii. (^n.'ipniii!» 7>i, 'I'. 3. __ 4222 ?0knii.v:e.^' iili^ iiitU?!. ?Immer mit 8vpsr. t:ii,Lunk I. i^!u! XU vermieten. Vruxovu ul lz. III. !>tnck reci>t8. >^98 /Immer. x>iiiii'.:. xli ver mieten. /^1Iin!^kll ^Zl.^ I>Iett nii>lilierte8 Xlmmerckon nin I^ark iid 15. luni un einen znlicleii Herril 7n .ii..'ten. ^ir!I-iVletn^l?v.i 12. iliil<»i. 42.'» ?»Zi»BSOo« s«»»eOZ KiiiclerlniiL.'! f:tiepu.ir >uclit /immer imtl Kiietie iii tlui i^iilie vmi Verxv. 4225 GGGVVWUVVVV kattlvf od. fl)x. reii,rl,5!i., 2— .? Monate ult. Lesuellt. s>s/er-te UN die Ver>v. unter !^>iiW« KI.'? jVionta^. 4204 v^seAF«»«»«» ^vvrtlscdei !>urc!ellen. ^comliri unli unclere :>pe/lulj tüten I'ekummeii .?ie tlixlicli in der s'^estauratioii »I^l^vi !^vet«. luröi^ev.-l 7. 4221 t^W>»G»>WGVWUVGVWWW ein 0»mptll0»«el mit cim l^ei^flüclie. I lien/iinnlildr. I VVertileinika^'.e mit p.in:-er platte, l uiitmn.iti.^elie I^iuii» nen-plimpanlaxie. 8000 ! per stunde flircleriicl. I I'.in.'iy^ii-ner>vttxv». in versediellen. cirvüen IiiU liil-li^' ttdxuLLben s^ern- l'ttrd. /Vli,rlt?l,r. ^lelsizmulrnva c. S1. 4?ly VVWVVWVHGGGGGGGG Nöuser. Vlllva, vek^It/unxein. iiat xrolje ^U5^alil. lica 28. 42Z4 VVVVWGVVVWUffVWWN 8treb8amer junLer .^lana mit ^uteni Lliaraliter >vüukckt iiottes, unternel,mutt>:.'i!ttelnl-n. -f?rn.'it.?emeiute Xu^Llirikteu er keten unter »K. «zie Verv^. 4217 t^Ur die vielen lie>vej.'ie warmer Anteil-nawne snläljlicll des 1'cxlez ungerer lielien ^uten >^utter und Uattin, ctsr k'ran ^NNS HIvm«« «'iteen >vlr alieli t^reunäen uncl kekannteu auck für cliv Xranzi- onä ölumenspenclon in-nilisten Danic. 4224 f^rani !>I«mvc un6 KInÄvr. plsuvn. ^üttttvtlen «ultl »'vib. elieu, Iierrlielie I'^xemplare, proi.^'Xvert xu verkauf^)!,. — Linnitx-l'er»;er) >vird xvieder llii.'iz.ic'->!el>e»ilxt. I,!!I?i!>eIxx'>.iu lijier Uie ljnx.'ie vl),! 1 I uuf'^'. 12 I.)iii. UeliuLiieue.'i Kit/ »',?jil,>n 7 l^iuar. Vlir^üjkllieiie!' >ett 0 und ^ l^in., iirimn linus xviirste wie iikeriiauvt ver-.'^iüedeix.' xvurine und iiitlte Speise» /u niUikeii l^rci^en. i^eköner (i^irteii. Ke«ell)ulnl. l^illard. !>euicu. siltteriku-eliliva uiiea. 421li Ijrave8 un.';tiindl«e.'. .^allekvn 'lickt d^tell2 -llki jjjs lllleii. »relit uiicli i,i lil,>tiiuu^. i'flriciit deutle», ^nt/üse unt. -'^ädelien« die Vei'vv _ 42N--> UesckMiSlll^'ivr .^^u^^lit dteiie. i^t Kittitil)n^sü1iie. ^dr. '^erw. 4Z«Z tisls lZrst W^ass xibt »n eixeuen ^nwie im I>Iamer> seiner Aclovester ^ntanie von 8UvM»«v, «od. Qrtikln >Va»s und aller übrigen X^erwsnclten die tieslietriiliende I^licliriclit vom ^Izlel?en meiner innik^tkeli^ktcn, unver«Llj-liclien ^eliwe^tsr, der Iiockxekorenen fr:,> Verloren >vurde ()«ter5ittnnta8 von I^u5!iu eesti» 1)!« t^oiit ein Xlnilei' . Stvlre» rl. lZe-tien I^eloIiuiiNL l'.I?: /i^are.ii, (j<)!»pl»kilia 15. 4^Z1 welt^Iie uueli liuik<-ni, init Oeduld erlrit>:euei» I..eideu, .Vlittvvocli. deii 24. ^Iiril inl ^4. l^eben^julire. ver.'iclien mit den I'rö8tunken der lil. l^elikion, .'-llnft !ni Herrn ent;el>l:'fen ist. I>ie irdi-^iclie llülle der lellren Verkiic^iieuen wird l^reitap^, den 2b. >^siri! uin '/sll l.1!>r iln l ruueriiause leierlielikit einke.^ieLnel. worauf die llelier» füiirunti uueii <^Iuj liii I^umänieu) iu eflaratv l^arte werden niciit uli^t!eLvi)en. .Lopvriekt bv iVlartm feuckti^vatixer tlalie (§sale) ^l. ^ortsenungj. ^ >!^/V X ^ ^ /V/V Daun ichimel^ er einen ".'litgem'Iisk, n>ic cr-iciiöpst. I.-l) wartete ans.da<«, wa'5 noch loui-luen sollte. (5l)arlie üt>erlegle einen Aus^enblii'k, dan?l ,iest>and er niir, lei.se und lmstiq. d'r l)at:< ^^'adi) Wilson elniordet in dieser ^^«cicht. l5r loollte nicht mehr lvarien und er hatte inich Diestern nicht niehr erreichen li>unen. d'r NlHin (^llinors Schlüssel nnd schlich sich ino .'^ant in das Ziinilier, in de»n sich dnS ^'erste(^l^ 5afe der Lad») befand. Doch während er arbeitete, un -chein 'einer Blendlaterne, hl.^rte er schritte. l.^r mnnte sterade noch die Laterne licrlöichen, slch die Ti'lr öffnete, Wilson trat nr« Zintmer; durch die ofene Tur loni der !!ichtschein nui^ dem Schlafzimmer, i^^adti ?L>ilson ginli ans ein Tischchen zu, holte sich ?ln Buch, ^ie sah sich niäit uni, halte Char» Iii nicht beuierkt. In diysem Augenblick war kr niil einenl Sprung l)inter ihr, blitzschnell !>attc sie einen .?>andschuh im Mun!^. nlz sknolvl; inl uächsteu Vüoment ihr sein l^cesser zioischen den Nippen. Daint nahnk er in aller -Ruhe !>,iS (^eld «US dein Snf(. suryte noch dem Perleu-chnnlä, ohne ilin zu finden. Misjte endlich ft'hen. ohne das 'oerttvlle ^chuluctsti'ick ,ie-'nt?den zu haben. Cs n>ar die fchurkis^ieste T^irlie e l>ol>liracht l>at. Wir Perbrert)er sind nicht ehr Mhleriich in nmXren 'dandlunq^n. .'Iber dav, u>as Charlie getan liat, war ein-'och lnlndsföttisch. Nni den Verdacht non i'i» avzunxilzen. l)at er ein unjchuldi'^c'S, ilM lerti-aneirdes t^schi^pf in diesen flirchtbaren Mord Hineingestosten, s)at 'itte (5lli-norundeti ivar — in ein Nichts, daß er ilichts mehr von ihr gehl)rt l>atte. Von diesen! Morgen an wollte ich init (5l)arlie .^^iclison nichts nlel)r zu tun hal'en. ^'jn schurkisch hatte er gehandelt, als das; ich ihn noch hätte Freund nennen klinnen. Ick) n>ar glücklich, solange' Cllinor Grey verschwunlden blieb. Und.ich hatte kcine Ruhe uichr von dein Moment an, als die Zeitungen berichteten, dab ma»! sie gefunden l)atte. Dann kanl di< (^erichtsuerhaiidlung. Ich fast jeden Tag da oben unter den Znh^rern. Ich sah, ime nian eine Unschuldige auälte. Ich hoffe iinnter no6>, Minor ^i)rey5 Nn-s'chnld wiirde sich herausstellen, ohne das; ich zu sprech<'n, ohne daß ich den frilhcren Freuud zu verraten brmichte. 'deute iah ich, das; es hlichste Zeit loar, uvnn '.6) Ellinor l^^rey retten loollte. Ich fcliwiire Ihnen: Elliitor l^^reiii ist unschuldig. l5harlie Hickson ist drten als Mitschuldi-gcll gefangennel)men muß." ,Däs ivois; ich, Mylord. Und ich bin auch bereit, alles Weitere zu sagen, wt,s -ie von uiir wissen wollen." „Nun, so sagirlson null ihn nicht gesunden habt.n?" „Nein! Cr hat alles nrit mir terlsn wollen, die t^eldsumuie und die i'lbrigen Schmuck stiicle, die er erbeutet hatte, Perlen- geschmeidc s>atte si6) nicht iut Zase befunden." „Mauben Sie iriäit, das; Charlie Hickson Sie um dieses Schumckstück betrügen wollte?" „Nein! Ich bin fest dberzarlie wkire niit den, SchmucWick verschwunden, wenn er es gefunden hätte, würde m^r Nie etwas illier ^'n Mord erzähli hcvb^.'n." ^ Jack Dttn wnrde vereidigt, dann abgeführt. Der Prozes; Ellinor t'^ret) liatte 'ine voll-keunnent! Wendung genonnnen. Man konnte natürlich die Anklage inegen Mordes nicht mehr gegen sie aufr)lift l^halteni vielleicht, das; sie doch eliuas ivns;te, vielleicht, das; sie doch an dein Zchmnckdiebstahl beteilig' lonr. Vi^^ sich auch dies<^^ Angelegenheit aufklärte, eb<'nso sensationell wie der Mord. Der Enkel des .Herzogs vor, Alburi,. d^r besuchsweise in Ladt) Wilsons .'^anse inoiiiile. inar nlit seiner Ulirkette zufällig .in 'inem winzige« »inopf liän^engobliebeii. der un .schvinlZar aus de).- Tapete heransrngle. Bernmndert besah der juttg<: Mann dtis srl)ivar.^ j^töpfchen, spielte daran l>.'run. ols sich plöj^lich ein kleines Loch in der Tapete ^^snete. Ein kleiner Nanin ivnrde sichtbar, ein lxrborgenes Safe, i>i de,>i si.1? ollerüniid (Veschnn'ide befan^d. oor alleiii die oerinis;Ie Perlenkette. Herzog ooii Alburn lourde gerii'eii. d-i«' (''iericht sofort verständigt. Ellinor Greil nxlr uiischnldig. iniirde voll-lonuixii freigesprochen. Was übriggeblieben wäre, die lNt die entsehlicl>en Monat< des Wart.'!i'>, !^urch die (^ri6)tsverhandln>?g reickilich ciiliMv,-» gen. Der Vorsitzende sell'st, Lord (^'>r.nliii>i plädierte für die niillige ^»eiiore.i'iiil.; Minor (^)rehs, schilderte iii lunrul.'n Woriui all das, ivas die Angeklagte hatte dnrclnii.i-chen nmssen, die ganzen Inhre liiiidilici) Nach einmal hatte eine ungeheure Mt.i'e den c^^erichtssaal gcfüllt^ Mit iii.ht enden wollendein Veiknll ionrde der ^reispiiiii anfgenointtien; inaii siilielte Mino.' '^>ren zn, überschüttete sie init Vluineii. Ellinor Gret) nickte der Mnge zu, iinier Tränen lächelnd. Dann oerlies; sie de» t^^e-richtSsaal, einige der Vlniilen in der Haiid die maii ihr zu^ioorfeii l)atte. Wankeudeii Schrittes erreichte li-e dus kleine Ziminer, das der (^'rirlitsd'eiier liiii-ter ihr uerickilof;, dainit kein Uiibernii^ne' zii der Eri-egten dringen loiiiite. Lord Grailing ivar d(r erste jieweseil. d-.r ihr nach deni Freii'przlch die >>anb gedrillt I>at't-e. ^tzt wartete ev iii dem tleiiien ,'j'il' iner, bis Ellinor kaiii. tt^ortiel.nlnq iolgt». ui»6 sG» 6»« i K^Zs'Iük. — Druvll lt> tiiliarn»« tn ötirikor. -» ?iir «teo ll«r»»»ss«»1»er uaii il»n k)r»cl« »«-ran», nfttici»» ltirvtitor 84»«LPLI.>X. ^ L«»«!v Vfoliali»kt io Iit»rit»«»r«