poZtnina pIsLsna v gotovini. --Ur. 2. ' Lrlchemt jeden 1., 10. nnd LO. 7. (28) Jahrgang. Organ der Gottscheer Lauerupartei. Nr,«gspreise: Jugoslawien: ganzjährig 25 Din, halbjährig 12 50 Din. D. -Oesterreich : ganzjährig 40 Din, halbjährig 20 — Din. Amerika: 2 — Dollar. — Einzelne Nummern 1 Dinar Samstag, den 10. Jänner 1925. Briese ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgestellt. — Berichte find an die Schriftleitung zu senden. — Anzeigen-Aufnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje. Sind wir bei Wahlen bündnisfähig? Vor kurzem starb in.Laibach Herr Oberlan- desgerichtsl.lt i. R. Jakob Hren, seinerzeit auch Abgeordneter des größeren Teiles unseres Länd¬ chens im Reichsrate und im Krainer Landtage. Es war dies in einer Zeit, da die Gottscheer bei Wahlen keinem einheitlichen Wahlbezirke ange¬ hörten, wie nach der Wahlreform vom Dezember 1906, sondern ebenso in drei Wahlbezirke zerrissen waren, wie es auch jetzt wieder der Fall ist. Die Wahlwerber, die natürlich immer Slowenen waren, ließen sich in unseren Bezirken sonst nie blicken, außer vor Wahlen, wo sie dann in den Ort¬ schaften entlang der Straßen kurzen Halt zu machen pflegten, um einige Dorfgrößen mit einigen Litern Wein für ihre „Ansichten" zu gewinnen. In jener älteren Zeit liefen bei uns die Wahlen denn auch ruhig und ohne Aufregung ab. Wer gerade Zeitungen las, konnte dann auch den Namen des Gewählten erfahren. Für die Ge¬ richtsbezirke Gotlschee, Reifnitz und Großlaschitz trat jedoch nur derjenige slowenische Wahlwerber aussichtsreich auf, der auf unsere Stimmen rechnen konnte. In diesem wurden daher immer solche Wahlwerber aufgestellt, die in Gotlschee voraus¬ sichtlich nirgends Anstoß erregten. Bei den Wahlen 1907, 1911, 1913 waren, wie erwähnt, die Gottscheer in einem eigenen Wahlkreise vereinigt. Die erstgenannte bot den Reiz der Neuheit, außerdem mußten die Gemüter soweit geschieden werden, daß man beim Wahl¬ vorgange ein Halbwegs richtiges Bild der poli- Aus der Plauderstube. Ander: „Prosit Neujahr, liebe Nachbarn I" Franz: „Prosit, Prositi" Naz: „Ich wünsch' allen ein segenreiches Jahrl" Michl: „Viel Glück und Wohlergehen im neuen Jahr, liebe Nachbarn!" Franz: „Ja möchl' es besser werden als in den vergangenen!" Naz: „Möge Gott es geben!" Ander: „Na wir sind Heuer das erstemal bei¬ sammen ; ja richtig, Mander, was hat euch heut' nachts geträumt?" Franz: „Wieso? Bist du vielleicht ein Traum- deuter geworden?" Ander: „Das gerade nicht, aber meine ver¬ storbene Großmutter, der Himmel sei ihr gnädig, hat alleweil gesagt, was einem in Neuen Jahr zuerst träumt, das deutet für's ganze Jahr und diese Träume gehen in Erfüllung". Naz: „Uj jegerl, da wird's mir in diesem tischen Gesinnung im Goitscheerlande gewinnen konnte. Freiheitliche wie Christlichsoziale hatten ihren Ehrgeiz darein gesetzt ihren Mann durch¬ zubringen, und so erklärt sich die ungewöhnliche Hitze im damaligen Wahlkampfe. Um ja recht sicher zu gehen, haben damals bekanntlich die Freiheitlichen den allseits beliebten und bekannten Fürsten Auersperg auf ihren Schild erhoben, der zwei Drittel aller Stimmen auf sich vereinigte. Die Gottscheer Freiheitlichen waren niemals so radikal, die Christlichsozialen niemals so klerikal, wie es sich die gelegentlichen Wahlgegner oor- warfen. Diese Erkenntnis rang sich allgemein durch und so gab es die beiden folgenden Male eigentlich nur einen Wahlwerber und daher nur wenig echte Aufregung. Herr Joses Anton Graf Barbo ging dann fast kampflos bei normaler Wahlbeteiligung als Abgeordneter aus dem Wahl- gange hervor. Seit dem Vorjahre aber herrscht bei der Mandateverteilung für uns wieder der Zustand vor 1907. Wir haben wiederholt darauf hinge¬ wiesen, daß wir uns den Luxus eines Wahl¬ kampfes wie etwa im Jahre 1907 nicht mehr zu leisten brauchen. Unsere älteren Wähler sind politisch hinlänglich geschult. Sie werden sich jeder Wahlparole, die zum Besten unserer so arg bedrängten Sprachinsel gegeben wird, im Sinne der notwendigen Eintracht mit vollem Verständnis fügen und in ruhiger und sachlicher Art auch aus jene jüngeren einznwirken wissen, welche die ältere Schule an der Urne von 1907, 1911 und 1913 nicht mitzumachen Gelegenheit hatten. Auf Jahr schlecht ergehen, denn ich hatte einen son- derbaren Traum: Ich befinde mich in bester Wohl- habenheit, alles gesund und munter, hatte ein schönes Haus, Grund, Vieh und einen Haufen Geld. Es dauerte nicht lange, da kam Unglück auf Unglück, hohe Steuer, Mißernten und alle möglichen Drangsalierungen; ich schau um Hilfe aus, find' sie aber nirgends; im Gegenteil, noch Schlimmeres wurde mir zuteil. Meine Freunde und Nachbarn, auf deren Hilfe ich baute, waren die ersten, die über mein Schicksal lachten und sich darüber freuten; aber nicht genug an dem, sie gingen noch her, zerrten mich zu einem großen Wasser und stießen mich hinein; ich konnte mich kaum noch schwimmend darin halten". Ander: „Du lügst, du kannst ja gar nicht schwimmen". Naz: „Ja mein Lieber, in der-Not lernt man alles, ich konnte mit größter Anstrengung nicht ans Ufer kommen. Als cs mir Halbwegs gelang, stießen mich die Nachbarn noch tiefer hinein". Ander: „Ich war aber nicht dabei, daß du es weißt, Naz". volles Verstäudnis ist also von vornherein zu rechnen. Da drei Wahlbezirke in Betracht kommen, wird der Wahlruf kaum einheitlich gegeben wer- den können. Die Besprechungen der nächsten Zeit werden da ohnehin Klärung schaffen. Es ist daher von Wichtigkeit, die eigenen Kräfte richtig abzu¬ schätzen. Wieviele Gottscheer Wähler gibt es denn? Nehmen wir die Wahl von 1911 als Nor- maljahr als Grundlage. Die Wahlbeteiligung betrug im Durchschnitt etwa 70°/o. Größer oder viel kleiner wird sie auch im kommenden Fe¬ bruar kaum werden. Graf Barbo bekam damals von 3119 ab¬ gegebenen Stimmen 2585, der Sozialdemokrat 227, der slowenische Zählkandidat 109. 198 Stimmzettel waren leer oder zersplittert. Die Gesamtzahl der Stimmberechtigten be¬ trägt also etwas über 4000. Auf die heutigen Verhältnisse übertragen, darf trotz Entlassung der deutschen Beamten und Lehrer dieselbe Stimmenzahl angenommen werden, da die Auswanderung und die Abwesenheit im Aus¬ lande fast ganz aufgehört haben, was das Manko ersetzt. Im Bezirke Rudolfswert und Tschernembl gab es 1911 einr^ßerordentlich schwache Wahl- beteiligung, indem in ersterem von über 800 Wählern nur 509, in letzterem von ca. 170 nur 86 Wähler an der Urne erschienen. Im deutschen Teile des Gerichtsbezirkes Gottschee hatten 2524 Wähler ihr Wahlrecht ausgeübt. Da die Wahlzahl für ein Mandat im Jahre Naz: „Ich weiß zwar nicht, ob du es warst, aber mir scheint's, gefehlt hast nicht dabei. Da hörte ich, wie die Feinde über meinen Besitz wie die Aasgeier hei fielen und den Grund an sich rissen; zuletzt zerstörten sie mit bestialischer Freude und Lust mein Wohnhaus und das Wirtschafts, gebäude; nur die kahler Mauern blieben noch- als stete Ankläger dieser Missetat stehen. Ich bat und flehte, aber vergebens. Ich sah schon mein letztes End', sah, wie meine Kinder hei- matlose Waisen geworden; da horch: wie aus einem fernen Lande erschollen Stimmen, ich hörte deutlich rufen: Harre noch etwas aus, lieber Bruder, und verzage nicht, wir deine deutschen Brüder kommen dir zu Hilfe. Und sie kamen und halfen mir aus dem Wasser, Dabei sagten sie: merk dir, Bruder, erwarte von niemand an¬ derem Hilfe; euch Deutschen kann nur durch die Deutschen geholfen werden. Darauf erwachte ich." Ander: „Naz, dein Traum zeigt nichts Gu¬ tes, du mußt auf der Hut sein". Michl: „Erschreck den Naz nicht gleich! Von seinem Traum war nur die Mitte schlecht, An- Leite 2. Gotischen Zeitung — Nr. 2. Jahrgang VIl. 1923 knapp über 6000 war, anderseits bei den vielen slowenischen Parteien von Heuer eine Stim- menzersplitterung ärgster Art zu verzeichnen sein wird, muß also jeder größeren sloweni- scheu Partei ein Wahlübereinkommen mit den Gottscheern höchst erstrebens¬ wert erscheinen. Aus Freundschaft oder Näch¬ stenliebe werden weder Radikale noch Christlich- soziale noch Bauernparteiler oder Sozialdemo¬ kraten uns umwerben. Die Jahre seit 1918 be¬ weisen das zur Genüge. Unsere respektable Sti.n- menzahl jedoch dürfen wir auch nicht einer be¬ liebigen Partei zur Verfügung stellen. Nachläufer werden stets gering eingeschätzt. Drum heißt es, sich die Wahlwerber genau besehen, die Tätigkeit ihrer Parteien in unseren vergangenen sechs Lei¬ bensjahren gut ins Gedächtnis rufen und dann entscheiden, ob und für wen zur Wahl geschritten «erden soll. Von den Gottscheern einheitlich abgegebene Stimmen können ihre Wirkung nie verfehlen. Aus keinen Fall dürfen wir das Ge¬ spenst politischer Leidenschaften unter unseren Brü- bcrn heraufbeschwöreu. Wahlen sind eine Sch u- lung. Wegen eines Wahlausganges wird die feste Welt niemals erschüttert werden. Das sei besonders beherzigt I Ein Gottscheer. Politische Uundschnu. Inland. Die ASHrer der WadiLpartei verhaftet. Wie aus Zagreb gemeldet wird^ hat die Po¬ lizei bereits mit der Verhaftung der Führer der Radiöpartei begonnen. Es seien unter anderen schon Dr. Maöek, Predavec und Dr. Krnjeviö verhaftet worden, Ingenieur Kosutiä soll aus Zagreb geflohen sein. Bei den Parteiführern sowie im Präsidium der Radiöpartei sind Haus¬ durchsuchungen vvrgenommen worden. In seiner Wohnung in Zagreb wurde am 5. Jänner Ste¬ phan RadiL verhaftet. Auch aus Sarajewo und Split sind Nachrichten gekommen, daß man mit der Verhaftung der dortigen Führer der Radiä- partei begonnen hätten Pie Demokratische Wartei und die Auflösung der KadiLpartei. Der Hauptausschuß der Demokratischen Partei hat eine Erklärung erlassen, in der er zur Auf¬ lösung der Radiöparlei Stellung nimmt. In der Erklärung wird festgestellt, daß die sogenannte Obznana der Regierung gegen die RadiLpartei weder in der Verfassung, noch in der Gesetzgebung eine Stütze gebe, daß sie daher eine grobe Rechts¬ verletzung gegenüber einer ganzen politisch Or- fang und Ende waren doch gut, so kann der Naz doch auch in guter Hoffnung leben". Franz: „Ich hatte aber einen anderen Traum: da sitz' ich schön gemütlich in der Stube, auf einmal klopft es an; sch sag: Herein I Da kommt ein nobler Herr und stellt sich als ein hoher Machthaber vor. Er erklärte mir, er sei gekommen, um vieles gut zu machen, was schon jahrelang gefehlt war, man sehe ein, daß euch Deutschen Unrecht getan wurde; man habe euch gar nicht als Staatsbürger behandelt; man ent¬ zog euch vieles, worauf ihr heiliges Recht hattet. Und dies wollen wir wieder gut machen. Wir geben eure Rechte zurück; ihr sollet euch srei ent¬ falten können, ihr könnt eure Muttersprache überall gebrauchen, sei es bei der Behörde oder wo an¬ der»; wir wollen euch nichts mehr in oen Weg legen. Eure Städte und Dörfer sollen wieder die alten, deutschen Namen bekommen. Ihr habt das Selbstbcstimmungsrecht. Wir geben euch eure Schulen wieder, wir wollen nicht, daß eure Kinder geistige Krüppel werden. Er sagte mir noch vieles, vieles, was ich aber vergessen habe, empfahl sich, und ich erwachte." (Schluß folgt.) ganisation vorstelle. Die Radiöpartei könne weder nach ihrem politischen, noch nach ihrem ökono¬ mischen Programme als boljchewikisch bezeichnet werden. Vom nationalen Staatsstandpnnkie stellt die Obznana einen Schlag gegen die Staats¬ und Volkseinheit dar. Die Begründung der Ob- znana fei nicht stichhaltig, sie sei nur dazu be- stimmt, der Regierung bei den Wahlen eine Mehr- heil zu verschaffen. Von einer verfassungswi¬ drigen unparlamentarischen Regierung hätte man nichts anderes erwarten können als einen Rechls- bruch. Dafür werden sich jedoch seinerzeit alle, die die Obznana erließen, als auch die, welche sie durchzuführen geholfen haben, verantworten müssen. Wach der Auflösung -er HladiLpartei. Da durch die Verfügung der Regierung über das Vorgehen gegen die Radiöpartei der poli¬ tische Schwerpunkt für einige Zeit nach Kroatien und die anderen Gebiete, wo Radic Anhänger hat, verschoben wurde, beschränkt sich die Auf¬ merksamkeit der politischen Kreise auf die Beo¬ bachtung der Vorränge dort und auf Äußerungen zum Schritte der R gierung. Die Regierung ver¬ hält sich abwartend, da sie mit der Auflösung der Radiöpartei den größten Teil ihres Pro¬ grammes vollbracht zu haben vermeint. Die Op¬ position bringt den Vorgängen in Kroatien großes Interesse entgeg! , aa ja ihre Entwicklung für die kommende Z bestimmend sein wird. Nach dem Proteste de- Demokraten erhoben auch die Landwirte ihre L >r -me g gen die Auflösung der Radiöpartei und gaben eine Erklärung ab, in der sie gegen die Verletzung der persönlichen Freiheit und des Hausrechtes der verhafteten Erschienen! Erschienen! golttcheer ^alenfler fiir Har Mr i-rs Preis 12 Din das Smck, mit Postversand im Inlands 12-80 Din, im Auslande 13'60 Din, für Amerika1 Doll. Bestellungen nur gegen Voreinsendung des Betrages oder per Nachnahme durch die Auchdruckerei K. Aavkicek in Koöevje. Auch in der Buchhandlung Matthias Rom in Koöevje sind Kalender zu haben. Radicabgeordneten sowie besonders dagegen pro¬ testieren, daß ein ganzer Bolksteil ohne genü¬ gende Beweisgründe für vogelfrei erklärt wird. Die Oppositionsp leien protestieren gegen die Verhaftung Dr. Maöeks, der als Vizepräsident der Nationalversammlung und des Staatsrates ohne gerichtliches Urteil und ohne genügenden Grund verhaftet worden sei, was, wie festgestellt wird, eine Verletzung der Autorität der Skup- schtina sei. Aus Stadt und Land. KoLevje (Persvnalnachricht.) Herr I. Samide aus Langenton hat an der Hochschule für Bodenkultur in Wien die Ingenieur-Prüfung mit sehr gutem Erfolge abgelegt. Unseren Glück- wünsch I — (Die g. Berichterstatter und Mit¬ arbeiter) werden ersucht, ihre Mitteilungen kurz zu fassen. — (Wetter.) Der milde, bis heute schnee¬ freie Winter hat Mücken und Fliegen aus dem Winterschlaf weckt und die Bienen fliegen seit dem 3. Jänne wie zu Josefi. Fast meint man, wir hätten scho r Frühlingsanfang, denn auch die Vogelwelt, besonders die Amsel, erfreut schon den aufmerksamen Nalurbeobachter durch ihren melo¬ dischen Gesang. Am 6. Jänner fiel etwas Schnee, so daß die Landschaft ein winterliches Kleid erhielt. Am 8. Jänner war —8" R. — (Prospekt.) Der heutigen Nummer liegt ein Prospekt über die illustrierte reichhaltige Ans- lnndswochenschrift „Ost und West" bei, auf die wir unsere Leser behufs Bestellung besonders auf¬ merksam machen. — (Hofschauspieler Erwin Faber.) Zwei Knicken maßgebender und führender Ber¬ liner Zettungen. Über unseren hochgeschätzten Lands¬ mann Herrn Erwin Faber, der früher am Mün¬ chener Hofthealer wirkte und nun für das Hof- lhealer in Berlin gewonnen wurde, schreibt an¬ läßlich der Aufführung des Stückes „Leben Ebu- ards des Zweiten von England" die Vosstsche Zeitung am 6. Dezember v. I.: „Erwin Faber, neu für das Schauspielhaus gewonnen, scheint mi! s igenö und Temperament das Vermögen int. r,unten Charakterstrichs zu verbinden. Er hielt in allen Affekten den naiven Ton des ver¬ weichlichten Triebmenschen, des Temperaments¬ sklaven fest und ließ selbst in den Szenen der Erniedrigung einen gewissen Adel des zähen Selbstvertrauens nicht vermissen." Und der Ber¬ liner Lokalanzeiger schreibt: „In Erwin Faber, der i König spielte, dürste unser Staatstheater einen > ^versprechenden neuen Zuwachs gewonnen haben. Die Figur war n.u feiner und doch si¬ cherer Hand gezeichnet, bis m die letzten Verzer¬ rungen hinein. Nur ganz summarisch kann er¬ wähnt werden, daß neben ihm sich auch andere Kräfte auszeichneten." — (K r a n z ablö s ung.) Die städtische Ver¬ mögensverwaltung widmete in der Sitzung am 30. Dezember an Stelle eines K unzes für den verstorbenen Herrn Josef Verderber 250 Dinar für die Stadlarmen. — Aus dem gleichen An¬ lässe widmeten für den gleichen Zweck je 100 Dinar Frau Elsa Loy und Frau Jostfine Ver¬ derber. — (Todesfall.) Am 28. Dezember ver¬ schied im Landeskrankcnhcu se in Ljubljana der Oberlandesgerichtsrat i. R. Herr Jakob Hren im hohen Alter von 94 Jahren. 1848 war er als Student Mitglied der Laibacher National¬ garde, lebte später als richterlicher Beamter in Rudolfswert, Laibach und Klagenfurt. 1885 bis 1890 vertrat er Gottschee als Abgeordneter im österreichischen Reichsrat und im Krainer Land- tage. Zu gleicher Zeit hatte er als Landesge- richtsrat seinen Sitz in Klagenfurt. Seine- lange Ruhestandszeit verlebte er in Graz. Erst vor we¬ nigen Jahren war 'er nach Ljubljana übersiedelt. — (Bienenzüchteri) Sonntag den 18. d. M. um 9 Uhr vormittags findet im hiesigen Volksschulgebäude die Hauptversammlung des Gottscheer Bienenzuchtvereines statt. Anschließend daran hält der Jmkermeister Josef Okorn einen Vortrag über Königinnenzucht. Alle Imker von Stadt und Land werden hiezu freundlichst ein¬ geladen. Nach der Versammlung werden neue Mitglieder ausgenommen und die Mitgliedsbei- träge eingezahlt. — (Bei Durchsicht) der Glockenspenden- Verzeichnisse, die im Vorjahre als Beilage un- seres Blattes erschienen, ersahen wir, daß die wenigsten Spender auch Abnehmer des Heimat- blattes sind. Unsere geehrten Leser mögen die¬ selben zum Bezüge aufmerksam machen. 2 Dollar im Jahre für Nachrichten aus der Heimat, die jeden 10. Tag über den Ozean segeln, zu opfern, kommt doch jedem im Dollarlande leicht an, wenn nur der gute Wille nicht fehlt; unserer Zeitung wäre dadurch viel geholfen. — (Wolfs- und Wildschweinplage.) Seit dem Weltkriege haben sich im Gottscheer- l mde Wölfe und Wildschweine in erschreckender VII. Jahrgang. Trite 3. Gottjchecr Zeitung — Nr. 2 Weise vermehrt, wodurch der Landbevölkerung großer Schaden verursacht wird. Die Wölfe durch das Reißen von Schafen und Ziegen, die Wild- schweine dadurch, daß sie schon iiu Frühjahre auf den Kartoffelfeldern die Saatkartoffeln zeilenweise herauswühlen und fressen. Ebenso verfahren sie im Herbste mit oen reifen Erdäpfeln, und wehe dem Kukuruzacker, in den die Wildschweine ge¬ raten! In einer Nacht wird solch ein Acker fast ganz vernichtet und des Landinanues Mühe und Plage war umsonst. Schadenersatz erhält der Bauer keinen, da das Wildschwein zu den Raub¬ tieren gezählt wird. Besonders im vergangenen Herbste hat dieser Schädling manchenorts arg gewirtschaftet. Es ist daher höchste Zeit, ihm ge¬ hörig an den Leib zu rücken. Zwar sind von der politischen Behörde einige große Jagden auf Wild¬ schweine veranstaltet worden, wobei nebst einer Anzahl von Schützen mehrere Dörfer die notwen¬ digen Treiber stellen mußten. Der Erfolg war aber zumeist gleich Null; es wurde nicht ein ein¬ ziges Wildschwein erlegt. Es ist begreiflich, daß infolgedessen die Dorfbewohner solchen Jagden mehr oder weniger gleichgültig gegenüber stehen und die erforderlichen Treiber nicht stellen wollen. Daher wäre es angezeigt, Wildschweinjagden im Winter bei Neuschnee zu veranstalten, wo man die Tiere leicht aus- und abspüren kann. Auch sollte dem Bauer gestattet werden, jederzeit Wölfe und Wildschweine selbst verfolgen und er¬ legen zu dürfen, da er deren Verstecke oft besser kennt und sic daher leichter verfolgen und er¬ legen kann. — (Steuerzahler, Achtung!) Wir ma- chen die Steuerzahler darauf aufmerksam, daß bei dem Gottscheer Steuerreferate die Bemessungs¬ grundlagen der für das Steuerjahr 1924 zu zahlenden Einkommensteuer bis 15. d. M. einge¬ sehen werden können und daß die Rekursfrist der gegen die Beniessung der Einkommensteuer ein¬ zubringenden Beschwerden am 30. d. M. abläuft. Es versäume daher kein Steuerpflichtiger, sich die notwendigen Informationen zu holen, da sonst viele einen nicht wieder gut zu machenden Schaden erleiden könnten. Weiters machen wir die Steuerzahler darauf aufmerksam, daß das Einkommen aus dem Jahre 1924 bis Ende dieses Monates beim Steuer¬ referate entweder mündlich oder schriftlich faliert werden muß. Wer dies verabsäumt, verliert das Recht, die ihm vorgeschriebene Einkommensteuer anzufcchlen. Schließlich sei noch darauf aufmerksam ge¬ macht, daß ebenfalls bis zum Ende dieses Mo¬ nates die Daten für die Umsatzsteuer aus dem Jahre 19^4 bei dem Steuerreferate angegeben «erden müssen. — (Aus der Fremde.) Tief im Gottscheerland, Da liegt mein Heimatort, Es ist gar lang nicht her, Daß ich von dort bin fort. Nach Frankreich nimmermehr! Doch die Erinnerung, Die bleibt mir stets gewiß, Daß ich's Gottscheerland Gar nie vergiß. Wir wünschen allen lieben Gottscheern aus dem fernen Frankreich fröhliche Weihnachten und ein glückliches Neujahr! — Josef Poje aus Kern¬ dorf, Alois Bauer aus Windischdorf, Johann Wolf aus Schwarzenbach, Franz Naglitsch aus Windischdorf. Stara rerkev. (Dekorierung.) Vor kurzem ist hier der Feuerwehrmann Herr Jakob Verderber von Kerndorf 32, welcher mehr als 40 Jahre, zuletzt als Steigerobmann, der Feuerwehr treue Dienste geleistet hat, mit der Tapferkeilsmedaille — zum zweitenmale — ausgezeichnet worden. Seil der im Jahre 1882 startgefundenen Grün- düng des Vereines war der Jubilar als Mitglied tätig und hat sich während dieser Zeit bei vielen Bränden als äußerst tapferer Feuerwehrmann ge¬ zeigt, der ost mit eigener Lebensgefahr das Ei¬ gentum seines Nächsten gerettet hat. — (Im alten Jahre) gab es hier 53 Geburten, 11 Trauungen und 25 Sterbefälle. Als letzter kam ins Sterbebuch der 57 jährige ledige Spengler Georg Schneider. Er verübte Selbstmord. Das unstete Wanderleben, welches er jahrelang führte, und die schlechte Gesellschaft brachten ihn schließlich um jeden Glauben. Trunk¬ sucht beschleunigte das traurige Ende. — (Im neuen Jahre) hebt das Sterben schnell an. Gleich die ersten Tage nahm der Tod drei Personen hinweg. Den 82 jährigen Aus¬ zügler Andreas Eppich aus Mitterdorf 23, die 61jährige Inwohnerin Magdalena Perz aus Windischdorf 9 und die 60jährige Keuschlerin Margaretha Perz aus Rain 16. — (Nikoloüberraschung.) Der Himmel in Jugoslawien — dies konstatierte ein 9 jähriger Knabe in Stara cerkev. Die Sache trug sich wie folgt zu: Am 5. Dezember v. I. kam im Briefkästchen unter anderem auch ein Brief mit folgender Adresse vor: An den heil. Nikolo im Himmel Nr. 0. Im Briese, der offen war, stand geschrieben: Lieber Nikolo, wir sind viele Kinder, vergiß Du auf uns Heuer nicht! Da im Briefe keine Unterschrift war, so wußte man nicht, woher derselbe kam, es wurde aber — abgesehen davon, um dem Schreiber desselben eine Überraschung zu machen — von Seite der Postmeisterin ein Päckchen mit Äpfeln, Zuckerln usw. zusammengestellt und dem Herrn Oberlehrer behufs Ermittlung des Bittstellers und Übergabe des Päckchens übergeben. Der Herr Oberlehrer fragte die Schulkinder, wer von ihnen dem heil. Nikolo einen Brief ge¬ schrieben hat und da stand der 9 jährige Schüler Lampeter aus Mitterdorf 23 auf und sagte: Ich. Der Knabe war aber nicht wenig überrascht, als ihm der Herr Oberlehrer das Päckchen über¬ gab, lief damit singend und jauchzend heim, wo er erzählte, das Päckchen vom heil. Nikolo aus dem Himmel erhalten zu haben, und er mußte sodann den ganzen Sachverhalt den Eltern, die davon keine Ahnung hallen, erzählen. Darauf richtete der dankbare Knabe ein Dankschreiben an den heil. Nikolo mit derselben Adresse wie oben, und brachte es auf die Post. Um den Bries richtig zu flankieren, fragte er: Der Himmel ist ja in Jugo- slawien, nicht wahr, und da genügt eine Marke um 1 Din? Als er erfuhr, daß Briefe in den Himmel portofrei gehen, lief er ganz zufrieden nach Hause, weil er da wieder einen Dinar er¬ spart hat. Nächstes Jahr werden auf unserer Post ge¬ wiß mehrere Briefe an den heil. Nikolo abgegeben werden — ob aber alle Bittsteller auch beschenkt werden — ist fraglich. P. Wovi kaze. (S t e rb e fall.) Ein Hinterberger schreibt: Vor kurzem starb im Landesspital in Ljubljana im Alter von 86 Jahren Herr Peter Krisch, ehemaliger Kaufmann in Sarajevo. Nach Auflassung des Geschäftes lebte er zumeist in un- sercr Ortschaft, wo er einen schönen Bauernbesitz inne hatte. Er war unverheiratet. KkeL. (Zum Gemeindevorsteher) von Malgern wurde mit Stimmeneinhelligkeit der hie¬ sige Besitzer und Gastwirt Herr Johann Eppich gewählt. Stari log. (Der N i k o l o a b e nd) am 5. v. M. verlief in Altlag in angenehmster Stimmung, waren doch die Vorbereitungen großartig angelegt. Mehr als 15 Personen beteiligten sich an dem alten, volkstümlichen Umzüge, worüber sich jung und alt erfreute. —(Kirchliches.) Ruhig verliefen die Weih¬ nachtsfeiertage. Wenngleich das Wetter schöne und sonnige Tage bot, war der Besuch von aus¬ wärt- gering. Mag inan die Ursache auch den schlechten Zeiten znschreiben, wo Einnahmen und Ausgaben sich nicht zu decken vermögen, so trägt wohl auch der Zustand in der Kirche an der Flauheit des Volkes viel bei. Kein Orgelton war zu hören. Stumm stehl die Orgel da, wie ein schlafender Sänger. Kein Meister findet sich, der sich des alten Werkes annchmen würde. Langsam bröckeln sich Teile des Baues ab. Die Fußpedale stehen offen, Unwissende tappen darüber. Bald werden den fehlenden Pfeifen noch weitere folgen. Wenn auch ihr Aussehen einem alten, zahnlosen Gesichte gleicht, wären doch noch Stimmen genug, um den Betenden wenigstens an den großen Feiertagen in eine höhere Andacht zu versetzen. Aus dem Munde Durchreisender konnte man der¬ artige Äußerungen hören. Wie werden nicht erst die ständigen Besucher stuff, wenn von unkundiger Hand geführter Gesang Sonntag für Sonntag zu Ohren dringt. Wir wollen es hoffen und er¬ warten, daß wenigstens bis Ostern eine starke Hand Mittel macht, damit wir nicht das ganze Jahr Karwoche halten müssen, die eine Woche für sich schon lang genug ist. — (F euersgefa hr.) Am 30. v. M. fing ein Balken, der in die Ofenwand des Hauses des Kaufmannes Anton Knsche eingebaut war, Feuer. Der Balken glimmte den ganzen Tag über, ohne die geringste Spur eine« Brandes zu zeigen. Die umsichtigen Insassen ve r -rten abends den Brand- geruch, untersuchten d. s Haus und fanden die Wand in der Nähe de - am Vormittag geheizten Ofens noch warm. O re langes Zögern ging man ans Werk, riß oie Wand nieder, wo man den Feuerherd vermutete, bemerkte außer dieser Stelle auch schon im Boden glimmende Stellen, welche auch gleich erstickt wurden. Hätte man sich leichtfertig über die warnenden Zeichen hinweg¬ gesetzt, könnte die ganze Ortschaft zu leiden haben. Voller Dank gebührt den schnellen, hilfsbereiten Ortsinsassen. — (Gestorben) sind Josefa Högler aus Altlag 28 und Josef Wittreich aus Hohenberg. Aemska koka. (Gi ocken weihe.) Sonntag den 28. Dezember 1924 find die drei neuen Stahl- glvcken für die Pfarrkircye in Unterdeutschau ge¬ weiht worden. Die große Glocke wiegt 1005 lc§. Eine große Menschenmenge hatte sich zu diesem feierlichen Akte aus allen umliegenden Pfarrge¬ meinden eingefunden. Oie deutsche Ansprache an das versammelte Volk hielt Herr Pfarrer Rogelj, die slowenische ein Kap an aus Staritrg. Darauf spielte die heimische Musikkapelle eine Ouvertüre und einige flotte Märsche, während das Volk in die Kirche strömte. Koprivnik. (T a uu n g e n iin J a h re 1924.) Am 27. Februar Josef Lackner aus Preriegel mit Theresia Deutschmann aus Oberdeutschau; am 26. Mai Leopold Kresse aus Tiefenreuter mit Christina Kusold aus Reichenau; am 29. Mai Ferdinand Flack aus Unterbuchberg mit Theresia Kump aus Unterbuchberg; am 22.-Juni Franz Kump aus Unterbuchberg mit Aloisia Kump aus Unterbuchberg; am 13. Juli Matthias Rom aus Bistriz mit Theresia Deutschmann aus Suchen; am 6. Oktober Johann Kusule aus Osilnica mit Franziska Maußer aus Taubenbrunn; am 12. Oktober Rudolf Rom aus Römergrund mit Aloisia Göstel aus Oberdeutschau; am 3. November Martin MalnariL aus Semitsch mit Franziska Stonitsch aus Nesse.tal; am 9. November Franz Deutschmann mit Maria Kump aus Oberdentschau; am 17. November Johann Stonitsch aus Nessel¬ tal mit Maria Kraker aus Nesseltal; am 24. No¬ vember Josef Stonitsch aus Nesseltal mit Anna Maußer aus Nesseltal. — (Volks-, vegung.) Im vergangenen Jahre gab es in der Pfarre Nesseltal 11 Trau- ungen, 23 Gebürte (13 Knaben und 10 Mäd- chen), 22 Sterbefällc (11 männliche und 11 weib- Seite 4. Jahrgang Vil. Gottscheer Zeitung — Nr. 1. liche). Die älteste Person erreichte ein Alter von 89 Jahren. — (Trauung.) In Brooklyn wurden am 6. Dezember v. I. Gottfried Meditz aus Büchel und Alma Smith getraut. — (Vier Wölfe) hat vor einigen Tagen ein hiesiger Kohlenbrenner im Walde zwischen Nefseltal und Taubenbrunn bemerkt, wie sie sich eben an einem gerissenen Rehe gütlich taten. — (Schlechte Zeiten in Amerika.) Zahlreiche Privatberichte melden die überaus trau¬ rige Lage der männlichen Arbeiter in Amerika. Stake. (Die Schule in Stalldorf) be- steht bereits 14 Jahre und ist in einem gemie¬ teten Bauernhause untergebracht. Der Schul¬ sprengel zählt 28 Besitzer mit 20 bis 25 Kin- dern. Da die Eigentümerin da- Haus feilbietet, die Behörde den Ankauf auf die Bitte der tan¬ gierten Besitzer verlangt, beschloß der Gemeinde, ausschuß von Tschermoschnitz, das Haus für Schul¬ zwecke zu kaufen. Die notwendigen Reparaturen sowie die Abzahlung des Kausschillings kann bei praktischer Gemeindewirtschaft, ohne die Steuer¬ träger zu belasten, leicht bewerkstelligt werden. Der Ankauf des Hauses kommt nicht so hoch wie ein Neubau, der später unausbleiblich wäre. Nun aber hören wir die Botschaft, daß es soweit kommen wird, unsere Kinder wieder nach Tscher¬ moschnitz in die Schule schicken zu müssen. Wie kann ein Gemeindevertreter, unterstützt von den Mithelfern K. und Sch., solche Äußerungen machen? Unser Devise ist nicht abwärts und rückwärts. Daher verlangen wir den Weiterbestand unserer Schule wie den der Schulen in Tschermoschuitz, Reuter und Wertschitz, bei deren Errichtung auch wir Stalldorfer mitgeholfen haben. Der Gemein¬ deausschuß aber möge den oben angeführten Be¬ schluß ehestens zur Ausführung bringen. " vkk ssklkM Ikk I^s VMKEN Kreiwilkige Aeuerwehr in Atorovih. /. feueiMkrball findt hier am Sonntag den 18. Jänner statt. Feuerwehr- freunde sind herzlich willkommen. — Für Lustbarkeiten wird gesorgt. Wchmäme, kiMalren und alle anderen Pelzfelle kaust jedes Quantum das ganze Jahr hindurch D.Adraviö, Leder- und Pelzgeschäst Ljubljana, Sv. Florijana ulica 9. KrriwiMge Aenerwehr in Mitterdorf. Sonntag den 18. Jänner findet im Gasthaus« des Herrn Matthias Siegmund in Mitterdorf das Keuernrehr-Kränzchen statt, wozu alle Freunde und Gönner herzlichst eingc- laden sind. l.eicliende8tattun8 O J I? V V (latmber k^omdscsier) U A K empfiehlt sich zur Übernahm« von Aufbahrung, Bestat¬ tungen und Überführungen. I-axor fertiger 8ärge ra ä«u dülixsteu kreiosv. Verantwortlicher Schrittleiter E. Erker verausoed-r und «erleaer „Gottscheer Baueriwartel". Buchdruckerei Foiet Banbcek in Kcö vj' Mvje « Wale ftibnica. äktienkapitsl .... vin 3,000 000 — kegerven 594.500 — Linlagn8tsncl per 31. M „ 13,561 060 73 Lignes Vermögen . . . , 4,016.13351 Verriiislllls: 8p..- ,a-x°n 6°s° (ciie Renten- unci Invslickensteuer rsfilt ckie ksnk) SOI kuclieinlsgn O 0 Orös8ere LelrLxe suk KünlUxunx wercken nsvk Vsnoindsnong i koken venLinsl. Vie Lank ksukl be8len8 vollsr unci son8tig Valuten unck beks88t 8>c1i mit dSmtliclien vsnkoperalionen. Laut Lrluss äe» kinaurministeriums, vsnoraUnsxokiornb 1. Ik. 14.544 ääto. 4. Lu- 1824 rum unumsolrrLnlcten vevisousiuuäel uuä rur Huagude von Lxport- desosieiuixuugeu (Vvereuzs) devollmüesitigt. -4mt88tuncken kür clen psrteienverkelir: l'sxlicü von üslb 9 vkr vor¬ mittag di8 12 vtir mittag unci von 2 di'8 4 vlir nscümittsg. .. 8onn- unci Feiertagen von 9 bi8 11 vür vormittag8. Wersänmen Sie nicht die Gelegenheit! 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