3^ ^- Mittwoch, 17. Februar 1904. 123. Jahrgang. ^> haH^'n ^ ^^^"lrndiuln: l,a,iM)ria NOK, halbjahri., 15 X, Im Kontor: „anz-^ Millie !>«,'" ,^.^^ ! l>ri üsk'iv» Wirbechuliiülirn per Zeile e l>. Du> »Laibacher ijei!»»!,. erschaut tnglich, mit Nusünlime der Sonn- mid sseiert«gr, Die Ndmlnistraiion befindet sich Kmigrchplnh Nr. li, d!e MedaMon Dalm<,nc>sse Nr. 3. Splechstüüben der Äebaltion du» « bis lli Uhr vormittag«. Uiisiaiilierle priese werden nicht aiMümnme,!. Mn»»slriptc nicht zuriiclMellt. Nichtamtlicher Teil. Der ostasiatische Krieg. ^ ^H^5H"gnis. mit welcher die politischen Kreise Pinsel? ^" ""'^ Zen die Lage auf der Balkan» Ulch den ^7^"' ^^ ""ch einem Berichte aus Athen Men. M^' I^lschen Krieg neue Nahrung erhalten ' . ^ Nelwi^^^^ ^ bort für unwahrscheinlich, daß . VeMll 'M ohne ungünstige Rückwirkung auf °'lne. D^ ?'^ ^ europäischen Südosten bleiben . ^iw^ ^hafteslen Ausdruck verleiht dieser Auf' V"M d.« eon Asty», welcher schreibt: Die einzelnen ' Mutz „,,l fanatischen Kampfes würden größeren Mn/jlhU/ die Gestaltung der Dinge im nähern ^chenbar "3 ^ Konsequenzen feien geradezu un- "lN'er f>^ Ä" wenigen Wochen würden auf den ?"! bei N.s, Mhe im Gelben Meere die Kanonen ' M durH ?"^^insel antworten.» Die in Griechen- ^ ^^rchtun^ unklare Lage in Mazedonien geweckten > er sZ f^n haben zur Wirkung, daß die Erfüllung < ^ech d" ?^", laut gewordenen Forderungen, be-. senden su c^'^"ll des Heerwesens gegenüber den ' ^ «'Nr dri ^ ^"" lcht in noch höherem Maße allseits > Die 3?^°e Notwendigkeit angesehen wird. ' fischen Ms?"'M?hme der französischen und der ' ?siWH„, 1°. l in Konstantinopel gegenüber dem ^ ftretid d" ?."^ »st eine für Rußland freundliche, ! ^kinK^^^ien Japans, speziell die Eröffnung pochen V^leil vor der Kriegserklärung, abfällig ! 3 dc,aea,n "b- ^ie türtifchen Preßorgane enthaltet» ' ?6nlen ^owder Beurteilung der Frage und be-! > h^ M auf die Wiedergabe der Drahtnachrichten , "G. ""eg, sowie der Aeußerungen der europäischen ^itt?un^g.e Stuhl hat bekanntlich durch die ^luna >. Nuntius in Paris der japanischen ^ em^< Schutz der katholischen Missionen in > anz F^len. In politischen Kreisen ist es, wie U^n ans^'"eldet. viel bemerkt worden, daß der ^Uieser'w^ i^^^oMe Negierung um den ,^>eruna ^^'Wnilre anzugehen, sich direkt an die lw deiche ^ ^°tlo gewendet hat. Die Katholiken sind 3^hr 90^ gehenden Sonne nicht zahlreich: 3 in vz" N bei 47 Millionen Bewohnern. Sie ^d°l^ ^".^"lt ^°lio, Osaha, Nagasaki >!? v»n N- "" deren Spitze je ein Bischof steht ^^^Wonären aeleitet, die alle französischer Nationalität sind und aus dem Institut für fremde Misstonen in Paris stammen. In den Kreisen der Propaganda zeigt man sich auch um die Zukunft der Missionen in Korea und in der Mandschurei sehr besorgt. In Korea werden 60.000 Katholiken auf 15 Millionen Einwohner und in der Mandschurei 34.000 Katholiken auf 20 Millionen Einwohner ge« zählt. In beiden Ländern sind, wie in Japan, die Missionäre fast durchwegs französischer Nationalität. Es ist augenscheinlich, daß infolge des Krieges diese Missionen große Gefahr laufen. Auf Wunsch des Papstes wurde ein Unterstützungsfond gebildet, um den Missionären in jenen Gegenden zu Hilfe zu kommmen. Bulgarisches Heerwesen. Man schreibt aus Sofia: Im Militär-Ver-ordnungsblatt wird die Ernennung einer Kommission bekannt gemacht, bestehend aus dem Infanterie-Inspektor Generalmajor Paprikov als Präses, den Generalen Votev und Andrejev und den Obersten Nazlomov, Zenov, Zelavsti, Kovacev und Vazov als Mitgliedern, welche dm Entwurf zu einer Umarbeitung des bisherigen Wirkungstreises und der Befugnisse der Truppendivisionen und der Brigaden auszuarbeiten und binnen zehn Tagen dem Kriegsministerium vorzulegen hat. Für diesen Entwurf sind folgende Gesichtspunkte maßgebend: Die Entscheidung gewisser Fragen über die Intendantur, Organisation, Inspizierungen und Generalstab wird vom Kriegsministerium den Divisionen übertragen, welchen dadurch in dieser Richtung eine größere Initiative eingeräumt wird. Der größere Teil der bisherigen Tätigkeit der Divisionsstäbe wird den Brigadestäben zugewiesen, denen dadurch eine größere Initiative in Bezug auf die Ausbildung felbst eingeräumt wird, für welche die Divisionen nur allgemeine Direktiven zu geben haben. Den Brigaden wird die Kontrolle der Assentierung der Rekruten und der Evidenzhaltung der Reserve« Mannschaften in den Ergänzungsbezirken zugewiesen; sie haben ferner gewisfe Fragen administrativer Natur s lbständig zu entscheiden. Vor allem aber sind sämtliche Angelegenheiten, welche die Verpflegung, Beheizung und Beleuchtung betreffen, von den Truppenkörpern selbst — im eigenen Wirkungskreise — zu erledigen und von den Divisionen zu bestätigen. Bei dieser Verordnung des Kriegsmtnisteriums ist die Tendenz un« verkennbar, dem Vrigadeverband mit der «größeren Initiative» schon jetzt im Frieden einen Wirkungskreis einzuräumen, der ihn zu einem selbständigen Auf-» treten im Kriege in jeder Beziehung befähigt. Es handelt sich somit um eine sehr bemerkenswerte Neuerung, welche im Zusammenhange mit den unermüdlich fortgesetzten systematischen Vorbereitungen, der Ausbildung, Bewaffnung und Ausrüstung für einen etwaigen Krieg ein ehrendes Zeugnis für organifatorische Tüchtigkeit der Kriegsverwaltung des jungen Fürstentums ablegt. Asiatische Türkei. Gegenüber den Nachrichten, daß die aufständische Bewegung in der Region von Assyr, im Vilajet Jemen, und im Sandschak Mentefik, im Vilajet Bas. sora fortdauere und sich ernster gestalte und daß die Lage in Medina und Umgebung sehr besorgnißerregend sei, wird, wie man aus Konstantinopel schreibt, aus guter Quelle folgendes konstatiert: Im Sandschak Assyr besteht gar keine aufständische Bewegung und die Lage daselbst ist eine normale. Im Sandschak Mentefik zeigte sich vor einigen Monaten eine Unzufriedenheit gegen den Mutessarif, die zu Unruhen aus< artete. Seitdem aber Truppenverstärkungen eingelangt sind und der Mutessarif abberufen wurde, ist die Ruhe wieder hergestellt. Die Lage in Medina und Umgebung ist die gleiche wie alljährlich zur Zeit der Pilgerzüge. Die Araber, die entlang der Strecken von Mekka nach Medina und von Hedschas nach Mekka wohnen, haben sich der Autorität des Sultans nie unterworfen und dulden nur infolge der Subventionen und der Geschenke, welche die türkische Regierung alljährlich ihren Häuptlingen sendet, die Pilgerfahrten der nichtarabischen Muselmanen. In diesem Jahre ist die Verteilung der Gelder und Geschenke in ungleicher Weise erfolgt. Aus diesem Grunde versuchten einige Beduinen einer Abteilung von Pilgern den Weg nach den heiligen Stätten zu verlegen. Es kam jedoch zu einem freundschaftlichen Uebereinkommen mit den anderen Arabern, ohne daß ein Einschreiten der Truppen nötig gewesen wäre. Bloß eine einzige Pilgerkarawane, die den von den Beduinen für Transport und Mundvorrat geforderten Preis nicht bezahlen wollte, wurde auf dem Wege vom Hedschas nach Mekka ausgeplündert. Feuilleton. Nn Na^ I«, Fasching. "Wuct von I. von Aeyfercwgtt. ^. Gz ^ . (Nachdruck verboten.) ll^en be?^!" .sternenklare Februarnacht. In den M ^eibel,'M !" ^her Abendstunde reges Leben ^ I^ber b,„,. b^ flimmernde Schein der Laternen Umluft ""' Gewänder, die sich seltsam in der d« «"der ^3'°M"> über die geschminkten Gesichter 3>g^'V"lekms. die sich mitten anf der Straße iibeVtsz^^d die Vorübergehenden belästigten. te>i ^Ullienk,, <^ leder wollte noch einmal den ii^d ihn ? Becher der Freude in der Hand hal-"chten/ "eren, ohne des bitteren Nachgeschmacks lchli^e/'v^sladt war es stiller. Durch einen lN" drei !. ä" ""steckt stehenden Häusern führte, ^ hart „^'"unlmte Gestalten. Das Erdreich dtt , t°r ans ^'' flüsterte einer und klinkte ein ^ H^M^'e glngen den kleinen Kiesweg herauf, ^ der ^N' l-^ der erste wieder, «ich ^ ^Ulster ,st wahrhaftig zu Bett ge- ^'l<^tn^G,^r Nadau.. schlug ein anderer vor. ' 'dam, "'llkn,. legte sich der dritte ins "are ja aller Spaß verdorben. Ich bin dafür, einer von uns dringt maskiert in seine Bude und holt ihn heraus. Wir anderen warten.» «Dort steht ein Fenster offen,» flüsterte der erste wieder. «Du bist der längste, Klaus, von deiner Schulter aus kann ich übersetzen. Beuge deinen steifen Rücken etwas devoter, alter Junge.» Mit einem gewaltigen Satze war er drüben und verschwand hinter dem Fenster. Im Innern des Hauses schien alles wie ausge-storben. Leise tastete sich der junge Mann die dunkle, steile Treppe empor. Beim Umdrehen auf dem ersten Absätze stieß er heftig mit dem Arme gegen die Wand und fluchte halblaut. Aus einer Türspalte quoll Licht — dahin wandte er sich. Fast unhörbar drückte er die Türklinke herunter und trat ein. In dem unsicheren Helldunkel, das in dem großen Raume herrschte, wurde es ihm schwer, Gegenstände zu erkennen. Das Licht kam von einer Lampe auf dem entfernt stehenden Schreibtisch her, und beleuchtete zunächst einen gewaltigen grünen Kachelofen und einige gelbgcwordene Kupferstiche an der Wand. Der Mann vor dem Schreibtische saß im Schatten und hatte sein Gesicht in den Händen ver-graben. Bei dem Geräusche fuhr er auf und wandte sich um. «Holla,» rief er und starrte den Eindringling an, «was willst du hier, Vermummter?. Er war sitzen geblieben. Sein rechter Arm lag breit über den Tisch, als solle er etwas vor fremden Augen hüten. Der schwarze Domino trat näher. «Ich bin das Gericht,» fprach er mit tiefer, verstellter Stimme, «und gekommen, von dir Rechenschaft zu fordern.» Der andere lachte laut auf. Er war ein kräftiger, junger Mann mit glattrasiertem, vollwangigem Gesicht. «Du kommst etwas spät, Freund,» ging er auf den Scherz ein, «aber setze dich dort auf den Stuhl und fange an. Fast hättest du mich nicht mehr g/, troffen.» «Man kennt deine nachtschwärmende Art, Freund Aktuarius» — «Nun wirst du gleich böse. Meine heutige Nachtschwärmerei wäre allerdings ein wenig lang geworden. Aber nichts mehr davon. Frage lieber etwas anderes.» «Es ist mir zu Ohren gekommen, daß du ein arger Philister bist und deine Freunde meidest.» «Sie sind fröhlicher ohne mich» - «Eitler Narr. Versichern sie dich n'cht l«« lhrer Treue. Wo ist die deine?» «Ich bin stets ein guter Kamerad g'w' ".» «Der nickt zu haben ist, wenn es gllt, nnen Becher zu le"en oder ein hübsches Mädchen m d^e ^^"H V'sich nicht mehr für mich, hohe In- ^ ' «Warte einmal. Wie alt bist du?» .Vicrunddreißig.» «Wieviel Heiratsanträge hast du schon gemacht?» «Zwei.» Laibacher Zeitung Nr. 38. _____ 302 17. Februar 1^ Politische Ueberficht. Laib ach, 16. Februar. Die «Montagspresse» bespricht die jüngsten Kundgebungen aus dem czechifchen Lager, die den innerpolitischen Friedensfreunden eine gewisse Enttäuschung bereilet hätten. Auf der einen Seite Unmäßiges fordern, aus der anderen Seite nichts konzedieren wollen, das snen wohl kaum die geeigneten Prämissen, um auf eine aussichtsvolle Tagung des Abgeordnetenhauses schließen zu lassen. Man scheue sich auf czechischer Seite, das Verhandlungsprinzip als solches gänzlich zu negieren, und gefalle sich neuestens darin, dasselbe mit der Vertrauensfrage in bezug auf die derzeitige Regierung in Verbindung zu bringen. Dieser Rückzug auf ein persönliches Moment dort, wo sachliche Momente zur Begründung einer Kampfstellung nicht zureichen, fei nicht bloß ein Eingeständnis der Schwäche der eigenen Position, sondern auch ein Zeichen, daß die Parteipolitik in eine Sackgasse geraten sei, aus der sie einen Durchbruch suche, weil es einen Ausgang nicht gibt, der nicht zugleich ein Rückzug sein mühte. Sachliche Erfolge könnten nur durch zeitgerechtes Einlenken in die Bahn der Verhandlung angestrebt und erreicht werden. In Sarajevo sind am 15. d. M. die Metro« politen der vier serbisch-orthodoxenlErzdiözesen, Nikola Mandi6 aus Sarajevo, Grigorije Ävkovi'6 aus D.-Tuzla, Eugen Letica aus Banjaluka und Petar Zimoniu aus Mostar zusammengetreten, um im Vereine mit den Laiendelegierten aus Sarajevo, Mostar, Livno und D.'Tuzla die Schluhredattion des mit dem Reichs-Finanzministerium bereits vereinbarten Kirchen-Organisations-Statuts vorzunehmen. Dasselbe wird nach eingeholter Allerhöchster Vorsanktion ins Griechische überseht und dem ökumenischen Patriarchen in Konstantinopel zur Genehmi« gnng übersendet werden, worauf es Sr. Majestät zur definitiven Sanktion unterbreitet werden wird. Man glaubt in Sarajevo, daß die Publikation des Statuts bereits zur Zeit der orthodoxen Ostern erfolgen werde. Die Fluchtbewegung des bulgarischen Elementes aus Mazedonien nach Bulgarien zeigt, wie a»:s Sofia gemeldet wird, seit einigen Tagen wieder eine Zunahme, insbesondere im Rilo-Kloster und in der Umgebung von Dubnica. Das wirke um so deprimierender, als die aus Staatsmitteln und durch freiwillige Spenden beigestellten Beträge zur Erhaltung der Flüchtlinge bereits aufgebraucht sind und sich daher als unzulänglich erweisen. Selbst in Sofia beginnen sich in diesem Punkte Verlegenheiten fühlbar zu machen, wie ja auch die Abnahme der Sicherheit des Eigentums in der bulgarischen Hauptstadt, die ehedem die besten Verhältnisse aufwies, während jetzt Einbruchsdiebstähle sozusagen auf der Tagesordnung sind, gleichfalls mit der Fluchtbeweguna. im Zusammenhang steht. Es wird zugleich ein in Sofia zirkulierendes, allerdings auch starken Zweifeln begegnendes Gerücht gemeldet, wonach die Pforte es versucht hätte, durch Mittelspersonen mit den mazedonischen Komitees wegen Einstellung ihrer Unternehmungen unterhandeln zu lassen. Personen, die den erwähnten Komitees nahe« stehen, geben sich den Anschein, daran zu glauben, indem sie versichern, die Führer der mazedonischen Bewegung, die sich darüber klar seien, daß es sich nur um «türkische Winkelzüge» gehandelt habe, hätten ihrerseits alle Unterhandlungen abgelehnt. Aus der Sitzung des englischen Unterhauses vom 15. d. M. wird gemeldet: Gibson Bowles richtet an die Regierung die Frage, ob sich die russische Regierung mit dem Ersuchen an die britische Regierung gewendet habe, sie möge ihre Zustimmung erteilen, dah russischen Kriegs« schiffen der Weg durch die Dardanellen gestattet werde. Staatssekretär des Innern. Douglas, erwidert, ein Ersuchen in dieser Angelegenheit sei an die britische Regierung nicht gerichtet worden. Es sei auch nicht anzunehmen, daß Rußland einen solchen Schritt be> absichtige, der eine zweifellose Verletzung der Verpflichtungen in sich schließen würde, die Rußland gegenüber den europäischen Mächten vertragsmäßig obliegen. — Auf eine Anfrage, ob die Schaffung einer neutralen Zone in Korea beabsichtigt sei, erwidert Unter« staatsselretär des Aeußern, Percy, der Regierung liege eine Anregung bezüglich der Schaffung einer solchen Zone nicht vor. Tagesnemgleiten. — (Spielt nur für sich selbst.) Als der Pianist Rafael Ioseffy kürzlich auf einer der Emftfangs-soireen der Mrs. William K. Vanderbilt spielte, herrschte, wie üblich, im Musikzimmer ein solches Geschwätz und Geschnatter, daß das Spiel von den wenigen Gästen, die ihm lauschen wollten, kaum gehört werden konnte, und Frau Vanderbilt vor Verzweiflung die Tränen in den Augen standen. Als der Künstler geendet hatte, empfand sie das Bedürfnis, für ihre Gäste gleichsam um Entschuldigung zu bitten, indem sie dem Gaste mit über-schwenglichen Worten für den erlesenen Kunstgenuß dankte und bemerkte, wie schade eS sei, daß nicht alle Anwesenden seiner voll teilhaftig geworben seien. Ioseffy erhob sich, verbeugte sich tief und sagte: «Es tut mir leid, daß die Unterhaltung der Gäste Sie gestört hat, Mrs. Vanderbilt — was mich betrifft, bemerkte ich sie nicht. Wenn ich spiele, spiele ich für Ioseffy allein, der seinen Vortrag stets zu schätzen weih» Er erhielt seine 500 Dollars, und auch die, bemerken die «Münchner Neuesten Nachrichten,» wustte er offenbar zu schätzen. — (Japanische Sprichwörter.) Die Denkweise der Japaner äußert sich in hervorragender Weise in ihren Sprichwörtern, deren sie viele eigene haben neben zahlreichen, die aus dem Chinesischen entlehnt sind. Aus einer von Knobloch angestellten Sammlung möge hier eine Auswahl folgen: Offene Lippen, kalte Zähne. — Ein häßliches Weib scheut den Spiegel. — Das Leben ist ein Licht vor dem Wind. — Auch der Affe fällt vom Vaum. — Ueber sich selbst wissen die Wahrsager nichts. — Siebenmal fallen, achtmal aufstehen. — Ein Feuerbrand ist leicht zu entzünden. — Abwesende entfernen sich täglich mehr. — Den Eibisch am Weg fressen die Pferde. — Armut überholt nicht den Fleiß. — Selbst ein Uebel wird in drei Jahren Bedürfnis. — Dem rennenden Pferd die Peitsche. — Statt zehnmal zu lesen, schreib einmal ab. — Der Arzt heilt den Kranken, der nicht stirbt. — Die Rechnung stimmt, aber das Geld reicht nicht. — Wenn man ein Kind hat. versteht man die Güte der Eltern. — Nichtwissen macht selig. — Arme haben leine Zeit. — (Der Ehemann als Pfando^ Aus Petersburg schreibt man: Eine Bäuerin a^, Dorfe Bjelostocek (Gouvernement Wilna) besaß "" '-vor einem Feste keinen einzigen Kopeken und M',/ erllällicheiweise deswegen sehr unglücklich. ^«5 sie beginnen, um zu Gelde zn gelangen? 3^ war als unverbesserlicher Tangenichts weit u"v -bekannt, auf ihn war nicht zu hoffen. In iy" wandte sie sich an ihre Nachbarin, ein nicht unbei"' älteres Mädchen, mit der Bitte, ihr einige N"" leihen. Das Fräulein verlangte jedoch ilge" , Garantie. Selbst die feste Versicherung, ^, Schuldnerin das Geld ratenweise zu tilgen best^, werde, half nichts. «Ja, was soll ich Ihnen I" Pfand geben, ich besitze wirklich nichts mehr, tv« irgend einen Wert hätte», rief die arme Frau '"^ Verzweiflung. «Vielleicht nehmen Sie meinen ^ Ehemann zum Pfand an?» Nun erhielt die^ wirklich das gewünschte Darlehen und machte i'^ freudigst aus den Weg in das Dorf, um einiges ^ Wirtschaft zu besorgen. Die Idee. der Nachba"^. Mann als Pfand anzubieten, erschien ihr als °' j Einfall, dem sie keine ernste Bedeutung beilegt^ groß war aber ihr Erstaunen, als sie bei b" ^ lehr in ihre Wohnung ihren Mann nicht vorsah war mit der Darlehensgeberin verschwunden und^ < wußte, wohin das Paar sich begeben hatte. ^ ? lasfeue Frau stellte leine ernsten Nachforschn^./ dem «Pfande» an, da sic recht froh war, der "sl' zu sein. j> — (Es ist komisch), wenn ein fti"^ Grobheiten macht; wenn man zu einer Unt^ überredet wird; wenn ein roher Mensch ei^ kochtes verlangt; wenn ein fleißiger Kausma^,, Kunden hat; wenn auf dem Stillen Ozean e'" ^ Ruf erschallt; wenn ein Wasserhuhn aus de^'. verzehrt wird; wenn ein Nordländer Südfrii^ wenn ein Südländer eine Nordpolfahrt macht/^ Nordenskjöld nach dem Südpol geht; wenn H'^F kaltblütig verrichtet wird; wenn auf einer iW ^. Fernsprechstelle ein heimliches Gespräch stallsiM', ein heller Kopf im Dunkeln sitzt; wenn der ^ -wald grüne Tannen hat; wenn mau die M" vom Vater erlernt. ,^ — (Die Küchin mit der SchH Vor dem amerikanischen Bezirksgerichte zu " Jersey hat unlängst eine Verhandlung statt^ die ein eigentümliches Streiflicht auf die amew > Dienstbotenverhältnisse wirft. Als Klägerin ^ Köchin Augusta Perchely vor Gericht, die v^ ^ bei einer Familie F. in Diensten war, dann ^ ,,! lassen wurde, weil sie, wie Frau F. erklärte, p,> mit einem eleganten Schleppkleide in der Knche F Da sich die vornehme Küchin, die auch den H^ in einer kostbaren Seidenrobe mit langer SH A treten hatte, nicht entschließen konnte, das St^ in der Küche abzulegen, wurde sie eben entlaß gleichzeitig verweigerte man ihr auch dm ^F von 18 Dollars nnd wollte nur fünf Tage des > vergüten, an deuen sie gearbeitet hatte. 3^,. r war von Augusta Perchely auf Erstattung ^ Monatslohnes Klage erhoben worden. Die .,< wies darauf hin. daß sie eine gute ErziehunüH habe und es ihren Arbeitgebern doch glelchg" f/ müsse, wie sie gekleidet sei, wenn sie nur ih^> «Und wieviele Körbe erhalten?» «Schwelge!» «Ich nehme an, zwei. Und das berechtigt dich zum Philosophen?» «Bist du bald fertig?» Gereizte Ungeduld klang aus den Worten. «Nicht fo eilig. Ich wollte noch von deinem Charakter sprechen. Aber erst zeige mir doch, was du unter deinem Arm verbirgst.» Der andere zuckte zusammen. «Nichts. Was geht das auch dich an? Mach', daß du fortkommst du hast lange genug geschwatzt.» «Du bist doch ein unverbesserlicher Egoist und willst deine angenehme Gesellschaft allein genießen» — der Domino trat nahe an den Schreibtifch, «und meine Neugier ist doch so groß. — blitzschnell schob er den Urm beiseite und ergriff den glänzenden Revolver. Mit einem Wutschrei sprang der Angegriffene auf. Aber sein Gegner stand gelassen vor ihm und wog die Waffe nachlässig in der Hand. Mit einem Ruck war ihm die Maske von dem Gesichte gerissen. Seine liebevollen Augen umfaßten den Freund, der vor ihm zurückwich. «Adolf — warum kamst du zu mir?» «Gottlob, daß ich es tat» — er legte den Arm um die Schulter des Unglücklichen. «Wolltest du wirklich so egoistisch sein, dich in dieser lustigen Nacht aus unserer Mitte zu stehlen, ganz allein?» «Ja, Adolf — keiner sollte davon wissen —» «Jetzt aber will ich alles wissen.» «Ich kann nicht mehr leben —» «Grund?» l «Man hat mir an meine Ehre getastet» — schwer rangen sich die Worte los — «gestern abend war's — in einer Kneipe — einer war frech gegen eine Kellnerin — ich nahm das Mädel in Schutz -der andere forderte mich — ich lehnte ab. Es folgte eine wüste Szene ^ nur ist sie nnr noch undeutlich.» Adolf atmete schwer. »Da sollte dein reiches Leben diesem Unfuge zum Opfer fallen, Fritz?» «Was bedeutet das? Du weißt, ich fchlage mich aus Ueberzeugung nicht, noch dazu mit fo einem. Aber Feigheit foll mir niemand vorwerfen, Wenn ich auch nicht meine Ueberzeuguug preisgebe.» «Komm mit nns —» Dor Zusammcugesuukene richtete sich auf. «Was meinst du?» «Mitkommen sollst du — mitten hinein in den Krawall. Da wollen wir uns selbst Justiz verschaffen, wenn es darauf ankommt — fort mit den: mittelalterlichen Zopf. Laß uns zeigen, daß wir keinen Gewissenszwang kennen.» Hinausgeschrien hatte er seine Worte. Fritz sprang auf — ein Necke ill neu gewonnener Kraft. «Das ist Leben, was du mir fchenkst. Meine Ueberzeugung darf ich hochhalten, wenn Ihr mir beisteht. Den blinden Fanatismus wollen wir bekämpfen —, «Aber erst entlade das Ding da —» Der andere tat es nachdenklich. «Es wäre doch ein richtiges Fastnachtsstück geworden,» sagte er. tea. Roman von E. G. Sanderson. ^<< Autorisierte Uebersehung aus dem Englischen von sl>" , (93. Fortsetzung.) (Nachb^ ^ «Ich verlange nichts weiter als I^M liche Anerkennung meiner pflichtschuldigen ^ H gen. Und was das Verttaueu aubelangt, >^ ich Ihneu dies, davon dürfen Sie üverzeH sicher nicht geschenkt haben, wenn ich S»e / gleich als charakterfest und entschlossen ell^r gewußt hätte, daß es ohne Nachteil für ^ chesters Interessen geschehen konnte.» ^' «Etwas mehr tun zu dürfen, als.I^F mit Worten zu danken, werden Sie mir '^' tauben muffen. Ihrer Tochter, von welches/ fo oft erzählt haben, werde ich mich frcll^ annehmen.» . ^ Der Detektive verneigte sich tief """ , furchtsvoll die Hand an die Lippen. ^el! «Gnädiges Fräulein», sprach er in elHH griffenheit, «die Freundschaft einer edlen hoM Dame betrachte ich als ein unschätzbares " meine Tochter.» ^ Die altfränkische Courtoisie, mit welcy^ js les ihr Anerbieten annahm, lockte ihr Trb^, Augen, fühlte sie sich doch selbst so nain^ einsamt und alleinstehend in der Welt. D^ / sein, in Zukunft eine Stellung ausfüllen s" ^ für welche sie nicht erzogen und ausgebt.f war, lag bedrückend auf ihrem Gemüte, "'ß' zeitig klagte das Herz in herbem Weh, l ________________ 303____________ 17. Februar 1904. !? sltillch w ^ ' ""b das habe sie getan. Dcr Nichter t ^chlepw -^ °"^"" ^lusicht. Er meinte, daß eine ,h zll"°.'^ trat ich nach dem Tee in den Salon und p Ml« '?" schlecken, daß aus den schweren Ueber- ^ bereits a„s ^ °"^^eg. Eine kleine Flamme züngelte ^ °" die 2-' ^"elles Handeln war nötig. Ich lief also ^ ^' «^ und rief nach Julia, die sofort herbei- p Küche, f" 1°' ^^"^" ^ie schnell Wasser aus der ^ ^asN^ '^ bas ganze Haus in Flammen.» l ziAiner ,,?" eilte nach der Küche, ich ins Schlaf- ^ "lein Nann f, ^"2 i« holen. Zum Glück war > ' '"'l wei O ' ""^ "°H Zwanzig Sekunden hatten wir ^ ^ nickt "" Wasser das Feuer ausgelöscht. Julia it' "°ch. was n"^^ und so sah ich in der Küche , ? ^glich in^ ^^' ^^ ^ar ^abei so viel Feuerung wie nur l^ ^edenndn (5"^"lwftfen. 'Was in aller Welt machen Ae lein ' ^ "^ "°rte nur darauf, daß es '' ^ trium,s ^" ^"" Minute wird es so weit sein.» '' ^" sl«ge« ^!"end wies sie auf mehrere Kessel, die schon ' ^"te s^ °"Nng?n . . . Meine Köchin Maria bewun. , ^"ge nut? 'Rundliche Art, die mein Mann im Um- !"! acht 5, Dienstboten hatte, und als ihre Mutter "' ^l" mch.^. ?' besuch in die Stadt kam, brachte ^ schenk ni l n- """ "nen schönen jungen Hahn als i^ ^ ^n, ick^l war nicht zu Hause, als die gute Frau ? '°>" erst ?"zen Vogel abends ankam. Mein Mann ^ °ll ^ ' °« lch längst im Bette lag nnd den Schlaf f »^ um 2 ^l- Es scheint nun, daß der Hahn ^lih^ ^^""/^ Uhr den Morgen mil! triumphierendem ^°"n war ""b dies mehrinals wiederholte. Mein ' . "b ban«" ?""^ eingeschlafen, ertrug es einige Zeit, - ""e. z,^ "Us und bedeckte den Hahn mit einer Fuß- ,2' Plükli^"^ fand. Eine Viertelstunde war es ' >'l Vtann ?^"^"^ "'eder bas Kikeriki, und ehe .'l! der 5^s ''^ ""ch von seinem Stauncn erholt hatte, °" bieder ! " Gefängnis entflohen war. ertönte ^pst; ^ °"s Krähen. Nun war feine Geduld er- °ps um ^?l! in die Küch?. drehte dem Hahn den s Vett w ^ s'ch nun unter völliger Stille wieder '"e». s^^ .. Maria und Julia morgens herunter- ^e. die s'^ "" °^ Küchentüre eine kleine rote ^ lianas« ^ ^^ "äherer Untersuchung als Blut er- !^ Etw,''" !"d vorsichtig schob Maria die Tür '! ^. ^" sie t> -'^"^ s" am Eintreten. Schließlich aber "^ bitten ?"' ""^ ^ ^h'" ^ ^^nkn umgeworfenen "' ^"den Us . ^^ Kü'che liegen, hier und dort auf ^"'eilten s 5^"' ""^ bas etwas hinter der Tür. ""ia (si^s ' ^'" inii^n^altrn, nach der Wache der ^ ü'r^ ' "'^ b" P)liz-">.Cavitan. nahm ihre , ^ sröte. "^"^^" B.l.mdmigen zu Protokoll. > ^^^wachten wir d^ch heftiges Ziehen an der Glocke. Der Diener benachrichtigte uns, daß sieben Polizisten und ein Sergeant an der Tür ständen und uns sprechen wollten. Mein Mann kleidete sich schleu« nigst an und eilte hinaus. «Senor», sagte der Sergeant flüsternd, «ein blutiges Verbrechen ist während der Nacht in Ihrem Hause begangen worden!» . . . Das Ende kam erst am Abend, als wir Hühnerfrilassee aßen. Mein Mann schwur, nie wieder einem Hahn den Kopf umzudrehen, aber Marias Mutter ging nngetröstet in ihree Heimat zurück . . . Lolal- und Provinzial-Nachrichten. — (Der Reichsrat) wird, wie die «Politik» meldet, den 3. März einberufen werden. — (Ernennung im Postdienste.) Das k. l. Handelsministerium hü den Postoffizial Franz Kenl in Laibach zum PostVerwalter in Mürzzuschlag ernannt. — (Personalnachricht.) Der Distrlktsarzt in Groß - Ehomutitz in Vöhmen, Herr Dr. Adolf Keyzlar, wurde zum Distriktsarzte in Fara-Petrinja, Bezirk Gottfchee, ernannt. —o. — (Nachrichten vom Kriegsfchau-platze.) Wir machen darauf aufmerksam, daß Depeschen über die Vorfälle in Ostasien, wie sie uns vom l. k. TelegraphM'Korrespondenzbureau in Wien bis 2 Uhr, beziehungsweise 4 Uhr nachmittags übermittelt werden, sofort nach ihrem Eintreffen im Schaufenster der Firma Kleinmayr & Bamberg, Kongreßplatz, angeschlagen sind. Bei Ereignissen von hervorragender Bedeutung werden wir Sonderausgaben unseres Blattes veranstalten. — (Vortrag.) In der hiesigen Leo-Gesellschaft wird heute abends halb 6 Uhr Herr Professor Eugen Iarc (Krainburg) einen Vortrag über Maeterlinck halten. — (Die Ortsgruppe Laibach des österr. Eisenbahnbeamtenvereines) veranstaltete am 13. d. M. in den Lokalitäten der Puntigamer Vierhalle am Auerspergplah einen Familienabend, der, wie man uns berichtet, in jeder Hinsicht als vollkommen gelungen bezeichnet werden muß. Dank den großen Bemühungen des Adjunkten der Südbahn Herrn Pahor war es möglich, durch ein ausschließlich aus Bahnbeamten gebildetes Orchester und einen ebensolchen gemischten Chor den Teilnehmern vorzügliche Musikstücke in mehr denn guter Ausführung vorzutragen, von denen hauptsächliche Beifall die Lieder des Herrn Pahor und Kompositionen des Herrn Friskoviö errangen. Komische Vorträge gediegener Art füllten die Pausen aus, für deren vortreff« liche Aufführung den Herren Avöin, Potoönik, Prck, Stegnar, Aulgaj und Vuönik der Dank gebührt. Nach beendetem Programm eröffnete der A'sistent der Südbahn Herr Perco den Tanz mit der Gemahlin des Adjunkten H.'rrn Prel, welcher Erüff« nung sich die tanzlustigen Paare in bunter Reihe anschlössen. Bei den vom Assistenten Herrn Kl armann aus Steinbrück in gewohnt mustergültiger Weise geleiteten Quadrillen konnte man an 40 Paare zählen. Die frühe Morgenstunde fand oie fröhliche Gesellschaft noch immer beifammen. Besten Glückwunsch den treuen Hütern des weltumspannenden Schlenenstranges zu ihren geselligen Veranstaltungen! «Bahn srei» sür die Ortsgruppe Laibach und «Gut Gleis» zu ihren ferneren Unternehmungen. __________________I>—o. — (Der Musealverein für Krain) hält am 29. d. M. um 6 Uhr abends im Konferenzzimmer des I. Staatsgymnasiums feine diesjährige Volloersamm« lung ab. — (Der slovenische kaufmännische Ver-eiu «Merkur») veranstaltet Samstag, den 20. d. M., in seinen Verelnslolalitäten einen Vortrag. Es wird Herr Joan Podles nil über den kulturellen Einfluß des Handels sprechen. Beginn 9 Uhr abends. Gäste willkommen. — (Zur Saveregulierung bei Gurl« feld) Bei der l. l. Bezirlshauptmannschaft Gurkfeld findet am 8. März um 10 Uhr vormittags die Offert-verhanblung behufs Hintangebung der Saveregullerungs-arbeiten bei Gurlfeld statt. Die Arbeiten sind auf 100.000 X veranfchlagt und werden in den Jahren 1904 und 1905 ausgeführt werden. —ilc. — (Hochwafser.) Der Savcfluß ist infolge des anhaltenden Negenwetters bei Littai um 2 in 18 om über das Normale gestiegen. —ilc. — (Fremdenverkehr.) In der vorjährigen Saison (vom 1. Mai bis 30. September) haben das Bad Eatez, Bezirk Gurlfeld, 88« Personen besucht, von denen 600 bis 3 Tage, 100 über 3 bis 7 Tage, 100 über 7 bis 14 Tag?, 88 über 14 Tage bis 3 Wochen dortselbst verweilten. Von diesen Fremden waren 400 aus Krain, 300 aus anderen österreichischen Provinzen, 186 aus den Ländern der ungarischen Krone. — (Hundswut.) Vorige Woche kam aus der Gegend von Dragatu« in die Ortschaft Oberh, politifcher Bezirk Tfchernembl, ein kleiner, unbekannter Hund zugelaufen, der alle Anzeichen von Wutlrankheit an sich trug, mit anderen Hunden raufte, zwei Schweine in den Rüssel biß und auch Menschen anfiel, ohne sie jedoch zu verletzen, worauf er erfchlagen wurde. Da sich bei der vorgenommenen Sektion dcs Kadavers herausstellte, daß der Hund tatsächlich mit der Wutkranlhelt behaftet war, wurden die Hunde, mit denen er gerauft hatte, vertilgt, die Schweine unter strenge Abfonderung und Beobachtung gestellt und sonst alle vorgeschriebenen veterinärpolizeillchen Maßnahmen eingeleitet. Die Hunde-lontumaz wulde über die Gemeinden Dragatuk, Tanzberg und Vutoraj auf drei Monate verhängt. —o. — (Maslenfest in Krainburg.) Das am 14. b. M. vom «(30r«ni»ki Lakol» in Krainburg unter dem Titel «V 8aliari» veranstaltete zweite Maskenfest übertraf die vorjährige Maskerade in jeder Beziehung. Die gelungene Dekoration (Saharawüste) sowie die eigens für diesen Abend eingeführte elektrische Beleuchtung überraschten die Besucher auf das angenehmste. Gegen 9 Uhr abends eröffnete den langen Maskenzug der «/5»uo 2 Ibittno», dem eine Karawane mit ei.nem Kamele und einem Krokodile in Begleitung von Beduinen, dazwischen Türken usw. auf dem Fuße folgte. Sehr geschmackvolle Masken waren ein Pascha mit seiner besseren Hälfte, eine Gruppe von Mohan, eine Griechin, ein Engländer, ein Professor der Zoologie sowie ein Schacherjude. — Die erste Quadrille wurde von über 60 Paaren getanzt; bei dm folgenden Quadrillen dürfte diese Zahl noch erheblich gestiegen sein. Wihrend des Tanzes entwickelte sich ein fröhlicher Koriandolikorso, der die ausgezeichnete Laune der überaus zihlrrichm Gesellschaft nur erhöhte. Vl!i den einschmeichelnden Klängen der Görzer Musikkapelle wurde natürlich bis ?. das ""?' ö" spät a/tcmunen sei, ihr das er-^"l Hll„z^'ae Glück zu spenden. Mit einer ' ^trri "°, "Mng deutete sie ihrem Gefährten ', 'Ar..A sollen, und dann, als Knowlcs die '" Hause" """ hatte, gingen sie den Pfad hinauf '>'^ußett'^llch hier behaglich fühlen, denk' ?c"' ljtü. glaubte " glommen. Er kennt Sie näher ' lv>en ' es würde Ihnen lieb sein, in den ^ "Wen. '" weilen, welche Ihrc Eltern be- '!' 33'^ S «""lchte, Sie hätten mich nicht hierher / H^and V A" "'^rocken. «Ich möchte nicht ein we^ so ä'sn.l'^^'che sein, und wenn ich meinem ^ »5>. die 9 3 lehe, wie behauptet wird, dann . daz "?'l von n' gleichfalls erkennen, wer ich bin, ?c! ., .^ i" ertr""' ^""" zählen. Ich vermöchte i^ ^'^^"gV? ^ nicht zu ängstigen., beeilte >>iht H^uswir-/ ^ Venchiaung zn versichern e '>I,^hr, u,,, -l ""lche Ih« Eltern kannte, lebt pH war ,. '^" Tochter, welcher das Hans jcht > !H^ , öu Mer Zeit noch ein Kind.» Beim ^ >de it.., ^°" °'e Schelle und gleich da- Mnet. 'Hon von einer jnngen Frau die '^^Z7Uch Miß Morris-, rief sie heiter - ^be Hi» A Seite, daimt fie eintreten konnten. , icyon lange erwartet!» «Und Ihnen will ich hier gleich gute Nacht wünfchen, Mister Knowles», sagte Lea. . — (Slovenische Volkslieder in Holland.) Wir lesen im «Agramer Tagblatt»: Im hiesigen Orpheum gastiert gegenwärtig eine Trupve von holländischen Sängerinnen, die Szenen aus dem holländischen Volksleben aufführen und dabei holländische Volkslieder fingen. Wie erstaunt war nun ein Teil des Publikums, in diesen Liedern — slovenische Volkslieder zu erkennen. So stellen die Sängerinnen den Gang der Waisenmädchen von Amsterdam zur Kirche dar und singen dabei das slovenische Volkslied «To äan se 222n»vH». Auch ein anderes holländisches Volkslied entspricht fast vollständig dem slovenifchen «I'o ^'o2oru dli»' Iriglavn». Der Kapellmeister der holländischen Truppe versichert, daß die von seiner Truppe gesungenen Lieder vom Voll in Amsterdam gesungen werden. Interessant und wenig bekannt ist, baß sich an der holländischen Grenze zwischen Maastricht, Nijmwegen und Cleve ein breiter Landstrich befindet, der von Slovene« besiedelt ist, die ihre Sprache bewahrt haben, und deren Kostüm auch dem unserer Bauern ähnlich ist. Schon seit vielen hundert Jahren sind diese Slovenen dort und die Zeit ihrer Einwanderung ist nicht bekannt. Sie kommen regelmäßig auf die Märkte der holländischen Städte und verlaufen dort ihre la»d« wirtschaftlichen Produlle und auch die Erzeugnisse ihrer Hausindustrie. Die Mädchen sind als Dienstboten sehr beliebt und dienen gewöhnlich einige Jahre bei vor« nehmen holländischen Familien. Es ist offenbar, daß die melodiösen Lieder dieser Slovenen in das holländische Volt übergegangen sind, was vom ethnologischen und mufilologischen Standpunkte sehr bemerkenswert und auch ein Beweis für den melodiösen Gehalt der südslavischen Volkslieder ist. Maskenball des Laibacher SokolvereineS. Wenn man vier Jahrzehnte hindurch alljährlich Maskenbälle veranstaltet und dabei jedesmal eine Idee zum Ausdrucke hringen will, die in ihrer Originalität auf das Publikum bestechend wirken soll, so müssen sich in den Dienst des lustigen Prinzen Karneval wohl immer findige Geister stellen, denen außer dem Sujet auch das Geschick des Arrangements sowie materielle Zeit behufs dessen Ausführung nicht abgeht. Ueber solche findige Köpfe verfügt allzeit der Laibacher Sololverein; sie lieferten auch bei dem gestrigen großen Maskenbälle den Beweis, baß dem Treiben in der Faschingsnacht stets noch neue Pointen abzugewinuen, sprühende Lichter aufzusetzen sind. Es war in einem Vlülenhaine, wo sich gestern die lustige Welt ihr Stelldichein gab, in einem Milieu, wo es blühte und duftete, wo sich unter künstlichen Blumen die liebreizendsten Mädchenblumen bewegten. Im reichsten Blütenschmucke prangte der ganze Turnsaal des «Narodni Dom»; eine ideale Frühllngslandschaft im Hintergrunde, ein Märchenschloß an der rechten Seltenwand — zwei Prospekte, in der abgeklärt heiteren Art Böcklins dar-gestellt — vervollständigten die Illusion in der glücklichsten Welse, so daß sich der Besucher dem winterlichen Nebel entrückt und in einen reichen Blumengarten versetzt wähnte. Die beiden Prospelte waren Werke des Herrn Theatermeistcrs Waldstein, die Idee dazu war von den Herren Dr. Jar nil und R. Vesel ge« geben worden. An der brillanten Ausschmückung des Saales hatten ferner die Herren Iagodic, Skale und Terglav hervorragenden Anteil und konnten auf ihre wochenlange Arbeit, die berückenden Eindruck übte. mit gerechter Befriedigung zmückblicken. Unter der linken Eeltengalerie gab es überdies ein prächtig imitiertes Glashaus, worin zu Beginn des Festes eine Schar von lebenden Blumen ihre Schönheit entfaltete, um allerdings bald darauf den künstlichen Garten zu verlassen, sich unter die Ballgäste zu mischen und Blüten der verschiedensten Art an den Mann zu bringen. Die feine Idee der Aufstellung des Treibhauses war von den Damen Dr. Tavilar, Iuvankii und Skale gefaßt und vorzüglich zur Ausführung gebracht worden. Im Saale selbst wogte eine zahllose Menge von eleganten Masken, die zumeist, dem Charakter des Festes entsprechend, der Nlumenwelt entnommen waren und daher ein einheitliches, aber beileibe lein einförmiges Bild boten. Man müßte Botaniker von Verus sein, um all diese reizenden Kinder der Flora richtig zu bestimmen, daher greifen wlr aus dem bunten Strauße aufs Geratewohl nur einige heraus. So gab es zwei Maienblumen, zwei Heckenrosen, zwei Seerosen, fünf Mohnblumen, zwei Tulpen, vier Disteln (eine sehr originelle Gruppe l), ein Veilchen, ein Vergißmeinnicht, eine Edelweißblüte, eine Anemone, einen Türkenbund, einen Schneeballen, ein Stiefmütterchen, eine Lein-Pflanze, mehrere Sonnenblumen, eine Orakelblume, drei Pftrsichblüten, sowie eine große Anzahl von undefinierbaren Blumen; weiters waren Tannenzapfen und verschiedene Waldpflanzen vertreten. Wo Blumen sprießen, gibt es auch Schmetterlinge, und so tummelten sich denn im Vlütenhaine auch mehrere Falter männlichen und weiblichen Geschlechtes. Man kann schwerlich der einen oder der anderen Vlumenmaske den Vorzug geb?r, denn auf allen perlte der frische Tau der Jugend, alle repräsentierten sich lieblich, geschmackvoll, elegant. Unter den übrigen, nicht dem Blumenreiche entnommenen Masken nennen wir einen aparten Stroh« bund, zwei Frösche, eine Königin der Nacht, eine Spinne, eine Zigeunerin, einen Abendstern, elegante Dominos, Phantasiemaslen jeglicher Art lc. Aufsehen erregte eine Gruppe von Vestalinnen, welche die Frühlingskönigin bei ihrem Einzüge in den Blütenhain begleiteten und sich sodann um dieselbe zu einem entzückend graziösen Reigen vereinigten; mit Wohlgefallen wurde eine weitere Gruppe von Gnomen in Augenschein genommen, die eine Niesendame hereinbrachten und von denen einer mit einem riesigen Fliegenschwamme bewaffnet einherstolzierte. Eine gelungene Maske bot ein weiblicher «Slovenski Narod», mit allen Attributen der Journalistik, so einem Tintenfasse, einer Schere, Schreibfedern, einem Revolver und endlich einer fetten — Ente ausgerüstet; er wartete mit den neuesten Telegrammen vom Kriegsschauplätze auf, die humoristischer Schärfen nicht entbehrten. Ein weiblicher Bader verteilte homöopathifche Mittelchen in menschenfreundlicher Weise und erwies sich dabei von seltener Freigebigkeit. Heiterkeit erregte ein Professor der Zoologie, Bombastus Paradoxus, der, auf einem Raben reitend, mit allerhand zoologischen und botanischm Em-blemen ausgestaltet war; harmonisch fügte sich in den Rahmen der ganzen Veranstaltung ein lustiger Nelpler ein, der hübsche Alumensträußchen spendcle . . . Der Saal, der bereits um acht Uhr stark besetzt erschien, füllte sich in den späteren Stunden nachgerade in beängstigender Weise, so daß vor Mitternacht von einem Tanzvergnügen keine Rede sein konnte. Dafür entwickelte sich dann ein Tänzchen, woran Prinz Karneval seine helle Freude gehabt haben mag. Wir haben uns dasselbe nicht mehr angesehen, aber daß es nach und nach alles, was überhaupt die Beine schwingen konnte, in seinen tollen Wirbel hineinriß, können wir mit ruhi« gem Gewissen behaupten ... Der Sololverein kann mit seinem Erfolge zufrieden, er lanll darauf auch stolz sein. Denn sein gestriges Fest bewies wohl zur Genüge, daß ihm die Sympathien der slovenischen Gesellschaft voll und ganz gehören und daß seine Veranstaltungen trotz der nüchternen Auffassung, die allmählich auch in der Faschingszeit Platz greift, nichts von ihrem einstigen Glänze eingebüßt haben. Der Maskenball dürfte, nach der Zahl der verlausten Eintrittskarten zu schließen, von über 1000 Personen besucht gewesen sein. Theater, Aunst und Literatur. — (Slavische Roman-Bibliothek.) Verlag v. I. Otto in Prag. Von dieser Bibliothek, die von der gesamten Tagespresse aufs günstigste aufgenommen wurde, erschien soeben das zweite Heft, welches die Fortsetzung des «Romans von der treuen Freundschaft der Ritler Amis und Amil» von Iul. Zeyer, überseht von I. Höcker, enthält. Dieses einzig in seiner Art dastehende Unternehmen, welches deutsche Uebrrsetzungen nur berühmter Autoren aller slavischen Nationen bringt, können wir allen Liebhabern einer guten, künstlerischen, dabei jedoch allgemein zugänglichen Prosa aufs beste empfehlen. Die Vibliolhel erscheint in Heften k 32 Heller. Preis des I. Bandes, der foeben erschienen ift, k 4 80. — (Kürschners Bücherschatz.) Einen inter-essanten Beitrag au« dem Dorfleben bietet das eben erschienene Bündchen 386 von Kürschners Bücherschatz (Hermann Hillger Verlag) in dem von I. Neyerlein verfaßten Roman: «Monika». Mit sicheren Strichen zeichnet der schon durch frühere Werke rühmlichst bekannte Verfasser den Gegensah zwischen Stadt und Land, und im Rahmen einer spannenden Handlung ziehen die charakteristisch geschilderten Typen am Auge des Lesers vorüber, dem dle Lektüre des Büchleins ungetrübt nuß bereiten dürfte. — («Oeversee.») Von Oberleutnant E. b^ mann, im k. und k. Infanterieregiment Leopold König der Belgier Nr. 27. Laibach 1904, Verlag Jg. von Klelnmayr u. Fed. Vamberg. 7? S. 8°) . «Wiener Zeitung, schreibt: Das Mrkchen hält ^ der Titel verspricht; denn nicht blos das Treffs Oeversee, sondern der ganze 1864er Feldzug, aus , Seegefecht bei Helgoland, wird darin geschildert. »^ seinem Schlachtenblld «Custozza. ist der Verfasser ^ hier bemüht gewesen, ein abgerundetes, lebendiges ^ von den kriegerischen Ereignissen zu entwerfe^ patriotisches, volkstümliches Buch zu schreiben. 3"^ Regiment, die «Belgier», die an dem Feldzuge be^ lich ruhmvollsten Anteil hatten, ist es zugleich ein ^ Ehrenmal, ein anfeuernder Panegyrikus. Der Tel , durch mehrere Abbildungen und ausreichende ^ illustriert. In der Einleitung wäre bci einer neue^ läge das Datum des Regierungsantrittes des l^ Christian IX, zu korrigieren (15. statt 5. ^ ber 1363). ^ Die hier besprochenen und angezeigten Buchet >'^ beziehen von Jg. v. Kle inm ayr H Fe d. Va"»" Buchhandlung in Laibach, Kongrehplah 2. > Geschäftszeitung. (Verbotene Schweineausfuhr.) ^„ Statthalterel in Graz hat laut Kundmachung,,. 9. d.M., Z. 5788, mit Rücksicht darauf, daß in^ Z?it die Schweinepest durch Schneine aus dem p^ I Bezirke Rann wiederholt nach anderen Länder" ', schleppt worden ist, auf Grund des § 3 des allge^. Tierseuchengesetzes vom Jahre 1830, die Au^, von Schweinen aus dem politischen^' Rann bis auf weiteres gänzlich verb^ Telegramme des k. k. Telegraphen-ßorrespondettj-Zure"" ^. von Korea in Audienz empfangen worden un ^ij ihm über den eingetretenen Umschwung der ^^' berichtet. Der Kaiser habe das Vorgehen der <> ^ gebilligt und bestimmt erklärt, er werde t>e" ü' niemals irgend einer anderen Macht anvertt'^ ^ sich gänzlich nnf Japan verlassen. .. „ ^» Söul, 16. Februar. Ueber der russi!^ scmdtschaft in Söul weht die französische Flag!p> Konstantinopel, 16. Februar. Die nf g^ aufgetauchten Gerüchte, daß Rußland versuchte, d' ^ fahrt durch die Meerengen zu erwirken, werden.^ uon türkischer als auch von russischer Seite e" dementiert. .s >, Wien, 17. Februar. Die heutige '^H/ tung» Publiziert die Neutralitätserklärung ^' Ungarns in» russisch'japanischen Konflikte. ! -^^^Zeitung Nr. 36. 305 17. Februar 1904. Pcutsch-Südwcstafrika. 'Mlich/"' ^'^bnmr. Die «Kölnische Zeitung uer- j ^cdükic,,../?. Telegramm ihres irrtümlich totgesagten ^ nirika) >> ^ ."'llendorff an^ Ontjo (Deutsch-Siidwest^ ^lte „/'" ^ ^' welches meldet: Die vierte Kompanie "lchrn. ^^' Jänner ein Gefecht bei Okahandja, bei 'Uiptnia '"^el Mahl schwer verwundet wurde. if ^ "" ^llfoth deganu am 27. Jänner einen Zug chik "w"?' ^M Nachrichten fehlen. Vei Aanrobert lügriff /""cudurff einem Gefechte bei, wobei Artillerie "Mr,-'3"^'"""" ^"^"^ erhielt einen Schuh in die ,e sch>u„ m^"tschen ^"en keine Verluste, die Hereros, >,H,„, Verluste hatten, räumten ihre Stellnng. Am '^nnaul^s '""^^ ^"^" ""b"' "'reicht. Oberleutnant ^üüdin ^ ""lmiahm zn dieser Zeit einen erfolgreichen >uic di^^"^ westwärts Die Hottentotten imNorden il' ^'^ Nu>> ,^"'"bo5 sind ruhig, doch ist Vorsicht geboten. 'üo ,u r ?"^ ^"^ l)ier. Wir erwarten Entsatz. Jetzt "lge» >. ^ ^""" start. Viuige Belagerte brechen , °urch d,e Namib°Wüste nach Swatoplnund durch. ', ^lttllal,?"/ ^'' ^bruar. Seine Majestät der Kaiser M heiite Mittag seine erste Ausfahrt. / Meldet- 'u/^ ^'' Februar. Die «Wiener Abendpost» >uarei, su ", ^"' gestrigen und an der heutigen Börse ^"arclii ^ "°" niilitärischen Vorkehrungen der l) ttincich^^ ^"breitet. Wir sind von kompetenter Seite ^ °us der > /" "'^a^"l, daß diese Meldungen gänzlich ^ z». ^ gerissen sind. ^ illr z^.,.?^ ^- Februar. Dem Finauzministeriunl wurde ^ ^'"ltioi^ '"^. ^b^ch^' daß sich eine hervorragende ^ ^cslich " ""^ hiesigen Staatsbeamten^Witwenvereines i Witwen, welche infolge ihres Domizils in >l ^ ^ s" d" durch das Gesetz'im Jahre 1902 er- ^' ^"»tilis ^/""g der Witwcupensioncn alten Stils leine ^ lh^ nlaugt haben, mit dem Anerbieten wende, !">"c, d."'^'" H°"°rar von fünf Perzent znr Er° ^fsclr^s ^"l'lonsaufbesferuug zu verhelfen. Da die ^'te der 3'" ^'^" ^n Auwurf erhebt, das von ^'lt ^ Beamten über jene Aufbesserung nichts mit< baß daü 3" ^''^' so wolle hieinitrichtiggcstellt werden, ^ ^ese», ^"^^"^^^"'" "^ch dem Znstandetommen I ^ ^ »s^ "°" ^"lire 1902 sofort di>) Verlautbaruug I von Amts wegen in möglichst A '^wer Weise verfügt hat. ^ !^eo, /,"' 16. Februar. Reichsrats- und Landtags- „ ^klsi,^ ""' Rudolf Berger trat aus der alldeutschen ' Aschen I',. ^^ Abgeordnetenhauses uud des böl> ^"laini >! "^" ""s. Bcrger legte heute die Stelle als ^ Nitl, "^^^utscheu Vereines für die Ostmark uud ^ ^bm^""^^"' b^ alldeutschen Tagblattes, sowie >^^udes alldentschen Prehausschusses nieder. Verstorbene. ^"'gasse^ Februar. Franz Pet< Tabalschlleider, ö0 I., ^Inl i '""' Vronchinllnwirh. "^^a°as^'.^b''uar. Josef Millovic, Friseur. 34 I, ^°s>e 8 >', ^^iunr. Maria Vizj< Inwohnerin, 79 I., ' ^.^m.,,., «.'»lli., H,rz!äl>nillng. , ^ Im Zivilspitale: ^'lülose.^' ^'^ruar. Maria Stwzar, Inwohnerin, 60I., ^' Xu»»»!7 "^'^»ar, Äliwu 'Dobrin, Lederergehilfe, Am 13. Februar. Valentin Erzen, Knecht. 45 I., 5l«p1,riti» ellwu., I'udsreul. z>ulm. — Anton Klebcar, Kaischlers-sohn, 14 I., 'I'ulisl-nul. pulm. — Maria Malli, lkllijchlersgllttin, 4tt I,, Vltillill chilli», I-I^ciiui)» unlvei«. — Oeltrud Onik, slähcriil, 20 I., Viliuin coxU«. An, 14. Februar. 3>aleuiiu Papler, Cchncider. ^7 I,, Landestheater in Laibach. 81. Vorstellliüss, Ungerader Tag. Deute Mittwoch, den 17. Februar Die Notbrücke Lustspiel in drei Akte» von Fie'd. Gre^sac und Francis de Croisset, Deutsch von Max Schünau. Anfann um halb 8 Uhr, Ende um '/ SO. schwach bewölkt 17-l 7 U. F. i"726 5^—0 5 NO. nlähig j bewölkt s U b' Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 2'1", Nor« male: —01". Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Vielseitige Anwenduna. Es gibt wohl kein Hausmittel vielseitigerer Verwendbarkeit als «Molls Franz-brauutwein und Salz», der ebensowohl als schmerz, stillende Eiureibnng bei Gliederreißen, als seiner muskel» und nervenstärkenden Wirkung wegen als Zusatz zu Vädern ?c. mit Erfolg gebraucht wird. Eine Flasche K I W. Täglicher Vcr° saud gegen Nachnahme durch Avolheler A. Moll, l. u. k, Hof« licferaut, Wien, l,, Tuchlauben 9. In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutz» marke uud Unterschrift. (5323) 5—1 Hotel zum Südbahnhof. Heute, den 17. Februar wie alljährlich, grosser Heringschmaus. Die Musik besorgt die Kapelle des Infanterie-' , Regiments Leopold II. König der Belgier Nr. 27. • Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein (651) Josef Lorber. ¦¦'.L Garantirt peinesl ä Weindestillat I IT COGNAC MEDICINAL I Sg| UNTER STÄNDIGER CHEMISCHER CONTROLEI 0 Destillerie CAMIS.& S'TOCKI :' ' IBIEST-BAROOLÄ . - I W Danksagung. M ^ Für die viele» Beweise inniger Teilnahme an> » W> läßlich des Todes unserer geliebte», unvergeßliche» D> >> Schwester ^ » Marie Herrmann > ^ für die zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnis W und die schöuen Kranzspenden sprechen den ties» ^ W gefühlten Dank aus W »» die ticftraucrndcu Geschwister. >> >» Laibach, dcu 16. Februar 1904. (649) H ^R Tieseischüllcrl geben wir Nachricht von dem Ableben unserer innigstgeliebten gnteu, edlen Mutter, ^W ^» Großmutter und Schwiegermutter, der Frau W Edle von Nuttcrsheim M Oeneralswitwe ^> ^> welche ohne Leiden plötzlich Douuerstag, den 11. Fe« ^> ^» bruar, im 67. Lebensjahre selig im Herrn cut- ^ schlafen ist. ^ Die Eiuscgnung silldet Samstag, den 13. Fe« ^W ^» brulll, vormittags um 10 Uhr iu Bilek statt, von wo die entseelte Hülle der teure» Verblicheueu nach Laibach überführt und am 18. Februar um halb ü Uhr nachmittags von der Friedhoflapclle zu Sautt Christoph aus iu der Familieugiuft beigesetzt wird. Tie heilige Seelenmesse wird Samslüg, den 13. Februar, vormittags um 11 Uhr in Ailel uud ^ in Laibach in der Fmuzislauellirche am 19. Fe- ^ ^ bruar vormittags um 10 Uhr gelesen. ^ M Vilel am 11, nnd Laibach am IL.Februar 1W4. M W Friedrich Pölz Edler von Nuttersheim, W W l. u. t. Hlluptmauu; Rudolf Pölz Edler von M W Ruttertzheim, k u k Rittmeister; Gisela Glau« M W ber, geb Pölz Edle von Ruttersheim; Elsa M W Tchroth, geb Pölz Edle von Nuttersheim, M M Kinder — Marie Pölz Vdle von Nuiters- M WD heim, Schwiegertochter. — Moritz Glanber, ^ ^ Heinrich Echroth, Schwiegersöhne. — Made» « M leine uud Grete Pölz Edle von Ruttersheim, M M Karl uud Heinz Tchroth, Maxl Glauber, ^ ^W Enkelkinder. Vccrdigimgsansllllt des Franz Düberlet. ^^ C. 10 in 11/4 J>Hla T ?Zeta ^kamperle, Gregorja !l And,.pj * Stwiin, Jožetu Princes '^iöe i»/Ja ttuwtiß, oziroma njihove !'^šèe :pravne naalednike, katerih r* °kra* "eznunoJ so se podale pri ,' run<*tii iu SodniJi v Senožeèah po !"*«, Li rtinöiÄ» Posebtniku iz Se-'1|SH liri-t Zaradi zastarunja in iz-'¦CllHeie Nii podstavi'tozb do- 'uvo J «arok za uatno sporno raz- '^i 9' OH1 ^7" 8ve^»^ 1904, 'Jiii,^ <«>poldne, pri podpisani .'jlv|ju° ^lnb,° pravic tožencev se po- /'ll^j v\ bnika g°sPod Fl"ailc ,lSt°Pul t ?enozeöah. Ta skrbnik bo „ v,Uri na sinnce v oznamenjeui pravni <",! !er bo | 0V0 nevarnost in stroäke, ltnftniiin- IIe °glaso pri sodniji ali ü C' kr' Jk P°°blaäccnca. IUe H. bVftA Jnu smtoija Senožeèe. ÖVeeana 1904. ' (629) C. 13/4 Oklic. Zoper Antona PuCelj iz Brega, katerega bivališèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Trebnjem po Jožefi Mežan iz Kore-nitkc tožba zaradi 372 K 56 h. Na podstavi tožbe odredil se je narok /a ustno razpravo n a d a n 2 4. f e b r u a r j a 19 0 4, ob 9. uri dopoldne. V obrambo pravic Antona Pucelj se postavlja za skrbnika gospod Franc Travnik v Trebnjem. Ta skrbnik bo zastopal toženca v oznamenjeni pravni Btvari na njegovo nevarnost in strožke, dokler ae on ali ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblaSèenca. C. kr. okrajna sodnija v Trebnjem, odd. I, dne 11. februarja 1904. (611) C. I. 14/4 Oklic. Zoper Jožeta Kuèièa iz Crneèe-vasi, Bedaj v Ameriki, kojega biva-lišèe je nezuano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Kostanjevici po Martinu Zuliè, posestniku v Glo-boèici, tožba zaradi 220 K. Na pod-stavi tožbe doloöil sc je narok za ustno sporno razpravo na dan 26. sveèana 1904, ob 8. uri dopoldne, pri podpisanej godniji v izbi št. 4. V obrambo pravic toženega se postavlja za skrbnika gospod Alojzij Zabukoäek v Kostanjevici. Ta skrbnik bo zastopal toženega v oznamenjeni pravni stvari na njega nevarnoat in stroške, dokler se ali no oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblaäcenca. C. kr.okrajna sodnija Kostanjevica, odd. 1, dne 8. »veèana 1904. (461) 3—3 A. 147/3 Oklic s katerim se klièe dediè, èigar bivališèe je neznano. C. kr. okrajno sodiäöo v Višnjigori naznanja, da je umrla dne 4. avgusta 1903 Marjeta'Slak v Velikili Dulah pri Gumbiäcih öt. 4 , zapustiväi na-redbo poslednje volje, v kateri je vo-lila svojemu sedaj neznano kje v Ameriki bivajoöemu sinu Martinu Slaku 60 K. Ker jo sodiäcu bivaližèe Martina Slak neznano, pozivlja se taisti, da se v cnem 1etu od spodaj imenovanega dne pri tem sodiäcu javi in zglasi za dedièa, ker bi se sicer zapuSÖina obravnavala lc z zglasivšimi se dedièi in z njim po-Btavljenim skrbnikom. C. kr. okrajno sodiäce v Višnjigori, odd. I, dne 2. sve&uia 1904. Laibacker Keituna Nr. 38. 306 17. Nebruar IM^ $utfe an bet Wetter iSotfe tiotn 16* gtbtuat 1904* »«* *m mmm mm* 9He notierten fturfe toerftrfien siA in ftrnneninfilimnn. liip «Jnti»riniii fnmtlirfiri: SIftieit it lib ber dliöerfen üofe» uerftcsit flrfi torr (CHlif pjjtmeint S»oat8f«ijulb. W»en> «Bare tttnbeitl. «ente In Koten flKai- giooember p. 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