Hummer 37. Petta». bfti ?1. Dfirmbi-r 1890. I. Jahrgang. Pkttaiier Zkitoilg. Erscheint jeden 1., 11. und 21. M Monate« — Pu'i» für Pettau mit Zustellung in» Hau«: Vierteljährig fl — 72, halbjährig fl 1.44, ganzjährig fl 2 80; mit Postversendung: vierteljährig fl. --.82, halb>ährig fl. 1.64, ganzjährig fl ^ Einzelne Nummern 8 fr. Schrlftleit««, M*b Perwallung: VSrgergaf Nr. 14. Petta«. Handschriften werden nicht zurückgestellt! nicht unterfertigte Zuschriften »erden »ur da»» berücksichtigt, wenn selbe nicht gegen da« in der ersten Nummer diese« Blatte« entwickelte Programm verstoßen DerHerautgeber August Heller übernimmt Ankündigungen im Manuskript oder zur Absassung, sowie Auskunft undVermittlung unter strengster Berschwiegei 'itil. Ankündigungen werden dilligst berechnet, gleichlautende Ankündigungen oder mit kleiner Abänderung halb- vder ganzjährig bedeutend billiger >an«fcripte jeder An bittet man bi« längsten« 27., 7 und 17. jede« Monate« einzusenden, damit der Druck für die nächste Nummer auch recht- zeitig erfolgen kann Mit Senehnng ans fern am 14. ö. M. in ferr „Veulschrn Wacht" erschienenen Artikel: „In den pettaner Ge-meinderaths-Wahlen." Wir stehen am Abschlüsse der FunctionSperiodc des ersten Gerne«iu ntljrt der ©lobt Pettau seit der Wirksamkeit des Gemeindestatute« und da dürste e« vom Interesse sein, einen Rückblick auf die Thätigkeit desselben während der letzten drei Jahre zu iverfen Wir müssen hier zunächst constatieren. das« für Pettau in der abgelaufenen Periode so manche« geschehen ist und das« sich in unserer dermaligen Genieinbevertretung ein frischer Geist und eiu unvockennbare« Streben nach Vorwärts bemerkbar gemacht hat; allerdings waren finanzielle Opfer erforderlich und e« werden in jedem Gemeinwesen, welche« bestrebt ist. sich weiter zu entwickeln und den Gemeindeinsassen sowohl, al« auch Fremden etwa« zu bieten, solche erforderlich sein: zur rechten Zeit und am rechten Orte angewendet, bringen solche finanzielle Opfer nur die besten Früchte und muss gerade Aus meiner Cadettenzeit. Vrglii. „Aber Geliebte" wandte ich mich an sie. .warum willst du unser füße« Geheimnis profanen Klicken preisgeben, e« ist köstlich, der Welt unbekannt, in stiller Abendstunde im traulichen Geflüster un« immer und immer wieder unsere Liebe gestehen und Pläne für die Zukunft zu schmieden. Dein Zruder kann mich ja später belehre», ich mus» vor allen Dingen nach England um die zu unserer Verbindung nothwendigen Papiere schreiben." Da« schien denn auch Regina endlich einzu« sehen und kam nicht mehr daraus zurück, icy blieb nicht lange und bei einer legten innigen Umarmung erinnerte mich Regina noch einmal, doch ja gleich nm die Papiere zu schreiben. Anderen TageS war ich natürlich zur bestimmten Stunde wieder bei der Hinterthür in der Contrada BorRhetto. Die Amme öffnete mir. hatte aber dann soviel Einsicht, sich nicht weiter blicken zu lassen. Regina empfing mich wie am Tage ;>wor in der Küche, wir tauschten herzliche Umarmungen und suchten dann einen lauschigen Platz, der sich aus einem Sopha darbot, welches vergessn, in einer Ecke stand. Die Küche war ohne Licht, auf dem Herde glomm ein ersterbende« Feuer, welche« nur dann und wann blitzartig eine Flamme auflodern mach'e. welche unsere glühenden Gesichter beleuchtete. unzeitgemäß bethätigter SparfamkeitSsinn als sinnlose Verschwe» -dung bezeichnet werden Wie überall in berartigen Vertret» »gSkörpern war auch unser Gemeinberalh in der abgelaufenen Periobe in den meisten Fällen nicht einig und so manche« gemeinnützige Unternehmen kam erst nach hitzigen Kämpfen und lebhaften Debatten, in denen die Gegensätze sich auf da« äußerste zuspitzten, zu Stande. 3# wird nun bei den bevorstehend» Wahlen Sache ber Wählerschaft von Pettau sein, zu zeigen, welche Ansicht sie sich über die Thätigkeit ihrer gegenwärtigen Gemeindevertretung gebildet hat. Mit Beruhigung kann unsere junge Bürgerpartei im Gemeinderathe da« Urtheil der Wähler abwarten. Mit voller Hingebung an bie Sache, srei von jedem Sonderinteresse, hat dieselbe da« anvertraute Mandat ausgeübt unb sich burch ungerechtfertigte Angriffe, an benen es, so unglaublich die« auch scheinen maq. leider nicht fehlte, in der Erfüllung ihrer Pflicht und in ihrem Streben, da« Jntereffe der Stadt zu fördern, nicht beirren lasten. Regina « erste Frage war: „Hast bu um die nöthigen Papiere geschrieben?" „Natürlich, versetzte ich. mein Brief wirb schon manche Meile zurückgelegt haben." Im traulichen Geflüster unb Gekose verrann eine Stunde, bi« Regina selbst mich aufforderte, sie zu verlassen, da sie Rücksichten auf ihre Hausgenossen zu nehmen habe. Ich war jetzt allabendlicher Gast bei Regina uud selbst heute noch, nach Verlauf von vielen Dezennien, erinnere ich mich angenehm der an ihrer Seite verbrachten Stunden. Nach einiger Zeit erkundigte sich Regina, ob denn die Papiere noch nicht angelangt seien und ich hatte einen schweren Stand, ihr begreiflich zu machen, das« deren Eintreffen nicht so bald zu erwarten sei. „Du weißt ja. mein Engel" sagte ich ihr. obgleich ich vollkommen überzeugt war. dass sie es nicht wiißte. denn was geographische Ignoranz, damals wenigsten«, anbelangt, so waren die Italiener groß und die Italienerinnen noch größer, „dais England, meine Heimat, e«ne vom Weltmeer umspülte Insel ist. welchen Gefahren ist eine Sendung von dort nicht ausgesetzt. Stürme wüthen besonders in diese, Jahreszeit im Eanal. der England vom Festlande trennt, wie manches stattliche Schiff fand dort schon sein Grab. Auch Seeräuber stellen sich häufig ein. setzte ich etwa» zaghaft noch hinzu, doch schien sie die« durchaus nicht auffallend zu finden." So sctlwanden zwei Monate, die ich im Verkehr mit Regina verlebte. Ihre tägliche Frage nach den Papieren aus England konnte ich leider noch immer nicht im günstigen Sinne beantworten. (C4UM Mfl.) Was t^ineinnütziges f)icr i« den letzte» drei Jahren geschaffen worden ist, ist größtentheil» das Wer^M? Bürger-partei gewesen und ivenu a»ch derselben manchmal der uiipar. lamentariichc Vonvurf der Jugend gemacht wurde, so iu*l« «ich dieselbe doch iiicht'abh»ilten, zu thun, was sie zu thu» für nöthig erachtete. Wir erinnern nur daran, um« in letzterer Zeit für die Berschöueruug der Stadt geschehen ist; wenn in dieser Weise sortgesahre» ivird, werden wir anch bald einen Fremdenzuzug zu verzeichne» haben. Hiebei inusS aber evnstatirt werden, dass vvu gewisser Seite des GemeinderatheS der Antrag aus Beitritt -,»>» Berein zur Förderung des Fremdenverkehrs mit einem Jahresbeiträge von 2 fl. in Anbetracht der mißliche» Vermögensverhältnisse der Stadt abgelehnt wurde. Selbstverständlich blieb dieser Antragsteller bei der Abstimmimg allein; allein derlei Borgäuge zeigen» das« man in die Gemeindevertretung nie Männer mahlen soll, welche für die Beduriuisse de« (Gemeinwesens leinen Sinn und kein Berständnis haben. Es wurde in der abgelaufenen Wahlperiode auch ein Feuerwehr!oeal geschasseu, welä)e« nubedlugt nöthig war; sreilich ist dt'r .Kostenpunkt ein großer, allein hierin trifft unsere Bürgerpartei K'i» Verschulde». denn dieselbe stimmte für die Erlminutg des Loeale» im Bisseiijak'jck^n Warten, es lihireii hieb»l die Koste» des Baugrundes >» der Höl»e vvu H.VX) sl in Absall gekominen und itbcrlKiupt hätten sich die Baulosteu be^uteud billiger gestellt, allein da saud man eS nicht gilt, in Anbetracht der »»sslichen Vermögensverhältiiisje ans dieses billige Projttt einzugehe», ans »velä^n Gründe», ivolleu wir der Beurtheilung kx'r Wähler überlasse». Welcix' Erregung die Kiiidergartenirage verursachte, ist uus »odl allen in tZrmuerung. Jene Partei, welche es mit den Finanzen der Stadt' gemeinde stets wirklich gut gemeint hat. »ämlich die Bürger-Partei, beantragte die Äuftassiiug des kostspielige» städtischen Kindergarten» »»d die Subventionirnug des trod aller Gge» bestrebuiige» ins Lebe» geruseueii PrivatkiudergaNeus. hiedurch wäre der Gemeinde eine bleibtiide jalirliche Ausgabe von 800 fl. erspart geblieben Allein ans diese» vernünftigen Antrag wurde nicht ein-. ««gange», obivohl die« angesichts der misslichen Finanzlage sehr gerechtfertigt geiveie» wäre. Und so wurde so manches Nützliche geschossen und so manches unterlasse», was der Stadt zum Bortlieile gereicht hätte. So namentlich muss es ans das äußerste besremden, das« unsere Badeanstalt, deren Errichtung ei» bleibendes, großes Verdiens» de« Bauvereine« resp, der Leitung desselben ist, noch immer von der t^ineinde nicht subveutionirt wird: dir Bade-anstatt ist ei» Unternehme» vo» größter Wichtigkeit sür die Stadt und wir erwarten von der küustige» tÄemeindevertretnng »ehr Berständnis sür diese Sache. Es braucht nicht erst envahiit z« werde», dass da« bele-beudeElement des Bauvereines i» der Bürgerpartei des tHeineinde-rathe« zu such»'» ist. Die hiesige» Berhältnisse sind derart, dass jeder einzelne Wähler die Persönlichkeiten genau kennt, welche in der Gemeinde Vertretung zum Bor- oder Nachtheile der Gemeinde gewirkt liabe» Auch d.r Ehrenbeleidignugsprozeß. rvelcher gegen fünf Mitglieder des lyeink>nderatl»es. welche der Bür^rpartei a»ge-höre», geführt wurde, iveil dieselben ihre mißbilligende An-schauung über uu« allen bekannte Vorgänge in öffentlicher Sitzung und Wählerverfammluug auSsprachen und welcher mit der Freiiprechimg der Angeklagten endete, verdient nicht inier-mahnt zu bleiben, iveil durch diese» die Ptirteiverhältuisse in unserer bisherigen «^ineindevertretnug in prägnanter Weise gekennzeichnet worden sind. llnfere Wählerschaft aber möge auf der Hut fei» und sich uicht durch schöne Worte beeinflnße» lasse». Wir brauchen eine» Gememderath, wricher einschließlich de« Oberhauptes auch dem (»ewer bestände. dem Kerne »»serer Bevölkerung, ein warmes Herz und Verständnis entgegenbringt. Spare» und Ausgebe» am rechten Orte und zur rechten Zeit, strebe», das« unsere freundliche Stadt nicht nur uns. sondern anch Fremden ein angenehmes Heim sei, Friede nnd Eintracht stiften und fordern unter uu« selbst, de» fortschritt-licheu Bestrebungen der Schule alle nur möglichen Opfer zu bringen, das fei das Mandat, welche« wir unserer küustige» tAemeiudevertretnng anvertraue» wolle». Wähle» wir demnach ans Grund der bisher gemachten Ersahruugeu, wähle» wir Männer, die sich beivährt habe» und tvi'lche de» Willen uud die Fähigkeit besitzen, die Gemeinde unseren Intentionen gemäss z» venvalte» »»d vo» denen wir erwarten dürfen, dass sie keine Sonderbestrebnngen und persön-liclKii Interesse» verfolge». Aus der Umgebung von Pettau. Wem es intereffirt. die Windisch-Bühel» kennen ;» lernen, der mache eine Landpartie »ach St. Audrä. selbes ist ziemlich hoch gelegen »nd hat eine hübsche Fernsicht über das Pößnitz-thal, die »leisten »inliegende» Pfarrdörser dortselbst. Im »^ast Hanse des Herrn Nolla ist stets ein sehr guter Mnrazer- und Lntteuberger Relx'nsaft zn haben. Bon St. Andrä kann man die Partie über St. Lvreiize» fortsetzen, woselbst sich das bekannte, gute Gisthau« bei Herrn .Vtofcr besiudet, auch dort kaun man mit obgenanntem Weine, so wie auch vvrzüglicw» Speisen bedient werdt'», dalxr diese« Gasthaus als Miitagsstaiion besond»rS empfohlen zu tverden verdient. St. Loreuzeu liegt im Zliale und ist ringsherum meist mit Weinberge, nmgebeu, daher dort auf eine Fernsicht verzichtet werde» muss. Sollte aber doch jemand sich auf eine Fernsicht caprieieren. so kann eine solche von der Anhöhe des Herrschaft!. Oberpettan'fchen Weingartenhause«genösse» werde». Den Zugang dahin erfährt mau im vorgenauuteu «^a st Hanse, woselbst auch allfällige weitere Auskünfte freundlichst ertheilt werden. Diese Landpartie erfordert einen ganze» Tag. man kann, wie gesagt, vo» Pettau über St. A»drä »ach St. Loreuzeu und von dort über Patzing retour, oder auch umgekehrt vo» Pettau über Patzing »ach St. Loreuze» und von dort über St Audrä retour «ach Pettau; oder auch wenn einem dort oder da der genannte Murazer oder Luttenberger die Weiterreise verhindern sollte, den Netonrweg »ach Belieben per Bahn machen. i >>omrt»ttn« M#') Die Wirkung des Bades. ZiiNic,»»«. > E» ist ziemlich gleichmütig, welclie Art der Schwitzbäder man wählt, da keine vor der anderen eine besondere Heilwirkung voraus hat. nur bei de» Kiefernadel» Dampfbäder» kommt die medizinisclx Wirkung de« Terpentinöls mit in Betracht. Chronischer Nhrnmalismus der großen ttrleiilte, der sich durch andere Mittel schwer oder gar nicht btseiligeu lässt, weicht oft dem systematische» (gebrauch der SchwitzbadtT. Sogar sehr alte Nhcumatismeu dieser Art, ivelche jeder anderen Behandlnngsweise widerstanden hatten, sind dad»rch geheilt worden Ailson berichtet, dass ein hartnäckiger und ein-gnvurzelter Nheinnatisinns b»ider Kniegelenke durch die bloße Äuweudung von 4 bis änlichen DampsbäbtT» .wie durch Zauberei verschwand " Nach einem jede» Bade erschien die Haut de« ^ieleiikes. als ob sie Tage lang in frißem Wasser eingeiveicht geivesen wäre, während doch die Anwendung nur eine uud eine halbe Stunde gedauert hatte. Zu alle« /allk» Hute inan lich. durch srhr hohe Sempe-raliire» die Heilnng rriwioqrn !» wollen, man wende lieber niäliig warme Schwitzbäder hänligrr an. Auch die Dauer des einzelnen Beide« dars ja nicht übertriebe» werden. Eine genügende Erlläning der .Heilwirkung der Schwitz-kureu bei Rheumatismen kann ma» nicht gebe». Man spricht zwar vo» Uinstimiiiiiiiq der Säsiemasse de» Körpers, von resorptionsförderttde» Wirkungen u. s. w.. aber da» sind allge meine NedeiiSarte». tvelche »ur die Lücke« unserer Erkenntnis bemänteln unb hier ninwiveniger (Gewicht haben, al« man da« inH«J CV Für Weihnachten empfiehlt A. HUMMEL, „zum Touristen" Graz, eisernes Haus. Murplatz Nr. 2 Graz, eisernes Haus in grosser Auswahl und billigst das urupsfp von .laxdxen, In,«, Jagdai-tikflu, Japltasrhrn. l'atroiita»4-h«-n. Grwfhrrfche», Thi«*rkü|is<*ii, Hobfrlgenthrru iiud -PUtoleu, Itevidver, I.uft^etvehrei und -Pistolen. zM^ Schlittschuhe -MO als: „Itex". „Premier*', echte „Halifax" und Schlau bciisehlittsehulie von 1 li. aufwärts pr. l'aar. Hei Hcstelluugen ersuche das Schuhlängenmass unzugel»ei> DC* FeinstcsStalilw:>>«». nur gute Messerachm'edarbeit. "31 Alle Sorten Horn-, Hirschhorn-, Elfenbein-, Sdiildkrot- und Perlmutter-Taschenmesser. Nusskiiarker und ueueste Korkzieher. Nickehvareu. bester Qualität. 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December 1890. Der Bürgermeister: E. Eckl. Wer sehr gutes und reines ar PILSNER BIER -*j trinken will, begebe sich in die Hierstube des Herrn A. Knesf Allerheiligengasse, dort bekommt man das beste Pilsner-Bier. Mehrere Biertrinker. Vom |. Jflnner 1891 angesungen find nachstehende Müller /.u haben: ..Deutsches Volksblatt4*, ..Wiener illustr. Zeitung '. „Floh", ..Wiener Carricaturen". „SUdsteirische Post", Leipziger illustr. Zeitung", ..Reichswehr u.,. Wehrzeitung." Ig. Rossmann's Cafe Europa, Pettau. Erhaltung Original in der Restauration ,ium Bierkönig'! Wein-Geläger kauft zu den Iwstni Preisen Franz Kaiser Passende Welnaohts-Besohenke empfiehlt in grosser Auswahl wie: Ult regulierte Schweizer Taschenuhren von II. 4.50 aufwärts. (ivldene Hamen-Ueiiiontoir TOD 18 fl. ID. (ioldrne Herren Kemontoir von 30 fl. HO. Wecker-Ihren von 3 fl. 50 kr. an. Beeile tiarantie. Sorgfältige Herstellung von Reparaturen. Einkauf und Umtausch von alten Uhren ?u den iiesten Preisen. 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Auskunft und Vermittlung über den Kauf und Verkauf hat die Administration übernommen. eigentliche Wesen bicfcr dunkle» Krankheitsgruppe nvch nicht erforscht hat. 2. £ki chronischer, seröser Gelenkentzündnag vulgo KrlrnK-walsrrsucht (Hydarchro») sind örtliche Dampfbäder oft von vorzüglicher Wirkung. 3. Ururalotirn werbe» nicht selten durch Schwitzbäder geteilt. Rheuinatisck»' Neuralgien verschwinden ost schon nach wenigen russischen oder römischen Bädern, nur die lzartnäckige rheumatische I^esichtsneuralgic widersteht ost. i Einfaä»e sielierlose Lronchiallialat rhr. Uasrnhatarrtir, JJsl|ll;oitsl;nlnrrhf. I-alarrhalischr e»tt»nd»»y drs Nachrus ^>ud drr Mniidrl >verde» durch russische Dampfbitder gelindert, die örtliche Wirkung des eingeatlimeten WasserdainpseS kommt liier in Betracht; aus dnt Schlei >»l>ä»ten schlägt sich Wlsser auS dem eingeatlimeten Dampf nieder, wodurch der Auswurf direct und mechanisch befördert wird. Auch bei Entiiiiidung drs äukrrrn tlirliorganyrs siud die Bäder nützlich 5 tjautwalsrrsncht. ja auch allyrinrinr Walsrrsnchl wird ost durch Schwitzbäder zum Btrschwinden gebracht. Ta aber die Wassersucht nur ein Symptom ist uud dir zu »Gründe liegende Erkrankung der Nieren, der Leber oder des Herzens durch das schwitzen nicht beseitigt wird, so stellt man das Wasser in der Regel sehr bald wiederkehren lSchl,»« folfll.i Vermischte Nachrichten. lvrrtiand pcttao drs Grrnianrnbiindrs.» Den P T Hiesigen Mitgliedern wird kundgethii». dass alle dcutschnatio-unten Blatter als: .Ostdeutsche Rundschau" vo» H. M. Wolf, „Grazer Wochenblatt - voiiAure>iii-?Pvl;er, .Unverfälschte deutsclie Worte" vvu l^evrg Ritter vvu Schönerer. ..d»r Unffhäuser" von Ignatz Sinnreich. Salzburg. ..Mittheilungen des niederöster-reichische» Zurngaues" im (£af<; Osterberger zur Benützung aufliege». (Eisliauuny > Schon seit langen fahren hat sich keine so starte uud frühe Eisstauung bemerkbar gemacht, als wie in diesem Winter. Der Dranslns; Hot einen außerordentlich niederen Wasserstand. Sandbänke. welche die Mitte des Bette« durchziehen, verursachen diese» Einfrieren Sollte die Kalte an-dauern oder nvch stärker werden, so ist ein Eisstoss zu befürchten und die städtische Brücke gefährdet. (Striyrrang drr Marktpreise.) Wie au» den Markt preisen ersichtlich, habt« die Eier eine Preiserhöhung ersahren. welch*- an das Unerschwingliche grenzt. Wenn man jedoch «>iele genheit hat. dir ziihlmche» Borkäufer um unsere stadtgrenzen zu beobachte», die viele« lauge» Kiste», die esportirt werden, zu bestaunen, so erscheint es nns geradezu wunderbar, wie durch diese» eisernen Cordon überhaupt noch ettvaS durchkommen kau», »in »ach der Stadt zu gelange». Es ist geiviss sehr wünslkieusiverth. das« die Landbevölkerung sür ihre Produkte die möglichst beste» Preise erzielt, allein, wenn der Exporthandel de» Localbedars in so empfindlicher Weise schädigt, die Bewohner» schost beinal»e mit AiiShiingerung bedroht, so wäre eS gnvisS hoch an der Zeit, massgebende« OrteS solche» Vorkauf in etwa» einzudämmen. (krld im Singrwridr riurs Ülmschrn.) Am 24. Juli 1886 sahen die Draiischifser mitten aus einer Drauinsel bei St. Marxen wie sich ein Hund zu sck^iffen machte und sahe» von weitem ein menschliche« tUeiippe Über die Anzeige beim t^erneindevorstande lies» derselbe den lodtenbeschauer holen »nd ihn mittelst Schisse« dahin übersühre». Die Schiffer wollten nicht in die Nähe n»d schrie», ina» »löge da« Grippe gle.ch an Ort und Stelle verscharren. Der lodtenbeschauer jedoch, seiner Pflicht gemäß, untersuchte die Leiche, ivelche nur an der »t leiduug il« weibliche zu erkenne» ivar. schnitt eiuzelne Stücken von der Kleidung ab. wnsch dieselben jarnint einem Schuh rein au« und ersuchte den Schiffer einen Sarg zu holen. Während sich der Schiffer weigerte, stöberte der Todtenbeschauer mit einem Stocke im Eingeweide herum, wo sich eine Schnur, welche um den Hai« geschlungen war. verwickelt hatte. Der Todtenbe-schauer zog auf diese Weise ein an der Schnur befestigte», kleine«, gut vernähtes, ledernes Täschchen heraus, schnitt dir Schnur vom Halse ab. wusch das Täschchen, öffnete es ei» ivenig mit dem Messer und sah Äkldnoten dann. Wie die Schiffer vom Gelde hörte», eilte» sie gleich um eine« Sarg. Die Leiche w»rde aus dem Ortsfriedhoie gebracht Der Todte.,beschmier übergab die Xleidiingsstückche» mit dem gesilndenen Geldtäschchen dem Äemetndevorstande. welcher e» öffnete und daraus 23t fl. entnahm. Es wurde hievon iveiter die Anzeige geuiacht. Auf Aiiordiuiug höheren Orts wurde das Geld mit den KleidiiugS-ftiicfdKn vorgelegt. dieBegräbinßkosteiirechiiuiig mit dem Auipruche auf Finderloh» für den !odte»bescha»er beigeschlossen. Nach kurzer Zeit erhielt der Äemeindevorstaud die Begräbniskosten vo» diesem <^lde ersetzt, aber vom Finderloh« war keine Rede. Nach drei Jahren wandte sich der Todtenbeschauer mit einem schristliche» Gesuche um Zuerkennniig und Auszahlung des gesetzlichen Finderlohnes, erhielt aber vom k. k. Bezirksgerichte Pettau de» Bescheid, dass dies Gib in d»»»>,uidrrrr.t Aus Salur» wird berichtet: ..Wiederholt wurde'» War»i»ig«r»fe laut, um das Bolk auf die sckilimmeii Folge» der Ansivanderuiig aufmerksam zu mack^n. aber eS bleibt vergebe»». Nun t>at bas Auswaiiberniigssieber auch in unsere« ihalkessel einen epideinische» Eharacter angenommen. Am HO. vor. Mts gieng vv» hier aus ein Aus-waudererzug fort, wie er wohl kaum in Tirol dagewesen. Bo» hier selbst machen die Reise Biele mit, währeitd e» kaiini einen Nachbarort gebe» durste, welcher nicht vertrete» sein wird. Bom Bezirke Iriein sollen 37 Familien mitwander». Tie Motive, welche diese Leute znr Ausivanderuug bewegen, sind läiigst bekannt: Mijsjahre in Folge der forttoährendeu Uberschivem ninngen lind das hiedurch entstandene Elend bei iiiierschwing-lichem Steuerdrucke! tflitutrr-Uachridil. Sonntag den 21. Dezember finden zivei Borstellnnqen statt. Nachmittags 3 Uhr eine Xiiider-Borstellliiig »inb zwar: ..Lügennianlche» unb Wahrl?eitsmundck)cn". »iindermärche« in 3 Bilder« von Görner, zur AbeiidBorstelliing: „Eine an» der Borstadt." Eingesendet. Von riarm Vogrlsrrnndr. Ein hungrig' Böglein piepst im Schnee: „Mir Armen thut der Hunger wrh, ?ln Nahrung ann und reich an Ei« . Ist. Menschen, mir, gebt mich nicht preis Dem schreckenvolleu Hungertod! Streut Sämche» doch und nahrhaft Brot Mir armen Bettler vor die Thür, Ich sing im &na zum Dank dafür Tast ihr mir jetzt Futter streut. Manch lustig Lied, da» euch erfreut/' Wochenmarktpreise in Ptttau im Rovtinber 1890. Weizen.............pr 100 Ko. fl ttorn............. Mai»............. Haser •............ «erste.............pr. 100 »o. Hirse............ Buchweizen fHaiden)...... Eier .............. lOOStück Speck. frischer........• . . 100 Wo. Schweineschmalz......... Rindschmalz .......... Laib Topsenkäse.........per 1 Stück Süß, Milch........... 1 Liter Süßer Rahm.......... Saurer Rahm.......... Fisolen, bunte..........pr 100 Ko. . weiße.......... . runde....... „ Wachtel......... Knoblauch........... Junge Hühner.........pr. t Paar f Rindfleisch............. 1 Ko. Kalbfleisch........... Geselchte» Schweinefleisch..... Dampsmehl Nr VO........ 100 0 1 2 3 4 5 6 7 Weizenkleie........... Kornklcie............ 4 Raummeter Buchenholz..... 4 „ weiches Brennholz . . 100 Kilo Glanzkohle............ in Wagenladungen von lOOUfto. aufwärt« 100 Äo. fl- 7.50 7 — » k 50 650 6.50 «.50 3 — 4«.— 64 — 100.— —.10 —.10 —.20 —.20 , 7.— s — 10.— 9.50 18 — —.45 -.50 —.54 —.80 18.— 16.— 15.— 1450 14— 13 — 11.50 10.— 9 — 5 — 5.50 12 — 7 — —.96 —.90 Gedenket bei Wetten, Spielen und Testamenten des Berschönerungs- und Fremdenverkehrs-Bereines. 1890" reinen, geschleuderten Honig verkauft FrflRZ Winkler in Pettau. Ein Keller In der Stadt, Herrengaste Nr. 3, ist sofort zu vermiethen. Anfrage im Gewölbe danelhst. Verschönerungs- und Fremdenverkehrs-_Verein Pettau._ Der Ausschuss hat in der am 18. d. M. stattgehabten Sitzung beschlossen, zur Hebung des Eiidaussportes 12 Karten ä 20 kr. zum Preise von 2 sl. und für die Jugend 12 Karten & 10 kr. für 1 dulden auszufolgen. Es ist diese Neuerung umsomehr eine Begünstigung, als diese Karten nicht auf den Namen lautend, daher von mehreren Familiengliedern (»enlitzt werden können und sind solche beim Cassier Herrn K&aimir erhältlich. JOSEF GSPALTL Gold-, Silber- und Juwelenarbetter beeideter Sachverständiger in Pettau empfiehlt sein reichhaltiges Lager von Jnvelen-, Gold- o. Silberwaaren zu den billigst gestellten Preisen, besonders geeignet zu Weihnachts- u. NeujahrsgeschenkeiL Einkauf und Umlausch von Juwelen, (iold-und Silber-Horten, (leid- und Silbermünzen, Perlen und farbigen Steinen. Eine Wohnung am Maierhof in der Kanischa-Vorstadt, bestehend aus 3 Zimmern, 1 Cabinet, Küche,Speis, Holzlage, Dachraum, Keller, Garten, vom 1. März 1891 an zu beziehen. Anzufragen bei Job. Ornig. ScraMMrUUtcT RcMtnt »»» QcraaSfcfcr: Qdkt. torwi Biaaft ta fettn. I>ie Mitglieder des Vt'rw liöiit'tiiii^' Vercines.wclehc den Kislausplalz Im*niit-zen wollen, werden gebeten, sich mit einem l>üsianfln >v« litignngs Xeiehen zn versehen, welchen Ihm dem (assier. Hrn. Jos. Kasimir, unentgeltlich für die Saison erhalt lieh ist und am Kislaul'plat/.e an ersielitlicher Stelle getragen werden möge. Der Ausschuss. 2 ZIMMER entweder einzeln oder zusammen, mohlirt oder unmöblirt, sind im 1. Stocke im Haute Nr. 6 am Minoritenplatze vom 1. Jänner an zu vermiethen. Anfrage daselbst ebener Erde rechts. Vom |. Jflnner 1891 angefangen sind nachstehende Mittler zu haben: „Deutsches Volksblatt", „Wiener illustr. Zeitung". „Floh", „Wiener Carricaturen". „Süd8teirische Post*, Leipziger illustr. Zeitung", „Reichswehr u. „Wehrzeitung." Ig. Rossmann's Cafe Europa, Pettau. Wein-Geläger k.iuli xti iIon Ik'sD'ii Piviscn Franz Kaiser I Aii.slii»-Hiiii»('liiiii|»t' zu verkaufen. Anfrage in der Administration des Blattes. Pettaner Vorschnss Verein rtfltft riffle Gc»»ssr«schasi mit u»brschkä«tter Haf«»nß Lland Lndr NovkU'ber I8!M): Mitglieder.............508 (Zeichnete «tammaiitheile a fl, — . . .947 Mitglieder Vermögen. Ei »bezahlte Stamumuthcile . . . fl. 43,150.65 Rkservesond..........18,154.21 Zorderungen.........173.796 30 -chuldeiistaiid, Spareiulage»........fl. 103,360.72 Giro Lbligo..........4,100,_ ____ Sparrinlagen torrirn vom I. und I'» rinrs jrörn Monalrs au bis iuui tZrhrduiiys-layr mit .}•/» veninll. rVrs Nr. <5026. Kundmachung. Gemäss $ 17 der Geineindcwuhlordnun« für Pettau wird hiemil ktuidgemachl, dass die Wahl der Mitglieder des tiemeinderalhes auf den 8., 9. und 10. Jänner 1891 anberaumt und im Sitzungssaale des Itathliauses vorgenommen werden wird. Jeder der drei \V ahlkör|M'r hat sechs ticmeiuderälhe und drei Ersatzmänner zu wählen. "ie Wahlbereehiigten de» dritten MTahlktfrpers wählen am 8. Janner 1891 von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 5 Uhr nachmittags. «i? Wahlb«£ch''tfen des zweiten Wahlkdrpers wählen am 9. Jflnner 1891 von 9 bis 12 Uhr vormittags. Iiie Wahlberechtigten des ersten Mfahlkörpers wählen am 10. Jflnner 1891 von 9 bis 12. Uhr vormittags. Sämmtliche Wahlberechtigten werden eingeladen, sieh am Wnhlaete zu betheiligen. Die Wählerlisten liegen stets zu jedermanns Einsicht in der Stadlumtskanzlci auf. Stadtamt Pettau, am 1. Dccemher IH90. Ik«r ll'jrt'rrmoislcr E. Eckl. »üuwmä AAÄ; Eingesendet. Von ti»rm Vogelfrrandr. Ein hungrig' VSglein piepst im Schnee: .Mir Armen thut der Hunger weh. Au Nahning arm und reich an Eis Helft, Menschen, mir. gebt mich nicht prn« Dem fchreckenvolle» Hungertod! Streut Sämchen doch und nahrhaft Brot Mir armen Bettler vor die Thür, Ich sing im Lenz zum Dank dafür Das« ihr mir jetzt Futter streut. Manch lustig Lied, da« euch erfreut.- Wochenmarktpreise in Pcttau im 4X«*ml*r 1890 Weizen.............pr. 1() 6.50 8 — 46 — 64 — 100 — —.10 —.10 —.20 —.20 . 7.— 9 — 10 — 9.50 18 — —.45 -.50 —.54 —.80 18.— 16 — 15.— 14.50 14 — 13 — 11.50 10 — 9 — 5 — 5.50 12 — 7 — —.96 —.90 Gedenket bei Wetten, Spielen und Testamenten des Berschönernngs- und Fremdenverkehrs-Bereines. 1890" reinen, geschleuderten Honig verkauft Franz Winkler in PettAU. Ein Keller In der Stadt, Herrengaste Nr. 3, ist sofort zu vermiethen. Anfrage im Gewölbe daselbst. Verschönerungs- und Fremdenverkehrs-Verein Pettau. Der Ausschuss hat in der am 18. d. M. stattgehabten Sitzung beschlossen, zur Hebung des Eislaufsportes 12 Karlen & 20 kr. zum Preise von 2 fl. und für die Jugend 12 Karten ä 10 kr. ftlr 1 Gulden auszufolgen. Es ist diese Neuerung umsomehr eine Begünstigung, als diese Karten nicht auf den Namen lautend, daher von Mehreren Familiengliedern benutzt werden können und sind solche beim Cassier Herrn Kailmlr erhältlich. JOSEF GSPALTL Gold-, Silber- und Juwelenarbeiter, beeideter Sachverständiger in Pettau empfiehlt sein reichhaltiges Lager von Juwelen-, Gold- u. Silberwaaren zu den billigst gestellten Preisen, besonders geeignet zu Weihnachts- u. Neujahrsgeschenken. Einkauf und Umlai äch von Juwelen, (»old-und Silber-Borten, (ield- und Silbermünzen, Perlen und farbigen Steinen. Eine Wohnnng am Maierhof in der Kanischa-Vorstadt, bestehend aus 3 Zimmern, 1 Cabinet, Küche,Speis, Holzlage, Dachraum, Keller, Garten, vom 1. März 1891 an zu beziehen. Anzufragen bei Jos. Ornig. e«TastMrt(i4tf Metaftcmr nt $traatft*er: >»»»ß Irrn* Mi «iltzel» BUafe i» fettn. Die Mitglieder des Verschönertl ngs-Vereines, welche den Kislanfplatz l»eBlitzen wollen, werden geheten, sieh mit einem KMnufbcrerlitiguiigs-Zeichcn versehen, welches bei dem < «ssier. Hrn. Jos. Kasimir, unentgeltlich siir die Saison erhältlich ist und am Kislaufplat/.e »„ ersichtlicher Stelle getrageil werden möge. Der Atisschuss. 2 ZIMMER entweder einzeln oder zusammen, möblirt oder unmöblirt, sind im 1. Stocke im Haute Nr. 6 am Minoritenplatze vom 1. Jänner an zu vermiethen. Anfrage daselbst ebener Erde rechts. Geläger verkaufen Administration des Blattet Anfrage Mtt5tttttt55S«»»5tt»«5»55»»5»555S5S»A Vom I. Jflnner 1891 angefangen sind nachstehende Blätter zu haben: M „Deutsches Volksblatt'*, ..Wiener illustr. ' r ^ Zeitung", „Floh", ..Wiener Carricaturen", A ..SUdsteirische Post". Leipziger illustr. « Zeitung", „Reichswehr" u. „Wehrzeitung." g lg. Rossmann's Cafe Europa, Pettau. Pcttauer BorschusS-Berein rrgißrirrtc Ge»»ffr«schaft Mit mk(fit|räHttcr Höfling Staub Ende Itourmbrr 181)0: Mitglieder.............508 Gezeichnete Stanimantlieile ä fl. 50.— , . . 947 Mitglieder-Vermiß»«. (linbi^slliltf Stammantheile . . . fl. 43,150.65 Reservefond..........tH,154.21 Forderungen..........173,796.30 Zchnldenstand. Spareinlagen........fl. 103,360.72 Airo Obligo..........4,100.— Sparrinlageo wrrdrn vom I. und tinrs irint iHonatrs an bis nun tZrhrbnnqs- Nr. 6026. Kundmachung. Gemäss K 17 der Gemeindewahlordnung für Pettau wird hiemit kundgemacht, dass die Wahl der Mitglieder des Gemeinderathes auf den 8., }). und 10. Jänner 1891 anberaumt und im Silzungssaale des Bathhauses vorgenommen werden wird. Jeder der drei Wahlkörper hat sechs Gcmcindcräthe und drei Ersatzmänner zu wählen Die Wahlberechtigten de* dritten Wahikörpers wühlen am 8. Jflnner 1891 von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis S Uhr nachmittags. Die Wahlberechtigten des zweiten Wahikdrpers Wahlen am 9. Jflnner 1891 von 9 bis 12 Uhr vormittags. Die Wahlberechtigten des ersten Mfahikörpers wählen am 10. Jflnner 1891 von 9 bis 12. Uhr vormittags. Sämmtliche wahlberechtigten werden eingeladen, sieh am Wahlacte zu Itetlieiligen. Die Wählerlisten liegen stets zu jedermanns Einsicht in der Stadtamtskanziei auf. Stadtamt Pettau. am 1. December Ist«» tkr tiürKrniteialcT: E. Eckl. » V